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Tiergarten Kleve



cajun:   Zwergotternachwuchs:
"Vier auf einen Streich
Nachwuchs bei den Zwergottern im Tiergarten Kleve
Gleich vierfaches OtterglĂŒck gibt es derzeit bei den Zwergottern im Tiergarten Kleve: Am 22. April 2024 brachte die zehnjĂ€hrige Rina gleich vier Jungtiere zur Welt. Vater ist das sechs Jahre alte ZwergottermĂ€nnchen Leo. „Zwergotter werden als Nesthocker geboren und sind bei der Geburt noch blind und taub“, so Tiergartenleiter Martin Polotzek. „Daher kommen sie immer in einem geschĂŒtzten Bereich wie beispielsweise bei uns in einer eigens angefertigten Wurfkiste zur Welt. Mit ca. 40 Tagen öffnen sich zum ersten Mal die Augen und mit rund zwei bis drei Monaten sind die jungen Zwergotter alt genug, dass sie die Wurfkiste zum ersten Mal verlassen und StĂŒck fĂŒr StĂŒck ihre Umgebung erkunden.“
RĂŒckgang der wilden BestĂ€nde um ĂŒber 30 %

Zwergotter kommen ursprĂŒnglich aus SĂŒdost-Asien. In den letzten drei Jahrzehnten sind ihre BestĂ€nde in der Wildbahn um ĂŒber 30 % zurĂŒckgegangen, weswegen sie derzeit von der IUCN Roten Liste als „gefĂ€hrdet“ eingestuft werden. Daher ist die Freude ĂŒber den Nachwuchs im Tiergarten Kleve umso grĂ¶ĂŸer. „Und auch unser Zwergotternachwuchs unternimmt jetzt Tag fĂŒr Tag mehr AusflĂŒge und ist nun auch erstmals in der großen Außenanlage zu sehen“, so Tiergartenleiter Polotzek. „Und da die Tiere nun alt genug fĂŒr den ersten Tierarztbesuch sind, stand dieser nun auf dem Programm. Das Ergebnis: Zwei mĂ€nnliche und zwei weibliche Jungtiere, die sich bestens entwickeln und einen gesunden Eindruck machen!“
Quelle:https://tiergarten-kleve.de/vier-auf-einen-streich/
(12.07.2024, 14:15)
cajun:   Im Tiergarten wurde die neugestaltete Schneeeulenanlage mit einem potentiellen Zuchtpaar besetzt. Der Hahn ist aus dem Tierpark Ströhen angereist, die Henne ist bereits seit 2018 da und schlĂŒpfte 2017 im Opel Zoo.
Quelle:https://www.niederrhein-nachrichten.de/nachrichten/schneeeulenanlage-im-tiergarten-kleve-umgestaltet-1774.html
(08.07.2024, 13:44)
cajun:   Na, mag jemand den eigenen Namen in einem Herz auf einer Kamelsilhouette sehen? :o)
"Ein Herz fĂŒr Trampeltiere
Tiergarten Kleve startet Crowdfunding fĂŒr ein neues Zuhause fĂŒr Safira, Fuzzy und Co.
Nach der Eröffnung der neuen PrĂ€riehundanlage soll nun das nĂ€chste Projekt im Tiergarten Kleve folgen: Eine neue, naturnahe Trampeltieranlage. „Im Rahmen unseres Masterplans sollen als nĂ€chstes unsere Trampeltiere Safira, Fuzzy und Co. ein neues, weitlĂ€ufiges Zuhause erhalten“, so Tiergartenleiter Martin Polotzek. „Mehr als doppelt so groß soll die neue Anlage einmal werden und unseren Trampeltieren, MitarbeiterInnen und BesucherInnen deutlich verbesserte Bedingungen bieten. So soll das GelĂ€nde mit dem AufschĂŒtten von HĂŒgeln mehr Struktur bekommen, was fĂŒr den Bewegungsapparat der Tiere ideal ist. Außerdem sollen neue, ĂŒberdachte Futterstellen und diverse RĂŒckzugs- und Abtrennmöglichkeiten geschaffen werden, die den Tieren noch bessere Haltungsbedingungen schaffen. Trocken- und WassergrĂ€ben sollen zukĂŒnftig Safira, Fuzzy und Co. von den BesucherInnen abtrennen und ĂŒber einen gemeinsamen Unterstand fĂŒr Trampeltier und Tiergartengast kann man den Tieren sehr nahekommen. Und auch unsere MitarbeiterInnen erhalten mit der neuen Anlage einen eigenen Wirtschaftsbereich und viele verbesserte Möglichkeiten, wie sie kĂŒnftig mit den Trampeltieren arbeiten können.“

FĂŒr die neue Trampeltieranlage startet jetzt der Tiergarten Kleve gemeinsam mit der Volksbank Kleverland ein Crowdfunding. Unter dem Motto „Ein Herz fĂŒr Trampeltiere- spende jetzt fĂŒr ein neues Zuhause fĂŒr Safira, Fuzzy und Co.“ sollen ĂŒber 10.000 Euro an Spenden gesammelt werden, die dem Neubau der Trampeltieranlage zugutekommen. Außerdem können die SpenderInnen bereits fĂŒr eine Spende ab 10 € ein Herz mit ihrem Namen an eine lebensgroße Trampeltiersilhouette kleben und so zeigen, dass sie sich an dem Projekt beteiligt haben. Und auch andere Dankeschöns wie ein Rendezvous mit Trampeltierstute Safira, eine exklusive FĂŒhrung mit Tiergartenleiter Martin Polotzek oder ein exklusiver Abend im Tiergarten Kleve sind erhĂ€ltlich.

