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aktuelle Importbem├╝hungen



Tim Sagorski:   @W. Dreier:

Dem kleinen Zoo Chleby ist ja ebenfalls gelungen, Kleideraffen zu imoprtieren, w├Ąhrend sich gr├Â├čere Zoos da entweder nicht richtig bem├╝ht haben, oder gescheitert sind...
(19.09.2023, 15:15)
W. Dreier:   und da wir schon dabei sind: wann k├╝mmern sich die Besitzet von Goldtakins sowie die EAZA, der VDZ um Import neuer Goldtakins? Das ist doch dem kleinen Liberec gelungen! (ja, gegen ein Panzernashorn, umsonst ist nicht.). Und in 5 Jahren teilt man uns mit: Zuchtstopp - Inzuchtgefahr - die besteht jetzt schon!)
(19.09.2023, 11:52)
Sacha:   Das nenne ich mal Good News. Ein kleiner Zoo in UK zeigt den Grossen (die offenbar den Aufwand scheuen), wie es gemacht wird. Danke Hamerton!
(19.09.2023, 11:26)
W. Dreier:   Und man m├Âge sich ansehen in der ZTL , was Hamerton noch so alles hat!!!!!
(19.09.2023, 10:46)
cajun:   ├ťber die Pro Zoo Seite kommt die Meldung, das der Hamerton Zoo einen Import aus S├╝dafrika get├Ątigt hat. Drei Braune Hy├Ąnen, L├Âffelhunde und Schabrackenschakale zogen ein. H├Ątte man nicht noch ein paar Kaamas mit einpacken k├Ânnen? ;-)
(19.09.2023, 10:41)
WolfDrei:   Nur auf der panamaischen Insel Isla Escudo de Veraguas lebt das Zwerg(Dreifinger-)-Faultier (Bradypus pygmaeus), das erst 2001 als eigenst├Ąndige Art anerkannt wurde. Das Dallas World Aquarium wollte 6 Tiere importieren, doch wurde der Transport durch Polizei und Umweltsch├╝tzer gestoppt, obwohl das Aquarium glaubte, alle Import-Papiere zu haben. Die Tiere kamen wieder zur├╝ck auf das Inselchen (4,3 km 2). Die Tiere leben ausschlie├člich von Mangrovenbl├Ąttern, so dass die Verbreitungsfl├Ąche noch geringer ist. Angenommen wird eine Anzahl von 75-200 Tieren . Die Tiere gelten damit als "critically endangered".
Aus IZN Nov./ Dez.-Heft, 2013
(01.04.2014, 22:04)
Henry Merker:   Laut ZTL besitzt das Rare Species Conservation mindestens einen B├Ąrenkuskus (Ailurops ursinus), der entweder dieses oder letztes Jahr dorthin gelangte! Thematisch d├╝rfte dies durchaus hier rein passen.
(28.01.2013, 22:24)
Henry Merker:   Da es hier noch nicht vermerkt worden ist:

Das Rare Species Conservation Centre soll wieder er├Âffnet werden. Interessant ist es deshalb, weil dieses nun den Sulawesi-Koboldmaki (Tarsius tarsier) im Bestand hat und auch an einem Import von Marmorkatzen dran sein soll...

Quelle: Zoofreundeforum und Zootierliste
(29.11.2012, 23:00)
Henry Merker:   Im Zoo Prag sowie Terarium Dubec (ebenfalls Prag) werden nun Neuguinea-Kurzschnabeligel (Tachyglossus aculeatus lawesii) gehalten. Das besagte Terrarium hat in diesem Jahr mehrere Tiere ├╝ber einen indonesischen H├Ąndler importiert.
(30.10.2011, 17:16)
Henry Merker:   Laut Zootierliste hat der BestZoo, Niederlande, seit diesem Jahr Bergk├Ąngurus (Macropus robustus) erhalten. Ob die Tiere aus Australien, Israel oder von anderer Quelle kommen, ist mir nicht bekannt. Zudem geh├Ârt seit diesem Jahr auch der Zoo Plzen wieder zu den Haltern des Neuguinea-Filanders (Thylogale brunii).
(13.08.2011, 22:33)
Henry Merker:   Nachdem seit diesem Jahr schon in Bath, England, Schwarzkopftanreks (Hemicentetes nigriceps) zu sehen sind, geh├Ârt nun auch der Zoo Plzen wieder zu den Haltern dieser Art. Zudem h├Ąlt Plzen auch wieder Streifentanreks (Hemicentetes semispinosus). Beide Arten sind jedoch hinter den Kulissen untergebracht. Zudem waren beide schon einmal im Bestand von Plzen. Bei der letzteren Art sind Tiere aus Madagaskar importiert worden (Quelle: Zootierliste).

