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Kleinzoos in NRW



Adrian Langer:   Na aber! Jetzt!
(20.08.2021, 20:43)
Adrian Langer:   Zum Schluss besagte Golden Tabby Tiger (ganz links und ganz rechts). Dazu ist zu sagen, dass der Zoo mit einem weißen MĂ€nnchen und einer Golden Tabby Katze zĂŒchtet. Bei den vier Jungtieren gab es ein normalfarbiges, ein Golden Tabby, ein weißes und ein "White Tabby" (man könnte sagen rein weiß).
(20.08.2021, 20:42)
Adrian Langer:   Roter NasenbĂ€r
(20.08.2021, 20:40)
Adrian Langer:   Javaneraffe
(20.08.2021, 20:40)
Adrian Langer:   Schottisches Hochlandrind
(20.08.2021, 20:39)
Adrian Langer:   Am Mittwoch war ich erstmals im Tierpark Nadermann. Dabei handelt es sich um eine kleine privat gefĂŒhrte Einrichtung, die sich besonders auf die Haltung von Großkatzen spezialisiert hat. Im Park selber ist eine ziemlich neue Löwenanlage zu finden. Gerade besteht der Besatz aber glaube "nur" aus 2,0 weißen Tieren und bei der GrĂ¶ĂŸe der Anlage wĂŒrde ich vermuten, dass hier noch andere Tiere dazu kommen werden. Allerdings mĂŒssten die restlichen Großkatzenhaltungen noch einmal angepasst werden, da diese doch ziemlich klein wirken. Ich bedanke mich dabei auch bei Oliver MĂŒller fĂŒr die super Begleitung und den teilweisen Exkurs in die Vergangenheit. ;) Zum anderen gab es fĂŒr mich ein zoologisches Highlight. Der Tierpark hĂ€lt nĂ€mlich zwei Golden Tabby Tiger.

Anbei: Hausmeerschweinchen.
(20.08.2021, 20:39)
cajun:   Kleve meldet 1,1 Nachzuchten bei den Seehunden dieses Jahr.
"Große Aufregung herrschte am 12. August bei der Seehundfamilie im Tiergarten Kleve. Es war Zeit fĂŒr den ersten Jungtiercheck. Tiergartenleiter und Tierarzt Martin Polotzek hat das Geschlecht der Kleinen bestimmt und den Mikrochip unter die Haut gesetzt: „Damit wir unsere Seehundjungtiere zweifelsfrei auseinander halten können, hat jedes Jungtier einen Mikrochip unter die Haut bekommen. Das macht man standartmĂ€ĂŸig im linken Hals-Schulter-Bereich, sodass der Chip von KollegInnen aus der ganzen Welt leicht gefunden und abgelesen werden kann. Auf diesem Chip steht eine weltweit einmalige Zahlenkombination, sodass jedes Jungtier nun quasi seinen elektronischen Reisepass immer bei sich hat. Außerdem haben wir das Geschlecht der beiden Nachzuchten bestimmt: Es sind ein MĂ€nnchen und ein Weibchen.“ Das Seehundjungtier, welches am 6. Juli 2021 im Tiergarten Kleve das Licht der Welt erblickt hat, ist das Weibchen. Das zweite Jungtier vom 10. Juli ist mĂ€nnlich.
Begleitet wurde das Tiergartenteam bei dieser besonderen Aktion vom RTL Punkt 12-Kamerateam, das das bunte Treiben hautnah miterlebt und gefilmt hat. Und nachdem das Geschlecht nun feststeht, konnten auch die Namen vergeben werden: Auf „Robert“ und „Carmen“ sollen die beiden Seehundnachzuchten, die sich derzeit prĂ€chtig entwickeln, einmal hören. Tierpfleger und stellvertretender Tiergartenleiter Dietmar Cornelissen freut sich ĂŒber die gute Entwicklung von Robert und Carmen: „Seehunde wiegen bei der Geburt rund 10 kg. Dank der besonders nahrhaften Muttermilch nehmen die kleinen Heuler rund einen Kilogramm tĂ€glich zu. Doch nachdem Robert und Carmen nun die letzten fĂŒnf Wochen ausreichend Nahrung an der Milchbar bekommen haben, erfolgt jetzt die spannende Zeit der Umstellung von Milch auf Fisch. Daher bieten wir den beiden nun tĂ€glich kleine Heringe an, fĂŒr die sie sich derzeit aber noch nicht allzu stark interessieren.“ In den nĂ€chsten Tagen sollen die jungen Seehunde auf den Geschmack von Fisch kommen, bis sie dann mit rund zwei Monaten von der Mutter entwöhnt sind.

Mit Robert und Carmen besteht die Klever Seehundgruppe nun aus acht Tieren. Die Anlage wurde 1971 erbaut und entspricht nicht mehr den hohen Anforderungen, die Tiergartenleiter Martin Polotzek und sein Team an eine moderne Seehundhaltung stellen. Polotzek: „Derzeit befinden wir uns mitten in der Vorplanungs- und Finanzierungsphase fĂŒr eine neue, moderne Seehundanlage. Neben mehr Platz fĂŒr unsere Seehundgruppe möchten wir die Tiere dann kĂŒnftig auch in Salzwasser halten und durch Unterwasserscheiben unseren GĂ€sten ganz neue, spektakulĂ€re Einblicke ins Leben unserer Seehunde gewĂ€hren. Doch dieses Millionenprojekt, was die bisher grĂ¶ĂŸte Investition in der Geschichte des Klever Tiergartens wĂ€re, können wir nicht alleine stemmen. Daher sind wir derzeit in GesprĂ€chen mit VertreterInnen aus der Politik und auf der Suche nach Sponsoren, sodass wir dieses ambitionierte Projekt hoffentlich bald finanzieren und realisieren können.“

Quelle: https://www.tiergarten-kleve.de/index.php?option=com_content&view=article&id=3&Itemid=102&lang=de
(16.08.2021, 09:53)
Martin Mercus:   Zwei kurze Infos zum Tiergarten Kleve:

Das 11-jĂ€hrige KugelgĂŒrteltier "Pedro" aus Leipzig ist als Untermieter zu den WeißbĂŒschelĂ€ffchen gezogen, deren Innengehege wohl auch aus diesem Grund zuvor aufgewertet wurde. Ziel ist es, ein passendes Weibchen zu finden, um an der Erhaltungszucht teilzunehmen.

Zudem konnte man aufgrund von Spenden zwei weitere Poitouesel erwerben, sodass nun 4 Tiere im Tiergarten leben. Die Gruppe ist auf die große Anlage zu den Pinzgauer Rindern und Soayschafen gezogen. Da sie nicht mehr genannt werden im Zusammenhang mit der Anlage, gehe ich davon aus, dass die Österreichisch-Ungarischen Esel nun auf einer anderen Anlage zu sehen sind.
(19.06.2021, 12:44)
cajun:   Tiergarten Kleve: Jede Woche eine Meldung wert. :-)

Donnerstagmorgen, 8 Uhr: Alessa, die 14-jĂ€hrige Trampeltierstute im Tiergarten Kleve, soll umziehen. Die neue Anlage ist zwar nur auf der anderen Gehwegseite, doch fĂŒr Alessa ist es ein großer Schritt. Die letzte Zeit wurde sie getrennt von den anderen beiden Trampeltieren gehalten, da mit ihr nicht gezĂŒchtet werden soll. Nun hat sie ein Hormonimplantat bekommen, sodass sie wieder zu ihren Artgenossen kann. „Unsere Trampeltierstute Alessa hat vor sechs Wochen einen kleinen Hormonchip unter die Haut gespritzt bekommen. Dadurch soll sichergestellt werden, dass Sie in der nĂ€chsten Zeit nicht mehr aufnehmen kann. Also quasi eine „Pille fĂŒr Trampeltiere““, berichtet Tiergartenleiter und Tierarzt Martin Polotzek. „Sechs Wochen nach Setzen des Implantats ist es nun soweit und Alessa darf umziehen. ZunĂ€chst soll sie sich alleine auf der neuen Außenanlage eingewöhnen und danach Schritt fĂŒr Schritt ihre neuen Artgenossen kennenlernen.“

Doch der Weg in die Anlage gegenĂŒber ist fĂŒr Alessa nicht leicht. Stellvertretender Tiergartenleiter Dietmar Cornelissen: „Es hat viel Geduld und gutes Zureden gebraucht, bis Alessa den Schritt in die neue Anlage gewagt hat. Im neuen Gehege angekommen, hat sie gleich Kontakt zu ihren Artgenossen aufgenommen, die lediglich durch einen Zaun von ihr entfernt waren.“ Nach einiger Zeit der Eingewöhnung wurde als Erstes Trampeltierstute Safira zu Alessa gelassen. Cornelissen: „Safira und Alessa haben schon vor einiger Zeit einmal zusammengelebt. Daher haben wir zunĂ€chst nur die beiden Stuten zusammengelassen, damit sie sich in Ruhe wieder aneinander gewöhnen können.“ Nachdem sich Alessa und Safira gut verstanden hatten, kam der große Moment: Trampeltierhengst Fuzzi, 15 Jahre alt und seit 2007 im Klever Tiergarten, durfte seine „neue Frau“ kennenlernen. Mit schĂ€umendem Maul und zahlreichen brummenden Lauten ging Fuzzi auf TuchfĂŒhlung mit Alessa. Cornelissen: „Bei Aufregung schĂ€umen Trampeltiere aus dem Maul. Und so war es auch bei unserem Fuzzi, als er Alessa zum ersten Mal begegnet ist. Nach ein paar aufregenden ersten Stunden hat sich das Trampeltiertrio aber schnell aneinander gewöhnt und bereits am gleichen Abend gemeinsam gefressen.“
Quelle: https://www.tiergarten-kleve.de/index.php?option=com_content&view=article&id=3&Itemid=102&lang=de
(28.04.2021, 16:40)
cajun:   Im MĂŒnsterland können wieder BraunbĂ€ren gezeigt werden.

"Der Wildpark Anholter Schweiz hat zwei BraunbĂ€ren aus einem Tierpark in Hessen ins MĂŒnsterland geholt. Nach 20 Monaten Pause ist damit wieder Leben im BĂ€rengehege.

Dabei hatte es nicht danach ausgesehen, dass hier ĂŒberhaupt wieder BĂ€ren herumstreifen wĂŒrden. 2019 war ein Pachtvertrag ausgelaufen, die verbliebenen fĂŒnf BĂ€ren mussten abgegeben werden, sie fanden in einem Wildpark in Schleswig-Holstein ein neues Zuhause. Doch nun gibt es in Sachen Pacht eine neue Konstellation und damit auch wieder BĂ€ren.

Seit wenigen Tagen erkunden Ronja und Wilma ihr neues Revier. Zwei Jahre sind die Schwestern alt und haben die ersten Tage in einem kleineren Gehege verbracht, um sich an Tierpfleger und Futter zu gewöhnen.
Dass sie nun in Isselburg sind, hat auch mit einer unerwarteten Familienplanung zu tun. Sie haben recht betagte Eltern und keiner hatte erwartet, dass diese nochmal Nachwuchs zur Welt bringen – insgesamt drei Geschwister. Die sind jetzt groß genug, um sich von ihren Eltern abzukoppeln. Ohnehin hĂ€tten sie nicht in dem hessischen Tierpark bleiben können, allein schon aus PlatzgrĂŒnden. "
Quelle: https://www1.wdr.de/nachrichten/westfalen-lippe/baeren-anholter-schweiz-isselburg-100.html
(27.04.2021, 12:12)
Oliver Muller:   Danke schön. Laut Facebook gibt es dort auch endlich die neue Löwen-Anlage.
(07.04.2021, 20:35)
cajun:   Zumindest ist das 2020 dort durch die Presse gegangen. Westfalenblatt, nicht Post...
(04.04.2021, 17:43)
cajun:   @Oliver: laut Westfalenpost, ja: https://m.westfalen-blatt.de/OWL/Kreis-Paderborn/Delbrueck/4228528-Nadermann-hat-geoeffnet-Viele-Besucher-des-Delbruecker-Tierparks-sind-verunsichert-Guetersloher-Lockdown-ist-ein-Problem
Zu Zuchtzwecken....
(04.04.2021, 17:39)
Oliver Muller:   Hat Nadermanns Tierpark jetzt Golden Tabby Tiger???
(04.04.2021, 14:16)
cajun:   Aus Kleve kommt jetzt jede Woche was Neues.
Tiergarten Kleve 19.03.2021
Die Maras sind da
Sie werden bis zu 80 Zentimeter groß, haben große Kulleraugen und besitzen lange, grazile Hinterbeine: Die Rede ist von Großen Maras, die ab sofort auch im Tiergarten Kleve zu erleben sind. Große Maras werden auch Pampashasen genannt und kommen eigentlich aus SĂŒdamerika. Die drei neuen Bewohner im Zoo an der Tiergartenstraße hat Tiergartenleiter Martin Polotzek am Mittwoch persönlich aus Aachen abgeholt: „Die Kollegen aus dem Aachener Tierpark haben nach einem neuen Platz fĂŒr ihr Mara-Trio gesucht. Da haben wir natĂŒrlich sehr gerne ausgeholfen und eine ehemalige Schafsanlage zur neuen Maraanlage umgebaut.“ Die Umbauarbeiten haben die tiergarteneigenen Handwerker und GĂ€rtner in Eigenregie durchgefĂŒhrt. So wurden auf die Anlage ein neuer Stall sowie neue Versteckmöglichkeiten fĂŒr die scheuen Tiere gebaut. Neue Pflanzen werden demnĂ€chst auch noch fĂŒr mehr RĂŒckzugsmöglichkeiten sorgen. Polotzek: „Maras sind sehr scheue Tiere, die bei Gefahr schnell davon laufen oder Schutz im GebĂŒsch oder in Höhlen suchen. Dabei können sie bis zu 45 km/h erreichen und sich auch hoppelnd und hĂŒpfend fortbewegen, was ihnen in Kombination mit ihrem hasenĂ€hnlichen Aussehen vermutlich den Namen „Pampashase“ brachte.“ Doch mit Hasen haben Maras nichts zu tun. Sie gehören zu den Nagetieren und sind mit Meerschweinchen und Capybaras verwandt. Die stressempfindlichen und schreckhaften Tiere haben den Transport gut ĂŒberstanden. Die ersten Tage haben sie zur Eingewöhnung im Stall verbracht und dĂŒrfen nun auch die große Außenanlage erkunden. UrsprĂŒnglich kommt der Große Mara aus Argentinien. Dort konnte man frĂŒher in der Pampa große Kolonien beim gemeinsamen Grasen beobachten. Doch die Bestandszahlen sind rĂŒcklĂ€ufig. Grund hierfĂŒr ist neben dem Lebensraumverlust auch die zunehmende Nahrungskonkurrenz durch Haustiere und eingeschleppte Wildtiere. Daher gelten sie inzwischen als „potenziell gefĂ€hrdet“. ZunĂ€chst sind nur drei mĂ€nnliche Maras im Tiergarten Kleve eingezogen. Ob noch weibliche Maras die Gruppe ergĂ€nzen und fĂŒr Nachwuchs sorgen werden, steht noch in den Sternen
 Wer die drei neuen Maras erleben möchte, kann dies tĂ€glich zwischen 9 und 18 Uhr tun, denn seit Montag, 8. MĂ€rz, ist der Tiergarten Kleve wieder fĂŒr BesucherInnen geöffnet. Alle GĂ€ste mĂŒssen ihren Besuch vorab unter www.tiergarten-kleve.de anmelden. FĂŒr Personen ohne Internet besteht die Möglichkeit, sich dienstags zwischen 9 und 11 Uhr telefonisch unter der 02821 26785 fĂŒr einen Tiergartenbesuch zu registrieren.
Quelle: Pressemitteilung des Zoos
(22.03.2021, 15:14)
cajun:   Neuigkeiten aus Kleve:
"Ein neues Zuhause f?r den K?nig der L?fte
Seit November vergangenen Jahres wird im Tiergarten Kleve an einem Gro?projekt gebaut: Einer neuen Anlage f?r Wei?kopfseeadler. Mit einer Fl?che von ?ber 200 Quadratmetern wird die neue Anlage die alte Voliere um mehr als das Doppelte ?bertreffen. Ein neues Wasserbecken, neue Einblicke f?r BesucherInnen und neue Brutm?glichkeiten sollen dazu beitragen, dass die Wappentiere der USA bald auch in Kleve den ersten Nachwuchs bekommen. ?Um unserem Wei?kopfseeadler-Paar Maurice und Maxima bestm?gliche Brutbedingungen zu bieten, haben wir mit mehreren KollegInnen aus anderen Zoos gesprochen und uns Tipps f?r das perfekte Adlernest geholt. Der Horst wird nun im hinteren Teil der Anlage Platz finden und entsprechend dem Naturell der Tiere auch besonders ger?umig ausfallen, denn Wei?kopfseeadler bauen in der Wildbahn eines der gr??ten Vogelnester ?berhaupt?, berichtet Tiergartenleiter Martin Polotzek: ?Um die sensiblen Tiere so wenig wie m?glich zu stressen, befinden sich Maurice und Maxima mittlerweile in einer Voliere hinter den Kulissen, wo sie ausreichend Ruhe vor dem Baul?rm haben. Daher sind sie derzeit f?r unsere BesucherInnen nicht zu sehen.? Die zooeigenen Handwerker f?hren die gesamten Bauarbeiten des Gro?projekts, dessen Kosten sich im unteren f?nfstelligen Bereich bewegen, komplett in Eigenregie durch. Um einen Teil der Kosten zu decken, hat der Tiergarten Kleve nun in Kooperation mit der Volksbank Kleverland eine Crowdfunding-Aktion gestartet. Zu jeder Spende ab 5 ? gibt die Volksbank noch einmal 10 ? mit dazu. Polotzek: ?Wir haben in der Vergangenheit schon oft auf die Unterst?tzung der Volksbank Kleverland z?hlen k?nnen. So hat uns die Volksbank Anfang M?rz im wirtschaftlich schwierigen Lockdown mit einer Spende ?ber 2.000 ? unterst?tzt und auch bereits schon 2012 die Anschaffung unserer beiden Adler gesponsert. Daf?r m?chten wir uns bedanken und hoffen, dass ?ber die neue Crowdfunding-Aktion noch viele weitere Spenden hinzukommen.? Wer den Tiergarten beim Bau der Adlervoliere unterst?tzen m?chte, kann dies ?ber die Crowdfunding-Aktion unter gemeinsam-fuer-das-kleverland.viele-schaffen-mehr.de/adlervoliere tun oder die Patenschaft f?r einen Wei?kopfseeadler ?bernehmen."
Quelle: Pressemitteilung des Tiergartens
(15.03.2021, 11:57)
Martin Mercus:   Wer es noch nicht mitbekommen hat: Im Tiergarten Kleve tut sich was! :)

Gestern wurde auf Facebook verkĂŒndet, dass im Sommer ein neuer Masterplan veröffentlicht wird.

Bekannt sind bisher die Modernisierung der Seehundanlage und ein Schaubauernhof.

Es bleibt weiter spannend.

(18.02.2021, 18:49)
Martin Mercus:   Zusammenfassung der Meldungen der letzten Tage zum Tiergarten Kleve:

Gestern hat man die angekĂŒndigten Strauße vorgestellt - es ist ein Paar Blauhalsstrauße. Die Besucher dĂŒrfen Online NamensvorschlĂ€ge machen.

Die Poitouesel, die Platz machen mussten, sind glĂŒcklicherweise an anderer Stelle im Tiergarten untergekommen.

Insgesamt tritt der Tiergarten seit der Ankunft von Herrn Polotzek deutliche offensiver bzw. öffentlichkeitswirksamer auf. So wird man auf verschiedenste Weise fĂŒr das Zootier des Jahres 2021 - das Krokodil - werben und Spenden sammeln. Dabei sei es egal, dass der Tiergarten keine Krokodile halte, so Polotzek.
(04.02.2021, 21:37)
W. Dreier:   @C. Horn: Flugplatzrennen Diepholz?, Ende des letzten Jahrhunderts? Ich bin ein ``Nordlicht`` (jetzt MV) - fĂŒr uns in den FĂŒnfzigern waren das die Sandbahn-Motocross-Rennen in Teterow, NĂ€he von Anklam, selbige Stadt in NĂ€he Greifswald
(04.02.2021, 11:22)
Carsten Horn:   Dem Ă€lteren Motorsport-Fan sollten auch noch die legendĂ€ren Flugplatzrennen der DTM auf dem Fliegerhorst Diepholz was sagen, Ende des letzten Jahrtausends, :-)

ZoomĂ€ĂŸig kann man sich an OsnabrĂŒck orientieren, das sollte der nĂ€chste bekannte Zoo sein, Diepholz liegt etwa 50 km NNÖ...
(04.02.2021, 09:51)
cajun:   @Carsten Horn Ich habe Nachsicht! Passiert "ihm" ja erst das dritte Mal mit Ströhen. :O)
@W,Dreier: Man kann sich geographisch auch an z.B.. bedrohten Haustierrassen orientieren. ;-)
https://de.wikipedia.org/wiki/Diepholzer_Gans


(03.02.2021, 19:30)
W. Dreier:   Oh, da lernt man noch was! Aber: welche grĂ¶ĂŸere Stadt liegt bitte bei Diepholz? Als DDR-SchĂŒler war ich immer sehr an Geografie interessiert - wußte , wo im ``Westen`` z. B. Lörrach und Xanten liegen (ohne Verwandte dort) - aber Diepholz?
(03.02.2021, 11:19)
Carsten Horn:   Kann ja nicht jeder in Geographie eine Leuchte sein, g. Bitte etwas Nachsicht...

Ich versuche es mal mit einem Link, damit kennt Adrian sich ja gut aus...
https://de.wikipedia.org/wiki/Ströhen_(Wagenfeld)

Wer nicht klicken will, hier der erste Satz: "Ströhen ist ein Ortsteil der Gemeinde Wagenfeld im niedersÀchsischen Landkreis Diepholz."
(03.02.2021, 10:36)
Martin Mercus:   Der Tiergarten Kleve erweitert ja wie schon am 10.01. beschrieben die Weißkopfseeadlervoliere um fast die doppelte FlĂ€che. Einen Eindruck kann man auch leider recht kleinen Bildern auf der Homepage des Tiergartens bekommen.
Man hat sich unter anderem zur optimalen HorstgrĂ¶ĂŸe mit anderen zoologischen Einrichtungen beraten. Es wird gehofft, dass die Adler in 1-2 Jahren dann erstmals brĂŒten.
Neu wird auch sein, dass die Vögel auf Augenhöhe betrachtet werden können. Genannt wurde nicht, wie dies realisiert werden soll. Zu erwarten ist aber eine Art Hochstand.

Weiter soll in KĂŒrze ein Paar Strauße ankommen (Unterart unbekannt), das auf der ehemaligen "Eselanlage" (Poitou-Esel und Ziegen wie Walliser Schwarzhalsziege) ausgestellt werden soll. Die Anlage wird/wurde entsprechend angepasst (ZĂ€une, Stallung, Sandbad, Bepflanzung). Das ist auch nötig, da auf den gezeigten Bildern die Anlage doch sehr feucht erscheint.

Als dritte Änderung sollen Ende Februar Maras eine neue Anlage beziehen.

Die Ernennung von Herrn Polotzek als neuen Betriebsleiter bringt also die ersten FrĂŒchte hervor.

Es wird interessant sein zu sehen, wie sich der Tiergarten nun weiterentwickelt. Ein bzw. das Kernthema war bisher die Zucht von bedrohten Haustierrassen. Dass in den letzten Jahren aber besonders in den Bau/Erneuerung von Anlagen und die Anschaffung von exotischen bzw. Wildtieren investiert wurde, kann ein Fingerzeig sein, dass nun ein anderer Weg eingeschlagen wird, der sich mit den oben beschriebenen Entwicklungen fortsetzt.

Ich fĂŒr meinen Teil allerdings hoffe, dass der Tiergarten die Poitouesel und Ziegen an anderer Stelle weiter hĂ€lt.
(30.01.2021, 12:21)
cajun:   Nun ja. Es scheint zumindest wieder die Überschrift gelesen worden zu sein ... "Tier"...
Dabei enthĂ€lt der Artikel eine sehr wichtige Information fĂŒr Verlinker (!):
INFO
"Tiere sind ĂŒberall in Europa zuhause
Verbreitungsgebiet Damwild kommt in fast allen Gegenden in Europa vor. Charakteristisch ist das Schaufelgeweih der mÀnnlichen Tiere.
GrĂ¶ĂŸe: Damwild ist erheblich grĂ¶ĂŸer als Rehe und leichter als Rothirsche. Die Schulterhöhe betrĂ€gt 80 bis 100 Zentimeter."
Ah, doch wieder was zu lernen.. wenn man es denn liest. ;-)
Man merke: Schaufelgeweih und grĂ¶ĂŸer als Rehe :-)
Ein wichtiger Inhalt noch: Auch die beiden Solinger Tierparks kÀmpfen mit Einnahmeverlusten.

Tragödie in Solinger Tierpark : Damwild vergiftet - zwei Tiere gestorben
Quelle:https://rp-online.de/nrw/staedte/solingen/solingen-damwild-nach-vergiftung-gestorben_aid-55762175
Also die unten verlinkte.
Zwei Tiere im Tierpark Solingen sind verstorben, nachdem sie giftiges GrĂŒnzeug von Eiben gefressen hatten. Ein Jungtier konnte gerettet werden. Wahrscheinlich ist, dass SpaziergĂ€nger den Tieren die giftigen Zweige ins Gehege geworfen hatten - ohne böse Absicht, aber mit umso tragischeren Folgen.
Es war ein regelrechter Schock, als die Mitarbeiter des Tierparks Fauna am Ortsrand von GrĂ€frath am Montagmorgen vergangener Woche zur Arbeit erschienen und einen Blick in das Damwild-Gehege warfen. Denn dort, wo die eigentlich ausgesprochen wachsamen und schreckhaften Tiere normalerweise auf jede kleine Regung in ihrer Umgebung reagieren, verhielt sich die gesamte Damwild-Herde ungewöhnlich apathisch. Und drei der Vierbeiner blieben an diesem Tag ? offenkundig stark geschwĂ€cht ? selbst dann noch liegen, als sich die Tierpfleger ihnen schließlich nĂ€herten.
TatsĂ€chlich kam fĂŒr zwei der scheuen Tiere jede Hilfe zu spĂ€t. Sie starben schon wenig spĂ€ter, derweil das dritte Tier, ein noch junges Damwild-Weibchen mit Namen Anna, lange zwischen Leben und Tod schwebte, ehe die Verantwortlichen in der Fauna schließlich Entwarnung geben konnten. ?Das Tier ist glĂŒcklicherweise ĂŒber den Berg?, sagte die zoologische Leiterin der des Tierparks, Linda Bunzenthal, am Dienstag.
INFO
Tiere sind ĂŒberall in Europa zuhause
Verbreitungsgebiet Damwild kommt in fast allen Gegenden in Europa vor. Charakteristisch ist das Schaufelgeweih der mÀnnlichen Tiere.
GrĂ¶ĂŸe Damwild ist erheblich grĂ¶ĂŸer als Rehe und leichter als Rothirsche. Die Schulterhöhe betrĂ€gt 80 bis 100 Zentimeter.
Und auch die Ursache fĂŒr den Tod der beiden anderen Vierbeiner ? ein erwachsenes Tier sowie ein weiteres Jungtier ? steht mittlerweile fest. So starben die Vierbeiner an einer Vergiftung. Das haben umfangreiche Untersuchungen ergeben, die in den vergangenen Tagen unter anderem in einem Labor durchgefĂŒhrt worden sind.
?Es handelte sich um eine Eibenvergiftung?, berichtete Bunzenthal jetzt ĂŒber die HintergrĂŒnde. Wobei die Tierpfleger in der Fauna davon ausgehen, dass die Tiere keineswegs vorsĂ€tzlich vergiftet wurden, sondern vielmehr einer falsch verstandener Tierliebe zum Opfer fielen. ?Es ist wahrscheinlich, dass SpaziergĂ€nger den Tieren ohne böse Absicht Eibenzweige ins Gehege geworfen haben?, sagte Linda Butzenthal, die in diesem Zusammenhang noch einmal darauf hinwies, dassdie Tiere in der Fauna prinzipiell nicht gefĂŒttert werden dĂŒrften.
Ein Verbot, welches unbedingt zu beachten ist ? auch wenn es den tierliebende Menschen bisweilen schwer fĂ€llt. Denn tatsĂ€chlich ist das Damwild in der Fauna durch die Pfleger und Besucher an Menschen gewöhnt, was wiederum zur Folge hat, dass die Tiere regelrecht um Futter betteln. SpaziergĂ€nger könnten jedenfalls durchaus auf die Idee kommen, den Vierbeinern besagtes Eiben-GrĂŒnzeug von den NadelbĂ€umen im benachbarten GrĂ€frather Park in das Gehege zu werfen, das den Tieren dann allerdings schadet und schlimmstenfals zum Tod fĂŒhren kann.
Zwar ist das Damwild-Gehege in der Fauna teilweise videoĂŒberwacht. Doch das half der kleinen Anna und ihren Artgenossen nicht. Die Tiere fraßen die Zweige und zogen sich so die schweren Vergiftungen zu, an denen schließlich zwei der Vierbeiner verendeten. Das Überleben des dritten Tiers stand derweil ĂŒber Tage hinweg auf der Kippe. So verweigerte das Jungtier zunĂ€chst beispielsweise die Nahrung. Aber nun scheint das Leben des kleinen Damwildes, das zurzeit noch in seinem Stall bleiben muss, gerettet.
Die Fauna ist wie der zweite Solinger Tierpark, der Vogelpark in Ohligs, aufgrund der aktuellen Corona-Krise auf unbestimmte Zeit geschlossen. Um die Wochen und Monate ohne Einnahmen aus Eintrittsgeldern der Besucher zu ĂŒberstehen, sind die beiden traditionsreichen Einrichtungen auf Hilfen beziehungsweise auf Spenden angewiesen.
NĂ€here Informationen darĂŒber, wie die Tierparks unterstĂŒtzt werden können, finden sich auf den jeweiligen Internetseiten unter den Adressen:
www.tierpark-fauna.de

Meine Frage blieb ja unbeantwortet, ebenso wie die von Carsten Horn in Natur-. und Artenschutz.

