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Kleine Einrichtungen in den drei BundeslÀndern



cajun:   Na, dann mal herzlichen GlĂŒckwunsch!
450 Jahre Tierpark Sababurg - das besondere JubilÀum -
Der Tierpark Sababurg ist der Ă€lteste, bis heute in seinem ursprĂŒnglichen Areal erhaltene, Tiergarten Deutschlands. In diesem Jahr besteht der 1571 von Landgraf Wilhelm IV. am Fuße seines Jagdschlosses Sababurg errichtete Tierpark seit 450 Jahren. Vorgeschichte /Geschichte der Sababurg - Um 1300 legte der Erzbischof von Mainz auf einem Basaltkegel die „Zapfenburg“ an. Sie diente als Grenzbefestigung gegen Braunschweig und Hessen. Um 1330 wurde die Burg erneut befestigt, um die Wallfahrten nach GottsbĂŒren zu schĂŒtzen. 1354 musste der Erzbischof die HĂ€lfte der Burg an die Landgrafen von Hessen abtreten.1429 gelangt sie vollstĂ€ndig in hessischen Besitz und verfiel anschließend, da sie ihre Schutzfunktion verloren hatte. Ab 1490 wurde die Burg unter den Landgrafen Wilhelm II. und Philipp dem GroßmĂŒtigen zu einem Jagdschloss ausgebaut.Wilhelm IV. errichtete dann den Tierpark (132 ha) dazu.Geschichte des Tierparks: Die ersten 200 Jahre: Er ist neben Schönbrunn (Wien 1570) einer der Ă€ltesten Tierparks Europas.1571 wurde er vom damaligen Landgrafen (Wilhelm IV.) eingerichtet.Der Tierpark war damals WaldflĂ€che, die von einer Dornenhecke umrahmt war. Diese Dornenhecke hat die BrĂŒder Grimm zu ihrem „DornröschenmĂ€rchen“ inspiriert und die Sababurg so zum „Dornröschenschloss“ werden lassen. In seinem Jagdrevier unterhalb seines Jagdschlosses hielt sich der Landgraf fĂŒr Forschungszwecke bereits damals auch schon Ure, weiße Hirsche, Damwild, GĂ€msen, Elche und Rentiere. Die Mauer um den Park wurde 1589 bis 1591 aus den Steinen der Ruine Schöneburg errichtet. Der Tierpark bestand in dieser Form mehr als 200 Jahre. Erst mit dem ausgehenden Absolutismus wurde der Tiergarten barock umgestaltet: Friedrich II. ließ mitten im Park eine Jagdsternanlage fĂŒr die Parforcejagd errichten (um 1770). Der fast 200-jĂ€hrige „Dornröschenschlaf“ - Ab etwa 1790 wird im Tierpark mit der Abholzung der WĂ€lder begonnen, nur einzelne BĂ€ume lĂ€sst man als HutebĂ€ume auf den WeideflĂ€chen stehen. Das TierparkgelĂ€nde wird vom GestĂŒt Beberbeck nun in zunehmendem Maße fĂŒr die Pferdezucht genutzt. Wild wird in immer geringem Umfang gehalten. Die Pferdezucht gewinnt zunehmend an Bedeutung. Anfang unseres Jahrhunderts nach der Auflösung des GestĂŒts Beberbeck fĂ€llt das TierparkgelĂ€nde schließlich der DomĂ€ne Beberbeck zu. Die Wiedereinrichtung des Tierparks - Anfang der 70er Jahre begann der Landkreis damit, wieder einen Tierpark auf dem GelĂ€nde einzurichten. 1970 wurde der Pachtvertrag fĂŒr den Mauerpark geschlossen. 1971 wurde der erste Spatenstich fĂŒr den Ausbau getĂ€tigt und die ersten Gehege durch den damaligen Kreis Hofgeismar eingerichtet. 1973 wurde der Tierpark schließlich endgĂŒltig offiziell eröffnet und seither stĂ€ndig ausgebaut. Der Entwicklung des Tierparks lagen bereits damals 3 konzeptionelle Schwerpunkte zugrunde: Urwildpark: Vom Aussterben bedrohte, heimische Wildtierarten ( Wölfe, Luchse, Fischotter, Wisente, Urwildpferde, RĂŒckzĂŒchtungen von bereits ausgestorbenen Tierarten (Ure, Tarpan-Pferde).In Anlehnung an die historische Tradition des Tierparks werden auch heute im Tierpark verschiedene Hirsche, darunter auch weiße Hirsche - wie zu Zeiten des Landgrafen - gehalten. An die Tradition der Pferdezucht fĂŒr die Kavallerie des GestĂŒts Beberbeck anknĂŒpfend, werden im Tierpark Pferde gehalten (Przewalskipferde, Tarpane und Exmoorponys).Haustiergarten / Archepark: Alte Haus- und Nutztierrassen, die auszusterben drohen, da sie fĂŒr unsere Landwirtschaft wirtschaftlich unbedeutend sind: im Tierpark werden verschiedene Ziegen-, Schaf-, Schweine-, Esels- und HĂŒhnerrassen gehalten. Kinderzoo: Streicheltieranlage mit Zwergziegen FĂŒr Besucher attraktive Tierarten (Pinguine, KĂ€ngurus, Kattas, ErdmĂ€nnchen, Kaninchen, WaschbĂ€ren) - Abweichend vom Konzept des Tierparks werden hier auch einige exotische Arten gehalten, da diese Tierarten zum einen fĂŒr Besucher attraktiv sind und zum anderen fĂŒr den Biologieunterricht didaktische Bedeutung haben. Seit damals sind das Museum, die Greifvogelstation und die BienenWelt dazu gekommen. Beliebteste touristische Attraktion in der Nordspitze Hessens - Der Tierpark Sababurg hat sich im Laufe der fĂŒnf Jahrzehnte - seit seiner Wiedereinrichtung – zu einem attraktiven Tierpark mit touristisch und regionalwirtschaftlich hoher Bedeutung fĂŒr den Landkreis Kassel und darĂŒber hinaus entwickelt. Mit Besucherzahlen von jĂ€hrlich ĂŒber 300.000 Besuchern.Das zeigt, wie beliebt der Tierpark Sababurg ist. Das JubilĂ€umsjahr 2021- Die Einweihung der Anlage fĂŒr die Beberbecker Pferde war der Startschuss von besonderen Terminen und Aktionen im JubilĂ€umsjahr. Folgende Aktionen sind geplant im JubilĂ€umsjahr: JubilĂ€umsaktion fĂŒr Kinder: Freier Eintritt fĂŒr Kinder und Jugendliche bis 15 Jahren, SchĂŒler und Studenten (mit Ausweis) jeden Mittwoch im Zeitraum vom 19.07. bis 05.09.2021. D.h. im Zeitraum vom 19. Juli bis 05. September zahlen Kinder und Jugendliche bis 15 Jahre, SchĂŒler und Studenten (mit Ausweis) mittwochs keinen Eintritt. JubilĂ€umsaktion am Imbiss: Sababurger und ein GetrĂ€nk zum JubilĂ€umspreis von 450 Cent (anstatt 8,00 €) - vom 19.07. bis 05.09.2021 (alternativ vegetarischer und veganer Burger) Sababurger Bratwurst/Currywurst und Pommes und Ketchup mit einem GetrĂ€nk zum JubilĂ€umspreis von 450 Cent (anstatt 7,70 €) - vom 19.07. bis 05.09.2021 - JubilĂ€umsaktion im Tierpark-Shop:Shop-Produkt der Woche zum Aktionspreis, wöchentlich wechselnd, im Zeitraum vom 19.07. bis 05.09.2021 - Gewinnspiele im JubilĂ€umsjahr - Über die Sommersaison des JubilĂ€umsjahres verteilt wird es wechselnde Gewinnspiele ĂŒber Presse, Social Media, Website fĂŒr die Tierparkfans geben. Gewinnen können die Tierparkfans: - Tag mit dem Falkner - Tag mit dem Tierpfleger - Nachmittag unter Rentierleuten - Grillabend auf der Gasthaus Terrasse - Auch das Gasthaus Zum Thiergarten wird mit besonderen Angeboten im JubilĂ€umsjahr beitragen. JubilĂ€umspfanne des Gasthauses (leckere SpezialitĂ€ten der Region in der gusseisernen Pfanne) JubilĂ€ums-Grillabende auf den Gasthausterrassen, immer freitags im August Kommentierte FĂŒhrungen im JubilĂ€umsjahr „Der Tierpark Sababurg und seine vielfĂ€ltigen Attraktionen im Wandel der Zeit jetzt und heute“ ist das Thema der kommentierten FĂŒhrungen im JubilĂ€umsjahr. Jeweils mittwochs und freitags (beginnend ab 23.07.2021) um 17:30 Uhr, Treffpunkt am Infozentrum des Tierparks, Voranmeldung erforderlich. Maximal 20 Teilnehmer. Ab Mitte September - wird mit der Erweiterung des Luchsgeheges eine neue Attraktion des Tierparks fertiggestellt sein. Jahreskarten des Tierparks Sababurg - Die tierisch gĂŒnstigen Jahreskarten des Tierparks (25,00 € Jahreskarte Erwachsene, 14,00 € Jahreskarte Kinder u. Jugendliche, 55,00 € Jahreskarte Familien, 55,00 € Jahreskarte Großeltern mit ihren Enkeln) können Sie direkt im Infozentrum erwerben. Die Jahreskarte ist ab Ausstellungsdatum volle 12 Monate gĂŒltig!
Quelle: Pressemitteilung des Tierparks
(27.07.2021, 15:26)
cajun:   Zwei Artikel von gestern und heute zur aktuellen Situation in Kaiserslautern

Die Stadt Kaiserslautern hat nach wochenlangem Ringen einen Haushalt verabschiedet. Auch der Zoo kann aufatmen - zumindest vorerst.

