Forum

-> alle Kategorien des Forums (hier geht es auch zur Stichwortsuche)


Beitrag hinzufügen
Name: (= Nachname) Passwort: (= Kundennummer)
Sie haben noch keine Login-Daten? Hier können Sie sich anmelden!
Beitrag:
Bei längeren Beiträgen empfehlen wir, den Text in einem Textprogramm zu verfassen und aus der Zwischenablage einzukopieren.
Link zu anderen Medien:
Bitte anklicken, wenn Ihr Beitrag in erster Linie einen Link zu anderen Medien (Zeitungsmeldung etc.) darstellt.
Foto:
(gif/jpg/png / Dateigröße max. 2MB)

Die Letzten Ihrer Art



W. Dreier:   2018 noch etwas vitaler.
(09.07.2024, 19:08)
W. Dreier:   Das war er ! Fast genau vor einem Jahr.
(09.07.2024, 19:04)
cajun:   Aus der Zoopresseschau die ├ťbersetzung zur Historie des Ablebens des Kaama Bockes :
" Die letzte Kuhantilope in Europa ÔÇôAbschied von Klemens
Wir verabschiedeten uns von Klemens, einer vierzehnj├Ąhrigen m├Ąnnlichen S├╝dafrikanischen Kuhantilope, der im Savannen-Gehege mit Giraffen, Zebras und Strau├čen lebte. Er war der letzte Vertreter seiner Art in europ├Ąischen Zoos. Gl├╝cklicherweise kommt diese Art in der Natur in gro├čer Anzahl vor. Klemens wurde am 10. April 2010 im Zoo Hannover geboren und kam ein Jahr sp├Ąter nach Wroc┼éaw.
S├╝dafrikanische Kuhantilopen, auch Kaama (Alcelaphus buselaphus caama) genannt, sind gro├če afrikanische Antilopen, die h├Ąufig in freier Wildbahn vorkommen. Sie werden von der International Union for Conservation of Nature (IUCN) als die am wenigsten besorgniserregende Art eingestuft. In einer Zeit, in der sich die Bem├╝hungen der Zoos auf die Erhaltungszucht der am st├Ąrksten gef├Ąhrdeten Tiere konzentrieren, wurde die Population der Kuhantilopen in Zoos in den letzten Jahren nicht durch neue Individuen erweitert und ihre Anzahl ist im Laufe der Zeit zur├╝ckgegangen.
Die letzten Jahre war Klemens das letzte Exemplar seiner Art auf dem Alten Kontinent und heute endet die Population der Kuhantilopen in europ├Ąischen Zoos ÔÇô mit unserem Klemens.
Au├čerhalb Europas sind Kaama-Antilopen daher nur in der Natur oder in wenigen Zoos zu sehen: Im Sharjah Safari Park in den Vereinigten Arabischen Emiraten und im Taiping Zoo in Malaysia.
Klemensik, wir werden dich in Erinnerung behalten. Mit Deinem Weggang endete eine gewisse Etappe in der Geschichte nicht nur unseres Zoos, sondern der Zoos im Allgemeinen."
Quelle:https://zoo.wroclaw.pl/blog/2024/07/03/ostatni-taki-bawolec-w-europie-pozegnalismy-klemensa/
(09.07.2024, 18:44)
cajun:   Die Tage beim durchscrollen durch die ZTL entdeckt. Bei den Kagus sieht es f├╝r die europ├Ąischen Haltungen (vier gesamt) nicht gut aus. Der Zoo Berlin scheint das letzte ├╝berlebende Weibchen zu haben....
(29.05.2024, 10:06)
Jennifer Weilguni:   Die Wei├čbauchmanguste, die als Letzte ihrer Art innerhalb Europas im Heidelberger Zoo gehalten wurde, ist an Altersschw├Ąche gestorben.
(07.05.2015, 10:59)
Ronny:   Und wieder eine Art weniger.

Im Juli ist die letzte Riesenpitta Europas Zoog├Ąrten in Walsrode verstorben.
(15.09.2010, 20:48)
Liz Thieme:   Hmm, ich habe mich nat├╝rlich auf den Tiergarten verlassen und dessen Aussagen. Also wenn ihr da Licht ins Dunkeln bringen k├Ânnt, w├Ąre dies hier vielleicht angebracht.
(17.06.2010, 15:36)
Karsten Vick:   Lt. Zootierliste hat Wien die Welterstzucht bei Batagur borneoensis, also die Art, die ich bislang als Callagurschildkr├Âte kenne. Die andere dort verzeichnete Art hei├čt Batagur affinis oder s├╝dliche Batagurschildkr├Âte. In Wikipedia ist nach wie vor nur die Art Batagur baska verzeichnet sowie Callagur borneoensis. Kann mich mal jemand ├╝ber die neueste Systematik aufkl├Ąren?
(17.06.2010, 12:39)
Ralf Sommerlad:   So ganz richtig ist das nicht mit den Batagurschildkr├Âten - ich kenne mehr Exemplare aus Zookollektionen in USA und Asien. Aber nt├╝rlich sind die Wildbest├Ąnde kritisch bedroht..
(17.06.2010, 11:41)
Liz Thieme:   Erstweltnachzucht in Wien bei den n├Ârdlichen Batagur-Schildkr├Âten (Batagur baska). Im Mai schl├╝pften zwei Jungtiere. Nur noch 20 Individuen sind auf der Welt den Wissenschaftlern bekannt, in Wien leben 6. Vier Bartagur-Schildkr├Âten - darunter zwei tr├Ąchtige Weibchen - wurden dem Tiergarten Sch├Ânbrunn im April von den Grazer Forschern und Schildkr├Âtenexperten Reiner und Peter Praschag im Rahmen einer Kooperation ├╝bergeben. Die Tiere sollen dieses Jahr noch in den Schaubereich wechseln.
(15.06.2010, 22:22)
Ronny:   Zwei Arten sind im neuen Jahr wieder aus unseren europ├Ąischen Zoos verschwunden. Zum einen ist der letzte Papageibreitrachen (Psarisomus dalhousiae) im Wuppertaler Zoo verstorben und zum anderen der Kapuzinervogel (Perissocephalus tricolor)aus Veldhoven (Nederlands Opvangcentrum voor Papegaaien).
(09.03.2010, 13:40)
Henry Merker:   @WolfDrei:
Das h├Ârt sich ja nicht gerade gut an! Bleibt zu hoffen, dass dort vor Ort entsprechende Schutzma├čnahmen gestartet und eventuell ein Zuchtprogramm in einen der dortigen Zoos gestartet werden kann; etwa Zwecks Auswilderung der Nachwuchstiere.
(18.12.2009, 20:57)
WolfDrei:   @Henry Merker: "gl├╝clicherweise nur" in Frankfurt. Aber die Freilandpopulation in Westafrika ist auch nicht gerade gro├č und sehr gef├Ąhrdet.
(17.12.2009, 20:06)
Henry Merker:   @WolfDrei:
In menschlicher Obhut, oder generell?
(17.12.2009, 10:27)
WolfDrei:   Eine versp├Ątete Mitteilung: Anfang 09 ist die letzte Stelzenkr├Ąhe (Picathartes) in Frankfurt gestorben - weltweit die Letzte ihrer Art. Beide Arten lebten ja dort lange und z├╝chteten auch erfolgreich
(16.12.2009, 07:14)
Ralf Sommerlad:   Im Monkey Jungle bei Miami sollen Rote Uakaris nachz├â┬╝chtet haben. Ich selbst kann das aber nicht aus eigener Anschauung best├â┬Ątigen.
(07.07.2009, 12:40)
Patrick Kalscheuer:   "Ali", der letzte Schwarzgesicht-Klammeraffe in Deutschland ist letzten Dienstag verstorben. Damit verabschiedet sich Gettorf neben der Haltung des Schwarzgesicht-Klammeraffen auch grunds├Ątzlich als Klammeraffenhalter...
(06.07.2009, 19:40)
th.oma.s:   habe am 02.05.08 in m├╝nschen ebenfalls keinen nubischen streinbock mehr gesehen.
(04.05.2008, 21:36)
IP66:   Ich wei├č nur von Uakarinachwuchs im frankfurter Zoo - aber das ist schon ein wenig her ...
(04.05.2008, 13:57)
Ronny:   Eine der Peruanischen Hasenm├Ąuse im Hallenser Zoo ist verstorben.
(04.05.2008, 00:05)
Christian Badneck:   Weiss jemand ob es neben Los Angeles
sonst norch irgendwo Uakaris in einem Zoo gibt ???

Hatte mal geh├Ârt das Sao Paulo als auch ein Park in Florida (Monkey Jungle) Exemplare halten oder zumindest hielten.
Desweiteren w├╝rde mich interessieren
ob diese Tiere auch gez├╝chtet haben.

Vielen Dank im voraus !!!
(03.05.2008, 15:42)
Patrick Kalscheuer:   Wie ich h├Ârte, ist der letzte nubische Steinbock aus M├╝nchen nun auch nicht mehr da.
Kann das jemand best├Ątigen???
(28.04.2008, 18:59)
Johannes Pfleiderer:   Die beiden Pilsener Kaukasischen Eichh├Ârnchen (├╝brigens der Unterart anomalus) starben im Lauf des Jahres 2006.
(05.11.2007, 18:07)
Ronny:   Als kleine Info: Die Bernburger Schlichtborstenh├Ârnchen sind wieder in der Schau.
(04.11.2007, 19:52)
Klaus Sch├╝ling:   - das war auch mein Gedanke - drum ja meine Frage ...

(18.10.2007, 11:36)
IP66:   K├Ânnte es sich da nicht um eine Art handeln, die auch der ein oder andere Privathalter besitzt?
(18.10.2007, 11:34)
WolfDrei:   Zu Sciurus anomalus:Zum 1.1.2006 1,1 noch in Plzen
(17.10.2007, 15:06)
Sven P. Peter:   Laut bestandslistenforum ist nur Halle Halter:
http://87012.homepagemodules.de/t393f68-Kaukasisches-
Eichhoernchen-Bild.html
(17.10.2007, 14:09)
Klaus Sch├╝ling:   Kennt jemand (au├čer in Halle) Haltungen von Kaukasischen Eichh├Ârnchen (Sciurus anomalus)?
(17.10.2007, 13:20)
Frithjof:   Die in Z├╝rich begonnene neue Anlage f├╝r Dscheladas soll doch neben Klippschliefern und Blaufl├╝gelg├Ąnsen auch zur Heimat von Nubischen Steinb├Âcken werden.
(28.06.2007, 16:01)
Michael Mettler:   P.S. Lokalpatriotisch betrachtet, w├╝rde ich mich ├╝ber Nubier in Hannover freuen, wenn eines Tages die jetzige B├Ąrenanlage frei wird. Auf diese Weise k├Ânnte man den in Teilen historischen B├Ąrenfelsen samt Graben erhalten und nach Abriss des B├Ąrenhauses optisch eine reizvolle Anbindung zum "Sambesi" und den benachbarten Huftieranlagen schaffen. Bergwiederk├Ąuer fehlen noch immer in Hannover - ebenso wie ein Affenfelsen, und Dscheladas d├╝rften f├╝r Steinbockkitze/-l├Ąmmer/-zicklein weniger gef├Ąhrlich sein als Mantelpaviane ... Allerdings sollte man eine "Alm" einbauen, damit die Tiere nicht nur auf nacktem Beton/Gestein sitzen.
(28.06.2007, 12:17)
Michael Mettler:   Eigentlich waren Nubische Steinb├Âcke f├╝r den Afrika-Bereich in Kronberg vorgesehen, aber nachdem sich herausgestellt hatte, dass das Gehege nicht mal f├╝r M├Ąhnenschafe ausbruchssicher war, setzte man doch lieber "nur" Bergriedb├Âcke hinein... Womit immerhin ein neuer Zuchtstandort f├╝r diese ebenfalls selten gehaltene Art gegr├╝ndet wurde.
(28.06.2007, 12:11)
IP66:   Ich habe mich gefragt, ob es so sinnvoll ist, die Steinb├Âcke gemeinsam mit den Mantelpavianen zu halten, die doch sicher die Kitze kaum in Ruhe lassen werden. Wenn Pre├čburg noch nubische Steinb├Âcke hat, w├Ąre es ja interessant, irgendwo eine Satellitengruppe zu bilden, aber ob da der m├╝nchner Pavianfelsen der richtige Ort ist, wei├č ich nicht.
(28.06.2007, 11:49)
Michael:   @Michael Mettler:
Sorry, kann mich da nicht mehr genau erinnern. Meine aber mich erinnern zu k├Ânnen, dass meine Mutter noch gefragt hat wo denn die Steinb├Âcke sind, die sonst immer bei den Pavianen mit auf der Anlage waren und da hatte ich den Bock entdeckt, nach l├Ąngerem ├ťberlegen. War mir aber fast sicher, dass ich nach 1999 noch mehrere Weibchen gesehen habe. So kann man sich t├Ąuschen. Macht mich aber wirklich stutzig, weil ich eigentlich schon immer etwas genauer hinsehe, naja wohl nicht genau genug, wenn ich manches als selbstverst├Ąndlich annehme. Sorry.
(27.06.2007, 20:37)
Michael Mettler:   @Michael: Laut M├╝nchener Jahresberichten starben die letzten beiden weiblichen Nubischen Steinb├Âcke schon 1999, ├╝brig blieben sechs B├Âcke. Von denen wurde seitdem noch einer abgegeben, vier weitere sind als Verluste verzeichnet.

Falls du wirklich in diesem Jahr einen Bock mit mehreren Gei├čen gesehen hast, m├╝sste der Tierpark neue Tiere bekommen haben!
(27.06.2007, 20:23)
Patrick Kalscheuer:   @Anna Lena: Korrekt, bis Fr├╝hjahr 2006 waren noch drei Weibchen auf der Anlage. Denke, Du erinnerst Dich an die Zeit davor (bis Mai 2006), denn seit dem sind die beiden M├Ąnnchen "Fuchs sei dank" alleine.
(27.06.2007, 18:46)
Anna Lena:   Ich lese gerade in euren alten Postings, dass es in K├Âln nur noch zwei Saiga-B├Âcke geben soll.
Ich meine aber, zwei bis drei Weibchen gesehen zu haben, ich wei├č nur nicht mehr wann. War das vor dem Unfall und meine Erinnerung tr├╝gt mich?
(27.06.2007, 18:05)
Michael:   Hab jetzt eben nochmal in den Gesch├Ąftsbericht von 2006 geschaut. Tats├Ąchlich ist da nur noch ein Bock vermerkt, wobei sich mir da immer noch die Frage stellt, wo denn die anderen alle hin sind.
(26.06.2007, 19:46)
Michael:   Sorry, aber ich bin jetzt etwas irritiert. Lebt der Bock nicht mit einer ganzen Reihe Weibchen zusammen auf der Anlage? Kann mich nicht mehr so recht erinnern an meinen letzten Besuch obwohl der erst drei Monate her ist oder so, aber ich hab ihn mit einer ganzen Reihe Weibchen in Erinnerung.
(26.06.2007, 19:15)
Johannes Pfleiderer:   Der letzte Nubische Steinbock in M├╝nchen lebt noch, ich habe ihn am Sonntag gesehen. Er scheint sich ├Ąu├čerlich auch noch in einem ganz guten Zustand zu befinden. Hoffen wir, dass dieser wirklich letzte seiner Art noch ein Weilchen lebt...
(26.06.2007, 18:33)
Michael Mettler:   Keine Ahnung. Auch aus Israel w├Ąre ein Import sicher m├Âglich gewesen, aber da die Gruppe seit Jahren stetig zusammenschmilzt, scheint man sie wohl schon l├Ąnger nicht neu beleben zu wollen - oder gibt es in diesem Altbestand eventuell auch ein Paratuberkulose-Problem? Immerhin wurden die Tiere ja beim damaligen Umbau der Gebirgswiederk├Ąueranlagen aus dem alten Gehegekomplex zu den Mantelpavianen umgesetzt - vielleicht, um sie r├Ąumlich von den neu gebildeten Zuchtgruppen der anderen Arten auf den sanierten Anlagen zu trennen?
(26.06.2007, 17:14)
?:   Warum holen die denn keine Tiere aus Bratislava, oder soll die Haltung in M├╝nchen auslaufen ?
(26.06.2007, 16:56)
Michael Mettler:   Laut Jahresbericht 2006 ist der Bestand der Nubischen Steinb├Âcke in M├╝nchen auf einen einzigen Bock (vorher l├Ąngere Zeit noch 3,0) zusammengeschmolzen (Stand 31.12.06). Falls der noch lebt, w├╝rde er auf der Seltenheitsskala in Deutschland sogar noch Saiga und Fingertier unterbieten...
(26.06.2007, 16:13)
Michael Mettler:   @Shensi-Takin: Kann noch kommen; immerhin werden sogar schon Zoo-Schimpansen kastriert, und ├╝berz├Ąhlige Moschusbullen gibt es schlie├člich auch schon (siehe Wildpark L├╝neburger Heide)...

Aber allm├Ąhlich wird mir klar, warum der Auer-Ochse ausgestorben ist - wie sollte er sich auch fortpflanzen :-)
(24.06.2007, 20:07)
Shensi-Takin:   IP66 hat recht; ich kenne Moschusochsen respektive als Bulle/Kuh/Kalb. Einem Moschusochsen-Ochsen bin ich hingegen bislang noch nicht begegnet...;)
(24.06.2007, 20:03)
Michael Mettler:   Wenn die Art schon auf "-ochse" endet, bietet sich die Rinderparallele geradezu an... Obwohl man dann bei einem R├╝sselh├╝ndchen auch von R├╝de, F├Ąhe/H├╝ndin und Welpen sprechen m├╝sste :-)

Der Antilopenspezialist Fritz Walther hat mal gesagt: Bei Horntr├Ągern bis Riedbockgr├Â├če ist Bock/Gei├č/Kitz korrekt, dar├╝ber spricht man von Bulle/Kuh/Kalb. Tue ich mich zwar auch schwer mit, z.B. m├Ąnnliche Nyalas als Bullen zu bezeichnen, aber das ist wenigstens mal eine griffige Faustregel - wenn man wei├č, wie gro├č ein Riedbock ist.... Moschusochsen sind jedenfalls deutlich gr├Â├čer. "Lamm" w├Ąre gar nicht mal so schlecht, man spricht ja auch vom "Schafochsen" - aber m├╝sste das m├Ąnnliche Tier dann nicht eher Widder hei├čen...?
(24.06.2007, 19:49)
Hajo:   Wenn es beim Moschuschsen Bock und Gei├č hei├čt,dann hei├čt das dazugeh├Ârige Jungtier Lamm."Schau mal Mama,das niedliche Moschusochsenlamm"Klingt nicht wirklich passend,oder?Bulle,Kuh und Kalb passen doch eher zu diesen m├Ąchtigen und gef├Ąhrlichen Tieren.
(24.06.2007, 17:16)
Dirk K:   Meine ich aber auch Sven, DU warst doch der Vertreter des Bullen wenn ich mich recht erinnere :-P
(24.06.2007, 13:17)
IP66:   Ich meine eher "Bock" gemeint zu haben - immerhin l├Ąuft die Art ja unter den B├Âcken
(24.06.2007, 10:19)
Sven P. Peter:   Vor der selben Frage standen wir heute in Krefeld bei den Moschusochsen. Widder und Bock schien dort nicht zu passen, doch IP66 meinte, es w├Ąren Bullen... Was denn nun? Vieleicht einigen wir uns doch auf Kater :-D
(24.06.2007, 00:58)
Hajo:   Ferkel trifft es noch am Ehesten.
(23.06.2007, 15:15)
Michael Mettler:   Das Buschschliefer-Jungtier habe ich gesehen - und mir dabei prompt eine ganz bl├Âde (und nat├╝rlich nicht ganz ernst gemeinte) Frage gestellt: Da Schliefer Huftiere sind, wie nennt man dann eigentlich ihre Jungen? Kalb? Kitz? Fohlen? :-)
(23.06.2007, 14:12)
Camparso:   Habe die Schlichtborstenh├Ârnchen vor 2 Wochen auch nicht gesehen. Aber es k├Ânnte eventuell am aktuellen Buschschliefer-Nachwuchs liegen. Damit die Buschschliefer ihr Juntier in Ruhe aufziehen k├Ânnen, sind diese Tiere eventuell vorerst hinter den Kulissen.
(23.06.2007, 13:28)
Michael Mettler:   Schlichtborstenh├Ârnchen habe ich bei meinem k├╝rzlichen Besuch in Bernburg nicht gesehen, ist die Haltung bereits wieder erloschen?

