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Zoos in RumÀnien



Liz Thieme:   Wen es interessiert. Paar Bilder aus dem Donaudelta: https://www.zoochat.com/community/media/categories/romania-wildlife.2328/
(03.10.2022, 12:00)
Liz Thieme:   Aquarium Constanta: https://www.zoochat.com/community/media/categories/acvariul-constanta.3912/
Tulcea Aquarium: https://www.zoochat.com/community/media/categories/acvariu-tulcea.3915/

Ich berichte hier vollstÀndig weiter, wenn ich mit den Galerien aufgeholt habe. Das macht es am einfachsten
(25.09.2022, 12:10)
cajun:   @Liz: Sollte heißen: Ja , stimmt. :-) ich habe mich durch die "mehr Fotos findet ihr Links" verwirren lassen.
(23.09.2022, 14:38)
Liz Thieme:   Du verwirrst mich.


Delfinarium Constanta: https://www.zoochat.com/community/media/categories/delfinariu-constanta.3913/
Microrezervatie Constanta: https://www.zoochat.com/community/media/categories/microrezervatie-constanta.3914/
(23.09.2022, 13:20)
cajun:   @Liz: Ja, genau:-))
(22.09.2022, 19:50)
Liz Thieme:   Ähm.... das ist der erste den ich hier vorgestellt habe
(22.09.2022, 19:32)
cajun:   @Liz: Ich hatte gehofft, dass du wenigstens Bukarest noch hier einstellst? !
(22.09.2022, 14:09)
Liz Thieme:   Cajun, danke :)

Ich fĂŒge nun eine grĂ¶ĂŸere Auswahl bei Zoochat ein und gebe euch dann hier die Links. Dann könnt ihr euch noch mehr Fotos angucken zu den jeweiligen Zoos:

Bukarest: https://www.zoochat.com/community/media/categories/gradina-zoologica-bucuresti.2329/
Calarasi: https://www.zoochat.com/community/media/categories/calarasi-zoo.3911/
(22.09.2022, 13:53)
cajun:   @Liz: Die Schafe sind Stogosa Schafe. Eine alte Rasse, die noch in wenigen Herden im Grenzgebiet zu Serbien existiert, aber nur " unter Beobachtung " steht. Bisher zumindest.
(22.09.2022, 11:59)
Liz Thieme:   und in diesen Volieren leben u.a. Alpakas und MĂ€hnenspringer
(22.09.2022, 09:40)
Liz Thieme:   ehemalige BĂ€renanlage, heute WaschbĂ€ren
(22.09.2022, 09:39)
Liz Thieme:   BraunbĂ€ren-Anlage an der man mit einer BrĂŒcke vorbei gehen kann
(22.09.2022, 09:39)
Liz Thieme:   Die auch ausprobiert wurden
(22.09.2022, 09:38)
Liz Thieme:   in einem Bereich gab es noch verlassene AltkĂ€fige
(22.09.2022, 09:38)
Liz Thieme:   und diese unbekannte Ziegenrasse
(22.09.2022, 09:37)
Liz Thieme:   Diese Schafe, die mit den Zackelschafen verwandt sein sollen. Aber ich habe es nicht wirklich lösen können, was es fĂŒr eine Rasse ist.
Sie wird in RumĂ€nien wohl Ratzca genannt, was aber wieder Zackelschaf bedeutet. Und man findet sehr wenig darĂŒber, daher konnte ich den Namen schlussendlich auch nicht verifizieren.
(22.09.2022, 09:37)
Liz Thieme:   zu den besonderen gezeigten Haustier-Rassen gehören die Lipizzaner
(22.09.2022, 09:36)
Liz Thieme:   Der Kuppelhirsch
andere Individuen der Art gab es in einer sehr großen Waldanlage zusammen mit Ziegen, Schafen und einem WasserbĂŒffel (der ebenfalls aus seiner Herde ausgegliedert wurde)
(22.09.2022, 09:35)
Liz Thieme:   Derzeit befinden sich je Kuppel
- Schmuckschildkröten
- Ziegen
- Karpaten Rothirsch
- Emus
(22.09.2022, 09:34)
Liz Thieme:   Dann gab es dieses GebĂ€ude mit vier Kuppeln angeschlossen.

Es ist eigentlich ein Affenhaus. Der Zoo hat 2015 fĂŒr 500.000 Euro ein Affenhaus gebaut, das seit dem nicht fĂŒr Affen genutzt wird. Die Genehmigung wurde nicht erteilt, weil keine Abgrenzungszonen mit Tafeln errichtet wurden und die Affen entkommen oder Besucher verletzen könnten.
Der Komplex besteht aus einem zentralen Pavillon mit Erdgeschoss und Obergeschoss, einem Besucherbereich, sowie vier Außenanlagen. Insgesamt eine FlĂ€che von 800 Quadratmetern, die 20 Affen beherbergen sollten.
FĂŒr die Umbauten - Abgrenzungsbereiche zwischen Pflegern und Tieren, Abtrennbereiche zur Separierung von Tieren, bessere Sicherungen damit die Tiere nicht entkommen können, WasserzulĂ€ufe in jedem Bereich sowie neue Begrenzungen. Hinzu kommen, dass die Gitter an den Fenstern ersetzt werden sollen, da derzeit die Gitter nicht mehr empfohlen werden und sie brauchen spezielle Seile, Rampen, neue FressplĂ€tze und RuheplĂ€tze. Die Kosten werden hier noch einmal auf 100.000 Euro geschĂ€tzt, die der Zoo derzeit nicht aufbringen kann. Man hoffte auf die Sommersaison 2018 und 2019, anscheinend hat das nicht gereicht. Bei der Modernisierung des Zoos durch die alte Verwaltung waren die Fördermittel nur fĂŒr die Erweiterung der RĂ€umlichkeiten, nicht fĂŒr den Gestaltungsteil angelegt.
Die Affen, die in den Zoo (seit Start des Ganzen) kommen sollen, sollen aus einem Zoo in den Niederlanden kommen, die sie kostenfrei nach RumÀnien transportieren sollen