Die Erleichterung in Kaiserslautern ist groß: Endlich ein Haushalt, auf den sich die Fraktionen einigen konnten, noch dazu ein ausgeglichener. Der Stadtrat hat den Entwurf am Montag bei nur acht Gegenstimmen beschlossen. Jetzt muss die Kommunalaufsicht ADD den Haushalt noch endgĂŒltig absegnen.

Zuvor hatte in Kaiserslautern ein wochenlanger Streit um das Zahlenwerk getobt - wegen dieser sogenannten haushaltsfreien Zeit konnte die Stadt unter anderem keine ZuschĂŒsse fĂŒr den Zoo zahlen, finanzielle Hilfen fĂŒr die Gartenschau sollten gekĂŒrzt werden. Die Folge: Dem Zoo drohte zwischenzeitlich die Insolvenz, der Gartenschau drohte Kurzarbeit. GeschĂ€ftsfĂŒhrer David Lyle hatte die Stadt heftig kritisiert, weil er aus der Presse von den geplanten KĂŒrzungen erfahren musste. Wenn die ADD dem Haushalt zustimmt, kann das Geld auch fĂŒr Zoo und Gartenschau wieder fließen - zumindest fĂŒr dieses Jahr.

Die Zukunft des Lauterer Zoos sieht wieder gut aus: Sobald die Kommunalaufsicht dem neuen Haushalt zustimmt, kann die Stadt ihre ZuschĂŒsse zahlen. Unklar ist, wann das passiert.

Mindestens einen Monat muss der Zoo in Kaiserslautern noch ohne finanzielle Hilfe von der Stadt auskommen. So lange dauert die PrĂŒfung des neuen Haushalts. Sollten Unterlagen nachgefordert werden mĂŒssen, könne es auch lĂ€nger dauern, heißt es seitens der ADD.
Zoo auf ZuschĂŒsse der Stadt Kaiserslautern angewiesen

So lange bleibt die Stadt Kaiserslautern also in der sogenannten haushaltsfreien Zeit. Das bedeutet: Sie darf mit wenigen Ausnahmen kein Geld ausgeben. Erst, wenn die ADD den neuen Haushalt genehmigt hat, darf die Stadt wieder frei ĂŒber ihr Geld verfĂŒgen. Dazu gehören unter anderem die Fördermittel fĂŒr die Gartenschau und fĂŒr den Zoo.

Wegen der ausbleibenden ZuschĂŒsse von der Stadt stand der Zoo zwischenzeitlich vor der Schließung. Zoo-GeschĂ€ftsfĂŒhrer Matthias Schmitt ist jetzt aber zuversichtlich, dass sein Tierpark die kommenden Wochen noch durchhalten wird.

Um den Zoo finanziell zu unterstĂŒtzen, haben beispielsweise Grundschulkinder aus dem Kaiserslauterer Stadtteil ErzhĂŒtten Anfang Juli eine Spendenaktion gestartet - dabei sind rund 3.000 Euro zusammengekommen.

Die Stadt Kaiserslautern hat inzwischen angekĂŒndigt, die neuen Unterlagen zum Haushalt so schnell wie möglich an die ADD zu schicken, damit sie mit der PrĂŒfung beginnen kann. Und damit die ZuschĂŒsse fĂŒr den Zoo Kaiserslautern schnell wieder fließen können.
Die Bedeutung des Zoos in Kaiserslautern

Seit 1968 gibt es den Zoo im Kaiserslauterer Stadtteil Siegelbach. Mehr als 100 Tierarten leben dort – insgesamt sind es mehr als 500 einzelne Tiere. Attraktionen sind das Affenhaus und die 2005 eröffnete Falknerei mit ihren Flugshows.

Der Zoo ist ein beliebtes Ausflugsziel fĂŒr Familien mit Kindern. Er zieht jĂ€hrlich etwa 75.000 Besucher an.

Vor einigen Jahren war der Zoo schon mal in finanzieller Schieflage, da zahlten Zoobesucher freiwillig mehr Eintritt, um den Zoo zu retten. Das zeigt die Beliebtheit und die Bedeutung des Siegelbacher Zoos fĂŒr die Region rund um Kaiserslautern.
Quelle:https://www.swr.de/swraktuell/rheinland-pfalz/kaiserslautern/zoo-kaiserslautern-will-durchhalten-100.html
(13.07.2021, 14:03)
cajun:   Eine Flugshow sollte man sich, und das sage ich als "nicht-so -Vogel- Begeisterter"- nie entgehen lassen.
Fiel mir gerade durch einen Link weiter unten nochmal auf- vermutlich war das Problem gar nicht die Vogelgrippe oder die Covid Pandemie, sondern "Corinna", wie unser Linkerkönig ja herausfand... :o)

