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Zoo K├Âln

Adrian Langer :   https://rp-online.de/nrw/staedte/koeln/zoo-baut-sein-suedamerikahaus-fuer-22-millionen-euro-um_aid-23955935

Ein paar Infos zum Umbau in K├Âln.
(17.07.2018, 06:41)
Adrian Langer :   http://www.general-anzeiger-bonn.de/region/koeln-und-rheinland/Impala-Horst-soll-im-K%C3%B6lner-Zoo-f%C3%BCr-Nachwuchs-sorgen-article3894273.html

Neuzugang in K├Âln.
(05.07.2018, 14:54)
Adrian Langer :   http://www.general-anzeiger-bonn.de/region/koeln-und-rheinland/K%C3%B6lner-Zoo-ruft-zu-Spenden-f%C3%BCr-dreibeinigen-Elefanten-auf-article3892029.html

Der K├Âlner Zoo ruft wieder zu Spenden auf.
(02.07.2018, 17:13)
Adrian Langer :   https://mobil.ksta.de/koeln/nippes/koelner-zoo-elefant-mit-prothese-bekommt-neues-heim-mit-waeldchen-und-see-30659686?originalReferrer=https://www.google.de/search?q=zoo&prmd=ivnsm&source=lnms&tbm=nws

Der einbeinige Elefant aus Sri Lanka soll nun nach einer Prothese auch ein Gehege bekommen.
(21.06.2018, 18:10)
Adrian Langer :   https://www.rundschau-online.de/region/koeln/mehr-als-60-000-besucher-mehr-koelner-zoo-freut-sich-ueber-steigende-besucherzahlen-30610668

F├╝r den Zoo gab es einen starken Besucherzuwachs.
(13.06.2018, 15:04)
Adrian Langer :   https://www1.wdr.de/nachrichten/rheinland/koelner-zoo-modernisierung-100.html

In K├Âln werden im diesen Jahr das S├╝damerikahaus saniert und einige andere Projekte angegangen.
(06.06.2018, 10:21)
Adrian Langer :   http://www.general-anzeiger-bonn.de/region/koeln-und-rheinland/Ringelschwanzmungo-Afeno-im-K%C3%B6lner-Zoo-geboren-article3865036.html

In K├Âln kam ein kleiner Ringelschwanzmungo zur Welt.
(30.05.2018, 14:19)
Klaus Schueling :   Vortrag im K├Âlner Zoo (englisch)

am 29. Mai 2018, um 19.30 Uhr

Der Vortrag ist kostenfrei und findet im ZooEvent statt.
Zugang ist ├╝ber den Alten Stammheimer Weg gegen├╝ber dem Eingang zur Flora.

To Save a Unicorn: New Species and new extinctions in Vietnam and Laos

William Robichaud, Coordinator
Saola Working Group
IUCN SSC Asian Wild Cattle Specialist Group


Abstract:
Since the 1990s, several new species of large animals have been described by science in the Annamite Mountains of Vietnam and Laos. This pace of discovery of larger terrestrial vertebrates is unmatched by any other region in the world. The most spectacular of these discoveries was the Saola (Pseudoryx nghetinhensis), found in Vietnam in 1992.
More than two decades later, this mysterious bovid remains one of the world?s least-known large mammals, and is now also one of the most endangered. Saola and many other species in the region are under tremendous threat from an intense commercial trade in wildlife. We still have time to save Saola and some other rare species in the Annamites from extinction, and success will require deep collaboration.

William Robichaud is a conversation biologist who is a native of Wisconsin, USA. He has degrees in zoology from the University of Wisconsin and University of British Columbia. For many years he lived in Laos and worked on wildlife conservation projects there (he is a former director the Wildlife Conservation Society?s Laos program). In 2006, he co-founded the Saola Working, and in 2015, the IUCN Species Survival Commission presented him with its Harry Messel Award for Conservation Leadership, for his contributions to Saola conservation.

(18.05.2018, 13:36)
Adrian Langer :   https://www.tag24.de/nachrichten/tierbaby-koelner-zoo-bambuslemur-madagaskarhaus-noch-ohne-namen-586108

Ein kleiner Bambuslemur wurde geboren.
(17.05.2018, 16:30)
Adrian Langer :   https://m.focus.de/regional/koeln/koeln-koelner-zoo-chef-fordert-konsequenzen-nach-wasserbueffel-chaos_id_8928366.html

Der K├Âlner Direktor im Einsatz.
(14.05.2018, 22:46)
Adrian Langer :   https://www.rundschau-online.de/region/koeln/koelner-zoo-zwei-schwarzweisshaeherlinge-zwitschern-in-der-fasanerie-30115862

Schwarzwei├čh├Ąherlinge sind im zoo eingezogen.
(04.05.2018, 09:49)
Emilia Grafe :   Vielen Dank f├╝r die Antwort. Ich hatte mich dann auch noch mal bei einem Pfleger erkundigt:
Die eine Katze war nur kurzzeitig in der Schau, weil es in dem auch von Ihnen erw├Ąhntem Gehege der R├╝sselspringer und Sonnenh├Ârnchen eine M├Ąuseplage gab und die Katze diese beseitigen sollte... Ansonsten ist mit diesem Tier eher eine Zucht hinter den Kulissen geplant. Man wartet auf ein M├Ąnnchen.
Da hatte ich mir wohl mit den Informationen aus der Zootierliste falsche Hoffnungen gemacht.
(01.05.2018, 08:11)
Holger Wientjes :   Wenn das Tier (die Tiere?) in der Schau im Hippodom sein sollten, dann eigentlich nur im Gehege der Sonnenh├Ârnchen und R├╝sselspringer denke ich.
(30.04.2018, 17:13)
Emilia Grafe :   Ich bin gerade im K├Âlner Zoo und habe im Hippodom erfolglos die Haussa - Gennetten gesucht. K├Ânnte mir bitte jemand verraten, wo ich denn genau suchen muss?
(30.04.2018, 12:55)
Adrian Langer :   @Oliver: Danke f├╝r die Antwort. Ich hoffe doch sehr,dass bei den Lemuren eher auf die beiden Variarten als auf den Rest verzichtet wird. Ich denke auch mal, dass nach dem Umbau der Savanne ein zweites Nashorn einzieht. Gesehen hatte ich n├Ąmlich nur eins!
(20.04.2018, 06:49)
Oliver Muller :   @Adrian Langer: Zu deinen Fragen: Das Madagaskarhaus soll langfristig ersetzt werden, ich denke wahrscheinlich durch eine begehbare Anlage f├╝r 2-3 Arten. Das Nashornhais wird renoviert und weiter genutzt werden als Stallung im Rahmen einer gro├čen Afrikasavanne f├╝r Giraffen, Zebras, Antilopen und Nash├Ârner. Wenn du auf der Seite des Zoo schaust findest du im Downloadbereich bei den Zeitschriften irgendwo den recht ausf├╝hrlichen Masterplan in einem Heft.
(19.04.2018, 23:00)
Adrian Langer :   @Sascha: Verdammt, dass war auch K├Âln! :D Wo war ich da wieder mit meinen Gedanken?
(19.04.2018, 21:56)
Adrian Langer :   Leider nein. Der Bulle war allein mit den zwei K├╝hen auf der Anlage. Allerdings sah es so aus, dass am rechten Rand weiter gebaut wird. Vielleicht entsteht hier eine Anbindung an ein zweites Gehege mit zus├Ątzlichem Besatz.
(19.04.2018, 21:54)
Sacha :   @Adrian Langer: Danke ebenfalls f├╝r den Bericht und die Fotos. Aber irgendwie erinnert mich Dein "Besuch in Hannover" mehr an meine Besuche im Zoo K├Âln...;)
(19.04.2018, 21:53)
Patrick Marburger :   Danke f├╝r den Bericht! Vor einiger Zeit hie├č es noch, dass man die Bantengs vergesellschaften will. War davon was zu sehen, zu lesen?
(19.04.2018, 21:50)
Adrian Langer :   Philippinen-Krokodil. Hier stand geschrieben, dass erst einmal nur zwei Weibchen hier leben aber versucht wird ein M├Ąnnchen dazu zu bekommen!
(19.04.2018, 21:47)
Adrian Langer :   Lungenfische und Weichschildkr├Âten.
(19.04.2018, 21:46)
Adrian Langer :   Der Chinesische Riesensalamander passte zum Zoo. Ein gewaltiges Tier!
(19.04.2018, 21:45)
Adrian Langer :   Gr├╝├če nach Leipzig. Wer erkennt hier den alten Ostfl├╝chtling? :D
(19.04.2018, 21:43)
Adrian Langer :   Ein G├╝rtelvari, der sich sehr stark an den Roten Varis gest├Ârt hat.
(19.04.2018, 21:42)
Adrian Langer :   Strahlenschildkr├Âte.
(19.04.2018, 21:41)
Adrian Langer :   Roter Vari.
(19.04.2018, 21:38)
Adrian Langer :   Die Gruppe der Bambuslemuren.
(19.04.2018, 21:37)
Adrian Langer :   Das M├Ąnnchen. Die haben sich nat├╝rlich beide weg gedreht, als ich sie fotografieren wollte .....
(19.04.2018, 21:37)
Adrian Langer :   Weiblicher Sclaters Maki. Allgemein ist der Bestand in K├Âln zusammen mit dem Gro├čen Bambuslemur doch sehr au├čergew├Âhnlich. F├╝r letztere gabe es die Angabe, dass in Europa nur 15! Tiere leben w├╝rden. Demnach w├╝rden ja in K├Âln 1/3 des Bestands sein 5 Tiere.
(19.04.2018, 21:35)
Adrian Langer :   Oder auch nicht. Ist wahrscheinlich nicht so schlimm, da ich eh (zu)viele Bilder habe.
Zum anderen G├╝rtelvari in der schon etwas ├Ąlteren Madagsakaranlage. Die Anlage fand ich trotzdem garnicht so schlecht. Allerdings wollte ich einmal erfragen, ob es f├╝r diesen Bereich Umbaupl├Ąne gibt. ├ähnliches wollte ich f├╝r die Ostafrikanischen Nash├Ârner erfragen.
(19.04.2018, 21:32)
Adrian Langer :   Marabu in der Sonne. Hier waren relativ viele Tiere zu sehen. Gab es hier Nachzuchten?
(19.04.2018, 21:28)
Adrian Langer :   Inkaseeschwalben zusammen mit Zwergs├Ągern.
(19.04.2018, 21:27)
Adrian Langer :   Die neue Bantenganlage.
(19.04.2018, 21:25)
Adrian Langer :   Kleideraffe zusammen mit dem Schwarzen Haubenlanguren.
(19.04.2018, 21:24)
Adrian Langer :   Fratzenkuckuck.
(19.04.2018, 21:23)
Adrian Langer :   Rabenkakkadu.
(19.04.2018, 21:20)
Adrian Langer :   Matschie-Baumk├Ąnguruh.
(19.04.2018, 21:19)
Adrian Langer :   ├ährentr├Ągerpfau vergesellschaftet mit Wei├čhandgibbons.
(19.04.2018, 21:18)
Adrian Langer :   Roter Br├╝llaffe.
(19.04.2018, 21:16)
Adrian Langer :   Mein Besuch in Hannover. Ich kann dazu nicht mehr sagen als ph├Ąnomenal. Ein echt guter Zoo. Besonders gefallen haben mir das Elefantenhaus, das Tropenhaus und die Menschenaffenanlage. Einziger Wermutstropfen, das Hippodrom war wegen Reinigungsarbeiten geschlossen. Auch die Artenauswahl kann sich sehen lassen. Neben Kleideraffe, Matschie-Baumk├Ąnguruh, ├ährentr├Ągerpfau, Helhornvogel, Philippinen-Krokodil, Sattelr├╝ckentamarin und Inkaseeschwalbe fand ich besonders die Roten Br├╝llaffen beeindruckend. Einen Besuch kann ich nur jedem ans Herz legen.
Anbei Paradieskranich .
(19.04.2018, 21:15)
Adrian Langer :   https://www.ksta.de/koeln/koelner-zoo-seeloewen-duerfen-zwei-von-drei-hoehlen-nicht-mehr-nutzen-30012206

Das finde ich stark! Nachdem die Seel├Âwen den Au├čenbereich nachts nicht mehr nutzen d├╝rfen, erhalten sie jetzt noch ein Verbot f├╝r ihre H├Âhlen!
(15.04.2018, 08:52)
Adrian Langer :   http://www.general-anzeiger-bonn.de/region/koeln-und-rheinland/N%C3%A4chtliches-Hausverbot-f%C3%BCr-Seel%C3%B6wen-im-K%C3%B6lner-Zoo-article3827113.html

Die Seel├Âwen erhalten Hausverbot.
(11.04.2018, 20:13)
Adrian Langer :   https://www1.wdr.de/nachrichten/rheinland/neuer-loewe-koelner-zoo-100.html

In K├Âln gibt es einen neuen L├Âwenmann.
(05.04.2018, 13:24)
Adrian Langer :   https://www.ksta.de/koeln/koelner-zoo-warum-die-krokodile-im-trueben-fischen-muessen--29932774

In K├Âln gibt es weiterhin Probleme mit der Filteranlage im Hippodrom. ABER man m├Âchte jetzt wieder in die Flusspferdzucht einsteigen.
(27.03.2018, 14:52)
Adrian Langer :   https://www.rundschau-online.de/region/koeln/koelner-zoo-neues-buch-erklaert-111-fakten-sowie-kurioses-ueber-elefanten-29875892

Herr Pagel hat ein Buch zur Elefantenhaltung ver├Âffentlicht.
(16.03.2018, 09:33)
Adrian Langer :   https://www.express.de/koeln/neuer-geldsegen-fuer-koeln-zoo-erbschaft-aus-den-usa-ist-nochmal-gewachsen--29848958

Die Nachlassumme hat sich noch einmal gesteigert.
(11.03.2018, 18:26)
Adrian Langer :   @Oliver: Man kann doch aber auch nicht damit rechnen, dass Tiere in der Nacht l├Ąrm veranstalten. :D Ich wei├č eben nur nicht, wie laut sie wirklich sind. Schlie├člich empfinde ich ja die betrunkenen Mitmenschen vor meinem Fenster auch als st├Ârend (obwohl ich in der Innenstadt ja damit rechnen kann). Interessant w├Ąre auch wie lang das Problem vorliegt und ob sich noch mehr, als eine Anwohnerin, gest├Ârt f├╝hlen.
(07.03.2018, 15:06)
Oliver Muller :   @ Adrian: Das ist wieder mal typisch. Der Seel├Âwen-Felsen ist definitiv VOR der Anwohnerin dort gewesen.
(07.03.2018, 14:08)
Adrian Langer :   https://www.ksta.de/koeln/koelner-zoo-soll-handeln-anwohnerin-beschwert-sich-ueber-naechtliche-seeloewen-rufe-29827890

In K├Âln muss bei den Seel├Âwen nachger├╝stet werden.
(07.03.2018, 10:03)
Adrian Langer :   http://www.ntz.de/themen/paulas-nachrichten/artikel/artikel/herr-pagel-ist-zoo-direktor/

Ein Interview mit dem Direktor.
(03.03.2018, 07:58)
Adrian Langer :   http://mobil.wwf.de/2018/maerz/tiger-anlage-im-koelner-zoo-wird-umfangreich-modernisiert/

In K├Âln soll die Tigeranlage im n├Ąchsten Jahr umgebaut werden.
(02.03.2018, 14:26)
Sebastian Gellert :   Flora, Fauna und Fortschritt im K├Âlner Zoo der Zukunft

Seit seiner Gr├╝ndung im Jahre 1860 liegt der Zoo in K├Âln-Riehl und pr├Ąsentiert seinen Besuchern heutzutage ca. 10000 Tiere in etwa 840 verschiedenen Arten.
Der 20ha grosse K├Âlner Zoo befindet sich in direkter Nachbarschaft zum Botanischen Garten, der Flora K├Âln. Da der Zoo von B├╝ro-, Gewerbe- und Wohnfl├Ąchen in den letzten Jahrzehnten regelrecht umbaut wurde, war es zumindest in der Vergangenheit hin und wieder Thema in der K├Âlner Stadtpolitik, den Zoo auf dem Gel├Ąnde der benachbarten Flora auszudehnen.

Ein Besuch im renommierten K├Âlner Zoo lohnt f├╝r die bis zu 1,7 Mio. Besucher in manchem Jahr, hat sich der im Stadtteil Riehl gelegene Zoo in den letzten Jahren gewandelt.

Das im Jahr 2000 er├Âffnete Regenwaldhaus, zeigt dem Besucher den s├╝dostasiatischen Dschungel mit passender Artenauswahl wie Philippinische Segelechsen, Netzpython, Riesenborkenratten, Matschie-Baumk├Ąngurus, Wei├čhandgibbons, Gr├╝ne Wasseragamen und diversen Vogelarten.

Mit dem Elefantenpark (2004), dem Hippodom (2010) und dem Clemenshof (2014) entstanden weitere Grossprojekte. Beliebt bei seinen G├Ąsten ist der Hippodom, der zus├Ątzlich zu den vorhandenen Flusspferden, Nilkrokodilen, Sitatunga-Antilopen und Flughunden, neuerdings auch ein Erdferkel, sowie am hinteren Ende des Hippodoms auch Vitrinen mit der Afrikanischen Eierschlange und Braunen Hausschlangen h├Ąlt. Die Neueste Attraktion im Hippodom ist eine 10m lange Goldmine, die dem Besucher bessere Unterwassereinblicke ohne Spiegelung, zwischen Flusspferden und Nilkrokodilen erm├Âglichen soll.

Desweiteren sieht der Masterplan des K├Âlner Zoo eine tiefgreifende Umgestaltung des Zoos vor, wobei die historischen Geb├Ąude wie Antilopenhaus und S├╝damerikahaus, welche beide modernisiert und in zuk├╝nftige Themenlandschaften einbezogen werden, erhalten bleiben. Auch soll der Baumbestand des Zoos erhalten bleiben. Weitere Bauprojekte sollen einmal das Kongohaus mit zentralafrikanischer Waldlandschaft und eine Arktislandschaft mit Polarlounge werden.

Zu seinem 125. Geburtstag im Jahre 1985 machte sich der Zoo mit dem f├╝r die damalige Zeit fl├Ąchenm├Ą├čig sehr beachtlichen 2200qm grossen Urwaldhaus, optisch einem Gew├Ąchshaus in XXL-Format und mit dem f├╝r 14 Mio. Euro erbauten Hippodom zum 150. Bestehen des Zoos (2010) jeweils eigene Geschenke.

Der K├Âlner Zoo zeigt eindrucksvoll, wie man eine derartige Einrichtung inhaltlich und wirtschaftlich erfolgreich f├╝hrt. Neben der gigantischen Artenvielfalt mit seinen vielen Rarit├Ąten, bekommt der Besucher zus├Ątzlich noch Bildung, Erholung, Forschung und Naturschutz vermittelt.

Der damalige holl├Ąndische Dierenpark Emmen war einst innovativ und f├╝r seine Artenvielfalt und Artenschutzprojekte europaweit bekannt, doch der f├╝r 200 Mio. Euro erbaute Nachfolger, der WILDLANDS Adventure Zoo Emmen h├Ąlt nur noch einen Bruchteil der damaligen Artenauswahl. Im Laufe des Jahres 2018 wird der in Emmen gelegene WILDLANDS Adventure Zoo eine Achterbahn er├Âffnen, was einiges Kopfsch├╝tteln hervorrufen d├╝rfte. Wie sich die Bespassung durch eine Achterbahn mit dem Thema Artenschutz vereinen l├Ąsst bleibt fraglich, genauso wie es fraglich erscheint, warum finanzielle Mittel und Platzverh├Ąltnisse nicht Tieren zur Verf├╝gung gestellt werden, die es n├Âtig haben in menschlicher Obhut zu leben, da deren Lebensraum meistens durch Abholzung des Regenwaldes bedroht ist.

Der Wille zu Neuen Attraktionen kennt auch im Zoo der Nieders├Ąchsischen Landeshauptstadt Hannover keinerlei Grenzen, welcher dem Besucher seit neuester Zeit mit einem 360-Grad-Panorama virtuell den s├╝damerikanischen Regenwald n├Ąherbringen m├Âchte und dem Zoo in regionalen Zeitungen, die ├ťberschrift ?Zu wenige Besucher im Zoo-Panorama? einbrachte.

Eine Erkenntnis die man heutzutage bei vielen Zoos sieht, ist die Tatsache, das viele leitende Funktion├Ąre unterschiedlicher Parks die Denkweise hatten, mit dem Bau millionenschwerer Kulissenwelten dauerhaft Besucher anzulocken. Da auch zumindest kurzfristig die Besucherzahlen gestiegen sind, wurde die Mode vom wirtschaftlichen Wachstum erzielen von vielen Parks angewendet. Doch dieses Gesch├Ąftsmodell entpuppte sich zumindest in einigen F├Ąllen als Fehleinsch├Ątzung. Heutzutage sitzen einzelne Zoos auf einem Schuldenberg, haben ihre Gel├Ąndefl├Ąche verbaut und zus├Ątzlich noch mit r├╝ckl├Ąufigen Besucherzahlen zu k├Ąmpfen, da der Neueffekt dieser Kulissenwelten schnell an Anziehungskraft verliert.

Nur mit einer breiten und attraktiven Artenvielfalt, in Verbindung mit moderner Zoo- und Erlebnisarchitektur werden Tierg├Ąrten, Tierparks und Zoologische G├Ąrten erfolgreich sein.

Die Mischung aus Moderner Zooarchitektur, Historischen Geb├Ąuden, Gr├╝nanlagen und Artenvielfalt macht den K├Âlner Zoo erfolgreich und die weitere Entwicklung wird interessant sein zu beobachten. Der K├Âlner Zoo ist stets immer eine Reise wert.

(22.02.2018, 20:01)
Adrian Langer :   https://mobil.ksta.de/koeln/nachwuchs-im-koelner-zoo-vier-frischlinge-tollen-durch-das-gehege-29766592?originalReferrer=https://www.google.de/search?q=zoo&prmd=ivnsam&source=lnms&tbm=nws&mobileSwitchPopupClick=1

Erstzucht bei den Pinselohrschweinen.

Leider kann ich zu den Flusspferden noch nicht viel sagen. War eben noch nicht da. Aber ich habe vor im April den Zoo zu besuchen und k├Ânnte auch wenn m├Âglich einen Fotobeweis mitbringen.
(22.02.2018, 17:21)
Patrick Marburger :   Ich glaube, dass lediglich die bestehende Einsicht mittels der Mine neu gestaltet wurde. Vor Ort war ich aber leider nicht, von daher ohne Gew├Ąhr.
(22.02.2018, 16:55)
Sacha :   Tut mir leid, aber manchmal bin ich etwas schwer von Begriff:

Einen Unterwassereinblick gibt es ja schon - entlang des "normalen" Besucherweges im Haus (b). Ist jetzt ein zus├Ątzlicher an einer Seite hinzugekommen? Falls ja, k├Ânnte dieser ja nur Richtung Zoo-Aussenseite (a) liegen, da eine zus├Ątzliche Einsicht auf Aussengehege-Seite (c) wegen desselben bzw. der Verbindung von Aussen- zu Innengehege nicht in Frage kommen kann. Ist das richtig?

a
---------
b I I
I I
I I
I I
---------
c
(22.02.2018, 15:53)
Sebastian Gellert :   Die Neue Attraktion passt zum K├Âlner Zoo, der sich immer konstant weiterentwickelt.
(22.02.2018, 14:23)
Adrian Langer :   https://www.parkerlebnis.de/goldmine-im-koelner-zoo-ermoeglicht-neue-blicke-auf-flusspferde-und-krokodile_56945.html

In K├Âln er├Âffnete eine neue Attraktion.
(15.02.2018, 15:49)
Adrian Langer :   http://www.rp-online.de/nrw/staedte/koeln/es-gibt-zwei-neue-zwergohreulen-im-koelner-zoo-aid-1.7365600

In K├Âln leben ab sofort Zwergohreulen.
(04.02.2018, 20:33)
Sebastian Gellert :   Also geplant war einst im Jahr 2015 mit den Bauarbeiten am S├╝damerikahaus zu starten, die dementsprechend h├Ątten im Fr├╝hjahr 2017 fertiggestellt werden sollen.

Es finden sich unter dem Begriff "K├Âlner Zoo S├╝damerikahaus" Berichte, die vom Wortlaut verlauten lassen, dass die Bauarbeiten 2017 begonnen haben und bis 2019 fertig sein sollen.

Das S├╝damerikahaus wird, wie es vermute und meine Gelsen zu haben, von "dan pearlman" geplant, da die f├╝r ihre Erlebnisarchitektur bekannt sind.

Ich pers├Ânlich dachte, das die Bauarbeiten im vollem Gange w├Ąren - dennoch scheint der K├Âlner Zoo immer eine Reise wert zu sein.
(23.01.2018, 11:30)
Tim Sagorski :   Wie kommst du denn auf die Idee? Die Arbeiten wurden bis jetzt noch nicht mal begonnen...
(23.01.2018, 09:28)
Sebastian Gellert :   Vielen Dank f├╝r die Info. Ich m├Âchte den K├Âlner Zoo besuchen, aber erst im M├Ąrz wenn es garantiert am Rhein warm ist.

Die Bauarbeiten am S├╝damerikahaus m├╝ssten ja schon weit fortgeschritten sein.
(22.01.2018, 19:01)
Patrick Kalscheuer :   Tats├Ąchlich gibt es im hinteren Bereich des Hippodoms einige Vitrinen, in denen verschiedene Reptilien und Amphibien gezeigt werden. Bei meinem letzten Besuch waren Afrikanische Eier- und Braune Hausschlangen, sowie Afrikanische Grabfr├Âsche ausgestellt.
(22.01.2018, 14:40)
Sebastian Gellert :   In den Hippodom ist ein Erdferkel eingezogen. Das ist mittlerweile bekannt.

Frage: W├Ąre es m├Âglich, das im Hippodom auch Schlangen gezeigt werden? Ein Nachr├╝sten von Reptilienarten? Unter K├Âlner Zoo wikipedia w├╝rden zwei verschiedene Arten genannt werden.
(22.01.2018, 11:06)
Adrian Langer :   https://www.express.de/koeln/koelner-zoo-mehr-als-eine-million-besucher---und-das-sind-die-zukunftsplaene-29468454

Letztj├Ąhrige Besucherzahlen und Zukunftsprojekte!
(11.01.2018, 20:19)
Sacha :   Besser sp├Ąt als nie: Vielen Dank f├╝r die Info Patrick!
(04.01.2018, 10:22)
Patrick Kalscheuer :   Nein, im Hippodom. Das Gehege der Krokodile wurde verkleinert und der neu "gewonnene" Raum f├╝r das Erdferkel eingerichtet. Lt. Kurator m├Âchte man in die Zucht einsteigen und hofft entsprechend noch auf ein m├Ąnnlichers Tier: https://www.ksta.de/koeln/neue-bewohnerin-im-zoo-britische-erdferkel-dame-zieht-nach-koeln-29404862
(29.12.2017, 10:25)
Sacha :   Wo ist der Neuzugang denn konkret untergebracht? Im Dickh├Ąuterhaus?
(29.12.2017, 09:52)
Adrian Langer :   http://www.rp-online.de/nrw/staedte/koeln/das-ist-der-neueste-bewohner-im-tiergehege-aid-1.7289777

In K├Âln gibt es ein neues Erdferkel!
(28.12.2017, 17:33)
Adrian Langer :   https://mobil.ksta.de/koeln/publikumslieblinge-die-tragische-geschichte-der-eisbaeren-im-koelner-zoo-29389526?originalReferrer=https://www.google.de/search?q=zoo&prmd=ivnsma&source=lnms&tbm=nws

Ein Artikel zur Eisb├Ąrenhaltung in K├Âln!
(26.12.2017, 13:43)
Adrian Langer :   https://www.report-k.de/Panorama/Panorama-Koeln/Neue-Elefantenterrasse-im-Koelner-Zoo-89755

Eine neue Aussichtsterasse wurde bei den Elefanten er├Âffnet!
(21.12.2017, 15:18)
Adrian Langer :   https://mobil.ksta.de/koeln/unumstrittene-stars-rote-pandas-erhalten-groesseres-gehege-im-koelner-zoo-29296506?originalReferrer=https://www.google.de/search?q=zoo&prmd=ivnsma&source=lnms&tbm=nws&mobileSwitchPopupClick=1

Die kleinen Pandas bekommen ein neues Gehege! Anbei Informationen zur Auswilderung von Przewalskipferden in China! Ich hoffe sehr, dass ich es wie geplant im n├Ąchsten Jahr nach K├Âln schaffe! Sehr freue ich mich dabei auf die zahlreichen Rarit├Ąten!
(15.12.2017, 16:01)
Gudrun Bardowicks :   Sehr sch├Âner Zuchterfolg.
(07.12.2017, 15:39)
Adrian Langer :   https://www.report-k.de/Panorama/Panorama-Koeln/Seltene-Tatarische-Sandboas-im-Koelner-Zoo-geboren-88892

Es gab Nachwuchs bei den Sandboas!
(07.12.2017, 14:42)
Adrian Langer :   http://www.koeln.de/koeln/koelner-zoo-eroeffnet-neue-banteng-anlage_1067775.html

In K├Âln wurde die neue Bantenganlage er├Âffnet!
(20.09.2017, 17:18)
Adrian Langer :   http://mobil.rundschau-online.de/region/koeln/masterplan-koelner-zoo-will--geozoo--werden---und-das-kostet-28420726?originalReferrer=&mobileSwitchPopupClick=1

K├Âln treibt weiter den Ausbau des Masterplans voran!
(17.09.2017, 09:12)
Adrian Langer :   http://www.infranken.de/regional/erlangenhoechstadt/ein-wildunfall-in-eckental-gibt-raetsel-auf;art215,2898514

In K├Âln gelang erstmals die Nachzucht bei den Tigergeckos?
(14.09.2017, 13:52)
Oliver Muller :   Schade, dann wird der gro├če Schub wohl ausbleiben... :-(((
(02.09.2017, 18:52)
Michael Mettler :   Mit den 22 Millionen soll laut unserer Tageszeitung (NEUE PRESSE) eine Stiftung gegr├╝ndet werden, deren j├Ąhrliche Ertr├Ąge vom Zoo eingesetzt werden k├Ânnen - Zoo-Vorstand Landsberg erhofft auf diese Weise eine Mio. pro Jahr.
(02.09.2017, 17:27)
Oliver Muller :   Noch hat der Zoo das Geld nicht geerbt. Die gro├čz├╝gige Lady muss erst mal versterben ( was ich ihr nat├╝rlich so bald nicht w├╝nsche...). Jedenfalls d├╝rften damit gleich mehrere Projekte aus dem Masterplan Wirklichkeit werden...
(02.09.2017, 16:41)
Adrian Langer :   http://www.general-anzeiger-bonn.de/region/koeln-und-rheinland/K%C3%B6lner-Zoo-hat-zwei-neue-Wildpferdbabys-article3641124.html

http://www.ksta.de/koeln/geld-segen-koelner-zoo-erbt-22-millionen-us-dollar-28259146

In K├Âln wurden zwei Przewalskipferde gebeoren! So nebenbei hat er auch 22 Millionen US-Dollar vererbt bekommen!
(31.08.2017, 19:41)
Adrian Langer :   https://www.report-k.de/Koeln-Termine/Event-Tipps-Koeln/Neue-Spinnentierausstellung-im-Koelner-Zoo-heute-eroeffnet-82620

In K├Âln gibt es gerade eine Sonderausstellung zu Spinnen und Skorpionen!
(24.08.2017, 15:43)
Adrian Langer :   http://mobil.ksta.de/koeln/tierschutz-peta-zwei-demonstriert-vor-koelner-zoo-gegen-elefantenhaltung-28156924?originalReferrer=&mobileSwitchPopupClick=1

Peta demonstriert vor dem Zoo gegen die Elefantenhaltung! Finde ich besonders interessant, da es doch eine der Vorzeigeanlagen schlecht hin ist! Ist der Rest etwa schon abgegrast? :D

(12.08.2017, 16:38)
Oliver Muller :   @Herr Sch├╝ling: K├Ânnen wir hier eigentlich bitte mal eine Funktion zur nachtr├Ąglichen Korrektur von Fehlern bekommen?
(07.08.2017, 21:32)
Oliver Muller :   Hier findet sich der Jahresbericht 2016 des K├Âlner Zoos, auch mit Informationen ├╝ber den geplanten Umbau des S├╝damerika-Hauses (u.a. f├╝r Salzkatzen, G├╝rteltiere und wohl auch Affen und V├Âgel), die Jaguar-Anlage, das Zoo-Museum und die Banteng-Anlage(Seite 66 ff.). Interessant in dem Zusammenhang finde ich ├ťberlegungen zubeiner begehbaren Pekari-Anlage .- m. W. sollen die kleinen Biester doch "sauaggressiv" sein?

https://www.koelnerzoo.de/images/pdf/Zeitschriften/Zeitschrift_2017_01.pdf
(07.08.2017, 20:33)
Adrian Langer :   http://www.ksta.de/koeln/frisch-geschluepft-philippinische-waran-babies-im-koelner-zoo-geboren-28077476

Erstmals Nachwuchs be den Phillipinenwaranen!
(27.07.2017, 20:38)
Adrian Langer :   http://www.ksta.de/koeln/koelner-zoo-eingeschlaeferter-elefantenbulle-litt-an-herzproblemen-28025890

Der kleine Elefantenbulle der eingeschl├Ąfert wurde litt an Herzproblemen!
(25.07.2017, 13:13)
Adrian Langer :   http://www.general-anzeiger-bonn.de/news/panorama/Elefant-Namal-bekommt-dank-K%C3%B6lner-Zoo-neue-Prothese-article3589179.html

Der Spendenaufruf f├╝r den dreibeinigen Elefantenbullen war erfolgreich!
(25.06.2017, 20:58)
Adrian Langer :   http://mobil.express.de/koeln/traurige-nachricht-aus-koelner-zoo-kleiner-elefantenbulle-musste-eingeschlaefert-werden-27815346?originalReferrer=

Der kleine Bulle musste leider eingeschl├Ąfert werden!
(19.06.2017, 07:13)
Adrian Langer :   http://mobil.ksta.de/koeln/koelner-zoo-nachwuchs-bei-den-moschusochsen-27804876?originalReferrer=

In K├Âln gab es neben den Elefanten auch Nachwuchs bei den Mochusochsen! ├ťber das Schicksal des Jungtiers der Leitkuh gibt es noch nichts neues!
(17.06.2017, 07:08)
R├╝diger Krichel :   Gibt es nes dazu ?
(16.06.2017, 20:24)
Adrian Langer :   http://www.ksta.de/koeln/wg-statt-mutterliebe-elefantenkuh-im-koelner-zoo-nimmt-ihr-junges-nicht-an--27790290

Die Mutter hat bis jetzt das Kalb noch nicht wirklich angenommen! Hoffentlich klappt es noch!
(14.06.2017, 20:53)
Adrian Langer :   http://www.rundschau-online.de/region/koeln/schon-wieder-nachwuchs-das-vierte-elefantenbaby-im-koelner-zoo-ist-da-27778056

Nummer vier ist angekommen!
(12.06.2017, 11:17)
Adrian Langer :   http://www.rundschau-online.de/region/koeln/nachwuchs-wieder-ein-elefantenbaby-im-koelner-zoo-geboren-27758980

In K├Âln gibt es wieder ein neues Kalb!
(08.06.2017, 11:14)
Adrian Langer :   http://www.rundschau-online.de/region/koeln/heimat-fuer-die-batengs-neues-gehege-im-koelner-zoo-soll-im-august-fertig-sein-27022060

Jetzt aber! Entschuldigung ich wei├č nicht, was da schief gelaufen ist!
(03.06.2017, 07:22)
Patrick Marburger :   Falscher Link (;
(02.06.2017, 18:07)
Adrian Langer :   https://www.svz.de/regionales/newsticker-nord/kap-klippschliefer-erstmals-im-rostocker-zoo-id16958431.html

August soll die Bantenganlage fertig sein!
(02.06.2017, 17:14)
Adrian Langer :   http://www.rundschau-online.de/region/koeln/kleine-raubtiere-koelner-zoo-freut-sich-ueber-nachwuchs-bei-den-ringelschwanzmungos-26882894

Die erste erfolgreiche Nachzucht von Ringelschwanzmungos in K├Âln!
(11.05.2017, 15:06)
Adrian Langer :   http://www1.wdr.de/nachrichten/rheinland/koeln-elefantengeburt-zoo-100.html

In K├Âln gibt es wieder einen kleinen Elefanten.
(20.03.2017, 09:51)
Adrian Langer :   Vielleicht merken ja die Leser nicht, dass dieser Ibis nicht in den Regenwald geh├Ârt! :D
(19.03.2017, 09:28)
Oskar Schwitters :   Und bitte warum ist der Artikel mit einem Waldrapp illustriert?
(19.03.2017, 08:40)
Adrian Langer :   http://www.rundschau-online.de/region/koeln/koelner-zoo-grundstock-fuer-exotisches-freigehege-mit-besucher-steg-gelegt-26207378

Der Zoo K├Âln plant ein neues begehbares Regenwaldhaus. Hier sollen unter anderem Tukane und Salzkatzen einziehen.
(17.03.2017, 09:51)
Oskar Schwitters :   Die Anlage der Alpakas wird derzeit f├╝r Bantengs umgebaut. Die Au├čenanlage misst 2000m┬▓, innen stehen den Tieren 300m┬▓ zur Verf├╝gung. Ob man auf eine Laufhalle hoffen darf?
(02.03.2017, 16:36)
Adrian Langer :   Der kurator hat nicht ausgeschlossen, dass der letzte Affe abgegeben wird. Von daher ist nur zu hoffen.
(25.02.2017, 17:41)
Oliver Muller :   Hoffentlich ist es wirklich nur eine Verz├Âgerung und kein Aus f├╝r den Import.
(25.02.2017, 17:19)
Adrian Langer :   Laut Aussage des Kurators f├╝r die Affen im Zoo K├Âln verz├Âgert sich die Aufnahme neuer Kleideraffen im Zoo. So war er nicht sicher, ob der 0,1 Schwarzer Haubenlangur ├╝berhaupt noch am Leben w├Ąre wenn die neuen Kleideraffen ankommen. Hier gibt es wohl besondere Probleme mit den Beh├Ârden vor Ort.
(24.02.2017, 21:33)
Adrian Langer :   m.rp-online.de/nrw/staedte/koeln/neue-anlage-im-zoo-fuer-bedrohte-schildkroetenarten-aid-1.6588799

Der Zoo K├Âln bekommt eine neue Anlage f├╝r Burma Sternschildkr├Âten und Erdschildkr├Âten. Die Tiere stammen alle aus einer Beschlagnahmung von 2011. Sie werden damit das erste mal ├Âffentlich pr├Ąsentiert!
(14.02.2017, 15:01)
Oliver Muller :   @Oskar: Es gibt kein Ergebnis, nur die Frage...

Wer will findet hier die Zeitschrift: http://www.koelnerzoo.de/fileadmin/Downloads/Jahres_Geschaeftsberichte/Koelner-Zoo_03-2016_komplett.pdf
(13.02.2017, 08:55)
Gudrun Bardowicks :   Gerade wegen der Seuche w├Ąre es toll, wenn wieder eine Zoopopulation bei den Saigas aufgebaut wird. so h├Ątte man m├Âglicherweise mittel- oder langfristig die Chance, Nachzuchten aus Zoos wieder auszusetzen.
(12.02.2017, 23:14)
Adrian Langer :   Saigas f├Ąnde ich gut nur frage ich mich wie es umgesetzt werden soll? Zumal ja gerade eine starke Seuche unter den kasachischen Saigas umgehen soll die den Bestand bedroht. Ich w├╝rde da jetzt auch gern einmal spinnen und mir eine Themenwelt mit au├čerafrikanischen Antilopen vorstellen in der Saigas und Gabelb├Âcke gezeigt werden.
(12.02.2017, 20:52)
Oskar Schwitters :   Was ist denn das Ergebnis der "Saiga-├ťberlegung"?
(12.02.2017, 18:05)
th.oma.s :   Bantengrevival in K├Âln - das ist mal eine gute Nachricht.
(11.02.2017, 22:37)
Oliver Muller :   Laut Heft 3/2016 der Zeitschrift des K├Âlner Zoo werden definitiv Bantengs kommen und keine Gaure, wie zwischenzeitlich angedacht, auch weil diese Art Tradition im K├Âlner Zoo hat. Die n├Ąchsten Projekte werden dann wohl Urwaldhaus (S├╝damerika), Direktorenvilla und Jaguaranlage sein (je nach Finanzlage).
Interessant fand ich auch, dass in dem Heft sozusagen laut dar├╝ber nachgedacht wird, ob es wieder eine Zoohaltung von Saigas braucht.
(11.02.2017, 21:48)
Paul Schnitzler :   Im K├Âlner Zoo werden die Alpakas gegen Bantengs ausgetauscht (irgendwann hie├č es auch mal, dass Gaure auf die Anlage kommen sollten). Dazu erfolgt bis zum Sommer der Umbau der Alpaka-Anlage sowei unmittelbar daneben auch eine Erweiterung des Spielplatzes:
http://www.koelnerzoo.de/zoo-aktuell/neuigkeiten/kinder-dreigestirn-mit-zoo-neuerungen/
(11.02.2017, 15:55)
Adrian Langer :   Zwei Nachrichten aus K├Âln! Zun├Ąchst letzte Nacht wurde ein junger Elefant geboren!

http://www.ksta.de/koeln/nippes/nachwuchs-am-rhein-koelner-zoo-begruesst-neues-elefantenbaby-25617892

Zum anderen will der Zoo jetzt eine Auswilderung Persischer Leoparden im Kaukasus vornehmen. Hierf├╝r soll das Weibchen Ashana nach Polen gehen um dort zu z├╝chten. Deren Nachkommen sollen anschlie├čend ausgewildert werden.

http://www.rp-online.de/nrw/staedte/koeln/aus-dem-zoo-in-die-wildnis-aid-1.6536791
(26.01.2017, 21:30)
Nikolas Groeneveld :   @Jan Jakobi,Tim Sagorski und Patrick Kalscheuer vielen Dank f├╝r die Antworten und den Lageplan
(17.12.2016, 21:08)
Patrick Kalscheuer :   Anbei der entsprechende Ausschnitt aus dem Zoof├╝hrer von 1998.
Der Elefantenpark umfasst heute im Prinzip das gesamte Gel├Ąnde innerhalb des Ringweges mit Ausnahme des Przewalski-Geheges (Nr. 40 im Plan) sowie des daneben befindlichen (damaligen) Saiga-Antilopengeheges (Nr. 21).
(16.12.2016, 12:45)
Tim Sagorski :   Au├čer den, bereits von Jan erw├Ąhnten, Arten gab es um den See herum auch noch Anlagen f├╝r Dromedare, Bantengs und Indischen W├Âlfen.
(15.12.2016, 13:07)
Jan Jakobi :   Ein gro├čer Weiher mit Schottischen Hochlandrindern, Vikunjas und Lamas.
(15.12.2016, 00:26)
Nikolas Groeneveld :   Ich h├Ątte da mal ein paar Fragen
Was befand sich vor dem Bau des Elefantenparks auf dieser Fl├Ąche?
Hat noch jemand etwas ├Ąltere Lagepl├Ąne die, die Situation vor dem Bau des Elefantenparks zeigen?
(14.12.2016, 23:08)
G├Âtz Heilemann :   Da hier von K├Âln recht wenig berichtet wird, versuche ich mich mal an einem kurzen Bericht. Insbesondere da K├Âln derzeit wirklich einen Besuch wert ist. Viele Jungtiere bei nicht allt├Ąglichen Arten.
Wie immer mit Frau und Kind schon direkt zur ├ľffnungszeit dort gewesen, da es bei gutem Wetter am Sonntag sp├Ątestens um 11:30 Uhr f├╝r uns zu voll wird. Rechts hinterm Eingang zwei Fohlen (von Juni) bei den Onagern gut in die gro├če Gesamtgruppe integriert. Gegen├╝ber ein junges Trampeltier, vermutlich noch vom vorherigen Hengst.
Die Erdm├Ąnnchengruppe wie immer belagert und auch hier ein weiteres Jungtier. Die 3 letzten Jungtiere fallen gr├Â├čenm├Ą├čig kaum noch auf.
Die Grizzlyb├Ąren wie meistens nicht zu sehen, daf├╝r genossen aber die Malaienb├Ąren die Sonne.
Das Jungtier bei den Okapis hielt sich mit der Mutter im Stall auf, obwohl die T├╝r zum Au├čengehege offen war, aufgrund der stark spiegelnden Scheiben leider nur schwer zu beobachten und fotografieren unm├Âglich. Auch bei Abstecher auf dem Heimweg leider die gleiche Situation. Bei den Capybaras wird am Stall gebaut.
Bei den L├Âwen das unver├Ąnderte Bild, Kater und Katze noch nicht zusammen auf der Au├čenanlage, lagen aber durch das Gitter getrennt friedlich nebeneinander.
Bei den Nordpersichen-Leoparden wie ├╝blich morgens Mutter und die beiden Jungtiere vom September auf der Anlage, w├Ąhrend man im Hintergrund den Kater im Absperrgehege laufen sehen kann. Allerdings muss ich sagen, das M├Ądchen aus dem Wurf habe ich bisher noch nie zu Gesicht bekommen, w├Ąhrend sich der Jungkater immer pr├Ąsentiert, ist es sehr scheu und geht sofort in Deckung.
Im Tropenhaus zwei Jungtiere bei den Kurzkrallenottern. Bei den Matschies nur ein Tier zu sehen, daf├╝r aber ausnahmsweise mal nicht schlafend.
Bei den Menschenaffen haben Bonobos und Orangs mal ausnahmsweise Ihre Freianlagen genutzt. Beide Gruppen mit Jungtieren aus dem vergangenen Jahr. Sehr voll war es vor den Gorillas, wo das Jungtier aus M├Ąrz der Liebling der Besucher ist. Interessant die Trageweise der Mutter f├╝r das Kind, es wird in der nach innen gedrehten, offenen Hand getragen und klammert sich am Handgelenk der Mutter fest. Durch bei den Gorillas aufgestellten Barrieren leider nur schlechter Einblick zu dem ebenfalls im Haus gehaltenen Kleideraffen und Haubenlangur, aber beide noch da.
Bei den Elefanten die Gruppe ├╝ber die komplette Anlage verteilt inklusive dem Jungen von M├Ąrz. Nur der alte Bulle ist auf der Bullenanlage abgesperrt gewesen.
Auf dem Schlussst├╝ck noch ein Kalb bei den Moschusochsen (von Mai), welches mit seiner Mutter allein auf der Anlage war und die Sonne genoss und schon am Gras knabberte. Auf der n├Ąchsten Anlage gleich drei Jungtiere bei den Impalas, die sich wie ├╝blich weit weg von den Giraffen im rechten Teil der gro├čen Anlage aufgehalten haben.
Die Drillinge bei den G├╝rtelvaris und die beiden Kleinen bei den Bambuslemuren wachsen immer weiter und waren wie ├╝blich am Rumtollen.
Leider keinen Erfolg bei den Sitatungas, die ebenfalls im Juni Nachwuchs hatten, nur der Bock war im hinteren Teil der Anlage gut zu sehen. Dann wurde es uns zu voll und wir sind wieder nach Hause gefahren.
Was mir leider wieder einmal negativ aufgefallen ist, nur im Ausnahmefall ist der Nachwuchs am Gehege ausgeschildert. Dadurch f├Ąllt es 80% der Besucher nicht einmal auf, dass auch die weniger popul├Ąren Tierarten z├╝chten, aber vielleicht ist dies ja so gewollt, damit die Jungtiere ihre Ruhe haben. Oder es ziehen tats├Ąchlich nur Elefanten und Menschenaffen.

(03.07.2016, 18:39)
Michael Mettler :   @WolfDrei: Ist auch eine kosteng├╝nstige Methode, mit der man Gehegefl├Ąchen "optisch vergr├Â├čern" kann ;-)

"Flamingospiegel" gab es m.W. schon vor Leipzig, das m├╝sste in Basel (bei Rosaflamingos) gewesen sein. Karlsruhe wendet den Trick ebenfalls bei Zwergflamingos an.
(29.06.2016, 13:42)
WolfDrei :   Scheint die neue Technik zu sein - Vort├Ąuschung einer erh├Âhten Anzahl zur Konkurrenzerh├Âhung und zur Befriedigung der Besucher. Leipzig hat es mit den Zwergflamingos vorgemacht. Eine aussichtsreiche Ma├čnahme zur Erh├Âhung der Tieranzahl - ohne Pflegereinstellung und Futterbereitstellung. Braucht man nur noch billige Spiegel. Aber bei der gegenw├Ąrtigen Verwendung von viel Glas wird das kein Problem sein :-)
(29.06.2016, 10:01)
zollifreund :   noch ein Fotodokument meines Besuches aus K├Âln: die Anzahl der Sclater┬┤s Makis hat sich dort vergr├Â├čert... :-)
(28.06.2016, 22:01)
WolfDrei :   @Tim Meschke: Die waren nicht zu ├╝bersehen und zu ├╝berh├Âren!
Die Aufnahme wurde an einer Platane im Okapiau├čenteil gemacht.
(19.05.2016, 20:24)
Michael Mettler :   @WolfDrei: Ich nehme an, die moderne Verwendung des Wortes "Park" soll eher Weitl├Ąufigkeit/Gro├čfl├Ąchigkeit symbolisieren als einen botanischen Zusammenhang. Anders w├Ąren Ausdr├╝cke wie "Business-Park" - fr├╝her nannte man das schlichtweg Gewerbegebiet - oder entsprechende Namensgebungen von Einkaufszentren (z.B. der Werre-Park in Bad Oeynhausen, wo kaum Vegetation zwischen der nackten Architektur zu sehen ist) nicht zu erkl├Ąren. Und bei parken, Parkplatz usw. hat sich die Bedeutung ja auch vom Urspr├╝nglichen gel├Âst.

Wobei manche Elefantenh├Ąuser durchaus gewisse ├ähnlichkeiten mit Parkh├Ąusern aufweisen ;-)
(19.05.2016, 08:32)
Tim Meschke :   @WolfDrei: Hast du auch die wilden Alexandersittiche gesehen?
(14.05.2016, 07:55)
WolfDrei :   Die einzigen deutschen Matschiebaumk├Ąnguruhs
(13.05.2016, 14:25)
WolfDrei :   Pardon!
(13.05.2016, 14:21)
WolfDrei :   junger Perserkater
(13.05.2016, 14:19)
WolfDrei :   n├Ârdliche Borkenratte
(13.05.2016, 14:18)
WolfDrei :   Gorillamutter
(13.05.2016, 14:16)
WolfDrei :   Die S├╝damerikaanlagen mit Rotem Br├╝llaffen, Goldbrustkapuziner, L├Âwen├Ąffchen, Wei├člippentamarin, Tapir.
Nachwuchs beim Gro├čen Ameisenb├Ąr
(13.05.2016, 14:14)
WolfDrei :   weiblicher Sclaterlemur - u.a. im Franz├Âsischen T├╝rkisaugenmaki genannt
(13.05.2016, 14:09)
WolfDrei :   Fidschi-Leguan (mit Jungtier)
(13.05.2016, 14:07)
WolfDrei :  
Sehe mit Schrecken, dass der letzte Besuch vor meiner jetzigen digitalen Zeit lag - also Elefantenpark und Hippodom existierten noch nicht. A propos: Park. Gemeiniglich eher ein Raum mit B├Ąumen und kleineren Gew├Ąchsen: eine Sammlung von Botanik also. Tierpark: Sammlung von Tieren: Elefantenpark? Sammlung von?.? Etwas mehr vom obigen Charakter w├Ąre angebracht! Und die Fl├Ąche, die anderen Tieren gemaust wurde! Ein wenig geht es mir auch beim Hippodom so.

Dennoch nat├╝rlich eine in allen Tierbereichen (inklusive Botanik) ansehenswerte ``Sammlung``: K├Âln ist eine Reise wert! Da ich als Artensammler im mittleren bis Gro├čtierbereich auch Dank ZTL keine besonderen Ambitionen hatte - ``meine `` Madagassen und den Kleideraffenmann ausgenommen, verbrachte ich sicher 3x je eineinhalb Stunden im Aquarium/Terrarium: 8 Waranarten (nur einer blieb unsichtbar), einige bisher kaum gesehene Schlangen, Geckos (auch anderswo kaum aufs┬┤s Foto zu bekommen, die Amphibien, die Mindorocrocs mit Nachwuchs (na ja, nur der Kopf war zu sehen). Dann die australischen Lungenfische, Korallenfische etc.

Dass bei der speziellen ``Herkunft`` des Chefs die Vogelsammlung exellent ist, verbl├╝fft nicht - nur lie├č das Wetter einige der Besonderheiten nicht in den Au├čenanlagen erscheinen, daf├╝r aber seltene Entenformen: von Bernierente, Laysanente, Neuseelandtauchente bis Schuppens├Ąger.

Die k├╝nftige `` Umnutzung`` von russischem Haus und ehemaligem Gro├čtierhaus ist spannend - jetzt gab es dort eine historische Ausstellung zum Werden des K├Âlner Zoos einerseits und die Nashornausstellung andererseits.

Einige spezielle Sachen:
Das erste Elejungtier nach der Pockengeschichte; neuer L├Âwenmann - selbst schon auf der Anlage, die Damen zur Besichtigung im Vorgehege; Ameisenb├Ąr mit Jungtier; eine erfreuliche Onagergruppe (ca 10 Tiere), j├╝ngst Geburt bei den Gorillas; ein sehr beweglicher junger Bonobo; Perserleopardenmutter mit zwei fast erwachsenen Jungtieren; die sch├Âne gro├če Irbisanlage; die letzten Grizzlies.
Im Regenwaldhaus imponierten besonders die fr├╝h sehr aktiven Borkenratten, `` oben `` dann die Cassidix-Hornv├Âgel, das Matschiebaumk├Ąnguruh, w├Ąhrend sich die V├Âgel in der Halle kaum sehen lie├čen.
Zur Abrundung: Moschusochs, Sitatunga mit sch├Ânem Bock, Netzgiraffen, Przewalskis, rote Br├╝llaffen, das Okapipaar, Pudus - etwas gr├Â├čer k├Ânnte die Bucharahirschgruppe sein - u. v. a. m.
Anbei : Schmetterlingsagame


(13.05.2016, 14:04)
Christian Badneck :   @Oliver Muller: Wenn ich mich recht erinnere, sollen die Jaguare gegen├╝ber dem S├╝damerikahaus eine Anlage bekommen.
Die B├Ąrenanlagen sollen f├╝r Pinguine und Brillenb├Ąren umgebaut werden.

@alle: K├Âln hat wohl ein neues L├Âwenm├Ąnnchen aus Frankreich bekommen und am 03.M├Ąrz wurde wohl ein Gorilla geboren.
Der Gorilla ist der erste Nachwuchs von Kissa als auch Kito.
(08.03.2016, 16:54)
Oliver Muller :   Mir gef├Ąllt die Planung. Man sollte das "Russische Element" nicht zu ernst nehmen - urspr├╝nglich war das Haus ja wohl auch eher f├╝r Exoten genutzt als f├╝r Russen. ;-) Also alles im Sinne des Erfinders. Grund daf├╝r, dass man S├╝damerika und nicht Asien hierhin verlegt sind sicher die B├Ąrenanlagen, die man ja f├╝r Brillenb├Ąren, Jaguare und Pinguine nachnutzen will. So geht das vermutlich vergleichsweise kosteng├╝nstig. F├╝r mich ist das S├╝damerikahaus daher auch erst perfekt, wenn die Jaguare in die benachbarte jetzige Grizzly-Anlage eingezogen sind.
(08.03.2016, 16:12)
Marcel Poos :   Das Geb├Ąude steht laut Masterplan im S├╝damerikateil. Aktuell wird es von Aras und Neuweltaffen bewohnt, die Nachbaranlage ist die S├╝damerikawiese mit Tapiren und Wasserschweinen. Dort ist eine Gastronomie im lateinamerikanischen Design und darauf folgen weitere Neuweltaffenanlagen und die Anlage f├╝r Ameisenb├Ąr und Pudu.
Die Zeichnungen sind alle wunderbar und auch die Wiedernutzung des Mitteleinganges ist klasse und laut aussage von Herrn Pagel gegen ├╝ber dem F├Ârderverein gew├╝nscht. Nun leider d├╝rfte die Rollstuhlrampe rechts am Glasaussengehege nicht in der Zeichnung sein da dieses eine Ver├Ąnderung der historischen Bausubstanz w├Ąre und auch wieder laut Herrn Pagel vom Denkmalschutz nicht genehmigt w├╝rden k├Ânnte. Ich pers├Ânlich hoffe das der Denkmalschutz sich noch mal mit dem Zoo zusammen setzt und Modernisierungen die der Barrierefreiheit dienen doch gebaut werden d├╝rfen.
Das Konzept eines historischen Zoobaus mit einem modernen Jungle im Inneren finde ich sehr spannend und auch das der Zoo zu dem Umbau des Hauses auch wieder ein passendes dauerhaftes Natzrschutzkonzept plant, macht das ganze um so sch├Âner.

(08.03.2016, 12:12)
Michael Mettler :   @Sacha: Es h├Ątten ja nicht nur V├Âgel sein m├╝ssen. Mir w├╝rden da z.B. auch noch Amurkatzen, Buntmarder oder Feuerwiesel einfallen.

Die Ausgangssituation ist doch, dass man einen Bau im russischen Stil hat, in dessen N├Ąhe ohnehin asiatische Arten wie Kleiner Panda, Muntjak und vier asiatische Gro├čkatzenarten untergebracht sind. Nimmt man die gesamte "L├Ąngskante" des Zoos, an welcher der Stilbau liegt, so finden sich dort zus├Ątzlich Onager, Trampeltiere, Malaienb├Ąren, Eurasische Otter, Rosapelikane und das Regenwaldhaus mit Thema S├╝dostasien. Es w├Ąre also nicht schwer gewesen, daraus durch Umzug der derzeit "unpassenden" Arten einen reinen Asienbereich zu machen, und dann k├Ânnte man sich nebenbei auch den aufw├Ąndigen Schutz des historischen Hauses gegen Tropenfeuchtigkeit ersparen. Das so genannte S├╝damerikahaus II ist ohnehin ein vielseitig nutzbarer Zweckbau - urspr├╝nglich war es ja als Zuchtanlage f├╝r Papageien gedacht.
(08.03.2016, 10:39)
Sacha :   Ehrlich gesagt bin ich mit dem S├╝damerika-Thema in der russischen Kirche auch nicht wirklich gl├╝cklich (Auch wenn mir die Umsetzung sehr gef├Ąllt - sofern sie dann auch wirklich nach den hier bzw. im Link angegebenen Pl├Ąnen und Zeichnungen erfolgt).
Mir h├Ątte eine Ostsibirische Vogelfauna (ggf. mit Zugv├Âgeln, die den Winter dann drinnen verbringen), besser gefallen. Oder dann aussen winterharte eurasische V├Âgel und drinnen Wechselausstellungen (Und daf├╝r eine bestehende Ausstellung f├╝r die Tierhaltung genutzt).
(07.03.2016, 09:47)
Michael Mettler :   Manch anderer Zoo w├╝rde wahrscheinlich ├╝bel daf├╝r verrissen werden, wenn er es wagen w├╝rde, in einem Geb├Ąude im Stil einer russischen Kirche s├╝damerikanischen Regenwald zu pr├Ąsentieren...

Meines Wissens sind Tukane Nestr├Ąuber. Sie mit Kolibris zusammen im gleichen Flugraum zu halten (so liest sich jedenfalls die Kurzbeschreibung), kann ich mir gerade bei einem Zoo wie K├Âln, wo der Vogelhaltung und -zucht ein erfreulich hoher Stellenwert einger├Ąumt wird, nicht vorstellen. Da tippe ich doch eher darauf, dass das beschriebene Erlebnis in getrennten "Abteilungen" stattfindet.
(06.03.2016, 20:34)
Sebastian Gellert :   Das nenne ich mal bei der Vollendung 6 Sterne - super sch├Ân und super spektakul├Ąr. Das l├Ąsst Diskussionen zu anderen Parks wie Hagenbeck aufkommen.
(06.03.2016, 19:27)
Christian Badneck :   Habe gerade folgenden Link gefunden:
http://danpearlman.com/work/suedamerikahaus/
Es zeigt wie das S├╝damerikahaus nach der Sanierung mal aussehen soll.
(06.03.2016, 17:16)
Holger Wientjes :   Neuer Versuch:
https://www.facebook.com/wdrlokalzeitkoeln/videos/1074033489297152/

(08.10.2015, 17:31)
Holger Wientjes :   ├ťberraschender Nachwuchs in K├Âln !

https://www.facebook.com/wdrlokalzeitkoe...489297152/
(08.10.2015, 17:03)
Tim Meschke :   Zur Unterscheidung kann dir nur sagen, dass es im K├Âlner Zoo f├╝r jeden Elefanten ein eigenes Schild gibt, auf dem auch auf die individuellen Merkmale hingewiesen wird.
(30.08.2015, 10:08)
Justus Bauer :   Hallo,
Kann mir jemand erkl├Ąren, wie man die Elefanten Shu Tu Zar, Marlar und Maha Kumari unterscheidet und wann Tong Koon und Shu Tu Zar ihre Babys bekommen und wer der Werdende Vater wird?
Danke
(30.08.2015, 07:59)
Oliver M├╝ller :   @Hannes: Die s├╝damerikanischen Affen sollen wieder zur├╝ck ins ehemalige Vogelhaus, welches jetzt u.a. mit Mitteln aus dem Denkmalschutz umgebaut werden soll als s├╝damerikanisches Tropenhaus mit Affen, G├╝rtel- und Faultieren und Jaguaren. Die aktuellen Affengehege sollen dann f├╝r V├Âgel weiter genutzt werden. Es handelt sich um ein Geschenk eines anonymen B├╝rgers, der dies vorher selbst als Vogelvoliere nutzte.
(09.06.2015, 13:38)
Sacha :   ...zumal man die Elefanten gut mit Hirschziegenantilopen und/oder Axishirschen h├Ątte vergesellschaften k├Ânnen.

Bin ebenfalls der Meinung, dass man die Anlage besser h├Ątte gestalten k├Ânnen (zuviel Beton, fehlender Schatten durch B├Ąume etc.). Einziger Pluspunkt: Im Gegensatz zu anderen Elefantenanlagen hat man auf die nervende Schaukelseil/Stahlpfeiler-Abschrankung verzichtet. Insofern: Danke.
(09.06.2015, 11:34)
Tim Sagorski :   Da muss ich Hannes┬┤ Meinung eindeutig teilen.

F├╝r Asiaten ist die W├╝sten-Anlage sehr unpassend, zudem tut es mir immer noch um die verschwundenen Arten auf der Fl├Ąche des Elefantenparks leid...
(09.06.2015, 08:24)
Hannes L├╝ke :   Das ist Fakt Jan....
(08.06.2015, 21:18)
Jan Jakobi :   Vor 8 Jahren gab es den K├Âlner Elefantenpark schon, er wurde im Herbst 2004 er├Âffnet.
(08.06.2015, 18:35)
Hannes L├╝ke :   Mal so an die Zoofreunde
Ich war vergangene Woche nach gut 8 Jahren mal wieder in K├Âln
Wie immer muss man sagen es ist und bleibt ein sch├Âner Stadtzoo mit ansehnlichem Vogelbestand, sch├Ânem Primatenbestand, grandiosem Reptilienbestand (so viele Warane) und einigen netten Kleinigkeiten
Das aktuelle s├╝damerikanische Affenhaus (nicht das alte Vogelhaus) ist meiner Meinung nach eher na ja! Sehr zweckm├Ą├čig und doch mehr Quarant├Ąneanlage als Schauhaus. Was ist da langfristig mit geplant?

Was mich alles andere als umhaut ist die Elefantenanlage. Wo da das non plus ultra sein soll erschlie├čt sich mir nicht.
Die Tiere sind immer weit vom Besucher entfernt, aufgrund der Aufteilung entsteht kein Gef├╝hl von Weitl├Ąufigkeit. Futterpl├Ątze und Enrichment sind an den hinteren W├Ąnden. Die Einrichtung wirkt mit seinem W├╝stencharakter auch alles andere als modern. Das Haus als Zweckbau zeigt auch nur die Tiere von oben und gibt mir auch kein Gef├╝hl von moderne. Nett ja, ├╝berragend nicht wirklich. Da kenne ich kleinere und f├╝r Besucher so wie wahrscheinlich f├╝rs Tier auch bessere Anlagen (Amersfoort f├Ąllt mir als erstes ein)

Wie sehen andere Zoofreunde dieses Riesen teil?
(08.06.2015, 18:26)
Zoo K├Âln :   Elefantenhaus wird wieder ge├Âffnet
Pockenerkrankung endg├╝ltig ├╝berwunden ┬ľ Quarant├Ąne aufgehoben

K├Âln, 23. April 2015. Am Samstag, 25. April 2015 wird das Elefantenhaus nach 8-monatiger Schlie├čung wieder f├╝r die Besucher ge├Âffnet.

Die im September 2014 ausgebrochene Pockenerkrankung ist entg├╝ltig besiegt. Die letzten Tupferproben auf Pockenviren verliefen alle negativ. Die Tiere sind klinisch gesund und zeigen keinerlei Symptome mehr. Als abschlie├čende Ma├čnahme wurde das gesamte Haus noch einmal gr├╝ndlich desinfiziert und kann nun wieder f├╝r die Besucher zug├Ąnglich gemacht werden.

Die Behandlung des Pockenausbruches ist erfolgreich verlaufen. Es wurde kein Tier verloren - mit Ausnahme der beiden Aborte, mit denen man rechnen musste und die auch bei Tieren ohne Pockenerkrankung vorkommen k├Ânnen ┬ľ und keines der Tiere beh├Ąlt bleibende Sch├Ąden zur├╝ck. ┬äAufgrund unseres Haltungssystems (Protected Contact) wurden komplett neue Therapieans├Ątze notwendig, die sich letzendlich als erfolgreich erwiesen┬ô, so Zootierarzt Dr. Olaf Behlert.
(23.04.2015, 12:31)
Zoo K├Âln :   Zweiter Elefant abortiert

K├Âln, 10. November 2014.
Ein zweiter Elefant hat am Samstag in den fr├╝hen Morgenstunden sein Jungtier, wohl aufgrund seiner Pockenerkrankung verloren. Dabei handelt es sich in diesem Fall um Marlar. Tierarzt Dr. Olaf Behlert betont: ┬äLeider mussten wir damit rechnen, dass dies bei den tr├Ąchtigen Tieren passieren kann ┬ľ nicht muss┬ô. Es handelt sich um eine Sp├Ątfolge der vor zwei Monaten aufgetretenen Pockeninfektion.
Marlar war im 14. Monat tr├Ąchtig. Die Tragzeit bei Elefanten betr├Ągt 22 Monate. Dieser Zeitpunkt ist f├╝r einen Abort nicht ├╝berraschend. Unabh├Ąngig von der Pockenerkrankung gilt der Zeitraum zwischen dem 13. und 16. Monat als Zeitpunkt wo Aborte bei Elefanten verst├Ąrkt auftreten.
Marlar ist trotz dieser Umst├Ąnde wohlauf, abgesehen von ihrer Erkrankung, die aber abheilt. Auch der restlichen Herde geht es zunehmend besser, mehrere Tiere sind als abgeheilt anzusehen. So wurden z.B. in der letzten Woche f├╝nf Tiere aus der Intensivbehandlung entlassen.
(10.11.2014, 10:39)
Oliver M├╝ller :   @J├Ârn:
Die Hoffnung war immer: Kleideraffen. Ob das aktuell noch so ist, wei├č ich nicht.
(15.10.2014, 20:10)
J├Ârn Hegner :   was kommt denn nach den letzten kleideraffen dort in die anlage hinein ?
(15.10.2014, 16:24)
WolfDrei :   Eben im "ZooChat" gelesen: im August ist das letzte K├Âlner Kleideraffenweibchen gestorben. Damit gibt es in Europa in K├Âln nur noch ein M├Ąnnchen.
(13.10.2014, 18:52)
Zoo K├Âln :   ┬äMaha Kumari┬ô verliert Jungtier

K├Âln, 7. Oktober 2014.
Die asiatische Elefantenkuh ┬äMaha Kumari┬ô im K├Âlner Zoo hat heute in den fr├╝hen Morgenstunden ihr Jungtier, wohl aufgrund ihrer Pockenerkrankung verloren. Zootierarzt Dr. Olaf Behlert betont: ┬äWir wussten, dass dies passieren kann ┬ľ nicht muss┬ô.

Das Jungtier wird zur Untersuchung ins Labor geschickt. ┬äMaha Kumari┬ô war im 15. Monat tr├Ąchtig. Die Tragzeit bei Elefanten betr├Ągt 22 Monate. Zoodirektor Theo Pagel berichtet, nach R├╝cksprache mit den Tierpflegern: ┬äMaha Kumari ist trotz dieser Umst├Ąnde wohlauf, abgesehen von ihrer Erkrankung, die aber abheilt.┬ô

Die Elefantenk├╝he ┬äMarlar┬ô und ┬äTong Koon┬ô sind ebenfalls tr├Ąchtig, beide sind bisher aber unauff├Ąllig.

(07.10.2014, 14:27)
Silke Kollrich :   Hier ein Beitrag ├╝ber die Situation in K├Âln aus der ARD-Mediathek:
http://www.ardmediathek.de/tv/BRISANT/Pockenalarm-im-K%C3%B6lner-Zoo/Das-Erste/Video?documentId=23425022&bcastId=2673662
(11.09.2014, 20:31)
Zoo K├Âln :   Vor├╝bergehende Schlie├čung des Elefantenhauses

K├Âln, 10.09.2014. Bei zwei Elefanten (Maha Kumari und Tong Koon) sind Hautver├Ąnderungen aufgetreten. Diese beruhen auf einer Virusinfektion, vermutlich Pocken. Die endg├╝ltige Best├Ątigung durch das diagnostische Labor steht noch aus. Es wurden vorsorglich erh├Âhte Hygienema├čnahmen getroffen. Daher wird das Elefantenhaus bis auf weiteres f├╝r die Besucher geschlossen gehalten. Die Elefanten sind aber ab ca. 10.30 Uhr auf den Au├čenanlagen zu sehen.
Zoodirektor Theo Pagel sagt: ┬äDie Behandlung durch unseren Zootierarzt, Dr. Olaf Behlert, verl├Ąuft bisher erfolgreich. Au├čer den beiden Elefanten Maha Kumari und Tong Koon zeigen die ├╝brigen Elefanten keine Symptome.┬ô Zootierarzt Dr. Olaf Behlert erg├Ąnzt: ┬äAls ├ťbertr├Ąger solcher Erkrankungen gelten u.a. M├Ąuse. Durch verunreinigtes Futter, z. B. Heu oder Stroh, kann eine solche Infektion in Tierhaltungen gelangen.┬ô
Die eingeleiteten Hygienema├čnahmen sind notwendig, da Pocken seit den 70er Jahren bei Menschen als ausgerottet erkl├Ąrt wurden und es daher zu einem stetig wachsenden Anteil ungeimpfter Menschen kommt. Eine ├ťbertragung auf den Menschen kann nur durch direkten Kontakt erfolgen.

(10.09.2014, 15:17)
Niko Alf :   Die angesprochene rotbunte Kuh, ist ein sogenanntes "Fleckvieh".
(12.07.2014, 15:00)
Carsten Horn :   Ich meine, ich h├Ątte irgendwo was von Rotbuntem Niederungsrind gelesen...
(12.07.2014, 14:23)
Michael Mettler :   @Niko Alf: Auf den Fotos im besagten Online-Artikel ist noch eine rot- bzw. gelbbunte Kuh zu sehen - Hinterw├Ąlder Rind?
(12.07.2014, 14:00)
Gudrun Bardowicks :   Danke f├╝r die aktuellen Infos.
(11.07.2014, 23:14)
Niko Alf :   Diepholzer Gans, Schw├Ąbisch-H├Ąllisches Schwein, Schwarzbuntes Niederungsrind, Bergischer Schlotterkamm, Moorschnucke, Poitou-Esel, Mei├čner Widder und Afrikanische Zwergziege.

Vielleicht hat es der ein oder andere noch nicht mitbekommen, aber seit einiger Zeit leben auch folgende (in meinen Augen) interessante Tiere im Zoo:
- N├Ârdliche Riesenborkenratte
- N├Ârdlicher Helmhokko
- Schopftinamu
- Sulawesi-Hornvogel
(11.07.2014, 16:49)
Michael Mettler :   Welche Rassen sind denn auf dem Clemenshof vertreten?
(11.07.2014, 15:22)
Niklas :   Das Interesse hier im Forum, scheint momentan ja eher auf den Berliner Einrichtungen zu liegen, aber vielleicht interessiert sich der ein oder andere ja doch f├╝r folgendes:
Am Wochenende wurde im K├Âlner Zoo der Clemenshof, im Stil eines bergischen Bauernhofs, er├Âffnet. Die bedrohten Haustierrassen sind bereits eingezogen, der im Clemenshof integrierte Zooshop er├Âffnet. Lediglich die Zooschule wird erst in einiger Zeit bezugsfertig sein.

Wer sich ein Bild vom Clemenshof machen m├Âchte, sollte mal einen Blick auf den folgenden Link werfen.
http://www.ksta.de/nippes/clemenshof-im-koelner-zoo-ein-wenig-luxus-fuer-heimische-tiere,15187558,27689952.html

(10.07.2014, 20:50)
Zoo K├Âln :   Entscheidung des Landgerichts in Sachen Hippodom am 24. Januar 2014

K├Âln. 23. Januar 2014.┬á Am 24. Januar 2014 verk├╝ndet das Landgericht K├Âln im Streit K├Âlner Zoo ./. Ingenieurb├╝ro D├Âhler eine Entscheidung. Nach Ank├╝ndigung des Gerichts wird es sich um einen Beweisbeschluss handeln. Es geht um die Frage, ob das vom Zoo beauftragte Ingenieurb├╝ro einen Planungsfehler bei der Konzipierung der Filteranlage gemacht hat. Anhand dieses Gutachtens wird das Gericht zu einem sp├Ąteren Zeitpunkt entscheiden, ob und in welcher H├Âhe der vom K├Âlner Zoo geltend gemachte Schadensersatzanspruch begr├╝ndet ist. Die H├Âhe des eingetretenen Schadens steht noch nicht abschlie├čend fest. Auf Grundlage der Angebote, die der Zoo f├╝r eine m├Âgliche Ert├╝chtigung der Anlage eingeholt hat, wurde der Schaden zun├Ąchst auf 1,0 Mio. Euro beziffert; weiter wird die Feststellung verlangt, dass der Planer auch ggf. weitere Kosten und Sch├Ąden zu tragen hat.

Das im Auftrag des K├Âlner Zoos geplante und errichtete Flusspferd-Becken erf├╝llt aus Sicht des Zoos nicht die Anforderungen, die man auf Grundlage des Vertrages h├Ątte erwarten d├╝rfen. Es wurden Vorgaben bez├╝glich Sichttiefe und Wasserqualit├Ąt beschrieben, die nicht erf├╝llt wurden, was zu einer Beeintr├Ąchtigung der Sichtqualit├Ąt f├╝hrt. Hinzu kommt, dass die Betriebskosten h├Âher sind, als von dem beklagten Ingenieurb├╝ro urspr├╝nglich berechnet. Aus Sicht des Zoos liegt dies ebenfalls an der falsch konzipierten Anlage.

Der Hippodom wurde im Jahr 2010 zum 150-j├Ąhrigen Jubil├Ąum des Zoos er├Âffnet. Der Hippodom ist nach dem Elefantenpark und dem Regenwaldhaus das dritte Gro├čprojekt im K├Âlner Zoo, das im Zeichen des neuen Erlebnis- und Artenschutzkonzepts steht. Im Hippodom k├Ânnen die Besucher┬áFlusspferde, Nilkrokodile, Antilopen und andere Bewohner der Flussebenen Afrikas hautnah erleben. Die weitr├Ąumige und begehbare Nachbildung einer afrikanischen Flusslandschaft ist europaweit einzigartig. Im Hippodom k├Ânnen die Tiere aus verschiedenen Blickwinkeln beobachtet werden ┬ľ unter Wasser, aus der Vogelperspektive und sogar Auge-in-Auge.
(23.01.2014, 13:00)
Zoo K├Âln :   Staatsanwaltschaft: K├Âlner Zoo und Theo Pagel treffen keine Schuld
Einstellung des Verfahrens zur t├Âdlichen Tiger-Attacke im August 2012.

K├Âln, 20. Dezember 2013. Die Staatsanwaltschaft K├Âln hat in dieser Woche das Verfahren gegen den Vorstand des K├Âlner Zoos gem. ┬ž 170 Abs. 2 der Strafprozessordnung eingestellt. Die Verantwortlichen des K├Âlner Zoos trifft demnach keine Schuld an der t├Âdlichen Attacke eines Sibirischen Tigers auf eine Pflegerin im August vergangenen Jahres. ┬äNiemand, der im Zoo arbeitet, wird den tragischen Tod unserer Kollegin jemals vergessen k├Ânnen. Dennoch sind wir erleichtert, dass mit dem Bericht der Staatsanwaltschaft nun ein abschlie├čendes, entlastendes Urteil vorliegt┬ô, so Theo Pagel.

Rund 14 Monate hatten die Experten der Staatsanwaltschaft s├Ąmtliche Vorg├Ąnge des Ungl├╝ckstags intensiv gepr├╝ft. Theo Pagel: ┬äDas war eine schwierige Zeit f├╝r unsere Mitarbeiter und alle, deren Herz am K├Âlner Zoo h├Ąngt. Umso erleichterter sind wir, dass die sorgf├Ąltigen und besonders umfangreichen Untersuchungen zum vorliegenden Ergebnis f├╝hrten.┬ô

Der tragische Unfall hat das Leben im K├Âlner Zoo nachhaltig ver├Ąndert. Die ohnehin schon umfangreichen Sicherheitsma├čnahmen wurden in allen Bereichen des Zoos nochmals kontrolliert. Daf├╝r zog der Zoo eigens externe Experten des Pr├╝finstituts DEKRA hinzu.

┬äIm Namen des Vorstands und aller Mitarbeiter m├Âchte ich den Menschen danken, die den Zoo auch in dieser schweren Zeit unterst├╝tzt haben. Der gro├če Zuspruch und Trost von au├čen haben sehr geholfen┬ô, so Theo Pagel.
(20.12.2013, 11:08)
Zoo K├Âln :   Feuer im K├Âlner Zoo: Brandstelle freigegeben

K├Âln, 1. Oktober 2013. Am heutigen Vormittag haben Spezialisten der Polizei die Brandstelle untersucht. Die Polizei hat die Brandstelle mittlerweile freigegeben. Nach Auskunft eines Mitarbeiters des Kriminalkommissariats 13 wurde weder ein Fremdverschulden oder ein Hinweis auf Brandstiftung noch ein technischer Defekt gefunden. Die Polizei geht daher von einer Selbstentz├╝ndung von Stroh oder Heu aus, wie dies mitunter vorkommen kann.

Der Zoovorstand und alle Mitarbeiter sind froh dar├╝ber, dass weder Menschen noch Tiere zu Schaden kamen.

Unsere Tiere haben keine negativen Reaktionen gezeigt. Die benachbarten Alpakas blieben ruhig und die Elefanten, die nachts auch auf die Au├čenanlage d├╝rfen, zeigten keinerlei negative Reaktionen.

Der Alarmplan sowie die eingeleiteten Ma├čnahmen verliefen vorbildlich.┬áDer K├Âlner Zoo dankt allen Einsatzkr├Ąften.
(01.10.2013, 16:15)
Zoo K├Âln :   K├Âln, 30. September 2013.

Am Montag Abend kurz vor 18 Uhr ist im K├Âlner Zoo ein Feuer in einer Scheune entdeckt worden. Hier wurden Stroh und Heu als Futtermittel sowie Transportkisten gelagert. Die Feuerwehr wurde umgehend informiert. F├╝r Personen und benachbarte Tiergehege bestand keine Gefahr, es ist niemand zu Schaden gekommen. Das Feuer ist gel├Âscht.

Hergang und Ursache des Brandes sind bisher noch unklar und werden derzeit von der Feuerwehr untersucht.

Trotz des sofortigen Feuerwehreinsatzes brannte die Scheune vollst├Ąndig ab. Ein Engpass f├╝r Futtermittel besteht nicht, die Scheune muss jedoch wieder vollst├Ąndig aufgebaut werden. Der Zoo ist morgen wieder regul├Ąr ge├Âffnet.
(30.09.2013, 22:25)
Zoo K├Âln :   Zweite Ameisendemo im K├Âlner Zoo

Zum 50-j├Ąhrigen Bestehen des WWF Deutschland l├Ąsst der K├Âlner Zoo erneut hunderttausende Ameisen gegen die Abholzung des Regenwaldes demonstrieren.

K├Âln, 18.9.2013. Wer die au├čergew├Âhnliche Protestaktion der Blattschneiderameisen im K├Âlner Zoo Anfang des Jahres verpasst hat, darf sich freuen: Anl├Ąsslich des 50. Geburtstages des WWF Deutschland lassen der K├Âlner Zoo und BBDO Proximity D├╝sseldorf am 21. September 2013 von 14.00 Uhr bis 15.30 Uhr nochmals hunderttausende Ameisen marschieren. Die Insekten werden dann erneut echte Bl├Ątter mit Parolen wie ┬äF├╝r den Wald┬ô oder ┬äRettet B├Ąume┬ô durch das Terrarium im K├Âlner Zoo tragen, um so gegen die Abholzung des Regenwaldes zu demonstrieren.

┬äDer Regenwald verschwindet. Das ist keine neue Nachricht, doch leider ist sie immer noch brandaktuell. Zwischen 1990 und 2010 wurden 125 Millionen Hektar Regenwald durch legale und illegale Entwaldung vernichtet. Das entspricht der 3,5 fachen Fl├Ąche der Bundesrepublik Deutschland┬ô, betont Dr. Dirk Reinsberg, Mitglied der Gesch├Ąftsleitung WWF Deutschland. ┬äUm darauf aufmerksam zu machen, lassen wir die Insekten zu unserem Jubil├Ąum nochmal gemeinsam mit dem K├Âlner Zoo los┬ô, so Reinsberg.

┬äWir unterst├╝tzen diese Aktion sehr gern. Man kann nicht oft genug darauf hinweisen, dass jeden Tag nicht nur einzigartige ├ľkosysteme verschwinden, sondern auch Tierarten. Die Blattschneiderameisen stehen stellvertretend f├╝r die bedrohten Arten und schwindenden Lebensr├Ąume┬ô, sagt Theo Pagel, Direktor des K├Âlner Zoos.

Jeder kann spontan helfen: Mit dem Versand einer SMS an 88190 mit dem Kennwort ┬äWWF┬ô erfolgt eine ├ťberweisung von 5 Euro, wovon 4,83 Euro direkt an den WWF gehen (kein Abo, zzgl. Kosten f├╝r eine SMS). Der WWF hofft auf zahlreiche Unterst├╝tzung, die f├╝r wichtige Naturschutzprojekte dringend ben├Âtigt wird ┬ľ wie zum Beispiel den Schutz des Amazonas-Regenwaldes, die Heimat der Blattschneiderameise.

Die Idee des Ameisenprotests stammt von der D├╝sseldorfer Werbeagentur. Die Kampagne sorgte im M├Ąrz f├╝r ein riesiges Medienecho. Beim weltweit wichtigsten Werbe-Kreativfestival in Cannes wurde die Aktion gleich vier Mal ausgezeichnet, darunter mit dem begehrten Grand Prix for Good.

┬äWir sind sehr stolz ├╝ber den Erfolg dieser Aktion und freuen uns, sie zum WWF-Jubil├Ąum ein zweites Mal zu pr├Ąsentieren┬ô, sagt Christian Mommertz, Gesch├Ąftsf├╝hrer Kreation der Werbeagentur BBDO Proximity D├╝sseldorf. ┬äDie Kampagne zeigt, wie man Menschen mit ├╝berraschenden Aktionen auf Umweltprobleme aufmerksam machen kann.┬ô

 
(18.09.2013, 19:40)
WolfDrei :   Aus der "Zeitschrift des K├Âlner Zoos" (2/2013): besondere S├Ąugetiergeburten (1.3. - 1.5.): 2 R├╝sselspringer (die "andere" kleinere Art); 2 Rote Varis; 3 G├╝rtelvaris; 1 Roter Br├╝llaffe; 1 Kropfgazelle; 1 Moschusochse
(03.09.2013, 19:50)
Zoo K├Âln :   Besucherzahlen steigen ┬ľ und Tiger zu sehen!

Der K├Âlner Zoo freut sich, dass die Besucherzahlen, die im Vergleich zum Vorjahr bis Mitte des Jahres r├╝ckl├Ąufig waren, in den Sommerferien wieder gestiegen sind. Ein Zoobesuch lohnt sich in der noch ausstehenden Sommerferienwoche ganz besonders. Neben den verschiedenen Jungtieren, vom Gro├čen Bambuslemur ├╝ber die Philippinenkrokodile bis zu Netzgiraffe, welche den Zoobesuch und die Tierbeobachtung besonders interessant machen, kann man ┬ľ mit etwas Gl├╝ck ┬ľ nun erstmals auch junge sibirische Tiger noch in der Wurfbox ├╝ber einen Monitor beobachten.
Der K├Âlner Zoo ├╝berwacht die Aufzucht per Kamera und Monitor, der nunmehr auch f├╝r die Besucher am Raubtierhaus so platziert wurde, dass diese die Mutter und die Jungen (geboren am 10.8.2013) in ihren R├╝ckzugsabteilen sehen k├Ânnen, sofern sie sich im Kamerabereich aufhalten. Wenn dieser Nachwuchs auch nicht geplant war, so k├╝mmern wir uns selbstverst├Ąndlich nach unseren hohen Standards um die Kleinen!
Junge Gro├čkatzen entwickeln sich relativ langsam. In der Regel kann man sie erst mit rund 10 Wochen sehen. Ab morgen sind zumindest die jungen Tiger sichtbar.
┬äEin Besuch des K├Âlner Zoos lohnt sich immer und gerade auch bei unbest├Ąndigem Wetter, denn wir verf├╝gen ├╝ber ausgesprochen viele H├Ąuser und sowohl im Regenwald als auch im Hippodom oder im Aquarium scheint immer die Sonne,┬ô so Zoodirektor Theo Pagel.
Nicht vergessen darf man unseren neuen Spielplatz, der auch noch auf die kleinen Besucher wartet.
(28.08.2013, 16:11)
Carsten Horn :   In Gelsenkirchen gab es vor ca. 20 Jahren auch so einen Fall, wo der noch nicht zweij├Ąhrige Kater seine Mutter erfolgreich gedeckt hat...
(18.08.2013, 17:42)
WolfDrei :   Bei den Amurtigern gab es im TP einen derartigen "Ausrei├čer" vor 5 Jahren zwischen dem jetzigen "Hauptkater" Darius und seiner Mutter Sindaja. Zum Zeitpunkt war er 2,5 Jahre alt.
(18.08.2013, 15:36)
Michael Mettler :   Im Grunde wiederholt sich hier ein Thema, wie wir es k├╝rzlich schon bei Elefanten diskutiert haben: Die potenzielle Fr├╝hreife zoogeborener Tiere und der moderne Wunsch, Freilandverh├Ąltnisse f├╝r den Verbleib von Nachwuchs bei der Mutter zum Ma├čstab zu nehmen, k├Ânnen offenbar durchaus kollidieren. Dass ein solcher Fall bei Tigern bisher nicht bekannt war, d├╝rfte doch wohl auch daran liegen, dass junge Tiger ├╝ber viele Jahrzehnte hinweg schon viel fr├╝her von der Mutter getrennt wurden.

Hat K├Âln eigentlich auch wieder einen "regul├Ąren" Zuchtkater? Vielleicht hat ja die Abwesenheit eines Altkaters die Fr├╝hreife des Youngsters beg├╝nstigt. Von manchen Tierarten ist doch bekannt, dass die Pr├Ąsenz eines dominanten M├Ąnnchens (und sei es im Nachbargehege) auf unterlegene Geschlechtsgenossen entwicklungshemmend wirkt.
(18.08.2013, 13:38)
Oliver M├╝ller :   Dumme Frage vielleicht, aber: Wenn mit den kleinen Tigern genetisch alles ok ist und sie gesund ist, warum k├Ânnen sie dann nicht in┬┤s EEP?
(16.08.2013, 21:29)
Oliver M├╝ller :   Dumme Frage vielleicht, aber: Wenn mit den kleinen Tigern genetisch alles ok ist und sie gesund ist, warum k├Ânnen sie dann nicht in┬┤s EEP?
(16.08.2013, 21:29)
Zoo K├Âln :   Ungeplante Nachzucht bei Sibirischen Tigern

K├Âln. 14. August 2013. Das Sibirische Tigerweibchen ┬äHanya┬ô hat vor vier Tagen im K├Âlner Zoo drei Jungtiere zur Welt gebracht. Vater ist Hanyas anderthalbj├Ąhriger Sohn ┬äJegor┬ô. ┬äDiese Schwangerschaft war von uns weder gew├╝nscht noch vorhersehbar. Dennoch werden wir f├╝r die drei Jungtiere sorgen und sie gem├Ą├č unserer hohen tierhalterischen Standards aufziehen┬ô, erkl├Ąrt Theo Pagel, Direktor des K├Âlner Zoos.

Geschlechtsreife setzte ungew├Âhnlich fr├╝h ein
Jegor lebt mittlerweile im M├╝nchner Tierpark Hellabrunn. Der Umzug fand im Rahmen des Europ├Ąischen Erhaltungszuchtprogramms (EEP) statt. Offenbar deckte er seine Mutter noch vor der ├ťbersiedlung nach S├╝ddeutschland. ┬äBei m├Ąnnlichen Sibirischen Tigern setzt die Geschlechtsreife normalerweise mit 2 bis 3,5 Jahren ein. Jegor war offensichtlich bereits mit weniger als 1,5 Jahren zeugungsf├Ąhig. Das ist ├╝ber die Ma├čen fr├╝h. Aus keinem anderen europ├Ąischen Zoo ist uns ein vergleichbarer Fall bekannt┬ô, erkl├Ąrt Pagel. ┬äDas Sozialleben unserer Sibirischen Tigerfamilie wies keinerlei Auff├Ąlligkeiten auf. Daher haben wir den Verband bis zu Jegors Umsiedlung intakt und in einem Gehege gehalten. Mit der aktuellen Entwicklung war aus zoologischer Sicht nicht zu rechnen.┬ô

Verzicht auf Europ├Ąisches Erhaltungszuchtprogramm
Noch ist offen, ob alle drei Tiere durchkommen. Dies ist allerdings nicht ungew├Âhnlich. Auch bei kontrollierter Zucht oder bei Nachwuchs in freier Wildbahn kommt es vor, dass nicht alle Tiger ├╝berleben. Nach aktuellem Stand kann ausgeschlossen werden, dass die noch namenlosen Tiger einen genetischen Defekt aufweisen. Trotzdem verzichtet der K├Âlner Zoo vorsorglich darauf, die Tiere im Rahmen des Europ├Ąischen Erhaltungszuchtprogramms (EEP) einzusetzen. Sie verbleiben zun├Ąchst bei ihrer Mutter und werden im K├Âlner Zoo nach modernsten zoologischen Standards betreut und aufgezogen. Sobald sie ausgewachsen sind, werden sie vom K├Âlner Zoo in andere Zoos vermittelt.
(15.08.2013, 15:46)
Silke Kollrich :   Im K├Âlner Zoo wurden am 10.08.2013 bei den Sibirischen Tigern Drillinge geboren, deren Vater gleichzeitig auch ihr Bruder ist. Hier der Artikel:
http://www.report-k.de/Titelthemen/Koelner-Zoo-Ungeplante-Nachzucht-bei-Sibirischen-Tigern-22135
(14.08.2013, 16:12)
Zoo K├Âln :   K├Âlner Zoo: Wo ist das Nashorn?
Wilderei in Afrika erreicht K├Âln ┬ľ Nashorngehege ist leer

Mit einer weiteren Aktion setzt der K├Âlner Zoo zusammen mit dem WWF nach der erfolgreichen Ameisen-Demo erneut ein aufmerksamkeitsstarkes Zeichen f├╝r den Artenschutz.

Mit dem ┬äTag des leeren Geheges┬ô wollen der K├Âlner Zoo und der WWF auf die dramatische Situation von Wilderei an Nash├Ârnern und Elefanten in Afrika hinweisen. Auch das Kronberger Freigehege (Opel-Zoo) sowie die Zoos in Leipzig und M├╝nster beteiligen sich an dem Aktionstag. Dabei bleibt in K├Âln das Nashorngehege am 7.8. leer! Stattdessen weisen 540 Kreuze im Gehege der Dickh├Ąuter ┬ľ so viele Nash├Ârner wie allein in diesem Jahr get├Âtet wurden - auf ihr Verschwinden hin. Die Botschaft: Nash├Ârner und Elefanten verschwinden direkt vor unseren Augen ┬ľ h├Âchste Zeit zu handeln! Der WWF informiert ├╝ber seine Arbeit in Afrika und die WWF Jugend schreibt mit den Zoobesuchern zusammen Dankes-Postkarten an die Ranger in den betroffenen Nationalparks, um ihnen Respekt f├╝r ihren Einsatz zu zollen. In den letzten sechs Monaten wurden alleine im Tschad und S├╝dafrika zehn Ranger von Wilderern get├Âtet. Alle Postkarten werden gesammelt und an die Ranger in einer Region des Kongobeckens und in der Republik S├╝dafrika wie den Kr├╝ger Nationalpark geschickt.
Der illegale Handel mit Nashorn und Elfenbein hat besorgniserregende Ausma├če angenommen. In S├╝dafrika stieg die Nashornwilderei seit 2007 um ├╝ber 6.000 Prozent. Pro Jahr werden ├╝ber 30.000 Elefanten in Afrika f├╝r ihr Elfenbein get├Âtet. Schuld daran ist die unstillbare Nachfrage aus Asien. Die astronomischen Preise, die f├╝r Wildtierprodukte zur medizinischen Nutzung oder als Schmuck auf dem dortigen Schwarzmarkt gezahlt werden, machen den illegalen Handel mit bedrohten Arten enorm lukrativ.
(05.08.2013, 12:48)
Ralf Sommerlad :   Gratulation nach K├Âln, hervorragende Arbeit des Croc-Teams !
(25.07.2013, 11:05)
Zoo K├Âln :   Sensationeller Zuchterfolg

Nicht nur Royals bekommen Kinder. Auch dem K├Âlner Zoo ist Herausragendes gelungen: Erst seit kurzem gibt es ein europ├Ąisches Zuchtbuch (ESB) f├╝r Philippinenkrokodile, das vom Leiter des Aquariums des K├Âlner Zoos, Herrn Dr. Thomas Ziegler, gef├╝hrt wird. Diese Krokodilart ist eine der seltensten und bedrohtesten der Welt. Nicht nur, dass wir Paarungen bei unseren beiden Philippinenkrokodilen beobachteten und das Weibchen danach auch Eier ablegte, nun sind aus zwei der Eier Jungtiere geschl├╝pft. Dabei handelt es sich um europ├Ąische Erstzuchten!
(24.07.2013, 13:31)
Zoo K├Âln :   Jegor zog nach M├╝nchen

Unser junger Sibirischer Tiger "Jegor┬ô zog gestern in den Tierpark Hellabrunn nach M├╝nchen um. Dies geschah im Rahmen des Europ├Ąischen Erhaltungszuchtprogramms. Seine beiden Schwestern, ┬äMila┬ô und ┬äVinja┬ô leben noch zusammen mit der Mutter in K├Âln. Aber auch die beiden ┬äjungen Damen┬ô werden alsbald in einen anderen Zoo ├╝bersiedeln. Danach werden wir mit einem neuen Tigerkater (es steht noch nicht fest, woher er kommen wird) wieder in die Tigerzucht einsteigen.
Der Transport verlief problemlos. ┬äJegor┬ô erkundet sein neues Heim mit viel Selbstbewusstsein. Die Umstellung von ┬äK├Âlsch┬ô auf ┬äBayrisch┬ô wird er sicher meistern.
Weniger als 500 der stark gef├Ąhrdeten Sibirischen Tiger leben heute noch in ┬äfreier┬ô Wildbahn. Zoodirektor T. Pagel sagt: ┬äVom Amurtiger, wie er auch genannt wird, gibt es mehr Tiere in Menschenhand als in seiner urspr├╝nglichen Heimat. Leider wird den Tieren ob ihres Felles und im Rahmen der so genannten ┬ätraditionellen chinesischen Medizin┬ô unerlaubt nachgestellt. Hier sind insbesondere die Politiker gefordert ein Miteinander von Mensch und Tier zu gew├Ąhrleisten.┬ô
(19.07.2013, 13:57)
Jan Jakobi :   @Michael Mettler:
Das h├Ąngt nicht nur vom Alter ab, sondern auch vom Charakter.
(12.07.2013, 21:58)
Michael Mettler :   @Jan Jakobi: Wenn diese Theorie stimmen w├╝rde, h├Ątte Aye Shan May doch gar nicht auf dem untersten Rang landen k├Ânnen...?
(12.07.2013, 20:55)
R├╝diger :   Ist es m├Âglich , dass Aye Shan May tr├Ąchtig nach Belgien gegangen ist ?
(12.07.2013, 17:26)
Jan Jakobi :   Die rangniedrigste w├Ąre (rechnet man die K├Ąlber nicht dazu) dann "Shu Thu Zar", die hat ein Kalb.
Es hei├čt K├╝he mit K├Ąlbern steigen in der Rangordnung auf einen h├Âheren Platz, dass hei├čt sie w├Ąre dann vielleicht doch nicht die rangniedrigste.
(12.07.2013, 15:54)
Michael Mettler :   Den Hinweis "Aye Shan May stand an unterster Stelle" finde ich besonders interessant (und zwar abgesehen davon, dass sie vermutlich nicht rangniedriger war als die K├Ąlber...). Logisch gedacht r├╝ckt n├Ąmlich durch ihre Abgabe nun das bisher vorletzte (erwachsene) Tier der Rangordnung in die unterste Position - irgendwer MUSS diese schlie├člich einnehmen, sonst landen wir irgendwann wieder bei der Einzelhaltung einer Elefantenkuh ;-)
(12.07.2013, 14:31)
Jan Jakobi :   Das Problem hat man meiner Meinung nach nicht aus der Elefanten-Herde rausgenommen.
"Kreemblamduan" und "Loangdaw" sind n├Ąmlich immer noch da.
Es kann sein das sie sich ein neues Opfer (nach "Chumpol" und "Aye Shan May") aussuchen.

Mir war das schon gestern bekannt aus dem Zoofreunde-Forum, aber doppelt h├Ąlt besser.
(12.07.2013, 13:13)
WolfDrei :   Oh Gott - diese Namen!!!
(12.07.2013, 12:48)
Zoo K├Âln :   Elefantentransport

Am 11.7.2013 zogen die Elefantenkuh Aye Shan May und ihr bei uns am 27.7.2009 geborenes m├Ąnnliches Jungtier in den Zoo Pairi Daiza (Belgien) um. Dies geschah im Rahmen des zust├Ąndigen Europ├Ąischen Erhaltungszuchtprogramms. Aye Shan May, die zusammen mit Shu Thu Zar im September 2005 in den K├Âlner Zoo kam, hatte zuletzt Probleme mit einigen anderen Elefanten in der Herde. Grund daf├╝r ist sicher, dass Shu Thu Zar sich nach der Geburt ihres weiblichen Jungtieres Bindi mehr um das Jungtier gek├╝mmert hat, als um ihre ┬äFreundin┬ô. Elefantenherden sind dynamische Gruppen mit durchaus wechselnden Rangfolgen. Aye Shan May stand an unterster Stelle. Um der Elefantenkuh und ihrem Jungtier unn├Âtigen Stress zu ersparen, gaben wir sie zum Aufbau einer neuen Gruppe ab.
Die Tiere wurden zuvor wochenlang an die Transportkisten gew├Âhnt. Der Transport selbst wurde wieder in fachm├Ąnnischer Art von unserem Inspektor U. Riepe sowie dem f├╝r Transporte zust├Ąndigen Kurator B. Marcordes durchgef├╝hrt. Das Elefantenpark-Team unter Leitung von Zootierarzt Dr. O. Behlert begleitete den Transport wie ├╝blich. Zwei Tierpfleger bleiben in den ersten Tagen der Eingew├Âhnung in Belgien.
(12.07.2013, 12:37)
Zoo K├Âln :   K├Âlner Zoo wurde Europameister!

Am Samstag, den 6. Juli fand das 26. Internationale Zoofu├čballturnier in K├Âln statt.

┬äWir sind sehr stolz darauf, dass wir zum ersten Mal dieses Turnier gewinnen konnten und dann noch hier daheim in K├Âln┬ô freute sich Theo Pagel, Zoodirektor.

Vorstandskollege Christopher Landsberg erg├Ąnzte: ┬äToll ist, dass alle unsere Spieler bei uns auch im Zoo arbeiten und wir zwei andere Mannschaften sogar haben parallel mit Spielern verst├Ąrken k├Ânnen.┬ô

Das Halbfinale gegen Hannover konnte f├╝r K├Âln nach einem 1:1 erst im 7-Meter-Schie├čen mit 8:7 entschieden werden ┬ľ ein echter Krimi, der an die Nerven ging, zumal Hannover anf├Ąnglich mit 1:0 vorne lag und erst gegen Ende der Spielzeit das 1:1 fiel.

Im Endspiel gegen Duisburg musste man noch einmal alles mobilisieren, spielten dort doch auch hervorragende Fu├čballer. Am Ende gelang dem K├Âlner Team um Kapit├Ąn und Revierleiter Robben Jens Krause ein 2:0 Sieg.

Insgesamt nahmen 18 Zoo-Mannschaften aus 5 Nationen mit insgesamt ├╝ber 350 Teilnehmern an dem Turnier teil. Die abendliche Siegerehrung und Abschlussveranstaltung fand dann im K├Âlner Zoo statt.

Teilnehmende Mannschaften: Amsterdam, Basel, Berlin, Dresden, Duisburg, Frankfurt, Gelsenkirchen, Hamburg, Hannover, Karlsruhe, K├Âln, Leipzig, M├╝nchen, Prag, Stuttgart, Wien, Worms und Wuppertal.
(08.07.2013, 15:11)
Zoo K├Âln :   Vortragsank├╝ndigung
Die Elefanten-Wiederauswilderungsstation in Sri Lanka

Referent: Dr. Vijitha Perera, Wildtierarzt, Udawalawe Nationalpark, Sri Lanka

Der Vortrag stellt die Arbeit der Wiederauswilderungsstation f├╝r Asiatische Elefanten im Udawalawe Nationalpark vor. Dort werden verletzte und verwaiste Jungelefanten behandelt, rehabilitiert und innerhalb einer zusammengestellten Herde wiederausgewildert. Dies wird mit Hilfe von Radiohalsb├Ąndern und Personal ├╝berwacht. Gleichzeitig obliegt der Station die L├Âsung von Mensch-Wildtierkonflikten und die wissenschaftliche Forschung zu den Themen der Wildtierkrankheiten und ├ľkologie verschiedener Arten. Dabei wird Wert auf die Wiederbelebung oder Neuerstellung von Korridoren f├╝r die saisonalen Wanderbewegungen der Elefanten gelegt. Im Rahmen dieser Arbeiten wurden 95 Jungelefanten wiederausgewildert. Zur Zeit sind 15 Elefanten in dieser Station.
Dr. Perera leitet die Station seit 10 Jahren, dar├╝ber hinaus ist er seit 15 Jahren Wildtierarzt der Wildtierbeh├Ârde von Sri Lanka und hat gro├če Erfahrung in der Behandlung von Elefanten. Er studierte Veterin├Ąrmedizin und Naturschutz-Management in Sri Lanka und legte weitere Diplome ├╝ber Wildtierkrankheiten und Management von gef├Ąhrdeten Wildtierarten in England ab. Weitere Fortbildung und praktische Erfahrung sammelte er in Afrika in den L├Ąndern Tansania und Kenia. Er ver├Âffentlichte ├╝ber die Jahre eine beeindruckende Anzahl von wissenschaftlichen Artikeln ├╝ber Elefanten und andere Wildtierarten in Sri Lanka.

Veranstaltungsort, Datum und Zeit:
Mehrzweckhalle im Tropenhaus, K├Âlner Zoo am Mittwoch dem 10. Juli 2013 um 1900 Uhr.
Zufahrt Betriebshof K├Âlner Zoo: Boltensternstrasse 31, 50735 K├Âln.
Der Eintritt ist frei - Spenden f├╝r das kontinuierlich laufende Projekt sind erw├╝nscht!
Der Vortrag ist in englischer Sprache, eine ├ťbersetzung ist vorgesehen.
(08.07.2013, 15:01)
Zoo K├Âln :   K├Âlner Zoo Gastgeber des Int. Zoofu├čballturniers!