Falls ISIS in diesem Punkt aktuell ist, w├Ąren die beiden Saiga-B├Âcke in K├Âln doch nicht die letzten auf europ├Ąischem Boden, denn es g├Ąbe noch 5,6 Tiere in Moskau....
(23.06.2007, 11:54)
Ulli:   siehe auch
www.euronerz.de
(25.04.2007, 09:36)
Shensi-Takin:   Dazu auch:
http://www.edgeofexistence.org/species/
(24.04.2007, 10:57)
IP66:   Da habe ich wohl geschlafen - zumindest in Kronberg. Ich nehme die Meldungen aber gerne zum Anla├č, mehr Kleinzoos zu besuchen.
(24.03.2007, 16:20)
Hongabonga:   Im Heimatnaturtiergarten Wei├čenfels werden beide Arten ghalten, das ist kein Eingabefehler ;-) , die Europ├Ąischen Nerze z├╝chten dort relativ gut.
Habe noch einen interessanten Link :
http://www.lutreola.ee/pdf/05STUDFULL.pdf
Das ist das Zuchtbuch f├╝r den Europ├Ąischen Mink/Nerz.
(23.03.2007, 18:05)
Andreas Hartung:   Alles Europ├Ąer. Minks werden nur f├╝r Aschersleben und ebenfalls Wei├čenfels gelistet. Werden in letzterem Park tats├Ąchlich beide Arten gehalten oder ist das wom├Âglich ein Eingabefehler?
(23.03.2007, 17:55)
Hannes:   Sind das alles europ├Ąische Nerze oder Minks?
(23.03.2007, 17:49)
Andreas Hartung:   Nerze werden aber gar nicht mal soo selten gehalten, unter http://87012.homepagemodules.de/ werden acht Haltungen in Deutschland genannt, bevorzugt in kleineren Parks und in den "neuen" Bundesl├Ąndern: Kronberg (Opel-Zoo), Suhl (Tierpark), Springe (Wisentgehege), Lutherstadt Wittenberg (Tierpark), Delitzsch (Tiergarten), Hanstedt-Nindorf (Wildpark L├╝neburger Heide), Stendal (Tiergarten) sowie Wei├čenfels (Heimatnaturgarten). Da der Europ├Ąische Nerz Gegenstand eines Zuchtprogrammes ist, d├╝rfte sich die Zahl der Halter noch weiter erh├Âhen.
Gab es nicht mal in irgendeiner Ausgabe des ZOO MAGAZINS einen ausf├╝hrlichen Artikel ├╝ber das Zuchtprogramm und dessen besonderes Management bez├╝glich der Zusammenf├╝hrung der Geschlechtspartner?
(23.03.2007, 17:40)
IP66:   In den Pressemeldungen findet sich ein HInweis zum Neubeginn einer Nerzhaltung in Neunkirchen. Ich w├╝├čte nicht, da├č andernorts noch Nerze ausgestellt w├╝rden und finde, da├č dieser ja etwas vergangenheitsorientierte Thread eine Erg├Ąnzuung durch "die ersten ihrer Art" vertragen kann.
(23.03.2007, 17:06)
Klaus Sch├╝ling:   Eine weitere verlorene Tierart f├╝r die deutschen Zoos:
Soeben entdecken wir folgende Meldung bei "Spiegel Online":

Hannover - Deutschlands letztes Walross ist heute im Zoo Hannover gestorben. Die 33 Jahre alte Walross-Dame Tanja sei eingeschl├Ąfert worden, sagte Zoodirektor Klaus-Michael Machens. Obwohl das Walross schon seit mehreren Jahren blind war und schlecht h├Âren konnte, sei es dem Tier bis vor kurzem noch relativ gut gegangen.
Vor zwei Wochen habe Tanja jedoch den Appetit verloren und sich ins Wasser zur├╝ckgezogen. Das Tier habe unter Schmerzen und Kr├Ąmpfen gelitten. Da sich trotz Medikamenten keine Besserung einstellte, entschieden die Tier├Ąrzte, das Tier einzuschl├Ąfern.
Tanja war 1974 zusammen mit dem Walrossbullen Boris als Jungtier aus Russland nach Hannover gekommen. Boris starb bereits 1999 an Herzversagen. Obwohl sich beide Tiere mehrfach paarten, gab es nie Walross-Nachwuchs in Hannover.
Der Tod eines Walrosses hatte zuletzt im Sommer 2003 Aufmerksamkeit erregt, als Deutschlands wohl ber├╝hmteste Walross-Dame Antje im Hamburger Tierpark Hagenbeck im Alter von 27 Jahren starb. Das Tier war mehr als 20 Jahre lang das Maskottchen des Norddeutschen Rundfunks.

Aus dem fest eingeplanten Beitrag f├╝r Tiergarten Rundbrief 1-2007 wird jetzt ein Nachruf.
In diesem Zusammenhang suchen wir noch nach Aufnahmen von Tanja oder von vor anderen in Hannover gehaltenen Walrosse. Sachdienliche Hinweise bitte an: mail@schueling.de
(16.02.2007, 16:07)
Andreas Hartung:   Vom Ostafrikanischen Schlichtborstenh├Ârnchen werden derzeit in Kronberg noch (oder schon) zwei Tiere gehalten, ├╝brigens in h├╝bscher Vergesellschaftung mit drei oder vier Buschschliefern.
(04.10.2006, 21:36)
Michael Mettler:   Ein Grund mehr f├╝r mich, endlich mal dorthin zu fahren!
(02.10.2006, 14:31)
Konstantin Ruske:   Ostafrikanische Schlichtborstenh├Ârnchen auch in Bernburg.
(02.10.2006, 14:11)
Michael Mettler:   @Patrick Kalscheuer: Vollbartmeerkatzen sind noch in Aschersleben vertreten, Buschschliefer in Bernburg und Jaderberg. Mit dem Ostafrikanischen Schlichtborstenh├Ârnchen w├Ąre ich allerdings ├╝berfragt, ob die Kronberger die einzigen sind. Nur w├Ąren das dann eigentlich nicht die LETZTEN, sondern die ERSTEN ihrer Art, oder?
(02.10.2006, 11:53)
Patrick Kalscheuer:   Um das eigentlich Thema noch mal aufzugreifen, hier drei Vorschl├Ąge:
Buschschliefer (Kronberg)
Schlichth├Ârnchen (?, Kronberg)
Vollbartmeerkatze (Schwaigern)

Daf├╝r m├╝ssen wir das Wollopossum aus Krefeld wieder abziehen, das letzte Tier ist im Juli verstorben und es besteht keine Aussicht, neue Tiere zu erhalten...
(02.10.2006, 11:09)
Klaus Sch├╝ling:   Suche Bilder von Saiga (Zoo K├Âln)

und aus Heidelberg:
- Indischer Mungo und Wei├čschwanzmanguste

Wo werden diese beiden Arten noch gezeigt (auch privat?)
(26.09.2006, 07:45)
Walter Koch:   zu IP66: 1. Der asiatische Elefant ist
hochbedroht.
2. Der "Chefideologe" ist der letzte
seiner Art: Hochkar├Ątiges zoologisches
Urgestein ,dem K├Âln sehr viel zu verdan-
ken hat. Abgesehen davon w├╝rde ich mir
auch gerne wieder Saigas w├╝nschen, aber
K├Âln hat daf├╝r einfach keinen Platz. U.a. jetzt Fl├Ąch f├╝r "Afrika" ben├Âtigt
wird.
(13.09.2006, 17:30)
Zoosammler:   Ich mein im Tiergarten Rundbrief gelesen zu haben, Dag Encke h├Ątte gro├čes Interesse f├╝r N├╝rnberg wieder Saigas zu bekommen, sollte dies allerdings nicht m├Âglich sein, w├╝rden die Kropfgazellen (weiterhin) deren (didaktischen) Platz im Zoo einnehmen.
(13.09.2006, 14:20)
Frankfurter:   Saigas zu bekommen, ist kein Problem. In Askania Nove in der Ukraine werden mehrere hundert Saigas gehalten. Als Jungtiere kann man Saigas auch noch transportieren, adulte Tiere nicht mehr.
Nur besteht kein Interesse mehr, diese fasziniernden Tiere zu halten.
(13.09.2006, 13:13)
Thomas W.:   Dies mit den Saigas ist wirklich eine tragische Geschichte. Ist es eigentlich schwierig ein Gehege (oder vielleicht den Zoo) Fuchssicher zu machen? In der Zeitschrift des K├Âlner Zoos stand h├Ąufiger, dass alle Flamingok├╝ken vom Fuchs gerissen wurden, dies war also ein altbekanntes Problem.
(13.09.2006, 12:47)
IP66:   In K├Âln gab es eigentlich in jedem Jahr Saiga-Jungtiere, allerdings war das Haltungsvolumen in der Anlage beschr├Ąnkt, die Bockhaltung hinter und sp├Ąter im alten K├Ąnguruhgehege war immer etwas provisorisch, und mehrere B├Âcke hatte man nie hinter den Kulissen, weshalb davon auszugehen ist, das m├Ąnnliche Tiere auch euthanasiert wurden. Der aktuelle Zusammenbruch kam, weil man die Tiere nicht an der Baustelle des Elefantenhauses halten wollte, sondern im alten K├änguruhgehege unterbringen mu├čte, wo der Bock nicht zu den Gei├čen gelassen wurde. Da auch Saigas sich nicht partenoogenetisch fortpflanzen und die Angelegenheit sich ├╝ber zwei Jahre hinzog, fehlten die entsprechenden Nachzuchten, und so reichte ein Unfall aus, um die Zucht auszul├Âschen. So haben die nicht bedrohten Elefanten halt zum Aussterben der Saigas in europ├Ąischen Zoos beigetragen. Ich halte es allerdings f├╝r nicht ausgeschlossen, neue Tiere zu bekommen, zumal der Chefideologe, der die Saigas ohnedies nicht mehr haben wollte, sich ja, wenn auch rebellierend, in den Ruhestand verabschiedet hat. Das Gehege ist ja haltungstechnisch erprobt, mit einer zweiten vergleichbaren Anlage im selben oder in einem anderen Zoo k├Ânnte man auch eine gr├Â├čere Gruppe aufbauen. Die Tiere erregen f├╝r Antilopen geradezu exorbitantes Besucherinteresse, wie man trotz der abgelegenen Anlage in K├Âln oft beobachten konnte.
(13.09.2006, 12:04)
Michael Mettler:   Damit ging dann eine 40-j├Ąhrige Haltungsgeschichte in Z├╝rich zu Ende... Au├čer in Z├╝rich habe ich die Art nur in Walsrode gesehen, aber auch das ist eine Reihe von Jahren her. Kaum vorstellbar, dass dort noch welche hinter den Kulissen sitzen.
(13.09.2006, 11:48)
Sacha Beuth:   Ein interessanter Vogel, der Rotschnabel-Madenhacker, scheint auch nicht mehr in den Zoos der Welt vertreten zu sein. In Z├╝rich im Afrikahaus lebte bis vor kurzem noch ein Exemplar (nach meinen letzten Infos jedoch inzwischen auch verstorben/entflogen). Weiss jemand, ob und wo noch Haltungen existieren?
(13.09.2006, 11:35)
Mel:   Auch zu den Zeiten der Saiga-Haltung wurden Blauschafe importiert, jedoch wunderte man sich im tierpark warum diese nie Nachzuchten brachten. Die Erkl├Ąrung daf├╝r hatte man erst viele Jahre sp├Ąter. Die damalige chinesische Regierung wollte das Monopol der Blauschafzucht nicht verlieren und versendete nur "manipulierte" (Kastrierte oder Stereliesierte)Tiere.

(13.09.2006, 00:19)
Mel:   @Karsten Vick: Was die Auswahl der Tiere betrifft m├Âchte ich bedingt zu stimmen doch auch zu damaligen Zeiten hatte der Tierpark die M├Âglichkeit die "Annahme" abzu lehnen bzw. die Tiere vorher zu selektieren (Ich hoffe das wird jetzt nicht missverstanden)

@Michael mettler: Es mag stimmen. Ich bin ja auch der Meinung das ein erfolgreiches Haltungskonzept f├╝r die saigas noch nicht gefunden wurde. Jedoch gibt es da auch einen kleinen Verdacht, meiner Seits. Begr├╝ndet auf eine andere Tierart.

(13.09.2006, 00:16)
Michael Mettler:   In N├╝rnberg hatten sie die Anlage am Hang, auf der heute die Kropfgazellen leben (allerdings mit Grasbewuchs). Also an zwei Seiten Besucherwege mit niedrigen Hecken davor, aber einiger Gehegetiefe, um sich zur├╝ckziehen zu k├Ânnen. In Planckendael lebten sie in der Gehegereihe, in der auch Moschusochsen und Rentiere gehalten wurden (werden? war lange nicht dort). Wiederum ohne besondere Deckungsm├Âglichkeiten, Besucherweg nur an einer Seite, Stall auf der gegen├╝berliegenden. Und in Amsterdam waren sie - hoffentlich schreibe ich das jetzt richtig - im "Minangkabauwse huis" untergebracht, einem Hirschhaus im indonesischen (?) Stil mit "Tortenst├╝ckausl├Ąufen". Das bislang kleinste Saiga-Gehege, das ich gesehen habe. Die "Bilanzen" der drei Zoos sind mir aber nicht bekannt. Und dann habe ich noch die kurzzeitig in Neum├╝nster gehaltenen, aus K├Âln stammenden Saigas gesehen, f├╝r die man dort eine Waldlichtung mit Wildgatterzaun umfriedet hatte.

Gr├Â├čere Gruppen als in K├Âln waren das s├Ąmtlich nicht. Aber Chomutov soll eine gro├če Herde auf sehr weitl├Ąufigem Gel├Ąnde ("Europa-Safaripark") gehabt haben, und trotzdem ist die Haltung zusammengebrochen. Ein wirkliches Erfolgsrezept f├╝r die Saiga-Haltung scheint demnach noch nicht zu existieren.
(13.09.2006, 00:01)
Karsten Vick:   Mit Transport und Auswahl der Tiere hatte der Tierpark Berlin doch eher weniger zu tun. Die wurden doch, sowohl Saigas als auch Baikalrobben, von der sowjetischen Tierhandelsfirma geliefert.
(12.09.2006, 23:57)
Mel:   Jedoch wurde in der K├Âlnerhaltung wesentlich mehr wert auf das R├╝ckzugbed├╝rfniss der Tiere gelgt, trotz Schauhaltung, ├╝ber "Messers Schneide" kann man sicher streiten. Ich w├╝rde sagen das die Gruppengr├Â├če zu gering war. Diese wurde allerdings durch die Stallungsanzahl sowie die eigentliche Gehegegr├Â├če diktiert. N├╝rnberg, Amsterdam, Planckendael entziehen sich leider meiner Kenntniss.
(12.09.2006, 23:42)
Mel:   Hm, ich denke das sowohl Transport als auch auswahl der tiere mit in die abteilung Pflege geh├Âren, ich m├Âchte niemanden unterstellen, im tierpark "schlechte" Arbeit geleistet zu haben, aber ein Transpaort bzw. die Annahme von Tieren durch Massentransport, oder im nicht Futterfesten Zustand halte ich schon f├╝r einen Fehler. Ja es gab Geburten in zweiter Generation, jedoch auf die Zahlenangaben bezogen waren diese Verschwindend gering (ich bin mir nicht hunderprozentig sicher aber mir ist so wie um die 20 Tiere.

zu den Baikalrobben m├Âchte ich noch anmerken das ich das "Verheizen" der tiere nicht nur auf die mangelnde Futterfestigkeit zur├╝ck f├╝hren m├Âchte sondern auch auf die Anlage. Sicher die Pfleger m├Âgen Ihr bestes getan haben aber die Anlage war eine definitive Fehlkonstruktion. Diese Erkenntnis h├Ątte man meiner Meinung nach schon wesentlich eher haben m├╝ssen, denn auch in dieser anlage fehlten die R├╝ckzugsm├Âglichkeiten, sowie auch seperate Abspeer und futterpl├Ątze.
(12.09.2006, 23:38)
Michael Mettler:   Aber die K├Âlner Haltung erhielt sich doch meines Wissens auch nur gerade soeben ├╝ber viele Jahre selbst, ohne dass Tiere abgegeben wurden? Das kann man positiv auslegen (WEIL sie sich erhielt) oder negativ (weil sie nicht von "Messers Schneide" runterkam), ganz wie man will. Tatsache ist jedenfalls, dass auch andere namhafte Zoos (z.B. N├╝rnberg, Amsterdam, Planckendael) trotz unterschiedlichster Haltungsbedingungen keine dauerhaften Erfolge verbuchen konnten.
(12.09.2006, 23:35)
Karsten Vick:   Zumindest zu meiner Zeit gab es Saigas in Berlin nur hinter den Kulissen, in den 60er und 70er Jahren auch im Schaubereich. ├ťber Erfolge und Misserfolge wei├č ich nur bruchst├╝ckhaft Bescheid, die schieren Zahlen hab ich hier schon mal genannt und jetzt nach oben kopiert: "336 wurden importiert, 143 in Berlin geboren (sicher die meisten von tr├Ąchtig importierten Weibchen) aber nur 179 gingen weiter an andere Zoos." Inzwischen hab ich an anderer Stelle auch aufgeschnappt, dass es Zuchten in 2. Generation in Berlin gab. Vielleicht kamen bei diesen Massentransporten auch viele Tiere geschw├Ącht an und starben in der Eingew├Âhnungszeit. Auch bei den Baikalrobben kamen einige an, die als Jungtier gefangen und nicht an feste Nahrung gew├Âhnt waren und deshalb eingingen.
Unterm Strich wurden sie also verheizt, aber das lag nicht immer an der Pflege bzw. Unterbringung im Berliner Tierpark.
(12.09.2006, 23:23)
Mel:   In der Anfangzeit waren sie im Schaubereich (ich habe sie selbst mehrmal gesehen, komischer weise wei├č ich auch noch genau das Gehege), nach dem es zu etlichen "Ausf├Ąllen" kam wurden sie hinter den Kulissen gehalten, jedoch ging auch dort die Population wie man weis gen Null. ich will niemanden auf die F├╝├če treten aber bitte bitte die Art nicht mehr im TP Berlin. auch wenn man jetzt sagt wir k├Ânnen es besser und wissen jetzt mehr, daf├╝r sind mittler WEile einfach andere besser qualifiziert.
(12.09.2006, 23:15)
Michael Mettler:   Nanu, hie├č es nicht, dass Saigas im Tierpark Berlin nie im Schaubereich, sondern ausschlie├člich abseits aller Besucherwege gehalten worden seien??
(12.09.2006, 23:10)
Mel:   @Sacha Beuth: Ich hoffe doch nicht, auch wenn es wichtig w├Ąre pl├Ądiere ich dann doch eher f├╝r K├Âln was die saigas betrifft, in TP Berlin hat man Jahre lang die tiere "Verheizt", so b├Âse das jetzt auch klingt, anders kann ich das nicht benennen, sie wurden immer nur auf einer der Hirschanlagen gehalten, die viel zu wenige bis gar keine R├╝ckzugs und Deckungsm├Âglichkeiten boten, man h├Ątte ja welche bauen k├Ânnen aber es war eben wichtiger das die besucher die Tiere sahen, K├Âln hatte bzw. hat da wesententlich bessere Anlagen und Haltungs Erfolge. Das betrifft auch die Baikalrobben-Haltung im TP Berlin.