(22.09.2022, 09:33)
Liz Thieme:   Man kann in alle GroßhĂ€user von außen reingucken - hier Tiger
Sie hatten drei InnenrĂ€ume, ich mag das aufgrund der GrĂ¶ĂŸe gar nicht Boxen nennen.
(22.09.2022, 09:32)
Liz Thieme:   Die Tigeranlage, die den Berg rechts noch weiter hoch reichte inkl. WaldstĂŒckchen
(22.09.2022, 09:30)
Liz Thieme:   Der Eingang
(22.09.2022, 09:29)
Liz Thieme:   Der Zoo Garboavele liegt außerhalb des Dorfes Vanaturi, ca. 17 km nördlich von Galati, in der Komune Tulucești. Der Eintritt kostet 6 Lei.

Der Zoo wurde 1960 gegrĂŒndet (7,7 ha) und liegt im GĂąrboavele-Wald in Tulucești. 1997 wurde die Ausrichtung des Zoos noch einmal ĂŒberplant, hierbei holte man sich u.a. den Rat von der EAZA. Auch dieser Zoo wurde in den 2010er Jahren mehrfach renoviert, weil er nicht den Standards der modernen Tierzucht entsprach: 1999 - 2010 wurden Gehege von Huftieren, Wölfen und der Bereich von den Großkatzen renoviert. Der letzte Teil des Umbaus (ua Infrastruktur und VergrĂ¶ĂŸerung des Areals auf 14 ha) folgte 2012 - 2013, in dieser Zeit war der Zoo fĂŒr die Öffentlichkeit geschlossen.

(22.09.2022, 09:29)
Liz Thieme:   Der Folgetag war zoofrei, man mag es kaum glauben, aber er war nicht tierfrei. Diesmal ging es per Boot ins Donaudelta (17°C). Mit dem BootsfĂŒhrer waren wir 10 Personen in einer Art Speedboat.
Das Delta besticht durch riesige Seerosenfelder und Europas grĂ¶ĂŸten Schilfrohr-FlĂ€chen sowie extreme Trockenbiotopen mit DĂŒnen. Hier sollen rund 300 Vogel-, 45 Fisch- und 1150 Pflanzenarten vorkommen. Wir waren vor der Saison da. Uns wurde erzĂ€hlt, dass die Masse der Pelikane erst in ca. zwei Wochen kommen wĂŒrden.
Einige Dörfer im Donaudelta gehen auf die Lipoveni zurĂŒck. Ihre Vorfahren (meist Fischer am Don) flohen vor 300 Jahren vor dem Zaren Peter dem Großen aus Russland ins Donaudelta, weil sie sich gegen seine prowestlichen und antikirchlichen Reformen stellten und an ihrem alt-orthodoxen Glauben festhalten wollten. Inzwischen gibt es ca. 300.000 Nachfahren leben weiterhin nach der frĂŒheren Kultur. Dazu gehören auch ihre bunten HĂ€user. Lipoveni leitet sich vom russischen Wort lipa (Wald) ab. Dort versteckten sich die FlĂŒchtenden zunĂ€chst, bevor sie das Delta erreichten.
Ein weiterer Stopp wurde im Dorf “Letea” gemacht. Hier stiegen wir vom Boot auf Safari-LKWs um. Und weiter ging es zum Letea-Wald (5246 Hektar, davon stehen 2825 Hektar unter Schutz) in dem verwilderte Pferde leben.
Der Beginn dieser Population liegt angeblich mehrere hundert Jahre zurĂŒck bei den Tatarenkriegen, bei denen die Pferde der Verlierer zurĂŒckgelassen wurden. Seit 1989 zogen zusĂ€tzlich zurĂŒckgelassene bzw. freigelassene Arbeitspferde von ehemaligen kommunistischen Kolchosen in das Delta. Über 2000 leben heute in der Region und werden laut NaturschĂŒtzern inzwischen fĂŒr das ökologische Gleichgewicht zum Problem, da sie den einzigartigen Letea-Wald im Delta, der mit seinen Lianen, Eichen und Birken als nördlichster tropischer Urwald Europas gilt, zerstören sollen.
Inzwischen hat Vier Pfoten mit der Regierung ein Abkommen zur Geburtenregelung eingefĂŒhrt.

Falls ihr mal mehr davon sehen wollt oder was wissen wollt sagt Bescheid, aber ich halte es hier kurz, da es eben kein Zoo ist.
(22.09.2022, 09:22)
Liz Thieme:   Nach einer knappen Stunde war man dann hier auch durch, aber erstens waren die Becken wesentlich besser und die Tiere sahen im Großteil gesĂŒnder aus, aber auch die restlichen Ausstellungen lassen einen diesen Besuch als empfehlenswerter bewerten als das Aquarium in Constanta.

