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Zukunft der Menschenaffenhaltung



cajun:   Eine Beurteilung des Rubondo Projektes aus Sicht eines Schimpansenforschers aus Mahale:
"Rubondo Island became a game reserve in 1965, to provide a sanctuary for animals threatened with extermination, due to the efforts of Prof. Bernhard Grzimek of the Frankfurt Zoological Society (FZS). At the time, chimpanzees, elephants, giraffes, antelopes, suni, black-and-white colobuses, and black rhinos were released on the islands. Rubondo and the other 11 islands became a National Park in 1977.
Dr. M. Borner and Ms. P. Robinson provided the following information on released chimpanzees. Between 1966 and 1969, 7 male and 11 female (one died in transit) chimpanzees aged 4-12 years were bought to Rubondo Island from Europe, in four groups, by the FZS. The chimpanzees had been caught in the wild in Guinea, Ivory Coast, and Sierra Leone, and are thought to be Pan troglodytes verus. The chimpanzees had all spent between 3.5 months and nine years in captivity in German and Dutch zoos and circuses, under conditions that varied from good zoo conditions in the company of other chimpanzees, to inadequate cages or solitary confinement. Most of the animals were difficult, troublesome creatures, which attacked or bit keepers. Two males were shot soon after release, after attacking people living on the island. The chimpanzees were monitored infrequently and there is very little documentation on how they adapted in subsequent years. In 1968, the first two babies born on Rubondo were observed. In 1984, two females of the first generation were observed, and some of the original chimpanzees likely survived until quite recently. A female was observed stealing a blanket and wrapping it around herself in around 1998 (7), and a male was observed in store of tourist camp and drinking a bottle of alcohol after that (D. Ommaney, pers. com.).
The FZS and Tanzania National Park Service started a joint chimpanzee project in 1996 to develop chimpanzee viewing for tourists, as in Gombe and Mahale. Camps were built in the north and south of the island, and since then research assistants have been looking for and habituating chimpanzees in three blocks in the north and one in the south. The recent records of the FZS show that the monthly mean number of chimpanzees observed was 2.6-5.5 in 1997, 2.8-5.8 in 1998, and 2.4-5.9 in 1999, respectively (8,9).
I stayed in the park for two weeks, beginning on September 2nd, and walked all of the blocks except the most northern one. During my stay, I had two chances to encounter chimpanzees, but not directly. On September 4th, the assistants walking in front of me twice met an estrous female and a male. On September 7th, I heard three or four individual calls. The chimpanzees were very shy and I could not close within 100 m in either case. Dr. A. Pusey, who stayed at Rubondo for eight days in 1998, also failed to see chimpanzees (7). It is believed that the chimpanzees still avoid observers.
Research on the Rubondo chimpanzees is important. First, these chimpanzees are one of the only successful re-introductions of this species. Rubondo offers material to help in planning how to ensure viable numbers of wild chimpanzees and how to re-introduce chimpanzees which were rehabilitated or used medically. Second, most of the chimpanzees on Rubondo Island were likely born there in the last 30 years. To what extent has the released population of chimpanzees reverted to a completely natural state, and how do their behaviors match those of other wild chimpanzees on Rubondo? Rubondo can be a place, allowing precise, open-air studies of chimpanzee culture. Regrettably for the chimpanzee projects, none of the assistants on Rubondo has experience in chimpanzee research. The chimpanzee projects on Rubondo are only beginning, and positive results are expected in the future.
Quelle: http://mahale.main.jp/PAN/7_2/7(2)-02.html
(22.09.2022, 20:51)
cajun:   @th.oma.s: Rubondo wurde u.A. von Grzimek mit Zooschimpansen besetzt, die direkt dort ausgewildert wurden. Es waren aus diversen Zoos zusammen gesammelte Tiere, die m.W. im damals ├╝blichen direkten Pflegerkontakt, nicht mehr gehalten werden konnten. Einige Tiere kamen aus Wuppertal. Grzimeks Traum war ein Reservat zu schaffen, in dem viele afrikanische Tiere nachgezogen werden k├Ânnen, das aber auch eine Region touristisch aufwertet. Ausgesetzt wurden neben Schimpansen auch Nash├Ârner und Pferdeantilopen. Als Insel war das Reservat nur von wenigen Arten urspr├╝nglich bewohnt. Beispielsweise Sitatunga.
(22.09.2022, 10:58)
th.oma.s:   @Sascha, zu Haremsgruppen von Bonobos und Schimpansen in der Natur ist mir nichts bekannt. Das soziale Verhalten ist m.E. bei Schimpansen und Bonobo deshalb so bedeutungsvoll weil beide Arten so nah am Mensch-Tier├╝bergangsfeld dran sind. Ja, Rubondo (ich kenne es selbst nicht- habe gegoogelt) ist m. E. so ein Semireservat. Es handelt sich wohl um Tiere aus menschlicher Herkunft in einem wahrscheinlich geeigneten Habiat (zumindest f├╝r eine gr├Â├čere soziale Gruppe) au├čerhalb des rezenten Verbreitungsgebietes).
(22.09.2022, 10:45)
Sacha:   @th.oma.s: Habitat = In der Natur, nehme ich an?
Unabh├Ąngig davon: Schimpansen und Bonobos wurden zumindest in der Vergangenheit auch schon in Haremsgruppen gehalten. Wurde dies in der Natur wirklich noch nie beobachtet? Und wieso ist das f├╝r Schimpansen und Bonobos Bez├╝glich des sozialen Verhaltens einschneidender als f├╝r Pavianartige?

Zur Wiederauswilderung: W├Ąre/Ist Rubondo aus Deiner Sicht ein solches Semireservat mit entsprechenden Habitatsstrukturen (Warum ja, warum nicht)?