Nicht das ich ein Gegner vom TP Berlin bin, ganz im Gegenteil, allerdings sollte man bei Jahrelangen "Misserfolgen" anderen Zoos mit erfolgversprechenderer Haltung den Vorzug geben.
(12.09.2006, 22:53)
cajun:   Ich habe das hier damals (Mai, Juni?) mit den Saigas eingestellt, weil ich die Info aus K├Âln hatte. Das damals geborene weibliche Kitz konnte ├╝ber Nacht nicht aufgestallt werden und so lie├č man die Weibchen mit drau├čen.Ein Fuchs ri├č das Kitz und die beiden Weibchen rannten in Panik in den Zaun. Ein Bock verblieb seitdem im Schaubereich, ein anderer steht "hinter den Kulissen".Zu eventuellen Neuanschaffungen aus osteurop├Ąischen Zoos habe ich bisher keine Informationen.
(12.09.2006, 22:43)
Michael Mettler:   Sollte die K├Âlner Saiga-Ungl├╝cksstory im Datenloch versackt sein? Die Beitr├Ąge zweier kompletter Wochen Ende Mai sind doch Anfang Juni unwiederbringlich im Daten-Nirwana verschwunden - siehe die zeitliche L├╝cke bei den Eintr├Ągen unter "Zoo News". Das k├Ânnen nat├╝rlich sp├Ątere Einsteiger nicht wissen.
(12.09.2006, 17:31)
Sebastian Dahl:   Zumindest habe ich letzten Sonntag nur noch ein M├Ąnnchen gesehen.
(12.09.2006, 17:16)
Thomas W.:   Ok, ich habe die Suchfunktion benutzt, und google.
Auf anhieb kann ich nichts zu den K├Âlner Saigas sagen! Die Meldung vom 12.05. sagt, weibliches Kitz geboren.
Jetzt nur noch 1,0 in K├Âln??
(12.09.2006, 17:10)
R.Masell:   @Zoosammler
Is scho recht!
Das war eigentlich auch der falsche Thread.
Bezog sich mehr auf die Art wie er sich hier einf├╝hrte, Frankfurter gegen├╝ber.
(12.09.2006, 16:33)
Zoosammler:   Aber das kann ja mal passieren...
Ich bin zwar auch manchmal von den st├Ąndigen Wiederholungen genervt, andererseits kann man von neuen Teilnehmern auch nicht unbedingt verlangen, dass sie alles, was sie schreiben, vorher ganz genau auf Neuigkeits-Grad ├╝berpr├╝fen und - man sieht es - f├╝r Herrn Beuth z.B. war die Info neu. Was die Tierhaltung im Zirkus angeht: Offensichtlich haben wir dieses Thema einmal abonniert - die Frage ist nur: Wie bestellt man es wieder ab?
(12.09.2006, 16:09)
R. Masell:   @Zoosammler
Nein, die Info ist richtig aber schon so alt, und so oft hier im Forum durchgekaut worden. Einfach mal die Suche im Forum benutzen.
Muss schon im April, Mai gewesen sein.
Und die Tierhaltung im Zirkus k├Ânnen wir auch schon singen.
(12.09.2006, 16:05)
Zoosammler:   @R.Masell: Wieso? Ehe wir uns jetzt hier alle ├╝berall beschimpfen: Ist das mit den Saigas eine Falsch-Information?
(12.09.2006, 15:59)
Ronald Masell:   @Dennis I.
Jetzt reichts aber!!!!!!
Musst du das ganze Forum mit deinem Mist zum├╝llen?
Was hast du geraucht? Mu├č ein tolles Kraut sein!
(12.09.2006, 15:56)
Sacha Beuth:   @Dennis I: Das darf doch nicht wahr sein? Die K├Âlner Saigagruppe, in der es in den letzten Jahrzehnten regelm├Ąssig Geburten gab, ist zusammengebrochen? Also gibt es bald wieder eine Art in den Zoos weniger. Wenn es n├╝tzen w├╝rde, sollte man bei den Russen f├╝r neue betteln (und f├╝r Baikalrobben gleich mit). Dann k├Ânnte man auch wieder im TP Berlin Saigas halten. Die Tiere sind durch ihr Aeusseres auch f├╝r Normalo-Besucher interessant und Friedrichsfelde hat ja Platz genug.
(12.09.2006, 15:49)
Dennis I:   q Sebastian Dahl Das jungtier ja, aber die beiden Weibchen mussten eingeschl├Ąfet werden
(12.09.2006, 15:31)
Sebastian Dahl:   Sind die Saiga-Antilopen nicht durch einen Fuchs gerissen worden? Wie viele Saigaantilopen h├Ąlt K├Âln denn jetzt noch- nur ein M├Ąnnchen?
(12.09.2006, 14:55)
Dennis I:   Vor einigen Monaten sind die letzten weiblichen Saiga-Antilopen und das letzte Jungtier in Menschlicherobhut ein Geschl├Ąfert worden.
(12.09.2006, 14:35)
dennis:   In der wilhelma will man bald wieder Paradiesv├Âgel halten. Da der letzte
arrasari gerade gestorben ist und man nun K├Ânigsparadiesv├Âgel dort halten will..
hoffentlich klappts !
(11.07.2006, 14:21)
Michael Mettler:   Also gibt es wirklich keinen einzigen Paradiesvogel mehr in der Indonesienhalle?
(11.07.2006, 14:18)
Konstantin Ruske:   Zur Zeit sind ein gro├čer Paradiesvogel in der Schau in der Fasanerie, Tiere von Fadenhopf und K├Ânigsparadiesvogel leben hinter den Kulissen. F├╝r die Zukunft soll nach M├Âglichkeit eine Bestandaufstockung erfolgen ( was schwierig wird). Die Riesenseidenkuckucke waren zur Eingw├Âhnung noch hinter den Kulissen, sind aber pr├Ąchtige und mittlerweile sehr ruhige Tiere, ├╝ber ein Umsetzen in die Schau wird nachgedacht. Die Schmarotzerraubm├Âwe wurde mittlerweile in die Wellenanlage umgesetzt.
(11.07.2006, 13:58)
Michael Mettler:   Dann habe ich mit meinem Besuch ja eine "Punktlandung" gemacht, mir also unbewusst einen selten bl├Âden Termin daf├╝r ausgesucht.... Dumm gelaufen.

Aber um gleich sowohl beim Thread-Thema wie auch bei Walsrode zu bleiben: Wie steht es eigentlich um die dortigen Pardiesv├Âgel? In der Indonesienhalle hielt ich bei diesem Besuch vergeblich Ausschau nach den verschiedenen Arten, und entgegen sonstiger Gewohnheit konnte ich auch keine Gro├čen Paradiesv├Âgel rufen h├Âren. Auch nur Pech, oder ist der Bestand tats├Ąchlich geschrumpft?
(10.07.2006, 16:44)
Konstantin Ruske:   Und genau das ist es: Der Abbruch der Aktion trat so pl├Âtzlich ein, das weder die Kassenfrau schon informiert sein konnte, noch sonst eine Benachrichtigung der Besucher gleich erstellt werden konnte. die peposakaenten waren da gerade rausgesetzt, der rest sollte folgen. Am n├Ąchsten Tag wurde dann darauf reagiert. Wie gesagt, manches kommt so unvermittelt, so schnell kann man gar nicht reagieren. Erfreut waren wir dar├╝ber nicht, aber nur wer die ganze Sachlage kennt, kann sie auch richtig beurteilen.
(10.07.2006, 14:48)
Michael Mettler:   @Konstantin Ruske. Sch├Ân und gut, aber auch DARAUF h├Ątte man mit einem Aushang hinweisen (bzw. den mit der falschen Aussage entfernen) k├Ânnen. Und in einem solchen Fall w├Ąre es kundenfreundlich gewesen, wenn die Dame an der Kasse auf die Umst├Ąnde hingewiesen h├Ątte. Es wurde n├Ąmlich der volle Eintrittspreis erhoben, obwohl fast alle Wiesen- und Teichanlagen unbesetzt waren oder sich z.B. statt eines gro├čen Flamingoschwarms und mehrerer Schwimmvogelarten nur ein paar Peposakaenten auf der Anlage tummelten. Man stelle sich nur mal vor, ein anderer Zoo w├╝rde aus Gr├╝nden, die dem Besucher nicht mitgeteilt werden, s├Ąmtliche Freianlagen leer oder mit Notbesatz pr├Ąsentieren, und das zum normalen Eintrittspreis!
(10.07.2006, 13:58)
Konstantin Ruske:   In Walsrode ist ein junger Brolgahahn in der Schau und hinter den Kulissen sind weitere Tiere, das Zuchtgeschehen ist bereits angelaufen. Zur Kritik am vVogelpark, weil ein nicht unwesentlicher Teil der Vogelarten im Fr├╝hjahr entgegen aktueller Meldungen dann doch noch nicht zu sehen war: Das Raussetzen war fest f├╝r diesen Tag geplant, mu├čte dann aber wegen h├Âherer Gewalt noch einmal um drei Tage verschoben werden. Sowohl Vogelpark wie auch die Beh├Ârden haben das schweren Herzens getan, da uns die Besucher, die zum Teil ja extra deswegen kamen, sehr leid taten und es die Tierbegwegung eben noch etwas verz├Âgerte. Keinesfalls jedoch sollten Leute mit falschen Versprechungen gelockt werden! Als nicht Unternehm├ęnsinvolvierter macht man sich doch gerade in solchen Sondersituationen kaum einen Begriff von den Schwierigkeitem, die von allen Seiten gemeistert werden m├╝ssen. Bei allem Unmut, der sich ├╝ber verschiedenstes Geschehen in zoos einstellen kann, sollte doch zun├Ąchst Guter Wille unterstellt werden. Manche Kritik kommt da schnell und vernichtend, ohne deswegen gleich gerechtfertigt zu sein, weil man diese Informationen eben zum Teil nicht haben kann!
(10.07.2006, 10:49)
Michael Amend:   Wer wei├č, vielleicht kommen ja Riesengalagos nach Frankfurt...
(09.07.2006, 23:00)
Karsten Vick:   Neuseeland ist auch kein tropisches Land.
(09.07.2006, 22:50)
Stefan Schubert:   Die Kaka┬┤s der Wilhelma lebten im letzten Jahr in zwei Volieren auf den Terrassen. ├ťbrigens am besten sieht man sie bei schlechten Wetter und im Winter, etwas ungew├Âhnlich f├╝r Tropenv├Âgel!
(09.07.2006, 21:20)
Johannes Pfleiderer:   Ja, die Kakas gibt's noch. Ich habe sie erst im Januar gesehen.
(09.07.2006, 17:02)
Michael Mettler:   Laut Website www.canis-lupus.de gibt es auch in Merzig nur noch einen einzigen Indischen Wolf - falls die Info ├╝berhaupt noch aktuell ist, denn z.B. schl├Ągt sich der letztj├Ąhrige Wolfstausch zwischen Hannover und Nordhorn (Europ├Ąische gegen Timberw├Âlfe) in der ├ťbersicht auf der HP noch nicht nieder.
(09.07.2006, 14:37)
Michael Mettler:   Stimmt, die gro├čen Zeiten der Galagos scheinen vorbei zu sein - nicht nur in Deutschland. In Antwerpen sah ich fr├╝her drei Formen gleichzeitig, und jeder holl├Ąndische Zoo mit Nachttierhaus hatte Riesengalagos (Emmen, Amsterdam, Rotterdam, Arnheim).

In Deutschland d├╝rfte es aber auch keine Zwerggalagos mehr geben (in Berlin waren wohl die letzten), und der fr├╝her in Duisburg und K├Âln gehaltene Sansibar-Galago ist schon viel l├Ąnger Geschichte. Mal sehen, was nach dem Umbau des Berliner Nachttierhauses von der umfangreichen Galago-/Lorikollektion ├╝brig bleibt.
(09.07.2006, 14:22)
Dortmunder:   Ich f├╝rchte fast, dass die Galagos in Zoos auch so langsam auf dem R├╝ckmarsch sind :o( Lohnen sich ja eigentlich auch nur in Nachttierh├Ąusern, obwohl es sehr interessante Tiere sind, und zudem auch noch sehr niedlich f├╝r alle "normalen" Zoobesucher
(09.07.2006, 13:27)
Dennis:   Ja man hat immer noch mehrere P├Ąrchen und dieses jahr wird wieder Nachwuchs erwartet.
wie siehts eigentlich mit Riesengalagos aus?
Die Tiere in Kronberg und Berlin sind doch schon ziemlich betagt oder ?
(09.07.2006, 12:59)
Dortmunder:   Und mal wieder was ganz anderes... Gibt es eigentlich die Kaka┬┤s in Stuttgart noch... Waren doch, meines Wissens, auch die einzigen Tiere ausserhalb der Heimat, oder ? Und gez├╝chtet haben sie auch mal...
(09.07.2006, 11:55)
Michael Mettler:   Also, nach Blick ins "Handbook of the Birds of the World" w├Ąren "indonesische" Saruskraniche eigentlich ├ľstliche....

@IP66: Laut dem selben Werk tr├Ągt der Westliche Saruskranich (also die Nominatform) ein breites wei├čes "Halsband" zwischen dem Rot des Kopfes und dem Grau des Unterhalses und K├Ârpers. Den beiden anderen Unterarten fehlt dieses Halsband. Au├čerdem differieren sie in der Gr├Â├če, der ├ľstliche soll deutlich kleiner sein als der Westliche und der Australier nochmal ein wenig kleiner als der ├ľstliche. Die ├ľstlichen in Walsrode wirkten allerdings nicht unbedingt klein, vielleicht ist das ohne direkte Vergleichsm├Âglichkeit schwer zu beurteilen.
(09.07.2006, 10:09)
Michael Mettler:   @cajun: Na klar.
(09.07.2006, 09:35)
cajun:   @Michael Mettler: Genau... Zookraniche... das ist die Alternative zu den unten genannten.;-)
Kannst du auf die neuen Infos noch bis zum 29. warten? Ist wirklich sehr umfangreich und teilweise recht kontrovers... ;-)
(09.07.2006, 00:42)
Michael Mettler:   Eben vergessen: Wenn die Dortmunder Saruskraniche weder ├ľstliche (sharpii) noch Australische (gilliae) sein sollen, dann bleibt nur noch die Nominatform, also m├╝ssten es "Gew├Âhnliche" = Westliche Saruskraniche sein. Falls nicht Saruskraniche verschiedener Unterarten wie viele andere Tierarten auch in den Zoos verkreuzt wurden bzw. werden.
(09.07.2006, 00:26)
Michael Mettler:   @cajun: ...aber allm├Ąhlich ein eigenes Thema wert w├Ąre, oder? Haben wir schlie├člich auch schon an anderen Stellen angeschnitten. Leg' doch mal mit deinen neuen Informationen einen vor....
(09.07.2006, 00:19)
cajun:   @IP66: Die Antwort ist indonesische Saruskraniche.Die wissenschaftliche Bezeichnung habe ich nicht nachgefragt. Aber weder die ├Âstliche noch die australische Unterart, wobei ich aufgrund der Frage nach Unterarten erst einmal eine sehr informative Gespr├Ąchsrunde genossen habe.Bin nun um einiges schlauer, was Unterarten in Zoos angeht. :-)
Wobei das ja hier nicht zum Thema geh├Ârt.
(08.07.2006, 23:44)
IP66:   Ich bin ja gerne bereit, jeden Saruskranich, der mir begegnet genau zu inspizieren, wenn mir jemand sagt, was ich mir an ihm eigentlich anschauen soll. Mithin: Worin unterscheiden sich die Unterarten?
(08.07.2006, 20:01)
Michael Mettler:   Im Mai habe ich in Walsrode keine Brolgas gesehen. Muss aber nichts hei├čen, da entgegen dem Aushang am Eingang "Wir sind alle wieder zu sehen" ein Gro├čteil der Wiesen- und Teichv├Âgel eben NICHT im Schaubereich war.
(07.07.2006, 22:53)
cajun:   @IP66: Ich frage morgen mal Dr. Brandst├Ątter.
(07.07.2006, 22:00)
Dortmunder:   @ IP66 :

Wirklich sicher, dass die Dortmunder V├Âgel wirklich gilliae sind ? Hab da noch so im Ged├Ąchtnis, dass sie eigentlich damals (bei zwei Paaren) nur als Untermieter auf der Australienwiese gehalten wurden ! W├╝rde fast drauf wetten, dass es sich bei den V├Âgeln "nur" um die Nominalform handelt...

Gibt es eigentlich noch irgendwo richtige australische Brolga┬┤s ??? Kann mich an ein Paar in Walsrode erinnern ! Ist das noch da ? Und gibt es noch irgendwo welche ?
(07.07.2006, 21:11)
IP66:   Die dortmunder Sarus-Kraniche (gilliae) haben doch im letzten Jahr gebr├╝tet und tun es in diesem Jahr schon wieder. Der Nachwuchs wird ja irgendwo bleiben m├╝ssen. Leider kenne ich die optischen Erscheinungsmerkmale der Unterarten nicht. Im Rheinland gibt es noch ein paar Sarus-Kraniche in Duisburg (auf dem Gr├╝nstreifen zwischen Delphinarium und Autobahn) und ein weiteres in Aachen.
(07.07.2006, 19:22)
Johannes Pfleiderer:   Gibt es nach dem Ende der Haltung in Walsrode noch irgendwo ├ľstliche Saruskraniche (Grus antigone sharpii) in Deutschland oder wird jetzt nur noch die Nominatform gehalten (ich gehe mal davon aus, dass es nirgendwo australische (Unterart gilliae) gibt, auch wenn in Dortmund auf der Australienwiese gehalten)?
(07.07.2006, 16:25)
Michael Mettler:   @cajun: Schau mal in den Thread "W├Âlfe".
(06.07.2006, 00:00)
cajun:   Der indische Wolf in K├Âln ist tot. Gibt es noch andere in deutschen Zoos oder war er definitiv der Letzte ?
(06.07.2006, 00:00)
Michael Amend:   @Dortmunder
Die Chanchen f├╝r ein Aye-Aye Weib in FFM stehen derzeit gut.
(05.07.2006, 00:00)
Dortmunder:   Wie sieht es eigentlich mit der Aye-Aye-Haltung in Deutschland aus ? Kriegt frankfurt noch ein zweites Tier zu Zuchtzwecken ? Und als gute "Lemurenzoos" k├Ânnten Fingertiere doch auch ein Thema f├╝r Berlin bzw. K├Âln (wenn die Lemurenhaltung zuk├╝nftig ├╝ber Varis hinausgeht) sein oder werden ! Oder, wenn auch nicht Deutschland, Z├╝rich... Aye-Ayes in der Masoala-Halle... Dann aber wohl eher nicht freilebend
(05.07.2006, 00:00)
Jana:   Ich kann mich wage an eine Nachricht (muss mindestens so 1 jahr her sein) errinnern, dass die Fingertiere aus Paris wegen der Rekonstruktion von Lemurenhaus nach England abgegeben waren, aber sie sollen dann zur├╝ck kommen.
(04.07.2006, 00:00)
Karsten Vick:   Das einzige Fingertier in Kontinentaleuropa?? Gibts in Frankreich keine mehr?
(04.07.2006, 00:00)
Michael Mettler:   Wenn's auch nicht der deutschsprachige Raum ist, so gibt es aktuell noch Australische Schwimmratten in Antwerpen.
(04.07.2006, 00:00)
Klaus Sch├╝ling:   Wir haben uns unsere Liste der "Letzten Ihrer Art"* wieder vorgenommen und die spannenden Zoos angeschrieben.
*: gemeint sind die Letzten Ihrer Art in einem deutschsprachigen Zoo. Jetzt kommt eine F├╝lle von Detailinfos auf uns zu, die wir nach und nach aufarbeiten.
Hier die Antwort von Dr. Christian Schmidt, dem Direktor des Zoos Frankfurt:

Nebenbei bemerkt hat traditionell Zoo Karlsruhe Krabbenwaschb├Ąren gehalten, auch bei meinem letzten Besuch.

Zu den Arten/Unterarten in Frankfurt:

S├╝dliches Sptitzmaul-Nashorn tats├Ąchlich die einzigen in Europa

Rostkatze
wir halten nun 20 Tiere, also sicher nicht "Die letzten", ausserdem ist Nachwuchs von uns in Rotterdam und Port Lympne.

Australische Schwimmratte mindestens in Poznan noch Nachwuchs von uns

Tammar
halten wir nicht mehr

Fingertier
MALALA ist das einzige Aye-Aye in Kontinentaleuropa, aber in Grossbritannien noch etwa ein Dutzend.

Blaustirn-Stelzenkr├Ąhe
tats├Ąchlich die einzige in Menschenobhut weltweit.