„Derzeit befinden wir uns mit unserem Crowdfunding fĂŒr die neue Trampeltieranlage noch in der Startphase“, so Tiergartenleiter Martin Polotzek. „Das heißt wir freuen uns ĂŒber jede Person, die Fan unseres Projekts werden möchte. HierfĂŒr muss man sich einfach kostenlos auf der Crowdfundingseite www.viele-schaffen-mehr.de registrieren und bestĂ€tigen, dass man Fan von unserem Crowdfunding fĂŒr Safira, Fuzzy und Co. ist. Sobald wir 100 Fans erreicht haben, beginnen wir dann mit dem eigentlichen Spendensammeln, wozu die Volksbank Kleverland zu den ersten 100 Spenden je 10 € mit dazugibt.“
Über 400.000 € soll das neue Zuhause fĂŒr Safira, Fuzzy und Co. kosten

Über 400.000 € soll die neue Trampeltieranlage im Tiergarten Kleve kosten. 175.000 € hiervon ĂŒbernimmt die Stadt Kleve, den Rest muss der Tiergarten Kleve durch Spenden und Mehreinnahmen selbst aufbringen. „Wir freuen uns ĂŒber jeden, der uns beim Crowdfunding fĂŒr die neue Trampeltieranlage unterstĂŒtzt, und danken schon jetzt allen Spenderinnen und Spendern“, so Polotzek. „Nur gemeinsam können wir den Tiergarten von morgen gestalten und dafĂŒr sorgen, dass Safira, Fuzzy und Co. bald ein naturnahes, weitlĂ€ufiges und authentisches Zuhause in unserem Familienzoo am Niederrhein erhalten werden.“

Wer den Neubau der Trampeltiere unterstĂŒtzen möchte, kann das gerne direkt auf der Crowdfunding-Plattform tun: www.viele-schaffen-mehr.de/projekte/ein-neues-zuhause-fuer-safira

Der Tiergarten Kleve ist tĂ€glich von 9-18 Uhr geöffnet. BesucherInnen können sich auf die neue PrĂ€riehundanlage sowie auf zahlreiche Jungtiere wie u.a. bei den GĂŒrteltieren, ZwergseidenĂ€ffchen, Alpakas, Zwergziegen und Schafen freuen.
Quelle:https://tiergarten-kleve.de/ein-herz-fuer-trampeltiere/
(18.04.2024, 11:02)
cajun:   Der Tiergarten meldet den Zugang einer Gruppe PrĂ€riehunde fĂŒr die neue begehbare Anlage. Offizielle Einweihung ist Freitag der 05.04.24. Also wer in der Gegend ist und Zeit hat... :-)
(03.04.2024, 16:00)
cajun:   Die ZuchtbemĂŒhungen in Kleve zeigen sich erfolgreich:
"Nachwuchs bei den RĂŒsselspringern
Am 19.2.24 wurde ein KurzohrrĂŒsselspringer im Tiergarten Kleve geboren
RĂŒsselspringer bilden eine eigene, urtĂŒmliche Ordnung der SĂ€ugetiere und gehören zu den Afrotheria, zu denen auch Elefanten und SeekĂŒhe zĂ€hlen. Daher ist es auf den ersten Blick verwunderlich, dass die 30 Gramm leichten Tiere, die mit ihrem langen Schwanz und ihren langen Hinterbeinen an eine Mischung von Maus und KĂ€nguru erinnern, nĂ€her mit Elefanten als mit MĂ€usen verwandt sind. Umso besonderer die VerwandtschaftsverhĂ€ltnisse, umso schwieriger ist auch die Zucht.
„KurzohrrĂŒsselspringer sind sehr empfindliche Tiere, die leicht gestresst sind und deren Zucht als alles andere als einfach gilt“, so Tiergartenleiter Martin Polotzek. „Auch wenn sie nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen monogam leben, ist die Paarzusammenstellung sehr schwierig und nicht alle Paare harmonieren. Daher haben wir hinter den Kulissen unseres Zoos 2021 eine große Zuchtanlage fĂŒr RĂŒsselspringer errichtet, in der nun erneut Nachwuchs zur Welt gekommen ist.“
Quelle:https://tiergarten-kleve.de/nachwuchs-bei-den-ruesselspringern/
(05.03.2024, 11:22)
cajun:   Eine Erstzucht fĂŒr den Tiergarten:
"Wir sind ĂŒberglĂŒcklich ĂŒber unsere erste erfolgreiche ZwergseidenĂ€ffchennachzucht, die am 27. Januar 2024 zur Welt gekommen ist. Um unserer jungen ZwergseidenĂ€ffchenfamilie die nötige Ruhe zu geben, haben wir die ersten drei Wochen den Besucherbereich rund um die neue Krallenaffenanlage großzĂŒgig abgesperrt. Das Jungtier entwickelt sich bislang sehr gut, sodass wir nun die große Sperrung aufgehoben haben und nur noch den Bereich vor der Glasscheibe aktuell fĂŒr Besucher beschrĂ€nken. Und mit etwas GlĂŒck kann man unseren jĂŒngsten Affenzuwachs nun auch beim Tiergartenbesuch sehen."
Quelle:https://www.facebook.com/tiergartenkleve1/?locale=de_DE
(27.02.2024, 14:04)
Carsten Horn:   Und bitte auch den Inhalt zuvor lesen, ob ein Link Sinn macht!