(13.09.2022, 07:32)
Liz Thieme:   Am Ende folgen dann noch mal paar Riffbecken
(13.09.2022, 07:31)
Liz Thieme:   Das Becken beheimatet mehrere Störarten und den Flussaal. Es ist herzförmig und hat verschiedene Einsichtsmöglichkeiten
(13.09.2022, 07:31)
Liz Thieme:   da sind sogar paar Hechte drin
(13.09.2022, 07:30)
Liz Thieme:   leider sind auch hier die Becken sehr spartanisch ausgelegt - Piranhas
(13.09.2022, 07:29)
Liz Thieme:   neben einer MurĂ€ne im Zylinder sind die Weißspitzen-Riffhaie die grĂ¶ĂŸten "RĂ€uber" hier
(13.09.2022, 07:29)
Liz Thieme:   hier lebt u.a. ein Schneeflocken-Zackenbarsch
(13.09.2022, 07:28)
Liz Thieme:   erstes Becken ist ein Zylinder fĂŒr Fische mit Zylinder fĂŒr Menschen
(13.09.2022, 07:28)
Liz Thieme:   Die nĂ€chste Einrichtung war in Tulcea - das Centrul Muzeal Ecoturistic “Delta Dunarii” mit Aquarium.
Das Museum besteht seit 1964, das Aquarium seit 2009.
Das Aquarium ist in das Untergeschoss eingefĂŒgt und umfasst rund 150.000 L Fassungsvermögen in den Becken. Das Erdgeschoss und der 1. Stock umfassen Ausstellungen rund um das Donau-Delta und seine Nationalparks. Hinzu kommen andere saisonale Ausstellungen. Der Eintritt kostet 20 Lei (= 4 Euro).

(13.09.2022, 07:27)
Liz Thieme:   Es fĂŒllte sich sehr schnell und recht auffĂ€llig. Allgemein sind die RumĂ€nen sehr zoobegeistert und auch interessiert an Wissen. Sie lesen Schilder! Und in fast allen Einrichtungen gab es Hinweise zu pĂ€dagogischen Mitmachaktionen, derzeit sehr viel zur Verschmutzung durch Plastik von Meeren.
(13.09.2022, 07:22)
cajun:   Die ist st ja wirklich nicht sehr groß die Einrichtung. Wie war denn der Besucherandrang?
(07.09.2022, 08:56)
Liz Thieme:   Nach nicht mal einer Stunde war der Rundgang zu Ende. Diesmal gab es keine Foto-Sonderrunde. Es dauerte nur so "lange" da, damit ich alles fĂŒr die ZTL aufgenommen hatte. Sonst wĂ€re ich da wesentlich schneller durch gewesen.
(05.09.2022, 18:43)
Liz Thieme:   die schlimmsten Haltungen aus dem Aquarium zeige ich euch nicht. Einige Fische , va die Rochen, hatten massive Verletzungen.

Zum Abschluss daher noch mal die schöne Fassade
(05.09.2022, 18:41)
Liz Thieme:   knapp unter Wasser - eine Chinesische Weichschildkröte
(05.09.2022, 18:40)
Liz Thieme:   Na seht ihr sie?
(05.09.2022, 18:40)
Liz Thieme:   Übliche BeckengrĂ¶ĂŸe und Gestaltung... Hin und wieder kommen noch paar Steine und Wurzeln hinzu, Pflanzen bilden die Ausnahme
(05.09.2022, 18:39)
Liz Thieme:   Clown-Federmesserfisch - oft sind diese Clown-Federmesserfische (Chitala ornata) falsch als Chitala chitala (Indischer FĂ€hnchenmesserfisch) ausgeschildert. Jedoch lassen dich sich gut unterscheiden. C. o. hat hinten die Pfauenaugen und C. c. hat gar keine.
(05.09.2022, 18:38)
Liz Thieme:   Froschwels
(05.09.2022, 18:36)
Liz Thieme:   Rotband-Schlangenkopf
(05.09.2022, 18:35)
Liz Thieme:   Rehbraune Schwielenwelse
(05.09.2022, 18:35)
Liz Thieme:   Ich picke euch die Besonderheiten raus

Senegal-Flösselhecht als Albino
(05.09.2022, 18:34)
Liz Thieme:   Das Zentralbecken - von drei Seiten einsehbar. FrĂŒher ein Haibecken mit Riffhaien, heutzutage ein Amazonasbecken :'(
(05.09.2022, 18:33)
Liz Thieme:   LichtverhĂ€ltnisse im Inneren (eigentlich noch bisschen dunkler)
(05.09.2022, 18:32)
Liz Thieme:   Innenansicht
(05.09.2022, 18:32)
Liz Thieme:   ZunĂ€chst hatte ich vermutet, dass durch die Erweiterung des Delfinariums auch das Aquarium in Constanța abgerissen wurde, aber das war wohl nur ein sehr kleines HĂ€uschen nebenan und nicht DAS Aquarium des Museumskomplexes. Das liegt nĂ€mlich ganz wo anders in der Stadt.
Die veraltete Homepage gab als Öffnungszeitpunkt 09:30 Uhr an, Google 10:00 Uhr. Also auf Nummer sicher gehen.
Das Aquarium liegt an der Hafenpromenade gegenĂŒber des Casinos, das gerade restauriert wird.
Das Aquarium wurde am 1. Mai 1958 eingeweiht und war wohl das erste des Landes. Zuvor diente das GebÀude dem Casino als Restaurant. ZunÀchst war es ein separates Aquarium und ist seit 1973 Teil des CMSN.
Der Eintritt kostet fĂŒr einen Erwachsenen 18 Lei (= 3,6 Eur).

(05.09.2022, 18:31)
Liz Thieme:   Ja, aber nicht unbedingt identifizieren können. Schafe machen es einem nicht leicht.
Allgemein muss man aber den RumĂ€nen zu Gute halten, dass sie viele Haustierrassen "rein" halten. Auch bei Tauben und HĂŒhnern, nur ausgerechnet da kenne ich mich nicht gut aus. Und trotz angeschafftem Buch, kriege ich es nicht sauber hin die Rassen zu bestimmen.
Sollte bei einer Einrichtung wieder entsprechend was dabei sein, werde ich es markieren.