PS: Finde den Ausstausch sehr spannend.
(21.09.2022, 22:35)
th.oma.s:   @Sacha: Paviane kann man m.E. durchaus in Haremsgruppen halten, wenn man denn einen Damenclan etablieren kann. Ich habe sowohl n├Ârdliche gelbe Steppenpaviane - als auch Anubispaviane in solchen Familengruppen im Habitat gesehen. Bei entsprechenden Anlagen halte ich auch Mehr - M├Ąnnchengruppen haltbar, man sieht dies ja auch auf manchen Mantelpavian und Dscheladaanlagen (Rheine hier wohl beispielhaft). Insofern hinkt der Vergleich etwas. Ich bin nicht f├╝r die Freilassung von Bonobos oder Schimpansen aus Zoos in die Wildbahn, es sei denn in Semireservate unter Kontrolle die entsprechende Habitatstrukturen aufweisen.
(21.09.2022, 09:57)
Sacha:   @th.oma.s: Ich kann Deine ├ťberlegungen nachvollziehen. Aber bist Du dann auch gegen die Haltung von Pavianen? Immerhin bestehen deren Verb├Ąnde (meist) auch aus mehreren ausgewachsenen M├Ąnnchen, die "Politik" betreiben und zudem zeigen Paviane ebenfalls ein essentielles Jagdverhalten.
Nun geht es auch mir manchmal so, dass ich mich beim Betrachten/Beobachten von Menschenaffen an mich bzw. grunds├Ątzlich an Menschen erinnert f├╝hle. Und dies nicht nur bei Bonobos und Schimpansen, sondern auch bei Orangs und Gorillas. Wer weiss, vielleicht haben sie ein ├Ąhnliches Verst├Ąndnis von Freiheit wie wir. Andererseits: Wo gibt es in freier Wildbahn noch intakte Lebensr├Ąume f├╝r Menschenaffen aus Zoos? Wie gross ist die Gefahr, dass sie fr├╝her oder sp├Ąter als Buschmeat enden? Und haben Sie es darum in menschlicher Obhut nicht besser oder zumindest nicht schlechter?
(20.09.2022, 21:31)
th.oma.s:   @ Sacha: Die besonderen Anforderungen bei Schimpanse und Bonobo auf Grund der Sozialsysteme bestehen m.E. in der wechselnden Zusammensetzung relativ gro├čer Verb├Ąnde mit mehrerern M├Ąnnern bei Schimpansen , die Interaktion mit anderen Gruppen bei Bonobos und Schimpansen, die Politik der M├Ąnner beim Schimpansen, der Frauen beim Bonobo, dass m.E. essentielle Jagdverhalten. Gorillas leben auch im Freiland relativ friedlich in ├╝berschaubaren Haremsgruppen und die Orangs eben solit├Ąr, wobei der Gruppenhaltung im Zoo, wenn die Zusammensetzung fakulativ ist, sogar bereichernd sein kann. Gorillas und Orangs lassen sich auch mit anderen Arten vergesellschaften. Schimpansen und Bonobos eben nicht. In Leipzig (Pongoland) mag die Haltung im Freigehege gerade noch anstehen, im Winter wird es dann nach meiner subjektiven Einsch├Ątzung schon spannend.
Sie sind mir gef├╝hlt auch zu nah am Menschen dran.
(19.09.2022, 20:03)
Sacha:   @th.oma.s: Was sind denn Deiner Meinung nach die Unterschiede im Sozialsystem, die im Gegensatz zu denen von Orangs und Gorillas gegen eine Zoohaltung von Schimpansen und Bonobos sprechen.
(Oder kurz: Genauer bitte;))
(19.09.2022, 15:36)
th.oma.s:   Im Unterschied zu Gorillas und Orangs bin ich der Meinung das die Haltung von Schimpansen und Bonobos in Mitteleuropa problematisch ist, da sie nicht artgerecht gehalten werden k├Ânnen. Nach dem ich frei lebende Schimpansen gesehen habe, besteht bei mir der Eindruck, dass die Anforderungen aus ihrem artspezifischen Sozialsystemen nicht zu erf├╝llen sind und ihre Stellung im Mensch-Tier-├ťbergangsverh├Ąltnis diese Problematik noch versch├Ąrft.
(19.09.2022, 00:11)
Gudrun Bardowicks:   Schneeziegen gibt es im Wildpark L├╝neburger Heide zwar nicht mehr, daf├╝r aber eine Zuchtgruppe Himalaya-Tahre.
(18.09.2022, 22:57)
cajun:   @Sacha: meine Zustimmung. Menschenaffenhaltung im Wildpark sehe ich in unseren Breiten auch nicht. Bei Schimpansen und Bonobos sollte man zwar gro├če Gruppen zeigen und die M├Âglichkeit geben das fission- fusion System nachzuahmen, aber Warmhaus und Technik (Luftfeuchte etc.) w├╝rde die doch eher an "kalte" Tierarten angepasste Form der Pr├Ąsentation in Wildparks ├╝berfordern. Ein gelungenes Beispiel f├╝r Tierarten mit Raumbedarf, aber Temperaturunempfindlichkeit ist f├╝r mich der Wildpark L├╝neburger Heide mit Sibirischen Tigern, Schneeziegen, Moschusochsen und Schneeleoparden.
Zum Thema Wuppertal schreibe ich mal was in den betreffenden Thread.
(16.09.2022, 12:00)
Sacha:   @Liz: Bei diesem Vorschlag sehe ich allerdings das Problem, dass vielen Wildparks das Geld f├╝r ein Warmhaus fehlen w├╝rde/d├╝rfte. Aber um Deinen Ansatz aufzunehmen: Wie w├Ąre es, wenn man stattdessen vermehrt heimische und/oder nordamerikanische/nordasiatische (= winterharte) Arten den Wildparks ├╝berl├Ąsst und daf├╝r die frei gewordenen Fl├Ąchen in den (Stadt-)Zoos den subtropischen und tropischen Exoten zuschl├Ągt?

In Frankfurt war dies - vor der endg├╝ltigen Beerdigung eines zus├Ątzlichen Aussenzoos - in einem Masterplan im Prinzip auch so vorgesehen. Nur dass im Innenstadt-Zoo nebst den Menschenaffen und anderen kleineren Tropentieren auch s├╝damerikanische Tiere der k├Ąlteren Zonen gelebt h├Ątten.

@Tim: Als Aussenstehender ist mir nicht ganz klar, was Du mit "ist halt Wuppertal" meinst. Kannst Du das vielleicht etwas erl├Ąutern.
Wuppertal wies m. E. bis vor wenigen Jahren eine beachtliche Artenf├╝lle auf, die diesbez├╝glich manchen Zoo einer Grossstadt in den Schatten stellte. Andererseits finde auch ich es schade, dass man beim Bau der neuen Tiger- und L├Âwenanlagen offenbar so sehr auf eine grosse Fl├Ąche geachtet hat. Die h├Ątte man m.E. f├╝r andere Arten besser nutzen k├Ânnen und den beiden Raubkatzenarten an anderer Stelle trotzdem ein neues, vielleicht nicht so grosses, aber insgesamt qualitativ hochstehendes Gehege bauen k├Ânnen.
(16.09.2022, 10:31)
Liz Thieme:   Oder die Wildparks m├╝ssen umgebaut werden und Waldfl├Ąchen werden sicherer gemacht zu Affenanlagen + Haus.. Die Parks haben meistens viel Fl├Ąche auf denen man die Haltung anders aufbauen kann.
(16.09.2022, 10:00)
Tim Sagorski:   ...vor allem hast du ja auch drei separate Au├čenanlagen an dem Haus... Nur Bonobos f├Ąnd ich da ein bisschen mau!

Aber ist halt Wuppertal...
(16.09.2022, 07:44)
cajun:   Ich frage mich, was der Ansatz ist? Gro├čgruppen bei den Bonobos in Wuppertal? 30 Tiere im Haus? Zumindest auf der dann ehemaligen Orang Anlage w├Ąre doch Platz f├╝r eine kleine Junggesellen Gruppe von Gorillas. Zumal bei denen ├╝berz├Ąhlige M├Ąnnchen aufgrund der Haremsstrultur immer ein Thema sein werden oder?
(15.09.2022, 20:35)
Sacha:   Wenn ich f├╝r jedes Mal, an dem ich den Satz "Mehr Platz f├╝r weniger Tiere" geh├Ârt oder gelesen habe, einen Euro bekommen h├Ątte, w├Ąre ich jetzt Million├Ąr...