Die Zeitung hat die Meldung vom Tiergarten komplett ĂŒbernommen, man erfĂ€hrt also nichts neues...
(06.11.2023, 13:49)
W. Dreier:   Ursons: 5 Tage zu spĂ€t - erst lesen!
(05.11.2023, 16:27)
cajun:   NeuzugĂ€nge in Kleve:
"Stachelige Schönheit
Neues Baumstachlerweibchen im Tiergarten Kleve eingezogen
Sie ist ein halbes Jahr alt, hat rund 30.000 Stacheln und ist vor kurzem aus Hoyerswerda in die Schwanenstadt gezogen: Baumstachlerweibchen Birgit. „Wir freuen uns sehr, dass wir nach langer Suche eine passende Dame fĂŒr unseren Baumstachlermann Bruce gefunden haben“, berichtet Tiergartenleiter Martin Polotzek.
Im Juni diesen Jahres wurde die neue Gemeinschaftsanlage fĂŒr Baumstachler und Stinktiere im Tiergarten Kleve offiziell eröffnet. Hier ist jetzt mit Baumstachlerweibchen Birgit noch mehr Leben eingekehrt. „Das junge Weibchen hat den Transport gut ĂŒberstanden und lebt sich sehr gut bei uns im Tiergarten Kleve ein“, so Tiergartenleiter Polotzek. „Äußerst neugierig erkundet sie jeden Ast in ihrer neuen Anlage und hat auch sehr interessiert auf Baumstachlermann Bruce reagiert.“
Baumstachler werden auch Ursons genannt, kommen ursprĂŒnglich aus Nordamerika und gehören zu den Stachelschweinverwandten. Wenn eine Flucht vor einem möglichen Beutegreifer unmöglich ist, setzen sie ihre bis zu 8 cm langen Stacheln mit Widerhaken ein. Diese sind zwischen ihren langen und steifen Haaren versteckt und werden entblĂ¶ĂŸt, wenn das Urson sich zum Angreifer umdreht und sein Fell strĂ€ubt.
Der Tiergarten Kleve ist tĂ€glich von 9 bis 18 Uhr geöffnet. Die GĂ€ste können sich neben dem neuen Baumstachlerweibchen Birgit auch auf NeuzugĂ€nge bei den PolarfĂŒchsen und Lamas sowie Jungtieren bei Alpaka und Lisztaffe freuen.
Quelle:https://tiergarten-kleve.de/stachelige-schoenheit/
(31.10.2023, 10:23)
cajun:   Eine Erstzucht fĂŒr den Tiergarten:
"Kleine Affen mit Frisur von großem Komponisten
Tiergarten Kleve freut sich ĂŒber den ersten Nachwuchs bei den vom Aussterben bedrohten Lisztaffen.
Seit Ende 2021 leben Lisztaffen im Tiergarten Kleve. Nun kann sich der Familienzoo am Niederrhein ĂŒber den ersten Nachwuchs bei seinem noch jungen Lisztaffenpaar freuen: Nach einer Tragzeit von fĂŒnf bis sechs Monaten brachte Lisztaffenweibchen Anna am 16. August 2023 zwei Jungtiere zur Welt, die meistens von Lisztaffenvater Tobi auf dem RĂŒcken getragen werden. „FĂŒr unser junges Lisztaffenpaar Anna und Tobi und auch fĂŒr uns im Tiergarten Kleve ist es der erste Lisztaffennachwuchs“, freut sich Tiergartenleiter Martin Polotzek. „Um der jungen Familie die nötige Ruhe zu geben, haben wir den Bereich um die Lisztaffenanlage großzĂŒgig abgesperrt. So konnten sich Anna und Tobi in den ersten Wochen in Ruhe um die Zwillinge kĂŒmmern und in ihre neue Rolle als Affeneltern reinwachsen.“
Lisztaffen kommen ursprĂŒnglich aus dem nordwestlichen Kolumbien und gelten aufgrund der Lebensraumzerstörung und des illegalen Haustierhandels als „vom Aussterben bedroht“. Mit weniger als 2.000 wildlebenden Tieren nehmen die BestĂ€nde im natĂŒrlichen Verbreitungsgebiet immer weiter ab, sodass die Erhaltungszucht in zoologischen GĂ€rten wichtiger denn je ist. „Aufgrund der prekĂ€ren Situation von wildlebenden Lisztaffen und der leider immer noch abnehmenden wildlebenden Population ist die Freude ĂŒber unsere Erstnachzucht im Tiergarten Kleve umso grĂ¶ĂŸer“, berichtet Tiergartenleiter Martin Polotzek stolz. „So kann unserer kleine Lisztaffenfamilie einen wichtigen Beitrag zum Erhalt ihrer Art leisten.“
Lisztaffenjungtiere ab sofort phasenweise auf der Außenanlage zu sehen
Benannt sind Lisztaffen nach ihrer markanten Haartracht, die eine gewisse Ähnlichkeit mit der Frisur des Komponisten Franz Liszt aufweist. „Bei der Geburt waren die namensgebenden Haare nur sehr schwach ausgebildet“, so Tiergartenleiter Polotzek. „Doch bereits nach wenigen Tagen konnte man erkennen, wie die Haare am Kopf langsam zu wachsen beginnen und mit der Zeit immer weißer werden.“