Am Samstag, den 6. Juli findet in K├Âln das 26. Internationale Zoofu├čballturnier statt. Der K├Âlner Zoo, Vize-Europameister 2012, freut sich, dass den Weg nach K├Âln insgesamt 17 weitere Mannschaften aus 5 Nationen mit insgesamt ├╝ber 350 Teilnehmern gefunden haben ┬ľ ein bisheriger Rekord. Gespielt wird auf der Bezirkssportanlage Nippes, Merheimer Stra├če 263, von 9 Uhr bis 18 Uhr. Der Eintritt ist frei und Zuschauer sind ausdr├╝cklich erw├╝nscht.
Teilnehmende Mannschaften: Amsterdam, Basel, Berlin, Dresden, Duisburg, Frankfurt, Gelsenkirchen, Hamburg, Hannover, Karlsruhe, K├Âln, Leipzig, M├╝nchen, Prag, Stuttgart, Wien, Worms und Wuppertal.
(05.07.2013, 10:16)
Zoo K├Âln :   Ameisen aus dem K├Âlner Zoo holen in Cannes Goldenen L├Âwen

BBDO Proximity D├╝sseldorf und der WWF gewinnen beim weltweit wichtigsten Werbe-Kreativfestival gleich zweimal
die begehrte Auszeichnung

Der Protestmarsch von 500.000 Blattschneiderameisen hat nun auch die internationale Werbebranche in Cannes begeistert. Die au├čergew├Âhnliche Demonstration im K├Âlner Zoo gegen die Abholzung des Regenwaldes wurde auf dem weltweit wichtigsten Werbefestival mit einem Goldenen L├Âwen und einem bronzenen L├Âwen pr├Ąmiert. Das meldet das Fachmagazin ┬äWerben & Verkaufen┬ô.

┬äWir sind sehr stolz ├╝ber diese Auszeichnungen┬ô, sagt Christian Mommertz, Gesch├Ąftsf├╝hrer Kreation der Werbeagentur BBDO Proximity D├╝sseldorf, von der die Idee stammt. ┬äDie Aktion hat jetzt auch in Cannes f├╝r gro├če Aufmerksamkeit gesorgt. Sie zeigt, wie man Menschen auf ├╝berraschende Weise auf die Probleme aufmerksam machen kann, die durch die Abholzung der Regenw├Ąlder entstehen.┬ô ┬äDer K├Âlner Zoo arbeitet weltweit im Naturschutz und ist seit langem Partner des WWF. Wir waren daher sofort gern bereit, in diese Aktion einzusteigen,┬ô sagt Zoodirektor Theo Pagel.

Die Jury aus internationalen Top-Werbern zeigte sich von der BBDO Proximity-Idee beeindruckt: Hunderttausende von Blattschneiderameisen sind Anfang M├Ąrz durch ihr Terrarium im K├Âlner Zoo marschiert und haben die Besucher mit Aufrufen wie ┬äHelp┬ô oder ┬äSave the Tree┬ô um Unterst├╝tzung gebeten. Der Clou: Die Protestparolen waren aus echten Bl├Ąttern geformt, die von den Insekten durch das Terrarium getragen wurden.

Der WWF hat mit der Ameisen-Demo zugleich um Spenden f├╝r den Erhalt des Regenwaldes geworben. Die Naturschutzorganisation finanziert so wichtige Projekte wie etwa den Schutz des Amazonas-Regenwaldes, die Heimat der Blattschneiderameise.

Und hier k├Ânnen Sie den mit einem Goldenen L├Âwen und einem bronzenen L├Âwen ausgezeichneten Protestmarsch der Ameisen sehen:

http://www.youtube.com/watch?v=LfUP6ejMnzs
(19.06.2013, 08:54)
Jennifer Weilguni :   Jeder, der selbst schonmal mit Tieren gearbeitet hat (und sei es "nur" die Erziehung eines Hundes) wird wissen, da├č viele Tiere f├╝r SINNVOLLE und artgerechte Besch├Ąftigung sehr dankbar sind.
(11.06.2013, 10:15)
Zoo K├Âln :   ┬äZoo Report┬ô: Verband Deutscher Zoodirektoren weist Vorw├╝rfe zur├╝ck
K├Âln, 6. Juni 2013. Der Verband Deutscher Zoodirektoren e.V. (VDZ) weist die von verschiedenen Organisationen im Rahmen des sogenannten ┬äEU Zoo Reports┬ô erhobenen Vorw├╝rfe zur├╝ck. Die Studie unterstellt deutschen Zoos unter anderem mangelnde F├╝rsorge und die Durchf├╝hrung nicht-artgerechter Tiershows. Untersucht wurden bundesweit 25 wildtierhaltende Einrichtungen, darunter auch zehn Zoologische G├Ąrten, die dem VDZ angeh├Âren. ┬äDer Report arbeitet mit pauschalen Vermutungen und Behauptungen und versucht, die Zoologischen G├Ąrten insgesamt in Misskredit zu bringen. F├╝r die organisierte Tierg├Ąrtnerei in Deutschland, also alle im VDZ, der Deutschen Tierpark-Gesellschaft oder im Deutschen Wildgehegeverband zusammengeschlossenen Einrichtungen, sehe ich diese Missst├Ąnde nicht┬ô, so Theo Pagel, Pr├Ąsident des VDZ.

Mangelnde Wissenschaftlichkeit, zweifelhafte Methodik
Objektivit├Ąt und Wissenschaftlichkeit der Untersuchung sind zweifelhaft. So werden die Namen der f├╝r die Studie verantwortlichen Autoren unter Verschluss gehalten. Wissenschaftlich unlauter ist auch die Auswahl der analysierten Zoos, die angeblich ┬ädem Zufallsprinzip┬ô folgt. Dem widerspricht, dass einerseits VDZ-Mitgliederzoos ├╝berproportional stark vertreten sind. So wurden zehn der insgesamt 50 VDZ-Zoos ausgew├Ąhlt ┬ľ und nur 15 der rund 550 ├╝brigen Tierg├Ąrten. Auff├Ąllig ist andererseits die nicht-repr├Ąsentative geographische Verteilung der untersuchten Zoos mit unverh├Ąltnism├Ą├čig starkem Schwerpunkt auf Norddeutschland, Sachsen und Sachsen-Anhalt. Zudem ist der Report veraltet ┬ľ der Untersuchungszeitraum liegt bereits drei Jahre zur├╝ck.

Fehlende zoologische Urteilskraft
Auch unter zoologischen Gesichtspunkten sind viele der aufgef├╝hrten Kritikpunkte nicht haltbar. Die Gefahr m├Âglicher Krankheits├╝bertragungen durch den Kontakt von Wildtieren mit Zoobesuchern wird ├Ąu├čerst ├╝bertrieben dargestellt. Weder dem Leibniz-Institut f├╝r Zoo- und Wildtierforschung noch dem Helmholtz-Institut sind F├Ąlle dieser Art aus den vergangenen Jahrzehnten bekannt. Zoos sind dar├╝ber hinaus f├╝r viele Menschen in Deutschland die einzige M├Âglichkeit, Wildtiere hautnah erleben und buchst├Ąblich begreifen zu k├Ânnen. Ein Anspruch, mit dem Zoologische G├Ąrten nicht zuletzt ihrem Bildungsauftrag gerecht werden ┬ľ und Menschen f├╝r den Wert von Tier- und Naturschutz sensibilisieren. Die Kritik an der Integration von Tieren in Shows- und F├╝tterungsvorstellungen greift f├╝r alle im VDZ organisierten Zoos ebenfalls zu kurz. VDZ-Mitgliedzoos setzen Tiere nur entsprechend ihres nat├╝rlichen Verhaltens- und Bewegungsmusters ein. Theo Pagel: ┬äBeispielsweise sind Veranstaltungen mit Kalifornischen Seel├Âwen, die B├Ąlle jonglieren, alles andere als Zirkus. Solche Vorf├╝hrungen dienen der Besch├Ąftigung und der Edukation gleicherma├čen. Die Tiere werden auf diese Weise aktiviert, ihre Barthaare, die sie im Freiland mit denselben Bewegungen zum Beutefinden nutzen, einzusetzen ┬ľ ein spielerischer Vergleich┬ô.

Steht f├╝r h├Âchste Qualit├Ątsstandards
Der VDZ vereinigt die wissenschaftlich geleiteten Zoos im deutschsprachigen Raum und setzt sich f├╝r richtig verstandenen Tierschutz und gute Zootierhaltung ein. ┬äDort, wo Missst├Ąnde auftreten, prangern wir diese auch an und setzen uns konsequent f├╝r Verbesserungen ein┬ô, erkl├Ąrt Pagel. Allerdings liegt die Umsetzung der EU-weit g├╝ltigen Zoorichtlinien nicht in H├Ąnden des VDZ. Zudem werden Zoos regelm├Ą├čig durch die Beh├Ârden gepr├╝ft. ├ťber die gesetzlichen Vorgaben hinaus lassen sich im VDZ zusammengeschlossene Zoos zunehmend und nach einem aufwendigen Prozess durch die European Association of Zoos and Aquaria (EAZA), den Europ├Ąischen Zoo-Verband, pr├╝fen und somit letztlich zertifizieren. Das durch den VDZ ma├čgeblich mit vorangetriebene Verfahren tr├Ągt dazu bei, die Tierhaltung in Deutschland stets auf neuestem zoologischen Stand zu halten. Verfahren wie diese sind allerdings nur ├╝ber feste Verbandsstrukturen und -vorgaben umsetzbar. ┬äVon den 600 in Deutschland existierenden Tierparks sind nur rund 200 gemeinschaftlich organisiert. Es ist w├╝nschenswert, diese Zahl zu erh├Âhen und einheitlich hohe Standards, wie sie in den gro├čen und durch den VDZ vertretenen Zoos gelten, zu etablieren┬ô, erl├Ąutert Theo Pagel.
(07.06.2013, 10:51)
Zoo K├Âln :   Singvogelexperten tagen im K├Âlner Zoo

Die TAXON ADVISORY GROUP f├╝r Singv├Âgel (Passeriformes) des europ├Ąischen Zooverbandes EAZA hat eine Expertengruppe, die sich ┬äThreatened Songbirds of Asia Working Group┬ô nennt. Diese tagt(e) am 6. und 7. Juni im K├Âlner Zoo. Der Gruppe geh├Âren Zoodirektor Theo Pagel als Vizepr├Ąsident der o. g. TAG als auch der zust├Ąndige Kurator f├╝r V├Âgel, Bernd Marcordes, an. Aber auch Roland Wirth von der Zoologischen Gesellschaft f├╝r Arten- und Populationsschutz (ZGAP) sowie Dr. Nigel Collar von Birdlife International sowie weitere Vertreter aus Gro├čbritannien, den Niederlanden sowie Tschechien diskutierten ├╝ber bedrohte Singvogelarten in Asien und m├Âgliche Erhaltungsma├čnahmen vor Ort und in zoologischen Einrichtungen. Der K├Âlner Zoo hat sich seit Jahrzehnten mit bedrohten asiatischen Singvogelarten besch├Ąftigt. So wurde Anfang der 90er Jahre das Europ├Ąische Erhaltungszuchtprogramm (EEP) f├╝r den Balistar (Leucopsar rothschildi) initiiert und seitdem gef├╝hrt. Im letzten Jahr konnten erstmals Balistare aus dem Projekt nach Bali zur├╝ckgeschickt werden. Im Tropenhaus ┬äDer Regenwald┬ô werden seit 2000 die Artenschutzbem├╝hungen des K├Âlner Zoos vorgestellt und die Besucher entsprechend sensibilisiert ┬ľ eine wesentliche Aufgabe moderner, wissenschaftlich gef├╝hrter Zoologischer G├Ąrten. Zoodirektor Theo Pagel sagt: ┬äUnsere jahrzehntelange Arbeit f├╝r den Erhalt des Balistars hat dazu gef├╝hrt, dass er zumindest in Menschenhand als gerettet betrachtet werden kann. Nun m├╝ssen wir dies noch im Freiland erreichen.┬ô W├Ąhrend der Tagung suchte man weitere Arten aus, um die man sich zuk├╝nftig in situ und auch ex situ k├╝mmern m├Âchte. Hierzu z├Ąhlt der Schwarzwei├č-H├Ąherling (Garrulax bicolor), der seit kurzem auch im K├Âlner Zoo gehalten wird.
(07.06.2013, 10:49)
Zoo K├Âln :   Theo Pagel neuer Pr├Ąsident des Verbands Deutscher Zoodirektoren

Die Mitglieder des Verbands Deutscher Zoodirektoren e.V. (VDZ) haben Theo Pagel zu ihrem neuen Pr├Ąsidenten gew├Ąhlt. Die einstimmige Entscheidung wurde im Rahmen der Verbandsjahrestagung, die vom 29. Mai bis 1. Juni 2013 in M├╝nchen stattfand, getroffen. Pagel l├Âst den bisherigen Amtsinhaber Dr. Thomas Kauffels, Direktor des Opel-Zoos in Kronberg/Taunus, ab. Ein Schwerpunkt seiner Arbeit wird unter anderem der Aufbau der neuen Gesch├Ąftsstelle in Berlin sein. ┬äIch freue mich sehr auf die neue Aufgabe und danke f├╝r das mir entgegengebrachte Vertrauen. Von Zuchterhaltung ├╝ber Tierschutz bis hin zur Umweltp├Ądagogik: Zoologische G├Ąrten haben vielf├Ąltige Aufgaben und sind viel mehr als Freizeit- und Erholungseinrichtungen. Das wollen wir in Zukunft verst├Ąrkt herausstreichen┬ô, sagt Pagel.

Anerkannt und international bestens vernetzt
Mit dem 52-J├Ąhrigen steht erstmals seit Dr. Wilhelm Windecker, der Mitte der 60er Jahre als Pr├Ąsident amtierte, wieder ein K├Âlner Zoodirektor an der Spitze des Verbands. Die Wahl ist eine Best├Ątigung f├╝r das hohe Ansehen, das Theo Pagel deutschlandweit und international genie├čt. So engagiert er sich unter anderem im Tierschutzbeirat des Landes Nordrhein-Westfalen, als Mitglied des Komitees f├╝r Erhaltungszuchtprogramme des Europ├Ąischen Zooverbands (EAZA) oder innerhalb der International Union for Conservation of Nature (IUCN).

Stark machen ┬ľ f├╝r richtig verstandenen Tierschutz
Der 1887 gegr├╝ndete VDZ vereinigt die wissenschaftlich geleiteten Zoos im deutschsprachigen Raum. Er ist die ├Ąlteste Zoo-Organisation weltweit. Der VDZ setzt sich f├╝r richtig verstandenen Tierschutz und gute Zootierhaltung ein. In diesem Sinne unterst├╝tzt er seine Mitglieder bei konkreten Natur- und Artenschutzaktivit├Ąten. So wurde zum Beispiel ein gemeinsames Programm der Zoos, Tierparks und Wildparks sowie der in der Deutschen Gesellschaft f├╝r Herpetologie und Terrarienkunde (DGHT) organisierten Privathalter f├╝r den Amphibienschutz initiiert.

Bilden und begeistern, um Natur und Tiere zu erhalten
Die Mitglieder des VDZ f├╝hlen sich gemeinsamen Aufgaben und Zielsetzungen verpflichtet, die sich die organisierten Zoologischen G├Ąrten bereits Anfang der 90er Jahre selbst in der ┬äWelt-Zoo-und-Aquarien-Naturschutzstrategie┬ô auferlegt haben. Diesem Leitbild entsprechend sind Zoos Bildungseinrichtungen, die den Besuchern Kenntnisse von der Vielfalt der Tierwelt und Einsichten in biologische und ├Âkologische Zusammenh├Ąnge vermitteln. ┬äWir wollen unsere Besucher bilden und f├╝r Natur und Tiere begeistern, damit sich jeder Einzelne auch f├╝r deren Erhalt einsetzt┬ô, erkl├Ąrt der neue Verbandspr├Ąsident. F├╝r viele Menschen stellen Zoos heute die einzige Gelegenheit zur pers├Ânlichen Begegnung mit Tieren dar. ┬äHunderttausende von Sch├╝lern erleben Natur hautnah in unseren Einrichtungen, die als au├čerschulische Lernorte eine herausragende Rolle spielen┬ô, erg├Ąnzt Pagel.

Auf dem richtigen Weg
Zoos betreiben seit vielen Jahren Natur- und Artenschutz. Durch koordinierte Nachzucht im Rahmen nationaler und internationaler Programme erhalten sie von der Ausrottung bedrohte Wild- und Haustierarten. Sie kooperieren dabei oftmals eng mit Naturschutzorganisationen und Beh├Ârden vor Ort. Sind entsprechende Lebensr├Ąume vorhanden, werden Nachzuchttiere f├╝r Auswilderungsprojekte zur Verf├╝gung gestellt. Theo Pagel: ┬äEs war f├╝r mich fantastisch, vor drei Wochen am Grand Canyon in den Vereinigten Staaten einen erfolgreich ausgewilderten Kalifornischen Kondor beobachten zu k├Ânnen. Der Bestand war auf unter 30 Tiere geschrumpft, bevor man sie einfing und durch gezielte Zucht erhalten konnte. Das beweist: Zoos sind auf dem richtigen Weg.┬ô Zoologische G├Ąrten forschen au├čerdem im Bereich Tiergartenbiologie und Tiermedizin und gewinnen hier wichtige Erkenntnisse. Ihr Fachwissen stellen sie unterschiedlichsten Gremien zur Verf├╝gung. Dar├╝ber hinaus sind Zoos selbstverst├Ąndlich weiterhin attraktive Orte, um Unterhaltung, Spa├č, Erholung und Bildung perfekt miteinander verbinden zu k├Ânnen.

Der neu gew├Ąhlte Vorstand besteht aus sechs Mitgliedern, vier aus Deutschland und je eines aus ├ľsterreich und der Schweiz. Zum neuen Vorstand z├Ąhlen:

Pr├Ąsident: Theo Pagel ┬ľ K├Âlner Zoo
Vize-Pr├Ąsident: Dr. Olivier Pagan ┬ľ Zoo Basel (Schweiz)
Schatzmeister: Dr. Thomas Kauffels ┬ľ Opel-Zoo Kronberg
Sekret├Ąr: Dr. Dag Encke ┬ľ Tiergarten N├╝rnberg
Beisitzer: Dr. Gisela von Hegel ┬ľ Zoo Karlsruhe
Beisitzer: Dr. Michael Martys ┬ľ Zoo Innsbruck (├ľsterreich)
(04.06.2013, 07:45)
Zoo K├Âln :   Vier Gourmet-G├Ąnge und ein Todesfall
Mord ├á la Carte im K├Âlner Zoo ┬ľ erstmals open air!

Sie kennen Agatha Christies ┬éTod auf dem Nil┬ĺ? Aber kennen Sie auch den neuen Kriminalfall bei den Nilpferden? Erstmals pr├Ąsentiert sich das Krimi-Theater Mord ├á la Carte als Freiluftveranstaltung im K├Âlner Zoo. Am 29. Mai und am 25. Juni bietet die Zoo Gastronomie ein exklusives Gala-Diner mit explosiver Spannung in exotischer Atmosph├Ąre. Lord Westham l├Ądt zu seinem 60. Geburtstag ein und serviert Feinschmeckern und Krimi-Freunden einen echten Leckerbissen.
Wenn die Tore des K├Âlner Zoos f├╝r normale Besucher schlie├čen, lockt Mord ├á la carte mit dem Reiz des Verbotenen. Zum ersten Mal kann die feine Gesellschaft der Diner-G├Ąste ganz f├╝r sich allein die geheimnisvolle Stimmung eines Sommerabends im Zoo erleben. Vor der einmaligen Kulisse aufregender Dschungelger├Ąusche und mit Blick auf Flamingo, Trampeltier und Co.
Nehmen Sie Ihren Ap├ęritif auf der Terrasse des Zoo Restaurants mit einem Schuss theatralischer Dramatik. Im Hintergrund h├Âren Sie vielleicht einen L├Âwen br├╝llen, w├Ąhrend vor Ihren Augen Lord Westham ┬ľ der Gastgeber des Abends ┬ľ erstochen wird. Das Gala-Men├╝ kombiniert h├Âchste kulinarische Gen├╝sse mit tiefsten menschlichen Abgr├╝nden. Genie├čen Sie vier Gourmet-G├Ąnge, wahlweise mit rosa gebratenem Roastbeef oder vegetarisch, perfekt abgeschmeckt mit einer Messerspitze moralischer Verderbtheit und scharf kombinierten Schlussfolgerungen.
Wer bei der Freiluftpremiere von Mord ├á la Carte im K├Âlner Zoo dabei sein m├Âchte, erh├Ąlt Karten unter koelnticket.de oder bei den bekannten Vorverkaufsstellen. Preis (Inkl. VVK-Geb├╝hr): EUR 65,00 ┬ľ Ap├ęritif und 4-Gang-Men├╝ inklusive.
(02.05.2013, 08:07)
Zoo K├Âln :   Ein Sonntag ganz im Zeichen S├╝damerikas

Am 28. April findet der erste S├╝damerikatag im K├Âlner Zoo mit einem bunten Programm statt.

Vom Schmetterling bis zum Ameisenb├Ąr, bieten wir am ersten S├╝damerikatag im K├Âlner Zoo ein buntes Programm. Neben Tierpflegersprechstunden und Sonderf├╝tterungen bei Ameisenb├Ąr und Tapir, informiert das Schokoladenmuseum ├╝ber s├╝damerikanische K├Âstlichkeiten. Die Ameisenb├Ąrforscherin, Lydia M├Âcklinghoff zeigt spektakul├Ąre Fotos und berichtet in humorvoller Art ├╝ber die langschnauzigen Ameisenfresser.

F├╝r Kinder gibt es einen Bastelstand an dem sie farbenfrohe Tapirmolas basteln k├Ânnen. F├╝r Gro├č und Klein werden s├╝damerikanische Spezialit├Ąten in der Hacienda La Danta del Oro angeboten.

Auch das Insektarium macht beim S├╝damerikatag mit: im Schmetterlingsraum sind s├╝damerikanische Schmetterlinge und Pfeilgiftfr├Âsche zu entdecken.

Sonntag, 28. 4. 2013, 9 ┬ľ 18 Uhr.
Kosten: nur Zooeintritt
(25.04.2013, 14:23)
Zoo K├Âln :   Abendf├╝hrungen im K├Âlner Zoo

Wir bieten jeweils freitags Abendf├╝hrungen durch den Zoo an, bei denen die d├Ąmmerungs- und nachtaktiven Tiere im Mittelpunkt stehen. Eine Anmeldung ist zwingend erforderlich. Gern teilen wir Ihnen untenstehend die Termine der Abendf├╝hrungen im April 2013 mit. Treffpunkt: vor dem Haupteingang des Zoos.

05.4.2013 Start 18 Uhr Familienabendf├╝hrung f├╝r Kinder und Erwachsene
19.4.2013 Start 18:30 Uhr Familienabendf├╝hrung f├╝r Kinder und Erwachsene
26.4.2013 Start 18:30 Uhr Familienabendf├╝hrung f├╝r Kinder und Erwachsene

Kosten: Erwachsene 26,- €, Kinder 19,- €
Dauer: 2 Stunden

Anmeldung unter 0221 7785 121, montags, mittwochs, donnerstags 13 - 16 Uhr, dienstags und freitags 9 - 12 Uhr oder Zoobegleiter@koelnerzoo.de

Jeden Sonntag um 11:00 Uhr findet eine Matin├ęe-F├╝hrung durch den K├Âlner Zoo statt. Sie ist kostenfrei, man zahlt nur den Zooeintritt: Erwachsene 17,50 ┬Ç, Kinder 8,50 ┬Ç.
(28.03.2013, 15:15)
Zoo K├Âln :   Elefantentag am 24. M├Ąrz 2013
Mit Benjamin Bl├╝mchens ┬äT├Âr├Â├Â├ im Zoo┬ô

Am kommenden Sonntag, dem 24. M├Ąrz 2013 findet wieder unser gro├čer Elefantentag statt. Anl├Ąsslich von Marlars 7. Geburtstag┬á gibt es zahlreiche Aktionen, F├╝hrungen, Tierpfleger-Sprechstunden und Infost├Ąnde zu den beliebten Dickh├Ąutern. H├Âhepunkt in diesem Jahr sind Auff├╝hrungen des K├Âlner Cocomico Theaters, das mehrmals am Tag die Produktion ┬äT├Âr├Â├Â├ im Zoo┬ô mit dem bei Jung und Alt bekannten Benjamin Bl├╝mchen auff├╝hrt.

An zahlreichen Infost├Ąnden kann man sich au├čerdem ├╝ber die Biologie, Lebensweise und Haltung der Elefanten informieren oder aus getrocknetem Elefantendung Papier herstellen. K├╝rbiskeimlinge der Sorte ┬äAmerican Giant┬ô geben wir gegen eine Spende ab. Sie sind vorgezogen auf Elefantendung. Mit den K├╝rbissen hat man eine Chance, bei der K├╝rbiswiegeaktion am Sonntag, dem 6. Oktober einen tollen Preis zu gewinnen.

Ein besonderes Mitmach-Highlight ist die Elefanten-Olympiade mit Gewichtheben, Tauziehen etc. rund um den Elefantenpark.


Programm
┬äT├Âr├Â├Â├ im Zoo┬ô: 12, 14 und 16 Uhr in der Mehrzweckhalle┬áim Regenwaldhaus

Führungen: ab 11 Uhr jede halbe Stunde, Start am Eingang des Elefantenhauses

Tierpfleger-Sprechstunden: 11.30 und 14.30 Uhr auf der Kanzel gegen├╝ber dem Spielplatz (bei schlechtem Wetter im Elefantenhaus)

Aktions- und Infost├Ąnde: ganzt├Ągig┬á 9 ┬ľ 18 Uhr rund um den Elefantenpark

Es gilt der normale Zooeintritt. Jahreskarten haben G├╝ltigkeit.
(21.03.2013, 07:48)
Zoo K├Âln :   Valentinstag wieder einmal ganz ┬ätierisch┬ô
Tour d┬┤Amour durch den K├Âlner Zoo findet auch in diesem Jahr wieder statt.

Nicht nur das menschliche Beziehungsgeflecht ist vielf├Ąltig, auch in der Tierwelt gibt es interessante und manchmal skurrile Paarbeziehungen zu entdecken. Einige spannende Geschichten erfahren die Besucher des K├Âlner Zoos am kommenden Valentinstag, 14. Februar 2013. Auf der Tour d┬┤Amour gibt es Einblicke in die ┬äBeziehungskisten┬ô der tierischen Zoobewohner.

So geht zum Beispiel das Weibchen der Hornv├Âgel zun├Ąchst nur eine Partnerschaft ┬äauf Probe┬ô ein. In dieser Phase l├Ąsst sie sich von ihrem potenziellen Partner f├╝ttern, und nur wenn er es schafft, sie satt und zufrieden zu stellen, erh├Ârt sie seine Balzrufe, paart sich mit ihm und zieht in die Bruth├Âhle ein. ┬äBei den Pinguinen ist dick chic. Die f├╝lligsten M├Ąnnchen haben die gr├Â├čte Chance, von einem Weibchen auserw├Ąhlt zu werden. Denn nur ein wohl gen├Ąhrtes M├Ąnnchen kann ohne Futtersuche lange genug auf dem Ei ausharren, bis das Junge schl├╝pft┬ô, erkl├Ąrt Theo Pagel, Direktor des K├Âlner Zoos. Hat sich eine Pinguindame einmal f├╝r den Richtigen entschieden, geht sie oft eine lebenslange Partnerschaft ein.

Aber nicht alle gefiederten oder felligen Freunde sind so treu. Viele lieben in der Partnerschaft auch die Abwechslung ┬ľ allen Arten voran die Bonobo-Affen. Sie haben den meisten Sex im Tierreich und kommen auch bei einem zuf├Ąlligen Treffen direkt ┬äzur Sache┬ô. ┬äPolygamie ist bei manchen Tierarten aus evolution├Ąrer Sicht sehr sinnvoll, da es f├╝r die M├Ąnnchen wichtig ist, ihr Erbgut m├Âglichst h├Ąufig weiterzugeben┬ô, so Theo Pagel. ┬äMonogamie ist hingegen die bessere Entscheidung f├╝r Arten, bei denen der Nachwuchs unter Mithilfe der M├Ąnnchen bei der Aufzucht die besseren ├ťberlebenschancen hat.┬ô

Der romantische Abendrundgang mit vielen weiteren spannenden Infos, z.B. wer gern bei K├Ąlte kuschelt startet um 17.00 Uhr am Haupteingang. Im Anschluss k├Ânnen die Besucher den Abend bei einem Cocktail im Aquarium ausklingen lassen.

Teilnehmen k├Ânnen nicht nur Paare und frisch Verliebte, sondern auch ├╝berzeugte Singles und alle anderen, die schon immer wissen wollten, was es mit dem tierischen Paarungsverhalten auf sich hat.
 
Eine Voranmeldung ist erforderlich! Information und Anmeldung unter:
Tel.: 0221 / 7785-121 oder zoobegleiter@koelnerzoo.de sowie ├╝ber K├ÂlnTicket.

Preise:
F├╝hrung inkl. Zooeintritt und mit anschlie├čendem Cocktail im Aquarium:
25,- Euro pro Person
(08.02.2013, 13:12)
Patrick Kalscheuer :   Die POs befinden sich im alten Sitatunga-Gehege am Eingang des alten Elefantenhauses.
Der einj├Ąhrige "Picasso" kam im Mai 2012 aus Landau, "Ruwana" im Juni aus Duisburg.
(12.01.2013, 17:40)
J├Ârn Hegner :   der zoo k├Âln h├Ąlt seit letztes jahr ein paar pinselohrschweine . in welchen gehege befinden die sich und aus welchen anderen zoo kamen diese .
(12.01.2013, 14:38)
Zoo K├Âln :   Der K├Âlner Zoo wird ausgezeichnet!

SKAL INTERNATIONAL K├ľLN e.V. zeichnet den K├Âlner Zoo mit einem Preis f├╝r besondere Dienste um den Incoming-Tourismus nach K├Âln aus.

Mit rund 1,5 Mio. Besuchern im Jahr z├Ąhlt der K├Âlner Zoo nicht nur zu den meistbesuchten Zoos in Deutschland, sondern er ist auch eine K├Âlner Attraktion, die zunehmend von Touristen aufgesucht wird. Auch im Jahr 2012 machten sie den rund 750 Tierarten ihre Aufwartung, aus dem weiteren K├Âlner Umland, aus Holland, Belgien und dem englischsprachigen Raum.
Daf├╝r zeichnet der SKAL INTERNATIONAL K├ľLN e.V. den K├Âlner Zoo mit seinem Preis f├╝r besondere Dienste um den Incoming-Tourismus nach K├Âln aus. Der Preis in Form einer k├╝nstlerisch gestalteten Sonne der K├Âlner K├╝nstlerin Gisela Weinert wird den beiden Vorst├Ąnden des Zoos, Theo Pagel und Christopher Landsberg, im Rahmen einer Feierstunde am 7. Dezember 2012 im Landhaus Kuckuck ├╝bergeben.
Sk├ąl International ist ein weltweites Netzwerk von Personen, die in der Tourismuswirtschaft Verantwortung tragen und auf der Basis von Freundschaft miteinander gesch├Ąftlich in Verbindung stehen. Sk├ąl-Mitglieder setzen sich f├╝r Frieden und V├Âlkerverst├Ąndigung ein. Sie engagieren sich f├╝r eine nachhaltige Entwicklung des Tourismus auf betrieblicher, lokaler, nationaler und internationaler Ebene."
(07.12.2012, 12:13)
Matthias Schramm :   Kleine Arbeiten an der Beckenhydraulik im Hippodrom? Also gestern waren im abgelassenen Hippobecken gro├če Baumassnahmen mit Presslufth├Ąmmern am Werke! Die Akustik klang eher nach einem Komplettumbau! Da der Baul├Ąrm nur schwer zu ertragen war, war das Geb├Ąude besucherleer. Die Flusspferde nat├╝rlich weggesperrt, die Krokodile m├╝ssen wohl durch L├Ąrm und Staub durch!
Die beiden Honigdachse wirkten ganz entspannt und die Schneeleopardenfamilie nutzen den Tag mit wenig Besuchern zum ausgelassenen Spiel.
(05.12.2012, 20:21)
Zoo K├Âln :   Es ist geschafft ┬ľ Kavango genie├čt Spanien!

Endlich konnte der K├Âlner Zoo im Rahmen des Europ├Ąischen Erhaltungszuchtprogramms einen Platz f├╝r den Flusspferdbullen ┬äKavango┬ô finden. Der im Jahr 2002 im K├Âlner Zoo geborene Flu├čpferdbulle ┬äKavango┬ô wurde am 26.11.2012 nach Spanien in einen Zoo verbracht. Seit 2010 konnte er mit den anderen Flusspferden des K├Âlner Zoos - ┬äAlbert┬ô (29 Jahre, Vater), ┬äJenny┬ô (22 Jahre, Mutter) und ┬äAfro┬ô (15 Jahre, Tante) ┬ľ die neue Flusspferdanlage, den ┬äHippodom┬ô genie├čen. ┬äSelbstverst├Ąndlich freut es uns, dass der ┬äK├Âlsche Kavango┬ô nun in Nordspanien eine neue Flu├čpferdfamilie gr├╝ndet┬ô, so Zoodirektor Theo Pagel. ┬äDer Transport und alles, was damit zusammenhing, klappte hervorragend.┬ô
Bereits vor Wochen hatten die Tierpfleger hinter den Kulissen mit dem sog. Kistentraining begonnen. Dies sorgt daf├╝r, dass sich das zu transportierende Tier an die vor├╝bergehende Unterbringung in einer Transportkiste gew├Âhnt. Dadurch wird der Transportstress auf ein Minimum reduziert. Dies geschah nat├╝rlich unter Ausschluss der ├ľffentlichkeit, um das Tier nicht zu verunsichern. W├Ąhrend dieser Zeit waren die Flusspferde nicht immer wie gewohnt zu sehen. Wir danken unseren Besuchern f├╝r ihr Verst├Ąndnis.
In den n├Ąchsten Wochen werden einige Ma├čnahmen an der Beckenhydraulik erfolgen. Daher kann es sein, dass bis Mitte Dezember wieder nicht alle Tiere im Hippodom zu sehen sind. Eine Schlie├čung des Hauses ist aber bisher nicht vorgesehen.
Jetzt ├╝berlegt man, ob man bei einer der Flusspferddamen die Pille nicht bald weglassen wird, damit man nach langer Zeit wieder auf Nachwuchs hoffen kann. Flusspferde haben leider in den letzten Jahren stellenweise starke Bestandsr├╝ckg├Ąnge im Freiland hinnehmen m├╝ssen. Und eine kleine Flusspferdherde nebst Jungtier im Zoo beobachten zu k├Ânnen, ist schon etwas Besonderes.
(29.11.2012, 15:53)
Stefanie Fischer :   Klingt ja super, aber eine Lehrstelle in K├Âln zu kriegen, ist nahezu utopisch. Als ich mich bewerben wollte, haben die nur welche in die Auswahl genommen, die im K├Âlner Zoo auch ihr Praktikum gemacht haben. Ich also gefragt, wann es den n├Ąchsten freien Praktikumsplatz gibt (Zeit war v├Âllig egal). Antwort: fr├╝henstens in eineinhalb JAHREN!
(22.11.2012, 00:16)
Zoo K├Âln :   Unsere Azubis sind ausgezeichnet!

Der K├Âlner Zoo bietet beste Chancen, mit einer guten Ausbildung erfolgreich in die eigene Zukunft zu starten. Das haben unsere Azubis und der Zoo im vergangenen Jahr eindrucksvoll bewiesen.

Bei den Abschlusspr├╝fungen an der Industrie- und Handelskammer liegen unsere Auszubildenden regelm├Ą├čig an der Spitze. Viele haben schon Traumnoten erzielt und wurden mit einem sehr guten Ergebnis ausgezeichnet. Und wir sind ein bisschen stolz auf die Anerkennung, die unsere Sch├╝tzlinge und auch der Zoo als Unternehmen daf├╝r in diesem Jahr erfahren haben.

Ein gutes, ausgeglichenes Betriebsklima ist dem K├Âlner Zoo sehr wichtig, daher gestalten wir auch f├╝r unsere Auszubildenden ein Umfeld und eine Atmosph├Ąre, in der sie sich wohl f├╝hlen k├Ânnen. Sie lernen in der t├Ąglichen Praxis, besuchen regelm├Ą├čig die Berufsschule und werden zus├Ątzlich intern geschult. Wir nehmen uns Zeit f├╝r ihre individuelle F├Ârderung und ihre speziellen Fragen.

Daf├╝r hat der K├Âlner Zoo 2012, bereits zum zweiten Mal, die IHK Bestenurkunde ┬äf├╝r besondere Leistungen in der Berufsausbildung┬ô erhalten. Aber nicht nur im Raum K├Âln hat der K├Âlner Zoo daf├╝r gro├če Anerkennung erfahren, sondern auch ├╝berregional: Die IHK Bonn/Rheinsieg ├╝berreichte dem K├Âlner Zoo eine Urkunde f├╝r die ┬äbeste Ausbildungsleistung im Land Nordrhein-Westfalen f├╝r den Ausbildungsberuf Tierpfleger/in im Ausbildungsjahr 2011/2012┬ô.

┬äEs freut uns au├čerordentlich, dass unser Unternehmen regional und landesweit zu den besten Ausbildungsbetrieben ernannt wurde┬ô, so Christopher Landsberg, kfm. Vorstand des Zoos. ┬äAuch hier spielen wir gern ganz vorn mit┬ô erg├Ąnzt Vorstandskollege Theo Pagel. ┬äDer K├Âlner Zoo gibt sich gro├če M├╝he in der Auswahl und Ausbildung der pro Lehrjahr vier Auszubildenden.┬ô
(20.11.2012, 15:57)
Zoo K├Âln :   Eintauchen ins Nachtleben

Bei der Langen Nacht im Aquarium dreht sich alles um die n├Ąchtliche ├ťber- und Unterwasserwelt.

Am 17. November ├Âffnet das Aquarium des K├Âlner Zoos auch in diesem Jahr wieder zu ungew├Âhnlicher Uhrzeit seine Pforten f├╝r alle Liebhaber der Unterwasserwelt und der Kriech- und Krabbeltiere. Von 19 bis 24 Uhr kann man bei der Langen Nacht im Aquarium Einblicke in Aquarien und Terrarien erhalten, die sich bei einem normalen Besuch nicht bieten.
Dabei ist f├╝r Nervenkitzel und G├Ąnsehaut gesorgt: Wer keine Ber├╝hrungs├Ąngste hat, kann mit Schlangen, Vogelspinnen und tropischen Gespenstschrecken auf Tuchf├╝hlung gehen. Zudem gibt es Sonderf├╝tterungen einiger Tiere, wie beispielsweise der Piranhas oder der Philippinenkrokodile. Unterhaltsames steht bei der Langen Nacht im Aquarium ebenfalls auf dem Programm. So kann man beim Schabenrennen auf die schnellste Schabe tippen und seinem Favoriten die Daumen dr├╝cken.
Infost├Ąnde geben dar├╝ber hinaus spannende Einblicke in die Lebensweise von Haien, Cham├Ąleons und der seltenen Philippinenkrokodile, die seit zwei Jahr im K├Âlner Aquarium zu Hause sind. Ganz nahe kann man auch den kleinsten tierischen G├Ąsten des Abends kommen ┬ľ eine Lupenstation gew├Ąhrt ungeahnte Einblicke in den Mikrokosmos eines Wassertropfens, in dem sich Wasserfl├Âhe, Salinenkrebse und andere Wasserlebewesen wohlf├╝hlen.
Dass sich die menschlichen Besucher gleichfalls rundum wohlf├╝hlen, daf├╝r sorgt eine Neuheit anderer Art. Zum zweiten Mal gibt es die M├Âglichkeit, mit einem leckeren Cocktail oder hei├čen Kaffee durchs Aquarium zu schlendern und sich entspannt von der exotischen Welt der Tiere verzaubern zu lassen. Leise Musik untermalt die stimmungsvolle Atmosph├Ąre und l├Ądt dazu ein, sich beim Blick auf ein Korallenriff oder einem St├╝ck Urwald zu verlieren.
Tickets sind im Vorverkauf bei K├Âln Ticket und beim Besucherservice des K├Âlner Zoos erh├Ąltlich, Restkarten gibt es an der Abendkasse.

Preise:
9 Euro f├╝r Erwachsene,
5 Euro f├╝r Kinder von 4 bis 12 Jahren

Foto: Rotmeerriff-Becken
(16.11.2012, 13:23)
Zoo K├Âln :   Wollhandkrabbe wirbt f├╝r Lange Nacht

Aquarium ├Âffnet am Sa., 17.11. von 19 ┬ľ 24 Uhr seine Pforten

Sie kommt urspr├╝nglich aus China, tummelt sich aber mittlerweile auch im Rhein: Die Chinesische Wollhandkrabbe f├╝hlt sich als Neub├╝rger im Rhein pudelwohl und bewohnt seit einigen Wochen auch ein gro├čes Becken im Rheinpanorama des Aquariums. Zusammen mit Edelkrebsen, Schlangen, Krokodilen und Spinnen geh├Ârt sie zu den Stars der Langen Nacht im Aquarium am kommenden Samstag.
(14.11.2012, 15:13)
Jan Jakobi :   Die Container (die f├╝r Elefanten) von der Firma Interzoo haben oben ein Gitterger├╝st oben und darauf eine Plane. Der Container kommt dann auf einen Tieflader/Sattelschlepper.

Ich wei├č nicht wie die Transportbox von "Kavango" aussieht. Die beiden letzten Leipziger Hippos wurden in Holzkisten untergebracht. Diese kamen in einen LKW.
(06.11.2012, 21:29)
Stefanie Fischer :   Ist das nicht ein bisschen kalt jetzt noch ein Flu├čpferd zu transportieren. Habe gelernt, dass man tropische Tiere eigentlich nur im Sommer transportieren sollte, denn mindestens beim Einladen ist die Box schlie├člich den Au├čentemperaturen ausgesetzt.
(06.11.2012, 20:05)
Jan Jakobi :   Bis jetzt hat man Gl├╝ck gehabt, dass es noch keine schweren Revierk├Ąmpfe ala "Nante" und "Knautschke" gab.

"Albert" ist erst 19 Jahre alt, nicht 29 Jahre.
(06.11.2012, 19:34)
Zoo K├Âln :   Auf ┬äKavango┬ô wartet Spaniens Sonne
Flusspferdbulle siedelt in den Zoo der Stadt Carbaceno ├╝ber

Wo zur Winterzeit Millionen von Deutsche zeitweilig Sonne tanken, findet er dauerhaft ein neues Zuhause: Flusspferdbulle ┬äKavango┬ô verl├Ąsst den K├Âlner ┬äHippodom┬ô und siedelt im Rahmen des Europ├Ąischen Erhaltungszuchtprogramms (EEP) in den Zoo der spanischen Stadt Carbaceno um. Der erfreuliche Grund: ┬äKavango┬ô, 2002 in K├Âln geboren, soll die Herzen spanischer Flusspferddamen erobern und unter mediterraner Sonne f├╝r reichlich Nachwuchs sorgen. ┬äBei uns im Zoo ist ,Kavango┬ĺ zu einem stattlichen Bullen ausgereift. Er ist nun alt genug, um eine eigene Familie zu gr├╝nden. Wir sind uns sicher, dass ,Kavango┬ĺ als echter ,K├Âlsche Jung┬ĺ schnell Anschluss finden wird┬ô, sagt Zoodirektor Theo Pagel.

Artgerechter Transport in der XXL-Box
Der Umzug findet noch in diesem Jahr statt. Die Vorbereitungen daf├╝r starten in den kommenden Tagen. Unter anderem wird ┬äKavango┬ô behutsam an den Aufenthalt in der f├╝r den Transport n├Âtigen XXL-Box gew├Âhnt. Mit gro├čen Luftschlitzen, Extra-Stroh-Polsterung und ausreichend Platz bietet diese alles, um dem Bullen den eint├Ągigen Transport durch eine Spezialfirma so angenehm wie m├Âglich zu gestalten. Theo Pagel: ┬äDie Vorbereitungen k├Ânnen dazu f├╝hren, dass man die Flusspferde des ,Hippodoms┬ĺ eine kurze Zeit lang nicht permanent und den ganzen Tag ├╝ber sehen kann. Wir bitten alle Besucher daf├╝r um Verst├Ąndnis.┬ô
 
Ganz viel Platz f├╝r Flusspferdnachwuchs
2010 hatte ┬äKavango┬ô gemeinsam mit den anderen Flusspferden des K├Âlner Zoos ┬ľ ┬äAlbert┬ô (29 Jahre, Vater), ┬äJenny┬ô (22 Jahre, Mutter) und ┬äAfro┬ô (15 Jahre, Tante) ┬ľ die neue ┬äHippodom┬ô-Anlage bezogen. Die weitr├Ąumige und f├╝r Besucher begehbare Nachbildung einer afrikanischen Flusslandschaft mit Nilpferden, Krokodilen und Antilopen ist europaweit einzigartig. Durch den Umzug ┬äKavangos┬ô, der zuletzt h├Ąufiger f├╝r Unruhe und Konkurrenzverhalten innerhalb seiner Herde sorgte, ist im Hippodom Platz f├╝r Flusspferdnachwuchs. ┬äWie bei vielen anderen im Freiland lebenden Tierarten, mussten Tiersch├╝tzer auch bei den Flusspferden leider starke Bestandsr├╝ckg├Ąnge verzeichnen. Umso bedeutender und sch├Âner w├Ąre es, wenn sich die K├Âlner schon bald ├╝ber ein Flusspferd-Junges in ihrem Zoo freuen k├Ânnten┬ô, erkl├Ąrt Pagel.
(06.11.2012, 10:01)
Michael Mettler :   Der K├Âlner Zoo selbst bezeichnet auf seiner Homepage Thi Ha Phyu als rangh├Âchste Elefantin der Gruppe.
(01.11.2012, 21:09)
Jan Jakobi :   Laut den Pressemeldungen im Internet ist "Kreeblamduan" die Leitkuh.

Als ich im Oktober 2004 sie und die anderen im Elefantenpark sah, da waren die Vorderf├╝├če schon ein bisschen krumm.
Die Kr├╝mmung ist im Laufe der Jahre st├Ąrker geworden und die Beine etwas o-beiniger.

Ich vermute das es sich um dasselbe Problem wie bei "Calvin" handelt.

Auch "Calvin" ist eingefallen, genau wie "Yashoda", obwohl diese keine krummen Beine/Vorderf├╝├če hat.

"Thi Ha Phy" war aber schon 2004 eine schlanke Elefantenkuh, die war damals nicht im "Khaing Luin Htoo"-"Mala"-Format.
(01.11.2012, 17:58)
Michael Mettler :   Dann ist das die K├Âlner Leitkuh, die sich damals beim Zusammengew├Âhnen mit der Thai-Gruppe als Chefin durchsetzte? Ist ihre Position in der Herde unumstritten? Sie wirkte jedenfalls nicht so, als h├Ątte sie einer eventuellen Auseinandersetzung viel entgegenzusetzen.
(01.11.2012, 17:10)
Jan Jakobi :   Das ist "Thi Ha Phy" aus Emmen.
In Emmen gab es noch eine weitere Kuh mit solchen F├╝├čen, es war "Swe San Thay". Sie starb vor ein paar Jahren bei einer Geburt (Beckenbruch durch Rangelei?).

Beide K├╝he stammen aus einem der van de Brink-Importe von 1988-1990.
(01.11.2012, 16:01)
Michael Mettler :   Wie steht es eigentlich um die Kuh auf meinem Foto, die ich beim k├╝rzlichen Besuch in K├Âln aufnahm - habe leider vergessen, ihren Namen von der Beschilderung abzuschreiben? Sie scheint ziemliche Probleme mit den etwa verkr├╝mmten Vorderf├╝├čen zu haben, bewegte sich entsprechend m├╝hsam (oder vorsichtig) und wirkt ja auch im Ganzen etwas eingefallen.
(01.11.2012, 12:57)
Zoo K├Âln :   Bei den Elefanten tut sich was

K├Âln, den 29. Oktober 2012. Den regelm├Ą├čigen Besuchern des K├Âlner Zoos d├╝rfte es bereits aufgefallen sein: Seit einigen Tagen werden zwei Elefantenk├╝he separat gehalten. Zum einen handelt es sich um ┬äTong Koon┬ô, die sich im ├ľstrus befindet. Die Mutter von ┬äRajendra┬ô und ┬äMing Jung┬ô, der sich vor├╝bergehend im Antwerpener Zoo tummelt und dort Teil einer Junggesellengruppe ist, soll wieder f├╝r Nachwuchs sorgen. Dazu wird sie derzeit mit ┬äSang Raja┬ô, einem unserer Zuchtbullen und Vater von Rajendra, vergesellschaftet.

Bei dem anderen weiblichen Tier handelt es sich um die aus Myanmar stammende Elefantenkuh ┬äAye Chan May┬ô. In den letzten Wochen verstand sie sich nicht mehr so gut mit der Leitkuh ┬äKreeblamduan┬ô sowie mit ┬äLaongdaw┬ô. Sie f├╝hrt noch das Bullenkalb ┬äKhin Yadanar Min┬ô, das am 27. Juli 2009 hier im K├Âlner Zoo zur Welt kam. ┬äAye Chan May┬ô kam zusammen mit ihrer engen Freundin ┬äShu Thu Zar┬ô aus Myanmar und beide bildeten eine feste Einheit. Mit der Geburt von ┬äBindi┬ô hat ┬äShu Thu Zar┬ô nun aber einen eigenes Jungtier, um das sie sich intensiv k├╝mmert. Dadurch bleibt ┬äAye Chan May┬ô etwas alleine in der Gruppe zur├╝ck. Sie ist eine Handaufzucht aus dem Zoo von Yangon und ist deshalb besonders auf einen stabilen R├╝ckhalt in der Elefantenkuh-Herde angewiesen, der jetzt aber nicht mehr in dieser Form vorhanden ist. Da zum einen die Gruppe ausreichend gro├č ist und die Zucht zudem gut funktioniert, hat sich der K├Âlner Zoo dazu entschlossen, Mutter und Bullenkalb im Rahmen des Europ├Ąischen Erhaltungszuchtprogramms abzugeben. Derzeit laufen bereits entsprechende Vorbereitungen, ein Vorschlag des EEP-Koordinators liegt vor. Nun wird gepr├╝ft, wohin und wann die Tiere gehen werden. Als erste Vorbereitung wurden die Tiere von der Gesamtherde getrennt. Sie werden jedoch zeitweise gezielt mit bestimmten Herdenmitgliedern zusammengelassen.

(31.10.2012, 08:22)
Zoo K├Âln :   K├Âlner Zoo verpflichtet DEKRA als Partner f├╝r Sicherheit
Experten erstellen bis Jahresende umfangreiche Sicherheitsanalyse

Der K├Âlner Zoo investiert weiter in die Sicherheit. In diesen Tagen nehmen Spezialisten des renommierten Pr├╝finstituts DEKRA die Arbeit auf. Bis 31. Dezember 2012 unterziehen sie das komplette Zoo-Areal ┬ľ vom Besucherbereich ├╝ber die Tiergehege bis zu den nur f├╝r Pfleger zug├Ąnglichen Zonen ┬ľ einem umfangreichen Sicherheits-Check. Auch im Anschluss bleiben die DEKRA-Fachleute an Bord und beraten den Zoo in allen Sicherheitsfragen. Zus├Ątzlich werden die Zoomitarbeiter von ihnen regelm├Ą├čig geschult.
┬äDie Sicherheit unserer Besucher und Mitarbeiter hatte und hat oberste Priorit├Ąt┬ô, sagt Zoodirektor Theo Pagel. ┬äDie Experten von DEKRA werden f├╝r uns in dieser Hinsicht ein wertvoller Sparringspartner sein und ihr hohes Know-how zu allen aktuellen Sicherheitsfragen kontinuierlich einbringen.┬ô
Die Beauftragung eines externen Pr├╝funternehmens erfolgt auf freiwilliger Basis. Der Vorstand des Zoos hatte im Vorfeld verschiedene Angebote qualifizierter Dienstleister eingeholt. ┬äDEKRA hat uns das beste Gesamtpaket geliefert, vor allem im Hinblick auf eine weitergehende Zusammenarbeit nach der Analyse-Phase┬ô, erkl├Ąrt Zoodirektor Theo Pagel.
Unternehmen in Sicherheitsfragen zu beraten, unterst├╝tzen und zu schulen, hat bei DEKRA Tradition. ┬ä,Unseren┬ĺ K├Âlner Zoo zu betreuen ist schon etwas Besonderes┬ô, sagt DEKRA Niederlassungsleiter Dipl.-Ing. (FH) Klaus Timpe. DEKRA ist eines der weltweit f├╝hrenden Pr├╝forganisationen und in mehr als 50 L├Ąndern aktiv. Mehr als 27.000 Mitarbeiter sorgen nachhaltig f├╝r Sicherheit, Qualit├Ąt und Umweltschutz.
(26.10.2012, 14:58)
Zoo K├Âln :   Arachnoversum ┬ľ die Welt der Spinnen im K├Âlner Zoo
Ausstellung mit lebenden Tieren im Insektarium
 
Acht Beine, ein zweigeteilter K├Ârper und Giftklauen, das sind die Merkmale der Tiergruppe, die vielen einen Schauer ├╝ber den R├╝cken jagt. Dabei sind Spinnen h├Âchst n├╝tzliche Tiere, sind sie doch ausgesprochene Insektenvertilger ┬ľ ohne die Spinnen w├Ąren die Pflanzen der Erde innerhalb eines Jahres kahl gefressen.
├ťber ein halbes Jahr hat der Revierpfleger des Insektariums und Vogelspinnenexperte Peter Klaas Glas geschnitten, Scheiben geklebt und R├╝ckw├Ąnde gestaltet, damit jetzt Vogelspinnen, Radnetzspinnen aber auch Skorpione und Gei├čelspinnen Einzug halten konnten. Hier gibt es so manche Besonderheit zu entdecken, wie die Ornamentvogelspinne oder Stegodyphus-Arten, die im Gegensatz zu anderen einzelg├Ąngerischen Spinnen mit mehreren Individuen zusammen lebt.
35 Jahre nachdem die Ausstellung ┬äLeben am seidenen Faden┬ô des damaligen Zoodirektors und Spinnenexperten Ernst Kullmann die Besucher des Aquariums in ihren Bann gezogen hat, ist jetzt den Spinnentieren wieder ein riesiger Ausstellungsbereich gewidmet. Hier werden die Besonderheiten dieser faszinierenden Tiergruppe mit lebenden Tieren, aber auch in gro├čformatigen Bildern und lebendigen Texten auf eindrucksvolle Weise vermittelt.
Die Ausstellung ist im Eintrittspreis enthalten und wird ├╝ber l├Ąngere Dauer im oberen Stockwerk des Aquariums, dem Insektarium, gezeigt.

Foto von Werner Scheurer: Vogelspinne
(05.10.2012, 08:17)
Oliver Jahn :   @Carsten, aber du hast Recht, K├Ânigsberg hatte zwei Au├čenanlagen, eine nur Landteil, und eine, die durch ein Gitter zu ├Âffnen war, und die hatte ein Becken. Ich meine, das Becken kam erst sp├Ąter hinzu. Ich finde aber die Quelle nicht wieder.
(04.10.2012, 22:29)
Oliver Jahn :   Carsten, die Kaliningrader Anlage ist nicht mehr die K├Ânigsberger, welche ich in Erinnerung habe von einigen Bildern.
(04.10.2012, 21:47)
Carsten Horn :   Ich hab von Kaliningrad Bilder bekommen, die sehen mir nach Au├čenbecken aus, wei├č aber nicht, ob das immer so war...
(04.10.2012, 21:36)
Oliver Jahn :   Gab es nicht auch reine Landhaltung au├čen in K├Ânigsberg?
(04.10.2012, 20:38)
Sacha :   @Carsten Horn: Deine Info bez├╝glich Camden ist wohl richtig. Zumindest steht dies auch so in einem Bericht (von Snowleopard) auf www.zoochat.com
(04.10.2012, 11:55)
Carsten Horn :   Au├čen ist doch ein Badebecken, zumindest f├╝r schlanke Hippos, mW war Kavango schon im Sitatungapool, g...

Reine Landhaltung au├čen gibt es schon jahrzehntelang im Zoo Ostrava.

Eventuell gibt es auch eine komplette Innenhaltung im Adventure Aquarium Camden, wei├č ich aber nicht hundertprozentig, weil ich dazu keine n├Ąheren Infos gefunden hab...
(04.10.2012, 11:48)
Ingo Rossi :   Ja, ist schon ein eigene, seltene Haltung. Doch finde ich die Tiere sehr agil und immerhin sie k├Ânnen sich drau├čen sonnen. Nach meinen Beobachtungen ergibt sich ein Tagesablauf von Morgens schwimmen, Mittags sonnen drau├čen (bei sch├Ânem Wetter) und Nachmittags wieder schwimmen/im Wasser liegen bis zum absperren im Nachtstall.
Im alten Elefantenhaus ergab sich ja eine, je nach Wetterlage, 4 - 5 monatige Winterhaltung nur im Innengehege. Daher ist die heutige gro├če Innenanlage eine wirkliche Verbesserung.
(04.10.2012, 10:31)
Michael Mettler :   Danke, interessant zu h├Âren, denn es ist ja doch eine neuartige Haltungsmethode f├╝r Hippos - zumindest w├╝sste ich gerade keine andere mit ausschlie├člicher Landhaltung au├čen. Bei meinem Besuch waren die Schieber offen, die Hippos h├Ątten also durch den Kunststoffvorgang beliebig rein und raus gekonnt (waren aber innen).
(04.10.2012, 10:10)
Ingo Rossi :   @MM: Es wird zumindest Geld gesamelt und ich denke mal, das ehemalige Elefantenhaus wird das n├Ąchste gr├Â├čere Projekt werden. Es soll dann den Schwerpunkt Nash├Ârner haben und sich sp├Ąter in die Afrikasavanne eingliedern lassen. Aber von einem genauen Zeitplan habe ich nichts geh├Ârt. Das trifft auch das S├╝damerikahaus zu.
Die Flusspferdhaltung wirkt auf mich recht entspannt, bei sch├Ânem Wetter liegen sie oft drau├čen und sonnen sich. Ser Sandboden l├Ądt wohl dazu ein. Sie k├Ânnen wohl frei w├Ąhlen, zumindest bei w├Ąrmeren Temperaturen, wo sie sich aufhalten.
(04.10.2012, 10:04)
Patrick Kalscheuer :   Habe die Flusspferde durchaus des ├Âfteren bei gutem Wetter drau├čen gesehen.
Offenbar gibt es auch M├Âglichkeiten, es sich ohne Wasserbecken gut gehen zu lassen :-)
(03.10.2012, 22:20)
Michael Mettler :   @Ingo Rossi: So einfach scheint Honigdachs-Zucht nicht zu sein, als dass man auf die Folgegeneration setzen k├Ânnte... Wenn schon das S├╝damerikahaus eine Dauerbaustelle ist, wann soll dann die Afrikasavanne inkl. Nashornhaus in Angriff genommen werden?

Wie hat sich eigentlich die Haltung der Flusspferde ohne Au├čenbecken entwickelt, halten sie sich trotzdem h├Ąufig drau├čen auf (offenbar k├Ânnen sie bei gutem Wetter selbst w├Ąhlen)?
(03.10.2012, 19:59)
Ingo Rossi :   @MM: Theo Pagel gab als Grund f├╝r den jetzigen Import an, sie seinen gerade verf├╝gbar gewesen, was bei Honigdachsen wohl nicht immer der Fall ist. Ob diese Generation noch dem Umzug ins umgebaute Elefantenhaus erleben wird - ich will es zumindest hoffen.

(02.10.2012, 20:45)
Michael Mettler :   Bei einem Besuch des Zoos am Samstag habe ich mich mit den letzten Ausgaben der Zoozeitschrift eingedeckt, die zu weiter unten diskutierten Fragen Kurzinfos liefern: Die zuk├╝nftige Jaguar-Haltung ist tats├Ąchlich f├╝r das S├╝damerikahaus (das "gro├če" bzw. "alte" wohlgemerkt) angedacht, auch die noch hinter den Kulissen sitzende Salzkatze soll dort ihr Domizil finden (wie anzunehmen, nicht allein...). Ansonsten ist f├╝r das Haus noch von Br├╝llaffen (die bleiben also drin) und Faultieren die Rede. Der Artenbestand der Primaten scheint immer weiter heruntergefahren zu werden, so ist offenbar nur noch 1,0 Wei├čkopfsaki im Bestand.

Die Honigdachse sollen nach dem Umbau des alten Elefantenhauses zum Nashornhaus dort einziehen. Zwei der drei importierten Exemplare waren in der jetzigen Anlage bei den Gro├čkatzen zu sehen, eins davon leider mit starker Bewegungsstereotypie (Stand mit dem Gesicht zur R├╝ckwand und h├╝pfte ausdauernd mit dem Vorderk├Ârper auf und ab). Da der Umbau des Elefantenhauses doch bestimmt nicht gerade kurzfristig erfolgen wird - h├Ątte man nicht lieber mit dem vorzeitigem Import zuk├╝nftiger Bewohner warten sollen, wenn die Unterbringungsm├Âglichkeit - siehe Diskussion unten und jetzt auch eigener Eindruck - nicht gerade optimal ist...?

Ebenfalls den Zeitschriften entnommen: Zebras und Onager sollen demn├Ąchst die Gehege tauschen. Damit k├Ąmen letztere zwar in einen asiatischen Themenbereich, aber ich vermute, dass die Zebras am Eingang auch nur auf Durchgangsstation sind, bis die gro├če Savannenanlage (jetzige Anlagen Giraffen, Nash├Ârner, Moschusochsen, Bisons) fertig sein wird?

Beeindruckend ist immer wieder die Vielfalt an Schwimmvogelarten, meistens sogar mit Geo-Sortierung. Obwohl Spezialgebiet, sind aber leider einige Arten nicht ausgeschildert. Insgesamt ist der Vogelbestand ein echtes Highlight des Zoos, das leider viel weniger ├Âffentliche Aufmerksamkeit genie├čt als der Primatenbestand oder die Elefantenhaltung. 2011 wurden laut Jahresbericht 96 Vogelarten zur Nachzucht gebracht!
(01.10.2012, 11:12)
Joshua F├Ârg :   Erfreuliche Nachricht: Bei den K├Âlner Schneeleoparden gab es Nachwuchs.
http://www.koeln.de/koeln/nachrichten/lokales/seltene_schneeleoparden__im_koelner_zoo__haben_nachwuchs_639002.html
(15.09.2012, 21:24)
Sven P. Peter :   Pro-Organisationen werden nur leider nicht so wahrgenommen wie antis...
(30.08.2012, 22:00)
Oliver M├╝ller :   Ich m├Âchte mal den Gedanken von Gerard Joerres aufgreifen: w├Ąre es nicht eine Idee, dass wir Zoofans einen Verein "ProZoo" gr├╝nden, dessen Aufgabe es w├Ąre, gezielt die Propaganda von spinnerten Organisationen wie PETA und EndZoo zu widerlegen und diesbez├╝glich Lobbyarbeit zu machen? Fachliches Know How bekommen wir doch hier bestimmt genug zusammen.
(30.08.2012, 21:54)
Jennifer Weilguni :   Auch mein aufrichtiges Beileid gilt den Angeh├â┬Ârigen, Kollegen und Freunden..

Meiner Meinung nach hat Theo Pagel das einzig Richtige getan. Zu bet├â┬Ąuben und dann auch erst einmal abzuwarten ob und wann die Bt├â┬Ąubung wirkt w├â┬Ąre absolut leichtsinnig gewesen. Es h├â┬Ątte ja auch sein k├â┬Ânnen, da├â┬č die Pflegerin noch lebt und dann w├â┬Ąren das vielleicht enau die entscheidenden Sekunden (oder Minuten) gewesen, die dem Notarzt gefehlt h├â┬Ątten. Hut ab vor dieser mutigen Entscheidung.

Ich kann mir auch vorstellen, da├â┬č dieser schlimme Unfall wieder Wasser auf die M├â┬╝hlen von Zoogegnern ist. Und ja, so etwas darf eigentlich nicht passieren. Aber zu vielen Berufen geh├â┬Ârt ein gewisses Risiko. Ein Dachdecker kann auch vom Dach fallen, deswegen werden trotzdem nicht nur noch ausschlie├â┬člich Bungalows gebaut.

Aber dieses schlimme Ereignis sollte einfach nur Anlass zur Trauer sein und nicht f├â┬╝r die Zwecke von Zoogegnern oder sonstigen Menschen mi├â┬čbraucht werden.
(29.08.2012, 10:11)
Stefanie Fischer :   Mit tut auch die Kollegin leid, die die Pflegerin gefunden hat. Ich kann mir kaum vorstellen wie schlimm es sein muss v├Âllig unvorbereitet in den Tigerstall zu kommen und so ein Drama zu entdecken. Man wei├č in dem Moment ja auch nicht wo der Tiger ist.
(28.08.2012, 16:45)
Oliver M├╝ller :   Auch mein Beileid den Angeh├Ârigen, aber auch dem Zoo-Team. Mein Mitgef├╝hl gilt auch dem Direktor, der nach seiner v├Âllig richtigen Entscheidung, den Tiger zu t├Âten, nun Opfer einer Hexenjagd ist.

Laut Lokalpresse war es so: Der Tiger lag in einem von mehreren miteinander verbundenen Innenk├Ąfigen. Die Pflegerin betrat einen anderen, so dass dass der Tiger zu ihr lief und ihr den t├Âdlichen Biss zuf├╝gen konnte. Da die T├╝r der K├Ąfigreihe zum sonstigen Innenbereich wohl noch offen war, musste man das Tier t├Âten, um gefahrlos zu der noch lebenden Pflegerin zu gelangen. Eine Ausbruchsgefahr aus dem Raubtierhaus bestand demnach nicht.
Der Tiger hat den K├Ąfigbereich insgesamt nicht verlassen, womit auch die l├Ącherliche Argumentation von PETA ad absurdum gef├╝hrt ist, wilde Tiere w├╝rden wann immer es geht weglaufen, da ihre K├Ąfige zu klein seien.
(28.08.2012, 14:27)
Gerhard Joerres :   @Ralf
Das h├Ąngt auch damit zusammen, dass sie keinen Gegenwind von den Zoobef├╝rworter bekommen. Dazu kommt noch, dass kleine Gruppen einen Verein gr├╝nden k├Ânnen und pl├Âtzlich als Organisation auftreten. Der einfache Mensch wei├č doch gar nicht, dass sich nur wenige Personen dahinter befinden. Praktisch Privatmeinungen vertren. Ich denke da an die Delfinsch├╝tzer in Deutschland.
(27.08.2012, 17:12)
Ralf Sommerlad :   Ein entsetzlicher Unfall - aber ein Unfall, wie er nun einmal in der Tagesroutine nicht passieren soll aber dennoch passiert.Familie, Freunden und Kollegen gilt mein tiefes Mitgef├╝hl.
Nach dem, was ich bisher ├╝ber Ermittlungsergebnisse weiss, hat sich der Zoo nach dem Ungl├╝ck geradezu vorbildlich verhalten - der Hinweis auf vorher gut durchdachte klare Notfallanweisungen. Direktor, Kuratoren und Tierarzt haben nach meiner Kenntnis wie in den meisten gut gef├╝hrten Zoos Schie├čberechtigung und nehmen an laufenden Trainings teil.
PETA und sogar der WWF hingegen sind wenig hilfreich bei der Ursachenforschung. Stattdessen verfolgt man durchsichtig und in h├Âchstem Ma├če piet├Ątlos eigene, durchaus umstrittene Ziele und ich kann nicht verstehen, warum man alleine den Zookritikern derart umfangreich Foren bietet. Bei RTL erwarte ich nichts Anderes, aber zumindest bei ARD und ZDF sollte man sich so verhalten, wie seri├Âser Journalismus gebietet.
(27.08.2012, 14:06)
Carsten Horn :   Nachdem die Situation entstanden ist, hat man alles richtig gemacht in K├Âln...

@MM: Ich hoffe mal, in jedem Zoo mit potentiell gef├Ąhrlichen Tieren gibt es Waffen und "Schie├čberechtigte" und noch mehr hoffe ich, das die nie zum Einsatz kommen... Ist ein Thema, wo man nicht gerne dr├╝ber spricht vermutlich, ich wei├č nur, das man in Berlin auch bewaffnet ist, hat Heiner Kl├Âs mal in nem Interview berichtet...
(26.08.2012, 13:44)
Jolantha Belik :   Routine, eine kurze Unaufmerksamkeit, das Mi├čachten von vorgegebenen Sicherheitsma├čnahmen etc. k├Ânnen zur Katastrophe f├╝hren. Vielleicht k├Ânnte es helfen, wenn Tierpfleger gerade bei der Arbeit mit Raubtieren nicht alleine arbeiten d├╝rften. Ich denke auch, dass die Zoos viel mehr auf die Einhaltung der Sicherheitsprotokolle achten sollten und - auch wenn es f├╝r die Mitarbeiter sehr l├Ąstig und f├╝r viele "Zeitverschwendung" ist ("ich hab das schon immer so gemacht und es ist nix passiert") - immer wieder Schulungen dazu durchf├╝hren.

@kr├╝mmel: man kann ein Nashorn nicht mit einem Tiger vergleichen. Mal abgesehen von der unterschiedlichen Hautbeschaffenheit, wenn Tiger auch noch in der Aufregung die Muskeln anspannen, mu├čt schon sehr erfahren sein und im richtigen Winkel genau die richtige Stelle treffen, dass da die Spritze nicht abprallt. Selbst wenn es funktioniert, muss man damit rechnen, dass das Mittel durch den hohen Stresslevel im wahrsten Sinne des Wortes "f├╝r die Katz" war und derart langsam transportiert wird, dass es einfach nicht wirkt. Besonders (Gro├č-)Katzen steigern sich in Ausnahmesituationen derart rein und putschen sich derart auf, dass man die Dosis soweit erh├Âhen m├╝├čte, bis sie endlich narkotisiert sind, dass diese Dosis schon t├Âdlich w├Ąre. Es ist auch ein riesen Unterschied, ob man in einem geschlossenen Raum aus kurzer Entfernung oder aus einem Hubschrauber aus auf ein Tier schie├čt. Wie auch immer, wenn es um ein Menschenleben geht und man das Tier nicht wegschlie├čen kann, kann man nur das tun, was hier gemacht wurde.
(26.08.2012, 13:18)
Ulli :   Mein Mitgef├╝hl ist bei den Angeh├Ârigen und Kollegen der leider verstorbenen Pflegerin.
Irgendwelche Diskussionen ├╝ber das Erschie├čen des Tigers - schon aus Piet├Ątsgr├╝nden - er├╝brigen sich. Herr Pagel hat richtig und umsichtig entschieden.
(26.08.2012, 12:17)
Michael Gradowski :   Es war ja abzusehen, da├č sich auch PETA sofort einschaltet und seine Weisheiten unters Volk bringen will. Keine Raubtierhaltung mehr in Zoos, und wo man gleich dabei ist, verlangt man wieder die vollkommene Abschaffung von Wildtieren. Langsam aber sicher machen sich diese Herren und Damen, sogenannte Tiersch├╝tzer, total l├Ącherlich, abgesehen davon, da├č sie einem nur noch tierisch auf die Nerven gehen. Ich frag mich ernsthaft, wie es bei dieser Truppe so weit kommen konnte, da├č sie immer wieder ├╝bers Ziel hinausschie├čen. Die Grundidee, n├Ąmlich der Schutz der Tiere und Tierqu├Ąlerei in welchen Belangen auch immer aufzudecken und zu beenden, ist ja eigentlich vollkommen richtig. Wenn ich dran denke, da├č ich die mal richtig gut fand mit ihren Aktionen wie lieber nackt als im Pelz, sch├Ąme ich mich richtig. Meiner Meinung nach ist Peta nur noch eine Krawallkiste, die st├Ąndig mit allen m├Âglichen Mitteln auf sich aufmerksam machen will. Das ist sch├Ąbig und traurig, angesichts der wichtigen Aufgabe, der sie sich mal widmen wollten. Kurz und gut: Die sollen einfach mal gepflegt die Fresse halten! Sorry, aber das mu├čte ich mal loswerden.
(26.08.2012, 10:30)
Michael Mettler :   Jedes Autofahren ist potenziell lebensbedrohlich (in diesem Fall nicht nur f├╝r den Ausf├╝hrenden), und selbst Berufskraftfahrer, die zu zweit unterwegs sind, haben schon Unf├Ąlle verursacht.

Hundertprozentige Sicherheit halte ich f├╝r einen menschlichen Wunschtraum, Fehler lassen sich m.E. nie ganz ausschlie├čen. Ein Augenblick der Unachtsamkeit im Alltag oder ein kleiner Funktionsfehler der Technik kann auch in anderen Lebenslagen zu t├Âdlichen Verletzungen f├╝hren, ob bei der Arbeit mit oder neben Maschinen, im Stra├čenverkehr oder auch nur beim Fensterputzen im Haushalt... Vorf├Ąlle wie der K├Âlner rufen uns halt immer unangenehm in Erinnerung, dass menschliches Leben selbst in der vermeintlich sicheren "Zivilisation" auch durch andere Lebewesen ausgel├Âscht werden kann.

Es ist ein bitteres und trauriges Ereignis, das nicht h├Ątte sein m├╝ssen, andererseits ist doch aber der Beruf des Tierpflegers zwangsl├Ąufig mit einem Risiko f├╝r Leib und Leben verbunden. Da haben schon vermeintlich viel harmlosere Tiere f├╝r Opfer oder schwerwiegende Verletzungen gesorgt.

@kr├╝mmel, zum panischen Schimpansenmann: Doch, auch da wurde schon mal gleich zur finalen L├Âsung gegriffen. Sogar in K├Âln, und das, obwohl Petermann kein "gew├Âhnlicher" Schimpanse, sondern DIE Symbolfigur des K├Âlner Zoos der Nachkriegszeit war. (Mindestens ein weiterer Fall ist mir aus London bekannt, allerdings ebenfalls schon l├Ąnger her.) Der Schimpansenmann (und ich meine, auch sein ebenfalls ausgebrochenes Weibchen) wurde damals von einem entsprechend ausgebildeten Tierpfleger geschossen, nachdem er den damaligen Zoodirektor Nogge angegriffen und schwer verletzt hatte. Wenn ich eine WDR-Doku ├╝ber den K├Âlner Zoo richtig in Erinnerung habe, war es dort schon vorher so, dass es einen Waffenschrank f├╝r derartige Notf├Ąlle gibt und mindestens zwei Personen dazu ausgebildet sind bzw. sein m├╝ssen, entlaufene Zootiere im Ernstfall erschie├čen zu k├Ânnen; die Bef├Ąhigung dazu wird in regelm├Ą├čigen Abst├Ąnden in Pr├╝fungen kontrolliert. (Ist das eigentlich auch in anderen Zoos so?)
(26.08.2012, 09:20)
Klaus Sch├╝ling :   "jeder Pfleger vergisst mal was"

Ja, das ist menschlich.
Und glimpfliche Situationen oder Beinahe-Unf├Ąlle hat fast jeder schon einmal erlebt.

Es stellt sich die Frage, inwieweit sich mit technischen (oder baulichen) Mitteln solche menschlichen Fehler verhindern lassen.
Oder man am die Organisationsabl├Ąufe in Frage stellt.
In anderen Berufsfeldern d├╝rfen T├Ątigkeiten, die potentiell lebensbedrohlich sind nur von zwei Personen erledigt werden.


(26.08.2012, 08:21)
Stefanie Fischer :   @kr├╝mmel: Die Eisb├Ąren mussten am Ende aber trotzdem erschossen werden, weil eben das Bet├Ąuben fehl schlug.

Auch bei einem Tiger, der nicht ausgebrochen ist, habe ich schon erlebt das viermal auf einen Tiger geschossen wurde ohne das dieser danach richtig schlief.

Ansonsten ist mir noch nicht richtig klar was eigentlich passiert ist. Erst hie├č es der Tiger w├Ąre in einem Wirtschaftgeb├Ąude gewesen bei offenen Fenster. Jetzt ist es im Innengehege passiert, welches zu war. Wie ist die Pflegerin dann da rein gekommen? ich habe gelernt die T├╝r aufzulassen, damit man wenigstens die Chance auf eine Flucht hat.

@C.Lissner: Zum Teil gebe ich ihnen Recht, ich denke aber das die meisten Unf├Ąlle doch eher an der Routine liegen, denn man muss es einfach zugeben jeder Pfleger vergisst mal was. Es ist halt die Frage was und bei welchem Tier.
(25.08.2012, 20:00)
Matthias Schramm :   Beileid f├╝r die Angeh├Ârigen!

Die Entscheidung den Tiger ohne weitere Experimente zu erlegen war richtig. In so einem Fall geht Mensch vor Tier!
(25.08.2012, 19:15)
Sven P. Peter :   @C.Lissner: " W├Ąre es nicht m├Âglich gewesen, dass eine Tier├Ąrztin mit dem Blasrohr versucht zu schiessen; zur Sicherheit jedoch jemand mit einem scharfen Gewehr dabeisteht, um erst, falls die Situation ausser Kontrolle geraten zu droht, zu schiessen?"

Der Tiger war im selben Raum mit einer schwer verletzten Frau. Bei solchen F├Ąllen z├Ąhlen Sekunden (sie ist ja leider trotzdem verstorben) um dem Verletzten zu helfen.
(25.08.2012, 18:50)
Sven P. Peter :   Was aktuell auch erschreckend ist was man auf der Facebookseite des Zoos lesen kann. Von groben Anschuldigungen bis "Der Direktor sollte erschossen werden!"...
(25.08.2012, 18:45)
kr├╝mmel :   @Jolantha

Wenn sich Nash├Ârner vom Hubschrauber aus sedieren lassen, d├╝rften Abstand und Hautdicke nicht entscheidend sein.

In vergelichbaren F├Ąllen (Eisb├Ąren in N├╝rnberg) mussten mehrmals nachdosiert werden, das - und eine gegl├╝ckte Narkose selbst dauert in solchen Fa├Ąllen einfach zu lange.
Und ganz ehrlich:
Tigerkater sind so selten nicht.
Von einem panischen Schimpansenmann geht eine vergleichbare Gefahr aus - da w├╝rde man nicht so rasch die finale L├Âsung w├Ąhlen.

Die Wahl der Waffe h├Ąngt immer von zahlrichen Faktoren ab, die wir hier nicht zerreden sollten.

(25.08.2012, 18:37)
C. Lissner :   Ich denke dass eine Bet├Ąubung zumindest h├Ątte versucht werden sollen. W├Ąre es nicht m├Âglich gewesen, dass eine Tier├Ąrztin mit dem Blasrohr versucht zu schiessen; zur Sicherheit jedoch jemand mit einem scharfen Gewehr dabeisteht, um erst, falls die Situation ausser Kontrolle geraten zu droht, zu schiessen? Ein Tier standardm├Ąssig nach einem Angriff (w├Ąhrend ist nat├╝rlich was anderes) zu t├Âten halte ich f├╝r absolut verwerflich (in unserem Land macht man das ja auch nicht mit unserer Art). Das Tier h├Ątte zumindest eine Chance bekommen d├╝rfen.
├ťbrigens: Es gibt leider immer noch Tierpfleger "der alten Schule" die die Versicherungsvorschriften einfach nicht einhalten: Vor einigen Jahren machte ich eine F├╝hrung mit einem Pfleger in der alten B├Ąrenanlage in Leipzig und erlebte mit ├ťberraschung, wie der Tierpfleger T├╝ren zu der B├Ąrenanlage bei Anwesenheit von B├Ąren ├Âffnete, die Tiere mit dem Besen auf Distanz hielt und Luzernheu aussch├╝ttete. Ich perplex dahinter. Ein anderer Pfleger in einem deutschen Tierpark, den ich begleitete, betrat mit mir ein Schneeleopardengehege und wies mich- erst auf der Anlage- darauf hin dass eine der Katzen ├╝ber nacht nicht eingesperrt worden ist; das Tier lag einige Meter hinter uns und beobachtete uns.. Zoos sollten Kontrollinstrumente einsetzen um die Tierpfleger zum strikten Einhalten der Vorschriften zu bewegen und notfalls auch Sanktionen erteilen, zur Sicherheit von Tier und Mensch.
(25.08.2012, 18:35)
Zoo K├Âln :   16:49 Uhr:
Pressemitteilung

T├Âdlicher Unfall mit Tiger im K├Âlner ZOO

K├Âln, 25. August 2012. Leider m├╝ssen wir Ihnen mitteilen, dass eine Tierpflegerin im K├Âlner ZOO heute von unserem Tigerkater ┬äAltai┬ô t├Âdlich verletzt worden ist. Bei der get├Âteten Tierpflegerin handelt es sich um die f├╝r Raubkatzen verantwortliche Revierpflegerin Ruth K., die ├╝ber umfassende und langj├Ąhrige Erfahrungen im Umgang mit diesen Tieren verf├╝gte.

Nachdem eine Kollegin das Opfer leblos im Tiger-Innengehege gefunden hatte, wurde der Alarmplan umgehend in Kraft gesetzt. Polizei und Feuerwehr waren unverz├╝glich zur Stelle. Zoodirektor Theo Pagel erschoss den Tiger auf Anweisung der Einsatzleitung sofort. Der Notarzt konnte daraufhin nur noch den Tod der Pflegerin feststellen. Nach derzeitigem Kenntnisstand gehen wir davon aus, dass diese es vor Beginn der t├Ąglichen routinem├Ą├čigen Reinigungsarbeiten vers├Ąumt hat, den Tiger abzusperren. Vermutlich ist sie dann vom Tiger von hinten angefallen worden, der ihr einen t├Âdlichen Biss in den Hals zuf├╝gte, danach aber von ihr ablie├č. ┬äWir k├Ânnen uns derzeit nicht erkl├Ąren, warum der erfahrenen Pflegerin, ein derart verh├Ąngnisvolles Versehen unterlaufen konnte┬ô, meint Zoodirektor Theo Pagel.

F├╝r die Besucher und die ├╝brigen Besch├Ąftigten des K├Âlner ZOOs bestand zu keiner Zeit eine Gefahr, da der Tiger sein Innengehege nicht verlassen konnte. Trotzdem wurde der ZOO aus Sicherheitsgr├╝nden zun├Ąchst ger├Ąumt, was Dank der Umsicht der Zoomitarbeiter und den verst├Ąndnisvollen G├Ąsten ohne weitere Zwischenf├Ąlle ablief. Mittlerweile ist der ZOO wieder ge├Âffnet. Gleichwohl wurde die f├╝r heute Abend vorgesehene ┬äAudi-Sommernacht im ZOO┬ô mit R├╝cksicht auf die Angeh├Ârigen und Besch├Ąftigen abgesagt. Der ZOO bittet hierf├╝r um Verst├Ąndnis und wird schnellstm├Âglich auf seiner Internetseite dar├╝ber informieren, wie bereits gekaufte Karten zur├╝ckgegeben werden k├Ânnen.
(25.08.2012, 18:28)
Manuel Becker :   Der Zoo hat bekannt gegeben, dass es keinen Ausbruch gab. Die Pflegerin hat sich scheinbar in einem Gehegeteil zusammen mit dem Tiger aufgehalten, obwohl zus├Ątzlich von technischen M├Ąngeln an der Sicherheitsschleuse die Rede ist. In Medien wird damit wohl erstmal wieder die "Tigerhaltungssau" durchs Dorf getrieben. Sehr schade das Ganze, aber man darf gespannt sein. Die Erschie├čung war aber sicher die richtige, wenn auch dramatischste Entscheidung...
(25.08.2012, 16:47)
Silke Kollrich :   Im Radio wurde gesendet, dass sich die Pflegerin nicht in diesem Gehege h├Ątte aufhalten d├╝rfen. Wie dem auch sei, es ist sehr traurig und mein Beileid gilt den Angeh├Ârigen.
Um den Tiger tut es mir auch sehr leid, es war ein prachtvolles Tier.
(25.08.2012, 16:41)
Jolantha Belik :   @Jan: eine Raubkatze in einer solchen Ausnagmesituation kannst nicht so einfach mit einer Narkosespritze sedieren. Zudem Tiger haben eine derart feste Haut, man m├╝├čte schon sehr sehr nahe an das Tier rankommen k├Ânnen und es m├╝├čte still halten, damit die Spritze tief genug eindringt und hoffen, dass das Mittel auch wirkt. Vor einigen Jahren ist dabei in einem Zoo (in Ru├čland glaub ich, bin mir jetzt nicht ganz sicher) ein Tierarzt vom Tiger t├Âdlich verletzt worden, weil dieser trotz mehrfacher Versuche derart aufgeregt war, dass die Narkose nicht gewirkt hat. Wenn sich das Tier nicht rein zuf├Ąllig in einem geschlossenen Raum ohne (weitere) Ausbruchsm├Âglicheit befindet und sich dort wieder beruhigen kann, ist die einzige M├Âglichkeit, bevor noch mehr Menschen zu Schaden kommen, es zu erschie├čen.
Eine sehr tragische Gschicht, mein aufrichtiges Beleid der Familie und den Kollegen der Pflegerin.
(25.08.2012, 16:38)
Sven P. Peter :   Und wenn Menschen in Gefahr sind und man zu einer verletzten Pflegerin gelangen m├Âchte sollte man nicht versuchen das Tier zu sedieren (wo man am ende noch vier mal nachdosieren muss) und dann lange warten bis es schl├Ąft.
(25.08.2012, 14:45)
Gerhard Joerres :   Ich glaube nicht das eine Bet├Ąubung hier auf die schnelle m├Âglich war. Wer will in dieser Situation die richtige Bet├Ąubungsmenge bei einem hektischen Tiger einsch├Ątzen?? Hier ging die Sicherheit sicherlich vor. Tragisch die Geschichte.
(25.08.2012, 14:33)
Jan Jakobi :   Der Zoo K├Âln scheint mit Tigern nicht so viel Gl├╝ck zu haben.

Letztes Jahr gab es Nachwuchs.

Davor gab es ein Tigerweibchen dem nacheinander zwei verschiedene M├Ąnnchen zuf├╝hrte, allerdings ohne Erfolg.

H├Ątte man den Tiger nicht mit dem Blasrohr oder dem Narkosegewehr bet├Ąuben k├Ânnen?
(25.08.2012, 14:16)
Sven P. Peter :   Heute ist ein Tiger aus seinem Gehege entkommen und hat dabei eine Pflegerin t├Âtlich verletzt. Das Tier wurde erschossen.

http://www.express.de/koeln/zoo-evakuiert--tiger-ausgebrochen--
zoodirektor-erschiesst-das-tier,2856,16968014.html
(25.08.2012, 13:35)
Carsten Horn :   Ganz schlimme Nachricht, in K├Âln ist ein Tiger ausgebrochen, hat eine Pflegerin get├Âtet...

Der Tiger wurde erschossen...
(25.08.2012, 13:34)
Patrick Kalscheuer :   Zuchterfolg bei den Bambuslemuren!
Bereits im Juni gab es Nachwuchs bei den Gro├čen Bambuslemuren. Das Geschlecht ist noch nicht bekannt; Mutter und Kind sind derzeit vom Vater getrennt, da die Mutter ihn noch nicht in der N├Ąhe des Kindes akzeptiert.
(10.08.2012, 17:28)
Zoo K├Âln :   Rekord im K├Âlner Zoo:
100-millionster Besucher begr├╝├čt!
 
K├Âln, 8. August 2012. Der K├Âlner Zoo konnte heute ┬ľ wie es der Zufall wollte und wie es zu K├Âln passt ┬ľ um fast 11.11 Uhr den 100-millionsten Besucher begr├╝├čen. Zoodirektor Theo Pagel begr├╝├čte Herrn S. Nolte mit seiner Familie aus der N├Ąhe von Gummersbach pers├Ânlich mit einem gro├čen Blumenstrau├č am Eingang und gratulierte herzlich. Familie Nolte staunte nicht schlecht.
Herr und Frau Nolte waren mit ihren beiden S├Âhnen Neven und Harvey das erste Mal im K├Âlner Zoo. Nun k├Ânnen sie ein Jahr lang jeden Tag in den Zoo kommen, denn sie erhielten u.a. eine Zoo-Familienjahreskarte. Zudem gab es eine Spezialf├╝hrung hinter die Kulissen exklusiv mit dem Zoodirektor, der ihnen Rede und Antwort stand. Besucht wurden die Giraffen, der Wei├čkopfseeadler (Flugshow), die Elefanten und die Tiger. Herr Nolte scheute sich nicht die Giraffen selbst zu f├╝ttern, was im Zoo normalerweise absolut verboten ist. ┬äMensch, die haben aber eine lange und glitschige Zunge┬ô, so Herr Nolte. Nach einem gemeinsamen Mittagessen erkundete die junge Familie den Zoo noch auf eigene Faust. Zum Abschluss konnten sich die beiden Kinder noch etwas im Zooshop aussuchen und gingen nach einem erf├╝llten Tag m├╝de aber gl├╝cklich wieder nach Hause. ┬äDie Elefanten haben mir am besten gefallen┬ô, so Neven Nolte. Sein j├╝ngerer Bruder Harvey konnte sogar fast originalgetreu das ┬äBr├╝llen┬ô des Tigers nachmachen.
Beim Verlassen des Zoos schw├Ąrmte Frau R. Nolte: ┬ä Es war ein wundersch├Âner Tag im K├Âlner Zoo, wir haben uns wirklich sehr gefreut und werden die Jahreskarte so oft als m├Âglich nutzen. Wir k├Ânnen einen Besuch nur weiterempfehlen┬ô. Nun hofft der Zoo darauf, dass diesen 100 Millionen Besuchern noch viele folgen werden, damit man noch mehr Menschen f├╝r die Tiere und deren Lebensr├Ąume, begeistern kann. Zoodirektor Pagel: ┬ôWir sind stolz darauf heute, nach 152 Jahren den 100-millionsten Besucher begr├╝├čen zu k├Ânnen. Welche Einrichtung ┬ľ nicht nur in K├Âln - kann das schon von sich behaupten. Der K├Âlner Zoo ist und bleibt eines der sch├Ânsten Ausflugsziele f├╝r Jung und Alt in und weit ├╝ber K├Âln hinaus. Und gerade momentan mit den vielen Jungtieren, z.B. bei Giraffe, Orang-Utan oder Elefant, ist der K├Âlner Zoo ├╝beraus sehenswert.┬ô
(09.08.2012, 08:10)
Niedersachse :   Das Foto muss ja Bindi nicht unter ihrer Mutter zeigen, da sich die ganze Herde sehr gut um das Kalb k├╝mmert.
(29.07.2012, 11:34)
R├╝diger :   T├Ąuscht der Eindruck oder hat die Mutter kaum Milch in den Zitzen?
Oder ist das Foto vom Zoo K├Âln irref├╝hrend?
(28.07.2012, 12:34)
Jolantha Belik :   Die Kleine Ele-M├Ądchen hei├čt Bindi, ein s├╝├čes Zwergerl :-)
http://www.ksta.de/nippes/nachwuchs-der-kleine-elefant-geht-spazieren,15187558,16732230.html
(28.07.2012, 00:16)
Zoo K├Âln :   Foto vom zwei Stunden alten Elefantenkalb.

P.S.
...und wenn wir uns nicht verguckt haben, ist es ein M├Ądchen.
(27.07.2012, 14:24)
Gudrun Bardowicks :   Sch├Âne Nachricht. Ich hoffe, dass die Aufzucht ohne Probleme gelingt.
(26.07.2012, 22:20)
Zoo K├Âln :   Zuwachs in der K├Âlner Elefantenherde

Wir freuen uns Ihnen mitteilen zu k├Ânnen, dass heute kurz nach 10.00 Uhr ein neues Elefantenkalb im K├Âlner Zoo geboren wurde. Es ist mittlerweile das sechste und das erste von unserer Elefantenkuh Shu Tu Zar.
Die Geburt verlief ohne Probleme.
Nachdem die Pfleger am fr├╝hen Morgen festgestellt hatten, dass sich┬áShu Tu Zar ┬äkomisch┬ô verh├Ąlt und mehr und mehr die Hinterbeine entlastet, war klar, dass es bald soweit sein w├╝rde. Wir haben zun├Ąchst nur eine faustgro├če Beule gesehen, und schon wenige Minuten sp├Ąter guckten die Hinterbeine heraus, meint Christina Klawitter, Elefantenpflegerin im K├Âlner ZOO.
Um kurz nach 10.00 Uhr war der Elefantennachwuchs da und ohne menschliche Hilfe zur Welt gekommen, was uns nat├╝rlich besonders freut. Unserer Pfleger haben das alles zwar aus der Box beobachtet, aber ansonsten nicht eingegriffen, erkl├Ąrt Christopher Landsberg, Vorstand des K├Âlner ZOOs. Nach der Geburt kamen sofort die Tanten und auch die ├╝brigen Elefantenk├Ąlber, um den Neuank├Âmmling in der Herde zu begr├╝├čen. Die Tanten haben dem kleinen Elefantenbaby dann noch auf die Beine geholfen und mittlerweile steht unser kleiner Elefant sehr sicher.
Soweit wir das daher aus aktueller Sicht beurteilen k├Ânnen, sind die Mutter Shu Tu Zar und ihr Kalb wohlauf. Das gilt ├╝brigens auch f├╝r Bindu, unseren Elfentenbullen, der der Vater des neuen Elefantenkalbes ist, erst aber noch nicht zur Herde gelassen wird.
Leider k├Ânnen wir auch zum gegenw├Ąrtigen Zeitpunkt noch nicht sagen, ob es ein Junge oder ein M├Ądchen ist, das ist bei kleinen Elefanten leider nicht so einfach zu sehen wie man gemeinhin glaubt. Damit der Eingew├Âhnungsprozess weiter reibungslos verlaufen kann und Mutter und Kalb noch ein wenig Ruhe haben, bitten wir um Verst├Ąndnis daf├╝r, dass das Elefantenhaus bis auf weiteres geschlossen bleibt.
(25.07.2012, 14:19)
Zoo K├Âln :   Schaut Euch mal die K├Âlner Affen an!
K├Âlner Zoo goes D├╝sseldorf
 
Mit einer doppeldeutigen Au├čenwerbekampagne wirbt der K├Âlner Zoo erstmals in seiner ├╝ber 150-j├Ąhrigen Geschichte ab heute in unserer
Nachbarstadt D├╝sseldorf.
┬äIch glaube, dass man in D├╝sseldorf gar nicht wei├č, dass es in K├Âln einen wundersch├Ânen Zoo gibt┬ô, schmunzelt Christopher Landsberg, kaufm. Vorstand des K├Âlner Zoos. Mit der n├Âtigen Priese Selbstironie hei├čt das Motto f├╝r D├╝sseldorf ┬äSchaut Euch mal die K├Âlner Affen an┬ô! ┬äWir freuen uns nat├╝rlich ├╝ber jeden Gast, ├╝ber G├Ąste aus D├╝sseldorf aber ganz besonders. Gerade in den Ferien lohnt sich ein Besuch des K├Âlner Zoos als Ausflugsziel selbst wenn das mitten in K├Âln liegt┬ô, meint Landsberg weiter.
Insgesamt h├Ąngen ├╝ber 100 Gro├čplakate noch bis zum 27. Juli an zentralen Punkten in der Landeshauptstadt und an der Autobahn. Da es in D├╝sseldorf keinen vergleichbaren klassischen Zoo, sondern den Aquazoo L├Âbbecke Museum gibt, in dem Besucher haupts├Ąchlich Meeresbewohner bestaunen k├Ânnen, wird die Aufforderung nach K├Âln zu fahren auch von den anderen Zoos im Umland nicht kritisch be├Ąugt. ├ťbrigens ist NRW das Bundesland mit der h├Âchsten Zoodichte - und das nicht nur deutschland- sondern sogar weltweit! ┬äDaher lohnt sich auch ein Kauf unserer Jahreskarte┬ô, so Landsberg weiter, ┬äda man mit einer Jahreskarte des K├Âlner Zoos in allen 10 NRW-Partnerzoos┬á eine Eintrittspreiserm├Ą├čigung erh├Ąlt┬ô. Die vielf├Ąltigen Angebote und Tierarten erg├Ąnzen sich hervorragend und locken so j├Ąhrlich rund 6.000.000 Besucher in die nordrhein-westf├Ąlischen Zoos. Mehr Infos unter www.partnerzoo.de oder www.koelnerzoo.de.
(24.07.2012, 09:55)
Zoo K├Âln :   Ming Jung is fott!

K├Âln, den 13. Juli 2012.

Gestern wurde unser junger Elefantenbulle ┬äMing Jung┬ô (geb. 16.4.2007) im Rahmen des Europ├Ąischen Erhaltungszuchtprogramms (EEP) f├╝r Asiatische Elefanten in den Zoo Antwerpen (Belgien) gebracht.

Dort soll er zusammen mit zwei anderen Elefantenbullen seine Jugendzeit verbringen. Gemeinsam mit den anderen soll er weiter aufwachsen und sozialisiert werden.

F├╝r die K├Âlner Zoofreunde ist ┬äMing Jung┬ô also nach rund 2 Stunden Fahrtzeit auch weiterhin zu sehen, wenn dies ihr Wunsch ist.

Sp├Ąter, vielleicht in f├╝nf bis sieben Jahren, soll er dann wieder in den K├Âlner Zoo kommen, um hier als Zuchtbulle eingesetzt zu werden. Genetisch ist er ein wichtiger Bulle, wurde seine Mutter doch bereits in Thailand gedeckt, bevor sie zu uns kam und die Linie seines Vaters ist somit bisher gar nicht in der europ├Ąischen Population asiatischer Elefanten vertreten.

Gern stellen wir uns die Frage, ob die belgischen Besucher des Zoo Antwerpen erkennen, welche Bedeutung der Name ┬äMing Jung┬ô hat. Sicher werden viele glauben, dass es thail├Ąndisch ist und nicht ┬äk├Âlsch┬ô.

Der Transport wurde von Mitarbeitern des K├Âlner Zoos selbst durchgef├╝hrt und hat einwandfrei funktioniert. W├Ąhrend der Eingew├Âhnungszeit in Antwerpen bleiben noch zwei vertraute Tierpfleger aus K├Âln vor Ort.

(13.07.2012, 09:49)
Ronald Masell :   man sollte vorher die Augen ├Âffnen und lesen! Sorry!
(12.07.2012, 11:48)
Ronald Masell :   Am Montag ist nach 36 Jahren wieder ein ameisen b├Ąr im Zoo eingezogen 0,1 aus DOrtmund. es folgen noch 1,0 aus Amsterdam und 0,1 aus Halle. dasAmeisenb├Ąr/pudu-haus ist er├Âffnet.
(12.07.2012, 11:46)
Zoo K├Âln :   Der Gro├če Ameisenb├Ąr ist da! Neues Erlebnis- und Artenschutzprojekt im K├Âlner Zoo er├Âffnet.┬á

Die neue Ameisenb├Ąrenanlage pr├Ąsentiert auf┬á ca. 1.500 m┬▓ Ameisenb├Ąren und Pudus in einem ihren nat├╝rlichen Lebensanspr├╝chen angepassten Gehege direkt neben den s├╝damerikanischen Tapiren.

Gestern wurde die neue Ameisenb├Ąrenanlage im K├Âlner Zoo er├Âffnet. Auf der Er├Âffnungsveranstaltung feierten rund 100 geladene G├Ąste die Fertigstellung dieses neuen und gr├Â├čten Projektes in Europa mit s├╝damerikanischen K├Âstlichkeiten. Denn auch die Gastronomie hat im ┬äS├╝damerika┬ô des K├Âlner Zoos ein neues Gesicht erhalten: Die ┬äHazienda La Danta del Oro┬ô (├╝bersetzt: ┬äDas Haus zum Goldenen Tapir┬ô) wurde ebenfalls p├╝nktlich zur Er├Âffnung fertiggestellt und vervollst├Ąndigt die geografische Gliederung dieses Teils des Zoos. Ein weiteres St├╝ck S├╝damerika mitten in K├Âln!
Das im Jahr 2011 begonnene Projekt ist f├╝r rund 700.000,-┬áEuro verwirklicht worden. Auf 1.500 m┬▓ ist Platz f├╝r bis zu 4 Ameisenb├Ąren und 3 Pudus in diesem naturnah gestalteten Lebensraum. Den Anfang macht Ameisenb├Ąrendame ┬äGuapa┬ô aus dem Dortmunder Zoo. Ein m├Ąnnliches Tier namens ┬äYavi┬ô wird in den n├Ąchsten Tagen aus dem Zoo in Amsterdam einziehen. Das bereits im Zoo lebende Pudu-Paar wird ebenfalls in den n├Ąchsten Tagen die neue Anlage erkunden k├Ânnen.
F├╝r Zoodirektor Theo Pagel und seinen Vorstandskollegen Christopher Landsberg ist heute ein weiteres einzigartiges Zooprojekt fertiggestellt worden: ┬äDie Ameisenb├Ąrenanlage ist ein weiterer Schritt in Richtung unseres ┬äZoo der Zukunft┬á 2020┬ô, der neue Standards in der Haltung dieser Tierarten setzt┬ô, so Theo Pagel. Oberb├╝rgermeister J├╝rgen Roters f├╝gt hinzu, dass ┬äder Zoo als Touristenattraktion mit dieser Anlage weitere Impulse setzt┬ô. Christopher Landsberg, kfm. Vorstand des Zoos, freut sich dabei besonders dar├╝ber, dass es die erste Anlage in der Geschichte des K├Âlner Zoos ist, die zu 100 Prozent durch Nachl├Ąsse, Spendengelder sowie Zuwendungen der K├Âlner Kulturstiftung der Kreissparkasse K├Âln, der Hans und Waltraut Korbmacher Stiftung sowie den Stiftungen von Kurt & Chris Blumberg und H.J.S.W. Kirschbaum finanziert werden konnte! Neben den Gro├čspenden konnten in den letzten vier Monaten viele Spendengelder ortsans├Ąssiger Unternehmen und vieler Privatpersonen generiert werden, was nicht zuletzt dem hohen Interesse an diesen au├čergew├Âhnlichen Tieren zu verdanken ist.

Hintergrundinformationen zu unseren Tieren
Der weibliche Gro├če Ameisenb├Ąr ┬äGuapa┬ô wurde im Februar 2011 im Zoo Dortmund geboren und musste nach ein paar Tagen vom Personal des Zoos von Hand aufgezogen werden. Ihr Vater ist noch ein Wildfang aus Guayana.
Ein weiteres Ameisenb├Ąr Weibchen mit dem Namen ┬äDolores┬ô wurde im Juni 2011 im Zoo Halle geboren und wird in den n├Ąchsten Tagen zu uns an den Rhein kommen.
Der m├Ąnnliche Ameisenb├Ąr ┬äYavi┬ô kommt ebenfalls etwas sp├Ąter aus dem Artis Zoo Amsterdam in den Niederlanden.
Das Puduweibchen ┬äBonita┬ô h├Ąlt den momentanen Altersrekord unter S├╝dpudus im Europ├Ąischen Erhaltungszucht Programm (EEP) mit 16 Jahren. Sie hat trotz ihres Alters letztes Jahr ein gesundes Jungtier geboren, welches wir an den Zoo Apenheul abgegeben haben.
Der Pudubock „Amos“ stammt ebenfalls aus dem Zoo Dortmund. Er ist erst 3 Jahre alt und hat bereits bevor er das 2. Lebensjahr erreichte seinen ersten Nachwuchs gezeugt. Wir hoffen, dass er noch ein Jungtier mit „Bonita“ hervorbringen wird.
Der Gro├če Ameisenb├Ąr kann ├╝ber 60 kg erreichen. Charakteristisch f├╝r diese Tiere ist die zahnlose R├Âhrenschnauze, die eine bis zu 60 cm lange Zunge beherbergt. Er hat lange und sehr scharfe Krallen, die zum Aufrei├čen von Termitenbauten ebenso dienen wie zur Abwehr von Feinden. Augen und Ohren dieser Tiere sind klein, ihr Geruchssinn dagegen ist sehr gut entwickelt. Sie leben ausschlie├člich am Boden und bewohnen eine gro├če Vielfalt verschiedener Lebensr├Ąume (Savannen, Graslandschaften, S├╝mpfe und W├Ąlder). Nach rund 180 Tagen Tragezeit bringt das Weibchen ein einzelnes Jungtier zur Welt. Es klettert nach wenigen Minuten auf den R├╝cken der Mutter und bleibt dort f├╝r die n├Ąchsten 6 Wochen. Gro├če Ameisenb├Ąren geh├Âren zu den bedrohten Arten. Die IUCN listet sie als gef├Ąhrdet ein.


Hintergrundinformationen zum Bau / Technik

Planungsbeginn:┬áM├Ąrz 2011
Baubeginn: Februar 2012
Fertigstellung: Juli 2012

Insgesamt waren 10 Unternehmen, die Mitarbeiter der Zoowerkstatt und die zooeigene G├Ąrtnerei an der Entstehung der Anlage beteiligt.
Die Ameisenb├Ąrenanlage wird als erste Anlage im K├Âlner Zoo mit einer Luft-Wasserpumpe beheizt. Die aus der Au├čenluft gewonnene Energie wird ├╝ber einen Pufferspeicher zur Warmwasserversorgung und Beheizung des Geb├Ąudes gespeichert, die Heizungsw├Ąrmeabgabe erfolgt ausschlie├člich ├╝ber die Betonkernaktivierung in Decken und W├Ąnden.
Als erste Anlage im K├Âlner Zoo wurde das komplette Haus, auch die Wegebeleuchtung, mit energiesparenden und unterhaltungsarmen┬á LED-Leuchtmitteln ausgestattet, dar├╝ber hinaus wird die Beleuchtung┬ázur Vermeidung von unabsichtlicher┬á Dauerbeleuchtung ├╝ber Pr├Ąsenzmelder und Zeitschaltuhren geschaltet.
Um Transmissionsverluste gering zu halten wurde das gesamte Geb├Ąude (Boden, Au├čenw├Ąnde und Decke) w├Ąrmeged├Ąmmt. Als zus├Ątzlicher Puffer gegen Sommerhitze und Winterk├Ąlte erhielt das Dach eine Substratschicht mit extensiver Bepflanzung.

