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Zoo Hannover

Adrian Langer :   https://www.focus.de/regional/hannover/inventur-in-hannover-tierische-bestandsaufnahme-im-erlebnis-zoo_id_8291668.html

In Hannover wurde gez├Ąhlt! Beschrieben sind auch Ver├Ąnderungen f├╝r dieses Jahr!
(12.01.2018, 16:10)
Adrian Langer :   http://m.neuepresse.de/Hannover/Meine-Stadt/Zoo-Hannover-Nachwuchs-bei-Hulman-Languren

In Hannover gab es Nachwuchs bei den Languren!
(29.12.2017, 14:35)
Marcell Buechner :   Die drei kleinen Vogelvoliere stehen noch
(25.12.2017, 16:37)
Adrian Langer :   http://www.haz.de/Hannover/Aus-der-Stadt/Uebersicht/Zoo-Hannover-trauert-um-Heiner-Engel

Eine Hannoveraner Pers├Ânlichkeit ist gegangen!
(12.12.2017, 19:48)
Sacha :   @Sebastian Gellert: Bez├╝glich Bauten teile ich, so weit meine Kenntnisse von Filmen und Fotos reichen (ich war bislang weder in Indien noch im Yukon-Gebiet), die Aussage zu Hannover. Das wirkt zumindest sehr echt.
Wenn man sich dann aber den Tierbestand anschaut, ist es mit der Authensit├Ąt nicht ganz so toll bestellt (Sibirische Tiger, Nordpersische Leoparden bzw. Pinguine etc.). Es sind allerdings "Fehler", die die Mehrzahl der Besucher kaum k├╝mmern d├╝rfte.

Etwas anders sehe ich die Bewertung von Parkscout per se. Der Verlag ist mir zu sehr mit dem Zoo Hannover "verbandelt", da frage ich mich dann doch, wie unparteiisch die Bewertung erfolgte...
(12.12.2017, 10:02)
Sebastian Gellert :   Naja immerhin r├╝stet die ZOOM Erlebniswelt ihren Bestand auf und jetzt auf den Hannoverschen Zoo zu kommen, der wurde erfolgreich mit der Er├Âffnung von Yukon Bay. Und gerade dieses Yukon Bay sollte man ausbauen - zu viele Themenbereiche und dann noch unterschiedliche Art, wie eine S├╝damerika-Halle samt Aussenanlagen ist etwas zu viel ?

Aus meiner Sicht sind die Prunkst├╝cke der Dschungelpalast und Yukon Bay, super authentisch und fantastisch gelungen, deshalb wie geplant Ausbau Dschungelpalast und Ausbau von Yukon Bay, denn das w├╝rde den Besucher spekulativ mehr begeistern.
(11.12.2017, 20:59)
Marcell Buechner :   Ich hoffe das man beide H├Ąuser quasi Asien und S├╝damerika verwirklichen kann um
Den Zoo rund zu machen dann sind wirklich 22 ha komplett bebaut


(11.12.2017, 20:43)
Sebastian Gellert :   Dann ist er zurecht die Nr. 1 - bedenke man das man im ZOOM Gelsenkirchen nun keinerlei Masterplan hat - noch nicht.
Und mit zoologischen Nachbarn wie dem Zoo Duisburg oder dem K├Âlner Zoo, h├Ątte man sich in Gelsenkirchen auch l├Ąnger keinen Stillstand leisten k├Ânnen.
Der Parkscout Publikums Award geht zurecht nach Hannover.
(11.12.2017, 20:27)
Marcell Buechner :   Wieder einmal ist der Zoo Hannover bei Parkscout zum besten Zoo Deutschlands gew├Ąhlt worden
(11.12.2017, 18:59)
Marcell Buechner :   Es gibt eine neue degu Gruppe im tropenhaus
(08.12.2017, 18:48)
Sebastian Gellert :   Einige kritisieren fehlende Rand- und Unterarten, andere kritisieren fehlende begehbare Tier- und Tropenh├Ąuser oder Tropenhallen, doch eines muss man letztlich festhalten- das Wetterjahr 2017 ist eines der Schlimmsten, mit einem kalten April, einem Unsommer wo es nur f├╝r ein paar Stunden hei├č war und noch am gleichen Tag Schauer und Gewitter kamen und einem Oktober, der 7 Tage am St├╝ck Sonniges und warmes Wetter bereithielt und den Rest kalt und unbest├Ąndig war. Man k├Ânnte argumentieren, das mit dem Klimawandel es immer wechselhafter und k├Ąlter wird im Norden Deutschlands.


(08.12.2017, 15:52)
Sebastian Gellert :   Viele Berichte zumThema Zoo Hannover - das Wetter verhagelt die Bilanz.
(08.12.2017, 15:41)
Adrian Langer :   http://www.bild.de/regional/hannover/zoo-hannover/wetter-verhagelt-zoo-bilanz-54096938.bild.html

In Hannover rechnet man dieses Jahr mit hohen Verlusten! Ich w├╝rde sagen, wir danken PETA f├╝r seine Mitarbeit! :D
(06.12.2017, 10:51)
Marcell Buechner :   Was tut sich den bautechnisch am Neuen Eingang
(05.12.2017, 14:55)
Gudrun Bardowicks :   Ein attraktiver und seltener Neuzugang. Ich denke allerdings, dass eine andere Lemurenart f├╝r die Gemeinschaftshaltung mit den Katta im geplanten Madagaskargebiet sinnvoller gewesen w├Ąre, da die Kombination von Varis und Kattas in einer gemeinsamen Anlage in der Regel nicht klappt. Das j├╝ngste Beispiel hierf├╝r ist die Madagaskaranlage in Magdeburg, wo es neben den alteingesessenen beiden G├╝rtelvaris nicht gelungen ist, weitere G├╝rtelvaris mit den Kattas und bereitsvorhandenen Varis zu vergesellschaften. Aber vielleicht hat Hannover ja mehr Gl├╝ck.

Die abgabe der Roten Varis geschah, weil man den Platz f├╝r die neuen Meerkatzen und Drills brauchte und sich schnell ein Abnehmer f├╝r die Varis gefunden hat, Dar├╝berhinaus war zum Abgabetermin noch ein baldiger Abri├č des Hauses geplant. Ein baldiger Abri├č des Tropenhauses ist aktuell allerdings aus finanziellen Gr├╝nden nicht m├Âglich, da die Kosten f├╝r die bereits fertiggestellten Neuanlagen h├Âher als urspr├╝nglich geplant waren. Daher finde ich die aktuelle Nutzung des Tropenhauses gut, da es somit weiterhin ein zweites Warmhaus imZoo gibt und die Besucher nicht jahrelang mit einem verlassenen oder unattraktiv besetztem Schauhaus leben m├╝ssen.Ich rechne mit einem Abri├č fr├╝hestens 2021/2022, wenn die neuen H├Ąuser und Anlagen f├╝r Giraffen und Elefanten fertig sind.
(23.11.2017, 18:47)
Marcell Buechner :   Komisch macht alles keln Sinn die roten Varis abgeben weil man das Haus weg machen will und keine 2-3 Monaten sp├Ąter h├Ąlt man wieder Varis
(23.11.2017, 14:27)
Adrian Langer :   http://www.parkerlebnis.de/guertelvaris-zoo-hannover-neu_53202.html

Eine Nachricht zur Umnutzung des Tropenhauses! Es sind jetzt G├╝rtelvaris eingezogen!
(23.11.2017, 11:32)
Michael Mettler :   Die zwischenzeitlichen Haltungen von Forellen und Saiblingen in den Eisb├Ąrbecken und von Sibirischen St├Âren im Pinguinbecken wurden wieder beendet. M.W. war das Podest, um das die Kehrtwende der rampe zum Unterwassereinblick verl├Ąuft und auf dem Eisenw├Ąnde mit "Zeitungsseiten" stehen, urspr├╝nglich als Standort eines gro├čen Aquariums gedacht, das dann nicht gebaut wurde, um die Baukosten f├╝r Yukon Bay nicht noch h├Âher werden zu lassen.
(18.11.2017, 16:28)
Marcell Buechner :   Ich geh davon aus das keine Fische mehr in die Yukon Queen kommen alleine wegen dem sealife Center in Hannover, und ich finde dort unten ein Aquarium fehl am Platz weil ich denke das wenn Becken in den W├Ąnden installieren werden w├╝rden, das es so massiven Dr├Ąngeleien kommen k├Ânnte und den Besucherstrom st├Âren w├╝rde
(17.11.2017, 23:36)
Sebastian Gellert :   Auf der DVD "Making of Yukon Bay" die ich nach l├Ąngerer Zeit mal wieder geschaut wurde, ist schon bei der Planung von Yukon Bay von Aquarien und Fischen die Rede gewesen ? jedoch scheinen die Fische beim Masterplan keine sonderlich grosse Rolle mehr zu spielen?!
(17.11.2017, 21:15)
Michael Mettler :   Immer wieder am├╝sant, wenn mal der Schreibfehler "Spitzmausnashorn" passiert wie in der Pressemitteilung :-)

Wenn Sany, derzeit im Alter von 28 Jahren und 17 Jahre nach ihrem letzten Kalb, noch einmal Nachwuchs br├Ąchte, w├Ąre das zwar sch├Ân, aber ich hoffe dann doch eher auf Zuzug einer Kuh mit mehr Perspektive... Bemerkenswert finde ich, dass der neue Bulle aus einem Zoo stammt, aus dem er die Gemeinschaftshaltung mit anderen Gro├čtieren kennt. Jetzt noch eine Kuh mit vergleichbarem Background dazu, und es erg├Ąben sich interessante M├Âglichkeiten - die Afrika-Steppe soll schlie├člich laut Masterplan in den jetzigen Eingangsbereich hinein vergr├Â├čert werden, und die Sackgasse mit der ehemaligen Paradieskranichanlage z├Ąhlt m.W. als Erweiterungsgel├Ąnde f├╝r die Nashornanlage. Damit l├Ągen dann die beiden zuk├╝nftigen Gro├čtieranlagen so nahe beieinander, dass eine Vernetzung in den Bereich des Umsetzbaren rutschen w├╝rde, wenn man die jetzige Vogelwiese als verbindende Fl├Ąche nutzen w├╝rde.


(16.11.2017, 08:53)
Marcell Buechner :   Sollte die Anlage nicht erst umgebaut werden das mehr Platz f├╝r die beiden ist


(15.11.2017, 20:54)
Adrian Langer :   http://www.neuepresse.de/Hannover/Meine-Stadt/Hannover-Nashornbulle-Kito-im-Zoo-angekommen

In Hannover ist ein neuer Nashornbulle eingezogen!
(15.11.2017, 13:09)
Gudrun Bardowicks :   Der Zoo wolte sich schon mal auf die Fl├Ąchen des direkt angrenzenden Tennisplatzes und in die angrenzende Eilenriede erweitern. Im ersten Fall gab es Proteste vom Tennisplatz,die nichts von ihren Fl├Ąchen an den Zoo abgeben wollten und im Fall der Eilenriede gab es Proteste aus der B├╝rgerschaft und aus der Stadt, dass man nicht wollte, dass f├╝r den Besuch eines Teils der Eilenriede Eintritt bezahlt werden mu├č. Damals wurde von den Bef├╝rwortern einer Zooerweiterung argumentiert, dass gerade der Teil der Eilenriede, der direkt an die Umfassungsmauer des Zoos grenzt, nur von sehr wenig Spazierg├Ąngern und Ausfl├╝glern genutzt wird und eine Erweiterung in dieses Gebiet somit nicht zu einer starken Einschr├Ąnkung f├╝r die Bev├Âlkerung f├╝hren w├╝rde, aber die Stadt lehnte eine Erweiterung auf diese Fl├Ąche bisher ab.
(14.11.2017, 09:46)
Marcell Buechner :   Angeblich ist der Zoo wichtig f├╝r die Stadt aber warum stellt die Stadt nicht noch mehr Fl├Ąche zur Verf├╝gung um weiterte Themenbereiche zu bauen zb europ├Ąische W├Ąlder,China/Asien S├╝damerika
Oder eine Erweiterung von Outback mit tasmanischen teufeln, Koala B├Ąren usw usw
(13.11.2017, 21:02)
Gudrun Bardowicks :   Dieser Bereich ist im Masterplan 2025+ auch schon als Verf├╝gungsfl├Ąche eingeplant. Ich k├Ânnte mir dort auch eine Voliere f├╝r Wei├čkopfseeadler oder eine Vielfra├čanlage vorstellen, aber eine Anlage f├╝r Polarf├╝chse w├Ąre vermutlich am passendsten.
(11.11.2017, 18:53)
Marcell Buechner :   Also diese Vergn├╝gungsmeile links von den Eisb├Ąren k├Ânnte man opfern f├╝r polarf├╝chse
(10.11.2017, 22:02)
Sebastian Gellert :   Geht man auf die Eintr├Ąge vom 21.09.2015 und 22.09.2015 zur├╝ck wurde ├╝ber Fl├Ąchen in Sambesi und Yukon Bay diskutiert, welcher Arten man sich dort vorstellen k├Ânnte.
Das Sambesi Erweiterungsfl├Ąche bietet ist bekannt, aber wie w├Ąre eine Erweiterung von Yukon Bay m├Âglich??
(10.11.2017, 18:45)
Gudrun Bardowicks :   Mir fehlt noch der Zoo Berlin auf der Liste. Die auf den Freianlagen gehaltenen Flamingos, Pelikane und Kraniche d├╝rften ebenfalls beschnittene oder kupierte Fl├╝gel haben, nicht nur die in Hagenbeck, Hannover, K├Âln oder im Tierpark Friedrichsfelde. Dass durch das Beschneiden der Fl├╝gel Organe gesch├Ądigt werden ist mir auch neu. Und nat├╝rlich stimmt es, dass speziell bei den hannoveraner Flamingos auch fl├╝gelamputierte Tiere dabei sind, diese geh├Âren aber noch zum Altbestand. Soweit ich wei├č ist das Amputieren von Fl├╝geln erst seit einigen Jahren verboten. Aktuell werden in Hannover und vermutlich auch in den anderen aufgef├╝hrten Zoos nur noch die Fl├╝gel beschnitten, aber nicht mehr amputiert.
(08.11.2017, 23:05)
Adrian Langer :   https://www.morgenpost.de/vermischtes/article212479223/Peta-zeigt-deutsche-Zoos-und-Tierparks-wegen-Tierquaelerei-an.html

Hier eine Liste der betroffenen Zoos! Spannend finde ich den Vorwurf, dass vorsetzlich K├Ârperteile amputiert sowie Organe und Gewebe dauerhaft gesch├Ądigt werden! Habe ich was verpasst?
(08.11.2017, 20:45)
Adrian Langer :   Bis jetzt kamen noch namenhafte Einrichtungen wie Hagenbeck, Duisburg und Dortmund hinzu! Naja ich nehme mal an es wird genauso viel R├╝ckhalt haben wie bei den hannoveraner Elefanten! Nicht falsch verstehen, ich wei├č, dass es dieses Gesetz gegen die Beschneidung des Fluggefieders von V├Âgeln gibt! Allerdings kann man eine zoologische Einrichtung ja nicht zwingen SOFORT ein neues Gehege f├╝r betreffende Arten zu erbauen (siehe S├Ąugetiergutachten oder Verbot invasiver Arten)!
(08.11.2017, 15:30)
Sacha :   Hat PETA keine Hunde mehr, die sie wie in der Vergangenheit killen k├Ânnen und muss darum auf andere Themen ausweichen...?
(08.11.2017, 14:09)
Adrian Langer :   http://www.neuepresse.de/Hannover/Meine-Stadt/Peta-Neue-Anzeige-gegen-Zoo-Hannover

PETA schie├čt wieder gegen Hannover (und 19 andere Zoos)! Diesmal geht es um die Haltung von Wasserv├Âgeln (beschneiden des Gefieders)!
(08.11.2017, 13:24)
Kai Deuker :   Seit dem 29.10 sind die beiden Tiger zusammen .Aljoscha deckt und es sieht sehr gut zwischen den beiden . :-)
(05.11.2017, 16:21)
Kai Deuker :   Das Netz war noch nicht richtig fertig und ein paar Spangen haben sich gel├Âst.Zur Er├Âffnung von Afi-Mountain sollten aber schon eine besetzte Voliere gezeigt werde ,da die V├Âgel jetzt im Winterquartier sind ist zu "Nachbesserung"
(05.11.2017, 16:16)
Marcell Buechner :   Wieder Fusch am Bau oder wieso wird in der voliere gearbeitet und ist auf weiteres gesperrt
(04.11.2017, 20:04)
Michael Mettler :   Der Zoo hat bereits Klage gegen die MwSt-Festlegung angek├╝ndigt...

├ťbrigens wird der Zoo auch in dieser Wintersaison wieder montags geschlossen bleiben, weil man den Tag ohne Publikumsverkehr auch nach Fertigstellung von Afi Mountain - daf├╝r war er ja im letzten Winter eingerichtet worden - f├╝r die anstehenden baulichen Ver├Ąnderungen nutzen will.
(26.10.2017, 18:47)
Sacha :   Es wiehert der Amtsschimmel. Bin ja kein Freund des Diaoramas/Panoramas, aber das geht gar nicht.
(26.10.2017, 12:09)
Michael Mettler :   Der Eintrittspreis f├╝r das Panorama wird laut NP deshalb h├Âher ausfallen als urspr├╝nglich geplant, weil das zust├Ąndige Finanzamt die Ausstellung nicht als Kunst anerkennen will und deshalb mit dem Mehrwertsteuersatz von 19% belegt, w├Ąhrend die Panoramen des selben K├╝nstlers in anderen Bundesl├Ąndern von den dortigen Finanzbeh├Ârden wie Museen usw. behandelt und mit der erm├Ą├čigten Mehrwertsteuer von 7% belegt werden (was dann verst├Ąndlicherweise auch als Grundlage f├╝r die urspr├╝ngliche Kalkulation f├╝r den neuen Standort in Hannover diente).
(25.10.2017, 19:34)
Hannes Lueke :   Hast du den Artikel ├╝berhaupt gelesen?
Es geht darum, dass die Preise im Winter 20% zum Vorjahr sinken und der Zoo fr├╝her ├Âffnet. Zudem bleiben die Preise kommenden Sommer online stabil nur an der Kasse steigen Sie zum ersten Mal seit 5 Jahren minimal an.

Das Diorama, welches immernoch gesondert zu zahlen ist, wird im Artikel nicht erw├Ąhnt
(25.10.2017, 18:33)
Sebastian Gellert :   Die Kosten f├╝r das Diorama steigen, wodurch auch die Preise f├╝r den Eintritt teurer werden. Desweiteren kam der Bericht in der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung (HAZ) auf "Zoo Hannover dreht an der Preisschraube".

Er hat also wieder seine Negativ-Berichterstattung - wie ├╝blich in den letzten Jahren ...
(25.10.2017, 14:51)
Adrian Langer :   https://www.kreiszeitung.de/lokales/niedersachsen/hannover-peta-legt-begruendete-beschwerde-gegen-verfahrenseinstellung-8784599.html

Die Ermittlungen gegen Hannover werden wieder aufgenommen!
(18.10.2017, 12:18)
Gudrun Bardowicks :   Ich glaube, dass es im Augenblick am Geld f├╝r den Abri├č des Tropenhauses und den Bau der Themenwelt Madagaskar fehlt und man das Tropenhaus daher erst einmal stehen l├Ą├čt und weiter nutzt. Ein Abri├č ist immer noch geplant, er wurde nur verschoben. Aber nat├╝rlich k├Ânnte man die Affenanlagen im Tropenhaus solange dieses noch besteht auch f├╝r die Haltung von Fossas oder auch Ringelschwanzmungos nutzen. Ich denke aber, dass Lemuren publikumsattraktiver sind, da diese eigentlich immer aktiv sind w├Ąhrend Fossas den Tag in der Regel verschlafen. Dar├╝berhinaus ist eine Fossaanlage f├╝r den Madagaskarteil sowieso geplant. Meiner Meinung nach eignet sich die bisherige Katta-Anlage nach einigen Umbauma├čnahmen auch sehr gut f├╝r die Fossa-Haltung. So k├Ânnte man sie schon als ersten Bauabschnitt zur zuk├╝nftigen Themenwelt Madagaskar betrachten und die f├╝r die begehbare Lemurenanlage geplanten Arten bis zur Errichtung dieser Anlage erst einmal im Tropenhaus zwischenlagern und m├Âglicherweise auch schon aneinander gew├Âhnen bis das Geld zum Geb├Ąudeabri├č und zum Bau der noch ausstehenden geplanten Madagaskaranlagen (begehbare Lemurenanlage, Haus f├╝r Riesenschildkr├Âten) vorhanden ist. Somit k├Ânnte man die Themenwelt Madagaskar nacheinander in 3 Teilen errichten: Fossa-Anlage als erster Teil, Abri├č des Tropenhauses und Bau der Lemurenanlage als zweiter Teil und Bau des Schildkr├Âtenhauses als dritter Teil. Auf diese Weise steht das Tropenhaus bis zum Abri├č nicht teilweise leer, ist f├╝r Besucher weiterhin attraktiv besetzt und kann auch schon als Appetith├Ąppchen f├╝r die geplante Themenwelt Madagaskar dienen, die meiner Ansicht nach nicht vor dem Jahr 2022 vollst├Ąndig verwirklicht werden kann, da der Umbau der Elefantenanlagen und der Bau des neuen Giraffenhauses aus tierhalterischen Gr├╝nden einfach wichtiger sind und somit erst einmal umgesetzt werden sollten.
(15.10.2017, 12:41)
Michael Mettler :   Wenn man das Tropenhaus schon stehen lassen kann (SO marode ist es demnach dann doch wieder nicht?), w├Ąren dann nicht viel einfacher die vier bisherigen Affenanlagen ohne gr├Â├čere Umbauten als Fossa-Komplex mit vielf├Ąltigen Absperrm├Âglichkeiten (bis hin zum "gro├čen Rundlauf" f├╝r die bewegungsfreudigen Tiere) nutzbar?
(15.10.2017, 08:46)
Gudrun Bardowicks :   Einige Neuigkeiten aus dem Zoo Hannover vom 11.10. und 12.10.:

- Die Marabus sind mittlerweile gemeinsam mit den Flusspferden auf der Au├čenanlage zu sehen. Sie hielten sich bei meinem Besuch allerdings in der hinteren linken Ecke hinter dem Baumstamm auf w├Ąhrend die Flusspferde sich auf dem Landbereich der Au├čenanlage aufhielten.

- Die Kattas sind mittlerweile in 2 der 4 Affenanlagen im Tropenhaus gezogen. DieKaiserschnurrbarttamarine habe ich nicht mehr gesehen. Man scheint also wirklich als Zwischenl├Âsung das Tropenhaus als Madagaskarhaus nutzen zu wollen,was ich sehr begr├╝├če, da dieses Haus ja vorerst nicht abgerissen wird und die Affenanlagen gut geeignet sind, um m├Âglicherweise 2 Lemurenarten oder neben den Kattas weitere madagassische Tierarten zu beherbergen. So k├Ânnte man in mehreren Stufen den neuen Madagaskarteil errichten und m├╝sste nicht alle geplanten Anlagen auf einmal bauen. Es ist f├╝r mich durchaus denkbar, dass man erst einmal die bisherige Katta-Anlage in die geplante Fossa-Anlage umbaut und die anderen geplantenTeile wie die begehbare Lemurenanlage und die Anlage f├╝r Riesenschildkr├Âten erst zu einem sp├Ąteren Zeitpunkt errichtet, wenn wieder genug Geld f├╝r den Abri├č des Tropenhauses und den Bau der ├╝brigen Anlagen zur Verf├╝gung steht. Bis dahin kann man das Tropenhaus sicherlich als Madagaskarhaus f├╝r Arten trockener Lebensr├Ąume wie z.B. die Kattas und verschiedene Reptilien wie z.B. die bereits vorhandenen Spinnenschildkr├Âten weiternutzen. Die Krallenaffenanlage kann man sicherlich nach einem preiswerten Umbau (engeres Gitter, neue Einrichtung) passend zum Thema Madagaskar beispielsweise mit einem Schwarm Madagaskarweber oder anderen kleineren Arten aus Madagaskar besetzen und auch die geografisch unpassenden Loris k├Ânnte man sicherlich durch freifliegende Grauk├Âpfchen ersetzen. F├╝r die kleineren Terrarien d├╝rfte sich ein passender Besatz mit madagassischen Arten ebenfalls finden lassen. Auch Infotafeln zur Gef├Ąhrdung der Natur in Madagaskar k├Ânnte ich mir im Haus gut vorstellen. Somit k├Ânnte man den im Masterplan genannten Termin f├╝r Madagaskar (2018) halbwegs einhalten und mu├č in den n├Ąchsten Jahren kein leeres oder unterbesetztes Tropenhaus zeigen. Ich gehe davon aus, dass das Geld f├╝r das gesamte Projekt Madagaskar fr├╝hestens nach Fertigstellung der meiner Meinung nach dringenderen Projekte wie der Erweiterung der Elefantenanlagen samt Freilaufhalle und den Bau des neuenGiraffenhauses mit Laufstall zur Verf├╝gung gestellt wird und das Tropenhaus daher mindestens noch bis ins Jahr 2021 erhalten bleiben wird. Danach kann man immer noch eine begehbare Lemurenanlage und ein Haus f├╝r Riesenschildkr├Âten auf der Fl├Ąche des Tropenhauses errichten. Aktuell sind die Kattas im Haus noch nicht ausgeschildert und auch der ├╝brige Besatz wurde noch nicht ver├Ąndert.

- Der Orang Utan Jambi ist noch immer im Urwaldhaus zu sehen. Heute wurde mit ihm Targettraining gemacht.
Von den Brazzameerkatzen waren heute nur zwei mit den Drills auf der Au├čenanlage,die ├╝brigen beiden, darunter wohl auch der Kastrat waren in der Innenanlage zu sehen.
Die Ru├čk├Âpfchen in der begehbaren Voliere entwickeln sich aufgrund ihrer Zutraulichkeit und ihres munteren Wesens zu absoluten Publikumslieblingen in der begehbaren Afrikavoliere. Sie lassen sich mittlerweile aus n├Ąchster N├Ąhe an den Bruth├Âhlen im k├╝nstlichen Baumstamm beobachten. Auch die Gelbkehlfrankoline legenallm├Ąhlich ihre Scheu ab. Tauben und Moorenten sind bisher noch nicht in die Voliere eingezogen.

- Bei den Springb├Âcken gibt es laut Homepage 3 (1,2) Jungtiere, die mittlerweile wohl auch schon gelegentlich auf der Giraffenanlage zu sehen sind, ich hatte das Gl├╝ck, sie zu sehen, bisher allerdings noch nicht. Sie scheinen wohl vorzugsweise morgens auf der Anlage zu sein. Auch bei den Erdm├Ąnnchen gibt es 3 Jungtiere.
Auf Meyers Hof sind im H├╝hnerstall endlich mal wieder H├╝hnerk├╝ken zu sehen.

- Mit den Elefantenk├Ąlbern von Sayang und Saphira wurde am 11.10. auf sehr sanfte Weise nur mit Leckerlis und Streicheleinheiten auf der Mutter-Kind-Anlage gearbeitet. Die Tierpfleger hatten zwar zur Sicherheit die Elefantenhaken bei sich, diese wurden aber auch nicht andeutungsweise eingesetzt. Die beiden Elefantenk├Ąlber waren mit Begeisterung bei der Sache. Ein sch├Âner Anblick. Die M├╝tter und die ├Ąltere Schwester Sitara waren ebenfalls mit auf der Anlage und wirkten keinesfalls ver├Ąngstigt oder versch├╝chtert.

Ich habe gestern und heute Seel├Âwen, N├Ârdliche Seeb├Ąren und Kegelrobben gemeinsam auf der Anlage gesehen. essindalso weiterhin alle 3 Robbenarten vorhanden.
Bei den Eiderenten gibt es wieder zwei Erpel zusammen mit dem Weibchen auf der Pinguinanlage.
(12.10.2017, 22:30)
Michael Mettler :   Limitierende Faktoren f├╝r die Auswahl d├╝rften nat├╝rlich die Vergesellschaftung mit den durchsetzungsf├Ąhigen Unzertrennlichen sein (besonders in punkto Nisth├Âhlenkonkurrenz) sowie die geringen Sitz- und Brutm├Âglichkeiten auf Zweigen (sofern da nicht noch nachgebessert werden soll). Bambus ist zwar eine sehr dekorative Pflanze, d├╝rfte aber z.B. kaum als Brutm├Âglichkeit f├╝r die Senegaltauben geeignet sein, weil sich die Halme im Wind und bei Regenn├Ąsse weit umbiegen und damit eine sichere Verankerung von aus Zweigen gebauten Nestern verhindern. In unserem Garten sind selbst die ansonsten unter den widrigsten Umst├Ąnden nistenden Amseln komplett daran gescheitert, in Bambus Nester zu bauen, weil das Nistmaterial schon bei geringer Windbewegung einfach nach unten durchrutscht und gar nicht erst die Fertigstellung eines Nestes zul├Ąsst, geschweige denn eine Brut.
(08.10.2017, 18:17)
Gudrun Bardowicks :   Ich hoffe auch, dass noch mehr farbenpr├Ąchtige Vogelarten in die Voliere einziehen. Mein Wunsch w├Ąre neben einer Rackenart auch eine Bienenfresserart, z.B. Wei├čstirnspinte oder Scharlachspinte.
(08.10.2017, 17:38)
Michael Mettler :   Senegalt├Ąubchen kenne ich aus anderen begehbaren Anlagen als V├Âgel, die sich von Besuchern nicht sonderlich st├Âren lassen und sich auf kurze Distanz an sie heranwagen. Insofern sicher keine schlechte Wahl. Farblich sind auch sie allerdings eher dezent, und das gilt genauso f├╝r die Moorenten. Es g├Ąbe doch so viele farblich attraktive afrikanische Vogelarten (z.B. Hauben- oder Geierperlh├╝hner, Bartv├Âgel, Witwenenten)....
(08.10.2017, 17:03)
Gudrun Bardowicks :   Die Gabelracken sind leider verstorben, die genaue Todesursache soll durch eine Autopsie gekl├Ąrt werden.
Bei der Zoofreundef├╝hrung im September wurde gesagt, dass Senegalt├Ąubchen angeschafft werden sollen, aber aktuell genau wie einige Moorenten noch in Quarant├Ąne hinter den Kulissen sitzen. Ob die Senegalt├Ąubchen die urspr├╝nglich geplanten Kapt├Ąubchen ersetzen sollen oder als weitere Taubenart in den Bestand aufgenommen wurden wei├č ich nicht.
(08.10.2017, 00:42)
Michael Mettler :   Zur Abrundung hier noch der Au├čenbereich, gegen├╝ber dem Zugang zum Urwaldhaus gelegen. Links im Bild ein Teil der als H├╝tte dekorierten Zugangsschleuse, rechts unter dem Dach der Voliereneinblick von au├čen, (noch?) mit handels├╝blichem Volierengitter versehen - das allerdings von Kindern, die sich daran lehnen und/oder r├╝tteln, ganz sch├Ân beansprucht wird, denn es ist nicht allzu stramm gespannt...!
(07.10.2017, 21:15)
Michael Mettler :   Der linke Volierenbereich, bei dem durch Pfeiler und (noch) erkennbares Fundament die r├╝ckw├Ąrtige Begrenzung erahnbar ist. Ich wei├č nicht, wie endg├╝ltig die Bepflanzung schon ist, aber zumindest ein schon etwas gr├Â├čerer Baum w├Ąre f├╝r die "Astsitzer" unter den Bewohnern sicher nicht schlecht gewesen. Die kleinen Geh├Âlze und frisch gesetzten Bambushorste wirkten auf mich schon jetzt etwas von den Ru├čk├Âpfchen "gefleddert", bin gespannt, wie das Blattwachstum mit dem Wachstum des Schwarmes mith├Ąlt.

Von den ausgeschilderten Arten konnte ich Gabelracke und Kapt├Ąubchen auch diesmal noch nicht entdecken. Als Limikolen aus dem fr├╝heren Artensortiment ausgerechnet die relativ tarnfarbigen Kampfl├Ąufer zu ├╝bernehmen (die im Moment offenbar noch die besucherfernsten Bereiche hinter dem Teich bevorzugen), scheint mir gegen├╝ber den wesentlich auff├Ąlligeren (und m.E. auch aktiveren) S├Ąbelschn├Ąblern, deren Haltung beendet wurde, oder einer der kontrastreich gef├Ąrbten afrikanischen Kiebitzarten als Alternative die weniger schauwirksame Wahl zu sein - zumal auch Kaptriel, Gelbkehlfrankolin und Gelbschnabelente mit ihren Tarnf├Ąrbungen eher weniger dem landl├Ąufigen Bild vom Tropenvogel entsprechen, das der Besucher beim Begriff "Afrika-Voliere" vielleicht erwartet.
(07.10.2017, 21:11)
Michael Mettler :   Der mittlere Bereich der Voliere, links an das vorige Bild anschlie├čend. Der k├╝nstliche Baumstumpf enth├Ąlt wie schon erw├Ąhnt eine gr├Â├čere Anzahl von Nisth├Âhlen, der Kunstfelsbau geradeaus ist der fr├╝here Gibbonstall. Dessen Oberseite ist f├╝r die V├Âgel nutzbar, bei meiner zweiten Runde waren dort die Frankoline unterwegs.
(07.10.2017, 20:49)
Michael Mettler :   Inzwischen habe ich die neue Afrika-Voliere auch von innen kennen gelernt. Mir gef├Ąllt es gut, dass sich kein Weg l├Ąngs durch die ganze Anlage zieht, sondern man wenigstens auf einer Seite des Besucherbereiches einen wirklichen Blick "in die Tiefe des Raumes" hat. D├╝rfte auch einigen der Bewohner sehr behagen, bei Bedarf gr├Â├čere Distanz zum Publikum einnehmen zu k├Ânnen.

Vielleicht liegt es am dunklen und deshalb im Vergleich zu hellem bzw. gl├Ąnzendem Material besser durchsehbaren Gitternetz, dass man beim Blick nach oben der optischen T├Ąuschung unterliegt, der Innenraum der Voliere reiche bis zu den Spitzen der Pylone. Mir ist es gleich mehrfach passiert, dass mich ein ├╝ber mich hinweg fliegender Vogel reflexartig nach oben schauen lie├č und sich dann als Kr├Ąhe, Sperling usw. entpuppte, die/der au├čerhalb des Netzes, aber eben unterhalb der Tr├Ągerkonstruktion flog. Vorteil der au├čerhalb befindlichen Netzaufh├Ąngung ist nat├╝rlich ganz klar, dass es innerhalb der Voliere keine St├╝tzen gibt, die den Rundblick st├Âren. Und der Flugraum ist trotzdem stattlich - zumindest im Vergleich zu bisherigen hannoverschen Verh├Ąltnissen f├╝r V├Âgel dieser Kaliber.

Nebenstehend der rechte, "tiefe" Bereich der Voliere. Rechts vom Bildrand befindet sich der Einblick von au├čen und der Besucherweg in Richtung Gorillaberg.
(07.10.2017, 20:43)
Michael Mettler :   Laut der Abbildung in einem Artikel in der heutigen NP bleibt bei der Erweiterung des Elefantenbullengeheges offenbar eine "Palastmauer" als Raumteiler zwischen alter und neuer Fl├Ąche bestehen, allerdings ist diese Mauer dann nicht mehr geschlossen wie bisher, sondern bekommt bogenf├Ârmige Durchg├Ąnge, durch die man nach hinten hindurchschauen kann. Unter den Mauerb├Âgen sollen auf diese Weise Schattenpl├Ątze entstehen, und an einer Stelle wird es eine "Dusche" geben. Der Raumteiler auf der Abbildung erinnert an einen teilweise eingest├╝rzten Aqu├Ądukt, bei dem an der Bruchstelle das Wasser herabl├Ąuft.
(28.09.2017, 20:12)
Marcell Buechner :   Die roten Varis sind ja auch verschwunden
(13.09.2017, 21:40)
Adrian Langer :   http://m.focus.de/regional/hannover/tiere-zoo-hannover-nachzucht-von-gefaehrdeten-wuestenantilopen_id_7558076.html

Nachwuchs bei den Addax-Antilopen! Gleichzeitig scheint der Wildbestand weiter gesunken zu sein!
(06.09.2017, 07:37)
Gudrun Bardowicks :   Die Giraffen werden nicht abgegeben. Die Pferdeantilopen sind auch nicht im Giraffenstall sondern im Antilopenhaus untergebracht. Sie sollen demn├Ąchst mit den ├╝brigen Bewohnern der Giraffenanlage inklusiv Giraffen vergesellschaftet werden. Platz m├╝sste nach Abgabe der Bergzebras und dem Umzug einiger Dikdiks in das ehemalige Strau├čen- und Antilopenhaus an der W├╝stenanlage genug vorhanden sein.
(30.08.2017, 22:58)
Michael Mettler :   @Marcell: Nicht unbedingt, wenn durch Abgabe der Zebras gen├╝gend Boxen frei wurden. Die Bergzebras waren urspr├╝nglich eine Zuchtgruppe von 1,2 plus bis zu zwei zeitgleiche Fohlen. Rechnet man eine Leerbox zum Umsperren ein und nimmt an, dass f├╝r eine Stute mit herangewachsenem Fohlen zwei benachbarte Boxen zusammengelegt wurden, k├Ânnten also bis zu sechs Einzel-Stallboxen im Haus von ihnen belegt gewesen sein. Wenn nur zwei davon f├╝r zus├Ątzliche Bl├Ąssb├Âcke in Gebrauch genommen wurden, d├╝rfte also durchaus Platz f├╝r ein (Start-)Trio Pferdeantilopen sein.
(30.08.2017, 08:58)
Marcell Buechner :   Aber bevor die Pferdantilopen kommen m├╝ssen doch die Giraffen erst umgezogen sein
(29.08.2017, 23:06)
Gudrun Bardowicks :   Die Bergzebras sind meiner Meinung nach bereits abgegeben worden. Ich sah sie Ende Juli schon nicht mehr auf der Anlage. Als Ersatz sollen Pferdeantilopen auf die Anlage ziehen. Es handelt sich um eine zweite Zuchtgruppe, die man gelegentlich schon am Rand des Vorgeheges durch die Absperrung sehen kann.
(29.08.2017, 22:58)
Michael Mettler :   Am Rande noch erw├Ąhnt: Ich sah die beiden Bergzebrastuten nicht auf der Giraffenanlage, in der Ausguckh├╝tte fehlte auch das Artenschild (am Gehegeeinblick ├╝ber den Graben hing es allerdings noch). Ist die geplante Abgabe und damit Beendigung der Bergzebrahaltung jetzt erfolgt? Da jetzt f├╝nf adulte Bl├Ąssb├Âcke plus Kalb auf der Anlage leben - fr├╝her war die Zuchtgruppe nur 1,2 Tiere gro├č - scheint zus├Ątzlicher Stallraum f├╝r die Art frei geworden zu sein.

Laut aktueller JAMBO haben genetische Untersuchungen ergeben, dass die 2011 in Hannover aus importierten Eiern erbr├╝teten und dann ├╝ber mehrere Zoos verteilten Nordafrikanischen Strau├če, die alle aus dem selben Nest stammten, auf einen Hahn und drei Hennen als wilde Gr├╝ndertiere zur├╝ckgehen. Im Fr├╝hjahr wurden zur Erweiterung der Basis noch einmal Eier importiert, es konnten jedoch nur wegen eines K├Ąlteinbruchs bereits verlassene Nester gefunden werden. Trotzdem wurden 24 Eier nach Hannover gebracht und immerhin vier Jungv├Âgel daraus erzielt. Am Wochenende sah ich sie, bereits zu stattlicher Gr├Â├če herangewachsen, zusammen mit der Zuchthenne auf der Anlage.


(29.08.2017, 18:55)
Michael Mettler :   Im Vergleich zum Waldcharakter der Affenanlage wirkt die Gro├čvoliere deutlich offener. Der Zugang in die Voliere war am Sonntag gesperrt, laut Aushang kann man durch die gro├čen Scheiben von au├čen Einblick nehmen - da an der entsprechenden Stelle (unter einem Schattendach) gar keine Scheiben existieren, sondern eine Vergitterung, nehme ich an, dass dieser Einblick noch nachtr├Ąglich verglast wird und aus Zeitgr├╝nden provisorisch vergittert wurde (?). Leider gibt sich meine Kamera gr├Â├čte M├╝he, das engmaschige Gitter perfekt darzustellen, deshalb hier nur eine Gesamt-Au├čenaufnahme von der rechten Seite der Voliere her (aus Richtung der vorherigen "Ausgrabungsst├Ątte" des nicht mehr existierenden Evolutionspfades). Grob gesagt besteht das linke Drittel der Voliere aus einem relativ ebenen Besucherbereich mit Zugangsschleuse durch eine gro├če Holzh├╝tte; die innere Besucherfl├Ąche ist kein Weg durch die Voliere, sondern ein rundlicher, nur mit niedrigen Natursteine eingefasster Platz. Das erspart der Anlage eine zweite Schleuse und bietet den V├Âgeln im rechten Teil der Anlage bessere R├╝ckzugm├Âglichkeiten. Die Mitte der Voliere wird optisch von einem k├╝nstlichen Urwaldriesen-Baumstumpf beherrscht, der eine Menge Bruth├Âhlen enth├Ąlt, die von einigen Ru├čk├Âpfchenpaaren auch bereits sehr interessiert in Augenschein genommen. Im rechten Drittel befindet sich ein gro├čfl├Ąchiges "Wasserloch" vor begr├╝nten H├Ąngen. Besatz der Voliere laut Beschilderung (an der man auch die Laute der jeweiligen Art abrufen kann): Gabelracke, Gelbkehlfrankolin, Ru├čk├Âpfchen, Kapt├Ąubchen, Kampfl├Ąufer, Kaptriel, Gelbschnabelente. ├ťberraschend f├╝r mich, dass nicht die Moorenten aus dem Zuchtprojekt mit drin sind, es ist aber auf der Beschilderung noch ein Jokerplatz freigehalten - vielleicht sitzen die noch mit Jungv├Âgeln hinter den Kulissen...?

├ťberall am Afi-Mountain-Rundweg sind Didaktik-Elemente verstreut, die Informationen ├╝ber den namensgebenden Nationalpark, ├╝ber die Tierarten und auch ├╝ber die ans├Ąssige Bev├Âlkerung und die Gef├Ąhrdungen f├╝r die Umwelt von Mensch und Tier in Nigeria liefern - z.B. auch anhand einer Baustelle f├╝r einen geplanten Highway, f├╝r die als "Dekoration" ein Baufahrzeug im Geb├╝sch steht. Au├čer der ehemaligen "Ausgrabungsst├Ątte" wurde auch die Neandertaler-Begr├Ąbnisszene entfernt, dort findet sich jetzt stattdessen eine Darstellung der Verg├Âtterung von Gorillas durch Einheimische.

Im Zuge der Umgestaltung zu Afi Mountain hat Hannover jetzt auch keine Bongo-Anlage mehr, die wurde zu einem Artenschutz-Informationszentrum umger├╝stet. (Kleiner Scherz: F├╝r mich war die H├╝tte mit den Bongo-Trommeln immer die "hannoversche Bongo-Anlage"...)
(29.08.2017, 09:26)
Michael Mettler :   Durch das insgesamt etwa halbe Dutzend ├╝berwiegend gro├čfl├Ąchiger Einblickm├Âglichkeiten (Gitternetz und Scheiben) bietet sich sich eine Szenerie, f├╝r die das hier gelieferte Bild stellvertretend stehen soll. Die Anlage ist vielf├Ąltig und naturnah strukturiert, das Au├čennetz verschwindet bereits weitestgehend hinter der Neuanpflanzung. Im Bild sitzt auf dem Ast rechts oben ein Drill und erlaubt als Gr├Â├čenvergleich eine Absch├Ątzung der Dimensionen. Ist eigentlich ganz gut, dass die Drillgruppe noch klein ist, dann hat die Vegetation sicher bessere Startchancen, als wenn man eine kopfstarke Horde auf sie losgelassen h├Ątte. Der Besucher muss allerdings den jetzigen Besatz in der weitl├Ąufigen Anlage suchen, als gibt ja anfangs kaum mehr Affen als Gehege-Einblicke ;-) Was f├╝r ein Unterschied zu der vorherigen Pr├Ąsentation!
(29.08.2017, 08:58)
Michael Mettler :   Die vordere H├Ąlfte des Besuchertunnels, aus dem heraus man an mehreren Stellen rechts und links in die Au├čenanlage schauen kann. Die hellen "├ľffnungen" in der Decke sind verglast. ├ťber die neuen M├Âglichkeiten, die der Tunnel bietet, freuten sich gerade die kleinsten Besucher - und testeten in voller Lautst├Ąrke die (sehr gute) Akustik darin...
(29.08.2017, 08:50)
Michael Mettler :   Am Wochenende habe ich mir erstmals Afi Mountain angesehen- gef├Ąllt mir gut! Das sind buchst├Ąblich ganz neue Dimensionen in der Haltung von Niederen Affen und Kleinv├Âgeln f├╝r Hannover. Laut PM ist die Drill-Meerkatzen-Anlage 700 qm gro├č, das m├╝sste in etwa der Fl├Ąche der Schimpansenanlage entsprechen, und die Voliere 545 qm gro├č - etwas mehr als halb so gro├č wie die k├╝rzlich abgerissene Geiervoliere (oder anders gerechnet: in etwa so gro├č wie die jetzige Elefantenbullenanlage...).

