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Tierpark Berlin-allgemein



Mark Meier:   Der offizielle RĂŒckblick 2022 und Ausblick 2023 ist relativ frĂŒh veröffentlicht worden. Und gerade die Besucherzahlen des Tierparks finde ich Ă€ußerst erfreulich!

2023: ES GEHT HOCH HINAUS
Ausblick fĂŒr Zoo und Tierpark Berlin: GĂ€steaufkommen mit 5,2 Mio. fast wie vor Corona

Nach drei Jahren voller Herausforderungen und einiger Unwegsamkeiten steht Zoo und Tierpark Berlin im wahrsten Sinne des Wortes ein großartiges Jahr bevor. Denn mehrere Langzeit-Projekte befinden sich mittlerweile in den letzten ZĂŒgen der Fertigstellung. Und eines eint die aktuellen Projekte des Zoos der Zukunft: Es geht hoch hinaus!

Nashorn-Pagode im Herzen der Großstadt

Die glĂ€nzende Spitze des 25 m hohen Turms der neuen Nashorn-Pagode strahlt weit ĂŒber die Tore des Zoo Berlin hinaus – im FrĂŒhjahr 2023 kann das neue Habitat fĂŒr Panzernashörner fĂŒr die GĂ€ste eröffnet werden. Auf rund 13.000 Quadratmeter werden die Besucher*innen nicht nur den sumpfigen Lebensraum von Panzernashorn, Tapir und Pustelschwein entdecken können, sondern sich im beeindruckenden Denkmal fĂŒr den Artenschutz ganz konkret mit dem Thema Artensterben befassen. Was bedeutet der Verlust der BiodiversitĂ€t? Welche Erfolgsgeschichten gibt es und wie kann man selbst ArtenschĂŒtzer*in werden? Neben dem bereits im Berlin lebenden Panzernashorn Betty, werden auch weitere Nashörner die neue Sumpflandschaft beziehen. Erstmals wird es hier möglich sein, die mehr als zwei Tonnen schweren Kolosse beim Baden unter Wasser zu beobachten.

Den Urzeitriesen ganz nah!

Der Dinosaurier ist das berĂŒhmteste Symbol fĂŒr ausgestorbene Tierarten. Doch 66 Millionen Jahre nach dem Verschwinden der Dinosaurier ist das Thema wieder hochaktuell, denn derzeit erlebt die Erde das sechste große Artensterben der Erdgeschichte. In einer neuen Ausstellung geht der Tierpark Berlin der Frage auf den Grund, welche faszinierenden FĂ€higkeiten die Evolution damals hervorbrachte und was heutige Tiere mit den Dinosauriern der Urzeit eint. Lebensgroße Nachbildungen der fossilen Reptilien des Erdmittelalters werden ab April 2023 fĂŒr die GĂ€ste zu sehen sein. Neben dem berĂŒhmten JĂ€ger Tyrannosaurus rex und dem ĂŒber 20 Meter großen Brachiosaurus werden auch der Triceratops sowie viele weitere lebensgroße Dino-Nachbildungen – teilweise erstmalig in Deutschland – zu sehen sein. Die neue Dino-Erlebniswelt wird ohne Aufpreis im Eintritt fĂŒr den Tierpark Berlin enthalten sein, selbstverstĂ€ndlich auch fĂŒr Jahreskartenbesitzer*innen.

Auge in Auge mit dem höchsten SÀugetier der Erde

Im Tierpark Berlin werden die GĂ€ste den mit bis zu sechs Meter großen SĂ€ugetieren und somit höchsten Tieren des Planeten zukĂŒnftig auf Augenhöhe begegnen und mehr ĂŒber diese faszinierenden Savannenbewohner erfahren können. Der insgesamt rund 120 Meter lange hölzerne Giraffenpfad wird durch einen kleinen Wald und eine 2,20 Meter hohe Aussichtsplattform auf die Savannenlandschaft fĂŒhren. In einem abgetrennten Bereich werden GĂ€ste zu bestimmten Zeiten sogar die Möglichkeit haben, auf TuchfĂŒhlung mit Giraffen zu gehen. Unter Anleitung können sie die sanften Riesen fĂŒttern und dabei die etwa 50 Zentimeter lange Giraffenzunge aus nĂ€chster NĂ€he bestaunen. Die Reise durch den einzigartigen Lebensraum der Giraffe wird in einem kleinen Forschungscamp zum
Giraffenschutz enden. Das Richtfest fĂŒr den Giraffenpfad steht kurz bevor, sodass das neue Areal im Tierpark Berlin nach aktueller Planung noch vor dem Sommer 2023 eröffnen kann.

Das Jahr 2022: GeprÀgt von Ausnahmesituationen

„Der Umgang mit Tieren fĂŒhrt uns vor Augen, dass wir nur ein kleiner Teil im großen Kreislauf der Natur sind. Sich fĂŒr den Schutz anderer Mitgeschöpfe und ihrer LebensrĂ€ume einzusetzen ist ein Ziel, fĂŒr das sich unser voller Einsatz und Herzblut lohnen“, erklĂ€rt Zoo und Tierpark Direktor Dr. Andreas Knieriem seine Motivation. „Wir sind sehr dankbar, dass uns so viele Menschen auf unserem Weg unterstĂŒtzen“, ergĂ€nzt er. Und die Weiterentwicklung von Zoo und Tierpark zu modernen Einrichtungen werden, die von der Gesellschaft mit vielen Besuchen honoriert: Die Besucher*innen verbringen ihre Zeit wieder so hĂ€ufig und gerne in Zoo und Tierpark Berlin, wie vor der Pandemie. Nachdem die Besucherströme nach schweren Corona-Jahren bereits im Jahr 2021 leicht anstiegen, konnte nun ein neuer Rekord nach Corona erreicht werden: Mit rund 5,2 Mio. GĂ€sten schließt die Entwicklung trotz Corona-EinschrĂ€nkungen im 1. Quartal 2022, Vogelgrippe im Zoo, Inflation und KaufzurĂŒckhaltung fast nahtlos wieder an Vorcorona-Zeiten an.

In der Retrospektive dominierten viele nicht alltĂ€gliche Themen den Alltag von Zoo und Tierpark Berlin: Nach dem Kriegsausbruch im Osten Europas begann fĂŒr die dortigen Kolleg*innen und deren tierische SchĂŒtzlinge in der Ukraine eine bis zum heutigen Tag andauernde schwere Zeit. Über das gesamte Jahr waren Zoo und Tierpark Berlin mit anderen Zoos, Umwelt- und Tierschutz-Initiativen im Kontakt und konnten – dank der zahlreichen UnterstĂŒtzer*innen – ĂŒber 400.000 Euro Spenden fĂŒr die Ukraine sammeln. Diverse Hilfslieferungen mit Tierfutter und Co. konnten aus Berlin in die Ukraine geschickt werden. Zuletzt Ende Januar 2023 konnte der Zoo Kiew dringend benötigten Generatoren und Futtermitteln aus Berlin in Empfang nehmen.

FĂŒr den Zoo Berlin konnte zum Ende des Jahres 2022 eine drohende Katastrophe abgewendet werden: Nachdem am 18. November 2022 ein im Zoo verstorbener Vogel positiv auf die Vogelgrippe getestet wurde, blieben die Tore des Zoos fĂŒr fĂŒnf Wochen als vorsorglich QuarantĂ€nemaßnahme geschlossen. Auch nach diversen Testungen trat glĂŒcklicherweise kein weiterer Fall auf und die Tötung des gesamten Vogelbestands konnte dank engagiertem Einsatz aller Beteiligten abgewendet werden. Auch intern haben sich Zoo und Tierpark weiterentwickelt: Die Expertise der neu gegrĂŒndeten Abteilung fĂŒr Tiergesundheit, Tierschutz und Forschung, wurde auch extern in Anspruch genommen. Rund 200 Fische aus dem geplatzten Aqua-Dom wurden in Absprache mit den zustĂ€ndigen Behörden im Aquarium Berlin aufgenommen und tiermedizinisch versorgt. Unter den aufgenommenen Tieren sind neben Buntbarschen und Doktorfischen, auch Arten wie Falscher Clownfisch, Picasso-DrĂŒckerfisch, Silberflossenblatt und Fledermausfisch.

Die Zoologischen GĂ€rten Berlin pflegen knapp 30.000 Tiere aus rund 1.500 verschiedenen Arten. Damit sind sie weiterhin die artenreichste zoologische Einrichtung der Welt.

Zahlen im Überblick

Entwicklung Besucherzahlen 2022/ 2021/ 2020/ 2019

Zoo Berlin
3.636.430/ 2.344.236/ 2.267.398/ 3.729.999

Tierpark Berlin
1.606.220/ 1.265.569/ 1.220.166/ 1.726.143

Gesamt Zoo + TP
5.242.650/ 3.609.805/ 3.487.564/ 5.456.142

Übersicht 2022 Statistiken

Zoo Berlin
GĂ€ste: 3.636.430 (2021: 2.344.236)
Tiere: 19.583 (2021: 19.444)
Arten: 1.063 (2021: 1.074)

Tierpark Berlin
GĂ€ste: 1.606.220 (2021: 1.265.569)
Tiere: 8.055 (2021: 6.380)
Arten: 639 (2021: 645)
Quelle Tierpark Berlin
(03.02.2023, 13:40)
Mark Meier:   @W. Dreier: Danke fĂŒr die Updates.

Und zum kleinen BÀrenkuskus hat der Förderverein ein Video hochgeladen:
https://www.youtube.com/watch?v=36bFnn7ujaw
(02.02.2023, 21:29)
Sacha:   Mitentscheidend fĂŒr eine erfolgreiche Gemeinschaftshaltung von Nashorn und KaffernbĂŒffel wird die Grösse des Geheges sein. Im Safari Park von San Diego funktioniert das (oder zumindest hat es dies ĂŒber mehrere Jahre - mein letzter Besuch ist schon ein Weilchen her) auf einem mehrere Hektar grossen Areal (zusammen mit anderen Arten).

Ich wĂŒrde jetzt auch eher Breitmaulnashörner zur Vergesellschaftung nehmen als die doch (zumindest innerartlich) eher aggressiveren SpitzmĂ€uler. Oder man macht eine Kombi mit Steppenzebra, einer Antilopenart und KaffernbĂŒffel.
(02.02.2023, 16:11)
Adrian Langer:   @Tim: Meinst du? Ich dachte da (gerade in Bezug auf SpitzmĂ€uler, bei BreitmĂ€ulern habe ich da keine Ahnung) daran, dass man die BĂŒffel nur mit dem Bullen auf einer Anlage belassen könnte (Ă€hnlich den Geparden in Leipzig). So werden Aggressionen betreffend des Schutzes der NashornkĂ€lber vermieden.

Aber abwarten und Tee trinken. Vielleicht werden die BĂŒffel nur an einer anderen Stelle des Tierparks, welche noch nicht bezeichnet/angezeichnet ist untergebracht.
(02.02.2023, 11:27)
Tim Sagorski:   @Adrian:

Eine Vergesellschaftung Nashorn (gerade Spitzmaul) und BĂŒffel fĂ€nde ich recht riskant, glaube ich...
(02.02.2023, 10:19)
Oliver Muller:   Keine Ahnung warum mein Post nochmal veröffentlicht wurde - meine Absicht war das nicht.
(01.02.2023, 22:28)
Oliver Muller:   Nun, es handelt sich ja nur um AuszĂŒge und es bleibt spannend, was in der Originalfassung steht. Irritierend finde ich, dass das Material vom Zoo nicht veröffentlicht wird, sondern man dafĂŒr durch die Archive des Abgeordnetenhauses kriechen muss.

Beim Zoo ist noch zu beachten, dass es sich ja in dem Sheet nur um kurzfristige Maßnahmen handelt. Ich denke an dem neuen Elefantenpark fĂŒhrt kein Weg vorbei, wenn man die Haltung nicht ganz aufgeben will, was ich mir nicht vorstellen kann. Vielleicht hofft man auf finanziell bessere Zeiten in ein paar Jahren.

Was den Tierpark betrifft wĂ€re ein Verzicht auf Orang Utan - Haus und Amazonashalle natĂŒrlich sehr herb. Allerdings sind beides natĂŒrlich Projekte im zweistelligen Millionenbereich. Das ist vielleicht gerade schwer zu vermitteln im Abgeordnetenhaus. Wenn ich mich richtig erinnere, waren diese auch im ursprĂŒnglichen Masterplan zeitlich hinten einsortiert (2040). Warten wir mal ab, was die Sprecher der Einrichtungen noch so verlauten lassen. Vielleicht sollten wir auch alle mal freundlich anfragen und so etwas Druck aufbauen, sich dazu klar öffentlich zu Ă€ußern.
(01.02.2023, 22:25)
W. Dreier:   Hier die "Tierausstellungen" nach dem alten Plan: Mishmis also in den unteren Himalaya. Es gibt ja wohl den Plan, dass tendenziell die Sichuans nach Amerika sollen , Europa mit Mishmis und Goldenen T
"Himalaya
‱ Schneeleopard
‱ Vergesellschaftung: Goldtakin + Goral
‱ Kleiner Panda
‱ Vergesellschaftung: Marco-Polo-Schaf + Markhor
‱ Vergesellschaftung: Mishmi-Takin + Schopfhirsch
‱ Weißlippenhirsch
‱ Blauschaf
SĂŒdostasien
‱ Vergesellschaftung: MalaienbĂ€r + Binturong + Vietnam-Sika
‱ Vergesellschaftung: Sambar + Schabrackentapir
‱ Gibbon
‱ WasserbĂŒffel
‱ Orang Utan
Mandschurei
‱ Amur- Tiger
‱ Nordchinesischer Leopard
‱ Rothund
‱ Vergesellschaftung: Altai- Maral + Sibirisches Moschustier
‱ Riesenseeadler
Steppe
‱ Vergesellschaftung: Trampeltier + Przewalski-Pferd + Kulan + Kropfgazelle
‱ Vergesellschaftung: Bucharahirsch + Kreishornschaf
‱ Steppenmurmeltier
‱ Korsak
‱ Manul
(01.02.2023, 19:37)
W. Dreier:   Nochmals zur gestrigen "Neuplanung": in einem anderen "Papier" fand ich nochmals fĂŒr die Otteranlage die von mir angenommene Reduzierung der Tiervergemeinschaftung: nur Babirusas und Zwergotter!

"Im zentral gelegenen Bereich des Tierparks, nahe der Cafeteria „Patagona“, soll die
ehemalige Anlage fĂŒr SchwarzhalsschwĂ€ne in eine Anlage fĂŒr Otter und Hirscheber
umgestaltet werden. "
Bei der vor ca 4 Monaten vorgenommenen Muster-Absperrung mit einer Gitterwand von ca 2,50 m hĂ€tte ich bezĂŒglich der Celebesmakaken Schwierigkeiten gesehen - eine Vernetzung war wohl nicht vorgesehen, höchstens viel Elektrodraht. WĂ€re natĂŒrlich auch teurer.
Auch die neue Planung darf man bezĂŒglich eingezeichneter neuer Reviere nicht so ernst nehmen - die (offensichtlich BreitmĂ€uler nach den verwendeten Fotos) Nashörner haben auch noch die Mishmianlage hinzubekommen! Na ja : nach der alten Planung sollten die auch woanders sein - muß mal schauen , wohin .... )
(01.02.2023, 19:24)
W. Dreier:   Zum Schluß: TarnungsfĂ€higkeit der Moosfrösche - ansonsten scheinen fast alle Bewohner der Reptilien-/Amphibienanlagen Winterschlaf zu machen.
(01.02.2023, 12:28)
W. Dreier:   BautĂ€tigkeit: zumindest an der Otteranlage wird kontinuierlich gearbeitet: ein Laster brachte vorgefertigte Wandteile - hier der Einsatz des ersten Wandteiles.
(01.02.2023, 12:24)
W. Dreier:   Kleines GeplĂ€nkel bei den "Hartmanns" - alle Hirsche dort hatten sich "versteckt"
(01.02.2023, 12:22)
W. Dreier:   Und beide direkt hinter der Scheibe
(01.02.2023, 12:21)
W. Dreier:   Außen am Brehmhaus trotz nur 4°C ein Stelldichein der beiden Javaleoparden: das Glas , partiell verschmiert und die rĂŒckwertige Reflexion! in Versuch - die Katze durchschimmernd
(01.02.2023, 12:20)
W. Dreier:   Wie schon bei "Hirschferkeln" gesagt: ein entspanntes Tier - hier bei der Nachsuche unter einem Vogelfutterplatz
(01.02.2023, 12:17)
W. Dreier:   Auf dem Wege dorthin in der Haustieranlage: eine neue Poitou-stute
(01.02.2023, 12:15)
W. Dreier:   Bei den Kuskusen kam ich zu spĂ€t an - eine Dauerbesucherin hatte ca 5 gute Fotos des Babys machen können - bei mir sah es dann so aus - auch nochmals gegen 12 Uhr
(01.02.2023, 12:14)
W. Dreier:   Tonja und Hertha ."nĂŒscht los, keine Besucher, kein Futter, kein Wasser, Plastespielzeuge kaputt (in EigentĂ€tigkeit)"
(01.02.2023, 12:12)
W. Dreier:   Dieses Mal Eintritt vom Schloßeingang - bis ca 11 Uhr ca 5 Besucher - davon 4 Dauerbesucher, man/frau kennt sich.
Und es wÀchst weiter!

(01.02.2023, 12:10)
Adrian Langer:   Ich sehe das auch so, dass man Orangs und Amazonashaus noch nicht abschreiben sollte. Corona- und Kriegsbedingt werden die aber wahrscheinlich nach hinten verlegt.

Und noch eine Idee zu den BĂŒffeln. Was spricht denn gegen eine geplante Vergesellschaftung einer der BĂŒffelarten mit den geplanten Nashörnern oder der WĂŒstenanlage (ich weiß thematisch unpassend, aber den Durchschnittsbesucher juckt das bestimmt nicht).
(01.02.2023, 12:02)
Oliver Muller:   Nun, es handelt sich ja nur um AuszĂŒge und es bleibt spannend, was in der Originalfassung steht. Irritierend finde ich, dass das Material vom Zoo nicht veröffentlicht wird, sondern man dafĂŒr durch die Archive des Abgeordnetenhauses kriechen muss.

Beim Zoo ist noch zu beachten, dass es sich ja in dem Sheet nur um kurzfristige Maßnahmen handelt. Ich denke an dem neuen Elefantenpark fĂŒhrt kein Weg vorbei, wenn man die Haltung nicht ganz aufgeben will, was ich mir nicht vorstellen kann. Vielleicht hofft man auf finanziell bessere Zeiten in ein paar Jahren.

Was den Tierpark betrifft wĂ€re ein Verzicht auf Orang Utan - Haus und Amazonashalle natĂŒrlich sehr herb. Allerdings sind beides natĂŒrlich Projekte im zweistelligen Millionenbereich. Das ist vielleicht gerade schwer zu vermitteln im Abgeordnetenhaus. Wenn ich mich richtig erinnere, waren diese auch im ursprĂŒnglichen Masterplan zeitlich hinten einsortiert (2040). Warten wir mal ab, was die Sprecher der Einrichtungen noch so verlauten lassen. Vielleicht sollten wir auch alle mal freundlich anfragen und so etwas Druck aufbauen, sich dazu klar öffentlich zu Ă€ußern.
(01.02.2023, 09:32)
Gudrun Bardowicks:   Ich denke nicht, dass die PlĂ€ne fĂŒr die Mongolische Steppe aufgegeben wurden. Ich denke, dass man sie immer noch leicht bauen kann, wenn man die Anlagen fĂŒr Kulane und Urwildpferde und vielleicht noch weitere Anlagen in deren Umfeld fĂŒr Gemeinschaftshaltungen z. B. auch mit den Arkalen und Kulanen, umbaut.
Ich denke, dass in der Kurzfassung des Masterplans nur die Maßnahmen aufgefĂŒhrt werden, die kostspielig und besonders attraktiv fĂŒr ONB sind, um auch die nötigen Geldsummen einwerben zu können. Kleinere Vorhaben, wie es die mongolischen Steppenanlagen wĂ€ren, dĂŒrften auch weiterhin möglich sein. Das Amazonashaus und ein Haus fĂŒr Orangs werden allerdings bestimmt in den nĂ€chsten Jahren nicht gebaut werden. Auch die Abgabe der BĂŒffel finde ich schade.

Aufgrund des Kartenausschnitts/ der Modellzeichnung gehe ich davon aus, dass die Großvoliere auf der FlĂ€che der aktuellen Wasser- und Stelzvogelteiche entstehen wird und man diese GewĂ€sser dafĂŒr ĂŒbernetzen wird. Auf diese Voliere bin ich gespannt.

Die Nordamerika-Planung finde ich etwas unambitioniert, aber immerhin wird es wohl wieder Robben im Tierpark geben.

Ich finde die Planungen fĂŒr den Tierpark auf jeden Fall spannender als die fĂŒr den Zoo. Es wird auf jeden Fall auch in den nĂ€chsten Jahren hinsichtlich der Neuanlagen im Tierpark spannend bleiben.
(31.01.2023, 22:09)
Sacha:   Ich bin da gespalten: Qualitativ gefĂ€llt mir grundsĂ€tzlich der Masterplan (oder der Auszug davon) fĂŒr beide TiergĂ€rten.

Aber was fĂŒr ein Artenkahlschlag!!!!! Da geht es mir wie @W.Dreier (und wohl nicht nur uns beiden). Der Tierpark ist doch geradezu prĂ€destiniert fĂŒr Tiere der Steppen Innerasiens und der Taiga Sibiriens. Wenigstens kommen die Robben zurĂŒck. Wobei ich es auch hier wieder mit Baikalrobben versucht hĂ€tte (jetzt mal die aktuelle politische Situation ausser acht lassend). Und warum keine Rede mehr vom Amazonashaus ist, verstehe ich erst recht nicht. Der Tierpark ist ja gegenwĂ€rtig nicht wirklich gesegnet mit begehbaren TierhĂ€usern - ein Mangel, der angesichts der WeitlĂ€ufigkeit des Parks und nasser oder kalter Tage gerade fĂŒr ONB ins Gewicht fallen kann, wenn er sich zwischen einem Besuch von Zoo oder Tierpark entscheiden muss/will.
Die Amazonashalle ist/wĂ€re nicht ein guter Ersatz fĂŒr die aufgehobene Krokodilhalle und Schlangenfarm - sowie deren sĂŒdamerikanischer Bewohner (gewesen), sondern hĂ€tte auch die RĂŒckkehr der Nagelmanatis und die Neuhaltung von Schmetterlingen sowie eine Haltungsverbesserung fĂŒr viele Vogel- und SĂ€ugetierarten (z.B. BrĂŒllaffen) ermöglicht. Sie nicht (zeitnah) zu bauen, wĂ€re ein Riesenfehler. Ich könnte heulen, wenn ich daran denke...
(31.01.2023, 17:45)
W. Dreier:   Ufffffff und großen Dank, @M. Meier ! Das muß ich erst verdauen!. Bei Schnellbetrachtung ist leider mein Eindruck, dass aus dem "visionĂ€ren ZEP" nur ein normaler Plan geworden ist. Und immer noch die Riesenflugvoliere (aber nun wo?) und Erweiterung der Sumatra-Tigeranlage. Also doch noch Vereinigung beider "Hofanlagen"? Aus den "Dörfern der Welt" ein Bauernhof, Nordamerika? keine Menschenaffen, kein Amazonashaus, keine Sibirischen Tiger, keine Mongolei , kein europĂ€ischer MĂ€rchenwald, und und. Wenigstens Nashörner (welche?)
(31.01.2023, 16:49)
Mark Meier:   Mal ganz trocken ohne Kommentar. Lest einfach selbst:
https://www.parlament-berlin.de/adosservice/19/Haupt/vorgang/h19-0455.A-v.pdf
(31.01.2023, 10:42)
W. Dreier:   Due ersten "Aushubgruben" sahen wir zwischen LennĂš-"Tempel" und Dromedarfreianlage, auch an der "Spielwiese" zum Förstergarten - mal schauen, wie es morgen ausschaut.
(30.01.2023, 17:23)
Mark Meier:   Der Tierpark rĂŒhrt jetzt krĂ€ftig die Werbetrommel fĂŒr die neue Dinoschau. Auf der Webseite grĂŒĂŸen jetzt T-Rex und Flugsaurier und auf allen Plattformen findet sich ein kurzes Promotionfilmchen, fĂŒr das man sogar das Tierparklogo sauriermĂ€ĂŸig umgestaltet hat.
(30.01.2023, 17:07)
Regina Mikolayczak:   Ich bin nicht bei Facebook angemeldet, aber auf der Startseite vom Tierpark Berlin unter "BeitrĂ€ge" ist ein Video vom Kuskusnachwuchs zu sehen! HĂ€tte aufgrund der kleinen Pfote auf den hier gezeigten Bildern nicht gedacht, dass es schon sooo groß ist.
(26.01.2023, 08:29)
W. Dreier:   @A. Langer: Es wĂ€re anzunehmen, dass die Arkale weiter auf der unteren "gewesenen" Anlage - nicht einsehbar - sich befinden.
Etwas irritiert waren wir, dass wir Anfang Dezember 2 (3?) Jungböcke auf einer Anlage NÀhe Lamahaus fanden - letzte Woche nicht mehr.
Foto vom 6. Dezember
(24.01.2023, 21:04)
Adrian Langer:   @W.Dreier: Erst einmal danke fĂŒr den Bericht! Das schöne Bild des Marco Polobocks bringt mich aber zu einer Frage. Sind denn die Arkale noch im Bestand und wenn ja wo? Laut Zootierliste sind die Hinter den Kulissen. Im Himalaya sollen sie ja anscheinend nicht einziehen. Stehen sie damit auch auf der "Abgabeliste"?
(24.01.2023, 18:28)
W. Dreier:   Seltsam! Fast alle Hirsche hatten sich verdrĂŒckt! Allerdings: es sind doch noch 3 weibliche "Berber" - das einize Nachwuchstier wurde ja von Anfang an "gemobbt", ist immer außerhalb der Sichtweite der 2 Alttiere.
Als Ersatz eine Waldbisonkuh im "Ambiente"
(24.01.2023, 17:23)
W. Dreier:   Pelikane: "man" wĂ€chst !! Unter den Meerespelikanen könnten 3 Eier liegen.
(24.01.2023, 17:20)
W. Dreier:   Desgleichen die Milus
(24.01.2023, 17:19)
W. Dreier:   Immer wieder imposant - die Marco-Polos !
(24.01.2023, 17:18)
W. Dreier:   Himalaya: Endlich scheinen auch die Bartgeier zu sitzen
(24.01.2023, 17:17)
W. Dreier:   Die hier angedeutete VerĂ€nderung des Zuschauerraumes im Giraffenhaus lĂ€uft: Haus geschlossen, Scheiben verhĂ€ngt, an den Scheiben "afrikanische" GrĂ€ser
(24.01.2023, 17:16)
W. Dreier:   Viele Bautöne waren auch nicht zu hören - die eigenen GĂ€rtner allerdings waren eifrig: BaumfĂ€llen, Laubentfernung, GebĂŒschschnitt.
Die nackte Beton-Wand fĂŒr das Mosaik steht - aber auch lang genug??
(24.01.2023, 17:14)
W. Dreier:   Nichts war los !! Lediglich die sonst fast nie zu sehende Kobra und die Boiga ließen sich einige Zentimeter mehr sehen.
Bei den Kuskusen war Fressen angesagt. Nach der nÀchsten Runde war man schon im "Wohnkorb".
(24.01.2023, 17:10)
W. Dreier:   Zur Einstimmung - auch des Wetters (die Theorie sprach von 5 Stunden Sonnenschein !!!): Tonja als Unterlage fĂŒr Hertha!
(24.01.2023, 17:08)
W. Dreier:   Die "richtigen" Schweinshirsche sind weiterhin mit den Nilgaus zusammen.
Noch zu den Waldrenern: 1,2 mit hoher Sicherheit. Hier die nach unserer Meinung 2 weiblichen Tiere, der Bock hat das Geweih verloren - ob abgesÀgt, war schlecht zu sehen.
(24.01.2023, 17:06)
Mark Meier:   @Tim SĂ€agorski Ach so, kann sein, dass die Bawean-Hirsche ins alte Gehege kamen und die Schweinshirsche dafĂŒr in die WG. Hab das nicht mehr so richtig auf dem Schirm.
(24.01.2023, 16:36)
Tim Sagorski:   @Mark Meier:

Sitzen bei den Nilgaus nicht die "normalen" Schweinshirsche?

Die Baweans haben doch ein eigenes Gehege, oder?
(24.01.2023, 09:10)
Mark Meier:   Das mit dem ĂŒberschĂŒssigen (mĂ€nnlichen) Nachwuchs sehe ich ĂŒbrigens sehr Ă€hnlich. Es bereichert mE nur das natĂŒrliche Herdenverhalten sowie zugleich den Speiseplan der "Abnehmer". Diese Zuchtstopps sind mE eher fragwĂŒrdig. Dann sollte man die Haltung in solchen FĂ€llen vielleicht eher schon grundsĂ€tzlich ĂŒberdenken.
(23.01.2023, 21:44)
Mark Meier:   @Martin Dasbach: Kann ich natĂŒrlich nicht aus Sicht des Tierparks beantworten. Ich vermute zunĂ€chst mal, dass Posen einfach Tiere aus der Zucht abgeben wollte und der Tierpark ja genĂŒgend entsprechende KapazitĂ€ten fĂŒr solche kleinen Hirsche hat. Die Vergesellschaftung mit den Nilgau-Antilopen macht sich dazu auch wirklich gut.

Wenn die Tiere sich gut zĂŒchten lassen, spricht fĂŒr mich aber auch nichts gegen eine zusĂ€tzliche/ergĂ€nzende Reservepopulation in Europa. Wirklich nachhaltig wird das aber natĂŒrlich auch erst möglich, wenn irgendeine Perspektive auf gelegentlichen genetischen Austausch sowie weitere Abnehmer besteht. Ersteres scheint ja bei diesen Tieren eher kompliziert zu werden. FĂŒr letzteres stelle ich es mir bei so kleinen, scheinbar unkomplizierten und durchaus besonderen Tieren eigentlich weniger kompliziert vor.
(23.01.2023, 21:41)
Martin Dassbach:   @zollifreund + Sascha: ich bin völlig Euerer Meinung. Es mĂŒssten alle Zoos dem NĂŒrnberger und Nordhorner Vorbild folgen und die "Nutzung" "ĂŒberzĂ€hliger" Tiere als Nahrung umsetzen und dies offensiv kommunizieren.
(23.01.2023, 21:35)
Martin Dassbach:   @M. Meier: Und wieder Frage ich mich nach dem Sinn. Einzig sinnvoll erscheint mir, den In-Situ- und "Ex-In-Situ"-Schutz zu unterstĂŒtzen und zu versuchen den europĂ€ischen Bestand zu halten.

(23.01.2023, 21:25)
W. Dreier:   @M. Meier: Das wĂ€ren ja erfreuliche Mitteilungen. Ich glaube schon, dass es im indonesischen Bereich noch weitere Haltungen gibt. Wobei ich nicht sicher bin: als ich mich auf meinen Singapur-Aufenthalt vor 17 Jahren vorbereitete und auch etwas "zur Seite" auf Melaka/Malaysia schaute, glaube ich , auch dort eine Haltung "gespĂŒrt" zu haben. In Singapur gab es damals keine Baweans, dort sah ich nur 2 Kantjil-Formen und Timor-Hirsche.
Zum Import: leider ist es ein großer Unterschied, ob man Katzen durch den Tierpark (also wie gehabt Leoparden und Tiger holt) oder WiederkĂ€uer inklusive Schweine. Ausnahmen bestĂ€tigen die Regel: Bartschweine im Zoo Berlin aus Singapur vor etwa 30 Jahren oder auch 4 Siamhirsche aus Thailand vor ca 8 Jahren durch den Pariser-"Außenzoo" in Obterre . Letztere haben sich leider nicht gehalten.
(22.01.2023, 17:50)
Mark Meier:   Das hat mich nun doch interessiert. Laut der Zootierliste hat der Tierpark seit 2017 immer nur Tiere aus Posen erhalten, Posen wiederum nur mal in den spĂ€ten 80ern und frĂŒhen 90ern Tiere aus Zoos in Indonesien und Singapur. Das wĂ€re also tatsĂ€chlich keine gute genetische Ausgangslage.

Allerdings gibt es erfreulicherweise wohl doch recht starke Arterhaltungsmaßnahmen in Indonesien. Die direkte Jagd ist wohl kein Faktor mehr, wĂ€hrend jĂ€hrlich geschĂ€tzt etwa 5 Tiere bei der Wildschweinjagd und AutounfĂ€llen sterben. DafĂŒr erhĂ€lt man die LebensrĂ€ume und gestaltet sie sogar gezielt fĂŒr die BedĂŒrfnisse der Tiere um. Der Bestand sei somit stabil. Allerdings liege man mit maximal 500 Tieren (vielleicht auch nur 250-300 oder so) an der Untergrenze, die allgemein fĂŒr den nachhaltigen Erhalt einer Population angenommen wird (ebenfalls 500). Erstaunlich und erfreulich jedoch: Es soll wohl neben einer Zuchtpopulation auf Bawea auch 300-350 Tiere in Zoos und privaten Zuchteinrichtungen geben. Das wĂ€ren also weit mehr als die 21 von Poznan genannten.

Die Quelle erscheint mir seriös:
https://speciesonthebrink.org/species/bawean-deer/

Außerdem habe ich Fotos von einem indonesischen Zoo gesehen, der u.a. 2015 Nachwuchs bei Bawean-Schweinshirschen hatte. Das mit den 3 Zoos und 21 Tieren scheint also nicht zu stimmen bzw. sich evtl. nur auf Zoos außerhalb Indonesiens zu beziehen und auch sonstige Zuchteinrichtungen zu ignorieren. Es liegt also scheinbar doch etwas weniger arg um die Population als befĂŒrchtet, auch wenn es noch lange keine befriedigende Situation ist.

Der Tierpark hat(te) doch eigentlich ganz gute Beziehungen nach Indonesien. Ist es dann nicht vielleicht doch möglich, direkt Tiere von dort zu beziehen und so die genetische Basis in Europa zu verbreitern?
(22.01.2023, 13:52)
W. Dreier:   @M.Meier: Mit Sicherheit eine schwierige Situation mit den "Baweans": fĂŒr die Insel selbst werden immer 200-500 angegeben. In Posen war ich immer zuerst an dem Gehege linkerhand vom Haupteigang des "Neuen Zoos" (existiert seit 1975). Mehr als 5 -7 Tieren gab es da auch nie - und ob mal neues Blut hinzukam? Aufgrund der veterinĂ€rmedizinischen Bestimmungen kaum möglich. Dazu kam immer ein gewisser Bock-Überschuß. Nirgendwo blieben sie hĂ€ngen - auch nicht in San Diego - 2000 sah ich dort noch 1 Tier.
Baweans im Tierpark: die jetzige Situation muß dann geĂ€ndert werden (bei jetzt dann ca 8 Tieren) - und wenn dann demnĂ€chst die Berber "auslaufen" (die 2 Weibchen dĂŒrften von 2003-2004 sein) muß ein Gehege-Loch gestopft werden - der Geo-Zoo ist sowieso hinfĂ€llig.
Die 21 Tiere dĂŒrften der Welt-Zoobestand sein.
Hier in Posen 2019
(22.01.2023, 10:39)
Mark Meier:   Der Zoo Posen meldet, man habe 3 Bawean-Schweinshirsche an den Berliner Tierpark abgegeben. Laut Zoo Posen gebe es neben den Polen und Deutschen nur noch einen dritten Zoo in Taiping, Singapur wo diese Unterart aktuell gezĂŒchtet werde. Der Bestand soll bei 21 bzw. 9,12 Tieren liegen (mir ist unklar, ob hier von diesen 3 Zoos die Rede ist oder dem gesamten Weltzoobestand, falls es denn weitere Haltungen gibt). Das klingt jedenfalls nicht gerade nach einer guten Ausgangslage. Ich hatte frĂŒher schon mal gehört, dass die Bawean-Schweinshirsche wohl sogar die seltensten Hirsche der Welt seien. Ich meine mich zu erinnern, dass der Wildbestand auch nur dreistellig ist. Immerhin gab es letztes Jahr wohl 1 Nachzucht in Berlin sowie 3 in Polen. Weiß aber nicht, ob man eben jene Nachzuchten oder aber Alttiere an den Tierpark abgegeben hat.
(21.01.2023, 16:32)
Sacha:   @zollifreund: Treffender hĂ€tte ich es nicht formulieren können...
(21.01.2023, 13:30)
zollifreund:   da kann ich nur den Kopf schĂŒtteln! ich verstehe so was einfach nicht: egal ob körperlich oder chemisch sterilisiert oder ob die Böcke das ganze Jahr von den KĂŒhen getrennt sind... hier wird extrem in die Biologie der Tiere eingegriffen. Und das um Nachwuchs zu verhindern!!! Gerade bei Huftieren habe ich dafĂŒr gar kein VerstĂ€ndnis. Es gibt doch kein besseres Enrichment fĂŒr Zootiere als Nachwuchs; durch regelmĂ€ĂŸigen Nachwuchs ĂŒberaltern die BestĂ€nde nicht und falls die Tiere wirklich nicht vermittelbar sind hat der Zoo noch höchst wertvolles Futter fĂŒr die Raubtiere ( und wahrscheinlich sogar noch billigeres wie bei Kauf ĂŒber externe Zulieferer)....
Vielleicht sollte mal der Tierpark in NĂŒrnberg anrufen, wie man so was macht...
(21.01.2023, 12:44)
W. Dreier:   @zollifreund: ob körperlich sterilisiert oder "nur" chemisch, weiß ich nicht.
Ich habe bei einer EinfĂŒhrung eines neuen VeterinĂ€rs (der nicht mehr im TP ist) seine erste TĂ€tigkeit mitbekommen: chemische Sterilisierung der Waldbisons. Liegt auch schon 4 Jahre zurĂŒck.
(18.01.2023, 19:00)
zollifreund:   @W.Dreier: zwischendurch auch mal von mir ein Dankeschön fĂŒr die regelmĂ€ĂŸigen Up-Dates. Super, dass ich auch im SĂŒden so gut auf dem Laufenden bleiben kann :-)
aber auch noch ein Frage zu den Nilgaus: die Aussage verstehe ich nicht ganz "Nachwuchs will man offensichtlich nicht-seit 4 Jahren ist der Bock auf der Anlage" - dann will man doch Nachwuchs, oder? Ansonsten wĂ€re der Bock ja abgesperrt und nicht bei den KĂŒhen...
(18.01.2023, 17:57)
W. Dreier:   Und mindestens 5 Besuchern begegneten wir in den 3 1/2 Stunden - morgen wird das Wetter noch schlechter
(17.01.2023, 17:40)
W. Dreier:   Tröstet man sich halt mit dem Barasigha-Hirsch - sofern bei einem Foto an fast jedem Standpunkt die bunten Buddy-BĂ€ren im Hintergrund nicht durchschimmern
(17.01.2023, 17:37)
W. Dreier:   Das NĂ€hern der Pflegerin hat sogar den Iberischen Wolf zumindest etwas nach vorn gebracht. Eine traurige Ecke ist das geworden: 2 getrennte Wölfe, eine leere ehemalige Manulanlage, der HyĂ€nenmann fast nie zu sehen, der Löffelhund ebenfalls nie - die Buntmarder mĂŒssen das etwas beleben.
(17.01.2023, 17:33)
W. Dreier:   Das Futter hat endlich die Nilgaus herausgelockt - Nachwuchs will man offensichtlich nicht - Seit 4 Jahren ist der Bock auf der Anlage. Dazu dann die Schweinshirsche - die dĂŒrfen.
(17.01.2023, 17:30)
W. Dreier:   Tierisches: Es wĂ€chst bei den Milus! Aber Hirsche: Bei den Vorderindern ist die 2. Hirschkuh im Himmel - und bei den Atlashirschen suchen wir seit 2 Wochen die 3. - eigentlich die "Jungkuh" - die einzige Nachzucht.
(17.01.2023, 17:27)
W. Dreier:   Pardon - jetzt
(17.01.2023, 17:24)
W. Dreier:   An der Zwergotteranlage ist das Gießen der unteren Basis der 2 WinterhĂ€user erfolgt
(17.01.2023, 17:23)
W. Dreier:   Hier der Guß der Überhang-Kante
(17.01.2023, 17:22)
W. Dreier:   BautĂ€tigkeit: Es rumpelte etwas am Elehaus, sonst gießt man an der Betonplatte fĂŒr das Mosaik zwei ÜberhĂ€nge zum Schutz und wohl auch fĂŒr das Gleichgewicht der Massen. Nur: "Irgendwie" erschein die LĂ€nge nicht der MosaiklĂ€nge zu entsprechen! Man erinnere sich, dass es an einer Pfleger-TĂŒr unten einen "Freiraum gab und das Mosaik an der rechten Seite noch 2-3 Meter fortgesetzt wurde.
Hier das ehemalige Gesamtbild- unten rechts die TĂŒr
(17.01.2023, 17:18)
W. Dreier:   Die Tigerfamilie ruhte sich aus - an der dunkelsten Stelle. Im Außengehege wurde die völlig durchgenĂ€ssten Strohballen entfernt
(17.01.2023, 17:12)
W. Dreier:   Bei den Pelikanen lĂ€uft es gut, zumal die Meerespelikanin ein Nachgelege machte. Aber welch ein Wachstumstempo!
(17.01.2023, 17:11)
W. Dreier:   Welch ein Wetter (negativ gemeint) - aber: nach 3 Wochen waren beide Kuskuse außerhalb des Korbes - und nach unendlichen 30 Minuten ein kurzes PrĂ€sentieren mit unserer BestĂ€tigung: die Mama hat 5 HĂ€nde!
(17.01.2023, 17:09)
Simon Kirchberger:   @Emilia Grafe: vielen Dank, das Foto zeigt es eigentlich ganz gut. Und das ist richtig, die Einsicht ist sehr niedrig und das Gitter direkt dahinter. Mit dem Haus in Hellabrunn zu vergleichen ist fast unfair, zumindest was die LichtverhĂ€ltnisse und die Einsicht angeht

Wahrscheinlich ist die Glasscheibe einfach moderner als Gitter? Die passen vom Eindruck nicht in eine, fĂŒr Millionensummen modernisierte Savannenlandschaft? (Nicht meine Meinung, ich versuche nur die Gedanken nachzuvollziehen)
(12.01.2023, 16:52)
Simon Kirchberger:   Hm, mein letzter Besuch ist schon bald 3 Jahre her, genau weiß ich es nicht mehr, aber ich meinte schon. Ich kann mich natĂŒrlich auch tĂ€uschen

Vielleicht möchte man auch den direkten Kontakt vermeiden, wer weiß

Ich kann nur aus meiner Erfahrung aus Hellabrunn sagen, dass ich die Scheibe dort eigentlich wirklich gut finde. Aber das ist denk ich wirklich Geschmackssache
(12.01.2023, 16:46)
Emilia Grafe:   @Patrick Marburger: Finde ich schwer zu bewerten. Ich wĂŒrde den Innenfreilauf als verhĂ€ltnismĂ€ĂŸig klein beschreiben, vielleicht könnte aber irgendwann zusĂ€tzlich das Vorgehege ĂŒberdacht werden. Dann wĂŒrde es grĂ¶ĂŸenmĂ€ĂŸig passen. Finde das Haus von den Einsichtmöglichkeiten allerdings eher langweilig, kein Eindruck auf Augenhöhe der Giraffen, generell ist das Haus in meiner Erinnerung eher dunkel. Aber dadurch, dass jetzt auch der Höhenpfad gebaut wird, rechnet der Tierpark ja offensichtlich damit an dem Haus die nĂ€chsten Jahrzehnte festzuhalten.
(12.01.2023, 16:43)
Patrick Marburger:   Auch scheint man hier sehr viel Geld in die Hand zu nehmen, das nur der Optik dient. Wenn man jetzt die Savanne neu macht und scheinbar am Haus in seiner jetzigen Form festhĂ€lt: Ist der Innenraum so groß, dass man dort auch in zwanzig oder dreißig Jahren eine kleine Herde Giraffen halten und zĂŒchten will?
(12.01.2023, 16:19)
Emilia Grafe:   Ich habe leider kein richtig aufklĂ€rendes Foto gefunden, aber hier mal eine Tafel aus 2010, dadurch zu erahnen, dass da nur die GitterstĂ€be sind und dann der Innenfreilauf. Manchmal sind die Tiere allerdings in den Boxen und dann dadurch nicht so nah dran innen. Das wird nicht wahrscheinlich nicht Ă€ndern, wenn jetzt nur der Besuchsbereich umgestaltet wird.
Ich finde die Glasscheibe in Hellabrunn auch sehr eindrucksvoll. Finde den Vergleich mit dem Tierpark aber schwer, da in Hellabrunn die Scheiben von der Höhe her noch höher sind als die Giraffen und der Bereich im Tierpark sehr viel niedriger ist und der Einblick somit kleiner ist.
(12.01.2023, 15:43)
Simon Kirchberger:   Hm, mein letzter Besuch ist schon bald 3 Jahre her, genau weiß ich es nicht mehr, aber ich meinte schon. Ich kann mich natĂŒrlich auch tĂ€uschen

Vielleicht möchte man auch den direkten Kontakt vermeiden, wer weiß

Ich kann nur aus meiner Erfahrung aus Hellabrunn sagen, dass ich die Scheibe dort eigentlich wirklich gut finde. Aber das ist denk ich wirklich Geschmackssache
(12.01.2023, 13:19)
Simon Kirchberger:   Hm, mein letzter Besuch ist schon bald 3 Jahre her, genau weiß ich es nicht mehr, aber ich meinte schon. Ich kann mich natĂŒrlich auch tĂ€uschen

Vielleicht möchte man auch den direkten Kontakt vermeiden, wer weiß

Ich kann nur aus meiner Erfahrung aus Hellabrunn sagen, dass ich die Scheibe dort eigentlich wirklich gut finde. Aber das ist denk ich wirklich Geschmackssache
(12.01.2023, 13:09)
Emilia Grafe:   Aber bis jetzt gab es auch kein Abstand zu den Giraffen, wenn sie in der "großen Halle" waren, oder?
Anhand des Bildes wĂŒrde ich spekulieren, dass die jetzigen Gitter links und rechts auch bleiben und nur mit Bambus verdeckt werden, also schutzt vor GerĂ€uschen wird das eher nicht. Bis jetzt gab es eher die Chance, dass sich eine Giraffe mal runter beugt und es direkten Kontakt gibt.
Ich fand die Einsicht bis jetzt immer sehr beeindruckend.
(12.01.2023, 12:53)
Simon Kirchberger:   @W. Dreier: doch, genau das wird es
 Allerdings muss ich sagen, dass ich das gar nicht so schlecht finde. Die Giraffen sind vor verrĂŒckten Besuchern und damit GegenstĂ€nden und GerĂ€uschen geschĂŒtzt und sind dann direkt vor der Scheibe fĂŒr meine Begriffe noch etwas beeindruckender als mit etwas Abstand. Aber das ist Ansichtssache
(12.01.2023, 12:19)
W. Dreier:   Das wird doch wohl keine Glasscheibe werden???????!!!!!!!
(12.01.2023, 11:38)
Mark Meier:   Und so soll es mal aussehen (erinnert mE an das aufgefrischte Affenhaus).

Quelle der Bilder ist jeweils der Tierpark Berlin.
(11.01.2023, 21:54)
Mark Meier:   @W. Dreier: Wieder einmal freue ich mich enorm ĂŒber den Bericht.

Übrigens wird das Giraffenhaus aktuell umgestaltet. Ich hoffe, das Bild ist nicht zu groß zum einfĂŒgen.
(11.01.2023, 21:52)
W. Dreier:   Nanu, hatte doch noch ein Tigerbild eingestellt : jetzt
(10.01.2023, 17:03)
W. Dreier:   Ein "wĂ€ĂŸriger" Abschluß: heute gab es sehr bewegliche Epaulettenhaie
(10.01.2023, 15:51)
W. Dreier:   Ein "fast"-Hirsch: ein weibliches Moschustier - aber wo ist seit 2 Wochen die 2. Sambar-Hirschkuh?
(10.01.2023, 15:49)
W. Dreier:   Trotz der 10°C lagen Baweanhirsche und die LeierhirschmĂ€nner noch auf der StrohschĂŒtte.
(10.01.2023, 15:48)
W. Dreier:   Bei einem Sattelstorch wurde das Fliegen geĂŒbt (wo ist der Zweite?). Leider: wieder eine Anatide weniger: die letzte Kragenente ist tot (ein Erpel)
(10.01.2023, 15:46)
W. Dreier:   Nun endlich nach ca 6 Wochen ein besseres Foto des Kapuzinernachwuchses: immer schaute zunĂ€chst ein "WĂ€chter" nach außen
(10.01.2023, 15:44)
W. Dreier:   Denn: ganz offensichtlich liegt etwas im Beutel - hier ein Foto einer glĂŒcklicheren Fotografin: wenn das keine Pfote ist!
(10.01.2023, 15:41)
W. Dreier:   Kuskuse: nichts von der Mutter im Korb zu sehen - trotz mehrmaligen Vorbeischauens. Nur der Papa ist zu sehen - WĂ€chterfunktion
(10.01.2023, 15:39)
W. Dreier:   Brehmhaus: alles OK mit den Sumatranern. Erstaunlich, wie der Sumatrakater die "ÜberfĂ€lle" der MĂ€dchen ĂŒber sich ergehen lĂ€ĂŸt
(10.01.2023, 15:37)
W. Dreier:   Wieder Dienstag: im TP bezĂŒglich BautĂ€tigkeiten nicht viel zu sehen, dafĂŒr BerĂ€umung Laub, auch in abgelassenen WassergrĂ€ben. Bei den Zwergottern wurden in der Zwischenzeit fĂŒr die Winterbauten Stahlflechtarbeiten durchgefĂŒhrt.
Aber: an der Betonwand fĂŒr die Wiedererrichtung des Elefantenmosaiks fiel die erste "Blende".
(10.01.2023, 15:35)
Liz Thieme:   Das stimmt, wĂ€re auch eine schöne GlĂŒckwunschkarte zum Vatertag :) Papas sind einfach toll, wenn sie sich mit ihren Kindern beschĂ€ftigen.
(04.01.2023, 09:33)
cajun:   @W.Dreier: ein ganz tolles Takin Foto ist dir da gelungen!
(04.01.2023, 08:50)
W. Dreier:   Krauskopfpelikane: zwei sinds!
(03.01.2023, 19:01)
W. Dreier:   Goldtakine: Papa und Sohn recht eintrĂ€chtig - es ging ja auch nicht ums Fressen
(03.01.2023, 19:00)
W. Dreier:   Hirsche: heute war endlich auch der Weißlippenbock draußen. Wachsen muß er noch: Interessant: die Augsprosse wachsen erst recht spĂ€t
(03.01.2023, 18:59)
W. Dreier:   Einige interessante Konstellationen: alle Beisas und Weißbartgnus auf der Anlage- getrennt natĂŒrlich. Bei Przewlskis war der Hengst Walc wieder in den Vorgehegen gegenĂŒber, dafĂŒr die 3 abgesperrten Stuten wieder in der Gruppe - Nachwuchsmanagement ?
Großes Wundern bei den Leierhirschen: 4 Jungtiere! Hatte wegen der Absperrung der erwachsenen Böcke auf "Nichtnachwuchs" getippt. Oder sollte etwa einer der 2 Jungböcke schon soweit gewesen sein???
(03.01.2023, 18:56)
W. Dreier:   Kuskuse: vielfach wurde behauptet, dass schon etwas zu sehen sei - ein StĂŒck Schwanz?
Im HMW steht, dass man ĂŒber Trag-/Beutelzeit nichts weiß. Also warten.
Draußen im Tigerfreigehege war die "wilde Sau " los. Leider alles im trocknen Wassergraben auf Strohballen - schlechte Perspektive.
(03.01.2023, 18:51)
W. Dreier:   Sehe gerade in der ZTL , dass der TP ein Rotschulter-RĂŒsselhĂŒndchen erhalten hat (Nachzucht Leipzig) - Kulissen
(30.12.2022, 17:26)
W. Dreier:   Ein Hirsch muß sein: vorderindischer Sambar - der hatte sich die letzten 2 Wochen mit den Damen bei den niederen Temperaturen gedrĂŒckt und lag im Warmen.
(28.12.2022, 17:32)
W. Dreier:   Auf dem Mount Everest - nichts, ansonsten fraß man - wenn vorhanden.
Auf dem RĂŒckweg Richtung Pelikane noch eine Idee: könnten nicht die gesuchten Makaken und Goldkatzen in der alten Orang-/dann MalaienbĂ€renanlage "zwischengelagert sein"?
20 m weiter dann ein AHA: der erste Schlupf bei den Krausköpfen !
(28.12.2022, 17:30)
W. Dreier:   Sonst ĂŒberall große Ruhe; offensichtlich gab es noch ein Junges bei den Dscheladas - sicher jetzt das 6. Jungtier des Jahres - nicht zu sehen. Lediglich eine der Sifaka-Damen fraß in aller Ruhe "was Botanisches"
(28.12.2022, 17:26)
W. Dreier:   Brehmhaus: endlich waren die Kuskuse etwas in Bewegung - und wenn man fest daran glaubt, könnte etwas im Beutel sein!
(28.12.2022, 17:23)
W. Dreier:   Im Vorfeld des Brehmhauses ein Kampf um die alpha-Position bei den Ren-KĂŒhen: der Bock hat nĂ€mlich schon das Geweih verloren.
(28.12.2022, 17:22)
W. Dreier:   Hertha und Tonja schliefen, in der Haustierabteilung gab es den ersten Nachwuchs des neuen Bullen bei den FjĂ€ll-Rindern
(28.12.2022, 17:20)
W. Dreier:   Dienstag ist Dienstag - und was sagten die Zebramangusten? "Mistwetter - wir bleiben innen"!
(28.12.2022, 17:18)
W. Dreier:   @M.Meier: Danke fĂŒr den Hinweis zur "Lieblingsquelle". Otteranlage: aufgrund der Gehegeumrandung - herkömmliche Gitterfelder - hatte ich schon Bedenken , wie die Absperrung erfolgen könnte angesichts der Celebesmakaken. Es hĂ€tte sich ja auch nur um BesucherabsperrzĂ€une handeln können, dann die eigentliche Absperrung mit viel Elektroleitungen. Jetzt lese ich im Bericht: "Krallenotter und Babirusas" - keine ErwĂ€hnung der Makaken. Vergessen zu erwĂ€hnen - oder Wegfall?
(23.12.2022, 19:53)
Mark Meier:   Und nun gibt es doch mal wieder Neuigkeiten zu den Bauprojekten und der aktuellen Gesamtentwicklung des Tierparks - mal wieder von meiner Lieblingsquelle (da am "ehrlichsten" und ergiebigsten) - dem Senat:
https://www.parlament-berlin.de/adosservice/19/Haupt/vorgang/h19-0753-v.pdf

Auf der 9-seitigen PDF ist u.a. Folgendes nachzulesen:

Bad News first - bzw. ich sollte leider Recht behalten:
- Das DickhĂ€uterhaus aka Elefantenhaus wird nicht vor 2025 öffnen und nach aktuellem Stand gut 8 Mio teurer als ohnehin schon angenommen (man kommt also mE in Richtung 44-45 Mio!). Es gab zudem u.a. folgenschwere Vermessungsfehler sowie in Konsequenz juristisch begleiteten Streit. Außerdem hat man massive Schwierigkeiten bei der Ausschreibung des Daches.

Halbwegs gute Neuigkeiten:
- Der Tierpark liegt bei den Ticket- und GesamtumsĂ€tzen wieder deutlich ĂŒber dem schlechten Vorjahr (ca. 15 bzw. 21 Prozent Plus) aber dennoch deutlich unter dem Plan und auch deutlich unter 2019 (was als "Vor-Corona-Niveau" bezeichnet wird, mE durch die EisbĂ€rengeburt aber ein weit ĂŒberdurchschnittliches Jahr darstellte).

Gute Neuigkeiten:
- Die Afrika-Savanne sowie der Giraffenpfad sollen zum Saisonbeginn 2023 eröffnen.
- Auch die Asien-WG inklusive Didaktik soll bis Saisonbeginn fertig sein.
(23.12.2022, 15:26)
Mark Meier:   Und nun gibt es doch mal wieder Neuigkeiten zu den Bauprojekten und der aktuellen Gesamtentwicklung des Tierparks - mal wieder von meiner Lieblingsquelle (da am "ehrlichsten" und ergiebigsten) - dem Senat:
https://www.parlament-berlin.de/adosservice/19/Haupt/vorgang/h19-0753-v.pdf


Auf einer 9-seitigen-PDF ist u.a. Folgendes nachzulesen:


Bad News first - bzw. ich sollte leider Recht behalten:

- Das DickhĂ€uterhaus aka Elefantenhaus wird nicht vor 2025 öffnen und nach aktuellem Stand gut 8 Mio teurer als ohnehin schon angenommen (man kommt also mE in Richtung 44-45 Mio!). Es gab zudem u.a. folgenschwere Vermessungsfehler sowie in Konsequenz juristisch begleiteten Streit. Außerdem hat man massive Schwierigkeiten bei der Ausschreibung des Daches.

Halbwegs gute Neuigkeiten:

- Der Tierpark liegt bei den Ticket- und GesamtumsĂ€tzen wieder deutlich ĂŒber dem schlechten Vorjahr (ca. 15 bzw. 21 Prozent Plus) aber dennoch deutlich unter dem Plan und auch deutlich unter 2019 (was als "Vor-Corona-Niveau" bezeichnet wird, mE durch die EisbĂ€rengeburt aber ein weit ĂŒberdurchschnittliches Jahr darstellte).


Gute Neuigkeiten:
- Die Afrika-Savanne sowie der Giraffenpfad sollen zum Saisonbeginn 2023 eröffnen.
- Auch die Asien-WG inklusive Didaktik soll bis Saisonbeginn fertig sein.
(23.12.2022, 15:25)
Mark Meier:   @W Dreier: Wie jede Woche zunĂ€chst danke fĂŒr die Bilder und den Bericht!

Bei den Giraffen hatte ich mich beim letzten Besuch auch etwas gewundert und dachte erst, das wĂ€re ggf. schon der Giraffenpfad. Die korrekte ErklĂ€rung gab es dann aber kĂŒrzlich auf Internetseite und Facebookseite des Tierparks:

"Die Patentiere der HOWOGE schauen mit langen HĂ€lsen gespannt zu, wie vor ihren Augen in Windeseile ein Forschercamp entsteht. Hier bekommen Sie bald einen Einblick in die Forschungsprojekte, die der Tierpark zum Schutz der Giraffen in Tansania unterstĂŒtzt. Auf dem angrenzenden Giraffenpfad können Sie den höchsten SĂ€ugetieren der Erde bald auf Augenhöhe begegnen."
Quelle: https://www.tierpark-berlin.de/de/aktuelles/alle-news/artikel/savanne-in-sicht
(20.12.2022, 21:34)
W. Dreier:   Beim Verlassen dann noch ein Blick auf den Waldbisonbullen. Selbiges in der großen Hoffnung, dass er nach nun schon ca 4 Jahren chemischer Sterilisation es noch "schaffen" möge - Nachwuchs nĂ€mlich zu produzieren
(20.12.2022, 17:22)
W. Dreier:   Noch keine Hirsche? Barasinghas - gegen 11 Uhr wurde es etwas heller
(20.12.2022, 17:20)
W. Dreier:   und meine Lieblinge von der "Roten Insel". So sitzen Sifakas in Ruhestellung - eingerollter Schwanz.
(20.12.2022, 17:19)
W. Dreier:   und Moschusochs
(20.12.2022, 17:17)
W. Dreier:   Tierisches gab`s dennoch: Moschustier
(20.12.2022, 17:17)
W. Dreier:   Wie man sieht: gesprĂŒht wird immer noch.
BautĂ€tigkeit: es ruhte bei den Temperaturen - aber ein neuer Blick und GerĂ€usche. Was also die seltsame Konstruktion Richtung Giraffenpfad sein soll, muß man uns erst erklĂ€ren - zumindest wurde eine Unmenge an Holz "verbraten" - Endpunkt wird dann wohl - etwas erhöht - die "HĂŒtte" (dann mit Schilf bedeckt) sein, die man leider nur via Giraffenstall fotografieren kann.
(20.12.2022, 17:16)
W. Dreier:   oder am Pelikanteich: dort steht eine SprĂŒheinrichtung, die wĂ€hrend der Lichterschau angestrahlt wird - und nun bei (vor 2 Tagen ) -5°C: die "Reste" hier !!!!
(20.12.2022, 17:09)
W. Dreier:   Die eigentlichen Fotos waren dann eher diese: Möwenkuppelvoliere
(20.12.2022, 17:07)
W. Dreier:   Etwa 10 Minuten spĂ€ter: geschafft!
(20.12.2022, 17:06)
W. Dreier:   Von -5°C auf 9 °C in 15 Stunden - durch den lang andauernden Regen waren die Wege aber zu 95% rutschfrei - Dienstag bleibt Dienstag. Allerdings: der Dame in der Cafeteria teilten wir mit, dass bei einem weiteren Erscheinen von uns nach Weihnachten nicht Dienstag sondern dann Mittwoch sei: Lange Rede kurzer Sinn : es war nĂŒscht los!
Die Bilder vom Kuskus mögen zwar einen Beutel andeuten - aber es braucht seine Zeit. Und heute schliefen beide.
DafĂŒr haben die kleinen Tigerlein nun Namen: nach " Das doppelte Lottchen" heißen sie nun Luise und Lotte. Und gemeinsam ging es an die Arbeit: FrĂŒh stand da noch ein Weihnachtsbaum - nach Betrachten: "Das schaffen wir"
(20.12.2022, 17:04)
Mark Meier:   Hier noch die Quelle zum kleinen BĂ€renkuskus (inkl. Bildern):
https://www.freunde-hauptstadtzoos.de/aktuelles/artikel/vorfreude-im-alfred-brehm-haus-baerenkuskus-im-tierpark-berlin-hat-jungtier-im-beutel
(16.12.2022, 00:16)
Mark Meier:   @W. Dreier: Den zweiten Krank am Elefantenhaus finde ich besonders spannend. Ob nun wohl am Dach gearbeitet wird?

Auch sonst einmal mehr viele frische EindrĂŒcke. Vielen Dank.

Ansonsten berichtet der Förderverein von Nachwuchs bei den BĂ€renkuskus. Ist dem Beitrag nach wohl noch nicht ganz ĂŒber den Berg, soll aber gelegentlich schon leicht aus dem Beutel gucken. Das wĂ€re natĂŒrlich großartig. DrĂŒcken wir mal krĂ€ftig die Daumen.
(15.12.2022, 23:55)
W. Dreier:   Im Hintergrund von uns: "Kuck mal Papi, ein Baby!" - Milu und Wasserreh.
(13.12.2022, 17:48)
W. Dreier:   Der Hengst Walc bei den Przewalskis war immer etwas dunkler - jetzt besonders auffĂ€llig.
(13.12.2022, 17:35)
W. Dreier:   Pardon-zu groß
(13.12.2022, 17:32)
W. Dreier:   Bei den Pelikanen des Schauhauses sind 3 Nester besetzt - Eier sind schon gelegt
(13.12.2022, 17:30)
W. Dreier:   Das Sibirische Moschustier verhĂ€lt sich namensgemĂ€ĂŸ - das Weibchen hier
(13.12.2022, 17:29)
W. Dreier:   Und seltsam: Vorderinder, Timorhirsche sind im Stall - aber nicht die Barasinghas
(13.12.2022, 17:27)
W. Dreier:   Die "Tasmanier" sind hart im Nehmen - demgegenĂŒber sind viele Tiere in den StĂ€llen verblieben. Wegen der Eisbildung blieben alle amerikanischen Kameliden in den Vorgehegen - schließlich kann man dort das Wasser nicht ablassen. Die EisbĂ€ren haben nur noch 50 cm "Wasser" - besser Schlamm.
(13.12.2022, 17:25)
W. Dreier:   Etwas irritieren die Arbeiten am Wasserteich: eine 2. Dichtung nach Beton und 1. Dichtung wurde aufgelegt.
(13.12.2022, 17:21)
W. Dreier:   An der Otteranlage "fummelt " man an den Grundplatten fĂŒr die 2 WinterhĂ€user herum.
(13.12.2022, 17:20)
W. Dreier:   Am Eingang des DickhĂ€uterhauses steht ein 2. Kran
(13.12.2022, 17:18)
W. Dreier:   Baustellen: Die Betonwand fĂŒr das Ele-Mosaik kann gegossen werden - die "Gußform " ist fertig
(13.12.2022, 17:17)
W. Dreier:   Gut entwickelt hat sich der Mishmi-Nachwuchsbock von diesem Jahr
(13.12.2022, 17:16)
W. Dreier:   Parade der Marco-Polo-Nachwuchsböcke - der Altbock soll bei den Schafen sein
(13.12.2022, 17:14)
W. Dreier:   "oben " war nicht viel los - immerhin hat man aber keine Schwierigkeiten , die kleinen Pandas zu sehen - bei 5 Tieren, dafĂŒr keine Schopfhirsche zu sehen (ca -1°C). Der Irbis-Kater hatte nur ein mĂŒdes GĂ€hnen fĂŒr uns.
(13.12.2022, 17:13)
W. Dreier:   Und der Kleine: "ich bin schon ganz schön groß!"
(13.12.2022, 17:10)
W. Dreier:   Goldkatzen und Makaken - weiter ein RĂ€tsel-
AuffĂ€llig, dass viele Tiere gegen 11 noch nicht abgefĂŒttert waren und an den leeren Krippen standen.
Bei den Goldtakinen wurden allerdings mehrere FutterplÀtze angeboten - so soll wohl der junge Bulle nicht "zerrieben" werden.
Hier der "Chef"
(13.12.2022, 17:09)
Emilia Grafe:   Danke wie immer fĂŒr den Bericht. Das RĂ€tsel mit den Goldkatzen also noch ungelöst... Gibt es wenigstens neue Hinweise, wo die Schopfmakaken aktuell untergebracht sind?
(06.12.2022, 18:11)
W. Dreier:   Klimawandel nur in Limbach-Oberfrohna? Nicht nur bei mir in der NĂ€he, auch im TP haben ca. 30 % der BĂ€ume die BlĂ€tter noch nicht verloren - wenn selbige auch recht schĂŒtter sind. Trotz Minustemperaturen, Sturm, Regen. Schnee.
(06.12.2022, 17:38)
W. Dreier:   Noch keine Hirsche??? Timorhirsch-Familie
(06.12.2022, 17:33)
W. Dreier:   Ein gewisses RĂ€tsel: hinter der Anlage der Jendaya-Sittiche (ehemals auch Sattelstörche am Lama-Haus) stehen 3 Kreishornschaf-Widder: etwa 2 x 2,5 und 1 x 1,5 Jahre alt
(06.12.2022, 17:32)
W. Dreier:   Erstaunlicherweise sind gegenĂŒber dem "Vorjahr" auch 2 Nashornpelikane im Haus
(06.12.2022, 17:26)
W. Dreier:   In der einsichtbaren Pelikan-Überwinterung sitzen 3 Vögel schon - u.a. eine Meerespelikanin
(06.12.2022, 17:25)
W. Dreier:   Wenig Tierisches: eine Coquerell-Dame
(06.12.2022, 17:22)
W. Dreier:   Die Uferzone wird gerade mit "Kunstbeton" geformt
(06.12.2022, 17:21)
W. Dreier:   Weiter konstante BautĂ€tigkeit an der Otteranlage_ hier der (noch) offene Einblick, etwas verdeckt die Scheibe
(06.12.2022, 17:20)
W. Dreier:   Hier dazu ein "Reklamebild"
(06.12.2022, 17:18)
W. Dreier:   Na ja, der Nikolaus hatte das Baby der Kapuziner aber schon etwa vor 4 Wochen "ausgekippt" - siehe mein "Foto" vom 15.11.
Heute aber ein miserables Wetter. BezĂŒglich der Goldkatzen kein Ergebnis. Auf unsere Frage heute: " die sind noch nicht draußen" - aufgrund der schnellen Antwort mĂŒĂŸten wir aber annehmen, dass er die Tiger "meinte", eine Pflegerin kam heraus. "ich arbeite hier nicht". Relativ gut ausgestattet mit Ästen und BĂ€umen sind 2 ehemalige alte KĂ€fige hinter der Bambuswand in der Reihe rechts der Nebelparder.
Zur Irbisfreianlage: der gesamte Draht-und Stahlrohrbereich wurde neu gestrichen - deshalb der Eindruck von "Umbau".
Aber: senkrecht zum Hauptweg am DickhĂ€uterhaus Osteingang (gegenĂŒber die Abzweigung Variwald/Rothunde) wird ganz offensichtlich die Betonbasis fĂŒr das Elefantenmosaik gelegt - LĂ€nge etwa 18-20 m. die eine "Gießwand steht schon - ca 4 -4,50 m Höhe

(06.12.2022, 17:15)
cajun:   Zum Nikolaustag meldet die BZ eine Geburt bei den Gelbbrustkapuzinern im Tierpark. Es ist das 5. Jungtier des Weibchens. Das Geschlecht steht noch nicht fest.
(06.12.2022, 12:47)
W. Dreier:   @Hystrix: nun etwas abseitig zum Tierpark. Ichhatte vor ca 2 Jahren etwas zum Sumatranashorn im "Zoofreund" geschrieben - zur Erhaltung nur hier ein letzter Abschnitt daraus:
"Wenn sich hier nun erste Hoffnungen zum Erhalt des Sumatranashornes ergeben, so sei gleich gesagt, dass - so wie immer - es einer Achterbahnbahnfahrt gleicht.
Einige Punkte.
- was ist prioritÀr: Schutz des Habitats, aber eingedenk der Verluste durch Wilddieberei Aufbau von Zuchtzentren?
- EinschĂ€tzung, ob die Geburtenrate die Todesrate ĂŒbersteigt - unter welchen Bedingungen.
Bei diesen Punkten auch Streit der NashornherkunftslĂ€nder, privater Geldgeber, NGO`s, IUCN, WWF ĂŒber den „besseren“ Weg.
- bisher kein bilaterales Abkommen Malaysia – Indonesien um im Notfall Unterart-Kreuzung vornehmen zu können.
-Nutzung von Hormon-induziertem Eissprung mit anschließender kĂŒnstlicher Insemination oder in-vitro-FertilitĂ€t und Embryo-Transfer. Aber auf welche Anmmenmutter?
-Nutzung von Klonvermehrung? Gleiches Problem.
-Nicht immer politische Übereinstimmung der HerkunftslĂ€nder Indonesien und Malaysia ĂŒber Austausch von Tieren, deren möglicher Hybridisierung, Austausch von Eizellen oder Spermien. Gleiche Problematik auch zwischen den fĂŒhrenden Reproduktioninstituten der USA und Deutschlands. "

Möglicherweise könnte es mit dem "Javaner" wirklich einfacher sein.

Bild von Torgamba, Port Lympne 1995

(05.12.2022, 19:56)
Hystrix:   Zu W. Dreier:

Wobei das Javanashorn im Zoo vermutlich eher angehen wĂŒrde als die Sumatraner. Es ist ja eine nur mĂ€ĂŸig abgewandelte Schwesterart des Panzernashorns, zu dem man in Zoos inzwischen den Bogen heraus hat. 5 Javanashörner aus Ujung Kulon fĂŒr ex situ wegzunehmen wĂ€re fĂŒr den Bestand kaum ein Problem, man mĂŒsste ohnehin mal schauen, ob die ökologische TragfĂ€higkeitsgrenze fĂŒr den Bestand im Ujung Kulon nicht schon erreicht ist und die Population kaum noch wachen kann, oder jedenfalls langsamer als möglich, wenn sie noch ungenutzte Ressourcen hĂ€tte. Mir ist auch nicht klar, warum die seit ewiger Zeit angekĂŒndigte Erweiterung des Nationalparks nicht nach außen erkennbar vorankommt. Wenn man das so lĂ€ĂŸt wird der Weltbestand im Ujung Kulon irgendwann durch gegenseitige soziale Aggression jenseits der TragfĂ€higlkeitsgrenze implodieren.

Ich selbst habe grĂ¶ĂŸte BefĂŒrchtung weniger fĂŒr die Javaner als dahingehend, dass das Sumatranashorn vielleicht gar nicht mehr zu retten ist. Ein echt altertĂŒmliches Tier. Ich sah noch Jalu in Zoo Jakarta, mir zerriss es beinahe das Herz, so einzigartig ist diese Art, und ĂŒberdies schlicht „herzig“, besonders die jungen. Ob an die letzten in Zoos „holen“ sollte weiß ich nicht, abgesehen davon, dass das politisch nicht erwĂŒnscht und durchsetzbar ist. FĂŒr mich gibt es keine altertĂŒmlicheres GroßsĂ€ugetier als das Sumatranashorn, wenn ich eines sehe kommt es mir vor, ich schaue zurĂŒck ins TertiĂ€r. Nun sind die allermeisten Nashornarten lĂ€ngst erloschen, wenn eines mehr ausstirbt ist das nur das Gesetz der Serie, aber beim Sumatraner tut es mehr als weh.

Aber könnte nicht eine kleine Auswahl reicher Zoos oder besser zumindest auf formal-diplomatischer Ebene die EAZA nicht im Sumatranashorngehege in Way Kambas und auch in dem ins Auge gefassten noch zu bauenden weiteren Gehege in Nordsumatra „einsteigen“, also Patenschaft ĂŒbernehmen, gute Nashornpfleger hinschicken, ev. die besten VeterinĂ€re fĂŒr Nashörner in die Betreuung einschleusen und die Reproduktionsexperten vom IZW auch immer mal wieder einbeziehen? Und ein massives Forschungsprogramm der dort zugĂ€nglichen letzten ihrer Art ansteuern, Verhalten, nicht-invasive Physiologie, Bergung aller Leichen die anfallen fĂŒr alle möglichen wissenschaftliche Zwecke, um wenigstens maximale Erkenntnis noch zu ernten, sollte die Art, wie ich fĂŒrchte, doch nicht gerettet werden können. Analog der damaligen world herd fĂŒr die Weißen Oryxe einen one world approach fĂŒrs Sumatranashorn. Da könnte auch der eine oder andere Zoo mitmachen. Wobei ich proaktiv nicht irgendwelche details dazu anrate, ich selbst glaube, diese Art ist extrem heikel.

Leipzig gab ja Geld nach Sabah, aber das weiterhin als Schutzprojekt fĂŒr Borneo-Suatranashorn zu bewerben nachdem dieses in Sabah ausgestorben ist wirkt auch verunderlich.
(05.12.2022, 12:54)
W. Dreier:   Mußte mich gerade aufregen, 2 Mal flattert heute eine Reklame ĂŒber Zeitung und TV in meine Augen, dass Kinder in dem „digitalen Metaversum“ nun endlich die Ringe des Saturn entdecken könnten. Wenn sie doch wenigsten wĂŒĂŸten, dass Rehe , Bambis und Vietnam-Sikas nicht die Kinder des Rothirsches sind!
Und @hystrix: Ja, am Schlossbereich , im „deutschen MĂ€rchenwald“ möge es Wölfe, Luchse (keiner mehr vorhanden - welcher Art auch immer), Rehe, meinetwegen normale Damhirsche, Marder, Dachse, FĂŒchse etc geben – aber ohne Schnickschnack mit RotkĂ€ppchen etc. und nicht nach Art Disneyland und ohne diese Glasscheiben!

Und weiter @hystrix: Ich fĂŒrchte, dass mein Wunsch auf Hörnchen durch den nicht mehr so neuen Direktor leider nicht erfĂŒllt wĂŒrden kann. Zumal ich andere WĂŒnsche hĂ€tte: Javanashorn vielleicht - so es doch mit den Pandas geklappt hat. Nur hatte ich zum Zeitpunkt der Vorstellung der neuen Pandas im Zoo schon etwa an die 40 gesehen, speziell in China, den ersten 1971 in Moskau – An An. Und die Berliner Zoobesucher hatten ja auch schon Bao Bao. Besonders angetan bin ich von SĂ€ugetieren - wenn es geht, von besonderen, nicht unbedingt ganz großen. So mag es nicht verwundern, dass ich die Flecken-Skunke in Köthen in diesem Jahr sofort besuchte. Allerdings Javanashorn? Nach der Schlappe mit den Sumatranashörner vor 30 Jahren wĂŒrden jetzt IUCN, indonesische Regierung, WAZA, alle NaturschutzverbĂ€nde und ERAZA das nicht gutheißen wollen.

Aber Schloßbereich: „tierische“ MĂ€rchenwelt also nach dem alten ZEP - und sicher gibt es auf der Picknickwiese bald die Dinosaurier. Ganz praktisch - braucht man keine Pfleger, kein Futter – bloß Strom (leider auch nicht so gut). Die Buddy-BĂ€ren sind noch da und die Simbabwebildhauer-Steintiere auch. Wozu noch lebende Tiere?
Nur, ist das Schloß ĂŒberhaupt noch ein Alleinstellungsmerkmal des Tierparkes? Einen neuen PĂ€chter gab es vor ca. 3 Jahren. Vor 6 Monaten stand am TĂŒrschild noch „BMI-Group“ - eine Restaurantkette, am Dienstag aber „Genußkabinet mit Sitz Schloß Friedrichsfelde“!! Googelt man, kann man sehen, dass alle besseren RĂ€ume fĂŒr Veranstaltungen, Essen, Heiraten etc. zur Nutzung angeboten werden. Man sucht Leute (Foto unten). Das Schloß ist seit 2009 wieder „im Besitz“ des TP, die Tierparkfreunde waren so etwas wie Betreiber, insbesondere der Kulturveranstaltungen sowie Organisation und Bezahler historischer AusrĂŒstungsgegenstĂ€nde, waren schon vor 2-3 Jahren ausgebootet worden. Es kam (bisher??) kein Vertrag ĂŒber Zusammenarbeit zustande.
(05.12.2022, 09:37)
W. Dreier:   Und dann "Goldkatze" - ca. 80 % der Tiere , die ich bisher sah , waren wie die von mir eingestellte: graubraunrötlich. Die in Wuppertal gestandene könnte ich mit "gold" noch akzeptieren. Schauen wir mal, wie sie, wenn von Sumatra kommend, ausschauen.
Hier Wuppertal
(05.12.2022, 09:09)
W. Dreier:   Ich hĂ€tte noch 3 Möglichkeiten: 1. morgen werde ich versuchen , durch die Bambusabsperrungen des Brehmhauses in die alten "KĂ€fige " zu schauen. Da wurden auch schon Jaguare, Sumatratiger, BaumkĂ€nguruhs versteckt. Eine Auskunft erwarte ich nicht.
2. Durch Bambus am Brehmhaus verdeckt ist die Scheiben-Anlage links außen vom Haupteingang - ehemals die Margays - und grĂ¶ĂŸer ist eine Goldkatze auch nicht (meine Aufnahme stammt von dort) - man sieht nur nichts (oder sind da die Ameisenigel? Wo sind die eigentlich?) 3. Die alten 2 Absperranlagen rechts am Wirtschaftshof-Eingang, ehemals u.a. die uralte Servalin, dann Genetten, Varis, Tamanduas, rote BrĂŒllaffen und und und.

(05.12.2022, 09:01)
Emilia Grafe:   Ich bin gespannt, wo sie am Ende landen. Tippe persönlich weiter auf die alte Schneeleo Anlage und wenn es mal Nachwuchs gibt, kann der Kater ĂŒbergangweise vielleicht in eins der nicht einsehbaren Abteile im ABH ziehen?
@A. Langer: Die MalaienbĂ€ren sind nach wie vor in einem der großen Innenanlagen im ABH und dem neuen Außengehege ggĂŒ. der MĂ€hnenwölfe. Die Binturongs dort inzwischen ĂŒbrigens leider nicht mehr, auch nicht mehr ausgeschildert, diese nur in der geplanten Goldkatzen-Außenanlage zu sehen, wo innen die Kuskusse sind.
Frei am ABH ist wie auch erwĂ€hnt nur die zweite Felsenaußenanlage, auf der ich mir die Goldkatzen aber nicht wirklich vorstellen kann. Ich hoffe die Auflistung wer wo ist, ist auch fĂŒr die nicht Berliner*innen einigermaßen nachvollziehbar.
(05.12.2022, 02:18)
Mark Meier:   @W Dreier: Die im Tierpark angekommene östliche Unterart soll wohl von Sumatra bis hoch auf ĂŒber 3.000 oder sogar ĂŒber 3.700m identisch vorkommen. Ich weiß jetzt nicht, inwiefern es auch innerhalb einer Unterart genetische Anpassungen an den Lebensraum gibt. Ansonsten sollten die Tiere nach etwas Akklimatisierung doch eigentlich mit dem Berliner Klima zurecht kommen. Im Zweifel kann es aber natĂŒrlich trotzdem sein, dass man sie öfter mal nicht zu Gesicht bekommt. Wenn ich die Wahl hĂ€tte, wĂŒrde ich an manchen Tagen trotz guter Kleidung auch die warme Stube vorziehen ;)

Zu den Schneeleoparden: Ich kann mir eigentlich kaum vorstellen, dass man die Anlage am Brehm-Haus als Dauerreserve bereit hĂ€lt. Aber natĂŒrlich Ă€ndert das nichts an der Frage, was man denn im Falle einer Zucht nun tatsĂ€chlich vorhat. Wie bei den Manulen habe ich da ehrlich gesagt auch keine Ahnung.
(04.12.2022, 20:59)
Adrian Langer:   Was ist denn dann mit der Anlage, in der vorher MalaienbĂ€ren und Binturongs gelebt haben?
(04.12.2022, 20:06)
W. Dreier:   Die Begriffe asiatisch sowie Vorkommen auch am Abfall des Himalayas besagen noch wenig, da hier von Tieren aus Indonesien geredet wird. Kommen die auch von dort - etwa Sumatra? Warten wir`s ab.
Zur alten Schnee-Leo-Anlage: so Nachwuchs erwĂŒnscht wĂ€re auf dem Berg - wohin damit - oder dem VaterÂŽ?
(04.12.2022, 16:47)
Mark Meier:   Lese gerade, dass die Unterart auch im Himalaya vorkommt. Sollte also recht robust sein und das ganze Jahr ĂŒber auch mal nach draußen kommen.
(04.12.2022, 15:04)
Mark Meier:   @Emilia Grafe: Das könnte sein. Allerdings wĂŒrde man sie so nicht in der Innenanlage sehen. FĂŒr die Zucht wiederum wĂ€re das aber wohl nicht unbedingt ein Nachteil.
(04.12.2022, 15:01)
Emilia Grafe:   Wie wĂ€rs mit der ehemaligen Schneeleo-Anlage. Da standen in den letzten Wochen Leitern drin und ich meine eine neue Scheibe gesehen zu haben oder die alte war abgeklebt.
(04.12.2022, 14:23)
Gudrun Bardowicks:   Dann bleibt wohl nur die ursprĂŒnglich schon fĂŒr Goldkatzen geplante Anlage, in der jetzt die BĂ€renkuskusse leben und vorher Binturongs waren. Ich bin mal gespannt, wo die BĂ€renkuskusse dann unterkommen. Vielleicht baut man fĂŒr sie ja doch eine neue und geeignete Anlage anstelle der Voliere in die Tropenhalle.
(04.12.2022, 13:38)
W. Dreier:   Da befinden sich jetzt die MalaienbĂ€ren und Binturongs - die Außenanlage dĂŒrfte wohl nicht gehen.
(04.12.2022, 09:20)
Julian Mayzlin:   Wie wĂ€rs mit der ehemaligen Anlage der Malayischen Tigern? Ist die zurzeit besetzt?
(03.12.2022, 21:44)
W. Dreier:   Das ist gut! Aber wohin jetzt? In eine der alten "Einheiten" im Brehmhaus?