In Constanta haben sie ĂŒbrigens auch HollĂ€ndische Zwergziegen, auch eine Seltenheit in Zoos.
(05.09.2022, 18:19)
cajun:   Ist echt ein spannendes Thema, die alten Haustierrassen in RumĂ€nien. Hast du noch welche in zoologischen Einrichtungen gesehen @Liz?
(31.08.2022, 22:23)
Liz Thieme:   ja, genau. Hatte ich nur nicht dazu geschrieben. :)
(31.08.2022, 17:51)
cajun:   Zum Rind ein FundstĂŒck. Ich dachte erst das sind doch Simmentaler Rinder alias Fleckvieh!
Nicht ganz :-)
"Baltata Romaneasca
Die rumÀnischen Simmentaler basieren auf einer erfolgreichen Kreuzung von Schweizer Simmentaler mit rumÀnischem Steppenvieh (Sura de Stepa) nach 1860. Das Baltata Romaneasca gehörte lange
zu den erfolgreichsten rumÀnischen Rinderrassen, insbesondere zur Milchproduktion, aber auch als Zugtier . Auch diese Rasse unterliegt heute Einkreuzungen globaler Leistungsrassen."
Wer noch mehr ĂŒber bedrohte rumĂ€nische Haustierrassen wissen will, wird hier fĂŒndig:
https://www.save-foundation.net/images/projekte/karpaten/rumaenien-2012.pdf

(31.08.2022, 10:15)
Liz Thieme:   Kurzer Einschub zum CMSN:
Der Museumskomplex befindet sich auf der Westseite des Soveja-Marktes, am Mamaia Blvd, im nordöstlichen Teil der Stadt. Der Komplex besteht aus einer Reihe von GebĂ€uden, die in den Jahren 1972 – 1973 erbaut und in den Jahren 2006 – 2007 modernisiert wurden. Der Park des Komplexes ist ein ausgezeichnetes Erholungsgebiet mit Alleen und BĂ€nken zwischen den BĂ€umen und Pflanzenarrangements, die alle eine Mini-Dendrologie mit einheimischen und fremden Arten bilden. Das Mikroreservat hat ein von Weiden und Sumpfvegetation umgebenes GewĂ€sser, ein StĂŒck Seeökosystem.
Mit einem Stab von Kuratoren mit Hochschulbildung und Doktoranden, fĂŒhrt die Institution Schulungen fĂŒr Bildungsprogrammentwicklern durch und etabliert sich als Referenz fĂŒr die Hochschulbildung in Constanta, aber auch fĂŒr die anderen UniversitĂ€ten des Landes. Die Kuratoren der Institution entwickelten parallel zu den Wissenschaftlern des Museums auch AktivitĂ€ten, die nationale und internationale Anerkennung erhalten haben. Diese AktivitĂ€ten verflechten die institutionelle oder individuelle Teilnahme an einer Reihe von Organisationen, u.a.: RumĂ€nische Gesellschaft fĂŒr Ichtyologie; RumĂ€nische Gesellschaft fĂŒr Ornithologie; Nationales Komitee Ozeanographie; RumĂ€nischer Nationalverband der Museumsspezialisten fĂŒr Naturwissenschaften; RumĂ€nischer Verband der ZoogĂ€rten und Aquarien; Balkan Environmental Association; European Association for Marine Animal Protection. Auf fachlicher Ebene entwickelte sich eine bilaterale Zusammenarbeit mit dem Aquarium in Varna/Bulgarien, dem Institut fĂŒr Zoologie in Chisinau/Moldawien und dem Peking Aquarium/VR China. Das CMSN wurde gefördert, um in Constanta neben dem Natural Science Museum Complex ein internationales BĂŒro fĂŒr Naturwissenschaften zu betreiben, das von der Balkan Environmental Association (BENA / Thessaloniki) gefördert wird. Die Spezialisten des Komplexes beschĂ€ftigen sich stĂ€ndig mit der Zucht und Diversifizierung des Erbes. Zu diesem Zweck wurden Kooperationsbeziehungen mit zahlreichen Ă€hnlichen Institutionen in Europa, Asien und Afrika aufgebaut.

(31.08.2022, 09:03)
Liz Thieme:   Blick auf den See
(31.08.2022, 09:03)
Liz Thieme:   Baltata Romaneasca - eine landestypische Rasse
(31.08.2022, 09:03)
Liz Thieme:   Anlage der HĂ€ngebauchschweine, frĂŒher waren hier vsl. Pekaris
(31.08.2022, 09:02)
Liz Thieme:   Anlage der Dingos (leider nicht gesehen)
(31.08.2022, 09:01)
Liz Thieme:   Magellangans
(31.08.2022, 09:01)
Liz Thieme:   typische Volieren fĂŒr Wasser- und HĂŒhnergeflĂŒgel dort. Fasane und Pfaue hatten hingegen sehr große Quader-Volieren
(31.08.2022, 09:01)
Liz Thieme:   in Satellitenansicht (genordet)
(31.08.2022, 09:00)
Liz Thieme:   Im Anschluss an die Show wurde dann doch auch noch der Tierpark “Microrezervație“ durchstreift. Das 1985 zum Komplex hinzugefĂŒgte Areal (gegrĂŒndet 1975) umfasst 12 ha FlĂ€che inkl. 2 ha GewĂ€sser (See mit Sumpfgebiet). Mit diesem Teil wollte man die aquatische Vogelwelt sowie die terrestrischen Tiere des Donaudelta-BiosphĂ€renreservats und Negureni-Reservats darstellen. Hinzu kommen einige Arten die in ihren natĂŒrlichen Biotopen in der Population abnehmen.