Dass im Tierpark Berlin Zwergmaras (Dolichotis salinicola) eingezogen sind, ist schon an anderer Stelle erw├Ąhnt worden. Allerdings h├Ąlt auch der Eulen- und Tierpark de Paay in Beesd, Niederlande, nun diese Art.
(13.08.2011, 21:36)
Henry Merker:   Zumindest die theoretischen Voraussetzungen daf├╝r sind ja sehr vielversprechend, was das betrifft - schauen wir, was die Praxis zeigen wird.
(06.07.2011, 15:32)
Gerrit Wehrenberg:   Schon im Forum bekannt gegeben - 30 Zwergpinguine (Eudyptula minor novaehollandiae) aus Sydney (Taronga Zoo) sind nun in Wuppertal. Ein gro├čartige Nachricht, nachdem der europ├Ąische Zoobestand zusammen gebrochen ist! Hoffentlich klappt es nun mit der eigenerhaltenen Zucht...
(06.07.2011, 00:26)
Henry Merker:   Passend zum Thema: In Civaux gibt es seit 2008 Madagaskar-Nilkrokodile (Crocodylus niloticus madagascarensis) zu sehen.
(05.07.2011, 21:01)
WolfDrei:   Mu├č nat├╝rlich "VOM madagassischen Staatspr├Ąsidenten" hei├čen - der ist wieder zur├╝ckgeflogen.
(22.06.2011, 09:58)
WolfDrei:   Die Tafel befindet sich im Botanisch-Zoologischen Garten Tsimbazaza der Hauptstadt Anatananarivo. Ich kannte Mario seit 1985, kurz, nachdem ich aus Madagascar nach einer 2-Jahrest├Ątigkeit an der dortigen Uni zur├╝chgekehrt war.
(22.06.2011, 09:42)
WolfDrei:   An dieser Stelle darf ich nochmals an Mario Perschke erinnern, dessen Verdienst es ist, da├č zwischen 2000 und 2007 viele madagasssische Tiere in Europa erschienen: von den Couas, Blauaugenibissen, Schopfibissen, Kurols u.a. ├╝ber die genannten Madagascarmungos bis zum Fingertier. Mit seiner madagassischen Freundin hat er die Tiere vom "EI bis zum Jungtier" selber aufgezogen. Unterst├╝tzung finanzieller und materieller, auch juristischer (Einfuhrerlaubnis) Art erhielt er von vielen Zoos u.a. dem Zoo Berlin, dem TP, Walsrode, Duisburg, Mulhouse und anderen. Viele Wissenschaftler und Tierpfleger hat er in Madagascar betreut. Und dort selbst,im Zoo von Tsimbazaza durch die Umgestaltung der Lemuren-, Fossa- und Mungoanlagen, und in der Region Majunga durch ein Mangrovenprojekt, hat er selbst aktiv natursch├╝tzerisch gearbeitet unter Einbeziehung der dortigen Bev├Âlkerung (dort wurde nach seinem Tode eine Schule nach ihm benannt). Das Mangrovenprojekt wurde auch international unterst├╝tzt - und das hoffentlich auch noch nach der politischen Ver├Ąnderung in M. Mario war Tierpfleger im Tierpark (dort u.a. bei den Lemuren), nach kurzer T├Ątigkeit in Saarbr├╝cken und schon zwischenzeitlichen Urlaubs-Arbeitseins├Ątzen im Zoo von Tsimbazaza(Antananarivo) war er seit 2000 bis zu seinem Tode (fast vor genau 4 Jahren)dort t├Ątig. Seine letzte Aktivit├Ąt war es , da├č das Fingertier als Staatsgeschenk mit dem madagassischen Staatspr├Ąsidenten dem Zoo ├╝berreicht wurde (deshalb hei├čt es auch Mario.) So erkl├Ąrt sich u.a. die "Importl├╝cke" seit 2007.
(22.06.2011, 09:36)
Henry Merker:   @Michael:
Da kann ich dir nur zustimmen. Ich habe zwar noch kein Tier original gesehen :-(, aber in der Zootierliste ist auch ein aktuelles, wirklich sch├Ânes Bild eines Tieres zu sehen, das deine Aussage unterstreicht :-). Ich kann nur hoffen, dass die Art demn├Ąchst ├Ąhnlich expandieren wird, wie es aktuell der M├Ąhnenibis macht.
(22.06.2011, 09:27)
Michael Mettler:   Hat mich ehrlich gesagt schon mal irgendwann gewundert, dass in den letzten Jahren zwar immer mehr madegassische Tierarten in die Zoos einzogen, aber nach den Ringelschwanz- und Schmalstreifenmungos (und nat├╝rlich den schon l├Ąnger vertretenen Fossas) keine weiteren Raubtiere. Fanalokas sind h├╝bsche Tiere, ich durfte vor etlichen Jahren eine in Antwerpen erleben.
(21.06.2011, 23:07)
Henry Merker:   Laut der Zootierlist werden im Rare Species Conservation Centre in Sandwich seit diesem Jahr Fanalokas (Fossa fossana) gehalten!!!!
(21.06.2011, 20:47)
Ralf Sommerlad:   @Frank Albrecht:Was heisst denn "vermeintlich zu viele"? Angesichts der rapiden Schrumpfung der Habitate bedingt durch eine explodierende Bev├Âlkerung: Was w├╝rden Sie tun bzw. wie w├╝rden Sie mit der Situation umgehen?
(27.05.2011, 15:29)
Oliver Jahn:   Nein.
(26.05.2011, 21:53)
Frank Albrecht:   @Oliver Jahn

Finden Sie nicht, dass es ein absoluter Widerspruch ist, dort Elefanten abzuknallen (weil es vermeintlich zuviele sind) und hier in Deutschland sich als letzter Retter einer Art zu br├╝sten?

(26.05.2011, 18:56)
Ronald Masell:   ich h├Ątte noch Gerenuks und/oder dibatags anzumelden
(26.05.2011, 14:50)
Michael Mettler:   @Henry Merker: Danke f├╝r den Tipp! Ich hatte bei einer fr├╝heren Suche nur Abstracts und keinen frei zug├Ąnglichen Volltext gefunden.