Damit nicht wieder eine Meldung herausgegeben wird: Erstmalig im Tierpark - hier ein Tier im Tierpark, etwa 1975
(03.12.2022, 21:00)
Mark Meier:   Laut Zoochatforum und Zootierliste sind wohl bereits im Oktober 1,1 Goldkatzen von Taman Safari, Indonesien im Tierpark angekommen!
(03.12.2022, 15:07)
Sacha:   MittelstĂŒrmer bitte, ohne "feld" dazwischen. Und der Beste mit deutschem Pass ist gegenwĂ€rtig wohl FĂŒllkrug (sorry fĂŒrs Abschweifen, aber das musste mal sein;))
(30.11.2022, 17:31)
Hystrix:   Zu cajun und W. Dreier:

Elch wĂ€re an sich auch gut, aber es ist ja nicht so, dass eine Bevorzugung einer Art im Kernbereich heißt, dass andere herabgewĂŒrdigt werden. Es gibt jeweils 100e SĂ€uger- und 100e Vogelarten in Europa, man muss sich zwangslĂ€ufig immer gegen die meisten entscheiden, die man nicht ins Rampenlicht stellt. Nicht einmal 1 % der EuropĂ€er kann man zeigen, die wesentliche Schwierigkeit ist also die ZurĂŒckweisung der meisten. Der Elch wĂ€re fĂŒr uns was, an sich ist er aber ĂŒberhaupt kein Artenschutzthema.

Mein zentrales Argument ist, dass das Tierspektrum in einem Hauptstadtzoo eine Botschaft fĂŒr die ganze Republik vermittelt. Selbst wenn man gezielt keine Botschaft vermitteln wollte, ist auch das fĂŒr die beschauende Welt der Besucher eine Botschaft, eben ein negative. Mir scheint es so, als ob gerade auch die kompetentesten Forum-Mitglieder primĂ€r vor allem das „Briefmarkensammeln“ im Kopf haben. Ich meine das nicht ironisch, sondern bis selbst ein solcher zoologischer Briefmarkensammler. Das fĂŒhrt aber zu einem idiosynkratischen Tierbestand. W. Dreier mag Hörnchen, und er hat guten Draht zum Tierparkdirektor, zufĂ€llig gibt es dann ein Hörnchenrevier, wĂ€hren cajun auf Timalien steht und dann steht neben dem Schloss eine Timaliengroßvoliere. Das wĂ€re dann vermittelbar, wenn man den 100.000en Besuchern, die weder wissen was Hörnchen noch was Timalien sind, publik machte, etwa durch eine Tafel, dass das geschieht, um etwa W. Dreier oder cajun zu ehren. Nichts dagegen. So viel kann aber ein Tierpark gar nicht erlĂ€utern mit Tafeln, um solche kaum von vielen auf der Welt geteilten Schwerpunktsetzungen jedem Besucher zu erlĂ€utern. Der eine Besucher aus DĂŒsseldorf interpretiert das dann so, dass der Tierpark ein Hörnchenzuchtverein ist, ein anderer aus Athen wird meinen, der Tierpark setzt sich nicht mehr fĂŒr den Schutz von GroßsĂ€ugern ein und will nur och Kleintiere. Interpretiert wird immer. Und da wie in der Bundesliga alle es besser wissen als der Fußballtrainer, wer als MittelfeldstĂŒrmer der Beste ist, wĂ€chst gerade im Zoobereich die Interpretation ins Kraut, denn sehr viele halten sich fĂŒr den besseren Zoodirektor. Insofern uss im Kernbereich der Tierbestand aus sich heraus ĂŒberzeugen.

Daher mein Gedanke, Tierauswahl nicht nur rein aus dem Blickwinkel reizvoller Fotomotive zu betrachten, selbst nicht rein nur als Artenschutzbotschafter, sondern allein schon durch die Arten und deren Anordnung klar darzustellen, fĂŒr was ein Zoo steht, was seine zentralen Ziele (Werte) sind. Wenn man aus der Umgebung der Schlosses einen MĂ€rchenpark macht, mit Tieren, die in lokalen MĂ€rchen eine Rolle spielen, werden sich manche fragen, ob der Tierpark angesichts der weltweiten Artenkrise lieber MĂ€rchen erzĂ€hlt als mitzukĂ€mpfen fĂŒr eine bessere Zukunft. Berlin als MĂ€rchenonkel der Nation?

Mein spekulatives Artenportfolio steht fĂŒr aktive Teilhabe am Artenschutz in Europa, zugleich Arten bevorzugend, wo man einen noch eine Besserung bewirken kann. Man kann sich auch ein ganz anderes Programm vorstellen, etwa ein Tierpark, der die ganze Historie der TiergĂ€rtnerei abbildet oder so. Zentral ist fĂŒr mich, dass man transparent und glaubwĂŒrdig sich benimmt. Dass man Werte identifiziert und den Mut hat, in der Öffentlichkeit dafĂŒr einzustehen.

Eine ganz andere Frage ist, ob man absehbar einen Weltzoo wollen muss und soll. Dann schlĂŒpft man in der Tat in ganz neue Notwendigkeiten und ZwĂ€nge. Vielleicht ist der Mehrheit der Kompetenten ein bzw. zwei Haupstadtzoos genug statt sofort einen fĂŒr die ganze Welt? Ich persönlich neige eher dazu, wenn ich sehe, was so alles unter Zoologie derzeit in der Welt verstanden wird. Hauptstadtzoos fĂŒr Zoologie wie sie bis vor kurzem als internatioanl und dann primĂ€r noch als deutsch galt wĂ€re vielleicht die optimale Wertsetzung fĂŒr Berlin noch fĂŒr Jahrzhente, bis sich die konkurrierenden Konzepte rein empiristischer life sciences zumindest fĂŒr die höheren Wirbeltiere durch zwangslĂ€ufiges Scheitern selbst wieder abserviert haben, und Anregung idealistischer Philosophie wie der außer Mode gekommen vergleichende Ansatz wieder Einzug finden.

Ozeanarien fĂŒr Blauwale und begehbar RiesenkĂŒhlschrĂ€nke alias AntarktishĂ€user fĂŒr Pinguinherden wie in Loro Parque (gigantisch, fĂŒr mich unnötig und auf jeden Fall völlig unsinnig unökologisch Strom fressend) - muss man da wirklich mitmachen?

(30.11.2022, 16:53)
W. Dreier:   nun
(29.11.2022, 20:38)
W. Dreier:   Nochmals ein Hirsch: Altaimaral"in" von hinten. Die verschiedensten Arten der Rothirschfamilie können durch die FĂ€rbung des Hinterteiles benannt werden.
(29.11.2022, 20:32)
W. Dreier:   und bei den Goldbrustkapuzinern
(29.11.2022, 20:31)
W. Dreier:   Und der weitere Nachwuchs in dem Hause: roter BrĂŒllaffe - jetzt etwa 2 Wochen alt (dunkel wars)
(29.11.2022, 20:29)
W. Dreier:   EinTeil des Nachwuchse mit Mama auf dem "Laufsteg" (Dscheladas) - noch ist Wasser im Absperrgraben
(29.11.2022, 20:28)
W. Dreier:   Die beiden "Alttiere" - seltsam: heute war fĂŒr die MĂ€nner die ZwischentĂŒr geöffnet (also frei fĂŒr Leier- und Baweanhirsche) - die Weibchen eingeschlossen
(29.11.2022, 20:26)
W. Dreier:   Hirsche - hier die Leierhirsche - Nachwuchs ist nicht gewollt: hier die mĂ€nnlichen Jungtiere des Vorjahres
(29.11.2022, 20:24)
W. Dreier:   Etwas erhöht die Basis fĂŒr einen Winterbau: 3 Tierarten -3 Bauten
(29.11.2022, 20:22)
W. Dreier:   Und immer wieder die Otteranlage: ein erster Betonmantel - wohl nur die Basis fĂŒr ein erneutes BesprĂŒhen und Ausformen. Linkerhand ist ein StĂŒck Scheibe zu sehen (mit Folie abgedeckt), die vordere Öffnung soll frei bleiben mit Direkteinsicht - ohne Scheibe!!!!!
(29.11.2022, 20:20)
Gudrun Bardowicks:   Ich bedaure den Wegfall der Großvoliere auch nicht. Übernetzte Teiche und zum Kontinent passende Gemeinschaftsvolieren finde ich sehr viel attraktiver.
(29.11.2022, 19:51)
W. Dreier:   A propos Vogelgrippe: Die "Dschungelhalle" im Brehm-Haus ist geschlossen - wenn da auch steht "aus technischen GrĂŒnden".
Ansonsten zeigte der Kuskus-Mann, wie man sich mit Hilfe des Schwanzes abseilt.
(29.11.2022, 18:54)
Mark Meier:   @W Dreier und Michael Gradoeski: Mir geht es da exakt so wie Michael. Ich habe sogar regelrecht gehofft, dass es da Ă€hnlich wie schon fĂŒr Himalaya den KĂŒrzungen zum Opfer fĂ€llt. Neben der merkwĂŒrdigen Mischung (ich bevorzuge separate Biotope, wo möglich auch gerne teil-begehbar) waren auch die Kosten sowie UnwĂ€gbarkeiten bezĂŒglich der Vogelgrippe entscheidende Bedenken.

Übrigens soll ab kommenden FrĂŒhjahr eine Dino-Ausstellung im Tierpark gezeigt werden.
(29.11.2022, 18:33)
W. Dreier:   Pardon
(29.11.2022, 17:54)
W. Dreier:   Tochter und Mutter
(29.11.2022, 17:52)
W. Dreier:   Und schon auf Tour!
(29.11.2022, 17:49)
W. Dreier:   Und man hat sich lieb - und das bei dunklem Wetter und etwa 5 °C
(29.11.2022, 17:44)
W. Dreier:   Alles in Ordnung in der Sumatra-Tiger Familie
(29.11.2022, 17:42)
Michael Gradowski:   @W.Dreier: Ich muss ehrlich gestehen, daß ich ĂŒber den Wegfall der Großvoliere nicht wirklich traurig bin...ganz im Gegenteil. Ich konnte mich damit nie anfreunden. Zum einen hatte ich ebenfalls meine Probleme mit der möglichen Sichtstörung am geplanten Standort. Zum anderen fand ich die Grundidee schon total bescheuert; der gesamte Masterplan beruht auf dem Geoprinzip und in die Großvoliere -um es mal böse auszudrĂŒcken- schmeißt man alles rein, was Federn hat...Flamingos, Pelikane, Papageien, Fasane etc...ein wildes geografisches Durcheinander. Was soll das? Ich war von Anfang an dafĂŒr, in jedem "Kontinent" die passenden grĂ¶ĂŸeren (z.B. fĂŒr Kraniche, Störche, Greife etc. mit entsprechendem Unterbesatz) und kleineren (z.B, fĂŒr Tauben, Sittiche, Fasane, Kleinvögel etc.) Volieren zu errichten und die bereits vorhandenen Teiche (ĂŒbernetzt?) zu nutzen. Darum kann ich mit dem Verzicht auf die Großvoliere sehr gut leben.
(29.11.2022, 12:13)
W. Dreier:   Jetzt wird es gewaltig mit den angeschnittenen Punkten:
- Heinrich Dathe und MitlĂ€ufer: immer noch besser als Mitmacher. Ich wĂŒĂŸte fast keinen Zoo-Direktor , der nicht in der jeweiligen politischen Ausrichtung Deutschlands mitmachen mußte - oder sogar wollte. Gerade in Berlin ist die EinschĂ€tzung der Großfamilie Heck nachtrĂ€glich ausfĂŒhrlich diskutiert worden - auch im Zoo. Aus der Ludwig Heck-Schule wurde eine Mascha-Kaleko-Schule; aus einem namenlosen Platz der Heinrich-Dathe Platz. Dazu lese man von Eugeniusz Nowak die "neue" Neue Brehm BĂŒcherei: Wissenschaftler in turbulenten Zeiten.
- das Schloß: in unserer Diskussion nimmt mir das zu viel Platz ein - sogar als AlleinvertretungsgebĂ€ude. Auch im "Takin" mehrfach angerissen: das Schloss hat seit geraumer Zeit einen neuen PĂ€chter, alle Versuch in alter Tradition des Förderervereins, eine Vereinbarung ĂŒber gemeinsame Ziele zu vereinbaren , sind bisher gescheitert . Das Schloß ist fĂŒr mich eine "no-go-area" geworden. Die Zielstellungen unter H. Dathe sahen ja neben kleinen kulinarischen Möglichkeiten Konzerte, ein Kleinstmuseum ĂŒber die Zooentwicklung an sich usw. vor; BB lagerte dort die Bibliothek ein. Die schon in der Erdgeschoßetage vorhandenen Zoomodelle verschwanden urplötzlich, Reste standen außen herum, die Mitarbeit von Ehrenamtlichen des Fördervereins (Betreuung und Empfang von Besuchern) wurde beendet. Offenbar versucht der jetzige PĂ€chter, die Musikabende neu zu organisieren - einen Bezug zum Tierpark kann ich bisher nicht erkennen. Damit ist auch fĂŒr mich dieses Gebiet verloren.
- Verloren ist auch die Großvoliere - Einspruch des Denkmalsamtes durch Versperrung der Schloßsicht - insofern haben die Trappen eine große Existenzchance - und balzen tun sie seit langem schon - wenn auch ohne Damen.
- Was tun mit dem "deutschen MĂ€rchenwald" und dem Bockett? ich weiß es auch nicht- insofern könnte ich der hier geschilderten Tierauswahl durchaus zustimmen. Und das östlich vom Schloß liegende GelĂ€nde? GegenwĂ€rtig Picknick-Raum mit Vogelumrahmung.
Im Plan: Amazonashaus, in SĂŒdostasien im Affenhaus auch Orangs? Schön wĂ€r`s, Nordafrika, Mongolei, die Dörfer der Welt. Und Nordameika?
- Ja, Dathe hat zunĂ€chst versucht, das GelĂ€nde großflĂ€chig zu erhalten - das Ministerium des Inneren mit Verbauung der Straßenseite - heute B 1/B5 - war mĂ€chtiger, geplant war das GelĂ€nde als BisonprĂ€rie. Weiterhin versuchte er, die Höhepunkte im GelĂ€nde zu streuen - wurde hier schon genannt.
_- Fuchs und Hase - haben wir schon lange - wenn auch das Karnickel als Ersatz dienen muß.
(28.11.2022, 19:21)
th.oma.s:   M.E. könnte man da auch ĂŒber europĂ€ische WildpferdverdachtsfĂ€lle nachdenken, Exmore, Sorraia ? Goldschakal ?
(28.11.2022, 18:29)
Adrian Langer:   Vielleicht noch ein kleiner Einwurf, was wĂ€re denn mit der Aufnahme der Haltung Schottischer Wildkatzen? Entsprechende durchaus erfolgreiche Wiederansiedlungsprojekte gibt es ja in Großbritannien und den Bogen zu "unseren" Wildkatzen lĂ€sst sich da ja leicht schlagen.
(28.11.2022, 18:11)
Mark Meier:   @Hystrix: In genau diese Richtung denke ich ja auch (ob man es nun Preußen nennt oder Europa, ist da eigentlich fast sekundĂ€r). Man spricht viel ĂŒber den Verlust von Regenwald etc. aber kehrt viel zu wenig vor der eigenen HaustĂŒr. Klar gibt es auch Wildparks, aber dort wird oft auch nicht allzu viel zum Thema Artenschutz gezeigt.

Und fĂŒr heimische Tiere, die man ohnehin nicht im Gehege sehen wĂŒrde, könnte ich mir ergĂ€nzende Didaktik vorstellen. So wie man ja auch nur noch eine Pinguinart hĂ€lt, aber diverse andere als lebensgroße Aufsteller zeigt. Das ist mE ein guter Kompromiss zwischen möglichst guter Haltung und möglichst umfassender ReprĂ€sentation von Artenvielfalt. Wenn der Wald gut gemacht wird (attraktive, ggf. teils begehbare Anlagen, Didaktik, Spielelemente) wĂ€re vermutlich alleine das ein Anziehungspunkt fĂŒr Familien sowie auch fĂŒr Berliner Schulklassen (Tiere, Stadtnatur u.Ă€.m. kommen gleich mehrfach im Rahmenlehrplan vor). Man darf auch nicht vergessen, dass viele Menschen keine großen Fans von Zoohaltung exotischer Tiere sind. Diese Zielgruppe könnte man mit dem Thema Artenschutz aber evtl. besser abholen.

Einig sind wir uns offenbar alle, dass der unmittelbare Eingangsbereich am Schloss und der Bereich zwischen den beiden EingĂ€ngen aufgewertet werden sollte. Ich hoffe, man verliert das inmitten der großen PlĂ€ne nicht zu lange aus den Augen. Mit dem Förderverein und etwas Engagement wĂ€re da sicher etwas drin.
(28.11.2022, 17:49)
Patrick Marburger:   Ein sehr ĂŒberlegter Tierbestand, der sich dort gut machen wĂŒrde und in dieser Aufbereitung ein Alleinstellungsmerkmal wĂ€re. Die PlĂ€ne im Masterplan fĂŒr diesen Bereich haben mich immer sehr enttĂ€uscht.
(28.11.2022, 16:33)
cajun:   @Hystrix und andere: Was ist mit dem Elch als RĂŒckkehrer nach Deutschland (Brandenburg und Sachsen)? In Vergesellschaftung mit den Waldrentieren kann man auch deren kleine Geweihe kompensieren (schalke*). Das Zusammenleben beider Hirscharten hat im alten Zoo Hannover auch lange funktioniert. Gut gefĂ€llt mir die Idee charismatische, europĂ€ische Tiere zu halten, die in Bezug zu einem Wiederauswilderungsprogramm/ Rewilding Projekt stehen.
(28.11.2022, 14:17)
Gudrun Bardowicks:   Sehr gute Ideen, Hystrix.
(28.11.2022, 13:33)
Hystrix:   Dem Beitrag von Emilia entnehme ich, dass der Masterplan fĂŒr das Schloss folgende Tiere vorsieht:

Wildkatze, Wolf, Hase und Igel, Uhu, Wisent, Großtrappe, Krauskopfpelikan

Ich gehe mal davon aus, dass das so stimmt (was ich nicht weiß).


Ich bin kein Guru und kann nicht Verbindliches raten, aber spontan setze ich meine noch nicht bis ins Letzte durchdachte Liste dagegen:

Großtrappe
Krauskopfpelikan
Waldrapp
Pardelluchs
BraunbÀr bekannter Herkunft in Europa
Waldrentier
Europ. Flughörnchen in einem naturnahen Gehege (fliegen die im Zoo?)
Feldhamster

Leider geht die Mittelmeer-Mönchsrobbe noch nicht, die wird man noch nicht fĂŒrs Schloss kriegen.

Alle stehen fĂŒr Europa, sie lafen nĂ€mlich dort rum, alle stehen fĂŒr die Wertegemeinschaft derer, die sich angesichts einer Kakophonie von Umweltschutzzielen in der Massendemokratie fĂŒr echten Artenschutz einsetzen, und alle haben eine reelle Chance, dass sie gerettet werden können, wenn die Elite im Artenschutz zusammenhĂ€lt gegen DĂŒnnbrettbohrer, die Lerchenfenster auf Äckern fordern oder sonstigen inkompetenten "Naturschutz des kleinbĂŒrgerlichen Spiessers", der viel kostet und wenig bis nichts bringt. ElitĂ€rer Artenschutz bitte am Schloss, kein Populismus.

GrĂŒnde:
Trappe: DER Vogel des mÀrkischen Vogelschutzes, der zugleich sehr hohen Schauwert hat, aber bitte nicht ein Vögelchen auf einer Wiese, sondern ein gutes Gehege. Geht Trappenbalz im Zoo?

Krauskopfpelikan: WĂŒrdigung des Erfolgs von gutem, langwĂ€hrigem Naturschutz am Balkan, zugleich ein Beitrag zur sich gerade entwickelnden Diskussion (NL), diese Art im Wattenmeer wieder einzubĂŒrgern (war sie wirklich historisch auch am Bodensee?)

Waldrapp: wer mit einem Flugdrachen allein ĂŒber die Alpen fliegt, nur um den Waldrapp in SĂŒddeutschland und Austria wieder einzubĂŒrgern, der hat eine WĂŒrdigung am Schloss verdient. Helden des Artenschutzes
.
Pardelluchs: Der spricht fĂŒr sich und braucht keine BegrĂŒndung, wunderbares Schautier mit mitreißender Artenschutz-Story. Das ist Artenschutz, das muss man aber erst einmal können, bei uns wĂŒrde ein so erfolgreiches Großprojekt, das in Spanien noch mpöglich ist, schon wieder von allen möglichen Mitquatschern zerredet. Diese Art hielte ich fĂŒr den Tierpark so wichtig, dass ich sogar zunĂ€chst mit alten oder zuchtunfĂ€higen Exemplaren anfangs Vorlieb nehmen wĂŒrde, die in Spanien ausgesondert werden.

BraunbĂ€r: Gibt es verschiedene BĂ€renformen in Europa? M. E. nach wie vor nicht ganz klar, zudem ein Tier, das im Artenschutz langen Atem braucht und derzeit ein wenig im Aufwind ist, aber weiterhin Millionen braucht. Hat der BĂ€r in Deutschland noch Lebensraum (Chiemgau?). Vorzugsweise der Marsicano-BĂ€r aus den Abruzzen, falls machbar (gibt es den? den solten wir uns ansc hauen können), ansonsten Skandinavier oder Kantabrier. Kein Mensch blickt bei den BraunbĂ€renformen durch, aber viele Aktivisten rĂŒhren dran rum ohne zu wissen, was sie tun.

Waldrentier: Artenschutz fĂŒr die Aborigines im Hohen Norden, den gibt es auch noch, zudem ein eher milder Hirsch, relativ schwache Geweihe und das in beiden Geschlechtern. Kann spĂ€ter ausgetauscht werden durch eine imposantere Art, wenn wir weiter sind. Alternative: Sardische Hirsche (Oder: Gibt es den Mesola-Hirsch ĂŒberhaupt? Den sollten wir uns im Zoo mal anschauen können, um ĂŒber diese Frage mitdiskutieren zu können).

Feldhamster: Eine Anerkennung fĂŒr das Fußvolk des deutschen Artenschutzes, die MassenverbĂ€nde, die sie sich löblich aber leider nicht immer mit viel echter Kompetenz um lokales Unkraut in der Stadt und um die Optimierung der „Biozönose“ von Rapsfeldern kĂŒmmern. Aber der Feldhamster ist was, das ist eine schöne WĂŒhlmaus.

Nicht empfohlen:
Hase und Igel sagen sich eher gute Nacht, der Wolf wĂ€re schon was, aber die Diskussion ist zu emotional und beschert uns nur LĂ€rm, der Stress macht und von Wichtigerem ablenkt. Der Uhu, na ja, so doll war seine WiedereinbĂŒrgerung nicht gemacht – nicht ganz schlecht aber dem Schloss nicht wĂŒrdig. Wisent ist was, ja, aber eigentlich ist diese Story durch und gut gelöst. Sie verdiente einen Platz am Schloss, ja, aber nur rĂŒckschauend, abbildend und sich selbst lobend fĂŒr gute Arbeit der VorvĂ€ter im Zoo. Wisent also durchaus, aber richtig steuernd eingreifen ist nicht mehr nötig. Diese Sache lief gut. Wisent dann, wenn man seine besser geac het WiederienbĂŒrgerung als im Sigerland bei uns proapgiert. Wisente an der MĂŒritz? Wenn an sich so engagiert, dann auch der Wisent am Schloss.

Fazit:
1. Auf jeden Fall zeigen, welche Werte man ĂŒber Tiere befördern will in Europa, Europa ist ja alles was auf dem Kontinent kreucht und fleucht, auch dort, wo sich Hase und Igel gute Nacht sagen. Hase und Igel am Schloss? Nein Danke. Auch Fuchs und Hase sollten sich dort nicht gute Nacht sagen. Welche Werte verfolgt Deutschland im Artenschutz?

2. Kein Populismus, Elite muss immer mutig sein., sie isteine Minderheit. Feigheit unterdrĂŒcken.

3. Schönheit beachten. Die Auswahl der Tiere ist eines, die Gehegegestaltung was anderes. Hier hat der Tierpark echte Defizite. Bisherige Direktoren des Tierparks versagten hier weitflĂ€chig, besonders in der Ästhetik. Der fĂŒr mich erkennbare Geschmack von Herrn Blaszkiewitz war noch nicht einmal fĂŒr Deutschland reprĂ€sentativ, wie soll so einer einen Weltzoo leiten? Mehr Gewicht auf gute und adĂ€quate Gehege, die zugleich schön sind.

4. Tiere haben ein Verhalten und sollten dieses den Besuchern vorfĂŒhren können. Das spricht nicht gegen Briefmarkensammeln, das ich sehr schĂ€tze, aber dieses reicht nicht aus, nicht nur allein Artenzahlen maximieren (aber durchaus dieses auch), sondern den ausgestellten Organismus Organismus sein lassen. Zufriedene Zootiere als Ziel.

Ich stehe trotz Fragezeichen aus dem Forum weiterhin dazu: Echtes Preußentum wĂ€re ein Segen fĂŒr den Tierpark. Wissen die dort, was das ist? Der letzte „Takin“ gibt mir Anlass zur Hoffnung. Kompetente Forumsmitglieder sollten sich den mal besorgen. Weiter so!

Im Schloss selbst könnte man die Werte der ringsum abgebildeten EuropĂ€er (EuropĂ€er in unserem Sinne, also alle die den Part „Zoo“ spielen im weltweiten Kampf fĂŒr eine Zukunft mit wilden Tieren kĂ€mpfen) aufgreifen und auf die anmutige Kultur des aufgeklĂ€rten Preußentums (damals schon eine Minderheit?) vor den Weltkriegen hinweisen, mit Konzerten, Ausstellungen und Lesungen zu Humboldt, diversen Prinzen und KĂŒnstlern, regionale Elite halt. Lokalgeschichte nicht vergessen.

(28.11.2022, 11:03)
Mark Meier:   Scheinbar ist der Plan durch das runter- und hochladen unscharf geworden (keine Ahnung, warum). Vielleicht geht es ĂŒber den Link besser:
https://www.tierpark-berlin.de/fileadmin/_processed_/5/1/csm_Ab_in_die_Wildnis_ZEP_Tierpark_Berlin_2015_bf14deb053.jpg

@Emilia Grafe: Zu den fehlenden WarmhĂ€usern: Ich befĂŒrchte, dass da so schnell nichts kommen wird. Das alte MalaienbĂ€renhaus soll mW ebenso wie Schlangenfarm und Krokodilhaus nicht wieder zum Schaubereich des Tierparks zurĂŒck kehren. Ohnehin war es klein und eng. Da war mE nicht mehr allzu viel raus zu holen. Falls es denn jemals wirklich kommt, soll in der NĂ€he ja mal ein SĂŒdamerika- bzw. Amazonas-Haus entstehen. Das wĂ€re dann vermutlich sogar weit attraktiver als Krokodilhaus und Schlangenfarm (geplant waren meiner Erinnerung nach u.a. Manatis, Jaguare, Otter, Affen, Vögel, Schmetterlinge... - siehe auch https://www.tierpark-berlin.de/de/aktuelles/alle-news/artikel/so-wird-der-tierpark-berlin-in-2030-aussehen). Im Grunde hat das Brehm-Haus ja bereits versucht, Krokodilhaus, Schlangenfarm, MalaienbĂ€renhaus sowie altes Raubtierhaus in einem Wurf zu ersetzen. So richtig schlecht ist das mE auch gar nicht gelungen, auch wenn man natĂŒrlich Kompromisse machen musste und mir gerade die Raubtieranlagen auch gerne noch grĂ¶ĂŸer hĂ€tten ausfallen dĂŒrfen (ja ja, der leidige Denkmalschutz). Artenschutzstaion (einzelne Schildkröten und weitere Terrarientiere), Elefantenhaus (u.a. Riesenschildkröten und diverse Reptilien) und evtl. einst noch Amazonashaus setzen diesen Trend weiter fort. Aber natĂŒrlich kompensiert das zumindest bislang nicht die entstandene LĂŒcke im Schlossbereich. Das wĂŒrde dann wie gesagt erst das Amazonashaus schaffen. Aber auch so hat das Areal mehr Potential als aktuell heraus geholt wird.

Übrigens: Ich persönlich glaube, die Großvoliere wird absehbar nicht kommen, ebenso wenig sonstige teure Großprojekte, wo man bis auf weiteres allenfalls mit GRW-Mitteln nochmal nachlegen wird können. Von daher wird nach Himalaya und Afrika ggf. mehr Fokus auf kleinere Maßnahmen gelegt werden. Und auch die von Dir genannte (begehbare) Vogelvoliere könnte da - im kleineren Maßstab als einst geplant - gut dazu gehören. Sinnvoll wĂ€re es, den Förderverein mit ins Boot zu nehmen. Zusammen mit dem eigenen Personal ist da schon das ein oder andere möglich. In 2023 soll ja erst mal ein ArbeitsgerĂ€t (ein mobiler, multifunktionaler Bagger oder so was) fĂŒr 180.000 Euro angeschafft werden. Aber danach könnte man auch nach und nach attraktive kleine Anlagen gestalten.
(27.11.2022, 17:25)
Mark Meier:   @all: Als Kontext noch mal der damalige Plan mit den Geo-Zonen (Stand 2015). Wie man an der EinfĂ€rbung erkennt, wird das Schlossumfeld als Teil der Europa-Zone interpretiert. Das heißt bzw. hieß wohlgemerkt nicht, dass direkt am Schloss Tiere leben sollten. Aber die alte Hirschallee greift/griff das Thema "Barockschloss" bzw. "MĂ€rchenschloss" mit "Boskett" respektive "MĂ€rchenwald" direkt auf. Ich finde den Ansatz sehr stimmig, da man die historisch gestalteten Parkanlagen ohnehin nicht Ă€hnlich wie Himalaya, Afrikasavanne o.Ă€.m. wird umgestalten können oder wollen. Dann doch eher ein passendes Konzept dafĂŒr finden.

Außerdem denke ich auch nicht, dass europĂ€ische Arten automatisch weniger reizvoll sein mĂŒssen. Es kommt wie immer viel auf die PrĂ€sentation und Vermittlung an. Die Hirsche etwa sind durchaus interessant fĂŒr die Besucher. Eine begehbare Anlage wĂŒrde das nochmals aufwerten. Zudem sollte man das Thema Arterhalt und Umweltschutz auch mal anhand der eigenen Baustellen vermitteln und nicht immer nur auf ferne LĂ€nder abstellen. Der Vogelschutzlehrpfad und die Walddidaktik ist ja sogar schon da, aber leider in die Jahre gekommen. Insekten und Amphibien/Reptilien könnte man zudem gut ergĂ€nzen. Zu Trappen, Feldhamstern und Wisent leistet der Tierpark bereits BeitrĂ€ge, die man hier ebenfalls vermitteln könnte. Dann noch ein paar gut gemachte Tieranlagen, ein paar attraktive, thematisch passende Spielelemente - und das Areal kann definitiv ziehen. Zumal man es aufgrund der Lage ja auch gut und gerne mal gleich zu Beginn oder vor dem Rausgehen "mitnehmen" kann.
(27.11.2022, 17:06)
Emilia Grafe:   Und noch ein Einblick in die Schildkrötenabteile
(27.11.2022, 16:24)
Emilia Grafe:   Nochmal Hochpfad und TĂŒrkiskotinga in einem Baum. FĂŒr mich zusammen mit Paradiestangare und KrĂ€henstirnvogel der Vogel, den ich mit dem Haus verbinde.
(27.11.2022, 16:22)
Emilia Grafe:   Datei zu groß, also nochmal
(27.11.2022, 16:19)
Emilia Grafe:   Auf den letzten Bildern die Hochpfade, hier nur ein Blick in den Anlagen, oben Mississippi-Krokodil, unten einer der Gavialteile wĂŒrde ich sagen.
(27.11.2022, 16:19)
Emilia Grafe:   Und weils hier grad so schön Thema ist, möchte ich noch vier Bilder vom Krokodilhaus beisteuern.
(27.11.2022, 16:17)
Emilia Grafe:   Ich bitte die zweimalige Einstellung zu entschuldigen, das Problem ist ja bekannt :)
Der Tierbestand zu Europa laut Masterplan:
im MĂ€rchenwald: (heute Nilgau bis Alpaka/Lama)
Wildkatze, Wolf, Hase und Igel, Uhu, Wisent, Großtrappe, Krauskopfpelikan

Da wĂŒrde ich @Sacha zustimmen, dass die besonderen Reize fehlen. Ich wĂŒrde mich total freuen, wenn auch da der Tierpark weiterdenken wĂŒrde und nicht einen kleinen Heimattiergartenteil eröffnet, sondern zB eine Voliere mit heimischen Vögeln in einem existierenden WaldstĂŒck unter Einbeziehung des Baumbestands mit Höhenpfad. Oder an der Stelle eingehen auf Neozoen und die Probleme die mit ihnen einhergehen, also WaschbĂ€r, Nutria, Marderhund, Muntjak. Dann zum Wolf noch den BraunbĂ€r als Berliner Wappentier, das momentan weder in Zoo noch im Tierpark zu finden ist und ich fĂ€nde das ganze schon deutlich interessanter und auch innovativer.
Oder eben nicht nur die deutschen MischwĂ€lder als Europa verkaufen, sondern hier eine Anlage zur Camargue mit Flamingo, Reihern, evtl Rindern als Unterbesetz... fĂ€nde ich auch reizvoll. Gerade Reiher die auf dem RĂŒcken der Rinder sitzen, etwas daneben der Brutbereich fĂŒr Flamingos.
Aber ich glaub da geht es dann etwas zu weit mit meiner Fantasie.
(27.11.2022, 16:09)
Emilia Grafe:   Mein Kommentar, geschrieben vor den letzten beiden BeitrĂ€gen, muss gleich erstmal hinterherkommen mit lesen.
Ich finde die Verbindung zum Schloss mit der Schließung auch weit hergeholt und eine eher unpassende Idealisierung preußischer Monarchie. Ich muss persönlich sagen, dass ich es noch nie ins Schloss geschafft habe und deren bedeutende Rolle fĂŒr mich hauptsĂ€chlich landschaftlich visuell ist. Eine vertiefende Verwicklung der Schlossgeschichte in die Tierparkaufteilung finde ich als Besucherin nicht nötig.
Ebenfalls die erwĂ€hnte Abwertung aller "Kriechtiere" wĂ€re fĂŒr einen wissenschaftlich gefĂŒhrten Zoo unpassend.
Meiner Meinung nach lieg noch viel zu viel Fokus auf den Big5 und beliebten Großtierarten und Zoos, die sich Nachhaltigkeit und BiodiviersitĂ€t verschreiben, könnten und sollten noch viel mehr auf die Bedeutung von Insekten, Wirbellosen, Reptilien, Amphibien eingehen... Von mir aus hĂ€tte der Tierpark diesbezĂŒglich gerne etwas aus der Schlangenfarm machen können, neue PrĂ€sentationsmöglichkeiten von Reptilien und Amphibien, verbunden mit kleinen Mikroskopstationen. Wobei es hier noch nichtmal um die Schlangenfarm geht.
Dem Krokodilhaus generell nachzusagen, dort wĂ€ren "Kriechtiere" untergebracht, finde ich nicht stimmig, so waren Mississippi-Alligator, Sundagavial und Stumpfkrokodil doch sicherlich fĂŒr einige Besucher*innen ein Highlight. Dazu ein abwechslungsreicher Vogelbesatz und guter Bewuchs. Ich finde, die Schließung war ein Verlust. Vor allem im Winter sind es durch Schließung von Schlangenfarm, MalaienbĂ€rhaus und Krokodilhaus in den letzten Jahren drei WarmhĂ€user am Schloss weniger, die im Winter zum Aufenthalt einluden. Dadurch habe ich wenigstens ab und zu den Eingang am Schloss genutzt, inzwischen kaum noch.
Den Punkt, dass vor allem fĂŒr nicht so mobile Menschen die Highlights zu weit auseinanderliegen, mag sein, ist aber doch kein Punkt fĂŒr die Schließung von WarmhĂ€usern direkt an einem der EingĂ€nge?
Und auch Knieriem setzt darauf, Höhepunkte an allen Enden des Tierparks zu setzen, um eben auch diese Teile nicht untergehen zu lassen (zuletzt Himalaya).
Das Krokodilhaus hĂ€tte noch ĂŒber lĂ€ngere Zeit ein Höhepunkt sein können, wenn gewollt. Von mir aus gerne mit Ausbau nach Hallenser Art, mit Riesenottern und noch neuen Einsichten auf Augenhöhe, mich hĂ€tte es gefreut. Außerdem fehlen dem Tierpark klassische Tropenhallen alla Gondwanaland in klein gĂ€nzlich.
@Mark Meier:
Selbst in den Masterplan hÀtte es passen können, so sollte doch vom Affenhaus runter Asien gestaltet werden. Und Europa wÀre immernoch durch das Schloss abgegrenzt gewesen.
Ob der Masterplan allerdings ĂŒberhaupt noch so weit kommt, wage ich zu bezweifeln, da in den Planungen im Bereich unter dem Affenhaus in "SĂŒdostasien" mit einem weiteren Warmhaus geplant wurde, wenn ich mich recht erinnere fĂŒr MalaienbĂ€r und Vietnam-Sika, Sambar und Schabrackentapir.

Abgesehen davon wĂŒrde ich mir in einer der stillgelegten Anlagen, die voraussichtlich nicht genutzt werden, ein Zoo-Museum wĂŒnschen. Ähnlich die in Chemnitz in der alten BĂ€renanlage oder in Leipzig im Koalahaus. Ein Ort wo auf veraltete Haltungsbedingungen eingegangen wird, Zoohistorie am Leben gehalten und die Aufgaben einen modernen Zoos prĂ€sentiert. Gerne mit einer kleinen wechselnden Ausstellung aktueller Themen. Im ganz kleinen Maße fĂ€nde ich dafĂŒr das alte MalaienbĂ€rhaus oder auch die ehemalige SchwarzbĂ€renanlage geeignet.
(27.11.2022, 15:53)
Emilia Grafe:   Ich finde die Verbindung zum Schloss mit der Schließung auch weit hergeholt und eine eher unpassende Idealisierung preußischer Monarchie. Ich muss persönlich sagen, dass ich es noch nie ins Schloss geschafft habe und deren bedeutende Rolle fĂŒr mich hauptsĂ€chlich landschaftlich visuell ist. Eine vertiefende Verwicklung der Schlossgeschichte in die Tierparkaufteilung finde ich als Besucherin nicht nötig.
Ebenfalls die erwĂ€hnte Abwertung aller "Kriechtiere" wĂ€re fĂŒr einen wissenschaftlich gefĂŒhrten Zoo unpassend.
Meiner Meinung nach lieg noch viel zu viel Fokus auf den Big5 und beliebten Großtierarten und Zoos, die sich Nachhaltigkeit und BiodiviersitĂ€t verschreiben, könnten und sollten noch viel mehr auf die Bedeutung von Insekten, Wirbellosen, Reptilien, Amphibien eingehen... Von mir aus hĂ€tte der Tierpark diesbezĂŒglich gerne etwas aus der Schlangenfarm machen können, neue PrĂ€sentationsmöglichkeiten von Reptilien und Amphibien, verbunden mit kleinen Mikroskopstationen. Wobei es hier noch nichtmal um die Schlangenfarm geht.
Dem Krokodilhaus generell nachzusagen, dort wĂ€ren "Kriechtiere" untergebracht, finde ich nicht stimmig, so waren Mississippi-Alligator, Sundagavial und Stumpfkrokodil doch sicherlich fĂŒr einige Besucher*innen ein Highlight. Dazu ein abwechslungsreicher Vogelbesatz und guter Bewuchs. Ich finde, die Schließung war ein Verlust. Vor allem im Winter sind es durch Schließung von Schlangenfarm, MalaienbĂ€rhaus und Krokodilhaus in den letzten Jahren drei WarmhĂ€user am Schloss weniger, die im Winter zum Aufenthalt einluden. Dadurch habe ich wenigstens ab und zu den Eingang am Schloss genutzt, inzwischen kaum noch.
Den Punkt, dass vor allem fĂŒr nicht so mobile Menschen die Highlights zu weit auseinanderliegen, mag sein, ist aber doch kein Punkt fĂŒr die Schließung von WarmhĂ€usern direkt an einem der EingĂ€nge?
Und auch Knieriem setzt darauf, Höhepunkte an allen Enden des Tierparks zu setzen, um eben auch diese Teile nicht untergehen zu lassen (zuletzt Himalaya).
Das Krokodilhaus hĂ€tte noch ĂŒber lĂ€ngere Zeit ein Höhepunkt sein können, wenn gewollt. Von mir aus gerne mit Ausbau nach Hallenser Art, mit Riesenottern und noch neuen Einsichten auf Augenhöhe, mich hĂ€tte es gefreut. Außerdem fehlen dem Tierpark klassische Tropenhallen alla Gondwanaland in klein gĂ€nzlich.
@Mark Meier:
Selbst in den Masterplan hÀtte es passen können, so sollte doch vom Affenhaus runter Asien gestaltet werden. Und Europa wÀre immernoch durch das Schloss abgegrenzt gewesen.
Ob der Masterplan allerdings ĂŒberhaupt noch so weit kommt, wage ich zu bezweifeln, da in den Planungen im Bereich unter dem Affenhaus in "SĂŒdostasien" mit einem weiteren Warmhaus geplant wurde, wenn ich mich recht erinnere fĂŒr MalaienbĂ€r und Vietnam-Sika, Sambar und Schabrackentapir.

Abgesehen davon wĂŒrde ich mir in einer der stillgelegten Anlagen, die voraussichtlich nicht genutzt werden, ein Zoo-Museum wĂŒnschen. Ähnlich die in Chemnitz in der alten BĂ€renanlage oder in Leipzig im Koalahaus. Ein Ort wo auf veraltete Haltungsbedingungen eingegangen wird, Zoohistorie am Leben gehalten und die Aufgaben einen modernen Zoos prĂ€sentiert. Gerne mit einer kleinen wechselnden Ausstellung aktueller Themen. Im ganz kleinen Maße fĂ€nde ich dafĂŒr das alte MalaienbĂ€rhaus oder auch die ehemalige SchwarzbĂ€renanlage geeignet.
(27.11.2022, 15:53)
Sacha:   Jetzt wirds zwar ein wenig zu philosophisch, aber gut, gehen wir mal darauf - mit einem Augenzwinkern - ein:
In einem Schloss wird nicht gekrochen?! Was wÀre dann ein Schlossherr ohne seine kriechenden Untergebenen?
Abgesehen davon finden sich auch im Reptilienreich - etwa mit Königskobra, Königspython, Kaiserboa etc. - adelige HÀupter.

Wie ich bereits hatte anklingen lassen, war auch ich mit der Architektur von Schlangen- und Krokodilhaus nicht wirklich zufrieden. Andererseits bin ich der festen Überzeugung, dass es Architekten gibt, die alt und neu (oder modern) zu einem harmonischen Ganzen kombinieren können.

Ich hatte ebenfalls mal Gedankenspiele gemacht, die europĂ€ische Tierwelt Richtung Schloss zu verlegen. Ich glaube nur, dass dies ohne zusĂ€tzliche Reize (wie z.B. eine Bootgondel-Bahn wie in Karlsruhe oder ein Themenrestaurant) zu wenig attraktiv fĂŒr ONB ist. Sprich: Er wird dann diese Ecke links liegen lassen.
(27.11.2022, 15:26)
Hystrix:   Einverstanden zu Dathe. Ich habe nie in einem totalitĂ€ren System gelebt und will nicht richten. Er agierte sowohl bei den Nazis wie den kommunisten, immer erfolgreich. Wie ich mich verhalten hĂ€tte weiß ich nicht, so anpassungsschnell wie Dathe das könnte ich aber nicht. Ich wollte nur die soziobiologische Strategie andeuten, ja, ein Opportunist, ein Prachtbeispiel dafĂŒr, aber Dathe nicht herabwĂŒrdigen, schon gar nich moralisch. Das war der, und dem verdanken wir den Tierpark, einen der besten Zoos der Welt .Wenn man jedoch seine Biographie liest sieht man diverse Kapriolen und NeuanfĂ€nge, fĂŒr mich zu viele und zu diametral. Andere sehe es anders, und alle wĂ€hlen, in Berlin , in Deutschland und gelegentlich in Europa. Ich habe viel ĂŒber Dathe nachgedacht, andere mögen ihn anders sehen, warum nicht.

Ich sah als Gelegenheitsbesucher im alten Schlangenhaus schon vor Jahren verbrauchtes Mauerwerk. Insofern schliesse ich mich nicht der Kritik einiger im Forum an, dass dieses fĂŒr mich unschöne Haus hĂ€tte unbedingt stehen bleiben mĂŒssen. Das Krokodilhaus gefiel mir auch nicht, zu stark improvisierte Architektur, wesenlos.

EuropĂ€ische Tiere ums Schloss? Klasse. Steht nach noch die Trappe? Die beispielsweise passt glaube ich ganz gut. Ja, europĂ€isch im Prinzip ist sie plus ein wenig mehr, und eben zudem der "Strauss der Mark", war das nicht einmal Preussen? Sie ĂŒberlebt außer in dieser preussischen ex-Provinz nur in Staaten Europas, wo Naturschutz was zĂ€hlt, der grĂ¶ĂŸte Bestand ĂŒbrigens, mehr als ĂŒberall sonst auf der Welt zusammen, lebt in Castilia y Leon, Extremadura und wahrscheinlich auch Castillia-La Mancha. Die finde ich sehr geeignet als ein Tier fĂŒrs Schloss.

Na ja, ob es Preussen noch in Relikten gibt mag ich nicht beurteilen, das mĂŒssen Historiker tun. Ich erkenne es aber "immer noch" ĂŒberdeutlich, wenn ich im herrlichen Brandenburg wandern gehe. Dort sind Vögel en masse, eine ansprechende Architektur inklusive Schlösssern und sogar auch die aus Frankeich Vertriebenen GlaubensflĂŒchtlinge, die vermutlich daran schuld sind, dass es besseres Essen gibt als mancherorts sonst. Das meinte ich damit, nicht Pickelhauben oder Anschnauzen. Aber das ist halt das Problem solcher Blogs - KomplexitĂ€t lĂ€sst sich selbst mit BemĂŒhung nicht ganz exakt rĂŒberbringen, "ungenau" ist man immer. Man kann immer mißverstanden wreden, und nicht fĂŒr jeden Pieps einen philosophischen Traktat schreiben, um jeden Kritiker zu befriedigen..

Ich hoffe, Mark Meier, Sie verstehen was ich ausdrĂŒcken wollte. Im Supermarkt steht "Regionale Produkte". Eben regional in Friedrichsfelde. Hellabrunn ist dann ein wenig anders, außer im EEP.

Ja, Europa im Tierpark, endlich, wurde auch Zeit, man litt seit drei Jahrzehnten daran, dass die Berliner beider HĂ€lften außer immer demselben Delegierten kaum bei der EAZA mitarbeiteten, alles Zureden nutzte nichts. Ich hoffe, der frĂŒhere EuropĂ€er Rudloff diskutiert bei Euch noch mit - GrĂŒĂŸe. Aber eben ganz Europa, und dazu gehört die Heimat auch..

Wie eine "europÀische" Landschaft aussehen wird, wissen wir nicht, hoffentlich kommt sie nicht als Einheitsbrei, sondern bleibt so vielfÀltig wie bisher. Dazu gehört auch die Mark Brandenburg und ihr Umland.
(27.11.2022, 14:51)
Mark Meier:   @Hystrix: WĂ€re nicht Opportunist der passendere Begriff, wenn man es denn in diese Richtung einordnen möchte? Im Tierreich sind Opportunisten nicht gerade die Verlierer der Evolution und oft werden sie auch eher positiv (Fuchs, Rabe etc: intelligent, faszinierend) als negativ bewertet. In dem Sinne wĂŒrde ich mitgehen, dass Dathe ein schlauer Fuchs war - ĂŒbrigens durchaus einer mit Sinn fĂŒr Ästhetik jedoch auch mit dem nötigen Pragmatismus. Ich bin mir relativ sicher, dass der Tierpark nach der Wende kein neues GelĂ€nde mehr zum Entwickeln erhalten hĂ€tte. Und auch fĂŒr Elefanten hĂ€tte man vermutlich nicht neu gebaut (gibt es ja schon im Zoo). Von daher bin ich nach wie vor extrem dankbar fĂŒr Herrn Dathe.

Ansonsten will ja auch Herr Knieriem EuropĂ€ische Tiere im nĂ€heren Schlossumfeld ansiedeln. Preußen ist heute ohnehin keine relevante Kategorie mehr, von daher finde ich das auch sinnvoller so. Die Reptilien, Amphibien usw. werden jetzt eben ĂŒber die Kontinente aufgeteilt. Wenn es gut gemacht wird, kann ich damit auch leben. Wirklich zukunftsweisend war die Haltung in Krokodilhaus und Schlangenfarm in Teilen ja leider nicht mehr. Was dennoch gar nicht ging war die Kommunikation der Abwicklung. Alleine aufregen bringt jetzt auch nichts mehr.
(27.11.2022, 13:40)
Hystrix:   Zu Sacha und Gudrun:

Krokodilhaus ersetzen vielleicht, aber nicht genau an dieser Stelle. Kriechtiere so nahe am Schloss sind nicht ĂŒberzeugend, in einem Schloss wird nicht gekrochen, sondern geherrscht. Der Tierpark sollte harmonisch veredelt werden, als Gesamtkonzept, auch um die tiergeographischen und daher naturgemĂ€ĂŸ thematisch auseinanderstrebenden Teilreviere Afrika, Himalaya etc. mit einer einigenden Klammer zu ĂŒberragen. Das Schloss ist dabei fast ein Alleinstellungsmerkmal.

Dathe, der geborene MitlĂ€ufer, und vermutlich wissend, dass die DDR-Mangelwirtschaft nicht zu seinen Lebzeiten das ganze TierparkgelĂ€nde wird entwickeln können, steckte einfach relativ unĂŒberlegt ein Großrevier ab, um das Gesamtareal in Friedrichfelde zu sichern, frĂŒhe HĂ€user am Schloss, das Brehm-Haus in die entfernte Gegenecke, die EisbĂ€ren weit weg in die dritte, dazwischen zerstreut eher behelfsmĂ€ĂŸige Gehege welche die DDR schultern konnte. Behinderte und Ă€ltere Besucher leiden noch heute darunter, manche gehe mal mit dem Opa im Rollator durch den Tierpark, der Opa macht schlapp, ehe er die Höhepunkte erricht hat.

Dathe agierte wie August der Starke, endlich war er Gutsherr, nun kam er aus sich raus. Aber ein echter Gutsherr, siehe die preußischen Schlösser und GĂ€rten, plant ganzheitlich und hat echte Ästhetik noch im Auge.

Meine Idee fĂŒr den unmittelbaren Schlossbereich: einige Gehege fĂŒr Tiere, die fĂŒr Preußen und seine Schlösser stehen. Hatte Humboldt ein Lieblingstier?

Kriechende Tiere sollten nicht ĂŒberhandnehmen.

FĂŒr mich als Schalk wĂ€re auch eine Art „Karneval der Tiere“ dort denkbar, ich weiß aber nicht ob das von Berlinern verstanden und akzeptiert wird. Dort ist ja wenig Rheinisches. Wenn Humor, daher vielleicht eher in dezenter, abgespeckter Form nach britischem Vorbild eine Speaker’s Corner wie im Londoner Hyde Park, wo man aktuelle Themen frei in der Öffentlich aufwirft, wobei nur Anstand und Gesetz die Redefreiheit begrenzen. Aber im Tierpark eignen sich Redner nicht so wie im Hyde Park, das wĂ€re nicht gut. Wie wĂ€re es daher mit einer abgespeckten Form des Hyde Park, also wechselnden Ausstellungen ĂŒber einige Zeit zu jeweils brisanten Themen im Zoo. Mein Vorschlag fĂŒr die erste solche Ausstellung: Vogelscheuchen.

(27.11.2022, 10:10)
W. Dreier:   Höre gerade , dass es wieder eine Geburt bei den Roten BrĂŒllaffengegeben hĂ€tte - und mit gewisser "Sicherheit" ein Bub - dĂŒrfte der 6. sein.
(26.11.2022, 18:36)
W. Dreier:   Höre gerade , dass es wieder eine Geburt bei den Roten BrĂŒllaffengegeben hĂ€tte - und mit gewisser "Sicherheit" ein Bub - dĂŒrfte der 6. sein.
(26.11.2022, 18:35)
Carsten Horn:   Ich war da auch immer gerne. Wobei der Abriß ja ok ist, wenn es Ersatz geben wĂŒrde...
(23.11.2022, 16:55)
Gudrun Bardowicks:   Ich mochte das Krokodilhaus trotz mancher MĂ€ngel und hĂ€tte einen Neunau auch schöner gefunden.
(23.11.2022, 16:43)
Liz Thieme:   Oh man, irgendwie unschön mit anzusehen *hmpf* Und ich gebe dir Recht, Sacha. Ein Ersatzneubau wĂ€re toller gewesen.
(23.11.2022, 14:18)
Sacha:   Ich habe grundsĂ€tzlich nichts gegen den Abriss von TierhĂ€usern SOFERN diese durch ein (haltungstechnisch, ökologisch, ökonomisch und gerne auch optisch) besseres GebĂ€ude ERSETZT werden.
Aber das hier tut einfach weh. Und das sage ich als CH-Wessi, der nur gelegentlich in den Tierpark kam...
(23.11.2022, 12:10)
W. Dreier:   Im Hintergrund das IZW - rechts ein "kleiner Dinosaurier" - sicher kein Umwelt-schonender Abriß.
Wie hieß es in der DDR: "Wir bauen ab und reißen nieder - so haben wir Arbeit immer wieder" - vom Geld mal abgesehen.
(23.11.2022, 11:44)
W. Dreier:   Das war es also - trotz gelegentlicher Proteste: Abriß des Krokodilhauses.
(23.11.2022, 11:38)
W. Dreier:   Wobei man noch fĂŒr nicht so oft in den TP kommende Besucher noch hinzufĂŒgen muß, dass gegenwĂ€rtig seit 3 Jahren die SchwarzhalsschwĂ€ne neben der "Möwenkuppel" wohnen - ehemals war die hier genannte Anlage der SĂŒdamerika-/Ganzamerika-Anatiden-Teich - um den Teich selbst "ließ man es wachsen"
(19.11.2022, 19:02)
Emilia Grafe:   Ich habe beim Bilder aufrĂ€umen und sortieren etwas witziges gefunden. Zumindest mich hat es kurz zum schmunzeln gebracht. Aufgenommen am 3.12.21 vor der "Baustelle" der neuen Anlage gegenĂŒber der Kerabaus. Damals noch kaum als Baustelle zu erkennen. Es bleibt die Hoffnung, dass die Eröffnung dann im kommenden FrĂŒhjahr erfolgt.
(19.11.2022, 18:18)
Klaus Schueling:   Takin 2-2022 ist erschienen.
Wir sollen die Exemplare fĂŒr unsere Abonennten im Laufe der Woche erhalten.
(19.11.2022, 11:22)
W. Dreier:   Mist - die gehören "natĂŒrlich" in den ZOO Berlin
(17.11.2022, 13:13)
W. Dreier:   Nach der Bearbeitung gefunden: Einer der neuen Tristan-da-Cunha-Felsenpinguine aus Wien .
(17.11.2022, 13:11)
W. Dreier:   DafĂŒr mehr GlĂŒck beim Java-Leopard: die Katze hinter bedampfter Scheibe rechts, der Kater aber kam ab und an an einem durch Sonnenstrahlen freien Glasbereich nach vorn
(15.11.2022, 20:45)
W. Dreier:   Weibliche KĂŒhe ist gut !
Gegen 11.30 waren die Sumatra-Jungtiere nach - wie Besucher berichteten, nach großer AußenaktivitĂ€t schon im Haus und bald verschwunden . Scharfe Bilder?
(15.11.2022, 20:43)
W. Dreier:   Wieder Rinder - egal ob wild oder domestiziert. Im letzten Jahr wurde fĂŒr die "Freunde der Hauptstadt-Zoos" vom Direktor von Zoo und TP auf der Jahresversammlung mitgeteilt, die Kerabaus "abzuschaffen" und dafĂŒr Bantengs dort einzustellen - wobei nicht gesagt wurde, dass etwa die Stammherde des Zoos in den TP kommen wĂŒrde. GegenwĂ€rtig wird darĂŒber nicht geredet.
Man kann natĂŒrlich ĂŒber genetische Ursachen (Inzucht) immer als Ursache der "Abschaffung" reden (dito Gaure des Berliner Zoos) - das wĂŒrde fĂŒr die Kerabaus zutreffen, ist doch die alpha-Kuh die Mutter des jetzigen Bullen und wiederum Mutter der letzten beiden weiblichen Geburten (ich hoffe , dass das stimmt - die Aussage wurde mir irgendwann mitgeteilt).
Hier die besagte "Familie" (Vater, Mutter und die beiden weiblichen KĂŒhe)
(15.11.2022, 19:59)
W. Dreier:   Dazu Bau der Otteranlage: die Betonröhren des einen Einblickfensters werden fĂŒr den Kunstfels vorbereitet: Stahl"skelett", TrĂ€ger untereinander mit Plastebinder befestigt, dann darĂŒber TrĂ€gerschicht aus einem Plastenetz, dann Betonauskleidung und Formung
(15.11.2022, 18:21)
W. Dreier:   Und es gibt wieder ein Nashorn im Tierpark (weiterhin Giraffe und KĂ€nguruh) - Vorbereitung fĂŒr das Weihnachts-Lichterfest-Spektakel. Überall Vorbereitungs-/Bau-Trupps.
(15.11.2022, 18:16)
W. Dreier:   Hier ein Bild aus Sichuan: Kleiner Panda und Schopfhirsche (Mutter und Kind)
(15.11.2022, 18:13)
W. Dreier:   Erfreulich: dem Goldtakin - Nachwuchs geht es gut, immer Anschluß an eine der 2 KĂŒhe als Tante. Das "Ammen-Begleittier" in der ersten Phase (ein Hissar-Schaf-Jungtier) ist wieder bei den Eltern
(15.11.2022, 18:12)
W. Dreier:   Ansonsten als Neuigkeit nur eine Geburt bei den Gelbbrust-Kapuzinern - eine Meisterleistung, um dieses Bild zu machen: Scheiben beidseitig beschlagen, aber an einem Pfosten ein etwas klarerer 2 cm-Spalt
(15.11.2022, 18:05)
W. Dreier:   Um bei Wildrindern zu bleiben: heute zĂ€hlte ich 16 Wisente - offensichtlich sind das die Vorbereitungen fĂŒr einen weiteren Export (Richtung Kaukasus?) Anbei eine Kuh mit Sender
(15.11.2022, 18:00)
W. Dreier:   das Bild
(08.11.2022, 18:42)
W. Dreier:   Zum Bau der Zwergotteranlage: Allerdings mit Schwierigkeiten fĂŒr den Lader: Vor 1 Jahr war der Weg verschmĂ€lert worden - also mĂŒhselig an den Laster, Aufnahme des Granulates, mĂŒhselige Kurve, heranfahren an einen Trichter an einem Kran, auskippen, vom Trichter FĂŒllen der Betonrohre - aber man werkelt!
Am Elehaus war nur ab und an ein KlopfgerÀusch zu hören.
(08.11.2022, 18:40)
W. Dreier:   Brehmhaus: Beide Sumatra-Tiger schliefen im Außengehege, die Kleinen hatten getrunken, schliefen auch "irgendwo"
Und auch die Kuskuse sagten: "wenn ihr uns in Bewegung sehen wollt, mĂŒĂŸt ihr schon vor 11 kommen!"
(08.11.2022, 18:32)
W. Dreier:   Noch ein Hirsch muß sein: der 2. Timorbock
(08.11.2022, 18:29)
W. Dreier:   Schwer zu fotografieren: Sumatraroller hinter "angestrahltem" grĂŒnen Gitter
(08.11.2022, 18:27)
W. Dreier:   In der Cafeteria ein UFO
(08.11.2022, 18:25)
W. Dreier:   Nach dem Kölner "Schwund" hier die MoschusochsenHERDE: noch nicht vollstĂ€ndig
(08.11.2022, 18:24)
W. Dreier:   Das Schopfhirschlein mal sichtbar: 5 Tiere sind es auf der Anlage
(08.11.2022, 18:22)
W. Dreier:   Goldtakine. So sieht es auch hier aus, wenn gefressen wird - nur RĂŒcken! Das dauert!
(08.11.2022, 18:21)
W. Dreier:   Ein schöner Tag, dennoch wenig Besucher.
Anstelle des "Gleiters" - schwierig aus dem Loch herauszulocken - hier ersatzweise ein Felsenhörnchen. Wintervorbereitung
(08.11.2022, 18:20)
W. Dreier:   @J. Hegener: eine gute Frage: Trotz Tausches und Neuaufnahme kein Bestand.
(08.11.2022, 18:16)
Jörn Hegner:   verbleibt der tierpark berlin noch mit der haltung von arabischen oryx . weil letztens hatte ich davon nur ein einzeltier gesehen dort hinter den kaffernbĂŒffel . ansonsten sind jetzt auf der anlage ostafrikanische spiessböcke oder beisas .
(08.11.2022, 17:46)
W. Dreier:   Noch ein Nachbild: wenn der Sumatra-Kater genug von dem Gekrabbele hat, springt er in die Höhlung - Ruhe dann. Man beachte aber auch den GrĂ¶ĂŸenunterschied zur Katze!
(03.11.2022, 15:31)
W. Dreier:   Zum Abschluß Leierhirsche - Nachwuchs wird es nicht geben - Abtrennung
(02.11.2022, 20:50)
W. Dreier:   Ein kleines MĂ€dchen hat einen ganz typisch geringelten Schwanz
(02.11.2022, 20:47)
W. Dreier:   Tigernachwuchs und Ferien - aber GlĂŒck muß man haben
(02.11.2022, 20:44)
W. Dreier:   Ein Blick auf die nördlichen Innenseite der Elefantenanlage
(02.11.2022, 19:25)
W. Dreier:   Baugeschehen Zwergotter: Erstaunlich! Das Glas ist bereits eigesetzt, an einer speziellen Einsichtsseite wird die Wandung aus Betonröhren "konstruiert" - dann sicher Kunst"fels"
(02.11.2022, 19:22)
W. Dreier:   In der Langurenanlage heute Flatterband: ein neues Tier (sicher ein 4. Mann) - etwas kleiner als die bisherigen Insassen
(02.11.2022, 19:17)
W. Dreier:   etwas zu groß (1.94 MB) - jetzt
(02.11.2022, 19:15)
W. Dreier:   FĂŒr viele Besucher bedauerlich ist, dass auf dem Berg die FĂŒtterung recht spĂ€t stattfindet und es dann wie hier bei den Kiangs ausschaut. Die FĂŒtterungsstellen sind durchweg hinter Felsen eingerichtet.
(02.11.2022, 19:12)
W. Dreier:   Entsprechendes gilt auch fĂŒr die Marco-Polos
(02.11.2022, 19:10)
W. Dreier:   Heute ein "Nachhole-Dienstag" mit anderem Zeitmuster: Besuch ab 11 Uhr.
Dadurch gegen 13 Uhr erstmals Sicht des noch jungen Weißlippenhirsches
(02.11.2022, 19:09)
W. Dreier:   Kleine Korrektur : ich schrieb von 2 jungen kleinen Pandas - es ist gegenwĂ€rtig laut News des TP nur noch ein Weibchen in der "Traditionsanlage (hier vom 27.10) . Geboren wurden 2. Wir nahmen vor Tagen an, das der Vater oben mit einem Jungtier liegen wĂŒrde - ein extrem dicker Schwan also, BezĂŒglich der BefĂŒrchtung, dass auf dem Berg die Pandas schwierig zu sehen seien: heute waren alle existent
(31.10.2022, 18:14)
W. Dreier:   DemnĂ€chst gibt es sicher wieder einen Wisentexport - der TP als "Sammelstelle" . Auf dem Foto sind es 10, rechterhand standen auch noch einige - gesamt an die 15/ 16 ?
(31.10.2022, 18:06)
W. Dreier:   An der Voliere der Bartgeier haben die Felsenhörnchen Zuwachs bekommen: bei dem Gewusel geschĂ€tzt nunmehr etwa 6 Tiere, frĂŒher 3
(31.10.2022, 17:47)
W. Dreier:   Seltsam: in "neuerer" Zeit habe ich nach Schieben des Geweihes den Weißlippenbock noch nie auf der Anlage gesehen.
Allerdings : ab heute gilt wieder die Winterbesuchszeit, Reformationstag in Brandenburg, neue Zeit, noch Ferien und viele Kranke. Viele Gehege waren zwischen 9 und 10 Uhr noch leer, viele Tiere warteten auf das Futter - mit Protest bei den Rothunden.
Der Hirsch noch im Vorgehege
(31.10.2022, 17:41)
W. Dreier:   FĂŒr den Winter gerĂŒstet - Kater- Katze Manul
(31.10.2022, 17:36)
W. Dreier:   Ein anderes "Geheimnis": Nicht bezĂŒglich der Celebes-Makaken aber der Thommys. GegenĂŒber den Schweinsaffen, ehemals in der Anlage der "versteckten" Goldtakinweibchen, Viel Buschwerk, zur Besucherseite mit Spalierwand abgedeckt
(31.10.2022, 17:27)
W. Dreier:   Heute wieder außer der Reihe - auch in Hinsicht auf die morgigen Wetteraussichten.
Im Gebirge nun erstmals fĂŒr mich der mĂ€nnliche Goldtakinnachwuchs - noch "geschĂŒtzt" durch Flatterband. Die Tante war zunĂ€chst friedlich, beim Fressen allerdings wurde er abgewehrt. Der Spielkamerad war allerdings nicht auf der Anlage.
(31.10.2022, 17:21)
Mark Meier:   Ich war gestern von Mittag bis Parkschluss bei traumhaftem Wetter im Tierpark. Neben vielen tollen EindrĂŒcken auch mal Zeit, mir eine Reihe der Neuerungen anzusehen. . 

Hier meine losen EindrĂŒcke, wie sie mir spontan einfallen (ansonsten gerne auch Fragen stellen):

Das Schlimmste zuerst: Die Baustelle am Elefantenhaus hat mich leider auch real ziemlich geschockt. W. Dreier schrieb mal sinngemĂ€ĂŸ: "Die Berliner Mauer steht wieder." Ich war erst kĂŒrzlich an der East Side Gallery und kann den Bezug leider komplett nachvollziehen. Statt dem offenbar nicht mehr geschĂ€tzten offenen Komplettpanorama lĂ€uft man jetzt viele, viele dutzende Meter "immer anne Wand lang" (und die ist geschĂ€tzt 3 Meter hoch!!!). Dazwischen sind kaum mal Öffnungen und selbst dort findet man dann fast immer schiefe Betonstelen bzw. beim Badebecken kommt wohl eine gerahmte Scheibe. Die Kunstfelsverkleidung macht es mE zwar immerhin etwas besser als nackter Beton, rettet fĂŒr mich aber nicht den in meinen Augen vollumfĂ€nglich missratenen Gesamtansatz bzw. erhöht teils noch die negativen Aspekte: neben sicht-behindernd auch teuer, material- und energieintensiv sowie CO2-lastig und somit ökonomisch wie ökologisch null nachhaltig. Vor allem schafft man rund herum eine schöne Afrikalandschaft und dann so ein Fremdkörper, den ich nicht sinnvoll mit Immersion/ Savannenthema etc. in Einklang bringen kann. Vielleicht kann der Giraffenpfad noch etwas retten und vermutlich wird auch noch einiges mit Pflanzen kaschiert werden. Trotzdem ist es ein brutaler Bruch bzw. vorher hatte man die hĂ€sslichen Mauern wenigstens nur im Hintergrund statt direkt vor der Nase. Was ich dabei wie gesagt auch absolut nicht verstehe: Ausgerechnet Herr Knieriem (dessen Geschmack ich sonst auch an vielen Stellen schĂ€tze) merkte doch beim Vogelhaus im Zoo noch spöttisch an, das sei wohl fĂŒr einen T-Rex gebaut worden. Warum investiert man dann in Friedrichsfelde in so eine Alcatraz-GedĂ€chtnisoptik? Wie immer muss man das fertige Ergebnis erst noch abwarten, zumindest vorerst bin ich aber zunehmend desillusioniert. 

Zum GlĂŒck gab es gestern aber auch viele, viele positive Impressionen und sonstige EindrĂŒcke:
- Überraschend: Der Giraffenpfad erhebt sich schon abschnittsweise (geschĂ€tzt die ersten paar dutzend Meter) und dĂŒrfte von der Konstruktionsweise her auch weiter relativ schnell voranzukommen! Man setzt dabei ĂŒbrigens auf hĂŒbsche Tragelemente aus massivem aber doch leicht unregelmĂ€ĂŸigem Holz, wohingegen die Laufzone mit recht dĂŒnnen Ästchen/Bambusstangen o.Ă€. mir fast etwas dĂŒnn vorkam.
- Aber auch die Savannenanlagen sehen schon weitgehend fertig aus. Die Abgrenzungen und die Landschaft sind scheinbar weitgehend fertig modelliert, sogar Pflanzen sind schon drin und es ist Gras angesĂ€t. Nur im Besucherbereich muss hier und da noch was passieren und bei den rĂŒckwĂ€rtigen Zonen mit den StĂ€llen weiß ich es natĂŒrlich nicht. Ich habe aber keine großen Zweifel, dass man mit diesem Komplex wie geplant schon bis zum kommenden FrĂŒhjahr fertig werden kann. Von den Bewohnern habe ich mir heute ĂŒbrigens nochmal die Gnus angesehen und freue mich enorm auf sie (hoffentlich harmonieren alle). Auch eine der Thomson-Gazellen mit ihrem charakteristischen Farbmuster habe ich in der NĂ€he des Schlosses zwischen den öffentlichen Huftieranlagen und die dichte Vegetation hindurch schon mal schemenhaft erspĂ€hen können. 
- Die Baustelle fĂŒr die Asien-WG kommt ebenfalls schnell voran. Wie im SchĂŒling-Forum beschrieben sind die Teichfolien angebracht und geflutet, alles Unkraut entfernt und auch schon erste Sichtscheiben verankert worden. Auch erste Pflanzungen sind schon erfolgt. Es liegen andererseits aber noch recht dicke Betonringe herum (ca. 1,50m Durchmesser) und die Einfriedung sieht insgesamt noch lange nicht fertig aus. Auch die StĂ€lle fehlen ĂŒberwiegend noch. Hier ist also noch zu tun, wobei jedoch schweres GerĂ€t vor Ort ist und fleißig gearbeitet wird.
- Die Geiervoliere macht mit den Kronenkranichen deutlich mehr her als vorher. Es sind scheinbar 6 Tiere, welche die Bodenzone ordentlich beleben. Einen SekretĂ€r gibt es dort ĂŒbrigens anders als frĂŒher mal kommuniziert nicht oder nicht mehr. Stattdessen gibt es mW einen in der Adlerschlucht des Berliner Zoos. Vermutlich also ein MissverstĂ€ndnis oder aber man hat das Tier aufgrund von UnvertrĂ€glichkeit dorthin umgesetzt. 
- DafĂŒr dann ein SekretĂ€r bei der Flugschau, wobei der statt Flug den Bodenkampf mit einer PlĂŒschschlange simuliert hat. In der Luft waren u.a. diverse Bussarde und Geier sowie ein Falke und eine Eule. Mir persönlich war die Vorstellung ĂŒbrigens etwas zu showlastig (viel Animateur-Rhetorik, viele flache SprĂŒche, allerdings daneben durchaus auch viel Wissenswertes). Allerdings war es noch nicht ĂŒber den ertrĂ€glichen Rahmen - und es war alles ziemlich voll (Ă€hnlich ĂŒbrigens bei den Pinguinen, wo ich ungeplant zur FĂŒtterung ankam und mich kaum noch an den eng stehenden Menschen vorbei schieben konnte).
- Sehr viel angenehmer fand ich es im Himalaya, der jedoch ebenfalls sehr gut besucht war (gerade auf der Spitze herrschte reges Treiben und vor allem Klettern). Nur verteilen sich die Menschen hier deutlich besser. Selbst bei den Schneeleoparden blieb genug Platz. Mein persönliches Highlight neben der genialen Kiang-Gruppe war diesmal eindeutig die Panda-Schopfhirsch-WG. Gleich mehrere Pandas saßen in den BĂ€umen. Außerdem kletterte ein Tier eifrig auf der "BrĂŒcke" herum, die ĂŒber das Besucherpodest hĂ€ngt. Immer wieder blickte es dabei auch neugierig die Besucher an. Zwischendurch war es dann auch auf dem felsigen bzw. grasigen Boden oder auf den BĂ€umen unterwegs. Besser habe ich noch nie Kleine Pandas beobachten können. Im Hintergrund waren zudem immer wieder auch die Schopfhirsche in Aktion, die gerade durch ihre Anzahl durchaus auch Eindruck machten. Es war in Summe einfach traumhaft schön. Ein kleines MĂ€dchen fragte die Eltern sogar, ob sie zufĂ€llig einen Schlafsack und ein Zelt dabei hĂ€tten. Sie wĂŒrde gerne dort ĂŒbernachten. TatsĂ€chlich blieb nicht nur diese Familie sogar lĂ€nger als ich (also sicher eine halbe Stunde plus X). Ich kann somit absolut nicht frĂŒhere EindrĂŒcke bestĂ€tigen, dass die Anlage verschenkt ist. Man muss aber vermutlich etwas GlĂŒck und/oder Geduld mitbringen. Dieses fehlte mir mal wieder bei den Languren und den Manulen, nicht jedoch bei den Goldtakinen (sehr schöne Interaktion inklusive GerĂ€uschkulisse) und bei den kleinen Hörnchen.
- Enorm großes GlĂŒck hatte ich dann zudem auch an einigen anderen Stellen. Das BĂ€renkuskus-MĂ€nnchen war enorm aktiv und kletterte durch die gesamte Anlage. Die Varis kletterten und flitzten ebenfalls eifrig in ihrem "Wald" herum und bei den Sifakas im Affenhaus durfte ich ein interessantes Training beobachten (es schien mir um das Sprungverhalten von Stamm zu Stamm zu gehen).
- Beim Brehmhaus bin ich nach wie vor ein großer Fan, sehe aber auch noch Optimierungsbedarf. Ich habe neben dem BĂ€renkuskus mit etwas Geduld viele tolle Tiere vom BaumkĂ€nguru bis zum MalaienbĂ€r gesehen (die beiden TigermĂ€dchen habe ich bewusst ausgelassen, weil es mir dort viel zu voll war). Die Binturongs habe ich aber nur durch die Verblendung in einem der rĂŒckwĂ€rtigen KĂ€fige klettern sehen. Die Vergesellschaftung scheint nicht zu klappen? In der Tropenhalle beeindruckt mich der Bewuchs immer mehr. Ich bedauere aber, dass die Flughunde noch immer kaum genug HĂ€ngeĂ€ste finden und ĂŒberwiegend weiter die Stahlstreben nutzen. Generell sind es mir zahlenmĂ€ĂŸig auch etwas zu wenige fĂŒr diese große Halle (ich sah 5 am Metall hĂ€ngen und einen im GeĂ€st). Auch die Vögel dĂŒrften gerne noch ein paar mehr werden. Das wurde mE auch schon angesprochen.
- Nirgendwo gefunden habe ich ĂŒbrigens die beiden neu eingetroffenen Shopfmakaken.

Mehr fÀllt mir spontan nicht ein. Sonst gerne fragen. Ich helfe gerne, wenn ich kann.
(29.10.2022, 14:26)
W. Dreier:   Wenn ich schrieb, der Bock stand auf der Hauptanlage, dann waren da natĂŒrlich auch KĂŒhe - so an die 4 (?)
Ansonsten: die beiden Sumatra-Tigerlein sind beide weiblichen Geschlechts.
(28.10.2022, 12:34)
cajun:   @W.Dreier: Na, zumindest Wuppertal dĂŒrfte doch auf Mishmi Nachwuchs warten, wenn nicht anderswo schon reserviert. Das dortige Areal ist sehr groß und vertrĂ€gt schon einen dichteren Besatz, trotz anvisierter Vergesellschaftung mit Goralen...
(28.10.2022, 09:05)
th.oma.s:   Ja er wirkt fast schon wie ein Amurtiger.
(27.10.2022, 23:20)
W. Dreier:   Heute keine jungen Sumatra-Tiger, dafĂŒr der Vater auf der Innenanlage - ein stattliches Tier fĂŒr einen Sumatraner!
(27.10.2022, 18:52)
W. Dreier:   RĂ€tsel bei den Mishmis: in der Bockanlage 3 weibliche Tiere - noch nicht zum Decken? Denn der Bock stand auf der Hauptanlage. Wieder Nachwuchs im nĂ€chsten Jahr?
(27.10.2022, 18:49)
W. Dreier:   Bei den BergkĂ€nguruhs gibt es Nachwuchs
(27.10.2022, 18:44)
W. Dreier:   Klar - Hirsche: der Waldrenbock
(27.10.2022, 18:41)
W. Dreier:   Das Gesicht ist aber noch jugendhaft - aber der Schwanz !!!!!!
(27.10.2022, 18:40)
W. Dreier:   Heute auch erstmals die Sichtung der 2 jungen roten Pandas: einer beim Papa , das andere bei Mama. Sie haben schon ca 70 % der GrĂ¶ĂŸe der Erwachsenen, sind aber noch reichlich ungeschickt beim Klettern. Hier bemĂŒhte sich einer , auf das untere Ästchen zu kommen - ca. 20 cm entfernt. Es dauerte !
(27.10.2022, 18:39)
W. Dreier:   So, der Doppelrahmen - um den /ĂŒber den spĂ€ter natĂŒrlich ein autochthones Haus herumgebaut wird. 3 wird es geben. Das erwĂ€hnte Gitter anbei - die Höhe wird ja so nicht bleiben können.
(27.10.2022, 18:36)
W. Dreier:   Ja - und wo sind nun die Celebes-Makaken? Heute außer der Reihe (das Wetter!!) der Versuch einer Suche: also rechts um die Ecke nach den UralkĂ€uzen, Frage an einen uns bekannten GĂ€rtner:" Sind die neuen Affen schon da ??"(gemeint die ehemalige Anlage der Schweinis) " Ja, sind schon da" Na toll-also noch 20 m und was sehen wir ? (nur 70% des Glases war bedampft) - ROLOWAY-Meerkatzen!! Sicher aus Duisburg ausgelagert. Also weiter suchen!
Aber die angedachte Anlage (Zwergotter): Kaum zu glauben : heute waren die Metallrahmen (2x normal, 1 x doppelt) schon eingebaut an der Otteranlage. Ein RĂ€tsel: die alten Gitter (Höhe 1,50) sind gestrichen worden - wie aber Ausbruchssicherheit fĂŒr (bzw. gegen) die Affen?
Fotos spÀter
(27.10.2022, 17:47)
cajun:   Der TP hat die Frage nach der Herkunft der neuen KĂ€ngurus selbst beantwortet:
"Mit den Tasmanischen Grauen RiesenkĂ€ngurus dĂŒrfen wir eine neue Beuteltier-Art im Tierpark begrĂŒĂŸen. Die Tiere kamen aus dem Zoo Kopenhagen bzw. dem Zoo Aalborg zu uns.
Die KĂ€ngurus sind eine Unterart des Östlichen Grauen RiesenkĂ€ngurus. Das Winterfell der Tasmanischen Grauen RiesenkĂ€ngurus ist etwas lĂ€nger und dichter als bei der australischen Population. Ebenfalls typisch fĂŒr die Unterart sind ihre dunkel gefĂ€rbten Pfoten und ihr dunkles Schwanzende."
Quelle:https://www.tierpark-berlin.de/de/aktuelles/alle-news/artikel/neuzugang-im-tierpark
(27.10.2022, 15:23)
Gudrun Bardowicks:   Noch sind die Berberaffen da. Über eine baldige Abgabe habe ich nichts gehört.
(26.10.2022, 23:22)
Jörn Hegner:   bleiben im tierpark eigentlich noch die berberaffen ?
(26.10.2022, 21:54)
Gudrun Bardowicks:   Ich kann mir vorstellen, dass sie ĂŒbergangsweise in der alten Schweinsaffenanlage unterkommen, in der auch schon Kleine Pandas und die Siamangs aus OsnabrĂŒck untergebracht waren.
(26.10.2022, 15:03)
Mark Meier:   Laut Zoofreundeforum und Zootierliste sind 1,1 Schopfmakaken aus Neunkirchen eingetroffen. Wo die Tiere aktuell untergebracht sind, weiß ich allerdings nicht. Immerhin scheint es bei der Anlage ja gut voran zu kommen, wenn man sich die Bilder und Berichte von W. Dreier anschaut.
(26.10.2022, 13:40)
Jörn Hegner:   wo genau befinden sich die schopfmakaken ?
(25.10.2022, 21:20)
W. Dreier:   und der vorderindische Sambar nach dem Fegen
(25.10.2022, 15:48)
W. Dreier:   Hirsche mĂŒssen sein: der Barasingha - nun nicht mehr so hĂŒbsch bezĂŒglich der Fellfarbe wie vor 2 Monaten
(25.10.2022, 15:48)
W. Dreier:   Hier die neuen "Tasmanier" (Graue Riesen 3,3), etwas heller erscheinen sie mir als die "gewöhnlichen" Riesen
(25.10.2022, 15:46)
W. Dreier:   Weiter mĂ€chtig gebaut wird an der Otteranlage. Der Untergrund /Boden ist frei, " Sichtscheiben"-Rahmen wurden angeliefert
(25.10.2022, 15:45)
W. Dreier:   GegenĂŒber bei den Zebra-Mangusten scheint es eine dritte Geburtenfolge gegeben zu haben
(25.10.2022, 15:43)
W. Dreier:   Ansonsten sieht es mit der "VerbrĂ€mung" der Betonmauer mit Kunst"gestein" so aus
(25.10.2022, 15:41)
W. Dreier:   DickhĂ€uterhaus: offensichtlich wird an der Westseite Pophyrgestein hoch aufgerichtet - die ganze FlĂ€che?
(25.10.2022, 15:39)
W. Dreier:   und das ist mein Haus - ganz allein!
(25.10.2022, 15:36)
W. Dreier:   Spielen können wir auch schon
(25.10.2022, 15:34)
W. Dreier:   Allein kann "man" auch schon - und die Bewegung sieht gut aus - auch wenn man nach Mama schreien muß
(25.10.2022, 15:33)
W. Dreier:   2 Wochen Abstinenz - und gleich ein Treffer! Am 18. 9. stellte ich ein : Sumatra-Tigerin Mayang hat 2 Junge - und heute nach einem guten Monat habe ich die "erwischt" (hat man den wahren Geburtstermin verheimlicht?) - wenn auch nur fĂŒr 3-4 Minuten auf der Außenanlage, Selbige ohne Wasser, an steilen Stellen eingeworfene Heuballen. Hier zwar getragen--
(25.10.2022, 15:31)
W. Dreier:   Und der Mann - im Mai 2022
(21.10.2022, 18:01)
W. Dreier:   Hier ein Abschiedsbild der 2 Melanops-Damen vom 9.9.2022
(21.10.2022, 17:41)
W. Dreier:   Zum KĂ€nguruh-Wechsel: Hatte gerade bei Basel geschrieben:
"Dann die melanops-RiesenkĂ€nguruhs - und damit jene des Tierparks Berlin, die aus Basel kamen: im TP hatte der Bock das letzte Weibchen getötet, dann kamen 2 juv. Weibchen , die auch nach 2 Jahren grĂ¶ĂŸenmĂ€ĂŸig unterlegen gewesen wĂ€ren - deshalb Abgabe? Den Bock im TP hatte ich schon 2-3 Wochen nicht gesehen."
Dienstag also Nachschau - und Nachfrage??
(21.10.2022, 14:55)
W. Dreier:   A propos RĂŒsselhĂŒndchen Prag und Basel: (genauer UA petersi) -lese gerade in der ZTL, dass auch der TP neben Prag aus Leipzig ein Nachwuchstier erhalten hat - nun hinter den Kulissen.
(21.10.2022, 11:43)
Patrick Marburger:   Ich weiß es zwar nicht, habe in Kopenhagen aber vor stark einem Jahr circa 15 - 20 Tiere gesehen und nachdem das der Importzoo war und von diesem auch die Tiere der (noch sehr neuen) Haltungen in Aalborg und Prag stammen...
(18.10.2022, 16:43)
cajun:   @Mark Meier: weiß man ob aus Kopenhagen oder aus Aalborg? In Aalborg sah ich dieses Jahr zwar einige Tiere, aber das ist ja eine ganze Menge, die da im TP angekommen sind.
(17.10.2022, 20:00)
Mark Meier:   Statt 1,2 SchwarzgesichtskĂ€ngurus hĂ€lt der Tierpark jetzt 3,3 Tiere der Tasmanischen Unterart grauer RiesenkĂ€ngurus.