Fettschwanzmaki
d├╝rften wohl alle (5,4) europ├Ąischen nun in Frankfurt sein - wir importieren sogar aus Taiwan!

Klippspringer
alle in Europa (1,1 in Amsterdam, 1,1 in Berlin, 3,1 in Frankfurt und 1,1 in Stuttgart) in Frankfurt geboren und geh├Âren uns, leider l├Ąuft die Zucht nicht mehr und wir hoffen zu importieren.

N├Ârdlicher Streifenkiwi
nur in Frankfurt (langj├Ąhrige, gute Zucht) und Berlin.

Schuhschnabel
in Parc Paradiso, Frankfurt, Walsrode, Wuppertal und Z├╝rich.

Polillo-Tariktikhornvogel
vermutlich nur in Berlin und Frankfurt.


(04.07.2006, 00:00)
Dortmunder:   Hab grade schon die Ank├╝ndigung gelesen ! Als Wappentier ist ein Katta bagebildet... Na, mal schauen, wann das ist... Vielleicht krieg ich ja ein Okapi oder einen Bergtapir f├╝r den Garten ;o)
(04.07.2006, 00:00)
Michael Mettler:   @Dortmunder: Du w├╝rdest dich wundern, WAS alles in Privathand gehalten wird. Bin nicht mehr auf dem aktuellen Stand, aber in Hamm gab/gibt es jedes Jahr eine B├Ârse f├╝r Exoten (wird auch in der RODENTIA angek├╝ndigt). Ich habe nur die erste damals besucht, aber schon da waren von Lamas ├╝ber Rotgesichtmakaken bis zum Pardelroller einige interessante Tierchen vertreten. Ist ja f├╝r dich nicht weit....
(04.07.2006, 00:00)
Jana:   @Dortmunder Man findet Fuchskusus wirklich auch bei einigen Privatz├╝chtern - dank einigen Importen in letzten Jahren. Sie sind ohne Problemen zu halten und nachzuzuchten, in Tschechien deswegen auch in Zoos beliebt, siehe Prag, Pilsen, Olomouc, Ohrada oder Chleby.
(04.07.2006, 00:00)
Dortmunder:   Und noch mal zum Fuchskusu ! Hab hier grade bei Rodentia in den Kleinanzeigen folgendes gefunden :

Gebe ab:
Fuchskusu
1,0 Fuchskusu (Trichosurus vulpecula), 4 Jahre alt, wegen Platzmangels. VHB 800,- €. Kein Versand, Abholung im Raum NRW. Bitte melden unter.

Also, wer m├Âchte ??? Wusste nicht, dass man Kusus gut als Haustiere halten kann !!!



(04.07.2006, 00:00)
Michael Mettler:   Was tut man nicht alles... In meiner Berliner Artenliste vom September 2005 habe ich keinen Fuchskusu mehr notiert. Kann nat├╝rlich hinter den Kulissen sitzen. Und M├╝nchen hat die Haltung 2004 beendet (0,1 gestorben, 0,1 abgegeben). Somit k├Ânnte die deutsche Zoolandschaft kusufreie Zone sein.
(03.07.2006, 00:00)
Michael Mettler:   Ich merke immer mehr, wie unpraktisch es ist, die Zoosammlung in einer anderen Etage zu haben als den Computer.... Als letzte Halter habe ich Berlin (Zoo) und M├╝nchen im Ged├Ąchtnis, aber die Unterlagen habe ich gerade erst wieder wegger├Ąumt (seufz).
(03.07.2006, 00:00)
Johannes Pfleiderer:   Gibt es eigentlich noch Fuchskusus in Deutschland?
(03.07.2006, 00:00)
Michael Mettler:   Beim Durchsuchen der K├Âlner Zoozeitschriften bin ich jetzt auch wieder ├╝ber den Artikel mit den Unterarten der Damagazelle gesto├čen, hab das Heft aber bl├Âderweise gleich wieder in den Stapel zur├╝ckgesteckt, ohne mir die Ausgabe zu notieren - und m├╝sste jetzt ALLE Hefte NOCHMAL deswegen durchsuchen. Deshalb nur in K├╝rze: Entgegen meiner Erinnerung hat Frau Canez G. d. ruficollis als dritte Unterart anerkannt (und nicht nur dama und mhorr). Die dortige Abgrenzung der Unterarten nach den F├Ąrbungsmerkmalen leuchtet mir allerdings nicht ganz ein, denn laut den Schemazeichnungen sehe ich keinen optischen Unterschied zwischen der jeweils "hellsten" Form der einen und der "dunkelsten" der benachbarten Unterart.
(21.06.2006, 00:00)
Michael Amend:   Ich glaube, das es auch in Paris keine Vierhornantilopen mehr gibt und die letzten bei Aspinall leben. Anfang Juli ist das n├Ąchste Huftierpflegertreffen, da kommt auch ein Aspinall-Insider, den ich diesbez├╝glich mal ausquetschten werde.
(21.06.2006, 00:00)
cajun:   Jetzt wei├č ich auch warum ich sie letzten Freitag vergeblich im Gehege gesucht habe. Wollte gerne noch ein Foto haben gerade weil sie die letzte war. Schade...! ├ťbrigens gibt es im Jahresbericht des Berliner TP`s Saiga- Fotos aus dem Zoo in Moskau. Meint ihr es findet sich nicht doch noch eine M├Âglichkeit das von dort neue nach K├Âln gelangen? Schauwert hin-oder her....
(14.06.2006, 00:00)
Johannes Pfleiderer:   Damit m├╝ssten die letzten Vierhornantilopen Europas in Paris leben (laut ISIS 0,2). Howletts hat anscheinend keine mehr, sie waren weder bei ISIS noch im Tierindex auf der Website des Parks zu finden.
(14.06.2006, 00:00)
Klaus Sch├╝ling:   Vielleicht sollten wir die Takt-Sequenz f├╝r die Rubrik "Die Letzten Ihrer Art" im Tiergarten Rundbrief ein wenig versch├Ąrfen:
Nachdem der Krabbenwaschb├Ąr in Dortmund leider verschied w├Ąhrend er auf eine Vorstellung im TR wartete, erfuhr ich soeben aus Berlin, dass die letzte Vierhornantilope (zumindest in Deutschland) auch nicht mehr lebt...
(14.06.2006, 00:00)
Michael Mettler:   'tschuldigung, will hier nicht zum Alleinunterhalter werden, aber ich habe ein bisschen ├╝ber die Damagazelle nachgeschlagen und muss das noch loswerden, zumal mir mein Ged├Ąchtnis einen Streich gespielt hat: Bei der Zinder-Damagazelle stimmte zwar der deutsche Name, aber der wissenschaftliche Unterartname ist bzw. war nicht zinderi, sondern damergouensis. Sorry!

Die Ansichten ├╝ber die Systematik scheinen ebenso variabel zu sein wie das Aussehen der Damagazelle. Die Unterteilung in f├╝nf Unterarten stammte von Haltenorth (1963). Dorst/Dandelot (1970) f├╝hren nur noch vier Unterarten an: lozanoi fehlt bei ihnen, daf├╝r hei├čt die zentralafrikanische Form hier permista. (Bei Haltenorth war das ein Synonym f├╝r dama...) Die Version von Mar Cano Perez aus Almeria (Jahr? nur noch dama und mhorr, war meiner Erinnerung nach vor Jahren in der "Zeitschrift des K├Âlner Zoo" zu lesen) erw├Ąhnte ich bereits, fehlt nur noch eine vierte Variante: Kingdon (1997) erkennt ebenfalls nur noch zwei Unterarten (mit einer ehemals breiten Vermischungszone) an, und zwar dama (einschlie├člich mhorr!) und ruficollis. K├Ânnen wir uns nun also aussuchen, wem wir Glauben schenken wollen...

Und im "Zoologischen Garten" gab es 1980 einen Artikel ├╝ber Damagazellen-Verhalten (den ich mir mal rauskopiert hatte und nur deshalb wusste, wo ich ihn relativ schnell finden kann...), in dem angef├╝hrt wird, dass der Zoo San Antonio 1967 12 importierte Damagazellen erhielt, die "near Lake Chad" gefangen worden waren. Meines Wissens - DAS kann ich allerdings leider NICHT auf die Schnelle irgendwo nachschlagen - gehen nicht nur alle nordamerikanischen, sondern auch die sp├Ąteren europ├Ąischen Damagazellen (z.B. in Rotterdam, Osnabr├╝ck, Berlin, Leipzig) auf diese Gr├╝ndertiere bzw. solche aus dem selben Import zur├╝ck.

Woher hatte Marwell eigentlich seine Damas? Ist das der ehemalige Rotterdamer Stamm?
(12.06.2006, 00:00)
Michael Mettler:   Nachtrag: ISIS ist ├╝brigens auch nur so gut wie die Leute, die damit arbeiten. Da waren auch schon Pferdeantilopen f├╝r Zoos verzeichnet, die nie welche hatten - wohl aber Rappenantilopen....
(11.06.2006, 00:00)
Michael Mettler:   Es gab auch schon mal eine Revision durch die zoologische Leiterin in Almeria, in der insgesamt nur noch zwei Unterarten anerkannt wurden: dama und mhorr.

Fr├╝her unterschied man f├╝nf Unterarten: Die beiden n├Ârdlichen mhorr und lozanoi (Rio-de-Oro-Damagazelle, heute zu mhorr gerechnet) und drei s├╝dliche, in West-Ost-Richtung dama (Eigentliche Damagazelle), zinderi (Zinder-Damagazelle) und ruficollis (Rothalsgazelle oder Sudan-Damagazelle). Der Tschad h├Ątte nach damaliger Unterartentrennung meines Wissens zum Gebiet von zinderi geh├Ârt.

Die Osnabr├╝cker Tiere, die definitiv alle demselben Import entstammten und von denen ich Anfang der 80er noch eine Gruppe sah, variierten sehr stark in der F├Ąrbung und reichten vom dama-Typ (Hals, Schultern und R├╝ckensattel bis zur Schwanzwurzel rot) bis zum ruficollis-Typ (nur Hals rot). Andere Zoos sollen aus dem gleichen Import eher zuf├Ąllig farblich "abgestimmte" Paare bzw. Gruppen bekommen haben, die dann wegen des unterschiedlichen Aussehens teilweise als dama, teilweise als ruficollis in die Best├Ąnde aufgenommen wurden.

Die Zusammenfassung der "Nicht-Mhorrgazellen" in einer einzigen Unterart dama wurde meiner Erinnerung nach damit begr├╝ndet, dass erstens keine geografisch klar zuzuordnenden F├Ąrbungsmerkmale festlegbar sind und zweitens Damagazellen ebenso wie S├Ąbel- und Mendesantilopen (vor der weitgehenden Ausrottung der W├╝stenantilopen) in der Sahelzone riesige Gebiete durchwanderten und somit ein st├Ąndiger Gen-Austausch unter den Populationen stattfand.
(11.06.2006, 00:00)
Jelle:   Man betrachtet die Tiere fast alle als ruficollis bei meines besten Wissens. ISIS verzeichnet 0.15 ruficollis, 1.0 G. dama. Dvur hat auch 4.8 G. dama. Ich weiss mal nicht was ich davon machen muesse.
(11.06.2006, 00:00)
Johannes Pfleiderer:   Handelt es sich bei diesen Tieren aus dem Tschad dann um die Unterart "ruficollis", die fr├╝her in Leipzig und jetzt noch in Berlin (?) gehalten wird?
(11.06.2006, 00:00)
Michael Mettler:   @Jelle: Ist das sicher, dass die Tiere in Marwell und den USA Sudan-Damagazellen sind? Ich habe mal gelesen, dass ALLE "normalen" Damagazellen in Europa und den USA auf einen einzigen Import aus dem Tschad zur├╝ckgehen sollen, dessen Tiere damals u.a. nach Rotterdam, Osnabr├╝ck und San Antonio gelangten und wegen ihrer sehr variablen F├Ąrbung als unterschiedliche Unterarten (!) gef├╝hrt wurden. Oder bezieht sich "Sudan" in diesem Fall nicht auf den Staat, sondern - wie das fr├╝her oft gehandhabt wurde - auf die offenen Landschaften n├Ârdlich des Regenwaldg├╝rtels vom Senegal bis zum "politischen" Sudan?
(10.06.2006, 00:00)
Jelle:   Verstehe dass nicht! In Marwell UK gibt es eine ziemlich groesse reinblutige Gruppe von Sudan Damas. Da waere doch schon eine zweite Grupe in Berlin formieren zu sein. Umsonst koenne es durchaus EEP Politik sein (Europa setzt sich auf MhorrGazellen und US auf Sudan Damas).
(10.06.2006, 00:00)
cajun:   Habe gestern den letzten Damagazellenbock im Berliner Zoo bewundert. Laut "Bongo" besteht wenig Aussicht f├╝r ihn nochmal ein Weibchem zu finden.
(10.06.2006, 00:00)
Michael Mettler:   Das m├╝sste dann aber in den Glanzzeiten der Artensammlungen und Kleins├Ąugerh├Ąuser in den Zoos gewesen sein. Ich glaube, der Berliner Zoo hatte im Erstbesatz des Nachttierhauses noch Nordamerikanische Opossums.
(06.06.2006, 00:00)
Dortmunder:   @Michael M. :
Genau das hat mich ja auch auf die Frage gebracht... Die waren aber doch fr├╝her auch mal sehr h├Ąufige Zoopfleglinge, oder ?
(06.06.2006, 00:00)
Michael Mettler:   In deutschen Zoos anscheinend nicht mehr. Krefeld hatte in den 80ern mal eine der beiden s├╝damerikanischen Didelphis-Arten, doch mehr als einen "atmenden Heuhaufen" habe ich davon leider nicht gesehen... Aber in der TV-Soap "Wildes Wohnzimmer" auf VOX wurde jemand gezeigt, der privat welche h├Ąlt....
(06.06.2006, 00:00)
Dortmunder:   Gibt es eigentlich auch noch irgendwo "normale" Oppossums ??? Ich meine, diese gro├čen, Grauen...
(06.06.2006, 00:00)
Dirk K:   Habe nochmal im Thread gelesen und da stehts ja, dass die Krefelder wirklich die einzigen in Deutschland sind...

Entschuldigen sie die St├Ârung^^
(06.06.2006, 00:00)
Dirk K:   H├Ąlt eigentlich irgendein Zoo au├čer Krefeld Gelbe Wolloppossums?
(06.06.2006, 00:00)
Axel Schelling:   @ Michael Mettler: Sorry, hatte viel um die Ohren und konnte erst heute mich wegen der Klammeraffen in Gettorf schlau machen, Freundlicherweise bekam ich hier tatkr├Ąftige Unterst├╝tzung des Tierpflegers Uli Traxel und konnte auch das European Studbook for Spidermonkeys einsehen.
Es werden hier wie gesagt 3 (2,1) Klammeraffen verschiedener Herkunft und Unterarten gehalten.
Der ├Ąlteste im Bunde ist der Goldstirn-Klammeraffe (Ateles belzebuth belzebuth) "Blacky" welcher zwischen 1976 und 1978 als erwachsenes Tier(!) aus dem Zoo Hannover (!) ├╝bernommen wurde. Dieses Tier ist wahrscheinlich jenes welches Sie schon 1982 gesehen haben. Insofern hat dieses Tier bei bester Gesundheit wahrlich ein biblisches Alter erreicht!
Der Klammeraffe "Ali" geh├Ârt der Unterart Ateles Belzebuth Chamek an und ist am 9/11/82 in einem englischen Tierpark geboren worden. "Ali" kam Januar 1987 ├╝ber den Zoo Gelsenkirchen nach Gettorf.
Die j├╝ngste im Bunde ist das Weibchen Afra (*11/5/85). Es handelt sich bei diesem Tier um eine Gettorfer Nachzucht. Vater ist der bereits beschriebene Goldstirn-Klammeraffe "Blacky", die Mutter war h├Âchstwahrscheinlich ein brauner Klammeraffe da Afra eine fast kaffebraune Farbe aufweist. In Gettorf wird dieses Tier als ateles hybrid gef├╝hrt. Um noch mehr Infos zu erhalten k├Ânnen Sie auch gerne direkten Kontakt zu Herrn Traxel aufnehmen.
(18.05.2006, 00:00)
IP66:   Goldstirnklammeraffen gibt es auch noch in Erfurt - mit Nachzucht.
(04.05.2006, 00:00)
Michael Mettler:   @Axel Schelling: Na gern! Auch das Tier, das ich meine, war damals mit Klammeraffen anderer Art-/Unterartzugeh├Ârigkeit zusammen untergebracht. Es handelte sich um einen oberseits schwarzen, unterseits wei├čen Klammeraffen mit hellem Gesicht, den ich schon bei meinem ersten Besuch 1982 vorfand. Wenn der noch lebt, h├Ątte er ja ein respektables Alter.
(27.04.2006, 00:00)
Axel Schelling:   @ Michael Mettler:
Zu den Klammeraffen im Tierpark Gettorf:
Es gibt sie noch!!! Es handelt sich bei den 3 Tieren laut Beschilderung um Braune(1) und Schwarze Klammeraffen(2). Falls Sie mehr Infos haben wollen, kann ich mich gerne bei dem zust├Ąndigen Tierpfleger schlau machen.
(27.04.2006, 00:00)
Jana:   @cajun Beide Gruppen (Dvur 3,4 und San Diego 1,2) gibt es. Die Direktorin hat sich geausert, dass sie fuer dieses Jahr eine kunstliche Besahmung planen, mit dem Bullen aus San Diego.
(27.04.2006, 00:00)
cajun:   @ Jana: Was ist eigentlich der derzeitige Stand bei den N├Ârdlichen Breitmaulnash├Ârnern? Las in einem Bericht "extinct".Zumindest im Garamba Park. Gibt es die Gruppe in Tschechien (?) noch? Und wenn, wie ist es um deren Zukunft bestellt?
(27.04.2006, 00:00)
Jana:   Die Mexikanische Klammeraffen aus Frankfurt waren nach Zoo Zlin - Lesna geschickt. Ich hab die ganze Gruppe (8 Tieren, lamen auch aus Bufallo und Pueblo) letzte Woche gesehen. Das Aussengehege ist gut aber drin haben sie es zu klein fuer mein Geschmack. Bisher leider keine Nachzuchten.
(26.04.2006, 00:00)
Togo:   Gelbr├╝ckenducker werden auch in Poznan gehalten , selbtsverst├Ąndlich ebenfalls in Wuppertal geboren. N├╝rnberg und Poznan erwarten je einen Bock aus Taiwan und den USA, der Papierkrieg zu diesem Import dauert schon 2 Jahre....
(26.04.2006, 00:00)
Michael Mettler:   @Dennis Klein: Gelbr├╝ckenducker auch in N├╝rnberg (Wuppertaler Nachzucht). Vom Neuguineakrokodil ein Einzeltier im Berliner Aquarium. Und Goldstirnklammeraffen ersetzen (oder haben schon ersetzt) die Mexikanischen Klammeraffen in Frankfurt. Hodenhagen hatte auch schon welche, wei├č aber nicht, ob die noch vorhanden sind; Saarbr├╝cken ebenfalls (├╝berall die braune Unterart hybridus). In Gettorf sah ich vor Jahren ein Einzeltier der schwarz-wei├čen Nominatform - auch da bin ich nicht auf aktuellem Stand, ob ├╝berhaupt noch Klammeraffen vorhanden sind.
(26.04.2006, 00:00)
Dennis Klein:   Wo hab ich nur meinen Kopf?
In Stuttgart gab es vor einigen Jahren eine Gruppe Goldstoirn-Klammeraffen! Gibt es die noch und gibt es sonst wo noch welche?
(26.04.2006, 00:00)
Dennis Klein:   Ganz vergessen: Goldbauchmangabe sind ebenfalls die einzigen in Deutschland ( Wuppertal besitzt eine gro├če Zuchtgruppe )
(26.04.2006, 00:00)
Dennis Klein:   Die Mittelamerikanischen Tapire in Wuppertal sind die einzigen in Europa ( derzeit 1 Jungtier )
Auch die Gelbr├╝ckenducker sind einzigartig in Europa!
Kagus gibt es jetzt neben Walsrode auch in Wuppertal ( geschl├╝pft in Walsrode )
Neuguinea-Krokodile in Wuppertal ( w├╝sste keinen anderen deutschen Zoo, der die h├Ąlt )
(26.04.2006, 00:00)
Karsten Vick:   @th.oma.s: Schade..., aber andererseits, Schopfmangaben sind auch nicht mehr h├Ąufig in deutschen Zoos.
(22.04.2006, 00:00)
th.oma.s:   @michael mettler: sorry, war eine verwechslung von mir:schopfmangabe ist korrekt...
(22.04.2006, 00:00)
Johannes Pfleiderer:   @Andreas Hartung
Ja, es ist definitiv die Nominatform, ich habe einen Zoof├╝hrer von 1998 gefunden, in dem die Unterart genannt ist und auch schon das Auslaufen der Gruppe erw├Ąhnt wird.
(22.04.2006, 00:00)
Michael Mettler:   @th.oma.s: Wirklich? Seit wann? Ich kenne f├╝r Hoyerswerda nur Schopfmangaben. Ist das eine Verwechslung, oder wurde die Art tats├Ąchlich ausgetauscht?
(22.04.2006, 00:00)
th.oma.s:   @karsten vick: mohrenmangaben kann man in hoyerswerda sehen...
(22.04.2006, 00:00)
Michael Mettler:   @Andreas Hartung: Die "Einzigen"-Liste liegt l├Ąngst bei Klaus Sch├╝ling und die Fortf├╝hrung des Projektes in seinen H├Ąnden...