(20.01.2021, 19:44)
cajun:   Nach den "Fake News" ĂŒber Waldrappe in Basel , die fehlenden geographischen Kenntnisse in der Verortung von Zeitungsmeldungen in den zutreffenden Threads, dem unmöglichen Link zu den Bonobos in Wtal, nun eine groß, klaffende LĂŒcke im biologischen Allgemeinwissen: Damhirsche und Rehe sind schon andere Tierarten@ Adrian Langer.
Es geht ĂŒbrigens aus dem von dir verlinkten Artikel sehr offensichtlich hervor, dass "das um's Überleben ringende Reh" ein Damtier ist......
Ich habe dir noch nachgesehen, dass der "Himalaya Hirsch" in Pairi Daiza, auch nix anderes als ein Damhirsch war... ich finde nun, du solltest jetzt mal schon deine hier eingestellten Links besser prĂŒfen.
Und ich glaube sehr sicher, ich bin da mittlerweile nicht der Einzige mit dieser Meinung.
Kriegst du das hin, Adrian?


(15.01.2021, 22:50)
cajun:   @Martin Mercus: Das sind sehr gelungene Fotos. Kompliment. Ich bin gespannt auf das Konzept des neuen Leiters.
(13.01.2021, 14:03)
Martin Mercus:   Fuchshörnchen - laut Zootierliste die einzige Haltung in Europa!
(10.01.2021, 11:56)
Martin Mercus:   Kulan
(10.01.2021, 11:55)
Martin Mercus:   Noch einmal...
(10.01.2021, 11:54)
Martin Mercus:   Bentheimer Landschwein
(10.01.2021, 11:52)
Martin Mercus:   Schneeeule
(10.01.2021, 11:51)
Martin Mercus:   Seidenreiher-Jungtier
(10.01.2021, 11:51)
Martin Mercus:   Owambo-Ziegen-Bock
(10.01.2021, 11:50)
Martin Mercus:   Seehund-Jungtier
(10.01.2021, 11:49)
Martin Mercus:   Barockesel
(10.01.2021, 11:45)
Martin Mercus:   Tiergarten Kleve - Zusammenfassung des Berichts vom 09.01.2021 aus der RP:

Seit dem 04.01. ist ein neuer Chef im Amt.

Der 26-JÀhrige Tiermediziner Martin Polotzek, welcher zuvor Tiergarten Schönbrunn tÀtig war, tritt die Nachfolge von Dietmar Cornellissen an. Aufmerksam gemacht auf die freie Stelle wurde Herr Polotzek durch Kollegen aus dem Kölner Zoo.

Herr Cornellissen bleibt dem Tiergarten als zweiter stellvertretender Leiter erhalten. Er wollte einen Schritt zurĂŒcktreten, um sich wieder mehr den Tieren widmen zu können. Seit 1993 ist er im Tiergarten und seit 1996 in leitender Position gewesen. Herr Polotzek sei ein "GlĂŒcksgriff fĂŒr den Tiergarten - gerade auch wegen seines tiermedizinischen Hintergrunds".

Anstatt ca. 85.000 gab es aufgrund von Corona nur ca. 62.000 Besucher in 2020. Die fehlenden Einnahmen konnten teils durch die Coronahilfen der Landesregierung wettgemacht werden.

Die momentanen Wochen der Ruhe werden genutzt, um ein paar Dinge voranzutreiben. So soll die Voliere der Weißkopfseeadler auf die doppelte GrĂ¶ĂŸe ausgebreitet werden, womit der Einsatz fĂŒr die im Tiergarten lebenden Vögel fortgesetzt wurde. Bereits in den letzten Jahren wurden neue Volieren fĂŒr MĂ€usebussard, WĂŒstenbussard, Kolkrabe, Schneeeule und Uhu gebaut.

Langsam werden auch die ersten Jungtiere, so bei den Bentheimer Landschafen erwartet - auch wenn die eigentliche Geburtswelle erst ab MĂ€rz beginnt.

Weiter gab es "prominenten" Zuwachs: Bei den Pinzgauer Rindern kam der Jungbulle "King Louis" hinzu. Ein Hahn (Rasse nicht genannt) wurde vor der Schlachtung gerettet. Aufgrund eines Farbfehlers "im Fell", einer grauen Locke, wird er "George Clooney" genannt.
_______________

Auch ich bewerte die Besetzung der Stelle des Tiergartenleiters mit Herrn Polotzek als positiv; auch, aber nicht nur aufgrund seines tiermedizinischen Hintergrundes. Ich gehe davon aus, dass er den Tiergarten mit frischen Ideen beleben und weiterentwickeln wird.

Es folgen noch ein paar Impressionen von meinem letzten Besuch vom 29.08.2020.
(10.01.2021, 11:40)
Adrian Langer:   Zum Schluss Gambia Riesenhamsterratte.
(27.07.2020, 20:05)
Adrian Langer:   Richardson Ziesel
(27.07.2020, 20:03)
Adrian Langer:   Königspython FĂ€rbung Zimt und Banana
(27.07.2020, 20:01)
Adrian Langer:   Bartagame spezielle FĂ€rbung
(27.07.2020, 20:01)
Adrian Langer:   Auf meiner Reise war ich noch in einem "Extrazoo". Zur ErklĂ€rung. Dabei handelt es sich nicht um einen Zoo, sondern um eine Zoohandlung. Diese trĂ€gt den Namen Zoo Zajac. Ein wenig entsetzt hat mich, dass ein Leie hier einfach hinein gehen kann und sich anscheinend alle mögliche Exoten (sofern ungefĂ€hrdet) erwerben kann. Zudem nicht unbedingt teuer. Allerdings war ich von der Artenvielfalt vor Ort (wenn auch nicht besonders schön untergebracht) sehr beeindruckt. So fand ich erstmals Steppenlemming, Nördlicher Moorlemming, Richardson Ziesel, diverse Reptilien und Vögel sowie Gambia Riesenhamsterratten.

Anbei: Bengalkatze (Zuchtform)
(27.07.2020, 19:59)
Adrian Langer:   Zum Schluss der Steinmarder.
(24.07.2020, 19:36)
Adrian Langer:   AlpengĂ€mse
(24.07.2020, 19:35)
Adrian Langer:   Nordamerikanischer WaschbĂ€r
(24.07.2020, 19:34)
Adrian Langer:   EuropĂ€ischer Biber
(24.07.2020, 19:33)
Adrian Langer:   Danach ging es noch in den Tierpark Olderdissen. Der Tierpark ist sehr schön und die meisten Gehege sehr großzĂŒgig geschnitten. Der Tierbestand beschrĂ€nkt sich auf zumeist heimische Arten. Neu fĂŒr mich waren die AlpengĂ€msen und die erste Sichtung eines Steinmarders.

Anbei BraunbÀr.
(24.07.2020, 19:32)
Adrian Langer:   Ich hatte noch gegrĂŒbelt! Dann doch Niedersachsen. ;)
(15.05.2020, 12:50)
Tim Sagorski:   Wann wurde Ströhen denn in NRW eingemeindet? ;o)
(15.05.2020, 12:09)
Oliver Muller:   Deutschlands bester Zoo öffnet als erster *Ironie aus*
(16.04.2020, 20:18)
Patrick Kalscheuer:   Worms ist aber noch ein gutes StĂŒck von NRW entfernt ;-)
(17.09.2019, 14:45)
Oliver Muller:   Angeblich soll der Marktpreis bei 25.000 Euro fĂŒr einen weißen Tiger liegen. Da könnte man doch glatt mal endlich die lange geplante Löwenanlage bauen.
(19.08.2019, 22:27)
Hannes Lueke:   Bei Nadermann sind 5 weiße Tiger geboren
(13.08.2019, 08:16)
cajun:   Hallo Adrian, Witten hat keinen Tierpark. Der Artikel unten bezog sich auch die Husarenaffen in Hamm.
(13.05.2019, 13:06)
Hannes Lueke:   Joa ich bin da zweigespalten. Wer schon einmal einen PrĂ€riehundmann wĂ€hrend der Rut erlebt hat, der wĂŒrde auch nciht daran glauben, dass es mit PrĂ€riehunden funktionieren kann.
Meine Sorge wĂ€re eher, dass die ErdmĂ€nnchen zu schnell die Scheu verlieren. Ich denke, wenn man regelmĂ€ĂŸig eine Aufsicht einsetzt um sicherzustellen, dass es keine FĂŒtterung durch die Besucher gibt, dann geht es. Auch kommt es auf die Strukturierung des Geheges an. Ich wĂŒrde den besucherweg entlang eines Außenzaunes setzen und nicht durch die Anlage fĂŒhren. Die erdmĂ€nnchen können sich dann in der Anlage frei bewegen und wenn sie denn wollen richtung Besucher vorrĂŒcken. Ähnlich wie viele begehbare Volieren gestaltet sind.

Eine begehbare ErdmÀnnchennanlage gibt es auch irgendwo in UK bereits
(08.03.2019, 08:15)
Gudrun Bardowicks:   Klingt ganz nett, aber bei dem begehbaren Gehege fĂŒr ErdmĂ€nnchen, in dem die Kinder direkten Kontakt mit den ErdmĂ€nnchen aufnehmen können habe ich Bauchschmerzen. ErdmĂ€nnchen sind Raubtiere, die gehörig zubeißen können. Vielleicht sollte man lieber eine begehbare PrĂ€riehundanlage oder Zieselanlage bauen.
(07.03.2019, 20:16)
Martin Mercus:   Rot- und Dam- und Sikawild sollen umgesiedelt werden, da ihre Gehege direkt an der Niers liegen und diese gerade in regnerischen Zeiten schnell unter Wasser stehen. Hier soll dem Fluss mehr Raum gegeben werden, was dann ins Tierparkkonzept mit einbezogen wird. Wo ich gerade so darĂŒber nachdenke, wĂ€re der Aufbau einer Auenlandschaft und die Schau von Elchen und Bibern auf dieser FlĂ€che eine interessante Idee. Weiter meine ich gelesen zu haben, dass auch Mufflons auf das neue GelĂ€nde ziehen sollen. Ob weitere Gehege fĂŒr Wild- oder Nutztiere entstehen, ist fĂŒr mich fraglich, da der neue Teil doch schon etwas abgelegener und daher etwas schwerer zu kontrollieren ist. Das GelĂ€nde an sich ist nicht abgeschlossen bzw. jederzeit zugĂ€nglich. Es wurden ja zudem in diesem Jahr Bronzeputen und Warzenenten gestohlen, weswegen allerdings bereits ĂŒber eine komplette EinzĂ€unung und daraus resultierend begrenzte Zugangszeiten nachgedacht wurde. Dem Konzept des Tierparks zufolge, einheimische Wildtierarten und Nutztierarten zu zeigen, wĂ€re es natĂŒrlich wĂŒnschenswert, wenn man den Bestand um ein paar wenige Raubtiere ergĂ€nzen wĂŒrde. Wölfe wĂ€ren hier ein Ansatz, da im angrenzenden Kreis Wesel seit einiger Zeit eine wilde Wölfin lebt und ein großes Gebiet deswegen als Wolfsgebiet ausgewiesen wurde. Auch vor dem Hintergrund, dass ein Wildtierauffangzentrum angegliedert ist und ab und an Greifvogelflugschauen gezeigt werden, wĂ€ren entsprechend mehr (besser) einzusehende Volieren erfreulich - hier natĂŒrlich nur von Vögeln, deren Auswilderung nicht mehr möglich ist.
(01.12.2018, 21:55)
Gudrun Bardowicks:   Ein interessanter Vogelbestand. Schön, dass Teile des Vogelparks und seines Artenbestandes erhalten geblieben sind.
(22.08.2018, 11:43)
Martin Mercus:   Heute war ich im Irrland in Twisteden an der niederlĂ€ndischen Grenze bei Nijmegen, einem Erlebinispark, welcher ohne irgendwelche FahrgerĂ€te etc. auskommt und wo sich die vielen jungen Besucher (weniger Jugendliche) noch richtig austoben können.

Vielleicht ist jemandem noch der Niederrheinpark Plantaria bekannt, welcher als Vogelpark einige RaritĂ€ten beherbergt hatte. Leider habe ich mich erst kurz nach Schließung fĂŒr zoologische Einrichtungen interessiert. Schon seit mehreren Jahren ist die FlĂ€che vom benachbarten Irrland ĂŒbernommen worden, wobei ein kleiner, aber trotzdem spezieller Vogelbestand ĂŒbrig geblieben ist. Erhalten blieb besonders der europĂ€ische und der asiatische Volierenkomplex.

Ich werde es hier bei einer Auflistung belassen.

Hervorzuheben sind die Familien der Fasanen- und HĂŒhnervögel. Hier können selbst die meisten Zoos und Vogelparks nicht mithalten:
Amazonashokko
Nördlicher Helmhokko (mit 2 Jungtieren)
Gelbschnabelhokko
Tuberkelhokko
Pfauentruthuhn
ÄhrentrĂ€gerpfau
Edwardfasan (ausgeschildert, nicht gesehen)
Malaien-Gelbschwanzfasan (ausgeschildert, nicht gesehen)
Jones-Silberfasan
Diamantfasan
Wallichfasan
Mekongohrfasan
Blauer Ohrfasan
Grauer Pfaufasan
Vieillot-FeuerrĂŒckenfasan
Palawan-Pfaufasan
Malaiischer Argusfasan
Himalayaglanzfasan
Satyrtragopan
Temmincktragopan
HĂŒgelbuschwachtel
China-Buschwachtel
Graubrauen-Bambushuhn

Außerdem zu sehen sind auch mehrere Turakoarten:
Buffonturako
Schildturako
Glanzhaubenturako
Weißhaubenturako
Fischerturako

Auch Tauben sind gut vertreten, unter anderem:
Himalayataube
Indische Weinrote Halsringtaube
Oliventaube
Perlhalstaube
BronzeflĂŒgeltaube
Guineataube
Trauerturteltaube
FriedenstÀubchen
GoldschnabeltÀubchen (PerutÀubchen)

Sonstige nennenswerte Arten:
Vasapapagei (nicht ausgeschildert)
Jendayasittich
BlaugrĂŒne Papageiamadine
Rotkopf-Papageiamadine
Diamantfink
Binsenastild
Goldweber
Blutschnabelweber
Feuerweber
Rotfußseriema (mit min. 2 Jungtieren)
Haubenmaina
Versicolorente
SĂŒdlicher Hornrabe
Brillenkauz

Schön ist zudem die ehemalige begehbare Afrikavoliere, die dies auch jetzt noch ist, allerdings mit "Allerweltsarten" wie Wellensittich, Agaporniden, Graupapageien, Blaustirnamazonen und Mönchsittichen.

ErgÀnzend werden noch Nashornleguan, NasenbÀr, Katta (begehbare Anlage), Mantelpavian, BennettkÀnguru, PrÀriehund sowie div. Bauernhoftiere gehalten.

Den Park besuchte ich mindestens einmal im Jahr, wo BestandsverĂ€nderungen immer gut auffallen. Dass hier auch regelmĂ€ĂŸig RariĂ€ten hinzugefĂŒgt werden, weist fĂŒr mich darauf hin, dass der Bestand noch vom ansĂ€ssigen Vogelverein gepflegt und gestellt wird (welchem ja auch der grĂ¶ĂŸte Teil des Bestandes vom ehemaligen Vogelpark gehörte).

Auf jeden Fall ist ein Besuch aus zoologischer Sicht lohnenswert. Wenn man den Park mit den Kindern/Enkeln besucht, benötigt man schon einen ganzen Tag, ansonsten ist man wie ich heute nach 1-2 Stunden fertig.
(21.08.2018, 21:05)
Gudrun Bardowicks:   Die Anlage sieht auf den Bildern gut aus.
(09.08.2018, 21:03)
Hannes Lueke:   Das Land Niedersachsen hat ein schönes Zeichen gesetzt und einen vernĂŒnftigen Maßnahmenplan fĂŒr einige der Invasiven Arten herausgebracht. Unter anderem die Probleme bei WaschbĂ€r und Schmuckschildkröte sind sauber gelöst. Niedersachsen sagt ganz klar, das es unwahrscheinlich ist den WaschbĂ€r in Deutschland auszuritten und aus diesem grund immer wieder Jungtiere oder verletzte Tiere gefunden werden. Um dem Tierschutz gerecht zu werden dĂŒrfen, in Niedersachsen, diese Tiere - nicht kommerziell - weitervermittelt werden. Auch wird darauf hingewiesen, dass eine legale Vermittlung ein illegales Freisetzen verhindert (siehe Problematik bei Schnappschildkröten).
Ich denke man ignoriert in Olderdissen einfach den aktuellen Stillstand in NRW bzgl der Neozoen Problematik und macht weiter. WaschbĂ€ren erreichen Problemlos ein Alter von 20 Jahren und bereits in Menschenhand lebende Tiere können somit noch fĂŒr Jahrzehnte gute Botschafter fĂŒr die Art aber auch die problematik sein. Abgesehen davon sind sie sehr schauattraktiv und leicht unterzubringen.
(09.08.2018, 09:49)
Markus Wutzler:   Also OsnabrĂŒck hat nicht fĂŒr sibirische gebaut, sondern fĂŒr Sumatra Tiger. Beide Einrichtungen bauen zukĂŒnftig fĂŒr Breitmaulnashörner, OsnabrĂŒck vergrĂ¶ĂŸert die Anlage (ca.2019), mit neuem Hochweg, weiterhin vergesellschaftet mit Zebra und Pinselohr, und MĂŒnster baut mit dem neuen Masterplan eine Anlage dann fĂŒr Gepard und Breitmaulnashorn, sobald das Geld von der Stadt freigegeben wird.
(03.07.2018, 15:55)
Hannes Lueke:   Eine Trampeltierstute kostet auch schnell mal 5000 ? und auch ein Gepard jenseits der 10000 ?, wie gesagt, da muss ein Zoo nicht unbedingt Geld in die Hand nehmen sondern verschiebt einfach Tiere untereinander. Das im nördlichen Deutschland die weißer Tigerqoute recht hoch ist steht außer Frage aber im Umkehrschluss höre ich niemanden wie er scih beschwert, dass in OsnabrĂŒck und MĂŒnster fĂŒr sibirische Tiger und Breitmaulnashörner gebaut wurde. So schnell ist man nicht ĂŒbersĂ€ttigt von einer Art.
(03.07.2018, 13:00)
Oliver Muller:   @Hannes LĂŒke: Das ist sicher richtig, dass das alles nicht um die Ecke liegt. Aber es fĂ€llt schon auf, dass das Areal zwischen DelbrĂŒck, Holte-Stukenbroch, Hodenhagen, Magdeburg und Aschersleben, quasi das Bermuda-Dreieck fĂŒr weiße Grosskatzen, nur vielleicht 10% der GesamtflĂ€che Deutschlands ausmacht. Und selbst Wingst ist da jetzt nicht so ganz schrecklich weit weg ;-)

Was die Preise angeht habe ich mal den Chef von Stukenbrock in einer Dokumentation sagen hören, dass ein weißer Tiger im Handel 20.000 Euro kostet gegenĂŒber 500 Euro fĂŒr einen normalen. Wohlgemerkt, wir reden hier von Zoo-/Zirkusmixen und dem Handel zwischen Zirkussen und Nicht VDZ-/EAZA-Tierparks.
(02.07.2018, 16:23)
Hannes Lueke:   In so einer NĂ€he zu Hodenhagen ist ein weißer Tiger tatsĂ€chlich nicht unbedingt, der große Hit aber Hodenhagen wĂŒrde ich definitiv nicht als "in der Region" bezeichnen. Das weiße Tiger nicht billig gehandelt werden mag sein aber man darf nciht vergessen, dass Nadermann relativ erfolgreich Geparden und Kamele nachzieht und sicherlich auch mal was mit Stukenbrck tauschen kann. Wenn cih raten muss behaupte ich, die haben nciht unbedingt Geld in die Hand genommen um den weißen tiger zu bekommen (reine Spekualtion).

Selbst wenn ein weißer Tiger ein paar tausend Euro kostet, im Gegesatz zu einigen metern Zaun generiert er leicht Geld.
(01.06.2018, 10:40)
Oliver Muller:   Genau. Da gab es mal sicherlich 10-15 Tiere...
(30.05.2018, 22:54)
Emilia Grafe:   @Oliver Muller: Sie meinen wahrscheinlich die Trampeltiere, diese existieren schon noch, allerdings sah ich bei meinem Besuch nur zwei Tiere. Von einer riesigen Herde kann also nicht die Rede sein.
(30.05.2018, 22:42)
Oliver Muller:   Die Beschreibung des Tierparks (Vielen Dank, @Emilia!) Nadermann zeigt, dass sich bis auf die segensreiche Abgabe der Schimpansen und ein AusdĂŒnnen des Tierbestands nicht viel getan hat, seit meinem Besuch dort in 2012 (siehe unten). Damals wurde auch schon um Spenden fĂŒr das Löwengehege gebettelt, allerdings noch ohne diese Zeichnung. Die sieht in der Tat schick aus, allerdings glaube ich nicht daran. Dagegen spricht auch die ĂŒberflĂŒssige Anschaffung eines weißen Tigers (der dritte Zoo mit solchen in der Region nach Serengetipark und Hollywoodpark). Ein solches Tier kostet im Handel 20.000 bis 25.000 ?. Das Geld hĂ€tte man in einige Meter Zaun fĂŒr die Löwen investieren können.

P.S.: Haben die keine Kamele mehr? Da gab es doch einst eine riesige Herde...
(30.05.2018, 13:00)
Emilia Grafe:   Was sich mir auch gĂ€nzlich nicht erklĂ€rt, ist die Anschaffung eines Weißen Tigers... die Tigeranlage ist ganz schön fĂŒr einen Tiger, aber nicht auch noch fĂŒr einen zweiten, der nur im Vorgehege sein Dasein fristen
(29.05.2018, 22:52)
Emilia Grafe:   Anbei Skizze der neuen Löwenanlage, daneben folgende Information:
Unsere Löwen brauchen mehr Platz.

Löwe PASHA und seine Partnerin SHIRA sollen sich schließlich bei uns wohl fĂŒhlen. Deshalb wird hier auf einer FlĂ€che von ĂŒber 700 Quadratmetern ein neues Außengehege fĂŒr die beiden entstehen. Die neue Anlage bietet den Tieren ausreichend Bewegungsraum, RĂŒckzugsflĂ€chen und BeschĂ€ftigungsmöglichkeiten. Dabei soll auch eine möglichst natĂŒrliche Umgebung geschaffen werden. Außerdem werden Sie als Tierparkbesucher von dieser Erweiterung profitieren, denn es werden dadurch auch spannende Einblicke geschaffen, die es erlauben den ?König der Tiere? aus nĂ€chster NĂ€he zu beobachten. Diese neue Anlage ist ein Bauprojekt, das bezĂŒglich der Kosten fĂŒr uns gewaltige Dimensionen annehmen wird. Als Familienbetrieb, der sich einzig und allein durch Einnahmen aus Eintrittsgeldern finanziert, mĂŒssen wir mit besonders viel Eigenleistung versuchen, diese zusĂ€tzlichen finanziellen Belastungen so gering wie möglich zu halten. Durch die tatkrĂ€ftige Mitarbeit aller unserer Familienmitglieder kann hier schon viel gespart werden. Bei den Materialkosten und Fremdleistungen sin allerdings kaum Einsparmöglichkeiten vorhanden. Es ist also absehbar, dass wir bei diesem Projekt auf die UnterstĂŒtzung von außen angewiesen sein werden.
?

(29.05.2018, 22:50)
Emilia Grafe:   Jaguar
(29.05.2018, 22:49)
Emilia Grafe:   Javaneraffe
(29.05.2018, 22:47)
Emilia Grafe:   Auf dem RĂŒckweg nach Berlin hielten wir im Tierpark Nadermann in DelbrĂŒck - Schöning.
In Gedanken ist dieser Park fĂŒr mich dreigeteilt...
1. Teil Raubtiere, 2. Teil Haus- und Nutztiere, 3. Teil FahrgeschÀfte
Den Haus- und Nutztierteil finde ich wirklich wirklich schön, wo nicht nur Zwergziegen, sondern auch Walliser Schwarzhalsziegen und Damaraziegen gehalten werden. Letztere leben vergesellschaftet mit den Javaneraffen (persönliche Erstsichtung) auf der schön gestalteten großen Insel. Dieser Teil, in dem auch die Esel, Hausyaks, eine große Lamaherde und Trampeltiere, sowie Minischweine ihr Zuhause haben wirkt sehr schön und neu.
Im Kontrast dazu steht der Raubtierteil: zu Beginn von diesem noch die schöne Tigeranlage und die sehr große Luchsanlage (Bewohner von letzterer waren nicht zu sehen), aber auch der kleine KĂ€fig der NasenbĂ€ren. Dem Weg folgend, kommen die schöne Freianlage von Nutria und WaschbĂ€r (nur Nutria gesehen), bevor man auf die KĂ€fige von Jaguar und Leopard trifft. Das Jaguargehege ist nicht sonderlich groß, aber im Vergleich zum LeopardenkĂ€fig noch ein kleines Paradies. Der Leopard (SchwĂ€rzling) lebt in einem kleinen Abteil, geschĂ€tzt die HĂ€lfte eines TP AußenkĂ€figs. Dem Weg folgend gelangt man zu dem Haus der ErdmĂ€nnchen, die keine Außenanlage zur VerfĂŒgung haben. Daneben befinden sich typische KĂ€fige fĂŒr Kaninchen und Meerschweinchen. Dort in der NĂ€he ist auch der kleine KĂ€fig der Löwen zu finden, eine Erweiterung wird am Gehege angekĂŒndigt. Dem Weg folgend, begegnete ich noch Stachelschweinen und dann gelangt man auf den Weg auf dem sich Enten, SchwĂ€ne und GĂ€nse befinden, sowie die drei Rosapelikane und mehr als 10 Weißstörche. Dort werden auch die BennettkĂ€ngurus und Großen Maras gehalten. Außerdem befinden sich hier ich die Volieren einiger Raubvögel (Sperbergeier, Westlicher GĂ€nsegeier, Bartkauz, Uhu, Schneeeule gesehen). Ein einzelner Gepard befand sich wĂ€hrend meines Besuches im Vorgehege, auf der großen Anlage standen am Morgen Ponys, fand der Gepard spannend (Bild anbei), die Pferde eher nicht so...
In dem Teil mit den FahrgeschÀften befindet sich noch ein kleines Paddock mit einigen Haustierrassen und deren Jungtieren gemischt (Esel, Ziege, Rind, Alpaka zusammen), sowie der KÀfig der 2 Berberaffen, die Degus und eine Voliere mit Kookaburra, Graupapagei und einigen Sittichen. Auf dem Weg, der nur mit der kleinen Parkbahn zu befahren ist, leben dann nochmal zwei Raubvogelarten (ich meine Königsbussard und Steppenadler), sowie ein einzelnes Rentier; allgemein sah ich auch bei Gepard, Leopard und Jaguar nur Einzeltiere.
Insgesamt empfand ich das Gehegemanagement als sehr eigenartig: Die große Anlage der Luchse könnte man so einfach auch fĂŒr den Leopard nutzen und er hĂ€tte damit ein Vielfaches an Platz gewonnen, wĂ€hrend man die Luchse ins Leopardengehege ziehen lĂ€sst oder den Gepard auf die große Anlage und die Luchse in das dortige Vorgehege. Auch könnte man meiner Meinung nach die alten SchimpansenkĂ€fige mit wenig Aufwand fĂŒr ErdmĂ€nnchen oder NasenbĂ€ren umrĂŒsten, fĂŒr die Tiere wĂ€re dies in jedem Fall eine Verbesserung, nur die GefĂ€ngnisobtik macht einen schlechten Eindruck. Das ist allerdings nur eine persönliche Meinung und auch nur von den Außengehegen her geurteilt.
Dennoch schließe ich ein leicht positives Fazit und werde den Park vielleicht in einigen Jahren erneut besuchen, um zu sehen, was sich verĂ€ndert hat und um den wirklich schönen Haustierteil mit der großen Lamaherde nochmal zu besuchen.
Noch ErgÀnzungen zum Tierbestand:
Zebras sah ich keine mehr, in der laut Plan den Zebras zugewiesenen Anlage befanden sich Esel, dahinter außerdem noch Schottische Hochlandrinder und bei den Javaneraffen lebte auch noch ein Tier einer kleinen Rinderrasse, sowie hinter dem Streichelzoo eine Schafrasse.