Dem Rundweg folgend - also von der Schimpansenanlage aus kommend - bietet sich zuerst das nebenstehende Bild, und zwar in ├Ąhnlicher Form beiderseits des Weges: Einblick durch ein (erfreulicherweise dunkles und daher den Blick weniger behinderndes) Gitternetz. Die auf der Entwurfzeichnung (auf der Zoo-HP im Bautagebuich noch einsehbar) erzeugte Illusion, dass man vor Betreten des Felsentunnels Affen hoch ├╝ber sich in den B├Ąumen sehen k├Ânnte, ist allerdings in der Realit├Ąt nicht gegeben - vermutlich h├Ątte das eine enorme Mehrinvestition in St├╝tzkonstruktionen erfordert. In der jetzigen Form f├╝gt sich die (auch au├čen herum schon dicht eingegr├╝nte) Anlage gut in die Zoolandschaft ein, vielleicht h├Ątte ein h├Âheres Bauwerk an dieser Stelle von au├čen sogar eher wie ein Fremdk├Ârper gewirkt.

Die Pflanzung rechts im Bild verbirgt ├╝brigens den Bereich der kleinen verglasten Au├čenanlage des Urwaldhauses (zuletzt f├╝r die Orangs genutzt), der jetzt als Absperrgehege genutzt wird.

Orang Jambi ist ├╝brigens noch da, bewohnt die rechte Innenanlage.
(29.08.2017, 08:44)
Marcell Buechner :   Sehr sch├Ân geworden die voliere aber nur ein kleiner Besucher Bereich
(26.08.2017, 19:10)
Oliver Muller :   @Michael Mettler: danke!
(25.08.2017, 14:10)
Michael Mettler :   Hier ist der Artikel, der am Mittwoch in der Printausgabe stand:
http://www.neuepresse.de/Hannover/Meine-Stadt/Staatsanwaltschaft-Keine-Tierquaelerei-bei-den-Elefanten
(25.08.2017, 09:34)
Michael Mettler :   @Oliver M├╝ller: Laut NP vom Mittwoch hat sich der Zoo dazu entschieden, genau dies nicht zu tun, weil es von Peta zus├Ątzlich medial ausgeschlachtet werden k├Ânnte. Die Einforderung einer Unterlassungserkl├Ąrung k├Ânne z.B. dazu f├╝hren, dass das Gericht die Peta-Kampagne "als Meinungs├Ąu├čerung statt als Tatsachenbehauptung werten" k├Ânnte. Zoochef Casdorff sagte dazu: "Wir k├╝mmern uns lieber um unsere Tiere."
(25.08.2017, 08:56)
Oliver Muller :   @Michael Mettler: Danke f├╝r die Info, das ist doch erfreulich. Ich hoffe, das kommt auch noch in online-Medien, damit man es schon auf Facebook teilen kann. Eigentlich m├╝sste das doch ganz gro├č in die Medien. Ich hoffe, der Zoo erstattet auch Anzeige gegen PETA.
(24.08.2017, 23:20)
Michael Mettler :   Laut Printausgabe der NEUEN PRESSE haben Medienwissenschaftler ein 58-seitiges Gutachten ├╝ber das von Peta ver├Âffentlichte Filmmaterial erstellt und dabei Manipulationen aufgedeckt. Eine beteiligte Wissenschaftlerin sagt dazu, dass Peta Fakten verdrehe und durch Bearbeitungstricks daf├╝r sorge, dass ein unvoreingenommenes Betrachten der Szenen gar nicht m├Âglich sei.

Bereits in der gestrigen Ausgabe wurde berichtet, dass der Zoo, nachdem er Zugriff auf das der Staatsanwaltschaft vorgelegte Bildmaterial bekommen hatte, einen eigenen Zusammenschnitt auf Basis desselben Grundmaterials vorgenommen hatte - nur um zu zeigen, dass man durch willk├╝rliche Szenenauswahl, Schnitt, Musikhinterlegung usw. genauso gut einen manipulativen Film mit exakt gegenteiliger Botschaft erstellen kann.

Der Kommentar eines NP-Redakteurs in der gestrigen Ausgabe zielt in die gleiche Richtung wie das Gutachten der Medienwissenschaftler und schreibt Peta zu, finanzielle und ideologische Ziele ├╝ber den Tierschutz (und erst recht ├╝ber den Schutz einzelner Arten) zu stellen und daf├╝r Fakten zu verdrehen, T├Ąuschung und Manipulation einzusetzen.
(24.08.2017, 08:58)
Oliver Muller :   Wie l├Ącherlich...
(23.08.2017, 08:49)
Gudrun Bardowicks :   PETA kann eine Niederlage nat├╝rlich nicht akzeptieren und hat Einspruch gegen die Einstellung des Ermittlungsverfahrens erhoben (wurde in Hallo Niedersachsen erw├Ąhnt).
(23.08.2017, 00:10)
Michael Mettler :   @Oliver M├╝ller: Das hat Peta schon vor Wochen getan - zumindest in Bezug auf die Gutachter.
https://www.shz.de/deutschland-welt/panorama/gutachter-ueberpruefen-elefanten-haltung-im-zoo-hannover-id17008021.html
(22.08.2017, 22:31)
Oliver Muller :   Ich wette, PETA behauptet nun, dass die Gutachter-Kommissionen sowie die Richter tendenzi├Âs und voreingenommen sind.
(22.08.2017, 21:08)
Marcell Buechner :   War doch klar das da nichts dran ist

PETA br├Ąuchte mal wieder Geld
(22.08.2017, 14:05)
Adrian Langer :   http://www.haz.de/Hannover/Aus-der-Stadt/Uebersicht/Ermittlungsverfahren-gegen-den-Zoo-Hannover-nach-Peta-Wuerfen-eingestellt

Das Verfahren gegen den Zoo wurde eingestellt!
(22.08.2017, 10:10)
Michael Mettler :   @Marcell: Falscher Thread, nehme ich an?

@Gudrun: Dabei galt doch der Umzug der Show-Arena eigentlich als einer der dringlichsten Posten, nachdem eine Evaluierung der f├╝r den Besucher attraktivsten Einrichtungen ergeben haben soll, dass ein Highlight am Ende des Zoorundganges fehlt?
(18.08.2017, 20:39)
Marcell Buechner :   Und sowas will Tiere sch├╝tzen
(18.08.2017, 17:40)
Gudrun Bardowicks :   Da bei einer kommentierten F├╝tterung des Spitzmaulnashorns Sany vor einer Woche gesagt wurde, dass es ├ťberlegungen gibt, Sany nach Beendigung der Bauarbeiten f├╝r Afi Mountain und vermutlich auch des Eingangsbereichs in einen anderen Zoo abzugeben und mit einem jungen Spitzmaulnashornpaar eine neue Zucht aufzubauen kann ich mir gut vorstellen, dass die Umgestaltung der Nashornanlagen vorgezogen wird.

Hinsichtlich der Show-Arena gibt es aktuell keinen fest geplanten Umzugstermin. Sie wird also wohl noch einige Zeit am jetzigen Standort gegen├╝ber dem neuen Streichelgehege erhalten bleiben.
(18.08.2017, 10:43)
Michael Mettler :   Die Sache mit dem Tropenhaus sehe ich als zweischneidiges Schwert. Als Zoobesucher bedauere ich den Wegfall eines Schauhauses nat├╝rlich sehr, erst recht, weil ich auch Reptilien und Kleins├Ąugern etwas abgewinnen kann und diese Tiergruppen ohnehin schwach repr├Ąsentiert sind. Wenn aber andererseits das Geb├Ąude tats├Ąchlich so marode und Energie verschwendend ist, wie es als Begr├╝ndung f├╝r seinen Abriss angef├╝hrt wurde, dann w├Ąre eine Weiternutzung nach dem Auszug seiner Hauptbewohner eigentlich Bl├Âdsinn - oder w├╝rde allenfalls eine vor├╝bergehende Umnutzung als Kalthaus Sinn machen, um wenigstens noch ein zus├Ątzliches Schauangebot unter Dach bieten zu k├Ânnen. Aber lohnt dann noch eine Umgestaltung, wenn der Bau ohnehin auf der Abbruchliste steht? Sollte dann nicht eher der Pragmatismus greifen, dass man die nur wenige Schritte entfernte Gro├čbaustelle der Elefantenbullen-Erweiterung nutzt, um auch gleich das Tropenhaus abzurei├čen und damit nur EINMAL an dieser Stelle Baustellenverkehr in einem Kerngebiet des Zoos zu haben? Selbst wenn der Madagaskar-Komplex dann noch nicht gebaut werden sollte, h├Ątte man zumindest Baufreiheit, um jederzeit damit starten zu k├Ânnen - so, wie ja jetzt auch die Fl├Ąche der ehemaligen Robben-Pinguin-Anlage au├čerhalb der Besucherwege f├╝r sp├Ątere Nutzung freigehalten ist.

In der Liste der schon erw├Ąhnten Bauma├čnahmen der kommenden Jahre, die bereits im Bestand befindliche Tierarten betreffen, fehlen noch der Umbau der Nashornanlage und der Umzug der Show-Arena...
(17.08.2017, 19:17)
Adrian Langer :   http://m.haz.de/Hannover/Aus-der-Stadt/Uebersicht/Weniger-Besucher-Der-Zoo-Hannover-schreibt-rote-Zahlen

Hannover blieb im letzten Jahr hinter den Erwartungen!
(16.08.2017, 17:58)
Oliver Muller :   @Gudrun Bardowicks: Danke!
(16.08.2017, 14:38)
Gudrun Bardowicks :   Das neue Giraffenhaus mit Freilaufhalle ist nach dem Masterplan 2025+ erst f├╝r 2020/2021 eingeplant. Bis dahin soll der umgebaute Elefantenbereich fertig sein. F├╝r die Fertigstellung der neuen Herdenanlage und Freilaufhalle f├╝r Elefanten ist bisher 2019/2020 vorgesehen. Das Tropenhaus sollte nach dem Masterplan 2017 abgerissen werden. Die Er├Âffnung von Madagaskar war f├╝r 2018 geplant, der Termin wurde aber vermutlich bereits verschoben. Bei den letzten Zoof├╝hrungen hie├č es, dass im Fr├╝hjahr/Sommer 2018 erst einmal der neue Eingangsbereich und vermutlich auch eine vergr├Â├čerte Schneeeulenanlage er├Âffnet werden. Von "Madagaskar" im Jahr 2018 war nicht mehr die Rede. Daher gehe ich davon aus, dass dieses Haus erst einmal erhalten bleibt und fr├╝hestens 2018 abgerissen wird. Der Neubau des Eingangsbereichs liegt im Zeitplan und auch mit der Vergr├Â├čerung der Elefantenbullenanlage soll wie im Masterplan vorgesehen im Herbst 2017 begonnen werden.
Das Urwaldhaus wurde innen noch nicht umgestaltet. Die alte Anlage f├╝r Faultiere und Krallenaffen und die linke Orang-Innenanlage wurden nur f├╝r ihre neuen Bewohner, die Brazza-Meerkatzen und Drills, neu eingerichtet. Eine tiefgreifende Umgestaltung der Innenanlagen im Urwaldhaus ist laut Masterplan erst f├╝r die Zeit nach 2021 vorgesehen, genau wie der Bau der Asienhalle und des Amazonashauses.
(16.08.2017, 12:09)
Oliver Muller :   M├╝ssen nicht au├čer den Elefanten auch die Giraffen noch eine Laufhalle bekommen, bevor es mit Neubauten weiter geht? Und wie sieht denn das Affenhaus jetzt innen aus? Immer noch Sichtbeton ├╝berall? Da waren doch auch mal ├änderungen angek├╝ndigt?
(16.08.2017, 09:38)
Marcell Buechner :   Madakascar h├Ą

Das tropenhaus wird abgerissen Daf├╝r Endsteht ja madakascar
(16.08.2017, 09:17)
Adrian Langer :   Ich denke auch fast, dass es genau so kommen wird! Aber erst einmal abwarten! Vielleicht findet der Zoo ja eine M├Âglichkeit Madagaskarhaus und Elefantenanlage parallel zu sanieren!
(15.08.2017, 21:50)
Gudrun Bardowicks :   Anderes Thema:
Ich war am 14.8. im Zoo Hannover und habe mir Afi Mountain angesehen. Mir gefallen die neuen Anlagen f├╝r Drills und Meerkatzen und die Afrikavoliere sehr gut. Auch die Infotafeln und nachgestellten Szenen zum Thema Afi Mountain wie z.B. die Verehrung der Gorillas in der Vergangenheit als Gottheit (war mir bisher unbekannt) oder die Riesenschneckenzuchtanlagen sind sehr gelungen. Es werden auch Tipps zum schonenden Umgang mit Resourcen wie Handys und Papier gegeben.

Was mit dem alten Tropenhaus geschieht ist noch nicht sicher, aber man wird auf "Madagaskar" vermutlich noch etwas l├Ąnger warten m├╝ssen, da erst einmal die Elefantenhaltung verbessert wird. Das finde ich auch in Ordnung. Allerdings sollte man das Haus bis zum endg├╝ltigen Abri├č weiternutzen und nicht als leere Ruine im Zoo stehen lassen. F├╝r die Haltung von Kleins├Ąugern wie z.B. Krallenaffen, Faultieren, kleineren Lemuren oder Buschschliefern bzw. Klippschliefern w├Ąre es sicherlich noch gut geeignet.
(15.08.2017, 21:31)
Marcell Buechner :   So wurde es mir mitgeteilt es waren 4 Experten da und die Tiere sind weder k├Ârperlich noch seelisch verletzt
(15.08.2017, 19:08)
Adrian Langer :   Wer h├Ątte das denn gedacht? :D Sollten die aber jetzt nicht erst langwierig ausgewertet werden?
(15.08.2017, 18:49)
Marcell Buechner :   Das Gutachten ist da und die Pfleger wissen es ich habe mich gerade mit einem unterhalten
Es wurde kein Tier geschlagen und haben keine Verletzungen
(15.08.2017, 17:15)
Marcell Buechner :   Der Zoo war heute voll um 12 alle Parkpl├Ątze dicht peta hat selbst Tiere auf dem
Gewissen
(13.08.2017, 21:24)
Adrian Langer :   http://m.neuepresse.de/Hannover/Meine-Stadt/Peta-ruft-auf-Plakaten-zum-Boykott-des-Zoos-auf

Zu fr├╝h gefreut! PETA setzt noch einen drauf!
(13.08.2017, 21:11)
Marcell Buechner :   Sie seel├Âwen Vorstellung viele Sachen raus genommen afi Mountain echt sch├Ân geworden die Drills sind in der Innenanlage von den Orang Utans und die Meerkatzen sind in der ehemaligen Gehege der Faultiere drin aber alles sehr trist Gegensatz zu drau├čen die Vogelvoliere ist noch f├╝r Besucher geschlossen es ist nur ein sehr kleiner Bereich begehbar
(13.08.2017, 18:42)
Marcell Buechner :   naja du musst sehen das der Zoo bis jetzt knapp 130 Million ┬Ç investiert hat seit 1999 (Expo) und bis Ende 2021 werden es wohl so um 200 Million ┬Ç sein hoffe immer noch auf beide H├Ąuser nach 2021 Asien und S├╝damerika und hoffentlich stellt die Stadt dem Zoo noch mehr Platz zur Verf├╝gung
Ein Erweiterung von Australien w├Ąre cool mit Koalas und Tasmanischen teufeln
(10.08.2017, 22:23)
Adrian Langer :   Wenn es nur einmal in anderen Zoos so voran gehen w├╝rde! ....... Naja hoffentlich werden dann endlich die Stimmen der Zweifler in Sachen Hannoveraner Elefanten leiser!
(10.08.2017, 21:54)
Marcell Buechner :   Ab Herbst 2017 wird angefangen die Elefanten Anlage umzubauen es geht Schlag auf Schlag
(10.08.2017, 19:32)
Adrian Langer :   http://www.haz.de/Hannover/Aus-der-Stadt/Uebersicht/Zoo-Hannover-eroeffnet-neue-Themenwelt-Afi-Mountain

Afi Mountain wurde er├Âffnet!
(10.08.2017, 19:00)
Marcell Buechner :   Bin am 11 vor Ort um mir afi Mountain anzusehen
(07.08.2017, 19:18)
Jan Jakobi :   Ich war zuletzt im Dezember 2016 im Zoo Hannover.

Zur kommentierten F├╝tterung waren ein paar Elefantenpfleger auf der Anlage bei der Herde.
Die Elefanten verhielten sich weder aggressiv noch ver├Ąngstigt bzw. zur├╝ckhaltend gegen├╝ber den Elefantenpflegern.
Verletzungen sind mir weder vor Ort noch auf den Fotos aufgefallen.

Selbt wenn die Elefanten Verletzungen gehabt h├Ątten, dann m├╝ssen diese nicht unbedingt von einem Elefantenhaken stammen. Der Bulle Nikolai k├Ânnte die K├╝he unbeabsichtigt mit seinen Sto├čz├Ąhnen verletzt haben.
Auch der Jungbulle Taru k├Ânnte mit seinen Sto├čz├Ąhnen im Spiel seine Geschwister/Halbgeschwister oder seine Mutter oder seine Tanten verletzt haben.

Bei dem Besuch hatte ich die Elefanten ├╝ber 3 Stunden beobachtet.
(07.08.2017, 17:34)
Marcell Buechner :   Wir m├╝ssten uns alle mal im Zoo Treffen
(06.08.2017, 20:09)
Oliver Muller :   Wenn die diversen Aussagen von P?TA und sogenannten Zeugen stimmen w├╝rden, m├╝ssten die Tiere ja nicht nur ver├Ąngstigt bzw. aggressiv auf die Pfleger reagieren, sondern auch sichtbare Wunden haben.
Es w├╝rde sicherlich von Vorteil sein, wenn die regelm├Ą├čigen Besucher des Zoos unter euch ihre Erfahrungen mal auf der FB-Seite des Zoos oder in der regionalen Presse berichteten.
(06.08.2017, 12:40)
Adrian Langer :   Ich muss auch einmal sagen, dass die Aussage einer Zeugin ja doch ziemlich unwahr oder ├╝bertrieben erscheint! Wahrscheinlich hat sich hier nur einer der Tierpfleger versucht gegen ein aufdringliches Kalb zu wehren (ob es dann wirklich ein Schlag war sei mal dahin gestellt!)! Sollte diese Anschuldigung allerdings fundiert sein bin ich nat├╝rlich auch f├╝r einen Wechsel! Allerdings kann ich nur sagen, dass ich bei meinem diesj├Ąhrigen Besuch keine Auff├Ąlligkeiten feststellen konnte (auch wenn ich nicht wirklich lange dort gestanden habe!)!
(06.08.2017, 11:51)
Michael Mettler :   Die Zeitpunkte, zu denen Peta in dieser Sache an die ├ľffentlichkeit tritt, folgen einem augenf├Ąlligen Schema. Ein paar Tage vor Beginn der besuchertr├Ąchtigen Osterferien, ein paar Tage vor Beginn der besuchertr├Ąchtigen nieders├Ąchsischen Sommerferien, ein paar Tage vor der besuchertr├Ąchtigen Neuer├Âffnung von Afi Mountain. Auch eine Form davon, Tiere zu vermarkten...
(06.08.2017, 10:27)
Gudrun Bardowicks :   Ich habe auch eine Jahreskarte und beobachte die Elefantenherde und den Umgang derPfleger mit ihr regelm├Ą├čig ├╝ber einen l├Ąngeren Zeitraum. Mi├čhandlungen der Elefanten durch die Pfleger sind mir noch nie aufgefallen. Ich habe auch nicht den Eindruck, dass die Elefanten Angst vor den Pflegern haben oder Stresssymtome zeigen,wenn die Pfleger zu ihnen auf die Anlage kommen. Daher w├╝rde mich nat├╝rlich sehr interessieren, weshalb der Pfleger den Elefantenhaken angewandt hat, falls die Aussage der Zeugin stimmen sollte. Manipulierte bzw. falsche Aussagen von Tiersch├╝tzern d├╝rften allerdings auch m├Âglich sein, da es keine Belege f├╝r die Aussage der Besucherin gibt. Auf jeden Fall gehe ich nicht davon aus, dass der Pfleger den Elefantenhaken ohne triftigen Grund eingesetzt hat. Falls es doch so sein sollte hoffe ich, dass der entsprechende Tierpfleger entlassen oder in ein anderes Zoorevier versetzt wird. Dar├╝berhinaus hoffe ich, dass der Zoo seine Elefantenversorgung m├Âglichst schnell auf PC umstellt, damit die Vorw├╝rfe von PETA, anderen Tierrechtlern und Besuchern, die den Umgang der Pfleger mit den Elefanten falsch einsch├Ątzen da sie nicht gen├╝gend Hintergrundwissen haben, endlich aufh├Âren. Allerdings bef├╝rchte ich, dass PC vermutlich erst dann durchg├Ąngig eingesetzt wird, wenn die Erweiterung und der Umbau der Elefantenanlagen abgeschlossen sind.
(05.08.2017, 22:59)
Marcell Buechner :   Also da ich eine Jahreskarte habe und ich mindestens die Elefanten 30 min beobachte kann an den Ger├╝chten einfache nichts dran sein die Elefanten haben keine Angst vor den Pflegern die gehen sogar offen zu ihnen hin

PETA bracht Aufmerksamkeit
Aber selber Tiere t├Âten
(05.08.2017, 19:27)
Adrian Langer :   http://m.haz.de/Hannover/Aus-der-Stadt/Uebersicht/Gutachten-zu-angeblicher-Misshandlung-von-Zoo-Elefanten-in-Hannover

Das letzte Gutachten ist eingetroffen!
(05.08.2017, 09:52)
Marcell Buechner :   Die Er├Âffnung von afi Mountain ist auf den 11 August verlegt worden
(28.07.2017, 05:51)
Michael Mettler :   Laut Afi-Mountain-Bautagebuch auf der HP wurde in der neuen Drillanlage Rollrasen verlegt. Wenn ich mich richtig erinnere, hatte man das damals in der jetzigen Drillanlage auch gemacht und die Affen hatten das schnell w├Ârtlich genommen und ihn gr├╝ndlich wieder aufgerollt, um darunter nach Essbarem zu suchen. Um die Anlage in vollem (Boden-)Gr├╝n zu erleben, ist vermutlich ein Besuch schnell nach der Er├Âffnung anzuraten....
(25.07.2017, 18:20)
Michael Mettler :   Der von mir erw├Ąhnte NP-Artikel ist hier online lesbar:
http://www.neuepresse.de/Hannover/Meine-Stadt/Baustellenbesuch-Afi-Mountain-bald-startklar
(25.07.2017, 18:13)
Marcell Buechner :   Ich kann den haz Beitrag nicht lesen weil sie Geld wollen kann ihn jemand hier online stellen
(25.07.2017, 14:44)
Jan Jakobi :   Schau mal bei hipposworld.de, dort gibt es Fotos vom Flusspferd-Haus.
Ebenso gibt es im Thread "Der alte Zoo Hannover" Fotos.
(25.07.2017, 10:09)
Adrian Langer :   http://www.haz.de/Hannover/Aus-der-Stadt/Uebersicht/Afi-Mountain-im-Zoo-Hannover-soll-Anfang-August-oeffnen

Afi Mountain er├Âffnet Anfang August!
(25.07.2017, 09:27)
Marcell Buechner :   Hat jemand Bilder vom alten Robben rondell
Oder vom alten flusspferd Haus
(24.07.2017, 23:34)
Michael Mettler :   Laut Zeitungsbericht (NP) soll Afi Mountain in zwei Wochen er├Âffnet werden: Am 4.8. f├╝r geladene G├Ąste und ab 5.8. dann f├╝r das gesamte Publikum. Allerdings findet im Bericht nur die Affenanlage Erw├Ąhnung, von der Vogelvoliere ist kein Wort zu lesen - ob die dann auch fertig sein soll...?

N├Ąchste Woche bekommt der Panorama-Turm sein Dach. Die Er├Âffnung ist laut NP f├╝r November geplant.

F├╝r den neuen Eingangsbereich soll die "unterirdische Infrastruktur" bereits abgeschlossen sein. Fertigstellung des Komplexes zwischen sp├Ątem Fr├╝hjahr und Sommerferien 2018.
(21.07.2017, 22:04)
Gudrun Bardowicks :   Die neue Drill-Anlage sieht auf jeden Fall bereits fertig aus. Sie wirkt sehr gro├čz├╝gig. An der begehbaren Afrikavoliere wird allerdings noch gebaut, aber auch sie scheint sehr weitl├Ąufig zu sein. Einen Er├Âffnungstermin des Gesamtkomplexes im August kann ich mir gut vorstellen, es wird aber wohl erst in der zweiten Augusth├Ąlfte sein. Allerdings war der Orang Jambi bei meinem Besuch am 13.7, noch immer im Urwaldhaus. Von einer Umgestaltung der Orang-Anlagen und des Kleinaffenk├Ąfigs (zuletzt Faultiere, Wei├čb├╝schel├Ąffchen, Goldagutis) war noch nichts zu sehen, aber das kann nat├╝rlich sehr schnell gehen. Ich k├Ânnte mir auch vortstellen, dass die 3 aktuell zu sehenden Drills und die Brazza-Meerkatzen auch schon in das Urwaldhaus ziehen solange Jambi noch da ist, da f├╝r ihn vermutlich eine der Innenanlagen bis zur Abgabe reichen w├╝rde. Die Kleinaffenanlage und der Orang-K├Ąfig mit direktem Zugang zum nicht mehr einsehbaren Aussenk├Ąfig und zur neuen Aussenanlage sollten f├╝r die Drills und die Brazzas erst einmal als Innenstallungen gen├╝gen. Der ehemalige Evolutionspfad am Gorillaberg, das Forscherlager gegen├╝ber den Gorillas und das Menschenaffenr├Ątsel wurden mittlerweile abgebaut. Neu sind die Sitzb├Ąnke in der Trommelh├╝tte, die den Zugang zum Gorillaberg bildet.

Die Abbrucharbeiten im zuk├╝nftigen Arbeitsbereich sind fast abgeschlossen. Demn├Ąchst wird wohl mit der Abfuhr der Schuttberge und dem Bau des neuen Eingangsbereichs begonnen werden.
Auch der Bau des Panoramas am Zoo ist mittlerweile weit fortgeschritten. Die Ausma├če des Turms sind schon gut zu erkennen. Ich hoffe, dass dieser Turm nach dem Ende der Panoramavorf├╝hrungen in ein zuk├╝nftiges Tierhaus integriert wird. Eine Verlegung des geplanten S├╝damerikahauses in diesen Zooteil mit dem Turm als Bestandteil k├Ânnte ich mir gut vorstellen, da dann der neue Streichelzoo /Sambesi-Kraal nicht noch einmal umziehen m├╝sste. Auch w├Ąre dieser Standort hinsichtlich des Geo-Konzepts sinnvoller als quasi eine S├╝damerika- Insel im Afrikateil. Am Standort der alten Greifvogelanlagen w├Ąre vermutlich nicht viel Platz f├╝r gro├čz├╝gige Au├čenanlagen f├╝r s├╝damerikanische Tiere, aber f├╝r ein Tropenhaus mit Au├čenanlagen f├╝r Krallenaffen und andere kleinere s├╝damerikanische Arten d├╝rfte der Platz vermutlich reichen.

(17.07.2017, 18:01)
Marcell Buechner :   Bin gespannt wann das Urwaldhaus umgestaltet wird. Das tropenhaus wird bestimmt bald abgerissen
(17.07.2017, 10:35)
Gudrun Bardowicks :   MM hat recht. Laut Urwaldhausf├╝hrer wurde nach einer ├ťbergitterung wie geschehen tats├Ąchlich an eine Haltung von Bonobos in der ehemaligen Aufzuchtanlage gedacht. Dieses w├Ąre nach den Anforderungen des S├Ąugetierhaltungsgutachtens heute nat├╝rlich nicht mehr m├Âglich, aber die Haltung von Meerkatzen oder Mangaben d├╝rfte in ihr ohne Vergr├Â├čerung erlaubt sein, da dort als Mindestfl├Ąche 70 m┬│ oder mind. 30 qm bei einer H├Âhe von 2,5 m f├╝r diese Artengruppen genannt werden.
(11.07.2017, 20:25)
Michael Mettler :   Es war ja auch nicht schon immer ein Faultiergehege, sondern wurde urspr├╝nglich f├╝r junge, handaufgezogene Menschenaffen gebaut. Wenn ich mich richtig erinnere (steht das nicht auch im alten Urwaldhaus-Sonderf├╝hrer?), gab es in den 80er Jahren sogar Gedanken, darin langfristig Bonobos zu halten, falls eines Tages keine Handaufzuchten der anderen Arten mehr n├Âtig w├Ąren.
(10.07.2017, 23:49)
Gudrun Bardowicks :   So klein ist das Faultiergehege nicht. Es hat ohne Absperrst├Ąlle eine Gr├Â├če von 50 qm (Quelle: alter Urwaldhausf├╝hrer) und entspricht somit fl├Ąchenm├Ą├čig den Anforderungen des aktuellen S├Ąugetiergutachtens f├╝r Innenanlagen f├╝r eine kleine Gruppe Meerkatzen. Wenn man die nicht einsehbaren Absperrst├Ąlle hinzurechnet d├╝rfte die Anlagenfl├Ąche als Innenanlage f├╝r die Brazza-Meerkatzen gen├╝gen. Dar├╝berhinaus k├Ânnte man auch das ehemalige Au├čengehege f├╝r die Orangs zu einem Wintergarten umbauen und somit die Gehegefl├Ąche betr├Ąchtlich erweitern und f├╝r die Tiere einen R├╝ckzugsraum schaffen. Die beiden Orang-Innenanlagen haben laut dem Urwaldhausf├╝hrer jeweils eine Grundfl├Ąche von 65 qm.
(10.07.2017, 23:13)
Marcell Buechner :   Bisschen klein gewesen das Gehege der Faultiere
(10.07.2017, 16:05)
Gudrun Bardowicks :   Ich denke, dass das Faultiergehege die neue Innenanlage f├╝r die Brazza- Meerkatzen wird. Die beiden Orang-Innenanlagen werden vermutlich beide als Innenanlagen f├╝r die Drills genutzt, da man zuk├╝nftig eine gro├če Drill-Zuchtgruppe mit m├Âglicherweise merhreren M├Ąnnchen aufbauen will.
(29.06.2017, 22:50)
Michael Mettler :   @Marcell Buechner: Wenn du die Fischfotos meinst, dann im Thread "Ich hab' da mal 'ne Frage", den wir schon h├Ąufiger f├╝r Bestimmungsfragen genutzt haben.
(29.06.2017, 19:35)
Marcell Buechner :   Michael wo sind den die Bilder ????

Was kommt den ins Gehege der Faultiere
(29.06.2017, 14:03)
Gudrun Bardowicks :   Bei der Schabenart handelt es sich um Fauchschaben. Au├čerdem m├╝sste es im Schulraum noch Zwergg├╝rtelschweife geben.
Im Hippo-Canyon war in der letzten Zeit auch immer ein Koi zu sehen.
(25.06.2017, 21:21)
Michael Mettler :   ... und jetzt habe ich die erste bei Besuch des Zoos sichtbare Baustelle glatt vergessen, aber im neuen Eingangsbereich herrschen noch die eher unspektakul├Ąren Bodenarbeiten vor. Ein junger Besucher meinte ├╝brigens bei dem Anblick hoffnungsvoll "vielleicht bauen die hier was f├╝r Pandas"...

Viel eindrucksvoller (und nachahmenswert) finde ich, wie der Zoo den umgeleiteten Weg zum jetzigen Eingang f├╝r Infotainment nutzt. Bauzauntransparente als Informationsmedium sind zwar in Hannover nichts Neues mehr, aber bei den hier eingesetzten wird auf -zig verschiedenen Transparenten ├╝ber Tierarten im Zoo informiert (selbst ├╝ber weniger popul├Ąre wie die Mendesantilope, siehe Foto), es gibt Bilderr├Ątsel und zwischendrin immer mal wieder einen humorvollen Hinweis, wie weit es noch zum Eingang ist (das beginnt z.B. mit "noch 300 R├╝ssell├Ąngen").
(25.06.2017, 16:57)
Michael Mettler :   Baustelle des Panorama-Turms, von Mullewapp aus gesehen. Mit Draht bespannt erg├Ąbe das nach Ende der Sonderausstellung eine nette neue Gro├čvoliere...
(25.06.2017, 16:49)
Michael Mettler :   Baustelle der Afrikavoliere, von Meyers Hof aus gesehen - rechts im Bild der "Melkstand". Na, wer findet den Fehler im Bild...? ;-)
(25.06.2017, 16:47)
Michael Mettler :   Wollte mal schauen, was die Baustellen machen.

1) Drill-Meerkatzen-Anlage: Inneneinrichtung der Au├čenanlage l├Ąuft, entlang der Au├čenseite sind bereits etliche Meter gro├čer Bambushorste als Hintergrundbegr├╝nung eingepflanzt. Weitere Pflanzen, Felsen und Baumst├Ąmme lagern noch auf dem Zooparkplatz und warten auf ihre Einbringung. Der Zugang zum Urwaldhaus war gestern an der Schimpansenseite m├Âglich, man durchquert bereits das Tor zum neuen Bereich in Form eines Urwaldriesen-Baumstumpfes; aus diesem heraus wird es schon einen Scheibeneinblick in die Anlage geben (ist noch zugeklebt). Kurz vor dem Hauseingang bietet sich durch den Bauzaun der nebenstehende Anblick auf den Eingang zum Felsentunnel, der die Anlage durchquert. Der fr├╝here kleine Au├čenk├Ąfig links neben der T├╝r (zuletzt f├╝r die Orangs genutzt) bleibt ├╝brigens als nicht einsehbarer Absperrk├Ąfig erhalten.

b) Afrikavoliere: Das "Gerippe" steht, derzeit wird das Netz an den Spannseilen befestigt - deshalb steht das Innere voll mit Arbeitsplattformen. Auch wenn die au├čerhalb der eigentlichen Voliere befindliche St├╝tzen- und Spannseilkonstruktion noch mehr Volumen vort├Ąuscht, bekommt die Voliere doch ein ganz sch├Ânes Kaliber. Bild folgt.

c) Panorama am Zoo: Auch hier steht jetzt das Ger├╝st des Turms, erste der Verkleidungsplatten sind montiert - d├╝rfte jetzt also schnell sein Aussehen ver├Ąndern. Auch dazu gleich ein Foto.

Das Orangpaar d├╝rfte abgereist zu sein, es war nur noch Jambi zu sehen und der Schieber zwischen den Innenanlagen offen. Nebenan herrscht bereits Leere, Faultiere, Wei├čb├╝schel├Ąffchen und Goldaguti sind ausgezogen. Im Tropenhaus hat sich daf├╝r ein Leerstand wieder gef├╝llt: In der vormals mit Striemengrasm├Ąusen besetzten Vitrine werden jetzt Fette Sandratten gehalten.

Ansonsten habe ich endlich zum ersten Mal sehen k├Ânnen, wie die Sumpfwallabys die Trennmauer zwischen gro├čer und Wombat-Anlage ├╝berwinden, und sogar gleich in beide Richtungen (erstaunlich, mit welcher L├Ąssigkeit sie m├╝helos auf die Mauerkrone hinauf springen) - nicht zuletzt auch, weil sie durch einen Wombat aufgemischt wurden... Und auch die Beobachtung, dass ein Teichhuhn zwei Hulmans aus dem (Flach-)Wasser jagen und in Schach halten kann, war eine "Erstsichtung" f├╝r mich.

@Sacha: Zu deiner Frage nach den Amphibien, Fischen und Wirbellosen habe ich diesmal gezielt Ausschau gehalten, wenn auch nat├╝rlich einiges nicht im Schaubereich untergebracht ist. Die versuchte Inventur ergab folgendes: Im Pinguinbecken keinen Sibirischen St├Âr gesehen (steht in der ZTL auch bereits bei den "Ehemaligen"). Im Mullewapp-Schulraum laut handschriftlicher Tafeln - nach dem, was man durch die Scheiben ersp├Ąhen konnte - Blattschneiderameise, Wandelndes Blatt, "-schabe" (Rest war aus meiner Perspektive verdeckt, vermutlich Fauchschabe), Korallenfinger-Laubfrosch; nach Reptilien hattest du zwar nicht gefragt, aber da w├Ąre noch der Madagaskar-Taggecko zu nennen. Weitere Beschriftungen nicht gesehen, was aber nicht hei├čen muss, dass nicht noch andere Tiere da sind. Mobile Ausstellung im Kribbel-Car nicht gesehen. F├╝r den Bachlauf des Urwaldhauses kann ich aus den ZTL-Angaben best├Ątigen: als gro├če Arten Rotschwanzwels (Einzeltier) und Schwarzer Paku (vier, wenn ich keinen ├╝bersehen habe). Der in der ZTL angef├╝hrten Braunen M├╝hlsteinsalmler (Myleus pacu) k├Ânnte wegen seines wissenschaftlichen Artnamens lediglich eine Verwechslung mit dem Schwarzen Paku sein. Alle vier Fische, die ich gesehen habe, hatten eine oben br├Ąunliche, unten schwarze F├Ąrbung und waren deutlich gr├Â├čer als die 20 cm, die fishbase als H├Âchstgr├Â├če f├╝r Myleus pacu angibt. Als kleinere Arten Schwerttr├Ąger (Zuchtformen von X. helleri, mindestens die Farbschl├Ąge Gr├╝n/Wildfarbig, Rot und Tuxedo rot vorhanden, Antennenwels (Wirklich Ancistrus dolichopterus?) und mindestens eine polymorphe Malawibuntbarschart, k├Ânnte nach Google-Recherche Maylandia fainzilberi sein. Ich habe Fotos von Wels und Buntbarschen, wenn auch zwangsl├Ąufig nur von oben; vielleicht kann zu denen ein Fischkenner etwas sagen. Von den anderen tropischen Arten aus der ZTL (Kleiner Leoparden-Fiederbartwels, Wei├čbinden-Brabantbuntbarsch, Gestreifter Spatelwels - letztere Art stand allerdings vor einiger Zeit mal als Verlust in der Liste im ZOOFREUND) zumindest an dieser Stelle nicht zu sehen, auch nichts von den im ZOOFREUND erw├Ąhnten Purpur-Prachtbuntbarschen. Auf Kaltwasserfische in Teichen und Wassergr├Ąben habe ich nicht geachtet, den Hippo-Canyon (da gibt und gab es immer mal Graskarpfen und Goldfische) nicht besucht.
(25.06.2017, 16:45)
Adrian Langer :   Wombat! Hier musste ich warten bis der Pfleger zum Gl├╝ck mit Futter kam!
(23.06.2017, 08:18)
Adrian Langer :   Hulmann Languren!
(23.06.2017, 08:17)
Adrian Langer :   Pr├Ąriehund!
(23.06.2017, 08:16)
Adrian Langer :   Dornschwanzagame adult!
(23.06.2017, 08:15)
Adrian Langer :   Dornschwanzagame jung!
(22.06.2017, 16:16)
Adrian Langer :   Omanechse?
(22.06.2017, 16:15)
Adrian Langer :   Stachelschwanzwaran!
(22.06.2017, 16:14)
Adrian Langer :   Katta!
(22.06.2017, 16:13)
Adrian Langer :   Drill! Es kommt ja gl├╝cklicherweise die neue Anlage! Hatte schon Angst sie nicht zu sehen, da diese Affen ja allgemein selten gezeigt werden! Nebenan leben auch schon die Brazzas!
(22.06.2017, 16:12)
Adrian Langer :   Erdm├Ąnnchen und Stachelschwein!
(22.06.2017, 16:11)
Adrian Langer :   Mein heutiger Besuch in Hannover! Ich h├Ątte ihn mir gr├Â├čer vorgestellt aber ich bin wirklich ├╝berw├Ąltigt! Planerisch wirklich ein Meisterst├╝ck! Ich glaube viele "normale" Besucher haben hier aufgrund der thematischen Gestaltung und der Kulissen rund um die Tiere auch viel Spa├č!
Die Anlagen sind ja gr├Â├čtenteils bereits saniert und f├╝r meinen Geschmack zumeist gro├čz├╝gig geschnitten! Um nochmal auf die Einbettung der themenwelten zu kommen der Einblick in das L├Âwengehege bei dem die gro├čen Katzen im Gehege geschlafen haben und im Hintergrund der anderen Anlage liefen die Giraffen und Blessb├Âcke umher! Man hat sich ja (besonders aufgrund der hohen Temperaturen) schon fast gef├╝hlt wie in der Savanne!
Besonders hervorheben m├Âchte ich doch hier Yukon-Bay! Besonders die Anlagen der Marinen Lebensformen k├Ânnen sehr punkten! Gezeitenbecken und besonders die Eisb├Ąrenanlage ist ja mal sehr gro├čz├╝gig geschnitten! Herrlich ich glaube h├Ątte jeder Zoo solche B├Ąrenanlagen w├╝rden endlich die Stimmen aus dem Tierrechtsbereich mal leiser werden! Ansonsten ist auch der Tierbestand Eins A! Und um nochmal auf die "Problemlage" von den Elefanten zur├╝ck zu kommen diese standen direkt vor mir und ich konnte keinerlei Narben/Wunden etc. pp erkennen! Also wenn hier mal nicht eine "leichte" ├ťbertreibung aus der Tierrechtsecke kam ......!
F├╝r mich gab es nat├╝rlich viel neues zu entdecken! Neben Drills, Elen-, Addaxantilopen, Wombats, Hulmannlanguren, Timberwolf, Karibu, Pinselohrschwein und Pferdeantilope konnte besonders der Reptilienbestand punkten! F├╝r mich Erstsichtungen Stachelschwanzwaran, Dornschwanzagame (laut Aushang gab es hier eine Erstzucht) und Omanechse?! Gleichzeitig fehlte mir hier aber eine Krokodilart (kommt die vllt noch?)! F├╝r mich sogar (da immer ausgeschildert aber nie gesehen!) eine Erstsichtung eines Waschb├Ąren im Zoo (ansonsten nur breit gefahren am Stra├čenrand!).
Zu Beanstanden h├Ątte ich tats├Ąchlich lediglich, dass mir die neuen Vogelvolieren doch ziemlich eng erschienen! Und nat├╝rlich die ├Ąlteren Anlagen die aber alle noch saniert werden!
Anbei Elenantilope und Steppenzebra!
(22.06.2017, 16:10)
Adrian Langer :   http://m.neuepresse.de/Hannover/Meine-Stadt/Zoo-Hannover-Peta-kritisiert-Gutachter-Wahl

Dank des Gutachtens wird jetzt alles besser........ Denkste! Peta hat jetzt 6 STUNDEN angebliches Bewei├čmaterial nachgelegt! Es gibt auch Kritik an der Wahl des Gutachters! Ich glaube die sind erst zufrieden wenn PETA selber bewerten darf!
(19.06.2017, 19:15)
Marcell Buechner :   Bleibt nur noch jambi ├╝brig,dann kann man das innen Gehege so langsam umzubauen.
(16.06.2017, 13:34)
Michael Mettler :   Die Abreise des Orang-Paares Kajan und Zora nach Texas steht bevor, am Wochenende wird deshalb ausnahmsweise das Urwaldhaus ge├Âffnet, damit die Besucher sie noch einmal sehen k├Ânnen:
https://www.zoo-hannover.de/de/ueber-uns/presse-archiv/Abschied-von-Kajan-und-Zora
(15.06.2017, 19:16)
Sacha :   @MM: So etwa habe ich mir das vorgestellt;) - Im Ernst: Das hilft mir schon ziemlich weiter, darum ganz herzlichen Dank f├╝r Deine M├╝he.
(13.06.2017, 22:45)
Michael Mettler :   @Oskar Schwitters: Wenn die dortigen Eintr├Ąge vollst├Ąndig und aktuell w├Ąren.
(13.06.2017, 22:42)
Oskar Schwitters :   Sollten sich die Wirbeltiere nicht aus der "Erweiterten Suche" der Zootierliste (www.zootierliste.de/?org=8&action=expsuchliste) ablesen lassen?
(13.06.2017, 21:06)
Michael Mettler :   P.S. Im Teich der j├╝ngst abgerissenen Strandvogelvoliere gab es neben Goldfischen und Koi mindestens auch Rotfedern und/oder Pl├Âtzen, die dortigen Fische wurden m.W. in andere Zoogew├Ąsser umgesetzt.
(13.06.2017, 20:50)
Michael Mettler :   @Sacha: Wenn ich da tats├Ąchlich PROFI w├Ąre, w├Ąre das Rankommen wohl eher kein Problem ;-)

Die im ZOOFREUND jeweils im Herbst ver├Âffentlichten Tierbestandslisten nennen zu Fischen und Wirbellosen nur die Gesamt-Artenzahl mit einzelnen Artbeispielen (und auch die nicht unbedingt mit wissenschaftlichen Namen). Die letzte war entsprechend noch f├╝r 2015 und nannte f├╝r das Jahresende 19 Arten Fische (als Beispiel Sibirischer St├Âr), 14 Arten Insekten (als Beispiele Blattschneiderameise und Stabschrecke ohne Artangabe) sowie Afrikanischen Riesenschnurf├╝├čer (Archispirostreptus gigas) und Achatschnecke (Achatina fulica, also Gro├če A.). Als Amphibien waren Agakr├Âte, Rokokokr├Âte und Korallenfinger im Bestand.