@Oliver: Das gilt sicher nicht nur f├╝r Importbem├╝hungen - wenn es ein spezielles Forum nur f├╝r Zoodirektoren g├Ąbe, w├Ąren dortige Threads wie dieser oder ├í la "Eure Planung", "Wunsch-Gemeinschaftshaltung" usw. bestimmt sehr interessant ;-)

Tats├Ąchlich ist ja immer mal in Zoo-Jahresberichten (wenn auch manchmal nur zwischen den Zeilen) zu lesen, wieviel M├╝he und vor allem Ausdauer f├╝r manche Importversuche investiert wurden und nicht immer von Erfolg gekr├Ânt waren. Und das alles abseits der Tagesarbeit, schlie├člich will die f├╝r solche Extra-Vorhaben ben├Âtigte Zeit auch erst mal freigeschaufelt sein.
(26.05.2011, 09:00)
Sacha:   @Oliver Jahn: Da ist sicher etwas dran. Leider, muss man im Bezug auf die sogenannten Tiersch├╝tzer sagen. So oder so bin ich gl├╝cklich ├╝ber jeden Zooverantwortlichen, der derartige M├╝hen auf sich nimmt und Courage beweist. Gerade in England scheint es mir (z.B. London), als h├Ątten viele dortige Zoodirektoren vor der (zugegebenermassen starken) Tierrechtler-Lobby die Hosen voll...
@Henry Merker: Absolut einverstanden was S├╝dafrik. Erdwolf und S├╝dafrik. Leopard angeht. Besonders Letzterer dr├Ąngt sich nicht auf, da gibt es bedrohtere UAs. W├Ąre nur was f├╝r Puristen wie mich, die in Geozoos im Bereich Afrika echte afrik. Leoparden sehen m├Âchten:)
Ist ja - leider - eh nur ein Gedankenspiel.
(25.05.2011, 20:57)
Oliver Jahn:   Ich wei├č gar nicht, ob es nicht viel mehr Importbem├╝hungen gibt, als wir wissen, aber sehr oft knicken die Zoos dann ein, weil es ihnen nur ├ärger bringt.
Ich denke da an die Aussage von Herrn Perret in Magdeburg zum gew├╝nschten Elefantenimport. Und weniger Tage sp├Ąter hagelte es schon dicke Prostete der Tiersch├╝tzer, obwohl es sich um Tiere handeln sollte, die ansonsten abgeschossen werden sollen. Das h├Ąlt nicht jeder Direktor lange aus.
(25.05.2011, 20:37)
Henry Merker:   @Michael Mettler:
Hier kannst du dir die genannte Arbeit anschauen und auch speichern:

http://arts.anu.edu.au/grovco/GrovesBell.pdf

Es ist zwar schon eine Weile her, dass ich diese Arbeit gelesen haben, aber mir ist auch so, dass M├Ąhnenlosigkeit nicht so sehr der Grund f├╝r die Wiederaufstellung der Unterart ist, sondern die schon erw├Ąhnten Sch├Ądelmerkmale - zudem ist die Form auch gr├Â├čer. Darum wird in der Zootierliste die Form borensis auch als "Sudan"- oder "N├Ârdliches Steppenzebra" bezeichnet.

@Holger Wientjes:
Dann habe ich dein Posting falsch verstanden.

