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Tierpark Hamm



cajun:   Nachwuchs bei den Wei├čhandgibbons:
"Gibbonbaby im Tierpark Hamm
Es gibt den n├Ąchsten Nachwuchs im Tierpark Hamm. Bei den Wei├čhandgibbons k├Ânnen Besucher nun ein kleines Jungtier besuchen. Auf diesen Zuwachs musste der Tierpark lange warten. Den letzten Nachwuchs bei den Wei├čhandgibbons konnte der Park vor gut zehn Jahren vermelden. Das Kleine ist nun genau einen Monat alt. Es kam am 17. Mai zur Welt. Ob es ein M├Ąnnchen oder Weibchen ist, ist noch unklar. Es klammert sich stetig an den Bauch der Mutter. Dort wird es noch die n├Ąchsten Monate bleiben.
Tierpark Hamm bittet noch um etwas Abstand

Um dem Neuank├Âmmling noch etwas mehr Ruhe zu bieten, ist der Gehweg vor dem Gehege teilweise f├╝r Besucher in Hamm gesperrt. Der Tierpark bittet dort um Verst├Ąndnis. Das Jungtier kann aber vom freigegebenen Besucherweg teilweise schon gesehen werden.

Wei├čhandgibbons gelten ├╝brigens als stark gef├Ąhrdet. Es gibt 20 verschiedene Gibbon-Arten, die alle in den tropischen Regenw├Ąldern S├╝d-Ost-Asiens heimisch sind, so der Tierpark. Und sie werden auch als kleine Menschenaffen bezeichnet."
Quelle:https://www.lippewelle.de/artikel/nachwuchs-bei-gibbons-im-tierpark-hamm-2016192.html
(21.06.2024, 10:51)
Sebastian Gellert:   Das es im Zoo Dortmund mit seinen vielen Verbesserungen und Baustellen zu Verz├Âgerungen kommt, ist vielleicht nachzuempfinden. Doch wie soll man den Tierpark Hamm bewerten?? Scheinbar ist die Afrika Voliere immer noch nicht fertig, obwohl sie eigentlich h├Ątte l├Ąngst er├Âffnet werden sollen.
(05.05.2024, 21:08)
cajun:   K├╝ken bei den Emus:
"Der Tierpark Hamm freut sich derzeit ├╝ber einen regelrechten Baby-Boom. Nicht nur bei den Kattas, Bennett-K├Ąngurus, Nachtreihern und Skudden gibt es derzeit niedliche Jungtiere zu sehen, sondern auch bei den Emus. Dort sind am 29. M├Ąrz drei K├╝ken zur Welt gekommen. F├╝r den Tierpark Hamm ist dies ein eher seltener Nachwuchs. Die letzten Jungv├Âgel bei den Emus in Hamm sind 2017 zur Welt gekommen.
Bereits in den vergangenen Wochen haben Besucher nur noch die Emu-Henne auf der Au├čenanlage gesehen, da der Emu-Hahn f├╝r das Ausbr├╝ten der Eier zust├Ąndig war. Auch kurz nach dem Schl├╝pfen war der Hahn mit seinen Jungv├Âgeln einige Zeit im sicheren Stall, um eine Bindung zu seinem Nachwuchs aufzubauen. Seit einigen Tagen k├Ânnen Besucher im Tierpark Hamm die junge Emu-Familie auf der Au├čenanlage direkt neben dem begehbaren Gehege der Bennett-K├Ąngurus besuchen."
Quelle:https://www.tierpark-hamm.de/ueber-uns/news
(15.04.2024, 16:06)
cajun:   Auch hier ein Jungtier bei den Kattas, zudem wohl reichlich Nachwuchs bei den Skudden laut den Sozial Medien:
"Der Tierpark Hamm freut sich ├╝ber den n├Ąchsten tierischen Nachwuchs. Am Donnerstag, den 14. M├Ąrz, kam ein Jungtier bei den Kattas zur Welt. Aktuell kuschelt es sich noch sehr stark an den Bauch der Mutter. In den kommenden Wochen wechselt es die Position und klettert vom Bauch auf den R├╝cken der Mutter. Nach einigen Monaten wagt es dann die ersten eigenen Schritte ├╝ber die Lemureninsel im Tierpark Hamm.
Gesamte Familie k├╝mmert sich in Hamm
Bereits im vergangenen Jahr konnte sich der Tierpark Hamm ├╝ber Zuwachs der Katta-Familie freuen. 2023 sind gleich zwei Jungtiere bei den Lemuren zur Welt gekommen. Auch im vergangenen Jahr hat die Mutter namens Eyla ein Jungtier bekommen. Die gesamte Katta-Familie k├╝mmert sich nun gemeinsam um das neue Familienmitglied. Besucher k├Ânnen es bereits im Madagaskarhaus und auf der Lemureninsel sehen. Einen Namen hat das kleine Jungtier aktuell noch nicht."
Quelle:https://www.tierpark-hamm.de/ueber-uns/news
(05.04.2024, 13:28)
cajun:   Die erste Nachzucht 2024:
"Wir freuen uns ├╝ber den ersten Nachwuchs bei uns in diesem Jahr: Am 26. Januar kam diese niedliche Yak-Kuh zur Welt. Das ist die kleine Marley. Hier ist sie zusammen mit ihrer Mutter Gawa noch im Stall. Seit dem Wochenende k├Ânnt ihr sie aber auch auf der Au├čenanlage sehen."
Quelle:https://www.facebook.com/tierparkhamm/?locale=de_DE
(05.02.2024, 16:56)
cajun:   Aus dem Tierpark Cottbus reisten vier Nachzuchten der Gro├čen Maras nach Hamm an. Sie leben nun in der umgebauten Gemeinschaftsanlage mit den Guanakos und Nandus.
(27.09.2023, 13:58)
cajun:   Huftiere wirken in gro├čen Gruppen auch besser:
"Nilgauantilopen-Familie im Tierpark Hamm w├Ąchst
Unsere Familie bei den Nilgauantilopen ist gewachsen. Am Dienstag, den 15. August, ist ein kleines Weibchen zur Welt gekommen. Es ist gesund und erkundet seit einigen Tagen bereits das gro├če Au├čengehege, das sich die Nilgauantilopen mit den Hirschziegenantilopen und den Dybowski-Hirschen teilen.
Alle Nilgau-K├╝he k├╝mmern sich gemeinsam um den j├╝ngsten Nachwuchs. Einen Namen hat die Kleine noch nicht. Im Tierpark Hamm k├Ânnen wir uns regelm├Ą├čig ├╝ber Nachwuchs bei den Nilgauantilopen freuen."
Quelle:https://www.tierpark-hamm.de/ueber-uns/news
(30.08.2023, 17:34)
cajun:   Ein interessanter Ausblick in die Zukunft des Tierparks:
"Von der Krise zum Besuchermagnet: So hat sich der Tierpark Hamm ver├Ąndert
Abriss, Neubau und Umgestaltung ÔÇô im Hammer Tierpark hat sich in den vergangenen Jahren einiges getan. In kleinen und gro├čen Schritten hat sich der Tierpark zu einem echten Besuchermagneten entwickelt. Ein R├╝ckblick und ein Ausblick.
ÔÇ×Hammer Tierpark in ExistenzkriseÔÇť ÔÇô so lautete die Schlagzeile des Westf├Ąlischen Anzeigers im August 2013. Zehn Jahre sp├Ąter ist von dieser Krise nichts mehr zu sp├╝ren ÔÇô ganz im Gegenteil.
Kamen auch im Jahr 2017 noch immer ÔÇ×nurÔÇť rund 150ÔÇŐ000 Besucher in den Tierpark, hat sich diese Zahl in den vergangenen f├╝nf Jahren verdoppelt. 303ÔÇŐ119 Besucher z├Ąhlte der Park 2022. Eine Rekordzahl, die auch in diesem Jahr wieder erreicht werden k├Ânnte. In den Sommerferien verzeichnete der Park 59ÔÇŐ325 Besucher, rund 1500 mehr als im vergangenen Jahr zur selben Zeit. Ein Zeichen, dass das Entwicklungskonzept der Stadt Fr├╝chte tr├Ągt.
Inzwischen vor allem an den Wochenende ein durchaus ├╝bliches Bild an der Gr├╝nstra├če: Vor dem Eingang bilden sich Warteschlangen. Viele Familien mit Kinder aus ganz NRW kommen nach Hamm, um den Tierpark zu besuchen.
Das Entwicklungskonzept
2017 ├╝bernahm die Stadt den Tierpark vom vorherigen Betreiber, der Lebenshilfe Hamm. Das Entwicklungskonzept 2025 wurde erstellt; Investitionsh├Âhe zw├Âlf Millionen Euro. Das Ziel: den Hammer Tierpark zum Schmuckst├╝ck und dauerhaften Besuchergaranten zu machen. Durch Corona und die Folgen des Ukraine-Kriegs sei die geplante Umsetzung des kompletten Entwicklungskonzeptes bis zum Jahr 2025 allerdings mittlerweile hinf├Ąllig, sagt Tierparkchef Sven Eiber auf Nachfrage.

2016 neues Mandrillhaus er├Âffnet
Ein erster Schritt in Richtung besserer Zukunft f├╝r den Tierpark wurde schon kurz vor der ├ťbernahme und dem damit einhergehenden Entwicklungskonzept Ende 2016 gemacht. Damals wurde das neue Mandrill-Haus eingeweiht. Zun├Ąchst ohne Bewohner ÔÇô die zogen p├╝nktlich zum Saisonstart 2017 in ihr neues Zuhause ein, das f├╝r rund 300ÔÇŐ000 Euro auf der Fl├Ąche im s├╝dlichen Teil des Parks neu gebaut wurde. Von den damals acht leben heute noch f├╝nf Mandrills auf der Anlage, die im Fr├╝hjahr 2023 noch einmal saniert wurde.

Spielplatz wird zur Fabeltier-Erlebniswelt
Eine der gr├Â├čeren Investitionen aus dem Entwicklungsplan war der Umbau des gro├čen Spielplatzes in der Mitte des Parks. Rund 900ÔÇŐ000 Euro wurden in die Fabeltier-Erlebniswelt investiert, die im Sommer 2020 er├Âffnet wurde. Mit seinen Spiel- und Kletterger├╝sten f├╝r unterschiedliche Altersstufen und dem gro├čen begehbaren Wasserkissen, ist der Spielplatz f├╝r so manche Familien zu einem der Hauptaufenthaltsorte im Park geworden.

Gastronomie: Das sind die Pl├Ąne f├╝r den Umbau
Auch der Gastrobereich hat sich optisch ver├Ąndert. Wo einst die kleine B├╝hne stand, stehen seit 2020 ├╝berdachte Picknick-Tische. Und die Innengastro im gro├čen Pavillon hat einem Geburtstagsraum Platz gemacht. Die gr├Â├čte Ver├Ąnderung steht hier aber noch an: Auf der Fl├Ąche des im Sommer 2022 abgerissenen alten Affenhauses soll eine neue Gastronomie mit angeschlossener Toilettenanlage, Wickel- und Stillr├Ąumen, Seminarbereich und Indoor-Spielhalle entstehen. Ebenso soll in diesem Geb├Ąudekomplex das neue Gibbonhaus eingebunden werden.

ÔÇ×Hierbei wird es sich um das gr├Â├čte Bauprojekt handeln, das im Tierpark je umgesetzt wurde. Wir gehen aktuell davon aus, dass die Arbeiten Anfang 2024 sichtbar f├╝r die Besucher beginnenÔÇť, sagt Tierparkchef Sven Eiber. Bis dahin wird die freigewordene Fl├Ąche ganz anders genutzt. So lud der Tierpark im Juli und August zu Yogastunden auf der gro├čen Wiese. ÔÇ×Diese wurden sehr gut angenommen und wir k├Ânnen uns gut vorstellen, sie im kommenden Jahr zu wiederholenÔÇť, sagt Verena Siewert vom Tierpark-Marketing. Neben dem Yoga-Angebot finden aktuell auch unterschiedliche Tasting-Events statt. Sie alle waren nach kurzer Zeit ausgebucht.

M├Ąrz 2022: Lemuren-Anlage er├Âffnet
Eine weitere deutliche Ver├Ąnderung ist die Lemuren-Anlage im n├Ârdlichen Teil des Parks, die im M├Ąrz 2022 er├Âffnet wurde. Rund 650ÔÇŐ000 Euro kostete der Umbau der ehemaligen Teichanlage zu den Inselwelten mit begehbarem Madagaskarhaus. Auch das Flamingohaus bekam in diesem Zuge einen neuen Anstrich. Aufgrund der sehr hohen Spendenbereitschaft wuchs die Flamingogruppe, die durch den Diebstahl eines Flamingos 2021 auf vier Tiere reduziert worden war, mittlerweile auf 13 Tiere an.

Tierbestand im Hammer Tierpark
Aktuell h├Ąlt der Tierpark Hamm rund 380 Tiere in knapp 80 Arten. Fr├╝her waren es mehr. ÔÇ×In den vergangenen Jahren haben mehr Tiere und Tierarten den Park verlassen, als neue dazugekommen sindÔÇť, erkl├Ąrt Eiber. Das habe vorrangig mit der Neuausrichtung und Umstrukturierung des Parks zu tun.
ÔÇ×Bei neuen Tierarten pr├╝fen wir mittlerweile genau, ob Sie in das Konzept des Tierparks passen und ob eine Haltung sinnvoll ist. Vorrangig stellt sich die Frage nach dem Bedrohungsstatus und ob wir die Zuchtbem├╝hungen der Zoologischen Einrichtungen zur Bildung einer Reservepopulation unterst├╝tzt k├ÂnnenÔÇť, so der Tierparkchef. Dies sei zum Beispiel bei den Dik-Diks der Fall.
Ebenso spiele Bildung eine wichtige Rolle. So seien die bei den Besuchern beliebten Erdm├Ąnnchen zum Beispiel Botschafter f├╝r gef├Ąhrdete Verbreitungsgebiete.

Deutlich weniger Affen als 2019
Vor allen Dingen der Primatenbereich, in dem 2019 noch elf Primatenarten lebten, sei mit aktuell noch sechs Arten deutlich verringert worden. ÔÇ×Wir zeigen grunds├Ątzlich lieber weniger Tiere, aber diese daf├╝r in gr├Â├čeren und besseren Gehegen als fr├╝herÔÇť, so der Tierparkchef.

Sollten Affen aus den Seniorengruppen (Borneo-Gibbon, Wei├čhandgibbon und Paviane) versterben, werde f├╝r diese Tiere kein ÔÇ×ErsatzÔÇť beschafft. Die Haltung der Paviane und der Borneo-Gibbons laufe aus. Hinsichtlich der Wei├čhand-Gibbons sei noch nicht abschlie├čend gekl├Ąrt, ob sie langfristig in die neue Gibbonanlage einziehen, oder ÔÇô falls die Tiere irgendwann nicht mehr da sein sollten ÔÇô auf eine andere gef├Ąhrdete Gibbonart umgestellt werde. ÔÇ×Die Anlage wird dann gr├Â├čtenteils zur├╝ckgebaut, um Platz f├╝r neue Anlagen zu machen. Eine verbindliche langfristige Planung f├╝r den Bereich liegt noch nicht vorÔÇť, so Eiber.
Tiere wechseln Gehege
Neben neuen Gehegen gab es in den vergangenen Jahren auch in den bestehenden Gehegen immer wieder ├änderungen. So zogen die Schnee-Eulen in die deutlich gr├Â├čere Geier-Voliere. Die Kronenkraniche, die vorher dort gelebt hatten, bilden jetzt eine WG mit den Zebras und Elenantilopen auf der Afrika-Anlage. Auch die Nasenb├Ąren haben ihr Gehege gewechselt. Sie sind jetzt neben den Gibbons zu finden, in ihrem alten Gehege lebt der Lachende Hans. Die Lippeg├Ąnse sind bei den Vierhornziegen untergekommen. Auch das Reptilienhaus gibt es nicht mehr. Der Tierpark zeigt Reptilien und Fische nur noch im Madagaskarhaus.

Diese Tiere kommen bald in den Tierpark Hamm
Mitte August sollen auf der S├╝damerikaanlage Gro├če Maras einziehen. Die gro├če Mara wird auch gro├čer Pampashase genannt und ist eine Nagetierart aus Argentinien. Sie werden dort gemeinsam mit den Guanakos (Lama) und Nandus leben. Auch f├╝r die neue Afrika-Voliere werden neben den Graupapageien und gr├╝nen Kongopapageien noch neue Vierbeiner in den Park kommen. Welche das sind, wollte Eiber noch nicht verraten. Wenn die neue Gibbonanlage fertiggestellt sei, sollen dort neben den Affen auch Asiatische Kurzkrallenotter einziehen. Langfristiges Ziel des Tierparks sei es, den Platz vorrangig bedrohten Arten zur Verf├╝gung zu stellen und mit erfolgreicher Zucht die Erhaltung dieser Tiere zu unterst├╝tzen.