Aus den quartalsm├Ą├čig im ZOOFREUND ver├Âffentlichten Tierbestandsver├Ąnderungen lassen sich zwar die in den letzten Jahren in den Bestand gekommenen Wirbellosen (und vereinzelte Fische) ersehen, aber nicht, wie lange die Arten im Bestand waren bzw. ob sie es aktuell noch sind. Wenn ich als markanten Zeitpunkt das Jahr 2012 als Ausgangspunkt nehme, weil da wegen des neu geschaffenen "Kribbelcars" der Wirbellosenbestand stark aufgestockt wurde, dann lassen sich von da bis heute aus den Listen folgende Arten au├čer den schon genannten nachweisen (deutsche oder wissenschaftliche Namen z.T. von mir selbst erg├Ąnzt, soweit machbar; manche sp├Ąter nochmals angeschafft):

schon vor 2012
Tansania-Langschwanzskorpion (Hadogenes troglodytes) - wahrscheinlich schon l├Ąnger nicht mehr im Bestand, w├Ąre als Nicht-Insekt sonst wohl wie fr├╝her in der TBL erw├Ąhnt worden

2012
Tausendf├╝├čer (Spiropoeus fischeri) - dito
Indonesischer Tausendf├╝├čer (evtl. Archispirostreptus spec.?) - dito
Pferdekopfschrecke (Pseudoproscopia latirostris)
(Riesen-?)Blattschrecke (Stilpnochlora spec.)
Wandelndes Blatt (Phyllium siccifolium)
Australische Gespenstschrecke (Extatosoma tiaratum)
Dornschrecke, Stachlige Stabschrecke (Eurycantha calcarata)
Wandelnde Bohne (Diapherodes gigantea)
Madagaskar-Fauchschabe (Gromphadorrhina portentosa)
Riesengespenstschrecke (evtl. Heteropteryx dilatata?)
Kleine Gespenstschrecke (wiss. Name?)
Vietnamesische Stabschrecke (evtl. Annam-Stabschrecke Medauroidea extradentata = Baculum extradentatum?)
Indische Gottesanbeterin (wiss. Name, evtl. wie unten?)

2013
T├╝rkisblaue Riesenstabschrecke (Achrioptera fallax)
Wandelnde Geige (Gongylus gongyloides)
Gottesanbeterin ohne Artangabe
S├╝dafrikanischer Fruchtk├Ąfer (Pachnoda (sinuata) flaviventris)

2014
afrikanischer Rosenk├Ąfer (Eudicella morgani) - keinen deutschen Artnamen gefunden
Gro├če Indische Gottesanbeterin (Hierodula membranacea)
Astmantis (Popa spec.)

2015
Gro├če Indische Gottesanbeterin (Hierodula grandis), erneut angeschafft M├Ąrz 2016
afrikanischer Rosenk├Ąfer (Eudicella colmanti) - keinen deutschen Artnamen gefunden

2017
Ghana-Gottesanbeterin (Sphodromantis lineola)


Als Zug├Ąnge bei den Fischen tauchen in den Listen der gleichen Jahre nur auf: Graskarpfen, Hecht (m.W. in den mit Goldfischen besetzten Gew├Ąssern zur Eind├Ąmmung von deren Vermehrung eingesetzt), Purpur-Prachtbuntbarsch (Urwaldhausbach?), Sibirischer St├Âr (Pinguinbecken), Steelhead-Forelle (=k├╝stenbewohnender ├ľkotyp der Regenbogenforelle; Eisb├Ąrbecken, m.W. nicht mehr im Bestand - besuche allerdings nur selten den Unterwassereinblick). Von eigenen Sichtungen her kenne ich neben dem schon erw├Ąhnten Goldfisch in den Au├čengew├Ąssern noch Spiegelkarpfen und Koi. Den Bachlauf im Urwaldhaus habe ich schon lange nicht mehr wegen Fischarten gecheckt, und wie gesagt w├Ąre das aktuell auch gar nicht m├Âglich.
(13.06.2017, 19:19)
Sacha :   Oh, das scheint ├╝bel zu sein, wenn sogar ein Zoo-Hannover-Profi nicht an diese Daten kommt...;)

Gibts denn nicht wenigstens ein paar weitere Anhaltspunkte ├╝ber interne Publikationen (Neuzug├Ąnge etc.)?
(13.06.2017, 12:03)
Michael Mettler :   @Sacha: DIE Liste h├Ątte ich dann auch gern ;-)

Ist n├Ąmlich etwas schwierig, da den ├ťberblick zu behalten. Von den Wirbellosen ist nur eine Art st├Ąndig im frei zug├Ąnglichen Schaubereich zu sehen, n├Ąmlich ein Volk Blattschneiderameisen (nur mit deutschem Namen ausgeschildert). Der so genannte Schulraum in Mullewapp mit seinen Terrarientieren steht nur selten Besuchern offen, durch seine Terrarien in den drei "Schaufenstern" hindurch (entlang derer auch die Laufr├Âhren der Ameisen f├╝hren) kann man von au├čen nicht alles im Inneren des Raumes sehen. Und das "Kribbelcar", mit dem ├╝berwiegend Wirbellose, aber auch z.B. die Turkmenische Sandboa mobil pr├Ąsentiert werden, ist schon allein wetterbedingt nur unregelm├Ą├čig im Zoo unterwegs. In punkto Fische ist der Bachlauf im Urwaldhaus mit seinen tropischen S├╝├čwasserfischen wegen der Afi-Mountain-Bauarbeiten seit geraumer Zeit nicht besuchbar.
(12.06.2017, 18:15)
Sacha :   Kurze Frage f├╝r den Statisitiker:

Kann mir bitte jemand hier die Wirbellosen, Fisch und Amphibien auflisten, die gegenw├Ąrtig im Zoo Hannover gehalten werden. Schon jetzt herzlichen Dank f├╝r Eure Bem├╝hungen.

(12.06.2017, 11:42)
Marcell Buechner :   Also die fertig Stellung von afi Mountain und der Vogelvoliere wird wohl erst nach den Ferien Bzw im Herbst passieren die sind sehr weit hinten im zeit Plan
(10.06.2017, 18:48)
Adrian Langer :   https://www.noz.de/deutschland-welt/niedersachsen/artikel/906413/gutachter-ueberpruefen-die-haltung-der-elefanten-im-zoo-hannover

Jetzt kommen die Gutachter in den Zoo! Ich hoffe dann hat dieses leidige Thema ein Ende!
(08.06.2017, 07:17)
Marcell Buechner :   Sp├Ątestens zum
Umbau wird eine neue Giraffen Herde in den Zoo kommen
(03.06.2017, 09:00)
Jan Jakobi :   Heute Morgen starb Giraffenkuh Juji.
Der erste Befund: Darmverschluss.

Jetzt leben nur noch die beiden Giraffenk├╝he Shani (geb. 2000) und Jamila (geb. 2013, Tochter von Juji) im Zoo Hannover.

Quelle: https://www.zoo-hannover.de/de/ueber-uns/presse-archiv/Trauer-um-Giraffe-Juji
(02.06.2017, 15:43)
Marcell Buechner :   Hab ein Bild gefunden Vl geht es
(29.05.2017, 23:36)
Michael Mettler :   Bei Bau des Hauses waren diese Stallboxen urspr├╝nglich f├╝r Okapis und Ducker vorgesehen, beides wurde sp├Ąter auch tats├Ąchlich darin gehalten, im Laufe der Zeit aber auch andere Antilopenarten wie Kirk-Dikdik, Senegal-Schirrantilope, Springbock und "Topi" (eigentlich Jimela). Im Originalzustand geh├Ârten zu den Boxen drei Au├čengehege, von denen das kleinste nicht direkt ans Haus grenzte, sondern nur durch das mittlere (gr├Â├čte) hindurch f├╝r die Bewohner erreichbar war. Sp├Ąter wurden die drei Ausl├Ąufe zusammengefasst, letzte Bewohner vor dem Umbau des Komplexes waren die Dikdiks.

Es k├Ânnten aber tats├Ąchlich vor├╝bergehend mal V├Âgel in den Boxen gesessen haben, denn man hatte versucht, auf der neuen Giraffenanlage mit den Huftieren auch Hornraben zu halten, und die brauchten ja auch Stallraum. Sie respektierten allerdings die Grabenbegrenzung nicht, so dass der Versuch abgebrochen wurde und die Hornraben noch eine Weile in der j├╝ngst abgerissenen Geiervoliere zur Untermiete einzogen. Perlh├╝hner gab es auch mal auf der Anlage, m├Âglich, dass auch diese den Stallraum bekommen hatten.

Auch Dikdiks waren kurzzeitig mit auf der jetzigen Giraffenanlage und m├╝ssten zu dieser Zeit eigentlich auch wieder in ihrem alten Stall gewesen sein; soweit ich mich erinnere, fanden die aber die begr├╝nte Grabensohle anziehender als das Gehegeplateau und wurden deshalb ebenfalls wieder rausgenommen.
(29.05.2017, 23:29)
Timo Felker :   Haben nicht zwischenzeitlich auch die Hornraben in der beschriebenen Stallung im Giraffenhaus gewohnt?
(29.05.2017, 23:14)
Jan Jakobi :   Ich habe noch nicht gelesen das die Orang-Utans abgegeben wurden.
Das ist ein ehemaliger Antilopen-Stall.
(29.05.2017, 22:51)
Gudrun Bardowicks :   Es handelt sich nicht um eine Voliere sondern eine ehemalige Antilopenstallung, in der fr├╝her die Blauducker und sp├Ąter einige Dikdiks lebten. Danach und auch aktuell wird der Raum als Lagerraum genutzt.
(29.05.2017, 22:45)
Marcell Buechner :   Wenn man ins Giraffen Haus geht ist links eine voliere waren dort mal V├Âgel drin wenn ja welche
(29.05.2017, 21:33)
Marcell Buechner :   Sind die Orang Urans noch vor Ort
(27.05.2017, 17:46)
Michael Mettler :   Ist zwar nur ein Ex-Hannoveraner, aber vielleicht f├╝r Menschenaffenfans interessant: Der hier geborene und nach dem Tod seiner Mutter von einem Dortmunder Weibchen adoptierte Jung-Orang Yenko, aufgenommen vor ein paar Tagen. Durch seinen verletzungsbedingt amputierten Arm klettert er zwar zwangsl├Ąufig unbeholfen, aber ansonsten geht es ihm offenbar gut.
(18.05.2017, 09:14)
Michael Mettler :   Als Erg├Ąnzung: Vom Eingangsbereich des Panoramas, einem Quader neben dem Turm, steht bereits das Stahlger├╝st - konnte ich vorhin aus einer anderen Perspektive sehen, von der Stra├če aus ist diese Stelle nicht einsehbar.
(10.05.2017, 23:09)
Michael Mettler :   Und hier der Blick von der Gegenseite, aus Richtung Zooshop/Eingangsbereich. Vier Brazza-Meerkatzen sind inzwischen eingetroffen und schon im Tropenhaus zu sehen (zwei noch getrennt untergebrachte Duos).

Von der Afrikavoliere sieht man aus Richtung Meyers Hof bisher haupts├Ąchlich Betonfundamente, diese Baustelle ist deutlich weniger weit fortgeschritten als die Affenanlage.

Ansonsten herrscht viel Bewegung auf der Abriss-/Baufl├Ąche des neuen Eingangsbereiches. Das alte Verwaltungsgeb├Ąude ist schon weg, und da auch einiges an angrenzender Bepflanzung (Bambushaine usw.) verschwunden ist, entsteht ein unerwartet weitl├Ąufiger Eindruck.

An der Panorama-Baustelle war ich nicht, habe sie bei Anfahrt nur von der Stra├če aus gesehen; auch da ist man anscheinend noch mit Fundamenten besch├Ąftigt.
(10.05.2017, 13:03)
Michael Mettler :   So sieht es auf der Baustelle der Drill-Meerkatzen-Anlage von Afi Mountain aus, die Netzbespannung wird gerade angebracht. Zu sehen ist die Perspektive vom Weg an der Schimpansenanlage aus (derzeit Sackgasse). Der Stil der Netzkonstruktion ist der gleiche wie bei den Schimpansen, das Betonelement ist der sp├Ątere Besuchertunnel.
(10.05.2017, 12:54)
Adrian Langer :   http://www.haz.de/Hannover/Aus-der-Stadt/Uebersicht/Elefantenbaby-Floh-im-Erlebnis-Zoo-Hannover-geboren

Es ist ein viertes Jungtier bei den Elefanten zur Welt gekommen!
(05.05.2017, 17:54)
Oliver Muller :   @Marcell Buechner: Das sieht f├╝r mich jetzt aber auch nicht nach einer richtig seri├Âsen Quelle aus...
(12.04.2017, 17:09)
Marcell Buechner :   http://www.gerati.de/2017/04/12/elefanten-tierqualvideo-von-peta-entpuppt-sich-als-luege/
(12.04.2017, 15:40)
Michael Mettler :   N├╝chtern betrachtet, ist auch die Darstellung ├╝bertrieben, dass Elefanten bei PC-Haltung alles freiwillig mitmachen. Selbst wenn es keine k├Ârperlichen Zwangsma├čnahmen gibt, bleibt es auch hier dem menschlichen Ermessen vorbehalten, wann welche Handlungen des Tieres erw├╝nscht sind, auch wenn dieses sich verweigern darf. Ich glaube jedenfalls kaum, dass ein PC-Elefant nach eigenem Gusto an das Trainingsgitter treten und ein Ohr durchstecken wird, um um eine Blutentnahme zu bitten, woraufhin sofort der Tierarzt herbeigerufen wird...

Und auch "Pf├Âtchengeben" am Trainingsgitter ist sachlich betrachtet ein Kunstst├╝ck und hat nichts mit nat├╝rlichem Verhalten zu tun, egal mit welchen Ma├čnahmen es antrainiert und abgerufen wird. In manchen Zoos wird auch sowas ├Âffentlich vorgef├╝hrt, die Grenze zur Show ist also flie├čend. Dressur per se zu verteufeln, schie├čt weit ├╝ber das Ziel hinaus. Es ist in meinen Augen bereits Dressur, wenn man einem Tier beibringt, dass es abends ein Haus und darin eine bestimmte Box aufsuchen soll - oder schlafen Elefanten, Zebras, Giraffen in der Natur nachts in H├Âhlen...? "Dressur" und "Training" (sowie "Erziehung", wie es bei Menschen und ihm nahe stehenden Haustieren genannt wird) sind m.E. nichts weiter als unterschiedliche Bezeichnungen f├╝r das gleiche Prinzip, wobei es lediglich Mode geworden ist, "Dressur" im Gegensatz zu den beiden anderen negativ zu besetzen.

Das soll alles beileibe kein Pl├Ądoyer gegen gesch├╝tzten und f├╝r direkten Kontakt sein, sondern nicht mehr als der Versuch einer Versachlichung der Diskussion um Dressur in der Zootierhaltung.

@Gudrun: Aus der Schusslinie der Tierrechtler kommt man auch durch eine Umstellung auf Protected Contact nicht. Eisb├Ąren z.B. werden in Zoos heutzutage in PC gehalten und trotzdem von Tierrechtsorganisationen f├╝r Anti-Zoo-Werbekampagnen benutzt.
(12.04.2017, 08:40)
Gudrun Bardowicks :   Bei den Szenen, wo man am ehesten von "mi├čhandeln" sprechen kann, n├Ąmlich die mit dem seilbehangenen Jungtier, wo dieses mit Hilfe der Spitze des Elefantenhakens durch wiederholtes "Schlagen" dazu gebracht werden soll, sich aufzurichten bzw. niederzuknien, habe ich den Eindruck, dass dort ein einmaliges Vorgehen in einer Endlosschleife in schnellerer Laufgeschwindigkeit immer wieder abgespielt wird und erst hierdurch der Eindruck entsteht, dass das Jungtier stark mit dem Haken "gepr├╝gelt" wird. In allen anderen Aufnahmen sieht es f├╝r mich so aus, als ob die Jungtiere mit Hilfe des Hakens ├Ąhnlich wie beim Einsatz eines Targets wirklich nur gef├╝hrt werden.
Man sollte die Vorw├╝rfe gr├╝ndlich ├╝berpr├╝fen und notfalls daraus Konsequenzen beim Personal und beim zuk├╝nftigen Umgang mit den Elefanten ziehen. Eine m├Âglichst schnelle Umstellung auf PC nach dem entsprechenden Umbau der Anlagen w├Ąre sicherlich die beste L├Âsung um so schnell wie m├Âglich wieder aus der Schu├člinie der Tierrechtler und Tiersch├╝tzer zu kommen.
(11.04.2017, 22:50)
Michael Mettler :   Zuchterfolge bei Elefanten sind m.E. keine Frage der Haltungsform, sondern eher der Partner-/Gruppenkonstellation. Ich erinnere an die Geburtenserie bei Asiaten und Afrikanern in Hannover ab 1964 bei - nach heutigen Ma├čst├Ąben - winzigen Anlagen und Anbindehaltung selbst der beiden Bullen.

Ob Protected Contact das Ma├č aller Dinge ist, wird die Zukunft zeigen. Was heute fortschrittlich ist, ist morgen schon wieder von gestern. So wurde ja auch eifrig die moderne Heuf├╝tterung ├╝ber Kopfh├Âhe f├╝r Elefanten propagiert, und jetzt ist schon wieder zu lesen, dass man wegen Augenreizungen durch herabfallende Streupartikel wieder auf sie verzichtet...

PC sollte ja eigentlich - der Name sagt es - in erster Linie f├╝r mehr k├Ârperliche Unversehrtheit der Pfleger sorgen. Die Frage, in wie weit der Pfleger im Gehege in den Tagesablauf der Tiere eingreifen darf (damit meine ich noch keine Dressurkunstst├╝ckchen, sondern nur die "Teilnahme" am Gruppenleben), scheint mir dagegen eher eine Glaubensfrage zu sein und je nach Tierart sehr uneinheitlich behandelt zu werden. Kein Mensch fordert m.W. PC (und Verzicht auf circus├Ąhnliche Tricks) bei der Robbenhaltung, obwohl auch ein erwachsener Seel├Âwe ein ernst zu nehmender Gegener sein kann und Robbenbisse sehr schlecht heilende Wunden hervorrufen sollen, von der ethischen Frage mal ganz abgesehen - warum d├╝rfen Seel├Âwen "Sp├Ą├čchen" vorf├╝hren, andere Tiere aber bitte nicht?

Die Geschichte mit dem Elefantenhaken sehe ich zwiesp├Ąltig. Als Abstandhalter bei Bedarf ist er bei direktem Kontakt sicherlich unverzichtbar - das Gegenst├╝ck zum Besen, den ein Tierpfleger im Notfall gegen eine angreifende Antilope einsetzen kann (auch dort wird kein PC gefordert), der f├╝r einen Elefanten aber kein Hindernis darstellen d├╝rfte. Einen Elefanten mit dem Hakenstab anzutippen, um ihn zu dirigieren, empfinde ich auch noch nicht als problematisch; habe auch aus Zoos in Erinnerung, dass manche Pfleger daf├╝r das hakenlose Ende der Stange benutzen, so dass das Hakenende tats├Ąchlich nur im Notfall eingesetzt wird. Und da bin ich bei Hannes' Meinung: Wenn man sieht, wie Elefanten untereinander ihre Sto├čz├Ąhne einsetzen, dann ist das vermutlich sogar noch schmerzhafter. Ob man aber mit dem Hakenende wirklich an einem Tier "herumrupfen" muss, ist dann m.E. schon eine andere Sache. Insofern sehe ich die Filmsequenzen mit einem gewissen Zwiespalt.

Wobei mich interessieren w├╝rde, ob die wirklich aus j├╝ngster Zeit stammen. Ich selbst habe durchweg M├╝he, die K├Ąlber individuell zuzuordnen, dazu befasse ich mich mit ihnen zu wenig (und in letzter Zeit auch zu selten). Ein Teil der im TV gesehenen Aufnahmen zeigt die Tiere nur von hinten bzw. mit verdeckten K├Âpfen, so auch die Szenen vor Publikum (die ohnehin vom Besucherbereich aus aufgenommen sind, so dass man sich auch hinter dem Publikum h├Ątte postieren k├Ânnen). Stammen sie noch aus der Zeit der inzwischen aufgegebenen Shows und zeigen eventuell ebenso aufgegebene Methoden...? Merkw├╝rdig z.B. die Vergr├Â├čerung des Bildausschnitts bei der Szene, in der sich ein Pfleger seitlich an den Elefanten h├Ąngt und beide nur von hinten zu sehen sind. Warum die Vergr├Â├čerung auf Kosten der Bildqualit├Ąt, die zur Darstellung des Sachverhalts nicht n├Âtig gewesen w├Ąre? War im originalen Bildausschnitt etwas zu sehen, woran man h├Ątte erkennen k├Ânnen, dass es altes Material ist?

Aus den Aufnahmen mit gr├Â├čerem Bildwinkel ist ersichtlich, wo die versteckten Kameras angebracht waren. Da ist also nicht nur mal eben jemand von Besucherseite her auf eine Mauer geturnt, sondern bis auf die trennenden Geb├Ąudeteile zwischen Bullen- und Herdenanlage einerseits, Herden- und Mutter-Kind-Anlage andererseits vorgedrungen.

Die Zeitungen in Hannover gehen ├╝brigens recht ausgewogen mit der Geschichte um. Es fehlt auch keineswegs an Spitzen gegen Peta, z.B. dass zur Anti-Zoo-Demo letzter Woche einige der rund hundert Peta-Sympathisanten ihre Hunde mitgebracht hatten - und damit bewiesen haben, nicht mal die Ideologie der von ihnen unterst├╝tzten Organisation zu kennen....

Peta Deutschland soll ├╝brigens ganze 9 (!) stimmberechtigte Mitglieder haben (http://www.gerati.de/2017/04/03/peta-erfuellt-gesetzliche-voraussetzung-nicht/) und in Niedersachsen nicht mal einen Landesverband (NP-Meldung).

(11.04.2017, 22:04)
Oskar Schwitters :   K├Âln, Z├╝rich, Kopenhagen...
(11.04.2017, 20:49)
Hannes Lueke :   Gibt es eigentlich eine regelm├Ą├čige Zucht in Anlagen mit gesch├╝tzten Kontakt? Emmen hatte gute Erfolge und sonst?
(11.04.2017, 20:33)
Oskar Schwitters :   @Nikolas Groeneveld: Die Anlage in Leipzig kann auch im "protected contact" oder "no contact" betrieben werden. Eine komplette Umstellung ist f├╝r die n├Ąchste Zeit allerdings wohl nicht geplant.
In Hamburg sagte Hering-Hagenbeck nach der Er├Âffnung der Freilaufhalle, "man sei nun ger├╝stet, sollte der gesch├╝tzte Kontakt eines Tages Vorschrift werden". Bei der F├╝tterung sagte ein Pfleger letztens, "man wolle mit der Umstellung noch etwa 20 bis 30 Jahre warten, bis es eine Herde aus verwandten Tieren gibt, die sich gut vertr├Ągt".
Aus Wuppertal sind mir keine Pl├Ąne bekannt.
(11.04.2017, 16:40)
Oliver Muller :   Hat eigentlich der Zoo Strafanzeige gegen PETA wegen Hausfriedensbruchs erstattet? Dieser Straftatbestand d├╝rfte da wohl erf├╝llt sein, wenn man auf fremdem Grund und Boden Videokameras installiert, um die Besitzer zu filmen.
(11.04.2017, 08:48)
Hannes Lueke :   Die T├Âtung von Knut wurde, durchaus berechtigt, damit begr├╝ndet, dass die Handaufzucht unnat├╝rlich sei und zu Fehlpr├Ągungen f├╝hrt. Nat├╝rlich noch mit Quatsch ausgeschm├╝ckt wie ewige Qual in Zoos etc.

Der Elefant im Zoo Perth ist das mitbabstand ├Ąlteste Zootier in Perth und entsprechend ruhig und vertrauensw├╝rdig
Das ist ein Unterschied zu einem Jungbullen.

Ich bin kein Freund von Bestrafung aber wir d├╝rfen uns nichts vor machen. Hands on hat die Elefantenhaltung erst soweit gebracht und gefeierte Rentnerhaltungen wie Karlsruhe sind ohne Top trainierte Tiere nicht m├Âglich. Wenn man sich zudem ansieht wie rabiat Elefanten im Spiel miteinander umgehen ist so ein Haken ein Witz.
Es sollte in jedem Zoo die M├Âglichkeit des Gesch├╝tzen Kontaktes geben aber die Hands On Haltung pl├Âtzlich so zu verteufeln ist l├Ącherlich


(11.04.2017, 08:27)
Nikolas Groeneveld :   Ich bin der Meinung, Manfred Niekisch hatte recht, als er sagte ?Schl├Ąge und Ketten sind Dinge aus der Vergangenheit?.
Noch gibt es sie zwar leider in den Zoos, aber ich hoffe, dass sie bald wirklich nur noch Dinge der Vergangenheit sein werden.
Ich halte ebenfalls nicht viel vom direkten Kontakt, im Grunde genommen ist ja klar, wie das funktioniert.
Unerw├╝nschtes Verhalten oder Ungehorsam den Pflegern gegen├╝ber muss in dieser Haltungsform sofort bestraft werden, damit kein Elefant die Dominanz der Pfleger in Frage stellt.
Und einen Elefantenhaken benutzt man eben doch f├╝r mehr, als nur zum F├╝hren des Tieres.
W├╝rde er wirklich nur zum F├╝hren des Tieres dienen, br├Ąuchte er auch keine Spitze.
Das ist f├╝r mich keine moderne Zootierhaltung und auch kein haltbarer Zustand.
Es freut mich sehr, dass in letzter Zeit sehr viele Zoos auf gesch├╝tzten Kontakt umgestellt haben.
Allerdings finde ich es schade, dass man in Hamburg, Wuppertal und Leipzig weiterhin Elefanten im direkten Kontakt h├Ąlt und anscheinend auch nicht vorhat, das demn├Ąchst zu ├Ąndern.
Ich freue mich nat├╝rlich auch sehr, dass Hannover seine Haltung umstellen m├Âchte und hoffe, dass es in nicht allzu ferner Zukunft dazu kommt.
Es gibt ja allerdings auch immer wieder Aufnahmen von Menschen, die sich scheinbar ohne Elefantenhaken oder andere Mittel zwischen den Elefanten bewegen.
Auch aus dem Zoo in Perth gab es vor kurzem ein Video, in dem es so aussah, als ob man ohne Druckmittel arbeiten w├╝rde.
Hier der Link zum Video vom Zoo Perth https://www.youtube.com/watch?v=Yzy5UQejlsQ
Ich muss dazu sagen, dass ich keine weiteren Aufnahmen aus Perth kenne.
Mir stellt sich jetzt allerdings die Frage, ob der direkte Kontakt zu Elefanten auch ohne die Dominanz des Pflegers m├Âglich ist.
Wei├č jemand genaueres dazu, ob eine Elefantenhaltung im direkten Kontakt mit den Tieren auch ohne die ├╝blichen Mittel (sprich elefantenfreundlich) m├Âglich ist?
Ich hoffe nat├╝rlich, dass sich die Situation in Hannover nicht negativ auf die Besucherzahlen auswirkt und man dort die Zukunftspl├Ąne verwirklichen kann.
Es gab ja auch aus dem Tierpark Berlin und dem Tiergarten Sch├Ânbrunn ├Ąhnliche Aufnahmen, die der ├ľffentlichkeit bekannt wurden.
Gab es den infolgedessen in Berlin oder Sch├Ânbrunn damals Besucherr├╝ckg├Ąnge?
@Hannes Lueke: Mit welcher Begr├╝ndung hat Endzoo damals die Euthanasie von Knut gefordert?
(11.04.2017, 00:04)
Adrian Langer :   http://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/hannover_weser-leinegebiet/Zoo-Hannover-bekommt-Videomaterial-nicht,zoo1268.html

Der Zoo bekommt das Videomaterial von PETA nat├╝rlich nicht! Ich finde dadurch verlieren sie doch stark an Glaubw├╝rdigkeit!
(10.04.2017, 21:16)
Gudrun Bardowicks :   Die aktuellen Morddrohungen gegen├╝ber Mitarbeitern des Zoos Hannover aufgrund des Berichtes finde ich total unangemessen. Hoffentlich erwischt man diese Droher. Ich finde es in Ordnung, dass der Zoo Hannover Strafanzeige gegen die Bedroher gestellt hat. Ich w├╝nschte mir, dass auch in den sozialen Netzwerken sachlich und nicht nur aus dem Bauch heraus argumentiert wird.
(07.04.2017, 12:30)
Hannes Lueke :   Vielleicht kann man mit so einem Video auch ├Âffentliche Gelder locker machen um schneller die neue Anlage zu bauen
(07.04.2017, 10:08)
Gudrun Bardowicks :   Ich glaube nicht, dass der Bericht und die Petition von PETA zu einem au├čergew├Âhnlich starken R├╝ckgang der Besucher in Hannover f├╝hren. Die Mehrzahl der Petitionsunterst├╝tzer ist gegen├╝ber Zoos sowieso schon kritisch eingestellt und wird diese eher nicht besuchen. Der Shitstorm bei Facebookwar zu erwarten, aber richtige Zoofans werden sich davon nicht unbedingt von einem Besuch in Hannover abhalten lassen, wenn sie diesen bereits geplant haben. Ich k├Ânnte mir sogar vorstellen, dass einige Sensationslustige jetzt erst recht nach Hannover fahrenwerden um nachzupr├╝fen,ob man Verletzungen bei den Jungtieren sieht oder weitere negative Punkte in Hannover ausfindig zu machen, ├╝ber die man im Internet und bei Facebook berichten kann. Allerdings werden wohl einige bisher unentschlossene Zoointeressierte erst einmal von einem Besuch in Hannover absehen und lieber einen der f├╝r ihre Elefantenhaltung gelobten Zoos wie Heidelberg, Osnabr├╝ck oder K├Âln aufsuchen. Dieses wird sich vielleicht erst einmal ung├╝nstig auf die Einnahmen f├╝r Tageskarten auswirken, aber ich denke, dass dieses nur kurzfristig ist. Vor einigen Jahren war Hannover schon einmal in den Negativschlagzeilen wegen der Trennung des m├Ąnnlichen Elefantennachwuchses von der Mutter und deren fr├╝hzeitiger Abgabe in Jungbullengruppen (ich denke, dass aus dieser Zeit m├Âglicherweise auch die Bilder von der "Mi├čhandlung" des Jungbullen stammen), was ebenfalls zu starker Kritik am Zoo Hannover f├╝hrte. Dieser Aufruhr legte sich allerdings schnell und f├╝hrte zu keinem sp├╝rbaren Besucherr├╝ckgang. Allerdings sollte die Zooleitung die aktuellen Vorw├╝rfe wirklich gr├╝ndlich ├╝berpr├╝fen und im Bedarfsfall auch konsequent durchgreifen und vielleicht auch fr├╝her als geplant den Protected Contact bei der Elefantenhaltung einf├╝hren und nicht noch bis 2020, wenn die Umbauten im Elefantenrevier fertiggestellt sein sollen, warten. Auch w├Ąre eine ausf├╝hrliche sachliche Stellungnahme zu den Vorw├╝rfen durch die Zooleitung und am Besten auch die Pfleger sehr sinnvoll.
(07.04.2017, 00:14)
Oliver Muller :   Es gibt gewisse Regeln und Erfahrungswerte, wie man als Unternehmen o.├Ą. mit solchen Situationen umgeht und Spezialisten, die einen dabei beraten. Leider war die erste Reaktion der Zoovertreter in den mir bekannten Videos katastrophal unprofessionell.

Die Zoos sollten dringend die Tierrechtler ernster nehmen und professionell agieren lernen. Sonst wird man ihnen eine Mitschuld am eigenen Untergang nicht absprechen k├Ânnen.

Davon abgesehen glaube ich auch, dass die Bilder in den Sommerferien vergessen sein werden. Aber klar sollte inzwischen sein, dass PETA derzeit weltweit die Zoos als Prim├Ąrziel ins Visier genommen hat und nicht ruhen wird, bevor alle Zoos geschlossen sind. Wenn man das verhindern will, k├Ânnte eine offensive Gegenstrategie sinnvoll, um die Glaubw├╝rdigkeit von PETA zu zerst├Âren. Ich sage da nur "People Euthanizing Thousands of Animals". PETA sammelt Geld, legt die Verwendung der Mittel nicht offen und die einzige praktische Arbeit die sie tun ist, dass sie jedem Tier, dessen sie habhaft werden k├Ânnen, so schnell wie m├Âglich die Giftspritze geben.
(06.04.2017, 22:40)
Hannes Lueke :   Das ist erschreckend wirkungsvoller aber blinder Populismus
Ich sehe das eher nicht so, dass es ein Game Over bedeutet. Die Menschen sind dumm und vergessen schnell. Es wird h├Âchstens etwas bitter, dass die Osterferien etwas schwach ausfallen aber im Sommer wei├č das keiner mehr. Bis dahin sind Pietro und Sarah wieder zusammen oder in Aleppo gibt es Giftgas was viel emp├Ârender ist als der handels├╝bliche Genozid via Bomben und Schusswaffen. Das Internet findet sein Opium.

Die Defensive und sachliche Haltung verstehe ich aber auch nicht. Warum nicht direkt ein Image Video wie toll Mensch und Tier interagieren, wie gut die Elefanten z├╝chten und wie sch├Ân die Babys spielen.

Endzoo hat damals die Euthanasie von Knut gefordert und was hat der Zoo Berlin daraus gemacht?
(06.04.2017, 21:04)
Adrian Langer :   Hmm finde ich schwierig! Als Zoo steht man heutzuage eben immer in der schwecheren Position! Schlie├člich sind Zoos ja die B├Âsen, die Tiere einsperren! Daher w├╝rde ich auch nicht unbedingt als Zooparkleiter in die Offensive gehen! Die Gefahr sich zu verrennen ist einfach zu gro├č! Die Wertigkeit von Pro Zoo eingestellten Menschen w├╝rde ich gerne an zwei Petitionsbeispielen fest machen! W├Ąhrend die Petition ├╝ber invasive Arten in Zoos seit 1.02 diesen Jahres nicht mal 2200 Unterschriften geschafft hat, kam die von Peta auf fast 60000 Unterschriften in zwei Tagen!!!!!!!!!
An der Stelle m├Âchte ich auch noch einmal betonen, der Zoo Hannover hat sich hier auch nicht mit Ruhm bekelekert! Sie h├Ątten doch gleich zu den Methoden des direkten Kontakts stehen sollen! Aber Peta k├Ąmpft dreckig und das geht garnicht! Wenn dann bitte gerechtfertigte und sachliche Kritik!
(06.04.2017, 20:26)
Sacha :   @Adrian Langer: Hier rennst Du mit Deiner Aussage ohnehin offene T├╝ren ein. Deine (guten) Argumente sollten die uninformierten Leser von TagesZeitungen und online-medien zu lesen bekommen....

Generell finde ich es immer wieder erstaunlich, wie schwach gewisse Zoo-Verantwortliche auf derartige Angriffe reagieren und wie wenig sie daf├╝r tun, den Tierrechtlern die Munition aus den H├Ąnden zu nehmen. Wie w├Ąre es mit selber in die Offensive zu gehen statt nur zu reagieren?
(06.04.2017, 12:42)
Marcell Buechner :   Sat 1 RTL RTL 2 ├╝berall ist der Zoo in den Medien das k├Ânnte Game over bedeuten
(05.04.2017, 20:02)
Marcell Buechner :   Das werden wieder schwierige Jahre f├╝r den Zoo auch mit Neubauten und Erweiterungen wird man das nicht aus der Presse bekommen die Tagestickets werden zur├╝ck gehen und auch die Jahreskarten werden vernichtend nach Unten schnellen hoffen wir mal das der Zoo der f├╝r mich wirklich einer der sch├Ânsten der Welt ist sich erholt und ihre Zukunftspl├Ąne verwirklichen zu k├Ânnen mit S├╝damerika und Asienhaus
(05.04.2017, 19:52)
Adrian Langer :   Besonders dreist finde ich die Petition! Nebenbei sie hat jetzt schon nach knapp 18 Stunden fast 25000! Unterschriften! Im Bericht von Gestern hie├č es ja noch, dass andere Zoos, hier war insbesondere Heidelberg vorgestellt worden, eine gute Elefantenhaltung haben. Klugerweise gibt es am Ende dieser Petition ja einen Aufruf dazu, dass Elefanten nicht in Zoos geh├Âren sondern in die Wildnis!
An sich klar! Aber welche (sichere) Wildnis gibt es denn noch? Gerade beim Asiatischen Elefanten wird der Lebensraum bis auf ein paar Wildreservate immer kleiner! Und Zoos setzen sich ja auch f├╝r deren Erhalt und Ausbau ein! Ich denke mal ohne deren Aufkl├Ąrung geht die Zerst├Ârung dann noch schneller voran (zumal ich glaube, dass freigewordene Gelder dann nur in andere Witschaftssektoren gesteckt wird!).
Zum anderen gibt es Verweise, dass europ├Ąische Zoos immernoch Wildf├Ąnge exportieren! Wenn ja welche denn? Magdeburg hat sich da ja vor ein paar Jahren erst eine blutige Nase geholt!
Ich glaube fast von den Forderern hat kaum einer ein klares Bild von tats├Ąchlichen Umst├Ąnden! War das etwa nur eine Aktion um eigene Interessen (Abschaffung von Zoos) durchzusetzen! Also ich finde, dass hier nicht nur die Glaubw├╝rdigkeit vom Zoo Hannover in Frage gestellt werden sollte!
(05.04.2017, 16:05)
Mark Meier :   Was gerade auf Facebook abgeht, ist nicht mehr feierlich! Das ist auch nicht mehr mit den Muntjaks in Leipzig vergleichbar. So was habe ich ├╝berhaupt noch nicht gesehen. Der Zoo ist durch einen regelrechten Schwarm negativer Bewertungen von mW zuvor 4,5 oder besser auf zuletzt 2,2 von 5 Sterne abgerutscht, was eine wirklich katastrophale Bewertung ist. Ebenfalls gingen bereits tausende Likes verloren und es gibt unter der entsprechenden Erkl├Ąrung des Zoos ├╝ber 3.000 w├╝tende Emoticons und tausende Likes f├╝r kritische Kommentare. Das ist schon ein ausgewachsener Shitstorm, von dem sich zumindest der Facebookauftritt des Zoos nicht so schnell erholen wird. Ich gehe mal davon aus, dass viele der virtuellen "Seitenbesucher" nicht zwingend realen Zoobesuchern zuzuordnen sind. Und gerade Hannover hat ja traditionell viele Stammg├Ąste mit Dauerkarten. Der sofortige Effekt d├╝rfte entsprechend abgefedert werden. Allerdings werden ja auch fortlaufend auslaufende Karten erneuert. Hier k├Ânnte sich ein gewisser Effekt also bemerkbar machen.
(05.04.2017, 15:15)
Marcell Buechner :   Der Zoo wird erstmal wohl Besucher Einbr├╝che bekommen weil so schnell ist das nicht das den Medien
(05.04.2017, 14:54)
Adrian Langer :   Na dann scheinen die Aufnahmen ja doch ├Ąlter zu sein als angegeben......

Wie gesagt als soooo schlimm hatte ich es nicht empfunden! Zumal gr├Â├čere Verletzungen ja jedem Besucher aufgefallen w├Ąren! Ich glaube, dass ist mal wieder mehr Geschrei und Hetze als alles andere! Der Zoo will ja bis 2018 auf eine gesch├╝tzte Haltung umstellen! Vielleicht ist das alles auch in zwei drei Wochen wieder verpufft!
(05.04.2017, 13:20)
Marcell Buechner :   Auf Facebook ist die H├Âlle los irgendwelche Petitionen und sowas gehe davon das das jetzt noch weniger Besucher kommen und der Masterplan reduziert wird
(05.04.2017, 12:11)
Gudrun Bardowicks :   Ich habe in Hannover schon lange keine Elefantendressurvorf├╝hrungen mehr gesehen.

Ich kann auf den Bildern des Berichts keine Tierqu├Ąlerei oder Mi├čhandlung erkennen. Das Geschreie von Taru ist f├╝r mich auch kein Schmerzgeschrei sondern einfach ein Protestgeschrei weil er keine Lust hatte, das zu machen, was die Pfleger von ihm wollten. Es ist also eher mit dem Gekreische oder Geheule von Kleinkindern zu vergleichen, wenn diese ihren Willen nicht bekommen. Solche Schreie habe ich in Hannover auch schon oft beim normalen Gruppenleben in der Herde geh├Ârt, wenn eines der Jungtiere w├╝tend oder aufgeregt war oder seinen Willen nicht bekam oder Stress in der Gruppe herrschte, also auch, wenn kein Pfleger auf der Anlage war und mit den Tieren nicht gearbeitet wurde. Nichtsdestotrotz hoffe ich, dass mit den Tieren zuk├╝nftig nur noch als medizinisches Training gearbeitet wird und sie keine Dressurkunstst├╝cke mehr ein├╝ben m├╝ssen. Klettern und Balancieren auf den St├Ąmmen und Mauern machen die Elefantenbabys und Jungtiere auch von sich aus in Hannover sehr gerne.
(05.04.2017, 10:27)
Marcell Buechner :   SO eine Show l├Ąuft seit 2-3 Jahren nicht mehr und wurde durch eine F├╝tterung Show ersetzt
(04.04.2017, 23:31)
Adrian Langer :   Hmm also ich habe gerade den Bericht bei Reportage Mainz zumindest grenzwertig! Ich wei├č, dass es sich bei dem gezeigten Material um herausgesuchte Szenen handelt. Allerdings finde ich es nicht richtig, dass Elefanten Kunstst├╝cke wie M├Ąnnchen machen und dreibeinig auf einem Baumstamm zu balancieren zeigen sollten! Manche Szenen die vom Direktor und vom Gesch├Ąftsf├╝hrer als stupsen bezeichnet wurde wirkten auf mich doch mehr wie Schl├Ąge! Wiederum andere die als Schlag deklariert wurden doch mehr als stupsen oder f├╝hren. Alles in allem waren die Vorw├╝rfe aber nicht ganz an den Haaren herbei gezogen! Gibt es denn in Hannover tats├Ąchlich noch eine Elefantenshow mit Kunstst├╝cken? Falls ja schadet das doch eher dem Image des Zoos! Zumal ja seit Jahren viele Organisationen gegen Zirkuse k├Ąmpfen. Die Zoos sollten sich ja daher eher von solchen Shows distanzieren!
(04.04.2017, 22:16)
Gudrun Bardowicks :   Die Elefantenhaltung soll auf jeden Fall auch in Hannover auf PC umgestellt werden, ich gehe allerdings davon aus, dass dieses erst mit der neuen Herdenanlage und der Fertigstellung der Freilaufhalle Einzug halten wird, da es bisher bei denK├╝hen noch keine Trainingsboxen gibt und die T├╝renzum Kuhstall immer noch teilweise per Hand und nicht automatisch durch einen Computer gesteuert werden. Man scheint sich allerdings schon jetzt immer mehr vom direkten Kontakt zu den Elefanten zumindest auf der Au├čenanlage zu entfernen.. Bei meinen letzten Besuchen im Zoo am 2.4. und 4.4. waren die Elefantenpfleger nur noch bei den ├Âffentlichen F├╝tterungen auf der Elefantenanlage, ansonsten wurden K├╝he und K├Ąlber sich selbst ├╝berlassen. Die Elefanten schienen darunter auch nicht zu leiden. Die K├Ąlber, K├╝he und Jungtiere wirkten im ├ťbrigen ├╝berhaupt nicht gequ├Ąlt, mi├čhandelt oder ver├Ąngstigt und auch nicht aggressiv oder ver├Ąngstigt gegen├╝ber den Tierpflegern. Sie wirkten absolut entspannt und zufrieden.
Ich kann es ├╝brigens durchaus nachvollziehen, dass die Elefantenpfleger bei direktem Kontakt aus Sicherheitsgr├╝nden aufdringliche Jungtiere oder auch K├Ąlber, die zu nahe an die Gr├Ąben herantreten und dadurch Gefahr laufen, dort hineinzufallen (was vorgekommen sein soll), mit sanfter Gewalt zur├╝ckhalten. Nat├╝rlich w├╝rde ich es auch besser finden, wenn Hannover m├Âglichst schnell auf PC umsteigt, damit eine solche Vorgehensweise nicht mehr n├Âtig ist, z.Zt. sind die Bedingungen hierf├╝r in Hannover bei der Kuhhaltung aber wohl noch nicht vorhanden.