@Sacha:
Die meisten von dir angesprochenen Tierarten sprechen mich auf jeden Fall an und zumindest die kleineren Arten d├╝rften wohl auch am ehesten zu bekommen sein. Und solange die Eurokrise noch nicht zum Crash f├╝hrt, w├╝rde ich auch sofort zuschlagen. Bei den von dir genannten Tieren w├╝rde ich pers├Ânlich jedoch beim Erdwolf eher nach Ostafrika schauen, um zu gucken, ob man von dort noch Tiere erhalten kann, da hier nicht bei null bzw. quasi bei null angefangen werden muss. Und beim S├╝dafrikanischen Leoparden m├╝sste man schauen, ob es Sinn macht, die Form zu importieren, da die Planstellen f├╝r die Leoparden tendenziell schon an die f├╝nf in Europa pr├Ąsenten Formen vergeben sind; eine M├Âglichkeit best├╝nde jedoch darin, sich von jener Form zu verabschieden, die zum Teil auf (Art-)Hybriden zur├╝ckgehen soll (Ich wei├č jetzt nicht, welche es sein soll.). Jedenfalls h├Ątten einige Zoos m├Âglicherweise auch schon Arabische Leoparden importiert, die ebenfalls relativ leicht zu bekommen sein sollen. Hier muss man mal schauen, was die Zukunft bringt.
(25.05.2011, 20:03)
Michael Mettler:   @Maik Schilde: Equus quagga borensis ist NICHT ├╝ber die M├Ąhnenlosigkeit definiert (deshalb ist die deutsche Unterartbezeichnung "M├Ąhnenloses Zebra" so unsinnig, als w├╝rde man den Bengaltiger in "Wei├čen Tiger" umtaufen, nur weil manche Individuen wei├č sind), und aus Uganda wurden auch bem├Ąhnte Steppenzebras nach Europa importiert, die vermutlich alle im Pool des B├Âhm- alias Grantzebras aufgegangen sind, weil man sie damals f├╝r unterartgleich hielt. Die Unterart wurde bei einer Revision durch Groves & Bell "wieder aus der Versenkung geholt" - leider kenne ich deren Originalarbeit nicht, habe aber gelesen, dass (auch) Sch├Ądelmerkmale zur Neueinteilung der Unterarten genutzt wurden. Die heute noch in Europa vertretenen borensis sind s├Ąmtlich (?) m├Ąhnenlos, weil sie auf dieses Merkmal hin - das auch hie und da bei boehmi vorkommt - selektiv gez├╝chtet wurden. Umgekehrt wurden nach dem Import der m├Ąhnenlosen Individuen auch Kreuzungsversuche dieser mit bem├Ąhnten B├Âhmzebras unternommen (zumindest in Hannover), so dass auch dadurch schon ein Genaustausch stattgefunden hat, denn die Kreuzungsnachzuchten verblieben ja in den Zuchtbest├Ąnden.
(25.05.2011, 15:22)
Holger Wientjes:   Von Zoos habe ich ja in dem Zusammenhang auch gar nix geschrieben...
(25.05.2011, 14:23)
Sacha:   @Henry Merker: Du gibst da ein gutes Stichwort: S├╝dafrika. Von den dortigen privaten und halbprivaten Reservaten/Game Farmen gab und gibt es immer wieder Tiere, die entweder wegen Ueberpopulation, als Waisen oder als nicht wieder auszuwilderne Reha-Tiere anfallen. Der Kauf/Erhalt solcher Tiere d├╝rfte eben weil die "Besitzer" Private sind etwas leichter sein als nur ├╝ber rein staatliche Stellen. Die "Ueberschuss"-Exemplare w├╝rden wohl in den seltensten F├Ąllen f├╝r einen n├Âtigen Zoo-Anfangsbestand reichen, k├Ânnten jedoch durch einige Wildf├Ąnge erg├Ąnzt werden, so dass man potentielle Zuchtgruppen nach Europa exportieren k├Ânnte (gen├╝gend Abnehmer vorausgesetzt). Wenn ich mir mal vorstelle, was da alles - und wohl UA-rein - rein theoretisch und mal ohne Blick auf veterin├Ąrmedizin. Regelungen zu bekommen w├Ąre - neu oder auch "nur" zur Bestandsaufstockung/Blutauffrischung: Honigdachse, Zorillas, Fleckenhalsotter, Sumpfmangusten, Graue Kapmangusten, Afrikanische Zibetkatzen, Erdw├Âlfe, Schabrackenschakale, Kapf├╝chse, L├Âffelhunde, Braune Hy├Ąnen, S├╝dafrik. Leoparden (so man sie als UA anerkennt), Schwarzfusskatzen, S├╝dafrik. Buschschweine, Klippspringer, Rotducker, Kaamas und andere Antilopen, Kaffernb├╝ffel, S├╝dafrik. Buschelefanten, Gr├╝ne Meerkatzen, Erdferkel, Kap-Springhase, Steppenschuppentier (M. temmincki), Schuhschn├Ąbel ...und das sind nur die Schmankerl.
(25.05.2011, 14:02)
Henry Merker:   @Michael Mettler:
An so was habe ich auch schon gedacht - zumal dies aufgrund der Tierauktionen im s├╝dlichen Afrika durchf├╝hrbar w├Ąre. Allerdings w├Ąre dies ├╝berfl├╝ssig, wenn sich die Unterarteneinteilung der Steppenzebras nicht aufrechterhalten l├Ąsst.
(25.05.2011, 13:28)
Maik Schilde:   Hallo Herr Mettler, zu borensis habe ich schon im Einhufer threat etwas geschrieben und auch ein Foto aus Kenia eingestellt. Diese Unterart gibt es mit Sicherheit nicht. Es handelt sich wahrscheinlich nur um ein Ph├Ąnomen ├Ąhnlich der L├Âwen im Tsavo. Im Tsavo leben sowohl Zebras mit als auch ohne M├Ąhne in Herden zusammen.
(25.05.2011, 13:08)
Michael Mettler:   Neben "ganz neuen Arten" und der Bestandsaufstockung von Rarit├Ąten wie Gelbr├╝ckenducker & Co. f├Ąnde ich es allerdings auch mal ganz wertvoll, Importbem├╝hungen zu "gew├Âhnlicheren" Tierarten zu unternehmen. So verstehe ich z.B. nicht, dass sich zumindest die gr├Â├čeren Zoos nicht um unterartreine M├Ąhnenschafe k├╝mmern, wenn diese schon verf├╝gbar w├Ąren und Unterartreinheit zu den selbst gesteckten Zielen der Zoowelt geh├Ârt. Ebenso w├Ąre m.E. mal ├╝ber einen Import DEFINITIVER Chapmanzebras nachzudenken, denn die unter diesem Namen in Europa gehaltenen Tiere gehen vermutlich gr├Â├čtenteils bis ausschlie├člich auf Gr├╝nder nicht mehr nachvollziehbarer Herkunft zur├╝ck und/oder wurden rein nach Ph├Ąnotyp der Unterart zugeordnet - im Freiland z├Ąhlt das Chapmanzebra zu den zahlenm├Ą├čig seltensten Unterarten des Steppenzebras, sollte also durchaus Aufmerksamkeit bekommen. Erkennt man die Abtrennung der Unterart borensis vom B├Âhmzebra an, ist hier ├╝brigens eine ├Ąhnliche Situation in den Zoos gegeben: Es d├╝rfte bei vielen als B├Âhm- alias Grantzebras in Zoos gef├╝hrten Tieren kaum noch nachvollziehbar sein, ob ihre Vorfahren aus dem boehmi- oder dem borensis-Gebiet importiert wurden, so dass vermutlich etliche Unterartbastarde in den Gehegen stehen. Das alles nat├╝rlich nur unter der Voraussetzung, dass man ├ťBERHAUPT Unterarten beim Steppenzebra anerkennt, die ja laut genetischen Untersuchungen nicht unbedingt gest├╝tzt werden und bei denen auch das Ph├Ąnotyp-Modell nicht (mehr) unangefochten ist.
(25.05.2011, 11:11)
Sacha:   @Holger: "NOCHMAL zu Gesicht zu bekommen"? Dann hast Du die bereits schon EINMAL gesehen??:)