Foto: Zoo K├Âln / Werner Scheurer
(10.07.2012, 08:19)
Zoo K├Âln :   ┬äPicasso┬ô und ┬äRuwana┬ô (der eine rank und schlank, die andere recht beleibt) hei├čt das entz├╝ckende P├Ąrchen, das die ehemalige Sitatunga-Anlage am alten Elefantenhaus neu belebt.
Die auff├Ąllige Farbpalette ihres Felles reicht von schwarz ├╝ber r├Âtlich braun bis wei├č.
Die B├╝schel an ihren blattf├Ârmigen Ohren gaben ihnen den Namen:

Pinselohrschweine.
(04.07.2012, 12:18)
Henry Merker :   Der Zoo K├Âln hat aus San Diego 1,2 Honigdachse erhalten. Die Unterart ist mir nicht bekannt.

Quelle: Zootierforum
(28.05.2012, 19:39)
Zoo K├Âln :   EISZEIT im K├Âlner Zoo

Nehmen Sie teil an einer Zeitreise in das Europa vor 12.500 Jahren, als die letzte Eiszeit das Klima beherrschte. Erleben Sie einen der kurzen, trockenen und relativ k├╝hlen Sommertage in Mitteleuropa, als noch die Eiszeittiere unsere Heimat bev├Âlkerten und der steinzeitliche Fr├╝hmensch sein Jagdgl├╝ck versuchte.
┬äWir sind gl├╝cklich dar├╝ber, dass wir die Ausstellung ┬äEiszeit der Tiere┬ô in diesem Jahr nach K├Âln holen konnten┬ô freut sich Theo Pagel. Vom 25. Mai bis zum 5. November gastiert die Wanderausstellung ┬äEiszeit┬ô nun nach u. a. Wiesbaden und Hamburg in K├Âln. ┬äAuge in Auge mit einem fast vier Meter gro├čen Mammut, mit einem H├Âhlenb├Ąren oder mit einem Wollnashorn - was unsere steinzeitlichen Vorfahren beim Anblick dieser Urzeitriesen gef├╝hlt haben m├╝ssen, k├Ânnen unsere Besucher jetzt im K├Âlner Zoo nachempfinden.┬ô
┬äDie Ausstellung eignet sich besonders f├╝r Schulklassen zur lebensnahen Unterrichtserg├Ąnzung des im Lehrplan vorgesehenen Themas Eiszeit-Steinzeit und gerade deshalb sind wir sehr froh dar├╝ber, dass wir unseren Besuchern die Ausstellung ohne einen Zusatzeintritt anbieten k├Ânnen┬ô, so der kaufm├Ąnnische Vorstand Christopher Landsberg. ┬äEine Kooperation mit der Lanxess arena und der ICE AGE LIVE Show, die n├Ąchstes Jahr im Januar in K├Âln zu sehen ist, unterst├╝tzt uns zus├Ątzlich bei der Bewerbung. So k├Ânnen die Besucher erst dem vier Meter gro├čen Mammut der Ausstellung gegen├╝ber stehen um dann im Januar ┬äManni, das Mammut┬ô in der Lanxess arena zu bestaunen.┬ô

Zur Ausstellung:
In Mitteleuropa entsprachen die Bedingungen w├Ąhrend der Kaltzeiten denen des heutigen Nordskandinaviens und Sibiriens. Den Klima- und Vegetationsverh├Ąltnissen angepasst, lebten vor allem gro├čw├╝chsige Herdentiere, die die Pflanzen der hiesigen Tundra abweiden konnten. Zu nennen sind hier neben Pferd, Rentier und Riesenhirsch vor allem das Mammut, das Wollnashorn, der Auerochse und der Bison.
Bedingt durch schnell voranschreitende Klimaver├Ąnderungen, aber vermutlich auch infolge der Bejagung durch den Menschen, starben viele dieser Tierarten gegen Ende der letzten Eiszeit aus.
Cro-Magnon-Menschen lebten gegen Ende der letzten Eiszeit (vor etwa 25.000 Jahren) in Europa. Benannt nach einem H├Âhlensystem im franz├Âsischem D├ępartement Dordogne, in dem 1868 zum ersten Mal seine ├ťberreste auftauchten, unterscheidet sich der Cro-Magnon-Mensch anatomisch deutlich vom Neandertaler: So fehlen ihm die f├╝r Neandertaler typischen starken ├ťberaugenw├╝lste, die fliehende Stirn oder das vorspringende Mittelgesicht. Der Cro-Magnon-Mensch, der sich mit seinen ber├╝hmten H├Âhlenmalereien auch ein k├╝nstlerisches Denkmal setzte, geh├Ârt eindeutig zum modernen Menschen Homo sapiens sapiens. Der Cro-Magnon-Mensch hat im Laufe von Jahrtausenden wahrscheinlich den Neandertaler in Europa verdr├Ąngt.
Beobachten Sie zwei eiszeitliche J├Ąger bei der Errichtung ihrer Behausung. Ein Schamane, der um das n├Âtige Jagdgl├╝ck bittet, weist auf die wichtigen kultischen Handlungen hin. Nachbildungen eiszeitlicher Jagd- und Gebrauchsgegenst├Ąnde geben Einblick in das harte Leben unserer Vorfahren.
Besondere Aufmerksamkeit verdient die Pr├Ąsentation eiszeitlicher Kunstgegenst├Ąnde und Tierdarstellungen. Darunter Abbildungen eiszeitlicher Frauenstatuetten, bekannt als Venusfiguren, wie die ber├╝hmte und vor fast 100 Jahren gefundene Venus von Willendorf.
In dieser Ausstellung werden die wichtigsten f├╝r die K├Ąltesteppen der letzten Eiszeit charakteristischen Tiere in ihrer nat├╝rlichen Umgebung gezeigt.
Zu sehen sind ├╝ber 20 ausgestorbene und rezente Tiere, als Nachbildungen in Originalgr├Â├če und als Originalpr├Ąparate:
Wollmammut mit Jungtier, Wollnashorn mit Jungtier, H├Âhlenb├Ąren mit Jungtieren, Riesenhirsch, Steppenbison, Elch, H├Âhlenhy├Ąne, H├Âhlenl├Âwe, Wildpferd, Auerochse, Rentier, Saiga-Antilope, Schnee-Eule, Schneehase, Schneehuhn, Vielfra├č, Eisfuchs, Steinbock, G├Ąmse, Kolkrabe, Moschusochse mit Jungtier, Wolf, Luchs und Wildkatze.
Bei den Nachbildungen wurde gro├če Sorgfalt auf genaue ├ťbereinstimmung der K├Ârperformen, Farben und Behaarung verwendet. Die ├ťbereinstimmung von Form und K├Ârperma├čen ergibt sich z.T. aus der von Wissenschaftlern vorgenommenen Vermessung der gefundenen Skelette aus tief gefrosteten Kadavern der ostsibirischen Tundra sowie aus H├Âhlenzeichnungen der in der Eiszeit lebenden Fr├╝hmenschen. Hauptdarsteller ist sicherlich das sieben Meter lange und ├╝ber drei Meter gro├če Wollmammut. Es ist - f├╝r den Aufbau nicht unerheblich- in 14 Teile zerlegbar und findet somit problemlos seinen Weg in jedes Ausstellungsgeb├Ąude.
Zu sehen ist auch ein Originalabguss des 1977 gefundenen und noch vollst├Ąndig erhaltenen weltber├╝hmten Mammutkalbes Dima.
Gezeigt wird eine Vielzahl von Skelettteilen, Sch├Ądeln, Sto├čzahnteilen, Wirbeln und Z├Ąhnen der verschiedenen Tiere, zum Teil Originale, zum Teil Originalabg├╝sse.
Die Ausstellung ┬äEiszeit im K├Âlner Zoo┬ô vermittelt dem Besucher einen interessanten Einblick in das Leben unserer Vorfahren und entf├╝hrt die Familie des 21. Jahrhunderts in die letzte Eiszeit vor 10.000 Jahren.
(24.05.2012, 14:03)
Jan Jakobi :   Das ist schlimmer als ich dachte.

Ich hab sie auf ca. 10 Jahre ├Ąlter gesch├Ątzt, damit lag ich gar nicht schlecht.
Die fast nicht mehr vorhandenen Backenz├Ąhne erkl├Ąren auch den k├Ârperlichen Abbau.

"Chumpol" scheint nicht zur Herde geh├Ârt zu haben, da unten steht die Herde habe das Verschwinden von ihr reaktionslos aufgenommen.

6 Jahre lebte sie mit den anderen 4 thail├Ąndischen Elefantenk├╝hen im K├Âlner Zoo.
Das "Chumpol" von den Thail├Ąndern j├╝nger gemacht wurde finde ich nicht gut, es k├Ânnte sein das die anderen vier ebenfalls viel ├Ąlter sind als angegeben.

War nicht sogar eine Elefantenkuh zu jung um zu verreisen?
Zu alt war offensichtlich keine Elefantenkuh.

Habe die Info hier im Thread "Elefanten in Europa" gefunden:

"Zitat von 2 Dee: noch ne kleine Erg├Ąnzung zu den K├Âlner Elefnten: geplant waren 6 K├╝he. Jedoch was eine noch zu jung f├╝r den Transport."

(03.05.2012, 18:12)
Zoo K├Âln :   Obduktionsbefund von ┬äChumpol┬ô liegt vor

K├Âln, den 3. Mai 2012. Die Obduktion des Elefanten ┬äChumpol┬ô fand in der Veterin├Ąrpathologie Gie├čen im Beisein von Zootierarzt Dr. Olaf Behlert statt.

Das Tier hatte ein ausgekugeltes H├╝ftgelenk und gro├čfl├Ąchige Muskelsch├Ąden. Die anderen ├Ąu├čerlichen Ver├Ąnderungen waren sekund├Ąr bedingt.

„Chumpol“ ist nicht im Badebecken (Mittelbecken) ertrunken, sondern verstarb an den posttraumatischen Folgen.

Zudem wurde festgestellt, dass das Tier deutlich ├Ąlter war als aus dem Ursprungsland Thailand mitgeteilt. Aufgrund der fast nicht mehr vorhandenen Backenz├Ąhne muss ein Alter von rund 55 Jahren gesch├Ątzt werden. Die Lebenserwartung von Elefanten liegt durchschnittlich bei 50 ┬ľ 60 Jahren. Der ├Ąlteste Elefant im K├Âlner Zoo wurde 55 und verstarb an Altersschw├Ąche.

Die H├╝ftgelenksluxation bei Gro├čtieren wie z. B. Rind und Pferd sowie erst recht bei Elefanten kommt vor und ist unheilbar. Eine solche ist aber ├Ąu├čerlich nicht eindeutig erkennbar. R├Ântgendiagnostische Untersuchungen sind aber bei Tieren dieser Gr├Â├če nicht durchf├╝hrbar. Eine Notfallbehandlung war erfolgt.

Die Verdachtsdiagnose bestand allerdings und eine Euthanasie wurde bereits in Erw├Ągung gezogen. Das Tier stand die ganze Zeit ├╝ber unter Beobachtung.

Die Elefantenherde verhielt sich heute absolut normal, das Verschwinden von „Chumpol“ wurde reaktionslos von den übrigen Elefanten aufgenommen.

Elefanten leben im Herdenverband (Matriarchat), also in einem Sozialgef├╝ge, in dem es immer wieder zu Rangauseinandersetzungen kommt, die als normal anzusehen sind, in Freiheit ebenso zu beobachten sind und in der Regel ohne gro├če Sch├Ądigungen der Kontrahenten ausgehen. R├╝ckblickend ist aus unserer Sicht in Erw├Ągung zu ziehen, dass es sich hier um einen tragisch verlaufenen Zwischenfall handelt.

(03.05.2012, 17:35)
Zoo K├Âln :   Ein Foto der gestern verstorbenen Elefantenkuh ┬äChumpol┬ô.
(03.05.2012, 13:27)
Michael Mettler :   @Werner Schindler: War von mir halb im Spa├č, halb im Ernst gedacht. Schlie├člich hat man andernorts schon Versuche unternommen, Mangusten (Schwerin, Basel), F├╝chse (Stralsund) oder Sittiche (Z├╝rich) mit L├Âwen zu vergesellschaften, da w├Ąren Honigdachse ein echtes "Upgrade". Zumal ihnen der Ruf voraus geht, sich in der Wildbahn nicht mal von L├Âwen beeindrucken zu lassen.

Weiterer Hintergedanke: Wenn sich ausgerechnet der K├Âlner Zoo eine neue, aber im Freiland nicht bedrohte S├Ąugerart aus ├ťbersee importiert, hat er vielleicht damit mehr vor als sie "einfach nur halten" zu wollen.
(03.05.2012, 13:25)
Werner Schindler :   Ich dachte, das mit den Gro├čkatzen w├Ąre als Spa├č gemeint.
Wenn nein: was k├Ąme denn als Vergesellschaftungsart in Betracht? Von der nat├╝rlichen Verbreitung der Arten und dem Zoobestand in K├Âln her fast nur die L├Âwen, oder? Und ob deren Gehege honigdachsausbruchsicher ist?
Honigdachse gelten zwar als au├čerordentlich wehrhaft, aber gegen L├Âwen, die es eventuell als Zeitvertreib ansehen, sich mit den Mitbewohnern n├Ąher zu befassen, ...

Kurz und klein - gabs eine solche Vergesellschaftung mit Gro├čkatzen schon mal und ggf mit welchem Ergebnis?

(03.05.2012, 11:41)
Ingo Rossi :   Die ehemalige eisb├Ąrenanlage w├Ąre sicherlich auch eine gute Option gewesen, wenn gleich ich den Blick von oben auf die recht kleinen Tiere nicht f├╝r so gut halte. M├Âglich w├Ąre auch die ehemalige Flusspferdanlage gewesen, die jetzt f├╝r Stachelschweine genutzt wird. Dort h├Ątte man das Becken mit Erde f├╝llen k├Ânnen und dadurch M├Âglichkeiten zum Graben geschaffen. Allerdings h├Ątte es dort bestimmt das Problem der Reviererweiterung durch die Gehegez├Ąunen hindurch gegeben. Eine Vergesellschaftung mit den anderen Gro├čkatzen w├Ąre bestimmt spannend.
(03.05.2012, 09:54)
Werner Schindler :   Ein Areal, auf dem ich mir Honigdachse gut vorstellen k├Ânnte, ist die ehemalige Eisb├Ąranlage. Sie wird ja derzeit nur f├╝r die Flugshow etwa eine Stunde t├Ąglich genutzt. Dort ist Naturboden aufgetragen, auch Baumst├Ąmme wurden eingebracht. Nat├╝rlich w├╝rden Honigdachse das Gel├Ąnde nach ihren Interessen umgestalten, aber es w├╝rde ihnen viel mehr Bet├Ątigung und den Besuchern Beobachtungsm├Âglichkeiten er├Âffnen. F├╝r die Flugshow k├Ânnte das Gel├Ąnde sogar wohl auch noch genutzt werden.

Aber ich nehme an, dass der Zoo andere Vorstellungen zur weiteren Nutzung dieses zentralen Areals hat. Wei├č aber nichts ├╝ber die Zoopl├Ąne.
(02.05.2012, 23:22)
Michael Mettler :   Vielleicht dient das Gehege ja nur als "Basislager" f├╝r die Honigdachse, und man will eine Vergesellschaftung mit den Gro├čkatzen auf den Freianlagen versuchen...
(02.05.2012, 22:29)
Ingo Rossi :   @Michael Mettler und Werner Schindler: Ich denke auch, die Anlage wird nicht neuerfunden. Der Umbau sieht nach einer etwas verbesserten Struktur aus aber auch wenn eine Art Naturboden eingesetzt wird, gro├če Grabem├Âglichkeiten wird es wohl nicht geben. Auch bleibt die Ursprungsgr├Â├če unver├Ąndert. Die Eing├Ąnge zum eigentlichen Raubtierhaus, wo die Innengehege liegen, sind eine Ebene unter der Gehegeebene. Ob dadurch eine Unterkellerung des ganzen Geheges gegeben ist, wage ich zu bezweifeln. Eher scheint dadurch nur ein Teil einen ┬ädoppelten Boden┬ô zu haben. Insgesamt scheint mir die Anlage f├╝r die bewegungsfreudigen und auch grabenden Honigdachse nur sehr bedingt geeignet. Auch wenn in der Geschichte dieses Hauses schon weit gr├Â├čere Tiere dort lebten, ich erinnere mich noch ganz schwach an die von MM erw├Ąhnten Pumas.

(Auf dem Foto ein Blick in das linke Gehege mit dem Abgang in den "Keller". Im Hintergrund wohl eine m├Âgliche kleine Naturbodenstelle)
(02.05.2012, 21:26)
Jan Jakobi :   Ich fand sie sah ├Ąu├čerlich schon viel ├Ąlter aus als "Kreemblamduan" (geb. 1984. Ich sch├Ątze "Chumpol" auf ca. 10 Jahre ├Ąlter als Jahrgang 1983.
Dann w├Ąre sie 39 statt 29.

Ich meine mal irgendwo gelesen zu haben das es mit "Chumpol" Probleme gibt, sowohl innerhalb der Herde als auch gesundheitlich.
(02.05.2012, 16:45)
Zoo K├Âln :   Am 02.05.2012 verstarb unser asiatischer Elefant ┬äChumpol┬ô. In der vergangenen Nacht kam es innerhalb der Elefantenkuhherde anscheinend zu einer heftigen Auseinandersetzung.
Die Elefantenkuh „Chumpol“ wurde vermutlich von anderen Mitgliedern der Herde angegriffen.
Sie wurde heute am Morgen mit schweren ├Ąu├čerlichen Verletzungen von den Tierpflegern vorgefunden.
Trotz einer Notfallbehandlung verstarb das Tier in den sp├Ąten Mittagsstunden.
Das am 16. September 2006 aus Thailand importierte Tier soll 1983 geboren worden sein. Sie machte aber auf uns schon immer einen deutlich ├Ąlteren Eindruck. Eine Obduktion wird eingeleitet, die Ergebnisse m├╝ssen abgewartet werden.
(02.05.2012, 16:20)
Werner Schindler :   Eine grundlegende Umgestaltung ist zu erhoffen, aber nach ├Ąu├čerem Eindruck derzeit nicht zu erkennen. Ingo Rossi schrieb ja, das Honigdachsgehege "macht gro├če Fortschritte". Das habe ich so interpretiert, als ob die grundlegenden Arbeiten schon weit gediehen seien.

Im Au├čenbereich ist aktuell eine badewannengro├če Vertiefung neu mit Drahtgeflecht ausgelegt, da soll wohl erdiges Substrat eingebracht werden. Ansonsten sieht die Anlage (es sind ja eigentlich zwei kleine Anlagen ├╝ber Eck) und insbesondere der Steinboden ├Ąu├čerlich wenig ver├Ąndert aus, und gearbeitet wird wohl schon an Feinheiten bzw. an nicht sichtbaren Funktionsbereichen wie Durchl├Ąssen.

(02.05.2012, 11:38)
Michael Mettler :   Ingo Rossi hat Umbauarbeiten am zuk├╝nftigen Honigdachsgehege erw├Ąhnt, vielleicht gibt es da ja eine grundlegende Ver├Ąnderung der Altanlage...?
(02.05.2012, 10:37)
Werner Schindler :   So habe ich die Honigdachse auch in Erinnerung. Meist auf Achse, und das recht z├╝gig.

Die fr├╝heren Bewohner der vorgesehenen K├Âlner Anlage waren nat├╝rlich nicht H├Ârnchen, sondern Feuerwiesel (da war ich mit den Gedanken wohl woanders).
Der Boden der K├Âlner Anlage besteht gro├čenteils aus Steinplatten bzw. Beton, falls dort nicht komplett umgestaltet wird (was ich nicht annehme).
(02.05.2012, 09:13)
Michael Mettler :   Ich habe noch die fr├╝her in diesen Anlagen gehaltenen Beutelteufel in Erinnerung, von denen einer bei meinem Besuch unerm├╝dlich seine Runden lief... So ├Ąhnlich k├Ânnte das dann auch bei den Honigdachsen aussehen, f├╝rchte ich, denn auch ich kenne diese Tierart mit reichlich Bewegungsdrang.

"Fr├╝heres H├Ârnchengehege" sagt schon alles, wie sich die Nutzung dieser Anlage im Laufe der Jahrzehnte ver├Ąndert hat. In den Anfangszeiten diente sie sogar zur Puma-Haltung!
(02.05.2012, 09:10)
Liz Thieme :   Also alle Honigdachse, die ich bisher gesehen habe, waren Langstreckenl├Ąufer. Kenne aber die Anlage nicht in K├Âln.
(01.05.2012, 21:16)
Werner Schindler :   Die Pinselohrschweine sind noch nicht da. Je ein Tier wird aus Aachen und Landau kommen. Bei den (schon anwesenden) Stachelschweinen handelt es sich um S├╝dafrikanische Stachelschweine, lt. Pflegerauskunft.
Am Honigdachsgehege wird noch gebastelt. Mir erscheint dieses weitgehend verglaste, fr├╝here H├Ârnchengehege, f├╝r mehrere(!) Honigdachse als arg beengt. Das sind ja von einer Seite auf die andere nur ein paar K├Ârperl├Ąngen. Oder hat die Art entgegen meiner Meinung (ich habe bisher nur die Tiere in Prag gesehen) nur wenig Bewegungsdrang?
(01.05.2012, 20:51)
Ingo Rossi :   @Oliver: Ja, soll weiterhin zur Tierhaltung genutzt werden. Laut Ausschilderung langfristig als Nashornhaus im Rahmen des neuen Masterplans.
(23.04.2012, 20:52)
Oliver Jahn :   Vielen Dank f├╝r die Infos. Demnach sieht es ja so aus, als ob das Haus auch in Zukunft weiterhin f├╝r die Tierhaltung genutzt werden soll. Das freut mich sehr.
(23.04.2012, 20:09)
Ingo Rossi :   @Oliver und Parick: Die POS nutzen den auf der rechten Seite ( vom Eingang aus) gelegenen ehemaligen Stall der Sitatungas. Er ist zweigeteilt mit Verbindungsm├Âglichkeit. Vor dem Eingang zum Stall wurden au├čen zwei Vorgehege angelegt. Zu sehen waren die Schweine heute allerdings noch nicht.
Das Becken der alten Flusspferdanlage wird gerade f├╝r Fische genutzt (ich h├Ârte mal irgendwo Nilbarsche, weiss aber nicht ob es stimmt) Allerdings steht auch eine gro├če Pflanze davor und sie sind nicht ausgeschildert, so dass eine temp├Ârare Unterbringung dort wahrscheinlich ist.
Ein Stachelschwein war heute schemenhaft auf der Innenanlage, rechts neben dem ehemaligen Flusspferdbecken zu erkennen. Ich tippe mal auf Hystrix cristata, aber wie gesagt, nur schlecht zu sehen. Die Au├čenanlage ist nocht nicht umgestaltet worden.
Ansonsten wird am Ameisenb├Ąrenhaus und Anlage viel gebaut. Das Honigdachsgehege macht auch gro├če Fortschritte.
Im Insektarium sind Pferdekopfschrecken und Wasserwanzen in der Ausstellung sowie eine gro├če neue Anlage f├╝r Blattschneideameisen. Im hinteren Teil, wo bisher eine Ausstellung heimischer Amphibien war wird eine Spinnenausstellung gebaut.
(23.04.2012, 19:17)
Patrick Kalscheuer :   Welche Art Stachelschwein ist es denn???
(23.04.2012, 08:36)
Bj├ÂrnN :   Die linke Seite nutzt nachwievor der Nashornbulle. Ein Stachelschwein soll schon auf der Anlage sein. Was mit dem Innenbereich passiert, vermag ich nicht zu sagen. Die Schweine sind auch noch hinter den Kulissen, die Meldung der Herkunft der Honigdachse habe ich dem Zoochatforum entnommen.
(22.04.2012, 23:24)
Oliver Jahn :   @Bj├ÂrnN, bewohnen die Tiere dann auch die dazugeh├Ârigen Innenanlagen?
Was macht man bei der alten Flusspferdanlage innen mit dem Becken?
Und wird die linke Seite noch immer vom Nashorn genutzt?
(22.04.2012, 23:14)
Bj├ÂrnN :   @Oliver Jahn
Die Stachelschweine kommen auf die alte Flsspferdau├čenanlage (Tier[e] sind schon da), die Pinselohrschweine auf die alte Sitatungsanlage (wohl auch schon da, kommen aus Landau und Hellabrunn), 1,2 Honigdachse aus San Diego in die Feuerwieselanlage an der L├Âwenanlage.
(22.04.2012, 22:44)
Oliver Jahn :   @Holger, hei├čt das, dass die POS ins alte Dickh├Ąuterhaus kommen?
(22.04.2012, 20:50)
Holger Wientjes :   Man hilft wo man kann... ;-)
(22.04.2012, 20:45)
Christian Badneck :   DANKE
(22.04.2012, 20:30)
Holger Wientjes :   Die POS kommen wohl auf die alte Sitatunga-Anlage. Woher der Honigdachs oder vielleicht sogar die Honigdachse kommen, weiss ich leider auch nicht. W├╝rde mich auch interessieren. Der TP wartet ja sicherlich auch noch auf ein Weibchen. Vielleicht haben mehrere Zoos vor zu importieren ?
(22.04.2012, 19:14)
Christian Badneck :   @Holger Wientjes: ...vielen Dank f├╝r die schnellen Antworten. Wo sollen denn die Pinselohrschweine einziehen ? ... und wo kommt der Honigdachs denn her ? (ist ja in Zoos nicht gerade h├Ąufig anzutreffen). Vielen Dank im Voraus.
(22.04.2012, 15:49)
Holger Wientjes :   Das werden Pinselohrschweine. Kann sein, dass die auch schon da sind. Der Honigdachs soll in die alte Feuerwieselanlage ziehen, dort wird auch schon Werbung f├╝r ihn gemacht. Wobei ich die Anlage bei einem so bewegungsfreudigen Tier f├╝r nicht optimal, sprich zu klein halte.
(22.04.2012, 15:33)
Christian Badneck :   Hallo liebes tiergarten.com Forum,

ich halte gerade die aktuelle Ausgabe der ┬äZeitschrift des K├Âlner Zoos┬ô in H├Ąnden, und bin dabei auf
Interessante Information gesto├čen,
die ich gerne mit euch teilen m├Âchte.

Laut Zeitschrift ist der Zoo seit Ende Oktober neuer Halter von einer Salzkatze.
Aktuell lebt das Tier hinter den Kulissen des L├Âwenreviers.
Sp├Ąter im Jahr soll Sie im alten S├╝damerikahaus zu sehen sein.

Desweiteren schreibt Zoodirektor Pagel in seinem Vorwort, das der Zoo dar├╝ber nachdenkt den Tierbestand durch Honigdachse und eine tropische Schweineart zu bereichern.

Was die Schweineart w├╝rden ich gerne von euch wissen was Ihr euch da vorstellen k├Ânnt.

Viele Gr├╝├če

(22.04.2012, 15:05)
Zoo K├Âln :   Wassertag im K├Âlner Zoo

Mit der Stra├čenbahn zur Safari ┬ľ in K├Âln kein Problem: Am Sontag, 22.4.2012, l├Ądt die RheinEnergie zur gro├čen Entdeckungstour durch den K├Âlner Zoo. F├╝r Kinder und Familien gibt es spannende Stationen und jede Menge Wissen zum Thema ┬äWasser┬ô. Im Aquarium findet au├čerdem eine interessante Wasserausstellung statt.

An sieben Stationen im K├Âlner Zoo hat die RheinEnergie unterhaltsame und spannende Wissensspiele rund ums Wasser aufgebaut. Hier k├Ânnen Kinder gemeinsam spielerisch kniffeliger Aufgaben l├Âsen.
Zum Start der Tour bekommen die kleinen Teilnehmerinnen und Teilnehmer einen Plan, auf dem die einzelnen Stationen verzeichnet sind. In welcher Reihenfolge sie diesen Parcours absolvieren, bleibt ihnen selbst ├╝berlassen.
An jeder Station bekommen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer einen Stempel in ihren Plan. Haben sie alle Stempel gesammelt, bekommen sie am Haupteingang des K├Âlner Zoos eine tolle ├ťberraschung von der RheinEnergie.
(20.04.2012, 13:09)
Zoo K├Âln :   Gut 14 Tage ist es her, dass unserem Gepard ┬äNelson┬ô ein Ausflug auf die benachbarte Flamingo-Anlage gelang. Inzwischen haben unsere Mitarbeiter alle Gehegeabgrenzungen genau unter die Lupe genommen, um zu kontrollieren, ob und wo sich eventuell eine L├╝cke auftut f├╝r einen weiteren Besuch ┬äNelsons┬ô bei Flamingos und Enten. Jetzt sind wir uns sicher, dass alles getan wurde, um dies zu verhindern. W├Ąhrend dieser ganzen Zeit durfte ┬äNelson┬ô das Innengehege nicht verlassen. P├╝nktlich zum ┬ľ hoffentlich sonnigen ┬ľ Wochenende ist seine ┬äVerbannung┬ô vor├╝ber. Am Freitag, dem 23. M├Ąrz 2012 wird sich f├╝r ihn wieder die T├╝r zur Freianlage ├Âffnen und er kann wieder seinen Lieblingsplatz auf dem H├╝gel einnehmen. Wenn Sie dabei sein m├Âchten, kommen Sie bitte um 10.15 Uhr zum Besucherservice in die Verwaltung. Herr Landsberg wird Sie begleiten.
(22.03.2012, 16:04)
Zoo K├Âln :   Gepard frei im K├Âlner ZOO

Am heutigen Vormittag ca. gegen 10.10 Uhr hat es einer der 3 Geparden im K├Âlner Zoo geschafft, eine Gitterabsperrung seines Freigeheges zu ├╝berwinden. Dabei gelangte er auf die Flamingoanlage. auf der er auch blieb. Wie h├Ąufig bei freikommenden Tieren zeigte sich der Gepard in der f├╝r ihn fremden Umgebung stark verunsichert. Mit Hilfe des unmittelbar zur Stelle eilenden Zoopersonals sowie unter der Aufsicht des Zootierarztes Dr. Behlert und Zoovorstand Christopher Landsberg wurde der Gepard in sein Gehege zur├╝ckgeleitet. ┬äF├╝r Zoobesucher und Flamingos bestand zu keiner Zeit eine Gefahr┬ô, erkl├Ąrte Dr. Behlert weil Gepard ┬äNelson┬ô, ein ├Ąlteres Tier, sofort versuchte in sein altes Gehege zur├╝ckzugelangen. Auf den Einsatz eines Narkosegewehres konnte daher auch von vorneherein verzichtet werden und nach rund 20 Minuten war ┬äNelson┬ô zur├╝ck in seinem Gehege.
Die Zoobesucher verhielten sich sehr verst├Ąndig und r├╝cksichtsvoll, meinte Zoovorstand Landsberg, und haben den Anweisungen des Zoopersonals uneingeschr├Ąnkt Folge geleistet. Dabei wurden die G├Ąste vor allem gebeten, sich in geschlossene R├Ąumlichkeiten wie bspw. das Zoorestaurant zu begeben. Die Gepardenanlage steht seit rund 4 Wochen ohnehin unter besonderer Beobachtung der Tierpfleger, weil dort gerade zwei junge neue Geparden eingew├Âhnt werden, die sich aber zum Zeitpunkt des Ausbruchs in den Innengehegen befanden. Aus diesem Grund mussten wir in den letzten Wochen auch immer mal wieder mit Flatterband arbeiten, damit die Tiere die Absperrungen als Grenzen akzeptieren und sich so in Ruhe eingew├Âhnen k├Ânnen, sagte Zootierarzt Dr. Behlert.
Landsberg wies darauf hin, dass die Gepardenfreianlage seit 1987 in Betrieb sei und es bis heute zu keinem vergleichbaren Vorfall gekommen sei. Insofern handele es sich um einen Einzelfall. Gleichwohl werde man alle Absperrungen der Anlage noch einmal einer kritischen Pr├╝fung auf Schwachstellen unterziehen. ┬äBis dahin bleiben die Tiere in den Innengehegen und wir bitten unsere G├Ąste um Verst├Ąndnis daf├╝r, dass die Geparden bis zu einer endg├╝ltigen Kl├Ąrung des Vorfalls zun├Ąchst nicht mehr auf der Freianlage zu sehen sein werden┬ô, so Landsberg abschlie├čend.
(06.03.2012, 13:16)
Christian Badneck :   Erg├Ąnzung: Maejaruad wurde lt. zooelefant.de 2003 Mutter eines Bullkalbes in Thailand
(11.02.2012, 15:12)
Christian Badneck :   @Jan Jakobi: vielleicht hatten die 4 K├╝he schon in Thailand Nachwuchs.

Tong Koon hatte auf jedenfall in Thailand schonmal Nachwuchs
(11.02.2012, 15:09)
Jan Jakobi :   Von den 5 aus Thailand importierten Elefantenk├╝hen hat bisher nur "Tong Koon" in K├Âln gez├╝chtet.

Sind die anderen vier ("Chumpol" geb. 1983, "Kreemblamduan" geb. 1984, "Maejaruad" geb. 1989, "Laongdaw, geb. 1990") wohlm├Âglich zu alt und/oder unfruchtbar?

Nur bei den letzt genannten k├Ânnte es noch klappen, sind jetzt 22 bzw. 23 Jahre alt. F├╝r die beiden erstgenannten (28 bzw. 29 Jahre alt) ist die Uhr abgelaufen.

Wenn ich mich nicht irre interessiert sich nur "Sang Raja" f├╝r die thail├Ąndischen Elefantenk├╝he.

(11.02.2012, 12:09)
R├╝diger :   Gute Neuigkeiten f├╝r die Elefantengruppe in K├Âln.Heute habe ich eine Best├Ątigung aus K├Âln erhalten, dass Shu Thu Zar tr├Ąchtig ist und die Geburt im Sommer erwartet wird.
Dann k├Ânnen wir uns also ├╝ber weiteren Elefantennachwuchs freuen.
(10.02.2012, 18:12)
Zoo K├Âln :   K├Âlner Tigerjungtiere zum ersten Mal auf der Au├čenanlage

Am 9. Februar fand der erste Ausflug der drei Tigerjungtiere, die am 6. November 2011 geboren wurden, auf ihre Au├čenanlage statt.
Die Jungtiere haben nach dem ersten Gesundheitscheck und Geschlechtsbestimmung russische Vornamen bekommen. Es sind der Kater ┬äJegor┬ô und die Katzen ┬äMila┬ô und ┬äFinja┬ô. Die inzwischen drei Monate alten Jungtiere haben sich pr├Ąchtig entwickelt und toben t├Ąglich immer wilder in ihrem Stall herum, weshalb wir uns entschlossen haben ihnen einen ersten Ausflug auf die Au├čenanlage zu erlauben. Nat├╝rlich findet dieser unter der Begleitung ihrer aufmerksamen Mutter ┬äHanya┬ô statt. Gerade in der letzten Woche standen die Jungtiere immer h├Ąufiger an den Gittern ihrer Stallungen zur Au├čenanlage und sahen gespannt nach drau├čen. Wir glauben, dass sie inzwischen die motorischen F├Ąhigkeiten erlangt haben mit dem zum Teil steilen Gel├Ąnde und dem Wassergraben der Au├čenanlage zurechtzukommen und hoffen, dass ihre Mutter gut auf sie aufpasst. Au├čerdem haben wir noch verschiedene Baumst├Ąmme an die absturzgef├Ąhrdeten Stellen der Anlage angebracht.
Der Vater ┬äAltai┬ô muss in der Zeit des Ausflugs im Stall warten, obwohl er t├Ąglich mehrfach mit den Jungen durch das Gitter Kontakt hat, wird er vorerst von ihnen getrennt gehalten. Wir werden nach dem Verlauf des heutigen und den darauffolgenden Tagen erst einsch├Ątzen k├Ânnen wann, wie lange und wie h├Ąufig wir die Kleinen auf die Au├čenanlage lassen k├Ânnen.
Zuletzt zog eine Amur- oder Sibirische Tigerin Nachwuchs vor 20 Jahren d.h. im Jahr 1991 im K├Âlner Zoo auf. Der Sibirische Tiger, besser Amurtiger genannt, kommt im Amur- und Ussurigebiet des russischen Fernen Ostens, nahe der Hafenstadt Wladiwostok vor. Nach einem katastrophalen R├╝ckgang dieser Tiger-Unterart auf nur noch ca. 50 Tiere um 1940 haben sich die freilebenden Best├Ąnde durch konsequente Schutzma├čnahmen durch die russische Regierung auf ca. 400 erh├Âht. Ihnen droht aber, wie allen Tigern weltweit, weiterhin die Ausrottung durch Lebensraumzerst├Ârung, ├ťberjagung ihrer nat├╝rlichen Beute, Krankheits├╝bertragung durch Haushunde und besonders der Wilderei zur Verwendung in der Traditionellen Chinesischen Heilmedizin. Inzwischen sch├Ątzt man den Gesamtbestand freilebender Tiger auf nur noch ca. 4.000 Tiere. Auf jeden freilebenden Tiger kommen in Asien inzwischen ├╝ber 825.000 Menschen, da er in den von Menschen am dichtesten besiedelten Gebieten vorkommt. Zoos leisten einen wichtigen Beitrag zum Schutz der Tiger durch koordinierte Zuchtprogramme, wie etwa das seit 1985 ins Leben gerufene Europ├Ąische Erhaltungszuchtprogramm (EEP) in dem momentan 280 Amurtiger in 90 Haltungen koordiniert werden. Aber auch durch die Aufkl├Ąrung der weltweit j├Ąhrlich 600 Millionen Zoobesucher, das Sammeln von Spenden f├╝r Schutzma├čnahmen, j├Ąhrlich ca. 6 Millionen US$, und die Bereitstellung von Fachwissen und aktiver Hilfe, versuchen Zoos, dem Tiger zu helfen.
Wir sind stolz, dass der K├Âlner Zoo wieder an seine Zuchterfolge ankn├╝pfen konnte und freuen uns darauf die lebhaften Tigerjungtiere den Besuchern auf der Au├čenanlage zeigen zu k├Ânnen.
(10.02.2012, 08:57)
Zoo K├Âln :   Valentinstag wieder einmal ganz ┬ätierisch┬ô
Tour d┬┤Amour durch den K├Âlner Zoo

Ehepaare, Patchwork-Familien, gleichgeschlechtliche Liebespaare ┬ľ nicht nur das menschliche Beziehungsgeflecht ist vielf├Ąltig. Auch in der Tierwelt gibt es interessante und manchmal skurrile Paarbeziehungen zu entdecken. Einige spannende Geschichten erfahren die Besucher des K├Âlner Zoos am kommenden Valentinstag, 14. Februar 2012. Auf der Tour d┬┤Amour gibt es Einblicke in die ┬äBeziehungskisten┬ô der tierischen Zoobewohner.
So geht zum Beispiel das Weibchen der Hornv├Âgel zun├Ąchst nur eine Partnerschaft ┬äauf Probe┬ô ein. In dieser Phase l├Ąsst sie sich von ihrem potenziellen Partner f├╝ttern, und nur wenn er es schafft, sie satt und zufrieden zu stellen, erh├Ârt sie seine Balzrufe, paart sich mit ihm und zieht in die Bruth├Âhle ein. ┬äBei den Pinguinen ist dick chic. Die f├╝lligsten M├Ąnnchen haben die gr├Â├čte Chance, von einem Weibchen auserw├Ąhlt zu werden. Denn nur ein wohl gen├Ąhrtes M├Ąnnchen kann ohne Futtersuche lange genug auf dem Ei ausharren, bis das Junge schl├╝pft┬ô, erkl├Ąrt Theo Pagel, Direktor des K├Âlner Zoos. Hat sich eine Pinguindame einmal f├╝r den Richtigen entschieden, geht sie oft eine lebenslange Partnerschaft ein.
Aber nicht alle gefiederten oder felligen Freunde sind so treu. Viele lieben in der Partnerschaft auch die Abwechslung ┬ľ allen voran die Bonobo-Affen. Sie haben den meisten Sex im Tierreich und kommen auch bei einem zuf├Ąlligen Treffen direkt ┬äzur Sache┬ô. ┬äPolygamie ist bei manchen Tierarten aus evolution├Ąrer Sicht sehr sinnvoll, da es f├╝r die M├Ąnnchen wichtig ist, ihr Erbgut m├Âglichst h├Ąufig weiterzugeben┬ô, so Theo Pagel. ┬äMonogamie ist hingegen die bessere Entscheidung f├╝r Arten, bei denen der Nachwuchs unter Mithilfe der M├Ąnnchen bei der Aufzucht die besseren ├ťberlebenschancen hat.┬ô
Der beliebte romantische Abendrundgang durch den K├Âlner Zoo startet um 17.00 Uhr am Haupteingang. Im Anschluss k├Ânnen die Besucher den Abend bei einem Cocktail im warmen Aquarium ausklingen lassen.

Preis:
F├╝hrung (inkl. Zooeintritt) mit anschlie├čendem Cocktail im Aquarium:
50,- Euro pro Paar, 30,- Euro f├╝r Einzelpersonen.
Teilnehmen k├Ânnen nicht nur Paare und frisch Verliebte, sondern auch ├╝berzeugte Singles und alle anderen, die schon immer wissen wollten, was es mit dem tierischen Paarungsverhalten auf sich hat.
Eine Voranmeldung ist erforderlich! Information und Anmeldung unter:
Tel.: 0221 / 7785-121 oder zoobegleiter@koelnerzoo.de sowie ├╝ber K├ÂlnTicket.
(09.02.2012, 08:00)
Zoo K├Âln :   Besucher sind begeistert vom K├Âlner Zoo

Die unabh├Ąngige Befragung des Deutschen Instituts f├╝r Marketing (DIM) zur Zufriedenheit der Besucher mit dem K├Âlner Zoo macht deutlich: Die Besucher sind sehr zufrieden mit dem Angebot des K├Âlner Zoos. Insgesamt wird der Zoo mit einer sehr guten Gesamtnote von 1,71 beurteilt. Zudem w├╝rden 94,1 Prozent der Besucher den Zoo Freunden, Bekannten oder der Familie weiter empfehlen.
Das Deutsche Institut f├╝r Marketing befragte seit 2008 insgesamt mehr als 2.300 Besucher des K├Âlner Zoos nach Ihrer Meinung und Einstellung zum K├Âlner Zoo. Im Rahmen der Studie wurde, neben der Gesamtzufriedenheit und Weiterempfehlungsabsicht, unter anderem die Meinung zur Vielfalt an Tieren, Tierhaltung, Freundlichkeit des Personals, Kinderfreundlichkeit des Zoos, Gastronomie und Zoovenir-Shop abgefragt. Insgesamt bescheinigt das Deutsche Institut f├╝r Marketing dem K├Âlner Zoo eine Gesamtzufriedenheit mit der Note 1,71. Besonderes Highlight des Zoos sind nach Meinung der Besucher der im Fr├╝hjahr 2010 er├Âffnete Hippodom sowie der Elefantenpark. Weiterhin sind die Affen und Erdm├Ąnnchen f├╝r viele, insbesondere j├╝ngere Besucher ein entscheidender Grund f├╝r einen Besuch im K├Âlner Zoo. Viele loben zudem die Artenvielfalt und die Gehege der Tiere, die als gro├č und gepflegt eingestuft werden.
Auch die Gastronomie des K├Âlner Zoos wird von den Besuchern positiv wahrgenommen. Sehr gut bewertet werden neben dem Angebot an Speisen und Getr├Ąnken das sehr freundliche Personal und die Kinderfreundlichkeit in den gastronomischen Einrichtungen. Auch die Kinderfreundlichkeit des K├Âlner Zoos insgesamt wird von den Besuchern positiv hervorgehoben und erh├Ąlt eine Gesamtnote von 1,80. Sowohl die Anzahl als auch die Platzierungen der Spielm├Âglichkeiten im Zoo sind aus Sicht der Besucher lobenswert.
F├╝r diese guten Umfragewerte wurde heute dem kfm. Vorstand des K├Âlner Zoos, Christopher Landsberg, ein G├╝tesiegel durch Prof. Dr. Bernecker verliehen. Christopher Landsberg kommentierte das Ergebnis der Studie wie folgt: ┬äDie Ergebnisse sind besonders erfreulich, weil die Besucher die Entwicklung, die der Zoo seit 2008 genommen hat, positiv wahrnehmen und dies nun auch durch eine unabh├Ąngige Befragung best├Ątigt wurde. Dies gilt sowohl f├╝r die Entwicklung der Serviceleistungen, wie auch f├╝r die Verbesserungen der Tierh├Ąuser und Anlagen. Besonders stolz macht mich die Tatsache, dass der 2010 er├Âffnete Hippodom so gut bei den Besuchern ankommt.┬ô Der Gesch├Ąftsf├╝hrer des Deutschen Institut f├╝r Marketing, Prof. Dr. Michael Bernecker, zieht folgendes Fazit: ┬äEine Gesamtnote von 1,71 und eine Weiterempfehlungsabsicht von 94,1 Prozent best├Ątigen, dass der K├Âlner Zoo zu einem der beliebtesten Zoos Deutschlands z├Ąhlt.┬ô
(26.01.2012, 15:16)
WolfDrei :   Na, na , liebe K├Âlner, wohl noch nichts von den Elbebibern geh├Ârt - die wurden nicht ausgerottet an diesem "urdeutschen" Flu├č
(19.01.2012, 16:26)
Zoo K├Âln :   Schulterschluss f├╝r einen Sympathietr├Ąger - der Biber in der Nordeifel
Der K├Âlner Zoo ist mit dabei!

Er ist wieder da ┬ľ der Biber! Rund 100 Jahre nach seiner Ausrottung in Deutschland ist der Nager durch Wiederansiedlung und konsequenten Artenschutz wieder in hiesigen Gefilden heimisch. Verbreitungsschwerpunkt der mittlerweile etwa 300 Tiere ┬ľ Tendenz steigend ┬ľ ist die Nordeifel. Hier schafft der Nager durch seine im Tierreich einzigartige Lebensweise und seine faszinierenden Bauwerke wild-romantische Naturlandschaften.

Seit rund sieben Jahren k├╝mmert sich die Biologische Station D├╝ren um die Biber, die vor 30 Jahren von der Landesforstverwaltung NRW wieder angesiedelt wurden. Jetzt hat sich das Team um Leiterin Heidrun D├╝ssel-Siebert erfolgreich um das mit EU-Mitteln gef├Ârderte Projekt ┬äNetzwerk Naturerlebnis Biber in der Nordeifel┬ô, beworben.

┬äDas ist ein Leuchtturmprojekt f├╝r NRW┬ô, begl├╝ckw├╝nschte Dr. Martin Woike, Ministerialrat im NRW-Umweltministerium, das Team und bezeichnete die Nordeifel als das Zentrum f├╝r den Biber im Rheinland. Der K├Âlner Zoo ist Projektpartner der Biologische Station D├╝ren. Gemeinsam mit weiteren namhaften Partnern wie dem Rureifeltourismus e.V., dem Museum Alexander Koenig Bonn und der Internationalen Kunstakademie Heimbach, m├Âchten wir diesen einzigartigen Landschaftsgestalter in seinem nat├╝rlichen Lebensraum einer breiten ├ľffentlichkeit nahebringen und in Konfliktsituationen als erster Ansprechpartner zu fungieren.

Eine Biber-Hotline sorgt f├╝r Unterst├╝tzung, wenn z.B. ein Biberdamm zu ungewollten ├ťberschwemmungen von Gehwegen f├╝hrt. Nicht nur der Mensch muss mit dem Biber leben, auch umgekehrt m├╝ssen Biber mit den problematischen ┬äunnat├╝rlichen┬ô Situationen wie z.B. Stra├čen und Schienenverkehr zurechtkommen, so Dr. Lutz Dalbeck, der das Projekt wissenschaftlich betreut. Neben den Menschen vor Ort sollen auch Naturfreunde in den umliegenden Ballungsgebieten K├Âln, Bonn und Aachen angesprochen und dabei besonders Schulkinder sowie deren Eltern f├╝r den heimischen Baumeister begeistert werden. Von Biberwanderungen bis zu Kunstwettbewerben ┬ľ das neue Projekt wartet mit zahlreichen interessanten Aktionen auf. Des Weiteren soll die Nordeifel als ┬äBiberland┬ô positioniert und weit ├╝ber die Grenzen des Kreises D├╝ren hinaus bekannt gemacht werden. Alle beteiligten Organisationen sind an Ma├čnahmen interessiert, die vorrangig der Biodiversit├Ąt, dem Naturschutz sowie dem regionalen, nachhaltigen Tourismus dienen.

Fotoquelle: Harald Schein
Teilnehmer der Auftaktveranstaltung des Projektes Bibernetzwerk. Mit dabei: Zoodirektor Theo Pagel (3.v.r.)
(19.01.2012, 12:00)
Ralf Sommerlad :   Die Bem├╝hungen f├╝r das MSC-Siegel f├╝r nachhaltig gefangenen Fisch sind garnicht hoch genug einzusch├Ątzen. Kleine und nicht ganz billige Schritte in die richtige Richtung! Eine ausgezeichnete Initiative.
(10.01.2012, 09:43)
Niedersachse :   Nyiri hat ein Kalb zur Welt gebracht am 07.01.
(08.01.2012, 23:59)
Joshua F├Ârg :   Ich war heute in K├Âln, das Giraffenhaus war aufgrund einer Geburt gesperrt.
(08.01.2012, 18:39)
Zoo K├Âln :   K├Âlner Zoo setzt nachhaltig gefangenen Fisch mit MSC-Siegel auf den Speiseplan

┬ůf├╝r Seel├Âwe, Pinguin und Mensch

Der K├Âlner Zoo setzt als erster Zoo in Deutschland nachhaltig gefangenen Fisch mit MSC-Siegel auf den Speiseplan. Nicht nur die Zoobesucher kommen in der Zoogastronomie in nachhaltigen Fischgenuss, sondern auch bei den Seel├Âwen und Pinguinen geh├Âren ab sofort MSC-zertifizierter Hering und Makrele aus nachhaltiger Fischerei zum Men├╝. Daf├╝r hat sich der K├Âlner Zoo zusammen mit seiner Zoogastronomie nach dem R├╝ckverfolgbarkeitsstandard des MSC zertifizieren lassen.

┬äArtenschutz und Nachhaltigkeit steht im K├Âlner Zoo an oberster Stelle. Diese Werte m├Âchten wir konsequent verfolgen und vorantreiben. Ein nachhaltiges Speiseangebot f├╝r Mensch und Tier spielt hierbei eine wichtige Rolle. Deshalb haben wir viel darangesetzt, den MSC-Standard einzuhalten. Wir freuen uns, dass wir nun der erste Zoo Deutschlands sind, der MSC-zertifizierten Fisch in seinen Speiseplan integriert┬ô, freut sich Christopher Landsberg, kaufm├Ąnnischer Vorstand des K├Âlner Zoos. Vorstandskollege Theo Pagel dankt allen, die sich so vehement f├╝r die Zertifizierung eingesetzt haben und hofft, dass der Nachhaltigkeitsgedanke auch in anderen Bereichen noch verbessert werden kann.

Fisch steht im K├Âlner Zoo hoch im Kurs. So verkauft die Zoogastronomie j├Ąhrlich rund 5.000 Portionen Fisch in seinem Restaurant. Bei einigen der tierischen Bewohner steht Fisch t├Ąglich und ausnahmslos auf dem Speiseplan. Rund 600 Kilogramm Hering pro Monat futtern die Seel├Âwen und Pinguine im K├Âlner Zoo. ┬äNur Seel├Âwennachwuchs Lina hatte keinen Appetit auf Fisch und bevorzugte bis zum Alter von 17 Monaten ausschlie├člich ┬ädie Brust┬ô ihrer Mutter Astrid. Erst als der erste MSC-zertifizierte Hering aus nachhaltiger Fischerei im K├Âlner Zoo eintraf, fra├č Lina ihren ersten Fisch. Damit ist Lina die erste Seel├Âwin Deutschlands, die in ihrem Leben bislang nur MSC-zertifizierten Fisch gefressen hat┬ô, erkl├Ąrt Landsberg.

┬äMit der Zertifizierung des gesamten Zoobetriebes sowie der Zoogastronomie nimmt der K├Âlner Zoo eine Vorreiterrolle unter allen deutschsprachigen Zoos und Aquarien ein. Diese MSC-Zertifizierungen beweisen in besonderem Ma├če das Engagement der K├Âlner f├╝r die nachhaltige Fischerei. Wir hoffen, dass diesem Beispiel noch viele weitere Zoos folgen werden┬ô, sagt Katja Willeke, verantwortlich f├╝r den Bereich Foodservice beim MSC Deutschland, ├ľsterreich und Schweiz.
(09.12.2011, 08:37)
Zoo K├Âln :   Drei Tigerjungtiere drei Wochen alt

Wir freuen uns sehr Ihnen mitzuteilen, dass wir seit dem 6. November 2011 Jungtiere von unserem im Fr├╝hjahr 2011 neu in den K├Âlner Zoo geholten Amurtigerpaar haben.

Nachdem wir die 7-j├Ąhrige Amurtigerin ┬äHanya┬ô aus dem African Safari Park, Plaisance-du-Touch bei Toulouse/S├╝dfrankreich mit dem 3-j├Ąhrigen Tigerkater ┬äAltai┬ô aus dem Howletts Wild Animal Park in S├╝dengland zusammengew├Âhnt hatten, kam es Ende Juli zu Deckakten. 109 Tage nach dem ersten Decktermin wurden vier Tigerjungtiere geboren. Die Mutter k├╝mmerte sich von Anfang an sehr gut um die Jungtiere. Leider starb eines der Jungtiere nach 6 Tagen, vermutlich an Schw├Ąche. Dies ist bei einem so gro├čen Wurf bei Tigern nichts ungew├Âhnliches, denn im Durchschnitt werden meist nur zwei Jungtiere im Freiland bei der Mutter beobachtet, sobald sie die Aufzuchth├Âhle verlassen. Bei einem durchschnittlichen Geburtsgewicht von 1300 - 1500g m├╝ssten die Jungtiere nun ca. 4000 g auf die Waage bringen. Augen und Ohrmuscheln sind ge├Âffnet und die Sehsch├Ąrfe ist mit nun 3,5 Wochen vollst├Ąndig ausgebildet. Die ersten Milchz├Ąhne sind durchgebrochen. Da wir keine St├Ârung der Mutterinstinkte bei der erstgeb├Ąrenden Tigerin riskieren wollten, haben wir die Jungtiere bisher noch nicht in der Hand gehabt, um zum Beispiel das Geschlecht zu bestimmen. Es erfolgte aber bereits zwei Wochen vor der Geburt und weiterhin durchg├Ąngig eine Kamera├╝berwachung des Wurfstalls. Die erste Impfung wird mit ca. 6 - 8 Wochen erfolgen und die Nachimpfung steht dann weitere vier Wochen sp├Ąter an. So lange der Impfschutz nicht gegeben ist und auch die motorischen F├Ąhigkeiten, mit dem steilen Gel├Ąnde und dem tiefen Wassergraben der Au├čenanlage zurecht zu kommen, k├Ânnen wir die Jungtiere der ├ľffentlichkeit noch nicht zeigen. Wir rechnen damit, dass es erst Anfang Februar 2012 soweit sein wird.

Zuletzt zog eine Amur- oder Sibirische Tigerin Nachwuchs vor 20 Jahren, d.h. im Jahr 1991 im K├Âlner Zoo auf. Der Sibirische Tiger, besser Amurtiger genannt, kommt im Amur- und Ussurigebiet des russischen Fernen Ostens, nahe der Hafenstadt Wladiwostok vor. Nach einem katastrophalen R├╝ckgang dieser Tiger-Unterart auf nur noch ca. 50 Tiere um 1940 haben sich die frei lebenden Best├Ąnde durch konsequente Schutzma├čnahmen durch die russische Regierung auf ca. 400 erh├Âht. Ihnen droht aber, wie allen Tigern weltweit, weiterhin die Ausrottung durch Lebensraumzerst├Ârung, ├ťberjagung ihrer nat├╝rlichen Beute, Krankheits├╝bertragung durch Haushunde und besonders der Wilderei zur Verwendung in der Traditionellen Chinesischen Heilmedizin. In letzterer wird jedem K├Ârperteil des Tigers heilenden Wirkung zugesprochen. Inzwischen sch├Ątzt man den Gesamtbestand freilebender Tiger auf nur noch ca. 4.000 Tiere. Auf jeden freilebenden Tiger kommen in Asien inzwischen ├╝ber 825.000 Menschen, da er in den von Menschen am dichtesten besiedelten Gebieten vorkommt. Zoos leisten einen wichtigen Beitrag zum Schutz der Tiger durch koordinierte Zuchtprogramme, wie etwa das 1985 ins Leben gerufene Europ├Ąische Erhaltungszuchtprogramm (EEP), in dem momentan 280 Amurtiger in 90 Haltungen koordiniert werden. Aber auch durch die Aufkl├Ąrung der weltweit j├Ąhrlich 600 Millionen Zoobesucher, das Sammeln von Spenden f├╝r Schutzma├čnahmen, j├Ąhrlich ca. 6 Millionen US$, und die Bereitstellung von Fachwissen und aktiver Hilfe, versuchen Zoos, dem Tiger zu helfen. Wir sind stolz, dass der K├Âlner Zoo wieder an seine Zuchterfolge ankn├╝pfen konnte.

Foto: A. Sliwa/Zoo K├Âln
(01.12.2011, 10:10)
Ingo Rossi :   Nachwuchs in K├Âln: http://www.express.de/koeln/dreifacher-nachwuchs-tiger-babys-im-koelner-zoo-geboren,2856,11242774.html
(30.11.2011, 18:17)
Zoo K├Âln :   Eintauchen ins Nachtleben

Bei der Langen Nacht im Aquarium dreht sich alles um die n├Ąchtliche ├ťber- und Unterwasserwelt

Am 19. November ├Âffnet das Aquarium des K├Âlner Zoos auch in diesem Jahr wieder zu ungew├Âhnlicher Uhrzeit seine Pforten f├╝r alle Liebhaber der Unterwasserwelt und der Kriech- und Krabbeltiere. Von 19 bis 24 Uhr kann man bei der Langen Nacht im Aquarium Einblicke in Aquarien und Terrarien erhalten, die sich bei einem normalen Besuch nicht bieten.

Dabei ist f├╝r Nervenkitzel und G├Ąnsehaut gesorgt: Wer keine Ber├╝hrungs├Ąngste hat, kann mit Schlangen, Vogelspinnen und tropischen Gespenstschrecken auf Tuchf├╝hlung gehen. Zudem gibt es Sonderf├╝tterungen* einiger Tiere, wie beispielsweise der Piranhas oder der Philippinenkrokodile. Unterhaltsames steht bei der Langen Nacht im Aquarium ebenfalls auf dem Programm. So kann man beim Schabenrennen auf die schnellste Schabe tippen und seinem Favoriten die Daumen dr├╝cken.

Infost├Ąnde geben dar├╝ber hinaus spannende Einblicke in die Lebensweise von Haien, Cham├Ąleons und der seltenen Philippinenkrokodile, die seit diesem Jahr im K├Âlner Aquarium zu Hause sind. Ganz nahe kann man auch den kleinsten tierischen G├Ąsten des Abends kommen ┬ľ eine Lupenstation gew├Ąhrt ungeahnte Einblicke in den Mikrokosmos eines Wassertropfens, in dem sich Wasserfl├Âhe, Daphnien und andere Lebensgenossen wohlf├╝hlen.

Dass sich die menschlichen Besucher gleichfalls rundum wohlf├╝hlen, daf├╝r sorgt eine Neuheit anderer Art. Erstmals in diesem Jahr gibt es die M├Âglichkeit, mit einem leckeren Cocktail durchs Aquarium zu schlendern und sich entspannt von der exotischen Welt der Tiere verzaubern zu lassen. Leise Musik untermalt die stimmungsvolle Atmosph├Ąre und l├Ądt dazu ein, sich beim Blick auf ein Korallenriff oder ein St├╝ck Urwald zu verlieren.

Tickets sind im Vorverkauf bei K├ÂlnTicket und am Besucherservice des K├Âlner Zoos erh├Ąltlich, Restkarten gibt es an der Abendkasse. Preise: 9 Euro f├╝r Erwachsene, 5 Euro f├╝r Kinder von 4 bis 12 Jahren, Sch├╝ler zahlen 7,50 Euro.

*Termine Sonderf├╝tterungen:
19.30 Uhr        Panoramabecken
20.00 Uhr        Schützenfische
20.30 Uhr        Arapaima und Pacus
21.00 Uhr        Piranhas
21.30 Uhr        Philippinenkrokodile
(18.11.2011, 11:05)
Zoo K├Âln :   K├Âlner Zoo hilft von Flutkatastrophe bedrohten Elefanten

Thailand erlebt zur Zeit eines der schwersten Hochwasser seit Jahrzehnten. Davon betroffen ist auch die Stadt Ayutthaya etwa 70 Kilometer n├Ârdlich von Bangkok. Dort befindet sich der Ayutthaya Elephant Palace and Royal Kraal, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, kranken, misshandelten und verletzten Elefanten eine neue Heimat zu geben und sie gesund zu pflegen. Von hier sind 2006 auch f├╝nf Elefantenk├╝he in den K├Âlner Zoo, der schon l├Ąnger mit dem Elefantenpark zusammenarbeitet, gekommen.
Ihre 98 Artgenossen in Ayutthaya m├╝ssen nun wegen der Flut um ihre Zukunft f├╝rchten, ihre Unterk├╝nfte wurden bis zu einer Wasserh├Âhe von drei Metern ├╝berschwemmt. Die Tiere mussten auf wenige verbliebene Anh├Âhen gebracht werden. Dicht gedr├Ąngt muss sich eine H├Ąlfte der Tiere den begrenzten Platz auf einem nur wenige Meter breiten Stra├čendamm mit dem Vieh der Bauern aus der Umgebung teilen, die andere H├Ąlfte wurde auf die Au├čenmauern des tief im Wasser stehenden Kraals gebracht. Auch die Mahouts, die sich um die Elefanten k├╝mmern, mussten ihre Unterk├╝nfte verlassen, da diese ebenfalls zerst├Ârt wurden. Sie leben mit ihren Familien zum Teil in Zelten oder unter Planen zwischen den Elefanten.
Da die Stadt und s├Ąmtliche Zufahrtswege seit nunmehr drei Wochen unter Wasser stehen, werden Trinkwasser und Futter knapp, nur sp├Ąrlich gab es vereinzelte Futterspenden aus Bangkok. Seit die thail├Ąndische Hauptstadt selbst ├╝berflutet ist, ist auch diese Hilfe zum Erliegen gekommen. Der Leiter des Elefantenparks, Laithongrien Meepan, bangt um die Tiere. Die Tiere sind akut in ihrer Existenz bedroht, unabh├Ąngig von den Langzeitsch├Ąden, die sich aus der derzeitigen Situation ergeben. Umgehende Hilfe ist zwingend erforderlich, um das ├ťberleben der Elefanten zu sichern, mittelfristig werden weitere Mittel zum Wiederaufbau n├Âtig.
Aufgrund der Verbundenheit und der Verantwortung des K├Âlner Zoos zum Ayutthaya Elephant Palace and Royal Kraal hat der Vorstand des K├Âlner Zoos vergangenen Sonntag Zoo-Tierarzt und Elefanten-Kurator Dr. Olaf Behlert nach Thailand entsandt, um sich ein Bild von der Lage vor Ort machen und, soweit m├Âglich, auch tier├Ąrztliche Soforthilfe leisten zu k├Ânnen. Behlert holte damals auch die Tiere nach K├Âln und kennt sich vor Ort gut aus. Nach seiner R├╝ckkehr am Donnerstagabend konnte er einen ersten Lagebericht geben: ┬äDie logistischen Probleme k├Ânnen mit dem vorhandenen Know-how lokal gel├Âst werden┬ô, so Behlert. Es fehlten allerdings die finanziellen Mittel. ┬äWerden diese bereitgestellt, sind die Thais in der Lage sich selbst zu helfen.┬ô Alleine Futterbeschaffung und -transport kosten rund 5.000 Euro pro Woche.
Um die Versorgung der Tiere ├╝ber die n├Ąchsten vier Wochen zu gew├Ąhrleisten, stellt der K├Âlner Zoo 20.000 Euro zur Verf├╝gung. Damit k├Ânnen die Elefanten in ihrer prek├Ąren Situation zumindest mit dem N├Âtigsten versorgt werden. ┬äMit diesem Betrag haben wir das Maximum ausgesch├Âpft, was wir kurzfristig leisten k├Ânnen┬ô, so Christopher Landsberg, Vorstand des K├Âlner Zoos, ┬äf├╝r weitere Hilfe ist der K├Âlner Zoo auf die Unterst├╝tzung aus der Bev├Âlkerung angewiesen und ruft daher zu Spenden f├╝r die Elefanten in Thailand auf.┬ô

Wer die Hilfe des K├Âlner Zoos f├╝r die Elefanten von Ayutthaya unterst├╝tzen will, kann folgendes Spendenkonto nutzen:

K├Âlner Zoo
Kreissparkasse K├Âln
BLZ: 370 502 99
Konto: 280 820
Stichwort: Elefantenhilfe Thailand

┬äJeder Euro z├Ąhlt┬ô, so Landsberg, ┬äauch die kleinste Spende hilft den
notleidenden Tieren in Thailand.“
(28.10.2011, 15:10)
Zoo K├Âln :   Ausstellung

┬ä150 Jahre K├Âlner Zoo. Von der Menagerie zum Naturschutzzentrum┬ô

Das K├Âlnische Stadtmuseum hat im Jubil├Ąumsjahr des K├Âlner Zoos mit der Ausstellung ┬äVon Marlar bis zur Sch├Ânen Marie┬ô die 150-j├Ąhrige Geschichte dieser K├Âlner Institution aufgegriffen. Die Ausstellung ist nun in ├╝berarbeiteter und erweiterter Form im S├╝damerikahaus des K├Âlner Zoos zu sehen ┬ľ einem Geb├Ąude, das selbst auf ├╝ber 100 Jahre Geschichte zur├╝ckblickt. Von einer deutschlandweit einmaligen Vogelsammlung ├╝ber die ersten Menschenaffen des Zoos bis zu den s├╝damerikanischen Primaten waren hier verschiedenste Tierarten beheimatet.
Das S├╝damerikahaus entspricht heute nicht mehr den Vorstellungen einer modernen Tierhaltung und wird daher in den n├Ąchsten Jahren saniert und umgebaut.
Die Ausstellung zeigt u. a. die Bedeutung des Hauses f├╝r den K├Âlner Zoo und welche Rolle es in der k├╝nftigen Planung spielt.
(19.10.2011, 09:05)
Zoo K├Âln :   Auf Safari in Riehl - Ferienprogramm im
Am 22. Oktober geht es los, ab dann k├Ânnen kleine Entdecker im K├Âlner Zoo auf gro├če Tour gehen. Kostenlose F├╝hrungen mit Materialien speziell f├╝r Kinder widmen sich spannenden Themen. ┬äTiere Afrikas┬ô f├╝hrt zum Beispiel zu Giraffe, Nashorn, Affen und Co. und nat├╝rlich auch in den Hippodom, wo es neben Flusspferden und Nilkrokodilen weitere Bewohner afrikanischer Flusslandschaften zu erforschen gilt.

┬äGiftig und gef├Ąhrlich┬ô klingt gruselig, ist es aber nicht. Obwohl dem ein oder anderen Nachwuchswissenschaftler vielleicht doch eine schaurig-sch├Âne G├Ąnsehaut den R├╝cken herunterl├Ąuft, wenn sie sich Auge in Auge mit Vogelspinnen, Pfeilgiftfr├Âschen und Pythons wiederfinden, nur getrennt durch eine Glasscheibe. Daneben warten noch viele andere, jeden Tag wechselnde Themenf├╝hrungen auf die jungen Besucher. Je nach Wetter werden die Themen angepasst, so dass man auch bei Regen trockenen Fu├čes auf Entdeckertour gehen kann.

Die Safaris starten w├Ąhrend der Herbstferien vom 22. Oktober bis 6. November t├Ąglich um 11.30 Uhr und dauern jeweils rund eine Stunde. Treffpunkt ist am ┬äSafari-Vari┬ô zwischen dem Haupteingang und der Kamelwiese. Die F├╝hrungen sind kostenlos, der Eintritt in den Zoo kostet f├╝r Kinder zwischen vier und zw├Âlf Jahren 7,50 Euro.

Weitere Informationen:

K├Âlner Zoo
Lucia Schr├Âder
E-Mail: schroeder@koelnerzoo.de
(17.10.2011, 11:21)
Zoo K├Âln :   Abschiedsfeier des Weltgartens im K├Âlner Zoo

Der K├Âlner Oberb├╝rgermeister und Ministerin Schwall-D├╝ren werden am Sonntag, 16. Oktober 2011, um 15:00 Uhr die Ausstellung ┬äWeltgarten┬ô im K├Âlner Zoo schlie├čen.

Unter der Schirmherrschaft von Dr. Angelica Schwall-D├╝ren, Ministerin f├╝r Bundesangelegenheiten, Europa und Medien, und J├╝rgen Roters, Oberb├╝rgermeister der Stadt K├Âln, pr├Ąsentierte der Weltgarten seit Ostern dieses Jahres ├╝berraschende Fakten zur Globalisierung im K├Âlner Zoo. Au├čerdem stellten Woche f├╝r Woche 28 Eine-Welt-, Umwelt- und Menschenrechtsgruppen aus K├Âln und Umgebung ihre Projekte vor. Insgesamt haben ├╝ber 200 ehrenamtlich Aktive am Weltgarten mitgewirkt. Rund 30 Schulklassen haben Lernprogramme im Weltgarten mitgemacht.

┬äWir freuen uns sehr ├╝ber die gro├če Resonanz, die der Weltgarten in K├Âln hatte┬ô sagt die Projektleiterin Barbara Engels. ┬äDie Zusammenarbeit und die Gastfreundschaft hier im Zoo war einfach gro├čartig!┬ô Der Standort im K├Âlner Zoo war mit Bedacht gew├Ąhlt: Eine Station des Weltgartens informiert ├╝ber den Rohstoff Koltan, der in jedem Handy steckt. Durch den Abbau von Koltan im Regenwald im Kongo wird der Lebensraum der letzten Gorillas akut bedroht. Der K├Âlner Zoo ruft deshalb seit langem dazu auf, Handys l├Ąnger zu nutzen und zu recyceln. ┬äDas 1,5 Meter gro├če Handy mit den Infos zum Kongo werden wir weiter hier im Zoo zeigen k├Ânnen┬ô freut sich Zoodirektor Theo Pagel.

Im Weltgarten wurden auch Produkte aus Fairem Handel vom K├Âlner Weltladen angeboten. ┬äSich ├╝ber Globalisierung zu informieren ist gut, fair zu handeln ist besser┬ô meint Barbara Engels. Es gehe darum, selbst zu entscheiden, welche Schritte zu einer gerechteren Welt jeder einzelne von uns gehen k├Ânne. Die Projekte der 28 Gruppen ┬ľ von der Solarkochschule ├╝ber das Allerweltshaus K├Âln bis zu den Ingenieuren ohne Grenzen ┬ľ haben gezeigt, dass jeder etwas tun kann.

Das Eine Welt Netz NRW, der Zusammenschluss von Eine-Welt-Gruppen in NRW, ist Veranstalter des Weltgartens. Die Planungen f├╝r den neuen Weltgarten, der ab 2013 auf Tournee gehen soll, laufen bereits.
(13.10.2011, 12:19)
Zoo K├Âln :   Vortragsank├╝ndigung:


Eurasische Altelefanten im K├Âlner Zoo

Am kommenden Dienstag, 11.10.2011 startet um 19.30 Uhr die monatliche Vortragsreihe des K├Âlner Zoos im Winterhalbjahr. Dr. Christian Peitz vom LVR-Landesmuseum Bonn wird ├╝ber die spektakul├Ąren Funde Eurasischer Altelefanten in Neumark-Nord berichten, die noch vor 200.000 Jahren auch in Deutschland umherliefen.

Bitte benutzen Sie die Diensteinfahrt des K├Âlner Zoos: Boltensternstra├če 31. Der Eintritt ist frei.
(07.10.2011, 12:10)
Zoo K├Âln :   Im Dienste artgerechter Tierhaltung und weiterer Verbesserungen

Neue Vorstandsmitglieder wollen erfolgreichen Weg fortsetzen

K├Âln, 29. September 2011. Am 26. September hat der F├Ârderverein des K├Âlner Zoos, als einer der mitgliederst├Ąrksten Vereine K├Âlns, auf seiner Jahreshauptversammlung zwei neue Vorstandsmitglieder gew├Ąhlt. Neuer Vorsitzender der ┬äFreunde des K├Âlner Zoos e.V.┬ô ist Uwe Sch├Âneberg (47), Mitglied des Vorstands der RheinEnergie AG, das Amt des Schatzmeisters bekleidet nun Dr. Klaus Tiedeken (53), Mitglied des Vorstands bei der Kreissparkasse K├Âln.
Nach seiner Wahl betonte Sch├Âneberg, dass er sich f├╝r die Weiterentwicklung des Zoos einsetzen werde und auf Kontinuit├Ąt setzen wolle: ┬äDer Weg der artgerechten Tierhaltung und Informationsvermittlung soll weiter beschritten werden.┬ô Denn mit dem, was der K├Âlner Zoo biete, erg├Ąnzte Tiedeken, sei er ┬äeines der herausragenden Angebote f├╝r die Menschen in der Region.┬ô
Zuvor wurden die beiden scheidenden Vorstandsmitglieder Klaus Josef Maus (77) und Dr. Ingo Ellgering (74) aus dem Vorstand verabschiedet. Aufgrund ihres langen, erfolgreichen Wirkens als Vorstandsmitglieder ┬ľ Maus wurde bereits 1984 Vorsitzender und Ellgering war seit Vereinsgr├╝ndung 1982 Schatzmeister ┬ľ wurden die beiden zu Ehrenmitgliedern der Freunde des K├Âlner Zoos ernannt.
Theo Pagel, Vorstandsvorsitzender des K├Âlner Zoos, der zusammen mit seinem Vorstandskollegen Christopher Landsberg die zugeh├Ârigen Urkunden sowie zwei pers├Ânliche Aufmerksamkeiten ├╝berreichte, w├╝rdigte das Engagement der Altvorst├Ąnde: ┬äDas, was der F├Ârderverein unter ihrer Regie umgesetzt hat, ist heute im Zoo deutlich abzulesen.┬ô So seien Urwald- und Tropenhaus, Elefantenpark, Hippodom und zuletzt die neue Anlage f├╝r die Philippinenkrokodile ohne das Engagement von Maus und Ellgering ┬äsicher nicht zu realisieren gewesen.┬ô
Der neu gew├Ąhlte Vorstand griff dies gleich auf: Als erste Amtshandlung Sch├Ânebergs wurde die Zustimmung der Mitgliederversammlung eingeholt, dem Vorschlag des Zoodirektors zu folgen und Mittel des F├Ârdervereins zur Verbesserung der Haltung des Spitzmaulnashorns zu verwenden. Landsberg, der kaufm├Ąnnische Direktor des Zoos, freute sich ├╝ber diese Unterst├╝tzung und hofft, ┬ädass sich weiterhin m├Âglichst viele Menschen dem F├Ârderverein des K├Âlner Zoos anschlie├čen┬ô, damit man auch k├╝nftig Projekte im Sinne der Tiere umsetzen k├Ânne.

(04.10.2011, 08:20)
Zoo K├Âln :   Abendf├╝hrungen im K├Âlner Zoo

Wir bieten im Winterhalbjahr jeweils freitags Abendf├╝hrungen durch das Aquarium an. Eine Anmeldung ist zwingend erforderlich. Gern teilen wir Ihnen untenstehend die Termine der Abendf├╝hrungen von Oktober bis M├Ąrz mit. Sie beginnen jeweils um 18:30 Uhr. Treffpunkt: vor dem Haupteingang des Zoos.

1. Freitag des Monats: Taschenlampenführung „Schlafen Fische nachts?“, bei der die Beleuchtung ausgeschaltet ist und nur die Zoobegleiter Taschenlampen mitführen; hier stehen nachtaktive oder in Dunkelheit lebende Tiere im Fokus.

2. Freitag des Monats: Taschenlampenführung „Schlafen Fische nachts?“, s.o.

3. Freitag des Monats: Taschenlampenführung „Schlafen Fische nachts?“, s.o.

4. Freitag des Monats: „Korallen im Mondschein“-Führung im beleuchteten Aquarium, bei der tagaktive Tiere besucht werden

5. Freitag des Monats: Taschenlampenführung „Schlafen Fische nachts?“, s.o.

Kosten: Erwachsene 24,-€, Kinder 18,- €.

Dauer: 1,5 Stunden

Anmeldung unter 0221 7785 121, montags, mittwochs, donnerstags 13 - 16 Uhr, dienstags und freitags 9 - 12 Uhr oder Zoobegleiter@koelnerzoo.de

Jeden Sonntag um 11:00 Uhr findet eine Matin├ęe-F├╝hrung durch den K├Âlner Zoo statt. Sie ist kostenfrei, man zahlt nur den Zooeintritt: Erwachsene 15,- ┬Ç, Kinder 7,50 ┬Ç.
(21.09.2011, 11:18)
Zoo K├Âln :   Mehr Farbe f├╝rs Giraffenhaus.
VRS-Familientage am kommenden Wochenende im K├Âlner Zoo. Gro├če Unterhaltung f├╝r kleine Preise

H├Ątten Sie┬ĺs gewusst? Giraffe ist l├Ąngst nicht gleich Giraffe ┬ľ vielmehr unterscheiden Experten sechs bis neun Unterarten. Wobei sich die genetischen Unterschiede auch im Fellmuster widerspiegeln. Mal ist es ein Netz wie bei den Giraffen im n├Ârdlichen Kenia und in ├äthiopien, mal ein Sternmuster wie bei der Massaigiraffe aus Tansania. Die Fell-Vielfalt entfaltet jetzt ihren ├Ąsthetischen Reiz auch im K├Âlner Zoo. Zur Versch├Ânerung des Giraffenhauses werden die f├╝nf S├Ąulen des Hauses mit den Fellmustern der f├╝nf am meisten verbreiteten Arten bemalt. Den ersten Pinselstrich l├Ąsst sich ein verdienter Tierfreund nicht nehmen: der Gesch├Ąftsf├╝hrer des Verkehrsverbunds Rhein-Sieg Dr. Wilhelm Schmidt-Freitag. Der VRS ist Pate des Giraffenbullen Maru. Zum Auftakt der schon traditionellen VRS-Familientage legt er selbst Hand an und gibt damit den Startschuss f├╝r die k├╝nstlerische Umgestaltung von Marus Zuhause.

Die VRS-Familientage ┬ľ ein Gemeinschaftsprojekt des K├Âlner Zoos und des Verkehrsverbunds Rhein-Sieg ┬ľ finden in diesem Jahr am 10. und 11. September statt. Am Wochenende gibt es die komplette Tierwelt zum halben Preis: Kinder zahlen f├╝r die Tageskarte 3,75 Euro, Erwachsene 7,50 Euro. ┬äWir wenden uns mit dieser Aktion speziell an Familien, bei denen das Geld f├╝r solche Ausfl├╝ge knapp ist┬ô, sagt Zoodirektor Theo Pagel. ┬äDenn wir finden, dass der Besuch im K├Âlner Zoo ein ganz besonderes Erlebnis ist, von dem niemand ausgeschlossen sein soll.┬ô

Zus├Ątzlich gibt es am Samstag und Sonntag ein attraktives Rahmenprogramm im K├Âlner Zoo ┬ľ unter anderem das beliebte Ratespiel ┬äRot, gr├╝n oder wei├č ┬ľ wer am meisten wei├č┬ô mit WDR-Moderator Jo Hiller. Der Verkehrsverbund Rhein-Sieg ist mit einem eigenen Infostand pr├Ąsent, an dem sich die Besucher ├╝ber die Vorteile klimafreundlicher Verkehrsmittel informieren k├Ânnen. ┬äWir f├╝hlen uns besonders dem Schutz der Arten verpflichtet┬ô, erl├Ąutert VRS-Gesch├Ąftsf├╝hrer Schmidt-Freitag. ┬äDazu geh├Ârt, dass wir m├Âglichst vielen Menschen einen Lebensstil nahe bringen, der Umwelt und Klima schont.┬ô

Maru wird es seinem Patenonkel danken. ├ťbrigens: Eintrittskarten, die im Vorverkauf bei K├ÂlnTicket erworben werden, gelten auch als Tickets f├╝r ├Âffentliche Verkehrsmittel im erweiterten VRS-Netz. Die K├Âlner Seilbahn, die direkt gegen├╝ber dem Zoo h├Ąlt, bietet an beiden Tagen ihre Fahrten ebenfalls zum halben Preis an.
(08.09.2011, 13:54)
Zoo K├Âln :   Ein Designer-Heim f├╝r Maru

Am kommenden Wochenende finden wieder die beliebten VRS-Familientage statt ┬ľ eine Begegnung mit Tieren aus aller Welt zum halben Preis.

 

Es ist mittlerweile eine Veranstaltung mit Tradition: Gemeinsam mit dem Verkehrsverbund Rhein-Sieg ├Âffnet der K├Âlner Zoo seine Tore f├╝r die VRS-Familientage. Am 10. und 11. September werden die Eintrittspreise um 50 Prozent erm├Ą├čigt. Dazu bietet der Zoo seinen gro├čen und kleinen Besuchern ein attraktives Rahmenprogramm.

F├╝r einen Bewohner des Zoos hat das Wochenende eine besondere ├ťberraschung parat. Das Heim von Giraffenbulle Maru ┬ľ Patenkind des Verkehrsverbunds - wird versch├Ânert und mit ausgefallenem Design zu einem echten Blickfang. Die f├╝nf S├Ąulen des Giraffenhauses werden mit den Fellmustern von f├╝nf Giraffenunterarten bemalt ┬ľ so wird deutlich, wer hier der Herr im Haus ist. Doch nicht nur Maru, sondern auch die f├╝nf anderen Netzgiraffen des K├Âlner Zoos werden sich in diesem edlen Ambiente wohl f├╝hlen. VRS-Vorstand Schmidt-Freitag legt pers├Ânlich Hand an und gibt mit einem ersten Pinselstrich das Signal zur Umgestaltung des Giraffenhauses.
(06.09.2011, 10:23)
Zoo K├Âln :   Naturschutzarbeit durch den K├Âlner Zoo - Pagels Bogenfingergecko

Die j├╝ngste Beschreibung einer Bogenfingergeckoart aus Laos wurde im Juni 2011 in der internationalen Fachzeitschrift ┬äZootaxa┬ô ver├Âffentlicht. Benannt wurde diese Art von Schneider, Nguyen, Schmitz, Kingsada, Auer und Ziegler nach dem Direktor des K├Âlner Zoos, Theo Pagel: Cyrtodactylus pageli.

Dies geschah als Anerkennung seiner langj├Ąhrigen Verdienste in der Unterst├╝tzung der Biodiversit├Ątsforschung und des Naturschutzes im indochinesischen Raum, speziell Vietnam und Laos. Als Kurator hat T. Pagel Ende der 90-er Jahre, damals war er u. a. f├╝r das Tropenhaus ┬äDER REGENWALD┬ô verantwortlich, die Naturschutzarbeit des K├Âlner Zoos ┬ľ damals noch unter Leitung von Prof. Dr. Gunther Nogge ┬ľ mit initiiert. Seit 2007 ist er nun Direktor des K├Âlner Zoos. Unter ihm wurden und werden die Biodiversit├Ątsforschung, Naturschutzprojekte und auch die Zusammenarbeit mit dem Zoologischen Institut der Universit├Ąt zu K├Âln weiter ausgebaut. So sind derzeit sechs Mitarbeiter des K├Âlner Zoos mit einem Lehrauftrag versehen.

Daneben laufen mittlerweile verschiedenste Projekte in Vietnam und Laos, Freilandforschung an der Schwarzfu├čkatze in S├╝dafrika sowie ein ┬äMensch-Tier-Konflikt-Projekt┬ô in Swasiland (Flusspferde und Nilkrokodile). Weitere Projekte werden unterst├╝tzt. T. Pagel ist soeben aus den USA zur├╝ckgekehrt, dort hat er die Mitgliedschaft in der Madagascar Fauna Group unterschrieben. Somit ist der K├Âlner Zoo seit Juli 2011 auch Mitglied in diesem Zusammenschluss aus vornehmlich Zoologischen G├Ąrten in den USA, der sich um die stark bedrohte Fauna Madagaskars k├╝mmert. Neben der traditions- und erfolgreichen Lemurenhaltung des K├Âlner Zoos ist dies ein weiterer Beitrag zur Erhaltung seltener Endemiten.

Unseren Mitarbeitern, allen voran Dr. Thomas Ziegler, ist es gelungen, in Indochina eine Reihe von Neuentdeckungen und Erstbeschreibungen zu machen. Erst im letzten Jahr wurde ein Gecko nach einem unserer Projektpartner vor Ort, Prof. Dr. Sengdeuane Wayakone benannt. Aber auch Benennungen von Tieren nach Mitarbeitern des K├Âlner Zoos gab es schon fr├╝her, so ein Saki(-affe) Chiropotes utahicki nach Frau Uta Hick, nach dem ersten K├Âlner Zoodirektor Bodinus eine Amazone (Amazona festiva bodini), nach Prof. Dr. Gunther Nogge wurde ein Wasserskink Trophidophorus noggei, die Klaas-Vogelspinne Brachypelma klaasi nach Peter Klaas aus unserem Insektarium und nach Dr. Ziegler u.a. ein Bogenfingergecko Cyrtodactylus ziegleri benannt. In diesen illustren Kreis reiht sich T. Pagel nunmehr ein. Dem Zoodirektor, der am 1. Juli 2011 seit 20 Jahren im K├Âlner Zoo t├Ątig war, ist diese Benennung gleicherma├čen Ehre als auch Verpflichtung, den eingeschlagenen Weg weiter zu gehen. Er freut sich: ┬äEs ist toll, wenn ein Tier nach einem benannt wird, das l├Ąsst auch einem eingefleischten Zoologen und Tierg├Ąrtner wie mir das Herz aufgehen.┬ô Gemeinsam mit seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern wird er daran arbeiten, dass der K├Âlner Zoo sich weiter positiv entwickelt, Menschen f├╝r Tiere begeistert werden und die Bildung sowie die Naturschutzarbeit stetig verbessert werden.

Foto von Dr. T. Ziegler
(05.08.2011, 10:45)
Zoo K├Âln :   Neues Tigerp├Ąrchen f├╝r den K├Âlner Zoo

Seit 150 Jahren, also seit seiner Gr├╝ndung, gibt es im K├Âlner Zoo Tigerhaltung und ┬ľzucht. In dieser Zeit wurden 200 Tiger in K├Âln geboren. Die letzten beiden allerdings 1991.
Nun soll das junge P├Ąrchen ┬äHanya┬ô und ┬äAltai┬ô, das bereits seine ehelichen Pflichten erf├╝llt hat (!) an die alten Zuchterfolge ankn├╝pfen.

(03.08.2011, 11:07)
Zoo K├Âln :   Nachwuchs bei den Moschusochsen

Das lange, dichte Fell ist aus mehreren unterschiedlichen Haararten zusammengesetzt und reicht fast bis zu den Hufen hinunter. Vor allem das sehr dichte Winterfell l├Ąsst die Tiere massig erscheinen. Die Unterwolle z├Ąhlt zu den feinsten nat├╝rlichen Fasern. Bezogen auf ihr Gewicht ist sie achtmal w├Ąrmer als Schafswolle und so weich wie die Unterwolle der Kaschmirziegen. Die Rede ist von Moschusochsen.
Der Zoo K├Âln freut sich ├╝ber einen neu geborenen, weiblichen Moschusochsen.

(27.07.2011, 08:03)
Zoo K├Âln :   Mit Beginn der Sommerferien startet die Aktion ┬äEin tierisches Vergn├╝gen f├╝r
K├Âlner Kids & Co┬ô.

Das OVB Hilfswerk ┬äMenschen in Not e. V.┬ô und der K├Âlner Zoo laden 10.000 Kinder zu einem kostenlosen Besuch in den Zoo ein. Zusammengebracht hat die beiden Partner der Vingster Pfarrer Franz Meurer.
Tausende Kinder aus der Region K├Âln m├╝ssen die Sommerferien ┬ľ aus welchen Gr├╝nden auch immer ┬ľ daheim verbringen. Das ist nicht ganz einfach, falls ┬äFreundinnen und Freunde mit ihren Eltern an die See oder in die Berge fahren und dann viele spannende Dinge erz├Ąhlen k├Ânnen┬ô, sagt der Vingster Pfarrer Franz Meurer. Um den Kleinen, die in den n├Ąchsten Wochen daheim bleiben m├╝ssen, dennoch etwas zu bieten, gab er den Ansto├č f├╝r die Aktion ┬äEin tierisches Vergn├╝gen f├╝r K├Âlner Kids & Co┬ô.
Zusammengetan haben sich das K├Âlner OVB Hilfswerk ┬äMenschen in Not e. V.┬ô und der K├Âlner Zoo zu einem bis dato beispiellosen Gemeinschaftsprojekt.
Die Kosten ┬ľ insgesamt 50.000 Euro ┬ľ ├╝bernimmt das OVB Hilfswerk. Bereits 1970 wurde die OVB in K├Âln gegr├╝ndet. ┬äAls Unternehmen mit K├Âlner Wurzeln, das sich von hier aus sehr erfolgreich entwickelt hat, wollen wir etwas von dem zur├╝ckgeben, was wir von den Menschen dieser Stadt und aus der Region bekommen haben┬ô, sagt J├╝rgen Kotulla, Vorstand Vertrieb und Marketing bei der OVB Verm├Âgensberatung AG. Diese ist die deutsche Gesellschaft der europaweit in insgesamt 14 L├Ąndern vertretenen OVB Holding AG.
Die Kleinen ab vier Jahren ┬ľ Kinder bis drei zahlen ├╝brigens schon heute keinen Eintritt ┬ľ k├Ânnen im Rahmen der Aktion einen ganzen Tag lang in die faszinierende Tier- und Pflanzenwelt des K├Âlner Zoos eintauchen. ┬äMit dieser Einladung, die bis Ende dieses Jahres gilt, m├Âchten das ┬éOVB Hilfswerk┬ĺ und der K├Âlner Zoo so vielen Kindern wie m├Âglich ein wundervolles St├╝ck der kulturellen Vielfalt ihrer Heimatstadt nahe bringen┬ô, sagt Christopher Landsberg, Vorstand AG Zoologischer Garten K├Âln.

Zum Ablauf: Das OVB Hilfswerk ├╝bernimmt den Eintritt f├╝r Gruppen mit maximal 20 Kindern bis 16 Jahren sowie zwei BetreuerInnen. Die Aktion startet mit dem Beginn der Sommerferien am 25. Juli und ist begrenzt auf 10.000 Freikarten. Bei Gruppen mit mehr als 20 Kindern und mehr als zwei BetreuerInnen bietet der K├Âlner Zoo einen Sonderpreis an. Ber├╝cksichtigt werden Anmeldungen in der Reihenfolge ihres Eingangs.
┬äEin erfolgreiches Unternehmen wie die OVB sollte auch seiner sozialen Verantwortung gerecht werden┬ô, betont Vertriebsvorstand J├╝rgen Kotulla. Deshalb wurde bereits im Jahr 1983 das OVB Hilfswerk ┬äMenschen in Not e. V.┬ô gegr├╝ndet. Seitdem kamen mehr als 3,5 Millionen Euro hilfsbed├╝rftigen Menschen sowie gemeinn├╝tzigen Organisationen zugute. Von Anfang an f├Ârdert das OVB Hilfswerk soziale Einrichtungen in K├Âln, vor allem in den Stadtteilen H├Âhenberg und Vingst, seit geraumer Zeit mit einem namhaften f├╝nfstelligen Euro-Betrag j├Ąhrlich.

(21.07.2011, 15:05)
Zoo K├Âln :   ┬äMiniharem┬ô im Zoo K├Âln

Anderthalb Jahre lang waren unsere Trampeltierschwestern  „unbemannt“. Seit kurzem leistet ihnen „Tarek“, ein junger Hengst aus dem Tierpark Berlin,  Gesellschaft.
(13.07.2011, 13:55)
Ronald Masell :   Nachtrag:
Nashornbulle Taco wird gegen Herpes behandelt. ich eusste bis jetzt nicht, das auch Nash├Ârner an Herpes erkranken k├Ânnen, konnte aber auch nicht nachfragen, da ich diese Info aus 2ter Hand/aus 2tem Mund habe.
(22.06.2011, 12:30)
Ronald Masell :   Neues aus der Domstadt:
Geburten: 1Tapir, 1 kleiner Panda. Schlupf: 2 Mandschurenkraniche.
Das Pandajunge wurde in die Handaufzucht genommen, da das Weibchen
Seit einigen Tagen schwer traumatisiert(wahrscheinlich ein n├Ąchtlicher Besuch eines Fuchses im Gehege und in der Wurfbox) im Baum liegt und durch nichts, nicht mal durch Futter,
Dazu zu bewegen ist von dem Baum runter zu kommen.

(20.06.2011, 23:45)
Ralf Sommerlad :   Die aufw├Ąndig umgebaute Anlage der Philippinen-Krokodile wird am 4.5.2010 der ├ľffentlichkeit ├╝bergeben werden.
(03.05.2011, 12:08)
Ralf Sommerlad :   Mit meiner Kritik an von Hagen meinte ich vor allem die Wanderschauen menschlicher Leichen, die mittlerweile in mhrfacher Ausf├╝hrung um die Welt reisen. Grunds├Ątzlich hab ich nichts gegen museale Verwertung und Ausstellung, im Gegenteil. Es ist der Veranstalter selbst, der mir zweifelhaft erscheint.
(21.04.2011, 13:40)
Anna Lena Stephan :   ...Darauf wollte ich hinaus. Bei Zootieren gibt es keine Beerdigung mit Grabstein usw. Entweder sie dienen zu Forschungszwecken, oder sie werden zu Tiermehl verarbeitet oder ihre Asche im Stra├čenbau eingesetzt (habe ich irgendwo geh├Ârt). Da wei├č ich nicht, warum man um die K├Ârperwelten so ein Theater macht (mit "man" meine ich nicht die moderate Kritik der Forumsmitglieder, sondern verschiedene Zeitungs├╝berschriften).
(20.04.2011, 08:07)
Jan Jakobi :   Wie soll man wissen wie ein Tier von innen aussieht, wenn man es nur von au├čen sieht?

Das Tiere erstmal obduziert werden ist mit klar, auch das einige K├Ârperteile zu Forschungszwecken weiter benutz werden.



(19.04.2011, 17:16)
Michael Mettler :   Leute, mal im Ernst: Wie bitte w├╝rdet ihr euch denn den Vorgang des Plastinierens vorstellen, wenn die daf├╝r vorgesehenen Tiere NICHT schon tot w├Ąren?

├ťbrigens werden gestorbene Zootiere normalerweise erst mal auf die Todesursache hin untersucht und DANN die ├ťberreste diversen Zwecken zugef├╝hrt. In Hannover z.B. gibt es eine enge Zusammenarbeit mit der Tier├Ąrztlichen Hochschule, so dass diese alle anfallenden Kadaver bekommt und zu Lehr- und Forschungszwecken verwenden kann und im Gegenzug (und m.W. kostenlos) die Obduktionen/Sektionen vornimmt und die Ergebnisse dem Zoo zur Verf├╝gung stellt.
(19.04.2011, 14:30)
Anna Lena Stephan :   So weit habe ich mir das gedacht, aber was passiert danach mit der Asche?
(19.04.2011, 12:34)
Jan Jakobi :   Im Berliner Zoo wurden im 2. Weltkrieg der Gorilla "Pongo" und 2 Schimpansen auf dem Zoo-Gel├Ąnde beerdigt. Die drei wurden aber sp├Ąter wieder ausgegraben.

Habe ich im Buch "Mit Falten beganns" von Katharina Heinroth gelesen.
(19.04.2011, 10:40)
Jan Jakobi :   Tote Zootiere kommen normalerweise in eine Tierk├Ârperbeseitigungsanstalt, wo sie einge├Ąschert (also verbrannt) werden.

Ich denke schon das die Tiere schon bevor sie plastiniert worden sind, gestorben sind, zum Beispiel an Altersschw├Ąche, wegen unheilbarer Krankheit eingeschl├Ąfert.
(19.04.2011, 10:34)
Anna Lena Stephan :   Tiere, gerade prominente Tiere, nach ihrem Tod auszustopfen und auszustellen ist doch g├Ąngige Zoopraxis (soll dieses Schicksal nicht auch Knut wiederfahren?). Auch Skelette werden immer gerne ausgestellt, zum Beispiel der Flusspferdkopf im alten Elefantenhaus.
Die Tiere, die zu Plastinaten wurden, waren ja hoffentlich schon vorher tot, und ob sie in der van-Hagenschen Art ausgestellt oder mit Watte gef├╝llt oder verbrannt werden, wird ihnen ziemlich egal sein.
Was passiert eigentlich mit toten Zootieren?
(19.04.2011, 08:41)
Michael Mettler :   Ich kenne zwar Plastinate nur von Fotos und es zieht mich nicht in eine solche Ausstellung, aber ich frage mich, warum niemand (mich durchaus eingeschlossen!) es genauso fragw├╝rdig findet, montierte Skelette oder Dermoplastiken ("ausgestopfte Tiere") in Museen zu betrachten. Schlie├člich sind das ebenfalls "Leichenschauen", und gerade bei Skeletten ist es im Grunde genauso skurril wie bei K├Ârperwelten-Plastinaten, dass sie gern in "lebensechter Haltung" gezeigt werden - die echteste Haltung f├╝r blanke Knochen w├Ąre doch normalerweise, mehr oder weniger wirr am Boden herumzuliegen...
(18.04.2011, 19:46)
Ralf Sommerlad :   Meine Begeisterung hinsichtlich der Hagen┬┤schen Leichenschauen h├Ąlt sich zwar in Grenzen - seinen Gesch├Ąftssinn kann man allerdings nur bewundern.

Freuen wir uns daher mehr auf die Philippinen-Krokodile in einer Anlage, die in Europa sicherlich ihresgleichen sucht.
(18.04.2011, 12:24)
Anna Lena Stephan :   http://www.koerperweltendertiere.de/de/tickets.html
(14.04.2011, 20:54)
Ronald Masell :   zur├╝ck auf los, im archiv lese ich es jetzt anders:http://www.koeln.de/koeln/koerperwelten_der_tiere_kommt_nach_koeln_451845.html
(14.04.2011, 10:51)
Ronald Masell :   @Anna, wenn es denn so gemeint war ist es o. k. ich habe es anders verstanden.
(14.04.2011, 10:46)
Anna Lena Stephan :   So wie ich es verstanden habe, aber 20 Euro inklusive Zoo-Eintritt. Das ist wohl einigerma├čen vertretbar.
(13.04.2011, 16:30)
Ronald Masell :   die Ausstellung "K├Ârperwelten der Tiere" von Gunter von Hagens kommt wohl im Mai nach K├Âln. wird aber 20! Euro Eintritt kosten.habe die genauen Termine nicht mehr pr├Ąsent da der Bericht im Stadtanzeiger schon 2 Wochen her ist.
(13.04.2011, 15:19)
Ralf Sommerlad :   Das sich K├Âln auf dem richtigen Weg befindet wird die neue Anlage f├╝r Philippinenkrokodile und -warane zeigen, die vor der Fertigstellung stehen. Sie wwerden vermutlich in der ersten Maih├Ąlfte erstmals zu besichtigen sein.
(12.04.2011, 12:55)
Jan Jakobi :   Es scheint sich dabei um einen ├Ąhnlichen Namen mit ├Ąhnlicher Bedeutung zu handeln.
(11.04.2011, 19:00)
Christian Badneck :   ...der kleine hei├čt wirklich Rajendra
Rajendra = K├Ânig der G├Âtter‎

(11.04.2011, 17:56)
Jan Jakobi :   @Henry:
Meinst du vielleicht "Gajendra"?
Spricht man "Gaschendra" aus.
├ťbersetzt ins deutsche hei├čt das: "K├Ânig der Elefanten".

Der M├╝nchner Bulle hei├čt so, befindet sich seit Januar 2011 im Zoo Leipzig.
(11.04.2011, 17:15)
Henry Merker :   Der Bulle hei├čt ├╝brigens "Rajendra".
(11.04.2011, 08:22)
Manuel Becker :   @ Jan: Es ist das der dritte Bulle aus f├╝nf Geburten. Da ist der Teufel an der Wand nicht berechtigt. Die Herdenstruktur wird sich mit der Zeit ver├Ąndern, davon bin ich ├╝berzeugt...
(11.04.2011, 07:01)
Niedersachse :   Sang Raja ist definitiv der Bulle. Bindu war wohl zuletzt nicht bei den Thais.

@Ingo Rossi: Ich kenn genau die entgegengesetzte Theorie. Das sich K├╝he lieber von jungen kleineren und dementsprechend auch leichteren Bullen lieber decken lassen, da es wohl "besser auszuhalten" sei.


(09.04.2011, 12:59)
Jan Jakobi :   Mist... ich habe es richtig erkannt auf dem Bild.

So wird das nie was mit einer normalen Elefantenherde die aus M├╝ttern, T├Âchtern, Tanten und Cousinen besteht.

Das ist jetzt schon das dritte Bullkalb das im K├Âlner Zoo zur Welt kam.


(08.04.2011, 22:03)
Ingo Rossi :   Letzten Meldungen nach ist der neugeborene Elefant ein Bulle.
(08.04.2011, 19:48)
Ingo Rossi :   Ich kenne nur die Theorie, dass erfahrene, ├Ąltere Elefantenbullen die beliebteren Partner sind. Was aber nicht ausschliesst, dass sich auch j├╝ngere, rangniedrigere Bullen verpaaren k├Ânnen.
Wenn Sang Raja wirklich der Vater ist, so kann es ja auch an einer geplanten Zusammenf├╝hrung liegen. Erfreulich ist dann aber aufjedenfall das Sang Raja bei Bindu so einiges gelernt hat...
(08.04.2011, 16:38)
Jan Jakobi :   Ich habe im Internet ein paar Artikel zu dieser Elefantengeburt entdeckt sowie zwei Bilder.

Auf einem Bild sah ich etwas was nach einem Bullkalb aussieht, k├Ânnte aber auch ein Rest der Nabelschnur sein.

In einem Artikel im letzten Sommer hie├č es das es Ende 2011/Anfang 2012 von der Elefantenkuh "Tong Koon" ein Jungtier geben wird.

Vater sol "Sang Raja" sein.

Ist man sich da hundertprozentig sicher?

Ich dachte "Bindu" w├╝rde den j├╝ngeren "Sang Raja" von der paarungsbereiten Kuh wegdr├Ąngen.