Ansonsten werden in Hannover gerade die Befestigungen f├╝r das Gitternetz der neuen Drillanlage errichtet. Das Gitternetz wird recht hoch werden. Auch einige lebende B├Ąume scheinen in der neuen Drillanlage erhalten zu bleiben. Der Gang durch die Anlage sieht aktuell eher wie ein Beobachtungsbunker mit Scheiben├Âffnungen an den Seiten und auf dem Dach als wie ein Gang durchden Wald aus. Ich bin schon jetzt auf die fertige Anlage gespannt.

Die Gorillas waren zumindest um die F├╝tterungszeit um 13.30 Uhr wieder auf ihrer Au├čenanlage zu sehen und auch die Schimpansen zeigten sich an beiden Tagen gut auf ihrer Anlage.

Flamingos. Rosapelikane, Brillenpinguine, Rothalsstrau├če, die aktuell gut bei der Balz und Paarung zu beobachten sind, Kronenkraniche, Wei├čst├Ârche, Marabus, Nimmersatte, Emus und Nandus sind wieder auf den Au├čenanlagen zu sehen, und auch die Wei├čkopfseeadler und Aras bei den Flugshows zeigen sich wieder den Besuchern. Allerdings sind bisher noch alle Enten, Puten, G├Ąnse und freilaufenden H├╝hner hinter den Kulissen.

Am 2.4. war auch der Flu├čpferdbulle Max nachmittags auf der Au├čenanlage zu sehen.

Die neue Amurtigerihnh Alexa sah ich heute das erste Mal auf der Anlage, sie ist aber noch sehr sch├╝chtern und hielt sich w├Ąhrend meines Besuchs durchgehend in der H├Âhle am Stalleingang auf.
Leider zeigte sich die neue Eisb├Ąrin Milana w├Ąhrend meiner Besuche nicht, sie soll aber sehr aktiv sein, wenn sie auf der Anlage ist. Die Eisb├Ąren bewohnen zur Zeit abwechselnd die Au├čenanlagen.

Gegen 11,40 Uhr lie├čen sich am 4.4. beide Wombats gut auf ihrer Anlage beobachten. An Jungtieren waren f├╝r mich eine Elenantilope, mehrere Thomsongazellen, ein Sumpfwallaby und ein Rotes Riesenk├Ąnguruh, 2 Rotbunte Husumer Schweine und eine Th├╝ringer Waldziege neu. Auch bei den Brillenpinguinen gibt es wieder mehrere Jungtiere, die sich den Besuchern aber noch nicht zeigen.

Bei den Impalas gibt es einige weibliche Neuzug├Ąnge aus Emmen, die mit der hannoveraner Gruppe zusammengef├╝hrt werden sollen.
Der neue Drillmann lie├č sich bisher nur mit den beiden hannoveraner Weibchen erfolgreich vergesellschaften. Die beiden neuen Weibchen wurden von ihm so stark gebissen, dass man sie wieder von ihm trennen mu├čte, das j├╝ngere Weibchen ist leider an den Folgen der Bi├čverletzung gestorben.
(04.04.2017, 20:53)
Sebastian Gellert :   Am heutigen 4. April soll eine Reportage (Report Mainz) auf der ARD zu sehen sein. Die Vorw├╝rfe gegen den Zoo von Hannover wiegen zumindest Recherchen in den Medien schwerwiegend - aber erstmal abwarten. Sollte es sich bewahrheiten, dann h├Ątte der Zoo wieder eine Negativ-Schlagzeile ?
(04.04.2017, 14:05)
Adrian Langer :   Ich sehe den direct contact der in Hannover sowieso als Auslaufmodell an! Einige Zoos haben doch bereits bewiesen, dass eine Umstellung auf protectet contact nicht schwer bzw. positiv f├╝r die Elefanten ist. Es gibt eine Stellungnahme in dem der Zoo anf├╝hrt, dass er genau diesen einf├╝hren m├Âchte!
(04.04.2017, 11:51)
Marcell Buechner :   Ich glaube nicht daran aber es k├Ânnen harte Zeiten f├╝r den Zoo werden wenn da was wahres dran sein sollte und dann muss man jenigen rausschmei├čen (ich wollte immer Tierpfleger werden stelle mich zur Verf├╝gung) (Ironie)
(04.04.2017, 00:31)
Sebastian Gellert :   Man muss nur Zoo Hannover eintippen im Internet und wird geschockt, wenn, falls wenn es sich bewahrheiten sollte ...
(03.04.2017, 20:12)
Michael Mettler :   Laut HP sind nun auch die Gibbons aus dem alten Tropenhaus ausgezogen (Abgabe nach S├╝dafrika), die Roten Varis sind schon eine Weile weg. Im Moment bewohnen also nur noch Drills die Reihe der Affenk├Ąfige. Das Terrarium der Striemengrasm├Ąuse war bei meinem letzten Besuch leer. Ich vermute, dass das Haus nach dem Umzug der Drills in die neue Anlage im Sommer zwar vielleicht noch nicht gleich abgerissen, aber zumindest schon mal vom Besucherweg abgeh├Ąngt werden wird. Denn wegen der paar Kleinreptilien, Degus, Tamarinen und Loris wird man es doch wohl nicht extra ge├Âffnet lassen, zumal es als Warmhaus in der Sommersaison am ehesten verzichtbar ist. Wer das Haus also noch mal in allen Einzelheiten sehen will, sollte wohl lieber das Fr├╝hjahr noch nutzen.

Ich k├Ânnte mir vorstellen, dass der Abriss und die Erweiterung der Elefantenbullenanlage (in Richtung des jetzigen Tropenhauses) zeitlich koordiniert werden, weil man dann mit einer gemeinsamen Baustra├če f├╝r beide Projekte ausk├Ąme. Denn die Bullenanlage muss ja in einen Hang hinein erweitert werden, auch daf├╝r wird die Abfuhr von allerlei Abraum n├Âtig.
(04.03.2017, 09:16)
Michael Mettler :   @Marcell: Zu Afi Mountain schau doch einfach ins Bautagebuch unter https://www.zoo-hannover.de/de/attraktionen/Afi-Mountain.

Warum dich die Fortschritte am "Panorama am Zoo" interessieren, verstehe ich nicht so ganz, wenn du es doch ohnehin nicht besuchen willst...
(21.02.2017, 17:15)
Marcell Buechner :   Was machen die Baustellen? Drillwald Vogelvoliere und die allseits beliebtes Zoo Panorama
(21.02.2017, 15:16)
Marcell Buechner :   Sie wird bis m├Ąrz hinter den Kulissen bleiben und dann vorgestellt

Und es beginnen Bauarbeiten f├╝r den neuen Eingang
(14.02.2017, 17:42)
W. Dreier :   OK, dann ist also das Tigerm├Ądchen Alexa aus dem Tierpark gestern nach Hannover gebracht worden. Habe n├Ąmlich heute nur 3 Tiere auf der Hallenanlage gesehen - Mutter Aurora und 2 T├Âchter vom April 015.
(14.02.2017, 17:28)
Marcell Buechner :   Neue Tiger Dame aus Berlin eingetroffen wird im m├Ąrz vorgestellt wie die Eisb├Ąr Dame aus Moskau
(14.02.2017, 16:16)
Jan Jakobi :   Wo? In den zeitgen├Âssischen Wegweisern nat├╝rlich!
Kennst du den Thread "Der alte Zoo Hannover"?
(09.02.2017, 00:33)
Marcell Buechner :   Wo den Tim????
(08.02.2017, 23:45)
Tim Sagorski :   Ja, gibt es!
(08.02.2017, 16:33)
Marcell Buechner :   Gibt es Zoo Pl├Ąne vor dem Umbau zum Erlebnis Zoo
(08.02.2017, 15:57)
Marcell Buechner :   Nur weil interessse besteht muss es ja nicht hei├čen das man keine Raubv├Âgel halten sollte gut die kleinen volieren waren wirklich nicht so das ware f├╝r so gro├če Raubv├Âgel aber die gro├če und marode halte ich eher f├╝r eine Ausrede
(06.02.2017, 20:33)
Gudrun Bardowicks :   Die gro├če Voliere wurde abgerissen,weil sie angeblich marode war und viele Zoobesucher sich ├╝ber die Haltung der Greifv├Âgel sowohl in der Gro├čvoliere wie auch in den Zuchtvolieren bei der Zooleitung beschwert haben. Da mu├č noch viel Aufkl├Ąrung dar├╝ber betrieben werden, dass Greifv├Âgel im Freiland nicht aus Spa├č sondern wegen der Suche nach Nahrung fliegen und daher nicht unbedingt unter der Haltung in Volieren leiden. Dar├╝berhinaus gibt es im Zoo Hannover kaum Nachfrage f├╝r F├╝hrungen zum Thema V├Âgel und zu Vogelarten.
(06.02.2017, 19:15)
Marcell Buechner :   4,50┬Ç parken f├╝r den ganzen Tag ist f├╝r mich ok weil mit der Bahn ist es sehr umst├Ąndlich und ich meine es geh├Ârt zu haben das es f├╝r die Zukunft verwendet wird nur das Problem sehe ich das sich viele beschwere ├╝ber den Zoo Eintritt und kann es eig auch verstehen weil immer mehr Tierarten gehen und man bereut es bestimmt schon die gro├če voliere entfernt zu haben h├Ątte viel Potential gehabt
(06.02.2017, 01:40)
Gudrun Bardowicks :   In Hannover waren am Sonntag Rosapelikane, Marabus, Flamimgos, Kraniche und Pinguine wieder auf ihren Freianlagen zu sehen.
(06.02.2017, 00:32)
Gudrun Bardowicks :   Allerdings ist kein Zoobesucher verpflichtet, das Amazonas-Panorama zu besuchen. Falls ein Teil der Einnahmen wirklich f├╝r den Bau der geplanten H├Ąuser verwendet wird ist das doch auch gut f├╝r den Zoo.

Ich mu├čte ├╝brigens noch niemals Parkplatzgeb├╝hren bezahlen und reise immer mit Bus und Bahn an.
(06.02.2017, 00:23)
Michael Mettler :   In einem Zeitungsbericht der NP wurden k├╝rzlich als Er├Âffnungstermine Juni (Drillwald) und September (Panorama) erw├Ąhnt.
(04.02.2017, 08:40)
Hannes Lueke :   Ich finde das auch Rotzfrech. Die nehmen sogar Geld f├╝r die Parkpl├Ątze obwohl ich doch immer mit der Bahn komme
(04.02.2017, 06:26)
Marcell Buechner :   Auf das Zoo Panorama kann ich durchaus drauf verzichten Zoo ist schon teuer genug und dann noch 10┬Ç daf├╝r zu verlangen ist dreist und hat f├╝r mich nichts mit Zoo zu tun angeblich wollen sie das Geld f├╝r die Zukunftsplanung nehmen d.h Asienhaus oder S├╝damerikahaus
(03.02.2017, 20:35)
Gudrun Bardowicks :   Es geht wohl erst einmal um die Planungen f├╝r den Elefantenbereich. Mit dem Bau wird fr├╝hestens 2018 nach Abgabe von Nikolai begonnen werden.

In diesem Jahr wird mit dem Bau des neuen Eingangs begonnen werden. Ich gehe davon aus, dass der Baubeginn Herbst ist.
Im Herbst wird vermutlich auch das "Panorama am Zoo" mit dem Thema Amazonien er├Âffnet.
(03.02.2017, 20:31)
Marcell Buechner :   Die Planung gut m├Âglich der Bau eher weniger oder f├╝r die bullen Anlage muss ja auch das Tropenhaus weg und f├╝r die Kuh Anlage die bennetk├Ąngurus dachte das w├Ąre sp├Ąter dran dachte der Eingang h├Ątte Vorrang
(03.02.2017, 01:10)
Gudrun Bardowicks :   Die Drills sind schon alle vorhanden. Die Brazzameerkatzen werden vermutlich erst zur Er├Âffnung von Afi Mountain kommen, da sich erst eine stabile Drillgruppe entwickeln soll. Man hofft, dass die Vergesellschaftung mit den Meerkatzen einfacher ist, wenn die Drills sich richtig aneinander gew├Âhnt haben und nicht mehr so empfindlich auf eventuelle St├Ârungen durch die neuen Mitbewohner der WG reagieren.

Afi Mountain und die neue Vogelvoliere sollen im Sommer er├Âffnet werden. Ich gehe von einer Er├Âffnung in den nieders├Ąchsischen Sommerferien aus. Die Planungen f├╝r den Umbau und die Erweiterung der Elefantenanlagen haben ebenfalls begonnen.
(02.02.2017, 23:12)
Marcell Buechner :   Wei├č jemand wann eig afi Mountain und die begehbare Vogelvoliere aufmachen und wann die ersten Tiere kommen ausgenommen von den Drills
(02.02.2017, 16:14)
Adrian Langer :   Die Eisb├Ąrin stammt aus dem Zoo Moskau.
(02.02.2017, 10:36)
Marcell Buechner :   da die beiden M├Ąnnchen gut verstehen w├╝rde ich sagen die Linke Anlage ist f├╝r das Weibchen +Nachwuchs falls es dazu komme rechts F├╝r die M├Ąnnchen und ich hoffe das die Spielger├Ąte links neben den Eisb├Ąren weg kommen und eine Anlage f├╝r polarf├╝chse gebaut wird
(01.02.2017, 23:21)
Gudrun Bardowicks :   Allerdings hat die Anlage in Hannover z.B. gegen├╝ber der Anlage im Tierpark Friedrichsfelde den Vorteil, dass sie in 2 Teile unterteilt werden kann und somit ├Ąhnlich wie in Bremerhaven oder Gelsenkirchen auf einer Anlage das Zuchtm├Ąnnchen und auf der anderen das Weibchen mit dem Nachwuchs gehalten werden kann. Dar├╝berhinaus gibt es 2 gro├čz├╝gige Absperranlagen mit Badem├Âglichkeit unter freiem Himmel hinter den Kulissen. Die Tiere m├╝ssten also auch bei m├Âglichem Schichtdienst mit 3 Tieren ihre Zeit nicht in Innenk├Ąfigen verbringen. Ich glaube allerdings nicht, dass Hannover auf Dauer beide B├Ąrenm├Ąnner behalten wird. Einer wird mittelfristig Hannover vermutlich verlassen.
(01.02.2017, 22:55)
Oskar Schwitters :   Bei meinem einzigen Besuch der Anlage in Yukon Bay (2013) zeigte einer der B├Ąren zeitweise Verhaltensauff├Ąlligkeiten. Ich wei├č allerdings nicht welcher der B├Ąren es war, es kann sich also auch um den mittlerweile wieder nach Neum├╝nster abgegebenen Kap handeln, der sich dort ebenfalls auff├Ąllig verh├Ąlt, da sein Gehege wirklich nicht besonders gro├č und gut gestaltet ist. Daran hat auch der Umbau seines Geheges wenig ge├Ąndert.
Faktisch viel gr├Â├čer als in Berlin (im Zoo 2000 Quadratmeter, zwar kein Naturboden, aber immerhin echter Fels) ist das Gehege in Hannover allerdings nicht. Hier sollte man eher mal Hagenbeck als Beispiel heranziehen (nicht mal 800 Quadratmeter und nur Kunstfels).
(01.02.2017, 18:51)
Marcell Buechner :   Traurig oder
(01.02.2017, 18:19)
Marcell Buechner :   Gegensatz von anderen Zoos wie Berlin oder so ist das Gehege von den Eisb├Ąren ziehmlich gro├č und sch├Ân gestaltet kein Beton Bau (Bild Berlin)
(01.02.2017, 18:18)
Gudrun Bardowicks :   Mir sind eigentlich noch niemals auff├Ąllige Stereotypien bei den hannoveraner Eisb├Ąren aufgefallen.
(01.02.2017, 17:59)
Oskar Schwitters :   Ist bekannt aus welchem Zoo?
Wie sieht es ansonsten eigentlich mit Stereotypien bei den Hannoveraner Eisb├Ąren aus?
(01.02.2017, 17:09)
Marcell Buechner :   Eine Eisb├Ąr Dame aus Russland ist im Zoo eingezogen p
(01.02.2017, 16:23)
Jan Jakobi :   Inventur im Zoo Hannover:

Mit 5,5 Tonnen ist Elefantenbulle Nikolai das schwerste Tier im Zoo.
Seine R├╝ckenh├Âhe betr├Ągt 3,05 m, wie ich im Dezember im Thread "gr├Â├čter Elefantenbulle" schrieb.

Unteranderem leben aktuell im Zoo Hannover:

11 Elefanten, 6 Flusspferde, 2 Eisb├Ąren (Nanuq und Sprinter), 2 Berberl├Âwen (Basu und Naima), 7 Schimpansen, 8 Gorillas, 3 Giraffen.

https://www.zoo-hannover.de/de/ueber-uns/presse-archiv/tierische-inventur
(12.01.2017, 21:52)
Marcell Buechner :   Wenn es eine Baupause gibt wird wohl der Termin Platzen das schaffen die bestimmt nicht
(12.01.2017, 11:24)
Gudrun Bardowicks :   Im Augenblick gibt es aufgrund der Witterung scheinbar eine Baupause. Zuletzt wurden die Fundamente f├╝r den Besuchergang durch die Drill-Anlage gegossen.

Mitlerweile ist der neue zuk├╝nftige Zuchtmann f├╝r die Drills aus Frankreich eingetroffen. Er ist genau wie die ├╝brigen Drills im Tropenhaus zu sehen. Man will jetzt mit der Zusammemngew├Âhnung der Tiere beginnen damit sie schon eine feste Gruppe bilden wenn sie im Sommer in die neue Anlage einziehen.
(11.01.2017, 23:51)
Marcell Buechner :   Leider ver├Âffentlicht der Zoo nichts neues mehr zu den Baustellen wie siehts aktuell aus
(10.01.2017, 17:30)
Michael Mettler :   ... und so ganz nebenbei ist Saphira (wenn auch ungeplant) die nun schon sechste Elefantenkuh, die seit (Wieder-)Beginn der Asiatenzucht 2003 in Hannover zur Fortpflanzung gekommen ist, wobei es sich um drei Mutter-Tochter-Gespanne handelt (Manari/Califa, Sayang/Saphira und die inzwischen nicht mehr hier gehaltenen Khaing Hnin Hnin/Farina) - und bisher nicht nur bei den jeweils Erstgeb├Ąrenden, sondern noch ├╝berhaupt kein Jungtierverlust in dieser Gruppe zu verzeichnen war. Eine stolze Serie - das darf gern so weitergehen!
(23.12.2016, 22:25)
Marcell Buechner :   Baby-Boom! Das zweite Elefantenbaby ist da!!! Califa hat letzte Nacht um 00.04 Uhr ein gesundes M├Ądchen zur Welt gebracht - keine 24 Stunden nachdem ihr Halbbruder zur Welt kam. Die Elefantenherde, Tierpfleger und das gesamte Zoo-Team sind unglaublich stolz auf den Nachwuchs. Jetzt warten wir auf Baby Nummer 3, das auch noch dieses Jahr geboren werden k├Ânnte. Mutter und Kinder gew├Âhnen sich hinter den Kulissen in Ruhe aneinander.
(23.12.2016, 14:46)
Nikolas Groeneveld :   Elefantenkuh Saphira hat in der Nacht ein m├Ąnnliches Jungtier zur Welt gebracht.
http://www.haz.de/Hannover/Aus-der-Stadt/Uebersicht/Elefantendame-Saphira-bringt-im-Zoo-Hannover-Junges-zur-Welt
(22.12.2016, 13:18)
Marcell Buechner :   Dachte das Urwaldhaus wird umgebaut
(21.12.2016, 13:34)
Michael Mettler :   Laut der Pressemitteilung, dass das Urwaldhaus w├Ąhrend der nieders├Ąchsischen Weihnachtsferien vor├╝bergehend wieder f├╝r Besucher ge├Âffnet wird, m├╝ssten noch Orangs da sein.
(21.12.2016, 08:34)
Marcell Buechner :   Tut sich was an den Baustellen und Sind die Orang Utans noch vor Ort
(16.12.2016, 16:01)
Oliver Muller :   Ich hatte das jetzt enger aus Sicht eines Alleinstellungsmerkmales f├╝r den ONB gedacht sondern mehr aus gesamtdeutscher Haltungskapazit├Ąten-Sicht. Immerhin werden in den n├Ąchsten Jahren sicher oder vermutlich einige Zoos die Haltung aufgeben. Mir fallen da spontan Gettorf, Landau, Heidelberg, Karlsruhe, Augsburg, Stralsund und Halle ein, von denen ich wei├č oder vermute, dass sie die Haltung von Schimpansen einstellen werden.
(13.12.2016, 12:49)
Michael Mettler :   In den Hannover n├Ąchstgelegenen gro├čen Zoos sind Schimpansen allerdings auch in Magdeburg, Osnabr├╝ck und Hodenhagen vertreten, sie fehlen nur in Hamburg. Drei dieser vier Zoos kommen ├╝brigens (wie auch andere, siehe Dortmund und Gelsenkirchen) sogar mit einer einzigen Menschenaffenart aus...

Orangs dementsprechend in Osnabr├╝ck und Hamburg (und Dortmund, wenn man die Ausflugsziele auf einen Umkreis von 200 km um Hannover erweitern w├╝rde). Das oft gew├╝nschte Kriterium eines Alleinstellungsmerkmals erf├╝llen in diesem Umkreis also nur die hannoverschen Gorillas. Deshalb - und auch wegen der baulich weniger aufw├Ąndigeren Pr├Ąsentationsm├Âglichkeit - sehe ich diese als langfristig "gesetzt".

Die Planung einer begehbaren Lemurenanlage auf der Fl├Ąche des jetzigen Tropenhauses kann man auch als Zukunftssicherung der Gorillahaltung sehen; sollten eines Tages mit einem neuen Gutachten gr├Â├čere Gehegefl├Ąchen f├╝r Gorillas gefordert werden, w├Ąre die Demontage der Madagaskar-Anlage mit relativ geringem Aufwand zu betreiben und eine Erweiterung der Gorilla-Anlage in diese Richtung denkbar.
(13.12.2016, 10:03)
Oliver Muller :   @Michael Mettler: Auch wenn ich gerne sp├Ąter wieder Orangs im Zoo sehen w├╝rde, bin ich doch f├╝r den Moment ganz froh, wenn auch noch ein paar Parks ├╝brig bleiben, die Schimpansen zeigen. So arg viele werden das ja nicht mehr sein.
(13.12.2016, 08:53)
Michael Mettler :   Ich verstehe durchaus, dass es spezielle Fans von Orang-Utans gibt. Aber auch mit der Beendung der Haltung von Afrikanischen Elefanten und Walrossen - Jahrzehnte lang "Spezialgebiete" des Zoos - traf es in der Vergangenheit Publikumsfavoriten, und zumindest in Bezug auf die Elefanten m├Âchte ich behaupten, dass das Artensortiment des Zoos ganz gut ohne sie auskommt.

@Gudrun: Es m├╝sste m.E. nicht mal eine v├Âllig "frostfeste" Makakenart sein. Jede Art, die an deutlich mehr Tagen im Jahr das Au├čengehege benutzen k├Ânnte als Orangs, k├Ąme in Betracht - wir reden dann ja nicht mehr von einem kleinen Au├čenk├Ąfig, sondern von einer gro├čfl├Ąchigen Schauanlage, die ansonsten wohl mindestens f├╝r die H├Ąlfte des Jahres tierleer w├Ąre (oder wie viel Outdoor-Zeit k├Ânnen Orangs gemeinhin in unserem Klima genie├čen?). Eine durchg├Ąngigere Belebung der Au├čenanlagen diente dem Zoo schlie├člich auch als Argumentation daf├╝r, im Dschungelpalast k├Ąltefeste Unterarten von Tiger und Leopard zu halten statt der thematisch besser passenden tropischen Verwandten.

Was w├Ąre denn eigentlich ein "ad├Ąquater Ersatz" f├╝r Orangs? Das ist m.E. nicht auf Primaten beschr├Ąnkt, deshalb w├╝rde ich ja auch der Hinzunahme von Krokodilen mehr Priorit├Ąt einr├Ąumen als einer R├╝ckkehr von Orangs. Es wird ja immer eine m├Âglichst gro├če Artenvielfalt f├╝r den Zoo gefordert; von der reinen Artenzahl mal abgesehen, bedeutet Vielfalt f├╝r mich jedenfalls auch eine m├Âglichst breite F├Ącherung von Tier"typen", wenn man dem Normalbesucher ein abwechslungsreiches Programm bieten will.

Bei Beschr├Ąnkung auf zwei Menschenaffenarten w├Ąre in punkto Verschiedenheit sicher ein Beibehalten von Gorilla und Orang, den beiden gr├Â├čten Gegens├Ątzen in Aussehen und Lebensweise innerhalb der drei Arten und mit Verteilung auf zwei Faunenregionen, unter Verzicht auf Schimpansen die am gr├╝nen Tisch interessantere, aber in der Praxis mittelfristig wohl deutlich unrealistischere L├Âsung.
(13.12.2016, 08:28)
Gudrun Bardowicks :   Ich finde die Planungsidee mit der Indonesienhalle und den angrenzenden Au├čenanlagen gut. Ich k├Ânnte auch gut auf Orangs verzichten, wenn f├╝r sie ein anderer ad├Ąquater Ersatz gefunden w├╝rde, glaube aber, dass ├Ąltere Jahreskartenbesitzer und Zoofreunde lieber wieder Orangs sehen w├╝rden und z.B. B├Ąrenmakaken (als k├Ąlteresistente Art) nicht unbedingt als Ersatz akzeptieren w├╝rden.
(11.12.2016, 00:15)
Marcell Buechner :   Die Leute die das 1 mal im Zoo sind werden die Orang Utans nicht vermissen aber die Jahreskarten Besitzer schon und warum sollte man sie nicht zur├╝ck holen wenn man der Meinung ist das man sie artgerecht halten kann
(10.12.2016, 15:56)
Michael Mettler :   Vorl├Ąufig verzichten muss man auf die Orangs so oder so. Mal schauen, wie h├Ąufig dann Besucher nach ihnen fragen, ob sie von der breiten Masse ├╝berhaupt vermisst werden (wie es bei den Riesenschildkr├Âten und Flachlandtapiren tats├Ąchlich der Fall sein soll - aber da gibt es schlie├člich im Gegensatz zu den Menschenaffen auch keine verwandten Arten als Alternativen f├╝r den Normalbesucher im Bestand.

├ťbrigens meine ich "Indonesien" in meinem Entwurf nicht streng geografisch, sondern auf die gesamte tropische Faunenregion bezogen. "S├╝dostasien" ist einfach weniger klangvoll ;-) Im Grunde w├Ąre es nat├╝rlich logisch, auch die zus├Ątzlichen Hallen als Teile des Dschungelpalastes zu betrachten und sie von der ├Ąu├čeren Gestaltung den vorhandenen Bauten anzugleichen.
(10.12.2016, 14:18)
Marcell Buechner :   Das klingt interessant nur m├Âchte man nicht auf Orang Utans verzichten finde ich auch gut die jetzige Situation ist ja nicht artgerecht und ich h├Ątte ein Art Reptilienhaus gerne da wo jetzt das Panorama hinkommt wenn das ausgelaufen ist oder nicht so l├Ąuft wie man will k├Ânnte man daraus gut was mit Reptilen machen Aquarium macht wenig Sinn weil Hannover schon ein sealife hat
(10.12.2016, 12:25)
Michael Mettler :   Sorry, das war nat├╝rlich der Ausschnitt aus dem originalen Masterplan 2015+ zur Veranschaulichung der "offiziellen" Planung. Um meine eigenen Gedanken zu illustrieren, musste ich erst mal ein bisschen arbeiten: Anbei das Ergebnis.

"Meine" Indonesienhalle habe ich mit exakt der gleichen Fl├Ąche versehen, die auch die Halle auf der Fl├Ąche der Lama-Anlagen h├Ątte (dort habe ich stattdessen ihre Au├čenanlagen positioniert); sie ist gegen├╝ber dieser lediglich in der Lage verschwenkt und durch einen Indoor-Gang mit der Elefantenhalle verbunden. Den daf├╝r entfallenden Elefantengehegebereich habe ich durch die Hinzunahme des alten Robbenbereiches mehr als ausgeglichen. Ich habe mir f├╝r diesen Entwurf nicht die M├╝he gemacht, den Au├čenanlagen, Besucherwegen und dem Krokodilbecken nat├╝rlichere Formen zu geben, sondern mich auf einem stilisierten Entwurf beschr├Ąnkt, der die Struktur im Groben zeigt. Die Fl├Ąche "Au├čenanlagen Indonesien" habe ich zudem ganz bewusst nicht untergliedert, da es als Beiprogramm zu den Orangs -zig M├Âglichkeiten g├Ąbe, ob in Vergesellschaftung oder nicht.

Die Halle ist in zwei Abschnitte gegliedert, was durch die dunkelgr├╝ne Trennlinie angedeutet wird. Grundidee dabei w├Ąre, die Halle stufenweise ausbauen zu k├Ânnen, auch wenn der Gesamtbauk├Ârper von von Anfang an best├╝nde. So lie├če sich, sobald die Elefantenhalle steht, zuerst der Krokodil-/Vogelbereich fertigstellen, in den auch kleinere Anlagen f├╝r andere Tiere eingegliedert werden k├Ânnten. Der langfristig f├╝r Orangs gedachte Teil k├Ânnte, falls die Finanzierung nicht sofort m├Âglich ist, vor├╝bergehend f├╝r andere, kosteng├╝nstigere Zwecke genutzt werden (ebenso die angeschlossenen Au├čenfl├Ąchen).

Das Indoor-Erlebnis s├Ąhe dann dem Rundgang folgend so aus (braune Linien = Besucherwege): Man durchquert die Elefantenhalle und verl├Ąsst sie durch den nach S├╝den hin (Richtung Elefantengehege) verglasten Verbindungsgang, von dem aus man Einblick in eine dschungelartig bepflanzte Au├čenanlage f├╝r indonesische V├Âgel hat; mit etwas Gl├╝ck sieht man im Hintergrund die Hirsche und in der Ferne die Elefanten der benachbarten Freianlage. In der Indonesienhalle befindet sich zur Linken eine wintergartenartige Krokodilanlage, die ebenfalls nach S├╝den hin mit gro├čen Scheiben versehen ist. Eventuell zum Besucher hin deckenhoch verglast, um einen eigenen Klimaraum schaffen zu k├Ânnen und das Hineinwerfen von Gegenst├Ąnden zu unterbinden. In diesem Fall w├╝rden auch die dortigen V├Âgel nur den Krokodilbereich und die Au├čenvoliere nutzen k├Ânnen; bei oben offener Krokodilanlage ansonsten den ganzen Hallenbereich. An der rechten Seite des Besucherweges g├Ąbe es eine Vielzahl von M├Âglichkeiten: Abenteuerpfad, kleinere Schauanlagen, nicht einsehbare Stallungen f├╝r benachbarte kleinere Au├čenanlagen, frei fliegende V├Âgel anderer Arten und Flughunde usw. Der zweite Teil der Halle enthielte dann im Endzustand die Innenanlage der Flaggschiffart Orang-Utan sowie die Innenunterk├╝nfte weiterer Arten (auch da w├Ąre einiges denkbar).

W├Ąhlte man den Au├čenweg, so bef├Ąnde sich zur Linken, an die Schmalseite der Elefantenhalle und die Nordseite des Verbindungsganges angelehnt, eine Erg├Ąnzung zum Australien-Thema - wahlweise eine begehbare Voliere unter freiem Himmel oder von au├čen einsehbare Anlagen f├╝r kleinere australische S├Ąuger (die Innenr├Ąume f├╝r beide w├Ąren dann - nicht einsehbar, da thematisch dort unpassend - in der Krokodilhalle). Im ersteren Fall w├╝rde die jetzige Sittichvoliere ├╝berfl├╝ssig werden und k├Ânnte ihrerseits durch eine Kleins├Ąugeranlage ersetzt werden - gern f├╝r Beutelteufel... Danach verl├Ąuft der Weg wie gehabt um die Outback-Anlage. Die gro├čen Freianlagen des Indonesienbereiches w├Ąren von hier aus nicht oder nur durch einen versteckten Stichweg einsehbar, um nicht vom Outback abzulenken. Als verbindendes Element beider Faunenbereiche lie├čen sich allerdings Volieren f├╝r Kakadus, Loris usw. an den Hang setzen, wie es ohnehin in den Anf├Ąngen der Australien-Planung angedacht gewesen sein soll. Ein Einblick auf breiterer Front in die gro├čen Indonesien-Au├čenanlagen w├Ąre dann erst ab der jetzigen Vikunja-Fl├Ąche m├Âglich und von dort aus abschnittweise entlang der ganzen Westseite bis hin zur Halle.

Ob Orangs unbedingt sein m├╝ssten (kostenintensive Stabilbauweise!), ist eine ganz andere Frage. Immerhin sind zwei weitere Menschenaffenarten im Bestand, und wie erw├Ąhnt halte ich eine Horde Makaken wegen ihrer gr├Â├čeren Aktivit├Ąt f├╝r mindestens genauso publikumswirksam (und wetterfester). Vergesellschaftungsm├Âglichkeiten s├Ąhe ich z.B. mit Schabrackentapiren oder Hirschebern, eventuell auch mit Gibbons (siehe Arnheim) und den wohl unvermeidlichen Zwergottern. Im Inneren dieses Hallenteils k├Ânnte ich mir auch eine Anlage f├╝r Komodowarane vorstellen - Reptilien sind ja in Hannover und Umland kaum repr├Ąsentiert und die n├Ąchsten Komodos weit genug weg.


(10.12.2016, 11:53)
Michael Mettler :   @Marcell: hattest du es auch mit einem PDF versucht?

Okay, zweiter Anlauf. Abfotografieren vom Bildschirm ist zwar eine technisch unbeholfene L├Âsung, aber wenigstens habe ich auf diese Weise eine JPEG-Datei. Hier (hoffentlich) der Bildausschnitt, der meine Ausf├╝hrungen illustrieren soll.
(10.12.2016, 09:32)
Marcell Buechner :   Geht leider nicht richtig Aufjedenfall in dem Zeitraum von 2017-2020 wird bei den Elefanten gebaut
(10.12.2016, 07:31)
Marcell Buechner :   Nummer 2
(10.12.2016, 07:28)
Marcell Buechner :   Laut masterplan gibt es ein 3 schritt System
(10.12.2016, 07:24)
Marcell Buechner :   Elefanten Erweiterung
(10.12.2016, 07:09)
Michael Mettler :   Okay, die Datei war zwar klein genug, aber ein PDF, und das scheine ich hier nicht einf├╝gen zu k├Ânnen - Pech.
(09.12.2016, 23:39)
Michael Mettler :   Anbei ein Ausschnitt aus der Masterplan-Skizze. Ich wei├č nun nat├╝rlich nicht, ob die Gel├Ąndestrukturen f├╝r meine Variante bauliche Voraussetzungen mitbringen. Ich dachte daran, bei gleicher Position der neuen Elefantenhalle (rot) einen zus├Ątzlichen Geb├Ąudetrakt f├╝r Orangs usw. oben anzuschlie├čen, so dass der Weg um die Riesenk├Ąnguru-Anlage an diesem entlang f├╝hrt und das Geb├Ąude bis an die jetzigen Lama-Anlagen heranreicht. Auf diesen k├Ânnten dann die Au├čenanlagen der Orangs usw. entstehen. Was f├╝r den S├╝dostasien-Trakt an Gehegefl├Ąche der angedachten Elefanten-Erweiterung entfallen w├╝rde, lie├če sich daf├╝r nach links auf der Fl├Ąche der ehemaligen Robben-Pinguin-Anlage hinzunehmen.

Es w├Ąre also wirklich nur eine Umverteilung der Platzressourcen. Vorteile in meinen Augen w├Ąren der zusammenh├Ąngende Geb├Ąudekomplex und das Aufbrechen der Handtuchform des Elefantenkomplexes. Die Schauh├Ąuser sind ja gerade auch als Winterangebot gedacht. Bei getrennter Bauweise, aber doch relativ kurzem Wegabstand finde ich das "raus aus der Jacke, rein in die Jacke" bei entsprechenden Temperaturunterschieden innen/au├čen als Besucher eher l├Ąstig. Die beiden H├Ąuser m├╝ssten ja nicht mal vollfl├Ąchig miteinander verbunden sein, z.B. k├Ânnte ich mir einen verglasten Verbindungsgang mit Blick auf immergr├╝ne Au├čenbepflanzung (Bambusdickicht o.├ä.) reizvoll vorstellen. Und nat├╝rlich im Idealfall Einsparungspotenzial durch zusammengelegte Wirtschaftsbereiche, vereinfachte Grundanschl├╝sse im Gegensatz zu komplett getrennten Bauten usw. F├╝r Geo-Puristen w├Ąre ein Indonesien-Trakt nat├╝rlich zudem ein sch├Âner ├ťbergang zwischen Indien und Australien ;-)

Der im Plan als brauner Kreis eingezeichnete Aussichtspunkt lie├če sich ├╝brigens auch in meiner Version an praktisch gleicher Stelle realisieren. Z.B. in Form eines Balkons oder einer Dachterrasse in/auf meinem S├╝dostasienhaus.

Im Grunde ist meine Idee nicht mal neu. Schon im ersten Masterplan des Erlebniszoos in den 90ern sollte der Dschungelpalast auf der Fl├Ąche der jetzigen Bennettk├Ąnguruanlage nachtr├Ąglich durch eine angebaute Tropenhalle erg├Ąnzt werden. Meine geschilderte Variante w├Ąre letztlich nur das gleiche Prinzip mit einer dazwischen gef├╝gten Elefantenhalle.

Der ganze Gedankengang basiert allerdings nur auf der Annahme, dass die Elefantenhalle aus irgendwelchen Gr├╝nden tats├Ąchlich nur an der eingezeichneten Stelle m├Âglich ist. Gefallen tut sie mir dort n├Ąmlich gar nicht, sie macht den Rundgang an dieser Stelle zu einem Schlauch mit Hinterhofcharakter. Optisch gef├Ąlliger k├Ânnte ich mir eine Geb├Ąudeerweiterung bis auf die Panda-Anlage vorstellen (dann nat├╝rlich bei ganz anderer Wegf├╝hrung), was gleichzeitig eine direkten Anschluss an den Hauptwirtschaftsweg des Zoos mit sich br├Ąchte, oder umgekehrt eine Hauserweiterung in Richtung alte Robbenanlage sowie auf Teile der jetzigen Elefanten-Herdenanlage, so dass die Halle Bullen- und Herdenau├čenanlage weitestgehend trennen w├╝rde. Dann k├Ânnte der Bulle das linke Drittel der jetzigen Herdenanlage hinzubekommen (und dabei gleich das ben├Âtigte Badebecken sowie unterschiedliche Bodengr├╝nde) und es w├Ąre keine Bullenkralerweiterung in Richtung Tropenhaus n├Âtig. Die Standfl├Ąche der im Masterplan 2025+ eingezeichneten neuen Elefantenhalle w├╝rde dann im Gegenzug f├╝r Gehegefl├Ąche der K├╝he frei, so dass in diesem Teil des Zoos ein Eindruck von Weitl├Ąufigkeit erhalten bliebe.
(09.12.2016, 23:31)
Gudrun Bardowicks :   @ Michael Mettler: Deine Ideen mit dem zusammenh├Ąngenden Asienhaus und de Makakenart finde ich gut. Allerdings m├╝ssten bei einem zusammenh├Ąngenden Tropenhaus wohl auch die Anlage f├╝r Riesenk├Ąnguruhs und Emus und die Panda-Anlage weichen, da der Platz der begehbaren K├Ąnguruhanlage ja f├╝r die neue Herdenanlage ben├Âtigt wird und die Elefantenhalle aus Platzgr├╝nden an den aktuellen Elefantenstall grenzen soll. Ich w├╝sste im Augenblick nicht, wo sonst Platz f├╝r eine direkt an das Elefantenhaus grenzende S├╝dostasienhalle w├Ąre.
(09.12.2016, 16:41)
Marcell Buechner :   Da die Finanzierung weder f├╝r das Asienhaus noch f├╝r das S├╝damerikahaus steht wird dort nix passieren erstmal wird soweit ich richtig gelesen habe die Bullen Anlage erweitert und sp├Ąter die Kuh Anlage bevor man neue Baustellen aufrei├čt erstmal welche abschlie├čen durch den Umzug der streichelwiese nach Afrika ist mullewap eine reine Sackgasse geworfen statt dort erstmal die Show Arena hinstellen
(09.12.2016, 15:34)
Oliver Muller :   ... und wenn schon bald Weihnachten ist: w├Ąre doch toll, wenn man statt/neben der ├╝blichen Verd├Ąchtigen noch Platz f├Ąnde f├╝r Malaienb├Ąren unnd Nebelparder. Oder gar eine Langurenart.
(09.12.2016, 14:19)
Michael Mettler :   Ob es nicht realisierbar w├Ąre, Elefanten- und S├╝dostasienhaus baulich aneinanderzuf├╝gen statt sie wie im Masterplan dargestellt v├Âllig getrennt zu errichten? Sie k├Ânnten trotzdem in verschiedenen Phasen als Trakte eines Gesamtkomplexes errichtet werden. Vorteil w├Ąre, dass der Besucher an kalten Tagen ein l├Ąngeres Indoor-Erlebnis am St├╝ck genie├čen k├Ânnte. Und es w├Ąre letztlich nur eine andere Aufteilung der zur Verf├╝gung stehenden Fl├Ąchen.

Axishirsche als Elefanten-Mitbewohner sind von der optischen Wirkung her sicher keine schlechte Wahl. Wenn sich die R├╝sseltiere an Hirsche gew├Âhnt haben, kann man diese eines Tages immer noch gegen eine bedrohtere Art austauschen.

Unter dem Gesichtspunkt, neue Besucher-Highlights zu schaffen, f├Ąnde ich im Asienbereich eine Anlage f├╝r Makaken wirkungsvoller als eine f├╝r Binturongs. W├╝rde man eine der k├Ąltefesteren Arten w├Ąhlen, k├Ânnte man ihre Freianlage mit jener der Orangs vernetzen, so dass sie letztere bei k├╝hlem Wetter zus├Ątzlich zu ihrer eigenen beleben k├Ânnten, ohne dass man die beiden Arten unbedingt vergesellschaften m├╝sste.
(09.12.2016, 09:05)
Gudrun Bardowicks :   Laut Masterplan 2025+ ist ein Anlage f├╝r Zwergotter, Gibbons und Orang Utans geplant. Diese soll an eine Asienhalle grenzen, die allerdings eigentlich erst nach dem Jahr 2021 entstehen sollte. Die Orang-Anlage ist auf dem Areal der alten Robben- und Pinguinanlagen geplant und soll auch von oben aus einsehbar sein. Die neue Elefanten-Herdenanlage, die 2019 entstehen soll, grenzt an den Bereich der alten Robbenanlagen. Oberhalb soll ein Beobachtungspunkt entstehen, von wo aus man sowohl auf die Orang- wie auch auf die Elefantenanlage blicken kann. Das neue Asienhaus soll auf der Fl├Ąche der aktuellen S├╝damerika-Anlagen entstehen. Die Elefanten- Herdenanlage wird vor allem die Fl├Ąche der begehbaren Bennett-K├Ąnguruhanlage und einen Teil des ehemaligen Tr├╝mmerbergs umfassen. Auf ihr sollen die Elefanten mit Axishirschen (ich pers├Ânlich w├╝rde mir eine seltenere Art w├╝nschen) vergesellschaftet werden. Die neue Herdenanlage wird an die bereits vorhandene Kuhanlage grenzen. Auch ist eine einsehbare Freilaufhalle f├╝r die Elefantenk├╝he und K├Ąlber geplant.