Im Rahmen des Entwicklungskonzeptes wurden auch Kleine Pandas genannt, ÔÇ×die sind allerdings mehr eine Empfehlung, als eine Festschreibung f├╝r die zuk├╝nftige Entwicklung. Inwiefern diese Empfehlungen noch haltbar sind, werden wir beizeiten pr├╝fenÔÇť, so Eiber. Nur in einer Sache k├Ânne man sich sicher sein: Es werde auch in Zukunft keine Elefanten und keine gro├čen Menschenaffen geben.
Pl├Ąne f├╝r die Zukunft
Neben dem Neubau der Gastro samt Gibbonhaus, deren Baubeginn f├╝r 2024 geplant ist, steht auch die Afrika-Voliere weiter auf dem Bauplan. Der Spatenstich hierf├╝r war bereits Ende November 2022, aufgrund von Personal- und Materialengp├Ąssen im Baugewerbe musste der Baustart in den Sommer verschoben werden. ÔÇ×Wir hoffen, dass wir sie zu Saisonbeginn 2024 er├Âffnen k├ÂnnenÔÇť, so der Tierparkchef.
Des Weiteren stehen der Neubau der Tigeranlage und des Eingangsgeb├Ąudes an. Genauere Pl├Ąne oder einen Starttermin f├╝r die Arbeiten am Tigergehege gebe es noch nicht. Auch die urspr├╝nglichen Planungen f├╝r den neuen Eingangsbereich m├╝ssen noch einmal angepasst werden. Denn als die ersten Pl├Ąne erstellt wurden, geh├Ârte der ehemalige Sportplatz des HSC noch nicht zum Park. Die Fl├Ąche m├╝sse jetzt in den Park integriert werden und das beeinflusse auch die Eingangsplanungen. ÔÇ×Wir fokussieren uns gerade auf die aktuellen Baustellen, wie die Gastronomie und die AfrikavoliereÔÇť, so Eiber.
Parkplatzsituation
Ein viel diskutiertes Thema ist die Parkplatzsituation. 2020 wurde die Parkfl├Ąche um 335 Pl├Ątze auf dem ehemaligen Sportplatz an der Gr├╝nstra├če erweitert, 2022 wurde die Fl├Ąche asphaltiert. Kosten: 600ÔÇŐ000 Euro. Trotz der Erweiterung wird es angesichts des aktuellen Zustroms an stark besuchten Tagen schon wieder eng. Pl├Ąne f├╝r weitere Parkpl├Ątze gebe es derzeit aber nicht."
Quelle:https://www.wa.de/hamm/hamm-krise-besuchermagnet-hamm-neubau-abriss-umbau-92451568.html
(11.08.2023, 15:42)
Sebastian Gellert:   Anfang Juni 2023 waren zwischen Mandrillhaus und Kamelanlage lediglich riesige Werbebanner und auch bereitstehende Baggerfahrzeuge zu sehen, die den Bau der neuen Afrikavoliere ank├╝ndigen, aber es war in dem Bereich generell ruhig, also keine baulichen Aktivit├Ąten. Eventuell startet der Bau der neuen Voliere erst im Herbst 2023 um f├╝r das Fr├╝hjahr 2024 mit einer neuen Attraktion werben zu k├Ânnen. Der Tierpark Hamm scheint im Umbruch zu sein, und k├Ânnte es einmal vom Erfolg her weit bringen. Guter Artenbestand, sch├Âne Parkanlage, aber unsch├Âne und fragw├╝rdige Haltungsbedingungen bei Borneo-Gibbons, Paviane und Wei├čwangengibbons.

Bei Besuch des Tierpark Hamm zum 1. Mal ist dann der Einjahresrythmus ausreichend, um Ver├Ąnderungen sichtbar wahrnehmen zu k├Ânnen. Potenzial steckt in diesem Park und es k├Ânnte ein erfolgreicher Weg werden, aber wenn die Konkurrenz wie ein Dortmunder Zoo schneller mit seinen Millioneninvestitionen ist, ger├Ąt dieser doch landschaftliche und attraktive Zoo im Stadtwald von Hamm wieder ins Abseits.
(08.06.2023, 14:31)
cajun:   Lemurennachzucht in Hamm:
"Nachwuchs bei den Wei├čkopfmakis
Am 26. April kam unser j├╝ngster Nachwuchs im Tierpark zur Welt. Ein Jungtier bei den Wei├čkopfmakis. Das Geschlecht ist zurzeit noch nicht zu bestimmen. Momentan klammert sich das Kleine noch stark an den Bauch der Mutter. Da beide am gesamten K├Ârper ein braunes Fell haben, ist es manchmal etwas schwierig zu sehen. Den kleinen, dunklen Schwanz des Jungtiers sieht man aber h├Ąufig auch aus der Ferne schon.
In den kommenden Wochen wechselt das Jungtier aber die Position: Statt auf dem Bauch wird es auf dem R├╝cken der Mutter durch das Gehege getragen, bis es nach einigen Monaten die Mutter verl├Ąsst und eigene Schritte ├╝ber unsere Lemureninsel wagt. Dort ist das Wei├čkopfmaki-Baby auch nicht allein: Seit M├Ąrz turnen bereits zwei Katta-Jungtiere durch das Gehege.
Gut f├╝r den Artenschutz
├ťber den Nachwuchs bei den Wei├čkopfmakis freuen wir uns im Tierpark aber ganz besonders. Denn auch Wei├čkopfmakis sind stark vom Aussterben bedroht. In der Natur leben sie ausschlie├člich auf Madagaskar. Dort wird ihr Lebensraum aber immer kleiner. In ganz Deutschland gibt es nur sechs zoologische Einrichtungen, die Wei├čkopfmakis ein Zuhause bieten. In NRW leben Wei├čkopfmakis nur bei uns in Hamm. Mit der regelm├Ą├čigen Zucht der Wei├čkopfmakis engagieren wir uns daher stark f├╝r den Artenschutz und den Erhalt dieser Art."
Quelle:https://www.tierpark-hamm.de/ueber-uns/news#news-34
(04.05.2023, 14:59)
cajun:   Und da wurde noch eines geboren. Mein Namensvorschlag wurde nicht ber├╝cksichtigt....:-(
"Der n├Ąchste Trampeltier-Nachwuchs ist da
Am vergangenen Mittwoch, dem 5. April, kam Trampeltier-Stute Samiya zur Welt. Sie ist der zweite Nachwuchs von Trampeltier-Mama Shakira. Sie hat bereits 2021 den Hengst Donald zur Welt gebracht. Zusammen mit ihrem Halbbruder Elvis erkundet Samiya jetzt das Gehege."
Quelle:https://www.facebook.com/tierparkhamm/
(12.04.2023, 19:14)
cajun:   Falls noch eines geboren wird, k├Ânnen sie es ja "Priscilla-Beaulieu" nennen :o)
"Die Trampeltier-Familie im Tierpark Hamm ist gewachsen. Am Dienstag, dem 14. M├Ąrz, kam Trampeltier-Hengst Elvis zur Welt. Er ist der erste Nachwuchs von unserer Trampeltier-Stute
Elfie. Ähnlich wie seine Mutter hat auch er ein sehr helles Fell. Elvis ist das erste Trampeltier-Jungtier nach Donald, der 2021 im Tierpark Hamm zur Welt gekommen ist.
Die ersten Tage nach der Geburt war Elvis zusammen mit seiner Mutter zun├Ąchst noch im warmen Stall. Seit dem Wochenende k├Ânnen Besucher ihn aber auch schon auf der
Au├čenanlage sehen. Er ist sehr neugierig, h├Ąlt sich aber auch noch sehr an seine Mutter. Bei dem Namen wurden unsere Tierpfleger von einer kleinen Haartolle auf der Stirn von Elvis inspiriert, der sie stark an den King of Rock erinnerte."
Quelle:https://www.tierpark-hamm.de/ueber-uns/news
(22.03.2023, 08:44)
cajun:   Kattanachwuchs in Hamm:
"Wir k├Ânnen uns im Tierpark Hamm ├╝ber den n├Ąchsten Tiernachwuchs freuen. Es gab gleich doppelten Nachwuchs bei unseren Kattas. Am Freitag, dem 10. M├Ąrz, sind zwei Jungtiere in
unserem Madagaskar-Haus zur Welt gekommen. Zwei unserer Katta-Weibchen haben die Jungtiere bekommen. Das Geschlecht ist aktuell noch nicht zu bestimmen. Zurzeit k├Ânnt ihr die beiden Jungtiere im warmen Haus bereits sehen. Sie klammern sich gerade noch an die B├Ąuche ihrer M├╝tter.
├ťber diesen s├╝├čen Nachwuchs freuen wir uns ganz besonders, da der letzte Nachwuchs bei unseren Kattas schon einige Jahre her ist. Insgesamt wohnen jetzt sechs Kattas im Tierpark
Hamm: Wir haben ein Katta-M├Ąnnchen, drei Katta-Weibchen und nun zwei Jungtiere."
Quelle:https://www.tierpark-hamm.de/ueber-uns/news
(21.03.2023, 14:50)
Uwe Rulaender:   r
(13.12.2022, 11:54)
Uwe Rulaender:   test R
(13.12.2022, 11:54)
Carsten Horn:   @Uwe: Siehe den Zeitungsartikel aus der WAZ weiter unten, danach gab es Jaguarpaden. Zeitung schreibt nat├╝rlich gelegentlich Unsinn, in dem Fall allerdings anscheinend nicht...

War jetzt extra auf dem eiskalten Dachboden, drau├čen aktuell minus 5,2 Grad, um besagten Jahresbericht zu suchen, von 1995. Auf dem Titelbild sind zwei junge Raubkatzen, ob es junge Ceylonleoparden oder besagte Jaguarpaden sind, wage ich nicht zu entscheiden, daf├╝r fehlt mir der Blick.

Die gesamte Seite 3 ist den Jaguarpaden gewidmet, damit d├╝rfte es sie gegeben haben denke ich. An Informationen steht dort, das es wohl das bekannteste Ereignis im Tierpark Hamm 1995 war und sie deshalb das Deckblatt des Jahresberichtes schm├╝cken, daher kommt dann vermutlich in meiner Liste Titelbild Jaguarpade.

Zur Geschichte steht dort: Reparaturbedingt waren Jaguar Onca und Leopardin Lena eine Nacht zusammengesperrt. Die Schwangerschaft wurde nicht bemerkt, erst nach der Geburt wurde man aufmerksam. Der Pate gab den beiden Jungtieren die Namen Bonnie und Clyde. An der Zookasse wurden zwei Fotos von Dr. Berding, damals Vorsitzender des Vereins, von den Jungtieren verkauft, eins davon ist abgebildet und noch zwei weitere Bilder der Jungtiere innen.

Im eigentlichen Jahresbericht steht dann die Nacht der Zeugung, 27.03.1995, in der Geburtenliste Geburtsdatum 10/1995 und es waren die einzigen Raubkatzen, die in dem Jahr geboren wurden.

Wenn der Zoodirektor P. T. Barnum hei├čen w├╝rde, k├Ânnte es immer noch ein gro├čer Humbug zu Werbezwecken sein, aber da nicht der Fall, w├╝rde ich vermuten, es gab die Jaguarpaden...

Ist der einzige Jahresbericht, den ich habe, in welchem Zeitraum sie erschienen, kann ich nicht sagen...
(13.12.2022, 09:14)
Uwe Rulaender:   Das Raubtierhaus wurde am 16 Juni 1979 eingeweiht, so steht es mit Foto, im Buch
F├╝nfzig Jahre- Tier und Pflanzengarten Hamm. Im achteckigen Raubtierhaus sind
Kragenb├Ąren, Braunb├Ąren und Ceylon Leoparden ab 1981 zu sehen gewesen, so steht
es in ÔÇŽeinfach erleben Tierpark Hamm 1983 ( Zoof├╝hrer) Der Tierpark Hamm hat ab 1980
auch immer Tierpark Pl├Ąne ca.alle 5 Jahre heraus gegeben. In einem meiner Pl├Ąne ca.1983
werden Jaguare zwischen L├Âwen und Servale/ Puma erw├Ąhnt!
Jaguare waren nur Kurz in Hamm anschlie├čend ist die Anlage zu den L├Âwen gekommen.
Carsten bist du, Dir sicher dass es mal eine Kreuzung gab? Die Hammer Jahresberichte sind
so meine ich von 1982 bis 1995 erschien. Der von Dir beschriebene bildet so glaube ich
Junge Ceylon Leoparden ab. Ich lasse mich aber gerne eines Besseren belehren.


(12.12.2022, 14:46)
Carsten Horn:   Anbei noch einer der Borneo-Gibbons, das Bild ist allerdings schon von 2014...
(09.12.2022, 09:26)
Carsten Horn:   Das w├Ąre auch m├Âglich, das die beiden nicht bewu├čt zusammengelassen wurden. Ist aus dem damaligen Zeitungsartikel nicht genau zu ersehen.

Der Jahresbericht aus dem Jahr mit besagten Jaguarparden auf dem Titel liegt leider noch irgendwo im Karton auf dem Speicher, wenn ich mal Zeit habe, suche ich mal.

Raubtiere im Affenhaus kann ich mich bewu├čt nicht dran erinnern, aber das mal welche drin waren, wei├č ich...

Sp├Ątestens mit Einf├╝hrung des Deutschland-Tickets entfallen f├╝r einen gewissen Personenkreis die Fahrtkosten, dann ist nur der Preis entscheidend und vielleicht noch der Zeitaufwand der Reise...
(09.12.2022, 09:22)
Holger Wientjes:   Der Mix kam sp├Ąter zustande, als Leoparden und Jaguare schon neue K├Ąfige in der Raubtiergalerie in etwa gegen├╝ber des Rundbaus hatten. Dort, wo heute noch der Puma-Kafig und die Picknickpl├Ątze sind.
Ich meine allerdings, dass die beiden nicht beabsichtigt f├╝r eine Nacht zusammen untergebrachtvwurden, sondern, dass die Verbindung zwischen den Innenboxen nicht ordnungsgem├Ą├č verriegelt worden war.

Gegen eine moderate Preiserh├Âhung h├Ątte ich auch nichts einzuwenden. Ich denke nicht, dass dadurch Besucher an umliegende Zoos verlorengehen. Die Fahrt dorthin kostet ja auch wieder.
(08.12.2022, 16:09)
Tim Sagorski:   @Carsten:

Das war in der Zeit, als das Affenhaus noch ein Raubtierhaus (u.a. mit Kragenb├Ąren) war, oder?
(08.12.2022, 08:56)
Liz Thieme:   Carsten, ich wei├č, dass es regionale Probleme gibt bzgl der Preiserh├Âhung. Es ist leider ein schweres Los. Er w├Ąre auf jeden Fall mehr Wert.

Ich habe leider so manche Jaguare nicht gesehen. Vor 25 Jahren war ich noch auf meine Eltern angewiesen und da gab es keinen Grund f├╝r den Pott :D
(07.12.2022, 19:01)
Carsten Horn:   Hamm ist zu nah an Dortmund und M├╝nster. Erh├Âht man die Preise zu stark, gehen die Besucher da hin...

Irgendwie bist etwa 25 Jahre zu sp├Ąt, fr├╝her gab es da auch Jaguare und 1995 sogar Kreuzungen Jaguar-Leopard. Eine Nacht zusammen gesperrt wegen Bauarbeiten, g...
(07.12.2022, 17:45)
Liz Thieme:   Das Lemurenhaus ist im Winter sehr warm/feucht, nach ca. f├╝nf Minuten hat sich die Kamera dann mehr oder weniger dran gew├Âhnt. Grunds├Ątzlich finde ich es ein sch├Ânes Haus. Das Terrarium/Aquarium h├Ątte ich gerne mit einem anderen Gecko besetzt, aber Gro├če Madagaskartaggeckos sind nun mal Standard und (meistens) auch am h├Ąufigsten zu sehen. Daher nat├╝rlich gut f├╝r die Besucher.

Die vier Lare waren verteilt auf die Laufg├Ąnge und die eine Anlage, die zweite wurde gerade ges├Ąubert.
Eine weitere Anlage (vor den Pavianen) war leer.
Die Pavianen-Senioren waren eigentlich wegen des Usselwetters drinnen, einer kam dann aber doch neugierig raus und a├č sein Fr├╝hst├╝ck. Sofern ich das Schild richtig verstehe, will man die Paviane behalten und ihnen ein sch├Ânes Seniorenleben g├Ânnen.
Die Borneo-Gibbons habe ich nicht gesehen, Schild ist aber vorhanden.

Die Kronenkraniche waren bei Elenantilopen und Wasserb├Âcken. Bei letzteren d├╝rfte es kommendes Jahr wohl wieder Nachwuchs geben.

Die Afrika-Voliere mag zwar den offiziellen Spatenstich bekommen haben, ansonsten ist nicht wirklich was passiert. Es stecken nur die Rand/Eckmarkierungen im Boden. Der Zoo hat auch heute einen Post bei FB dazu ver├Âffentlicht ("Graupapageien und Gr├╝nen Kongopapageien stehen bereits zwei zuk├╝nftige Bewohner der Voliere fest - allerdings werden diese nicht lange alleine bleiben. Welche Tierart neu in den Zoologischen Garten im Hammer S├╝den einziehen wird ist allerdings noch ein gut geh├╝tetes Geheimnis.")

Die Zwergziegen und Schafe waren heute getrennt, da im Mittelst├╝ck gearbeitet wurde.

Die Lippeg├Ąnse waren gut zu sehen und wandern ├╝ber die ganze Anlage. Ihre Mitbewohner, die Vierhornziegen, waren nicht zu sehen.

