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Tiergarten Kleve



cajun:   Ein Verlust in Kleve:
"Heute haben wir eine traurige Nachricht fĂŒr euch: Unser Roter Pandamann Spike ist am 6. Februar im hohen Alter von zehn Jahren gestorben.
Spike wurde am 14. Juli 2012 im Aquazoo Leeuwarden in den Niederlanden geboren und lebte seit dem FrĂŒhjahr 2013 bei uns im Tiergarten Kleve. Nachdem vor zwei Jahren seine Partnerin Xena gestorben ist, lebte er seit letztem Jahr mit unserer jungen Kamala zusammen und blĂŒhte trotz seines gesetzten Alters noch einmal richtig auf.
Am Morgen des 6. Februars wurde Spike tot in seiner Anlage gefunden. Da er die Tage vor seinem Tod keinerlei Krankheitsanzeichen zeigte, kam dies fĂŒr uns alle sehr ĂŒberraschend. Die pathologische Untersuchung ergab, dass er an einer akuten Blutvergiftung mit einem sehr aggressiven Erreger gestorben ist.
Wir sind alle immer noch geschockt ĂŒber Spikes plötzlichen Tod und sind sehr traurig, dass er die Eröffnung der neuen Pandaanlage leider nicht mehr miterleben konnte.
Wann wir wieder ein PandamĂ€nnchen fĂŒr unsere Kamala erhalten werden, um uns an der Erhaltungszucht der Roten Pandas zu beteiligen, stimmen wir in der nĂ€chsten Zeit mit dem EEP-Koordinator ab."
Quelle:https://www.facebook.com/tiergartenkleve1/?locale=de_DE
(25.02.2023, 13:09)
cajun:   Der Tiergarten bewirbt den Nachwuchs bei den Ovamboziegen. Das mĂ€nnliche Kitz ist die erste Nachzucht des neu angeschafften Bockes. Laut ZTL wird diese Ziegenrasse aus Namibia in 17 kleineren Einrichtungen in Deutschland gehalten.
Quelle:https://tiergarten-kleve.de/kleines-zicklein-mit-grossen-ohren/
(22.02.2023, 15:39)
cajun:   Umstrukturierungen am Niederrhein:
"Warum der Tiergarten eine neue TrÀgerschaft braucht.
Der Vorstand des Tiergartens in Kleve trĂ€gt mit dem Ausbau zum „Zoologischen Garten“ auch private Risiken. Das soll jetzt geĂ€ndert werden
Die Klever SPD regt eine Neustrukturierung der TrĂ€gerform des Klever Tiergartens an. Hintergrund ist, dass der Vorstand des heutigen Vereins ehrenamtlich arbeitet und in möglichen HaftungsfĂ€llen auch belangt werden könnte. „Im Interesse des Eigenschutzes kann ein Versicherungsschutz sowie eine rechtliche Beratung zur Abwehr von Gefahren vorgenommen werden - ob dieses dann ausreichend sein wird, ist vom jeweiligen Einzelfall abhĂ€ngig“, so die SPD. GrundsĂ€tzlich sei das Anforderungsprofil an VorstĂ€nde heute vielschichtiger als je zuvor.
Das Risiko fĂŒr den Vorstand wird zu groß
Das Risiko fĂŒr den Vorstand erhöht sich, je grĂ¶ĂŸer die Investitionen werden. Der Rat hat jĂŒngst einer Co-Finanzierung fĂŒr erste Maßnahmen im Rahmen des „Masterplan 20+“ auf den Weg gebracht und damit die Weichen fĂŒr einen „Zoologischen Tiergarten Kleve“ genommen. Der Vorstand des Tiergarten wies darauf hin, dass die damit in Zusammenhang stehenden Entscheidungen das vertretbare Maß der Verantwortlichkeit eines Vereinsvorstandes ĂŒberschreiten.
Tiergarten soll eine gemeinnĂŒtzige Gesellschaft werden
Daher soll die Stadt jetzt ĂŒber eine neue TrĂ€gerform nachdenken, die etwa in eine gemeinnĂŒtzige Gesellschaft mit beschrĂ€nkter Haftung (gGmbH) mĂŒnden könnte. Der Rat beschloss in seiner letzten Sitzung im Jahr 2022, dass die Verwaltung die weiteren PrĂŒfungen vornehmen soll. "
Quelle:https://www.waz.de/staedte/kleve-und-umland/kleve-warum-der-tiergarten-eine-neue-traegerschaft-braucht-id237271095.html
(04.01.2023, 09:06)
cajun:   Nun ist die Kulanhaltung in Kleve Geschichte:
"Am 19. September verstarb unsere Kulanstute. Sie wurde am 3. August 1991 im Zoo Berlin geboren und kam schließlich im Februar 1993 nach Kleve.
Hilde war mit 31 Jahren nicht nur das Àltesten Tier im Tiergarten sondern auch eine der Àltesten Kulane weltweit."
Dazu meldet der Tiergarten auf seiner Facebook Seite auch den Verlust des weiblichen Seehundes "Polly" der erst im Juli geboren wurde. Es gab Schwierigkeiten bei der Futterumstellung.
(22.09.2022, 11:33)
cajun:   Naja.... Elenantilopen.... wenn schon nicht selten, dann wenigstens groß.... :