Nachdem der Bereich um die Lisztaffenanlage die letzten vier Wochen großzĂŒgig fĂŒr BesucherInnen abgesperrt war, besteht nun die Möglichkeit, die junge Lisztaffenfamilie mit dem seltenen Nachwuchs bei schönem Wetter auf der Außenanlage zu sehen. "
Quelle:https://tiergarten-kleve.de/kleine-affen-mit-frisur-von-grossem-komponisten/
(26.09.2023, 11:00)
cajun:   Ein Neuzugang im Tiergarten:
Eine der seltensten Affenarten der Welt jetzt im Tiergarten Kleve
Zweifarbtamarine sind neu im Familienzoo am Niederrhein
„Es ist ein sehr bedeutendes Ereignis fĂŒr den Tiergarten Kleve“, freut sich Tiergartenleiter Martin Polotzek. „Nach rund zwei Jahren der Vorbereitung und der Organisation sind nun endlich die ersten Zweifarbtamarine bei uns eingezogen!“ Am 15. Mai 2023 erreichten MĂ€nnchen Zane und Weibchen IndaĂŻ aus dem Zoo Lyon ihre neue Heimat in Kleve. Beide sind im Oktober 2011 in Frankreich geboren und sind eine der wenigen Zweifarbtamarine in europĂ€ischen Zoos. „Nach den Zoos in Erfurt und MĂŒnster sind wir nun der dritte Zoo in ganz Deutschland, der diese vom Aussterben bedrohte Affenart hĂ€lt“, so Tiergartenleiter Polotzek.
Tiergarten Kleve unterstĂŒtzt Artenschutzprojekt in Brasilien
Zweifarbtamarine werden von der IUCN Roten Liste als „vom Aussterben bedroht“ gelistet und gehören zu den 25 Affenarten, die weltweit am stĂ€rksten bedroht sind. Es wird von der IUCN prognostiziert, dass in den kommenden 18 Jahren die Population um weitere 80% zurĂŒckgehen wird. Daher unterstĂŒtzt der Tiergarten Kleve seit dem vergangenen Jahr ein Artenschutzprojekt fĂŒr Zweifarbtamarine in Brasilien jĂ€hrlich mit einer fĂŒnfstelligen Summe und leistet nun durch seine Teilnahme am EuropĂ€ischen Erhaltungszuchtprogramm (EEP) auch einen wichtigen Beitrag zum ex-situ Artenschutz.
Die Zweifarbtamarine leben in der neuen Anlage fĂŒr sĂŒdamerikanische Krallenaffen, die Anfang des Jahres im Tiergarten Kleve eröffnet wurde. "
Quelle:https://tiergarten-kleve.de/eine-der-seltensten-affenarten-der-welt-jetzt-im-tiergarten-kleve/
(22.05.2023, 14:39)
cajun:   Der Zwergotternachwuchs vom Februar ist nun fĂŒr Besuchende zu sehen:
"Zwergotterjungtier im Tiergarten Kleve geboren.
Am 4. Februar kam im Tiergarten Kleve Zwergotternachwuchs zur Welt. Nun ist das Jungtier groß genug, dass es die schĂŒtzende Wurfhöhle immer mehr verlĂ€sst, wie Tiergartenleiter Martin Polotzek berichtet: „Zwergotter werden als Nesthocker blind und taub geboren. Damit sie gut genug geschĂŒtzt sind, bringt das Weibchen sie in einer geschĂŒtzten Wurfhöhle zur Welt, wo sie die ersten Lebenswochen verbringen. Mit etwa 40 Tagen öffnen sich dann zum ersten Mal die Augen der kleinen Otter, wĂ€hrend sie mit rund zwei bis drei Monaten die Wurfhöhle zum ersten Mal verlassen. Und so ist unser Zwergotterjungtier nun auch in dem Alter, wo es immer mobiler wird und die Wurfhöhle jeden Tag etwas lĂ€nger verlĂ€sst.“
In den letzten drei Jahrzehnten ist der Bestand an Zwergottern in der Wildbahn um ĂŒber 30 % zurĂŒckgegangen.
Zwergotter kommen ursprĂŒnglich aus SĂŒdost-Asien. In den letzten drei Jahrzehnten sind ihre BestĂ€nde in der Wildbahn um ĂŒber 30 % zurĂŒckgegangen, weswegen sie derzeit von der IUCN Roten Liste als „gefĂ€hrdet“ eingestuft werden. Daher ist die Freude ĂŒber den Nachwuchs im Tiergarten Kleve umso grĂ¶ĂŸer. „Unser Zwergotterjungtier entwickelt sich prĂ€chtig, sodass nun auch der erste tiermedizinische Gesundheitscheck anstand“, so Tierarzt und Tiergartenleiter Martin Polotzek. „Dabei konnten wir nicht nur den Mikrochip unter die Haut setzen, Herz und Lungen abhören und das Kleine wiegen, sondern auch die Frage nach dem Geschlecht klĂ€ren. Es ist ein gesundes MĂ€dchen, welches fĂŒr ihr Alter schon sehr gut entwickelt und richtig proper ist.“
Quelle:https://tiergarten-kleve.de/eine-hand-voll-otterglueck/
(19.04.2023, 09:20)
cajun:   Ein Verlust in Kleve:
"Heute haben wir eine traurige Nachricht fĂŒr euch: Unser Roter Pandamann Spike ist am 6. Februar im hohen Alter von zehn Jahren gestorben.
Spike wurde am 14. Juli 2012 im Aquazoo Leeuwarden in den Niederlanden geboren und lebte seit dem FrĂŒhjahr 2013 bei uns im Tiergarten Kleve. Nachdem vor zwei Jahren seine Partnerin Xena gestorben ist, lebte er seit letztem Jahr mit unserer jungen Kamala zusammen und blĂŒhte trotz seines gesetzten Alters noch einmal richtig auf.
Am Morgen des 6. Februars wurde Spike tot in seiner Anlage gefunden. Da er die Tage vor seinem Tod keinerlei Krankheitsanzeichen zeigte, kam dies fĂŒr uns alle sehr ĂŒberraschend. Die pathologische Untersuchung ergab, dass er an einer akuten Blutvergiftung mit einem sehr aggressiven Erreger gestorben ist.
Wir sind alle immer noch geschockt ĂŒber Spikes plötzlichen Tod und sind sehr traurig, dass er die Eröffnung der neuen Pandaanlage leider nicht mehr miterleben konnte.
Wann wir wieder ein PandamĂ€nnchen fĂŒr unsere Kamala erhalten werden, um uns an der Erhaltungszucht der Roten Pandas zu beteiligen, stimmen wir in der nĂ€chsten Zeit mit dem EEP-Koordinator ab."
Quelle:https://www.facebook.com/tiergartenkleve1/?locale=de_DE
(25.02.2023, 13:09)
cajun:   Der Tiergarten bewirbt den Nachwuchs bei den Ovamboziegen. Das mĂ€nnliche Kitz ist die erste Nachzucht des neu angeschafften Bockes. Laut ZTL wird diese Ziegenrasse aus Namibia in 17 kleineren Einrichtungen in Deutschland gehalten.
Quelle:https://tiergarten-kleve.de/kleines-zicklein-mit-grossen-ohren/
(22.02.2023, 15:39)
cajun:   Umstrukturierungen am Niederrhein:
"Warum der Tiergarten eine neue TrÀgerschaft braucht.
Der Vorstand des Tiergartens in Kleve trĂ€gt mit dem Ausbau zum „Zoologischen Garten“ auch private Risiken. Das soll jetzt geĂ€ndert werden
Die Klever SPD regt eine Neustrukturierung der TrĂ€gerform des Klever Tiergartens an. Hintergrund ist, dass der Vorstand des heutigen Vereins ehrenamtlich arbeitet und in möglichen HaftungsfĂ€llen auch belangt werden könnte. „Im Interesse des Eigenschutzes kann ein Versicherungsschutz sowie eine rechtliche Beratung zur Abwehr von Gefahren vorgenommen werden - ob dieses dann ausreichend sein wird, ist vom jeweiligen Einzelfall abhĂ€ngig“, so die SPD. GrundsĂ€tzlich sei das Anforderungsprofil an VorstĂ€nde heute vielschichtiger als je zuvor.
Das Risiko fĂŒr den Vorstand wird zu groß
Das Risiko fĂŒr den Vorstand erhöht sich, je grĂ¶ĂŸer die Investitionen werden. Der Rat hat jĂŒngst einer Co-Finanzierung fĂŒr erste Maßnahmen im Rahmen des „Masterplan 20+“ auf den Weg gebracht und damit die Weichen fĂŒr einen „Zoologischen Tiergarten Kleve“ genommen. Der Vorstand des Tiergarten wies darauf hin, dass die damit in Zusammenhang stehenden Entscheidungen das vertretbare Maß der Verantwortlichkeit eines Vereinsvorstandes ĂŒberschreiten.
Tiergarten soll eine gemeinnĂŒtzige Gesellschaft werden
Daher soll die Stadt jetzt ĂŒber eine neue TrĂ€gerform nachdenken, die etwa in eine gemeinnĂŒtzige Gesellschaft mit beschrĂ€nkter Haftung (gGmbH) mĂŒnden könnte. Der Rat beschloss in seiner letzten Sitzung im Jahr 2022, dass die Verwaltung die weiteren PrĂŒfungen vornehmen soll. "
Quelle:https://www.waz.de/staedte/kleve-und-umland/kleve-warum-der-tiergarten-eine-neue-traegerschaft-braucht-id237271095.html
(04.01.2023, 09:06)
cajun:   Nun ist die Kulanhaltung in Kleve Geschichte:
"Am 19. September verstarb unsere Kulanstute. Sie wurde am 3. August 1991 im Zoo Berlin geboren und kam schließlich im Februar 1993 nach Kleve.
Hilde war mit 31 Jahren nicht nur das Àltesten Tier im Tiergarten sondern auch eine der Àltesten Kulane weltweit."
Dazu meldet der Tiergarten auf seiner Facebook Seite auch den Verlust des weiblichen Seehundes "Polly" der erst im Juli geboren wurde. Es gab Schwierigkeiten bei der Futterumstellung.
(22.09.2022, 11:33)
cajun:   Naja.... Elenantilopen.... wenn schon nicht selten, dann wenigstens groß.... :