(29.05.2018, 22:47)
W. Dreier:   Die Mitglieder des DTG (hoffentlich ohne Stolpersteine) - ĂŒberraschend: u.a. MĂŒnster nicht im VDZ?



Zoo Aschersleben, Zoo der Minis Aue, Tierpark im Kurpark Bad Kösen, Tierpark Bad Liebenstein, Wildpark Bad Mergentheim ,Tierpark Bad Pyrmont, Tropenhaus Bansin, ZooAdlerwarte Berlebeck, Tiergarten Bernburg, Heimat-Tierpark Olderdissen, , BielefeldTierpark Bischofswerda, Biosphaerium Elbtalaue Bleckede, Tierpark Bochum, Arche Noah Zoo Braunschweig,
Natur- und Tierpark BrĂŒggeZoo im Kurpark des Nordseeheilbades Cuxhaven,
Wild- und Erlebnispark Daun, Tiergarten Delitzsch, Tierpark Dessau, Affen- und Vogelpark Eckenhagen, Wildpark Eekholt, Tierpark Eilenburg, Tiergarten Eisenberg, Escher DĂ©ierepark (LU),
Tierpark Essehof, Tiergarten Falkenstein, Tierpark Finsterwalde, ThĂŒringer Waldzoo Gera,
Tier- und Freizeitpark Germendorf, Tierpark Gettorf, Eifelpark Gondorf, Naturschutz-Tierpark Görlitz
Tierpark Gotha, Arche Noah Zoo Grömitz, Tiergarten Fasanerie Groß-Gerau, Tiergarten Halberstadt,
Tierpark Hamm, Vogel- und Blumenpark Heiligenkirchen, Tierpark Herborn, Tierpark Herford,
Tierpark Hirschfeld, Zoo Hoyerswerda, Zoologischer Garten Hof, Wildpark Hundshaupten,
Tier- und Freizeitpark Jaderberg, Zoo Kaiserslautern, Tiergarten Kleve, Tierpark Klingenthal,
Tierpark Köthen, Opel-Zoo Kronberg, Tierpark KrĂŒzen, Eifel-Zoo LĂŒnebach, Vogelpark Marlow,
Wolfspark Werner Freund Merzig, Tiergarten Mönchengladbach, Allwetterzoo MĂŒnster, Tierpark Kunsterspring Neuruppin, Vogelpark Niendorf, Wildpark LĂŒneburger Heide Nindorf, Tierpark Nordhorn, Tiergehege im Kaisergarten Oberhausen, Vogelpark Irgenöd und Wildpark Ortenburg,
Wild- und Freizeitpark Ostrittrum, Tierpark Perleberg, Tierpark Petersberg, Tierpark und Kloster Riesa, Leintalzoo Schwaigern, Heimattiergarten Schönebeck, Tierpark Fauna Solingen, Tiergarten Staßfurt, Tiergarten Stendal, WestkĂŒstenpark und Robbarium St. Peter-Ording, Tierpark Suhl, Tierpark Hexentanzplatz Thale, Tier- und Freizeitpark, ThĂŒle, Erlebniswelt "tirica" Vippachedelhausen, Schwarzwaldzoo Waldkirch, Dierenpark Zie-Zoo Volkel (NL), Arche Warder, Tierpark Weeze, Heimatnaturgarten Weißenfels, Wildpark Weißewarte, Tierpark Weißwasser, Wildpark Christianental Wernigerode, Tierpark Westerhausen, Wild- und Freizeitpark Willingen, Zoo in der Wingst, Tierpark Lutherstadt Wittenberg, Tiergarten Worms, Greifvogelpark Katharinenberg Wunsiedel, Tierpark Zabakuck, Tierpark Zittau







(29.05.2018, 18:27)
W. Dreier:   Uff - DTG-davon höre ich erstmals:

Und 109 Mitglieder . aber warum keine Assoziation mit der VDZ?? Nur `` Austausch``?

Dazu: ``Die DTG ist Mitglied des Weltzooverbandes (WAZA) und steht in stÀndigem Austausch mit dem Verband der Zoologischen GÀrten (VdZ) und dem Deutschen Wildgehege-Verband (DWV) sowie weiteren tiergÀrtnerischen FachverbÀnden.

(29.05.2018, 18:07)
Oliver Muller:   Kann jemand aus dem Forum etwas zu dem lĂ€ngst geschlossenen Tierpark Veken in Schwalmtal-Waldniel sagen (Tierbestand, vielleicht sogar Fotos oder PlĂ€ne)? Danke im Voraus!
(18.05.2018, 22:24)
Carsten Horn:   Ein Kleinzoo mit ca. 65 Hektar FlĂ€che, :-)
(09.05.2018, 08:29)
Holger Wientjes:   Ein Blick in die ZTL verrĂ€t, dass sie wohl ein Hybrid aus Syrischem und EuropĂ€ischem BraunbĂ€r ist.
(23.04.2018, 06:55)
Hannes Lueke:   Ja es sind echte Wildfangnachzuchten eines Privathalters. Die Farben sind fantastisch!
(16.08.2017, 22:01)
Hannes Lueke:   Nach einem wirklich netten Vormittag im leergefegten Hollywoodpark haben wir uns zu einem kleinen Abstecher in den kostenfreien Wildpark Olderdissen im 20 Minuten entfernten Bielefeld entschieden.
Viel kann ich zum Park nicht erzÀhlen denn im Gegensatz zum teuren Nachbarn war es brechend voll. Alle ParkplÀtze waren erschöpft und die Polizei musste schon Streife fahren um Ordnung rein zu bringen. Ein lautes Geschiebe durch den wirklich schön angelegten Park.
Ein Blick in die Zootierliste verĂ€t, dass wirklich alles was in einen "Heimtierpark" gehört vertreten ist. Bemerkenswert ist die Vergesellschaftung zwischen Alpenmurmeltieren und Steinböcken. Garnicht wegen der Mischung sondern wegen der Anlage. Abgesehen von der schönen Hanganlage und der attraktiven Felskulisse ist die Anlage ein typsiches Huftiergehege. Die Murmeltiere könnten an mehreren Stellen (zB bequem unter der TĂŒr) das Gehege verlassen. Ich vermute das dies uninteressant fĂŒr die Tiere ist, da um die Anlage keinerlei weitere GrasflĂ€chen zu finden sind. Ein weiteres Highlight ist das Bibergehege welches aus in einem Naturteich versenkten Gittermatten besteht.L-förmig ĂŒber die Anlage fĂŒhrt ein Steg entlang an einem riesigen Damm aus hunderten StĂ€mmen. Neben dem Innenhaus scheinen die Biber tatsĂ€chlich einen eigenen Bau gebaut zu haben.
Mein persönliches Highlight war die BĂ€renanlage. Die Blickachse fĂŒr ĂŒber den schmalen Graben hinweg auf Blickhöhe der BĂ€ren einen Hang hinauf. Besonders schön ist, dass der Graben zu den Besuchern nur mit Gittern abgegrenzt uist und nicht mit der obligartorischen Mauer. Dies gibt ein einmaliges GefĂŒhl von NĂ€he zum Tier. Der Besatz ist auch recht spannend. Eine sehr zierliche syrische BraunbĂ€rin lebt dort zusammen mit einem im Vergleich Kodiakhaften europĂ€ischem BraunbĂ€ren zusammen. Das Spiel der ungleichen Partner wirkt unvergleichlich. Der starke Unterschied in GrĂ¶ĂŸe und Farbe wurde auch bei den Besuchern interessiert aufgenommen. Zu den wirklich umfangreichen Informationen zu den BĂ€ren wĂ€re hier ein Hinweis auf die Unterarten noch wĂŒnschenswert.

Im großen und ganzen sollte jeder Zoofreund der in der Gegend ist dem Park einen Besuch abstatten. Durchweg große, saubere und moderne Anlagen.
Die vielen verschiedenen Kennzeichen auf dem Parkplatz sprechen fĂŒr den Park und die lohnende Anreise
(02.04.2016, 18:12)
Michael Mettler:   @Sacha: Der Bulle war 30, die KĂŒhe 43 (Afrikanerin) und 48 Jahre (Asiatin) alt.
(12.05.2014, 17:57)
Sacha:   Schade um die Elefanten. Handelte es sich dabei um Ă€ltere Tiere?

Bez. WeiterfĂŒhrung der Haltung in Stukenbrock habe ich eine zwiespĂ€ltige Meinung: Einerseits gibt es sicher geeignetere Institutionen fĂŒr die Haltung dieser DickhĂ€uter als Stukenbrock. Andererseits wĂ€re es wiederum ein Halter weniger und somit per se eine SchwĂ€chung der "Allianz" gegen fanatische Tierrechtler und Ihre Befreiungsfantastereien.
(12.05.2014, 17:06)
Michael Mettler:   Nach drei Verlusten in diesem und letztem Jahr (1,1 Afrikaner, 0,1 Asiate) ist die Elefantengruppe in Stukenbrock seit letztem Monat auf eine einzelne, 39-jĂ€hrige Afrikanerin zusammengeschmolzen (Quelle: zooelefant.de). Bin mal gespannt, ob der Park die Haltung auslaufen lĂ€sst (lassen muss?) oder ob es ZukunftsplĂ€ne gibt.
(12.05.2014, 10:13)
Carsten Horn:   War heute in Hamm, Fossa ausgeschildert, aber nix gesehen...

Paka ebenfalls ausgeschildert, die erste Voliere rechts nach dem Eingang, Mitbewohner Lachender Hans, aber auch kein SichtungsglĂŒck...
(12.11.2012, 19:02)
Oliver MĂŒller:   Neuer Versuch.
(29.10.2012, 17:51)
Oliver MĂŒller:   Der neue Streichelzoo in Nadermanns Tierpark.
(29.10.2012, 17:49)
Oliver MĂŒller:   Die Elefanten im Hollywoodpark.
(29.10.2012, 17:44)
Oliver MĂŒller:   Einer der fetten Schimpansen von Nadermanns Tierpark.
(29.10.2012, 17:33)
Oliver MĂŒller:   Also DIESE Schimpansen wird sicher kein Zoo ĂŒbernehmen, die gehören eher in eine DiĂ€tklinik als in einen Zoo. Ich stelle die Tage mal ein Foto ein. Ich denke, der Neubau ist schlicht am Geld gescheitert, unter 500.000 € bis 1 Million wird es sicher schwer sein, ĂŒberhaupt eine vernĂŒnftige genehmigungsfĂ€hige Anlage zu bauen.

DIe BÀrenschlucht ist leer, die Nutrias sind mit den WaschbÀren vergesellschaftet.

Sicher ließe sich da fĂŒr Löwen was machen, aber praktischer wĂ€re es wohl, sie den Tigern zuzuschlagen. Die wohnen ja direkt daneben und haben auch nicht gerade viel Platz.

@Michael Mettler:

Die Elefanten in Stukenbrock sind ja der Datenbank nach noch nicht sooo alt, dass das das schlechte Aussehen erklÀrt. Sie wirkten irgendwie gebrechlich und abgemagert. Leider sind meine Fotos davon schlecht, wegen Gegenlicht.
(25.10.2012, 18:35)
Michael Mettler:   @Matthias Schramm: Also, ich kenne von einem Nadermann-Besuch vor Jahren als dritte Version noch, dass man sich um eine Abgabe der Schimpansen (m.W. alles Weibchen) bemĂŒhe, aber noch kein Interessent gefunden wurde... (Was ja zumindest nicht ganz unrealistisch wĂ€re.)
(25.10.2012, 17:25)
Matthias Schramm:   Steht bei Nadermann jetzt die sogenannte "BĂ€renschlucht" leer oder sind nur noch die Nutrias darinnen? Dann hĂ€tte die Nagetiere doch die Luchse in die Flucht geschlagen! Könnte diese Anlage fĂŒr Löwen umgebaut werden? Seit Jahren wird bei Nadermann erzĂ€hlt, dass die schimpansen eine neue Anlage erhalten sollen oder aber die Variaton, dass mn auf das Ableben der Tiere wartet. In dieser Zeit hĂ€tte man entweder bauen oder die Tiere abgeben können! Schon bei meinem ersten Besuch vor 7 Jahren viel mir extrem negativ auf, dass die Schimpansen gefĂŒttert werden konnten. Und die Tiere bekommen von den Besuchern wirklich alles zugesteckt, egal was Hauptsache "lustig". Schon alleine das FĂŒttern hĂ€tte schon lĂ€ngst unterbunden gehört!
(25.10.2012, 16:42)
Oliver MĂŒller:   Ja, die Fossa(s) in Hamm waren noch beschildert, vom Paka wie gesagt keine Spur.

Das Zebroid gibt es noch, zusammen mit einem gescheckten Pony mitten im VergnĂŒgungsparkbereich. Danke, Michael Mettler fĂŒr den Link.
(25.10.2012, 12:39)
Holger Wientjes:   Waren Fossas auch nicht mehr ausgeschildert ??
Der ominöse "Materplan", ĂŒber den schon seit geraumer Zeit hier und dort immer wieder gesprochen wird, war ein seiner Zeit zu Papier gebrachtes Gedankenspiel und so nie in seiner Form als wiklicher Masterplan gedacht, auch wenn man das ein oder andere gut umsetzen könnte.
Zumindest ein Paka lebte bei meinem letzten Besuch noch in den Volieren gegenĂŒber des Fossageheges. MĂŒsste auch dort ausgeschildert gewesen sein.
(24.10.2012, 23:17)
Michael Mettler:   @Oliver MĂŒller, zu den Elefanten in Stukenbrock siehe hier:
http://zooelefant.de//pages/deutsche-zoos/safaripark-stukenbrock/elefanten-in-stukenbrock.php

Gibt es dort noch das gescheckte Zebroid?
(24.10.2012, 22:33)
Oliver MĂŒller:   Wegen des superschönen Wetters war ich am letzten Samstag kurzentschlossen auf Zootour in OWL.

Erste Station war der Safaripark Schloss Holte-Stukenbrock, den ich noch nie besucht hatte und mir mal ansehen wollte. Die grundsĂ€tzlichen Bedingungen dort sind ja hier schon Thema gewesen und dĂŒrften bekannt sein. Was mir aufgefallen ist: Es lebt nur noch ein Breitmaulnashorn auf der gruseligen Anlage, braune Tiger habe ich nicht gesehen, obwohl angeblich vorhanden. Weiße Tiger und weiße Löwen gab es in einem Gehege - vielleicht hat Michael Mettler recht und es wird versucht, weiße Liger zu zĂŒchten? ;-) Die Elefanten sahen ziemlich schlecht aus, weiß jemand wie alt die sind? Ein Bulle war nicht zu sehen, nur drei KĂŒhe. Das relativ neue Gepardengehege sieht ganz ok aus... Und ich bin ganz stolz, dass ich den letzten "SafarifĂŒhrer" ergattern konnte (von 2010), der sogar noch einigermaßen informativ ist. Man behauptet auch nicht mehr so direkt, dass die Zuchtprogramme fĂŒr weiße Löwen und Tiger Artensschutzprogramme sind, sondern spricht von Farbvarianten.

NĂ€chste Station war dann DelbrĂŒck, hier sieht es im Prinzip noch fast genau so aus, wie bei meinem letzten Besuch 2011 (siehe unten). Es gab zwei Jungtiere bei den Sibirischen Tigern. BĂ€ren, Marder und Luchse sind definitiv nicht mehr im Bestand, die Löwen sollen ein grĂ¶ĂŸeres Gehege bekommen (dringend nötig), das Leopardengehege war mit mind. 2 SchwĂ€rzlingen und einem normalfarbigen Tier (völlig ĂŒber-) besetzt. Servale habe ich nicht gesehen, auch kein Schild, sie scheinen nicht mehr im Bestand zu sein. Das Ozelotgehege schien unbesetzt, war aber noch beschildert. Neu ist ein Streichelzoo, der sehr hĂŒbsch geworden ist und wo mir sehr positiv auffiel, dass nicht nur die ĂŒblichen Zwergziegen gehalten werden, sondern u.a. auch Alpakas, HĂ€ngebauchschweine, HĂŒhner, Puten, GĂ€nse, Enten, Schafe, z.T. auch seltene Rassen. Das Grauen pur war dann die Schimpansenanlage von ca. 2 x 20 qm zzgl. Innenboxen mit drei völlig verfetteten, trĂ€gen Tieren die von den Besuchern mit Popcorn gefĂŒttert werden. Ein Neubau ist nach Auskunft einer Mitarbeiterin nicht mehr geplant, vielmehr soll die Haltung mit dem (angesichts der Fettleibigkeit wohl absehbaren) Tod der betagten Tiere endgĂŒltig auslaufen. Ebenso erfuhr ich, dass das Kamelmuseum zur Zeit geschlossen und eine Wiedereröffnung unwahrscheinlich ist. Auch Rentiere habe ich nicht gesehen.

Dritte Station war dann Hamm. Hier war keine Fossa zu sehen, Pakas habe ich ebenso wenig gesehen wie entsprechende Hinweisschilder. Es wird immer noch um Spenden fĂŒr neue Raubtieranlagen geworben. DIe neue ErdmĂ€nnchenanlage ist sehr schön geworden, in einer zweiten Innenanlage lebten Fuchsmangusten, auch hier besteht ein Ausgang auf die Freianlage, der allerdings geschlossen war. Offenbar ist hier also eine Vergesellschaftung vorgesehen. Das Modell des Masterplans steht nicht mehr im Museum, von daher vermute ich, dass man sich davon endgĂŒltig verabschiedet hat...

So viel in aller KĂŒrze aus den drei Parks, wenn ihr Fragen habt, versuche ich gern die zu beantworten. Auch habe ich viele Fotos gemacht, wenn ihr WĂŒnsche habt, kann ich gern welche hoch laden.

Vielleicht kann jemand die Änderungen im Tierbestand in der Zootierliste einpflegen?
(24.10.2012, 22:15)
Holger Wientjes:   Ich habe da ja prinzipiell nichts gegen, aber bei dem letzten Eintrag handelt es sich um einen Beitrag von mir (exakt gleicher Wortlaut) vom 09.07.2012 aus dem Zoofreunde-Forum... !

Die GĂŒrteltiere sind, so habe ich gehört, wohl wieder im Park.
(20.10.2012, 07:47)
Tirreg Anis:   Stand Juli:

Die GĂŒrteltiere befinden sich momentan im Tierpark Bad Pyrmont, bis eine neue Anlage fĂŒr sie errichtet worden ist. Wo das sein soll, weiss ich leider nicht.

Bei den neuen Geiern handelt es sich um zwei Truthahn- und einen Rabengeier, die von der Adlerwarte Berlebeck im Tierpark eingestellt wurden.

Das ErdmĂ€nnchengehege macht einen sehr guten, sprich grosszĂŒgigen und gut strukturierten Eindruck und ist eines der besten, dass ich kenne. Ich hoffe, dass man dort in naher Zukunft eine intakte Familiengruppe zeigen kann und man weiterhin eine Vergesellschaftung mit einer zweiten, passenden Art anstrebt. Platz ist dafĂŒr vorhanden.

Die Wellensittichvoliere wird zur Zeit ĂŒber den Besucherweg erweitert, um sie anschliessend begehbar zu machen.

GegenĂŒber entsteht eine Anlage fĂŒr Schildkröten.

Das Gibbonjungtier entwickelt sich gut und im April gabŽs wohl Nachwuchs bei den, ich weiss, wenig spektakulÀr, Kattas.
(17.10.2012, 13:15)
Oliver Jahn:   @Oliver MĂŒller, schau mal hier:
http://tiergarten.com/
forum.php?go=view&BeitragsID=869
&thema=sonstige&subthema
=Menschen im Zoo&subsub=

Das ist nur ein kleiner Eindruck zu Nadermann. Aber er sagt schon genug. Ich habe subjektiv schon lange keinen Tierpark dieser Art mehr gesehen und unter den knapp 200 Einrichtungen, die ich besucht habe, fand ich wenige, die einen so rundum negativen Eindruck bei mir hinterlassen haben. Der Tierbestand ist gerade im Bereich der Raubtiere gar nicht so schlecht. Nur was nutz das, wenn die Tiere (speziell die Großkatzen) so prĂ€sentiert werden, wie dort. Hast du spezielle Fragen?
(15.10.2012, 19:58)
Oliver MĂŒller:   War irgendjemand in der letzten Zeit mal in Hamm oder DelbrĂŒck (Nadermanns Tierpark) und kann berichten, ob es dort etwas Neues gibt?
(15.10.2012, 13:58)
Carsten Horn:   Wobei der Bildertausch sich nicht nur auf Ruhe-Einrichtungen beschrĂ€nkt, es gibt auch eine Karte mit der Aufschrift Zoo Wuppertal, auf welcher die Gelsenkirchener EisbĂ€ren- und Elefantenanlage abgebildet ist...
(04.09.2011, 13:52)
Michael Mettler:   Ich habe im Net eine alte Ansichtskarte vom Zoo Herford gesehen, auf der Fotos verwendet wurden, die auch auf Karten dieser Ära aus Hannover zu sehen sind. War Herford frĂŒher ein Standort von Fa. Ruhe?

Zu diesen Zeiten war es nicht ungewöhnlich, dass Ruhe Bildmaterial aus seinen diversen Zoos - vor allem Hannover und Gelsenkirchen - fĂŒr Druckerzeugnisse durcheinander verwendete, so dass z.B. mindestens eine Karte mit vier Fotos aus Hannover zusĂ€tzlich auch mit der Aufschrift "Ruhrzoo" in Umlauf gebracht wurde oder die Gelsenkirchener Elefantenanlage auf einer hannoverschen Karte zu sehen ist.
(04.09.2011, 09:41)
Holger Wientjes:   P.S.: Die Pakas mĂŒssten im frĂŒheren KĂ€nguruhgehege am Teich sein.
(20.08.2011, 22:35)
Holger Wientjes:   @O. MĂŒller: Ja, die Löwenhaltung soll wohl auslaufen und deren Gehege den Leoparden zugeschlagen werden. Der Löwenkater ist ĂŒbrigens vor ein paar Tagen mit ĂŒber 20 Jahren gestorben.
(20.08.2011, 22:34)
Oliver MĂŒller:   Letzte Woche Freitag war ich im Tierpark Nadermann in DelbrĂŒck. Es war mein erster Besuch und ich habe im Großen und Ganzen alles noch so vorgefunden, wie unten von Michael Mettler beschrieben. Tiger (als Amurtiger beschildert) habe ich einen gesehen, ebenso zwei weibliche Löwen, zwei Geparden, sowie zwei gefleckte Jaguare. Schwarze Panter waren ausgeschildert, aber nicht zu sehen, die Anlage wirkte auch eher unbewohnt. Allerdings hat es den ganzen Tag stark geregnet und war relativ kĂŒhl, so dass es gut sein kann, dass einige Tiere auch einfach keine Lust hatten, auf die Außenanlagen zu gehen. So habe ich auch weder Servale noch Ozelots gesehen. Die BĂ€ren-/Luchsanlage war nicht mehr beschildert und ebenfalls leer, möglicherweise also unbesetzt. Die Nutrias waren auf der WaschbĂ€renanlage mit ausgeschildert, aber ebenfalls nicht zu sehen (oder doch schon von den Luchsen gefressen ;-)
Statt bunten Dromedaren haben wir ein paar Trampeltiere gesehen. Die Schimpansen, deren Haltungsbedingungen ich relativ schockierend fand, konnten wir schemenhaft in den Schlafboxen erahnen (offenbar zwei Tiere). Alle anderen Gehege/KÀfige schienen mir ok zu sein, wenn auch auf einfachem Niveau. Das Kamelmuseum war "wegen des schlechten Wetters" geschlossen. Ich werde den Besuch wohl noch einmal bei schönerem Wetter wiederholen.
(20.08.2011, 18:00)
Oliver MĂŒller:   ErgĂ€nzung: es wurde an mehreren Stellen im Park um Spenden fĂŒr neue Raubkatzenanlagen geworben - scheint ein nĂ€chstes Projekt zu werden. Allerdings war in dem Zusammenhang nur von Tigern und Leoparden die Rede - bei den Löwen und dem Puma wurde nur darauf hingewiesen, dass die Tiere alt sind und einen ruhigen Lebensabend verbringen sollen. Ich vermute mal, dass man die Haltung nach dem Tod der Tiere auslaufen lassen will. Anders kann man zumindest auf dem bisherigen "Raubkatzenweg" auch kaum deutlich grĂ¶ĂŸere Anlagen bewerkstelligen.
(15.08.2011, 21:15)
Oliver MĂŒller:   Am Freitag war ich zum zweiten Mal, nach 2008, im Tierpark Hamm. Gesamteindruck: Ich muss sagen, ich war begeistert, wie sich der Park in kleinen, aber feinen Schritten weiter entwickelt, und das teilweise mit einfachen Mitteln. Das Einzige, was hier noch zum kompletten GlĂŒck fehlt, ist wohl ein edler Spender, der wie in Bochum die Sparkasse 3 Millionen Euro springen lĂ€sst.
Zu den fĂŒher hier aufgeworfenen Fragen: Ja, die Tayras sind in die ehemalige Karakara-Voliere eingezogen. Sie waren am Freitag offenbar erstmalig zu sehen.
Der bei Wikipedia groß vorgestellte Masterplan steht als zerbröselndes Pappmodell tatsĂ€chlich im Naturkundemuseum. Allerdings glaube ich nicht, dass irgendjemand heute noch mehr darin sieht, als ein Gedankenspiel, denn...
1. zerbröselt er, wie gesagt
2. wusste keiner der von mir angesprochenen Mitarbeiter etwas drĂŒber und
3. sind die derzeitigen Neuerungen im Park nicht konform zum Masterplan, so sind dort, wo jetzt die ErdmĂ€nnchenanlage entsteht, NasenbĂ€ren eingezeichnet und statt dessen ErdmĂ€nnchen dort, wo die Fossa lebt (auch ich habe ĂŒbrigens nur eine gesehen).
Die Pakas habe ich ĂŒbrigens nicht gefunden.
(15.08.2011, 21:01)
Hannes LĂŒke:   Der Vogelpark Solingen-Ohligs hĂ€lt seit Juni 0,2 braune Streifenskunks.

