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Saarbr├╝cken

Adrian Langer :   https://www.saarbruecker-zeitung.de/saarland/saarbruecken/saarbruecken/cooper-hat-jetzt-eine-alice_aid-7267042

Im letzten Jahr gab es weniger Besucher.
(13.02.2018, 22:02)
Adrian Langer :   https://www.parkerlebnis.de/gorilla-bagira-umzug-von-tierpark-hellabrunn-in-zoo-saarbruecken_55838.html

Saarbr├╝cken erh├Ąlt einen Gorilla aus Hellabrunn!
(25.01.2018, 13:28)
J├Ârn Hegner :   die pinselohrschweine werden durch warzenschweine ersetzt , hatte ich heute erfahren .
(13.01.2018, 20:22)
Oliver Muller :   Der Zoo Saarbr├╝cken hat einen neuen Masterplan. Sofern heute der Stadtrat zustimmt soll neben Infrastrukturma├čnahmen eine Flamingo-Voliere und ein neues Schimpansen-Gehege gebaut werden. Au├čerdem ist eine gro├če Afrika-Savanne, u.a. f├╝r Nash├Ârner geplant. Inwieweit die im alten Masterplan noch vorgesehene Anlage f├╝r Anmutiger noch auf der Liste steht, geht aus dem Artikel nicht hervor.

http://www.sol.de/neo/nachrichten/saarbruecken/Saarbruecken-Euro-Millionen-Euro-Nashoerner-Staedte-Zoos-und-Tierparks-Saarbruecken-will-bis-Ende-2021-3-89-Millionen-Euro-in-den-Zoo-investieren;art34275,4812513
(22.11.2016, 11:08)
Oliver M├╝ller :   Jaja, danke, ich habe verstanden┬ů ;-)))

Nat├╝rlich habt ihr Recht! Durch die diversen Diskussionen ├╝ber Pumas in Nordamerika-Bereichen hatte ich die Art mental diesem Kontinent zugeschlagen, aber nat├╝rlich kommen sie tats├Ąchlich in nahezu ganz Amerika vor...
(04.02.2015, 11:27)
Bryan Egli :   Ich habe mal geh├Ârt es ist ein M├Ąnnchen aus Salzburg.
@Oliver M├╝ller:
Pumas passen sehr wohl zu S├╝damerika, dort ist er sogar eine der weit verbreitetsten Katzenarten.
(03.02.2015, 14:12)
Joshua F├Ârg :   Jetzt haben sich die Beitr├Ąge ├╝berschnitten :-)
(03.02.2015, 14:12)
Joshua F├Ârg :   Der Puma kommt aus Salzburg. Er lebt im rechten K├Ąfig des Raubtierhauses, wo zuletzt ein einzelner Jaguar lebte. Im S├╝damerika-Bereich passt die Art doch eigentlich gut ins Konzept?
(03.02.2015, 14:09)
Holger Wientjes :   Laut Zoofreunde-Forum gibt es zumindest bereits einen Puma in Saarbr├╝cken, der aus Salzburg stammt.
Das Verbreitungsgebiet des Pumas reicht doch bis an die S├╝dspitze S├╝damerikas ! Also passt die Art doch sehr gut in ein S├╝damerika-Konzept !
(03.02.2015, 14:08)
Oliver M├╝ller :   @J├Ârn Hegner:
Woher stammt denn diese Info? Auf der HP finde ich nichts, angek├╝ndigt war das auch nicht und auch im Masterplan finden sich keine Pumas, sondern Anmutiger. Pumas passen auch eigentlich nicht in┬┤s Konzept, das auf Afrika, Madagaskar und S├╝damerika setzt (Anmutiger allerdings zugegebenerma├čen auch nicht besser).
(03.02.2015, 13:25)
J├Ârn Hegner :   der zoo saarbr├╝cken hat jetzt eine anlage f├╝r pumas und wo ist diese dort genau .
(03.02.2015, 12:57)
Joshua F├Ârg :   Der K├Ąfig im Hintergrund m├╝sste der alte Manul-K├Ąfig sein.
(21.10.2012, 17:20)
Jesuthas Ajendra :   welches tier wird denn in dem k├Ąfig im hintergrund des bildes gehalten?
(21.10.2012, 13:53)
Ottmar M├╝ller :   Naja, ├╝berdimensioniert w├╝rde ich die Trib├╝ne nicht nennen, sieht man sich mal die Zuschauermenge an. Aber h├Ąsslich ist die Anlage schon und die Seehunde h├Ątten ruhig etwas mehr Platz bekommen k├Ânnen. Und das f├╝r meines Wissens nach 3 Mio┬Ç...
(20.10.2012, 21:27)
Joshua F├Ârg :   Ich habe mir die Seehund-Anlage heute angeschaut, mein zweiter Besuch in Saarbr├╝cken.
Sorry, die Anlage gef├Ąllt mir ├╝berhaupt nicht. Ein Betonklotz mit ├╝berdimensionierter Besucher-Trib├╝ne, da finde ich die Kunstfels-Anlagen in Karlsruhe weitaus besser. Die stattliche Anzahl von sieben Seehunden hat mich dennoch beeindruckt.
(20.10.2012, 20:57)
Jesuthas Ajendra :   Mal wieder was neues aus Saarbr├╝cken:
Die Seehund-Anlage wurde am Dienstag er├Âffnet und soll den Tieren f├╝nfmal mehr Platz bieten. Mehr dazu auf der Homepage.
Bestimmt ist das neue Becken eine Verbesserung gegen├╝ber der alten Anlage, aber ich pers├Ânlich finde, da h├Ątte man besser machen k├Ânnen. Zuviel Beton im Hintergrund und zu viel Platz f├╝r eine Trib├╝ne.
Wenigstens wird aber an dem Masterplan festgehalten. Bald sollen die Arbeiten an der Gorilla-Aussengehege begonnen werden und zudem sollen 2013 die Humboldtpinguine auf der alten Robbenanlage einziehen.
Ich hoffe n├Ąchsten Monat w├Ąhrend einer Heimatreise ins Saarland den Zoo zu besuchen, um es mal live zu erleben.
(14.10.2012, 16:51)
Michael Mettler :   @Mel: Deshalb auch die Humboldtpinguine. Die stammen schlie├člich aus Chile, und da w├Ąren wir schon wieder bei Erich! ;-D

├ťbrigens stand meiner Erinnerung nach bei meinem ersten Besuch 1986 - der n├Ąchste war erst 2001 - an besagter Br├╝cke eine Art gro├čer "Kugelk├Ąfig" mit Malaienb├Ąren. Auf jeden Fall war das "Tal" damals in gro├čen Teilen eine Anlage f├╝r Vorderindische Sambare.
(06.01.2011, 00:32)
Mel :   Jetzt wo Du es erw├Ąhnst... Nennen sie Ihre Projekttage vielleicht Pionier-Nachmittag??? Mu├č man ja wissen, dann krame ich vor einem Besuch noch ein altes FDJ Hemd raus. :D
(05.01.2011, 23:04)
Michael Mettler :   @Mel: Vielleicht wurde die Brosch├╝re in der DDR gedruckt :-D

Zu der gab es ja in Form eines gewissen Erich H. eine historische Verbindung mit dem Saarland, und der Begriff "Pionierbr├╝cke" erschiene auf einmal in ganz anderem Licht ;-)

Der Begriff "Pionierbr├╝cke" stach mir auch schon ins Auge
(05.01.2011, 22:58)
Mel :   Also hinsichtlich des Themas hier und Sacha seiner Planung bin ich gerade nochmal am 2durcharbeiten" des Prospekts und... ├Ąhm...naja...2010 gedruckt...kann mal bitte jemand da bescheid sagen, dass es die Sowjetunion schon seid Dezember 1991 nicht mehr gibt! :D
(05.01.2011, 21:30)
Mel :   @Sacha: Keine Angst, aber ich komme im Momentleider nur erst sehr an den PC und mu├č mir das erst mal in Ruhe durch lesen.

@MM: Hm ich mu├č leider passen, zur Zeit finde ich keinen Geologen den ich mir leisten kann. ;-)
(05.01.2011, 20:18)
Sacha :   Leute, Ihr lasst mich jetzt doch bei "Eure Planung" nicht im Regen stehen, oder...?:)
(05.01.2011, 15:12)
Mel :   @MM: Hm, ... h├╝stel.. da mu├č ich erst mal nachschauen welcher Bodentyp vorliegt und was f├╝r eine dichte der umliegende Baumbestand hat. :D
(05.01.2011, 00:17)
Michael Mettler :   @Mel: Und wie viele Milchm├Ądchen braucht man nun, um den Stall zu heizen, nat├╝rlich unter besonderer Ber├╝cksichtigung der klimatischen Verh├Ąltnisse des Saarlandes und des Besonnungswinkels der Hanglage? :-D
(04.01.2011, 23:33)
Sacha :   Angeregt durch die Diskussion habe ich den Thread "Eure Planung" wiederbelebt und meinen Wunsch-Zoo-Saarbr├╝cken kreiiert. Anregungen und Kritik sind willkommen.
(04.01.2011, 22:26)
Mel :   @WolfDrei & MM: ;-) deswegen hatte ich ja gesagt Milchm├Ądchenrechnung, weil es eben noch zig Faktoren und biologische Tatsachen gibt, die man eigentlich mit einberechnen m├╝sste. Aber ich denke dennoch, dass sich durch diese "MR" der Umstand des Aufheizen der Stallungen und der Anteil der noch zu zuf├╝hrenden W├Ąrmeenergie bzw. deren Verh├Ąltnisse zu einander, verst├Ąndlich machen l├Ąst. ;-)
(04.01.2011, 18:22)
Michael Mettler :   Wenn wir jetzt ganz physikalisch werden ;-), m├╝sste man noch die unterschiedlichen K├Ârperproportionen der Tiere ber├╝cksichtigen, denn K
kompakte K├Ârper verlieren weniger W├Ąrme (bzw. halten sie besser) als filigrane, die in der Relation zum Volumen mehr abstrahlende Oberfl├Ąche aufweisen. Kennen wir ja alle von unseren eigenen H├Ąnden: Wenn uns an denen kalt wird, ballen wir sie zu F├Ąusten und machen sie damit bei gleichem Volumen kompakter.

Soll hei├čen: Ein eher kompakt gebautes Tier wie ein Steppenzebra d├╝rfte eigentlich weniger W├Ąrme an seine Umgebung abgeben als ein gleich schweres, aber graziler gebautes wie z.B. ein Gro├čer Kudu. Isolierende Feinheiten wie das Vorhandensein von Unterhautfettgewebe oder von Unterwolle im Fell w├Ąren da immer noch nicht ber├╝cksichtigt ;-)
(04.01.2011, 09:17)
WolfDrei :   Mel, das ist nat├╝rlich ein sehr statisches Modell und das Tier wird als "Festk├Ârper mit einer feststehenden Temperatur " betrachtet. Leider l├Ąuft es "dynamisch" ab! D.h., die Tierk├Ârper produzieren nat├╝rlich ├╝ber den Energiestoffwechsel W├Ąrme, um st├Ąndig diese 37,5┬░C zu halten - unabh├Ąngig von der Zeit, Luftzirkuation, W├Ąrmeabstrahlung oder-Verlust und der Tieroberfl├Ąche im Verh├Ąltnis zum Luftvolumen w├╝rde sich erst ein Gleichgewicht eben bei 37,5┬░C einstellen. Wann das zeitlich sein k├Ânnte, h├Ąngt wohl dann besonders von der w├Ąrmeabgebenden Tieroberfl├Ąche ab.
(04.01.2011, 07:52)
Mel :   Okay dann machen wir mal eine kleine Milchm├Ądchenrechnung um mal deutlich zu machen um was f├╝r Gradzahlen es sich bei der ben├Âtigten Heizerei es sich handeln k├Ânnte. Das folgende ist nur eine grobe Rechnung bei der ich mal diverse Faktoren wie Luftzirkulation durch offene Fenster und W├Ąrmeabstrahlung durch Mauerwerk au├čeracht lasse. Die Werte der Rechnung k├Ânnen jedoch als grobe Richtwerte genommen werden.