"Die Umbauarbeiten auf der Roten Pandaanlage sind weit fortgeschritten. Tiergartenleiter Martin Polotzek und Vorstandsmitglieder Rebecca Schoofs und Josef Kanders prĂ€sentierten stolz die Kunstfelsen, die das neue StallgebĂ€ude und die RĂŒckwand verdecken, und gaben einen Überblick ĂŒber den aktuellen Entwicklungsstand. Polotzek: „Die Kunstfelsarbeiten sind weitestgehend fertiggestellt. Nun warten wir auf die Glasscheiben und den Bambuszaun fĂŒr die endgĂŒltige Fertigstellung. Aber auch hier sind wir von Lieferschwierigkeiten betroffen, sodass sich die Eröffnung leider auf Ende diesen Jahres verschiebt.“

Etwas frĂŒher soll die Zweifarbtamarinanlage eröffnet werden. „Aktuell werden die beiden HĂ€user fertiggestellt und die Außenvoliere in drei Wochen geliefert, sodass die ersten Tiere wahrscheinlich im Oktober einziehen können“, berichtet Tiergartenleiter Polotzek stolz. „Damit sind wir der dritte Zoo in Deutschland, der die vom Aussterben bedrohte Affenart hĂ€lt.“ Der alte, in die Jahre gekommene Eselstall soll zu einem großen, begehbaren Warmhaus fĂŒr sĂŒdamerikanische Tiere wie Flachlandtapir, AmeisenbĂ€r oder MĂ€hnenwolf umgebaut werden. Hierzu lĂ€uft gerade der Förderantragt. Die begehbare PrĂ€riehundanlage wird aktuell von tiergarteneigenen Mitarbeitern in Kooperation mit ehrenamtlichen HelferInnen gebaut und soll kommendes Jahr eröffnet werden.

Auch tiergĂ€rtnerisch tut sich einiges im Tiergarten Kleve. „In wenigen Tagen zieht mit einem nordamerikanischen Baumstachler eine neue Tierart, vorerst in den rĂŒckwĂ€rtigen Bereich, bei uns ein“, freut sich Polotzek. „Und Ende September kommen mit zwei Elenantilopen die ersten Antilopen in die Schwanenstadt und werden gemeinsam mit unseren Straußen eine Afrika-WG grĂŒnden.“
Neuer Themenspielplatz ab FrĂŒhjahr 2023

Beim Großprojekt „Neue Robbenanlage“ gibt es ebenfalls Neues zu berichten: Gemeinsam mit dem Denkmalamt und der Bezirksregierung wurde nun die Verortung der neuen Robbenanlage im denkmalgeschĂŒtzten Park geklĂ€rt, sodass nun die Machbarkeitsstudie lĂ€uft. Außerdem veranstaltet der Tiergarten am 8. Oktober um 20 Uhr ein Benefizkonzert in der Stadthalle Kleve, mit welchem die ersten Spenden fĂŒr Deutschlands modernste Seehundanlage gesammelt werden sollen.

Zum Abschluss des Rundgangs prĂ€sentierten Vorstand und Tiergartenleitung noch stolz das Highlight fĂŒr die nĂ€chste Saison. „Wir freuen uns sehr, Ende April unseren neuen Themenspielplatz eröffnen zu dĂŒrfen. Mit einem in Kleve einzigartigen Rollstuhlfahrerkarussell, einem eigenen Spielbereich fĂŒr Kinder unter fĂŒnf Jahren und großen SpieltĂŒrmen wird er ein neues Highlight darstellen, welches Kinder und Jugendliche jeglichen Alters und egal ob mit oder ohne Behinderung zum gemeinsamen Spielen einlĂ€dt“, so Polotzek zur neuen Attraktion fĂŒr die kommende Saison. „All unsere Projekte sind nicht ohne die UnterstĂŒtzung von Spenden, Stiftungen und der Stadt sowie dem Land möglich. Daher danken wir der IKEA Stiftung, die uns beim Bau des neuen, barrierefreien Spielplatzes unterstĂŒtzt, genauso wie allen anderen UnterstĂŒtzenden sowie insbesondere der Stadt Kleve, ohne deren ZuschĂŒsse ein solch wachsender Tiergartenbetrieb nicht möglich ist.“