Quelle: Zoofreunde Forum und Zootierliste
(17.10.2022, 18:33)
Gudrun Bardowicks:   Die Anlage mit den hohen Mauern (ehemals Panzernashorn) wird vermutlich die Bullenanlage werden. Daher auch die hohen Mauern und die Betonstelen. weshalb die Herdenanlage links unten auch soviel Beton abbekommt ist fĂŒr mich hingegen kaum nachvollziehbar. Da wĂ€ren mir Betonstelen mit Metallseilen lieber gewesen als eine halbhohe Betonmauer/ Kunstfelsschlucht. Aber ich warte erstmal auf die Fertigstellung. Vielleicht sehen die Anlagen nach der Fertigstellung doch besser aus als nach den Luftbildern zu befĂŒrchten ist.
(10.10.2022, 15:50)
W. Dreier:   @zollifreund: Danke fĂŒr die Einstellung, auch mal ins "Innere" zu schauen. Der Mauerabschnitt halblinks links ist jener, der schon Kunstfels abgekriegt hat - an der dunkleren Farbe zu erkennen. Übrigens wird wohl bis auf den Badeinblick auch die ehemalige Inderanlage eine fast durchgehende Mauer abbekommen. Interessant oben rechts, was das fĂŒr ein "Ausgekratze" ist - an sich ein Teil schon der (alten) Giraffenanlage. Das Mosaik rechtsseitig - schon weg/noch da?
(10.10.2022, 14:54)
zollifreund:   wir haben ja schon das eine oder andere Mal gerĂ€tselt, wie die Außenanlagen im zukĂŒnftig "grĂ¶ĂŸten/modernsten Elefantenhaus Europas" aussehen könnten: mindestens eine der Außenlage ( die im Nordwesten, ehemals Panzernashörner) sieht nach Luftbildern vom September 2022 eher als grĂ¶ĂŸte Elefantengrube Europas aus! Sie ist wirklich komplett mit Betonmauern und Betonstelen umgeben. Unglaublich!!
hier der Link zu mehr Bildern: https://www.luftbildsuche.de/search.php ( Suchbegriff Tierpark Berlin)
(09.10.2022, 19:23)
W. Dreier:   Zum Schluß die Somalis mal zusammen. Das waren auch schon mal 12 plus Hengst 13.
(04.10.2022, 18:41)
W. Dreier:   Wie bei den Maralen sind bei den Timorhirschen 2 Hirsche auf der Anlage - möglicherweise wird man nach dem Fegen dem Ă€lteren Bock sicherheitshalber das Geweih entfernen - der Jungbock beginnt gerade mit dem Schieben.
(04.10.2022, 18:40)
W. Dreier:   Bei den Leierhirschen ist kein Nachwuchs zu erwarten - Absperrung der Hirsche.
(04.10.2022, 18:30)
W. Dreier:   Was noch? ein Einzelwurf bei den kleinen Maras
(04.10.2022, 18:26)
W. Dreier:   Am Elefantenhaus die neue Berliner Mauer - hier am Osteingang. Man sehe sich die GrĂ¶ĂŸe des MĂ€nnleins an.
(04.10.2022, 18:23)
W. Dreier:   BautĂ€tigkeit: AktivitĂ€ten wieder am kĂŒnftigen Ottergehege. Ein Schaufelbagger schrabte tiefgrĂŒndig den Boden heraus - offensichtlich soll das Unkraut (seit 5 Jahren "Lass es wachsen") bis zu den Wurzeln etwas gekappt werden: Auf dem Bild die Insel
(04.10.2022, 18:21)
W. Dreier:   Leider war der Weißlippenhirsch wieder nicht sichtbar, dafĂŒr Sondervorstellung durch 2 Gerenukdamen - ein TĂ€nzchen
(04.10.2022, 18:17)
W. Dreier:   Noch ein anderer Bock - jener mit dem Hornschaden
(04.10.2022, 18:15)
W. Dreier:   Heute also "geplant" etwas spĂ€terer Zugang - am Berg klappte es : nach gewissem Zögern kamen die Polos endlich nach oben. Der Stammvater, wie schon beschrieben, ist im Himmel, der Erstgeborene ist aber "besser". 5 Böcke mĂŒĂŸten es sein.
(04.10.2022, 18:14)
Mark Meier:   @W Dreier: Wie immer tolle Bilder und Berichte.
Bei der "Asien-WG" geht es jetzt offenbar fix. War bei der kĂŒnftigen Banteng-Anlage auch schon was von Umgestaltungen zu erkennen?
Bei den Elefanten wird man wohl eine Rekordmenge an Kunstfels zu sehen bekommen. Hoffentlich wird das ansprechend modelliert.

Ansonsten sind es laut Zootierliste 5,8 Thomson-Gazellen (mehr als in Hannover und Leipzig zusammen). Vermutlich wird es dann wohl mindestens zwei Gruppen geben: Eine Zuchtgruppe und eine Junggesellengruppe fĂŒr die ĂŒberschĂŒssigen Böcke. Über die Herkunft der Tiere ist dort leider nichts zu lesen. Das ist ja schon eine ganze Menge Viecher, die erstmal irgendwo her kommen mĂŒssen.
(01.10.2022, 14:15)
W. Dreier:   Fast vergessen: nachdem es bei den Zebramangusten schon vor ca. 4 Monaten 4 Junge gab (3 bisher aufgewachsen) gab es jetzt noch einen weiteren Wurf ( 3 Tiere?). Langsam konkurrieren die mit den ErdmĂ€nnchen in vielen Zoos.
(30.09.2022, 18:23)
W. Dreier:   Was noch? Am Schloßeingang wurden wir 5 vor Neun von vielen wichtig aussehenden Leuten mit Namensschildern ĂŒberflutet: VDZ - Tagung in der Cafeteria. Also dort dann heute kein Kaffee!

Und wenn viele Tiere auf die Sonne warteten - die hier blieben locker liegen.
(30.09.2022, 18:15)
W. Dreier:   was man vom Vorderinder auch sagen kann. Aber was soll Professor Schneider (ehemals Leipzig) vor 60 Jahren etwa gesagt haben: "Die schönsten MĂ€nner (Frauen) sind nicht immer die besten Liebhaber".
(30.09.2022, 18:07)
W. Dreier:   Noch Hirsche - klar!
Bei den Leierhirschen sprießt es - aber der Waldrenmann hat gefegt. Sieht gut aus!
(30.09.2022, 18:04)
W. Dreier:   Sogar die "tibetanische Hochsteppe" ist nach dem Regen etwas begrĂŒnt, die Kiangs standen in der Sonne. Ein Bild vom Weißlippenhirsch gelang wieder nicht - es wurde gesĂ€ubert, nur die Damen waren draußen. Ebenfalls aus selbigem Grunde sind auch die Marco-Polos immer im untersten nicht einsehbaren Teil. Muß ich meine Begehzeiten verĂ€ndern!
(30.09.2022, 18:01)
W. Dreier:   Auf Vorratswirtschaft waren auch die Felsenhörnchen aus. Leider waren die Schießschartenfenster auch von der Innenseite beschlagen
(30.09.2022, 17:56)
W. Dreier:   Sehr kalt wars, beim Gleithörnchen waren wir deshalb erst gegen 11.30. " Was denn, ihr Eierköppe schon wieder? Laßt mich in Ruhe!" Bisher waren 5-Sekungen-Blicke nur im rechten oberen hohlen Baumstamm möglich - fĂŒr Jene, die auch was sehen wollen.
Was sagen die eigentlich zu diesen 5°C?
(30.09.2022, 17:53)
W. Dreier:   Die 2. Baustelle: Die Wasseranlage fĂŒr die Zwergottern etc. wurde geflutet , um die Folien auf die Unterlage zu drĂŒcken.
(30.09.2022, 17:47)
W. Dreier:   wie auf diesen Foto zu sehen.
(30.09.2022, 17:44)
W. Dreier:   Ob aber diese feinstporigen Stelen so bleiben? Man schaue sich von der Innenseite die ehemals glatte Betonmauer an - da wĂ€chst der Kunstfels manchmal schon auf die andere Seite.
(30.09.2022, 17:43)
W. Dreier:   Zur DickhĂ€uteranlage: zunĂ€chst die deutsche Ingenieurkunst mit den Stelen
(30.09.2022, 17:38)
W. Dreier:   Wieder Tausch des verregneten Dienstags mit dem heutigen Freitag. Da am Morgen ca 5 °C, empfĂ€ngt der TP seine GĂ€ste mit den authentischen Fenstereinblicken an einigen Stellen noch bis 12 Uhr so:
(30.09.2022, 17:36)
W. Dreier:   Doch etwas sensibel klein - nochmals. die rechte Seite. Neben den auch heute bekannten Anlagen war gedacht worden u. a. an:
- Kuppe und Vorkuppe mit Turm
- Elefanten, Nashörner, Tapire und Flußpferde mir ExtragebĂ€uden
- Tropikarium
- 3 große Anlage fĂŒr Affen/Menschenaffen (hinter Brehmhaus)
- Ausstellungshalle zur B1
- 4 GaststÀtten (keine Kioske)
- Ozeanarium hinter dem "Kakadu" = ehemals Terrassenkaffe
- Robbenanlagen
- Kinderzirkus (heute etwa Vogelschau-Areal)
- "neuer See" - der kleine Teich zwischen Mishmitakins- und KapbĂŒffeln - vergrĂ¶ĂŸert
(27.09.2022, 17:16)
W. Dreier:   rechter Abschnitt - Eingang BĂ€renschaufenster
(27.09.2022, 17:02)
W. Dreier:   Mittelteil - hoffentlich mit den beiden anderen Teilen Überschneidungen zum Zuordnen
(27.09.2022, 17:01)
W. Dreier:   Beim AufrĂ€umen gefunden: damals "Perpektivplan" - heute "Vision" genannt. Ein Plan etwa um 1965 (?)
Ich mußte Dritteln:
1. Abschnitt links; an der B1/B5 - Schloßbereich - mit Einbeziehung "Kippe" (heute Himalaya)
(27.09.2022, 17:00)
Mark Meier:   @W. Dreier: Wie immer richtig spannende EindrĂŒcke.

Beim Elefantenhaus halte ich mich mal möglichst zurĂŒck, bis es mal fertig ist oder ich es zumindest selbst gesehen habe (wohl nicht vor den Herbstferien). Eine gewisse Vorahnung habe ich aber leider schon.

Bei der kleinen Asienanlage bin ich sehr gespannt, wie das am Ende aussehen wird. Leider wird man die Otter ja nicht unter Wasser beobachten können. Das ist mE generell eine Schwachstelle im Tierpark, dass es das nirgendwo (mehr) fĂŒr grĂ¶ĂŸere Tiere gibt (beim Zoo dagegen ja gleich mehrfach). Ist inzwischen auch schon was bei der kĂŒnftigen Banteng-Anlage zu erkennen? Dann wĂ€ren mE alle aktuell bekannten Entwicklungsprojekte auch tatsĂ€chlich im (Um-)Bau.

Bei den Hörnchen bin ich mir bei aller Euphorie ĂŒber den völlig unerwarteten Zugang dieser faszinierenden Tierart ein wenig skeptisch in Bezug auf die Haltung/ PrĂ€sentation. Eigentlich wohl mehr was fĂŒr ein (sehr großzĂŒgig dimensioniertes( Nachttierhaus bzw. -gehege oder zumindest eine grĂ¶ĂŸere Freiflughalle. Ich vermute mal, im Brehm-Haus hat man sich das nicht getraut, da es dort zu viele UnwĂ€gbarkeiten (MetallpfĂ€hle, Besucherwege, Gaviale...) gĂ€be.
(24.09.2022, 11:17)
W. Dreier:   Beim RĂŒckweg: Hertha ĂŒberlegt, wie sie die Tonne ins Wasser bekommen könnte - klappte letztlich nicht.
(23.09.2022, 15:30)
W. Dreier:   Große AktivitĂ€ten am Bau des Freigeheges fĂŒr Babirusas, Zwergotter und Makaken: der vorhandene Beton"teich" wurde erweitert und großflĂ€chig mit Plastebahnen neu ausgelegt.
(23.09.2022, 15:28)
W. Dreier:   Toll - an der Ostseite des DHH wurde weiter "aufgerĂŒstet" - diese Betonmauer dĂŒrfte 6 m hoch sein. Wegen der Errichtung des "Giraffenpfades" ist der Haupt-Zugang zu den Giraffen abgesperrt.
(23.09.2022, 15:23)
W. Dreier:   Erneuter Nachwuchs bei den Smaragdskinken - so 10 cm, dieser fiel dann herunter vom Blatt
(23.09.2022, 15:19)
W. Dreier:   Beim Javaleo-Kater wĂ€re das auch sinnlos - und langsam beschlagen die Scheiben ĂŒberhaupt
(23.09.2022, 15:15)
W. Dreier:   Schön schaut jetzt der Nachwuchs der philippinischen Zwergohreulen aus (mĂŒhselig gegen Sonnenlicht abgedeckt - man sollte sowieso zum Abschatten immer einen Regenschirm mitnehmen)
(23.09.2022, 15:12)
W. Dreier:   Nun aber der Beweis fĂŒr die Existenz des Gleithörnchens - wobei: Hörnchen ist durchaus untertrieben - GrĂ¶ĂŸe etwa einer 1jĂ€hrigen Katze (nach meinen Sichtungen in Breslau). Hier im TP haben wir mit den schönsten SirenenklĂ€ngen gesungen, geschnalzt, uns lĂ€cherlich gemacht. Ein Blick nur fĂŒr 5 Sekunden des Tieres auf diese komischen Gestalten.
(23.09.2022, 15:06)
W. Dreier:   Das muß der Ind. Sambar noch erst beweisen.
(23.09.2022, 15:02)
W. Dreier:   Heute also ein "Ersatzdienstag" - in Vorausschau des kommenden Wetters.
NatĂŒrlich Hirsche. Nunmehr hat neben dem Wapiti auch der Maralchef das Geweih "verloren" - nicht sein ca. 3 jĂ€hriger Sohn. Hier aber der Timorhirsch - mit 2 Jungtieren hat er seinen Dienst in diesem Jahr durchaus erfĂŒllt.
(23.09.2022, 15:01)
W. Dreier:   Lese soeben in einer regionalen Berliner Bezirks-Zeitung, dass neben der Geburt "sĂŒĂŸer Tigerbabys" und der Nicht-Sparmöglichkeit beim Heizen des Flußpferdhauses im Zoo "im August auch die beiden letzten Sumatratiger von 2018 getötet wurden" - was auch zu erwarten war. Schau`n wir mal, ob wirklich der Vater "genetisch" schuld war.
(22.09.2022, 13:15)
Mark Meier:   Die Riesengleithörnchen sind eine ziemlich große Überraschung fĂŒr mich. Ich hoffe nur, sie mögen ihre Anlage und lassen sich auch mal gelegentlich blicken (in der Zootierliste steht ja immerhin "ausgeschildert" und "gesehen").

Übrigens habe ich durch das Zoochatforum und die Zootierliste gerade erst bemerkt, dass die Thomsongazellen auch schon da sind. Oder war das hier schon Thema und ich das vorher nur nicht mitbekommen bzw. evtl. vergessen?
(21.09.2022, 20:00)
W. Dreier:   Nachdem vorletzten Dienstag schon fleißig umgerĂŒstet wurde: jetzt sind die Riesenflughörnchen ausgestellt: ehemalie Vogelvoliere im Förster-Garten.
Von mir ein Bild aus Breslau - mußte verkleinern
(21.09.2022, 17:48)
W. Dreier:   @T. Sagorski: Nein, kein Wissen, nur Annahme nach dem Verlust des Tieres vor Zeiten auf dem Transport nach Köln. Dazu gibt es in diesem Jahr einen MĂ€nnerĂŒberschuss bei den Schweinshirschen.
(18.09.2022, 20:51)
W. Dreier:   Sumatra-Tigerin Mayang hat 2 Babys bekommen - hoffen wir das Beste !!
(18.09.2022, 17:11)
W. Dreier:   Wie vielleicht bemerkt - ich war "mal kurz weg". Leider nicht optimal - in Jihlava und leider auch Pilsen goss es aus Eimern, so dass ich in Pilsen gerade noch das Aqua Terra erreichte - zumal meine GewĂ€hrsperson auch wenig Zeit gehabt hĂ€tte. Von wegen: Ein Zoologe kennt kein schlechtes Wetter. Ich hatte meine AnglerausrĂŒstung mit Gummihosen bis zur Brust vergessen. Im Hotel die Vorhersage: 50 : 50 - es wurden 100 : 00 - zugunsten des Regens. So ganz jung bin ich nun auch nicht mehr. Dennoch 2,5 Tage in Prag mit Wombat und Beutelteufel sowie anderen SpezialitĂ€ten; in Jihlava ein sehr gastfreundlicher Direktor - regenfest (ich weniger), erfahren und mitteilsam. SpezialitĂ€t: Galagos. In den nĂ€chsten Tagen mehr - so geschĂ€tzt 3 000 Fotos. Auch dabei ein Flußpferd fĂŒr einen einzelnen Herrn. Neben Regen noch eine RĂŒckfahrt mit einem Zug aus Budapest kommend mit 2 Stunden VerspĂ€tung.
(17.09.2022, 22:28)
Tim Sagorski:   @ W. Dreier:

Sicher, dass der Schweinshirsch nach Köln geht?

Die Art war zwar ursprĂŒnglich fĂŒr die Banteng-Anlage als Unterbesatz geplannt, allerdings, nach einem frĂŒhen Verlust, wieder verworfen.

Zwischendurch saßen ja noch HZA mit bei den Bantengs, seit dem Wochenende wohl ein erster PA-Hirsch...
(12.09.2022, 10:33)
W. Dreier:   Noch ein Nachtrag: hier der gesamte Nachwuchs bei den Flamingos - nicht sehr Bestands-erhaltend: 3 Jungvögel. Ein 4. war vor 2 Wochen kurz nach dem Schlupf ins Wasser gefallen, wurde zwar gerettet, kam aber nicht auf.
(08.09.2022, 12:02)
W. Dreier:   Oh, das Manul-Foto: jetzt
(06.09.2022, 19:40)
W. Dreier:   Was aber ist bei den "Goodfellows" los? Ein neues Tier? Weder GrĂ¶ĂŸe noch FĂ€rbung stimmen mit der alten Dame Nursi ĂŒberein.
(06.09.2022, 19:35)
W. Dreier:   Bei den Grauen RiesenkĂ€nguruhs sind die im alten Jahr hinzugekommenen beiden Weibchen gut gewachsen. Wann ZusammenfĂŒhrung mit dem "Ringer"mann?
(06.09.2022, 19:33)
W. Dreier:   Die UmfĂ€rbung der Glanzfasanen schreitet voran.
(06.09.2022, 19:30)
W. Dreier:   Und noch etwas vom Berg:
bei den Manuls gab es nicht HĂ€hnchen sondern endlich Ratte
(06.09.2022, 19:29)
W. Dreier:   Und um bei den Kleinen zu bleiben: Philippinen Zwergohreule
(06.09.2022, 19:28)
W. Dreier:   Um i der systematischen NĂ€he zu bleiben: Balabac-Kantji lin der neuen" Unterkunft".
(06.09.2022, 19:26)
W. Dreier:   Schopfhirsch: der Nachwuchs auf dem Berg - mĂ€nnlich, erstaunlich groß nach ca 10 Wochen.
(06.09.2022, 19:24)
W. Dreier:   Schweinshirsch: halten sich tapfer, Herkunft der Gruppe aus Dresden; ein Hirsch wird hoffentlich positiv nach Köln gehen - und auch ankommen.
(06.09.2022, 19:23)
W. Dreier:   Voerind. Sambar: Bilanz negativ, bisher bei 1 , 2 kein Nachwuchs ĂŒber 3 Jahre.
Überhaupt das Schicksal der Hirschallee. Bei den Berbern wohl keine Aussicht auf Erhalt, Vorderinder???
(06.09.2022, 19:21)
W. Dreier:   Altai.Maral: Beide Hirsche mit Geweih und noch gemeinsam auf der Anlage; Nachwuchs 1,1
(06.09.2022, 18:29)
W. Dreier:   Heute Hirsch lastig:
Buchara: der Hirsch nicht stark, 3 H-KĂŒhe - noch schwĂ€cher
(06.09.2022, 18:28)
W. Dreier:   @zollifreund: etwas verspĂ€tet: Kulanstutenalter ???: letzte Geburten 2013, Kiangs gegen 2015. Bei den Nicht-Zebra-Arten scheinen die Hengste in der Gruppe gewesen zu sein oder sie sind es noch. Aber Somalis?
(06.09.2022, 18:26)
Mark Meier:   @W Dreier: Dann hat man bei der Asienanlage ja Wort gehalten. Es hieß,dass man die Sommerkonjunktur abwarten und dann ab Herbst entsprechend etwas gĂŒnstiger arbeiten wolle.

Damit sind dann mE alle angekĂŒndigten Bauprojekte in der Umsetzung (oder natĂŒrlich bereits realisiert). Ich habe etwas den Verdacht, dass anschließend dann vorerst nicht mehr allzu viel nachkommt.
(03.09.2022, 15:51)
zollifreund:   @W.Dreier: schön zu hören, dass somit zumindest theoretische die Chance auf Geburten bei den Kulans besteht ( sind die Stuten noch im zuchtfĂ€higen Alter?). Und wie ist es dieses Jahr bei den Kiangs. Gibt es da einen Hengst in der Gruppe?
(03.09.2022, 15:37)
W. Dreier:   Noch ein Nachtrag: nachdem die letzten Kulangeburten im Jahr 2013 waren (dann wurde der Hengst abgesperrt), war "er " nun nach dem Umzug auf die ehemalige Kianganlage wieder in der Herde . - und Mi9ttwoch nicht. Aber: offensichtlich gibt es 2 Stuten mehr - noch etwas schĂŒchtern am "Rande" - der Hengst (noch ?) abgesperrt.
(02.09.2022, 16:25)
W. Dreier:   Zum GlĂŒck auch an anderer Stelle: Zwergotter-, Babirusa- und Makakenanlage
(02.09.2022, 09:20)
W. Dreier:   Und es geht weiter
(02.09.2022, 09:18)
W. Dreier:   Fast vergessen: Nachwuchs wieder bei den philippinischen Zwergohreulen (1 Vogel) - aber das Licht und die Bedingungen!
(01.09.2022, 18:44)
W. Dreier:   Hirsche mĂŒssen sein: auf dem Berg zu den Weißlippenhirschen. Fotografisch etwas schwierig, da sie kaum inmitten der Anlage sind
(01.09.2022, 18:38)
W. Dreier:   Und die Kuskuse: ein gemĂŒtliches Paar! Wieder der Mann
(01.09.2022, 18:36)
W. Dreier:   Wieder sichtbar: die Balabac-"Kantschilenin": Haupteingang, direkt rechts zur Glasabsperrung - dort in einem Reisighaufen ein "Loch" - und so man GlĂŒck hat.
(01.09.2022, 18:35)
W. Dreier:   Danach etwas "Befreiung" - einige Runden
(01.09.2022, 18:32)
W. Dreier:   Und nochmals die BestĂ€tigung: Gerenuk-Gruppe (1 , 3) ab 12 Uhr
Hier war etwas - ein Pfleger?
(01.09.2022, 18:31)
W. Dreier:   Da der Dienstag etwas zeitlich zu kurz war, heute ein "Zusatztag"
@M. Gradowsiki - sie waren zu schnell: Ja, Vorgehege ehemals Kap-BĂŒffel - Bulle.(vor gefĂŒhlten 100 Jahren). Und nur 1 Tier.
(01.09.2022, 18:28)
Michael Gradowski:   @W. Dreier: Im Zoofreundeforum wurde es bestĂ€tigt, es gibt nur noch eine Arabische Oryx, die befindet sich im Vorgehege der KaffernbĂŒffel. Ich hoffe wirklich sehr, daß die Art irgendwann zurĂŒckkehrt, fĂŒr mich gehören die WĂŒstenantilopen AO, Addax und Mhorrgazelle einfach zum Tierpark!
(31.08.2022, 16:08)
W. Dreier:   Tscha, der scheidende Vogelkurator (schon vor 2-3 Jahren) wurde nicht mehr ersetzt - und das bei der Historie !!!!
(31.08.2022, 13:01)
Michael Gradowski:   @W. Dreier: Ah okay, vielen Dank. Dann hoffe ich mal, daß sie nur irgendwo versteckt sind, wĂ€re wirklich sehr schade, wenn wieder eine Traditionsart verschwindet.
Insgesamt wars wieder ein sehr schöner Besuch, allerdings muss ich sagen, daß ich mehr und mehr von der Tropenhalle enttĂ€uscht bin. Nicht von der Gestaltung her, die Vegetation hat sich toll entwickelt. Aber die Art des Besatzes ist fĂŒr mich schon verwunderlich: die Bodenbewohner wie Kron- und MĂ€hnentauben, Straußwachtel, Pfaufasan etc. lassen sich toll beobachten, der Luftraum allerdings fĂ€llt mit Balistar und 4/5 weiteren Arten doch sehr spĂ€rlich aus. Noch nie kam mir die Halle so leise vor, sonst hörte man immer jede Menge Gezwitscher, gestern wars erschreckend still. Den Baumpfad braucht man eigentlich gar nicht zu besuchen, weil man eigentlich kaum eine Vogelart zu sehen bekommt. Dazu kleben die Flughunde am GestĂ€nge und den Leitungen unter dem Dach, wahrlich kein schöner Anblick. Warum man ihnen die toten BĂ€ume genommen hat, werde ich nie verstehen, dort waren sie immer so gut zu beobachten. Was den Besatz der Halle, vor allem des Luftraumes angeht, sollte man da schleunigst was Ă€ndern, Platz genug ist ja da.
(31.08.2022, 10:46)
W. Dreier:   @M. Gradowski: Gute Frage: "zuletzt" waren sie in der Anlage - ehemals - der RotbĂŒffel (nun Somalis) am Affenhaus. Es könnte sein, dass sie (höchstens 2) in dem kleinen hinteren "Nebengehege" sind. Dort wurden ja schon viele Rest - Antilopen versteckt. Bin morgen wieder dort, schau mal nach.
(31.08.2022, 09:00)
Michael Gradowski:   @W. Dreier: Gibt es keine Arabischen Oryxe mehr? In deren Anlage leben ja jetzt die Beisas und woanders konnte ich sie bei meinem heutigen Besuch auch nicht entdecken.
(30.08.2022, 23:00)
W. Dreier:   Mittlerweile sind die Gnus zusammen - aber die Beisas - immer ein Tier abgesperrt - der 4. Bock laut ZTL (Juni)
Noch zu den Hirschen: wĂ€hrend der Wapiti sein Geweih vor einer Woche "verlor", "dĂŒrfen" es die Marale behalten - sogar in der Doublette.
(30.08.2022, 18:52)
W. Dreier:   und die Leierhirsche am Schluß
(30.08.2022, 18:46)
W. Dreier:   Mit der Gewihentwicklung bei den Hirschen hat man es ca 8 Monate zu tun: beginnend mit Milu, spĂ€ter die Rothirscharten und Sikas, nun ind. Sambar und Timorhirsch - hier
(30.08.2022, 18:45)
W. Dreier:   Zu der Zeit pennen mit Sicherheit die Kuskuse.
Und seit ca 5 Monaten erlebt man die Kobra nur so - bestenfalls in der "Höhle"
(30.08.2022, 18:42)
W. Dreier:   So jemand die Gerenuks in "Gruppe" sehen will - ab etwa 12,30 ist Schichtwechsel - dann 1,3
(30.08.2022, 18:40)
W. Dreier:   und schon gesagt: die neuen Porphyrstein-Auflagerungen sehen etwas kĂŒnstlich aus. Prof Dathe hatte extra einen "FelskĂŒnstler" beim Bau der EisbĂ€renanlage angeworben.
Heute nun waren gerade die ersten Stelen gegossen worden (gegenĂŒber FleckenhyĂ€nen)
(30.08.2022, 18:39)
W. Dreier:   Elefantenaußenanlage: leider zeigt mein Modell nicht die "Umrandung" der Westseite - also ehemals Afrikaner. Ansonsten sind die ehemaligen Rhino-und Inderanlagen auf dem Modell mit dieser Mauer umgeben - unterbrochen durch die Stelen oder die BĂ€der. Bin etwas nĂ€her an die Westseite gekrochen: da könnte es einen freien Blick auf die Tiere geben mit der nun erfolgten AufschĂŒttung eines hinteren Plateaus - die Betonteile sind alle "kunst-verfelst"
(30.08.2022, 18:34)
Sacha:   Ausgeschöpft, nicht abgeschöpft (Tschuldigung, war ein anstrengender Arbeitstag heute...)
(29.08.2022, 20:20)
Sacha:   Ausgeschöpft, nicht abgeschöpft (War ein anstrengender Arbeitstag heute...)
(29.08.2022, 20:19)
Sacha:   @Carsten Horn: Das reicht mir ebenfalls nicht als BegrĂŒndung, sorry.
-Erstens gibt es - zumindest bei grösseren Anlagen - in anderen Zoos Beispiele, wie man es besser (= richtig) macht. Ich nenne hier mal ad hoc Valencia, Beauval, Disneys Animal Kingdom und Dallas als Beispiele.
-Zweitens kann man bei flach abfallenden GrĂ€ben den Bodenbereich gleich bei der Wand zum Besucher hin so gestalten, dass er fĂŒr Elefanten unattraktiv ist (z.B. durch eingegossene, teils herausstehende Steine).
-Drittens könnte man den Grenzbereich des Geheges zum Besucher hin statt mit abfallenden GrĂ€ben auch mit ansteigenden, umgekehrten "C" erhöhen. Also die (nach Möglichkeit wie eine natĂŒrliche Abbruchkante gestaltete) Gehegewand steigt potenzial zum erhöhten Besucherbereich an und kippt am oberen Ende leicht ins Gehege ĂŒber (ich hoffe Ihr wisst, was ich meine). Dann mĂŒsste der Höhenunterschied zwischen Gehegeboden und Besucherbereich nicht einmal so gross sein, was wiederum die "Gruben-Perspektive" reduziert.
-Viertens: Die Möglichkeiten, mit Wasser als Abgrenzung zu arbeiten sind meines Erachtens teilweise auch nicht abgeschöpft. Da kann man mit Tiefen und Hindernissen wie teils ins Wasser eingebaute Echt- oder Kunstfelsen noch viel mehr machen.

NatĂŒrlich funktionieren die genannten Massnahmen nicht ĂŒberall. Die Kosten spielen zudem eine nicht zu unterschĂ€tzende Rolle, so dass man gerade bei kleineren Anlagen um Pfeiler und Schaukelseile zumindest teilweise nicht herum kommen wird. Aber es sollte ĂŒberall mindestens einen Bereich geben, der ohne Seile und Pfeiler auskommt und einen Einblick in einen möglichst natĂŒrlich nachgestalteten Lebensraum bietet. Lieber Epoxidharz, Kunstfels und Gras-ElektrodrĂ€hte als diese nervigen Sichtblenden, die mich ĂŒbrigens auch an die frĂŒhen Haltungsformen erinnern, wo Elefanten ebenfalls zwischen Stahlschienen eingesperrt wurden (auch hier Übereinstimmung mit Mark Meier, dass der "zahlende Kunde" heutzutage etwas anderes verlangt).


(29.08.2022, 20:18)
Mark Meier:   @Carsten Horn: Gut, das kann ich wiederum ein StĂŒck weit nachvollziehen
- auch wenn ich persönlich die Tiere deutlich lieber etwas weiter weg als durch irgendwelche Seile oder gar SĂ€ulen sehe. Aber offenbar gibt es wohl keine perfekte Lösung, die jeden Geschmack gleichermaßen bedienen könnte. Scheinbar wird es ja im Tierpark immerhin unterschiedliche Einsichten und Perspektiven geben: Über flache GrĂ€ben sowie zwischen besĂ€ulte Maueröffnungen in der Normalperspektive und ĂŒber den Giraffenpfad von erhöhter Position. Zumindest zwei davon werden ja hoffentlich weitgehend ohne Sichtbarrieren funktionieren, wobei die langen Mauern mit den SĂ€ulenabschnitten zumindest auf den Bildern leider sehr dominant wirken. Afrika-Feeling weckt das nicht gerade bei mir. Wie gesagt aber mal noch abwarten, wie das Ganze am Ende verpackt aussieht...
(29.08.2022, 16:37)
Carsten Horn:   Die sanft abfallenden GrĂ€ben haben den Nachteil, das es zum Besucher hin eine mehr oder weniger hohe senkrechte Wand gibt. Hinter dieser Wand kann sich ggf. ein Elefant verstecken, was ja nicht schlimm wĂ€re, oder man sieht gerade mal den RĂŒcken, was unĂ€sthetischer aussieht als ein Elefant hinter einen Zaun aus Schaukelseilen. Die imposante GrĂ¶ĂŸe des Elefanten kommt beim begehbaren Graben gar nicht zur Geltung, weil der Betrachter runter schaut wie frĂŒher in eine BĂ€rengrube!
(29.08.2022, 13:51)
Mark Meier:   @Carsten Horn: Naja, es ist aber doch schon auch eine Ă€sthetische Frage, zumal gerade der Tierpark ja genug Platz fĂŒr sanft abfallende GrĂ€ben gehabt hĂ€tte. Wenn man schon so extrem hohe Summen investiert und damit dann den brutalistischen Bestands-Koloss noch um massive Mauern und klobige SĂ€ulen ergĂ€nzt, dann braucht man mE auch nicht mehr von einer Savanne oder gar Immersion sprechen, sondern eher von der Alcatraz-Erlebniswelt. Da hĂ€tte ich konsequenterweise aber auch irgendwelche Kunstfelscoatings weggelassen, die bei so vielen langen Mauern ohnehin nicht ĂŒberzeugend aussehen können. Dann doch gleich reine Knastoptik. Aber vielleicht hat man ja doch heimlich Mammuts geklont...

Aber warten wir halt noch die Umsetzung ab. Die bisherigen Projekte fand ich am Ende immer stimmig und ansprechend. Hier fehlt mir dagegen jede Fantasie, wie man so große grobe Massen ansehnlich und naturnah verpacken möchte. Ich habe schon immer vermutet, dass das Elefantenhaus das anspruchsvollste und prĂ€gendste Projekt der Ära Knieriem wird und die Bewertung seiner Amtszeit wie auch den Gesamteindruck des Parks massiv beeinflussen wird. Im Augenblick scheint es mir leider, dass man da kolossal ins Klo greift und den schönen Park zumindest hier ziemlich verhunzt/ verschlimmbessert. Der alte Bau war hĂ€sslich genug. Diese SĂ€ulen geben mir aber das Grausen.
(28.08.2022, 13:02)
Carsten Horn:   Freie Einblicke von oben, Podest etc kann man auch ĂŒber einen Zaun hinweg haben, dafĂŒr braucht es keine GrĂ€ben...

Flach auslaufende GrĂ€ben haben den Nachteil, das die Elefanten bis an die Grabenwand zu den Besuchern kommen wie teilweise in Basel zum Beispiel. Da braucht es dann eine RĂŒssellĂ€nge Abstand, was zumindest in kleineren Zoos den Elefanten an FlĂ€che fehlt...
(27.08.2022, 18:25)
Sacha:   @Carsten Horn: Das ist mir schon klar bzw. war mir bekannt. Nur muss man ja nicht die alten U-Beton-GrĂ€ben bauen wie frĂŒher, sondern kann dies natĂŒrlicher (besser) gestalten mit z.B. mehr Einblicken von oben bzw. erhöht oder ĂŒber das Wasser (wobei letzteres mehr Platz braucht, schon klar). Schau dir mal auf zoochat.com die Anlagen in Dallas an, dann weisst Du, was ich meine. Auch Köln hat es vom Prinzip her (jedoch nicht von der hĂ€sslichen Umsetzung her) gut gemacht.
(26.08.2022, 17:05)
W. Dreier:   @A. Langer: Meine erste Sicht war im April 2015; allerdings waren sie nicht in der Ausstellung. Da ich zu dem Zeitpunkt den Chef ca 15 Jahre kannte , auch Herrn Piasecka, der damals zustĂ€ndig war, bekam ich eine "Sondervorstellung" mit FĂŒtterung. Andere Fotos waren vom Okt. 16 - und es stimmt: im Sept. 2018 - keine Sicht.
Anbei ein Foto vom April 2015
(26.08.2022, 16:30)
Adrian Langer:   @W.Dreier: Seit mindestens 2017 waren die Kuskuse in Breslau Hinter den Kulissen. Warum weiß ich nicht genau, aber ich denke es ging um die Zucht. Offensichtlich standen die schon lĂ€nger auf dessen Abgabeliste. Wahrscheinlich hat der Tierpark deswegen schon so lange mit den Tieren geplant gehabt. Ob das bei den Goldkatzen Ă€hnlich ist?
(26.08.2022, 15:47)
W. Dreier:   Und hier vor dem Gießen der "Stelen" gegenĂŒber HyĂ€nenanlage
(26.08.2022, 15:42)
W. Dreier:   Was wird denn das im ehemaligen Haupteingangsbereich? eine spĂ€tere "SichthĂŒtte"?

Oh - jetzt regnet es endlich richtig!!!!
(26.08.2022, 15:41)
W. Dreier:   "Machts gut, wir gehen schlafen (gegen 11.30)
(26.08.2022, 15:26)
W. Dreier:   Und mit freundlicher Hilfe wurde mir ein Ruheplatz des Balabac-Kantschils gezeigt - besser geht es nicht, das Foto, auf dem Bauch liegend. Blitz verbietet sich. (und ginge auch nicht)
(26.08.2022, 15:15)
W. Dreier:   Hier der "BĂ€r"
(26.08.2022, 15:11)
W. Dreier:   So, habe meine Aufwartung bei den Kuskusen gemacht. Sagt der eine; "Mensch, dich kennen wir doch!
Na , klar Wroclaw, April 2015 !!". Danach lebten sie im umgebauten alten Niederaffenhaus. Aber warum hat der neue Direktor beide abgegeben?
(26.08.2022, 14:58)
Jan Jakobi:   @Carsten, gemeint sind keine SturzgrĂ€ben nach Leipziger Muster sondern flach zulaufende GrĂ€ben wie es sie einst an den Nashorn-Außenanlagen am DickhĂ€uterhaus am Tierpark gab.

Auch in Leipzig, Magdeburg und Beekse Bergen gibt es flach zulaufende GrÀben.
(25.08.2022, 14:53)
Carsten Horn:   Keine GrĂ€ben zu bauen hat den Sinn, das keine Tiere hereinfallen!

Optisch gelungene Alternativen hat aber leider noch keiner gefunden...
(25.08.2022, 13:32)
W. Dreier:   @M. Meier: Zumindest bleiben wohl beide Badestellen relativ offen.
(24.08.2022, 20:23)
Mark Meier:   Irgendwie verliere ich gerade auch etwas meine Euphorie fĂŒr die neue Elefantenanlage. Gibt es dann an einigen Stellen echt nur noch eine lange hohe Mauer plus SĂ€uleneinsichten und keine offenen GrĂ€ben mehr? Falls ja: Warum baut man denn aber (nicht nur in Berlin) auf langen Seiten von Elefantenanlagen solche Mauern und SĂ€ulen, wenn es bislang auch ein einfacher Graben getan hat? Es MUSS doch irgendeine sinnvolle Denkweise hinter so aufwĂ€ndigen, teuren, materialintensiven und optisch massiven Konstruktionen geben. Nur erschließt sich diese fĂŒr mich nicht.

@W Dreier: Wie immer enormen Dank fĂŒr die tollen Updates hier im Forum. Aktuell finde ich wirklich nirgendwo bessere geschweige denn regelmĂ€ĂŸigere Informationen zum Tierpark als hier bei Dir!

Das mit der Umsetzung der BĂ€renkuskusse(?) in die Goldkatzenanlage war ja als eine von mehreren möglichen Varianten gemunkelt worden. Dass es jetzt so schnell umgesetzt wurde, finde ich aber spannend. FĂŒr mich eine gute Lösung. Nur fraglich, was man jetzt aus der eigentlichen Anlage macht. Scheint ja leider nicht so glĂŒcklich geplant zu sein und es könnte mit anderen Tieren ebenfalls Ă€hnliche Probleme geben (dunkel, gerĂ€uschanfĂ€llig, fĂŒr viele Pfoten kletteruntaugliche Gitter...). Mal schauen.

Bei der Savanne bin ich eigentlich noch ĂŒberwiegend optimistisch. Der Besatz sollte so oder so attraktiv werden und die Gestaltung wird sicher noch weiter entwickelt. Man wird ja durch den Giraffenpfad auch eine erhöhte Einsicht erhalten können. Da finde ich etwas Strukturierung nachvollziehbar. Man wird so animiert, mehr Zeit fĂŒr die Anlage zu investieren und die Tiere haben so auch mehr Abwechslung.
(24.08.2022, 19:35)
W. Dreier:   und nun ein Foto einer eifrigen Besucherin
(24.08.2022, 17:48)
W. Dreier:   Okey, dann so. mit der Savanne.
Wollte gerade mitteilen, dass man gestern in der "angedachten" Goldkatzeninnenanlage fleißig werkelte:
Astsitze, einen Weidenruhekorb
(24.08.2022, 17:47)
Björn Haberl:   Also in den Vergabeunterlagen fĂŒr die Savanne ist von zwei abgetrennten Gehegen die Rede: Schaugehege Trockenwald:
Hartmann-Bergzebra
Nutzungsmöglichkeit Weißbartgnu
Schaugehege Buschsavanne-Flussbett-Forschercamp (große Gemeinschaftsanlage):
Nutzungsmöglichkeit Weißbartgnu
Thomson-Gazelle
Rothals-Strauß
Grevyzebra
Baisa
Rothschild-Giraffe
(24.08.2022, 15:15)
W. Dreier:   Das ist natĂŒrlich mit einer "heißen " Nadel gemacht worden - siehe Giraffengazelle und Gerenuk , ich fand auch Geopard. Und fĂŒr Nordafrika gab es auch noch den Berberlöwen
(24.08.2022, 15:10)
W. Dreier:   @T. Sagorski: aus dem Plan von 2015:

Savanne
‱ Vergesellschaftung: KaffernbĂŒffel + Wasserbock + Rotschildgiraffe +
Grevy-Zebra + Giraffengazelle +Weißbartgnu
‱ Afrikanischer Elefant
‱ TĂŒpfelhyĂ€ne
‱ Erdwolf
‱ Löwe
‱ Vergesellschaftung: Zebramangusten + Buschschliefer
‱ Husarenaffe
‱ Vergesellschaftung: Spitzmaulnashorn + Gerenuk
(24.08.2022, 15:06)
Tim Sagorski:   @W. Dreier:

War nicht mal von Breitmaulnashörnern fĂŒr die Savanne im Tierpark die Rede?

Bliebe nur noch die Frage, was aus den SpitzmÀulern wird...
(24.08.2022, 12:33)
Sacha:   @Liz: Du sprichst mir so was aus dem Herzen!!! Höchste Zeit fĂŒr ein weltweites Verbot fĂŒr Pfeiler mit Schaukelseilen an Elefantenanlagen...
(24.08.2022, 08:44)
Liz Thieme:   Diese SĂ€ulen.... fand die in ZĂŒrich ja schon unschön, aber das ist noch gewaltiger... Da sieht man auch die großen grauen Tiere nicht mehr wirklich :-/ Dann bitte wieder GrĂ€ben oder abgesenkte Anlagen, dann hat man auch gleich Aushub fĂŒr HĂŒgellandschaften
(24.08.2022, 07:03)
W. Dreier:   Lemna - eine Schwimmpflanze - EntengrĂŒtze nannten wir das, geschĂ€tzt von den Stockenten.
(23.08.2022, 21:03)
W. Dreier:   Ein zweifelnder Blick ob des Wetters - nur gut, dass man eine eigene Stola besitzt- Rotbachmaki
(23.08.2022, 20:59)
W. Dreier:   Ausgelassenes Laufspiel des Addax-Nachwuchses - einige Mhorrgazellen machten mit
(23.08.2022, 20:57)
W. Dreier:   Das Königsgeier-Zuchtpaar
(23.08.2022, 20:53)
W. Dreier:   Spekulation einiger Besucher zur "Zebra-Ausstattung der "Safari": Hartmann-Zebra: Das vordere StĂŒck - als "Gebirge" ausgestattet - erhielt eine weitere GitterausrĂŒstung zur Abtrennung
(23.08.2022, 20:51)
W. Dreier:   Der Waldhund-Nachwuchs - nun 8 Wochen alt
(23.08.2022, 20:48)
W. Dreier:   Gut schauts mit dem Barasingha-Nachwuchs aus
(23.08.2022, 20:47)
W. Dreier:   Tierisches: der Wapiti nach Beginn des Fegens
(23.08.2022, 20:46)
W. Dreier:   FĂŒr die "Betonstelen" gegenĂŒber der HyĂ€nenanlage ist der Betonanker gegossen - man sieht die Basisteile fĂŒr die "Stelen"
(23.08.2022, 20:45)
W. Dreier:   Doch noch zum Tierpark: Mein je, welche Mauer! Kein Wunder: da sie die gesamte ehemalige Elefanten und Rhino-Anlage umlĂ€uft. kostet das also inklusive Innenausbau ĂŒber 40 Mio (bisher laut Plan) - ursprĂŒnglich 4 Mio Euro.
(23.08.2022, 20:43)
W. Dreier:   @cajun: Ja schön, dann mĂŒĂŸte sich der Zoo ja von den Grevys trennen: wo sie doch ein "systematischer" Zoo sind.
Allerdings wird von "Dubletten" nicht mehr so vordergrĂŒndig geredet. -Siehe Bantengs fĂŒr den TP, nun auch Babirusas, weiterhin Alpakas, Vicugnas, Gerenuk, Waldrener, kleine Pandas, Wasserreh, usw. , usw. Aber noch keine ErdmĂ€nnchen!
Aber was ist eigentlich mit den afrikanischen Nashörnern????????? Wo doch "Asien" demnÀchst im Zoo "stattfindet"?
(22.08.2022, 16:37)
W. Dreier:   A propos Vögel: "irgendwie" war uns der Königsgeier-Nachwuchs entgangen, ggf. war er auch im Winterbereich des Geierfelsens. Nun aber FĂŒtterung
(22.08.2022, 16:14)
cajun:   @W.Dreier: Ich wĂŒrde auf die Grevys tippen vom ostafrikanischem Tierbesatz her....
(22.08.2022, 16:14)
W. Dreier:   noch ein ps: fehlen die Vögel, also Marabu und Strauss, auf PerlhĂŒhner wĂŒrden sich die FĂŒchse freuen.
(22.08.2022, 16:09)
W. Dreier:   Das Wort Savannen-KOMPLEX bringt mich natĂŒrlich ins Überlegen: Was ist eine Savanne? Addaxe, arab. Oryxe und Mhorrgazellen entfallen, Hartmann-Zebras gehören dort auch nicht hinein. Bleiben Weißbart-Gnus, Beisas, Gerenuks, die Giraffen, die Bergriedböcke eigentlich nicht, die Somalis auch nicht - hat man noch Kap-BĂŒffel. Gerenuks wird man sicher nicht opfern wollen. Und welche Zebras? Das sieht mir nicht nach Vergesellschaftung aus. Und Erfahrungen mĂŒssen auch erst gesammelt werden. Das sieht mir eher nach einem "Nebeneinander" aus, zumal man von der Geierflugvoliere eine neue Gatter-Absperrung sieht. Da man die alten brutal herausgerissen hat, dĂŒrften die neu gesetzt worden sein - Bild anbei
(22.08.2022, 16:01)
W. Dreier:   @M. Meier: das Schild befindet sich am Weg zum jetzt nur einsehbaren Teil der Giraffenfreianlage - rechts am "WĂ€ldchen" gegenĂŒber der Skulptur.
Die bauausfĂŒhrenden Gewerke lasse ich weg: Ein ansteigender Holzweg, 1. HĂŒtte mittelhoch, dann 2 HĂŒtte höher: "Ich schau Dir ins Auge, Kleines".
(22.08.2022, 08:39)
Mark Meier:   @W Dreier Wie immer danke fĂŒr die Updates. Noch kann ich mir den neuen Elefantenhaus- und Savannen-Komplex nicht wirklich vorstellen. FĂŒr mich persönlich aber ist es schon jetzt das spannendste Bauprojekt, dass es in den Berliner Zoos seit Jahrzehnten gegeben hat. Ich kann mich jedenfalls an nichts derartiges aktiv erinnern. Wobei ich auch beim Brehm-Haus sehr gespannt war.

Übrigens: Ein Freund meinte gerade zu mir, dass es inzwischen ein Bauschild fĂŒr den Giraffenpfad gibt. Damit sollte nun tatsĂ€chlich auch dieser entstehen! Wo das Schild steht, weiß ich leider nicht. Er hat aber wohl ein Foto davon auf Facebook gesehen.
(21.08.2022, 18:10)
W. Dreier:   und ein 3.
(19.08.2022, 17:46)
W. Dreier:   Ein 2. Foto
(19.08.2022, 17:46)
W. Dreier:   Man möge sich wundern - gestern war doch nicht Dienstag! Aber meine "Kinder" waren in Karls-Erdbeerdorf Elstal . 4 Stunden Zeit. Und nun ein Wunder: ich habe mich immer erregt ĂŒber den Einbau der neuen großen Sichtscheiben. So man das Objektiv nicht direkt senkrecht auf das "Objekt" richten kann - vielleicht noch mit einer Abweichung von 5 ° Ergebnis unscharfe Bilder. Das betrifft bisher alle großen Scheiben der Außenanlagen! Womit ich nicht jene meine, die im Brehmhaus sind: die alten von Prof. Dathe, aber auch nicht jene , die von BB stammen - also die Außenscheiben des Affenhauses. Und es sind nicht die Antikratzscheiben!.
Heute nun einen BestĂ€tigung, dass es bisher an einem Orte gelang, ĂŒber das mein fotografischer Mitbegleiter sagt: "Wolfgang, Du mußt gar nicht erst ein Foto machen" - bei den Languren nĂ€mlich.
Gestern also stehe ich doch wieder dort, kommt doch ein Francois-Langur, setzt sich vor die Seitenscheibe rechts, bleibt ca. 2 Minuten sitzen. Na , versuchen wir`s noch Mal. Und jetzt: scharfe Bilder. Neben den Riesenscheiben aller anderen Anlagen gibt es nur bei den Languren links und rechts 2 kleine Seiten-Scheiben, ca nur 20 % der ScheibengrĂ¶ĂŸe meiner "Aufreg"scheiben!!!
Resultat anbei.
(19.08.2022, 17:45)
W. Dreier:   Und mit der Mama
(19.08.2022, 16:23)
W. Dreier:   Und endlich aus das sehr erwĂŒnschte Kerabau-KĂ€lbchen
(19.08.2022, 16:21)
W. Dreier:   Und fĂŒr die ganz Kleinen ein Guckloch?
(19.08.2022, 16:07)
W. Dreier:   Pardon
(19.08.2022, 16:06)
W. Dreier:   Und noch etwas: etwa dort, wo der Nordeingang war - zumindest zukĂŒnftig der Zugang zur Toilette - könnte das ein Fenster werden? Man vergleiche die Höhe der neuen "Mauer" mit der GrĂ¶ĂŸe der Bauarbeiter.
(19.08.2022, 16:05)
W. Dreier:   Noch ein "nachgefundenes" Foto zur Elefantenabsperrung: hier genau gegenĂŒber der HyĂ€nenanlage. An der Betonbasis ist der Stahlstangenaufbau fĂŒr die TrĂ€ger zu sehen. Man vergleiche die Position mit der eingestellten Planung
(19.08.2022, 16:02)
Mark Meier:   @zollifreund: Ja, sie waren in der Anlage des Sumatra-Uhus, der laut Zootierliste inzwischen abgegeben wurde. Aktuell sind sie nun wie von W. Dreier beschrieben gar nicht mehr in der öffentlichen Schau zu sehen. Alles andere wird sich nun zeigen.
(16.08.2022, 21:28)
zollifreund:   In welcher Anlage sind den die BĂ€renkuskuse? Etwa in der Voliere des Sumatra Uhus? Hatte eigentlich die Goldkatzenanlage erwartet... ist die denn nicht leer zur Zeit?
(16.08.2022, 21:07)
W. Dreier:   Soll aber laut Aussage gut laufen. (hoffentlich)
(16.08.2022, 18:16)
cajun:   Laut Pressemeldung des TP ist der 1,0 Goldtakin nun eine Handaufzucht. Die Mutter verstarb.
(16.08.2022, 16:35)
W. Dreier:   @M. Meier: Ich dachte auch an die angedachte Goldkatzenanlage - natĂŒrlich nur die Innenanlage, die Außenanlage hat leider die identische Verdrahtung. Nötig wĂ€ren etwas robustere Kletterkonstruktionen. Es ist ja leider so, dass es einfacher erscheint, Kuskuse als Goldkatzen zu bekommen.
Zu den Epaulettenhaien: wenn es denn die Zoo-Tiere wĂ€ren: die dortige dĂŒrfte im besten Falle ein Drittel der jetzigen TP-Anlage ausmachen - deutliche Verbesserung also fĂŒr die Tiere.
(16.08.2022, 15:22)
Mark Meier:   Die beiden Epaulettenhaie scheinen gemĂ€ĂŸ der Daten der Zootierliste aus dem Berliner Zoo-Aquarium zu stammen. Dort waren nĂ€mlich ebenfalls 2 Tiere, die dann aber im April weder gesehen wurden noch ausgeschildert waren. Auch von den Bildern her scheint es mir zu passen. In meinen Augen ein sehr attraktiver Neuzugang, falls denn das Becken auch groß genug dafĂŒr ist.
https://zootierliste.de/?klasse=5&ordnung=505&familie=50505&art=4010404

Das mit dem Gitter und den Pfoten klingt leider nach einer schlechten Planung. Ich bin gespannt, wie man das jetzt lösen will. Im Zoofreunde-Forum wird ĂŒberlegt, ob man die BĂ€renkuskuse nicht vielleicht mit den KĂ€ngurus vergesellschaften oder aber (ggf. zusammen mit den Schnabeligeln) in der Goldkatzenanlage halten könnte. In der Tropenhalle mĂŒsste man dann sehen, ob andere KleinsĂ€uger besser mit dem Gitter klar kommen oder sonst auf sĂŒdostasiatische Vögel setzen, die man nicht in der großen Halle halten will (z.B. eine kleine Art der Hornvögel, die in so einer Anlage auch entsprechend attraktiv wĂ€re).
(16.08.2022, 10:14)
W. Dreier:   in MĂŒnchen gehörten sie zu den Favoriten!
(15.08.2022, 21:56)
W. Dreier:   Neu in der Cafeteria sind im großen See-Becken 2 Epaulettenhaie
(15.08.2022, 18:36)
W. Dreier:   Nur Tonja und Hertha haben ihren Spaß
(15.08.2022, 18:28)
W. Dreier:   Wie hieß der Film vor vielen Jahren: sie tanzten nur einen Sommer. Hier tanzten sie nur ein/zwei Tage - die BĂ€renkuskuse. Nicht , dass sie im Himmel wĂ€ren. Ich sah, dass seinerzeit schon bei den Binturongs, dass sie sich kaum kletternd mit dem feingliederigen Absperrdraht befreunden konnten. Viel zu scharf fĂŒr die Tatzen. Wohl schon am Sonntag hatten sie sich verheddert, mußten zeitaufwendig herausgepuhlt werden - nun im "Hinterland".
Hier der Draht - fast 1 . 1
(15.08.2022, 18:27)
W. Dreier:   Noch zum Innenplan: links oben Toilette und wohl auch noch die Busch-Schliefer. unten links die PflegerrĂ€ume. Rechts dann die Besucherplattform - allzu groß kann sie nicht werden. Paradoxon: frĂŒher Platz fĂŒr zu viele Besucher und zu wenig fĂŒr die Elefanten, jetzt umgekehrt. Rechts oben scheint (ehemals Panzer-Bulle) der Elebulle absperrbar zu sein. Die an den EingĂ€ngen ehemaligen Innengehege fĂŒr Krallenaffen entfallen "natĂŒrlich" (alles Geo), dort sollen wohl in meiner Erinnerung Webervögel und die Honig-Dachse hin.
Quelle: Video des Leipziger Zoos zur BegrĂŒndung des Auszuges der Inder aus dem Tierpark nach Leipzig.
(14.08.2022, 13:25)
W. Dreier:   Nochmals zur DickhĂ€uteranlage: freie Einsicht scheint dann nur an den ehemaligen Badestellen der Afrikaner und der Inder zu sein. Auf der von Jan eingestellten Planskizze ist allerdings dieser komische "authentische" HĂŒtteneingang auf der Ostseite nicht zu sehen, der auf den Absperr-Planen dargestellt ist - aber zu erwarten ist er durchaus..
Hier ein Foto.
(14.08.2022, 13:03)
zollifreund:   Falls der Plan fĂŒr das Elefantenhaus, den Jan heute verlinkt hat, noch so stimmt ( und ich befĂŒrchte aus einem Besuch vor ein paar Tagen, er ist es weitgehend noch) sind die SĂ€ulen wirklich Absperrungen zu den Besuchern. Aber hier könnte man die Elefanten noch einigermaßen sehen, den es werden um die Außenanlagen herum auch riesige Mauern gebaut, so dass nur noch einzelne Sichtfenster offen bleiben.... also nichts mehr mit großen offenen Anlagen mit TrockengrĂ€ben sondern Elefanten in einem Kunstfelsental... ich hoffe sehr dass ich mich irre, aber Knierim liebt es ja nur einzelne kleine Blickfenster auf seine Anlagen offen zu lassen. Nur einige Beispiele dafĂŒr: Francois-Langure, Geparden, Schneeleoparden, Bartgeier, Geladas... sobald hier mehr als zwei Besucher gleichzeitig die Tiere sehen wollen, ist Stau programmiert. Dann ist nichts mehr mit ruhig beobachten und schon gar nicht ruhig fotografieren! FrĂŒher war beileibe nicht alles besser, aber die Einsichtmöglichkeiten sicher!
(12.08.2022, 22:44)
Julian Mayzlin:   Im Alfred-Brehm Haus leben jetzt ein PĂ€rchen BĂ€renkuskus aus WrocƂaw. Quelle: Instagram Profil
(12.08.2022, 21:27)
Julian Mayzlin:   Im Alfred-Brehm Haus leben jetzt ein PĂ€rchen BĂ€renkuskus aus WrocƂaw. Quelle: Instagram Profil
(12.08.2022, 20:14)
W. Dreier:   Noch zu dem eben Gesagten und etwas aus der Zeitung "Berliner Tiere" und der "Berliner Woche"

- diese z. T. schrÀg stehenden "Elemente" sind voll betoniert , sind also keine Rohre - man sieht es an einem Bild mit den vorgefertigten Monier-Elementen. Am Kran hÀngt dann eine Hochelement - offenbar erfolgt eine Trennung der Gesamt-Anlage etwa dort, wo ehemals der Nordeingang war.
Ja, das mit den Schliefern wĂ€re aufgrund der FluchtfĂ€higkeit nicht zu erwarten - eher Futter-Angeln fĂŒr die Elefanten

- Am Dienstag wurde mir "gesteckt" , dass der Tierpark bei einem Vergleich von 75 deutschen Einrichtungen den 1. Platz erhielt. Ausrichter war das Kurzreiseportal "Kurz-mal-weg". Nun wurde ja hier schon oft ĂŒber Kriterien auch von Sheridan gerĂ€tselt (zuletzt auch im "Tiergarten" durch L. Thieme.)
Kategorien waren die GrĂ¶ĂŸe, die Tieranzahl, Instagram-Beliebtheit und Google- Bewertung. Reihenfolge: Tierpark Berlin, Hellabrunn MĂŒnchen, Hagenbeck und Rostock - dann der Zoo Berlin.
Genauer: https://bwurl.de/18c9

Zur BautĂ€tigkeit: Eröffnung der Nashornpagode im FrĂŒhjahr 2023 - Savanne Tierpark im "kommenden Jahr"; . DickhĂ€uterhaus Tierpark nicht im Jahr 2023. Konkrete Baufortschritte mit Zeitangaben fĂŒr Zwergotter/Babirusa und Celebes -Makaken und BĂ€renschlucht im Tierpark sowie WasserbĂŒffelanlage und Aquarium fĂŒr den Zoo können nicht gemacht werden (aus "Berliner Tiere").
(12.08.2022, 15:57)
Jan Jakobi:   Laut diesem Plan werden die Außenanlagen nicht miteinander verbunden und der Wirtschaftshof bleibt dort.

@Mark Meier, W.Dreier, zu mindestens bei einer Außenanlage scheint es eine Absperrung aus Röhren-Elementen wie in Kopenhagen zu geben.

https://igp-ag.com/news/dickhaeuterhaus-berlin/
(12.08.2022, 14:09)
Jan Jakobi:   @Mark Meier, das sieht aus wie eine Futterröhre fĂŒr Elefanten.
In Leipzig gibt es bei den Elefanten auch so eine Futterröhre.
(12.08.2022, 13:47)
Mark Meier:   @W. Dreier: Mal wieder massiven Dank fĂŒr die ganzen tollen Updates! Aus beruflichen und privaten GrĂŒnden reicht es bei mir aktuell nur zu sporadischen Besuchen mit semi-mobiler Begleitung. Da ist der Blick in dieses Forum (besonders dienstags) immer eine große Freude und Bereicherung!

Zu den Bildern und Berichten habe ich einige Fragen und Gedanken:
- Die Felsen mit den kleinen Löchern könnten evtl. auch einfach fĂŒr Elefanten-Enrichment genutzt werden. Wenn da wirklich Schliefer drin sitzen, könnten neugierige Elefanten da ja auch mit dem RĂŒssel rein greifen und das könnte im schlechtesten Fall fĂŒr beide Seiten unangenehm ausgehen.
- Die hohen Stelen geben mir auch noch RĂ€tsel auf. Sind die wirklich ganz am Rand hin zum Besucherbereich? Ich hĂ€tte mir das eher als Kontaktmöglichkeit fĂŒr abgesperrte Elefanten oder Fluchtmöglichkeit fĂŒr kleinere vergesellschaftete Tiere vorstellen können/gewĂŒnscht. Eine FĂŒttermöglichkeit wie in Hamburg und bettelnde Elefanten braucht man mE nicht. Allerdings könnte man dort evtl. eine SchaufĂŒtterung/ einen Elefanten-Talk stattfinden lassen. Die Pfleger sollen ja mW auch kaum noch direkt neben den Elefanten auf der Anlage sein. Es wird sicher auch andere Kontaktzonen geben, von denen aber die Besucher wenig mitbekommen.
- Die Fassadengestaltung gefĂ€llt mir vom ersten Eindruck her ĂŒberraschend gut und sogar extrem viel besser als das was ich zunĂ€chst befĂŒrchtet hatte: eine riesige, materialaufwĂ€ndige (sowie entsprechend teure) und ggf. Ă€sthetisch nicht einmal stimmige Kunstfelsformation. Wie schon bei Himalaya könnte hier weniger am Ende mehr sein.
- Die massiven Fundamente (am Rand der Anlage?) geben mir etwas RĂ€tsel auf. Könnte das als Fundament fĂŒr den Giraffenpfad dienen, i.e. kommt das von der Lage her hin? Oder will man hier massive ZaunpfĂ€hle fĂŒr Stahlseile einsetzen, wie es aktuell ja auch bei der Nashornpagode im Zoo passiert? Letzteres hoffe ich wirklich nicht, da ich offene GrĂ€ben deutlich attraktiver finde. und massiver Stahl auch nicht zum Immersionsprinzip passt (vielmehr stört es die Sicht).
- Was ich bislang von der Savanne mitbekommen habe, gefĂ€llt mir eigentlich ganz gut. Es fehlt eigentlich primĂ€r noch etwas Wasser und GrĂŒn. Dass man nicht immer alle Tiere sehen wird, glaube ich indessen auch. Das scheint aber immer mehr das Ziel bei der Anlagengestaltung zu sein, dass die Tiere mehr Deckung und die Besucher/Fotografen entsprechend mehr Arbeit bekommen. Letztlich wird es immer ein Kompromiss sein, wenn man die Extreme (enger, kleiner KĂ€fig mit garantierter Sichtung vs. authentisches Biotop mit extrem schwieriger bzw. unwahrscheinlicher Sichtung) vermeiden will.

- Der ganze Nachwuchs ist mal wieder hoch erfreulich. Die Verluste natĂŒrlich entsprechend traurig. Gerade bei den Sifakas und auch den Gerenuks ist meine erste Euphorie ĂŒber die Ankunft inzwischen deutlich getrĂŒbt.

- Sehr erfreulich finde ich ĂŒbrigens auch, dass der Tierpark mE immer mehr als Park aufgewertet wird. Gerade an und teils auf den Wegen wird der Bewuchs immer ĂŒppiger und vielfĂ€ltiger. Dazu schöne neue Picknicktische, große breite (Sonnen-)Liegen, Strandkörbe, rustikale SitzstĂ€mme wie bei den Przwalski-Pferden, aufgefrischte BĂ€nke, schöne Steinskulpturen, die bunte BĂ€renallee, neue Spielelemente fĂŒr die Kinder. Auch die erneuerten Toiletten, Restaurants und ParkplĂ€tze machen sich gut. Wobei ich die Gastronomie leider doch etwas zu teuer finde. Bei der inzwischen kostenlosen Parkbahn finde ich zudem nach wie vor schade, dass sie nur eine kleine Runde fĂ€hrt und auch dass es keine informativen Durchsagen mehr gibt.

- Spannend fand ich, dass zuletzt gleich zwei Reiseportale den Tierpark zu Deutschlands bestem Zoo gekĂŒrt haben (mit je anderen Folgeplatzierungen). Aber auch bei den Google-Rezensionen oder den Besucherwertungen auf TripAdvisor hat der Tierpark inzwischen u.a. mit dem Zoo Berlin gleich gezogen. Und das obwohl es dort neben den deutlich teureren TierhĂ€usern aktuell auch viel mehr Besucherlieblinge gibt: Elefanten, Nashörner, Flusspferde, (große) Menschenaffen, Löwen, Seehunde o.Ă€., Otter, große Pandas - und das in einer viel höheren und bequemeren Dichte sowie in sehr gepflegtem Zustand... Der Tierpark kann dagegen aber scheinbar mit seiner Weite und der schönen Parklandschaft punkten. Mich freut es.
(12.08.2022, 11:28)
W. Dreier:   Und weitere Beton-Bodenfixierungen werden vorbereitet
(09.08.2022, 14:53)
W. Dreier:   Und dann die ominösen Betonstelen am Elefantengehege
(09.08.2022, 14:46)
W. Dreier:   Ein Blick auf die "Savanne" - etwas viel "strukturiert". Giraffen werden wohl noch sichtbar sein - aber Gnus?
(09.08.2022, 14:45)
W. Dreier:   Baugeschehen : am DickhĂ€uterhaus fiel ein Teil des Schutzes - die glatte Betonhaut wurde bekleckert, dazu noch 3 Reihen Stein oben auf.
(09.08.2022, 14:41)
W. Dreier:   Nanu, wo sind den die eingestellten Timorhirsche? 1 , 3, 2
(09.08.2022, 14:37)
W. Dreier:   Pardon - jetzt
(09.08.2022, 14:33)
W. Dreier:   Da lange nicht gesehen: eines der Langschwanz-Tamanduas (in den alten Affengehegen am Wirtschaftshof)
(09.08.2022, 14:32)
W. Dreier:   Weiterhin im Bast: das Waldren.
(09.08.2022, 14:30)
W. Dreier:   Auf dem Berg versteckte sich alles, der Goldtakin-Nachwuchs soll mĂ€nnlichen Geschlechts sein.
Noch erwÀhnenswert die 3 jungen Waldhunde - nur kurz sichtbar.
(09.08.2022, 14:28)
W. Dreier:   Der Vorderinder schiebt noch - es fehlen damit heute die Vietnam-Sikas und die Berber aus der "Allee"
(09.08.2022, 14:25)
W. Dreier:   Bleiben in der Hirschallee noch die Barasinghas: laut Aussage geht es dem Nachwuchs gut.
(09.08.2022, 14:23)
W. Dreier:   "fast" die ganze Altai-Maral-Gruppe
(09.08.2022, 14:20)
W. Dreier:   Der Buchara-Hirsch war nie sehr stark, jetzt setzt er schon etwas zurĂŒck.
Hier ein Foto durch 2 Gitter
(09.08.2022, 14:18)
W. Dreier:   Das Problem besteht bei den Kerabaus darin, dass die alpha-Kuh auch die Mutter des jetzigen Bullen ist! Er ist also Vater und Bruder.
Aber kommen wir zu den Hirschen:

Hier der Wapiti
(09.08.2022, 14:16)
W. Dreier:   Da angefragt wurde, ob denn das Kerabaukalb schon von mir fotografiert wurde: ja, heute. Allerdings geruhte die ganze Truppe, weiter zu ruhen.
(09.08.2022, 14:14)
W. Dreier:   Maral im Bast
(02.08.2022, 19:22)
W. Dreier:   Das ist ein Leben - aber nur bis 30°C- morgen mehr!
(02.08.2022, 19:15)
W. Dreier:   Ein Himalaya-Fasan-Jungtier in der UmfĂ€rbung
(02.08.2022, 19:12)
W. Dreier:   Das oft gestellte Frage: wie unterscheiden sich Kulane von den Onagern? (mal davon abgesehen, dass es hier noch eine deutliches Schulterkreuz gibt)
(02.08.2022, 19:10)
W. Dreier:   Einer der vier jungen Zebramangusten.
(02.08.2022, 19:07)
W. Dreier:   Auf der "Afrika-Safari" wurde soviel strukturiert, dass man befĂŒrchten muß. keine Tiere mehr zu sehen.
Aber an der Elefantenanlage - was ist das? SchrĂ€ge und gerade gegossene BetonpfĂ€hle sind fest mit dem Untergrund verbunden, der Abstand wĂŒrde keine Elefanten herauslassen - aber ihre RĂŒssel. Soll das etwa zum FĂŒttern der Tiere mit "gespendetem " Futter nach Hagenbeck-Manier anregen?
(02.08.2022, 19:05)
W. Dreier:   Bei den Rotbauchmakis sind beide Jungtiere schon auf Entdeckungstour - wenn auch erst auf den RĂŒcken der Gruppenmitglieder
(02.08.2022, 19:00)
W. Dreier:   Heute "tigerte" der Javamann an der Scheibe vorbei
(02.08.2022, 18:58)
W. Dreier:   Das Wisentjungtier war erst nach lĂ€ngerer Wartezeit sichtbar.
(02.08.2022, 18:56)
W. Dreier:   In Eintracht: die beiden Timor-Hirschjungtiere
(02.08.2022, 18:55)
W. Dreier:   Das Bemerkenswerteste: 2 Geburten bei den Barasinghas! Das Goldtakinjunge ließ sich bei den Temperaturen nicht sehen. Die Waldhund-Meute wĂ€re fotografierbar gewesen - genau gegenĂŒber dann der Start einer MotorsĂ€ge - das wars dann!
Eines der Hirschlein mit Mutter
(02.08.2022, 18:54)
W. Dreier:   @ M. Meier: NatĂŒrlich: eine schwierige Entscheidung - auch in der Argumentation fĂŒr die Existenz von Zoos und ĂŒberhaupt von "gefangen gehaltenen Tieren". Und wohl auch absehbar gewesen, diese Entscheidung treffen zu mĂŒssen. Aber "scheibchenweise"?
Aber: es ist leider nicht sicher, dass der Kater der "Schuldige" war. Harfan ist eine Handaufzucht gewesen, kam auch als junges nie gezĂŒchtet habendes Tier in den TP. Und soweit ist die Genetik noch nicht , dies exakt auf einen konkreten Genschaden eines Tieres beschrĂ€nken zu können. Kann man bei weiterer Zucht mit der Katze nur hoffen.
(30.07.2022, 13:08)
Mark Meier:   @W Dreier: Das ist mE eine schwierige Kiste. Die Probleme waren ja leider schon so angeboren und sehr frĂŒh ersichtlich. Das wird mit wachsender Körpermasse und zunehmendem Verschleiß dann natĂŒrlich nicht besser. Ich finde es natĂŒrlich trotzdem schade, wenn Tiere eingeschlĂ€fert werden mĂŒssen. Es war aber leider in dem Fall irgendwo absehbar, auch wenn man ihnen möglichst lange ein vernĂŒnftiges Leben ermöglichen wollte. Einen genetischen Wert fĂŒr die Zucht und den Arterhalt hatten/haben die Tiere so leider auch nicht. Man kann nur hoffen, dass es bei der neuen Zuchtkonstellation bald wieder klappt und dann genetisch besser passt.
(30.07.2022, 10:47)
W. Dreier:   Was soll man sagen:
"Vier Sumatranerlein die gingen in den Wald,
da kam der Doktor mit dem Ketamin vorbei,
das waren`s nur noch drei
usw. - jetzt noch 1 , 1
Vor 3 Jahren wurde getönt, dass man aus ethischen GrĂŒnden den 4 Tieren eine Heimstatt bieten wĂŒrde.
Übrigens hatte damals im Nov. der indonesischen Botschafter ebenfalls getönt, dass auf Sumatra im Jahr 2022 die Gesamtzahl der Sumatraner auf 600 erhöht sein wird.
Die jetzigen Zahlen klingen anders.

Hier die Tiere im Nov. 2018
(29.07.2022, 14:12)
W. Dreier:   Laufspiele bei den Mhorrs
(26.07.2022, 16:29)
W. Dreier:   Die Sattelstörche haben ihr "Wintergrau" abgelegt
(26.07.2022, 16:22)
W. Dreier:   Noch immer im Bast: die Waldrener
(26.07.2022, 16:20)
W. Dreier:   Zur Geiervoliere - nun mit Grauhalskranichen und SekretĂ€r. Vergeblich suchten wir den im Monatsbericht der "Freunde" ausgestellten Königsgeier-Nachwuchs. DafĂŒr eine Überraschung: sicher Nachwuchs bei den Gauklern
(26.07.2022, 16:20)
W. Dreier:   Der Vietnam-Sika-Bock baut schon etwas ab.
(26.07.2022, 16:17)
W. Dreier:   Oder den Barasingha: erstaunlich, wie schnell sie das "Sommerkleid" angelegt haben.
(26.07.2022, 16:16)
W. Dreier:   Nehmen wir lieber die Hirsche: ein Teil der Maralgruppe
(26.07.2022, 16:14)
W. Dreier:   Etwas verunsichert uns die Gerenukhaltung: lange Zeit waren die jĂŒngeren Tiere - 1,2 - auf der Anlage; vor kurzem 1,3 - heute nun nur 1,0. Da wird doch nichts passiert sein - oder nur neue Kombination?
(26.07.2022, 16:13)
W. Dreier:   Wohl die Behausung fĂŒr Klipp-Schliefer auf der Elefantenanlage?
(26.07.2022, 16:08)
W. Dreier:   Ein Teil der TrockengrĂ€ben: zum Teil schon "befelst". Da der Winkel nicht seht steil ist, werden sicher E-Draht -Absicherungen nötig sein.
(26.07.2022, 16:07)
W. Dreier:   GelĂ€ndestrukturierung
(26.07.2022, 16:04)
W. Dreier:   Mittlerweile erinnern die Holzkaschierungen des Safariteiles an befestigte Forts wĂ€hrend der IndianerkĂ€mpfe
(26.07.2022, 16:03)
W. Dreier:   Nun weiß ich, warum Affen lange SchwĂ€nze haben!
(26.07.2022, 15:59)
W. Dreier:   @R. Mikolayczak: Langes Wort - finde ich auch. Aber: mir fiel der Name Margay nicht ein!
Zuschlag fĂŒr die Honigdachse: "irgendwie" mĂŒssen die leeren Reviere/ Anlagen etc. ja gefĂŒllt werden
(20.07.2022, 10:07)
Regina Mikolayczak:   @ W. Dreier: Bzgl. Langschwanzkatzenabteil (WAS fĂŒr ein Wort!) :Ich habe von einer Besucherin gehört, dass dieses den Honigdachsen "zugeschlagen" werden soll. Ob das stimmt, weiß ich aber natĂŒrlich nicht.
(20.07.2022, 07:21)
W. Dreier:   Noch 2 NachsĂ€tze: eine Geburt bei den Zwergmaras; beim letzten iberischen Wolf ist abgesperrt ein 2. Tier zu sehen
(19.07.2022, 23:07)
W. Dreier:   ZĂ€hlen mĂŒĂŸte man können: Timorhirsche: 1,3,2
(19.07.2022, 18:21)
W. Dreier:   Nachwuchs (?) bei den Barasinghas gibt es wohl erst Ende August?
(19.07.2022, 18:16)
W. Dreier:   Und ich bin davon die JĂŒngste (JĂŒngster?)
(19.07.2022, 18:15)
W. Dreier:   Und hier fast in Gruppe: 1,2,2 Timorhirsche
(19.07.2022, 18:14)
W. Dreier:   Die hatten es am Besten! Kerabaus - wenn auch die BrĂŒhe gegen 25 °C haben dĂŒrfte. Die "nackten" Babirusas ließen sich lieber nicht sehen.
(19.07.2022, 18:13)
W. Dreier:   Moschusochsen nun vereint
(19.07.2022, 18:11)
W. Dreier:   Im Affenhaus waren Gelbartmakis und ein Sifaka in der Außenanlage (natĂŒrlich getrenn.
Gelbbartmaki - Mann.
(19.07.2022, 18:10)
W. Dreier:   Muß "man" sich eben um einen guten Schattenplatz kĂŒmmern! (FelsenkĂ€nguruh)
(19.07.2022, 18:09)
W. Dreier:   Das Sumatraner-Paar zog es vor, in dem "kalten" Brehm-Haus zu bleiben.
(19.07.2022, 17:58)
W. Dreier:   Und ein Wunder: fĂŒr mich war nach ca, 6 Monaten wider ein Salomonenskink sichtbar!
(19.07.2022, 17:56)
W. Dreier:   Diverse KĂŒken auch in der "Möwenkuppel".
Was noch an Nachwuchs und "Besonderheiten": 3 Waldhunde, jetzt 2 Rotbauchmakis; das Moschusochsen-Jungtier ist jetzt in der Gruppe. Irgendwo gibt es Nachwuchs bei den Königsgeiern.
In der Hitze blieben selbst die Gerenuks im Schatten: Offensichtlich kombiniert man die MĂ€nnchen neu (da es wohl keinen Nachwuchs gab): jetzt 1,3 auf der Anlage. Weiter Schichtbetrieb.
Die Strukturierungen des GelÀndes im "Safariteil" laufen weiter. In der Kleinkatzenanlage wurden die KletterÀste im ehemaligen Abteil der Langschwanzkatzen beseitigt. Ziel?
Falls noch nicht beschrieben: bei den Beisas gibt es ein Weibchen (noch abgesperrt).
Auf dem Berg solle es Nachwuchs bei den Goldtakins geben, das Junge der Schopfhirsche ist weiter "weggesperrt".
Hier ein (schwierig zu machendes ) Foto der Waldhunde.
(19.07.2022, 17:52)
W. Dreier:   Nimmersatt-Nachwuchs
(19.07.2022, 17:39)
W. Dreier:   WĂ€hrend sich die Jugend natĂŒrlich amĂŒsieren muß !
(19.07.2022, 17:37)
W. Dreier:   Was heißt denn Hitze! Was gegen KĂ€lte gut ist, ist auch gegen Hitze gut! sagt Tonja. Es waren erst 30 °C
(19.07.2022, 17:34)
Mark Meier:   Das erste der genetisch geschĂ€digten Tigerjungtiere musste nun eingeschlĂ€fert werden. Die restlichen werden seither noch genauer beobachtet. Weitere Informationen dazu hier:
https://www.tierpark-berlin.de/de/aktuelles/alle-news/artikel/trauer-im-tierpark
(13.07.2022, 13:21)
W. Dreier:   Und weil sie nicht mehr die JĂŒngsten sind (etwa 2004/5 geboren): 2 Berberhirsch-KĂŒhe. Sie behalten ja das Fleckenkleid das ganze Jahr (meistens kaum zu sehen)
(12.07.2022, 16:46)
W. Dreier:   "eigentlich" sollte ja der "Sulawesi"-Dschungel auch noch in diesem Jahr eröffnet werden (Makaken, Babirusa, Zwergotter) - zumindest wurde jetzt der Wildwuchs gemĂ€ht.
Hier der Babirusa-Eber auf der Kerabauanlage.
(12.07.2022, 16:43)
W. Dreier:   Jetzt sind es 3 "GeschlĂŒpfte"
(12.07.2022, 16:39)
W. Dreier:   Sumatra-Kater
(12.07.2022, 16:38)
W. Dreier:   Auf der kĂŒnftigen Safari - Anlage wird jetzt wild gebuddelt , gestampft und "gestaltet". Die Betonblockreihe bei den Elefanten soll wohl eine 2. höhere Ebene ergeben.
Die dort im Vordergrund existenten 3 Waldhundjungen waren unsichtbar.
DafĂŒr schaute uns ein MalayenbĂ€rmann seltsam an.
(12.07.2022, 16:37)
W. Dreier:   Der Timorhirsch-Nachwuchs sieht schon gut aus, es soll noch ein 2. existieren.
(12.07.2022, 16:33)
W. Dreier:   Heutiger Besuch: der Moschusochsennachwuchs ist also auf der BĂŒhne - wie im Vorjahr zunĂ€chst mit Mama und Tante - dann wieder in die Sicherheit.
(12.07.2022, 16:32)
W. Dreier:   @J.Hegner: wie gehabt in der Anlage wie vor 3-4 Jahren - an der "Ostmauer" gegenĂŒber von den Milus
(10.07.2022, 21:19)
Jörn Hegner:   im tierpark sind jetzt wieder moschustiere aus leipzig . in welchen gehege befinden die sich .
(10.07.2022, 20:43)
Adrian Langer:   @W.Dreier: Danke fĂŒr die AufklĂ€rung! Das klang ein wenig so, als sollten die ausquartiert werden.
(07.07.2022, 07:53)
W. Dreier:   @A. Langer: Bisher nur in der Innenanlage - der linken Halle
(05.07.2022, 19:34)
Adrian Langer:   @W.Dreier: Danke fĂŒr den Bericht! Was heißt denn die MalaienbĂ€ren sind noch im Brehmhaus?
(05.07.2022, 18:49)
W. Dreier:   Doch noch ein Versuch:: der neue Sumatraner-Kater
(05.07.2022, 16:47)
W. Dreier:   Ein zweiter Schlupf - aber auch ein verlorengegangenes Ei
(05.07.2022, 16:44)
W. Dreier:   Die Addaxe mal wieder vereint in der WG mit den Mhorr_gazellen.
(05.07.2022, 16:41)
W. Dreier:   Die tibetanische Hochsteppe mit Kiangs - seit 4 Wochen hat es nicht mehr geregnet (die 3 Tropfen von vor wenigen Tagen zĂ€hle ich nicht) - die Anlage war mal grĂŒn!
(05.07.2022, 16:35)
W. Dreier:   Schopf-Hirsch: Eckzahn und "Knopfgeweih"
(05.07.2022, 16:32)
W. Dreier:   Der Mishmi-Bulle hat sich als "Sichuaner" verkleidet - die sehen im Moment durchweg graubraun aus.
(05.07.2022, 16:29)
W. Dreier:   Auf der Przewalski-Anlage wurde ein Hengst zugelassen. Ein Pferd zeigt geringe Beinstreifung
(05.07.2022, 16:26)
W. Dreier:   Im "Safariteil" sind die StĂ€lle fast kaschiert
(05.07.2022, 16:22)
W. Dreier:   Die Betonwand am Elefantengehege
(05.07.2022, 16:21)
W. Dreier:   Baugeschehen: die noch nicht vollendete Burg im Elefantengehege - sieht danach aus , als sollten Klippschliefer da in dem Loch wohnen
(05.07.2022, 16:20)
W. Dreier:   Der Renhirsch - noch etwas mehr Bast "zugeschoben"
(05.07.2022, 16:18)
W. Dreier:   Die "neuen" alten MalaienbĂ€ren sind noch im Brehmhaus
(05.07.2022, 16:15)
W. Dreier:   Gerade geborene Jungtiere werden ja bei den SĂ€ugetieren 2-3 Wochen "weggeschlossen": im Moment wĂ€ren das das Moschusochsenjungtier (ca. 3. Woche) - auch nach Hörensagen ein Welpe bei den Waldhunden und weiterhin auch das Junge der Schopfhirsche auf dem Berg (ca 3 Wochen seit Geburt).
Neuerdings eine WG: SekretÀr und (noch nicht gesehen) Graukronenkraniche in der Geierflugvoliere. 1 Paar SekretÀre dennoch in der alten Voliere (Kinderspielplatz)
(05.07.2022, 16:14)
W. Dreier:   @A. Langer: das neu zusammengestellte Sumatraner- Paar ist nun in der rechten Außen/Innenanlage - ein Bild kann ich nicht einstellen - völlig unscharf, da in der Innenanlage hinter der Scheibe.
DafĂŒr - wen auch nicht mehr "taufrisch" - ein Jungtier bei den Timor-Hirschen
(05.07.2022, 16:07)
Adrian Langer:   Der Tierpark vermeldet auf seiner Facebookseite den Umzug der beiden Malaiischen Tiger nach Planete Sauvage (Frankreich). DafĂŒr sind die Sumatrageschwister nun auf ihrer Anlage. Die beiden erwachsenen Sumatraner werden nun zusammen gehalten.
(29.06.2022, 19:55)
W. Dreier:   Das erste Flamingo-KĂŒken "flatterte" schon herum
(28.06.2022, 17:13)
W. Dreier:   Bei den Waldrappen sah ich 2 Junge
(28.06.2022, 17:12)
W. Dreier:   Noch nicht auf der Anlage ist der Moschusbock-Nachwuchs, allerdings nach ca 4 Wochen das Addax-Junge
(28.06.2022, 17:11)
W. Dreier:   Maralnachwuchs: 1,1
(28.06.2022, 17:10)
W. Dreier:   Der Waldrentierbock hat ein gutes Geweih angesetzt
(28.06.2022, 17:09)
W. Dreier:   Tierisches: schon wieder keiften die MĂ€hnenwölfe miteinander
(28.06.2022, 17:07)
W. Dreier:   Offensichtlich geirrt habe ich mich bezĂŒglich der Betonwand von 3 m Höhe. - ZunĂ€chst glaubte ich, dass es eine erhöhte Sichtkuppel werden könnte. Da sich diese Wand nun aber ĂŒber fast 70 Meter hinzieht, nehme ich an, dass es eine totale Sichtvermeidung ist - und irgendwo dan ein Fenster. Beton (dann natĂŒrlich mit Kunstfels) anstelle Bambus !
(28.06.2022, 17:07)
W. Dreier:   Hier die Stapelung der Steine.
(28.06.2022, 17:03)
W. Dreier:   und wie ich schon beschrieb: die Betonröhren wurden mit Stahlrohren ĂŒberspannt, nun ist die Plastenetzbespannung erfolgt - dann der Spritzbeton. Allerdings sieht die Stapelung der Porphyr-Steine an den ehemaligen EletĂŒren recht primitiv aus: Prof. Dathe hatte dafĂŒr extra einen DenkmalskĂŒnstler eingestellt, der die Stapelung im Maßstab 1 : 10 erprobte. Genannt wurde er dann "Felsenstein".
(28.06.2022, 17:02)
W. Dreier:   BautĂ€tigkeit: Durchaus TĂ€tigkeiten an der Westseite: die Außenkaschierung der alten TierunterkĂŒnfte schreitet voran
(28.06.2022, 16:58)
cajun:   Das Wuppertaler Elefantenhaus hat doch auch eine Holzkonstruktion im Dachbereich. Lange, frei laufende HolztrĂ€ger..... Da habe ich bisher nichts gehört ĂŒber BaumĂ€ngel. Oder?
(23.06.2022, 10:13)
Adrian Langer:   Um noch ein Beispiel anzufĂŒhren. Der Zoo Dresden musste ja sein Afrikahaus sehr Kosten und Zeitintensiv renovieren, da die Holzpfeiler nach 15 Jahren ja komplett durchgefault waren. Das hat nicht nur die Zucht mit den ElefantenkĂŒhen verhindert, sondern auch den Neubau fĂŒr die Orangs in die Zukunft geschoben (und einige Negativewards fĂŒr die schlechteste Menschenaffenanlage nach sich gezogen). Hoffen wir mal, dass man sich da in Berlin nicht noch ein Ei ins eigene Nest legt.
(23.06.2022, 10:02)
Carsten Horn:   Duisburg hatte mal eine zeitlang ein Freiluftdelphinarium, weil man ja die DachtrĂ€ger unbedingt in Holz ausfĂŒhren mußte. Ich hoffe, man weiß, was man tut...
(22.06.2022, 15:51)
Mark Meier:   @W Dreier: Erneut vielen herzlichen Dank fĂŒr die Bilder und Berichte! Das ergĂ€nzt die Schilderungen meines Bekannten wunderbar und ich kann es mir nun deutlich besser vorstellen! Bei den Stallverkleidungen also offensichtlich dann doch keine Querlatten, sondern wie bei den Gerenuks dĂŒnne vertikale StĂ€mme in variierender Höhe. Finde ich optisch nicht verkehrt und zumindest die Tiere können so dann sogar aus direkter NĂ€he etwas durchluken.