Ich mache mal eine Rechnung f├╝r den von mir erw├Ąhnten Stall von 7 x 8qm Boxen plus 1,6m breiten Pflegergang an Hand von Zebras und eine f├╝r 7 x 12qm Boxen plus 1,6m Pflegergang f├╝r Gaur. Zu Grundeliegend f├╝r beide Beispiele ist die Formel f├╝r den W├Ąrmeaustausch zwischen zwei K├Ârpern (das Tier und die umgebende Luft) sprich die Ermittlung der Mischtemperatur. Daf├╝r gehen wir jetzt mal davon aus das wir keine Luftzirkulation zwischen Stall und Aussenbereich haben.

Die Formel lautet: Masse K├Ârper 1 x Temperatur K├Ârper 1 + Masse K├Ârper 2 x Temperatur K├Ârper 2 das Ergebnis wird durch die Summe der beiden K├Ârpermassen (Masse K├Ârper 1 + Masse K├Ârper 2) geteilt. Das Ergebnis stellt die Mischtemperatur dar. Denn haben zwei K├Ârper unterschiedliche Temperaturen, so gibt der K├Ârper mit der h├Âheren Temperatur W├Ąrme an den K├Ârper mit der niedrigeren Temperatur ab. Dieser Vorgang l├Ąuft so lange ab, bis beide K├Ârper die gleiche Temperatur haben.

Beispiel 1 f├╝r Zebras: F├╝r den Stallbereich plus Pflegergang ergibt sich eine Fl├Ąche von rund 81m┬▓ bei einer Raumh├Âhe von 3m haben wir so ein Volumen von 243ccm (wir lassen mal Boxen W├Ąnde usw. au├čeracht). Luft hat bei 0 Grad Celsius ein Gewicht von 1,293 kg pro Kubikmeter. Wir haben also 314,2kg Luft a 0 Grad in unserem Stall (Die Verdr├Ąngung durch die Tiere lassen wir jetzt auch mal unter den Tisch fallen, es geht ja nur um grobe Richtwerte. F├╝r das Zebra nehmen wir mal ein Durchschnittsgewicht von 330kg und die f├╝r S├Ąugetiere typische K├Ârpertemperatur von 37,5 Grad Celsius, wir haben 7 Boxen also 7 Tier. Da├č hei├čt 2310kg Tier. Setzen wir das jetzt alles in die Formel ein ergibt sich folgende Rechnung: (2310kg x 37,5 C + 314,2kg x 0 C ) geteilt durch (2310kg + 314,2kg). Das hei├čt: (86625 + 0) / 2624,2 = 33,01 Grad. Daraus ergibt sich das unsere 7 Tiere das Stallgeb├Ąude theoretisch auf 33,01 Grad hoch heizen w├╝rden, wenn keine Luftzirkulation mit au├čerhalb statt findet, und das Geb├Ąude zu 100% W├Ąrmeisoliert w├Ąre.

Beispiel 2 f├╝r Gaur: Ebenfalls 7 St├Ąlle aber a 12qm plus Pflegergang, macht hier eine Fl├Ąche von rund 118qm. Wir nehmen die gleiche Raumh├Âhe von 3m also haben wir ein Volumen von 354ccm, sprich 457,72kg Luft a 0 Grad. Wir haben wieder 7 Tiere diesmal mit einem Durchschnittsgewicht von 1000kg macht also 7000kg Tier. Die Rechnung lautet in dem Falle: (7000kg x 37,5 + 457,72kg x 0 C) / (7000kg + 457,72kg). Das hei├čt: 262500 / 7457,72 = 35,2 Grad. Das hei├čt die Gaur w├╝rden trotz gr├Â├čerem Volumen des Stallgeb├Ąudes dieses noch st├Ąrker aufheizen.

Damit die Tiere jetzt aber nicht unterk├╝hlen mu├č ┬äzugeheizt┬ô werden, in unseren Beispielen beim Zebra nur 4,49 Grad und beim Gauer 2,3 Grad. Wir h├Ątten dann in beiden Geb├Ąuden durch den W├Ąrmeaustausch und Zuheizen 37,5 Grad. In der Realit├Ąt sieht das aber wie gesagt durch diverse andere Einfl├╝├če etwas anders aus, da der Temperatur Verlust des Geb├Ąudes noch hin zu kommt. Aber ein erreichen der geforderten 18 Grad und h├Âher stellt bei vollem Besatz plus minimales zuheizen kein gro├čes Problem dar und ist Kostentechnisch nicht so intensiv.


(04.01.2011, 00:19)
Michael Mettler :   Nur mal zum Vergleich: Die Gaur-Boxen im neuen Dortmunder Asienhaus haben (bis auf eine etwas gr├Â├čere Mutter-Kind-Box) jeweils 12 qm, und ein Gaur ist ja nun schon XXL...
(03.01.2011, 14:08)
Sacha :   @Mel: Kommt darauf an, was man in den 8qm h├Ąlt. Ein Elenantilopenbulle (diese Art h├Ąlt doch Saarbr├╝cken noch, oder?) ist da m.E. schon "reingequetscht" (ob das nun vom Gesetz erlaubt ist oder nicht ist ja hier nicht das Thema), bei einer Mendesantilope sieht das dann schon besser aus.
(03.01.2011, 09:53)
Mel :   Und dazu braucht es keine ┬äengen Boxen┬ô wie fr├╝her. Bei einem heutigem Standartmodellstall f├╝r mittelgro├če bis gro├če Huftiere (7 Stallboxen a je 8qm in Reihe mit davor gelagerten 1,6 m breiten Pflegergang) funktioniert das schon wunderbar.
(01.01.2011, 19:47)
Mel :   Genau ;-)
Anmerken m├Âchte ich nur noch, dass wenn man von einem typischen Stallformat ausgeht, genau dann eben dieser zus├Ątzlich Aufheizungseffekt, den wir hier etwas spa├čig ┬äaufgezeigt┬ô haben, greift. Sprich die eigentlichen Heizkosten w├Ąren bei einem gut isolierten Bau gar nicht so immens wie man vermutet. Der Heizaufwand f├╝r die von Michael erw├Ąhnten ┬äRegenwaldantilope┬ô ist da schon wesentlich h├Âher. Vielleicht sollte man generell zum besseren Verst├Ąndnis eine genauere Unterteilung der Stallungstypen in Betrachtung ziehen. Denn viel zu oft wird meiner Meinung nach der Begriff Warmhaus falsch verwendet.
(01.01.2011, 19:35)
Michael Mettler :   @Sacha: Wir vielleicht nicht, denn Mel und ich sind ja Verfechter der Laufhallen f├╝r Antilopen und andere gro├če Huftiere. Aber die Realit├Ąt sieht auch bei vielen Neubauten nicht sonderlich anders aus als fr├╝her, auch neuere Huftierst├Ąlle unterscheiden sich von der Bauweise kaum von einem durchschnittlichen Reitstall (Boxenreihen) - siehe z.B. das Gaur-Antilopen-Haus in Dortmund, der Zebrastall in Halle oder die Stallungen f├╝r Zebras und Antilopen in Kronberg. Wenn Saarbr├╝cken schon so sehr mit dem Geld haushalten muss, dass man zur Finanzierung der Neubauten einen (wenn auch kleinen) Teil des Zoogel├Ąndes verkauft, und dann wird man hier wohl auch auf die konventionelle Stallbauweise zur├╝ckgreifen - f├╝r die gibt es n├Ąmlich Fertigelemente. Bei Auswahl von robusten Antilopenarten best├╝nde immerhin auch die M├Âglichkeit, diese im Winter ├╝ber l├Ąngere Zeit in die Au├čenanlage zu lassen und damit die Standzeit im Stall so kurz wie m├Âglich zu halten.

Wenn der Zoo ohnehin nicht geo- bzw. lebensraumpuristisch umkonzipiert werden soll, w├Ąren z.B. Mendesantilopen einen Versuch wert. Die sind mit ihrem dicken Winterfell sehr k├Ąltefest (= kurze Stallzeit), und ein neuer Halter w├Ąre mal wieder w├╝nschenswert.
(31.12.2010, 15:44)
Sacha :   @Mel und MM: Tja, liebe Freunde, Scherze hin oder her. Gem├Ąss Liz' Aussage w├Ąren vermutlich auch f├╝r die Antilopen (und ggf. f├╝r die Strausse) beheizbare Unterk├╝nfte n├Âtig. Ich nehme ja nicht an, dass ihr die Antilopen ├╝ber Winter wie fr├╝her in enge Boxen packen wollt, wo sie zwar das Geb├Ąude bzw. die Umgebung durch K├Ârpereigenw├Ąrme "aufheizen", sich dabei aber kaum vom Fleck r├╝hren k├Ânnten.
(31.12.2010, 09:49)
Mel :   Also dann nehmen wir doch gleich Pferdeantilopen, ;-) da h├Ątten wir eine "gro├če" Antilopenart und durch Ihre gro├čen Lauscher heizen sie das Haus gleich mit. ;-)
(30.12.2010, 21:55)
Michael Mettler :   @Mel: Und bei dem Namen haben sie offenbar auch einen hohen Heizwert :-D

Tats├Ąchlich strahlen ja kleine Tiere proportional sehr viel mehr W├Ąrme ab (bzw. verlieren sie) als gro├če Tiere. Man muss nur mal unter die Bodenschale eines M├Ąusezuchtk├Ąfigs an genau der Stelle fassen, ├╝ber der sich das Nest befindet, um das feststellen zu k├Ânnen. Bei Kaninchen dienen die Ohrmuscheln ebenso wie bei Elefanten der Abstrahlung ├╝bersch├╝ssiger Hitze (und f├╝hlen sich dann richtig hei├č an), so dass ich mich nicht wundern w├╝rde, wenn die T├╝tenohren eines Kudus oder S├╝dafrikanischen Spie├čbockes einen ├Ąhnlichen Zweck erf├╝llen (und damit auch ihren Stall heizen, um den Bogen zur├╝ck wieder zu schaffen).
(30.12.2010, 21:42)
Mel :   Ach was Karnickel...tze tze...ich w├Ąre f├╝r Brandm├Ąuse, ihre Anpassungsf├Ąhigkeit ist ja belegt und bei dem Populationsanstieg, den die innerhalb kurzer Zeit hinlegen, passt das schon nach kurzer Zeit. ;-)
(30.12.2010, 20:36)
Michael Mettler :   Ich erinnere mich eines (nicht scherzhaft gemeinten) Zeitungsartikels vor etlichen Jahren, laut dem ein englischer G├Ąrtner sein ├ťberwinterungshaus f├╝r frostempfindliche Pflanzen dadurch frostfrei hielt, dass er schlichtweg auch ein paar Kaninchen darin unterbrachte... Sehr ├Âkologische Methode, aber f├╝r die Beheizung eines Nashornhauses br├Ąuchte man zu viele Karnickel :-)
(30.12.2010, 19:06)
Mel :   Das von Michael erw├Ąhnte "aufheizen von Stallungen durch die Tiere selbst", kann ich nur best├Ątigen.Ich kenne etliche Huftierstallungen welche sich ├╝bernacht durch die Tiere (Atmung und Eigenw├Ąrme)extrem selbstaufheizen, so da├č trotz zweistelligen Minustemperaturen oft gel├╝ftet werden mu├č. Und das sind keine "Uralt-Mini-St├Ąlle". Sprich bei einer Vern├╝nftigen Isolierung des Geb├Ąudes und einem guten Besatz ist ein minimaler Heizungsaufwand n├Âtig.
(30.12.2010, 18:40)
Michael Mettler :   Wobei zur Beheizung solcher Stallungen nicht zuletzt die Tiere selbst beitragen. Viele kleinere Stallgeb├Ąude in Zoos basieren auf diesem Prinzip, das aus der extensiven landwirtschaftlichen Tierhaltung stammt. Wer noch die fr├╝heren kleinen Rinderst├Ąlle in Hannover kennt, die f├╝r Yukon Bay abgerissen wurden: In denen wurden Kaffern- und Rotb├╝ffel sowie fr├╝her auch Gayale ├╝ber Jahrzehnte hinweg ohne Heizung gehalten.

Erinnert euch an unser Projektwochenende in Bad Pyrmont und das, was Linus Kampe ├╝ber den dortigen Afrikastall erz├Ąhlte: Er wollte den Tieren in punkto Fl├Ąche und Deckenh├Âhe etwas Gutes tun, hat aber dabei unbewusst das Volumen ├╝berschritten, das durch die W├Ąrmeabstrahlung der Zebras und Antilopen erw├Ąrmt werden k├Ânnte und muss deshalb nun kostenintensiv zus├Ątzlich heizen.