Die Tiere sind Nachzuchten 2011 und stammen von Privat

Sie wurden bereits in der aktuellen Stunde im WDR vorgestellt und heißen Betty und Wilma
(24.07.2011, 21:21)
Holger Wientjes:   Hier nun die offizielle PM zu den NeuzugĂ€ngen in Hamm:
http://www.wa.de/nachrichten/hamm/stadt-hamm/opossum-heidi-neue-bewohner-tierpark-hamm-1284709.html

Die HZA wurden abgegeben. Es kam wohl öfters zu Rangeleien des Bocks mit dem Nilgaubock.
(15.06.2011, 18:04)
Liz Thieme:   Bei dem Unwetter gestern sind im Wildpark Mechernich 30 Hirsche durch einen Blitzeinschlag getötet worden. Laut Besitzer Stobbe waren die Masse der Tiere auf der Stelle tot. „Die waren komplett durchgegart und hatten blaue Phosphor-Augen“, sagte Stobbe.
Quelle: Die Welt
(07.06.2011, 10:43)
Holger Wientjes:   Neu sind wohl Tayras (sollen in die umgestaltete Karakara-Anlage ziehen)sowie Flachlandpakas im ehemaligen KĂ€nguruh-/Kranichgehege am Teich. Gesehen habe ich die Tiere bis jetzt noch nicht. Quelle ist das Zoofreunde-Forum und stammen sollen beide Arten aus Belgien.
(22.05.2011, 21:17)
Holger Wientjes:   Noch ein Nachtrag, der mich besonders gefreut hat: An der Kasse konnte man jetzt auch den Tiergarten-Rundbrief erhalten ! :-)
(02.05.2011, 16:43)
Holger Wientjes:   Ein paar Kurzinfos vom Besuch in Hamm letzten Samstag: Die Bauarbeiten zur ErdmĂ€nnchenanlage haben begonnen. Wird zwar die X-te in einem Zoo, aber als Besucherattraktion (in Vergesellschaftung mit den Stachelschweinen) soll sie wohl ihren Zweck erfĂŒllen. Und wenn sĂ€mtliche Grosszoos in der Umgebung auf Surikaten setzen, dann darf man das einem Park von der Grösse Hamms auch nicht "ĂŒbel nehmem".
Die Ibisvoliere ist, nachdem sie neu ĂŒberspannt wurde, wieder besetzt.
Die Bengal-Uhus sind noch mit altem Schild (Bubo bubo) zu sehen.
Laut Schild am Gehege gibt es Nachwuchs bei den Kattas (nicht gesehen).
Die Weisskopfmakigruppe scheint man verstÀrkt zu haben (laut HP jetzt 3,3).
Die (ehemalige ?) Karakaravoliere hat man saniert, mit einer HĂŒtte sowie zusĂ€tzlichem Sichtfenster versehen. Was dort einzieht weiss ich nicht. Die Karakaras scheinen nicht mehr im Bestand zu sein. Schade !!!
Nachdem ich die letzten beiden Male stets nur noch eine Fossa gesehen habe, wird nun auch auf der HP nur noch 1,0 angegeben. Vielleicht ist der zweite Kater in einen anderen Zoo vermittelt worden oder zurĂŒch nach DU ? Ich hoffe, kein anderweitiger Verlust !
Der Ceylon-Kater, der mit dem neuen Weibchen ein Zuchtpaar bilden sollte, ist ĂŒbrigens kĂŒrzlich leider verstorben. War, glaube ich, 13 Jahre.
(02.05.2011, 15:42)
Oliver MĂŒller:   @Michael Mettler:
Danke fĂŒr den Hinweis, habe inzwischen den Thread gelesen. Die Diplomarbeit findet sich leider nirgends.
@alle:
Falls jemand weiß, wo man die Arbeit bekommen kann, wĂ€re ich fĂŒr einen Tipp dankbar!
(27.01.2011, 11:22)
Holger Wientjes:   Laut Pressemitteilung im WA erwartet der TP Hamm kommenden Freitag ein fĂŒnfjĂ€hriges Ceylon-Leopardenweibchen aus Veszprem, Ungarn.

http://www.wa.de/nachrichten/hamm/stadt-...96177.html
(26.01.2011, 18:54)
Holger Wientjes:   An sowas habe ich auch gedacht.
(23.09.2010, 11:33)
Michael Mettler:   @Oliver MĂŒller: Vielleicht wurde das Wort "Masterplan" nur voreilig von jemandem zu einer offiziellen Arbeit des Tierparks erklĂ€rt, denn eine externe Planung ist sogar hier im Forum in einem eigenem Thread zu finden. Schau mal unter "Diplomarbeit Zoochitecture".
(23.09.2010, 10:22)
Holger Wientjes:   Danke fĂŒr die Info ! BestĂ€tigt wohl meine Annahme, dass das Stichwort "Masterplan" von irgendjemanden zu voreilig ins GesprĂ€ch gebracht wurde. Obwohl ein solcher Plan, und sei er erstmal nur grob ausgerichtet, sicherlich nicht das Schlechteste wĂ€re !
(23.09.2010, 08:50)
Oliver MĂŒller:   @Michael und Holger: Auch meine postalische Anfrage wurde leider nicht beantwortet. Warscheinlich hat Michael recht.
Allerdings habe ich inzwischen eine Info direkt von einer Mitarbeiterin des Tierparks bekommen. Diese sagte mir, dass ihr von einem Masterplan nichts bekannt sei und dass es derzeit lediglich darum ginge, finanziell wieder auf die FĂŒĂŸe zu kommen und kleine Schritte voran zu gehen.
(22.09.2010, 17:10)
Holger Wientjes:   Eigentlich beantwortet man Briefe dort wohl. Ich kann mir höchstens vorstellen, dass man nicht wirklich weiss was man auf Deine Frage(n) schreiben soll. Ich denke auch, dass der besagte Masterplan, der irgendwo im Netz oder sonstwo herumgeistert(e), etwas voreilig aufgeschnappt und vielleicht auch nicht wirklich von offizieller Seite verkĂŒndet worden ist. Irgendjemand hat mal irgendetwas von "Masterplan" irgendwo gehört und dann verbreitet. Ich kannÂŽs mir anders auch nichtvorstellen.
Herr Dobenecker hatte seinerzeit recht interessante Ideen fĂŒr die Zukunftsplanung des Parks, die auch grösstenteils realisierbar klangen und von denen ich auch der Überzeugung war, dass er die passenden Leute kannte um wenigstens einige dieser Ideen umzusetzten. Nun ja, Herr Dobenecker ist nicht mehr im Park, die GrĂŒnde weiss ich nicht. Ist allerdings sehr bedauerlich, da mit ihm jemand gegangen ist, der Erfahrungen und Kontakte aus einem grossen Zoo mitbrachte.
(09.09.2010, 09:41)
Michael Mettler:   @Oliver MĂŒller: Ich denke, dass der Tierpark eher andere Sorgen hat als auf Anfrage Planspielereien zu verschicken, von denen niemand weiß, ob sie sich ĂŒberhaupt jemals realisieren lassen... Einige von uns haben ja am Forumtreffen in Hamm teilgenommen und mit ebensoviel Erstaunen wie Bewunderung erleben dĂŒrfen, wie (Geld-)Not erfinderisch macht. Wenn ein Tierpark einen ehemaligen Kiosk zu einem Lemurenhaus umnutzt, LaufgĂ€nge fĂŒr Großkatzen und Affen aus Metallregalteilen zusammenschweißt, BĂ€nke fĂŒr Besucher aus GerĂŒstbrettern und Mauern aus ausrangierten Grabsteinen baut (und das alles sogar optisch sehr ansprechend) und verzinkte HolzbeschlĂ€ge sogar auf dem Flohmarkt kauft, weil sie dort gĂŒnstiger zu bekommen sind als im Baumarkt, dann ist dort ein Masterplan vielleicht eher mit einer Weihnachtswunschliste vergleichbar und nicht mit dem, was große Zoos darunter verstehen. Vielleicht hat in Hamm schlichtweg auch niemand die Zeit dafĂŒr, Anfragen zu beantworten. Unter den gegebenen Voraussetzungen hat man dort selbst als Tierparkleiter wahrscheinlich hĂ€ufiger Hammer oder Schaufel in der Hand als die PC-Tastatur.
(08.09.2010, 20:05)
Oliver MĂŒller:   @Holger: habe ich jetzt auch mal versucht, aber ebenso wenig Antwort bekommen wie bisher per Mail. Was könnten die GrĂŒnde sein: Personalmangel, Planlosigkeit, GeheimniskrĂ€merei... Werde wohl mal persönlich dort hin fahren und versuchen, etwas heraus zu bekommen.
(08.09.2010, 18:28)
Holger Wientjes:   Wo ist denn noch was(Konkretes) zu finden, ausser bei Wikipedia ?

Am besten mal auf dem Postwege versuchen. Da bekommt man dann eigentlich auch eine Antwort.
(14.08.2010, 19:06)
Oliver MĂŒller:   @ Holger Wientjes: Nach allem, was im Netz zu finden ist, soll es einen Masterplan tatsĂ€chlich geben.
Ich habe auch schon mehrmals den Tierpark direkt per Mail kontaktiert, weiß allerdings bislang nicht, was man schreiben muss, um tatsĂ€chlich eine Antwort zu bekommen...
(14.08.2010, 16:51)
Holger Wientjes:   Also, dass Hamm einen konkreten Masterplan ausgearbeitet hat, halte ich fĂŒr eher unwahrscheinlich. Ich denke, dass man sich dort einfach zum Ziel gesetzt hat in den nĂ€chsten Jahren, je nach finanzieller Lage, den Park general zu ĂŒberholen. Ich meine, bei Wikipedia wird auch von 2017 gesprochen. Wer da allerdings drauf kam und wieso weiss ich nicht. Vom Park selbst habe ich in der Hinsicht noch nix Konkretes hören können, geschweige denn, dass ein offizieller Plan ausliegt.
(26.07.2010, 05:20)
Oliver MĂŒller:   Hier wird der Masterplan des Hammer Tierparks fĂŒr 2017 diskutiert - der wird im Netz mehrfach erwĂ€hnt, aber ich habe nirgendwo etwas Konkretes gefunden. Weiß jemand eine Quelle, wo man den Plan oder zumindest eine kurze Zusammenfassung finden kann?
(24.07.2010, 14:00)
Anti-ErdmĂ€nnchen:   Die beiden Solinger TiergĂ€rten haben beschlossen, kĂŒnftig zusammenzuarbeiten und den bisher reichlich identischen Tierbestand besser aufeinander abzustimmen. Das fĂ€llt denen aber frĂŒh ein. Bisher begrĂŒĂŸen beide Einrichtungen ihre Besucher mit einem schwarz-gelben Schild mit einer Eule drauf ...
(22.12.2009, 05:21)
Ralf Sommerlad:   Da fÀllt mir auf, dass sich IP66, der ja grade die NRW-Zoos bestens kennt, sich schon lÀnger nicht mehr meldet. Sollten wir gute Besserung wĂƒÂŒnschen?
(20.11.2009, 07:33)
Holger Wientjes:   Aachen ist leider ein Park, den ich, obwohl ich selbst aus NRW komme, noch nie besucht habe. Liegt irgendwie etwas abseits fĂŒr mich. Denke, dass muss ich nĂ€chstes Jahr ÂŽmal nachholen... ! :-)
(19.11.2009, 19:48)
Teutenberg:   War Heute im Euregio Zoo Aachen. Es hatt sich viel verĂ€ndert... das neue stelzvogelgehege ist fertig und voll besetzt. Die Pinselohrschweine haben sich gut eingelebt. Die neuen Eulen volieren sind vom grundeher fertig mĂŒssen aber noch eingerichtet werden. des weiteren sind die baustellen fĂŒr das neue Murmletiergehege sowie ein Gehege fĂŒr die Stachelschweine im bau. Das Berberaffengehege ist renoviert worden genauso wie manch anderes gehege im Park. Das Alte affenhaus steht noch...
(19.11.2009, 19:41)
Holger Wientjes:   Habe heute unser Patentier besucht ! ;-) Geht ihm und seinen BrĂŒdern natĂŒrlich gut. Das Forum wird mittlerweile auch auf der Infotafel am Eingang namentlich als Pate erwĂ€hnt. Eine Urkunde ist ebenfalls bei mir eingetroffen.

Das alte KassenhĂ€uschen steht mitlerweile leer und wartet darauf dem neuen Eingangsbereich Platz zu machen. Soll wohl, wenn man im Zeitplan bleiben sollte, Ostern fertig sein. Ich hoffe ÂŽmal, dass die beiden charakteristischen Tierfiguren (Zebra und Strauss) erhalten bleiben und wieder in den neuen Eingang integriert werden ! Diese stellen nĂ€mlich, zumindest fĂŒr mich da mit Kindheitserinnerungen verbunden, eine Art "Wahrzeichen" dar. Kurz hinter dem eigentlichen Eingang befindet sich momentan ein Container als provisorisches KassenhĂ€uschen.

Die BennettkÀnguruhs können jetzt, durch einen Durchschlupf, das Gehege der Emus mitnutzen.

Weiterhin ist vor einigen Tagen das erste Braunborsten-GĂŒrteltier aus DU eingetroffen und hat im Naturkundemuseum Quartier bezogen.
(19.11.2009, 14:59)
Anti-ErdmĂ€nnchen:   Im Vogelpark Solingen-Ohligs werden ein schwarzer Rotfuchs und ein Eisfuchs zusammen gehalten:

http://www.solinger-vogelpark.de/site/pages/unseretierepag.html
(01.09.2009, 15:51)
Holger Wientjes:   Neu in Hamm sind Weissgesichtseulen.
(30.04.2009, 10:23)
Lukas Kehl:   Nun ja - ich kenne mich mit dem Museum in Hamm jetzt nicht ganz so gut aus, allerdings ist mir wohl bekannt, dass es von der durchschnittlichen Hammer Bevölkerung nicht besonders angenommen wird. Zugegebenerweise ein schwieriges Thema, zu dem ich auch nur BruchstĂŒcke beisteuern kann. Die immer wieder vorgetragene Existenzberechtigung fĂŒr das Museum liegt ja in der AltĂ€gyptischen Sammlung - bei weiteren temporĂ€ren Ausstellungen hat man selten das GlĂŒck, dass diese auf die Zustimmung der breiten Bevölkerung stoßen... in weitestem Sinne könnte man hier Parallelen zum ZoogeschĂ€ft ziehen: man muss numal auch die breite Masse ansprechen - mit "Kennern" und Spezialisten alleine verdient man kein Geld. Museumsbetrieb ist ja heutzutage eh nur noch ĂŒber ZuschĂŒsse der Stadt und des Landes möglich...und davon wird man in Hamm wohl einiges brauchen.

Die Rechtsanwaltsdichte ist in Hamm zwar durch das OLG ziemlich hoch, was aber nicht gleichzusetzen mit einem hohen Spendenaufkommen ist. Es gibt sicherlich einige wenige, die durchaus Spenden und Fördern, aber der Großteil der AnwĂ€lte dĂŒrfte wenn ĂŒberhaupt im finanziellen Mittelstand zu finden sein. Es ist leider ein weit verbreiteter Irrtum, dass AnwĂ€lte, Architekten etc. automatisch viel Geld verdienen - heutzutage trifft leider (gerade bei "AnfĂ€ngern") eher das Gegenteil zu. Nach wievor wĂŒrde ich durch die ehemaligen Zechenstandorte und die weiterverarbeite Industrie Hamm eher als eine alte Arbeiterstadt im Sinne von Dortmund / Bochum sehen, als eine "Beamten- und Verwaltungsstadt" wie MĂŒnster es ist.

Die angesprochene gute Erreichbarkeit könnte tatsĂ€chlich einen Impuls geben. Zwar hat Hamm als Knotenpunkt im Schienenverkehr (vor allem im GĂŒterverkehr) nach WW2 kontinuierlich an Einfluss verloren, ist aber durch weiterhin gute Anbindungen im Personenverkehr (Zug, Autobahnen, etc.) durchaus attraktiv.
(17.02.2009, 13:11)
IP66:   Als Arbeiterstadt habe ich Hamm bislang nicht gesehen - gerade die Entwicklung im Museum beruht sehr auf Interesse und UnterstĂŒtzung der vielen Juristen in der Stadt, die anteilig eine der höchsten der Republik sein soll. Ähnlich wie hierdurch das Museum besondere Ausstellungen finanzieren konnte, scheinen mir auch im Zoo Einzelprojekte vertretbar, vor allem bei Arten, die man weder in Dortmund noch in MĂŒnster sehen kann. Ob sich die Ausnutzung der Lage der Stadt als Knotenpunkt des Schienenverkehrs ausnutzen lĂ€ĂŸt, weiß ich nicht, doch dĂŒrften Stadt und Zoo gut erreichbar sein, was man bei Konzerten und Ausstellungen durchaus merkt.
(17.02.2009, 11:04)
Lukas Kehl:   Ich habe nochmal nachgeschaut und bin da wohl etwas durcheinander gekommen. Es gab auch eine zeitlang auch Barasinghas in Hamm. Diese wurden abgegeben... Hirsche sind zugegeben nicht meine große StĂ€rke.
(17.02.2009, 10:21)
Lukas Kehl:   ...und wieder was gelernt heute - wie konnte ich das nur vergessen :-)
(17.02.2009, 10:15)
Sacha:   @Lukas Kehl: Wobei ja die Dybowskihirsche eine Unterart des Sikahirsches sind....
(17.02.2009, 09:58)
Lukas Kehl:   @IP66:
Dass die Yaks so eine RaritĂ€t in NRW darstellen, war mir gar nicht bewusst - aber wie auch bei den Fossas oder den einzigen in Deutschland gezeigten Sri-Lanka-Leoparden: unsereins wĂŒrde dafĂŒr Kilometer fahren, den ONB, der ja nunmal das Geld in die Kasse spĂŒlt, interessiert das leider selten. Zwar war das Interesse an den Leoparden kurzzeitig nach einer Presseaktion höher...aber mehr auch leider nicht. Sikahirsche werden im ĂŒbrigen in Hamm nicht (mehr) gezeigt. Nach der Abgabe des Damwilds gibt es nur noch die Dybowskihirsche.

Die kulturinteressierte Szene in Hamm entwickelt sich meiner Meinung nach gerade noch. Nicht zuletzt mit Investitionen seitens der Stadt wird dies forciert. Ich sehe das etwas zwiespĂ€ltig, da bei mir manchmal der Eindruck erweckt wird, man möchte sich auf Biegen und Brechen in kultureller Hinsicht mit MĂŒnster auf eine Stufe stellen. Davon ist Hamm als klassische „Arbeiterstadt“ (mit den entsprechenden demographischen Daten und sozialen GefĂŒge) noch sehr weit entfernt. Zusammenfassend möchte ich damit nur sagen, dass die Szene nicht so groß ist, wie einem manchmal suggeriert wird und daher (meiner Meinung nach) auch die Basis fĂŒr große Spenden fehlt – ich hoffe natĂŒrlich instĂ€ndig, dass ich mich damit tĂ€usche! Meines Wissens nach spiegelt sich dies aber leider auch in den erzielten Spenden des Fördervereins des Tierparks wieder, der von sehr bekannten Hammenser BĂŒrgern vertreten wird.

@Ulli
Ich denke, dass meine Kritik da vielleicht falsch aufgenommen wurde. Ich habe ja geschrieben, dass ich es eigentlich immer gut finde, wenn sich jemand Gedanken macht und seine Ergebnisse öffentlich vorstellt – natĂŒrlich muss man dann aber auch mit der Kritik umgehen können. Ich hĂ€tte es interessanter gefunden, wenn man das Potential basierend auf der aktuellen Situation erkannt hĂ€tte und mit dem bestehenden Tierbestand + ErgĂ€nzung gearbeitet hĂ€tte. Einen Zooplan zu nehmen und mit ein paar roten Punkten Projekte markieren, die schon aus rein finanzieller Sicht absolut utopisch sind und den kompletten Tierbestand austauschen empfinde ich jetzt nicht als konstruktiven Ansatz. Somit zeigt die Planung in meinen Augen leider auch nicht das Potential des GelĂ€ndes auf, da auf das GelĂ€nde nicht eingegangen wird (die markierte Afrikasavanne ist z.B. der am dichtesten bewaldete Teil des Parks) und die Änderungen im Tierbestand sehr „beliebig“ sind. Ich bitte dies jetzt nicht als persönlichen Angriff sondern einfach als konstruktive Kritik zu sehen – im Idealfall motiviert es vielleicht, noch einmal einen Blick auf den Parkplan zu werfen und seine Gedanken ein weiteres Mal schweifen zu lassen...

Ihre weiteren AusfĂŒhrungen sind durchaus erwĂ€hnenswert. Sollte man den Park allerdings in die Richtung „Familienpark“ ausbauen, wĂŒrde er in direkter Konkurrenz zum „Maxipark“ stehen uns somit sein Existenzrecht verlieren. Meiner Meinung nach wĂŒrde eine strikte Neugliederung des Tierbestandes nach vorher festgelegten Aspekten (ruhig geographischer Natur) kombiniert mit einer ansprechenden PrĂ€sentation den Park schon deutlich aufwerten. Bei Neuanschaffungen sollte man eine gesunde Balance zwischen Publikumslieblingen (juhuu – die ErdmĂ€nnchen J) und RaritĂ€ten finden. Nach wie vor könnte ich mir auch besagtes altes Raubtierhaus nach einer grundlegenden Umgestaltung als adĂ€quates Kleintierhaus vorstellen. Problematisch ist nur, dass gerade jetzt viele Entscheidungen gefĂ€llt werden mĂŒssen die langfristige Auswirkungen haben – ich hoffe, dass man sich seitens des Tierparks auch richtig entscheidet.

@Holger Wientjes
Wenn Sie Fotos von den Löwen und Tigern im Rondell haben – nur her damit! J Es kann durchaus sein, dass dies zu Anfangszeiten des Baues so war, da sich diese auf Grund meines Alters meinem Erinnerungsvermögen entzieht. Ich kann mich leider nur an u.a. Besetzung erinnern.

Wenn Sie beim nĂ€chsten Besuch das Schweinsaffengehege genauer betrachten wird Ihnen in der hinteren rechten Ecke ein Plateau von ca. 3x6 Metern GrĂ¶ĂŸe auffallen – schon ziemlich bedauerlich, wenn man sich vorstellt, dass auf diesem ein einziger Löwe gehalten wurde (allerdings wohl zu Anfangszeiten des Neuaufbaus des Parks). Ich bin bei Recherchearbeiten im Stadtarchiv von Hamm da ĂŒber Fotos gestolpert und ich meine es wĂ€re auch in der Chronik des Parks vermerkt.


(17.02.2009, 09:27)
Holger Wientjes:   @Lukas Kehl: Danke fĂŒr den ausfĂŒhrlichen Beitrag. Im Grossen und Ganzen stimme ich da mit Ihnen ĂŒberein.

Was den Anfangsbesatz des Raubtierhauses betrifft, bin ich mir zu 99% sicher, dass dort zu Beginn ein Tiger- sowie ein Löwenpaar gehalten wurden. Muss mal nach alten Fotos schauen, was aber im Moment etwas dauern kann ( alles gut verstaut zwecks Umzug...). Die Tiere sind aber in der Tat wohl relativ schnell in ihre jetzigen Quartiere umgezogen, wobei beide Anlagen im Laufe der Jahre noch auf ihre heutige Grösse erweitert worden sind.
Von einer (provisorischen) Haltung der Löwen im alten Affenhaus höre ich jetzt zum erstenmal.

@IP66: Spenden von Privatleuten oder ZuschĂŒsse der Stadt zu erhalten halte auch ich fĂŒr nicht unmöglich. In wie weit dies schon versucht wurde weiss ich allerdings nicht.

Sikas gibt es in MS, nur in einer anderen UA. Die Dybowski-Hirsche kenne ich was NRW berifft ebenfalls nur aus Hamm.

@Ulli: Die besagte Skizze habe ich auch nur als Gedankenspiel betrachtet bezogen auf die Möglichkeiten der GelÀndegrösse.

Was ich nach wie vor nicht nachvollziehen kann, ist die permanente Kritik am ehemaligen Raubtierhaus. Wenn das GebĂ€ude selbst bei verĂ€nderten (!) Aussenanlagen immer noch zu sehr vom Tier ablenken sollte, dann mĂŒssten ganze Grosszoos mit ihrer Architektur vom jeweiligen Tier ablenken !
(16.02.2009, 13:26)
Anti-ErdmĂ€nnchen:   "und da zĂ€hlt Gastro, Spielplatz und ErdmĂ€nnchen mindestens genau so viel oder sogar mehr als Fossa, MĂ€hnenwolf oder sonstige "RaritĂ€ten"."

Immer diese schnippischen Bemerkungen ĂŒber ErdmĂ€nnchen. Da habe ich echt kein VerstĂ€ndnis fĂŒr. :)
(16.02.2009, 12:48)
Ulli:   @Lukas Kehl:
wirklich sehr interessante AusfĂŒhrungen !

Trotzdem - wozu braucht man eigentlich diese Form Tierpark im gegenwÀrtigen bzw. im kommenden Zuschnitt.
Es besteht bei allen Entgegnungen immer noch die Gefahr der Beliebigkeit und es bleibt die Frage: warum braucht Hamm einen Tierpark oder Zoo im gegenwÀrtigem oder modifiziertem
(Stichwort Tierpark 2017) mit Herumdoktorn „mit Wunschtierlisten“

Es besteht ein immenser Sanierungsaufwand speziell auch in nicht sofort sichtbaren Bereichen (Stichwort Drainage)

Übrigens wenn ich mir das ehemalige Raubtierhaus anschaue - das GebĂ€ude ist architektonisch an sich harmonisch erstellt - leider nicht fĂŒr Zoozwecke

Hamm hat leider mit dem schlechten Ruf der Vergangenheit zu leben, der Preis ist momentan höher als im Maximilianpark gleichzeitig mit zur Zeit leider noch zu verbessernden Anlagen (alte GebÀude, Drainage) - auch nicht gerade der Anreiz.

Wenn der Maximilianpark Hamm 2,1 Millionen Euro zugesprochen bekommt, liegt dies vielleicht zum einen am Konzept und zum anderen an dem Einfluß auf die EntscheidungstrĂ€ger der Stadt. Zu letzterem kann ich nichts sagen, beim Blick auf die Internetseite war ich vom „Maxipark“ spontan angetan. Der „Maxipark“ scheint heute schon weit mehr zu sein als ein “botanischer Garten mit SpielplĂ€zen“. Es stellt sich sogar die Frage, warum man nicht dort z.B. einen Streichel-Haustierzoo angliedern kann - was natĂŒrlich gleichzeitig die Frage nach der weiteren Existenzberechtigung des Tierparks noch mehr aufwirft.

Wenn man fĂŒr den Tierpark Hamm ein schlĂŒssiges Konzept vorlegt, gibt es eventuell auch die Chance bei den EntscheidungstrĂ€gern Gehör zu finden.

Aber man muss wissen, wohin die Reise gehen soll !!!!

Bei dem Gedankenspiel habe ich nur eines verdeutlichen wollen:
Wenn man ein „echter Zoo“ sein will - dann muss man in Anbetracht der benachbarten Konkurrenz investieren. Ich habe auch nur zeigen wollen, welches schlafende Potential schon fĂŒr das vorhandene GelĂ€nde besteht und wie so etwas aussehen könnte !!! - wenn man denn will und die Finanzen hĂ€tte! Es war beileibe kein Masterplan und soll auch keiner sein. Weiterhin: Wenn die im Satellitenbild dargestellte Erweiterung sĂŒdl. des Tierparks nicht zu bewerkstelligen ist, da der Landwirt sich gegen einen Verkauf an den Tierpark wehrt bzw. nur gegen eine immense Summe verkauft, dann ist es halt so.

Also kein Grund zur Aufregung

GrundsÀtzlich kann auch aus dem vorhandenen GelÀnde eine abgerundete Einheit machen
 wenn der Wille besteht.

Aber es wird immer wieder betont, dass es kein Geld gibt 


Vielleicht sieht die Zukunft in Hamm ganz einfach aus: man trennt sich in Anbetracht der Finanzlage einfach vom Gedanken einen Zoo unterhalten zu wollen -
stattdessen in Anlehnung an das Naturkundemuseum europĂ€ische Tierwelt, Wildgatter, ein Haustierpark mit Kontaktzonen, fĂŒr ein bis drei Affenarten phantasievolle Anlagen ggf. mit Kontaktzonen und wenn man unbedingt das Rundhaus behalten will - komplette EingrĂŒnung des Hauses, vor dem GrĂŒnbereich (neben den verdeckten alten Innenanlage und Außenanlagen) fĂŒr Besucher zugĂ€ngliche Anlagen z.B. KrallenĂ€ffchen oder KleinsĂ€uger.

Ansonsten kann man es natĂŒrlich auch so machen wie in dem Beitrag - es kommt meinen Gedanken auch in Teilen nahe. Zitat: „ Die Zukunft des Rundbaus liegt in der PrĂ€sentation von kleineren SĂ€ugetieren. Die finanziellen Mittel fĂŒr einen Neubau sind einfach nicht gegeben. Die Gehege könnten direkt bis zum FussgĂ€ngerweg erweitert werden (z.B. mit Glasscheiben abgegrenzt werden - teilweise je nach Besatz auch nur auf HĂŒfthöhe) und mit Schliefern, ErdmĂ€nnchen, Tamanduas oder Faultieren besetzt werden. FĂŒr die Faultiere könnte ich mir auch eine HĂ€ngekonstruktion auf die vorliegende Wiese vorstellen.“ Es ist zweifellos eine deutlich vernĂŒnftigere (!) Nutzung als fĂŒr Raubtiere oder grĂ¶ĂŸere Affen. Nur 
 Schöner wird das Haus damit leider auch nicht. Es bleibt einfach der Eindruck: „PrĂ€sentation von Tieren in ErsatzlebensrĂ€umen“ - erst wirkt das Haus auf einen, dann erst das Tier.