Ich wei├č, dass der Eintrittspreis je nach sozialer Struktur der Region immer eine riesige Diskussion ist. Aber der Preis von 7,50 Euro f├╝r einen Erwachsenen ist auch meiner Meinung zu g├╝nstig.
Ich habe den Tierpark anscheinend in einer Umbruchphase kennengelernt und kann seine Entwicklung nat├╝rlich nicht beurteilen. Allerdings wirkt er f├╝r mich immer noch wie ein traditioneller Tierpark bei dem noch viel passieren muss.
Ich f├Ąnde es zum Beispiel gut, wenn nach dem Tod der Tigerin keine Tiger wieder einziehen, sondern die Anlage f├╝r Leoparden genutzt wird, die die vorhandenen Kletterm├Âglichkeiten besser nutzen. Au├čerdem finde ich diese Affenk├Ąfige optisch sehr unsch├Ân. Die Gibbons wirkten recht beengt in diesen G├Ąngen.

Die Anlage f├╝r Sittiche war geschlossen wegen Eingew├Âhnung von neuen Tieren.
Die begehbare Voliere mit Nachtreihern hat nicht-beschilderte Rostg├Ąnse mit drin, die Enten waren nicht zu sehen. Die linke Anlage daneben hatte kein Schild aber Futter lag drin (K├╝ken), die rechte Anlage war derzeit unbesetzt (entsprechendes Schild hin dran).
(07.12.2022, 13:16)
cajun:   Das Ereignis unten in der Meldung mal satiri(e)sch betrachtet:
F├╝r solch eine, im Zoo hochinvasive Tierart (allein in Deutschland 121 Haltungen laut ZTL!), muss es doch ein Konzept bei Ausbruch geben, Stellt euch vor jemand h├Ątte das Zootor ge├Âffnet oder sie w├Ąren unterm Zaun durchgekrochen... die armen Hammer, nicht auszudenken, wenn sie einen Spielplatz geentert h├Ątten.... Kinder fallen in Buddell├Âcher, festgebissene Surikaten schleudern an M├╝tterfingern, Gummistiefel werden gekapert, Kinderwagen durchw├╝hlt...zudem sind die Tiere Wiederholungst├Ąter! Eigentlich ein unhaltbare Tierart. Muntjaks h├Ątte man ja letal entnommen... schalke aus* :o)

"Eine Gruppe Erdm├Ąnnchen ist am Mittwoch aus dem Gehege im Tierpark ausgeb├╝xt. Weit kamen sie aber nicht.
m Tierpark in Hamm k├Ânnen die Besucher t├Ąglich viele hundert Tiere hautnah sehen ÔÇô am Mittwochmittag kamen ein paar Tiere sogar noch etwas n├Ąher. Einer kleinen Gruppe Erdm├Ąnnchen war es in ihrem Gehege wohl zu langweilig geworden. Sie b├╝xten aus und gingen im Park auf Erkundungstour. Ganz zur Freude von Tierparkbesucher Marc Trottenberg, der den kleinen Fluchtversuch f├╝r wa.de festhielt.
Nach Umbauarbeiten im Tierpark Hamm: Erdm├Ąnnchen entdecken Schwachstelle und nutzen sie
Durch ein kleines Loch im Gehege buddelten sich sechs bis sieben Erdm├Ąnnchen ihren Weg auf die andere Seite. Vielleicht, um sich das Ergebnis der Umbauarbeiten genauer anzugucken. Vielleicht war der Fluchtversuch aber auch ein Hilfsangebot ans Tierparkpersonal. Das hatte n├Ąmlich gerade unter anderem den Untergrabschutz im Gehege erneuert. ÔÇ×Unsere Erdm├Ąnnchen haben bei der Bauabnahme wohl noch Schw├Ąchen gefunden und uns direkt darauf hingewiesenÔÇť, sagt Tierparkchef Sven Eiber.
Die L├Âcher in der Mauer seien sofort ausgebessert worden. Und auch die Erkundungstour der kleinen Raubtiere dauerte nicht lange an. Bereits nach kurzer Zeit gelang es den Tierpflegern, die Fl├╝chtigen gesund und munter zur├╝ck in ihr Gehege zubringen.
Nicht der erste Ausbruchsversuch
Es ist nicht das erste Mal, dass die Erdm├Ąnnchen Umbauarbeiten f├╝r eine Erkundungstour durch den Park nutzten. Bereits bei der Er├Âffnung des neuen Geheges 2011 buddelten sie sich frei und streunten durch den Park. Auch hier konnten alle Tiere wohlbehalten zur├╝ckgebracht werden"
Quelle:https://www.24rhein.de/rheinland-nrw/hamm-tierpark-erdmaennchen-ausgebuext-abgehauen-gehege-loch-umbauarbeiten-wa-91760393.html
(01.09.2022, 12:41)
Holger Wientjes:   Die Nandus sind ja zuvor bei den Lamas im hinteren Parkabschnitt untergebracht gewesen. Ich war noch nicht wieder da, nehme aber an, dass sie wieder dort sind. Ich schreibe nochmal, wenn ich Genaueres weiss.
(02.11.2021, 22:10)
cajun:   Danke f├╝r die Meldung @Holger. Sind die Nandus, deren Gehge die Dik Dik jetzt bewohnen, abgegeben worden oder nun innerhalb des Zoos anderweitig untergebracht?
Die Meldung des TPs auf FB schweigt sich dar├╝ber aus.
(02.11.2021, 11:56)
Holger Wientjes:   In Hamm sind 2,0 Dikdiks aus Hannover eingezogen.
(30.10.2021, 17:20)
Oliver Muller:   Laut Mail des Zoodirektors ?hofft man, dass die Pumas bleiben k├Ânnen, hat aber noch keine Entscheidung getroffen?. Angesichts der Nichterw├Ąhnung in den bisherigen Ver├Âffentlichungen deute ich das mal so, dass sie im aktuellen Entwicklungskonzept nicht ber├╝cksichtigt wurden und dass man dann seitens des Tierpark nach 2023 eine weitere Tranche Ausbau plant und dann auch die Pumas mit einer neuen Anlage bedenken will, sofern das genehmigt und finanziert wird.
(14.05.2019, 23:07)
Gudrun Bardowicks:   Ein sehr lesenswertes und interessantes Sonderheft und spannende Zukunftsplanungen f├╝r den Tierpark Hamm. Danke f├╝rs Einstellen des Links.
(14.05.2019, 11:52)
Oliver Muller:   https://epaper.hamm-magazin.de/Hammmagazin_04_2019_Sonder/epaper/ausgabe.pdf

N├Ąheres zum neuen Zookonzept.
(13.05.2019, 22:19)
Holger Wientjes:   Nein, leider im Grunde noch die alte Umz├Ąunung und die Stallungen belassen und nur die Zwischenz├Ąune entfernt. Der Bodengrund wurde nachgebessert.
Der neue Nilgau-Bulle ist ├╝brigens mittlerweile eingetroffen, ist aber noch recht jung, also abwarten, wann es den ersten Nachwuchs von ihm gibt.
(24.11.2018, 18:20)
Oliver Muller:   @Holger Wientjes: Super, vielen Dank! Wurden denn die Anlagen auch modernisiert/verbessert, oder einfach nur die Z├Ąune dazwischen auf gemacht?
(23.11.2018, 16:33)
Holger Wientjes:   Also die Asien-Anlage, bestehend aus urspr├╝nglich drei Einzelgehegen, besteht schon seit einigen Jahren (drei, vier gesch├Ątzt). Besetzt mit einer grossen Zuchtgruppe HZA (teilweise mit zwei Dutzend Tieren. Aktuell nur noch die H├Ąlfte mit neuem Bock), Nilgaus (in j├╝ngster Zeit f├╝nf Weibchen, ein neuer Bulle wird erwartet oder ist schon dort) sowie zwei uralten und seit kurzem drei j├╝ngeren Dybowski-K├╝hen. Hinzu kommen Weisswangen- und Kaiserg├Ąnse.
Die Afrika-Anlage gibt es in der jetzigen Form auch schon zwei oder drei Jahre meine ich. Auch diese besteht aus drei urspr├╝nglichen Einzelgehegen, die schrittweise zusammengelegt wurden. Besetzt mit je einer Zuchtgruppe Elen und Defassa-Wasserb├Âcken und aktuell zwei Zebrastuten mit einem Nachwuchshengst. Der Zuchthengst wurde abgegeben, da er sich wohl mit dem Elen-Bullen nicht so recht vertrug.
(22.11.2018, 23:00)
Oliver Muller:   Wie ist denn eigentlich der Stand bzgl. der geplanten zusammengelegten Afrika- bzw. Indien-Anlagen? Sind die schon fertig? War l├Ąnger nicht mehr dort.
(22.11.2018, 22:42)
Holger Wientjes:   O.k., aber Toiletten, einen Kiosk und ein paar Parkpl├Ątze werden wohl alle Zoos haben und nicht erst ben├Âtigen, um ├╝berhaupt Besucher zu generieren.

In Hamm sehe ich das gr├Âsste Problem in der Tat in der ├╝beralterten oder den Anspr├╝chen nicht mehr gerecht werdenden Infrastruktur. Neben den genannten Aspekten (Eingangsbereich, Gastro, Sanit├Ąrbereich, Veterin├Ąr-/Quarant├Ąnestation, von mir aus auch noch ein modernerer (Indoor-)Spielplatz) sind hier sicherlich noch R├Ąumlichkeiten f├╝r das Personal und ein moderner Wirtschaftshof zu nennen. Weiterhin sind neue Stallungen (gerade im Huftierbereich bei Zebra, Antilopen und Co.) und Gehegez├Ąune/-Begrenzungen in vielen F├Ąllen von N├Âten. Hat man sich hier erneuert, ist an die Aufnahme von neuen kostenintensiveren Arten wie beispielsweise Pinguine zu denken. Also erstmal viel investieren, in Bereiche, die der Besucher auf den ersten Blick gar nicht zwingend wahrnimmt bzw. die nicht unmittelbar mit dem Tierbestand zu tun haben.

(22.11.2018, 12:18)
Hannes Lueke:   Das "Luxus" im Problem war auch eehr darauf bezogen, dass man als Tiergarten nicht das Problem hat, die Tierhaltung massiv verbessern zu m├╝ssen sondern die mittlerweile vielen Besucher besser zu versorgen. Andere Zoos brauchen erst einmal diese Infrastruktur um ├╝berhaupt besuche zu generieren
(22.11.2018, 12:02)
Holger Wientjes:   Noch ein kleiner Nachtrag: Der zentrale Spielplatz bzw. die meisten der dortigen Spielger├Ąte sind noch gar nicht so alt. Man kann vielleicht noch etwas erg├Ąnzen, aber ich halte ihn durchaus auch jetzt schon f├╝r "vern├╝nftig" sprich ordentlich und zumindest f├╝r Kleinkinder abwechslungsreich gestaltet. Er ist auch in der Regel gut besucht bzw. wird direkt von Familien mit Kindern angesteuert. Also absolute Priorit├Ąt h├Ątte er bei mir erst mal nicht.
(22.11.2018, 11:31)
Holger Wientjes:   Der "Schwung" der Lebenshilfe hielt allerdings nicht allzu lange an. Vielleicht hat man "pl├Âtzlich" bemerkt, dass ein Zoo in der Regel immer ein Zuschussbetrieb ist, der nicht einfach so nebenbei zu bewerkstelligen ist... Die Stadt ist seit 2016 Tr├Ąger.

Alte Toilettenanlagen und eine zu kleine Gastronomie und selbst zu wenig Parkpl├Ątze w├╝rde ich, gerade l├Ąngerfristig, nicht nur als Luxus-Problem bezeichnen wollen. Da muss etwas passieren, will man die Besucher zufriedenstellen.

Nochmals kurz zum Tierbestand: Neben Besucherlieblingen wie Kattas, Bennetts, Surikaten oder k├╝nftig dann anscheinend noch Zwergottern, bietet der Tierpark durchaus jetzt schon einige zoologische Highlights. Neben Fossas (sechs Haltungen in Deutschland) oder Tayras (f├╝nf), leben dort auch Schopfmakaken (vier Haltungen in Deutschland), Husarenaffen (sechs Haltungen, die einzigen in NRW), Mandrills (nach der geplanten Abgabe der Tiere in Duisburg werden dies leider auch die einzigen im Zooland NRW sein) oder Defassa-Wasserb├Âcke (sechs Haltungen deutschlandweit). Auch das alte Paar der Borneo-Gibbons lebt noch.
Alaotra-Halbmakis w├Ąren sicherlich sch├Ân. Aber ich mag auch die einzigen Weisskopfmakis in NRW. Es ist also durchaus nicht alles 08/15, wobei ich mich eher auch ├╝ber eine Veredelung des Vogelbestandes freuen w├╝rde. Und ganz ehrlich, warum sollte man mit Bibern planen (auch wenn es reinrassige Elbe-Biber w├Ąren)?
(22.11.2018, 11:22)
Hannes Lueke:   Gerne. Der Park ist durchaus interessant wenn man in der Gegend ist. Der Tierbestand ist garnicht mal schlecht und man macht defnitiv das Beste aus der Situation. Vor wneigen Jahren stand man ganz kurz vor der Schlie├čung aber nach der ├ťbernahme durch die Lebenshilfe kam Schwung rein und die Besucherzahlen haben sich massiv gesteigert. Luxus Probleme sind jetzt der Parkplatzmangel, alte Toiletten, Mini Gastronomie (ich hoffe die frischen Waffeln bleiben erhalten) und kein vern├╝nftiger Spielplatz. Hat man das behoben wird man sicherlich die Anlagen welche ganz ok sind in Angriff nehmen.
(21.11.2018, 12:34)
Hannes Lueke:   Kattas leben (lebten?) bereits im Park, Pandas sind sehr g├╝nstig unterzubringen und zu halten und Zwergotter tats├Ąchlich extrem Schauattraktiv. Im Gegensatz zu anderen Arten sind sie tags├╝ber sehr aktiv und keine Riesen-Otter. Fleckenmusang und Elbebiber haben faktisch keinen Schauwert da vorwiegend D├Ąmmerungs und Nachtaktiv. Mit Fossa und Tayra h├Ątte man sogar bereits 2 Arten welchen in Richtung Musang gehen, mit den Nutrias tagaktive Tiere mit Schauwert. Den Bedrohungsstatus bezweifle ich garnicht aber wie Holger schreibt hat Hamm aktuell noch andere Sorgen. Hamm hat aber auch immens engagierte Tierpfleger und ich kann mir vorstellen, dass da in Zukunft das ein oder andere schmankerl kommt.
(21.11.2018, 11:21)
Holger Wientjes:   @Adrian Langer: Was hattest Du denn f├╝r einen kleinen Park wie Hamm, der ja bereits einen interessanten Bestand (zumindest bei den S├Ąugern) besitzt und der nun auch haupts├Ąchlich erstmal seine Infrastruktur auf Vordermann bringen muss, an herausragenden ├änderungen im Tierbestand erwartet?
(21.11.2018, 10:50)
Oliver Muller:   Hier ist der komplette Beschluss:

https://www.hamm.de/ratplus/APP/connector/0/124/url/Beschluss_1646_18.pdf?dokId=Beschluss-1610-0
(20.11.2018, 22:09)
Oliver Muller:   Mit Zwergpandas immerhin eine Art, die noch nie ein Zoo gezeigt hat. ;-)))
(20.11.2018, 21:46)
Nils Loske:   Das ehemalige Mandrillgehege, wird nun f├╝r die Wei├čkopfmaki genutzt.
(12.11.2018, 20:29)
Hannes Lueke:   Wieso nicht? Lernen durch Taten. Der Zoo hat eine Marschrichtung, diese funktioniert in bestimmten Punkten und dann feilt man daran. Auch entwickeln sich die Finanzen der St├Ądte unterschiedlich, Zinsen ver├Ąndern sich. Wenn man noch vor 5 Jahren gefordert hat die w├Ąrmebed├╝ftigen Arten abzugeben sehe ich heute, bei nahezugleichbleibendem Tierbestand bedeutend mehr Besucher. So war das Konzept vor 5 Jahren also weniger Exoten, weniger Arten, weniger Kosten. Heute ist Geld noch viel billiger als vor wenigen Jahren und man hat bewiesen, dass man mehr Besucher erreichen kann. Dann doch lieber darauf aufbauend Geld rein pumpen statt den alten Plan des Abbaus weiter zu treiben
(23.05.2018, 09:12)
Oliver Muller:   Auch hier wieder: Es hiess doch bereits vor einiger Zeit, man habe jetzt ein neues Konzept. Es n├╝tzt ja nichts, wenn andauernd neue Konzepte gefordert und/oder entwickelt werden, wenn die Tr├Ąger dann nicht das Geld f├╝r die Umsetzung geben wollen oder k├Ânnen.
(22.05.2018, 21:40)
Nils Loske:   neues Mandrill-Gehege II
(06.11.2017, 19:48)
Nils Loske:   neues Mandrill-Gehege I
(06.11.2017, 19:48)
Nils Loske:   hier das Bils
(06.11.2017, 19:48)
Nils Loske:   Heiliger Ibis auf der Teichanlage
(06.11.2017, 19:44)
Holger Wientjes:   @Oliver Muller: Der Neubau des Mandrill-Geheges war urspr├╝nglich gegen├╝ber dem sechseckigen Affenhaus (auf dem Gel├Ąnde der alten L├Âwen-Anlage) geplant. Daher ist auf einigen etwas ├Ąlteren Pl├Ąnen dementsprechend dort noch eine Baustelle eingezeichnet. Der Standort wurde aber schnell wieder verworfen und an den heutigen verlegt.