In freier Wildbahn ist es so das nur die gr├Â├čten, st├Ąrksten und erfahrensten Bullen die K├╝he decken d├╝rfen, die j├╝ngeren Bullen kommen erst mit ca. 25 bis 30 Jahren zum ersten Deckakt.
(08.04.2011, 15:27)
Jan Jakobi :   Das ist aber interessant!
Ich dachte es soll im Dezember 2011/Januar 2012 ein Elefantenbaby geben?!
(08.04.2011, 14:54)
Ingo Rossi :   Ein weiterer Elefant in K├Âln geboren, Geschlecht noch unbekannt! http://www.express.de/regional/koeln/neues-elefanten-baby-im-koelner-zoo-/-/2856/8322850/-/index.html
(08.04.2011, 12:32)
Ronald Masell :   das Drachenhaus ist dort geplant, wo jetzt noch hinter dem Regenwaldhaus ein Wohnhaus mit Garagenhof steht, am Zugang zum Urwaldhaus
(25.03.2011, 11:10)
Manuel Becker :   @ Poos: Ich denke da eher an 40 statt 20 Jahre! Finde das auch alles ambitioniert und wenn nur die H├Ąlfte der angek├╝ndigten Dinge so oder ├Ąhnlich kommt, bin ich ja schon froh! Diese Euphorie ist daher auch nicht so mein Ding...
(24.03.2011, 23:22)
Michael Mettler :   @Anna Lena Stephan: Ich kann mir aber nicht vorstellen, dass das Regenwald- zum Drachenhaus umfunktioniert werden soll... Da erscheint mir die ans Haus anschlie├čende Voliere, die ohnehin eher provisorisch nachgenutzt wird (war doch eigentlich als Zuchtvoliere f├╝r Bengalgeier konzipiert), als plausibelste Fl├Ąche f├╝r die Waranhalle.
(24.03.2011, 22:44)
Marcel Poos :   Also das Prsse nun mal nicht vom Fach ist ist doch wohl klar, und erst recht bei der Lokalpresse.
Das auch nicht alle neuen Arten und auch nicht alle Bauideen umgesetzt werden ist wohl auch klar.
Und das uns Zoofans in K├Âln tolle neue Sachen erwarten wohl auch und wie die Planung und der Bau von Elefantenpark und Hippodom gelaufen sind k├Ânnen wir uns auf weitere Anlagen der Spitzenklasse freuen. Und wie schon geschrieben momentan fehlt ein Badebecken im Hippoaussengehege, dieses wird mit Sicherheit kommen.
Ich glaube auch nicht das man 30 Jahre brauchen wird, vielleicht 20 oder etwas mehr.
Aber freuen wir uns einfach auch das was kommt, denn Vorfreude ist bekanntlich die sch├Ânste Freude.

vg
(24.03.2011, 22:32)
Holger Wientjes :   Das man ausschliesslich mit Lemuren nicht allzu viele Menschen (Sponsoren) begeistern kann, ist schon klar. Ich meine damit aber auch, dass ich mich von dieser Masterplan-Euphorie nicht anstecken lasse nur weil da Arten aufgef├╝hrt werden, die dann (vgl. andere Masterpl├Ąne) viele sowieso nicht kommen werden. Berggorillas h├Ątten ja noch "Tradition" in K├Âln...
(24.03.2011, 21:03)
Anna Lena Stephan :   Das Aquarium scheint zumindest teilweise abgerissen zu werden. Das Drachenhaus ist nicht an der Stelle vermerkt, wo jetzt die Greifvogelanlage ist, sondern mitten im Regenwaldhaus (allerdings wurden auch altes und neues S├╝damerikahaus verwechselt). Auch hier wird der Jaguar im S├╝damerikahaus erw├Ąhnt, aber die Platzfrage scheint so gel├Âst zu werden, dass gegen├╝ber des S├╝damerikahauses Freianlagen sind. Ich frage mich aber, wie die Affen den Jaguar als WG-Partner empfinden.
(24.03.2011, 20:38)
Ingo Rossi :   Wenn man die Geschichte der Zoo-Masterpl├Ąne oder Perspektivepl├Ąne betrachtet, kann wirklich alles noch ganz anders kommen. Allerdings sollte man immer den grossen Zeitraum von 30 Jahren im Auge behalten. Umgerechnet sind dann die grossen Neubauten etwa so h├Ąufig wie bisher... Und wie es mit der Zucht vom Grossen Panda oder Komodowaranen dann aussieht, wer weiss. Vielleicht wird man dann, ├Ąhnlich wie wahrscheinlich bald bei Elefanten, um jeden Unterstellplatz froh sein... Ich freue mich, dass der K├Âlner Zoo durch den Plan und die bisherige Absegnung auch vom Oberb├╝rgermeister, weiterhin eine Vorw├Ąrtsentwicklung gehen wird. Das wird n├Âtig sein um weiterhin die hohen Besucherzahlen zu halten. Eine Lemurenzucht alleine, so wichtig und sch├Ân sie auch ist, wird daf├╝r alleine nicht reichen.
(24.03.2011, 19:29)
Michael Mettler :   Sehen wir es doch mal so: Wenn der Zoo bei der Ver├Âffentlichung seines Masterplanes verk├╝nden w├╝rde, er wolle sich in Zukunft verst├Ąrkt dem Sclaters Maki widmen, w├╝rde dies wohl das K├Âlner Publikum nicht gerade vom Hocker rei├čen... Da ist es doch verst├Ąndlich, mit spektakul├Ąren Tieren zu werben, wenn man Begeisterung und Vorfreude entfachen will. Auch, weil der Zoo auf Gro├čsponsoren hofft und sich Walross & Co. bei einer entsprechenden Pr├Ąsentation nun mal besser machen als Bambuslemur und Balistar.

Mich w├╝rde interessieren, wo genau das "Drachenhaus" geplant ist. Auf dem von Ronald Masell verlinkten Plan ist mit der entsprechenden Ziffer der "Regenwald" gekennzeichnet. Das lie├če den Schluss zu, dass die jetzige Greifvogelvoliere zu einer Halle umgebaut werden k├Ânnte...?
(24.03.2011, 19:25)
Anna Lena Stephan :   Das sehe ich auch so. Ich finde es ja jetzt schon schade, dass K├Âln zum Beispiel die Lemurenzucht immer mehr aufzugeben scheint. Ich bef├╝rchte, dass es doch letztlich auf die typischen Besuchermagnete als Tierbesatz hinauszulaufen scheint (bis auf die Walr├Âsser, aber an die glaube ich erst, wenn ich sie sehe).
(24.03.2011, 19:08)
Holger Wientjes :   Ach, ich glaub┬┤ das sowieso alles erst wenn┬┤s steht !! Was n├╝tzen mir da teilweise hochtrabende Ambitionen. Man sollte seine momentanen Schwachpunkte beseitigen und sich auf seine aktuellen St├Ąrken besinnen. ├ťber eine erfolgreiche Haltung und Zucht bei den Sclaters Makis oder Bambuslemuren oder vielleicht einen Neuaufbau einer Kleideraffengruppe w├╝rde ich mich mehr freuen als ├╝ber Walr├Âsser, Grosse Pandas oder die n├Ąchste Savannenlandschaft mit Breitmaulnash├Ârnern. Bis das alles umgesetzt sein sollte fliesst noch viel Wasser den grossen Fluss runter, den es in K├Âln gibt... ;-)
(24.03.2011, 18:27)
Michael Mettler :   Auch auf Gro├če Pandas wird also zumindest ein Auge geworfen...
(24.03.2011, 14:58)
Ronald Masell :   leider ohne erkl├Ąrungen,
das Format des Artikels erlaubt leider kein einscannen, jedenfalls bei mir nicht.
(24.03.2011, 14:25)
Ronald Masell :   heute hat man auch einen Plan:
http://www.ksta.de/html/seiten/992279212917/
(24.03.2011, 14:21)
Marcel Poos :   Desweiteren schreibt der K├Âlner zoo auf seine Homepage: http://www.koelnerzoo.de/zoo-tierwelten/hippodom/
... das Elefantenpark, Regenwald und Hippodom 3 gro├č Projekte des neuen Artenschutzthemas sind. Und wenn wir mal die Kosten von Hippodom und Elefantenpark nehmen, ca. 25Mio┬Ç, und von den 100┬Ç abzuiehen wird es nicht nehr viel was der Restumbau kosten soll/wird.

Zudem hatte ich hier schon im September 2010 spekuliert, mit dem Umbau des alten Elefantenhauses in ein Infocenter zum Nashornschutz das man dort eine sch├Âne Savanne machen k├Ânnte.

Also dieser Masterplan kommt quasi nach seinem Baubeginn!

vg
(23.03.2011, 22:13)
Michael Mettler :   @Anna Lena Stephan: Moschusochsen sind aber in den Entw├╝rfen noch zu sehen, als Nachbarn der Walrosse am umgebauten Haupteingang. Allerdings sind die abgebildeten Robben auch keine Walrosse, vielleicht sind ja mit den Moschusochsen eigentlich Rentiere gemeint ;-)
(23.03.2011, 22:11)
Marcel Poos :   Also es ist nur ein Masterplan und hat noch wenig mit der Realit├Ąt zutun.
Zu den Mochusochsen, wenn ich die Bilder in der Presse richtig sehr sind sie bei der neuen Themen Welt "Klima/Arktis" mit Robben und Pinguinen. Aber ich wei├č auch nicht mehr als die K├Âlner Lokalpresse hergibt.
Was jetzt aber einen Sinn ergibt ist das die Flusspferde im neuen Hippodom kein Aussenbadebecken haben. Wo doch sonst alles da ist, es wird wohl in einem neuen See integriert werden.
Zudem wenn ich richtig gelesen habe, in den verschiedenen Berichten, ist von Geo-Bereichen die Rede und nicht von einem kompleten Geo-Zoo! Zudem finde ich die Idee mit den Erweiterungsgel├Ąnde super, mehr Fl├Ąche f├╝r Zoos ist immer gut.
vg
(23.03.2011, 22:05)
Andreas Knebel :   @Liz:
Keine Sorge, es kommen wenigstens 2 Jaguare. Und der erste ist sogar schon da! (siehe Foto: www.n-tv.de/img/44/447437/Img_17_6_450_XF-1-schraeg-vorn.jpg )
(23.03.2011, 21:06)
Anna Lena Stephan :   Hier steht noch mal genaueres:
http://www.report-k.de/content/view/37992/
Ich glaube nicht wirklich an eine Realisierung. Walr├Âsser, Brillenb├Ąren, Warane... w├Ąren nat├╝rlich sch├Ân, aber woher nehmen? Und viele Tierarten m├╝ssten abgegeben werden: Bisons, Otter und Moschusochsen zum Beispiel. In diesem Artikel (der f├╝r meinen Begriff sehr viele Rechtschreibfehler enth├Ąlt, was ja nicht gerade ein Zeichen von kompetenten Journalismus ist)wird erw├Ąhnt, dass in das alte S├╝damerikahaus ein Jaguar kommt, was ja hoffentlich nicht richtig ist. In den Pl├Ąnen am Haus waren Ozelots erw├Ąhnt.
Insgesamt kommt mir zumindest der Plan etwas phantasielos vor. Geo-Zoos gibt es ja genug, und die Bootsfahrt ist auch geklaut. Aber trotzdem finde ich das Ganze spannend.
(23.03.2011, 19:58)
Michael Mettler :   Eine endg├╝ltige Planung f├╝r 30 Jahre scheint mir auch recht illusorisch. Nicht nur, dass in diesem Zeitraum mindestens ein Direktorenwechsel stattfinden wird (und damit vielleicht auch ein Wechsel in zoologischen Schwerpunkten) - es ist doch gar nicht absehbar, wie sich Haltungsrichtlinien, halterische und Freilandsituationen von Tierarten, Erkenntnisse ├╝ber Haltung und Zucht und nicht zuletzt auch Modewellen und Anspr├╝che des Publikums in dieser Zeit entwickeln werden, worauf der Zoo m├Âglichst flexibel reagieren muss. Wenn ich mich jetzt in die Zoowelt vor 30 Jahren zur├╝ck versetze - da begann ich gerade, die deutschen Zoos au├čerhalb meines Heimatumkreises kennen zu lernen - h├Ątte ich nie und nimmer gedacht, dass unsere Zoolandschaft mal so aussehen w├╝rde wie heute (mal abgesehen von ein paar Zoos, die sich seitdem nur wenig ver├Ąndert haben). Genausowenig k├Ânnen die Planer in K├Âln doch jetzt wissen, was auch nur in 10 oder 15 Jahren Sache sein wird.
(23.03.2011, 18:27)
Manuel Becker :   Wie bereits geschrieben, sieht das Vorhaben sehr vielversprechend aus. Insgesamt wirken die vielen vagen Angaben aber etwas kurios. Der neue Masterplan scheint nicht wirklich auf sicherem Grund zu stehen. Bin in diesem Sinne wirklich gespannt, was man davon umsetzen wird und was im Laufe der Zeit ge├Ąndert oder gar wieder gestrichen wird...
(23.03.2011, 17:00)
Ingo Rossi :   @Michael Mettler: Ja, das fand ich auch und wunderte mich ├╝ber die "Takins". Aber vielleicht sind sie ja nur Platzhalter in der Grafik. Nur die "Hanglage" spr├Ąchste f├╝r sie. Bild 1 wirkt auf mich so, als ob der Besucher von einer Aussichtsplattform einen Blick auf den Holzsteg hat und nur am Rande auf die Nash├Ârner... Ich finde alle Bilder nicht sehr aussagekr├Ąftig. Ich hoffe, es gibt bald einen genaueren Plan zum Masterplan...;-)
(23.03.2011, 13:13)
Michael Mettler :   @Ingo Rossi: Wenn die Gr├Â├čenproportionen auch nur ann├Ąhernd stimmen, w├Ąre das aber ein rechts "ausbruchfreudiges" Takingehege, zudem mit einer ungew├Âhnlichen Schlauchform innerhalb eines umlaufenden Besucherweges...
(23.03.2011, 12:37)
Ingo Rossi :   Hier gibt es auch ein paar Bilder dazu: http://www.express.de/regional/koeln/so-schoen-wird-der-koelner-zoo/-/2856/8255594/-/index.html Sind das auf Bild 4 Takins? Immerhin werden ja recht interessante Tierarten angek├╝ndigt. Jedoch ist die Laufzeit des Masterplans ja 30 Jahre, da kann noch so einiges passieren. Die Neugestaltung des Haupteingangs freut mich schon. In manchen Berichten wird das Terrarium abgerissen und das Aquarium bleibt stehen? Weiss da jemand schon mehr dr├╝ber? Die Einbeziehung des Bereiches vor dem Haupteingang und den Neubau der Restauration am Nebeneingang wurden schon von Prof. Nogges seinerzeit angeregt bzw. geplant.
(23.03.2011, 11:37)
Ronald Masell :   Masterplanvorstellung die N├Ąchste, leider gibt der Bericht nicht viel her
http://www.ksta.de/html/artikel/1300555258351.shtml
(23.03.2011, 10:33)
Manuel Becker :   So wirklich will mir der Bericht nicht schmecken! Die zoogeografische "Neuordnung" macht m.E. in K├Âln nicht den gr├Â├čten Sinn, oder? Man hat doch viele gute und neue Anlagen, die ich mir nicht einfach neu zu besetzen vorstellen kann, bspw. Erdm├Ąnnchen, Fischotter, Waschb├Ąren. Mehr als Schwerpunkte neben der bisherigen Ordnung kann ich mir daher nicht vorstellen...
(23.03.2011, 00:15)
Liz Thieme :   Da hat wohl jmd in der ZTL nicht aufgepasst ;-) (nun ge├Ąndert)
Ich bin ja va lustig, ich habe es selber hier geschrieben, dass er weggeht. Kommt davon wenn man andere Tiere im Kopf hat.
(22.03.2011, 21:19)
Niedersachse :   K├Âln hat keinen Tiger mehr. Der letzte Kater, Tharo, lebt seit diesem Jahr in Tschechien. Man baut die Anlage f├╝r das neue Paar jetzt um.

Die Grizzleys sind nicht mehr die J├╝ngsten. Wird somit wahrscheinlich ein nat├╝rliches Auslaufen der Haltung sein, anstelle einer Abgabe.
(22.03.2011, 20:45)
Liz Thieme :   Erstaunlich was der Zoo so kurz nach der Elefantenanlage und dem Hippodom vor hat. Und dann auch Besuchertiere wie Grizzlys abzugeben, anstatt f├╝r solche entsprechende Anlagen zu bauen ist auch bemerkenswert.
Ich hoffe nur, dass es sich nicht nur um EINEN Jaguar handelt, auch wenn ich ├╝ber jeden neuen Jaguarhalter gl├╝cklich bin.
Rinderhaus l├Ąsst ja auch einiges hoffen, wobei da leider im Text nicht steht, wo dieses geografisch einzugliedern ist. Wenn es aber bei den Elefanten sein soll, kann man vlt auf Gayale hoffen.

Soweit ich wei├č hat K├Âln noch 1,0 Amurtiger.
(22.03.2011, 18:00)
Christian Badneck :   hier noch einmal..und diesmal nicht 3 x hintereinander ;O)
http://www.koeln.de/koeln/nachrichten/lokales/koelner_zoo_umbau_fuer_100_millionen_euro_451830.html
(22.03.2011, 17:37)
Manuel Becker :   Es war ├╝brigens rappelvoll und dennoch hat auch Lukas Podolski samt Kind und Frau einen Besuch gewagt...
(13.03.2011, 23:33)
Manuel Becker :   War heute seit zwei Jahren nochmal in K├Âln und war schlichtweg begeistert vom Zoo. Er ist einfach traumhaft sch├Ân, klasse besetzt und zu Recht derart beliebt. Das neue Hippodom war schon sehr nett. Die Flusspferde haben vor der Scheibe auch alles gegeben ;-) Besonders lobenswert finde ich ├╝brigens die einheitliche Struktur, die jeden Besuch angenehm macht (tolle Gehege-, Hinweis- und Wegesschilder sowie ein sch├Âner Plan). Zu den Tigern habe ich noch eine Frage: Ist derzeit gar keiner im Zoo? Anlage war morgens und nachmittags leer, Hinweise habe ich dort auch keine ersp├Ąht...
(13.03.2011, 23:32)
Liz Thieme :   Der Zoo kriegt wieder Tiger. Der Kater (2,5) kommt aus Port Lympne und die Katze (6) aus Plaisance. Sie sollen noch vor Ostern eintreffen.
Kater Tharo (14) wechselt nach Ostrava.
(20.01.2011, 19:09)
Ronald Masell :   gestern Juvenilen Sitatungabock gesichtet. seit wann in k├Âln?weiss jemand ob nur noch ein Ringelschwanzmungo lebt?gestern nur ein Tier gesehen, was sehr ungew├Âhnlich ist
(16.01.2011, 13:36)
Ronald Masell :   Wasserschweinsechslinge!geboren. Ein Verm├Ąchtnis von Elvis, denn Elvis ist tot. Ursache stand nicht in der Zeitung.
(14.01.2011, 12:09)
Christian Badneck :   @ronald masell: es sollten 0,4 sein die auf einen neuen Bock warten. Die anderen beiden sollen wohl abgegeben werden.
(21.07.2010, 20:23)
Ronald Masell :   die tigerin mery musste eingeschl├Ąfert werden wegen massiver Tumore an der Milchleiste. die inkaseeschwalnenanlage ist fertg. ist sehr sch├Ân geworden.Mittlerweile sind 4 sitatungas am hippodom. 2 sind noch im elefantenhaus. warum??? keine Ahnung. wer 4 hippos an einem tag umzieht sollte auch die antilopen packen
(21.07.2010, 11:15)
Holger Wientjes :   Eines der neuen Kropfgazellenweibchen ist wohl leider verstorben ! Ursache noch unklar (Besucherf├╝tterung ??).
(05.07.2010, 22:08)
Ronald Masell :   Fernsehtipp: Dienstag 13.07 20.15 Uhr im WDR" Die Hippos vom Rhein" von der Planung bis zur Inbetriebhahme des Hippodoms.
(05.07.2010, 09:53)
Niedersachse :   Der Bonobonachwuchs kann sowohl im Innen- als auch im Au├čengehege bewundert werden.
(01.07.2010, 16:27)
Patrick Kalscheuer :   Zwei der Sitatungas sind mittlerweile in einem der Au├čengehege des Hippodoms zu sehen, die weiteren noch im alten Elefantenhaus untergebracht.
Dort, bzw. im ehemaligen Au├čenbecken der Flusspferde sind mittlerweile auch die Seel├Âwen angekommen, der Seel├Âwenberg ist komplett eingez├Ąunt und mit der Sanierung wird wohl relativ bald begonnen.
Das Giraffenhaus ist noch wg. des Nachwuchses f├╝r Besucher gesperrt, genauso ist der Bonobonachwuchs mit seiner Mutter noch nicht zu sehen.
(30.06.2010, 22:27)
Laurenz Gewiss :   Giraffe in K├Âln geboren!
(28.06.2010, 19:45)
Ronald Masell :   @ralf Sommerlad: erst mal den grossen Ansrturm abwarten und dann in Ruhe Gucken. du kennst ihn doch wahrscheinlich schon am besten von uns. deine Meinung dazu??
(26.06.2010, 12:19)
Holger Wientjes :   Vgl. meinen Beitrag vom 07.06. ff. !
(25.06.2010, 17:06)
Ralf Sommerlad :   Hab ich was ├╝berlesen oder gibts zum Hippodom nichts zu sagen?
(25.06.2010, 16:34)
Christian Badneck :   Nachwuchs bei den Bonobos in K├Âln.
Geboren am 15.06.2010.
(20.06.2010, 14:23)
Holger Wientjes :   Also die Flusspferde habe ich nur innen gesehen und die Schieber waren geschlossen. Die Sitatungas habe ich noch in ihrem alten Gehege am alten Elefantenhaus gesehen. Die Anlagen scheinen aber soweit fertig zu sein und ich denke, dass, wenn es nicht mittlerweile schon geschehen ist, die Tiere bald raus d├╝rfen.
(07.06.2010, 19:46)
Laurenz Gewiss :   @AnnaLenaStephan: Ich werde am Wochenende noch einmal nach K├Âln fahren, wenn die Seel├Âwen dann schon umgezogen sind, bin ich auch gespannt wie das Flusspferdbecken dann aussieht.
@HolgerWientjes: Ich habe noch eine Frageund zwar: D├╝rfen die Au├čenanlagen denn schon genutzt werden von Flusspferden, Sitatungas und Kronenkranichen?
(07.06.2010, 19:43)
Anna Lena Stephan :   Seel├Âwen im Flusspferdbecken? Na dann hoffe ich mal, dass Bauz├Ąune aufgestellt werden. Denn ich denke, die "Ausbruchsk├╝nstler" werden das Gehege dann doch testen, und ich habe mal gesehn, dass sie 2 m hohe Z├Ąune durchaus ├╝berwinden k├Ânnen.
(07.06.2010, 18:55)
Holger Wientjes :   Habe letzte Woche den Hippodom besichtigt und war recht angetan. Von aussen macht er zwar nur den Eindruck eines rieseigen Gew├Ąchshauses. Von innen ist er jedoch h├╝bsch und mit Liebe zum Detail gestaltet worden. Die Unterwassereinblicke bieten tolle Beobachtungsm├Âglichkeiten, auch wenn die Flusspferde ihr Bassin recht schnell hippogerecht aufbereitet hatten... Die Krokos waren sehr aktiv (ich glaube so aktive Panzerechsen habe ich noch nie gesehen), nutzen die gesamte Fl├Ąche und es scheint ihnen sichtlich gut zu gehen ! Viele gelungene Infotafeln zu den Tieren und Natur-/Artenschutzbelangen runden das Bild ab.
Die Aussenanlagen ohne Wasserbecken waren ungewohnt aber ansonsten gut strukturiert.
Erstmals konnte ich ein Rotarm-Sonnenh├Ârnchen und zwei Rote Elefantenspitzm├Ąuse bewundern ! Kleine aber imposante Tiere !

Ansonsten konnte ich die neuen Rotducker und Klunkerkraniche in der alten M├Ąhnenwolfanlage sowie die Kropfgazellen in der etwas umgestalteten alten Saigaanlage beobachten. Beides sch├Ân anzuschauen !

Die umgestaltete Eisb├Ąrenanlage fand ich na ja...

Eines der Feuerwiesel hatte einen kahlen Schwanz. Kennt jemand den Grund ?

Ansonsten war┬┤s ┬┤mal wieder ein gelungener Besuch ! Fragen ??


(07.06.2010, 10:27)
Laurenz Gewiss :   Neues aus K├Âln:Orang-Utan Dame Lotti ist mit 39 Jahren leider verstorben. Die Seel├Âwen ziehen in das alte Flusspferdbecken um solang der Seel├Âwenfelsen renoviert wird.
(06.06.2010, 19:37)
Christian Badneck :   Hier ein Link zu den ersten FOTOS des K├Âlner Hippodoms: http://www.ksta.de/html/fotolines/1275047863836/rahmen.shtml?1
(28.05.2010, 18:51)
Ralf Sommerlad :   Zun├Ąchst mal: Der Umzug der 4 Flusspferde an einem einzigen Tag ist keine Selbstverst├Ąndlichkeit sondern eine pflegerische Glanzleistung durch wochenlanges und intensives Kistentraining.
Der verbleibende Nashornbulle wird, denke ich, alleine bleiben solange die Umgestaltung des Hauses und der Aussenanlagen, verbunden mit deren Erweiterung, nicht erfolgt ist. Mn will sich, wie mir gesagt wurde, auch weiterhin auf Spitzmaulnash├Ârner konzentrieren, ws ich f├╝r sehr vern├╝nftig halte.
Die Auflistung der Arten f├╝r den Hippodom ist mir teilweise neu, von Hammerk├Âpfen war nie die Rede. Ich denke auch, dass diese durchaus problematisch da drinnen w├Ąren.
Ansonsten halte ich die Innenanlagen des Hippodoms f├╝r beeindruckend und besonders auch f├╝r die Besucher attraktiv, nicht nur was die r├Ąumliche Ausdehnung angeht.
(15.04.2010, 15:37)
Michael Mettler :   @Oliver: Der K├Âlner Nashornbulle Taco ist ein Sohn des hannoverschen Zuchtpaares Kifaru und Sany (damals ihr erster Nachwuchs, noch in der alten Anlage). ├ťberaltert ist er also nicht.
(15.04.2010, 12:59)
Oliver Jahn :   Ich hatte mal irgendwo was von Panzernash├Ârnern geh├Ârt, aber das ist schon etwas her..nun ja, schauen wir mal und vielen Dank f├╝r die Infos. @Ronald, Magdeburg versucht es ja auch mit den Spitzm├Ąulern in einer Gemeinschaftshaltung. Also schauen wir mal, wie das dort laufen wird.
(15.04.2010, 11:51)
Ronald Masell :   @oliver, es gab eheprobleme, deshalb ist die kuh in frankreich, um dort vielleicht f├╝r nachwuchs zu sorgen. in planung ist wohl eine afrikasavanne(neues modewort in zoos)und dann BMs(ich kann sie bald nicht mehr sehn, obwohl ich nashornfan bin)immer nur BM, sehr einfallslos, aber spitzlippen und vergesellschaftung...
(15.04.2010, 11:35)
Holger Wientjes :   Nash├Ârner (Art ?) sollen wohl weiterhin in K├Âln gehalten werden. Eventuell mit zwischnzeitlicher Pause w├Ąhrend einer Sanierung des Hauses. Wann die sein wird in Anbetracht der derzeitigen Baustellen, weiss ich auch nicht...
Ich denke ┬┤mal, dass man bis dahin aber auch nicht nach einem zweiten Tier Ausschau halten m├Âchte.
(15.04.2010, 11:33)
Oliver Jahn :   Na der hat ja dann ordentlich Platz! Warum steht das Tier dort allein? Ist kein Weibchen mehr zu bekommen oder ist es ein ├Ąlteres Tier, welches nicht mehr zuchttauglich ist? Und wie ist die weitere Planung im Bezug auf Nash├Ârner in K├Âln generell?
(15.04.2010, 11:24)
Holger Wientjes :   Im gesamten Haus lebt dann zur Zeit noch, wenn die Sitatungas auch umgezogen sind, noch ein Spitzmaulbulle.
(15.04.2010, 11:16)
Oliver Jahn :   Und wie sieht es jetzt im alten Elefantenhaus aus? Wieviel Nash├Ârner gibt es dort noch und sind sie/es jetzt die einzigen Bewohner? Ist das alte Haus ├╝berhaupt noch f├╝r Besucher ge├Âffnet?
(15.04.2010, 11:04)
Ronald Masell :   dienstag sind die flusspferde in den hippodom umgezogen,ging alles sehr gut, bis auf Kavango, der sich in seiner kiste verdreht hatt und m├╝hsam rausgeholt werden musste. gestern waren beide Rotducker auf der Aussenanlage. der Affenfelsen sieht mit der halben besatzung etwas vereinsamt aus, wenn man 30 jahre das vorherige gewusel gewohnt war.
(15.04.2010, 10:44)
Laurenz Gewiss :   In der K├Âlnischen Rundschau habe ich ein Artikel ├╝ber den Hippodom gefunden. Dort gibt es einige Informationen bez├╝glich der Tierbesetzung: rot-braune Elefantenr├╝sselspringer, Sonnenh├Ârnchen( h├Âre ich das erstemal, dass diese ins Hippodom kommen),Hagedash, Hammerkopf, Scharlachspinte, Witwenpfeifg├Ąnse, Pelomedusenschildkr├Âten, graue Kronenkraniche, nat├╝rlich Sitatungas, Flusspferde und Nil-Krokodile, Malawi-Buntbarsche, Nilbarsche.
(10.04.2010, 13:24)
Holger Wientjes :   Nach OS sollen wohl Paviane aus Emmen ziehen. Die abgetrennten K├Âlner Paviane ziehen, laut einem anderen Forum, nach Myanmar um.
(31.03.2010, 21:53)
Laurenz Gewiss :   Erfragen konnte ich dies nicht, jedoch ist die abgetrennte K├Âlner Gruppe wesentlich gr├Â├čer als die, die der Zoo Osnabr├╝ck plant.
(30.03.2010, 20:21)
Michael Mettler :   Ich nehme an, die abgetrennte Paviankolonie zieht um nach Osnabr├╝ck?
(30.03.2010, 20:01)
Laurenz Gewiss :   Ich war heute im K├Âlner Zoo. Neues: Ungef├Ąhr die H├Ąlfte der Mantelpaviane sind derzeit in Quarant├Ąne im Alten S├╝damerikahaus. Wenn diese dann in einem anderen Zoo sind, gibt es noch 70 Paviane auf dem Felsen. Am Polarium wird gebaut: Volieren f├╝r Inka-Seeschwalben, Aras, J├Ągerlieste und der alte Teil der Pinguinanlage wird renoviert. Rotducker habe ich nicht gesehne, Kropfgazellen nur an der Stallt├╝r. Daf├╝r konnte ich das Gorillam├Ądchen bewundern.

(30.03.2010, 19:52)
Ronald Masell :   @liz, kleine korrektur, die weibchen sind aus hamburg, der junge bock kam aus n├╝rnberg. aus d├Ąnemark ist jetzt endlich ein flachlandtapirweibchen angekommen und wird eingew├Âhnt.im moment aber noch zu jung f├╝r nachwuchs.
(29.03.2010, 09:31)
Liz Thieme :   Die Kropfgazellen sind Hamburger Nachzuchten.
(16.03.2010, 15:25)
Ingo Rossi :   Bild nicht mitgekommen, noch ein Versuch...
(12.03.2010, 21:00)
Ingo Rossi :   In K├Âln scheint der Umzug der Flusspferde sehr p├╝nktlich statt zu finden. Zumindest stehen schon die Transportkisten am alten Gehege bereit und die Flusspferde werden an sie gew├Âhnt.

Ein historischer Pfad wurde eingerichtet. Grosse Tafeln erz├Ąhlen an wichtigen Punkten die Geschichte des Zoos, seiner Bewohner und der Bauten. Als Foto das Schild am alten Elefantenhaus. Ob der letzte Satz ┬änach dem Unzug der Flusspferde in den Hippodom wird dieses Haus nur noch den Nash├Ârnern zur Verf├╝gung stehen┬ô eine langfristige Zukunftsprognose bedeutet, lasse ich mal offen.

├ťber die schon erw├Ąhnte ├╝berraschende Gorillageburt ist hier ein kleiner Filmbericht zu sehen: http://www.wdr.de/mediathek/html/regional/2010/03/11/lokalzeit-koeln-gorillababy.xml

(12.03.2010, 20:56)
Niedersachse :   Gina hat vor ein paar Tagen ein Baby bekommen. Mutter und Kind geht es gut.
(10.03.2010, 18:10)
Laurenz Gewiss :   auf der K├Âlner Zooseite steht bei den Jungtieren im M├Ąrz ein Flachlandgorilla! Wei├č jemand mehr?
(10.03.2010, 15:54)
Ronald Masell :   gestern waren1,2 kropfgazellen auf der anlage zu sehen.
(10.03.2010, 10:35)
Ronald Masell :   ja, am ex saiga-gehege ist jetzt ein sichtschutz montiert.
(03.03.2010, 12:38)
Laurenz Gewiss :   es sind wohl 2 Kropfgazellen(weibliche) nun in K├Âln woher wei├č ich nicht
(02.03.2010, 16:38)
Ronald Masell :   na bitte : "elvis lebt" und ist vater geworden!
dreifacher capybara nachwuchs in k├Âln.
(23.01.2010, 17:49)
Ingo Rossi :   Nochmal muss ich mich verbessern: Aus N├╝rnberg und Hamburg sollen die Kropfgazellen kommen (1,2) So, jetzt stimmt es aber endg├╝ltig....
(18.01.2010, 22:37)
Ingo Rossi :   Oh Michael, Entschuldigung. Da war ich mit den Gedanken ganz woanders... Nat├╝rlich sind Kropfgazellen gemeint und die sollen aus Stuttgart und Hamburg kommen.
(18.01.2010, 22:34)
Michael Mettler :   @Ingo Rossi: Das mit den Gazellen verwirrt mich. Stuttgart h├Ąlt zwar Dorkasgazellen, aber Karlsruhe nicht - dort werden Kropfgazellen gehalten. K├Ânnte es sein, dass sich K├Âln noch zwischen den beiden Arten entscheiden will? Denn dass beide ins Sortiment genommen werden, halte ich f├╝r weniger wahrscheinlich.
(18.01.2010, 22:21)
Ingo Rossi :   Hier mal einige Informationen aus dem K├Âlner Zoo, die auf den letzten Treffen oder Vortr├Ąge der Zoofreunde zu h├Âren waren:
K├Âlner Zoo ┬ľ begeistert f├╝r Tiere! So der neue Leitfaden und werbespruch.
Wie schon aus der Zoozeitung zu erahnen war wird wohl wieder der gro├če Ameisenb├Ąr im Zoo einziehen. Neben den Pudus, also in das ehemalige Kasuar-Gehege. Auch wenn Ameisenba├Ąren in NRW nicht gerade selten sind, freue ich mich ihn jedoch auch in K├Âln sehen zu k├Ânnen.
Die ehemalige Zwergpinguinanlage wird zu einer S├╝damerika-Voliere umgebaut. Der ganze ehemalige Eisb├Ąren/Pinguin-Komplex gilt als Provisorium. Was dort irgendwann mal neues entstehen soll wurde allerdings nicht gesagt. Allerdings wird wohl der Masterplan ├╝berarbeitet oder gar neu entworfen. Die Zukunft soll eine Mischung aus systematischen oder geografischen Anlagen sein.
Umbesetzungen sind wohl noch in einigen Gehegen vorgesehen. Die Rot-Ducker sind da und werden eingew├Âhnt. Dorcas-Gazellen aus Stuttgart und Karlsruhe werden auch noch f├╝r das ehemalige Saiga-Gehege erwartet.
Im letzten Zoofreunde-Vortrag wurde die Geschichte des Zoos in ca. zwei und einer halbe Stunde erz├Ąhlt. Sehr interessant, auch f├╝r Interessierte wie mich gab es einige Neuigkeiten: K├Ânigspinguine im Wassergraben des Affenfelsens oder ein Seeelefante im Flusspferdbecken. Von fast allen Geb├Ąuden, auch den vieldiskutierten wie Schweinehaus oder Polarium , wurde die Geschichte erz├Ąhlt. Auffallend war dort, welchen Wandel der Zoo in seiner Geschichte mitgemacht hat und zukunftorientiert, sich seiner Geschichte bewusst, bestimmt noch machen wird. Eine Ausstellung von Mai bis August im Stadtmuseum soll die Zoogeschichte und das Jubil├Ąum begleiten. Ebenso ein historischer Pfad durch den Zoo und ebensolche F├╝hrungen.
Eine neue Chronik soll auch noch dieses Jahr erscheinen, allerdings in unterhaltsamer Anekdotenform. Es soll ein breites Publikum mit diesem Buch angesprochen werden.

(18.01.2010, 21:33)
zollifreund :   in dem Beitrag wurde definitiv von zwei M├Ąnnchen gesprochen - vielleicht wurden in Dallas ein Fehler beim Packen gemacht ... :-)
aber wichtig ist, dass ├╝berhaupt wieder neue Tiere die Zuchtbasis verbreitern k├Ânnen.
(13.01.2010, 20:43)
Bj├ÂrnN :   Es kamen 1,1 Rote Br├╝llaffen, Nachzuchten aus Dallas.

Im bzw. am Haus leben derzeit der alte Br├╝llaffenmann "Chico" und das Importweibchen "Mita" (seit 2001 im Zoo), die ├╝brigen Tiere leben in den Neuanlagen.

Nach dem Tod des Importm├Ąnnchens "Cuni" hat man gehofft, dass "Chico" noch einmal f├╝r Nachwuchs sorgt, was wohl aber nicht geschehen ist, denn den letzten Nachwuchs gab es 2008.

K├Âln h├Ąlt dereit 3,10 Br├╝llaffen (ausgehend von 1,0 Alttier und 1,2 Importen aus Venezuela) + 1,1 US-Importe von 2009. Eines der eigenen Nachzuchtm├Ąnnchen hat wohl inzwischen die Geschlechtsreife erreicht, somit w├Ąre theoretischerweise perspektivisch der Aufbau von 3 Zuchtgruppen und einer Rentnergruppe m├Âglich. Ich kann mir derzeit aber nicht vorstellen, dass K├Âln auf Dauer, wie von zollifreund berichtet, 4 Gruppen halten kann und und noch eine Gruppe abzugeben vermag.
(10.01.2010, 20:01)
Anna Lena Stephan :   Man sieht jetzt erst, wie heruntergekommen das Haus ist...

War heute in K├Âln. Im S├╝damerikahaus war ordentlich Gebr├╝lle, dort waren mindestens ein Br├╝llaffe und ein Tamarin. Vielleicht sind das die Tiere aus den USA. Man konnte nicht nah an die Gehege ran.

Sp├Ąter sollen in dem Haus wieder s├╝damerikanische Tiere, nicht nur Affen, einziehen. So wie es aussieht, sehr viel sp├Ąter, denn an dem von Dennis Ismer fotografierten Zustand hat sich seit einem halben Jahr nichts ge├Ąndert, au├čer dass in den hinteren K├Ąfigen halt wieder Tiere sind.

Am ehemaligen M├Ąhnenwolf-Gehege sind Klunkerkraniche ausgeschildert.
(10.01.2010, 19:22)
Dennis Ismer :   Nr.3
(10.01.2010, 18:44)
Dennis Ismer :   Nr.2
(10.01.2010, 18:42)
Dennis Ismer :   Das alte S├╝damerikahaus ist mittlerweile vollst├Ąndig leer.
Das Haus ist aber ge├Âffnet, denn dort drin sind die von zwei Orang-Utans gemalte Bilder zu sehen.
Die Pflanzinsel in der Mitte des Hauses und der Rindenmulchboden sind komplett entfernt worden. Einige K├Ąfige sind ebenfalls vollst├Ąndig entfernt worden ( man kann bis in das darunter liegende Geschoss gucken ).

Die Fotos sind von meinem Besuch, Ende Oktober.
(10.01.2010, 18:41)
zollifreund :   ich habe diese woche mir mal wieder ein paar aktuelle folgen der K├Âlner doku-soap angeschaut. es wurde darin einige szenen aus dem "neuen" S├╝damerikahaus gezeigt. unter anderem wurde erw├Ąhnt, dass zwei neue Br├╝llaffenm├Ąnner aus den USA kommen sollen/gekommen sind. der zust├Ąndige pfleger zeigte verschieden m├Âglichkeiten auf, wie neue gruppen bei den Br├╝llaffen gebildet werden sollen. das ziel sind insgesamt 5 gruppen, wobei eine dann an einen anderen Zoo abgegeben werden soll.
da ich schon l├Ąnger nicht mehr in K├Âln war und das haus nicht kenne, habe ich dazu ein paar Fragen, vielleicht kann mir diese jemand beantworten, w├Ąre sehr sch├Ân:
sind denn alle Affen aus dem "alten" S├╝damerikahaus umgezogen und ist das eine dauerl├Âsung? kann das neue haus auch von innen besichtigt werden? haben die affen dort genausoviel platz?
ist mittlerweile bekannt, was aus der russischen Kathedrale wird?
(10.01.2010, 14:35)
Ronald Masell :   @bj├Ârn. ja es waren1,1 aus leipzig. mehr wurde nicht erw├Ąhnt.
(20.12.2009, 12:36)
Bj├ÂrnN :   DIE Rotducker?? Hat man gleich 1,1 Nachzuchten des Leipziger Zoos erhalten??

Es gab in den letzten 1,5 Jahren 1,2 Nachzuchten (0,1 Juni 2008, 1,0 Februar 2009, 0,1 Oktober 2009), die in Frage k├Ąmen, ein weibliche Jungtier von diesem Jahr sollte noch zu jung zur Abgabe sein.
(17.12.2009, 11:47)
Ronald Masell :   muss ja denn schon im sommer gewesen sein.
(17.12.2009, 11:46)
Ronald Masell :   tierisch k├Âlsch14.12: die rotducker aus leipzig sind angekommen, bleiben aber noch einige zeit im haus.
(17.12.2009, 11:44)
Michael Mettler :   Nach den Angaben in "Das Elefantenbuch" von Fred Kurt ist es gar nicht mal so unwahrscheinlich, dass ein Ceylon-Elefant ├╝ber einen indischen Elefantenmarkt nach Europa gekommen sein kann - fragt sich nur, ob das zu Zeiten des Importes von Bindu auch noch m├Âglich war. Kurt beschreibt jahrtausendealte Handelswege, auf denen Elefanten von Kambodscha bis Afghanistan gehandelt wurden, und das noch bis Anfang des 20. Jahrhunderts. Seit etwa 2.000 Jahren wurden Elefanten zudem regelm├Ą├čig auf dem Seeweg transportiert, wobei die Routen u.a. rings um den indischen Subkontinent und bis zur K├╝ste Myanmars f├╝hrten. Ceylon war dabei ein wichtiges Zentrum des Elefantenfangs und exportierte viele Elefanten nach Indien.
(13.12.2009, 16:48)
Henry Merker :   Stimmt, die Sendung ├╝ber Chinas wilde Elefanten hatte ich damals auch gesehen. Bis dahin hatte ich auch nicht gewusst, dass es in China noch welche gibt. Der Macher des Films meinte jedoch, dass sich die Elefanten Chinas nicht von denen Indiens unterscheiden w├╝rden.

In diesem Zusammenhang stellt sich mir auch die Frage, ob sich denn hirsutus und brimanicus wirklich von indicus unterscheiden...
(13.12.2009, 15:38)
WolfDrei :   und auch in S├╝dchina (Y├╝nan)gibt es Elefanten.
(12.12.2009, 22:26)
Henry Merker :   Nach meinen Kenntnisstand umfasst Hinterindien folgende Staaten: Myanmar, Laos, Vietnam, Kambodscha, Thailand und Malaysia. Im Gegensatz dazu meint Vorderindien den Indischen Subkontinent, wie Sie sicherlich auch wissen.
(11.12.2009, 14:59)
WolfDrei :   exklusive hirsutus von der malayischen Halbinsel. Wo ist nun neuerdings Hinterindien?
(11.12.2009, 08:10)
Henry Merker :   Mhm...wenn die Arbeitselefanten tats├Ąchlich alle in Asien "hin und her gereicht" worden sind, dann stellt sich allerdings die Frage, ob die Aufrechterhaltung der beiden Unterarten indicus und maximus noch zu rechtfertigen ist...
W├Ąren nach Auffassung der Systematiker, die birmanicus als eigenst├Ąndige Unterart ansehen, alle hinterindischen Elefanten dieser Unterart zuzuordnen?
(10.12.2009, 22:57)
Michael Mettler :   John Aspinall, der Bindu nach Europa holte, gibt in seinem Buch an, ihn und seine beiden ersten K├╝he auf einem Elefantenmarkt in Indien gekauft zu haben. Da aber Arbeitselefanten seit ewigen Zeiten quer durch S├╝dasien gehandelt wurden, besteht immerhin eine theoretische M├Âglichkeit, dass auch mal ein Ceylonese auf einem indischen Markt auftauchte...

Mit der Unterartreinheit w├Ąre das trotzdem so eine Sache. Immerhin gibt es auch Systematiker, die den Burma-Elefanten als E.m.birmanicus f├╝r eine eigene Unterart halten, und dann w├Ąre ein indicus-Bulle immer noch der falsche Partner :-)
(10.12.2009, 22:53)
Bj├ÂrnN :   Sollte er tats├Ąchlich aus Indien stammen und folglich Elephas maximus indicus sein, w├Ąre das ein Gl├╝cksfall, da seine Nachzuchten damit alle unterartrein w├Ąren.
(10.12.2009, 22:22)
Henry Merker :   Ist es eigentlich als gesichert anzusehen, dass "Bindu" ein Elephas maximus maximus ist? Ich jedenfalls verf├╝ge gerade ├╝ber eine Quelle, der zufolge er aus Indien stammen soll...
(10.12.2009, 21:17)
Liz Thieme :   Richtfest f├╝r das Gew├Ąchshaus der Hippos.
Hier eine Bildergalerie
http://www.ksta.de/html/fotolines/1259578612016/rahmen.shtml?1


das mit den Zwergpinguinen h├Ârt sich nicht gut an, aber vlt kann man einem Tierpfleger in einer anderen Einrichtung in ein paar Jahren den Wunsch erf├╝llen :)
(10.12.2009, 19:54)
WolfDrei :   nach einer gestrigen Insidermitteilung nun nur noch ein Zwergpinguin in Wuppertal.
(10.12.2009, 07:16)
Niedersachse :   Die neuen Orangs aus Arnheim, Mutter mit ihren 1,1 Kindern, sind bereits da.
(09.12.2009, 23:48)
Liz Thieme :   ich wei├č von nichts und die Meldungen h├Ârten sich eher nach kompletter Beendigung an. Wobei ja eh nur noch zwei von den Ex-K├Âlnern leben.
(09.12.2009, 19:53)
Christian Badneck :   war heute in K├Âln, auf der M├Ąhenwolfanlage wahren Klunkerkraniche ausgeschildert und die ehem. Puduanlange beherbergte Wei├čnacken- und Kronenkraniche (letztere f├╝r den Hippodom ?). Desweiteren sind Orang-Utan Nony mit Tochter Nala, auf Wunsch des EEP┬┤s, inzwischen in den Zoo Kristiansand (Norwegen) umgezogen, es sollen aber 3 neue kommen.
Die ehemalige Mutter Kind Anlage der Eisb├Ąren wurde abgerissen an der ehemaligen Zwergpinguinanlage stand nur das die Anlage neu gestaltet werden soll. Hat jemand n├Ąhere Informationen ? DANKE
(09.12.2009, 19:22)
Ronald Masell :   Die rotducker sind wohl da, jedenfalls ist am zaun des ex m├Ąhnenwolfgeheges bis tierh├Âhe ein sichtschutz montiert eorden, um die ducker einzugew├Âhnen.
(02.12.2009, 09:53)
Laurenz Gewiss :   wei├č jemand wann die Kropfgazellen kommen sollen!?
(27.11.2009, 21:25)
Laurenz Gewiss :   Das alte Leopardenp├Ąrchen muss wohl gestorben sein. Momentan lebt nur noch ein m├Ąnnliches Jungtier vom Paar auf der Anlage.
(09.11.2009, 17:49)
Michael Mettler :   Vielleicht m├Âchte der Zoo schlichtweg Verwaltungsaufwand f├╝r eine gro├če Zoopopulation einsparen, deren Zuchtprogramm m.W. derzeit weitgehend eine ├ära der Zuchtvermeidung durchl├Ąuft.
(03.11.2009, 13:14)
IP66 :   Interessant finde ich, da├č Herr Pagel in seinem Jahresbericht zwar die Abgabe des Zuchtprogramms, nicht aber die ├╝bernehmenden Personen angef├╝hrt hat.
Ich k├Ânnte mir vorstellen, da├č das Zur├╝ckstufen des Stellenwerts Lemurenhaltung wie die Aufgabe der Form im Logo mit jenem F├╝hrungskonflikt in verbindung stehen, der dazu f├╝hrte, da├č uns die Presse zun├Ąchst Herrn Winkler und erst einige Tage sp├Ąter die derzeitige Leitung pr├Ąsentierte.
(03.11.2009, 11:07)
Liz Thieme :   ich habe keine Infos weiter dazu gefunden.
Ich habe das zwar schon h├Ąufiger mit den anderen beiden Zoos gelesen, aber nie geschaltet, dass K├Âln vorher die B├╝cher hatte.
(03.11.2009, 10:40)
Holger Wientjes :   Die Varis haben ja in den letzten Jahren in K├Âln eine steile Karriere hingelegt... Erst den Status des Wappentiers verloren und nun wurde das Zuchtbuch abgegeben. Oder gab es daf├╝r trifftige Gr├╝nde ?
(03.11.2009, 10:08)
Liz Thieme :   das EEP f├╝r Schwarz-Wei├če Varis wird von Lisbeth Hoegh in Bandholm gef├╝hrt.
Und das f├╝r die Roten Varis sowie G├╝rtelvaris f├╝hrt Delphine Roullet vom Paris Zoo.
Der Wechsel kam wohl im Dezember 2008.
(02.11.2009, 14:58)
IP66 :   Wei├č jemand, an welchen Zoo und welchen Kurator Herr Sliwa das Vari-Zuchtbuch abgegeben hat?
(02.11.2009, 14:19)
Ingo Rossi :   @Laurenz Gewiss: Danke f├╝r die Information. Habe leider heute nicht so sehr auf den Neubau geachtet. Allerdings beim fl├╝chtigen hinschauen erschien sie mir noch nicht viel weiter, ein grosser Autokranwagen stand dort, f├╝r mich neu, auf der Baustelle. Ingesamt geht es aber meiner Meinung gut voran.
(25.10.2009, 21:49)
Laurenz Gewiss :   @Ingo Rossi:wenn sie heute im K├Âlner Zoo waren wissen sie ja wohl auch wie weit die Dachkonstruktion des Hippodoms schon ist oder!?
(25.10.2009, 21:38)
Laurenz Gewiss :   Also: Das Leopardenpaar war in Quarant├Ąne(warum wei├č ich auch nicht) und das M├Ąnnchen ist wohl schon wieder auf der Anlage ,das Weibchen m├╝sste noch kommen
(25.10.2009, 21:36)
Ingo Rossi :   Das Leopardengehege war heute wieder mit einem Exemplar besetzt. Wei├č jemand woher oder ob es noch mehr gibt bzw. kommen?
(25.10.2009, 21:14)
IP66 :   Zu den Pudus: Es wird noch ein Einzeltier in einer der beiden Kasuaranlagen ausgestellt. Die andere Anlage steht leer.
Zum Wasserlauf: Der den gesamten Zoo durchziehende Wasserlauf entstammt einer Idee des Wiederaufbaus - die Quelle befand sich innerhalb der Lamaanlage, speiste den schmalen Graben dort, flo├č in den gro├čen Teich und von dort in etwa so weiter, wie man das heute noch nachvollziehen kann. Hierbei ging es darum, eine struktive Verbindung zu finden und dem n├Ârdlichsten Teich des alten Zoogel├Ąndes seine trennende Wirkung zu nehmen. Dieses Konzept hat man regelrecht abgetrennt, als man die Mauer zwischen Urwildpferden und Saigas auf der einen und den Elefanten auf der anderen Seiten aufrichtete.
Zur Savanne: Ich sehe neben dem denkmalpflegerischen Problem (es stehen ja die H├Ąuser samt den Anlagen und dem Parkkontext unter Schutz) noch zwei weitere Schwierigkeiten: Zum einen bietet der Zoo nur einen kurzen Rundgang, dem durch die Beseitigung von Zwischenwegen und die Schaffung einer zweiten Riesenanlage nicht nur Abwechslung, sondern auch schlichte L├Ąnge genommen w├╝rde. Au├čerdem w├╝rde, im Gegensatz zur einmaligen Elefantenanlage, ja nur eine im Vergleich zu Gelsenkirchen oder M├╝nster kleine Fl├Ąche genutzt, die zudem auf beiden Seiten des Zoos auf die Randbebauung blicken lie├če.
Die zweite Schwierigkeit betrifft die Finanzlage: Es sind bereits erhebliche K├╝rzungen im st├Ądtischen Haushalt angek├╝ndigt, und die Zooleitung sieht sich momentan nicht in der Lage, alle von ihr in Angriff genommenen Bauvorhaben zu finanzieren - damit wird u. a. der Leerstand des S├╝damerikahauses oder die Unterbringung der Zooschule in Containern begr├╝ndet. Ich frage mich, ob der Zoo durch eine weitere Gro├čbaustelle oder einen "provisorisch" besetzten Bereich wirklich attraktiver wird.
Ich sehe die Zukunft eher in einer durchdachten und formenreichen Ausnutzung der vorhandenen Geb├Ąude, einer Kooperation mit dem angrenzenden botanischen Garten und der Bebauung der Restfl├Ąchen um das Aquarium.
(23.10.2009, 15:59)
Anna Lena Stephan :   Kattas sind also Lemuren - wieder was gelernt! Ich f├╝r meinen Teil finde die aktuellen K├Âlner Lemuren allerdings interessanter.
Der prognostizierte Besatz von mir war nicht mein Wunsch-Besatz. Ich bin nach wie vor der Meinung, dass K├Âln, um aus der NRW-Zoolandschaft auch in Zukunft heraus zu stechen, statt des Geozoo-Konzeptes das Tierfamilien-Konzept erhalten sollte, also Raubtiere zu Raubtieren, V├Âgel zu V├Âgeln etc. Die afrikanische Savanne lie├če sich in den Huftierbereich ja wunderbar integrieren. Es ginge auch relativ einfach: Man m├╝sste den Bereicht Hippodom-Giraffenanlage-Moschusochsen-Bisons verbinden. Moschusochsen oder Bisons k├Ânnten mit Zebras tauschen.
Aber f├╝r weiter Ausf├╝hrungen mache ich mal einen Extra-Thread auf.
(22.10.2009, 09:17)
Holger Wientjes :   Gab┬┤s nicht ┬┤mal Bestrebungen zur Errichtung einer Rheinischen Republik... ?!

Na ja, ich hoffe, so schlimm ist┬┤s nicht !
(22.10.2009, 00:13)
Michael Mettler :   @Holger: Falls die Ursprungsplanung des Hippodoms wenigstens in landschaftlicher Hinsicht beibehalten wird, sollte sich ja das Thema Wasser au├čerhalb des Geb├Ąudes fortsetzen. Dann w├Ąre es schon mal ratsam, dortige Teiche zu bewahren...!

Das mit dem Bundesland sieht der durchschnittliche K├Âlner vielleicht anders - wenn die Klischees ├╝ber die einzig wahre Rheinseite und das Selbstverst├Ąndnis ihrer Bewohner stimmen sollten (ich beziehe meine Kenntnisse dar├╝ber ├╝berwiegend aus der j├Ąhrlichen "Stunksitzung"...), f├Ąhrt der wohl kaum nach Gelsenkirchen, das liegt doch weit auf der "sch├Ąlen Sick" :-)
(22.10.2009, 00:05)
Holger Wientjes :   Ich finde EINE Bootsfahrt pro Bundesland reicht... !

Einbindung der Wasserfl├Ąchen als Gehegegr├Ąben o.k. Aber bitte behutsam. Keine neuen Riesenbauten mehr.
(21.10.2009, 23:51)
Michael Mettler :   Wenn ich mir den aktuellen Zooplan von K├Âln ansehe (http://www.koelnerzoo.de/fileadmin/templates/img/illu/zooplan_gross.jpg), dann g├Ąbe es in Sachen Wasserfl├Ąche noch eine ganz andere M├Âglichkeit: Verl├Ąngern wir doch mal den Wasserlauf, der jetzt vom Flamingoteich am Okapigehege im Uhrzeigersinn bis zu den Przewalskipferden verl├Ąuft, weiter durch die Saiga-Anlage (jetzt leer), die Zebra-Anlage (wird geleert, wenn die Afrika-Savanne entsteht) und an den Okapis vorbei zum Ausgangspunkt zur├╝ck, dann w├Ąre sogar eine publikumswirksame Bootsfahrt ├í la Hannover umsetzbar. Aber selbst ohne eine solche bin ich der Meinung, dass sich die vorhandenen Wasserfl├Ąchen in Neugestaltungen einbeziehen lie├čen und nicht unbedingt zugesch├╝ttet m├╝ssten. Warum sollten sie nicht - wie auch jetzt schon zum Teil - als Wassergr├Ąben f├╝r Gro├čanlagen dienen?
(21.10.2009, 23:45)
Holger Wientjes :   F├╝r kleinere Gehege, die man hier und da f├╝r kleine Arten in die Landschaft einstreuen k├Ânnte, ist vielleicht noch Platz. Weitere Grossprojekte a la Elefantenhaus w├╝rden aber den Parkcharakter gewaltig st├Âren und wohl auch auf Kosten von Vogelarten errichtet werden.
(21.10.2009, 20:35)
Thomas Schr├Âder :   so verschieden sind die menschen. bei teichen von der kamelanlage bis zum m├Ąhnenwolfgehege sehe ich sehr wohl noch streichm├Âglichkeiten. der eintausch des gro├čen teiches gegen eine hervorragende elefantenanlage mu├č in k├Âln kein einzelfall bleiben. ;-)
(21.10.2009, 19:44)
Holger Wientjes :   @Niedersachse: Klingt gut !

@Th. Schr├Âder: Also ich m├Âchte nicht auf die sch├Ân angelegten ruhigen Teichanlagen (ob denkmalwert oder nicht) verzichten. Dieser Bereich des Zoos macht u.a. auch seinen ganz eigenen Charakter aus !
Wenn ich grosse Afrikaanlagen sehen m├Âchte, dann fahre ich nach M├╝nster, Gelsenkirchen, Osnabr├╝ck, Hannover, Berlin, Leipzig,...
(21.10.2009, 19:35)
Niedersachse :   Man will wohl an Spitzm├Ąuler festhalten. Allerdings kommen erst zum Bullen neue Tiere wenn man den Bereich um das alte Elefantenhaus neugestaltet.
(21.10.2009, 18:22)
Gudrun Bardowicks :   Ich vermute allerdings, dass auch K├Âln zuk├╝nftig Breitmaulnash├Ârner halten wird, falls er nach der Abgabe des Spitzmaulnashornes wieder Nash├Ârner zeigen will, da man Breitmaulnash├Ârner gut auf einer gro├čen Savannenanlage, die ja in K├Âln geplant ist, zusammen mit Impalas, Giraffen und m├Âglicherweise Zebras halten kann, wenn man einen Anlagenteil mit Pollern, durch die die Nash├Ârner nicht gehen k├Ânnen, abteilt. Spitzmaulnash├Ârner werden bisher kaum auf Gemeinschaftsanlagen gehalten.

Vielleicht wird man sich aber auch f├╝r Panzernash├Ârner entscheiden, die man ebenfalls beispielsweise mit HZA und Nilgau vergesellschaften k├Ânnte. Ich wei├č allerdings nicht, ob eine weitere Asienanlage geplant ist.
(21.10.2009, 17:45)
Thomas Schr├Âder :   - SIND kattas nicht lemuren?...
- gegen├╝ber der zebras/strau├čen (ehemals kasuar?) waren vor zwei wochen die pudus ausgeschildert, also damals noch nicht abgegeben.
- wenn k├Âln weitere denkmalunwerte teiche reduziert, um attraktivere bereiche (z.b. savannenanlage) gestalten zu k├Ânnen, dann begr├╝├če ich das aufs ├Ąu├čerste!! und dass die denkmalunwerte, absolut h├Ą├čliche ex-eisb├Ąrenanlage wegsaniert wird bzw teilabgerissen, begr├╝├če ich ebenso und wei├č mich nicht allein mit dieser meinung. zoos k├Ânnen nicht alle alten (schweine-)h├Ąuser behalten, denn ihr hauptexistenzgrund liegt in einer tiergerechten tierhaltung und nicht in der dokumentation des architektonischen verlaufs eben dieser tierhaltung.
den ruf nach neuer f├╝hrung des zoos kann ich ebenso keineswegs nachvollziehen, nachdem die jetzige f├╝hrung noch keine zeit hatte, sich zu bew├Ąhren. nur, weil man vielleicht die ersten entscheidungen dieser f├╝hrung nicht nachvollziehen kann, sollte man nicht sofort nach abl├Âse schreien. ich hoffe f├╝r sie, da├č sie in IHREM arbeitsfeld l├Ąnger zeit haben, sich zu bew├Ąhren...
(21.10.2009, 17:00)
Michael Mettler :   Ich schlie├če mich der Vermutung von IP66 an, dass vielleicht manche Gehege schon im Hinblick auf Umgestaltungspl├Ąne ger├Ąumt werden, wenn sich gerade eine M├Âglichkeit zur Abgabe ergibt oder eine Art ausstirbt - siehe Magdeburg. Und ich m├Âchte fast wetten, dass auch die Tage der Haltung von Moschusochse und Bison gez├Ąhlt sind (Stichwort Afrika).

@Anna Lena Stephan: Kattas SIND Lemuren :-) Und da erlaube ich mir einen weiteren Tipp: Egal, mit welcher Art, auch K├Âln wird sich vermutlich der Mode begehbarer Lemurenanlagen nicht verschlie├čen...
(21.10.2009, 16:57)
Sacha :   @Anna Lena Stephan: Nasenb├Ąren statt Grizzlys, Kattas statt Kleideraffen - wow, was f├╝r ein Gewinn! Schade sind die Zwergotter und Erdm├Ąnnchen bereits vorhanden, sonst h├Ątte man f├╝r die die Gehege der Bucharahirsche und Sclaters Makis r├Ąumen k├Ânnen. (Achtung: Ironie)

PS: Unter den besonderen Abgaben der letzten zwei bis vier Jahre w├╝rde ich auch die Bengalengeier listen.
(21.10.2009, 16:30)
Holger Wientjes :   Ja jetzt hast Du mich aber ganz sch├Ân runtergezogen mit Deiner Prognose ! :-(

Die Hoffnung stirbt zuletzt !!!
Und ich hoffe, dass sich der K├Âlner Zoo in Zukunft (vielleicht unter neuer F├╝hrung ?) wieder Durchschnitt abheben wird ! Noch liegt er aus meiner Sicht dar├╝ber. Nicht zuletzt wegen der Vogelsammlung und des Aquariums.
(21.10.2009, 16:02)
Anna Lena Stephan :   @ Holger Wientjes: Die einen sind optimistisch, die anderen pessimistisch...

Ich erg├Ąnze meinen Beitrag mal um Arten, die wahrscheinlich kommen werden:
Nasenb├Ąren auf die Grizzly-Anlage
Kattas, vielleicht statt Lemuren oder Kleideraffen
Einzelne Zebras statt Nash├Ârner
Streichelzoo statt M├Ąhnenwolf
Stelzv├Âgel in der Saiga-Anlage
Reste der Seel├Âwen in der Flusspferdanlage (Hoffentlich mit erh├Âhtem Zaun)

(21.10.2009, 15:52)
Holger Wientjes :   Sind ├╝berhaupt keine Pudus mehr da ???

Also nach dem Ableben der Grizzlies hoffe ich mal auf eine neue B├Ąrenart. Brillenb├Ąren oder vielleicht auch Kragenb├Ąren w├Ąren ja nicht verkehrt.

Ebenso hoffe ich, dass man eins der (ehemaligen ?) grossen Aush├Ąngeschilder des Zoos, n├Ąmlich die Lemuren, nicht weiter vernachl├Ąssigen wird !

Auch denke ich mal, dass ├╝ber kurz oder lang wieder eine Nashornart (bitte keine weiteren Breitm├Ąuler f├╝r NRW !)Einzug halten wird, wenn entsprechende Anlagen zur Verf├╝gung stehen.

Aber im Moment scheint mir die ganze Situation in K├Âln, so weit ich das beurteilen kann, auf lange Sicht nicht sonderlich durchdacht zu werden/worden zu sein.
(21.10.2009, 15:03)
IP66 :   Ich bin mir nicht sicher, ob es sich bei dem angek├╝ndigten Besatz der M├Ąhnenwolfanlagen um eine auf Dauer angelegte L├Âsung handelt. In Verbindung mit der Zuchtverhinderung bei den Bucharahirschen k├Ânnte ich mir auch ein Freir├Ąumen der von der Zooleitung f├╝r die nach wie vor geplante Afrikasavanne denken, die sich von den denkmalwerten Teichen bis zur im Teilabri├č befindlichen ebenfalls denkmalwerten Eisb├Ąrenanlage erstrecken soll. Da die Puduanlagen am Eingang ebenfalls ger├Ąumt wurden, stehen dort mehrere Stelzvogelanlagen nebst Warmhaus bereit, die bislang nur mit dem Nachwuchs von Marabus und Schwarzst├Ârchen best├╝ckt sind bzw. leer stehen. Es w├Ąre ein Leichtes, hier Ducker oder ein bis zwei neue Kranicharten unterzubringen.
(21.10.2009, 14:36)
Anna Lena Stephan :   Ich fasse zusammen:
Abgegeben / abgetreten in 2008/2009:
M├Ąhnenwolf
Pudu
Saiga
Kragenb├Ąr
Helmkasuar
Zwergkrallen├Ąffchen
Seehunde
Zwergpinguine
Kakadus

Ich prognostiziere au├čerdem f├╝r die n├Ąchste Zeit den Wegfall von:
Grizzlys
Nashorn
S├Ąmtliche Lemuren
Vor├╝bergehend Seel├Âwen
Kleideraffen

War nicht in der heutigen Marabuanlage auch mal eine Raubtierart drin. Kann mich dunkel erinnern, dass dort so ein Holzzebra am Draht f├╝r Futterjagd hing?
(21.10.2009, 14:32)
Sacha :   Also wenn wir hier schon am w├╝nschen sind, dann w├╝nsche ich mir f├╝r K├Âln "ganz einfach" einen neuen Import Saigas....:)

Im Ernst: Sehe es wie Holger. Was hatte K├Âln f├╝r Rarit├Ąten, da kommt mir jetzt noch das Augenwasser.
(21.10.2009, 14:16)
Laurenz Gewiss :   eine andere Raubtierart wie zB Rothunde f├Ąnde ich ebenfalls gut, allerdings halte ich Kropfgazzellen f├╝r die alte Saigaanlage f├╝r eine sehr gute Idee.
(21.10.2009, 13:40)
Holger Wientjes :   @M. Schmidkunz: Dem kann ich mich nur anschliessen. Ich habe das Gef├╝hl, dass der grosse K├Âlner Zoo im Moment immer mehr "verarmt".
(21.10.2009, 13:38)
Mirko Schmidkunz :   Ich w├╝nschte mir Bantengs f├╝r die Saiga-Anlage und f├╝r die M├Ąhnewolfanlage Rothunde oder Hy├Ąnen. Ich finde, Rotducker bezaubernd, aber K├Âln kann sie problemlos bei den Okapis unterbringen und Kraniche hat K├Âln schon genug. Man w├╝rde hier zu wenig aus den M├Âglichkeiten herausholen.
(21.10.2009, 13:32)
Laurenz Gewiss :   ich war am Wochenende selber nochmal im Zoo und habe ebenfalls das Schild bei der Leopardenanlage gesehen, allerding muss mindestens das M├Ąnnchen schon wieder die Anlage bezogen haben.
Das Paar wahr wohl aus welchem Grund auch immer in der Quarant├Ąnestation.
(21.10.2009, 13:16)
Laurenz Gewiss :   ich wei├č nur, dass er in den Zoo Peking abgegeben wurde....
(20.10.2009, 20:23)
Holger Wientjes :   Ach, ist das Tier schon abgegeben worden ?!?

Ich hoffe nur, es ist ┬┤ne akzeptable neue Unterbringung in die er abgegeben wurde.
China entwickelt sich ja zum Auffanglager nicht mehr gewollter deutscher Zootiere...


(20.10.2009, 20:14)
Laurenz Gewiss :   in der alten M├Ąhnenwolfanlage(der ist mitlerweile in China, die momentan leer steht(au├čer das im Momentim Vork├Ąfig ein W├╝stenbussard flattert)
werden wohl Rotducker und Kraniche einziehen
(20.10.2009, 18:45)
Michael Mettler :   Habe gerade festgestellt, dass ich die Idee mit den Hirschziegenantilopen in diesem Thread vor fast vier Jahren schon mal ge├Ąu├čert hatte... :-)
(12.10.2009, 20:34)
Sven P. Peter :   Eben, und grade Bindu soll ja nicht der einfachste sein.
(12.10.2009, 20:16)
Michael Mettler :   @Sven: OK, ausschlie├čen l├Ąsst sich sowas nat├╝rlich nie. Aber es gibt auch Gegenbeispiele; im Safaripark G├Ąnserndorf z.B. wurden Asiatische Elefantenk├╝he, von denen eine "nicht ganz ohne" gewesen sein soll, zusammen mit Schottischen Hochlandrindern und M├Ąhnenschafen gehalten. Andersrum hat selbst eine 20-Hektar-Anlage den fr├╝heren Afrikanerbullen in Cabarceno nicht davon abgehalten, auch mal einen Wasserb├╝ffel oder eine Elefantenkuh zu t├Âten.
(12.10.2009, 20:12)
Sven P. Peter :   Nachdem Elefantenkuh Jenny dort ankam machte sie dem Nebenbesatz die H├Âlle hei├č, soweit ich wei├č.
(12.10.2009, 18:57)
Michael Mettler :   Ach so, ich dachte, man habe lediglich die Nachbaranlage f├╝r die Vergr├Â├čerung der Elefantenanlage geleert. Wie ├Ąu├čerten sich denn die Vergesellschaftungsprobleme dort?
(12.10.2009, 18:39)
Sven P. Peter :   In Heidelberg wurde doch auch die Vergesellschaftung wieder abgebrochen, trotz enormer Schnelligkeit.
(12.10.2009, 17:28)
Michael Mettler :   @Sven: Eines der schnellsten Landtiere der Welt sollte in der Lage sein, im Zweifelsfall einem Elefanten zu entkommen. Voraussetzung w├Ąre allerdings eine gesteuerte Wurfsaison der HZA, so dass in der Zeit abliegender Kitze der Durchgang gesperrt werden k├Ânnte, bis die Jungtiere aus dem Abliegealter heraus sind.
(12.10.2009, 15:01)
Sven P. Peter :   Ich denke nicht, dass es f├╝r die HZAs so gesund w├Ąre einen Durchbruch zur Elefantenbullen-Anlage mit Bindu zu haben.
(12.10.2009, 14:18)
IP66 :   Das wurde schon vor einiger Zeit erwogen. Im Grunde leben die Hirschziegenantilopen ja auf einer Anlage des Hirschreviers, in die zun├Ąchst die Rentiere versetzt wurden, die bis dahin in den Huftieranlagen des Panoramas untergebracht waren, zu denen auch die Freisichtgehege f├╝r Eisb├Ąren und Paviane z├Ąhlte.
Ich w├╝rde es aber f├╝r unklug halten, sich in der derzeitigen Situation noch eine Baustelle zu leisten, auch wenn sie an einem der weniger begangenen Wege liegt.
(12.10.2009, 13:48)
Sacha :   @MM: Du bist mir gedanklich wieder einmal einen Tick voraus..:)
(12.10.2009, 13:05)
Michael Mettler :   W├Ąre es baulich bzw. von der Lage der Gehege her m├Âglich, das bisherige Saiga-Gehege mit dem Elefantenpark so zu verbinden, dass man dort die Hirschziegenantilopen unterbringen und ihnen durch schmale Zug├Ąnge die zus├Ątzliche Nutzung des Elefantengeheges erlauben k├Ânnte?
(12.10.2009, 12:40)
IP66 :   Wenn meine Informationen stimmen, will man auch dort umgestalten. Damit besteht die Gefahr, da├č zu den vielen Baustellen und Leerst├Ąnden im Jubil├Ąumsjahr noch ein weiterer hinzukommt.
(12.10.2009, 11:22)
Anna Lena Stephan :   Das Gehege befindet sich eh an einer ung├╝nstigen Stelle, da dort sehr wenig Leute vorbei gehen. Von daher w├╝rde dort ein Leerstand nicht so auffallen. Bei all den "Baustellen" des K├Âlner Zoos vielleicht nicht die schlechteste Entscheidung.
(11.10.2009, 20:22)
IP66 :   Ich k├Ânnte mir eine Nutzung der Anlage durch Kropfgazellen durchaus vorstellen - wenn ich allerdings an die angek├╝ndigten Bergtapire oder Kattas denken, so w├╝rde ich mich nicht wundern, wenn man noch lange auf die Tiere warten mu├č oder man letztendlich zu anderen, wom├Âglich weniger praktikablen L├Âsungen realisiert wird.
Am allerliebsten w├Ąre es mir nat├╝rlich, wenn man dort, wo viel Infrastruktur und Erfahrung in Sachen Saigaantilopen besitzt, auch solche h├Ąlt - doch deren Beschaffung d├╝rfte gro├čes Engagement und viel Phantasie erfordern, wenn sie nicht v├Âllig unm├Âglich ist.
(10.10.2009, 10:54)
Gerrit Wehrenberg :   Na Herzlichen Gl├╝ckwunsch ...!
N├Ąchste Woche fahre ich zum ersten Mal in den K├Âlner Zoo - und jetzt schickt der Zoo seine Zwergpinguine nach Wuppertal und der letzte Saiga-Bock in ganz Westeuropa segnet das Zeitliche! Warum nur ... :-(
(09.10.2009, 23:02)
Bj├ÂrnN :   Als Nachfolger f├╝r den Saigabock sind Persische Kropfgazellen im Gespr├Ąch.
(09.10.2009, 22:52)
Laurenz Gewiss :   der alte Saigaantilopenbock ist diese woche gestorben und somit f├Ąllt diese Haltung weg
neue Tiere wird amn ja wohl nicht mehr kriegen k├Ânnen
(09.10.2009, 22:00)
Thomas Schr├Âder :   Am Donnerstag war das Gehege besetzt mit einem sehr mageren Persischen Leopardenkater.
(04.10.2009, 22:42)
Ingo Rossi :   Bei einem heutigen Kurzbesuch im K├Âlner Zoo war das Leopardengehege leer und ein handgeschriebenes Schild "Gehege unbesetzt" war an der Scheibe zu lesen. Wei├č jemand mehr?
(04.10.2009, 20:28)
IP66 :   Immerhin startet die Zooleitung trotz nicht allzu langer Amtszeit jetzt schon den zweiten versuch, diesen Bereich neu zu "gestalten" - und erkl├Ąrt zugleich, da├č das alles doch nur provisorisch gemeint ist und man f├╝r das Gel├Ąnde noch viel prachtvolliere Ideen entwickle ...
Das Alleinstellungsmerkmal Zwergpinguine hat man dauerhaft nach Wuppertal verlagert. Ob die Statik der noch besetzten Humboldtpinguinanlage die Abrisse vertr├Ągt, ist unklar.
(02.10.2009, 10:42)
Laurenz Gewiss :   werde die Zwergpinguine dort dauerhaft bleiben?
(01.10.2009, 18:44)
Anna Lena Stephan :   Die Zwergpinguine wurden Wuppertal ├╝bergeben (siehe "Zoo Wuppertal"). Wahrscheinlich wird also dieser Teil des Geb├Ąudes ebenfalls abgerissen. Mal abgesehen, dass ich den Abriss auch schade finde, wundere ich mich schon: Erst auff├╝llen, Vogelh├╝tten bauen und dann doch teilweise abrei├čen??? Da h├Ątte man ja auch direkt ganz abrei├čen k├Ânnen (und f├╝r ONB dorthin eine Achterbahn bauen, um mal ganz sarkastisch zu sein).
K├Âlner sind ja manchmal wirr im Kopf, aber so sehr...?
(01.10.2009, 16:54)
IP66 :   Der Abri├č des denkmalwerten Polariums wird fortgesetzt: Derzeit ist man damit befa├čt, die D├Ącher zwischen Pinguinanlage und Klimakammer zu demolieren. Da als Begr├╝ndung f├╝r die sehr begrenzte Vertragsverl├Ąngerung der derzeitigen Zooleitung zu lesen war, es anfallende Bauarbeiten im Zoo seien nicht ausgeschrieben worden, mag von Interesse sein, da├č die Abrisse von einer im k├Âlner Milieu gut vernetzten Firma ausgef├╝hrt werden und kein Baustellenschild zu sehen ist.
(30.09.2009, 10:30)
IP66 :   Ich f├╝rchte, es handelt sich um eine der Ideen, die man erst beim scheibchenweisen Umbauen entwickelt hat und die man mit der Bemerkung rechtfertigt, man w├╝rde das Ganze, wenn denn der gro├če Masterplanzoo kommt, ohnedies wieder abbrechen ...
(21.09.2009, 19:08)
Anna Lena Stephan :   Das stimmt... Zwei Pfleger, die eine halbe Stunde lang "Lotti fein, Lotti komm!" rufen, w├Ąhrend der Papagei sie offensichtlich verstanden hat, aber ignoriert, waren durchaus sehenswert.

Das Boot hat mich auch irritiert. Ist das eine Hommage an die alte Nutzung der Anlage oder kommt dort doch am Ende wieder Meeresgetier rein?
(21.09.2009, 14:47)
IP66 :   Zumindest als Besch├Ąftigungsprogramm f├╝r ansonsten ├╝berfl├╝ssige Pfleger scheint sich der denkmalpflegerisch verheerende Neubau zu bew├Ąhren - auch das Publikum schaut interessiert zu, wenn ein Pfleger allerlei Methoden versucht, einen renitenten Vogel, der das Umfeld der Anlage reizvoller findet, wieder zu k├Ąfigen ...
(21.09.2009, 14:15)
Ralf Sommerlad :   @MM: Interessanter Ansatz f├â┬╝r ein Riesenschlangentraining...
@Anna Lena Stephan: Ich hab die Flugschau noch nicht gesehen, aber vermutlich h├â┬Ątte ich mich schwerlich darauf konzentrieren k├â┬Ânnen ob der fantasievollen Bootskontruktion auf der Anlage, die mich seit Tagen besch├â┬Ąftigt. Ich weiss nicht, wer auf die Idee kam - aber ich hoffe, er/sie ist mittlerweile entlassen.
(21.09.2009, 11:19)
Michael Mettler :   P.S. F├╝hrt eigentlich irgendein Zoo eine Riesenschlange vor, die quasi im Gegenzug einen Pl├╝schvogel "erw├╝rgt"...? :-)
(20.09.2009, 09:35)
Michael Mettler :   Walsrode f├╝hrt einen Sekret├Ąr als Schlangent├Âter vor...
(20.09.2009, 01:00)
Karsten Vick :   Im Vogelpark Marlow ist eine Seriema darauf dressiert, Gummischlangen in der Show zu t├Âten. Bei meinem letzten Besuch war dieser Vogel in der begehbaren Totenkopf├Ąffchenanlage und hatte von einem Besucher einen kleinen Stoffteddy erbeutet und war dabei, ihn auf dem Boden totzuschlagen. Das war ganz witzig - nur nicht f├╝r den Bestohlenen...
(19.09.2009, 23:19)
Anna Lena Stephan :   Ich war heute im Zoo und habe das Ende der Flugschau gesehen: Ein Lachender Hans, der eine Gummischlange erlegte (ich nehme an, dass sie aus Gummi war, denn sie war steif) und immer wieder gegen einen Ast schlug. Auf Zuruf und mit einer Maus als Lockmittel kam er zur├╝ck zum Pfleger. Lotti, ein Ara, dachte dagegen nicht daran, zum Pfleger zur├╝ck zu kommen. Sie hat in einem Ahornbaum gesessen und sich an den Samen g├╝tlich getan, w├Ąhrend zwei Pfleger sie lockten. Wahrscheinlich sitzt sie jetzt noch da...
Erstaunliche Flugschau, zumindest von den Arten her.
(19.09.2009, 16:58)
IP66 :   Dem Zoo droht neues Ungemach: Die Kulturstiftung der Stadtsparkasse, j├╝ngst dadurch bekannt geworden, da├č ihr Vorsitzender einen Doktortitel f├╝hrte, den er nicht legal erworben hat, stellt nach Meldung einer Lokalzeitung 70.000 Euro f├╝r die "Erneuerung" der Seel├Âwenanlage zur Verf├╝gung. Zu Zeiten von Herrn Nogge h├Ątte ich mich ├╝ber die Zuweisung gefreut, zumal ja die Anlage tats├Ąchlich wieder einmal neu abgedichtet und entrostet werden sollte. Der Umgang der Zooleitung mit der ├╝berlieferten denkmalwerten Substanz und deren Neubauaktivit├Ąten lassen wecken bei mir aber eher die Furcht, da├č nach Schweine- und S├╝damerikahaus sowie der Afrikaanlage nun das n├Ąchste Opfer auf der Abschu├čliste steht und der Zoo dadurch ganz erheblich an Attraktivit├Ąt verliert.
(02.09.2009, 10:51)
IP66 :   Der sukzessive Abri├č des denkmalwerten Polariums setzt sich also weiter fort, wobei ich es besonders unsch├Ân finde, da├č die Ersatzbauten weniger den Anspr├╝chen von Tiergartenarchitektur als einer Art Kleing├Ąrtner├Ąsthetik folgen. So wird die Gesellschaft eines Denkmals beraubt und erh├Ąlt als Ersatz Kollektionen von Baumarkprodukten.
(28.08.2009, 11:21)
Anna Lena Stephan :   Ich war am Wochenende in K├Âln.
Am S├╝damerikahaus hat sich nichts ge├Ąndert. Im Helmkasuar-Gehege lebt ein Pudu, im Pudu-Gehege junge Marabus.
F├╝r die Greifv├Âgel auf der ehemaligen Eisb├Ąr-Anlage ist ein Holzstall einstanden (in den man nicht hineinsehen kann), das alte Mutter-Kind-Abteil wird abgerissen. Hippodom w├Ąchst und gedeiht.
Die Bartaffen sind im neuen Innengehege. Im Au├čengehege des S├╝damerikahauses waren zwei Br├╝llaffen.
(27.08.2009, 17:54)
IP66 :   Die Insel kann man heute noch bestaunen, und vielleicht gibt es die Kondore, die nach Aufgabe der Teichhaltung in die Au├čenk├Ąfige des heutigen S├╝damerikahauses umsiedelten, bevor Herr Nogge sie abgab, auch noch irgendwo.
In den k├Âlner Teichen, deren Gestalt noch auf die Zeiten der Direktoren Bodinus und Funck zur├╝ckgehen und die zum denkmalwerten Bestand des Zoos z├Ąhlen, gibt es noch eine Reihe solcher Inseln: Zum Teil bestanden sie von Anfang an, zum Teil wurden sie von Herrn Windecker aufgesch├╝ttet oder vergr├Â├čert, um dort diverse Tiere, vor allem Affen, aber eben auch die Kondore zu halten. Das Problem bestand darin, da├č der Zoo seit der Gr├╝ndung ├╝ber ausgedehnte Greifvogelanlagen verf├╝gte, deren zweiter Vertreter allerdings der "Freilegung" des Affenfelsens und dem Anschlu├č der Afrikaanlage geopfert worden war. Da zudem im alten Vogelhaus wegen der Menschenaffenhaltung ein K├Ąfig nach dem anderen fortfiel, sah man sich einem ausgepr├Ągten Volierenmangel gegen├╝ber, der das Kondorexperiment nahelegte. In der Perspektivplanung waren Greifvogelvolieren auf jenem Gel├Ąnde vorgesehen, auf dem jetzt der Katzentunnel mit den Leopardenanlagen steht, doch diese wurden nie gebaut.
(27.08.2009, 12:03)
Michael Mettler :   In K├Âln wurde in den 60er Jahren mal der Versuch gemacht, Andenkondore im Freiflug zu halten, aber wohl recht bald wieder abgebrochen. Ich hatte mal gelesen, dass das Kondorpaar danach auf einer Insel in einem der Zooteiche untergebracht wurde. In einer Zoobrosch├╝re von ca. 1967 fand ich nun gerade das nebenstehende Foto, auf dem diese - recht kleine und spartanisch gestaltete - Insel im Hintergrund der Pelikane zu sehen ist.
(19.08.2009, 19:35)
Laurenz Gewiss :   kann mir jemand noch meine fragen beantworten das w├Ąre nett
wie verl├Ąuft die entwicklung des neuen jungen denn ich war bis jetzt nicht in der lage selber noch mal in den zoo zu gehn!?
(15.08.2009, 00:08)
Dennis Ismer :   Elefantenbaby Nr. 4 ist da!!! Name:┬äKhin Yadanar Min┬ô (burmesisch f├╝r: siegreiches Juwel)
Mutter: Aye Shan May
(30.07.2009, 17:56)
Laurenz Gewiss :   also ich war heute im K├Âlner zoo und habe einiges festgestellt:
aslo die geiervoliere vor dem regenwald haus wird nun von 2 nimmersattstorchen besiedelt was ich pers├Ânlich sehr schade finde da kich mir etwas besseres daf├╝r h├Ąte vorstelln k├Ânnte
dann habe ich im regenwaldhaus njur noch ein en doppelbhornvogel gesehn wei├č jemand was genaueres dar├╝ber weil bei meinem letzten besuch war es auch nur noch einer
dann gabs ansonsten nichts viel neueres zu berichtenw asich jetzt mitbekommen habe mal abgesehn dav on das das hippodom w├Ąchst und gedeiht
(20.07.2009, 22:31)
Michael Mettler :   Spontan wollte ich eben antworten, dass ich bei Sitatunga/Pavian um die Sitatungak├Ąlber (Ablieger!) f├╝rchten w├╝rde. Andererseits scheinen Mantelpaviane in anderen Zoos M├Ąhnenschafl├Ąmmer in Ruhe zu lassen - das sind zwar Nachfolger, aber irgendwann legen die sich ja auch mal hin, und Paviane w├Ąren durchaus auch flink genug, um zu jagen. Aber wenn der Zoo ein relativ lebensraumgerechtes Szenario bieten will, passt der Mantelpavian als Gebirgs- und Trockensavannen- bis Halbw├╝stenbewohner nicht gerade gut zu den anderen Arten.
(19.07.2009, 12:01)
Anna Lena Stephan :   Ist denn eine Haltung Flusspferd-Sitatunga-Pavian v├Âllig ausgeschlossen? Die K├Âlner h├Ątten den Vorteil, dass sie sehr aggressive Pavianindividuen nicht dazu nehmen m├╝ssten.
Vielleicht w├Ąre es ja auch m├Âglich, die Erdm├Ąnnchen aus der Sondergruppe im Onagerstall mit den Flusspferden zu vergesellschaften.
(19.07.2009, 10:27)
Laurenz Gewiss :   also was ich bis jetzt gesehen habe war nur die gemeinschaftshaltung von zwergflusspferden und rotscheitelmangaben
(18.07.2009, 20:55)
Andr├ę Haubrich :   Im Prinzip w├Ąre da gut eine Kombi aus Mantelpavian und Flusspferd machbar.
Damit bek├Ąme man den Pavianfelsen deutlich leerer und die Flusspferde h├Ątten Gesellschaft.
Die Nachteile: Die Sitatungs k├Ânnten nicht mehr auf die Anlage und es m├╝sste eine deutlich sichere und h├Âhere Gehegebegrenzung geben.
Aber eine Idee wie in Augsburg (unten Palisadenzaun, oben hoher Elektrozaun) w├Ąren denkbar. Bei Meerkatzen oder Mangaben w├Ąre die Begrenzung noch komplizierer, sonst f├Ąnde ich die sch├Âner. Wenn f├╝r die Die Mantelpaviane ein Abnehmer gefunden h├Ątte oder so aufgeteilt w├╝rde, dass auf beiden Paviangehegen kaum Nachzuchten kommen, der Bestand sich stark verkleinert und man sp├Ąter nur den Pavianfelsen mit niedrigenm Besatz nutzen k├Ânnte, w├Ąre der Wechsel auf Drills m├Âglich.
(18.07.2009, 13:57)
Anna Lena Stephan :   W├Ąre nicht eine Gemeinschaftshaltung Affen-Flusspferde denkbar? Affen (ich denke da an kleinere Arten) sind ja wahrscheinlich f├╝r ein Flusspferd zu schnell, und sowieso eher selten auf dem Boden. Das w├╝rde zwar nicht dem Geokonzept entsprechen, aber ich stelle es mir interessant vor.
(18.07.2009, 12:38)
IP66 :   Man h├Ârt ab und an von einigen Pl├Ąnen, wobei gerade die Zooleitung sich diesbez├╝glich wenig Beschr├Ąnkungen aufzuerlegen scheint. Allerdings kommt selbst in so einfach Fragen wie der Verlagerung der Onager auf die alte Reitbahn (heute Alpakas) nicht so voran, wie man das ank├╝ndigt, was in diesem Fall dazu f├╝hrt, da├č die Verkehrsbetriebe mit ihrem Haltestellenneubau begonnen haben, ohne da├č die Tiere, wie angek├╝ndigt, wegen dieser Arbeiten umgesiedelt wurden. Insofern w├╝rde ich mich nicht wundern, wenn das Projekt noch auf irgendeine Weise verfolgt wird. Offiziell ist allerdings der Masterplan, der nie publiziert wurde, via Pressemeldung als undurchf├╝hrbar kassiert worden, was man so interpretieren kann, da├č das Projekt nicht mehr verfolgt wird.
(18.07.2009, 10:51)
Mirko Schmidkunz :   Ich w├╝rde mir w├╝nschen, dass der Zoo in K├Âln die Zahl an Kleinraubtieren erh├Âht. Man hat sechs Arten, von denen aber nur zwei besonders selten sind. Genauso wie in Heidelberg k├Ânnte man doch ├╝ber die gesamte Fl├Ąche verteilt kleine Anlagen erbauen und die Auswahl an Arten ist doch sehr gro├č.
(18.07.2009, 09:42)
Michael Mettler :   @Henry Merker: Antwort siehe Waldbock-Thread.
(17.07.2009, 14:18)
Henry Merker :   @Michael Mettler:
Das kann durchaus hinhauen; wenn zum Beispiel das scheue Tiere ein ranghohes war und/oder die anderen Tiere quasi "angesteckt" hat. Der Ersatz ist aber auch was besonderes; Kleine Kudus sieht man nicht ├╝berall. Ich kenne sie nur von Dvur Kralove.
(17.07.2009, 12:32)
Michael Mettler :   @Henry Merker: Wei├č ich nicht. Die Sitatungas bekamen dann zusammen mit weiteren Artgenossen ein eigenes Gehege (heute von den Kleinen Kudus bewohnt). Tats├Ąchlich lautete aber die Begr├╝ndung f├╝r die sp├Ątere Abgabe, dass die Tiere sich immer h├Ąufiger in den Trockengraben der Anlage zur├╝ckzogen und somit "unsichtbar" machten - im Gegensatz zu fr├╝heren Sitatungas des Zoos, also auch hier eher eine individuelle Geschichte.

@IP66: Besteht immer noch der Plan, anstelle des jetzigen K├Âlner Restaurants eine Anlage f├╝r Gorillas und Mandrills zu bauen?
(17.07.2009, 12:18)
IP66 :   F├╝r den Restaurantneubau gab es sogar schon einmal einen Wettbewerb, der allerdings wenig wirklich ├╝berzeugende Ergebnisse erbrachte, weil das geforderte Nutzungsvolumen auf der fraglichen Fl├Ąche kaum unterzubringen war. Zudem wollten dem Neubau mit der Seel├Âwenanlage und dem Nebeneingang zwei weitere Baudenkm├Ąler geopfert werden, wobei manche Entw├╝rfe sich bereitfanden, Fragmente der Seel├Âwenanlage auf einer Restaurantterrasse herumstehen zu lassen.
Ich habe allerdings weniger den Eindruck, da├č es der Wunsch, die einmalige, durch die Denkm├Ąler gepr├Ągte Atmosph├Ąre des k├Âlner Zoos zu erhalten gewesen ist, der diesen Restaurantneubau vorerst verhindert hat - vielmehr hat man im Vorfeld des Jubil├Ąumsjahres mit der Raumung des S├╝damerikahauses, den neuen Pl├Ąnen f├╝r das zur H├Ąlfte leer stehende Gro├čtierhaus und einige andere Projekte erheblich mehr Erwartungen erweckt und Projekte angek├╝ndigt, als der Etat hergibt und sieht sich derzeit auch sinkenden Eintrittseinnahmen gegen├╝ber.
(17.07.2009, 11:16)
Henry Merker :   Was das Sitatungaweibchen nach Aufgabe des Versuches immer noch so scheu?
(17.07.2009, 11:12)
Michael Mettler :   Ich habe selbst schon sehen d├╝rfen, wie Flusspferd und Nyala im Berliner Zoo miteinander spielerisch rangeln. Garantie auf Endg├╝ltigkeit gibt es dabei nat├╝rlich ebensowenig wie bei jeder anderen Gemeinschaftshaltung auch, siehe der Baseler Flusspferd/Zebra-Unfall.

Flusspferd/Sitatunga gibt es ├╝brigens bereits in Gelsenkirchen. Hannover wollte die Kombi vor einigen Jahren ebenfalls; sie scheiterte nicht an den Hippos, sondern daran, dass sich die weibliche Sitatunga als sehr scheu erwies und sich mehrfach einen Ruheplatz au├čerhalb des Geheges suchte, da es kein Nebengehege gab. Der Versuch wurde deshalb sehr bald beendet, ich habe die Kombi damals gar nicht erst zu Gesicht bekommen.
(17.07.2009, 10:56)
Henry Merker :   Dies w├╝rde ich so weit auch best├Ątigen. Bislang hatte ich nur einmal das Gl├╝ck, beide Tierarten auf der Au├čenanlage zu sehen. Da hat ein junges Hippo mit einem der Nyalas gespielt. Ansonsten habe ich keine weiteren Interaktionen der beiden Tierformen beobachten k├Ânnen, da die Nyalas nicht auf dem Hippogebiet zu sehen waren.
Auf jeden Fall sind, wenn man schon Nilpferde mit Sitatungas, Nyalas oder anderen Huftieren vergesellschaften m├Âchte, Bereiche zu schaffen, die ausreichend gro├č sind, von den Nilpferden nicht aufgesucht und n├Âtigenfalls vom Hippobereich abgetrennt werden k├Ânnen, zu bevorzugen. So wie ich den k├Âlner Plan interpretiere, wurde dies ja so geplant.
(17.07.2009, 10:50)
Mel :   @Sacha: als nach all den Jahren k├Ânnte man grob zusammen gefasst sagen das sich die Jungtiere bzw Halbstarken ab und an f├╝r die Nyalas interessieren. richtige Auseinandersetzungen gab es meines wissens nach nicht wirklich. Allerdings haben die Nyalas auch einen teil der Aussenanlage f├╝r sich alleine, da dieser nicht f├╝r die Hippos erreichbar ist.
(17.07.2009, 10:08)
Sacha :   @Henry Merker: Im Zoo Berlin leben die Flusspferde ja schon seit Jahren mit den Flachlandnyalas auf der Aussenanlage. Die Nyalas haben auch immer wieder Junge. Was weiss man von dort ├╝ber interspezifische Auseinandersetzungen?
(17.07.2009, 09:56)
Anna Lena Stephan :   Die Anlage erschien mir nicht als zu gro├č, sondern relativ ungenutzt , vor allem im Luftraum. Aber wenn es so ist, wie Christian Badneck beschreibt, k├Ânnte daraus wirklich was Gutes werden. Dass ich Krokodile relativ langweilig finde ist dagegen mein pers├Ânliches Problem...
(17.07.2009, 09:27)
Henry Merker :   Last but not least:

http://www.youtube.com/watch?v=fGYVZdASgUw
(16.07.2009, 21:51)
Henry Merker :   Zu diesem gerade angesprochenen Thema sie noch folgende Sequenz erw├Ąhnt:

http://www.youtube.com/watch?v=Gp-0BtK1zIk&feature=PlayList&p=B6DDF4A11DC2BB41&playnext=1&playnext_from=PL&index=7
(16.07.2009, 21:42)
Henry Merker :   Nachdem ich mir jetzt noch einmal den von Herrn Christian Badneck eingestellten Plan angesehen habe, erscheint mir die Anlage keineswegs als zu gro├č. Die "linke" Au├čenanlage soll - so viel mir zu Ohren gekommen ist - f├╝r Sitatungas genutzt werden. Wenn ich den Plan richtig interpretiert habe, so kann der Flusspferdlandteil vom Sitatungateil abgetrennt werden. Dies halte ich f├╝r sehr richtig, da neuere Forschungen ergeben haben, dass Flusspferde Allesfresser sind, demnach eine Art Riesenschwein darstellen, wenn man so will. Mit diesen sollen sie ja auch verwandt sein, ber├╝cksichtigt man jetzt mal die neusten Ergebnisse nicht, demzufolge sie (die Flusspferde) den Walen n├Ąher stehen sollen als den ├╝brigen Paarhufern.
Wie dem auch sei, es gibt nicht nur Hinweise, sondern auch Belege daf├╝r, dass Hippos f├╝r Huftiere eine lebensgef├Ąhrliche Gefahr darstellen. Mir ist schon fr├╝her aufgefallen, dass in Dokumentarfilmen Nilpferde fast nie mit anderen Huftieren interagieren, sondern stets unter sich bleiben. Mir selbst sind jetzt jedoch zwei Sequenzen bekannt, wo genau dies geschieht. In beiden F├Ąllen wird die Antilope von Wildhunden in einen kleinen See getrieben, um dort vom Flusspferd get├Âtet zu werden. Eine Sequenz findet man sogar im Internet unter http://www.youtube.com/watch?v=ybrcP4KnhPQ. Die andere, die mir bekannt ist, habe ich vor gar nicht all zu langer Zeit im Fernsehen gesehen (Videoaufnahme). Dort hat das Flusspferd die Antilope sogar gefressen. Auch Aas verschm├Ąhen Hippos nicht (so fressen sie auch Zebras ┬ľ sowohl als Aas wie auch als Lebendfutter). Ganz neu sind solche Erkenntnisse ja auch nicht, werden doch in Afrika die meisten Menschen durch Hippos get├Âtet. Darum bin ich bei Haltungen, die Nilpferde mit anderen Huftieren vergesellschaftet halten, doch skeptisch geworden!
(16.07.2009, 21:38)
Christian Badneck :   @Anna Lena Stephan: Was sonstige Arten im Hippodom angeht sollen wohl Schildkr├Âten als auch Fische mit im Hippopool schwimmen. Ornithologisch sind wohl Scharlachspinte vorgesehen. Desweiteren sollen wohl H├Ârnchen in eine Anlage kurz vor dem Ausgang einziehen.
(16.07.2009, 19:37)
Laurenz Gewiss :  
Neues Mitglied in der Giraffenfamilie



Makindu hei├čt der neue Nachwuchs bei den Netzgiraffen. Das Jungtier ist ein M├Ąnnchen und wurde von der 5-j├Ąhrigen Koobi am 6. Juli 2009 zur Welt gebracht. Sein gesch├Ątztes Gewicht betr├Ągt ungef├Ąhr 80 kg und er d├╝rfte eine Gr├Â├če von ca. 1,80 m haben. Der 7-j├Ąhrige Vater ┬äMaru┬ô stammt aus dem Kopenhagener Zoo. Makindu ist der zweite Nachwuchs von Koobi. F├╝r Makindu ist derzeit nur die Milchquelle der Mutter interessant, sonst ern├Ąhren sich Giraffen von Bl├Ąttern, jungen Trieben und Knospen, die sie mit ihrer langen blauen Zunge geschickt und ohne sich an den Dornen der Akazien zu verletzen von den ├ästen zupfen. Trinken m├╝ssen sie selten, die ben├Âtigte Fl├╝ssigkeit nehmen sie mit der Nahrung zu sich. Bei uns erhalten sie im Winter als Ersatz Luzerneheu, im Sommer auch frische Luzerne und nat├╝rlich Laub, etwas Obst und Gem├╝se und ein pelletiertes Kraftfutter bestehend aus Getreide, Soja, Vitaminen und Mineralien.



Der f├╝r Giraffen charakteristische lange Hals besteht interessanterweise genau so aus sieben Wirbeln, wie der anderer S├Ąugetiere, nur dass die Wirbelk├Ârper stark verl├Ąngert sind. Um das Blut bis ins Gehirn zu transportieren, leistet das 12 kg (!) schwere Herz Schwerarbeit. Bis zu 60 l/min werden durch den K├Ârper gepumpt. Auch liegt der Blutdruck bei Giraffen h├Âher als bei anderen S├Ąugern.



Sowohl M├Ąnnchen als auch Weibchen tragen zapfenf├Ârmige H├Ârner auf dem Kopf. Diese setzen die m├Ąnnlichen Tiere im Kampf ein. Gef├╝rchtet sind auch ihre Huftritte, mit denen sie sich gegen Angreifer zur Wehr setzen. Ausgewachsene gesunde Giraffen haben zwar keine nat├╝rlichen Feinde, jedoch versuchen u.a. L├Âwen und Hy├Ąnen gelegentlich, Jungtiere oder alte und kranke Tiere zu erbeuten. Trotz ihrer Gr├Â├če und ihres Gewichtes bringen Giraffen es im Galopp auf bis zu 50 km/h.



Bayer Diabetes Care hat im Juli 2008 die Patenschaft ├╝ber Koobi ├╝bernommen, die seitdem mit Zweitnamen ┬äFine┬ô hei├čt, wie das Maskottchen von Bayer Diabtes Care. An diesem Wochenende (18./19.7.) veranstaltet Bayer Diabetes Care ein Zeltlager im K├Âlner Zoo f├╝r eine Gruppe Diabetikerkinder, die ├╝ber ein Gewinnspiel ausgew├Ąhlt wurden und aus ganz Deutschland zusammenkommen. Koobi-Fine und ihr Nachwuchs werden dabei nat├╝rlich im Mittelpunkt stehen.






Makindu hei├čt der neue Nachwuchs bei den Netzgiraffen. Das Jungtier ist ein M├Ąnnchen und wurde von der 5-j├Ąhrigen Koobi am 6. Juli 2009 zur Welt gebracht. Sein gesch├Ątztes Gewicht betr├Ągt ungef├Ąhr 80 kg und er d├╝rfte eine Gr├Â├če von ca. 1,80 m haben. Der 7-j├Ąhrige Vater ┬äMaru┬ô stammt aus dem Kopenhagener Zoo. Makindu ist der zweite Nachwuchs von Koobi. F├╝r Makindu ist derzeit nur die Milchquelle der Mutter interessant, sonst ern├Ąhren sich Giraffen von Bl├Ąttern, jungen Trieben und Knospen, die sie mit ihrer langen blauen Zunge geschickt und ohne sich an den Dornen der Akazien zu verletzen von den ├ästen zupfen. Trinken m├╝ssen sie selten, die ben├Âtigte Fl├╝ssigkeit nehmen sie mit der Nahrung zu sich. Bei uns erhalten sie im Winter als Ersatz Luzerneheu, im Sommer auch frische Luzerne und nat├╝rlich Laub, etwas Obst und Gem├╝se und ein pelletiertes Kraftfutter bestehend aus Getreide, Soja, Vitaminen und Mineralien.



Der f├╝r Giraffen charakteristische lange Hals besteht interessanterweise genau so aus sieben Wirbeln, wie der anderer S├Ąugetiere, nur dass die Wirbelk├Ârper stark verl├Ąngert sind. Um das Blut bis ins Gehirn zu transportieren, leistet das 12 kg (!) schwere Herz Schwerarbeit. Bis zu 60 l/min werden durch den K├Ârper gepumpt. Auch liegt der Blutdruck bei Giraffen h├Âher als bei anderen S├Ąugern.



Sowohl M├Ąnnchen als auch Weibchen tragen zapfenf├Ârmige H├Ârner auf dem Kopf. Diese setzen die m├Ąnnlichen Tiere im Kampf ein. Gef├╝rchtet sind auch ihre Huftritte, mit denen sie sich gegen Angreifer zur Wehr setzen. Ausgewachsene gesunde Giraffen haben zwar keine nat├╝rlichen Feinde, jedoch versuchen u.a. L├Âwen und Hy├Ąnen gelegentlich, Jungtiere oder alte und kranke Tiere zu erbeuten. Trotz ihrer Gr├Â├če und ihres Gewichtes bringen Giraffen es im Galopp auf bis zu 50 km/h.



Bayer Diabetes Care hat im Juli 2008 die Patenschaft ├╝ber Koobi ├╝bernommen, die seitdem mit Zweitnamen ┬äFine┬ô hei├čt, wie das Maskottchen von Bayer Diabtes Care. An diesem Wochenende (18./19.7.) veranstaltet Bayer Diabetes Care ein Zeltlager im K├Âlner Zoo f├╝r eine Gruppe Diabetikerkinder, die ├╝ber ein Gewinnspiel ausgew├Ąhlt wurden und aus ganz Deutschland zusammenkommen. Koobi-Fine und ihr Nachwuchs werden dabei nat├╝rlich im Mittelpunkt stehen.