Die Greifvögel fliegen wieder im Tierpark Sababurg
Nach Aufhebung der Aufstallungspflicht fĂŒr GeflĂŒgel in bestimmten Gebieten des Landkreises Kassel am 04.05.2021 ist es wieder soweit! Die Greifvögel im Tierpark Sababurg fliegen wieder! Um 11:30 Uhr lĂ€sst Falkner Rainer Cremer seine Greifvögel am Burgberg starten. Das große Flugprogramm beginnt. Die Besucher können tĂ€glich (außer montags) um 11:30, 14:00 und 16:15 Uhr die FlugkĂŒnste der Greifvögel bestaunen und vieles ĂŒber deren Verhalten lernen. Mit dabei sind wieder die Publikumslieblinge wie die Weißkopfseeadler „Joker“ und „Medusa“ der Steppenadler „Pablo“, Schreiseeadler „Zorbo“ und Kordillierenadler „Cindy“. Zum Flugprogramm gehören natĂŒrlich auch wieder pfeilschnelle Falken, in Kompanie fliegende Harris Hawks, Rot- und Schwarzmilane und die lautlosen JĂ€ger der Nacht, die Uhus und die Schnee-Eulen. Lassen Sie sich von den Königen der LĂŒfte faszinieren. Die Anlage am Burgberg im Tierpark gewĂ€hrt einen herrlichen Blick ĂŒber den gesamten Park und ist fĂŒr die VorfĂŒhrungen bestens geeignet. Die Jahreskarten 2021 fĂŒr den Tierpark Sababurg gibt es wieder zu tierisch gĂŒnstigen Preisen. Wer jetzt noch keine Jahreskarte hat, kann seine Jahreskarte direkt am Infozentrum des Tierparks erwerben oder im neuen Online-Shop des Tierparks als Gutschein bestellen. Einfach https://www.tierpark-sababurg.de/online-shop/ eingeben und Ihre Bestellung aufgeben.
Quele: Pressemitteilung des Zoos
(11.05.2021, 12:22)
cajun:   Ein Brief an die MinisterprĂ€sidentin RLP, veröffentlicht ĂŒber den TP Rheinböllen zur aktuellen Situation der zoologischen Einrichtungen in RLP:
Tierpark Rheinböllen, 20.01.2021
"Nachfolgend erhalten Sie den heute an Frau Malu Dreyer versendeten offenen Brief zur aktuellen Situation der Zoos und Tierparks in Rheinland Pfalz aufgrund der Lockdown VerlĂ€ngerung. Mit der Bitte um UnterstĂŒtzung und Veröffentlichung
Sehr geehrte MinisterprÀsidentin, liebe Frau Dreyer,
mit diesem offenen Brief möchten wir uns an Sie wenden und Ihnen zunĂ€chst dafĂŒr danken, dass Sie sich vor einigen Tagen so zeitnah der akuten Problematik des Zoos Neuwied angenommen haben. Wir alle haben dies positiv erlebt und freuen uns, dass sich die Situation in Neuwied durch die Hilfe und das Bewusstsein vieler Beteiligter verĂ€ndern konnte.
Die Situation ist fĂŒr alle Zoos und Tierparks in Rheinland-Pfalz von erheblicher Schwierigkeit. Wir stehen nicht nur vor großen Herausforderungen, sondern auch vor großen Sorgen. Deshalb wenden wir uns an Sie und bitten Sie um Ihre UnterstĂŒtzung.
Wir erleben, dass Tierparks in anderen BundeslĂ€ndern geöffnet haben, wĂ€hrend wir die Verpflichtung zur Schließung ernst nehmen und dieser seit vielen Wochen nachkommen. Allerdings sehen wir die Möglichkeit, dass wir analog zur Situation im vergangenen FrĂŒhsommer dafĂŒr Sorge tragen könnten, mit Abstands- und Hygienekonzepten Menschen in unsere Einrichtungen zu lassen. Dies kann und muss ja die Grundlage fĂŒr die Öffnung in den anderen BundeslĂ€ndern sein. Wir haben erlebt, wie sehr dies gerade Familien eine Erleichterung und willkommene Abwechslung fĂŒr die Kinder bringt. In Zeiten von Homeschooling wĂ€re dies gewiss eine gute Sache. SelbstverstĂ€ndlich wissen wir auch um den Run, den es im vergangenen Jahr zwischenzeitlich auf Freilufteinrichtungen gab, wir sind uns der damit verbundenen Verantwortung bewusst.
Uns begleitet die Sorge, dass auf Sicht nicht nur finanzielle erhebliche Schieflagen entstehen, sondern wir unserer Aufgabe, dem Tierwohl gerecht zu werden, nicht mehr nachkommen können. Wir wissen, dass das Land Rheinland-Pfalz dann mit Futterhilfen und der UnterstĂŒtzung bei Tierarztkosten hilft, wenn die wirtschaftliche Not groß ist. Dies kann allerdings keine Perspektive und auch keine Grundlage unseres Arbeitens darstellen. Denn wir wollen und mĂŒssen wirtschaftlich weiter so solide bleiben, dass unsere Einrichtungen und damit unsere Tiere gar nicht erst in eine existenzielle Not kommen. Wir schĂ€tzen die erhebliche Spendenbereitschaft der Menschen fĂŒr den Zoo Neuwied sehr und sind ebenfalls fĂŒr viele Menschen sehr dankbar, die uns persönlich auf unterschiedliche Weise unterstĂŒtzen. Dieser RĂŒckhalt bedeutet uns und fĂŒr unsere Tiere sehr viel. Alleine wird diese UnterstĂŒtzung aber nicht genĂŒgen.
Eine Futterhilfe des Landes, die nicht ausschließlich auf blanke Not und Überlebensangst bezogen ist wie bisher, wĂŒrde uns schon etwas helfen. Allerdings möchten wir auch anmerken, dass die Kosten fĂŒr Futter und Tierarzt nur einen wirklich kleinen Teil der Gesamtkosten unserer Betriebe ausmachen. Wir sparen seit Monaten wo wir können, aber unsere Möglichkeiten sind auch hier begrenzt. Denn die Tiere sollen keinen Schaden nehmen. Möglicherweise hat das Land, ob ĂŒber Fördergelder oder Corona-Hilfen oder aber auch ĂŒber Institutionen wie die Stiftung Natur und Umwelt, die Entwicklungsagentur oder andere Einrichtungen Potenziale, uns konkret helfen zu können. Wir sind unter anderem auch in Artenschutzprojekten engagiert, die weit ĂŒber die Grenzen unserer Betriebe hinaus, konkrete Hilfe leisten, die wesentlich ist. Diese mussten wir leider auch zurĂŒckfahren, um ĂŒberleben zu können.
Die November- und Dezemberhilfen sind bislang abgesehen von Abschlagszahlungen noch nicht geflossen, uns ist bewusst, dass wir damit nicht alleine stehen. Dennoch möchten wir Sie bitten, sich unserer Sache anzunehmen und neben diesen wirtschaftlichen UnterstĂŒtzungen auch perspektivisch Wege aufzuzeigen, wie wir das Jahr 2021 meistern können. Aktuell gehen wir alle davon aus, dass wir dieses Jahr nicht als Betriebe ĂŒberstehen können werden, wenn wir nicht allerspĂ€testens zu Ostern öffnen können und danach auch lĂ€ngerfristig Besucher empfangen dĂŒrfen. Das FrĂŒhjahrs-, Oster und SommergeschĂ€ft ist stets die Basis fĂŒr ein Überstehen des besucherarmen Winters. Der Sommer 2020 war hinsichtlich der Besuche gut, aber der gegenwĂ€rtige dritte Lockdown-Monat in Folge lĂ€sst uns zittern.
Unser Schreiben ist keine Klage, auch keine Anklage. Es ist eine Bitte. Wir brauchen Ihre UnterstĂŒtzung."
Im Namen aller Mitarbeiter und Tiere mit besten GrĂŒĂŸen
Tier-Erlebnispark Bell Adler- und Wolfspark Kasselburg Zoo Landau Eifelpark Gondorf Zoo Neuwied Tierpark Rheinböllen
(25.01.2021, 15:45)
cajun:   Neulich im Hochwildschutzpark Rheinböllen. Singschwan (noch nicht in der ZTL), dazu auch ein Trauerschwan (ohne Fotobeleg) . Haltung auf dem großen See. Beide zeigten ĂŒbrigens Balzverhalten. Na, wĂ€re fĂŒr den Australier ja auch die die richtige Zeit.
(12.11.2020, 11:10)
Adrian Langer:   Zum Schluss Palmenroller.
(10.10.2020, 20:38)
Adrian Langer:   Sumatra Fleckenmusang
(10.10.2020, 20:37)
Adrian Langer:   Afrikanische Zibetkatze
(10.10.2020, 20:36)
Adrian Langer:   Zwerg- oder WeißborstengĂŒrteltier
(10.10.2020, 20:34)
Adrian Langer:   Heute war ich erstmals im Tierpark Donnersberg. Der Tierbestand ist wirklich ĂŒberragend und vor Ort habe ich das bisher freundlichste Zoopersonal getroffen. Lediglich die Gehege der Tiere hĂ€tte ich mir grĂ¶ĂŸer vorstellen können. Neben Turkmenischem Karakal, Amurkatze, Tayra, Oman Falbkatze und Schildrabe gibt es noch einige andere Highlights. Neusichtungen fĂŒr mich waren Afrikanische Zibetkatze, Sumpfmanguste, Ägyptische Rohrkatze, Kleine Bambusratte, Sumatra Fleckenmusang, Palmenroller, Mohrenaguti (wenn die Info, die ich bekommen habe stimmt) sowie Zwerg- oder WeißborstengĂŒrteltier (hoffentlich kann mir da das Forum helfen).

Anbei: ?Mohrenaguti?
(10.10.2020, 20:33)
cajun:   Der Begriff Tiergarten im klassischen Sinne ist fĂŒr diese Einrichtung nicht zutreffend. Das Projekt hat sich der Aufnahme von Haustieren (Pferde, Ponys, Ziegen, GeflĂŒgel, Kaninchen etc.) aus schlechten Haltungsbedingungen verschrieben und macht im Rahmen von integrativen und pĂ€dagogischen Maßnahmen diese Haustiere fĂŒr Gruppen-/ Schulklassen erlebbar. Unterhalten wird der Oppenheimer "TierGarten" durch einen Verein und durch sogannte Arbeitsgelegenheiten, die zusĂ€tzlich helfen. Also ein sehr interessantes Konstrukt!
Auf der Seite befindet sich aufgrund des Vorfalls nun ein Spendenaufruf zur Installation einer KameraĂŒberwachung.
(10.08.2020, 11:39)
cajun:   Im Zoo in Kaiserslautern schaut man optimistisch in die Zukunft:

Zitat " Das Jahr hatte fĂŒr den Zoo Kaiserslautern im Stadtteil Siegelbach eigentlich gut begonnen. Dann kam der Einbruch durch das Coronavirus. Es sei sehr anstrengend gewesen, erzĂ€hlt der GeschĂ€ftsfĂŒhrer Matthias Schmitt. ?Auf viele Menschen wirkte der Einschnitt durch Corona erst einmal entschleunigend, doch wir mussten uns ja trotzdem um die Tiere kĂŒmmern?, erklĂ€rt er. Er zeigt sich seinen Mitarbeitern gegenĂŒber sehr dankbar, denn es mussten schnell PlĂ€ne erstellt werden, wie die Arbeiten trotz KontaktbeschrĂ€nkungen fortgefĂŒhrt werden konnte. ?Es gab einen Zwei-Schicht-Betrieb, die Tierpfleger mussten ja da sein?, fĂ€hrt er fort. Der Worst-Case sei zum GlĂŒck nicht eingetreten, nĂ€mlich, dass einige Pfleger hĂ€tten in einem Wohnwagen auf dem ZoogelĂ€nde hĂ€tten schlafen mĂŒssen, damit die Tiere weiterhin betreut werden können.