Ein Stalltrakt f├╝r Steppenantilopen d├╝rfte also heizkostentechnisch weniger ins Gewicht fallen als einer f├╝r Regenwaldantilopen oder andere besonders w├Ąrmebed├╝rftige Gro├čtiere.
(30.12.2010, 17:37)
Liz Thieme :   Michael, dann w├Ąren wir ja schon fast beim Zwergflusspferd-Aquarium in Erfurt angelangt.

Es ist eine einfache Finanzierungsfrage. Lieber h├Âheres Investitionsvolumen oder lieber h├Âhere laufende Kosten. Die Logik spricht f├╝rs Erstere.

Mal ein Auszug aus den Mindesanforderungen Deutschlands bez├╝glich der Antilopen: >Nur bedingt akklimatisierbar, besonders
schlecht die Regenwaldbewohner.
Bei k├╝hler Witterung mu├č den Tieren
die Wahl zwischen Innenraum und
Au├čengehege m├Âglich sein. Bei K├Ąlte
kein oder nur kurzzeitiger Aufenthalt
im Freien m├Âglich. Stalltemperatur
mindestens 18 ┬░C.<
Zu den Nash├Ârnern sagen die Empfehlungen: >Alle Nashornarten sind temperaturempfindlich.
Bei Frostgraden treten
leicht Erfrierungen an Ohren und
Schw├Ąnzen auf. In der warmen Jahreszeit
ist ganzt├Ągiger Aufenthalt im Freigehege
m├Âglich. Stalltemperatur nicht
unter 18 ┬░C.<
Und die Europaratsempfehlungen gibt f├╝r die Strau├čenhaltung keinerlei Temperaturangaben oder so an, da sie m├Âglichst eine dauerhafte Haltung drau├čen empfehlen und sagen man m├╝sse sich an die klimatischen Gegebenheiten anpassen und im Stall sollen sie nicht mehr als 10 Tage pro Monat sein.
Die deutschen Haltungsempfehlungen f├╝r Strau├če geben folgendes an:
>F├╝r die langfristige Gesunderhaltung der Strau├če ist ein trockenes Gefieder im Stall unerl├Ą├člich. Die Luftfeuchte soll im geschlossenen Stall 60 % nicht wesentlich ├╝bersteigen. Au├čerhalb der Auslaufzeit soll in der Regel eine Stalltemperatur von 10┬░C eingehalten werden.
Ein Absinken der Stalltemperatur auf 5┬░C kann f├╝r Strau├če mit trockenem Gefieder, insbesondere auch in Vorbereitung des Auslaufs bei niedrigeren Temperaturen, toleriert werden.
Alternativ kann Strau├čen mit trockenem Gefieder im Stall ein Temperaturgef├Ąlle angeboten werden, das von 10┬░C bis frostfrei reicht. Alle Strau├če m├╝ssen sich gleichzeitig in der Temperaturzone von 10┬░C aufhalten k├Ânnen.
F├╝r schnelles Trocknen durchn├Ą├čter Strau├če mu├č eine technische Einrichtung vorhanden sein, durch die sofort eine Umgebungstemperatur von mindestens 15┬░C erreicht wird oder die innerhalb einer Stunde die Raumtemperatur auf 15┬░C aufheizt.
Der Stall mu├č ausreichend bel├╝ftet sein, Zugluft darf jedoch nicht entstehen.<

Die jenigen die den Stall in Hagenbeck kennen, wissen, dass der sich in diese Rahmenbedingungen eingliedert und den Strau├če sind da bisher noch nicht die F├╝├če abgefroren. Mir pers├Ânlich ist der Stall im Winter zu k├╝hl, um ohne Jacke da rein zu gehen. Und die Zebras sollten nicht unter 10┬░C im Stall gehalten werden.
(30.12.2010, 17:05)
Sacha :   Okay, ich bin ja kein Baufachmann. Ich dachte nur wegen der zus├Ątzlichen Mauern und so.

(30.12.2010, 12:30)
Mel :   Es sollte nat├╝rlich hei├čen "Bei gleicher Stallungsanzahl...".
Sorry
(30.12.2010, 12:11)
Mel :   Also eigentlich sehe ich einen Kombibau aus Warm- & Kalttrakt in diesem Falle eher als billiger an. Bei Stallungsanzahl ist ein Warm-Geb├Ąude im Bau und sp├Ąter bei den laufenden Kosten intensiver, als wenn ein Teil des Geb├Ąudes als Kalttrakt gebaut wird. Da der zu erw├Ąrmende Teil wesentlich kleiner ist. Und eine Trennung in zwei Trakte sollte bautechnisch nicht all zu aufwendig und teuer sein.
(30.12.2010, 12:10)
Michael Mettler :   @Sacha: Dass Saarbr├╝cken Strau├če halten will, muss ja nicht zwingend bedeuten, dass diese auch z├╝chten sollen... Ansonsten f├Ąnde ich nat├╝rlich prima, wenn sich auf diese Weise gleich ein "Mitmacher" f├╝r die hannoverschen Bem├╝hungen um Nordafrikanische Strau├če finden lie├če, zumal der Saarbr├╝cker Zoo ja die eindeutige Aussage getroffen hat, sich in Sachen Zoogeographie nicht zu sehr festlegen zu wollen.
(30.12.2010, 10:51)
Sacha :   Darum habe ich auch "Nassk├Ąlte" also die Kombination von beidem geschrieben. In Afrika kann es n├Ąmlich nicht nur kalt, sondern auch feucht sein. Allerdings ist die Kombi im Lebensraum der Strausse eher selten.
Etabliert haben sich die Straussfarmen in Mitteleuropa. Aber einerseits ist von Expansion (zumindest in der CH) keine Rede mehr und zweitens werden m.W. wie erw├Ąhnt auch dort f├╝r Eier und Jungv├Âgel trockene und beheizte Unterk├╝nfte ben├Âtigt.
Wenn ein Haus aus einem Warm- und einem Kalttrakt bestehen soll, wird dann der Gesamtbau (in der Erstellung) nicht deutlich teurer als wenn er nur einen "Luftraum" hat?
(30.12.2010, 10:39)
Michael Mettler :   Ich habe mich schon ├Âfter gefragt, ob man Arten wie Korsak oder Polarfuchs nicht sogar in begehbaren Gehegen halten k├Ânnte. Das Risiko f├╝r Besucher, gebissen oder gepl├╝ndert zu werden, w├Ąre wahrscheinlich noch niedriger als bei Berberaffen und Konsorten. Allerdings br├Ąuchte man nat├╝rlich eine unterw├╝hlsichere Umz├Ąunung.

@Sacha: Ich denke, bei Strau├čen ist weniger K├Ąlte ein Problem als N├Ąsse, denn die Strau├če im ostafrikanischen Hochland und am Kap m├╝ssen ja auch mit K├Ąlte zurechtkommen, und eine im Winter heizkostenintensive Tierart h├Ątte sich wohl nicht wirtschaftlich in Mitteleuropa als Nutztier etablieren k├Ânnen.

Es muss ja auch nicht hei├čen, dass Nash├Ârner und Antilopen/Strau├če dann zwangsl├Ąufig im selben Luftraum aufgestallt werden; das Haus lie├če sich doch ohne Verschlechterung der Energiebilanz in einen Warm- und einen Kalttrakt aufteilen.
(29.12.2010, 21:08)
Liz Thieme :   Aussage ├╝ber Nashornhaus: >Die Tierunterk├╝nfte werden
r├╝ckw├Ąrtig errichtet und durch Kunstfelsen, bzw. Bepflanzung
kaschiert. Da sie f├╝r Besucher nicht einsichtig sind, k├Ânnen sie
als einfache robuste Stallbauten konzipiert werden.<
Da es ein Neubau ist, glaube kaum, dass man hier einen Ponystall-Nashornsicher macht, k├Ânnen doch ohne Probleme Boxen f├╝r Antilopen und Sttrau├če eingegliedert werden.

Ich hoffe, dass sie die Korsaks behalten. Man kann sie dann vielleicht irgendwo bei den Tigern eingliedern.
(29.12.2010, 17:58)
Niedersachse :   Hat man denn in Magdeburg die Vergesellschaftung schon wirklich gestartet. Bei meinem Besuch im September war man noch dabei die Nash├Ârner an die Meerkatzen zu gew├Âhnen.
(29.12.2010, 16:49)
Sacha :   Das mit der W├Ąrme sehe ich nicht ganz so. Auch wenn das Nashornhaus nicht begehbar sein sollte (wovon ich ausgegangen bin), so w├╝rde es mit Antilopen/Strauss-Innengehege mehr Energie verbrauchen, denn durch die Zusatzanlagen m├╝sste sich zwangsl├Ąufig auch das Volumen des Geb├Ąudes vergr├Âssern.
Gewisse Antilopen sind weniger k├Ąlteempfindlich als andere. Aber zumindeste die Strausse scheinen ein (sp├╝rbar) geheiztes Innengehege zu ben├Âtigen, besonders wenn die Aufzucht der nassk├Ąlte-empfindlichen Jungen klappen soll. Siehe z.B. Zoo Basel.

Wie erw├Ąhnt bin ich ja nicht nur bez├╝glich Energie bei der geplanten Gemeinschaftshaltung skeptisch. Ich begr├╝sse aber den Versuch und hoffe auf gutes Gelingen.

Sch├Ân, dass sich in Saarbr├╝cken endlich etwas bewegt (das war bitter n├Âtig) und vor allem, dass mit Nashorn und Tiger zwei zus├Ątzliche Besuchermagneten den Bestand bereichern sollen.
(29.12.2010, 16:09)
Michael Mettler :   @Sacha: Ich denke, dass Saarbr├╝cken sehr interessiert nach Magdeburg blickt, wo die Kombi Spitzmaulnash├Ârner/Antilopen inzwischen gestartet wurde. Der Saarbr├╝cker Zoo plant ├╝brigens kein f├╝r die Besucher begehbares Nashornhaus, so dass man einen kosteng├╝nstigen Zweckbau hinstellen und sich vermutlich auf diese Weise die zus├Ątzliche Unterbringung von Antilopen leisten kann. Im Gegensatz zu den Nash├Ârnern sind ja viele der g├Ąngigen Zoo-Antilopenarten nicht sehr k├Ąlteempfindlich, so dass ein schwach geheizter Nebentrakt wohl ausreichen w├╝rde. Mit Strau├čen d├╝rfte es ├Ąhnlich aussehen.

Da die Brosch├╝re auch eine erw├╝nschte Optimierung der Giraffenhaltung erw├Ąhnt, k├Ânnte ich mir denken, dass dann zuk├╝nftig vielleicht keine Antilopen mehr im und am Afrikahaus gehalten werden w├╝rden, damit f├╝r die Giraffen (und Zebras) mehr Platz verf├╝gbar wird.
(29.12.2010, 15:32)
Sacha :   Edit: nat├╝rlich DAS Nashornhaus (Deutsch for Du, sorry).
(29.12.2010, 15:07)
WolfDrei :   Ein Beweis der "K├Ąltefestigkeit": Korsak im Zoo Berlin
(29.12.2010, 14:52)
Sacha :   Strausse und Antilopen zu den Spitzmaulnash├Ârnern...hm, das k├Ânnte heikel werden. Ausserdem m├╝sste man f├╝r diese ebenfalls Warmunterk├╝nfte schaffen bzw. die Nashornhaus entsprechend vergr├Âssern. Das d├╝rfte sich dann auch "energietechnisch" negativ auswirken (obwohl ich pers├Ânlich den Versuch dieser Gemeinschaftshaltung begr├╝ssen w├╝rde).
(29.12.2010, 14:29)
Michael Mettler :   Eine kleine und k├Ąltefeste Tierart wie den Korsak kann der Zoo bestimmt noch an anderer Stelle ins Konzept einbauen. Wenn man schon aus energietechnischen und damit Kostengr├╝nden mit w├Ąrmebed├╝rftigen Arten "haushalten" muss, w├Ąre die Abgabe einer in dieser Hinsicht unproblematischen Art eigentlich nicht zu verstehen.