Was den k├╝nftigen Tierbestand angeht, so darf man sowieso davon ausgehen, dass einige "Auslaufmodelle" einfach nicht ersetzt werden, wie z.B. die Pavian-Hybride, das alte Borneo-Gibbon-Paar oder die alten Damen bei den Japan-Makaken. Auf der Fl├Ąche, die f├╝r die neuen Geb├Ąude (neuer Eingang, Gastronomie etc.) angedacht ist, leben zur Zeit zwei Nasenb├Ąren (die ja Dank der neuen Bestimmungen auch keine Zukunft haben, hier ist die Frage, ob man an der publikumsattraktiven Form festhalten und auf Weissr├╝ssel umstellen m├Âchte), ein Puma sowie eine Gruppe Degus und Farbm├Ąuse. Also auch hier w├Ąre der Verlust ├╝berschaubar. Ansonsten kann ich mir keine grosse Artenreduktion vorstellen (vielleicht hier und dort eine Umstellung auf eine andere Art f├╝r eine momentan vorhandene). Im Vogelbereich sehe ich da eher noch Potential nach oben.
(18.09.2017, 11:00)
J├Ârg Woitzik:   Die neue Mandrill-Anlage liegt zwischen Trampeltieranlage und Asien-Gehege. Sehr sch├Ân geworden!

(05.09.2017, 19:59)
Oliver Muller:   Wo ist eigentlich die neue Mandrill-Anlage - gegen├╝ber des sechseckigen Affenhauses oder neben der Trampeltieranlage?
(30.08.2017, 22:02)
Oliver Muller:   Das hei├čt, Upgrade f├╝r die Infrastruktur, Downgrade f├╝r den Tierbestand?
(30.08.2017, 20:05)
Holger Wientjes:   Auf der Tierpark-Homepage ist auch eine Bauskizze zu sehen. Gef├Ąllt mir pers├Ânlich gut. Schlicht und trotzdem attraktiv.
(07.10.2015, 13:31)
Hannes L├╝ke:   Der Tierpark Hamm gibt via Facebook bekannt:

In ein paar Tagen r├╝ckt der Bagger an, vor Weihnachten 2015 steht der Rohbau unseres neuen Mandrillgeheges. 250.000 ÔéČ investieren wir in 260 qm┬▓ Freifl├Ąche und 60 qm┬▓ Stallgeb├Ąude unseres neuen Geheges. 2016 wird alles fertig sein! Das Baustellenschild verr├Ąt, wie alles bald aussehen wird.
(07.10.2015, 10:38)
Holger Wientjes:   Ich glaube, da war ┬┤mal die Rede von, als es noch Leoparden gab. Aber da weiss ich auch nicht, in welcher Form das h├Ątte aussehen sollen oder ob das nicht nur ┬┤mal Wunschdenken war. F├╝r die Tiger ist mir kein Neubau/Erweiterung bekannt.
Das Puma-Gehege entspricht im Grunde noch dem alten Leoparden-Gehege, wurde lediglich etwas neu eingerichtet. Den K├Ąfig als solches finde ich im Grunde ganz o.k. Die Katzen k├Ânnen drei Ebenen nutzen, was die zu nutzende Fl├Ąche deutlich erh├Âht.
Bevor man aber hier an einen, wie auch immer gearteten Neu-/Umbau denken darf, sind erstmal andere Dinge wichtiger. Die Mandrill-Anlage hat das ganze Jahr im Grunde keine sichtbaren Fortschritte gemacht, dann liegt das alte Nandu-Gehege, dass nach (!) den Mandrill-Bau f├╝r Nasenb├Ąren eingerichtet werden soll, seit langem brach und das ehemalige Naturkundemuseum wartet auch schon l├Ąnger auf eine Umnutzung bzw. zun├Ąchst erstmal auf ein Konzept was damit passieren soll.
(12.09.2015, 10:33)
Oliver M├╝ller:   Es war ja auch mal die Rede von neuen Gehegen f├╝r die Raubkatzen. Wei├č da jemand etwas? Ist das Pumagehege eigentlich irgendwie saniert/modernisiert oder hat man nur die Innenausstattung versch├Ânert?
(12.09.2015, 09:51)
Hannes L├╝ke:   Na das stelle ich mir dann sehr attraktiv und gro├čz├╝gig vor
(11.09.2015, 22:24)
Holger Wientjes:   Die Anlagen sind zusammen gelegt worden. Sprich, die Nilgau-/HZA-Anlage und die der Dybowskis (altes Defassa-Gehege).
(11.09.2015, 19:32)
Hannes L├╝ke:   Sind die Dybowski auf der alten Anlage der Nilgau und HZA? Die war so schon ziemlich voll...
(11.09.2015, 19:08)
Holger Wientjes:   Womit nicht fertig ? Und das nutzt mir nix, um konkret zu erfahren, woran es in Hamm liegt in diesem Fall.
(11.09.2015, 19:01)
Sebastian Gellert:   Siehe hier Eintr├Ąge Duisburg - da wird man auch nicht fertig, samt zus├Ątzlichen Fragen.
(11.09.2015, 18:25)
Holger Wientjes:   Kleines Update: Wasserb├Âcke und Elen haben seit einiger Zeit ein gemeinsames Gehege. Die Abtrennung zu den Zebras ist ebenfalls gefallen und besteht aktuell nur aus einem Bauzaun. Der n├Ąchste Schritt der Zusammenf├╝hrung scheint also bevor zu stehen.

Nilgau, HZA und Dybowskys ebenfalls seit ein paar Wochen zusammen.

Bei den Husaren wieder Nachwuchs.

Mandrill-Anlage macht keine sichtbaren Fortschritte. Keine Ahnung wieso.

Der Tierpark ist nun auch Mitglied bei den NRW-Partnerzoos.
(11.09.2015, 17:51)
Holger Wientjes:   Nilgaus gibt es weiterhin um die zehn Tiere (je nach aktuellem Nachwuchs).
(05.04.2015, 19:46)
Holger Wientjes:   Nilgaus gibt es weiterhin um die zehn Tiere (je nach aktuellem Nachwuchs).
(05.04.2015, 19:46)
Holger Wientjes:   Die neue Mandrill-Anlage entsteht auf dem Areal der ehemaligen Dybowski-Anlage. Diese, in der Tat nur noch 0,2 (keine Ahnung wie man mit der Art k├╝nftig plant), leben nun auf der vormaligen Wasserbock-Anlage.

Die Zuchtgruppe der Husarenaffen bestand aus einem Zuchtpaar und seinem (ich meine ausschliesslich m├Ąnnlichen) Nachwuchs der letzten Jahre. Das Paar lebt weiterhin im Park, der Nachwuchs wurde anscheinend an andere Einrichtungen abgegeben.

Die Japanmakaken sind allesamt weiblich (vier oder f├╝nf Tiere), die Schopfmakaken m├╝ssten M├Ąnnchen sein.

Die im neuen Plan angegebenen Mandrills und Husarenaffen gibt es dort aktuell nicht. Eventuell waren dort die Nachzuchten vor ihrer Abgabe tempor├Ąr untergebracht.

Javaneraffen, wie vermutet, einmal Zuchtgruppe und zus├Ątzlich zwei separierte ziemlich alte Tiere.

Gehege Nr. 8 ist nachwievor unbesetzt. Bisher keine konkreten Planungen.

Frohe Ostern !
(05.04.2015, 19:42)
Michael Mettler:   @Hannes: Nach den ZTL-Eintr├Ągen (wenn diese noch aktuell sind) w├Ąren auch die Schopfmakaken nur M├Ąnner und die Japanmakaken nur Weibchen.

Laut einem Info-Schild, das ich bei meinem letzten Besuch fotografiert habe, werden die Borneogibbons (geb. 1969) dieses Jahr 46 Jahre alt!

Vielleicht gibt es in Rheine f├╝r die Maras gar keine M├Âglichkeit zum Graben (Drahtgitter unter der Grasnarbe?) - in Hannover z├╝chten sie ja auch ohne selbst gegrabene H├Âhlen auf festem Untergrund (haben daf├╝r H├╝tten in einem Nebengehege). Ich habe das Buddelproblem aus dem Berliner Zoo in Erinnerung, wo sie die Umfassungsmauer untergraben hatten und man deshalb auf M├Ąnnerhaltung umstieg.
(05.04.2015, 18:32)
Hannes L├╝ke:   Puh ein paar gute Fragen
Die Wasserb├Âcke stehen auf der Marabuanlage
Also wird auf deren Gel├Ąnde gebaut
Massiv abgebaut wurde auch der Bestand an nilgau
Varis sind weg, daf├╝r Kattas in beiden Anlagen
Kapuziner sind ne M├Ąnnergruppe

Bei den nutrias kann ich es dir vom Grabe Verhalten nicht sagen
Wobei ich auch bei der Mara Theorie skeptisch bin
In Rheine sieht man nirgends L├Âcher aber Jungtiere


(05.04.2015, 17:29)
Michael Mettler:   @Holger & Hannes: Welche ├änderungen hat es eigentlich im Tierpark seit Erstellung des auf der Homepage verf├╝gbaren Parkplans (offenbar von sp├Ątestens Fr├╝hjahr 2014) und der dortigen Bestands├╝bersicht gegeben (von Puma statt Leopard und Hinzunahme der Emu-Anlage zur K├Ąnguru-Anlage, beides hier im Forum erw├Ąhnt, mal abgesehen)?

Auf dem Plan sind z.B. an drei (!) verschiedenen Stellen Mandrills verzeichnet, aber nicht dort, wo laut diesem Thread f├╝r sie gebaut wird - selbst das variiert hier aber zwischen ehemaliger Wasserbockanlage und ehemaliger Dybowskihirschanlage.

Laut HP-Bestandsliste nur noch 2 Husarenaffen? (Laut Thread war es noch in j├╝ngerer Zeit eine Zuchtgruppe?) Laut ZTL nur noch 0,2 Dybowskihirsche? Wie erkl├Ąren sich die beiden im Plan verzeichneten Javaneraffenhaltungen - Zuchtgruppe und Rentnergruppe? Was wird jetzt in Anlage Nr. 8 gehalten (laut Plan "z.Zt. unbesetzt")?
(05.04.2015, 13:27)
Michael Mettler:   @Hannes: Ist es bei Nutrias so wie bei Maras, dass nur die Weibchen buddeln (um Schutzh├Âhlen f├╝r den Nachwuchs anzulegen)? Dann w├Ąre eine reine M├Ąnnertruppe f├╝r den Teich denkbar und man h├Ątte nicht mal das Problem, dass wegen Jungtieren ein feinmaschigerer Zaun genommen werden m├╝sste.
(01.04.2015, 17:14)
Hannes L├╝ke:   Unter dem Aspekt des erweiterten Tierbestandes gebe ich dir mit den Nutrias recht. Da w├Ąren ne handvoll Tiere durchaus eine Bereicherung.

Aktuell ist der Teich f├╝r mich recht unterbesetzt, daf├╝r relativ sauber. Naturn├Ąhe fehlt trotzdem noch ( woran gearbeitet wird)
(01.04.2015, 16:07)
Michael Mettler:   @Hannes: Bei daueraktiven R├Ąubern w├╝rde sich allerdings das Miteinander mit Wasserv├Âgeln (und seien es nach einem eventuellen Stutzverbot "nur noch" Wildv├Âgel) schnell erledigen. Bei meiner Idee sollten die Nutrias lediglich eine Erg├Ąnzung zu letzteren sein.
(01.04.2015, 14:29)
Hannes L├╝ke:   Strapazieren sicherlich aber ich denke nicht im Ausma├č wie es Nutrias tun. Nutrias fressen gut 50 % ihres K├Ârpergewichtes am Tag. Au├čerdem w├╝hlen sie auch gerne.
Auf einer solchen Wasserfl├Ąche muss man schon zudem nen stattlichen Besatz der recht tr├Ągen Tiere haben um sie wirken zu lassen. Otter als daueraktive R├Ąuber sind da vermutlich deutlich schonender.
(01.04.2015, 12:18)
Michael Mettler:   @Hannes: Strapazieren Otter nicht ebenfalls eine Naturb├Âschung?
(01.04.2015, 10:32)
Hannes L├╝ke:   Nutrias schreddern aber wirklich alles, koten extrem viel, und Graben die Uferb├Âschung im gro├čen Stil um.

Ich k├Ânnte mir den Teich mit der dahinterliegenden Fl├Ąche oder der jetzigen Flamingofl├Ąche auch Ottergro├čanlage vorstellen
(01.04.2015, 09:16)
Michael Mettler:   Ein Plan B f├╝r den Teich scheint mir jedenfalls sinnvoll, falls es tats├Ąchlich zu einem Stutzverbot f├╝r V├Âgel kommen sollte; ich glaube kaum, dass sich der Park das ├ťberbauen des Teiches mit einer Gro├čvoliere leisten k├Ânnte/wollte, und dann w├Ąre Ullis Gedanke mit den Pelikanen (der mir ansonsten gut gef├Ąllt, und es w├Ąren ja auch ONB-Favoriten) hinf├Ąllig. F├╝r Nutrias m├╝sste der Zaun zumindest unterw├╝hlsicher sein, nach oben hin w├Ąre vielleicht seine Absicherung mit E-Draht ausreichend.
(01.04.2015, 00:42)
Holger Wientjes:   W├╝rden mir dort auch besser gefallen als im aktuellen Gehege. Jedoch weiss ich nicht, inwieweit das umsetzbar ist, ohne, dass die Tiere ausb├╝chsen und man zur Faunenverf├Ąlschung beitr├Ągt.
(31.03.2015, 23:40)
Michael Mettler:   Welche Optionen lie├če eigentlich der gro├če (Enten-)Teich zu? Ich erinnere mich leider nicht, ob er komplett umz├Ąunt ist (mein einziges Foto zeigt immerhin im Bildausschnitt einen halbhohen Zaun), und wei├č nat├╝rlich auch nichts ├╝ber seine Tiefe und Wasserqualit├Ąt. Ich dachte gerade daran, die Nutrias dorthin umzusiedeln und mit einem "Abenteuersteg" wie im Tierpark Essehof (siehe Foto) oder einer schlichten Plattform ├╝ber dem Wasser (oder sogar auf einem Ponton?) interessante zus├Ątzliche Perspektiven zu schaffen. Das m├╝sste eigentlich ohne Riesen-Investitionen machbar sein (Essehof schwimmt vermutlich auch nicht gerade in Geld). Man k├Ânnte f├╝r den Startbesatz noch ein paar andersfarbige, dadurch im Teich auffallendere Nutrias dazuholen und f├╝r die Umsiedlungsaktion medienwirksam Kinder einladen, welche die Transportboxen vom alten Gehege zum Teich tragen/karren und die Tiere ins neue Zuhause "entlassen" d├╝rfen (falls nicht irgendwelche Sicherheitsbestimmungen sowas verbieten).

Im Hinterkopf habe ich dabei als Vorbild die Nutrias im Leipziger Wasservogelteich und im Vechte-Altgew├Ąsser im Tierpark Nordhorn. In einer solchen Umgebung wirken sie ganz anders als in einem betonierten oder gekachelten Bassin mit gepflastertem Landteil.
(31.03.2015, 22:07)
Michael Mettler:   Habe gerade gesehen, dass du parallel zu meinem Post in "Eure Planung" genau das dargelegt hast.
(31.03.2015, 11:05)
Michael Mettler:   @Holger: Ja, dieser Zusammenfassung stimme ich zu. Wei├če Tiger (oder L├Âwen) sind f├╝r mich nicht mehr und nicht weniger als eine Option.

Wie s├Ąhen denn deine eigenen Wunschma├čnahmen zur Besucherzahlensteigerung des Tierparks unter realistischen finanziellen Voraussetzungen aus?
(31.03.2015, 11:02)
Holger Wientjes:   Ein Zoo ist von Menschen nicht zuletzt f├╝r Menschen gemacht. Daher werden wir hier nicht Drumherum kommen, menschliche Ma├čst├Ąbe anzuwenden. Die Frage ist, und das wird hier solangsam recht m├╝ssig, inwieweit man diese Argumentationkette auch auf weiterf├╝hrende gesellschaftliche Aspekte ausdehnen sollte. Das wird hier n├Ąmlich eine Endlosdiskussion. Vereinfacht zusammengefasst kann man folgendes festhalten denke ich: Bei einem Zoodirektor M. Mettler kann es unter Umst├Ąnden weisse Tiger im Zoo geben, bei einem Zoodirektor H. Wientjes auf keinen Fall.

Die anderen von Dir aufgef├╝hrten Themen kann man sicherlich im passenden Thraed weiter diskutieren.