(31.08.2022, 08:59)
Liz Thieme:   Die Robben haben im Sommer noch Außenanlagen.
Leider ist April / Mai noch vor der Saison, die in RumÀnien erst zum Juni anfÀngt.
(25.08.2022, 07:41)
Liz Thieme:   Im Eingangsbereich ist immer eine Ausstellung. Diesmal Evolution
(25.08.2022, 07:41)
Liz Thieme:   Im MĂ€rz hat das Delfinarium die TĂŒmmler und Seelöwen aus dem ukrainischen Nemo-Delfinarium aus Charkiw eingestellt, die ĂŒber Odessa das Land verlassen haben. In Charkiw blieb nur eine Familiengruppe mit Frischgeborenem zurĂŒck.

Bild zeigt noch keinen dieser TĂŒmmler, die kamen erst kurz nach dem Besuch zur Show hinzu.
(25.08.2022, 07:40)
Liz Thieme:   Es hat sehr viel Lehrmaterial an den WĂ€nden, ĂŒber den RĂ€ngen hĂ€ngen Schilder zu Walarten
(25.08.2022, 07:38)
Liz Thieme:   Das Delfinarium wurde 2016 renoviert und soll derzeit vergrĂ¶ĂŸert werden.
(25.08.2022, 07:37)
Liz Thieme:  
Das Delfinarium wurde 1972 eröffnet und war damit das Ă€lteste Delfinarium in den ehemals sozialistischen LĂ€ndern Europas (außerhalb der Sowjetunion). Es war ursprĂŒnglich eine eigene Institution, wurde jedoch ein Jahr spĂ€ter (1973) zusammen mit Aquarium, Ausstellung exotischer Vögel, Mini-Zoo und Planetarium in das CMSN zusammengefĂŒgt. Zuerst waren hier Schwarzmeerschweinswale (Phocoena phocoena relicta) und Langschnabeldelfine (Delphinus delphis ponticus), spĂ€ter (nach 20 Jahren) Große TĂŒmmler (Tursiops truncatus ponticus), in den 90er Jahren waren auch Pinguine im Delfinarium.
(25.08.2022, 07:37)
Liz Thieme:   Die nĂ€chste Einrichtung “Complexul Muzeal de Stiinte ale Naturii Constanta” (CMSN) umfasst laut Webseite einen Tierpark (Mikroreservatie), ein Planetarium, ein “Pasari Exotice” (Bereich fĂŒr exotische Vögel), ein Delfinarium und ein Aquarium.
Und zur Überraschung gab es aufgrund des Feiertages eine Sondervorstellung im Delfinarium. Denn eigentlich machen die nur um 12 Uhr eine fĂŒr 15 Minuten. Ganz ehrlich, das ist bei dem Preis auch egal. Man kann jede Einrichtung einzeln besuchen oder als Kombinationen (abgesehen vom Aquarium). FĂŒr Mikroreservatie und Delfinarium zahlt ein Erwachsener 60 Lei (12 Euro).


(25.08.2022, 07:36)
Liz Thieme:   Tja, in RumĂ€nien weiß man oft nicht woher ein Tier kommt.
Versuche das ja bei den Jaguaren auch schon ewig aufzudröseln.
(25.08.2022, 07:31)
Carsten Horn:   Einen möglichen Kandidaten fĂŒr Cooper hĂ€tte ich dann sogar, geboren am 07.05.1982 in La Palmyre, von dort 1988 an den TierhĂ€ndler MĂŒller in Rhede abgegeben, weiterer Verbleib unbekannt. Aber irgendwelche weiteren Nachweise hab ich nicht, ist nur auf das Geburtsdatum gestĂŒtzt. Falls er das sein sollte, wĂ€re er sogar einer der eher seltenen Flußpferdzwillinge...
(24.08.2022, 12:40)
Liz Thieme:   Sacha, du warst nie auf der schwarzen Liste und ich habe es nicht persönlich genommen :D

RumĂ€nien wurde leider vom Westen abgegrenzt bzw. hat es auch politisch selber getan. Da waren Tschechien und Slowakei etc anders. Die haben ihren "schlechten" Ruf schneller weg bekommen. Als ich erzĂ€hlt habe, dass ich eine Rundreise durch RumĂ€nien mache, waren viele geschockt, was ich mir da antue. Im Grunde haben die Deutschen keine Ahnung von RumĂ€nien, aber viele Vorurteile (vlt. auch die Schweizer ;-) ) Dadurch hat es ein Land natĂŒrlich noch mal schwerer. Und ja, sie haben sich lange Richtung Osten orientiert, gerade durch das Schwarze Meer. Mal sehen was die Zukunft bringt. Die Zoos haben trotz ihrer eigenen Lage die Ukraine unterstĂŒtzt mit Tieraufnahmen (ich werde berichten).

Wusstet ihr dass RumĂ€nien angeblich das Land mit den meisten thermischen Quellen ist? War frĂŒher mal DER Grund fĂŒr den Tourismus. Heute weiß es fast niemand mehr. Leider bauen die RumĂ€nen irgendwann was, halten es aber nicht in Schuss (Aussage RumĂ€ne vor Ort).


Carsten, nein leider war ich nicht in der von dir genannten Einrichtung. Die kenne ich auch nicht und war mir nicht unter gekommen. Haben keine Jaguare :D