(16.07.2009, 18:53)
Anna Lena Stephan :   Ich bef├╝rchte nur, dass die Anlage sehr gro├č ist f├╝r die paar Tiere. Nicht falsch verstehen, es ist toll, dass sie so viel Platz haben. Ich h├Ątte nur von vorneherein noch ein paar kleinere Tierarten eingeplant, z.B. kleinere Aquarien oder Terrarien bzw. frei fliegende V├Âgel (nur bitte nicht bei den Krokodilen).
Es ist ├Ąhnlich wie bei dem Innenraum der Elefantenanlage. Dem h├Ątte es auch ganz gut getan, kleinere, z.B. M├Ąuseartige dort auszustellen. Zumal sowohl Fulsspferde als auch Krokodile sich ja nicht gerade durch Bewegungsfreude auszeichnen.
(16.07.2009, 09:27)
Henry Merker :   @Liz:
So wie die Modelle aussehen, d├╝rfte das demn├Ąchst (?) fertig gestellte Hippodrom ja eine ordentliche Augenweide sein. Habe ich das Bild richtig interpretiert, wenn es um die Frage der gro├čz├╝gigen Au├čenanlage (Landteil) des Anlagenkomplexes geht?
(16.07.2009, 08:05)
Laurenz Gewiss :   im jahresbericht steht das in unbestimmter zeit ein neuer nebeneingang sowie ein neues zooresteraunt entstehen soll wenn das so w├Ąre w├Ąre das alte zooresteraunt dann ├╝berfl├╝ssig also k├Ânnte man diese fl├Ąche doch eventuell f├╝r eine arfrikasavanne benutzen oder?
(15.07.2009, 21:17)
Liz Thieme :   da hier noch nie Bilder vom Hippodom gezeigt worden, hier mal paar "uralt" Modelle
(15.07.2009, 21:17)
IP66 :   Man hat in der hiesigen Presse angegeben, da├č man auf Wunsch des Zuchtbuchf├╝hrers und wegen genetischer ├ťberrepr├Ąsentation Nachwuchs hink├╝nfitig verhindern m├Âchte. Der Anla├č war allerdings die Geburt des vorletzten Jungtieres. Der Artikel fand sich auch auf der neuen, aktuelle Meldungen eher vermeidenden Homepage.
(15.07.2009, 18:34)
Anna Lena Stephan :   K├Âln hat aber tats├Ąchlich die Tendenz, haupts├Ąchlich publikumswirksame Tiere zu f├Ârdern (mit Ausnahme der V├Âgel, die Diskussion hatten wir aber schon mal).
Auch mit Todesf├Ąllen wird nich sehr transparent umgegangen. Als damals das Flusspferdbaby ertrunken ist, hat man einfach alle Eintr├Ąge in Geburtenlisten gel├Âscht. Auch wenn Tierpers├Ânlichkeiten sterben, wie Savani oder der Kragenb├Ąr, w├╝rde ich mir eine entsprechende Notiz am Gehege w├╝nschen.
(15.07.2009, 18:24)
Christian Badneck :   Es war zu keiner Zeit bei der F├╝hrung die Rede das die Bucharahirsche abgegeben werden sollen. Lediglich das wenn es zu einer Afrikasavanne kommen sollte, dass mehrere Anlagen wie z.B. Giraffenanlage, altes Elefantenhaus usw. zusammengelegt werden k├Ânnten.
(15.07.2009, 17:33)
Henry Merker :   @Laurenz Gewiss:
Ich sage mal so: Wenn der Zoo K├Âln den Bucharahirschbestand an einen anderen (deutschen) Zoo abgeben sollte, dann ginge das schon in Ordnung; auch wenn es doch irgendwie schade ist. Ist denn schon bekannt wohin die Tiere gehen sollen?
(15.07.2009, 16:00)
Laurenz Gewiss :   @Henry Merker:das f├Ąnde ich ebenfalls sehr dumm und vorallem schade ich finde es schon eigenartig das man mit der zucht der bucharahirsche aufh├Ârt (auch wenn der grund schon einleuchtend ist)
gibt es ein genaueres datum zur wom├Âglich n├Ąchsten elefantengeburt durch aye chan may??
(15.07.2009, 14:30)
Henry Merker :   @IP66:
Beabsichtigt man in K├Âln tats├Ąchlich die Bucharahirschhaltung aufzugeben oder war das nur eine theoretische ├ťberlegung der dortigen Zooleitung? Ich w├╝rde dies n├Ąmlich als sehr dumm ansehen, um mich mal so auszudr├╝cken.
(15.07.2009, 13:41)
IP66 :   Derzeit gibt es ja nicht einmal eine aktuelle Geburtenliste auf der Hompage des Zoos - da sehe ich auch ein Defizit. Ich h├Ątte mich auch geh├╝tet, einen Erf├Âffnungstermin f├╝r ein noch in der Rohbauphase befindliches Tierhaus zu nennen, doch finde ich, da├č dergleichen Zoofreundef├╝hrungen eben keine Treffen einer Geheimgesellschaft vorstellen, sondern da├č die dort verk├╝ndeten Zukunftsentwicklungen f├╝r eine ├ľffentlichkeit bestimmt sind.
(15.07.2009, 11:25)
Ronald Masell :   @andreasfehlverhalten?es war mir klar, das es auf diese reaktion hinausl├Ąuft,trotzdem bleibe ichbei meinem standpunkt.zitat des ex bk schr├Âder:basta!
(15.07.2009, 11:19)
Anna Lena Stephan :   Ich w├╝sste auch nicht, welche von den (interessanten!) Nachrichten von Christian Badneck so dramatisch w├Ąre, dass sie nicht in die ├ľffentlichkeit geh├Ârt. Gerade der K├Âlner Zoo besticht meiner Meinung nach nicht mit Transparenz und Informationsangeboten, v.a. wenn etwas schief gelaufen ist. Da bin ich dankbar um solche Neuigkeiten.
(15.07.2009, 09:00)
Andreas Knebel :   Im ├ťbrigen gebietet es die Fairness, nicht den anderen die Schuld f├╝r das eigene Fehlverhalten aufzudr├╝cken ("nu haltet mal den ball flach!"). Um im Beispiel zu bleiben: Der einzige Ball in dieem Thread, der die Kopfh├Âhe deutlich ├╝berflogen hat, wurde von R. Masell nach oben gefeuert!
(14.07.2009, 19:39)
Holger Wientjes :   Dann ist aber ┬┤ne Menge rausgerutscht... !!!
(14.07.2009, 16:14)
Ronald Masell :   nu haltet mal den ball flach!jedem kann mal was rausrutschen was er eigentlich gar nicht sagen wollte,eigentlich gebietet es die fairness nachzufragen ob das alles so an die ├Âffentlichkeit kann, das ist jedenfalls mein standpunkt, und dazu stehe ich!
(14.07.2009, 16:03)
IP66 :   Die F├╝hrung war ja offiziell angek├╝ndigt, und man kann es den Zoofreunden wohl nicht zumuten, neben ihrer finanziellen Unterst├╝tzung auch noch als Geheimnistr├Ąger zu fungieren. Wobei man allerdings sagen mu├č, da├č nicht alle k├Âlner Ank├╝ndigungen auch Wirklichkeit werden: Ich denke da an die Kattas auf der Eisb├Ąrenanlage, die Bergtapire oder das gro├če Huftierrevirment wegen des Onagerumzugs, das ja immer noch auf sich warten l├Ą├čt, obwohl die KVB schon flei├čig bauen ...
(13.07.2009, 19:14)
Christian Badneck :   @Ronald Masell Wenn es nicht offiziell w├Ąhre h├Ątte es Herr Pagel ja wohl kaum einer ganzen Gruppe von ca. 20-30 Personen w├Ąhrend einer F├╝hrung der Freunde des K├Âlner Zoos e.V. erz├Ąhlt oder ?
(13.07.2009, 17:48)
Ronald Masell :   @christian.hast du nichtd besseres zu tun alsdas gleich rauszuposaunenen?vielleicht war das alles noch gar nicht offiziel, h├Ąttest mal besser herrn pagel gefragt,anstatt hier zu posten
(13.07.2009, 10:49)
IP66 :   Demnach hat man das S├╝damerikahaus tats├Ąchlich ger├Ąumt, ohne klare Vorstellungen von den Umbauten oder diese gar ausgeschrieben zu haben. Die Kasuaranlage steht ja nun schon geraume Zeit leer, ein Wiederbesatz w├Ąre w├╝nschenswert, scheint aber auf sich warten zu lassen.
Breitmaulnash├Ârner scheinen mir weder f├╝r die Bausubstanz noch f├╝r die Fl├Ąche eines der wichtigsten Baudenkm├Ąler in der Tiergartengeschichte geeignet - wenn die Boxen und Anlagen schon f├╝r die paarweise gehaltenen kleineren Spitzmaulnash├Ârner zu klein sein sollen, d├╝rften sie f├╝r eine Gro├čgruppe Breitmaulnash├Ârner wohl noch weniger passen. Die Idee der Afrikasavanne, auch wenn ihre Realisation, wenn ich die Finanzlage des Zoos betrachte, wohl eher als utopisch bewertet werden mu├č, w├╝rde so nicht nur viel denkmalwerte Substanz, sondern auch die Buchara-Hirsche kosten, deren Zucht ja auch einzustellen versucht wurde. Ich w├╝rde mich freuen, wenn, wie eigentlich schon seit einem halben Jahrhundert, das Gro├čtierhaus wieder einmal durch Geldmangel vor gro├čen Umgestaltungs- und Umbesetzungspl├Ąnen gerettet wird. Ich denkezudem, da├č zwischen den "Afrikasavannen" in Gelsenkirchen, Duisburg, Krefeld, Neuwied, Aachenm Dortmund und M├╝nster sich ein deutlich mickrigeres und auf Kosten denkmalwerter Substanz realisiertes Beispiel kaum besonders prachtvoll ausnehmen w├╝rde, insbesondere dann, wenn es auf die in M├╝nster, Dortmund, Gelsenkirchen und Duisburg in zum Teil schon in stolzer Anzahl vorhandenen Breitmaulnash├Ârner setzt.
(13.07.2009, 10:41)
Holger Wientjes :   Um die M├Ąhnenw├Âlfe ist┬┤s schade ! Obwohl "kleine Antilopenart" ja auch interessant klingt... !

Das man sich um Ameisenb├Ąren bem├╝ht und einen neuen F├╝hrer herausbringen m├Âchte kann man ebenfalls begr├╝ssen.

F├╝r die Weiterf├╝hrung der Nashornhaltung hoffe ich allerdings noch auf Spitzm├Ąuler !!! Gerade NRW ist ziemlich "breitmaullastig" und ich versteh auch nicht, warum man Nash├Ârner auf Biegen und Brechen vergesellschaften muss !!!
(13.07.2009, 10:28)
Christian Badneck :   P.S. -Flugshow findet wohl nun regelm├Ą├čig in der alten Eisb├Ąrenanlage statt, soll aber nich f├╝r immer sein.
Nur solang man noch nich weiss welche Art entg├╝ltig Einzug halten soll.

-Schuhschn├Ąbel die auf der Palnungsskizze des Hippodom auftauchten sind wohl Geschichte. Es wird wohl eine Kranichart (h├Âchstwahrscheinlich Kronenkranich) werden.

- S├╝damerikahaus: Endplanung liegt noch nicht vor da man noch ├╝berlegt ob der ungenutzte Keller des Hauses mit in die Anlagen integriert werden soll.


(12.07.2009, 15:41)
Christian Badneck :   Hallo, bin gerade von meinem Besuch im K├Âlner Zoo (mit Zoof├╝hrung zum Thema: "Hippodom und andere Ideen f├╝r die Zukunft" unter Leitung von Zoodirektor Theo Pagel)zur├╝ckgekommen.

Folgende Neuigkeiten sind zu vermelden:

- Hippodom wird am 22.07.2010 er├Âffnet.

- M├Ąhenwolfhaltung wird eingestellt
daf├╝r demn├Ąchst eine kleine
Antilopenart geplant.

- Nachdem Helmkasuar C├Ąsar nun in Moskau wohnt ist die Anlage f├╝r Gro├če Ameisenb├Ąren gedacht. Anfrage beim EEP Koordinator bereits gestellt. Ankunft eines P├Ąrchens f├╝r das n├Ąchste Jahr erwahrtet.

- Orang-Utan Mutter Nony und Jungtier Nala werden den Zoo auf Wunsch des EEP
Koordinators wohl verlassen. Daf├╝r Ersatz aus Arnheim (ein heran-wachsendes M├Ąnnchen und eine Orang-Mutter mit Jungtier.

- Altes Elefantenhaus soll nach dem Auszug der Flusspferde und Sitatungas wohl als Nashornhaus dienen (urspr├╝nglich war gar keine Tierhaltung in diesem Haus mehr geplant.) Herr Pagel redete von Breitmaulnash├Ârnern w├Ąhren im Fall einer Afrika-Savanne (die ├╝ber kurz oder lang entstehen soll) mit anderen
Arten besser zu vergeselsschaften.

- Bartaffen in neue Anlage umgezogen, aber noch nicht zu sehen. Er├Âffnung sehr wahrscheinlich am 23.07.09.

und das beste f├╝r Zoologikasammler zum Schluss:
- 2010 soll es neben einem neuen Buch (wohl keine Chronik) auch endlich wieder einen Zoof├╝hrer geben.
Herr Pagel sprach von einem Erscheinungsdatum etwa zu Saisonbeginn.

(12.07.2009, 15:34)
IP66 :   Einen der Geparden habe ich heute gesehen. Ich habe auch den Eindruck, da├č, seit der Zoo einen kaufm├Ąnnischen Direktor in gleichberechtigter Position besch├Ąftigt, die Bauprojekte weniger termingerecht und planvoll betrieben werden als unter Herrn Nogge. Ich zweifle allerdings, ob Primatenabstriche so viel Geld einbringen, da├č die Dinge, die diesen Eindruck verursacht haben, schnell bew├Ąltigt werden.
(09.07.2009, 19:00)
Anna Lena Stephan :   Wo sind eigentlich die beiden K├Âlner Geparden? Sie sind seit Wochen nicht mehr da, das Gehege w├Ąchst ziemlich zu.

Im S├╝damerikahaus sind teilweise W├Ąnde und der Boden herausgerissen worden, im Rest des Geb├Ąudes (dessen maroder Zustand jetzt erst richtig auff├Ąllt) werden Bilder der Orangdamen Lotti und Tilda ausgestellt. Der Erl├Âs soll in die Sanierung des S├╝damerikahauses flie├čen. Sieht mir schwer nach "Geld ausgegangen" aus.
Es w├Ąre ja sch├Ân, wenn der Zoo einen der ehemaligen Affenk├Ąfige f├╝r Besucher ├Âffnet, ├Ąhnlich wie Duisburg.

Die Bartaffen sind noch im S├╝damerikahaus, ihr Gehege ist aber so gut wie fertig. Allerdings scheint mir das Netz ├╝ber der Orang-Anlage sehr breitmaschig f├╝r Bartaffen.

(09.07.2009, 09:07)
IP66 :   Von einer tats├Ąchlich erfolgten Vergr├Â├čerung des Raubtierhauses wei├č ich nichts - allerdings wissen wir ├╝ber den Bodinus-Zoo in K├Âln mangels Forschung und Quellen ohnedies viel zu wenig. Das Geb├Ąude war allerdings bis zur Kriegszerst├Ârung kleiner als das zweite, ebenfalls von Bodinus errichtete Raubtierhaus in Berlin. Die Braunb├Ąrenburg, die den Krieg sogar ├╝berlebt hat, war recht ger├Ąumig, und gegen├╝ber gab es noch eine Art Grottenk├Ąfig f├╝r kleinere Arten.
(08.07.2009, 19:27)
Liz Thieme :   K├Âln, November 1861
neu kamen "kurz" vorher
*ein Schwarzb├Ąr
*ein Paar Grizzlyb├Ąren (Ursus ferox)
* ein Gepard (Felis guttata)
* ein Serval
* ein Karakal

daraus folgt:
* 5 L├Âwen
* 1 Javatiger
* 1 Bengaltiger
* 1 Jaguar
* 4 Leoparden, darunter 1 melas, 1 fel. concolor, 1 fel. gutatta 1 fel. serval und 1 fel. caracal
* 4 Ursus arctos [Braunb├Ąr]
* 2 Ursus americanus [Schwarzb├Ąr]
* 2 Ursus ferox [Grizzlyb├Ąr]
* 3 Ursus maritimus [Eisb├Ąr]
* 2 W├Âlfe
+ kleine Raubtiere
+ Hyrax capensis [Klippschliefer]

aus diesem Grund sollte das Raubtierhaus um die H├Ąlfte vergr├Â├čert werden
(07.07.2009, 18:53)
Laurenz Gewiss :   d.h. der eig plan das s├╝damerikahaus ca 2010 wieder zu er├Âffnen mit neuer tierbesetzung wurde erstmal ├╝bern haufen geworfen!? wurde die neue bartaffenanlage eig schon er├Âffnet?

(27.06.2009, 12:09)
IP66 :   In beiden F├Ąllen gibt es Pl├Ąne, doch scheint man sich nicht in jeder Hinsicht daran zu halten. Der Masterplan, der allerdings von der neuen Zooleitung ├Âffentlich f├╝r nicht mehr g├╝ltig erkl├Ąrt wurde, sah das alte Gro├čtierhaus als Teil einer Afrika-Savanne vor, der die historischen Teiche, die Buchara-Hirsche und noch allerlei anderes geopfert werden sollte. Derzeit ist die Aufgabe der Nashornhaltung f├╝r 2010 angek├╝ndigt, mit dem Auszug der ├╝brigen Bewohner in den dann er├Âffneten Neubau. Angek├╝ndigt war f├╝r dieses Jahr auch eine umfassende Sanierung des S├╝damerikahaus, um deretwillen die dort gehaltenen Tiergruppen zum Teil abgeben oder in die Papageienk├Ąfige hinter dem leer stehenden Australienkomplex umgesiedelt wurde. Mittlerweile ist das Geb├Ąude allerdings wieder ge├Âffnet, auch wenn es dort nur die Ergebnisse der Besch├Ąftigung von Menschenaffen mit Farben zu sehen gibt. Wenn Sanierungst├Ątigkeiten stattgefunden haben, so k├Ânnen sie nur f├╝r das Publikum nicht sichtbare Bereiche betroffen haben.
(27.06.2009, 10:34)
Anna Lena Stephan :   Oder f├╝r das alte Affenhaus: Besucher in die alten K├Ąfige, Tiere in die alte Besucherhalle. Wozu brauchen Besucher denn 8m hohe Decken?
(27.06.2009, 09:15)
Laurenz Gewiss :   in der fasanerie gibt es ja 2 neue Tukane die werden dann auch wohl in das S├╝damerikahaus ziehen!? sind die beiden Gibbons im Regenwald eig m├Ąnnchen und weibchen ?
(26.06.2009, 18:35)
Laurenz Gewiss :   Ich habe erneut eine frage was die Zukunft des Alten Elefantenhauses angeht sowie den zusrand des geb├Ąudes

(18.06.2009, 16:54)
IP66 :   Ich denke, da├č die Zooleitung ├╝ber solche Pl├Ąne nachgedacht hat - allerdings stehen Innen- wie Au├čenanlagen auf eigenen Fundamenten, und es wird schwer fallen, die St├╝tzkonstruktion des Hallendachs, die mehr oder weniger ├╝ber den Innengittern der K├Ąfigreihen ruht, abzufangen, zumal diese W├Ąnde wieder die T├╝rme stabilisieren. Wenn man viel Geld in die Hand nehmen m├Âchte, k├Ânnte man allerdings die Pflanzbeete oder ein eventuelles Innengehege, etwa f├╝r Faultiere, eintiefen. N├Âtig ist das allerdings nicht, wenn die Halle ist ja f├╝r die Haltung vieler Arten in jeder Dimension gro├č genug, und erh├Âhte K├Ąfige f├╝r die gr├Â├čeren Affenarten gibt es an den Schmalseiten des Hauses ja auch.
(18.06.2009, 11:36)
Anna Lena Stephan :   Ich bin kein Architekt, aber ein Tr├Ąumer: Bodenplatte raus, Besucherplattform auf Kellerniveau, Treppe runter und superhohe K├Ąfige.
(17.06.2009, 20:46)
IP66 :   Bei den T├╝rmen kommt die Feuchtigkeit von au├čen - die m├╝├čte man vom regenreichen Niederrhein nach Freiburg versetzen, um sich die regelm├Ą├čigen Sanierungen zu sparen. Ich denke, da├č die Halle selbst unzureichend umger├╝stet wurde - wenn man die Dachtr├Ąger und die Eisenkonstruktionen in den K├Ąfigen entrostet und neu streicht, die Kachelw├Ąnde beibeh├Ąlt und einen wasserabweisenden Innenanstrich anbringt, sehe ich wenig Schwierigkeiten, jedenfalls dann, wenn man das Geb├Ąude nicht von W├╝rgfeigen zuwachsen l├Ą├čt. Das zweite Problem ist der Keller - es handelt sich um eines der wenigen historischen Tierh├Ąuser, da├č einen solchen besitzt. Allerdings hat man in der Halle auch eine gro├če Aquarienanlage aufgestellt, die die Statik ebenfalls ausgehalten hat, insofern k├Ânnte auch da eine Sanierung ausreichen, wenn man daf├╝r sorgt, da├č keine Feuchtigkeit in die Bodenplatte eindringt. Es k├Ânnte allerdings sein, da├č die Verbindung von Gewicht und Wasser den derzeitigen Boden irreparabel besch├Ądigt hat, was ich allerdings f├╝r unwahrscheinlich halte, da es zu keinen Einbr├╝chen gekommen ist. ├ähnlich wie beim berliner Antilopenhaus gab es immer wieder Versuche, die recht gro├če Besucherhalle irgendwie zu nutzen, was sich ja auch anbietet, und wenn die Affen das Ersatzquartier ├╝berleben, wird man zumindest vorl├Ąufig Urwaldarten ausstellen m├╝ssen. Ich f├Ąnde das aber auch nicht so falsch, da man mit ein paar Pflanzen in der Halle recht gut eine Waldatmosph├Ąre imaginieren kann, w├Ąhrend mir die W├╝sten- oder Savannenr├Ąume, selbst der in Arnheim, recht gewollt und weniger ├╝berzeugend erscheinen.
(17.06.2009, 20:01)
Michael Mettler :   W├Ąre es dann im Sinne des Geb├Ąudeerhalts nicht sinnvoller, es einem trockeneren Lebensraum zu widmen (gibt es ja ebenfalls in S├╝damerika) als ausgerechnet dem Regenwald, wo Dauerfeuchtigkeit nicht zu umgehen ist?
(17.06.2009, 12:10)
IP66 :   Die letzte Renovierung bezog sich vor allem auf die T├╝rme, deren giebelreicher Dekor nicht so leicht abzudichten ist. Das derzeit gr├Â├čte Problem scheint in der Durchfeuchtung der Besucherhalle zu liegen. Zum einen haben die Pflanzbeete durch ihr Gewicht und austretende Feuchtigkeit die Kellergew├Âlbe in Mitleidenschaft gezogen, zum anderen gibt es auch Wassersch├Ąden in den W├Ąnden, die wohl nicht nur auf eine zur├╝ckhaltende Reinigungst├Ątigkeit im Bereich der Dachrinnen verursacht wurden. Allerdings hat die Zooleitung durch Aufstellen von Schildern und Ank├╝ndigen neuer Tierarten Erwartungen geweckt, die mit einer einfachen Sanierung nur schwer zu erf├╝llen sein werden, zudem birgt ein ein Jahrhundert altes Kellergew├Âlbe auch die ein oder andere ├ťberraschung. Ich denke, da├č man bei einer Beschr├Ąnkung auf reine Sanierungsarbeiten und geschickter Planung das Geb├Ąude durchaus im Jubli├Ąumsjahr wieder zug├Ąnglich machen k├Ânnte.
(17.06.2009, 11:31)
zollifreund :   wenn ich mich an meinen letzten besuch in K├Âln im Mai 2007 richtig erinnere, wurden doch erst vor zwei jahren renovierungsarbeiten am S├╝damerikahaus durchgef├╝hrt - das spricht nicht gerade f├╝r ein langfristiges konzept...

hat man wirklich von den Bartaffen tiere abgegeben? fand diese gro├če gruppe immer fazinierend. wohin gingen den die tiere?
(16.06.2009, 23:31)
Niedersachse :   1996 und 1998 geboren.
(16.06.2009, 22:29)
Laurenz Gewiss :   hat jemand aktuelle fotos von der hippodombaustelle!?
(16.06.2009, 21:25)
Laurenz Gewiss :   d.h. das p├Ąrchen heute ist gar nicht so alt oder?

(16.06.2009, 20:49)
Niedersachse :   Der Wurf war am 02.05.2002.
(16.06.2009, 20:20)
Niedersachse :   D├╝rfte zwischen 2002 und 2004 gewesen sein. War ein 1,2 Wurf. Der Kater ist glaube ich jetzt in Helsinki und die beiden Katzen gingen nach Magdeburg. Eine ist dort geblieben, hat dort inzwischen Nachwuchs, und die andere ist mein ich nach Frankreich gezogen.
(16.06.2009, 19:06)
Laurenz Gewiss :   wei├čt du wann?
(16.06.2009, 17:20)
Bj├ÂrnN :   Jepp, es gab schon einmal Nachwuchs von dem Paar...
(16.06.2009, 17:17)
Laurenz Gewiss :   Hatte das L├Âwenp├Ąrchen in K├Âln eigentlich schon einmal nachwuchs?
(16.06.2009, 17:06)
Andreas Knebel :   Es gibt jetzt auf der neuen K├Âlner Homepage auch ein pdf zum Hippodrom runterzuladen
(15.06.2009, 23:03)
Dennis Ismer :   Das gro├če S├╝damerikahaus wurde allerdings schon zum hundertsten Jahrestag der Er├Âffnung ( laut Jahresbericht f├╝r 1999 ) "innen und au├čen einer gr├╝ndlichen Renovierung" unterzogen.
(15.06.2009, 21:02)
Dennis Ismer :   Laut Jahresbericht sollen dort wieder Tiere aus S├╝damerika einziehen, allerdings nicht nur Primaten sondern auch V├Âgel und andere S├Ąugetiere.
Genaue Arten stehen aber wohl noch nicht fest.
Mit einer Neuer├Âffnung in absehbarer Zeit ist aber nicht zu rechnen.
(15.06.2009, 20:43)
Christian Badneck :   @Laurenz Gewiss: Bei meinem letzem Besuch war eine Gehegebeschilderung angebracht welches die Geschichte und Zukunft des Hauses zeigte: Kann mich bei der Zukunft noch an Fotos von Roten Br├╝llaffen, Goldgelben L├Âwen├Ąffchen, Margays und Gelbb├╝rzelkassike erinnern.
Es k├Ânnte auch ein Zweifingerfaultier dabei gewesen sein, lege hierf├╝r meine Hand aber nicht ins Feuer.
(15.06.2009, 20:39)
Laurenz Gewiss :   ist nun eigentlich klar was genau f├╝r Arten nachd er Sanierung in das S├╝damerikahaus einziehen solen!?
(15.06.2009, 19:57)
IP66 :   Ganz leer ist das S├╝damerikahaus noch nicht, da in der alten Orang-utan resp. Klammeraffen-Anlage die Bartaffen einquartiert werden mu├čten, von denen aber auch eine Reihe abgegeben wurden. Neben der Klammeraffenhaltung wurde auch die der Zwegseiden├Ąffchen aufgegeben, der Rest wanderte in die Papageienk├Ąfige, wo j├╝ngst der Verlust des Zuchtmannes bei den Br├╝llaffen zu beklagen war.
(15.06.2009, 11:14)
Andreas Knebel :   Das S├╝damerikahaus wird/ist leerger├Ąumt, weil es einer umfangreichen Renovierung entgegenharrt. Darum sind viele Bewohner in das neue "kleine S├╝damrikahaus" ├╝bersiedelt, welches urspr├╝nglich als Heimat f├╝r Gro├čpapageien errichtet werden sollte. Tja, im modernen Zoo kommt es halt immer anders...
(14.06.2009, 15:17)
zollifreund :   ich war schon ├╝ber ein jahr nicht mehr in K├Âln, bin daher ganz ├╝berrascht auf dem plan ein neues haus f├╝r Br├╝llaffen und Kapuziener bei den Tapieren zu sehen. sind da noch mehr tiere aus dem "S├╝damerikahaus" ├╝bergesiedelt? Auch das neue Gehege f├╝r Bartaffen kenne ich noch nicht. Ist das gegen├╝ber der Orang-Anlage? es war mir bisher nicht bewusst, dass da noch Platz f├╝r so eine gro├če Bartaffengruppe ist.
(14.06.2009, 15:11)
Dennis Ismer :   Der k├Âlner Zoo hat eine neue Homepage.
Der Zooplan ist auch aktualisiert worden ( zugesch├╝ttete ehem. Eisb├Ąrenanlage, kleine S├╝damerikahaus, Kasuar weg und es sind neue Zeichnungen anderer Tiere hinzu gekommen z.B. Baumk├Ąnguru o. Persischer Leopard ).
(13.06.2009, 19:17)
Michael Mettler :   Im Jahresbericht war noch die Rede davon, dass man sich per Austausch mit anderen Haltern um die Fortf├╝hrung der Haltung bem├╝hen wolle. Aber die neue Situation stimmt daf├╝r nat├╝rlich nicht gerade hoffnungsfroh.
(08.06.2009, 09:17)
Holger Wientjes :   Das wird`s dann wohl gewesen sein ! Sehr schade !!! Aber einen Neuimport strebt man ja wohl auch nicht an in K├Âln ?!
(07.06.2009, 23:32)
Bj├ÂrnN :   Nun ist auch der Kleideraffenzuchtmann "Meo" gestorben, wohl an einem Gefl├╝gelvirus.

├ťbrig sind nur noch ein altes Weibchen, das Zuchtweibchen und der Nachwuchs von 2008.
(07.06.2009, 22:54)
Holger Wientjes :   Also ich kenne durchaus Lemuren, die sind ganz sch├Ân flink...
In diesem Fall finde ich es auch durchaus vorteilhaft, dass en weiterer Halter f├╝r diese sch├Âne Mungoart gefunden wurde und neben den Lemuren ein Vertreter einer anderen Ordnung den Besuchern die Fauna Madagaskars vor Augen f├╝hrt.
(05.06.2009, 15:52)
Anna Lena Stephan :   Aber da sieht man es doch mal wieder: Weg mit den langsameren Lemuren, her mit etas, das sich bewegt, damit ONB das Tier auch gut sieht.
(05.06.2009, 15:38)
IP66 :   Allerdings wurden die Ringelschwanzmungos auf Kosten des Lemurenbestandes, konkret der Rotstirnmakis angeschafft. Ich denke, da├č schon der Elefantenpark und jetzt auch das Flu├čpferdhaus Dimensionen markieren, die, zumindest wenn man sie nicht architektonisch geschickt integriert, letztlich in diesem Zoo nur auf Kosten der Restanlagen realisiert werden k├Ânnen.
(04.06.2009, 14:05)
Anna Lena Stephan :   Gut, was die Onager (die aufgrund ihrer Lage durchaus h├Ąufig betrachtet werden), Okapis und Baumk├Ąngurus angeht, die sind meinentwegen selten. Aber Grizzlys und Saigas wird man aussterben lassen. Und Pudus, Moschusochsen und Ringelschwanzmungos sind nur Zweit- oder Randbesatz und recht wenig interessant pr├Ąsentiert. Man hat da eher den Eindruck, dass, als das Gehege frei wurde, man einfach irgendwas gesucht hat, was da rein passt. Wobei ich das beim Ringelschwanzmungogehege gut gelungen finde.
(04.06.2009, 14:00)
IP66 :   Nachwuchs gab es bei den Grizzlyb├Ąren nie - die derzeit gehaltenen Tiere wurden wie in manch anderer Braunb├Ąrenhaltung auch kastriert. Dabei hat die Grizzlyhaltung in K├Âln eine Tradition, von der man einmal pr├╝fen mu├čte, ob sie nicht noch weiter zur├╝ckreicht als diejenige der Kragenb├Ąren, denn das Vorg├Ąngerpaar der selben Unterart wurde im Nachkriegsjahrzehnt f├╝r den alten B├Ąrenzwinger angekauft und hat auch sehr lange ausgehalten.
Ich pers├Ânlich sehe gro├če Chancen bei einer Vereinigung von Zoo und Flora, wobei der geschickter wirtschaftende Leiter wohl derzeit im Pflanzenpark sitzt, wo man neue, manchmal gar nicht teure Ideen an allen Ecken und Enden aufsp├╝ren kann.
Allerdings sollte man sich bei einer solchen Vereinigung dar├╝ber im klaren sein, da├č der Florapark nebst dem botanischen Garten dahinter ein historisch gewachsenes Parkgel├Ąnde vorstellt, in das man Tierunterk├╝nfte zwar einpassen, da├č man aber nicht als Fortsetzung des Zoos planen kann. Man wird sich die Kombination mit dem historischen Park dann eher so vorstellen m├╝ssen wie heute in der Wilhelma, deren gartenarchitektonisch wichtige Bereiche keine Gro├čtiere mehr beherbergen. Von einer solchen L├Âsung w├╝rde auch die Botanik profitieren, denn die bepflanzbaren Bauten im Zoo sind derzeit ja geschlossen oder werden mit unverk├Ąuflichen ├ťbersch├╝ssen ├Ârtlicher G├Ąrtenreien best├╝ckt, mit im Vergleich zu Wuppertal oder gar Stuttgart doch recht bescheidenen Ergebnissen.
(03.06.2009, 19:13)
Holger Wientjes :   Na ja zumindest sind Onager, Okapi, Grizzly (noch), Moschusochse, Pudu, Saiga (noch), Buchara-Hirsch, Ringelschwanzmungo, Baumk├Ąnguruh, diverse Primaten sowie auch der Reptilienbestand nicht unbedingt allt├Ąglich ! Da darf man dann auch Elefant, Tiger, Seel├Âwe und Co. zeigen ! :-)
(03.06.2009, 19:06)
Anna Lena Stephan :   Ich habe bei K├Âln die Bef├╝rchtung, dass es sich (au├čer bei V├Âgeln) auf die 0815-Gro├čtiere spezialisiert. Hippodom mit Krokodilen und Flusspferden, Elefantenpark, Flachlandtapiranlage, Erdm├Ąnnchenanlage... Sind doch eher die klassischen Besuchermagnete.
Von meinem pers├Ânlichen Geschmack her sollte sich K├Âln wieder von der eher halbherzig ausgef├╝hrten Idee des Geozoos entfernen und lieber wieder, wie urspr├╝nglich, nach Arten (Kleins├Ąuger, B├Ąren, Raubtiere,...) trennen.W├Ąre mal was anderes, und die Trennung nach Erdteilen werden die eh in den n├Ąchsten 100 Jahren nicht schaffen.
(03.06.2009, 18:19)
Sacha :   Mein TRAUM ist ja immer noch, dass sich Zoo und Flora vereinigen und dann der herk├Âmliche Zooteil f├╝r die Fauna und Flora Eurasiens und Afrikas und der Neue f├╝r die Tier- und Pflanzenwelt Australiens sowie Nord- und S├╝damerikas genutzt wird. Was b├Âten sich da f├╝r M├Âglichkeiten an!!! Und man k├Ânnte locker an die 1000 Tierarten halten (ja, hier spricht wieder der Artensammler), ohne dass grosses Gedr├Ąnge herrschen w├╝rde. Dann h├Ątte man auch gen├╝gend Platz f├╝r Kragen-, Malaien- UND Grizzlyb├Ąren samt Nachwuchs (und evtl. sogar auch wieder f├╝r Eisb├Ąren). Aber leider wird das wohl immer ein Traum bleiben.... wenigstens auf Papier habe ich schon mal eine entsprechende Planung gemacht.
(03.06.2009, 17:24)
Anna Lena Stephan :   Also ca. 1981, demnach sind sie mindestens 28 Jahre alt (kamen sie als Jungtiere?) und damit auch hoch betagt. Schade, dass K├Âln immer weniger B├Ąrenrassen zeigt. Da h├Ątte man besser mehr Geld in die Anlagen gesteckt. Mir als bekennender Elefanten-Ignorant w├Ąre eine riesige B├Ąrenanlage statt Elefantenpark lieber gewesen.

Mein Vater hat irgendwann in den 80-ern Fotos in K├Âln gemacht von jungen Grizzlys. Waren das die heutigen oder deren Nachwuchs?
(03.06.2009, 16:27)
IP66 :   Die Grizzlyb├Ąren kamen zu dritt zu Anfang von Herrn Nogges Direktion, ein Tier wurde recht bald bei einem Fluchtversuch erschossen ...
(03.06.2009, 11:55)
Anna Lena Stephan :   Woran ist der Kragenb├Ąr gestorben? Fridolin hie├č er, oder?

Wie alt sind eigentlich die beiden Grizzlys?
(02.06.2009, 18:52)
IP66 :   Auch den letzten Kragenb├Ąren mu├č man jetzt auf die Verlustliste setzen. Die Vorf├╝hrung der Greifv├Âgel findet immer noch nicht statt.
(02.06.2009, 14:36)
Bj├ÂrnN :   Gestorben ist ein altes Kleideraffenweibchen an Altersschw├Ąche und die Nachzucht von 2007 an einem viralen Infekt.

Der verstorbene Br├╝llaffenmann ist leider Gottes einer der zwei Zuchtm├Ąnnchen.
(18.05.2009, 07:11)
Christian Badneck :   @Sven P. Peter: Weiss man um welches M├Ąnnchen und welches Weibchen es sich bei den Kleideraffen handelt ?
Zuchtmann oder eine der beiden Nachzuchten ? Zuchtweibchen oder eines der beiden alten Weibchen ?
Vielen Dank im voraus.
(18.05.2009, 07:01)
Sven P. Peter :   1,1 Kleideraffen und 1,0 Br├╝llaffe sind verstorben.
(18.05.2009, 00:10)
Petra Schulten :   Neben dem Schild, dass keine Flugschau stattfindet, sind aber einige Tafeln mit Raubv├Âgeln angebracht. Es werden dort auch immer wieder V├Âgel hingebracht. Ich nehme an, dass dort bald eine Flugschau stattfinden soll.
(20.04.2009, 21:04)
IP66 :   Mittlerweile stehen Schilder an der Anlage, deren Wasserteil in eine Art Schlammloch verwandelt wurde, die melden, da├č die Flugschau dort noch nicht stattfindet - das verstehe ich so, als ob die Zooleitung derzeit davon ausgeht, da├č sie das Wasserproblem l├Âsen und eine solche dort einmal stattfinden wird. Allerdings haben dort auch schon Schilder gehangen, die einen Umzug der Seel├Âwen ank├╝ndigten, von dem man dann wieder Abstand nahm.
(14.04.2009, 11:54)
Ronald Masell :   ichhabe den jb jrtzt noch mal gr├╝ndlich gelesen und nicht nur ├╝berflogen, glei auf der im gru├čwortb des ehemaligen ob wird darauf eingegangen. ()zitat:()..imm├Ąrzwird dann wird auch die ehemalige eidb├Ąrenanlage,in der zwischenzeitlich seehunde der universit├Ąt bochum gehalten wurden,
umgestaltet, wof├╝r, das bleibt noch ein geheimnis des zoos.
(14.04.2009, 11:20)
IP66 :   Ich denke nicht, da├č eine geschickte Erh├Âhung dieser Zwischenabsperrung den Denkmalcharakter der Anlage beeintr├Ąchtigen w├╝rde - in der ersten Generation der Seel├Âwenanlagen gab es ohnedies recht hohe Gitter. Herr Bodinus d├╝rfte der Verursacher gewesen sein, da sein erster im klassischen Seehundbecken ausgestellter Seel├Âwe dieses schnell verlie├č und bis zur Vergitterung des Beckens in der Elefantenpagode ausgestellt werden mu├čte.
(13.04.2009, 10:52)
Anna Lena Stephan :   Ich meinte eigentlich den Zaun zwischen den beiden Bereichen des Seel├Âwenbeckens. ich war dabei, als ein Seel├Âwe, der in "Einzelhaft" war, dr├╝ber gesprungen ist.
(11.04.2009, 17:18)
IP66 :   Da├č die Abgrenzung der Seel├Âwenanlage - ├╝brigends ein eingetragenes Baudenkmal, einschie├člich des Beckens - Probleme bereitet, ist mir neu. Auch in Urwildpferdanlage oder in die Flamingoanlage k├Ânnen Besucher eindringen, ohne da├č dies ein Grund f├╝r einen Abri├č w├Ąre.
Der derzeitige Umbau f├╝r die Flugschau stoppt, weil das Becken zumindest nicht so undicht ist, als da├č das einflie├čfende Regenwasser hinausflie├čen k├Ânnte, so da├č sich derzeit anstelle einer attraktiven Flugschau den Besuchern ein unattraktives Schlammloch darbietet.
(11.04.2009, 11:01)
Anna Lena Stephan :   Die Innenst├Ąlle sind nicht so rosig und der Zaun des Absperrbereichs ist von Seel├Âwen problemlos ├╝berwindbar.

Im Jahresbericht stand, dass im Sommer 08 ein kleiner Malaienb├Ąr zur Welt kam. Vielleicht kommen Mutter und Kind in das alte Eisb├Ąrgehege.
(10.04.2009, 08:55)
Michael Mettler :   Ist denn die heutige Seel├Âwenanlage bauf├Ąllig oder irgendwelchen Zukunftspl├Ąnen im Weg? Ansonsten l├Ąge doch irgendwie auf der Hand, DIESE zu einer naturnahen Anlage umzubauen...
(09.04.2009, 14:44)
Anna Lena Stephan :   Das Becken ist wohl undicht. Ich denke, gr├Â├čere Sanierungsarbeiten kann sich der Zoo gerade nicht leisten, und da war das Auff├╝llen mit Erde einfacher.
(09.04.2009, 14:28)
Ronald Masell :   ende2008hing an der eisb├Ąrenanlagr ein hinweisschild, das sie(die eisb├Ąrenanlage)zu einernaturnahen seel├Âwenanlage umgebaut werden soll,allerdingsohne jahresangabe.
im ├╝brigen war der bambuslemurennachwuchs doch keine "ente"
das jungtier ist nach 3 tagen gestorben, siehe jahresbericht, der seit gestern raus ist(zoozeitschrift)
(09.04.2009, 11:38)
Klaus Sch├╝ling :   Die Flugschau-Diskussion finde ich spannend, die sollten wir in dem daf├╝r vorhandenen Thread f├╝hren ...
(07.04.2009, 09:09)
Anna Lena Stephan :   Eben deshalb glaube ich nicht daran, dass man das jetzt vor den Kulissen praktiziert. Daf├╝r sind Zoobesucher mittlerweile zu sensibel.
Au├čerdem habe ich die Greifvogelshow mal "inoffiziell" in der Vorsaison gesehen. Der Vogel dachte gar nicht daran, zum Tierpfleger zur├╝ck zu kehren. In der Greifvogelvoliere ist das ja kein Problem, aber ob man ohne Netz damit gl├╝cklich ist?
Man k├Ânnte ja ein Netz ├╝ber die Anlage spannen, was dem Besucher eine ungew├Âhnliche Vogel-Perspektive er├Âffnen w├╝rde. Aber daf├╝r gab es wohl keine Vorrichtungen.
Mein Freund und ich haben ├╝berlegt, welche Tierart auch dort hinein k├Ânnte. Wir kamen auf Erdm├Ąnnchen (die zweite Gruppe von hinter den Kulissen), B├Ąren oder Alpakas (davon hat K├Âln auch mindestens zwei Gruppen). Oder eine neue Tierart, die leicht und billig zu besorgen ist. Meerschweinchen oder so.
(07.04.2009, 08:40)
IP66 :   Da dies jetzt die dritte angek├╝ndigte Nutzung der Altanlage vorstellt und von Seiten der Zooleitung wenig respektivolle ├äu├čerungen ├╝ber das zum Zeitpunkt seiner Entstehung ├╝berregional gelobte Baudenkmal get├Ątigt wurden, scheint es sich mir bei der Umnutzung um eine Flucht nach vorn zu handeln, die wenigstens an einer Baustelle schnell zu einer Fertigstellung f├╝hren soll. Von einem Haltungsfortschritt zu sprechen, scheint mir allerdings zweifelhaft - wenn auch die Anlage heute hier und da kritisiert wird, so wurde, wenn ich mich recht erinnere, niemald ein Eisb├Ąr angebunden. Auf der anderen Seite stellt die Anbindehaltung von Greifv├Âgeln in K├Âln schon l├Ąngere Zeit ge├╝bte Praxis vor, sie fand allerdings f├╝r das Publikum nicht sichtbar hinter der Holzwand der Geiervoliere statt.
(06.04.2009, 18:42)
Sacha :   @MM: Ich war sicher nicht so oft wie Du in Walsrode, habe mir daf├╝r die Vogelshow immer angesehen (ist ├╝brigens wirklich witzig gemacht). Jedenfalls habe ich es in Erinnerung, dass einige klauenbewehrte Teilnehmer (W├╝stenbussard?) ihre Kreise auch ├╝ber die Papageienvolieren zogen. Ich lasse mich von einem VP-Experten aber gerne eines Besseren belehren.
(06.04.2009, 17:29)
Michael Mettler :   @Sacha: Ich habe die dortige Flugshow erst zweimal gezielt verfolgt und mehrmals auf meinem Rundgang quasi aus der Ferne gesehen, aber in allen F├Ąllen bewegten sich die vorgef├╝hrten V├Âgel nur ├╝ber der zentralen Wiese und nicht ├╝ber die Volieren.
(06.04.2009, 17:01)
Sacha :   Streift die Show im Vogelpark Walsrode (zumindest Teilweise) nicht auch die benachbarten Papageienvolieren (bei denen kleinere Arten potenzielle Opfer von Greifv├Âgeln sein k├Ânnten)?
(06.04.2009, 16:58)
Michael Mettler :   @Shensi-Takin: Falls nach dem ersten Erschrecken und seinen m├Âglichen physischen Folgen ├╝berhaupt noch eine Gew├Âhnung m├Âglich ist... Gibt es Erfahrungswerte aus anderen Zoos mit solchen Konstellationen? Mir fallen spontan nur Flugshows ein, die ├╝ber Freifl├Ąchen und Arenen oder neben Gro├čtier- und Greifvogel-/Eulen-Anlagen stattfinden, und da stellt sich das Problem - wenn es denn eins sein sollte - nicht.
(06.04.2009, 16:07)
Shensi-Takin :   Zu Beginn ggf. Furcht, spaeter je nach Art vermutlich Habituation.
(06.04.2009, 15:55)
Michael Mettler :   Wenn "vorf├╝hren" im Sinne einer Flugshow gedacht ist: Wie werden die V├Âgel der unmittelbar benachbarten Fasanerie auf ├╝ber sie hinweg streichende Greifvogelsilhouetten reagieren?

Wenige Meter weiter verweist der Zoo gern stolz darauf, dass das Zeitalter der Anbindehaltung ├╝berwunden sei (Elefanten)...
(06.04.2009, 14:28)
Anna Lena Stephan :   Sicher? Aber daf├╝r Erde und Baumst├Ąmme? Und angekettete Ausstellungen sind wohl auch nicht mehr so ganz zeitgem├Ą├č.
Vor der Eisberg-Kulisse mutet sich das sicherlich recht merkw├╝rdig an...
(06.04.2009, 13:07)
IP66 :   Der j├╝ngste Plan sieht vor, dort die angeketteten Greifv├Âgel auszustellen (sie befinden sich momentan im Hinterhof der Freiflguhalle vor dem Urwaldhaus) und vorzuf├╝hren. Daf├╝r wurden schon Teile des Baudenkmals beseitigt.
(06.04.2009, 10:42)
Anna Lena Stephan :   Mein Freund war gestern im K├Âlner Zoo und berichtete mir, dass die ehemalige Eisb├Ąranlage mit Erde aufgef├╝llt wurde und das dort Baumst├Ąmme liegen. Wei├č jemand, was da rein kommt?
(06.04.2009, 09:39)
Ronald Masell :   im bartaffenhaus sind mittlerweile diescheibeneingebautworden,amk├Ąfig f├╝r die kleideraffen sind die "zweige"und die sitzbretter motiert.
(08.03.2009, 16:37)
Bj├ÂrnN :   Gibt es denn schon Fortschritte beim Bau des neuen Bartaffenhauses neben dem Menschenaffenhaus, ist der ehemalige Bartaffenk├Ąfig f├╝r die Kleideraffen schon montiert???
(08.03.2009, 15:33)
Ronald Masell :   und noch ein foto
(08.03.2009, 15:23)
Ronald Masell :   Ohne viel tam tam und ohne medien ist derbaubeginnzumhippodom erfolgt
Der nicht renovierte teil des madagaskarhauses ist bereits abgerissen, die bartaffen sind in das ehemaligeklammeraffengehege umgezogen,im moment ist der besuch deszoos durch einige umwege erschwert.

(08.03.2009, 15:22)
Anna Lena Stephan :   OK, dann bitte Adresse an knubbelefutz@web.de mailen.
(20.02.2009, 18:25)
Patrick Kalscheuer :   Ich w├╝rde sie nehmen!
(20.02.2009, 17:22)
Anna Lena Stephan :   Ich verschenke an den ersten, der sich hier meldet, die Zeitschrift des K├Âlner Zoos 2-4/2008.
(20.02.2009, 10:19)
IP66 :   Besagtes Kamelhaus wurde nach dem Krieg recht provisorisch wieder eingedeckt, w├Ąhrend man sich mit der Gestaltung der Anlage viel M├╝he machte, verschiedene Gr├Ąben verwendete und eine neue Struktur schuf. Schlie├člich hat man in den letzten Jahrzehnten kaum in den Erhalt des Geb├Ąudes investiert, aber vielleicht w├Ąren dann auch die originalen T├╝r├Âffnungen zur Anlage verschwunden. Ich wurde es auch f├╝r sinnvoll halten, die alte Substanz zu sanieren und zum Bestandteil eines Geb├Ąudes zu machen, das auf die verschiedenen historischen Schichten, die an dieser Stelle des Parks pr├Ąsent sind, reagiert.
(18.12.2008, 10:42)
Anna Lena Stephan :   Ich bin ja auch ein Verfechter des Denkmalschutzes, aber der Stall ist im gegensatz zu dem alten Schweinehaus wirklich nur ein Unterstand. Aber ich werde ihn mir n├Ąchstes Mal im Zoo noch einmal genauer betrachten. Hat K├Âln eigentlich neue Kamele, die sahen letztes Mal so anders aus? Und ist das eine Zuchtgruppe? Ich habe n├Ąmlich in den letzten 15 Jahren nichts von Kamelbabys mitbekommen.
(17.12.2008, 17:29)
IP66 :   Zum jungen Kleideraffen: Es gibt ihn!
Zum Kamelstall: Es handelt sich in der Tat um das gr├Â├čte der alten Hirschh├Ąuser, mit einem neuen Dach, aber den alten Mauern. Wenn man ihn beseitigt, w├╝rde nach dem Schweinehaus ein zweites wichtiges Baudenkmal und eines der ├Ąltesten Tierh├Ąuser Europas vernichtet.
(17.12.2008, 10:38)
Oliver Jahn :   Ich habe die Mitteilung auch heute erhalten. Sie kann als best├Ątigt gelten.
(16.12.2008, 21:46)
WolfDrei :   soeben m├╝ndliche Mitteilung:in K├Âln sei ein Kleideraffe geboren worden. Kann das best├Ątigt werden?
(16.12.2008, 20:44)
Christian Badneck :   @IP66: Kamelstall ??? Sie meinen doch nicht den Stall am Eingang ??? oder ???

Dachte immer das w├Ąre so ein provisorisches Ding das man vergessen h├Ątte durch ein neues zu ersetzen.
Mir war nicht klar das es sich dabei um
ein so altes Tierhaus handelt.

(12.11.2008, 19:03)
IP66 :   In K├Âln ist das n├Ąchste historisch bedeutsame Geb├Ąude vom Abri├č bedroht: Man m├Âchte den Kamelstall, den letzten Rest des Bodinus'schen Hirschreviers, einem Neubau opfern.
(12.11.2008, 18:39)
IP66 :   Ich vermute, da├č sowohl Masterplan wie Flu├čpferdhaus der derzeitigen Zooleitung vom Vorg├Ąnger aufgezwungen wurden, dessen Abschied ja auch recht turbulent verlaufen ist. Hinzu tritt die Aufl├Âsung des Parkplatzes f├╝r das Personal, die umstritten ist, sowie eine zumindest formale St├Ąrkung der Position des Finanzvorstandes. Auch die Beseitigung des Schweinehauses hat Diskussionen ausgel├Âst, ebenso die R├Ąumung der alten Eisb├Ąrenanlage und die Pl├Ąne, den Seel├Âwenfelsen zu zerst├Âren. Der erste Neubau der neuen Leitung wurde auch nicht ├╝berall begr├╝├čt, und es macht auch wenig Effekt, da├č man die geschenkten Papageien weiterhin in Twisteden belassen mu├č, weil in die wenig spektakul├Ąren neuen Anlagen erst einmal der popul├Ąre Besatz des S├╝damerikahauses umzieht.
Insofern hat man sich zu einer ganzen Reihe geerbter Schwierigkeiten einige neue Baustellen geschaffen und steht, wenn meine Informationen stimmen, auch noch vor einem Besuchereinbruch.
Offensichtlich wollte man sich in dieser Situation nicht wie weiland in Leipzig durch Artikel auf Struktur und Gr├Â├če des Neubaus festlegen, dessen Finanzierung ja auch noch diskutiert wird. Allerdings gibt man sich in dieser Hinsicht inkonsequent, da man die in den letzten Tagen des alten Direktors aufgestellte Werbetafel f├╝r den Neubau noch nicht abger├Ąumt hat.
(06.11.2008, 10:41)
Michael Mettler :   Nicht nur der Masterplan als Ganzes fand bisher nicht mal in der Hauszeitschrift des Zoos geb├╝hrenden Niederschlag; mich wundert nach wie vor, dass der Hippodom als m├Âgliches n├Ąchstes Gro├čprojekt dort noch nie zum Thema gemacht wurde.
(05.11.2008, 23:34)
IP66 :   Als Fernziel kann ich derartige Ideen durchaus nachvollziehen, zweifle aber ein wenig daran, ob in drei Jahrzehnten noch geographisierende Zoos in Mode sein werden.
Die Wirklichkeit ist insofern viel profaner, als im botanischen Garten tats├Ąchlich einige, wenn auch keine gro├čen Fl├Ąchen bereit stehen, in die man Tiergehege integrieren k├Ânnte und auch eine Umr├╝stung des nur fragmentarisch ├╝berlieferten Flora-Palast zum Tropenhaus denkbar w├Ąre. Zudem t├Ąte eine botanische Beratung und Lenkung bei der Bepflanzung der k├Âlner Tierh├Ąuser drinegnd not, da derzeit hier meist Restbest├Ąnde kommerziell betriebener Gro├čg├Ąrtnereien mehr oder weniger kompetent verteilt und bisweilen auch in den Lieferungskartons einfach abgestellt werden.
(05.11.2008, 16:06)
Sacha :   Das Ger├╝cht an sich mag merkw├╝rdig und bei einigen sicher auf taube Ohren stossen, andererseits finde ich, dass Zoo und Flora geradezu pr├Ądestiniert sind, zusammengef├╝gt zu werden.

1. w├╝rde sowohl Flora (Verbindung Tiere und Pflanzen) wie Zoo (mehr Platz) aufgewertet. Beide w├╝rden ohne Frage an Renom├ę (noch mehr) hinzugewinnen.

2. Man k├Ânnte einen wunderbaren Zoologisch-botanischen Garten nach stark geografischen Gesichtspunkten schaffen. Im Florateil w├╝rde die Fauna S├╝d- und Nordamerikas untergebracht (mit entsprechenden Terrarien und Volieren in den Gew├Ąchsh├Ąusern), f├╝r die es im Zoo ohnehin eng geworden ist. Daf├╝r "wandern" abgesehen von den schwer verlegbaren St├╝cken (z.B grosse B├Ąume) die Pflanzen Asiens, Afrikas und ggf. Australiens (hier w├Ąre auch denkbar, die austral. Tierwelt in den Florateil zu bringen) in den Zooteil. - Fertig w├Ąre einer der geografisch am besten gestalteten und wahrscheinlich auch artenreichsten Zoos Europas.
(05.11.2008, 11:30)
IP66 :   Im Grunde ist der Masterplan, den Herr Nogge in seinen letzten Amtstagen pr├Ąsentiert hat, schon durch die Neubauten ├╝berholt, denen das historische Schweinehaus zum Opfer fiel. Auff├Ąllig ist auch, da├č dieser Plan, anders als be vergleichbaren geographisierenden Umbauten, bis heute nicht publiziert wurde und man nur merkw├╝rdige Ger├╝chte h├Ârt, etwa jenes, den Zoo und die weniger als 50 Meter benachbart liegende Flora durch eine Monorail-Bahn miteinander zu verbinden.
Im Falle des Flu├čpferdhausnebaus scheinen mir allerdings die zu opfernden Parkpl├Ątze f├╝r die Verwaltungsangestellten eine wichtige Frage vorzustellen, die schon die Planungen f├╝r das Restaurant am Nebeneinangang pr├Ągte und sicherlich bei den Betroffenen auch zur Weitergabe von Stimmungsbildern an mehr oder weniger seri├Âse Lokalzeitungen f├╝hren k├Ânnen.
Dergleichen Querelen haben eine Generation lang die Erweiterung des Stadtmuseums, f├╝r die die Gelder l├Ąngst bereitstanden und -stehen, verhindert, und ich will nicht ausschlie├čen, da├č dergleichen auch die Errichtung des neuen Tierhauses beeinflu├čt.
(05.11.2008, 11:12)
Michael Mettler :   In Berlin ging eine solche Vater-Sohn-Konstellation mit Knautschke und Nante immerhin so lange gut, dass Nante im Beisein seines Vaters sogar schon die Rolle des Zuchtbullen ├╝bernahm...
(28.10.2008, 15:40)
Anna Lena Stephan :   Kavango wird angeblich ab und an "ausgesperrt", aber ich habe sie bisher auch immer nur zusammen gesehen.
(28.10.2008, 15:29)
Ingo Rossi :   Bei meinem letzten Besuch, allerdings schon etwas her, vertrugen sie sich anscheinend noch. Die Frage wird ja sein, wie lange noch und wenn, wohin mit dem Jungbullen???
(27.10.2008, 21:28)
Michael Mettler :   Bei der Gelegenheit: Was machen eigentlich die K├Âlner Hippos? M.W. ist doch der Jungbulle Kavango immer noch da, vertr├Ągt der sich mit seinem Vater noch?
(27.10.2008, 21:12)
Michael Mettler :   Bis dahin ist das Flusspferd ausgerottet und der Bau er├╝brigt sich. Oder man kann ihn dann mit Agakr├Âten besetzen wie die ehemalige Amsterdamer Manati-Anlage...
(27.10.2008, 21:04)
Ingo Rossi :   Na wenn es so wie beim Dom ist, haben wir noch ├╝ber ├╝ber 600 Jahre vor uns...;-)


(27.10.2008, 21:01)
Michael Mettler :   @Ingo Rossi: War mir klar ;-) Andererseits hat man ja in K├Âln einschl├Ągige Erfahrungen mit langwierigen Bauten - war da nicht mal was mit einem Dom, der nicht "Hippo" mit Vornamen hie├č...? :-D
(27.10.2008, 20:40)
Ingo Rossi :   @Michael Mettler: Das war ja auch eine ironisch gemeinte Hoffnung, deswegen auch das ";-)" dahinter.
(27.10.2008, 20:38)
Michael Mettler :   @Ingo Rossi: Deine Rechnung hinkt - im Artikel hei├čt es n├Ąmlich "in den N├äCHSTEN 30 Jahren"!
(27.10.2008, 20:35)
Oliver Jahn :   Hei├čt das dann, dass das alte K├Âlner Elefantenhaus weiterhin mit den Hippos besetzt bleibt? ;-)
(27.10.2008, 20:15)
Ingo Rossi :   Naja, wenn Du die schon jahrelang dauernde Planung abziehst, bleiben ja nur noch ein paar J├Ąhrchen ├╝brig... ;-)
(27.10.2008, 20:12)
Michael Mettler :   Ein Masterplan f├╝r 30 Jahre?? Das ist wohl die l├Ąngste Umstrukturierungsphase eines Zoos, von der ich bisher geh├Ârt habe.
(27.10.2008, 19:54)
Ingo Rossi :   Heute im Online-Express:

K├Âln - Das Aus droht!
Kostenexplosion beim HippodomVon ROBERT BAUMANNS Sie sollte das n├Ąchste Highlight im Zoo werden: Die ┬äHippodom┬ô genannte afrikanische Flusslandschaft. Doch statt 12 Millionen Euro soll sie pl├Âtzlich 19 Millionen Euro kosten. Das Aus droht!
Neueste Meldungen ┬Ť Mehr aus K├Âln ┬Ť Wenn die Kosten f├╝r das Projekt nicht auf maximal 13 Millionen Euro gesenkt werden k├Ânnen, wird der Hippodom eben nicht gebaut┬ô, so die Vorgabe von Zoo-Finanzvorstand Christopher Landsberg. Die Projektleiter sollen Einsparpotenziale finden. ┬äKleiner als geplant soll der Hippodom aber nicht werden.┬ô

Die afrikanische Flusslandschaft soll nach dem Elefantenhaus (Kosten: 10 Millionen Euro) das zweite K├Âlner Zoo-Highlight von Weltrang werden. Nilpferde, Antilopen und Krokodile sollen in einem Gehege leben ┬ľ sich aber nicht ins Gehege kommen. Zentraler Bestandteil ist ein 50 x 60 Meter gro├čes Glashaus, in dem sich ein 600 Quadratmeter gro├čes Wasserbecken f├╝r die Krokodile und ein weiteres f├╝r die Nilpferde befindet. Durch 13 Zentimeter dicke Scheiben soll man die Tiere auch unter Wasser beobachten k├Ânnen.

Die Anlage ist zentraler Bestandteil des Zoo-Masterplans, mit dem der Zoo in den n├Ąchsten 30 Jahren ganz neu und geografisch geordnet werden soll. Den wollte Zoovorstand Theo Pagel bereits vor einem Jahr vorstellen, nahm aber immer wieder ├änderungen vor. Die Kostenexplosion beim Hippodom k├Ânnte den Masterplan nun ganz zu Fall bringen.

Urspr├╝nglich sollte schon vor einem Monat mit den Bauarbeiten begonnen werden, schlie├člich soll es 2010 zur 150-Jahr-Feier des Zoos er├Âffnet werden. Der Aufsichtsrat entscheidet nun am 15. Dezember dar├╝ber. ┬äWir werden keine Beschlussvorlage einbringen, bei der die Kosten h├Âher als 13 Millionen Euro liegen┬ô, verspricht Landsberg.

(27.10.2008, 19:38)
IP66 :   So viel mir bekannt ist, wurden die Pl├Ąne betr├Ąchtlich reduziert. Wie stark und in welcher Weise, wurde aber noch nicht publik gemacht.
(11.09.2008, 14:18)
Michael Mettler :   @Mirko Schmidkunz: Nach dem in K├Âln aush├Ąngenden Plan des Hippodoms w├╝rde Letzteres nur direkt an das heutige Madagaskarhaus angrenzen, aber dessen Fl├Ąche w├╝rde in Zukunft f├╝r den Stall der erweiterten Afrikasavanne genutzt werden. Nun ist es allerdings anderthalb Jahre her, dass ich den Plan gesehen habe - wurde seither etwas an der Planung ge├Ąndert?
(11.09.2008, 13:30)
Ronald Masell :   in tierisch k├Âln verabschiedeten sich vorgestern 2 elefantenpfleger nach heidelberg, um dort eine bullengruppe! aufzubauen, habe ich was verpasst? ich dachte bis jetzt, dort soll ein hospiz f├╝r k├╝he enstehen
(11.09.2008, 11:44)
Dennis Ismer :   Hier einmal der neue Zooplan.
Mit Hippodom und Tapiranlage.

(10.09.2008, 14:08)
Sven P. Peter :   Wenn schon, dann auch richtig ;) Aus dem Forum von zoofreunde.net
(10.09.2008, 13:31)
Gudrun Bardowicks :   In einem Zooforum, ich glaube in zooforum.de, habe ich gelesen, dass die Bartaffen in der Tat mit den Orang Utans vergesellschaftet werden sollen. Die Bartaffengruppe soll durch die Abgabe von Tieren stark verkleinert werden. F├╝r die Bartaffen wird ein neues Haus ├Ąhnlich dem Guerezahaus in M├╝nster gebaut, welches an die Au├čenanlage f├╝r Orang Utans grenzen soll. Au├čerdem sollen die afrikanischen Menschenaffen zu einem sp├Ąteren Zeitpunkt in das Umfeld der neuen Nilpferdanlage umgesiedelt werden und dann das aktuelle Menschenaffenhaus nur noch f├╝r asiatische Primaten genutzt werden, da dieses besser zur geografischen Gliederung des K├Âlner Zoos passt. Die Kleideraffen sollen eine der alten Affenkuppeln des Lemurenhaus als Aussenanlage bekommen.
(10.09.2008, 12:22)
Mirko Schmidkunz :   Ist es eigentlich richtig, dass f├╝r das Hippoaquarium das gesamte Lemurenhaus geopfert wird und was soll mit den Tieren dort geschehen?
(10.09.2008, 11:34)
IP66 :   Derzeit wird die neu vergitterte Orang-Utan-Au├čenanlage nur von einem Paar dieser Art nebst aktuellem Jungtier genutzt - und dies vergleichsweise sporadisch, auch wenn ich heute den Mann bei der Suche nach wohlschmeckenden Unkr├Ąutern im englischen Rasen beobachten konnte. Insofern w├Ąre eine Vergesellschaftung m├Âglich, auch wenn man sich in M├╝nster diesbez├╝glich auf ├╝bersch├╝ssige Bartaffenm├Ąnner beschr├Ąnkt hat. Ich bin allerdings ein wenig skeptisch, weil das Experiment gegen├╝ber, bei dem die Guerezas den Gorillak├Ąfig mitnutzen d├╝rfen, nur bedingt gelungen ist - die kleinere Art beschr├Ąnkt sich auf kurze Ausfl├╝ge, wenn die gr├Â├čere au├čer Sichtweite ist.
(09.09.2008, 18:28)
Bj├ÂrnN :   @Sven
Gibt es einen Grund daf├╝r, dass die Tiere ihre Au├čenanlagenicht nutzen. In anderen Zoos bekommt man sie kaum wieder auf die Innenanlage, wenn sie einmal drau├čen sind.....

Sicher w├Ąren die Bartaffen im Urwaldhaus gut aufgehoben, doch k├Ânnte man die Gruppe trotzdem etwas verkleinern....
(09.09.2008, 18:26)
Sven P. Peter :   Da die Orangs ihre Aussenanlage fast nie nutzen denke ich nicht, dass es ein Problem w├Ąre, diese den Bartaffen zu ├╝bergeben.
(09.09.2008, 18:00)
Bj├ÂrnN :   @Ralf Sommerlad
Ich habe auch erstmal nicht daran geglaubt, gerade, weil ich den Import eines Einzeltieres ohne Aussicht auf Zucht, f├╝r sinnlos und f├╝r Verschwendung halte.
Das Tier w├Ąre in einem US-Zoo deutlich besser aufgehoben, wo vielleicht irgendwann noch einmal die M├Âglichkeit zum Import eines blutsfremden Weibchen besteht und bereits eine, wenn auch sehr kleine Population vorhanden ist.
Der Transport nach K├Âln wird in einem englischsprachigen Forum noch f├╝r dieses Jahr angek├╝ndigt, der Zoo LA soll dies bereits best├Ątigt haben.
(09.09.2008, 17:15)
Bj├ÂrnN :   Es wurden 4 Krustenechesen und der erst vor ein paar Monaten geschl├╝pfte Blaue Baumwaran gestohlen....
(09.09.2008, 17:03)
Christian Badneck :   NEUIGKEITEN AUS K├ľLN

1. Elefantendame Aye Shan May ist tr├Ąchtig. Mit der Geburt wird wohl im August 2009 gerechnet.

2. Dieses Jahr hat es endlich mit Nachwuchs bei den Gelbbrustkapuzinern geklappt.

3. In der Nacht auf Sonntag wurde in
das K├Âlner Aquarium eingebrochen. Hierbei wurden 4 Gila-Krustenechsen gestohlen.
(09.09.2008, 16:15)
Christian Badneck :   @Mirko Schmidkunz
Habe die Äusserung bzgl. Vergesellschaftung der Orang-Utans mit anderen Affen zwar nicht mitbekommen, mir ist aber aufgefallen das auf dem Zoo-Plan auf der Internetseite des Zoos
die Wanderu Zeichnung nicht mehr am Madagaskar-Haus ist sondern am Urwaldhaus. Dieses spricht meiner Meinung nach, doch sehr f├╝r eine Vergesellschaftung mit den Orangs.

(09.09.2008, 16:09)
Ralf Sommerlad :   @Bj├â┬ÂrnN: Ich stimme zu!Zur Befriedigung einer Rarit├â┬Ąten-Sammallust w├â┬Ąren die zu schade. Ich kann mir garnicht vorstellen, dass LA den ausserhalb des AZA-Einflussbereiches abgeben w├â┬╝rde..
(09.09.2008, 14:18)
Bj├ÂrnN :   @Ralf Sommerlad
Mehr als eine Einzelhaltung wird es in K├Âln wohl nie geben. F├╝r das Nachzuchtm├Ąnnchen aus LA in absehbarer Zeit ein Weibchen zu bekommen, ist sicher beinahe aussichtlos, was den Sinn des Import f├╝r mich in Frage stellt.
Ich kann nicht verstehen, warum sich der Zoo derart in eine Tierart fixiert, auch wenn diese akut gef├Ąhrdet ist und die Kraft nicht lieber in den Erhalt vorhandener Zuchtgruppen steckt, wof├╝r die Br├╝llaffen und Kleideraffen Paradebeispiele w├Ąren.

@Mirko Schmidkunz
Die Idee finde ich durchaus interessant, doch wird der Platz das sicher nicht hergeben. Immerhin besteht die Bartaffengruppe aus nunmehr 20 Tieren.
Die K├Âlner Orang-Innenanlagen d├╝rften etwa 120m┬▓ gro├č sein, die Au├čenanlage ca. 600m┬▓, das ist nicht gerade viel f├╝r 1,4 Orangs und 20 Bartaffen....

Eine deutliche Reduzierung der Gruppe auf ca. 8-10 Tiere k├Ânnte die L├Âsung bringen, doch ist in diese Richtung noch keine Absicht zu erkennen...
(09.09.2008, 13:17)
Ralf Sommerlad :   Eine Vergesellschatungsm├â┬Âglichkeit sehe ich nicht, zumindest nicht, wenn ein m├â┬Ąnnlicher Bergtapir kommen sollte. So oder so ist m.E. bei Bergtapiren Einzelhaltung angebracht.
(09.09.2008, 12:09)
Mirko Schmidkunz :   Gestern hat ein Pfleger in der ZDF-Serie davon gesprochen, dass die Orangs mit anderen Affen vergesellscahftet werden sollen. Vielleicht ja mit Bartaffen, die doch dem Hippoaquarium weichen m├╝ssen.
(09.09.2008, 10:57)
Anna Lena Stephan :   Ich war heute in K├Âln. An der ehemaligen Eisb├Ąranlage hing ein Schild, dass die Anlage ab Winter umgebaut wird.

Wei├č jemand, was da hin / rein soll?
(07.09.2008, 12:59)
IP66 :   Schon die Tapirhaltung auf dem Gel├Ąnde der historischen Schweineanlage widerspricht dem Masterplan, dessen Behandlung als Geheimsache mir ohendies merkw├╝rdig vorkommt. Die Degradierung von Herrn Behlert scheinen mir wie die nicht am Plan orientierten Bauprojekte darauf hinzuweisen, da├č der Versuch, hier eine Zooentwicklung f├╝r die n├Ąchsten Jahrzehnte festzulegen, gescheitert ist.
(11.04.2008, 11:00)
Michael Mettler :   Falls denn noch irgendwas vom Masterplan bestehen bleibt, w├╝rde das alte Elefantenhaus allerdings zu "Afrika" geh├Âren, und man m├╝sste wegen der Tapire irgendeine Story von einem gestrandeten Tiertransport aus S├╝damerika erz├Ąhlen :-)
(10.04.2008, 23:18)
Tim Sagorski :   Die Bergtapir-Geschichte w├Ąre nat├╝rlich ein Traum, auch wenn es mir immer noch ein wenig utopisch erscheint...

Eine Haltung mehrerer Tapirarten in K├Âln w├╝rde ich ├╝brigens sehr begr├╝├čen, da der Flachlandtapir ja auch so was wie ne Traditionsart des Zoos ist...

Au├čerdem k├Ânnte ich mir das alte Elefantenhaus, bei Fertigstellung des Hippodroms und Abgabe oder Umsiedlung der Nash├Ârner sehr gut als Tapirhaus f├╝r eine oder mehrere Arten vorstellen...
(10.04.2008, 22:01)
IP66 :   Vermutlich mu├čte die Tapiranlage erst einmal provisorisch besetzt werden, und da bot es sich an, ein Einzeltier zu ├╝bernehmen. Die Umsiedlung der Br├╝llaffen in die Papageienhalle halte ich f├╝r problematisch. Sicherlich mu├č das alte Vogelhaus renoviert werden, doch w├Ąre ich gl├╝cklicher, wenn man dies so abwickeln w├╝rde, da├č die Br├╝llaffen in ihren angestammten Quartieren bleiben k├Ânnten. Man hat schon die Saiga-Zucht zugunsten einer Baustelle aufgegeben, weshalb ich es schade finden w├╝rde, wenn nun wegen einer Bauma├čnahme eine weitere Charakterart verschwindet.
(10.04.2008, 12:02)
Christian Badneck :   Herr Pagel sagte das man bisher nur "einen" Flachlandtapir h├Ąlt da noch
nicht ganz klar ist ob die Verhandlungen mit dem US-Zoo Erfolg haben. Habe es so verstanden das die M├Âglichkeit in Frage kommt das "Ailton" (Name des Flachlandtapir)
auch bleibt wenn der Bergtapir kommen sollte.

Wenn die Verhandlungen zu keinem Ergebniss f├╝hren sollten, wird Ailton
aber definitiv Gesellschaft von seiner eigenen Art bekommen.
(08.04.2008, 16:29)
Anna Lena Stephan :   K├Âln hat ja aktuell einen Flachlandtapir. Wollen die den wieder weggeben, wenn er das Gehege f├╝r tapirgerecht erkl├Ąrt hat, und dann einen Bergtapir holen?

Und mal eine naive Frage: Was spricht gegen die Haltung verschiedener Tapirsorten in einem Gehege? Zoff oder zu viel Zuneigung?
(08.04.2008, 15:59)
Shensi-Takin :   Zu den Saigas: der 2. Bock lebt offenbar noch, allerdings hinter den Kulissen.
(07.04.2008, 15:36)
Christian Badneck :   Herr Pagel redete erst von Bergtapiren
und sp├Ąter dann von einem Exemplar.

Habe auf ISIS nachgeschaut und gesehen
das alle Zoos in den USA Maximal ein
Paar der Art halten mit Ausnahme von Los Angeles.

Desweiteren hatte L.A. lt. ISIS innerhalb der letzten 12 Monate eine Nachzucht. Vielleicht das Tier f├╝r K├Âln (reine Spekulation meinerseits)?
(06.04.2008, 19:06)
Oliver Jahn :   Was bedeutet "zumindest am Anfang"? K├Âln m├Âchte mit einem Bergtapir beginnen, um dann mehrere zu bekommen?
Auf jeden Fall klingt das sehr spannend und l├Ą├čt doch ein paar Hoffnungen keimen.
(06.04.2008, 18:36)
Christian Badneck :   Hallo,

habe heute an einer F├╝hrung der "Freunde des K├Âlner Zoos" teilgenommen und dabei ein paar interessante Infos bekommen:

1. K├Âln m├Âchte definitiv Bergtapire, oder zumindest am Anfang einen Bergtapir, halten.
Es laufen wohl Gespr├Ąche mit einem US-Zoo.

2. S├╝damerikahaus soll demn├Ąchst umgebaut werden sodass die Affen vor├╝bergend bzw. dauerhaft in die neu gebaute Papageienanlage ziehen sollen.

Nach Abschluss der Renovierung ziehen
ein paar Arten, wahrscheinlich die gr├Âsseren, zur├╝ck ins S├╝damerikahaus.
Dort sollen Zuk├╝nftig aber nicht nur Affen sondern auch andere Tiere S├╝damerikas Einzug halten. Sowohl V├Âgel als auch S├Ąugetiere.
Als S├Ąugetiere momentan im Gespr├Ąch:
Faultiere und G├╝rteltiere.

3. In die Papageienanlage ziehen danach, wie der Name es schon sagt dann neben, wahrscheinlich, Krallenaffen die Papagien und andere V├Âgel und S├Ąugetiere S├╝damerikas ein.

Wenn Fragen auftauchen sollten werde ich gerne versuchen diese zu Beantworten.


(06.04.2008, 15:42)
IP66 :   Leider kann man in K├Âln noch immer keine Philippinen-Krokodile bewundern: Das historische Kaimangehege bewohnen Froschkopfschildkr├Âten, das vor einiger Zeit f├╝r die Kaimane umgestaltete Bindenwaranquartier ein zweiter Regenwald-Nilwaran. Ich denke, da├č die Anlagen den Vorschriften zur Krokodilhaltung, die wohl eher Beamtenutopien als Haltungserfolgen geschuldet entsprungen sind, nicht entsprechen und deshalb auch die Fortsetzung der Kaimanzucht verhindert wurde. Beim Publikum sind die vier Nilkrokodile ohnedies beliebter, da die recht gro├čen Tiere dank der Anlage ziemlich monumental wirken.
(02.04.2008, 17:35)
Johannes Pfleiderer :   Sind die Philippinen-Krokodile mittlerweile eigentlich in der Schau oder ist das ehemalige Kaimangehege immer noch mit Schildkr├Âten besetzt?
(02.04.2008, 16:08)
IP66 :   Presseberichten zufolge soll bei Auseinandersetzungen in der Elefantenherde eine der Thail├Ąnderinnen im Graben gelandet sein.
(31.03.2008, 12:35)
Anna Lena Stephan :   N├Ąchster Versuch, ein Bild einzustellen.
(30.03.2008, 14:54)
Anna Lena Stephan :   Ich war heute in K├Âln. Es gibt 2 neue Capybaras, offensichtlich erwachsen.
Den im Besucher-Thread erw├Ąhnten Buschmeister habe ich auch gesehen und f├╝r euch fotografiert (er wollte leider nicht an die Scheibe kommen...)
(30.03.2008, 14:53)
Shensi-Takin :   @Christian Badneck: Anscheinend hat der Sinneswandel etwas mit einem Kuratorwechsel zu tun...Was San Diego angeht: bei dem "Red Tape" bei US-Tiertransfers und den meines Wissens ohnehin schon bestehenden Problemen in der US-Haltung wird's da wohl so schnell keinen Austausch geben. In der Hinsicht "sitzt" K├Âln sogar eher "an der Quelle".
@MA: Ach, das ging schon-daf├╝r gab es keine Schlange am Eingang. ;)
(29.03.2008, 00:49)
IP66 :   Ich habe den zweiten Saiga-Bock schon lange nicht mehr gesehen, und seit einiger Zeit ist auch das Tor zum Absperrgehege wieder ge├Âffnet. Der Sinneswandel bei den Kleideraffen freut mich sehr. Ich habe den Eindruck, da├č die neue Zooleitung nicht mehr dergestalt intensiv an den z├╝chterischen Selbstversorgungsideen und Importverboten festh├Ąlt, die Herr Nogge propagiert hat. Es ist ja mehr als vern├╝nftig, die Haltungserfahrung bei den Kleideraffen zu nutzen.
(28.03.2008, 10:34)
Christian Badneck :   P.S. Habe noch eine Frage vergessen:
Weiss jemand von euch was n├Ąheres ├╝ber wohl 9,9,5 Kleideraffen in San Diego
,die ich zwar bereits letztes Jahr in ISIS entdeckt habe, aber immer gehofft habe das nach dem Import irgend wann mal was in den aktuellen ZOONOOZ steht ?

K├Ânnte man nicht evtl. aus SAN DIEGO ein zus├Ątzliches Weibchen bekommen ???
(28.03.2008, 09:58)
Christian Badneck :   @Shensi-Takin: Hallo, das sind ja wirklich sehr gute Nachrichten von der K├Âlner Kleideraffengruppe. Weiss man denn wie dieser Sinneswandel in K├Âln zustande gekommen ist ? Schliesslich habe ich vor nicht allzu langer Zeit gelesen das K├Âln ├╝berlegte seine Gruppe
aufzul├Âsen um die Tiere selbst nach Vietnam zu geben. Desweiteren wieso gerade ein M├Ąnnchen ? Lt. meines Wissens besteht die Gruppe doch aus Vater und Sohn (beide noch relativ Jung) und 3 Weibchen von denen allersings 2 nicht mehr im zuchtf├Ąhigen Alter sind ?

Vielen Dank im voraus f├╝r eure Antworten/Meinungen.
(28.03.2008, 09:52)
Michael Amend :   @Shensi-Takin, das Foto ist ja grausam, da sch├╝ttelt es einen ja nur beim Ansehen....
(28.03.2008, 06:46)
Shensi-Takin :   @Sven P. Peter: Anscheinend nicht mehr-die Verbindung stand offen und der eine Bock marschierte rein und raus.
@th.oma.s: Bitte. Hoffentlich klappt das schlu├čendlich!


(27.03.2008, 21:26)
th.oma.s :   in bezug auf die kleideraffengruppe in k├Âln w├Ąre es wirklich jammerschade gewesen. danke f├╝r die gute nachricht
(27.03.2008, 20:53)
Sven P. Peter :   Der lebt hinter dem Palisadenzaun des Vorzeige M├Ąnnchens. Das mit dem Kleideraffen ist ja erfreulich :)
(27.03.2008, 20:13)
Shensi-Takin :   Lebt eigentlich der 2. K├Âlner Saiaga-Bock nicht mehr? ├ťbrigens gute Nachricht f├╝r alle Kleideraffen-Fans : offenbar soll Verst├Ąrkung in Form eines weiteren Zuchtmanns aus Vietnam kommen.
Und wie man sieht lassen sich K├Âlns Elefanten die Lust am Baden auch nicht bei widrigen Bedingungen vermiesen...;)
(27.03.2008, 20:00)
IP66 :   Wie gesagt - das ├Ąlteste Zoobauwerk, da├č in diesem Jahrhundert in Deutschland beseitigt wurde ...
(27.03.2008, 19:53)
Michael Amend :   Hier noch etwas f├╝r die K├Âln-Fans, ein Foto des k├╝rzlich abgerissenen Schweinehauses, aus dem ZF 1907, mit Pinselohrschweinen davor !
(27.03.2008, 19:48)
Anna Lena Stephan :   Ich kann mich daran erinnern, vor ca. 2 Wochen Shu Thu Zar gesehen zu haben und man sah sehr deutlich in ihrem Bauch den R├╝cken des Babys. Es war ziemlich gro├č, ich w├╝rde sagen, fast wie ein neugeborener Elefant. Es bleibt also zu hoffen...
(22.03.2008, 17:03)
R├╝diger :   Hier nochmals etwas Neues zum Thema Elefanten!
Dienstag, 18.03.2008
Elefantenkuh Shu Thu Zar doch noch tr├Ąchtig?
Zoo K├Âln
Am 11. M├Ąrz 2008 musste der K├Âlner Zoo eine traurige Nachricht verk├╝nden. Tierpfleger hatten am Morgen einen toten Elefanten-F├Âtus im Gehege gefunden. Schnell nahm das Zooteam an, dass er von der 13-j├Ąhrigen Shu Thu Zar stammen m├╝sse. Die Elefantenkuh, die im April ihren Nachwuchs zur Welt bringen sollte, war vor knapp einem Jahr in eine Rangelei mit anderen Elefanten aus der Zooherde geraten. Danach hatte das Tier aus dem Unterleib geblutet, und schon damals waren Sp├Ątfolgen f├╝r das Kalb bef├╝rchtet worden. Nun k├Ânnte es aber dennoch sein, dass nicht sie die Fehlgeburt hatte, sondern eine andere tr├Ąchtige Kuh aus der Herde, n├Ąmlich Aye Chan May, die im September vom K├Âlner Elefantenbullen Bindu gedeckt worden war. Der gefundene F├Âtus war so klein, dass er auch zu ihrem Deckdatum passen k├Ânnte. Wenn sich der Verdacht best├Ątigt, k├Ânnte der Zoo im April dann doch noch mit dem n├Ąchsten Elefantenbaby rechnen. "Das ist allerdings zum jetzigen Zeitpunkt reine Spekulation", sagt Zoo-Direktor Theo Pagel. "Nur genaue Schwangerschaftstests und Blutproben k├Ânnen jetzt Sicherheit bringen." Ergebnisse werden allerdings erst in ein paar Wochen erwartet.



(22.03.2008, 12:42)
Shensi-Takin :   Danke f├╝r die Empfehlungen, wobei: wenn ich mir so die Zusatzgeb├╝hren f├╝r die Reservierung via Internet anschaue-da warte ich lieber in einer Schlange...;)Besonderen Dank auch f├╝r die Empfehlungen hinsichtlich der V├Âgel & Saiga.
(21.03.2008, 19:05)
IP66 :   Internetbestellung der Karten w├╝rde ich auch empfehlen. Da das Aquarium bei den herrschenden Witterungsbedingungen besonders frequentiert wird, w├╝rde ich seinen Besuch ans Ende der Besuchszeit verlegen, wenn sich das Gros schon verlaufen hat. Die neue Ausstellung einheimischer Amphibien befindet sich im oberen Teil des hinteren Treppenhauses, ist also nur durch das Insektarium zu erreichen. Die Klaffschn├Ąbel und der Abdimstorch leben jetzt in der Scorrotaubenzuchtvoliere am r├╝ckw├Ąrtigen Hof der Fasanerie, gegen├╝ber sind die beiden Arten Seidenkuckuke und andere Rarit├Ąten untergebracht, am einfach zu ├╝bersehenden Weg, der von den B├Ąrenanlagen zum Lemurenhaus f├╝hrt, gibt es einiges an rarem Wassergefl├╝gel. Ich wei├č nicht, ob ich damit Eulen nach Athen trage, doch sind die Zwergpinguine schon h├Ąufiger ├╝bersehen worden - Sie finden sie in der alten K├Ânigspinguinanlage, also auf der r├╝ckseite des heute von Seehunden bewohnten Eisb├Ąrfelsens. Falls man die letzte Saiga-Antilope besuchen m├Âchte, sollte man das vor 16.00 tun, da sie danach aufgestallt wird. Mehr f├Ąllt mir in diesem Zusammenhang nicht ein. In Krefeld kann man die Anlage f├╝r Ameisenb├Ąren leicht ├╝bersehen (gegen├╝ber dem Tapirhaus), in Duisburg findet man die Kanadakraniche in dem ebenfalls schnell passierten Gehege vor dem Sommerrestaurant.
(21.03.2008, 16:38)
Anna Lena Stephan :   Ich glaube, man kann auch vorher Karten ├╝bers Internet bestellen.
(21.03.2008, 16:07)
Shensi-Takin :   @Anna Lena Stephan: Tja, das klappt bei mir schon mal nicht, weil ich um ca. 13:00 erst ankomme...;)
(21.03.2008, 13:02)
Anna Lena Stephan :   Ganz fr├╝h ankommen, die Kassen sind momentan manchmal echt ├╝berlaufen!
(21.03.2008, 12:58)
Shensi-Takin :   In einer anderen, pers├Ânlichen Sache: ich werde den K├Âlner Zoo am 25.3. besuchen-n├╝tzliche Empfehlungen sind hierbei hochwillkommen ;). Am n├Ąchsten Tag sind ├╝brigens Krefeld & Duisburg geplant.
(21.03.2008, 12:26)
IP66 :   Z├╝rich besitzt ebenfalls noch eine kopfstarke K├ľnigspinguinkolonie - ISIS ist eben kein wirklich zuverl├Ąssiges System. Mich wundert allerdings auch, da├č trotz des recht publikumswirksamen Neubaus f├╝r K├Ânigspinguine in Berlin sich kaum Nachfolger gefunden haben, die in neue Pinguinanlagen investieren wollen. Hier scheinen die Besucher auch Anlagen der substituierenden Richtung zu sch├Ątzen, so da├č es kaum Ernerungsbedarf gibt, obgleich die gr├Â├čeren und bunteren Pinguinarten eigentlich einen hohen Schauwert haben und in der Nachkriegszeit auch in nicht auf Artenf├╝lle spezialiserten Zoos gezeigt wurden.
Ger├Ąumige Absperranlagen in Gelsenkirchen habe ich nirgendwo gesehen - auch bei den Elchen nicht, wo das noch sinnvoller w├Ąre als bei den Seel├Âwen, oder bei den Nash├Ârnern, wo der gesamte Komplex gut zu ├╝berblicken ist.

(21.03.2008, 10:05)
Michael Mettler :   Es gab durchaus fr├╝her weitere Halter von Magellanpinguinen, nur sa├čen die V├Âgel den damaligen Gepflogenheiten entsprechend wohl eher inmitten gemischter Gruppen, und die Gehegebeschilderung t├Ąuschte gleichwertige Verh├Ąltnisse vor... Neben K├Âln fiele mir als Ex-Halter auch noch Duisburg ein, und ich meine mich dunkel auch an Tiere in Hannover und im Berliner Zoo zu erinnern ("selbstverst├Ąndlich" vergesellschaftet mit Brillen- und Humboldtpinguinen...).

Andere Frage in Richtung K├Âln: Gibt es nach Papageienhaus und Tapiranlage eigentlich auch Neuigkeiten zum Projekt Hippo-Aquarium?
(20.03.2008, 22:52)
Shensi-Takin :   @MA, MM: Das Problem mit den genannten Haltungen von K├Ânigspinguinen ist nur: die einzelnen Halter scheinen sich nicht besonders gern von ihren fortpflanzungsf├Ąhigen Weibchen trennen zu wollen. Der alters-oder krankheitsbedingte Verlust von Weibchen ist dementsprechend f├╝r die jeweiligen Halter im Grunde ein verh├Ąngnisvoller Schritt gen k├╝nftiger Haltungsaufl├Âsung...Dementsprechend war man im Fall des u.g. Weibchens alles andere als gl├╝cklich.

Interessant, mir war immer so, als h├Ątte ich in mehr Einrichtungen Magellanpinguine gesehen...Tja, dann bleiben also zuk├╝nftig nur zwei "Zoopinguin"-Arten ├╝brig. Der "Vorteil": bei einen Besuch AUS oder NZ ischer Zoo kann man sich auf die Begegnung mit "neuen" Pinguinarten freuen...;)
(20.03.2008, 22:02)
Michael Mettler :   Upps, da habe ich nur bis zur Unterart halli gescrollt und die Nominatform glattweg ignoriert. Und schon ist auch Z├╝rich wieder besser besetzt :-)
(20.03.2008, 21:55)
Michael Amend :   @MM.Bei Isis werden 10 Halter von K├Ânigspinguinen ( zwei Unterarten ) aufgef├╝hrt. Dazu kommen noch weitere Halter hinzu, wie Berlin und der Loro-Park sowie das Ozeanararium Brest.
Eventuell gibt es ja noch weitere Halter, aber diese beiden fallen mir gerade noch spontan ein.
(20.03.2008, 21:43)
Michael Mettler :   ISIS verzeichnet tats├Ąchlich nur drei europ├Ąische Halter von Magellanpinguinen, wobei es mit Karlsruhe eigentlich noch mindestens einen vierten geben m├╝sste. Bei den K├Ânigspinguinen sind es noch sieben "Europ├Ąer" plus mindestens dem Zoo Berlin, der ja kein Isis-Mitglied mehr ist. (Und Z├╝rich hat nur noch EINEN K├Ânigspinguin??)

F├╝r K├Âln sind interessanterweise noch drei Humboldtpinguin-Hybriden verzeichnet. Es gab im Zoo mal ein Mischpaar aus einem Humboldt-Wei├čling bzw. -Schecken und einem Magellanpinguin, wahrscheinlich sind das noch Nachkommen davon? Frohes Heraussuchen vor Ort :-)
(20.03.2008, 21:05)
Ingo Rossi :   Hallo mal wieder, einen sch├Ânen Eindruck vom Inneren des k├Âlner Tapirhauses und seinen Bewohnern bekommt man hier:http://www.wdr.de/mediathek/html//regional/2008/03/13/lokk_02.xml
(20.03.2008, 20:36)
Michael Amend :   qShensi-Takin. Wobei Magellan-Pinguine in Europa weitaus weniger anzutreffen sind als K├Ânigspinguine. ├ťbrigens hat die Wilhelma jetzt bekanntgebene, nach dem Tod der letzten vier K├Ânigspinguine die Haltung dieser Art nicht fortzusetzen, was angesichts der derzeitigen Anlage auch vern├╝nftig erscheint.
(20.03.2008, 19:11)
Michael Mettler :   @IP66: Warum soll es eigentlich in Gelsenkirchen keine Absperranlagen f├╝r Robben geben? In einer TV-Doku vor einiger Zeit wurden jedenfalls welche gezeigt, in denen neu hinzugekommene Tiere eingew├Âhnt wurden. Nur liegen diese Gehege nicht wie das K├Âlner im Schaubereich - was ja auch seine Vorteile hat. Das K├Âlner Nebengehege ist dagegen auf Pr├Ąsentation ausgerichtet, weil es fr├╝her als Mutter-Kind-Schaugehege f├╝r Eisb├Ąren diente.
(20.03.2008, 15:54)
Michael Mettler :   @Shensi-Takin: Mein Gedanke ging in die Richtung, ob vielleicht das "Wiederfinden" des letztj├Ąhrigen Brutpartners eine st├Ąrkere Brutstimmung ausl├Âsen k├Ânnte als dessen st├Ąndige Anwesenheit, so dass eine zeitweilige Geschlechtertrennung wom├Âglich die Zuchterfolge steigern w├╝rde. Wie hei├čt es doch so sch├Ân: Wie nennt man es, wenn ein Paar zeitlebens zusammen bleibt? Monotonie... :-)

Bei Klimahallen w├╝rde sich das Spektrum der Arten durchaus auch dann vergr├Â├čern, wenn man nicht nur immer auf die beiden Riesenformen "schielt". Selbst Esel- oder Felsenpinguine sind zwar im Vergleich zu anderen Arten noch in relativ vielen Zoos vertreten (gewesen), aber nur ├Ąu├čerst selten in kopfstarken, "anregenden" Kolonien, was vielleicht die geringe Nachzuchtrate erkl├Ąrt. Edinburgh ist ja ein gutes Gegenbeispiel.
(20.03.2008, 15:44)
Shensi-Takin :   @MM: Es ist nicht nur das (tats├Ąchlich ung├╝nstige) Geschlechterverh├Ąltnis-es ist einfach der zu geringe Nachzuchtserfolg an sich (ob dem eine getrenntgeschlechtliche Haltung noch verbessern k├Ânnte-?). Denn obwohl ja immer wieder Zoos mit K├Ânigspinguinen Nachwuchs melden, scheint die Zoopopulation sich nicht selbst zu halten zu k├Ânnen und schrumpft-v.a. weil viele noch in den Ende 60igern/Anfang Siebzigern erworbenen Exemplare jetzt altersbedingt versterben bzw. euthanasiert werden, ohne dass sie ersetzt werden. Den K├Âlner Zwergpinguinen bl├╝ht meines Erachtens ein ├Ąhnliches Schicksal. "Freuen" wir uns also darauf, dass in Zukunft (wie es auch jetzt bereits gr├Â├čtenteils der Fall ist) der Begriff "Zoo-Pinguine" in europ. Zoos mit Humbolt-, Magellan-und Brillenpinguin gleichzusetzen sein wird.
(20.03.2008, 13:53)
Michael Mettler :   @Shensi-Takin: Mir ist auch so, als h├Ątte ich mal was ├╝ber ein extrem ung├╝nstiges Geschlechterverh├Ąltnis bei der europ├Ąischen K├Ânigspinguinpopulation gelesen... Aber das gilt nat├╝rlich f├╝r die K├Âlner Zwergpinguine genauso (nur zwei Weibchen), und wenn es m├Âglich war, Zwergpinguine an den Rhein zu holen, dann vielleicht auch "K├Ânige"...?

Verwechsele ich da was, oder finden sich die Paare bei wild lebenden K├Ânigspinguinen nicht nur zur Brutzeit zusammen? Vielleicht lie├če sich dann ja dem Zuchtgeschehen auf die Spr├╝nge helfen, wenn man die Geschlechter getrennt in K├Âln und Wuppertal halten und nur zwecks Br├╝tens zusammenbringen w├╝rde :-)
(20.03.2008, 13:35)
Shensi-Takin :   @MM: Das Problem bzgl. gro├čer Pinguine: Das Kontingent ist in Schrumpfen inbegriffen. Soweit ich aus verschiedensten Quellen erfahren habe (u.a. beim munterern Zerschnippeln eines greisen K├Ânigspinguinweibchens) ist die europ├Ąische Zoopopulation von K├Ânigspinguinen in den letzten Jahren stark im Schrumpfen begriffen, sprich die Relatio von NEuzug├Ąngen & Geburten/ Verluste neigt sich stark der Verlustseite zu. Ob sich da in Hinblick auf eine solche Zukunft (v.a. ohne Option der Neuzufuhr) & Wuppertal ein solches Bauprojekt f├╝r K├Âln rentiert? Zumal von den "gro├čen" Pinguinen die Kaiser sicher nicht als Option zur Verf├╝gung stehen...;)
(20.03.2008, 12:39)
IP66 :   Ich habe den Eindruck, da├č der Abzug des Seehundprojektes sehr ├╝berraschend gekommen ist. Bis dahin hatte man das Problem der abgegebenen Eisb├Ąren durch den publikumswirksamen Neubesatz, der auch noch, dank Forschung, interessant voegrf├╝hrt wurde, gel├Âst. Mir scheint ja ein Besatz mit einer gr├Â├čeren Robbenart attraktiv zu sein, weil die Strukturen da wenig ver├Ąndert werden m├╝ssen, wobei ich Kegelrobben bevorzugen w├╝rde. Die Ummauerung der Anlage hat schon zwei Weltkriege ├╝berstanden, insofern w├Ąre eine ├ťberkuppelung sicher m├Âglich. Es entst├╝nde dann allerdings ein riesiger Bauk├Ârper, und die skulpturale Wirkung der alten Anlagengestaltung k├Ânnte, selbst wenn sie vollst├Ąndig erhalten w├╝rde, auch nicht mehr erfahren werden. Immerhin gibt es, im Gegensatz zu Neubauten wie Gelsenkirchen, ein echtes Absperrgehege, und auch, anders im Elefantenpark, eine geregelte Wasserversorgung, deshalb w├Ąre es auch ├Âkonomisch sinnvoll, die Anlage wieder f├╝r Wasserbewohner zu nutzen.
(20.03.2008, 10:29)
Anna Lena Stephan :   Wenn Zwerge, dann m├╝sste es eine richtig gro├če Kolonie sein, 8 Tiere auf der riesigen Anlage s├Ąhe nicht so toll aus.

An dem Konkurrenzkampf ist was dran... Vielleicht k├Ânnte man f├╝r so was die Anlage zweiteilen, so dass man die Tiere einfach nebeneinander pr├Ąsentiert, Wirkung w├Ąre ja ├Ąhnlich.

(20.03.2008, 09:30)
Michael Mettler :   @Sven: Ich dachte eigentlich eher an eine GROSSE Pinguinart - f├╝r die Zwerge w├Ąren doch zur anderen Seite hin noch Erweiterungsm├Âglichkeiten :-)
(19.03.2008, 23:27)
Sven P. Peter :   Die alte Eisb├Ąrenanlage f├╝r eine kleine Pinguinart zu nutzen (f├╝r die Zwergpinguine w├Ąre das ja genial) halte ich f├╝r eine Sch├Âne idee :) Vieleicht mit Strandabschnitt etc.
(19.03.2008, 20:41)
Andreas :   @Anna Lena Stefan Sch├Ân, da├č Du Dir kreative Gedanken machst. Aber ganz so einfach, wie Du Dir das denkst, wird es nicht gehen. Tiere mit gleichen Lebensgewohnheiten stehen meist in Konkurenz zueinander. Streitigkeiten, Angriffe und Tod der unterlegenen Art w├Ąren die Folge. Und da es ein GEHEGE ist, k├Ânnen sie sich nicht ausweichen. Wenn ich gefragt werde, was gegen Maulw├╝rfe im Garten hilft, sage ich meist flapsig:"schafft euch eine W├╝hlmaus an." Stress pur. Setzt man dann Pr├Ąriehunde dazu, ist man das Problem ganz los :-) Denen traue ich sogar zu, da├č sie mit vereinten Kr├Ąften den Wombat zur Verzweiflung treiben.
Vergesellschaftungen m├╝ssen immer wohldurchdacht sein. Im Zoo ist durch die F├╝tterung zwar die Nahrungskonkurenz nicht sooo ausschlaggebend, aber bedenke den Kampf um den gleichen Lebensraum.
(19.03.2008, 20:04)
Anna Lena Stephan :   Es w├Ąre ja auch theoretisch denkbar, f├╝r den ├ťbergang das Haus ├Ąu├čerlich neu zu gestalten, das Wasserbecken mit Sand oder Erde aufzuf├╝llen und daraus ein gehege f├╝r Buddler zu machen - Pr├Ąriehunde, Wombats, W├╝hlm├Ąuse, Maulw├╝rfe... Am Besten in Gemeinschaftshaltung. Waum denn immer nur Tiere zusammen halten, die aus den gleichen Gebieten stammen, warum nicht mal Tiere mit gleichen Lebensgewohnheiten aus verschiedenen Erdteilen...
(19.03.2008, 19:32)
Dennis Ismer :   Wegen dem Neubesatz der ehem. Eisb├Ąrenanlage hab ich gerade die Antwort erhalten. Darin hei├čt es, dass die Anlage "mit Sicherheit" neu besetz wird. Man befindet sich wohl aber noch in der Planungsphase und k├Ânne jetzt noch nichts genaues sagen.

M├Âchte ├╝brigens noch jemand den Nachfolger von "ZooAktuell" ( Entdeckungsplan ) als Foto haben?
(19.03.2008, 18:07)
Michael Mettler :   Was sagte denn der Masterplan ├╝ber diesen Zoobereich aus? Theoretisch l├Ągen doch Fasanerie, Seel├Âwenanlage und "Polarium" zuk├╝nftig an der Grenze von "Afrika" zu "Asien"? Die Fasanerie auf rein afrikanischen Besatz umzustellen, w├Ąre aufgrund gro├čer Auswahl bestimmt nicht schwierig, tropisch-asiatische Vogelwelt ist schlie├člich im Regenwaldhaus repr├Ąsentiert, und f├╝r S├╝damerika er├Âffnen sich ja gerade ganz neue Perspektiven auf der anderen Seite des Gel├Ąndes, nachdem dieser Erdteil im Masterplan eigentlich gar nicht mehr auf dem jetzigen Zoogel├Ąnde vertreten sein sollte. Statt der Seel├Âwen S├╝dafrikanische Seeb├Ąren zu halten, w├Ąre wohl ebenfalls kein Problem - wenn auch sehr schade um eine absolute Traditionsart des Zoos. Da w├╝rde sich als Bindeglied zwischen den Themen Meeresk├╝ste und Vogelwelt in diesem Bereich tats├Ąchlich anbieten, den Polarkomplex f├╝r eine gro├če Brillenpinguinanlage zu nutzen, vielleicht sogar unter Netz und in Kombination mit Kormoranen und anderen s├╝dafrikanischen K├╝stenv├Âgeln. M.W. z├Ąhlen die subantarktischen Inseln vor S├╝dafrika zum Verbreitungsgebiet des K├Ânigspinguins, da w├Ąre also eine zweite Art m├Âglich - und wenn an die R├╝ckseite des Komplexes ein Australienbereich angeschlossen w├╝rde, k├Ânnten sogar die Zwergpinguine an Ort und Stelle bleiben....

Falls es der bauliche Zustand der alten Eisb├Ąrenanlage zul├Ąsst: W├Ąre das nicht eine nette Basis f├╝r eine ├╝berkuppelte K├Ânigspinguinanlage, vielleicht mit einem hindurch f├╝hrenden Besuchersteg oder -tunnel? Andererseits: K├Ânigs- und Brillenpinguine gibt es nat├╝rlich auch im nahe gelegenen Wuppertal.
(19.03.2008, 17:51)
Dennis Ismer :   @Sven Ich habe keine Ahnung, warum. Ich hab hier auch nur das eingetragen, was mir auf die Frage, warum die Seehunde nicht mehr im Lageplan sind, per E-mail geantwortet wurde.
Vielleicht war die Dame, die mir geantwortet hat auch nicht richtig informiert, oder hat sich verschrieben. Normalerweise m├╝sste man ja davon ausgehen k├Ânnen, dass die Antworten, die einem auf Anfragen in so einem Kontaktformular geschrieben werden richtig sind.
Ich hab auch nochmal eine Anfrage wegen der Zukunft der ehem. Eisb├Ąrenanlage geschickt ( Nachfolgebesatz ), hoffentlich stimmt diese Antwort dann.
(19.03.2008, 17:50)
IP66 :   Zumindest ergibt sich momentan, da die Forschungsger├Ątschaften weitestgehend entfernt sind, die M├Âglichkeit die Anlage noch einmal in ihrer alten Konzeption zu erleben, die in ihren abstrahierenden Formen und auch wegen der Gr├Â├če einzigartig ist. Vielleicht w├Ąre es doch m├Âglich, das Ganze f├╝r eine Robbenart zu nutzen, wenn man schon keine Eisb├Ąren will. Immerhin besteht die M├Âglichkeit eines Absperrgeheges, wie es manche Neubauten nicht besetzen, und das Wasserbecken bietet eine Tiefe, die viele vergleichbare Anlagen nicht besitzen.
(19.03.2008, 17:23)
Sven P. Peter :   @Dennis: Warum sollten die auf der Seite l├╝gen?
"Zum Fr├╝hling 2008 werden wir mit unseren Tieren nach Rostock wechseln, wo die Robben in unserer neuen schwimmenden Forschungsanlage direkt an der Ostseek├╝ste ein neues Zuhause finden werden."

