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Zoo Budapest



Adrian Langer:   Ach komm. Eine Falknerei z√§hlt auch unter zoologische Einrichtung. :P
(02.05.2021, 21:54)
Jolantha Belik:   Das beste war aber in der Katta-Anlage. Im Winter laufen die Kattas im Kleinaffenhaus frei herum, sie sind furchtbar neugierig, man darf sie aber nicht streicheln. Im Sommer kann man in die Au√üenanlage hinein gehen. Ein Volont√§r pa√üt auf, dass man die Tiere in Ruh l√§√üt und nicht angreift. Nun ja, wie k√∂nnte es anders sein, Katta kommt zu mir her, schnuppert mich an und will schon auf die Hand rauf klettern - Volont√§r schimpft, Katta geht. Wenige Minuten sp√§ter, ich mach grad einen Film mit der Digicam, eine Kindergruppe um mich herum, pl√∂tzlich gro√üe Aufregung, ein Katta klettert auf die Absperrung rauf, h√§lt meine Hand fest und schaut in die Digicam rein. Und ich bekomm gschimpft, dass ich das Tier nicht angreifen darf ... das Standbild aus dem Video zeigt den neugierigen kleinen Kerl, ist leider ziemlich unscharf, no na, wenn der Fratz direkt vor der Linse pl√∂tzlich hockt. √úbrigens, Kattas haben sooo weiche Fu√üerl und ein urweiches Fell! :-)
(20.08.2012, 18:31)
Elisabeth Hiendl:   Auch ich war in der ersten Augustwoche in Budapest. Der Zoo hat sich wahrlch gemausert. Mein erster Besuch war 1988. Besonders gefallen haben mir die begehbarenAnlagen im Palmenhaus mit dem Faultier Aug in Aug d. h. es machte sich auf dem Besucherweg breit. aber auch die Dusche f√ľr Mensch und Adler (letzterer mit sichtilem Vergn√ľgen auf der Hand des Pflegers) war angesichts der Hitze ein Genu√ü.
(20.08.2012, 17:32)
Jolantha Belik:   Ich war diese Woche wieder m Zoo Budapest. Der gute Eindruck von meinem Besuch im J√§nner hat sich best√§tigt. Soweit ich gesehen habe, geht es Tania recht gut. Sie war ohnehin nie besonders angetan von Mitbewohnern.