Cooper soll lt diesjÀhriger Presse bzw. der Zoodirektorin Valentina Blebea im Mai 1982 geboren sein. Leider haben sie nicht mehr dazu gesagt.
(24.08.2022, 07:00)
Sacha:   @Liz: Bitte nicht persönlich nehmen;) - Mein Urteil bezog sich zudem alleine auf die zoologischen Anlagen, nicht auf die dort lebenden Menschen und sicher nicht auf das dortige Zoopersonal, dass wie in jedem Zoo der Welt bestimmt mit viel Herzblut bei der Sache ist.
Ich ziehe auch keinen Vergleich zu westeuropĂ€ischen Zoos, das wĂ€re in der Tat nicht fair. Nur kann ich angesichts der ZustĂ€nde auch nicht einfach drĂŒber weg. Bei allem VerstĂ€ndnis fĂŒr die Schwierigkeiten wĂ€hrend der Phase der "sozialistischen" Diktatur unter Ceaucescu: Andere ehemalige Ostblock-LĂ€nder wie Polen, Tschechische Republik, Slowakei oder Ungarn sind da zootechnisch offenbar um Dekaden voraus. Und RumĂ€nien mĂŒsste wegen des Schwarzmeer-Zugangs und des Klimas in dieser Region touristisch eigentlich einen wirtschaftlichen Vorteil bzw. Vorsprung haben, war es doch m. W. zur Zeit des Eisernen Vorhangs zusammen mit Bulgarien fĂŒr DDR-Urlauber das "Italien des Ostens".
GrundsÀtzlich ist es wichtig, dass Anstrengungen zur Verbesserung der Situation gemacht werden. Das ist offenbar der Fall und somit lÀuft es richtig (Hoffe, das bringt mich jetzt wieder von Liz' Schwarzer Liste;);):)
(23.08.2022, 23:15)
Carsten Horn:   Danke fĂŒr die Bilder und insbesondere fĂŒr Cooper.

Rund um ihn ist leider alles etwas mysteriös... Ich hab zwei Bullen die nach Calarasi gingen, einen 1987 in Budapest geborenen und einen 1988 in Emmen geborenen. Passen leider beide nicht zum 40sten Geburtstag. Informationen vor Ort einziehen hatte leider keinen Erfolg, woher er nun stammt, die Pflegerin wußte es nicht. Kann natĂŒrlich auch noch ein drittes Tier gegeben haben, welches dann wirklich 40 Jahre alt ist...

Weitere Zoos interessieren eigentlich nicht, der Flußpferdhalter ist ja abgearbeitet, g. Nein, interessieren natĂŒrlich auch ohne Flußpferd. Und die QualitĂ€t der Zoos darf man natĂŒrlich nicht mit hiesigen MaßstĂ€ben messen. Ich war in Bulgarien, da sieht es Ă€hnlich aus.

Evtl. gibt es noch einen Flußpferdhalter, Circul Americano Vargas in Constanza, aber da warst Du ja vermutlich nicht?
(23.08.2022, 16:20)
cajun:   @Liz: Tolle Mufflons. Also eher die Gehörne :-) So etwas Kapitales gibt es selten in den Haltungen. die ich kenne.
(23.08.2022, 15:26)
Liz Thieme:   RumĂ€nien ist ein wunderschönes Land mit leckerem Essen und sehr sympathischen Menschen. Ich kann jedem grundsĂ€tzlich eine Reise dorthin empfehlen. Auch fĂŒr Familien!
Es ist ein riesiger Unterschied zu West-Europa was Wirtschaft allgemein angeht. Die Rezeptionistin in Bukarest hat einiges erzÀhlt. RumÀnien muss erst einmal wieder Tourismus lernen, aber sie sind dran. Nach dem EU-Beitritt sieht man die ersten Fortschritte. Ich war das erste Mal vor 2018 dort und schon in den paar Jahren ist viel passiert.
Die wirtschaftliche und politische Situation der Zeit zwischen dem zweiten Weltkrieg und dem EU-Beitritt, va die Diktatur unter Ceaușescu, wirken noch nach. Dies merkt man auch in den Zoos.
Bis zu dem EU-Beitritt waren es eher Tier-Haltungen/-Ausstellungen ("moderne" Menagerien), die sich nun nach und nach zu Zoos entwickeln. Aber einiges was bei uns normal ist, ist dort noch kein Thema, so zB Enrichement.
Die Recherche ĂŒber die Zoos im Nachgang (die Infotexte zu Beginn meiner Zoovorstellungen) und auch paar GesprĂ€che mit Mitarbeitern und Leitungen unterwegs zeigten wo es hakt und wo doch auch ein Wille ist. Es gibt ein paar EAZA-Kandidaten, die regelmĂ€ĂŸige Termine mit EAZA-Personal haben, damit sie lernen was zu tun ist. Die Zoos wurden Kandidaten, als eine gute FĂŒrsprache eines anderen EAZA-Zoos noch ausreichte. Inzwischen hat sich dies ja sehr geĂ€ndert und die Zoos werden auf Herz und Nieren geprĂŒft und jede TĂŒr wird geöffnet. Daher wird der Beitritt der Kandidaten noch auf sich warten mĂŒssen, denn da ist noch einiges zu tun.

Das einzig Gute ist, ihr hier im Forum seid so lange schon dabei, dass ihr differenziert denken könnt und andere MaßstĂ€be anlegt an die hier gezeigten Zoos als wenn ihr in den Niederlanden oder so einen Zoo besucht. Von daher: ja es gab einige Gruselmomente aufgrund von furchtbarer Haltung, unsicherer Sicherung der Angestellten und Besucher und wunderliche Eigenarten.
Ich hoffe ihr bleibt trotzdem offen und gebt RumÀnien eine Chance (und mir auch ein bisschen).
(23.08.2022, 15:18)
Sacha:   @Liz: Erstmal vielen lieben Dank fĂŒr Deine Berichte aus einem mir völlig unbekannten Land.

Allerdings muss ich sagen: Poah, haltungs- und schautechnisch ist das tiefstes Zoo-Mittelalter! Und das in einem EU-Land. Da sind ja die Zoos in Malaysia und auf Bali noch besser...
(23.08.2022, 10:55)
Liz Thieme:   In Zukunft soll im Zoo von Călărași ein botanischer Garten angelegt werden.