Berlin Zoo hat keinerlei kapazit├Ąten f├╝r so viele Seehunde, au├čer man w├╝rde sich von Seel├Âwen oder Seeb├Ąren Trennen. Und der TP h├Ątte nicht mal ein Gehege f├╝r Robben. Also woher kommt diese Info?
(19.03.2008, 16:47)
Anna Lena Stephan :   Ich f├Ąnde es gar nicht so schlecht, wenn die gesamte Anlage entweder abgerissen oder komplett neugestaltet wird. Ist ohne Eisb├Ąren eh nicht mehr wirklich attraktiv, auch wenn die Seehundforschungen sehr interessant waren.
Wenn ich mir was tr├Ąumen d├╝rfte, f├Ąnde ich einen Neubau f├╝r verschiedene Pinguinarten (mindestens 5, schlie├člich tr├Ąume ich...) oder ein Tropenhaus f├╝r Manatis attraktiv. Alternativ einen Tunnel zum Seel├Âwenbecken, dann haben die endlich mal mehr Platz. Am besten einen Tunnel aus Glas, ├╝ber den man laufen kann.
(19.03.2008, 16:38)
Dennis Ismer :   @Anna Lena Stephan Womit die Anlage besetzt wird, weiss ich auch nicht. Ich k├Ânnte mir aber vorstellen, dass sie zu mindest dieses Jahr leer bleibt und dann in den n├Ąchsten Jahren wieder mit Seehunden besetzt wird.
(19.03.2008, 12:38)
Anna Lena Stephan :   Was kommt denn dann ins ehemalige Eisb├Ąrgehege, wenn die Seehunde nach Berlin gehen?
(18.03.2008, 18:49)
Dennis Ismer :   Ich hab mal so eine Anfrage wegen der Tapiranlage an den Zoo geschickt. Sie hat ( wie IP66 sagte ) 6 Boxen und ist insgesammt 1000m┬▓ gro├č.

Die Seehunde des Zoos , demnach gehen ├╝brigens nicht wie auf der Seite "http://www.marine-science-center.de/center.htm
" steht nach Rostock, sondern in den Zoo Berlin.
(18.03.2008, 18:39)
IP66 :   Der letzte Neuanstrich des alten Gro├čtierhauses liegt schon ein wenig zur├╝ck, allerdings wurde nach dem Auszug der Elefanten die entsprechende Seite noch einmal ├╝bergestrichen. die Farbgebung erfologte seinerzeit wohl nicht nach Befund, sondern nach dem kolorierten Stich, dessen Abbildung im Innern zu sehen ist. Ich meine, beim Z├Ąhlen der Boxen in neuen Tapirstall auf sechs gekommen zu sein, allerdings ist die gr├Â├čere Mittelbox so konzipiert, da├č man sie in drei Einzelst├Ąnde unterteilen kann. Wenn man den alten K├Ąnguruhstall nicht auch noch wie das aus der Gr├╝ndungszeit des Zoos stammende Schweinehaus abbrechen m├Âchte, wird zwischen der Papageienunterkunft und dem neuen Stall eine Hinterhofatmosph├Ąre entstehen, was ich nicht so gl├╝cklich finde. Dagegen scheint mir, wenn man von dem Verlust eines unersetzlichen Baudenkmals absieht, die Anlage sich ganz gut einzuf├╝gen.
(18.03.2008, 10:41)
Michael Mettler :   @Oliver: "Flecken durchkommen"? Sind das nicht eher "Hippo-Graffiti", sprich Markierstellen?
(17.03.2008, 20:54)
Sven P. Peter :   Das Flusspferdbecken war doch mal Blau^^

Wegen den Seehunden:
http://www.marine-science-center.de/center.htm
(17.03.2008, 20:53)
Oliver Jahn :   Was am Boden des Flusspferdgeheges ist denn neu?
Und das Haus scheint auch mal wieder einen neuen Anstrich erhalten zu haben.Da aber schon wieder die Flecken durchkommen, scheint der Anstrich wohl nicht sehr gut gewesen zu sein.
(17.03.2008, 20:40)
Dennis Ismer :   @Michael Mettler Ich bin mir nicht ganz sicher, weil ich die Boxen nicht genau gez├Ąhlt habe, aber ich glaube es sind mehr als 5.
(17.03.2008, 19:28)
Michael Amend :   @Dennis Ismer. Danke f├╝r die tollen Bilder. Die Anlage sieht wirklich gut aus, erinnert etwas an eine verkleinerte Ausgabe der Okapi-Anlage. Es ist wirklich oft nicht einfach, nach drinnen zu fotografieren, wenn die St├Ąlle nur von au├čen einsehbar sind, speziell wegen der Reflektion. Der Zoo sieht sich wohl schon nach einer Kuh f├╝r den Bullen um.
(17.03.2008, 19:03)
Dennis Ismer :   Und hier noch die Flusspferdanlage
(17.03.2008, 18:25)
Dennis Ismer :   Sorry, jetzt noch mal der Blick auf die Seehundanlage.
(17.03.2008, 18:24)
Dennis Ismer :   Blick auf die Seehundeanlage.
(17.03.2008, 18:17)
Michael Mettler :   Wieviele Boxen hat denn das Haus? Sieht ja recht ger├Ąumig aus.
(17.03.2008, 18:16)
Dennis Ismer :   Links und Rechts Blich auf die Au├čenanlage ( Standort : Aussichtsplattform neben dem Haus )
(17.03.2008, 18:14)
Dennis Ismer :   Links: Absperrbereich ( im Hintergrund liegt Ailton, bei ihm ist ein Tierpfleger )
Rechts: Haus
(17.03.2008, 18:09)
Dennis Ismer :   @Michael Amend Ich muss Sie leider entt├Ąuschen, ich habe nur Fotos von der Au├čenanlage. Da man beim Haus durch Glas fotografieren muss und da es im Haus nicht gerade hell ( wie beim Okapihaus ) ist, ist das Fotografieren von Innenboxen wegen des Blitzlichts nicht gerade einfach.

Hier aber schon mal die ersten Bilder:

Links: Teil der Au├čenanlage.
Rechts: Blick vom S├╝damerikahaus auf die Anlage und das Haus.


(17.03.2008, 18:03)
Sven P. Peter :   Wurde nicht vor kurzem erst ein neuer Seehund hinzugeholt?
(17.03.2008, 17:43)
Michael Amend :   @Dennis Ismer. Ich bin auf jeden Fall an Bildern der Tapir-Anlage interessiert, sowohl der Innenboxen, als auch der Au├čenananlage.Danke schon mal im Vorraus.
(17.03.2008, 17:14)
Michael Mettler :   Bleiben denn die Seehunde im Zoo?
(17.03.2008, 16:43)
Dennis Ismer :   Ach ja, ich hab noch vergessen, dass die Flusspferdanlage einen neuen Boden und das dazugeh├Ârige Wasserbecken einen gelben Anstrich bekommen hat.
(17.03.2008, 16:33)
Dennis Ismer :   Ich war heute in K├Âln und mir sind einige Neuerung aufgefallen.
"ZooAktuell" ist tot, es lebe der Entdeckungsplan ( alter Zooplan in neuer "Verpackung" ).

Die neue Tapiranlage ( Standort: ehem. Gehege von Ziegen und Schafen ) ist meiner Meinung nach sehr gut geworden. Auch das Haus ( wie bei den Okapis ) ist gut, aber nur von au├čen einsehbar.
Eine weitere wichtige Sache ist das Ende des Forschungsprojekts bei den Seehunden, wo jetzt schon alle Utensilien zur Forschung abgebaut und abtransportiert werden.
Und jetzt noch eine Frage, m├Âchte jemand Bilder von der neuen Tapiranlage haben??
(17.03.2008, 16:22)
Niedersachse :   Ailton, der Hamburger Flachlandtapir Mann, ist 10.03. nach K├Âln gegangen. Zusammen mit einem Capybara.
(13.03.2008, 12:16)
IP66 :   Ich wei├č nicht recht, ob die Fehlgeburt in der Elefantenherde durch deren sehr inhomogenen Zustand mitverursacht begr├╝ndet wurde. Immerhin handelt es sich bei dem betroffenen Tier um eine der beiden Elefantinnen, die sich sehr oft jenseits der Gruppe aufhalten und einzelnen Exemplaren gezielt aufweichen. Schlie├člich sind bis auf ein Tier alle Elefantenk├╝he Tiere aus Arbeitscamps, die mit dem Zusammenleben in einer starken Ver├Ąnderungen unterworfenen Gruppe ├╝berfordert sein k├Ânnten.
(13.03.2008, 10:07)
Michael Amend :   Das Tapirhaus soll heute er├Âffnet werden, zun├Ąchst mit einem aus Hamburg stammenden Flachlandtapir.
(13.03.2008, 06:38)
cajun :   Pressemitteilung Zoo K├Âln:

Abort bei Elefantenkuh

Die dreizehnj├Ąhrige Elefantenkuh Shu Thu Zar erlitt am fr├╝hen Morgen des 11. M├Ąrz einen Abort. Das ausgesto├čene Jungtier wurde gegen 9.00 Uhr auf der Innenanlage des Elefantenhauses gefunden. Der Tierk├Ârper war sehr klein, das Jungtier vermutlich schon vor einiger Zeit abgestorben. Das wichtigste, so Zootierarzt Behlert: das Muttertier ist wohlauf.

Komplikationen sind bei Erstgeb├Ąrenden nichts ungew├Âhnliches, Totgeburten, Aborte, Aufzuchtprobleme werden ├Âfters beobachtet, so Behlert. Die Geburt war f├╝r Ende April erwartet worden. M├Âglicherweise auftretende Probleme waren schon in Betracht gezogen worden, als Shu Thu Zar vor einigen Monaten Schleim aus ihrer Scheide verlor. Im Rhamen interner Herderangeleien war Shu Thu Zar vor ca. einem jahr gesto├čen worden mit anschlie├čendem leichten Blutaustritt aus der Scheide. Sp├Ątfolgen waren damals bereits bef├╝rchtet worden. Untersuchungen der Blut- und Schleimabsonderungen brachten jedoch keine weiteren Erkenntnisse.
Behlert: eine momentane Behandlung Shu Thu Zars ist nicht erforderlich. Das Tier wird selbstverst├Ąndlich weiter intensiv beobachtet und Ma├čnahmen werden ergriffen, wenn sie notwendig werden.




(12.03.2008, 19:40)
IP66 :   Auf der Eisb├Ąrenanlage haben, so weit ich wei├č, seit ihrer Errichtung nach der Jahrhundertwende nur Eisb├Ąren gelebt. Die r├╝ckw├Ąrtigen Becken waren vielf├Ąltig besetzt, auch die Klappm├╝tzen waren zumindest teilweise hier untergebracht. Vor den M├Ąhnenrobben lebten in dem jetzigen Au├čenbecken der Zwergpinguine Seeb├Ąren. Generell verf├╝gte der k├Âlner Zoo mit dem Seel├Âwenfelsen und seinem Nebenbecken, der Robbenanlage am gro├čen Weiher und den Anlagen hinter den Eisb├Ąren ├╝ber ein Haltungsvolumen, da├č nur mit Berlin oder der Vorkriegssituation bei Hagenbeck verglichen werden kann.
F├╝r die Rinderallee kann ich mich noch an Wisente und Bantengs erinnern - das war allerdings schon der Besatz, der nach der Einrichtung von Freianlagen durch Windecker dort stand und jeweils einer Art ein Haus zuwies. Am Anfang der Nogge-Zeit wurden die beiden s├╝dlichen Anlagen f├╝r das alte Breitmaulnashornpaar und ein dazu geholtes Exemplar zusammengelegt und neu gestaltet, um schlie├člich, nach Abgabe der Nash├Ârner, den Moschusochsen Heimat zu bieten. Vor der Umgestaltung besa├č jedes der Geb├Ąude drei Anlagen, die wohl auch entsprechend besetzt waren, wobei allerdings in dieser Zeit wohl auch eine Reihe von Haustierrassen gehalten wurden, zumal die Beheizbarkeit der Blockh├Ąuser zu w├╝nschen ├╝brig lie├č - im Grunde sollte man die H├Ąuser nicht mit den Stilbauten der Heck-Zeit, sondern den St├Ąllen der Bodinus-Zeit verglichen werden, ├Ąhnlich wie das j├╝ngst vernichtete Schweinehaus.
Im Insektarium stehen derzeit die Wettbewerbstafeln zur Verbauung des Gel├Ąndes um den Nebeneingang herum. Die Ergebnisse sind wenig befriedigend: Zum einen scheint der recht schmale Gel├Ąndestreifen f├╝r die von der Zooleitung gew├╝nschten Raumvolumina einfach zu schmal, so da├č ein mehrst├Âckiges Geb├Ąude erforderlich wird, da├č das Elefantengehege nun auch von der dem Colonia-Hochhaus gegen├╝berliebenden Seite massiv bedr├Ąngen wird. Manche Entw├╝rfe sehen auch eine Beseitigung des Seel├Âwenfelsens vor, zumindest ist dessen Verschattung und Einzw├Ąngung nicht zu vermeiden. Die zweite Schwierigkeit liegt darin, da├č anscheinend kein Architekt eine Idee entwickelt hat, die angesprochenen Volumina zu kaschieren, vielmehr deklinieren die Vorschl├Ąge die Erscheinungsbilder durch, die man von Investorenprojekten und Einkaufshallen strukturschwacher Mittelst├Ądte kennt. Das ist um so bedauerlicher, als das unter ├Ąhnlichen Umst├Ąnden errichtete Regenwaldhaus die klassischen Probleme einer solchen Billigarchitektur nebst Nachinvestitionen gerade in extenso vorf├╝hrt und ich mir davon einen p├Ądagogischen Effekt in Hinblick auf Nebauma├čnahmen erhofft h├Ątte.
Sinnvoller w├Ąre es sicher, die gew├╝nschten Baulichkeiten auf das Gel├Ąndes des Spielplatzes zu verlagern, um diesen im Bereich der alten Zooschule und im Vorfeld des alten Einganges anzulegen. Die Vorteile der Erreichbarkeit des Lokals von Au├čen und der Blick auf de Elefanten ergibt sich auch hier, wo man ohne Schaden f├╝r Landschaft und Nachbarbauten Geschosse t├╝rmen und vielleicht auch eine Architektur jenseits der Investorenkiste entwickeln kann.
(23.01.2008, 17:06)
Tim Sagorski :   Also, zu den Gehegen bei den Eisb├Ąren... Wie du schon gesagt hast, waren da nat├╝rlich die Eisb├Ąren und die Pinguine untergebracht, die beiden kleineren Gehege beherbergten fr├╝her allerdings auch mal Kormorane und ein Paar M├Ąhnenrobben, die sogar einmal z├╝chteten...
(23.01.2008, 08:18)
Oliver Jahn :   Die Blockh├Ąuser stehen ja auf einem Zooteil, der erst sp├Ąter als Erweiterungsgel├Ąnde hinzukam. Welche Arten das nun in der langen Geschichte waren, kann ich nichtsagen, aber auf jeden Fall sind beide H├Ąuser auf allen Pl├Ąnen als Rinderh├Ąuser bezeichnet.
(22.01.2008, 19:39)
Michael Mettler :   Meines Wissens sind die Bisons noch immer der Rest des urspr├╝nglichen Besatzes, und im heutigen Moschusochsengehege waren vor den Nash├Ârnern Wisente untergebracht. Oder?

Ein Seitenabteil der Eisb├Ąrenanlage diente fr├╝her als Mutter-Kind-Gehege f├╝r die B├Ąren.
(22.01.2008, 19:32)
Anna Lena Stephan :   Nachdem wir wieder Jahreskarten f├╝r den K├Âlner Zoo haben und am Sonntag dort waren, sind bei mir zwei Fragen aufgetaucht:
Was war die Original-Tierbesetzung der ehemaligen Eisb├Ąranlage. In meinen Unterlagen finde ich dort 1984 Eisb├Ąren, K├Ânigspinguine und Humboldtpinguine. Was war aber in den beiden kleinen Becken, also jeweils zwischen Eisb├Ąren und K├Ânigspinguinen? Mein Freund hatte die grobe Erinnerung, dass in einem mal irgendwann Otter waren.
Und noch eine Frage: In dem Gehege, wo heute die Moschusochsen sind, waren fr├╝her einmal Breitmaulnash├Ârner. Was war in dem Gehege daneben (heute Bisons)?

Ihr k├Ânnt mir doch bestimmt weiter helfen. Vielen Dank!
(22.01.2008, 18:10)
Michael Amend :   Die "Bergtapire f├╝r K├Âln"-Geschichte war nie ganz Ernst gemeint.
(06.01.2008, 19:41)
Anna Lena Stephan :   Leider muss ich die Hoffnungen auf Bergtapire in K├Âln zunichte machen:
Ich war heute im K├Âlner Zoo, und auf der Hinweistafel an der Baustelle steht "Flachlandtapir". Au├čerdem kommen noch Capybaras dazu.
"Baustelle" ist ├╝brigens ├╝bertrieben, momentan wird noch der Betonboden der ehemaligen Anlagen abgerissen. Ostern soll das Ganze fertig sein.
(06.01.2008, 15:23)
IP66 :   An die Bastelaktion erinnere mich auch, und die in den letzten Wochen der Nogge-Direktion aufgestellte Tafel nebst Flu├čpferdskulptur bei den Buchara-Hirschen ist um einen Spendentrichter mit neuer Aufschrift ersetzt worden. Ich wei├č allerdings nicht, ob man die dort abgebildeten Geb├Ąude auf dem Personalparkplatz unterbringen kann oder ob man auf das Gel├Ąnde des Restaurants zur├╝ckgreifen mu├č, wo es wohl komplexe Besitzverh├Ąltnisse gibt.
(20.12.2007, 17:14)
Stefan Wolf :   @Michael Mettler: Die Hinweistafel samt Spenden-Box steht nach wie vor noch gegen├╝ber der Flusspferd-Freianlage. Ich selbst kann mich an eine Bastelaktion vor ca. 2 Monaten erinnern, bei der Kinder eingeladen wurden, das neue Flusspferd-Aquarium-/Gehege nach ihren Vorstellungen zu "designen". Einige Modelle der Jung-Architekten wurden anschlie├čend im derzeitigen Flusspferdhaus ausgestellt. Es gab dar├╝ber zumindest auch einen PR-Bericht entweder im "K├Âlner Stadtanzeiger" oder in der "K├Âlner Rundschau". Wenn ich richtig informiert bin, tagte k├╝rzlich auch der Aufsichtsrat des Zoos. Ein TOP behandelte den Startschuss der geplanten Anlage "Hippo-Dom". Leider wei├č ich keine Einzelheiten ├╝ber die Ergebnisse.
(20.12.2007, 14:53)
Michael Mettler :   Gab es denn in der K├Âlner Presse irgendwann noch mal Hinweise auf das Flusspferdhaus? Steht die darauf hinweisende Tafel ├╝berhaupt noch im Zoo...?
(20.12.2007, 11:41)
IP66 :   Das dachte ich auch, zumal bei der gro├čen Begehung in den 80ern sogar die Rundst├Ąlle im Hirschrevier unter Schutz gestellt wurden. Allerdings w├Ąre das Geb├Ąude nicht das erste seiner Art, das einfach beseitigt wurde, zumal es ja recht klein unspektakul├Ąr aussah. Immerhin gibt es keinerlei Pressemeldungen zur Bebauung des Gel├Ąndes, zur Papageienbaracke und zur Nutzung des jetzt planierten Gel├Ąndes. Das k├Ânnte allerdings auch damit zusammenh├Ąngen, da├č der gro├čartig angek├╝ndigte Masterplan quer zu den gesamten Bauma├čnahmen steht.
(20.12.2007, 11:08)
Anna Lena Stephan :   Ich dachte, das Schweinehaus w├Ąre denkmalgesch├╝tzt?! Ist es das Haus, wo zuletzt ein paar Schafe lebten, mit dieser ├Ątzenden Betonfl├Ąche davor?
(19.12.2007, 19:45)
IP66 :   Aus K├Âln ist der Abri├č des Schweinehauses aus der Anfangszeit des Zoos, wohl des ├Ąltesten erhaltenen Beispiels seiner Gattung, zu melden. Damit verschwindet auch eine der alten Sichtachsen ├╝ber den alten Abschlu├čweiher des Zoos.
(19.12.2007, 18:54)
IP66 :   Sicherlich sollte man mit solchen Informationen vorsichtig umgehen. Zwei Beobachtungen scheinen mir aber, bei aller Bedachtsamkeit, doch f├╝r eine gewisse Wahrscheinlichkeit der Herrn Wolf gegen├╝ber gemachten Aussagen zu sprechen: Zum einen sind im Vogelbestand auch schon eine Menge Rarit├Ąten aufgetaucht, obgleich es immer schwieriger wird, sie unterzubringen, zum anderen haben Bergtapire den entscheidenden Vorteil, kein Warmhaus zu brauchen, was in dieser Zooecke mit dem denkmalgesch├╝tzten Schweinehaus und der ziemlich volumin├Âsen Papageienunterkunft einen gro├čen Vorteil bedeutet. Die Umsiedlung der Pudus scheint mir aber eher mit den Ver├Ąnderungen um das neue Flu├čpferdhaus zusammenzuh├Ąngen als mit etwelchen Gro├čprojekten eines Masterplans, der das Vorhandensein der verhei├čenen Tapire ausschlie├čt.
(14.12.2007, 11:16)
Tim Sagorski :   @ Drac :

Na, wenn demn├Ąchst Nasenaffen oder Berggorillas in den Zoo-Spekulationen auftauchen, d├╝rfte sich K├Âln, als einziger, ehemaliger und langj├Ąhriger, Halter BEIDER Arten in Deutschland ja durchaus auch wieder Hoffnungen machen... ├ťber eine Gruppe Uakaris w├╝rde ich mich allerdings auch freuen (bin ja bescheiden geworden)
(14.12.2007, 07:46)
Michael Mettler :   Egal, welche amerikanische Tapirart: Damit d├╝rfte der Masterplan anscheinend zumindest in Teilen ad acta gelegt worden zu sein, denn die Tierwelt Amerikas sollte doch eigentlich in Zukunft aus dem jetzigen Zoogel├Ąnde weichen und in der Flora eine neue Heimat finden... Da w├╝rden dann in der erw├Ąhnten Anlage Schabrackentapire viel besser passen.
(13.12.2007, 19:16)
Drac :   Konnten Sie herausfinden mit wem verhandelt wird (Kolumbien, Ecuador, Peru oder ein US-Zoo?) bzw. inwieweit die Verhandlungen fortgeschritten sind - der Realist in mir will es nicht ganz wahrhaben, besonders wenn man bedenkt, was K├Âln vor rund 10 Jahren f├╝r das Tropenhaus ank├╝ndigte - aber das Kind in mir ist doch sehr gespannt - Sumatranash├Ârner, Bergtapire, was wird im n├Ąchsten deutschen Zoo angek├╝ndigt: Saola, Berggorilla, Nasenaffe und Kouprey? ;)



(13.12.2007, 19:09)
Stefan Wolf :   @Drac: Mir ist die Schwierigkeit der Beschaffung von Bergtapiren durchaus bekannt. Sie k├Ânnen sich vorstellen, wie erstaunt ich war, als ich von Bergtapiren h├Ârte. Wie ich bereits sagte, gebe ich diese Information kommentarlos weiter. An die Verwechslung mit dem Bairds-Tapir habe ich selbst sofort gedacht und ein zweites Mal nachgehakt, um die Irritation auszuschlie├čen. Der "Verantwortliche" schien aber klar in der Lage, den Unterschied zu kennen. Nun, auch ich bin gespannt, wie erfolgreich die Bem├╝hungen sein werden... So oder so: Bleibt abzuwarten, ob ggf. offizielle Statements folgen werden. ├ťbrigens sind es laut Isis derzeit 11 Tiere in nordamerikanischen Zoos... Dar├╝ber hinaus lebt wohl noch ein M├Ąnnchen im Zoo von Cali, das bei g├╝nstiger Zuchtentwicklung von LA in einen Austausch einbezogen werden soll. Nachzulesen auf der neu gestalteten Homepage LA-Zoo.
(13.12.2007, 18:47)
Drac :   Und wo sollen die herkommen?
Bei den 9 Individueen in den Staaten wird wohl keiner der Zoos mit Europ├Ąern teilen wollen.
In den Heimatsl├Ąndern werden gar keine Bergtapire gehalten, tut mir leid, aber ich halte das f├╝r einen unverwirklichbaren Wunschtraum...
Den Neuimport von Flussdelfinen halte ich f├╝r wahrscheinlicher als, dass in absehbarer Zeit wieder Bergtapire in Deutschland zu sehen sind.
Als bekennender Zyniker nehme ich mal an, dass der Verantwortliche bei dem Wort Bairds Tapir nicht richtig zugeh├Ârt hat und sich den Rest selber zusammen gereimt hat ;)
(13.12.2007, 18:15)
Stefan Wolf :   Die weitere Baustelle rechts neben dem neuen Papageienhaus (dort wo sich z.Zt. noch die Ziegen befinden) ist f├╝r Tapire angedacht - aber nicht irgendwelche. Tapir-Fans m├╝ssen sich jetzt anschnallen. K├Âln verhandelt wohl - wie ich vor Ort erfahren konnte - tats├Ąchlich ├╝ber BERGtapire!!!! Ich gebe das (noch immer) sprachlos weiter und kann nur die Daumen dr├╝cken. Offenbar sollen die Pudus dann zur Gesellschaft mit ins Gehege. Das w├╝rde insofern passen, als deren jetzige Anlage sp├Ąter f├╝r eine geplante neue Anlage der Gorillas weichen soll.
(13.12.2007, 16:53)
IP66 :   Wenn ich die Bama├čnahmen hinter dem ehemaligen K├Ąnguruhstall (dem heutigen Kasuarhaus) nicht v├Âllig falsch deute, stehen f├╝r das Geb├Ąude die Fundamente und das Au├čenger├╝st - wobei nicht auszuschlie├čen ist, da├č man das Gebilde auch f├╝r die Haltung von anderen Vogelarten oder Kleins├Ąugern wird nutzen k├Ânnen.
(12.10.2007, 11:39)
zollifreund :   bei der nachbearbeitung meines k├Âlnbesuches vor zwei wochen ist mir aufgefallen, dass auf dem neuen lageplan (im gegensatz zu dem mir noch vorliegenden plan vom Mai 07), das geplante papageienhaus nicht mehr aufgef├╝hrt ist. auch kann ich mich nicht erinnern, in der n├Ąhe des geplanten standortes noch irgend ein hinweis auf das projekt gesehen zu haben.
ist der plan eines reinen papageienhauses mittlerweile bereits wieder geschichte?
(11.10.2007, 21:33)
Dennis Ismer :   Ab sofort k├Ânnen Souvenirs mit dem neuen Zoo-Logo gekauft werden :
- Feuerzeug
- Schirm
- Kaffebecher
- Schl├╝sselband
- Kugelschreiber
- Basecap
- Tragetasche
- T-Shirts
und sogar Krawatte

- weitere Marlar und Ming Jung Artikel
(22.08.2007, 19:25)
Carsten :   Sorry, meinte auch Menschenaffenhaus, hab ich mich vertippt... Direkt im ersten Gehege rechts...
(09.07.2007, 16:33)
Marco :   Kleideraffen im S├╝damerikahaus? Entweder muss das Menschenaffenhaus hei├čen oder ich habe etwas verpasst.

F├╝r das Flusspferdhaus wird der unrenovierte Teil des Lemurenhauses (also der, in dem derzeit die Guerezas und Bartaffen leben) abgerissen. Die Huftierstallungen auf der Fl├Ąche der renovierten zwei Drittel des Hauses sind Teil der im Masterplan vorgesehenen Afrika-Savanne, die aber noch in weiter Ferne liegen d├╝rfte.
(09.07.2007, 15:56)
Carsten :   Die Kleideraffen sind jetzt im S├╝damerikahaus, daf├╝r leben im Lemurenhaus die Guarezas. Bei den Gorillas waren sie aber auch noch ausgeschildert.

Wei├če Pythons (im Regenwald) scheinen mittlerweile auch zu Standardzootieren zu werden...
(09.07.2007, 12:15)
Carsten :   Der Eintrittspreis von 10,50 (erm├Ą├čigt) f├╝r Zoo und Aquarium ist angemessen
(08.07.2007, 23:24)
Carsten :   War nach l├Ąngerer Zeit mal wieder in K├Âln, hier mal ein paar Eindr├╝cke:

Das S├╝damerikahaus wird renoviert und ist momentan in halbfertigem Zustand ge├Âffnet. Die Gelbbrustkappuziner haben eine Freianlage direkt am Haus erhalten.

Die F├╝tterungen werden teilweise kommentiert, z. B. bei den Pavianen (live erlebt) oder bei den Seel├Âwen (Lautsprecher gesehen).

Die Wildmeerschweinchen im ehemaligen Orang Eingew├Âhnungskabuff k├Ânnen jetzt auch den Bereich zwischen der Affenanlage und der Au├čenscheibe nutzen.

Bei den Pavianen ist ein E-Draht im Graben, da lt. Pfleger einige Tiere "schwimmen gelernt haben".

Lt. Plan f├╝r das neue Flu├čpferdhaus, welcher aush├Ąngt, sieht es so aus, als w├╝rde das Lemurenhaus komplett abgerissen, da zwischen dem Neubau und Giraffenhaus Huftierstallungen vorgesehen sind. Bauaktivit├Ąten waren noch nicht zu bemerken.

K├Âln h├Ąlt zwei Flu├čpferdbullen, Vater und Sohn, beide waren mit den zwei K├╝hen zusammen im Aussenbecken, aber irgendwelche Aggressionen waren nicht zu bemerken...
(08.07.2007, 23:21)
Dennis I :   Nachtrag : Es gibt jetzt auch einen Internet-Ticketshop
( http://www.koelnticket.de/index.php?mapid=full_service_ergebnisse&serviceid=568 oder ebenfalls unter zoo-koeln.de letzter Button im Hauptmen├╝ )
(30.06.2007, 14:26)
Dennis I :   Ab jetzt gibt es Kreditkarten mit Zoomotiven aus K├Âln ( Postbank )
Infos :
zzoo-koeln.de ( schaltfl├Ąche auf der linken leiste ( Hauptmen├╝ ))
(30.06.2007, 14:20)
IP66 :   Nach langen Jahren der Haltung w├Ąchst in K├Âln das erste Flu├čseeschwalbenk├╝ken auf - in der Limicolenvoliere der Fasanerie.
(28.06.2007, 19:06)
IP66 :   Nunmehr sind beide Anlagen auf Nachtbetrieb geschaltet und man kann auch die Kurzkopfgleitbeutler gut beobachten (nebst Jungtier). Allerdings kann man dies nur dann, wenn die Brille nicht beschl├Ągt - der Brillenpuster funktioniert noch nicht.
(26.06.2007, 19:49)
IP66 :   ... der, der mir begegnet ist, sah noch ein wenig zerrupft aus - vielleicht wartet man die erste Mauser ab - oder das Tier mag keine k├╝nstlichen Pflanzen, die in beiden Anlagen in epischer Breite vertreten sind.
(13.06.2007, 17:02)
Konstantin Ruske :   Die Fischuhus kommen aus Walsrode.
(13.06.2007, 09:43)
Achim :   hallo,
in die Anlage sind Fischuhus vom Zoo Wuppertal gezogen
(12.06.2007, 23:25)
Sebastian Dahl :   @IP66: Welche Tierart(en) ist/sind denn nun in die gr├Â├čere der beiden Anlagen eingezogen?
(11.06.2007, 19:19)
IP66 :   Die beiden Anlagen im Eingangsraum des Regenwaldhauses sind nunmehr besetzt.
(11.06.2007, 19:16)
Ronald Masell :   Heute waren alle Tiere zusammen auf allen Anlagen. Also wieder der Durchgang. Die K├╝he schirmen die K├Ąlber sehr ab, wenn Bindu oder sang Raja Ihnen zu nahe kommen. Ansonsten ein friedliches Bild. Die drei K├Ąlber zusammen und auch alle K├╝he standen zusammen.
(02.06.2007, 17:21)
Carsten :   Zwei Kassenh├Ąuschen zerst├Ârt
Brand im K├Âlner Zoo

Im K├Âlner Zoo hat in der Nacht zum Mittwoch ein Brand zwei Kassenh├Ąuschen zerst├Ârt. Ein H├Ąuschen brannte bereits lichterloh, als gegen 4.30 Uhr die Feuerwehr eintraf. Ein ├ťbergreifen der Flammen auf ein zweites H├Ąuschen konnte nicht verhindert werden.

Zoo-Direktor Theo Pagel sprach gegen├╝ber der K├Âlnischen Rundschau von einem Totalschaden. Computer und und Ticketsysteme seien komplett zerst├Ârt worden und ein Sachschaden von etwa 100.000 Euro entstanden. Verletzt wurde niemand. Die Polizei muss nun kl├Ąren, ob es sich um einen technischen Defekt oder um Brandstiftung handelt. Wie Pagel berichtet, sei eine Scheibe eingeschlagen gewesen, so dass Fremdverschulden sehr wahrscheinlich sei.

Der regul├Ąre Zoobetrieb wird von dem Brand nicht beeitr├Ąchtigt. Sp├Ątestens bis zum Wochenende werden Ersatzh├Ąuschen aufgestellt. Bis dahin findet der Ticketverkauf auch im Geb├Ąude des Besucherservice satt.

http://www.koeln.de/artikel/Koeln/Brand-im-Koelner-Zoo-35597-1.html

(31.05.2007, 23:54)
Elifreund :   Gerade aber die zuletzt importierten K├╝he zeigen dieses Herdenverhalten viel st├Ąrker als das es Thi Ha Phyu und die beiden Burmesinnen zeigen, obwohl sie bis zum letzten Jahr noch unter Appell standen.
Sicher ist die Herde noch nicht homogen, aber es l├Ąuft im Moment doch viel besser als viele nach dem letzten Import bef├╝rchtet oder prophezeit haben. Denke auch, dass die Jungtiere einiges zum Zusammenwachsen der Gruppe beitragen.
Dabei wird es auch interessant, dass Shu Thu Zar das n├Ąchste Kalb in 2008 bekommen wird. Shu Thu Zar macht einen sehr unerfahrenen Eindruck was Jungtiere angeht und sie wird viel Hilfe, gerade von den Thai-K├╝hen ben├Âtigen damit alles gut geht.
(31.05.2007, 21:29)
IP66 :   Sehr homogen wirkt die Elefantenherde halt immer noch nicht: Die emmener Kuh steht abseits, und die Burmesinnen erlebt man oft auch dabei, wie sie irgendwo alleine unterwegs sind. Man darf auch nicht vergessen, da├č es sich bei allen Importen um Arbeitselefanten handelt, die eben nicht in einer Herde, sondern unter Appell gelebt haben. Ich denke, da├č da mit einer l├Ąngeren Einge├Âhnugnsfrist zu rechnen ist und da├č Rangstreitigkeiten sich auch dadurch versch├Ąrfen, da├č die Tiere ein Leben allein unter Elefanten eben nicht gewohnt sind, zumal sie auch noch den Klimawechsel zu verkraften haben.
(31.05.2007, 20:31)
Elifreund :   @Michael Mettler

Bei "Tierisch K├Âlsch" war die Behandlung von Tong Koon (Mutter von Ming Jung) zu sehen. Ihre Schwanzquaste fehlt mittlerweile v├Âllig. ├ťbelt├Ąterin ist wohl Laongdaw, die j├╝ngste der Thai-K├╝he.
Lt. "Tierisch K├Âlnsch" handelt es sich dabei nicht nur um reine Langeweile sonder auch um Rangordnungstreitigkeiten und Laongdaw sucht sich die K├╝he die in der Rangordnung unter ihr stehen.
Selbst habe ich Bei├čversuche von Laongdaw bei Shu Thu Zar (die wird h├Ąufiger "attackiert") und Aye Chan May gesehen, ohne das es hier zu k├Ârperlichen Sch├Ąden gekommen ist.
(29.05.2007, 20:50)
Michael Mettler :   Laut "Tierisch k├Âlsch" ist die Mutter des jungen Zwergpinguins der einzige weibliche Vogel der Gruppe - also Daumen dr├╝cken, dass der Kleine eine "sie" ist...

In einer anderen Folge wurde gezeigt, dass zwei Elefantenk├╝he (Namen wurden nicht genannt) wegen Bisswunden am Schwanz behandelt werden mussten. Dazu wurde gesagt, dass manche Elefanten "aus Langeweile" Artgenossen in die Schw├Ąnze bei├čen. Nun hie├č es aus dem Berliner Zoo wegen damals ├Ąhnlicher Probleme, dass Schwanzbei├čen eine ziemlich perfide Form von Rangordnungsstreit unter Elefantenk├╝hen sei ("hintenrum agieren" im wahrsten Sinne des Wortes) - und ├╝berhaupt, Langeweile d├╝rfte doch im K├Âlner Elefantenpark gar nicht aufkommen...? Wei├č jemand mehr ├╝ber diese Geschichte?
(29.05.2007, 18:33)
Michael Mettler :   Beim Sambar als tropischem Hirsch w├Ąre ich mir nicht sicher, ob der ohne Stall haltbar w├Ąre; der Barasingha hat allerdings trotz vergleichbarer Herkunft seine Winterh├Ąrte ├╝ber Jahre hinweg in Springe unter Beweis gestellt (was zur Beendigung der dortigen Haltung f├╝hrte, wei├č ich leider nicht). Bucharas m├╝ssten doch auch k├Ąlteresistent sein. Und sonst g├Ąbe es ja noch den beeindruckenden Altai-Maral, der ebenfalls kaum noch in unseren G├Ąrten gehalten wird.
(22.05.2007, 21:07)
Dortmunder :   Die Idee mit den Bucharas oder anderen asiatischen Hirschen (Sambars oder Barasinghas z.B.) in der Dortmunder Rothirsch-Anlage finde ich ziemlich gut... Vor allem, weil man "gew├Âhnliches" Rotwild doch heutzutage wirklich in jedem "Kleingarten-Wildpark" findet...
(22.05.2007, 20:41)
Michael Mettler :   Was ich durchaus erfreulich finde. Im JB 2006 hei├čt es w├Ârtlich, nach dem Hinweis auf drei aufgezogene Jungtiere im Berichtsjahr: "Zurzeit stoppen wir die Zucht dieser seltenen Hirschart, da es nicht ausreichend Unterbringungsm├Âglichkeiten gibt." W├Ąre ja sch├Ân, wenn sich inzwischen ein neuer Interessent gefunden h├Ątte, der zum Revidieren der Entscheidung Anlass gab!
(22.05.2007, 19:54)
Sebastian Dahl :   Scheinbar ist die Zucht nicht mehr/ noch nicht eingestellt!?
Gerade habe ich in der Geburtenliste auf der Homepage des Zoos zwei Buchara-Jungtiere f├╝r diesen Monat entdeckt.
(22.05.2007, 18:19)
Michael Mettler :   @Jelle: Ich f├╝rchte nur, dass eine Umwandlung von ESB in EEP nicht automatisch f├╝r mehr Interesse unter den Zoos sorgt - es scheint ja an mangelnder Nachfrage zu liegen, dass K├Âln die Zucht stoppen musste. Gerade bei einer solchen Tierart, die vielleicht manchen gro├čen Zoos zu unattraktiv ist, w├Ąre die Mitwirkung von kleineren Parks oder sogar Wildparks vielleicht eine L├Âsung.

Gibt es haltungstechnisch einen Unterschied zwischen Bucharahirsch und Europ├Ąischem Rothirsch? Ansonsten w├Ąre das doch die einfachste L├Âsung, mehr Halter zu finden: Rothirsche raus, Bucharas rein. Zum Beispiel in Dortmund, w├╝rde gut zu den asiatischen Arten in den Gehegen gegen├╝ber passen....
(22.05.2007, 18:00)
Jelle :   Das mit den Bucharahirschen beunruhigt mich moeglichst sehr viel. Es wird gerade Zeit das dass ESB in ein EEP umgewandelt wird und diese hochgradig bedrohte Art heufiger gezuechtet werden kann!
(22.05.2007, 17:13)
Sebastian Dahl :   @Michael Mettler: Der lebt noch, habe ihn letzte Woche gesehen!
(22.05.2007, 14:28)
Michael Mettler :   Nachtrag: In der regelm├Ą├čig in der Zeitschrift erscheinenden Liste der Nachzuchten ist das Geburtsdatum des jungen Kleideraffen angegeben: 5. M├Ąrz - Geschlecht noch unbekannt. Lebt der eigentlich noch?
(22.05.2007, 14:19)
Michael Mettler :   Ich habe heute den K├Âlner Jahresbericht 2006 erhalten. Daraus ein paar interessante Infos:

Man hofft, mit dem Bau der afrikanischen Flusslandschaft f├╝r Nilpferde und Nilkrokodile schon in diesem Jahr beginnen zu k├Ânnen. Mehr wird ├╝ber das Projekt allerdings nicht berichtet.

Die Zahl der Mantelpaviane ist nach Sterilisation der M├Ąnnchen zum Jahresende leicht auf "nur noch" 155 St├╝ck gesunken.

S├Ąmtliche m├Ąnnlichen Rodriguez-Flughunde (9 St├╝ck) wurden nach Absprache mit dem EEP aus der GRuppe genommen, um mit dieser nicht mehr zu z├╝chten, und an Hagenbeck abgegeben.

Die Zucht der Bucharahirsche wurde gestoppt, "da es nicht ausreichend Unterbringungsm├Âglichkeiten gibt". Wird also Zeit, dass sich neue Halter f├╝r diese hochgradig bedrohte Hirschform finden lassen!

"Es wurden Impalas und Hirschziegenantilopen geboren": Damit sind dies einzigen S├Ąugetiere, deren genaue Nachzuchtzahl nicht angegeben ist (lie├če sich aber ├╝ber die Nachwuchs-Kalender in den Zeitschriften rekonstruieren). Das d├╝rfte wohl in Zusammenhang mit der Verwertung stehen...

Nach Zugang einer Henne aus New York werden inzwischen 2,2 Kleine Paradiesv├Âgel gehalten, im November gab es das erste befruchtete Ei - der Embryo starb nach acht Tagen k├╝nstlicher Bebr├╝tung leider ab.

Bei den Braunbauch-Laubenv├Âgeln kam es zu einer Fast-Erstzucht, der Jungvogel verstarb bei sommerlicher Hitze (Nun ja, eigentlich WAR das doch schon eine Erstzucht - nur welche?).
(22.05.2007, 14:03)
Christian Badneck :   Habe ein paar generelle Fragen zum Zoo K├Âln die nichts mit den Elefanten zu tun haben obwohl ich ein grosser Fan
der Anlage,Haltung usw. in K├Âln bin.

1. Wei├č jemand was eigentlich aus den
Goldkatzen geworden ist, die vor einigen
Jahren im K├Âlner Zoo zwischen Tiger- und
L├Âwenanlage gehalten wurden.

2. Desweiteren wird ja in den ├Ąlteren ZF
und Zeitschriften des K├Âlner Zoos auf
das Aussengel├Ąnde im D├╝nnwald hingewiesen. Gibt es dieses Gel├Ąnde noch,habe l├Ąnger nichts mehr davon geh├Ârt.
Und wenn ja wie gross ist es ?
L├Ąsst es sich evtl. vergr├Âssern ?

und evtl. als Aussenzoo umgestalten wie
z.B. den San Diego Wild Animal Park mit grossen Huftieranlagen ?
oder vielleicht als Gegenst├╝ck zum Zoo
wie z.B. in Berlin (Zoo / Tierpark)?

Vielen Dank im voraus f├╝r die Antworten !
(14.05.2007, 19:22)
Inge :   Sorry, zu schnell:

Maha Kumari
(14.05.2007, 11:33)
Inge :   Das dritte Kalb ist weiblich und hat den Namen "Maha Kumuri".

http://svoe.zgk.de/cms/indexelefantenpark.jsp?ausgabe=ks
(14.05.2007, 11:33)
Daniel :   Der n├Ąchste Elefant ist da:

http://img512.imageshack.us/img512/9189/92zp8.jpg
(10.05.2007, 00:12)
Ronald Masell :   @MM, sorry hast nat├╝rlich recht. Hatte dein Posting nicht ganz durchgelesen. *fg*
(09.05.2007, 11:26)
Michael Mettler :   Sieht so aus, als w├╝rde "Elefant" nun auch noch DAS Zoo-Logomotiv schlechthin werden....
(08.05.2007, 19:26)
Frank-Walter B├╝schner :   Ming Jung, so hei├čt die Besitzerin einer Cocktailbar, welche Ich ├Âfters Besuche. Die Dame ist Vietnamesin ;-)

Aber das neue Logo des K├Âlner Zoos gef├Ąllt mir pers├Ânlich gar nicht. Das alte war besser.
(08.05.2007, 17:59)
Michael Mettler :   Na, dann lag ich doch gar nicht so falsch, und den Doppelsinn hab' ich doch auch vermutet :-)
(08.05.2007, 17:35)
Ronald Masell :   @MM das verstehst Du falsch.
Auf K├Âlsch m├╝├čte er Minge Jung hei├čen.
Das ist eine typisch k├Âlsche L├Âsung,
in Tick Lokalkolorit und trotzdem Weltm├Ąnnisch. Ming Jung klingt doch "Asiatisch" *fg*
(08.05.2007, 16:34)
Michael Mettler :   Sieh an, sieh an - auch hier also die Abkehr vom einstigen Spezialgebiet Lemuren....

Habe gerade gesehen, dass das zuletzt geborene Elefantenkalb "Ming Jung" getauft wurde. Ist das nicht K├Âlsch f├╝r "Mein Junge"? Wenn dieses Beispiel Schule machen sollte, wird ein m├Ąnnliches Elefantenkalb in M├╝nchen demn├Ąchst wohl "Mei Bua" hei├čen, und alle Nicht-Bayern werden das f├╝r irgendwas Asiatisches halten :-)
(08.05.2007, 16:27)
Dennis I :   Der K├Âlner Zoo hat ein neues Logo
(08.05.2007, 15:38)
Daniel :   Kann so akut noch nicht sein, da die Tiere jetzt wieder auf der Au├čenanlage sind.
(07.05.2007, 15:35)
Inge :   Danke, dass Du mich auf dem Laufenden h├Ąlst. Bin froh, wennich gleich selber kucken kann :-)
(07.05.2007, 15:14)
Daniel :   Sie steht einwenig abseits. Schwenkt den R├╝ssel h├Ąufig und frisst dabei relativ wenig, hei├čt sie h├Ąlt das Heu lange fest und sch├╝ttelt es. Dazu bewegt sie die Beine im Vergleich zu den anderen Tieren h├Ąufiger. Weiter ist aber nichts zu sehen.
(07.05.2007, 14:48)
Inge :   Die Delle ist ein ├ľdem, nicht un├╝blich bei hochtr├Ąchtigen Elefantenk├╝hen. Eine weitere "Beule" zeigt sich dann kurz vorher an der Vulva und liegt eher .... maaaan, wie erkl├Ąre ich das jetzt? ... zwischen den Beinen, mehr Richtugn Boden als Schwanzansatz. Wie verhalten sich denn die anderen K├╝he? Die merken auch, wenn es losgeht und k├╝mmern sich dann um die werdende Mutter und sind unruhig.....
(07.05.2007, 13:32)
Daniel :   Was mir auff├Ąllt, ist das eine Delle unten am Bauch sichtbar ist? Ist das normal oder ist es ein Anzeichen das es losgeht. Wenn man das Tier beobachtet macht es schon einen recht unruhigen Eindruck
(07.05.2007, 13:17)
Daniel :   Mittlerweile sind die Elefanten wieder im Haus und fressen. Nichts auff├Ąlliges zu sehen.
(07.05.2007, 13:02)
Inge :   Danke f├╝r die Info. ICh habe gestern mittag geschaut, da hatte sie ohne Zweifel Wehen, bei denen sie eingeknickt ist. Aber wenn es ihr gut geht, um so besser. Danke!!!
(07.05.2007, 12:55)
Niedersachse :   Es scheint wohl nichts passiert zu sein. Die Kamera ruht zur Zeit auf Thi Ha Phyu und die sieht total normal und ruhig aus. Und neben ihr steht auch nichts kleines.
(07.05.2007, 12:50)
Inge :   Das ist kein gutes Zeichen. Bzw. w├Ąre das Kalb geboren, w├╝rden alle drin bleiben m├╝ssen, bis die Mutter-Kind-Beziehung gefestigt ist.... Danke!!!
(07.05.2007, 11:07)
Daniel :   Ich kann die Elefanten leider nicht unterscheiden, mittlerweile stehen die Tiere aber alle auf der Au├čenanlage im Regen. Kann nicht sagen ob einige noch im Haus sind. Die beiden kleinen sind aber definitiv drau├čen
(07.05.2007, 11:05)
Inge :   @ Daniel, ich kann leider nicht Webcam schauen. Ist Dir irgendetwas aufgefallen? Siehst Du Thi?
(07.05.2007, 10:36)
Daniel :   So jetzt sieht man die K├╝he in den Boxen.
(07.05.2007, 10:20)
Inge :   Online ist auch nichts zu finden. Die Wehen setzen vor 20 Std. ein.... :-(
(07.05.2007, 09:50)
Daniel :   Webcam funktioniert im Moment, aber noch ist nichts zu sehen
(07.05.2007, 09:44)
Inge :   Es scheint bei der Geburt Probleme zu geben, Die Webcam ist seit gestern mittag ausgeschaltet....
(07.05.2007, 07:54)
Daniel :   Nachdem am Sonntag gegen 13.45 Uhr die hochtr├Ąchtige Leitkuh Thi Ha Phyu (27) erste Wehen hatte, lie├č Zootierarzt Dr. Olaf Behlert die Herde vom Au├čengehege ins Elefantenhaus holen.

http://www.express.de/servlet/Satellite?pagename=XP/index&pageid=1004370693460&rubrik=200&artikelid=1177082154164
(07.05.2007, 00:17)
IP66 :   Habe im Pinguin-Thread die Sichtbarkeit des Zergpinguink├╝kens gemeldet ...
(27.04.2007, 19:44)
Inge :   Ja, Aung Si und Aung Bo sind Fr. morgen verladen worden. 2 Tierpfleger (und Zootierarzt) sind mit gefahren. 2 Tage sollte es dauern. Aber leider gibt es im Netz keine Infos wie die "Reise" verlaufen ist und ob sie gut angekommen sind.
(23.04.2007, 13:55)
Daniel :   Die beiden Jungbullen aus K├Âln sind angeblich nach Sevilla umgezogen:

http://www.elefanten-news.de/index.php?Kategori=Transfer
(22.04.2007, 19:00)
Sebastian Dahl :   Habe heute die neue Ausgabe der Zeitschrift des K├Âlner Zoo mit Jahresbericht bekommen. 2006 soll der Zoo 1.579.972 Besucher gehabt haben!
(19.04.2007, 16:23)
Michael Mettler :   Wenn die Emmener Zucht so drohnenbr├╝tig war, k├Ânnte es da doch auch mal so viele m├Ąnnliche Elefanten gleichzeitig gegeben haben, wenn man die K├Ąlber hinzu rechnet?
(16.04.2007, 17:44)
? :   In einem Zoo wohl nicht, aber der Zirkus Kludsky hat mal ├╝ber 50 Elefanten auf einer Tournee dabeigehabt, darunter eine Menge Bullen, die genaue Anzahl m├╝├čte ich nachschlagen.
(16.04.2007, 17:21)
IP66 :   @Sven P. Peter: Mitlaufen geht ja nicht immer, und wenn man ehrlich ist, gibt es innen einen Laufstall und au├čen eine Anlage f├╝r Bullen - alles ├╝brige sieht dann doch wieder recht konventionell und eng aus und wird auch umsperrtechnisch kompliziert. Wobei es ja jetzt f├╝nf Bullen sind - gab es eigentlich schon einmal so viele m├Ąnnliche Elefanten auf einem Fleck?
(16.04.2007, 17:17)
Niedersachse :   Elefantengeburt im Zoo K├Âln. Heut Nacht kam das Kalb von Thong Khun zur Welt. Es gibt noch keine offizielle Angabe ├╝ber das Geschlechter, aber bei der Web-Cam konnte man erkennen, dass es sich wohl um einen Bullen handeln muss.
Web-Cam:
http://www.wdr.de/themen/freizeit/freizeiteinrichtung/zoocam/elefanten/index.jhtml
(16.04.2007, 11:46)
Michael Mettler :   Da die Frage gerade bei den "Historischen Geb├Ąuden" auftauchte: Sind im K├Âlner Masterplan ├╝berhaupt noch Nash├Ârner vorgesehen? Und wenn ja, wo?
(12.04.2007, 22:57)
Frank-Walter B├╝schner :   Oh mein Gott wie peinlich, aber mir ist der Bauzaun nie aufgefallen.
(12.04.2007, 15:10)
Sven P. Peter :   Wieso sollte es sich r├Ąchen? Wenn die Bullen gar nicht mehr miteinander k├Ânnen, sin erstens 3 Seperate Anlagen vorhanden und zweitens kann man auch einfach einen der Bullen in der Herde mitlaufen lassen.
(12.04.2007, 15:08)
IP66 :   @Herr B├╝schner: Schade, da├č junge Okapi konnte ich gestern hinter dem Astvorhang ganz gut erkennen. Den Bauzaun bei den Przewalski-Pferden gibt es, seit auf der Saiga-Antilopenanlage die Baucontainer f├╝r den Elefantenpark standen, also seit mehreren Jahren. Wie in diesem Graben ein Pferd ertrinken kann, ist mir allerdings schleierhaft. Sang Raja scheint mir in den letzten Monaten kr├Ąftig gewachsen zu sein, vielleicht h├Ąngt das mit den Konflikten zusammen. Es r├Ącht sich jetzt, da├č man keine zweite Bullenanlage gebaut hat, allerdings wird die Situation mit dem Abtransport der emmener Bullen ein wenig einfacher.
(12.04.2007, 10:56)
Stefan :   Im Eingangsbereich des Regenwaldhauses gibt es aber 2 neue Anlagen. Die Kleinere mit Verglasung ist der Bilderung zufolge also f├╝r die Kurzkopfgleitbeutler. Was aber ist denn genau f├╝r die gr├Â├čere Anlage (mit Gitterdraht) geplant: Der Text der Beschilderung bezieht sich zwar nur auf Nachttiere allgemein, allerdings findet sich dort die Abbildung eines Fischer-Uhus... Sollte das denn wirklich alles sein?!
(12.04.2007, 09:52)
Marco :   In den Eingangsbereich des Regenwaldes ziehen die Kurzkopfgleitbeutler, in der Hoffnung, dass sie hier nicht schon wieder "Auswege" finden...

Der Bauzaun bei den Przewaldkis steht dort schon lange.
(12.04.2007, 00:21)
Frank-Walter B├╝schner :   Ich bin unbedingt f├╝r eine editier Funktion ;-)

Ist ja schrecklich, wobei wenn man eh in Eile ist.
(11.04.2007, 21:37)
Frank-Wa├Âter B├╝schner :   @MM: Ja, das wird es wohl sein :-)
@Christian Badneck: Nein, an dem Gitter der Schauanlage stand nur, das "Hier bald neue Bewohner einziehen werden". Mehr nicht, udn es man konnte auch noch nicht erkennen, was es denn ungef├Ąhrt mal sein wird.
(11.04.2007, 21:32)
Christian Badneck :   Sehr interessanter Berich von Frank-Walter B├╝schner. Habe aber eine Frage: Konnte man schon erkennen was in die neue Schauanlage am Eingang des Regenwaldes einziehen wird (evtl. Beschilderung)??
Vielen Dank im voraus !
(11.04.2007, 20:11)
Michael Mettler :   Vielleicht waren die fehlenden Paviane ja das Abschiedsgeschenk des Zoos an den scheidenden Direktor :-)
(11.04.2007, 19:17)
Frank-Walter B├╝schner :   Ha! Wenn das mal kein Zufall ist, Ich war heute ganz spontan im K├Âlner Zoo.

Heute war super Wetter, der Zoo war sehr gut besucht hat einfach alles heute geklappt. Vorab m├Âchte Ich erw├Ąhnen, das heute besonders viele Muslime den Zoo besucht haben, denn es waren wirklich viele Kopft├╝cher zusehen ;-) Hat mich selbst ├╝berrascht.

Mal so ein paar Eindr├╝cke:
Bindu hatte heute auf der Bullenanlage mit Sang Raja immer mal wieder ein Gerangel gehabt, und Bindus bzw. Sang Raja┬┤s ┬ägr├Âlen┬ô hat man quasi bis zum anderen Ende des Parks geh├Ârt, aber es blieb sonst alles ruhig bei den beiden.
Die Seel├Âwen taten mir doch ein wenig Leid, bei der Hitze, im Absperrbereich h├Ąngen zu m├╝ssen, da aus ihrem Bassin das Wasser komplett abgelassen wurde, und gereinigt wurde, das selbe Spiel bei den Seehunden. Ebenso wurde das Flusspferdgehege gereinigt, mit neuem Sand aufgef├╝llt, und das Becken wurde auch neu mit Wasser bef├╝llt.
Mir ist aufgefallen, das heute auf dem Pavianfelsen nicht so viele Paviane vorhanden waren, wie sonst auch. Wei├č da einer mehr? Abgegeben, oder schon alle gestorben? Oder hatten die Raubtiere nur besonders viel Hunger? ;-)
Dort, wo der Unfall mit dem Przewalskipferdhengst stattgefunden hat, ist nun alles mit einem Bauzaun abgesperrt. Kann aber sein das der auch schon vorher dort war, aber daran k├Ânnte Ich mich erinnern. Der Nachwuchs der Westlichen Sitatunga war sehr niedlich anzuschauen, wenn Ich mich nicht irre, ist es nicht ├Ąlter als einen Monat, meine etwas von M├Ąrz als Geburtsdatum gelesen zuhaben. Die j├╝ngste Giraffe im Bunde, war auch quietschfidel, und bei den Impalas mangelte es auch nicht an Nachkommen.
Seit wann, und vor allem Warum leben die Spitzmaulnash├Ârner getrennt auf der Anlage?
Au├čerdem, war ein Kamerateam zusehen, aber man konnte nicht erkennen, f├╝r was gedreht wurde etc. Das Okapikalb konnte ich nicht leider nicht ersp├Ąhen, allerdings Mutter und Vater, die aber getrennt leben. Und was die beiden jungen Elefanten Bullen angeht┬ůund das angebliche verschwinden, der Anzeigentafeln, dazu kann Ich nur sagen, das lediglich Aung Bo┬┤s Tafel entfernt worden war, nicht die von Aung Si . Was das zu bedeuten hat, wei├č Ich nicht, es war auch nirgends etwas dar├╝ber zu lesen.

So, falls jemand noch was spezielles wissen m├Âchte. Ich gebe mein bestes. Tut mir auch leid, das Ich nicht vorher im ┬äZoo-Korrespondet┬ô-Thread bescheid gegeben habe, wie gesagt war ja super spontan der Ausflug.

PS: Ich bin mir nicht sicher, ob ich Im Zoo-Korrespondententhread h├Ątte posten sollen, oder Im Zoo K├Âlnthread. habe einfach mal den K├Âlner misbraucht ;-)

(11.04.2007, 17:24)
Carsten :   Wei├č leider auch nichts genaueres, hab das nur um drei Ecken geh├Ârt...
(11.04.2007, 11:42)
IP66 :   Die Steckbriefe sind schon seit der Ankunft der neuen Herde verschwunden. Anscheinend kommen die Tiere aber nicht mehr mit dem Jungbullen zusammen auf die Freianlage, jedenfalls habe ich sie dort in der letzten Woche nicht gesehen.
(11.04.2007, 11:37)
Marco :   Aung Bo und Aung Si sind NOCH da, werden derzeit auf den Umzug vorbereitet. Sind die Steckbriefe nicht schon weg, seit die Thail├Ąnder ihre Schilder bekommen haben?

Der Wassergraben ist doch nicht so tief, dass ein Pferd darin Probleme haben m├╝sste?! Hat sich das Tier beim Sprung verletzt? Oder war der Rand des Grabens so schmierig, dass er nicht wieder heraus kam?
(11.04.2007, 10:05)
Carsten :   Der Hengst ist wohl durch den Bauzaun in den Wassergraben gesprungen und nach der Bergung verstorben.
(11.04.2007, 00:02)
cajun :   Anscheinend ist der Przewalskihengst im K├Âlner Zoo letzten Samstag recht dramatisch zu Besuchszeiten verendet. Wei├č jemand da N├Ąheres?
(10.04.2007, 21:43)
Dennis I :   Leben Aun Si und Aung Bo eigentlich noch in K├Âln ? Ihre Steckbriefe wurden n├Ąmlich schon entfernt
(10.04.2007, 19:49)
IP66 :   Ich bin F├Ârdervereinsmitglied, bekomme die Zeitschrift zugesandt und habe nich nichts - insofern ist, wie bei manchem Exemplar der letzten Jahre, wohl Geduld am Platze.
(05.04.2007, 15:02)
Michael Mettler :   Ich bekomme sie ├╝ber einen Sammler immer recht zeitnah nach Erscheinen, habe sie aber auch noch nicht. Da sie den Jahresbericht f├╝r 2006 enthalten m├╝sste, k├Ânnte ich mir aber vorstellen, dass sich wegen des Direktionswechsels etwas verz├Âgert...
(04.04.2007, 14:04)
Sebastian Dahl :   Hat hier schon jemand die aktuelle "Zeitschrift des K├Âlner Zoo"? Normalerweise sollte sie doch gegen M├Ąrz erscheinen. Ich habe sie leider bisher noch nicht zugeschickt bekommen und auch bei meinem Besuch am 2.4. gab es sie noch nicht im Zooshop.
(04.04.2007, 12:36)
Claudia :   Die beiden m├Ąnnlichen Jungtiere sind seit Dezember06/Januar07 eigentlich fast jeden Morgen im Au├čengehege. Allerdings ziehen sie sich gerne zur├╝ck, sobald zu viel los ist.
(27.03.2007, 21:39)
Stefan :   Ich war ca. Februar im K├Âlner Zoo, als bei den Persischen Leoparden ein kleines Schild an der Scheibe hing mit dem Hinweis auf eine (Zwillings-?)Geburt aus Juni 06 !! Weiterhin w├╝rden die Jungtiere z.Zt. f├╝r ihren "Einsatz" im Schaugehege vorbereitet. Bislang habe ich die noch nicht sehen k├Ânnen. Hatte da jemand vielleicht mehr Gl├╝ck bzw. wei├č N├Ąheres zu den Umst├Ąnden des "Geheimnisses". Die Webseite ist wie so oft wenig hilfreich...
(27.03.2007, 19:24)
IP66 :   @Marco: Immerhin wurden die Runden, die der Wolf lief, deutlich kleiner, weil der K├Ąfig kleiner war.
(13.03.2007, 20:10)
Ronald Masell :   @Dortmunder
Schweissabwischundf├╝rdieGnadedanke. *gfg*
(11.03.2007, 18:47)
Michael Mettler :   @Dortmunder: Na klar, es gibt doch die ber├╝hmte K├Ąlberblut-Frischzellenkur von Dr. M├╝ller-Wohlfahrt *rotfl*
(11.03.2007, 09:37)
Dortmunder :   Geht doch... Es sei dir verziehen ;o) Hoffentlich gibts doch noch mal ne Chance zur Blutauffrischung bei den Kleideraffen...
(10.03.2007, 21:33)
Ronald Masell :   @Dortmunder
AufdenKnieenrutschundAscheaufmeinHauptstreue.
(09.03.2007, 18:55)
Dortmunder :   @ Ronald Masell :

Ich erwarte eine ausf├╝hrliche Entschuldigung *lol*
(09.03.2007, 08:10)
Carsten :   @ Pia: Da hast Du richtig geh├Ârt, dem Zoo wird ein Papageienhaus von einem Privatmann gespendet.

Einfach mal runterscrollen, da steht diverses dar├╝ber...
(09.03.2007, 00:28)
Pia :   Ich habe geh├Ârt, dass im K├Âlner Zoo demn├Ąchst ein Papageienhaus gebaut werden soll. Hat jemand schon ├Ąhnliches geh├Ârt?$Ich hoffe sehr, dass, wenn sich die Nachricht best├Ątigt, dieses Papageienhaus von den ├╝blichen K├Ąfigen unterscheidet. K├Âln kann es sich nicht leisten 2007 Papageien auf 3x3 Meter zu halten.
(08.03.2007, 23:32)
Saya :   Die Kleideraffen hatten in den letzten Jahren immer mal wieder Nachwuchs aber es waren immer nur Totgeburten, Aborte oder die Mutter ist gestorben. Klar sind die Tiere alle verwandt, aber das gilt f├╝r Pinselohrschweine und alle Takine auch; trotzdem werden sie weiter gez├╝chtet. Inzucht muss keine gesundheitlichen Probleme mit sich bringen.
(08.03.2007, 22:21)
Franz :   @ Saya + Dirk K.
Ich dachte die 4 Kleideraffen w├Ąren Geschwister und sollten kein Nachwuchs bekommen? Wenn es stimmt eine echte Sensation!

@ Michael:

Aber schon eine sehr lieblose Unterkunft f├╝r die letzten Tage!
(08.03.2007, 22:09)
Saya :   Und zwar hier: http://www.kpanlogo2007.blogspot.com/
(08.03.2007, 20:05)
Dirk K :   Mittlerweile gibt es ein "Beweisfoto" vom Kleideraffenbaby.
(08.03.2007, 19:23)
Michael Mettler :   Erg├Ąnzende Frage: Laufen die Guerezas in K├Âln eventuell genauso aus wie die Kleideraffen? Im Urwaldhaus werden doch m.W. nur M├Ąnner gehalten, und auf der Fl├Ąche des Madagaskarhauses soll ohnehin laut Masterplan das Stallgeb├Ąude f├╝r die Afrikasteppe entstehen. Und die Gorillas sollen in ihrer sp├Ąteren Anlage mit Mandrills, nicht mit Guerezas zusammen leben.
(08.03.2007, 18:48)
Franz :   Warum werden die Guerezas im Madagaskarhaus so erb├Ąrmlich gehalten?
Was ist mit der andern Gruppe im Urwaldhaus
Soweit ich wei├č sind es 3 Tiere die dort gehalten werden. Sollen diese Gehege nicht saniert/renoviert werden??

(08.03.2007, 18:07)
Ronald Masell :   @Dortmunder
Vielen dank f├╝r die Info.
Enten hatten wir schon. *lol*
(08.03.2007, 08:36)
Dortmunder :   ├ťbrigens soll in K├Âln, laut Ger├╝chten, ein kleiner Kleideraffe geboren worden sein... Ist aber wohl noch nicht offiziell
(07.03.2007, 22:51)
Sven P. Peter :   Der ehemalige Direktor vom Tierpark Kr├╝zen wurde von einem Gibbonmann mal angegriffen und schwer verletzt. Neben mehrern Bisswunden und ausgekugelten Gelenken hatte er auch nur von dem Schlag des Tieres ein gebrochenes Bein.
In so einer begehbaren Anlage w├Ąre also ganz gut was los ;)
(07.03.2007, 22:38)
Michael Mettler :   @JT99: Also, die hannoverschen Wei├čwangengibbons wurden abgegeben, weil das M├Ąnnchen es gelernt hatte, von der Insel zu entkommen, und es soll Besucher angegriffen haben... Deswegen sitzt der Gute samt Familie seitdem in Osnabr├╝ck hinter Glas und Gitter, und daf├╝r kam das dortige Paar Gelbwangengibbons nach Hannover.

In der Kronberg-Soap berichtete ein Pfleger, dass Gibbons f├╝r ihre K├Ârpergr├Â├če enorme Kr├Ąfte haben und mit dem dortigen M├Ąnnchen nicht gut Kirschen essen sei.

Spricht also nicht daf├╝r, entsprechende Experimente zu machen - bezeichnenderweise hat das nicht mal Apeldoorn gewagt.
(07.03.2007, 22:18)
JT99 :   Wo liegt eigentlich das Problem Gibbons in begehbare Anlagen zu packen? Mit Kattas, Varis oder Guerezas gehts doch auch, also warum nicht mit Gibbons? Ich kann mir nicht vorstellen, dass sie f├╝r den Besucher gef├Ąhrlich sind und andersrum auch nicht. Oder sind die Tiere besonders scheu oder schreckhaft?
(07.03.2007, 21:50)
Michael Mettler :   @Dortmunder: Nette Idee, nur mit der Begehbarkeit w├Ąre es dann Essig :-)

Aber ein paar Silberklaffschn├Ąbel, Wildh├╝hner usw. w├╝rden mir darin schon gefallen - vor allem mit dem Hintergedanken, dass die Fasanerie ja sp├Ąter in "Afrika" liegt und wom├Âglich nicht mehr international besetzt sein wird...?
(07.03.2007, 18:51)
Dortmunder :   Das w├Ąre doch die ideale Aussenanlage f├╝r die Gibbons, oder ?
(07.03.2007, 12:20)
Michael Mettler :   @Dortmunder: Verst├Ąndlich, ist ja auch soo weit weg von dir :-) Aber ehrlich: Ich kann mich nicht an eine Anlage f├╝r Riesenschildkr├Âten erinnern, die scheint dann wohl nach 2002 entstanden zu sein.

@Marco: Soll sich laut Masterplan etwas mit der Greifvogelvoliere ├Ąndern? Ihren eigentlichen Zweck als Geier-Zuchtanlage erf├╝llt sie doch l├Ąngst nicht mehr, und eine Flugshow lie├če sich auch andernorts unter freiem Himmel abhalten. (Obwohl es so durchaus den Vorteil hat, dass die V├Âgel keine unerw├╝nschten Ausfl├╝ge machen k├Ânnen.)
(07.03.2007, 11:40)
Dortmunder :   Dann kannst du das doch sagen... Ich war das letzte Mal 1997 in Bochum :o)
(07.03.2007, 10:25)
Michael Mettler :   @Dortmunder: Kann ich nicht sagen, war zuletzt 2002 in Bochum.
(07.03.2007, 10:12)
Dortmunder :   Das m├╝sste ja jetzt, zum besseren Verst├Ąndnis, das heutige Schildkr├Âtengehege mit den Riesenschildkr├Âten sein... Und ein Teil der jetzigen Seehundanlage, oder ?
(07.03.2007, 09:40)
Michael Mettler :   Ich hatte zwar das lange, schmale Wolfsgehege in Bochum noch dunkel im Ged├Ąchtnis, aber wegen der Lage musste ich jetzt doch in den alten Zoof├╝hrer schauen: Es lag an der Au├čenseite des Tierparks, die zur Klinikstra├če hin weist, und ihm gegen├╝ber befanden sich der Kinderzoo und der Greifvogel-Flugk├Ąfig.

Die Bochumer Timberw├Âlfe gingen ├╝brigens auf die Frankfurter Zucht zur├╝ck - aus der Zeit, bevor diese auf wei├če F├Ąrbung selektiert wurde.
(07.03.2007, 09:22)
Dortmunder :   Ja, Bochum hatte mal ein gut z├╝chtendes Rudel Timberw├Âlfe, kann mich aber leider nicht mehr wirklich dran erinnern, wo die genau untergebracht waren... Viel Fl├Ąche hat der Tierpark ja nicht...
(07.03.2007, 08:29)
Marco :   Der Nachfolger f├╝r Herrn Kaumanns ist schon bekannt, aber ich glaube, dass er noch nicht offiziell vermeldet wurde. Da will ich dem Zoo ungern vorgreifen... Er kommt jedenfalls aus NRW.

@IP66: W├Âlfe in Bochum? Wo waren die denn? Der K├Âlner Wolf hat in seinem Gehege nichts anderes getan, als in den alten K├Ąfigen, n├Ąmlich ausdauern seine Bahnen zu ziehen.
Die Unterbringung der Bartaffen ist in der Tat ung├╝nstig f├╝r Besucher. Das Hauptgehege ist so stark mit Ge├Ąst ausgestattet, dass man kaum den Durchblick behalten kann. Ferner steht der Besucher etwas unter der Gehegefl├Ąche. Die Innengehege liegen hinter dem Lemurenhaus und sind nicht einsehbar, h├Ąufig sitzen die Affen im VErbindungsgang au├čer Sicht. Der Baumk├Ąfig ist prima f├╝r die Tiere, f├╝r Betrachtungen aber auch nicht so g├╝nstig.

Ob Tapire kommen und wenn ja, ob sie vergesellschaftet werden, wei├č ich nicht.
(06.03.2007, 21:00)
IP66 :   Es ist ja erfreulich, da├č der letzte indische Wolf so lange ausgehalten hat. Ihm war aber ein weniger gro├čes Gehege verg├Ânnt als seinen Verwandten in Bochum oder im alten Wolfsgehege in Berlin. Die Bartaffengruppe ist sicher ein integraler Bestandteil des Tierbestandes, und ich habe gehofft, da├č man sich f├╝r eine Vergesellschaftung mit den Orangs entscheiden w├╝rde - wobei in M├╝nster meines Wissens keine Zuchtgruppe vergesellschaftet wurde. Die jetzige Situation ist ein wenig unbefriedigend, da man an kaum einer Stelle die Tiere wirklich gut beobachten kann. Die in Einzelhaltung untergebrachten Guerezas in der alten Kleideraffenanlage scheinen mir da aber das noch schlechtere Los gezogen zu haben.
(05.03.2007, 18:04)
Stefan :   @Jt99: Wie gesagt: Ich w├Ąre sofort daf├╝r. Ich kann mich nicht erinnern, irgendwo gelesen zu haben, dass Dortmund gr├Â├čere Probleme mit dieser Vergesellschaftung nach der Eingew├Âhnungsphase gehabt h├Ątte. Oder wei├č ein Insider vielleicht mehr? Immerhin meldete der Zoo ja auch im letzten Jahr wieder Nachwuchs bei den Schabrackentapiren, den ersten im Regenwaldhaus und den zweiten des aktuellen Zuchtpaares (nach Kakak G├Âtz). Rumah Hutan war zwar bis vor kurzem geschlossen, doch die Gr├╝nde hierf├╝r waren technische Probleme mit der Netzkonstruktion des Regenwaldhauses.
(05.03.2007, 17:34)
Jt99 :   @Stefan: Spr├Ąche eigentlich irgendwas dagegen, dass die Tapire mit den Orangs vergesellschaftet werden? Verhalten sich die Tiere agressiv zu einander oder sowas? Ansonsten w├Ąre das doch kein Problem.
(05.03.2007, 15:54)
Stefan :   @Marco: Mit dann m├Âglicherweise Schabrackentapiren im K├Âlner Urwaldhaus sind wir dem Dortmunder Rumah Hutan auf den Spuren... Ich f├Ąnd s klasse. W├Ąre interessant zu wissen, ob die Tapire in K├Âln dann auch Mitbewohner oder nur Nachbarn der Orangs werden sollen...
(05.03.2007, 11:30)
Christian Badneck :   Wenn Dr. Kaumanns den Zoo verl├Ąsst,
weiss man denn wer Nachfolger wird ?
(05.03.2007, 10:18)
Marco :   @Michael Mettler: Ein richtiger Gedanke, dass die Braunb├Ąren-"Massen" in den diversen kleinen und gro├čen Tierparks / Zoos in den n├Ąchsten max.20 Jahren wohl zu gro├čen Teilen verschwinden werden.

Der Plan ist wohl noch nicht komplett ver├Âffentlicht worden. Ich kann nur aus meinen Erinnerungen berichten, da er mir vorgestellt wurde. F├╝r die Bonobos war auch ein eigenes, neues Haus vorgesehen (irgendwo mitten im Zoo).
Mit den Malaienb├Ąren bin ich mir nicht mehr ganz sicher, nachdem Christian Badneck nach Tapiren fragte. Diese sind n├Ąmlich auch geplant. Wer von beiden ins Urwaldhaus sollte, wei├č ich nicht mehr sicher. Sinnvoller w├Ąren wohl Tapire, da Malaienb├Ąren v.a. bei der Nachzucht Ruhe brauchen, die sie neben den Orangs nicht h├Ątten...

Dass die Bartaffen "gehen", h├Ąngt vielleicht auch damit zusammen, dass Dr. Kaumanns den Zoo verlassen wird. Schlie├člich war er es, der sie bei seinem Dienstantritt mitsamt des K├Ąfigs mitbrachte.
(04.03.2007, 13:10)
Michael Mettler :   @Saya: Auf dem im Zoo aufgestellten Plan f├╝r das Hippo-Haus steht in der Nachbarschaft nur "Gorillas/Mandrills", nichts von Bonobos - wobei allerdings nicht der gesamte Masterplan aush├Ąngt. Wenn allerdings ohnehin Tierarten zu Gunsten gr├Â├čerer Anlagen f├╝r andere Tiere und zwecks ausgewogeneren Tierbestandes weichen m├╝ssen, w├╝rde es durchaus ins Konzept passen, auf eine von drei Menschenaffenarten zu verzichten.

Sind die Wanderus wom├Âglich f├╝r ein Wiederansiedlungsprojekt gedacht??
(04.03.2007, 09:11)
Saya :   Danke f├╝r die Infos Claudia, aber es schockt mich, dass die bl├╝hende zuchtgruppe Wanderus nach Indien soll - warum denn das blo├č?? Ich habe kein gro├čes Vertrauen in die indischen Zoos und verstehe auch nicht warum die Familie nicht in Europa gebraucht wird, schlie├člich z├╝chten Wanderus nicht sooo toll (au├čer die K├Âlner,-)

Soll f├╝r Bonobos nicht neben dem neuen Hippohaus zusammen mit den Gorillas was neues gebaut werden?
(03.03.2007, 23:30)
Michael Mettler :   @Marco: Innerhalb der n├Ąchsten ein bis zwei Jahrzehnte d├╝rften sich viele Braunb├Ąrhaltungen durch Alterstod der Tiere erledigt haben, und wenn sich der momentane Trend fortsetzen sollte, d├╝rften die dann verwaisten Anlagen teilweise eher mit kleineren Arten als mit neuen Braunb├Ąren besetzt werden. Der K├Âlner Masterplan soll doch auf 30 Jahre ausgelegt sein...?
(03.03.2007, 22:12)
Claudia :   @Marco
Wenn sich laut Masterplan die Braunb├Ąrenanlage bis ├╝ber das Gepardengehege erstrecken soll, wo sollen dann die Geparden hin?
Und wenn in das Urwaldhaus die Malaienb├Ąren einziehen und Languren, was ist dann mit den Bonobos?

Die Bartaffen werden nach meinen Infos dieses Jahr komplett - also als ganze Familie - nach Indien "gehen".

(03.03.2007, 21:41)
Sebastian Dahl :   Die B├Ąrenanlagen w├Ąren doch sicherlich auch gut f├╝r europ├Ąische / asiatische Gebirgstiere (Steinb├Âcke, Tahre o.├Ą.)geeignet.
(03.03.2007, 20:32)
Shensi-Takin :   @Marco: Nur "gefrorenes Laub"? Ganz so trivial ist die Angelegenheit bei weitem nicht: es werden nur bestimmte Laubb├Ąume mit zudem bestimmten z.T. jahreszeitlich bedingten Rohfasergehalt verwendet. Das alles in gr├Â├čeren Mengen & konstant gek├╝hlt ist eben nicht ganz so billig, wie man sich es vielleicht vorstellen mag-zumal auch Zuf├╝tterungen von Nicht-Blattmaterial auch nur bis zu einen gewissen Grad m├Âglich ist, ohne Negativfolgen f├╝r die Tiere zu haben.
(03.03.2007, 20:31)
Christian Badneck :   Gibt es den Masterplan eigentlich in schriftlicher Form ? Wenn ja, hat jemand
diesen und k├Ânnte mir davon eine Kopie
als z.B. Mailanhang schicken (oder eine Idee wo man diesen vielleicht bekommen
k├Ânnte).

Desweiteren k├Ânnten die Bartaffen doch
sehr gut mit den Orangs vergesellschaftet werden wie in M├╝nster.

Was sagt denn der Masterplan zu evtl. neuen Arten wie z.B. Tapiren, Schweinen (Hirscheber oder z.B. Bartschwein f├╝r Asien)usw..
W├╝rden schliesslich auch prima ins Asienkonzept passen.







(03.03.2007, 19:57)
Marco :   "Leider", weil es Braunb├Ąren zu gen├╝ge gibt. Von Syrern war ├╝brigens nicht die Rede.
Ich gebe Dir allerdings vollkommen recht, dass ├╝ber "normale" Braunb├Ąren die R├╝ckkehr freilebender B├Ąren nach Deutschland hervorragend thematisieren l├Ąsst (schade, dass dies meiner Erinnerung nach in M├╝nchen nicht passiert (?) ).
Eisb├Ąren w├Ąren super - zumal die Braunb├Ąrenanlage sich ├╝ber die Fl├Ąche der alten B├Ąrenanlagen und die Gepardenanlage erstrecken soll.

Wie gesagt: alles laut Masterplan und somit fraglich...
(03.03.2007, 18:40)
Michael Mettler :   @Marco: Warum "leider" Braunb├Ąren? Sind denn z.B. die Syrischen Braunb├Ąren nicht immer noch eine bedrohte Form? Klar, es ist schwierig, derzeit Nachwuchs unterzubringen, aber das scheint bei Lippenb├Ąren schon jetzt nicht viel besser zu sein (und k├Ânnte bei Malaienb├Ąren bis zur Verwirklichung des Plans nicht viel anders sein). Von Kragenb├Ąren ganz zu schweigen... Und damit w├Ąre die eurasische Artenpalette schon fast ersch├Âpft - falls K├Âln nicht ein paar Milli├Ânchen ├╝brig hat und sich Pandas mietet....

Wobei ja der Eisb├Ąr auch noch zur eurasischen Fauna z├Ąhlt und eine Verbindung der Anlagen bzw. eine Vergr├Â├čerung in den sehr ├╝ppigen Besucherbereich hinein doch bestimmt m├Âglich w├Ąre?

Ist also eigentlich egal, welche Art gehalten und vielleicht NICHT gez├╝chtet wird. Als Artenschutzzoo k├Ânnte K├Âln den Braunb├Ąren vielleicht sogar sinnvoller f├╝r eine Botschaft an die Besucher nutzen als manche andere Art, denn die "Bruno-Problematik" und das Leid der Tanzb├Ąren sind uns immerhin geografisch n├Ąher als einige Umst├Ąnde um die rein asiatischen Arten.
(03.03.2007, 18:12)
Marco :   Zoof├╝hrer: Es war mal geplant, einen Zoof├╝hrer im Stil der neuen Schilder herauszugeben, sobald die Beschilderung fertig ist. Bestimmten Ticketverk├Ąufern sollte man nicht immer glauben...

Urwaldhaus: Im Masterplan sind f├╝r das Urwaldhaus Orang-Utans (deren neue Au├čenanlage nun fertig ist und nur noch begr├╝nt werden muss), Languren und Malaienb├Ąren vor. Die Bartaffen werden, soweit ich wei├č, den Zoo verlassen, sobald der Bau des Flusspferdhauses beginnt.
Die Kleideraffengruppe aufzufrischen w├╝rde ihr Aussterben nur verz├Âgern. Die Tiere sind einfach zu stark ingez├╝chtet. ├ťbrigens wei├č ich nicht, warum sie sonderlich teuer im Unterhalt sein sollen: im Winter erhalten sie gefrorenes Laub. Zudem macht Laub nur die H├Ąlfte der Nahrung aus.

Der letzte indische Wolf ist erst 2006 gestorben - er lebte also ├╝ber 3 Jahre im kleineren Gehege bei den Geparden.

Neben den Malaienb├Ąren soll noch eine B├Ąrenart gehalten werden. Im Masterplan ist leider von Braunb├Ąren die Rede. Das kann ich mir aber beim besten Willen nicht vorstellen und vertraue daher auf die Vorl├Ąufigkeit eines jeden Masterplans.
(03.03.2007, 17:28)
IP66 :   Also so ganz gestrig ist die Primatensammlung im S├╝damerikahaus ja nicht: Der Bestand an Br├╝llaffen hat sich durch Nachzucht verdreifacht, man f├Ąngt gerade mit Gelbbrustkapuzinern an, und auch bei den Krallenaffen sind es nicht nur 0815-Arten, die gut z├╝chten. Die indischen W├Âlfe sind letztlich dem Elefantenpark geopfert wurden, die Anlage war zwar ├Ąlteren Datums, aber recht ger├Ąumig und n├╝tzlich. Zwei Tiere mu├čten ja sogar ihr letztes Lebensjahr in einem Abteil der Absperrk├Ąfige der Geparden verbringen - hier wurde durch einen Neubau die Situation f├╝r Tiere im Bestand eindeutig verschlechtert.
Aber es gab ja schon einmal, in den 50ern, einen Masterplan f├╝r K├Âln, der auch nur sehr partiell realisiert wurde, gerade weil er an Bestand au├čer dem Pavialfelsen kaum etwas ├╝briglassen wollte. Es ist ja nicht ausgeschlossen, da├č sich diese Geschichte wiederholt, zumal man das neue Konzept ja noch nicht einmal richtig ver├Âffentlicht hat.
(02.03.2007, 12:22)
Ingo Rossi :   Hat jetzt nicht direkt mit dem K├Âlner Zoo zu tun aber f├╝r K├Âlnbesucher oder einwohner sicherlich trotzdem interessant:
Wallraf-Richartz-Museum
(www.museenkoeln.de)
Tierschau - Wie unser Bild vom Tier entstand

16. M├Ąrz bis 5. August 2007

Was ist das Tier f├╝r den Menschen? Bester Freund oder ├Ąrgster Feind? Nahrung und Nutztier oder Wesen mit Seele und Teil der Familie? Die Beziehung zwischen Mensch und Tier ist komplex und spiegelt sich nirgendwo besser wider als in den menschlichen Darstellungen vom Tier. Die Tierschau im Wallraf zeigt dies auf lebendige, lehrreiche und am├╝sante Weise. Mit dem Aufkommen der Zoos und der Naturkundemuseen entdecken die Europ├Ąer ein bis dato v├Âllig unbekanntes Tierreich. Tiger, L├Âwen, Nash├Ârner oder Elefanten werden frenetisch bejubelt. Wie reagieren K├╝nstler auf diesen Wandel? Wie spiegelt sich der neue Blick auf das Tier in ihren Werken wider? Wie hat die Kunst ihrerseits das Bild der Tiere gepr├Ągt? Die Tierschau gibt Antworten auf diese Fragen anhand von Bildhauerarbeiten von Antoine Barye und August Gaul, Gem├Ąlden von Frans Snyders bis Eug├Ęne Delacroix, Vincent van Gogh und Franz Marc. Sie erz├Ąhlt bildgewaltig und eindrucksvoll vom Wandel der Beziehung zwischen Mensch und Tier. Bemerkenswerte wissenschaftliche Illustrationen, pr├Ąparierte Tiere, Skelette und Fossile erg├Ąnzen die moderne Pr├Ąsentation der ├╝ber 150 Exponate. Die innovative Didaktik l├Ądt Besucher aller Altersgruppen zum Vergleichen, Entdecken und Erfahren ein. Vor allem f├╝r Familien ist die Tierschau eine echte Expedition in das Tierreich der Kunst.

(01.03.2007, 19:58)
Ingo Rossi :   Soweit ich h├Ârte, ist das Papageienhaus ein Geschenk und wurde deswegen auch erstmal gerne angenommen. Ohne es jetzt schon georafisch genau zuzuordnen. Der Masterplan ist meines Wissens, auf ca. 30 Jahre ausgelegt. F├╝r einen Plan ein sehr lange Zeit. Da wird sich im laufe der Jahre noch einiges ├Ąndern...
(01.03.2007, 19:55)
Dortmunder :   Merkw├╝rdig finde ich pers├Ânlich nur, dass in der Ecke auch das neue Papageienhaus stehen wird... Und Eurasien ist ja, vorsichtig formuliert, nicht gerade gesegnet mit Gro├čpapageien, die kommen erst wieder in Richtung S├╝dostasien / Australien... Bin mal gespannt, wie das im K├Âlner Zoo gehandhabt wird !

Schade nur um die Lemuren und die Neuweltaffen, auch wenn die Best├Ąnde, wie bereits erw├Ąhnt, ja eh nur noch ein ├ťberbleibsel aus glorreichen K├Âlner Primatentagen (Kleider- und Nasenaffen, diverse Sakis, Uakaris, etc.)

Also wird da auch der Trend, weg von den Rarit├Ąten und Insider-Tieren, hin zum Zoo-Einheitsbrei verfolgt :o(

(01.03.2007, 19:47)
Michael Mettler :   @Dortmunder: Vom Bucharahirsch gibt es aber wenigstens noch mehrere Halter (z.B. TP Berlin, Mulhouse), wenn auch die genetische Bandbreite vielleicht nicht gr├Â├čer ist als bei den Kleideraffen. Aber neue Halter wird man auch daf├╝r zumindest in Deutschland kaum finden.

Das S├╝damerikahaus geh├Ârt laut Masterplan zum sp├Ąteren Parkteil Eurasien, so gesehen w├Ąren die Kleideraffen da gar nicht so falsch untergebracht. Aber da zwei von ihnen schon recht alt sein sollen, erleben sie das vielleicht gar nicht mehr... Ich f├Ąnde es allerdings nach wie vor konsequenter, wenigstens die beiden j├╝ngeren Kleideraffen "back to the roots" nach Vietnam zu schicken, wenn sie hier eh schon brach liegendes Zuchtpotenzial darstellen.

Bin sowieso sehr gespannt, wie sich das Artenspektrum in n├Ąherer Zukunft ver├Ąndern wird. Der Lemurenschwerpunkt ist bereits stark zusammengeschmolzen, mit dem geplanten Wegfall s├╝damerikanischer Tiere br├Ąche der zweite Schwerpunkt Neuweltaffen komplett weg, und auch Traditionsarten wie M├Ąhnenwolf oder Pudu m├╝ssten dann verschwinden.
(01.03.2007, 15:31)
Dortmunder :   L├Ąuft es in K├Âln nicht so ├Ąhnlich mit den Buchara-Hirschen ??? K├Âln hatte doch ohnehin mal einen ansehnlichen Bestand mit Tieren aus Afghanistan, oder ?
(01.03.2007, 14:44)
Ingo Rossi :   Laut Prof. Nogge waren andere Zoos an einer Kleideraffenhaltung nicht interessiert und nach heutigen Gesichtspunkten ist es nicht sinnvoll, nur an einer Stelle Tiere zu z├╝chten. Daher wird wohl die Gruppe aussterben. Das gleiche geschah ├╝brigens mit den afghanischen W├Âlfen.
(01.03.2007, 14:12)
Dortmunder :   Aus tierhalterischen Gesichtspunkten w├╝rde ich ja das S├╝damerikahaus nicht als geeignet f├╝r die Kleideraffen halten, wenn sie irgendwie weiterhin gehalten werden k├Ânnten. Als Asiaten passen sie ja auch geographisch nicht wirklich gut dahin... Andererseits wurden in dem Haus ja auch schon die Menschenaffen gehalten... Sogar Berggorillas ! Heute ja total unvorstellbar
(01.03.2007, 12:40)
IP66 :   Kleideraffen in K├Âln f├Ąnde ich auch deshalb sinnvoll, weil man ja recht gute Haltungserfahrungen gemacht und auch in Forschungen zur Ern├Ąhrung investiert hat. Was helfen denn die sch├Ânen wissenschaftlichen Studien, wenn man die Art, deren Haltung mit viel Aufwand erforscht wird, dann aussterben l├Ą├čt. Man k├Ânnte die Tiere auch an der S├╝dschmalseite des S├╝damerikahauses halten, wo die Klammeraffen in absehbarer Zeit aussterben werden.
(01.03.2007, 12:21)
Michael Mettler :   Laut Masterplan soll S├╝damerika im jetzigen Zoogel├Ąnde nicht mehr vertreten sein - da w├Ąre es inkonsequent, dort wieder Brillenb├Ąren zu halten.

├ťber das Urwaldhaus habe ich mir auch schon Gedanken gemacht. K├Ânnte mir vorstellen, dass die Wanderus dorthin umziehen, die an ihrem jetzigen Standort afrikanischen Tieren weichen m├╝ssten. Es ist auch nicht auszuschlie├čen, dass statt der Kleideraffen in Zukunft eine andere Langurenform gehalten w├╝rde, um deren genetische Basis es in den Zoos etwas besser aussieht (z.B. der Haubenlangur). Und dann g├Ąbe es ja noch Gibbons ohne Au├čenanlage im Regenwaldhaus :-)

Eine ganz andere Idee: Die sp├Ąter frei werdende Gorilla-Anlage m├╝sste doch mit gewissen Umbauten (Unterw├╝hlschutz) auch f├╝r Malaienb├Ąren geignet sein...?
(01.03.2007, 12:12)
Christian Badneck :   Danke f├╝r die schnellen Antworten.

War dann von der Info ├╝ber die Kleideraffen doch ein wenig geschockt.
Da die Kleierdaffen, finde ich, sehr gut
in den K├Âlner Zoo passen (Vietnamprojekt / Haltungsschwerpunkt Affen)usw. Sollte K├Âln eigentlich der
Aufwand (Futter) usw. wert sein.

Desweiteren fiehlen mir nach dem die E-Mail abgesendet war noch zwei weitere
Fragen ein.

Nach Informationen des Zoos sollen in das Flu├čpferdhaus bzw. ans Flu├čpferdhaus angrenzend die Gorillas
mit Mandrills ziehen. Was w├╝rde wohl mit
der leeren Anlage bzw. mit den Bonobos im Urwaldhaus werden wenn K├Âln den Zoo
wirklich nach Kontinenten aufteilt.

Desweiteren besch├Ąftigt mich die Frage
wie stellt K├Âln sich in Zukunft die B├Ąrenhaltung vor. Habe bei meinem letzten Besuch keinen Brillenb├Ąr mehr
gesehen und lt. ISIS gibt es wohl auch keinen mehr im Zoo.
Die zwei Grizzlys und der Kragenb├Ąr
sind ja auch nicht mehr die j├╝ngsten.
Demn├Ąchst nur noch Malaienb├Ąren ???

Besonders wo K├Âln ein Naturschutzprojekt
f├╝r den Brillenb├Ąr unterst├╝tzt.

(01.03.2007, 10:19)
Shensi-Takin :   Bzgl. u.g. Artikels: Frank Albrecht d├╝rfte dem einen oder anderen in Zusammenhang mit den Leipziger Lippenb├Ąreneuthanasie bzw. "Knut", dem j├╝ngsten Berliner Eisb├Ąr bekannt sein...
(28.02.2007, 22:38)
Shensi-Takin :   @Christian Badneck: zu den Kleideraffen: man k├Ânnte durchaus Exemplare bekommen-nicht zwangsl├Ąufig aus Singapur, sondern z.B. vom Endangered Primate Rescue Center in Vietnam o.├Ą. ME l├Ąsst man hier die Haltung eher aufgrund des Mi├čverh├Ąltnis zw. allg. Besucherattraktivit├Ąt & Haltungsaufwand auslaufen...
(28.02.2007, 22:18)
Jennifer Weilguni :   @Christian Badneck
Erstmal herzlich willkommen im Forum ! Die Aussage das der neue ZF von K├Âln dieses Fr├╝hjahr erscheinen soll stammt von einer Ticketverk├Ąuferin. Da kann man nur hoffen, dass deren Informationen stimmt.
(28.02.2007, 21:18)
Christian Badneck :   Hallo mein Name ist Christian Badneck,
und bin neu im Forum.

Da ich ein sehr grosser Fan des K├Âlner Zoos bin hoffe ich das man mir hier ein
paar Fragen, die sich angesammelt haben,
beantworten kann:

1. Habe gelesen das die Zusammenarbeit des K├Âlner Zoos mit der Uni-Bochum (Seehunde) bis 2007 geht. Wei├č jemand was nach 2007 geschieht ?

2. Kleideraffen. War vor einiger Zeit
im Zoo und musste feststellen das die
Kleideraffengruppe nur noch aus vier
Tieren besteht. K├Ânnte man nicht aus dem
Zoo Singapur vielleicht ein,zwei oder
drei Tiere bekommen um die Gruppe zu erhalten ? oder gibt es
irgendwelche Einfuhrbeschr├Ąnkungen.

3. Habe weiter unten im Forum gelesen
das es im Fr├╝hjahr einen neuer Zoof├╝hrer
geben soll. Von wem im K├Âlner Zoo stammt
diese Aussage ? Habe ende letzten Jahres
eine E-Mail an den K├Âlner Zoo geschickt,
wo Direktor Pagel pers├Ânlich antwortete:
Er m├╝sse erst andere " Hausaufgaben" machen bevor ein neuer ZF heruaskommt.
Sollte es wirklich dieses Jahr bereits so weit sein ? Desweiteren schrieb Herr
Direktor Pagel das es wenn kein ZF nach
den alten Vorbildern sein wird.

Vielen Dank im voraus !
(28.02.2007, 20:02)
Sebastian Dahl :   Sorry, der Beitrag stammt von den Internetseiten des K├Âlner Stadtanzeigers.
(28.02.2007, 19:17)
Sebastian Dahl :   Anzeige gegen Zoo-Chefs

Ein Tierrechtler aus N├╝rtingen hat den Direktor des K├Âlner Zoos, Theo Pagel, und seinen Vorg├Ąnger Gunther Nogge wegen Versto├čes gegen die Tierschutzvorschriften angezeigt. Oberstaatsanwalt G├╝nther Feld best├Ątigte gestern den Eingang der Anzeige. Hintergrund ist die T├Âtung eines Bisons im November vorigen Jahres. Der Zoo hatte das Tier t├Âten lassen, weil das Gehege zu voll war und kein anderer Zoo als Abnehmer f├╝r das ├╝berz├Ąhlige Bison gefunden worden war. „Wegen der Blauzungenkrankheit ist K├Âln Sperrbezirk“, sagte gestern Theo Pagel. „Deshalb d├╝rfen wir die Tiere nicht transportieren.“

Der Tierrechtler Frank Albrecht wirft den Zoo-Chefs dagegen vor, „nicht alle M├Âglichkeiten ausgesch├Âpft“ zu haben. Die Verantwortlichen h├Ątten rechtzeitig „mit Geburtenkontrolle, dem Bau eines Ausweichgeheges oder mit der rechtzeitigen Beendigung der Bisonhaltung“ reagieren m├╝ssen. (ts)

Quelle: koeln.de
(28.02.2007, 15:35)
Klaus Sch├╝ling :   Thema Katzenfutter:
Es gab vor vielen Jahren mal einen sehr spannenden Artikel ├╝ber Katzenfutter-Design in der GEO

Darin stand, dass die amerikanischen professionellen Designer in erster Linie f├╝r die Dosen├Âffner arbeiten.
Die Pr├Ąferenz der Katzen lie├če sich am besten durch die Wirkungsdauer der zugesetzten Verdauungsenzyme steuern:
Je l├Ąnger - je lieber.
Um so mehr sind dann wohl die Jungens gefordert, das Lieblingsfutter der Katzen wieder f├╝r die Dosen├Âffner attraktiv zu machen.
Jeder, der schon einmal versucht hat, seinen Stubentiger auf ein billigeres Dosenfutter umzustellen, wei├č, wie gut diese Leute ihr Handwerk verstehen...

(20.02.2007, 11:36)
N.N. :   @Ronald Masell: 1 Maleinb├Ąrjunges verstarb am Wochenende. In fr├╝hen Sonntagsstunden wurde Okapi geboren (Mutter Kisanga, so um 370kg schwr vor der Geburt, Vater Tiemen, gut 100kg leichter als Kisanga)

(20.02.2007, 09:16)
Ronald Masell :   Am 4. Dez. wurden in K├Âln zwei Malaienb├Ąren geboren. Sie sind ├╝ber den Monitor am Malaienb├Ąrengehege in ihrer Wurfbox zu sehen. (Nein diesmal ist es keine Halluzination) *fg*
Hinter der ehemaligen Saigabockanlage beim Tierkinderzoo haben wohl die Erdarbeiten f├╝r das Papageienhaus begonnen, dort steht ein Bagger.
Eien H├Ąlfte des Okapihauses ist durch Roll├Ąden blickdicht gemacht.
Im Eingangsbereich des Tropenhauses steht auf Schildern am Bauzaun nur "hier entsteht ein neues Schaugehege". F├╝r wen oder was nicht. Auch ein neugieriger Blick hinter die Planen ergab nichts erhellendes.

(16.02.2007, 16:38)
Michael Mettler :   Gerade beim Katzenfutter K├ľNNEN die Hersteller aber eine breite Palette an Geschmacksrichtungen bieten - ein Schelm, der B├Âses dabei denkt :-) Wobei es wom├Âglich wirklich nur der GESCHMACK ist, der variiert, und weniger der Inhalt. Wieviel Huhn sich in einer 100-Gramm-Packung Katzenfutter "mit Huhn" befindet, wenn es laut Aufdruck 4% ausmacht, kann man ja leicht ausrechnen...
(12.02.2007, 19:20)
Shensi-Takin :   @MM: Nat├╝rlich wird Hunde-/Katzenfutter u.a.(oder vielmher, v.a.;) auch auf die Akzeptanz des menschlichen Kundens hin "designt"-daher auch die Bezeichnungen "Lachs/ Pute" etc., auch wenn das Produkt nur geringe prozentuale Anteile von diesen Tieren enth├Ąlt.
Wenn die Katze das Futter stehen l├Ąsst, ist dies f├╝r den Hersteller eher wenig zweckdienlich; der Kunde wird-sofern der Hersteller nicht noch plakativ "auf anders" gemachte Produkte liefern kann, recht schnell zur Konkurrenz wechseln.
Wer die Schlangenw├╝rste live gesehen hat, wird selbst nur der verfressensten Kornnatter zugestehen wollen, diese auch tats├Ąchlich zu fressen. Allerdings habe ich gerade Nattern schon das Unm├Âglichste fressen gesehen...;)
Futterratten-/m├Ąuse fallen wie auch Futterfische & allerlei Wirbellose unter die "Futtertier"-Rubrik, wobei auch hier die Tierschutzbestimmungen(Schutz vor unn├Âtigen Leid/Schmerzen etc.) v.a. bei den Vertebraten gelten.

Hinsichtlich Pavian: das d├╝rfte schwer sein, da keine g├╝ltigen Rechtsvorschriften/-anweisungen/-standards hinsichtlich T├Âtung von Primaten zur sp├Ąteren Verwertung bestehen(die Anwendung g├Ąngiger Euthanasiepr├Ąparate d├╝rften da in Hinblick auf die sp├Ątere Verwendung flach fallen); des weiteren d├╝rfte die ├Âffentliche Emp├Ârung, sollte dies herauskommen, recht gro├č sein(ich erinnere da an M├╝nchen in den fr├╝hen 90igern).
(12.02.2007, 19:09)
Michael Mettler :   @Shensi-Takin: Dosenfutter f├╝r Haustiere wird auf die MENSCHLICHEN Geschmacksnerven abgestimmt, wie ein Vertreter einer bekannten Herstellerfirma einmal ├Ąu├čerte, damit der Hausfrau beim Dosen├Âffnen nicht das K... kommt. Gerade Hunde w├╝rden ihr Fleisch ja viel lieber etwas "abgelagert" genie├čen...

Wenn aber Mieze ihr Futter angewidert stehen l├Ąsst, f├Ârdert das sogar noch den Umsatz, denn Herrchen/Frauchen probiert garantiert dauernd neue Geschmacksrichtungen aus und so wird ein Vielfaches vom tats├Ąchlich ben├Âtigten Futter verbraucht.

Zu den W├╝rstchen f├╝r Schlangen: Das d├╝rfte individuell verschieden sein. Ich hatte zeitweise knapp zwei Dutzend Kornnattern, und die verfresseneren unter ihnen h├Ątten sogar die Futterpinzette runtergew├╝rgt, solange sie nur nach Maus roch!

Wenn auch zur Ern├Ąhrung von Tieren nur Tierarten verwendet werden d├╝rfen, die f├╝r Lebensmittelzwecke geschlachtet werden, wie steht es dann um die Futterratten usw.? Oder anders gefragt, d├╝rfte rein lebensmittelrechtlich betrachtet - also Artenschutz mal au├čen vor - z.B. ein Pavian als artgerechtes Leopardenfutter genutzt werden oder nicht?
(12.02.2007, 18:52)
Shensi-Takin :   Die Verf├╝tterung von (Raub)Katzen d├╝rfte eher schwierig werden-wie z.B. auch Primaten fallen sie nicht unter die LM-liefernden Tiere(was auch die Verwertung als Tierfutter beinhaltet). Insofern d├╝rfte eine Schlachtung von Raubkatzen & Primaten in D zur Fleischnutzung eher unwahrscheinlich sein. Nutrias z.B. hingegen sind durchaus als LM-lieferndes Tiere einzustufen; wer also bestimmte Bereiche in Nordostdeutschland besucht, kann einmal dieses kulinarische "Wagnis" auf sich nehmen (und d├╝rfte es meist nicht bereuen).
Zur Hundeschlachtung in D gibt es ├╝brigens eine interessante Dissertation von Pia Geppert (Hundeschlachtung in Deutschland im 19. und 20. Jh., M├╝nchen 1990).