@Christian Badneck und Henry Merker: Ich glaube, dass SW San Diego noch immer Kaiserpinguine zeigt (ausser man h├Ątte sie in den letzten Wochen abgegeben).

http://www.youtube.com/watch?v=AfYFYcYYW80

http://www.youtube.com/watch?v=28-HLky44eI

Filme sind zwar von schlechter Qualit├Ąt, die K.s kann man aber erkennen.
(25.05.2011, 10:25)
Henry Merker:   Die drei Arten d├╝rften jedoch in den n├Ąchsten Jahren nicht in Zoos gelangen - und die ersten beiden vermutlich nie, wenn man beim Wei├čen Hai von den Jungtieren absieht, die mal kurzfristig zum Aufpeppen in irgendeinem Aquarium untergebracht waren.
(25.05.2011, 10:20)
Holger Wientjes:   Vielleicht sollte man daf├╝r einen neuen Thread aufmachen, aber ich Frage mal, angeregt durch Olis letzten Satz, was f├╝r Arten (vielleicht auf drei beschr├Ąnkt) sich der einzelne w├╝nscht in seinem Leben nochmal zu Gesicht zu bekommen ? Bei mir w├Ąren das spontan Blauwal, Weisshai und Saola.
(25.05.2011, 10:07)
Oliver Jahn:   @Michael, das sehe ich aus ├╝ber 30 Jahren Zooerfahrung ganz genau so, wie du. Und eigentlich habe ich diesen Thread auch mehr so verstanden, dass der gerade auch hier so oft beklagte Artenschwund eigentlich gar nicht so gro├č ist, wie so oft hier vermutet. Wir haben ganze Threads damit gef├╝llt, was es "fr├╝her" so alles gab und heute leider nicht mehr. Seiten haben wir hier geschrieben, mit "Schw├Ąrmereien" von Gerenuks, Seeelefanten und Zebraduckern, auch neben dem Bergtapir wurde auch der Erdwolf immer wieder flei├čig bem├╝ht, um zu zeigen, was es doch fr├╝her alles mal gab, und was heute alles fehlt. Und wenn wir uns dann die Bilanz allein der letzten 10 Jahre einmal genauer anschauen, dann war es eigentlich viel mehr eine Verschiebung, als eine tats├Ąchliche Reduzierung, denn die letzten Beitr├Ąge zeigen deutlich, es kam etliches neu und auch einiges wieder. Und genau das finde ich an unserem Hobby so spannend, denn dadurch wird es nie langweilig und kaum jemand kommt in die Versuchung hier zu sagen: "Kenn ich alles schon!"
(24.05.2011, 21:41)
Henry Merker:   @WolfDrei:
Ehrlicherweise habe ich mir das schon so ├Ąhnlich gedacht; darum hatte ich auch das "vielleicht" verwendet ;-).
(24.05.2011, 16:00)
Michael Mettler:   Ohne die momentane Situation herunterspielen zu wollen, auch wenn gerade die Aktivit├Ąten des TP Berlin im Moment ein bisschen an "Powershopping" erinnern: Hat es wirklich in den letzten Jahrzehnten weniger Neuimporte f├╝r Deutschland und Europa gegeben, oder sind uns deren Resultate nur schon zu vertraut, um noch als Sensationen zu gelten? Ganz abgesehen davon, dass heute in unseren Kreisen via Internet ruck-zuck bekannt wird, wenn z.B. irgendwo in Tschechien oder Frankreich ein "neuer" Kleins├Ąuger auftaucht, w├Ąhrend man das fr├╝her schlichtweg erst bemerkte, wenn man beim Besuch des betreffenden Zoos unerwartet davor stand.

Aus den rund 30 Jahren, die ich jetzt zumindest die mitteleurop├Ąische Zoolandschaft zu verfolgen versuche (was wie gesagt in Vor-Internet-Zeiten sehr viel schwieriger war), k├Ânnte ich jedenfalls ohne allzu langes ├ťberlegen eine ziemlich lange Liste von Arten aufstellen, die in diesem Zeitraum per Neuimport in die Best├Ąnde kamen - auch wenn ein paar davon heute schon selber zu dem von uns Zoofans oft beklagten Zustand beitragen, dass sich die Zoobest├Ąnde immer ├Ąhnlicher werden. Manche andere sind wieder verschwunden, sind ├╝ber noch lebende Einzelst├╝cke nicht hinausgekommen oder haben sich zumindest nur auf kleinstem Niveau etablieren k├Ânnen - aber das kann mit den jetzigen Neuen nat├╝rlich genauso passieren, wenn es schlecht laufen sollte.

