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Edinburgh Zoo



Kathrin Roehl:   Auf der web-page des Zoos wird gemeldet, dass dort bereits vor 8 Wochen ein m├Ąnnliches Schimpansenjunges geboren wurde und jetzt erfolgreich in die Gruppe intrigiert werden konnte. Ich war Mitte Juli dort, damals war noch nichts von dem L├╝tten zu sehen. Die Schimpansenanlage dort ist wirklich spitze ich freue mich f├╝r den Zoo. Au├čerdem sieht es danach aus, dass das Pandaweibchen Tian Tian schwanger ist. Da hei├čt es wohl Daumen dr├╝cken.
(22.08.2014, 20:36)
Jonas Homburg:   @WolfDrei: die Baweanhirsche sind immer noch 3,0.
@Jesuthas Ajendra: na ja selbst im Sommer muss man praktisch immer mit Sturzregen rechnen... dort oben darf man mit dem Wetter nicht so genau sein.
(23.08.2013, 11:00)
WolfDrei:   Danke f├╝r den Bericht! Ich staune schon seit drei Jahren, was dort zwischenzeitlich "anlandete" - auch aus dem TP. Eine Frage zu den Baweanhirschen, die ja wohl aus Poznan kommen: gibt es mittlerweile auch weibliche Tiere? Danke!
(19.08.2013, 22:29)
Jesuthas Ajendra:   Vielen Dank f├╝r den tollen Bericht. Fahre im Oktober nach Edinburgh und der Zoo ist schon fest eingeplant. Hoffe es wird nur nicht zu kalt dann.
(19.08.2013, 22:13)
Jonas Homburg:   Edinburgh Zoo Teil 2 ÔÇ×Von obenÔÇť