Da die S├╝damerika-Anlagen sich immer mehr leeren und dringend neue Publikumsattraktionen ben├Âtigt werden um einen weiteren Besucherr├╝ckgang zu verhindern und das Publikum gerne weiterhin Orangs in Hannover sehen w├╝rde kann ich mir gut vorstellen, dass die neue Orang-Anlage vorgezogen wird wenn gen├╝gend Gelder f├╝r den Bau bereits vorher aufgebracht werden k├Ânnen.. Da die beiden Anlagen ( Elefanten und Orangs) quasi aneinander grenzen w├Ąre es bautechnisch vermutlich sinnvoll, beide gleichzeitig zu bauen. Es w├Ąre bestimmt m├Âglichst erst einmal nur ein f├╝r Besucher begehbares Stallgeb├Ąude mit einsehbaren Innenanlagen f├╝r Orangs, Gibbons und evtl. auch Zwergotter zu bauen und sp├Ąter, wenn die n├Âtigen Finanzmittel vorhanden sind, ein gr├Â├čeres Asienhaus f├╝r weitere Arten -geplant sind laut Masterplan neben den Orangs, Gibbons und Zwergottern vor allem Sundagaviale ( ich w├Ąre auch mit einer kleinen asiatischen Krokodilform, die auch in kleineren Anlagen gehalten werden kann, zufrieden) und Binturongs- anzubauen.

Von einem vorzeitigen Baubeginn der Orang- Anlagen habe ich bisher noch nichts geh├Ârt, aber m├Âglich ist es, da auch der Sambesi-Kraal fr├╝her als urspr├╝nglich geplant fertiggestellt wurde. Eigentlich sollte zuerst die Show-Arena nach Mullewapp umziehen.
(08.12.2016, 22:37)
Oliver Muller :   @Gudrun: klingt spannend und erinnert mich an die Pl├Ąne aus Lodz. Stammt die Info direkt vom Zoo?
(08.12.2016, 14:04)
Gudrun Bardowicks :   Vielleicht wird man in Hannover doch den Bau einer Anlage f├╝r Orang Utans und Gibbons vorziehen und diese gemeinsam mit der neuen Herdenanlage f├╝r die Elefanten bauen, was ich sehr sinnvoll finden w├╝rde.

Das letzte Lama ist vor Kurzem an Altersschw├Ąche gestorben.
(08.12.2016, 00:14)
Marcell Buechner :   Gut m├Âglich das in den n├Ąchsten Jahren im Bereich S├╝damerika was passiert wenn jetzt die ersten Arten schon verschwinden
(30.11.2016, 18:11)
Michael Mettler :   In Zeiten der Vogelgrippe-Stallpflicht merkt man erst mal, wie sehr die Gefiederten selbst in einem Zoo fehlen, der in unseren Kreisen eigentlich eher als S├Ąuger-Zoo bekannt ist. Sambesi verliert ohne Strau├če, Flamingos, Pelikane, St├Ârche, Kraniche, Enten und G├Ąnse enorm an Wirkung. Das Gef├╝hl wird noch verst├Ąrkt durch das leere Flusspferd-Au├čengehege (weil ja diesmal keine V├Âgel als Winterbesatz gezeigt werden k├Ânnen) und das mit nur einem Einzeltier besetzte dreiteilige Nashorn-Areal. Belebung in den wasserleeren Sambesi-Bootskanal bringen wenigstens die frei lebenden Teichh├╝hner, die truppweise den Bodenschlamm nach Fressbarem absuchen.

Inzwischen ist zwar wieder ein (Amur-)Tiger im Bestand (Nachzuchtkater aus N├╝rnberg), aber noch nicht f├╝r Besucher sichtbar; an der Scheibe weist ein Aushang noch immer darauf hin, dass das Gehege derzeit unbesetzt ist. Auch der Chinaleopard bewohnt nach wie vor allein die Doppelanlage (zumindest an der linken ist er noch als Perser ausgeschildert...!). Auffallende Leere auch in den Gehegen der Neuweltkamele; die Nandus d├╝rften aus oben genanntem Grund nicht sichtbar sein, die Capybaras im Warmen sitzen, Maras sah ich nicht (k├Ânnten aber im Graben gesessen haben) - was blieb, waren drei Vikunjas im linken und zwei Alpakas im rechten Gehege. Das letzte Lama scheint nun auch weg zu sein (kein Schild mehr).

Eigentlich w├Ąren allm├Ąhlich zwei Elefantengeburten f├Ąllig. Califa l├Ąsst sich anscheinend noch Zeit, Saphira fehlte allerdings als einziges Herdenmitglied auf der Anlage, als ich dort war.

F├╝r Haustierfreunde: In der H├╝hnerscheune auf Meyers Hof hat eine neue Rasse Einzug gehalten, d├╝rfte sich um Deutsche Sperber handeln.

Wieder habe ich dar├╝ber gestaunt, wie gro├č doch die Fl├Ąche ist, auf der Afi Mountain entsteht. Der zuk├╝nftige Drill-"Wald" d├╝rfte allerdings eher aus neu gepflanzten oder k├╝nstlichen/toten B├Ąumen bestehen, denn einen nennenswerten Baumbestand gibt es auf der ganzen Fl├Ąche nicht.

Auf dem f├╝r die Wintersaison ausgegebenen Zooplan ist ├╝brigens der Panorama-Rundbau bereits eingezeichnet.
(27.11.2016, 23:32)
Kai Deuker :   @Marcell Buechner:,der Bau geht gut voran .z.Z werden Microanker f├╝r Stahlseile gesetzt und Beton f├╝r das Bachbett gegossen . Am 17.11 sind 2 neue Drill Weibchen aus Valencia gekommen .Poste die Tage mal ein paar Bilder von der Baustelle .

(22.11.2016, 21:47)
Marcell Buechner :   Gibt es den Neuigkeiten zu den Baustellen (drillwald,Afrika Voliere)
(22.11.2016, 19:20)
Kai Deuker :   Ein neuer kleiner Gorilla .
http://www.haz.de/Hannover/Aus-der-Stadt/Uebersicht/Nachwuchs-im-Zoo-Hannover-Gorillababy-Yanga-braucht-die-Flasche
(09.11.2016, 19:18)
Sebastian Gellert :   Naja, wie ich schon am 27. Oktober 2016 hier argumentierte - der Zoo vermittelt bei manchen Besuchern das Gef├╝hl, das diese veralbert werden ...
(09.11.2016, 15:18)
Ulli :   Ich trauere der gro├čen Greifvogel-Voliere schon hinterher. Sie h├Ątte auch eine hervorragende begehbare Voliere abgegeben. Die vermeintlichen Gefahren durch F├╝chse oder Marder h├Ątte man durch einen engmaschigen Draht mit 2-3 m H├Âhe sowie einer au├čen entlangf├╝hrenden mehr-reihigen E-Zaun-Erg├Ąnzung durchaus in den Griff bekommen k├Ânnen.
(09.11.2016, 15:18)
Marcell Buechner :   Mit dem Geld h├Ątte man die Vogelvoliere gestalten k├Ânnen. Oder sogar ein kleinen neuen Themenbereich an die Stelle setzen k├Ânnen so ein Panorama geh├Ârt in ein Museum aber nicht in einem Zoo der eh jetzt nicht die meisten Arten hat
(09.11.2016, 12:46)
Hannes Lueke :   Neben dem Zoo wurde auch ein B├Ącker er├Âffnet! Das bringt dem Zoo doch garnichts! Ich werde den B├Ącker nicht aufsuchen!
(09.11.2016, 12:29)
Ulli :   Das Panorama ist ├╝berfl├╝ssig wie ein Kropf und behindert sogar eine sinnvolle Zoogestaltung.

Auf mich wirkt das ganze eher wie eine Ausgeburt einer reinen Verzweiflung (warum dies auch immer) und nicht wie eine durchdachte Aktion. Sorry!

Dieses Ding h├Ątte in jeder beliebigen Halle in Hannover erreichtet werden k├Ânnen.
(09.11.2016, 11:59)
Marcell Buechner :   F├╝r mich hat das Panorama nichts mit einem Zoo zu tun ich werde es nicht besuchen
Verschenktes Geld und verschenkter Platz
(09.11.2016, 11:18)
Gerrit Wehrenberg :   >AM< Zoo: http://www.panorama-am-zoo.de/
(08.11.2016, 22:39)
Ulli :   Vielleicht sind die stagnierenden oder sogar sinkenden Besucherzahlen von Hannover das Problem eines nicht aufhebbaren Spagates.

F├╝r viele konventionelle Zoobesucher mag das doch rechte laute Umfeld, die engen Wege mit den daraus resultierenden Besucherengp├Ąssen, die vor allem nachmittags permanenten akustischen Berieselungen von ├╝berall her und den fehlenden Verweilzonen nicht mehr so attraktiv sein und wie ein Rummelplatz wirken.

Gerade die fehlenden Verweilzonen zum l├Ąngerfristigen Beobachten sind in Hannover rar ges├Ąt.

F├╝r eine Reihe konventioneller Zoobesucher wirkt der Zoo Hannover wie ein Kulissen-Freizeitpark mit Tierbesatz

F├╝r den eher konsumorientierten Eventbesucher, der st├Ąndig Neues anstrebt, bietet der Zoo seit Jahren leider nur wenig Neues. Man kann umgangssprachlich sagen: ?Der Lack ist ab?. Sinkendende Besucherzahlen nach spektakul├Ąren Neuer├Âffnungen und der damit verbundenen Neugier sind ein ganz normales Ph├Ąnomen und wurde schon vielerorts festgestellt.

Im Vergleich zu den meisten anderen vergleichbaren Zoos ist der Eintrittspreis um mehrere Euro h├Âher, ohne dass man sich in Hinblick auf den Tierbestand deutlich hervorhebt.

An einigen Stellen ist sogar ein R├╝ckgang von einem bemerkenswerten Tierbestand festzuhalten. Die ├╝ber Jahrzehnte hinweg bemerkenswerte Antilopensammlung wurde leider stark reduziert. Auch im Bereich der V├Âgel gibt es wenig Hervorstechendes.

Die Elefanten- und Gorilla-Zuchtgruppen k├Ânnen dies dtauf Dauer nicht auffangen, zumal gerade auch hier wegen der an sich erfreulichen ?H├Ąufigkeit der Geburten? ein gewisser ?Abnutzungseffekt? einsetzt.

Ein echtes Problem sind auch die fehlenden begehbaren Tierh├Ąuser. Es gibt nur das Oesterlen-Affenhaus und das Urwaldhaus (fatalerweise derzeit wegen Umbau geschlossen) und mit Abstrichen den Dschungelpalast und die Unterwasserbereiche im Yukon Bay.

Und f├╝r einen Zoo wie Hannover, der sich viele ?Leuchtt├╝rme? auf seine Fahnen geschrieben hat, muss man leider feststellen, dass manche Zoos in Bezug auf Spektakul├Ąres eingeholt oder sogar ├╝berholt haben. Das Eismeer von Hagenbeck abgesehen von der Eisb├Ąren-Haltung ist in meinen Augen deutlich attraktiver und vielf├Ąltiger. Diverse neue Elefanten-Anlagen haben die Elefantenanlage von Hannover ins ?2.Glied?ger├╝ckt. Und auch der Gorillaberg steht nicht mehr als Unikat da wie vielleicht vor zehn Jahren.

Da ich mich eher zum konventionellen Zoopublikum z├Ąhle, w├╝rde ich mir ein ?back tot he roots? w├╝nschen. Und dass auch weiterhin eher klassisch orientierte Zoos wie Hagenbeck M├╝nch3en oder Leipzig nach wie vor eine rege und kontinuierliche Besucherzahl anziehen, zeugt von den Erfolgsaussichten dieses Weges.
(31.10.2016, 15:38)
Michael Mettler :   Die Besucherrekorde vor ein paar Jahren waren auch den Umst├Ąnden geschuldet, dass mit Yukon Bay ein kompletter Zooteil mit diversen ONB-Favoriten auf einen Schlag er├Âffnet wurde und die erste gro├če Geburtenwelle bei den Elefanten rollte. Dass sich solche Zahlen nicht festzementieren lassen, liegt auf der Hand. "R├╝sselrasselbanden" sind aber inzwischen dank der bl├╝henden Zuchtgruppe zur Normalit├Ąt geworden, was den Sensationseffekt nat├╝rlich im Laufe der Zeit senkt.
(31.10.2016, 08:54)
Sebastian Gellert :   Ein weiterer Grund f├╝r r├╝ckl├Ąufige Besucherzahlen ist auch das wechselhafte Wetter 2016. Ein kaltes Fr├╝hjahr 2016, es folgte im Mai bei leicht b├Âigen Ostwind konstanter Sonnenschein bei 24-25 Grad, ein im Juni / Juli / Anfang August durchwachsenes Wetter, von Ende August bis Ende September kam der Hochsommer und der Oktober 2016 war viel zu k├╝hl, viel zu hochnebelartig und ungem├╝tlich usw. - ich denke, das viele Parks dieses Jahr deutliche Besucherr├╝ckg├Ąnge zu verzeichnen haben. Hier nehme ich dann auch den Zoo von Hannover sprichw├Ârtlich in Schutz - ein solches Wetterjahr, gerade in der Hauptsaison verhagelt einem Park generell die Bilanz.
(29.10.2016, 12:58)
Michael Mettler :   @Sebastian Gellert: Ist breite Artenvielfalt wirklich ein Besuchergarant auf Dauer? Warum gab es dann in der Vergangenheit auch Besucherr├╝ckg├Ąnge z.B. in Frankfurt und Tierpark Berlin oder - nach den Zahlen auf der VdZ-Homepage - von 2014 auf 2015 in Stuttgart? Und wie kommt es dann umgekehrt, dass der Tierpark Bern, dessen Leitmotiv seit Jahren die Reduzierung der Artenvielfalt ist ("Mehr Platz f├╝r weniger Tiere"), laut gleicher Quelle 2015 mehr Besucher hatte als die Wilhelma, obwohl diese fast das F├╝nffache an Artenvielfalt bietet?

F├╝r entscheidender als die Artenvielfalt halte ich ├╝brigens die "Typenvielfalt" - ONB "braucht" m.E. keine f├╝nf Gro├čb├Ąrenarten, um den Besuch f├╝r gelungen zu halten - und deren Verteilung im Gel├Ąnde, sprich eine gute Abwechslung von Highlights und Beiprogramm beim Rundgang. Beim Normalbesucher war z.B. die fr├╝here Artenvielfalt bei den Antilopen in Hannover eher ein Kritikpunkt, da f├╝r ihn zu einf├Ârmig in der Gestalt und z.T. aufgereiht pr├Ąsentiert. Ich als Antilopenliebhaber habe fr├╝her oft viele Stunden vor diesen Gehegen gesessen und dabei zwangsl├Ąufig eine Menge Besucherkommentare mitbekommen... Ich kann mich auch nicht erinnern, die Artenvielfalt im Berliner Zoo-Hirschrevier jemals durch viele Besucher vor den dortigen Gehegen gew├╝rdigt gesehen zu haben; auch nicht bei meinen ersten Besuchen Anfang der 80er, als das Revier noch erheblich mehr Arten und Unterarten enthielt als heute.

Das Problem einer "be- und verbauten" Gel├Ąndefl├Ąche haben nicht nur Zoos mit Kulissenlandschaften, sondern auch solche mit millionenteuren klassischen Bauten (siehe Berlin oder Frankfurt), und auch solche Zoobauten k├Ânnen mit den Jahren Akzeptanz beim Besucher verlieren, wenn der Reiz des Neuen verfliegt und sich der Zeitgeist wandelt. Ich m├Âchte nicht wissen, was heutige hannoversche Besucher dazu sagen w├╝rden, wenn es noch immer die Sichtbetonbauten der Vor-Erlebniszoo-├ära hier g├Ąbe - nicht ohne Grund soll ja das Urwaldhaus eine neue Innengestaltung bekommen. Dass Kulissenbauten keinen langfristigen Erfolg bringen, w├╝rde ich auch nicht zur allgemein g├╝ltigen Regel erkl├Ąren: Hagenbeck "funktioniert" damit schon seit ├╝ber hundert Jahren, selbst wenn es auch dort nicht nur freudige Jahre gab, und letztlich sind ja auch die Stilbauten und Naturfelsw├Ąnde im Berliner Zoo nichts anderes als Kulissen (und das offenbar erfolgreiche Konzept wird mit dem Panda-Neubau in K├╝rze weitergef├╝hrt).

DEN K├Ânigsweg zu einer Zoogestaltung, die einen konstanten oder sogar wachsenden Besucherzuspruch generiert, scheint es nicht zu geben. Denn sonst w├╝rden ihn alle Zoos sicher nur zu gern beschreiten - und s├Ąhen dann alle ziemlich gleich aus, was unter Zoofans sicherlich auch nicht f├╝r Begeisterung sorgen w├╝rde.
(28.10.2016, 00:25)
Sebastian Gellert :   Der Zoo von Hannover hat schon bei so manchem Besucher "ausgespielt" und derartige Berichterstattungen und Argumente ├╝ber und vom Zoo Hannover selbst, sind nur noch mehr Fakten, um den Erlebnis-Zoo Hannover schlecht zu reden, ob gerecht oder ungerecht sicherlich eine Diskussion w├╝rdig. Als Besucher und Leser nimmt man den Zoo fast nur noch Negativ-Schlagzeilen zur Kenntnis ? im Oktober 2015 mit dem Bericht "Besucherschwund bringt Zoo in Schwierigkeiten" oder im Fr├╝hjahr 2013 mit dem Text "Zoo Hannover Notfallkredit" oder die diversen damaligen Rostsch├Ąden in Yukon Bay - nicht gerade die Beste Werbung f├╝r einen Park der konstant an Besuchern verliert - mit Ausnahme von 2014 was wohl f├╝r Hannover gut war. Generell, eine Mode was man bei diversen Tierparks sieht, ist die Tatsache, das die dortigen Gesch├Ąftsf├╝hrungen gedacht haben, mit dem Bau von millionenschweren Kulissenwelten dauerhaft Besucher anlocken zu k├Ânnen, sich dieses Gesch├Ąftsmodell jedoch nicht rentierte. Nur mit einer breiten und attraktiven Artenvielfalt wird man als zoologische Einrichtung erfolgreich sein, ansonsten sitzt man auf den jeweiligen Investitionskosten, hat seine Gel├Ąndefl├Ąche be- oder verbaut und hat anschliessend noch mit einem Besucherr├╝ckgang zu k├Ąmpfen, da der Neueffekt schnell verfliegt. Der Zoo von Hannover z├Ąhlt zu den Sch├Ânsten Einrichtungen in ganz Europa, doch die fehlende Artenvielfalt, doch die fehlende Artenvielfalt ?

(27.10.2016, 21:10)
Marcell Buechner :   Im Winter haben doch eh alle Imbisse zu also f├Ąllt da schon mal Personal weg dann werden bestimmt nicht alle scouts vor Ort sein wird doch ordentlich eingespart
Umso mehr gespart wird desto
Mehr kann man die Asien oder die S├╝damerika Halle verwirklichen
(27.10.2016, 13:09)
Michael Mettler :   Offenbar kam aber nicht nur mir spontan dieser Gedanke. In der heutigen Tageszeitung (NP) wird die Frage nach Personalkosteneinsparung bereits vom Zoo dementiert.
(27.10.2016, 09:20)
Marcell Buechner :   So viel Personal wird nicht gespart da im
Winter eh weniger Personal da ist und der Montag kann dann gut benutzt werden um auf den Baustellen gut voran zu kommen wenn man p├╝nktlich im Sommer fertig werden m├Âchte
(26.10.2016, 23:06)
Michael Mettler :   Die Montagsschlie├čung vom 7. November bis zum 20. M├Ąrz (mit Ausnahme von Montagen, die in die nieders├Ąchsischen Schulferien fallen) wird seit heute auf der Zoo-Homepage bekanntgegeben: https://www.zoo-hannover.de/de/ueber-uns/presse-archiv/winterzeit

Wirklich nur f├╝r eine bessere Baustellenlogistik? Oder zugleich als winterliches Einsparungspotenzial f├╝r Personalkosten im Besucherservice (Kassen, Shops, Gastronomie)...? Denn ein verk├╝rzter und im Eintritt entsprechend verg├╝nstigter Rundweg an Montagen ohne Ber├╝hrungspunkte zwischen Besuchern und Baustellenarbeitern (z.B. mit Beschr├Ąnkung auf Sambesi ohne Gorillaberg, Yukon Bay und Dschungelpalast, dann eben mit Sackgassenende am Palast) w├Ąre doch eigentlich auch m├Âglich gewesen. Rechnet sich aber vielleicht nicht...?
(26.10.2016, 16:20)
Marcell Buechner :   Dachte die beiden innenanlagen der Orang Urans gegen am die Drills und Meerkatzen weil so ist das Gehege ja nicht wo die drei Arten drin sind
(26.10.2016, 03:17)
Gudrun Bardowicks :   Ich gehe davon aus, dass die Anlage der Wei├čb├╝schel├Ąffchen, Goldagutis und Faultiere ( es gibt in Hannover nur noch ein Tier) f├╝r die Meerkatzen umgestaltet wird.
(26.10.2016, 00:51)
Marcell Buechner :   Durch den Umbau des urwaldhaus zum Thema Afrika m├╝ssen ja die Faultiere, goldagutis, und weissb├╝schel├Ąffchen ausziehen.Was passiert mit dem Gehege wird es neu besetzt oder bekommen es die Drills/Meerkatzen zu gesprochen
(25.10.2016, 23:18)
Kai Deuker :   Sandra Heller,dann warten wir mal ab und werden sehen .:-)

(22.10.2016, 19:04)
Sandra Heller :   Woher kommt die Info das der Zoo ab dem 07.11. Montags geschlossen bleibt?
Im Servive-Center weiss man davon nichts.

(22.10.2016, 11:58)
Kai Deuker :   Zur Zeit sind nur Baggerarbeiten ,Das Urwaldhaus ist seit dem 19.10 geschlossen .Und ab dem 7.11.wird auch der Zoo Montags geschlossen ,es hei├čt das es gemacht wird da die Baustelle in Verzug ist .Den Schimpansen wurde ein gro├čer Teil der Enrichment Gegenst├Ąnde weggenommen da Besucher sich beschwert h├Ątten es s├Ąhe nach einer M├╝llhalde aus (Papier,Kartons ,Flaschen etc).Dem Zoo f├Ąllt es leider schwer den Besuchern zu erkl├Ąren wieso es so aussah.

(22.10.2016, 09:23)
Marcell Buechner :   Wie sieht es den aktuell auf der Baustelle aus kann man schon was erkennen
(19.10.2016, 18:57)
Marcell Buechner :   DAS Mit dem Vorgehege wusste ich garnicht weil das Gehege ja nicht mehr zeitgem├Ąss ist
(11.10.2016, 05:41)
Gudrun Bardowicks :   Die Gibboninsel und die Watvogelvoliere wurden mittlerweile abgerissen. Der Au├čenk├Ąfig f├╝r die Orangs wird nicht abgerissen sondern zu einem Vorgehege f├╝r die Drills und Meerkatzen umgestaltet und an den Drillwald angeschlossen. Die Orangs waren am 2.10. noch im Zoo.
(10.10.2016, 23:38)
Marcell Buechner :   Aber im Prinzip bleiben es 22 ha die Erweiterung dauert ja noch bis Giraffen zum Eingang ziehen sind den die Orangs noch vor Ort und steht das aussengehehe noch oder wurde es bereits abgerissen
(10.10.2016, 19:01)
Michael Mettler :   Der Zooeingang wird weit in Richtung Stra├čenkreuzung verlagert (das bisherige Verwaltungsgeb├Ąude d├╝rfte in K├╝rze Geschichte sein), so dass sich die Zoo-Au├čengrenze nach dorthin verlagert. Der jetzige Eingangsbereich mit Kassen, Servicecenter und Shop verschwindet dann, die Fl├Ąche wird Sambesi zugeschlagen. Somit entsteht auch einige neue Fl├Ąche f├╝r Tiere. Fl├Ąchenm├Ą├čig d├╝rfte das den Gel├Ąnde"verlust" durch den Panorama-Bau mehr als ausgleichen; f├╝r den Besucher ohnehin, denn ein Teil der Baufl├Ąche der Rotunde war vorher lediglich Materiallagerfl├Ąche des Zoos und geh├Ârte gar nicht zum Publikumsbereich.
(10.10.2016, 18:30)
Marcell Buechner :   An welcher Stelle soll den eine Erweiterung erfolgen
(10.10.2016, 08:54)
Michael Mettler :   Im Gegenzug wird der Zoo aber an anderer Stelle durch eine Fl├Ąche erweitert, die jetzt nur AM Zoo liegt. Somit kein Fl├Ąchenverlust f├╝r den Besucher.
(09.10.2016, 10:52)
Marcell Buechner :   ├ťber Kunst l├Ąsst sich ja bekanntlich streiten meine Meinung passt es nicht in den Zoo
Und dann zus├Ątzlich Geld ausgeben muss jeder selber wissen aber es gibt viele die sich ├╝ber den Eintrittspreis beschweren und dann nimmt das Panorama quasi den Zoo auch noch Platz weg ist eh alles sehr begrenzt
(08.10.2016, 11:34)
Michael Mettler :   @Marcell: "Da der Zoo schon teuer ist" interessiert solche Leute herzlich wenig, die ihn gar nicht besuchen, sondern nur das Panorama sehen wollen. Vergiss nicht, die Asisi-Bilder gelten als Kunst, und die zieht dann auch mal ganz andere Klientel au├čerhalb des Zoo-Besucherpotenzials an.

├ťbrigens kannst du auch in den Urlaub fliegen, wenn du Greifv├Âgel oder andere Tiere sehen willst, und musst daf├╝r nicht extra den Zoo besuchen ;-)
(07.10.2016, 21:57)
Marcell Buechner :   Bin immer noch skeptisch das das funktioniert Hannover ist anders als Leipzig und Berlin da der Zoo schon teuer ist werden bestimmt nicht viele Leute kommen ich pers├Ânlich interessiere mich daf├╝r ├╝berhaubt nicht wenn ich den Urwald sehen will dann flieg ich In den Urlaub
(07.10.2016, 21:38)
Michael Mettler :   @Marcell: Teilweise. Aber wie man an der Formulierung sieht, rechnet der Zoo diese Fl├Ąche jetzt eben nicht mehr zum eigentlichen Zoogel├Ąnde. Und f├╝r die touristische Bewerbung des Panoramas ist es vielleicht auch nicht ganz unwichtig, wenn man schon am Namen erkennt, dass sich die Sehensw├╝rdigkeit nicht IM, sondern AM Zoo befindet. Denn daraus geht auf den ersten Blick hervor, dass sich niemand zum Besuch des Zoos gezwungen sehen muss, wenn er sich nur f├╝r das Panorama interessiert.
(07.10.2016, 21:09)
Marcell Buechner :   Neben dem Zoo dachte es kommt auf die ehmalige Fl├Ąche der Vogel Voliere
(07.10.2016, 20:17)
Michael Mettler :   Nicht ganz unwichtig ist dabei ein Detail: In der Pressemitteilung des Zoos (siehe Zoo-HP) hei├čt das Veranstaltungsgeb├Ąude "Panorama AM Zoo", und es wird "NEBEN dem Zoo" gebaut.

Laut gestrigem Zeitungsbericht in der NP gibt es nach der geplanten f├╝nfj├Ąhrigen Laufzeit der Asisi-Panoramen die Option, die Veranstaltungen zu verl├Ąngern oder die Rotunde z.B. mit einem (nicht weiter erl├Ąuterten) "Science-Center" nachzunutzen.
(07.10.2016, 08:27)
Oskar Schwitters :   www.ndr.de/ratgeber/reise/tierparks/XXL-Panorama-beim-Zoo-Hannover,zoopanorama100.html
(06.10.2016, 16:02)
Michael Mettler :   Die n├Ąchste Elefanten-Geburtenwelle rollt an: Der Zoo vermeldet vier hochtr├Ąchtige K├╝he. Drei K├Ąlber werden noch im November/Dezember dieses Jahres erwartet, das vierte im April 2017. Darunter ist ein "Unfall": Saphira war gerade mal viereinhalb Jahre alt, als sie unerwartet von ihrem Vater Nikolai erfolgreich gedeckt wurde - obwohl bei Analyse der Hormonwerte damals nichts auf die fr├╝he Empf├Ąngnisbereitschaft hingedeutet habe. (Quellen: Zeitungsmeldung NP und Zoo-HP)
(14.09.2016, 08:20)
Marcell Buechner :   Masterplan
(13.09.2016, 21:02)
Michael Mettler :   @Sebastian Gellert: Am Yukon Trail werden - so wie ich den Masterplan verstehe - nur zwei Fl├Ąchen wegfallen, die derzeit reinen Dekozwecken dienen, n├Ąmlich der Hang mit der Blockhausruine und ein St├╝ck Fl├Ąche vor der "S├Ągem├╝hle", hinter deren Kulisse sich der . Elefantenbullenstall verbirgt (in etwa wohl der Bereich, wo jetzt die Fotowand steht?). Der Bullenstall soll nach dort hinaus durch einen Anbau erweitert werden, die Bullenanlage wird in Richtung des jetzigen Tropenhauses (sp├Ąterer Madagaskarbereich) vergr├Â├čert- sprich, dort wird wohl der Hang zu diesem Zweck abgetragen (oder vielleicht auch mit Terrassierung abgeflacht, wie man es bei der Herdenanlage gemacht hat?). Der Trail selbst, also der Abk├╝rzungsweg zwischen Sambesi-Ausgang und Yukon-Bay-Shop, soll erhalten bleiben, da er gleichzeitig einen auch mit gro├čen Lkw befahrbaren Wirtschaftsweg bildet.
(13.09.2016, 20:49)
Marcell Buechner :   Yukon Trail wird so bleiben die Elefanten Anlage wird sich ├╝ber die bennet K├Ąnguru Anlage erweitern und die Bullen Anlage bekommt ein Teil vom Tropenhaus Gel├Ąnde wenn es abgerissen ist
(13.09.2016, 20:48)
Sebastian Gellert :   Es ist wohl anzunehmen, das im Rahmen der Umbauma├čnahmen Yukon Bay auf Zukunft etwas kleiner werden k├Ânnte??? Das der Yukon Trail einer Erweiterung der Elefantenanlage im Wege stehen w├╝rde?! Die Satzungsvorlage sah doch Ver├Ąnderungen im genannten Bereich vor ?
(13.09.2016, 19:44)
Michael Mettler :   Eigentlich w├Ąre es aber schade, die Baufreiheit nach Abgabe der Orangs nicht gleich zur endg├╝ltigen Gestaltung der Innenanlagen f├╝r die Drills und Meerkatzen zu nutzen. ├ťbrigens offenbaren die Transparente am Bauzaun jetzt auch, welche Meerkatzenart zuk├╝nftig eingeplant ist: Es werden Brazzas sein (siehe Foto). Der Grundriss des Urwaldhauses auf dem ebenfalls am Bauzaun zu sehenden Bauentwurf, den Kai Deuker hier eingestellt hatte, ist noch "alt": Die Innenanlagen sind darauf noch mit "Orang-Utans" beschriftet.

Dass die Bauzaunabsperrung als gro├čfl├Ąchige Infowand genutzt wird, finde ich klasse. Auch auf die neue Voliere wird mit mehreren unterschiedlichen Transparenten hingewiesen, die u.a. ├╝ber das Moorenten-Wiederansiedlungsprogramm informieren. Der damit best├╝ckte Bauzaun verl├Ąuft auf Meyers Hof vom "Melkstand" bis an das Stallgeb├Ąude der Ziegen und Schweine, nur unterbrochen vom H├╝hnerhaus. Vier zuk├╝nftige Bewohner der Voliere werden dort sogar schon mit Artenportr├Ąts vorgestellt (Ru├čk├Âpfchen, Moorente, Kampfl├Ąufer, Sandregenpfeifer), ein gro├čformatiges "Aufmacher"-Foto einer Racke l├Ąsst zumindest auf den Verwandtschaftskreis einer m├Âglichen f├╝nften Art schlie├čen.

Die Strandvogelvoliere ist seit heute Geschichte; am sp├Ąten Vormittag war der Abrissbagger gerade mit der Zugangsschleuse besch├Ąftigt und nur die Seitenw├Ąnde des Besucherbereiches standen noch. Es ist erstaunlich, wie weitr├Ąumig die Abrissfl├Ąche wirkt. Die Besucherwege entlang der Menschenaffenanlagen sind am linken Ende der Schimpansen-Au├čenanlage und im Durchgang zwischen der Gorilla-"Besucherh├Âhle" und dem Neandertaler-Diorama mit Bauz├Ąunen gesperrt, man kommt also nicht mal mehr in die N├Ąhe der Hauseing├Ąnge und der alten Gibbonanlage.

Unspektakul├Ąr dagegen noch die Baufl├Ąchen zwischen Mullewapp und Parkhaus: Das bisherige Streichelgehege steht noch (nat├╝rlich ohne Besatz), vom Panoramaturm ist noch nicht mehr als die planierte Grundfl├Ąche zu sehen.
(08.09.2016, 18:19)
Gudrun Bardowicks :   Ich denke, dass erst einmal nur Anpassungen an die neuen Bewohner in den Anlagen im Urwaldhaus vorgenommen werden. Eine Gestaltung mit m├Âglicherweise Kunstfelsen wird es vermutlich fr├╝hestens nach dem Jahr 2021 geben, da laut Masterplan 2025+ eine "naturnahe" Umgestaltung der Innenanlagen f├╝r Schimpansen und Gorillas erst nach dem Jahr 2021 geplant ist. Das wird vermutlich auch f├╝r die ├╝brigen Affeninnenanlagen im Urwaldhaus gelten. Ich gehe davon aus, dass die Innenanlagen f├╝r Drills und Meerkatzen erst einmal ├Ąhnlich wie aktuell im Tropenhaus eingerichtet werden.
(07.09.2016, 23:24)
Marcell Buechner :   Die Skizze von dem au├čengehege von den Drills und Meerkatzen sieht sehr ├╝berzeugend aus nur wie wird das innengehege Aussehen wird man es gleich umbauen oder erstmal so lassen
(07.09.2016, 20:56)
Michael Mettler :   Laut Tageszeitungsbericht (NP) soll das Orang-Paar Kajan und Zora in die USA umziehen (Fort Worth). F├╝r das neue Zuhause des zweiten Orang-Manns Jambi werde noch auf die Entscheidung des EEP gewartet.
(07.09.2016, 17:15)
Kai Deuker :   Die Baustelle Drillwald
(05.09.2016, 20:38)
Kai Deuker :   Die Baustelle
(05.09.2016, 20:37)
Kai Deuker :   Der "Plan" heute auf dem Bauzaun zum neuen Drillwald ver├Âffentlicht..
(05.09.2016, 20:35)
Marcell Buechner :   Finde das Gel├Ąnde sieht ziehmlich klein aus aber da keine gro├čvogel Arten reinkommen wird es doch eine super Erg├Ąnzung neben bei ja noch die Baustelle Drill Wald
(04.09.2016, 20:37)
Kai Deuker :   Baustelle an der Gibbonanlage am 3.9.2016
(04.09.2016, 08:43)
Gudrun Bardowicks :   Ich gehe davon aus,, dass die Orangs in der n├Ąchsten Zeit an andere Zoos abgegeben werden. Es soll auch schon Interessenten f├╝r die Tiere geben.
(03.09.2016, 22:42)
Marcell Buechner :   Aber so lange m├╝ssen die Orang utans ja umziehen wenn jetzt schon Bauarbeiten beginnen.
(02.09.2016, 22:16)
Gudrun Bardowicks :   Die Orangs sind noch da. Das Haus ist vor allem deshalb geschlossen, weil aktuell nur ein Eingang, und zwar der zwischen Schimpansen- und Orang-Au├čenanlage, genutzt werden kann und somit in Notsituationen kein zweiter Eingang als Fluchtweg vorhanden ist. Vor dem alten Haupteingang laufen Bauarbeiten im Zuge des Baus der Vogelvoliere und des Drillgeheges. Daher ist dieser im Augenblick nicht nutzbar. Die Menschenaffen sind also zur Zeit nur auf den Au├čenanlagen zu sehen.
(02.09.2016, 22:01)
Marcell Buechner :   Sind den die Orang utans schon ausgezogen
(02.09.2016, 21:46)
Gudrun Bardowicks :   Das Urwaldhaus und die Watvogelvoliere im Zoo Hannover ist mittlerweile f├╝r Besucher gesperrt, da mit ersten Vorbereitungen f├╝r den Bau des Drillwaldes Afi Mountain und die Afrikavoliere begonnen wurde. An der ehemaligen Gibbonanlage wird bereits gearbeitet. Ich habe daher die gro├če Hoffnung, dass die neue Drillanlage und Afrikavoliere wie geplant bereits 2017 er├Âffnet werden k├Ânnen. Im Umfeld der alten Streichelwiese wurde auch schon mit Vorbereitungen f├╝r den Bau der neuen Showarena und des Dioramas begonnen. Auch hier rechne ich mit einer Fertigstellung im Jahr 2017.
Die Dikdik-Anlage beim neuen Sambesikraal ist mittlerweile auch mit Dikdiks besetzt. Ich sah bei meinem Besuch am 31.8. dort zwei Tiere.
(01.09.2016, 00:12)
Marcell Buechner :   Tiger Dame Natascha ist gestorben
(04.08.2016, 16:39)
Gudrun Bardowicks :   Ich habe mir heute den neuen Sambesi-Kraal angesehen. Ich finde ihn stimmig und atmosph├Ąrisch gelungen. Auch ist besonders der Streichelbereich sehr gro├čz├╝gig geworden. Mir gef├Ąllt auch die Aussichts- und Rasth├╝tte im Streichelkraal sehr gut, auch wenn man von dort aufgrund der hohen Mauer um den Pinselohrschweinkraal leider nur die Tiere und Menschenim Streichelbereich und m├Âglicherweise auch die Pferdeantilopen gut beobachten kann. Die Streicheltiere besitzen verschiedene R├╝ckzugsm├Âglichkeiten und nicht einsehbare Absperrgehege und Stallgeb├Ąude in Holzbauweise. Sie k├Ânnen weiterhin mit Futter aus dem Automaten bzw. aus dem Sambesishop gef├╝ttert werden, von denen auch viele Besucher Gebrauch machten. Die Beschilderung finde ich recht ansprechend.
Der Kraal f├╝r die Pinselohrschweine ist recht gro├čz├╝gig und mit einem Badebecken und unterschiedlichen Bodensubstraten auisgestattet, hat aber nur einen kleinen Holzunterstand als Schattenspender, der bei den warmen Temperaturen von den Schweinen gerne genutzt wurde. Die Steinumz├Ąunung ist, wie Michael Mettler bereits geschildert hat, zumindest im Au├čenbereich recht hoch und f├╝r kleinere Personen nur mithilfe der umlaufenden Betonstufe einsehbar. Die Mauer im Streichelkraal ist allerdings weniger hoch. Es wird im Augenblick nach Aussage von Zoobesuchern ├╝berlegt, ob man an dem mit Holz abgesperrten Teilst├╝ck der Mauer vielleicht nicht doch eine Sichtscheibe f├╝r Kinder und Rollstuhlfahrer einbaut.
Die Umz├Ąunung um die Anlage f├╝r Dahomey-Rinder ist weniger hoch und daher auch f├╝r Kinder und kleinere Erwachsene besser einsehbar. Heute war die gesamte Gruppe (das Zuchtpaar mit deren Kalb) auf der Anlage zu sehen, die im Gegensatz zum POS-Gehege recht schattig ist.
Das Gehege f├╝r Dikdik ist verh├Ąltnism├Ą├čig klein und offen, aber immerhin ├╝ber einen bewachsenen Trockengraben vom Kraalbereich aus gut einsehbar. Ich hoffe, dass es noch etwas mehr zuw├Ąchst. Die Dikdiks sind scheinbar noch nicht auf der Anlage, aber zus├Ątzlich weiterhin bei den Pferdeantilopen und den Nordafrikanischen Strau├čen zu sehen.

Ansonsten sind mir erstmals die originellen Infotafeln zum Thema Umweltschutz und Energiesparen im Haus an der Unterwassereinsicht zu den Eisb├Ąren in der Unterwasserwelt aufgefallen. Es gibt neuerdings auch Sitzgelegenheiten an der gro├čen Einsichtscheibe auf die Au├čenanlage der Eisb├Ąren neben der Anlage f├╝r Roth├Ârnchen. Die Eisb├Ąren waren beide zusammen auf der Anlage,

Bei den Sumpfwallabys wurde flei├čig am Nachwuchs gearbeitet und in der Watvogelvoliere gibt es ein K├╝ken bei den Rotschenkeln.


(22.07.2016, 21:51)
Michael Mettler :   @Oliver M├╝ller: Genau. Daneben wage ich die Vermutung, dass nicht jeder Zoo, der Strau├če h├Ąlt, sich mit dem Aufwand der Kunstbrut und -aufzucht befassen m├Âchte (Naturbruten sind ja in unseren Breiten eher die Ausnahme). Sonst w├╝rden doch vermutlich nicht so viele Zoos nicht mal "normalere" Strau├če z├╝chten.

├ťbrigens finde ich bemerkenswert, dass es unter den deutschen Zoos bisher ├╝berwiegend "Erlebniszoos" sind, die sich am Zuchtprogramm der Nordafrikanischen Strau├če beteiligen....
(20.07.2016, 16:48)
Oliver Muller :   Wenn die aktuellen Zoostrau├če in der Regel Farmstrau├če sind, k├Ânnten diese ja auch den Weg aller Farmstrau├če gehen. Das w├Ąre nat├╝rlich wieder sehr schwer zu vermitteln.
(20.07.2016, 15:08)
Gudrun Bardowicks :   Ich habe mir den neuen Sambesi-Kraal bisher noch nicht live angesehen, aber schon von Besuchern, die die Anlage bereits gesehen haben, harsche Kritik besonders an der Umz├Ąunung der POS-Anlage geh├Ârt. Daher hoffe ich auf Nachbesserungen sp├Ątestens nach Saisonende.
(20.07.2016, 11:33)
Michael Mettler :   @Gudrun: Gerade WEIL die Pinselohrschweine nicht auf Dauer f├╝r diesen Standort eingeplant sind, wundere ich mich ├╝ber die aufw├Ąndige, burgartige Umgrenzung der Anlage. In randst├Ąndiger Lage w├Ąre das nicht n├Âtig gewesen, weil dann die Besucher nicht an drei Seiten an das Gehege treten k├Ânnten. Um F├╝ttern und Anfassen zu verhindern, gibt es immerhin schautechnisch deutlich elegantere M├Âglichkeiten (siehe altes POS-Gehege oder neues Dikdik-Gehege). Egal mit welchem Besatz, ich empfinde das Gehege in seiner jetzigen Form und Lage als ungl├╝ckliche L├Âsung. Auch wenn mir gerade der Gedanke kam, dass die derzeit mit Astbarriere und Bohlenwand verschlossene Mauerl├╝cke m├Âglicherweise f├╝r eine zuk├╝nftige Sichtscheibe gedacht sein k├Ânnte - selbst dann w├Ąren die Einblickm├Âglichkeiten f├╝r die Haupt-Zielgruppe des Sambesi-Kraals, n├Ąmlich Kinder, noch immer bescheiden.

Was die Strau├če betrifft: Zoos mit passenden Haltungsm├Âglichkeiten m├╝ssten nat├╝rlich erst mal ihren jetzigen Besatz gut anderweitig unterbringen... Vielleicht soll die nur teilweise Ausbr├╝tung der Eier aber auch verhindern, dass eine zu gleichaltrige Zoopopulation entsteht?

(20.07.2016, 09:07)
Gudrun Bardowicks :   Sehr schade, dass nicht einmal f├╝r Nordafrikanische Strau├če genug Abnehmer zur Verf├╝gung stehen. Dabei k├Ânnte man sicherlich in vielen Zoos und Vogelparks die Farmsttrau├če durch bedrohte Nordafrikanische Strau├če ersetzen, Ich denke hier z.B. an die Vogelparks Walsrode und Marlow oder den Zoo Schwerin, der ja zu einem Artenschutzzoo werden will. Auch Friedrichsfelde k├Ânnte ich mir gut als zuk├╝nftigen Halter von Nordafrikanischen Strau├čen vorstellen.