W├Ąre echt froh, wenn man statt Artenkahlschlag andere L├Âsungen zur Haltungsverbesserung suchen w├╝rde.
(15.09.2022, 13:51)
Adrian Langer:   Das ist echt bl├Âd. Sowas hatte Oliver M├╝ller schon mal erw├Ąhnt! Anscheinend erf├Ąhrt der Zoo Wuppertal wirklich ein echtes Downgrade. Von vier Menschenaffenarten auf eine. Von f├╝nf Gro├čkatzenarten auf drei und von den Kleinkatzen fange ich mal nicht an! Bzw. zuk├╝nftig Einstellung der Bairds-Tapirhaltung und ├╝berhaupt Einstellung der Tapirhaltung. Naja, es bleibt ein weinendes und ein lachendes Auge. Dann bleibt wirklich mehr Platz f├╝r die verbliebenen Tiere.
(15.09.2022, 10:43)
cajun:   Auf der privaten Site zoo Wuppertal net wird erw├Ąhnt, dass perspektivisch nur noch die Bonobos im "Gr├╝nen Zoo" bleiben werden. Verwundert schon, wenn nicht mal mehr eine Gorilla Haltung auf den vorhandenen Fl├Ąchen m├Âglich sein soll...
(15.09.2022, 09:44)
Oliver Muller:   @Adrian: Ich hoffe nicht, f├╝rchte aber, dass ich Unrecht haben werde. Im Masterplan werden sie mit keinem Wort erw├Ąhnt und auch die Skizzen sehen am Kongohaus nur insgesamt zwei Gehege f├╝r Gorillas, Meerkatzen und B├Ąrenstummelaffen vor. Das w├╝rde ja ein bisschen eng dann ...
(18.12.2020, 10:45)
Adrian Langer:   @Oliver: In Rhenen wird doch bereits sehr lange Zeit eine neue Anlage f├╝r Bonobos gebaut. Diese steht wohl auch kurz vor der Er├Âffnung. Die w├Ąren sicherlich froh ├╝ber eine komplette und funktionierende Gruppe. Aber meinst du, dass man sich von denen trennt. Schlie├člich sind diese ja nun ein Alleinstellungsmerkmal.
(18.12.2020, 09:37)
Oliver Muller:   Im neuen Masterplan f├╝r K├Âln sind ja leider keine Bonobos mehr erw├Ąhnt. Wei├č jemand, wo die hingehen k├Ânnten?
(17.12.2020, 23:33)
Gudrun Bardowicks:   @Oliver M├╝ller: Von einer Erweiterung der Schimpansenanlage in Hannover habe ich schon lange nichts mehr geh├Ârt. Es gab mal Pl├Ąne, auch die Schimpansenanlage f├╝r die Gorillas zu nutzen wenn die Schimpansenhaltung ausl├Ąuft, aber auch davon ist aktuell keine Rede mehr. Eine weitere Umgestaltung des Urwaldhauses und der Innenanlagen ist laut Masterplan 2025+ f├╝r den Zoo Hannover fr├╝hestens ab 2023 geplant, Hinsichtlich der wichtigeren Projekte Elefantenfreilaufhalle und Giraffenhaus, die sich aufgrund der Einnahmeausf├Ąlle durch die Corona-Pandemie vermutlich verz├Âgern werden gehe ich nicht davon aus, dass es im Menschenaffenbereich vor dem Jahr 2025 gr├Â├čere ├änderungen in Hannover geben wird. Soweit ich wei├č gibt es auch noch keine aktuellen Planungen zur Umgestaltung und Erweiterung der Anlagen f├╝r Schimpansen und Gorillas. Auch gibt es in Hannover angeblich aktuell einen Zuchtstopp bei den Gorillas sodass eine Erweiterung der Anlage aktuell vermutlich nicht notwendig ist.
├ťber Saarbr├╝cken habe ich keine Informationen.
(06.06.2020, 21:40)
Oliver Muller:   Kann mir jemand sagen, wie der Stand ist bzgl der Planungen in Hannover, die Innen- und Au├čenanlagen der Gorillas und Schimpansen zu erweitern/modernisieren und in Saarbr├╝cken bzgl. moderner Au├čenanlage f├╝r die Schimpansen? Beides ist doch schon lange im Gespr├Ąch, aber irgendwie habe ich nichts mehr davon geh├Ârt...
(06.06.2020, 12:50)
th.oma.s:   @Sacha : in Bezug auf die komplexere Sozialstruktur, die meines Erachtens unter mitteleurop├Ąischen Bedingungen in Zoos kaum realisierbar ist. Gef├╝hlt sind mir Bonobos und Schimpansen im Vergleich zu Gorillas und Oreangs zu nah am Menschen dran.
(29.11.2018, 20:54)
Oliver Muller:   @Gudrun Bardowicks: Danke f├╝r die umfassende R├╝ckmeldung! In Stralsund will man jetzt anscheinend die Anlage verbessern:

https://zoo.stralsund.de/Engagement_fuer_den_Zoo/Spenden_und_Sponsoring/Spendenprojekt_Affenhaus/
(28.11.2018, 21:00)
Sacha:   @th.oma.s: Wo ist Deiner Meinung nach die Haltung von Schimpansen und Bonobos in Zoos anspruchsvoller als die der anderen Menschenaffen?
(28.11.2018, 17:45)
th.oma.s:   M.E. ist eine artgerechte Haltung von Schimpansen und Bonobo (im Unterschied zu Orangs und Gorillas) sehr kritisch zu bewerten. Die Auffassung hat sich bei mir nach dem Film ├╝ber die "Kriegeraffen" in Uganda un meinen Eindr├╝cken vor Ort in Kibale verfestigt.
(28.11.2018, 16:50)
Gudrun Bardowicks:   In Gettorf soll die Schimpansenhaltung nach dem Tod der jetzigen Schimpansen aufgegeben werden, da sowohl Innen- wie auch Au├čenanlagen zu klein sind.
In Nordhorn ist die Aufgabe der Schimpansenhaltung ebenfalls geplant, da besonders die Innenanlagen zu klein sind.
In Hodenhagen d├╝rfte zumindest die Au├čenanlage gro├č genug sein. Ich kann mir hier vorstellen, dass die Innenanlagen, falls sie zu klein sein sollten, vergr├Â├čert werden oder sogar ein ganz neues Haus gebaut wird. Man k├Ânnte auch die Anlagen f├╝r Mandrils und Schimpansen zugunsten der Schimpansen zusammenlegen. Auf jeden Fall d├╝rfte in Hodenhagen genug Platz f├╝r eine Vergr├Â├čerung sowohl der Au├čen- wie auch der Innenanlage sein. Ich denke nicht, dass man die Schimpansenhaltung dort aufgeben wird.

Bei Bremerhaven bin ich mir nicht sicher, ob, die Anlagen f├╝r die dort gehaltenen Schimpansen wirklich zu klein sind. Die Schimpansen passen dort zwar absolut nicht ins Konzept, aber die Abgabe der Schimpansen wurde dort schon einmal durch den Protest der Besucher verhindert, die auch in Zukunft Schimpansen sehen wollten. Ob der Wunsch der Besucher, dort weiterhin Schimpansen zu sehen, immer noch besteht wei├č ich nicht, aber eine Vergr├Â├čerung der Schimpansenanlagen d├╝rfte dort fl├Ąchenm├Ą├čig nicht m├Âglich sein, wenn man neben den Schimpansen auch weiterhin Eisb├Ąren zeigen und z├╝chten will.

In Landau kann ich mir gut vorstellen, dass die Schimpansenhaltung dort mittelfristig zugunsten der Haltung einer bedrohten kleineren Primatenart aufgegeben wird, da dort ├Ąhnlich wie in Gettorf keine Erweiterungsm├Âglichkeiten f├╝r die Schimpansenanlagen am aktuellen Standort bestehen und auch nicht genug Geld f├╝r einen Neubau z.B. im Erweiterungsgel├Ąnde vorhanden sein d├╝rfte.