Der Tiergarten Kleve ist tĂ€glich zwischen 9 und 18 Uhr geöffnet. BesucherInnen können sich derzeit ĂŒber Nachwuchs bei Seehund und Zwergotter sowie die WitwenpfeifgĂ€nse als neue Tierart freuen"
Quelle: HP des Tiergartens
(15.09.2022, 09:29)
cajun:   @Martin: Hatte vergessen mich zu bedanken fĂŒr die Info. Sorry! :-)

In der neuen Veröffentlichung aus Kleve eine AnkĂŒndigung fĂŒr Huftierfans:
"Auch neue Tierarten werden im Herbst einziehen
Polotzek: „Neben den fest geplanten Veranstaltungen freuen wir uns auch auf spannende neue Tierarten im Herbst. So bereiten wir derzeit alles fĂŒr den Einzug der Zweifarbtamarine vor, die als eine der seltensten Affenarten der Welt gelten. Außerdem zieht ebenfalls im Herbst noch die erste Antilopenart unserer Geschichte ein, sodass wir uns sicher sind, dass der Herbst tierisch gut wird!“
Auszug aus: https://tiergarten-kleve.de/tierisch-guter-herbst/
(01.09.2022, 10:23)
Martin Mercus:   Es gibt noch eine Ă€ltere Stute. Der Hengst hatte sich aber nicht mit Ihr verstanden. Beide waren schon seit Monaten getrennt - verwandtschaftliches VerhĂ€ltnis unbekannt.
Im Gehege des Hengstes sind im Rahmen des geplanten Geokonzepts nun die Alpakas gezogen, hinzukommen sollen irgendwann die bereits anwesenden Großen Maras. Das Gehege soll dann begehbar sein.
Im Gehege der Stute waren vor ein paar Jahren noch zwei Somaliwildesel - Geschwister. Beide sind im Himmel. Dieses und auch das Gehege der Owamboziegen (an anderer Stelle weiter geplant) werden fĂŒr die VergrĂ¶ĂŸerung der Trampeltieranlage benötigt.
Die Kulanhaltung wird also definitiv auslaufen. Sie sind wie auch die Przewalskipferde nicht im Zukunftsplan zu finden. DafĂŒr kommen dann auf die angedachte Savannenanlage Zebras.

Anbei ein Aushang zur Situation des Kulanhengstes von 2021.
(23.08.2022, 19:03)
cajun:   Über Facebook meldet der Tiergarten den Auszug eines Kulanhengstes Richtung Rostock. Hoffen wir mal, dass dort die Zucht wieder angekurbelt wird. Laut Prozoo war "Lars" der letzte Halbesel im Bestand am Niederhein. In der ZTL ist aber nur der Auszug vermerkt. Gibt es denn noch weitere Kulane in Kleve?
(23.08.2022, 17:12)
cajun:   Hm, ich las mal in einem halbwisssenschaftlichen Roman ĂŒber die menschliche Evolution, dass die Nagetiere eh mit den Primaten in einem stĂ€ndigen Konkurrenzkampf stehen. Und zwar seit Urzeiten. Da sind mir die Schildkröten als Überlebende aber lieber :0)
(23.08.2022, 11:59)
W. Dreier:   Na gut: Seneszenz-"Erfahrung" haben aber die Schildkröten aus einer Millionen-alten Evolution in unterschiedlichsten ökologischen Habitaten - und da kommt es auf einige Millionen mehr oder weniger nicht an. Ich glaube nicht, dass der Mensch das schafft ( siehe jetzigen "Spiegel": Prof. Brusatte, Univ. of Edinburgh: "Ratten, MĂ€use und Kaninchen werden die Erde bevölkern!" - und wahrscheinlich weiterhin Schildkröten)
(22.08.2022, 16:24)
cajun:   Endlich ist in dem Thread mal was sichtbar. Ich frage mich schon weshalb man einen neuen Thread grĂŒndet und ihn dann rein mit Links bestĂŒckt...?!?

Na, dann sollten wir mal alle wie die Schildkröten leben.... Kleve forscht :-)

"Naturschutzforschung: Tiergarten Kleve trÀgt zur Schildkrötenstudie bei, die evolutionÀre Theorien des Alterns in Frage stellt
Auch wenn Menschen im Vergleich zu ihren Vorfahren ein lĂ€ngeres Leben fĂŒhren, können wir der Unvermeidbarkeit des Alterns nicht entkommen. Testudines - die Ordnung, zu der auch die im Tiergarten Kleve gehaltene Spaltenschildkröte gehört - können sich diesem Trend widersetzen, indem sie im Vergleich zu Menschen und anderen Arten einem anderen Alterungsmuster folgen.