Eventuell kann man neben den oben angedeuteten Ideen auch die heute schon gelungenen Anlagen oder begehbare Volieren „als Inseln“ weiterverwenden und auf den zu kostspieligen Rest schlicht verzichten und Anlagen nach Ableben der vorhandenen Tiere zurĂŒckbauen. Der Tierpark wird in erster Linie eine Parkanlage mit dem GelĂ€nde angemessenem botanischen Profil und mit SpielflĂ€chen fĂŒr Kinder, PicknickflĂ€chen, eventuell (!) spannenden Animationsangeboten als Zoo oder Park der Sinne (Riechstationen, Hörversuche, Tast- und Hangelstreken, Abenteuerparcoure usw. vgl. z.B. Laatzen oder Familienpark Sottrum). Aus dem Teich lĂ€sst sich fĂŒr Kinder auch etwas machen.
Der Eintrittspreis kann dann auch - familiengerecht - gesenkt werden.
Es wird ein „Familienpark“

Gerade in Bezug auf die letzten AusfĂŒhrungen greife ich auch noch ein weiteres Zitat auf: „
Schwerpunkt werden wohl die Familien sein, die mit ihren Kindern einen schönen Nachmittag im Tierpark verbringen wollen - und da zÀhlt Gastro, Spielplatz und ErdmÀnnchen mindestens genau so viel oder sogar mehr als Fossa, MÀhnenwolf oder sonstige "RaritÀten".

Darin sind wir absolut einer Meinung.
(16.02.2009, 12:08)
IP66:   Was die Möglichkeiten und Ziele angeht, möchte ich Herrn Kehl ausdrĂŒcklich zustimmen. In Köln wurde gerade ein ambitionierter Masterplan aus GeldgrĂŒnden kassiert, in Darmstadt erweist sich die Umsetzung der entwickelten Ideen als unrealistisch. Wuppertal und Friedrichsfelde haben ganz ohne Masterplan eine FĂŒlle von Neubauprojekten bewĂ€ltigt, was zeigt, daß man fĂŒr Neubauten die Großplanungen nicht zwingend benötigt.
Wenn es gelĂ€nde, den hammer Zentralbau interessant zu besetzen und womöglich innen fĂŒr Besucher begehbar zu machen, wĂ€re ein interessantes Tierhaus gewonnen, und auch enn es im benachbarten Dortmund einige KleinsĂ€ugerarten zu sehen gibt, bleiben noch genug Formen ĂŒbrig, die in NRW fehlen und auch fĂŒr Besucher interessant sind. Ich persönlich bin ein großer Gegner von GehegeleerstĂ€nden, sehe allerdings in Hamm wenig Möglichkeiten, anders zu Umbauten zu kommen. Doch auch hier wĂŒrde ich sagen, daß Sikahirsche, ja selbst die Yaks in NRW-Zoos nicht zu sehen sind, also eine gute ErgĂ€nzung bedeuten. Insofern wĂŒrde ich bei einem geschickten Umgang mit der Substanz durchaus Chancen sehen, daß Hamm auch in einer nicht runderneuerten Gestalt ein attraktiver Zoo sein wird, der auch auswĂ€rtige Besucher anzieht.
Ich habe bei Konzertbesuchen und durch Bekannte erfahren, daß es in Hamm eine recht interessierte und auch spendenfreudige Kulturszene gibt, die das örtliche Museum intensiv unterstĂŒtzt. Ich frage mich, ob es nicht gelingen könnte, diese Menschen auf fĂŒr ein Projekt im Zoo zu interessieren, etwa die selten gezeigten Fossas, aber auch fĂŒr den Umbau des Zentralbaus zum KleinsĂ€ugerhaus. Hier scheinen mir noch Chancen brach zu liegen, wobei ich die örtliche Situation zu wenig kenne, um nachzuvollziehen, woran das liegt.
(16.02.2009, 11:21)
Lukas Kehl:   Nachdem ich die BeitrĂ€ge hier mal ĂŒberflogen habe, muss ich auch mal meinen Senf dazugeben :-)
Eigentlich wollte ich diesen Post Freitag schon einstellen -aber irgendwie klappte das nicht...

Ich finde es immer bedenklich, wenn man Kritik - vor allem negative - ĂŒbt, ohne den jeweiligen Zoo und die momentane Situation zu kennen. Mir ist zwar durchaus bewusst, dass Diskussionen und (angebrachte) Kritik durchaus Bestandteil eines Forums sind...aber dann doch bitte mit etwas Hintergrundwissen.
Zur Situation des Tierparks habe ich in einem anderen Zoo-Forum bereits einiges geschrieben und möchte das nicht alles wiederholen.

Zum Raubtierhaus:
Das runde (ehemalige) Raubtierhaus wurde 1979 von einem Hammenser Architekten gebaut. Ich denke - und an dieser Stelle muss ich dann auch mal spekulieren - dass der Architekt sich an jeweiligen Mindestanforderungen orientiert hat, da das Geld knapp war und die Erfahrung fĂŒr Zoobauten fehlte (ich kenne keinen weiteren Zoobau von ihm).
Der Besatz so wie ich ihn in Erinnerung habe, waren: KragenbĂ€r, BraunbĂ€r, Jaguar, Puma, schwarzer Leopard und Sri-Lankaner. Ich bin mir nicht sicher, ob in diesem Rundbau jemals Tiger und Löwen "gehaust" haben - das wĂŒrde ich hinterfragen. Die Tiger waren nach meiner Erinnerung jeher in dem Areal wo auch jetzt das "neue" Tigergehege ist und die Löwen wurden, bevor sie das jetzige Areal bezogen haben, im jetzigen "langen" Affenhaus gehalten (wo die Schweinsaffen sind).
Das soll aber nicht ausschließen, dass sie eventuell zum Übergang im runden Raubtierhaus waren.

Der aktuelle Situation des runden Affenhauses ist natĂŒrlich nicht befriedigend. Zwischenzeitlich hat man ĂŒberlegt, jeweils zwei KĂ€fige zu einem zusammenzufassen, was aber wegen der geplanten Umstrukturierung des Tierbestandes hinfĂ€llig geworden ist. FĂŒr die Paviane werden Abnehmer gesucht (und wie jeder weiß ist das - gerade bei Mischlingen (Anubis-Mantel) - nicht sehr einfach), das Paar Borneo-Gibbons (bzw. Mischlingspaar) ist schon sehr alt und könnte in einen Teil der Lar-Anlage einziehen.
Die Schopfmakaken (Junggesellengruppe) will man behalten und nach dem Umsetzen in ein ansprechenderes Gehege auch gerne zĂŒchten.
Die Zukunft des Rundbaus liegt in der PrĂ€sentation von kleineren SĂ€ugetieren. Die finanziellen Mittel fĂŒr einen Neubau sind einfach nicht gegeben. Die Gehege könnten direkt bis zum FussgĂ€ngerweg erweitert werden (z.B. mit Glasscheiben abgegrenzt werden - teilweise je nach Besatz auch nur auf HĂŒfthöhe) und mit Schliefern, ErdmĂ€nnchen, Tamanduas oder Faultieren besetzt werden. FĂŒr die Faultiere könnte ich mir auch eine HĂ€ngekonstruktion auf die vorliegende Wiese vorstellen.
So hĂ€tte man mit einem ĂŒberschaubaren finanziellen Aufwand aus diesem Schandfleck eine sehenswerte Anlage "gezaubert"... man muss halt nur das Potenzial eines solchen GebĂ€udes erkennen...

Zukunft und Planung:
Zu der weiter unten aufgefĂŒhrten Zukunftsplanung kann ich leider nur schreiben, dass diese wohl in RealitĂ€t in Hamm niemals umsetzbar wĂ€re...es sei denn es kĂ€me der große Geldregen - und der mĂŒsste schon riesig sein. Ich bitte das jetzt nicht falsch zu verstehen - grundsĂ€tzlich finde ich es super, wenn sich jemand die Zeit nimmt und seine Gedanken zu Papier bringt und dann auch noch zur Diskussion stellt.
Ein paar kurze Beispiele dazu. Die im Satellitenbild dargestellte Erweiterung sĂŒdl. des Tierparks ist nicht einfach zu bewerkstelligen, da der Landwirt sich gegen einen Verkauf an den Tierpark wehrt bzw. nur gegen eine immense Summe verkauft. Eine Erweiterung des GelĂ€ndes ist auch eigentlich erstmal nicht nötig, da der Park genug Handlungsbedarf in der Sanierung bietet.
Leider nimmt die Planung auch keinen Bezug auf den bestehenden Tierbestand. Ich denke da ist eher der Wunsch Vater des Gedankens. Planungen fĂŒr große SĂ€ugetier und Menschenaffen sind immens teuer, so dass ich mir vor allem Gorillas nicht in Hamm vorstellen kann... und mal ehrlich. Wieso auch? Der vorhandene Tierbestand ansich lĂ€sst sich doch schon sehen und wird durch die geplante Umstrukturierung im bestehenden Park sicherlich noch attraktiver.

Ich finde, dass hier an einigen Stellen deutlich ĂŒberinterpretiert wird. Hamm hat nun einfach nicht die finanziellen Möglichkeiten von heute auf morgen sein komplettes Konzept umzustellen und "mal eben" die Gehege umzugestalten. Ein schönes Beispiel, wie die PrioritĂ€t z.B. von Seiten der Hammer Politik aussieht, erkennt man an der Verteilung des 25 Mio. Geldsegens des Konjunkturpaketes. Der Hammer Maxipark (ein botan. Garten mit SpielplĂ€tzen) bekommt 2,1 Mio Euro zugesprochen. Hammer Tierpark: 0,- Euro.
Auf der einen Seite ist die TrĂ€gerschaft des Parks natĂŒrlich nicht mehr in stĂ€dtischer Hand, aber auf der anderen Seite stellt man den Tierpark fĂŒr die Stadt seitens der Politik aber immer als außerordentlich wichtig dar. Und hier wĂ€ren schon 100.000 Euro ein wahrer Geldsegen.

Besagter Masterplan 2017 ist mehr als Leitfaden zu verstehen. Man erkennt sehr schnell bei einem Park dieser GrĂ¶ĂŸe und mit diesen eingeschrĂ€nkten finanziellen Möglichkeiten, dass eine Zukunftsplanung fĂ€hig sein muss flexibel auf SituationsĂ€nderungen zu reagieren. Deshalb ist der Masterplan wohl eher ein "Denkanstoss" gewesen, dessen Grundaussage einfach zusammengefasst weden kann:
Überarbeitung des Gastronomiebereiches (in Eigenverantwortung / keine Pacht mehr), Erneuerung des Eingangsbereiches (Planungen laufen - etwa ab 2010), Neustrukturierung des Tierbestandes (die in der Planung vorgeschlagenen Abgaben sind teilweise schon umgesetzt (Zebus, Damhirsche)), Aufwertung des Tierbestandes, Neugestaltung des Teichbereiches und der gesamten Gehegeanlagen. Weitergehende VorschlĂ€ge wie z.B. eine Änderung und Überarbeitung des Wegesystems sind aus KostengrĂŒnden in den vorgeschlagenem Umfang
aus finanziellen GrĂŒnden in absehbarer Zeit leider nicht möglich. Auch eine komplette Geographisierung des Tierbestandes wĂŒrde zu große Eingriffe bedeuten, so dass man darauf nur im "Rahmen des Möglichen" zurĂŒckgreift.

Die Überarbeitung des Tierbestandes ist dahingehend erkennbar, dass zur Zeit auch einige Gehege nicht besetzt sind. Das kommt auch der geplanten Umstrukturierung des gesamten Parks zu Gute.
Neben den bereits erwĂ€hnten Dik-Diks, Zwergflusspferden und Tapire stehen noch andere Tierarten auf der Wunschliste. Nicht nur "RaritĂ€ten" sondern auch einfache beim normalen Zoobesucher gefragte ErdmĂ€nnchen und Pinguine (SĂŒdamerik.Art).
Gerade der Planungen zum Tierbestand kommen in jĂŒngster Zeit natĂŒrlich wie bereits erwĂ€hnt die KOntakte von Herrn Dobenecker zu Gute, dem es wohl zum grĂ¶ĂŸten Teil zu verdanken ist, dass die Fossas nach Hamm gekommen sind. Auch von ihm verspreche ich mir einen deutlichen positiven Impuls fĂŒr die Weiterentswicklung des Tierparks.

Die theoretischen Planungen gehen so gesehen auch schon sehr weit, allerdings gibt es immer einen Faktor der alles zur Theorie verdammt: Geld. Gerne wĂŒrde man die Fossas in einem Bereich mit den vorhandenen Lemuren zeigen (es mĂŒssten "nur" die grĂ¶ĂŸeren Volieren gegenĂŒber der Fossaanlage umgebaut werden). Begehbare Anlagen sind genau so gewĂŒnscht wie interessante Gemeinschaftshaltungen, sei es nur die klassische "SĂŒdamerika-Wiese" oder eine Kombination Husarenaffe/afrik. Huftiere.
Aber fĂŒr Tapire braucht man halt eine bessere Bleibe als einen offenen Unterstand und wie man ein großes Gehege gĂŒnstig "affenausbruchsicher" bekommt ist auch eine gute Frage, die im Endeffekt wieder nur mit Geld zu beantworten ist.

FĂŒr die Zukunft hoffe ich nur, dass Hamm sich vernĂŒnftig zwischen dem Allrounder MĂŒnster und Dortmund positionieren kann. Ich finde es gut, wenn man dabei auch an die Zoofreunde denkt, aber deutlicher Schwerpunkt werden wohl die Familien sein, die mit ihren Kindern einen schönen Nachmittag im Tierpark verbringen wollen - und da zĂ€hlt Gastro, Spielplatz und ErdmĂ€nnchen mindestens genau so viel oder sogar mehr als Fossa, MĂ€hnenwolf oder sonstige "RaritĂ€ten".
Ich denke aber, dass man da auf Dauer ein gutes Gleichgewicht herstellen kann. Und um das letzte Thema noch einmal aufzugreifen: ich bin zwar auch ein Freund von gut strukturiertem Tierbestand und einer PrĂ€sentation mit "rotem Faden"...aber man kann es auch ĂŒbertreiben, denn dem ONB fĂ€llt dies nur in AusnahmefĂ€llen bzw. unterbewusst auf.


(16.02.2009, 10:25)
Holger Wientjes:   Also was mich betrifft, ich warte erstmal die Entwicklung und den Tierbesatz der nĂ€chsten Jahre ab. SpĂ€testens dann lĂ€sst sich bestimmt eine "Linie" hineininterpretieren...:-)
(15.02.2009, 10:34)
Michael Mettler:   Ulli: Ja, noch Fragen. Diverse Kontaktgehege und Naturschutzthemen lassen sich doch problemlos auch bei "bunter Mischung" umsetzen und sogar verknĂŒpfen? Eine begehbare Anlage mit Varis z.B. neben einer solchen mit Humboldtpinguinen - ja und? Vor der Vari-Anlage steht dann eben eine Schautafel ĂŒber Brandrodung und vor der Pinguinanlage eine ĂŒber Überfischung, dazu irgendwelche interaktiven Didaktik-Elemente oder auch ein wenig Spaßzoo fĂŒr den Besucher, und schon sind alle BedĂŒrfnisse abgedeckt - außer natĂŒrlich fĂŒr eine Handvoll schnell gelangweilter Kritiker. Aber fĂŒr die werden Zoos auch nicht unterhalten.

Die "Linie" der Affen lĂ€uft kreuz und quer durch das GelĂ€nde in Rheine (1. Gibboninsel, 2. Berberaffenwald, 3. Lemurenanlage, 4. Wanderus/Dscheladas/Affenhaus) - mit gleicher Berechtigung könnte ich z.B. fĂŒr Hannover eine "Katzenlinie" anfĂŒhren (1. Löwen, 2. Tiger/Leoparden, 3. Gepard). Ebenso dĂŒrfte es dem Normalbesucher nicht sonderlich auffallen, dass eine Linie der Reiher und Störche besteht (ganze drei Arten im Bestand), da diese Tiere ebenfalls getrennt durch "linienfremde" Arten (Eulen, Lemuren, diverse sonstige Vögel) prĂ€sentiert werden. Also eben "bunte Mischung". Limikolen bilden einen halterischen und zĂŒchterischen Schwerpunkt, der sich aber weitestgehend in einer einzigen Voliere versammelt - auch das ist eher ein Punkt als eine "Linie". Der Rest des Parks: z.B. Chileflamingos zwischen Dscheladas und Streichelzoo, Trampeltiere zwischen Berberaffen, europĂ€ischen Landschildkröten und Zebras/Sitatungas, KĂ€ngurus zwischen PrĂ€riehunden und Alpakas. Es dĂŒrfte schwer sein, darin enge LinienfĂŒhrung zu sehen. Und ich denke, das ist auch fĂŒr einen Fachmann leicht erkennbar.
(14.02.2009, 23:29)
Ulli:   Die auch fĂŒr Laien erkennbaren eigenstĂ€ndigen Linien in Rheine: diverse Affen im Querschhnitt, Limikolen, Reiher und Störche, Naturschutzthemen, diverse Kontaktgehege ... noch Fragen. Sicherlich war Rheine zu Zeiten von Dr. Salzert noch innovativer. Aber alles hatte Zeit und viele Ideen benötigt.

Ach ja hinsichtlich Michaels permanenter unangebrachter Betonung der "ÜberreprĂ€sentation" von Affen in Rheine:
Affenarten in Rheine 2008: 10
Huftierarten (Paar- und Unpaarhufer) in Rheine 2008: 9, demnach bei etwas ĂŒber 30 SĂ€ugetierarten Ă€hnlich "ĂŒberreprĂ€sentiert" ...

Auch ein Hammenser stellt AnsprĂŒche an eine interessante Gestaltung. Allein mit einem „hĂŒbscher“ machen ist es nicht getan. Das Konzept heißt „Tierpark 2017“ – das sind noch gut neun Jahre – das ist eine lange Zeit auch zur Umsetzung von mehr als nur „hĂŒbscher“ machen. Hamm hatte 2007 183.065 Einwohner, den Tierpark haben (ĂŒber) 100.000 Menschen besucht – in anderen Worten knapp 50 % der Einwohner. Ob ein Hammenser den Tierpark selbst aufsucht oder lieber gleich nach MĂŒnster oder Dortmund fĂ€hrt, ist ja wohl die nahe liegende Frage und hinsichtlich Ostwestfalen, da kommt OsnabrĂŒck und Hannover schon in Reichweite.

PrÀsentable Themengebiete eines Zoos neben dem ewigen Schwerpunkt "Kontinenten" können sein: LebensrÀume, Artenschutz, Konvergenz, Anpassungen, Evolutionslinien,
Haustierarten weltweit, Fortpflanzung (Basel), RĂ€uber-Beute ( Etoschahaus Basel) Spezialisierung auf einzelne Tiergruppen, und selbst die BeschrĂ€nkung unter einem Oberthema auf einen einzigen Kontinent kann schon spannend sein (Afrika von Nord nach SĂŒd, Biotope in Afrika, außergewöhnliche Tierfamilien in Afrika, Amerika entlang der Panamericana...) 
 vielerlei interessante AnsĂ€tze 
warum immer so langweilig, speziell fĂŒr einen kleinen Zoo, denken ...

Kann man nicht das Museum thematisch mit dem Zoo verzahnen 


Michael - dein Vorschlag zu SĂŒdostasien ist wunderbar und schon einmal ein schöner Ansatz, nur habe ich z.B. diesen Vorschlag im Zusammenhang mit Hamm noch gar nicht gehört ...

Kleinere Zoos mĂŒssen auch gar nicht den Anspruch auf VollstĂ€ndigkeit erheben oder „Großzoo in klein“ sein wollen - das hat der Naturzoo Rheine schon frĂŒhzeitig erkannt.

HankensbĂŒttel hat mitten in der tiefsten, dĂŒnn besiedelten Provinz ĂŒber 80.000 Besucher jĂ€hrlich (nicht auszudenken die mögliche Zahl, wenn sie zentraler lĂ€gen), der Naturzoo Rheine bei 50.000 Einwohner das mehr als FĂŒnffache an Besuchern jĂ€hrlich , Ă€hnlich Nordhorn 
 ein verdienter Lohn, aber immer nur, weil sie kreativ waren und eigenstĂ€ndige Wege gegangen sind.

Ich wĂŒrde mich ja freuen, eine Ă€hnlich viel versprechende Linie in den Hamm-Planungen zu sehen.
(14.02.2009, 21:25)
Holger Wientjes:   @IP66: Haben Sie meine letzte private Mail erhalten ?
(14.02.2009, 15:26)
Holger Wientjes:   Aus zeitmangel heute nur kurz:
Den letzten BeitrÀgen von M. Mettler und IP66 kann ich nur zustimmen !
Die gesuchte "Linie" besteht im Moment lediglich darin, den Park "hĂŒbscher" zu gestalten.
Ich denke auch, dass sich manche Hammenser NEBEN Besuchen in MS,DO oder GE, dann auch öfter zu Besuchen im "eigenen" Park begeistern können !
(14.02.2009, 15:25)
Michael Mettler:   @IP66: Dazu mĂŒsste man aber fairerweise sagen, dass die großen Zoos fĂŒr ihre Geokonzepte sehr viel mehr zugkrĂ€ftige Arten je Themengebiet benötigen, was ein Ausweichen auf "Ă€hnliche Arten" in manchen FĂ€llen begĂŒnstigt (vor allem, wenn diese schon zum Altbestand gehören oder leichter verfĂŒgbar sind als die "richtigen"). Da hat es ein kleiner Park mit entsprechend kleineren Geo-Einheiten, von dem nicht so sehr wie bei den Großzoos eine Ausrichtung auf EEP-usw.-Arten erwartet wird, vielleicht sogar leichter. Z.B. lĂ€sst sich mit leicht verfĂŒgbaren und zu haltenden Zwergottern, Makaken, Axishirschen, Nilgauantilopen, Schleichkatzen und diversen Vögeln relativ problemlos und auf kleinem GelĂ€nde ein besucherattraktiver SĂŒdasienbereich bestĂŒcken (und gegebenfalls noch durch aus dem EEP ausgeschlossene Mischlingstiger ergĂ€nzen). Ähnliches gilt auch fĂŒr andere Geo-Bereiche. Schwierig wird es wohl eher, wenn man zu viele unterschiedliche Themengebiete auf kleiner FlĂ€che unterbringen will.
(14.02.2009, 12:27)
IP66:   Ich denke, daß gerade in kleineren Zoos die PraktikabilitĂ€t und die ErhĂ€ltlichkeit von Arten eine so große Rolle spielen, daß eine Geographisierung nicht naheliegt - selbst die Entwicklung in Krefeld wurde ja dadurch geprĂ€gt, daß man zwar in verschiedenen Neuanlagen die aktuellen Moden berĂŒcksichtigte, dadurch aber den vorhandenen Bestand meist ergĂ€nzte und nicht ersetzt hat. welch' unglĂŒckliche Ergebnisse eine Geographisierung auf kleinem GelĂ€nde zeitigen kann, lehrt uns derzeit das Vivarium Darmstadt.
Und wenn selbst in Gelsenkirchen oder Hannover bei Neubauten eine kontinentbezogene Tierauswahl nicht durchhalten können, wĂ€re dies fĂŒr einen kommunalen Kleinzoo vielleicht wirklich eine zu große Aufgabe.
(14.02.2009, 10:32)
Michael Mettler:   @Ulli: Die anregende "Linie" kann auch schlichtweg darin bestehen, attraktiv zu sein... Wie sieht es denn beim gern genannten Beispiel Rheine aus? LippenbĂ€ren und Goldschakale gegenĂŒber von Pinguinen und Seehunden, Berberaffen zwischen Kamelen und Sumpfvögeln. Wo ist da jeweils der gemeinsame Nenner, wenn nicht nur in der AttraktivitĂ€t der Anlagen? Hutiacongas haben mit Affen nur gemeinsam, dass sie klettern und Pflanzen fressen, sind aber in Rheine im gleichen Haus untergebracht. Wollte man das Haus zur Veranschaulichung von Anpassungen an kletternde Lebensweise nutzen - was eine interessanter Ansatz wĂ€re - wĂ€ren die Affen ĂŒberreprĂ€sentiert, wĂ€hrend andere Tiergruppen fehlen. Sieht man es als Affenhaus, sind die Baumratten fehl am Platz und wĂ€re eine weitere Primatenart konsequenter. Auch in Rheine bestehen Themenbereiche allenfalls aus wenigen unmittelbar benachbarten Anlagen, und das will ich gar nicht kritisieren, sondern im Gegenteil als nachahmenswert honorieren, denn es ist fĂŒr den Besucher leichter erfassbar und abwechslungsreicher als manche mehrere Hektar große Themenwelt. Platt gesagt: Wenn ich ein Raubtier-Beutetier-VerhĂ€ltnis didaktisch rĂŒberbringen will, dann reicht es doch, z.B. Geparden neben Gazellen zu halten und deren natĂŒrliches VerhĂ€ltnis untereinander auf einer Tafel zu erklĂ€ren. Das geht auch ohne einen ganzen Zooteil Afrika drumherum. Und wenn dann hinter der nĂ€chsten Ecke keine afrikanischen Tiere, sondern meinetwegen Bisons oder Orang-Utans zu sehen sind, dann kann man auch zu denen etwas erzĂ€hlen (wenn man denn will). Ein solches "buntes Durcheinander" praktiziert ausgerechnet Rheine seit vielen Jahren beispielhaft. Und wenn Hamm tatsĂ€chlich einen solchen Weg gehen sollte, sehe ich da durchaus die Möglichkeit, sich neben den großen Nachbarn eine edle Nische zu schaffen. Ob der Durchschnittsbesucher aus Dortmund oder MĂŒnster nach Hamm fahren wird, wenn er zu Hause einen Zoo vor der Nase hat, bleibt fraglich, aber ein großes Einzugsgebiet in Ostwestfalen könnte durch einen attraktiven Tierpark in Hamm durchaus davon abgehalten werden, zwecks Tiere-Schauens bis nach Dortmund durchzufahren...
(14.02.2009, 10:03)
Ulli:   Ich habe auch nur auf die Gefahr einer Beliebigkeit hingewiesen, die ich zur Zeit hinsichtlich Hamm befĂŒrchte.
Ich glaube nicht, dass man weiß, wohin die Reise gehen soll - Artenschutzzoo mit Bezugnahme zum Biotop der vorgestellten Art, ein eher familien- und kindorientierter Zoo mit Kontaktgehegen und eventuell weniger spektakulĂ€ren Arten, eine kontinentale Spezialisierung oder oder oder
Nur muss man eine Entscheidung treffen, denn die Konkurrenz von MĂŒnster und Dortmund und Gelsenkirchen ist einfach zu groß und man möchte doch wahrgenommen werden ...

Die Sanierung beinhaltet demnach viel Aufwand, den man nicht sieht, der aber bezahlt und finanziert werden muss, also fĂŒr den Geld beschaftt werden muss, fĂŒr den Geldgeber gefunden werden mĂŒssen ... siehe erste Absatz ...

Warum soll ich ein "buntes Durcheinander", was es in Hunderten von TiergĂ€rten (auch in NRW) gibt aufsuchen, wenn ich in NachbarstĂ€dten SpektakulĂ€res sehen kann. Also habe ich diesem "bunten Durcheinander" irgendeine Linie zu geben, die fĂŒr den Besuch anregend ist oder ich kann es mit dem Tierpark aufgrund von Beliebigkeit gleich sein lassen.
(14.02.2009, 08:20)
Michael Mettler:   @Ulli: "Selbst wenn man ein reiner Artenschutzzoo werden möchte, braucht man fĂŒr die Arten untereinander ein verknĂŒpfendes Scharnier fĂŒr die Besucher - das sehe ich zur Zeit nicht." Mit diesem Satz lieferst du dir doch die ErklĂ€rung fĂŒr deine Frage selbst: In einem "reinen Artenschutzzoo" ist doch das VerknĂŒpfende, dass die gezeigten Arten des Schutzes bedĂŒrfen. Und dafĂŒr wĂ€re es zunĂ€chst einmal völlig gleichgĂŒltig, wenn da ein nordischer Wasserbewohner in unmittelbarer NĂ€he eines tropischen Baumkletterers untergebracht ist. Im "Artenschutzzoo" MĂŒnster z.B. werden Kegelrobben neben Orangs gezeigt - ob sich da wirklich ein Normalbesucher den Kopf zerbricht, dass das doch gar nicht zueinander passt?. Wenn man denn mit Gewalt ein Konzept stricken will, könnte man auf diese Weise z.B. auch verdeutlichen, wie sich Tiere an sehr unterschiedliche LebensrĂ€ume angepasst haben - statt reihenweise Tierarten nebeneinander zu prĂ€sentieren, die sich an den selben oder zumindest Ă€hnlichen Lebensraum adaptiert haben. So glaube ich z.B. nicht, dass der durchschnittliche Besucher aus einem Nebeneinander von Biber und Otter wirklich einen Lerneffekt zieht; zwei kleine Pelztiere, die im Wasser leben und tagsĂŒber meistens nur als schlafende Haufen hinter Glas zu bestaunen sind. Und ich frage mich, wieviele Zoobesucher hinterher selbst nach dem Betrachten von Schautafeln usw. in der Lage wĂ€ren, auf einem Foto einen Biber von einem Otter zu unterscheiden. Insofern glaube bzw. fĂŒrchte ich, dass die meisten "verknĂŒpfenden Scharniere" nichts weiter als Kopfgeburten sind, die den Normalbesucher bei seinem Rundgang nicht wirklich interessieren (bzw. in vielen FĂ€llen fĂŒr ihn auch gar nicht ersichtlich oder verstĂ€ndlich sind). Ich denke nicht, dass ein "buntes Durcheinander" im Zoo weniger Wirkung erzeugt.