Nach 2,5 Stunden war der Rundgang und die Fotosonderrunde erledigt, der Zoo fĂŒllte sich aufgrund des Feiertages wieder massiv. Da der Zoo von Călărași nicht so viel Zeit verbraucht hat, wie ich aufgrund der FlĂ€che angenommen hatte, einiges war halt nicht bebaut bzw. großes BetriebsgelĂ€nde, war der Nachmittag noch vollstĂ€ndig vorhanden.


zum Foto: in RumÀnien haben die Böcke von Mufflons immer unglaublich tolle Gehörne

(23.08.2022, 08:21)
Liz Thieme:   Das tierische Highlight hier:

Cooper, das Flusspferd, wurde dieses Jahr im Mai 40 Jahre alt, dafĂŒr gab es am 1. Juni ein großes Fest und die Kinder hatten freien Eintritt.
(23.08.2022, 08:19)
Liz Thieme:   Ein Teil der großen BĂ€renanlage. Sie haben auch noch ein Badebecken.
Zwei der drei BĂ€ren sind hier untergebracht. Einer war in den alten KĂ€figen.
(23.08.2022, 08:18)
Liz Thieme:   Raubtieranlagen: Luchs, Jaguar, Wolf

Wolf “Luna” - sie ist Anfang des Jahres in den Zoo gekommen. Sie wurde aus schlechter Haltung gerettet. Ihr Zustand war sehr schlecht. Sie litt an Apathie sowie an gebrochenen / verletztem Ohr und Schwanz.

Ich bin froh, dass ich die Jaguare hier nicht sehen konnte/musste. Nur der Wolf zeigte sich.
(23.08.2022, 08:16)
Liz Thieme:   Das "Aquaterrarium" ist das neueste Bauwerk im Zoo von Calarasi, das durch die Stadt unterstĂŒtzt wurde.

Leider furchtbar
(23.08.2022, 08:14)
Liz Thieme:   Die lokalen Behörden haben 330.000 Euro, europĂ€ische Mittel, fĂŒr die Sanierung der kleinen Infrastruktur und die pĂ€dagogische Förderung eines Fischökosystems rund ums Jahr 2018 investiert. Konkret wurde hier ein Donauteich nachgebaut, an dem sich Lehrer und SchĂŒler stundenlang im Freien aufhalten können. Das gesamte Ökosystem kann, wie in der Projektvorbereitung vorgesehen, als Bereich fĂŒr Biologie- und Zoologieunterricht, Erholung und Information zugleich durch den direkten Kontakt mit der Natur sowohl von SchĂŒlern als auch von jedem Menschen genutzt werden.

Da das GelĂ€nde sehr groß ist. ist es schwierig in einem darzustellen. Auf jeden Fall war es toll hier die ganzen Frösche und EuropĂ€ischen Sumpfschildkröten zu beobachten. Habe noch nie so viele auf einmal gesehen.


(23.08.2022, 08:13)
Liz Thieme:   MĂ€hnenspringer
so sieht auch eine der Anlagen fĂŒr Mufflons aus (die haben auch mehrere)
(23.08.2022, 08:11)
Liz Thieme:   ex-Nashorn-Anlage ist nicht mitgekommen, also noch mal
(23.08.2022, 08:10)
Liz Thieme:   Hier saß wohl bis vor nicht allzu langer Zeit ein KragenbĂ€r. Heute ist es den BraunbĂ€ren zugeschlagen, die hinter dieser "BĂ€renburg" leben und einem Reh, das rechts eingezogen ist.
(23.08.2022, 08:09)
Liz Thieme:   ehemalige Nashorn-Anlage, heute fĂŒr Strauß und Trampeltier jeweils eine
(23.08.2022, 08:07)
Liz Thieme:   Tigeranlage
(23.08.2022, 08:06)
Liz Thieme:   Hingegen ist dann manche Anlage etwas "anders"
Eine von zwei Löwen-Anlagen
(23.08.2022, 08:05)
Liz Thieme:   Der Zoo legt relativ viel Wert auf gepflegte Wege und GrĂŒnflĂ€chen
(23.08.2022, 08:04)
Liz Thieme:   Am nĂ€chsten Tag ging es in den Zoo Călărași. Das Hotel lag an einem Nebenarm der Donau sĂŒdlich der Stadt Călărași, so dass morgens nur eine Fahrt von 10 Minuten zu bewĂ€ltigen war. Bei ca. 19°C begann der Rundgang in diesem Zoo. Der Eintritt liegt bei 10 Lei (2 €).

Der Zoo Călărași wurde 1980 durch Gheorghe Tatavura (Vater des ehemaligen Direktors Cristian Tatavura) eröffnet und gehört mit 11,5 ha zu den grĂ¶ĂŸeren Zoos. Der Zoo ging durch eine schwierig Zeit im Winter 1985, als der Garten ĂŒberflutet wurde und 80 % der Tiere ertranken. Die geborgenen Tiere wurden an verschiedenen Orten in der Stadt untergebracht. Die Affen und die Papageien kamen in einem WĂ€rmekraftwerk unter und eine Robbe wurde mit den Fischernetzen im Fischbecken von GrădiƟtea gefangen. Nach 3 Jahren wurde der Park wiedereröffnet. 1990 kamen die zwei Grizzly-BĂ€ren aus Ceausescus Privatsammlung in den Zoo. In den 1990er Jahren deckten die aus dem Rathaushaushalt bereitgestellten Mittel nur die Haltung von Tieren. FĂŒr Renovierungs- oder Modernisierungsinvestitionen war kein Geld da. 4 Jahre lang hat der Zoo mit 25.000 Lei ĂŒberlebt, im Vergleich dazu erhielt der Zoo von Bukarest ĂŒber 10 Millionen Lei erhalten. Um diese Zeit zu ĂŒberstehen wurden Tigerbabys TauschwĂ€hrung gegen andere besondere Tiere. Zwischen 1990 und 2000 vermehrte der Zoo von Calarasi Sibirische Tiger und Jaguare und erhielt ĂŒber 60 Exemplare, die andere Zoos in RumĂ€nien erreichten, darunter den Zoo von Bukarest oder den "Globe Circus".