Zumindest aus dem Zeitraum , den ich intensiv verfolge (also seit 1981), sind mir keine anderen fulvus-Unterarten aus deutschen Zoos bekannt.
(22.04.2006, 00:00)
Andreas Hartung:   Was f├╝r ein Zufall, genau das Gleiche wollte ich auch gerade schreiben, denn ich habe den Braunen Maki auch im M├Ąrz gesehen und habe mich eben ├╝ber Maki-Systematik informiert!!! Die konkrete Frage ist also: Ist dieses Tier aus dem besagten Haus ins heutige Gehege umgezogen? Wurden denn au├čer der Nominatform und Eulemur fulvus albifrons, E. f. rufus und dem ehemaligen Mayottemaki (heute nur noch als Population der Nominatform anerkannt) ├╝berhaupt schonmal die anderen Unterarten in Deutschland gehalten?
@Michael Mettler: Wann erscheint denn voraussichtlich die Einzigen-Liste, bzw. bis wann (Einsendeschlu├č) k├Ânnen hier Meldungen ber├╝cksichtigt werden?
(22.04.2006, 00:00)
Johannes Pfleiderer:   @Michael Mettler
Ich war gestern in Darmstadt, es gibt dort noch einen Braunen Maki, der jedoch schon recht alt zu sein schien und mit einem Katta zusammen gehalten wird. Obwohl am Gehegeschild nichts zum Unterartenstatus stand, handelt es sich wohl um die Nominatform (Schwarzkopfmaki), denn auf einem Schild zum 1998 abgerissenen Kleins├Ąuger-Warmhaus waren solche erw├Ąhnt und bebildert.
(22.04.2006, 00:00)
Michael Mettler:   Dem Jahresbericht f├╝r 2005 des K├Âlner Zoos ist zu entnehmen, dass die beiden Wei├čen Uakaris im vergangenen Jahr im Alter von 29 und 36 Jahren gestorben sind und die Form damit in der gesamten Zoowelt nicht mehr vertreten ist. Das Weibchen war das einzige ├╝berhaupt, das in einen Zoo gelangt war!
Die Gruppe der Kleideraffen hat sich 2005 durch zwei altersbedingte Verluste auf nur noch vier Tiere reduziert.
(22.04.2006, 00:00)
Michael Mettler:   Man sollte vielleicht noch unterscheiden, ob Arten TROTZ erfolgter Nachzucht ausgestorben (oder kurz davor) sind oder sich der Haltungszeitraum einer Art auf die reine Lebensdauer ihrer Individuen beschr├Ąnkt (hat). Von den von Karsten Vick genannten Arten unter "trotz aller Bem├╝hungen" w├╝rden Wei├čwal, Flussdelfin und Gro├čer Panda zu den letzteren z├Ąhlen, da es nie Nachwuchs gab und nur eine minimale Individuenzahl gehalten wurde (Wei├čwal und Panda je drei, Flussdelfin f├╝nf Tiere). Das sieht bei den Nasen- und Kleideraffen ganz anders aus (und bei den "Ohne-Not"-Arten sowieso, die teilweise ├╝ber einige Generationen hinweg vertreten waren). So gesehen betrachte ich das Verschwinden letzterer sogar als bedauerlicher.

Wei├čwale scheinen dagegen eher ins "See-Elefanten-Raster" zu passen (oder zu dem, was Michael Amend ├╝ber die Haltungsrekorde bei Schuppentieren schrieb): Sch├Ân, dass man sie lange am Leben und bei Gesundheit halten kann, aber offensichtlich kann man ihre Bed├╝rfnisse unter den hiesigen Haltungsbedingungen eben nicht ganz erf├╝llen.

Bei den beiden anderen Beispielen sind die Probleme ja anders gelagert: Von den beiden weiblichen Pandas ist der erste fr├╝h gestorben, und das jetzige Weibchen kommt nicht in Hitze. Und unter den f├╝nf importierten Flussdelfinen befand sich neben drei Bullen auch noch eine uralte Kuh, so dass der Aufbau einer z├╝chtenden Gruppe von vornherein auf sehr t├Ânernen F├╝├čen stand.
(22.04.2006, 00:00)
Dirk K:   Bei den Flussdelphinen k├Ânnte man ja noch auf Tiere aus Caracas, oder wo werden die nochmal gehalten?, hoffen.

Vor dem Kleideraffengehege in K├Âln steht ein Schild, auf dem um Ruhe gebeten wird, da eine neue Gruppe zusammengew├Âhnt wird. Dieses Schild steht dort aber schon recht lange...
(21.04.2006, 00:00)
Karsten Vick:   Arten, die "trotz aller Bem├╝hungen" in Zoos ausgestorben sind, sind z. B. Nasen- und Kleideraffe, die Ducker, die Wei├čwale und Flussdelphine, der Gro├če Panda...

Arten, die ohne Not gegen Null gefahren wurden (wir haben sie alle im Forum schon durch): Grizzlyb├Ąren, Altaimarale, Braune Makis, Meerkatzen, Mohrenmangaben (hab ich noch nie gesehen!), Makaken...
(21.04.2006, 00:00)
Michael Mettler:   Es gibt f├╝r auslaufende Haltungen auch einen ganz profanen Grund: Mangelnde Nachfrage f├╝r die Nachzucht. Wenn sich niemand f├╝r die Jungtiere findet und das Elternpaar allm├Ąhlich in die Jahre kommt, macht sich ein Zoo mit Sicherheit Gedanken, ob er die Art ├╝berhaupt weiterhin halten will - erst recht, wenn es potenzielle Nachfolgekandidaten anderer Art f├╝r die Anlage gibt oder die Gehegefl├Ąche einer Nachbaranlage zugeschlagen werden k├Ânnte. Ohne es beweisen zu k├Ânnen, vermute ich mal, dass z.B. der R├╝ckgang der Gnuhaltungen zum Teil auf dieses Konto geht.

Aus der Privathalterszene kenne ich ein Ph├Ąnomen bei Nagetierarten, das man scherzhaft mit dem Turnus der Lemming-Jahre vergleichen k├Ânnte: Eine neue Art wird importiert, und alle Liebhaber st├╝rzen sich darauf. Wenn die ersten Nachzuchten fallen, beh├Ąlt man die noch selbst, um eine breitere Zuchtbasis zu schaffen. Dann vermehren auch diese sich, und man hat pl├Âtzlich mehrere W├╝rfe abzugeben. Nur ist das gleichzeitig auch bei anderen Haltern so, also wird der Bedarf bald ├╝bererf├╝llt... Die nicht abzugebenden Nachzuchten f├╝llen die K├Ąfige und Terrarien, die man eigentlich gern f├╝r andere Tiere nutzen w├╝rde, also f├Ąhrt man die Zucht zur├╝ck. (Mancher Halter, der sich nur f├╝r das jeweils Neueste begeistern kann, hat zu diesem Zeitpunkt die Haltung l├Ąngst wieder beendet.) Auch DAS machen dann wieder viele Halter mangels Absprache gleichzeitig, so dass der Zuchtbestand synchron ├╝beraltert (geht ja bei Kleinnagern recht schnell) und schlie├člich auf breiter Front zusammenbricht. Einige wenige Enthusiasten, die nicht gleich wieder bei jedem Neuimport "hurra" schreien und zu Gunsten der Neuank├Âmmlinge vorhandene Arten "in die Tonne treten", bem├╝hen sich dann, die wenigen ├╝brig gebliebenen Individuen zusammenzubekommen und vielleicht noch einmal Nachzucht zu erlangen - nur will die dann erst recht keiner mehr haben, weil die meisten Halter l├Ąngst wieder auf neue Arten umgeschwenkt sind..... Dieser Turnus ben├Âtigt f├╝r Kleinnager etwa drei bis vier Jahre.

Und bei manchen Tierarten in Zoos kann ich mich des Eindrucks nicht erwehren, dass es dort nach dem selben Schema abl├Ąuft, nur - je nach Lebenserwartung der Tierart - mit einem l├Ąngeren Zyklus.
(21.04.2006, 00:00)
Oliver Jahn:   Ohne mich dahingehend als kompetent bezeichen zu wollen, wage ich bei den vielf├Ąltigen Gr├╝nden trotzdem mal den Anfang.
Einige Tierarten, die man problemlos noch vor 20 oder 30 Jahren hielt, haben sich als sehr anspruchsvoll herausgestellt und die Meinungen ├╝ber ihre artgerechte haltung haben sich derart ver├Ąndert, dass es heute einfach als nicht mehr legitim gilt, diese Tiere noch zu halten. Ein Paradebeispiel daf├╝r ist sicher der See-Elefant, der in den 60er und 70er Jahren gar nicht mal so selten in deutschen Zoos zu treffen war.
Um nicht alles hier gleich anzurei├čen, sei vielleicht als zweites noch genannt, dass fr├╝her eben Tiere noch viel leichter der Natur entnommen werden konnten, als das heute, egal aus welchen Gr├╝nden auch immer(Ausfuhrverbot, politisch unsichere Verh├Ąltnisse im Heimatland usw.) m├Âglich ist. Wenn dann die Ausgangsbasis in den Zoos zu gering war, starben die Zuchtgruppen eben einfach aus, ohne die verstorbenen Tiere wieder "ersetzen" zu k├Ânnen. Und wenn die Zucht im Zoo dann nicht ausreichend war, starb so eine Zoo-Population eben einfach aus. Beispiele daf├╝r w├Ąren unter anderem die Frankfurter Zebraducker oder die Gerenuks.
Das wars f├╝r den Anfang erst mal von mir.
(21.04.2006, 00:00)
wombat:   Hier zu lesen macht richtig Spa├č. Es sind eine Menge kompetente Leute hier "unterwegs"!
Bei dem Thema stellt sich bei mir vorallem die Frage, wie die auslaufenden Haltungen zu erkl├Ąren sind. Auf dieses Thema ist noch wenig eingegangen worden, aber ich denke, dass einige interessante Meinungen zu ├Ąu├čern w├Ąren.

(Erst)haltungen, die sich als schwierig herausstellen, w├Ąre ein Grund, der sofort einleuchtet.

Vielleicht nimmt auch die H├Ąufigkeit der Pr├Ąsentation bei bestimmten Tierarten deswegen ab, weil sie sich nicht als Publiumsmagnet erweisen (das meine ich nicht unbedingt negativ, ein Zoo ist schlie├člcih ein Zoo und die Besucher sind ein wichtiges Merkmal (gegen├╝ber einer rein wissenschaftlichen oder natursch├╝tzerischen Einrichtung)).

Kennt jemand konkrete Beispiele - um irgendeinen Trend zu erkennen bin ich auch schlichtweg zu jung!

(21.04.2006, 00:00)
Michael Mettler:   Mir f├Ąllt gerade ein, dass im Zoo Hannover mal eine tr├Ąchtig angekommene Saiga ein Kitz geboren hat. Wenigstens da war offensichtlich ein Transport eines erwachsenen Tieres m├Âglich - warum also nicht auch nach Berlin.
(20.04.2006, 00:00)
Karsten Vick:   Zu dem Thema hab ich nichts gefunden, aber die Saigas im Eingew├Âhnungsgehege (Foto im Milu und in der Chronik) sind ausgewachsene.
(20.04.2006, 00:00)
Michael Mettler:   Nachtrag: Das mit dem ausschlie├člichen Transport von "Flaschenkindern" von Saigas stand, glaube ich, in einem ├Ąlteren K├Âlner Jahresbericht.
(20.04.2006, 00:00)
Michael Mettler:   Das in den Tierpark-Wegweisern abgebildete Saiga-Gehege muss sich im f├╝r Besucher nicht zug├Ąnglichen Bereich befunden haben. Was tr├Ąchtig importierte Weibchen betrifft: War nicht irgendwo zu lesen, dass Saigas wegen ihrer Schreckhaftigkeit nur als flaschenaufgezogene Kitze transportf├Ąhig sind? Dann m├╝sste es sich bei den angegebenen Nachzuchten ja tats├Ąchlich um Tierpark-Nachzuchten gehandelt haben, deren Eltern als S├Ąuglinge importiert wurden. Immerhin sind Saigas sehr fr├╝hreif.
(20.04.2006, 00:00)
Karsten Vick:   Es wurden fr├╝her wohl Unmengen von Saigas importiert, aber nur wenige lebten l├Ąnger und pflanzten sich fort. Wohl die meisten gingen ├╝ber die Berliner Quarant├Ąne: 336 wurden importiert, 143 in Berlin geboren (sicher die meisten von tr├Ąchtig importierten Weibchen) aber nur 179 gingen weiter an andere Zoos. Das im Zeitraum von 1958 bis 89. Hat jemand von euch mal Saigas in Berlin im Schaubereich gesehen? Ich nicht.
Daf├╝r hab ich den wohl letzten Bock in Neum├╝nster noch 1997 gesehen.
(20.04.2006, 00:00)
Oliver Jahn:   Noch Mitte der 50er Jahre gab es Saigas auch im Zoo in Halle. Sie werden hier allerdings schon als ganz gro├če Rarit├Ąt angepriesen.
(20.04.2006, 00:00)
Michael Mettler:   ├ťber die Verlustrate ist da aber bestimmt nichts zu lesen... Auch Chomutov soll ja eine gro├če Herde gehalten haben, die dennoch inzwischen ausgestorben ist. Aus den 80ern kenne ich Saigas noch aus N├╝rnberg, Neum├╝nster (!) und Amsterdam - und hatte nicht auch Planckendael welche?

Als Kuriosum sei erw├Ąhnt, dass ich bei einem lange zur├╝ckliegenden Dortmund-Besuch neben dem Giraffenhaus einen Wegweiser entdeckte, der auf Saigas hinwies - ohne aber ein Gehege mit solchen vorzufinden. Wei├č bis heute nicht, ob es die jemals dort gegeben hat. Aber eigentlich stelt man doch Wegweiser erst auf, NACHDEM die Tiere untergebracht wurden, oder?
(20.04.2006, 00:00)
Oliver Jahn:   Das ist wirklich kaum zu glauben, wenn auch sicher wahr!!! Ich habe gestern in der Chronik 50 Jahre Tierpark Berlin ein Foto von Saiga Herden!!!! gesehen, die nur zur Quarant├Ąne dort durchliefen!
(20.04.2006, 00:00)
Michael Mettler:   @cajun: Laut Zoo-Soap "Tierisch k├Âlsch" (erste Folge) sind die K├Âlner Saigas derzeit die einzigen in europ├Ąischen Zoos.
(20.04.2006, 00:00)
cajun:   War heute im K├Âlner Zoo. Nur noch drei weibliche Saigas zu sehen und dazu ein Bock hinter den Kulissen. Gibt es die noch woanders?
(19.04.2006, 00:00)
Johannes Pfleiderer:   Laut "Ardea" geh├Âren auch die Leoparden in Hoyerswerda der Indochina-Unterart an. Als weitere einzige Vertreter ihrer Art in Deutschland fallen mir Indische Mungos und eine Wei├čschwanzmanguste in Heidelberg ein. Die Pirolgrasm├╝cke habe ich bisher auch nur dort gesehen. Und in sachen Kleins├Ąuger zumindest f├╝r deutsche Schauhaltungen Plantagenh├Ârnchen in Stuttgart.
(10.04.2006, 00:00)
Nicole:   Die Indochina Leoparden aus Bochum sind leider Geschwister und 16 + 14 Jahre alt also somit steht das aus schon fest :-(
Hoffe das sie noch lange bei uns bleiben.
(12.03.2006, 00:00)
cajun:   Oncillas ( Leopardus tigrinus) derzeit noch 15 Tiere im europ├Ąischen Raum.Halter: Mulhouse, Jihlava, Prag und Wuppertal. Einziges erfolgreich z├╝chtendes Paar derzeit in Dortmund. Hoher Inzuchtkoeffizient in der Zoopopulation. Einzige Chance diese Tiere in den Best├Ąnden der europ├Ąischen Zoos zu erhalten sind Neuimporte aus S├╝damerika.
(12.03.2006, 00:00)
Stefan Schubert:   Dresden besitzt Braune Wollaffen, die der Zoll dort untergebracht hat. Diese gingen als Zuchtleihgabe allerdings nach Apenheul,Apeldoorn!
(30.01.2006, 00:00)
Michael Mettler:   Stuttgart hatte fr├╝her ├╝ber viele Jahre eine Mischzucht bei den Klammeraffen, hat aber l├Ąngst auf Reinzucht umgestellt. Die Mischlinge gingen damals als geschlossene Gruppe nach Hoyerswerda.