Geht man auf dem H├╝gel noch ein St├╝ck weiter, erreicht man den Show-Bereich ÔÇ×Animal AnticsÔÇť. Auf einer gro├čen Wiese vor einer dreireihigen Trib├╝ne finden hier um 12.15 Uhr und 15.00 Uhr Tierpr├Ąsentationen statt, zu denen u.a. ein Sudan-Hornrabe, ein Bengalen-Uhu, Gelbbrustaras, ein Kugelg├╝rteltier und ein Kune-Kune-Schwein eingesetzt werden. Die Pr├Ąsentation kann als sehr informativ beschrieben werden und legt gro├čes Augenmerk auf Vermittlung von Bedrohung und Schutz der Arten, z.B. wird sobald sich beim G├╝rteltier der ÔÇ×oh wie niedlich!ÔÇť -Effekt eingestellt hat eindringlich appelliert, keine Tier-Souveniers zu kaufen oder ├╝ber den Schutz von Hornraben in Afrika durch Herausnehmen eines Eies, dessen K├╝ken sowieso nicht ├╝berleben w├╝rde und dessen k├╝nstlicher Aufzucht zur sp├Ąteren Auswilderung erz├Ąhlt. Weiterhin wird auch mit dem Vorurteil Schweine seien dumm, aufger├Ąumt, indem antrainierte Kommandos wie ÔÇ×SitzÔÇť vorgef├╝hrt werden. Auch auf biologische Anpassungen wie etwa die Augenfarbe beim Uhu oder den Schutzmechanismus des G├╝rteltiers wird eingegangen, was, gespickt mit ein paar Hintergrundstorys, z.B. dass der Vater des G├╝rteltiers in einem Harry Potter-Film eingesetzt wurde, eine der besten Tierpr├Ąsentationen ergibt, die ich kenne. Insgesamt bringt der Zoo bei vielen Schauf├╝tterungen gut Informationen r├╝ber und r├╝ckt seine Conservation-Arbeit auch durch auff├Ąllige Informationstafeln geschickt ins Blickfeld des Besuchers.
Neben den zugeh├Ârigen Unterbringungsgeb├Ąuden und Volieren, die nicht einsehbar sind, liegt das holzgez├Ąunte Gehege der Kune-Kune-Schweine.
Geht man nun den Weg zwischen Ameisenb├Ąren und Animal Antics hinunter, kann man das absch├╝ssige Gehege der Asiatischen L├Âwen zun├Ąchst von einer Erh├Âhten Beobachtungsh├╝tte einsehen, erh├Ąlt durch eine Glasscheibe unter einem Vordach au├čerdem Einsicht in das Innengehege, das durch gelblichen Anstrich der W├Ąnde und den Einbau von zwei kleinen Felsstrukturen sowie Baumst├Ąmmen ansprechend wirkt. Hinter dem L├Âwenhaus versteckt sich der Gro├čk├Ąfig der Guinea-Paviane, der rechtsseitig des Hauses mit Holzpalisaden verkleidet ist. Weiter den H├╝gel hinab kann man das L├Âwengehege von einer weiteren H├╝tte einsehen, bevor der Blick durch einen Beobachtungsunterstand auf das weite Grasgehege der Dscheladas f├Ąllt, welches durch stromgesicherten Maschendrahtzaun begrenzt ist und eine flache Felsstruktur mit Nischen f├╝r schlechtes Wetter aufweist. Auch das Haus ist durch Scheiben einsehbar.
Am Abzweig zum Querweg liegt zudem eine durch Scheiben einsehbare kleine Voliere mit gestufter Felsr├╝ckwand und Wasserbecken, die z.Zt. wie m├Ąnnliche Zwergs├Ąger beheimatet. An das Auf der anderen Seite des Querwegs kann man von oben einen Blick in das Gehege der Sumpfwallabys werfen, welche sich quer zum Hang erstreckt und auch felsige Strukturen aufweist. Daran angeschlossen ist das Gehege der Visayas Pustelschweine. Auf der gegen├╝berliegenden Seite erstreckt sich ein Huftiergehege den H├╝gel hinauf, indem zwei m├Ąnnliche Nyalas (ein ausgewachsener und einer mit noch ÔÇ×unfertigemÔÇť Geh├Ârn) untergebracht sind. An der Stirnseite des Huftierhauses liegt die Voliere der Schmutzgeier, ├╝ber einen Holzsteg gelangt man zu einer Einsichtsscheibe und auch ins Huftierhaus. Hier sind die Stallungen f├╝r die Nyalas und auch die Kiangs, welche z.Zt. mit zwei Exemplaren eine von mehreren gro├čen Wiesengehegen hinter dem Haus bewohnen. Hier ist definitiv noch Platz, auch oben auf dem H├╝gel liegen zwei gro├če Wiesengehege die leer sind. Hier lebten zuletzt Heckrinder, als diese jedoch einmal durch den Maschendrahtzaun spazierten, wurden sie an einen Privatz├╝chter abgegeben.
Eine Ebene Tiefer auf dem Parallelweg liegt als erstes die z.Zt. leere Voliere der Kolkraben. Es folgt unterhalb der Pustelschweine das Gehege der Prin-Alfred-Hirsche, bevor man von unten die Sumpfwallabys betrachten kann. Auf der gegen├╝berliegenden Seite befindet sich das gro├če Gehege der Bantengs, welches durch eine sehr ansprechende Zaunkonstruktion aus ├ästen auff├Ąllt. Der Bulle schien es zu m├Âgen, dass ihm die Schnauze gestreichelt wurde, denn er streckte seinen Kopf immer wieder soweit m├Âglich durch die Absperrung. Von den 0,3 Tieren, die aus M├╝nchen ├╝bernommen wurden / werden sollten, ├╝berlebten leider 2 die Voruntersuchungen f├╝r den Transport nicht, sodass z.Zt. 1,1 Tiere im Bestand sind. Auch dieses Gehege kann von einem Unterstand auf einer Holzplattform eingesehen werden. An das Wallabygehege schlie├čt sich eine gro├če Felsenanlage an, die vormals mit Berberaffen besetzt war, dann als tempor├Ąre Pinguinanlage f├╝r die Dauer des Umbaus ihres Geheges diente und jetzt mit Kap-Klippschliefern relativ unterbesetzt wirkt.
Als n├Ąchstes kann man von oben aus einer Beobachtungsh├╝tte einen Blick in die Malaienb├Ąrenanlage werfen, welche mit Bambus uns Str├Ąuchern gut bepflanzt ist. Von urspr├╝nglich 5 B├Ąumen ├╝berlebten 3 die Aktivit├Ąten der B├Ąren nicht, sodass die letzten beiden nun mit E-Draht gesichert sind. Den B├Ąren steht ersatzweise aber schon immer ein gro├čes Kletterger├╝st aus gro├čen ├ästen und St├Ąmmen mit 2 Liegek├Ârben zur Verf├╝gung. Der Clou in dem Unterstand ist eine Bank in Form einer ├╝berdimensionalen B├Ąrenzunge, die an der Wand am Gesichtsbild eines Malaienb├Ąren befestigt ist. Neben dem Unterstand befindet sich eine Reihe aus 4 unterschiedlich gro├čen und hohen Volieren, von denen die ersten beiden z.Zt. leer sind, die dritte mit Argusfasan und die vierte mit Rotbugaras besetzt ist. Der Weg f├╝hrt hinab an einem zweiten Gehege f├╝r Goldkatzen und einer kleinen oberseitig vergitterten Anlage f├╝r Zwergmangusten, beide ebenso wie deren Innengehege durch Fenster einsehbar, vorbei. Nun kann man die B├Ąren von unten ├╝ber den Wassergraben hinweg beobachten. Dieser ist aufgrund der nur geringen Anziehungskraft f├╝r die B├Ąren allerdings nicht voll gef├╝llt. Auch ins Innengehege, dass mit einem kleinen Wasserbecken und erh├Âhten Baumst├Ąmmen ausgestattet ist, kann man unter einem Vordach einen Blick werfen.