Zum Elefantenhaus: Da hieß es wohl sinngemĂ€ĂŸ, dass man fĂŒr InnenrĂ€ume von Tieranlagen gerade bei der fĂŒr Tiere aus den Tropen und anderen (feucht-)warmen Regionen benötigten Kombination aus Luftfeuchtigkeit und Temperaturen die besten langfristigen Erfahrungen mit bestimmtem Holz habe, wĂ€hrend Stahl das zumindest auf Dauer nicht so gut vertrage. Dieses vermutlich hochwertige Holz in der benötigten Menge und MaterialstĂ€rke ist aktuell leider sehr schwer zu bekommen und preislich kaum kalkulierbar, man will aber nach aller Möglichkeit daran festhalten (zumal eine Umplanung sicher teure und zeitaufwĂ€ndige Neuberechnungen und Ausschreibungen bringen wĂŒrde und auch Stahl deutlich teurer geworden ist - die Details dazu kenne ich natĂŒrlich nicht, finde es aber grundsĂ€tzlich schon nachvollziehbar). Die Folienkissen sollen dazu dann möglichst viel natĂŒrliches Licht durchlassen und zugleich eine optimale energetische Isolierung ermöglichen (ansonsten gehe ich grundsĂ€tzlich ohnehin davon aus, dass man auch ohne Energiekrise nicht unnötig stark heizen wird, aber eben auch nicht zu extrem sparen wird können). Zum sicher dennoch auch kĂŒnftig noch betrĂ€chtlichen WĂ€rme- bzw. Gesamtenergiebedarf in diesem Haus und dem gesamten Park kann ich ansonsten nur sagen, dass man zumindest mittelfristig auf eine Entspannung der Lage oder andere Quellen hoffen muss. Da ist der Tierpark ja auch nur eine von vielen, vielen betroffenen Einrichtungen zzgl. Privathaushalten in unserer Stadt bzw. unserem Land. Es gab bessere Zeiten fĂŒr alles mögliche, gerade aber fĂŒr Bauprojekte und hier wiederum material- und personalintensive Großprojekte. Da höre ich ĂŒberall von Knappheit und Unsicherheit (sogar "einfache" Dachziegel sind in den Preisen wohl explodiert und in der Beschaffbarkeit deutlich komplizierter geworden.

Übrigens noch als Nachtrag: In dem von mir eingestellten Dokument des Senats hieß es auch zum Giraffenpfad, dass man da von den aktuellen Entwicklungen sehr negativ erwischt wurde und die Firmen nur sehr teure Angebote gemacht haben, die jedoch der Marktlage entsprechen. Da ist man in intensiver Abstimmung. Meine BefĂŒrchtung auch hier: Entweder es kommt deutlich spĂ€ter, deutlich abgespeckt oder deutlich teurer (bzw. alles davon zugleich) oder aber man stampft es ganz ein. Mein bisheriger Eindruck ist aber, dass man auch hier unbedingt an den Planungen festhalten möchte, da man etwas Besonderes aus dem Komplex machen möchte und sich bei den Planungen entsprechend grĂŒndlich etwas gedacht hat. Finde ich prinzipiell nicht verkehrt, wird aber sehr viel Geduld erfordern.
(21.06.2022, 23:10)
W. Dreier:   @M. Meier: Stahl ist korrosionsanfĂ€lliger als "Holzbinder"? Der Eiffel-Turm steht noch immer!
Aber: gemeint ist wohl, dass die Folienkissen ĂŒber HolzverbundtrĂ€ger als "Anker" mit dem Beton"kern" verbunden werden. Die Holz-VerbundtrĂ€ger nennen sich wohl Brettschichtholz (oder BSH-Binder).
Ich erinnere mich daran , dass in Walsrode der ehemals Indonesienhalle genannte Dschungelbau - ebenfalls aus Verbundholz - nach 10 Jahren bei Regen den regelmĂ€ĂŸig durchlaufen ließ - dazu die innere Luftfeuchtigkeit. Und die muß in der Elefantenhalle auch gehalten werden. Oder stellt man namibische WĂŒstenelefanten aus?
Dann neben den jetzigen Materialproblemen noch die Heizung - die erfolgt (in der Vergangenheit mit Braunkohle) seit lĂ€ngerem mit Gas von der Gasag im alten Heizkraftwerk. Woher das Gas nehmen? Unser Minister wĂŒrde sagen: "Muß man die WohlfĂŒhltemperaturen halt herabsetzen. In Afrika kann es ja auch kalt werden"
(21.06.2022, 17:43)
W. Dreier:   TierbestandsĂ€nderungen - gesehen oder ĂŒber den "Buschfunk":
- 1 neue kaukas. Zebukuh
- 2 neue Poitou-Eselinnen
Und positiv: in der Voliere ehemals der Graupapageien leben jetzt 2 Sumatra-SchwarzweißhĂ€herlinge - Foto anbei
- der TP hat 2 MĂ€hnenwölfe weniger: Buschfunk: Verlust durch Krankheit ?, Bißverletzungen mit Todesfolge ?
- das mÀnnliche Goodfellow-MÀnnchen ist tot, Ursache?
(21.06.2022, 17:27)
W. Dreier:   RĂ€tselhaft auch die Betonkonstruktion im nördlichen Teil: wird das eine Höhenplattform? Immerhin dĂŒrfte die obere Kante bei 3 m liegen.
(21.06.2022, 17:14)
W. Dreier:   Aber muß jetzt die gesamte Grabenabsperrung aus Betonelementen um des gesamte Haus herum noch mit Kunstfels kaschiert werden? Etwas rĂ€tselhaft ist die provisorisch ausgelegte Reihe der Betonelemente im mittleren Teil. Ansonsten sieht man die EinrĂŒstung des "Hauses".
(21.06.2022, 17:12)
W. Dreier:   Im mittleren Teil wird offensichtlich ein "Betonberg" errichtet: gestapelte Betonröhren werden mit Stahl ĂŒberspannt, dann kommt TrĂ€gernetzmaterial hinauf, dann der gespritzte Beton
(21.06.2022, 17:08)
W. Dreier:   Zur BautĂ€tigkeit: Zur "Unsichtbarmachung" der TierunterkĂŒnfte ein Bild-Die verbundenen TrĂ€ger werden mit senkrechten Holz"latten" kaschiert - ob das Holz da reicht?
(21.06.2022, 17:06)
W. Dreier:   Und gleich der Papa und der große Bruder anbei. Schwer war es , Fotos im Bereich Schatten/gleißendes Licht zu machen.
(21.06.2022, 16:57)
W. Dreier:   Bei den Altai-Maralen gab es ein 2. Jungtier
(21.06.2022, 16:54)
W. Dreier:   Eine interessante Fleckung des Jungtieres auf der linken Seite
(21.06.2022, 16:46)
W. Dreier:   Heute - schon "vorfristig" gegen 11 Uhr 30 - die Öffnung des Giraffenhauses mit dem weiblichen Jungtier
(21.06.2022, 16:43)
Mark Meier:   @W Dreier: Laut Info direkt von der Baustelle wird das Dach nach aktueller Planung definitiv aus Holz und Folienkissen errichtet. Stahl ist korrosionsanfĂ€lliger und wĂ€re davon abgesehen aktuell auch nicht besonders gĂŒnstig zu beschaffen. Mein Bekannter war aber auch ĂŒberrascht, weil er davor ebenfalls von einer Stahlkonstruktion ausgegangen ist.


(20.06.2022, 19:58)
cajun:   Weiblichen Nachwuchs bei den "echten" Rothschilds (Nubiern) meldet der TP:

PĂŒnktlich zum Welt-Giraffen-Tag: Nachwuchs bei den Giraffen im Tierpark Berlin

Rund 15 Monate wĂ€chst eine kleine Giraffe im Bauch ihrer Mutter heran. Wenn es endlich so weit ist, bringt die Giraffenkuh ihren gar nicht mehr ganz so kleinen Nachwuchs im Stehen zur Welt. Nun wurde – fast pĂŒnktlich zum Welt-Giraffen-Tag am 21. Juni – eine kleine weibliche Giraffe im Tierpark Berlin geboren. Mutter Amalka (8) und Jungtier sind wohlauf und bereits im Giraffenhaus zu sehen.

Mit einer GrĂ¶ĂŸe von etwa 1,80 m und schĂ€tzungsweise 60 kg Geburtsgewicht ist die am 16. Juni geborene Giraffe nicht nur die Maße betreffend eine kleine Besonderheit, denn frisch geborene Giraffen können fast unmittelbar nach der Geburt auf eigenen Beinen stehen. Auch der Nachwuchs von Giraffenkuh Amalka stakst – noch etwas unbeholfen – hinter und zeitweise sogar unter seiner Mutter durch den Stall. „Es ist immer ein besonderes Ereignis, wenn ein Jungtier bei uns das Licht der Welt erblickt. Gerade als ehemaliger Zootierarzt weiß ich, dass man bei Giraffen so gut wie keine Geburtshilfe leisten kann. Hier kommt es besonders auf die Mutter und ihre natĂŒrlichen Instinkte an. Umso mehr freut es mich, dass Amalka diese Aufgabe auch bei ihrem dritten Nachwuchs so hervorragend meistert“, erklĂ€rt Zoo- und Tierparkdirektor Dr. Andreas Knieriem. Optisch fehlen der kleinen Giraffenkuh nur die markanten Hörner, welche bei Giraffen zwar schon im Mutterleib vorhanden sind, sich jedoch erst in der ersten Lebenswoche aufstellen. „Man kann kleinen Giraffen praktisch beim Wachsen zusehen: In den ersten Wochen entwickeln sie sich rasant und wachsen bis zu drei Zentimeter pro Tag“, ergĂ€nzt Knieriem. Mutter Amalka und ihr Jungtier verbringen die ersten Tage in Zweisamkeit und werden sich erst nach einer Kennenlernzeit der Herde anschließen. FĂŒr die Tierpark-GĂ€ste sind die beiden aber schon ab dem 21. Juni im Giraffenhaus im Tierpark zu sehen.

FĂŒr Giraffen-Mutter Amalka ist es bereits der dritte Nachwuchs. Erst vor wenigen Tagen verließ ihr letztes Jungtier Henry im Alter von zwei Jahren den Tierpark Berlin, um in einem französischen Zoo eine neue Herde kennenzulernen. In ein paar Tagen wird die kĂŒrzlich geborene Giraffenkuh auch den Rest der Herde begegnen und den ersten Ausflug auf die Außenanlage wagen. Auch im natĂŒrlichen Lebensraum bringen Giraffen-MĂŒtter ihre Jungtiere abseits der Herde zur Welt. Wie fĂŒr Giraffen typisch, ist Vater Jabulani (10 Jahre) nicht in die Aufzucht des Jungtiers involviert. Neben Amalka, Jabulani und dem noch namenlosen Nachwuchs leben derzeit vier weitere Giraffen im Tierpark Berlin.

Die Geburt des Jungtiers zum Welt-Giraffen-Tag ist eine besondere Nachricht. Denn in der Roten Liste der Weltnaturschutzunion IUCN werden Giraffen in ihrem Gesamtbestand seit einigen Jahren als „gefĂ€hrdet“ gelistet. FĂŒr die Rothschild-Giraffe – eine von neun Giraffenunterarten – bedeutet das konkret, dass im natĂŒrlichen Lebensraum nur noch etwa 2000 Tiere dieser Unterart durch die Savanne ziehen. „Die Lage fĂŒr Giraffen ist insgesamt besorgniserregend. Wir arbeiten eng mit unserem Partner*innen vom Wild Nature Institute in Tansania zusammen, um die grazilen SĂ€ugetiere vor Ort zu schĂŒtzen“, erklĂ€rt SĂ€ugetier-Kurator und Giraffen-Experte Dr. Florian Sicks. „Neben unserer wissenschaftlichen Zusammenarbeit finanzieren wir aktuell einen Teil der Feldforschung im Tarangire-Nationalpark“, ergĂ€nzt Sicks. Die Wissenschaftler*innen des Wild Nature Institute in Tansania erforschen die dort lebenden Giraffen, um wirkungsvolle Maßnahmen zum Giraffenschutz empfehlen zu können. Zudem betreiben sie Umweltbildung, um vor allem bei Schulkindern eine Faszination fĂŒr das grĂ¶ĂŸte LandsĂ€ugetier der Welt zu wecken."
Quelle: https://www.tierpark-berlin.de/de/aktuelles/alle-news/artikel/stolze-60-kg-geburtsgewicht
(20.06.2022, 18:34)
W. Dreier:   Gemeint ist wohl dieser kĂŒnftige Haupteingang: Schilfabdeckung mit Bretter(?)unterbau
(20.06.2022, 16:16)
W. Dreier:   Hier die "eigentliche" Hauptabdeckung des DHH - als weiter Stahl und Glas. Und am Holz soll das scheitern?
(20.06.2022, 14:55)
W. Dreier:   Die TrĂ€ger fĂŒr die "Blenden" seien hier gezeigt.
Aber Holz fĂŒr das Elefantenhaus??? Sicher nur dieses komische HĂŒttendach ĂŒber den West- (und damit einzigen) Zugang.
(20.06.2022, 14:47)
Mark Meier:   Laut Info von einem Bekannten ist der Tierpark im Bereich der kĂŒnftigen Afrikazone aktuell eine riesige Baustelle. Überall werden Betonelemente in die GrĂ€ben eingelassen und mit Kunstfels verkleidet (beim Elefantenhaus sowieso aber auch bei der Savanna). GrĂ¶ĂŸere Teile der Giraffenanlage sind mit BauzĂ€unen abgesperrt, was die Tiere aber nicht groß beeindruckt. Sie bleiben halt im restlichen Teil der Anlage und ignorieren die ZĂ€une ansonsten. Außerdem werden alle StĂ€lle hinter hohen Blenden versteckt (Metall-Fassungen in die dann Holzstreben eingesetzt werden, was dann vermutlich noch verkleidet wird). Bei den Elefanten etwa sieht man schon weitflĂ€chig Kunstfels an den GrĂ€ben. Eine schlechte Nachricht gibt es auch: Das neue Dach des Elefantenhauses braucht ja sehr viel Holz. Aktuell gibt es aber leider keine seriösen (wirtschaftlich vernĂŒnftig kalkulierbaren) Angebote dafĂŒr, sodass man da noch keinen Auftrag vergeben konnte. Somit wird sich das noch ziehen. In dem Fall handelt es sich aber wirklich um höhere Gewalt...

Insgesamt eine extrem spannende Phase fĂŒr den Tierpark. Da wird man einige Stellen vermutlich bald deutlich anders wahrnehmen/erleben als gewohnt.
(19.06.2022, 12:48)
W. Dreier:   Doch noch ein ps: Nachwuchs - schon etwas Ă€lter - bei den Zebramangusten - offensichtlich das linke untere Tier.
(07.06.2022, 21:10)
W. Dreier:   Zum Abschluß der Waldrentier-Hirsch
(07.06.2022, 20:59)
W. Dreier:   BautĂ€tigkeit: im Außenbereich der DickhĂ€uteranlage wird gearbeitet: hier ein Trockengraben der "Safari" (? - gegenĂŒber der Geiervoliere) - die Kante bekommt wohl Kunstfels"
(07.06.2022, 20:58)
W. Dreier:   Und welch ein Gebiß - der mĂ€nnliche Honigdachs. Nur an Nachwuchs denken sie nicht.
(07.06.2022, 20:54)
W. Dreier:   Was noch? Eine erste Geburt bei den Schneeziegen. Die jungen MĂ€hnenwölfe haben schon 80% der Erwachsenen erreicht.
(07.06.2022, 20:53)
W. Dreier:   Mama Tonja kuckt zu
(07.06.2022, 20:49)
W. Dreier:   Hier fĂŒhrt Hertha vor, was wir frĂŒher beim (Nicht)-Schwimmen "Leiche" nannten: auf dem RĂŒcken liegen, gestreckt, sich nicht bewegen - und sich treiben lassen.
(07.06.2022, 20:46)
W. Dreier:   Und wieder das Weißgesichtssaki-MĂ€nnchen mit seinem Freund (in?)- einem SilberĂ€ffchen (mittlerweile schon recht groß). Bei NĂŒssen , die die "Silbernen" nicht selber knacken können, bekommt nur der "Liebling" etwas davon (das linke obere Tier) - die anderen wĂ€ren aber auch interessiert.
(07.06.2022, 20:43)
W. Dreier:   Mal was Kleineres: schon vor lĂ€ngerer Zeit gab es Nachwuchs bei den KugelgĂŒrteltieren
(07.06.2022, 20:38)
W. Dreier:   Gut gemacht hat sich auch der Mishmi-ein Böckchen.
(07.06.2022, 20:36)
W. Dreier:   Eine erste Geburt bei den Altaimaralen - noch als Ableger
(07.06.2022, 20:35)
W. Dreier:   Hirsche als Erstes: Das Wapiti-Kitz (von manitobensis) sieht gut aus. Aber: wiederum hat es das diesjĂ€hrige 1. Meso-Kitz nicht geschafft. Das dĂŒrfte schon das 3 Jahr sein, dass es keine Aufzucht gab.
(07.06.2022, 20:35)
Sacha:   @Tim: Stimmt, es heisst eher "annual report" als "year report" - my mistake;)
(03.06.2022, 14:18)
Mark Meier:   Ich bin sicher kein Experte fĂŒr Wirtschaftsthemen aber mW ist eine AG eine gerade ökonomisch klar definierte sowie streng kontrollierte (und reglementierte) Körperschaft. Entsprechend vermute ich, dass man sich da einfach an geltende Gepflogenheiten bzw. verbindliche Regularien hĂ€lt. So oder so hĂ€lt sich die neue Leitung unter Herrn Knieriem hier aber an die seit Jahrzehnten gĂ€ngige Praxis der Zoo Berlin AG. Dadurch, dass dieser GeschĂ€ftsbericht jedes Jahr vor den AktionĂ€ren zu verantworten ist, wird es zudem auch fĂŒr die interessierte Öffentlichkeit etwas transparenter. Und das erstreckt sich ja auch auf den Tierpark als Tochtergesellschaft. Beim Tierpark kommt durch die UnterstĂŒtzung durch die öffentliche Hand zusĂ€tzlich noch die Rechenschaft gegenĂŒber dem Berliner Abgeordnetenhaus dazu. In Summe kann man so bei entsprechendem Interesse ganz gut informieren. Noch lieber wĂ€re mir natĂŒrlich, der Tierpark wĂŒrde auch öffentlich noch transparenter auftreten und einigermaßen regelmĂ€ĂŸig in der breiten Öffentlichkeit ĂŒber die wichtigsten Punkte informieren. So muss man schon regelrecht auf die Jagd nach den entsprechenden Quellen gehen.

Was ich auch klar begrĂŒĂŸen wĂŒrde, wĂ€re eine systematische Erfassung der wissenschaftlichen Arbeit. Ich bin mir aber sicher, dass ich exemplarisch ĂŒber ein wissenschaftliches Projekt einer britischen Firscherin gelesen hatte. FĂ€llt mir leider gerade nicht ein, wo und was genau ich darĂŒber gelesen habe.
(03.06.2022, 10:29)
W. Dreier:   Als Umsatzerlöse stehen dort rund 9,8 Mio Euro - VerhĂ€ltnis?
(03.06.2022, 09:57)
W. Dreier:   Etwas mehr "Zoologischer" Bericht wĂ€re mir lieber.
Aber zum "GeschĂ€ft": Der Zoo gibt eine Amortisation der Gesamtausgaben durch Eintrittsgelder von 49% an. TP ? Muß ich erst nachschauen.
(03.06.2022, 09:47)
Tim Sagorski:   @Carsten:

Aber die Formulierung "Annual Report" ist ja durchaus gelÀufig und wird vielfach genutzt...
(03.06.2022, 07:09)
Sacha:   @Carsten Horn: WĂ€re aber etwas merkwĂŒrdig, da selbst die Zoos der "kapitalistischen" USA auch den Begriff "Year Report" verwenden (zumindest mehrheitlich).
(02.06.2022, 17:37)
Carsten Horn:   Jahres- oder GeschĂ€ftsbericht könnten auch einfach dem Unterschied zwischen AG und VEB, oder als was auch immer der Tierpark frĂŒher firmierte, geschuldet sein vielleicht?
(02.06.2022, 14:24)
W. Dreier:   und noch ein ps:
Der Jahresbericht des TP von 1969 (Logo ein MĂ€hnenwolf) umfaßte 48 Seiten, der - schon immer - GeschĂ€ftsbericht des Zoos von 1960 (mein erster, Logo mit stilisierter BĂ€renmutter mit 5 Babys) 24 Seiten, das "GeschĂ€ft" - Bericht des Aufsichtsrates - eine drittel Seite ! Jetzt waren es fĂŒr Zoo und TP immer gegen 200 Seiten (2019 192 )
(01.06.2022, 16:22)
W. Dreier:   Ich vergaß natĂŒrlich noch die Einstellung von "Milu" und "Bongo" - wohl auch keine BegrĂŒndung (klar - die Kosten - und Autoren).
Jetzt noch eine Selbstkritik, da ich hier die AbkĂŒrzung JB fĂŒr Jahresbericht nahm - das war von mir immer das gewĂ€hlte KĂŒrzel - und so nannten sie sich auch. Über ca 50 Jahre (erster Jahresbericht bei mir von 1969) . FĂŒr den Tierpark wurde das 2014 noch so ausgewiesen, fĂŒr den Zoo schon als GeschĂ€ftsbericht, ab 2015 als gemeinsame Ausgabe nur noch "GeschĂ€ftsbericht" .
Womit die PrioritÀten genannt werden.
(01.06.2022, 16:12)
W. Dreier:  
Sozusagen eine kleine Auswertung des JB 2021:
Wie zu lesen, sollen also fĂŒr 2022 der „Himalaya“ (eröffnet, nach dem ZEP 2018), die „Themenwelt Afrika“ (was wĂ€re das?) und die „Otteranlage“ (erweitert mit Babirusa und Celebesmakaken) eröffnet werden. Hoffen wir`s .

Dann interessierten mich aus den letzten 3 JB natĂŒrlich die Bauprojekte. Interessant, dass bei den geplanten und jeweils noch nicht realisierten PlĂ€nen in den folgenden JB die Texte ĂŒber die Jahre alle fast wörtlich exakt immer wieder auftauchen.

An einer Stelle wurde das Geld „verschoben“ - nĂ€mlich jenes, das fĂŒr einen Löwenort gedacht war. Vor Jahren wurde ja schon mal mitgeteilt, „dass man auf vielfĂ€ltigen Wunsch der Bevölkerung fĂŒr die Ausstellung der Löwen eine vorhandene und geeignete Stelle“ dazu nutzen wĂŒrde. Vermessen wurde mal das Gebiet der Berberaffen – dort sollte auch mal „Nordafrika“ hin – also sicher „Berberlöwen“. Mehrere Male wurde auch der „Giraffenpfad“ erwĂ€hnt. Jetzt mit gewissem Zweifel? Vom Giraffenhaus Richtung Elefantenhaus ein fast Baumpfad – zumindest an Stellen erhöht, so dass man den Tieren aufs Maul schauen kann ? Aber wohl keine Vergesellschaftung mit den Elefanten.

Besonders aber fiel mir auf, dass in keinem der bisherigen Jahres-Berichte ĂŒber fĂŒr Besucher ungeliebte Entscheidungen berichtet wurde:
-die Schließung der Schlangenfarm 2017 mit sehr windigen ErklĂ€rungen (umfassende Parasitierung, GefĂ€hrdung der Pfleger, keine Antiseren ) – die „Farm“ mit den angeschlossenen Bereichen existiert aber offensichtlich weiter mit tierischem Inhalt. Ich hörte auch, dass das eher ein fehlgeschlagener Gebietsdeal mit dem IZW war.

-Beseitigung der TP-Bibliothek mit einem Bestand von rund 15 000 Exemplaren. Nun gut, dass mag einige Fans, sicher aber die wissenschaftlichen Mitarbeiter interessiert haben - unabhĂ€ngig von der Meinung, man „könne heute alles aus dem Netz“ bekommen. Dazu gab es ĂŒber 50 Jahre eine umfangreiche Sammlung von ErwĂ€hnungen des Tierparkes in Zeitungen und anderen Materialien. Wie wird man wohl die Historie des Tierparkes schreiben? Nur ab 2014? Und aus dem Internet? Hörte gerade, dass auch Erfurt alle Materialien beseitigt hat. Weiter interessiert mich brennend, ob die Sammlung von Bildern und Dias noch existiert (beides mit jeweils 100 000 Dias bzw. Fotos). Eine kleine Schausammlung von Zoo-Exponaten einer Ausstellung stand am Schloss vor 3-4 Jahren auch schon ungeschĂŒtzt im Freien.

- Noch zur wissenschaftlichen TĂ€tigkeit: immer war es Usus, im Jahresbericht des TP die wissenschaftlichen Veröffentlichungen als wesentlichen Teil der Arbeit auszuweisen, wird doch immer von einem wissenschaftlich gefĂŒhrten Zoo/Tierpark gesprochen. Ich finde derartige Aufstellungen im JB z. B. vom Museum fĂŒr Naturkunde und vom Institut fĂŒr Zoo- und Wildtierforschung (IZW). Aber wo im JB von Zoo und Tierpark?
- Als Letztes dann die „GelĂ€ndefreistellung“ des Platzes des Krokodilhauses fĂŒr das IZW – auch hier kein einziges Wort im JB!! Die plötzliche Entscheidung zur abrupten Schließung wurde ja insbesondere mit dem „enormen Energieverbrauch“ begrĂŒndet. Dr. Falk Dathe erklĂ€rte allerdings in der „Berliner Zeitung“, dass die energetische Sanierung durch den Ersatz normalen Glases durch Einsatz spezieller Thermoscheiben lĂ€ngst erfolgt war. Kein Dementi. Und eine Besucherbefragung wie 1993 zur damals angedachten Schlangenfarm-Schließung wurde gar nicht erst angedacht! Nun geistert die Meldung herum, dass man das Krokohaus kaufen könne: zum RĂŒckbau und zur Nutzung fĂŒr alles Mögliche – unter Nennung der energiesparenden Thermoplatten!

(01.06.2022, 15:37)
W. Dreier:   Bei den Rothunden gibt es nun doch ein weibliches Tier im Rudel - also 10.1. Der Nachwuchs bei den Zebramangusten war bisher nicht zu sehen.-dafĂŒr bei den Weißkopfseeadlern
(31.05.2022, 18:07)
W. Dreier:   Und - neben den "frĂŒhen" Milus - eine erste Großhirsch-Geburt: Montana -Wapiti
(31.05.2022, 18:00)
W. Dreier:   2 von 4 Chaco-Jungtieren.
(31.05.2022, 17:59)
W. Dreier:   Auch zu sehen: ein Addaxjungtier, noch hinter (Vorgehege)-Gitter, dafĂŒr "frei" ein Kitz bei den Mesos
(31.05.2022, 17:58)
W. Dreier:   Endlich vor der Kamera - wenn auch nur 2 von dreien.
(31.05.2022, 17:56)
W. Dreier:   Laufspiele bei den Gerenuks - Nachwuchs gab es offensichtlich in diesem Jahr nicht??
(31.05.2022, 17:55)
W. Dreier:   Fast ein Jahr nicht gesehen! Und das in der Maskenzeit - Maskeneule
(31.05.2022, 17:54)
W. Dreier:   Gras schmeckt auch !
(31.05.2022, 17:53)
W. Dreier:   Wieder in der "verbotenen" Zone - Goral
(31.05.2022, 17:52)
W. Dreier:   Wenn der Kopf so schwer ist! Manul
(31.05.2022, 17:51)
W. Dreier:   Und weiterhin ein freudemachendes Paar: der Weißgesichtssaki-Mann mi dem SilberĂ€ffchenjungtier
(31.05.2022, 17:51)
W. Dreier:   Ein spielfreudiges Trio - der kleine vierte Dschelada darf noch nicht mitspielen.
(31.05.2022, 17:49)
W. Dreier:   Ein heute - gegenĂŒber Aussagen gestriger Besucher- entspannter Besuch. Und ĂŒberraschenderweise auch eine Geburt bei den Mishmis. Den Bullen hatte man fast nie auf der großen Anlag e gesehen.
(31.05.2022, 17:48)
W. Dreier:   @M. Meier: Ganz herzlichen Dank fĂŒr diese Aufarbeitung: nur gut , dass man „nur“ Tierfreund ist und sich um diese Sachen nicht kĂŒmmern muß. Schon vor 50 Jahren sagte ein zoologischer Freund und dann Mitarbeiter im Tierpark: „Wolfgang , meinst Du, dass wir uns nur um Tiere und die zoologische Wissenschaft kĂŒmmern können ? – nee: wo gibt es warmes Wasser fĂŒr die TrĂ€nke im Winter, wo genĂŒgend Heizmaterialen“ usw. usw.

Zu einigen Bemerkungen und Zahlen zum Tierbestand im JB - einige „besondere“ AuffĂ€lligkeiten:
- 2,1 Kurzschnabeligel (wo sind die und ob man die nochmals sieht?), sollten auch mal im ABH stehen (dort wo die Tupajas und Burmasternschildkröten sind.
- 2021 existierten (theoretisch ?) noch 4,1 Bobaks - gedacht fĂŒr den Himalaya
- Pfeifhasen (wie schon mitgeteilt) 1,2,3 im JB 2021 - und ErwÀhnung einer hohen Sterblichkeitsrate
- Rothunde „nur“ 10,0
- Palawan-“Bengalkatzen“ sind im Himmel, aber vom ehemaligen Nachwuchs noch Tiere in Tschechien
- Atlashirsche 0,3 – aber : es gab noch ein Jungtier! Vom recht alten Herrn, der sich gegenĂŒber 2015 noch erholt hatte
– leider ohne Erfolg
- ebenfalls eine nicht erfolgreiche Geburt bei den vorderindischen Sambaren.
- bei den Mhorr-Gazellen im Winter 2,7 AbgÀnge!?
- Foto des gestorbenen Sifaka-Jungtieres: Annahme, dass es zu frĂŒh zur Welt kam, deshalb kein ausreichender
Klammerreflex. Und der TP ist sogar EEP-Halter. Eigentlich wĂŒrde ich sagen: die 0,2 Tiere nach Köln oder Chester.
- Da immer nachgefragt: jetzt 2,2 Mongoz-Makis – allerdings im „Varihaus“
- „besonderer“ Vogelnachwuchs: 1,2 Gelbkopfgeier, 2,4 SchuppensĂ€ger, 4,1 KrĂ€uselscharben
- die 2 Felsenhörnchen sind MÀnnchen, die 2 Tupajas Weibchen
- Baweanhirsche: 2,4,1

(30.05.2022, 19:08)
Mark Meier:   Zuletzt noch ein paar Hinweise:
- Falls nicht alles angezeigt wird, ggf. mal auf den Kasten "Links zu anderen Medien anzeigen" klicken.
- Die Zahlen habe ich teilweise gerundet (kommt trotzdem grob hin, aber teilweise stimmt die Gesamtsumme evtl. nicht mehr)
- sonstige Informationen habe ich gekĂŒrzt und vereinfacht

Also bei genauerem Interesse besser selbst drĂŒber lesen und ein eigenes Bild verschaffen.
(29.05.2022, 20:56)
Mark Meier:   Und hier noch einige ErlĂ€uterungen aus den Fließtexten, die ich auch interessant finde:

Himalaya:
- rund 8 Monate Verzögerung bei der Planung (wobei das auch nur die aktuellste Planung betreffen kann, das Projekt ist ja steinalt)
- Realisierung Anfang 2021 bis FrĂŒhjahr 2022 unter dem genehmigten Kostenrahmen

Afrika:
- ca. 11 Monate Verzögerung bei der Planung
- wiederholte Munitionsfunde(!)

Giraffenpfad:
- vereinfachtes Planungsverfahren
- mehrfache Vergabeverfahren jedoch jeweils nur Angebote mit hohen KostenĂŒberschreitungen
- komplizierte Abstimmung zwischen allen beteiligten Akteuren

Elefantenhaus:
- komplexe Planung, u.a. wegen den neuen zoologischen Konzepten
- Verzögerungen in der Planung inkl. Doppelvergabe/Erneutvergabe(?)
- schwierige Bausubstanz inkl. Schadstoffbelastung
- laufende Anpassungen u.a. zur Kostenreduzierung

Asien-WG:
- vereinfachtes Planungsverfahren
- dennoch ca. 1 Monat Verzögerung bei der Planung
- Pflanzarbeiten aus KostengrĂŒnden erst nach Sommer

Fazit: Der Giraffenpfad scheint in der Schwebe und das Elefantenhaus wird wohl zu einem zÀhen Elefantenrennen.
DafĂŒr sieht es bei Afrika-Savanne und Asien-WG besser aus. Ob es 2022 wird, sei dahingestellt. Aber spĂ€testens zum FrĂŒhjahr oder Sommer 2023 wird hoffentlich schon viel davon zu sehen sein, sodass es nach Himalaya wieder tolle neue Attraktionen gibt.
(29.05.2022, 20:53)
Mark Meier:   Und nur kurz nach dem GeschĂ€ftsbericht gleich noch eine sehr interessante Quelle: Der Tierpark hat in einer Stellungnahme an den Senat den Stand sowie diverse Verzögerungen bei den Bauprojekten erlĂ€utert. Eine gute Nachricht gleich vorneweg: Anfang 2023 soll es wieder ein Update geben. Auch wenn ich quartalweise besser gefunden hĂ€tte, ist so wenigstens eine gewisse RegelmĂ€ĂŸigkeit gegeben.

Hier zunÀchst der Link zur PDF (7 Seiten): https://www.parlament-berlin.de/adosservice/19/Haupt/vorgang/h19-0360-v.pdf

Und auch hier eine kleine Übersicht:

Allgemeine Herausforderungen:
- Vielfalt völlig unterschiedlicher Projekte, die untereinander schwer vergleichbar seien und sehr unterschiedliche Fachexpertisen erfordern
- fehlende oder nur sporadisch vorhandene Referenzprojekte
- das konsequente Einbeziehen der zoologischen Abteilung bei Planung und BauausfĂŒhrung

Aktuell hinzugekommene Herausforderungen durch die Pandemieproblematik und den Ukrainekrieg:
- LieferengpÀsse bei Baumaterial
- PersonalengpÀsse bei sÀmtlichen beteiligten Akteuren inklusive Behörden sowie Planungs- und Baufirmen
- Kostensteigerungen, die wiederum zu (zeit-)aufwĂ€ndigen Umplanungen zur Kostenreduzierung fĂŒhren

seit 2014 abgeschlossene Projekte (ca. 26 Mio von 69 Mio bewilligten Mitteln):
- Brehm-Haus: knapp 8,9 Mio zzgl. 466.000 fĂŒr Didaktik
- Himalaya: knapp 4,9 Mio
- Pinguin-, Gepard- und Geieranlage: 1,2 Mio
- Affenhaus: 280.000 zzgl. 156.000 fĂŒr Didaktik
- FlĂ€chenĂŒbergreifende Maßnahmen (u.a. Bahn, Wege, Pflanzen, Landschaftsmodellierung, SpielplĂ€tze und Spielelemente, Parkmöbel): ca. 4 Mio (?) zzgl. 470.000 fĂŒr Beschilderung
- Sanierung/Modernisierung Hauptverwaltung: knapp 4 Mio
- SanitÀranlagen: knapp 1,8 Mio
- Modernisierung ParkplÀtze: 650.000
--> Es ist also erst gut ein Drittel der Gelder vollstÀndig verbaut (das ist auch die Kritik des Senats, das Gelder zu langsam abgerufen werden bzw. zu lange geparkt bleiben), Fokus bisher Asien (knapp 14 Mio), Afrika (1,6 Mio) sowie Infrastruktur und Besuchererlebnis (knapp 11 Mio)

aktuell in der Planung/Umsetzung/BauausfĂŒhrung befindliche Projekte (ca. 43 Mio von 69 Mio bewilligten Mitteln):
- Afrikazone: ca. 5,6 Mio zzgl. 357.000 fĂŒr Didaktik, geplante Fertigstellung: Ende 2022 (in Bauphase)
- Giraffenpfad: gut 800.000, geplante Fertigstellung: Ende 2022 (in Abschlussplanung, geplanter Baubeginn: 3. Quartal)
- "Asien-WG": knapp 1 Mio, geplante Fertigstellung: Ende 2022 (in Bauphase)
- Elefantenhaus: ca. 35 Mio, geplante Fertigstellung: Ende 2024 (in Bauphase, fortlaufende Planung)
--> Der Mammutanteil von fast 2 Dritteln wird aktuell fast ausschließlich in der Afrikazone (42 Mio, Asien: 1 Mio) verbaut und hoffentlich schon in den nĂ€chsten paar Jahren prĂ€sentiert

Anteile bei der Finanzierung:
- GRW-Mittel: knapp 42 Mio
- Finanzverwaltung: knapp 20 Mio
- Lottostiftung: 4 Mio
- Klimafonds: 3 Mio
- Förderverein: knapp 500.000
- Mauerfonds: knapp 300.000
(29.05.2022, 20:52)
Mark Meier:   @W Dreier: Sehr gerne.

- Zum IZW stand mE irgendwo was. Finde ich aber natĂŒrlich auf die Schnelle jetzt nicht mehr...
- Bei den Amphibien bin ich mir gerade nicht sicher, ob da genauere Angaben gemacht wurden. Es scheint aber neben der Schauhaltung definitiv rĂŒckwĂ€rtige KapazitĂ€ten zu geben.
- Bei der Otteranlage vermute ich, dass man da generell erst einmal aufrĂ€umen musste, um die nötigen Arbeiten leisten zu können. Vermutlich wird es am Ende dann leider nur irgendwelche gebauten Kletterkonstruktionen geben oder höchstens kleine BĂ€umchen/ BĂŒsche o.Ă€. Ich hoffe, man hat inzwischen ĂŒberhaupt schon einen fertigen Plan. So wirklich angefangen hat man ja scheinbar noch nicht. UrsprĂŒnglich hatte ich hier ja mal viel eher Bewegung erwartet als bei den Riesenprojekten wie Elefanten und Savanne...
(26.05.2022, 13:14)
Mark Meier:   Noch auf die Schnelle zu weiteren Punkten:

Besucherzahlen und UmsÀtze:
- Hier stehen offiziell 1.265.569 Besucher im Bericht (2020: 1.220.166). Allerdings kommen 158.921 durch Sondertickets wie speziell Veranstaltungen ĂĄ la Weihnachten im Tierpark und auch den Tierparklauf zustande - Events die letztes Jahr ĂŒberwiegend ausfielen (nur 31.785). Wenn man das raus rechnet, bleibt statt einem Plus von ca. 45.000 Besuchern ein erneuter RĂŒckgang von 75.000. Allerdings: Die ersten Monate 2022 sollen in Zoo wie Tierpark etwa auf dem Niveau des Rekordjahres 2019 liegen (und wichtig fĂŒr den Zoo: auch die Hotelbuchungen in Berlin liegen inzwischen wieder auf dem vor-Corona-Niveau).
- Was ich nicht komplett kapiere: Der Tierpark fĂ€hrt wohl teilweise auf Sparkurs/ fast schon "Verschleiß" (bei den Mitarbeitern ging man z.B. von 235 auf 220 zurĂŒck, bestimmte Arbeiten/Sanierungen bleiben erstmal bewusst liegen etc.). Andererseits wurden dann durch die Einsparungen und ÜberbrĂŒckungsgelder 2020 wie nun auch 2021 jeweils "ÜberschĂŒsse" von gut 1 Mio Euro erzielt. Wie passt das denn zusammen? Wieso bildet man denn ausgerechnet in solchen harten Zeiten RĂŒcklagen wie sonst auch in normalen Jahren und steckt das Geld nicht lieber in den leidenden Betrieb? Oder hat der Tierpark wegen dem zuvor geringen Eigenkapital eine entsprechende Auflage, von der ich nichts weiß?

Tierpark und Medien:
- Das Wachstum auf den sozialen Medien hat sich trotz Corona immer weiter verlangsamt. Ich hĂ€tte das Gegenteil erwartet, wenn die Leute schon nicht mehr so viel in die Zoos kommen. Das lĂ€sst sich mE aber Ă€hnlich auch fĂŒr die Zooforen beobachten, die auch eher rĂŒcklĂ€ufige Beteiligung verzeichnen. Scheinbar verlagerte sich das Interesse durch Corona eher komplett. Die inzwischen nun wieder volleren Zoos geben immerhin Anlass zur Hoffnung, dass sich das wieder Ă€ndern kann.

Tierparkschule und Artenschutz inkl. Forschung:
Man merkt deutlich die BemĂŒhungen, hier mehr leisten und vorzeigen zu können.
- Da ist der eigentliche Komplex der Tierparkschule inkl. AusbauplĂ€nen fĂŒr die kommenden Jahre sowie ein neuer Newsletter fĂŒr Schulen und Lehrer...
- Außerdem wie gesagt beim Tierbestand ein immer stĂ€rkerer Fokus auf bedrohte Arten sowie Auswilderungsprojekte. Hierzu zĂ€hlt ja auch der Artenschutzbeitrag bei den Tickets. Oder die vertiefte Kooperation mit dem WWF durch die kĂŒnftig bis zu 10 Wisente jĂ€hrlich von Berlin aus ausgewildert werden können.
- Oder die ebenfalls vertiefte Kooperation mit dem IZW sowie weiteren Forschungseinrichtungen und -projekten.
(26.05.2022, 13:09)
W. Dreier:   @M. Meier: nun mein Dank retour - Jahresbericht 2021 betreffend. Werde ich etwas zu tun haben.
Große Worte natĂŒrlich fĂŒr die Zukunft - vom Bericht her gesehen natĂŒrlich.
Und sogar der Geburtenmißerfolg bei den Sifakas wird erwĂ€hnt - das war mir schon seit 3 Monaten bekannt. Öffentlich "kommuniziert" (schönes Wort neuerdings) wurde das nie.
A propos: Sifakas : die beiden Weibchen sollten sofort nach Köln bzw Chester gehen! Dann kann man dort in die Innenanlage wieder die Mongoz-Makis einstellen - wo sie schon mal waren.

Nur zu einigen Passagen:
- Otter-Anlage: da sollen auch "baumbewohnende" Tiere ausgestellt werden - nachdem man sÀmtliche BÀume vor 3 Jahren gefÀllt hat? Und eigenstÀndige Planung/Planungsleistung? Das war doch schon alles da! (wie fast alles auch auf dem Himalaya - Ausnahme Bambus).
- dann auch AmphibienzĂŒchtung: wo denn? In der alten Schlangenfarm? Die existiert ungeachtet des seinerzeitigen "Parasiten-belasteten Hauses" (O-Ton der damaligen zoologischen Leiterin) immer noch - oder im Brehmhaus selbst, dort gab es vor 10 Jahren im rechten Annex eine umfangreiche nicht mehr existente Nagetiersammlung ?

Gab es eine Bemerkung zur GelĂ€ndeĂŒbergabe (Krokodilhaus) an das IZW? Dort sollte ja "eigentlich" das Artenschutzzentrum entstehen - oder schon fast nach dem ZEP stehen?
Bild des jetzigen Planes vor dem Krokohaus anbei

(26.05.2022, 11:24)
Mark Meier:   @W Dreier: Danke wieder einmal fĂŒr die Bilder und den Bericht.

Sieht es nur so aus oder wird der Graben bei den Elefanten bereits mit Kunstfels verkleidet? Zumindest die Außenanlagen scheinen ja Ă€hnlich wie die Savanne relativ gut voranzukommen. Irgendwo vorne im Bericht heißt es auch, dass in den nĂ€chsten Monaten das Foliendach drauf kommt. Bin gespannt, wann es bei Giraffenpfad und Otteranlage mal richtig losgeht (bzw. falls der Giraffenpfad ĂŒberhaupt noch kommt, in welcher Form man ihn umsetzt).
(26.05.2022, 10:00)
Mark Meier:   Dann noch zu den Bauprojekten:

Elefantenhaus:
- In 2021 konnten ca. 40 % der Bauleistungen ausgeschrieben und erfolgreich vergeben werden.
- Die Abbruch- und RĂŒckbauarbeiten wurden 2021 grĂ¶ĂŸtenteils begonnen und bereits abgeschlossen.
- Anfang 2022 begannen die Rohbau- und GrĂŒndungsarbeiten.
- Die pandemiebedingte Entwicklung am Markt wirkt sich jedoch stark auf das Bauvorhaben aus: Gestiegene Materialpreise und anhaltende LieferengpÀsse bedeuten vermutlich Preissteigerungen von 15 % und mehr. Hinzu kommen Verzögerungen, sodass eine Fertigstellung nicht vor 2024 zu erwarten ist.

Savanne:
- RĂŒcklauf der geprĂŒften Bauplanungsunterlage am 21.01.2021.
- Beginn der AusfĂŒhrung im Dezember 2021.
- Angestrebte Fertigstellung Herbst 2022.

Giraffenpfad:
- RĂŒcklauf der geprĂŒften Bauplanungsunterlage am 10.03.2021. Baugenehmigung ist durch.
- Problem: Der RĂŒcklauf der Angebote ergab prognostizierte Preissteigerungen von 55 %. Daher aktuell in Abstimmung.
- Geplante Fertigstellung dennoch Ende 2022 (in welcher Form auch immer...).
UrsprĂŒngliche Planung:
- Verlauf entlang der westlichen Grenze des bisherigen Giraffen-Geheges als neue, direkte Verbindung zwischen dem neu gestalteten Elefantenhaus und dem schon bestehenden Giraffenhaus entstehen.
- Struktur grĂ¶ĂŸtenteils als Steg durch den bestehenden Wald mit Aussichts- und FĂŒtterungsbereich in Lodge-Stil auf Augenhöhe zu den Tieren etwa auf der Mitte der Wegstrecke sowie mit einer kleinen HĂ€ngebrĂŒcke als besondere Attraktion und Fotopunkt.

Otter-WG:
- Ziel: Möglichst authentisch gestaltete Anlage mit wasser-, boden- und baumbewohnenden Tieren inklusive Didaktik.
- Änderung des Zuwendungsbescheides vonseiten des Fördermittelgebers vom 01.06.2021 und Anpassung des Projektbudgets auf nun 950.000 Euro.
- Planungsleistung fast komplett selbstÀndig bzw. in Eigenleistung vom Tierpark.
- Geplanter Baubeginn war Januar 2022.
- Geplante Fertigstellung war 2. Halbjahr 2022.

Sonstige Maßnahmen:
- diverse Pflanzungen und Anpassungen beim Wegmaterial (Erlebnischarakter)
- neue Picknick-BĂ€nke
- zahlreiche neue Schilder
- weitere Maßnahmen zur Kostensenkung und zur besseren Nutzung von Ressourcen (u.a. Wasser)

Fazit: Alles wird teurer und dauert zudem lĂ€nger. Mit Anpassungen (Wegfall von Kostenfaktoren) ist mE zudem zu rechnen. Zumindest teilweise scheinen die Verzögerungen den Tierpark selbst zu ĂŒberraschen und könnten ggf. auch erst kurzfristig aufgetreten sein (etwa bei der Auftragsvergabe). Das deute ich einerseits anhand der rasant angepassten Kommunikation zum DickhĂ€uterhaus (erst kein Update zu 2022, dann ein Signal eines Verantwortlichen an den Förderverein zu 2023, jetzt nur kurz darauf 2024). Außerdem hat man ja auch schon diverse Tiere besorgt, die man jetzt im Falle der Vögel und Reptilien ĂŒber Monate und Jahre hinter den Kulissen halten muss.
(26.05.2022, 09:57)
Mark Meier:   ZunĂ€chst mal zum Tierbestand (sicherlich nicht vollstĂ€ndig):

Es wird offenbar ein immer konsequenterer Fokus auf bedrohte Arten und auch speziell auf mögliche Auswilderungen gelegt.

SĂ€ugetiere:
- Der Bestand der Ziesel wurde erweitert und es sind Zucht und Auswilderung geplant.
- Auch bei den Wald-Rentieren ist perspektivisch eine Auswilderung geplant. Es gab aber zunÀchst Verluste bei den Tieren.
- Bei den Sifakas gab es eine Geburt, wobei das Jungtier leider direkt im Anschluss stĂŒrzte und verstarb.
- Identisch bei den Atlashirschen, deren Zoopopulationen in Europa wie in Nordamerika nun funktional erloschen sind.
- Auch bei den Pakas gab es eine Geburt ohne Aufzuchterfolg.
- Dito bei den Löffelhunden.

- Die je letzten Tiere bei Palawan-Bengalkatze, Himalaya-Streifenhörnchen sind gestorben.
- StreifenhyÀnen-Weibchen, je beide Zuchttiere bei Buntmarder und Binturongs mussten eingeschlÀfert werden.

- Ende 2021 lebten noch 6 Pikas/Pfeifhasen. Insgesamt gab es 7 Nachzuchten und 10 SterbefÀlle.
- Die Schwarzen Makis wurden abgegeben. DafĂŒr gibt es nun zwei Zuchtpaare der Mongoz-Makis.

- Bei den Grevy-Zebras ist trotz temporÀrer Abgabe nach wie vor geplant, eine neue Herde auf der Savannen-Anlage zu zeigen.
- Übrigens leben 1,3 Weißbart-Gnus im Tierpark (zumindest ich dachte bislang, es wĂ€ren vorerst nur eingeschlechtliche Tiere gekommen).
- Ende 2021 lebten 5,5 Gerenuks im Tierpark. Zudem gibt es nun eine kleine Zuchtgruppe von 2,1 Tieren im Zoo.
- Es wurde nochmal bestĂ€tigt, dass im Himalaya insgesamt 5 KatzenbĂ€r-Weibchen leben. Außerdem gibt es ganze 3,4 Schopfhirsche, den grĂ¶ĂŸten Bestand außerhalb des natĂŒrlichen Lebensraums.

Vögel:
- FĂŒr ein Auswilderungsprojekt bekam der Tierpark 1,1 Vietnamesische Fasane (leider ist die Art inzwischen womöglich in der Natur ausgestorben).
- Auch bei den HabichtskĂ€uzen will sich der Tierpark kĂŒnftig an Auswilderungen beteiligen.
- Es gab erstmals ĂŒberhaupt 2 erfolgreiche Aufzuchten bei den Darwin-Nandus und ebenso bei den Philippinen-Zwergohr-Eulen. Auch bei den KrĂ€uselscharben gibt es gleich 5 Jungtiere.
- Es starben der letzte Indische Schmutzgeier und beide Sibirischen Uhus.
- Die letzten Goliath-Reiher sowie Saruskraniche und EuropĂ€ischen Kraniche sowie die Sonnenrallen wurden aus PlatzgrĂŒnden abgegeben. Auch die letzten Baikal-Enten wurden abgegeben. Die 2,0 Wanderfalken "wanderten" von ihrer rĂŒckwĂ€rtigen Haltung in den Nationalpark Bayerischer Wald. Bei den Truthahngeiern lĂ€sst man die Haltung nach Abgabe von 3 Tieren nun mit einem Alttier bewusst auslaufen. Ebenso aufgegeben wurde die Haltung von Nacktaugenkakadus. Und mit dem Ende des Krokodilhauses wurden auch Purpurkehl-Kotinga, Paradiestangare, Isabelltangare und Purpurtangare abgegeben.
- Neu dagegen als bedrohte Art Baers-Moorente (2,3 Tiere), Hellaugenibisse und Rotbauchsittiche.
- Ebenfalls neu sind zahlreiche Textorweber und einige Scharlach-Spinte, die kĂŒnftig im Elefantenhaus leben sollen!

Reptilien:
- Hier wurden durch den Wegfall des Krokodilhauses und der Schlangenfarm bekanntlich Hechtalligatoren, China-Alligatoren und Stumpfkrokodile abgegeben. Daneben aber auch Chinesische Dreikielschildkröten (Mauremys reevesi), Mississippi-Höckerschildkröten (Graptemys kohni), Falsche Landkarten-Höckerschildkröten (Graptemys pseudogeographica), Kaspische Bachschildkröte (Mauremys rivulata), Westafrikanische Klappbrustschildkröte (Pelusios castaneus) und GrĂŒner Leguan (Iguana iguana) sowie Vorderindische Kobra (Naja naja) und 1,0 Kupferkopf (Agkistrodon contortrix).
- Im Bestand ergÀnzt wurden dagegen 14 Madagaskar-Strahlenschildkröten (Astrochelys radiata), 0,0,6 Morombe-Spinnenschildkröten (Pyxis arachnoides brygooi), 0,2 Gelbkopf-Landschildkröten (Indotestudo elongata) und 1,0,2 Burma-Sternschildkröten
(Geochelone platynota) - fĂŒr letztere wurde ein neues EEP gegrĂŒndet, welches der Tierpark koordiniert.
- Neu sind zudem die beiden bedrohten Schildkrötenarten 1,2 Callagur-Schildkröten (Batagur borneoensis) sowie 0,1,1 Zhous-Scharnierschildkröten (Cuora zhoui). Weitere neue Arten sind 1,1 Smaragdskinke (Lamprolepis smaragdina), 0,0,3 junge Borneo-Taubwarane (Lanthanotus borneensis), 2,1 Mandarinnattern (Euprepiophis mandarinus) und 1,0 Moellendorfs Kletternatter (Orthriophis moellendorffi). Ebenfalls neu und fĂŒr das Elefantenhaus bestimmt sind 1,0 Westliche Gabunviper (Bitis gabonica) und zwei GrĂŒne Buschvipern (Atheris squamigera).

Amphibien:
- Erfreulich: Bei den zuletzt aufgenommenen bedrohten Amphibien wurden zahlreiche zusĂ€tzliche Tiere fĂŒr die Zucht beschafft und es gab auch bereits erste Erfolge. DafĂŒr wurden die viel gehaltenen Axolotl abgegeben.

Fische und sonstige Aquarientiere:
- Spannend: Die Aquarien in der Cafeteria wurden u.a. technisch aber auch in Bezug auf den Tierbestand aufgewertet. So es werden nun fast 100 Nesseltiere gehalten und gezeigt. Neben kleinen Meeresfischen kamen zudem auch attraktive Seeigel und Einsiedlerkrebse neu in den Bestand. Bei den 3 raumteilenden SĂŒĂŸwasserbecken wurde auf (hoch-)bedrohte Arten umgestellt. Es gibt 1 Madagaskar-Becken mit Rotschwanz-Ährenfischen (Bedotia geayi) und Sakaramy-Hechtlingen (Pachypanchax sakaramyi), 1 Mittelamerika-Becken mit in der Wildbahn ausgestorbenen Langflossen-WĂŒstenkĂ€rpflinge (Cyprinodon longidorsalis) und
Monterrey-Platies (Xiphophorus couchianus), die beide bereits gleich zĂŒchteten und 1 Neuguinea-Becken mit Lake-Kurumoi-Regenbogenfischen
(Melanotaenia parva) und Vogelkop-Blauaugen (Pseudomugil reticulatus). Alle 6 Arten werden auch hinter den Kulissen gehalten und gezĂŒchtet. Ebenfalls neu (und womöglich hinter den Kulissen?) Palangkaraya-Kampffische (Betta hendra) und Prachtguramis (Parosphromenus quindice).

Sonstige Wirbellose:
- Zuchterfolge gab es bei den bedrohten TausendfĂŒĂŸern aus Madagaskar.
- Neu hinzugekommen bei den Insekten sind Stabschrecken.

Gesamtbestand an Arten und Individuen 2021 (Vorjahr 2020):
- SĂ€uger: 160/ 1.014 (155/ 965) oder +5/ +49
- Vögel: 209/ 1.158 (218/ 1.204) oder -9/ -46
- Reptilien: 54/ 222 (55/ 237) oder -1/ -15
- Amphibien: 13/ 123 (14/ 125) oder -1/ -2
- Fische: 68/ 2.347 (68/ 4.350) oder +-0/ -2.003
- Wirbellose: 143/ 1.708 (124/ 993) oder +19/ +715
- Gesamt: 645/ 6.572 (634/ 7.874) oder +11/ -1.302

Fazit: Beim ersten Überfliegen scheinen die meisten Änderungen schon ihren Sinn zu ergeben. Es werden an vielen Stellen gezielt nicht bedrohte und nicht mehr fĂŒr die Zucht vorgesehene Arten abgegeben bzw. nicht mehr ersetzt, wohingegen (meist Ă€hnlich viele) bedrohte Arten hinzukommen von denen einige perspektivisch auch fĂŒr eine Auswilderung vorgesehen sind. Die QualitĂ€t bzw. Relevanz des Tierbestands nimmt so deutlich zu.
Extrem erfreulich finde ich hierbei, dass man gerade bei den zuvor mE vernachlĂ€ssigten Aquarien jetzt zunehmend auf Klasse statt Masse setzt. Der Fokus auf sehr bedrohte und selten gezeigte Arten motiviert mich enorm, doch mal wieder einige Zeit fĂŒr die Cafeteria/ das "Patagona" einzuplanen. Ich Ă€rgere mich glatt ein wenig, dass ich das nicht schon bei meinen (leider seltenen und kurzen) letzten Besuchen gemacht habe. SpĂ€testens wenn es in einigen Monaten weniger Besucher gibt, will ich mir mal ausgiebig Zeit dafĂŒr nehmen.
Ansonsten fĂ€llt mE auch auf, dass daneben auch der zahlenmĂ€ĂŸige Kahlschlag bei Vögeln, Reptilien etc. weitgehend gestoppt scheint. Die Zahlen sind fast identisch zum Vorjahr, wenn man mal Individuen bei Fischen und Wirbellosen aus der Rechnung rauslĂ€sst.


P.S.: Abgefahren: FĂŒr den Gesundheitscheck im Vorfeld des Giraffentransports wurde erstmals statt einer Narkose auf sĂŒdamerikanische Raubwanzen gesetzt. Und scheinbar war der Erstversuch gleich erfolgreich (ein paar Details und Fotos sind beim tierĂ€rztlichen Bericht zu finden)!
(26.05.2022, 09:57)
Mark Meier:   Der GeschĂ€ftsbericht fĂŒr 2021 ist raus (ab S. 108):
https://www.tierpark-berlin.de/fileadmin/zoo-berlin/downloads/Investor_Relations/Geschaeftsberichte/Geschaeftsbericht_AG_2021.pdf
(26.05.2022, 09:56)
W. Dreier:   Mongoz-Makis: Nein, weiter im "Hinterland", dem Lemurenhaus - dort sind nur die drei Variformen zu sehen :die Vari-Insel und der Vari-Wald
(25.05.2022, 21:47)
Adrian Langer:   @W.Dreier: Danke fĂŒr die vielen Bilder und Infos! Sind denn eigentlich die Mongozmakis wieder fĂŒr Besucher zu sehen?
(25.05.2022, 18:14)
W. Dreier:   Schon recht großer Nachwuchs bei den Felsen-KĂ€nguruhs
(25.05.2022, 17:25)
W. Dreier:   Baugeschehen: hunderte Beton-Teile (L-StĂŒcke besonders) wurden angeliefert - fĂŒr den Elegraben
(25.05.2022, 17:23)
W. Dreier:   Nachwuchs sollen auch die Zebramangusten haben - bei dem miesen Wetter wĂ€rmten sie sich gegenseitig
(25.05.2022, 17:21)
W. Dreier:   Ein fliegender Rotbauchmaki
(25.05.2022, 17:19)
W. Dreier:   Auf dem Berg war der Himalaya-Fasanen-Hahn fast nie zu sichten - jetzt sollen es 3 JunghĂ€hne sein - einer in der UmfĂ€rbung ("unten" gibt es sie auch weiter)
(25.05.2022, 17:18)
W. Dreier:   Ein Goral hatte sich hinter den E-Draht geschmuggelt - da wĂ€chst doch wenigsten noch was! 1,3 sollen es sein - allein, einen zu sehen ist schon selten
(25.05.2022, 17:13)
W. Dreier:   Und Salto- rĂŒckwĂ€rts können wir schon lange!
(25.05.2022, 17:11)
W. Dreier:   Aber wie schaut der Moschus-Bulle aus!
(25.05.2022, 17:09)
W. Dreier:   Das war am Montag - am Dienstag waren sie nach dem FrĂŒhregen weggeschlossen, auch gegen 13 Uhr noch. Eigentlich sollen Gazellen nĂ€mlich nicht durch Regen genĂ€sstes Gras fressen - Kolik-Gefahr.
Bei den Mesos gab es eine Geburt - sonst war am Dienstag nicht viel los.

Aber ein Hirsch: der Milu hat nun ein sehr typisches und gutes Geweih
(25.05.2022, 17:08)
W. Dreier:   Korrektur zu den Marco-Polos: auch der ersteingefĂŒhrte Bock von 2011 lebt - wurde nur wegen Streitigkeiten mit seinen Söhnen "vereinzelt". Wohin?
(23.05.2022, 22:22)
W. Dreier:   Zum Schluß - klar - ein Hirsch: Barasingha
(17.05.2022, 19:02)
W. Dreier:   Die jungen Mhorr-Gazellen sind weiterhin im Vorgehege - hier auch "buschiger" Perspektive mit Gitter
(17.05.2022, 18:59)
W. Dreier:   Die Marco-Polos also weiterhin nach Geschlecht getrennt. Wie geht es in der Zukunft weiter?
(17.05.2022, 18:55)
W. Dreier:   Gleiches fĂŒr die Gerenuks (weiterhin nur 1.1 - im Vorgehege ab und an einige Schemen). Wobei: das schaffen wir auch, ohne die VorderfĂŒĂŸe "anzulehnen"
(17.05.2022, 18:53)
W. Dreier:   Relativ ruhig war es - der Gang begann mit - endlich - leichtem Regen, kaum Besucher. Es gab aber auch noch kein Futter:
Also, muß "frau" sich selbst bedienen
(17.05.2022, 18:51)
W. Dreier:   Endlich Ruhe
(17.05.2022, 18:48)
W. Dreier:   Einige Sondereinlagen gab es durch die Irbis-Katze: ÜberschlĂ€ge, Salto mit Drehung von der "FensterhĂŒtte". Nach 10 min lag sie schnaufend am Fenster
(17.05.2022, 18:47)
W. Dreier:   Chaco-Pecari
(17.05.2022, 18:45)
W. Dreier:   Wenn es schon mit dem Sifaka-Mann schlimm genug ist - auch die 2. Poitou-Eselgeburt war nicht erfolgreich. Wenigstens lebt noch die Stute.
Deshalb schnell die erfolgreichen Geburten/Schlupfe: 1 Weißkopfseeadler; 1 Chaco-Pecari, 1 Schopfhirschlein (im Gebirge - noch wegen KrĂ€hen etc fĂŒr 2 Wochen in Sicherheit "abgesperrt"`) . Auch wußte man nicht, wie die Pandas bei der Kleinheit reagieren wĂŒrden.
(17.05.2022, 18:45)
W. Dreier:   Freitag soll großer Auflauf von Personal gewesen sein, das Haus geschlossen.
Auskunft wird allerdings nur ĂŒber offizielle KanĂ€le möglich sein.
(16.05.2022, 14:36)
Julian Mayzlin:   Sieht nicht gut aus fĂŒr die Sifakas!
Laut der Zootierliste ist das zweite MĂ€nnchen im Tierpark Berlin verstorben. Was ist da los?
(16.05.2022, 14:04)
W. Dreier:   und ein 2. Vietnam-Jungtier
(12.05.2022, 10:30)
W. Dreier:   Dann eine weitere "berlinische" Namenskorrektur : nach Wieder-Einzug von Hagedasch, Nimmersatt und (der schwarzen) KlaffschnĂ€bel aus dem Winterquartier fand ich dieses Schild (gab es sicherlich schon vor dem Winter):
(12.05.2022, 10:28)
W. Dreier:   Habe gerade keine Zeit. Nur etwas: jetzt 3 Milu-Geburten, die Mhorr-Jungtiere weiterhin im Vorgehege
(12.05.2022, 10:25)
Gudrun Bardowicks:   Ich war am 2.5. im Tierpark Friedrichsfelde und genau wie meine Begleiter vom Himalaya absolut begeistert. Leider habe ich von den Vogelarten nur die Weißen Ohrfasane, Satyr-Tragopane, Silberohr-Sonnenvögel, Omei-HĂ€herlinge und natĂŒrlich die Bartgeier gesehen. die in diesem Jahr wohl keinen Nachwuchs haben. Ich wĂŒrde es toll finden, wenn die noch vorhandene, aber aktuell unbesetzte Kranichanlage in diesem Bereich zukĂŒnftig fĂŒr Schwarzhalskraniche umgestaltet wird, da diese auch hervorragend zum Thema Himalaya passen. Auch die bisher noch ungenutzte Wiese gegenĂŒber den Weißlippenhirschen könnte vielleicht langfristig noch einmal fĂŒr Tierarten im Talbereich des Himalaya umgestalten. Eine Anlage fĂŒr KragenbĂ€ren und/oder Rothunde oder auch Yaks könnte ich mir auf dieser FlĂ€che auch gut vorstellen.
Die alten Anlagen fĂŒr Markhore und Marco Polo Schafe wurden ja mittlerweile zur Anlage fĂŒr Goldtakine und Gorale umgestaltet, aber die aktuell nicht einsehbaren Altanlagen fĂŒr Gorale und Arkale könnte ich mir zukĂŒnftig als Gemeinschaftsanlage fĂŒr die Weibchengruppen der Marco Polo Schafe vorstellen, die ja vermutlich nicht auf Dauer in ihren Übergangsquartieren bleiben werden. Auf dem Plan in der Beilage Berliner Tiere ist diese FlĂ€che noch als Besucherbereich im Himalaya-Teil abgebildet.

Aktuell wird an der Verkleidung bzw. Fertigstellung des Winterhauses fĂŒr die Languren gearbeitet. Die Holzverkleidung gefĂ€llt mir gut.

Die Bepflanzung und Gestaltung des gesamten Parkteils und der Tierbesatz gefallen mir sehr gut, wenn ich auch einige Arten wie die genannten Vogelarten und den Manul nicht gesehen haben und sich auch nur ein Felsenhörnchen zeigte. Das Ganze wirkt recht authenthisch und auch die vielen interessanten Infotafeln und Sitzgelegenheiten sind gut in den Bereich integriert.

Die Aussichtsplattformen gefallen mir sehr, besonders bei den Languren und Schneeleoparden wĂ€re es aber schön, wenn es dort mehr als eine Glaseinsicht geben wĂŒrde um die Tiere besser beobachten zu können. Die Francois-Languren waren am Nachmittag gegen 15 Uhr sogar sehr aktiv, wenn man sie vorher auch kaum oder nur von hinten gesehen hat.

Der neue Parkteil war gut besucht und kam auch bei den Besuchern gut an.

Auf der Panda-Anlage leben ĂŒbrigens 5 weibliche Kleine Pandas und 3 Schopfhirsche wie uns eine Tierpflegerin erzĂ€hlte. Von den Pandas habe ich 3 Tiere gesehen.

Ich hoffe immer noch darauf, dass spĂ€ter noch Bobaks und Pikas dazukommen. Die Pater David Felsenhörnchen könnte man möglicherweise sogar mit Pikas vergesellschaften und die Bobaks könnten sicherlich mit den Bartgeiern und Weißen Ohrfasanen vergesellschaftet werden.

Bei den Markhoren sah ich mindestens 4 stattliche Böcke und bei den Sibirische Steinböcken mind. 7 Böcke unterschiedlichen Alters.
Die Gemeinschaftshaltungen von Markhoren und Sibirischen Steinböcken, Blauschafen und Marco Polo Widdern, Goralen und Goldtakinen, Schopfhirschen und Kleinen Pandas und die gemischten Vogelvolieren gefallen mir sehr gut. Allerdings könnte die Voliere fĂŒr Himalaya-Glanzfasane noch etwas besser bepflanzt werden. Sie wirkt aktuell noch sehr felslastig und eintönig, vor allem, wenn man in der Voliere trotz intensiver Suche keine Vögel entdecken kann. Auch die Manulanlage könnte noch etwas besser bepflanzt werden.
(03.05.2022, 22:57)
W. Dreier:   Bock der Schweinshirsche - sieht man nicht mehr oft in DE.
Ansonsten nach AbzÀhlen und Nicht-Sichtung bei 2 Besuchen: Der Marco-Polo-Stammvater (geb. August 2010) scheint im Himmel zu sein.
Bei der BautĂ€tigkeit DickhĂ€uterhaus scheint eine gewisse KontinuitĂ€t der Arbeiten im Nordbereich eingetreten zu sein- Betonarbeiten an de kĂŒnftigen GrĂ€ben; fast die gesamte Nordseite eingerĂŒstet, Nivelierungsarbeiten des Bodens
(03.05.2022, 20:15)
W. Dreier:   Überraschenderweise gibt es bei den Flamingos schon 2 Eier - aber bisher nur 4 Nester "im Aufbau" - der "Rest" sonnte sich
(03.05.2022, 20:10)
W. Dreier:   Bei den Dscheladas gab es eine 4. Geburt - das Jungtier in der Mitte
(03.05.2022, 20:08)
W. Dreier:   Desgleichen ein Manul - dort aber nur verdrahtet
(03.05.2022, 20:07)
W. Dreier:   Gut zur Scheibe stand auch ein Irbis
(03.05.2022, 20:06)
W. Dreier:   Goldtakin-Kuh: ist die nun trĂ€chtig oder nur verfressen?
(03.05.2022, 20:06)
W. Dreier:   In guter Stellung zur Scheibe: Tonkin-Langur - besser geht es fast nicht!
(03.05.2022, 20:04)
W. Dreier:   Und weiterhin als "Pfleger" tĂ€tig: Weißkopfsaki und SilberĂ€ffchen
(03.05.2022, 20:03)
W. Dreier:   Breitwand: die Milu-Truppe - vor dem Fellwechsel
(03.05.2022, 20:02)
W. Dreier:   Und auch der Javaleopard stand zur Scheibe einigermaßen gĂŒnstig - die Katze schien rollig zu sein - hoffentlich!
(03.05.2022, 20:01)
W. Dreier:   Ein schöner Tag mit vielen Besuchern - gerade auch Kindern, tierisch nur mit einer Überraschung: ein iberischer Wolf war mal vorn - de Pflegerin kam
(03.05.2022, 20:00)
W. Dreier:   @M. Meier: Hier nur ein Bild: die Betonpumpe und ein StĂŒck des Kranes im Inneren. Die Arbeiten gestern bezogen sich eher auf die gesamte Umgebung. UngefĂ€hr 75 % des "Restbetonbauwerkes" sind außen eingerĂŒstet, teils mit Planen abgehĂ€ngt.
Otteranlage: still ruht der See (ausgetrocknet)
(27.04.2022, 13:46)
Mark Meier:   @W Dreier: Und nun herzlichen Dank fĂŒr die Baustellenbilder! Da geht es ja nun ziemlich beeindruckend voran, nachdem ich lange gar nicht viel Fortschritt erkennen konnte! Ist schon etwas von Arbeiten oder Vorbereitungen fĂŒr das neue Dach des Elefantenhauses zu sehen? Und gibt es inzwischen auch schon Fortschritte bei der Otteranlage?
(27.04.2022, 12:21)
W. Dreier:   Und welch Zufall - bekam ein neues Bild einer Besucherin von der Saki-SilberĂ€ffchen-Freundschaft.
Bisher kannte ich ein gewisses "Mitreiten" von Affen in Leipzig bei den LippenbĂ€ren, auch im Amsterdam von Krallenaffen auf einem Faultierbauch - aber tĂ€tige Pflege - nunmehr ĂŒber 2 Wochen!
(27.04.2022, 11:56)
W. Dreier:   Zum Abschluß ein feuriger Flirt zweier Baumpythons
(27.04.2022, 11:43)
W. Dreier:   Im sĂŒdlichen Bereich (gegenĂŒber Geiervoliere) wurden die ehemaligen AbsperrgrĂ€ben der Zebras verfĂŒllt, Betonabsperrteile fĂŒr neue GrĂ€ben liegen großflĂ€chig herum
(27.04.2022, 11:42)
W. Dreier:   Baugeschehen: Zumindest im einsehbaren Außenrevier des DickhĂ€uterhauses ist im Grabenbereich ein Fortschritt zu sehen: Planierungsarbeiten, stellenweise Betonierung der Grabensohle im ehemaligen Nashornbereich. Im Inneren des Hause war eine "Knickstelle" einer Betonpumpe zu sehen.
(27.04.2022, 11:39)
W. Dreier:   Die Trappenbalz dĂŒrfte gleich beendet sein
(27.04.2022, 11:35)
W. Dreier:   Dschelada-Jungtiere beim Spiel
(27.04.2022, 11:34)
Mark Meier:   @W Dreier: Vielen Dank fĂŒr die Dokumentation dieser nach wie vor faszinierenden und irgendwo auch berĂŒhrenden Verbindung. Besonders fĂŒr den Saki freut es mich, da er und seine Artgenossen ja bei den BrĂŒllaffen anders als die neuen Sakis kein leichtes Los hatte und nun dazu auch der letzte Weißkopfsaki im Tierpark ist. Scheinbar kommt er mit den kleinen SilberĂ€ffchen - und besonders dem Kleinsten der Kleinen - nun deutlich besser klar und ist so auch nicht isoliert.
(27.04.2022, 11:32)
W. Dreier:   Erwartet wird zumindest bei einer Somali-Stute eine Geburt - die letzten dĂŒrften ca. 6 Jahre zurĂŒckliegen
(27.04.2022, 11:31)
W. Dreier:   Sifaka beim Sonnenbad
(27.04.2022, 11:29)
W. Dreier:   FĂŒr eilige Besucher, die Gerenuks und Sifakas im Außenbereich sehen wollen : so gegen 12 Uhr, wenn die Temperaturen ĂŒber 15 °C sind.
Hier wohl der erwachsene Bock bei AnnÀherungsversuchen
(27.04.2022, 11:29)
W. Dreier:   Bei den bisherigen Geburten jedoch ist fast ĂŒberall nur mĂ€nnlicher Nachwuchs gekommen: 3 Mhorrgazellen, 2 Schweinshirsche, 2 Milus. Ausstehend: Vietnam-Sika, Bergriedbock.
Hier der Milubock mit Nachwuchs (unten rechts ein Ohr des 2. Jungtieres)
(27.04.2022, 11:26)
W. Dreier:   Weiterhin erstaunlich - das SilberĂ€ffchen wird nicht nur zum Schlafen getragen sondern auch gepflegt!!!!
(27.04.2022, 11:22)
Mark Meier:   @W Dreier: Und einmal mehr vielen herzlichen Dank!

Es sieht ganz danach aus, als wenn mit der Fertigstellung von Himalaya nun die Taktzahl fĂŒr Afrika deutlich erhöht wird. Bislang hatte ich da wenig Bewegung mitbekommen. Jetzt scheint es ja Schlag auf Schlag zu gehen - und gerade bei den Außenanlagen kann man inzwischen schon etwas mehr erkennen. Ich bin gespannt, wie weit man vor dem Winter dann tatsĂ€chlich sein wird - vor allem auch in Bezug auf das neue Dach des Elefantenhauses. So viel Zeit ist das ja gar nicht fĂŒr so eine große Konstruktion bis die Witterung dann schon wieder schwieriger wird/ werden kann.
(22.04.2022, 20:27)
Liz Thieme:   Das Affenbild ist gut :D
(22.04.2022, 19:38)
W. Dreier:   Erhielt gerade ein Bild aus dem Affenhaus: der Weißkopfsaki-Mann scheint seine Aufgabe als Mithelfer ernst zu nehmen !
(22.04.2022, 18:31)
W. Dreier:   und noch kein Hirsch? Hier die 9 Leierhirsche in ihrer "eigentlichen" Anlage, rechts daneben noch 3 Böcke. (denen hat man offensichtlich zum Schutz der Baweanhirsche die Geweihe schon abgenommen).
(21.04.2022, 18:52)
W. Dreier:   Auch die Afrikafreifluganlage fĂŒllt sich: hier einer der 2 Sattelstörche - beide noch recht schmuddelig nach dem Winter. Es fehlten noch die Nimmersatte und Abdimstörche - neu waren die Rotaugenenten - genauso, wie ich auch in der "SĂŒdostasien/Australien-Anlage dort neue (aber alte schon existente ) Formen sah
(21.04.2022, 18:49)
W. Dreier:   Und ein Neuzugang bei den Nepal-Uhus?
(21.04.2022, 18:45)
W. Dreier:   Die Nashornpelikane machten einen Ausflug zur anderen Seite des Waldbison-Grabens. Normalerweise sind sie im sĂŒdlichen Teil zu finden.
(21.04.2022, 18:42)
W. Dreier:   Was noch: die 3 tragenden Mhorrgazellen waren schon eingeschlossen - bevorstehende Geburt?
Neuer BĂŒrger war ein Kalb bei den Puszta-Rindern
(21.04.2022, 18:37)
W. Dreier:   Auch erstaunlich: die Languren waren ebenfalls draußen - aber glĂŒcklich sahen sie nicht aus
(21.04.2022, 18:35)
W. Dreier:   Die Sonnenvögel trugen Nistmaterial zusammen.
(21.04.2022, 18:32)
W. Dreier:   In der Vogelvoliere war ein fleißiges Herumfliegen von Omei-HĂ€herling und Sonnenvogel - leider blieben sie kaum sitzen.
OmeihÀherling
(21.04.2022, 18:31)
W. Dreier:   Ein neuer Blick auf die Kiangs
(21.04.2022, 18:28)
W. Dreier:   Tierisches: auf dem Berg waren die Marco-Polos dabei, Höheres fressen zu wollen, gut aufgerĂ€umt haben sie bei den AhornschĂ¶ĂŸlingen - das könnten sie insbesondere in der Hirschallee auch machen - dort wĂ€chst es wie Unkraut!
(21.04.2022, 18:26)
W. Dreier:   Erstaunlicherweise waren bei dem Wetter Siamangs und Tamandua "unterwegs".
(21.04.2022, 18:23)
W. Dreier:   Hier eine Stelle im nordwestlichen Teil.
(21.04.2022, 18:22)
W. Dreier:   Anstelle des Diensttages der Besuch heute. Leider: das Wetter!
Baustelle Ele-Anlagen. Seit gut 10 Tagen wird gebuddelt und auch am Haus die GerĂŒste hochgezogen, "im" Haus selber steht der Drehkran. GegenwĂ€rtig werden offensichtlich tiefere und auch höhere TrockengrĂ€ben ausgehoben und auch betoniert - durchweg gegenwĂ€rtig auf den alten Grenzen der "Panzer"-Anlage. Am "Afrikanerbad" wurde auf den alten Grundfesten aufgestockt, auch weiter westlich.
(21.04.2022, 18:20)
W. Dreier:   Und allen Tierfans ein frohes Osterfest ! (junger Zwergmara)
(15.04.2022, 18:25)
W. Dreier:   Aber kurz zuvor auf der anderen Seite des Hirsch-Ganges noch ein Foto der vorderindischen Sambare . Welch schöner Hirsch - aber bisher nach 3 Jahren kein Nachwuchs!
(15.04.2022, 18:22)
W. Dreier:   "PĂŒnktlich" gegen 12 Uhr kam der versprochene Nieselregen, noch schnell ein Foto eines der 2 Sika-Junghirsche. Dennoch standen ca. 50 Besucher an der Kasse.
(15.04.2022, 18:16)
W. Dreier:   Die Weißlippenhirsche standen recht verstreut - dann aber gingen alle Richtung des Trenngitters - was war da? Ein kleiner Terrier als "Wolfersatz" kam dort mit seinem Besitzer!
(15.04.2022, 18:11)
W. Dreier:   Hier die Zuschauer
(15.04.2022, 18:07)
W. Dreier:   Ganz hinten in der Steinbock-Markhor-WG hakelten 2 Markhore, bald kamen die Zuschauer. Mindestens 12 Steinböcke und Markhore zĂ€hlten wir !
(15.04.2022, 18:03)
W. Dreier:   Jetzt.
(15.04.2022, 17:59)
W. Dreier:   er war an die elektrische Sicherung der neuen Anpflanzungen am Sperrgraben gekommen.
Wegen der besseren Sichtbarkeit hier 3 StÀbe , die die Leitungen halten.
(15.04.2022, 17:57)
W. Dreier:   --und dann sprang ein Goral abrupt weg
(15.04.2022, 17:55)
W. Dreier:   Zu den Manulen: die Katze ist jene mit mehr rötlichen Haartönungen
(15.04.2022, 17:53)
W. Dreier:   Einer der Marco-Polos hat sich einen anstĂ€ndigen Schaden des Hornes geholt - mal schauen, was weiter geschieht!
(15.04.2022, 17:51)
W. Dreier:   und ein 2. Milu-Jungtier, das etwas Ă€ltere stand auf der anderen Seite (im Hochzeits"gang")
(15.04.2022, 17:46)
W. Dreier:   --und ein 2. Schweins-Hirschlein,
(15.04.2022, 17:35)
Mark Meier:   Ganz aktuell sind sind neben einem Saison-Auftakts-Briefchen des Tierpark auch vom Förderverein ein Newsletter sowie die erste der beiden jĂ€hrlichen Ausgaben der "Berliner Tiere" (1/22) erschienen. Insgesamt sind schon ein paar interessante Nachrichten dabei:

TP:
- Der Tierpark meldet neben der RĂŒckkehr von Flugschau, FĂŒtterungen und Tierparkbahn auch, dass am Eingang BĂ€renschaufenster nun ein neu gestaltetes Servicecenter in Betrieb ist.