Zum Leintalzoo kann ich nichts sagen, da ich die dortigen Platzverh├Ąltnisse und die Schimpansenhaltung nicht aus eigener Anschauung kenne.

In Augsburg kann ich mir vorstellen, dass die Schimpansenhaltung dort fortgesetzt wird und man f├╝r die Tiere mittelfristig neue Anlagen baut.
Bei Stralsund und Straubing gehe ich davon aus, dass die Schimpansenhaltung nach dem Tod der gehaltenen Tiere ausl├Ąuft und die Schimpansen durch eine ├Ąhnlich attraktive kleinere Primatenart ersetzt werden.
(28.11.2018, 16:27)
Oliver Muller:   Wie sch├Ątzt ihr denn die Zukunft der Schimpansen-Haltung ein in Gettorf, Bremerhaven, Hodenhagen, Nordhorn, Landau, Schweigern (Leintalzoo), Augsburg, Straubing und Stralsund? Alle genannten Anlagen d├╝rften fr├╝her oder sp├Ąter innen und/oder au├čen nicht mehr den Vorschriften entsprechen (wenn das nicht sogar bei einigen jetzt schon der Fall ist) ...
(27.11.2018, 23:05)
Holger Wientjes:   Gute Frage. Kann ich nicht sagen. Kennt da jemand die Ma├če ?
(16.05.2016, 11:21)
Oliver Muller:   @Holger Wientjes: sind nicht aber die Innenanlagen f├╝r Orangs zu flach?
(14.05.2016, 09:01)
Holger Wientjes:   Halte ich bei den gegebenen Platzverh├Ąltnissen f├╝r die beste L├Âsung.
(13.05.2016, 23:31)
Oliver Muller:   Laut der inoffiziellen Fanpage zoo-wuppertal.net wird es im Zoo Wuppertal wohl langfristig Bonobos und Orang-Utans geben (vermutlich dann eine UA-reine Gruppe?). Man darf gespannt sein...
(13.05.2016, 18:09)
Marcel Poos:   Also da das Krefelder Menschenaffenhaus die "Blaupause" von K├Âln ist sind sowohl Grundfl├Ąche als auch Anlagenh├Âhe sehr gut umsetzbar und ich meine mich zuerinnern das mal in einem Planspiel vom Zoo das zusch├╝tten der Gr├Ąben und ├╝bernetzen der Innenanlagen angedacht war. Zudem ist hinter dem Menschenaffenhaus zur Aussengrenze des Zoos noch etwas Platz, zum Thema Gorillavergesellschaftung, in wiefern dieser bebaut werden darf und kann hab ich leider keine Infos.
Was Krefeld mit dem Gorillagarten, der Schneeeulenvoliere, dem neuen Wirtschaftshof und mit der Pinguinanlage geschaffen hat ist schon toll. Zumal zwei Entenarten mit in der Pinguianlage sind und somit schon eine Grundlage f├╝r Entenhaltung geschaffen wurde die mit dem Kopier und Verschnittverbot stark im Zoobestand gef├Ąhrdet sind.
Auf die Nashornaussenanlage freue ich mich f├╝r eine solch bedrohte Tierart die in dem Zoo gut z├╝chtet, ein ganz wichtiger Schritt f├╝r den Artenschutz. Die Surikaten h├Ątte man sich sparen k├Ânnen werden wohl aber den ONB extrem freuen.