Gegen├╝ber eines Zwischenweges liegt eine mit Maschendrahtzaun hochgez├Ąuntes Anlage, die als Wiese mit einigen B├Ąumen, Steinhaufen und Baumst├Ąmmen sowie einem kleinen Teich beschrieben werden kann. Das Gehege teilen sich S├╝dpudus und Azara-Agutis, welche wenig Scheu zeigten und sehr nah am Zaun sa├čen. Auch hier kann man das Innengehege einsehen. Von einem weiteren Beobachtungsunterstand kann man durch vertikal gespannte Dr├Ąhte in das waldige Doppelgehege der Helmkasuare blicken. Unterhalb dieser Anlage erstreckt sich die Doppelanlage der Zwergflusspferde, die z.Zt. ein schon fast ausgewachsenes Jungtier haben. Neben Au├čenbadebecken und einer nicht einsehbaren Holzbox steht den Tieren das Haus zur Verf├╝gung, welchem das Alter zwar anzumerken ist, es jedoch soweit m├Âglich mit Naturst├Ąmmen und gr├╝nen Zweigen aufgeh├╝bscht ist. Es besteht aus einem Innenbecken, die angeschlossene Landfl├Ąche ist durch Gittert├╝ren dreiteilbar und weist Stroh und Erde zum Liegen auf. Auf der dem Innengehege gegen├╝berliegenden Seite befindet sich das mit Kunstfels sehr sch├Ân ausstaffierte Innengehege der Erdm├Ąnnchen, welche am Ausgang des Hauses eine Rundanlage haben, die komplett umrundet werden kann (Zugang f├╝r die Tiere ├╝ber Tunnel).
Absch├╝ssig erstreckt sich das nahezu gewaltige Gehege der 15 Zwergotter, das von einem Bach durchflossen wird sowie einen gro├čen und einen kleinen Teich aufweist. Auch diese Anlage kann man vollst├Ąndig umrunden und nicht nur ├╝ber den Gehegeseitig abgekippten Holzzaun sondern auch durch zwei gro├če Einsichtsfenster betrachten. Am oberen Ende f├Ąllt der Blick nun von der anderen Seite ├╝ber ein Wasserbecken mit zugeh├Ârigem Bachlauf ins Bantenggehege. Unterhalb diesem und neben den Zwergottern f├╝hrt der Weg auf einem Steg ├╝ber das Gehege der Pinselohrschweine auf eine erh├Âhte Plattform. Links liegt das Haus (die Plattform ist ├╝berdacht und direkt an das Haus angebaut), wo man hier von oben durch Glas in das Innengehege der Binturongs schauen kann. Auf der rechten Seite erstreckt sich eine zweite, gr├Â├čere Anlage f├╝r Pinselohrschweine, die durch ein Holztor vom dahinterliegenden Bantenggehege getrennt ist. Vor der Ankunft der Bantengs wurden hier n├Ąmlich Bongos und Pinselohrschweine gemeinsam gehalten, erstere trotz des Funktionierens der Haltung aber zugunsten der Rinder abgegeben. Vom Steg aus gesehen am gegen├╝berliegenden Ende der Plattform kann man in das Binturonggehege schauen, das genauso wie das Lemuren- und Sakigehege eingez├Ąunt ist und neben einigen Holzstrukturen mehrere B├Ąume aufweist, sodass es nahezu unm├Âglich ist, die Tiere zu Gesicht zu bekommen. Hinter der Hausecke ist in selbigem noch ein kleines Terrarium f├╝r Taiwan-Sch├Ânnattern eingebaut, in welches man unter dem Dach wegen der starken Spiegelung nur begrenzt Einsicht nehmen kann.
Entlang des Binturonggeheges und am Bantengstall vorbei (letzterer durch ein Gitter von innen an der Einsichtscheibe nur begrenzt zu erkennen) auf einem h├Âher gelegenen kleinen Weg mit Holzzaunbegrenzung gelangt man zur├╝ck zu den Pustelschweinen und kann dort nun oberhalb des Education Centers links einen unscheinbaren Nebenweg gehen, an von dem man links ins obere Nashornhaus kommt, ein Bau der fast so alt sein muss wie der Zoo, aber aus eine hinreichend gro├če Fl├Ąche aufweist und durch ├ästen an den W├Ąnden aufgeh├╝bscht ist. Rechts dieses Weges ist zun├Ąchst sehr versteckt ein K├Ąfig mit Kattas (die ein Auslaufmodell zugunsten der anderen Lemuren sind), darauf folgen zwei ebenfalls sehr unscheinbare Volieren, die erste mit Ross-Turako, der hochbedrohten Unterart simaoensis des Blaukappenh├Ąherlings und Socorrotauben, die auch in der Nachbarvoliere mit Balistaren gehalten werden, und f├╝r die Wiederansiedlung z├╝chten.
Von einer ├╝berdachten Beobachtungsplattform kann man in das obere Nashorngehege mit Badebecken schauen, dessen Begrenzungszaun auf die alten niedrigen Steinmauern aufgesetzt wurde, sodass hier die Zoohistorie weiterlebt. An der Ecke kann man durch eine Scheibe ins Tapirhaus schauen, welches von innen vollst├Ąndig mit d├╝nnen Baumst├Ąmmen verkleidet ist. Oberhalb des Au├čengeheges liegt das Badebecken, welches nur an der Einstiegstreppe mit der Anlage verbunden ist und ansonsten gehegeseitig mit B├╝schen vor dem Zaun abgetrennt ist. Auch die besucherseitige Begrenzungsmauer des Geheges der Tapire d├╝rfte schon sehr alt sein. Auf der anderen Seite des Weges liegt unterhalb des ersten das zweite Nashorngehege ÔÇ×eine Ebene tieferÔÇť, soll hei├čen das obere Gehege und der Gr├╝nstreifen zwischen den Anlagen liegt zum unteren Gehege gest├╝tzt durch eine alte ca. 1m hohe Mauer erh├Âht und ist mit diesem durch ein Tor direkt am Zaun verbunden. Diese Erh├Âhung bildet die einzige Absicherung in Richtung der oberen Anlage, welche ihrerseits aber mit einem Zaun in Richtung Gr├╝nstreifen gesichert ist. Der Weg macht einen Knick nach rechts bis an die Grenzmauer des Zoo, da das zweite Nashorngehege einen Ausl├Ąufer unterhalb der Tapiranlage hat, von hier kann man diesem aufgrund einer Steinmauer nicht einsehen. Nach Umrundung dieses Ausl├Ąufers kann man ihn nun von einer ├╝berdachten Beobachtungsplattform einsehen, ebenso wie einen Blick in die zweite Anlage von unten werfen. Dieses Gehege ist ├╝brigens reichlich mit gro├čen Reifen wie mit Baumst├╝mpfen ausgestattet. Au├čerdem kaschieren Baumst├Ąmme am Ausl├Ąufer gehegeseitig die Begrenzungsmauer und den Zaun vor der Pflanzungen am Ende von diesem. Das untere Nashornhaus hat zwar auch schon etliche Jahre auf dem Buckel, ist aber noch neuerer Bauart als das obere. Es ist f├╝r Nash├Ârner deutlich zu hoch, daher wurde hier in ca. 3 Metern H├Âhe ein Tarnnetz gespannt. An die gro├če Box schlie├čt sich eine zweite an, die in der hinteren H├Ąlft ein Wasserbecken enth├Ąlt, was jedoch erh├Âht liegt (offenbar nachtr├Ąglich erg├Ąnzt) und daher von den Tieren ├╝ber eine Rampe erreicht wird, was dazu f├╝hrt, dass die gesamte rechte Box h├Âher liegt als die linke.