Auch Peter Kiefer, Beigeordneter der Stadt Kaiserslautern und Aufsichtsratsvorsitzender der Zoo-Gesellschaft, zeigte sich glĂŒcklich mit den aktuellen Entwicklungen. Der ?ĂŒberragende? Monat was die Besucherzahlen angeht, sei statistisch gesehen der April. Und genau dieser brach in diesem Jahr bedingt durch die Pandemie und ihre Auswirkungen weg. Wie konnte man öffnen? Wie entwickeln sich die Kosten? Diese Fragen stellten sich im Krisenstab der Stadt. ?Der Entschluss war letzten Endes aber: Wir mĂŒssen in Kaiserslautern etwas bieten?, sagte Kiefer. Der Zoo-Chef Matthias Schmitt habe bereits frĂŒh an einem Konzept erarbeitet und nachdem der Zoo wieder geöffnet wurde ?haben sich die Zahlen verdammt gut entwickelt?, betont Kiefer. 600 Besucher dĂŒrfen momentan zeitgleich auf die Anlage. "Der Zoo wird angenommen und das zeigt, wie wichtig er fĂŒr Kaiserslautern ist", sagte er.

Bislang habe es noch keine Probleme mit den Corona-bedingten Regelungen gegeben, zeigt sich Schmitt zufrieden. Die Besucher seien sehr einsichtig und verstÀndnisvoll. Am Wochenende seien dennoch Aufseher vor Ort, die gerade in den begehbaren Gehegen darauf achten, dass die AbstÀnde und Hygieneregeln eingehalten werden. ?Bis jetzt waren aber alle sehr diszipliniert?.
Neue Attraktionen im Zoo Kaiserslautern

Beim gemeinsamen Gang ĂŒber das GelĂ€nde ist eines schnell klar: Es tut sich einiges im Zoo Kaiserslautern. Das neue Konzept, das seit 2013 uns 2014 vorangetrieben wird, trage immer mehr FrĂŒchte. Die begehbaren Gehege mit den KĂ€ngurus oder den Katta-Lemuren sind gerade fĂŒr Kinder eine große Attraktion. Auch, wenn sich die KĂ€ngurus am Mittwochnachmittag nicht ins Rampenlicht drĂ€ngten. Denn hier ist gerade erst der Nachwuchs gekommen. Bei den Kattas sieht es da schon anders aus: Hannah Weimer, die gerade ihr Freies Ökologisches Jahr im Zoo Kaiserslautern absolviert, steht mit Trauben fĂŒr die FĂŒtterung von King Julien und seiner Bande bereit. Die Lemuren kommen ganz nah, und kennen keine Scheu. Sie lassen sich sogar streicheln. ?Die Bestechung funktioniert?, murmelt einer der Teilnehmer lĂ€chelnd.

Auch die niedlichen Zwergotter, eigentlich asiatische Kurzkrallenotter, im Eingangsbereich bringen einige Kinderaugen zum glÀnzen. Sie bekommen leckeren Fisch von ihrem Pfleger Tim Schuler. Das alte Löwengehege ist jetzt die Heimat von den quirligen NasenbÀren, die dort nun herumtollen.
"Zoo hautnah"

GegenĂŒber, auf der Afrikaanlage können sich Zebras, Antilopen und Strauße auf weitlĂ€ufigen FlĂ€chen frei bewegen. Ein großes Anliegen von Zoo-Chef Matthias Schmitt. Sein großes Ziel fĂŒr die nĂ€chsten Jahre ist der Umbau des Tropenhauses. Die Gehege sollen offener gestaltet, den Tieren mehr Freiraum geboten werden. Gleichzeitig soll das auch die Besucher ?nĂ€her dran? bringen ? "Zoo hautnah", sagt er. Ein großes Projekt. Doch er hofft, dass auch dies glĂŒckt und sich das Haus in das Gesamtkonzept des Zoos nahtlos einfĂŒgt.

Ein Wermutstropfen fĂŒr Schmitt ist, dass die Falknerei zur Zeit keine VorfĂŒhrungen machen kann. Die neue Falknerin Dagmar Bellinghausen ist dafĂŒr hĂ€ufiger auf der Wiese, um mit ihren SchĂŒtzlingen zu ĂŒben. Wie zum Beispiel mit dem gerade mal fĂŒnf Monate alten Uhu Ronja. Sie hat die Maße eines Adlers und rot-orange Augen. Die Kinder unter den Zuschauern machen Augen, als sie sie mit ihrem um fast 180 Grad gedrehten Kopf anschaut.

Zum Abschluss geht es noch vorbei an den Trampeltieren, die die Besucher mit Möhren fĂŒttern können und an den ErdmĂ€nnchen und Zebramangusten. ?Das ErdmĂ€nnchen-Gehege muss wie eine Ruine aufgebaut sein, mit Ton- und Betonröhren. Da passiert nichts, da kann kein Tierpfleger einbrechen?, entwarnt Matthias Schmitt schmunzelnd. Am Ende des Rundgangs steht der gerade erst neugestaltete Spielplatz: Ein neues Gehege fĂŒr Meerschweinchen mitsamt Außengehege, das Hasengehege und natĂŒrlich der riesige Spielturm. Alles grĂ¶ĂŸtenteils in Eigenleistung erbaut, wie viele andere Gehege ? zum Beispiel das der Kattas ? auch. DarĂŒber ist Matthias Schmitt stolz. Der Zoo Kaiserslautern ist im Wandel und wer weiß, was sich noch alles tut."

Quelle: https://www.wochenblatt-reporter.de/kaiserslautern/c-lokales/die-neustrukturierung-zahlt-sich-aus_a215545

Ich war lange nicht mehr da. Hat jemand aktuelle EindrĂŒcke oder Fotos von diesem Jahr?
(04.08.2020, 11:27)
cajun:   Rheine liegt im MĂŒnsterland und gehört zu NRW, nicht zu Hessen, RLP und Saarland.. ;-) Vielleicht wollte das Zebra daher stiften gehen? :-))
(13.07.2020, 17:25)
Adrian Langer:   Ja stimmt! Ich bin aus versehen im Hessenthreat gelandet.
(20.02.2020, 20:40)
Carsten Horn:   Oberhausen ist in NRW...
(20.02.2020, 19:53)
Gudrun Bardowicks:   Scheint ja eine interessante und ambitionierte zoologische Einrichtung bzw. Auffangstation zu sein. Ich habe noch nie etwas vom Tierpark Bell gehört. Kennt jemand aus dem Forum diesen von eigenen Besuchen?
(13.11.2018, 16:35)
W. Dreier:   Keine kleine Einrichtung - Berlin: auf der Halbinsel Rummelsburg soll nun das Großaquarium (40 Mio )gebaut werden - allerdings nicht nach Art des Sea Life.
(03.09.2018, 09:39)
Patrick Marburger:   https://www.ksta.de/panorama/eifel-zoo-tiger--loewen-und-jaguar-ausgebrochen---baer-erschossen-30551014

Das klingt nicht gut! Mal hoffen, dass...
(01.06.2018, 13:03)
Patrick Marburger:   Ich war einige Tage in der Region Mannheim, einige Tiere fielen auch ab. Es ging in den Luisenpark, den Zoo Heidelberg, den Tiergarten Worms und das Vivarium Darmstadt. Im Großen und Ganzen gefielen mir die Einrichtungen gut, wobei in Heidelberg das Fazit toller Tierbestand, unattraktive Gehege zurĂŒckbleibt. Im Luisenpark sah ich nur noch einen Sattelstorch, schade. Neu im Tiergarten Worms sind zwei SchwarzbĂŒschelĂ€ffchen. Bei den Binturongs sah ich nur ein Tier und kann mir nicht vorstellen dass es noch ein zweites gab, Hat jemand zu den genannten Zoos fragen, wĂŒnscht Bilder/Berichte?
(31.07.2016, 19:25)
Tim Meschke:   Und das könnte meiner Meinung nach ein EuropĂ€ischer BraunbĂ€r sein oder ein Mix. Er hat auch helle Stellen am Hals.
(13.08.2015, 18:02)
Tim Meschke:   Jetzt aber...
(13.08.2015, 18:00)
Tim Meschke:   *nochmal.
(13.08.2015, 17:55)
Tim Meschke:   Vielleicht könnt ihr mir helfen, ob ich richtig liege. Das ist einer der beiden, von denen ich denke, dass es ein Grizzly ist.
(13.08.2015, 17:54)
Tim Meschke:   *NatĂŒrlich kein Malaienuhu (Bubo sumatranus), sondern Malaienkauz (Srix leptogrammica).
(13.08.2015, 15:33)
Tim Meschke:   Ich war neulich (am 13.08.2015) im Wild- und Erlebnispark in Klotten. Neben den ĂŒblichen VerdĂ€chtigen war vor allem die Zuchtgruppe der Wapitis und der Besatz der Falknerei interessant (Karpatenuhu, Malaienkauz, Truthahngeier, Weißkopfseeadler, Blaubussard, WĂŒstenbussard, Steppenadler, Bartkauz und WeißrĂŒckengeier)

Die Bestandsliste der Zootierliste ist nicht ganz aktuell. Die MÀhnenschafe und Luchse sind weg, ebenso habe ich weder gesehen noch waren ausgeschildert: DiamanttÀubchen, Dorfweber, Gouldamadinen, Graupapageien, Napoleonweber, Pflaumenkopfsittich, Reisfink, Silberohr-Sonnenvogel, Spitzschopftaube, Strohsittich und Ziegensittich.
Neu dafĂŒr oder in der Zootierliste fehlend: NasenbĂ€r (ohne UA), Satyr-Tragopan, Vietnamesisches HĂ€ngebauchschwein, Kanarienvogel, Zwergkaninchen, Hausmeerschweinchen, Bergzwergziege (was auch immer das sein soll), Zebrafink, Schnee-Eule, Karpatenuhu, Malaienuhu, Truthahngeier, Weißkopfseeadler, Blaubussard, WĂŒstenbussard, Steppenadler, Bartkauz und WeißrĂŒckengeier.

