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Gemeinschaftshaltung zwischen ... - ist das möglich?



Sandra Trenka:   Danke f√ľr die Erkl√§rung. Ich pers√∂nlich bin eher ein Fan realistischer √úberlegungen. Ansonsten k√∂nnte man auch √ľber Gemeinschaftshaltungen von Riesenfaultier, Yeti und Wolpertinger spekulieren. ;)
(26.06.2022, 18:34)
Alexander Wilhelm:   Da sie es aber angesprochen haben, gibt es irgendwelche kriterien nach denenen hier spekuliert wird ? s√∂llte eines meiner gedanken spiele nicht mit den kriterien (evntl. ob etwas auch realistisch w√§re ? ) √ľbereinstimmen so m√∂chte ich mich entschuldigen.
(26.06.2022, 16:09)
Alexander Wilhelm:   ich spiele gelegentliche mit dem gedanken einen fiktiven zooplan aufs papier zu bringen, wobei ich, angesichts der tatsache das es eben fiktiv ist keine gedanken um zb ausfuhrbestimmungen mache um andere themen , was an vergesellschaftungen funktionieren k√∂nnte allerdings nicht. fragt mich bitte nicht warum ich es so halte, weis es, selbst nicht. aber um es zusammenzufassen frage ich auch nur aus reiner neugier, was theoretisch funktionieren k√∂nnte und was nicht .
(26.06.2022, 15:55)
Sandra Trenka:   @Alexander Wilhelm: Rein aus Neugier - welchem Zweck dienen derart utopische Szenarien? Au√üerhalb der "Realit√§t" von Zoo Tycoon / Planet Zoo wird so etwas aus verschiedenen Gr√ľnden (Logistik, Tierbeschaffung/-haltung, Hygiene, Finanzierung etc.) niemals umgesetzt werden.
(26.06.2022, 06:15)
Alexander Wilhelm:   Ach ja, um die Antarktis thematik nochmal aufzugreifen eine √ľbernetzte Anlage mit s√ľdlichen seeelefanten, commersondelfinen, diversen pinguinen und thematisch passenden seevogelarten wobei man sich bei der haltung von nistr√§ubernden arten bei den restlichen v√∂geln auf h√∂hlenbr√ľtende Arten beschr√§nken w√ľrde. evntl. ein paar thematisch passende fische welche nicht ins beuteschema der anderen arten passen und diese im falle der v√∂gel auch nicht fressen ( sofern sich arten finden liessen die all diese vorraussetzungen erf√ľllen ,nat√ľrlich wieder nur rein Theoretisch, aber w√§re das m√∂glich. Ich kenne mich mit dem Thema zwar nicht so aus, k√∂nnte mir aber vorstellen, das die delfine die v√∂gel mobben k√∂nnten und evntl. tiere an den hinterlassenschaften anderer arten erkranken, gut m√∂glich, das ich mich irre aber ich dachte es k√∂nnte nicht schaden zu fragen was davon funkitionieren k√∂nnte und was nicht.
(22.06.2022, 20:31)
Alexander Wilhelm:   setze ich auf meine liste m√∂glicher berufe (scherz)
(22.06.2022, 18:16)
Tim Sagorski:   Klar, dass du "theoretisch" meinst, aber...

Solltest du ein skrupelloser Multi-Milliardär sein und einen zoologischen Kurator suchen, der nicht viele Fragen stellt... ;o)
(07.06.2022, 11:28)
Alexander Wilhelm:   Danke f√ľr diese information.
(06.06.2022, 13:57)
Sacha:   Nein, weil beide Arten sich dann heftig um Futter (und wohl auch um die "besten" Bereiche in der Anlage) zoffen w√ľrden. Statt positiver Verhaltensanreicherung nur negativer Stress. Das macht schlicht keinen Sinn.
(05.06.2022, 18:12)
Alexander Wilhelm:   Jagen Bonobos eigentlich, √§hnlich wie Schimpansen, Jungtiere anderer Menschenaffen ?
wenn nicht , wäre die Könnte sich jemand die kombi, westlicher Flachlandgorilla- Bonobo vorstellen ?
(04.06.2022, 21:10)
Alexander Wilhelm:   Danke f√ľr die Information. darum schrieb ich auch rein Theorethisch.
(02.06.2022, 18:07)
Tim Sagorski:   @Alexander:

L√∂ffelhund und Gepard w√ľrde vermutlich f√ľr die L√∂ffelhunde nicht gut ausgehen...

Die Galapagos-Voliere klingt traumhaft, sollte auch funktionieren, ist aber komplett utopisch, da du die Arten nicht ausf√ľhren darfst...
(02.06.2022, 10:17)
Alexander Wilhelm:   Vielen Dank f√ľr diese Information. Zwei weitere Fragen h√§tte ich noch, wieder nur rein Theoretisch. K√∂nnte sich jemand die Kombination L√∂ffelhund / Gepard vorstellen, wenn man den L√∂ffelhunden R√ľckzugsm√∂glichkeiten bieted, oder w√ľrde das b√∂ses enden ? Und eine Galapagos Voliere mit Meerechsen, Lavareihern, Galapagos Pinguinen , Stummel Kormoranen und Blaufu√üt√∂lpeln, w√§re das Theoretisch M√∂glich ?

(02.06.2022, 09:12)
Tim Sagorski:   @Alexander:

Theoretisch sollte das bestimmt möglich sein, allerdings sollte sowohl die Beschaffung der jeweiligen Arten, als auch deren Ernährung (und erst recht die Größe des benötigten Beckens) das Ganze auf die Theorie beschränken...
(18.05.2022, 09:10)
Alexander Wilhelm:   Vielen Dank f√ľr diese Information, aber ich h√§tte eine weitere Frage. ich meine, Irgendwo gelesen zu haben das in Japan zwischenzeitlich Zwergwale gehalten wurden. W√§hre, rein theoretisch, eine Haltung von diesen gemeinsam mit Walhaien ,Adlerrochen, diversen Manta rochen Arten, sowie evntl. Dugongs und Gr√ľnen Meeresschildkr√∂ten m√∂glich?
(17.05.2022, 15:44)
Gudrun Bardowicks:   Eine Gemeinschaftshaltung von Malaienb√§ren, Binturongs, Pardelrollern und Zwergottern kann ich mir gut vorstellen, wenn genug Platz und viele R√ľckzugs- und Versteckm√∂glichkeiten vorhanden sind. Auch eine Zucht zumindest von Binturongs, Zwergottern und Malaienb√§ren in so einer Anlage d√ľrfte m√∂glich sein. In Arnheim gab es soweit ich wei√ü in der Gemeinschaftsanlage f√ľr Binturongs undd Malaienb√§ren auch erfolgreiche Nachzuchten beider Arten. Hinsichtlich Zwergottern denke ich, dass eine Zucht in so einer Anlage auch m√∂glich sein m√ľsste, wenn die Zwergotter Innen- und Aufzuchtboxen haben, in welche die Malaienb√§ren nicht hineingreifen- und hineinkommen k√∂nnen. Wenn das Wasserbecken gro√ü und tief genug ist k√∂nnen die flinken Jungotter den langsameren und beh√§bigen Malaienb√§ren, die auch nicht besonders gut Schwimmer sind, sicherlich bequem entkommen. In Vergesellschaftungen mit Orang Utans sind erfolgreiche Jungenaufzuchten bei Zwergottern ja auch gut m√∂glich wie man regelm√§√üig im Tierpark hagenbeck sieht.
(14.04.2022, 12:46)
Liz Thieme:   In Berlin leben die auch im ABH zusammen.
Man k√∂nnte es bei viel Platz probieren, aber auf erfolgreiche Zuchten w√ľrde ich hier nicht tippen.
(14.04.2022, 08:13)
Alexander Wilhelm:   w√§re eine Haltung von Malaienb√§ren, Binturongs , Pardelrollern und Zwergottern auf einer Anlage mit Wassergraben m√∂glich, wenn man den Kleinraubtieren R√ľckzugsm√∂glichkeiten bietet ? Malaienb√§r und Binturong gibt es ja meines Wissens in Arnheim.
(12.04.2022, 17:21)
Carsten Horn:   Danke, in Dvur Kralove, schon ein paar Jahre her...
(19.03.2022, 17:23)
cajun:   @Carsten: Cooler Schnappschuss! :-D
(18.03.2022, 18:27)
Carsten Horn:   Gemeinschaftshaltung oder Futter?
(18.03.2022, 16:00)
Adrian Langer:   @cajun: In Halle k√∂nnte man die Kraniche im Notfall absperren (des Nachts sind sie eh immer in dem Nebengehege zum Schutz vor F√ľchsen). Allerdings muss man auch mal dazu sagen, dass es mit der Nachzucht bei den Kranichen bisher nicht geklappt hat.
(15.03.2022, 19:57)
cajun:   @Sophie: Nach den Erfahrungen in N√ľrnberg bin ich prinzipiell skeptisch was Vergesellschaftung von Roten Pandas angeht. Die Anlagen m√ľssen es halt hergeben und R√ľckzugsr√§ume f√ľr alle Tierarten bieten. Da Wuppertal noch nicht er√∂ffnet wurde, l√§sst sich hier noch freudig spekulieren. Mit br√ľtenden Kranichen k√∂nnte ich mir auch gut augenlose Pandas vorstellen... :o) wenn das so einfach w√§re, wie Adrian aus Halle geh√∂rt hat, frage ich mich, weshalb z.B. Kraniche in Marlow nach Arten getrennte Zucht Gehege ohne Beibesatz haben, obwohl hier die Fl√§chen wirklich riesig sind.
(15.03.2022, 15:51)
Adrian Langer:   @Sophie: Das ist korrekt! Hier sogar noch mit Ostchinesischem Schopfhirsch. Und sofern man den Pflegern glauben darf sind die Pandas und nicht die Schwarzhalskraniche Chefs. ;)
(15.03.2022, 13:52)
Sophie Bruegmann:   Ich bin mir sicher die Vergesellschaftung kleiner Panda + gro√üer Kranich schon einmal gesehen zu haben. Allerdings bin ich mir nicht mehr sicher ob ich meine Erinnerung dem Bergzoos Halle richtig zuordne...
(15.03.2022, 13:38)
cajun:   In Wuppertal will man diese imposanten Vertreter der Mandschurenkraniche (Brutpaar) mit der Weibchengruppe Rote Pandas auf der neuen Anlage vergesellschaften. Ich bin noch skeptisch ob das funktioniert.....
Noch sind die Vögel auf der ehemaligen Schuhschnabelanlage am Vogelhaus zu sehen.
(11.03.2022, 15:33)
cajun:   Mit einem Augenzwinkern stelle ich es mal hier ein. Diese "Gemeinschaftshaltung" ist wohl nicht "m√∂glich". :o) Tragischerweise betrifft der Verlust eine sehr seltene Art....
Seltener Schwarzschnabelstorch entkommt während des Sturms Eunice aus Käfig und wird vom Löwen gefressen
Auch im Tierpark Pairi Daiza im belgischen Hennegau hat Sturm Eunice seinen Tribut gefordert. Ein starker Windsto√ü warf einen Baum auf eine Voliere und lie√ü einen seltenen Schwarzschnabelstorch entkommen. Das Tier landete etwas weiter in der Anlage der L√∂wen, was ihm leider zum Verh√§ngnis wurde. Das best√§tigt der Park gegen√ľber der fl√§mischen Tageszeitung Het Laatste Nieuws. Im Park entstand weiterer Sachschaden, der sich aber in Grenzen hielt. "Es gab keine anderen 'Opfer'", sagte Watthy. "Die meisten Probleme hatten wir am Freitagabend. Wir werden die Situation das ganze Wochenende √ľber genau beobachten."
Quelle und √úbersetzung: Zoopresseschau
(01.03.2022, 15:59)
Sacha:   @MM: Sorry, das hatte ich √ľberlesen. In diesem Fall lautet die Antwort: Mir ist keine bekannt.
(28.03.2016, 15:49)
Sacha:   @MM: Sorry, das hatte ich √ľberlesen. In diesem Fall lautet die Antwort: Mir ist keine bekannt.
(28.03.2016, 15:42)
Michael Mettler:   @Sacha: Wasserv√∂gel k√∂nnen sich allerdings bei St√∂rungen durch Affen schlichtweg aufs/ins Wasser zur√ľckziehen. Ich fragte ja bewusst nach einer Kombi "hinter Gittern".