Unterhalb von Nashornhaus II und dem angeschlossenen Education Centre liegt eine leicht absch├╝ssige Wiesenfl├Ąche, die vollst├Ąndig von Weg umschlossen ist. Unterhalb der Wiese erstreckt sich ÔÇ×Penguin RockÔÇť, die wohl gr├Â├čte Anlage f├╝r Pinguine Europas, ein Becken von gewaltigen Dimensionen, welches als einziges gro├č genug ist, um den Pinguinen das aus dem Wasser schnellen zum Luftschnappen zu erm├Âglichen, das in der englischen Sprache mit dem sch├Ânen Begriff ÔÇ×porpoisingÔÇť bezeichnet wird. Eine Betonkante ca. 1m von der Wasserlinie entfernt erlaubt flache Ausstiegsm├Âglichkeiten aus dem Becken, verhindert aber das ├╝berm├Ą├čige Einlaufen von Regenwasser. Edinburgh h├Ąlt mit ├╝ber 80 Tieren die gr├Â├čte Pinguinkolonie Europas, darunter sind z.Zt. 72 Eselspinguine, 5 K├Ânigspinguine und einige N├Ârdliche Felsenpinguine. Die Anlage ist aufgrund der Fuchssicherheit mit einem Gitterzaun mit Einsichtscheiben umz├Ąunt, man kann jedoch durch ein Tor, das abends verschlossen wird, in einen Bereich gelangen, der nur mit niedrigem Holz- und Glaszaun abgetrennt ist und zwischen dem Hauptgehege und dem R├╝ckzugsgehege der Felsenpinguine liegt. Von hier kann man auch ├╝ber eine Br├╝cke, die ├╝ber das Becken f├╝hrt, gehen und durch einzelne runde Einsichtscheiben in der h├Âlzernen Hinterwand der rechten Gehegeh├Ąlfte schauen, sowie aus einem Unterstand heraus durch eine Scheibe das Treiben in der Brutkolonie beobachten. Die Pinguine br├╝ten in Betonringen, die mit runden Steinen gef├╝llt sind und z.T. mit kleinen Schattend├Ąchern versehen sind. Verl├Ąsst man den Bereich auf der linken Seite wieder, befindet sich gegen├╝ber ein wie der Weg absch├╝ssiges weiteres Gehege f├╝r Visayas Pustelschweine. Biegt man nun rechts ab, kann man die Pinguine am tiefsten Punkt ihres Beckens auch unter Wasser beobachten.
Direkt neben der Unterwassereinsicht befindet sich der ÔÇ×Giant Panda Entry PointÔÇť. Damit sich bei den Pandas nicht alles staut, bekommt man direkt beim Ticketkauf eine zweite Karte, auf der eine Zeit steht, zu der man die Pandas sehen kann. Zu diesem Zeitpunkt wird man dann in einer Gruppe von ca. 20 Personen von einem Guide durch die Anlage gef├╝hrt. Zun├Ąchst geht es in das Haus, welches das ehemalige Gorillahaus ist. Rechts liegt das Innengehege des M├Ąnnchens Yang Guang, links das des Weibchens Tian Tian. Die Gehege sind nicht aufwendig mit irgendwelchen Illusionskulissen versehen, sondern einfach wei├č gestrichen und mit einem speziellen gr├╝nen Kunstfu├čboden ausgestattet. Dazu weisen sie eine zweistufige h├Âlzerne Plattform in einer Ecke und zwei erh├Âhte K├Ârbe mit Stroh und Bambus. An den Au├čenanlagen f├╝hrt ein ├╝berdachte Gang vorbei, der an den Seiten mit Holzpfeilern verkleidet ist. In die beiden Gehege kann jeweils durch eine gro├če Glasfront Einsicht genommen werden. Sie sind vollst├Ąndig mit dezent gr├╝n angestrichenen Mauern umschlossen, gut bepflanzt und weisen jeweils einen Teich, eine kleine Felsnische und Kletterger├╝ste aus gestuften Holzplattformen und Baumst├Ąmmen auf. Durch ein Sichtgitter k├Ânnen die beiden Individuen Kontakt halten. Man verl├Ąsst den Bereich durch einen Bambusgarten, wo die Bedeutung dieser Pflanze nicht nur f├╝r den Panda erkl├Ąrt wird.
Unterhalb der Panda-Anlagen liegt das Affenhaus, an dessen Frontschmalseite ein bauchiger Hochk├Ąfig f├╝r Drills liegt, der f├╝r meinen Geschmack ebenso wie sein Pendant auf der anderen Seite des Hauses f├╝r Berberaffen eher suboptimal f├╝r Bodenbewohner ist. An der unteren Breitseite des Hauses liegt eine ganze Reihe von Hochk├Ąfigen, in die durch Glas Einsicht genommen werden kann. Bewohner sind Vollbartmeerkatzen, Schwarze Br├╝llaffen, Kronenmakis, Gelbbrustkapuziner, Rotbauchmakis, erneut Vollbartmeerkatzen und Dianameerkatzen. Hochinteressant f├╝r mich war, dass letztere vor dem Bau des Budongo Trail jahrelang problemlos in Gemeinschaft mit den Schimpansen gehalten wurden. Hinter dem Affenhaus versteckt sich noch eine frontverglaste Voliere f├╝r Arasittich und Pfauentruthuhn. Das Innere des Affenhauses l├Ąsst im Gegensatz zu seinem ├äu├čeren deutliche erkennen, dass es aus den Siebzigern stammt, da sich um den gro├čen Besucherraum die r├Ąumlich eher begrenzten Innengehege gruppieren, lediglich Drill und Berberaffen stehen gro├če Innenanlagen zur Verf├╝gung, sodass diese sich haupts├Ąchlich hier aufhielten. Allerdings hat man hier mit viel Stroh auf Deckengittern und Boden der Gehege versucht den Eindruck etwas netter zu machen und den Tieren Besch├Ąftigung zu bieten. Gegen├╝ber des Aus- und Eingangs des Hauses befindet sich eine Reihe von kleinen Gehegen vor einem langgestreckten nicht einsehbaren Haus, in denen mehrere Pudus und Kleinkantschils untergebracht sind.
Den Weg in Richtung Ausgang hinab gelangt man zun├Ąchst zur Voliere der Riesenseeadler, die von einem Unterstand durch Glas einsehbar ist und neben ihrer ansprechenden Dimensionierung und Bepflanzung durch einen tiefergelegten Teich auff├Ąllt. Dahinter kann man bereits einen begrenzten Blick in die Afrika-Voliere werfen, die mit dem besonders feinmaschigen Draht gebaut ist. Rechts des Weges kann man in das Haus der Wildhunde, das im Stil einer Rundh├╝tte gestaltet ist, hineingehen und dort sowohl deren Innengehege einsehen als auch durch eine Scheibe das Au├čengehege hinunterblicken. Au├čerdem befindet sich hier noch ein kleines Echsenterrarium, die Art war leider nicht ausgeschildert. Der Weg f├╝hrt auf eine ├╝berdachte Br├╝cke, der die Afrika-Voliere mit Geierperlhuhn, Kronenkranich, Madagaskarente, Hammerkopf und Kirk-Dikdik zur linken liegt (gute Fotom├Âglichkeiten aufgrund des Netzes), aus deren Teich ein Bach unter der Br├╝cke durch in die Wildhundanlage auf der rechten Seite flie├čt, in die man freien Blick hat. Am Ende der Br├╝cke befindet sich noch eine Beobachtungsh├╝tte f├╝r die Wildhunde. Links des Weges liegt nun hinter ├Ąhnlichem Zaun wie bei den Pinguinen das mit mehreren Teichen ausgestattete Gehege der Rosapelikane, die B├Ąume bilden hier ein so hinreichend dichtes Dach, dass die Tiere ihre vollen Schwungfedern behalten k├Ânnen. Auff├Ąllig ├╝brigens, dass nirgends im Zoo ein Vogel mit gestutzten Fl├╝geln zu sehen war.
Bevor der Weg in Richtung Ausgang abknickt, liegt rechts eine Voliere f├╝r Schwarzst├Ârche. Diese Art ist mit Waldrapps und Bernierenten auch in der letzten Voliere zu sehen, die einen mit ├╝berh├Ąngenden B├Ąumen bestandenen Teich ├╝berkuppelt und Einsichtm├Âglichkeiten durch Fenster bietet. Die Doppelt├╝r, um diese Voliere zu begehen war aus unerfindlichen Gr├╝nden leider verschlossen. Geht man nun noch einen kleinen Weg zwischen dem leeren Seel├Âwenbecken und der Voliere hinauf, gelangt man noch zum Gehege der Ursons, das von einer flachen Mauer umschlossen ist. Die Tier bekommt man aufgrund mehrere hoher B├Ąume im Gehege aber praktisch kaum zu Gesicht. Dahinter liegt noch ein kleines aber gut Bepflanztes Streifenskunk-Gehege sowie eine Einsichtsm├Âglichkeit in die Afrika-Voliere von der anderen Seite.
Alle in Allem ein wundersch├Âner Zoo, der viele sehr sch├Ân gestaltete Gehege hat, zwar kein klares Konzept aufweist, aber doch irgendwie in sich geschlossen daherkommt, eine Reihe seltener Arten hat und in einer guten Mischung gr├Â├čere Attraktionen und andere Anlagen aufweist. Ein Besuch sei jedem, der einmal in Edinburgh ist, ans Herz gelegt.