Wobei die Korsaks m.W. auch schon Nachnutzer sind, urspr├╝nglich m├╝sste das eine B├Ąrenanlage gewesen sein...


(29.12.2010, 13:19)
Liz Thieme :   Na ok, das kann ich gelten lassen :)

Zu den Nash├Ârnern sollen sich dann auch Strau├če und Antilopen gesellen.
Muss man eigentlich dann davon ausgehen, dass die Korsaks aus dem Zoo verschwinden? Dar├╝ber finde ich nichts.
(29.12.2010, 12:16)
Michael Mettler :   @Liz: Habe nur einen s/w-Drucker, und eine geheftete Brosch├╝re hat im Regal auch einen besseren Stand ;-)
(29.12.2010, 00:26)
Liz Thieme :   Michael, warum hast du dir die Brosch├╝re denn nicht selber ausgedruckt? ;-)

F├╝r alle weiteren Interessierten:
http://www.saarbruecken.de/assets/2010_2/1265275824_zoo-saarbruecken-masterplan_v8_01-36.pdf
Der Plan mit den Neuerungen befindet sich auf Seite 19.

Ich habe mir nach deiner Beschreibung, Michael, die Themenwegsf├╝hrung ganz anders vorgestellt. Das sind ja wirklich Pfade.... Da kann man doch eher die Nummerierung bisschen ├Ąndern, so dass der Besucher sich vielleicht besser zurechtfindet ohne Schn├Ârkel zu gehen.
Aber ich sehe es auch mit Augen einer "Ich gehe nicht nach dem Rundweg"-Zoobesucherin.

(28.12.2010, 22:42)
Michael Mettler :   Ich habe heute auch die unten genannte Masterplan-Brosch├╝re erhalten, in welcher ein Investitionsprogramm f├╝r die Jahre 2010 bis 2014 dargestellt wird. Zur Finanzierung soll der Verkauf eines kleinen, bisher nur marginal zur Tierhaltung genutzten St├╝ckes des Zoogel├Ąndes und eines angrenzenden Parkplatzes beitragen; die betreffende Fl├Ąche ist offenbar als Bauland gefragt.

Insgesamt sind 10 Projekte angepeilt, die z.T. Tieranlagen, z.T. notwendige Verbesserungen der Infrastruktur und des Besucherservices umfassen, und zwar in dieser zeitlichen Reihenfolge:

1. Energetische Sanierung des Afrikahauses
2. Neubau Seehundanlage (siehe den unten schon eingestellten Entwurf; auf der Fl├Ąche des ehemaligen Spielplatzes)
3. verbesserte Wegef├╝hrung ├╝ber thematische Rundwege, da sich das jetzige Wegenetz als teilweise verwirrend f├╝r Besucher herausgestellt hat
4. Gorilla-Freianlage (auf Teilbereich der jetzigen Guanakowiese)
5. Verlegung der nicht mehr zeitgem├Ą├čen Reptilienhaltung aus dem Tropikarium ins Afrikahaus, wo Pflanzbeete zu Gro├čterrarien (nicht nur f├╝r afrikanische Arten) umgebaut werden sollen
6. Umbau der alten Seehundanlage zu einer naturnahen Anlage f├╝r Humboldtpinguine (Anmerkung von mir: Einerseits ein eher abstraktes "Stadion" f├╝r Seehunde zu bauen, andererseits eine naturnahe Anlage f├╝r Pinguine, finde ich ein wenig skurril...)
7. Neubau Veterin├Ąr- und Quarant├Ąnestation
8. Neubau Nashorn-Savanne (auf der jetzigen Fl├Ąche von Pferdekoppeln und Korsak-Gehege)
9. Umgestaltung des Eingangsbereiches, neue Gastronomie (kann erst ab 2014 gestartet werden, weil dann der jetzige Pachtvertrag ausl├Ąuft), Spielplatz-Erweiterung
10. Waldschlucht f├╝r Sibirische Tiger (an der Pionierbr├╝cke)

Mein pers├Ânliches Highlight des Masterplans: Bei der unter Punkt 8 aufgef├╝hrten, f├╝r den Zoo erstmaligen Nashornhaltung hat sich Saarbr├╝cken dazu entschieden, sich dem (viel zu kleinen) Kreis der Spitzmaulnashornhalter anzuschlie├čen!

Betont wird im Masterplan auch, dass sich der Zoo schon aus energietechnischen Gr├╝nden eine Umwandlung in einen "richtigen" Geozoo nicht leisten kann - was auch der Grund daf├╝r ist, dass auch nicht-afrikanische Reptilien ins Afrikahaus einziehen werden: Auf diese Weise muss nur EIN TRopenhaus beheizt werden. F├╝r Erdteil-Feeling sollen stattdessen die geplanten Themen-Rundwege sorgen.
(28.12.2010, 22:16)
Liz Thieme :   Die Jaguar-Drillinge sind nun seit wenigen Tagen zu sehen. Sie wurden im September geboren. Antonia zieht sie im Gegensatz zu ihrem Erstwurf (Bonita) selber auf. Die Wurf besteht aus 2,1 Tieren.
(28.10.2010, 21:05)
Sacha :   Heh, nicht so negativ. Immerhin darf sich hier ein Architekt verwirklichen... und das ist doch die Hauptsache, oder?
(15.09.2010, 09:53)
Ulli :   ├ťberzeugend finde ich die Planung wirklich nicht. 20% Tieranlage, 80 % Besucherweg und eine riesige Trib├╝ne f├╝r eventuell zweimal 30 Minuten Nutzung. Teuer und uneffektiv.
(15.09.2010, 08:21)
Andreas Knebel :   Back to the 70`s?
Da baut der notorisch klamme Saarbr├╝cker Zoo f├╝r immerhin 2 Millionen Euro ein neues Seehundgehege un dann kommt SOWAS dabei raus: Nix als Beton und Unterwasserfenster. Na sch├Ân, f├╝r die Besucher gibt es ja drumherum viel Gr├╝n und die Seehunde haben jetzt ja viel mehr Platz zum Schwimmen. Ein Stahltank w├Ąr zumindest billiger gewesen...
(14.09.2010, 22:47)
Oliver M├╝ller :   @ Ralf Seidel: danke f├╝r den Hinweis, habe mir die Brosch├╝re inzwischen besorgt.
@ Liz Thieme, stimmt, danke, au├čerdem soll die Seehundanlage zur Pinguinanlage umgebaut werden, es sollen neue Terrarien in┬┤s Afrikahaus eingebaut werden und die Gorillas sollen eine neue Au├čenanlage erhalten. Und es werden sibirische Tiger geplant.
(01.09.2010, 12:28)
Ralf Seidel :   @Oliver M├╝ller, vom Saarbr├╝cker Zoo wurde ein Masterplan in Form einer mehrseitigen Brosch├╝re herausgegeben.
(17.08.2010, 13:21)
Oliver Jahn :   @Anti-Erdm├Ąnnchen, das liegt ausschlie├člich daran, dass die Pflege vieler Beitr├Ąge hier auch durch mich "ehrenamtlich" und neben einem voll auslastenden Job nur innerhalb meiner Freizeit erfolgt. Tippfehler versuche ich zu beseitigen, nach Doppelbeitr├Ąge schaue ich t├Ąglich und l├Âsche sie, beim Bildereinstellen helfe ich gern, Detailverliebtheit bezieht sich bei mir hingegen mehr auf die Beitr├Ąge, nicht auf einen Titel, der alles erkennen l├Ąsst. Wenn hier Saarbr├╝cken steht, in diesem Forum, dann wird wohl jeder wissen, dass wir hier nicht ├╝ber die Stadt diskutieren, sondern ├╝ber deren Zoo. Sollte diese Unachtsamkeit allerdings dem ein oder anderen Schreiber hier unertr├Ąglich werden, so wird Klaus Sch├╝ling ihm sicher gern die M├Âglichkeit einr├Ąumen, diese zu bereinigen.
(14.08.2010, 23:06)
Anti-Erdm├Ąnnchen :   Dieser Beitrag ist jetzt vielleicht zeitlich schlecht abgepa├čt, da ich woanders gerade Pedanterie angekreidet habe. Dennoch: Warum bleiben eigentlich schlecht gew├Ąhlte Thementitel von stark frequentierten Diskussionsstr├Ąngen f├╝r immer stehen, wo das Forum ansonsten doch gut gepflegt wird? Ich meine so etwas wie hier "Saarbr├╝cken". Oder "Osnabr├╝ck", "Erfurt". Dann hingegen ├╝berkorrekt "Zoologischer Garten Karlsruhe". Mehrere Titel weisen auch Tippfehler auf ("zoo Krefeld", "zoo Schwerin", "Zoo hoyerswerda"). Es gibt hier - und nur hier - sogar einen "Zoo M├╝nchen". Diese Unachtsamkeiten stehen doch in einem erstaunlichen Gegensatz zur ├╝blichen Detailverliebtheit der Szene :)
(14.08.2010, 21:56)
Oliver M├╝ller :   @Liz Thieme: Danke, aber so richtg ├╝berzeugend finde ich das jetzt als "Investitionsprogramm" noch nicht? Da kommt doch sicher noch was nach? Potenzial zur Weiterentwicklung w├Ąre in Saarbr├╝cken sicherlich noch, so spektakul├Ąr ist es dort nicht...
(14.08.2010, 16:56)
Liz Thieme :   Also dazu geh├Âren vermutlich der Bereich f├╝r Zebramangusten und das Gepardenhaus, welche dieses Jahr noch fertiggestellt werden sollen. Geplant ist noch ein Seehundsbecken.