In Sachen Kongopfau habe ich in Raethels "H√ľhnerv√∂gel der Welt" nachgeschlagen. Dort hei√üt es, der Hahn bewache die br√ľtende Henne und beide Elternv√∂gel verteidigen die K√ľken, wobei sie auch vor eigenen Attacken gegen St√∂renfriede nicht zur√ľckschrecken. Frage ist nat√ľrlich, ob sich Stummelaffen von solchem Verhalten beeindrucken lie√üen, aber einem w√ľtenden Vogel dieser Gr√∂√üe d√ľrften sie doch eigentlich nicht viel entgegenzusetzen haben. Allerdings erw√§hnt das Buch auch, dass Kongopfauen dazu neigen, sich bei Senkrechtstarts nach Erschrecken an Gitterdecken zu verletzten (ist ja unter H√ľhnerv√∂geln nicht so selten). Je nachdem, wie die Volieren√ľbernetzung beschaffen ist, w√§re das dann vielleicht sogar das gr√∂√üere Problem.
(26.03.2016, 22:10)
Sacha:   @Jonas Homburg: Bez. Dou√©: Sind in der √ľbersetzten Grube/Schlucht in Rou√© wirklich Sattelst√∂rche und nicht Abdimst√∂rche mit drin?
Zwar nicht eine "stubenreine" Gemeinschaftshaltung, aber doch nahe dran: Im San Diego Safaripark (vormals Wild Animal Park) leben auf einer Insel Guerezas (Im Bereich Heart of Africa). Das umgebende Gew√§sser ist mit ein paar Wasservogelarten besetzt, wobei ich jetzt nicht weiss, ab die Mehrzahl (wenn nicht alle) lokale, freifliegende Arten sind. Aber gleich nebenan, durch eine Br√ľcke getrennt, gibt es eine Flamingoanlage. Und meine, ich h√§tte einzelne Flamingos auch schon mal auf der Guereza-Seite gesehen. Ob die sich dahin verirrten oder ob es einen Durchgang unter der Br√ľcke gibt, weiss ich allerdings nicht.
Aber gibt es die Kombi Guerezas/Wasservögel nicht auch anderswo?
(26.03.2016, 21:29)
Michael Mettler:   @Jonas: Schwer (bzw. noch schwerer) zu z√ľchten sind Sattelst√∂rche allerdings auch und trotzdem in Doue mit Affen vergesellschaftet.... Ich wei√ü leider nicht, wie gro√ü der Drang bei Stummelaffen ist, andere Tiere zu bedr√§ngen (als potenzielle "T√§ter" k√§men vermutlich am ehesten verspielte Jugendliche in Betracht?). Als Bl√§tterfresser d√ľrften sie doch zumindest keine Beute in einer Kongopfaubrut sehen? Bei Meerkatzen, die im Freiland auch Eier und Kleingetier zu sich nehmen sollen, w√§re ich mir diesbez√ľglich sehr viel unsicherer.
(26.03.2016, 19:30)
Jonas Homburg:   Zwar keine Stummelaffen, aber in Doue la Fontaine leben in einer riesigen Voliere, die teilweise auch √ľber einen Besuchersteg begehbar ist, neben Okapis und Rotduckern auch Eulenkopfmeerkatzen und diverse Vogelarten (Sattelstorch, Hammerkopf, Ibis, Hornv√∂gel, Turakos...) gemeinsam. Wobei das wohl von den Dimensionen und damit auch den R√ľckzugsm√∂glichkeiten f√ľr die V√∂gel kaum mit Hannover zu vergleichen sein d√ľrfte, zumal Eulenkopfmeerkatze ja auch nicht so besonders rauflustig sind. Bei Kongopfauen h√§tte ich aber ganz grunds√§tzlich Hemmungen, Affen auf so seltene und schwer zu z√ľchtende V√∂gel loszulassen.
(26.03.2016, 18:54)
Michael Mettler:   Gibt es irgendwo eine Gemeinschaftshaltung von Stummelaffen mit V√∂geln in einer - ggfs. sogar begehbaren - Voliere? Fiel mir im Zuge der f√ľr Hannover geplanten Afrikavoliere am Urwaldhaus ein, dass das doch eine reizvolle Kombination sein k√∂nnte. Wobei es dann nat√ľrlich mit der Wahl der Vogelarten etwas spezieller aussehen m√ľsste, da nur Arten in Frage k√§men, die entweder frechen Affen gegen√ľber wehrhaft w√§ren oder sich durch enge Schlupfl√∂cher in einen separaten Bereich zur√ľckziehen k√∂nnten, wo auch Futter und Nistm√∂glichkeiten untergebracht w√§ren. Guerezas oder B√§renstummelaffen z.B. mit Unzertrennlichen und Kongopfauen - k√∂nnte das klappen?
(25.03.2016, 19:20)
Tim Meschke:   Ich denke nicht. Zum einen weil die meisten Zoos weder Saigas noch Riesentrappen hatten und zum anderen sind beide einfach zu heikel und wertvoll, um mit ihnen Vergesellschaften auszuprobieren.
(08.12.2015, 15:26)
Michael Gradowski:   Wei√ü jemand, ob sich eine Einrichtung schon an der Kombi Saiga+Gro√ütrappe versucht hat?
(07.12.2015, 15:37)
Michael Mettler:   Kleine Pandas haben gegen√ľber Siamangs den Vorteil, ganzj√§hrig in der Au√üenanlage gezeigt werden zu k√∂nnen... Da es aber wegen der Siamangs eine heizbare Innenanlage geben muss (ich kenne das noch nicht in fertigem Zustand), w√§re es schade darum, die Anlage langfristig nicht "tropisch" zu besetzen. Die Ursprungs-Wunschart Binturong w√ľrde da durchaus wieder Sinn machen. Viel aktiver als Kleine Pandas sind die Burschen m.E. allerdings auch nicht.

Nur der Vollständigkeit halber, auch wenn es kein "durchschnittliches Zoogehege" betrifft: In Hodenhagen gibt es die (langjährige) Kombi Giraffe/Elenantilope nicht mehr, die Elands fand ich gestern in der benachbarten Nashorn-Sektion vor (und ohne adulten Bullen). Weiß aber nicht, ob die Umsiedlung wegen Unverträglichkeiten vorgenommen wurde.
(22.04.2015, 10:58)
Holger Wientjes:   Ist das generell so, dass Tiere mit Patenschaften in Osnabr√ľck nicht abgegeben werden ?
(22.04.2015, 10:23)
Hannes L√ľke:   Evtl sind die Siamangs einfach aktuell begehrter. Ich h√§tte mich auch √ľber ein Katzenb√§rengehege gefreut und ich pers√∂nlich h√§tte versucht die Pandas bei den Ottern unterzubringen(ich hab ganz ehrlich nicht im Kopf wie gro√ü die Zwergotteranlage ist)
(22.04.2015, 09:04)
Ulli:   F√ľr die Pandas gibt es eine Patenschaft √ľber f√ľnf Jahre.
(22.04.2015, 02:47)
Tim Meschke:   Aber warum werden die Siamangs abgegeben? Die sind doch eigentlich zweifelsohne viel attraktiver f√ľr Zoobesucher als irgendwelche schlafenden, roten Fellb√ľndel... Die Katzenb√§ren w√ľrden bestimmt nicht einmal vermisst werden, wenn stattdessen aktive, laute Affen da sind. Urspr√ľnglich sollten es statt der Katzenb√§ren Binturongs werden... Die Katzenb√§ren waren also schon von Anfang an nicht geplant. Au√üerdem l√§sst sich f√ľr Katzenb√§ren relativ schnell und kosteng√ľnstig ein neues Gehege bauen. Aber an dieser Entscheidung ist jetzt sowieso nicht mehr zu r√ľtteln.
(21.04.2015, 19:46)
th.oma.s:   Also die Kombination Siamag/Panda ist m. E. von vorherein zu scheitern verurteilt.
(21.04.2015, 19:33)
Ulli:   Die Gemeinschaftshaltung von Siamangs und Roten Pandas im Zoo Osnabr√ľck ist gescheitert. Der Siamang-Mann hat die Pandas am Schwanz vom Ger√ľst gezogen. Die Siamangs sollen meiner Kenntnis nach abgegeben werden.
Schade nur, dass die Siamangs √ľber ein Jahr mehr schlecht als recht im Affenhaus zugebracht haben.
(21.04.2015, 11:34)
Michael Mettler:   Also, mein "h√∂chst selten (oder nie?) gesehen" bei dieser Kombi muss ich endg√ľltig auf Ersteres beschr√§nken, Jaderberg kommt n√§mlich auch noch hinzu. Auch dort ist die Anlage allerdings √ľberdurchschnittlich gro√ü.
(19.04.2015, 13:37)
David Heger:   @Michael Mettler: Grade auf Fotos entdeckt. Die Kombi Giraffe/ Elenantilope habe ich im Mai 2014 auch in Planckendael gesehen.
(18.04.2015, 12:48)
Michael Mettler:   @Karsten Vick: Das entspr√§che dann in etwa der Fl√§che der Giraffenanlage im Tierpark Berlin (die misst 7.400 qm).
(15.04.2015, 08:08)
Karsten Vick:   @Michael Mettler: Nach meinen vergeblichen Versuchen, in Google Earth Fl√§chen zu messen, kann ich dir imerhin sagen, dass die Anlage in Ostrava ca. 80 x 90 m gro√ü ist.
(14.04.2015, 22:32)
Michael Mettler:   @Jonas Homburg: Bei einem Besuch 2012 habe ich drei erwachsene Elenbullen in der Osnabr√ľcker Herde gesehen, wobei ich allerdings nicht wei√ü, ob darunter Kastraten waren. Vielleicht hatten die auch schlichtweg genug untereinander zu tun (wohlgemerkt im positiven Sinne gemeint), als sich mangels artgleicher Sparringspartner mit anderen Gehegegenossen auseinandersetzen zu m√ľssen. Manche Unf√§lle resultieren ja schlichtweg daraus, dass sich unterschiedliche Arten in einer bestimmten Situation missverstehen oder ihre Kampfweisen dann nicht zueinanderpassen. Auf den seitlich ausgef√ľhrten Pendel-Kopfschlag eines Giraffenbullen, um das Frankfurter Beispiel aufzugreifen, ist ein Elenantilopenbulle nun mal nicht von der Natur eingerichtet worden, andersrum wird eine Giraffe das langsame Abtasten mit den Hornspitzen, dass dem Einsetzen der gewaltigen Nackenmuskulatur einer Elen vorangehen soll, nicht automatisch als Gefahr abbuchen.