FV:
- Der Förderverein sammelt u.a. Spenden fĂŒr die Restauration und NeuprĂ€sentation des Elefantenmosaiks. So werden die Kosten inzwischen auf hunderttausende Euro geschĂ€tzt!
- Das Elefantenhaus selbst und die Savanne werden auch erwÀhnt: "Allerdings haben auch die BauablÀufe des Umbaus in den letzten zwei Jahren unter den Herausforderungen der Corona-­Pandemie gelitten. Krankheits-­ und quarantÀnebedingte AusfÀlle, aber auch ein zunehmender Rohstoffmangel
hÀtten ihren Tribut gefordert, so Projektleiter Johannes Gramse. Deshalb könne mit der Eröffnung wohl erst im Jahr 2023 gerechnet werden."
Also wohl sogar mit der ganz zarten Hoffnung, dass es doch noch 2022 werden könnte. Das klingt immer noch weit optimistischer als ich erwartet hÀtte. Ich hÀtte ja aufgrund bisheriger Erfahrungen selbst ohne Corona und Ukraine-Krieg eigentlich eher mit 2025 gerechnet. Aber noch ist ja auch nichts fertig.
- Die Otter-WG und die Bantenganlage werden ebenfalls erwÀhnt, allerdings ohne neue Informationen und ohne Datum.
- Von der Newssparte der Webseite zudem ergÀnzend: Am 23.3. wurde ein Vietnam-Sika geboren, am 2.4. ein Schweinshirsch.

Ich muss nach wie vor sagen, dass der Förderverein mE inzwischen deutlich besser kommuniziert als der Tierpark selbst. Es gibt mehr und aktuellere Infos und teilweise sogar Fotos und Videos zu ZugĂ€ngen, Geburten und Bauprojekten. Etwas schade aus Sicht des Tierparks aber immerhin haben wir zum GlĂŒck ja beides.
(15.04.2022, 13:22)
W. Dreier:   etwas zu groß - nun
(13.04.2022, 12:39)
W. Dreier:   Coquerell-Sifaka in der Außenanlage
(13.04.2022, 12:38)
W. Dreier:   Und zum Vergleich der "normale" Sonnenvogel
(13.04.2022, 12:36)
W. Dreier:   Bei den Mhorrs sind wohl drei Geburten zu erwarten
(12.04.2022, 17:01)
W. Dreier:   Heutige Besonderheit - neben dem Umstand, dass wegen der Temperaturen (aber erst gegen 11.30) Sifakas und das junge Gerenuktrio draußen waren - war im Affenhaus, dass das junge SilberĂ€ffchen-Junge im Nacken des Weißkopfsakis schlief. Und der kletterte gaaaaanz langsam! (QualitĂ€t des Bildes - Scheiben1).
Der junge Gelbbartmaki hat es leider nicht geschafft.
(12.04.2022, 16:58)
Regina Mikolayczak:   Tolles Foto!Meine sind nicht so gut geworden, weil die Vögel zu hektisch waren. Ja,Pfeifhasen wĂ€ren mir auch lieber gewesen.

(12.04.2022, 03:10)
W. Dreier:   Habe nochmals meine Fotos vom Di durchgeschaut: Silberohr-Sonnenvogel also ! Erstfoto !!! Wenn`s denn kein Pfeifhase sein kann !
(11.04.2022, 17:56)
Regina Mikolayczak:   Als ich am Freitag dort war, sah ich in der Gipfelanlage 2 Manule
(10.04.2022, 15:39)
W. Dreier:   @G. Bardowicks: erstaunlicherweise war dort (fast nie sichtbar) ein Manul in der letzten Zeit, nachdem dort zunĂ€chst das Schild fehlte.
Auf dem Berg habe ich bisher nur einen Manul gesehen - was bei der Steinstrukturierung nichts heißen will.
KĂŒnftige Planung fĂŒr die genannte Anlage ??
(10.04.2022, 13:53)
W. Dreier:   @G. Bardowicks: erstaunlicherweise war dort (fast nie sichtbar) ein Manul in der letzten Zeit, nachdem dort zunĂ€chst das Schild fehlte.
Auf dem Berg habe ich bisher nur einen Manul gesehen - was bei der Steinstrukturierung nichts heißen will.
KĂŒnftige Planung fĂŒr die genannte Anlage ??
(10.04.2022, 13:53)
Mark Meier:   Ich kann mir auch vorstellen, dass damit die UmbauflĂ€che gemeint ist. Die eigentliche Giraffenanlage wĂŒrde damit fast so bleiben wie sie ist.
Oder vielleicht ist dieser "AuslĂ€ufer" aus der großen GesamtflĂ€che sogar der geplante Verlauf des Giraffenpfads. Damit gĂ€be es wohl u.a. einen Zugang direkt beim Giraffenhaus.
(10.04.2022, 13:14)
Gudrun Bardowicks:   Noch eine Frage: mit welcher Art ist jetzt die ehemalige Rotluchs- und spĂ€tere Übergangsanlage fĂŒr die Manule gegenĂŒber den Buntmardern besetzt bzw. welcher Neubesatz ist dort geplant?
(10.04.2022, 11:00)
Gudrun Bardowicks:   Ich vermute, dass die "Schlange einfach darauf hinweisen soll, dass die neue Afrikasavanne bis zum Giraffenhaus geht. Da die Giraffen auf dem Plan weiterhin sichtbar sein sollten hat man deren AnlagenflĂ€che vermutlich nicht ebenfalls dunkel eingefĂ€rbt. Die ursprĂŒnglich geplante Bahn durch oder um die Savannenanlage wird wohl nicht umgesetzt, da man von ihr nichts mehr hört oder liest. Ich denke allerdings auch, dass die AnlagenflĂ€che fĂŒr eine durch sie hindurchfĂŒhrende Safaribahn nicht groß genug ist. Der geplante höher gelegene Giraffenpfad zwischen Giraffen- und Elefantenhaus soll sie wohl ersetzen falls dieser je kommt.
(10.04.2022, 10:24)
W. Dreier:   Hatte gestern auch die neue "WegfĂŒhrung/Guide/ FĂŒhrer/Plan" mitgenommen: wie wĂ€re denn diese Schlange zu interpretieren, die zum Giraffenhaus fĂŒhrt?
(09.04.2022, 15:55)
W. Dreier:   Die Gorale sind ja mit den Gold-Takinen zusammen - sollte die Revieraufteilung so bleiben, wird es schwer, sie im hintersten Teil zu sichten. Hier auf dem Bild, von der "Plattform"" gemacht, sind es etwa 50 m.
(09.04.2022, 15:26)
W. Dreier:   und noch ein Dschelada-Mann
(09.04.2022, 12:55)
W. Dreier:   Noch zu den Moschustieren: heute lagen sie etwas offener - beide offensichtlich Jungtiere vom letzten Jahr.
(09.04.2022, 12:54)
W. Dreier:   Die Frage fĂŒr mich war immer: wie groß ist das "Hinterland" der jetzigen Irbisanlage - in "alter" Zeit hatte man keine Einsicht wegen der Bebuschung von oben. - aber jetzt, wichtig gerade fĂŒr die Zeit, wenn bei Nachwuchs abgesperrt werden mĂŒĂŸte. Die Abdeckung hat etwa 10 x 5 Meter.
(09.04.2022, 12:14)
W. Dreier:   Hier hat es sich einer einfacher gemacht - Spross herausgezogen, um im Sitzen zu fressen.
(09.04.2022, 12:11)
W. Dreier:   Panda - Schopfhirsch-Anlage: Neben den "Anti-Kletterfolien" an den meisten BĂ€umen gibt es auch im Ihheren noch Elektrodrahtabtrennungen - schwer zu sehen. Dazu wird ein Überspringen/Heraufkletten auf den Publikumssteg durch "Elektrogras" verhindert. Bambussprosse werden in Bambusröhren angeboten: an KletterbĂ€umen am Steg oder auch eigebuddelt.
(09.04.2022, 12:09)
W. Dreier:   Gemeinschaftsanlage von (nur) mĂ€nnlichen sib. Steinböcken und Markhoren: Waren sie am Dienstag (scheinbar?) noch "sauber" auf der Anlage getrennt, so lagerten sie jetzt friedlich nebeneinander. Markhore zĂ€hlte ich 4 , Steinböcke an die 5 (mit großen Wachstumsunterschieden)
(09.04.2022, 12:03)
W. Dreier:   Noch ErgĂ€nzungen zum Himalaya: Zu den FutterplĂ€tzen der GroßsĂ€uger - wie hier von der "verkehrten Seite" vom Berg auf die Kianganlage: der Futterplatz befindet sich, von Besucher aus gesehen, immer hinter einer Steinansammlung - zu der Fresszeit sieht man so gerade bei den Takins nur die RĂŒcken.
(09.04.2022, 11:59)
Mark Meier:   @W Dreier: Vielen Dank fĂŒr die BeitrĂ€ge! Laut Facebook sollen es wohl 15 Chinesische Baumstreifenhörnchen sein. Unter dieser Bezeichnung habe ich sie aber leider zumindest auf die Schnelle nicht in der Zootierliste und auch nicht anderswo gefunden.
(09.04.2022, 07:40)
W. Dreier:   Gut zu sehen war heute ein Marco-Polo-Bock von der oberen Plattform
(08.04.2022, 22:27)
W. Dreier:   Heute im besseren (fotografischen) Bereich: ein Schneeleopard
(08.04.2022, 22:24)
W. Dreier:   Am Eingang wurde insbesondere die Kletterausstattung fĂŒr die Ursons verbessert - sogar im 1. Teil wurden sie sichtbar - was sonst kaum geschah
(08.04.2022, 21:23)
W. Dreier:   Weiterhin: gegenĂŒber von den Dromedaren wurde eine Kleinalage jetzt mit Streifenhörnchen besetzt (es wuselte - ca 6 zĂ€hlte ich) . FrĂŒher gab es da Wildkatzen, Skunke, Tigeriltis, Kolonok`s
(08.04.2022, 21:21)
W. Dreier:   Im Gehege der kleinen Pandas wurden die BĂ€ume (bis auf einige im Vordergrund) mit Foto-Plasteringen "unkletterbar" gemacht
(08.04.2022, 21:18)
W. Dreier:   Heute "außer der Reihe" Kurzbesuch mit einigen "Resten" - Endlich ein Hengst auf der Kiang-Anlage
(08.04.2022, 18:57)
Regina Mikolayczak:   Heute hab ich Himalaya erstmals besucht und bin ebenfalls sehr angetan. Nicht gefallen hat mir die wirklich recht kleine Einsichtsscheibe bei den Schneeleoparden (die Anlage kommt mir persönlich eher kleiner vor, als die Vielfraßanlage). Ich war ja ganz alleine dort, aber am Wochenende oder gar mit einer Schulklasse? Da mag ich mich dann wohl nicht dazuquetschen. Mein persönliches Highlight wurde hier wohl noch gar nicht erwĂ€hnt, glaube ich: In der ehemaligen Wildkatzenanlage sind auch Silberohr-Sonnenvögel. Diese waren mir bis heute unbekannt, daher mein "Highlight" Alles in Allem finde ich aber auch die Gesamtheit Himalaya sehr gut gelungen und ist ja noch Platz an den RĂ€ndern. Mal abwarten, was da evt. noch kommt...
Ach ja: Die Bartsakis haben jetzt freien Zugang zu den BrĂŒllaffen und einer hat ab und an mal am Rand die Anlage kurzzeitig gewechselt. Dieses Vortasten wurde von oben etwas misstrauisch von der BrĂŒllaffenmeute beobachtet.
(08.04.2022, 15:00)
W. Dreier:   Habe mir die Jahresbilanz Pfeifhase von 2020 vorgenommen - meine Rechnung nach der Angabe der ZTL stimmt wohl nicht.
Da die Geschlechtsbestimmung unter den Neugeborenen wohl "laufend" im Jahr geschah, habe ich nur die Summen genommen: gehabt 16, geboren 8 - macht 24. Gestorben 15 macht Ende 2020 9 Tiere - nach TP-Angabe bestehend aus 2. 4. 3 - also die 9. Was aber geschah 2021 und 2022?
(06.04.2022, 17:41)
W. Dreier:   @M.Meier: Danke fĂŒr den sehr persönlichen und auch emotionalen Bericht. Ja, die Anlagen sind nach der Verschönerung fĂŒr den Besucher angenehm zu schauen - auch was die Einordnung der Tiere in die Landschaft anbetrifft, die gestaltete Landschaft selbst. Als gut empfinde ich auch, dass die "Gebirge" nicht so kĂŒnstlich aufeinandergeschichtet wurden, wie es sonst der Fall ist. So ganz kann ich mich noch nicht entscheiden, ob die Masse an Bruchsteinen den Katzen wirklich "gefĂ€llt". "Unsere" 4 FreilĂ€uferkatzen der Gegend vermeiden es möglichst, auf granulierten Steinen mit Bruchkanten zu laufen.
Sehr gut auf jeden Fall die SchutzhĂŒtte vor der ehemaligen Schneeeulenanlage. Und nochmals: die Kunstfels"bauer" können ihre Sache!
Ebenfalls wĂŒnsche ich mir die Erweiterung auf die alte FlĂ€che - 1-2 ha sind das sicherlich. Noch sind im mittleren linken ehemaligen Teil die Baufahrzeuge, Materialdepots etc. zu sehen. Und wenn der angedachte Zugang von der B1 obsolet ist, spricht nichts dagegen, wieder diese FlĂ€chen (Goral-, Weißlippen- und Kreishornschafanlagen) zu nutzen - wenn natĂŒrlich auch die DickhĂ€uteranlagenerweiterung im Fokus steht. Schön wĂ€re es insbesondere, wĂŒrde auch gezĂŒchtet werden - fĂŒr die beiden Takinarten, Gorale und Blauschafe scheint man das zu wollen - bei Markhoren, Marco-Polos und Kiangs muß sich dieses Wollen noch erst zeigen. Und wenn es nur mĂ€nnliche Tiere gibt, dann war es das (sib. Steinböcke, Tonkin-Languren). Interessant die Situation der beiden Takinarten - noch mit Bullen. Zielstellung der EAZA ist ja das "Auslaufen " bei den Sichuan`s (Richtung USA) - Weiterzucht bei den "Goldenen" - zumal der Zoo auf Sichuans gesetzt hat - dort nur Bullen?
Dienstag werde ich allein mir einige Sachen speziell anschauen: Hufabnutzung bei den Kiangs, Anzahl und Geschlecht der sib. Steinböcke, Ort der "fehlenden" weiblichen Tiere. Und persönlich: die richtige Stelle an den Scheiben zu finden, von der man noch gute Bilder machen kann - ach ja: die VielfraßanlagengrĂ¶ĂŸe fĂŒr die Irbisse ist so geblieben - man schaut nur vom Ă€ußersten Westen in den Ă€ußersten Osten der eiförmigen Anlage. Wo wĂ€re hier eine Absperranlage, so man zĂŒchten möchte? Mal schauen.

Hier nach der Anfrage die drei Marco-Polo-Schafe (noch?) an der Mauer.

(06.04.2022, 14:40)
Mark Meier:   Tolle Bilder und EindrĂŒcke. Da ergĂ€nze ich doch gleich mal meinen kleinen Reiseroman - 7 halbe Stunden in Tibet:

Mein Gesamteindruck von Himalaya war nochmals deutlich positiver als ich bereits erwartet hatte. In meinen Augen hat man das zuvor bereits wirklich reizvolle Areal nochmals deutlich aufgewertet. Dazu haben die folgenden EindrĂŒcke beigetragen:

1) Eine vergleichsweise unaufdringliche aber zugleich ĂŒberzeugende Landschaftsgestaltung
Hier hat man die zunĂ€chst eingeplanten Gestaltungsmittel aber deutlich reduziert. So ist die Landschaftsgestaltung eher unauffĂ€llig gehalten aber Ă€ußerst gelungen mit starkem Fokus auf Pflanzungen und Naturstein. Kunstfels sieht man bis auf Kletterfelsen fĂŒr Kinder relativ wenig. Die meisten UnterstĂ€nde, BrĂŒcken und BĂ€nke aber auch ZĂ€une reduzieren sich auf natĂŒrliche bzw. naturnahe Materialien wie Holz und Seil mit relativ wenig Metall, Stoff oder Lacken/Farben. Insgesamt entsteht so ein wirklich ĂŒberzeugender, naturnaher Look. Und wo tatsĂ€chlich einmal kĂŒnstlerische Akzente wie bunte Fahnen oder Tier- bzw. Landschaftszeichnungen auftauchen, wirken diese auf mich unaufdringlich und gefĂ€llig. Auch die Didaktik sowie Spiel- und Bewegungselemente fĂŒr Kinder (Balancierpfade, Kletterfelsen, eine Schaukel) sind insgesamt ziemlich gelungen in das Gesamtbild integriert worden.

2) Optimierte Tieranlagen mit abwechslungsreichen Immersionseffekten
Auch wenn mich viele Anlagen bereits vorher ĂŒberzeugten, hat man sie durch viel Fels und Pflanzungen nochmal spĂŒrbar aufgewertet. Außerdem kommt man gefĂŒhlt viel dichter an die Tiere aber auch an die Anlagen heran durch diverse Plattformen (Ă€hnlich wie bei den Bisons am Haupteingang), rustikale HolzunterstĂ€nde (Ă€hnlich wie bei Brehm-Haus und Affenhaus aber weniger exotisierend), Fels- bzw. Steinmauer-"Fenster" mit oder auch ohne Glas und im Falle der Panda-Schopfhirsch-WG sogar eine in die Anlage fĂŒhrende BrĂŒcke (beides in der Form mE neuartig im Park). GefĂŒhlt ist man so (fast) ĂŒberall mitten drin und die Anlagen wirken dadurch nicht nur nĂ€her, sondern irgendwie teilweise auch deutlich grĂ¶ĂŸer. Bei der Schneeleopardenanlage habe ich wirklich gerĂ€tselt, ob die nicht doch vergrĂ¶ĂŸert wurde. Es könnte aber Ă€hnlich wie bei der Geiervoliere am Brehm-Haus auch einfach mit der Perspektive zu tun haben.

3) Reizvoller, abwechslungsreicher und sinnvoll platzierter Tierbestand
Die Aufteilung mit "Tal der Takine", "Gipfel" und dem weiten "Plateau" dahinter wird auch ĂŒber den Tierbestand stimmig vermittelt.
- Der Auftakt ist alleine durch das Tor und den hohen Bambus recht beeindruckend. Die Affen sind gefĂŒhlt noch nicht richtig angekommen (wenn sie nicht immer so ruhig vor sich hin sitzen), was aber nicht groß schlimm ist. Auch die große Vogelvoliere ist trotz der Vergesellschaftung nicht besonders lebhaft. FĂŒr den Auftakt finde ich es aber ziemlich ok und auch eine bessere Abwechslung als mit nur zwei verschiedenen Greifvögeln. Klar habe ich die versprochenen Pikas und Bobaks hier etwas vermisst (die Hörnchen habe ich leider nicht gesehen, sie könnten aber entschĂ€digen, auch wenn man sie nur durch schmale Schlitze wird beobachten können).
- Beim Tal der Takine fand ich die "Dopplung" mit gleich zwei Takinen ĂŒberraschend ĂŒberhaupt nicht zu viel. Vielmehr wirkte es geballt, als wenn man mitten in eine große Herde kommt. Der Nebenbesatz geriet gefĂŒhlt etwas in den Hintergrund, bereicherte aber doch das Gesamtbild. Wenn man daneben noch etwas vermisst, hat man ja noch die Kombi Schopfhirsch-Kleiner Panda. Letztere waren wĂ€hrend meines Besuchs leider in einer rĂŒckwĂ€rtigen Box (3-4 Tiere dicht beieinander, die sich etwas balgten - aber zusammen mit Pflegern). Doch auch die kleinen Hirsche beleben die Anlage - wobei man sie schon erst etwas suchen muss. Passend zu den eher ruhigen EindrĂŒcken gibt es hier die aufgewertete Mittelinsel mit vielen Sitzmöglichkeiten (SteinbĂ€nke, ein großer Holzwagen, HolzbĂ€nke mit und ohne Überdachung...). Perfekt fĂŒr eine frĂŒhe, entspannte erste Pause beim Aufstieg - die so schnell mal ĂŒberraschend lange dauern kann.
- Der Gipfel ist wirklich ein Highlight wobei die Schneeleoparden fĂŒr mich ganz klar herausstechen. Es wirkt ein wenig als wenn sie nach der Zeit am Brehm-Haus endlich komplett in ihrem Element angekommen sind: Sie klettern ĂŒber die Felsen und FelswĂ€nde, pirschen sich an und tauchen plötzlich mit ihrem Kopf vor aber auch ĂŒber Dir auf, richten sich an der Glasscheibe in voller GrĂ¶ĂŸe auf und schlagen leicht ans Gras, streifen elegant durch die Fels- und Pflanzzonen, ruhen auf Liegenischen und beobachten aus der Höhe die Gegend oder trinken aus dem kleinen Teich. Auch bei dem kleinen Sichtfenster tauchen sie ganz plötzlich auf - oder sie klettern sogar auf die im Gehege gelegene HĂ€lfte des Holzunterstands, sodass man sie durch die Holzritzen beobachten kann - und umgekehrt. Gerade als ich lĂ€ngere Zeit allein war und die großen, geschickten Katzen gar nicht mehr aufhörten, sich verspielt durch die ganze Anlage zu bewegen, war es wie in einem intensiven Traum ohne GefĂŒhl fĂŒr Zeit und Raum. Auch wenn es gemein klingt, waren die Huftiere bei diesem Highlight gefĂŒhlt etwas wie Beiwerk. Aber auch sie sind fĂŒr sich genommen sehr reizvoll und bereichern den Gesamteindruck enorm (zumal sie ja auch am GefĂ€lle herumklettern und man sich dadurch beim eigenen Aufstieg gleich mental mit ihnen solidarisiert). Die Manulanlage ist fĂŒr mich nun mehr denn je wie ein ironischer aber guter Witz: Wenn man den Aufstieg endlich geschafft hat, ganz oben angekommen ist und die weite Aussicht genießt, findet sich da noch diese kleine runde und recht karge "Voliere" - und mit etwas GlĂŒck mitten drin ein kleiner kompakter Fellball mit intensivem, nicht ganz einzuordnendem Blick. Auch hier fĂŒhlt man sich irgendwo solidarisch - gerade wenn man gefĂŒhlt den Gipfel des eigenen Daseins schon erreicht oder leicht ĂŒberschritten hat: Das Leben ist auch am Höhepunkt nicht immer nur ĂŒppig und wird zudem langsam etwas beschwerlicher aber immerhin ist man weiter da und wird vielleicht auch langsam etwas selbstironischer und lockerer. Wer fĂŒr solche Reflektionen nichts ĂŒbrig hat - oder die graue Katze auf grauem Grund wie ich oftmals trotz kaum vorhandener Verstecke auch nach einer Ewigkeit nicht finden kann - hat immer noch die Aussicht und kann nun wahlweise sogar noch etwas höher auf die kleinen Felsformationen klettern.
-Oder aber man geht nach unten und umlĂ€uft jetzt den weitlĂ€ufigen Rundweg, den man auch schon von oben ĂŒberblicken konnte. Und was ist das fĂŒr ein Rundweg? Nicht nur die großen Hirsche sieht man so nah wie nie zuvor (leider an dieser Stelle durch Gitter, dafĂŒr kommen sie aber teils in der großen Gruppe sehr nah heran - so wie mich schon von weitem zig Augenpaare intensiv anblickten und dann weiter Schritt fĂŒr Schritt verfolgten. Völlig erschlagen im positiven Sinne war ich von den Kiangs auf ihrer großen, weiten Anlage. Auch sie - immer im großen Trupp von rund 10 Tieren unterwegs - kommen teilweise neugierig heran, treten dann kurz den RĂŒckzug an und kommen dann sogar kurz so dicht wie nur möglich heran. Dann wiederum RĂŒckzug und plötzlich sind sie ganz klein und fern. Dann ein plötzlicher, nicht zu ergrĂŒndender Impuls - und sie galoppieren mit wuchtigen Tritten ĂŒber die Anlage. Wenn man diese EindrĂŒcke erlebt, fragt man sich ernsthaft, wie man jemals (pardon) oft etwas langweilige Elche auf die Anlage packen konnte. Ja, ich habe die Elche auch geliebt - aber jetzt lebt gefĂŒhlt die ganze Anlage neu auf. Hier am allerhintersten, entlegensten Zipfel des riesigen GelĂ€ndes trumpft der (Huf-)Tierpark nochmal so richtig auf. Sozusagen als Pendant zu den imposanten Bisons am Haupteingang. Ich habe mich direkt ertappt, wie ich auf die Uhr blickte und ausrechnete, wie lange ich noch habe, wenn rechtzeitig um 18:30 Uhr den Park verlassen will (und ich habe es dann natĂŒrlich doch leicht ĂŒberreizt und musste das Drehtor nutzen).
- Die Vogelvolieren hatte ich bislang nicht erwĂ€hnt. Hier gibt es einige farblich und vom Muster her sehr attraktive Vögel und nette Vergesellschaftungen. Besonders die Rotschnabelkittas haben es mir angetan. Ich bin ja auch ein Fan von Elstern (die fĂŒr mich neben Kolkraben schönsten unter den vielen faszinierenden KrĂ€henvögel). Aber die Kittas legen da von der Gestalt her nochmal was drauf und sind zudem gerne mal lebhaft und laut. Da hab ich den verborgenen Fasenanhahn gar nicht mehr so sehr vermisst.

4) Wenige Schwachstellen, die nicht stark ins Gewicht fallen
TatsĂ€chlich habe ich kaum etwas zu meckern und fĂŒhle mich dabei auch fast schon schĂ€big nach dem tollen Erlebnis. Bis auf die etwas kleine und karge Manulanlage (die Kargheit passt aber sicher irgendwo zur simulierten Vegetationszone) sind eigentlich genau die StĂ€rken auch die SchwĂ€chen der Erlebniszone. Bei den Schneeleoparden als Highlight staut es sich recht schnell. Es gibt nur eine breite Haupt- und eine Eine-Person-Nebeneinsicht. Dieses Nadelöhr bedeutet, dass man sich hier leichter vertreiben lĂ€sst, als man es gerne hĂ€tte - oder eben entsprechende Geduld bzw. einfach mal einen Tag mit eher schlechtem Wetter braucht. Mein grĂ¶ĂŸter echter Kritikpunkt ist im Grunde eher ein Kompliment: Irgendwie reichen mir die 60.000 Quadratmeter immer noch nicht aus. Ich wĂŒrde mir noch so viel mehr Tiere und Anlagen wĂŒnschen - gerade mit Blick auf die weite, leere FlĂ€che hinter den Kiangs. Bedauerlich zumindest fĂŒr nicht sehr lauftĂŒchtige Besucher ist ansonsten, dass die Bahn entgegen frĂŒherer Planungen offenbar weiter nicht auf den HĂŒgel fĂ€hrt. Mir fehlt sie dort eher nicht aber mit kleinen oder alten Beinen kann es schon anstrengend werden. Ich sah aber auch rĂŒstige PensionĂ€re mit und ohne TrainingsanzĂŒgen sowie Gehstöcken, die es offenbar bewusst als Teil ihres Fitnessprogramms einsetzen.

Gesamtfazit:
Was soll ich sagen? Man hat es ja sicher schon gemerkt: Ich bin ziemlich umgehauen. Es war der fĂŒr mich seit langem schönste Tierparkbesuch. Und nachdem ich ja schon sehr angetan von bisherigen Projekten wie Affen- und Brehm-Haus war, ist es nun zumindest aktuell nun sogar mein neues Lieblingsareal. Ich kann mir wirklich vorstellen, dass ich kĂŒnftig manchmal den ganzen großen Park mehr oder weniger links liegen lassen und im Kopf brav die Tierpark-PR nachplappere: Der Berg ruft.
(06.04.2022, 01:03)
W. Dreier:   Und die Tonking-Languren
(05.04.2022, 23:11)
W. Dreier:   Noch eine Kiang-Aufnahme
(05.04.2022, 22:34)
W. Dreier:   Die drei weiblichen Marco-Polo noch in der Übergangsanlage an der Mauer, die Arkale? Wohl noch in der alten Anlage
(05.04.2022, 21:48)
Gudrun Bardowicks:   Die Anlagen sehen auf den Bildern gut aus. Wo sind denn die weiblichen Marco-Polo-Schafe untergebracht und wo leben jetzt die Arkale?
(05.04.2022, 21:43)
W. Dreier:   Hab noch einen Goral gefunden!
(05.04.2022, 18:14)
W. Dreier:   Und zum Schluß die erste Geburt bei den Vietnam-Sikas - Uff! Ein anstrengender guter Tag!
(05.04.2022, 17:33)
W. Dreier:   Was noch: einen Geburt bei Eulemur collaris /bei mir Gelbbart-Maki) ganz schwer zu fotografieren. Hinterste Ecke links unten - sonst gleißende Lichtreflexion
(05.04.2022, 17:29)
Björn Haberl:   Vielen Dank fĂŒr die Bilder, ich glaube man kann im ganzen zufrieden sein klar wĂ€ren ein paar Volieren mehr schöner gewesen, aber an sich ists anscheinend sehr schön geworden
(05.04.2022, 17:29)
W. Dreier:   und nun saßen die Languren "paßgerecht"
(05.04.2022, 17:25)
W. Dreier:   Dann wieder bergab - links die Blauschafe - man sieht die GitterstĂ€be - aber kein Sichtfenster, rechts die Schopfhirsche. A propos GitterstĂ€be: die Farbe ist fotografisch relativ neutral
(05.04.2022, 17:20)
W. Dreier:   Dort wĂ€re dann der "Serpentinenabgang" mit Blick auf die Wildziegen, wir aber wieder zurĂŒck - denn da steht nun eine schöne SchutzhĂŒtte (ehemals Schneeeulen) mit Blick auf Himalaya-Glanzfasan und Rotschnabelkitta, letztere noch sehr scheu, der Fasan nicht zu sehen - die Voliere fĂ€llt nach hinten ab.
(05.04.2022, 17:15)
W. Dreier:   Dort oben ist auch ein Ausguck Richtung Blauschafe - Marco-Polos. Aber wie schon bei den Alpensteinböcken: lagen sie tiefer auf der Ostseite, ist nichts zu sehen, da ein HĂŒgel "im Wege "steht. Bei den Blauschafen ist ein Bock dabei (oder sogar 2?), unten lagen die Polos - einer (wohl der Erstgeborene) kam aber hoch
(05.04.2022, 17:11)
W. Dreier:   Die Manulanlage wurde auch steinreicher - aber der Baum fehlt. Schatten?
(05.04.2022, 17:07)
W. Dreier:   Dann nach oben zum mount Everest - allerhand Fahnen, ein kleiner Kletterfelsen aus Beton
(05.04.2022, 17:05)
W. Dreier:   Ca 20 Fotos - Resultat hier - der 2. Irbis lag ganz rechts oben auf einem Vorsprung. MĂ€chtig gewaltiges Gestein - ĂŒberall
(05.04.2022, 17:03)
W. Dreier:   dann leicht bergauf und links gleich die alte Vielfraßanlage - die "ScheibenhĂŒtte" fĂŒr die Irbisse ganz im Westteil - sonst ist wegen der Bepflanzung nichts zu sehen.
Ich hatte GlĂŒck: 2 Japanerhunde standen vor - ein Irbis hinter der Scheibe- nur kurz. So eine schöne Beute! Wenn`s Glas nicht wĂ€r`. Ja das Glas - und die Sonne schien wunderbar darauf.
(05.04.2022, 17:01)
W. Dreier:   und die Weißlippen - alle noch etwas scheu und damit eng auf einem Haufen
(05.04.2022, 16:57)
W. Dreier:   Dann aber !!!!! die Kiangs!!
(05.04.2022, 16:28)
W. Dreier:   Sieht nach dem HĂ€herling aus
(05.04.2022, 16:25)
W. Dreier:   Auf der Anlage (ehemals die Marco-Polo-Böcke) wurde wenig verĂ€ndert, einige Steine , Felsen.
Dann die ehemalige Wildkatzenanlage . jetzt die Vögel: Omei-HÀherling, der Sonnenvogel, Satyrtragopan. Fast zu reich ausgestattet mit Fels und Busch
(05.04.2022, 16:23)
W. Dreier:   Und ein Markhorbock. Na gut: 2
(05.04.2022, 16:20)
W. Dreier:   Dann zunĂ€chst die nördliche Umrundung - die Wildziegen - noch schön getrennt - hier die Steinböcke. Oh, das sind ja hier schon 5 !
(05.04.2022, 16:18)
W. Dreier:   Schopfhirschbock, die weiblichen standen unmittelbar unter der "BrĂŒcke" am alten Absperrgraben und sonnten sich (Sonne gab es auch etwas)
(05.04.2022, 16:14)
W. Dreier:   Nach SĂŒdwest dann die KatzenbĂ€ranlage - nichts zu sehen - mit dem Steg. Untermieter die Schopfhirsche (3 gesehen - es blieben einige unten). Hier sind auch einige grĂ¶ĂŸere Koniferen eingesetzt worden
Die alte Luchsanlage bleibt vom Weg abgesperrt.
(05.04.2022, 16:10)
W. Dreier:   Jetzt der Chef: Sichuanbulle und das Jungtier vom letzten Jahr
(05.04.2022, 16:05)
W. Dreier:   Goldtakin - linkerhand der Stein-Futter-HĂŒgel.
(05.04.2022, 16:03)
W. Dreier:   Dort die Sichuan` s links: 7 Tiere, halblinks und nach Osten die Goldtakine (4) , gaaaaanz hinten die Gorale (ist der rechts zu sehen). Direkt vor den Besuchern ein kleiner in die Anlage fĂŒhrender Steg, innen hinter großen Felsen die Futterstellen - dann sieht man nur RĂŒcken. Hier ist eine Art Rondell, denn nach Westen befindet sich die Anlage fĂŒr die Roten Pandas - ĂŒber einen nachinnen fĂŒhrenden Steg.
Hier Blick in die Goldtakinanlage - ohne Tiere, ehemals fĂŒr Markhore - mit SchutzhĂŒtte. Einige Neuanpflanzungen - innen geschĂŒtzt mit Elektrogras
(05.04.2022, 15:59)
W. Dreier:   Der Scheideweg: links die Takine - rechts der Rundweg um und ĂŒber den Berg
(05.04.2022, 15:52)
W. Dreier:   Dann sitzt gegenĂŒber ein Langur etwas besser - aber wie gesagt - die Scheiben.
(05.04.2022, 15:50)
W. Dreier:   Hier die Hörnchen
(05.04.2022, 15:45)
W. Dreier:   an der rechten Seite wĂ€re dann das Heim der Pfeifhasen gewesen: 3 schmale Sichtscheiben (hier 2) - dahinter nun die Pater- Davids-Felsen- Hörnchen.
(05.04.2022, 15:42)
W. Dreier:   Am alten Platz die Bartgeieranlage, im Hintergrund 2 weiße Ohrenfasanen. Die Anlage auch "umhĂŒttet".
(05.04.2022, 15:38)
W. Dreier:   Und nun - nach der 2. Umrundung die Innenanlage mit den 3 mĂ€nnlichen Tonkinlanguren
(05.04.2022, 15:36)
W. Dreier:   Also alter Weg durch das "Himalaya"-Tor, Neu asphaltierter Weg, rechts Bambushain. rechter Hand der steile "Abenteueraufgang", fĂŒr gesittete Besucher der Asphalt . Am ehemaligen "Verteilerweg" nun nur rechts: dort steht das Winterhaus fĂŒr die Languren,. Zu sehen ist links nichts, BĂŒsche, Bambus etc. man muß ganz herum auf die Westweite: und dort 3 schwarze SchwĂ€nze - eine lange Weile. Rechterhand der Spielplatz
(05.04.2022, 14:49)
W. Dreier:   "Eisbauten" - EisBUDE wurde gemeint.
(05.04.2022, 14:36)
W. Dreier:   Komme gerade vom "Jungferngang" - die BefĂŒrchtung, dass nur mĂ€nnliche Markhore und sib. Steinböcke dort eingesetzt wurden, ist eingetreten - Sibirier sogar recht viele - mindestens 4, wenn nicht 5. Wunderte mich schon (oder nicht) , dass ich im Zoo nur einen Bock fand. Aber wo sind die weiblichen Tiere - der Markhore natĂŒrlich? Einsichten in die ehemalige Weißlippenanlage, die Goral- und Arkalanlage hat man nicht. DemgegenĂŒber sind auf der ehemaligen Alpensteinbockanlage Blauschafe (Böcke und Schafe) und alle Marco-Polo-Böcke vereint. Bin aber erst beim Sortieren.
Ein Statement: die Anlagen haben meinen Segen - aber die Scheiben: wie befĂŒrchtet (Tonkinlanguren, Irbisanlage).
Freie erhöhte Besuchereinblicke bei den beiden Takinbereichen , einfĂŒhrende BrĂŒcke bei den Schopfhirschen (aber da einen kleinen Panda finden!!!), bei den Weißlipppen auch eine Art Podium, die Kiangs frei sichtbar (sehr schön heute, da sie noch voll in Gruppe laufen) wie ehemals bei den Elchen. Sibirier und Markhore : Einblick etwas von oben. Manul wie Irbis und die 2 Kleinanlgen (Vögel): nach meinem GefĂŒhl etwas zu steinig fĂŒr die Tiere - beim Gehen bzw. die Tiere zu finden. Manule: leider hat man den lebenden Baum entfernt - es gibt kaum Schatten.
Aber wie gesagt - ich muß erst sichten.
Die Wege ĂŒbrigens sind gut asphaltiert - ohne diese blöden Einarbeitungen von "authochtonen" Huckeln und Löchern, wo die Kleinkinder aus den Wagen fallen. Der Kunstfels hĂ€lt sich in Grenzen. Dazu - natĂŒrlich - viel Bambus (besonders "gĂŒnstig" bei der jetzigen Trockenheit) und Neuanpflanzungen., wonei die ganze Nordseite ihren Charme behalten hat - nur der Altbewuchs. Der "Abenteuerweg" als AbkĂŒrzung ist nur fĂŒr Leute unter 1,50 m geeignet, da man sich die Stirn an einigen HolzĂŒberbauten einrennt. Spielplatz ist dort oben vorhanden - "ganz oben" steht nur ein Karren (tibetanisch?) - keine Eisbauten. Auf Höhlen, WasserfĂ€llen und Ă€hnlichen Schnickschnack wurde verzichtet - das Geld!
Übrigens hat der Safarizug die Steigung geschafft - im Normalbetrieb aber fĂ€hrt er dort nicht: Gehbehinderte haben zwar einen glatten schönen Weg - aber die Steigung nach oben - egal, von welcher Seite! Der steilere Weg vom Manul nordwĂ€rts nach unten blieb auch so steil, Granulat-bedeckt fĂŒr richtige Wanderer.
Fotos kommen noch.
Ansonsten: die Verhinderung von "Duplikaten" in den beiden Berliner Anlagen - Ausnahme "Besucher-High-Lights" (Elefanten oder bestimmte Affen) - scheint nicht mehr zu gelten.
(05.04.2022, 14:33)
cajun:   Mal 'ne Nachfrage bezĂŒglich einer faktischen Doublette: Weshalb hat man in den TP jetzt Sibirische Steinböcke genommen (die laut ZTL noch gar nicht da sind oder zumindest noch nicht gelistet wurden)?
Wird die Gruppe aus dem Zoo Berlin dorthin umgezogen? Oder gibt es demnÀchst eine Bachelorhaltung jeweils mÀnnlich/ weiblich aufgeteiltt zwischen den beiden Einrichtungen
Himalaya Tahre wÀren sicher auch, namentlich, geeignet gewesen. :-)
(05.04.2022, 13:19)
Mark Meier:   @Adrian Langer: Ja, leider ist es aber auch wirklich nur auf Facebook korrekt.

In der offiziellen PM datiert vom 4.4. steht weder was vom 5.4. oder "morgen" noch verwendet man die entsprechende Zeitform. Stattdessen steht da:
"DER BERG RUFT: (PrÀsens)

sowie

"Wo ehemals Elche, HabichtskĂ€uze und Vielfraße lebten, können Tierpark-GĂ€ste nun die asiatische Gebirgswelt entdecken. Auf einer FlĂ€che von 60.000 mÂČ hat nun die einzigartige Tierwelt des Himalaya Einzug gehalten. Dabei begegnen den Bergsteiger*innen nicht nur bekannte Gebirgsbewohner wie Rote Pandas, Schneeleoparden und Bartgeier, sondern auch weniger bekannte Arten wie Goldtakin, Goral, Manul und Satyrtragopan." (Auch hier PrĂ€sens und dazu noch das "nun")

Das war auch der Anlass, weshalb ich es versuchte, nachdem schon mehrere Medien berichtet hatten, dass Himalaya eröffnet worden sei. Beim rbb lief gleich in jeden Nachrichten eine entsprechende Bekanntgabe. Das wurde auch nach mehreren Stunden nicht korrigiert (auch nicht bei der Abendschau um 19:30 Uhr, aber da war es ja auch schon egal).

Ist jetzt auch kein Drama, ein wenig war ich selbst schon unglĂ€ubig. Und bei dem Regen werden es auch nicht viele andere "Bekloppte" versucht haben. Im Park habe ich praktisch niemanden getroffen, was aber auch mal ein wirklich tolles Erlebnis war. DafĂŒr gab es nĂ€mlich Leere Wege, neugierige Tiere und sogar wildlebende Vögel, die ich noch nie im Tierpark und teilweise generell noch nie gesehen habe.
(05.04.2022, 07:11)
Adrian Langer:   Laut Tierparkinfo Facebook ist der neue Bereich erst ab heute zugĂ€nglich. Gestern war ja der 4.4. und nicht der 5.4.
(05.04.2022, 06:44)
Mark Meier:   @W Dreier: Es sollte ja eigentlich auch schon ein Update zum Einzug der Bobaks geben. Ist leider nie passiert, von daher könnte etwas schief gelaufen sein.

Ansonsten waren Absperrungen leider nach wie vor vorhanden. Da lagen sÀmtliche Medien falsch und auch die Pressemeldung des Tierparks ist leider nicht eindeutig genug. Dann eben nochmals an einem der kommenden Tage.
(04.04.2022, 22:59)
W. Dreier:   Hier ein Bobak, ehemals Magdeburg, Juni 2017
(04.04.2022, 22:45)
W. Dreier:   Vor ca . 5 Monaten traf ich am Haus der Zwergmaras einen Mitarbeiter vom Zie-Zoo/ Niederlande, der Bobaks (wieviel?) an den TP geliefert hatte - die ZTL erwĂ€hnt das nicht (nur, dass der Zie-Zoo bis 2020 Tiere hielt) - wo verblieben?
(04.04.2022, 22:38)
Julian Mayzlin:   Stimmt die fehlen auch!
(04.04.2022, 22:32)
W. Dreier:   Frage demnach: gibt es die Pfeifhasen noch? ZTL - wenn die Rechnung stimmt: 2020: 2,4.3 Bestand, geb. 0.0.8 macht: 2.4.11 gestorben 2.3.10 macht 0.1.1 - und das 2020!
Und die Bobaks??
(04.04.2022, 22:29)
Julian Mayzlin:   Ich bin jetzt etwas verwirrt. Laut dem ehemaligen Plan sollten die Daursischen Pfeifhasen auch in das neue Himalaya einziehen. Jedoch steht im Beitrag von heute nichts von Pfeifhasen dafĂŒr aber Peter-David-Felsenhörnchen. Weiß da jemand etwas mehr?

Die Liste:
Tierische Bewohner auf einen Blick:
Bartgeier (NT)
Weißer Ohrfasan (NT)
Himalaya-Glanzfasan
Satyr-Tragopan (NT)
OmeihÀherling (VU)
Silberohr-Sonnenvogel
Rotschnabelkitta
Pater-David-Felsenhörnchen
Francois-Langur (EN)
Sichuan-Takin (VU)
Goldtakin (VU)
Chinesischer Goral (VU)
Ostchinesischer Schopfhirsch (NT)
Marco-Polo-Wildschaf (NT)
Blauschaf
Sibirischer Steinbock (NT)
Turkmenischer Markhor (NT)
Weißlippenhirsch (VU)
Östlicher Kiang
Schneeleopard (VU)
Manul
Westlicher Roter Panda (EN)
(04.04.2022, 22:20)
cajun:   Mensch, W.Dreier, du kannst doch keine Gnus posten, wĂ€hrend ich im Tiergarten Straubing unterwegs bin! NatĂŒrlich gucke ich da sofort nach...ich bin zu Antilopen adiccted....Jetzt haben wir den Salat und ich habe den Eintrag falsch gesetzt.
Leider kein fliegender Pelikan im TP Berlin... ;-)
(04.04.2022, 17:59)
cajun:   Eine schöne Überraschung waren die frei fliegenden Pelikane. Schon imposant! Mindestens zwei Exemplare dĂŒrfen sich "die FlĂŒgel vertreten". Nach einigen Runden landeten sie wieder brav auf dem Teich vor dem Donauaquarium, ihrem eigentlichen Zuhause.
(04.04.2022, 17:51)
W. Dreier:   Nochmals zu den Weißbartgnus. Wenn ich mich nicht irre, sollen die aus Wroclaw sein - die ZTL sagt nichts dazu, außer, dass sie dort bis 2016 nie gezĂŒchtet haben. Hier von meinem Besuch 2016: 1,4 Tiere - dann also 1,3 in den TP ?
Standort war an der sĂŒdlichen Zoo-Begrenzung - rechts neben UA-reinen MĂ€hnenspringern
(04.04.2022, 17:47)
W. Dreier:   @M. Meier: GlĂŒck gehabt ???? Bei dem Regen (endlich!!!!) ????
(04.04.2022, 17:20)
Mark Meier:   Eigentlich solltr Himalaya jetzt offen sein. Jedenfalls ist jetzt auch eine entsprechende PM direkt vom Tierpark raus. Und dazu ja auch die Vergangenheitsform in der Berliner Zeitung. Vermutlich war nur fĂŒr die Presseveranstaltung noch alles abgesperrt. Ich fahr mal rasch los und schau mir das an. Vielleicht habe ich ja GlĂŒck.
(04.04.2022, 16:10)
W. Dreier:   Bei den Milus hat der schwĂ€chere Bock bereits (relativ gesehen) das 2. Geweih gesetzt - wie im letzten Jahr. Hier werden die HĂŒlsenblĂ€tter von angewehten Knospen im Wasser aufgenommen.
(04.04.2022, 16:08)
W. Dreier:   Jetzt aber.
(04.04.2022, 16:04)
W. Dreier:   Weiterhin bemĂŒht sich der SĂ€gererpel um die Gunst der PlĂŒschkopfente - was dem Erpel nicht schmeckt!
(04.04.2022, 16:03)
W. Dreier:   Nanu - nun
(04.04.2022, 16:01)
W. Dreier:   Es soll eine 2. Geburt bei den Schweinshirschen geben, ebenso eine 1. bei den Vietnam-Sikas - aber zu kalt.
Hier der Vietnam-Bock. Die Geweihanlage ist etwas "schwÀchlich".
(04.04.2022, 15:56)
W. Dreier:   Bei den Baweans gab`s Warmlaufen. Das letzte Jungtier stupste das jetzt Geborene zu Laufspielen an.
(04.04.2022, 15:54)
W. Dreier:   Der Chef kommt - sehr gemĂ€chlich
(04.04.2022, 15:51)
W. Dreier:   Ehemals Kiangs - jetzt Kulane
(04.04.2022, 15:50)
W. Dreier:   Bei den im "Unterland" verbliebenen oder umgesetzten Tieren ergeben sich einige Fragen.
ZunĂ€chst: Weilippenhirsche und Kiangs sind "oben", fĂŒr die Kiangs sind jetzt die Kulane auf der Anlage - da 6 Tiere mĂŒĂŸte/könnte der Hengst auch dort sein. Da die Kulananlage leer wĂ€re, hat man dort 3 Przewalski-Hengste eingesetzt. Aber: die 3 Marco-Polo-Damen sind weiterhin auf der Umsatzanlage. Wie sieht es also "oben" aus: Sib. Steinbock und Markhor "oben" - Welche Geschlechter? - oder Trennung dieser? Wo könnten die Marco-Polo-Damen stehen - in einer der geteilten ehemaligen Weißlippenanlage? Und was ist mit der angedachten Blauschaf -Marco-Polo-Bock-Anlage - nur Böcke?
AufklÀrung vielleicht morgen. Zumindest einige Schopfhirsche scheinen "oben" zu sein - aber heute war mieses Wetter, sie hÀtten auch im Haus sein können.
Hier die 3 P-Hengste
(04.04.2022, 15:49)
W. Dreier:   um dann abzutauchen
(04.04.2022, 14:36)
W. Dreier:   Vorher aber zeigte uns Hertha ihre JongleurfĂ€higkeiten!
(04.04.2022, 14:33)
W. Dreier:   --- oder Richtung Vorgehege. Normalerweise berĂŒhrt der Safarizug die Anlage nicht.
(04.04.2022, 14:26)
W. Dreier:   Gegen 10.30 kam mit dem elektrischen "Safari-Zug" die high society (Personen waren so schnell nicht zu orten) aus Richtung Schloß am Dscheladafreigehege vorbei - die Dscheladas rannten sofort ob des unbekannten GefĂ€hrtes nach hinten - vorbei Richtung Aufgang. Dort standen 2 "AufgangsschĂŒtzer" - keine Chance!
(04.04.2022, 14:23)
Mark Meier:   @W Dreier: Ich vermute mal stark, dass wohl die Kleinstadt in Nepal gemeint ist. Von der aus blickt man laut Wikipedia auf gleich mehrere der höchsten Berggipfel der Erde, obgleich sie selbst deutlich tiefer auf ca. 1.000m Höhe liegt. Sie liegt also gewissermaßen direkt an den Himalaya-Massiven wie der Imbiss direkt vor dem Tierpark-"Himalaya" liegt.
(02.04.2022, 08:27)
W. Dreier:   Wunderbar - kann man sich aussuchen:

WIKI:::: Bandipur bezeichnet: eine Stadt im nordindischen Bundesstaat Jammu und Kashmir, siehe Bandipur (Indien); einen Ort in Nepal, siehe Bandipur (Nepal) usw. ...und auch das Tigerreservat
(01.04.2022, 15:04)
W. Dreier:   Habe sicherheitshalber nochmals im Atlas nachgeschaut - so wie Bandipur im Himalayavorland liegt, liegt Berlin im Alpenvorland. Wenn es denn nicht eine andere "Übersetzung" gibt.
(01.04.2022, 15:00)
W. Dreier:   Hohe Auslastung im Zoo? Das sah gestern keineswegs so aus!
Aber: der Kiosk am "Himalaya" heißt jetzt Bandipur. Na gut , Bandipur als Tigerschutzgebiet liegt im Vorland des Himalaya, der Kiosk auch. Und Gebetsfahnen hĂ€ngen auch schon
(01.04.2022, 14:55)
Mark Meier:   Der Tierpark verkĂŒndet das weitgehende Ende von Corona-Maßnahmen:

"Angesichts der neuen BeschlĂŒsse des Berliner Senats entfĂ€llt ab dem 1. April auch im Tierpark ein Großteil aller pandemiebedingten EinschrĂ€nkungen:
-Die generelle Maskenpflicht entfÀllt nun auch in den TierhÀusern. Lediglich im Variwald, der ab Samstag wieder tÀglich von 10 bis 16 Uhr geöffnet ist, ist das Tragen eines medizinischen Mundschutzes vorgeschrieben.
-Es öffnen alle TierhÀuser.
-Die vorherige Anmeldung fĂŒr Jahreskartenbesitzer*innen durch Zeitslotbuchung fĂŒr den Tierpark entfĂ€llt. Die Zeitfenster fĂŒr Tageskarten bleiben erhalten.

Neuigkeiten gibt es auch zur Flugshow und Elektrobahn
Ab morgen startet die Flugshow in die neue Saison. Weißkopfseeadler, EuropĂ€ische Uhus & Co. zeigen ihr Können dienstags bis sonntags um 13.30 Uhr. Und ab Montag, 4. April, fĂ€hrt auch unsere Elektrobahn wieder."
Quelle Facebook

Außerdem gibt der Tierpark diese Neuerung fĂŒr FlĂŒchtlinge bekannt:
"Freier Eintritt fĂŒr GeflĂŒchtete im Tierpark Berlin

Um geflĂŒchteten Menschen aus der Ukraine in ihrer angespannten Situation zu unterstĂŒtzen, können sie den Tierpark Berlin derzeit von Montag bis Freitag (gilt nicht an Feiertagen) kostenfrei besuchen. FĂŒr den Eintritt ist es notwendig, an den Kassen einen ukrainischen Pass oder ein entsprechendes ukrainisches Reisedokument vorzuweisen. Begleitpersonen der GeflĂŒchteten mĂŒssen fĂŒr ihren Eintritt den regulĂ€ren Preis zahlen. Dieses Angebot gilt ausschließlich fĂŒr den Tierpark Berlin. Zoo und Aquarium Berlin können sich aufgrund der hohen Auslastung derzeit nicht an der Aktion beteiligen."
(31.03.2022, 20:34)
Mark Meier:   Jetzt ist es offiziell: Himalaya öffnet am 5.4. Auf Facebook gibt es auch endlich wieder ein neues Video von den Kleinen Pandas. 
(29.03.2022, 19:52)
Jan Jakobi:   ErgĂ€nzung zu den MalaienbĂ€ren:

In Basel starb am 13. Januar 2020 die MalaienbĂ€rin Lotynka im Alter von ĂŒber 35 Jahren.

https://www.zoobasel.ch/de/aktuelles/news/1264/malaienbaer-gestorben/

Als errreichbares Alter gibt der Tierpark Berlin ca. 30 Jahre an.

https://www.tierpark-berlin.de/de/tiere/malaienbaer

Die am 4. April 1961 im Tierpark Berlin geborene MalaienbÀrin Evi starb 1997 im Alter von 36 Jahren.
(29.03.2022, 02:44)
W. Dreier:   pardon: jetzt
(28.03.2022, 18:05)
W. Dreier:   Geburt bei den Schwarznasenschafen - ein ungewöhnlich kleines Baby - vor 3 Tagen sollen es 2 gewesen sein.
(28.03.2022, 18:04)
W. Dreier:   Da ist doch was zu holen? Bartgeier
Die im ehemaligen Nistbereich eingebaute Kamera wurde wieder ausgebaut. Warum wurde nur die begehbare "HĂŒtte" in der unmittelbaren NĂ€he eingesetzt?
(28.03.2022, 18:03)
W. Dreier:   Ein RĂ€tsel - wo sind die jungen MĂ€hnenwölfe. Soweit einsehbar, war nur der Vater zu sehen - in der bisherigen Schauanlage- auch schon letzte Woche - nun wieder 2 Waldhunde
(28.03.2022, 18:01)
W. Dreier:   alles lag in der Sonne - und so blieb auch der Gelbbrustmarder mal sitzen.
(28.03.2022, 17:59)
W. Dreier:   und gleich hinterher: der Bergriedbock-Nachwuchs. Ebenfalls: Geschlecht? Geburt am 17.2.
(28.03.2022, 17:58)
W. Dreier:   -und der diesjĂ€hrige Nachwuchs. Geschlecht?
(28.03.2022, 17:56)
W. Dreier:   -und der diesjĂ€hrige Nachwuchs. Geschlecht?
(28.03.2022, 17:55)
W. Dreier:   Endlich wieder Hirsche: der Bawean-Hirsch, der Bast noch eingetrocknet
(28.03.2022, 17:54)
W. Dreier:   Einer der SakimĂ€nner saß einen Moment ruhig
(28.03.2022, 17:53)
W. Dreier:   a propos Moschus - also Moschustier: beide waren zu sehen, wenn auch in der Sonne schlafend, einige Versteckmöglichkeiten waren eingebaut - die Blauschafe hatten ja "tabula rasa" gemacht
(28.03.2022, 17:52)
W. Dreier:   Heute vorgeschobener Besuch:
BezĂŒglich Himalaya:
- bei den Schopfhirschen war keine Einsicht möglich, ob und wieviel Tiere schon "oben" sind.
- Ehemaliges "Husaren"restaurant: Die Vorderseite wurde mit vorfertigten grauen Kleinst-Riemchen beklebt, die Westseite bekommt "Bemalung".
- Leider: es scheint einen Todesfall bei den Marco-Polos zu geben - ein weibliches Jungtier von 2021 fehlt (auch Info von Besuchern der letzten Woche)

Anbei die Moschusochsen - alle - wenn auch schlecht "sortiert"
(28.03.2022, 17:49)
Regina Mikolayczak:   Leider (!) wĂŒrde ich dem Vorschlag von Mark Meier eher zustimmen. So gerne ich auch lebende Tiere dort sehen wĂŒrde, fĂŒrchte ich die Zerstörungswut der Menschen und dass das nicht lange gut geht mit WaschbĂ€r, PrĂ€riehund & Co. ...
(28.03.2022, 12:05)
Sacha:   @Gudrun: Wo Du recht hast...;):) - Einzig fĂŒr die Rothörnchen wĂ€re die Anlage wohl zu gross, da bekĂ€me man kaum je eines zu Gesicht, zumal fĂŒr das Wohl der Tiere eine (dichtere) Baumbepflanzung nötig wĂ€re.
PrĂ€riehunde mit unterirdischem Gang zur Gehegemitte und Glasblase fĂŒr die Besucher wĂ€re natĂŒrlich nicht ĂŒbel. Könnte ich mir auch fĂŒr Waldmurmeltiere und sogar fĂŒr Vielfrasse oder WaschbĂ€ren vorstellen.
(28.03.2022, 11:56)
Gudrun Bardowicks:   Vielfraße, Baumstachler, PrĂ€riehunde, Rothörnchen, Stinktiere oder als neue Art Backenhörnchen oder Waldmurmeltiere wĂŒrden auch passen.
(28.03.2022, 11:16)
Sacha:   @Mark Meier: Das wĂ€re m. E. Platzverschwendung, sorry, auch wenn der Tierpark natĂŒrlich viel FlĂ€che hat. Da gefĂ€llt mir @W.Dreiers Vorschlag mit den WaschbĂ€ren viel besser, zumal dies dann auch die richtige Einstimmung auf den Parkteil Nordamerika wĂ€re (Und ja: Ich lasse die EU-Liste dabei mal völlig ausser acht).
(28.03.2022, 10:34)
Mark Meier:   @W Dreier: Ich habe mir dort auch lange eine RĂŒckkehr von Tieren gewĂŒnscht. Meine liebste Idee wĂ€re inzwischen aber ein schönes großes Diorama mit (ĂŒber-)lebensgroßen "Tier-Attrappen" wie bei der EisbĂ€renanlage oder den Pinguinen. Dann hĂ€tte man das Problem mit dem Verkehr oder versteckten Tieren gar nicht mehr. Mit etwas KreativitĂ€t und Liebe zum Detail könnte das zudem auch ohne lebende Tiere ein tolles Werbe-Schaufenster fĂŒr den Park werden. Und theoretisch könnte man es sogar gelegentlich umgestalten. Ich glaube, eine andere zeitgemĂ€ĂŸe Lösung wird man nur schwer finden und dauerhafter Leerstand ist tatsĂ€chlich auch kein Zustand.
(27.03.2022, 22:25)
W. Dreier:   Und anteilmĂ€ĂŸig sind auch (wieviel? nicht alle) Schopfhirsche umgezogen. Zur "alten" Irbisanlage: Wichtiger wĂ€re mir, endlich die Ödnis am Haupteingang zu beenden: das heißt immer noch Eingang BĂ€renschaufenster. Wenngleich: die Ecke ist natĂŒrlich mit dem fulminanten Verkehr keinem Großtier zuzumuten - und fotografisch ist es sowieso eine Katastrophe. Aber dennoch: das Wappentier Berlins ist eben ein BĂ€r ! Und wenn`s WaschbĂ€ren wĂ€ren - allerdings nicht jene vom Kinderteil, die nie zu sehen sind.
(27.03.2022, 22:01)
Mark Meier:   Laut Zoofreunde-Forum sind die 1,1 Moschustiere aus Leipzig nun auf der frĂŒheren Moschustieranlage bei der Außenmauer zwischen Schloss und Affenhaus. Die Blauschafe sind inzwischen also auch im "Himalaya" gelandet. Damit sollten nun die meisten Tiere dort sein und vieles sortiert sich jetzt nach und nach wieder ein (natĂŒrlich bleibt ja auch noch das Savannenprojekt). Sehr gespannt bin ich, was in die alte Irbisanlage zieht. Die Schneeleoparden haben immer etwas Glanz in die Ecke reingebracht. Die Nachnutzung sollte also möglichst auch etwas hermachen.
(27.03.2022, 20:58)
Mark Meier:   Der Förderverein hat bekannt gegeben, dass der Tierpark inzwischen 1,1 Löffelhunde hĂ€lt. Ein Weibchen sei kĂŒrzlich eingetroffen.

Bei Himalaya deutet alles auf letzten Feinschliff hin. Laut Infos aus dem Zoofreunde-Forum bekommt auch der "Imbiss am Berg" ein neues Thema und einen neuen Look. Der Umzug der Affenstatue hatte ja schon darauf hingedeutet. Auch wenn der alte Dathe-Traum ja wohl ein Imbiss auf dem Berg war, ist diese Umwidmung mE eine nette symbolische Geste in die Richtung.
(26.03.2022, 18:33)
W. Dreier:   Noch zu den MalaienbĂ€ren: wĂ€hrend Zusammenfassungen und Daten in den JubilĂ€umsjahren gerade fĂŒr Ungulaten im MILU oft erschienen, sind Daten fĂŒr BĂ€ren etwas schwieriger zu finden - habe jetzt nicht alle Milus (74 Hefte in 14 BĂ€nden) durchblĂ€ttern können. Andererseits hatte sich ja Prof. Dathe gerade zur Geburt und zur Aufzucht der ersten gelungenen Geburt öfter geĂ€ußert - Evi, die 1995 34 wurde (Mutter Tschita). Andere BĂ€ren erreichten 28, 24 und 16 Lebensjahre. Die heute noch lebende Tina wurde am 25.12.88 geboren, 1992 hatte sie das erste Jungtier - in 3. Generation im Tierpark.
NatĂŒrlich sind nicht alle geboren Tiere groß geworden: 1977 gab es z.B. 6 Geburten, aber nur eine Aufzucht.
1995 zum 40. Geburtstag des TP betrug der Bestand 2,6 Malaien-BĂ€ren.
(25.03.2022, 16:33)
Sacha:   @Simon Kirchberger: Richtig, es mĂŒsste (wieder) mehr gemacht werden (Ich glaubte, das sei schon lĂ€nger her, folglich: Danke fĂŒr die Berichtigung).
(23.03.2022, 23:17)
Mark Meier:   Ich habe aus Interesse mal recherchiert, wie alt MalaienbĂ€ren im Schnitt werden. FĂŒr freilebende Tiere werden einheitlich maximal 25-26 Jahre angegeben. FĂŒr Zootiere habe ich nur zwei Quellen gefunden, die beide maximal 31 Jahre nennen. Bei Wikipedia heißt es hierzu sogar wortwörtlich:
"Das Höchstalter eines Tieres in menschlicher Obhut betrug 31 Jahre."

Man kann also sagen, dass Johannes mit 25, knapp 26 Jahren ein solides Alter erreicht hat und Tina mit 33 Jahren gewissermaßen schon als "Greisin" betrachtet werden kann. Anders gesagt kann man so ziemlich sicher davon ausgehen, dass der Tierpark bald neue Tiere beschaffen muss.
(23.03.2022, 19:07)
Adrian Langer:   Danke fĂŒr die Berichtigung und Infos!
(23.03.2022, 18:16)
W. Dreier:   Danke fĂŒr die Namensberichtigung: Tina natĂŒrlich - bei den Tonjas, Tinas und Tanjas kommt man etwas durcheinander.
Und natĂŒrlich nicht KragenbĂ€ren - das liegt noch weiter zurĂŒck, sondern BRILLENBÄREN.
Und die letzte LippenbÀrengeburt im Zoo? noch bei BB
(23.03.2022, 17:30)
Gudrun Bardowicks:   Laut Homepage des Tierparks ist MalaienbĂ€r Johannes 1996 geboren worden und somit fast 26 Jahre alt geworden. Jetzt lebt noch seine Mutter Tina dort, die mittlerweile 33 Jahre alt ist.
(23.03.2022, 17:18)
W. Dreier:   @A. Langer: Man mag mich berichtigen wenn ich glaube, dass der TP etwa 50 Geburten verzeichnete - insofern kann bei den seltenen Geburten insgesamt die "Tierpark-Linie" in Europa vorherrschen sein könnte. Auch weiß ich, dass man außer mit den seinerzeit noch vorhandenen Tieren und anderen Institutionen versucht hatte, die Zucht wieder in Gang zu bringen. Übrigens gab es auch in Usti nicht "ĂŒbermĂ€ĂŸig" viele Geburten bei der großen Anzahl von Tieren.
Auslauf im Tierpark? Da mĂŒĂŸte man den Chef kontaktieren - derartige Informationen dringen nicht nach außen. Übrigens gibt es eine fast identische Entwicklung mit den KragenbĂ€ren im TP - Berlin und seine Maskottchen! Traurig !
(23.03.2022, 16:52)
Adrian Langer:   Mist, mein letzter Beitrag ist jetzt verborgen! Daher noch einmal!


Da muss ich Mark Meier jetzt auch etwas berichtigen. Johannes muss laut Facebook mit 33 Jahren verstorben sein. Zum anderen muss die Linie dieses Paares in Europa noch sehr gut vertreten sein (so hat man mÀnnliche Nachzuchten der beiden sogar sterilisiert). Trotzdem wÀren neue Importe nicht die schlechteste Idee!

@W.Dreier: Wie ist denn das gemeint? Möchte man die Malaienhaltung in Berlin etwa auslaufen lassen? Gerade mit dem jetzigen neuen Gehege wĂ€re doch eine Zucht gerade möglich (oder fehlt mir da der Einblick? ). Ich hatte auch gerade beim Tierpark (auch mit Blick auf Goldkatze und BĂ€renkuskus) Hoffnung auf frisches Blut fĂŒr Europa!
(23.03.2022, 15:23)
W. Dreier:   In Usti hatte man ja vor bald 30 Jahren Tiere aus Vietnam geholt - ich erinnere mich, dass ich dort fast ein Gewusel an Tieren sah, spĂ€ter kam wohl auch noch ein Tier aus Thailand hinzu
Zum Tierpark: es bleibt nun die Tanja, die wohl schon ĂŒber 30 ist.
Wenn ich an die Historie der Malaienzucht im Tierpark denke ............
(23.03.2022, 09:03)
Simon Kirchberger:   @Sacha: laut der ZTL wurde genau das in Chester, Edinburgh und Usti gemacht, ĂŒberall gab es auch Nachzuchten, was aber teilweise schon ein paar JĂ€hrchen her ist... Daher mĂŒsste man deine Frage eventuell so stellen, warum das noch nicht öfter passiert...
(23.03.2022, 08:16)
Sacha:   Das ist sogar eine sehr schlechte Nachricht, sollte Johannes noch zuchtfĂ€hig gewesen sein. In europĂ€ischen Zoos ist der MalaienbĂ€renbestand in den letzten 30 Jahren derart zusammengebrochen, dass jedes zuchtfĂ€hige Individuum Gold wert ist. Frage mich ohnehin, warum man nicht lĂ€ngst schon MalaienbĂ€r-Waisen oder nicht wieder auswilderbare Tiere aus asiatischen Aufffangstationen importiert. WĂ€re eine Win-Win-Win-Situation.
(22.03.2022, 20:11)
Mark Meier:   @W Dreier: Danke fĂŒr die Bilder und Informationen. Hoffentlich geht es mit dem Elefantenhaus und den ganzen anderen Baustellen gut voran. Himalaya sollte ja normal in ein bis zwei Wochen schon eröffnen.

Leider gibt es auch eine schlechte Nachricht: MalaienbÀr Johannes ist mit 25 Jahren an noch ungeklÀrter Ursache verstorben.
(22.03.2022, 19:05)
W. Dreier:   ABH: wie gehabt. Immer wieder erstaunlich die Adaptation der Moosfrösche an den Untergrund!
(22.03.2022, 16:14)
W. Dreier:   Und noch eine "Geheiminformation" - es soll wieder eine Geburt bei den Bawean-Hirschen geben. Hier das LetztjĂ€hrige mit dem Vater
(22.03.2022, 16:12)
W. Dreier:   Nachdem sie bisher kaum draußen zu sehen waren, sitzt schon eine WaldrĂ€ppin auf dem Nest
(22.03.2022, 16:09)
W. Dreier:   Dann noch eine Sitzgemeinschaft: Schwarzkopfdrossel und HĂ€herling
(22.03.2022, 16:07)
W. Dreier:   Ansonsten FrĂŒhlingsarbeiten: RĂ€umen der AbsperrgrĂ€ben von Bison-und Wisentanlage - mĂ€chtig stinkend. Der Pelikanteich ist geflutet. An der DickhĂ€uteranlage nur großer Krach: die ehemaligen Absperreisengitter wurden von einem Riesenkettenfahrzeug in Container gelagert - hoffentlich brauchen wir die nicht bald wieder bei der Stahlnot!
Dann eine Geburt bei den Fettschwanzschafen
(22.03.2022, 16:04)
W. Dreier:   Die Goodfellow-Dame ließ sich erstmals sehen, noch nicht das 2 Jungtier bei den Filandern
(22.03.2022, 15:59)
W. Dreier:   Schönstes Wetter, dennoch frĂŒh wenige Besucher. Wenig Neues: bi den Bergriedböcken gĂ€be es eine Geburt - aber keine Sicht. Sichtbar aber der Schweinshirschnachwuchs - aber schon vor 2 Monaten geboren - Bild anbei. Nicht sichtbar waren die MĂ€hnenwölfe - dafĂŒr schaute wieder ein Waldhund aus der TĂŒr. Bei den "Wölfchen" handelt es sich um 2,1.
(22.03.2022, 15:55)
W. Dreier:   Danke fĂŒr beide Infos - wenn auch leider eine Bedauernswerte,
(15.03.2022, 21:54)
cajun:   @W.Dreier: die beiden WeißlippenhirschkĂŒhe sind im November 2021 aus Bojnice gekommen. Hat der Zoo in seiner Jahesbilanz veröffentlicht
(15.03.2022, 20:26)
Adrian Langer:   @W.Dreier: In einer Facebookgruppe war zu lesen, dass Stute und Fohlen bei der Geburt verstarben. Sehr schade!
(15.03.2022, 20:00)
Mark Meier:   Die Meldung aus der B.Z. war offenbar falsch. Das Mosaik wurde demnach nicht vom Sturm oder der Witterung beschĂ€digt, sondern bereits im Vorfeld durch eine der Baufirmen. Die zerstörten Teile wurden jedoch eingelagert und das Ganze soll spĂ€ter auch vernĂŒnftig repariert und neu in die kĂŒnftige Eingangszone integriert werden.
Genauere Infos: https://www.tagesspiegel.de/berlin/mosaik-ist-teil-des-kulturellen-erbes-ddr-kunstwerk-im-berliner-tierpark-beschaedigt/28161210.html

Ansonsten gibt es auch beim Förderverein ein kleines Video zu den Siamangs. Wirken mE ganz hĂŒbsch auf der Anlage:
https://www.youtube.com/watch?v=xnXiTUDq-Oo
(15.03.2022, 18:46)
W. Dreier:   FrĂŒhling auch bei den Kattas
(15.03.2022, 16:54)
W. Dreier:   Bei den Kiangs ist ein Hengst auf der Anlage, allerdings wurden die Stuten "sortiert" - 6 sind es zur Zeit, die anderen im Vorgehege.
DafĂŒr gab es ZugĂ€nge bei den Weißlippenhirschen: nach dem Junghirsch noch 2 KĂŒhe.
Auch bei den Kerabaus scheint es FrĂŒhling zu sein: "man" interessiert sich. Aber die sollen ja weg.
(15.03.2022, 16:54)
W. Dreier:   Schon wie im letzten Jahr; der Haupt-Milu trĂ€gt ein imposantes Geweih - immer noch im Bast.
(15.03.2022, 16:51)
W. Dreier:   Das Elefantenmosaik ist nach den Zerstörungen des Sturmes wieder "eingehaust"
(15.03.2022, 16:49)
W. Dreier:   BautĂ€tigkeit: entweder man arbeitet in der Nacht - oder ich komme immer zu unpassender Zeit - die Bagger etc. stehen.
(15.03.2022, 16:48)
W. Dreier:   Gleiches gilt auch fĂŒr eine erste FelsenkĂ€nguruh-Geburt
(15.03.2022, 16:45)
W. Dreier:   Der Filandernachwuchs ist schon gut auf den Beinen, auch das 2. Weibchen ist tragend
(15.03.2022, 16:44)
W. Dreier:   Hier - durch die Reflexionen, die Entfernung und die Farbe schwer zu fotografieren - einer der "Einstellungs"-Siamangs
(15.03.2022, 16:43)
W. Dreier:   Vom Durchlauf. Geboren sollen sein - aber noch nicht in der Ausstellung: Schweinshirsch und Bergriedbock, bei letzteren wieder ein wertvolles Weibchen. Probleme, (wie ausgegangen? )- gab es bei der Geburt bei den Poitou-Eseln.
Hier die Stute vor 3 Wochen
(15.03.2022, 16:40)
Mark Meier:   @Carsten Horn: Vielen Dank, der Kasten ist mir doch tatsĂ€chlich noch nie bewusst aufgefallen und ich habe ihn somit auch nie benutzt.

@all: In der alten Schweinsaffenanlage lebt laut Info aus dem Zoofreundeforum vorĂŒbergehend ein altes Siamang-Paar aus OsnabrĂŒck. Eine schöne Überraschung, auch wenn es nur temporĂ€r ist. Vermutlich könnten inzwischen also auch Kleine Pandas im "Himalaya" angekommen sein. Offizielle Updates gibt es vorerst ja keine mehr, aber durch die ZugĂ€nge aus der TĂŒrkei und die Umsetzung des Einzeltiers aus der "Sackgasse" scheint es wahrscheinlich. Ich vermute auch stark, dass bald die meisten Tiere oben sein werden. Familie Knieriem hat ja sicher nicht ohne Grund eine Runde da oben gemacht, wenn es nichts zu sehen gĂ€be. Und wie gesagt wurde im einsehbaren Teil im Grunde schon Feinschliff betrieben. Ich freue mich schon sehr auf Anfang April.

Übrigens informiert der Tierpark pĂŒnktlich vor dem Saisonbeginn, dass man die Tickets möglichst schon vor dem Besuch besorgen sollte:
"Wichtige Info fĂŒr den Besuch in diesen Tagen!
Das schöne FrĂŒhlingswetter lockt in diesen Tagen viele GĂ€ste in unseren Tierpark – vor allem an Wochenenden und anderen schulfreien Tagen. Falls auch Du planst, uns besuchen zu kommen, haben wir ein paar Bitten an Dich, damit gerade an den EingĂ€ngen alles möglichst geordnet und reibungslos klappt:
Jahreskarten: Du hast bereits eine Jahreskarte? Dann melde Dich bitte möglichst frĂŒhzeitig online ĂŒber unsere Website fĂŒr Deinen Besuch an. Sofern Du planst eine Jahreskarte zu kaufen, buchen diese bitte ebenfalls online. Du erhĂ€ltst dann automatisch einen vollstĂ€ndigen Abholbeleg von uns per E-Mail, sodass Du Deine Jahreskarte an den Jahreskartenkassen vor Ort nur noch abholen musst – das spart viel Zeit!
Tageskarten: Bitte buche Deine Tickets dringend vorab online ĂŒber unsere Website. Mit Online-Tickets kannst Du die Warteschlange an den Kassen umgehen und Dich direkt zum Einlass begeben. Es reicht dabei, wenn die Tickets auf dem Smartphone vorgezeigt werden (sie mĂŒssen also nicht ausgedruckt werden).
Wir freuen uns auf Deinen Besuch!"

KĂŒrzlich bei meinen beiden letzten Besuchen war es ja noch ziemlich kĂŒhl und trotzdem war der Park ungewöhnlich stark besucht.
(12.03.2022, 21:15)
Carsten Horn:   Kasten: Links zu anderen Medien anzeigen anklicken und dann der Beitrag am 09.03.2022 um 15:26, der enthĂ€lt den Link in der zweiten Zeile...
(12.03.2022, 18:01)
Mark Meier:   @cajun: Ich bin etwas verwirrt. Ich sehe den Link in den vorausgehenden BeitrĂ€gen nicht und bei mir gibt es bei der Anzeige von BeitrĂ€gen auch gar keinen Unterschied zwischen Text und Link. Ich habe es jetzt mit Smartphone und Laptop versucht aber es war in beiden FĂ€llen das gleiche Ergebnis. Kannst Du mir das Problem evtl. noch einmal genauer erklĂ€ren?

Ein anderes Thema: Es fĂ€llt auf, dass Tierpark und Zoo auf all ihren Plattformen seit Anfang MĂ€rz praktisch nur noch ĂŒber die Situation der ukrainischen Zoos informieren und systematisch Spenden sammeln. Inzwischen sind so ĂŒber 80.000 Euro zusammen gekommen und bereits zwei Transporter mit Sachspenden (Futter, Medizinbedarf) losgeschickt worden.

Ein wenig geht dadurch auch die nahende Eröffnung von Himalaya unter. Das Bautagebuch ruht aktuell und auch in der Presse liegt der letzte Bericht schon etwas zurĂŒck. In dem kurzen JahresrĂŒckblick wurde von Anfang April geschrieben. Im Zoofreundeforum hat wohl jemand den 4. April aufgeschnappt. Meinen EindrĂŒcken vom letzten Besuch nach könnte das schon hinkommen.
(11.03.2022, 18:57)
cajun:   @Mark Meier: Den Link hat eine anderer Forumsteilnehmer einen Tag zuvor bereits eingestellt. Der fast Linkfreie Thread TP Berlin bedarf nun auch des "Aufklappens" zur Vermeindung von Doppelmeldungen.... Aufwand, Aufwand... :-(
(11.03.2022, 10:12)
Mark Meier:   @W. Dreier: Danke fĂŒr die Information. Da bin ich leider nicht langgekommen. Dann bin ich mal gespannt, ob man den Steinhaufen so lĂ€sst oder ob da was Anderes hinkommt.

Leider steht es um das Mosaik aus dem DickhĂ€uterhaus aktuell weniger gut. Man hatte es ja verschalt, um es wĂ€hrend der Arbeiten sowie nach Abriss des Daches auch vor der Witterung zu schĂŒtzen. Die starken StĂŒrme haben aber sowohl die Verschalung gelöst als auch Teile des Mosaiks beschĂ€digt. Es war oder ggf. ist also der Witterung ausgesetzt. Man will es schon einige Zeit umsetzen, findet bislang aber keinen entsprechenden Denkmalpflegebetrieb.
Quelle und Bilder dazu: https://www.bz-berlin.de/berlin/mammut-mosaik-vom-aussterben-bedroht

(10.03.2022, 22:26)
W. Dreier:   @M. Meier: Die Plastik steht nun sogar "noch richtiger", will heißen: Dschelada-Plastik zu Dschelada - Anlage - sie steht also ca. 100 m weiter links.
Zum abgeschlossenen Themengebiet: WÀre man Purist, könnte man einwenden, dass Goldtakin, Marco-Polo-Schafe, sibirische Steinböcke, Markhore, Schopfhirsche und Tonkinlanguren nicht im Himalaya vorkommen - es sei denn, man "weitet" das geografisch "etwas" aus. Dann könnte Berlin z. B. im Alpenvorland liegen.
(09.03.2022, 16:17)
Mark Meier:   Ich schaue mir gerade nochmal die Fotos vom letzten Besuch durch. 

Ich erinnere mich jetzt wieder, dass die Affenfigur vor dem Affenhaus entfernt wurde. Das war glaube ich auch so angekĂŒndigt worden. Weiß jemand, wo die Figur hinkommen soll? Eigentlich war das ein passender Standort. Hat mW wohl mit Himalaya zu tun. 

A propos Himalaya. Auch direkt am großen, bunten neuen Tor bekommt man inzwischen schon einen guten ersten Eindruck von der Gestaltung. Und gerade die Bepflanzung mit Birken und kleinen StrĂ€uchern sowie natĂŒrlich Bambus wirkt schon ziemlich gelungen. Eindrucksvoll sind auch die großen Werbeplakate mit einem riesigen Schneeleoparden sowie dem neuen Himalaya-Schriftzug. Sehe ich das eigentlich richtig, dass Himalaya (neben dem Regenwaldhaus) das erste komplett in sich abgeschlossene Themengebiet sein wird?
(08.03.2022, 12:11)
Mark Meier:   Heute ein kurzer, kalter Besuch. Zu meiner Überraschung war es ziemlich voll im gesamten Park.

Im Himalaya war dann sogar Familie Knieriem mit Hund unterwegs. Ansonsten war von unten andeutungsweise zu erkennen, dass diverse Felsen, Pflanzen und auch Holzelemente wie HĂ€ngebrĂŒcken eingefĂŒgt wurden. Man scheint zunehmend mit dem Feinschliff beschĂ€ftigt zu sein. Anfang April sollte also vermutlich zu schaffen sein.

Bei den sonstigen Baustellen fĂŒr Elefantenhaus, Savanne und Asien-WG sah ich viel schweres GerĂ€t aber ansonsten keine deutlichen VerĂ€nderungen. Ansonsten fiel mir beim Nutztierbereich noch auf, dass die flachen grĂŒnen Metallabsperrungen auch hier gegen Holzpfosten mit Seilen ausgetauscht werden.

Tiertechnisch war es eine recht ergiebige Runde. So sah ich erstmalig die Waldrentiere, eins der Gnus sowie die Bartsakis. Auch je einen Larvenroller und Sifaka konnte ich gut beobachten. In den HĂ€usern war es mir allerdings etwas zu voll, sodass ich da nicht lange drin blieb und mir auch nicht alles anschaute.

P.S.: Die beiden neuen Pandas sollen laut Zoochat doch zwei Schwestern sein und kein Paar.
(07.03.2022, 01:28)
Mark Meier:   Heute ein kurzer, kalter Besuch. Zu meiner Überraschung war es ziemlich voll im gesamten Park.