Wenn dich weitere Bauprojekte anderer Zoos interessieren, guck mal unter: -> alle Kategorien -> sonstige -> Bauen und Planen im Zoo -> Projekte der Zoos
(24.07.2010, 22:48)
Oliver M├╝ller :   Laut Zoo-Infos.de soll der Stadtrat Saarbr├╝cken f├╝r den Zoo bereist 2008 ein Investitionsprogramm beschlossen haben. Wei├č jemand Genaueres, was da an Neuerungen geplant ist?
(24.07.2010, 13:42)
Liz Thieme :   Jaguarin Bonita wird den Zoo Mitte des Jahres in Richtung England verlassen. Bonita war im Dezember von ihrer Mutter getrennt worden, da ihre Mutter sehr grob mit ihr umgegangen ist. Sie wurde daher von den Tierpflegern und der Familie des Tierarztes aufgezogen.
(09.03.2010, 20:04)
Jennifer Weilguni :   Abgemacht :-) Aber die Details kl├Ąren wir dann per Email.. damit wir hier nicht alles zum├╝llen .. smile.
(08.12.2009, 21:37)
Liz Thieme :   ab Februar habe ich daf├╝r Zeit :) wobei man auch einen Geburtstagsausflug daraus machen k├Ânnte...
(08.12.2009, 13:00)
Jennifer Weilguni :   Sag wann, dann fahren wir zusammen ! :-)
(08.12.2009, 12:24)
Liz Thieme :   :D
ach das f├Ąnd ich nicht so schlimm, w├╝rde ich trotzdem hinfahren.
(07.12.2009, 20:38)
Jennifer Weilguni :   @Liz
Na, das k├Ânnte man nun aber auch falsch verstehen :-))) Ein Zoo der nur vier Tiere h├Ąlt ? Nicht b├Âse sein, ich bin doch sooo gerne mal albern :-)))))
(07.12.2009, 19:37)
Liz Thieme :   Tolle Nachrichten aus Saarbr├╝cken :)
Jaguarin Antonia hat eine Tochter "Bonita" vor vier Wochen geboren. Damit h├Ąlt Saarbr├╝cken nun vier Tiere.
(04.12.2009, 17:33)
IP66 :   Als bunkerartig w├╝rde ich das Geb├Ąude nicht beschreiben - man hat ja, vor allem im Dachbereich, auf Beton verzichtet. Es ist eher, ├Ąhnlich wie das Centre Pompidou, von Inneren her gedacht. Hallenmuseen waren in jener Zeit sehr beliebt, etwa in der wiederaufgebauten m├╝nchner Gylptothek, wo die S├Ąle ausgesprochen leerger├Ąumt wirkten, im ├Ąltesten Teil des Lehmbrock-Museums in Duisburg oder im Landesmuseum in Stuttgart. Insofern k├Ânnte man sagen, da├č vor den Giraffenst├Ąllen in Saabr├╝cken ├Ąhnlich viel Wirkraum zur Verf├╝gung steht wie vor der Sinnenden in Duisburg oder dem barberinischen Faun in M├╝nchen. Selbst in der Nachttierabteilung gab es ein Freigehege und sehr viel Platz f├╝r die Besucher. Tats├Ąchlich gibt es wenig Tierh├Ąuser, in denen die Tiere selbst so wenig Raumanteile f├╝r sich beansruchen, allenfalls k├Ânnte man das k├Âlner Aquarium mit einen vergleichsweise breiten G├Ąngen heranziehen. Aber man wollte eben auch kein klassisches Tierhaus bauen, sondern eher eher ein Haus, in dem der Besucher afrikanischen Exponaten und afrikanischen Tieren begegenet.
(12.10.2009, 11:40)
Liz Thieme :   so eine zur├╝ckhaltende Aussage von Ihnen h├Ątte ich jetzt nicht erwartet. Hatte bisschen gehofft, dass dieser Hochbunker/Sporthallen-Stil st├Ąrker erkl├Ąrt wird ;)
Denn f├╝r ein Geb├Ąude wo man viel unterbringen m├Âchte, va sehr unterschiedliche Dinge hat es garantiert auch schon in den 70ern eine L├Âsung gegeben die nicht so klobig ist.
(10.10.2009, 12:30)
IP66 :   Das saarbr├╝cker Afrikahaus stellt den einzigen vollst├Ąndig realisierten Teil eines Masterplans vor, der einen Totalneubau des Zoos vorsah. Die Idee bestand darin, die Antilopen- und Giraffenst├Ąlle nicht nur mit einer Nachttierabteilung, sondern auch mit Volieren und kulturellen Exponaten in einem ger├Ąumigen Geb├Ąude zu vereinigen und Platz f├╝r gro├če Besuchermengen zu schaffen, wie sie einen Massenzoo pr├Ągen. Die Detailbehandlung scheint mir dabei doch hinter den hannoveraner L├Âsungen zur├╝ckzubleiben, allerdings nutzt das Geb├Ąude in sehr mutiger Form die Hanglage umd besitzt eine sehr einfallsreiche, allerdings auch den Raum stark dominierende Deckenkonstruktion. Ich glaubt, da├č man den Charakter des Baus nur bei einem Besuch kennenlernen kann, da sich viele Durch- und Einblicke nur schwer in Bildern wiedergeben lassen.
Tierg├Ąrtnerisch setzte man auf eine konsequente Artentrennung und wollte wohl alle Gehege architektonisch fassen - darin w├╝rde ich ein mit Hannover vergleichbares Element sehen, auch wenn dort die Giraffen mit anderen Arten vergesellschaftet waren, auf einer Anlage, die durch das Giraffenhaus zwar dominiert, aber nicht wirklich zusammengefa├čt wurde. Gegen├╝ber den fast gleichzitigen m├╝nsteraner Planungen f├Ąllt die Verwendung von Holz und zum Teil gef├Ąrbten Metallelementen auf, die, wenn man, wenn man etwa an das Centre Pompidou in Paris denkt, durchaus avantgardistisch sehen kann. Mir fehlt bei dem Geb├Ąude allerdings eine konsequente Durcharbeitung der Details, und heute gibt es wohl auch zu wenig Exposite, als da├č der Gedanke der Konfrontation des lebenden Tieres mit musealen Elementen noch als wirksam erlebt werden kann.
(10.10.2009, 11:10)
Mel :   Also die Huftierstallungen erinnern in ihrer Anordnung ein wenig an das antilopen-Giraffenhaus in Hannover vor den Umbau. genau im gleichen Versatzsystem. Aber von aussen wirkt es wirklich monstr├Âs wie ne gro├če Metrohalle.
(09.10.2009, 22:13)
Liz Thieme :   Ich habe gerade paar Bilder vom Saarbr├╝cker Afrika-Haus (Giraffen, Elen etc) gesehen. Kann mir jmd mal deren Konzept erkl├Ąren?
Von der Seite der Giraffenanlage erinnert mich das Geb├Ąude an den Hochbunker am Millerntor/St. Pauli, von der Elenanlage erinnert es eher an hintereinander geklatschte Sporthallen und von innen erinnert die Deckenkonstruktion an eine Lagerhalle oder Airport-Terminal. Das Einzige was ich wei├č ist, dass das Haus 1975 gebaut wurde.
Die Bilder findet ihr hier:
1. http://www.zoochat.com/853/giraffe-exhibit-59420/
2. http://www.zoochat.com/853/eland-exhibit-59418/
3. http://www.zoochat.com/853/zebra-stalls-small-mammal-cages-59412/
(09.10.2009, 18:28)
IP66 :   Saarbr├╝cken versucht seine Orientierung am Zustand der 70er Jahre halt auch in den Zoof├╝hrern durchzuhalten ...
Auch K├Âln gl├Ąnzt ja nicht mehr mit einer solchen Artenvielfalt bei den Lemuren, aber so toll fand ich den entsprechenden Bestand bei meinem letzten Besuch in Saarbr├╝cken auch nicht.
(18.08.2008, 11:22)
Michael Amend :   Der Zoo Saarbr├╝cken ist ja bekannt f├╝r seine Erfolge in der Lemurenhaltung,-und Zucht. Der Zoo h├Ąlt aber noch weitere heikle Primatenarten, wie man dem aktuellen, 2007 herausgegebenen Zoof├╝hrer auf Seite 25 entnehmen kann. Diese Seite ist dem Javaneraffen ( Macaca fascicularis) gewidmet,unter dem Stichwort"Fortpflanzung"erf├Ąhrt man ├╝ber die Art :"Auch diese schwierig zu haltende Art wird im Saarbr├╝cker Zoo erfolgreich nachgez├╝chtet"