@Hannes L√ľke: Bei meinem letzten Besuch in Str√∂hen hatten die damals noch drei Elefantenk√ľhe mindestens je ein Shetlandpony und Lama zu Gast auf ihrer Koppel. Auch f√ľr Lamas, die ja gerade im Circus gern f√ľr Sprungtricks eingesetzt werden, ist der dortige Zaun im Grunde ein Witz.
(14.04.2015, 15:20)
Hannes L√ľke:   F√ľr alle ohne Kenntnis der Elefantenanlage in Str√∂hen

http://www.mittelweser-tourismus.de/uploads/pics/Tierpark_Stroehen_Elefant_01.jpg
(14.04.2015, 12:39)
Hannes L√ľke:   Michael, ich war weniger √úberrascht dar√ľber Elenantilopen in einem Zirkus zu sehen als √ľber die Erfahrung eines Zirkus in der Haltung von Elen + Giraffen :-D

In der Saison 2014 hat die Tiershow im Tierpark Str√∂hen Dompteure zu Gast welche neben Zebras und Kamelen auch eine Elenantilope dressiert und vorgef√ľhrt haben. Au√üerhalb der Show sind die Zirkustiere auf der Elefantenanlage ausgestellt worden. Wie un√ľberwindbar dieser Zaun f√ľr ein Zebra oder eine Antilope sein d√ľrfte kannst du dir vorstellen, trotzdem...alles Gut!

Soviel zum "Gefängnis" Zoo oder Zirkus...
(14.04.2015, 12:36)
Holger Wientjes:   Blaszkiewitz berichtet √ľber eine Gemeinschaftshaltung von Elen, (damals noch) Rothschildgiraffen sowie weiterhin Chapman-Zebras und Straussen in seinem Buch "Ein Zoodirektor auf Reisen" (2011) im Zoo Wroclaw (Breslau). Laut dem Beitrag von Ch. Matschei im aktuellen TIERGARTEN scheint diese Kombi allerdings auch nicht mehr zu bestehen. In der ZTL, wenn ich nichts √ľbersehen habe, wird Wroclaw √ľbrigens weder als aktueller noch ehemaliger Halter f√ľr Elen gef√ľhrt.
(14.04.2015, 12:13)
Jonas Homburg:   Bild vergessen...
(14.04.2015, 11:21)
Jonas Homburg:   Osnabr√ľck, 2014.
Auch dort hat man die WG √ľber Jahre nicht praktiziert, aber dann doch nochmal einen Anlauf gestartet und es hat wohl auch funktioniert. Allerdings muss man dazu sagen, dass jede der beiden Arten ja quasi "ihre" Anlagenh√§lfte hatte und sie sich nur von Zeit zu Zeit mal gegenseitig "besucht" haben. Inzwischen besteht die WG nicht mehr, da die Elenantilopen zugunsten der gro√üen Kudus abgegeben worden sind (v.a. wegen Unterbringungsproblemen f√ľr weiteren Elennachwuchs).
(14.04.2015, 11:19)
Michael Mettler:   @Hannes: Ich habe tats√§chlich vor vielen Jahren mal eine Elenantilope in einem Circus gesehen (Fliegenpilz), allerdings nur in der Tierschau - meiner Erinnerung nach zusammen mit Zebras im Auslauf.
(14.04.2015, 10:40)
Hannes L√ľke:   Wenn man sich anschaut hinter was f√ľr d√ľrftigen Absperrungen sich Raubkatzen und B√§ren z.T. halten lassen h√§tte ich da keine so starken Bedenken. Ein amtlicher Elektrozaun wirkt oft Wunder.

Die Kombi Elenantilope / Giraffe gibt es auch in Hodenhagen wobei die Anlage auch √ľberdimensional ist, daf√ľr ann√§hernd nicht strukturiert.
wobei Struktur der Giraffe im Link das leben gekostet hat :-/

In einem anderen Forum wurde von einem Zirkusmitarbeiter (ich habe blöd geschaut), sowie von diversen Tierpflegern die Gefährlichkeit von Elenantilopen gegen Giraffen betont. O-Ton: wenn die einmal den Dreh raus haben werden die zum Giraffenkiller.

Kleinere Antilopen sollen geeignerte Gehegepartner sein.
(14.04.2015, 09:26)
Michael Mettler:   ... und das afrikanische oder indische Pendant w√§re dann die Kombi L√∂we/Honigdachs.
(14.04.2015, 08:35)
Sacha:   @WolfDrei: Bei der Eberswalder Kombi kann man nur hoffen, dass der Zaun "hart wie Kruppstahl" ist...;)

So ganz chancenlos w√§re der Vielfrass wohl nicht, zumindest d√ľrfte es sich ein Tiger bei allf√§lligem Direktkontakt 2mal √ľberlegen, ob er aufs Ganze geht.
(14.04.2015, 07:52)
David Heger:   Ich habe die Kombi Giraffe/Elenantilope im Januar ebenfalls in Entebbe gesehen. Wobei die dortige "Kipedo"-Anlage auch √§hnlich wie Prag oder die grassavanne in der Zoom-Erlebniswelt √ľberdimensioniert ist. √úbrigends ebenfalls eine extrem interessante Vergesellschaftung war dort in einer gro√üen mit einem Netz √ľberspannten Voliere und mit einer Sumpflandschaft gestaltet die Kombi Sitatunga/Schuhschnabel/Pelikan
(13.04.2015, 22:40)
WolfDrei:   War schon einstmals scherzhaft erw√§hnt worden: Gemeinschaft Tiger -Vielfra√ü. Heute in Eberswalde. Die Tigerin war relativ emotionslos, der Vielfra√ü durchaus aufmerksam. Und der Zaun ist wirklich d√ľrftig.
(13.04.2015, 22:04)
WolfDrei:   Prag, 2009
(13.04.2015, 21:53)
Michael Mettler:   @Karsten Vick: Wie gro√ü k√∂nnte die Anlage in Ostrava sein?
(13.04.2015, 21:28)
Tim Meschke:   @Michael Mettler: Das stimmt. In manchen F√§llen klappt es, in anderen wiederum nicht. Meiner Meinung nach sollte man es trotzdem nicht darauf ankommen lassen, denn solche Vorf√§lle f√ľttern nur b√∂se Stimmen.
(13.04.2015, 19:58)
Karsten Vick:   Hab ich in Ostrava gesehen. Mit Zucht beider Arten.
(13.04.2015, 19:32)
Michael Mettler:   Hm, sowohl die Anlage in Prag als auch besonders die in Arnheim haben allerdings Dimensionen, die √ľber "durchschnittlich" weit hinausgehen. Prag hat laut Zootierliste seit Jahren nur 0,2 Elenantilopen. Ich war 2007 zum bisher einzigen Mal dort und habe mir die Art auch notiert, aber keine Erinnerung daran (vielleicht nur das Gehegeschild gesehen). Ist in Arnheim √§hnlich, auch wenn ich da mehrfach war und 2000 die Art noch notiert habe (laut ZTL bis 2001 gehalten).

@Tim Meschke: Elenbullen haben verschiedentlich auch schon Zebras oder Strauße aufgespießt, werden aber trotzdem weiterhin mit diesen Arten vergesellschaftet.
(13.04.2015, 19:30)
Sascha M√∂ller:   Gabs die Kombi nicht auch in Arnheim?
(13.04.2015, 19:09)
Tim Meschke:   Elenantilope und Giraffe ist sicher keine gute Kombination. Vor allem seit diesem Vorfall:

http://www.sudinfo.be/1258104/article/2015-04-07/une-girafe-encornee-mortellement-par-une-antilope-devant-des-enfants-horrifies-d

Der Elenantilopenbulle hat der Giraffe mit seinen Hörnern in den Bauch gestochen, sodass diese daran gestorben ist.
(13.04.2015, 17:35)
WolfDrei:   @MM: Gegenw√§rtig wohl nicht, glaube aber mich zu erinnern (mu√ü noch eine Bilderschau machen), dass Prag auf der gro√üen Afrikaanlage "hinter dem Berg" diese Kombi hatte.
(13.04.2015, 16:44)
WolfDrei:   @MM: Gegenw√§rtig wohl nicht, glaube aber mich zu erinnern (mu√ü noch eine Bilderschau machen), dass Prag auf der gro√üen Afrikaanlage "hinter dem Berg" diese Kombi hatte.
(13.04.2015, 16:38)
Michael Mettler:   Als Spin-off der Masterplan-Gedanken im Thread "Zoo Hannover": Soweit ich mich erinnere, habe ich auf meinen Zootouren in Mitteleuropa h√∂chst selten (oder nie?) eine Kombi Giraffe/Elenantilope gesehen (Osnabr√ľck? Oder konnten die nie zueinander?). Kennt jemand der weiter reisenden Zoofans Beispiele daf√ľr, wohlgemerkt in "durchschnittlichen" Zoogehegen - also nicht auf Riesenfl√§chen √° la San Diego Wild Animal Park?

Elenbullen sind ja als Kraftprotze mit großem Selbstbewusstsein nicht ganz ohne und nehmen als Alttiere gemeinhin die Alpha-Position in ihrer Gehegegemeinschaft ein. Ein konkreter (allerdings schon Jahrzehnte alter) Fall der genannten Artenkombi, der mir spontan einfällt, ist vielleicht aus genau diesem Grund gescheitert: Frankfurt hatte nach Eröffnung des Giraffenhauses Elenantilopen mit auf der Anlage, beendete die Kombi allerdings, nachdem sich der Elenbulle m.W. bei Händel mit dem Giraffenbullen einen eingeschlagenen Brustkorb zugezogen hatte.
(13.04.2015, 09:16)
Michael Mettler:   Ich meine mal gelesen zu haben, dass der K√∂lner Zoo in den 60er (?) Jahren ein Kondorpaar als Freiflieger hielt. Allerdings ist mir nichts in Erinnerung, ob die V√∂gel irgendwelche anderen Zoobewohner geschlagen haben...