Zum neuen Sambesi-Bereich: Beim Pos-Kraal und beim Dahomey-Rinder- Kraal hoffe ich, dass es an der Umz├Ąunung sp├Ątestens in der Wintersaison noch Nachbesserungen f├╝r kleine Erwachsene, Kinder und K├Ârperbehinderte geben wird, damit auch diese Besuchergruppen die dort gehaltenen Tiere ohne Probleme sehen und beobachten k├Ânnen. z.B. w├╝rden in dieser Beziehung schon Glasscheibeneinblicke oder niedrigere Mauern in einigen Bereichen helfen. Bei den POS ist allerdings zu bedenken, dass diese in einigen Jahren sowieso eine neue Anlage im Bereich des aktuellen Verwaltungsgeb├Ąudes bekommen sollen und dann der Kraal vermutlich sowieso f├╝r H├Ąngebauchschweine oder Minipigs genutzt werden wird, aber auch f├╝r diese w├Ąren niedrigere Mauern in einigen Bereichen nat├╝rlich sinnvoll. Vielleicht wird das Holztor dann zu einem Durchla├č f├╝r die Schweine in das Streichelgehege. Das Streichelgehege selbst sieht auf den Bildern allerdings gut aus.
(20.07.2016, 00:40)
Michael Mettler :   Laut einem heutigen NP-Bericht werden Eier der Nordafrikanischen Strau├če nur noch "auf Bestellung" ausgebr├╝tet, also wenn Abnehmer vorab feststehen. In diesem Jahr waren es deshalb "nur" 11 aufgezogene Jungv├Âgel, obwohl die Zuchthenne 57 (!!) Eier gelegt hat. Die letzten Eier wurden ihr jetzt gelassen, damit sie die Nachproduktion f├╝r diese Zuchtsaison beendet. Auf einen Naturbruterfolg hofft man allerdings nicht.
(19.07.2016, 18:24)
Michael Mettler :   Zuletzt ein Blick ins Gehege der Dikdiks, das rechts an den Rinderkraal angrenzt (fr├╝herer rechter Bereich der Nyala-Anlage) und die wohl ruhigste Lage bekommen hat. Hier zum Gl├╝ck mit freier Einsicht ├╝ber einen Trockengraben hinweg. Das Gehege ist (noch?) recht wenig strukturiert, vielleicht tut sich dort noch etwas. Die Bewohner bekam ich nicht zu Gesicht, allerdings weisen Schilder am Zugang zum Sambesi-Kraal darauf hin, dass wegen der Eingew├Âhnungszeit noch nicht alle Gehege st├Ąndig besetzt seien, und es war ja auch schon Abend.

Mein pers├Ânliches Fazit: Das gro├če Streichelgehege gef├Ąllt mir gut, das Dikdik-Gehege kann sich noch mausern, aber die Kraals f├╝r Zwergrinder und Schweine finde ich schautechnisch nicht gelungen. Schade, dass man den linken Teil der alten Nyala-Anlage nicht als grabenbegrenzte Anlage belassen und dort die POS untergebracht hat; statt der hoch ummauerten "Schweinegrube" an der Grenze zum Streichelbereich w├╝rde mir dort ein Gattergehege f├╝r die Zwergrinder besser gefallen (auch, weil diese Tiere zum "afrikanischen Dorf" besser passen w├╝rden als die Schweine).
(17.07.2016, 20:10)
Michael Mettler :   Der (nicht begehbare) Kraal der Dahom├ę-Zwergrinder (Startbesatz eine Kuh und ein Kalb, letzteres in interessanter bleigrauer F├Ąrbung). Die Lage d├╝rfte in etwa dem linken Teil der fr├╝heren Nyala-Anlage entsprechen; links davon befindet sich eine gr├Â├čere Besucherfl├Ąche mit Sitzgelegenheit, die dann noch weiter links von der POS-Anlage begrenzt wird.

Leider fehlt hier ein Gr├Â├čenvergleich, aber auch diese Mauer ist nicht gerade niedrig. In irgendeiner Pressemeldung hie├č es, man k├Ânne gem├╝tlich von der Bank aus dem munteren Treiben der Rinder und Schweine zusehen, aber von der Bank zwischen den beiden Gehegen aus sieht man eigentlich nur gegen Steinmauern - und die sind auch beim Rinderkraal h├Âher als die Tiere selbst.. Zwar wird auf diese Weise ein unerw├╝nschtes F├╝ttern ziemlich effektiv unterbunden, aber auch hier fehlt eine bessere Einblickm├Âglichkeit f├╝r Kinder. Dahom├ę-Zwergrinder habe ich in anderen Zoos hinter h├╝fthohen Z├Ąunen gesehen...
(17.07.2016, 19:56)
Michael Mettler :   Ein Eindruck von der H├Âhe und Dicke der Mauer um das POS-Gehege. Die Trittkante davor ist wohl eigentlich f├╝r Kinder gedacht, muss aber auch von vielen Erwachsenen in Anspruch genommen werden (der Mann ganz rechts hinten am Bildrand steht z.B. darauf), um einen einigerma├čen guten Einblick ins Gehege zu bekommen. Kleine Kinder sehen da ohne elterliche Hilfe ├╝berhaupt nichts und werden dann, wie beim Besuch gesehen, von den Eltern auf die Mauer gesetzt oder gestellt.

Optisch wirken die Mauern so, als k├Ânne man auch Nash├Ârner dahinter halten... Die Dicke ist vielleicht der Statik geschuldet, weil man damit rechnen muss, dass sich an besucherstarken Tagen viele Menschen gleichzeitig dagegen lehnen, und vielleicht wurde die H├Âhe gew├Ąhlt, damit Kinder nicht selbst auf die Mauer turnen und darauf entlang laufen k├Ânnen. Aber was dabei herauskam, ist in meinen Augen nicht mehr als die Optik einer Tiergrube. Schlie├člich gibt es auch f├╝r die Schweine nirgends "Durchblick". Ein oder zwei bis zum Boden reichende Einblickl├╝cken t├Ąten dem Gehege gut.
(17.07.2016, 19:43)
Michael Mettler :   Ein Teil des Schweinegeheges, das bis auf zwei Stellen mit einer relativ hohen und mindestens halbmeterdicken Natursteinmauer umfriedet ist; es gibt keinen Graben-, Zaun- oder Scheibeneinblick. Eine der beiden Ausnahmen ist das Tor zu einem Treibgang, der zum Stall f├╝hrt (au├čerhalb des rechten Bildrandes. Ausnahme zwei ist die im Hintergrund zu sehende Mauerl├╝cke mit einer Barriere aus dicken ├ästen, die aber nach au├čen noch durch eine Bohlenwand blickdicht abgeschlossen ist. Vielleicht sind die Bohlen nur provisorisch f├╝r die Eingew├Âhnungszeit gedacht, so dass man sp├Ąter an dieser Stelle durch das Astgatter sp├Ąhen kann; insgesamt scheint mir die Mauerl├╝cke als Zufahrt f├╝r f├╝r schweres Ger├Ąt gedacht zu sein, um Bodengrund und Deko-Elemente an- und abtransportieren zu k├Ânnen, wof├╝r man dann lediglich das Astgatter herausnehmen m├╝sste.

Wie auf dem Bild zu sehen, stehen den Schweinen unterschiedliche Bodensubstrate zur Verf├╝gung. Der ringsherum am Fu├č der Mauer verlaufende Streifen aus Grobsplitt soll sie vermutlich davon abhalten, es sich dort gem├╝tlich zu machen. Besonders beeindruckt schienen mir die Schweine davon nicht, sie standen und liefen auf dem Splitt, und man sieht auch W├╝hlspuren darin. Mal schauen, ob es beim n├Ąchsten Besuch schon umgepfl├╝gt aussehen wird...
(17.07.2016, 19:26)
Michael Mettler :   Rechts im Bild die Zugangsschleuse zum Streichelgehege. Sofern ich nicht Tomaten auf den Augen hatte, ist das der einzige Ein- und Ausgang zum Streichelgehege; an der zum Pferdeantilopengehege hin gelegenen Seite ist mir jedenfalls keiner aufgefallen, so dass man durch das ganze Gel├Ąnde zur├╝cklaufen muss. Ob dort vielleicht erst nachtr├Ąglich eine Schleuse eingerichtet wird, weil man die Antilopen erst mal an Get├╝mmel gew├Âhnen will...? Denn auch der Weg zu den Pferdeantilopen ist derzeit nicht mehr als eine sehr lange Sackgasse.

Die Mauern im Hintergrund geh├Âren zum Gehege der Pinselohrschweine, das Dach ├╝ber der Besucherschleuse ragt auch in dieses hinein und bildet einen offenen Unterstand. Zum Gehege gleich mehr.
(17.07.2016, 19:14)
Michael Mettler :   Ich habe mir den neuen Sambesi-Kraal angesehen, hier und nachfolgend ein paar Impressionen. Den begehbaren Streichelbereich finde ich stimmungsvoll, er vermittelt tats├Ąchlich etwas Dorfatmosph├Ąre - Gegner von "viel Drumherum" wird es sicher freuen, dass sich die Ethno-Dekoration in Grenzen h├Ąlt. Es ist ├╝brigens verbl├╝ffend, wie gro├č das Gel├Ąnde wirkt, wenn man mittendrin steht; meine Bef├╝rchtung beim damaligen Blick ├╝ber den Bauzaun, dass es von den vielen Mauern und H├╝tten "zerhackt" wird, hat sich gl├╝cklicherweise nur an ein paar Stellen bewahrheitet. Bei meinem Besuch am Abend waren nicht mehr allzu viele Besucher drin, aber der Kraal vertr├Ągt mit Sicherheit auch gr├Â├čeren Ansturm.

Die linke H├╝tte auf dem Bild hat eine Zugangsschleuse und Sitzgelegenheiten, so dass Besucher dort auch ohne Taschenkontrolle durch Ziegen und Schafe eine Pause einlegen k├Ânnen; die rechte ist umgekehrt eine Zufluchth├╝tte f├╝r die Tiere (nicht die einzige) und darf von Besuchern nicht betreten werden. Im Hintergrund das neue Funktionsgeb├Ąude (Verwaltung, Tierklink etc.), das durch den ebenfalls neuen bepflanzten Wall davor nicht mehr so stark ins Auge f├Ąllt wie bei der vorherigen Wegf├╝hrung.

Am Rand der Hauptfl├Ąche liegen in Richtung Funktionsgeb├Ąude Rondelle, die vermutlich als Absperrm├Âglichkeit f├╝r die Haustiere genutzt werden k├Ânnen.
(17.07.2016, 19:07)
Michael Mettler :   Es ist ja nicht nur die (zuk├╝nftige) Showarena, welche die fr├╝here Greifvogelfl├Ąche von den "S├╝damerika-Anlagen" (= Neuweltkamelgehege) trennt, sondern ein gro├čfl├Ąchiger, breiter Gel├Ąndeg├╝rtel mit den beiden Parkteilen Meyers Hof und Mullewapp. Man m├╝sste Mullewapp schon zu einer "Hazienda" umgestalten, wenn man - quasi mit Gewalt - einen thematischen Zusammenhang erzeugen wollte, aber selbst dann fiele ja bei Beibehaltung der Lama-Anlagen eine Erweiterungsm├Âglichkeit f├╝r "Asien" weg.

Leider hat der Bereich, in dem sich bislang die Gro├čvoliere befand, seit dem Bau des (notwendigen!) Parkhauses eine Art Hinterhof-Atmosph├Ąre gehabt, da er auch zum ├╝brigen Zoogel├Ąnde hin durch die Geb├Ąudekomplexe von Meyers Hof und Mullewapp regelrecht abgeschottet war und (bisher) nicht vom Besucherhauptweg durchlaufen wurde. Letzteres galt fr├╝her auch f├╝r Urwaldhaus und Gorillaberg, was dazu f├╝hrte, dass viele Besucher ungewollt am Menschenaffenbereich vorbei liefen; deshalb ja vor einigen Jahren die neue Zuwegung zwischen Nash├Ârnern und Schimpansen. Auch beim "Hinterhof" am Parkhaus w├Ąre es also kaum damit getan, einfach nur Gehege(-inhalt) A durch einen vermeintlich attraktiveren Gehege(-inhalt) B zu ersetzen.

W├Ąre nicht der Panorama-Rundbau geplant (├ťbrigens: Aus dem lie├če sich hinterher durchaus eine neue und dann m├Âglicherweise begehbare Gro├čvoliere machen, H├Âhe und Grundfl├Ąchenma├če d├╝rften sich mit denen der vorherigen Geiervoliere nicht viel nehmen), h├Ątte ich es nicht schlecht gefunden, die Fl├Ąche ├╝berhaupt nicht mehr f├╝r die Tierhaltung zu verwenden, statt viel M├╝he und Geld in eine thematisch wie logistisch sinnvolle Anbindung zu stecken. Man h├Ątte entweder eine ebenerdige Parkplatzfl├Ąche daraus machen und im Gegenzug die jetzige, unmittelbar an die geplante Sambesi-Erweiterung angrenzende Parkfl├Ąche dem Schaubereich zuschlagen k├Ânnen (egal, mit welchem Thema). Oder man h├Ątte vielleicht auch Teilbereiche des Wirtschaftshofes, die keine st├Ąndige personelle Anwesenheit ben├Âtigen (Kistenschuppen, Heulager o.├ä.) dort unterbringen k├Ânnen (die Fl├Ąche ist ohnehin an den peripheren Hauptversorgungsweg des Zoos angeschlossen, der dort ein eigenes Zufahrtstor zur Stra├če hat) und daf├╝r den hinteren Teil des jetzigen Wirtschaftshofes in H├Âhe Giraffenhaus/Bisonstall bis auf die dortige Versorgungswegf├╝hrung der Schaufl├Ąche zuschlagen k├Ânnen. Bei einem m├Âglichen Wegfall des alten Giraffenhauses in einigen Jahren und angesichts dessen, dass der Sambesi-Kraal ohnehin nur eine vor├╝bergehende Fl├Ąchennutzung darstellen soll, erg├Ąben sich in diesem Bereich mit einem zus├Ątzlichen Gel├Ąndest├╝ck noch viel mehr M├Âglichkeiten. Auch hier w├Ąren verschiedene geografische Themenzuordnungen denkbar.

@Sacha: Ja, nat├╝rlich war der letzte Absatz meines vorherigen Posts ironisch gemeint (hast du daran wirklich gezweifelt?). Ich verstehe nicht, warum man Tiere nur dann auf einem Wandbild (im Falle des Panoramas eben auf einem sehr gro├čen) zeigen darf, wenn man lebende Artgenossen genau daneben pr├Ąsentiert. M.E. liegt der Sinn des Panoramas im Falle Hannovers doch gerade darin, etwas zu pr├Ąsentieren, was man NICHT als Lebensraumnachbildung mit lebenden Tieren pr├Ąsentieren kann, denn der Zoo verf├╝gt nun mal weder ├╝ber ein Gro├čaquarium noch ├╝ber eine Amazonashalle (und auch nicht ├╝ber das f├╝r beide jeweils notwendige Geld). Eher verstehen k├Ânnte ich die "Bauchschmerzen" der Kritiker, wenn im Panoramaturm z.B. das Asisi-Bild "Dresden 1945" oder ein anderes naturfernes Thema gezeigt werden w├╝rde. Davon ist doch aber gar nicht die Rede. Das Amazonien-Panoramabild war z.B. im Leipziger Panometer vier Jahre lang (!) ausgestellt, was doch daf├╝r spricht, dass es ├╝ber l├Ąngere Zeit seine Besucher fand. F├╝r den hannoverschen Rundbau wurde eine Panorama-Nutzung von f├╝nf Jahren genannt, die k├Ânnten dann mit den beiden erw├Ąhnten Bildern von Amazonien und dem Great Barrier Reef gut gef├╝llt sein, ohne auf naturfremde Themen zur├╝ckgreifen zu m├╝ssen. Und dann s├Ąhe ich das durchaus als passende, freiwillig nutzbare Erg├Ąnzung zum Zoo.
(17.07.2016, 13:57)
Gudrun Bardowicks :   Die Australien-Variante w├╝rde mir auch gefallen, aber zumindest aktuell ist die Entfernung zwischen beiden Bereichen doch recht gro├č und zwischen ihnen liegt eben die neue Show-Arena. Wie gesagt, ich h├Ątte auf der Fl├Ąche auch lieber eine Tieranlage gesehen, aber die Zoo Hannover GmbH hat sich leider f├╝r das Panorama entschieden.
(15.07.2016, 19:23)
Sacha :   Hannes L├╝ke: Sorry, habe mich bei meinem letzten Post an Dich etwas vertan. Es m├╝sste heissen: Im Prinzip ja (statt ganz genau).
(15.07.2016, 15:11)
Sacha :   @Hannes Lueke: Ganz genau!
@MM: Darum sprach ich von der DIREKTEN Verbindung. Bei der Gehegebeschilderung ist diese z.B. gegeben. Und ich gehe ja sogar noch weiter, da f├╝r mich Rides wie Bootsfahrten usw. IN EINEM ZOO absolut in Ordnung gehen bzw. ich teilweise f├╝r nachahmenswert befinde, WENN dabei A. das LEBENDE TIER bzw. das "Erlebnis Tier" immer noch im Vordergrund steht, und/oder wenigstens B. ein direkter, logischer Zusammenhang zwischen Tier und technischem Effekt besteht und C. das Tier nicht mehr als bei einem "normalen" Zoogehege gest├Ârt wird (= leise Bootsfahrt ja, Achterbahn mit kreischenden Passagieren, die durchs Giraffengehege donnert nein).
Der letzte Abschnitt ist wohl mehr ironisch gemeint (wobei einige Dinge wie "lebende Elefanten zu beklettern" bei Hands-on-Exemplaren vielleicht tats├Ąchlich funktionieren w├╝rde;)), darum werde ich da mal nicht n├Ąher darauf eingehen. Zu sagen w├Ąre einzig, dass etwa die mechanischen K├╝he eben genau nicht abgeschafft werden m├╝ssten, da ja auch DIREKT daneben echte K├╝he gehalten werden und somit eine direkte Verbindung besteht.
@Gudrun Bardowicks: Gerade wegen der fehlenden Finanzen habe ich ja drei Varianten "ausgearbeitet". F├Ąllt die Amazonienhalle weg, w├Ąren die anderen zwei denkbar (oder noch andere). Auf die Australien-Variante hast Du keinen Bezug genommen. Was spricht da Deiner Meinung nach gegen oder f├╝r diese?
Bartgeier w├Ąren tats├Ąchlich etwas schwierig, weshalb ich von G├Ąnsegeiern schrieb. Die Besucher k├Ânnte man u. A. damit anlocken, dass man in der Anlage eine Flugshow mit den G├Ąnsegeiern veranstaltet und/oder live und kommentiert einen Kadaver verf├╝ttert (Gruseleffekt). Letzteres habe ich 2015 im Zoo von Paris gesehen. Und da waren die Besucher nicht mal im, sondern nur am Gehege. Trotzdem war es rundherum w├Ąhrend der kommentierten F├╝tterung rammelvoll (und ich meine rammelvoll).

Warten wir mal ab. Wenigstens geht das Gel├Ąnde ja im Anschluss wieder an den Zoo zur├╝ck.
(15.07.2016, 10:31)
Hannes Lueke :   Also mich st├Ârt es weniger wenn man in Hannover einen Rundbau auf einer mehr oder weniger toten Fl├Ąche baut und daf├╝r ein zus├Ątzliches Geld kassiert als mitten in den M├╝nsteraner Zoo ein Pferdemuseum und eine Artenschutzstation zentral in den Zoo welche den Eintrittspreis erh├Âhen und kaum interessanten, geschweige den passenden Schauwert haben....
(15.07.2016, 09:23)
Michael Mettler :   @Sacha: Der Rundbau k├Ânnte durchaus ein S├╝damerikahaus werden - NACH der Verwendung f├╝r die Panorama-Sonderausstellung und aus deren Einnahmen finanziert. Insofern w├╝rde ich lieber die Daumen dr├╝cken, dass das Panorama auch in Hannover so viele Besucher anzieht wie in anderen St├Ądten. Mit einem nach R├╝ckbau noch immer gut 15 bis 16 Meter hohen Geb├Ąude mit rund 1.000 qm Grundfl├Ąche lie├če sich schon einiges anfangen. Jedenfalls dann, wenn man das n├Âtige Kleingeld daf├╝r ansparen kann.

Dass ein Kunstprodukt nie das Erlebnis mit echten Tieren ersetzen kann, ist auch meine Meinung. Erg├Ąnzen kann es das allerdings durchaus. Lebende Tiere wird es ein paar Meter entfernt auch weiterhin f├╝r die Besucher zu erleben geben. Und zwar IM Zoo, w├Ąhrend das Panorama AM Zoo "stattfindet", denn das Rundbaugel├Ąnde wird bekanntlich f├╝r die Dauer der Sonderausstellung aus dem Zoogel├Ąnde ausgeklinkt werden. Wer kein Problem damit hat, lebende und "nur" dargestellte Tiere hintereinander weg zu sehen, KANN das Panorama zus├Ątzlich zum Zoo besuchen. Wer dagegen sowas nicht ertragen kann oder sich gar veralbert f├╝hlen w├╝rde, kann das Panorama einfach links liegen lassen; immerhin wird es nicht Teil des Zoorundgangs sein. Es wird umgekehrt sicherlich auch Besucher geben, die froh sein werden, nur das Panorama besichtigen zu k├Ânnen, ohne extra deshalb den Zoo aufsuchen zu m├╝ssen.

Was ist eigentlich an einer gemalten Lebensraumdarstellung so schlimm und unpassend in einem Zoo-Umfeld? Wenn ausschlie├člich das lebende Tier z├Ąhlen darf, k├Ânnte man den gr├Â├čten Teil bildlich darstellender Zoodidaktik einsparen (was eine ganze Menge Geld f├╝r andere Zwecke freisetzen w├╝rde). Gehegebeschilderung, Zoof├╝hrer, Wegeplan bitte nur noch mit Text, Tierbilder sind ja verp├Ânt. Keine Schautafeln mehr, die nat├╝rliche Lebensr├Ąume oder biologische Zusammenh├Ąnge in Bildern darstellen; daf├╝r z.B. lieber Schauf├╝tterungen der Raubtiere mit lebender und zum nat├╝rlichen Lebensraum passender Beute - schlie├člich veralbert man ja den Besucher, wenn der Tiger den Hirsch nur auf Bildern angreift und nicht live im Zoogehege. Weg mit den Elefantenfiguren am Dschungelpalast, denn ein wirkliches Erlebnis ist es nur, lebende Elefanten zu beklettern - davon g├Ąbe es ja im Zoo gen├╝gend. Keine mechanischen K├╝he mehr auf Meyers Hof, denn die echten nebendran freuen sich schon darauf, dass ihnen t├Ąglich Hunderte von Kindern unsanft am Euter herumziehen. Und nat├╝rlich auch keine Videovorf├╝hrung mehr von Elefantengeburten; wenn die n├Ąchste in natura ansteht, l├Ąsst der Zoo die Besucher dies einfach direkt im Stall aus n├Ąchster N├Ąhe miterleben. Schlie├člich z├Ąhlt ja nur "in echt". Fotografieren und filmen werden wir dann im Zoo nat├╝rlich auch nicht mehr. Und im Zooshop kaufen wir dem Kind als Souvenir kein k├╝nstliches, sondern ein echtes Erdm├Ąnnchen zum Knuddeln. Dumm gelaufen, wenn das Kind stattdessen auf Nilpferde steht....
(15.07.2016, 00:53)
Gudrun Bardowicks :   Eine Amazonienhalle w├Ąre nat├╝rlich toll, aber im Augenblick nicht finanzierbar. Au├čerdem w├Ąre sie durch die Showarena vom aktuellen S├╝damerikaareal getrennt, der in einigen Jahren laut Masterplan sowieso einem neuen Asienteil weichen wird. Somit w├Ąre ein teures Amazonienhaus dort eine Geldverschwendung. Dar├╝berhinaus soll ja in einigen Jahren im Bereich des alten Antilopenrings und jetzigen Sambesi-Kraals ein neues S├╝damerika-Areal mit gro├čem Tropenhaus entstehen.
Eine begehbare Bartgeier-Steinbock-Voliere am Standort der ehemaligen Greifvogelvolieren w├Ąre sicherlich toll, w├╝rde aber vermutlich nicht unbedingt zus├Ątzliche Besucher anlocken und damit mehr Geld in die Kasse bringen. Dar├╝berhinaus soll das Panorama ja in sp├Ątestens 5 Jahren in ein Tierhaus umgewandelt werden.

Hinsichtlich dem Marketing fehlt dem Zoo Hannover im Augenblick leider ein Herr Junold oder ein Herr Machens.
(14.07.2016, 19:16)
Sacha :   @Gudrun und MM: Tut mir leid, sehe ich nicht so bzw. sehe es eher so wie Sebastian Gellert (auch wenn ich es nicht als Veralberung der Besucher bezeichnen w├╝rde):
Was soll dieser Mist? Ich habe zwar nichts gegen Dioramen (und Simulatoren) per se, aber in einem Zoo m├╝ssen diese m. E. DIREKT!!!! mit lebenden Tieren verbunden sein. So wie etwa bei Hagenbeck (Dioramen) oder den SeaWorld Parks (Wild Arctic, Simulator). Ansonsten sind sie Platzverschwendung. F├╝r Naturfilme kann ich auch ins Kino oder sie am TV anschauen. VR, Holografien und dergleichen haben zwar gerade in der Unterhaltungsindustrie (insbesondere Themenparks) enorme Fortschritte gemacht. Gerade bei der Realisierung von Mensch und Tier hapert es aber teilweise noch. Sowieso kann ein Kunstprodukt nie das Erlebnis mit echten Tieren ersetzen.
Ausserdem bin ich absolut ├╝berzeugt, dass man anstelle der alten Greifvogelanlage(n) durchaus eine attraktive Tieranlage h├Ątte bauen k├Ânnen. In der teuren Variante w├Ąre dies eine Amazonienhalle (3 Ebenen, mit begehbarem Tunnel durch Wasserlauf ├Ąhnlich Wien). Das w├╝rde dann auch gut zu den mehr oder weniger angrenzenden Lama- und Nandugehegen passen. Die mittelpreisige w├Ąre eine Australienanlage (da m. W. zumindest ein Teil der bestehenden Australienanlage der geplanten Erweiterung der Elefantenanlage weichen muss). Die g├╝nstige Variante best├╝nde aus einer riesigen, begehbaren Voliere mit Alpenkr├Ąhe, G├Ąnsegeier, Alpensteinbock (ohne direkten Kontakt) und Alpenmurmeltier, wozu auch die bestehenden Sommerrodelbahnen passen (und Tante Millis Futtertrog in eine Skih├╝tte umgewandelt wird). Alpenromantik und Alpenzauber ist schwer angesagt, da l├Ąsst sich ordentlich Geld machen, wenn man das richtig anpackt. Diese Variante w├Ąre ├╝brigens auch als ├ťbergangsl├Âsung denkbar, also bis der Zoo Hannover wieder Geld f├╝r eine weitere Tropenhalle hat.
Dar├╝ber, wie ├╝ber den Umstand, dass der Zoo Hannover nicht durch eine popul├Ąre TV-Serie omnipr├Ąsent ist, sollte sich Zooleitung und Marketingabteilung mal Gedanken machen.
(14.07.2016, 16:19)
Gudrun Bardowicks :   @Sebastian Gellert: Ich glaube auch nicht, dass sich Zooberrsucher durch das geplante Diorama oder virtuelle Tiere veralbert f├╝hlen, da ja auch Simulatoren mit Tierszenen, die es in einigen Zoos bereits gibt, besonders bei j├╝ngeren Besuchern sehr beliebt sind. Hinsichtlich des Dioramas glaube ich nicht, dass man auf dem vorhandenen Platz relativ preiswert eine tierische Sensation wie z.b. ein attraktives Tierhaus unterbringen kann, welches Besucher von nah und fern magisch anziehen w├╝rde wie z.B. das Darwineum in Rostock oder Gondwanaland in Leipzig. Dar├╝berhinaus wird die Fl├Ąche f├╝r einige Jahre (5 sind f├╝r das Diorama geplant) sowieso vom Zoogel├Ąnde abgetrennt und ist durch einen Extraeingang erreichbar. Der Zoo kann das Geld aus der Verpachtung der Fl├Ąche f├╝r seine anstehenden Bauprojekte zur Verbesserung der Tierhaltung auf jeden Fall gut gebrauchen, auch wenn ich mir auf der Fl├Ąche auch lieber eine Tieranlage gew├╝nscht h├Ątte.
Zum Besucherr├╝ckgang: sehr schade aber dass Wetter ist im Augenblick wirklich etwas problematisch, auch wenn ich bef├╝rchte, dass der Besucherr├╝ckgang noch gr├Â├čer w├Ąre, wenn wir jetzt bestes Sommerwetter mit angenehmen Temperaturen zum Baden h├Ątten. Hannover ist nun leider nicht so popul├Ąr wie besonders Leipzig, weil der Erlebniszoo leider nicht durch eine popul├Ąre Zooserie omnipr├Ąsent ist, wobei der Zoo absichtlich auf eine Serie verzichtet, weil die allgegenw├Ąrtige Kamerapr├Ąsenz die t├Ąglichen Arbeitsl├Ąufe im Zooallltag erheblich behindert und beeintr├Ąchtigt. Ich bin mir allerdings sicher, dass Hannover bestimmt mehr Besucher h├Ątte, wenn er im TV pr├Ąsenter w├Ąre. Dar├╝berhinaus werden die ersten publikumsattraktiven Projekte wie der Drillwald fr├╝hestens 2017 er├Âffnet und Geld f├╝r eine gro├če Tropenhalle, die auch bei ung├╝nstiger Witterung Besucher anlocken w├╝rde ist leider im Moment nicht vorhanden.

Ich hoffe auf jeden Fall, dass das Wetter f├╝r einen Zoobesuch bald wieder g├╝nstiger wird und der Zoo Hannover seinen Besucherr├╝ckgang bis zum Jahresende dadurch vielleicht noch r├╝ckg├Ąngig machen kann.
(14.07.2016, 13:50)
Hannes Lueke :   Also ich w├╝rde ja kein Ausflugsziel ansteuern nur weil gutes Wetter ist und ich frei habe wenn ich ja ganz genau wei├č, dass in ein paar Jahren eine neue, dem them abweichende Attraktion gebaut wird...wei├č ich das ├╝berhaupt genau? Wie ist eigentlich das Einzugsgebiet des Zoos und wie steht dies im Verh├Ąltnis zu Berichterstattung ├╝ber solche Bauvorhaben? Muss ich die Hannoversche allgemeine lesen oder steht ├╝ber die Kunsthalle auch etwas in der Hamburger Morgenpost?
(14.07.2016, 13:34)
Michael Mettler :   @Sebastian Gellert: F├╝hlen sich denn die Besucher anderer Zoos durch die dortigen virtuellen Tiere veralbert, die z.T. schon sehr viel l├Ąnger und ebenfalls unter einigem finanziellem Aufwand pr├Ąsentiert werden?
(13.07.2016, 22:31)
Sebastian Gellert :   Und in der Hannoversche Allgemeine (HAZ) steht, das der Zoo Hannover besorgt ├╝ber 6% Besucherr├╝ckgang ist. Das Wetter wird verantwortlich gemacht f├╝r diesen Unsommer 2016. Allerdings sollte man argumentieren, das das leidige Thema Diorama noch nicht ausgestanden ist. Den Platz und die Kosten h├Ątte man auch f├╝r Arten nutzen k├Ânnen, die es wirklich n├Âtig haben, in menschlicher Obhut zu leben. Der Besucher k├Ânnte sich veralbert f├╝hlen. Vielleicht gibt es auch noch virtuelle Giraffen auf Zukunft ... die virtuellen Fische machen bereits den Anfang.
(13.07.2016, 20:33)
Michael Mettler :   Der Sambesi-Kraal ist er├Âffnet:
https://www.zoo-hannover.de/de/ueber-uns/presse-archiv/streichelwiese
Laut dem kurzen Artikel in der heutigen NP sind auch die Dikdiks und Pinselohrschweine "zum Anfassen" gedacht. Ich nehme doch aber an, dass die Zeitung lediglich die in dieser Hinsicht vage formulierte PM missverstanden hat....
(13.07.2016, 09:30)
Marcell Buechner :   Kajan und zora (Orang utans) sollen wohl nach Amerika abgegeben werden und f├╝r jambi gibt es auch zoologische G├Ąrten die Interesse haben
(21.06.2016, 09:05)
Michael Mettler :   Laut heutigem Tageszeitungsartikel (NP) wird der Diorama-Turm nicht vor M├Ąrz 2017 fertig sein und damit drei Monate sp├Ąter als urspr├╝nglich geplant. Es gab eine Verz├Âgerung bei der Baugenehmigung, weil die m├Âglichen Auswirkungen des Turms auf den benachbarten Wald Eilenriede und die dortigen "V├Âgel, K├Ąfer und Flederm├Ąuse" untersucht werden sollten. Erste Folgen daraus waren, dass der Rundbau keine glatte Aluminiumverkleidung bekommen wird, sondern eine gr├╝ne, aufgeraute Au├čenfl├Ąche sowie eine "insektenfreundliche" Beleuchtung. Als Standzeit f├╝r die Diorama-Ausstellungen sind insgesamt f├╝nf Jahre vorgesehen, danach soll der Turm von 32 auf 14 Meter H├Âhe r├╝ckgebaut und in einen (nicht n├Ąher beschriebenen) "Tierbereich" umgewandelt werden.
(21.06.2016, 08:08)
Michael Mettler :   Ein paar Streiflichter vom gestrigen Besuch: Auf der Strau├čenanlage vormittags sechs schon gut herangewachsene Nordafrikanische Strau├če. Flusspferdkalb und -mutter sind noch von der Herde getrennt in der gro├čen Innenanlage untergebracht. In der rechten Leopardenanlage musste einer der St├╝tzb├Ąume des Dachnetzes ersetzt werden, an seiner Stelle steht nun ein alter Metallmast mit Ausleger und Seilrolle - vermutlich zum Aufh├Ąngen von Enrichment-Zubeh├Âr und/oder Futter.

Dass die Nashornanlage in der Hauptsaison ├╝berwiegend leer pr├Ąsentiert wird (ein Tier f├╝r drei Anlagenteile!), verstehe ich nicht, zumal das Rhino nicht etwa auf Rundlauf alle drei Bereiche nutzen kann - gestern stand Sany im unteren Gehege neben dem ebenfalls brach liegenden Ex-Kranichgehege. Selbst ein paar Kamerunschafe und Zwergziegen w├╝rden vor├╝bergehend Leben in die leeren Abteile bringen, wenn schon kurzfristig kein zweites Nashorn einziehen sollte (eventuell, um vom hinteren Gehege aus am Bau des unmittelbar benachbarten Drillwaldes arbeiten zu k├Ânnen?).

Der neuen Sambesi-Kraal w├Ąchst, aber ob der wirklich noch rechtzeitig zum Beginn der nieders├Ąchsischen Schulferien Ende Juni fertig sein wird...? Meine Hoffnung, dass in diesem Bereich des Zoos nach Wegfall der zentralen Stallgeb├Ąude optische Weitl├Ąufigkeit entstehen k├Ânnte, erf├╝llt sich nicht - da entsteht ein ganzes H├╝ttendorf und eine Reihe von Natursteinmauern. Und eine StreichelWIESE, wie sie angek├╝ndigt wird, wird das scheinbar auch nicht werden, ich rechne mit Hartboden wie im jetzigen Streichelgehege von Mullewapp (und w├╝rde mich freuen, wenn ich mich t├Ąusche...!). Interessanterweise wird die Plattform, auf welcher fr├╝her der Kiosk stand, nicht in den neuen Bereich einbezogen; der Bauzaun und eine bereits neu gesetzte Geh├Âlzpflanzung verl├Ąuft um diese herum. Lassen wir uns mal ├╝berraschen, was mit dieser Gel├Ąndenase passieren wird, wenn die Showarena umzieht.

Verbl├╝fft war ich, eine ganze Reihe von Besuchern an der ehemaligen Gibboninsel stehen zu sehen. Nein, nicht wegen Nachbesatzes - als Quelle des Interesses stellte sich ein Teichhuhn mit einer Schar von K├╝ken heraus. Womit mal wieder bewiesen w├Ąre, dass der Schauwert eines Tieres nicht zwingend von Seltenheit und Exotik abh├Ąngt - mehr Publikum h├Ątten die Gibbons an diesem Tag vermutlich auch nicht gehabt...
(12.06.2016, 17:16)
Michael Mettler :   Laut aktuellem ZOOFREUND gibt es erneut Nachwuchs bei den Nordafrikanischen Strau├čen und die Haltung der Hartmann-Bergzebras wird beendet, "da sich langfristig zeigte, dass die Art f├╝r eine Gemeinschaftshaltung ungeeignet ist". Das d├╝rfte sich aber offenbar nur auf die spezifische Artzusammensetzung auf der hannoverschen Anlage beziehen (vor allem wohl auf die Giraffen), denn der letztgeborene Junghengst wurde nach Landau abgegeben - in eine Gemeinschaftshaltung...

Der Berberl├Âwen-Jungkater blieb quasi zwangsweise in Hannover, da er im Gegensatz zu seinen Schwestern und Eltern nicht zu vermitteln war.
(10.06.2016, 10:12)
Marcell Buechner :   Der Drillwald an der Stelle des Orang utans au├čengehege bis zur Vogelwatt Volaire
(02.06.2016, 17:04)
Marcell Buechner :   Was hat sich den in Bezug auf die Streichelwiese ver├Ąndert
(28.05.2016, 00:35)
Marcell Buechner :   Nach 10 Jahren ist wieder ein Flusspferd Baby geboren
(03.05.2016, 23:10)
Michael Mettler :   Die frei werdenden/gewordenen L├Âwenboxen k├Ânnte man ja nutzen, um vor├╝bergehend die beiden Zoo-Berliner L├Âwinnen einzustellen, damit dort umgebaut werden kann... Habe heute nur (noch?) den Jungkater Basu und seine Tante Naima auf der Anlage gesehen.

Anbei ein Foto von der Baustelle des Sambesi-Kraals. Noch bestimmen Haufen aus Alt- und Neumaterial das Bild. Im Hintergrund ist zu erkennen, dass das neue Wirtschafts-/Verwaltungsgeb├Ąude vom Kraal durch einen erh├Âhten Pflanzstreifen getrennt sein wird, dessen besucherseitige W├Ąnde aus Natursteinmauern bestehen. An der alten Nyala-Anlage sind mindestens die Hecken vor dem Trockengraben beseitigt worden, m├Âglicherweise auch der Graben selbst - das lie├č sich aus der Ferne nicht genau beurteilen. Das fr├╝here Kleinkudu- und jetzige Pferdeantilopengehege ist derzeit vom Besucherweg abgeh├Ąngt.
(19.04.2016, 21:49)
Holger Wientjes :   Und in Heidelberg d├╝rfen sie dann k├╝nftig erstmal auf einer Baustelle leben...
(08.04.2016, 20:33)
Michael Mettler :   Der Zoo gibt sein Berberl├Âwen-Zuchtpaar nach Heidelberg ab. In Hannover bleiben der Sohn aus dem letzten Wurf und die zweite Altl├Âwin (seine Tante): https://www.zoo-hannover.de/de/ueber-uns/presse-archiv/abschied-von-berberloewen
(08.04.2016, 18:07)
Marcell Buechner :   W├Ąre es m├Âglich wenn jemand im Zoo ist aktuelle baubilder von der Streichelwiese zu machen
(01.04.2016, 14:53)
Marcell Buechner :   Es gibt 26 Meerkatzen Arten welche es wohl werden wird h├Ątte gern die Wei├čkehlmeerkatzen noch gesehen waren sehr sch├Âne Tiere
(25.03.2016, 13:31)
Gudrun Bardowicks :   Ich denke, dass die Drills zuk├╝nftig beide Orang-Anlagen bewohnen werden, da man eine nat├╝rliche Gruppenstruktur mit mehreren M├Ąnnchen aufbauen will und somit auch entsprechender Platz geschaffen werden mu├č. Ich gehe davon aus, dass die Anlage f├╝r Faultiere und Wei├čb├╝schel├Ąffchen zuk├╝nftig f├╝r die geplanten Meerkatzen genutzt wird und ├╝ber einen Gang mit der geplanten Au├čenanlage verbunden wird. Vielleicht wird die bisherige Orang- Au├čenanlage ja sogar in eine Art Wintergarten umgewandelt und den Meerkatzen zugeschlagen, damit diese mehr Platz haben.

Ich denke, dass an den Pl├Ąnen f├╝r eine naturnahe Gestaltung der Innenanlagen im Urwaldhaus festgehalten wird. Diese ist allerdings laut Masterplan 2025+ erst f├╝r eine Zeit nach 2021 geplant.
(25.03.2016, 11:11)
Michael Mettler :   Ich bin gespannt darauf, wie gut sich die Waldbepflanzung in der Drill-Meerkatzen-Anlage umsetzen l├Ąsst. Die muss ja von Beginn an einiges an Beanspruchung aushalten k├Ânnen - auch im Wurzelbereich, da Drills die oberste Bodenschicht "bearbeiten".
(25.03.2016, 04:25)
Marcell Buechner :   Innenumbau urwaldhaus
(25.03.2016, 03:04)
Marcell Buechner :   Das bedeutet ja das die Orang utans sp├Ątestens 2017 nicht mehr da sind da die Drills und die Meerkatzen die innengehege der Orangs ├╝bernehmen und da nur noch afrikanische affenarten dort zusehen sind was passiert mit dem Gehege der Faultiere wei├čb├╝schel├Ąffchen und agutis
(25.03.2016, 02:44)
Gudrun Bardowicks :   MM: Danke f├╝r den Link. Die Planungen sehen gut aus, nur schade, dass man auf den urspr├╝nglich angedachten Aussichtsturm im Drillwald verzichtet und daher die Drills und Meerkatzen leider nicht in den Baumkronen aus gleicher H├Âhe beobachten kann sondern wohl nur durch Scheiben vom Boden her, aber ein Aussichtsturm war wohl zu teuer. Auf jeden Fall k├Ânnte die Waldillussion zumindest im Gang gelingen, wenn sich die Bepflanzungspl├Ąne der Anlage umsetzen lassen. Es ist auf jeden Fall gut, dass die Anlage ├╝bernetzt wird und man den Tieren so mehr Kletterm├Âglichkeiten als in einer oben offenen Anlage bieten kann.

Auch die Pl├Ąne f├╝r den Sambesi- Kraal klingen gut.
(24.03.2016, 13:13)
Michael Mettler :   JAMBO gibt es jetzt auch online, hier die Entw├╝rfe zum Drillwald:
https://www.zoo-hannover.de/epaper/Jambo01_2016/#/10
(24.03.2016, 10:52)
Marcell Buechner :   Hier ist die Skizze vom neuen Drill Wald
(24.03.2016, 10:34)
Gudrun Bardowicks :   @MM: Ich finde den Namen "Afi Mountain" nicht schlecht, da dort ja auch die Drill-Auffangstation liegt und dort auch Gorillas leben. Allerdings w├Ąre es sch├Ân, wenn auch eine entsprechende Infotafeln zum Gebiet und zum Drill-Schutzprojekt angebracht w├╝rden.

Ich habe die neue JAMBO noch nicht, denke aber, dass sie bei mir in den n├Ąchsten Tagen eintrifft. Auf jeden Fall klingen deine Beschreibungen der neuen Anlagen nicht schlecht. Mal sehen, wie besonders der Drillwald wirklich aussehen wird. Auch auf die neue Meerkatzenart bin ich gespannt und hoffe, dass es sich bei ihr um eine bedrohte Art handelt, f├╝r die ein EEP besteht.

Auf Dahomey-Rinder als afrikanische Hausrindform hatte ich im Stillen auch gehofft, da sie nicht so h├Ąufig wie Zwergzebus gehalten wird und auch besser als diese zur afrikanischen Themenwelt passt. Ich bin schon sehr gespannt auf den Sambesi-Kraal.
(23.03.2016, 22:33)
Michael Mettler :   Habe heute die neue JAMBO erhalten, die erstmals Eindr├╝cke des zuk├╝nftigen Drillwaldes vermittelt. Demnach wird das eine ├╝bernetzte Anlage mit einem hohen Pylon, und der Besucherweg f├╝hrt als ebenfalls ├╝bernetzter Tunnel hindurch. Laut Text soll die Anlage so dicht mit B├Ąumen bepflanzt werden, dass man von "Tunnelweg" aus nach oben blickernd kaum den Himmel erkennen kann (wobei ich annehme, dass das der langfristig gew├╝nschte Effekte sein soll und es anfangs noch lichter sein wird). Es werden bereits k├╝nstliche Lianen getestet, die als zus├Ątzliche Kletterm├Âglichkeiten eingebaut werdn.