(13.02.2009, 20:38)
Holger Wientjes:   @Gudrun Bardowicks: Um MissverstĂ€ndnissen vorzubeugen : Tapire und Zwergflusspferde sind keinesfalls vorhanden. Diese wurden als mögliche Arten genannt !
(13.02.2009, 20:01)
Holger Wientjes:   @Ulli: Von einem "System", sei es in geographischer, systematischer oder sonstiger Form, hat ja auch zunĂ€chst erstmal keiner was gesagt !!!
Der "Plan" sieht zunÀchst erstmal die (Komplett)-Sanierung des Parks vor. Die Anlagen sollen tiergerechter und optisch ansprechender werden. Und das bis 2017.
Zum Begriff des "Vollzoos": Hier spricht ja niemand ĂŒber Elefanten, Nashörner, Giraffen, Robben oder Menschenaffen.
Zu den Arten: Wo steht, dass Dik-Diks als "TrÀger einer Themenwelt" werden sollen ???
Insgesamt fÀnde ich Zwergflusspferde oder Tapire, zumal beide Arten hier noch nie gezeigt wurden, in der Tat attraktiver als Damhirsch oder Lama.
Zum "Rundbau" : Von innen kenne ich ihn nicht. Jedoch macht er von aussen den Eindruck, dass er durchaus weiterhin zur Tierhaltung dienen kann.
Bei, wie gesagt, entsprechend gestalteten Aussengehegen.
Ob das Haus langweilig ist, ist sicherlich Geschmackssache. Bei mir hÀngt das auch von den dort gehaltenen Arten und deren PrÀsentation ab.

Also nochmal abschlissend: Das "Konzept" besteht wohl darin, die Anlagen zu sanieren und parallel dazu die ein oder andere neue/attraktive Art in den Park zu holen. Herausforderung genug fĂŒr den Anfang, wie ich finde.
(13.02.2009, 19:56)
Gudrun Bardowicks:   @ Ulli: Im Zooparc Overloon und einigen weiteren kleineren zoologischen Einrichtungen in den Niederlanden werden Zwergflußpferde, Flachlandtapire und sogar Schabrackentapire (nur Overloon) ohne aufwendige und fĂŒr Besucher betretbare oder einsehbare WarmhĂ€user auf großzĂŒgigen WaldflĂ€chen mit jeweils einem naturnahen GewĂ€sser gehalten (allerdings ohne Filteranlage und Unterwassereinblick) und stellen dort in der Tat grosse und populĂ€re Besucherattraktionen dar, wenn keine Flußpferde, Elefanten oder Nashörner als Konkurrenten vorhanden sind. Mir haben alle diese Anlagen sehr gut gefallen und die Tiere fĂŒhlten sich in ihnen sichtlich wohl. Das mĂŒsste eigentlich auch in Hamm möglich sein. Eine Konzentration auf einige bestimmte LebensrĂ€ume wĂŒrde ich allerdings bei der Neukonzeption in Hamm auch begrĂŒssen. Vielleicht wĂ€re eine Spezialisierung auf Tiere aus FeuchtwĂ€ldern und Sumpfgebiete wirklich eine gute Wahl, da das GelĂ€nde ja scheinbar ziemlich feucht und teilweise wohl auch gut bewaldet ist. Mit Zwergflußpferden, Flachlandtapiren und Fossas (leben auf Madagaskar auch in FeuchtwĂ€ldern)sind ja bereits 3 Bewohner von feuchten Waldgebieten vorhanden. Das Affenhaus könnte man sicherlich auch zu einem Urwaldhaus umgestalten.
(13.02.2009, 19:54)
Ulli:   Also aus den vagen Andeutungen zum „Tierpark 2017“ in Hamm kann man in der Tat wenig entnehmen - trotzdem scheint mir eine konsequente Linie, wohin man will, noch nicht ersichtlich.

Wenn man Ambitionen in Richtung „Voll-Zoo“ hegen sollte, muss man sich den Vergleich mit den benachbarten Zoos in MĂŒnster, Dortmund und Gelsenkirchen stellen und da muss man vermutlich „klotzen“ um im Vergleich zur Konkurrenz ĂŒberhaupt wahrgenommen zu werden.

Die Alternative wĂ€re die gezielte Spezialisierung auf zwei oder drei Bereiche mit ungewöhnlichen Anlagen und klarer thematischer Struktur mit entsprechender didaktischer ErgĂ€nzung - halt der Weg von Rheine, auch wenn er fĂŒr Hamm anders aussehen wird.

Wenn man weiterhin an dem baulich langweiligen Affenhaus festhalten will, lĂ€ĂŸt dies auf wenig innovative Gestaltungsideen schließen. Im Grunde muss das gesamte Haus hinter einer GrĂŒnkulisse verschwinden und nur noch funktionalen Charakter haben - also z.B. fĂŒr
TotenkopfĂ€ffchen, Varis, Kattas oder KrallenĂ€ffchen, die ansonsten in Kontakt-Außengehege gehalten werden.

Das Drainageproblem ist sicher das erste, was man in den Griff bekommen muss sonst wird es Kritik ohne Ende hageln.

Besteht nicht die Möglichkeit das Naturkundemuseum und den Bestand thematisch in eine Beziehung zu setzen.

Wenn man schon ein SumpfgelĂ€nde hat, wĂ€re da nicht eine Bezugnahme auf SĂŒmpfe und GewĂ€sser naheliegend.

Jetzt zu den genannten Arten. Ein echtes System kann ich nicht bislang nicht erkennen:
genannt werden Fossa, Zwergflusspferd, Flachlandtapir, Dik-Dik

Dik-Dik - eine faszinierende Art, man kann an ihnen schön die BedĂŒrfnisse fĂŒr ein Gehege veranschaulichen - nur in Hannover sind sie oft reiner Unterbesatz und als Basis fĂŒr eine eigene Themenwelt allein kaum tragfĂ€hig

Zwergflusspferd / Flachlandtapir - ideal zum Vergleich konvergenter Anpassungen, ideal als Basis fĂŒr eine Themenwelt des jeweiligen Regenwaldes, ideal zum Vergleich von zwei Regenwaldregionen, ideal fĂŒr die Anpassung an das Wasserleben oder aufgrund des stromlinienförmigen Körpers fĂŒr die Anpassung an das Dickichtleben - fĂŒr sich allein sind die Arten aber kaum der Publikumsmagnet. Ein Regenwaldambiente erfordert jeweils ein Warmhaus oder ein großes hintereinander geschaltetes Haus, was sehr teuer wĂ€re.
Vielleicht ergibt ja etwas wenn man das Thema GewĂ€sser und SĂŒmpfe aufgreift.

Und wenn man schon zwei Regenwaldregionen vorstellt - was sollen dann die Fossas als Stellvertreter einer weiteren eigenen Regenwaldregion, diemal als Inselvariante.

Selbst wenn man ein reiner Artenschutzzoo werden möchte, braucht man fĂŒr die Arten untereinander ein verknĂŒpfendes Scharnier fĂŒr die Besucher - das sehe ich zur Zeit nicht.

Ich lasse mich gerne eines beseren belehren, aber ein Konzept oder auch nur eine Linie kann ich zur Zeit noch nicht erkennen.
(13.02.2009, 14:40)
Holger Wientjes:   Den kann man leider nirgends nachlesen.
ErwĂ€hnung findet er nur kurz -ohne detailierten Zeitplan- auf der entsprechenden Wikipediaseite. Im gestrigen GesprĂ€ch mit dem besagten Mitarbeiter wurde ebenfalls die Aussage getroffen, dass man bestrebt sei bis 2017 den Park wieder grundsaniert und "in Schuss" gebracht zu haben. Sprich, bis dahin sollen nach und nach Gehege und sonstige Infrastruktur, gemĂ€ss den zur VerfĂŒgung stehenden Mitteln, in Stand gesetzt worden sein.
Der Boden stellt in der Tat ein grosses Problem dar. Hier wurden jedoch in den letzten Jahren EntwÀsserungsgrÀben gezogen.
Um MissverstĂ€ndnissen vorzubeugen: Gemeint ist nicht das alte Affenhaus an der Parkgrenze gegenĂŒber des jetzigen Rinderhauses, sondern das nun zur Primatenhaltung genutzte ehemalige Raubtierhaus gegenĂŒber des Naturkundemuseums. Dieses scheint mir, nach Umgestaltung der Aussengehege und bei entsprechendem Besatz durchaus noch zur Tierhaltung geeignet.
Das alte Affenhaus möchte man nach Möglichkeit in der Tat ersetzen.

(12.02.2009, 16:25)
Ulli:   wo kann man den Zeitplan "Tierpark 2017" nachlesen oder gibt es Skizzen, Beschreibungen etc. ?
Das Hauptproblem ist ja wohl die Drainage des GelÀndes.
Die Weiternutzung des Affenhauses halte ich leider fĂŒr fragwĂŒrdig ?
(12.02.2009, 15:24)
Anti-ErdmĂ€nnchen:   So gebet Hamm doch endlich einen eigenen Diskussionsfaden.

(11.02.2009, 19:01)
Holger Wientjes:   War heute im Tierpark Hamm um mir die dortige Fossahaltung anzuschauen, welche mir wirklich gut gefiel.
Den drei Tieren steht ein sehr gut strukturiertes und fĂŒr den Besucher optisch ansprechendes Gehege zur VerfĂŒgung. Von der FlĂ€che her macht es mir auch einen grösseren Eindruck als die Fossagehege im Schaubereich des Duisburger Zoos.
Weiterhin konnte ich im GesprĂ€ch mit einem dortigen Mitarbeiter etwas ĂŒber zukĂŒnftige PlĂ€ne bezĂŒglich der Tiere und Gehegeplanung erfahren. Klang mehr als interessant. So sprach man z.B. von Dik-Diks, (Flachland)Tapiren oder Zwergflusspferden. Schon wenn einiges davon RealitĂ€t wird wĂŒrde es den Park weiterhin enorm aufwerten. Fossas waren ja schliesslich auch möglich ! Die Gehege sollen jetzt sukzessive umgebaut/modernisiert werden. Auch das Affenhaus (frĂŒheres Raubtierhaus) soll im Kern bestehen bleiben und weiterhin fĂŒr die Tierhaltung genutzt werden.
Alles in allem plant man zur Umgestaltung mit einem Zeitraum bis 2017.
WĂŒrde mich als Hammenser natĂŒrlich freuen, wenn alles klappt ! :-)

(11.02.2009, 18:50)
Holger Wientjes:   http://www.wa-online.de/watvstartvorort1/00_20090205175835_Video_Drei_neue_Fossas_im_Hammer_Tierpark.html

Im entsprechenden WA-Artikel wird die GrundflÀche des Geheges mit 90 qm angegeben.
Geboren sind die 3,0 Exemplare am 27.06.2007.
(06.02.2009, 16:44)
Michael Mettler:   @Ulli: Das will ich auch gar nicht anzweifeln. Aber das "Muster" kommt mir schon irgendwie bekannt vor aus der Zoowelt, gerade in Bezug auf langlebige, populĂ€re und wenig zu Krankheiten neigende Großtierarten. Es sind ja auch schon BĂ€ren in hohem Alter umgesiedelt worden, z.B. in BĂ€renparks oder nach Gelsenkirchen. Ist wohl alles eher eine Frage dessen, ob es potenzielle Abnehmer gibt und Geld fĂŒr die Nachnutzung vorhanden ist...
(06.02.2009, 12:51)
Ulli:   @ichael Mettler
Es mag ja eine Schutzbehauptung gewesen sein, aber genau diese Argumentation habe ich seitens des Tierparks tatsÀchlich vernommen.
(06.02.2009, 10:50)
IP66:   Auch wenn das jetzt ein wenig vom Thema weg fĂŒhrt - gerade die Freianlage, aber auch die Konzeption des Inneren des Affenhausesn in OsnabrĂŒck weisen recht viele mit dem krefelder Neubau vergleichbare Strukturen auf.
Das GebĂ€ude in Hamm scheint mir vor allem in Hinblick auf die Umgestaltung zu einem grĂ¶ĂŸeren Zoo mit einem reprĂ€sentativen Warmhaus gestaltet worden zu sein, wobei Überlegungen zu einer vielfĂ€ltigen und flexiblen Nutzung im Mittelpunkt gestanden haben könnten - was sich heute als ein Vorteil erweist. Auch wenn der Wabenbau in Darmstadt interessanter gestaltet war, so zeigt sich hier doch, wie lange kleinere Zoos von einem solchen GebĂ€ude profitieren. Darmstadt wĂ€re auch ein Beispiel dafĂŒr, daß es kaum sinnvoll ist, unter Zugrundelegung kostspieliger MasterplĂ€ne Zoogesamtneubauten gemĂ€ĂŸ der jeweils aktuellen Mode realisieren zu wollen. Da reichen die Mittel schon in manchem Großzoo nicht aus, und einem kleineren Park fehlen da auf allen Ebenen die erforderlichen Ressourcen.
(06.02.2009, 10:43)
Holger Wientjes:   Das ehemalige Raubtierhaus und jetzige Affenhaus kenn ich noch mit Braun- und KragenbĂ€ren, Tigern, Löwen und Leoparden, die alle zeitgleich (!) dort gehalten wurden. Das war in der Tat eine Zuhmutung fĂŒr Tiere und Betrachter.
Nach und nach bekamen dann Löwen sowie Tiger neue Gehege an anderen Standorten und der KÀfig der KragenbÀren wurde ungefÀhr verdoppelt.
Nichtsdestotrotz entsprach das GebĂ€ude schon bei seinem Bau/seiner Inbetriebnahme Anfang der 80er nicht mehr dem, was man als angemessene Behausung fĂŒr eine solche Anzahl von grossen Carnivoren bezeichnen könnte.
Man hinkt(e) seiner Zeit irgendwie hinterher.
Das GebÀude als solches finde ich jedoch gar nicht so schlecht. Die derzeitige Affenhaltung stellt sicherlich einen besseren Verwendungszweck dar als den vorangegangenen, dass Gelbe vom Ei ist sie dennoch nicht.
Ich bin ebenfalls der Meinung, dass der Bau gut fĂŒr KleinsĂ€uger und/oder Vögel genutzt werden kann. Mangusten, Schliefer, Nager oder KrallenĂ€ffchen kĂ€men mir da in den Sinn.

Insgesamt lĂ€sst sich ĂŒber den Tierpark Hamm sagen, dass sich in den letzten Jahren (vor allem Seit der neuen TrĂ€gerschaft) deutlich positive VerĂ€nderungen, wenn auch finanziell bedingt in kleinen Schritten, erkennen lassen.
Ich hoffe, dass diese Entwicklung auch in den nÀchsten Jahren anhÀlt !
Mit Hernn Dobenecker hat man sicherlich jemanden an Bord, der ĂŒber reichlich Erfahrung/Ideen verfĂŒgt und -soweit das finanziell möglich ist- wohl auch umzusetzen vermag.

Den Beginn der Fossahaltung sehe ich als Beginn in Richtung "Aufwertung" des Tierbestandes. Wobei dieser so schlecht gar nicht ist (z.B. Ceylon-Leoparden, Primaten,...).


(06.02.2009, 10:01)
Michael Mettler:   @Ulli: Nach DEM Argument hĂ€tte Rheine auch seine Flamingoanlage nicht umbauen dĂŒrfen, ein Teil der Vögel war mit ziemlicher Sicherheit genauso alt wie die BĂ€ren... Und auch diverse andere UmzĂŒge (Borgoriwald Frankfurt, Transfers alter ElefantenkĂŒhe usw.) wĂ€ren dann ja im Grunde "schĂ€dlich". Ich kann sowas noch nachvollziehen, wenn die "alten Kameraden" in irgendeiner Form körperlich behindert sind, aber sonst? In meinen Augen wird das zu hĂ€ufig als Schutzbehauptung genutzt. Gerade so intelligente und anpassungsfĂ€hige Tiere wie SchwarzbĂ€ren hĂ€tten vermutlich wenig Probleme mit einer neuen Umgebung.
(06.02.2009, 09:16)
Ulli:   Aber die jetzige Umnutzung als Picknickplatz in einer Tieranlage zeugt auch wieder von Phantasie. Die Anlage blieb ja auch nur so lange stehen, weil man den alten Tieren die Verpflanzung in eine andere Umgebung nicht mehr zumuten wollte - ansonsten wĂ€re schon Jahre vorher dort etwas passiert.
(06.02.2009, 08:37)
Michael Mettler:   Mit der alten BĂ€renanlage in Rheine war es eigentlich Ă€hnlich wie heute mit der Flusspferdanlage in Frankfurt oder dem Orang-AußenkĂ€fig in Hannover: Ungeliebt und nicht mehr zeitgemĂ€ĂŸ, aber trotzdem wurden immer wieder andere Projekte vorgezogen.
(05.02.2009, 18:51)
Ulli:   Aber Herr Salzert sprach immer von seinem einzigen Mißgriff - und es gab zu dem Zeitpunkt des Baus des Hammer Hauses (welch Wortspiel) in Rheine schon den Berberaffenwald und manch andere innovative Anlage ...
Kleine Episode am Rande: Das Affenhaus in OsnabrĂŒck mit dem Bunkerfelsen und das Affen-Tropenhaus in Krefeld wurden im selben Monat Mai 1975 eröffnet...
(05.02.2009, 17:38)
Michael Mettler:   Zum Vergleich Rheine/Hamm: Der besagte Bau in Hamm ist gerade mal vier Jahre jĂŒnger als die ehemalige und sehr lange benutzte BĂ€renanlage in Rheine, selbst da gab es also noch nĂŒchterne Zweckbauten....
(05.02.2009, 17:04)
Hannes LĂŒke:   Man muss das Gruselhaus nicht abreißen. In seinem jetzigen Zustand ist es sicher nicht erhaltenswert aber Rheine musste an sein Affenhaus auch mehrmals bauen und Tiere ausgliedern, das kann ich mir fĂŒr den Rundbau in Hamm auch vorstellen.
Achja, ein besuch in Hamm ist sicherlich wieder lohnesnwert da man dem Zoo anmerkt, dass er es versucht schöner zu werden. Vor einigen Monaten stand ich nur vor Baustellen im Zoo. Einige Akzeptable Gehege waren leider nicht mal mehr besetzt und was die Affen angeht. Es ist nunmal nicht billig fĂŒr Affen zu bauen und schrecklich sind die meisten Gehege nicht von daher finde ich es schon in Ordnung bei diesem im Unterhalt preiswerten Publikumsmagneten nicht zu sagen "alles raus"
(05.02.2009, 16:22)
Anti-ErdmĂ€nnchen:   Ulli, auch in diesem Forum kommt Hamm oft nicht gut weg, ich weiß.
Mein damaliger Kommentar stammt vom 18.10.07 und findet sich im Faden "Zoo-Impressionen". Und im Faden "Allwetterzoo MĂŒnster" schrieb ich am 8.3.08 sogar mal was direkt an Dich.
Als "ehrenrĂŒhrig" empfinde ich die Bezeichnung "Kleinzoo" auch nicht, nur im Falle von Hamm als unzutreffend. Beim Stichwort "Kleinzoo" denke ich spontan an eine Einrichtung, deren Tierbestand sich im Rahmen von Lamas, Emus, Damhirschen, NasenbĂ€ren, Luchsen, Varis, Schneeulen, usw. hĂ€lt.
(05.02.2009, 14:45)
Ulli:   @Anti-ErdmĂ€nnchen
Ich zitiere einmal eine Beschreibung aus dem Zoofreunde-Net-Forum vom 22.10.2007:

„Obwohl nicht wirklich weit entfernt, war ich am Mittwoch, dass erste Mal im Tierpark Hamm.
Ich will an dieser Stelle mal meine EindrĂŒcke schildern.
Nachdem wir vom verlassenen Parkplatz den alten Eingang durchquert haben, fÀllt uns dauerndes Hundegebell auf.Wie sich nachher rausstellt liegt das Tierheim dirket hinter dem Tierpark.Das laute GeklÀffe begleitet uns den komletten Besuch, je nach Lage wird es leiser.Die Tiere scheinen sich an den LÀrm gewöhnt zu haben, zumindestens wirkten sie nicht verschreckt.
Nun kamen wir zu den Mandrills und den Magots.Die Gehege sind klein und wenig liebevoll eingerichtet 

Auch die anderen Affen im Zoo haben schlechte und trostlose Gehege.
Das Naturkundemuseum ist informativ, aber fĂŒr mich weniger interessant.
Einige Huftiere haben noch halbwegs akzeptable Gehege.Wirklich grausig wird es dann bei den Löwen.Das Haus ist winzig.Wenig besser sieht es fĂŒr den Puma aus.
Der Tiger dagegen besitzt ein grĂ¶ĂŸeres und scheinbar neueres Gehege.
Trotz allem kann es den Gesamteindruck nicht sonderlich aufwerten.In diesem Tierpark, der deutlich grĂ¶ĂŸer als Bochum ist, scheint die Zeit seit 30 Jahren stehen geblieben zu sein.Viele alte Gehege rufen nach Modernisierung,aber von aktuellen Projekten war nichts zu sehen.
ErwĂ€hnenswert evtl noch, dass die meisten Tiere gefĂŒttert werden dĂŒrfen.“
(22.10.2007)

Mein Besuch liegt leider noch ein Jahr lĂ€nger zurĂŒck, der Bericht deckt sich aber in weiten Teilen mit meinem persönlichen Eindruck. Falls sich etwas grundlegend verbessert haben sollte, möge man mir meine Bewertung verzeihen. Aber leider habe ich in der Zwischenzeit keine Veranlassung gesehen, mir das noch einmal anzutun.

Das Naturkundemuseum ist nett und informativ, aber leider wenig innovativ.

Was hat man von einem eventuell bemerkenswerten Tierbestand (neu Fossas), wenn dieser nicht attraktiv prÀsentiert wird und das Umfeld (damals) eher abschreckend wirkte.
Und Matsch in einer Anlage kann auch von einer unzureichenden Drainage herrĂŒhren - also abzutun wĂŒrde ich so ein PhĂ€nomen nicht.
Hierzu Wikipedia: Eine weitere Problematik des Parks (Hamm) ist die mit dem Standort verbundene Bodenbeschaffenheit. Da der Park zu großen Teilen auf ehemaligem Sumpfland erbaut und in den Jahren des Wiederaufbaus auf Drainagen etc. verzichtet wurde, entwickelt sich gerade in den Huftiergehegen nach mehrtĂ€gigem Niederschlag eine Schlammschicht an der OberflĂ€che. Dieser Situation wurde aber in den vergangenen Jahren durch das HinzufĂŒgen von EntwĂ€sserungsgrĂ€ben entgegengewirkt.
In Böden kann man Unsummen verbauen, ohne dass man davon wirklich etwas sieht.
Vielleicht ist eine Vielzahl von großen Huftierarten auch nicht die richtige Tierauswahl. Ich weiß. in meinem Plan gibt es auch Huftiere - aber in grĂ¶ĂŸeren Arealen und deutlich weniger Arten und Individuen. Ich habe hier einmal bewußt „geklotzt“. Dieser Plan dient auch nur zum Aufzeigen des Potentials und bildet keine (!!!) Vorlage zur Umsetzung. Vielleicht ist die Konzentration auf (kleinere) EEP-Arten fĂŒr Hamm ein tragfĂ€higes Konzept - aber nur bei mustergĂŒltigen Anlagen. Andererseits mußte ich schon öfter in diesem Forum feststellen, das meine Ideen zur Zoogestaltung mit „unscheinbareren“ Arten den Vorwurf mangelnder AttraktivitĂ€t hervorriefen.
Eine gezielte Schwerpunktsetzung wie auch immer ist fĂŒr Hamm in Anbetracht der momentanen Ressourcen aber unabdingbar.
Ich empfinde die Bezeichnung „Kleinzoo“ ĂŒberhaupt nicht als ehrenrĂŒhrig. Der Naturzoo Rheine beispielsweise hat auch kein Problem mit der Bezeichnung „Kleinzoo“.
Der Naturzoo Rheine, fĂŒr mich der Pendant in Hinblick auf Hamm, hat im ĂŒbrigen Ă€hnliche Wasserprobleme und von Haus aus auch keine idealen Vorrausetzungen vom Umfeld her zum Betreiben eines Zoos und doch hat Rheine sich im Gegensatz zu Hamm mit KreativitĂ€t, Mut, einem durchdachtem Konzept und gerade losgelöst (!) von dem Streben einer Großzoo-Kopierung mustergĂŒltig, ja zum leuchtenden Vorbild entwickelt. Und rein vom Einzugsgebiet her hat Hamm ein viel grĂ¶ĂŸeres Besucherpotential als Rheine als Kleinstadt ohne direkte Großstadt in der NĂ€he.
Und noch etwas sollte einen nachdenklich stimmen: 2004 stand der Tierpark Hamm , bis dahin als Verein gefĂŒhrt, vor dem Konkurs und wurde von der Lebenshilfe Hamm ĂŒbernommen. So etwas passiert meistens nur, wenn irgendetwas nicht stimmt. Es ist erfreulich, dass man nunmehr versucht, den Tierpark weiterzufĂŒhren und zu verbessern.

Zur Ehrenrettung - es gibt nur einen sehr kleinen Personalstamm.

Und es ist von einem Masterplan „Tierpark 2017“ die Rede. Den Plan kenne ich nicht - hoffen wir das Beste.
(05.02.2009, 14:12)
Anti-ErdmĂ€nnchen:   Ulli, wie unterschiedlich die Ansichten doch sein können. Ich kenne Hamm zwar nur von einem Besuch, und wĂ€hrenddessen war es sogar recht regnerisch, aber trotzdem hat mich wahrscheinlich kein Tiergarten jemals so sehr beeindruckt wie Hamm. Wenn ich mich entscheiden mĂŒĂŸte, wĂŒrde ich ihn als meinen Lieblingszoo bezeichnen. Jetzt kommt mir bitte nicht mit dem besagten Rundbau oder mit dem Matsch bei den Elens - es ist freilich nicht alles perfekt.
Was ich nicht so ganz nachvollziehen kann ist die hartnĂ€ckige Einstufung von Hamm als Kleinzoo. Liegt wahrscheinlich an den fehlenden DickhĂ€utern, Giraffen und Menschenaffen. Dennoch erinnert mich der Tierbestand (s. Zootierliste) eher an einen Großzoo als an einen Kleinzoo. Wie wĂ€re es mal mit der EinfĂŒhrung der Kategorie "Mittelzoo"?
(05.02.2009, 12:44)
Ulli:   Stelzvögel/Otter/... Sitatungas
(05.02.2009, 10:20)
Ulli:   Hamm ist mich mich ein Beispiel welches Potential dafĂŒr das GelĂ€nde eigentlich bietet aber nicht genutzt wird und mit Mut und ... Geld... auch umsetzbar sein könnte !!! (ich weiß Wirtschaftskrise, Hamm ist arm, andererseits riesiges Einzugsgebiet - Ruhrgebiet, teilweise Abhebung von MĂŒnster, Dortmund und Gelsenkirchen als direkte Nachbarn, Anziehungspunkt fĂŒr Hamm
(05.02.2009, 10:14)
Ulli:   und wenn man sich das Satelitenbild ansieht - gibt es da noch ganz anderes Potential
(05.02.2009, 10:10)
Ulli:   Man muss nicht jede verunglĂŒckte "Bruchbude" erhalten - zur Abschreckung reicht auch das Bild aus dem TierparkfĂŒhrer
(05.02.2009, 10:07)
IP66:   Ich könnte mir vorstellen, daß auch fĂŒr dieses Haus eine interessante Nutzung, etwa fĂŒr KleinsĂ€uger oder Papageien, möglich wĂ€re. Die Übernahme der Fossas freut mich sehr - ein Beispiel dafĂŒr, daß auch kleinere Zoos interessante Tierarten erhalten können.
(05.02.2009, 10:02)
Ulli:   Das Zentralhaus von Hamm ist fĂŒr mich immer das Paradebeispiel eines schrecklichen Gruseltierhauses und ein Musterbeispiel dafĂŒr, wie man nicht bauen soll und damit das absolute und prĂ€destinierte Kontrastbeispiel zu Rheine ... schrecklich, schrecklich, schrecklich.