Die historische Dresdener Vergesellschaftung von Geiern mit Hyänen scheiterte ja einst auch nicht an den Geiern (keine Ahnung, ob darunter auch Kondore waren), sondern weil die Hyänen lernten, dass vollgefressene Geier schlecht im schnellen Auffliegen sind.

Einen Versuch mit Gro√ütieren w√§re es wert. Angesichts dessen, dass √ľberz√§hlige Vikunjahengste schlecht zu vermitteln sind, d√ľrfte es auch nicht an Probanden mangeln, und Lamaartige sch√§digen ja auch eine eventuell vorhandene Grasnarbe nicht. Ich hatte sowas schon mal f√ľr die hannoversche Gro√üvoliere im Hinterkopf, aber die m√ľsste dann nat√ľrlich "entwaldet" werden, und leider lebt ja inzwischen auch nur noch der Kondorhahn. Spontan fiele mir sonst nur noch die Kondorvoliere im Berliner Zoo f√ľr ein solches Experiment ein, da leben immerhin schon andere V√∂gel (u.a. die Maguarist√∂rche) mit den Kondoren.

Bei einer Vergesellschaftung mit Maras bliebe zu bedenken, dass vorhandene Gro√üvolieren in der Regel nicht unterw√ľhlsicher sein d√ľrften. Oder man h√§lt nur eine M√§nnergruppe, die Buddler sind eher die Weibchen (macht Berlin m.W. auf der Pampa-Anlage deshalb so).
(30.08.2014, 16:38)
Carsten Horn:   Kondore w√ľ√üte ich jetzt nicht, aber in Nordhorn sind Steinb√∂cke und G√§nsegeier vergesellschaftet...
(30.08.2014, 13:15)
Gerrit Wehrenberg:   Meint ihr man k√∂nnte Anden-Kondore mit Tieren wie Vikunjas, Maras, Nandus etc. vergesellschaften, wenn man von einer √ľberspanten Anlage ausgeht? Gibt es schon Erfahrungen? In Doue la Fontaine l√§sst man immerhin Besucher in die Voliere und wenn ich richtig informiert bin noch andere Neuweltgeier, Pinguine, Flamingos, Papageien, Sichler, L√∂ffler etc.
(30.08.2014, 12:59)
Michael Mettler:   OK, dann z√§hlt Hodenhagen nat√ľrlich ;-)
(19.05.2012, 12:55)
Niedersachse:   Die Schafe, Ziegen und Hirsche nehmen den Zaun im Serengetipark nicht als Barriere an. Die stehen regelm√§√üig direkt am Seehundteich. Damwil hab ich auch schon im Teich gesehen.
(18.05.2012, 23:35)
Werner Schindler:   In n√∂rdlichen Breiten sind Rentiere und Seehunde (evtl. auch andere Robbenarten) √∂fter unweit voneinander anzutreffen. Beispielsweise in Nordnorwegen auf der Varanger-Halbinsel, n√∂rdlich von Kirkenes, sah ich Rentiere oft in Strandn√§he. Daf√ľr gibt es verschiedene Gr√ľnde, so sind z.B. die M√ľcken in der Brise am Wasser nicht so nervend wie vielerorts in der sumpfigen Tundra.

Mir f√§llt auch ein noch nicht genanntes Beispiel f√ľr eine Gemeinschafts-Anlage mit beiden Arten ein. Seehunde und Rentiere werden in Overloon NL auf einer gro√üen Anlage, die mir sehr gut gefallen hat, gehalten (ein ganz niedriger Zaun bildet eine Trennlinie in Wassern√§he, die Hirsche k√∂nnten da wohl ohne Problem dr√ľberspringen oder die Seehunde durchrobben. Sehen aber beide Arten wohl wenig Sinn drin.)
(18.05.2012, 19:16)
Michael Mettler:   Ihr m√ľsst nur in die Untiefen dieses Threads gucken, da gibt's den Querverweis ;-) Hatten wir tats√§chlich schon mal.

@Sven: So manche Zootiere k√∂nnten Absperrungen locker √ľberwinden, tun es aber trotzdem nicht... Aber ich wei√ü nicht, wie das in Hodenhagen am Seehundteich funktioniert. Bei meinen Besuchen habe ich jedenfalls bisher kein Huftier auf der Seehundseite des Zauns gesehen.
(18.05.2012, 18:26)
Sven P. Peter:   @Michael: Der Zaun ist doch eher wegen den Besucher da. Die Hirsche m√ľssten da gem√ľtlich dr√ľber kommen.

@Sacha: Kann gut sein, irgendwo in den Untiefen des Forums wird das stehen.
(18.05.2012, 17:31)
Sacha:   Seehund mit Pinguinen gab es auch in Z√ľrich (PS: Hatten wir das Thema nicht schon mal?)
@Sven: Gab bzw. gibt es in Longleat nicht sogar die Kombi Seelöwe, Flusspferd und Schimpanse (auf Insel), oder wurden letztere zusätzlich durch einen Draht/Elektrozaun abgegrenzt?
(18.05.2012, 16:35)
Michael Mettler:   @Sven: Der Seehundteich im Serengetipark ist aber meiner Erinnerung nach durch einen Zaun vom Huftierbereich getrennt. Mag sein, dass da mal ein Hirsch oder Schaf dr√ľberh√ľpft, aber als echte Gemeinschaftshaltung w√ľrde ich das nicht sehen.

@Jana M√ľller: Ist alles relativ - um die Ostfriesischen Inseln gibt es Seehundb√§nke, und bei Ebbe wechseln hie und da Rehe und F√ľchse vom Festland durchs Watt auf die Inseln und umgekehrt. Auf North Ronaldsay (Orkney-Inseln) leben Schafe weitgehend von Seetang, den sie bei Ebbe abfressen - teilweise unmittelbar neben dort ruhenden Kegelrobben, wie ich mal in einer Doku sah. Und im westlichen S√ľdafrika kommen Tierarten wie Strau√üe oder Antilopen auch mal bis an den Strand herab; zwar habe ich es noch nicht dokumentiert gesehen, aber m√∂glich w√§re durchaus, dass sie dabei in Zwergseeb√§ren-N√§he gelangen.

Ansonsten gibt es auch noch Gemeinschaftshaltungen von Robben mit Delfinen (siehe N√ľrnberg oder M√ľnster). Vergesellschaftungen mit Seev√∂geln waren fr√ľher viel h√§ufiger als heute, z.T. auch, weil Baikalrobben oder junge Seehunde einfach in vorhandene Pinguinanlagen einquartiert wurden. Ich meine mich auch aus dem alten Bremerhavener Zoo am Meer an ein Seehundbecken "in" einer Huftieranlage (Rentiere?) zu erinnern. Ist √ľbrigens auch nicht unpassender als z.B. Wasserschweine mit Vikunjas zu vergesellschaften...
(18.05.2012, 16:19)
Jana M√ľller:   Mit passenden V√∂geln kann ich es mir schon auch vorstellen.. aber ich finde Huftiere wie Hirsche, Ponys.. das passt doch so gar nicht in das nat√ľrliche Bild vom Lebensraum der Robben.
(18.05.2012, 15:56)
Sven P. Peter:   Seehunde mit Dampfschiffenten in Augsburg, Seehunde mit Pinguinen in Bochum und Seehunde mit im Europabereich (Hirsche, Ponys und co glaube ich) im Serengetipark (jedenfalls 2004 so gesehen).

Und Seelöwen mit Flusspferden gibt es auch in England.
(18.05.2012, 15:39)
Jana M√ľller:   Kann ich mir nicht vorstellen, in der Natur leben doch auch keine Huftiere bei den Robben am Strand!?
(18.05.2012, 15:28)
Anna Lena Stephan:   Gibt es eigentlich irgendwo Gemeinschaftshaltungen von Robbenartigen mit anderen Tierarten? Ich stelle mir das machbar vor, zum Beispiel Seehunde im Becken und Huftiere auf der Wiese daran, aber ich habe es noch nirgendwo gesehen.
(18.05.2012, 15:06)
Michael Mettler:   @Oliver: Ich w√ľrde auch Bewerfen mit allem M√∂glichem als Auseinandersetzung definieren...
(10.05.2011, 22:26)
Oliver Jahn:   Das Problem in Halle lag nicht an der Begegnung am Boden und Drohg√§hnen mit folgenden Auseinandersetzungen, sondern daran, dass die Affen die Zwergflusspferde dauernd mit allem M√∂glichen beworfen haben und dadurch die Hippos nicht mehr ins Au√üengehege wollten.
(10.05.2011, 19:00)
Jan Beensen:   Bei meinem letzten Hallebesuch war bei den Zwergflu√üpferden und den Sakis alles ruhig und friedlich.
Aber Sakis sind ja auch lieb und nett.

Sind im Gondwanaland in Leipzig etwa Eulenkopfmeerkatzen mit Zwergflußpferden und Riesenotter mit Krallenaffen geplant?
Plant man im Gondwanaland nicht auch mit Sakis?
(10.05.2011, 18:17)
Michael Mettler:   @Sacha: Ich habe zwar nicht den Fernsehbeitrag gesehen, sondern einen Artikel dar√ľber gelesen, aber du erinnerst dich richtig: Die Kapuziner hatten sich bei den Nasenb√§ren als Nestr√§uber bet√§tigt. Vielleicht auch der Grund, dass Rostock nicht die Nasenb√§r-Zuchtgruppe mit den Kapuzinern h√§lt, obwohl es sich ja in beiden F√§llen um andere Arten handelt als in Costa Rica.

Dass Zwergflusspferd und Mandrill nicht optimal zusammenpassen, wundert mich eigentlich gar nicht so sehr: Beide Arten begegnen sich am Boden h√§ufig und imponieren durch Drohg√§hnen - vielleicht f√ľhlten sie sich schlichtweg voneinander provoziert...
(10.05.2011, 14:47)
Ronny:   Die Kombi Mandrill/Rotschopfmangabe mit Zwergflusspferd hat in Halle nicht geklappt.

Hat jemand die Sakis mit den Flusspferden zusammen auf der Außenanlage gesehen?