Was die spezifischen Gel├Ąndebeschaffenheiten in Hamm anbelangt, habe ich da keine Ahnung. Das ist sicherlich im hinteren Parkteil weiterhin, auch, wenn es etwas besser geworden ist, ein Problem. Im Moment w├Ąren besagte Tiergruppen eh utopisch. Mittel- oder langfristig w├╝rde ich mir Pinguine aber in der Tat w├╝nschen.
(31.03.2015, 10:40)
Michael Mettler:   @Holger: Na ja, deine Argumentation (negative Assoziationen unter einigen Eingeweihten - keineswegs unter allen, siehe EAZA-interne Diskussion zum Thema) ist nicht weniger an rein menschlichen Ma├čst├Ąben angelehnt als meine...

Das mit den EAZA-Kampagnen sehe ich als Scheinargument. An Kampagnenthemen wie Schildkr├Âten, Nash├Ârner, Menschenaffen, europ├Ąische Raubtiere, Amphibien k├Ânnen/konnten sich schlie├člich auch Zoos beteiligen, die solche Tiere nicht mal selber halten oder entsprechende In-situ-Projekte unterhalten. Dann sollte es auch ohne wildfarbige Tiger (oder mit farblich gemischter Haltung) m├Âglich sein, f├╝r Tigerschutz zu werben.

Auch mit der H├Ąufigkeit von Morphen in der Natur sehe ich kein Bewertungsproblem, schlie├člich ist das - gemessen an Evolutionszeitr├Ąumen - nur eine Momentaufnahme. Auch der stammesgeschichtlich erste schwarze Leopard oder wei├če Reiher war seinerzeit "unnormal", und h├Ątte es damals bereits Menschen gegeben, die solche Tiere gezielt weggefangen/abgeschossen oder anderweitig von der Vermehrung ausgeschlossen h├Ątten, w├Ąre daraus nie eine als "normal" bewertete Morphe geworden. Insofern fehlt m.W. auch der Beweis mangelnder ├ťberlebensf├Ąhigkeit wei├čer Tiger in der Wildbahn. Die Diskussion dar├╝ber hatten wir allerdings schon mal im Forum, ich meine mich daraus an den Nachweis einer Junge f├╝hrenden wei├čen Tigerin in der indischen Wildbahn zu erinnern (werde ggfs. mal nach der Quelle suchen). Andersrum hatten wir auch schon mal eruiert, dass die Nachkommen zweier schwarzer Jaguare in Zoozuchten offenbar eine eine geringere Vitalit├Ąt und erh├Âhte Jungtiersterblichkeit aufweisen, so dass diese Morphe sich vermutlich nur durch Verpaarung mit normalfarbigen Artgenossen halten kann. Und das ist "besser"?

Es stimmt, wir entfernen uns vom Thema Hamm und die Diskussion ist zu vielschichtig, um in nur einen einzelnen anderen Thread verlagert zu werden - Farbmorphen, Tiershows, Kommerz im Zoo, Ungleichwertung von Tierarten sind eigentlich s├Ąmtlich Themen f├╝r sich, auch wenn sie alle mit der Entwicklung eines Zoos oder gar der gesamten Zoowelt verbunden sind/sein k├Ânnen. Wollen wir die Diskussion entsprechend splitten?

Jetzt wieder konkret zu Hamm: Du hast unten ge├Ąu├čert, dass unter den OBN-Favoriten B├Ąren- oder Pinguinhaltung perspektivisch wohl am ehesten umsetzbar w├Ąre. Wie steht es denn um die Gel├Ąndevoraussetzungen daf├╝r? Ein schnell versumpfender Boden, wie ich ihn in Erinnerung habe, stellt doch m.W. baulich hohe Anforderungen, und f├╝r beide Artengruppen w├Ąre einiger Tiefbau n├Âtig. B├Ąren, die in Naturboden gern graben und dabei ggfs. auch eine untergef├╝gte Drainageschicht "umw├Ąlzen", stellen zudem vermutlich eine h├Âhere Herausforderung dar als Primaten, Gro├čkatzen oder Huftiere ohne W├╝hlt├Ątigkeit auf der gleichen Fl├Ąche.

(31.03.2015, 09:09)
Holger Wientjes:   @Michael M.: Was f├╝r Argumente m├Âchtest Du denn noch anf├╝hren, um Deinen Standpunkt zu vertreten, wenn Du jetzt schon mit Toleranz in der menschlichen Gesellschaft kommst ?!

Nein, ein Zoo muss (und kann vermutlich auch nicht) ausschliesslich Tiere unter dem Gesichtspunkt des Artenschutzes halten. Da geh├Ârt die Zwergziege im Streichelzoo genau so dazu wie die allseits beliebten Surikaten. Nur, ich versuche es nochmals zu erkl├Ąren, kann ich als ein Zoo der sich in der heutigen Zeit als Artenschutzzentrum definiert und an EAZA-Kampagnen zum Tigerschutz mitwirkt, nicht gleichzeitig den Platz f├╝r Tiere zur Verf├╝gung stellen, die den Platz f├╝r reinrassige Artgenossen blockieren. Und nochmal: Lass es bei Springbock, Jaguar und Co. sein wie es ist. Der weisse Tiger ist Dank der Art und Weise wie er von diversen Parks vermarktet wurde einfach negativ konnotiert. (Eine gezielte Zucht von Schw├Ąrzlingen halte ich ebenfalls f├╝r unn├Âtig, hier haftet aber nunmal nicht dieser negative Aspekt an den Tieren, den die weissen Tiger einigen Schaustellern, Safariparks etc. zu verdanken haben). Ich gehe aber doch richtig in der Annahme, dass ein schwarzer Leopard oder Jaguar in der Natur ├Âfter auftritt und ├╝berlebensf├Ąhig ist als ein weisser Tiger, oder ?

Auch nochmals zu den Tierpr├Ąsentationen: Eine Robbenshow wie in Hannover brauche ich am aller wenigsten. Und von mir aus br├Ąuchte so etwas (wie ein medical trainig) gar nicht zwingend ├Âffentlich stattfinden, es sei denn ┬┤mal am Tag der offen T├╝r oder auf F├╝hrungen f├╝r Interessierte wo Pfleger ihre t├Ągliche Arbeit vorf├╝hren.

Und ich verstehe es ebenfalls nicht, warum man derlei vorf├╝hrungen bei einigen Tieren wie selbstverst├Ąndlich durchf├╝hrt (der eine Zoo gut, der andere weniger) w├Ąhrend es bei anderen Tieren verp├Ânt ist.



Was das alles mit Hamm zu tun hat mittlerweile weiss ich auch nicht mehr.
(30.03.2015, 17:37)
Hannes L├╝ke:   In einem anderen Forum wurde ich gesteinigt wie ich mir doch mehr "Zirkuselemente" im Zoo w├╝nschen k├Ânne.
Elefanten d├╝rfen nat├╝rlich trainiert werden, Robben ist ein muss, medical Training ein richtiger Hype aber wenn der Tiger (evtl zus├Ątzlich zu einem medical Training) seine Sprungkraft vorzeigen soll oder br├╝llen ist es Zirkus und verwerflich! Ich sehe jedoch ein besch├Ąftigtes Tier welches Besucher fasziniert.
In meiner Vorstellung geschieht das ganze Trainig neben by Hands-Off! Das so etwas machbar ist zeigen diverse Youtubevideos von Kleinkatzen aus den USA (z.B. trainierte Ozelot)
(30.03.2015, 16:20)
Michael Mettler:   @Sacha: Meines Wissens steht nirgends geschrieben, dass sich Zoos AUSSCHLIESSLICH dem Artenschutz verschreiben m├╝ssen. Selbst die oft genannten diesbez├╝glichen Vorzeigezoos wie K├Âln, Landau oder M├╝nster haben Tiere im Bestand, die keinem Purismus gen├╝gen, aber dennoch eine Funktion in einem zeitgem├Ą├čen Zoo erf├╝llen. Und sei es "nur", den Normalbesucher bzw. dessen Nachwuchs zu begeistern - Freude und Interesse am Tier zu vermitteln ist m.E. noch immer die elementarste Aufgabe eines Zoos. Daf├╝r muss das Tier aber nicht bedroht sein.

Ganz nebenbei: In unserer heutigen Gesellschaft wird Toleranz gegen├╝ber dem Andersartigen als hoher Wert dargestellt. Und nun mach doch mal einem Kind klar, warum sein Spielkamerad vollkommen anders aussehen darf als es selbst, aber ein nicht wie die Artgenossen gef├Ąrbtes Tier gef├Ąlligst "b├Ąh" und wertlos (f├╝r die Arterhaltung) zu sein hat.

@Holger: Da f├Ąngt es doch schon an - "immer mal Farbschl├Ąge, die die Natur hervorbringt". Die gelegentlich aus normalfarbigen Eltern hervorgehenden schwarzen Leoparden und Springb├Âcke in Zoos sind ja keine Zufallsmutationen, sondern "herausgemendelte" Tiere aus Eltern, die das von Puristen unerw├╝nschte Gen m├Âglicherweise schon seit Generationen in sich tragen. Und so erkl├Ąrt sich auch auf simple Weise die eine oder andere immer mal wieder "aufflammende" Morphe in bestimmten Teilen des Verbreitungsgebietes einer Tierart, und selbst der Dortmunder Albino-Seeb├Ąr kann auf diese Weise "entstanden" sein - wenn der Zufall es will, reicht es schon, wenn sich unter seinen Vorfahren irgendwann mal ein einziger Freiland-Albino befunden hat, der es in die Stammb├Ąume beider Dortmunder Elterntiere geschafft hat.

Beim Jaguar ist die Sache allerdings anders gelagert, denn im Gegensatz zum Leoparden oder Springbock vererbt sich der Melanismus hier dominant; selbst ein reinerbig normalfarbiger Jaguar zeugt mit einem schwarzen Partner schwarzen Nachwuchs. Bei der weit verbreiteten Methode, als Paar einen normalfarbigen und einen schwarzen Jaguar zu halten, wird also die "Kuriosit├Ąt" z├╝chterisch sogar "provoziert" (falls man das Paar ├╝berhaupt zur Zucht kommen l├Ąsst und nicht nur aus reinen Schaugr├╝nden h├Ąlt...!). Das ist "gezielte, willentlich herbeigef├╝hrte Zucht und Zurschaustellung solcher Tiere", um deine Worte zu verwenden. Und da frage ich mich eben, warum beim Tiger nicht sein darf, was beim Jaguar allerseits unkritisiert gang und g├Ąbe ist. Ist es ├╝brigens sicher, dass die schwarzen Panther in Berlin und Wuppertal UA-Mischlinge waren, oder entspringt auch das nur dem Gedanken "Farbmorphe = wertlos"?

Tiershows (auch den hannoverschen) stehe ich ├╝brigens durchaus ambivalent gegen├╝ber. "R├╝ckschritt" ist relativ - sie waren ja in der Zoowelt nie wirklich ausgestorben. "Circus im Zoo" steht zwar bei Elefanten und Delfinen unter gro├čer Kritik, bei Robben regt sich dagegen kaum jemand auf.
(30.03.2015, 16:10)
Holger Wientjes:   @Sacha: Mein Reden !
(30.03.2015, 11:42)
Holger Wientjes:   @Sacha: Mein Reden !
(30.03.2015, 11:42)
Holger Wientjes:   @Michael: Ich versteh ja was Du meinst ! Nur macht es das aus meiner Sicht nicht besser. Das Problem sehe ich einfach darin, dass gerade die weissen Tiger durch bestimmte Einrichtungen als reine Show-Tiere "verhunzt" wurden, nicht zuletzt im Zusammenhang eines angeblichen Schutzaspektes, der die Haltung und Zucht dieser "seltenen" Tiere gegen├╝ber den Besuchern rechtfertigen sollte. Dadurch ist diese Tierform (so attraktiv sie auch optisch sein mag, das w├Ąre dann lediglich Geschmacksache) so negativ behaftet, dass sich kein modern ausgerichteter Zoo es sich erlauben kann, diese Tiere zu halten, will er sich nicht der Kritik der Fachwelt aussetzen. Ich kann an keiner Kampagne zum Schutz der Tiger teilnehmen und gleichzeitig, wenn ich denn Tiger-Halter bin, den nicht unerheblichen Platz f├╝r ein entsprechendes Gehege, dieser Form zusprechen. So macht man sich auch wieder als Artenschutzeinrichtung, die man ja sein m├Âchte, unglaubw├╝rdig. Wenn ich mich richtig erinnere, so hat ja selbst Herr Reisky bei unserem Besuch in Aschersleben seinerzeit nachdem wir vor den weissen Tigern standen, gesagt "und jetzt gehen wir zu den richtigen Tigern" ! Ich denke, dass ihm das auch nicht schmeckt, er aber weiss, dass das Beucher lockt, die der Park dringend ben├Âtigt. Die Situation in Aschersleben sch├Ątze ich, als Aussenstehender, allerdings auch prek├Ąrer ein als in Hamm.

Niemand w├╝rde sicherlich etwas sagen, wenn in einem Wurf Tiger, aus welchen Gr├╝nden auch immer, ┬┤mal ein weisser dabei w├Ąre. So wie es hier und dort immer ┬┤mal verschiedene Farbschl├Ąge gibt, die die Natur hervorbringt, sei es ein Schw├Ąrzling bei Leoparden, Jaguar und Springbock oder ein Albino wie k├╝rzlich in Dortmund bei den Seeb├Ąren. Wogegen ich mich str├Ąube, ist aber die gezielte, willentlich herbeigef├╝hrte Zucht und Zurschaustellung solcher Tiere. deswegen kann ich es auch sehr gut nachvollziehen, dass die neuen Direktoren in Wuppertal und Berlin ihre schwarzen Mischlingsleoparden abgegeben haben, um mehr Platz f├╝r andere Tiere zu schaffen. Sollte bei reinrassigen Tieren mal ein schwarzes dabei sein, dann ist das ja v├Âllig o.k.
Und @Michael: Ich bin in der Tat auch kein grosser Freund von irgendwelchen Tiershows in Zoos, wie sie nicht zuletzt gerade in Hannover vermehrt durchgef├╝hrt werden. Das ist f├╝r mich durchaus ein R├╝ckschritt f├╝r eine wissenschaftliche Kultureinrichtung.

Ich finde es in dem hier besprochenen Zusammenhang allerdings auch interessant, warum Tiger und Leoparden auf alle F├Ąlle reinrassig gez├╝chtet werden (was ja gut ist) es bei den ganzen Zoomix-L├Âwen und auch beim Jaguar aber anscheinend kaum jemand interessiert. Zumindest beim L├Âwen w├Ąre es doch kein Problem. Und ja, auch weisse "Polarw├Âlfe" muss ich nicht haben.
(30.03.2015, 11:41)
Sacha:   @MM: Der Unterschied ist der, dass der W├╝stenbussard, der Wolf und der Kalifornische Seel├Âwe als Art nicht (so) bedroht sind wie der Tiger...

Bin bei Hamm ein wenig gespalten. Einerseits w├Ąren die Weissen Tiger f├╝r ONB durchaus eine Attraktion, wenn wie erw├Ąhnt im n├Ąheren Umfeld kein anderer Zoo/Tierpark/Safaripark diese zeigt. Andererseits bin ich kein Fan von Farbmorphen/Kuriosit├Ąten nur um deren Willen. Sprich: Wenn Sie ohne gezielte Selektion/Zucht entstehen, dann okay. Ansonsten riecht mir das zusehr nach Labor und Kuriosit├Ątenkabinett und nicht nach (Unter)-Artenschutz. Und das gilt selbstverst├Ąndlich nicht nur f├╝r Tiger.
(30.03.2015, 11:23)
Michael Mettler:   @Hannes: Die Farbzucht-Tiger haben in ihrem Stammbaum mehr Gr├╝ndertiere als so manche andere Zootierart... Und f├╝r die Einkreuzung unverwandter normalfarbiger Tiere ist es ja noch nicht zu sp├Ąt. Sibirerblut ist in den Wei├čen eh schon drin, und ehe man als nicht reinbl├╝tig erkannte Amurtiger z├╝chterisch komplett stilllegt, k├Ânnte man sie auch zur Einkreuzung f├╝r eine kontrollierte Farbzucht einsetzen.

Im ├ťbrigen k├Ânnte man es genauso als R├╝ckfall in Menageriezeiten werten, wenn Vorf├╝hrungen handzahmer (z.T. sogar speziell daf├╝r handaufgezogener) Tiere in einem modernen Tiergarten pr├Ąsentiert werden. Das reicht von der Seel├Âwenshow ├╝ber die Flugschau bis zu handaufgezogenen W├Âlfen in Wildparks. Mir kann niemand erz├Ąhlen, dass dabei nicht auch an kommerzielle Zwecke gedacht wird, n├Ąmlich zus├Ątzliches Publikum damit angelockt werden soll. Was nun der Unterschied zwischen einem Kommerz-Tiger und einem Kommerz-W├╝stenbussard (Nimmt der nicht auch einem bedrohten Kleingreifvogel Haltungsressourcen weg?) sein soll, will mir nicht so recht einleuchten. Flugschauen sind aber "in" und werden kaum kritisiert - warum "darf" man sich an solche Heilsbringer klammern, um Holgers Worte zu benutzen..?