Was den "Ratten"-bzw. "M├Ąusegeschmack" angeht-der Witz ist alt. Die Geschmacksrichtung d├╝rfte zum einen daran scheitern, dass nur wenige Menschen von sich behaupten k├Ânnen, den Geschmack n├Ąmlicher Nager zu kennen-und dass, w├╝rde man den Geruch zu imitieren versuchen(am besten abgeleitet von dem Uringeruch...;), dies auf wenig olfaktorische Gegenliebe seitens der menschlichen "Dosen├Âffner" sto├čen d├╝rfte-von manch einer verw├Âhnten Samtpfote ganz zu schweigen.

Man kann ja auch einen Schritt weitergehen, wie es etwa einige US-Tierfutterhersteller getan haben-und die "Fleischwurst mit M├Ąuseduft" f├╝r die Hausschlange anbietet. Ob indes die auf den Verkaufsbildern abgebildeten Korn-oder K├Ânigsnattern tats├Ąchlich freiwillig solche W├╝rste zu sich nahmen, wage ich zu bezweifeln...
(12.02.2007, 18:08)
Michael Mettler :   @Ingo Rossi: Ganz einfach: Weil die Abf├Ąlle aus der Massentierhaltung irgendwie entsorgt werden m├╝ssen - dann macht man halt Heimtierfutter daraus... Abgesehen davon, dass vieles, was z.B. im Hundefutter wie Fleisch aussieht, gar keins ist. Es soll sehr viele Hunde mit Soja-Allergie geben...

Besagte Gesellschaft hatte bis vor gar nicht langer Zeit kein Problem damit, auch selbst Katzen zu essen. Nicht umsonst hat die Katze im Volksmund auch den Spitznamen "Dachhase". W├╝rde man das durchschnittliche "Pfui"-Prinzip unserer hiesigen Gesellschaft konsequent auf die F├╝tterung von Zootieren ├╝bertragen, d├╝rften dort weder M├Ąuse und Ratten noch Pferdefleisch verf├╝ttert werden.
(12.02.2007, 17:12)
Ingo Rossi :   @Michael Mettler: Interessanter Gedanke (der Letztere)! Aber da ist doch unsere Kultur eine Antwort: Schweine, K├╝he, K├Ąlber, Schafe etc. essen wir - Hunde und Katzen auf keinen Fall! Das d├╝rfte doch auch f├╝r Zootiere zutreffen.
Letztens h├Ârte ich die lustige Frage eines Kabarettisten: "Wieso gibt es Katzenfutter mit Huhn-/Schwein-/Rindergeschmack. Aber nicht mit Rattengeschmack? Das w├Ąre doch das Nat├╝rlichste."
Aber dar├╝ber was wirklich "nat├╝rlich" ist, entscheidet schlussendlich doch der/die Halter und die Gesellschaftn der sie leben.

(12.02.2007, 16:49)
Michael Mettler :   @Langhals: Dann k├Ânnten die K├Âlner ihre ├╝berz├Ąhligen Bisonk├Ąlber doch gleich zu dir schicken... :-)

Um die Konzeption weiter zu denken: An wen w├╝rde man eigentlich ├╝berz├Ąhlige Gro├čkatzen verf├╝ttern? An Hy├Ąnen (und umgekehrt)?
(12.02.2007, 16:24)
Langhals :   Ich schaffe das Problemlos, bei einem K├Ârpergewicht von 140 kg bei 1,76 K├Ârpergr├Â├če, brauche ich reichlich " Futter ".
(12.02.2007, 07:13)
Michael Mettler :   @Langhals: NOCH regt sich doch ├╝berhaupt niemand ├╝ber die Bisonschlachtung in K├Âln auf..?
(11.02.2007, 23:29)
Marco :   11 K├╝he und 16 Schweine d├╝rften sch├Ątzungsweise ├╝ber 5.000 kg verwertbarer Produkte liefern - ganz soviel schafft kein Bundesb├╝rger... noch nichtmal in Bayern ;-)
(11.02.2007, 21:43)
Langhals :   Vegatarier und Veganer nicht mitgerechnet, verspeist jeder erwachsene Bundesb├╝rger statistisch gesehen im Jahr 11 K├╝he und 16 Schweine, alle anderen Tiere sind da statistisch noch nicht erfasst. Aber HJauptsache , man regt sich ├╝ber 2-3 Bisonk├Ąlber auf , die im Zoo K├Âln j├Ąhrlich geschlachtet und verf├╝ttert werden. ├ťbrigens, sowohl in den USA als auch in Deutschland werden Bisons l├Ąngst auch f├╝r den menschlichen Verzehr geschlachtet.
(11.02.2007, 19:44)
Shensi-Takin :   Ganz neu ist diese Offenheit hinsichtlich Verwertung von Zootieren indes nicht: der Tiergarten N├╝rnberg z.B. weist schon seit Jahren in seinen Zoof├╝hrern(u.a. mit der ├ťberschrift "Katzenfutter") darauf hin, dass er ├╝berz├Ąhlige Huftiere aus eigenem Bestand an die Raubkatzen verf├╝ttert. Das K├Âlner Bsp.(sofern es denn wahr ist) ist jedoch ebenso lobenswert.
(11.02.2007, 13:26)
Ingo Rossi :   Laut der Pressemeldung, die auch auf koeln.de zu finden ist, wurden letztes Jahr drei Bisons geschlachtet und dieses Jahr eventuell noch zwei. Gez├Ąhlt habe ich aber auch nicht...
Aber wenn ich in Gedanken die ganzen Geburten der letzten Jahre zusammnen z├Ąhle, m├╝ssten es doch mehr sein, als heute noch da sind. Oder?
(11.02.2007, 10:27)
Marco :   ...und der Python musste quasi genommen werden, wenn man die anderen Tiere wollte. Es gab sie wohl nur im Paket...

@Claudia: Nachgez├Ąhlt habe ich nicht, aber ist ja interessant, was Du da schreibst. Bei den 2006er-Jungbisons gibt es noch die besondere Schwierigkeit, dass das erstgeborene (m├Ąnliche!) Jungtier sofort einen Paten gefunden hat. Da dachte ich sofort an die dadurch verkomplizierte Abgabe des Tieres.

H├Ątte das Bl├Ąttchen seine Spitzel regelm├Ą├čiger in den Zoo geschickt, h├Ątten diese aber gelegentlich Impala-Teile oder Schafschenkel in verschiedenen Gehegen finden k├Ânnen.
(11.02.2007, 00:22)
Sebastian Dahl :   @Michael Mettler: Die Tigerpythons wurden von einem Wuppertaler Museum ├╝bernommen, weil sie ihnen dort zu gro├č geworden waren .
(10.02.2007, 20:32)
Claudia :   @Marco
deine Bemerkung, dass die Zeitung das Interview entsprechend bearbeitet hat, ist wahrscheinlich treffender als du beim Schreiben dachtest!
Es ist n├Ąmlich gar kein Bison get├Âtet/geschlachtet worden. Heute waren alle (der Bulle, die vier K├╝he und die vier Jungtiere) auf der Anlage. Live, lebendig und in Farbe!
(10.02.2007, 20:26)
Michael Mettler :   Mir ist gerade noch eine nette Schlagzeile f├╝r die Bison-Story eingefallen: "Was Winnetou lecker fand, schmeckt auch K├Âlner Gro├čkatzen". DAGEGEN soll mal jemand was sagen :-)
(10.02.2007, 17:53)
Michael Mettler :   Nun ja, es g├Ąbe ja noch die Chance, in der n├Ąchsten Staffel von "Tierisch k├Âlsch" entsprechende Aufkl├Ąrungsarbeit zu leisten.... W├Ąre vielleicht gar keine schlechte M├Âglichkeit, denn darin kommt Wissensvermittlung und die Erl├Ąuterung von Zoo-Notwendigkeiten auf deutlich lockerere Weise r├╝ber als durch m├Âglicherweise rei├čerische Zeitungsaufmacher.

├ťbrigens war ich erstaunt, ausgerechnet in K├Âln einen wei├čen Tiger vorzufinden. OK, es handelt sich nur um einen "Albino"-TigerPYTHON im Regenwaldhaus, aber vom Prinzip her macht das wenig Unterschied :-)
(10.02.2007, 17:51)
Marco :   Ich habe dieses Schmierenbl├Ąttchen gestern sogar gekauft! Meiner Meinung nach h├Ątte Herr Pagel noch deutlicher (und f├╝r den Durchschnitts-Express-Leser verst├Ąndlicher...) werden k├Ânnen: Der Vergleich zwischen Massentierhaltungs-Rind und gl├╝cklichem, aber ├╝berz├Ąhligem Zoo-Bison als Futtertier ist nur dann noch anfechtbar, wenn man Fleischfresser zu Vegetariern machen m├Âchte. Diese Chance hat er leider nicht genutzt (oder aber, die "Zeitung" hat das Interview entsprechend "bearbeitet").
(10.02.2007, 14:18)
Michael Mettler :   Auch von meiner Seite Beifall!
(09.02.2007, 20:01)
Frank-Walter B├╝schner :   Endlich mal jemand, der wie Wahrheit ausspricht, und nicht einen auf Scheinheiligen macht ;-)
(09.02.2007, 19:29)
Ingo Rossi :   Der neue Zoodirektor geht ja sehr positiv ehrlich an die ├ľffentlichkeit. Auch mit unangenehmen Themen.
In der Boulevard-Zeitung "Express" war es heute sogar der Aufmacher: "Zoo: Bison geschlachtet".
Der Rest hier:
http://www.express.de/servlet/Satellite?pagename=XP/index&pageid=1004370693460&rubrik=200&artikelid=1170697911911
(09.02.2007, 17:38)
Ingo Rossi :   K├Âlner Zoodirektor geht in Ruhestand
Der K├Âlner Zoodirektor Gunther Nogge tritt heute nach 25 Dienstjahren offiziell in Ruhestand. 1981 hatte der habilitierte Biologe das Amt in seiner Geburtsstadt K├Âln angetreten und sich vor allem dem Artenschutz gewidmet. Au├čerdem begann Nogge mit dem Aufbau von Erlebniswelten im Zoo, zum Beispiel dem Urwaldhaus, dem Eulenkloster und dem Regenwald. Auf eine Feierstunde verzichtet Nogge, da er sich mit dem Aufsichtsrat des K├Âlner Zoos weiterhin in einer gerichtlichen Auseinandersetzung um die H├Âhe seines Altersruhegeldes befindet.
(Quelle WDR Regional)
(31.01.2007, 17:55)
? :   Ja, das war aber ein beschlagnahmtes Tier aus Guyana, das f├╝r K├Âln importiert wurde. Vermutlich m├Âchte Frankfurt mit Br├╝llaffen nicht weitermachen, oder erst en Tod der beiden Alttiere abwarten.
(29.01.2007, 20:08)
Sebastian Dahl :   Hat nicht K├Âln vor kurzem ein Br├╝llaffenweibchen aus Frankfurt ├╝bernommen?
(29.01.2007, 19:29)
? :   Es soll jetzt 12 Rote Br├╝llaffen in zwei Gruppen in K├Âln geben. Wie soll es dort mit den Tieren weitergehen ? Warum gibt K├Âln kein junges Weibchen nach Frankfurt ab ? Ich wei├č, das die Frankfurter Tiere sehr alt sind, aber das M├Ąnnchen kann doch bestimmt noch z├╝chten.
(29.01.2007, 17:55)
Michael Mettler :   @Ingo Rossi: Hattest du meinen Hinweis im "Zoofreund sucht Zoofreund"-Thread gelesen? Da kam keine Reaktion....
(27.01.2007, 19:31)
Ingo Rossi :   Nach der letzten Auswertung aller Besucherzahlen h├Ârte ich f├╝r K├Âln die offizielle Zahl von ann├Ąhernd 1,5 Mill. Besuchern.
(27.01.2007, 18:13)
Michael Mettler :   Na ja, danach lief ja dann "Tierisch k├Âlsch" im Fernsehen, da mussten die K├Âlner nicht mehr gegen teures Geld in den Zoo gehen (scherz).
(26.01.2007, 17:51)
Sebastian Dahl :   Unter http://nrw-tournews.de/pages/archiv_details.cfm?ID=5626 habe ich etwas interessantes gefunden:


"Marlar sorgt f├╝r Besucherrekord

K├Âln (nrw-tn). Einen beeindruckenden Besucherzuwachs meldet der K├Âlner Zoo und steuert auf ein Rekordjahr hin. Von Januar bis Mai haben 19,5 Prozent mehr Menschen den Zoo aufgesucht als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Dabei lag Pfingsten, ein klassischer Zoobesuchstermin, 2005 schon im Mai. Pfingsten 2006 z├Ąhlte der Zoo 32.082 Besucher. Somit k├Ânnte das Jahr 2006 - was die Besucherzahlen betrifft - das beste in der 146-j├Ąhrigen Geschichte des K├Âlner Zoos werden.

Einer der Hauptgr├╝nde f├╝r den rasanten Zuwachs ist grau rund mittlerweile weit ├╝ber 200 Kilo schwer: Marlar, das erste im K├Âlner Zoo geborene Elefantenbaby, erblickte am 30. M├Ąrz das Licht der Welt und ist seitdem absoluter Publikumsliebling. "

Da frage ich mich wirklich, ob die Besucherzahl von 1,15 Mil. 2006 stimmen kann. Wie derma├čen schlecht m├╝sste es denn dann im Rest des Jahres mit den Besucherzahlen ausgesehen haben, wenn nach diesen Angaben von Januar bis Mai 2006 19,5 (!) Prozent mehr Menschen im Zoo waren als 2005 zu der Zeit, um am Ende eine niedrigere Besucherzahl zu haben?
(26.01.2007, 16:53)
Marco :   Vor kurzem haben ├╝brigens die Arbeiten f├╝r eine neue, provisorische Zooschule auf dem Busparkplatz begonnen (Fundamente f├╝r Containerklassen). Somit kommt die Zooschule endlich dorthin, wo man sie haben will, n├Ąmlich in die N├Ąhe des Eingangs.
(24.01.2007, 10:49)
Marco :   Stimmt, ich glaube Thi Ha Phyu hie├č Janus... Das waren die Namen der Leute, die die Patenschaft im ersten Jahr ├╝bernommen haben (f├╝r 5000 Euro pro Tier), alles k├Âlner Musiker. Die Rufnamen sind aber nat├╝rlich die gleichen geblieben.

@ "?": zum Papageienhaus einfach mal ein bissl runterlesen, es steht schon alles bekannte im Forum. Die Arbeiten haben noch nicht begonnen, abgesehen von der Vorbereitung des neuen Standortes des "Tigersnack", der dem Haus / der neuen Wegf├╝hrung weichen muss.
(24.01.2007, 10:47)
Ingo Rossi :   Oh, da fehlt irgendwie was und ist durcheinander geraten. Ich meinte Namen von hiesigen Karnevalsgr├Âssen, die sich aber nicht durchgesetzt haben.
(24.01.2007, 10:47)
Ingo Rossi :   Die ersten anreisenden k├Âlner Elefanten haben ja auch noch Namen, gegen eine Spende, gegen einen Spende von diesen. Aber ehrlich gesagt, dann doch lieber die fremd klingenden Namen...
(24.01.2007, 09:59)
? :   Wenn Sie mal in den Zoo Johannesburg fahren, und hinter Ihnen br├╝llt Jemand " Hannover, down, Down, Hannover", dann drehen Sie sich nicht um, da macht nur ein W├Ąrter Gehorsams├╝bungen mit einem Elefanten. Und die W├Ąrter bechweren sich ├╝ber die exotischen, unaussprechlichen Namen...Wird denn schon am neuen Papageienhaus in K├Âln gearbeitet ? Welche Arten sollen da rein und wird es f├╝r Besucher begehbar sein ?
(24.01.2007, 07:18)
Marco :   Ich habe ihn gesucht und NICHT gefunden. Auch der zust├Ąndige Kurator wusste von nix, erg├Ąnzte aber, dass er nach einer Reise noch garnicht im Revier war.

@Michael: Tja... bei mir w├╝rden Elefanten auch eher "Ernst", "Claudia" und "Bibi" hei├čen. Aber was soll's, es muss ja alles sch├Ân exotisch sein.
(24.01.2007, 00:54)
Saya :   Hast du auch den Nachwuchs bei den bambuslemuren gesehen, von dem hier berichtet wurde?
(23.01.2007, 23:46)
Michael Mettler :   Und der Elefant lebt die ganze Zeit in dem Glauben, er hie├če "Sheisuf"?
(23.01.2007, 23:43)
Karsten Vick :   Auch bei Haustieren unterscheidet man Zuchtbuch- und Rufnamen. Das wird bei den Elefanten auch so sein. Michael Tempelhoff sagt ja auch: Voi, h├Ârsde mid dem Schei├č uff!
(23.01.2007, 23:33)
Michael Mettler :   Ich habe mal geh├Ârt, dass die Thai-K├╝he ohnehin nicht auf ihre Namen h├Ârten. Warum wurden sie dann in K├Âln nicht gleich auf praktischere Namen umgetauft...? :-)
(23.01.2007, 23:30)
Marco :   Korrekt. Marlar kann kaum 5 Schritte machen, ohne dass mindestens 3 Thais hinter ihr her sind. Besonders intensiv k├╝mmern sich Kreemblamduan (ich habe es aufgegeben, ├╝ber die korrekte Schreibweise des Namens zu sinnieren, da jeder etwas anderes sagt...), Maejaruad und Laong Daw um den "Zwerg", der nun auch wieder t├Ąglich das obligatorische Kilo zunimmt. Thi Ha Phyu und die beiden Burmesen k├╝mmern sich kaum, so gesehen kamen die Thais also im rechten Moment.
(23.01.2007, 22:42)
Claudia :   Also, ich kann Jennifers Eindruck nur best├Ątigen. Die "Tanten" k├╝mmern sich wirklich sehr liebevoll um die Kleine. Insbesondere Maejaruad, Tong Koon und Kreeblamduan (bei der darf Marlar auch an den Zitzen saugen). Ansonsten wird Marlar viermal am Tag gef├╝ttert. Mit Milch und Trockenmilch und... (keine Ahnung was die sonst noch so bekommt).
M├Âhren, R├╝ben, Zweige, etc.(was halt an Futter auf der Anlage rumliegt) isst sie auch.
(23.01.2007, 22:41)
Jennifer Weilguni :   Also laut Schild an der Anlage k├╝mmern sich die Tanten ├Ąusserst liebevoll um die Kleine und von dem was ich beobachtet habe, kann ich das auch nur best├Ątigen. Wenn Klein-Marlar ruft (die hat ein Organ, wie ein Elefantenbulle smile), dann huschen die liben tanten gleich alle um die Kleine zu bet├╝deln und Marlar hat recht ausgelassen herumgetobt und einen sehr munteren Eindruck gemacht.
(23.01.2007, 21:00)
Michael Mettler :   Mal was Anderes, da die Elefantenszene ungew├Âhnlich ruhig ist: Wie hat sich denn die Situation mit und um Marlar seit dem Tod ihrer Mutter weiter entwickelt?
(23.01.2007, 19:16)
Michael Mettler :   @Jennifer: Klar, die erkennst du noch heute am eckigen K├Ârperbau :-)
(22.01.2007, 21:30)
Jennifer weilguni :   @Ronald Masell
Puuh und ich dachte jetzt schon, die h├Ątten da ├╝ber einen l├Ąngeren Zeitraum dauerhaft Orangs drin gehabt.
(22.01.2007, 21:20)
Claudia :   Es werden zwei Gruppen von Felsenmeerschweinen gehalten. Die eine ist mit den Klammeraffen vergesellschaftet, die andere mit den Br├╝llaffen, Zwergseiden├Ąffchen und Rothandtamarinen.
(22.01.2007, 20:12)
IP66 :   Vor Errichtung des Urwaldhauses war die Menschenaffenhaltung in K├Âln eben doch ein wenig vorsintflutlich. Zeitweise gab es im Haus drei Orang-Paare, dazu das bekannte Schimpansenpaar und einige junge und halbw├╝chsige Tiere, zu denen auch die beiden ├Ąltesten heute noch lebenden Gorillas geh├Ârten. Die Tiere verteilten sich auf die beiden K├Ąfige an den Schmalseiten des Hauses und auf die heute verglasten K├Ąfige der R├╝ckseite, also nur auf die ersten drei. Der "Au├čenk├Ąfig" zu den B├Ąrenanlagen hin war allerdings auch damals schon ein Innenk├Ąfig, bei dem man nur die r├╝ckw├Ąrtigen Fenster beiseite schieben kann - ansonsten w├Ąre die Gruppenbildung nicht m├Âglich gewesen. K├Âln hat, allerdings ohne eine Gorilla-Gruppe, im Grund von der Menschenaffenhaltung um 1900 auf ein Urwaldhaus nach krefelder Muster umgestellt, also die Phase der Gro├čbauten im Kachelstil nach dem Muster von Stuttgart oder Basel ├╝bersprungen - wie Frankfurt, wo man allerdings schon in den 60ern eine Gorillaanlage angebaut hat.
(22.01.2007, 19:33)
Ronald Masell :   @Michael, Sebastian
Ja, beides ist richtig. Die Klammeraffen hatten es als R├╝ckzugsgehege.
Zwergseiden├Ąffchen lebten l├Ąngere zeit dort, ich meine auch Liszt├Ąffchen.
(22.01.2007, 15:11)
Sebastian Dahl :   Waren in der Kammer eigentlich auch einmal Zwergseiden├Ąffchen untergebracht? Ich kann mich nur noch schwer erinnern, aber ich meine als Kind dort ein sehr kleines ├äffchen gesehen zu haben. Da kannte ich mich noch nicht so aus, deshalb wei├č ich auch die Art nicht.
(22.01.2007, 14:38)
Michael Mettler :   Eine Zeit lang m├╝ssten aber auch die Klammeraffen Zugang zu der Kammer gehabt haben? Ich bin mir jedenfalls ziemlich sicher, vor einigen Jahren dort einen fotografiert zu haben.
(22.01.2007, 14:26)
Ronald Masell :   Hi Jennifer, doch von genau diesem raum sprechen wir. Die Jungtiere waren aber nur eine gewisse Zeit am Tag dort. Wie schon geschrieben, zur Eingew├Âhnung an die Gruppe. Wo jetzt die Klammeraffen drin sind, lebte fr├╝her die Orang-Gruppe. Und links in diesem Kabuff ist ein Gitter zur Nebenanlage, durch das die Jungtiere Kontakt aufnehmen konnten. Oder eben auch die Gruppe.
(22.01.2007, 13:42)
Jennifer Weilguni :   Also ich bin mir wirlkich nicht sicher, ob wir hier alle von der exakt selben R├Ąumlichkeit sprechen. Ich meine den winzig kleinen Raum, gleich wenn man das Geb├Ąude betritt rechts noch bevor man in die eigentliche bepflanzte Halle eintritt. Da wurden doch nicht wirklich Orangs reingequetscht..? Ich versuche mir das grade bildlich vorzustellen aber irgendwie gelingt es nicht.
(22.01.2007, 13:26)
IP66 :   Die Felsenmeeschweinchenabstellkammer hat eine Geschichte: Man hat n├Ąmlich auf dieser Seite des Hauses, als es noch als Menschenaffenunterkunft diente, versucht, eine gr├Â├čere Oranggruppe zusammenzugew├Âhnen, die dann zum Erstbesatz der Kopfanlage des neuen Menschenaffenhauses wurde. Dabei nutzte man den Raum, um Handaufzuchten erstmalig alleine durch einen Gitterschieber getrennt neben ihrer Gruppe zu halten. Die Kammer sieht ein wenig kleiner aus, als sie ist. Die Meerschweinchen nutzen auch den Raum zwischen Gitter und Scheibe der alten Orang-"Au├čen"-Anlage, wo man sie recht gut beobachten kann.
(22.01.2007, 12:09)
Marco :   @ "?": Gelbbrustkapuziner, die nun die beiden Anlagen auf der Kopfseite bewohnen und f├╝r die ein gr├Â├čeres Au├čengehege angebaut wurde.
(22.01.2007, 10:42)
? :   Was wird denn jetzt eigentlich in der ehemaligen Anlage f├╝r die wei├čen Uakaris gehalten ?
(22.01.2007, 07:05)
Marco :   Bis vor etwa 2 Jahren haben in dem Kabuff noch Zwergkrallen├Ąffchen gesessen. Die Kletter-S├Ąue aus dem Fernsehen waren doch im Br├╝llaffengehege, dachte ich?

Noch weniger Platz als im S├╝damerikahaus-Turm hatten die Mausmakis im Madagaskarhaus. Sie lebten in der Vitrine, in der nun seit kurzem Wanderheuschrecken und vor der Sanierung des Hauses Dumerils Boas lebten. F├╝r die Boas wurde der Raum ├╝brigens bis zur Unterkante der Sichtscheibe mit Erde aufgef├╝llt. Die Makis hatten Platz bis zum Fu├čboden.
(22.01.2007, 01:21)
Michael Mettler :   @Jennifer: Irgendwo in ├╝ber anderthalb Meter H├Âhe m├╝sste es einen Sims oder ├ähnliches an der Wand geben, wo die Tiere gern sitzen - so sah es jedenfalls im TV aus, in natura habe ich die Meerschweine dort noch nicht gesehen.
(21.01.2007, 20:03)
Jennifer Weilguni :   @Ronald Masell
Sprechen wir wirklich ├╝ber das selbe ca. 1qm gro├če Zimmerchen ? Au weia.....
@Michael Mettler
Um einen Raum dreidimensional nutzen zu k├Ânnen m├╝ssten ja aber auch Kletterm├Âglichkeiten vorhanden sein. Ich habe lediglich nackte, geliesste W├Ąnde und besagten Stromkasten ( oder sowas in der Art) gesehen. Aber ich m├Âchte trotzdem hier nicht den Eindruck vermitteln, ich f├Ąnde den Tieren w├╝rde es darin nicht gutgehen. Ich fand es einfach nur kurios, das die schmale Glast├╝r mit einem Artenschild versehen war. Rattendachb├Âsen, Speisekammern und M├Ąusezimmer sind ja gewollt so angelegt, dass man diese Tiere als Kulturfolger erkennen kann. In K├Âln wirkt das Zuhause der Felsenmeerscheinchen eben igendwie ungl├╝cklich.
(21.01.2007, 19:10)
Ronald Masell :   @Jennifer
In der "Abstellkammer" wurden auch jahrelang Krallenaffen untergebracht.
(21.01.2007, 18:47)
Michael Mettler :   Na ja, auch nicht ungew├Âhnlicher als die mittlerweile weit verbreiteten M├Ąusezimmer oder Rattendachb├Âden.... In der Soap wurde auch gezeigt, dass die Felsenmeerschweinchen die "Kammer" in voller H├Âhe ausnutzen, die k├Ânnen n├Ąmlich klettern wie Klippschliefer.
(21.01.2007, 16:58)
Jennifer Weilguni :   Das kann schon sein, dass die Felsenmeerschweinchen das Aussengehege der Klammeraffen mitbenutzen k├Ânnen, ich habe nur einfach noch nie eine Abstellkammer gesehen, die als Gehege beschildert war und fand dies einfach zu kurios um es hier unerw├Ąhnt zu lassen :-) ├ťbrigens, selbst WENN die Meerscheinchen nur diese Kammer zur Verf├╝gung h├Ątten, st├╝nde ihnen damit wohl immer noch mehr Platz zur Verf├╝gung, als den meisten Meerschweinchen, die ihr Dasein in winzigen K├Ąfigen als Heimtiere verbringen. Ich fand nur die Pr├Ąsentation einfach nicht wirklich ansprechend bis witzig. Die Sau in der Besenkammer oder so :-)))
@Michael
Danke f├╝r den lateinischen Artnamen, da sollte sich ja mehr ├╝ber diese sch├Âne Schlange herausfinden lassen.
(21.01.2007, 15:52)
Michael Mettler :   Die Chihuahua-K├Ânigsnatter hei├čt ├╝brigens wissenschaftlich Lampropeltis pyromelana knoblochi.
(21.01.2007, 14:11)
Michael Mettler :   @Jennifer: Laut K├Âln-Soap sind die Felsenmeerschweinchen Untermieter der Klammeraffen und k├Ânnen deren ganes Au├čengehege mitbenutzen. Die besagte Kammer ist wohl nur ihre R├╝ckzugsm├Âglichkeit.
(21.01.2007, 13:53)
Dirk K :   Die Felsenmeerschweinchen k├Ânnen doch das ganze Gehege der Klammeraffen mitnutzen, oder ist das ge├Ąndert worden?
(21.01.2007, 13:52)
Jennifer Weilguni :   So, gestern waren mein Mann und ich uch erstmals in K├Âln und im Gro├čen und Ganzen hat es uns da sehr gut gefallen. Allerdings muss ich sagen, dass das im S├╝damerikahaus befindliche "Gehege" f├╝r Felsenmeerschweinchen mit Anstand eine der seltsamsten Pr├Ąsentationsm├Âglichkeiten f├╝r Tiere darstellt, die mir je begegnet sind. Eine Abstellkammer mit Stromkasten und Glast├╝r und dann auf dem Quadtratmeter Bodenfl├Ąche etwas Stroh verteilt und fertig ist das Zuhause f├╝r die kleinen Nager. Nicht grade ein Augenschmaus :-( Die Humboldtpinguine waren in allerbester Paarungsstimmung und haben wahre Orgien gefeiert, war das erste Mal, das wir diesen Tieren direkt bei der Paarung zusehen konnten. Wenn ein P├Ąrchen mal damit anf├Ąngt, scheint es die ganze Kolonie anzustecken :-)
Eine Frage tut sich allerdings noch auf, vieleicht kann ja einer von euch weiterhelfen..? Im Aquariumhaus haben wir eine K├Ânigsnatter entdeckt, die als "Chihuahua-K├Ânigsnatter" beschildert war. Eine lateinische Artbezeichnung stand leider nicht dabei. Unter dem angegebenen deutschen Namen finden wir leider in unseren B├╝chern keinerlei Angaben zu diesem Tier. Weiss jemand mehr dar├╝ber..?
(21.01.2007, 13:29)
Marco :   Der Keller hat keine Fenster, zumindest habe ich keine entdeckt. Die Kellerdecke wird stellenweise zus├Ątzlich abget├╝tzt. Gelagert werden dort K├Ąfige und Transportkisten, zudem "Lampeshausen", das Oster-Karnickel-Dorf ;-).
(11.01.2007, 21:56)
IP66 :   Sinnvoll ist es, sich einmal die Dachsituation des S├╝damerikahauses anzusehen. Zum einen werden die Dachrinnen nicht regelm├Ą├čig gereinigt, zum anderen liegt das Glasdach auf Tr├Ągern, die aus dem Material des Altbaus und solchem der unmittelbaren Nachkriegszeit zusammengeschustern sind. Schlie├člich sind die vielen Abl├Ąufe in dem Bereich, in dem das Dach auf die T├╝rme st├Â├čt, mangelhaft abgedichtet. Die entsprechenden Sch├Ąden kann man von innen besichtigen. Basel macht ja sehr gut vor, wie man ein solches Geb├Ąude nutzen kann, wobei es im Grunde gleichg├╝ltig ist, ob man die K├Ąfige mit Krallenaffen oder mit V├Âgeln besetzt. Wie ich das Haus von au├čen einsch├Ątze, ist der Keller schwer zu l├╝ften. Wenn man das ├Ąndert oder versucht, eine Heizung einzubauen, und gleichzeitig isoliert, sehe ich eigentlich keine gewaltigen Probleme, zumal der Bau ja kaum Setzungsrisse zeigt, obgleich er im Krieg schwer getroffen wurde. Es ist meist das kl├╝gste, ein Baudenkmal in seiner urspr├╝nglichen Nutzung zu belassen, und wenn man K├Âln unbedingt geographisieren will, d├╝rfte es V├Âgel aus aller Herren L├Ąnder geben, um einen Besatz zu bilden. Bei einer Laufzeit eines Plans von 30 Jahren frage ich mich aber doch nach dem Zweck. Ist der m├╝nsteraner Zoo nicht gut 30 Jahre alt? Das w├╝rde ja hei├čen, da├č man, wenn man ihn in dieser Zeit und nicht auf einmal realisiert h├Ątte, man gerade irgendwo zwischen Eisb├Ąrenanlage und Altzustand des Elefantenhauses angekommen w├Ąre. Das Ganze ist doch mehr ein ABM-Programm f├╝r Planungsb├╝ros, wobei mir die besseren Planer manchmal in unserem Zoofantasie-Thread aufzutreiben zu sein scheinen.
(11.01.2007, 19:57)
Marco :   @IP66: Schonmal im Keller des S├╝damerikahauses gewesen? Feuchtigkeit ist definitiv (auch) ein Problem des Hauses, was durch ein unsachgem├Ą├č renoviertes Dach (von dem ich noch nichts geh├Ârt habe, was aber nichts hei├čen muss ;-) )sicherlich nicht besser wird.
Mit "Grottendecke" im Aquarium meinte ich nicht irgendeine Kulisse, sondern einfach den d├╝steren, unsympatischen Eindruck, den der Geb├Ąudeteil macht.
Die Australienhalle l├Ąge im hinteren Teil der Flora (quasi auf der gro├čen Wiese), der, wie mir berichtet wurde, nicht gesch├╝tzt ist.
Die Einschienenbahn ist nat├╝rlich sehr weit hergeholt. Sie dient in meinen Augen als einfache, nicht wirklich ernstgemeinte "L├Âsung" des Problems "Stammheimer Stra├če". Wobei das ja so ein gro├čes Problem nicht ist, denn die aktuelle Situation mit der Lage des Aquariums au├čerhalb des Zoos und somit zwei Eingangssituationen entspricht ja im Prinzip der hypotetischen Situation der "australischen Flora". Zudem soll wohl der gesch├╝tzte Florateil kostenlos zug├Ąnglich bleiben, sodass der Eingang zum kostenpflichtigen Zooteil mitten in der Flora liegen m├╝sste.
Ob der "Au├čenzoo" schon konkreter geplant ist, wei├č ich nicht. Es w├Ąre wohl ein "Zweckbau" ohne teure Kulissen etc, sodass sich die Kosten in Grenzen halten w├╝rden.
Als Gesamtkosten zur Umsetzung des gesamten Masterplans wurden 100 Mio Euro genannt, aber wohlgemerkt in 30 Jahren. Diese Zahl ist also genauso mit Vorsicht zu genie├čen, wie der gesamte Masterplan.
(11.01.2007, 01:13)
IP66 :   Ich w├Ąre ja sehr vorsichtig, zu definieren, was in 20 Jahren gef├Ąllt. Der historische Matserplan der 60er wollte ja das Elefantenhaus abrei├čen und fand das heutige S├╝damerikahaus furchtbar, da├č im ├╝brigen nicht unter der Feuchtigkeit, sondern unter einem unsachgem├Ą├č renovierten Dach leidet. Grottendecken im Aquarium habe ich noch nicht bemerkt. Das Dach der Terrarienhalle h├Ątte einer Erneuerung n├Âtig. Mir scheint aber nach allem, was ich vom k├Âlner Matserplan h├Âre, der Gr├Â├čenwahnsinn Regie gef├╝hrt zu haben. Wo will man denn die Gelder f├╝r einen nicht begehbaren Au├čenzoo auftreiben? Wie w├╝rde man in einer etwaig errichteten Australienhalle in der Flora die Wegf├╝hrung dieses Parkteils, die zum eingetragenen Denkmal geh├Ârt, erhalten? Die Einschienenbahn ├╝ber eine Wohnstra├če dritter Ordnung d├╝rfte f├╝r die laufende Karnevalssaison taugen.
(10.01.2007, 18:58)
Marco :   Auch ich habe nur 1,15 Mio geh├Ârt und bin dabei ├╝ber den gleichen Widerspruch gestolpert.
(09.01.2007, 20:05)
Sebastian Dahl :   Kennt jemand die Besucherzahl des K├Âlner Zoos von 2006? Ich habe als Besucherzahl bereits mehrmals 1,15 Millionen gelesen. Laut Zeitungsartikeln sollen das 200.000 mehr gewesen sein als 2005, aber das kann ja nicht sein. 2005 besuchten laut Jahresbericht bereits ├╝ber 1,2 Mil. Menschen den Zoo.
(09.01.2007, 17:52)
Marco :   Das tropische Klima schadet dem Geb├Ąude auf Dauer merklich. Wenn Tierhaltung, dann trockener.
Es handelt sich um ein Denkmal, daher ist ein Abriss nat├╝rlich tabu.
(08.01.2007, 22:35)
Sven P. Peter :   Soll denn das alte Vogelhaus (heute Neuweltaffen) abgerissen werden? Steht doch unter denkmalschutz. Da k├Ânnen die Affen doch auch bleiben?!
(08.01.2007, 22:23)
Marco :   Zu den Pinguinen habe ich auch die Brillenpinguine in der s├╝dafrikanischen K├╝stenlandschaft gefunden (├╝brigens auch den Zwergseeb├Ąr). Zum Pinguinarium habe ich keine Art notiert, wohl weil das ganze Projekt noch viel zu wenig konkret ist und man noch keine benennen wollte / konnte.

@Michael Mettler: Ja, den Primaten ginge es wohl etwas an den Kragen, wenn's nach dem Plan ginge. Unter anderem wegen dieser Planungen glaube weder ich, noch Leute, mit denen ich ├╝ber den Plan gesprochen haben, an eine 1:1-Umsetzung in die Realit├Ąt (irgendwo logisch, trifft ja auf viele Masterpl├Ąne zu, die auf 20-30 jahre angelegt sind). Geplant ist, soweit ich mich erinnere und meine Aufzeichnungen hergeben, garkein Neuwelt-Primaten-Bereich mehr. Lemuren w├╝rden auf die obligatorische begehbare Katta-Insel reduziert (n├Ąmlich auf jener Insel, auf der heute das Pelikan-Winterhaus steht). Die Menschenaffen bleiben, werden aber auf verschiedene Zoobereiche verteilt.

Aber ich betone: Nat├╝rlich sind das alles vorl├Ąufige Ideen (das Wort "Idee" trifft's wohl besser als der "Plan"), sowohl baulich als auch bzgl. der Arten! Also nicht zu ernst nehmen ;-)
(08.01.2007, 20:38)
Marco :   Also wenn man weiter Flusspferde halten will (was durchaus sinnvoll ist, siehe Thema "Flusspferde"), braucht man definitiv ein neues Gehege. Ob ein Haus nach BErliner Vorbild n├Âtig ist, dar├╝ber kann man streiten. Ich sehe den K├Âlner Zoo im Jahr 2027 als Schaubetrieb nach amerikanischem Vorbild.

@Sebastian Dahl: Mir wurde der Masterplan pers├Ânlich vorgestellt, ├Âffentlich einsehbar gibt's ihn (soweit ich wei├č) nicht.
Die "Tropenhalle" am Eingang ist, laut Plan, der Bereich zwischen Verwaltung und Aquarium plus das gesamte Aquarium, welches dann "oben ohne" daher kommt. D.h., das heutige Grotten-Dach kommt weg, das Geb├Ąude an sich bleibt erhalten (bis auf das Insektarium im ersten Stock, der wird auch abger├Ąumt). Da es aber noch Jahre dauern wird, bis der Bereich in Angriff genommen wird, wird das Aquarium / Terrarium trotz der Umbauten (Beckenzusammenlegungen, Umgestaltung der gesamten heutige Nilkrokodil-Seite des Terrariums) bis dahin sicherlich nicht mehr gefallen oder von der Bausubstanz mangelhaft werden.
Bzgl. der Pinguine muss ich nochmal in meinen Aufzeichnungen nachbl├Ąttern.
(08.01.2007, 20:23)
Michael Mettler :   Sieht ja nach den Angaben aus dem Masterplan so aus, als wolle der Zoo seinen traditionellen Primaten-Schwerpunkt aufgeben.... Die Lemuren wurden bereits "runter gefahren", f├╝r die Neuweltaffen w├Ąre anscheinend k├╝nftig kaum noch Platz.

@Sebastian Dahl: Vielleicht sind f├╝r das Pinguinarium Arten vorgesehen, die derzeit nicht zum Bestand geh├Âren? Ich k├Ânnte mir schon vorstellen, dass man nicht Brillen- UND Humboldtpinguine halten wird, sondern eher optisch bzw. ├Âkologisch unterschiedlichere "Typen" - also vielleicht antarktische Pinguine im Neubau.
(08.01.2007, 20:22)
Franz :   @IP66
Wiso braucht man kein neues Nilpferdhaus, das alte ist doch schrecklich?
(08.01.2007, 20:06)
Sebastian Dahl :   @Marco: Sie scheinen den K├Âlner Masterplan gut zu kennen. Ist dieser noch irgendwo einzusehen?
Dass Pinguine in das Eingangsgeb├Ąude mit Aquarium sollen, finde ich etwas seltsam. Zum einen, weil in der geplanten s├╝dafrikanischen Flusslandschaft bereits Pinguine (Brillenpinguine?) eingeplant sind. Zum anderen, weil sich die Zwergpinguine wohl eher f├╝r das Australien-Haus eignen w├╝rden. Es blieben also als vorhandene Art noch die Homboldt-Pinguine.
Man k├Ânnte ja theoretisch, wenn man diese mit ins Eingangsgeb├Ąude nimmt, hier ein kleines S├╝damerika zeigen (in Rotterdam sind auch jede Menge verschiedene Landschaften in einem Geb├Ąude, dem Oceanium, untergebracht).
Dann k├Ânnte man ja schlie├člich auch die S├╝damerika-Affen hier unterbringen. Warum ist denn sonst angeblich eine Tropenhalle im Eingangsbereich in Planung? Aber vielleicht wei├č Marco das ja besser.
(08.01.2007, 20:01)
Marco :   Nein, die Flora ist rein australisch. Die Amerikas w├╝rden laut Plan sehr, sehr sp├Ąrlich bedient. So ist f├╝r das S├╝damerika-Haus kein auch nur ansatzweise vergleichbarer Ersatz vorgesehen.
Geographisch sind Asien und Afrika als Schwerpunkt vorgesehen, zudem ein bisschen Europa. Der heutige Zoo wird zum Schau-Zoo, f├╝r die Zucht und die Haltung von zweiten, dritten (...) Zuchtpaaren verschiedener Arten wird es eine Au├čenstation geben.
(08.01.2007, 19:59)
Michael Mettler :   @Marco: Sollte nicht das gesamte Themengebiet Amerika (Nord wie S├╝d) ebenfalls laut Masterplan in die Flora ausgelagert werden? W├Ąre das Gel├Ąnde daf├╝r ├╝berhaupt gro├č genug?
(08.01.2007, 19:46)
Marco :   Der Eingangsbereich w├╝rde (laut Masterplan nat├╝rlich ;-) ) erst in einigen Jahren umgebaut werden (ich denke mal nicht vor 2020), es w├╝rde ein geschlossener Komplex aus Aquarium, Eingang, Pinguinarium (ja, wirklich!) werden.
Die Flora IST im Masterplan ber├╝cksichtigt! Der vordere Bereich um das Hauptgeb├Ąude der Flora steht unter Denkmalschutz und ist f├╝r Zoo-Pl├Ąne ohnehin tabu. Im hinteren Teil sieht der Masterplan ein gro├čes Australien-Haus vor. Die Stammheimer Stra├če wird (achtung, festhalten!) mit einem Monorail ├╝berbr├╝ckt...
Die Flora ist aber nur pro forma eingeplant worden, da der Zoo sie zu den derzeit gebotenen Konditionen nicht nehmen wird.
(08.01.2007, 18:43)
IP66 :   Sie werden erschrecken, aber ich w├╝rde die Flora mit jedem Defizit ├╝bernehmen: Als Sch├Âchle die Wilhelma zoologisierte, sah sein Etat auch klamm aus, und was herauskam, ist ja mehr als erfreulich. Und der frankfurter Zoo w├╝rde auch heute nur bis zum Menschenaffenhaus reichen, wenn Grzimek nicht gegen alle Vernunft - und unter Verletzung einer Reihe von gesetzlichen Vorschriften - das Erweiterungsgel├Ąnde aquiriert h├Ątte. Die Lage in K├Âln ist mehr als grandios: Das Zoogel├Ąnde ist zu klein und durch den Elefantenpark sind die dortigen M├Âglichkeiten au├čerordentlich gering. In der Flora mu├č nach derzeitigem Konzept der Gew├Ąchshauskomplex um den tropischen Hof erneuert werden, au├čerdem wird das Hauptgeb├Ąude nicht vern├╝nftig bewirtschaftet, mit dem Rosenhof steht ein Schulgeb├Ąude zur Verf├╝gung. Im Zoo sind die botanisch wertvollen Beete verwahrlost, die Tropenh├Ąuser werden gro├čenteils mit Restelieferungen eines Gartencenters best├╝ckt. Sicherlich wird man in den Florapark nicht unz├Ąhlige Gro├čbauten integrieren k├Ânnen, aber jene Kleinanlagen, die auf das Zoogel├Ąnde nur mit M├╝he passen - man denke an das neue Papageienhaus - w├Ąren hier problemlos unterzubringen. Mir scheint es wirklich sinnvoll, die Mittel f├╝r ein Nilpferdhaus, das niemand braucht, in das neue Urwaldhaus der Flora zu stecken, dieses wom├Âglich auf dem Freigel├Ąnde vor dem Aquarium zu errichten, sich den tropischen Hof und seine H├Ąuser f├╝r ein neues Tierhaus freizuhalten, und aus dieser Situation heraus dann den Eingang neu zu organisieren.
(08.01.2007, 18:39)
Ronald Masell :   @IP66
Das ist vollkommen richtig, doch w├╝rdest du als Zoochef, dir von der Stadt die Flora aufdr├Ąngeln lassen. Daf├╝r sind die Defizite dort einfach zu gro├č. Scheinbar sieht sich bei der Stadt niemand in der Lage ein vern├╝nftiges Konzept zu erarbeiten
(08.01.2007, 17:01)
IP66 :   Die Flora-Schule hat im Geb├Ąude des Rosenhofs eine Unterkunft, die sie, so weit ich es ├╝bersehe, mitnichten vollst├Ąndig nutzt. Ein neuer Eingang w├Ąre ein Schildb├╝rgerstreich, da gerade viel Geld in die Renovierung des Verwaltungsgeb├Ąudes geflossen ist. Das ist der Fluch der Masterpl├Ąne - da sie immer einen Zoogesamtneubau vorsehen, kann man kaum flexibel reagieren und realisiert letztlich Planungen, die Jahrzehnte alt sind. In K├Âln kommt hinzu, da├č ein Masterplan ohne ├ťberlegungen zum Flora-Gel├Ąnde und einer Verbindung zu den dortigen Planungen groben Unfug darstellt.
(08.01.2007, 12:00)
Marco :   Wenn's noch die "Baugrube" war, handelt es sich wohl eher nicht um den Beginn eines Neubaus (was mich auch gewundert h├Ątte, da es s├Ąmtlichen fr├╝heren Aussagen widersprochen h├Ątte).
Langfristig (!) soll die Zooschule an den Haupteingang, der im Zuge des Masterplans komplett umgestaltet werden soll. Da momentan aber "Not am Mann" (bzw. "am Sch├╝ler") ist, w├Ąren auch Alternativen nicht unlogisch. Die Provisorien, von denen ich gestern schrieb, w├Ąren erstmal Container-Klassen (so zumindest der Plan von Oktober oder November).
(08.01.2007, 10:26)
Ronald Masell :   @Marco
Ja, es glich mehr einer Baugrube. Von einem Fundament war nichts zu sehen.
Ich kam auf Neubau, da Baumaterial rumstand. Meinst du den neuen Eingang in Riehl oder am jetzigen Eingang?
(08.01.2007, 08:23)
Marco :   @Ronald Masell: Die Zooschule soll provisorisch auf dem Busparkplatz oder auf der Wiese am alten Elefantenhaus unterkommen, derzeit wird der Unterricht in der Mehrzweckhalle im Regenwald abgehalten. Der Masterplan sieht vor, die Zooschule in ein neues Haupt(eingangs)geb├Ąude zu integrieren und enger mit der "gr├╝nen Schule" der Flora zu verbinden.
War denn am Standort der alten Zooschule ein Fundament gegossen? Als ich sie das letzte mal gesehen hatte, war alles abgetragen, es glich einer Baugrube.
(07.01.2007, 21:57)
Ronald Masell :   Von Vorne:
1.├ťber die Nash├Ârner ist mir noch nicht anderes bekannt.
2.Ganz sicher! Ein kleiner Kopf war zu sehen. Erwachsene Tiere waren nur zwei.
3. Arten: G├╝rtelvaris, Rotstirnmakis, Rotbauchmakis, Sclater`s Makis mit einem neuen Weibchen und rote Varis. Im Giraffenhaus dann noch Schwarzwie├če Varis. Und im ehemaligen Kleideraffenbereich ein Guerezagruppe.
Ach, die Bartaffen nat├╝rlich auch noch.
(07.01.2007, 17:38)
Sven :   W├╝rdene gerne etwas ├╝ber den Zoo K├Âln erfachren.Ich bin AZUBI als Tierpfleger im Luisenpark.
(07.01.2007, 17:26)
Dirk K :   Was f├╝r Arten werden denn jetzt im Madagaskarhaus gehalten? Bei den Sclater's soll ja auch ein neues Tier gekommen sein, stimmt das?
(07.01.2007, 17:17)
Saya :   Nachwuchs bei den gro├čen Bambuslemuren??? Ganz sicher? Das ist ja gro├čartig!! Wie viele Erwachsene hast du gesehen? Im Herbst sind zu dem K├Âlner Paar 2 Weibchen aus Asson/Frankreich gekommen und das K├Âlner Weibchen sollte in einen anderen Zoo. Habe aber keine Ahnung, ob das schon passiert ist. Welches Weibchen wohl die Mutter ist?
(07.01.2007, 17:10)
Rhinofan :   In der letzten tierisch K├Âlsch Sendung war die Rede , dass bei den Nash├Ârner im K├Âlner Zoo, laut Herrn Pagel doch ein Partnertausch stattfinden muss, da aco mit seiner jetzigen Dame ├╝berhaupt kopulieren kann. Ist dies bereits passiert und welcher neue(r) Partner(in) ,wird kommen? Hat jemand schon die Nachtigall etwas trapsen geh├Ârt !
(07.01.2007, 17:05)
Ronald Masell :   Ich war heute in K├Âln.
Gesehen habe ich ein Jungtier bei den gro├čen Bambuslemuren. Vielleicht auch zwei, aber die Mutter lie├č nur ganz kurze Einblicke zu. Die Zooschule ist bgerissen worden, und es sieht nach einem Neubau aus. Kein Hinweis!
Die Netzabdeckung der Orang-Freianlage ist fertig. Im Moment wird an der Inneneinrichtung gearbeitet. Seil, Baumst├Ąmme usw. Ansonsten nicht neues.
Der Besucherandrang war trotz des nicht so sch├Ânen Wetters sehr gro├č.
(07.01.2007, 16:58)
Marco :   Das Papageienhaus ist ein Geschenk eines Privatmannes, incl. Besatz. Es ist nicht Teil des Masterplan. Es wird auf der Flache der ehemaligen K├Ąnguruh- und des zweiten Saiga-Geheges aufgestellt. Der Kausar bleibt, soweit ich wei├č.
(05.01.2007, 22:48)
Sebastian Dahl :   Bei Tierisch K├Âlsch hatte ein Tierpfleger noch vor kurzer Zeit gesagt, dass man vielleicht auch wieder einen Partner f├╝r den Kasuar bekommen wird. Wird die Anlage dann wirklich betroffen sein? Immerhin steht ja wohl schon seit einer l├Ąngeren Zeit fest, dass ein Papageienhaus gebaut werden soll. Auch ist mir die Artenwahl im Papageienhaus nicht ganz klar. Es soll sich ja unter anderem um Aras handeln. Das w├Ąre wieder s├╝damerikanisch. Werden die dann sp├Ąter wieder abgeschafft?
(05.01.2007, 22:35)
Dirk K :   Das ist ein neues Weibchen, zwei Jahre alt und aus Krefeld.
(05.01.2007, 21:32)
Stefan :   Ich habe heute im Zoo K├Âln einen vierten Mochusochsen ausgemacht. Bislang hie├č es immer, der Revierbulle akzeptiere nur das Zuchtweibchen (mit Kalb aus letztem Jahr). Seit wann gibt es den Neuerwerb und woher kommt er?
Weitere Frage: Ein neues Papageienhaus soll her - zwischen die Tiger und das Affenhaus. Wer kennt den Masterplan und die genaue geplante Lage: Ehemalige Saiga-Anlage und/oder aktuelle Kasuaranlage? Die Stelle des Haustierbereichs darf ja aus Denkmalschutzgr├╝nden nicht angetastet werden (mir unverst├Ąndlich, wer`s kennt, kann das wohl nachvollziehen...)
(05.01.2007, 21:21)
Carsten :   http://www.zoo-koeln.de/index.php?id=1431
(23.12.2006, 11:52)
IP66 :   Ich habe unter den Pressemeldungen nachgeschaut und dort nichts gefunden - ich werde es aber noch einmal probieren.
(23.12.2006, 11:49)
Sebastian Dahl :   @IP66: ├ťber die Startseite kann man doch zu einem Artikel ├╝ber den Elefantenverlust gelangen!
(21.12.2006, 21:02)
IP66 :   Die Internetseite meldet ja auch die Presseartikel um den j├╝ngsten Elefantenverlust nicht, obgleich die Geburten aktualisiert wurden. Wenn die Baubeschreibung stimmt, wird wohl auch die Kasuaranlage nebst Bewohner fallen - Helmkasuare in NRW gibt es dann nur noch in Aachen. Sch├Ân fand ich die alte K├Ąnguruhanlage in K├Âln mit dem Besucherdurchgang nicht, und f├╝r ein Baudenkmal ist sie wohl auch die stark ver├Ąndert worden. Allerdings ist bald nicht mehr viel vom alten Erweiterungsgel├Ąnde da - wenn auch noch der Nebeneingang f├Ąllt, bleibt nur noch das Raubtierhaus, das so typisch f├╝r diesen Parkteil nicht war. Der Schafstall ist das historische Schweinehaus.
(21.12.2006, 20:22)
Marco :   Wenn ich richtig informiert bin, ist Prof. Nogge bis zum 31. JANUAR Direktor des Zoo K├Âln. Krankheitsbedingt wird er schon seit Monaten von Theo Pagel vertreten, der auch bereits das Direktoren-B├╝ro bezogen hat.
Der Streit um Prof. Nogges Altersbez├╝ge scheint sich zu Gunsten Nogges entschieden zu haben.

Die Treppen zu den Menschenaffen-Innenanlagen sind mit voller Absicht zugesch├╝ttet worden, um den Tieren mehr Abstand von den Besuchern zu erm├Âglichen.

F├╝r eine Innenanlage ist die K├Âlner Gibbonanlage sicherlich sehr gut. Ein definitiver und mir unerkl├Ąrlicher Mangel ist nat├╝rlich das Fehlen einer Au├čenanlage, f├╝r die an der Stelle des Tropenhaues aber wirklich kein Platz ist (h├Âchstens auf dem Dach des Hauses - hier sieht die Tiere aber nat├╝rlich niemand).

In der begehbaren Voliere des Eulenklosters haben zumindest die Schwarzst├Ârche in diesem Jahr erfolgreich gebr├╝tet. Das Jungtier starb allerdings an einer mir nicht genau bekannten Verletzung / Fehlbildung. Bartk├Ąuze und Schleiereulen br├╝ten in den Nebengehegen regelm├Ą├čig.

Das Papageienhaus incl. Bestand ist ein Geschenk eines Privatmannes. Die V├Âgel sind derzeit in Kevelaer in Quarant├Ąne. Nicht alle geschenkten V├Âgel sollen auch ├╝bernommen werden, es wird sich wohl u.a. um versch. Ara-Arten handeln. Beim Aufbau des Hauses wird auch das ehemalige Saigagehege des zweiten Bockes weichen und der Besucherweg au├čen herum gef├╝hrt. Bei der Gelegenheit wird an der Tigeranlage eine Fensterscheibe eingebaut werden. Der "Tiger-Snack" (= Imbiss) wird dabei in das Geb├╝sch zwischen Haustiergehegen und Okapihaus verlegt. Die Haustiergehege bleiben wohl bestehen - soweit ich wei├č steht der Schafstall unter Denkmalschutz.

Die Beschilderung im Zoo K├Âln, welche im Oktober kritisiert wurde, ist seit Jahren im Umbruch. Es sollen s├Ąmtliche DinA4-Schilder durch die neue Beschilderung ersetzt werden. Auch Aquarium und Terrarium erhalten neue (bzw. erstmalig...) ordentliche Schilder. Ein Prototyp h├Ąngt schon l├Ąnger an einem Aquarium, im Terrarium ist es schon etwas weiter fortgeschritten.
(18.12.2006, 17:59)
Carsten :   Herr Nogge scheidet offiziel am 31. 07. 2007 aus seinem Dienst. Allerdings ist er meines Wissens bis zu diesem Zeitpunkt arbeitsunf├Ąhig geschrieben, so da├č evtl. Herr Pagel heute schon die Amtsgesch├Ąfte des Zoodirektors f├╝hrt. Es gibt dort irgendwelche Querelen um die Altersbez├╝ge von H. Nogge, vielleicht h├Ąngt die momentan etwas komische Situation damit zusammen.
(18.12.2006, 15:23)
Dennis I :   In der Serie " Tierisch K├Âlsch " wurde aber immerwieder gesagt, das zum Drehzeitpunkt bereitz Theo Pagel der Zoodirektor sei.
(18.12.2006, 13:50)
Michael Mettler :   Meines Wissens ist er das doch auch noch bis Jahresende?
(18.12.2006, 13:32)
Dennis I :   Im Impressum der K├Âlner Homepage ist noch Herr Nogge als Leiter eingetragen.
(18.12.2006, 12:41)
IP66 :   Ich habe schon einmal darauf hingewiesen und tue es wieder: In dem Freiflugraum des Eulenklosters hat noch keine Art erfolgreich nachgezogen. Ich denke, die Anlage ist viel zu unruhig. Das S├╝damerikahaus war zum Zeitpunkt seiner Errichtung ein Vogelhaus von fast berliner Ausma├čen, trotzdem war die Wahl des russischen Stils seltsam. Sie betraf nicht nur die T├╝rme, sondern auch die Rahmungen der Volieren und ist an den beiden Eingangst├╝ren des Geb├Ąudes noch nachzuvollziehen. Allerdings gilt f├╝r den Exotismus wie f├╝r den Historismus in der Architektur, da├č gegen Ende des 19. Jahrhunderts die Zahl der Vorbilder immer gr├Â├čer und deren Orientierung an Originalbauten immer enger wurde. Streng genommen folgte ja schon die berliner Elefantenpagode indonesischen Vorbildern, auch wenn dort afrikanische Flu├čpferde und Elefanten untergebracht waren, und die nordafrikanisch inspirierten Elefantenh├Ąuser von Z├╝rich oder M├╝nster hatten ja auch nichts mit den Verbreitunsgebieten der Elefanten zu tun. Ru├čland und Exotik gehen aber auch nur bedingt ├╝berein - allerdings w├Ąre anzunehmen, da├č in der zweiten H├Ąlfte des 19. Jahrhunderts in Mitteleuropa eine erkleckerliche Anzahl russischer Kirchenbauten - eben auch und gerade in russischem Stil - entstand, die zum Teil durch entsprechende Archiktenb├╝ros bis zum letzten Altarkelch schl├╝sselfertig geliefert wurden.
Wenn man an der Kasuarhaltung festhalten m├Âchte, wird auf dem Gel├Ąnde des alten Bergk├Ąnguruhgeheges aber nur Platz f├╝r zweieinhalb Graupapageien sein - aber australische Tiere sind ja derzeit ziemlich unmodern.
(17.12.2006, 20:56)
Sabby :   Das ist wirklich sehr sehr traurig! Ich hoffe Marlar wird gut von ihren Tanten versorgt!
(14.12.2006, 13:44)
Ronald Masell :   Traurige Nachricht!!
Khaing Lwin Htoo ist Tod.
http://wdrblog.de/zoos_nrw/
(13.12.2006, 14:36)
Mulan :   Von K├Âln nach Stuttgart.
(12.12.2006, 19:36)
Jonny :   Salzburg hat eine sehr sch├Âne Gibbon-Anlage. Optisch h├Ą├člich und mit wenigen Reizen ausgestattet f├╝r die Tiere ist die Gibbonanlage in Stuttgart und ├╝ber deren Klammeraffen-Haltung braucht man kaum ein Wort zu verlieren.
(12.12.2006, 19:10)
Michael Mettler :   Wobei man zur Gr├Â├če ehrlicherweise sagen muss, dass manche Gibbon-Freianlagen anderer Zoos den Tieren auch nicht unbedingt mehr Platz bieten - denn sie sind auf die Inseln beschr├Ąnkt, der Wassergraben t├Ąuscht mehr Fl├Ąche vor. Siehe Hannover oder M├╝nchen.
(12.12.2006, 18:35)
Jonny :   Die Gibbonanlage ist klein und hat keine Au├čenanlage. Und das, wo der Zoo sich jahrelang bem├╝ht hatte, allen seinen Primaten Zugang zu Au├čenanlagen zu erm├Âglichen. Meine fr├╝here Begeisterung f├╝r den K├Âlner Zoo hat dadurch einen erheblichen D├Ąmpfer bekommen.
(12.12.2006, 17:52)
JT99 :   Es kommt halt immer darauf an, aus welchem Winkel und von welchem Standpunkt aus man eine Anlage fotografiert ;) Wenn man sich nicht allzu dumm anstellt kann man ja so gut wie jedes Gehege als gro├č genug darstellen.
(12.12.2006, 17:10)
Michael Mettler :   Wenn ich mich richtig erinnere, war beim "legend├Ąren" STERN-Zoo-Test, wo K├Âln Bestnoten einheimste, ausgerechnet die Gibbonanlage auf einer Doppelseite abgebildet.... Aber im selben Test bekam ja auch Gelsenkirchen eine Traumnote f├╝r die Greifvogelhaltung, obwohl es dort ├╝berhaupt keine Greifv├Âgel gab.
(12.12.2006, 16:35)
JT99 :   @Ulli: Auch ich fand bei meinem letzten Besuch die Anlage der Gibbons im Regenwaldhaus sehr klein. W├Ąre nat├╝rlich super klasse wenn die kleinen Kerle frei im Haus leben w├╝rden aber das w├Ąre wohl nicht m├Âglich. Die momentane Haltung finde ich nicht gut!
(12.12.2006, 14:30)
Carsten :   @ Ulli: Panzernash├Ârner gab es fr├╝her, hab ich noch Fotos von. Mu├č so in etwa vor 10 Jahren gewesen sein.

Im Menschenaffenhaus gibt es eigentlich tlw. vor den Scheiben Treppen, welche bis direkt an die Scheiben herangehen, so wie jetzt, wenn ich mich recht erinner, nur noch bei den Orangs. Vor einigen Jahren sind diese bei den Bonobos und Gorillas zugesch├╝ttet worden, so da├č der Besucher nicht mehr bis ans Fenster kommt. Warum wei├č ich nicht, vielleicht wurden die Affen durch die Besucher gest├Ârt.
(12.12.2006, 12:06)
Ulli :   Ich war gestern im Zoo K├Âln und m├Âchte einmal meine subjektiven Eindr├╝cke schildern.

Es ist ein insgesamt gelungen gestalteter Innenstadtzoo mit vielen sch├Ânen alten B├Ąumen. Leider gibt es auch hier, wie auch im Zoo Duisburg, das Problem der permanenten Ger├Ąuschkulisse.

Ich hatte K├Âln seit meinem letzten Besuch vor sicher mehr als zehn Jahren als einen Zoo mit einem deutlichen Asienschwerpunkt im Bereich der gro├čen S├Ąugetiere in Erinnerung. Davon ist abgesehen vom Elefantenpark und dem Regenwaldhaus wenig geblieben

Es ist ├╝brigens einer der wenigen Zoos, wo der vorgegebene Besucherweg wirklich eingehalten werden sollte. Ich bin mit Absicht entgegengesetzt gelaufen - habe aber zum Schluss zugestehen m├╝ssen, dass das Einhalten des vorgegebenen Weges zumindest vom Eingang bis zu den Regenwaldh├Ąusern und dem Elefantenpark sinnvoller gewesen w├Ąre.

Beim Elefantenpark hatte beim Stehen auf der dem Haus gegen├╝berliegenden Aussichtsterrasse unwillk├╝rlich den Eindruck – der Elefant durch den Menschen gef├Ąhrdet. Die wirklich gro├čen Tiere wirkten durch die noch gr├Â├čeren Felsen deutlich verkleinert, dahinter das weitgehend unkaschierte Haus, was diesen Eindruck noch verst├Ąrkte, und als absolute Kr├Ânung die drei Hochh├Ąuser im Hintergrund – war dies Absicht, unfreiwilliger Kulturpessimismus oder nur Gedankenlosigkeit bei der Gestaltung.

Ansonsten macht der Elefantenpark einen recht guten Eindruck – leider fehlen mir auch hier wieder die schattigen B├Ąume. Schatten scheinen nur die Felsen zu werfen. Das Haus selbst hat mit innen imponiert.

Das Regenwaldhaus macht einen durchaus positiven Eindruck, gut finde ich die Idee mit den Schubladen im Infozentrum. Man bekommt viele Informationen, ohne gleich optisch von Infotafeln erschlagen zu werden. Nur was hat man sich bei der Gibbonanlage gedacht ? F├╝r Riesenschlangen gut geeignet – aber f├╝r Affen ?

Auch die Voliere mit den Malaien-Hornv├Âgeln erschien mir zu klein zu sein. Die Fledermausgrotte zeigt nur eine Fledermausattrappe – witzig, in der Form erscheint mir die Grotte als Tieranlage aber auch nur begrenzt geeignet.

Dem Urwaldhaus merkt man auch an, das es in die Jahre gekommen ist, obwohl es immer noch ein (sehr) gutes Tierhaus ist. Bei den Sichtfenstern innen kann man allerdings kosmetische Korrekturen machen – z.B. den Besucher n├Ąher heranf├╝hren – manchmal sieht man vor lauter Stahl und Glas kaum die Menschenaffen.

Highlight besonderer Art waren f├╝r mich die Goliathreiher – lange nicht mehr (bewusst) gesehen.

Sehr gelungen finde ich das Eulenkloster.

Dasselbe gilt f├╝r die Irbis-Anlage.

Sehr gelungen finde ich auch die Gestaltung der Okapianlage – besonders auch den Blick aus der Regenwaldh├╝tte. Positiv fand ich auch d as Haus. Man kann durch das Glas ungest├Ârt auf die Tiere blicken – der etwas st├Ârende Geruch, der in solchen H├Ąusern entsteht, bleibt zumindest den Besuchern vorenthalten.

Architektonisch wundersch├Ân finde ich das alte Elefantenhaus, ich w├╝rde es allerdings nicht mehr f├╝r die Tierhaltung verwenden – nach einer grundlegenden Sanierung eher als Cafe und Zoomuseum. Hatte K├Âln fr├╝her nicht Panzernash├Ârner ?

Etwas befremdlich finde ich die Besetzung der russischen Kirche mit s├╝damerikanischen Affen. Die Anlagen an sich sind ok, die Kirche an sich wundersch├Ân – aber diese Kombination ?

Es ist toll, dass der Zoo K├Âln Moschusochsen h├Ąlt, nur warum h├Ąlt man sie als arktische Art in einer Anlage mit Blockh├Ąusern – hier w├Ąre eine reine Bisonanlage meiner Ansicht nach nahe liegender – passt meiner Ansicht nach kulturell besser zusammen.

├ästhetisch absolut misslungen finde ich die Seehundanlage. Ich wei├č es war fr├╝her eine Eisb├Ąrenanlage und die Seehund-Anlage ist auch wirklich gro├č – sie ist nur grottenh├Ąsslich.

Das Aquarium habe ich aus Zeitgr├╝nden bedauerlicherweise ausgelassen.

Dennoch z├Ąhlt der Zoo K├Âln trotz meiner eher ├Ąsthetischen Anmerkungen zu den lohnenden Zielen f├╝r Zooenthusiasten.

(12.12.2006, 10:41)
Klaus Sch├╝ling :   Die Saigas kommen als "Letzte Ihrer Art" in den n├Ąchsten TR, daher haben wir nachgefragt:
IP66 hat recht; es sind zwei (miteinander unvertr├Ągliche) B├Âcke.
Perspektive f├╝r diese Art in deutschen Zoos: keine
(12.12.2006, 10:36)
Dortmunder :   Und was f├╝r ein Besatz ist da geplant ??? Standard-Arten wie Ara und Graupapagei, die ja thematisch gut zwischen S├╝damerika-Haus und Afrika (Paviane, Okapis, Zebras) passen w├╝rden ???
(12.12.2006, 08:38)
Ingo Rossi :   Das Papageienhaus soll ein Geschenk sein und wird wohl neben dem Streichelzoo, auf dem Gel├Ąnde des Ausweichgeheges gebaut. ein denkmalgesch├╝tztes Haus steht da wohl nicht.
(11.12.2006, 21:34)
IP66 :   Den zweiten Saiga-Bock habe ich heute gesehen - es gibt ihn also. Von einem Papageienhaus wei├č ich nichts, wobei das Gel├Ąnde ja durch das denkmalgesch├╝tzte Schweinehaus verstellt ist und wohl auch der alte K├Ąnguruhstall unter Schutz steht.
(11.12.2006, 17:54)
Sebastian Dahl :   In einem anderen Forum habe ich gelesen, dass an der Stelle, auf der die Saigas w├Ąhrend des Elefantenparkbaus untergebracht waren (also altes K├Ąnguruhgehege?), ein Papageienhaus gebaut werden soll.
(10.12.2006, 19:56)
IP66 :   Ich werde in der n├Ąchsten Woche nachsehen, bin mir aber recht sicher. Gesellschaft leistet man sich nicht, daf├╝r gibt es ja den Holzzaun, und ich sehe eigentlich keinen Grund, die alten K├Ąnguruhgehege leer zu lassen, daf├╝r aber das kleine Bockgehege bei den Saigas zu besetzen und dieses dann auch noch provisorisch nicht einsehbar zu machen.
(10.12.2006, 19:49)
Sven P. Peter :   Es gibt tats├Ąchlich noch zwei Saigas? Hatte nicht auch der Zoo offiziell gesagt, dass es nur noch den einen Bock g├Ąbe? Vieleicht ist es ja eine andere Antilopenart, die ihm Gesellschaft leisten soll?!
(01.12.2006, 17:49)
IP66 :   Die beiden Saiga-B├Âcke, nach denen hier im Forum ├Âfter gefragt wurde, stehen jetzt nebeneinander, der eine im alten Bockgehege, da├č durch eine ziemlich abteuerspielplatzorientiert konstruierten Bretterwand vom Hauptgehege getrennt wird.
(01.12.2006, 17:42)
Michael Mettler :   @Ollo: Ich k├Ânnte mir vorstellen, dass der Zustand von Enge in vielen Ibis-usw.-Volieren das Ergebnis einer "schleichenden Entwicklung" ist.

Phase 1: Eine neue Voliere wird gebaut, wahrscheinlich gr├Â├čer als die vorige Unterkunft (falls die V├Âgel nicht vorher sogar kupiert auf einer Wiese gehalten wurden). Um die Voliere herum wird eine Neupflanzung angelegt, in die Voliere werden ebenfalls Str├Ąucher gepflanzt. Weil die Vegetation noch klein ist, wirkt die Voliere sch├Ân gro├č.

Phase 2: Bruterfolge stellen sich ein. Die wachsende Vogelschar macht optisch mehr her, also gibt man die Nachzuchten nicht gleich ab.

Phase 3: Auch die Vegetation w├Ąchst. Von au├čen wird die Voliere immer mehr eingegr├╝nt (und optisch eingegrenzt), innen werden die Str├Ąucher ebenfalls breiter und h├Âher. Und da sie von den V├Âgel als Nistm├Âglichkeit gesch├Ątzt werden, bel├Ąsst man es dabei.

Und schon ist ein kleinerer Luftraum f├╝r einen gr├Â├čeren Besatz entstanden, und die einstmals so gro├čz├╝gig wirkende Voliere sieht aus, wie um einen Strauch herum oder in eine Hecke hinein gebaut. Kenne ich als Entwicklung aus mehreren Zoos. Und das betrifft nicht mal nur kleine Volieren: Die M├╝nchener Gro├čvoliere ist ebenfalls enorm zugewachsen, seit ich sie in den 80ern erstmals besuchte - heute hat sie schon fast Waldcharakter.
(09.11.2006, 09:20)
Carsten :   Die Przewalskipferde und Saigaantilopen durften auch noch Teile ihrer Gehege f├╝r den Elefantenpark abgeben.
(08.11.2006, 23:07)
Mel :   Ich denke mal das die Pr├Ąsentation der erw├Ąhnten "Kleineren Schreitv├Âgel" in vielen Zoologischen Einrichtungen, leider immer wieder der Pr├Ąsentation Publikums wirksammerer bzw. bekannterer Arten zum Opfer f├Ąllt. So bedauerns wert das auch ist.
(08.11.2006, 22:33)
Ollo :   Was mir anl├Ą├člich meines heutigen Zoobesuchs mal in den Kopf gekommen ist: Wieso werden eigentlich Ibisse und Reiher oft in sehr beengten Verh├Ąltnissen gehalten? Man sieht doch oft etwa Rote Sichler und Kuhreiher in recht kleinen Volieren, in denen ausladende B├Ąume auch noch fast jeglichen Flugverkehr verhindern. Ich verstehe gar nicht, warum die Haltungsform der kleineren Schreitv├Âgel (die man in der Regel nicht kupiert) noch so r├╝ckst├Ąndig ist. Immerhin entstanden doch bereits in den 80er Jahren Gro├čvolieren z.B. in Walsrode und M├╝nchen, an denen man sich mal h├Ątte orientieren k├Ânnen.
(08.11.2006, 19:31)
Ronald Masell :   @M.M.
Die sind schon beim Bau der Bonobo-Freianlage verschwunden.
(08.11.2006, 18:51)
Michael Mettler :   Waren die alten Eulenvolieren schon vorher weg? Oder habe ich die an der falschen Stelle in Erinnerung?
(08.11.2006, 18:14)
Ronald Masell :   @Ollo
Es waren "nur" die Anlagen f├╝r Lamas, Vicunjas, Bantengs, Schottische Hochlandrinder, W├Âlfe und ein gr├čer Teich. Ausserdem noch eine Anlage auf der zu Urzeiten Dromedare standen, die war aber schon lange nicht mehr besetzt.
Ich glaube das wars.
(08.11.2006, 15:46)
Ollo :   Ich komme gerade aus dem K├Âlner Zoo. Wie Konstantin Ruske mal im Kopenhagen-Thread ├Ąu├čerte, wirkt die Raumordnung wirklich auffallend ausgefeilt und harmonisch. Ist schon ein toller Zoo. Sch├Ân, da├č auch viele Vogelarten vorhanden sind (wenn ich das so mit meinem Heimatzoo Hannover vergleiche ...). Am meisten haben mich Langschwanzeidechsen erstaunt. Bei denen ist der Schwanz sicherlich achtmal so lang wie der K├Ârper. Fehlen tut eigentlich nur ein Streichelgehege. Was f├╝r Anlagen f├╝r welche Tiere fielen denn dem Elefantenpark zum Opfer?
(08.11.2006, 15:08)
IP66 :   Die k├Âlner Beschilderung ist ein gigantisches Problem. Die Schilder m├╝ssen von Graphikern gestaltet werden, sie sind nicht sonderlich wetterfest und aufgrund ihres Formates auch keinesfalls ├╝berall anzubringen. Meist sind sie auch deutlich gr├Â├čer als das ausgestellte Tier und mancher Ziertrauch und verwandeln die Anlage in einen Schilderwald. Das hat in der Fasanerie dazu gef├╝hrt, da├č neue Arten ├╝ber ein Jahr auf ihr Schild warten mu├čten und da├č man am r├╝ckw├Ąrtigen Teil auf diese Form der Beschilderung ganz verzichtet hat. Das Problem setzt sich allerdings auch im Lemurenhaus fort, wo man schneller Affen umgesperrt als Schilder ausgetauscht hat, und im Aquarium ist es v├Âllig unpraktikabel - zwar gibt es d├╝rftig beschilderte Aquarien auch anderenorts, aber in K├Âln ist das Problem insofern ein anderes, als der unscheinbare Fisch zum feschen Schild fehlt. Die Artbeschilderung am Gehege scheint mir in Friedrichsfelde und in Wuppertal am besten gel├Âst, ich k├Ânnte mir die k├Âlner L├Âsungen auf haltbarem Material aber gut f├╝r Informationstafeln f├╝r langfristig gehaltene Arten vorstellen.
(23.10.2006, 18:20)
Ingo Rossi :   Der neue Zoodirektor Theo Pagel hat das Hippoaquarium in einem Vortrag vogestellt, dabei auch den Masterplan gezeigt. Ich versuche den "sagenumwobenen" Plan mal zu bekommen, bevor ich hier aus meiner, normaler weise zwar guten, Erinnerung zitiern muss.
(23.10.2006, 14:57)
Sebastian Dahl :   @Ingo Rossi: Wann und wo war denn der K├Âlner Masterplan zu sehen?
(23.10.2006, 14:32)
Michael Mettler :   @Ingo Rossi, um auf den K├Âlner Masterplan zur├╝ck zu kommen: Wie der Zooteil Afrika aussehen soll, kann man sich aus diversen Informationsh├Ąppchen schon zusammenreimen. Aber was w├Ąre denn z.B. f├╝r Eurasien geplant? Da wissen wir ja nur, dass es keine Saigas geben wird....
(20.10.2006, 22:25)
Michael Mettler :   Stimmt, aber das Thema ist eigentlich zu wichtig. Und - ich habe eben nachgesehen - wir aber zwar schon die irrsten Thread-Themen hier im Forum gehabt, aber Zoodidaktik merkw├╝rdigerweise noch nie f├╝r sich abgehandelt. Da er├Âffne ich doch gleich mal neu und setze dort die Diskussion fort.
(20.10.2006, 13:18)
Thomas W. :   In den USA waren das so B├╝cher zum Aufschlagen oder Schubladen zum rausziehen f├╝r diejenigen, welche mehr wissen wollten als dass was auf der ersten Seite stand. Dies waren allerdings nicht viele.
Gut angenommen wurde nur (sowohl im Shedd Aquarium als auch in diversen Museen)Touch-Screens. Teilweise konnten die Kinder dort sogar noch interessante Spiele machen, welche Ihnen die Tiere, das Wissen und die Umweltzerst├Ârung verdeutlichten.
Allerdings kenne ich viele Leute, welche die doch mehrere 10.000 euro teure Anschaffung dieser Touch-Screens in Zoos nicht unbedingt bef├╝rworten w├╝rden.
Allerdings sind wir etwas off-topic...
(20.10.2006, 12:47)
Ingo Rossi :   Aber die kurzen Texte verhindern alles weitere... wenn das Kind dann noch eine Frage hat, pech.
Ich halte den Aufbau, ├Ąhnlich wie bei Zeitungen, Schlagzeilen, das Wichtigste in k├╝rze und dann auch noch ausf├╝hrlichere Beschreibung und Hintergrund f├╝r wesentlich besser. Wenn ich mich recht erinnere, wurde in Osnabr├╝ck mal ein Studie dazu gemacht. Dort haben Symbole f├╝r die wichtigsten Informationen wie Lebensraum, Nahrung etc. gut abgeschnitten.
(20.10.2006, 11:04)
Michael Mettler :   Na ja, Menschen sind eben Primaten. Und wer hat in dem ber├╝hmten Beispiel der Japanmakaken das Abwaschen des verdreckten Futters "entdeckt"? Ein Jungtier, von dem es sich dann die Spielgef├Ąhrten und schlie├člich auch die Alten abgeguckt haben. So gesehen w├Ąre der Weg, in der Zooinformation zuerst die Kinder anzusprechen, eigentlich konsequent :-) Und dann machen kurze Texte (wie in ZOOM) mehr Sinn als lange Abhandlungen. Schlie├člich geht ja auch ein Gro├čteil WEGEN der Kinder in den Zoo.
(20.10.2006, 10:57)
Thomas W. :   Also ich habe generell bemerkt, das meistens die Fragen der Kinder die Eltern dazu bringen, das Schild ausf├╝hrlich zu studieren. Deswegen finde ich ja die Duisburger Flu├čdelfine so klasse. Die Tiere sehen so ungew├Âhnlich aus, dass 95% der Besucher die Schilder lesen m├╝ssen. In den U.S.A. habe ich bemerkt, dass gerade an diesen neur├Ąlgischen Punkten sich dann besonders viel "Schaumaterial" wie Eingeborenenh├╝tten, Musik vom Band und Fellen befand.
Allgemein habe ich festgestellt, dass "moderne Zoos", welche sich halt durch die Besucher finanzieren (in den U.S.A. und Holland), sehr darauf achten, Kindern etwas zu bieten.
(20.10.2006, 10:35)
Ingo Rossi :   @Michael Mettler: Eben, und alles auf einmal geht eben nicht. Erst die Beschilderung, dann vielleicht...

Damit ist das Okapi-Problem aber nocht nicht gel├Âst. Schliesslich werden die wenigsten eine Giraffe als nahe Verwandschaft zu hause haben :-)
Ich denke manchmal, viele wollen sich auch nicht im Zoo weiterbilden. aber f├╝r die, die es doch wollen, sollte dann auch die Information da sein.
Vom Namen bis zu weiteren Informationen und bitte nicht so d├╝rfig wie im Zoom.
(20.10.2006, 10:30)
Michael Mettler :   @Ingo Rossi: Komisches Argument der (alten) K├Âlner Zooleitung. Machen aufw├Ąndige Beschilderungen nicht genauso viel Arbeit wie ein Zoof├╝hrer? Im Gegensatz zu diesem ist es viel schwieriger, Schilder zu aktualisieren (wenn man nicht auf die Billigversion a la Computerausdruck zur├╝ckgreift), und als Souvenir mitnehmen lassen si sich auch nicht - jedenfalls nicht auf legale Weise :-)

@Zoosammler: Zuf├Ąllig stie├č ich gerade erst gestern in einem Buch auf eine Anmerkung aus dem 19. Jahrhundert, dass auf einem Gehegeschild neben Namen und Herkunft auch "merkw├╝rdige Verhaltensformen" des jeweiligen Tieres aufgezeigt werden sollten. Und da fiel es mir wie Schuppen von den Augen, denn das trifft es: Das Tier ist dann f├╝r den Betrachter interessant, wie es merkw├╝rdig ist - des (Sich-)Merkens w├╝rdig! Folglich entsteht ein wirklicher Lerneffekt wohl nur als Folge eines spontanen Aha-Effektes.

Aber zur├╝ck zu K├Âln und dem Okapi-Beispiel: Wenn der Normalo keinen pers├Ânlichen Bezug zu einer Tiergruppe hat, ist er wahrscheinlich lern-unwilliger als beim Gegenteil. Ob das Okapi ein Esel oder Giraffe ist, hat f├╝r ihn schlie├člich keine weitere Bedeutung, also unterscheidet er nur zwischen "gef├Ąllt mir" und "gef├Ąllt mir nicht". W├Ąre es mit seinem Hund verwandt, s├Ąhe das vielleicht ganz anders aus. Und das w├╝rde auch die Beispiele mit dem Ducker/Reh und vor allem dem Schliefer/Meerschweinchen erkl├Ąren. Wahrscheinlich denkt der Normalo bei der Info, der Klippschliefer sei ein Huftier, eben nicht "das ist ja interessant", sondern "die k├Ânnen mir ja viel erz├Ąhlen". W├Ąre er tats├Ąchlich mit seinem Mucki/Bommel/Sonstwas zu Hause verwandt, h├Ątte der Normalo beim Nachlesen das Erfolgserlebnis "habe ich doch gleich gewusst" - und DAS merkt er sich garantiert!
(20.10.2006, 10:20)
Zoosammler :   Ich bitte um Entschuldigung, dass war doch sehr "off-topic".
(20.10.2006, 09:51)
Zoosammler :   @Ingo Rossi: Das scheint mir ein wichtiger Punkt zu sein: Besucher scheinen sich h├Ąufig so lange f├╝r ein Tier zu interessieren, wie sie es sich selbst erkl├Ąren. So lange der Klippschliefer dann ein "fettes Meerschweinchen" oder der Rotducker ein "kleines Reh" sind, ist man noch aufgeschlossen und beobachtet das Tier, unterh├Ąlt sich ggf. sogar mit seiner Begleitung dar├╝ber. Wird einem aber gesagt bzw. liest man das Schild, dass es sich um einen Rotducker o.├Ą. handelt, wird mit den Achseln gezuckt, etwas Beil├Ąufiges gesagt und weiter gegangen.
Da hat man sich eben ein Tier so sch├Ân selbst erkl├Ąrt und nun degradiert einen die zoologisch neunmalkluge Gehege-Beschilderung zum Statisten und erkl├Ąrt alles f├╝r falsch, was man sich so gedacht hat. Da reagiert der Besucher dann oft beinahe beleidigt.
Au├čerdem sind ihm die selbst "geschaffenen", erkl├Ąrten, bzw. die mit ihm n├Ąher stehenden Namen versehenen Tiere nat├╝rlich sympathischer als eine "Wei├čnacken-Moorantilope" oder was auch immer.
Die nat├╝rliche Reaktion: Man geht weiter.
Die andere Reaktion, sich weiter f├╝r das eben noch interessante Tier zu interessieren, das "Gelernte" zu verwerten und vielleicht mit dem Tier in Natura zu vergleichen - das begegnet einem nur sehr selten.
Aber wer wird schon gerne belehrt?
Nicht, dass ihr mich falsch versteht, ich halte den Bildungsauftrag der Zoos f├╝r sehr wichtig und bin keineswegs gegen Gehegebeschilderung - Zoos sind aber aufgefordert, sich Bildungskonzepte f├╝r jede Besuchergruppe zu ├╝berlegen und mit den herk├Âmmlichen Gehegeschildern werden viele nicht erreicht, oder schlecht erreicht oder aber man erreicht das Gegenteil des Gewollten.
(20.10.2006, 09:47)
Ingo Rossi :   Den Masterplan von K├Âln habe ich kurz gesehen. Er beinhaltete. Wie hier schon geschrieben, die Bereiche Eurasien, Asien, Afrika, das Aquarium und einen Bauernhof (ungef├Ąhr jetzige S├╝damerikaanlage). Der Eingangsbereich soll ganz neu gestaltet werden, das Aquarium langfrsitg auch.
Das Hippoaquarium ist der erste Schritt des neuen Plans, der Aufsichtsrat scheint zugestimmt zu haben und es wird Geld gesammelt...
(20.10.2006, 09:23)
Ingo Rossi :   Das letzte Argument gegen einen Zoof├╝hrer in K├Âln welches ich h├Ârte, war die viele Arbeit die ein guter Zoof├╝hrer macht. Aber es gibt jetzt ja einen neuen Direktor. Nur halte ich den zu kaufenden Zoof├╝hrer nicht als Ersatz f├╝r eine gute Beschilderung geeignet.
Es wird wahrscheinlich immer Zoobesucher geben, die das Gesehene vertiefen wollen und andere, den es v├Âllig egal ist. Entscheiden sind doch auch die M├Âglichkeit, das Gesehen durch Information vertiefen zu k├Ânnen.
Der hier geschilderten "Familie Flodder" wird auch der Name Okapi nicht weiterhelfen, sie werden ihn innerhalb der n├Ąchsten Minuten wieder vergessen haben. Und der Name Okapi alleine, ohne ihn in einen Kontext stellen zu k├Ânnen, n├╝tzt ja auch erstmal nicht...
Die Nachbarn werden bei Erz├Ąhlungen den "Esel mit Streifen" bestimmt schneller Einordnen k├Ânnen als ein Okapi.
Das beobachte ich auch immer bei den Onagers. Erst als "nette Pferdchen" interessant, als Onager pl├Âtzlich ein R├Ątsel. Nur die Besucher, die das ausf├╝hrliche Schild bereit zu lesen sind, werden den Unterschied und den Sinn der Bezeichnung Onager begreifen und das es eben keine Pferdchen sind...
(20.10.2006, 09:17)
Michael Mettler :   Nicht nur das: Im 19. Jh. waren die Gehege auch noch so klein und kahl, dass die Tiere gezwungenerma├čen viel besser mit dem Schild "abzugleichen" waren. Was nicht hei├čt, dass ich diesen Zustand wiederhaben will. Aber ├╝ber Beschilderung und ihre Effektivit├Ąt haben wir uns ohnehin schon mehrfach lang und breit ausgelassen.

Ich frage mich nur, warum der didaktisch h├Ąufig als vorbildlich dargestellte K├Âlner Zoo es sich erlauben kann, auf einen Zoof├╝hrer zu verzichten. Das Argument "liest doch eh keiner" w├╝rde schlie├člich auch f├╝r gro├če Schautafeln gelten.
(19.10.2006, 21:24)
IP66 :   Dabei gibt es doch am k├Âlner Okapi-Gehege deutlich mehr Schilder als Tiere. Vielleicht ist es aber auch ein Problem der neuen, sehr schicken Schildergeneration. Im 19. Jahrhundert stand ├╝ber dem Flu├čpferdbecken un├╝bersehbar "Flu├čpferd", heute bietet das Schild Namen in f├╝nf Sprachen, zwei bis drei Abbildungen, eine Verbreitungsskizze, eine Bedrohungsanalyse ... So etwas kann am unteren Ende der Pisa-Skala schon Leseverweigerung bewirken.
(19.10.2006, 20:24)
Dortmunder :   Das gleiche (auch mit Okapis) hatte ich am Sonntag auch in K├Âln...

"Was sind das denn f├╝r Tiere ?"
"Ach, die hab ich neulich im Fernsehen gesehen !"
"Und ? Was sind das jetzt ???"
"Ich wei├č nicht, aber die sind total komisch..."
Ende des Gespr├Ąchs *irritiertguck*
(18.10.2006, 12:18)
Michael Mettler :   Profi? Ist "Zoobesucher" jetzt auch als Beruf m├Âglich? Wo muss ich mich zur Umschulung anmelden, und wie sind die Verdienstm├Âglichkeiten? :-)

Nee, im Ernst: F├╝r solche Besucher ist jede Schautafel rausgeschmissenes Geld, die WOLLEN nichts lernen. Und das war auch schon vor den Telezoovelas der Hauptteil der Besucherschaft.
(17.10.2006, 23:08)
Werner Weyler :   Welcher Profi geht denn auch am Wochenende in einen Zoo ? Seit den ganzen Fernsehsendungen herrscht in den Zoos am Wochenende nur noch: “ schieb mich, dr├╝ck mich “. Offensichtlich lernen die Leute allerdings nichts durch die Fernsehsendungen.

Beispiel : Wuppertal/ Okapis

Wat sind dat denn f├╝r Vecher, die send us wie Esels mit Striefe ?

( was sind das denn f├╝r Tiere, die sehen aus wie Esel mit Streifen) .

Woren die nit im Fernsehe, ich men die hanze gezegt. Wat soll dat sinn Giraffe,
sunne Bl├Âdsinn, die wolle uns nur ver├Ąppelle. Kumm, los uns wigger jon.

( Waren die nicht im Fernsehen, ich meine die haben sie gezeigt. Was soll dies sein, eine Giraffe? So ein Bl├Âdsinn , die wollen uns nur ver├Ąppeln, komm las uns weitergehen.


Und so gehen solche Leute durch den Zoo, teilweise den Plan in der Hand und kriegen einfach nichts mit ! Am Wochenende treten solche Leute konzentriert auf und dies kann schlimmer sein, als eine Schulgruppe an den Wochentagen. Ich gehe am liebsten in einen Zoo, wenn kein anderer Mensch dort ist. Wenn z.B. im Zoo Wuppertal der Schnee hoch liegt und ich oben im Bereich der Hirsche auf einer Bank sitze, kein Mensch weit und breit ist, dies finde ich super.

(17.10.2006, 22:56)
IP66 :   @Dortmunder: Bei den Varis ist Ihnen leider ein Fehler unterlaufen - was aber im vollen Sonntagszoo mehr als verzeilich ist: Die G├╝rtelvaris bewohnen zu zweit den K├Ąfig neben dem Hintereingang des Lemurenhauses, die vier Tiere der Nominatform sitzen in der Voliere am Giraffenhaus, die neuerdings geteilt ist. Die Kleideraffen finde ich - bei leerem Zoo - am sp├Ąten Nachmittag oft recht lebhaft vor, sie ziehen sich bei st├Ąrkerem Besuch fast immer in die obere Etage des alten Orang-K├Ąfigs zur├╝ck. Vielleicht ist das ja ein Grund, K├Âln einmal im Winter zu besuchen.
(17.10.2006, 18:25)
Ronald Masell :   @Dortmunder
Zur Beruhigung, heute war es genauso voll.
Die Kleideraffen sieht man eigentlich immer nur als Fellkn├Ąuel mit 4 Schw├Ąnzen. Die sitzen leider auch immer oben links in der Ecke, wo das Fotografieren fast unm├Âglich ist.
(16.10.2006, 18:55)
Dirk K :   "Flodder-Verschnitt"... k├Âstlich :D
(16.10.2006, 15:08)
Mulan :   Ich war vor Jahren einmal an einem Ostermontag bei strahlendem Sonnenschein im Frankfurter Zoo. Horror pur, ich habe nicht einmal gemerkt, das in dem Zoo Tiere gehalten werden. Besonders toll war das Grizmekhaus, das war brechend voll, die Ger├Ąuschkulisse war gewaltig, so das ich schon nach wenigen Minuten kehrt gemacht und das Haus verlassen haben. Man kam ohnehin nicht an die Gehege ran und Tiere waren nicht zu sehen.
(16.10.2006, 10:21)
Langhals :   Ja,ja, der Zoo der Zukunft, in dem die Besucher durch schallisolierte Glasr├Âhren laufen ( durch den GANZEN Zoo )wird wohl ewig ein Traum bleiben...
(16.10.2006, 10:18)
Dortmunder :   So, war gestern auf meiner allj├Ąhrlichen Stippvisite in K├Âln und muss zuallererst mal sagen : "Nie wieder sonntags !!!!"

Es war sowas von derma├čen voll, dass selbst ich (geschweige denn meine Frau) keinen Spa├č daran hatte...

Habe gestern leider weder Saiga noch Kleideraffen zu Gesicht bekommen, dabei h├Ątte ich grade diese beiden gerne nochmal zur Erinnerung fotografisch festgehalten :o(

Immerhin konnte ich gestern Gelbbrustkapuziner und Zwergpinguine als Premierenarten f├╝r mich hinzuf├╝gen.

Was ist mir noch aufgefallen ? Das Madagaskarhaus ist nach dem Umbau optisch gesehen echt ein Schmuckst├╝ck, allerdings ist die Artenzahl erschreckend zur├╝ckgegangen. Habe "nur" zwei Vari-Formen (rot und G├╝rtel) gesehen, wobei die G├╝rtelvaris im/am Giraffenhaus untergebracht sind, ferner Sclaters Makis und gro├če Bambuslemuren, mehr Arten waren auch nicht ausgeschildert :o( Daf├╝r leben in der kleinen Vitrine (fr├╝her mal Mausmakis) jetzt Wanderheuschrecken...

Jungtiere bei Giraffen, Seel├Âwen, Fischottern und asiatischen Elefanten (dreimal d├╝rft ihr raten, wo es am vollsten war)...

Hatte wieder mal genug zeit und Mu├če, mich den Okapis zu widmen, die kaum Beachtung fanden, w├Ąhrend gegen├╝ber der Pavianfelsen von au├čen genauso ├╝berf├╝llt war wie von innen...

Aufreger des Tages war f├╝r mich das Regenwaldhaus, in dem ich mich doch sehr am Riemen rei├čen musste... Zwar habe ich erstmals die Paradiesv├Âgel (balzend) gesehen, aber die Ignoranz einiger Zoobesucher war wieder mal kaum zu ├╝bertreffen... Entweder konnte man keine Fotos machen, weil die Leute (besonders junge Frauen) die Scheiben der Anlagen komplett in Beschlag nahmen und absolut keine Konkurrenz neben sich duldeten, oder man kam in eine gute Position, weil z.B. ein Wei├čhandgibbon fast direkt vor dem Fenster sa├č, dann aber eine kleine Familie kam, deren Kleinkind (noch recht tolerabel) ganz sanft an die Scheibe klopfte, was die Mutter ("Flodder-Verschnitt") dann veranlasste, mit voller Wucht an die Scheibe zu ballern und dem verschreckten Gibbon dann noch albern zu winken... Nur um sich dann weiter klopfend dar├╝ber aufzuregen, dass das Tier sie nicht beachtet... Grrrrrrrrr...

(16.10.2006, 09:35)
IP66 :   Als sicher kann in K├Âln derzeit wohl nur bezeichnet werden, da├č die Finanzierung des neuen Flu├čpferdhauses nicht gesichert ist. Und bei den Sitatungas gibt es nur einen Nachzuchtbock, der aber langsam ins fortpflanzungsf├Ąhige Alter kommt.
(15.10.2006, 14:48)
Schweizer :   Jetzt nachdem die EAZA Tagung in Madrid getagt hatte, gibt es sicher neue Pl├Ąne f├╝r die Spitzmaulnash├Ârner in K├Âln !
Wann wird endlich das Paar Spitzmaulnash├Ârner geknackt und ein Partnertausch vollzogen ?
Welches Rhino bleibt und welcher neuer Partner kommt daf├╝r ?
(14.10.2006, 20:31)
Michael Mettler :   Nun ja, Superlative und Alleinstellungen erfreuen sich doch inzwischen wieder gro├čer Beliebtheit in der Zooszene. Wenn ich mir z.B. ├╝berlege, wieviele "sch├Ânste" Zoos/Tierparks/Tierg├Ąrten es mittlerweile gibt....
(09.10.2006, 17:26)
Sacha Beuth :   Was dann aber genau genommen nicht so EINZIGARTIG w├Ąre (ausser man versteift sich auf das Wort "Haus"), da es u. a. schon im Bush Gardens in Tampa Nilkrokodil direkt neben Flusspferd zu sehen gibt (im Parkteil "Edge of Africa" in einer teil├╝berdachten Anlage).
(09.10.2006, 15:58)
Michael Mettler :   Anscheinend darin, Flusspferde und Krokodile im selben Haus zu pr├Ąsentieren. Und das vielleicht so, als W├ťRDEN sie zueinander gelangen k├Ânnen. Siehe Riesenotter und Piranhas in Dortmund....
(09.10.2006, 15:12)
Sebastian Dahl :   Aber worin besteht denn nun die "einzigartige Kombination" ?
(09.10.2006, 14:54)
Langhals :   Die Sitatungas bleiben DEFINITV in K├Âln, also keine Panik, schlie├člich wird dort auch das Zuchtbuch gef├╝hrt. Und die Flu├čpferde werden auch nicht mit den Nilkrokodilen vergesellschaftet, beide Arten werden in getrennten Anlagen untergebracht. Die Sitatunga / Flu├čpferd-Vergesellschaftung in Hannover ist hier im Forum bereits Thema gewesen, also Nichts sensationell Neues.
(08.10.2006, 18:56)
Ben :   Ich habe eine total bl├Âde Frage; aber wei├č irgendwer wie ich diesen Text aus der Zoopresseschau mit der Vergesellschaftung von Krokodil, Flusspferd, Antilope und Co (Auszug steht hier im Beitrag von S. Dahl vom 14.09.) deuten soll? Also "danach" werden Sitatungas 100%ig in K├Âln ausgestorben sein! Und zur Info: Es gab wohl auch mal Sitatungas bei den Flusspferden in Hannover. Zumindest hatten die ein Paar f├╝r die Vergesellschaftung bekommen. Das Vergesellschaftung hielt (wen ├╝berhaupt) aber nicht lange.
(08.10.2006, 17:42)
Langhals :   Sorry, ich habe Tanga mit Pretti verwechselt.....Tanga ist 1998 an einer Infektion gestorben.
(08.10.2006, 17:27)
Yast :   Pretti ist nach Frankreich gegangen. Savani ist gestorben und zu Tanga wei├č ich jetzt nichts.
Guckt mal da:
http://www.zoo-koeln.de/index.php?id=145
(08.10.2006, 12:03)
R├╝diger :   Meines Wissens ist die Afrikanerin in einen Franz├Âsischen Tierpark gebracht worden und nicht verstorben
(08.10.2006, 10:47)
Langhals :   Gestorben ? Ist Tanga nicht an einen Zoo in Belgien abgegeben worden ?
(08.10.2006, 06:30)
zoofreund :   Die Elefantin ist kurz nach Fertigstellung des Elefantenpark gestorben so Ende Dezember 2004 / Anfang Januar 2005
(07.10.2006, 23:15)
Michael Mettler :   Habe heute die neue Ausgabe der "Zeitschrift des K├Âlner Zoo" erhalten und endlich auf etwas Lesbares zum geplanten K├Âlner Flusspferdhaus gehofft - aber wiederum Fehlanzeige. Daf├╝r gibt es einen sehr interessanten und auch ersch├╝tternden Artikel ├╝ber die Freilandsituation des Grevyzebras - mittlerweile nur noch gesch├Ątzte 2.000 Tiere, die Art ist also inzwischen seltener als das Spitzmaulnashorn. Vielleicht sollte K├Âln als N├Ąchstes einen riesigen Zebra-Park bauen, eine beispielhafte Zuchtanlage mit Platz f├╝r bis zu 20 Grevyzebras...
(07.10.2006, 22:13)
D :   Kann mir jemand sagen wann die Elefantin Tanga (Afrikanisch ) geboren bzw. gestorben ist ?
(02.10.2006, 12:30)
Hannes :   Wieso ist das Haus voll?
Ich denke da passen ach soviele Tiere rein.
Oder passen die Tiere nur wenn sie als eine Gruppe gehalten werden
(19.09.2006, 20:32)
Ingo Rossi :   Heute waren die f├╝nf neuen K├╝he im Bullenaussengehege, alle anderen in den verbleibenden Aussengehegen zusammen.
(19.09.2006, 20:23)
IP66 :   K├Âln ist ja ber├╝chtigt daf├╝r, da├č man ausw├Ąrtige Kandidaten beruft, um dann doch Hausberufungen durchzuf├╝hren - die Nogge-Nachfolge spielt dasselbe Thema in Variation durch. Das Elefantenhaus ist jetzt voll bis zum Rand, da man die beiden emmener Jungbullen aus der Herde genommen hat. Die neuen Tiere stehen in den Boxen zwischen Wolfsweg und Laufstall, von wo man sie nur von Hand in das mittlere Au├čengehege wird manipulieren k├Ânnen.
(19.09.2006, 20:05)
D :   Thong Khun ist ├╝brigens 1988 geboren worden
(19.09.2006, 17:54)
D :   Hier sind die Namen und Geburtsaten der neuen Elefantek├╝he in K├Âln

Chumpol 1983
Kleemblamdu 1984
Thong Khun tr├Ąchtig( Geburt ca. 1/07) !!!!!!!!!!!
Maejaruad 1989
Laongdaw 1990
(19.09.2006, 17:42)
R├╝diger :   0,5 asiatische Elefantenk├╝he sind angekommmen. Davon eine Kuh hochtr├Ąchtig- evtl. hat sie diese Jahr Geburtstermin ( siehe Anhang )
K├Âln - F├╝nf neue Elefanten schwebten am Samstagabend im K├Âlner Zoo ein. Eine der K├╝he ist sogar hochschwanger. „Wann das Kleine kommt, ist aber ungewiss, das kann morgen sein oder erst Weihnachten“, scherzte Zoo-Gesch├Ąftsf├╝hrer Christopher Landsberg in Anspielung auf die kleine Marlar, die monatelang hatte auf sich warten lassen.
Samstagabend, 22 Uhr. Rund um das Zoogehege waren jede Menge Scheinwerfer aufgebaut, die die Szene in gespenstisches Licht tauchten. Drei riesige Lastwagen fuhren nacheinander an das Gehege und gaben ihre kostbare Fracht frei. In Kisten verpackt schwebten die Elefanten ├╝ber die Mauer und wurden dort in ihren einzelnen Gehegen freigelassen.
Sie f├╝hlten sich in K├Âln gleich sichtlich wohl. Der designierte Zoochef Pagel und sein Vize Dr. Behlert beobachteten aufmerksam das Geschehen, um jederzeit eingreifen zu k├Ânnen. Begleitet wurden die f├╝nf Neuank├Âmmlinge von ihren thalil├Ąndischen Betreuern, die auch auf dem Flug von Thailand nach Luxemburg und der anschlie├čenden Lastwagenreise nicht von ihrer Seite gewischen waren.
Eine der neuen Elefantenk├╝he ist ├╝brigens hochschwanger. Aber niemand wei├č so genau, wann sie gedeckt wurde und so werden die K├Âlner wieder r├Ątseln und mitfiebern d├╝rfen, wann der Nachwuchs denn endlich kommt. Marlar, das erste Elefantenbaby im K├Âlner Zoo, hatte dies Monate hinausgez├Âgert.