F√ľr Riesenotter mit Krallenaffen halt ich auch nicht so viel. Aber auch hier k√∂nnte Halle beispielhaft sein. Man k√∂nnte einen Baum so integrieren wie im Flusspferdhaus. Die Krallenaffen k√∂nnen nur kanpp 20cm unterhalb des Netzes klettern. Bisher sind mir auch da keine Unf√§lle bekannt.
(10.05.2011, 14:04)
Sacha:   @th.oma.s: Meerkatzen und Zwergflusspferde geht sogar erwiesenermassen. Jedenfalls leben u.a. im Zoo San Diego Meerkatzen und Zwergflusspferde in der gleichen Anlage (Quelle: eigene Anschauung bei zwei Besuchen vor ca. 3 und 4 Jahren).
@MM: Ich frage mich, ob die Kombi Kapuziner/Nasenbär nur funktioniert, wenn die Nasenbären keine Jungtiere haben. Ich erinnere mich an einen Filmbeitrag, wo in Costa Rica freilebende Weissschulterkapuziner und Nasenbären in mehrheitlich friedlicher Koexistenz ein Gebiet durchstreiften, dann aber "plötzlich" die Kapuziner den Nachwuchs der Nasenbären killten (Erinnert sich noch jemand anderes an diesen Beitrag?).
(10.05.2011, 13:19)
Henry Merker:   Zum Thema "Riesenotter mit Krallenaffen" habe ich ein Zitat gefunden, was unterstreicht, dass ich zumindest davon abraten w√ľrde: "...Dass die Reiher von den Riesenottern get√∂tet und auch angefressen werden, wei√ü ich von den Zoo - Mitarbeitern. Allerdings machen die Otter das in erster Linie weil sie es k√∂nnen und nicht zur Aufbesserung ihrer Di√§t. Riesenotter sind eben doch fast reine Fischfresser!" (Der Einfachheit halber nenne ich den Autor Anonymus!) Die Aussage lie√üe sich meines Erachtens auch auf Krallenaffen m√ľnzen.
(09.05.2011, 23:22)
Michael Mettler:   @Teutenberg: In Rostock bewohnen eine Zuchtgruppe Haubenkapuziner und m√§nnliche Nasenb√§ren zusammen eine Anlage.
(09.05.2011, 22:15)
th.oma.s:   sehe ich √§hnlich wenn es zu kontakten zwischen den ottern und den krallenaffen kommt wird es eine teure lebendf√ľtterung.
meerkatzen und zwergflusspferd denke ich wird gehen.
(09.05.2011, 22:01)
Liz Thieme:   Sind denn die B√§ume so, dass die Krallenaffen hinunter k√∂nnten, also nicht auf den Boden, sondern nahe des Bodens oder Wassers?
Ich habe halt immer eine Geschichte aus dem Bronx Zoo im Hinterkopf http://www.youtube.com/watch?v=fNogZkyvH_4
Und Riesenotter sind halt noch einmal ein anderes Kaliber als Zwergotter.

Ich sehe beide Vergesellschaftungen kritisch. Bin auf die Gestaltung der Anlagen gespannt, denn die trägt viel dazu bei, wie sich die jeweiligen Parteien sich vertragen.
(09.05.2011, 21:23)
Bj√∂rnN:   In Halle hat die Vergesellschaftung von Zwergflusspferden mit gewissen Affenarten (Mangaben) nicht funktioniert, mit den Wei√ügesichtssakis scheint es inzwischen zu funktionieren.

Die Eulenkopfmeerkatzen in Leipzig (worauf du wohl ansprichst) kennen bislang keine anderen Tiere, ich k√∂nnte mir gut vorstellen, dass die Vergesellschaftung zu Problemen f√ľhren k√∂nnte. Au√üerdem gelten die Eulenkopfmeerkatzen als ungemein sensibel, ich hoffe, die zuk√ľnftige Zucht bei dem neu zusammengestellten Paar, leidet nicht darunter.

Die Gesellschaft Riesenotter und Krallenaffen m√ľsste in Leipzig eine weltweite Zoopremiere sein. Das Gehege ist sehr gro√ü, enth√§lt viele lebende B√§ume und tote Kletterb√§ume - ich bin sehr gespannt auf die n√§chsten Monate und Jahre.

Riesenotter klettern zwar f√ľr ihr Leben gerne, die Kronen der B√§ume wird man aber sich wirkungsvoll zu sch√ľtzen wissen.
(09.05.2011, 20:52)
Liz Thieme:   Wie sch√§tzt ihr diese beiden Vergesellschaftungen ein?
1. Riesenotter mit Krallenaffen
2. Zwergflusspferde mit Meerkatzen
(09.05.2011, 20:43)
Ottmar M√ľller:   In Jersey leben Nasenb√§ren (teilweise) mit Br√ľllaffen und Brillenb√§ren.
(09.05.2011, 20:34)
Teutenberg:   Ich habe mal eine andere Frage, bevor ich hier alles stundenlang durchw√ľhle weis jemand oder gibt es irgendwo eine erfolgreiche Vergeselschaftung von Nasenb√§ren und Neuweltaffen? Wie z.B. Kapuziner oder Totenkopfaffen?
(09.05.2011, 19:59)
Mel:   ..und didaktisch total daneben. Zwergflu√üpferde leben an Uferzonen im afrikanischen "Dschungel" und Flu√üpferde in Seen und Fl√ľssen Afrikas im Bereich der Wald- & Buschsavanne. Es gibt meines achtens keine wildlebende Population im dschungel. Selbst die Buffalo-Springs Gruppe lebt nur "am Rande einer etwas dichteren Waldsavannenvegetation.

Mal ganz davon abgesehen das beide Arten alleine vom Verhalten her nicht kombinier bar sind.
(07.05.2011, 21:39)
Jan Jakobi:   Hat fr√ľher mal ein Zoo versucht Flusspferde und Zwerflusspferde in einer Anlage zu halten?

Ich weiß das Zwergflusspferde Einzelgänger sind und Hippos Herdentiere sind.

Die Haltung wäre sicher interessant.

(07.05.2011, 21:21)
Ottmar M√ľller:   Wurde schon mal versucht Brillenb√§ren mit Waldhunden zu vergesellschaften? Mit Nasenb√§ren und Ottern klappt das ja auch.
(06.05.2011, 20:42)
Volker Gatz:   @MM: Theoretisch ist das sicher denkbar, praktisch w√§ren die Seeelefanten aber vermutlich lieber "unter sich" ohne von den Kleinen "genervt" zu werden. Dar√ľber hinaus sehe ich die Gefahr von Verletzungen f√ľr beide Seiten. Auch aus Management Gr√ľnden w√§ren Seeelefanten alleine vermutlich besser zu h√§ndeln, als in einer Vergesellschaftung. Ich denke allerdings nicht, dass irgend jemand in Europa plant, in n√§chster Zeit wieder Seeelefanten zu halten.
(09.04.2011, 16:32)
Michael Mettler:   @Gerrit Wehrenberg: Wenn ich als reiner Theoretiker in Sachen See-Elefanten nur danach gehe, was mir aus fr√ľheren Jahresberichten an Haltungsproblemen bekannt ist, dann w√ľrde ich die Voraussetzungen f√ľr eine im Vergleich zu fr√ľher artgerechtere See-Elefanten-Haltung in etwa so zusammenfassen:

1) M√∂glichst tiefe Becken mit dunklen W√§nden und dunklem Boden sowie Abschattung nach oben, um die von dir schon erw√§hnte, wahrscheinliche Lichtempfindlichkeit der Augen zu ber√ľcksichtigen. Viele Robbenbecken wurden ja fr√ľher m√∂glichst flach gebaut und hell gefliest/gestrichen, damit der Besucher beim Einblick von oben die Tiere gut sehen konnte. In einer Zeit der Unterwassereinblicke ist sowas keine Notwendigkeit mehr.

2) Doppelanlage, um die Geschlechter au√üerhalb der Paarungssaison getrennt zu halten. W√ľrde den K√ľhen mehr Ruhe verschaffen und insgesamt vielleicht auch das sexuelle Interesse der Tiere aneinander steigern.

3) Haremsherde: Wenn sich ein Bulle in der Paarungszeit auf nur ein oder zwei K√ľhe "st√ľrzt", ist das Risiko f√ľr diese gr√∂√üer, zu sehr bedr√§ngt und dabei verletzt zu werden (es gab F√§lle von schweren Verletzungen, die an regelrechte Vergewaltigung denen lassen).

4) Landteile mit nachgiebigem Untergrund wie Sand oder Kies. Fr√ľher wurden mehrere See-Elefanten-K√ľhe bei Paarungen auf Betonboden von den viel schwereren Bullen regelrecht erdr√ľckt bzw. trugen schwere Verletzungen davon. Auch zum blo√üen Liegen an Land ist ein flexibler Untergrund bei solchen Schwergewichten sicher f√ľr den K√∂rper entlastender als Beton oder Naturstein (siehe die sich ausbreitende Aufstallung von Elefanten auf Sandboden).

5) Da See-Elefanten au√üerhalb der Fortpflanzungs- und Fellwechselzeit quasi Dauerschwimmer sind, w√§re die Beckenform zu √ľberlegen - vielleicht ein Ringkanal, wie man ihn bei Haien und Hochseefischen nutzt (in seiner Mitte k√∂nnte ja der "Strand" platziert werden), oder eine abgerundete Sanduhrform wie in manchen Delphinarien, die eine 8-f√∂rmige Schwimmroute erm√∂glicht (was √ľbrigens auch durch zwei aneinander grenzende, aber trennbare Ringkan√§le erm√∂glicht w√ľrde).

6) Haltung in Seewasser mit Wellen- oder Strömungsanlage, um die körperliche Fitness der Tiere zu steigern.

Um das Thema des Threads nicht aus den Augen zu verlieren: Eine Vergesellschaftung w√§re vielleicht trotzdem m√∂glich. Z.B. im Wasser mit Fischarten, die nicht ins Beuteschema der Elefantenrobben passen (zu klein/zu gro√ü). W√ľrde man einen gr√∂√üeren Teil des Beckens z.B. mit einem Kunstfelsaufbau √ľberbauen und damit schattieren (s.o.), k√∂nnte man an die offene Seite eine Gro√üvoliere anbauen und flugf√§hige Seev√∂gel unterbringen (von denen manche Arten an der Felswand Felsbaufbauten oberhalb der Robben gute Nistpl√§tze f√§nden). Damit w√ľrden auch die Robben zu "Volierenbewohnern" (zumindest ihr Landteil und dessen Ufer, man k√∂nnte die Voliere aber f√ľr Besucher begehbar gestalten, so dass ein gitterfreier Blick auch auf die Robben m√∂glich w√§re.

@Volker Gatz: Welche Probleme w√ľrdest du bei der Vergesellschaftung mit Ohrenrobben sehen bzw. hat es bei den fr√ľher durchaus √ľblichen Gemeinschaftshaltungen mit solchen Arten gegeben? M.W. bevorzugt doch jede Seeb√§ren-Art einen speziellen Untergrund an Land (Sandstrand oder Felsk√ľste). Wenn man nun den See-Elefanten einen weitfl√§chigen Sand- bzw. Kiesstrand und daneben einen Klippenbereich f√ľr eine felsbewohnende Pelzrobbenart schaffen w√ľrde....?
(09.04.2011, 09:28)
Volker Gatz:   Also ich w√ľrde Seeelefanten erstmal mit keiner anderen Art zusammen halten, auch wenn sie in der Natur √∂fter mal zusammen mit Seeb√§ren, Seel√∂wen oder M√§hnenrobben zu sehen sind. Die Haltung der Seeelefanten ist alleine schon schwierig genug, da sollte man ggf. auf Experimente sicher erst mal verzichten.
(09.04.2011, 00:01)
Gerrit Wehrenberg:   @ Volker Gatz: Also w√§re die theoretische Gemeinschaftshaltung zwischen Seeelefanten und Seeb√§ren empf√§hlenswert?