Zu guter Letzt noch ein paar Anmerkungen f├╝r die Zootierliste:
- Der Zoo h├Ąlt keine Wei├člippenhirsche und Rotstirnmakis mehr.
- Es m├╝ssen Kattas erg├Ąnzt werden.
- Es wird Sudanhornrabe und nicht s├╝dlicher gehalten.
- Sollten Montserrat-Trupial, Wei├čscheitelr├Âtel, Furchenschnabel-Bartvogel und Schildturako nicht hinter den Kulissen gehalten werden, sind sie aus dem Bestand.

(18.08.2013, 18:38)
Jonas Homburg:   So, nach 2 wirklich tollen Wochen in Schottland m├Âchte ich nun ausf├╝hrlich berichten.


Edinburgh Zoo ÔÇô Teil 1 ÔÇ×Bis nach obenÔÇť

Ein Zoo der durch seine H├╝gellage, seinen leicht waldigen Charakter und viel alten Charme besticht. Aber der Rundgang St├╝ck f├╝r St├╝ck.
Direkt hinter dem Eingang wird man von der leeren Seel├Âwenanlage empfangen. Das letzte Tier wurde abgegeben und hier soll in K├╝rze umgebaut werden (was daraus werden soll scheint aber noch nicht ganz klar zu sein). Rechts liegt eine langgestreckte Voliere f├╝r Chile-Flamingos, Chile-Pfeifenten und Rote Sichler. Einblicke gibt es hier durch im Gitter eingearbeitete Scheiben, ein Trend, der sich im ganzen Zoo beobachten l├Ąsst, nahezu ├╝berall sind es gute Einblicke durch Scheiben, Beobachtungsh├╝tten, Plattformen etc.
Am oberen Ende der Voliere liegt eine kleinere Voliere, die dem ├ťberwinterungshaus der Flamingos angeschlossen ist (das aber durch verblendete Scheiben nicht einzusehen ist). Diese kleine Voliere dient als Au├čenk├Ąfig f├╝r Goldkopf-L├Âwenaffen und die weniger h├Ąufig gezeigten Rotr├╝ckenaras. Die Aras haben ihre Innenanlage im ├ťberwinterungshaus, die L├Âwenaffen gelangen ├╝ber einen Laufgang in das Haus gegen├╝ber, das auch die Innenanlage der Wei├čgesichtsakis beinhaltet. Es dient als Doppelt├╝r-Durchgang zum deren begehbarem Gehege, das mit Bambusstangen und viel Bepflanzung ansprechen gestaltet ist. Die Begrenzung bildet hier ein hochfeinmaschiger Netzzaun, der nahezu komplett durchsichtig ist und daher auf den ersten Blick wie eine Glasscheibe wirkt. An das halboffene Ausgangsh├Ąuschen dieses Walkthrough schlie├čt sich das Gehege der Darwin-Nandus an. Hier zeigt sich bereits ein Trend, der sich im Zoo weiter fortsetzt, n├Ąmlich dass die Gehege z.T. stark ├╝berm├Ą├čig gesichert daherkommen, die Nandus begrenzt ein 2m hoher Maschendrahtzaun, der oben mit einem ├ťberhang nach Au├čen gesichert ist. Mag zuerst gew├Âhnungsbed├╝rftig daherkommen, wenn man aber wei├č, dass der Zoo ein echten Fuchsproblem hat, versteht man dass man ungern eine Bestandsreduzierung auf deren Kosten haben m├Âchte.
Auf der anderen Seite des Weges liegt das Gehege der mittelchinesischen Gorale, das ebenfalls stark gegen Eindringen abgesichert ist, daf├╝r wie auch andere Anlagen mit Maschendrahtzaun aber direktes Herantreten an das Gehege erm├Âglicht. Das Gehege wird von einem Bach durchflossen, die Tiere zeigten ├╝berhaupt keine Scheu und eins lie├č sich sogar durch den Zaun die Schnauze streicheln.
Dem Weg folgend kommt man zur gro├čen Lemurfreianlage, die genauso wie die Sakianlage begrenzt ist. Angeschlossen ist ein kleines durch eine Scheibe einsehbares Haus. Die Anlage teilen sich Rotbauchmakis, Mongozmakis und Blauaugenmakis, letztere haben ihr Haus jedoch in Richtung der Gibbons und erreichen die Anlage ├╝ber einen Laufgang, der in einen Hochk├Ąfig an der oberen Seite der Freianlage m├╝ndet und mit dieser ├╝ber einen offenen Schieber verbunden ist. Hier kann man die Anlage auch von einer Holzplattform einsehen.
Die erw├Ąhnten Gelbwangengibbons haben einen sehr gro├čen K├Ąfig, der reichlich mit Seilen etc. ausgestattet ist und zudem nahezu tropisch gr├╝n bepflanzt ist. Auch hier fehlt ein Einblick durch Glas nat├╝rlich nicht.
Vom Hauptweg nach rechts zweigt nun der Budongo Trail ab. ├ťber einen Wassergraben er├Âffnet sich der Blick in eine der wohl gr├Â├čten, wenn nicht die gr├Â├čte Schimpansenanlage Europas, die ebenfalls sehr bepflanzt ist und viele Kletterm├Âglichkeiten bis in sehr gro├če H├Âhen anbietet. Das Schimpansenhaus bietet neben drei gro├čen Innengehegen und vielen interaktiven Education Elements v.a. ├╝ber das Schimpansenschutzprojekt des Zoo in Uganda einen gr├Â├čeren Raum, in dem aus der Hinterwand eine Art Trib├╝ne ausgefahren werden kann, sodass in diesem Raum auf Leinwand Filme gezeigt werden k├Ânnen. Die Leinwand ist an der Decke angebracht, daher kann sie nach Ende der Pr├Ąsentation hochgefahren werden und den Zuschauern bietet sich der Blick in die Schimpansenanlage durch eine gro├če Scheibe.
Da man im Haus eine Treppe gewisserma├čen in den zweiten Stock hochgehen muss, verl├Ąsst man das Haus eine Ebene H├Âher, sodass man kletternden Schimpansen auf der R├╝ckseite der Anlage auf Augeh├Âhe begegnet.
Zur rechten befindet sich ÔÇ×Brilliant BirdsÔÇť. Nach betreten dieses Geb├Ąudes befindet sich die Pilzkammer der Blattschneiderameisen am Anfang eines kleinen Vorraumes. Die Ameisen laufen ├╝ber ein Seil, das mit extrem d├╝nnen F├Ąden an der Decke h├Ąngt, ├╝ber die K├Âpfe der Besucher hinweg zu ihrem F├╝tterungsterrarium, was sich in einer Wand voller Terrarien befindet. Hier sind Schnecken, div. Insekten, Baumsteigerfr├Âsche und Waldschildkr├Âten zu Hause.