Der Sambesi-Kraal besteht nicht nur aus einem Streichelgehege, sondern es wird in diesem afrikanischen Rundh├╝ttendorf auch separate Gehege f├╝r Dahomerinder (die laut Gudrun angedachten Zwergzebus sind also vom Tisch), Dikdiks und Pinselohrschweine geben (die bleiben uns also erhalten). Nach der Zooplanskizze zu urteilen gibt es dann keinen Rundweg mehr, sondern der alte Weg entlang neuen und alten Wirtschaftsgeb├Ąuden entf├Ąllt.
(23.03.2016, 18:27)
Michael Mettler :   Nachdem die urspr├╝ngliche, in sich geschlossene Themenwelt "Gorillaberg" gerade erst 2013 in "Kibongo" umgetauft wurde, braucht sie schon wieder einen neuen Namen "Afi Mountain"...?

Mal sehen, wie lange es dauern wird, bis die Normalbesucher (denen sich der inhaltliche Zusammenhang mit den Drills nicht allein durch den Namen erschlie├čt) den Namen mit einem zweitem "f" als "Affi Mountain" interpretieren - "der hei├čt so, weil da die Affis zu sehen sind" ;-)
(20.03.2016, 11:56)
Marcell Buechner :   Weiteres Saison-Highlight: Im Sommer ├Âffnet die neue 2.000 m┬▓ gro├če Streichelwiese ?Sambesi Kraal? ? ein afrikanisches Dorf mit strohgedeckten Lehmh├╝tten und runden Tiergehegen. Dort leben die kleinsten Rinder, die kleinsten Antilopen und die Schweine mit den wohl auff├Ąlligsten Ohren T├╝r an T├╝r mit neugierigen Zwergziegen und streichelweichen Schafen.

Im Herbst 2016 wird das zweite Projekt des Masterplans 2025+ begonnen: Der Gorillaberg und das Reich der Schimpansen werden um einen Wald f├╝r die bedrohten Drills und quirligen Meerkatzen eine begehbare Vogelvoliere erweitert und zu der abgeschlossenen Themenwelt ?Afi Mountain? zusammengef├╝gt. (Fertigstellung in 2017

Quelle Park Erlebnis.de
(18.03.2016, 14:52)
Michael Mettler :   @Gudrun: "Schlafk├Ąfige hinter den Kulissen"? Gibt es dort doch gar nicht, gab es allenfalls, als das Tropenhaus noch als Menschenaffenhaus diente. Meiner Erinnerung nach gibt es nur einen kleinen, f├╝r Besucher nicht einsehbaren Umsperrk├Ąfig am Ende der Abteilreihe neben den Varis, damit man die urspr├╝nglich vier Primatenarten f├╝r Reinigungsarbeiten jeweils um ein Abteil "aufr├╝cken" lassen konnte.
(14.03.2016, 07:35)
Gudrun Bardowicks :   Die Gibbons leben laut Beschilderung noch im Tropenhaus, ich habe sie allerdings am 6.3. nicht gesehen. M├Âglicherweise waren sie bereits in den Schlafk├Ąfigen hinter den Kulissen, da ich kurz vor Hausschlu├č im Tropenhaus war.
(13.03.2016, 21:41)
Marcell Buechner :   Naja immer hin passiert jetzt was sind die Gibbons immer noch im Tropenhaus oder sind sie schon weg
(13.03.2016, 15:39)
Gudrun Bardowicks :   Es wurde zumindest bei der Zoof├╝hrung auf Nachfrage gesagt, dass mit der Planung bereits begonnen wurde, Planzeichnungen liegen aber noch nicht vor. Zuerst wird allerdings die Afrikavoliere gebaut werden, ein Termin f├╝r den Baubeginn wurde aber noch nicht genannt.
(13.03.2016, 14:56)
Marcell Buechner :   Woher wei├čt du das das es in der Endphase ist
(13.03.2016, 08:22)
Gudrun Bardowicks :   Nach der Greifvogelvoliere wurde mittlerweile auch mit dem Abbruch der St├Ąlle am alten Antilopenring begonnen .Die Er├Âffnung der neuen Streichelwiese wird voraussichtlich zu Beginn der Sommerferien sein.
Im ehemaligen asiatischen Basar im Dschungelpalast entsteht ein Informationszentrum ├╝ber Elefanten.
Die Planung f├╝r die begehbare Afrikavoliere ist fast abgeschlossen, mit dem Bau wurde aber noch nicht begonnen. Die Planungen f├╝r den Drillwald sind in der Endphase.
(12.03.2016, 21:31)
Marcell Buechner :   Was tut sich den gerade alles so
Im
Zoo bautechnisch
(12.03.2016, 11:27)
Michael Mettler :   @Marcell Buechner: Ich sehe auch nicht, dass die Greifvogelvolieren thematisch besser zu Mullewapp und Meyers Hof passten. Kreisen Kondore ├╝ber norddeutschen Bauernh├Âfen und G├Ąnsegeier ├╝ber Kameruns Eingeborenend├Ârfern?
(11.02.2016, 09:06)
WolfDrei :   Bei der hier oft ge├Ąu├čerten Meinung, derartige Panoramen w├╝rden nicht besucht, darf ich zur Vorsicht mahnen - ich habe einen Besuch hinter mir (ohne zoologisches Thema) - und es war voll, unabh├Ąngig davon, dass es schon einige Zeit lief und wir mit Bedacht eine scheinbar g├╝nstige Besuchszeit gew├Ąhlt hatten. Und man sollte bedenken, dass in einer Region neben vielleicht 20 % Zoointeressierten (meine Einsch├Ątzung) es noch weitere ca 80% Menschen gibt, die dort hingehen k├Ânnten!
Man sollte das nicht nur durch die zoologische Brille betrachten!

(11.02.2016, 08:08)
Gudrun Bardowicks :   Konzepte k├Ânnen ge├Ąndert werden. Die Fortschreibung des Masterplans soll regelm├Ą├čig ├╝berpr├╝ft und an Notwendigkeiten und Bedarf angepasst werden. Wer wei├č, ob nicht in vielleicht 10 Jahren wenn die dringlichsten Ma├čnahmen (Drillwald, Elefantenanlagen, Menschenaffen, Giraffenhaus) fertiggestellt sind, im Umfeld von Mullewapp eine ganz neue Themenwelt mit beispielsweise begehbarer Gro├čvoliere mit Baumwipfelpfad oder Terrarium entstehen wird, falls diese von den Besuchern gefordert wird. Dieses wird m├Âglicherweise noch vor einer Umsetzung der vermutlich sehr viel teureren neuen Tropenh├Ąuser der Fall sein, wobei ich davon ausgehe, dass man zumindest eine neue Orang Utan Anlage samt angrenzendem einsehbaren Haus im Asienteil bauen wird, wenn das aktuell noch geplante Asienhaus zu teuer werden w├╝rde und nicht finanzierbar ist.
(10.02.2016, 23:03)
Marcell Buechner :   Ich sehe nur kein Nachnutzungs Konzept der thematisch nach Mullewapp oder Meyers Hof passt Mit Nachnutzungskonzepten kennt sich Hannover nicht aus (Expo 2000)
(10.02.2016, 20:11)
Michael Mettler :   @Marcell Buechner: Niemand wird dazu gezwungen, sich das Panorama anzusehen. Und wer eigentlich das Panorama besuchen und dann noch in den Zoo gehen will, muss umgekehrt immerhin zus├Ątzlich 25 (!) Euro bezahlen.

Ich m├Âchte wetten, dass eins dieser Panoramen in zwei Wochen mehr Leute auf die bewusste Fl├Ąche lockt als es die Greifvogelvolieren weitab des Hauptbesucherweges in einem ganzen Jahr geschafft haben. Auch ich bin alle die Jahre den Weg daran entlang nur selten gegangen, und wenn, konnte ich die anderen Besucher dort (leider) meistens an einer Hand abz├Ąhlen. Vielleicht war ich auch nur an den falschen Tagen da, hat jemand die Ecke in den letzten Jahren mal gut gef├╝llt erlebt?

An einer anderen Stelle im jetzigen Zookonzept h├Ątte die gleiche Voliere vermutlich viel mehr Wirkung erzielt. Da, wo sie stand, war ja urspr├╝nglich (vor Erlebniszoo-Zeiten) eine ganz andere Fl├Ąchennutzung vorgesehen, es h├Ątte ein Hauptweg an ihr vorbei gef├╝hrt und in der unmittelbaren Nachbarschaft h├Ątten Eis- und Braunb├Ąren ganz andere Besuchermengen angelockt.
(10.02.2016, 18:41)
Marcell Buechner :   Das virtuelle Riff wird zus├Ątzlich 9? kosten und f├╝r Jahreskarten Besitzer 5?
Da der Zoo eh nicht viel Platz w├╝rde ich dort lieber Tiere sehen wie so ein paar Bilder sorry kann ich nicht verstehen
(10.02.2016, 18:04)
Gudrun Bardowicks :   @Marcell Buechner: Das trifft allerdings nicht nur auf den Zoo Hannover zu. In Osnabr├╝ck, Leipzig und Berlin (beide Zoos) beispielsweise wird der Vogelbestand leider auch immer st├Ąrker reduziert, da man mehr Platz f├╝r S├Ąugetiere ben├Âtigt, die f├╝r ONB attraktiver als V├Âgel sind. Wenn es zu der Haltungsvorschrift kommt, dass man das Gefieder von V├Âgeln nicht mehr beschneiden darf wird der Vogelbestand in den Zoos zumindest mittelfristig noch st├Ąrker verringert werden, da gro├če Flugvolieren sehr teuer sind, wenn man diese wie in Rotterdam oder Antwerpen auch sogar mit Huftieranlagen kombinieren kann.

Der Vogelbestand in Hannover wird allerdings laut Masterplan auch wieder zunehmen, wenn die Afrikavoliere er├Âffnet wird. Auch am neuen Giraffenhaus ist eine Voliere geplant, in der vor allem Weberv├Âgel gehalten werden sollen. Weiterhin ist die Haltung von Sattelst├Ârchen in Kombination mit den Dikdiks im neuen Afrikateil geplant, wobei ich hoffe, dass man gleich eine Flugvoliere mit integrierter Huftieranlage baut. Allerdings ist im Masterplan keine neue Volierenhaltung von Greifv├Âgeln geplant, was ich auch sehr schade finde.
(10.02.2016, 17:31)
Marcell Buechner :   Dann wird ja Mullewapp eine Sackgasse sein in den kommenden Jahren
(10.02.2016, 17:22)
Marcell Buechner :   Die gro├č Voliere war ja Art gerecht die 3 kleinen waren bestimmt gemeint trotzdem es werden immer weniger Tiere wegen der Vollendung des masterplans
(10.02.2016, 15:37)
Michael Mettler :   Vielleicht sind das ja die selben Besucher, die jahrelang die "K├Ąfighaltung" gro├čer Greifv├Âgel beklagt haben. Laut Aussage eines Zoomitarbeiters vor einigen Jahren war das der von Besuchern meistgenannte Beschwerdepunkt im Zoo.
(09.02.2016, 16:43)
Marcell Buechner :   Tja die Arten werden immer weniger kein Wunder wenn sich die Besucher beschweren
(09.02.2016, 15:32)
Michael Mettler :   Bei der Gittermaschenweite der Voliere w├Ąren dann nur gro├čw├╝chsige Aras in Betracht gekommen, bis Amazonen-/Graupapageiengr├Â├če h├Ątten die V├Âgel vermutlich wie die Kr├Ąhen durch die Maschen gepasst. Und ob gro├če, nach Belieben anfliegende Aras nun gerade als Streicheltiere f├╝r Besucher geeignet w├Ąren...?

Wenn ├╝berhaupt begehbar, h├Ątte die Voliere wohl nur mit einem Besatz Sinn gemacht, der gerade NICHT dazu neigt, k├Ârperlichen Kontakt zum Besucher aufzunehmen. Aber diese M├Âglichkeit ist ja nun auch nicht mehr gegeben.
(09.02.2016, 07:32)
Marcell Buechner :   Ich rede nicht von Bussarden sondern von Papageien und sowas
(09.02.2016, 05:22)
Michael Mettler :   @Marcell Buechner: Die Zahl der Vogelarten ab Bussardgr├Â├če aufw├Ąrts, bei denen Streicheln und F├╝ttern f├╝r Kinder m├Âglich (und erw├╝nscht) w├Ąre, d├╝rfte sich in Grenzen halten, und f├╝r H├╝hner br├Ąuchte man nicht zwingend eine Voliere. V├Âgel bis Kr├Ąhengr├Â├če passten problemlos durch die Gittermaschen, also auch keine Alternative.

Und wenn das virtuelle Riff floppen sollte, w├╝rde der Rundbau eben fr├╝her als geplant f├╝r zoologische Nachnutzungszwecke frei...
(08.02.2016, 16:53)
Marcell Buechner :   Ich sage dir das virtuelle Riff wird floppen die gro├če Voliere h├Ątte man in Mullewapp mit einbauen k├Ânnen zB begehbar mit Verschiedenen Vogelarten die die Kinder f├╝ttern und streicheln h├Ątten k├Ânnen
(08.02.2016, 15:26)
Ulli :   schade - aus der Voliere h├Ątte man etwas machen k├Ânnen - gerade als begehbare Variante
(08.02.2016, 10:50)
Marcell Buechner :   Schade das die Voliere weg ist viel trauriger ist der kleine Spielplatz der daneben stand
(08.02.2016, 02:45)
Michael Mettler :   Foto vergessen...
(07.02.2016, 18:06)
Michael Mettler :   So sah heute die Abrissfl├Ąche der Greifvogel-Gro├čvoliere aus; von der oberen Etage des Parkhauses aus (rechts im Bild) hat man einen Panoramablick ├╝ber die Fl├Ąche. Links hinten das Streichelgehege von Mullewapp, auf dessen Fl├Ąche die Show-Arena demn├Ąchst entstehen wird. Der benachbarte Kleinkindspielplatz mit Meerschweinchengehege ist weg, ebenso Gro├čvoliere und Besucherweg, der Sichtschutzwall zum Parkhaus abgeholzt. Die drei kleinen Volieren stehen noch und sollen z.T. noch besetzt sein (Bartk├Ąuze und ein G├Ąnsegeier). Die beiden Beton-Brutw├Ąnde der Gro├čvoliere werden wohl zwecks Hangabst├╝tzung stehen bleiben, da der Wall zwischen ehemaliger Voliere und zuk├╝nftiger Showarena als gr├╝ner Sichtschutz erhalten bleiben soll, um den Panoramaturm wenigstens in seiner unteren H├Ąlfte zu verdecken.

Im alten Sambesi-Teil steht noch alles und der Besucherrundweg ist frei begehbar, aber der Abriss der alten Huftieranlagen f├╝r die neue Streichelwiese wird bald losgehen (ich vermute, nach Ende des Winterzoos, der noch bis zum kommenden Wochenende l├Ąuft).
(07.02.2016, 18:04)
Marcell Buechner :   Eine Voliere w├Ąre cool beim Yukon Trail f├╝r weisskopfseeadler
(01.02.2016, 16:00)
Gudrun Bardowicks :   Ich w├╝rde Polarf├╝chsen oder auch Vielfra├če toll finden, denen man zeitweise vielleicht sogar Zugang zur Eisb├Ąrenanlage gew├Ąhren k├Ânnte. Eine gr├Â├čere Voliere f├╝r Schneeeulen oder Bartk├Ąuze oder auch Wei├čkopfseeadler an dieser Stelle w├Ąre auch nicht schlecht. Mal sehen, was dort letztendlich entsteht. Ich hoffe auf jeden Fall auf eine Tieranlage.
(31.01.2016, 22:05)
Marcell Buechner :   Laut masterplan wird das B├Ąlle Bad links neben den Eisb├Ąren weg gemacht es sind fast 600qm Verf├╝gungsgfl├Ąche evtl f├╝r eine neue Tierart (polarf├╝chse) oder so in der Richtung
(31.01.2016, 14:04)
Marcell Buechner :   Diese Terrarien waren schon vorher da eins war immer seit ich da bin abgesperrt und das 2 waren Giftpfeilfr├Âsche drin
(28.01.2016, 20:31)
Gudrun Bardowicks :   Die neue Anlage entsteht allerdings mitten in der Bepflanzung, nicht in der vorhandenen Terrarienwand, die auch umgestaltet wird. Ich tippe auf eine Echsen- oder weitere Landschildkr├Âtenart.
(28.01.2016, 18:13)
Marcell Buechner :   In einem Gehege im sealife kommen bestimmt wieder Giftpfeilfr├Âsche
(27.01.2016, 17:33)
Gudrun Bardowicks :   Im hannoverschen Sealife wird allerdings im Fr├╝hjahr dieses Jahres erst einmal mindestens ein neues Terrarium bzw. Tiergehege im Gew├Ąchshausteil er├Âffnet werden.
Auf jeden Fall scheint es das Gedankenspiel zu geben, den Panoramabau sp├Ąter vielleicht einmal zumindest als Terrarium weiter zu nutzen, was ich auch sehr sch├Ân finden w├╝rde. Dar├╝berhinaus sind laut Masterplan 2025 zumindest im geplanten S├╝damerikahaus auch Aquarien eingeplant. Dieses kann ich mir auch gut f├╝r das Asienhaus vorstellen.
(27.01.2016, 17:07)
Michael Mettler :   @Marcell, erstens: Im Masterplan wird sinngem├Ą├č erw├Ąhnt, dass Reptilien, Amphibien und eben auch Fische im Sortiment des Zoos derzeit unterrepr├Ąsentiert sind und man diese L├╝cken langfristig schlie├čen will. Da ich davon ausgehe, dass damit nicht zus├Ątzlicher R├Ąucherfisch in der Yukon Bay Market Hall gemeint ist, wird man demnach auch irgendwann Aquarien errichten m├╝ssen.

Zweitens: Wer wei├č, ob Hannover nach dem Ende der Panorama-Ausstellungen ├╝berhaupt noch ein Sea Life Centre hat. Dessen Standorte sollen jeweils f├╝r eine Laufzeit von 10 bis 15 Jahren eingeplant sein, technisch veraltete oder unrentable Filialen werden danach dichtgemacht. Das hannoversche Sea Life ist seit 2007 in Betrieb. Und die ebenfalls runde Geb├Ąudefl├Ąche ist ├Ąhnlich gro├č wie beim im Zoo entstehenden Rundbau - man k├Ânnte langfristig glatt das Gestaltungsprinzip ├╝bernehmen...
(27.01.2016, 16:37)
Marcell Buechner :   Da Hannover ein sealife hat wird der Zoo bestimmt kein Aquarium oder sowas ├ähnliches errichten
(27.01.2016, 14:59)
Michael Mettler :   @Marcell: Und der Rundbau am Parkhaus wird ein vom Zoo betriebener Rundbau sein, der ebenso wie das zus├Ątzliche Eiscaf├ę Geld f├╝r den Zoo einbringen soll. So what? Wer wei├č, vielleicht wird sich im Rundbau eines Tages nach Ablauf der Panorama-Austellungen ein echtes Riff(aquarium) statt des virtuellen befinden....
(27.01.2016, 11:44)
Marcell Buechner :   Das Caf├ę am Eingang ist ein vom Zoo betriebenes Caf├ę und wird zB mit dem Eis von Luigi in Yukon Bay beliefert und f├╝r den neuen Eingang musste keine Tierart denn Zoo verlassen wie es jetzt f├╝r das virtuelle Riff passiert
(27.01.2016, 05:53)
Michael Mettler :   @Marcell: Wo stand nochmal, dass die neue Afrikavoliere "im Herbst h├Ątte in Betrieb gehen sollen"? In der Zeitschiene des Masterplans sind f├╝r 2015 nur Planungskosten f├╝r die Voliere zu finden, ihre Realisierung war darin erst f├╝r 2016 avisiert.

Warum sollte das Panorama nur Zoobesucher potenziell anziehen? Ich rechne ganz im Gegenteil damit, dass es auch von etlichen Leuten besucht werden wird, die den Zoo daneben (noch) NICHT besuchen, darunter auch Touristen. Man darf nicht vergessen, dass es auch Menschen gibt, die mit Zoos nichts anfangen k├Ânnen (bzw. wollen), aber trotzdem f├╝r Sightseeing zu begeistern sind.

Gegen die Planung des Zoos, am neuen Eingang ein auch f├╝r Nicht-Zoobesucher nutzbares Eiscaf├ę zu bauen, habe ich ├╝brigens noch keine Kritik vernommen. Obwohl das vom Prinzip her doch in eine vergleichbare Richtung geht (allerdings mit dauerhafterer Zukunft) und bestimmt nicht billig ist... ;-)
(26.01.2016, 19:06)
Marcell Buechner :   Denke das der Zoo erstmal auf gr├Â├čte Greifv├Âgel Arten verzichten Wird aber das viertele Riff wird bestimmt ein Flop wer bezahlt zus├Ątzlich zu den 20? Zoo Eintritt noch lass es mal 5.50 sein extra nur am ein virtuelles Riff zu sehen ist kein Museum sondern ein Zoo tut mir leid ich kann das nicht verstehen es gibt genug Baustellen die schon h├Ątten l├Ąngst beginnen. M├╝ssen laut masterplan h├Ątte die neue Voliere im Herbst in betreib gehen sollen aber bis jetzt ist noch nix passiert Das Gehege ist noch unber├╝hrt
(26.01.2016, 18:35)
Michael Mettler :   @Sacha: Jetzt l├Ąsst sich da ohnehin nichts mehr machen, die Voliere ist Geschichte (selbst wenn vielleicht zum heutigen Tag noch Reste von ihr stehen sollten). Aber das hei├čt ja nicht, dass es nicht eines Tages irgendwo anders im Gel├Ąnde wieder eine neue geben k├Ânnte.
(26.01.2016, 16:51)
Sacha :   @MM: Die Argumentation hat was. Einzig mit den "tr├Ąge herumsitzenden Greifv├Âgel" bin ich nicht einverstanden. Hier sehe ich durchaus "Show"-Potenzial, zumindest bei einigen friedlicheren Arten. In Salzburg ist die Schauf├╝tterung der Geier sehr beliebt (bzw. war es bei meinem letzten Besuch). Ebenso im umgebauten Zoo Paris (Vincennes). Und in Dou├ę-la-Fontaine hat man einen kleinen Canon ├╝bernetzt und daraus eine f├╝r Besucher begehbare Voliere gemacht, die ebenfalls - und bis heute - gut ankommt und wo Schauf├╝tterungen stattfinden. Zwar kann man die Struktur der Anlage nicht mit Hannover vergleichen, trotzdem liesse sich da was machen, vor allem mit einem guten "Showmaster" (=publikumsnaher Tierpfleger).
(26.01.2016, 10:01)
Michael Mettler :   Vielleicht ist es zumindest in einem Erlebniszoo-Konzept (und nicht nur in Hannover) gar nicht so schlecht, ein paar Fl├Ąchen von langfristiger Bebauung frei zu halten, um alle paar Jahre eine wechselnde Attraktion pr├Ąsentieren zu k├Ânnen. Man w├╝rde damit im Grunde nur das Prinzip einer Ausstellungshalle/-fl├Ąche, wie es sie ja auch in diversen Zoos gibt, auf ein gr├Â├čeres Areal ├╝bertragen. Dauerausstellungen verlieren gemeinhin irgendwann am Reiz oder werden schlichtweg unaktuell.

Um ein Beispiel zu nennen (und das bitte ich nicht als Kritik am "Nachbarzoo" zu verstehen): Die Dinosaurierlandschaft bei Hagenbeck hatte in ihrer Ursprungszeit mit Sicherheit mehr Anziehungskraft als heute, Ich habe aus den verschiedenen Hagenbeck-B├╝chern nicht in Erinnerung, ob sie von ihrem Erfinder ├╝berhaupt als Dauereinrichtung geplant war, w├╝rde ihm aber zutrauen, dass er sie nur als tempor├Ąre Schau vorgesehen hatte - immerhin dachte er wie ein Schausteller, nicht wie ein Zoohistoriker. Bei keinem meiner Hagenbeck-Besuche habe ich dort viele Besucher verweilen sehen (und von den Anwesenden interessierten sich zudem die meisten eher f├╝r die dortigen Schildkr├Âten und Wasserv├Âgel). Auch das Saurier-Freilichtmuseum M├╝nchehagen w├╝rde vielleicht ├╝ber die Jahre an Reiz verlieren, w├╝rde man nicht st├Ąndig neue Modelle nach dem aktuellen Stand der Wissenschaft einbauen.

Warum also nicht alle f├╝nf oder zehn Jahre eine neue Streichelwiese und/oder Showarena in einem Zoo, vielleicht sogar an regelm├Ą├čig wechselnden Standorten? Thematisierung und damit Dekoration k├Ânnten ver├Ąndert werden (um Gudruns Erdteil-Streichelwiesen aufzugreifen), eine neue Generation von Kindern ist jeweils inzwischen ins streichelwiesen- und arenaf├Ąhige Alter gekommen, die mit dem vorherigen Zustand Herangewachsenen bek├Ąmen eine interessante Ver├Ąnderung geboten - so kann man Impulse setzen. Wie bei einer kurzzeitigen Ausstellung lie├čen sich die Investitionen f├╝r die turnusm├Ą├čigen Neuanlagen m├Âglicherweise durch steigendes Publikumsinteresse schnell refinanzieren, vom (hoffentlichen) ├ťberschuss w├╝rde der Zoobetrieb als Ganzes (und damit z.B. auch der zu finanzierende Artenschutz) profitieren.

Vor einem ├Ąhnlichen Hintergrund sehe ich inzwischen den geplanten Panorama-Bau (anfangs str├Ąubten sich mir auch noch die Nackenhaare), gerade WEIL die Ausstellung nur f├╝r eine absehbare Zeit angedacht ist. Wobei es nat├╝rlich Bl├Âdsinn w├Ąre, sie zu beenden, falls sie dann immer noch und immer wieder hohes Besucherinteresse erzeugen w├╝rde - immerhin k├Ąme auch dieses Geld dem Zoo zugute. Um es mal ganz ketzerisch zu sagen: Vielleicht bringt der Panorama-Bau dem Zoo mehr f├╝r den Artenschutz (n├Ąmlich Einnahmen), als es die Pr├Ąsentation eines Dutzends tr├Ąge herumsitzender Greifv├Âgel in einem weitab vom Hauptweg gelegenen Bereich jemals vermochte - Bartgeierprojekt hin oder her.
(26.01.2016, 07:46)
Gudrun Bardowicks :   Dar├╝berhinaus ist es f├╝r den Zoo Hannover sicherlich ganz gut,auch nach Abschlu├č von Gro├čprojekten wie dem Drillwald. der Erweiterung von Afrika oder den neuen Elefantenanlagen und sp├Ąter vielleicht auch S├╝dostasien- und S├╝damerikahaus immer noch M├Âglichkeiten zu kleinen und verh├Ąltnism├Ą├čig preiswerten Verbesserungen wie z.B. neu konzeptionierten Streichelwiesen zu haben. So bleibt der Zoo auf Dauer spannend und kann seine Besucherzahlen auch nach dem Abschlu├č von Gro├čprojekten vermutlich weiterhin halten. Das Problem im Jahr 2015 war ja gerade, dass keine neuen Tieranlagen er├Âffnet wurden, die zus├Ątzliche Besucher bei entsprechender Vermarktung anlocken k├Ânnen. Ich f├Ąnde es gut, wenn in den n├Ąchsten Jahren zumindest eine Neuanlage f├╝r Tiere, die nicht einmal aufw├Ąndig sein m├╝sste, j├Ąhrlich er├Âffnet werden w├╝rde. Dann d├╝rften auch die Besucherzahlen wieder ansteigen, weil Besuche im Zoo Hannover auf diese Weise spannend bleiben w├╝rden.
(25.01.2016, 22:46)
Gudrun Bardowicks :   Sehe ich genauso. F├╝r eine Streichelwiese wird sich immer irgendwo im Zoo ein Platz. Diese braucht ja nicht immer afrikanisch thematisiert zu sein. Eine Europa- oder S├╝damerika-Streichelwiese k├Ânnen auch sehr reizvoll sein.
(25.01.2016, 22:33)
Sven P. Peter :   Aus dem Australienteil soll doch auch zum Teil was f├╝r Elefanten werden. Und gerade Bereiche die nicht so aufw├Ąndig gestaltet sind k├Ânnen erst Jahre f├╝r die Besucher neu und sch├Ân aussehen und danach gem├╝tlich umgenutzt werden.
(25.01.2016, 20:35)
Marcell Buechner :   Warum sollte man jetzt 1.1 Million ? f├╝r sowas investieren um es sp├Ąter wieder abzureisen macht kein Sinn
(25.01.2016, 17:47)
Michael Mettler :   @Marcell: Auf dem Masterplan ist der gestrichelte Umriss des S├╝damerikahauses zu sehen und nimmt einen gro├čen Teil der zwischenzeitlichen Streichelweise ein, ihr Rest w├╝rde dann f├╝r die Au├čenanlagen des Hauses genutzt. Wieso also "neben der Streichelwiese"?
(25.01.2016, 16:50)
Marcell Buechner :   Das w├Ąre ja rausgeschmissenes Geld wenn man 2020 es wieder abreist wenn man es jetzt komplett thematisieren will S├╝damerika Haus wird neben der Streichelwiese erreichtet wie es auf dem masterplan eingezeichnet ist
(24.01.2016, 12:55)
Marcell Buechner :   Masterplan 2025
(24.01.2016, 12:51)
Gudrun Bardowicks :   Der Standort im aktuellen Afrikabereich scheint allerdings laut Masterplan 2025 nur eine ├ťbergangsl├Âsung zu sein, da auf der Fl├Ąche der neuen Streichelwiese laut Masterplansp├Ąter der neue S├╝damerikaparkteil samt S├╝damerikahaus entstehen soll falls nach 2022 noch gen├╝gend Geld vorhanden ist. Daher auch meine Idee mit der S├╝damerika-Streichelwiese. Der Masterplan kann allerdings in den n├Ąchsten Jahren noch abge├Ąndert und bei Bedarf an ver├Ąnderte Bedingungen und Situationen angepa├čt werden. So steht es im Textteil des Masterplans 2025.
(24.01.2016, 12:03)
Marcell Buechner :   Masterplan 2025
(24.01.2016, 11:04)
Marcell Buechner :   Die neue Streichelwiese kommt auf das Gel├Ąnde Von dem kudus pinselohrschweine und so
(24.01.2016, 10:37)
Gudrun Bardowicks :   Panoramaausstellungen zu unterschiedlichen Themen sind wohl vorerst f├╝r 5 Jahre geplant.
Die Streichelwiese k├Ânnte man bei einem Bau des S├╝damerikahauses auch im Bereich der Schafweide auf Meiers Hof wiederaufbauen, wenn in Mullewapp kein Platz mehr sein sollte. Ich denke auch, dass Hannover auch zuk├╝nftig nicht auf eine Streichelwiese verzichtet. Eine Variante w├Ąre allerdings auch ein Streichelgehege mit Lamas und/oder Alpakas, welche gut in den geplanten S├╝damerika-Parkteil integriert werden k├Ânnte. Zwergzebus, Ziegen und Meerschweinchen gibt es auch in S├╝damerika.
Ich hoffe , dass man nach Ende der Panoramaaustellungen die daf├╝r genutzte Fl├Ąche wieder zurTierhaltung nutzt. F├╝r die Showarena k├Ânnte man auch einen neuen Zugang direkt vom Parkhaus aus schaffen.
(24.01.2016, 09:34)
Michael Mettler :   Vielleicht bleiben die drei kleinen Greifvogelvolieren sogar - dann eben hinter den Kulissen - stehen? Als Grundfl├Ąche f├╝r den Panoramaturm reicht der Bereich der Gro├čvoliere (wie ich h├Ârte, gab es auch schon Abholzungen auf dem Wall zwischen Besucherweg und Parkdeck, also wird das wohl auch Baufl├Ąche werden). Und f├╝r die neue Showarena w├Ąren die ehemaligen Brutvolieren als r├╝ckw├Ąrtige Volieren f├╝r die Show-V├Âgel doch noch gut weiterverwendbar.

Mir kam eben noch ein neuer Gedanke f├╝r eine m├Âgliche Nachnutzung des Panorama-Rundbaues, denn mit rund 30 m Durchmesser ist er ja nicht gerade klein (so tief ist z.B. nicht mal die Gro├čvoliere). Man k├Ânnte nach Ablauf der Ausstellungen seine obere H├Ąlfte wieder abtragen, den verbleibenden Rest mit einer transparenten ├ťberdachung versehen und das Ganze dann als Show-Arena weiternutzen. Selbst f├╝r einen kreisenden Gro├čgreifvogel sollte der Durchmesser gen├╝gen (ich erinnere mich an eine fr├╝here Dressurnummer mit einem ├╝ber den Publikumsr├Ąngen kreisenden M├Âchsgeier in einem Circus). Als heizbare Halle w├Ąre eine solche Arena wetter- und saisonunabh├Ąngig und zudem wie das Panorama auch von au├čen zug├Ąnglich, um Abendveranstaltungen anbieten zu k├Ânnen (das m├╝ssten nicht zwingend Tiershows sein). Dann w├╝rde die jetzige Streichel"wiese" nach zwischenzeitlicher Nutzung als Show-Arena wieder f├╝r eine Tierhaltung frei - im einfachsten Fall f├╝r eine R├╝ckkehr der Zwergziegen und Kamerunschafe, wenn die in diesem Jahr entstehende Streichelwiese am Sambesi langfristig ohnehin einem Tierhaus weichen soll und der Zoo dann wohl kaum auf ein Streichelgehege verzichten wird.
(24.01.2016, 08:29)
Marcell Buechner :   Naja die Tiere w├╝rde man dann bei Veranstaltungen in die St├Ąlle bringen und soweit ich wei├č wird die Ausstellung nur ein Panorama Turm (30meter) sein in dem das Riff gezeigt wird und dann auf Reptilien zu setzen wenn man welche in das zukunftsprojekt asienhaus einziehen l├Ąsst nur es ist sehr schade das sie tolle Tiere den Zoo verlassen haben h├Ątte man bisschen Geld in die Hand nehmen k├Ânnen und sch├Ân thematisieren k├Ânnen wollen wir hoffen das es nach dem Riff Projekt nicht brach liegen bleibt f├╝r mich passt es nicht in den Zoo und dann bestimmt auch noch extra Eintritt ist echt unversch├Ąmt gut damit wollen Sie neue Themenbereiche finanzieren aber ich denke es wird nicht gut anglommen wobei jetzt dort auch eine Sackgasse ist wie ├╝berall im Zoo im Moment gibt es 1000 Baustellen begehbare vogelvoliere Showarena Streichelwiese drill/Meerkatzen Anlage und jetzt die neuen artworks vom Eingang hoffentlich schie├čen sie sich mit so vielen Baustellen kein Eigentor
(24.01.2016, 00:52)
Gudrun Bardowicks :   Ich finde es auch nicht gut, dass die Volieren durch ein virtuelles Riff ersetzt werden. Allerdings w├Ąre eine Angliederung an Mullewapp aktuell wohl nicht m├Âglich gewesen, da dort auf der Fl├Ąche der Streichelwiese erst einmal die neue Showarena entstehen wird, die auch au├čerhalb der Zoo├Âffnungszeiten f├╝r Veranstaltungen zur Verf├╝gung stehen soll um die Einnahmebilanz des Zoos zu verbessern. Daher ist ein Tiergehehege, das zum Zoo geh├Ârt auf, dem Zugangsweg zur Showarena f├╝r mich im Augenblick schwer vorstellbar. Das dort entstehende Panorama wird extra Eintritt kosten und nicht direkt zum Tierhaltungsgel├Ąnde des Zoos geh├Âren. Einige Zooscouts hoffen allerdings, dass nach dem Ende der Nutzung durch die Panoramaausstellungen das dazugeh├Ârige Geb├Ąude zu einem Terrarium umgebaut und zur Tiehaltung genutzt wird. So ein Haus k├Ânnte man au├čerhalb der Zoo├Âffnungszeit schlie├čen. Diese L├Âsung w├╝rde mir auch gefallen.
(23.01.2016, 21:19)
Marcell Buechner :   Der Bagger rollt bye bye g├Ąnsegeier Weiskopfseeadlee und Bartk├Ąutze
(23.01.2016, 16:39)
Marcell Buechner :   Also ich h├Ątte lieber sch├Ân gestaltete Volieren gehabt als so ein bl├Âdes virtuelles Riff was sogar noch Geld kostet oder
Man h├Ątte den Bereich
Mit zu mullewap Zuschlagen k├Ânnen schlechteste Zoo Entscheidung
(23.01.2016, 13:01)
Michael Mettler :   Anfang der Woche hat die Demontage der gro├čen Geiervoliere begonnen, ihre besucherseitige Front inklusive der gro├čen Stahlmasten ist bereits weg.
(23.01.2016, 08:10)
Marcell Buechner :   Die neuen Zoo Eingangspl├Ąne sind online
(18.01.2016, 22:02)
Michael Mettler :   Laut Zeitungsmeldung (NP) hofft der Zoo f├╝r 2016 auf "mehr als ein Elefantenbaby". Die gleiche Meldung gibt den Inventurbestand zum Jahreswechsel mit 198 Tierarten (wohl eher im Sinne von Tierformen) an, ein Jahr zuvor waren es 204. Der R├╝ckgang l├Ąsst sich leicht mit der Schaffung von Baufreiheit f├╝r den Umbau in Sambesi und die schrittweise Aufl├Âsung des Bestandes in den Greifvogelvolieren erkl├Ąren.

Laut Mitteilung auf der Zoo-HP verzeichnete man 2015 1.156.472 Besucher plus ca. 48.000 Besucher des Winter-Zoos (da dieser abends via Meyers Hof kostenlos zug├Ąnglich war, fehlt hier eine genaue elektronische Erfassung der Zahl, wie sie am eigentlichen Zoo-Eingang vorgenommen wird). Das w├Ąren also rund 1,2 Mio. Besucher gegen├╝ber rund 1,3 Mio. in 2014 (als Anteil der Winterzoo-Besucher damals ca. 38.000 angegeben) und knapp ├╝ber 1,2 Mio. in 2013.

Auch wenn sich 100.000 Besuche(r) weniger als im Vorjahr durchaus mal mit ├Ąu├čeren Bedingungen wie dem jeweiligen Wetter erkl├Ąren lassen und auch in anderen Zoos vorkommen, liegt das Minus m.E. auch am Vers├Ąumnis des Zoos, ausgerechnet im Jubil├Ąumsjahr keine neue Dauerattraktion zu bieten (neue Tieranlage oder Vergleichbares), sondern sich nur auf (m.E. zu unauff├Ąllig und vor allem mit diffusen Terminangaben beworbene) tempor├Ąre Veranstaltungen zu beschr├Ąnken.
(14.01.2016, 08:16)
Gerrit Wehrenberg :   Heimatzoobesuch (22.12.2015):
Vieles was Michael am 19.12. berichtete, kann ich best├Ątigen.
Im Gegensatz zu Michael habe ich allerdings leider ├╝berhaupt keine Dikdiks gesehen. Die Stachelschweine wurden gef├╝ttert (ca. 13:30 Uhr). Erst das zweite Mal in vielen Jahren, dass ich sie aktiv beobachten konnte. Erdm├Ąnnchen mit Jungtieren sehr aktiv.
In Show um 14:30 Uhr sind Gelbbrustaras+Hybridara Inka, W├╝stenbussard, Blaubussard, Steppenadler je im Freiflug sowie das Sechsbinden-G├╝rteltier-Paar zu sehen.
Pferdeantilopen auf der zuletzt f├╝r die Kudus genutzten Anlage noch mit Grabenabsperrung. Rotducker war zwar noch ausgeschildert, habe ihn aber nicht entdecken k├Ânnen. Die Vorgehege waren noch verkleidet worden. Pinselohrschweine waren auch noch da. Personalbau steht in seiner Gestalt bereits.
Gorillajungtier konnte man gut beobachten.
Die Schopfgibbons machten im Tropenhaus einen entspannten Eindruck.
Eiderenten im Prachtkleid. Bei den Schneeeulen scheinen noch nicht alle Jungv├Âgel diesen Jahres abgegeben worden zu sein.
Wie erw├Ąhnt nur noch vier G├Ąnsegeier und die beiden Bartk├Ąuze in der Greifvogelecke zu sehen. Bartk├Ąuze waren rund um 16:20 Uhr sehr aktiv und sehr interessiert an mir und meiner Kamera. Es scheint sich wohl wirklich kaum noch jemand bis dorthin zu verirren. Es sind wirklich sehr sch├Âne Tiere.

Foto: Ungleiches und auch hybridisierendes Paar (1,0 Rostgans und 0,1 Nilgans)

@Michael: Empfinde ich auch als eine besseren L├Âsungsvorschlag, gerade in Bezug auf die Besatzoptionen. Aber ich vermute die Anlage ist von Anfang an als Papageienvoliere angedacht worden.
(25.12.2015, 12:45)
Michael Mettler :   Stimmt, an die Nisth├Âhlenkonkurrenz habe ich noch gar nicht gedacht. Das w├╝rde dann nat├╝rlich auch f├╝r Gudruns Wiedehopfe und vermutlich auch Glanzstare gelten, und beim geplanten Besatz des Zoo k├Ânnten Gabelracke und Tocko untereinander Konkurrenten um gleich gro├če Nisth├Âhlen sein. Aber eigentlich werfen wirklich die Agaporniden die meisten Fragen auf, ohne die g├Ąbe es viel mehr M├Âglichkeiten mit kleineren Arten.... Eine Kolonie Weber z.B. w├Ąre optisch und akustisch bestimmt nicht weniger schauattraktiv, und dann w├Ąren die farblich herausstechenden Glanzstare auch kein Problem. Ru├čk├Âpfchen (deren Haltung w├╝rde ich trotzdem begr├╝├čen) k├Ânnte man auch noch im sp├Ąteren Giraffenhaus "einbauen".

Als Pflanzenk├Âstler und Offenbr├╝ter f├╝r die "obere Etage" der Voliere (sowas ist im "offiziellen Sortiment" gar nicht vertreten) k├Ąmen sonst noch Tauben in Frage, z.B. Gr├╝n- oder Guineatauben.
(25.12.2015, 08:19)
Hannes L├╝ke :   Spinte werden sich zum einen auch mit den Russk├Âpfchen rumschlagen m├╝ssen was Brutplatz Auswahl angeht als auch damit, dass Agaporniden gerne mal Volierengenossen die schw├Ącher sind Gliedma├čen amputieren
(24.12.2015, 20:09)
Gudrun Bardowicks :   Dann sollte man in Hannover wohl doch lieber auf Tokos und Racken, aber auch Turakos, die soweit ich wei├č ebenfalls gelegentlich Eierdiebe und Jungvogelr├Ąuber sind, verzichten, auch wenn die Voliere dann vermutlich nicht so schauattraktiv f├╝r ONB ist. Spinte w├Ąren toll, sind aber leider schwerer zu halten als Tokos und Racken und wohl auch schwerer zu bekommen. Wiedehopfe, Glanzstare und afrikanische bunte kleinere Enten w├Ąren aber sicherlich auch ein recht guter Ersatz.
(24.12.2015, 13:06)
Hannes L├╝ke :   Die Aussage mit dem mangelndem Bruttrieb bei Legehennen und Zwergwachteln kenne ich auch und bin auch immer vom Wahrheitsgehalt der Aussage ausgegangen. Ich selbst hatte Hennen aus einer Legeindustrieanlage welche bereits wenige Monate nach ihrem Abgang aus der Anlage bei mir freilaufend gebr├╝tet haben und erfolgreich die jungen gef├╝hrt. Ich kenne auch viele Halter von Zwergwachteln die ihre Tiere von H├Ąndlern bezogen haben (und diese Tiere sind zu 99% k├╝nstlich aufgezogen) und die in naturnahen Anlagen problemlos junge gef├╝hrt haben.
wenn man sieht unter was f├╝r desatr├Âsen Umst├Ąnden viele H├╝hner oder Zierv├Âgel Br├╝ten mutma├če ich, dass man den Legerassen und den Wachteln eher ein ineffizientes br├╝ten anlasten kann als einen kompletten Mangel

Das nat├╝rlich jeder Zoo so handeln sollte, dass er seinen eigenen und noch mehr bedarf deckt das sehe ich auch so. Otto N ist leider nicht die treibende Kraft in diesem Aspekt
Hier sind wir wieder an dem Punkt wo eine gute Leitung oder engagierte Mitarbeiter ins Spiel kommen
(23.12.2015, 20:15)
Marcell Buechner :   Ich w├╝nsche allen fr├Âhliche Weihnachten
(23.12.2015, 19:19)
Michael Mettler :   Sorry, Korrektur n├Âtig: "Wo Eigenschaften wie EIN MANGEL an Bruttrieb und Brutf├╝rsorge..."
(23.12.2015, 17:00)
Michael Mettler :   @Hannes: ... was dann letztgenannte Zoos aber auch nicht sonderlich motiviert, endlich eigene Nachzuchtbem├╝hungen zu starten. Wohin st├Ąndiges Eier-Wegnehmen und Kunstaufzucht im Extremfall f├╝hren k├Ânnen, zeigt das Beispiel Chinesische Zwergwachtel. Ich wei├č nicht, ob man inzwischen gegengesteuert hat, aber vor einigen Jahren gab es wohl nur noch wenige V├Âgel dieser Art, die einen Bruttrieb besa├čen, weil Individuen mit "Rabeneltern"-Eigenschaften gar nicht auffallen konnten, wenn man ihnen eh die Eier wegnahm, und sich deshalb trotzdem munter weitervermehren konnten. Wo Eigenschaften wie Bruttrieb und Brutf├╝rsorge genetisch fixiert sind, kann man also durch Kunstbrut die Tr├Ągertiere ungewollt vervielfachen. So d├╝rften auch unsere heutigen Legeh├╝hner und -wachteln letztlich entstanden sein...
(23.12.2015, 13:39)
Hannes L├╝ke :   Also bei Limikolen und H├╝hnerv├Âgeln ist die Antwort relativ simpel. Die Aufzucht bedeutet keinen nennenswerten Aufwand (futterfeste Nestfl├╝chter) und die Aufzuchtzahlen lassen sich durch Nachgelege rapide steigern (siehe Geierperlh├╝hner und Kampfl├Ąufer in Rheine die man seit Jahren von Hand aufzieht um den durchaus hohen Bedarf von Zoos die sich nicht um die Nachzucht k├╝mmern zu decken)

(23.12.2015, 10:51)
Tim Meschke :   Ich sehe es ├Ąhnlich wie Michael Mettler. Bei V├Âgeln in Zoos wird erfolgreiche, generationentragende Zucht meist vernachl├Ąssigt oder passiert durch Zufall. V├Âgel kann man durchaus als Zootiere zweiter Klasse bezeichnen. Viele Zoos m├╝ssen immer noch regelm├Ą├čig V├Âgel neu importieren oder sind von Privatz├╝chtern und -liebhabern abh├Ąngig.
(23.12.2015, 09:03)
Michael Mettler :   @Marcell Buechner: Ein Kral oder Kraal ist im Ursprung ein von afrikanischen Eingeborenen mit Naturmaterialien (z.B. Dorngestr├╝pp) umfriedetes Gel├Ąndest├╝ck, das dem n├Ąchtlichen Schutz der H├╝tten und des Viehs vor Raubtieren dienen soll. Den Begriff hat man sp├Ąter auch auf zu anderen Zwecken und mit anderem Material errichtete Umz├Ąunungen ausgedehnt, z.B. als "Fangkral", in den gro├če Wildtiere hineingetrieben werden, um sie von dort aus abzutransportieren.