├ťbrigens: Gibt es eigentlich irgendwo in Deutschland noch Wollaffen? Mir fallen keine mehr ein! Auch eine Art, die man fr├╝her hie und da sah, auch wenn es mit der Zucht selten geklappt hat. Die "n├Ąchsten" Wollaffen kenne ich aus Basel und Apeldoorn.
(30.01.2006, 00:00)
IP66:   Die dortmunder Klammeraffen habe ich im letzten Jahr nicht mehr gesehen, die Insel, die sie sonst im Sommer bewohnt haben, ist der Siamang-Anlage zugeschlagen worden. Vor ein paar Jahren gab es bei diesen Tieren eine Handaufzucht, von der ich nicht wei├č, ob sie Herr Mettler in seiner Z├Ąhlung ber├╝cksichtigt hat. Waren die stuttgarter Tiere eigentlich Hybriden?
(30.01.2006, 00:00)
Jana:   In ZOO Zl├şn-Lešn├í lebt eine Gruppe von Unterart vellerosus - kann es sein, das es sich hier um die Tiere aus Frankfurt handelt?
(29.01.2006, 00:00)
Michael Mettler:   Die Baseler Geoffroys geh├Âren wie die K├Âlner zur Unterart frontatus (Schwarzstirn-Klammeraffe), die Frankfurter waren vellerosus. In Deutschland kenne ich Geoffroy-Klammeraffen mir unbekannter Unterartzugeh├Ârigkeit noch aus Karlsruhe (2003 2 Tiere) und aus Dortmund.
(29.01.2006, 00:00)
Jana:   Prag hat letztes Jahr 1,3 Geoffroy-Klammeraffen aus Guatemala importiert.
(29.01.2006, 00:00)
Bernhard:   der Zoo Basel h├Ąlt noch eine Gruppe Geoffroy - Klammeraffen, es gibt dort auch regelm├Ą├čig Jungtiere
(29.01.2006, 00:00)
Michael Mettler:   @Andreas Hartung: Da es f├╝r die Mexikanischen Klammeraffen keine breitere Zuchtbasis in den europ├Ąischen Zoos gibt, wollte Frankfurt sie durch eine andere Art oder Unterart ersetzen, die eine solche vorweisen kann. Soweit ich wei├č, sollten die restlichen
(29.01.2006, 00:00)
Andreas Hartung:   @Michael Mettler
Ich habe am Freitag mal im Frankfurter Zoo ein paar Informationen eingeholt, die hier angefragt wurden:
Falls mit Damak├Ąngurus die Tammar-Wallabys gemeint sind: Diese wurden abgegeben (wegen dem Bau von Bonoboland? - Meine Vermutung). Dam
(29.01.2006, 00:00)
Michael Mettler:   @IP66: Deutsche Namen f├╝hren oft in die Irre, denn nicht jeder schwarze Klammeraffe ist ein Schwarzer Klammeraffe... Die Wuppertaler sind jedenfalls - sollte sich daran in den letzten Jahren nichts ge├Ąndert haben - Braunkopf-Klammeraffen (Ateles fusciceps
(25.01.2006, 00:00)
Oliver Jahn:   In Berlin ist zumindestens das Gehege der L├Âffelhunde noch immer beschriftet und eingerichtet, nur innen, links neben dem K├Ąfig der letzten Streifenhy├Ąne. Allerdings hatte ich auch hier schon mal erw├Ąhnt, trotz sehr unterschiedlicher Tageszeiten meiner Besuche habe ich das Tier/die Tiere in Berlin noch nie gesehen.
(25.01.2006, 00:00)
IP66:   Wei├čer Uakari K├Âln: Das Weibchen verschwunden, das M├Ąnnchen im letzten Jahr eingegangen.
Brauner Maki K├Âln: unzug├Ąnglich wegen Renovierung, war vor ein paar Monaten noch am Leben, aber sehr alt
Schwarzer Klammeraffer: Die wuppertaler Gruppe scheint mir schwarzgesichtig zu sein, sie hat Nachwuchs und wird weiterhin gehalten, allerdings bislang nur Handaufzuchten
K├Âln Indischer Wolf: Noch ein Tier in den Absperrk├Ąfigen der Gepardenanlage
Geoffroy-Klammeraffe in K├Âln: Noch vier oder f├╝nf Tiere im S├╝damerikahaus, alle alt, die meisten Handaufzuchten
(25.01.2006, 00:00)
Michael Mettler:   Viele Kleins├Ąuger d├╝rften ebenfalls in Privathand gehalten werden, z.B. etliche der Nagerarten, die auch im Tierpark Berlin vorhanden sind. Immerhin gibt es seit jeher eine enge Verbindung zwischen dem Tierpark und der BAG (Bundesarbeitsgruppe) Kleins├Ąuger mit h├Ąufigem Tieraustausch.
(25.01.2006, 00:00)
Hannes:   ├äthiopische Igel gibt es meine ich noch bei meheren Privatz├╝chtern.
ich meine sogar ein bekannter hat mir erz├Ąhlt das er neben wei├čbauchigeln auch ├Ąthiopische h├Ąlt.
will nichts beschw├Âren
(24.01.2006, 00:00)
th.oma.s:   @ michael mettler: dresden: kreishornschaf: nicht mehr
schwarzer klammeraffe (ateles paniscus chamek 0,1)
Ostafrikanischer guereza: eine zuchtgruppe guereza caudatus kikuyuensis (k├Âlner ursprung) und
eine zuchtgruppe guereza caudatus ssp.
vermutlich aus m
(24.01.2006, 00:00)
Dirk K:   Also einen L├Âffelhund gibts auf jeden Fall noch in Krefeld. Der war sogar letztens sehr aktiv, so auch die Waldhunde.
(24.01.2006, 00:00)
Michael Mettler:   Hallo versammeltes Forum, auf Anregung und Vorarbeit von Klaus Sch├╝ling hin versuche ich eine m├Âglichst aktuelle "Einzigen"-Liste zu erstellen, vorerst beschr├Ąnkt auf Wilds├Ąugetiere.
Bei einigen Arten/Unterarten bin ich mir nicht sicher, da mir aktuelle Infos fehlen, deshalb bitte ich um Mithilfe!

Flinkes K├Ąnguru: M├╝nchen sicher, im Zoo Berlin habe ich im September keine mehr gesehen, noch irgendwo?

Brauner Maki: Darmstadt? K├Âln?

Rotgesichtiger Schwarzer Klammeraffe: Zoo Berlin sicher, Dresden? Gettorf?

Wei├čschwanzguereza (Kilimandscharo-Guereza, ssp. caudatus): Erfurt sicher (unterartrein?), im Zoo Berlin im September nicht mehr gesehen

Goldbauch-Schwimmratte (Austral. Schw.): Frankfurt sicher, Uni Bielefeld?

Mittelamerikanisches Aguti: Nordhorn sicher, M├╝nster? Erfurt?

Balkanwolf (=Jugoslawischer Wolf): fr├╝her Neum├╝nster; Springe hatte fr├╝her je ein Rudel jugoslawische und rum├Ąnische W├Âlfe, welche leben in der Wolf-/B├Ąrenanlage?

Indischer Wolf: Merzig sicher, in K├Âln noch "├ťberlebende"?

L├Âffelhund: Zoo Berlin? Krefeld?

Schwarzfu├čkatze: Wuppertal sicher, in Frankfurt noch hinter den Kulissen?

Schopfhirsch: Tierpark Berlin sicher, Wuppertal?

Sahara-Dorkasgazelle (ssp. neglecta): Hannover sicher, stimmt es, dass Ueckerm├╝nde ebenfalls Tiere aus der Almeria-Linie hat?

Kreishornschaf: Tierpark Berlin sicher, Dresden?

Dazu kommen zwei Formen, die im Tierpark Berlin gez├╝chtet werden, aber selbst auf dem Gehegeschild ihre Zugeh├Ârigkeit nicht preisgeben: Syrischer Klippschliefer und Manitoba-Wapiti. Sind Nachzuchten dieser Formen als "gew├Âhnliche" Kap-Klippschliefer bzw. Wapitis in andere deutsche Zoos gelangt?

Dazu kommen noch folgende Tierarten, bei denen ich nicht wei├č, ob sie in den jeweiligen Zoos noch existent sind:

Damak├Ąnguru (Frankfurt)
Westliches Graues Riesenk├Ąnguru (Einzeltier in der N├╝rnberger Gruppe der ├ľstlichen Gr. R., irgendwo anders noch gehalten?)
Äthiopischer Igel (Zoo Berlin)
Wei├čer Uakari (K├Âln, von IP66 im Oktober noch gesichtet)
Mexikanischer (Geoffroy-)Klammeraffe (Frankfurt, sollten vor Jahren schon abgegeben werden)
Kappengibbon (Zoo Berlin, im September nicht gesehen)
Merriam-K├Ąngururatte (Zoo Berlin, im September nicht gesehen)
Guatemala-Aguti (Neunkirchen, war nur ein Einzeltier)
Mohrenaguti (Dortmund, fr├╝her in Hyazinthara-Voliere bzw. auf S├╝damerikawiese)
Makib├Ąr (= Schlankb├Ąr oder Olingo)(Stuttgart, nach unten stehenden Meldungen wohl nicht mehr vorhanden)
Sumpfmanguste (Zoo Berlin, im September nicht gesehen)

Und die letzte Frage: Die Rostocker Elefantenkuh "Sarah" steht in dem Verdacht, ein Waldelefant zu sein (in einer der EEG-Dokus ge├Ąu├čert). Wei├č man inzwischen N├Ąheres?

Puh, das war's. Insider an die Front!
(24.01.2006, 00:00)
Klaus Sch├╝ling:   Soviel ich herausgekriegt habe (aus dem Zoo Magazin Artikel ├╝ber die Erfurter Stummelaffen), sind tats├Ąchlich um 1981 via Firma Ruhe 4 Tiere nach Erfurt gekommen. Der heute dort noch lebende Senior ist wohl schon vorher von einem Seemann (!) handzahm nach Basel gebracht worden.
Die anderen 4 Artgenossen hat er inzwischen ├╝berlebt.
(20.01.2006, 00:00)
Michael Mettler:   Ich habe 1981 noch Adolf-Friedrich-Stummelaffen in Basel gesehen, und meines Wissens hatte Basel alle seine Guereza-Formen als Original-Importe erhalten (was nicht weiter verwundert, schlie├člich wurden Stummelaffen fr├╝her kaum irgendwo gez├╝chtet). Wei├č jemand, ob die Erfurter Tiere von dort oder aus dem selben Import stammten?
(20.01.2006, 00:00)
Matthias Papies:   Der Zoo Dvur Kralove hat noch eine grosse Gruppe Colobus angolensis.
(19.01.2006, 00:00)
Klaus Sch├╝ling:   @ Jannis G├Âttling:
Hei├čt der Adolf-Friedrich-Stummelaffe nicht C. a. adolfi-friederici?

Ich schulde seit langem eine Antwort:
Nach Kingdon 1997 werden nur noch 4 Unterarten des Angola-Stummelaffens Colobus angolensis unterschieden, darunter nicht mehr ad
(19.01.2006, 00:00)
Michael Mettler:   @Karsten Vick: Warum so kompliziert? Mit den ganzen Spalten ist der Bildschirm ja schon voll, bevor man zu den auszuf├╝llenden Bereichen k├Ąme! Warum soll z.B. Equus quagga antiquorum (Damara-Steppenzebra) auf vier Spalten verteilt werden, zuz├╝glich Familie und Ordnung? Es geht doch hier um eine Checkliste, nicht um eine wissenschaftliche Arbeit!!
Zudem w├Ąre ich mir nicht so sicher, ob alle Zoofans sich mit Systematik im Allgemeinen und wissenschaftlichen Namen im Speziellen auskennen. Mal Hand aufs Herz: Wieviele Zoofans wissen den wissenschaftlichen Namen des Husarenaffen, dass von ihm mindestens zwei Unterarten in Mitteleuropa gehalten werden und dass er zu den Meerkatzen geh├Ârt?

Ich finde, die Liste sollte so einfach wie m├Âglich sein, damit ihre Handhabung nicht abschreckt. Wie schon erw├Ąhnt, f├╝hre ich seit nun rund 25 Jahren einerseits eine nach zoologischem System sortierte Fotokartei, andererseits Wilds├Ąuger-Artenlisten f├╝r jeden Zoobesuch, habe also einige Erfahrung damit und behaupte, dass beide auch f├╝r einen weniger als mich an zoologischer Systematik interessierten Menschen relativ problemlos zu handhaben sind. In der Fotokartei z.B. hat jedes Taxon (Art, Unterart, Bastard, dazu einem speziellen Interesse folgend jede Farbvariante) zwar eine eigene Excel-Zeile, aber es gibt lediglich eine Spalte f├╝r den wissenschaftlichen und eine f├╝r den deutschen Namen (jeweils inkl. Synonymen), und dabei f├╝hre ich sogar noch Untergattungen an!
Damit es keine Endlos-Liste ist, mache ich Unterteilungen mit Zwischen-├ťberschriften und Leerzeilen, die z.T. ganze (artenarme) Ordnungen umfassen (z.B.: Robben), z.T. sogar innerhalb engster Verwandtschaft f├╝r eine ├╝bersichtliche Aufteilung sorgen (z.B. Waldmeerkatzen der Gattung Cercopithecus einerseits, ├╝brige Meerkatzen der Gattungen Chlorocebus, Allenopithecus, Miopithecus und Erythrocebus andererseits).

Zur Haustiersytematik: Auch ich verwende f├╝r mich selbst das "f. domestica"-Prinzip, stelle aber die Frage, ob Haustiere ├╝berhaupt in den Listen ber├╝cksichtigt werden sollten bzw. welche von ihnen. "Alle Haustiere" f├Ąngt beim Rosettenmeerschweinchen an und geht bis zum Coburger Fuchs(schaf), und es w├╝rde die vorgegebene Liste enorm verl├Ąngern (Sch├Ânen Gru├č nach Warder!). Wenn ein "Exoten-Auslese" gew├╝nscht ist, dann stellt sich die Frage, ob ein Hausrentier "wichtiger" ist als ein Kamerunschaf, und manche vermeintlichen Wildtiere in den Zoos sind eigentlich l├Ąngst keine mehr. Das f├Ąngt bei Nutria und Chinchilla an und geht ├╝ber Silber- und Polarfuchs (selektierte Farmzuchtnachkommen!!) bis zum (OK, kein S├Ąugetier) Blauhalsstrau├č, denn unter diesem Namen werden auf Strau├čenfarmen nicht unbedingt reinrassige Kapstrau├če gez├╝chtet, sondern ertragreichere Unterartbastarde!
Folglich bedarf die Einbeziehung von Haustierformen noch der Diskussion.

Was das Beispiel der Kleinkatzengattungen betrifft: Jede Systematik ist eine pers├Ânliche Sichtweise, sonst g├Ąbe es ja weniger Kontroversen darum. Ob der Serval nun besser Felis oder Leptailurus mit Gattungsnamen hei├čt, ist f├╝r eine Checkliste schlichtweg wurscht - die systematik soll in einer solchen schlie├člich nur benutzt, nicht diskutiert werden. Problematisch wird es da eher bei nicht allgemein anerkannten Unterarten, der "Walker" reicht ja nur bis zum Artniveau. Kingdon z.B. erkennt keine Unterarten beim Flusspferd oder beim afrikanischen L├Âwen an. In meiner eigenen Liste l├Âse ich das Problem dadurch, dass ich entsprechende Unterartnamen in Anf├╝hrungszeichen setze (also z.B. Panthera leo "massaicus"), bzw. bei "Eingemeindung" von Unterartnamen beide in entsprechender Form nebeneinander setze (Beispiel Kenia-Impala: Kingdon erkennt nur zwei Unterarten an, die "gew├Âhnliche" (inkl. Kenia-) und die Schwarznasen-Impala. In meiner Liste hei├čt die Kenia-Impala entsprechend Aepyceros melampus melampus/"rendilis"). Somit w├Ąren alle Namen auch ├╝ber die Excel-Suchfunktion problemlos zu finden.

@Dirk L.: Kompliziert wird's nur, wenn man es von Anfang an kompliziert macht! Was spricht dagegen, "einfach" anzufangen und erg├Ąnzende Spalten erst sp├Ąter hinzu zu f├╝gen? Ich m├Âchte einen Zoobesuch noch genie├čen k├Ânnen und mich nicht zur Inventur verpflichtet f├╝hlen...:-)

Zum st├Ąndigen Scrollen wird niemand gen├Âtigt. Das Erstellen von Artenlisten ist ohnehin einfacher (und vom Ergebnis her vollst├Ąndiger), wenn man nach dem zoologischen System geht und NICHT nach dem Rundgang oder gar nach dem Zoof├╝hrer. Wie leicht vergisst man z.B. die im Tierpark Berlin weit verstreuten Kleins├Ąugervitrinen und -volieren, w├Ąhrend man beim senkrechten Herablesen einer Liste automatisch auch z.B. ├╝ber die Nilgrasratte stolpert und mit "Ach ja, die hatten sie ja auch noch" sein Kreuzchen macht. Funktioniert wie gesagt bei mir schon lange prima.

Abschlie├čend zur Systematik: Die muss in einer Checkliste vorgegeben und durch einen Anwender nicht zu ├Ąndern sein, sonst kann ja jeder in den entsprechenden Spalten herumfuhrwerken und Benennungen nach eigenem Gutd├╝nken ver├Ąndern: Unterarten zu Arten erheben, altgewohnte Gattungsnamen wieder einf├╝hren, Schreibweisen ver├Ąndern... Das darf nicht m├Âglich sein!
(17.11.2005, 00:00)
Dirk L:   Grunds├Ątzlich eine gute Sache, ich f├╝rchte nur, da├č Excel f├╝r sowas nicht mehr geeignet ist. Ich arbeite zwar auch in Excel in bis zu 50 Spalten und einigen 100 Zeilen, aber wie lange w├╝rde es wohl dauern, da den Bestand allein einen kleinen Parks einzupflegen, wenn man den in der Reihenfolge des Rundganges hat, aber in der Datei hunderte Zeilen hin- und herscrollen mu├č, um bei der Tierart das richtge Kreuz zu setzen. Das wird ganz schnell extrem un├╝bersichtlich, und die meiste Zeit geht mit Suchen drauf, nicht mit Eintragen. Hier mu├č eine echte Datenbank her, die nat├╝rlich auch offline und online zug├Ąnglich ist und ├╝ber Filterfunktionen anzeigbar wird. Dann ist der Zeitfaktor auch kein Problem; jeder neue Bearbeiter setzt einfach Datum und Name hinzu und f├╝gt einen neuen Datensatz dran, w├Ąhrend der alte zum Vergleich (wichtig!!) erhalten bleibt. Und es mu├č eine Reihe von Anmerkungs-Optionen geben, damit man bei dedem Zoo/Tier/Eintag z.B. fragliche Dinge markieren, ├änderungen kommentieren usw. kann.
Oh je, das wird beliebig kompliziert. Versucht es gern als Excel (daraus l├Ą├čt sich ja sp├Ąter eine Datenbank stricken), aber ich warte lieber erstmal ab, ob es praktikabel ist...
Testkaninchen vor!
(17.11.2005, 00:00)
Karsten Vick:   @Klaus Sch├╝ling & Michael Mettler: Ich habe mir ├╝ber euren Vorschlag mit der st├Ąndig aktualisierten Artenliste mal ein paar Gedanken gemacht.
1. Ich finde, dass die hier gew├╝nschten Infos in eine Excel-Tabelle reinpassen. Es m├╝ssten senkrecht die Tiere aufgelistet sein, in 6 Spalten Ordnung, Familie, Gattung, Art, Unterart, Deutscher Name; und waagerecht dann Name des Zoos und Stichtag. Die Infos zu den Tieren m├╝ssten dann kurz und b├╝ndig erfolgen: als einfachste M├Âglichkeit ein Kreuz f├╝r „Vorhanden“, bei z├Ąhlbaren und z├Ąhlenswerten Formen auch mal 1,5 oder 1,1, dazu bestimmte Abk├╝rzungen wie ZG f├╝r Zuchtgruppe oder so. Da man ja in den meisten aber nicht in allen F├Ąllen die Bestimmung des Zoos ├╝bernimmt, sollte auch ein Kennbuchstabe f├╝r „selbst bestimmt“ dabei sein.
2. Als systematische Grundlage w├╝rde ich auch Walkers Mammals of the World benutzen. Dieses Buch hat den Vorteil, vollst├Ąndig und einigerma├čen aktuell zu sein. Im Rahmen dieser Liste kommt es weniger darauf an, jedem neuen Trend der Systematik zu folgen, als vielmehr, f├╝r jede im Zoo gehaltene S├ĄugetierFORM einen festen Platz, entweder als Art oder als Unterart, zu finden. Ich benutze diese Liste auch, mit 2 ├änderungen, von denen eine auf jeden Fall hier auch angewendet werden sollte: die Haustiersystematik nach Bohlken, also mit „f. domestica“ und so. Das scheinen die Amis nicht zu kennen. Die andere ├änderung ist die Aufteilung der Kleinkatzen auf mehrere Gattungen, aber das ist Geschmackssache.
3. Es ist nicht notwendig, die vollst├Ąndige Artenliste mit 977 Fledertieren und 158 Crocidura-Spitzm├Ąusen vorzugeben, sondern in das Ger├╝st aus Ordnungen und Familien nur die Formen einzuf├╝gen, die tats├Ąchlich gehalten werden. Wenn beide Berliner Parks eingepflegt sind, dann ist die Liste schon ganz sch├Ân voll.
4. Problematisch ist vielleicht der Zeitfaktor. Mein Vorschlag dazu w├Ąre, die alte Liste immer zu ├╝berschreiben und ├änderungen im Artenbestand mit Datumsangabe in einem Bemerkungsfeld o.├Ą. zu speichern.
Alles in allem w├╝rde mir eine solche Liste sehr gut gefallen, besonders im Hinblick auf kleinere Zoos, wo es, wie man sieht doch noch einige ├ťberraschungen gibt. Sie sollte einstweilen auf S├Ąuger beschr├Ąnkt sein, muss aber nicht an den deutschen Grenzen halt machen. Man k├Ânnte z. B. vor einem Zoobesuch die Artenliste des betreffenden Parks rausfiltern und ausdrucken und dann abgleichen. Die Liste k├Ânnte auch mal Grundlage f├╝r Berichte im TG-Rundbrief sein, wo die Vielfalt und die Zoohaltung bestimmter Artengruppen, sagen wir mal Meerkatzen oder Gebirgswiederk├Ąuer, zusammenfassend dargestellt werden.
Ich bin zur Mithilfe bei der Liste bereit.