FĂŒr dieses Haus fĂ€llt mir nur die Ramme ein
(05.02.2009, 08:11)
Holger Wientjes:   Der NasenbĂ€rkĂ€fig ( alte BerberaffenkĂ€fig ) in EingangsnĂ€he soll die Tiere wohl beherbergen.
Das die Tiere kommen, wurde in einem andere Forum angekĂŒndigt. Dass sie nun da sind, entnehme ich der "Zootierliste".
(05.02.2009, 00:37)
Hannes LĂŒke:   Wo leben die denn dort?
(04.02.2009, 21:51)
Holger Wientjes:   In Hamm sind (heute ?) nun endlich die Fossas aus Duisburg eingetroffen !
(04.02.2009, 21:04)
IP66:   Ich vergesse das Haus immer wieder, wenn es um AufzĂ€hlungen von jĂŒngeren Zentralbauten zum Zweck der Tierausstellung geht - vielleicht hilft der Thread, das sich das Ă€ndert ...
(07.10.2008, 14:51)
Michael Mettler:   Sorry, Foto vergessen.
(06.10.2008, 20:19)
Michael Mettler:   Scannen ging nicht (zu groß), habe es aus dem TierparkfĂŒhrer abfotografiert. Besatz zu diesem Zeitpunkt: BraunbĂ€ren, KragenbĂ€ren, Ceylon-Leoparden, Schwarze Panther. Löwen und Tiger hatten bereits "Freigehege". Ich war 1991 erstmals in Hamm, da hatte man das Haus schon auf Affen umgestellt.
(06.10.2008, 20:19)
Hannes LĂŒke:   und Großkatzen? wow! Ich wĂ€re dir dankbar fĂŒr ein Bild
(06.10.2008, 20:12)
Michael Mettler:   Hamm hatte vor etlichen Jahren mal Gibbons aus der MĂŒnsteraner Mischlingszucht Borneo- x Silbergibbon (oder Ungka) erhalten, vielleicht lebt der "Restbestand" noch.

@Hannes: Es gibt einen alten TierparkfĂŒhrer aus Hamm, in dem das Raubtierhaus noch mit BĂ€renbesatz abgebildet ist; könnte ich ĂŒber den Scanner ziehen. Ein reines BĂ€renhaus war es nicht, sondern fĂŒr BĂ€ren und Großkatzen errichtet.
(06.10.2008, 19:45)
IP66:   Vielen Dank! Bei meinem letzten Besuch, der schon ein wenig zurĂŒckliegt, saßen zwei sehr alte Gibbons im BĂ€renhaus, deren ArtzĂŒgehörigkeit mir fraglich erschien - wobei die Gibbonsystematik wohl ein besonders weites Feld darstellt. Ich hatte gehofft, daß noch einmal jemand in Hamm die Tiere sieht, der sich mit den verschiedenen Erscheinungen der Art auskennt. Ich habe den BĂ€r im hammer Haus zwar noch erlebt, aber leider keine Bilder. Es gab aber zu gewissen Zeiten Jahresberichte, in denen auch Fotos Ă€lterer TierparkzustĂ€nde enthalten sein könnten.
(06.10.2008, 19:31)
Hannes LĂŒke:   Die Kapuziner sind die normalen gehaupten an Gibbons habe ich 2 insgesamt 3 Weißhandgibbons in 2 Gehegen am Gibbonhaus gesehen und ein weiterer Gibbon (art?) im alten BĂ€renhaus (ich fass es immer noch nicht das da mal BĂ€ren dirn waren.
Wo wir grad dabei sind. Hat einer alte Fotos vom Hammer Tierpark. Insbesondere vom alten BĂ€renhaus?
(06.10.2008, 17:24)
IP66:   Leben denn die beiden uralten Gibbons noch? Auch die Unterart der Kapuziner wĂŒrde mich interessieren.
(06.10.2008, 15:06)
Hannes LĂŒke:   Ich war gestern im TP Hamm. Seit mienem letzten Besuch vor 2 Jahren hat sich einiges getan. Wenn auch nicht alles positiv war.
Die Berberaffen wurden abgegeben dafĂŒr sind in das unbeheizte Gehege ohne Innenhaus Kapuziner eingezogen.
Im Affenrevier darf jetzt garnicht mehr gefĂŒttert werden sowie in den meisten teilen des Zoos (war irgendwie ein bisschen Schade).
Die beiden Karakaras haben mit den Ibisen die Voliere getauscht wobei es nicht so gut geklappt hat alle auch umzusetzen denn auf der Anlage des Wasserböcke lief ein Ibis herum.
Als neue "Attraktion" wird ein Kinderbauernhof gebaut in welchen schon Zwergrinder eingezogen sind. Der Ententeich wurde restauriert (jetzt auch fĂŒttern verboten), die Flamingos sind weg, die Marabus zu den Kronenkranichen gezogen. GegenĂŒber den Stachelschweinen entsteht eine Anlage fĂŒr Sporenschildkröten. Im Terrarienraum sind keine Krallenaffen mehr zu sehen dafĂŒr Kaiman, Anakonda, Teppichpython, Königspython, Kaiserboa und Kornnatter.
Mein persönliches No-Go war, dass die Pfleger den Nutrias ganze Äpfel MIT Aufkleber gegeben haben. Also so leicht die Pflege dieser Tiere auch ist, die arbeit die Äpfel zu entklebern sollte man sich doch machen.
(05.10.2008, 20:36)
Michael Mettler:   Es gibt auch in Afrika schwarze Leoparden. OsnabrĂŒck hatte mal einen, der aus SĂŒdafrika stammte und dort meiner Erinnerung nach als Findelkind auf einer Farm aufgezogen worden war.
(24.08.2008, 16:26)
Drac:   Oder aber es sind als Afrikaner deklarierte Mischlinge ;)
(24.08.2008, 15:51)
IP66:   Wenn alles stimmt, mĂŒĂŸte es sich wohl um einen "afrikansichen" SchwĂ€rzling handeln - ein weiteres Argument gegen die Theorie, unsere Zoopanter stellten reinerbige Asiaten vor.
(24.08.2008, 15:04)
Michael Mettler:   Schon das mit dem Paar ist interessant, denn sowohl mein Mitreisender als auch ich waren uns sicher, zwei Kater (zusammen im KĂ€fig) gesehen zu haben - war von hinten eigentlich gut sichtbar... Haben uns nĂ€mlich noch darĂŒber gewundert.
(23.08.2008, 13:20)
Steffen Kohler:   Der Besitzer erwĂ€hnte meinen Mitreisenden gegenĂŒber einen SchwĂ€rzling, den das Afrikaner- Paar zur Welt gebracht habe, der jedoch leider nicht groß geworden sei.
Genauere Informationen zur Herkunft der Tiere habe ich leider nicht.
(23.08.2008, 10:20)
Michael Mettler:   @Sven: Gleichzeitig gepostet :-) Da ich dusseligerweise das Leopardenfoto vorhin nicht eingestellt habe, kommt es nun hiermit nach.
(22.08.2008, 17:22)
Michael Mettler:   Wozu braucht man noch ein GedĂ€chtnis, wenn es doch die Suchfunktion gibt :-) DIESEN HĂ€ndler meinte ich:
www.hernebreedingcenter.be
Hat zwar im Moment keine Afrikanischen Leoparden am Lager, aber Riesenseeadler sind doch auch was Nettes...
(22.08.2008, 14:47)
Sven P. Peter:   Das Herne Breeding Center?
(22.08.2008, 14:46)
Michael Mettler:   Demnach dĂŒrften die beiden Leopardenkater, die ich am 2.5. bei Nadermann gesehen habe, die besagten Afrikaner sein. Leider ließ der Abstand zum Gitter keine besseren Aufnahmen zu als die anbei eingestellte.

Waren die beiden handaufgezogenen Jungtiere (ein geflecktes, ein schwarzes) noch im Bestand? Die mĂŒssten ja demnach ganz andere Eltern haben - es sei denn, einer der beiden Afrikanerkater trĂŒge das SchwĂ€rzlingsgen und wĂ€re Vater des Wurfes.

Afrikanische Leoparden verschiedener Altersstufen wurden vor geraumer Zeit von einem belgischen TierhĂ€ndler angeboten, ĂŒber den damals auch hier im Forum diskutiert wurde (mir will der Name bzw. die Website Ă€rgerlicherweise nicht einfallen).

(22.08.2008, 14:37)
Sacha:   Woher stammen denn die Tiere? Und welcher Unterart wĂŒrden sie nach (alter?) Systematik angehören (da neuere Systematiker teilweise bei afrik. Formen nur noch zwei - Festland- und Sansibar-Form - zulassen)?
(22.08.2008, 13:53)
Steffen Kohler:   Auf der RĂŒckfahrt von einer einwöchigen Hollandtour besuchten wir auch den Tierpark Nadermann. Zwei Mitglieder unserer vierköpfigen Gruppe kamen mit dem Besitzer ins GesprĂ€ch. Dieser berichtete, dass er keine Schwarzen Panter mehr halte, dafĂŒr nun Afrikanische Leoparden! Die beiden Tiere sind sehr groß, mindestens wie Persische Leoparden, die Grundfarbe des Fells ist ein krĂ€ftiges Gelb, der Schwanz ist sehr lang.
(22.08.2008, 12:04)
Michael Mettler:   @Matthias Schramm: Unter den geschilderten UmstĂ€nden ist es dann umso unverstĂ€ndlicher, dass sogar noch PolarfĂŒchse hinzugeholt wurden und den großen Innenraum bewohnen, der frĂŒher mal der BraunbĂ€rzwinger war; den hĂ€tte man dann genausogut zwischenzeitlich den WaschbĂ€ren und Marderhunden gönnen können.
(17.07.2008, 19:09)
Matthias Schramm:   Also, auch bei Nadermann nichts Neues! Das Gehege fĂŒr die WaschbĂ€ren und Marderhunde wird seit ca. 2 Jahren gebaut und scheint noch immer nicht fertig zu sein. Die Tiere können seit der gesamten Zeit nur ihr Innengehege (nicht einsehbar) und einen kleinen Gitterauslauf von ca. 2 x 2 Metern nutzen. Vielleicht hĂ€tte man die Tiere bei einer solangen Bauzeit an eine andere Einrichtung abgeben können. Anscheinend fressen die Luchse keine Nutrias, da die beiden Tierarten seit einem guten Jahr zusammen untergebracht sind! Dennoch finde ich diese Art von Gemeinschaftshaltung als etwas eigenartig und ich glaube nicht, dass die Nutrias wirklich glĂŒcklich damit sind!
Dann doch lieber die Gemeinschaftshaltung mit Bibern wie in Bielefeld im Tierpark Olderdissen.

(17.07.2008, 16:45)
Michael Mettler:   Mit einer Ausgabe von 2001 gab es frĂŒher einen TierparkfĂŒhrer in Kalletal, den habe ich mir noch mal zur Hand genommen. Daraus einige ErlĂ€uterungen zum Tierbestand: Auf das aktuelle Jahr 2008 umgerechnet sind die beiden Rosapelikane seit 38 Jahren im Park, die Schimpansen 41 und 34 Jahre alt, der Pantherkater 19 Jahre und das Luchspaar 17 bzw. 19 Jahre. (So weit alle noch vorhanden sind, denn wetterbedingt habe ich nur die Pelikane und einen Luchs aus dieser AufzĂ€hlung in persona gesehen, den Rest nur auf der Beschilderung.) Auch unter den Pavianen könnte sich noch ein 30-jĂ€hriges Exemplar befinden. Das Ă€ltere Tigerpaar ist Jahrgang 1995, es sind Wurfgeschwister und sie waren ursprĂŒnglich zu dritt im Park. Auch die Wölfe sind 1995 geboren - damit ebenfalls schon Senioren -, die Dingos 1997. Dagegen sind die BraunbĂ€ren in Relation zu ihrere Lebenserwartung noch recht jung (1,1 13 Jahre, 0,1 22 Jahre).
Und: Der Silberfuchs, den ich bei meinem letzten Besuch gesehen habe, war ein Sohn eines wildfarbigen Paares (und damit der bei meinem diesmaligen Besuch gesehene Fuchs wahrscheinlich eines der Elterntiere). Damit war er eigentlich auch eine Besonderheit, denn die Struktur des Tierbestandes (viele alte Tiere, eingeschlechtliche und Einzelhaltungen sowie "VerhĂŒtungs"maßnahmen bei z.B. Wölfen und Dingos) lĂ€sst kaum Nachwuchs zu. Das sage ich allerdings ganz wertfrei, denn gerade bei Raubtieren ist das in vielen anderes Zoos auch so, und wenn der Tierpark Kalletal konzeptionell dazu bereit ist, alten Tieren aus anderen Haltungen einen Ruhesitz fĂŒr den Lebensabend zu bieten, finde ich das durchaus positiv. Dass man damit und mit wenig Nachwuchs nicht gerade BesucherstĂŒrme hervorruft (der Park finanziert sich ausschließlich aus Eintrittsgeldern und Spenden), ist die Kehrseite der Medaille.
(09.05.2008, 15:13)
Michael Mettler:   Ich glaube, die GrĂ¶ĂŸe mancher Gehege auf dem Plan wurde u.a. danach ausgerichtet, dass der Name der Tierart in das Feld passen muss... SĂ€mtliche KĂ€fige und Anlagen der lienken Seite haben z.B. in natura wenig Tiefe und verlaufen lĂ€ngs des Besucherwegs statt quer zu ihm. Der Bereich HĂŒhner bis Luchse entspricht z.B. einem durchschnittlichen Fasanerie-Komplex, der FrettchenkĂ€fig und die Stachelschwein-Anlage sind - wenn ĂŒberhaupt - nur geringfĂŒgig tiefer als der Besucherweg breit ist. (NĂ€hme man den Weg als GrĂ¶ĂŸenmaßstab, wĂŒrde in die wirkliche Form der Frettchenvoliere höchstens das "F" reinpassen...) DafĂŒr sind andere Anlagen (z.B. Tiger, Minischweine, Wölfe, geplante Löwen) erheblich grĂ¶ĂŸer als eingezeichnet. Und natĂŒrlich lebt der Panther nicht mit den Pavianen zusammen :-)
(09.05.2008, 14:31)
Ralf Seidel:   Sehr detailverliebter "Wegeplan", aber
2 Euro mehr hÀtte man, bei aller Geldknappheit, in der zustÀndigen Werbeagentur ruhig ausgeben können...))
(09.05.2008, 12:34)
Michael Mettler:   Anbei noch der am Eingang aushĂ€ngende Wegeplan des Tierparks Kalletal, einen gedruckten gibt es nicht (mehr). Ist nicht auf neuestem Stand (Goldschakale und Guanakos sind Geschichte) und stimmt auch in den GrĂ¶ĂŸenverhĂ€ltnissen nicht die Bohne - z.B. ist die vordere (auf dem Plan untere) Tigeranlage mindestens so groß wie Schimpansen-, Pavian- und Leopardenanlage zusammen. (Gegen DIE Schimpansenanlage ist ĂŒbrigens die bei Nadermann das reinste Affenparadies - habe aber wegen des dichten Regens kein Foto gemacht, wie ĂŒberhaupt das nebenstehende Foto das einzige von diesem Besuch blieb.) Der Park liegt am Hang; die linke Seite des GelĂ€ndes bildet die Talsohle, die rechte Seite liegt um etliche Meter höher. Die genannten Anlagen fĂŒr Tiger, Panther und Affen sowie die fĂŒr Wölfe beinhalten relativ steiles GefĂ€lle, die Dingos (und die geplanten Löwen) haben auf der HĂŒgelkuppe ein flacheres GelĂ€ndeprofil. Die hintere Tigeranlage ist auf Talniveau.
(08.05.2008, 21:30)
IP66:   Ich wĂŒrde sogar die Behauptung wagen, daß der wichtigste Schritt zum neuen VerstĂ€ndnis der Menschenaffenhaltung von einem Kleinzoo ausging: Das neue Konzept in Krefeld, das erste Urwaldhaus in Deutschland und, wenn ich es recht ĂŒbersehe, auch in Europa, entstand in einem Zoo, der bis zu diesem Zeitpunkt nur ĂŒber kleinere Bauten verfĂŒgte und kurz zuvor mit dem Großtierhaus noch ein zwar gut gestaltetes, aber keine wirklich neuen Wege markierendes GebĂ€ude errichten hatte lassen. Das Urwaldhaus in Köln stellt gar eine Adaption der krefelder BauplĂ€ne vor, wĂ€hrend die entsprechenden Bauten in Hannover und Heidelberg den Typus weiterentwickeln. In Krefeld stand mit Herrn Gehlen ein MĂ€zen zur VerfĂŒgung, der bereit war, die neuen Ideen eines Zoodirektors zu finanzieren.
Allerdings fiel auch das krefeler GebĂ€ude nicht vom Himmel: Die jĂŒngeren Bauabschnitte in Berlin, vor allem aber die MenschenaffenhĂ€user in Stuttgart und Wuppertal zeigen, daß man langsam die Haltung von Zuchtgruppen auch baulich vorsah, ja daß aus dieser Notwendigkeit neue Bautypen entwickelt wurden, wobei schon der faschistische Neubau in NĂŒrnberg zumindest mit Kleingruppen erwachsener Tiere rechnet. Gerade deshalb finde ich auch die kleineren MenschenaffenhĂ€user so interessant, weil sich hier eine fĂŒr die Zoogeschichte des 20. Jahrhunderts wichtige Entwicklung verfolgen lĂ€ĂŸt, und dies eben nicht nur in den Großzoos. Dabei spielten Jungtiergruppen immer eine große Rolle, und die Orang-Utans paßten insofern nicht ins Konzept, als sie sich auch in konventionellen KĂ€figen recht wohl fĂŒhlten und vergleichsweise fleißig zĂŒchteten - in Köln etwa wurden im alten Vogelhaus mehr Exemplare dieser Art geboren als im neuen GebĂ€ude.
(08.05.2008, 10:58)
IP66:   Ich wĂŒrde sogar die Behauptung wagen, daß der wichtigste Schritt zum neuen VerstĂ€ndnis der Menschenaffenhaltung von einem Kleinzoo ausging: Das neue Konzept in Krefeld, das erste Urwaldhaus in Deutschland und, wenn ich es recht ĂŒbersehe, auch in Europa, entstand in einem Zoo, der bis zu diesem Zeitpunkt nur ĂŒber kleinere Bauten verfĂŒgte und kurz zuvor mit dem Großtierhaus noch ein zwar gut gestaltetes, aber keine wirklich neuen Wege markierendes GebĂ€ude errichten hatte lassen. Das Urwaldhaus in Köln stellt gar eine Adaption der krefelder BauplĂ€ne vor, wĂ€hrend die entsprechenden Bauten in Hannover und Heidelberg den Typus weiterentwickeln. In Krefeld stand mit Herrn Gehlen ein MĂ€zen zur VerfĂŒgung, der bereit war, die neuen Ideen eines Zoodirektors zu finanzieren.
Allerdings fiel auch das krefeler GebĂ€ude nicht vom Himmel: Die jĂŒngeren Bauabschnitte in Berlin, vor allem aber die MenschenaffenhĂ€user in Stuttgart und Wuppertal zeigen, daß man langsam die Haltung von Zuchtgruppen auch baulich vorsah, ja daß aus dieser Notwendigkeit neue Bautypen entwickelt wurden, wobei schon der faschistische Neubau in NĂŒrnberg zumindest mit Kleingruppen erwachsener Tiere rechnet. Gerade deshalb finde ich auch die kleineren MenschenaffenhĂ€user so interessant, weil sich hier eine fĂŒr die Zoogeschichte des 20. Jahrhunderts wichtige Entwicklung verfolgen lĂ€ĂŸt, und dies eben nicht nur in den Großzoos. Dabei spielten Jungtiergruppen immer eine große Rolle, und die Orang-Utans paßten insofern nicht ins Konzept, als sie sich auch in konventionellen KĂ€figen recht wohl fĂŒhlten und vergleichsweise fleißig zĂŒchteten - in Köln etwa wurden im alten Vogelhaus mehr Exemplare dieser Art geboren als im neuen GebĂ€ude.
(08.05.2008, 10:57)
Ulli:   Es ist beileibe nicht nur der lapidare Zeitgeschmack - Schimpansen sind nun einmal hochintelligente Tiere mit einem komplexen Sozialleben und einer Reihe von bemerkenswerten Fertigkeiten und im Genpool mit dem Menschen zu 99 Prozent identisch.

Die Schimpansenhaltung in OsnabrĂŒck war im Rahmen der dort vorhandenen rĂ€umlichen Möglichkeiten vor gut zehn Jahren verbessert worden - in OsnabrĂŒck hat man aber eingesehen, dass auch diese Verbesserung nicht hinlĂ€nglich war und plant deshalb komplett neu. Und ob die Fortsetzung der Haltung von Orangs in dem bisherigen Haus vernĂŒnftig ist (selbst wenn sie den Schimpansenbereich noch hinzu bekommen), wage ich auch zu bezweifeln - auch dafĂŒr habe ich persönlich andere Vorstellungen.

Schlechte Schimpansenanlagen wirken fĂŒr potentielle Besucher eher abschreckend und damit in meinen Augen den möglichen Besucherzahlen eher abtrĂ€glich. Diese Zahl dĂŒrfte eher grĂ¶ĂŸer sein als die Anzahl derer, die man mit jedweder Haltung von Schimpansen zu gewinnen glaubt. Kleiner Wermutstropfen gleich dazu: Der kleine Zoo in Braunschweig hat den richtigen Ansatz und die richtige Intention - leider fehlt das Geld zur Umsetzung.

Wenn Schimpansen oder andere Menschenaffen gehalten werden sollen - dann bitte vorbildlich, ansonsten lieber gar nicht !!!
(07.05.2008, 17:39)
Michael Mettler:   Ich denke, es war der verĂ€nderte Haltungszweck, der zur Umorientierung in der Menschenaffenhaltung fĂŒhrte. Große wie kleine Zoos nutzten frĂŒher vor allem Schimpansen zu VorfĂŒhrungen, z.B. zu "Teepartys" bzw. sittsam am Tisch sitzend und mit dem Löffel vom Teller essend - also eher als Karikatur des Menschen denn als biologisch prĂ€sentierte Tierart. Ähnlich wie bei Elefanten hielt mancher Tierpark nur weibliche Exemplare, weil diese als Erwachsene leichter zu handhaben waren. Die Idee, Menschenaffen wie andere Zoopfleglinge auch in undressierten Familiengruppen und der Natur mehr oder weniger gelungen nachempfundenen Lebensraumausschnitten zu prĂ€sentieren, ist ja viel jĂŒnger. Da die großen Zoos finanzkrĂ€ftiger waren als die kleinen und letztere u.a. auch von der geringeren Distanz zwischen Besucher und Tier leb(t)en, ging an dieser Stelle wohl die Entwicklung auseinander.

Nebenbei bemerkt: Als ich 1981 erstmals den weltberĂŒhmten Berliner Zoo besuchte, sah die Menschenaffenhaltung dort nicht viel anders aus als noch heute bei Nadermann... Ich erinnere mich noch gut, dass die KĂ€figeinrichtung u.a. einen Tisch und StĂŒhle (am Boden festmontiert) enthielt, an Kletternetze und HĂ€ngematten war noch gar nicht zu denken (dafĂŒr bot das stabile Eisengitter den Affen natĂŒrlich mehr Möglichkeiten als ein Wassergraben oder Panzerglasscheiben). Im Tierpark Berlin, in Köln oder eben auch in Dortmund und anderswo hielt sich ein solcher Haltungsstandard sogar noch lĂ€nger. So lange hinken also die Kleinzoos der Entwicklung noch gar nicht hinterher.
(07.05.2008, 17:34)
IP66:   Ich glaube, ich habe die Möglichkeiten der Menschenaffenhaltung in Kleinzoos in der Tat ein wenig zu sehr nach heutigen Kriterien beurteilt. Alle von Herrn Mettler aufgefĂŒhrten Haltungen kenne ich nicht, aber an das expressionistische Affenhaus in Bremerhaven erinnere ich mich, allerdings nicht an die ursprĂŒngliche Unterbringung der Tiere in Neuwied. Landau wĂŒrde ich insofern als Sonderfall bestrachten, als dort ein Affenhaus von bemerkenswerter GrĂ¶ĂŸe errichtet wurde, in dem zwar, neben den Schimpansen, auch noch KragenbĂ€ren untergebracht wurden, das aber durchaus mit den AffenhĂ€usern in OsnabrĂŒck oder dem Lemurenhaus in Köln vergleichen werden kann. Das GebĂ€ude in Dortmund hingegen wĂŒrde ich zu den Versuchen rechnen, den Zoo aus der Wildparkecke herauszuholen, ohne gar zu viel Geld auszugeben. Man konnte dort erwachsene Tiere halten, auch wenn die Absperrmöglichkeiten begrenzt blieben, und meine These, daß die Menschenaffenhaltung letztlich zur Entwicklung neuer Bautypen fĂŒhrte, verliert angesichts der zitierten Bauten doch ein wenig an Überzeugungskraft.
(07.05.2008, 14:40)
Michael Mettler:   Mit der Frage bist du mir zuvorgekommen, denn inzwischen habe ich feststellen, dass mir da das GedĂ€chtnis einen Streich gespielt hat... Ich hatte fĂŒr Rheine immer Schimpansen als VorgĂ€nger der Gibbons im Affenhaus im Hinterkopf und dass sie abgegeben werden mussten, weil einer von ihnen das zu schwache KĂ€figgitter aufbrechen konnte, musste aber beim DurchblĂ€ttern der ZoofĂŒhrer in Sachen Zootierliste vorhin feststellen, dass es in Rheine gar keine gab. Mag sein, das sich der Vorfall stattdessen in Bremerhaven abspielte und ich das in einem Artikel vom Ruempler gelesen (und falsch abgespeichert) habe, der nacheinander Rheine und Bremerhaven geleitet hat. Sorry, da habe ich eine falsche FĂ€hrte gelegt.
(06.05.2008, 18:43)
Hannes LĂŒke:   Bis wann wurden den Schimpansen in Rheine gehalten? Und wo?
(06.05.2008, 16:57)
Michael Mettler:   @Ulli: Wenn's danach geht, ist z.B. die Haltung von flugunfĂ€hig gemachten Rosapelikanen auf einem TĂŒmpel mit verschlammten Ufern (nicht nur bei Nadermann!) sogar noch "unwĂŒrdiger"... Aber keine Frage, dem Zeitgeschmack entspricht die Schimpansenhaltung dort nicht mehr.