Seit einiger Zeit gibt es im Zoo auch R√ľsselspringer (kenne ich von Wien her). Absolut neu f√ľr mich waren die Steppenlemminge, diese habe ich vorher noch nie gesehen. Die Gurke und das Radieschen zeigen, wie klein diese entz√ľckenden Kerlchen sind.
(17.08.2012, 22:30)
Oliver Jahn:   Ich habe es mal wieder geschafft, den Zoo Budapest zu besuchen.
Ich war das erste Mal 2007 dort und bereits bei meinem ersten Besuch hat dieser historische Zoo mich begeistert.
Ich hatte damals das gro√üe Gl√ľck, einen deutschsprachigen Mitarbeiter dort zu treffen, der mir einiges √ľber den Zoo erz√§hlte und √ľber seine Pl√§ne.
Die größten Probleme des Zoos liegen, wie in so vielen anderen Zoos auch, in den finanziellen Möglichkeiten. Die Innenstadt von Budapest besteht aus einem fast geschlossenen historischen Kern, so dass die Stadt sehr viel Geld in dessen Erhaltung steckt, da steht der Zoo häufig erst an hinterer Stelle.
Weiterhin ist der Platz des Zoos recht begrenzt und die Erweiterungsm√∂glichkeiten sind zurzeit noch eher beschr√§nkt, auch wenn man noch immer auf Erweiterungsgel√§nde hofft. Zus√§tzlich spielt auch in Ungarn der Denkmalschutz im Zoo eine gro√üe Rolle, dar√ľber hinaus hat man sich entschieden, den einzigartigen historischen Charakter dieses Zoos zu erhalten.
Trotz alle dem fand ich den Zoo doch recht verändert vor, und ich war erstaunt, wie viel in den 5 Jahren passiert ist.
Schon bei meinem ersten Besuch war ich begeistert, von den herrlich restaurierten historischen Gebäuden. Bilder des Dickhäuter- und des Palmenhauses habe ich damals hier eingestellt. Nun sind noch einige weiter dazu gekommen.
Das B√ľffelhaus ist komplett in alter Form wieder hergestellt, und neben Rotb√ľffeln sind hier auch Pinselohrschweine zu sehen.
Das historische Giraffenhaus erstrahlt ebenso außen und innen in altem Glanz, es beherbergt heute die Zebras.
Das ‚Äěmoderne‚Äú Haus f√ľr Wisente, welches Dittrich in seinem Buch ‚ÄěAuf Safari in Europa‚Äú noch lobend erw√§hnt, hat man abgerissen und an seiner Stelle ein Kleines Haus f√ľr Schildkr√∂ten und Erdm√§nnchen gebaut, welches an die v√∂llig neue Afrika-Anlage angebunden ist.
Auf Grund des Platzmangels hat man in Budapest versucht, einmal andere Wege zu w√§hlen. Zum einen hat man sich verst√§rkt bem√ľht, den Rand des Zoos besser zu nutzen und hinter dem historischen Dickh√§uterhaus ist ein gro√ües und modernes, sehr langgestrecktes und an die Au√üengrenze genau angepasstes Afrika-Haus mit einer Gemeinschaftsanlage entstanden. In diesem Haus sind die Mhorrgazellen, die Giraffen, die Breitmaulnash√∂rner und zurzeit noch ein asiatischer Elefant untergebracht, zwei weitere Elefanten stehen noch im alten Haus, in dem ebenfalls noch die Flusspferde untergebracht sind. Im neuen Haus sind neben einigen Reptilien, wie den √Ągyptischen Dornschw√§nzen, auch etliche afrikanische Kleins√§uger und ebenfalls die Erdferkel in einem abgedunkelten Nebenraum.
Das gro√üe Hagenbecksche Bergmassiv ist komplett saniert. Bei meinem ersten Besuch war es nicht mehr besetzt, nun sind hier neue Anlagen f√ľr Rothunde, Syrische Braunb√§ren, Hirschziegenantilopen und kleine Pandas entstanden, auf der gegen√ľberliegenden Seite ist die Freianlage der M√§hnenspringer, die zusammen mit Berberaffen gehalten werden.
Der Berg steht kurz vor seiner Er√∂ffnung, denn auf Grund des mangelnden Platzes hat man sich hier entschieden, den Felsen auch in seinem Inneren zu nutzen und ihn f√ľr Besucher begehbar zu machen. Hier wird ein Museum √ľber die Entwicklung der Tiere entstehen, die Eing√§nge in den Berg sind bereits zu sehen.
Das ehemalige Känguru-Haus ist umgebaut. Im oberen Stockwerk, der ehemaligen Nachttierabteilung, in der ich damals meinen ersten Sonnendachs sah, befindet sich jetzt eine Kollektion von selten gezeigten Schlangen, bei denen vor allem die Waldkobras recht faszinierend waren.
Im Erdgeschoss leben noch immer die Hirscheber, neben ihnen haben auch die Zwergzebus Platz gefunden und eine Anlage ist f√ľr Komodowarane entstanden.
Das historische Raubtierhaus teilen sich nach wie vor die Löwen und Persischen Leoparden, an Stelle der Servale werden jetzt Streifenhyänen gezeigt.
Das historische Vogelhaus hat man dem Themenbereich Australien gewidmet und einen kompletten Raum umgebaut und eine Anlage f√ľr Gleitbeutler, Fuchskusu, Bodenkuskus und andere Arten geschaffen, durch die der Besucher in leicht abgedunkeltem Licht hindurchgehen kann. Besonders reizvoll ist hier ein im Raum befindlicher Balkon, von dem aus man einen sehr guten √úberblick √ľber die gesamte Landschaft der Anlage hat und der ganz andere Beobachtungsm√∂glichkeiten er√∂ffnet.
Neu war f√ľr mich auch das Tasmanienhaus, in dem Tasmanische Nacktnasenwombats gezeigt werden.
Die alte Haus der Fasanerie ist ebenfalls begehbar, hier werden Haubenlanguren gezeigt, im weiteren Verlauf, der einen an den einzelnen v√∂llig offene Anlagen vorbeif√ľhrt, findet man Plantagenh√∂rnchen, Sonnerath√ľhner und einige seltene Taubenv√∂gel.
Der kleine Haustierbereich, der einem alten ungarischen Bauernhof nachempfunden wurde, zeigt Rassen, die fast alle neu f√ľr mich waren. Neben den bekannten Mangalizas sieht man den von mir bereits erw√§hnten Mudi, Ungarisches Rotbuntvieh, Siebenb√ľrger Nackthalsh√ľhner, Ungarische G√§nse, Huzule-Ponys und Tsigai-Schafe.
Im Palmenhaus gibt es einen gut durchdachten Rundgang, so dass man wirklich nichts verpasst. St. Vincent-Agutis waren f√ľr mich eine Erstsichtung, Tejus werden in 3 Arten gehalten und generell kommt der Reptilienfreund hier auf seine Kosten.
Der Zoo macht einen sehr gepflegten Eindruck und selbst als Raucher fand ich es gut, dass es ein generelles Rauchverbot im Zoo gibt. Einige Pl√§tze im gastronomischen Bereich, welcher sich √ľber den ganzen Zoo vom Imbiss bis zum Restaurant erstreckt, haben dann auch Aschenbecher und sind als Raucherpl√§tze gekennzeichnet.
Auf jeden Fall kann ich sagen, der Zoo ist absolut eine Reise wert.
Anbei das restaurierte Giraffenhaus.

(30.06.2012, 21:22)
Bj√∂rnN:   Die Hoffnung d√ľrfte angesichts des hohen Alters der B√§rin doch eher gering bis Null sein.
(30.04.2012, 08:23)
Jan Jakobi:   Wurde "Tania" denn regelm√§√üig im M√§rz/April gedeckt?
Wenn ja, dann besteht Hoffnung das sie trächtig ist.

Zu "Vitus":
Falls Besucher im ausnahmsweise was richtiges gegeben haben, dann wird es was anderes sein.

(30.04.2012, 08:01)
Jolantha Belik:   Traurige Nachrichten aus Budapest: Eisb√§rmann "Vitus" ist am 22. April 2012 √ľber die Regenbogenbr√ľcke gegangen. Das genau Obduktionsergebnis steht noch nicht fest, aber es wird vemutet, dass er von Besuchern gef√ľttert wurde und daran verstarb. "Vitus" lebte seit 1994 in Budapest, ein wundersch√∂ner, gro√üer und sehr lieber Eisb√§r.
Man kann jetzt nur hoffen, dass "Tania" trächtig ist ...
(29.04.2012, 23:33)

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