Zur├╝ck zu Hamm: Ich h├Ątte ja ├╝berhaupt nichts dagegen, wenn es der Park auch ohne wei├če Tiger & Co. und die damit verbundene Publicity schaffen w├╝rde, mehr Besucher anzuziehen. Frage ist doch aber, wieviel Aufwand daf├╝r n├Âtig ist und ob man nicht auch eine Kr├Âte schlucken kann, wenn sie wom├Âglich eine Abk├╝rzung auf dem schwierigen Weg bedeutet.
(30.03.2015, 10:14)
Hannes L├╝ke:   Danke Michael! Ich sehe es genau wie du. Was ist schlimm daran wei├če Tiger oder L├Âwen zu halten? ME nach garnichts! Es ist in der Zoo-Freunde-"Szene" einfach nur In gegen wei├če Tiger zu sein.

Hat schon einmal jemand gem├Ąkelt ├╝bder die ganzen wei├čen K├Ąngurus welche "zuf├Ąllig" aus dem Beutel kamen. Man h├Ąlt einfach zwei 1,1 spalterbige K├Ąngurus und wartet und auf einmal hat man "unerwartet" Albinos.
In privater Hand gibt es vermehrt Albino Nasenb├Ąren und Waschb├Ąren. Ich wei├č, dass einige der Naturfarbenen Tr├Ągertiere bereits in Zoos sind, abwarten wann man "pl├Âtzlich" den ersten Albino Nasenb├Ąr in einem Zoo hat. Und ich lege meine Hand daf├╝r ins Feuer es wird niemand Maulen!

Was beim Tiger ganz klar falsch gemacht wurde ist die st├Ąndige Verpaarung wei├čer Tiere miteinander um rein wei├če Nachkommen zu ziehen. Man h├Ątte gerne ├Âfter normalfarbige einkreuzen d├╝rfen um den Genpool zu erweitern und mit Tr├Ągertieren zur├╝ck zu kreuzen.


(30.03.2015, 09:11)
Michael Mettler:   @Holger: Der Vergleich mit dem Haushund hinkt, ein wei├čer Tiger ist genauso domestiziert oder nicht-domestiziert wie jeder andere seit Generationen in Zoos gez├╝chtete Tiger, ob unterartrein oder Mix. Wenn da statt Haushund st├╝nde "wei├čer Wolf" (oder meinetwegen auch "schwarzer Wolf"), dann w├╝rde das Verh├Ąltnis stimmen. Aber genau die gibt es haufenweise in Tierg├Ąrten, egal ob Klein- oder Gro├čzoo, unterartrein oder nicht, und sie werden NICHT als Kuriosit├Ąten diskrimiert. Ohne den Quatsch, den Siegfried & Roy losgetreten haben und der sich vor allem durch die Circusszene festgesetzt hat, w├╝rde das vielleicht mit wei├čen Tigern heute genauso aussehen und man w├╝rde sie weniger ideologisch betrachten. Unabh├Ąngig von ihrem genetischen Hintergrund ist es schlie├člich immer noch die Art Panthera tigris. Man lehnt ja auch nicht die Elefantenhaltung im Zoo ab, nur weil Circusse in dieser Richtung viel Bl├Âdsinn verzapft haben...

Selbst WENN man wei├če Tiger wie Haustiere wertet: Auf die verzichtet man in Tierg├Ąrten ja auch nicht, weil sie nun mal einen Zweck erf├╝llen. Schlie├člich ist es Anreiz f├╝r einen Zoobesuch, solche Tiere anfassen und vielleicht sogar f├╝ttern zu d├╝rfen - gerade f├╝r Kinder oft wichtiger als so manche zoologisch-artensch├╝tzerische Seltenheit. Und das Geld, das ein Park einnimmt, weil Eltern ihre Kinder u.a. wegen der M├Âglichkeit zum Ziegenstreicheln bringen, darf er doch gern zum eigenen Erhalt und f├╝r Artenschutzprojekte ausgeben. So ├Ąhnlich sehe ich das mit wei├čen L├Âwen oder Tigern eben auch, ohne kaufm├Ąnnisches Denken geht es doch auch in Zoos nicht. Da finde ich eine "Mischkalkulation" bei der Bestandsplanung durchaus gerechtfertigt.

Dass in vielen Zoos nicht unterartreine Tiere gehalten werden, ist mir vollkommen klar. Teilweise gibt es ja selbst bei in Zuchtb├╝chern gemanagten Arten/-gruppen keine Hinwendung zur Unterartreinheit, weil man die betreffenden Tiere schlichtweg als Modelltiere f├╝r ihre Artverwandten im Freiland betrachtet und TROTZDEM edukativ nutzt (siehe Blauducker, Kirkdikdik, Hulman...). Deshalb verstehe ich nicht immer, warum bei manchen anderen Tieren (und da sind gro├če Katzen offenbar eine ganz besondere Zielgruppe) gern mal die Wellen unter Zoofans hochschlagen, wenn es um Zoomixe geht. Aber ich unterstelle: W├╝rde sich der Tierpark Hamm ein Jaguarpaar mit einem Schw├Ąrzling darin anschaffen, w├╝rde vermutlich niemand m├Ąkeln, dass letzterer a) nur eine Kuriosit├Ąt und b) zudem nicht mal reinbl├╝tig sei. Stattdessen hie├če es vermutlich "endlich wieder ein Jaguarhalter mehr"...

Vielleicht ist jetzt klarer, worauf ich hinaus will.
(29.03.2015, 22:50)
Holger Wientjes:   Ehrlich gesagt verstehe ich nicht so recht worauf Du hinaus willst ! Du kannst nat├╝rlich einen Park mit allerlei Farbmorphen, Zuchtformen, Arthybriden und sonstigen Kuriosit├Ąten vollstopfen. Das lockt garantiert Leute an. Nur dann muss man den wieder Menagerie o.├Ą. nennen und nicht mehr (zeitgem├Ąssen) Tierpark/Zoo.
Und wenn es denn so ist (die Tiger sind, wie man zu sp├Ąt festgestellt hat, in der Tat nicht reinrassig) dass dort Arten nicht reinrassig gehalten werden, dann kann man doch nach dem Ableben dieser Tiere lieber auf unterartreine Individuen umstellen als genau den entgegengesetzten Weg zu gehen, nach dem Motto "ist ja eh alles nicht reinrassig", und sich den n├Ąchsten "Mischmasch" in den Park holen. Davon ab versteh ich nicht, warum dem Tierpark jetzt vorgehalten wird, viele Arten nicht unterartrein zu halten. Da sind andere Grosszoos, die schon deutlich l├Ąnger etabliert sind, erst einmal gefragt !
Also nochmal zusammengefasst: Man hat zwei Alternativen, erstens k├╝nftig bezogen auf Reinheit der Arten etwas bewusst besser zu machen oder zweitens, weil eh alles nicht reinrassig ist diese Schiene weiter zu fahren. Da bin ich f├╝r die erste Variante, sonst h├Ątte man den zuletzt getanen Schritt auch lassen k├Ânnen. Ein weisser Tiger steht genauso stellvertretend f├╝r seine wilde bzw. unterartreine Verwandschaft wie ein Haushund im Gehege dem Wolf. Wem das reicht: Bitte sch├Ân !
Letztendlich kann ich auch nicht verstehen, warum man sich so an weissen Tigern als Heilsbringer klammert. Wenn genau das das alleinige Mittel w├Ąre einen kleinen Park attraktiv und konkurrenzf├Ąhig zu machen, fernab von anderen Konzepten, die viele kleine Zoos zum Gl├╝ck verfolgen, dann gute Nacht.
(29.03.2015, 21:56)
Michael Mettler:   @Holger: Wenn ich mir in der ZTL auch nur die Wilds├Ąugerformen in Hamm ansehe, dann ist von denen so gut wie nichts, was nach aktueller Systematik in Unterarten gegliedert wird, auch in einer definierten Unterart im Tierpark vertreten (├╝brigens: die Tiger sind in der ZTL sowohl als Amurtiger als auch ohne Unterartstatus eingetragen). Sicher w├Ąre ich mir nicht mal beim Dybowski-Hirsch (Sika-Formen wurden in fr├╝heren Zoozeiten und in Wildgattern auch durcheinander gekreuzt) und beim B├Âhmzebra (Importe aus Uganda, die heute als borensis gelten w├╝rden, flossen fr├╝her als Grantzebras mit in die Zoopopulation ein).

Das sind also fast alles Tiere, die so in der Natur nicht vorkommen. St├Ârt bei denen aber offenbar keinen. Bewusst provokant gefragt: Dienen die jetzt trotzdem edukativen Zwecken (dann w├╝sste ich nicht, warum das f├╝r Mix-Tiger, egal welcher Farbe, nicht auch gelten darf) oder etwa nur kommerziellen Zwecken (weil die Besucher Zebras, Husarenaffen, Stachelschweine oder Wei├čhandgibbons gut finden und deshalb in den Tierpark kommen)? Alle diese Formen lie├čen sich durch unterartreine Vertreter oder im Schauwert gleichwertige Artverwandte ersetzen - oder nehmen solchen den Platz weg, wenn man es von dieser Seite her sehen will.
(29.03.2015, 20:49)
Holger Wientjes:   Die L├Âwen in MD sind zumindest UA-reine Tiere, die auch in der Natur vorkommen. Die Asiaten zu behalten h├Ątte mir pers├Ânlich allerdings auch mehr zugesagt.
Jungtiere beim Tiger sind sicherlich nicht weniger attraktiv als EIN weisses Tier. Hier w├╝rde man sich aber aus Platzgr├╝nden die Zucht k├╝nftig verbauen, denn ein Zuchtpaar plus ein oder mehrere weisse wird nicht gehen.
Erdm├Ąnnchen sind nat├╝rlich beliebt, lassen sich aber auf ein paar Quadratmetern halten und nehmen nicht allzu viel Platz in Anspruch, was Grosskatzen schon tun. Ausserdem bedeutet die Haltung von Surikaten ja nicht, dass man deswegen weniger seri├Âs ist, dann m├╝ssten sich ja mittlerweile fast alle G├Ąrten diesen Vorwurf gefallen lassen. Nur insbesondere im Fall der weissen Tiger liegt es augenscheinlich auf der Hand, dass sie einzig und allein (und dann noch oft unter Vort├Ąuschung einer besonderen Schutzbed├╝rftigkeit) aus kommerziellen Zwecken gehalten werden. Und das geht mir absolut gegen den Strich. Das die Tiere vielen Besuchern gefallen mag sein. Hier liegt es aber an der, nennen wir es Unbedarftheit selbiger. Hier sollte eher aufgekl├Ąrt werden. Erdm├Ąnnchen oder andere beliebte Arten lassen sich zumindest in irgendeiner Form didaktisch einbinden (und nun sag bitte nicht, dass man das mit weissen Tigern auch kann im Sinne von Farbmorphen oder nat├╝rlicher Selektion. Da gibt es bessere Beispiele !)
(29.03.2015, 18:21)
Michael Mettler:   ├ťbrigens w├╝rde es ja f├╝r den ONB-Sensationseffekt vielleicht schon reichen, EINEN wei├čen Tiger zu holen und mit einem normalfarbigen Artgenossen zu vergesellschaften. Und der wei├če m├╝sste noch nicht mal zuchtf├Ąhig sein...

@Holger: Es ist nun mal eine charismatische Tierform, sonst w├Ąre sie beim Publikum quasi weltweit nicht so beliebt. Das gilt genauso wie f├╝r die Erdm├Ąnnchen, die d├╝rften wohl kaum einer Unterart zuzuordnen sein und haben schlie├člich auch nix mit EEP und ESB zu tun (sonst m├╝sste man ja auch die gegen "wichtigere" Tiere austauschen, wenn man "seri├Âser" werden will). Abgesehen davon ist Magdeburg auch VdZ-Mitglied und hat sich bestimmt aus guten Gr├╝nden wei├če L├Âwen geholt.

Was die Primaten betrifft: Vielleicht sollte Hamm eine Gro├čanlage f├╝r eine kopfstarke Gruppe Makaken, z.B. Rhesus oder Javaner, bauen. Begehbare Lemurenanlagen sind zwar optisch oft sehr sch├Ân und schwer in Mode, aber wenn ich mir ├╝berlege, wieviel Publikum die "guten alten" Affenfelsen in diversen Zoos anziehen und oft zu l├Ąngerer Beobachtung binden, dann k├Ânnte sowas zur Besuchersteigerung sogar effektiver sein. M.E. herrscht in einer Pavian- oder Makakengruppe (oder auch bei Kapuzinern) deutlich mehr "Action" als bei Katta, Vari & Co., deren begehbare Gehege mir oft tats├Ąchlich "nur" einen Durchgangscharakter vermitteln (sollen). Beispiele wie die Javaneraffenanlage in Freiburg-Mundenhof oder die Rhesus-Anlage in Heidelberg zeigen, wie man auch f├╝r solche Primaten optisch attraktive, begr├╝nte Gehege errichten kann (wenn auch nicht begehbar).

@Hannes: Stukenbrock w├╝rde ich nicht als Konkurrenz sehen. Der Eintrittspreis ist so hoch, dass sich eine Normalfamilie aus Hamm vermutlich nicht mehrmals im Jahr dorthin bewegen wird, und genau das d├╝rfte ja das Besucherpotenzial sein, das man im TP Hamm vermehrt anlocken will. (Eintrittspreis f├╝r ein Kind in Hamm laut HP 4,50 ÔéČ, in Stukenbrock in der Hauptsaison 25,- ÔéČ !). F├╝r den Gesamtpreis eines Familien-Tageseintritts in Stukenbrock bekommt man in Hamm eine Familienjahreskarte...
(29.03.2015, 17:43)
Holger Wientjes:   Sorry f├╝r die ganzen Rechtschreib- und Grammatikfehler...
(29.03.2015, 16:18)
Holger Wientjes:   Gerade zum jetzigen Zeitpunkt, da man Mitglied im VdZ geworden ist und sich mehr in Richtung wissenschaftlich geleiteten Einrichtungen orientieren und an EEP und ESB teilnehmen sollte, hielte ich einen Umstieg auf derlei Tierformen wie weisse Tiger als genau den falschen Schritt, das falsche Signal.
Die Vielzahl an Affen- und Katzenarten nutzt aber nichts, wenn viele davon nur in Einzelexemplaren oder mit Alttieren ohne Zucht gehalten werden. Allein aus Platzgr├╝nden wird man wohl k├╝nftig nicht mehr als max. zwei (Gross-)Katzen halten k├Ânnen, was ich f├╝r einen Park dieser Gr├Âsse auch f├╝r absolut ausreichend halte. Auch bei den Affen wird man sich langfristig sicher auf die z├╝chtenden Arten wie Lar, Mandrill, Husarenaffe und Lemuren beschr├Ąnken. Das Borneo-Gibbonpaar ist alt, die Paviane Hybriden und die Zukunft der Makaken ist auch sicher fraglich. Kurzum: Den Schwerpunkt Affen- und Grosskatzen (der, wie gesagt kein Schwerpunkt in Sachen Erhaltungszucht darstellte sondern vielmehr auf ein jahrelanges mehr oder minder zuf├Ąlliges Sammelsurium beruhte) wird man k├╝nftig sicherlich nicht mehr finden und seine St├Ąrken anderweitig ausbauen m├╝ssen.
Die Raubtieranalgen m├╝ssen also im Grunde gar nicht mehr ausgebaut werden. Die Tiger haben ihr Gehege (dies k├Ânnte man nat├╝rlich noch erweitern) und ansonsten blieben nur noch die Pumas, die ja auch vermutlich erst einmal tempor├Ąr im Park verbleiben. Die Nasenb├Ąren bekommen, wie erw├Ąhnt, ein neues Gehege an einem anderen Standort im Tierpark.

@Oliver M├╝ller: Ja, komm ich. ;-)
(29.03.2015, 16:15)
Oliver M├╝ller:   Es gab mal Pl├Ąne, die Raubtieranlagen neu zu bauen. So toll sind die ja nicht. Ich hoffe, dass die Pl├Ąne noch aktuell sind.