Gl├╝ckw├╝nsche ins Saarland ! Z├╝chten die nicht auch die heiklen Emus und sogar Benett-K├Ąnguruhs ?
(16.08.2008, 17:42)
IP66 :   Ich habe das Haus zweimal besucht und war ├╝berrascht, da├č die vielen Exemplare sich ├╝ber die Anlage verteilten - vielleicht war das schon ein Anzeichen beginnender Territorialit├Ąt. Sicherlich w├Ąre es m├Âglich, die Tiere auf die Seehundanlage - ein recht elegantes Bauwerk der Nachkriegszeit - umzusiedeln, allerdings m├╝├čte man eine neue Unterkunft f├╝r die bei den Besuchern beliebten Robben bauen. Wenn die saarbr├╝cker Alligatoren samt und sonders gro├č und stark werden, d├╝rften sich aber auch M├Âglichkeiten f├╝r andere Zoos ergeben, sie in Freianlagen zu halten, wobei der Aufwand ├╝ber die Einz├Ąunung eines Teiches hinausgehen d├╝rfte. Aber auch manch sch├Âne, aber enge Robbenanlage d├╝rfte sich anbieten, um die Art auszustellen.
(18.04.2008, 10:52)
Ralf Sommerlad :   @IP66: Sie haben sicher Recht, allerdings ist es Aufgabe eines ordentlich gef├╝hrten Zoos, die Tiere artgerecht zu pflegen- dazu geh├Ârt die ├ťberwinterung nun mal.Im ├ťbrigen wird der Friede unter den Chinesen nicht lange anhalten, wett ich...lassen Sie die erst mal ein wenig gr├Âsser werden. Kaimane oder kleinbleibende Krokodile wie das Stumpfkrokodil eigenen sich wie Sie sagten f├╝r Tropenh├Ąuser deutlich besser. ├ťbrigens plant der Zoo Rotterdam wie ich h├Âre eine ger├Ąumige Aussenanlage f├╝r China-Alligatoren mit ganzj├Ąhriger Nutzung.Auch der Zoo Prag hat eine ger├Ąumige beheizbare Aussenanlage f├╝r seine Ganges-Gaviale gebaut.
(17.04.2008, 20:00)
IP66 :   Ich kenne die Baugeschichte und die Anlagennutzung nicht ganz genau, aber bei meinem Besuch stand ihnen nur die den Besuchern zugewandte H├Ąlfte des Beckens zur Verf├╝gung, das einst zur ├ťberwinterung des Flamingobestandes genutzt wurde, wie dies etwa im zentralen Tierhaus des alten Zoos in N├╝rnberg praktiziert wurde. Diese Anlagenh├Ąlfte ist nicht klein, aber sicher gut beheizt, lebt nebenan doch der Lemuren- und der sehr w├Ąrmebed├╝rftige Riesenschlangenbestand. Ich finde die Atmosph├Ąre in dem Haus faszinierend, aber ich denke, da├č man mit einer Kaiman- oder kleineren Krokodilart in der Anlage die bessere Wahl getroffen h├Ątte. Allerdings ist das berliner Tier ja trotz st├Ąndiger Haltung in Tropenh├Ąusern recht alt geworden, mithin diese Haltung nicht so sch├Ądlich, wie man das aufgrund der Lebensweise der Wildtiere annehmen m├Âchte.
(17.04.2008, 17:45)
Ralf Sommerlad :   Also sind die Alligatoren wirklich im Warmhaus? Ich halte das f├╝r gelinde gesagt etwas ungl├╝cklich - eine zumindest zeitweilige Aussenhaltung w├Ąre kosteng├╝nstig zu bewerkstelligen und sehr sinnvoll. Eine kalte ├ťberwinterung muss sowieso gew├Ąhrleistet sein...
(17.04.2008, 16:26)
IP66 :   In der vergangenen Woche habe ich, nach l├Ąngerer Abstinenz, den Zoo in Saarbr├╝cken besucht. Zu den Fragen: Die Pinselohrschweine bewohnen eine Anlage oberhalb des Raubtierhauses, die China-Allgatoren findet man im zentralen Warmhaus, neben einer reichen Reptiliensammlung und den Resten des Lemurenbestandes.
Der Umbau des alten Raubtierhauses zur alleinigen Jaguarhaltung gef├Ąllt mir recht gut, er schafft gro├če Au├čenanlagen, l├Ą├čt aber die Gestalt des Altbaus erkennen. Der Umbau des Elefantenhauses, eines sehr eleganten Unterstands, hat f├╝r meinen Geschmack zu viel Kunstfelsen verwendet, die L├Âsung, den Innenstall durch ein Aquarium, freifliegende Sonnensittiche und einen K├Ąfig mit Liszt-Affen aufzuwerten, macht den Bau f├╝r Besucher reizvoll. Schlie├člich ist noch zu melden, da├č der Gorillaau├čenk├Ąfig dergestalt verkleidet wurde, da├č er f├╝r die Tiere dauerhaft nutzbar ist - dadurch ist ein grundlegendes Problem des zweiten Gro├čbaus im Rahmen der 70er Jahre gel├Âst, und es mag sein, da├č das Geb├Ąude dadurch auch f├╝r die Besucher attraktiver wirkt. Ansonsten bietet der Zoo sehr viel von der Atmosph├Ąre eines Fl├Ąchenzoos in den 70er Jahren: Relativ viele einfache, d. h. ohne Warmhaus und aufwendige Gehegestruktur haltbare Arten, die andernorts verschwunden sind (Hochlandrinder, Lamas, Guanakos, Nandus, "Tarpane", Riesenk├Ąnguruhs) werden auf gro├čen Wiesen gehalten. Dazwischen trifft man auf kleinere Warmh├Ąuser der Nachkriegszeit wie jenes Geb├Ąude mit den China-Allgatoren, das ein ganzes Sortiment von Satellitenk├Ąfigen umgibt, allerdings eine erhebliche Bestandsausd├╝nnung erfahren hat, und das Schmuckvogelhaus, in dem noch immer Malaienhornv├Âgel leben. Als Zeugnis gro├čer Pl├Ąne und nahezu unver├Ąndert kann man das Afrikahaus verstehen, eine rieseige Halle, in der sich die Stallungen in drei Reihen auf ansteigenden Terrrassen verteilen, mit dem im Keller untergebrachten Nachtztierraum, in dem man u. a. Erdferkel und Fettschwanzmakis antrifft. Die damalige Planung sah vor, den Zoo mit einer ganzen Reihe solcher Geb├Ąude zu begl├╝cken, zielte also auf ein uns aus M├╝nster bekanntes Bild. Daraus wurde nichts, und heute pr├Ągt die Anlage tats├Ąchlich eine gewisse Form von Vernachl├Ąssigung, besonders sinnf├Ąllig in Gestalt von in den Vogelvolieren zum Verwelken abgestellten Schnittblumenst├Ąussen.
(14.04.2008, 10:56)
Michael Amend :   Neu im Bestand : 3,0 Pinselohrschwein ( ehemalige Emu-Anlage )
(11.03.2008, 18:13)
Ralf Sommerlad :   Wo sind denn die China-Alligatoren nun? in der ehemaligen Stumpfkrokodilanlage?
(19.10.2007, 14:10)
Aguti :   @Jennifer: derzeitige Flachlandtapiranlage ist die ehemalige Elefantenanlage, das ├ťbergangsquartier f├╝r die China-Alligatoren das Flamingo-Winterhaus, in dem normalerweise die letzten Sommer Zebramangusten untergebracht wurden.
(02.07.2007, 19:05)
Michael Mettler :   @Jennifer: Ich war l├Ąnger nicht dort, nehme aber an, dass es noch immer die selbe Tapiranlage ist: Das war fr├╝her eine Elefantenanlage.
(02.07.2007, 10:02)
Jennifer Weilguni :   War gestern in Saarbr├╝cken und habe mir nat├╝rlich den neuen Zoof├╝hrer gleich mitgenommen. Gleich ins Auge gestochen ist mir die Schrift, haben die doch tats├Ąchlich die Unterschrift des Herrn Disney als Schriftart benutzt. Und ich dachte, die sei urheberrechtlich gesch├╝tzt ? Na, vieleicht ist das B├╝chlein deswegen so teuer, Tantiemen kosten bei Disney ja so einiges :-) Ansonsten frage ich mich wirklich, wie die auf so einen Preis kommen, denn vergleichbare Rinb├╝cher in anderen Zoos ( wie etwa Halle, Leipzig, M├╝nchen) sind ja auch erschwinglicher.
Ein bisschen ungl├╝cklich finde ich die Tatsache, dass sich anhand des Zoof├╝hrers nicht von allen dort genannten Tieren herausfinden l├Ąsst, wo genau im Zoo diese denn nun eigentlich zu finden sind.
Der Zoo selber hat mir recht gut gefallen, etwas beengt fand ich die Platzverh├Ąltnisse im Terrarium, ganz speziell in dem der Anakondas. Sage und schreibe 14 Tiere plus 4 Pythons quetschen sich da auf ca. 3-4 qm mit wenig Kletterm├Âglichkeit und nur zwei winzigen Wasserschalen. Da diese Anlage aber im Gegensatz zu den anderen Terrarien generell sehr nackt wirkte, k├Ânnte es sich bei dieser Unterbringung auch um ein Provisorium handeln. Momentan noch nicht ganz bezugsfertig ist die Anlage f├╝r die China-Alligatoren, die momentan in einem Glashaus neben dem Flamingoteich untergebracht sind (weiss jemand, ob es sich hierbei um das Winterhaus der Flamingos handelt, bzw was sonst darin gehalten wird/wurde?).
Die Tapiranlage ist mir sofort positiv aufgefallen, weiss jemand, was fr├╝her darin gehalten wurde ? Denn sie scheint mir doch urspr├╝nglich mal f├╝r weitaus gr├Â├čere Tiere gebaut worden zu sein.
@IP66
die Dame an der Kasse konnte mir leider nicht sagen, ob es eine Zoochronik gibt, zumindest mal im Kassenh├Ąuschen hatte sie nichts in der Richtung zum Verkauf.
(02.07.2007, 09:15)
IP66 :   Gibt es eigentlich f├╝r Saarbr├╝cken eine Zoogeschichte oder eine Chronik?
(26.06.2007, 19:39)
Michael Mettler :   Dann bliebe der Zoo seiner Linie treu, denn der letzte Zoof├╝hrer erschien VOR 15 Jahren :-)
(24.06.2007, 23:34)
Zooguidecollector :   Wurde auch Zeit, der Zoo einen neuen Wegweiser herausgibt. Aber Ringbuchstil und das ganze kostet 8 Euro ? Das wird der Zoo wohl in 15 Jahren noch verkaufen.
(24.06.2007, 23:03)
Aguti :   Neuer Direktor ab Ende Juni, der bisherige Zootierarzt, Richard Franke, der auch den Zoo die ganze Zeit komissarisch geleitet hat. Weniger Lemurenarten( Katta, Rotbauch, SW Vari, Wei├â┬čkopfmaki), zuk├â┬╝nftiges Drillweibchen f├â┬╝r Frankfurt ist im Mandrillhaus wohl schon separiert, dort gabs auch Nachwuchs bei den Mandrills (jetzt 3.2?).
(24.06.2007, 22:16)
Aguti :   Die vorher mit den Erdferkeln vergesellschafteten Nil-Flughunde haben ihr neues Gehege bezogen, deswegen denke ich, dass die Renovierung der Erdferkelhaltung bald beginnen wird. Im Tapirhaus wird eine Gemeinschaftshaltung vorbereitet, ein K├â┬Ąfig mit Besuchersichtscheibe, Pflegert├â┬╝r und Schiebern am Boden und unter der Decke ist fast fertiggestellt, tippe auf Krallenaffen (bereits 4 Arten) oder Totenkopfenaffen (auch schon gehalten) und eventuell bodenbewohnende Art (Aguti?, Paka?). 6 China-Alligatoren (ca. 60 cm lang) im Flaminoghaus gesehen, Anlage f├â┬╝r Alligatoren im Tropikarium fast fertig. Neuer Zoof├â┬╝hrer (Ringbuchstil) f├â┬╝r 8 Euro erh├â┬Ąltlich. Sonst noch Fragen?
(24.06.2007, 22:02)
Ralf Wagner :   Was gibt es zu den seltener gehaltenen Tierarten in Saarbr├╝cken neues zu berichten und/oder was hat sich ge├Ąndert? Wie sieht es mit der Erdferkelhaltung jetzt aus? Gibt es denn einen neuen Zoof├╝hrer/Jahresbericht oder wann kommt evtl. einer?
VG
(24.06.2007, 20:35)
Zoosammler :   Ja klar. Wie siehts mit der Direktion aus, mit dem Erdferkel-Umbau, mit dem Gesamtzustand des Zoos und mit Zukunftspl├Ąnen?
(24.06.2007, 20:34)
Aguti :   War heute anl├â┬Ąsslich des 75. Geburtstages des Zoos in Saarbr├â┬╝cken. Hat jemand Fragen?
(24.06.2007, 20:06)
Michael Mettler :   @?: Unten hast du noch geschrieben "da ja ein Tier dem Frankfurter Zoo geh├Ârt", das liest sich ziemlich definitiv. Wenn ein Zoo nicht mal ein Tier zur├╝ck fordern k├Ânnte, das noch sein Eigentum ist, w├╝rde die ganze Einstellungspraxis der Zoowelt keinen Sinn machen.
(02.04.2007, 22:54)
Aguti :   Ich kann euch beruhigen. Der Umbau und Renovierung der Erdferkelanlage im Saarbr├â┬╝cker Nachtzoo wird in den n├â┬Ąchsten Wochen stattfinden.
(02.04.2007, 18:21)
Carsten :   Vielleicht reicht ja auch die Drohung der vielleicht m├Âglichen Wegnahme, um in Saarbr├╝cken mal jemanden zum Handeln zu bewegen...
(02.04.2007, 17:31)
? :   Einige stellen sich das so einfach vor, der Zoo FFM sagt zu Saarbr├╝cken , r├╝ckt unser Erdferkel raus, die machen das nat├╝rlich problemlos, und dann mu├č das Tier einfach nur irgendwo untergebracht werden. M├Âglicherweise ist das Tier ja auch in den Besitz von Saarbr├╝cken ├╝bergegangen ? Ich f├Ąnde es auch nicht gut, eines der beiden Tiere in Saarbr├╝cken zur├╝ckzulassen, denn auch Erdferkel sind wesentlich sozialer, als es in der Literatur zu lesen ist.
(02.04.2007, 16:53)
Michael Mettler :   @Zoosammler: Den Fingerzeig auf die Biberanlagen finde ich ├Ąu├čerst treffend.

@Sven: Bei den Grabek├╝nsten und den eisenharten Krallen eines Erdferkels d├╝rfte der Boden der durchschnittlichen Zoo-Afrika-Savanne nicht viel entgegen zu setzen haben, und die L├Âcher w├Ąren dann Unfallstellen f├╝r die anderen Bewohner - mal abgesehen davon, dass nicht mal ein Wassergraben das Erdferkel aufhalten w├╝rde, weil es sich locker drunter hindurch graben kann...

So weit ich wei├č, brauchen Erdferkel wegen ihres sp├Ąrlichen Haarkleides und fehlender Fettschicht eine gleichm├Ą├čig warme Haltung - obwohl ich nicht unbedingt verstehe, wie sie es sich dann erlauben k├Ânnen, in den bekannt kalten N├Ąchten des ostafrikanischen Hochlandes oder Namibias aktiv sein zu k├Ânnen.
(02.04.2007, 16:01)
Zoosammler :   Das w├Ąre doch mal was f├╝r Hagenbeck, dann m├╝sste die Warzenschwein-H├Âhle nicht mehr von den Zebras genutzt werden... Das w├Ąre sicher eine nette Erdferkel-Behausung, man k├Ânnte sie tags├╝ber durch die Scheibe wenigstens schlafen sehen (und anders funktionieren die ganzen neuen Biber-Anlagen ja auch nicht).
(02.04.2007, 15:29)
Sven P. Peter :   Erdferkel w├Ąren doch der ideale Nachtbesatz f├╝r Afrikasavannen. Einziger Nachteil, kein Besucher w├╝rde sie sehen, aber das f├Ąnde ich gar nicht schlimm ;)
Von Nachttierh├Ąusern halte ich ja sowieso nicht so viel.
(02.04.2007, 14:06)
Carsten :   Erdferkel sind doch auch nicht gerade h├Ąufig in Zoos zu sehen...

W├╝rde sich da kein Halter finden, der durch einen Neu- oder Umbau dem Tier bessere Lebensumst├Ąnde bietet, wenn Frankfurt aus Platzgr├╝nden nicht in der Lage ist, da├č Tier selber aufzunehmen?
(02.04.2007, 13:53)
Michael Mettler :   Ach, also ist es besser, wenn ZWEI Erdferkel schlecht gehalten werden als eins? Steht da der zitierte Tierschutz - also das Wohlbefinden des Individuums - nicht mehr im Vordergrund?