(16.11.2005, 00:00)
IP66:   Bei den k├Âlner Kronenmakis ist die Decke wirklich d├╝nn, der Mann ist schon uralt, hat aber vor zwei - oder sind es schon drei? - Jahren eine Tochter gezeugt, das Muttertier ist das dritte in der Guppe - und das ist alles. Wobei sich wieder das alte Problem stellt: Derzeit baut man im Lemurenhaus um, schon seit Jahren legt man Anlagen zusammen, so da├č zwar einzelne Arten mehr Platz haben, andere aber verschwinden. Zudem hat man die Lemurenstation im Eingangsgeb├Ąude aufgel├Âst, so da├č man auch abgebissene und alte Tiere jetzt im Haus unterbringen mu├č. Im Grunde ist das Geb├Ąude ja gut bew├Ąhrt und hat so viele Zuchterfolge auch bei seltenen Arten gesehen wie kaum ein zweites, es entspricht aber nur bedingt aktuellen ├Ąsthetischen Anspr├╝chen - und das kostet eben mancher Art ihre Zoo-Existenz.
(08.11.2005, 00:00)
Steffen Kohler:   K├Âln h├Ąlt eine Gruppe Rotstirnmakis in einer Anlage im Giraffenhaus und z├╝chtet auch.
(07.11.2005, 00:00)
Michael Mettler:   An "Entwarnung" glaube ich erst, wenn ich das Alter der Tiere sehe; die Hannoveraner sind n├Ąmlich bis auf das eine unerwartet hier geborene Tier schon sehr betagt, und weitere Nachzucht hat es hier auch nicht gegeben. (War auch gar nicht geplant, man hatte die Makis nur als L├╝ckenf├╝ller f├╝r eine frei gewordene Anlage ├╝bernommen.....)
Und gerade in K├Âln sieht man ja, dass langj├Ąhrige Haltungserfolge nicht unbedingt auch Erhaltung bedeuten: Die Schwarzkopfmakis und Mayottemakis sind weg, bei den Kronenmakis hielten sich Geburten und Verluste ├╝ber Jahrzehnte hinweg in Waage. Z├╝chten denn die K├Âlner Rotstirnmakis?
(07.11.2005, 00:00)
IP66:   F├╝r die Rotstirnmakis in Deutschland kann ich Entwarnung geben - auch in K├Âln gibt es noch eine Zuchtgruppe im Giraffenhaus.
(07.11.2005, 00:00)
Michael Mettler:   Die Probleme mit den Blaumaulmeerkatzen in Gelsenkirchen begr├╝nden sich ├╝brigens darin, dass die Tiere aus allen Himmelrichtungen stammen und gr├Â├čtenteils erst als Erwachsene m├╝hsam aneinander gew├Âhnt werden konnten (oder eben auch nicht). Der Aufbau der Gruppe zieht sich nun schon gut 15 Jahre hin!Z.T. waren es auch menschgepr├Ągte Handaufzuchten. Eine davon(wei├č nicht, ob sie noch lebt) stammte aus Halle (noch ein fr├╝herer Halter dieser Art) und h├Ârte auf den Namen "Willy". Als ich die damalige Pflegerin Gisela Tiemann mal fragte, wie denn ein Affenweibchen zu dem m├Ąnnlichen Namen gekommen war, guckte sie mich ganz entgeistert an: "Wieso Weibchen??" Nun hatte ich das Tier am Gitter klettern sehen und dabei keinerlei m├Ąnnliche Geschlechtsteile entdeckt (und die sind bei Meerkatzen ja recht auffallend gef├Ąrbt). Es stellte sich danach heraus, dass man das Tier aus Halle als M├Ąnnchen bekommen und beim Auspacken auf die Nachbestimmung verzichtet hatte - schlie├člich war es ja ein Flaschenkind, wie sollte man sich da t├Ąuschen...?
(06.11.2005, 00:00)
Aguti:   Die letzte Kronberger Blaumaulmeerkatze wurde vor ca. 4/5 Jahren nach Gelsenkirchen abgegeben und die Anlage in Kronberg mit einem Paar Brazza-Meerkatzen besetzt.
(05.11.2005, 00:00)
Andreas Hartung:   Was ist eigentlich aus den Kronberger Blaumaulmeerkatzen geworden? Dort gab es doch jahrelang eine - wenn ich mich richtig erinnere recht gro├če - Gruppe (Nominatform). Mein letzter Besuch ist allerdings schon einige Jahre her. Haben diese evtl. etwas mit den Gelsenkirchener Tieren zu tun?
(05.11.2005, 00:00)
Michael Mettler:   Die letzten "deutschen" Mongozmakis kannte ich aus Gelsenkirchen und dem Zoo Berlin (jeweils sehr alte und v├Âllig verfettete Tiere), und auch Saarbr├╝cken m├╝sste noch relativ lange welche gehabt haben. Und jetzt werde ich das Gef├╝hl nicht los, dass den deutschen Zoos die farblich attraktiveren Arten wie Katta und Vari schlichtweg lieber sind... Auch Mayottemakis waren schon mal h├Ąufiger (z.B. in Osnabr├╝ck, K├Âln, M├╝nchen), jetzt wei├č ich nur noch von welchen im Zoo Berlin und in Saarbr├╝cken. Und die Rotstirnmakis in Hannover sind eventuell auch schon die letzten?
(05.11.2005, 00:00)
hannes:   zoo schmiding in ├Âsterreich h├Ąlt auch mongozmakis und die einzigen gorillas in ├Âsterreich.
(05.11.2005, 00:00)
Stefan Schubert:   Ich kenne Mongozmakis ausserdem nur noch aus englische Zoos. Im benachbarten Ausland soll es sie noch in Danzig, Posen und Breslau, sowie in Schmieding geben. In Deutschland kenne ich keinerlei Haltung!
(05.11.2005, 00:00)
Steffen Kohler:   Ich habe Mongozmakis bisher nur im franz├Âsischen Mulhouse gesehen.
(05.11.2005, 00:00)
Michael Mettler:   Gibt es in Deutschland eigentlich noch Mongozmakis??? Das war ja fr├╝her mal der h├Ąufigste Zoo-Maki ├╝berhaupt und in Vor-WA-Zeiten sogar im Heimtierhandel zu finden!
(04.11.2005, 00:00)
Ralf Wagner:   Ich weis nicht ob es weiterhilft, aber in Leipzig wird eine Gruppe Thomsongazellen, die nur aus m├Ąnnlichen Tieren besteht, demn├Ąchst in der Kiwara-Savanne Einzug halten, vielleicht ist das ja eine "wichtige Reserve" f├╝r sp├Ąteren Mangel an Zuchtpartnern. VG Ralf

(04.11.2005, 00:00)
Konstantin Ruske:   Sind genauere Angaben zu Kapmpfadler und Kaiseradler m├Âglich ( der tierpark mu├čte einen neuen Kampfadlerhahn aus England importieren, und nach dem er den einzelnen Kaiseradler von Marlow bekommen hatte, dauerte es eine ganze Weile, bis ein Tier aus Tallin dazugeholt werden konnte- sieht nicht nach gro├čem Bestand in Deutschland aus)?
(03.11.2005, 00:00)
IP66:   In der Tat verschwanden die k├Âlner Wei├čnackenmoorantilopen nach und nach: Sie standen auf der heutigen Marabu-Anlage, die einmal Rothirschanlage gewesen war und zu der trotz des Ausbaus des alten Hirschstalls nie sehr viele Boxen im Stall zur Verf├╝gung standen. Es waren auch nicht mehr als f├╝nf Tiere, ab und an gab es Nachwuchs, dann starb der Bock, angeblich gab es andernorts keinen m├Ąnnlichen Nachwuchs. ├ťbrig blieb ein kleinw├╝chsiges Weibchen, da├č vor ein paar Jahren im Winter starb. Es ist wohl das alte Problem bei allem, was in Haremsverb├Ąnden lebt: Zun├Ąchst wei├č man nicht, wohin mit dem m├Ąnnlichen Nachwuchs, und dann fehlen einem irgend wann die Tiere, die man dringend braucht. Und man kann die berliner Anlagen ja finden, wie man will - immerhin bieten sie Platz f├╝r kleinere Gruppen rarer Antilopenarten, und da es auch in den Gro├čgruppen nur einen Bock gibt, sind sie wichtige Reserven.
(03.11.2005, 00:00)
Werner Weyler:   Sorry, bei Wei├čnacken-Moorantilopen f├Ąllt mir ein, dass der K├Âlner Zoo Wei├čnacken- Moorb├Âcke bis vor wenigen Jahren gehalten hat. Eine sehr sch├Âne Gruppe. Pl├Âtzlich war sie nicht mehr da und auf Anfrage erfuhr ich - eingegangen - sehr schade !!!!
(02.11.2005, 00:00)
Michael Mettler:   Also, bei echten Rarit├Ąten wie Koalas oder Wei├čnacken-Moorantilopen (= Mrs. Grays Wasserb├Âcken) mag das mit der Anzahl ja wirklich noch interessant sein, aber ob ich mir bei einem zuk├╝nftigen Zoobesuch wirklich 1,8 Europ├Ąische Rothirsche oder ca. 30 Schwarzschwanz-Pr├Ąriehunde notieren sollte.... Willst du wirklich ein Alternativ-System zu ISIS/ARKS ins Leben rufen?
(02.11.2005, 00:00)
Klaus Sch├╝ling:   Ja, aber wenn man so etwas schon anf├Ąngt, sollte man schon versuchen, die Zahlen mitzuerfassen, oder?
Im ├ťbrigen sollte man in vielen F├Ąllen auf "offizielle" Daten zur├╝ckgreifen k├Ânnen - z.B. f├╝r die Pavianfamilien ...
(02.11.2005, 00:00)
Klaus Sch├╝ling:   Ja, aber wenn man so etwas schon anf├Ąngt, sollte man schon versuchen, die Zahlen mitzuerfassen, oder?
Im ├ťbrigen sollte man in vielen F├Ąllen auf "offizielle" Daten zur├╝ckgreifen k├Ânnen - z.B. f├╝r die Pavianfamilien ...
(02.11.2005, 00:00)
Michael Mettler:   @Klaus Sch├╝ling: Die Anzahl der gehaltenen Tiere??? Na, dann mal viel Spa├č beim Pavianz├Ąhlen in K├Âln oder bei Kleins├Ąugern....
Datum und Name sind m.E. selbstverst├Ąndlich. F├╝r wichtig w├╝rde ich noch halten, ob die Art-/Unterart-Angabe in der Liste mit der Beschilderung im Zoo ├╝bereinstimmt oder ob es sich um eine eigene Nachbestimmung bzw. Recherche handelt. Z.B. sind Stachelschweine in vielen Zoos als "Nordafrikanische" Stachelschweine Hystrix cristata ausgeschildert, obwohl fast ausschlie├člich Wei├čschwanz-Stachelschweine Hystrix indica oder sogar Arthybriden beider gehalten werden (pers. Mitteilung von Klaus Rudloff, Tierpark Berlin).
(02.11.2005, 00:00)
Klaus Sch├╝ling:   @Michael Mettler
Klar, es liegt nat├╝rlich nahe, sich erst einmal auf Deutschland und auf S├Ąuger zu beschr├Ąnken. Man m├╝├čte halt eine systematische Artenliste vorgeben und dann k├Ânnten verschiedene Kontaktleute Ihre jeweiligen Heimatzoos einpflegen.
Sollte eigentlich doch machbar sein.
Im Endstadium h├Ątte man den ├ťberblick, wo und wie oft welche Art in Deutschland gehalten wird ...
Regelm├Ą├čige Backups w├╝rden Ver├Ąnderungstrends sichtbar machen...
Technische ├ťberlegungen:
Eigentlich sollte man aber pro Eintrag auch die Anzahl der gehaltenen Tiere, das Datum der Info und den Namen der handelnden Person festhalten. Alles in allem zu viel f├╝r eine Spreadsheet wie Excel.
Wir machen uns Gedanken.
Schickst Du mir mal Deine Wild-S├Ąuger-Liste?
(02.11.2005, 00:00)
Michael Mettler:   Nachtrag zu meinem Vorschlag und Angebot von eben: Mein Diaarchiv umfasst nicht nur Wilds├Ąugetiere, sondern auch V├Âgel, Reptilien usw. bis zu Wirbellosen herab sowie domestizierte Tiere. Auch daf├╝r k├Ânnte ich meine Listen als Basis zur Verf├╝gung stellen. Allein f├╝r die Wilds├Ąuger bin ich inklusive aller fotografierten Arten, Unterarten, Bastarde und Farbvarianten bei ├╝ber 1.300 Formen, die Liste w├Ąre also auch ├╝ber deutsche Zoos hinaus als Grundlage brauchbar.... (Sind eh auch Fotos dabei, die ich von anderen Fotografen "geerbt" habe - nur so bin ich z.B. zu einem Schnabeltier oder diversen Elefanten aus amerikanischen Zoos gekommen.)
(02.11.2005, 00:00)
Michael Mettler:   @Klaus Sch├╝ling: Wenn ich mir so ansehe, wie gut das Forum in seiner Gesamtheit dar├╝ber informiert ist, was wo derzeit gehalten wird, dann h├Ątte ich einen Vorschlag: Statt "nur" Besuchsberichte zu schreiben und zu ver├Âffentlichen, w├Ąre es doch mal eine nette Aufgabe, aktuelle Artenlisten f├╝r besuchte Zoos zu erstellen....
Ist aber zugegebenerma├čen eine Sau-Arbeit, daraus einen Gesamt├╝berblick zu erstellen. Der Vorschlag gr├╝ndet auf meiner eigenen Gewohnheit, nach meinen Zoobesuchen Artenlisten f├╝r Wilds├Ąugetiere zu schreiben (also Arten wie Dromedar, Yak usw. genauso ausgeschlossen wie Zwergziege und Haus-Meerschweinchen). Solche Listen f├╝hre ich seit Anfang der 80er und bin nur deswegen in der Lage, manche Haltungen nachzuvollziehen.
Bei V├Âgeln, Reptilien usw. ist das nat├╝rlich eine viel undankbarere Aufgabe, aber wenn ich mir die diversen Themen in Forum anschaue, scheint nicht nur MEIN Hauptinteresse auf den S├Ąugetieren zu liegen, und das w├Ąre doch mal ein netter Anfang f├╝r eine deutsche Gesamt-Artenliste.
Auch da gilt es allerdings, sich auf eine bestimmte Systematik zu einigen. Man k├Ânnte nat├╝rlich auf der Website eine Liste als Basis vorlegen, auf der die angefundenen Arten/Unterarten nur noch "abgehakt" werden - so ├Ąhnlich verfahren ja die Feldornithologen mit ihren Jahres-Checklisten.
F├╝r mein umfangreiches Dia-Archiv habe ich mir eine systematische Liste erstellt, die weitestgehend der Nomenklatur in "Walker's Mammals of the World" folgt, in der aber auch - soweit mir bekannt - Synonyme angef├╝hrt werden. Falls Interesse besteht, stelle ich diese Liste gern als Grundlage f├╝r eine Checkliste zur Verf├╝gung. M├╝sste ich nur zu diesem Zweck nochmal umformatieren, denn sie ist ist MS Works erstellt, und wer nutzt das schon....
(02.11.2005, 00:00)
Susanne:   Brillenlanguren auch in Niederfischbach(!)
Kaiseradler, aber wohl auch Kampfadler, nicht so selten in Greifvogelwarten.
Pfeifhasen in G├Ârlitz
Der stuttgarter Olingo war bei meinem letzten Besuch nicht mehr im Gehege

(02.11.2005, 00:00)
Michael Mettler:   Na, DAS ist aber eine Aufgabe.... angesichts der in st├Ąndigem Fluss befindlichen systematischen Erkenntnisse und der damit verbundenen unterschiedlichen Nomenklatur.
Ich nenne mal als Beispiel die Seychellen-Riesenschildkr├Âte(n): noch vor nicht allzu langer Zeit als einzelne Art der Gattung Testudo zugeordnet, dann mit eigenem Gattungsnamen Aldabrachelys, jetzt unter dem Gattungsnamen Dipsochelys in mehrere eigene Arten aufgegliedert. (Und gleich zur├╝ck zum Thema: Wenn es die einzelne D. arnoldi in Dresden noch gibt, ist die dann nicht auch die einzige in Deutschland?) Oder die Kleinkatzen: Felis als Sammelgattung oder Einzelgattungen wie Prionailurus, Leptailurus usw.? Und die wenigsten Zoos folgen in der "offiziellen" Benennung ihrer Tiere aktueller Nomenklatur, viele interessieren sich nicht einmal f├╝r Unterarten (siehe die Osnabr├╝cker Wei├čnasenmeerkatzen, die nicht unterartlich ausgeschildert sind/waren).
(02.11.2005, 00:00)
Klaus Sch├╝ling:   Mit Systematik meinte ich eher eigentlich eine zoologische Systematik, am ebsten eine mit einer hierarchischen Nummerierung, m├Âglicherweise in Anlehnung an ISIS o.├Ą..
So etwas habe ich vor 15 Jahren mal zur Verwaltung von Sonderdrucken und Kopien angefangen aber nat├╝rlich nicht lange durchgezogen. Heute bin ich sicher, manch einer hat eine solche Systematik f├╝r das eigene Bildarchiv o.├Ą. l├Ąngst etabliert - uch ihc habe ├╝berhaupt nicht den Ehrgeiz, das Rad neu zu erfinden....

(01.11.2005, 00:00)
Michael Mettler:   Ist schon schwierig mit der Verwaltung solcher Infos, da die Gr├╝nde f├╝r die alleinige Haltung schon unterschiedlich sind:
1. Letzte Haltung von einstmals mehreren;
2. erste Haltung ├╝berhaupt (z.B. Sichuan-Takin);
3. einzige Haltung wegen der komplizierten Haltungsbedingungen (z.B. Koala, Gro├čer Panda);
4. einzige Haltung, da wenig bis kein Interesse in anderen Zoos vorhanden (z.B. viele Kleins├Ąuger).
Wie w├Ąre es denn mit einem "Zoo-Barometer"? Unter "Tendenz: abnehmend" k├Ânnte man einzelne Arten und Unterarten, aber auch ganze Artengruppen (z.B. Wasserb├Âcke) auflisten, deren Haltungen immer weniger werden, unter "Tendenz: zunehmend" im Gegenzug die in Ausbreitung befindlichen Arten vom Erdm├Ąnnchen ├╝ber das Warzenschwein bis zum Okapi. Zunehmende Artengruppen d├╝rften angesichts der allgemeinen Artenreduzierung schwieriger zu finden sein (ich denke dabei z.B. an die fr├╝here Schlankaffen-Welle).
(01.11.2005, 00:00)
Klaus Sch├╝ling:   Na klar, nat├╝rlich ist die Rubrik schon f├╝r Jahre gef├╝llt.
Das Ganze macht aber doch Spa├č, oder?
Nein im Ernst:
Ich denke, das sich manch einer zu dem einen oder anderen Besuch inspirieren l├Ą├čt oder bei einem Besuch auf die eine oder andere Haltung besonders achtet, wenn er wei├č, dass es sich vielleicht um lie letzte M├Âglichkeit handelt, die eine oder andere Art zu sehen.
Inzwischen denke ich dar├╝ber nach, die gesammelten Vorschl├Ąge in Form einer Tabelle zu verwalten.
Dazu br├Ąuchte man eine Systematik, die man dem ganzen zugrunde legt ...
H├Ątte jeman dazu eine Idee?