Nehmen wir doch nur mal den Primatenbereich: Innerhalb des genannten vergangenen Zeitraums denke ich da bei "neuen" bzw. nach l├Ąngerer Pause wieder importierten Arten z.B. an Zwergplumplori, G├╝rtelvari, Gro├čen und Alaotra-Bambuslemur, Sclaters Maki, Goodman-Mausmaki, Kronensifaka, Schwarzes und Goldkopf-L├Âwen├Ąffchen, Weddelltamarin, Gelbbrustkapuziner, Schwarzen Br├╝llaffen, Sumpfspringaffen, Tonkinlangur....
(24.05.2011, 10:28)
WolfDrei:   @Henry Merker: Bez├╝glich der Familie Hammer: Sie waren zwar die "Chefs", aber sie haben noch einen "Oberchef", n├Ąmlich den Besitzer, Scheich...AL Thani.Bekanntlicherweise nehmen sie Gern Tiergeschenke an, aber, und insbesondere seltene und seltsame Tiere und Tiere , die nur sie haben, geben sie kaum ab. Da ├Ąndert auch die Tatsache nichts, da├č die meistens von Ausl├Ąndern geleiteten Haltungen In den Emiraten und Qatar der EAZA angeh├Âren.
(24.05.2011, 10:21)
Henry Merker:   Das ist doch mal eine sehr gute Nachricht, wie ich meine!

Und da man in der Haltung von Kaamas in Europa schon so einige Erfahrungen gemacht hat, kann man sich sicherlich auch darum bem├╝hen, jene Faktoren, die sich als ung├╝nstig erwiesen, abzumildern oder gar zu beheben.
(24.05.2011, 09:32)
Niedersachse:   Polen bem├╝ht sich um neue Kaamas aus S├╝dafrika.
(24.05.2011, 09:25)
Henry Merker:   Da Catrin und Sven Hammer ab dem 01.10.2011 in G├Ârlitz sein werden, ist vielleicht der ein oder andere kleinere Import drin - auch wenn bei einem gr├Â├čeren Zoo dies eher drin w├Ąre. Schauen wir mal, was die Zukunft bringen wird.

@Oliver Jahn:
Kein Problem ;-).
(24.05.2011, 09:24)
Oliver Jahn:   @Henry Merker, v├Âllig in Ordnung...ich wollte nur wissen, ob eventuell einige Tiere an mir vor├╝ber gegangen sind!
In diesen Zeiten kann das schnell mal passieren! :-)
(23.05.2011, 23:06)
Henry Merker:   Seit diesem Jahr erstmalig in Europa: Arabischer Klippschliefer (Procavia capensis jayakari).

@Oliver Jahn:
Genau diese meinte ich; ich habe sie mit aufgenommen, weil sie f├╝r Europa neu sind und ich mir gedacht habe, dass man unter "Importen der letzten Jahre" solche auffassen kann, die seit 2000 stattfanden.

@Holger Wientjes:
Wenn es um Importe f├╝r Bestandsauffrischungen geht, so kann eine Vielzahl an W├╝nschen genannt werden. Dann kann man etwa weitere Tiere der unten genannten auff├╝hren, da diese teilweise nur in geringer St├╝ckzahl in Europa sind!

Ich pers├Ânlich w├╝nsche mir gerade auch bei den genannten Arten Erg├Ąnzungsimporte, allerdings d├╝rften gerade die letzten beiden schwierig zu bekommen sein.

Die Berberhirsche wollte ich ebenfalls aufnehmen, habe sie aber vergessen ;); genau wie die Goldtakine.

Bei den Wollaffen gibt es leider ein Manko: Es scheinen h├Ąufig Arthybriden zu sein. Hier ist meines Erachtens ein Neuanfang mit einer oder zwei Arten w├╝nschenswert.

Um noch einmal auf Erg├Ąnzungsimporte zu kommen: Hier w├╝nsche ich mir Gaure, Beisas, Takine (erst einmal unabh├Ąngig von der Form; angesichts der Verbreitung w├Ąre aber taxicolor am besten), Anoas, Hirscheber, Kleine Kudus, Wei├čschwanzgnus, Lippen- und Malaienb├Ąren, Ceylon-Leoparden, Timorhirsche, Kap- oder Angolagiraffen (abh├Ąngig davon, f├╝r welche Form sich das EEP zwecks F├Ârderung neben den anderen drei Formen entscheiden sollte), Kafue-Litschi-Wasserbock, S├╝dafrikanischer Bergriedbock, Schwarzer Litschi-Wasserbock (Kobus smithemani), Sing-Sing-Wasserbock, Wei├čnackenmoorantilope, Westliche Sitatunga, Klippspringer, Cuvier-, D├╝nen-, Sahara-Dorkas-, Thompson- und Kropfgazellen (eventuell Umstellung auf die arabische Form), Kamerun-Blau-, Rot- und Westliche Rotflankenducker, diverse Dikdik, Springb├Âcke - um mal nur den Huftierbereich (teilweise) zu benennen.
(23.05.2011, 22:28)
Oliver Jahn:   Und nicht zu vergessen, die Streifenhy├Ąne f├╝r Magdeburg.
(23.05.2011, 20:39)
Holger Wientjes:   Ich w├╝rde mir Bestandsauffrischungen f├╝r Bartschweine, Gelbr├╝ckenducker und Bairds-Tapire w├╝nschen.