Mit dem Argument "Platzmangel" hatte ich schon gerechnet bzw. es bef├╝rchtet. Wenn aber Frankfurt aus der geschilderten gesundheitsgef├Ąhrdenden Haltung eines seiner Tiere (die dem Zoo den Schilderungen nach zu urteilen bekannt ist)in Saarbr├╝cken keine Konsequenzen zieht und das Tier da nicht rausholt, geb├╝hrt die Kritik in gleichem Ma├če auch Frankfurt. Bei anderen Tieren hat man in ├Ąhnlichem Zusammenhang schon von "Abschiebung in fragw├╝rdige Haltungsbedingungen" gesprochen.
(02.04.2007, 13:17)
? :   Das geht aus Platzgr├╝nden nicht, und dem zweiten Erdferkel in Saarbr├╝cken w├Ąre damit auch nicht geholfen.
(02.04.2007, 11:58)
Michael Mettler :   Wie w├Ąre es denn, wenn Frankfurt sein Tier aus Saarbr├╝cken zur├╝ck holt, um wenigstens dieses Erdferkel von der beschriebenen Haltung/H├Ąlterung zu erl├Âsen?
(02.04.2007, 08:58)
? :   Die Kiwis sind schon vor Jahren zur├╝ck nach Frankfurt, Versuche aus Frankfurt , die Erdferkelhaltung in Saarbr├╝cken zu verbessern ,da ja ein Tier dem Frankfurter Zoo geh├Ârt , stie├čen auf taube Ohren ! Die Haltung ist ein Skandal, zum Teil wird eines der beiden Tiere sogar auf dem nacktem Boden des Pflegergangs gehalten , wo es sich mehrfach Hautabsch├╝rfungen zugezogen hat, die tier├Ąrtzlich behandelt werden mu├čten. Es scheint so, als k├Ânne man nichts gegen die Erdferkelhaltung unternehmen, um solche Tiere scheren sich Tierschutzorganisationen nicht, weil sich kein Geld mit ihnen verdienen l├Ą├čt.
(01.04.2007, 21:04)
Stefan Schubert :   War dieser Tage in Saarbr├╝cken. Trotz einiger Wandlungen im Detail ist der Zoo immernoch etwas entt├Ąuschend! An der Kasse bekommt man auf die Frage nach einem Zoof├╝hrer ein kostenloses Faltblatt auf aktuellen Stand, die Beschilderung im Park selbst ist von anno Dazumal. Gr├Âsste Neuerungen waren ein Servalgehege statt der Kraniche am Bauernhof, die Mandrills bezogen den hergerichteten ehemaligen Servaltrakt und demzufolge leben die Drills nun alleine im ehemaligen Drill-Mandrill-Komplex. Das Kiwi-Haus nennt sich nun wieder Vogelhaus. Im Quartier der Neuseel├Ąnder findet man nun Kleinv├Âgel. Die ehemalige Milu-Anlage steht wegen Hangrutschgef├Ąhrdung leer! Im Afrikahaus ist die Modellsammlung der recht hohen Ausbauplanungen des k├╝nftigen Zoos verschwunden und stattdessen zog eine S├Ąuger-Sch├Ądel-Sammlung ein. Erfreulicherweise wurden die bei meinen fr├╝heren Besuchen leerstehenden Kleintiervitrinen reaktiviert und man h├Âre und staune: Im Zoo Saarbr├╝cken zog das Kunstfelszeitalter ein! Diese stehen als Sichtschutz recht angenehm vor diesen Vitrinen. In den Vitrinen sah ich das Previost-Sch├Ânh├Ârnchen aus der alten Anlage neben der Treppe, einen einzelnen Sonnensittich und ausgeschildert einen Fettschwanzmaki. Im Nachtzoo waren weitere ausgeschildert und auch die Beleuchtung wurde verbessert, nicht jedoch die Erdferkelhaltung! Gr├Âsste ├ťberraschung waren die Manule in der ehemaligen Malaienb├Ąr-Anlage und nahebei Ringelschwanzmungos in einem umgestalteten Geb├Ąude nahe der Gibbon-Voliere. Am Lemurenhaus wurde gerade ein zweiter Laufgang installiert, um das Haus mit der Nebenanlage zu verbinden! Ich hoffe, ich hab nichts vergessen. Immerhin, es tut sich etwas in kleinen Schritten!
(01.04.2007, 18:38)
Aguti :   In dieser sehr genau beschrieben Anlage waren seit Anfang der Neunziger die Davidshirsche untergebracht, bis diese Zuchtgruppe vor ca. 2-3 Jahren komplett einer Infektion erlag. So haben wohl die Davidshirsche die Sambars ersetzt, weil die Axishirsche oberhalb dieser Anlage untergebracht waren.
(17.01.2007, 18:25)
Michael Mettler :   @Aguti: Ich war erst zweimal (im Abstand von 15 Jahren) in Saarbr├╝cken, deshalb habe ich die Gel├Ąndeverh├Ąltnisse nicht gut im Hinterst├╝bchen. Die Sambars standen in einer Anlage unterhalb eines Waldweges, von dem aus man sie durch die B├Ąume "im Tal" sehen konnte. Und dann gab es noch einen ebenerdigen Zugang; der Zaun, an den man herantreten konnte, war ein ganzes St├╝ck vom eigentlichen Besucherweg weg, und aus dieser Perspektive befand sich links im Vordergrund ein Stallgeb├Ąude.
(17.01.2007, 18:20)
Aguti :   @michael mettler...
An die Sambars kann ich mich leider nicht erinnern. Die Hirscharten an die ich mich noch erinnern kann, sind Axis- und Davidshirsche, die heute nicht mehr gehalten werden sowie Muntjaks, die aktuell noch als einzige Hirschart zu sehen sind. Die eingez├â┬Ąunte sogenannte Nordanlage mit der leerstehenden Gibbonanlage im Mittelpunkt, war in den letzten Jahren mit ├â┬╝bersch├â┬╝ssigen Guanakohengsten, Zwerziegenb├â┬Âcken, Muntjakb├â┬Âcken und auch Maras & Nandus besetzt. Laut meinen Infos, sollte sie auch als Kontaktgehege genutzt werden, wof├â┬╝r die Schleusensituation der Tore zu beiden Seiten der Anlage im oberen Teil spricht. Habe ich jedoch nie als begehbar erlebt.
(17.01.2007, 18:12)
Michael Mettler :   In einem als Fotokopie beigef├╝gten Lageplan des letzten Zoof├╝hrers ist das vieleckige Gebilde schlicht als "Nordanlage" beschriftet. Das l├Ąsst den Schluss zu, dass man nach der Umsiedlung der Gibbons wohl nicht so recht wusste, was man daraus machen sollte.... Das Naheliegendste w├Ąre eigentlich gewesen, stattdessen Klammeraffen anzusiedeln, an denen sich die Anwohner wohl kaum gest├Ârt h├Ątten. Ob es damals schon welche in SB gab, wei├č ich nicht, aber 1986 (bei meinem ersten Besuch) hatte der Zoo eine Gruppe - an anderer Stelle. Die ehemalige Gibbonanlage habe ich von damals her nicht in Erinnerung, wei├č also nicht, welchem Zweck sie da gerade diente.

@Aguti: 1986 hatte Saarbr├╝cken noch eine (Zucht-?)Gruppe Sambarhirsche; m.E. die vorderindische Form. Was geschah damit? Ich kannte damals Sambars nur noch aus dem Wildpark Schwarze Berge, aber auch da sind sie lange verschwunden, sowie die Malaiischen im Tierpark Berlin. Und ich wei├č, dass der Berliner Zoo damals Sambars suchte, aber keine bekommen konnte.
(17.01.2007, 17:23)
Marco :   Viel ├Ąlter wird die Anlage auch nicht sein, da sie sich ja im Erweiterungsbereich der 70er Jahre befindet.
(17.01.2007, 15:19)
Michael Mettler :   @Marco: Um den von 1975. Wei├č nicht, ob die Anlage auch in noch ├Ąlteren Ausgaben drin ist, da ich nur von den neueren an r├╝ckw├Ąrts gesucht habe, bis ich sie erw├Ąhnt fand.
(17.01.2007, 14:58)
Marco :   @Michael Mettler: um welchen F├╝hrer handelt es sich dabei? Ich habe leider nur 1982 und 92, letzterer wurde an der Kasse ├╝brigens noch immer verkauft - aber nur auf mehrfaches Nachfragen hin. Ein Faltblatt gibt es nicht, ein Prospekt lag im Souvenir-H├Ąuschen neben der Kasse, die Kassenfrau hatte allerdings keinen Schl├╝ssel daf├╝r...
(17.01.2007, 14:52)
Michael Mettler :   @Marco: Dem Foto im alten Zoof├╝hrer nach zu urteilen stimmt die Einsch├Ątzung der fr├╝heren Gibbonanlage. Besatz waren Wei├čhand- und Kappengibbons, wobei ich keinen Hinweis gefunden habe, ob die zusammen gehalten wurden oder getrennte Innen- und Au├čenbereiche bewohnten.
(17.01.2007, 14:21)
Marco :   Nachtrag zum Nachtzoo / Erdferkel:
Interessant war, dass eines der beiden Erdferkel sich laufend in die (zu enge) L├╝cke zwischen "Schlaffels" quetschte und intensiv an der Sichtscheibe kratzte. Spuren an der Scheibe weisen darauf hin, dass es dies wohl ├Âfters tut. Sofort als das Licht ausgeschaltet wurde, h├Ârte das Kratzen auf. Das Tier steht also m├Âglicherweise unter erheblichem Stress, was bei der indiskutablen Haltung nicht verwundert.
(17.01.2007, 12:17)
Marco :   Ich vermute, dass das Haus auf der Gibbonanlage ehemals rundherum verglast und f├╝r Besucher direkt erreichbar war. Das "Betont├╝rmchen", welches noch vom Haus zu sehen ist, halte ich f├╝r den "Kern" des Hauses. Der ganze Anlagenkomplex der Gibbons ist von vielen kleinen Treppen mit blauem Gel├Ąnder umgeben, welche nun - im Ziegen-Hochsicherheitstrakt - h├Âchst seltsam aussehen...

Das Servalgehege war leider sehr sp├Ąrlich strukturiert. Dies scheint ein generelles Problem des Zoos zu sein: viele Gehege sind zwar von der Gr├Â├če her akeptabel, aber nur lieblos eingerichtet und unterhalten. Gehege, in denen Naturholz liegt, wurden sicher seit vielen Jahren nicht erneuert. Beispiel Gibbonk├Ąfig (Ex-Greifvogelvoliere): Die H├Âlzer sind alle samt gr├╝n von Algen und Moos, teilweise schon verrottet. Generell h├Ąngt nur wenig Ge├Ąst im Gehege, sodass die Tiere die Seitengitter zur Fortbewegung bevorzugen. Auch die Gitter brauchen dringend mal eine Reinigung. Im jetzigen Zustand wirken die Gibbons in der riesigen Anlage wie L├╝ckenf├╝ller in einer alten, verwaisten, ungepflegten Anlage. Au├čer einem Hangel-Ger├╝st f├╝r Kinder ist auch keinerlei zoop├Ądagogische Inwertsetzung vorhanden.
Ein Eimer Farbe am roten Vordach des Afrikahauses w├╝rde auch dieses nicht so gammelig aussehen lassen. ├ähnliches w├Ąre wohl f├╝r mindestens 50% der Saarbr├╝cker Gehege zu sagen.
Der Nachtzoo ist leider auch so ein Fall... Er ist erstens zu dunkel, man sieht praktisch nichts. Als ich hinein kam,war allerdings zun├Ąchst der Besucherraum beleuchtet - warum auch immer - sodass das ganze "Elend" sichtbar wurde. Die Erdferkelhaltung geh├Ârt in dieser Form definitiv eingestellt. Ich h├Ątte nicht gedacht, dass es schlechtere Haltungen f├╝r Erdferkel als jene in der Frankfurter Quarant├Ąne (die ich aus dem TV kenne) geben k├Ânnte. Saarbr├╝cken hat aber einen traurigen Gegenbeweis geliefert. 20qm Fliesen, ein kleiner Kunstfels als Schlafh├Âhle, fertig. Ich bin schon froh, dass die ganzen Arten, die der 1982er-F├╝hrer noch nennt, nicht mehr gezeigt werden - wo auch!?
In der Mitte des Nachtzoos war ├╝brigens eine leere Anlage mit einem Kletterbaum. Was wurde hier gehalten? Eine Absperrung zum Besucherbereich war nicht gegeben.
(17.01.2007, 11:45)
Aguti :   Stimmt. Mohrenmakis werden nicht mehr gehalten. Die Servale werden oberhalb des Streichelbauernhofs in der ehemaligen Saruskranichanlage gehalten, die mit Netzgitter ├╝berspannt wurde. Die Korsakf├╝chse werden in einer gr├Â├čeren Gruppe in der ehemals f├╝r Braunb├Ąren geplanten Anlage im Europateil, wo auch Kaltblut, Ponies, Tarpane, Esel und Eulen gehalten werden, gezeigt.
(16.01.2007, 21:14)
Michael Mettler :   Das habe ich bef├╝rchtet, Mohrenmakis scheinen demnach in Deutschland weitgehend "out" zu sein. Ich w├╝sste spontan nur noch den Tierpark Berlin und - mit Fragezeichen - Eberswalde.
(16.01.2007, 20:44)
Bernhard :   also auf eine Gibbon-Anlage w├Ąre ich nicht gekommen, v.a. weil das dazugeh├Ârige Geb├Ąude ja wahnsinnig winzig war.
Wo werden denn die Servale gehalten und gibt es die Korsakf├╝che denn ├╝berhaupt noch?
(16.01.2007, 20:37)
Marco :   War heute in Saarbr├╝cken und habe keinen Mohrenmaki gesehen. Alle anderen genannten Halbaffen schon, zudem Mausmaki und Fettschwanzmaki im Afrika-Haus.