Im Himalaya war dann sogar Familie Knieriem mit Hund unterwegs. Ansonsten war von unten andeutungsweise zu erkennen, dass diverse Felsen, Pflanzen und auch Holzelemente wie HĂ€ngebrĂŒcken eingefĂŒgt wurden. Man scheint zunehmend mit dem Feinschliff beschĂ€ftigt zu sein. Anfang April sollte also vermutlich zu schaffen sein.

Bei den sonstigen Baustellen fĂŒr Elefantenhaus, Savanne und Asien-WG sah ich viel schweres GerĂ€t aber ansonsten keine deutlichen VerĂ€nderungen. Ansonsten fiel mir beim Nutztierbereich noch auf, dass die flachen grĂŒnen Metallabsperrungen auch hier gegen Holzpfosten mit Seilen ausgetauscht werden.

Tiertechnisch war es eine recht ergiebige Runde. So sah ich erstmalig die Waldrentiere, eins der Gnus sowie die Bartsakis. Auch je einen Larvenroller und Sifaka konnte ich gut beobachten. In den HĂ€usern war es mir allerdings etwas zu voll, sodass ich da nicht lange drin blieb und mir auch nicht alles anschaute.

P.S.: Noch ein Update zu den neuen Pandas. Laut Zoochat-Forum sind es vermutlich wohl doch zwei Schwestern und kein zusÀtzliches Paar. Keine Ahnung, was der Plan mit ihnen sein wird.
(07.03.2022, 01:27)
W. Dreier:   @M.Meier: etwas seltsam. Am Spielplatz waren es kĂŒrzlich die drei Tiere (Familie mit Jungtier): dann soll noch ein Tier hinter der Möwenanlage sein. Und noch nicht im Himalaya.
Anbei die 3 Tiere in der "eigentlichen" historischen Anlage.
(06.03.2022, 14:22)
Mark Meier:   Info aus dem Zoochat-Forum: Aus dem Darıca Faruk Yalçın Zoo in der TĂŒrkei sind 1,1 Rote Pandas Jian und Tara in den Tierpark gekommen. Damit hat der Tierpark nach der Abgabe an den Berliner Zoo nun offenbar wieder 4 (2,2) Kleine Pandas, richtig? Ich wundere mich, ob die kĂŒnftig alle im Himalaya gezeigt werden, oder dann doch ein Paar auf der alten Anlage bleibt.

Das ist noch die tĂŒrkischsprachige Quelle dazu:
https://www.farukyalcinzoo.com/kizil-pandalarimiz-jian-ve-tara-berlinde/
(06.03.2022, 11:04)
Mark Meier:   @W. Dreier:
Noch zum Bericht vom 28.2.: Der Tierpark hat kĂŒrzlich bekannt gegeben, dass "Himalaya" Anfang April öffnen soll. Einige Tiere sind inzwischen also sicher schon dort oben.

Ansonsten gab es auch ein paar interessante Zahlen zu berichten:
-So hatte der Tierpark 2021 immerhin 1.265.569 Besucher (2020: 1.220.166, 2019 mit Klein-Tonja: 1.726.143, 2018: 1.470.254 und davor zuletzt 2015 weniger Besucher als aktuell).
-Insgesamt gab es zum Stichtag Ende 2021 im Tierpark 6.380 Tiere aus 645 Arten (knapp 1.500 weniger Tiere, dafĂŒr aber 11 zusĂ€tzliche Arten gegenĂŒber dem Vorjahr). Ich habe mir auch mal den langjĂ€hrigen Trend angesehen und die aktuellen Zahlen mit dem letzten Berichtsjahr unter dem AmtsvorgĂ€nger Herr Blaszkiewitz vor 8 Jahren verglichen und bin von dort dann nochmals weitere 8 Jahre in die Vergangenheit zurĂŒckgegangen:
2005: 9.278 Tiere/ 1.034 Arten
2013: 7.250 Tiere/ 846 Arten (-2.028/ -154)
2021: 6.380 Tiere/ 645 Arten (-870/ -201)

Der Trend ist also gar nicht mal so extrem anders. Auch wenn die Artenzahl fĂŒr 2021 nicht aufgeschlĂŒsselt ist, kann man aber mit Hilfe der Jahresberichte einen Trend ausmachen: Bei SĂ€ugetieren, Vögeln, Reptilien und Fischen hat die Artenvielfalt in den letzten 8 Jahren deutlich abgenommen. Bei den Amphibien(!) und auch bei den Wirbellosen hat sie dagegen sogar erheblich zugenommen. NatĂŒrlich ersetzt das keine großen Verluste wie bspw. Nashörner, Löwen oder Manatis. Aber gerade Amphibien und Insekten sind ja bei den rasant aussterbenden Arten stark vertreten und gehören daher mE dringend in jeden seriösen Zoo. Es ist also sicher nicht alles erfreulich aber auch nicht alles schlecht (und auch ZugĂ€nge wie Gnus oder Sifakas sind ja nicht zu verachten).
(05.03.2022, 13:30)
W. Dreier:   und so schaut "man" aus - drei sind es
(01.03.2022, 18:10)
W. Dreier:   Zu Zweit ist man tapferer
(01.03.2022, 18:09)
W. Dreier:   Nach etwas MĂŒhen und kalten Beinen: GlĂŒck mit dem MĂ€hnenwolf-Nachwuchs:

Gegen 10.30 direkt Richtung Brehmhaus. Die zustĂ€ndige Pflegerin fĂŒr kleine Raubtiere, die ich noch von den FĂŒhrungen kenne: "ja, habe soeben die TĂŒr geöffnet". Also große Hoffnung, kalte FĂŒĂŸe schon nach - 4 °C am Morgen. Genau 2 Minuten spĂ€ter kommt ein großes Baufahrzeug, hĂ€lt genau vor der Anlage, GerĂ€te, Spaten, Schubkarre, SĂ€cke werden ausgeladen und 2 Arbeiter beginnen genau am Zaun mit Spitzhacken einige BĂŒsche zu roden, 2 Löcher zu buddeln - fĂŒr die neuen Schilder!!
Mutter MĂ€hnenwolf schaute ab und zu heraus, der Vater nebenan war auch interessiert. Das dauerte 60 Minuten, also schnell zum AufwĂ€rmen ins Brehmhaus, zurĂŒck - noch nichts. Das Auto fuhr 20 m weiter, das nĂ€chste Loch fĂŒr die MĂ€hnenwolfanlage. Dann gegen 12 Uhr 30 ein Kopf, 2 Köpfe, vorsichtig nach links, nach rechts geschaut, 2 Schritte vor , auch mal 5 . Und langsam kam "man" heraus, vorsichtig weiterhin und immer noch hinten, verdeckt von allerlei Ästen und StĂ€mmen. Dann gings aber - aber natĂŒrlich immer die Sonne, die auf diesen vermaledeiten grĂŒnen Zaun schien. Langsam wurden die Laufspiele robuster, eine Eisscheibe wurde betreten . Eigentlich hatte ich dann genĂŒgend Fotos, die Kleinen spielten mittlerweile "wilde Sau" - das Foto-Ergebnis wĂ€re entsprechend gewesen.
Das war es also: junge MÀhnenwölfe mit gut 3 Monaten Alter (geboren Ende November) und wieder erstmals nach 26 Jahren !
Erste Ausschau
(01.03.2022, 18:09)
Regina Mikolayczak:   Am Samstag vormittags (ca. 09.30/10.00) waren die MĂ€hnenwolfkinder in der "Waldhund-Anlage" und haben gespielt! Fotos sind mir genau aus diesem Grund aber nicht gelungen (zu viel Bewegung bei diesem blöden Zaun :-( )
Danke an W.Dreier fĂŒr die Info bzgl. der Schneeziegen! Ich hatte diese schon vermisst, da ich an der "alten Schneeziegenanlage" nicht vorbeikam und nur den Mishmi Bullen in der letzten Schneeziegenanlage sah.
(01.03.2022, 07:56)
W. Dreier:   Heute aber Bartsakis; allerdings sagte man mir, dass dire "Roten" mit ihnen noch nicht so gut könnte - der jĂŒngere saki soll wohl ein Flegel sein
(28.02.2022, 17:40)
W. Dreier:   Die alte HyĂ€nendame ist gestorben - 27 Jahre wurde sie alt- Bild vom letzten Dienstag.
(28.02.2022, 17:36)
W. Dreier:   Nachwuchs hat es ja ca 3 Jahre bei den Hartmann-Zebras nicht gegeben. Man ĂŒbte - aber das Fressen war dann doch wichtiger
(28.02.2022, 17:30)
W. Dreier:   Entgegen einiger Infos vom Wochenende waren die jungen MĂ€hnenwölfe nicht in der Waldhundanlage - am Wochenende gab es mit denen Schichtbetrieb.
Aber bei dem sonnigen kalten Tag war der KĂ€nguruhnachwuchs im "GrĂŒnen"
(28.02.2022, 17:26)
W. Dreier:   Mishmi-Bulle (2-3 Jahre in einer Zwischen"buchte")
(28.02.2022, 17:21)
W. Dreier:   So, die Schneeziegen sind wieder im ehemaligen "Gebirge", Sichuan- und Goldtakin sollen im "Himalaya" sein; der Mishmi-Bulle ist ebenfalls wieder in seinem ehemaligen Gehege (vor einer Wochen noch Schneeziegengehege)
(28.02.2022, 17:19)
Mark Meier:   Im Tierpark wurden erstmals seit rund 20 Jahren MĂ€hnenwölfe geboren. Insgesamt sind es 2,1 Jungtiere. Auf der Facebook-Seite des Parks gibt es auch ein Video dazu.
(24.02.2022, 21:48)
Mark Meier:   @W. Dreier: Dass der Tierpark ĂŒberhaupt je (wieder) wie geplant Löwen, Nashörner oder auch Manatis, Orangs, Jaguare und Seelöwen o.Ă€. erhĂ€lt, glaube ich leider erst wieder, wenn ich es sehe oder es sich zumindest klar abzeichnet. Es ist ja schon ziemlich ruhig um vieles geworden. Ich befĂŒrchte zudem, dass es gerade durch die finanzielle Belastung der Zoobetriebe und der öffentlichen Kassen durch Corona, Sanktionen, Inflation und Co eher einen Sparkurs - ggf. noch mit Verlegenheitslösungen wie der Otter-Anlage - geben wird. Ich will auch nicht zu viel unken, es wĂŒrde mich aber eher ĂŒberraschen, wenn nach Himalaya, Savanne und Elefantenhaus so schnell weitere ambitionierte Planungen umgesetzt werden. Man kann vermutlich schon sein, dass dort die jeweiligen Finanzierungen durch waren, bevor sich die Lage so zuspitzte. Ob der teure Umbau des Elefantenhauses aktuell bewilligt worden wĂ€re?

A propos Elefantenhaus: Es wirkt etwas unglĂŒcklich, dass ausgerechnet das Großmosaik als eines der mE erhaltenswertesten Elemente des Hauses ungeschĂŒtzt der Witterung ausgesetzt ist. Bleibt zu hoffen, dass es zumindest keine grĂ¶ĂŸeren SchĂ€den daran geben wird.
(24.02.2022, 18:15)
W. Dreier:   und weil die Sonne so schön schien und die großen Maras zusammen saßen - ein Bild
(24.02.2022, 18:03)
W. Dreier:   Fast vergessen: die kleinen Maras mit 2 Jungtieren
(24.02.2022, 18:01)
W. Dreier:   @cajun: kann man schön drĂŒber rĂ€tseln: nach dem schon etwas obsoleten Entwicklungsplan steht dort, wo die Berberaffen sich befinden: Nordafrika - u. a. mit Berberhirsch (wenn die das noch erleben) - also "Berber" löwe.
Der Arten-Bestand fĂŒr das" Reich der JĂ€ger" ist ja wertneutral.
(24.02.2022, 16:59)
cajun:   @W.Dreier: In Bezug auf die Löwen eine spekulative Nachfrage. Da es im TP ja "Afrikaner" sein mĂŒssen/sollten, sind da ggf die 3 Leipziger Nachzuchten aus dem Zoo vorgesehen? Und in die "Welt der JĂ€ger" kommen dann "Inder"? WĂ€re ein Dublettenvermeidung, wobei die Kleinen Pandas ja auch eine sind, oder?
(24.02.2022, 16:55)
W. Dreier:   und wie immer - neben den Hirschen- die Pelikanjungen, rechts die Mama
(24.02.2022, 16:54)
W. Dreier:   Wegen des 3. Sturmes und den BaumschĂ€digungen lĂ€rmten die SĂ€gen im Park, bei den Gayalen und Zebras blieben selbige im Haus - eine riesige Pappel hatte das Gitter getroffen, an einigen anderen Orten hingen noch BĂ€ume in der "Luft"- am SpektakulĂ€rsten aber ein liegender Baum mit voller Efeuumrahmung bis in den Gipfel im Barasinghaghege - so natĂŒrlich im schönsten Sturm - glĂŒcklicherweise ohne Schaden zu verursachen. Eine Barasinghadame machte es sich dort bequem
(24.02.2022, 16:53)
W. Dreier:   und der Javaflugfrosch klebte mal nicht an der Scheibe, sondern war in Bewegung
(24.02.2022, 16:46)
W. Dreier:   ZurĂŒck zum ABH: wegen einer gewissen KĂ€lte waren die MalayenbĂ€ren im Haus: Johannes machte es sich beim FrĂŒhstĂŒck bequem.
(24.02.2022, 16:45)
W. Dreier:   Im oder am DickhĂ€uterhaus - oder den Betomauern keinen große BauaktivitĂ€t, nur weiterhin ein einzelner Preßlufthammer arbeitet, die Bagger"dinos" stehen immer, wenn ich komme.
Aber : ein Blick durch das ehemalige Eingangstor ist möglich - freier Blick auf das ungeschĂŒtzte Elefantenmosaik ! Oder nimmt man das ab?
(24.02.2022, 16:43)
W. Dreier:   Von dort an der Ostseite ein Blick auf die kommende "Safari" - bloß wo bleiben die lĂ€ngst versprochenen Löwen?
(24.02.2022, 16:38)
W. Dreier:   Am ABH schon die nĂ€chste Filandergeburt
(24.02.2022, 16:37)
W. Dreier:   Davor aber in der Möwenkuppel ein seltsames "Paar": eine PlĂŒschkopfeiderente und ein ZwergsĂ€ger - beides MĂ€nner. Der ZwergsĂ€ger will immer mit der Eiderenten-Dame anbĂ€ndeln - und der Eidermann ist genervt, schwimmt immer zwischen den beiden.
(24.02.2022, 16:36)
W. Dreier:   Etwas besser zu sehen waren auch die Tockehs - sonst sind sie immer am oberen Metallrahmen.
(24.02.2022, 16:34)
W. Dreier:   Mal wieder etwas Sonne. Und eine Erstsicht: in einem ehemaligen Koi-Becken im ABH wurden ja Weber-Ameisen - umgeben von Wasser - angesiedelt - von einigen Tausend sprach man. Hab ich nie bemerkt - aber Dienstag mit Hilfe einen Pflegerin. Und man braucht eine Brille, besser eine Lupe. Unsere Waldameisen sind ca doppelt so groß!
(24.02.2022, 16:31)
Mark Meier:   AusbauplĂ€ne fĂŒr den Bahnhof Lichtenberg

Bekanntlich plante der Tierpark einst einen dritten Eingang mit einem Parkplatz fĂŒr Reisebusse. Diese Planung hat sich inzwischen offenbar zerschlagen. Allerdings gibt es nun ziemlich interessante PlĂ€ne fĂŒr den nur 2 U-Bahn-Stationen vom Tierpark entfernten Bahnhof Lichtenberg.

Der Bezirk plant in einem ersten Schritt, dort einen kleinen Hub fĂŒr NachtzĂŒge und Flixtrains einzurichten. Da der Bahnhof Lichtenberg wĂ€hrend der Teilung zum wichtigsten Fernbahnhof Ost-Berlins aufstieg (analog zum Bahnhof Zoo fĂŒr den Westteil mit dem er sich leider dann auch den Niedergang nach der Wende teilte), sind noch umfangreiche Gleis- und Bahnsteiganlagen vorhanden, sodass man das wohl auch problemlos umsetzen kann. Aktuell verkehrt wohl nur die Nachzuglinie Moskau-Berlin-Paris. KĂŒnftig sollen es dann wieder diverse Linien sein.

Außerdem gibt es konkrete Verhandlungen, am Bahnhofsvorplatz einen kleinen Ost-Ableger des ZOBs zu errichten, wo dann also auch Fernbusse halten sollen. Hier sind die PlĂ€ne aktuell noch in der Abstimmung. Diese Geschichte wĂŒrde wohl etwas aufwĂ€ndiger und teurer, weil die Infrastruktur erst neu entstehen wĂŒrde.

Neben der VerlĂ€ngerung der U5 zu den Touristenhotspots der Stadt und der geplanten Tangentialverbindung-Ost fĂŒr den Autoverkehr könnte das Projekt dem Tierpark nochmals mehr potentielle Besucher ins Umfeld spĂŒlen. Ganz davon abgesehen, dass es die LebensverhĂ€ltnisse der Menschen in den umliegenden Bezirken mE auch einfach aufwertet.

Die B.Z, hat gleich zwei Artikel zum Thema:
https://www.bz-berlin.de/berlin/lichtenberg/bahnhof-lichtenberg-wird-mini-zob-und-nachtzug-%E2%80%8Bdrehkreuz (Bericht)
https://www.bz-berlin.de/berlin/lichtenberg/die-weichen-am-bahnhof-lichtenberg-sind-gestellt (Kommentar)
(19.02.2022, 21:23)
W. Dreier:   Mittlerweile gibt es 4 Sattelvaris - alles MĂ€nner.
(16.02.2022, 18:07)
W. Dreier:   Zwei Giraffen - aber nur die linke bewegte sich.
(16.02.2022, 18:05)
W. Dreier:   Auch ein Trapp-Hahn ĂŒbte schon fĂŒr den MĂ€rz/April.
(16.02.2022, 18:03)
W. Dreier:   Endlich auch eine gute Gelegenheit, die Harpye hinzubekommen
(16.02.2022, 18:02)
W. Dreier:   Der "klaemmeri"-Gecko - so 5-6 cm " groß"
(16.02.2022, 18:01)
W. Dreier:   Die Leierhirsche (ohne Leitbock) mal fast zusammen - SĂ€uberung und Sonne!
(16.02.2022, 17:50)
W. Dreier:   Eine große Überraschung - nach meiner Abwesenheit und im "stillen KĂ€mmerchen" hat der Baweanhirsch bereits ein neues Geweih gesetzt innerhalb zweier Monate!
(16.02.2022, 17:48)
W. Dreier:   Die Beisa - Böcke ĂŒbten Paarungskreisen - könnte ja mal sein, dass eine Kuh erscheint.
(16.02.2022, 17:46)
W. Dreier:   Im Affenhaus scheint die ZusammenfĂŒhrung BrĂŒllaffen - Sakis noch nicht zu klappen: Die VerbindungstĂŒr soll in der Woche offengewesen sei - keine "VerbrĂŒderung", gestern war sie wieder zu.
Das SilberÀffchenbaby anbei
(16.02.2022, 17:45)
W. Dreier:   und die Meerespelikane - man kann beim Wachsen zuschauen!
(16.02.2022, 17:42)
W. Dreier:   Schnell also in den TP - und Sonnenschein - was wiederum einerseits gut war wegen des Lichtes, schlecht aber, weil sie direkt im Vogelbereich gegen das kleinteilige grĂŒne Drahtgitter schien, aber eben auch unter die Abdeckungen gegen die Vogelgrippe. Einige "StellungsĂ€nderungen" hat es gegeben - so waren in der (ehemaligen) Anlage der ÄhrentrĂ€gerpfauen 5 weiße Ohrfasanen, auch der Cabot ist umgezogen.
Anbei: Temminck-Tragopan
(16.02.2022, 17:41)
W. Dreier:   Und am Donnerstag bleiben Zoo und TP geschlossen: Unwetterwarnung mit Wind von 110 km/h
(15.02.2022, 18:07)
Mark Meier:   Ab kommenden Freitag entfĂ€llt in Berlin u.a. in Zoo, Tierpark und Aquarium 2G und die Maskenpflicht gilt zugleich nur noch fĂŒr InnenrĂ€ume (dort dann allerdings kĂŒnftig FFP2). 
(15.02.2022, 16:35)
Mark Meier:   Im Zoofreundeforum gibt es neue Informationen zum großen Elefantenmosaik. Es soll offenbar vorsichtig abgenommen und spĂ€ter im Außenbereich des Elefantenhauses gezeigt werden. Aktuell fehlen schon Teile des Mosaiks (vermutlich aber eher ungewollte BeschĂ€digungen - völlig sicher bin ich mir da aber nicht). Immerhin eine gute Nachricht, dass man das Mosaik erhalten und kĂŒnftig wieder zugĂ€nglich machen will. Bleibt nur zu hoffen, dass es den "Umzug" möglichst gut ĂŒbersteht.
(12.02.2022, 16:11)
W. Dreier:   Affenhaus: tote Hose: BrĂŒllaffen, Rotbauchmakis und Sifakas schliefen, FrĂŒhstĂŒck bei den Gelbbartmakis, das junge SilberĂ€ffchen nur kurz gesehen: es waren ja auch keine weiteren Besucher da!
Zum Schluß die Pelikane: das Meerespelikanjungtier (das ZweitgeschlĂŒpfte in diesem Fall) bekommt schon Flugfedern
(09.02.2022, 16:15)
W. Dreier:   Hoffnung auf eine baldige Geburt bei den Bergriedböcken - rechts der Bock
(09.02.2022, 16:10)
W. Dreier:   Die Weißbartgnus "vereint"
(09.02.2022, 16:09)
W. Dreier:   BautĂ€tigkeit: aus dem ABH war nur ein einsamer Presslufthammer zu hören. Die verglasten 3 Stahlkonstruktionen auf der Ostseite sind auch herausgebrochen - eigentlich existiert nur noch die Betonmauer. Bauarbeiten dann dreifach: im "WĂ€ldchen (frĂŒher die Hirschanlagen am Kuhdamm) - hier Vermessungsarbeiten; am Übergang zwischen Gerenuk- und KaffernbĂŒffelanlage zum Wirtschaftsweg Asphaltarbeiten, bergauf (ebenfalls Wirtschaftsweg) stand ein großer "Dinobagger" und im Mishmigehege ebenfalls Baggerarbeiten - offensichtlich wurde ein Abflußloch fĂŒr den betonierten Trockengraben gebuddelt. Dazu wurden dort 3 große Pappeln "etwas entastet".
Hier die Vermessung

(09.02.2022, 16:08)
W. Dreier:   Ein seit langem typisches Bild: die "neuen" (seit 2 Jahren) zusammen und schön getrennt davon der alte Somaligepard
(und weiter typisch: ein "queres" Bild und damit unscharf)
(09.02.2022, 15:59)
W. Dreier:   Nur durch einen Spalt zu sehen: der neue Sumatra-Kater - in einer alten "Zelle"
(09.02.2022, 15:55)
W. Dreier:   Die Riesenkobra hat sich lange nicht draußen sehen lassen. Und erstmals ein nicht "aufgewickelter " Baumpython
(09.02.2022, 15:53)
W. Dreier:   Nach 9 Uhr 30 Minuten gĂ€hnende Leere im ABH -und Ruhe. Smaragd-Skink
(09.02.2022, 15:51)
W. Dreier:   Hier eine der letzten "besonderen" Anatidenarten: ein Kragenentenerpel. Daneben noch: PlĂŒschkopfeiderente, SchuppensĂ€ger, BĂ€rs Moorente, Bernierente und madagassische Stockente (melleri)
(09.02.2022, 15:50)
W. Dreier:   Dienstag: ein Wetter, aus dem man 2 hĂ€tte machen können. Hertha - bemerkenswert weiß - ĂŒberprĂŒft die Wassertemperatur - zu warm.
(09.02.2022, 15:46)
Mark Meier:   @W Dreier: Danke fĂŒr den Bericht! Es sieht ganz so aus, als wenn der Tierpark nun alle Baustellen gleichzeitig vorantreibt. Das ist natĂŒrlich wĂ€hrend der Bauphase etwas unerfreulich fĂŒr die Besucher, jedoch können mit dem Abklingen der Pandemie dann umso eher neue Attraktionen prĂ€sentiert werden. Ich hoffe doch sehr, dass Himalaya wie geplant spĂ€testens zu den Osterferien ĂŒbergeben werden kann und dann spĂ€testens nĂ€chstes FrĂŒhjahr auch die Savannenanlage fertig wird. Weshalb man die Gitter nicht schonender abbaut, weiß ich natĂŒrlich auch nicht. Vielleicht waren sie durch Oxidation o.Ă€. ohnehin nicht mehr zu gebrauchen? Die mĂŒssen dort ja um die 25-30 Jahre gestanden haben.
(04.02.2022, 20:07)
W. Dreier:   Hertha war recht schmuddelig - allerdings betrĂ€gt die Wassertiefe auch nur einige Zentimeter
(01.02.2022, 10:40)
W. Dreier:   und da wir bei Hirschen sind - nochmals der neue Weißlippen-Junghirsch
(01.02.2022, 10:38)
W. Dreier:   Nanu - die Pelikane umgekippt?
Waldrentiere sind es jetzt 3
(01.02.2022, 10:36)
W. Dreier:   DafĂŒr wachsen die Pelikan-Jungen
(01.02.2022, 10:15)
W. Dreier:   Hier ein Klein-Dino - nein , nicht bei der Arbeit. Der stand.
(01.02.2022, 10:14)
W. Dreier:   Zu den Manulen: keine Ahnung - auf jeden Fall fĂŒhlten sie sich in der "Übergangsanlage " wohler als auf dem sonnenlastigen Berg , der auch wenig Sichtschutz bot. GegenĂŒber allerdings ist bei den Buntmardern der Mann tot. Überhaupt ist hier das gesamte Umfeld ziemlich steril (nicht sichtbar: HyĂ€ne, Wolf, Löffelhund, jetzt der Manul-Auszug)- nur an der ehemaligen Wildkatzenanlage wird gebaut.
Hier die gerodeten Sichtschutz-BĂŒsche zwischen den Zebraanlagen
(01.02.2022, 10:13)
W. Dreier:   Dieses Mal zum ABH von der Geierseite: die Zebraanlagen wurden leider brutal ihrer BĂŒsche und insbesondere der Zwischengitter "berĂŒckbaut" - sicher waren da auch kleinere Tyrannosaurus-Rex-Dinos an der Arbeit - wie man stolz berichtete. FrĂŒher gab es mal Schraubenzieher , mit denen man nutzbare Gitter trennen konnte. Also nach neuerer deutscher Arbeit:"tabula rasa - wir klotzen nĂ€mlich". Im "Spiegel" berichteten sie gerade ĂŒber das Recycling von abzureißenden AltwohnhĂ€usern. Geld scheint also da zu sein.
(01.02.2022, 10:01)
W. Dreier:   Nochmals zum Saki - genauer: RotrĂŒckensaki
(31.01.2022, 22:37)
W. Dreier:   Dann noch das Kantjil - leider viel zu schnell.
(31.01.2022, 22:27)
W. Dreier:   Anlaß war natĂŒrlich die erhoffte Ausstellung der Sakis. ZunĂ€chst gab es aber einen homo sapiens tierparkiensis in der Anlage (sonst BrĂŒllaffen). Dann doch die beiden Sakis nach 20 Minuten des Wartens - die dann noch den Azara-Agutis das FrĂŒhstĂŒck klauten. Leider war es noch recht dunkel.
(31.01.2022, 22:25)
W. Dreier:   und aus diesem Anlaß gleich das junge SilberĂ€ffchen - mehr zu ahnen - ist ja auch erst 4-5 Tage alt.
Wegen des vorhergesagten schlechten Wetters waren wir heute im TP
(31.01.2022, 22:15)
Mark Meier:   Ups, wollte es eigentlich durchnummerieren. Hab es dann aber nicht lange durchgehalten ;)

DafĂŒr noch eine kleine Frage: Weiß jemand, was aus dem Bestandspaar der Manule wurde? In der B.Z. steht nur, dass ein neues - noch namenloses - Weibchen die neue Anlage bewohnt. Das Manul-Übergangsquartier bei den Luchsen ist laut Infos aus dem Zoofreunde-Forum aber inzwischen nicht mehr mit den Pallaskatzen besetzt...
(31.01.2022, 22:14)
Mark Meier:   Mal wieder ein paar NachtrĂ€ge und ErgĂ€nzungen:

1) Das Video von der Schneeleopardenanlage ist jetzt auch auf YouTube:
https://www.youtube.com/watch?v=cekJZunbBGQ
Im Zoofreundeforum und der internationalen Plattform zoochat.com wurde es recht euphorisch aufgenommen.

Euphorisch kann man auch die neue Beziehung der B.Z. zum Tierpark nennen. Nachdem schon die EindrĂŒcke vom Himalaya-Rundgang in höchsten Tönen gelobt wurden, wirbt das Blatt nun auch fĂŒr Ferien im Tierpark (mich lĂ€sst es irgendwie staunen und auch schmunzeln, wenn ich an deren sehr spĂ€rliche, oftmals auch mehr kritische Tierparkberichterstattung frĂŒherer Tage denke):
https://www.bz-berlin.de/berlin/ferien-in-berlin-sind-supi

Ansonsten hat der Förderverein wieder ein paar Videos hochgeladen:
Einmal der Nachwuchs bei den SilberÀffchen: https://www.youtube.com/watch?v=OQFkTIcfDqY
Und einmal innovatives sowie robustes Spielzeug fĂŒr die Mangusten: https://www.youtube.com/watch?v=1HUvwLX0VNs
(31.01.2022, 22:12)
Mark Meier:   Auf Facebook gibt es auch schon ein hĂŒbsches Video von der Schneeleoparden-Anlage:
https://www.facebook.com/watch/?v=634579367781973

Wird sicher bald auch auf YouTube und der normalen Internetseite des Tierparks sein, falls jemand es auf Facebook nicht sehen kann.
(29.01.2022, 12:50)
Mark Meier:   Zum Wochenende ein kleines Highlight: Trotz spĂ€rlicher Updates des Baustellentagebuchs gibt es jetzt die Möglichkeit fĂŒr einen ersten kleinen Himalaya-Rundgang! Die B.Z. bekam eine exklusive Tour und hat einige Bilder sowie EindrĂŒcke und Informationen geteilt. Die ersten Tiere sind bereits umgezogen, 20 Leute der Baufirma und viele Tierpark-GĂ€rtner sind dort bislang noch im Einsatz. Bis spĂ€testens Ostern soll eröffnet werden.
https://www.bz-berlin.de/berlin/lichtenberg/der-himalaya-soll-das-neue-tierpark-highlight-werden

Spannend: Die B.Z. hatte ja anders als Berliner Zeitung und Berliner Kurier traditionell eher einen starken Fokus auf den City Zoo. Allerdings hat der Rundgang offenbar nicht seine Wirkung verfehlt. Das Blatt sieht den Tierpark durch die großen Erlebniswelten immer stĂ€rker aus dem Schatten des Zoos treten, Ă€hnlich wie es Union Berlin bei Hertha BSC gelungen ist:
https://www.bz-berlin.de/berlin/lichtenberg/tierpark-vor-dem-aufstieg
(29.01.2022, 12:18)
W. Dreier:   Die Sakis scheinen nun schon in der BrĂŒllaffenanlage zu sein - erhielt ein Bild einer stĂ€ndigen TP-Besucherin vom sonnigen Freitag.
Außerdem gab es ein Baby bei den SilberĂ€ffchen
(29.01.2022, 08:58)
W. Dreier:   Mulhouse - vor Jahren. Damals lebte ein Uta-Hick-Saki dort immerhin an die 9-10 Jahre
(28.01.2022, 10:47)
Mark Meier:   Der Tierpark gibt die Ankunft der Bartsakis nun auch offiziell bekannt. Mit etwas GlĂŒck kann man sie offenbar auch schon sehen. ZunĂ€chst werden sie im Wechsel mit den Roten BrĂŒllaffen gezeigt, kĂŒnftig dann gemeinsam:

"Welcome Galileo und Satan! Wir haben zwei mĂ€nnliche Bartsakis aus dem Zoo Belfast ĂŒbernommen. Zurzeit leben nur elf Tiere in europĂ€ischen Zoos – zwei davon können Sie ab jetzt im Affenhaus bei uns entdecken. Das Vater-Sohn-Gespann nimmt nun erstmal in aller Ruhe seine neue Umgebung unter die Lupe und lĂ€sst es sich schmecken. In den nĂ€chsten Wochen werden die beiden ihre neuen Mitbewohner, die Roten BrĂŒllaffen, besser kennenlernen. WĂ€hrend der Eingewöhnungszeit werden die Tiere im Wechsel zu sehen sein."
https://www.tierpark-berlin.de/de/aktuelles/alle-news/artikel/neue-bewohner-im-affenhaus

Es gibt auch ein kleines Video von den Beiden:
https://www.youtube.com/watch?v=xIuTyin9bG8
(27.01.2022, 20:52)
Mark Meier:   @W. Dreier: Großen Dank fĂŒr dieses Update. Damit sind nun 4 Projekte in der Bauphase:
1) Himalaya
2) Asien-WG
3) Afrika-Savanne mit Giraffenpfad
4) Elefantenhaus

Zumindest Himalaya scheint ja tatsĂ€chlich noch dieses Jahr fertig zu werden. Bei Asien-WG und Afrika-Savanne bin ich da eher leicht skeptisch. Und beim Elefantenhaus wird 2023 auch eine spannende Kiste. So oder so steckt nun aber ordentlich was in der Pipeline. So eine aktive Phase hat es mW seit ĂŒber 50 Jahren nicht mehr im Tierpark gegeben. Ich bin enorm gespannt, was dabei letztlich herauskommen wird.
(26.01.2022, 22:13)
W. Dreier:   Ja, @A. Langer, genau. Fand jetzt meinen Bestandszettel des ABH nicht so schnell. Also Skink.
(26.01.2022, 18:11)
Adrian Langer:   @W. Dreier: Sehr schöne Fotos! Wie immer danke dafĂŒr! Ist die Smaragdeidechse zufĂ€llig ein Smaragdskink? Die sehen nĂ€mlich denen, die ich in diversen Tschechichen Zoos sowie Amersfoort gesehen habe doch sehr Ă€hnlich.
(26.01.2022, 16:45)
W. Dreier:   noch ein ps nach einer Info: angekommen ist ein neuer Fjellrindbulle (der recht alte starb nach einem Grabensturz), Waldrentiere sind es jetzt 3
(26.01.2022, 16:09)
W. Dreier:   Und erbost ging "man" auseinander
(26.01.2022, 15:56)
W. Dreier:   Dann wirklicher "Schwitzkasten"
(26.01.2022, 15:56)
W. Dreier:   Etwas kritisch sahen wir das "Miteinander" von Tonja und Hertha: nach einigem Gerangel Androhen durch Aufrichten und Bißandrohung
(26.01.2022, 15:55)
W. Dreier:   Erst seit kurzem sind die Flughunde umgezogen - man hatte ja keinen Baum eingebaut, seit Wiedereröffnung hingen sie am Stahlrohrsystem, nun am aufgewachsenen Bambus "westlich" vom Baumwipfelpfad. Noch zum Foto: schrĂ€g von unten von außerhalb der Halle, Winkel ca 80° - und dennoch "verwendungsfĂ€hig" - eben die alten Scheiben! Ein Jungtier soll es geben.
(26.01.2022, 15:53)
W. Dreier:   Im ABH war nun "in toto" eine Art Smaragdeidechse zu sehen - in der anderen Ecke eine 2. (Anlage der Salomonenskinke)
(26.01.2022, 15:46)
W. Dreier:   Rot auch ein erstes Jungschaf-wo es doch eigentlich "nur" ein Rotkopfschaf ist
(26.01.2022, 15:44)
W. Dreier:   Die Flamingos haben offensichtlich eine Zusatzration Carotinoide erhalten - so rot sah ich sie noch nie.
(26.01.2022, 15:43)
W. Dreier:   Beisa-Portrait - auf der ehemaligen Anlage (ehemals auch Chapman-Zebra) wird gebuddelt - Busch- und Zaunentfernung fĂŒr die "Safari"
(26.01.2022, 15:41)
W. Dreier:   Da man ja nicht weiß seit einiger Zeit, welche Tierart plötzlich verschwunden ist, wird fleißig fotografiert - hier die Kerabaugruppe
(26.01.2022, 15:37)
W. Dreier:   Im Affenhaus sah ich als Überraschung einen Goldhandtamarin bei den SilberĂ€ffchen - die waren einen Weile versteckt worden.
Der Rolowaymann
(26.01.2022, 13:50)
W. Dreier:   Der Nachwuchs bei den Meerespelikanen bleibt der einzige - zumindest im Ausstellungsbereich (Im Winter"lager"?)
Etwas durcheinandergekommen bin ich beim Nachwuchs der Dscheladas - 4 oder 5? 2 soll es noch um die Weihnachtszeit gegeben haben
(26.01.2022, 13:48)
W. Dreier:   Tierpark am gestrigen Tage - das konnte man nicht als Wetter bezeichnen!
Hier der Milu-Haupthirsch im vollen Bast
(26.01.2022, 13:45)
W. Dreier:   Wie ich schon mitteilte, sind die Bobaks (aus dem "Zie-Zoo) schon vor ca. 5 Monaten eingetroffen. NatĂŒrlich passen sie besser in die Anlage (wenn`s die "LĂ€mmer"geier zulassen) als die Pfeifhasen. Letztere haben ja nur große RattengrĂ¶ĂŸe - interessieren mich besonders, da ich zwar schon einen Kopf im TP vor ca. 8-10 Jahren sah, fotografisch aber keine Chance bestand - die waren einfach zu schnell und vorsichtig.
Bobak anbei
(26.01.2022, 08:42)
Mark Meier:   @Adrian Langer: Du hast offenbar völlig Recht. Laut einem User aus dem Zoofreundeforum wird es Bobaks als Unterbesatz geben. Die Pfeifhasen kommen wohl irgendwo in der NĂ€he unter. Das dĂŒrfte fĂŒr viele Besucher natĂŒrlich attraktiver werden als einfach "nur" Geier.

Schön zu hören, dass es in NĂŒrnberg gut funktioniert. Hatte mich schon etwas gewundert, dass laut Zootierliste nur sehr wenige Zoos in Europa Bobaks halten. Meine BefĂŒrchtung war, dass sie vielleicht nicht so schauattraktiv sein könnten, weil sie sich stĂ€ndig verstecken o.Ă€.
(25.01.2022, 22:10)
Adrian Langer:   @Mark Meier: Ganz genau weiß ich es nicht. Aber da das in NĂŒrnberg gut funktioniert, wĂŒrde ich auf Murmeltiere tippen. Oder ist das eine Anspielung auf die Daurischen Pfeifhasen?
(25.01.2022, 21:03)
Mark Meier:   Der Tierpark hat endlich mal wieder ein Update zu Himalaya veröffentlicht. Demnach bleibt es bei einer Eröffnung im FrĂŒhjahr. Die Bartgeier sind bereits wieder zurĂŒck im neuen alten Gehege. Weiß jemand noch, welcher Unterbesatz geplant ist?

"BAUSTELLEN-UPDATE
DER BERG RUFT
FĂŒr unser Bartgeier-Duo geht es hoch hinaus!

Wir haben den Umzug in luftigen Höhen mit der Kamera begleitet und zeigen euch die ersten Schritte im neuen Zuhause. Doch ganz allein bleibt unser PĂ€rchen nicht – in den kommenden Monaten ziehen flauschige Mitbewohner ein. Wer die traute Zweisamkeit aufwuseln wird? Das zeigen wir Ihnen demnĂ€chst


Der Tierpark Berlin hĂ€lt die faszinierenden Bartgeier bereits seit 1956 – ab FrĂŒhjahr 2022 könnt ihr diese nun auch wieder in der Himalaya-Gebirgswelt entdecken. Bei der "Abfallbeseitigung" spielen die großen Vögel weltweit von den PyrenĂ€en bis zum Himalaya eine zentrale Rolle im Ökosystem. Beide Zoologischen GĂ€rten beteiligen sich seit mehr als 30 Jahren an dem Projekt zur Wiederansiedlung und zum Schutz der Tiere in ihrem ursprĂŒnglichen Verbreitungsgebiet in Europa. Bis 2020 konnten mehr als 30 Bartgeier an das Auswilderungsprojekt ĂŒbergeben werden."
https://www.tierpark-berlin.de/de/aktuelles/alle-news/artikel/der-berg-ruft

Video zum Einzug und mit ein paar ersten Impressionen von der Umgestaltung (viel erkenne ich noch nicht):
https://www.youtube.com/watch?v=i5aY1hkPyhE
(25.01.2022, 20:08)
W. Dreier:   Pardon - das angedachte Gitter - oben mit E-Draht
(23.01.2022, 15:02)
Mark Meier:   @W Dreier: Sorry, ich vermischte hier Schopfmakaken und Hirscheber.
(23.01.2022, 10:47)
W. Dreier:   @M.Meier: Dank fĂŒr die Eingabe der wesentlichen Angaben aus dem Senatsdokument.
Zur Asienanlage: Schopfeber? sind damit die Visaya-Schweine aus dem Zoo gemeint? WĂŒrden ja passen.
KĂŒnftige Makakenanlage: zum ehemaligen Entenwinterquartier ist ja ein offensichtliches ``Probegitter`` aufgestellt. Da ich die krĂ€ftigen Makaken kenne, wird man wohl einige Kilometer Elektrodraht verbauen mĂŒssen - ganz ``authentisch``. Bild des Probegitters anbei
(23.01.2022, 09:59)
Mark Meier:   WĂ€hrend der Tierpark sich leider meist kaum oder nur zögerlich öffentlich erklĂ€rt, ist er dem Senat regelmĂ€ĂŸig rechenschaftspflichtig. Nun habe ich endlich mal wieder ein etwas ausgiebigeres Dokument gefunden, das bereits vor gut einem Monat im Parlament kursierte.
Hier zunÀchst die Quelle:
https://www.parlament-berlin.de/adosservice/19/Haupt/vorgang/h19-0099-v.pdf

Und hier einige fĂŒr mich besonders interessante Informationen:
-Der Tierpark hat 2021 etwa gleich viele Tagestickets und 12% weniger Jahrestickets wie 2020 verkauft. Die Besucherzahlen dĂŒrften also nochmals ein gutes StĂŒck abgerutscht sein. Allerdings rechnet man insgesamt dennoch mit minimal höheren Umsatzerlösen.
-Himalaya wird seit Jahresbeginn 2021 gestaltet und soll im 1. Quartal 2022 fertiggestellt werden. Der Kostenplan von knapp 5 Mio Euro soll voraussichtlich eingehalten werden.
-Die Asien-WG soll Mitte 2022 fertig werden. Neben den bekannten 4 Arten (Krallenotter, Schopfeber und Hirscheber sowie Bantengs auf der Nachbaranlage) soll es auch einen Didaktikpfad geben. Kostenrahmen insgesamt: rund 1 Mio Euro.
-FĂŒr Afrika-Erlebniszone und Giraffenpfad soll(t)en die Bauarbeiten zum Jahresbeginn 2022 erfolgen und die Fertigstellung ist bereits fĂŒr Herbst 2022 geplant. Kostenrahmen: Rund 5,5 Mio zzgl. Giraffenpfad und Didaktikpfad.
-Beim Elefantenhaus sind Abrissarbeiten und Vergabeverfahren abgeschlossen. Der Baubeginn der Rohbauarbeiten soll(te) Anfang 2022 erfolgen. Die Fertigstellung ist aktuell fĂŒr Mai 2023 eingeplant. Der Kostenrahmen von immerhin 35 Mio Euro wird aufgrund der aktuellen Lage auf dem Bau voraussichtlich nicht einzuhalten sein. Wie sonst noch zu erfahren ist, wird auch hier ein Didaktikpfad entstehen.
-2022 soll der Tierpark neue MĂŒlleimer und weitere dezentrale Spielelemente (also ĂŒber den Park verteilte Mini-SpielplĂ€tze) erhalten. Zudem wird sukzessive die Beschilderung erneuert, insbesondere jedoch begleitend zu neuen Bauprojekten.
-Bereits abgeschlossen sind die Sanierung der SanitĂ€ranlagen, modernisierte ParkplĂ€tze sowie diverse Maßnahmen zur FlĂ€chenentsiegelung und Neubepflanzung des Parks.


Da ich am Freitag selbst kurz im Tierpark war, bin ich die einschlÀgigen Baustellen kurz abgelaufen.

-Insgesamt habe ich nirgendwo viel TĂ€tigkeit erlebt.

-Um die Otter-WG und die noch-Kerabauanlage wurde schon ordentlich und in recht großem Umkreis gepflanzt (schwerpunktmĂ€ĂŸig Bambur aber auch andere Pflanzen).
-Bei Elefantenhaus, Afrikazone/Giraffenpfad und Himalaya war Ă€ußerlich kaum bis keine VerĂ€nderung wahrzunehmen. Bei Himalaya kann man durch die kahlen BĂ€ume jedoch erahnen, dass einzelne der Anlagen bereits erneuert sind (ich sah von weitem stark verschwommen Scheiben und Holzelemente (UnterstĂ€nde) sowie dunkle statt grĂŒne Gitter).
-Im Affenhaus war der Weißkopfsaki noch an alter Stelle ausgeschildert aber nicht mehr zu sehen. Inzwischen ist der Umzug zu den SilberĂ€ffchen ja erfolgt. Die Satansaffen waren leider nicht zu sehen und auch noch nicht ausgeschildert. Die Sifakas belegten zwei Innengehege (einmal ein Paar und einmal ein Einzeltier).
-Erneut kein GlĂŒck bei den Gnus, dafĂŒr erfreut mich @W Dreiers Bild mit Gnu im Schnee.
-Mein persönliches Highlight waren aktive Berberaffen im Schnee.
-Trotz sehr kalter Witterung war der Tierpark gar nicht mal so schlecht besucht. Es war ja auch immerhin sonnig und die Luft war durch den Schnee auch besonders frisch.
(22.01.2022, 23:46)
W. Dreier:   Hertha und Tonja waren etwas konsterniert, denn das Wasser war etwas abgelassen worden, das Eis hielt lĂ€ngst nicht
(22.01.2022, 17:22)
W. Dreier:   In der Hirschallee scheint alles zu laufen - hier der Timor-Hirsch, der noch etwas zulegen muß.
(22.01.2022, 17:16)
W. Dreier:   Im Haus selbst ist linkerhand noch verdeckt der neue Sumatra-Tiger-Mann untergebracht, die Tigerin soll dann zur ``Geruchsgewöhnung`` bald in eine `Nachbarzelle``.
(22.01.2022, 17:14)
W. Dreier:   im ABH selbst keine Überraschungen, die Kobra ließ zumindest den Kopf aus der Höhle - aber der Salomonen-Zipfelfrosch war mal wieder sichtbar
(22.01.2022, 17:11)
W. Dreier:   Erstmals sah ich dann nicht versteckt ein junges Waldren am ABH
(22.01.2022, 17:10)
W. Dreier:   Und gestern dann etwas GlĂŒck-2 Weißbartgnus waren kurzzeitig auf der ehemaligen Wasserbockanlage
(22.01.2022, 17:08)
W. Dreier:   Im Schnee dann eine wahre Freude - alle drei Pandas in vollster Bewegung. Fotografisch ein schwieriges GelĂ€nde: Schatten oder gleißender Sonnenschein
(22.01.2022, 17:07)
W. Dreier:   Wieder im Mittelteil dann der junge neue Weißlippenhirsch, noch deutlich kleiner - etwa 2,5 Jahre alt
(22.01.2022, 17:03)
W. Dreier:   In der Sonne und im ehemaligen Gehege der arab-Oryxe: die 3 mĂ€nnlichen Beisas
(22.01.2022, 17:02)
W. Dreier:   Der letzte Weißkopfsaki befindet sich nun bei den SilberĂ€ffchen, die neuen Sakis sind aber noch nicht zu sehen
(22.01.2022, 17:00)
W. Dreier:   Dschelada-Mann, jetzt nur im Haus oder im Vorgehege
(22.01.2022, 16:59)
W. Dreier:   Der Hauptmilu-Bock ist in vollem Bast, der 2. hat schon gefegt
(22.01.2022, 16:58)
W. Dreier:   Richtung Außenmauer nach Osten neue Vögel in der ehemaligen Patagonien-Sittichanalge: 6 Rotbauchsittiche aus Brasilien! Das Wettet schreckte sie nicht ab.
(22.01.2022, 16:57)
W. Dreier:   Nun also wieder der reale Tierpark - gemixt aus 2 Besuchen, war doch der gestrige sonnige und verschneite Tag zu verheißungsvoll.
Gleich Beginn am Schloß - auf zu den Pelikanen. Mit etwas GlĂŒck waren alle 3 juv-Vögel zu sehen (Florida-Meerespelikan.
(22.01.2022, 16:54)
W. Dreier:   und weil hier vor 6 Wochen nach Anatiden in der ABH gefragt wurde: hier ein Ausschnitt in dem Monat
(17.01.2022, 09:37)
W. Dreier:   Wenig davor die erste Geburt eines Goldtakins in Deutschland
(17.01.2022, 09:35)
W. Dreier:   In Erinnerung an Dr. Bernhard Blaszkiewitz . Hier seine letzte offizielle Handlung: Wiedereröffnung der Alfred-Brehm-Halle am 25.3.2014 nach der großen Renovierung
(17.01.2022, 09:33)
Mark Meier:   @Mel: Eine gute Tradition beim Tierpark war, dass es frĂŒher neben dem Jahresbericht regelmĂ€ĂŸige monatliche Listen ĂŒber BestandsverĂ€nderungen sowie auch Pressemeldungen zu den meisten NeuzugĂ€ngen gab - ebenso wie jĂ€hrlich aktualisierte Wegweiser. Diese gute Tradition wurde leider aufgegeben.

Eine weitere gute Tradition war und ist geblieben, dass der Tierpark immer wieder spannende neue Arten aufnimmt und dann oftmals mittelfristig auch zur Zucht bringt.

Bei den Affen sind reine Junggesellengruppen doch bisher eher die Ausnahme? Berberaffen, Dscheladas, Roloway-Meerkatzen, Gibbons, Kapuziner, BrĂŒllaffen, SilberĂ€ffchen, Sifakas, Rote und Schwarzweiße Varis, Kattas, Rotbauch-, Halsband- und Mongozmakis sind alle mindestens als Zuchtpaare vorhanden. Junggesellengruppen gibt es dagegen lediglich bei Schweinsaffen (auslaufende Haltung?), Rothandtamarinen (dito), GĂŒrtelvaris und eben den Weißkopfsakis. Bei den Francois-Languren sollen mW aber tatsĂ€chlich zunĂ€chst nur MĂ€nnchen kommen. Bei den Schopfmakaken weiß ich nichts darĂŒber. Die Vergesellschaftung könnte aber dafĂŒr sprechen.
(16.01.2022, 16:46)
Mel:   Was genau meinst Du mit "guten Traditionen"?
Ich tippe mal bei den Tonkin Languren und bei den Schopfmakaken wieder auf reine MĂ€nnergruppen. :(
(16.01.2022, 16:10)
Mark Meier:   Auf der anderen Seite freut es mich sehr, dass man nun schon wieder eine gerade fĂŒr Zoofreunde spannende neue Art prĂ€sentiert. Allein bei den Affen/Primaten ist da in den letzten Jahren ordentlich was reingekommen. Und mit Schopfmakaken und den Tonkin-Languren fĂŒr Himalaya kommen ja sogar noch zwei weitere Arten hinzu. Hoffentlich hĂ€lt man wenigstens hier weiter an guten Traditionen fest, wo es mit der "neuen Transparenz" schon so ein Schuss in den Ofen ist.
(16.01.2022, 14:41)
Mark Meier:   @W. Dreier: Das ist mE dann doch leicht ĂŒbertrieben, dass man es gleich umhĂ€ngt. Es kann natĂŒrlich auch Zufall sein, die enge zeitliche Korrelation könnte aber auch fĂŒr eine bewusste Reaktion sprechen. Zumal es leider ins Bild der letzten Jahre passen wĂŒrde. Da muss man sich bald fast wundern, dass der Jahresbericht noch regelmĂ€ĂŸig (obgleich oft verspĂ€tet) und sogar frei zugĂ€nglich veröffentlicht wird. Denn da stehen neben den reinen Zahlen ja auch noch erlĂ€uternde Kommentare etwa zu Todesursachen mit drin. WENN da wirklich jemand Ärger anfangen möchte, wĂ€re das doch die logischste da ergiebigste Quelle.
(16.01.2022, 14:31)
W. Dreier:   Noch ein Nachtrag: Der einsame Saki kam zu den SilberĂ€ffchen, so dass die ``Leerstelle`` wirklich von den RotrĂŒckensakis eingenommen werden kann.
Da gerade die Ausschreibung des Affenbestandes in der Affenhaus-KĂŒche genannt wurde - die wurde nach einer Mitteilung umgehĂ€ngt und damit nicht mehr sichtbar.
(15.01.2022, 22:13)
W. Dreier:   Bekomme gerade ein Foto zugeschickt: nach 2 Jahren Abstinenz gibt es wieder einen (jungen) Weißlippenhirsch - "Bock"
(15.01.2022, 17:28)
Adrian Langer:   @Gudrun: Das macht Sinn! Ich hatte auch gar nicht auf dem Schirm, dass dort nur noch ein Saki vorhanden ist! Dann ist man ja wieder bei der "Ausgangslage" (2,0) bei den Sakis. Ich hoffe nur, dass noch eine Zucht mit den Sakis aufzubauen! Danke fĂŒr die Antwort!
(15.01.2022, 16:21)
Gudrun Bardowicks:   Ich vermute, dass die RotrĂŒckensaki in die SĂŒdamerika-WG einziehen werden und möglicherweise die Weißgesichtsakis ersetzen sollen, von denen jetzt nur noch ein Einzeltier lebt.
(15.01.2022, 14:14)
W. Dreier:   "war mal schnell" 4 Wochen weg - Besichtigung der Zoos von Johannesburg und Pretoria. Alles OK trotz der Beschimpfungen SĂŒdafrikas bezĂŒglich der letzten Omikron-Mutante. Und obwohl wir eine dicke Mappe und digital allen möglichen negativ-Tests, VorankĂŒndigungen des Transitverkehrs fĂŒr ZĂŒrich etc. hatten - am BER spazierten wir ungehindert durch Zoll, Polizei oder Gesundheitsdienst durch die AusgangstĂŒr. Das zur deutschen GrĂŒndlichkeit.
Zur zoologischen GrĂŒndlichkeit im TP dann ab nĂ€chsten Dienstag. Dank an @M.Meier fĂŒr die "JahreseinfĂŒhrung".
Was aber die ``öffentliche `` AushĂ€ngung der AffenbestĂ€nde etc. anbetrifft - die hĂ€ngen rein zufĂ€llig öffentlich sichtbar in der AffenkĂŒche.
(15.01.2022, 10:10)
Adrian Langer:   Laut Zootierliste sind Gestern 2,0 RotrĂŒckensakis aus Belfast im Tierpark eingezogen. Hat jemand eine Idee, wo die unterkommen könnten?
(14.01.2022, 21:01)
Mark Meier:   Ich lese gerade beim Förderanlage, dass die geplante Anlage der Bantengs eine (optische) Einheit mit der WG aus Ottern, Hirschebern und Schopfmakaken bilden soll. Schön, dass man abseits der Großprojekte auch solche kleineren Landschaften und Komplexe gestaltet.
(14.01.2022, 16:45)
Emilia Grafe:   In dem Artikel steht aus, dass die Malaliischen Tiger Tarek und Sarai dafĂŒr ausziehen.
(12.01.2022, 19:53)
Sacha:   @Mark Meier: Vielleicht hat dies "taktische" GrĂŒnde im Hinblick auf die Probleme mit Tierrechtlern. Erscheinen die Bestandslisten monatlich und gibt es "prekĂ€re" FĂ€lle, dann können die Tierrechtler viel "zeitnaher" reagieren und es interessiert in der Regel auch die Medien mehr/eher. Gut möglich zudem, dass vielleicht auch der Tierpark dazu ĂŒbergeht, derlei Publikationen nur noch einem "ausgewĂ€hlten" Publikum (= intern bzw. wo in der Pflicht/gegenĂŒber Behörden) leicht oder ausschliesslich zugĂ€nglich zu machen. Damit wĂ€re er ja nicht der Erste. Ich kenne einige Zoos die in ihren öffentlichen Jahresberichten VerĂ€nderungen im Tierbestands nur noch rudimentĂ€r und Tierbestandslisten gar nicht mehr veröffentlichen. Leider, den aus meiner Sicht ist es der falsche Weg.
(09.01.2022, 09:00)
Mark Meier:   @zollifreund: Verstehe es bis heute nicht, dass man die monatlichen Bestandslisten abgeschafft hat. Letztlich kann man doch ohnehin alles in den Jahresberichten nachlesen - inklusive ErlĂ€uterungen. Es ergibt in meinen Augen also keinerlei Sinn, die VerĂ€nderungen im Bestand nicht mehr regelmĂ€ĂŸig zu veröffentlichen.
(08.01.2022, 22:04)
zollifreund:   super, danke, ist gut zu lesen und sehr informativ. Wundert mich, dass diese Bestandsliste öffentlich aushĂ€ngt, da man nicht mal mehr die Geburtenliste veröffentlicht...
daher: darf der Tierpark gerne so weitermachen :-)
(08.01.2022, 17:35)
Mark Meier:   Ah, es ging. Leider ist es nicht so scharf geworden. Aber man sollte das meiste erkennen.
(08.01.2022, 11:55)
Mark Meier:   @zollifreund: Ich hoffe mal, dass es klappt.
(08.01.2022, 11:52)
zollifreund:   @MM: vielen Dank fĂŒr das Up-Date. Die Bestandsliste wĂŒrde mich auch interessieren. Haben Sie vielleicht ein Foto davon gemacht?
(08.01.2022, 11:34)
Mark Meier:   @Adrian Langer: Ja, es sind 1,1 Mongozmakis sowie 0,1 und 1,0 Mongozmakis fĂŒr das Varihaus eingetragen.
(08.01.2022, 10:42)
Adrian Langer:   @Mark Meier: Erst einmal danke fĂŒr den Bericht! Waren die Mongozmakis in dieser Liste auch aufgefĂŒhrt und leben die noch Hinter den Kulissen?
(08.01.2022, 07:47)
Mark Meier:   Nach langen Wochen habe ich den frĂŒhen Arbeitsschluss am gestrigen Freitag endlich(!) mal mit einem Tierparkbesuch verbinden können. Es war sehr kalt und feucht mit Nieselregen und Wind und trotzdem waren etwas mehr Besucher als erwartet im Park.


Und weil es ein ausgesprochen schöner Besuch war, möchte ich einige meiner EindrĂŒcke gerne teilen (sehr viel Neues kann ich aber leider nicht beisteuern):


-Die relative Leere wurde fĂŒr diverse Arbeiten genutzt. Neben den bekannten Baustellen wurden auch recht aufwĂ€ndig BĂ€ume beschnitten. Die Elche schauten ganz gespannt zu.
-Kein GlĂŒck hatte ich bei den Gnus und auch bei den Waldrentieren. Erstere sind noch in der Eingewöhnung (die Anlage ist mit BauzĂ€unen und Flatterband ausgerĂŒstet worden und die Tiere waren im Stall). Letztere hĂ€tte ich eigentlich auf der Anlage erwartet. Aber kein Zeichen. Auf Facebook habe ich gelesen, dass Andere bislang auch Pech hatten und meist allenfalls ein Rentier sahen.
-Klares Highlight des Tages: Das modernisierte Brehm-Haus. Gerade an so einem ungemĂŒtlichen Tag war es einfach perfekt fĂŒr eine etwas ausgiebigere Auseinandersetzung. Und ich muss sagen, dass meine frĂŒheren EindrĂŒcke sich noch weiter verstĂ€rkt haben. Man hat das traditionelle Ambiente des Hauses weitgehend erhalten aber eine echte RegenwaldatmosphĂ€re integriert. Um das Haus und auf der je gegenĂŒberliegenden Wegseite wuchert die Botanik und das Gleiche gilt Innen, wenn man die Wege zwischen Tropenhalle und den alten KĂ€figfronten entlang geht. Überall ĂŒppiges GrĂŒn. Gerade auch in der Tropenhalle ist die Vegetation inzwischen unglaublich gut angewachsen. Und auch wenn es etwas paradox scheint, sieht man so auch viel mehr Tiere. Es gab unzĂ€hlige schöne Momente mit Vögeln auf dem Boden, in dem Bewuchs und in der Luft. Auch einige der Flughunde hĂ€ngen endlich wieder unter LaubdĂ€chern statt an nackten StahltrĂ€gern (es dĂŒrfen aber gerne wieder deutlich mehr Tiere werden). Und im Wasserbecken konnte ich erstmalig eine direkte Interaktion zwischen einem geschmeidig einschwimmenden Sunda-Gavial und einer etwas weniger elegant "flĂŒchtenden" Sumpfschildkröte bezeugen. Selbst der Baumwipfelpfad wirkt inzwischen wie eine echte Immersion. ZusĂ€tzlich zu den emporgeschossenen Wipfeln der darunterliegenden BĂ€ume und StrĂ€ucher hat man dort Rankpflanzen wuchern lassen und einige große, nett verkleidete Pflanzkisten aufgestellt. Nur die einst angekĂŒndigten Terrarien sind leider nie gekommen. DafĂŒr habe ich in den unten vorhandenen Boxen viele Tiere (von Ameisen ĂŒber Kampffische und Frösche bis hin zu mannigfaltigen Reptilien) entdeckt und teils bei faszinierendem Verhalten beobachten können. In den mit Regenwaldkulissen verblendeten alten Boxen konnte ich Klickertraining mit Java-Leoparden beobachten. Die beiden Tiere wirkten trotz der Blickhindernisse unglaublich anmutig und attraktiv und machten auch brav mit.
-Bei den Pinguinen großes Rufen (man konnte von den Lauten und der LautstĂ€rke her glatt denken, die kommunizieren mit den Poitou-Eseln im entfernten Nutztierareal).
-Das Elefantenhaus sieht inzwischen etwas unwirklich und trostlos aus, zumindest war aber BautÀtigkeit zu beobachten (habe leider keine Ahnung, was genau passierte).
-Beim Affenhaus konnte ich nicht nur zwei Sifakas sowie ein Votsotsa (eins von 2,0) schön beobachten. Es hing auch eine komplette Bestandsliste aus. Dort bestĂ€tigt sich u.a. auch, dass es nur noch 1,2 Sifakas gibt. Es gibt zudem auch nur noch einen Weißkopfsaki. Falls es sonst irgendwelche Fragen zum aktuellen Bestand gibt, dann gerne her damit.
-Mehr fÀllt mir spontan nicht mehr ein. Ich reiche sonst ggf. noch was nach.
(08.01.2022, 01:22)
Mark Meier:   Laut einer aktuellen Info aus dem Zoofreunde-Forum sollen es 1,3 Tiere aus Wroclaw, Polen sein.
(04.01.2022, 23:31)
Jörn Hegner:   aus welchen zoo sind die östlichen weißbartgnus gekommen . sie sind auf dem platz wo voher die ellipsen-wasserböcke waren . deshalb gingen die weg , schade . weil diese art sieht man auch nur in wenigen zoos . sonst hĂ€ufiger die defassa-wasserböcke .
(02.01.2022, 22:04)
Mark Meier:   Und hier noch ein Video als netter offizieller JahresrĂŒckblick - leider ohne Ausblick auf 2022:
https://www.tierpark-berlin.de/de/aktuelles/alle-news/artikel/jahresrueckblick-2021-1
(01.01.2022, 16:54)
Mark Meier:   @W. Dreier: Mit der Öffentlichkeitsarbeit der Hauptstadtzoos bin ich auch nicht so glĂŒcklich. Klar kann man sich durch Schweigen im konkreten Fall womöglich weniger angreifbar machen. Allerdings kann das in meinen Augen kein seriöser Ansatz sein. Zumal ja wie gesagt gerade die interessanten "grĂ¶ĂŸeren" FĂ€lle (EisbĂ€ren, Elefanten...) ohnehin praktisch sofort öffentlich werden und alle restlichen im Jahresbericht erscheinen. Letztere wohlgemerkt ohne, dass da groß ein Hahn nach krĂ€ht. Das war ja auch schon zu Zeiten der monatlichen Listen zu den BestandsĂ€nderungen praktisch nie der Fall (kritische Nachfragen gab es zumindest nicht öffentlichkeitswirksam). Jetzt beim medial thematisierten Ableben von Katjuscha hat PETA mal wieder die dauerhafte Abschaffung der EisbĂ€renhaltung gefordert. Der Zoo hat erwidert, die BĂ€rin zeige durch ihr betagtes Sterbealter die gute FĂŒrsorge. Zudem könne man die Besucher durch die Zootiere begeistern und fĂŒr Artenschutz sensibilisieren. Man hat ja schon Routine mit solchen Dingen. Zudem hatte man 2014 eigentlich ja eine "neue Transparenz" versprochen (wenn "neue" Transparent nicht damals schon ironisch als weniger Transparenz gemeint war). Auch die Baustellenupdates sind leider wieder eingestellt worden.

Nun ja, was hilft das Klagen? Muss man sich halt zunehmend ĂŒber solche Foren austauschen und gegenseitig informieren. Und tatsĂ€chlich habe ich da wieder einiges aufgeschnappt:
-Seit Ende 2021 gibt es die ersten Weißbartgnus im Tierpark (auf der ehemaligen Anlage der Elipsenwasserböcke, es sollen mindestens 3 Tiere sein). Wie die Beisa-Antilopen kommt die Art aus Ostafrika und ist fĂŒr die Savannenanlage vorgesehen.
-FĂŒr die Savannenanlage soll nun endgĂŒltig Baufreiheit herrschen. Diverse Tiere wurden dafĂŒr innerhalb des Parks verlagert. Laut jĂŒngeren Presseberichten soll die Savanne wie das Elefantenhaus bis 2023 eröffnet werden. Bei Himalaya und der Gemeinschaftsanlage fĂŒr Otter, Hirscheber und Schopfmakaken war zuletzt weiterhin von 2022 die Rede, also nunmehr diesem Jahr. FĂŒr die letztgenannte Gemeinschaftsanlage wurden nun zudem kleinere Arbeiten im Umkreis durchgefĂŒhrt (u.a. Bambus gepflanzt).
-Zuletzt noch eine schlechte Nachricht: Vom zuerst eingetroffenen Paar der Coquerel-Sifakas ist das MĂ€nnchen leider an einem wohl angeborenen Herzproblem verstorben. Somit gibt es dann jetzt noch 1,2 Tiere im Park.

Hier noch ein Zeitungslink u.a. zu einigen ZeitplĂ€nen fĂŒr Neueröffnungen:
https://www.bz-berlin.de/berlin/zoochef-will-bau-neuer-tieranlagen-trotz-einbussen-nicht-aufschieben
(01.01.2022, 12:48)
Emilia Grafe:   Ich habe doch gerade selber nachgeschaut. Puna starb am 9.9.2019. Seitdem steht die Anlage am BĂ€renschaufenster leer.
(27.12.2021, 13:13)
Emilia Grafe:   @A. Langer und @Jörn: nein, tatsĂ€chlich ist das BĂ€renschaufenster schon seit bestimmt min. einem Jahr leer, seitdem die betagte BrillenbĂ€rin gestorben ist. Vielleicht können die anderen Berliner hier einen genaueren Zeitraum des Leerstands nachliefern. Momentan steht in der Anlage ein bisschen Schnick-Schnack (Scheinwerfer
) fĂŒr „Weihnachten im Tierpark“.
(27.12.2021, 13:08)
Adrian Langer:   @Jörn: Ja, bereits seit 2018. DafĂŒr wurden die Baribals abgegeben.
(27.12.2021, 08:51)
Jörn Hegner:   ist das bĂ€renschaufenster heute mit den brillenbĂ€ren belegt ?
(26.12.2021, 18:50)
W. Dreier:   Doch noch ein Foto: hier bekommt der ``David`` aber einen Stups! Fand ich jetzt.
(08.12.2021, 18:04)
W. Dreier:   Ahhh, wie unscharf (na ja , das Wetter): nochmals
(08.12.2021, 18:01)
W. Dreier:   Na gut : was Buntes - und Schluss
(08.12.2021, 17:56)
W. Dreier:   Eben Hirsche: als Ausnahme waren die Barasinghas nur teilweise in der StrohschĂŒtte. Hier Vater und ??
Sonst war wirklich nichts los
(08.12.2021, 17:56)
W. Dreier:   könnte jetzt eine ganze Serie einstellen
(08.12.2021, 17:54)
W. Dreier:   Wann, woher, wohin mit Tieren im Tierpark? Ein RĂ€tsel, dass auch die Tierpfleger nicht beantworten - meistens auch nicht können (vom Wollen und DĂŒrfen will ich hier nicht reden). Gewöhnlich kommen Informationen nur ĂŒber PresseerklĂ€rungen, wenn es nicht zu vermeiden ist (wobei Gerenuks offensichtlich nicht bedeutend sind - im Todesfall, bei der Geburt schon); oder Elefanten oder Große (manchmal auch Rote) Pandas, ``Normale `` Antilopen oder Hirsche ??? Spielen keine Rolle, dito Kantjils, sind ja nicht zu sehen. Schon gibt es Infos, wenn ``gesammelte`` Gruppen zur Wiederansiedlung kommen: Waldrapp, Wisent, Enten, Bartgeier z,B. - kann man Politik machen. Wenn grĂ¶ĂŸere Tiere herausgehen - dann ist das so eine Sache: Goldtakine in die USA - gab es wohl eine Nachricht - zumindest , dass sie in San Diego ankamen. Also: ein schwieriges Thema: die Zoogegner sollen ja keinen Wind bekommen - verstehe ich sogar teilweise. Als ich 10 Jahre FĂŒhrungen im TP machte, wurde ich kein einziges Mal mit bösen Fragen ``angeschossen`` - das dazu.
Gestern: einziges Thema-Hirsche! Denn die meisten Tiere hingen in den StrohschĂŒtten unter den DĂ€chern.

1. Fall: der ``David`` (stimmt nun vom Namen nicht, nur von der GrĂ¶ĂŸe) - es war der Wasserrehbock - bĂ€ndelte wieder mit einem Milubock (David-Hirsch ) an! - wie im letzten Jahr - nur anspringen ging jetzt noch nicht. 15 Minuten verfolgte er den Milu, dem das ersichtlich auf die Nerven ging. Dann wurde es uns zu kalt
(08.12.2021, 17:51)
Jörn Hegner:   im neuen alfred-brehm-haus sind ja balabac-kantschils drin . aus welchen zoo stammen diese . weil es ist auch eine raritĂ€t .

ansonsten hat der tierpark berlin inzwischen die elipsenwasserböcke abgeschaft . wohin gingen denn die . weil diese art sieht man selten in zoos . hÀufiger sonst die defassawasserböcke .
(07.12.2021, 21:37)
Emilia Grafe:   Kleiner Roter Panda, auch das Jungtier Urs zeigte sich ganz ganz kurz auf dem Weg nach drinnen, mehr als ein Foto vom RĂŒcken war aber nicht drin, deshalb erspare ich euch das hier.
(28.11.2021, 21:19)
Emilia Grafe:   Heute war wirklich traumhaft kaltes, sonniges Wetter, morgens um 8 der Tierpark zudem menschenleer: Hier Beisa-Oryx (noch in der NĂ€he des ABH)
(28.11.2021, 17:40)
Emilia Grafe:   Um gleich bei den MĂ€nner-WGS der Trughirsche zu bleiben: Einer der Eurasischen Elche in schönstem Herbstlaub
(28.11.2021, 17:38)
Emilia Grafe:   Auch ich habe heute eine kleine Runde im Tierpark gedreht.
Weil es hier noch gar kein Bild gab: Eins der neuen Waldrentiere, da alle drei aus Österreich kommen, vermutlich aus Salzburg?

(28.11.2021, 17:37)
W. Dreier:   Und am Ende noch etwas GlĂŒck: der Larvenroller etwas im Hintergrund - ich hĂ€ngend am Gitter , um ein Loch zu finden
(28.11.2021, 16:41)
W. Dreier:   Bei der 2. Runde lag sie dann wie gehabt vor einer Woche - nur ein Auge war zwischen den FensterblĂ€ttern zu sehen
(28.11.2021, 16:40)
W. Dreier:   Und dann war sie da - die Kantschilin - ich konnte kaum reagieren...
(28.11.2021, 16:38)
W. Dreier:   ...und dann war sie plötzlich da - die Kantschilin !! Ich konnte kaum reagieren...
(28.11.2021, 16:37)
W. Dreier:   Im Brehmhaus gibt es einen neuen Untermieter bei den Salomonen-Riesskinken: Smaragdskink
(28.11.2021, 16:36)
W. Dreier:   Es könnte sein, dass es wieder Nachwuchs bei den Bergriedböcken geben könnte.
(28.11.2021, 16:33)
W. Dreier:   Gleich dahinter die Dscheladas - nun sind es 4 Geburten
Das Älteste macht schon ÜberschlĂ€ge
(28.11.2021, 16:32)
W. Dreier:   ``Eigentlich`` wollte ich mich verabschieden mit ``Bin mal kurz weg`` - und nun die Mutante ``da unten``.
Sonnabend sollte der letzte Besuch im TP sein.
Hier der Beginn des Schiebens beim Milu
(28.11.2021, 16:31)
W. Dreier:   Die Reduktion begann schleichend - speziell durch den Verlust an WasserflĂ€chen. Es gab mal drei Flamingoorte (immer auch mit Anatiden) - direkt an der Cafeteria (Chileflamingos), dann zwischen ``Kanal`` und Großtrappen-James und Andenflamingo und die jetzige kombinierte, dann die Anlage fĂŒr sĂŒdamerikanische Anatiden (der Beginn des ``Laß es wachsen``). Ansonsten waren sĂ€mtliche AbsperrgrĂ€ben besetzt! Die KamelidengrĂ€ben hatten in der Trennzone Dromedar-Trampeltier eine Insel, die direkt fĂŒr Bruten geplant war. Seit langem tot ist eine Ausbuchtung dieses Grabens (da verirrt sich niemals mehr ein Besucher hin) auf der anderen Seite der Stachelschweinanlage, der Kanal.
Ich habe etwa ab 1970 begonnen, die Art/UA- Anzahlen zu zÀhlen mit Hile des ``Kolbe`` (Anatiden der Welt oder so).
In meinem ``Archiv`` befinden sich etwa 130 Nennungen (mal abgesehen von den Neu-und Umbenennungen). Bis etwa 1990 gab es drei ``ganz wilde Vogelmenschen`` (einer wurde Chef von Jaderberg, der andere Kurzdirektor des TP, dann Rentner vor BB, bis 2019 gab es noch einen Vogel-Kurator. Nun Schluß. Aber große Aktion wegen der Aussetzung der Marmelenten.
Es sei noch gesagt, dass empfindliche Formen oft nur im Bereich der Winterstation blieben (U.a. TanggĂ€nse, SchuppensĂ€ger zwischenzeitlich, Dampfschiffenten, Kragenenten u.a), es gab subtropische Formen im Brehmhaus (e Affenenten, Spatelenten, Zwerglanzenten - jetzt mĂŒssen es natĂŒrlich Kroks sein) sowie nordische wie Königseider, RiesenkanadagĂ€nse und Eisenten.
BB war nicht unbedingt ein Vogelfan - aber jetzt!
Es muß natĂŒrlich auch gesagt werden, dass es im ``Wettbewerb der politischen Systeme`` in Berlin auch den der ``Zoos`` und damit auch der AnatidenbestĂ€nde gab - und Professor Klös war auch Vogelfan!
``Bessere`` Neu-oder Wiederformen in den letzten 10 Jahren waren : Kragenente, SchuppensÀger und in der Ibisanlage Baers Moorente sowie die schon hier genannte Bernier-Ente und auch die Madagascarente.
Und der arme Fuchs muß laufend herhalten - gegenwĂ€rtig sind neben einigen wehrhaften Pelikanen und GroßgĂ€nsen nur noch im mehr offenen Teil und auf Inseln (Dscheladainseln) noch einige kleinere Wildformen - die fĂŒr mich immer ``gewöhnliche`` Pepesokaente ist so gut wie weg. Ausnahme natĂŒrlich gerade im Winter hunderte Wildenten und Reiher.
Und das soll der interessierte Besucher nicht gemerkt haben????????
(27.11.2021, 18:09)
Sacha:   @Carsten Horn: Das Thema ist ja eigentlich zu ernst fĂŒr Witze, trotzdem: "Wer hat's erfunden?":);)

Fairerweise muss man sagen, dass irgendwie alle Regierungen im Dunkeln tappen und noch keine DIE Lösung gefunden hat. Auch nicht in Europas "Land of the free".

Doch zurĂŒck zum Tierpark: Mich wĂŒrde interessieren, inwieweit die enorme Reduktion der GĂ€nse- und Entenvögelarten sich auf die AtmosphĂ€re des Parks niedergeschlagen hat. Hat das ONB ĂŒberhaupt wahrgenommen?
(27.11.2021, 13:31)
Carsten Horn:   Das ist genauso so, als wĂŒrde man zu drei GĂŒrteln noch 5 paar HosentrĂ€ger benutzen, nur damit die Hose nicht rutscht, obwohl ein GĂŒrtel oder ein paar HosentrĂ€ger genau so sicher ist...

Wegen so einem Blödsinn schrumpft die Akzeptanz fĂŒr Maßnahmen immer weiter, weil viele sich nur noch verarscht fĂŒhlen.

Ich bin vernĂŒnftig, lasse mich impfen, und werde trotzdem noch mit der Maske terrorisiert. Ganz toll, wofĂŒr lasse ich mich dann impfen...?

Andere haben das vernĂŒnftig, in Basel zum Beispiel ist 3G, und die Maske darf in der Tasche bleiben, weil doppelte Maßnahmen nicht verstĂ€ndlich sind.

In einem vernĂŒnftigen Land stimmen die BĂŒrger ĂŒbrigens ĂŒber solche EinschrĂ€nkungen ab und bekommen die nicht einfach vorgesetzt bzw können sich dagegen wehren: https://www.edi.admin.ch/edi/de/home/dokumentation/abstimmungen/covid-19-gesetz.html
(27.11.2021, 11:43)
Mark Meier:   @W. Dreier: Das ist mE recht bedauerlich und leider wurde es bislang auch nicht gut kommuniziert. Der letzte Facebook-Beitrag zur Corona-Thematik vom 15.11. schreibt noch explizit "Medizinische Maskenpflicht (ab 6 Jahren) in allen Innenbereichen und wenn Mindestabstand nicht eingehalten werden kann". Und so finde ich es auch angemessen.

Auf der normalen Internetseite des Tierparks steht zunĂ€chst nur der allgemeine Hinweis auf 2G. Erst wenn man die Tickets kaufen will, findet man einen Link zu den detaillierten Maßnahmen. Dort steht dann als unterster von 10 Hinweisen in der Tat: "Medizinische Maskenpflicht (ab 6 Jahren) auf dem gesamten GelĂ€nde". In der rechten Spalte steht zudem noch der Hinweis, dass 1,5m Abstand einzuhalten und keine OberflĂ€chen zu berĂŒhren sind. Gegebenenfalls wĂŒrden Verweise ausgesprochen.