(28.02.2016, 19:17)
Martin Mercus:   Wenn es um die Zukunftsf├Ąhigkeit von Gehegen geht, w├Ąre es r├Ąumlich sicher machbar, die bisherigen Innengehege der Orang-Utans h├Âher zu gestalten und dann mit einer Netzkonstruktion zu arbeiten. Dasselbe ist ja auch f├╝r das Au├čengehege geplant. Dies bedeutet f├╝r die Orangs einen deutlichen Raumgewinn, wie sie ihn ben├Âtigen - in die H├Âhe. Somit w├Ąre die jetzige Gruppenstruktur von derzeit 4 Tieren und auch noch f├╝r einen Gruppenzuwachs genug Platz. Deswegen besteht f├╝r mich keine Notwendigkeit, die Orangs oder die Schimpansen abzugeben. Zumal die Schimpansen den Krefelder Zoologen besonders am Herzen liegen und die Gruppengr├Â├čen durch Abgabe und nat├╝rlichem Tod kleiner geworden sind.
Der Einbau von Netzkonstruktionen im Haus selbst h├Ątte aber leider auch zur Folge, dass der Flugraum f├╝r die Epauletten-Flughunde und die anderen V├Âgel deutlich beschr├Ąnkt w├╝rde, womit man sich ggf. einer der Besonderheiten des Hauses berauben w├╝rde.
Was mich ├╝brigens bez├╝glich der 3. Dimension verwundert, ist, dass die meisten Zoos ja auf dieselbe mehr oder weniger verzichten. Mir sind bisher nur Anlagen mit einer 2. Ebene bzw. erh├Âhten Liegepl├Ątzen sowie den ├╝blichen "Kletterger├╝sten" bekannt.
(28.02.2016, 17:09)
Hannes Lueke:   Wenn Orang Utan es sich aussuchen k├Ânnen dann bewegen sie sich ausschlie├člich in den Baumwipfeln fort. Krefeld kann gerne noch die Fl├Ąche der Gorillas hinzunehmen und auch die der Schimpansen, die oben offenen Anlagen sind trotzdem suboptimal f├╝r Orangs. Wie bereits beschrieben w├Ąre auf den aktuellen Fl├Ąchen noch eine Menge raus zu holen wenn man denn die Elementare dritte Dimension nutzen w├╝rde oder k├Ânnte
(28.02.2016, 11:07)
Holger Wientjes:   Auch hier w├╝rde ich, wenn es darum geht Menschenaffen ein zukunftsf├Ąhiges Gehege zu errichten, nicht von "verschenktem" Platz sprechen wollen.
(28.02.2016, 03:02)
Martin Mercus:   Ich denke, wenn die Gorilla-Oldies nicht mehr leben, ist genug Platz f├╝r Orang-Utans und Schimpansen im Affentropenhaus. F├╝r eine Art w├Ąre das meiner Meinung nach ansonsten zu viel "verschenkter" Platz.
Anbei die Planskizze des Zoos f├╝r den Menschenaffenpark. Hier ist rechts der schon fertige Gorillagarten mit ca. 1200 m┬▓ und Warmhaus zu sehen, der ca. 2,1 Mio. ? gekostet hat. Die Schimpansenanlage links soll mit ca. 2000 m┬▓ die gr├Â├čte werden. Die Orang- Utans sollen an der L├Ąngsseite des Hauses das Au├čengehege erhalten, dieses wird im Gegensatz mit einem Netz ├╝berspannt. Geplant war/ist zuerst der Bau der Orang-Utan-Anlage. Die Kosten hierf├╝r wurden 2011 mit ca. 900.000 ? angesetzt.
Insgesamt m├╝ssen f├╝r den Bau der Schimpansenanlage Pelikane, K├Ąngurus, und Goldene L├Âwen├Ąffchen umgesiedelt werden. Pelikane auf den Zooteich, L├Âwen├Ąffchen ins Affentropenhaus und auf die K├Ąngurus wird man sicher auch nicht verzichten wollen.
Letztlich liegt es nicht an den r├Ąumlichen, sondern an den bisher fehlenden finanziellen Mitteln.
(27.02.2016, 23:22)
Hannes Lueke:   In Krefeld frage ich mich auch immer wieder warum man 2 Gorilla Gruppen halten muss. Ich hatte schon einmal erfahren, dass das alte M├Ąnnchen wohl recht empfindlich auf ├änderungen reagiert aber vielleicht h├Ątte man dann zuerst f├╝r Orangs oder Schimpansen sammeln sollen. Auch frage ich mich warum man nicht ├╝ber einen Ausbau der Orang Innenanlagen nachdenkt. Diese in die dritte Dimension zu erweitern (wie in Gelsenkirchen oder Dortmund) kann ich mir gut vorstellen und bietet den Tieren ganzj├Ąhrig deutlich mehr Platz
(27.02.2016, 23:16)
Holger Wientjes:   Man sollte sich fragen, ob ein Zoo von der Gr├Âsse Krefelds zwingend weiterhin drei Menschenaffen-Arten in zwar dann neuen, aber, den Platzverh├Ąltnissen geschuldet, mittelpr├Ąchtigen Anlagen halten sollte oder ob man sich nicht auf ein oder zwei Formen konzentrieren sollte.
Ich denke, mit den kleineren oder mittleren Projekten der j├╝ngsten Zeit, m├Âchte man halt den Besuchern etwas neues bieten. F├╝r ein Mammut-Projekt sind dann die Finanzen doch zu knapp.
(27.02.2016, 19:01)
Martin Mercus:   In Krefeld werden immer, wenn es in der ├ľffentlichkeit um Investitionen geht, die Schimpansen sowie die Orang-Utans genannt. Diese sollen im Rahmen f├╝r den geplanten Menschenaffenpark Au├čenanlagen erhalten. Das ist ja alles schon bekannt und Pl├Ąne stehen grob schon seit Jahren. Der Gorillagarten wurde ja vor ein paar Jahren bereits fertig gestellt. Leider wurde hier auf die ehemals geplante Vergesellschaftung mit einer Mangabenart verzichtet, was wohl auch den neuen Richtlinien geschuldet ist. Allerdings wurde und wird in letzter Zeit in andere "Attraktionen" investiert (Pinguin-Pool, Nashornanlage, Erdm├Ąnnchen), was ja auch alles seine Berechtigung hat. Aber das alles ist und war eigentlich nicht so dringend wie bei den Menschenaffen. Ich denke, dass sich hier auch noch einige Zeit nichts tun wird, was sicher an den finanziellen Aufwendungen liegt. Die Schimpansenanlage soll gro├čer werden als die der Gorillas und daher in etwa so viel Kosten wie der Gorillagarten. Die Orang-Utan-Gruppe hat im Innenteil ja noch ausreichend Platz, ihre Au├čenanlage soll wohl auch deswegen die kleinste der drei Anlagen werden. Die Schimpansen werden nach dem Ableben der Gorilla-Oldies im Tropenhaus (was aber noch dauern kann) deren Anlage zugesprochen bekommen.
(27.02.2016, 16:59)
Oliver Muller:   Hat jemand Informationen, wie der Stand in Duisburg und Krefeld bzgl. der dort dringend notwendigen Bauma├čnahmen ist?
(27.02.2016, 14:44)
Oliver Muller:   Bei meinem letzten Besuch in Wuppertal vor ein paar Tagen habe ich mir das Menschenaffen-Haus nebst Au├čenanlagen noch mal im Hinblick auf m├Âgliche Ver├Ąnderungen angeschaut. Ich denke, dass da baulich nicht so viel machbar ist. Von daher wird es wohl bei den acht Innenanlagen zu je ca. 40 qm bleiben.
Ich gehe demnach davon aus, dass mittelfristig die Haltung der sterilisierten Orang-Hybride ausl├Ąuft und deren Innen- und Au├čenanlagen den Bonobos zugeschlagen wird. F├╝r neue Orangs d├╝rften die Innenanlagen zu flach sein. F├╝r einen Neubau f├╝r Orangs sehe ich weder den Platz noch die Mittel. Zwei Arten k├Ânnte man aber sicher auch auf l├Ąngere Sicht noch gut halten.
Wenn irgendwann die Bedingungen sich drastisch versch├Ąrfen sollten, w├╝rde ich auf eine reine Bonobo-Haltung im gesamten Haus tippen.
(27.02.2016, 14:42)
Hannes L├╝ke:   Besch├Ąftigung die ├╝ber verstreutes Futter hinaus geht ist besonders bei Menschenaffen unglaublich wichtig. Ich sehe hier deutliches Potential f├╝r tiergerechtes, "w├╝rdevolles" und trotzdem Besucherattraktives Training
(31.08.2015, 20:25)
Tim Meschke:   @Jennifer Weilguni: Das Struktur vor Fl├Ąche kommt, sehe ich auch so. Je gr├Â├čer das Gehege ist, desto schwieriger ist es, Struktur hineinzubringen. Das sieht man vor allem bei riesigen Huftier- und Elefantenanlagen. Die einzige Struktur sind da Bauminseln (bei Elefanten oft gar nicht) oder Wasserbecken. Auch manche Menschenaffenanlagen sehen aus wie ein Golfrasen mit toten B├Ąumen und Seilen dazwischen.
(31.08.2015, 18:27)
Tim Meschke:   Geht es nur mir so oder halten sich die Menschenaffen auch bei euren Zoo-Besuchen meist nur in ihren Innengehegen auf. Bei meinen Besuchen in letzter Zeit gingen weder die Menschenaffen in der Wilhelma, in K├Âln, in Heidelberg, in Frankfurt noch in Wuppertal auf ihre Au├čenanlagen. Und da sind die Au├čenanlagen um das Mehrfache gr├Â├čer als die Innenanlagen. Deshalb glaube ich, dass f├╝r Menschenaffen die Innenanlagen viel wichtiger als die Au├čenanlagen sind.

Der Berliner Zoo hat 35 ha. (also eher nicht exorbitant gro├č) und hat dennoch - wie ich finde - sehr sch├Âne und artgerechte Anlagen f├╝r alle vier Menschenaffenarten. F├╝r Gorillas und Orang-Utans gibt es sogar zwei Au├čenanlagen.
(31.08.2015, 18:20)
Jennifer Weilguni:   Auch wenn ich durchaus eine Freundin von artenreichen Zoos bin, so kann ich doch die Forderungen nach mehr Platz f├╝r die einzelnen Tiere nachvollziehen. Und der Trend weniger Arten zu halten und den noch verbleibenden Tieren daf├╝r mehr Platz zuzugestehen ist ja so neu nicht. Wir k├Ânnen eben nicht beides haben. M├Âglichst vollst├Ąndige Kollektionen UND artgerechte Haltung von Tieren funktionieren eben nur, wenn man exorbitant viel Platz hat. Das neue Menschenaffenhaus in der Wilhelma kenne ich nur von Bildern, aber die sind erschreckend genug. Trotzdem noch eine Verbesserung gegen├╝ber den winzigen Au├čenk├Ąfigen, die die Tiere vorher zur Verf├╝gung hatten.
Allerdings bin ich der Meinung, dass es nicht alleine die schiere Fl├Ąche ist, die ein gutes und artgerechtes Gehege ausmachen, sondern auch die Strukturierung und die M├Âglichkeiten f├╝r die Tiere dort ihre nat├╝rlichen Verhaltensweisen auszuleben. Was soll eine Gorillafamilie mit einem nackt gekachelten Raum in der Gr├Â├če eines Fu├čballfeldes? Da ist eine gut durchdachte, kleinere Anlage mit Besch├Ąftigungsm├Âglichkeiten doch die bessere Wahl. Wie so oft im Leben gilt es auch hier einen gesunden Mittelweg zu finden.
Wenn der bedeutet, vielleicht die Arten zu reduzieren und daf├╝r die Bedingungen deutlich zu verbessern, dann ist das eben so. Wo es machbar ist (Leipzig ist ein wunderbares Beispiel daf├╝r!!), da kann man ja weiterhin vollst├Ąndig pr├Ąsentieren.