Weiß denn jemand wie Hamburgs und Frankfurts Co-Haltung von Pinguinen und Seeelefanten nun ausgegangen sind?

Mir kam noch ein Gedanke zu Goliaths Vettern: Es m√ľsste doch Schattenpl√§tze geben, um die empfindlichen Augen der Tiefseej√§ger zu sch√ľtzen oder?
(08.04.2011, 23:04)
Volker Gatz:   Pelzrobben (also Seeb√§ren) und Pinguine k√∂nnte man auf keinen Fall zusammen halten. Das w√ľrden die Pinguine nicht lange √ľberstehen. Bei Seeelefanten sieht es wahrscheinlich auch nicht viel besser aus!
@Sacha: es ist sicher nicht unm√∂glich, Seeelefanten artgerecht zu halten, die Frage ist, ob jemand die Kosten daf√ľr auf sich nimmt !
(08.04.2011, 22:44)
Gerrit Wehrenberg:   @ Sacha: Liegt das an Platz, dem Futter oder an etwa an den in der Natur praktizierten Tiefseejagd? K√∂nntest du nochmal zitieren oder verweisen - von dem "ehem. Foren-Mitglied"? Ich h√§tte nur gerne mehr Informationen, weil mich das im Moment sehr interessiert.

Hierzu beziehe ich mich auch wieder auf Hagenbeck, jetzt allerdings auf das neue Eismeer und MUSS hier die BILD vom 20.11.2008 (http://www.bild.de/hamburg/aktuell/tiere/tiere-werden-umgesiedelt-6516602.bild.html) zitieren:
Kann der Besucher sich auf neue Tiere freuen?
Weinlig-Hagenbeck: ‚ÄěUnd ob. Auf K√∂nigspinguine zum Beispiel! See-Elefanten sind auch angedacht.‚Äú

Also ist das Thema, auch wenn z.Z. keine Seeelefanten mehr angek√ľndigt sind, noch nicht ganz aus den K√∂pfen der Zoo von heute verschwunden. Was sagt ihr dazu?

Um bei den Robben und Pinguinen zu bleiben: Was meint ihr denn zu der Gemeinschaftshaltung zwischen den Pelzrobben, Seeelefanten und Pinguinen ‚Äď auch hier wieder rein hypothetisch!
(08.04.2011, 22:01)
Michael Mettler:   Wenn man es genau nimmt, w√§re auch die Haltung zumindest von Sturmv√∂geln auf einer Freianlage nicht gerade artgerecht, denn sie sind nun mal nicht gerade f√ľr ein Fu√üg√§ngerdasein eingerichtet. Selbst in einem √ľberdachten Penguin Ecounter o.√Ą. halte ich ihre Unterbringung f√ľr fragw√ľrdig. Allerdings wei√ü ich auch nichts √ľber die bisherigen Haltungserfolge oder -probleme mit dieser Vogelart.
(08.04.2011, 10:35)
Sacha:   @MM: Bei meinen Besuchen in den Sea Worlds San Diego, Orlando und San Antonio habe ich in keiner der Pinguin-Klimakammern Skuas oder Seidenschn√§bel gesehen und ich w√ľsste auch nicht, dass die dort je welche hatten (also in den Klimakammern; als Findlinge in anderen Gehegen jedoch durchaus m√∂glich.)

@Gerrit Wehrenberg: Gem√§ss eines ehemaligen Forums-Mitgliedes ist es unm√∂glich, See-Elefanten - gleich welche Anstrengungen man unternimmt und egal wieviel Geld zur Verf√ľgung steht - artgerecht zu halten....
(08.04.2011, 09:35)
Michael Mettler:   Ich habe zwar schon Scheidenschn√§bel (TP Berlin) und Skuas (Amsterdam) als Mitbewohner von Pinguinen gesehen, aber in beiden F√§llen sa√üen die als Nestr√§uber bekannten Arten mit h√∂hlenbr√ľtenden Pinguin-Arten zusammen, deren Brut mit Sicherheit gesch√ľtzter vor √úbergriffen ist als die der drei genannten offen br√ľtenden Arten.

Gibt es die beiden fraglichen Arten eigentlich z.B. in Sea World? Ich kann mich aus Fernsehdokus nur an Riesensturmvögel erinnern, aber die sind doch eher Aasfresser als Nesträuber...?
(08.04.2011, 08:43)
Gerrit Wehrenberg:   Wieder ein (leider) reines Gedankenspiel, da sich in absehbarer Zukunft kein Zoo, aus verschiedensten Gr√ľnden nicht auf antarktische Arten konzentrieren wird und wohl auch nicht kann.
In dem Gedankenspiel ging es um eine Landschaft um S√ľdgeorgien und anderen √§hnlichen Inseln rund um den Kontinent. Vielleicht finden sich einige die mit mir rumspinnen und fachspekulieren k√∂nnen.
Vorerstfolgende Arten ‚Äěspielen mit‚Äú:
Antarktische Pelzrobbe
S√ľdlicher Seeelefant
Königspinguin
Z√ľgelpinguin
Felsenpinguin
Eselspinguin
Riesensturmvogel
Weißgesichtsscheidenschnabel
Skua

Alle Pinguine haben zusammen eine Innen- (f√ľr warme Tage) und eine Au√üenanlage (folglich f√ľr kalte Tage). Wie ich hier im Forum schon lesen konnte, wurden Seeelefanten mit Pinguinen in Frankfurt und Hamburg schon vergesellschaftet. War das erfolgreich? Vorstellbar w√§re das im Winter die Seev√∂gel die Giganten besuchen k√∂nnten - mit vielleicht durch Felsen erm√∂glichten R√ľckzugsbereichen (gut vorstellbar f√ľr z.B. Felsenpinguine an einer Felsenr√ľckwand oder √§hnlichem).
Allerdings w√§re auch eine Vergesellschaftung zwischen den Seeb√§ren und den Seeelefanten reizvoll ‚Äď aber dann sind wohl winterliche Besuche seitens der Pinguine schwierig. Was meint ihr dazu?
Auch gelesen habe ich, dass Skuas, Scheidenschn√§bel und Riesensturmv√∂gel schon WGs mit den Fracktr√§gern teilten ‚Äď wie lief oder (international gesehen) l√§uft das?
Sonst könnte man eine Voliere mit Skuas, Riesensturmvögeln und Scheidenschnäbeln einrichten.
Ich hoffe das einige an diesem Ideenspiel auch Interesse und Spa√ü am R√ľckerinnern, Fachsimpeln und Interpretieren haben. Hat jemand sogar pers√∂nliche W√ľnsche bzw. Ideen f√ľr weitere Arten f√ľr solch eine Landschaft?

Foto: Hagenbeck's S√ľdpolarpanorama im historischen Eismeer (1942) - als Anreiz f√ľr die Zukunft?
(08.04.2011, 00:24)
Hannes L√ľke:   Mach ich,
anbei Links zum Zusammenleben

http://www.tiergarten.nuernberg.de/v04/Detailsnews.248+M551c6c3dba8.0.html?&L=0

http://www.allwetterzoo.de/tiere/delphinarium.php
(01.07.2010, 18:56)
Sacha:   @Hannes L√ľke: Ebenfalls Danke. Kannst Du mal darauf achten, ob die Seel√∂wen dann auch zu den Delfinen INS WASSER gehen?
(01.07.2010, 17:28)
Hannes L√ľke:   F√ľr M√ľnster kann ich das schwer beantworten, da das Seel√∂wenau√üenbecken welches NACHTR√ĄGLICH an das Haus gebaut wurde nicht einsehbar ist doch jedesmal wenn ich im Delfinarium bin (auch Au√üerhalb der Showzeiten ge√∂ffnet) liegen zumindestens einige Seel√∂wen in Immenteil und das die Abgrenzung zum Hauptbecken kein Hinderniss f√ľr einen Seel√∂wen ist kann man zum Teil bereits w√§hrend der Shows sehen abgesehen davon, dass die Jungtiere noch durch die Gitterst√§be passen.
(01.07.2010, 17:21)
Sacha:   @Jennifer und Rattus: Vielen Dank. Das scheint mir doch eine ziemliche Besonderheit zu sein, der offenbar wenig Aufmerksamkeit geschenkt wurde. Denn so etwas habe bislang bei meinen Besuchen in den zoologischen Einrichtungen der Welt noch nicht gesehen (Und bei meinen drei Besuchen in N√ľrnberg habe ich nie darauf geachtet, weil ich gar nicht damit rechnete).
(01.07.2010, 16:14)
Rattus:   @Jennifer Weilguni: Kann ich best√§tigen. Sell√∂wen und Delfine waren bei meinen drei Besuchen in den letzten 8 Jahren immer zusammen
(01.07.2010, 15:23)
Jennifer Weilguni:   Ich meine in N√ľrnberg auch nach der Show die Tiere gemeinsam schwimmen gesehen zu haben. Kann mich aber auch irren.
(29.06.2010, 13:55)
Sacha:   @Hannes L√ľke: Wo werden Grosse T√ľmmler und Seel√∂wen AUCH AUSSERHALB der Showzeiten zusammen gehalten?
(29.06.2010, 13:54)
Hannes L√ľke:   Ich pers√∂nlich finde in dem Wallrossbecken sollte nicht unbedingt noch eine Art einziehen. Da w√ľrde es mich eher freuen die Schweinswale z.B. mit in der Lagune evtl. bei den Walr√∂ssern zu sehen.

Was ich noch bei der Gemeinschaftshaltung von Schweinswal/Seehund dachte, es funktioniert doch auch T√ľmmler und Seel√∂we.
(11.06.2010, 18:33)
Michael Mettler:   Mal anders betrachtet: Harderwijk h√§lt alle drei Arten, davon Kegelrobben und Seehunde zusammen und die Schweinswale (war zumindest bei meinem letzten Besuch 2008 so) in der fr√ľheren Walrossanlage, wo zwangsl√§ufig die M√∂glichkeit einer weiteren Robbenhaltung best√ľnde. Macht der Park aber trotzdem nicht - nur wei√ü ich nicht, ob das dort √ľberhaupt mal angedacht wurde.
(11.06.2010, 16:18)
Mel:   Okay Michael da hast Du nat√ľrlich recht "Bowling" w√§re treffender gewesen. ;-)
(11.06.2010, 13:39)
Michael Mettler:   @Mel: Laut Wikipedia Schweinswal bis 90 kg, Seehund bis 170 kg, Kegelrobbe bis 220 kg - das Aufschlagger√§usch w√§re demnach zumindest nicht "Ping-Pong" :-)
(11.06.2010, 13:12)
Mel:   Ich w√ľrde da eigentlich eher die Bef√ľrchtungen in genau die andere Richtung haben, auch wenn Schweinswale "klein" sind haben sie doch ein enormes Kr√§ftepotenzial, nicht das die dann mit den Kegelrobben und Seehunden "Ping-Pong" spielen.
(11.06.2010, 12:51)
Michael Mettler:   @Gerrit: Da fehlen noch Fischotter, die gehen ja mancherorts auch ins Meer (zumindest auf den Britischen Inseln)...