Ansonsten gibt es ja in deutschen Landen wieder Mongoz- und Kronenmakis, Erdw├Âlfe, Wollaffen und Honigdachs sowie neu Berberhirsche und Goldtakins.
Weiss jemand etwas neues vom angedachten Argali-Import f├╝r Berlin ?
(23.05.2011, 20:30)
Oliver Jahn:   @Henry Merker, wohin ging denn der China Sonnendachs? Oder sind hier die beiden Importtiere f├╝r Prag aus 2005 gemeint?
(23.05.2011, 20:26)
Henry Merker:   @Christian Badneck:
Folgt man ISIS, so scheint die Art in San Diego nicht mehr pr├Ąsent zu sein...
(23.05.2011, 19:51)
Henry Merker:   F├╝r Russland sei auf den Phillips Rotbauch-Dikdik (Madoquia saltiana phillipsi) verwiesen, der 2009 nach Moskau kam; von wo, wei├č ich nicht.

Dann w├Ąre noch der Ostafrikanische Erdwolf (Proteles cristatus septentrionalis) sowie der Rotr├╝ckensaki (Chiropotes chiropotes)zu erw├Ąhnen. W├Ąhrend letztere 2010 importier worden sind, ist ersterer seit 2009 in Europa zu sehen.

Ob diese drei Formen sich jedoch hier etablieren werden, ist noch unklar.

Da sieht es beim Visayas-Pustelschwein (Sus cebifrons negrinus), seit 2004 wieder in Europa, besser aus.

Ungewiss ist die Zukunft von Gro├čkantschil (Tragulus napu) [Importsjahr unbekannt] und Balabac-Kantschil (Tragulus nigricans), seit 2008 in Europa.

Bei den folgenden Arten scheint es relativ gut zu laufen: N├Ârdliche Riesenborkenratte (Phloeomys pallidus) [seit 2008], Panay-Borkenratte (Crateromys heaneyi) und S├╝dliche Riesenborkenratte (Phloeomys cumingi)

Im Beuteltierbereich sind auch Neuguinea-Filander (Thylogale brunii) wieder in Europa zu sehen. Auch das Mittelamerikanisches Opossum oder Manicou (Didelphis marsupialis) w├Ąre noch zu nennen, wenngleich es nicht gezielt nach Halle kam.

Auch der Wei├čbartlangur (Trachypithecus vetulus) sei noch erw├Ąhnt.

Im Reptilienbereich sei die Djampea-Bambusotter (Cryptelytrops fasciatus), der Gelbr├╝cken-Schwarzleguan (Ctenosaura flavidorsalis), die Gro├čaugen-Bambusotter (Cryptelytrops macrops), der Holguin-Anolis (Anolis noblei noblei), der Malaiischer Gr├╝naugengecko (Gekko smithii), die Riesenkr├Âtenechse (Phrynosoma asio), der Sandgecko (Chondrodactylus angulifer) und der Smallwoods Anolis (Anolis smallwoodi smallwoodi) genannt. Diese Reptilienarten teilweise erst seit 2010 (wieder) in europ├Ąischen Zoos.

Erw├Ąhnenswert: Afrikanische Maulwurfsratte (Tachyoryctes daemon), Chinasonnendachs (Melogale moschata), Geflecktes R├╝sselh├╝ndchen (Rhynchocyon cirnei), Ostafrikanischer Springhase (Pedetes capensis surdaster), Schlankmanguste (Galerella sanguinea), Steppenwald-Baumschliefer (Dendrohyrax arboreus), Streifenbuschk├Ąnguru (Dorcopsis muelleri), S├╝dliche Batagur-Schildkr├Âte (Batagur affinis).

Bei fast allen Arten muss jedoch die Zukunft abgewartet werden.
(23.05.2011, 19:49)
Christian Badneck:   ...gibt es eigentlich noch Kaiserpinguine im Sea World San Diego..und wenn ja wieviele sind es ?...gibt es auch Nachzuchten ?
(23.05.2011, 19:15)
Christian Badneck:   ...wenn ich mir was w├╝nschen d├╝rfte w├Ąhren es Nasenaffen, Kaiserpinguine und Seeelefanten
(23.05.2011, 19:13)
Gerrit Wehrenberg:   Immer wieder ist hier der Artenschwund in Zoos ein Thema. Viele Zoobest├Ąnde verlaufen leider im Sand ... allerdings bem├╝hen sich die Zoos auch darum, neue Arten zu halten oder bestehende Best├Ąnde mit Importen aufzufrischen. Hier eine Auswahl von Importen der letzten Jahre:

Komplett neue (Unter-)Art teilweise aus dem Ursprungsland:
Ich als Hannoveraner kann an dieser Stelle von den 2009 direkt aus Kanada stammenden ├ľstlichen Waldkaribus (Rangifer tarandus caribou) berichten. Hier gelang auch schon die Zucht.
Ganz aktuell kann man sich ├╝ber die Nordafrikanischen Strau├če (Struthio camelus camelus) aus dem Nationalpark Sousse Massa in Marokko freuen ÔÇô 7,8 V├Âgel sollen eine Stammgruppe in amerikanischen und europ├Ąischen Zoos bilden, um die Laufv├Âgel aus der W├╝ste zu erhalten.
Auch die 3,3 Quolls/T├╝pfelbeutelmarder (Dasyurus viverrinus) in Leipzig sind Direktimporte aus Australien und haben Gr├╝nderpotenzial. Diese 6 Tiere sind wohl die einzigen Vertreter ihrer Art au├čerhalb von Down Under. Wie bekanntlich hat das Mammutprojekt der Tropenhalle Gondwanaland ein exponetiellen Anstieg der Neuzug├Ąnge des Zoos verursacht. Auch sollen noch Winkerfr├Âsche (Staurois) folgen, welche wegen ihre einmaligen Verhaltensweise von der zoologscher Leitung ausgew├Ąhlt wurden.
Schon 2007 wagte der Zoo den Wildfangimport von einem m├Ąnnlichen Ohrenschuppentier (Manis pentadactyla pentadactyla). Seit 2009 gibt es die Option auf Zucht in Leipzig.
Auch habe ich gelesen, dass wieder Zwergpinguine (Eudyptula minor) nach Wuppertal ziehen sollen? Wenn diese aus Australien kommen werden es wohl wieder E. m. novaehollandiae.