Es gab zwei Gehege mit BraunbĂ€ren. Eines war mit zwei 45 Jahre alten BĂ€ren, das andere mit drei jĂŒngeren BĂ€ren besetzt. Sie waren alle als GrizzlybĂ€ren ausgeschildert, aber ich vermute, dass nur das Ă€ltere PĂ€rchen wirklich GrizzlybĂ€ren sind und die anderen drei EuropĂ€ische BraunbĂ€ren oder BraunbĂ€ren ohne UA.
(13.08.2015, 15:31)
Oliver MĂŒller:   Im Zoo Kaiserslautern soll es VerĂ€nderungen geben sowie Geld von der Stadt, um diese zu realisieren. Soweit war der Zoopresseschau zu entnehmen. Leider sind alle Quellen dazu, die ich bisher gefunden habe schon wieder gelöscht. Weiss jemand, was da geplant ist? Soll ggf. doch das Zoovisionskonzept 2017 noch realisiert werden?
(13.12.2014, 13:38)
Oliver MĂŒller:   Laut Zoopresseschau von heute soll in Kaiserslautern eine "Sanierung" des Zoos fĂŒr 700.000 € geplant sein. Leider ist der Original-Artikel auch schon wieder verschwunden. Weiß da jemand NĂ€heres? Besonders spannend fĂ€nde ich die Frage, ob man die "ZooVisionen 2017" wieder aufnehmen und damit den Tierpark zu einem "richtigen Zoo" weiter entwickeln will (was ich mir angesichts der Summe kaum vorstellen kann) oder ob hier eher eine Sanierung mehr oder weniger im Bestand gemeint ist, d.h. also Wildpark plus ein paar kleinerer Exoten als Dreingabe.
(15.04.2014, 11:53)
Joshua Förg:   ... und eines der im Oktober letzten Jahres geborenen Jungtiere bei den Sudan-Geparden.
(09.03.2013, 17:59)
Joshua Förg:   Anbei ein Foto der jungen Mangabe.
(09.03.2013, 17:58)
Joshua Förg:   Heute im Zoo Landau: Große Überraschung: Ein Ende Februar geborenes Jungtier bei den Weißscheitel-Mangaben!!
ErwÀhnenswert ist auch noch ein Jungtier bei den Streifengnus.
(09.03.2013, 17:56)
Holger Wientjes:   Prima ! GlĂŒckwunsch nach Landau und alles Gute fĂŒr die Aufzucht !!
(16.11.2012, 21:07)
Joshua Förg:   Landau vermeldet erstmals einen Zuchterfolg bei den Sudan-Geparden, laut Pressemeldung die deutsche Erstzucht. http://www.zoo-landau.de/index.php/aktuelles/pressemitteilungen
(16.11.2012, 20:34)
Joshua Förg:   Landau habe ich vor ein paar Wochen besucht, es gibt ein Jungtier bei den Alfred-Prinz-Hirschen; der letzte Luchs lebt im alten Jaguargehege. Auf der alten Anlage entsteht in KĂŒrze ein Gehege fĂŒr Waldhunde, bei dem Umbau fĂ€llt die Gitterkonstruktion weg. Erst vor kurzem wurde ein neuer Eingangsbereich eröffnet (bei meinem Besuch war alles noch nicht einsehbar), die drei jungen Dromedare leben auf der Wiese am Fort. Die beiden Alttiere sind (noch?) auf der alten Anlage untergebracht. Im Warmhaus leben unter Anderem noch zwei Schimpansen, Klammeraffen, Zwergseidenaffen, Goldgelbe Löwenaffen und drei Weißscheitel-Mangaben.
(15.10.2012, 14:27)
Oliver MĂŒller:   War irgendjemand in der letzten Zeit mal in Landau oder Kaiserslautern und kann berichten, ob es dort etwas Neues gibt?
(15.10.2012, 14:02)
Rattus:   Der Tiergarten in Pfungstadt wurde plötzlich geschlossen. Bei Vereinsmitgliedern, BĂŒrgermeister und der Presse kommen viele Fragen auf:

http://www.echo-online.de/region/darmstadt-dieburg/pfungstadt/Wo-sind-die-Tiergarten-Bewohner;art1297,2046793
(02.08.2011, 11:49)
Oliver Jahn:   Der Kobelt-Zoo war schon zu meiner Studienzeit Anfang der 90er eine Zumutung. Eine Schande, dass knapp zwanzig Jahre spĂ€ter die VerhĂ€ltnisse noch immer geduldet werden. Der Vogelpark in Viernheim hingegen hatte zur gleichen Zeit ebenfalls schon seinen sehr guten Ruf, sowohl bzgl. der Anlagen, als auch bzgl. des Bestandes.
Von daher ist deutlich zu erkennen, aus welcher der beiden Einrichtungen mein Foto ist.
(06.06.2011, 23:40)
Liz Thieme:   Das ist richtig. Aber Anthracoceros coronatus wĂ€re dann die einzige Haltung in Europa gewesen. Das hĂ€tt mich dann schon gefreut, die gesehen zu haben und dann gleich mit Zucht.
Aber auch so war es schön. Es waren, wenn ich mich richtig erinner, sechs Vögel, davon mind. drei Nachzuchten aus unterschiedlichen Jahren.
(06.06.2011, 00:24)
WolfDrei:   Ist doch aber auch ein Malabarvogel - halt nur ein "östlicher"!
(05.06.2011, 22:14)
Liz Thieme:   Jetzt muss ich leider meine Freude zurĂŒckkurbeln.
Habe gerade erfahren, dass die Malabar-Hornvögel falsch ausgeschildert sind und Nördliche Orientvögel sind.
Sind aber trotzdem selten!
(05.06.2011, 22:02)
Liz Thieme:   Als letztes ging es anschließend nach Lorsch in den Vogelpark. Hier bitte ins Navi „Mannheimer Straße“ eingeben, die Adresse im „Abenteuer Zoo“ Buch stimmt nicht (auch als Briefadresse nicht). Diese 2ha große Anlage könnte man mit der Bezeichnung Lehrgarten beschreiben.
Viele Schilder rund um die Biotope in Hessen und angelegte Wiesen werden hier erlĂ€utert. Die Gehege sind sehr unterschiedlich, von gut bis naja. Hier habe ich auch das GefĂŒhl, dass die Zuchtverein-Mitglieder sich hier gerne mal zu einem Plausch beim Sonntagsbier treffen (auch schon am Vormittag), als dass sie sich um die Tiere bemĂŒhen. So beanspruchen Wiesen (des Lehrpfades) und der Hauptplatz mit Vereinsheim die HauptflĂ€che des GelĂ€ndes.
Laut ZTL sind hier 41 Arten gelistet gewesen, Hinzu kamen dann noch mal 10 Arten per Schilder und zu sehen waren 33 Arten. Die Masse der beschilderten Arten waren auch zu sehen.
Artentechnische Highlights: keine (ich habe 10 Einrichtungen als Grenzwert genommen)
(05.06.2011, 20:31)
Liz Thieme:   Der Start der Endetappe wurde dann der Vogelpark in Heppenheim. Hier ist die Anfahrt auch eher unpraktisch. Wenn man sich an die Adresse im „Abenteuer Zoo“ Buch hĂ€lt, muss man noch einen Spaziergang von ca 10-15 Minuten entlang des Bruchsees einplanen, dieser Park dort entlang erscheint aber recht schön zu sein. Andererseits gibt man ins Navigationssystem „Am Erbachwiesenweg“ ein und fĂ€hrt den immer geradeaus bis ein Schild einen nach rechts fĂŒhrt und man landet direkt vor dem Vogelpark.
Es ist ein kleiner sehr idyllischer Park. So als ob man einen Spaziergang durch ein großes GartengrundstĂŒck macht. Es wird sehr viel Wert auf die GrĂŒnanlagen gelegt, so dass man sich sehr wohlfĂŒhlt.
Neben der Einrichtung aus Groß-Rohrheim fand ich diesen Park auf meiner Tour am schönsten.
Auch hier die Artenzahlen: Gelistet waren 62 Arten, hiervon waren 41 ausgeschildert und 39 zu sehen. Hinzu kamen 19 weitere Arten in der Schau. Also insgesamt 60 Arten.
Besonderheit ist hier die erfolgreiche Zucht von Malabar-Hornvögeln.
Artentechnische Highlights: Deckens Toko, Sclater’s Hokko, Graubrauen-Bambushuhn, KrĂ€uselhauben-Perlhuhn, Nacktkehl-LĂ€rmvogel, Schimmerlori, Schmalschnabelstar, Schwarzkehlarassari, Malabar-Hornvogel, GrĂŒnbaumhopf, Schwarzkappensittich, Venezuela-Blaukehlguan (habe ich leider nicht gesehen), WeißbĂŒrzellori, Katharinasittich
Fazit: BESUCHEN!!!!
(05.06.2011, 20:30)
Liz Thieme:   Da wieder noch bisschen Zeit blieb ging es noch in den Frankfurter SĂŒden zum Kobelt-Zoo. Diese Einrichtung ist mit 1,7 ha sehr klein.
Die InternetprĂ€senz weißt Besucher auf folgendes hin: >Wir, das sind ca. 8 aktive Mitglieder und freiwillige Helfer, die uns samstags zur Hand gehen, kĂŒmmern uns um alles, was an Arbeit im Kobelt-Zoo anfĂ€llt. Das reicht von Reparaturarbeiten bis hin zu verschiedenen Diensten, die wĂ€hrend des Sommers in der Anlage bewĂ€ltigt werden mĂŒssen. Wie z. B. Kaffeebuden- und Schließdienst usw. In erster Linie aber ist es unsere Aufgabe, uns um die Tiere zu kĂŒmmern. Und das steht bei uns an erster Stelle.< >Der Kobelt-Zoo liegt am Rande des Schwanheimer Waldes und ist ein Paradies fĂŒr Mensch und Tier.< Leider bekommt der Besucher das GefĂŒhl, dass die Letzten SĂ€tze bezĂŒglich der Tiere nicht stimmt.
Und auch ein Paradies fĂŒr Menschen ist absolut was anderes. Teilweise mag man sich noch nicht mal an den ZĂ€unen abstĂŒtzen, weil man nicht weiß, was man dann abbekommt und ich bin wirklich nicht pingelig.
Hintergrund der Einrichtung: >Im Jahre 1869 ĂŒbernahm er [Prof. Dr. Wilhelm Kobelt] den Vorsitz des Höchster Fortbildungsvereins und grĂŒndete etwas spĂ€ter auch in Schwanheim einen Arbeiterfortbildungsverein. Nach etwa 12 Jahren beendete Dr. Kobelt seine Ă€rztliche TĂ€tigkeit und widmete sich statt dessen seinen Naturforschungen. Im Jahre 1905 wurde ihm der Titel „Professor“ verliehen. Am 16.03.1916 verstarb Prof. Dr. Wilhelm Kobelt im Alter von 76 Jahren. In diesem Jahr war es dann auch soweit, dass zahlreiche seiner Freunde sich zusammenschlossen und den Verein „Biologische Gesellschaft Prof. Dr. Wilhelm Kobelt“ grĂŒndeten. Ab diesem Zeitpunkt begann die Geschichte der Gesellschaft, also vor fast genau 80 Jahren.<
Die Gehege sind runtergekommen, dreckig. Die Tiere haben keine BeschĂ€ftigung. Die Absperrungen/Gitter sind teils kaputt, so dass zB nur Kleinpferde gehalten werden, weil grĂ¶ĂŸere den Zaun endgĂŒltig kaputt machen. Wobei ich mir auch vorstellen kann, dass ein Hengstkampf dies auch schaffen könnte. Die Beschilderung lĂ€sst zu wĂŒnschen ĂŒbrig und wenn man sich die Haustiere anguckt könnte man meinen sie wurden in einen Topf geschmissen und umgerĂŒhrt. Ob da reine Rassen dabei waren ist zu bezweifeln,
Die Fotos auf der HP erinnern mich an die von Immoblienmaklern, immer aus einer Sicht und das HĂ€ssliche abgeschnitten. Nur beim Stelzvogelhaus kriegt man einen kleinen Einblick, wie es an vielen Stellen aussieht. Die Schafe zB. mĂŒssen mit einem Wohnwagen als Stall vorlieb nehmen.