Kegelrobben + Seehunde wurden und werden schon mehrfach zusammen gehalten (z.B. in Harderwijk). Ob sie Schweinswalen wirklich gefährlich werden könnten...?
(10.06.2010, 21:12)
Gerrit Wehrenberg:   Stelle man sich ein Nordseebecken vor: Seehunde, Kegelrobben und Schweinswale - ist das m√∂glich?
W√§ren die Robben nicht zu aggressiv f√ľr die Wale? Best√§nde die ‚ÄěGefahr‚Äú einer art√ľbergreifenden Zucht zwischen Kegelrobben und Seehunden, wenn jeweils Geschlechtspartner zur Verf√ľgung st√§nden? Gibt es √§hnliche Haltungen bereits?

(10.06.2010, 20:21)
Michael Mettler:   @Bj√∂rnN: Gleiches gilt allerdings f√ľr die Bullen und B√∂cke diverser Antilopenarten auch, die dennoch auf Gemeinschaftsanlagen gehalten werden k√∂nnen. Vielleicht sind sie dort sogar weniger aggressiv als bei "artreiner" Haltung, denn sie k√∂nnen wenigstens hie und da ihr M√ľtchen an artfremden m√§nnlichen "Rivalen" k√ľhlen. Wenn es an geeigneten Partnern f√ľr Raufereien fehlt, staut sich m√∂glicherweise viel mehr auf. Ob ein Kleinkamelhengst und ein Schafbock geeignete Sparringspartner sind, kann ich mangels Beispielen nicht beurteilen, aber es m√ľssen nicht unbedingt beide Parteien H√∂rner tragen - ich denke dabei an die Spielk√§mpfe zwischen Damarazebrahengst und Kaamabulle fr√ľher in Hannover oder auch die Flusspferd/Nyala-Kombi in Berlin. Marco-Polo-Schafe (darunter mindestens ein adulter Bock) wurden fr√ľher in Kronberg mit anderen Huftieren zusammen gehalten, z.B. mit Markhoren und Hirschziegenantilopen.
(23.03.2010, 21:34)
Karsten Vick:   @Gudrun Bardowicks: Auf der eigenen Anlage gibt es die Korsaks schon l√§nger. Dass sie au√üerdem noch mit den L√∂wen zusammenleben sollen, kann man auf einer Schautafel am L√∂wengehege lesen. Sie sollen sich die Anlage aufteilen: die L√∂wen tagaktiv, die F√ľchse nachts. Demnach m√ľssten die F√ľchse sehr vorsichtig sein, wenn sie tags√ľber mal raus wollten. Ob das bei dem derzeitigen L√∂wenbesatz √ľberhaupt m√∂glich ist, m√∂chte ich bezweifeln. Daher vermute ich, dass es keine Korsaks mehr auf der Anlage gibt.
(23.03.2010, 21:18)
Bj√∂rnN:   @MM
Ausgewachsene Dallschafböcke sind zumindest so aggressiv, dass sich kein Pfleger zu ihnen auf die Anlage traut, selbst die nicht, die seit Jahren mit den Tieren arbeiten.
(23.03.2010, 20:28)
Michael Mettler:   @Bj√∂rnN: Sind Dallschafb√∂cke denn besonders aggressiv? Immerhin sind Mufflons relativ h√§ufig in Vergesellschaftung gr√∂√üerer Huftierarten zu finden, und selbst Hausschafb√∂cke sind ja nicht ganz ohne - der hannoversche Pommernschafbock hat (obwohl rassetypisch hornlos) z.B. einen ausgewachsenen Th√ľringer Waldziegenbock auf dem Gewissen, und von den in letzter Zeit in Zoos immer beliebteren Ouessantschafen erz√§hlte mir ein Halter, dass Z√ľchter ihre B√∂cke gew√∂hnlich im Alter von ca. drei Jahren schlachten (m√ľssen), weil sie dann zu einer echten Gefahr f√ľr sie werden...
(23.03.2010, 18:16)
Bj√∂rnN:   @MM
Vielen Dank f√ľr den Bericht. Es war nur eine theoretische √úberlegung, die aber die Haltung einer Zuchtgruppe Dallschafe ins Auge fasste, also inklusive recht aggressivem Bock...
(23.03.2010, 12:15)
Michael Mettler:   @Bj√∂rnN: Zumindest eine Gemeinschaftshaltung Kleinkamel/Wildschaf (u.a.) habe ich vor vielen Jahren gesehen. Bei meinem ersten Besuch in Rotterdam 1985 fand ich ein begehbares Gehege namens "Wandelsafari" vor, in dem eine denkw√ľrdige Mischung aus Tierarten gehalten wurde: Ich erinnere mich Hausrentiere, Nandus, Bennettk√§ngurus, Guanakos und ein einzelnes weibliches Argali, das sich nachtr√§glich via International Zoo Yearbook als Kara-Tau-Argali entpuppte. Allerdings wei√ü ich nichts √ľber die Geschlechter der Guanakos oder dar√ľber, ob es zuvor noch mehrere Argalis im Gehege gegeben hat. Zumindest d√ľrfte kein Bock darunter gewesen sein, denn die Schautafel am Eingang zeigte f√ľr das Argali nur die Zeichnung eines weiblichen Tieres.
(23.03.2010, 12:09)
Bj√∂rnN:   Wie stehen die Erfolgschancen einer Vergesellschaftung von amerikanischen Wildschafen (Dallschafen) mit Guanacos oder Vikunjas, in einer Zucht- oder Hengstgruppe??
(23.03.2010, 09:43)
Gudrun Bardowicks:   Auch im Oktober 2009 lebten schon keine Korsaks mehr zusammen mit den L√∂wen. Sie haben jetzt eine eigene Anlage nahe dem Eingang.
(22.03.2010, 21:27)
Karsten Vick:   Bei meinem k√ľrzlichen Stralsund-Besuch waren noch (fast) alle L√∂wenjungtiere von 2008 mit auf der Anlage. Ob es dabei immer noch Korsaks im underground gibt, entzieht sich meiner Kenntnis (aber ich glaubs nicht).
(22.03.2010, 19:42)
Michael Mettler:   Wie sieht eigentlich die Zwischenbilanz der Stralsunder Vergesellschaftung L√∂wen/Korsaks aus?
(22.03.2010, 08:53)
Sacha:   @Gudrun: Aaaarghhh!!! Jetzt hat es mich erwischt. Du hast nat√ľrlich recht. Klippschliefer und nicht Klippspringer. Asche auf mein Haupt.
(26.02.2010, 10:13)
Karsten Vick:   Ich glaube, dass die Schweriner ihr Vergesellschaftungsexperiment aufgegeben haben und die L√∂wen und die Mangusten nun nur noch nebeneinander leben. Ich war allerdings seit unserem gemeinsamen Besuch 2008 nicht mehr dort und somit auch nicht auf dem neuesten Stand. Ich kenne allerdings wenigstens eine Person, die am vorigen Wochenende auf der Zookunft-Tagung in Schwerin war und was neues wissen m√ľsste... :-)
(25.02.2010, 23:17)
Gudrun Bardowicks:   @ Sacha: Das waren doch wohl eher junge Klippschliefer, die von den Erdm√§nnchen in Basel gefressen und keine Klippspringer.
(25.02.2010, 16:29)
Jennifer Weilguni:   Naja aus Sicht der L√∂wen war die Vergesellschaftung √§usserst erfolgreich - und wohl auch sehr lecker.
Aber stimmt, als wir im Herbst 2008 dort waren, waren keine Mangusten bei den Löwen zu sehen
(25.02.2010, 09:09)
Oliver Jahn:   @Sacha, auch die Haltung in Schwerin hat nicht geklappt, wurde hier auch im Forum schon mal erw√§hnt. Eine Manguste wurde von den L√∂wen erwischt und es sollten dann zus√§tzliche R√∂hren eingebaut werden. Bei meinem letzten Besuch aber ware keine dieser R√∂hren offen. Allerdings war der Besuch im Herbst 2008, vielleicht kann Karsten Vick Aktuelleres berichten.
(23.02.2010, 19:27)
Henry Merker:   Es stimmt, im ZooMagazin - oder doch schon im Tiergartenrundbrief? - wurde diese Vergesellschaftung vorgestellt. In der Homepage des Zoos steht dazu folgendes: "Dort im Untergrund leben die Untermieter der rudellebenden Gro√ükatzen: die Fuchsmangusten. Die Schleichkatze hat ihr eigenes Gehege und kann jedoch durch einen speziellen Gang auch in der L√∂wenanlage "auftauchen". Zahlreiche R√∂hren und G√§nge im L√∂wenland erm√∂glichen den Kleinen im Fall der F√§lle einen sicheren R√ľckzug." (Quelle: Homepage des Zoos Z√ľrich)
(23.02.2010, 19:07)
Sacha:   Nun ist mir in diesem Zusammenhang auch eine Frage eingefallen:

Werden nicht (auch) in Schwerin Fuchsmangusten mit Löwen zusammen gehalten? - Falls ja: Was machen die dort besser als die Basler?
(23.02.2010, 11:57)
Sacha:   @Matthias Schramm: Ja, wurden. Aber offenbar hatten die L√∂wen bald den Dreh raus, wie sie die Fuchsmangusten als Nahrungserg√§nzung verwenden konnten...
Ich weiss nicht, ob Basel den Versuch wiederholt hat. Bei meinem letzten Besuch 2009 waren jedenfalls keine Fuchsmangusten bei den Löwen zu sehen.
Die Erdm√§nnchen sind im selben Haus (Etosha-Haus) untergebracht wie die Klippschliefer, Borstenh√∂rnchen und die Weberv√∂gel (und noch andere Tiere). Sie bewohnen allerdings ein seperates Gehege. Zuvor hat man, wenn ich es richtig in Erinnerung habe, auch hier eine Vergesellschaftung versucht, musste sie aber abbrechen, weil die Erdm√§nnchen √ľber junge Klippspringer herfielen.
(23.02.2010, 11:55)
Matthias Schramm:   soory....ich kann mich nicht daran erinnern.....
(22.02.2010, 18:53)
Matthias Schramm:   @Sacha wurden die Fuchsmangusten in Basel nicht zusammen mit den L√∂wen gehalten? Ich kann mich daran erinnern, dass die Fuchsmangusten auf der Anlage der Borstenh√∂rnchen und Klippschliefern zu sehen waren. Auch bei den Erdm√§nnchen bin ich mir nicht sicher, sie sind im selben Haus untergebracht aber ich glaube, dass sie eine separate Aussenanlage und ein eigenes Innengehege haben. Auf jedenfall haben die Borstenh√∂rnchen und Klippschliefer kein Aussengehege und sind nur im Haus zu sehen. Oder irre ich mich da komplett?
(22.02.2010, 18:51)
uru:   Ein Artikel √ľber Vergesellschaftung von Primaten mit andere Tiere in deutsche Zoos in dpz.eu/index.php?id=52.MIXED SPECIES EXHIBITS IN GERMAN ZOOLOGICAL GARDENS.
(21.02.2010, 17:31)
Sven P. Peter:   Da sch√§tze ich schon Seel√∂we mit Seehund als gef√§hrlicher ein. Antje in Hagenbeck war immer vertr√§glich mit den anderen Robben. Raudi soweit ich wei√ü auch.
(09.12.2009, 23:56)
Gerrit Wehrenberg:   Ich hatte von Beobachtungen in der Natur gelesen, die Walrosse beschreiben, welche kleinere Robbenarten oder sogar Artgenossen t√∂ten und sogar fressen!!!
Im diesem Forum kann man jedoch √ľber Vergesellschaftungen mit der besagte Art und anderen Robben lesen die ohne Probleme abliefen. Ist also eine Gemeinschaftshaltung von Walrossen und beispielsweise Ringelrobben oder Seeb√§ren (denkt man auch an den Nachwachs der anderen Arten) auch langfristig m√∂glich? Kennt ihr Vorf√§lle in Zoos oder Tierg√§rten bei denen ein oder mehrere Walrosse sich an kleineren Mitbewohnern vergriffen haben oder diese zumindest mutwillig gef√§hrdeten? Auch Beispielhaltungen die gut funktioniert haben (Hagenbeck?) w√§hren gut!
(09.12.2009, 21:20)
Sacha:   @Sven P. Peter: Richtig, auch wenn man mich nur mit einem "S" schreibt...

(Jaaah, musste lange auf Revanche warten:)
(23.10.2009, 17:10)
Sven P. Peter:   @Sascha: Und Rosenk√∂pfchen.
(23.10.2009, 17:09)
Gerrit Wehrenberg:   Danke - so langsam lerne ich den Slang! :-)
(23.10.2009, 16:32)
Sebastian Grafe:   POS = Pinselohrschwein
(23.10.2009, 16:26)
Gerrit Wehrenberg:   @Sebastian Grafe: ... f√ľr welche Tiere steht denn die Abk√ľrzung "POS"? :-)
(23.10.2009, 16:21)
Sacha:   @MM: Die Fuchsmangusten leben in Basel noch mit den Borstenh√∂rnchen, den Klippschliefern und den Siedelwebern zusammen.
(23.10.2009, 14:35)
Markus R.:   Die Vergesellschaftung Wien scheint sehr gut zu klappen. Dabei werden nicht nur HZA sondern auch noch Nilgaus und Axishirsche mit den Nash√∂rnern zusammen gehalten. Die kleineren Huftiere besitzen durch querliegende Baumst√§mme abgegrenzte R√ľckzugsr√§ume, so dass sie sich in Sicherheit bringen k√∂nnen, falls die Nash√∂rner mal unangenehm werden sollten.
(23.10.2009, 14:05)
Racool:   In Magdeburg gab (gibt?) es zumindest Borstenh√∂rnchen und Zwergmangusten (sind nat√ľrlich deutlich kleiner als Erdm√§nnchen). Die Erdm√§nnchen waren nebenan seperat.
(23.10.2009, 11:36)
Sebastian Grafe:   In Osnabr√ľck werden die Breitmaulnash√∂rner mit POS und Blessb√∂cken auf einer Anlage gehalten. Am Anfang hatten die Nash√∂rner vor den POS Angst. Sobald diese auch nur in deren N√§he kamen sind die Nash√∂rner abgehauen. Nun klappt das alles eigentlich wunderbar. Man findet allerdings fast nie beide Arten zusammen auf einer Anlage. Wenn die Nash√∂rner auf der einen Anlage sind, sind die POS meistens auf der anderen.
(23.10.2009, 11:17)
Michael Mettler:   Beispiele: Wien, San Diego Wild Animal Park.
(23.10.2009, 08:56)
Gerrit Wehrenberg:   Pnzernash√∂rner- z.B. asiatische Huftiere (Hirschziegenantilopen, ...). Sind die Nash√∂rner zu aggressiv? Beispiele?
(22.10.2009, 21:33)
Michael Mettler:   Gibt es - falls die Kombi noch besteht - in Basel, im Etoscha-Haus. Urspr√ľnglich Erdm√§nnchen, Fuchsmangusten, Kap-Borstenh√∂rnchen und Klippschliefer in der selben Anlage; bei meinem letzten Besuch vor einigen Jahren waren allerdings die Mangustenarten getrennt, weil es zwischen ihnen Probleme gegeben hatte. Aber immerhin lebte eine davon - ich wei√ü nicht mehr, welche - weiterhin mit den Borstenh√∂rnchen und Schliefern zusammen.
(22.10.2009, 19:09)
Gerrit Wehrenberg:   das habe ich bei Wikipedia gefunden: "Die Erdm√§nnchen, die ebenfalls potenzielle J√§ger der Borstenh√∂rnchen sind, teilen sich manchmal sogar mit ihnen die Baue. Dabei sch√ľtzen sie die H√∂rnchen vor Angreifern wie Schlangen und profitieren von der vorgefertigten Behausung. Beobachtungen haben gezeigt, dass die Borstenh√∂rnchen im Falle einer solchen Wohngemeinschaft von den Erdm√§nnchen verschont werden."
W√§hre vielleicht etwas zu riskant f√ľr einen Zoo. Au√üer man k√∂nnte eine, f√ľr Erdm√§nnchen nicht zug√§ngliche, R√ľckzugsm√∂glichkeit finden (?).
(22.10.2009, 18:00)
Anna Lena Stephan:   Erdm√§nnchen sind Raubtiere und Erdh√∂rnchen relativ klein. Ich glaube nicht, dass das sinnvoll w√§re.
(22.10.2009, 17:50)
Gerrit Wehrenberg:   Erdm√§nnchen & Erdh√∂rnchen? Gibt/Gab es den Versuch schon irgendwo?
(22.10.2009, 17:46)
Michael Mettler:   Die heute in M√ľnster f√ľr Erdm√§nnchen und den mittendurch f√ľhrenden Besucherweg genutzte Fl√§che h√§tte man auch zu einer sch√∂nen Schakalanlage umr√ľsten k√∂nnen. Vielleicht fielen die Schakale einfach durchs Sieb, weil sie zu bedeutungslos f√ľr das Zookonzept waren - man kann mit Schabrackenschakalen keinen Artenschutz demonstrieren, und zu den Besucherlieblingen bzw. zumindest dem erwarteten Standardsortiment eines Zoos geh√∂ren sie auch nicht...

In Amersfoort werden Schabrackenschakale zusammen mit Geiern in einer Gro√üvoliere gehalten. Mag sein, dass das mit flugf√§higen Hornraben auch ginge - ganz wehrlos sind diese ja nicht - aber mit beschnittenen Hornraben auf einer Freianlage w√ľrde ich es nicht wagen. Und auch nicht mit kleineren Huftieren, vielleicht erst ab B√ľffelgr√∂√üe aufw√§rts.
(21.10.2009, 21:36)
Holger Wientjes:   Man h√§tte ja noch Platz f√ľr einen kleinen separaten Aussenbereich gehabt in MS. Aber die wurde dann ja schon f√ľr andere kleine R√§uber verplant...
(21.10.2009, 21:11)
Sven P. Peter:   Die Schakalhaltung in M√ľnster wurde nach dem Umbau der Nashornfreianlage aufgegeben, da man danach keinen geeigneten Schakal-Au√üenbereich hatte.

Schakale mit Huftieren w√ľrde ich nun nicht zwingend machen (au√üer sie sind B√ľffel oder solche Riesen), nicht nur wegen der Gefahr f√ľr die Jungtiere, sondern auch wegen dem Stressfaktor durch st√§ndigen "Feindkontakt".
(21.10.2009, 21:02)
Holger Wientjes:   Die gab¬īs ein paar wenige Jahre in M√ľnster. Geklappt hat sie wohl ganz gut, inklusive Zucht der Schakale. Jedenfalls ist mir nichts gegenteiliges bekannt. Warum sie beendet wurde, weiss ich auch nicht so wirklich.
(21.10.2009, 20:37)
Gerrit Wehrenberg:   @Michael Mettler: du hattest Recht! das Gespr√§ch zu Seehunden/Seev√∂geln hatte ich noch nicht bemerkt! Dieses Thema soll nur M√∂glichkeiten besprechen, die auf den ersten Blick ungew√∂hnlich erscheinen, besprechen.

Da hab ich gleich noch eine Frage: könnte man z.B. Schabrackenschakale zusammen mit Huftieren oder größeren Vögeln (Hornraben,...) zusammen auf einer "Savannenanlage" halten. Vor allem kleine Huftiere wie Gazellen oder auch Jungtiere fallen in die Fragestellung.
Gab/gibt es nicht eine Gemeinschftshaltung mit Breitmaulnashörnern - wo und wie hat dies funktioniert?
Eine passende Antwort hatte ich in diesem Forum nicht gefunden. :-)
(21.10.2009, 20:13)
Sven P. Peter:   In Augsburg leben Dampfschiffenten mit Seehunden zusammen.
Ich wäre jedcoh bei kleineren Vögeln vorsichtig, da ich schon öfter Robben sah, die sich mal eine Möwe vom Wasser holten.
(20.10.2009, 23:03)
Holger Wientjes:   Ja, das Thema hatten wir glaub ich schon mal irgendwo.
In DO wurden zumindest √ľber Jahre Seehunde mit Humboldt(?)-Pinguinen gehalten.
(20.10.2009, 20:28)
Michael Mettler:   @Gerrit Wehrenberg: Es gibt einen Thread "Wunsch-Gemeinschaftshaltungen", und ich meine, wir h√§tten da auch schon mal genau diese Frage er√∂rtert.
(20.10.2009, 18:38)
Gerrit Wehrenberg:   Hab mir gedacht ein neuen Thread zum Thema "Gemeinschaftshaltung" f√ľr das bisschen herum philosophieren zu er√∂ffnen.

meine Frage: k√∂nnte man Seehunde zusammen mit Seev√∂geln wie Stelzenv√∂geln, Meeresenten, Alken, ... in z.B. einem Becken in einer "Riesen-Voliere" halten? Die V√∂gel h√§tten abgesperrte Bereiche bzw. "R√ľckzugsfelsen" zum anfliegen. Becken w√§re allerdings das Gleiche - w√ľrden die Seehunde 'fang den Vogel' spielen oder w√§hre es tats√§chlich mit besagten R√ľckzugsm√∂glichkeiten m√∂glich?
(kleine) Möwen könne ich mir z.B. sehr gut vorstellen.
(20.10.2009, 17:51)

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