Auf der ehem. Gibbon-Anlage liefen jetzt Zwergziegen herum, der gesamte Bereich war mit hohem Zaun und Strom auf Besucherseite (!) gesichert wie einst die Zonengrenze...

Mein pers├Ânliches Fazit zum Zoo: 20 Jahre sichtbarer Stillstand. Dieser Zoo hat gute Tage erlebt, diese sind aber lange vorbei.
(16.01.2007, 20:29)
Agut :   Diese Arten werden auch heute noch gehalten.
(15.01.2007, 21:40)
Michael Mettler :   @Aguti: Welche Lemurenformen werden noch gehalten? Ich war 2001 zuletzt in SB und sah damals Katta, Rotbauch-, Mohren-, Sclater- und Mayottemaki sowie Schwarzwei├čen Vari.
(14.01.2007, 22:59)
Aguti :   Stellen des zoologischen und wirtschaftlichen Leiters sind seit Dezember ├Âffentlich ausgeschrieben. Tierbestandsm├Ą├čig seit dem letzten Jahr Nachwuchs bei den Ringelschwanzmungos!. Neue Arten z.B. Manule, Servale (schon seit l├Ąngerer Zeit hinter den Kulissen aus Krefeld), regelm├Ą├čige Kurzohrr├╝sselspringer und Kleiner Igeltanreknachzucht. Drillzuchtgruppe um neuen Zuchtmann erg├Ąnzt. Im Sommer 2006 neue Anlage f├╝r kleinere Landschildkr├Âten mit wuchtiger Diebstahlsicherung zum Besucher. Keine Schlankloris in der Schau, eventuell auch zur├╝ck nach FFM, daf├╝r Gehege besetzt mit Fettschwanzmakis im Nachtzoo. Zoo soll am Saarbr├╝cker Eschberg erhalten bleiben und nicht umgesiedelt werden.
(14.01.2007, 22:33)
Zoosammler :   Keine Frage, aber Interesse an einem kurzen ├ťberblick ├╝ber die aktuelle Situation in Saarbr├╝cken. Was ist da los (bzw. nicht)?
(14.01.2007, 22:24)
Aguti :   Die beschriebene Anlage war mit Weisshandgibbons besetzt, musste aber aufgrund von Protesten eines benachbarten Hotelinhabers wegen L├Ąrmbel├Ąstigung durch die Gibbonges├Ąnge nach relativ kurzer Zeit wieder anderweitig besetzt werden, z.B. mit Gro├čpapageien (Aras) und Wasserschildkr├Âten. Erdferkel gibt es noch, Kiwis sind nach FFM zur├╝ckgekehrt.
Malaienb├Ąranlage nach l├Ąngerer Umbauphase mit Manulen besetzt. Wer noch aktuelle oder historische Fragen hat, einfach fragen...
(14.01.2007, 22:14)
Michael Mettler :   Im Zoof├╝hrer von 1975 fand ich f├╝r diese Stelle eine Gibbonanlage: Ein aus Vielecken bestehender Beton-Teich in Form eines dreibl├Ąttrigen Kleeblatts mit einem kleinen, randst├Ąndigen Haus in Richtung Nordeingang.
(14.01.2007, 20:04)
Dirk K :   Gibts noch Erdferkel in Saarbr├╝cken? Sind die Kiwis nicht zur├╝ck nach Frankfurt gegangen oder vertausche ich das jetzt mit den Erdferkeln?
(14.01.2007, 20:01)
Oliver Jahn :   Ich kann mich genau an dieses Geb├Ąude erinnern, wei├č aber leider auch nicht mehr, was drin war. Mein Besuch ist immerhin auch schon 12 Jahre her und ich empfand den gesamten Zoo damals eher ern├╝chternd und einen vern├╝nftigen Zoo-F├╝herer mit Plan gab es auch nicht.
(14.01.2007, 19:51)
Bernhard :   war letztes jahr zum ersten mal im zoo Saarbr├╝cken und habe mir nun die bilder nochmals angeschaut, da ist mir wieder eine frage in den sinn gekommen, die ich bisher leider nicht gel├Âst habe (liegt nat├╝rlich auch an meinem bescheiden zoo-archiv g*). ich hoffe es kann mir jemand helfen.

und zwar in dem gehege gegen├╝ber dem nordeingang (war glaube ich damals unbesetzt) hat man ein fundament eines ehemaligen geb├Ąudes, geheges, k├Ąfigs? gesehen. die grundfl├Ąche bestand aus mehreren sechsecken und um einige waren wassergraben drumrum. aber die grundfl├Ąchen waren sehr klein. habe keine ahnung was man da jemals halten hat k├Ânnnen. in dem einzigen plan den ich von Saarbr├╝cken habe, ist dieses gehege als Nandugehege bezeichnet, aber das abgerissen geb├Ąude/k├Ąfig kann eigentlich nichts mit Nandus zu tun haben. wei├č jemand da etwas dr├╝ber.

was tut sich denn ansonsten in Saarbr├╝cken. Ist ein zoo ├╝ber den man eigentlich nie etwas h├Ârt, weder in irgendwelchen Foren, Pressenberichten oder sonstwo? hat eigentlich tw. ein sehr interessanten tierbestand: Kiwis, verschieden Lemuren, Drills, das Nachttierhaus, Korsaks (waren jedenfalls ausgeschildert), landschaftlich sehr sch├Ân gelegen, k├Ânnte man wirklich was daraus machen, aber die tierhaltung in meinen augen absolut nicht mehr zeitgem├Ą├č, tw. auch schrecklich. wirkte alles ein wenig verkommen und verfallen. wenn ich nur an den ehemaligen Malaienb├Ąrk├Ąfig (noch als Sonnenb├Ąr ausgeschilder!) denke. zuerst dachte ich das w├Ąr ein zu kleiner k├Ąfig f├╝r Eulen gewesen ...
(14.01.2007, 18:57)
Jan Bauer :   Mich w├╝rde mal interessieren, ob jemand weiss was den nun in Saarbr├╝cken passieren soll.

(31.10.2006, 11:38)
Christian Remenyi :   Genaueres zum Rauswurf von Dr. Ceska in Saarbr├╝cken gibt es hier:
http://www.spd-saarbruecken.de/index.
php?id=250&backPID=166&tt_news=770
(Achtung: Die SPD Saarbr├╝ckens ist nicht gerade als Ceska-Freund bekannt, aber zumindest werden die Ereignisse in diesem Artikel einigerma├čen sachlich dargestellt).
(13.12.2005, 00:00)
falk graf :   dr.dathe war ├╝brigens nie in der sed
wie angenommen v.zoosammler genauso der
ehm.zoodirektor w.puschmann in magdeburg
(12.12.2005, 00:00)
Zoosammler :   Ich habe das getan und muss sagen, was auch immer sich da abgespielt hat, es ist schade, dass so eine Schlammschlacht ausgetragen wird, davon profitiert der Zoo sicher nicht.
Muss es nicht aber zwangsl├Ąufig zu Politikums (wie ist der Plural von Politikum?) kommen, wenn ein Zoodirektor Mitglied einer Partei ist?
Im Konfliktfall MUSS es dann doch Gewissenskonflikte geben.
Au├čer in der DDR, bei Herrn Dathe. ;)
Der w├Ąre ohne SED-Mitgliedschaft wahrscheinlich nie in eine solche Stelle gelangt, aber wie gut, dass diese Zeit hinter uns liegt.
(12.12.2005, 00:00)
L.Teichmann :   @Zoosammler: Zum "Rauswurf" l├Ąsst sich ├╝ber die Saarbr├╝cker Zeitung eine Menge ermitteln. Den Sachverhalt selbst will ich hier nicht kommentieren. Bleibt zu hoffen, dass dort bald wieder Ruhe einkehrt. Obertierpfleger Wei├čgerber (kommiss.Leiter) hat derze
(12.12.2005, 00:00)
Aguti :   Zoo Saarbr├╝cken entwickelt sich in den letzten Jahre au├čer kleineren Neuanlagen nicht weiter; Gro├čprojekte wie Gorilla-und Schimpansenau├čenanlage, Afrikanische Savanne, L├Âwenanlage, Drillberg, Elefantenanlage usw. werden immer wieder verschoben, Geozoo-Konzept wird immer weniger umgesetzt; so leben mittlerweile Mandrills im Asienteil, Gr├╝ne Leguane, Gelbe Anakondas und Nashornleguane im Madagaskarhaus, Spitzh├Ârnchen, Zwergseiden├Ąffchen Nachtaffen, Schlankloris, Gr├╝nfl├╝gelars, Sonnensittiche im Afrikahaus mit Nachtzoo, um nur wenige Beispiele zu nennen. Flachlandtapir- und Jaguaranlage, Bauernhof mit Streichelzoo waren die letzten Gro├čprojekte Ende der 90er. Als Neuzug├Ąnge waren in den letzten Jahren jedoch interessante Arten wie Streifenkiwis, Ringelschwanzmungos zu verzeichnen, aber keine *Gro├čtiere*. Wenn Baustellen oder Umbauten stattfinden, meistens ├╝ber Jahre andauernd wie z.B. die nach 2-3 Jahren fertigestellten umgebauten Vivarien im Afrikahaus oder die seit 2001/2002 immer noch nicht fertigestellte Anlage f├╝r Fossas.
(12.12.2005, 00:00)
Aguti :   Zoo Neunkirchen entwickelt sich sehr stark. F├╝r den Zoo einer Kleinstadt (50000 Einwohner) sehr viele gro├če Neuanlagen: 1995 Braunb├Ąr- und Rothundanlage, 1996 Neue Mantelpaviananlage (mittlerweile fast 50 Tiere), 1999 Neues Affenhaus mit kleiner Tropenhalle und Terrarien (Sumatra-Orang-Utans, Tempelaffen, Liszt-├äffchen, diverse Reptilien), 2002 Robbenbucht (Anlage f├╝r eine Gruppe von f├╝nf Seehunden mit Haupt-, Nebenbecken, kleinem Salzwasserbecken und *Strand*), 2003 Falknerei & neues B├Ąrenhaus, 2004 Asiatischer Elefantentempel: Elefantenhaus mit vier Einzelboxen, gro├čer Lauffl├Ąche, Innenwasserbecken), dazu Au├čenanlage mit fast 5000 qm), 2005 Biberanlage mit f├╝r Besuchern begehbarer Biberburg, diverse neue Tierarten in den letzten Jahren: 1996 Wickelb├Ąren, 1997 Timor-Hirsche, 2000 Angola-Giraffen & Vietnam-Sikas, 1999 Sumatra-Orangs, 2000 Rothunde, 2001 Tempelaffen, 2002 Seehunde, 2003 Risenschlangen, Brillenkaimane, Bindenwarane, 2005 zwei asiatische Elefantenk├╝he, Afrik. Strau├če, Elbe-Biber usw.
(11.12.2005, 00:00)
Zoosammler :   Gibt es irgendwo Infos ├╝ber den Rauswurf?
Ich meine, einem Zoodirektor k├╝ndigt man doch nicht einfach so.
(11.12.2005, 00:00)
Oldzooboy :   Karlsruhe entwickelt sich gar nicht.Seit Er├Âffnung der schrecklichen Eisberg-Eisb├Ąren-Anlage ist doch nichts passiert.Als einzige neue Tierart kamen aus Frankfurt 2 Klippspringer in den Bestand,die nach dem Tod von einem der Tiere kurz danach auch schnell wieder verschwanden. Seither kamen keine neuen Arten nach Karlsruhe,das Raubtierhaus ist fast leer,und Neubauten-Sense.Der Masterplan soll's richten.
(11.12.2005, 00:00)
Michael Mettler :   Genau genommen ist nicht nur Saarbr├╝cken, sondern der S├╝dwesten insgesamt im Forum thematisch sp├Ąrlich vertreten. Wie entwickeln sich Neunkirchen, Neuwied, Karlsruhe?
(11.12.2005, 00:00)
Klaus Sch├╝ling :   Wer kann etwas zur Entwicklung in Saarbr├╝cken beisteuern.
Ich habe manchmal das Gef├╝hl, nach dem durch Integration der ehemaligen DDR viele gen Osten steuern, rutscht das Saarland zusehends aus dem Augenwinkel ...
(11.12.2005, 00:00)

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