Zur USP-Diskussion: Bislang war f├╝r mich das USP in Hamm die Vielzahl der Affen-und v.a. Grosskatzenarten. Mal sehen, was davon mittelfristig ├╝brig bleibt.
├ťbrigens ist Holte-Stukenbrock mit weissen L├Âwen und Tigern ja nicht sooo weit von Hamm weg.
(29.03.2015, 15:19)
Hannes L├╝ke:   Der Witz bei wei├čen Tigern oder meinetwegen auch dem Unterarten rein verf├╝gbaren equivalent wei├čer L├Âwe w├Ąre aber, dass man durch Abgabe der jetzigen Tiger nicht neu bauen muss. Sowohl Pinguine als auch B├Ąren bedingen vorab hohe Investitionen wobei Wei├člinge eine schnelle Rendite bringen...
(29.03.2015, 15:16)
Oliver M├╝ller:   @ Holger Wientjes: Michael Mettler hat ja die an mich gestellte Frage bereits korrekt beantwortet. ;-)

Kommst du aus Hamm oder woher kennst du dich so gut aus ├╝ber die Planungen?
(29.03.2015, 15:16)
Holger Wientjes:   Dass Bernburg nur etwa die H├Ąlfte an Besuchern hatte finde ich nun nicht so ├╝berraschend, nicht zuletzt aufgrund der jeweiligen Einwohnerzahlen der Stadt.
Von den Besucherlieblingen, die in den anderen kleinen, hier aufgef├╝hrten, Parks noch vorhanden sind, w├Ąren Pinguine und B├Ąren sicher am ehesten perpektivisch umzusetzten. Die Zukunft der Schimpansen-Haltungen in den kleinen Parks halte ich unter den momentanen Umst├Ąnden f├╝r nicht gesichert. Da mag also k├╝nftig eine spektakul├Ąre Art wegfallen.
Die Konkurrenzsituation in Hamm ist sicherlich anders als beispielsweise in Nordhorn (dort im Vergleich zu Hamm zwar Schimpansen, Leoparden und Robben, aber daf├╝r keine Tiger, Pumas, Gibbons oder Kattas). Aber auch von dort ist man relativ z├╝gig in M├╝nster, Osnabr├╝ck oder einem gr├Âsseren holl├Ąndischen Zoo. Dort liegt es meiner Meinung eher am Konzept, dass so manch ein Besucher dorthin f├Ąhrt.
Hamm ist mit Gibbon, Katta (geplant in begehbarer Anlage) und Co. in Sachen Primaten, Tigern (und hier hoffe ich nachwievor inst├Ąndig, dass es keine "Kommerztiger" werden) und aktuell Pumas, Zebras, Antilopen, Hirschen, einigen begehbaren Gehegen, Streichelzoo, K├Ąnguruhs, Nasenb├Ąren (auch hier ist ein neues, naturnahes Gehege geplant) und Erdm├Ąnnchen ganz gut aufgestellt. Auch wenn M├╝nster und Dortmund recht nahe und leicht zu erreichen sind, sollte das gebotene nicht zuletzt f├╝r die eigene Gro├čstadtbev├Âlkerung ausreichen, die "┬┤mal eben" f├╝r ein, zwei Stunden in einen Tierpark m├Âchten und nicht stets eine "l├Ąngere" Autofahrt (mit kleinen Kindern) auf sich nehmen m├Âchten.
Und bevor so etwas wie weisse Tiger kommen, hoffe ich wirklich eher auf Pinguine oder B├Ąren.
(29.03.2015, 12:40)
Michael Mettler:   ... f├╝r Landau hatte ich noch die Menschenaffen vergessen.
(29.03.2015, 12:11)
Michael Mettler:   @Holger: Bernburg hatte allerdings 2014 nur etwas mehr als die H├Ąlfte der Besucherzahl von Hamm, und ob der Tierpark Nordhorn (fast 409.000 Besucher) baugleich an einem Standort wie Hamm genauso erfolgreich w├Ąre wie im deutsch-holl├Ąndischen Grenzgebiet (├╝ber 50% Holl├Ąnder-Anteil unter den Besuchern)...?

Wenn ich mir den Tierbestand nach dem Kriterium ONB-Lieblinge ansehe, dann hat Hamm aus dieser Kategorie Niedere Affen, (normalfarbige) gro├če Katzen sowie Haustiere = M├Âglichkeit zum Streichelkontakt zu bieten. Die gibt es aber in praktisch jedem kleineren Zoo. Nordhorn hat zus├Ątzlich Menschenaffen und Robben, Rheine hat zus├Ątzlich Robben, Pinguine und B├Ąren, Landau Robben und Pinguine (und selbst Bernburg B├Ąren und Pinguine). Irgendein zus├Ątzlicher ONB-Magnet t├Ąte Hamm also gut, die aufgez├Ąhlten Beispiel-Artengruppen sind aber wiederum in den beiden gro├čen Nachbarzoos Dortmund und M├╝nster vertreten und erfordern einen z.T. hohen baulichen Aufwand (Fischfresser zudem hohe Futterkosten). Da w├Ąren wei├če Tiger kosteng├╝nstiger unterzubringen und b├Âten zudem ein Alleinstellungsmerkmal gegen├╝ber den beiden "Gro├čen". Klar, man kann sie als "Platzwegnehmer" einstufen, aber erhaltungsz├╝chterisch wertvoller sind doch die jetzigen Tiger auch nicht (lt. ZTL nicht reinbl├╝tig). Und auch Arten wie Erdm├Ąnnchen und Nasenb├Ąren sind doch eher als "Nutztiere" zum Anlocken von Besuchern im Tierpark angesiedelt als anspruchsvolleren Zielen zu dienen...?
(29.03.2015, 12:10)
Holger Wientjes:   Bitte nicht !!! Dass das nicht n├Âtig ist und man auch als kleiner Park anderweitig punkten kann, zeigen ja z. B. Rheine, Nordhorn, Landau oder Bernburg ! Aber man hat ja auch schon zwei weisse K├Ąnguruhs ;-)
(29.03.2015, 10:43)
Michael Mettler:   ├ťbrigens: Wenn Hamm schon zwangsl├Ąufig nicht mit Besuchermagneten wie Elefant, Giraffe, Seel├Âwe & Co. aufwarten kann, t├Ąte dem Tierpark vielleicht ein "Wei├če-Tiger-Effekt" wie in Beauval (Verdoppelung der Besucherzahl nach Anschaffung!) oder Aschersleben gut.
(29.03.2015, 10:33)
Holger Wientjes:   Na klar ist das besser und ich freu mich auch ├╝ber diese Tendenz !! Aber halt noch ausbauf├Ąhig.
Im WA, also der lokalen Zeitung, wird regelm├Ąssig ├╝ber den Park berichtet. Da kann man sich nicht beschweren. Und auch die neue HP bietet regelm├Ąssig aktuelle Infos. Kein Vergleich zu der alten.
(29.03.2015, 10:30)
Michael Mettler:   Ist aber besser als Stagnation oder gar R├╝ckschritt der Zahlen... Wie pr├Ąsent ist der Park eigentlich in den lokalen Medien?
(29.03.2015, 10:25)
Holger Wientjes:   Ist aber meiner Ansicht nach immer noch zu wenig, wenn man bedenkt, dass Hamm alleine etwa 180 000 Einwohner z├Ąhlt. Hinzu kommt das Umland, f├╝r deren Bewohner Hamm als Oberzentrum auch ein Anziehungspunkt darstellen sollte.
(29.03.2015, 09:36)
Michael Mettler:   Die dort angegebene Steigerung der Besucherzahl von fast 110.000 in 2013 auf fast 128.000 in 2014 sieht jedenfalls f├╝r einen Park dieser Gr├Â├čenordnung ganz beachtlich aus.
(29.03.2015, 08:55)
Holger Wientjes:   Ja, danke Dir ! Habe dort mittlerweile schon selbst gest├Âbert und den Eintrag gesehen. ;-) Halte ich f├╝r eine positive Entwicklung und ist der n├Ąchste Schritt in die richtige Richtung.
(28.03.2015, 22:22)
Michael Mettler:   @Holger: Auf der VdZ-Homepage ist Hamm bereits unter "Zoos im VdZ" mit eigenem Datenblatt gelistet.
(28.03.2015, 22:10)
Holger Wientjes:   Sehr sch├Ân ! Woher hast Du die Info ?
(28.03.2015, 08:42)
Holger Wientjes:   Sehr sch├Ân ! Woher hast Du die Info ?
(28.03.2015, 08:42)
Holger Wientjes:   Sehr sch├Ân ! Woher hast Du die Info ?
(28.03.2015, 08:42)
Oliver M├╝ller:   Hamm ist neuerdings Mitglied im VDZ.
(27.03.2015, 22:45)
Oliver M├╝ller:   Offenbar steht f├╝r 2015 ff. die R├╝ckkehr der Pumas in die deutschen Zoos an?
(14.03.2015, 19:22)
Hannes L├╝ke:   Mir wurde aus Hamm best├Ątigt. Die Tiere sind in Frankreich 2013 geboren und ├╝ber Nadermann in den Tierpark gekommen.

Es sind zwei Weibchen
(11.03.2015, 12:28)
Hannes L├╝ke:   Der Tierpark Hamm spricht von 2013 geboren und aus Frankreich

Sind die Nadermann Tiere eigene Nachzuchten?
(11.03.2015, 09:03)
Niedersachse:   Laut anderen Quelle stammen die Tiere von Nadermann.
(10.03.2015, 21:46)
Hannes L├╝ke:   Der Tierpark Hamm erh├Ąlt morgen zwei junge Pumas aus Frankreich als Besatz der Leopardenanlage
(10.03.2015, 21:03)
Hannes L├╝ke:   Der Tierpark verk├╝ndet stolz nach der K├Ąnguru, Nachtreiher, Alpaka und Wellensittichanalage mit der Kamerunschafanlage ein weiteres begehbares Gehege geschaffen zu haben. F├╝r mich darf der Trend gerne weiteregehen. Ich stelle mir auf der Fl├Ąche der jetzigen Lama und ehemaligen Nanduanlage eine weitere S├╝damerikaanlage mit den Lamas, Maras und evtl wieder Nandus vor
(26.02.2015, 09:09)
Tim Sagorski:   Am vergangenen Donnerstag verstarb leider der letzte "deutsche" Sri-Lanka-Leopard im Hammer Tierpark.
(24.02.2015, 15:08)
Oliver M├╝ller:   Das Raubtier-/Affenhaus soll abgerissen werden, ebenso das Museum. So findet sich das jedenfalls in diversen Artikeln der regionalen Presse. Quelle: www.wa.de, dann ├╝ber die Suchfunktion "Tierpark" eingeben. Artikel ├╝ber das Zukunftskonzept aktuell ungef├Ąhr auf Seite 10 der Suchergebnisse.
(01.12.2014, 18:20)
Oliver M├╝ller:   @Ulli:
Meines Wissens ist definitiv entschieden, dass es in Zukunft Amurtiger und Sri-Lanka-Leoparden geben soll, aber keine L├Âwen mehr.
(01.12.2014, 17:50)
Hannes L├╝ke:   In Hamm tut sich immer mal was:
Gestern war der symbolische Spatenstich f├╝r die neue Mandrillanlage. Einige B├Ąume sind auf der alten Wasserbockanlage bereits gerodet. Sollte die Anlage nur ann├Ąhernd das gesamte Gel├Ąnde einnehmen "Hut ab"! Leider lassen die Bilder nicht auf den Aufbau der Anlage schlie├čen. Weitere kleinere ├änderungen sind die Erweiterung der begehbaren K├Ąnguruanlage um die Emuanlage und das abs├Ągen des Zauns bei den Guanakos / Nandus. Scheinbar werden einige Besucherwege verlegt. Neue Wege entstehen von den Kattas aus hinter der ehemaligen Kronenkranichanlage entlang sowie neben den Kamelen in Richtung Erdm├Ąnnchen. Eine Abk├╝rzung ist bereits zwischen Lamas und Elenantilopen entstanden.

Alle Huftiergehege sind im Moment Schlammw├╝sten was bei dem Wetter nicht ausbleibt. Leider sehen die im Sommer, wenn man ehrlich ist, nicht viel besser aus. Besonders bei der zuk├╝nftigen Kombo Wasserbock, Elenantilope, Zebra, kann ich mir beim besten Willen keine positive Wirkung vorstellen. Denkbar w├Ąre es f├╝r mich den Boden im jetzt mit Wasserb├Âcken besetzten Marabugehege und bei den Elen den Boden gegen einen gut entw├Ąssernden Sand, Kiesboden austauschen. Die Schlauchform und die beiden Stallgeb├Ąude werden aber trotzdem kein Steppengef├╝hl aufkommen lassen.

Am ehemaligen Raubtierhaus wird etwas gewerkelt und Teile sind aktuell nicht einsehbar.
├ťber eine Nachnutzung mit Raubtieren habe ich beim Betrachten auch nachgedacht, was von der Lage aus durchaus Sinn machen w├╝rde. In Richtung Leoparden hat man noch Platz f├╝r eine neue Au├čenanlage. Leider macht das gesamte Geb├Ąude keinen besonders guten Eindruck weswegen ich eher von einem Abriss auf Dauer ausgehe.

Vom L├Âwenhaus / Gehege steht nichts mehr.

Die jungen Nasenb├Ąren sind sehr agil aber etwas fett f├╝r meinen Geschmack. Ich denke das wird sich aber verwachsen.


Trotz trockenem Wetter war gestern nicht wirklich was los im Tierpark.
Wir h├Ątten uns auch sehr ein Warmhaus gew├╝nscht in dem man sich etwas l├Ąnger aufhalten kann. Ich pers├Ânlich h├Ątte mich ja diesbez├╝glich ├╝ber eine NAchnutzung des Museums gefreut. Sicherlich k├Ânnte man dort sch├Ân die Terrarien, Landschildkr├Âten und vielleicht noch kleine Affen in einfach gebauten Vitrinen und Volieren unterbringen.

Man hat, voller Stolz, einen unverwandten neuen Vierhornziegenbock erwerben k├Ânnen.
(01.12.2014, 15:15)
Ulli:   Vorschlag Tierpark Hamm
(23.11.2014, 16:09)
Ulli:   In das Gro├čraubtierhaus k├Ânnen doch problemlos auch die Fossas einziehen.

Aktuell scheint es nur einen Leoparden zu geben.

Wenn man planerisch an eine zuk├╝nftige Afrikasteppe denkt und man erst j├╝ngst eine durchaus aufwendige neue Erdm├Ąnnchen- und Fuchsmangustenanlage gebaut hat, liegt doch der Gedanke nahe die denkt, bietet es sich an, auf dem laut Plan liegenden Guanaco-Nandu-Areal eine gro├čr├Ąumigbe L├Âwenfreianlage mit
Zaunabgrenzung, Unterstand und Wsssergraben zu bauen.

Die momentane gemauerte Rotgesichtmakaken-Anlage w├╝rde sich auch als Familien-Picknickbereich anbieten.

Den Husamerenaffen kann man die momentane Kamelanlage oder besser noch das Areal der momentanen Gehege 38/40/42 (laut Lageplan) als begr├╝ntes Freigehege ├╝berlassen, ggf. mit Zugang zu einer Afrikasteppe mit Zebras und Antilopen.

Das Areal der Kamele (die z.B. in das Gehege Nr 18/Streichelzoobereich) umziehen k├Ânnen, ist auch anderweitig im Rahmen einer Afrika-Gestaltung nutzbar:
z.B. Serval, L├Âffelhund, Hy├Ąne, Dik-Dk, Kranich- oder Marabuanlage, afrikanische Haustieranlage mit Watussirind, Schwarzkopf- oder Kamerunschaf, SDamara- oder Zwergziege oder ein afrikanischer Spielplatz in der N├Ąhe des Picknickplatzes.

Insgesamt w├╝rde ein in sich abgerundeter Afrika-Savannenbereich entstehen.

Den Bereich rings um den Teich kann man
s├╝dostasiatisch oder gezielt als Sulawesi-Bereich gestalten. Das momentane Affenareal kann man durch einen Bauk├Ârper ├Ąhnlich wie im Vivarium
Darmstadt ersetzen und als Anlage f├╝r die kostbaren Schopfmakaken-Gruppe nutzen.
Die Bereiche der Vogelwiese und der K├Ąnguruanlage beziehen Anoas, den Teich beziehen Rosapelikane, es gibt frei fliegende V├Âgel (u.a. die Heiligen Ibisse) und der begehbare Volierenbereich wird mit V├Âgeln des Sulawesi- zumindest aber des indonesischen Raumes besetzt. Es gibt beispielsweise schon heute eine Nachtreihergruppe.

Die momentane, f├╝r eine langfristig ungeeignete Flamingo-Anlage wird zu einer Zwerotter-Anlage (selbst wenn sie auf Sulawesi nicht unmittelbar vorkommen), deren Anlage durch einen Tunnel und einer dar├╝berliegenden Besucherbr├╝cke neventuell kombiniert werden kann mit der Schopfmakaken-Freianlage.

Den Husarenaffen-Bereich beziehen H├Ąngebauchschweine als asiatische Hausschweinrasse, die Jaks werden durch Haus-Wasserb├╝ffel als wichtiges s├╝dostasiatisches Haustier ersetzt.

Damit ist auch ein Sulawesi-bzw. Indonesien-Bereich in sich schl├╝ssig gegliedert.

Ob man die Wei├čhandgibbons in der unbefriedigenden Anlage bel├Ąsst, w├╝rde ich eher verneinen. Stattdessen ist eine Insel unter Einbeziehung der momentanen Husarenaffen-Anlage sowie der Vogelwiese (laut Plan Gehege Nr. 26 bzw. 11) denkbar.

Die unbefriedigenden Affenk├Ąfige w├╝rde ich ├Ąhnlich wie in Hodenhagen als Kinder-Kletterbereich oder als Picknickraum im Gehege (vgl. Rheine) weiternutzen.

Den Weg zwischen Affenk├Ąfigen und der momentanen Guanaco-Anlage w├╝rde ich als interaktiven Entdeckerpfad aufwerten.

Was das fr├╝here Naturkundemuseum betrifft, ist bei einer positiven Bausubstanzpr├╝fung sind viele Nutzungen denkbar: Entdeckerhaus mit Wildtieren im Haus (Ratten, M├Ąuse in Speisekammer, Insekten und "Ungeziefer" in einem Schrank, Schleiereule, Mikroskopieren usw.), eine Biotophaus "Lippe-Lansdschaft" mit musealem Touch sowie Aquarien und Terrarien, Tieren unter dem Dach z.B. M├Ąusekammer), ein Themenhaus "Nahrungskette in der Savanne ├Ąhnlich dem Baseler Vorbild mit Terrarien, ein reiner Veranstaltungsraum, ein zweifellos teurer aber enorm attraktiver Indoor-Spielplatz.