Neuimorte nach Europa:
Ins Hafenbecken von Hannovers Yukon Bay sind im letzten Jahr N├Ârdliche Seeb├Ąren (Callorhinus ursinus) gezogen. Leider gingen die ersten Nachzuchten ein ÔÇô lag alllerdings wohl daran, dass die Elterntiere noch sehr jung sind.
In Hagenbecks Tierpark wird ein Kultgehege 2012 neuer├Âffnet: Das Eismeer. Um an vergangene Tage ankn├╝pfen zu k├Ânnen, soll es Walrosse (Odobenus rosmarus) geben. Es wird wohl auf die pazifische Unterart hinauslaufen (O. r. divergens). Auch sollen Deutschlands einzige Z├╝gelpinguine (Pygoscelis antarcticus) zusammen mit f├╝r den Park auch neue K├Ânigspinguine (Aptenodytes patagonicus) und Eselspinguine (Pygoscelis papua) in neuen Bereich f├╝r antarktische Pinguine ziehen. Auch in Frankfurt gibt es Bem├╝hungen in Bezug auf antarktische Pinguine (hier aber alle Arten schon in Deutschland zu sehen). Wieder in Hamburg sind angek├╝ndigte Haltungen von Seev├Âgeln, wie von Trottellummen (Uria aalge) oder Papageitauchern (Fratercula arctica) zu nennen.

Neuimporte nach Deutschland:
Als erster tierischer Bewohner der Gondwanatropenhalle in Leipzig wurde ein m├Ąnnlicher Komodowaran (Varanus komodoensis) importiert. Der Zoo wirbt auch flei├čig mit dem ÔÇ×einzigen Komodowaran DeutschlandsÔÇť f├╝r sich und die kommende Attraktion. Eine Attraktion f├╝r sich ist das schielende Nordopposum (Didelphis virginiana) ÔÇ×HeidiÔÇť. Sie geh├Ârt zu einer 2010 importierten Zuchtgruppe (1,2), die vorerst dann auch nur in Leipzigs Dschungel zu sehen sind.
2009 hat das Ozeaneum in Stralsund zwei Wildf├Ąnge von der Atlantikk├╝ste Portugals ├╝ber das Ocean├írio de Lisboa importiert: zwei Mondfische (Mola mola). Ob diese Art dort noch gehalten wird, wei├č ich nicht. Ein Fisch verstarb an einer mitgebrachten Krankheit in 2010 (siehe Deutsches Meeresmuseum (Ozeaneum, Meeresmuseum, ...) 23.05.2011).

Weitere zu erw├Ąhnende Importe:
Der Weltvogelpark Walsrode, der Name sagt eigentlich schon alles, versucht sich bei den V├Âgeln zu engagieren. So gab es 2010 einen Import von stattlichen 192 Rosaflamingos (Phoenicopterus roseus) aus Belgien. Nun besitzt der Park wohl einer der gr├Â├čsten Gruppen in Zoos. Im gleichen Jahr hatte man dann endlich ein M├Ąnnchen f├╝r den schon vorhandenen Rothalskasuar (Casuarius unappendiculatus rufotinctus) in Privathaltung gefunden und importiert. Man darf auf die wohl einzige Zoozucht hoffen! Auch ein Papua-Kasuar (Casuarius bennetti westermanni) wurde als einzigster seiner Unterart/Art nach Deutschland geholt. Vielleicht findet man auch noch f├╝r dieses Weibchen ein Partner.
2007 kam ein Fingertier direkt aus der Heimat im Indik in den Berliner Zoo. Am Main gab es nun endlich die erste erfolgreiche Zucht dieser Halbaffen und im besagten Gondwanaland sollen in absehbarer Zeit auch noch welche einziehen. Im Moment gibt es hier einen Aufw├Ąrtstrend.
Auch in Frankfurt hat man sein Erdferkelbestand (Orycteropus afer) mit 1,1 Tieren aus S├╝dafrika verj├╝ngt.

Also ÔÇô ich denke da gibt es noch weitere Beispiele. Und kann man sagen, dass es wieder etwas aufw├Ąrts geht? Welche Tiere sollen noch importiert werden? Welche (Unter-)Arten w├Ąren w├╝nschenswert? Welche Einrichtungen haben Potenzial f├╝r Importe? Wie sehen die Bem├╝hungen a├čerhalb Deutschalnds aus?
Ich denke, dass das auch aktuell ein ganz spannendes Thema ist.

Foto: Quoll aus Australien f├╝r Leipzig hinter den Kulissen
(23.05.2011, 18:18)

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