@IP66: Gerade in Bezug auf Schimpansen wĂŒrde ich den letzten Satz nicht gelten lassen. Als die Affen noch problemlos aus dem Tierhandel zu beziehen waren, haben sich viele Kleinzoos zwei oder drei Jungschimpansen als Publikumsmagnete zugelegt, und solche Lieblinge, zu denen die Besitzer und Pfleger ja auch durch die Aufzucht eine ganz besondere Beziehung aufbauten, wurden mit Sicherheit nicht nach dem Heranwachsen abgeschoben, solange sie keine Haltungsprobleme (z.B. durch AggressivitĂ€t) bereiteten. Ich erinnere an frĂŒhere und noch bestehende langjĂ€hrige Schimpansenhaltungen z.B. in Bremerhaven, Rheine, Gettorf, Braunschweig, Neuwied, LĂŒbeck, Nordhorn, Landau... Und auch Dortmund war in der Anfangszeit der Haltung beileibe noch kein Großzoo.
(06.05.2008, 11:16)
IP66:   Auf den ersten Blick ergibt sich der Eindruck, bei dem linken KĂ€fig handle es sich um einen ehemaligen InnenkĂ€fig - analog zum Konzept der dortmunder Anlage. Anders als in Dortmund, wo man immer Menschenaffen in dem fraglichen GebĂ€ude hielt, scheint es sich in Schöning eher um eine Art Mehrzweck-Anlage zu handeln, in denen klassische GitterkĂ€fige mit ĂŒberdachten Segmenten abwechseln. Als vergleichbarer Typus fĂ€llt mir noch das Affenhaus in Rostock ein, das allerdings aufwendiger durchgeplant und gestaltet wurde. Allerdings scheint die Haltung erwachsener Menschenaffen in kleineren Zoos ohnedies die Ausnahme gewesen zu sein.
(06.05.2008, 10:41)
Ulli:   ...lebenslĂ€nglich...
...oder wie heißt es so schön..."funktional in Ordnung"... aber fĂŒr Schimpansen einfach nur unwĂŒrdig
(06.05.2008, 10:17)
Michael Mettler:   Sorry, Foto vergessen...
(05.05.2008, 13:34)
Michael Mettler:   @IP66: Die habe ich tatsĂ€chlich fotografiert. Sie erinnert an die alten Dortmunder Menschenaffenanlagen, der Innenraum befindet sich allerdings rĂŒckwĂ€rtig hinter dem rechten Teil des AußenkĂ€figs und ist nur durch ein kleines, von innen dick vergittertes Fenster von außen einsehbar. Zwei weitere KĂ€fige der Reihe, die von Typ her dem rechten Außensegment entsprechen, beherbergen Berberaffen (frĂŒher Gibbons) und Ozelots (frĂŒher meiner Erinnerung nach Kapuziner). In der Front befindet sich zudem die genannte verglaste Anlage, die derzeit mit den Hörnchen besetzt ist.
(05.05.2008, 13:33)
IP66:   @Herr Mettler: Besitzen sie eine Aufnahme von der Schimpansenanlage bei Nadermanns. Derartige Billig-MenschenaffenunterkĂŒnfte finde ich entwicklungstechnisch recht interessant.
(05.05.2008, 11:04)
Michael Mettler:   ... und das war der Tierpark Kalletal. "Dank" einsetzenden Dauerregens waren wir nur etwas mehr als eine halbe Stunde dort, aber die reichte trotz des Wetters auch locker, denn der Tierbestand ist seit meinem letzten Besuch (2002) nochmals weiter verarmt, und wĂ€hrend einige Tiergehege noch recht brauchbar oder sogar sehr gut sind (z.B. die der Wölfe und Dingos), bieten andere wie auch der Rest des Parks bis hin zum Besucher-WC und Eingangsbereich ein Bild des Verfalls. Ist ja schön, dass auf einer großen FlĂ€che (ursprĂŒnglich aus mehreren Huftiergehegen bestehend und bei meinem letzten Besuch noch mit Dromedaren besetzt) eine Löwenanlage geplant ist, aber Löwen gehören derzeit nicht zum ohnehin schon raubtierlastigen Bestand, und manche Infrastruktur hĂ€tte das Geld wirklich nötiger. Der Tierbestand ist schnell aufgezĂ€hlt: An Raubtieren Timberwolf, Dingo (nur einen gesehen, aber das kann auch am Wetter gelegen haben - Abkömmlinge der Trumlerschen Zucht und damit wohl Australischer x Neuguinea-Dingo), Rotfuchs (sehr langhaarig, eventuell ein Amerikaner aus Pelztierzucht - bei meinem letzten Besuch noch zusammen mit Silberfuchs), BraunbĂ€r, WaschbĂ€r, Frettchen, Nordluchs (laut Schild altes Paar), schwarzer Panther (Einzeltier, laut Schild 17 Jahre alt), Tiger (ehemalige Circustiger und in zweiter Anlage deren Nachwuchs; Kater hat Sumatraner-Ähnlichkeit, Katze wirkt eher "bengalisch", Nachzuchttiere nicht gesehen). Als Nicht-Raubtiere Anubispavian, Schimpanse, Großer Mara, Weißschwanz-Stachelschwein, Hausschweine, -ziegen, -kaninchen, -hĂŒhner und FarbmĂ€use sowie zwei Rosapelikane. Die HĂŒhner bewohnen den Großteil der ehemaligen Kleinraubtier- und Vogelvolieren, die Ziegen das ehemalige Guanakogehege, Minischweine haben die ehemalige Schafweide in Morast verwandelt. Ein relativ großer KĂ€fig, der frĂŒher z.B. auch mit Wölfen besetzt war, ist jetzt nur noch mit Keramik-MaulwĂŒrfen im Gartenzwerg-Stil bestĂŒckt... Zur Zusammensetzung des Tierbestandes sei noch zu bemerken, dass es sich gerade bei den Raubtieren z.T. um "Auffangtiere" handelt (z.B. die BĂ€ren und das alte Tigerpaar) und einige andere Tiere dressurmĂ€ĂŸig vorgefĂŒhrt werden (Wölfe, Schweine, Nachzuchttiger); die AffenkĂ€fige samt Inhalt sind "Altlasten" und stammen noch vom vorherigen EigentĂŒmer des Parks.

Ich bin sehr gespannt, wie sich Kalletal weiterhin entwickeln wird; selbst fĂŒr Normalbesucher bietet der Tierpark im jetzigen Zustand eigentlich wenig Anreiz, ihn mehr als einmal zu besuchen.
(04.05.2008, 23:45)
Michael Mettler:   Ziel Nummer drei auf unserer Tour: Vogelpark Detmold-Heiligenkirchen. LĂ€ngst nicht mehr auf Vögel beschrĂ€nkt und mit interessanten neueren Anlagen. So können z.B. die PrĂ€riehunde ihre Freianlage durch einen in den Besucherweg eingelassenen glĂ€sernen Tunnel verlassen und eine benachbarte Voliere aufsuchen, in der Rote KardinĂ€le und Schopfwachteln gehalten werden. Finde ich sehr interessant, da PrĂ€riehunde keineswegs reine Vegetarier sind und bei JagdgelĂŒsten unerwartet schnell und geschickt sein können.

Die Afrika-Anlage "Karibuni" zeigt Erlebniszoo-Deko, vom Jeep-Wrack bis zur HĂ€ngebrĂŒcke. Netter Besatz mit Sumpf- und Wasservögeln, darunter Sattelstörche.

Große SĂŒdamerikavoliere mit Bolivianischen TotenkopfĂ€ffchen (als oerstedi beschildert), Agutis, Papageien, Blauraben. Die Agutis werden auf dem Schild "Goldaguti" genannt, abgebildet ist aber ein geschwĂ€nztes Aguti (also ein Zwergaguti), und die Tiere in der Voliere sehen fĂŒr meinen Geschmack nach Mittelamerikanern aus (also Dasyprocta punctata).

Als FreigĂ€nger waren im Park u.a. auch GeierperlhĂŒhner und Heilige Ibisse unterwegs, wobei ich bei einem Exemplar sogar auf Schwarzkopfibis tippe, denn seine Schmuckfedern waren hellgrau statt schwarz.

Fazit: Wie Nadermann ein Park mit positiver Entwicklung, die in Kleinzoos besonders hoch zu bewerten ist, da in der Regel wenig Geld zur VerfĂŒgung steht. Dass es leider auch Gegenbeispiele gibt, bewies dann unser letztes Tagesziel...
(04.05.2008, 23:16)
Michael Mettler:   Zweiter Halt auf der Tour: Adlerwarte Berlebeck. Nur besucht, weil direkt am Wegesrand liegend, daher auch nur Kurzaufenthalt und keine Flugshow abgewartet. Obwohl das Artenspektrum noch immer reichhaltig ist (32 Formen Greifvögel, Neuweltgeier und Eulen), sind doch einige RaritĂ€ten inzwischen Geschichte. Highlights: Keilschwanzadler, Wollkopf-, WeißrĂŒcken-, Palm-, Truthahn- und Rabengeier, Adlerbussard, Wander-, WĂŒrg-, Lanner- und Laggarfalke. Viele Arten nur in Einzelexemplaren, von kleineren Arten könnten allerdings noch Tiere in den Volierenkomplexen hinter den Kulissen sitzen. Methusalem ist ein ĂŒber 50 Jahre alter Gaukler. In einem Info-Zentrum trifft man offensichtlich diverse frĂŒhere Bewohner der Adlerwarte als PrĂ€parate wieder, denn z.B. Weißbauch-Seeadler, Kaiser-, Schopf- und Kampfadler kenne ich noch in lebendem Zustand... Einige der PrĂ€parate sind wirklich meisterhaft lebensecht - daher hier auch die Auflösung: Die abgebildete Harpyie gehört ebenfalls dazu, eine lebende haben wir nicht mehr vorgefunden.
(04.05.2008, 22:57)
Michael Mettler:   Am Freitag habe ich eine Tour durch mehrere kleine Parks in Ost-Westfalen gemacht. Erster Halt war der Tierpark Nadermann in DelbrĂŒck-Schöning, zuletzt vor fĂŒnf Jahren besucht. Die langjĂ€hrige Gemeinschaftshaltung von Javaneraffen, Servalen, SingschwĂ€nen und verschiedenen domestizierten Huftieren wurde zwischenzeitlich teilweise beendet: Eine HĂ€lfte des aus zwei großen, wassergrabenbegrenzten Halbinseln bestehenden Geheges ist nicht mehr affenausbruchsicher, weshalb die Javanergruppe (ĂŒber 60 Tiere!) nun nur noch die linke Halbinsel nutzen darf und nach Wegnahme der BaumstammbrĂŒcken die Servale zwangslĂ€ufig auf die rechte beschrĂ€nkt bleiben - die sie sich immerhin noch mit Burenziegen, Zwergeseln und Zwergzebus teilen! Das heißt, im Moment sind sie abgesperrt, da die Katze hochtrĂ€chtig ist (Auskunft einer Pflegerin).

Eine ungewöhnliche Vergesellschaftung fanden wir auch in der eigentlich fĂŒr BĂ€ren erbauten, von hohen Palisaden umgebenen und durch Scheiben aus einem "Minenstollen" einsehbaren Anlage: Nordluchse mit Nutrias! Letztere bewohnen das große Wasserbecken und haben Landgangmöglichkeiten auf der den Luchsen abgewandten Seite, aber es war nicht mal ein E-Draht am luchsseitigen Beckenrand sichtbar... Auf der RĂŒckseite des Komplexes entsteht gerade eine große Freianlage fĂŒr WaschbĂ€ren, vor der eine "Mini-Inselwelt" aus Felsbrocken eine sehr originelle Zugangsmöglichkeit fĂŒr den Besucher bietet (siehe Foto). Im ehemaligen BĂ€renstall sitzen zwei PolarfĂŒchse, möglicherweise folgt auch fĂŒr die noch eine Außenanlage (eine benachbarte FlĂ€che schreit geradezu danach); das frĂŒhere, großflĂ€chige Steinmardergehege ist nun mit ErdmĂ€nnchen besetzt.

In der weitlĂ€ufigen, mehrteiligen Gepardenanlage (der Park hatte kurz vor meinem letzten Besuch seinen ersten Zuchterfolg!) sechs Tiere; in der alten Leopardenanlage 2,0 gefleckte (Unterart? ReinblĂŒtig?), aber es muss eigentlich noch mindestens eine Katze geben, denn im Jungtierhaus sind zwei im Februar geborene, handaufgezogene Jungtiere zu sehen (gefleckt und schwarz). Anscheinend keine Jaguare mehr, die Anlage war mit Amurtigern besetzt (ein weiteres Tier in der eigentlichen Tigeranlage). Auch bei Nadermann sind inzwischen (Gewöhnliche) NasenbĂ€ren im Bestand, wie ĂŒberhaupĂŒt die Raubtiere den grĂ¶ĂŸten Teil der WildsĂ€uger ausmachen (neben den schon genannten Arten noch Löwe und Ozelot).

Eine Besonderheit des Parks - und wahrscheinlich eine wichtige Einnahmequelle - sind die Zuchten der Haus-Cameliden. Bei meinem letzten Besuch hatte ich erfahren, dass der grĂ¶ĂŸte Teil der farblich bunt gemischten Dromedarherde außerhalb des Parks auf einer Weide stand und man immer nur trĂ€chtige Stuten ins Schaugehege holte. In diesem fand ich nun vier gescheckte Exemplare vor, eine SpezialitĂ€t des Parks. Im Schaubereich gab es dazu eine vierköpfige Trampeltiergruppe sowie im Streichelgehege ein paar Alpakas, aber man konnte vom Weg aus auf einer Weide außerhalb des Parks in der Ferne eine etwa 30-köpfige Herde von Lamas und Alpakas sehen.

"Streichelgehege" ist ĂŒbrigens bei Nadermann relativ: Das Zebragehege (Böhmzebras) ist von einem nur hĂŒfthohen Zaun ohne jegliche Zusatzabsicherung umgrenzt, die Zebras können gestreichelt und mit kĂ€uflichem Futter gefĂŒttert werden!

Der Erlebniszoo-Charakter hat auch hier Einzug gehalten, in der großen Geiervoliere steht ein "liegengebliebener" Ochsenkarren nebst SchĂ€deln der Zugochsen und erloschener Feuerstelle. Interessanter Besatz: Truthahn-, Kappen-, Sperber- und WeißrĂŒckengeier.

Eine große Vitrine zwischen den AffenkĂ€figen, die bei meinem letzten Besuch mit Degus besetzt war (und ursprĂŒnglich mit Wasserschildkröten), enthĂ€lt nun eine nicht ausgeschilderte Zwergstreifenhörnchen-Art (Gattung Tamiops), die ich noch nachbestimmen muss. Eines der drei Tiere wirkte sehr jung, sie scheinen also zu zĂŒchten! Noch immer sind drei schon recht betagte Schimpansen im Bestand, fĂŒr die man schon vor fĂŒnf Jahren einen Abnehmer suchte, weil die Haltung nicht mehr zeitgemĂ€ĂŸ ist. Nun ist der DoppelkĂ€fig im Zwinger-Stil zwar nach heutigen MaßstĂ€ben hĂ€sslich, aber ich habe in manchem großen Zoo schon schlechter strukturierte Schimpansenhaltungen gesehen. TRotzdem wĂ€re es den Tieren zu wĂŒnschen, dass sie auf ihre alten Tage noch mal etwa mehr Raum und vielleicht auch Naturboden bekĂ€men.
(04.05.2008, 22:43)
Michael Mettler:   ...aber dem gestiegenen Preisniveau bei Heimtieren durchaus angepasst. Schließlich gibt es auch keinen halterisch/zĂŒchterisch nachvollziehbaren Grund dafĂŒr, dass ein Zwergkaninchen im Zoohandel teilweise 40 und mehr Euro kostet. Allerdings muss der Preis so beschaffen sein, dass er durch seine Höhe einerseits von Spontananschaffung abhĂ€lt, gleichzeitig aber nicht wegen vermeintlicher ExklusivitĂ€t zur Haltung aus PrestigegrĂŒnden fĂŒhrt....

Letztlich muss der HĂ€ndler auch einkalkulieren, dass Tiere lĂ€nger bei ihm verweilen und in dieser Zeit Kosten durch Futter, Einstreu, Arbeitszeit usw. verursachen. Der Inhaber eines kleinen ZoogeschĂ€ftes erzĂ€hlte mir mal, dass er aus finanziellen GrĂŒnden eigentlich liebend gern auf KleinsĂ€uger, Vögel und Terrarientiere verzichtet hĂ€tte (bei Fischen ist es etwas anders gelagert), die Tiere aber brauchte, um a) seine Fachkompetenz unter Beweis zu stellen (SupermĂ€rkte verkaufen zwar Zubehör, können aber keine Beratung zur Tierhaltung bieten)und b) Kunden ins GeschĂ€ft zu locken, die dann nicht nur das Tier, sondern auch Futter und Zubehör dort kaufen, denn nur DAMIT verdiente er genau genommen seinen Lebensunterhalt.

Und damit schlagen wir wieder den Bogen zum Thema des Threads: Gerade fĂŒr Kinder ist ein Besuch im ZoogeschĂ€ft bzw. der Lebend-Tier-Abteilung eines Bau- oder Gartenmarktes zum "Tiere-Gucken" sowas Ähnliches wie ein Zoobesuch und gibt eventuell den entscheidenden Anstoß, sich mit Tieren zu befassen oder sie selbst halten zu wollen. Wobei der weihnachtliche Wunschzettel nach einem ZoogeschĂ€ft-Besuch sicher realistischer ausfĂ€llt als nach einem Zoobesuch...
(20.05.2007, 10:13)
Matthias:   Eine Afrikanische Zwergmaus kostet bei zajac schlappe 15 Euro. Also Wucher.
(20.05.2007, 00:51)
abjatar:   kann auch sein, habe ehrlich gesagt nicht daran gedacht, mir eine der arten fĂŒrs wohnzimmer anzuschaffen ;-)
(19.05.2007, 20:51)
Ollo:   Ich habe auch nicht so auf die Preise geachtet. Eine ganze Reihe von Arten lag aber deutlich ĂŒber 1.000 Euro (Faultier glaub ich 5.000).
(19.05.2007, 20:48)
abjatar:   Hab nicht so ganz genau geguckt, bei manchen "KleinsĂ€ugern" wie z.B. Skunk oder GĂŒrteltier lag es um die 1000 Euro, wenn ich mich richtig erinnere...
(19.05.2007, 20:41)
Sven P. Peter:   Und wie sind die Preise da ungefĂ€hr? WĂ€re mal interessant zu wissen.
(19.05.2007, 20:35)
abjatar:   Bei "Zajac" staunt man wirklich. Ich war vor ca. einem Jahr mal da, es ist halt irgendwie wie ein Zoobesuch (mit großer Terraristik-Abteilung), und an jedem Gehege steht ein Preisschild. Egal ob Faultier, Skunk, Kaiman - alles da. KĂ€ngurus ĂŒbrigens werden nicht "ausgestellt", können aber per Katalog direkt vom ZĂŒchter geordert werden...
(19.05.2007, 19:54)
?:   Es gibt Faultiere in einem ZoogeschĂ€ft ? Unmöglich. Aber hat hier im Forum nicht Jemand den Wunsch geĂ€ußert, einmal ein Faultier auf dem Arm zu halten ? Die RiesengĂŒrteltiere waren vermutlich gerade ausverkauft, oder ?
(19.05.2007, 16:45)
Ollo:   Hallo Leute, fast zwei Monate hat es seit meinem Umzug gedauert, bis endlich mein Internetanschluß eingerichtet worden ist. Die Zwischenzeit habe ich unter anderem genutzt, um einige kleine Einrichtungen im Ruhrgebiet unsicher zu machen:

Wattenscheid
Das muß bis vor ein paar Jahren eine grausige Anlage gewesen sein. Einige alte VerschlĂ€ge sind noch zu sehen, und in einem solchen versuchte ein Pfau seinen Schwanz aufzufĂ€chern, was ihm aus Platzmangel aber nicht möglich war. Andererseits gibt es mehrere massive Neuanlagen, z.B. fĂŒr SĂ€belschnĂ€bler (diese Viecher wĂ€ren bei mir ein AnwĂ€rter fĂŒr die Rubrik „ich kann sie nicht mehr sehen“). Insgesamt sehe ich in der Einrichtung wenig Sinn.

Herne-Sodingen
Hier handelt es sich um einen ganz ungĂŒnstig angelegten Haustierpark. Man tritt durch einen verwinkelten Stall ein. Wenn die Tiere nach draußen wollen, werden sie dort von vier Seiten durch Besucher bedrĂ€ngt und haben kaum eine Chance, sich zurĂŒckzuziehen. Außerdem gibt es einen Tarpan und ein interessantes Rind, daß die schwarz-weiße Fleckung einer Milchkuh und die Hörner der Auerochsen-RĂŒckzĂŒchtung aufweist.

Recklinghausen
Der kleine Tiergarten besitzt noch den Charme frĂŒherer Jahrzehnte. Eine große Besonderheit ist die Vogelhalle (ein GewĂ€chshaus). Da drin fliegen sehr viele Kanarienvögel und Zebrafinken frei umher. Trotz des nominell schwachen Besatzes war ich begeistert und hielt mich lange dort auf. Übrigens waren gerade irgendwelche Zweige eingebracht worden, die Pollen absonderten, so daß ohne Untertreibung ein ziemlich dichtes Schneetreiben in der Halle herrschte.

Oberhausen
Diese Einrichtung ist reichlich groß. Der Bestand weist fĂŒr uns keine Besonderheiten auf, aber Weiße Deutsche Edelziegen hatte ich bisher noch nicht bewußt gesehen. Ein Kuriosum ist die Vergesellschaftung Eiderente-Haustaube. Die Lage ist herrlich, die Gehege scheinen allesamt neu zu sein und sind großenteils traumhaft schön. FĂŒr mich einer der schönsten TiergĂ€rten ĂŒberhaupt!

Zoo-Zajac Duisburg
Das grĂ¶ĂŸte ZoofachgeschĂ€ft der Welt dĂŒrfte einer der artenreichsten deutschen „Zoos“ sein (vielleicht sogar der artenreichste ... der Welt???). In der SĂ€ugerabteilung sind die Gehege derjenigen Tiere, die wohl nicht so oft verkauft werden, ganz ansehnlich gestaltet (Stinktiere, Stachelschweine, Agutis, Mangusten, Faultiere, KrallenĂ€ffchen). In den hunderten Terrarien werden sicherlich etliche Kriechtiere und Lurche zu finden sein, die es sonst nirgends zu sehen gibt (genauer kann ich mich leider nicht ausdrĂŒcken, da ich von diesen beiden Tiergruppen kaum Ahnung habe). Wenn man durch die Abteilungen fĂŒr Warmwasserfische und Meerwasserfische nur durchlaufen will, braucht man auch schon mehrere Minuten. Die Becken sind allerdings nicht gestaltet. Kaltwasserfische (mein Faible) sind draußen in Tanks untergebracht. Man kann die Fische nur von oben sehen, weshalb sie auch recht schreckhaft sind. Schlammpeitzger und Zwergstichlinge dĂŒrften die einzigen Haltungen in Deutschland darstellen. Es gibt sogar große Störe, Welse und Zander (keine Ahnung, wer sich so etwas in den Teich setzt). Die Vogelabteilung ist seltsamerweise nicht grĂ¶ĂŸer dimensioniert als in anderen ZoogeschĂ€ften.

(19.05.2007, 14:02)
Ollo:   Habe just mal den Wildpark Reuschenberg Leverkusen heimgesucht.
Die Einrichtung wirkt eigentlich mehr wie so ein Vereins-Vogelpark denn wie ein Wildgehege. Vögel sind bei weitem in der Überzahl. So bleibt es auch nicht aus, daß man die eine oder andere Besonderheit entdeckt: Auerhuhn, Kernbeißer, Uferschnepfe, Silbermöwe, Gabelweihe, AlpenkrĂ€he. Die AlpenkrĂ€hen hielten sich mit ganzer Kraft an der fast senkrechten Felswand fest, anstatt sich bequem auf einen Ast zu setzen. Tja, gegen die Gene sind sie machtlos. Warum sind Gabelweihen (ich benutze gerne die deutschen Begriffe :)) eigentlich nicht hĂ€ufiger zu sehen? Mit ihrem ruhigen Temperament und ansprechender Optik machen sie sich in Volieren ja nicht schlecht. Von den Anlagen her gefiel mir eigentlich nur die Stelzvogelwiese mit Kranich und Weißstorch. Man sieht die Tiere durch einen schmalen SchilfgĂŒrtel hindurch. Alle anderen Anlagen sind eher hĂ€ĂŸlich. Überall ist dickes graues Gitter zu sehen. Die WegefĂŒhrung kommt auch ziemlich ungeschickt daher. Der Eingangsbereich besteht unverstĂ€ndlicherweise aus einer ausrangierten Telefonzelle, in der eine Schaufensterpuppe hockt. Angeblich nimmt sich derzeit Tiergartengestaltung Wiesenthal des Parks an. Es gĂ€be sehr viel zu tun.
(01.02.2007, 15:04)
Ollo:   Wie ist eigentlich die Situation der beiden Solinger Tierparks? Vom Tierbestand her kann ich da irgendwie kaum Unterschiede erkennen. Findet denn dort ĂŒberhaupt keine Kooperation statt?
(29.01.2007, 00:15)
Susanne:   @ Werner Weyler: Wenn ich Tierpark Solingen schreibe, meine ich nicht Vogelpark Solingen-Ohligs...
Sorry, aber winzige AffenkĂ€fige, eine schreiend hĂ€ĂŸliche Mini-WaschbĂ€r-Freianlage aus grauem Beton und Blech fast völlig ohne Einrichtung, ein völlig zertrampeltes Damhirschgehege, in dem die Besucher ohne Aufsicht nicht nur das verkaufte, ungeeignete Futter verfĂŒttern dĂŒrfen, mit dutzenden Arten ĂŒberbesetzte WarmhĂ€user mit schlechter Klimatisierung, winzige Eulen- und Sittichvolieren, vom Zustand des Parks ganz abgesehen. Bei allem Lokalpatriotismus, den Sie da vielleicht entwickeln, aber der Park ist - ich war 4 oder 5x in den letzten 20 Jahren dort - einfach mies, und die Besucher stimmen ja lĂ€ngst mit den FĂŒĂŸen ab. Letzten Winter mußte der Park aus Geldmangel fast fĂŒr immer geschlossen werden. Ob sich seither aber was zum Positiven getan hat, weiß ich nicht - wĂŒrde mich freuen.

@ Michael Mettler: Ja, Heiligenkirchen. Da hat sich wirklich viel getan, schöne große Biotopvolieren, begehbare Australienanlage usw.
In Berlebeck ĂŒbrigens auch, die Pflockhaltung ist deutlich reduziert, es gibt ein Info-Zentrum mit vielen Agaben auch zu Artenschutzprojekten. KĂŒrzlich wieder Kondorzucht.
(19.11.2005, 00:00)
Michael Mettler:   @Susanne: Was verstehst du unter "Detmold" - den Vogelpark Heiligenkirchen oder die Adlerwarte Berlebeck? Ich gehöre zwar nicht zu den Menschen, die ein generelles Verbot der Greifvogelhaltung fordern, und bin auch nicht gegen Falknerei. Aber die große Anzahl der in Berlebeck auf "Blöcken" usw. sitzenden, teilweise sehr seltenen gehaltenen Greifvogelarten (z.B. Schopfadler) finde ich schon fragwĂŒrdig. Auch wenn ein Gaukler unter diesen Bedingungen schon ĂŒber 40 Jahre alt wurde!
(19.11.2005, 00:00)
Werner Weyler:   @ Susanne
Sie erscheinen mir recht schnell in Urteilsbildung zu sein. Wenn Sie Vielbesucherin in Zoos sind, so dĂŒrften Sie nicht einfach ĂŒber Solingen einen Stab brechen. Ich möchte mir den Rest schenken zu Ihren AusfĂŒhrungen. Aber welchen Tierpark in Solingen meinen Sie eigentlich, Solingen hat nĂ€mlich derer zwei.
(18.11.2005, 00:00)
Susanne:   Die Zoo-AG-Listen sagen natĂŒrlich nicht viel außer dass es einen Park gibt (von den vereinzelten Smileys oder Gegenteilen mal abgesehen). Aber die meisten Parks haben ja mittlerweile schon Einzug bei zoo-infos.de gefunden, und das ist dann wirklich eine Hilfe. Wenn da steht "einfache Gehege mit Damhirschen ohne weitere Informationen" mache ich dafĂŒr nicht einmal einen Umweg, aber der Tipp mit Schönebeck z.B. kam von dort und hat mir sehr geholfen. (Zum Dank schreibe ich denen Anmerkungen auch mal in das Mithilfeformular...)
Nun kenne ich mich in NRW nicht ganz so gut aus, aber Detmold, DelbrĂŒck oder Reuschenberg sind immer einen Besuch wert, hingegen kann man Solingen, Herford und Mönchengladbach komplett vergessen. Zwischen den Zeilen erkennt man das als Viel-Zoo-Besucher auch bei den Zoo-Infos-Texten.
Her SchĂŒling, arbeiten Sie denn da mit der Zoo-AG zusammen? Die Daten, die ich immer mal wieder fĂŒr die zusammengetragen habe, wĂ€ren fĂŒr Ihr Projekt sicher auch interessant.
(18.11.2005, 00:00)
Klaus SchĂŒling:   ... wir arbeiten daran (s. beispielsweise unsere Frage zum TP Gronau).
Insofern sind wir an solchen Erfahrungsberichten natĂŒrlich auch sehr interessiert.

(18.11.2005, 00:00)
IP66:   Ich kenne an kleineren Anlagen in NRW eigentlich nur Bochum, Aachen und Hamm. Sicher gibt es noch anderes, aber man fragt sich beim Durchsehen der Listen der Zoo-AG, welcher der dort angefĂŒhrten Parks die Fahrt lohnt und welcher nicht. Kann jemand im Forum da seine Erfahrungen berichten?
(18.11.2005, 00:00)

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