(31.08.2015, 12:42)
Holger Wientjes:   Vern├╝nftige Entscheidung unter den gegebenen Umst├Ąnden, wenn es auch ┬┤mal wieder die Schimpansen treffen wird.
(21.08.2015, 17:14)
Jonas Haass:   In Heidelberg soll die Schimpansenhaltung langfristig auslaufen. Das neue Au├čengehege kann dann von den Orangs genutzt werden.
(21.08.2015, 11:56)
Oliver M├╝ller:   Noch mehr off-topic: Dann habe ich euch missverstanden. Meine Aussage "entsprechen nicht dem Gutachten" bezog sich auf das MENSCHENaffenhaus. Sorry.
(07.01.2015, 12:39)
Holger Wientjes:   Dann nochmal abschliessend off topic ;-) : Denke auch, dass man die Innenanlagen recht einfach etwas aufwerten und zusammenlegen k├Ânnte. Ich w├╝rde dort auch nur noch drei Arten halten wollen. Auf der einen Seite Drills, auf der anderen Goldbauchmangaben mit zus├Ątzlich neuen Aussenk├Ąfigen und vor Kopf wie gehabt die Brillenlanguren.
(06.01.2015, 14:29)
Tim Sagorski:   Okay, das ist schon ziemlich off-Topic...

Wollte damit nur sagen, dass das Haus f├╝r drei Arten besser geeignet ist als f├╝r aktuell 6 (oder fr├╝her mindestens 9)
(06.01.2015, 14:03)
Oliver M├╝ller:   @Holger Wientjes:
Zum Off-Topic: die Innenanlagen entsprechen halt aktuell offenbar bei keiner Art dem Gutachten...
(06.01.2015, 13:26)
Holger Wientjes:   Kurz off topic:Das Affenhaus in Wuppertal halte ich schon f├╝r nicht schlecht. Nur ist es zu voll und einige Aussenanlagen zu klein und alt.
(06.01.2015, 12:53)
Tim Sagorski:   Wuppertal wird ja das Tieraffenhaus in den n├Ąchsten Jahren bestandsm├Ą├čig akut "einschrumpfen", f├╝r die dann verbleibenden Arten sollte das jetzige Haus dann durchaus reichen.
(06.01.2015, 12:52)
Holger Wientjes:   Der Bonobo-Bestand in Europa hat sich in den letzten Jahren erfreulicherweise positi entwickelt. Zur Zeit leben 47,68 Tiere in den europ├Ąischen G├Ąrten. Bj├ÂrnN kann da sicher n├Ąhere Ausk├╝nfte zu geben.
(06.01.2015, 12:51)
Oliver M├╝ller:   In Wuppertal rechne ich auch entweder mit nur noch zwei Arten (Bonobos und Gorillas) oder mit einer Umnutzung f├╝r Tieraffen (deren Haus ist ja auch nicht toll) und einem Neubau.
(06.01.2015, 12:42)
Oliver M├╝ller:   ÔÇŽes sollen Orangs sein, keine Orangen. Sche***-Rechtschreibkorrektur...
(06.01.2015, 12:36)
Oliver M├╝ller:   @Michael Mettler und Holger Wientjes:
Ich sehe das ├Ąhnlich wie ihr. In Leipzig und Berlin wird man sich sicherlich nicht nehmen lassen, alle vier Formen (in Berlin vermutlich mindestens die Orange auf Dauer im TP) zu zeigen, in Krefeld rechne ich mit dreien, da man ja hier gr├Â├čere Umbaupl├Ąne hat. In den meisten Zoos wird es sicherlich in Zukunft nur noch zwei Arten geben (Hannover Schimpansen/ Gorillas, um ein Beispiel zu nennen) oder sogar nur eine. Ich hoffe inst├Ąndig, dass die Zahl der Bonobo-Halter bleiben wird (wie ist denn da in den letzten Jahren eigentlich die Bestandsentwicklung - ist die Population stabil bzw. wachsend?) und auch ein paar Schimpansen-Halter ├╝brig bleiben wie Gr├Âmitz, Bremerhaven, Gelsenkirchen, Magdeburg u.a.
Dresden plant jedenfalls auch f├╝r die Zukunft mit Orang-Utans und hat ein neues Haus auf der Wunschliste (ob mit der alten Au├čenanlage oder komplett neu wei├č ich nicht). Halle plant wohl in Zukunft ohne Menschenaffen, in Augsburg und Landau wird es sicherlich daran h├Ąngen, ob die Stadt bereit ist, Geld f├╝r eine neue Anlage zu geben.
An die Idee, "Sub-Standard"-Anlagen auf Dauer als "Schimpansen-Altenheime" zu betreiben, glaube ich allerdings nicht. Die Sonder-Genehmigungen werden nicht ewig laufen und bei einer artgem├Ą├čen Haltung in nat├╝rlichen Familiengruppen sollte so etwas auch in Zukunft nicht mehr n├Âtig sein. Und au├čerdem: wenn man alten Tieren schon en Umzug in neue Anlagen zumuten will/muss, dann k├Ânnen es ja auch artgerechte und den Vorschriften entsprechende Anlagen sein.
(06.01.2015, 12:31)
Holger Wientjes:   Tendenziell mag das hinkommen, dass Gorillas und Orangs k├╝nftig (noch) h├Ąufiger anzutreffen sein werden. Wenn ich mir die Halter von Menschenaffen in der ZTL anschaue, dann ist ja jetzt schon zu erkennen, dass Schimpansen eher in vielen kleinen Zoos gehalten werden, w├Ąhrend Gorillas und Orangs ausschliesslich in gr├Âsseren oder grossen Einrichtungen leben (Eigentlich etwas ungew├Âhnlich, dass es in gerade auch fl├Ąchenm├Ąssig kleinen Parks keine Orangs gibt, die ja weniger Grundfl├Ąche in Anspruch nehmen als eine Gruppe Schimpansen...).
Ich gehe davon aus, dass die kleinen Parks, wenn nicht f├╝r viel Geld neugebaut werden wird, k├╝nftig keine Menschenaffen mehr halten werden. Einzige Aussnahme mag hier Gr├Âmitz sein.
Auch, wie bereits angesprochen, werden sich Zoos wie Augsburg oder Heidelberg Gedanken machen m├╝ssen. Duisburg oder N├╝rnberg m├╝ssen dringend ihre Innengehge erweitern, in Krefeld muss auch noch umgebaut werden. Ansonsten sind ja auch f├╝r Schimpansen einige neue Anlagen in j├╝ngster Zeit enstanden, so dass ich bei den Zoos in Osnabr├╝ck, Gelsenkirchen, Hannover, Leipzig, M├╝nchen und wie erwhnt als einzigen Kleinzoo Gr├Âmitz die Schimpansenhaltung auf Dauer als gesichert ansehe. Die auch jetzt schon wenigen Bonobo-Halter wissen, so denke ich, um ihre Verantwortung und werden wohl ebenfalls weiterhin die Art halten, zumal auch hier f├╝r die Tiere oftmals erst neue Anlagen/H├Ąuser entstanden sind.
So mag sich manch ein Zoo k├╝nftig auf nur noch ein oder vielleicht zwei Arten beschr├Ąnken, aber auch "klassische" Haltungen von drei oder gar vier Formen wird es sicherlich weiterhin in Leipzig, M├╝nchen oder Frankfurt geben. Und auch wenn in Berlin einiges nachgebessert werden muss, so kann ich mir auch hier nicht vorstellen, dass der Hauptstadtzoo es sich nehmen lassen wird alle Arten zu pr├Ąsentieren (selbst, wenn man ein, oder zwei Formen nach Friedrichsfelde "auslagern" muss).
Gespannt bin ich auf die Zukunft der Orang-Haltung in Dresden. Hier will man sicherlich nicht auf diese charismatische Traditionsart verzichten. Ich k├Ânnte mir einen Neubau dort im Bereich der Indien- oder Kamelanlage vortsellen, um die Art auf jeden Fall im Zoo zu halten.
(06.01.2015, 11:40)
Michael Mettler:   F├╝r die deutsche Zoowelt k├Ânnte mir vorstellen, dass langfristig Gorillas und Orangs das Bild bestimmen werden. In Geo-Konzepten machen sich die afrikanischen Arten gegenseitig Konkurrenz um den "Posten" des Regenwald-Botschafters, und da k├Ânnte der geringere bauliche Aufwand f├╝r Gorillas und ihr Vergesellschaftungspotenzial den Ausschlag geben. Da f├╝r die Schimpansenarten gr├Â├čere Gruppen erw├╝nscht sind als f├╝r die anderen Menschenaffen, w├Ąre eine steigende Fl├Ąchenvorgabe pro Individuum bei ihnen ein viel gr├Â├čeres und damit kostentr├Ąchtigeres Problem.