Das eigentliche Geb├Ąude ist eine gro├če Freiflughalle mit Landschaftsfotos an den W├Ąnden, die mit F├Ąchertaube, Kragentaube, Gr├╝nfl├╝geltaube, Sumbawadrossel, Cochinchina-Bankivahuhn, Gabelracke und Peruanischem Andenfelsenhahn besetzt ist. In einer Ecke befindet sich au├čerdem das Kleinkantschil-Gehege.
Das n├Ąchste Geb├Ąude ist ÔÇ×Magic ForestÔÇť, ein offensichtlich altes Geb├Ąude, das allerdings geschickt hergerichtet ist und ├╝ber f├╝nf Innengehege verf├╝gt, die mit den zugeh├Ârigen gut bepflanzten Au├čenvolieren (die von Innen durch Scheiben einzusehen sind) durch kleine Overhead-Tunnel verbunden sind. Zu sehen sind in diesem Geb├Ąude ausschlie├člich kleine Affen, im ersten Gehege Zwergplumploris, im zweiten Springtamarine, im dritten Grauhand-Nachtaffen und Zwergseidenaffen, im vierten wieder Springtamarine und im letzen wieder Grauhand-Nachtaffen. Es gibt Planungen, das Haus oder Teile davon zu einer Nachttierabteilung umzuwandeln.
Einem Holzsteg folgend gelangt man zum ÔÇ×Living Links Research CenterÔÇť. Diese universit├Ąre Einrichtung besteht aus zwei exakt spiegelbildlichen Anlagen, von denen jede ├╝ber eine weitr├Ąumige Au├čenanlage sowie zwei getrennte Innenanlagen mit einem dazwischenliegenden Raum f├╝r Experimente verf├╝gt. Besetzt sind beide Anlagen mit Haubenkapuzinern und Totenkopfaffen, die auf beiden Anlagen in mind. 20-k├Âpfigen Gruppen leben. Sinn dieser aufwendigen Haltung ist die M├Âglichkeit, Verhaltensstudien an den Tieren durchzuf├╝hren und immer eine Kontrollgruppe zu haben, der z.B. die M├Âglichkeit ein best. Verhalten zu erlernen, verwehrt werden kann.
Entlang einer Vikunja-Wiese und einem Gehege f├╝r die seltenen Bawean-Hirsche kommt man zum frisch er├Âffneten ÔÇ×Koala TerritoryÔÇť. Durch einen Eukalyptus-Garten betritt man das Geb├Ąude, dessen sehr sch├Ân bepflanzte Hauptanlage z.Zt. das Weibchen h├Ąlt. Die beiden M├Ąnnchen sind im angeschlossenen Geb├Ąudetrakt, der aus drei Einzelgehegen, an die man auch nicht direkt herantreten kann, besteht.
Dem Weg folgend, der sich den H├╝gel hinaufschl├Ąngelt, gelangt man zum Gehege der hochgradig bedrohten Schottischen Wildkatzen, deren Bestand auf nur noch 24 Tiere in der Natur zusammengeschrumpft ist. Der Einsichtsbereich ist mit Naturholzst├Ąmmen gestaltet. Folgend kommt man endlang einer ganzen Reihe von Katzengehege, Einblick erh├Ąlt man durch kontinuierliche Fensterfronten unter einem Vordach. Die Anlagen sind nach hinten deutlich ansteigend und durch Felsmauern voneinander getrennt. Sie sind gerade f├╝r die gro├čen Katzen nicht ├╝berm├Ą├čig gro├č, allerdings durch ihr Gef├Ąlle, Baumst├Ąmme und Bepflanzung gut strukturiert. Besetzt sind sie mit Amurleoparden, Tibet-Goldkatzen, Jaguaren (schwarz u. normalfarbig) und Nebelpardern. Die ebenfalls gehaltenen Margays sind z.Zt. hinter den Kulissen untergebracht, werden aber wohl in den Schaubereich umziehen, da geplant ist die Leopardenhaltung aufzugeben, da sich die Tiere nicht sonderlich gut verstehen.
Am Ende der Katzenhaltungen taucht die auff├Ąllige Tigeranlage auf, die aus zwei Gro├čk├Ąfigen mit angeschlossenen Innenk├Ąfigen besteht. Der Abtrennk├Ąfig ist nur begrenzt einsehbar, da die Gitter zum einen in bzw. auf einer Felsstruktur eingearbeitet sind und zum anderen optisch ansprechend mit vertikalen Bambusrohren verschiedener H├Âhe verkleidet sind und zudem auch vor dem Gehege reichlich Bambus gepflanzt ist. Die Hauptanlage kann aus einer Beobachtungsh├Âhle mit gro├čen Scheiben eingesehen werden. Beide Anlagen sind von der Grundfl├Ąche her zwar nicht gewaltig, bieten durch ihre H├Âhe aber ausgiebige Nutzungsm├Âglichkeiten auf weiteren Ebenen in Form von Baumst├Ąmmen und ├╝ber solche verbundene Plattformen. W├Ąhrend man weiter den H├╝gel hinaufgeht, kann man durch den Maschendrahtzaun bereits einen Teil der Afrika-Savanne einsehen. Wesentlich besser kann man die Anlage ├╝berblicken, wenn man ├╝ber eine Br├╝cke zur ├╝berdachten Beobachtungsplattform in der Mitte geht. Die Savanne selbst ist nahezu riesig, weist gro├če Grasfl├Ąchen, Baumbest├Ąnde (die m├╝ssen nicht mal vor Verbiss gesch├╝tzt werden), ein sehr nat├╝rliches Wasserloch, eine felsige H├╝gelpartie und Sandkuhlen (von den Zebras intensiv zum w├Ąlzen genutzt) auf. Besetzt ist die Anlage ÔÇ×nurÔÇť mit einer Kopfstarken Gruppe Nyalas (kein M├Ąnnchen, aber Nachwuchs), 1,2 Kleinen Kudus mit zwei Jungtieren sowie Grevyzebras. F├╝r meine Begriffe g├Ąbe die Anlage genug Platz zur zus├Ątzlichen Haltung von mehreren Antilopenarten, Giraffen, Strau├čen oder gar Nash├Ârnern her.
Vom ÔÇ×Hilltop ViewpointÔÇť hat man eine fantastische Sicht auf die umliegende H├╝gellandschaft. Die einzige Tierart ganz oben auf dem H├╝gel sind die gro├čen Ameisenb├Ąren, deren gro├čes Gehege so gut bepflanzt und strukturiert ist, dass man sie trotz zwei Beobachtungsh├╝tten und einer Plattform kaum sieht. Daher sollen sie in die N├Ąhe der ÔÇ×Living LinksÔÇť umziehen und ihr Gehege einer sich h├Ąufiger zeigenden Tierart ├╝berlassen werden.