In einer neuen Studie, die in der Zeitschrift „Science“ veröffentlicht wurde, verwendeten die Forscher Daten, die der Tiergarten Kleve in Zusammenarbeit mit anderen Zoos und Aquarien beigetragen hat, um 52 Arten von Schildkröten zu untersuchen. Die vom Tiergarten Kleve im Zoological Information Management System (ZIMS) von Species360 aufgezeichneten Daten ermöglichten es den Forschern herauszufinden, dass Wasser- und Landschildkröten im Gegensatz zu Menschen und anderen Arten gĂ€ngigen Evolutionstheorien trotzen und die Alterungsrate als Reaktion auf Verbesserungen der Umweltbedingungen reduzieren können.

EvolutionĂ€re Theorien des Alterns sagen voraus, dass alle lebenden Organismen mit zunehmendem Alter schwĂ€cher werden und ihr Zustand sich verschlechtert (Seneszenz) – und schließlich sterben. Forscher der Species360 Conservation Science Alliance und der University of Southern Denmark zeigen nun anhand von Daten, die vom Tiergarten Kleve und anderen Zoos erfasst wurden, dass bestimmte Tierarten wie Schildkröten eine langsamere oder völlig ausbleibende Seneszenz aufweisen, wenn sich ihre Lebensbedingungen verbessern.

Von 52 Schildkröten- und Schildkrötenarten zeigen 75% eine extrem langsame Seneszenz, wÀhrend 80% eine langsamere Seneszenz als moderne Menschen haben.

„Wir stellen fest, dass einige dieser Arten ihre Alterungsrate als Reaktion auf die verbesserten Lebensbedingungen in Zoos und Aquarien im Vergleich zur Wildnis reduzieren können“, so Co-Autorin der Studie, Prof. Dalia Conde, Species360 Director of Science, Leiterin der Species360 Conservation Science Alliance. „DarĂŒber hinaus spielen moderne zoologische Organisationen eine wichtige Rolle bei der Erhaltung, Bildung und Forschung, und diese Studie zeigt den immensen Wert von Zoos und Aquarien, die Aufzeichnungen fĂŒr den Fortschritt der Wissenschaft fĂŒhren.“
Forschung ist eine wichtige Aufgabe moderner Zoos

Martin Polotzek, Leiter des Klever Tiergartens: "Wir beteiligen uns im Tiergarten Kleve gerne an den verschiedensten Forschungsprojekten- angefangen von Seehunden ĂŒber RĂŒsselspringer bis hin zu Schildkröten. Seit letztem Jahr verwalten wir unseren Tierbestand mit dem international anerkannten Programm ZIMS/Species 360, welches auch von allen anderen renommierten Zoos weltweit verwendet wird. Über dieses Programm wird nicht nur eingepflegt, welche Tiere wir halten. Wir sammeln hierĂŒber auch Daten wie Gewichte, Lebenserwartungen und medizinische Befunde, die zur internationalen Forschung verwendet werden. Und so sind wir stolz darauf, dass die Daten, die wir ĂŒber die Schildkröten in unserer Sammlung gesammelt und kuratiert haben, zu dieser Studie beigetragen haben und den Forschern geholfen haben, das Altern bei diesen Arten besser zu verstehen."

Der Tiergarten Kleve ist Mitglied von Species360, einer gemeinnĂŒtzigen Organisation, die die Zoologischen Informationsmanagementsysteme (ZIMS) unterhĂ€lt – die grĂ¶ĂŸte Datenbank zu Wildtieren in menschlicher Obhut.

Aktuell befindet sich der Tiergarten Kleve in einem Wandel zu einem modernen Natur- und Artenschutzzentrum, welches sich den vier Hauptaufgaben wissenschaftlich gefĂŒhrter Zoos verschreibt: Artenschutz, Forschung, Bildung und Erholung. Mit dem neuen Masterplan „Tiergarten Kleve 20+“ sind zahlreiche neue Anlagen geplant. Derzeit laufen unter anderem die Baumaßnahmen an einer neuen Anlage fĂŒr Rote Pandas und die vom Aussterben bedrohten Zweifarbtamarine.

Der Artikel ist hier verfĂŒgbar: https://www.science.org/doi/10.1126/science.abl7811
Weitere Informationen ĂŒber die Studie und andere Projekte, die ZIMS-Daten verwenden, finden Sie unter: https://conservation.species360.org/in-the-news/
Quelle:https://tiergarten-kleve.de/naturschutzforschung-tiergarten-kleve-traegt-zur-schildkroetenstudie-bei-die-evolutionaere-theorien-des-alterns-in-frage-stellt/
(22.08.2022, 16:02)

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