Bei den Orangs halte ich f├╝r m├Âglich, dass sich z.B. die europ├Ąische und die nordamerikanische Zoowelt irgendwann absprechen, um sich je Kontinent auf eine Art zu beschr├Ąnken (├Ąhnlich, wie es schon Absprachen bei Gro├čkatzen und Bunt-/Bl├Ąssbock gibt). Falls sich die Unterartsplittung bei den Borneo-Orangs durchsetzen sollte, d├╝rfte das Folgen f├╝r die Zoopopulation haben, denn dann m├╝sste eigentlich eine Hybriden-Ausblendung erfolgen - und selbst die der Borneo-Sumatra-Hybriden ist ja noch nicht abgeschlossen.

Nat├╝rlich stehen die Zoos vor dem Problem, dass Reduzierungsvorhaben nur dann umsetzbar sind, wenn Affengruppen altersbedingt aussterben (bei den langlebigen Menschenaffen kann das mehrere Richtlinienversch├Ąrfungen lang dauern...) oder in andere Haltungen vermittelt werden k├Ânnen. Und da haben wir dann die Situation, dass diese andere Haltung nicht nur von der Zoogemeinschaft UND von Tiersch├╝tzern anerkannt sein soll, sondern gleichzeitig besser sein muss als die aktuelle, um den gestiegenen Anforderungen zu gen├╝gen, die im jetzigen Zoo nicht erf├╝llt werden k├Ânnen. Von solchen M├Âglichkeiten wird es nicht gerade wimmeln...?
(05.01.2015, 17:45)
Holger Wientjes:   Ich halte die Anlage der Orangs f├╝r selbige deutlich besser als die f├╝r die Gorillas. Die Orang-Haltung kann man ja k├╝nftig auf reinerbige Tiere umstellen. Ausserdem brauchen Orangs sicher weniger Grundfl├Ąche als eine Gorilla-Familie.
Die Schimpansen habe ich schon gar nicht mehr mit bedacht. Die Haltung l├Ąuft auf jeden Fall aus.
(05.01.2015, 16:08)
Holger Wientjes:   Ich halte die Anlage der Orangs f├╝r selbige deutlich besser als die f├╝r die Gorillas. Die Orang-Haltung kann man ja k├╝nftig auf reinerbige Tiere umstellen. Ausserdem brauchen Orangs sicher weniger Grundfl├Ąche als eine Gorilla-Familie.
Die Schimpansen habe ich schon gar nicht mehr mit bedacht. Die Haltung l├Ąuft auf jeden Fall aus.
(05.01.2015, 16:08)
Tim Sagorski:   @ Holger :

Ich gehe mal eher davon aus, dass Wuppertal die Haltungen von Schimpansen und (unterartlosen) Orangs auslaufen l├Ąsst und sich nur noch auf Gorillas und Bonobos konzentriert.
(05.01.2015, 15:32)
Holger Wientjes:   @Oliver M├╝ller: Ja, um die Haltung in den von Dir genannten Zoos mache ich mir ebenfalls Gedanken. Gerade Wuppertal und Heidelberg werden sich mittelfristig sicherlich von einer Art trennen m├╝ssen. Wuppertal hat zumindest am aktuellen Haus keine grossen Erweiterungsm├Âglichkeiten. Die Gorilla-Anlage dort sehe ich nur als suboptimal, auch wenn sie nat├╝rlich im Vergleich zur reinen Innenhaltung ein riesiger Fortschritt ist. Da k├Ânnte ich mir vorstellen, dass man die Gorillas, zumal die Zucht auch nicht so richtig l├Ąuft, zugunsten der Bonobos abgibt und lezteren deren Anlagen zuschl├Ągt.
In Heidelberg hat man doch in unmittelbarer N├Ąhe des Menschenaffenhauses eine recht grosse ungenutzte Fl├Ąche und somit Erweiterungsm├Âglichkeiten, oder ? Das aktuelle Haus halte ich f├╝r lediglich eine Art brauchbar.

@Ingo Rossi: Ich kenne das neue Stuttgarter Haus leider noch nicht aus eigener Anschauung, aber was ich von Bildern oder Videos kenne, gef├Ąllt mir auch nicht. Wie Du schon schreibst, im Grunde eine etwas bessere 60/70 er Jahre Innenanlage. Aussen sieht das Ganze wohl schon wieder anders aus, so als h├Ątte man an ein altes Haus neue Aussengehege gesetzt. Komischer Stil irgendwie. F├╝r die Bewohner (und auch f├╝r mich) muss es nicht zwingend eine "Urwaldhalle" wie in Leipzig oder frankfurt sein, aber f├╝r die Innenk├Ąfige h├Ątte ich mir mehr nat├╝rlichen Boden und Einrichtung gew├╝nscht.

Gespannt bin ich auch auf die Haltung in Berlin. Hier k├Ânnte man Arten in den TP verlagern und sorgt somit dort gleichzeitig f├╝r eine Attraktivit├Ątssteigerung des Parks im Ostteil der Stadt.