Den Madagaskarteil habe ich ja schon erw├Ąhnt.

Den momentanen begehbaren Alpaca-Bereich kann ich mir auch als Mandrill-Areal vorstellen. Die Idee, das Gehege 38 als Mandrill-Bereich zu nutzen ist nat├╝rlich auch eine gute Option, w├╝rde aber etwas vom Savannen-Thema wegf├╝hren. Rein r├Ąumlich w├Ąre immer noch eine Husarenaffen-Anlage auf dem verbleibenden Areal m├Âglich.

Statt der Alpacas ist grunds├Ątzlich auch eine Besetzung mit Bennettk├Ąngurus m├Âglich. Meine bisherigen Beobachtungen in verschiedenen Zoos war aber bislanfg eher, dass Bennettk├Ąngurus eher den direkten Publikumszugang meiden und sich nur begrenzt f├╝r begehbare Freianlagen eignen.

Ich habe einmal eine f├╝r mich denkbare und plausible Gestaltung des Tierparks beigef├╝gt.
(23.11.2014, 16:09)
Michael Mettler:   W├Ąre es nicht das Naheliegendste, das ehemals f├╝r Gro├čraubtiere gebaute Haus wieder f├╝r solche zu nutzen? Wenn man schon eine angrenzende Fl├Ąche hinzunehmen k├Ânnte, w├Ąre z.B. auch eine passende Basis f├╝r eine gro├če Leopardenanlage gegeben (da eine solche doch ohnehin errichtet werden soll), und die Au├čenk├Ąfige des Hauses k├Ânnten dann als Vork├Ąfige (oder bei Umstellung auf k├Ąltefeste Leoparden sogar als "Innenr├Ąume") genutzt werden.
(22.11.2014, 17:06)
Holger Wientjes:   Rechts neben der Defassa- und gegen├╝ber der Elen-Anlage.
(22.11.2014, 13:31)
Ulli:   Wo war die Dybowsky-Anlage genau ?

Was das Raubtierondell betrifft, halte ich eine beghbare Lemuren-Anlage ringsum und die Stallungen als Absperrbereiche f├╝r die Lemuren immer noch f├╝r die beste L├Âsung. Zwei der in Richtung Tierparkzentrum weisende Anlagen kann man ggf. andersweitig nutzen (Landschildkr├Âten z.B. Strahlenschildkr├Âte oder auch f├╝r Schmalstreifenmungo oder als Singvogelvoliere nutzen.

Wenn man die Raubtierk├Ąfige entlang der Tierparkgrenze f├╝r Fossas im Stile der Duisburger Anlagen gestalten w├╝rde und zus├Ątzlich Zwergzebus als typische Haustierform auf Madagaskar auf eine der nahen Huftiergehege halten w├╝rde, h├Ątte man einen in sich geschlossenen Madagaskar-Themenbereich.
(22.11.2014, 13:27)
Holger Wientjes:   Die Anlage der Wellensittiche ist schon seit L├Ąngerem begehbar, die der Nachtreiher seit einigen Monaten ebenfalls wieder.
(22.11.2014, 09:23)
Oliver M├╝ller:   Hat ├╝berhaupt jemand einen ├ťberblick wie der aktuelle Stand der Planungen in Hamm ist? Laut Presse soll ja wohl auch noch eine Indien-Anlage kommen. Ebenso war von begehbaren Anlagen f├╝r Nachtreiher und f├╝r Wellensittiche die Rede. Bei der Mandrill-Anlage dachte ich eigentlich, dass sie schon l├Ąnger im Bau ist. Vor zwei Jahren wurden im Park Spenden f├╝r neue Tiger- und Leoparden-Anlagen gesammelt. ├ťberhaupt denke ich, dass eigentlich so ziemlich alle Anlagen eine Modernisierung gebrauchen k├Ânnen.
(22.11.2014, 09:19)
Hannes L├╝ke:   F├╝r das ehemalige Gel├Ąnde der L├Âwen gibt es aktuell noch keine Planung falls jemandem diese Frage auf der Zunge brennt :-D Der gro├čen Steppe stehe ich skeptisch gegen├╝ber da die Zebraanlage einen ziemlichen W├╝stencharakter hat und die der Elenantilope Sumpfcharakter. Die mittlerere Anlage (einst Marabu) ist auch keine bedeutende Erweiterungsfl├Ąche. MM nach m├╝sste man noch Gehegefl├Ąche der Lamas hinzu nehmen. Diese k├Ânnten z.B. auf die aktuell leer stehende Nanduanlage ziehen.

Kennt einer die aktuellen Pl├Ąne f├╝r das ehemalige Raubtierrondell? Dort wurde an einer Au├čenanlage der Besucherweg verlegt und die Anlage erweitert...
(21.11.2014, 09:07)
Tim Sagorski:   In Hamm tut sich, langsam aber sicher was...

Nach der begehbaren K├Ąnguruh-Anlage und der tollen Anlage f├╝r Erdm├Ąnnchen und Fuchsmangusten startet der Tierpark am Wochenende sein neuestes Bauprojekt.

Die, schon l├Ąnger geplante, Mandrill-Anlage wird endlich gebaut !

Allerdings nicht, wie zuerst geplant auf dem Gel├Ąnde der ehemaligen L├Âwenanlage, sondern auf der ehemaligen Dybowski-Anlage.

Die Dybowskihirsche sind derweil ins ehemalige Gehege der Wasserb├Âcke gezogen, w├Ąhrend diese jetzt ihre Anlage zwischen Zebras und Elenantilopen haben.

In dem Bereich soll ja mal eine gro├če Afrikasteppe f├╝r alle Arten entstehen.
(21.11.2014, 08:18)
Oliver M├╝ller:   ..und hier:
http://www.wa.de/lokales/hamm/stadt-hamm/tierpark-hamm-schicksals-entscheidung-kompetenzteam-soll-zukunftskonzept-beschliessen-3157231.html
(08.12.2013, 13:15)
Oliver M├╝ller:   Hier noch eine spannende Info:
http://www.wa.de/lokales/hamm/stadt-hamm/externer-berater-tierpark-3078892.html
(08.12.2013, 13:14)
Oliver M├╝ller:   @Michael Mettler: Hamm ist definitiv nicht in der EAZA ;-)

Ich denke aber auch, dass ein Beitritt zu VDZ und EAZA Sinn machen w├╝rde und ├╝berlegt werden sollte. Bislang ist es ja (neben sicherlich den Finanzen) wohl v.a. auch daran gescheitert, dass es keine wissenschaftliche Leitung gab. Dies soll sich ja jetzt ├Ąndern.
(05.12.2013, 14:18)
Holger Wientjes:   Klar kann man eine Makakenart behalten/zeigen. Dann aber bitte keine "Altweibergruppe"┬┤, die d├╝rften auch eher langweilig sein. Was die Husarenaffen angeht, so zeigen sich die Tiere, gerade bei verschieden alten Jungtieren Inder Gruppe, sehr aktiv. Hier sehe ich keinen Unterschied in der Attraktivit├Ąt.

Dass man keinen Verb├Ąnden wie dem VDZ, mit sp├Ąterer Option auf EAZA-Mitgliedschaft, angeschlossen ist, halte ich auch nicht f├╝r f├Ârderlich was die Parkentwicklung angeht. Ich hoffe auch hier, dass man das sp├Ątestens jetzt ┬┤mal erkennt und daran arbeitet !Nicht nur, um den Tiertausch zu erleichtern sondern nicht zuletzt auch, um seinen tierg├Ąrtnerischen Horizont zu erweitern !

Falls (!) MS wirklich seine Perser abgeben sollte, k├Ânnte man nat├╝rlich auch diese winterharte Unterart ├╝bernehmen. Nur m├╝sste man daf├╝r auch erstmal die Haltungsbedingungen in Hamm verbessern. Da MS ja damit argumentiert, die dortigen Bedingungen w├Ąren nicht zeitgem├Ąss, macht es wenig Sinn die Katzen in eine (noch dazu benachbarte) Einrichtung abzugeben, die ├Ąhnliche Bedingungen bietet. (Wobei ich mich nach wie vor Frage, welche Einrichtung eine deutlich bessere Leopardenhaltung bietet und nur auf die m├╝nsteraner Tiere wartet... Aber das ist ein anderes Thema.)
(05.12.2013, 09:51)
Michael Mettler:   @Holger: Eine k├Ąltefeste Affenart w├Ąre allerdings auch in der Zukunft nicht schlecht f├╝r das Sortiment, wenn man schon Heizkosten sparen will. In einer (nicht ├╝beralterten) Makakengruppe ist m.E. "mehr los" als bei Husarenaffen, sprich die Erwartungen des Normalbesuchers hinsichtlich Affenverhaltens werden damit vielleicht besser erf├╝llt - f├╝r einen kleinen Park mit nur wenigen gro├čen Attraktionen nicht unwichtig.

Bei den Ceylon-Leoparden kommt doch vermutlich eine gewisse EEP-Abh├Ąngigkeit hinzu, und Hamm d├╝rfte eher nicht in der EAZA sein...? Vielleicht sollte der Tierpark die Ceylonesen gegen Javaner tauschen, dann h├Ątte man ein gleichwertiges zoologisches Highlight und w├Ąre nicht auf einen Koordinator angewiesen. Es g├Ąbe da (noch) einen Zoodirektor, der Javaner z├╝chtet und f├╝r neue Tierformen im Sortiment immer zu haben ist - Ceylon-Leoparden gibt's ja noch nicht in der Hauptstadt ;-)
(04.12.2013, 22:43)
Holger Wientjes:   Noch zu den G├╝rteltieren: Das waren absolute Besucherlieblinge, da auch immer recht aktiv, nur leider auch schon l├Ąngere Zeit nicht mehr im Park.
(04.12.2013, 11:41)
Holger Wientjes:   Dass im Tierpark "einiges Geschehen" soll, finde ich ja ebenfalls prima ! Nur hat man ja seit Jahr und Tag immer davon gesprochen, dass "etwas geschieht", meist jedoch mit m├Ąssigem Erfolg, so dass ich mich umso mehr freuen w├╝rde, wenn diesmal (es wird wohl die letzte Chance sein) ┬┤mal etwas richtig Durchdachtes folgen w├╝rde !! Bis jetzt liest man im Zuge des "Rettungsplans" immer nur von einem omin├Âsen "Kompetenzteam" von dem man ├╝berhaupt nicht so richtig weiss, wer dort und in welchem Umfang mitarbeitet. Weiterhin wird die Stadt den privaten Tr├Ąger Lebenshilfe mit 400 000 Euro (= Steuergelder) aus der gr├Âssten Not helfen, wobei der B├╝rger (=Steuerzahler) bis heute nicht weiss, was da konkret mit unternommen wird ! Von den ganzen Privatspenden die bis jetzt eingegangen sind ganz zu schweigen. Also freuen kann ich mich (hoffentlich) erst, wenn dort endlich einmal, nach der Ratssitung Mitte Dezember, Transparenz einziehen wird. Ich dr├╝ck┬┤ die Daumen, wobei ich wie gesagt, von der bisherigen Vorgehensweise nicht viel halte...

Was den Tierbestand angeht, so wird man auf jeden Fall Exoten behalten aber sicherlich den Bestand "k├╝rzen".
Zu den von Hannes L├╝ke angespochenen Tieren und "Spezialit├Ąten" des Parks: Fossas und Tayras sind in der Tat attraktiv pr├Ąsentiert und werden von vielen Besuchern auch als etwas Besonderes wahrgenommen. Hier w├Ąre man selber Schuld, wenn man diese Arten aus dem Programm nimmt !! Pakas gibt es seit geraumer Zeit nur noch ein Tier, dass im Grunde nie zu sehen ist und nicht einmal, laut Presseartikel, der sich auf das zust├Ąndige Veterin├Ąramt beruft, ad├Ąquat untergebracht ist. Von dem Tier wird man sich wohl trennen, was unter den gegebenen Umst├Ąnden nachvollziehbar ist.
Obwohl im Park und auf der HP als absolutes zoologisches Highlight des Parks angepriesen, hat man es in den letzten Jahren nicht geschafft, die Ceylon-Leoparden zur Zucht zu bringen. Zum einen hatte man Pech, weil ein Kater ├╝berraschend starb zum anderen war man seit dem nicht in der Lage, neue Tiere zu beschaffen u.a. aufgrund fehlender Quarant├Ąnem├Âglichkeiten... Auch die Unterbringung k├Ânnte optimiert werden. Aber da hat man lieber frei gewordene angrenzende potentielle Gehegefl├Ąche mit zoologischen Kostbarkeiten wie Waschb├Ąren (mit Zucht...) blockiert und bis vor kurzem sogar noch von neuen L├Âwen getr├Ąumt...
Abschliessend zu den Affen: Was macht die Primatenhaltung eines Zoos zu dessen Schwerpunkt ? Alleine die Tatsache, dass sie in vielen Arten vertreten sind meiner Meinung nach nicht. Zumal es ja in Hamm viele "Altbest├Ąnde" gibt, die nicht mehr z├╝chten und auslaufen werden (Borneo-Gibbons, Schopfmakaken, Japanmakaken, Hybrid-Paviane). Zieht man diese Arten ab und konzentriert sich auf die Arten, die auch erfolgreich z├╝chten, wie Mandrills, Husarenaffen, Lemuren und j├╝ngst ja auch wieder Lare, so hat man einen zwar reduzierten aber, in dann hoffentlich passenden Anlagen (!!), attraktiven Primatenbestand.

Bleibt also abzuwarten, was in den n├Ąchsten Tagen endlich ┬┤mal publik wird und wie man das dann konkret umsetzten wird. Ich bin gespannt und hoffe, dass man endlich, endlich ┬┤mal seine Chancen erkennt und umsetzten wird !!
(04.12.2013, 11:37)
Oliver M├╝ller:   @Hannes L├╝ke:
Ich denke, mit einer Reduktion auf Amurtiger und Sri-Lanka-Leoparden nebst, sagen wir vier oder f├╝nf Affenarten k├Ânnte man leben, wenn sonst genug Exoten im Park bleiben, was ja offenbar gewollt ist (Afrika-Anlage, Indien-Anlage usw.).

@alle: Vielleicht ist es an der Zeit, hier zu einem beliebten Spiel aufzurufen: Wie w├╝rdet ihr den Tierpark Hamm weiter entwickeln, unter Umsetzung der bereits ver├Âffentlichten Pl├Ąne?
(03.12.2013, 18:05)
Hannes L├╝ke:   Es freut mich sehr zu h├Âren, dass im Tierpark weiterhin einiges Geschehen soll. Ich verfolge die Entwicklungs des Tierpark Hamm gespannt und besuche Ihn trotz der Entfernung von gut 80 km (wohne mittig zwischen den Zoos Rheine, M├╝nster und Nordhorn) mehrmals im Jahr. ich freue mich immer wieder ├╝ber spannende neue Tierarten wie den Tayras, Fossas und Pakas sowie G├╝rteltieren. Der Kommentar der Zoo habe zu viele Affenarten stimmt mich nachdenklich. Ich finde nicht, dass er zuviele hat. Es ist meiner Einsicht eine Spezialit├Ąt des Zoos. Wenn man Energieintensive Arten einsparen will m├╝sste man auch die Sri-Lanka-Leoparden (auf welche man stolz ist) abgeben, diverse V├Âgel (Papageien, Flamingos) und die Terrarien sowie Landschildkr├Âten abschaffen und es fallen mir einige Beispiele mehr ein. Sich von Doppelungen wie einer Gibbongruppe zu trennen ist nat├╝rlich etwas anderes. ├ťber eine Abriss des alten Raubtier, heute Affenhauses musste ich mich wundern, da an selbigem aktuell gebaut wird. Energieintensive Arten abzuschaffen k├Ânnte auch schnell bedeuten, dass dieser "richtige Zoo" zu einem Wildpark wird mit einem Artbestand wie er im zooreichen NRW ├╝berall zu finden ist. Ich hoffe das man hier einen annehmbaren Kompromiss findet, es ist jetzt schon bezeichnend, dass es 4 Kamelformen gibt. F├╝r mich als Fan dieser Tiere toll, so mancher Besucher wird sich daran evtl nicht so sehr erfreuen k├Ânnen.
(03.12.2013, 12:30)
Oliver M├╝ller:   Hier noch ein paar Details zu geplanten ├änderungen:

http://www.wa.de/lokales/hamm/stadt-hamm/zukunftskonzept-hammer-tierparks-benennt-baustellen-3211287.html

Wer auf der Seite der WA den Begriff "Tierpark" eingibt, findet weitere Artikel mit Hintergr├╝nden.
(03.12.2013, 00:30)
Oliver M├╝ller:   Ich er├Âffne jetzt mal einen eigenen Thread f├╝r den Tierpark Hamm, verdient hat er es ja.

Und vielleicht gibt es demn├Ąchst auch mehr zu berichten: Es scheint sich dort gerade einiges zu tun:
http://www.wa.de/lokales/hamm/stadt-hamm/neustart-modernisierung-rettungsplan-tierpark-hamm-3074630.html
(03.12.2013, 00:20)

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