(01.11.2005, 00:00)
Michael Mettler:   Ich m├╝sste noch mal durch meine Aufzeichnungen st├Âbern, aber aus dem Kopf w├╝rde ich Ateles chamek f├╝r Osnabr├╝ck angeben.
(01.11.2005, 00:00)
Karsten Vick:   @ Michael Mettler: Ich kenne die Kojoten in Kleve auch nur von vor 5-6 Jahren. Aber sie werden auf der Homepage des Zoos noch genannt, daher habe ich sie aufgez├Ąhlt. Ob sie inzwischen umgezogen sind, wei├č ich nicht.
Was mir in deiner Liste noch aufgefallen ist: Rotgesicht-Klammeraffe (Ateles (p.) paniscus). Auf den Schildern hei├čen sie ja alle Ateles paniscus, aber gibt es denn noch irgendwo die Schwesterart A. chamek?
(01.11.2005, 00:00)
Michael Mettler:   @Klaus Sch├╝ling: Ist die angedachte neue Rubrik im Tiergarten-Rundbrief nicht schon jetzt ├╝bervoll...? :-) Bis die schon gelisteten Arten alle "abgearbeitet" sind, gibt es schon wieder etliche neue "einzige" und "letzte"....
(01.11.2005, 00:00)
Konstantin Ruske:   Kampfadler im Tierpark berlin ( wahrscheinlcih auch Kaiseradler)
(01.11.2005, 00:00)
Michael Mettler:   @Karsten Vick: Sind eigentlich die Kojoten in Kleve noch immer so grauenvoll untergebracht wie vor ca. 5 Jahren? Damals sah ich eine Art Hundezwinger mit gepflastertem Boden und Mini-H├╝tten ohne jegliche Ausweich- oder Absperrm├Âglichkeit!
(01.11.2005, 00:00)
Konstantin Ruske:   Trauerenten auch in rostock in der Seevogelvoliere.
(01.11.2005, 00:00)
Michael Mettler:   @IP66: Duisburg ist bei mir l├Ąnger her, aber zuletzt hatten sie Dunkle Wei├čnasen Cercopithecus nictitans. Als dritte Wei├čnasen-Art gibt es ├╝brigens noch die Kleine Wei├čnase C. petaurista, die fr├╝her im Zoo Berlin zu finden war (oder dort noch hinter den Kulissen sitzt?). Die Dunkle Wei├čnase ist meines Wissens n├Ąher mit der Diadem-/Wei├čkehlmeerkatzengruppe (C.mitis/albogularis) verwandt als mit den beiden anderen Wei├čnasen-Arten.
Alle aufgef├╝hrten Meeresenten mit Ausnahme der Trauerente werden auch in Walsrode gehalten.
(01.11.2005, 00:00)
IP66:   @Michael Mettler: Alt ist das wuppertaler Meerkatzenpaar auf jeden Fall und mindestens die letzten 10 Jahre dort. Wohin geh├Âren denn die duisburger Wei├čnasen? Vom K├Ârperbau sehen sie ja ganz anders aus als die wuppertaler Tiere.
Als Rarissima sind mir noch Meerenten in Wuppertal eingefallen: Eisente, Kragenente, Trauerente und pazifische Eiderente kenne ich nur von dort, Pl├╝schkopfenten und Prachteiderenten sieht man auch andernorts, aber eher selten.
(01.11.2005, 00:00)
Karsten Vick:   @IP66: Den besten ├ťberblick ├╝ber Meerkatzen mit Bildern hab ich in J. Kingdons Buch African Mammals gefunden, das ich mir vor kurzem geleistet habe. Gibt es als Handbuch und als Pocket Guide. Im Internet war ich auch mal unterwegs, d. h. ich habe bei google die Artnamen nictitans und hamlyni eingetippt, aber was ich da gefunden habe, hat mich nicht vom Hocker gerissen. Etliche Artenlisten, aber weder Unterarten noch die ├╝berartliche Gruppierung.
(31.10.2005, 00:00)
Oliver Jahn:   Dann versuche ich es noch mal. Quastenstachler im Zoo Berlin.
(31.10.2005, 00:00)
Karsten Vick:   Kaka ist ein etwas bunterer Verwandter des Kea, also ein neuseel├Ąndischer Papagei.
(31.10.2005, 00:00)
Michael Mettler:   @Karsten Vick: Die Schwarzwangen-Wei├čnase ist die Nominatform Cercopithecus ascanius ascanius.
@IP66: Die Wuppertaler Meerkatzen sind - wenn es denn noch immer das selbe alte Paar ist - tats├Ąchlich Schmidts, Cercopithecus ascanius schmidti.
(31.10.2005, 00:00)
kr├╝mmel:   Was sind Kaka?
(31.10.2005, 00:00)
hannes:   wei├čschulterkapuziner gibt es auch in bochum
(31.10.2005, 00:00)
Karsten Vick:   Was haltet ihr von : Kojote in Kleve, Kamtschatkab├Ąr in Klotten im Schwarzwald (die letzte Berliner B├Ąrin ging dorthin), Kaka in Stuttgart.
Frage: Welche Unterart ist die Schwarzwangen-Wei├čnasenmeerkatze?
(31.10.2005, 00:00)
IP66:   Zwei Andenflamingos gibt es auch in Wuppertal, L├Âffelhunde gibt es auch in Krefeld, ebenso Dallschafe, die Gruppe hatte dieses Jahr einige Jungtiere. Es gibt in Wuppertal ein altes Meerkatzenpaar, die als Schmidt`s Wei├čnasenmeekatze gef├╝hrt werden - leider fehlt mir der ├ťberblick ├╝ber Arten und Unterarten im Bereich des Meerkatzenwesens - gibt es da eine brauchbare Internetseite nebst Fotos? Recht rar sind wohl auch die Wei├čnasenmeekatzen, die in Duisburg sogar z├╝chten. Der m├Ąnnliche wei├če Uakari in K├Âln ist vor ein paar Monaten eingegangen, er war ja alt genug. Das Weibchen habe ich in der vergangenen Woche noch gesehen.
(31.10.2005, 00:00)
Michael Mettler:   @Martina: Stuttgart f├╝hrt m.W. auch das Bongo-Zuchtbuch. Au├čerdem halten mindestens Magdeburg, M├╝nster und Duisburg noch Bongos.

@Jannis G├Âttling: Danke f├╝r die Infos! Im Zoo Berlin habe ich ├╝brigens Anfang September keine Sumpfmanguste(n) gesehen, kann aber auch ein "Fl├╝chtigkeitsfehler" beim Besuch dort gewesen sein.
(31.10.2005, 00:00)
Oliver Jahn:   L├Âffelhunde im Zoo Berlin.
(31.10.2005, 00:00)
Karsten Vick:   Wei├čbauch-Zwergseiden├Ąffchen hat Friedrichsfelde 2005 aus Magdeburg erhalten. Ich wei├č aber nicht, ob sie alle gekriegt haben, oder ob es jetzt 2 Haltungen gibt.
Die Assamrhesus wurden kurz nach ihrer Ankunft in Dresden neu bestimmt. Das sind Bergrhesus Macaca mulatta ssp. F├╝r eine genaue Unterartbezeichnung konnten sie sich ohne Kenntnis der Herkunft nicht entscheiden; es gibt wohl 2 M├Âglichkeiten, wo der Rhesus in den Himalaya hochsteigt. Aber auch als solche sind sie einmalig f├╝r Deutschland.
(30.10.2005, 00:00)
Saya:   Im Zoo Berlin und in Frankfurt gibt es auch Bongos, und ich glaube auch in Stuttgart (bin da aber nicht ganz sicher).
(30.10.2005, 00:00)
Martina:   Kann es sein das sich auch Bongos in die Liste mit ein reien, habe ich bisher nur in Wuppertal geshen.
(30.10.2005, 00:00)
Jannis G├Âttling:   Die osiris gibt es nicht mehr. Im Sommer wurde die Dorkashybriden gegen unterartreine Tiere (eben neglecta) ausgetauscht. Die werden seit einigen Jahren vor allem in Spanien, aber auch z.B. Marwell gez├╝chtet. In Almeria wird ein EEP gef├╝hrt.

An die Darmst├Ądter Wei├čkehlmeerkatzen hatte ich nicht gedacht und die Straubinger Haltung kannte ich nicht.

Das mit den Zwergseiden├Ąffchen verstehe ich nicht. Laut BAG-Liste h├Ąlt der Tierpark Berlin, wie die anderen Zoos auch die Nominatform (Westliche Z.). Dagegen wurden die Magdeburger Tiere als (einzige) ├ľstliche Zwergseiden├Ąffchen gemeldet.

Olingos habe ich letztes Jahr in Stuttgart nicht gesehen und fehlen auch im neuen F├╝hrer. Matschie-Baumk├Ąngurus (K├Âln), Wei├čschulterkapuziner (Hodenhagen), Buntmarder (M├╝nster) und Indische Hutaffen (Hoyerswerda, Eilenburg) gibt es noch mehrfach. Daf├╝r m├╝ssten die Assam-Makaken in Dresden die letzten sein.

Obwohl ich bei Kleins├Ąugern skeptisch bin wegen der privaten Halter:
Harlekinflughund (Tierpark Berlin)
Riesen-Flugfuchs (Stuttgart)
Daurischer Pfeifhase (Bad Liebenstein)
Goldbauch-Schwimmratte (Frankfurt)
Peruanische Hasenmaus (Halle, Einzeltier)
Silbergrauer Erdbohrer/Heliophobius argenteocinereus (Schulzoo Leipzig, Einzeltier)
Sumpfmanguste (Zoo Berlin)
Indischer Mungo (Heidelberg)
Wei├čschwanzmanguste (Heidelberg, Einzeltier)
Tigerginsterkatze (Dortmund; na ja, bestimmt auch privat)
(30.10.2005, 00:00)
Michael Mettler:   @Jannis G├Âttling: Bei den Dorkasgazellen in Hannover hatte ich auch ├╝berlegt, es m├╝sste noch eine Gei├č aus der tunesischen Gruppe darunter sein; die soll doch aber zur Unterart osiris z├Ąhlen?? Bin dankbar f├╝r Aufkl├Ąrung.

Bei den Indischen Muntjaks lag ich mit dem Zoo falsch, ich meinte tats├Ąchlich Heidelberg (Gemeinschaftshaltung mit Kleinen Pandas). Augsburg hat(te?) Chinesen. Der Zoo Berlin erhielt ├╝brigens vor Jahren mal 1,1 Formosa-Muntjaks (Muntiacus reevesi micrurus); wei├č nicht, ob die "unerkannt" auch in andere deutsche Zoos gelangt sind.

Falls die beiden alten Wombats Rolf und Emma in Duisburg tats├Ąchlich Ex-Hannoveraner sein sollten, sind es die einzigen Tasmanischen Nacktnasenwombats in Deutschland.

Zur Wei├čkehlmeerkatze: Gibt es die Gruppen in Straubing und Darmstadt nicht mehr? Und N├╝rnberg hatte mal (mindestens) einen Rothalskasuar, ist der auch weg?

Ansonsten habe ich an S├Ąugetieren noch gefunden (soweit noch aktuell, in manchen Zoos war ich l├Ąnger nicht):
Wollopossum (Krefeld)
Matschie-Baumk├Ąnguru (Duisburg)
Damak├Ąnguru (Frankfurt)
S├╝dliches Bergk├Ąnguru (Kronberg)
Gemeiner Vampir (Zoo Berlin)
Kurznasen-Flughund (Tierpark Berlin)
Rodriguez-Flughund (K├Âln)
Fingertier (Frankfurt)
Breitschnauzen-Halbmaki (K├Âln)
Wei├čbauch-Zwergseiden├Ąffchen (Tierpark Berlin)
Mexikanischer Klammeraffe (Frankfurt)
Rotgesicht-Klammeraffe (Zoo Berlin)
Wei├čschulterkapuziner (Bochum)
Sphinxpavian (N├╝rnberg)
Goldbauchmangabe (Wuppertal)
Indischer Hutaffe (Hagenbeck)
Ceylon-Hutaffe (Zoo Berlin)
Dunkle Wei├čnasenmeerkatze (Duisburg)
Schwarzwangen-Wei├čnasenmeerkatze (Osnabr├╝ck, Einzeltier; zusammen mit einer Schmidt-Wei├čnase)
Silbergibbon (M├╝nchen)
Schwarzlippen-Pfeifhase (G├Ârlitz)
Makib├Ąr (Stuttgart)
Buntmarder (Dresden)
S├╝dwestafrikanische Kleinfleck-Ginsterkatze (Zoo Berlin)

Die Nagetiere habe ich bewusst weg gelassen, da gibt es allein hinter den Kulissen im Tierpark Berlin sicherlich mehr "einzige Zoohaltungen" als in allen anderen Zoos zusammen.... (Liebhaberhaltungen habe ich bewusst ausgeklammert!)
Und auch bei V├Âgel, Reptilien usw. sind es oft unspektakul├Ąre Arten, die auf Einzelhaltungen beschr├Ąnkt bleiben. Als zoologisches Bonbon fiele mir spontan noch die letzte (wenn sie noch lebt) Blaustirn-Stelzenkr├Ąhe in Frankfurt ein.
(30.10.2005, 00:00)
Hannes:   Komodos sind weg
(30.10.2005, 00:00)
Zoosammler:   Komodowarane in Berlin?
(30.10.2005, 00:00)
Ronald Masell:   Die Uakaris in K├Âln sind nicht mehr da.
Bei meinem heutigen Besuch war die Gehegebeschilderung f├╝r die Uakaris verschwunden. In dem K├Ąfig sind jetzt auch die Gelbbrustkapuziner.
(30.10.2005, 00:00)
Jannis G├Âttling:   In Heidelberg gibt es ebenfalls Indische Muntjaks und Mittelchinesische Gorale gibt es noch in Dresden.
Hei├čt der Adolf-Friedrich-Stummelaffe nicht C. a. adolfifriederici?
Ansonsten an Arten:
- neglecta-Dorkasgazellen (Hannover)
- Sumpfwallaby (Hannover)
- Weddelltamarin (Magdeburg)
- Uakari (K├Âln)
- Kleideraffe (K├Âln)
- Brillenlangur (Wuppertal)
- Ceylonhulman (Krefeld)
- Wei├čkehlmeerkatze (Hannover)
- Sumpfmeerkatze (Karlsruhe)
- Blaumaulmeerkatze (Gelsenkirchen)
- Roloway-Meerkatze (Heidelberg)
- Wei├čscheitelmangabe (Landau)
- Baikalrobbe (Leipzig)
- Tayra (Zoo Berlin)
- Krabbenwaschb├Ąr (Dortmund)
- Schmalstreifenmungo (Zoo Berlin)
- Rostkatze (Frankfurt)
- Schwarzfu├čkatze (Wuppertal, wenn nicht noch hinter den Kulissen in Frankfurt)
- S├╝dafrikanischer Karakal (Tierpark Berlin)
- Altai-Luchs (Tierpark Berlin)
- Indischer Leopard (Wuppertal)
- Indochinesischer Leopard (Bochum)
- Andenflamingo (Zoo Berlin)
- Jamesflamingo (Zoo Berlin)
- Zwergpinguin (K├Âln)
- Kagu (Walsrode)
- Silberklaffschnabel (Walsrode)
- Schwarzscharbe (Walsrode)
- Guanokormoran (Walsrode)
- Saphirlori (Walsrode)
- Mada-Spatelschwanzpapagei (Walsrode)
- Hornguan (Walsrode)
- Rothalskasuar (Walsrode)
- Brolgakranich (Walsrode)
- Goldkopf-Quetzal (Walsrode)
- Div. V├Âgel aus den Madagaskarimporten, z.B. Kurol, Erdracken oder Blaue Madagaskartaube (Walsrode)

Bei verschiedenen anderen V├Âgeln und Kleins├Ąugern (inkl. Schleichkatzen und Mungos) w├╝rde ich nicht ausschlie├čen, dass es noch ein paar Privathalter gibt.
(30.10.2005, 00:00)
Klaus Sch├╝ling:   Adolf-Friedrich-Stummelaffe Colobus angolensis ruwenzori und Nilgiri-Languren Trachypithecus johnstoni im Zoopark Erfurt
(30.10.2005, 00:00)
Michael Mettler:   ...da habe ich doch glatt f├╝r Hannover die beiden Borneo-Elefantenk├╝he vergessen. Die beiden Sumatraner im Tierpark Berlin scheinen hingegen nicht "einzigartig" zu sein, wenn die alte Neunkirchener Kuh tats├Ąchlich aus Sumatra stammt.

Und auch einen mit dem Syrischen Klippschliefer vergleichbaren Fall habe ich noch ├╝bersehen: Die "normalen" Wapitis im Tierpark Berlin z├Ąhlen laut Klaus Rudloff zur Unterart Manitoba-Wapiti (manitobensis), sind aber ebenfalls nicht als solche ausgeschildert. M├Âglicherweise gibt es jedoch "unerkannte" Manitoba-Wapitis aus Berliner Nachzucht anderswo in Deutschland.

(30.10.2005, 00:00)
Michael Mettler:   Wenn wir uns hier tats├Ąchlich nicht auf "Einzelg├Ąnger" beschr├Ąnken, sondern es auf nur in einer Haltung gepflegte Arten ausweiten (was von Anfangs- bis Restbestand variiert), dann ist das bei genauerem Hinsehen ein viel weiteres Feld, als man spontan denkt!!
Mit der Bemerkung vorweg, dass ich nicht bei allen Zoobest├Ąnden auf dem neuesten Stand bin, habe ich bei Durchsicht meiner Fotokartei allein f├╝r die Huftiere im weiteren Sinne folgende Arten und Unterarten gefunden:
Ceylon-Elefant (Hannover, einzelner Bulle)
Mittelamerikanischer Tapir (Wuppertal)
S├╝dafrikanisches Spitzmaulnashorn (Frankfurt)
Grauer Spie├čhirsch (Zoo Berlin, nur noch ein einzelner Bock)
Indischer Muntjak (Augsburg)
Zwergwapiti (Tierpark Berlin)
Kaama-Hartebeest (Hannover)
Damagazelle (Zoo Berlin, im September nur noch einen Bock gesehen)
Russische Saiga (K├Âln)
Mittelchinesischer Goral (Tierpark Berlin)
Abruzzengemse (M├╝nchen)
Ostkaukasischer Steinbock (Augsburg)
Nubischer Steinbock (M├╝nchen, nur noch B├Âcke)
Chinesisches Blauschaf (Tierpark Berlin)
Sichuan-Takin (Tierpark Berlin)

Bei mehreren war ich mir nicht so sicher, ob inzwischen Haltungen erloschen sind: Dallschaf (Krefeld? Leipzig?), Kreishornschaf (Tierpark Berlin sicher, Dresden?), Schopfhirsch (Tierpark Berlin sicher, Wuppertal?).
Beim Syrischen Klippschliefer wiederum wei├č ich nicht, ob es vielleicht doch mehr davon gibt, da selbst die Tiere in der einzigen mir bekannten Haltung (Tierpark Berlin) m.W. nicht unterartlich ausgeschildert sind.
(30.10.2005, 00:00)
Michael Mettler:   Dann leg' ich mal was f├╝r einen kleinen Park vor: Silber├Ąffchen in Th├╝le!
Ansonsten fallen mir ohne l├Ąngeres ├ťberlegen Kaama-Hartebeeste in Hannover und Sichuan-Takine im Tierpark Berlin ein.
(30.10.2005, 00:00)
Klaus Sch├╝ling:   Wir wollen mal nicht so sein: Einzelarten sollen auch gelten...
Besonders interessant w├Ąren nat├╝rlich Arten, die in kleineren Parks gehalten werden, wo sie nicht die angemessene Beachtung finden.
(29.10.2005, 00:00)
Dirk K:   Gilt das jetzt f├╝r Einzeltiere oder Einzelarten?
(29.10.2005, 00:00)
Sven P. Peter:   Na ja... Koalas in Duisburg und Pandas in Berlin.

Und irgendwo gab es doch noch diese eine Meerkatze, von deren Unterart sonst keine gehalten wird...
(29.10.2005, 00:00)
Jannis G├Âttling:   Tanja, das Pazifische Walross in Hannover.
Die einzelne Vierhornantilope im Zoo Berlin.

(29.10.2005, 00:00)
Sven P. Peter:   Inias in Duisburg.
(29.10.2005, 00:00)
Klaus Sch├╝ling:   Der Frankfurter Fleckenroller ist also nicht mehr.
Eine Idee f├╝r eine neue Rubrik im Tiergarten Rundbrief:
Tiere, die nur (noch) einmal in Deutschland gehalten werden.
Einen Kandidaten lege ich vor:
Paco, Der Amazonas-Sotalia Sotalia fluviatilis aus dem Delphinarium M├╝nster

Ich bitte um weitere Nominierungen
(29.10.2005, 00:00)

alle Beiträge