Fraglich ist, inwieweit kleine Zoos wie Landau oder Nordhorn mit ihrern aktuellen Anlagen noch als m├Âgliche "Auffangstationen" f├╝r z. B. Alttiere fungieren k├Ânnten.
(05.01.2015, 12:37)
Sacha:   @Oliver M├╝ller: Bez├╝glich der Zoos in den USA trifft dies (mehrheitlich) nicht zu: San Diego (Zoo), Los Angeles, Chicago (beide Zoos), Atlanta, Miami, Fort Worth, Dallas, Jacksonville - um ein paar zu nennen - halten 2 oder mehr Menschenaffenarten.
(05.01.2015, 11:27)
Ingo Rossi:   Ich sehe die Menschenaffenhaltung in Zoos durchweg kritisch. Trotz immer neuerer Forschungsberichte ├╝ber das K├Ânnen und Sozialverhalten der Affen wird doch wenig davon in den Zoos umgesetzt. Wenn ich mir den Neubau in Stuttgart ansehe, bin ich von den Innengehegen fast entsetzt. Abgesehen von kleinen St├╝cken Naturboden scheint die Zeit stehen geblieben zu sein. Die Futterbox mit den St├Âcken ist wohl der H├Âhepunkt der Besch├Ąftigungsideen.
Nat├╝rlich kann ein gut eingerichtetes Gehege nicht allein ├╝ber die Gr├Â├če definiert werden. Aber die M├Âglichkeiten wachsen schon bei zunehmenden Raumangebot, wenn dieses dann auch sinnvoll genutzt wird. Vielleicht wird es auch mal Zeit, dass Zoos sich jeweils auf eine Menschenaffenart spezialisieren, wenn wie z.B. in K├Âln, der Platz sehr begrenzt ist.

(05.01.2015, 10:57)
Oliver M├╝ller:   @Holger Wientjes:

Ich rechne ja schon aus Kostengr├╝nden mit Variante 1. wenn ich das richtig sehe, ist es in den anderen gro├čen Zoo-Nationen wie USA, GB und NL auch schon sehr viel normaler, dass auch gro├če Zoos nur noch eine Art halten, oder?
Probleme sehe ich auch nicht f├╝r die genannten Zoos, wohl aber f├╝r Straubing, Augsburg, Nordhorn, Wuppertal, Heidelberg, Karlsruhe, Landau...
(05.01.2015, 10:21)
Holger Wientjes:   Da gibt es ja eigentlich nur zwei M├Âglichkeiten. Entweder werden k├╝nftig weniger Menschenaffenarten pro Zoo gehalten (viele halten ja zwei, drei Arten), sodass den verbleibenden Arten, wie aktuell in M├╝nster, mehr Platz zur Verf├╝gung gestellt werden kann, oder man versucht diese charismatischen Tiere auf Kosten weniger popul├Ąrer Formen, die dann den Zoo verlassen m├╝ssen, weiterhin zu halten. Ich hoffe da ganz klar wenn schon auf die erste Alternative, um dem oft diskutieren Einheitsbrei entgegen zu treten.
Allgemein muss man aber auch sagen, dass in den letzten Jahren schon immens nachger├╝stet wurde in Sachen Menschenaffen. Bei Zoos wie beispielsweise Leipzig, Frankfurt, Rostock, M├╝nster, Dortmund, Magdeburg oder Osnabr├╝ck (Schimpansen) mache ich mir ├╝berhaupt keine Sorgen, dass man dort in absehbarer Zeit gro├č etwas bem├Ąngeln und ├Ąndern m├╝sste.
(05.01.2015, 09:43)
Oliver M├╝ller:   Jetzt war meine Frage aber nicht, wie ihr die Forderung findet, sondern wie ihr einsch├Ątzt, dass die Zoos mit in Zukunft steigenden Anforderungen an die Gehegegr├Âsse umgehen werden...
(05.01.2015, 00:49)
Sacha:   Zollifreund und Holger Wientjes: Dem kann ich mich nur anschliessen. Nichts gegen Haltungsverbesserungen, aber hier wird (mal wieder) nur an der Gr├Âsse/Fl├Ąche gebastelt. Und warum sollen Tiere mehr Rechte haben als Menschen? Kann ich etwa dann auch verlangen, dass meine Wohnung/mein Hotelzimmer etc. diese Mindestmasse aufweist, auch wenn ich nicht die n├Âtige Knete daf├╝r habe????
Was f├╝r ein Tierrechtler-Bockmist! Die Spi... Fantasten sollten mal beobachten, wie lange sich z.B. Gorillas in der Natur innerhalb eines kleinen Radius' aufhalten und sich nur deshalb fortbegeben, weil das Futter abgegrast ist oder weil sie durch eine Bedrohung dazu gezwungen werden.
(04.01.2015, 16:37)
zollifreund:   in diese geforderten Gehegegr├Â├čen kann ich nur ein Ziel erkennen: es muss den Zoos unm├Âglich gemacht werden, weiter Menschenaffen zu halten - und das ist, meiner Meinung nach, das einzige was diese Tierrechtler damit bezwecken...
Ich hoffe dass die Politiker deren Forderungen nicht auf den Leim gehen.
(04.01.2015, 15:32)
Holger Wientjes:   @O. M├╝ller: Man kann auch die Rente mit 45 fordern. Nur ob das was bringt...
(04.01.2015, 14:10)
Bj├ÂrnN:   Nachbesserungen MUSS es geben, keine Frage.

Ob nun 50 m┬▓ innen f├╝r jedes erwachsene Tier und 200m┬▓ au├čen pro Tier die L├Âsung ist, kann man durchaus diskutieren.

(04.01.2015, 11:12)
Oliver M├╝ller:   @Holger Wientjes:
Das sehe ich genauso, allerdings fordert genau das das GAP und ich glaube auch andere Tierrechtler/Tiersch├╝tzer.
(04.01.2015, 10:59)
Holger Wientjes:   ...erh├Ąlt
(03.01.2015, 20:27)
Holger Wientjes:   Mal davon abgesehen, dass in der Tat hier und dort Verbesserungsbedarf besteht, halte ich 50 Quadratmeter pro Tier innen erst dann f├╝r gerechtfertigt, wenn eine vierk├Âpfige Familie auch automatisch mindestens 200 Quadratmeter Wohnfl├Ąche erhalten.
(03.01.2015, 20:25)
Oliver M├╝ller:   Mich w├╝rde interessieren, wie ihr die zuk├╝nftige Entwicklung der Menschenaffen-Haltung in deutschen Zoos einsch├Ątzt. Laut einer Pressemeldung des "Great Ape Project" erf├╝llt eine erkleckliche Anzahl der deutschen Zoos (VDZ) nicht die aktuellen Richtlinien, so dass hier wohl ├╝ber kurz oder lang Handlungsbedarf bestehen wird.
Die n├Ąchste Versch├Ąrfung der Richtlinien kommt bestimmt und dann werden wir sicherlich ├Ąhnliche Standards haben wie in ├ľsterreich, irgendwann vielleicht sogar die vom GAP geforderten 50 qm innen und 250 qm au├čen pro Tier.
Die meisten Zoos werden bis dahin wohl entweder in ganz anderen Dimensionen neu bauen oder die Haltung ganzer Arten aufgeben m├╝ssen. So kann ich mir z.B. Im K├Âlner Menschenaffenhaus mit GAP-Standards gerade noch eine kleine Familingruppe Orang-Utans vorstellen. Wie sch├Ątzt ihr das ein?
(03.01.2015, 17:31)

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