"Die Umbauarbeiten auf der Roten Pandaanlage sind weit fortgeschritten. Tiergartenleiter Martin Polotzek und Vorstandsmitglieder Rebecca Schoofs und Josef Kanders prĂ€sentierten stolz die Kunstfelsen, die das neue StallgebĂ€ude und die RĂŒckwand verdecken, und gaben einen Überblick ĂŒber den aktuellen Entwicklungsstand. Polotzek: „Die Kunstfelsarbeiten sind weitestgehend fertiggestellt. Nun warten wir auf die Glasscheiben und den Bambuszaun fĂŒr die endgĂŒltige Fertigstellung. Aber auch hier sind wir von Lieferschwierigkeiten betroffen, sodass sich die Eröffnung leider auf Ende diesen Jahres verschiebt.“

Etwas frĂŒher soll die Zweifarbtamarinanlage eröffnet werden. „Aktuell werden die beiden HĂ€user fertiggestellt und die Außenvoliere in drei Wochen geliefert, sodass die ersten Tiere wahrscheinlich im Oktober einziehen können“, berichtet Tiergartenleiter Polotzek stolz. „Damit sind wir der dritte Zoo in Deutschland, der die vom Aussterben bedrohte Affenart hĂ€lt.“ Der alte, in die Jahre gekommene Eselstall soll zu einem großen, begehbaren Warmhaus fĂŒr sĂŒdamerikanische Tiere wie Flachlandtapir, AmeisenbĂ€r oder MĂ€hnenwolf umgebaut werden. Hierzu lĂ€uft gerade der Förderantragt. Die begehbare PrĂ€riehundanlage wird aktuell von tiergarteneigenen Mitarbeitern in Kooperation mit ehrenamtlichen HelferInnen gebaut und soll kommendes Jahr eröffnet werden.