(23.08.2022, 08:03)
Liz Thieme:   NatĂŒrlich geht es weiter... ich muss(te) mich nur von dem Dorffest bei uns erholen %-)


Nach ziemlich genau vier Stunden (ich hatte ursprĂŒnglich drei kalkuliert fĂŒr einen Rundgang) war dann der Rundgang sowie eine schnelle Runde fĂŒr ausgewĂ€hlte Tiere beendet. Inzwischen war der Zoo gut gefĂŒllt, so dass ein Ende eine gute Wahl war.

Bei Planungen fĂŒr rumĂ€nische Zoos muss man die Öffnungszeiten im Auge behalten. Manche sind gefĂŒhlt immer offen, andere nur bis Nachmittags und weitere an manchen Tagen gar nicht. Gerade montags sind viele geschlossen, wie bei uns Museen.


(23.08.2022, 08:02)
cajun:   Geht es noch weiter @Liz? :-) ich komme ja selbst nicht nach mit den ganzen Zoos dieser Saison, man ist das gar nicht mehr gewohnt nach den vergangenen Pandemiejahren...
Ihr ward doch in etlichen rumÀnischen Einrichtungen oder?
(18.08.2022, 09:32)
Liz Thieme:   und natĂŒrlich muss ein Foto sein - der Jaguar-Kater
vsl ist noch eine schwarze Partnerin vorhanden, diese war wenn aber im Haus.
Die beiden Anlagen waren schön gestaltet und besser als in so manchem West-Zoo
(16.08.2022, 10:14)
Liz Thieme:   Die Tiger hatten hier in diesem Komplex drei Großanlagen plus rĂŒckwĂ€rtiger Haltung. Man fand aber auch noch Tiger in anderen Bereichen des Zoos, die dann nicht ganz so gut waren.
(16.08.2022, 10:13)
Liz Thieme:   In RumĂ€nien war noch vieles vor der Vogelgrippe geschĂŒtzt, hier die Volieren der Wasservögel
(16.08.2022, 10:12)
Liz Thieme:   was ich vergessen hatte... das Reptilium und Aquarium ist am alten Elefantenhaus dran, welches inzwischen die Zooschule (sehr modern mit PCs eingerichtet) beherbergt
(16.08.2022, 10:11)
Liz Thieme:   Löwenanlage mit vielen Schiebern. Draußen waren 1,1, innen waren auch noch welche
(16.08.2022, 10:09)
Liz Thieme:   und von innen
(16.08.2022, 10:03)
Liz Thieme:   Aquarium und Reptilium von außen. Allgemein hat der Zoo viele Ecken lustig bemalt. Es macht Spaß diese zu entdecken.
(16.08.2022, 10:02)
Liz Thieme:   Ich werde natĂŒrlich nicht alle Anlagen hier vorstellen (können). Einige als Auszug...

die Affenanlagen - hier sind Kattas, Mantelpaviane, Kapuziner, Japanmakak
die Varis haben um die Ecke eine große Anlage
(16.08.2022, 10:01)
Liz Thieme:   der Zooplan
(16.08.2022, 09:57)
Liz Thieme:   Na gut, keine direkten Fragen, dann fange ich mal an. Zur Info vorab: von den vorgestellten Zoos ist die ZTL schon aktualisiert.

Start war natĂŒrlich in der Hauptstadt București mit dem Zoo Banaesa Die Hotel-Rezeptionistin warnte vor dem Zoo, dass man nicht enttĂ€uscht sein sollte. Die eigene Einstellung war da eher entspannt, nach dem Motto “Mal gucken”. Dass man keinen Hauptstadt-Zoo Ă  la Washington DC oder Paris erwarten kann, das habe ich eh schon vermutet.

UrsprĂŒnglich war es ein kleiner Zoo (verwaltet von der Stadtverwaltung), verstreut auf mehrere Parks von București (Cișmigiu, Herăstrău, Carol I a Pădurea Băneasa). In den ersten 4 Jahren wurden die Tiere in den Băneasa-Wald umgesiedelt. Dort wurde im Mai 1959 der neue Zoo von Bukarest fĂŒr die Öffentlichkeit eröffnet.
Nach dem Beitritt RumĂ€niens zur EU war der Zoo in einem sehr schlechten Zustand und entsprach nicht den modernen Standards der Tierhaltung. Er wurde auf eine Liste von 18 Zoos (von 46) gesetzt, die abgeschafft werden sollten. Zum GlĂŒck gelang es, den Zoo zu retten und zu modernisieren. Derzeit umfasst er 5,85 ha und sollte eigentlich mal (2013) erweitert werden, dies ist bislang aber nicht geschehen. Der Zoo geriet Mitte der 2000er in die Schlagzeilen wegen extrem vieler TodesfĂ€llen aufgrund “verdĂ€chtiger UmstĂ€nde”.

Der Eintritt fĂŒr einen Erwachsenen kostet 15 Lei (= 3 EUR) hinzu kamen noch mal 15 Lei fĂŒr die Erlaubnis zur Fotografie. Es wird da so wenig fotografiert, dass die, die es tun schnell, bemerkt werden und auch kontrolliert werden. Also immer schön den Beleg aufbewahren.

(16.08.2022, 09:56)
Liz Thieme:   Auf ein neues Zooland. Ich werde euch hier die Zoos des Landes nach und nach vorstellen. Meine Zootour-Reise verschlug mich im April/Mai 2022 in dieses wunderbare Land.

Wer vorab Fragen und WĂŒnsche hat, der möge sich jetzt Ă€ußern.
(15.08.2022, 08:24)

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