(18.09.2006, 14:17)
Jelle :   Bei den Nashoerner gibt 2 Moeglichkeiten: das heutige Gehege ist nicht artgemaess ausgestattet (zu eng, klein ... und so weiter) ... ob die Tiere verhalten sich als Bruder und Schwester. Bei Spitzmauler ist auch noch dass alter den Bullen sehr kritisch (eine altere mehr erfahrene Bulle machts besser aus mit den Damen). Eine neues Nashornanlage und Austausch (vielleicht ist der Bulle ein guter Zuchtmann fuer Zuerich (jetzt ohne geeignete Bulle) sind da sehr empfehlenswert!
(16.09.2006, 22:56)
Sebastian Dahl :   Eines der beiden Nash├Ârner soll m├Âglichst schnell ausgetauscht werden. Man hofft dann mit einem neuen Tier auf Nachwuchs. Au├čerdem hofft man, nach dem Hippo-Aquarium auch rasch eine neue Nashornanlage zu bauen.
(16.09.2006, 13:17)
R├╝diger - ehemaliger K├Âlner :   Der Kurator aus K├Âln sagte im letzten Jahr das der Nashornbulle in K├Âln sich an eienm grossen Stein abreagiert, weil die Nashornkuh ihn nicht an sich l├Ąsst . Wie ist die aktuelle Lage bei den Rhinos in K├Âln ?
Konnte der Bulle endlich mal decken ooder wird es einen Partnertausch mit einem anderen Tierpark geben ? es w├Ąre langsam Zeit zumal dir Kuh noch eine seltene Blut- und Genlinie besitzt-

(16.09.2006, 10:46)
Michael Mettler :   Eines der K├Âlner Flusspferde ("Kavango")ist ein heranwachsender Sohn des Zuchtpaares, dessen Tage in K├Âln gez├Ąhlt sein d├╝rften. ├ťberraschte mich ohnehin, dass er noch da ist, irgendwo las ich, er sollte l├Ąngst in den Zoo von Algier ├╝bergesiedelt sein?

Die j├╝ngere Kuh ist zwar die Tochter der Zuchtkuh, aber noch in Wien geboren und zusammen mit ihr nach K├Âln gekommen - somit keine "Inzuchtgefahr".

Dieses Tier hatte ├╝brigens in Wien gleich mehrere Namen, wie ich just heute erfahren habe - da freut sich der Datensammler bei Recherchen... Intern hie├č sie anfangs "Pupperl", dann erhielt sie im Rahmen einer Aktion von einer Schulklasse den Namen "Cilli" bzw. "Zilli" (abgeleitet von "C├Ącilie") und danach noch durch eine Tierpatin den nun "richtig offiziellen" Namen "Afro-Aurora", den sie mit nach K├Âln gebracht hat. Gerufen wurden sie in Wien allerdings nur von einer einzigen Pflegerin so....

Zur angeblichen Gemeinschaftshaltung im Hippo-Haus habe ich weiter unten (11.9.) schon was geschrieben!
(14.09.2006, 17:55)
Dirk K :   Im Prinzip hat K├Âln nur ein Paar+Nachwuchs weshalb ich stark davon ausgehe, dass noch weitere Tiere dazukommen werden.
(14.09.2006, 17:33)
Frank-Walter B├╝schner :   Hmm, in Zoo leben ja -verbessert mich bitte- 4 Hippos. Wrden die anderen 2 (Um auf die geplanten 6 zukommen) dazugeholt, oder bezieht sich das auf den Nachwuchs des Zoos?! Wei├č da wer etwas?!


(14.09.2006, 17:20)
Sacha Beuth :   Bezieht sich die Kombi aufs Innengehege? Ansonsten w├Ąre sie nicht einzigartig, das in Berlin schon Antilopen (genauer Flachlandnyalas) mit Flusspferden auf der Aussenanlage leben.
(14.09.2006, 17:19)
Sebastian Dahl :   Wird man in K├Âln tats├Ąchlich in der geplanten afrikanischen Flusslandschaft die Krokodile mit den Sitatungas (und Flusspferden) zusammen halten? In der Zoopresseschau habe ich gesehen, dass im K├Âlner Wochenspiegel folgendes steht: " In einem gl├Ąsernen Haus werden die Flusspferde auch unter Wasser zu beobachten sein. Gegen├╝ber den bestehenden Hippo-Aquarien in Berlin und Hannover ist die Kombination mit den Antilopen einzigartig. Die Tiere k├Ânnen bei Bedrohung durch Krokodile ├╝ber ein Spezialgatter in ein eigenes Gehege fl├╝chten. "
(14.09.2006, 15:38)
Sebastian Dahl :   Aber angeblich scheinen die K├Âlner Tierpfleger ja ein relativ gutes Verh├Ąltnis zu ihm zu haben oder warum will die Mehrzahl von ihnen laut einer Umfrage ihn als neuen Direktor?
(14.09.2006, 14:37)
Frankfurter :   Tut mir Leid, aber aus pers├Ânlichen Gr├╝nden kann ich da nicht auf Details eingehen. Es hat jedenfalls Nichts damit zu tun, das Herr Pagel Vogel-Experte ist, aber unter anderem auch mit seinem Umgang mit "Menschen".
(14.09.2006, 13:30)
Folko Kullmann :   Warum das? Sind Vogel-Experten weniger in der Lage, einen Zoo zu f├╝hren?
(14.09.2006, 12:36)
Frankfurter :   Tut mir Leid, das zu h├Âren, besonders f├╝r die Tierpfleger. Dem Zoo wird diese Wahl nicht von Nutzen sein.
(14.09.2006, 12:24)
Ingo Rossi :   Theo Pagel neuer Zoodirektor
Der K├Âlner Zoo hat einen neuen Chef. Der bisherige Vogel-Kurator Theo Pagel wurde vom Aufsichtsrat gestern Abend einstimmig gew├Ąhlt. Der Vorsitzende des Gremiums, Walter Grau, erkl├Ąrte, Pagel sei ein international erfahrener Fachmann. Der Vogel-Experte arbeitet seit 15 Jahren im K├Âlner Zoo. Nachdem der bisherige Chef in den Ruhestand verabschiedet worden war, sprang ein f├╝r den Posten bereits gew├Ąhlter Bewerber aus Duisburg kurzfristig ab.
(WDR-Regional-online)
(14.09.2006, 10:30)
Dennis I :   @ Sebastian Dahl
Danke !
(12.09.2006, 16:17)
Sebastian Dahl :   @ Dennis I: Das Hippo-Aquarium soll wohl auf eine Fl├Ąche zwischen Zoo-Restaurant und Madagaskarhaus (unter anderem dahin wo sich jetzt noch der Busparkplatz befindet).


(12.09.2006, 15:04)
Dennis I :   Wo soll den das Hippo-Haus (im Zoo ) hin ?
(12.09.2006, 14:22)
Michael Mettler :   Laut Auskunft eines K├Âlners beim Zoosammlertreffen sollen ├╝brigens im geplanten Hippo-Haus Krokodile und Flusspferde NICHT miteinander vergesellschaftet werden, auch wenn man die Pl├Ąne so deuten kann.
(11.09.2006, 21:57)
Ronald Masell :   Und das Theater geht weiter.
KStA:
Nogge verklagt den K├Âlner Zoo.
Zoodirektor Gunter Nogge hat den Aufsichtsrat des Zoos verklagt.
Das K├Âlner Landgericht wird sich mit dem Streit um seine Pension besch├Ąftigen. Nogge will durchsetzen, dass er, wie im ├Âffentliche Dienst ├╝blich, 75% seiner letzten Bez├╝ge als Ruhegehalt bekommt. Seine Altersversorgung war auf Basis einer Lebensversicherung geregelt worden, die nun zu Beginn seines Ruhestands deutlich darunter liegt. Der Streit zwischen dem Zoochef, der sich nach der Vertragsverl├Ąngerung f├╝r ein halbes Jahr "dienstunf├Ąhig" gemeldet hat, und dem Aufsichtrat sorgt f├╝r Aufregung. Der Chef des Aufsichtsrats, Walter Grau, hatte Nogge aufgefordert, den Streit vor Gericht kl├Ąren zu lassen.
Zitat Ende.
Auch so kann man f├╝r Schlagzeilen sorgen. Alles zum "Wohle" des Zoos.
(08.09.2006, 11:31)
Ewok :   Herztabletten...wo sind meine Herztabletten... *g* Mei-o-mei, ich dachte schon da w├Ąr sonst was in K├Âln passiert. Aber so freue ich mich das Winkler in DU bleibt, obwohl ich es auch spannend gefunden h├Ątte, was sich in K├Âln dann unter "Duisburger Einfluss" getan h├Ątte... :-)
(24.08.2006, 09:39)
Dortmunder :   Also, ich mach den Job ! Wo soll ich mich melden...???
(24.08.2006, 09:27)
Frank-Walter B├╝schner :   Also, demn├Ąchst bitte eine andere ├ťberschrift, ich dachte der Zoo geht Pleite im ersten moment ;-)

Ja, aber mir war eingentlich klar das winkler in DU bleibt
(23.08.2006, 19:59)
Ingo Rossi :   Aus dem Online-Express:
PLEITE F├ťR K├ľLNER ZOO

Chef-Wirrwarr! Winkler kommt nicht - er bleibt in Duisburg




Duisburg/K├Âln - Der Duisburger Zoo und der K├Âlner Zoo haben sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen um den Biologen Achim Winkler (44) als neuen Direktor geliefert.
Und K├Âln hat das Rennen verloren!

Wie der Zoo Duisburg am Mittwoch mitteilte, hat Winkler am Dienstag seinen Vertrag als neuer Direktor des Zoos Duisburg zum 1. Januar 2007 unterschrieben. Er sei zuvor einstimmig vom Aufsichtsrat gew├Ąhlt worden.

Winkler, der bisher stellvertretender Direktor in Duisburg war, wird damit der Nachfolger seines bisherigen Chefs, Reinhard Frese (63).

Winkler war seit einigen Wochen mit dem Zoo K├Âln in Verhandlungen ├╝ber den dortigen Direktorenposten. Er hatte jedoch noch nicht unterschrieben.

Der Zoo K├Âln sucht nun weiter nach einem Nachfolger seines Direktors Gunter Nogge (64), der noch bis zum Jahresende amtiert.

Der Aufsichtsratsvorsitzende des K├Âlner Zoos, Walter Grau, sagte am Mittwoch: "Menschlich habe ich volles Verst├Ąndnis daf├╝r, dass Herr Winkler das Angebot annimmt, Direktor in Duisburg zu werden. So kann er in seinem gewohnten Umfeld seine Arbeit fortsetzen. Ich bedaure das aber f├╝r den Zoo K├Âln und bin nat├╝rlich nicht begeistert."




(23.08.2006, 19:40)
Michael Mettler :   Mir fiel auf, dass eine bestimmte Ecke des K├Âlner Zoos im wahrsten Sinne des Wortes "die Seuche am Hacken" zu haben scheint. 1993 Tuberkulose bei den Giraffen; T├Âtung der Gruppe, 1994 v├Âlliger Neubeginn. 1998 Salmonellose bei den Flusspferden; herausgekommen dadurch, dass ein nach Basel abgegebener Bulle kurz nach der Ankunft starb und ein entsprechender Befund gestellt wurde. Laut Jahresbericht starb 1998 (zuf├Ąllig?) der K├Âlner Zuchtbulle (Toni) an Altersschw├Ąche, die alte Zuchtkuh (├änne) ist "verschollen", d.h. ihr Ableben wird in keinem Jahresbericht erw├Ąhnt, obwohl sie schon seit 1956 im Zoo lebte und somit eine Tierpers├Ânlichkeit gewesen sein d├╝rfte. Und die mit dem neuen Bullen Albert unvertr├Ągliche Kuh Antoinette wurde noch 1998 an Disney verkauft, und zum Jahresende kamen 0,2 aus Wien. Also ebenfalls ein kompletter Neuaufbau. Und nun, nur ein paar Schritte von Giraffen und Flusspferden entfernt, Salmonellen im Madagaskarhaus, und wie es scheint, auch hier eine gro├če Z├Ąsur.... Abergl├Ąubische Menschen k├Ânnten da glatt an einen b├Âsen Fluch denken.
(06.08.2006, 22:42)
IP66 :   Ich habe mir erst heute die Pl├Ąne zum neuen "Flu├čpferdpark" in K├Âln angeschaut. Er soll in der Tat in das Gel├Ąnde hinter Lemurenhaus und Bergweiher geklemmt werden. Das Au├čengehege f├╝r die Flu├čpferde wird wohl nicht wesentlich gr├Â├čer werden als der Bergweiher (der kleinste der Ententeiche am Lemurenhaus), dessen Anlage, da zum alten Gartenbestand geh├Ârend, wohl ohnedies nicht ver├Ąndert werden darf. Sehr viel mehr Raum als heute wird es f├╝r die Flu├čpferde wohl nicht geben. Das Haus selbst wird also weder das derzeit f├╝r viel Geld umgebaute Lemurenhaus tangieren noch das Zoogel├Ąnde durch Gr├Â├če ruinieren, allerdings scheint es mir nicht wirklich notwendig, da man f├╝r deutlich weniger Geld im alten Elefantenhaus durchaus noch eine Bullenanlage mit Innenbecken und eine entsprechende Au├čenanlage unterbringen k├Ânnte. Hingegen scheint mir die Gro├čkrokodilanlage im Innenraum ganz n├╝tzlich, auch wenn ich mich ein wenig frage, wie man das Problem frei fliegender V├Âgel mit entsprechendem Zugang zu den Krokodilen l├Âsen m├Âchte. V├Âllig undurchdacht ist wohl auch das Nebeneinander des gro├čen Glashauses (Kasten mit Satteldach) und dem relativ eleganten Verwaltungsgeb├Ąude. Aber das Geld scheint ja auch noch nicht beisammen zu sein, und 2010 ist noch weit, so da├č noch Zeit zum Nachdenken und Nachbessern bleiben wird.
(10.07.2006, 19:17)
Johannes Pfleiderer :   @Michael Mettler
Sorry, die Antwort kommt etwas sp├Ąt: Ja, Heidelberg h├Ąlt nur noch einen Indischen Muntjak, auf der Anlage der Kleinen Pandas.
(10.07.2006, 17:49)
cajun :   @Michael Mettler: Er├Âffne es ansonsten doch neu. Neue Forumsteilnehmer= neue Meinungen. ;-)
(07.07.2006, 23:10)
Michael Mettler :   Das w├Ąre sogar ein sehr ergiebiges Thema bzw. war, glaube ich, auch schon mal eins unter "Beste Zoos" - falls es diesen Uralt-Thread ├╝berhaupt noch gibt.
(07.07.2006, 23:05)
cajun :   @Alle: Welcher Zoo "lohnt" sich denn in euren Augen am Meisten? Oder w├Ąre das ein eigenes Thema?
(07.07.2006, 22:51)
Michael Mettler :   Au├čer, man will seinen Hund mit in den Zoo nehmen. Die Hunde-Jahreskarte ist erst mit 6 Besuchen "abgearbeitet". Komische Diskrepanz.
(07.07.2006, 22:38)
Oliver Jahn :   Weil Hannover fast schon unversch├Ąmt teuer ist, hat hier die Zahl der Jahres- und Familienkarteninhaber sehr deutlich zugenommen, denn so eine Karte wiederum ist realtiv preiswert, man hat sie bereits nach 4 Besuchen wieder raus!!
(07.07.2006, 20:47)
Dortmunder :   ├ähm... Im Gegensatz zu K├Âln sind Hannover und Gelsenkirchen, mit Verlaub gesagt, auch Disneyland...
(07.07.2006, 20:40)
Michael Mettler :   Mensch, ist das billig in K├Âln! Zum Vergleich: Tageskarte Erwachsener in Hannover 18 Euro, Kind ab 3 Jahre 12 Euro. Und obwohl unter den Hannoveranern bestimmt nicht der Reichtum grassiert, steigen die Besucherzahlen sozusagen mit jeder Preiserh├Âhung. Da f├╝r den Kunden das Preis-Leistungs-Verh├Ąltnis im Vordergrund steht, scheint das also bei uns zu stimmen. Allerdings GIBT es in Hannover Familienkarten.

Au├čerdem: Wenn ich mir ├╝berlege, dass viele Leute die f├╝r K├Âln genannten 12 Euro pro Nase mal eben schnell f├╝r eine CD oder DVD ausgeben, erscheint mir der Zooeintritt nicht zu teuer.
(07.07.2006, 20:36)
Dortmunder :   Also, der K├Âlner Zoo ist auch einer unserer absoluten Lieblings-Zoos, aber wenn man sich das unter dem Aspekt ansieht, dass wir, mit zwei Personen f├╝r Zoo und Aquarium, 24,- € zahlen... Also umgerechnet fast 50,- DM ! Das kann man sich selbst in einem Haushalt mit zwei Verdienern nicht immer leisten... Wenn man dann an Familien mit zwei oder drei Kindern denkt...
(07.07.2006, 20:16)
IP66 :   Tatsache ist, da├č man in K├Âln mittlerweile billiger in eine Opernpremiere kommt als in den Zoo. Tatsache ist weiterhin, da├č der Zoo in Relation zu Artenzahl und Fl├Ąche einen der h├Âchsten Eintrittspreise der Republik fordert und weit unter den Besucherzahlen der 70er Jahre liegt. Au├čerdem weichen viele Familien nach Wuppertal oder Duisburg aus, weil es in K├Âln keine Familienkarten gibt und der Besuch f├╝r diese Klientel sich selbst unter Veranschlagung der Fahrtkosten dort finanziell eher rechnet. Das f├╝r mich schl├╝ssigste Argument ist aber, da├č ja weiterhin ein Zuschu├č aus Steuermitteln gew├Ąhrt wird, da├č aber nicht mehr jeder Steuerzahler in der Lage ist, sich den aus seinen Zahlungen finanzierten Zoobesuch dann auch wirklich zu leisten.
So sehr ich Herrn Nogge verstehe und seine Verdienste um den Zoo w├╝rdigen m├Âchte - auch andere Zoos haben sich erneuert und bieten Familienkarten, obgleich sie vom ├Âffentlichen Tr├Ąger ebenfalls knapp gehalten werden.
(07.07.2006, 20:03)
Ronald Masell :   Auf den Kommentar eines Redakteurs des KStA, das der Zoo nicht Millionen f├╝r Neubauten ausgeben soll, sondern besser die Betriebskosten senken soll, gabs gestern einen Leserbrief! von Prof. Nogge.
Zitat:
Der Zooeintrittspreis ist ein politischer Preis. Es ist der politische Wille, dass sich alle Bev├Âlkerungsschichten den Zoobesuch erlauben k├Ânnen. Allerdings wird der Rat immer willensschw├Ącher. So ist die Eigenfinanzierung im Laufe der Amtszeit des scheidenden Direktors von knapp 35% auf rund 75% gestiegen. Von Investitionszusch├╝ssen ist seit 25 Jahren keine Rede mehr. Alles wird durch die Zoofreunde und die Zoobesucher finanziert. Verliert der Zoo aber an Attraktivit├Ąt, bleiben die Besucher aus und die Rechnung geht nicht auf. Also muss man investieren. Da hilft keine Miesepetrigkeit. Auch beim Elefantenpark gab es ein Heer von Bedenkentr├Ągern. Nun haben wir Besucherzahlen wie noch niemals zuvor. Der neue Zoodirektor muss sich nur gegen die Miesepeter dieser Stadt durchsetzen. Dann bekommt K├Âln auch ein Hippoaquarium zum 150-j├Ąhrigen Bestehen seines Zoos.
(06.07.2006, 00:00)
Walter Koch :   Die Stadt K├Âln tut in Sachen Investitio-
nen kaum etwas f├╝r den Zoo. Das meiste
wird ├╝ber Kredite gebaut, die dann ├╝ber
eine Bauabgabe im Eintrittspreis abge-
stottert werden.
(05.07.2006, 00:00)
Sebastian Dahl :   So, ich habe jetzt die aktuelle Ausgabe der "Zeitschrift des K├Âlner Zoo" bekommen. Leider musste ich feststellen, dass hier auch nicht ├╝ber die geplante afrik. Flusslandschaft berichtet wird.
(05.07.2006, 00:00)
Sebastian Dahl :   Es ist schon etwas l├Ąnger her, da habe ich in der Zeitung gelesen, dass irgendwann ein Bistro ins alte Elefantenhaus soll. Das kann auch gut m├Âglich sein, weil die neue Gorillaanlage dem Zoorestaurant am Eingang den Platz wegnimmt. Deshalb h├Ątte man auf dieser Zooseite keine Gastronomie mehr und es w├╝rde dann sicherlich ein "Afrika-Bistro" gebaut werden.
(04.07.2006, 00:00)
Michael Mettler :   Finde ich gut nachvollziehbar, immerhin haben die Niederlande gen├╝gend Zuchtstandorte f├╝r Elefanten (Amsterdam, Rotterdam, Emmen, Amersfoort, Beekse Bergen, demn├Ąchst anscheinend auch noch Rhenen).

@Sebastian Dahl: Ist nur eine Vermutung bzw. Bef├╝rchtung von mir, aber wenn Lemuren tats├Ąchlich in gr├Â├čerer Formenvielfalt im K├Âlner Perspektivplan vorgesehen w├Ąren, warum plant dann der Zoo kein neues, gr├Â├čeres Madagaskarhaus mit entsprechenden Au├čenlagen, sondern an der sich daf├╝r anbietenden Stelle etwas Neues f├╝r Gorillas, die ja im Urwaldhaus gar nicht so schlecht untergebracht sind, also nicht zwingend ausziehen m├╝ssten? Gut, es besteht nat├╝rlich die M├Âglichkeit, dass so etwas z.B. auf der jetzigen Bison/Moschusochsenfl├Ąche entstehen k├Ânnte, aber macht dann die eigenst├Ąndige Vari-Insel Sinn, wo man doch geografische Zusammenh├Ąnge darstellen will...?
(03.07.2006, 00:00)
Jelle :   Dortmunder

Zoo Arnheim wird gar keine neue Anlage fuer seine Elefanten herstellen. Die Anlage ist nur fuer altere Kuehe vorgesehen. Das EEP hat Arnheim bezeichnet als nicht zuechtende Zoostelle fuer Elefanten. Also, dass waere also den Grund sein das die Anlage so marode aussieht!
(03.07.2006, 00:00)
Sebastian Dahl :   Nochmal zum Bereich Afrika und den Lemuren: Die Sitatungaantilopen werden ja laut Plan neben den Flusspferden einziehen. So ist deren altes Gehege am historischen Elefantenhaus nicht mehr besetzt und k├Ânnte doch (bei Absicherung des Grabens) auch von einer der weiteren Lemurenarten besiedelt werden. Trotzdem w├Ąre genug Platz f├╝r die gro├če Huftieranlage mit Giraffen. Diese m├╝sste man dann mit dem Bereich des Nashorn- und des alten Flu├čpferdgeheges verbinden. Und vielleicht f├Ąnden sich noch weitere "freie kleine Stellen" an denen man die restlichen Lemurenarten unterbringen kann.

(03.07.2006, 00:00)
th.oma.s :   im haus ├╝ber den schlafboxen
(03.07.2006, 00:00)
Michael Mettler :   @th.oma.s: IM Haus oder DRAUSSEN?
(03.07.2006, 00:00)
th.oma.s :   @michael mettler:jo dd elefantenhaus
(03.07.2006, 00:00)
Stefan :   @Michael Mettler: Wenn auch nicht mit Tarnnetzen, so aber mit einer Art Markisen-"Bl├Ątterdach" gibt es f├╝r die Afrikaner in Erfurt ein Fleckchen Schatten.
(03.07.2006, 00:00)
Michael Mettler :   Ein Zoomitarbeiter (nicht aus Arnheim) nannte die dortige Elefantenanlage nach deren Er├Âffnung "Elefanten-Flipperautomat", weil die Tiere wohl in der ersten Zeit bei Kontakt mit einem E-Draht so heftig zur├╝ckschraken, dass sie prompt den gegen├╝berliegenden ber├╝hrten usw. Wenn die Elefanten nach dem Bad nass waren, soll es naturgem├Ą├č besonders schlimm gewesen sein. Die Anlage soll damals auch NOCH dichter mit B├Ąumen bestanden gewesen sein.

Bei "Ganesha Mandir" wird die Zeit zeigen, ob sich die B├Ąume halten werden. Selbst wenn ihre St├Ąmme gesch├╝tzt sind, bleibt doch das Problem, dass der Boden durch die Tiere zunehmend verdichtet wird, so dass die Wurzeln Probleme bekommen k├Ânnen, ausreichend Wasser aufzunehmen. (F├╝r diesen Effekt braucht's ├╝brigens nicht mal unbedingt Mehrtonner wie Elefanten: Selbst in den alten hannoverschen Hirschanlagen waren die gro├čen, alten Eichen irgendwann unrettbar!) Da laut Auskunft eines Landschaftsg├Ąrtners die Faustregel gilt, dass Baumwurzeln etwa den selben Radius haben wie die Krone des Baumes, m├╝sste man also Gehegebewohnern den Aufenthalt unter den Baumkronen (und zwar bei Neuanpflanzungen im ZU ERWARTENDEN SP├äTEREN Umfang) eigentlich verwehren. Das w├╝rde den Bewegungsspielraum der Tiere nat├╝rlich erheblich einengen. Die "L├Âsung", B├Ąume auf erh├Âhten Inseln zu pflanzen bzw. stehenzulassen, ist letztendlich nichts anderes als eine Art Topfkultur im Gro├čen.

Ich frage mich, ob irgendwo schon mal der Versuch gemacht wurde, oberhalb der R├╝sselreichweite eine Schattierung aus Bundeswehr-Tarnnetzen anzubringen? Die w├╝rden jedenfalls eine optisch halbwegs nat├╝rliche Bl├Ątterdach-Struktur bieten.
(03.07.2006, 00:00)
Oliver Jahn :   In Halle hat man die gro├čen B├Ąume stehen lassen und sie mit gro├čen Natursteinbl├Âcken umlagert. Aber auch das passt wieder nicht zu K├Âln!! ;-)
(03.07.2006, 00:00)
Dortmunder :   Dazu m├Âchte ich auch mal ├Ąu├čern : Frage mich schon seit meinem ersten Arnheim-Besuch, wie so ein aufstrebender und moderner Zoo wie Arnheim noch keine Anstrengungen unternommen hat, ein neues Elefantenhaus /-gehege zu bauen...
(03.07.2006, 00:00)
Sitara :   Das sehe ich auch so: Elefantenhaltung und ungesicherter(!)Pflanzenbestand schlie├čt sich nahrungsbedingt aus. ;-)

Um ein Beispiel kontr├Ąrer Art herauszugreifen, in Arnhem leben 2 ├Ąltere K├╝he in einem reinen "Waldst├╝ck", wo aber die B├Ąume mit Strom so abgesichert sind, dass man sich nur wundern kann, wie die m├Ąchtigen Tiere sozusagen in einer Art "Slalom" das Durchkommen bew├Ąltigen. Daf├╝r gibt es dort aber ausreichend Schatten und die Haltung entspricht eher den nat├╝rlichen Habitaten der Asiaten.

Zwangsl├Ąufig ist es jedes Mal eine Gratwanderung zwischen kahlem Gehege und gesicherter Bepflanzung. In K├Âln versucht man durch Bepflanzung der Felsen eine Verbesserung in optischer Hinsicht zu erreichen (wohlgemerkt f├╝r den Besuchereindruck!). Ich war im Vorjahr auch w├Ąhrend der Hauptsaison zwei Mal dort und konnte gen├╝gend Schattenpl├Ątze, die durch die Felsanlagen entstehen, ausmachen. Dort hielten sich die Tiere auch gern z. B. w├Ąhrend der Mittagszeit auf. Auch sind die Sandkuhlen geschickt auf diesen Pl├Ątzen angelegt, so dass man auch einzlene Herdenmitglieder dort beim Liegen und Ruhen sehen konnte.

Noch eine Bemerkung zu Leipzig, obwohl hier "offtopic": Bei meinem k├╝rzlichen Besuch dort war auszunehmen wie Trinh mit Voi Nam beim Bad in der gro├čz├╝gigen neuen Aussen-Badeanlage, sich mit den Vorderbeinen auf die Mauer zum tiefen Graben stellte und mit dem R├╝ssel zu den an der Gro├čen Pagode neu bepflanzten Bambusb├╝schen
langte, um sich davon ein paar Zweige abzupfl├╝cken: Meiner Meinung ein gro├čes Potential f├╝r Absturzgefahr!
(03.07.2006, 00:00)
Oliver Jahn :   Ich bin ja da auch wirklich nicht so bewandert und kann auch nur einen subjektiven Eindruck ├Ąu├čern, aber ist die K├Âlner Anlage wirklich so tiergerecht? Auf mich wirkte sie so kahl und vor allem so ganz ohne Schatten! Asiatische Elefanten sind doch Waldtiere. Leipzig hatte einiges an Baumbestand auf seine Anlage, in K├Âln habe ich keinen einzigen Schattenfleck gesehen. Ist allerdings auch schon ein Jahr her, vielleicht hat sich da ja was ge├Ąndert?
(03.07.2006, 00:00)
Dortmunder :   Hmmm... Danke f├╝r den Tipp ! :o) Werde mir das mal zu Herzen nehmen ! Und wenn es den Tieren gef├Ąllt und der Erfolg den K├Âlnern recht gibt, will ich mich auch gar nicht beschweren ! Hatte mir nur in Zeiten der naturnahen Anlagen vielleicht etwas mehr versprochen, aber ne gesunde Vegetation in nem Elefantengehege geht wahrscheinlich eh nicht...
(03.07.2006, 00:00)
Sitara :   @ Dortmunder: ...w├Ąre somit ein SUBJEKTIVE Kritik, oder? Schon mal "Ganesha Mandir" in Leipzig besucht? Sehr zu empfehlen, entspricht vielleicht in seiner "verspielten" Form mehr den "subjektiven" Empfindungen!;-)
(03.07.2006, 00:00)
Dortmunder :   Das war ja auch kein Verriss, sondern nur objektive Kritik aus meiner Sicht... Zum Gl├╝ck sind die Meinungen auch verschieden, aber nur zur Beruhigung ! Ich habe auch noch kein ELefantengehege gesehen, dass mir richtig gut gefallen h├Ątte... Bin da vielleicht zu anspruchsvoll...
(03.07.2006, 00:00)
Sitara :   @ Dortmunder: Das K├Âlner Elefantenhaus ist auch nicht f├╝r Menschen konzipiert, sondern f├╝r Elefanten! ;-) Was wir empfinden ist hier nicht von Wichtigkeit, f├╝r die Tiere mu├č es artgerecht gestaltet sein und das ist es allemal! Auch f├╝r die Besucher sehr informativ, gro├čz├╝gig angelegt und selbst bei gr├Â├čeren Menschenmassen findet man ein Pl├Ątzchen (im Haus und an der Au├čenanlage!), um DIE TIERE zu sehen! Und deshalb gerhen eigentlich die meisten Menschen in den Zoo, oder?!Endlich mal Platz f├╝r die gr├Â├čten Lands├Ąuger, da kann man nur sagen, Gott sei Dank, haben hier die Verantwortlichen hier die "Zeichen der (Elefanten)-Zeit" erkannt!
(03.07.2006, 00:00)
Dortmunder :   Also, ich finde nicht, dass der K├Âlner Elefantenpark ├╝berhaupt mal in Mode ist... Bin, glaub ich, einer der gr├Â├čten Kritiker des Hauses, finde es einfach nur kalt und abweisend... Daf├╝r aber sehr gro├č...
(03.07.2006, 00:00)
Jelle :   Sind gerade auch Plaene zu den Spitzmauler bekannt?
(02.07.2006, 00:00)
IP66 :   Der ja durchaus kostspielige Umbau des Lemurenhauses wird wohl f├╝r lange Zeit ein factum sein, an dem niemand vorbeikommt. Wenn man ├╝berlegt, was Nogge realisiert hat - sind die jetzt angek├╝ndigten Projekte - Umbau Nebeneingang, Flu├čpferdhaus, Afrika-Savanne, neue Lemurenhaltung, Umnutzung Gro├čtierhaus - ausreichend f├╝r ein halbes Jahrhundert, schreiben aber nur die derzeitigen Moden in diese Zeit fort. Was geschieht, wenn wieder ein Artenzoo nach dem Muster Friedrichsfeldes modern wird oder wenn man beschlie├čt, Urwaldh├Ąuser so gr├Ą├člisch zu finden wie man derzeit die Menschenaffenh├Ąuser der Nachkriegszeit beurteilt? Im Grunde m├╝ssen solche Projekte eben nicht durch viele Planungen, sondern durch Bereitstellung von Fl├Ąchen f├╝r zum Zeitpunkt des Baus aktuelle Haltungskonzepte gepr├Ągt sein. Es w├Ąre also n├Âtig, der neuen Leitung Gestaltungsspielr├Ąume zu gew├Ąhren, einmal sicher f├╝r die Flu├čpferdhaltung, danach zur Nutzung des historischen Gro├čtierhauses unter Einbezug der Elefantenwiese. Das ist f├╝r das n├Ąchste Jahrf├╝nft mehr als genug, und danach kann man sich dann neuen Pl├Ąnen widmen - vielleicht ist ja der Elefantenpark dann schon aus der Mode, der "Regenwald" in seinen schon jetzt durchfeuchteten Mauern erneuerungsbed├╝rftig.
(02.07.2006, 00:00)
Michael Mettler :   Die K├Âlner Homepage gibt ├╝berhaupt nichts ├╝ber die neuen Pl├Ąne her. Da ist wohl nach dem Elefanten-Hype erstmal ein virtueller Ersch├Âpfungszustand eingetreten.... Die Elefanten-Webcam ist laut HP inzwischen wieder abgeschaltet!
(02.07.2006, 00:00)
Michael G├Ârick :   @ SvenP Peter Vielen Dank f├╝r die vielen Bilder vom Plan f├╝r das neue Hippohaus
(01.07.2006, 00:00)
Michael Mettler :   Nach Blick auf den Zooplan ist eine Geo-Gliederung des K├Âlner Zoos gar nicht mal so schwierig, denn der Zoo wird sich ja auf diesem Gel├Ąnde zuk├╝nftig auf Afrika und Eurasien beschr├Ąnken. Amerika und Australien w├Ąren laut Jahresbericht nur nach einer Gel├Ąndeerweiterung (also wohl Richtung Flora) realisierbar.

Der Bereich zwischen Onagern und Regenwaldhaus ist bei den Gro├čtieren mit wenigen Ausnahmen bereits asiatisch besetzt. Die Neuweltaffen m├╝ssten ohnehin konzeptionell weichen, und das S├╝damerikahaus ist im russischen Stil gebaut - warum also nicht zur├╝ck zur urspr├╝nglichen Verwendung, als Vogelhaus f├╝r eurasische Nicht-Regenwald-V├Âgel? Dazu ein paar Kleins├Ąuger - statt der gelbbrustkapuziner z.B. Buntmarder. Die Zebraanlage w├╝rde nach Bau der Savanne frei f├╝r Przewalskipferde, statt des Kinderzoos k├Ânnte ein Gehege f├╝r Bucharahirsche (oder gar Moschusochsen) entstehen. Statt der Alpakas die Hirschziegenantilopen, und schon w├Ąre die Nachbarschaft der Okapis und Mantelpaviane frei f├╝r "Afrika". Bisons, Moschusochsen und M├Ąhnenw├Âlfe w├╝ssten ebenfalls Afrika (einer Nashornanlage?) weichen. Problematisch w├Ąre eigentlich nur das "europ├Ąische" Eulenkloster, denn die Fasanerie lie├če sich problemlos rein afrikanisch besetzen, der Robbenfelsen auch (Seeb├Ąren) und im (umgestalteten) Polarium w├╝rde sich dann eben statt der heutigen Bewohner ein gro├če Kolonie afrikanische Brillenpinguine tummeln. ├ťbrig blieben die Wildpferd- und Saiga-Anlage an Schnittpunkt Asien/Afrika, was den Besatz flexibel macht.

Und da alle Tiere anderweitig untergebracht sind, k├Ânnte das alte Elefantenhaus zum Austellungsraum mit Ausblick auf die Afrikasavanne werden.
(01.07.2006, 00:00)
R. Masell :   KStA heute morgen:
Zoochef Gunter Nogge hat seiner Vertragsverl├Ąngerung bis zum 01.02.2007 zugestimmt. Gestern lief die Frist ab.Nogge hatte vor dem Hintergrund der andauernden Streitigkeiten um seine Person mit seiner Unterschrift gez├Âgert. Nun wird er bis zu seinem 65. Geburtstag arbeiten, eine f├╝hrungslose ├ťbergangszeit bleibt dem Zoo erspart. Der Streit um seine Person ist damit noch nicht gekl├Ąrt.
Jetzt kommts:
F├╝r Irritationen sorgte im Umfeld des Aufsichtsrates Nogges Ank├╝ndigung, die Finanzierung des neuen, gro├čen Geheges f├╝r Nilpferde und Krokodile sei gesichert. "Davon ist mir nichts bekannt", zweifelte ein Mitglied des Aufsichtsrates. Der Vorsitzende des Aufsichtsgremiums, Walter Grau, verlangte ein solides Finazierungskonzept. "Wir werden da nicht in ein finanzielles Abenteuer hineingehen". Nogge hatte die Kosten f├╝r die neue Anlage auf 10 Millionen Euro beziffert.

(01.07.2006, 00:00)
Sven P. Peter :   Feuerwiesel kommen aus Sibirien, passend zu den Tigern ;)

Die Bonobos kommen sicher mit in das Gorlillahaus. Hat K├Âln ├╝berhaupt Mandrills? Vieleicht ist da ein denkfehler...
(01.07.2006, 00:00)
Dirk K :   Oh, ganz vergessen, dass es ja asiatische L├Âwen sind. Und woher stammen Feuerwiesel, wei├č es nicht ┬░-┬░Peinlich, peinlich...
Dann m├╝sste man noch den Besatz der Freiflugvoliere anpassen und es w├╝rde so ziemlich alles passen, nach dem Auszug von Gorillas und Bonobos. Dass man f├╝r letztere nicht neu baut, finde ich merkw├╝rdig, immerhin gab es in der Gruppe letztens noch doppelten Nachwuchs! Da sollte man meiner Meinung nach lieber auf Gorillas verzichten.
(01.07.2006, 00:00)
Michael Mettler :   Ich sch├Ątze, dass der Bereich der B├Ąren- und Kleinraubtieranlagen sp├Ąter zu "Eurasien" gerechnet wird; die Gro├čkatzenalangen sind ja schon rein asiatisch besetzt, die hatte ich unten f├╝r "meinen" Zooteil Asien glatt unterschlagen. Malaien- und Kragenb├Ąren, Kleine Pandas und Otter w├╝rden thematisch passen, man m├╝sste also nur die Waschb├Ąren und Erdm├Ąnnchen ersetzen. Murmeltiere w├Ąren ja auch Publikumslieblinge.... Die B├Ąrenanlagen bieten ja jede Menge Umbaupotenzial, wobei die Felsr├╝ckw├Ąnde stehenbleiben k├Ânnten - da k├Ânnte man auch Moschustiere statt B├Ąren unterbringen, und die Malaienb├Ąren daf├╝r in die frei werdende Gorillaanlage im Urwaldhaus umsiedeln. Muss mir direkt noch mal den Zoo-Lageplan greifen...
(01.07.2006, 00:00)
Dirk K :   Handelt es sich bei der wei├čen Fl├Ąche neben "Baufenster Gorillas/Mandrills" um das, dann wahrscheinlich abgerissene, Restaurant? Sonst w├Ąr ja nicht soviel Platz f├╝r Gorillas...
Um den K├Âlner Zoo aber wirklich nach Kontinenten aufzuteilen bleiben aber noch weitere, meiner Meinung ziemlich gro├če, Schwierigkeiten. Wie soll man die B├Ąren- Raubtier- und Kleinraubtieranlagen umgestalten, wobei ja letztere relativ neu sind.
(01.07.2006, 00:00)
Frank-Walter B├╝schner :   Ui Ui Ui, danke, ich war erstmal Baff als ich die vielen Links gesehn habe.
Jop, Sie haben mir sogar besser geholfen, als ich dachte. :-)
(01.07.2006, 00:00)
Sven P. Peter :   Alle Schilder-Bilder f├╝r Frank-Walter B├╝schner:

http://img177.imageshack.us/img177/2015/imgp47324gn.jpg

http://img245.imageshack.us/img245/3963/imgp47339th.jpg

http://img177.imageshack.us/img177/2779/imgp47349hj.jpg

http://img349.imageshack.us/img349/6018/imgp47359yk.jpg

http://img326.imageshack.us/img326/4291/imgp47365ak.jpg

http://img326.imageshack.us/img326/1737/imgp47373op.jpg

http://img280.imageshack.us/img280/8506/imgp47384iq.jpg

http://img414.imageshack.us/img414/5852/imgp47394uw.jpg

http://img303.imageshack.us/img303/8346/imgp47409ft.jpg

http://img401.imageshack.us/img401/2971/imgp47418tx.jpg

http://img420.imageshack.us/img420/8968/imgp47427ux.jpg

http://img427.imageshack.us/img427/2387/imgp47432kd.jpg

http://img319.imageshack.us/img319/5179/imgp47442ee.jpg

http://img282.imageshack.us/img282/2875/imgp47454qv.jpg

http://img316.imageshack.us/img316/2683/imgp47461wc.jpg

http://img350.imageshack.us/img350/1196/imgp47477qp.jpg

http://img309.imageshack.us/img309/967/imgp47486de.jpg

http://img280.imageshack.us/img280/4785/imgp47491so.jpg

(01.07.2006, 00:00)
Hannes :   Kann es aber sein das dei Au├čenanlage der Hippos ein weinig mickrig ist.
Ansonsten wirklich ein sch├Ânes Konzept. Hoffentlich kommen die Nash├Ârener mit auf die Savanne oder sie erhalten das komplette alte Huas (mit neuen Au├čenanlagen) oder was auch sch├Ân w├Ąre wenn die lemuren ins alte Elefantenhaus einziehen.
(01.07.2006, 00:00)
Michael Mettler :   Ich sch├Ątze, dass die n├Ąchste Ausgabe der "Zeitschrift des K├Âlner Zoo" noch etwas mehr Aufschluss geben wird. W├Ąre jedenfalls verwunderlich, wenn sich die offzielle Vorstellung des Projektes darin nicht niederschlagen w├╝rde.
(01.07.2006, 00:00)
Frank-Walter B├╝schner :   @ Sven P. Peter; haben Sie auch Schild fotofrafiert, schr├Ąg gegn├╝ber der Flusspferde, am Pavillion, wo man Spenden kann. Also da Am alten Elefantenhaus? Weil dort auch ein Text war. Wenn ja, w├Ąre ich f├╝r einen entsprechenden Link dankbar.
(01.07.2006, 00:00)
Michael Mettler :   Spannende Frage. Zumal es ja schwierig zu sein scheint, an NICHT menschengepr├Ągte Schuhschn├Ąbel heranzukommen, um die Chancen auf eine Vermehrung zu erh├Âhen. Vielleicht aus Sambia, wo sich der Zoo ja seit neuestem in situ engagiert?

Genauso gespannt bin ich, ob die Formenvielfalt der Lemuren ├╝berhaupt erhalten bleiben SOLL - solche Entscheidungen sind ja auch von den handelnden Personen und ihren Spezialgebieten abh├Ąngig. Siehe Magdeburg - was ist dort aus der Spezialisierung auf Kleinkatzen geworden.... Vielleicht sagt ja der neue Zoochef auch "Varis reichen in Zukunft, vom Rest trennen wir uns"? Obwohl: Eine Insel-Freianlage f├╝r eine aus mehreren Arten bestehende Lemurengruppe ist ja schon lange angedacht.

Machen wir doch schon mal einen Namenswettbewerb f├╝r das Hippo-Aquarium! Flusspferd hei├čt auf Kisuaheli "kiboko", Krokodil "mamba" (ist so, hat aber nix mit der Giftschlange zu tun); nach Antilopen oder Schuhschn├Ąbeln wird der Komplex garantiert nicht benannt. Aufgrund des K├Âlner Engagements in Sambia tippe ich aber eher auf irgendeine Wortsch├Âpfung mit "Luangwa" (Flu├č und Tal in Sambia) drin. Allerdings m├╝ssten dann eigentlich S├╝dliche Sitatungas rein, um die Puristen zu befriedigen...
(01.07.2006, 00:00)
Sven P. Peter :   @Tom: Gut, hat halt meine bessere H├Ąlfte das Schild geknipst ;)

Woher bekommen die wohl die Schuhschn├Ąbel?
(01.07.2006, 00:00)
Tom Schr├Âder :   Also ich habe die (nicht von Sven fotografierten... :-PP) Pl├Ąne mit freudiger ├ťberraschung gelesen! Das ganze wirkt auf mich ein wenig wie die Planungs-und Bauweise des Burgers-Zoo, wo ja auch die Bush-Halle nach und nach krebsgeschw├╝rgleich weiterw├Ąchst. Nun also auch in K├Âln; bauen wir ersteinmal das Hippo-Aquarium (bitte noch anderen Namen ├╝berlegen, ist fast so doof wie der M├╝nsteraner Kinder- und Pferdepark...), dann ein paar Jahre sp├Ąter ein Haus f├╝r Gorillas und Mandrills und noch sp├Ąter Savannentierstallungen plus jeweils den dazugeh├Ârigen Au├čenanlagen. H├Ârt sich f├╝r mich an, wie ein sehr (!!!) stimmiges Gesamtkonzept, da├č endlich mal weite Teile des Zoos realistisch mit einschlie├čt (im Gegensatz zu der sonst oft ├╝blichen Denkweise, es reiche, die neuen Planungen erst anzustellen, wenn die derzeitige Baustelle vollendet ist...). Wenn das alles bezahlbar bleibt und wirklich in ein paar Jahrzehnten vollendet sein wird (dann vielleicht auch noch mit neuen Nashorngehegen...), freue ich mich, das dann noch erleben zu d├╝rfen. Bleibt nur die Frage, ob der neue Direx die Pl├Ąne auch so toll finden wird, wie ich....*gg
(01.07.2006, 00:00)
Sven P. Peter :   http://img342.imageshack.us/img342/3326/plan6ln.jpg

Hier nochma der Plan zum reinzoomen, da man sonst ja nich alles lesen kann ;)
(01.07.2006, 00:00)
Michael Mettler :   Jetzt habe ich mir die von Sven P. Peter fotografierten Pl├Ąne mal angesehen. Demnach beinhaltet das Hippo-Konzept also Anlagen f├╝r Flusspferde, Nilkrokodile, Sitatungas und Schuhschn├Ąbel (!) und reicht NICHT bis auf die Fl├Ąche des alten Elefantenhauses. Das Giraffenhaus bleibt offensichtlich bestehen, und die Fl├Ąche des Madagaskarhauses ist von meinem Gef├╝hl her so exakt identisch mit den zuk├╝nftigen Stallungen f├╝r die Afrika-Savanne, dass ich mich frage, ob der jetzige Umbau nicht sogar schon die Vorstufe f├╝r eine sp├Ątere Umnutzung des Hauses sein k├Ânnte? Die Savanne d├╝rfte dann ja wohl als Basis die jetzige Giraffenanlage umfassen und bis ans alte Elefantenhaus reichen - oder sogar noch um dieses herum?

Ansonsten freue ich mich nat├╝rlich ├╝ber meine prophetischen F├Ąhigkeiten, denn noch heute morgen hatte ich neue K├Âlner Gro├čanlagen f├╝r Gorillas und afrikanische Steppentiere vermutet, die finde ich nun in den Randbereichen des Projektplans tats├Ąchlich angedeutet...

K├Ânnte mir vorstellen, dass das Menschenaffenhaus im Masterplan letztlich zu einem Haus f├╝r asiatische Primaten wird und dann mit Elefantenpark und Regenwald den Grundstock f├╝r den Zooteil Asien bildet. Wenn die Gorillas ausziehen, wird Platz f├╝r die Wanderus, Kleideraffen sind ja schon drin und d├╝rften nach deren Aussterben durch eine andere Langurenart ersetzt werden (Soll ich mal raten? Haubenlanguren.). Fehlt nur noch irgendwo im Masterplan ein neues "Bonoboland"....
(01.07.2006, 00:00)
Michael Mettler :   F├Ąllt mir zwar schwer, das zu schreiben, aber nach einigen ├äu├čerungen hier im Forum m├╝ssen wir uns doch wohl erstmal ├╝berraschen lassen, wieviele Lemuren nach der Salmonellengeschichte ├╝berhaupt noch ├╝brig geblieben sind...

Bei manchen Formen waren ja die Zuchterfolge ohnehin nicht so prall (z.B. Kronenmakis), so dass ich mir auch vorstellen k├Ânnte, dass einige Gruppen fr├╝her oder sp├Ąter altersbedingt ausgestorben w├Ąren. Aber da bin ich nicht auf aktuellem Stand; als ich das letzte Mal in K├Âln war, bestand der Elefantenpark noch aus einer riesigen Sandfl├Ąche....
(30.06.2006, 00:00)
Sven P. Peter :   War mir schon klar, Michael.

Auf die Variinsel sollen sicher nicht auch noch Guerezas, Nasenaffen, Kleideraffen, 3 Formen Uakaris, diverse Sakis, Rote Br├╝llaffen und andere :D

Zur├╝ck zum Thema: Warum baut man da denn nu alles neu, wenn es eh wieder abgerissen werden muss?

Nash├Ârner werden ganz normal bleiben, da sie ja au├čerhalb des "Neubaugel├Ąndes" sind.
(30.06.2006, 00:00)
MIchael Mettler :   Das "w├Ąre mir neu" bezog sich noch aufs Madagaskarhaus, da war Sven mit seinem zweiten Eintrag schneller...
(30.06.2006, 00:00)
Michael Mettler :   W├Ąre mir neu. Zumal ja selbst die Lemuren zeitweise fast in der Minderheit waren, denn da drin lebten ja auch (zeitweise gleichzeitig!)Guerezas, Nasenaffen, Kleideraffen, 3 Formen Uakaris, diverse Sakis, Rote Br├╝llaffen.... Die siedelten ja alle erst ins S├╝damerikahaus ├╝ber (und gaben ihm seinen Namen), als die Menschenaffen dort auszogen.
(30.06.2006, 00:00)
Sven P. Peter :   Am Teich soll zwar eine Variinsel entstehen, aber wohin sollen die ganzen anderen Lemuren?
(30.06.2006, 00:00)
Sven P. Peter :   Ich will ja nicht pingelig sein, aber hie0 das nich schon immer Madagaskarhaus?
(30.06.2006, 00:00)
Michael Mettler :   @Dortmunder: Das Madagaskarhaus hie├č vorher Lemurenhaus...
(30.06.2006, 00:00)
Dortmunder :   H├Ą ??? Madagskarhaus ? Wo und was ist das denn ? War doch letztes Jahr erst in K├Âln, kann mich aber an kein Madagaskarhaus erinnern
(30.06.2006, 00:00)
Sven P. Peter :   Hier nochma der Plan abfotografiert:

http://img245.imageshack.us/img245/1350/imgp47308wd.jpg

http://img245.imageshack.us/img245/9378/imgp47314jj.jpg
(30.06.2006, 00:00)
Sven P. Peter :   So, habe eben die Pl├Ąne f├╝r das neue Flusspferdhaus gesehen. Nach den Pl├Ąnen fallen die Wanderus ganz raus und das Madagaskarhaus soll sp├Ąter f├╝r neue Huftierstallungen abgerissen werden, genauso das Resatarant f├╝r Gorillas und Mandrills... Warum zur H├Âlle bauen sie nun das Madagaskarhaus f├╝r teures Geld um, wenn sie es in 4 Jahren wieder abrei├čen?
(30.06.2006, 00:00)
Michael Mettler :   Zu der Anmerkung "B├Ąume auf Felsen gepflanzt": Angesichts einiger keineswegs auf Zoos beschr├Ąnkten Neugestaltungen von Pflanzungen im mehr oder weniger ├Âffentlichen Raum frage ich mich schon l├Ąnger, ob unter den Planern seit einiger Zeit Gewissheit herrscht, dass Regenwasser nach oben statt nach unten abl├Ąuft. Auch in einer Parkanlage in meiner N├Ąhe wurde das vorher brettebene Gel├Ąnde durch flache H├╝gel und in Achsen verlaufende W├Ąlle strukturiert, und alle B├Ąume wurden "nach oben" gepflanzt - mit dem Ergebnis, dass sie nun seitdem aufw├Ąndig gew├Ąssert werden m├╝ssen und sofort Trockensch├Ąden zeigen, wenn die Stadt aus Einsparungsgr├╝nden mal eine Weile nicht gie├čt. Aber wie gesagt, auch in Zoos f├Ąllt mir sowas immer ├Âfter auf.
(30.06.2006, 00:00)
R. Masell :   @IP66
Am Eingang Riehlerstrasse soll ein neues Geb├Ąude entstehen. Mit Wohnungen, Gesch├Ąften, einem neuen Eingangsbereich und einem neuen Restaurant f├╝r den Zoo, das auch Abends ge├Âffnet ist. Dann kann das alte Zoo-Restaurant weg. Einen Investor gibt es angeblich schon.
(30.06.2006, 00:00)
IP66 :   Was die Baumverluste durch Bauma├čnahmen angeht, war der k├Âlner Elefantenpark sicher eines der gr├Â├čten Rodungsprojekt am Niederrhein seit Jahrzehnten. Selbstredend h├Ątten Altbaumbest├Ąnde integriert werden k├Ânnen, selbstredend w├Ąre es auch nicht erforderlich gewesen, eine der inneren Besucherkanzeln vor einem der Tragepfeiler des Daches zu errichten. Immerhin sind auf den "Felsen" ein paar B├Ąmlein gepflanzt und durch Stromdr├Ąhte vor den Anlagenbewohnern gesichert. Sehr gesund sehen die allerdings nach einem Jahr Wachstum nicht aus.
Wenn ich das Flu├čpferdprojekt recht verstehe, so soll das dritte Urwaldhaus in Folge auf dem Parkplatz hinter dem Lemurenhaus entstehen. Es w├Ąre sinnvoll, das anschlie├čende Lokal zu integrieren, P├Ąchter der Anlage ist der Zoo selbst. Ob die Platanenalee gerodet wird, wei├č ich nicht, daf├╝r spricht, da├č die vor einiger Zeit verteilten Naturdenkmal-Schildchen an diesen B├Ąumen nicht angebracht wurden. Im Forum hatte ich schon erw├Ąhnt, da├č ich es f├╝r mehr als problematisch halte, wenn ein Zooleiter - immerhin eine Art Amtsleiter in st├Ądtischem Dienst oder von mir aus auch der Leiter einer AG - seinem bereits gew├Ąhlten Nachfolger dergestalt die Investitionen f├╝r die n├Ąchsten Jahrzehnte vorschreibt, wie Herr Nogge das tut. Ich hoffe, da├č hier neu nachgedacht, neu geplant und auch einige l├Ąngst f├Ąllige heilige K├╝he geschlachtet werden.
Apropos Nilkrokodile - die wirken auf ihrer zwar nicht so kleinen, aber wenig tiefen Anlage nat├╝rlich besonders gro├č.
(30.06.2006, 00:00)
cajun :   @Dortmunder: Dazu brauchst du mich nicht. ;-) einfach mal auf

www.zooelefant.de

gucken und die Bestands├╝bersicht von P.Seibold anklicken. Sehr aufschlu├čreich, auch was die K├Âlner Elefanten angeht.
(30.06.2006, 00:00)
Michael Mettler :   Ist das "der" so zu verstehen, dass Heidelberg nur noch ein Einzeltier hat?
(30.06.2006, 00:00)
Johannes Pfleiderer :   @Dortmunder
K├Âln h├Ąlt Chinesische Muntjaks. Seit dem Ende der Haltung im Zoo Berlin lebt der meines Wissens letzte Indische Muntjak in Heidelberg.
(30.06.2006, 00:00)
Dortmunder :   Juhu... Hab schon lange nichts mehr ├╝ber einen kleinen Elefanten geh├Ârt oder gelesen :o) Danke, cajun ! Wenn ich dich nicht h├Ątte...
(30.06.2006, 00:00)
cajun :   @Dortmunder: Die n├Ąchste Kuh in K├Âln ist schon l├Ąngst von Bindu tr├Ąchtig... Geburt 2007.
(30.06.2006, 00:00)
Dortmunder :   Also, ich geh mal stark von drei Individuen aus... Vermutlich 1,2 mit Option und Platz f├╝r Nachzuchten ! Aber ich freu mich ├╝ber die "gro├če" Hippo-Gruppe !!! Seit wann sind die K├Âlner Nilkrokodile denn solche Brocken ???
(30.06.2006, 00:00)
Michael Mettler :   Wenn das neue Projekt, wie im Stadtanzeiger zu lesen, die Dimension des Elefantenparks erreichen soll (was unbestreitbar positiv f├╝r seine Bewohner ist) und dieser ein Zehntel der Zoofl├Ąche bedeckt, lassen sich ja Hochrechnungen erstellen, wieviele Gro├čtierarten nach der v├Âlligen Neustrukturierung des Zoos eines Tages noch vorhanden sein werden.... Denn sicherlich wird es noch zu neuen Gro├čanlagen f├╝r afrikanische Steppentiere (Giraffe, Zebra & Co.), B├Ąren und vielleicht sogar Gorillas kommen, und f├╝r letztere hat Frankfurt dann l├Ąngst neue Ma├čst├Ąbe gesetzt.

Wei├č jemand aus anderer Quelle, ob mit den im Stadtanzeiger-Artikel f├╝r das Projekt genannten "drei Antilopen" Individuen oder Arten gemeint sind?
(30.06.2006, 00:00)
Dortmunder :   Wenn man das liest, vor allem bez├╝glich der EInbeziehung des alten Elefantenhauses, fragt man sich jetzt nur noch, was aus den Nash├Ârnern wird...
(30.06.2006, 00:00)
R. Masell :   So, jetzt ist es offiziell, Klein-Afrika. ;-))
Hier der Link zum Bericht im Stadt-Anzeiger.
http://www.ksta.de/html/artikel/1149702688871.shtml
@Dortmunder Es ist "nur" 1/10 des Zoogel├Ąndes.
(30.06.2006, 00:00)
Frank-Walter B├╝schner :   Die Sitatungas, habe ich nicht wirklich gesehnm bis auf eins, das mir "recht" Jung vor kam, also auf keinen Fall ausgewachsen. Ob die weg gehn, weiss ich leider nicht.
(29.06.2006, 00:00)
Dortmunder :   Was ist jetzt eigentlich mit den K├Âlner Sitatungas ? Hab gelesen, das K├Âlner Tiere in der Zoom-Erlebniswelt Afrika eingeplant sind... Die Frage ist : L├Âst K├Âln die Haltung ganz auf, oder gibt K├Âln nur Nachzucht-Tiere ab ?
(29.06.2006, 00:00)
Frank-Walter B├╝schner :   @Michael Mettler: naja f├╝r viel schatten ist nicht gesorgt ausser ein paar noch recht d├╝nne B├Ąumchen, die auf den Felsen stehen: Guckst du hier: http://i61.photobucket.com/albums/h72/Speedy_15/DSC00492.jpg

Hmm, hab da n├Ąmlich kein Geheschild gefunden -.-


(29.06.2006, 00:00)
Dortmunder :   @ Herrn B├╝schner :

Also, ich tippe mal spontan auf ein Muntjak-Weibchen !!! Wei├č nur nicht mehr aus dem Kopf, ob K├Âln Inder oder Chinesen h├Ąlt !!! Aber was ist das f├╝r ein Gehege ???
(29.06.2006, 00:00)
Michael Mettler :   Allerdings ist das Optische ja zweitrangig, wenn die Anlage ansonsten optimal f├╝r die Elefanten ist - oder ist sie es nicht, gibt es da irgendwo Probleme? Wie hat man dort eigentlich f├╝r ausreichend Schatten gesorgt?
(29.06.2006, 00:00)
Frank-Walter B├╝schner :   @ Oliver Jahn; Nein, leider war nirgends zu Erfahren, was mit dem Dickh├Ąuterhaus geschehen soll. Und ob die Nash├Ârner bleiben, weiss ich leider auch nicht.

@Michael Mettler; Ja, Elis sind ja bekanntliche Baumzerst├Ârer, aber ich h├Ątte mit irgend wie viel mehr Gr├╝n gesehen, anstatt diesen "W├╝stenboden" Ich dachte auch eher an Rasen, also naturboden. Und, zu den B├Ąumen nochmals. Der alte Baumbestand der fr├╝her am See war, h├Ątte aber eigentlich mit ├╝bernomen werden k├Ânnen. Und sch├╝tzen kann man die B├Ąume auch.

Achja, hier mal eine Frage an euhc, was ist das hier f├╝r ein Tier. PS: Die Kamera ist von einer Freundin, hab aber leider sowieso vergessen das Infoschild zu fortografieren -.-

http://i61.photobucket.com/albums/h72/Spee
(29.06.2006, 00:00)
Dortmunder :   @ Michael M. :

Das kommt schon eher hin... F├╝hlte mich beim K├Âlner Elefantenpark doch stark an den Allwetterzoo in den 80ern erinnert... M├Âglichst viel Beton verbauen !!! Zwar ist die Fl├Ąche echt gigantisch gro├č (1/4 des Zoogel├Ąndes, glaub ich), aber meiner Meinung nach h├Ątte man das Ganze auch attraktiver gestalten k├Ânnen... Vor allem w├╝rde sich in der Au├čenanlage echt eine Vergesellschaftung mit einer sehr kopfstarken Huftiergruppe anbieten... Na ja, Marlar scheint ja der erste Erfolg der Anlage zu sein, der den K├Âlnern recht gibt... Vielleicht schafft man sich ja noch mehr tr├Ąchtige K├╝he an...
(29.06.2006, 00:00)
Michael Mettler :   Die K├Âlner Anlage kenne ich noch nicht live, aber in Osnabr├╝ck und M├╝nster spricht man ja auch vom Elefanten-"Park", obwohl alle Anlagen wirklich nicht gerade durch Park-Charakter bestechen (wie auch, bei Pflanzen zerst├Ârenden Bewohnern). Wahrscheinlich leitet sich diese Wortsch├Âpfung eher davon ab, dass da Elefanten "geparkt" werden... :-)
(29.06.2006, 00:00)
Oliver Jahn :   Michael, es ist eigentlich egal, welchen Namen du deinen Beitr├Ągen voranstellst. Deine grottige Tastatur oder woran immer diese kaum zu lesenden Beitr├Ąge auch liegen m├Âgen, entlarven dich eh immer!! :-)
Zu K├Âln, ich hatte den gleichen Eindruck bei der Elefantenanlage wie Frank Walter B├╝scher. Gerade jetzt nach dem Vergleich mit leipzig wurde mir das noch klarer. War zu erfahren, was aus dem historischen Dickh├Ąuterhaus dann wird, wenn f├╝r die Hippos neu gebaut wird? Bleiben dort die Nash├Ârner?
(29.06.2006, 00:00)
Michael Mettler :   Nicht nur, dass du mal wieder meinen Namen angenommen hast: Von Gnus war hier gar nicht die Rede, wir sprachen von PAVIANEN (Kleiner Tipp: Das sind die OHNE H├Ârner...)
(29.06.2006, 00:00)
Michael Amend :   Und tsch├â┬╝h├â┬╝s, wenn ich nicht mal mehr in der Lage bin,Beitr├â┬Ąge unter meinem eigenen Namen zu schreiben, sollte ich es vielleicht ganz bleiben lassen...Und dabei bin ich erst 35 Jahre alt....
(29.06.2006, 00:00)
Michael Mettler :   Das wird aber eng f├â┬╝r die Gnus, die durch die Krokodilanalge zu ihrem Stall laufen m├â┬╝ssen,und irgendwann geht auch in das gierigste Krokdil nichts mehr rein...
(29.06.2006, 00:00)
Michael Mettler :   Vielleicht sollte man einen neuen Pavianfelsen bauen. Mitten in die geplante Krokodilanlage....
(29.06.2006, 00:00)
FRank-Walter B├╝schner :   Hmm, heute liefen bestimmt schon wieder 5-10 Weibchen mit Babys auf dem R├╝cken rum, und wie Sie ja schon in irgendeinem Thread sagten, das seit ich glaub 1978 keine neuen Tiere dazu kamen, sprich, es ist doch auch massive Inzucht die der Zoo dort treibt.

Wie w├Ąrs, wenn man ein paar Paviane, zum verf├╝ttern von der Insel "entfernt"...Die L├Âwen & Tiger wirds freuen;-)


(29.06.2006, 00:00)
Michael Mettler :   @Michael Amend: Hast du nach deinem Urlaub mal die zwischenzeitlichen Threads zur├╝ckverfolgt? Ich habe die Primaten des K├Âlner Zoos in einem davon aufgelistet. Lecker, lecker....

Das Pavian-Kletterger├╝st wurde doch angeblich errichtet, um mehr Fl├Ąche f├╝r die noch immer wachsende Herde zu schaffen. Ich fand die Anlage schon vor zwanzig Jahren viel zu voll! Aber da die Paviane laut Jahresberichten hei├č begehrte Studienobjekte sind, man wohl auch keine Abnehmer f├╝r die Nachzuchten findet und alle bisherigen Ma├čnahmen der Geburtenkontrolle nicht hundertprozentig funktionierten, wird das Gedr├Ąnge wohl noch gr├Â├čer werden.
(29.06.2006, 00:00)
Michael Amend :   Um mal wieder etwas in Historie zu schwelgen und von den Zeiten zu tr├â┬Ąumen, als es ncoh (viele)Tiere in den Zoos gab. Als ich gestern in den alten Zoof├â┬╝hrern von K├â┬Âln st├â┬Âberte, um das Er├â┬Âffnungsjahr der K├â┬Âlner Giraffenanalge zu finden, stie├⟠ich auf einge nette Arten im Tierbestand, klar, der F├â┬╝hrer ist von 1964...Die Klappm├â┬╝tze"Waldi"habe ich ja schon im Robben-Beitrag erw├â┬Ąhnt.
Danben gab es in dieser zeit ncoh andere Seltenheiten, z.B einen wei├âŸen Puma ! (jetzt werden mich bestimmt ein paar Leute steinigen wollen)Laut Text war es auch ein echter Albino. An Hundeartigen wurden Afrik. Wildhunde , Dingo, Koyote , Europ├â┬Ąischer und Timberwolf ,Schabracken-Schakale , Rot,-POlar und Graufuchs sowie L├â┬Âffelhunde gehalten. An Mardern wurden Iltis, Frettchen, Baum,-und Steinmarder, dachs,Vielfra├âŸ,Tayra und Riesenotter gezeigt. Laut text war das Fell des Riesenotterweibchens"Schnurzel" nicht waschecht,sein badewasser war nach jedem bad braungef├â┬Ąrbt.Streifenskunks gabs auch noch. Die Robben ahbe ichs chon aufgez├â┬Ąhlt, an Beuteltieern gab's Graues Baumk├â┬Ąnguruh und R├â┬╝ckenstreifk├â┬Ąnguruhs, an Zahnarmen Gro├âŸe Ameisenb├â┬Ąren und Zwergg├â┬╝rteltieer. Auf dem Foto reitet ein Rhesusaffe auf dem Ameisenb├â┬Ąr. Die See-Elefanten hatten einmalige Namen,"Roland"und "Freya".Die Seltenheiten im Primatenbestand waren Wollaffe ,Rotr├â┬╝ckensaki,B├â┬Ąrenmakak, Zwerg,-Mona,-Schmidt's Wei├âŸnasen,Gr├â┬╝ne und Eulenkopfmeerkatze, Mohrenmangabe und diverse Krallenaffen.
(29.06.2006, 00:00)
Frank-Walter B├╝schner :   Und total assozial war, das Leute in die Kaimanbecken M├╝nzen reinwurfen (war nicht dabei, bzw. habe keinen Ertappt) obwihl dort ein Schild war, bitte dieses zu unterlassen, dies massive Verletzungen bei den Tieren verursachen k├Ânnte. Trotzdem war das Becken voller M├╝nzen.

Hier mal ein Pic. Its etwas scherzu erkennen, aber ein 1cent St├╝ck, lag sogar auf einem Kaiman. Habe es rot eingekreist.

http://i61.photobucket.com/albums/h72/Speedy_15/DSC00501_1.jpg
(29.06.2006, 00:00)
Hannes :   Der Mandschurenkranich hat sein M├Ąnnchen verloren entweder durch einen Fuchs oder durch Impfaktion. Wei├č nicht mehr genau was es war.
(29.06.2006, 00:00)
Frank-Walter B├╝schner :   Nachtrag: Der Pavianfelsen ist ein gro├čes Minus, bei mir. Der Feslen ist mega klein, und es tummeln sich (laut HP des K├Âlner Zoos) 150 Paviane drauf. Die Tiere haben fast keinerlei besch├Ąftigung, ausser dieses Kletterger├╝st. Die Tiere laufen nur im Kreis, immer und immer wieder um die Insel rum. Einfach schrecklich der Anblick!!! Bei sehr vielen Pavianen war auch der Schwanz abgebissen etc. Einfach nur traurig wie ich finde.
(29.06.2006, 00:00)
Frank-Walter B├╝schner :   Hmm, war ja heute in K├Âln, und gro├čartiges hat sich eigentlich nicht wirklich nicht getan. Super finde ich, das bis zum Jahr 2010 ein Flusspferd-Aquarium gebaut werden soll. In dem dann Flusspferde + Nilkrokodile gezeigt werden sollen. Es soll ein gro├čes Sichtfenster geben, sowie f├╝r die Hippos auch eine "gro├če" Aussagenanlage. Na da bin ich mal gespannt.

Also, als ich heute zum Erstenmal den Elefantenpark sah, war ich etwas ├╝berrascht, wie kahl und ├Âde der "Park" ist. nirgends B├Ąume, keine anst├Ąndige gro├če Fl├Ąche und ├╝berall, Trennw├Ąnde aus Stahl. Also, wirklich "├╝berzeugt" hat mich das ganze irgendwie nicht so ganz, oder t├Ąusche ich mich da?! Aber Marlar war trozdem knuffig. Wow, ich wusste gar nicht das K├Âln 5 Malaienb├Ąren hat, ich war total erstaunt. 4 St├╝ck auf einer Anlage (ich nehme an Weibchen) und ein Tier auf der benachbarten (ich nehme an das M├Ąnnchen). Die Zwergkrallenotter, haben im Moment Jungtiere. Naja, was soll ich noch gro├čartig sagen?!

War ein gelungener Tag, mit viel Spa├č.

Achja, warum ist der Mandschurenkranich alleine? Hat er keinen Partner?

(29.06.2006, 00:00)
Michael Mettler :   Ich vermute stark, dass sich in die Geo-Konzepte diverser Zoos nach und nach "unpassende" Arten einschleichen werden. Selbst der Ur-Geozoo M├╝nchen hatte bzw. hat in praktisch allen Parkteilen "Fremdlinge", also das Prinzip nicht konsequent durchgehalten.
(26.06.2006, 00:00)
IP66 :   Der Masterplan f├╝r K├Âln ist in der Tat ein hei├čes Eisen, einmal, weil er die massivste Ver├Ąnderung des Zookonzeptes seit der Nachkriegszeit bedeuten w├╝rde, zum zweiten aber auch deshalb, weil ein scheidender Direktor dergleichen seinem Nachfolger hinterl├Ą├čt. Man mu├č aber auch bedenken, da├č der alte k├Âlner Masterplan zu Anfang der 50er Jahre erstellt wurde und da├č eigentlich nur Raubtier-, Kleins├Ąuger- und B├Ąrenanlagen seinen Vorgaben nach errichtet wurden. Aus den zwei Affenh├Ąusern wurde nach 30 Jahren das Urwaldhaus, die Gro├čvoliere f├╝r Greifv├Âgel mutierte zum Katzentunnel, und vom Elefantenpark stand im Masterplan nichts, nicht einmal vom Lemurenhaus. Zudem wird in K├Âln ja nach wie vor ├╝ber eine wie auch immer geartete Verbindung zwischen botanischem Garten und Zoo nachgedacht, und da wird dann neue Planung erforderlich, und ob dann noch die geographische Mode grassiert, wird sich weisen.
(26.06.2006, 00:00)
Frank-Walter B├╝schner :   Hey, jetzt hat der K├Âlner zoo, sich schon mit diesem handy Fieber anstecken lassen ;-)

http://www.zoo-koeln.de/index.php?id=382

"Bestellen Sie sich jetzt das aktuelle Foto des K├Âlner Elefantenbabys per MMS aufs Handy. Einfach eine SMS mit "Elefant" an die 82882 senden (€ 0,99/SMS; T-Mobile: zzgl. Transportkosten) und der Versand der MMS erfolgt bis zum n├Ąchsten Tag 12 Uhr. Voraussetzung: MMS-f├Ąhiges Handy.
Der Erl├Âs aus dieser Aktion kommt dem Zoo zugute."
(26.06.2006, 00:00)
Michael Mettler :   im 2005er Jahrebericht wird der in Arbeit befindliche Masterplan kurz erw├Ąhnt. Dort hei├čt es:

"Der K├Âlner Zoo wird eine f├╝r den Besucher deutlicher erkennbare tiergeographische Gliederung erhalten. Wegen der begrenzten Fl├Ąche des Zoos ist eine Beschr├Ąnkung unumg├Ąnglich, und zwar auf die Erdteile der alten Welt: Europa, Asien und Afrika. Australien und Amerika werden sich nur nach einer Erweiterung des Zoogel├Ąndes realisieren lassen."

Das wird spannend, denn Bereiche wie die Fasanerie oder das Urwaldhaus lassen sich ja nicht gerade problemlos dem Geo-Konzept unterwerfen. Und der angedrohte Verzicht auf S├╝damerika betrifft immerhin auch K├Âlner "Urgestein" wie die Neuweltaffen und Pudus!
(22.04.2006, 00:00)
Michael Mettler :   Ich finde das Thema Zoodirektoren einen eigenen Thread wert - siehe dort.
(07.04.2006, 00:00)
Matthias Papies :   Aber im Vorwort dankt Kloes ausdruecklich der jahrenlangen Arbeit von Harro Strehlow.
(07.04.2006, 00:00)
Oliver Jahn :   Michael, auch Dathe sagt man ja nach, er habe seinen gesamten Ruhm auf dem R├╝cken von wissenschaftlichen Mitarbeitern erworben, die selber nie in Erscheinung treten durften. Aber ich sehe es nicht als Verfehlung an, sondern eher als dem Zweck dienend und n├╝tzlich, denn ein Direktor war eben fr├╝her das Aush├Ąngeschild seines Zoos und vor allem, er war bekannt und seine Worte hatten Gewicht. Viele dieser Artikel w├Ąren vielleicht nie gedruckt worden, h├Ątte ein "Noname" sie unterzeichnet. Ich war auch von den Socken, als ich von einem ├Ąlteren Herrn beim Zoosammlertreffen in Berlin erfuhr, dass Dr. Harro Strehlow den weit aus gr├Â├čten Teil zum Buch "Der Berliner Zoo im Spiegel seiner Bauten" beigetragen hat. Will man das Buch kaufen, wird man bei Autorensuche unter Kl├Âss f├╝ndig!!!!!
(07.04.2006, 00:00)
Michael Mettler :   @Oliver Jahn: Ich habe den Schreibstil von Wolfgang Gewalt immer sehr gern gemocht. Wo Grzimek Sachverhalte "nur" (aber in bewundernswerter Weise) volksnah "r├╝berbrachte", baute Gewalt noch dazu augenzwinkernden Humor ein. Allerdings wurde ich eines Tages
(07.04.2006, 00:00)
IP66 :   @der Umbau des Lemurenhauses schreitet voran, die mauerseitigen Au├čenk├Ąfige sind eingerichtet, an der teichseitigen K├Ąfigreihe und im Innenraum wird aber noch heftig gearbeitet.
@Dennis. Herr Ziegler hat in der Zoo-Zeitschrift im Winterheft 05 einen Beric
(07.04.2006, 00:00)
Oliver Jahn :   In der Zoo-Zeitschrift schreibt Nogge ja in einer Ausgabe selber die Er├Âffnung des Artikels mit den Worten: "Auch wenn ich zwischen den Managertypen und Werbefuzzis eher wie ein Relikt aus alten Zeiten anmute..."
Und Michael, in den alten Zoo-Serien von Grzimek und Dathe, da sprachen Zoologen zu uns, glaubw├╝rdig und tierbezogen aus ihrem ZOO und nicht gestriegelte Manager im Anzug aus ihrem Wirtschaftsunternehmen.
(07.04.2006, 00:00)
Michael Mettler :   @Oliver Jahn: Interessanter Einwurf. Vor zwanzig Jahren h├Ątte ich die Direktoren der gr├Â├čeren deutschen Zoos noch problemlos aufsagen k├Ânnen, heute w├╝rde ich sie selbst mit viel Gr├╝beln garantiert nicht zusammenbekommen. Und das bestimmt nicht nur, weil e
(07.04.2006, 00:00)
Sitara :   Auch ich m├Âchte mich meinen Vorrednern anschliessen, sowohl was den sehr positiven Eindruck des K├Âlner Zoos betrifft als auch die sympathische Ausstrahlung seines Direktors, dessen Verdienste man gar nicht hoch genug sch├Ątzen kann und der auch mir gegen├╝ber bei einer pers├Ânlichen F├╝hrung im Vorjahr ein ├Ąu├čerst freundliches Verhalten an den Tag gelegt hat. Dies wird f├╝r mich ein unvergessliches Erlebnis bleiben, da ich dar├╝berhinaus auch von seinem unglaublichen Wissen sehr profitiert habe.
(07.04.2006, 00:00)
Oliver Jahn :   Nach dem es Leute wie Grzimek, Gewalt, Kl├Âs, Seifert und co. leider nicht mehr gibt, ist Nogge f├╝r mich so ziemlich der letzte richtige Zoodirektor, der diesen Namen auch verdient. Aber auch das ist eine subjektive Empfindung, da ich die bei weitem nicht alle heutigen Direktoren kenne.
(07.04.2006, 00:00)
th.oma.s :   f├╝r mich ist k├Âln objektiv betrachtet einer der ersten drei zoo`s deutschlands, subjektiv sogar mein favorit ...und er hat f├Ąhige leute
an der spitze... sonst w├Ąre er nicht so wie er ist s.u.
(06.04.2006, 00:00)
Michael Mettler :   Zwar habe ich den K├Âlner Direktor nie pers├Ânlich kennen gelernt, aber die Entwicklung des Zoos in seiner Amtszeit spricht f├╝r sich. Und wenn ich das richtig in Erinnerung habe, war Nogge seinerzeit die treibende Kraft bei der "Erfindung" des EEP und der Zoo-Weltnaturschutzstrategie sowie einer der ersten deutschen Zoodirektoren, der dem "behavioral enrichment" positiv gegen├╝ber stand und seinen Pflegern dabei viel Mitspracherecht einr├Ąumte. Sein "Lebenswerk" kann sich also in seiner Gesamtheit durchaus sehen lassen.

Ich habe zwar die TV-Total-Folge nicht gesehen, aber man darf nicht vergessen, dass viele Menschen vor den Kameras eines Fernsehstudios verkrampfter sind als in anderen Situationen. Ich erinnere mich an eine Promi-Quizsendung vor etlichen Jahren, in welcher der damalige Berliner Zoodirektor Kl├Âs kaum in der Lage war, einige pr├Ąparierte heimische Vogelarten (darunter Limikolen) zu erkennen; bei einem so ausgepr├Ągten Artensammler kann das nur an Nervosit├Ąt gelegen haben.
(06.04.2006, 00:00)
dennis :   Auch ich halte den k├Âlner Zoo als einen der sch├Ânsten deutschen Zoos.
Eine weile war die Rede von einem Umbau des Aquariums, was ist da jetzt draus geworden? PS:welche Gro├čb├Ąren sind noch in K├Âln zu sehen├č
Bei meinem letzten Besuch waren noch Kragen-grizzly-brillen-und Malaienb├Ąren da. auch ich halte Nogge f├╝r einen sehr f├Ąhigen Mann.
(06.04.2006, 00:00)
ZooFanKarlsruhe :   Also ich halte Dr.Nogge f├╝r einen gro├čartigen Zoodirektor. Hatte auch schon das Gl├╝ck an einer Zoo-F├╝hrung durch ihn teilzunehmen. Er macht auf mich ├╝berhaupt keinen unsympathischen Eindruck. Ich geh├Âre ├╝brigens auch zu denen, die den K├Âlner Zoo zu den sch├Ânsten in Deutschland z├Ąhlen.
(06.04.2006, 00:00)
Hannes :   Und wer hat den k├Âlner Direktor bei TV-Total gesehen.
Kam nur mir das so vor oder kam der Mann unglaublich Unsympatisch r├╝ber.
Es musste nat├╝rlich unbedingt erw├Ąhnt werden das K├Âln laut Stern Deutschlands sch├Ânster Zoo sei.
(06.04.2006, 00:00)
Michael Mettler :   Gestern lief die erste Folge der ZDF-Zoosoap "Tierisch K├Âlsch". Darin wurde u.a. dar├╝ber berichtet, dass dem gesamten Besatz des Madagaskar-/Lemurenhauses wegen Salmonellose die Einschl├Ąferung gedroht habe!

Dank besonderen Einsatzes der Pfleger konnten aber bis zum Zeitpunkt der Aufzeichnung die Gruppen bis auf zwei (G├╝rtel-?)Varis und einen dritten Lemuren (Bambuslemur?) wieder salmonellenfrei werden. Das in dieser Zeit f├╝r das Publikum geschlossene Haus wurde bei dieser "Gelegenheit" gleich umgebaut, indem K├Ąfige zusammengefasst und nach oben und hinten (Wegfall der Pflegerg├Ąnge) vergr├Â├čert wurden. Da die Anlagen streng desinfiziert werden mussten, waren die Tiere solange in ihren Gitter-Laufg├Ąngen untergebracht.

Wei├č jemand mehr dar├╝ber, und sind Umbau und Therapie inzwischen abgeschlossen?
(06.04.2006, 00:00)
Michael Mettler :   Der Gr├╝nder von Boras, Sigvard Berggren, hatte die Gemeinschaftshaltung der Elefanten mit anderen afrikanischen Gro├čtieren beim Bau der Anlage von Anfang an in sein Konzept eingebunden, aber auch eine M├Âglichkeit zur alleinigen Haltung - daher der Verbindungsweg. Schon das Titelbild der Taschenbuchausgabe seines Buches "Mein Tierparadies" zeigt Elefant und Giraffe zusammen auf der Anlage, und im Buch ist auch die allm├Ąhliche Zusammengew├Âhnung der damaligen Tiergesellschaft beschrieben, zu der noch keine Elenantilopen, Bl├Ąssb├Âcke und Kaffernb├╝ffel z├Ąhlten, sondern Wei├čschwanzgnus (eine Auseinandersetzung zwischen Gnu und Elefant ist sogar per Foto dokumentiert) und - mangels Verf├╝gbarkeit weiterer afrikanischer Antilopen - Hirschziegenantilopen.
(14.01.2006, 00:00)
Andreas Hartung :   @Sitara 30.12.05
Ich war 1999 im schwedischen Tierpark Bor├ąs. Die recht gro├če Savannenanlage beherbergte zu diesem Zeitpunkt Breitmaulnash├Ârner, B├Âhm-Steppenzebras, Netzgiraffen, Elenantilopen, Ble├čb├Âcke, Kaffernb├╝ffel, Strau├če und Perlh├╝hner. Die Afrikan
(13.01.2006, 00:00)
Ingo Rossi :   Herr IP66, genau so hat es Herr Dr.Kurt erkl├Ąrt. Fr├╝he langzeitige Anbindehaltung f├╝hrt wohl zum Weben.
Ich glaube, hands on oder off Haltung, wichtig ist doch, dass die Elefanten in m├Âglichst grossen Familiengruppen gehalten werden und die Pfleger m├Âglichst wenig eingreifen.
(11.01.2006, 00:00)
Sitara :   Da die beiden Ende September aus Myanmar eingetroffenen K├╝he aus einer Hands-on-Haltung kommen (wenn man den Medienberichten Glauben schenken darf, sollen sie ja von ihren Mahouts zum Flughafen „geritten“ worden sein), wird es wohl noch einige Zeit in Anspruch nehmen, diese auf Protected Contact umzustellen. Ich gehe davon aus, dass die Emmener K├╝he NICHT mit dem „Elefantenhaken manipuliert worden sind“, oder? Leider bin ich da auch nicht Expertin, mich w├╝rde dazu aber die Meinung eines Fachmanns bzw. Elefantenpflegers, von denen sich vor nicht allzu langer Zeit auch mal welche hier im Forum zu Wort gemeldet haben, interessieren...
(11.01.2006, 00:00)
IP66 :   Falls mit "Hands On" das manipulieren des Elefanten mittels Elefantenhaken gemeint ist, so habe ich auch das schon in K├Âln beobachtet. @Herr Rossi: F├╝r Ihre These w├╝rde sprechen, das die beiden emmener K├╝he und der alte Bulle in K├Âln heftig, ausdauernd und oft "weben", ich die drei Jungbullen dabei aber noch nie beobachten konnte.
(11.01.2006, 00:00)
Sitara :   Nachtrag der Vollst├Ąndigkeit halber (der allerdings nicht in K├Âln zum Tragen kommt): Eine weiteres Haltungskonzept bei Elefanten, das bereits seit einigen Jahren im Safaripark Knowsley angewandt wird,
No Confrontation : die Tiere bleiben sich selbst ├╝berlassen, das Vertrauensverh├Ąltnis vom Pfleger zum Elefanten erlaubt aber einen Kontakt, wenn es das Tier will! Der Mensch trainiert (dominiert) das Tier nicht.

(11.01.2006, 00:00)
Sitara :   @IP66 @ Ingo Rossi
Um die Begrifflichkeiten mal ein wenig zurechtzur├╝cken:

Direct Contact = Free Contact= Hands on= Direkter Kontakt : zwischen Tier und Mensch keine Barriere
Limited Contact = Protected Contact = Limitierter Contact : zwischen Tier und M
(10.01.2006, 00:00)
Ingo Rossi :   Die k├Âlner "hands off" Elefantenhaltung wurde und wird ja auch als "protected contact" vom Zoo bezeichnet.
Laut Fred Kurt ist das Weben als Verhaltenstereotypie in der Kindheit/Jugend bei den meisten Elefanten (auch den k├Âlnern Erwachsenen) entstanden und dann wahrscheinlich nicht mehr ab zu gew├Âhnen.
(10.01.2006, 00:00)
IP66 :   Es gab in K├Âln einmal die ├ťberlegung, aus der Eisb├Ąrenanlage etwas f├╝r K├Ânigspinguine zu konstruieren - Vorbild war wohl das berliner Haus. Auf Reiher und Enten reagieren die k├Âlner Elefanten kaum. Der Bulle Bindu webt auch in Gegenwart der K├╝he sehr ausgiebig, am liebsten am Graben gegen├╝ber den Mammutb├Ąumen. No contact ist in K├Âln auch mehr Zielvorstellung als Wirklichkeit, die K├╝he wurden jedenfalls noch im Dezember mit dem Elefantenhaken auf die St├Ąlle im Elefantenhaus verteilt.
(10.01.2006, 00:00)
Michael Mettler :   Neue Idee f├╝r das Polarium: Soweit ich mich erinnere, soll der Bau doch einen Haufen ineinander verschachtelter Eisschollen darstellen. Und da gegen├╝ber die Fasanerie und das Eulenkloster mit Vogelarten tropischer und gem├Ą├čigter Zonen liegen: Warum sollte man die Anlage nicht komplett dem "Vogelsektor" in K├Âln zuschlagen? Pinguine sind ja schon da, man m├╝sste aus der alten Eisb├Ąrenanlage nur mit wenigen Ver├Ąnderungen eine Anlage f├╝r nordische Meeresv├Âgel machen: Meerenten, Kormorane und Basst├Âlpel (mit einem Volierennetz dar├╝ber vielleicht auch M├Âwen). Didaktisch w├Ąre das sogar optimal, da man an den verschiedenen Arten - die Pinguine eingeschlossen - die unterschiedlichen Methoden der Fortbewegung von V├Âgeln demonstrieren k├Ânnte: Fliegen, Laufen, Schwimmen, Tauchen - letzteres entweder mit Hilfe der Fl├╝gel (Pinguine), der F├╝├če (Kormorane/Enten) oder im Sto├čtauchen (T├Âlpel).

Und f├╝r den Erlebnis-Charakter sorgt ein lebensgro├čer Plastik-Beluga im Becken....
(31.12.2005, 00:00)
Michael Mettler :   F├Ąllt mir gerade ein: Es m├╝ssen ja nicht mal unbedingt Antilopen oder Hirsche sein, mit denen man Asiatische Elefanten vergesellschaftet. Der Zoo Berlin ist z.B. immer froh, wenn er mal einen Abnehmer f├╝r Bartschweine findet... K├Ânnte ich mir auch interessant vorstellen.
(31.12.2005, 00:00)
Sven P. Peter :   @Michael: Doch, Bindu hat noch einen Sto├čzahn, war vor 3 Tagen da!

http://img317.imageshack.us/img317/2521/bindu48jt.jpg

Bindu hat Ketten an den Vorderf├╝├čen, angeblich zur besseren Fu├čpflege, doch das ist keine Zeitgem├Ą├če Tierpr├Ąsentation!
Er wollte st├Ą
(31.12.2005, 00:00)
Michael Mettler :   @Sitara: Die Schilderung von Ilona finde ich sehr interessant, vor allem in Hinblick auf ihre hannoversche Vorgeschichte. Als die Dschungelpalast-Anlage fertig war, unterhielt ich mich mit einem Pfleger dar├╝ber, warum man nicht einen Vergesellschaftungsve
(31.12.2005, 00:00)
Sitara :   Die Vergesellschaftung der Asiatischen Elefanten in Heidelberg mit Axishirschen und Hirschziegenantilopen wird schon l├Ąnger durchgef├╝hrt und eben weil sie sich bew├Ąhrt hat, wurde sie nach Neubau der Au├čenanlage (2004) auch weiter fortgef├╝hrt. Ich pers├Ânlich konnte gut beobachten, wie sich die Tiere gegenseitig aus dem Weg gingen, bzw. sich auf eine im mittleren Teil des Geheges befindlichen mit Elektrozaun gesicherte Erhebung begeben konnten; weitere R├╝ckzugsm├Âglichkeiten befinden sich hinter gro├čen, die Anlage begrenzenden Felsen, die diverse offene Stellen lassen, wo die kleineren „WG-Bewohner“ hindurchk├Ânnen. In diesem hinteren, f├╝r die Elefanten unzug├Ąnglichen Bereich befinden sich auch ihre Stallungen. Einem Bericht zufolge soll die Elefantenkuh „Ilona“, f├╝r die eine solche Vergesellschaftung etwas ganz Neues war, beim Ausprobieren der neuen Anlage gleich eine „Jagd“ auf die Axishirsche veranstaltet haben, die aber gut ausweichen konnten. F├╝r beide Tierarten sicher positiver Stress und Anregung zur Bewegung. Ob das in K├Âln aber bei der jetzigen Konstellation der Elefantenherde ├╝berhaupt notwendig ist (die Jungtiere sorgen dort f├╝r reichlich „Bewegung“!) und der Platzsituation wage ich zu bezweifeln...

Weitere Vergesellschaftungsbeispiele in Europa mit Afrikanischen Elefanten sind im Zoopark Carbaceno (Nordspanien) Litchi-Wasserb├Âcke, Oryxantilopen und Wasserb├╝ffel. Da die Tiere dort auf einem sehr weitl├Ąufigen Gel├Ąnde leben, k├Ânnen sie sich wohl mehr oder weniger aus dem Weg gehen. Wie schon hier mal an anderer Stelle erw├Ąhnt, im Safaripark Beekse Bergen (NL) werden Elefanten mit Pavianen zusammen gehalten und im schwedischen Zoopark Boras sollen ebenfalls Elefanten mit afrikanischen Steppenbewohnern, insbesondere Antilopen, zusammenleben. Vielleicht kennt jemand diese Anlagen und kann etwas dazu sagen, welche Erfahrungen man mit diesen „Wohngemeinschaften“ bisher gemacht hat.

(30.12.2005, 00:00)
Sven P. Peter :   Das K├Âlner Polarium is doch grad zu einer Seehundforschungsstation aufger├╝stet worden. Also warum abrei├čen?
Saigas und Elos w├Ąre cool, doch f├╝r einen versuch sind die Saigas zu wertvoll.
(30.12.2005, 00:00)
IngoRossi :   Michael Mettler spricht ja ein interessantes Thema an. Heute empfinden wir die alte Eisb├Ąren/Polaranlage noch als h├Ąsslich und zum abreissen geeignet. In ein paar Jahren wird man dar├╝ber vielleicht anders denken. Aber ein begenztes Zoogel├Ąnde mit vielen Denkm├Ąlern l├Ąsst sich schwer weiter entwickeln. Und das sage ich, obwohl ich sehr f├╝r den Denkmalschutz bin!
├ťber eine Vergesllschaftung der Elefanten wurde wohl beim Bau kurz nachgedacht, aber aus fehlender Erfahrung und vor allem aus finanziellen Mitteln hat man sich auf eine reine Elefantenanlage konzentriert. Gibt es den schon Erfahrungen aus der Vergesellschaftung von Elefanten?
Die Saiganlage grenzt an das Bullengehege. Ob das gut gehen w├╝rde???

(30.12.2005, 00:00)
Michael Mettler :   Wenn das ganze Gebiet um das alte Elefanten/Antilopenhaus eines Tages das Thema Afrika bekommen soll, m├╝ssten ├╝brigens auch Arten wie Bucharahirsch und Moschusochse, Bison und M├Ąhnenwolf weichen bzw. innerhalb des Zoos umziehen. Ich habe mir extra noch mal den aktuellen Lageplan angesehen: Ein Geo-Zoo l├Ąsst sich aus dem K├Âlner Zoo kaum machen, daf├╝r hat man sich an zu vielen Stellen auf bestimmte Tierarten festgelegt; z.B. auf die Kollektion Otter/Erdm├Ąnnchen/Waschb├Ąr am Eingang oder auf die Neuweltaffen im S├╝damerikahaus. "Amerika" ist ohnehin ├╝ber das ganze Zoogel├Ąnde verstreut (Waschb├Ąren, Pudus, Bisons, M├Ąhnenw├Âlfe, Seel├Âwen, Alpakas und eben die Affen).

Nat├╝rlich bietet sich der "hintere" Zooteil mit asiatischen Gro├čkatzen, Elefanten, Regenwaldhaus, Saigas und Przewalskipferden als Parkteil Asien geradezu an - aber da w├Ąren ja noch Bonobos und Gorillas...

Und wieder stellt sich die Frage: Sollte man das Polarium als unzeitgem├Ą├če Anlage irgendwann abrei├čen, oder werden wir eines fernen Tages darauf blicken und sagen "wenigstens DAS wurde aus dieser Periode erhalten"...?

Beim Blick auf den Plan fiel mir noch etwas Anderes ein: Wurde in K├Âln mal dar├╝ber nachgedacht, nach dem Heidelberger Vorbild Hirschziegenantilopen mit auf die Elefantenanlage zu nehmen? Durch einen Gehegetausch mit den Saigas k├Ânnte man ihnen zu einem eigenen Domizil unmittelbar neben den Elefanten verhelfen, und ein schmaler Durchschlupf w├Ąre schnell gebaut...
(30.12.2005, 00:00)
Hannes :   Rhiene hat ewig "in eigener suppe gekocht" (also inzucht bis zum absoluten geht nicht mehr) bis sie jetzt einen neuen bock aus (lasst mich nicht l├╝gen9 stra├čbourg haben
(29.12.2005, 00:00)
Michael Mettler :   ...und es gibt noch eine weitere Sitatunga-Haltung in NRW: Gelsenkirchen h├Ąlt noch immer welche und hat diese auch im Masterplan (geplante Vergesellschaftung mit Flusspferden).
Dass der Bock bisher nicht ersetzt wurde, kann schlichtweg daran liegen, dass es schwierig ist, ein blutsfremdes Tier aufzutreiben....
(29.12.2005, 00:00)
IP66 :   Ich kenne auch nur die Langzeiteperspektive, das alte Antilopenhaus nicht mehr f├╝r die Tierhaltung zu nutzen. Allerdings wurde der vor einigen Monaten eingegangene Sitatunga-Bock bislang nicht ersetzt. Herr Mettler hat allerdings recht: Noch sind die Sitatungas in K├Âln dort, wo sie waren - im Gegensatz zu denen in Dortmund.
(29.12.2005, 00:00)
Michael Mettler :   Nochmals gefragt: Hat denn eigentlich irgendjemand BEHAUPTET, dass K├Âln die Sitatunga-Haltung aufgeben will?? Weiter unten war von Ingo Rossi lediglich zu lesen, dass das Haus irgendwann nicht mehr f├╝r Tierhaltung genutzt werden soll. Das schlie├čt ja nun nicht aus, dass die vorhandenen Tierarten anderweitig im Zoo untergebracht w├╝rden. Und schon ab dem folgenden Beitrag (von IP66) wurde "das Ende der Sitatungas besungen".... Voreilige Schl├╝sse?
(28.12.2005, 00:00)
Ralf Lie├č :   Gab es von Zooseite nicht mal die Ansage, das historische Elefantenhaus als eine Art Museum zu erhalten? Ich w├╝rde sogar den ein oder anderen Zoof├╝hrer als Stiftungskapital spenden ;-)

Die Idee, den Weg zwischen den Nash├Ârnern und den Giraffen zugunsten eines grossen Afrikateils aufzugeben gef├Ąllt mir...
(28.12.2005, 00:00)
Werner Weyler :   @ Michael Mettler
Grays Wasserb├Âcke sind in K├Âln offensichtlich kollektiv gestorben, statt dessen jetzt Hornraben. Ich hoffe nicht, dass die Sitatungas in K├Âln verschwinden und hoffe auch nicht, dass dieses wundersch├Âne Haus ( was urspr├╝nglich f├╝r Giraffe
(27.12.2005, 00:00)
Ingo Rossi :   Also hoffen wir, dass die Sitatungas erhalten bleiben! Genaue Planungen scheint es ja auch noch nicht zu geben, zumindest wurde der ├ľffentlichkeit ja noch nichts vorgestellt. Die Finanzierung einer neuen Grossanlage d├╝rfte ja auch noch eine Frage aufwerfen, der Elefantenhauskredit ist ja noch lange nicht abgezahlt.
(27.12.2005, 00:00)
IP66 :   Die Zahl der Stallboxen der ehemaligen Rothirsch- und jetzigen Marabu-Anlage ist recht beschr├Ąnkt, auch wenn sie durch die N├Ąhe zum Wasser und zu den Hirschziegenantilopen am anderen Ufer f├╝r Sitatungas durchaus attraktiv w├Ąre. Den Umbau der antwerpener Flu├čpferdanlage habe ich deshalb erw├Ąhnt, weil die Struktur der Innenanlagen durchaus vergleichbar ist - die derzeitige k├Âlner Flu├čpferdhaltung bietet ja recht ger├Ąumige Boxen und Becken vom Anfang des letzten Jahrhunderts und ist damit gro├čz├╝giger als Nachkriegsanlagen in Frankfurt oder Stuttgart. Ich finde aber, da├č der Art-D├ęco-Charakter des antwerpener Bauwerks sehr gut durch den Wiederaufbau und durch die Neukonzeption gekommen ist und w├╝rde mir einen ├Ąhnlichen behutsamen Umgang mit der k├Âlner Substanz w├╝nschen. Eine Beseitigung des Besucherweges zwischen Giraffen- und Nashornanlage ist denkbar, man wird dann aber der Innenst├Ąlle wegen auch weiterhin nur zwei Tiere halten k├Ânnen. Mir w├Ąre ein Beibehalten der Flu├čpferde und einiger Antilopenarten im Haus lieber, da dies besser mit der Architektur des Altbaus zu verbinden ist. Wenn ich es recht ├╝bersehe, geht es ja darum, das ├Ąlteste noch in Benutzung befindliche Tierhaus in Deutschland zu bewahren, und da ist das Konzept ohne den Elefantenausbau nun einmal das entscheidende.
(27.12.2005, 00:00)
Michael Amend :   In K├Âln widr das Zuchtbuch f├╝r die Sitatunga gef├╝hrt, unwahrscheinlich, das die Art abgegeben wird, zumal diese auch eine Traditionsart f├╝r den K├Âlner Zoo darstellt.
(27.12.2005, 00:00)
R. Masell :   Wen es interressiert. 16,35 Uhr
die Elefantengeburt geht scheinbar los.
elefantencam einschalten!
(27.12.2005, 00:00)
Michael Mettler :   Nur weil das Haus eventuell "tierfrei" wird, muss das ja noch lange nicht hei├čen, dass K├Âln seine Sitatungas aufgibt. Da g├Ąbe es doch z.B. noch die Anlage, die fr├╝her die Grays Wasserb├Âcke beherbergte (und jetzt Marabus, wenn ich nicht irre), und die l├Ąge durchaus auch im Einzugsgebiet des "Afrika-Zooteils".
(27.12.2005, 00:00)
Pommern :   ...zumal der Sitatunga-Zuchtbuchf├╝hrer in K├Âln arbeitet!
(27.12.2005, 00:00)
Ingo Rossi :   Der Vergleich mit Antwerpen gef├Ąllt mir nicht, hat dieses Haus dort doch eine ganz andere Geschichte (nach dem 2.Weltkrieg wieder aufgebaut) und ist damit keineswegs so alt wie das K├Âlner. Die Sitatungas w├╝rde ich allerdings auch vermissen.
(27.12.2005, 00:00)
Hannes :   Rheine hat noch Sitatungas als NRW Zoo.

(26.12.2005, 00:00)
Michael Mettler :   Ist der Besucherweg zwischen Nashorn- und Giraffenanlage eigentlich verzichtbar - oder wird er als Versorgungsweg ben├Âtigt? (Meiner Erinnerung nach gibt es einen solchen hinter der Giraffenanlage.) Die Nashornanlage ist doch ohnehin nur an den Scheiben einsehbar. Da lie├če sich doch wunderbar Fl├Ąche f├╝r die Tiere hinzugewinnen und z.B. ein "Panoramablick" ├╝ber die Nash├Ârner auf die Giraffen und Impalas von beiden Schmalseiten her bieten; der Hauptweg w├╝rde dann eben die innere Route nehmen.
Oder man siedelt die Nash├Ârner auf die Elefantenseite um und errichtet auf deren jetziger Fl├Ąche eine gro├če Flusspferdanlage, deren un├╝bersteigbarer Beckenrand gleich als Abgrenzung zu den Giraffen/Impalas dient.... Um einen Unterwassereinblick zu bieten, braucht man schlie├člich kein neues Haus - wie sowas an einer Au├čenanlage m├Âglich ist, zeigen diverse Eisb├Ąranlagen. Wie w├Ąr's denn als Novum mit einem unter dem Becken hindurch f├╝hrenden Hippo-Tunnel? (Keine Angst, ich schlage keine Bootsfahrt vor...)
(26.12.2005, 00:00)
IP66 :   Da├č K├Âln neben dem Regenwald- und dem Urwaldhaus jetzt noch ein drittes bewohntes Gew├Ąchshaus braucht, scheint mir etwas phantasielos, zumal die Anlage nur unter gro├čen Opfer von Anlagen aus der Anfangszeit des Zoos - Pelikanweiher und historischem Antilopenhaus zu realisieren sein wird. Ich verweise noch einmal auf Antwerpen, wo eine vorbildliche Umnutzung des historischen Flu├čpferdhauses gelungen ist, die von der Fl├Ąche her auch in K├Âln zu realisieren w├Ąre. Die Aufgabe der Sitatunga-Haltung w├╝rde bedeuten, da├č es auch diese Antilopenart in NRW nicht mehr gibt und der k├Âlner Zoo nach dem Verlust von Bantengs, Hochlandrindern, Lamas und Vicugnas auf eine weitere Paarhuferart verzichten m├╝├čte.
(26.12.2005, 00:00)
Ingo Rossi :   Prof. Nogge erz├Ąhlte auf der letzen Jahreshauptversammlung der Zoof├Ârderer von seinem Wunsch, eine Flusspferdanlage, ├Ąhnlich wie in Berlin, auch irgendwann mal in K├Âln zu bauen. Das ganze Gebiet um das alte Elefantenhaus sollte dann den Schwerpunkt Afrika haben. Laut seinen bisherigen Pl├Ąnen w├╝rde das Haus selbst aber nicht mehr als Tierhaus genutzt werden. Ich denke, irgedwann kommt dann auch mal f├╝r K├Âln ein Masterplan, der dann genauere Ideen verr├Ąt. Klar scheint aber zu sein, dass zumindest die Flusspferde und Nash├Ârner erhalten bleiben sollen aber in attraktiveren Gehegen pr├Ąsentiert werden sollen...wenn es nicht schon wieder andere Ideen gibt....
(26.12.2005, 00:00)
Michael Mettler :   Ist man in K├Âln schon mal auf die Idee gekommen, Flusspferd- und Sitatungaanlage quasi ├╝ber die alte Elefantenanlage hinweg zu verbinden? Da lie├če sich doch ein prima Afrika-Sumpfland-Panorama draus machen, mit einer gro├čen, vielleicht sogar begr├╝nten Landfl├Ąche, und die Sitatungas k├Ânnten sich durch schmale Durchl├Ąsse bei Bedarf in ihr eigenes Gehege zur├╝ckziehen. Und zur Erg├Ąnzung w├Ąren noch allerlei Gro├čv├Âgel und vielleicht sogar eine weitere Antilopenart m├Âglich (Litschi- oder Grays Wasserb├Âcke z.B.). Schlie├člich war das ja urspr├╝nglich mal ein Antilopenhaus....
(25.12.2005, 00:00)

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