Auch tiergĂ€rtnerisch tut sich einiges im Tiergarten Kleve. „In wenigen Tagen zieht mit einem nordamerikanischen Baumstachler eine neue Tierart, vorerst in den rĂŒckwĂ€rtigen Bereich, bei uns ein“, freut sich Polotzek. „Und Ende September kommen mit zwei Elenantilopen die ersten Antilopen in die Schwanenstadt und werden gemeinsam mit unseren Straußen eine Afrika-WG grĂŒnden.“
Neuer Themenspielplatz ab FrĂŒhjahr 2023

Beim Großprojekt „Neue Robbenanlage“ gibt es ebenfalls Neues zu berichten: Gemeinsam mit dem Denkmalamt und der Bezirksregierung wurde nun die Verortung der neuen Robbenanlage im denkmalgeschĂŒtzten Park geklĂ€rt, sodass nun die Machbarkeitsstudie lĂ€uft. Außerdem veranstaltet der Tiergarten am 8. Oktober um 20 Uhr ein Benefizkonzert in der Stadthalle Kleve, mit welchem die ersten Spenden fĂŒr Deutschlands modernste Seehundanlage gesammelt werden sollen.

Zum Abschluss des Rundgangs prĂ€sentierten Vorstand und Tiergartenleitung noch stolz das Highlight fĂŒr die nĂ€chste Saison. „Wir freuen uns sehr, Ende April unseren neuen Themenspielplatz eröffnen zu dĂŒrfen. Mit einem in Kleve einzigartigen Rollstuhlfahrerkarussell, einem eigenen Spielbereich fĂŒr Kinder unter fĂŒnf Jahren und großen SpieltĂŒrmen wird er ein neues Highlight darstellen, welches Kinder und Jugendliche jeglichen Alters und egal ob mit oder ohne Behinderung zum gemeinsamen Spielen einlĂ€dt“, so Polotzek zur neuen Attraktion fĂŒr die kommende Saison. „All unsere Projekte sind nicht ohne die UnterstĂŒtzung von Spenden, Stiftungen und der Stadt sowie dem Land möglich. Daher danken wir der IKEA Stiftung, die uns beim Bau des neuen, barrierefreien Spielplatzes unterstĂŒtzt, genauso wie allen anderen UnterstĂŒtzenden sowie insbesondere der Stadt Kleve, ohne deren ZuschĂŒsse ein solch wachsender Tiergartenbetrieb nicht möglich ist.“

Der Tiergarten Kleve ist tĂ€glich zwischen 9 und 18 Uhr geöffnet. BesucherInnen können sich derzeit ĂŒber Nachwuchs bei Seehund und Zwergotter sowie die WitwenpfeifgĂ€nse als neue Tierart freuen"
Quelle: HP des Tiergartens
(15.09.2022, 09:29)
cajun:   @Martin: Hatte vergessen mich zu bedanken fĂŒr die Info. Sorry! :-)

In der neuen Veröffentlichung aus Kleve eine AnkĂŒndigung fĂŒr Huftierfans:
"Auch neue Tierarten werden im Herbst einziehen
Polotzek: „Neben den fest geplanten Veranstaltungen freuen wir uns auch auf spannende neue Tierarten im Herbst. So bereiten wir derzeit alles fĂŒr den Einzug der Zweifarbtamarine vor, die als eine der seltensten Affenarten der Welt gelten. Außerdem zieht ebenfalls im Herbst noch die erste Antilopenart unserer Geschichte ein, sodass wir uns sicher sind, dass der Herbst tierisch gut wird!“
Auszug aus: https://tiergarten-kleve.de/tierisch-guter-herbst/
(01.09.2022, 10:23)
Martin Mercus:   Es gibt noch eine Ă€ltere Stute. Der Hengst hatte sich aber nicht mit Ihr verstanden. Beide waren schon seit Monaten getrennt - verwandtschaftliches VerhĂ€ltnis unbekannt.
Im Gehege des Hengstes sind im Rahmen des geplanten Geokonzepts nun die Alpakas gezogen, hinzukommen sollen irgendwann die bereits anwesenden Großen Maras. Das Gehege soll dann begehbar sein.
Im Gehege der Stute waren vor ein paar Jahren noch zwei Somaliwildesel - Geschwister. Beide sind im Himmel. Dieses und auch das Gehege der Owamboziegen (an anderer Stelle weiter geplant) werden fĂŒr die VergrĂ¶ĂŸerung der Trampeltieranlage benötigt.
Die Kulanhaltung wird also definitiv auslaufen. Sie sind wie auch die Przewalskipferde nicht im Zukunftsplan zu finden. DafĂŒr kommen dann auf die angedachte Savannenanlage Zebras.

Anbei ein Aushang zur Situation des Kulanhengstes von 2021.
(23.08.2022, 19:03)
cajun:   Über Facebook meldet der Tiergarten den Auszug eines Kulanhengstes Richtung Rostock. Hoffen wir mal, dass dort die Zucht wieder angekurbelt wird. Laut Prozoo war "Lars" der letzte Halbesel im Bestand am Niederhein. In der ZTL ist aber nur der Auszug vermerkt. Gibt es denn noch weitere Kulane in Kleve?
(23.08.2022, 17:12)
cajun:   Hm, ich las mal in einem halbwisssenschaftlichen Roman ĂŒber die menschliche Evolution, dass die Nagetiere eh mit den Primaten in einem stĂ€ndigen Konkurrenzkampf stehen. Und zwar seit Urzeiten. Da sind mir die Schildkröten als Überlebende aber lieber :0)
(23.08.2022, 11:59)
W. Dreier:   Na gut: Seneszenz-"Erfahrung" haben aber die Schildkröten aus einer Millionen-alten Evolution in unterschiedlichsten ökologischen Habitaten - und da kommt es auf einige Millionen mehr oder weniger nicht an. Ich glaube nicht, dass der Mensch das schafft ( siehe jetzigen "Spiegel": Prof. Brusatte, Univ. of Edinburgh: "Ratten, MĂ€use und Kaninchen werden die Erde bevölkern!" - und wahrscheinlich weiterhin Schildkröten)
(22.08.2022, 16:24)
cajun:   Endlich ist in dem Thread mal was sichtbar. Ich frage mich schon weshalb man einen neuen Thread grĂŒndet und ihn dann rein mit Links bestĂŒckt...?!?