Ich gehe mal davon aus, dass viele diese Regelung frĂŒhestens am Eingang bemerken werden - falls sie dort deutlicher vermittelt wird. Das könnte Ärger geben, zumal der Park bei dieser Witterung ohnehin wenig besucht sein wird und man in normal frequentierten FußgĂ€ngerzonen, Parks etc. nirgendwo Maske tragen muss. FĂŒr mich macht es einen Spaziergang im Tierpark daher weniger attraktiv und schießt weit ĂŒber das Ziel hinaus, egal wie dramatisch die Lage aktuell in den KrankenhĂ€usern sein mag.
(26.11.2021, 21:52)
W. Dreier:   Bekomme gerade eine Nachricht, dass beim TP-Besuch neben 2 G auch auf dem GelĂ€nde Maskenpflicht besteht
(26.11.2021, 20:02)
cajun:   @Emilia: da sind mir die "Berliner Originale" sympathischer :-)
(26.11.2021, 12:27)
W. Dreier:   Erhielt gerade ein Foto einer zentralen Transportkistenaufstellung als Reklame mit einer ``GeneralĂŒbersicht" (GrĂ¶ĂŸe, Gewicht, Geschlecht, Namen): Letztere Xaro (M), Bordeaux (F); Knocked Down (M); Bagonia (F); Riva (F); Prixie (F); Oria(F) ``Irgendwo `` habe ich noch ein Zuchtbuch der Wisent- ob aber die ZuchtstĂ€ttennamen dort aufgezeichnet sind - bei bald 3000 Tieren?
Ah - von 2015: auch die NamenskĂŒrzel !!! Komisch: Ba Basel; Pr Prag; Or: Chemnitz; Ri : Köln; Bo: Boras; Kn Kolmarden; Xa: Karlsruhe
Ca 270 ZuchtstÀtten zÀhlte ich
(26.11.2021, 09:00)
Emilia Grafe:   @cajun: Die beiden dieses Jahr geschlĂŒpfen Darwin-Nandus heißen ĂŒbrigens Bibi und Tina...
(26.11.2021, 00:52)
W. Dreier:   Noch zu den HerkĂŒnften der Wisente fĂŒr die Freisetzung - nicht ``direkt`` aus dem TP also sondern nur Zwischenaufenthalt: Kolmarden, Boras, Prag , Chemnitz, Köln, Bernburg und Karlsruhe .
(25.11.2021, 22:49)
cajun:   @W.Dreier: Ich dachte eher an: Bolle, Molle, Fussel, Pelle, Jule, Ede, KrĂŒcke, Bimmel, Mampe etc. :-))
(24.11.2021, 12:25)
W. Dreier:   Und weil mal gesagt wurde: erstmals ``demnĂ€chst`` Goldkatzen im Tierpark - die was schon da !
(24.11.2021, 11:08)
W. Dreier:   @cajun: ``berlinsche`` Namen fĂŒr die Languren? Schwierig, Hertha ist ja nun vergeben - vielleicht Uniona?
(23.11.2021, 14:52)
W. Dreier:   @E. Grafe: Wunderbar und Dank! Habe zur Sicherheit einige Seiten extra ``herausfotografiert``
Was es da gibt ! An PlĂ€nen, Zeiten, Geldern etc. Ob das ``höheren Ortes" immer mal wieder geprĂŒft wird?
Löwen am Elefantenauslauf; Kletterwand auf dem Himalaya um in der ``Jetztzeit`` zu bleiben - und die einzige richtige neu zu bauende GebĂ€udeanlage -das Amazonienhaus- erst Dez. 2029 . Dazu neuer Haupteingang am TerrassencafĂš (nun Kakadu), neuer Zweiteingang Gensinger Straße, eine Riesenflugvoliere, die Dörfer der Welt inklusive brandenburgischem Rosenhof, MĂ€rchenwald - nicht zu vergessen das Artenschutzzentrum, Asienhaus mit endlich einem Menschenaffen, Wiener CafĂš im Schloß und, und...
(23.11.2021, 14:49)
cajun:   @W.Dreier: Ja, Tirallala, den Namen hatte ich mir auch gemerkt und deshalb kam ich drauf. Auch die Moschusochsen Namen im TP haben fĂŒr mich Kult- Status. :-) Gespannt bin ich ja auf eure "Berliner Namen" fĂŒr die Languren.
(23.11.2021, 14:22)
W. Dreier:   @cajun: ja, nicht nur T sondern Ti - richtig. Also Tirallala - gab es wirklich mal! Im ``Unterbewußtsein`` hab ich`s ja auch richtig gemacht.
(23.11.2021, 14:12)
Emilia Grafe:   @W. Dreier: BezĂŒglich des ZEP kann ich helfen. Ich habe vor geraumer Zeit auch schon gesucht und bin im Tierparkthread hier bis 2016 fĂŒndig geworden.
Und die Suche zu ersparen, habe ich den Link auf die Schnelle nochmal rausgesucht: http://www.parlament-berlin.de/ados/17/Haupt/vorgang/h17-1628.C-v.pdf
(23.11.2021, 13:38)
cajun:   @W.Dreier: Fangen die TP Wisente nicht alle mit Ti an? Oder wurde das geĂ€ndert? Springe z.B. hat da mehr "GlĂŒck" mit De (Flachlandlinie) und und weniger mit Sp (Kaukasus x Flachland).
Prinzipiell ist es doch zu begrĂŒĂŸen, das ehemalige Doubletten mit Junggesellenhaltungen (Hirsche) im Rahmen des EEP rĂ€umlich nahe beeinander weiter bestehen. Wo ist es sonst möglich beide Haltungsformen auch zu zeigen, wenn nicht in Berlin mit seinen zwei großen Einrichtungen.
(23.11.2021, 13:22)
W. Dreier:   @Sacha: als Du mich in ZĂŒrich durch Deinen Lieblingszoo fĂŒhrtest, stand ja erst ein Teil des Skelettes der Ele-Anlage. So kann ich das bezĂŒglich der Dickschriftmitteilung nicht entscheiden. Die Korrektur der Jahresangabe?
Ich bemĂŒhte mich gerade im ``Netz`` den Ziel-und Entwicklungsplan des TP aufzurufen - gelingt mir nicht. Kann so ein Plan verschwinden? Ich hatte das damals ``down geloadet``, finde das jetzt aber nicht auf meiner Speicherplatte. Nur zum Zoo fand ich jetzt die Eröffnungsdaten des Raubtierhauses zum FrĂŒhjahr 2021 - da gibt es aber wohl noch Forderungen, bevor die ``Arbeitsgenehmigung`` erteilt wird. Der Himalaya des TP ist nach dem ZEP schon im Dez. 2018 geöffnet worden (also vor Corona). Na ja , Corona und Berlin....
(23.11.2021, 13:06)
Sacha:   @W.Dreier: Zu deinem Post bzw. Foto mit dem Hinweis zur Elefantenanlage noch eine Frage: Wer ist denn Deiner Meinung nach der Scherzbold. Der, der den Hinweis mit der "modernsten Elefantenanlage Europas" geschrieben hat oder der, der tatsĂ€chlich glaubt, dass die Anlage schon 2025 fertig wird....?;):)
(23.11.2021, 10:43)
W. Dreier:   @MM: ich dachte schon, dass seien ĂŒberschĂŒssige Tiere des Zoos - offensichtlich gibt es nun in beiden Einrichtungen eine ``Aufsammelfunktion`` mit Weitervermittlung: Zoo fĂŒr Mesopotamier, TP fĂŒr Rener.
A propos Sammelfunktion: ich erhielt gerade ein Foto aus dem TP von einem Sammeltransport fĂŒr Wisente - wieder nach Aserbaidschan - 7 Tiere. Allerdings scheint kein Tier direkt vom TP dabei zu sein: kein Tiername beginnt mit T. Die ZuchtstĂ€tte muß nĂ€mlich im Namen des Tieres ausgewiesen werden. Tierpark mit T - also Tina, Tintarella, Tino usw. Das hat schon Schwierigkeiten fĂŒr die Namensfindung gebracht.
(23.11.2021, 09:57)
Mark Meier:   Weiß gerade nicht, ob es hier schon berichtet wurde:
Der Tierpark hat die Hausrentiere abgegeben und dafĂŒr 3,0 Waldrentiere aus Österreich erhalten.
Hier im Video zu sehen:
https://www.youtube.com/watch?v=sHDyqr8sFQs

Und hier gibt es mehr Bilder und Hintergrundinfos:
https://freunde-hauptstadtzoos.de/aktuelles/artikel/willkommen-in-berlin-drei-europaeische-waldrentiere-im-tierpark-berlin-angekommen?fbclid=IwAR1yOIWYe51w446K2G0LnT2_klVHKRrfEld7GRfunQDn2dHiEWyf778vtKU
(22.11.2021, 22:40)
W. Dreier:   Zum Schluß: die Lichtershow ``wirft ihre Schatten voraus``
(16.11.2021, 18:27)
W. Dreier:   Auch die Java-Katze saß heute einigermaßen zum Objektiv
(16.11.2021, 18:26)
W. Dreier:   Der Roloway-Mann (zu erkennen an dem lĂ€ngeren Schwanz)
(16.11.2021, 18:08)
W. Dreier:   Die jungen Philippinen-Zwergohreulen sind schon gut umgefĂ€rbt
(16.11.2021, 17:47)
W. Dreier:   Die neue Barriere an der Vari-Insel aus Robinie. Die neue Sitzbank ist leider aus Rohholz.
(16.11.2021, 17:38)
W. Dreier:   Na geht doch ! - könnte man sagen. Ja, wenn das Tier genau vor dem Objektiv steht (senkrecht und waagerecht), nur das Objektiv war etwas zu groß. Java-Kater
(16.11.2021, 17:34)
W. Dreier:   Die alte Tina beim Honigschlecken. Johannes war tapfer und lag auf der Außenplattform (ca. 6 °C)
(16.11.2021, 17:26)
W. Dreier:   Bequemer (?) geht es nicht.
(16.11.2021, 17:18)
W. Dreier:   Hier hat sich ein Scherzbold geĂ€ußert
(16.11.2021, 17:09)
W. Dreier:   Selbige kurz vor dem Verschwinden im Bau
(16.11.2021, 17:08)
W. Dreier:   Und ``jemand`` ließ sich auch mal wieder sehen - die Königskobra (Nr 2 oder 3?). Sie war in den letzten ZĂŒgen der HĂ€utung
(16.11.2021, 17:04)
W. Dreier:   Das Bild der Baweans aber hier
(16.11.2021, 17:02)
W. Dreier:   Und so sieht die TP -``Kantjilin`` aus. Mit etwas Hilfe gefunden - und fast ``immer ``dort am `Tage`` liegend. Es war recht dunkel.
(16.11.2021, 16:18)
Emilia Grafe:   Auch vom Tierpark kam jetzt ein aktuelles Statement zur neuen Schneeleopardin "Layla". Aus dem Beitrag wird auch deutlich, dass sie mit Bataar zusammengefĂŒhrt werden soll. Dementsprechend ist Kitai (letztes Jungtier von Maya und Bataar) vielleicht abgegeben?
(11.11.2021, 18:13)
Mark Meier:   @Emilia Grafe: Ich freue mich auch immer total auf die wöchentlichen BeitrĂ€ge von W. Dreier (durch den regelmĂ€ĂŸigen Takt sehe ich sie meist schon kurz nach dem Einstellen oder "platze" sogar mitten rein, wĂ€hrend noch neue BeitrĂ€ge nachgeschoben werden :) Aber auch Deine BeitrĂ€ge (hoffe, Du ist ok) und die der anderen Mitglieder hier sind immer wieder toll und oft besser als die offiziellen Infos.

Zu den Sifakas gibt es jetzt aber auch einen offiziellen Beitrag auf der Internetseite des Tierparks:
https://www.tierpark-berlin.de/de/aktuelles/alle-news/artikel/hallo-wir-sind-die-neuen
(11.11.2021, 07:09)
Emilia Grafe:   Ich habe gerade die interessante Info gelesen, dass eine neue Schneeleoparden-Katze "Leyla" (ca 2 Jahre) aus Warschau in den Tierpark gekommen ist. DafĂŒr wurde die ehemalige Zuchtkatze "Maya" nach Indonesien abgegeben (dĂŒrfen wir auf einen Tausch gegen mit einer Goldkatze hoffen?). Aus der Infomation war auch zu entnehmen, dass die neue Katze noch nicht auf "den" Kater getroffen ist. Bleibt die Frage, wer ist "der" Kater. Dem Alter entsprechend passt der letzte Nachwuche "Kitai". Weiß hier wer, was dementsprechend aus dem Zuchtkater "Bataar" geworden ist.
Außerdem gab es einen offiziellen Instapost zum zweiten Sifakapaar namens Isabella und Wenceslaus the Idle. Zusammen mit den 4 Tieren in Köln und Chester bilden sie mit dem 2. Berliner Paar die Grundpopulation fĂŒrs EEP.
(10.11.2021, 22:47)
Adrian Langer:   @W.Dreier: Das ist ja eine Überraschung. Laut Zootierliste auch beide aus Durham. Ist dann aber nicht die Anlage etwas klein? Bzw. sollten nicht einmal die Mongozmakis mit den Sifakas vergesellschaftet werden? Was passiert dann jetzt mit denen?
(09.11.2021, 19:22)
Emilia Grafe:   Danke fĂŒr den Bericht, ich habe schon ein bisschen drauf gewartet :) die Vilder vom Baweanhirsch Nachwuchs sind ja wirklich grandios!
(09.11.2021, 19:15)
W. Dreier:   Zum Abschluß noch der Salomonen-Zipfelfrosch, das er heute sehr fotogen saß.
(09.11.2021, 18:45)
W. Dreier:   Noch etwa Gerede``. Irgendwo im Hinterland war ein Markhor-Bock ausgebĂŒchst - wurde aber schon eingefangen.
Das Gehege der Hausrentiere wurde gerade aufgehĂŒbscht.
Und im Affenhaus wird der Rote BrĂŒllaffe immer mobiler. Ist das etwa wieder ein Junge? So eindeutig ist das bei manchen Affen nicht - siehe Gorillas im Jugendalter.
(09.11.2021, 17:28)
W. Dreier:   und mit etwas MĂŒhen nun auch ein Bild des neuen BaumkĂ€nguruhs in der 2. ehemaligen Innenanlage rechterhand der Reihe.
(09.11.2021, 17:18)
W. Dreier:   ABH: der Taubwaran soll laut Pflegerin 3 RegenwĂŒrmer gefressen haben, zu sehen: nichts. DafĂŒr war die 3. (?) Kobra außen nicht zu sehen, aber ein StĂŒck ``im GehĂ€use``
(09.11.2021, 17:16)
W. Dreier:   Die Afrika-Voliere ist leer, die Vögel ``eingehaust``, ebenfalls die beiden Gibbons, im Affenhaus nunmehr - rechtes Abteil neben den Dscheladas
(09.11.2021, 17:14)
W. Dreier:   Sehr schön nebeneinander die 1.1 Moschusochsenkinder, der große ist der Bock - die Geburtszeiten liegen aber ca. 4 Wochen auseinander.
(09.11.2021, 17:10)
W. Dreier:   Und nun eine Überraschung! Nein , keine Sichtung des Kantjils oder des Taub-Warans. Eine neue Sichtung im Affenhaus. ZunĂ€chst glaubten wir an eine Verletzung, der Schwanz eines Tieres war lĂ€diert, dazu die Scheiben mit Streifen verklebt. Deshalb? Nein : ein 2. Sifaka-Paar!
(09.11.2021, 17:08)
W. Dreier:   Nach kurzer Zeit auch wieder eine Geburt bei den Zwergmaras
(09.11.2021, 17:05)
W. Dreier:   und eine kleine Rangelei beim ``Ehepaar``
(09.11.2021, 17:04)
W. Dreier:   Familienleben
(09.11.2021, 17:02)
W. Dreier:   RegulĂ€rer Besuchstag, verschönt durch die Aussicht, nach 2 Jahren des Nichtgelingens der Zucht das positive Geschehen bei den Bawaeans zu beobachten. Wir hatten GlĂŒck. Lag das Jungtier wie vererbt im "Busch", so scheuchte es ein Traktor auf. Und wichtig: ein schönes Winterfell hat es! Und auch das die ``Morsezeichen`` der Ohrschnitte.
(09.11.2021, 17:01)
Emilia Grafe:   Echt schön, hier zu lesen, wie viele alleine hier im Forum "leicht" genervt von der Außenkommunikation von Herrn Knieriem sind (vom Raubtierhaus im Zoo will ich gar nicht sprechen).
Zu den neuen Abgaben und Dopplungen: Ich war heute im tierpark und die Hausrentiere sind ausgezogen mit dem Hinweis, dass nach leichten Anpassungen, EuropÀische Waldrentiere einziehen. Ein schöner Tausch, ich bin nur gespannt, wo die herkommen und ob es auch hier dann eine Artendopplung Zoo/Tierpark gibt.
Generell bin ich sehr verwundert, dass Tierarten ausziehen, um platz fĂŒr andere zu machen, weil in meinem Kopf Himalaya bald fertig sein mĂŒsste und dann viele Anlagen im Hauptteil leer werden mĂŒssten, wenn wir nicht bals viele Arten im Tierpark an mehreren Stellen haben werden. Was sind eure Vermutungen dazu?
(07.11.2021, 17:59)
Mathias Kersten:   @zollifreund
Das geht mir genauso. Und die Schlangenfarm ist nicht das einzige Beispiel.
(05.11.2021, 15:26)
zollifreund:   Ein Punkt noch zu meinem Wunsch nach mehr Transparenz: der Tierpark bekommt ja mehrere Millionen Steuergelder jedes Jahr. Daraus ergeben sich fĂŒr mich andere Anforderungen auch an Themen wie Nachhaltigkeit und Sparsamkeit als bei einem privaten Zoo wie z.B. Pairi Daiza. Mit eigenem Geld können ja gerne die Anlagen alle zwei/drei Jahre umgebaut werden....
Bei der Schlangenfarm Ă€rgert mich das noch heute: der Förderverein bezahlt die Sanierung unter BB und ein paar Jahre spĂ€ter schließt Dr. K. diese ĂŒber Nacht wegen BaufĂ€lligkeit ohne vorher hier irgendwo darĂŒber informiert zu haben....
(04.11.2021, 21:55)
zollifreund:   BĂ€renkuskus und Goldkatze sind gute Beispiele fĂŒr Intranparenz oder aber vielleicht auch Planungslosigkeit....
Bitte nicht falsch verstehen, natĂŒrlich kann man PlĂ€ne aufgrund neuer Infos oder aufgrund Ă€ußerer UmstĂ€nde Ă€ndern, aber wenn man dafĂŒr vorher Geld gesammelt hat, sollte man darĂŒber, schon aus Respekt, die HintergrĂŒnde erlĂ€utern. Da bricht man sich doch kein Zacken aus der Krone....
Auch könnte Dr. K. mal erlĂ€utern, warum jetzt Dopplungen wieder okay sind. Wolfgang Dreier hat ja bereits mögliche GrĂŒnde genannt, und die sind ja auch richtig und nachvollziehbar - aber diese GrĂŒnde waren auch in den letzten Jahren schon gĂŒltig ;-)
(04.11.2021, 21:46)
W. Dreier:   Wie ich gerade sehe, hat man nun auch die Erdbodenabschnitte der Balken isoliert, vor Zeiten wurden sie direkt in den Boden gebracht - schön, dass man noch lernt - dazu gehört auch, dass mittlerweile die entrindeten Balken lackiert wurden.
(04.11.2021, 15:15)
W. Dreier:   Und gleich hinterher zum Thema ``Nachhaltigkeit``. Nachdem fast alle Metallabsperrungen als nicht authentisch aus Dathescher und BB-Zeit entsorgt wurden, sind zunĂ€chst normale Fichtenholz-, spĂ€ter Bambus``balken`` verbaut worden. Die Ersteren, um die Chaco-Anlage herum, mußten schon nach 3 Jahren erneuert werden, jetzt hat es die Bambusabsperrungen in und um die Vari-Anlagen ``erwischt``. Man ist dabei, sie gegen Robinienbalken auszutauschen. Womit das Schicksal der umfassenden BambuseinzĂ€unungen um das gesamte Brehmhaus klar ist - ca. in anderthalb Jahren Austausch. Ähnliches dĂŒrfte dann auch mit den ``EinhĂ€usungen `` der Glas-Blickfenster passieren.
(04.11.2021, 15:09)
W. Dreier:   @ E. Grafe: Ich erinnere mich noch gut daran, dass ich fĂŒr die Bekanntgabe des Geldeinsatzes fĂŒr die genannten Projekte im ``Takin`` um Bilder beider Arten gebeten wurde - die dann auch erschienen. Allerdings hatte ich schon vorher die Zoo/TP -Leitung darauf aufmerksam machen mĂŒssen, dass es im TP Goldkatzen lĂ€ngst gegeben hatte, nachdem ich auf einem Flyer sah: ``Erstmals im TP Goldkatzen geplant``. Habe mich langsam daran gewöhnt, die ``Historie `` des TP bis vor 5 Jahren erwĂ€hnt zu bekommen.
Aber zu weiteren alten Projekten - wie heißt es jetzt immer: ``Attraktivierung``- Okapihaus und Gestaltung der Dschelada-Außenanlage. Bei Letzterer meint man doch wohl nicht die Besucherwegsbepflanzung, hinter der man fast nichts mehr sehen konnte. Mittlerweile werden an Ă€hnlichen "Attraktivierungs-Gestaltungen `` GebĂŒsche wieder gerodet (und sicher nicht anderswo eingepflanzt). Es war aber ursprĂŒnglich die ``Gesteins``anlage gemeint, das Gebirge. Da ist aber kein Stein dazugekommen. Oder meinte man etwa die Gebirgsausmalung im Inneren des Affenhauses?
(04.11.2021, 12:02)
Emilia Grafe:   Einmal ein danke an zollifreund, W. Dreier und Mark Meier fĂŒr die Berichte und Diskussionen hier. Ich schaffe es gerade leider nicht so hĂ€ufig in den Tierpark. Noch zur Intransparenz und zum Förderverein. Die letzten beiden Tierpark Projekte des Fördervereins waren meines Wissens nach Goldkatze und BĂ€renkuskus. Beide bis jetzt nicht im Tierpark. Ich glaube zwar, dass die Bantengs kommen werden, gerade weil die Abgabe der Kerabaus schon geplant scheint, finde es aber trotzdem schade und frustrierend, dass Goldkatze und BĂ€renkuskus im Förderverein scheinbar kein GesprĂ€chsthema sind (Siehe Bericht von W. Dreier zur Fördervereinssitzung).
(04.11.2021, 10:37)
W. Dreier:   @Zollifreund: Als frĂŒher doch recht Informierter kann ich das nun nicht mehr sagen (Ausnahmen bestĂ€tigen die Regel, zumal ich noch einige Ă€hnlich ``gelagerte`` Dauerbesucher kenne und so ab und an Infos ausgetauscht werden können.
Bantengs: Doppelbelegung Zoo-und TP. Da der Zoo 2 NachwuchsmĂ€nner hat, könnten die mit - wie man mir sagte (nicht hier) , ausreichend in DE vorhandenen KĂŒhen im TP ``vereinigt` werden. Auch wird man das mit ``genetisch wertvoll`` begrĂŒnden können. Die dann nicht mehr existenten Kerabaus wĂŒrde ich ansonsten gern in Cottbus sehen. Die Babirusas sollen ja mit den Zwergottern dann gegenĂŒber leben.
Umzug der Arab. Oryxe: eine einzige Ursache fĂ€llt mir ein: Nutzung der Anlage fĂŒr die 2. Gerenukgruppe - die beiden schieben - Temperaturen vorausgesetzt - Schicht. Oder die Beisas mĂŒssen umgesetzt werden?
Die Exportation der Wasserböcke bedauere ich auch, kenne ich sie doch seit 1967. Ein bisschen MĂ€nner-brĂŒtig waren sie die letzten 4 Jahre.
(03.11.2021, 18:18)
zollifreund:   aktuell ist ja einige in Bewegung was die Belegung der einzelnen Anlagen betrifft. Ganz nachvollziehen kann man das aus der Entfernung leider nicht immer... Hat jemand eine Idee, warum die Arabische Oryxantilopen nun in die (leider ehemalige) Wasserbockanlage umziehen? Sprich, was passiert mit deren Anlage?
Und gleich noch eine Frage: die Freunde Hauptstadtzoo sammeln fĂŒr eine neue Bantenganlage im Tierpark?! Leider wird aber nirgends erwĂ€hnt, wo die entstehen soll... und v.a. warum... ? Sollen jetzt doch wieder Dopplungen angeschafft werden? Das war doch in den letzten Jahren immer das Argument fĂŒr Artreduzierung, dass dies vermieden werden soll... noch schlimmer fĂ€nde ich aber, wenn die Bantengs ihre tolle Anlage im Zoo verlassen mĂŒssten...

FĂŒr mich wird das Vorgehen in Berlin immer intransparenter. und leider schließt sich der Förderverein diesem Vorgehen immer weiter an. Da wird immer wieder fĂŒr verschiedene Projekte Geld gesammelt, aber der Informationsfluss dazu ist nur ein kleiner Rinnsal...
(03.11.2021, 17:52)
Mark Meier:   Ich war in den letzten paar Wochen zweimal kurz im Tierpark, zuletzt am vergangenen Samstag.

Am Samstag habe ich auch endlich mal die Sifakas gesehen. Es war nur eine kurzes Gastspiel in der Außenanlage sowie ein etwas lĂ€ngeres aber weniger spektakulĂ€res in den Innenanlagen, allerdings bin ich schon jetzt großer Fan der Tiere. Ein wirklich reizvoller Neuzugang.

Es war ĂŒbrigens an beiden Tagen recht mildes Wetter und fĂŒr meine Begriffe extrem voll. In meiner aktiven Erinnerung habe ich nur wenige Ă€hnlich volle Tage gespeichert. Affen- und Brehm-Haus waren daher leider kein so großer Spaß fĂŒr mich wie ĂŒblich. Aber auch auf den breiten Wegen ging es nur schwer voran. DafĂŒr konnte ich ganz mitbekommen, wie die Leute auf die verschiedenen Tiere und Anlage reagieren.
Die Elche etwa sind am neuen Standort sehr beliebt. Die Anlage wirkt auch nicht ganz so beengt fĂŒr die Tiere, wie ich befĂŒrchtet hatte.
Ansonsten war die Stelzvogelanlage mit der Graureiherkolonie ein echtes Highlight. Als ich kam, waren gerade geschĂ€tzt zwei Dutzend Reiher am Herumfliegen. Außerdem hörte man mindestens einen Storch mit dem Schnabel klappern und die Pelikane, Enten etc. waren auch in Bewegung. Entsprechend angetan waren die Besucher vor Ort.
Auch bei den Pekaris hatte ich eine sehr schöne Zeit. Ich habe u.a. zwei Ferkel gesehen.
Auch die alte WG von Nilgauantilopen und Schweinshirschen hat mir in dem schönen Herbstlicht wirklich gut gefallen, zumal gerade bunte BlÀtter herabrieselten bzw. teils im Wind umherkreisten. Hatte fast schon etwas Verzaubertes wie aus einem Disney-Film.
Und die Moschusochsen sind ein toller Anblick mit dem Nachwuchs.
Bei den Przwalskipferden ist ja eine neue Stute angekommen. Beim ersten Besuch wussten wir nichts davon und bemerkten nur, dass ein Tier von der Gruppe ziemlich intensiv gejagt und beharkt wurde. Das war dann am Samstag nicht mehr so auffÀllig. Ein Tier stand noch leicht abseits vom Rest, jedoch entspannter und mit wirklich geringem Abstand.
Aufgefallen ist mir sonst noch, dass die Elipsenwasserböcke weg sind. Ich war mir unsicher, ob ich das nicht evtl. schon lÀnger her ist und ich es einfach nur wie so vieles verpasst hatte. Aber W Dreier hat es ja schon aufgeklÀrt, dass die Abgabe frisch ist. Auf einem Schild stand noch der Hinweis, dass Arabische Oryx die Anlage erben werden.
Übrigens steht auch bei der einst geplanten Anlage der Goldkatze bzw. vorĂŒbergehenden Anlage der Binturongs, dass ein Nachmieter gesucht werde. Eine etwas genauere Angabe gibt es aber leider noch nicht.

Was noch?
Die Buddy-BĂ€ren der verschiedenen Nationen erzielen immer noch großen Zulauf.
Ansonsten wurde der Schlosspark aufwĂ€ndig hergerichtet. Beim ersten Besuch wurden die ganzen Beete mit den Blumenzwiebeln bestĂŒckt und dann am Samstag erste Installationen fĂŒr "Weihnachten im Tierpark" aufgebaut.
Außerdem wurde genau am Samstag erstmals seit Jahren eine neue Tram-Strecke in Berlin eröffnet. Und wie schon bei der U5-VerlĂ€ngerung (wiederum das einzige U-Bahnbau-Projekt der Stadt seit vielen Jahren) profitiert auch hier der Tierpark, wenn auch weniger massiv. Denn es hat sich u.a. die M17 um 5 Stationen verlĂ€ngert, sodass man nun auch vom S-Bhf Adlershof ohne Umsteigen zum Tierpark kommt. Es dauert allerdings sogar gut 5 Minuten lĂ€nger als mit S-Bahn und Tram. Da viele Menschen und speziell Familien mit Kinderwagen ungerne umsteigen, dĂŒrfte es dennoch viele erfreuen.

Mehr fÀllt mir spontan nicht ein. Sonst reiche ich es ggf. noch nach.
(01.11.2021, 21:18)
W. Dreier:   So lĂ€ĂŸt es sich aushalten!
(31.10.2021, 17:00)
W. Dreier:   Noch eine Gruppe nachdenklicher MĂ€nner
(31.10.2021, 16:47)
W. Dreier:   Heißt natĂŒrlich Balabac-Kantschil
(30.10.2021, 22:46)
W. Dreier:   Zum Schluß - Hertha!
(30.10.2021, 22:40)
W. Dreier:   Ei, ei - das macht man nicht bei einer Dame!
(30.10.2021, 22:39)
W. Dreier:   Nur gut, dass die kleinen Dscheladas so praktische SchwĂ€nze haben - kann man beim Plausch gut gebrauchen.
(30.10.2021, 20:10)
W. Dreier:   ``Wer bist Du denn?`` Vietnamesische Dosenschildkröte
(30.10.2021, 20:09)
W. Dreier:   Sonnenflecken nutzten auch die Sattelvaris.
(30.10.2021, 20:07)
W. Dreier:   Überraschenderweise war die jĂŒngere Gruppe der Gerenuks auf der Anlage. ``Eigentlich`` sollten mindestens 15°C sein - na gut, in der Sonne.
(30.10.2021, 20:06)
W. Dreier:   Eine Historie endet wieder einmal: die Ellipsen-Wasserböcke sind weg. !967 machte ich die ersten Aufnahmen. UrsprĂŒnglich standen sie neben den Buntböcken, etwa dort , wo ``heute`` die Nellore-Zebus standen
(30.10.2021, 20:04)
W. Dreier:   Bestes Wetter, der Dienstag soll scheußlich werden - also heute in den TP. Da auch jetzt wieder (bei dem Besuch) die Chance, den (die?) Bakabac-Kantjil(in) zu sehen gering war, einen Abbildung aus Plzen vom Sept. 2013
(30.10.2021, 19:52)
W. Dreier:   Nein , das heißt nicht Indonesienhaus: Regenwaldhaus (nur Regnen tut es nicht- es wird gespritzt )
(30.10.2021, 09:23)
Jörn Hegner:   sollten diese palawan-bengalkatzen nicht mit ins neue alfred-brehm-haus rein kommen . das jetzt zu einen indonesischen haus geworden ist .
(29.10.2021, 22:46)
W. Dreier:   Zumindest sind die Palawankatzen nicht mehr im Tierpark
(29.10.2021, 22:02)
Jörn Hegner:   was ist aus den palawan-bengalkatzen geworden ?
(29.10.2021, 20:27)
Gudrun Bardowicks:   Die oder der Balabac-Kantschil sind in der Freiflughalle/Tropenhalle des ABH ausgeschildert. Dort gibt es auch eine Kiste als Versteck fĂŒr die Tiere. Bei meinem Besuch dort vor 2 Wochen konnte ich trotz grĂŒndlicher Suche allerdings keinen Kantschil entdecken, Das Tier hatte sich möglicherweise in die Kiste zurĂŒckgezogen und war daher nicht zu entdecken.
(28.10.2021, 23:25)
Mark Meier:   Laut Zoochat und Zootierliste gibt es eine neue Art im Tierpark, genauer im Brehm-Haus. Es handelt sich um ein oder mehrere Balabac- oder Philipinen-Kantschils. Diese Art wird neben der neuen Haltung im Tierpark sonst nur noch in Chester, Rotterdam und Wroclaw gelistet. Wieviele Tiere es sind, woher sie kommen und in welcher Anlage man die Art hĂ€lt, weiß ich leider nicht. Die Art soll aber schon ausgeschildert sein.
(28.10.2021, 21:20)
W. Dreier:   @J. Hegner: Die Existenz, insbesondere das zukĂŒnftige Schicksal des Evolutionsmosaiks im alten DickhĂ€uterhaus interessiert - wie ich immer wieder feststelle - eine Vielzahl der Ă€lteren Besucher. Die ErklĂ€rungen dazu, nie offiziell nach Nachfrage: ja, man wĂŒrde sich kĂŒmmern. GegenwĂ€rtig sei es zum Schutz ``eingemauert`` - und in Zukunft?
LEIDER steht es nicht unter Denkmalsschutz, wie mir selbige Behörde mitteilte. Man sei aber am Erhalt sehr interessiert.
(27.10.2021, 09:54)
Jörn Hegner:   werden vom ehemaligen dickhĂ€uterhaus was zukĂŒnftig ein afrika-haus wird nur noch fĂŒr afrikanische elefanten und einige kleintiere drin diese zeichnungen bleiben . also diese elefantenĂ€hnlichen tiere wie mammut u. s. w. . denn vieles darf ja nicht weg . zwar weil es unter denkmalschutz steht .
(26.10.2021, 21:46)
W. Dreier:   Erst eine Hirschaufnahme?? Hier die Gruppe der Schweinshirsche - ein Tier fehlt auf der Aufnahme.
(26.10.2021, 21:29)
W. Dreier:   Und etwas Einheimisches - ein recht dunkles Eichhörnchen.
(26.10.2021, 21:27)
W. Dreier:   Sogar die BrĂŒllaffen hatten sich nicht im uneinsehbaren Nebenraum verkrochen. Das Jungtier krabbelt schon herum.
(26.10.2021, 21:26)
W. Dreier:   Die Nebelparder prĂ€sentieren sich jetzt am Besten im Hause
(26.10.2021, 21:24)
W. Dreier:   Was war heute mit dem Cabottragopan-Hahn los? Normalerweise kommt er bei sich nĂ€hernden Personen sofort ans Gitter
(26.10.2021, 21:23)
W. Dreier:   Scheinbar macht das dem Babirusaeber nichts aus
(26.10.2021, 21:21)
W. Dreier:   Bei den Morgentemperaturen sind die MalaienbĂ€ren wieder in der linken Halle
(26.10.2021, 21:20)
W. Dreier:   Manitoba - Wapiti: TP als alleiniger Halter - stimmt nicht. Noch laut ZTL Tiere (?) im polnischen Hirschpark Gryfow Slaski. (wenn noch vorhanden). Woher erhalten? Klar, aus dem Tierpark.
(26.10.2021, 17:35)
Adrian Langer:   Fast noch vergessen. Auf der Facebookseite des Tierparks wurde angekĂŒndigt, dass bereits zwei Tonkinlanguren aus den Niederlanden (definitiv Rotterdam) und Frankreich angereist sind. Insgesamt sollen fĂŒnf Tiere im Tierpark Platz finden. Die Gruppe soll wohl eine Junggesellengruppe bleiben.
(26.10.2021, 16:30)
W. Dreier:   Ein trauriges Bild: eine der gehandikapten Sumatra-Nachwuchstiere versuchte, auf die erwĂ€rmte Felsenunterlage zu kommen - vergeblich. Nur ca 1,5 m Höhe sind es etwa
(26.10.2021, 16:06)
W. Dreier:   und etwas besser als ca vor 3 Wochen: madagassische Riesenratte
(26.10.2021, 16:04)
W. Dreier:   Nun endlich , nach ca. 10 Tagen, ein Bild des neugeborenen Wapitikalbes (``kitz`` ist etwas zu niedlich). Diese Unterart ist in Europa nur im TP vertreten (C.c. manitobensis)
(26.10.2021, 16:02)
W. Dreier:   oder steht bei der Erstgenannten die HĂ€utung bevor?
(25.10.2021, 17:39)
W. Dreier:   Zum Vergleich
(20.10.2021, 22:42)
W. Dreier:   Ein links-rechts-Problem: die Binturongs sind in der linken Halle !
Jetzt war auch die 2. Mandarin-Natter zu sehen - weitaus geringer gelb als die 2. grĂ¶ĂŸere.
(20.10.2021, 22:38)
W. Dreier:   Die alte Martha genoß die Sonne
(20.10.2021, 22:30)
W. Dreier:   Einer der Kampfadler
(20.10.2021, 22:29)
W. Dreier:   Im Baubereich am DHH war nur großer Krach zu hören - die Betonbrocken wurden in Container geladen. Auf dem ``ausgezackten`` Asphaltweg im Kerabaubereich wurden die ausgehobenen Löcher mit Erde ausgefĂŒllt, ein Entsorgungsfahrzeug hatte MĂŒhe, ``die Kurven zu kriegen``.
Stiller wurde es bei den FelsenkĂ€nguruhs beim Ausruhen - ĂŒber 10 sind es jetzt
(20.10.2021, 22:28)
W. Dreier:   Paarungsversuch bei den schwarzen Baumwaranen - der Taubwaran weiterhin nicht sichtbar
(20.10.2021, 22:22)
W. Dreier:   Die Binturongs sind mittlerweile wieder in der rechten Innenhalle
(20.10.2021, 22:13)
W. Dreier:   Das mĂ€nnliche Jungtier
(20.10.2021, 22:12)
W. Dreier:   Seltsam , das Wetter - aber besser als in der Vorschau. Was also? Hirsche: es gibt bei den Wapitis einen SpĂ€tling (neutral gesehen) aber halbtĂ€gig immer in ungĂŒnstiger Position.
Aber die beiden kleinen Barasinghas - hier unter Aufsicht.
(20.10.2021, 22:10)
cajun:   Na, kriegt der noch einen "Berliner Spitznamen"? :0)
UMZUGS-MITTEILUNG
François Langur Najib zieht nach Berlin. Dort wird mit einer MĂ€nnchengruppe in einer brandneuen Anlage gestartet. Die Haltung von François-Languren ist neu fĂŒr den deutschen Zoo. Deshalb kamen ihre Pfleger, um zu sehen, wie wir uns um die Tiere kĂŒmmern. Also gute Vorbereitung!.
Quelle:https://mailchi.mp/diergaardeblijdorp/heropening-350102?e=9cd2d759da
Übersetzung: Zoopresseschau
(19.10.2021, 14:27)
Björn Haberl:   @ Emilia Grafe bei der Savanne hast du dich ein bisschen beim Plan verlesen den Mark Meier geschickt hat?
Es sind auch noch Beisas, Grevy Zebras und Rothalsstrauße geplant, außerdem eine Pelikaninsel
Hoffe aber trotzdem das noch mehr kommt in den nÀchsten Jahren :)
Beim Abh bin ich eigentlich froh das nicht Krokodil und Komodowaran in der Tropenhalle sind das wÀre schon sehr eng geworden find ich. Die Goldkatze und BÀrenkuskuse kommen aber glaub ich nicht mehr was sehr schade ist.
(18.10.2021, 15:56)
W. Dreier:   Als ErgĂ€nzung/Bemerkung: bei den beiden "Bock``-Vergesellschaftungen fĂŒrchte ich, dass wirklich nur die BÖCKE auf die sichtbare Anlage kommen - siehe Hybridisierung.
Bei der Nutzung der ehemaligen Vielfraßanlage dĂŒrfte noch ein Absperrgehege bei Besetzung mit den Irbissen anstehen - die jetzige ``Begehkammer`` der Vielfraße dĂŒrfte keinesfalls ausreichen.

Und zu einem anderen Besatz: auch eine Änderung der Chaco-Anlage dĂŒrfte nicht anstehen - `SĂŒdamerika `` ist ja eigentlich woanders (jetzige sĂŒdamerikan. Wild-Camelidenanlagen (Dromedare, Trampeltiere, Lamas und Alpakas sind ja Haustiere - zu den Dörfern der Welt oder so Ă€hnlich kĂ€men sie) . Dort bei den Chacos wĂ€re ja der ``germanische`` MĂ€rchenwald geplant.
Also abwarten.
Übrigens Himalaya: die Bobaks sind schon da - vor einem Monat sprach ich mit dem hollĂ€ndischen `Lieferanten``.
(18.10.2021, 11:33)
Emilia Grafe:   Wenn ich schonmal dabei bin, schreibe ich auch gleich noch die laut ZEP geplanten BestĂ€nde fĂŒr Himalaya und ABH raus, mit Kommentar ja, wird umgesetzt oder nein, wird nicht umgesetzt:

Himalaya:
Schneeleopard (ja)
Goldtakin + Goral (ja)
Kleiner Panda (ja)
Marco-Polo-Schaf + Markhor (unklar ob in der Vergesellschaftung aber ja)
Mishmi-Takin + Schopfhirsch (nein + ja aber mit Kleinem Panda)
Weißlippenhirsch (ja)
Blauschaf (ja)
zusÀtzlich zum ZEP an SÀugetieren wird kommen:
Sichuan-Takin
Francois-Langur
Daurischer Pfeifhase + Bobak
Schraubenziege + Sibirscher Steinbock
Manul
Östlicher Kiang

Hier ist also mit deutlich mehr zu rechnen, als nach ZEP geplant war. Ich bin gespannt und freue mich ĂŒber eine Eröffnung, möglicherweise ja noch in diesem Jahr.

ABH:
Sumatratiger (ja)
Java-Leopard (ja)
Asiatische Goldkatze (noch nicht?)
Goodfellow-BaumkÀnguru (ja)
Komodowaran (nein)
Phillipisches Krokodil (nein)
MalaienbÀr (ja)

ZusÀtzlich:
Neuguinea-Filander
Malaiischer Binturong
(18.10.2021, 02:34)
Emilia Grafe:   Weil es jetzt langsam auf die Ausgestaltung des Afrikabereichs zugeht, habe ich nochmal nachgeschaut, was an Tierbestand laut ZEP 2015 geplant war. Vieles davon erscheint heute unrealistisch, einiges nicht mehr machbar. Falls wer nochmal in den ZEP reinlesen will und den Link nicht gespeichert hat:
https://www.parlament-berlin.de/ados/17/Haupt/vorgang/h17-1628.C-v.pdf

Demnach war alles nördlich vom ABH inkl. der Wirtschaftswege ohne die ehemaligen Zebraanlagen (jetzt Brillenpinguin, Geparde) SĂŒdafrika:
Vergesellschaftung: Bergzebra + Bergriedbock + Rehantilope
Honigdachs
Braune HyÀne
Brillenpinguin

Der Bereich ist ja bereits abgeschlossen und ich finde das Ergebnis eher ernĂŒchternd, Braune HyĂ€ne klar momentan in Europa nicht mehr machbar, aber hier waren noch 2 neue Anlagen geplant, die leider nicht gebaut wurden.

Bereich Savanne mit DHH und Giraffenanlage bis zum Variwald:
Vergesellschaftung KaffernbĂŒffel + Wasserbock + Rothschildgiraffe + Grevy-Zebra + Giraffengazelle + Weißbartgnu
Afrikanischer Elefant
TĂŒpfelhyĂ€ne
Erdwolf
Löwe
Vergesellschaftung Zebramangusten + Buschschliefer
Husarenaffe
Vergesellschaftung Spitzmaulnashorn + Gerenuk

Auch hier ist schon klar, dass der Plan nicht mehr ansatzweise umgesetzt wird. In den PlĂ€nen, die Mark Meier vor ein paar Tagen geteilt hat, geht es, soweit ich das durchgeschaut habe nur um die kommende "Savanne" bestehend aus den ehemaligen Zebraanlagen, die getrennt bleiben sollen, mit Möglichkeit schleusen zu öffnen. An Bestand ist da geplant: Bergzebra + Weißbartgnu + Thomson-Gazellen. Mich haben die Arten tatsĂ€chlich sehr gewundert, da zB die neu angeschafften Beisas nicht vorkommen und auch generell bis auf die Bergzebras alle Arten noch angeschafft werden mĂŒssten. In dem Bereich trauere ich am meisten um die erstgenannte Vergesellschaftung aus dem ZEP, die meiner Meinung nach wirklich eine Besonderheit gewesen werden, wenn auch bestimmt anspruchsvoll in der Vergesellschaftung.

Außerdem Madagaskar mit Variwald und Insel:
Lemuren
Fossa

Das kann ich mir nach wie vor vorstellen, auf dem Gebiet wird aktuell ja noch gar nichts gebaut.

Und der letzte Bereich sollte Nordafrika sein, von aktuell hinter Giraffen und Variwald bis Gerenuk:
Dschelada
Atlashirsch + Berberaffe
Mhorrgazelle + Addax
Somali-Wildesel + MĂ€hnenschaf + Rothalsstrauß
Sudan - Gepard

Auch hier ist jetzt schon klar, dass das nicht so gemacht werden wird, da z.B. die Geparde schon in einem anderen Teil untergebracht wurden und die Atlashirschhaltung wohl perspektivisch auslaufen wird.

Im Prinzip war das jetzt also eine nicht weiterfĂŒhrende AufzĂ€hlung, wenn ich es auch immer interessant finde, in den ZEP reinzuschauen und zu merken, was alles nicht umgesetzt wurde.

(18.10.2021, 02:24)
Mark Meier:   Inzwischen gibt es eine erste Visualisierung vom neuen ForschungsgebĂ€ude des IZW beim bisherigen KrokodilhausgelĂ€nde:
https://www.morgenpost.de/bezirke/lichtenberg/article233582323/Tierpark-Neues-Forschungsgebaeude-fuer-Tier-und-Artenschutz.html
(16.10.2021, 09:44)
Mark Meier:   Infos zu dem Alligator-Auszug gibt es hier:
https://www.tierpark-berlin.de/de/aktuelles/alle-news/artikel/default-a1c1a80825

Außerdem berichtet die B.Z. ĂŒber die geplante Vergesellschaftung von Zwergottern (offenbar die Tiere aus dem Zoo), Hirschebern und Schopfmakaken. Demnach soll die Anlage schon kommendes Jahr ĂŒbergeben werden.
https://www.bz-berlin.de/berlin/lichtenberg/neues-zuhause-fuer-die-berliner-familie-otter
(14.10.2021, 21:57)
Simon Kirchberger:   Der Tierpark hat in den Sozialen Medien vom Abtransport des letzten Mississippi-Alligators in den Zoo Budapest berichtet. Das Weibchen, das ihn ursprĂŒnglich begleiten hĂ€tte sollen, starb vor kurzem an einem Darmdurchbruch...
Und natĂŒrlich wurde der Abriss des Krokodilhauses und das Neubauprojekt mit dem IZW beworben. Wobei ich persönlich da einfach nicht tief genug in der Materie bin, um mir da eine ausfĂŒhrliche Meinung zu bilden... Dass es fragwĂŒrdig/seltsam ist, steht außer Frage...
(14.10.2021, 20:20)
W. Dreier:   Sehe gerade in der ZTL: Jersey bekam die Bernierente Anfang der Neunziger, der TP 2004
(13.10.2021, 18:42)
W. Dreier:   @E. Grafe: Dank fĂŒr die Auflösung einiger ZahlenrĂ€tsel fĂŒr mich beim schnellen Durchlaufen - wobei hier das Geschlecht von mir nicht ``angeschaut`` wurde. Ich war schon sauer , als ich gestern nur 4 Kulane und 4 HartmĂ€nner(-frauen) sah, glaubte schon wieder an einen Abgang, da ich bei letzteren am Vor-Dienstag den treibenden Hengst auch sah, aber bei den Gayalen stand und die ``Toberei`` nicht mehr fotografisch festhalten konnte - ``man`` war dann schon beim gemeinsamen Fressen.
Zu den Bernier-Enten. Als ich vor 40 Jahren auf Madagascar arbeitete, nahm man nur noch etwa 50 Vögel an der mittleren Westseite in Brackwasser-Teichen an. Anfang 2000 kamen nur wenige (wohl nur ein Weibchen) in Jersey an, die auch zĂŒchteten. Der TP bekam sehr frĂŒh ein Paar, durfte aber nur (zunĂ€chst?) 1 x zĂŒchten - das wollte Jersey so. Die Tiere waren ( wenn sichtbar), immer in der geschilderten Anlage. Zwischenzeitlich sind ja auch Tiere in der Afrikafreihalle im Zoo. (Bild anbei) Leider sind ja die Bernier-Enten nicht sehr attraktiv.
(13.10.2021, 16:53)
Emilia Grafe:   Und abschließend ein Rotohrara. Mir ist letzten Donnerstag erstmals aufgefallen, dass in der Voliere nun ein Paar Bernierenten als Unterbesatz lebt. Bin gespannt, wie sich das entwickelt, weil Unterbesatz in Ara/Kakadu/Sittichvolieren wĂ€re ja nochmal eine Chance fĂŒr die Enten- und GĂ€nsevögel.
(13.10.2021, 15:53)
Emilia Grafe:   Von mir außerdem ein Bild vom Barasinghajungtier, hier interessanterweise in unmittelbarer NĂ€he zum Hirsch. (den EintrĂ€gen zufolge sind die beiden Kitze momentan das Highlight im Tierpark :))
(13.10.2021, 15:51)
Emilia Grafe:   Ebenfalls ein Mishmi Takin. Was ich auch gesehen hab. Im rechten Absperrgehege zwischen Przewalskipferd und Gold-/Sichuantakins lebt momentan ein Kulan (vermutlich Hengst) zusammen mit 2-3 Goldtakinen. In der kurzen Zeit, wo ich durch die BĂŒsche beobachtet hab, wurde deutlich, dass die Takins deutlich das sagen haben, was Futterstelle... angeht.
(13.10.2021, 15:49)
Emilia Grafe:   Und wie schon hier beschrieben, ist eine Margay momentan immer gut zu sehen. Liegt auch daran, das die Vegetation im Gehege wieder zurĂŒckgeschnitten wurde und ohne RĂŒckzugsmöglichkeiten ist das Tier dann logischerweise zu sehen.
(13.10.2021, 15:47)
Emilia Grafe:   Auch hier mal wieder ein Bild eines Manuls. Ich finde in einigen Übergangsgehegen sind die Tiere jetzt besser und hĂ€ufiger zu sehen als zuvor (Manul, Zebra, Wildesel, Blauschafe, Weißlippenhirsche)
(13.10.2021, 15:45)
Emilia Grafe:   Zu dem Bawean-Hirschen habe ich auch was. Erstmal sah ich da ein Weibchen in sehr direktem Kontakt mit den leierhirschen, fand ich interessant.
(13.10.2021, 15:43)
Emilia Grafe:   Ich hĂ€nge mal auch noch einen Bericht ran, bevor ich in die Unterlagen schaue, die Mark Meier grad geteilt hat (vielen Dank dafĂŒr). Meine Bilder passen ganz gut zu dem Bericht von Gudrun Bardowicks.
Zuerst die Hartmann-Bergzebras. Anders als W.Dreier schrieb, war bei meinem Besuch (letzten Donnerstag) auch der Hengst auf der Anlage und hat die Stuten getrieben.
(13.10.2021, 13:41)
Mark Meier:   @Gudrun Bardowicks und @W. Dreier: Vielen Dank fĂŒr die letzten Berichte. Die Vorbereitungen fĂŒr die neue Afrika-Zone laufen jetzt offenbar Ă€hnlich rasant an wie die Abrissarbeiten am DickhĂ€uterhaus. Gemeinsam mit Himalaya sind das unglaublich riesige Dimensionen.

Übrigens sind jetzt auch neue Unterlagen zur Afrika-Zone aufgetaucht. Mal wieder dank eines Vergabeverfahrens. Wenn es interessiert, sollte man sich besser beeilen. Angebote sind bis 2.11. möglich. Man weiß aber nicht, ob die Unterlagen auch bis dahin zugĂ€nglich bleiben. Nur zur Vorwarnung: Es sind knapp 120 MB!

https://www.evergabe.de/unterlagen/2469774

Interessant erscheint auf den ersten Blick sicherlich einerseits die Projektbeschreibung (Unter "LV" gleich die erste PDF und dort die ersten Seiten) sowie die LageplÀne unter "PlÀne zum LV".
(13.10.2021, 12:30)
W. Dreier:   Bleibt noch der BrĂŒllaffennachwuchs: auch hier sonnte man sich - fototechnisch allerdings schwierig: von unten schrĂ€g nach oben Richtung Sonne. Das (der/die) Junge krabbelt schon -``ein bißchen `` sieht es (endlich ? - nach 5 Jungs) nach MĂ€dchen aus - das Sexen solle aber erst in einigen Wochen erfolgen.
(13.10.2021, 11:41)
W. Dreier:   Auch in der Flugvoliere war Ruhe - ales wĂ€rmte sich - bald geht es ins Warmhaus. Auf dem Teich der Pelikane waren nur noch die Krausköpfe ausgeschildert, es geht zum BrĂŒten.
Hier die gerade ausgeflogenen afrikan. Nimmersatte in der Afrikavoliere
(13.10.2021, 11:36)
W. Dreier:   Selbst die Sumatra-Larvenroller wĂ€rmten sich - mit dem Ergebnis, dass natĂŒrlich der enge grĂŒngestrichene Draht schönstens leuchtete: ich hing im Gleichgewicht am Bauchnabel auf dem Absperrohr, Hand mit Fotoapparat weit vorgestreckt, um durch eine ``Masche`` zu fotografieren: Resultat anbei von 20 - aber nur 2 gelangen
(13.10.2021, 11:34)
W. Dreier:   Und da - gegen 14 Uhr gab - es einen Besuch der Kerabaus durch den Babirusaeber
(13.10.2021, 11:29)
W. Dreier:   Kalt war es trotz Sonne - gegen 10-12 °C - da schaut man als Neuguinea-Filander nur ein wenig in das Außengehege - hier von Innen fotografiert
(13.10.2021, 11:27)
W. Dreier:   Gestern war auch die Zipfelkröte gut sichtbar - bei der GrĂ¶ĂŸe (MĂ€nnerfaust) - sonst auch gut getarnt unter Farnkraut
(13.10.2021, 11:25)
W. Dreier:   Das schafft aber auch hĂ€ufig der Flechtengecko - so er nicht direkt auf dem Ast ``liegt``.
(13.10.2021, 11:23)
W. Dreier:   Zum Reptilieninventar: interessant, dass die Moosfrösche von den Besuchern kaum gesehen werden - gut getarnt zum Untergrund
(13.10.2021, 11:19)
W. Dreier:   Nochmals der Vorderind. Sambar
(13.10.2021, 11:17)
W. Dreier:   Bei den Großhirschen haben Wapiti, Maral das Geweih hergeben mĂŒssen, Buchara und Sambar sind jetzt ``blank``- wobei: irgendwie werden die Bucharas immer kleiner - Geweih wie Gestalt.
Hier der Hirsch
(13.10.2021, 11:16)
W. Dreier:   @G. Bardowicks: Schön, dass Sie den Taubwaran ÂŽÂŽstĂŒckchenweise`` haben sehen können - bei der ``borkigen `` Haut. Ich warte immer noch darauf, dass eine neue Anlage vorgestellt wird.
Übrigens hĂ€tten wir uns treffen können, war ich doch nach der miesen Wettervorhersage gegen 12 noch im TP. Einige ErgĂ€nzungen: Kantjil - ja , wo ist er, habe gestern intensiv ``jedes Blatt`` abgesucht. Auch die Vogelbetreuerinnen konnten keine Info geben. Zum Brehmhaus: bei einigen ausgeschriebenen Formen existiert nur das Schild, Weberameisen , Winkerfrosch sah ich nie, jetzt nicht mehr die Riesennetzspinne, auch die Schrecke nicht - aber das sind ja keine langlebigen Formen. Traurig , dass die Flughunde immer weniger wurden - seit Wiedereröffnung hĂ€ngen sie nur an den oberen StahltrĂ€gern an der Ostseite - ehemals 8, jetzt gegen 5.
Vogel``ring``: die Gelbkopfgeier ersetzten den Aguja, der hochbetagt vor ca 6 Monaten starb, die Kampfadler sind erst seit diesem Jahr regelmĂ€ĂŸig zu sehen - die werden nĂ€mlich ``rausgeschmissen``, vorher waren sie seltenst zu sehen - so das Fenster auf war, jetzt wird es nach dem ``Rauswurf`` geschlossen. Der Königsbussard dĂŒrfte uralt sein, 20 Jahre hat er sicher, die Zucht war nur einmalig. Geparden: langsam wird es unter den 2 + 1 etwas freundlicher, der Alteingesessene liegt manchmal schon in der NĂ€he, sprich 5 Meter entfernt.
Hirsche: den Bawean sah ich gestern, gerade aber die Barasingha-Jungtiere machen einen guten Eindruck - wobei ich bei meinem Besuch bin - klar Barasinghas - hier eine Mutter mit Kind
(13.10.2021, 11:11)
Gudrun Bardowicks:   Noch einige ErgĂ€nzungen vom gestrigen Besuch:

Ansonsten hat sich der Artenbestand im Tierpark gegenĂŒber meinem Besuch im Juni/Juli nicht stark verĂ€ndert:
- Es gibt nur noch Hartmann Bergzebras im Tierpark, die jetzt wie bereits berichtet die ehemalige Anlage der Nellore-Zebus bewohnen. Diese wurde allerdings fĂŒr den Neubesatz etwas umgestaltet.
- Die Somali-Wildesel leben jetzt auf der ehemaligen Anlage der RotbĂŒffel, die jetzt auf der alten Watussi-Anlage zusammen mit den Pinselohrschweinen leben, die ich aber nicht sah.
- Die Bawean-Hirsche sind zwar noch ausgeschildert, ich sah auf deren Anlage aber nur drei mĂ€nnliche Burma-Leierhirsche. Es war bei meinem Besuch allerdings auch ziemlich kĂŒhl. Die große Herde der weiblichen Leierhirsche samt diesjĂ€hrigem Nachwuchs war auf der normalen Leierhirsch-Anlage zu sehen.
- Die weiblichen Weißlippenhirsche bewohnen mittlerweile die Anlage zwischen den Mesopotamischen Damhirschen, dessen Bock kein Geweih mehr hat, und den weiblichen Leierhirschen.

Neben der Herde der Mishmi-Takins sah ich bei meinem Besuch nur einen Sichuan-Takin auf der ehemaligen Schneeziegenanlage. Goldtakine sah ich keine mehr in der Schau.
Schön zu beobachten war die große Moschusochsengruppe mit den beiden diesjĂ€hrigen Jungtieren.

Beeindruckend fand ich die große Gruppe aus mindestens 9 Gelbfuß-KĂ€ngurus und 6 BergkĂ€ngurus auf der begehbaren KĂ€nguru-Anlage.

Im Affenhaus sah ich nach lĂ€ngerer Zeit mal wieder 2 Azara-Agutis und einen Flachland-Paka wĂ€hrend sich die KugelgĂŒrteltiere und Votsotsa nicht und die Coquerel-Sifakas nur sehr kurz wĂ€hrend meines Besuchs dort zeigten. Die beiden ĂŒbrigen Dschelada-Babys leben noch und waren im Absperrgehege gut zu sehen.

Bei den Geparden sah ich 3 Tiere zusammen auf der Anlage und bei den Manuls 2 Tiere. Nach langer Zeit konnte ich einmal wieder die Langschwanzkatze/Margay in den Kleinraubtieranlagen nach der FĂŒtterung am spĂ€ten Vormittag beobachten. Ich sah dort auch beide Honigdachse.
Die Beisas sind als einzige noch auf ihrer Anlage im Bereich der Anlagen fĂŒr afrikanische Huftierarten anzutreffen. Der Zugang zu den ĂŒbrigen nicht mehr besetzten Anlagen ist wegen der geplanten Bauarbeiten mittlerweile gesperrt, leider ohne eine ausgehĂ€ngte Konzeptzeichnung fĂŒr die neue Afrika-Savanne. Das Giraffenhaus ist aufgrund von Corona immer noch fĂŒr die Besucher gesperrt.

Gerenuks und Sulawesi-Hirscheber sah ich vermutlich aufgrund der kĂŒhlen Witterun nicht, beide Arten sind aber weiterhin ausgeschildert.

Die Volieren des Greifvogelrings sind aktuell mit Riesenseeadlern, EuropĂ€ischen Seeadler, Weißkopfseeadlern, Kleinen Gelbkopfgeiern, einem einzelnen Königsbussard und einem Paar von Kaiseradlern bewohnt. auch die beiden Kampfadlern ließen sich gut beobachten.

Die neuen Hellaugenibisse bewohnen die dem Greifvogelring zunÀchst gelegene Stelzvogelvoliere zusammen mit den Kuhreihern, Prachtreihern und Teichreihern.

Die Langschwanz-Tamanduas sind noch immer in den ehemaligen KĂ€figen fĂŒr sĂŒdamerikanische Affen und spĂ€ter Kleinraubtiere gegenĂŒber der alten Schweinsaffenanlage, die aktuell von Kleinen Pandas bewohnt wird, untergebracht und waren witterungs- und tageszeitbedingt leider nicht zu sehen.

Die AußenwĂ€nde und Außenanlagen des DickhĂ€uterhauses sehen gegenĂŒber den ehemaligen HyĂ€nenanlagen und der MĂ€hnenwolfanlage noch unversehrt aus.

Der Besuch im Tierpark war trotz der kĂŒhlen Temperaturen wieder sehr schön. Die Hirschanlagen der Hirschallee, die Indienanlage, die Fasanerie, die Anlagen fĂŒr Chaco-Pekaris, den Kinderzoo und die Vogelwiesen habe ich dieses Mal nicht besucht.
(12.10.2021, 14:17)
Gudrun Bardowicks:   Ich war gestern im Tierpark Friedrichsfelde und habe sogar ein StĂŒck des Taubwarans im ABH im mittleren Terrarium entdecken können. Das Tier lag sehr versteckt hinter der Baumwurzel und dem Gras und ist anscheinend noch sehr klein. Ich sah aber auch nur einen kleinen Teil des Körpers. Den Kleinen Winkerfrosch im Terrarium darĂŒber und die Vogelspinne im Terrarium darunter sah ich nicht. Mir blieben auch einige weitere zumindest ausgeschilderte Arten wie z.B. die Weberameisen, die ich noch nie sah, verschiedene Scharnierschildkrötenarten und der Salomonen-Zipfelfrosch verborgen. Auch den ausgeschilderten Balabac- Kantschil in der Tropenhalle sah ich nicht, er dĂŒrfte aber noch vorhanden sein, da ich Futter fĂŒr ihn und eine Kiste als Unterschlupf von außen entdecken konnte. Von den freifliegenden Vögeln sah ich die Mehrzahl der Arten aber keine Balistare. Auch der Baumwipfelpfad half hierbei nicht da sich alle beobachteten Vogelarten im mittlerweile dichten Unterholz und den FutterplĂ€tzen aufhielten. Der Bestand an Indischen Riesenflughunden hat sich sehr stark verringert und hielt sich im oberen Teil der Halle an der Fensterfront zu den Tigeraußenanlagen auf. Bei den Sundagavialen sah ich neben dem alten Tier mindestens 3 jĂŒngere im anderen Anlagenteil. Außerdem konnte ich im Becken der jungen Gaviale 2 Callagur-Schildkröten entdecken.

(12.10.2021, 14:13)
W. Dreier:   Noch eine Äußerung zur Nachhaltigkeit der Nutzung des Bewuchses des DHHauses: Sicher war zu dem Zeitpunkt des Beginnes des Innenabrisses das Brehmhaus schon `bestĂŒckt`` Aber : es gibt genau an der Bezirksgrenze nach Osten hinter 2 BahnĂŒberfahrungen unmittelbar dahinter in Biesdorf an der B1/B5 ein GrundstĂŒck des TP, das in (noch der jetzigen?) der ``alten`` Zeit dem TP gehört. Vor der ``Neu``einweihung des Brehmhauses zum FrĂŒhjahr 2014 habe ich 2 zu groß gewordene Madagascarpflanzen (eine Pandanus, eine spezielle Sedum-Art - fĂŒr beide hatte ich eine Exportgenehmigung des madagassischen Ministeriums fĂŒr Wasser und Wald) dem Tierpark in dem dortigen GewĂ€chshauskomplex ĂŒbergeben. Da die google-maps -Aufnahmen so alt nicht sind, dĂŒrfte das GelĂ€nde noch existieren, damit auch PflanzenaufnahmekapazitĂ€t. Die Sedum stand dann in der Schlangenfarm, die Pandanus am Zugang zum nördlichen Eingang des Brehmhauses.
Das genannte GewĂ€chshaus diente u.a. auch zur Zucht in der DDR selten gezeigter Orchideen - im Bremhaus an den beiden Ost-Innenseitenecken, ab und an auch im Inneren der Glasvolieren sowie der Schlangenfarm, Verdienst eines ``Gartenkönners``- und -ZĂŒchters
(11.10.2021, 11:23)
Mark Meier:   @zollifreund: Die offiziellen Angaben vom 1.10. lauten wie folgt:
"Von den rund 41 Millionen Euro, die der Bau der neuen Afrikalandschaft insgesamt kosten wird, sind 35,4 Millionen Euro allein fĂŒr den Bau des modernen Elefantenhauses vorgesehen."
https://www.tierpark-berlin.de/de/aktuelles/alle-news/artikel/jurrasic-park-im-dickhaeuterhaus

Was Herr Knieriem wirklich denkt, wissen wir alle nicht. Ich persönlich nehme an, dass er pragmatisch aber auch halbwegs differenziert an solche Fragen herangeht. Zumindest wurde in verschiedenen ZusammenhÀngen verlautbart, dass bestehende Strukturen möglichst erhalten und neu genutzt werden sollen. Und wo es ins Konzept passt, wird die bestehende Substanz ja tatsÀchlich oftmals weiter genutzt. Ausnahmen von diesem Ansatz sind Schlangenfarm, MalaienbÀrenhaus und Krokodilhaus, wo eine zukunftsfÀhige Weiternutzung schwierig oder gar nicht mehr umsetzbar war (am ehesten vielleicht noch beim Krokodilhaus).

Die Substanz des DickhĂ€uterhauses ist dagegen mehr als robust. Zugleich ist der Innenraum grundsĂ€tzlich flexibel nutzbar. Problematisch waren "nur" die tragenden SĂ€ulen der alten Dachkonstruktion. Das neue Dach wird mW auch einen ordentlichen Teil der Umbaukosten ausmachen (vor der Umplanung der Dachkonstruktion war mE von rund 24 Mio allein fĂŒr den Umbau des Hauses die Rede). Eine Ă€hnliche Konstruktion wĂ€re aber auch bei einem Neubau nötig gewesen. Zudem hĂ€tte man dann die Abrisskosten gehabt und die Entsorgungskosten fĂŒr die TrĂŒmmer - je ohne jegliche Wertschöpfung und umgekehrt mit negativer Umweltbilanz. Es hĂ€tte auch im wahrsten Sinne des Wortes einfach viel mehr Staub im Park aufgewirbelt. Wie gesagt hĂ€tte man zudem wohl deutlich lĂ€nger gebraucht. So ein Koloss will erst einmal abgerissen und abgetragen sein und die Tiere und den Betrieb im Umkreis muss man dabei auch berĂŒcksichtigen.

Wie gesagt bin ich auch noch nicht ĂŒberzeugt, was die neue Verkleidung der AußenwĂ€nde angeht. Das wird eine Materialschlacht und muss nicht unbedingt gut aussehen, wenn es nicht wirklich gut umgesetzt wird. Ich kann mir bei solchen Massen auch vorstellen, dass es gerne mal Sanierungsaufwand geben könnte. Nachdem der Tierpark anderswo auf innovative AnsĂ€tze zum Klima- und Umweltschutz setzt, hĂ€tte man hier mE eine deutlich grĂŒnere Lösung prĂ€sentieren sollen. Es gibt so tolle AnsĂ€tze zur FassadenbegrĂŒnung und hier hĂ€tte man genug FlĂ€chen zum Austoben gehabt. Meines Erachtens eine vergebene Chance.
(10.10.2021, 22:30)
zollifreund:   @MarkMeier: du hast als ein Argument fĂŒr den (Teil)-Erhalt geschrieben "Zudem wĂ€re die Kritik fĂŒr den Umgang mit dem baulichen Erbe entsprechend noch viel grĂ¶ĂŸer gewesen". Ich kann bei Knierim kaum glauben, dass ihn das stören wĂŒrde ( siehe Schlagenfarm, Krokodilhaus). Ich halte ihn in dieser Hinsicht fĂŒr RĂŒcksichtlos. Weiter schreibst du, dass anscheinend auch geplant ist, das ganze Haus noch mit Kunstfels zu verkleiden - dadurch wĂŒrde ja eigentlich auch nichts von dem Haus mehr zu sehen sein... FĂŒr mich daher noch unverstĂ€ndlicher, dass man sich so viel MĂŒhe macht Teile zu erhalten - und dann immer noch 45Mio ausgibt!
(10.10.2021, 21:11)
Mark Meier:   P.S.: Kleiner Nachtrag: Ich selbst gehöre mit meiner Familie zu den vielen, vielen "Wessis", die den Tierpark heiß und innig lieben. WĂ€hrend ich mich gar nicht mehr bewusst an ein geteiltes Berlin und Deutschland erinnere, ist der Tierpark wohl mit DIE prĂ€gendste Kindheitserinnerung fĂŒr mich, die ich jetzt seit weit ĂŒber 10 Jahren an die eigenen Kinder weitergebe. Ich bin stark dafĂŒr, die Trennung zwischen West-Zoo und Ost-Tierpark weniger stark aufzuladen. Ebenso finde ich, dass die Anwohner des Tierparks mit vollem Recht stolz auf ihre Aufbauleistung sein dĂŒrfen. Da gibt es mE nichts zu belĂ€cheln. Schade, dass so etwas versicherungstechnisch meist gar nicht mehr möglich wĂ€re. Es wĂŒrde die Identifikation der Menschen mit ihrer Stadt und ihren Institutionen sicher stĂ€rken. Auf das Elefantenhaus (und vermutlich auch das Krokodilhaus) trifft das Ganze mW aber nicht zu. Das wĂ€re mir jedenfalls neu, wenn das auch per Eigenleistung errichtet worden wĂ€re. Damit will ich gleichzeitig nicht sagen, dass man deswegen nicht pfleglich damit umgehen sollte. Die Abwicklung von Schlangenfarm und Krokodilhaus gehört fĂŒr mich nach wie vor zu den unrĂŒhmlichsten Episoden der Parkentwicklung. So zufrieden ich mit anderen Maßnahmen bin, so sehr bin ich nach wie vor enttĂ€uscht von dem Vorgehen und ganz speziell der katastrophalen (Nicht-)Kommunikation.
(10.10.2021, 20:18)
Mark Meier:   Ich denke, dass man es nie allen Recht machen kann.

Das Grundproblem beim DickhĂ€uterhaus war, dass man den Innenraum nicht ohne weiteres neu zuschneiden konnte und daher ohne grĂ¶ĂŸere Maßnahmen auch keine zeitgemĂ€ĂŸe Elefantenhaltung mehr möglich war. Der Abriss des alten Herzens war also gewissermaßen der einzige Kompromiss als Alternative zu einem Komplettabriss oder aber einer Umnutzung bspw fĂŒr Nashörner und andere afrikanische Tiere. So oder so hĂ€tte man dann fĂŒr die Elefanten neu bauen mĂŒssen.

Ein Komplettabriss und Komplettneubau am alten Standort wĂ€re sicherlich sehr zeitaufwĂ€ndig und kostspielig gewesen. Zudem wĂ€re die Kritik fĂŒr den Umgang mit dem baulichen Erbe entsprechend noch viel grĂ¶ĂŸer gewesen.

Ein Neubau an einem Alternativstandort hĂ€tte sehr viel FlĂ€che erfordert und an der entsprechenden Stelle hĂ€tte man dann ebenfalls sehr viel bestehende Substanz vernichten mĂŒssen. Zudem wĂ€re es mE ein Kuriosum gewesen, wenn man im riesigen, klobigen alten DickhĂ€uterhaus kleinere Tiere hĂ€lt und dann mutmaßlich einen sehr viel kompakteren Bau fĂŒr die Elefanten hinstellt. Rein von der Intuition her passt es besser, die grauen Riesen weiter im "Mammutbau" zu prĂ€sentieren.

Alternativ hĂ€tte der Tierpark natĂŒrlich auch ganz auf eine Elefantenhaltung verzichten können, was jedoch extrem schade und auch unpopulĂ€r gewesen wĂ€re.

Insgesamt finde ich den gewĂ€hlten Weg ĂŒberzeugend, gerade weil so viel Substanz erhalten bleibt und neben der Afrikanischen Elefanten als Traditionsart zugleich diverse interessante Tiere neu prĂ€sentiert werden können (Honigdachse, Schliefer, Webervögel...). Noch unentschlossen bin ich in Bezug auf die neue Außenverkleidung des Hauses. Anders als beim Dach wĂ€re diese nicht zwingend notwendig. Sie wird Mengen an Beton/Kunstfels benötigen (Umwelt- und Kostenfaktor). Wie das am Ende optisch ĂŒberzeugen kann, bleibt ebenfalls abzuwarten. Das alte Haus fand ich absolut nicht schön, aber hier erscheint mir die Lösung etwas radikal. Überwuchern lassen ggf. in Verbindung mit einer partiellen Verkleidung mit Moosteppichen, Algentanks etc. hĂ€tte ich weitaus spannender und ggf. sogar gefĂ€lliger gefunden. Es wĂ€re jedenfalls definitiv nachhaltiger. Dass man die Botanik aus den InnenrĂ€umen nicht retten konnte/wollte, ist ebenfalls schade. Allerdings gibt es innerhalb vom Tierpark ja in nĂ€chster Zeit kein Projekt mit Bedarf an Dschungelpflanzen. Das Brehm-Haus ist ja schon fertig bepflanzt.

Beim Mosaik bin ich ebenfalls gespannt, was man damit anstellt. Es wird eigentlich unisono als das am meisten erhaltenswerteste Element des Hauses genannt. Ich persönlich mochte auch noch die kleinen Holzelefanten, an denen Generationen von Kindern ihre Freude hatten. Sie waren natĂŒrlich zunehmend zerschlissen, wurden aber weiter von vielen kleineren TierparkgĂ€sten genutzt und geliebt.
(10.10.2021, 20:05)
W. Dreier:   und , weil hier angefĂŒhrt - das Krokodilhaus , dessen Abriß und die ÜberfĂŒhrung in das Eigentum des IZW: So ich den Ziel-und Entwicklungsplan nehme, wurde da das Artenschutzzentrum geplant - wenn auch mit ideeller Mitarbeit des IZW.
Sollte das ``Zentrum`` wie jetzt im Niederaffenhaus bleiben, können die ``Ostberliner`` die geplante Umstellung dieses Hauses auf Menschenaffenhaltung - nÀmlich Orangs - vergessen.
Das - wie auch immer genannt - MasterplĂ€ne kaum Chancen auf vollstĂ€ndige ErfĂŒllung haben, kennt man aus der Historie. Mir fiel dieser Plan mit den Zeittempi des Umbaus eben in die Augen - da sehe ich gerade, dass der Himalaya gerade Ende 2018 eröffnet wurde.

Anbei ein Auszug aus dem Artenschutzzentrum-Plan
(10.10.2021, 18:21)
W. Dreier:   @Sacha: zum ``Tiergarten``, letzte Ausgabe - da stammen nur einige Aufnahmen von mir - ungeachtet dessen sind aber gegenseitige Infos, auch schriftlich irgendwo geĂ€ußerte, verschiedener ``Autoren``, auch nicht genannter, eingeflossen und verarbeitet worden.
Aber zum ``Herzblut`` - und jetzt zum DickhĂ€uterhaus: Leider steht es nicht auf der Denkmalsliste, ich hatte aber bereits 2 x hinsichtlich des Evolutionsmosaiks der Elefanten Anfragen an die Leitung gestellt. ``Man``, in diesem Falle eine Frau, hat sich geĂ€ußert, dass alle Schutzmöglichkeiten ergriffen wĂŒrden - beim ``Zugriff des Dinosauriers `` war mir aber nicht sehr gut zumute. Es soll wohl eine Mauer davor errichtet worden sein - hoffentlich nicht fĂŒr immer.
Und noch etwas zum oft gebrauchten Wort der ``Nachhaltigkeit``: Wie ich in einem anderen Video vom Inneren kurz nach dem Auszug der Elefanten sah, hat man die ganze Botanik verkommen lasse, ohne partiell die gewesene ``Regenwald-`` flora in Sicherheit zu bringen und zu nutzen.. Man hat wohl Geld ohne Ende - 45 Mio , wie mitgeteilt wird, fĂŒr den Hausumbau.
Nochmals das Mosaik
(10.10.2021, 18:11)
Sacha:   Sorry, der letzte Beitrag wurde mir beim absenden nicht angezeigt und erscheint nun mehrfach. Kann man die ĂŒberzĂ€hligen EintrĂ€ge bitte löschen?
(10.10.2021, 12:56)
Sacha:   @zollifreund: Gute Frage. Vielleicht wissen die TP-Experten mehr?

Wenn auch nicht am Beispiel des DickhĂ€uterhauses, so finde ich, dass doch an anderer Stelle wie bei der Schlangenfarm und dem Krokodilhaus nicht gerade RĂŒcksicht auf Befindlichkeiten genommen wurde. SOFERN dies mit mangelhaftem Baumaterial/KunstruktionsmĂ€ngeln begrĂŒndet werden kann, kann ich die Abrissentscheidungen nachvollziehen. Beim Krokodilhaus - ganz herzlichen Dank an dieser Stelle @W.Dreier fĂŒr den Beitrag im TG-Magazin – habe ich da meine Zweifel. Stimmen die Angaben von Falk Dathe, war ein Abriss nicht nötig. Und da dieser lĂ€nger im Tierpark tĂ€tig war als der gegenwĂ€rtige Direktor und er m.W. den Bau und die Renovierungen direkt miterleben durfte, tendiere ich dazu, eher ihm zu glauben.
Ich will als Schweiz-Wessi hier niemandem die DDR erklÀren. Ich könnte mir aber vorstellen, dass einige bei ihren (teils freiwilligen?) Arbeiten am Ausbau des Tierparks viel Herzblut reingesteckt haben und habe da durchaus VerstÀndnis, wenn einen ein (unnötiger) Abriss schmerzt oder eben empört.
(10.10.2021, 12:52)
Sacha:   @zollifreund: Gute Frage. Vielleicht wissen die TP-Experten mehr?

Wenn auch nicht am Beispiel des DickhĂ€uterhauses, so finde ich, dass doch an anderer Stelle wie bei der Schlangenfarm und dem Krokodilhaus nicht gerade RĂŒcksicht auf Befindlichkeiten genommen wurde. SOFERN dies mit mangelhaftem Baumaterial/KunstruktionsmĂ€ngeln begrĂŒndet werden kann, kann ich die Abrissentscheidungen nachvollziehen. Beim Krokodilhaus - ganz herzlichen Dank an dieser Stelle @W.Dreier fĂŒr den Beitrag im TG-Magazin – habe ich da meine Zweifel. Stimmen die Angaben von Falk Dathe, war ein Abriss nicht nötig. Und da dieser lĂ€nger im Tierpark tĂ€tig war als der gegenwĂ€rtige Direktor und er m.W. den Bau und die Renovierungen direkt miterleben durfte, tendiere ich dazu, eher ihm zu glauben.
Ich will als Schweiz-Wessi hier niemandem die DDR erklÀren. Ich könnte mir aber vorstellen, dass einige bei ihren (teils freiwilligen?) Arbeiten am Ausbau des Tierparks viel Herzblut reingesteckt haben und habe da durchaus VerstÀndnis, wenn einen ein (unnötiger) Abriss schmerzt oder eben empört.
(10.10.2021, 12:52)
Sacha:   @zollifreund: Gute Frage. Vielleicht wissen die TP-Experten mehr?

Wenn auch nicht am Beispiel des DickhĂ€uterhauses, so finde ich, dass doch an anderer Stelle wie bei der Schlangenfarm und dem Krokodilhaus nicht gerade RĂŒcksicht auf Befindlichkeiten genommen wurde. SOFERN dies mit mangelhaftem Baumaterial/KunstruktionsmĂ€ngeln begrĂŒndet werden kann, kann ich die Abrissentscheidungen nachvollziehen. Beim Krokodilhaus - ganz herzlichen Dank an dieser Stelle @W.Dreier fĂŒr den Beitrag im TG-Magazin – habe ich da meine Zweifel. Stimmen die Angaben von Falk Dathe, war ein Abriss nicht nötig. Und da dieser lĂ€nger im Tierpark tĂ€tig war als der gegenwĂ€rtige Direktor und er m.W. den Bau und die Renovierungen direkt miterleben durfte, tendiere ich dazu, eher ihm zu glauben.
Ich will als Schweiz-Wessi hier niemandem die DDR erklÀren. Ich könnte mir aber vorstellen, dass einige bei ihren (teils freiwilligen?) Arbeiten am Ausbau des Tierparks viel Herzblut reingesteckt haben und habe da durchaus VerstÀndnis, wenn einen ein (unnötiger) Abriss schmerzt oder eben empört.
(10.10.2021, 12:51)
Carsten Horn:   Nachdem den Ossis schon Erichs Lampenladen genommen wurde, will man wahrscheinlich nicht noch ein Monument wegreißen, g... Die haben ja auch GefĂŒhle...
(10.10.2021, 09:33)
zollifreund:   bei den Videos stellt sich mir wieder eine Frage, die mich seit der Veröffentlich der UmbauplĂ€ne beschĂ€ftigt: warum sagt man dem "Dino" nicht einfach, er soll das ganze GebĂ€ude einfach abreißen... ?
Ich kann mir nicht vorstellen, dass ein Neubau teurer wÀre als dieser komplette Umbau...

War denn irgendwo mal was zu hören, ob diese Option geprĂŒft wurde? Denkmalschutz dĂŒrfte es fĂŒr das DHH ja nicht geben.
(09.10.2021, 18:57)
Mark Meier:   Jetzt gibt es die beiden neuesten Videos vom Umbau des DickhĂ€uterhauses auch auf YouTube. Man sieht mE deutlich, wie weit die Abrissarbeiten inzwischen schon fortgeschritten sind:

https://www.youtube.com/watch?v=Udkj7g0rUbY

https://www.youtube.com/watch?v=0IaEw1vjy0c

Gerade diese Videoaufnahmen beeindrucken mich ehrlich gesagt doch enorm. FĂŒr mich ist das ein historischer Moment, den wir da "live" miterleben. Wie gelungen die VerĂ€nderungen am Ende sein werden, bleibt abzuwarten. Aber es sind definitiv massive VerĂ€nderungen...
(08.10.2021, 15:07)
W. Dreier:   Da ich schrieb - Addaxmann wieder hinter Gitter: dazu ein Bild. Nur ca 3 Wochen hatte er Zeit fĂŒr das "GeschĂ€ft"
(05.10.2021, 16:43)
W. Dreier:   Doch noch ein Hirsch-Bild: der Weibchennachwuchs der Barasinghas - nicht , wie ich glaubte, von der ``Zungenkuh``, sondern von einer anderen. Aber auch das ``Zungenweibchen`` hatte Nachwuchs - leider im Himmel.
(05.10.2021, 16:33)
W. Dreier:   Ein Durchlauf von gestern: einige Arten wurden ``verschoben``: die RotbĂŒffelkĂŒhe sind nun in der ehemaligen Watussi-Anlage - wo aber ist der dort vor 4 Jahren gelandete Bulle? In der RotbĂŒffelanlage sind nun die Somaliesel, wie schon beschrieben, sind die Hart``frauen``zebras (im doppelten Sinne) in der ehemaligen Nellore-Zebu-Anlage.
Allerdings : ein weiterer Anzahl-Schwund ist nicht zu ĂŒbersehen: Somalis 5; Hartmanns 4, Kulane 5, - das sind zwar``Unisex``-Gruppen ohne MĂ€nner - aber Somalis gab es mal noch vor 3-4 Jahren 10-11, bei den Hartmanns 8 usw.
Der Addaxmann ist nach getÀtigtem ``GeschÀft`` wieder hinter Gitter; nun ist wieder der Mhorr-Bock auf der Gemeinschafts-Anlage.
(05.10.2021, 16:28)
W. Dreier:   Aus der ``Berliner Zeitung``: vor wenigen Tagen wurde mitgeteilt, dass ``Rosi`` (Rosemarie) Dathe im 87igsten Lebensjahr verstorben ist. Sie war mit dem Ă€ltesten Sohn von Prof. Dathe verheiratet. Bevor sie um 197o im TP zu arbeiteten begann, war sie im Bereich Verhaltenswissenschaften des Institutes fĂŒr Biologie der Humboldt-Uni tĂ€tig. Im TP war sie u.a. als Kuratorin fĂŒr die Affen zustĂ€ndig - damals noch mit guter Orang - Zucht. Letztmalig sah ich sie bei der Wiedereröffnung des Brehmhauses am 30. 3. 2014.
(04.10.2021, 22:32)
Mark Meier:   "PRESSE-MITTEILUNG 1.10.2021
JURRASIC PARK IM DICKHÄUTERHAUS
Neues Leben auf der Baustelle: Ein Dino sorgt im Tierpark Berlin fĂŒr VerstĂ€rkung

Ein riesiges UngetĂŒm wĂŒtet inmitten der hohen Betonmauern. Gnadenlos zerlegt es das Skelett des alten Daches und hinterlĂ€sst dort, wo im letzten Jahr noch Elefanten und Nashörner friedlich ihr Heu kauten, eine Spur der VerwĂŒstung. Was nach Szenen aus einem Science-Fiction-Film klingt, wird im Tierpark Berlin in diesen Tagen RealitĂ€t. Mit seinem starken Gebiss und messerscharfen ZĂ€hnen beißt sich der T-Rex mĂŒhelos durch Stahl, Beton und Glas. Doch die scheinbar blinde Zerstörungswut des Metallsauriers, ist in Wirklichkeit eine große UnterstĂŒtzung beim Bau. Denn das krĂ€ftige Monster folgt einem sehr konkreten Plan: Schon bald soll dort, wo jetzt nur noch hohe WĂ€nde in den Herbsthimmel ragen, das modernste Elefantenhaus Europas entstehen.