Fazit: nie wieder. Ich muss es so krass mal sagen. Immer wieder mĂŒssen wir erfahren, dass sich Tierschutzorganisationen ĂŒber gute zoologische Einrichtungen auslassen und auf die Barrikaden gehen. Aber solche Einrichtungen wie der Kobelt-Zoo eine ist scheinen unbeachtet zu bleiben. Dieser „Zoo“ ist grauenhaft. Wir hier im Forum haben alle schon so viele Zoos gesehen, dass es hart ist, wenn man solche sieht. Man kann nicht glauben, dass es sowas noch gibt. Wenn wir 100 BĂŒcher lesen und 5 davon schlecht sind, dann kommen die auf den nĂ€chsten BĂŒcherflohmarkt. Aber wenn wir einen Zoo dieser Art sehen, können wir den nicht einfach wegschieben, zumal es hier um Lebewesen geht. Meines Erachtens sollte solch eine Einrichtung geschlossen werden. Herr Dr. Kobelt wĂŒrde sich bei dem Anblick im Grabe umdrehen.
(05.06.2011, 20:29)
Liz Thieme:   Den Tag drauf verbrachte ich in Wiesbaden und machte die Innenstadt „unsicher“ – ein kleines Frauenlaster musste gepflegt werden. Da doch noch Zeit des Tages ĂŒbrig blieb ging es in die Fasanerie Wiesbaden. Wobei man sich möglichst hier die Adresse vorher im Netz raussucht, denn wenn man aus Wiesbaden kommt und nur die Beschreibung aus dem „Abenteuer Zoo“ Buch hat, dann kommt man nicht an, nur durch zufĂ€lliges Umdrehen fand sich das Ziel.
Der Name Fasanerie ist hier wirklich falsch, hier mĂŒsste man richtigerweise Wildpark sagen. Die Einrichtung erstreckt sich ĂŒber 25 ha. Allein die BĂ€ren-Wolf-Anlage umfasst 25.000 mÂČ.
Leider hat es wohl vor kurzer Zeit einen Baumschaden gegeben, so dass ein Weg mit Kleinen Beutegreifern (u.a. FĂŒchsen) gesperrt war. Ebenfalls waren die begehbaren Volieren fĂŒr Greifvögel und Fasane fĂŒr anstehende Baumaßnahmen geschlossen.
Trotz der hohen Temperaturen und SchwĂŒle konnten alle Tiere bis auf die Wölfe gefunden werden.
Zu Beginn stehen die Haustiere, ua ein beachtlicher Bentheim-Eber. Allerdings werden keine Rinder gehalten. Weiter geht es vorbei an einem Nutriagehege, welches in eine Doppelanlage fĂŒr Nerze oder Iltisse und Nutrias umgebaut werden soll. Hier werden derzeit noch Spenden gesammelt. Danach folgt ein sehr großes und schönes Gehege fĂŒr Wisente und die schon erwĂ€hnte BĂ€ren-Wolf-Anlage. Hier ist eine Plattform vor dem Badeteich erbaut worden, von der man die SchaufĂŒtterung verfolgen kann. Die Anlage ist ein WaldstĂŒck, so dass man Geduld braucht (oder ortskundige Besucher), um die Tiere zu entdecken.
Danach folgen Anlagen fĂŒr Luchse, Rehe, Wildschweine und ein Kombigehege fĂŒr Damwild, Rotwild und Mufflons. Hier war auffĂ€llig, dass bei beiden Hirscharten viele MĂ€nnchen vorhanden waren.
Die Wildkatzen waren außergewöhnlich schlank und auch die WaschbĂ€ren waren ungewohnt hochbeinig (aber nur weil sie normal waren und nicht so fett wie in der Masse der zoologischen Einrichtungen). Bei den WaschbĂ€ren lebte auch ein Marderhund. Eine schöne Anlage haben auch die Fischotter.
Die Stelzvogelwiese und die GĂ€nsewiese habe ich rechts liegen gelassen, da ein Sommerregen die Luft erfrischte.
Am Ende gab es noch ein Eis im Restaurant vor Ort, da es keinen Kuchen mehr gab, den ich mochte. Um 15:13 Uhr auf einen Sonnabend waren von drei Kuchen schon einer alle, ein weiterer halb aufgegessen und der andere noch ganz. Also wer richtig Kuchen genießen möchte, sollte wo anders suchen gehen.
Mein Fazit fĂŒr den „Wildpark“: sehr schön man fĂŒhlt sich wie auf einem Waldspaziergang auf dem man hin und wieder an einem Tiergehege vorbei kommt, welche aber nicht die Natur zerstören, sondern in sie integriert sind. Leider ist ein SchĂŒtzenplatz gleich neben an, der nicht zu ĂŒberhören ist. Trotzdem sollte man die Fasanerie mal besuchen.
(05.06.2011, 20:28)
Liz Thieme:   Weiter ging es dann in den Vogelpark Viernheim. Auf der InternetprĂ€senz beschreiben sie sich so: >Der Verein fĂŒr Vogelschutz und -pflege e.V. Viernheim ist seit ĂŒber 50 Jahren TrĂ€ger dieser gemeinnĂŒtzigen Einrichtung. Die Mitglieder des Vereins pflegen in ehrenamtlicher TĂ€tigkeit den liebevoll angelegten Vogelpark. Der Park liegt am Rande des Viernheimer Erholungswalds neben dem Waldstadion und ist ein beliebtes Ausflugsziel.< Letzteres stimmt absolut, denn auch hier wurde Vatertag ausgiebig zelebriert. Mir war das zu viel – viel zu laut und viel zu viele angetrunkene und betrunkene Menschen. Leider auch Eltern, die oftmals ihre Kinder nicht mehr beaufsichtigen konnten. Solches Verhalten ist einfach nur noch fĂŒrchterlich, so etwas will ich in keinem Zoo erleben bzw. mag ich es nie. Leider war aufgrund der Feier das Restaurant (sehr gute Speisekarte!!!) geschlossen und draußen gab es den ĂŒblichen „Fraß“. So dass ich das Essen und Ruhe des Restaurants nebenan bevorzugt habe.
Die Einrichtung gilt als grĂ¶ĂŸter (ca 10 ha) eintrittsfreier Vogelpark der Region. Mein Eindruck ist leider durch die Vatertags-Stimmung getrĂŒbt.
Beachtenswert ist eine große Flugvoliere fĂŒr Ibisse und Sichler.
In der ZTL waren 90 Arten gelistet, hinzu kamen auf den Schildern noch 19 Arten. Zu sehen waren 62 Arten. 32 waren weder ausgeschildert noch zu sehen.
Artentechnisches Highlight: Schildrabe (ausgeschildert, aber leider diesmal nicht sichtbar), Kaninchenkauz, KrĂ€uselhauben-Perlhuhn, Mikadofasan, Mombasa-BraunflĂŒgel-Mausvogel, Peruanertriel, Rostkappenpapagei, Sclater’s Hokko, WeißrĂŒcken-Flötenvogel, Wongataube, Graubrauen-Bambushuhn
Fazit: Besuchen wenn nichts gefeiert wird