Na, dann sollten wir mal alle wie die Schildkröten leben.... Kleve forscht :-)

"Naturschutzforschung: Tiergarten Kleve trÀgt zur Schildkrötenstudie bei, die evolutionÀre Theorien des Alterns in Frage stellt
Auch wenn Menschen im Vergleich zu ihren Vorfahren ein lĂ€ngeres Leben fĂŒhren, können wir der Unvermeidbarkeit des Alterns nicht entkommen. Testudines - die Ordnung, zu der auch die im Tiergarten Kleve gehaltene Spaltenschildkröte gehört - können sich diesem Trend widersetzen, indem sie im Vergleich zu Menschen und anderen Arten einem anderen Alterungsmuster folgen.

In einer neuen Studie, die in der Zeitschrift „Science“ veröffentlicht wurde, verwendeten die Forscher Daten, die der Tiergarten Kleve in Zusammenarbeit mit anderen Zoos und Aquarien beigetragen hat, um 52 Arten von Schildkröten zu untersuchen. Die vom Tiergarten Kleve im Zoological Information Management System (ZIMS) von Species360 aufgezeichneten Daten ermöglichten es den Forschern herauszufinden, dass Wasser- und Landschildkröten im Gegensatz zu Menschen und anderen Arten gĂ€ngigen Evolutionstheorien trotzen und die Alterungsrate als Reaktion auf Verbesserungen der Umweltbedingungen reduzieren können.

EvolutionĂ€re Theorien des Alterns sagen voraus, dass alle lebenden Organismen mit zunehmendem Alter schwĂ€cher werden und ihr Zustand sich verschlechtert (Seneszenz) – und schließlich sterben. Forscher der Species360 Conservation Science Alliance und der University of Southern Denmark zeigen nun anhand von Daten, die vom Tiergarten Kleve und anderen Zoos erfasst wurden, dass bestimmte Tierarten wie Schildkröten eine langsamere oder völlig ausbleibende Seneszenz aufweisen, wenn sich ihre Lebensbedingungen verbessern.

Von 52 Schildkröten- und Schildkrötenarten zeigen 75% eine extrem langsame Seneszenz, wÀhrend 80% eine langsamere Seneszenz als moderne Menschen haben.

„Wir stellen fest, dass einige dieser Arten ihre Alterungsrate als Reaktion auf die verbesserten Lebensbedingungen in Zoos und Aquarien im Vergleich zur Wildnis reduzieren können“, so Co-Autorin der Studie, Prof. Dalia Conde, Species360 Director of Science, Leiterin der Species360 Conservation Science Alliance. „DarĂŒber hinaus spielen moderne zoologische Organisationen eine wichtige Rolle bei der Erhaltung, Bildung und Forschung, und diese Studie zeigt den immensen Wert von Zoos und Aquarien, die Aufzeichnungen fĂŒr den Fortschritt der Wissenschaft fĂŒhren.“
Forschung ist eine wichtige Aufgabe moderner Zoos

Martin Polotzek, Leiter des Klever Tiergartens: "Wir beteiligen uns im Tiergarten Kleve gerne an den verschiedensten Forschungsprojekten- angefangen von Seehunden ĂŒber RĂŒsselspringer bis hin zu Schildkröten. Seit letztem Jahr verwalten wir unseren Tierbestand mit dem international anerkannten Programm ZIMS/Species 360, welches auch von allen anderen renommierten Zoos weltweit verwendet wird. Über dieses Programm wird nicht nur eingepflegt, welche Tiere wir halten. Wir sammeln hierĂŒber auch Daten wie Gewichte, Lebenserwartungen und medizinische Befunde, die zur internationalen Forschung verwendet werden. Und so sind wir stolz darauf, dass die Daten, die wir ĂŒber die Schildkröten in unserer Sammlung gesammelt und kuratiert haben, zu dieser Studie beigetragen haben und den Forschern geholfen haben, das Altern bei diesen Arten besser zu verstehen."

Der Tiergarten Kleve ist Mitglied von Species360, einer gemeinnĂŒtzigen Organisation, die die Zoologischen Informationsmanagementsysteme (ZIMS) unterhĂ€lt – die grĂ¶ĂŸte Datenbank zu Wildtieren in menschlicher Obhut.

Aktuell befindet sich der Tiergarten Kleve in einem Wandel zu einem modernen Natur- und Artenschutzzentrum, welches sich den vier Hauptaufgaben wissenschaftlich gefĂŒhrter Zoos verschreibt: Artenschutz, Forschung, Bildung und Erholung. Mit dem neuen Masterplan „Tiergarten Kleve 20+“ sind zahlreiche neue Anlagen geplant. Derzeit laufen unter anderem die Baumaßnahmen an einer neuen Anlage fĂŒr Rote Pandas und die vom Aussterben bedrohten Zweifarbtamarine.

Der Artikel ist hier verfĂŒgbar: https://www.science.org/doi/10.1126/science.abl7811
Weitere Informationen ĂŒber die Studie und andere Projekte, die ZIMS-Daten verwenden, finden Sie unter: https://conservation.species360.org/in-the-news/
Quelle:https://tiergarten-kleve.de/naturschutzforschung-tiergarten-kleve-traegt-zur-schildkroetenstudie-bei-die-evolutionaere-theorien-des-alterns-in-frage-stellt/
(22.08.2022, 16:02)

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