Als HerzstĂŒck der zukĂŒnftigen Savannenlandschaft wird das ehemalige DickhĂ€uterhaus grundlegend umgebaut. Auf die soliden Betonmauern des Hauses wird in den kommenden Monaten ein 3.500 mÂČqm großes neues Foliendach gesetzt. Anstatt unterschiedlichen DickhĂ€utern, wird das neue Haus zukĂŒnftig ausschließlich Afrikanischen Elefanten Platz bieten – und davon reichlich: Ganz nach dem Motto ‚Mehr Platz fĂŒr Tiere, weniger Platz fĂŒr Menschen soll sich die FlĂ€che alleine im Haus fĂŒr die Tiere auf knapp 3.000 qm nahezu verzehnfachen. Bisher waren etwa zwei Drittel des 1989 eröffneten DickhĂ€uterhauses fĂŒr Besucher*innen vorgesehen. „Wie nahezu alles in den vergangen zwei Jahren haben auch die BauablĂ€ufe des Umbaus unter den Herausforderungen der Pandemie gelitten. Rohstoffmangel, krankheits- und quarantĂ€nebedingte AusfĂ€lle fordern auch hier ihren Preis“, erklĂ€rt der Projektleiter Johannes Gramse. „Wir werden das Haus nach aktuellem Stand deshalb erst 2023 eröffnen können.“

„Wir sind glĂŒcklich, dass wir das GebĂ€ude durch finanzielle UnterstĂŒtzung aus GRW-Mitteln, so umbauen können, dass es den speziellen BedĂŒrfnissen Afrikanischer Elefanten voll und ganz gerecht wird“, macht Zoo- und Tierparkdirektor Dr. Andreas Knieriem deutlich. „Das alte DickhĂ€uterhaus entsprach schon lange nicht mehr unseren AnsprĂŒchen an eine moderne und artgerechte Tierhaltung. Angrenzend an die neue Elefanten-Anlage soll unter anderem eine großzĂŒgige Savannenlanschaft fĂŒr Giraffen, Zebras und Antilopen entstehen.“

Von den rund 41 Millionen Euro, die der Bau der neuen Afrikalandschaft insgesamt kosten wird, sind 35,4 Millionen Euro allein fĂŒr den Bau des modernen Elefantenhauses vorgesehen."
Quelle und Luftaufnahmen: https://www.tierpark-berlin.de/de/aktuelles/alle-news/artikel/jurrasic-park-im-dickhaeuterhaus
(01.10.2021, 15:36)
W. Dreier:   Und - leider - bei den Gerenuks ist ein Weibchen gestorben (?)
(01.10.2021, 10:23)
W. Dreier:   Eine Stunde davor in relativer Dunkelheit in der Affenanlage - meine erste Sichtung der madagassischen Riesenspringratten im Tierpark - 2,0 sind es.
(30.09.2021, 23:17)
W. Dreier:   Trotz nur 16°C waren nach Herauskommen der Sonne gegen 16 Uhr die BrĂŒllaffen in der Außenanlage
(30.09.2021, 23:14)
W. Dreier:   Zwischenzeitlich wurden die Nellorezebus immer weniger - vor einer Woche ein leeres Gehege - jetzt aber sind dort die Bergzebras. Offensichtlich beginnt man mit der Umgestaltung/Herrichtung der Elefantengroßanlage.
(29.09.2021, 09:40)
W. Dreier:   dann der Timorhirsch
(29.09.2021, 09:37)
W. Dreier:   Und doch noch Hirsche - hier der Sambar
(29.09.2021, 09:37)
W. Dreier:   Und weil es so schön ist - noch ein Sifaka.
Morgen etwas mehr.
(28.09.2021, 18:23)
W. Dreier:   Mal nicht Hirsche im Bilde zuerst - aber dennoch verbal: jetzt sind es 2 Barasingha-Jungtiere - entweder 0,2 oder 1,1 - je nach informierten Besuchern. Der Milu-SpĂ€tling hat es nicht geschafft.
Meine HauptbemĂŒhung galt den Roten BrĂŒllaffen - mieses Wetter mit SprĂŒhregen, da wollte man geschĂŒtzt sein.
Allerdings wurde die FrĂŒhstĂŒckspause der Pfleger erst um 11 beendet, dann FrĂŒhstĂŒck fĂŒr die Affen.
(28.09.2021, 18:21)
Jörn Hegner:   auch im tierpark berlin gabs doch ganz frĂŒher mal diese maultierhirsche .
(25.09.2021, 03:10)
W. Dreier:   Manchmal darf ``man `` schon - 2 Jungtiere sind es noch (von 3) bei den Dscheladas, aber immer weit hinten im GelĂ€nde.
(21.09.2021, 18:56)
W. Dreier:   Die Hinterinder - ab und zu gab es etwas Sonne.
(21.09.2021, 18:52)
W. Dreier:   2 der 3 Sudangeparden-Kater. Der 3. wird weiterhin nicht geduldet.
(21.09.2021, 18:50)
W. Dreier:   SeitenportrĂ€t der mĂ€nnlichen Roloway-Meerkatze
(21.09.2021, 18:46)
W. Dreier:   Zumindest 2 der 3 Darwin-Nandu-KĂŒken haben Schicht mit den Lamas
(21.09.2021, 18:43)
W. Dreier:   Gerade gab es eine weitere Geburt bei den Roten BrĂŒllaffen - hoffentlich kein 5. ``Bub``
(21.09.2021, 18:41)
W. Dreier:   Der Sambar dĂŒrfte nun wohl im letzten Bast sein
(21.09.2021, 18:40)
W. Dreier:   Womit beginnen? Klar: Hirsche - wenn auch ein kleiner: Wasserreh, kaum mal im Vordergrund
Bei den Milus soll es einen SpÀtling geben. Theoretisch (auch praktisch?) gab?/könnte? es eine 2 Geburt bei den Barasinghas gegeben haben - jene Kuh mit der ``HÀngezunge``.
(21.09.2021, 18:39)
Simon Kirchberger:   Die Goldtakine werden mit Goralen vergesellschaftet und die Sichuan-Takine leben nebenan in einer eigenen Anlage. Die Mishmi-Takine sind fĂŒr den Himalayabereich nicht eingeplant
(21.09.2021, 08:29)
Gudrun Bardowicks:   Soweit ich weiß sind die Gorale und Sichuan-Takins fĂŒr Himalaya gesetzt, nicht Mishmi- oder Goldtakine. Wo diese Takinarten unterkommen oder ob sie abgegeben werden wurde bisher noch nicht gesagt. Die Gorale sollen wenn ich mich recht erinnere mit den Sichuan-Takinen vergesellschaftet werden.
(20.09.2021, 23:34)
Jörn Hegner:   wenn der tierpark das himalaya eröffnet , dann behĂ€lt er doch nur noch die mishmitakine . die gold- und sichuantakine kommen doch weg .

er kann doch dann bestimmt gut die mishmitakine mit himalaya-thare zusammen auf einer anlage halten . so hatten die es nÀmlich auch mal im zoo antwerpen gemacht als ich 2014 dort war .

eine idee von mir , der tierpark holt sich aus dem zoo die himalaya-thare und er bekommt dafĂŒr als tausch die mittelchinesischen gorale . denn so gross ist das gehege gar nicht . gorale sind ja kleiner . sowiso muss ja auch der tierpark zusehen , dass er auf vieles verzichtet .
(20.09.2021, 17:41)
W. Dreier:   2 der DscheladamĂŒtter - und die Moschusochsengruppe ist nun vollstĂ€ndig - 8 Tiere : 1,5,2 (letztere 1,1)
(14.09.2021, 22:07)
W. Dreier:   PinzettenfĂŒtterung der Winkelkopfagame
(14.09.2021, 22:02)
W. Dreier:   Ein Ziesel nutzte noch einmal das gute Wetter
(14.09.2021, 22:00)
W. Dreier:   Besagte SitzplĂ€tze gegenĂŒber der ehemaligen SĂŒdamerikaanatidenflĂ€che (``demnĂ€chst`` Otter?).

Man sieht schon unten auf dem Bild den Aufschnitt durch die BetonsÀge (ganz schöner Krach!)
(14.09.2021, 21:57)
W. Dreier:   Schon vor ca 3 Wochen gab es im Bereich Kattafreianlage bis beginn Eulenvolieren/Schneeziegen Aufmalungen einer neuen WegefĂŒhrung auf dem Asphalt mit vielen Aussparungen und Ecken. Selbige wurden nochmals korrigiert, da die Durchfahrt von Sani- und Tierparkwagen gewĂ€hrleister werden muß. Es wurde gesĂ€gt und scho ausgestemmt. Etwas irritierte mich die Wegnahme eines Sitzplatzes. Es gab da eine Meinung: ``Was , da sitzt man - und es gibt keine Tiere zu sehen?
(14.09.2021, 21:54)
W. Dreier:   Nach sicher 3 Jahren ``darf `` der Addaxbock wieder - aber so richtig in Schwung kam das nicht - zunĂ€chst also Paarungskreisen.
(14.09.2021, 21:48)
W. Dreier:   Und hoffentlich auch sicher: die neue Scholle - hier mit Hertha - sie mußte nochmals neu befestigt werden - also Wasserablaß, neue FĂŒllung. Zum GlĂŒck gibt es einen eigenen ``Tiefbrunnen``. Hertha schwimmt ĂŒbrigens mit einem Ball im Brustbereich - muß man nicht dauernd paddeln
(14.09.2021, 21:46)
Mark Meier:   @W Dreier: Wow, vielen Dank fĂŒr die Info. Dann geht es jetzt offenbar richtig zur Sache. Schön, dass man das offenbar rechtzeitig vor Wintereinbruch angehen kann. Hoffentlich gibt es bald mal wieder offizielle Updates mit einem groben Zeitplan fĂŒr die nĂ€chsten Etappen.
(14.09.2021, 20:42)
W. Dreier:   Immer wieder schön - das Sifakapaar
(14.09.2021, 20:25)
W. Dreier:   und hier schemenhaft im Inneren der Abriß``kran``
(14.09.2021, 20:25)
W. Dreier:   Und da hier aufgebaut wurde, wurde am Westeingang des DickhĂ€uterhauses die ganze Front eingerissen, damit ein ``Abrißkran`` in das Innere konnte.
Hier die Westseite
(14.09.2021, 20:24)
Mark Meier:   Die modernisierte Hauptverwaltung des Tierparks ist schon wieder fĂŒr einen Architekturpreis nominiert, genauer fĂŒr den Deutschen Nachhaltigkeitspreis Architektur von der Stiftung Deutscher Nachhaltigkeitspreis e.V. und der Deutschen Gesellschaft fĂŒr Nachhaltiges Bauen – DGNB e.V. Ob es diesmal zur Preisverleihung kommt, erfĂ€hrt man am Deutschen Nachhaltigkeitstag am 3. Dezember 2021 in DĂŒsseldorf.
https://www.ingenieur.de/fachmedien/bauingenieur/ingenieurbauwerke/nachhaltige-architektur-holzbau-recycling-sanierungen-und-mehr/
(14.09.2021, 19:20)
W. Dreier:   Was beschaut man sich - klar , Hirsche. Und heute was Wichtiges: erste Barasingha-Geburt der ``neuen Tiere
(14.09.2021, 18:40)
W. Dreier:   Hier ein Bild zum Vergleich der GrĂ¶ĂŸe von Berg- und FelsenkĂ€nguruh. Na klar, ein Berg ist ja auch grĂ¶ĂŸer:)
(08.09.2021, 15:34)
W. Dreier:   Noch zum Taubwaran: trotz professioneller Such-Hilfe keine Sichtung. Allerdings soll der ausgestellte Waran ein grĂ¶ĂŸeres Becken bekommen- aber wo soll das sein?
Obwohl eher DĂ€mmerungstier, zeigte sich ein Tupaia immer auf diesem Platz
(08.09.2021, 15:24)
W. Dreier:   Vor einiger Zeit gab es nach einem Todesfall einen neuen Urson - noch recht scheu ist er, riskierte nur einen Blick. Auf der Anlage scheinen die PrĂ€riehunde trotz des jetzt guten Wetters schon im Bau zu sein.
(08.09.2021, 15:19)
W. Dreier:   Bei den Vicugnas gab es eine 2. Geburt - leider lagen sie wie gewöhnlich in der Mitte der Anlage
(08.09.2021, 15:17)
W. Dreier:   Der Dienstag - und was? Hirsche. Der Wapiti hat also seinen Schmuck verloren, ein Bild erĂŒbrigt sich. DafĂŒr nutzte der letztzjĂ€hrige Bock die Milchquelle bei der diesjĂ€hrigen Kuh.
Ansonsten: der Barsinga behielt sein Geweih, bezĂŒglich der anderen hatte ich Pech: SĂ€uberung der Reviere.
DafĂŒr ergab sich ein klares Bild beim Schopfhirschnachwuchs - einer hatte schon seine ZĂ€hnchen. 1 , 1 also
(08.09.2021, 15:09)
W. Dreier:   Pech gehabt ; meine schöne Gruppierung ist zusammengebrochen nach dem Senden.
Nach dem Muster der ersten Zeile lassen sich die Zahlen der unteren 2 Kategorien aber zuordnen

Danke Mel !!
(06.09.2021, 22:50)
W. Dreier:   Zur ``Handhabung`` des GeschĂ€ftsberichtes: BezĂŒglich der Themenzuordnung gibt es gerade fĂŒr den Tierpark immense Abweichungen zu den vorn mitgeteilten Seiten :

ZOO Tierpark
Investitionen/Baumaßnahmen soll Seite 48 IST Seite 50 soll Seite 140 IST 140
ErlÀuterungen Tierbestand 28 30 176 118
ZahlenmĂ€ĂŸger Bestand Übersicht 98 86 191 176

@E. Grafe: die Enten schaue ich mir morgen an
(06.09.2021, 22:47)
Mel:   Bei den drei Jungenenten handelt es sich um Peposakajungtiere.
(06.09.2021, 22:47)
cajun:   @Emilia: Sind das eventuell junge Moorenten auf dem Foto?
(06.09.2021, 22:06)
Emilia Grafe:   Und abschließend zurĂŒck zu den Roten Pandas:
Ich sah heute in der "Sackgassen" Anlage gegenĂŒber der Tamanduas drei Tiere (Bild anbei). Eins davon mĂŒsste Tabea sein, nach Bildabgleichen vermutlich das Tier auf den Felsen. Ein weiteres Tier das "neue" Weibchen aus Schwerin und dann bleibt die Frage, wer der dritte kleine Panda ist. Möglich wĂ€re das MĂ€nnchen "Joel" aus Darjeeling oder ein weiteres neues Tier.
Das Jungtier "Loha" kommt nicht infrage, da nach Pairi Daiza abgegeben eher dieses Jahr und das Weibchen aus Darjeeling "Shine" befindet sich auf jeden Fall in der Anlage am Spielplatz mit dem aktuellen Jungtier.
(05.09.2021, 21:02)
Emilia Grafe:   Um bei den Hausziegen zu bleiben: Es kamen zwei junge Schwarzhalsziegen neu im Tierpark an, die gemeinsam mit einer der alteingesessenen Tierparkziegen mit den Schwarznasenschafen vergesellschaftet sind.
Es gefĂ€llt mir sehr gut, wie gegenĂŒber dieser Anlage (zuvor Mangalitza) inzwischen die Ziegen- und Schafböcke vergesellschaftet werden. Finde ich sehr viel schöner, als die Böcke immer in einem kleinen Vorgehege zu halten. Aktuell sind dort Mongolenschaf, Skudde, Girgentana-Ziegen, Schwarznasenschaf und Walliser Schwarzhalsziege zu sehen.
(05.09.2021, 20:58)
Emilia Grafe:   Eine Girgentanaziege wagte mal einen Blick ĂŒber die Grenzen des Geheges hinaus.
(05.09.2021, 20:53)
Emilia Grafe:   Junge Enten sind auf dem Teich mit den SchwarzhalsschwĂ€nen zu sehen. Erkennt wer hier im Forum, zu welcher Entenart die gehören?
(05.09.2021, 20:51)
Emilia Grafe:   Das erste Mal richtig aufgefallen sind mir heute die Zwerg-Orloffs.
(05.09.2021, 20:48)
Emilia Grafe:   Und eines der Jungtiere aus diesem Jahr
(05.09.2021, 20:47)
Emilia Grafe:   Noch einige Bilder vom Besuch heute. Nach dem Lesen des Jahresberichts habe ich heute mal besonders auf die Kleinen Panda geachtet. Aber dazu spĂ€ter mehr. Zuerst einmal Hirsche :)
Hier der Vietnam-Sikahirsch
(05.09.2021, 20:46)
Emilia Grafe:   Vielen Dank @MarkMeier fĂŒr die ĂŒbersichtliche AufzĂ€hlung ĂŒber die VerĂ€nderungen im Tierbestand :)

Von mir noch einige ErgĂ€nzungen zu Einzeltieren. Von den 2 Feldhamsterpaaren ist im Laufe des Jahres bereits ein Weibchen gestorben. Aus dem Zoo Schwerin zog ein weiterer 0,1 kleiner Panda in den Tierpark, wĂ€hrend das alteingesessene MĂ€nnchen „Romeo“ starb.
Der Jaguar aus dem ABH kommt aus Paris (2018 geboren). Die sehr alte Servalkatze starb im Alter von 24 Jahren (geboren 1997). Es wurden 2 Hirscheberweibchen zwischen Tierpark und Zoo getauscht. Von 3,1 geborenen Schopfhirschen ĂŒberlebte 1,0. Von 0,0,2 Mesopotamischen Damhirschen hat keins, auch bei den Bawean Hirschen gab es eine Geburt ohne Aufzucht. 1,3 Weißwedelhirsche (!beschlagnahmte Tiere!) waren fĂŒr den Zoo in QuarantĂ€ne. Der Tierpark hofft die Moschustiere wieder in den Bestand aufnehmen zu können, nachdem das letzte MĂ€nnchen starb. Die Beisa-Oryx sind eine MĂ€nnchen Gruppe 3,0. Von 3,2 geborenen Mhorr-Gazellen starben 2,2 im November. Bei den Giraffengazellen wurden insgesamt 2,1 Jungtiere geboren, wovon 1,1 aufwuchsen (eine Geburt im November war mir noch nicht bekannt).
(05.09.2021, 08:58)
Mark Meier:   Abschließend mal eine Übersicht, wie sich der Gesamtbestand und die Artenvielfalt in 2020 entwickelt haben:

Anzahl der gehaltenen Tiere und Arten in 2020 (VerĂ€nderung gegenĂŒber 2019):
SĂ€ugetiere 965/ 155 (-194/ -11)
Vögel 1.204/ 218 (+32/ -7)
Kriechtiere 237/ 55 (-63/ -12)
Lurche 125/ 14 (+60/ +10)
Fische 4.350/ 68 (-3.125/ -12)
Wirbellose 993/ 124 (+170/ -1)

GESAMTBESTAND 7.874/ 634 (-3.120/ -33)

Fazit zum Tierbestand:
Die reine Artenvielfalt hat demnach insgesamt nochmals um ca. 5 Prozent abgenommen.
Relevante Einschnitte gab es zudem beim Gesamtbestand an SĂ€ugetieren um knapp 17 Prozent (neben bedeutsamen großen Tieren aber auch diverse Kleintiere) sowie der Reptilien erwartbar um 21 Prozent und natĂŒrlich der Fische um 42 Prozent (aber da waren es offenbar hauptsĂ€chlich Neons, auch wenn zugleich auch die Artenzahl deutlich runter ging). Erfreulich ist jedoch, dass es bei den Vögeln diesmal nur noch leicht zurĂŒckging (bei dem Gesamtbestand ging es dank Tropenhalle sogar rauf) und es bei den Lurchen sogar eine enorme Steigerung gab (Artenzahl +250 Prozent, Gesamtbestand +92 Prozent).

Mein persönliches Gesamtfazit zu den Informationen aus dem Jahresbericht:

Insgesamt bestĂ€tigt der Bericht mein GefĂŒhl, dass die Entwicklung des Tierparks zunehmend gut vorankommt.

Ich vermute bezĂŒglich Tierbestand/Artenvielfalt, dass bei fast allen Wirbeltierklassen die Talsohle fast oder ganz erreicht ist und es nun relativ konstant bleibt oder sogar langsam wieder rauf geht. Gerade einen vergleichbaren Aderlass an attraktiven SĂ€ugetierarten wie in diesen letzten Jahren erlebt wird es in 2021 und den Folgejahren so wohl nicht mehr geben. Eher wird es mit der RĂŒckkehr von Elefanten sowie NeuzugĂ€ngen wie Ottern oder weiteren Primatenarten interessanter. Etwas schade ist halt nur, dass es aktuell bei potentiellen Highlights wie Löwen, Nashörnern aber bspw. auch SeekĂŒhen oder gar Orang Utans keine klare Perspektive mehr zu geben scheint.

Wenn man das Glas halb voll sieht, entwickelt sich aber so oder so deutlich mehr, als man es vor einigen Jahren realistisch fĂŒr möglich gehalten hĂ€tte. Auf die kommenden Jahre freue ich mich daher sehr und mache mir auch keine allzu großen Sorgen mehr. Ich glaube zwar nicht, dass wir jetzt wirklich wie geplant jedes Jahr die Eröffnung einer Großattraktion erleben werden (2020: Brehm-Haus, 2021: Himalaya, 2022: Afrikasavanne, 2023: Elefantenhaus). Dennoch wird jetzt sicher immer wieder eine neue Anlage fertig, zumal ja auch diverse kleinere Aufwertungen erfolgen werden.

Aber auch die wirtschaftliche Entwicklung scheint inzwischen auf einem erstaunlich guten, stabileren Weg und gerade das kann womöglich auch noch ein entscheidendes Argument fĂŒr die geplanten Folgeprojekte werden.
(05.09.2021, 08:09)
Mark Meier:   Bin jetzt auch mal alle VerĂ€nderungen im Tierbestand durchgegangen. Klar, es ist nun schon wieder 9 Monate her. Spannend fand ich es trotzdem:

ZUGÄNGE:
-Neuguinea-Filander
-Goodfellow-BaumkÀngurus
-GĂŒrtelvaris
-Barasinghas
-2 Zuchtpaare Feldhamster
-EuropÀische Ziesel
-Beisa-Antilope/ Ostafrikanische Oryx

-Palawan-Pfaufasane
-Straußwachteln
-Blaukrönchen
-WeißbĂŒrzelschamas

-Vietnamesische Krokodilmolche
-Salomonen-Zipfelfrösche
-Zipfelkrötenfrösche
-Zweifarb- oder Sa-Pa-Moosfrosch
-Neuguinea-Riesenlaubfrösche
-chinesische Riesenunken
-Bunte Katzenaugenfrösche
-MaraƄon-Baumsteiger
-Goldfröschchen
- McCords Scharnierschildkröte
-Burma-Sternschildkröten
-GebÀnderte Fidschi-Leguane
- Salomonen-Wickelschwanzskink
-Blauer Baumwaranes
-Rote Madagaskar-TausendfĂŒĂŸer
-Königskobra
-Mangshan-Grubenotter
-Moellendorffs Kletternatter

ABGÄNGE UND AUSLAUFENDE HALTUNGEN:
-Afrikanische Elefanten (nur temporÀr)
-Asiatische Elefanten
-Sibirische Tiger
-Altai-Luchse
-Rotluchse
-EuropÀische Wildkatzen
-Servale
-Arabischen Kleinfleckginsterkatzen
-Chapman-Zebras
-Sibirisches Moschustier (Wiederaufnahne geplant!)
-Alpensteinböcke
-Mufflons
-Kurzohr-RĂŒsselspringer
-Etrusker SpitzmÀuse
-Chinesische Zwerghamster
-Kreta-StachelmÀuse
-Neumanns Grasratten

-BlauflĂŒgelgĂ€nse
-Gelbschnabelenten
-Steppenadler
-Östliche WildtruthĂŒhner
-Nördlicher Kupferfasan
-Schneeeulen
-Chiwa-Edelfasane
-Serafschan-Edelfasane
-Schopffasane
-Araraunas
-WeißflĂŒgelgimpel
-Sibirische Drossel
-Roter Kronfink
-Furchentangare

-Pantherschildkröten
-Schmuckschildkröten
-Hog-Island-Boas
-Hellbraune Regenbogenboas
(05.09.2021, 07:59)
Mark Meier:   Der neue GeschĂ€ftsbericht der Hauptstadtzoos ist da:
https://www.tierpark-berlin.de/de/investor-relations

Aus Sicht des Tierparks finde ich besonders interessant, dass man den Wechsel vom Rekordjahr 2019 (EisbĂ€rbaby!) zum Corona-Chaos halbwegs verdaut hat. Trotz groß gewordener Hertha, mehrmonatiger Parkschließung und fehlenden/geschlossenen Attraktionen sind die Besucherzahlen "nur" um knapp 30 Prozent eingebrochen, die eigenen UmsĂ€tze um 19 Prozent und die Gesamteinnahmen u.a. nach dem Sonderzuschuss des Senats (664.000 Euro) lediglich noch um 7 Prozent. Unter dem Strich hat man sogar 1,1 Mio Euro Überschuss erwirtschaftet, wobei man allerdings die Ausgaben fĂŒr die Instandhaltung des Parks (-51%) und die gĂ€rtnerische Bewirtschaftung (-62%) drastisch gekappt hat. Beliebig wiederholen kann man solche Einsparungen sicher nicht. Ich denke aber, dass man doch noch sehr zufrieden mit der Entwicklung sein kann. Der Tierpark hĂ€tte auch ohne EntschĂ€digungszahlungen keine roten Zahlen geschrieben.

Bei den Bau- und Investitionsprojekten hat mich dann so manches aufhorchen lassen:
-Himalaya soll nach Plan noch dieses Jahr fertig werden.
-Die Großsavanne soll dann bis Sommer 2022 ĂŒbergeben werden. Baustart war ĂŒbrigens bereits fĂŒr August 2021 geplant (aber zumindest ich habe nichts davon gehört, dass dieser erfolgt wĂ€re).
-Beim Elefantenhaus wurden die AuftrĂ€ge neu vergeben. Man wollte einen Partner der Erfahrung im Umgang mit den behördlichen AblĂ€ufen und Auflagen in Berlin hat (mE eine sehr nachvollziehbare Haltung). Aktuell ist die bauliche Fertigstellung fĂŒr Ende 2022 geplant und die Besucher sollen ab Saisonauftakt 2023 Zugang erhalten.
-Einzig beim sogenannten "Giraffenpfad" hatte man Stand 2020 offenbar noch kein endgĂŒltiges grĂŒnes Licht. Der Hochpfad soll Giraffenhaus und Elefantenhaus verbinden und u.a. zu einer Futterstelle fĂŒhren. Dort soll es auch eine kleine HĂ€ngebrĂŒcke geben. Klingt fĂŒr mich nach einem attraktivem Ersatz fĂŒr das einst geplante Lodge-Restaurant.
- NEU: Die Otteranlage ist doch nicht tot. Ganz im Gegenteil: Es soll sogar mehr als zeitweise angekĂŒndigt geboten werden: Die Otter sollen mit Hirschebern vergesellschaftet werden. Außerdem soll es ergĂ€nzend eine Anlage mit Schopfmakaken geben. Die schlechte Nachricht hierbei: Es sollen Mittel genutzt werden, die eigentlich fĂŒr die Löwenanlage geplant waren. Die scheint dann wohl (erst einmal/generell?) nicht zu kommen.

Insgesamt klingt es mE insgesamt sehr ambitioniert, gerade bei den bisherigen Erfahrungen mit Bauprojekten. Aber grundsÀtzlich sollte nun zumindest bei den SÀugetieren langsam die Talsohle erreicht sein, sodass jetzt eher interessante neue Arten statt weiterer Abgaben von Besucherlieblingen erfolgen...

(03.09.2021, 22:39)
W. Dreier:   Noch etwas unschönes: mit Holz zur Dekoration hat man einen kleinen SchĂ€dling ins ABH eingeschleppt. er kommt aus SĂŒdostasien, wurde schon in Israel und Italien eingeschleppt, geht nicht nur an Totholz. Schaden bereitete er unter anderem in Teeplantagen in Indien und Sri-Lanka, in Israel an Avocado-BĂ€umen. Er ist meldepflichtig.
(01.09.2021, 15:47)
W. Dreier:   Sehr gut fotografierbar in der erscheinenden Sonne war die Dame Nursi. Wo aber ist der junge Bock? Zumindest nicht außen (noch nicht?)
(01.09.2021, 15:29)
W. Dreier:   Und heute auch die MalayenbĂ€ren in besserer Position - Oma Tina hatte sich aus dem Schieberbereich herausgetraut - es gab Melonen.
(01.09.2021, 15:27)
W. Dreier:   Weiterhin in Schichtbetrieb sind die beiden jungen Moschusochsen - Wechsel gegen 11. Uhr. Hier die Letztgeborene (ansonsten 1,1 - bei denGroßhirschen (ohne Sikas, Timor- und Schopfhirsche) nur Jungs !!
(01.09.2021, 15:25)
W. Dreier:   In der Afrika-Voliere machen die jungen Nimmersatte Flugversuche
(01.09.2021, 15:22)
W. Dreier:   Weiterhin nicht sichtbar (wie auch 3-5 andere Bewohner) war der Taubwaran. DafĂŒr ist neuerdings die Mandarinnatter oft sichtbar.
(01.09.2021, 15:21)
W. Dreier:   Noch etwas zeit hat der Vorderinder
(01.09.2021, 15:19)
W. Dreier:   Ob auch dem Barasingha? Sein Gebaren kennt man nicht so richtig - als ``Asylant`` aus Tschechien. Zumindest hat er schon im ``Sumpf`` herumgestochert.
(01.09.2021, 15:18)
W. Dreier:   Womit kann ich dienen? NatĂŒrlich: Hirsche. Denn in der Woche wird wohl den MĂ€nnern der ``Schmuck`` abgenommen - es gab schon einige Techtel-Mechtel.
Hier der Wapiti
(01.09.2021, 15:16)
Mark Meier:   Wow, vielen Dank fĂŒr die tollen Berichte. Da lohnt sich die durchgearbeitete Nacht wenigstens mal ;)

Laut Zootierliste sind ĂŒbrigens bereits im Januar 0,0,3 Borneo-Taubwarane aus Prag eingetroffen. Ob die alle in so einem kleinen Terrarium gezeigt werden, weiß ich natĂŒrlich nicht.
(23.08.2021, 01:38)
Emilia Grafe:   @W.Dreier haben Sie die Taubwarane gesehen, ich habe heute nur das Schild gesehen und gesucht aber nichts gefunden, wĂ€re an einem Bild interessiert.
Anbei MalaienbĂ€r Johannes (Tina, der 0,1 MalaienbĂ€r traut sich ĂŒbrigens seit kĂŒrzester Zeit auf die Außenanlage, ungefĂ€hr ein Jahr hat es bis zu den ersten Schritten aufs Gras gedauert)
(22.08.2021, 23:26)
Emilia Grafe:   Ich sah heute bei den Gayalen 11 Tiere, habe auch ein Tier als Vermutung, dass vielleicht ein neuer Bulle sein könnte. Woher wĂ€re dann die Frage. Aber noch bin ich mir nicht sicher, W.Dreier zĂ€hlte im April mal 10 Tiere nach Tod des Bullen, es könnte also hinkommen.
Hier anbei der Moschusochsenbulle
(22.08.2021, 23:23)
Emilia Grafe:   Mein Bild von den Blauaugenibisses erspare ich euch. In der anderen Reihervoliere (bei RotbĂŒffel/Pinselohrschein, Mhorrgazelle/Addax...) ĂŒbrigens eine ausgeflogene KrĂ€uselschĂ€rbe, auf einem Nest noch Strohhalsibisse und auch das oberste Nest noch bebrĂŒtet (ich konnte nicht erkennen von wem.)
Hier stellvertretend aus besagter Voliere Weißwangenreiher (mit 10 Haltungen in Europa hier ja auch eine Seltenheit)
(22.08.2021, 23:21)
Emilia Grafe:   Und damit er heute nicht zu kurz kommt, der Barasingha-Hirsch :)

(22.08.2021, 23:20)
Emilia Grafe:   Und noch ein letztes von einem Jungtier mit Mama alleine.
(22.08.2021, 23:17)
Emilia Grafe:   Leider habe ich zu keinem Zeitpunkt alle drei Jungtiere/MĂŒtter auf ein Bild bekommen, Respekt dafĂŒr an W. Dreier. Hier zumindest zwei Jungtiere und die MĂŒtter beim Fressen
(22.08.2021, 23:16)
Emilia Grafe:   Dann wird mein Bericht vom heutigen Tag ja eigentlich hinfĂ€llig, ich ergĂ€nze einfach trotzdem noch einige Bilder.
Heute am regnerischen Nachmittag im Tierpark und mich gefreut, Dscheladas im Vorgehege, also dachte auch ich mir, wenn ich die Dschelada-Jungtiere, zu dem zweitpunkt dachte ich allerdings noch es ist nur eins sehe, dann jetzt. Dann habe ich auch festgestellt, dass es drei sind, von mir dazu auch nochmal drei Bilder
(22.08.2021, 23:15)
W. Dreier:   Zum Schluß zeigte sich der jĂŒngste Wisent erstmals fĂŒr mich in voller GrĂ¶ĂŸe
(22.08.2021, 18:00)
W. Dreier:   Und zum Abschied zeigte sich erstmals in voller Schönheit der jĂŒngste Wisent
(22.08.2021, 17:59)
W. Dreier:   Der vorderindische Sambar wird noch 2-5 cm ``zulegen``
(22.08.2021, 17:58)
W. Dreier:   Der Letztgenannte
(22.08.2021, 17:57)
W. Dreier:   dafĂŒr aber der Maral, der Buchara fegt gerade im Reisighaufen
(22.08.2021, 17:56)
W. Dreier:   Hirsche mĂŒssen sein: der Wapiti hat immer noch nicht gefegt; den Barasigha lasse ich mal weg.
(22.08.2021, 17:55)
W. Dreier:   Das junge Goodfellow-BaumkĂ€nguruh-MĂ€nnchen ist im Haus (diese Aufnahme); Frau Nursi wie immer auf dem GerĂŒst in der Außenanlage
(22.08.2021, 17:54)
W. Dreier:   Es stimmte also: bis etwas 11 Uhr ist der jĂŒngst geborene Moschusochse mit Mama und Tante auf der Anlage , dann Schicht wechsel
(22.08.2021, 17:52)
W. Dreier:   Die Bernier-Ibisse (ich sah 3) sind in der ``Gemischtwaren-Haltung`` bei den Zwergzebus. FĂŒr mich sind sie eng mit dem Namen von Mario Perschke verbunden. Seinerzeit brachte er 20 Eier von der mittleren WestkĂŒste Madasgascars nach Walsrode zum AusbrĂŒten.
(22.08.2021, 17:50)
W. Dreier:   Zwillingsgeburt bei den Zwergmaras - recht kleine Tiere (wegen der Zwillingsgeburt?)
(22.08.2021, 17:46)
W. Dreier:   Aber die "Sensation" (wenn auch nichts gesehen). Ausstellung eines (?) Taubwarans in den ĂŒbereianderstehenden kleinen Becken an der Ostseite. Nur EidechsengrĂ¶ĂŸe bisher? In Prag bekam ich immer nur Tierausschnitte,
(22.08.2021, 17:45)
W. Dreier:   @E, Grafe: Dank fĂŒr einige Hinweise - und ein schönes Dscheladabild !. Die haben ĂŒbrigens 3 Jungtiere!. Nun werden sie sich die hoffentlich nicht wieder klauen (mit Todesfolge)
(22.08.2021, 17:42)
Mel:   Ich will jetzt kein Spielverderber sein, aber da Trompetervögel nicht Winterhart sind, kann man sehr sicher davon ausgehen, dass diese im Herbst wieder ins Haus ziehen werden. An der Einrichtung hat sich ja nun nicht wirklich was geĂ€ndert.
(21.08.2021, 18:34)
Emilia Grafe:   Und mein Besuchshighlight: Es wurde am 24.7. ein Ellipsenwasserbock-Jungtier geboren und wenn ich dem Instagram-Account vom Förderverein glauben kann, dann ist es diesmal tatsĂ€chlich ein Weibchen.

(21.08.2021, 16:22)
Emilia Grafe:   Zwei Bilder von dem Timorhirsch-Jungtier habe ich auch noch zusammengeschnitten. Vor allem auf dem zweiten Bild ist gut zu sehen, wie klein das Jungtier im Vergleich zu den Alttieren ist.
(21.08.2021, 16:20)
Emilia Grafe:   Ein aktuelles Bild von einem mĂ€nnlichen Davidshirsch
(21.08.2021, 16:18)
Emilia Grafe:   Noch sind die beiden Nimmersatt Jungtiere im Nest, aber ich denke es dauert nicht mehr lange, bis die Zwei ausfliegen.
(21.08.2021, 16:16)
Emilia Grafe:   Das Halsbandmakijungtier ist aktuell in einer sehr aktiven Phase und es ist sehr spannend dem Jungtier beim Klettern zuzusehen.
(21.08.2021, 16:14)
Emilia Grafe:   Ein Dscheladapaar, ich halte momentan immer Ausschau, weil ich ja einmal dachte ein Jungtier gesehen zu haben.
(21.08.2021, 16:13)
Emilia Grafe:   Besonders beeidruckt haben mich bei dem Besuch die Timorhirsche, die sich bei meinen Besuchen bisher doch oft in der NĂ€he des Stalls zeigen. Am Dienstag waren zumindest ein Hirsch und eine Kuh im vorderen Teil der Anlage.
Anbei zwei Bilder vom Hirsch
(21.08.2021, 16:11)
Emilia Grafe:   Von mir noch ein kurzer Bericht vom Besuch am Dienstag. Auf die Blauaugenibisse habe ich leider noch nicht geachtet.
Ich habe mal zwei Bilder von dem ehemaligen Schuhschnabelhaus/glÀsernes Kranichhaus/zuletzt mit Trompetervogel gemacht, damit auch die Menschen, die gerade nicht in den Tierpark kommen, mitrÀtseln können, wer dort vielleicht demnÀchst einzieht.
(21.08.2021, 16:09)
W. Dreier:   Hier aus Walsrode
(20.08.2021, 16:46)
W. Dreier:   BezĂŒglich der Ibisse kannte ich aus Walsrode eigentlich den Namen Blauaugenibis (wobei ich immer gekuckt habe, wo die blauen Augen sind) - nehmen wir doch den Namen des Namengebers:_ Bernier = bernieri
(20.08.2021, 16:38)
Mark Meier:   Laut Internetseite des Tierparks wurde Ende Juni ein kleiner Panda geboren.
https://www.tierpark-berlin.de/de/aktuelles/alle-news/artikel/schlaefrige-knopfaugen

Außerdem gibt es in der Reihervoliere mit Hellaugenibissen eine neue Art:
https://www.tierpark-berlin.de/de/aktuelles/alle-news/artikel/neue-tierart-im-tierpark-berlin
(20.08.2021, 15:45)
W. Dreier:   Da uns ja die StĂ€rke des MoschusochsenschĂ€dels bekannt ist - vor 2 Wochen ein Ă€hnliches Bild bei den 2 Bullen von Gold-und Sichuan-Takin - ein ramponierter Baum. Man sieht auch die offensichtlich nicht geholfen habenden Elektro``grĂ€ser``
(16.08.2021, 22:37)
W. Dreier:   und zum Scjloß der Barasingha, der außerordentlic schnell - im Vergleich mit Milu und Wapiti - gefegt hat.
(16.08.2021, 16:01)
W. Dreier:   Ein PortrĂ€t des Bawean-Bockes
(16.08.2021, 16:00)
W. Dreier:   Es ist immer gut, nach Höherem zu streben!
Ansonsten sind jetzt 3 ``LeiermĂ€nner`` in die Bawaean-Hirsch-Anlage verlegt worden - was mit Sicherheit fĂŒr die Zucht letzterer nicht gut sein wird
(16.08.2021, 15:54)
W. Dreier:   Nanu - das stand doch aufrecht - das Foto
(16.08.2021, 09:46)
W. Dreier:   Und fĂŒr mich erstmals Sicht der Sifakas im Außengehege - aber: sie interessierten sich ausschließlich um die JungblĂ€tter des Wildhopfens. Ein schöner RĂŒcken kann auch entzĂŒcken!Und dann ist dann auch noch die Dicke der Glasscheibe. Dennoch--
(16.08.2021, 09:45)
W. Dreier:   In der Pressemitteilung zum Zuwachs bei den Goodfellows wird berichtet, dass sie 3m-SprĂŒnge machen wĂŒrden.
`--`-können sie mehrere Meter weit von Baum zu Baum springen".
Habe ich nie gesehen! In Rostock brauchte ein Tier einige Minuten des ``geistigen Sammelns`` , um einen Stamm, ca 50 cm weit entfernt, mit einem kleinen Hupser zu erreichen. In einem australischen Video sah es nicht anders aus.
Aber der ist ja auch noch jung!
(12.08.2021, 15:04)
Mark Meier:   Laut Internetseite hat der Tierpark ein zweijĂ€hriges BaumkĂ€nguru-MĂ€nnchen erhalten. Ob es mit der 15-jĂ€hrigen Nunsi noch mit der Zucht klappt, will man zumindest ausprobieren. Immerhin hat man einen Zyklus mitbekommen. Dennoch glaubt man eher nicht an einen Erfolg, zumal es bislang nie mit ihr geklappt hat.

Ansonsten hat die Howoge dem Giraffenhaus einen neuen rutsch- und geruchshemmenden sowie belastbaren Fußbodenbelag spendiert.
(11.08.2021, 15:27)
W. Dreier:   Noch ein ``Lochbild`` aus dem ABH: ein Jaguar, zwischengelagert fĂŒr den Zoo
(10.08.2021, 21:42)
W. Dreier:   GeschĂŒpft ist noch ein ``Chilene`` - ein einziges Weibchen sitzt noch
(10.08.2021, 21:36)
W. Dreier:   Die Großhirsche dĂŒrften ``durch`` sein - dafĂŒr eine Geburt bei den Vicugnas
(10.08.2021, 21:33)
Adrian Langer:   @W.Dreier: Nochmal zu den Mongoz. Der Mitarbeiter des Vertrauens meinte auch, dass sie irgendwann wieder im Affenhaus einziehen werden (und dann zu sehen sind). Wann ist aber nicht klar.
(08.08.2021, 21:50)
Adrian Langer:   Genau! Salomonen Riesenskink. Das Bild war aber auch nicht zu groß! nochmal!
(08.08.2021, 21:48)
W. Dreier:   Neuguinea-Riesenskink? oder doch Salomonen-Riesenskink?
Mongozmakis:: wenn sie denn ausgestellt waren, so befanden sie sich im linken Abschnitt der jetzigen Coquerelleinheit. So sie jetzt im Hintergrund des Variwaldes sind, werden die Makis Besucher eher nicht sehen in der nÀchsten Zeit (oder umgekehrt). Die Insel wird ja von den ``normalen`` Varis besetzt.
(08.08.2021, 15:27)
Adrian Langer:   Zum Schluss Neuguinea-Riesenskink.
(08.08.2021, 13:47)
Adrian Langer:   Arabische HyĂ€ne.
(08.08.2021, 12:38)
Adrian Langer:   Und die Coqerel-Sifakas (ich glaube das Weibchen).
(08.08.2021, 12:38)
Adrian Langer:   Roter BrĂŒllaffe.
(08.08.2021, 12:37)
Adrian Langer:   Letzten Donnerstag war ich wieder im Tierpark. Da hier regelmĂ€ĂŸige Updates stattfinden habe ich nicht viel beizutragen. Nur so viel. Eigentlich war ich dort, um die Coquerel-Sifakas und die Mongozmakis zu sehen und zu fotografieren. Sagen wir es mal so ... zu 50 war ich erfolgreich (also eine vier! :D). Die Mongozmakis sind immernoch Hinter den Kulissen des Variwaldes. Wegen Corona ist auch ein Besuch der rĂŒckwertigen Haltung nicht möglich. Von daher wĂŒrde es mich sehr freuen, wenn man im Forum sofort schreibt, wenn die Mongoz wieder zu sehen sind! ;)

Anbei: Graukopfmöwe.
(08.08.2021, 12:37)
zollifreund:   Danke an alle. Nun weiß ich, welches GebĂ€ude gemeint ist - fĂŒr mich ist das immer der alte Schuhschnabelstall :-)
(05.08.2021, 22:15)
Mel:   Im hinteren oberen Teil gibt es einen Brutkasten und eine Nisthöle aus einer Baumscheibe.

(05.08.2021, 07:20)
Gudrun Bardowicks:   Die Einrichtung des Schauhauses mit verschiedenen Versteckmöglichkeiten am Boden und in DachnĂ€he sah allerdings nicht nach einem Winterquartier fĂŒr Vögel aus. Die aktuelle Einrichtung erinnerte mich sehr an die Anlagen im Affenhaus oder auch im DickhĂ€uterhaus, in denen auch kleinere sĂŒdamerikanische SĂ€ugetierarten wie Tiefland-Pakas, Agutis, KugelgĂŒrteltiere, Tamanduas und Faultiere untergebracht waren oder immer noch sind (aufgeschnittene ausgehöhlte BaumstĂ€mme im oberen Teil des StallgebĂ€udes, Holzblöcke mit Versteckmöglichkeiten am Boden, Klettermöglichkeiten aus Ästen, Rindenmulch).
(05.08.2021, 00:57)
Mel:   Danke WolfDrei.
In diesem Haus standen nie Goliathreiher. Diese waren vor langer langer Zeit mal im heutigem Zwergmarahaus zusehen und danach einige Jahre in der heutigen Afrikakuppel neben den Zwergeseln. Welche ursprĂŒnglich fĂŒr die Goliaths plus unterbesatz gebaut wurde.
In dem "Schaufenster" an dem StallgebĂ€ude, welches erwĂ€hnt wurde und wo ursprĂŒnglich die SchuhschnĂ€bel lebten. Wohnen wĂ€hrend der Kaltwetterperiode die Trompetervögel. Im Sommer ist das GebĂ€ude eigentlich unbesetzt. Da wird sich wohl auch nichts Ă€ndern.
FĂŒr tamanduas ist das Haus ungeeignet.
(04.08.2021, 20:02)
W. Dreier:   - und ``ganz`` frĂŒher waren dort die SchuhschnĂ€bel
(04.08.2021, 14:52)
W. Dreier:   Da waren in diesem Jahr weiterhin die Trompetervögel untergebracht - im Sommer zogen/ziehen sie seit dem letzten Jahr 100 m weiter in eine freie Anlage nĂ€he ``Lamahaus `` ein - dort war schon alles Mögliche untergebracht (Uhus, Kea ???)
(04.08.2021, 14:20)
Gudrun Bardowicks:   @ zollifreund: Als Kranich-Warmhaus bezeichne ich das einsehbare glĂ€serne StallgebĂ€ude an den Kranich/ Stelzvogelanlagen gegenĂŒber dem alten Flamingo- und Wasservogelteich mit Winterhaus, welches unterhalb der Trappenanlage und am Rand der Lamawiesen zu finden ist. Man erreicht die Kranichanlagen und das einsehbare StallgebĂ€ude wenn man von der Chaco-Pekari-Anlage entlang der großen Pelikan- und Stelzvogelanlage unterhalb des Grabens in Richtung auf die Gibbonanlage und den Karl Förster Garten geht. In diesem Haus war frĂŒher ein Paar der Goliathreiher untergebracht. Aktuell sind dort Klunkerkraniche und Afrikanische Marabus untergebracht. Zeitweise lebten im einsehbaren StallgebĂ€ude auch die GraurĂŒcken-Trompetervögel, die jetzt in eine der alten Volieren an der Vikugna-Anlage untergebracht sind.
(04.08.2021, 12:30)
zollifreund:   @Gudrun: ich stehe gerade etwas auf dem Schlauch: Kranich-Warmhaus? Wo ist das? Hast du evtl ein Bild davon? Komme echt nicht darauf, wo das sein soll - gerade wenn da sogar noch Tamaduas einziehen könnten....?
(03.08.2021, 23:19)
Gudrun Bardowicks:   Hier kommt noch die Kurzfassung meines Besuchs im Tierpark am 2.8.21. Große Teile des Tierparks habe ich dieses Mal nicht besucht:

Ich war gestern mit Freunden im Tierpark Berlin. Wir hatten mit den Sifakas schon gegen 11:30 Uhr GlĂŒck, wir konnten sie aber auch spĂ€ter noch mehrmals in der Innenanlage beobachten. Die Votsotsa zeigten sich leider nicht und auch Tiefland-Paka, KugelgĂŒrteltier und Azara-Aguti waren nicht zu sehen, sind aber noch ausgeschildert.

Mit der Gerenuk-Familie und dem Nachwuchs bei den Marco Polo Schafen und Schopfhirschen hatten wir ebenfalls GlĂŒck, genau wie bei der Sichtung eines sehr aktiven Manuls und von Arabischer StreifenhyĂ€ne, Löffelhund und Iberischem Wolf.

Am ABH waren sowohl bei den Javaleoparden als auch bei den MalaienbĂ€ren MĂ€nnchen und Weibchen zusammen auf den Außenanlagen. Auch das BaumkĂ€nguru war zusammen mit der Zuchtgruppe Neuguinea-Filander auf der begehbaren Außenanlage.
Larvenroler und Margay zeigten sich leider nicht.

Neben den Klunkerkranichen am Kranich-Warmhaus waren auch wieder 2 Afrikanische Marabus zu sehen. Das StallgebĂ€ude war so eingerichtet als ob dort zukĂŒnftig kleinere SĂ€uger oder höhlenbewohnende kleinere Vogelformen gezeigt werden sollen. Ich könnte mir gut vorstellen, dass hier zukĂŒnftig die Tamanduas untergebracht werden.

An Gebirgshuftieren fĂŒr die Himalaya-Landschaft sah ich nur die weiblichen Marco Polo Schafe samt Nachwuchs, die weiblichen Blauschafe, Schopfhirsche und Gold- und Sichuan-Takine. Weißlippenhirsche, Gorale, Markhore, Kreishornschafe und die mĂ€nnlichen Blauschafe und Marco Polo Schafe scheinen aktuell hinter den Kulissen zu leben. Wir haben uns gestern allerdings nur Teilbereiche des Tierparks angesehen.

Zebras sind nur noch mit Grevy-Zebras und Hartmann-Bergzebras vertreten. In diesem Bereich des Tierparks sind auch noch die Ostafrikanischen Spießböcke und Somali-Wildesel zu sehen, Strauße gibt es dort aber aktuell nicht mehr.

Die Kaukasus-Zwergzebus sind aktuell im Haustierbereich neben den FjÀllrindern untergebracht.


(03.08.2021, 23:00)
W. Dreier:   Abschluss des heutigen Tages - ĂŒbrigens sicher mit einem guten Besucherergebnis.
(03.08.2021, 22:40)
W. Dreier:   FrĂŒh zum heutigen Tag eine (recht verspĂ€tete ) Geburt bei den Hissar-Fettschwanzschafen (nachdem es schon vor einer Woche eine spĂ€te bei den Skudden gab)
(03.08.2021, 22:35)
W. Dreier:   Hier die drei WisentkĂ€lber zusammen zum Abendschmaus. Das Ă€lteste ist nur am Po zu sehen.
(03.08.2021, 22:33)
W. Dreier:   Zum Verbleib von Wildziegen und -schafen: die ehemaligen Anlagen der Gorale, Kreishornschafe und Weißlippenhirsche gehören ja nicht zum neuen Himalaya. Gerade das GelĂ€nde der Letzteren wurde vor einem Jahr gedrittelt - dort werden die genannten Arten untergebracht worden sein.
Entschuldigung fĂŒr meine Fehler - mein IT-Helfer hatte ein Korrekturprogramm fĂŒr Französisch ``eingebaut`` - jetzt sind alle deutschen Worte rot unterstrichen - das macht mich etwas ``wirre``.

Zum Tierbestand noch etwas: Der graue Single-KĂ€nguruh-Mann hat 2 neue Damen (gleicher Unterart) bekommen - die GrĂ¶ĂŸenunterschiede sind aber noch enorm. Er wird wohl eine Weile abgesperrt werden.
(03.08.2021, 22:30)
Emilia Grafe:   @Gudrun Bardowicks: Die von dir genannten Wildziegen und -schafe sind (meines Wissens nach) gerade nirgendwo zu sehen, ich vermute weiterhin im ErweiterungsgelĂ€nde, was halt momentan nicht zugĂ€ngig ist (Ebenso vermute ich der Hirsch der Weißlippenhirsche?). Ansonsten vielen Dank @W.Dreier und dir fĂŒr die Infos, bei den Java-Leoparden hatte ich leider noch nicht das GlĂŒck, das Paar zusammen zu sehen.

@W.Dreier: Ich freue mich ĂŒbers Gendern :)
(03.08.2021, 20:10)
Gudrun Bardowicks:   Ich war gestern im Tierpark Berlin und habe 2 Marabus neben den Klunkerkranichen auf der zweiten Anlage am ehemaligen Kranich-Warmhaus gesehen.

Sowohl bei den Javaleoparden als auch bei den MalaiebĂ€ren waren MĂ€nnchen und Weibchen gemeinsam auf den Außenanlagen am ABH.

Wo sind eigentlich die Gorale, Kreishornschafe und Markhore und die mÀnnlichen Blauschafe und Marco Polo Schafe aktuell untergebracht bzw. zu sehen. Bei meinem gestrigen Besuch, der aber auch nur auf Teile des TierparkgelÀndes einbezog, sah ich lediglich die weiblichen Blauschafe und die weiblichen Marco Polo Schafe samt Nachwuchs.
(03.08.2021, 19:36)
W. Dreier:   Zum Abschied der Sifaka-Mann: leichte Eindellung der braunen Maske ĂŒber der Nase
(03.08.2021, 19:03)
W. Dreier:   und wenn man schon bei den Geenuks vorbei geht: ein Teil der Großfamilie
(03.08.2021, 19:01)
W. Dreier:   Vogelbereich: im 2, Vorgehege im ``Lamabereich`` die Darwinnadu-Mutter: 3 KĂŒken sollen es sein - hier 2.
Die Flamingobrutzeit ist vorbei, nur ein Weibchen sitzt noch. Resultat: 2 Jungvögel, keine große Bilanz.
Die Marabus sollen wieder aus dem Zoo zurĂŒck sein - hatte aber keine Zeit, dies nachzuprĂŒfen.
Bei den Schwarthalskranichen hat es - wenn ĂŒberhaupt - keinen Erfolg mit einer Nachbrut gegeben.
(03.08.2021, 18:59)
W. Dreier:   Nochmals auch der Vorderinder (Sambar)
(03.08.2021, 18:54)
W. Dreier:   Und gleich der nĂ€chste Hirsch, der Barasigha - heute freundlicherweise etwas weiter vorn (wenn auch der Himmel heute bedeckt war)
(03.08.2021, 18:53)
W. Dreier:   Das ist also das Sifaka-Weibchen: eine runde braune Maske. Wenn ich mich nicht irre , ist sie 10 Jahre alt - Lemuren erreichen ja auch 30 Jahre.
Hirschrevier: vor 2 Wochen eine Geburt bei den Timorhirschen - und heute erstmals ``Freigang``- und immer mit der Mama! Kein Ablieger - und ein Weibchen.
(03.08.2021, 18:51)
W. Dreier:   Aufgrund der Annahme bzw. Mitteilung, dass man die Sifakas nachmittags in der Außenanlage sehen könnte, ein Besuch um 13 Uhr. Dort aber die Mitteilung einer Pflegerin, dass sie selbst wĂ€hlen könnten: innen - außen. Da es innen leckere Zweige gab, war die Wahl klar. UnabhĂ€ngig davon gingen aber die LichtverhĂ€ltnisse im Innenraum, WĂ€ren sie außen, kĂ€mme die Dicke der Glasscheiben als Hinderung dazu.
Ein Rat fĂŒr Fotografierende (oh Gott, jetzt ``gendere`` ich auch schon): öfter mal den Platz Ă€ndern, da man erst am PC sieht, was alles in das Bild ``hineinleuchtet``, von rot- und weißgekleideten Personen will ich garnicht reden.
(03.08.2021, 18:12)
W. Dreier:   @cajun: eher nicht altersmĂ€ĂŸig zu jung, ``zu jung` anwesend. Was man leider vom Vorderinder nicht sagen kann - und trotzdem kein Nachwuchs.
(28.07.2021, 17:19)
cajun:   @W.Dreier: Was habe ich jetzt schon wieder verbrochen, dass du dagegen halten musst mit Hirschen? :o)

Danke an dich und Emilia fĂŒr die schönen Bilder. Wann lĂ€sst sich denn bei den Barasinghas mal Nachwuchs blicken? Ist der Hirsch noch zu jung?
(28.07.2021, 11:45)
W. Dreier:   Die Timorhirsche scheinen sich zu akklimatisieren: kamen die Jungtiere wirklich immer spĂ€t im Jahr, so war eine Geburt im letzten Jahr viel frĂŒher- und: wie ich höre , gibt es jetzt eine noch ``versteckte`` Geburt.
A propos Geburten: nachdem Ausweisungen von Geburten fast völlig verschwunden waren, hat es wohl nach Anfragen nun eine neue Art der Mitteilung gegeben - hier ein Beispiel. Ein ``Sonderschild``, das nun unterhalb der Tierschilder angeschraubt wird.
(28.07.2021, 09:24)
W. Dreier:   und das dritte Jungtier (hier Nr. 2 und 3) bei den Trampeltieren - das weibliche Tier dahinter könnte fast als ``Wildtrampeltier`` weggehen!
(27.07.2021, 18:15)
W. Dreier:   Damit es nicht langweilig wird: Sattelstorch - leider single
(27.07.2021, 18:13)
W. Dreier:   Dann Schweine und Vergesellschaftung: hier eine natĂŒrliche aus Afrika - wenn auch alles ``Bullen``
(27.07.2021, 18:12)
W. Dreier:   Leierhirsche: die letzten 3Jahre waren erfolgreich - ob im Sinne des Direktors? Alt-und Jungbock sind seit lĂ€ngerer zeit bei den Baweans - Nachwuchs wird es wohl fĂŒr dieses Jahr nicht geben.
(27.07.2021, 18:10)
W. Dreier:   Das einzige Jungtier, ca 3 Wochen alt beim Trinken
(27.07.2021, 18:08)
W. Dreier:   Die Timor`s lasse ich ``liegen``, der Bock hat gerade das Geweih abgelegt, Jungtiere kommen gewöhnlich ab November.
Also Maral: Da man kaum an das Gitter kommt, ein Bild des Hirsches von ``ganz hinten``
(27.07.2021, 18:07)
W. Dreier:   Auf der anderen Seite dann der ``Vorderinder``, mit dem Schieben beginnend
(27.07.2021, 18:04)
W. Dreier:   Das bisher einzige Jungtier erwischte ich kurz vor dem Niederlegen.
(27.07.2021, 18:02)
W. Dreier:   In der Reihe dann die Wapitis (Montana-UA) -C.c.canadensis ist seit 1860 ausgestorben. Der Hirsch steht kurz vor dem Fegen
(27.07.2021, 18:01)
W. Dreier:   @Oh, cajun, jetzt wird `s schwer dagegenzuhalten!
Ich versuche es mit den Hirschen:
@E.Grafe: es sind wirklich 1,4 Barasinghas - erspare mir aber das Bild der 5, da ich den ``Grill`` nicht ĂŒberwinden konnte. DafĂŒr der Hirsch. Typisch ist, dass sie sich immer im hinteren Bereich am Zaun befinden.


(27.07.2021, 17:59)
Emilia Grafe:   Zu guter letzt meine ich heute 5 Barasinghas gesehen zu haben, beim zweiten NachzĂ€hlen war dann aber schon ein Teil der Gruppe nicht mehr draußen weshalb diese Info unbedingt noch einer ĂŒberprĂŒft werden muss.

Noch zur Cröllwitzer Pute. Die ist auch nur innerhalb des Tierparks umgezogen, zuvor zwischen Spielplatz/Flugshow und Streichelzoo.
(26.07.2021, 00:13)
Emilia Grafe:   Und es wurde tatsĂ€chlich mal ein leerstehendes Gehege neu besetzt. Nicht wirklich spektakulĂ€r, aber im ehemaligen Dingo Gehege sind nun Cröllwitzer Puten
(26.07.2021, 00:08)
Emilia Grafe:   Bei den Nimmersatten sind es sicher min. 2 Jungvögel, bei den Hagedaschen (danke @W.Dreier fĂŒr die Korrektur) vielleicht auch, da bin ich mir aber noch nicht ganz sicher. Heute anbei Abdimstörche mit Jungvogel
(26.07.2021, 00:06)
Emilia Grafe:   Hmm eigentlich war das Bild nur 1,6MB, noch ein Versuch
(26.07.2021, 00:04)
Emilia Grafe:   Kurzer Bericht von meiner Tierparkbesuch heute, den Kameraakku zuhause vergesse heute leider nur mir Handyfotos und deshalb auch nur die kleine Runde.
Anbei Beweisfoto vom Wapitikalb (wirklich was zu erkennen ist leider nicht)
(26.07.2021, 00:02)
W. Dreier:   Bekomme ich doch gestern die wöchentliche Tageszeitung vom Bezirk Hellersdorf und - nicht ĂŒberraschend, auch dort wird ĂŒber das ``Dach der Welt ``berichtet nach dem Rundgang von Direktor und dem Berliner Finanzsenator. Die folgende Äußerung allerdings kannte ich aus meiner ``Hauptzeitung`` noch nicht. Da wird ĂŒber Themenprojekte auf dem GelĂ€nde des TP gesprochen:
``Neugestaltungen sind hier nie einfach. Alles, was wir auf dem Areal anfassen, fĂŒhlt sich an wie das Öffnen einer Pralinenschachtel, die von der Oma stammt. Man weiß nie, ob die kleinen StĂŒckchen auch wirklich noch genießbar sind, sagt Knieriem``

Bezogen auf das neue ``Dach der Welt`` ist also bereits der ``Berg`` schon von der Oma stammend, jetzt , nach ca 15 Jahren der Ersteröffnung. Wie werden dann wohl die Datheschen Bauten zeitlich eingeordnet werden?
(24.07.2021, 16:37)
Michael Mettler:   @W. Dreier: Wobei zu den Markhoren die interessante Frage wĂ€re, ob die Hausziegengene erst im Verlauf der Zoozucht hinzukamen oder schon in den Wildfang-GrĂŒndertieren vorhanden waren (durch Begegnung der WildbestĂ€nde mit dort gehaltenen Hausziegen).

Vermutlich stehen uns in dieser Hinsicht ohnehin noch Überraschungen ins Haus, welche die Frage der ReinblĂŒtigkeit relativieren. Ich las kĂŒrzlich eine Arbeit ĂŒber Steppenzebras, fĂŒr deren heutige Populationen ein gemeinsamer Ursprung in einem Refugium in der Okavango-Sambesi-Region vermutet wird, aus der sie sich relativ schnell in Richtung SĂŒd- und Ostafrika ausgebreitet haben sollen. Freiland-Tiere aller neun untersuchten Populationen von SĂŒdafrika bis Uganda enthielten demnach Bergzebra-Beimischungen, die auf die Zeit im besagten Refugium zurĂŒckgefĂŒhrt werden.
(21.07.2021, 18:20)
W. Dreier:   zu schnell - nun
(21.07.2021, 14:20)
W. Dreier:   Noch zum Bestand: Nach Zusammenstellung eines Paares der philippinischen Zwergohrulen hat es Nachwuchs gegeben. Hier ein Elternteil
(21.07.2021, 14:19)
W. Dreier:   Nur MĂ€nner - wĂ€re eine Möglichkeit.
Zur Hybridisierung: hatte gerade gefunden, dass bei genetischen Untersuchungen von Markhoren ca. 30 % der ``Jagdopfer`` Hausziegengene enthielten
(21.07.2021, 14:18)
Gudrun Bardowicks:   Vielleicht will man von Sibirischen Steinböcken und Markhoren auf dieser Anlage nur mĂ€nnliche Tiere als Junggesellengruppe halten. Dann wĂ€re eine Hybridisierung nicht möglich. Ansonsten hoffe ich auch, dass man nicht 2 Ziegenformen zusammenhĂ€lt sondern nur eine Ziegen- und eine Schafsform um eine Hybridisierung zu vermeiden.
(20.07.2021, 22:48)
Michael Mettler:   Die Sichuan-Takine könnten eine Lösung auf Zeit sein. Laut der aktuellen ZOOQUARIA soll ein Takin-EEP eingerichtet werden und die EAZA hat beschlossen, sich auf Mishmi- und Goldtakin zu konzentrieren und den Sichuan-Takin zu deren (Platz-)Gunsten auslaufen zu lassen.

Kann es sein, dass die Artenbesetzung von "Himalaya" auf der TP-Homepage einen Artendreher enthĂ€lt? Ich fĂ€nde es merkwĂŒrdig, wenn mit Steinbock und Markhor zwei Arten mit hochgradigem Hybridisierungspotenzial gemeinsam gehalten werden sollen. Blauschaf und Marco-Polo-Schaf getrennt mit jeweils einer dieser Ziegenarten zu vergesellschaften wĂŒrde mehr Sinn ergeben.

Argalis wurden im Opelzoo Kronberg in den 60er Jahren in einem BergwiederkĂ€uer-Gemeinschaftsgehege gehalten, ich meine mich an ein Foto mit einem Markhor im Hintergrund zu erinnern. Und dass sich im Opelzoo seinerzeit Markhor und Alpensteinbock verkreuzten - ein adulter mĂ€nnlicher Mischling daraus sah ĂŒbrigens fast aus wie ein West-Tur - sollte eigentlich Warnung genug vor Capra-Vergesellschaftungen sein.
(20.07.2021, 21:59)
W. Dreier:   na nun aber
(20.07.2021, 18:59)
W. Dreier:   Da waren es nur noch 4 - im Kiang-Graben.
(20.07.2021, 18:58)
W. Dreier:   Und die 2 jungen Falkland-Karakaras sind ausgeflogen. Bei den europ. Seeadlern wurde ein neuer Partner eingestellt
(20.07.2021, 18:55)
W. Dreier:   @ cajun: die Mishmis in den Zoo??? Das wĂ€re ein Affront!!!!! Oder reichen die 2 Sichuan-Bullen dem Zoo?
@A. Grafe: Nachwuchs bei den Dscheladas? Das wÀre wichtig, denn in den letzten 2 Jahren gab es bei der vorher florierenden Zucht keine erfolgreiche Aufzucht. Also abwarten.
Noch eine Anfrage: passiert es immer auch bei euch, dass bei einer Adjektivendung im Singular ``automatisch`` ein Plural-N angesetzt wird? - laufend muß man nachlesen!
(20.07.2021, 17:09)
W. Dreier:   Noch ein letztes Bild vom Barasingha
(20.07.2021, 17:01)
W. Dreier:   Nach meiner jetzigen Erfahrung scheinen sich die Manule in der jetzigen beschatteten Anlage wohler zu fĂŒhlen als auf dem besonnten Berg
(20.07.2021, 17:00)
W. Dreier:   Der sonst vorn kaum zu findende Iberische Wolf machte heute eine Ausnahme
(20.07.2021, 16:59)
W. Dreier:   Jetzt aber: Mandarinnatter
(20.07.2021, 16:57)
W. Dreier:   Uff! Was noch: eine 3. Geburt bei den Trampeltieren - noch im Vorgehege.
Aus dem ABH: endlich eine 1. Sichtung der Mandarinnatter!
(20.07.2021, 16:56)
W. Dreier:   und DAS Herr Hostilian
(20.07.2021, 16:50)
W. Dreier:   Mußte mich also korrigieren! Vielleicht lerne ich das noch.
DAS ist die Dame Euphemia!
(20.07.2021, 16:47)
W. Dreier:   Hier Euphemia: Runde Maske, dunkler Po
(20.07.2021, 16:44)
W. Dreier:   Also: Euphemia mit runder Maske, Hostilian mit kleinem Einschnitt in der Maske ĂŒber der Nase.
Auf dem Bild: rechts Euphemia , besser zu erkennen an dem dunkleren ``Po``. Ansonsten - wie schon gedacht - : Schichtbetrieb bei den Gerenuks gegen 12 Uhr: ``nachmittags`` die Familie mit dem Nachwuchs.
Hier noch die eingefĂŒhrten Tiere in der ersten Zeit
(20.07.2021, 16:39)
W. Dreier:   Danke @E. Grafe: ich ĂŒbernehme: eine kleine Korrektur - die Braunen S. sind Hagedasche, die im letzten Jahr nicht gezĂŒchtet haben. Die Abdims haben auch "etwas", dann erfuhr ich, dass es auch bei den Wisenten nochmals ein Jungtier geben soll. Das Wapitikitz vom 18. lag leider ``fototechnisch`` verkehrt herum. Interessant noch eine Ausschreibung einer 2. Geburt bei den Moschusochsen.
Etwas zur Benennung der Coquerells: ein Tier hat eine geschlossene BraunfĂ€rbung ĂŒber der Nase, das 2. einen kleine Delle (muß nochmals nachschauen.) Sehr viel deutlicher ist die RĂŒckenpartie unterschiedlich - aber wer ist wer?
(20.07.2021, 16:30)
Emilia Grafe:   ... und die Braunen Sichler erfolgreich gebrĂŒtet. Ich sah bis jetzt ĂŒberall einen Jungvogel, können aber auch mehr sein, ich freue mich hier ĂŒber Updates (und hoffentlich den allwöchentlichen Dienstagsbericht von @W.Dreier spĂ€ter)
(20.07.2021, 12:54)
Emilia Grafe:   Und wovon ich jedes Jahr gerne wieder berichte: Die Jungvögel in der Großvoliere am ABH. Dieses Jahr haben schon Nimmersatt (Bild), Abdimstorch....
(20.07.2021, 12:53)
Emilia Grafe:   Und 2020 hat der Tierpark Zentralvietnamesische Scharnierschildkröten nachgezogen, diese sind nun im ABH in der Schau.
(20.07.2021, 12:50)
Emilia Grafe:   Hier Tina und Johannes die beiden MalaienbĂ€ren sind inzwischen wieder gemeinsam auf der Anlage, auffĂ€llig ist, Tina traut sich noch nicht auf die Außenanlage, bis jetzt sitzt sie immer nur im Eingang der Außenanlage
(20.07.2021, 12:48)
Emilia Grafe:   Von mir ebenfalls noch ein Bild von dem Moschusochsen Jungtier. Der kleine Halsbandmaki fĂ€ngt inzwischen an alleine zu klettern und es ist wirklich eine Freude da zuzusehen
(20.07.2021, 12:47)
Emilia Grafe:   Und ich bin mir gar nicht sicher, ob das hier schon berichtet wurde. Es gibt wieder ein (recht frisches?) Dscheleda Jungtier (hier nur ein kleines Ohr zusehen)
(20.07.2021, 12:44)
Emilia Grafe:   Dann auch nochmal eine Beisa-Oryx, weil die ja hier zuletzt Thema waren, 3 Tiere hat der TP
(20.07.2021, 12:42)
Emilia Grafe:   Von mir noch ein paar Bilder von meinem Besuch am 18.7. Ich habe auch endlich erstmals die Sifakas gesehen. Davon aber heute keine Fotos :) Das mit dem Himalaya PlĂ€nen wirklich besser aus als gedacht. Nach den BauplĂ€nen, die ja hier auch mal reingeschickt wurden, haben wir ja auch schon spekuliert gehabt, dass die Bereiche um ehemalig das Elchgehege nicht mehr zugĂ€nglich sein werden. Danach sieht es jetzt glĂŒcklicherweise nicht aus. Somit finde ich wird das ErweiterungsgelĂ€nde nach dem Umbau zumindest artentechnisch nicht unattraktiver sein als zuvor. In den BauplĂ€nen war in dem Gehege, wo jetzt die Weißlippenhirsch einziehen ĂŒbrigens auch noch eine Vergesellschaftung mit Yaks geplant, aber die scheint jetzt wegzufallen. Ich bin aktuell tatsĂ€chlich mehr auf die Neubesetzung der Anlagen von Schneeleopard, Kiang und den Takinen gespannt als auf der "Himalaya" selbst, obwohl ich mich auf die Vergesellschaftungen dort auch freue. Ich hoffe zumindest, dass die leerwerdenden Anlagen nicht unbesetzt bleiben.
Von meinem Besuch am 18., auch eine Erstsichtung SĂŒdlicher Flechtengecko
(20.07.2021, 12:39)
cajun:   @W.Dreier: Da die Mishmis in der Grafik nicht auftauchen: Wie ist hier die Perspektive? Ziehen die ggf in den Zoo? Ich meine, wenn die Sichuans dort nicht (mehr) vorgesehen sind) und die Sibirischen Steinböcke in den TP kommen (sollten).
Ich meine mich zu erinnern, dass in Helsinki die Vergesellschaftung von Tharen und Markhoren nicht geklappt hat. Die Tiere haben sich gegenseitig bei Streitigkeiten verletzt.
Das mag aber auch speziell an den Tharen liegen. Die Vergesellschaftung mit Yaks (in Dortmund) hat letztendlich auch nicht optimal funktioniert.
(20.07.2021, 12:13)
Adrian Langer:   Manchmal ist man eben zu schnell ...
(19.07.2021, 20:34)
Adrian Langer:   https://www.facebook.com/FreundeHauptstadtzoos1/photos/pcb.4287452911313219/4287445644647279

Ich habe da ein Bild auf Facebook gefunden, dass die genaue Verteilung der Arten im Himalayateil zeigt (ich hoffe das ist auch ohne Facebookaccount sichtbar!).
(19.07.2021, 20:33)
W. Dreier:   Ah, geht ja noch weiter:
Blauschafe und M-Polo sowie Sib. Steinbock und Markhor - also Wild-``Schafe`` und Wildziegen jeweils zusammen. Gibt der Zoo etwa die Sibirier ab?
(19.07.2021, 17:56)
W. Dreier:   Ah, man kann weiterklicken!
Ok , Weißlippen dorthin, wo die Gemsen waren, H-Fasan bleibt, Tragopan in die alte Anlage der europ. Wildkatzen - wichtig: Bobak und (endlich) die Pfeifhasen. Das wĂ€re mit den Pfeifhasen ``Erstfoto`` fĂŒr mich, nicht Erstsicht - vor ca. 15 Jahre hatte ich im Kuratorenzimmer schon ein Tier gesehen - das war aber nicht gewillt, sich fotografieren zu lassen. Und doch Goldtakin - Himalaya, was bist du groß.
(19.07.2021, 17:52)
W. Dreier:   @cajun: Eine geografische Zuordnung ist ``so eine Sache`` - da besteht Indien eben aus Schweinshirsch und Nilgau. Was ist also Himalaya? Also - der Goldtakin kommt nun ganz gewiß nicht im Himalaya vor, die jetzige UA Kreishornschaf (Arkal) auch nicht - der sollte mal nach "Asien/Mongolei``. Ich hatte im Anhang einige Spekulationen gemacht, wobei eine Takin- Art die Gorale abbekommt. Die Vergesellschaftung von Markhor und M-Polo wĂ€re denkbar, aber nur geografisch, nicht von der Struktur des GelĂ€ndes und den Höhenschichtungen in der Natur. Ob aber vom Verhalten her möglich?. Wildschafe und Wildziegen sind ja in der wesentlichen Zeit geschlechtlich getrennt. Beispiel ist ja der M-Polo-Bock, der getrennt werden muß, da er schon 2 Weibchen ``gekĂ­llt`` hatte (ein Importweibchen, ein Jungtier von ca 2015/16). Jetzt sehe ich in der ehemaligen Schneeeulenanlage die Tragopane, frĂŒher mal Himalayaglanzfasan. Besonders aber irritiert mich das Fehlen der Weißlippenhirsche im verbalen Teil!!!!!. Die Manuls oben wie gehabt, Bartgeier wie gehabt. Ansonsten sind aber die Gehege von Weißlippenh., Kreishornschaf und Goral flĂ€chenmĂ€ĂŸig nicht mehr einbezogen! Immer noch neuer Eingang mit Parkplatz an der B1/B5 ? Oder da unten Reviere zum Isolieren von Tieren? Reservetiere - z. B. der 5 M-Polo-Böcke? Ich schaue mich am Dienstag mal um, ob da ein genauerer Plan hĂ€ngt.
(19.07.2021, 17:41)
cajun:   Hm, jetzt mag man spekulieren: Bleiben die Marco- Polos und die Kreishornschafe? Und alle drei Takinformen? Das mit den Kiangs an dieser Stelle gefĂ€llt mir gut.
(19.07.2021, 15:18)
Mark Meier:   https://www.tierpark-berlin.de/de/aktuelles/alle-news/artikel/berlins-neuer-hoehepunkt
(19.07.2021, 14:59)
W. Dreier:   Die Manitoba-Wapiti-Gruppe. Noch kein Junges. Oder wurde wieder ``abgespritzt`` ?
(13.07.2021, 18:11)
W. Dreier:   2 Wochen waren sie mir wegen Arbeiten auf der Anlage noch entwischt: 2 junge Guanacos
(13.07.2021, 18:09)
W. Dreier:   Noch verhĂŒllt. Wie nannte man das an anderer Stelle? ``Ethno-Kitsch``. Der Aufgang zum ``Himalaya``
(13.07.2021, 17:59)
W. Dreier:   Interessant entwickelt sich das Geweih beim Barasingha
(13.07.2021, 17:39)
W. Dreier:   und nochmals ein ``ganzes`` Tier
(13.07.2021, 17:38)
W. Dreier:   Nochmals der Salomonen-Zipfelfrosch - an gleicher Stelle der Vorwoche
(13.07.2021, 14:45)
W. Dreier:   Noch wurden sie noch nicht in die Außenanlage gelassen, das Licht noch schwierig zum Fotografieren
(13.07.2021, 14:42)
W. Dreier:   Und auch Warten auf die Coqurells: SĂ€ubern, Putzen der Scheiben - aber: die Streifen sind entfernt worden!
(13.07.2021, 14:39)
W. Dreier:   Schwer zu fotografieren: glĂ€nzender Draht, Gegenlicht, dunkler Vogel. Die kleinen Gelbkopfgeier (zumindest das Zuchtpaar) befindet sich jetzt in der Greifvogelrotunde - Abteil ehemals Aguja. Der Aguja-Altvogel schlief nach 40 Jahren ein .
(13.07.2021, 14:36)
W. Dreier:   Nach langem Warten: heute nun waren Mutter und Kind - zunĂ€chst allein - auf der Anlage. Moschusochsennachwuchs nach ca 3-4 Jahren
(13.07.2021, 14:29)
Rainer Hillenbrand:   In der Tat habe ich auch zwei EintrĂ€ge zu den Beisas natĂŒrlich inkl. Fotos des fleißigen W. Dreier im Juli und Nov. `20 gefunden! Jetzt bin ich also auf dem laufenden...
(06.07.2021, 21:58)
Rainer Hillenbrand:   @Kirchberger/Langer: Meinen Dank an die Nicht-Berliner fĂŒr die schnelle Auflösung ;) !
(06.07.2021, 21:39)
Adrian Langer:   @Rainer: Die sind neben der großen begehbaren Geiervoliere des Tierparks. Ich glaube W.Dreier hatte zu diesen auch einmal etwas geschrieben.
(06.07.2021, 20:58)
Simon Kirchberger:   @Rainer: ich bin zwar kein Berliner, aber letztes Jahr im September waren sie in der ehemaligen Chapman-Zebra-Anlage zu sehen. Ob sie da immer noch sind, weiß ich nicht:)
(06.07.2021, 20:53)
Rainer Hillenbrand:   An die Berliner: laut ZTL gibts im Tierpark ja auch Ostafrikanische Spießböcke. Aber bisher wurde hier nix darĂŒber geschrieben bzw. sind auch keine Fotos prĂ€sent. Wo sind die denn untergebracht? Sieht man die am Ende gar nicht?
(06.07.2021, 20:42)
W. Dreier:   Bekomme gerade eine Nachricht - die Marabus sind im Zoo!
(06.07.2021, 18:26)
W. Dreier:   So, Text und Bild sind nicht gleich erschienen.
Noch etwas: bisher keine weiteren Geburten bei den Großhirschen, dafĂŒr war heute die Familiengruppe der Gerenuks auf der Anlage - also Schichtwechsel gegen 12 Uhr

(06.07.2021, 16:01)
W. Dreier:   Ansonsten waren die neuen Tupajas aktiv (hĂ€tte ich bei der Helle nicht erwartet). Die Palawan-Bengalkatzen waren da ungut untergebracht - und ob sie noch existieren? Der JB (ach so-der GeschĂ€ftsbericht) ist ja noch nicht erschienen. Bisher waren bei ursprĂŒnglich 3.3 die Erfolge ĂŒberschaubar.
(06.07.2021, 15:58)
W. Dreier:   @E. Grafe: zum Einstellen von Text und Bild - vielleicht steht jemand auf der Leitung nach MĂŒnster! So ich mehrere BeitrĂ€ge bringe, gehen auch nur 2-3 ``schnell`` ins "Netz". Also: wenn das Gesendete nicht sofort erscheint - schön warten , nach einem ``EinfĂŒgen`` kommt es schon (irgendwann) auch an. Stimmt - ist etwas hinderlich.

Zu einigen Äußerungen: heute waren auf der genannten Kranichanlage (ehemals Sarus) die Karunkels - die Marabus sind dann wohl wieder auf der Giraffenanlage.
Guramis im ABH: sieht mir ziemlich mickerlich aus - das kleinste Becken, das vorhanden war - ``eigentlich`` sollt doch auf dem ``Baumwipfelpfad" Platz fĂŒr verschiedene Amphibien etc. geschaffen werden.
Ansonsten sind ein Großteil der vor einem Jahre ausgestellten Reptilien wieder existent - die Landkrebse sah ich nicht mehr. Wegen der Coquerells bin ich aber nur kurz in der Ausstellung gewesen.
Hier ein neuer Frosch: Salomonen-Zipfelfrosch: bestens getarnt, ca 6 cm groß - nur, nach dem Foto des Schildes findet man ihn mit Sicherheit nicht - da ist er quietsche-gelb. Zipfel hat er aber.
@M. Meier: Man hat also entschieden, dass das Krokohaus weg soll - keine Mitsprache von außen möglich. Ich kenne viele, die dieses Unterfangen an DEM Platz nicht gutheißen!

Der Frosch anbei.
BĂ€renkuskus und Goldkatze: ja, woher den nehmen?
(06.07.2021, 15:51)
W. Dreier:   ZunĂ€chst das ``Hauptereignis``: die Ausstellung der Coquerell-Sifakas: Geduld sollte man haben, GlĂŒck und einen guten Fotoapparat - die Tiere sind selten sichtbar - so es zu Fressen gibt sicherlich. Ich brauchte 3 große Runden , hatte um 12 Uhr GlĂŒck, nicht gleich gegen 9.30, dann gegen 10. 45 auch nicht. Zudem verdecken oft die BaumstĂ€mme die Tiere, das Licht ist dĂŒrftig, die Seilabsperrung z. T. 3 m von der Glasscheibe entfernt. Also GlĂŒck mitbringen! Auf der östlichen Außenanlage sind sie auch noch nicht.
(06.07.2021, 15:31)
Mark Meier:   FĂŒr mich klingen die Umbesetzungen im Brehm-Haus durchweg sinnvoll. Die China-Alligatoren fand ich (wie auch die Hecht-Alligatoren) nie wirklich glĂŒcklich untergebracht und auch die PrĂ€sentation der fĂŒr sich genommen durchaus reizvollen Bengalkatzen fand ich stets etwas unglĂŒcklich. Der Ersatz ist mE gut gewĂ€hlt und auch die Einrichtung eines Aquariums (und sei es nur ein bescheidenes Einzelbecken) freut mich. Mein Traum war schon seit vielen Jahren, dass man das Brehm-Haus zu einem BiodiversitĂ€tshaus weiter entwickelt. Und das ist mE (unter Auflagen des Denkmalschutzes) gut gelungen. Insgesamt ist es ein bunter und interessanter Artenmix mit Integration von vielen alten und neuen Highlights geworden. Auch wenn ich manches vermissen werde, bin ich inzwischen insgesamt doch sehr glĂŒcklich damit.

Übrigens: Der Architekturwettbewerb fĂŒr die IZW-Erweiterung ist entschieden worden. Die EntwĂŒrfe können ab morgen mit entsprechender Voranmeldung im IZW begutachtet werden. 
https://idw-online.de/de/news772125
(06.07.2021, 07:37)
Liz Thieme:   Emilia, vielen Dank fĂŒr die Info mit dem Jaguar. Hier gab es wohl eine Falschmeldung fĂŒr die ZTL. Da wurde sie schon rausgestrichen und war spurlos verschwunden. Dann trage ich sie nun wieder zurĂŒck ein.
(05.07.2021, 07:49)
Emilia Grafe:   Habe in ABH wirklich noch keine ausfĂŒhrliche Runde gemacht, was ich aber noch sagen kann, ist, dass die Sunda-Gaviale nun beide Anlagen in der Freiflughalle haben und dort keine China-Alligatoren mehr leben. Außerdem sind in der Freiflughalle nun auch Blaukrönchen und WeißbĂŒrzelschama ausgeschildert und in Terrarien auf jeden Fall auch der Gefleckte Katzenaugenfrosch mit beim Java-Flugfrosch. Prachtgurami wo ich glaube vorher die Etruksterspitzmaus war (könnte mich aber auch irren). Das nur was mir auf den allerersten Blick aufgefallen ist. Es wirkte auf mich nicht wie ein starker Artenabbau. Nur immer fragwĂŒrdiger, ob ein Warten auf Goldkatze oder BĂ€renkuskus noch erfolgsversprechend ist. Haben Menschen hier im Forum da mehr Infos?
(04.07.2021, 21:57)
Emilia Grafe:   Zum ABH werde ich W.Dreier fĂŒr Dienstag noch was ĂŒbrig lassen. Nur schonmal soviel: die Palawan-Bengalkatzen sind nicht mehr im ABH (wohin?) dort stattdessen nun Tupaja-Spitzhörnchen und Burma-Sternschildkröte (im Bild), da ist immernoch auch der Jaguar aus dem Zoo und auch eine neue Königskobra (auch im Bild.)
(04.07.2021, 21:45)
Emilia Grafe:   Ok, das tut mir jetzt leid, bei mir wurden gerade irgendwie der letzte Beitrag immer nicht angezeigt und jetzt auf einmal dann viermal.
Jedenfalls jetzt noch kurz zu den HĂ€usern. Im Affenhaus die aufregendste Neuerung natĂŒrlich die Sifakas, die ich dann natĂŒrlich nicht gesehen hab. Weder auf Innen-noch auf der Außenanlage, die sie sich mit den Mongozmakis teilen (vermutlich im Schichtsystem, wir werden sehen). Außerdem interessant, laut Beschilderung haben die Rotbauchmakis Unterbesatz in Form von Votsotsas erhalten, die ich aber leider auch noch nicht gesehen habe.
Anbei Schweinhirsch-Zuchtmann
(04.07.2021, 21:42)
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