Foto: der besagte sehr geschickt gemachte Zaun bei den Sakis
(11.08.2013, 16:33)
Klaus Sch├╝ling:   Eine Woche bevor mit Chris West der neue Direktor ├╝bernimmt, stellt der Zooo Pl├Ąne f├╝r eine neue Anlage f├╝r die ber├╝hmte Pinguinkolonie vor.

An den Kosten in H├Âhe von 750.000 Pfund fehlen noch 100.000 Pfund, die nun durcheine Spendenkampagne eingesammelt werden sollen.



"Edinburgh Zoo is planning to house its penguin colony in a new £750,000 enclosure.

Over the past 100 years it has gained a reputation for its breeding success but the colony was split up earlier this year when their pool sprang a leak.

Many of the 160 birds went to other zoos in Belfast, Denmark and England, with some remaining in Edinburgh.

The Royal Zoological Society of Scotland is now campaigning to raise the last £100,000 for the new pool.

Plans include diving boards, water slides and a beach for the penguins, with a better view for visitors.

Meanwhile, interim chief executive Hugh Roberts has told BBC Scotland he believes the zoo is on a much firmer footing than before it secured its two pandas, Tian Tian and Yang Guang.
Mr Roberts said: "The real problem here was perhaps that people had lost trust and for me it was about rebuilding and regaining that trust."

He added: "The fundamental thing about the pandas was never really in doubt, the Chinese don't enter into long-term arrangements and then throw them overboard just because one or two things are not going so well.

"The UK government, the Scottish government weren't going to let that all happen, we certainly weren't going to let it happen, so I never had any doubt that was about making it happen."

Mr Roberts hands over to new chief executive Prof Chris West next week."

Quelle: BBC News

(13.07.2012, 13:05)
Elisabeth Hiendl:   war damals schon toll ich erinnere mich noch an die gro├če K├Ânigspinguinkolonie. Mu├č mal schauen ob ich noch die alten Bilder find kann aber dauern
(20.04.2012, 17:12)
kr├╝mmel:   @Elisabeth Hiendl:
und...`?
(19.04.2012, 21:52)
Elisabeth Hiendl:   ich war schon in Edinburgh Zoo ist allerdings schon ├╝ber 20 Jahre her
(19.04.2012, 18:42)
Klaus Sch├╝ling:   Chris West wird der neue Chef der Royal Zoological Society of Scotland in Edinburgh (Edinburgh Zoo und Highland Wildlife Park)

Er war von 1997 bis 2001 "Chief Curator, Head of Division (Animal and Plant Conservation) in Chester,
von 2001 bis 2006 "Zoological Director" in London und seit 2006 CEO of the RZSSA und damit verantwortlich f├╝r die Zoos in Adelaide und Monarto, Australien.