Am Tag darauf ging es ins Saarland in den Zoo Neunkirchen und dann nach BaWĂŒ in den Luisenpark in Mannheim.
(05.06.2011, 20:26)
Liz Thieme:   Station Nr 3 war der Vogelpark Lampertheim, der zwischen Feldern lag und so fĂŒhrte das Navi einen ĂŒber Feldwege (von Groß-Rohrheim kommend), so dass es etwas abenteuerlich anmutete. Aus der Gegenrichtung kommt man etwas einfacher dort hin. Hinter dem Vogelpark steckt ebenfalls ein Verein, der zu Himmelfahrt geladen hatte und so war der kleine Park (ca 2 ha – davon nur ein schmaler Streifen mit Volieren, vlt ca die HĂ€lfte) ziemlich voll. Richtig beurteilen kann ich diese Einrichtung nicht. Es ist irgendwie typisch KleinzĂŒchterverein. Recht kleine Gehege, Beschilderung war in Ordnung. Vergitterung könnte an manchen Stellen besser sein. Tiere sehen teils sehr schlimm aus, besonders paar Papageien. Neben den Vögeln gibt es auch paar Haustiere.
Artentechnische Highlights: Springsittich, Virginia-Uhu
Fazit: Man kann es mal mitnehmen

Bild: QuarantÀne?!?!, Wellensittichvoliere, Amazonenvoliere
(05.06.2011, 20:21)
Liz Thieme:   Weiter ging es danach nach Groß-Rohrheim in den Vogelpark. Von 1975 bis 1977 errichtete der Vogelschutz- und Zuchtverein die Anlage (10.000 mÂČ). Leider hat diese Einrichtung keine Homepage, aber so kann man wenigstens kein falsches Bild bekommen. Die Anfahrt ist sehr seltsam. Man hat das GefĂŒhl, dass Navigationssystem will einen veralbern, doch kann man bzw. sollte man ihm glauben, denn leider ist dieser Park nicht ausgeschildert. Ich habe mich hier sehr wohl gefĂŒhlt und die Mitarbeiter sind sehr freundlich und hilfsbereit. So erhielt ich auch Einblick in das Denken, das ganz anders als das in Biebesheim zu sein scheint. Hier wird Wert auf das Aussehen und der Haltung gelegt und ist bemĂŒht diese noch weiter zu verbessern.
Die Beschriftung stimmt und das was beschildert ist, sieht man zu sehr großem Anteil. 67 Arten waren gelistet, davon 47 ausgeschildert und davon 43 gesehen. Hinzu kamen 14 weitere Arten mit Schildern von denen 10 ebenfalls gesehen werden konnten.
Artentechnische Highlights: Adelaidesittich, Cloncurrysittich, Erdbeerköpfchen, Kleine Kanadagans, GrĂŒnwangenamazone, Strohsittich, Tarantapapagei
Fazit: EMPFEHLUNG!!!
(05.06.2011, 20:05)
Liz Thieme:   Freie Tage = Zootour
So hieß es nun Fortsetzung der Mini-Tour aus dem Februar. Da damals der Vogelpark Biebesheim geschlossen war (hat im Winter nur Sonntags offen, im Sommer ganzwöchig), war dies nun Station Nr 1.
Auf der InternetprĂ€senz sieht der Vogelpark ganz gut aus und „wirbt“ damit „kostenlos, das hilft sparen! Denn der Verzicht auf Eintrittsgeld lĂ€sst uns auch auf den ansonsten benötigten Verwaltungsapparat verzichten. Zudem unterstreicht es die soziale Bedeutung des Vogelparks als gerne besuchte Einrichtung, gerade fĂŒr unsere jungen GĂ€ste.“ Meiner Meinung nach ist es hier absolut der falsche Weg. Die Arbeit wird hier von Ehrenamtlichen gemacht, was im Grunde positiv ist, aber wenn man die Einrichtung durchlĂ€uft, erhĂ€lt man den Eindruck, dass hier kein Interesse an der Anlage besteht. Der Rundgang auf der Internetseite ist entweder totale Zukunftsmusik (= utopischer Masterplan) oder ewige Vergangenheit. Und der Paradiesvogel im Logo ist auch nicht vorhanden.
Nun zu der Anlage (ca 2 ha) selbst. Ich habe wĂ€hrend des Durchlaufens (wie in den anderen Einrichtungen diesmal auch) die „Bestandsliste“ aus der ZTL ausgedruckt. Auf der Liste standen 138 Arten (45 nicht ausgeschildert), hiervon waren 44 zu sehen. 46 Arten waren zusĂ€tzlich noch ausgeschildert, von denen wiederum nur 12 zu sehen waren. Zieht man also ZTL und zusĂ€tzliche Schilder zusammen hĂ€tten man 184 Arten sehen können, aber nur 56 konnte man sehen. Abgesehen von dieser mageren Ausbeute war das GelĂ€nde sehr unschön und lieblos gemacht. Die Gehege und KĂ€fige waren dreckig. Die Gitter voller Spinnenweben und anderem Dreck. Viele Volieren standen leer. Ehemals scheinbar begehbare HĂ€user waren zugestellt. Hinzu kam die viel zu ungenĂŒgende und falsche Beschilderung. Teilweise sah man diese VernachlĂ€ssigung auch an den Tieren.
Interessant ist das Auswilderungsprogramm der Weißstörche. Und bei den Laufvögeln soll es hin und wieder Zuchterfolge geben. Der Nandu saß auf dem Nest. Emu diesmal ohne, schien aber auch ein jĂŒngeres Tier dabei zu sein. Strauße hatten zwei PlĂŒsch-Pummel mit herumlaufen.
Artentechnische Highlights: Braunohrsittich, Kleine Kanadagans, Nepalfasan, Weißhaubenfasan
Sonst eher typischer Besatz fĂŒr kleine Vogelparks und viele Mischhaltungen mit teils wohl Hybriden (Amazonen und Agaporniden).
Fazit: abgehakt und wird nicht mehr besucht und auch nicht weiterempfohlen.
(05.06.2011, 20:02)
Oliver Jahn:   Ich bin wieder mal erstaunt, in was fĂŒr Einrichtungen man bestimmte Tierarten findet. Schildraben kenne ich nur als echte RaritĂ€t und in Marlow oder Walsrode erwartet man eher solche Haltung, aber von Groß Gerau habe ich noch nie gehört. Und wenn ich ehrlich bin, von einer Wongataube auch nicht. Aber es stimmt mal wieder, manchmal muss man gar nicht in die ganz Großen fahren, um trotzdem Besonderheiten zu erleben. Schön, wenn man hier auch mal solche Tips bekommt.
(10.02.2011, 20:48)
Liz Thieme:   Danke Michael.

@A-E: nein die gibt es nicht (mehr) in der Fasanerie.
(10.02.2011, 19:29)
Anti-ErdmĂ€nnchen:   Gibt es in Groß-Gerau noch die legendĂ€re Kombi Rabengeier & Geierrabe?