RZSS Appoints New Chief Executive

The Royal Zoological Society of Scotland (RZSS), owners of Edinburgh Zoo, has today (Thursday 19 April) announced the appointment of a new chief executive officer.

Professor Chris West, currently CEO of the Royal Zoological Society of South Australia (RZSSA), will take up his new post later on this year. He will replace Hugh Roberts, who was appointed interim CEO in April 2011, and is now retiring.

Professor West, who originally hails from the UK, is one of the world's leading authorities on animal conservation and has been in his current post since 2006. In 2009, he led the RZSSA team which successfully introduced a pair of giant pandas to Adelaide Zoo.

Welcoming Professor West to Scotland, Manus Fullerton, the Chairman of the RZSS Board of Directors, said: "I am thrilled to welcome Chris back to the UK, and particularly to Scotland. This is an excellent appointment for the RZSS, and one which promises to build on the significant international profile enjoyed by the Society, and Edinburgh Zoo in particular.

"Chris brings with him an unmatched track record in the development and stewardship of zoos of international standing, both in the UK and Australia. He also has vast knowledge and experience of dealing with the big international issues, including the management and promotion of giant pandas, which will be a natural complement to the skills and expertise of our current management team."

He added: "His appointment comes at a very exciting time for the Society and for Edinburgh Zoo in particular, with the unprecedented growth in visitor numbers and international profile.

"Chris will inherit a strengthened financial platform from which to grow all aspects of the Society's remit of conservation, research and education, and for this I must thank departing interim chief executive Hugh Roberts."

The RZSS, and Edinburgh Zoo in particular, has enjoyed a significant international profile - especially since the arrival of the giant pandas to the zoo in December 2011. As a result, the post attracted a considerable amount of interest from world-renowned figures from the animal and visitor attraction worlds.

Professor West brings with him strong credentials as one of the world's top zoo CEOs, combining business success and scientific insight with leadership of conservation and research at an international level. Originally trained as a vet, he worked in senior roles for both Chester Zoo and the Zoological Society of London before moving to Australia.

Looking forward to his new role, Professor West said: "This is a once in a lifetime opportunity to be at the helm of an organisation that is one of the leading lights in worldwide animal conservation.

"Edinburgh Zoo in particular has a global profile, supported by a robust long-term business plan which is set to build on the good work already undertaken.

"There are many parallels linking my work in Adelaide to Edinburgh. I am tremendously excited by what the future brings, and look forward to returning to the UK later on this year following what has been a fantastic six years in Australia."

Professor Chris West
Chris West was appointed CEO of the RZSSA in 2006 with responsibilities for both Adelaide and Monarto Zoos. Under his stewardship, the organisation has moved from a 'traditional' operating model with a passive visitor experience to a more contemporary organisation.

Major achievements include:

A doubling in scale of the organisation and a three-fold increase in membership;

Doubling of revenue through increased visitor numbers;

Significant modernising of processes, systems, and staff skills;

Major infrastructure enhancements at Adelaide Zoo, including the new entrance, fence and education complex;

Successful negotiation and arrival of the giant pandas and the construction of a world-class exhibition;

An interactive visitor experience at Monarto through chimps, walking trails and viewing platforms.

Pressemeldung der Royal Zoolog. Soc. of Scotland
(19.04.2012, 15:19)
Jolantha Belik:   Tian Tian aka Sweetie und Yang Guang aka Sunshine sind heute Mittag wohlbehalten in Schottland gelandet und haben ihr neues Zuhause im Zoo Edinburgh schon genauestens begutachtet. :-)
(04.12.2011, 17:41)
Jolantha Belik:   @Sacha: sorry f├╝r das "s", in Zukunft nur mehr "ch" :-)
(01.12.2011, 11:48)
Sacha:   @Jolantha Belik: Stimmt, da hast Du recht. Also: "...der - sofern nichts Unvorhergesehenes dazwischenkommt - ab Sonntag Grosse Pandas h├Ąlt..."
Uebrigens: Sacha bitte nur mit "ch"..;)
(01.12.2011, 10:32)
Ottmar M├╝ller:   War schonmal jemand in diesem Zoo?
(30.11.2011, 19:52)
Jolantha Belik:   @Sascha: "Edinburgh ist damit der 4. europ. Zoo, der gegenw├Ąrtig Grosse Pandas zeigt." stimmt so aber auch nicht, denn Tian Tian und Yang Guang sind ja noch in China, ergo kann es nicht hei├čen "... der 4. europ. Zoo, der gegenw├Ąrtig Grosse Pandas _zeigt_".
(30.11.2011, 19:22)
Jolantha Belik:   Unter "bekommen" verstehe ich keine "Gastspiele", sondern die seit vielen Jahren ├╝bliche Vorgangsweise von einem 10-Jahres-Vertrag mit Verl├Ąngerungsm├Âglichkeit bzw. bei Berlin Bao Bao als "Geschenk f├╝r immer". Werde mich das n├Ąchste Mal exakter ausdr├╝cken.
(30.11.2011, 19:16)
Henry Merker:   Jepp, auch der Tierpark Berlin hatte mal einen Gro├čen Panda seinen Besuchern zeigen k├Ânnen.
(30.11.2011, 15:13)
Sacha:   Das stimmt so nicht ganz. Es m├╝sste heissen: "Edinburgh ist damit der 4. europ. Zoo, der gegenw├Ąrtig Grosse Pandas zeigt." Denn Grosse Pandas "bekommen" haben u. a. auch schon die Zoos von London, Paris und Moskau (sowie als "Gastspiel" div. andere europ. Zoos).
(30.11.2011, 12:10)
Jolantha Belik:   Die Gro├čen Pandas "Tian Tian" und "Yang Guang" kommen am Sonntag (endlich) nach Edinburgh:

http://pandanews.wordpress.com/2011/11/30/edinburgh-fedex-panda-express-fur-tian-tian-und-yang-guang/

Edinburgh ist nach Berlin, Wien und Madrid der 4. europ. Zoo, der Gro├če Pandas bekommt. "Tian Tian" ("S├╝├če") und "Yang Guang" ("Sonnenschein") sind die ersten Pandas seit 17 Jahren, die in Gro├čbritannien gezeigt werden.
(30.11.2011, 11:42)

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