Übrigens finde ich die Kategorie "Hessen & Co. (Rheinland-Pfalz, Saarland)" von der Formulierung her Ă€ußerst merkwĂŒrdig, aber auch inhaltlich unnötig. Man könnte Hessen dem SĂŒden zuschlagen und die anderen beiden LĂ€nder dem Westen.
(10.02.2011, 14:49)
Rattus:   Danke fĂŒr den Bericht. Die Beschreibung der Fasanerie GG deckt sich ziemlich mit meiner Erinnerung an meinen Besuch 2006. Scheint nicht viel passiert zu sein dort...
(10.02.2011, 14:14)
Michael Mettler:   @Liz: Dein noch unbestimmtes Foto zeigt drei HĂ€hne des Bielefelder Kennhuhns.
(09.02.2011, 22:46)
Liz Thieme:   Station 2 war der Wildpark Mainz-Gonsenheim.
Zur Geschichte: Der Wildpark wurde in den 1950er Jahren von der JĂ€gerschaft Gonsenheim gegrĂŒndet und beherbergte zunĂ€chst nur Rot-, Dam- und Muffelwild sowie Wildschweine. SpĂ€ter wurde er von der Stadt Mainz ĂŒbernommen und der Tierbestand seit den 1970er Jahren immer mehr erweitert.Nachdem die gesamte Anlage im Laufe der Jahre unansehnlich geworden war, wurde ab 2001 schrittweise mit der Umgestaltung nach tierhalterischen und ökologischen Gesichtspunkten begonnen. So wurden die Gehege seither naturnaher gestaltet und Sichtschutze installiert. 2002 wurde der Förderverein Wildpark Mainz-Gonsenheim e.V. gegrĂŒndet, der die Modernisierung des Wildparks unterstĂŒtzt. 2006 entstand ein sogenannter "Mini-Zoo" fĂŒr Kinder mit Kaninchen- und Meerschweinchengehegen. Die Zukunft des Wildparks ist ungewiss. Zum einen gibt es PlĂ€ne, die Anlage zu erweitern. Zum anderen wird aber auch diskutiert, den Park wegen seiner hohen Kosten und der schlechten Finanzlage der Stadt zu schließen. (Quelle: Wikipedia)

Eine kleine ĂŒberschaubare Einrichtung auf ca 3ha, die vermutlich hauptsĂ€chlich Großeltern mit Enkeln und Eltern mit Kleinkindern anzieht fĂŒr einen Spaziergang an der frischen Luft. Man fĂŒhlt sich hauptsĂ€chlich wie ein Zaungast. Teils durch die Rundum-UmzĂ€unung + Anlagenzaun ist der Besucher doppelt vom Tier getrennt. Bei den Hirschen und im Minizoo ist dies nicht der Fall. Die Rothirsch und Damhirsche (diese leben zusammen mit Mufflons) können durch Futterlöcher im Zaun ohne Probleme gefĂŒttert werden.
Insgesamt ist es ein kleiner Bestand: Afrikanische Zwergziege, Hausziege, Frettchen, Hauskaninchen, Hausmeerschweinchen, blondes Mangalitzaschwein, EuropÀischer Damhirsch, EuropÀischer Mufflon, MitteleuropÀischer Rothirsch, MitteleuropÀisches Wildschwein, Nordamerikanischer WaschbÀr, eine EuropÀische Wildkatze, Blauer Ohrfasan, Elliotfasan, Pommerngans.
Bemerkenswert ist die gute Beschilderung bei den Tierarten.

HÀtte gerne noch das Museum mitgenommen, aber leider war dies dann nicht mehr möglich.

FĂŒr die Station 3 ging dann wieder rĂŒber nach Hessen.


Eigentlich sollte Station 3 der Vogelpark Biebesheim werden aufgrund des Bestands, der ist leider entgegen der HP nur am Wochenende geöffnet. Die Anlagen der Laufvögel (Emu, Nandu, Strauß) sind aber vom Hauptpark getrennt, so dass diese noch zu besichtigen waren.
So habe ich mich dann aber entschlossen das Vivarium zu besuchen.
(09.02.2011, 21:11)
Liz Thieme:   Nach einer arbeitsreichen letzten Woche habe ich mir ein paar zoologische Tage gegönnt und habe so mich auf gemacht zu einer Mini-Tour durch SĂŒdhessen und Rheinland-Pfalz. Im Blickpunkt lagen hier allerdings die kleinere Einrichtungen.

Station Nr 1 war die Fasanerie in Groß-Gerau.
Zur Geschichte: Die Fasanerie entstand zwischen 1722 und 1726. Sie diente dem in Hessen ansĂ€ssigen Adel und seinen GĂ€sten als Jagd- und Erholungsgebiet. Das Revier beherbergte vorwiegend Fasane. Rot- und Damwild wurden dort fĂŒr die Treibjagd aufgezogen.
Zu diesem Zeitpunkt enstanden in der Region mehrere Jagdschlösser wie Kranichstein, Mönchbruch und Wolfsgarten, die ĂŒberwiegend der Parforcejad dienten. Diese Jagden, die zu Pferde und mit Hundemeuten durchgefĂŒhrt wurden, zerstörten oftmals die Ernten der Bauern. Diese mussten außerdem Treiber- und Transportdienste leisten. Nachdem die Parforcejagden (nach 1800) an Bedeutung verloren hatte, kamen noch prominente GĂ€ste, so der Zar von Bulgarien, auf Einladung der DarmstĂ€dter Großherzöge zur Fasanerie um in dem ummauerten GelĂ€nde Fasane zu jagen.
Die hohe Umfassungsmauer besteht zum Teil aus den Überresten des in der NĂ€he liegenden Dornberger Schlosses, das im Februar 1689 von französischen Truppen zuerst besetzt und dann niedergebrannt wurde. Vieles spricht dafĂŒr, dass die Steine der Fasaneriemauer zuvor Bestandteil eines Römerkastells (81 - 96 .Chr.) waren. Dieses befand sich sĂŒdlich des FasaneriegelĂ€ndes. Der ĂŒberwiegende Teil der Steine stammt aus verschiedenen SteinbrĂŒchen zwischen Dietzenbach und Heidelberg.
2009 wird die unter Naturschutz stehende Fasaneriemauer -zusammen mit dem Schloss Dornberg- Teil des Regionalparks. Teile der Mauerkrone der vier freigelegten Mauerbereiche wurden mit historischen Backsteinen neu aufgebaut und verfugt. So genannte "Petrographische Fenster" wurden geschaffen. Auf Tafeln erhÀlt man Informationen zu verschiedenen, optisch betonten Gesteinsarten. (Quelle: http://www.gg-online.de/html/fasanerie.htm)

Das ehemalige FasaneriegelĂ€nde umschließt den 20.000mÂČ großen Tiergarten "Fasanerie Groß-Gerau". Selber beschreibt die Homepage die Einrichtung als "ĂŒberwigend naturbelassen" bezĂŒglich der Anlagen und Volieren. Insgesamt war es fĂŒr mich eine Mischung aus Haus ist da und man baute den ersten KĂ€fig und dann kamen weitere Tiere und man musste etwas schaffen, so dass die folgenden Gehege zusammengeschustert wirken. Alte Zaunteile, SichtschutzwĂ€nde von Terrassen und Strohmatten wurden u.a. eingearbeitet. Die besten Anlagen hatten die Schafe und Ziegen, Esel, die Nandus und Guanako sowie die Hirsche.
Negativ fiel vor allem die Luchsanlage auf, die hier scheinbar auch nur von einem Tier bewohnt wurde.
BestandsmĂ€ĂŸig waren positiv zu bemerken: Schildrabe (6 deutsche Halter/14 sonstige EAZA Halter), Burenziege (23/4), Dybowski (16/25), Sclaters-Hokko (10/25), Guayaquil-Sittich (9/6), Burunduk (19/41), Wongataube (8/8), BronzeflĂŒgeltaube (14/21) und Bergsittich (13/31)
Ein Teil des Weges war leider abgesperrt, so dass man an die Anlage fĂŒr Wildschweine und die Masse der Fasane nicht herankam. Und die Schleiereule sah nicht sehr nach Schleiereule aus, leider aber auch nur von hinten zu sehen. Es war eine graue Feder"statue" mit leichter Fleckung - kein Daunenkleid.

Allgemein also bestandsmĂ€ĂŸig gibt es hier einige "Highlights", aber strukturell und Anlagentechnisch sehr verbesserungswĂŒrdig. Allerdings muss man auch sagen, der Tiergarten wird scheinbar nur ĂŒber einen Verein finanziert und beschĂ€ftigt (laut HP) einen festangestellten Tierpfleger und einer bezahlten Hilfskraft + Ehrenamtliche.
Fotos: weiblicher Sclaters-Hokko, unbekannte HĂŒhnerart (Bestimmung erwĂŒnscht)

Zur Station 2 ging es dann nach Rheinland-Pfalz
(09.02.2011, 21:10)

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