@Gudrun: Ich finde nicht, dass Limikolenzucht (und Vogelzucht allgemein) auf eine solche Weise erstrebenswert ist. Gerade bei Volierenhaltung, durch die schon mal die meisten frei im Zoogel├Ąnde lebenden Nestr├Ąuber ausgeschaltet werden, sollte m.E. die nat├╝rliche Brut und Aufzucht das Ma├č aller Dinge sein, auch f├╝r die Auswahl von Gehegepartnern. Es gibt gen├╝gend Insekten- und Pflanzenfresser unter Afrikas V├Âgeln, die nicht weniger schauattraktiv sind (dieses Kriterium lasse ich ja gern gelten) als Tokos und Racken; spontan fallen mir Spinte (f├╝r die man im Anschluss an die jetzige Gibbon-Felswand eine Lehmwand als Brutm├Âglichkeit schaffen k├Ânnte) und Turakos bzw. L├Ąrmv├Âgel ein. Hinsichtlich des Lebensraums stellt die Voliere ohnehin ein Mischmasch aus Wald-, Savannen- und Gew├Ąsserbewohnern dar.

K├╝nstliche Aufzucht von V├Âgeln verstehe ich durchaus bei Arten mit extrem kleinen Zoo- und Wildbest├Ąnden, um durch h├Âhere Aufzuchtzahlen eine Flaschenhalssituation zu ├╝berstehen. Sie als Mittel f├╝r interessantere Vergesellschaftungen einzusetzen, macht V├Âgel m.E. zu Zootieren zweiter Klasse. Kein Zoo w├╝rde wohl das Konzept verfolgen, z.B. Zebrafohlen, Antilopenk├Ąlber oder anderen S├Ąugetiernachwuchs generell mit der Flasche aufzuziehen, um ihre Elterntiere zu Schauzwecken mit potenziellen Fressfeinden ihrer Jungtiere vergesellschaften zu k├Ânnen. Warum ist die Hemmschwelle bei V├Âgeln geringer? Bei S├Ąugetieren wird immer wieder (auch von der Zoowelt) darauf hingewiesen, dass Zootiere durch die Jungtieraufzucht wichtige Verhaltensweisen ausleben k├Ânnen und sich das Vorhandensein von Nachwuchs bei einigen Arten auch auf das Sozialgef├╝ge im Gehege positiv auswirkt - eine nat├╝rliche Behavioral-Enrichment-Ma├čnahme. Ich finde schon, dass das im Grundsatz f├╝r alle Tierarten gelten sollte, die unter nat├╝rlichen Bedingungen Brutpflege aus├╝ben, sofern nicht eine z├╝chterische Notsituation gegeben ist (siehe oben).
(23.12.2015, 08:48)
Marcell Buechner :   In dem Beitrag steht das es so aussehen soll wie ein kral
Was ist ein kral wenn ich mal fragen darf
Ps Foto ist Seiten Ansicht
(22.12.2015, 21:08)
Gudrun Bardowicks :   Ich finde den geplanten Besatz auch toll. Hinsichtlich des Vogelnachwuchses habe ich ├Ąhnliche Bedenken wie Michael und Gerrit, aber auch in den letzten Jahren wurde die Mehrzahl der Limikolenk├╝ken k├╝nstlich aufgezogen um Verluste m├Âglichst zu vermeiden. Daher d├╝rften die Folgen f├╝r die Limikolennachzucht nicht gravierend sein. Auf jeden Fall k├Ânnte die Voliere eine neue Attraktion werden, wenn sie interessant eingerichtet ist und einen abwechslungsreichen Vogelbestand aufweist.
(22.12.2015, 20:55)
Michael Mettler :   Ich finde es gut, dass Ru├čk├Âpfchen als bedrohteste Agaporniden-Art ins Auge gefasst werden, obwohl sie weniger auff├Ąllig gef├Ąrbt sind als die "g├Ąngigeren" Gattungsverwandten. Und nat├╝rlich, dass das erfolgreiche Moorenten-Zuchtprojekt bei Wegfall der Strandvogelvoliere eine neue Heimat findet. Bei den Tokos bewegen mich aber ├Ąhnliche Gedanken wie Gerrit. Andererseits gab es in der alten hannoverschen Fasanerie einzelne Bruterfolge bei Spornkiebitz und Austernfischer, die meiner Erinnerung nach in Vergesellschaftung mit den damals gehaltenen Rotschnabeltokos gelangen. Beides sind allerdings Limikolenarten, die ihren Nestplatz und ihre Jungen besonders wehrhaft verteidigen.

Racken meine ich schon ├Âfter in Vergesellschaftung mit Limikolen gesehen zu haben. Sind nicht z.B. die z├╝chtenden Stelzenl├Ąufer in der Walsroder Tropenhalle mit Opalracken vergesellschaftet?
(22.12.2015, 11:39)
Marcell Buechner :   Bis auf ru├čk├Âpfchen ist keines dieser Arten ein Papagei
(22.12.2015, 11:33)
Gerrit Wehrenberg :   Neue Presse zur Afrika-Voliere (21.12.2015):
"Zoo Hannover baut Freiflugvoliere f├╝r kleine Papageien
Der Bau soll im September beginnen - die gro├če begehbare Freiflugvoliere d├╝rfte den Zoo um eine neue Erlebnissph├Ąre bereichern.
HANNOVER. Sie wird den Bereich des heutigen Gibbon-Teichs weitr├Ąumig mit einem riesigen Netz umspannen. Die Gibbons ziehen ins Tropenhaus um. Das von einem Wall umgebene Areal soll dann eine Art Kral am Rande des Regenwaldes abbilden, mit einem Termitenh├╝gel, einem alten Brunnen, einem alten Stall, einer H├╝tte, die von der Natur wieder zur├╝ckgeholt wurde - die menschliche Besiedlung soll nur noch in Spuren erkennbar sein.

Daf├╝r wird es dort von tierischem Leben wimmeln. Zoochef Andreas Casdorff verspricht ┬äjede Menge kleiner Papageien afrikanischer Art┬ô. Geplante Bewohner sind: Ru├čk├Âpfchen, Gabelracke, Tocko, Blaustirnblatth├╝hnchen, S├Ąbelschn├Ąbler, Stelzenl├Ąufer, Kaptriel, Kiebitz, Regenpfeifer und Moorente."

Demnach bleiben offenbar S├Ąbelschn├Ąbler, Moorenten und vermutlich Sandregenpfeifer in Hannover. Bei der Toko-Artwahl bin ich gespannt und abh├Ąngig davon etwas besorgt um z. B. potenzielle Limikolenk├╝ken. ├ähnliches gilt f├╝r die Racke. Gibt es schon ├Ąhnliche Vergesellschaftungen? Aber freue mich, dass auch endlich eine Voliere/Kleintieranlage entsteht. Klasse sind Tokos und Blatth├╝hnchen.
Artikel mit einer Visualisierung unter:
http://www.neuepresse.de/Hannover/Meine-Stadt/Zoo-Hannover-baut-Freiflugvoliere-fuer-kleine-Papageien
(22.12.2015, 09:36)
Marcell Buechner :   Die Afrika Voliere wird im ein Jahr verschoben und die streichelwiese vorgezogen die Voliere wird im Herbst 2016 geplant
(20.12.2015, 17:24)
Gudrun Bardowicks :   Ich k├Ânnte mir auch vorstellen, dass in Hannover schon jetzt im Winter mit der Umgestaltung der Nashornanlage begonnen wird. Ansonsten bin ich gespannt, wann mit dem Bau der Afrikavoliere begonnen wird.
(20.12.2015, 16:58)
Michael Mettler :   Kurzrunde bei fr├╝hlingshaftem Wetter, haupts├Ąchlich wegen der demn├Ąchst umzubauenden Bereiche. Aktuell sieht es so aus:

Die Pferdeantilopen sind in das vorherige Kudugehege umgezogen. Ihre alte Anlage steht noch, dort sind auch noch Dikdiks ausgeschildert, die ich allerdings nicht gesehen (oder ├╝bersehen) habe; dito Rotducker (vorherige Nyala-Anlage). Keine Ver├Ąnderung bei den Pinselohrschweinen. Die Dikdiks auf der Strau├čenanlage sind weiterhin vorhanden, aber nicht ausgeschildert.

Eigentlich w├╝rde es sich anbieten, den geplanten Umbau der Nashornanlage schon in diesem Winter vorzunehmen. Immerhin ist derzeit nur noch ein Tier (Sany) im Bestand und ein neuer Bulle soll erst im Fr├╝hjahr kommen.

Das Gibbonpaar ist bereits ins Tropenhaus umgezogen (ehemalige Meerkatzenanlage), an seiner bisherigen Insel hat sich aber bis auf einen entsprechenden Hinweis sonst nichts getan. Sogar die Beschilderung ist noch dort. Selbst wenn die neue Voliere noch nicht gebaut wird, spart man durch die Umsetzung vermutlich erst mal Versorgungsaufwand, weil ein langer Weg f├╝r die Affenpfleger entf├Ąllt. Und schlecht getroffen haben es die Gibbons auch nicht, m.E. bietet ihnen allein die Innenanlage im Tropenhaus mehr Kletterm├Âglichkeiten als zuletzt die Insel, und sie k├Ânnen jetzt auch "├Ąffische Nachbarn" beobachten.

Auch der Greifvogelring ist nach wie vor begehbar, hat sich aber weiter geleert: Das Zuchtpaar Wei├čkopf-Seeadler ist nicht mehr da. In den drei kleinen Volieren jetzt also nur noch die Bartk├Ąuze, in der Gro├čvoliere habe ich wie beim letzten Besuch nur noch vier G├Ąnsegeier, aber weder Bussard noch Milane gesehen (waren schon damals nicht mehr ausgeschildert). Im Grunde w├Ąre es kein gro├čer Erlebnisverlust mehr f├╝r den Besucher, wenn man den Bereich schon jetzt sperren w├╝rde...

Am Rande warf ich noch einen Blick in die Showarena, weil ich schon l├Ąnger keine Vorf├╝hrung mehr gesehen hatte und beim Vorbeigehen h├Ârte, wie der Falkland-Karakara angek├╝ndigt wurde, den ich bisher auch noch nicht kannte. Mir war vorher nur zu Ohren gekommen, dass seine Intelligenz die Trainer anfangs ├╝berrascht hatte und man ihm mindestens Kea-Niveau zubilligte. Nach einem einleitenden Kommentar zur nat├╝rlichen Lebensweise und zur Bet├Ątigung als Kulturfolger besteht die Vorf├╝hrung des Karakaras aus einem Leckerbissen-Suchparcours, bei dem der Vogel u.a. Holzschieber bet├Ątigen, einen an einem Seil h├Ąngenden "K├Âder" aus einer durchsichtigen Box ziehen, in ein Zelt eindringen und einen Topf unter dem Zeltboden hervorziehen muss. Das alles absolviert der Karakara in einer solchen Geschwindigkeit (und teilweise am Boden rennend!), dass man mit der Kamera kaum hinterher kommt. Beeindruckend!

(19.12.2015, 13:04)
WolfDrei :   Wenn auch schon 15 Jahre zur├╝ckliegend: in San Diego kostete die Jahreskarte auch das 3-4 fache des Einzeleintrittes (mit Anrechnung der gerade gekauften Tageskarte) - man war dann automatisch Mitglied der Zoo-Assoziation und bekam dann auch die Vereinszeitschrift. Damals hatte S D damit etwa 600 000 (!!!!) Vereins-Mitglieder.

(06.12.2015, 07:39)
Hannes L├╝ke :   In welchem Zoo kostet denn die Jahreskarte ann├Ąhernd so viel wie 20 mal Einzeleintritt. Aus dem Bauch raus liegen die Preise f├╝r Jahreskarten immer beim 3-5 fachen Tagespreis
Wenn ich da an Angebote denke bei denen mal eine Familienjahreskarte kaum teurer ist als die einmaligen Einzelkarten oder wie in Apenheul in dem aktuell die Jahreskarte 2,5 € mehr als die Tageskarte kostet.
(05.12.2015, 17:28)
Michael Mettler :   @Ulli: Damit steht Hannover aber keineswegs allein, das ist z.B. in der Stuttgarter Wilhelma genauso (Einzelkarte 16 ┬Ç, Jahreskarte 55 ┬Ç) - die meldete im letzten Jahr 2,4 Mio. Besucher und rechnet m.W. mit VDZ-Schl├╝ssel. Wobei ich nicht wei├č, ob dort die Mitglieder des F├Ârdervereins, die freien Eintritt genie├čen, auch wie Jahreskarteninhaber gerechnet werden (selbst der Vereinsbeitrag ist mit 60 ┬Ç g├╝nstiger als vier Einzeleintritte); bei immerhin 31.000 Vereinsmitgliedern w├Ąren das n├Ąmlich schon 0,62 Mio. Besucher nach VDZ-Schl├╝ssel.
(05.12.2015, 15:50)
Ulli :   Der VdZ-Schl├╝ssel macht bei Hannover keinen Sinn, weil man schon nach dem dritten Besuch die >Jahreskarte billiger ist und somit die Neigung zum Erwerb der Dauerkarte in Hannover weitaus gr├Â├čer ist als in anderen Zoos.
(05.12.2015, 15:10)
Michael Mettler :   In der NP werden heute neue Zahlen f├╝r den bisherigen Verlauf des Jahres genannt: Defizit 1,86 Mio. Euro, 1,17 Mio. Besucher (im letzten Jahr waren es ├╝brigens ohne Winterzoo 1,26 Mio.), aber erneuter Zuwachs an Jahreskarten (derzeit mehr als 99.000). W├╝rde man ├╝brigens die Besucherzahl nach VDZ-Schl├╝ssel berechnen wie andernorts, k├Ânnte man allein schon durch die Jahreskarteninhaber ├╝ber 1,98 Mio. Besucher vermelden...

Laut Artikel soll die neue Streichelwiese im Sommer 2016 fertig sein und das Asisi-Panorama im Dezember 2016. F├╝r die n├Ąchsten Jahre sei laut Gesch├Ąftsf├╝hrer Casdorff keine Erh├Âhung der Eintrittspreise denkbar, weil sie im Markt nicht durchsetzbar w├Ąre. Als Neuerung wird es wohl einen Fr├╝hbucherrabatt geben. F├╝r 2016 kalkuliert der Zoo vorab vorsichtig mit 1,3 Mio. Besuchern; es sollen Energiekosten eingespart werden, der Personalbestand soll nicht weiter anwachsen.
(02.12.2015, 17:58)
Sebastian Gellert :   Ein Neuer Zeitungsbericht vor ein paar tagen lautete: "Zoo Hannover steht mit 1,8 Millionen Euro im Minus"
Die Aussenstehenden, die jetzt nicht im Raum Hannover wohnen, k├Ânnen die meisten Infos ja nicht kennen.
(02.12.2015, 14:53)
Marcell Buechner :   Mit dem Bau der neuen streichelwiese wurde begonnen und der Drillwald und die vogelvoliere beginnt erst im Herbst 2016
(27.11.2015, 02:09)
Marcell Buechner :   Mir ist aufgefallen das mit den Neubauten die kommen der komplette Endeckerpfad verschwindet durch die weg ├änderungen
(14.11.2015, 22:07)
Michael Mettler :   @Gerrit: Gudrun Bardowicks erw├Ąhnte, dass die Gibbons vorl├Ąufig ins Tropenhaus umziehen w├╝rden, wenn vorerst kein Abnehmer gefunden w├╝rde. Ansonsten best├╝nde auch noch die M├Âglichkeit, sich schon jetzt vom ohnehin mittelfristig auf der Abgabeliste stehenden Besatz der Faultieranlage im Urwaldhaus zu verabschieden und das Paar dort einzuquartieren, bis der Drill-Wald gebaut wird..

F├╝r die Afrikavoliere sagt der Masterplan aus, dass im 2. Halbjahr 2015 nur Planungskosten einkalkuliert sind und die Realisierung im ersten Halbjahr 2016 stattfinden soll(te). So gesehen m├╝sste da jetzt noch keine Baustelle eingerichtet und im Winterplan eingezeichnet werden, da man doch bestimmt erst nach der Frostperiode mit dem Umbau anf├Ąngt.

Es k├Ânnte aber auch schlichtweg sein, dass die Projekte Afrikavoliere und Streichelwiese zeitlich getauscht werden, da beide in etwa den gleichen Etat von rund 1 Mio. ┬Ç beanspruchen und beide aus Zoo-Eigenmitteln umgesetzt werden sollen. Wie schon gesagt: Eine neue Streichelwiese ist bestimmt publikums- und damit umsatztr├Ąchtiger als eine Vogelvoliere.
(05.11.2015, 08:28)
Gerrit Wehrenberg :   Mal sehen wie das alles den Masterplan beeinflusst. Im Flyer f├╝r die Wintersaison 2015/16 ist eine k├╝nftige Baustelle am Antilopenring verzeichnet. Sahara Conservation Visitor Center, Show-Arena, Giraffenhaus und Pferdeantilopen (auf der zuletzt von den Kudus bewohnten Anlage) scheinen w├Ąhrenddessen noch erreichbar zu bleiben. Allerdings ist nirgends eine weitere voraussichtliche Baustelle verzeichnet - auch nicht an der Gibboninsel. Findet man keinen Abnehmer f├╝r das alte Paar oder woran liegt dies? Will man sich die Projekte aufsparen f├╝r "├Âfters mal was Neues"? Liegt es am Geld? Ich hoffe f├╝r den Zoo wirklich, dass der letzte Grund nicht ausschlaggebend war. Der urspr├╝nglich ver├Âffentlichte Zeitplan wird auf jeden Fall nicht eingehalten.
(04.11.2015, 20:21)
Michael Mettler :   Man kann die Frage in Weiterf├╝hrung der Gedanken von Oliver M├╝ller und Gudrun Bardowicks auch mal andersherum stellen: Warum ist ein Zoobesuch in vielen deutschen Zoos "weniger wert" als andere Ausflugsziele bzw. Freizeitm├Âglichkeiten (inklusive "teurer" Zoos wie Hannover, Walsrode oder Hagenbeck)? Manchmal sogar weniger als eine lehrreiche Doku-DVD oder ein Sachbuch, um auch gleich wieder dem unvermeidlich als Argument genannten Bildungsanspruch f├╝r die breite Masse zu begegnen? (Ich habe vor ein paar Tagen 15 Euro f├╝r ein Taschenbuch ausgegeben und mir kam dabei spontan in den Sinn, dass das umgerechnet fr├╝her 30 DM bedeutet h├Ątte - damals h├Ątte ich mir nicht tr├Ąumen lassen, irgendwann mal so viel Geld f├╝r ein Paperback zahlen zu m├╝ssen!)

Billig zu sein kann auch auf weniger Wertsch├Ątzung (im ureigensten Wortsinn) durch den zahlenden Kunden hinauslaufen. Da gilt es schon, den richtigen Platz zwischen Luxus und "Geiz ist geil" zu finden. In Hannover, Hamburg oder Walsrode ist es zweifellos ein gewagter Akt, sich so weit (f├╝r deutsche Verh├Ąltnisse) auf dem Preisniveau nach oben zu tasten - aber fehlt es vielleicht manch anderem Zoo auch einfach nur an Mut, einen ├Ąhnlichen Schritt zu machen und sich wertiger zu verkaufen? Wenn man vergleichen will, sind die angef├╝hrten Beispiele Osnabr├╝ck und M├╝nster immerhin ihrerseits teurer als die Wilhelma und sogar erheblich teurer als der Berliner Zoo, M├╝nster mehr als doppelt so teuer wie der Dortmunder Zoo - was ist da mit dem Preis-Leistungs-Verh├Ąltnis? Ist dann Berlin zu billig oder M├╝nster zu teuer?

2014 hatte Hannover rund 1,3 Mio. effektive Besucher. Nach VdZ-Schl├╝ssel gerechnet h├Ątten sich aus den rund 580.000 Tageskarten und den rund 96.000 Jahreskarten 2,5 Mio. Besucher ergeben und damit mehr als in der Wilhelma oder dem Berliner Zoo (oder in M├╝nster und Osnabr├╝ck als gleich gro├čen Zoos zusammen!) - trotz Hochpreisniveaus (Tageskarte f├╝r Erwachsene fast doppelt so teuer wie im Zoo Berlin). Objektiv betrachtet scheint also eine Abneigung gegen den hohen Eintrittpreis nicht allgemein verbreitet zu sein.

Schade, dass dem HAZ-Artikel ├╝ber den hannoverschen Besuchereinbruch 2015 nicht zu entnehmen ist, wie sich dieser auf Tages- und Jahreskarten verteilt. Rein rechnerisch m├╝sste jeder Jahreskarteninhaber im Vorjahr durchschnittlich 7,5x den Zoo besucht haben. Falls z.B. dieser Durchschnitt auf 6x gesunken sein sollte, h├Ątten wir bereits einen R├╝ckgang um 11% gegen├╝ber Vorjahr - aber kein generelles Akzeptanzproblem...

@Ulli: Woraus liest du denn auf S. 12 des Masterplans "eine echte Vernichtungserkl├Ąrung f├╝r Yukon Bay"? Ich lese da nur eine Kostengegen├╝berstellung der Ursprungsplanung des Parkteils Arktika zum realen Ergebnis 15 Jahre sp├Ąter (in denen das Bauen bestimmt nicht billiger geworden ist). Wobei Arktika nicht mal halb so gro├č gewesen w├Ąre wie heute Yukon Bay und ich nicht wei├č, ob man 1995 auch schon mit (teurer) Wasseraufbereitungstechnik kalkulierte oder noch mit der damals ├╝blichen Ab-durch-den-Gully-Methode. Von der Gastronomie mal abgesehen, die andererseits dem Zoo auch wieder Geld in die Kassen sp├╝lt. Ich habe keine aktuelle Zahl, aber z.B. im via Unternehmensregister einsehbaren Jahresabschluss der Zoo-Service GmbH 2011 (das war das Besucher-Rekordjahr der Erlebniszoo-├ära mit rund 1,62 Mio. effektiven Besuchern) wurde der Umsatz der kompletten Zoogastronomie mit immerhin rund 10 Mio. Euro beziffert.

Die energetischen und infrastrukturellen Defizite sind keineswegs allein durch die Machens-├ära verschuldet (deine ├äu├čerung k├Ânnte man so verstehen). Immerhin stehen im Zoo noch Geb├Ąude aus der Ruhe-├ära (Tropenhaus, Giraffenhaus, diverse weitere Huftierst├Ąlle, Wirtschaftshof, Verwaltung) und somit aus einer Zeit, in der ├╝ber Energieersparnis und Umweltbelastung noch nicht viel nachgedacht wurde. Und auch das in der Dittrich-├ära gebaute Urwaldhaus bedarf ja noch einer energetischen Sanierung (siehe S. 48 des Masterplans).
(18.10.2015, 21:43)
Ulli :   Im Vergleich zu den gleichgro├čen Zoos (z.B. Osnabr├╝ck, M├╝nster) ist der Zoo Hannover tats├Ąchlich rund 10 Euro teurer.

├ťberlegenswert sind sicher Abendtickets ab 15/16 Uhr im Sommer, Preissenkungen speziell im Segment Kinderpreise, Preisnachl├Ąsse bei den Familiendauerkarten

Zu der hier so gelobten Machens ┬ľPhase und dem ┬äHerzblut-Direktor┬ô mit seiner leidenschaftlichen Leitung werden ein paar erstaunliche Fazite innerhalb des Masterplans 2025 aus den vergangenen Jahren gezogen:
Auf Seite 12 des Masterplans steht eine echte Vernichtungserkl├Ąrung f├╝r Yukon Bay.
Auf Seite 14 wird die hohe Erlebnisfolge als hohe Belastung sogar selbst in Frage gestellt.
Auf Seite 15 wird die Besucherf├╝hrung problematisiert und gleichzeitig explizit auf die Bed├╝rfnisse der Jahreskartenbesitzer (schlie├člich die H├Ąlfte aller registrierten Zoobesucher) mit einer ┬ästernf├Ârmigen Direktverbindung┬ô eingegangen.
Defizite in der Nachhaltigkeit (S.12) und hohe Unterhalts- und Instandshaltungskosten werden weiterhin moniert.
Der neue Masterplan soll zu energetischen und infrastrukturellen Optinierungen f├╝hren, was im Umkehrschluss vorherige Defizite in diesen Bereichen andeutet.
Auf Seite 12 werden auch die hohen zus├Ątzlichen Kosten f├╝r ┬äumfangreiche und erst nachtr├Ąglich in die Planung aufgenommene Projekte f├╝r gastronmische Einrichtungen┬ô angesprochen. Im Gesamtkontext der Ausf├╝hrungen schlie├če ich daraus, dass sich die diese zus├Ątzlichen Kosten nicht kostendeckend mit den daraus resultierenden Einnahmen decken.
Und im Gesamturteil (s.12):
┬ôdas Unternehmen folglich dreifach belastet mit hohen Mehrkosten aus get├Ątigten Investitionen, daraus resultierenden hohen Unterhalts-/Instandhaltungskosten, also Folgekosten und schlie├člich dem dauerhaften Fehlen von R├╝cklagen aus den erzielten Einnahmen.

http://regions-sitzungsinfo.hannit.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1003134
http://regions-sitzungsinfo.hannit.de/bi/___tmp/tmp/45081036416953583/416953583/01043685/85-Anlagen/01/Anlage_zur_BDs_2394__III__Zoo_Masterplan.pdf


Zum Masterplan selbst:
P h a n t a s t i s c h !!!!!

(18.10.2015, 14:20)
Hannes L├╝ke :   Ich stimme hier Oliver zu. Ich denke nicht, dass die Leute abgeschreckt werden weil auf einmal keine Languren mehr zu sehen sind und der Spass wenige Prozent mehr kostet. Was Hannover fehlt ist ein guter Grund Touristen anzulocken. Son ein paar Schlagzeilen und das ein oder andere Novum und es passt. Wieso sollen Westfalen kommen wenn wir doch Gelssenkirchen haben und Sachsener wo die doch Lepzig haben...ich denke das kostet wirklich Besucher....
(15.10.2015, 11:51)
Oliver M├╝ller :   Ich glaube nicht, dass es einen Zusammenhang zwischen der H├Âhe des Eintrittspreises und den Besucherzahlen gibt, jedenfalls nicht ├╝ber kurzfristige Effekte hinaus.
In allen anderen europ├Ąischen L├Ąndern, in denen ich bisher Zoos besucht habe, sind Eintrittspreise von 20 bis 30 ┬Ç Standard, manchmal sogar mehr und trotzdem gehen die Leute hin.
(15.10.2015, 11:23)
Sebastian Gellert :   Wirft man einen Blick auf die geschriebenen Kommentare unserer Mitmenschen unter dem Zeitungsbericht "Besucherschwund bringt Zoo in Schwierigkeiten" f├Ąllt immer wieder der Name des langj├Ąhrigen und erfolgreichen Zoodirektor Machens, der sehr vermisst wird. Machens hat den Zoo leidenschaftlich geleitet.
(14.10.2015, 18:18)
Gudrun Bardowicks :   Ich kann die Kritik an den hohen Eintrittspreisen gut nachvollziehen und w├╝rde es auf einen Versuch ankommen lassen, ob bei niedrigeren Preisen besonders f├╝r Familien- und Tageskarten tats├Ąchlich mehr Besucher kommen w├╝rden. Das Defizit w├Ąre dann aber zumindest vor├╝bergehend vermutlich noch h├Âher, wenn man nicht Kosten zum Beispiel durch weniger Scouts einsparen w├╝rde. Am Tierbestand, den Anlagen und auch den Pl├Ąnen f├╝r neue bzw. erweiterte Tieranlagen im neuen Masterplan sollte man aber auf keinen Fall sparen, da diese unabdingbar sind, wenn man mehr Besucher in den Zoo locken will. Andererseits scheinen viele Besucher, insbesondere auch Familien, keine Probleme damit zu haben, dass sie f├╝r Freizeitparks oder ├╝berregionale Events noch viel h├Âhere Preise zahlen m├╝ssen. Es scheint bei vielen Besuchern noch nicht angekommen zu sein, dass moderne Tierhaltung wie in Hannover auch Geld kostet und nicht nur Karussells und Achterbahnen in Freizeitparks oder Superstars der Musikszene, f├╝r die viele gerne hohe Preise zahlen. Dass die Atmosph├Ąre des Winterzoos nicht mehr so toll wie fr├╝her ist kann ich allerdings best├Ątigen. Auch wurde das Zoojubil├Ąum in diesem Jahr zu wenig vermarktet. Zumindest einer der Sondervortr├Ąge, die ich besucht habe, war trotz hoher Qualit├Ąt nur recht schwach besucht, da es daf├╝r wohl kaum Werbung gab. Aus den Abend├Âffnungszeiten h├Ątte man mit mehr Marketing sicher auch mehr herausholen k├Ânnen, da man an diesen Terminen zum Feierabendpreis in den Zoo gehen konnte, was aber nur relativ wenig Besucher taten. Ein attraktiveres Rahmenprogramm h├Ątte zu diesen Terminen bestimmt mehr Besucher angelockt. Da hat der Zoo viel Potential verschenkt.

Auf das Panorama sollte man zumindest auf dem Zoogel├Ąnde verzichten. Es ist vermutlich sehr sch├Ân, aber man k├Ânnte es auch an anderer Stelle in Hannover aufbauen, wobei zumindest das Riffpanorama mit der Ausstellung im Sealife Hannover kollidieren w├╝rde und dort ebenfalls zu Besucherr├╝ckg├Ąngen f├╝hren k├Ânnte. Ich denke, man sollte als Versuchsballon ein Panorama zu einem Thema w├Ąhlen, welches in Hannover noch nicht an anderer Stelle aufgegriffen wurde, z.B. Amazonien oder der Mount Everest, und zwar nicht auf dem Zoogel├Ąnde. Eine Zwangsabgabe von 9,50 Euro oder mehr f├╝r Zoobesucher f├╝r einen Panoramabesuch sollte tunlichst vermieden werden. In Leipzig stehen die Panoramen im ├ťbrigen nicht auf dem Zoogel├Ąnde sondern sind einem Museum angegliedert. Dieses w├Ąre in Hannover ebenfalls im Umfeld von Museen oder z.B. im Maschpark oder am Maschsee m├Âglich und w├╝rde nicht die Zoofinanzierung belasten.
Der Masterplan f├╝r den Zoo sollte trotz der aktuellen Finanzprobleme unbedingt umgesetzt werden, da nur hierdurch der Besucherzuspruch f├╝r den Zoo wieder steigen k├Ânnte. Der Zoo ben├Âtigt nach einigen Jahren ohne gr├Âssere auff├Ąllige neue Tieranlagen endlich wieder neue tierische Besucherattraktionen, wenn die Besucherzahl nicht noch st├Ąrker zur├╝ckgehen soll.

Vielleicht sollte man zur Attraktivit├Ątssteigerung des Zoos Hannover neben stabilen oder sogar verringerten Eintrittspreisen neben der Streichelwiese auch andere Bauten publikumswirksamer Tieranlagen des Masterplans wie z.B. die neue Drillanlage oder die neue Elefantenherdenanlage mit Freilaufstall vorziehen, um den Besucherr├╝ckgang, der allerdings sogar in Leipzig zumindest 2014 zu bemerken war, zumindest aufzuhalten. So d├╝rfte man wieder eher schwarze Zahlen schreiben als wenn man durch h├Âhere Preise und den Bau des Panoramaturms mit bef├╝rchteter versteckter Eintrittspreiserh├Âhung noch mehr potentielle Zoobesucher vergrault.




(13.10.2015, 11:49)
Sacha :   Hier noch der Bericht einer lokalen(?) Zeitung zum Besucherr├╝ckgang. Interessant m. E. vor allem die Kommentare, denen ich weitgehend zustimme:
http://www.haz.de/Hannover/Aus-der-Stadt/Uebersicht/Zoo-Hannover-hat-finanzielle-Probleme
(13.10.2015, 08:32)
Gudrun Bardowicks :   Ich denke auch, dass der R├╝ckgang der Besucherzahlen neben dem f├╝r Zoobesuche in diesem Jahr ung├╝nstigen Wetter (zu viele sch├Âne warme Tage in der Hauptsaison und den Ferien) vor allem damit zu tun hat, dass es schon seit einigen Jahren keine publikumswirksamen Neuer├Âffnungen im Tierhaltungsbereich mehr gab. Daher ist die Er├Âffnung eines neuen Streichelzoos und m├Âglicherweise auch der geplanten Afrikavoliere vermutlich sinnvoller als die Schaffung neuer Ruhebereiche und Edutainmentstationen, von denen man ja trotzdem einige auch im neuen Streichelzoo integrieren kann. Vielleicht sollte man auch schon 2016 die geplanten Dromedare in den Zoo holen, um eine von vielen vermisste Tiergruppe wieder zu zeigen. Die Nyala-Anlage w├Ąre nach geringen Umbauma├čnahmen bestimmt f├╝r die Haltung von Dromedaren geeignet, die dort perspektivisch ja auch sp├Ąter zusammen mit den Rothalsstrau├čen gehalten werden sollen und auch zum Thema "afrikanischer Streichelzoo" passen w├╝rden.
Ein Grund f├╝r die Kritik von ONB, dass der Tierbestand in Hannover stark abgenommen ist vermutlich auch der auff├Ąllige Leerstand verschiedener Anlagen, der den Eindruck vermittelt, dass sehr viele Tierarten in den letzten Jahren abgegeben wurden, was so auch wieder nicht stimmt. Die Abgabe der Wei├čkehlmeerkatzen wurde sicherlich bemerkt und von vielen bedauert, aber die Abgabe der Nyalas und Kudus d├╝rfte ONB kaum aufgefallen sein, wenn es nicht die leeren Anlagen geben w├╝rde. Daher sollte der Zoo sich bem├╝hen, diese Leerst├Ąnde, auch z.B. im Greifvogelrevier (alte Kondorvoliere) m├Âglichst schnell zu beenden oder durch den Abri├č der alten Anlagen und Ersatz durch attraktive Neuanlagen zu kaschieren. Dann w├Ąre das Publikum bei richtigem Marketing vermutlich auch bereit, einen h├Âheren Eintrittspreis zu zahlen. Bei den aktuellen Leerst├Ąnden von Tiergehegen f├Ąnde ich es kontraproduktiv, den Eintrittspreis schon wieder zu erh├Âhen. Man sollte ihn eher bis zur Er├Âffnung der neuen Anlagen in 2016 heruntersetzen. Das Problem der offensichtlichen Leerst├Ąnde wird sich vermutlich schnell erledigen, wenn der alte Antilopenring abgerissen ist und f├╝r alle sichtbar umgebaut wird und die Gibbons in die leere Anlage ins Tropenhaus umgezogen sind. Vielleicht sollte man dann den Bereich hinterm Urwaldhaus rst einmal speeren, da dort aktuell sowieso keine Tiere mehr zu sehen sind, da die Gorillas wegen dem Jungtier erst im n├Ąchsten Jahr wieder auf ihre Au├čenanlage d├╝rfen. So k├Ânnte man dort auch Baufreihei f├╝r die neue Voliere schaffen und die Zoobesucher werden nicht an weiteren leeren Tiergehegen vorbeigeschleust, die den Eindruck vom Artenr├╝ckgang im Zoo noch verst├Ąrken w├╝rde. F├╝r die leere Kondorvoliere w├╝nschte ich mir einen attraktiven Zwischenbesatz bis zu deren Abri├č. Auf das bei den Besuchern nicht erw├╝nschte Diorama/ Riffpanorama w├╝rde ich erst einmal verzichten und die Geiervoliere zumindest bis zur Er├Âffnung der neuen Showarena weiterhin zug├Ąnglich und mit Greifen besetzt halten. Die Waschb├Ąren k├Ânnte man mit Streifenskunken und die Pr├Ąriehunde mit Baumstachlern vergesellschaften, um wieder einen gr├Â├čeren Tierbestand zeigen zu k├Ânnen.
(11.10.2015, 15:01)
Marcell Buechner :   Man merkt schon das der Zoo wieder im Umbruch ist mir w├Ąre ein gr├Â├čerer Tier bestand lieber als wenn so bl├Âde dioramen im Zoo stehen und zus├Ątzlich Geld kostet da der Tierbestand sich stark reduziert sollte der Zoo den Preis auch ein wenig senken
(11.10.2015, 10:19)
Michael Mettler :   Besucherr├╝ckgang k├Ânnte dann auch eine Erkl├Ąrung daf├╝r liefern, warum der Bau der neuen Streichelwiese gegen├╝ber der Reihenfolge im Masterplan offenbar um ein Jahr vorgezogen werden soll. Wenn noch nicht mal im Jubil├Ąumsjahr mit einer neuen Anlage geworben werden konnte, wird ein neuer Streichelbereich zur n├Ąchsten Saisoner├Âffnung sicherlich publikumswirksamer sein als die Einrichtung neuer Ruhezonen und Edutainment-Stationen (vor allem f├╝r Familien, die ja gleich mehrere Besucher gleichzeitig bedeuten), die zeitlich eigentlich vorher geplant sind. Gerade weil damit auch ein f├╝r ONB weniger interessanter, gr├Â├čtenteils noch "alter" Bereich des Zoos f├╝r die breite Masse attraktiver gemacht wird.
(11.10.2015, 06:18)
Michael Mettler :   @Sebastian Gellert: Danke f├╝r den Hinweis. In der NP steht leider ├╝berhaupt nichts davon, deshalb meine Frage.
(10.10.2015, 17:03)
Sebastian Gellert :   Die ├ťberschrift lautet: Besucherschwund bringt Zoo in Schwierigkeiten. Da wir ja die Zeitungen richtig lesen k├Ânnen, wissen wir, was im Raum Hannover abgeht. Der Zoo hat bis August 2015 auf jeden Fall 11% weniger Besucher und jetzt im September waren es nochmal weniger Besucher. In dem Bericht steht auch, das Unruhe innerhalb der Mitarbeiter herrscht, da eventuell neue Vertr├Ąge mit schlechteren Konditionen "Mode" werden k├Ânnten. Auch sollen die Preise steigen f├╝r Einzel- und Jahreskarten, da es eventuell so aussieht, als wenn ein noch nicht vorhersehbares Minus von ca. 3 Mio Euro am Ende des Jahres stehen soll. Als die Idee mit der Ausstellung virtuelles Riff aufkam, schaffte der Zoo es, satte 3 Tage am St├╝ck die Seite der (HAZ) auszuf├╝llen - der Gegenwind aus der Bev├Âlkerung gro├č. Artenbestand nimmt ab von Jahr zu Jahr, Preise sind konstant gestiegen in letzten Jahren.
(10.10.2015, 15:53)
Sebastian Gellert :   In der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung (HAZ) steht am heutigen Samstag 10. Oktober 2015, das der Zoo kr├Ąftig geschw├Ącht sei - finanziell. Generell braucht man auch nur Zoo Hannover eingeben und m├╝sste einige Ergebnisse bekommen.
(10.10.2015, 15:40)
Michael Mettler :   @Sebastian Gellert: In welchen regionalen Medien kann man das denn nachlesen?
(10.10.2015, 14:08)
Sebastian Gellert :   Regionale Medien berichten von finanziellen N├Âten im Zoo Hannover, der einen starken Besucherr├╝ckgang zu verzeichnen hat. Das war vorhersehbar, das habe ich hier bereits Mitte September kritisiert, wo die Diskussion mit dem virtuellen Riff aufkam und der mangelnden Artenvielfalt. Der Besucher zahlt keine teuren Preise, schon garnicht f├╝r eventuell k├╝nftige virtuelle Tiere an Bildschirmen ...
(10.10.2015, 13:11)
Gudrun Bardowicks :   Die POS sollen nicht auf die Nyala-Anlage kommen, da die zoologische Leitung nicht m├Âchte, dass sie die ganze sch├Âne Anlage durch ihre W├╝hlt├Ątigkeit zerst├Âren. Sie soll vermutlich auch zuk├╝nftig als Huftieranlage genutzt werden. Eine neue Anlage f├╝r Dikdiks und m├Âglicherweise auch den Rotducker kann ich mir dort sehr gut vorstellen. Ansonsten gibt es ja auch noch die ehemalige Anlage f├╝r Paradieskraniche, die sich vermutlich leicht in eine Anlage f├╝r Dikdiks und/oder Rotducker umwandeln l├Ąsst.

Ich kann mir gut vorstellen, dass der Bau des neuen Giraffenhauses etwas vorgezogen wird, da bereits ein Architektenwettbewerb f├╝r den neuen Eingangsbereich l├Ąuft, an den das Giraffenhaus grenzen soll. Der neue Eingangsbereich sollte eigentlich auch erst sp├Ąter entstehen.

Zwergzebus werden in einigen Teilen Afrikas als Haustiere gehalten, z.B. in Äthiopien.
(08.10.2015, 17:30)
Michael Mettler :   Zwergzebus auf einer "afrikanischen" Streichelwiese? Soll dann das Schiff eines singhalesischen Kapit├Ąns an Kameruns K├╝ste gestrandet sein...?

Eigentlich m├╝sste es doch mit relativ wenig Aufwand m├Âglich sein, das bisherige Nyala-Gehege zu unterteilen, um dort Pinselohrschweine und Dikdiks unterzubringen. Immerhin handelt es sich um die Fl├Ąche und die Stallungen der urspr├╝nglichen dreiteiligen K├Ąnguru-Anlagen und es konnten dort sowohl vor als auch nach der Zusammenlegung sogar vier bis f├╝nf verschiedene Arten getrennt aufgestallt werden. Und falls das einzelne Rotduckerweibchen nicht anderweitig untergebracht werden kann, w├Ąre vielleicht sogar eine Vergesellschaftung mit den Dikdiks machbar - auch der letzte Blaur├╝ckenducker des Zoos lebte vor Jahrzehnten zuletzt mit Dikdiks zusammen.

Ob wegen der Gibbons schon mal Leipzig kontaktiert wurde? Das dort einzeln gehaltene Weibchen lebt nicht mehr, und die Orang-Gruppe war doch das Zusammenleben mit Gibbons ├╝ber Jahre hinweg gewohnt.

Schade, dass die Giraffenzucht so lange brachliegen wird. Es sei denn die Reihenfolge des Masterplans wird nun doch ge├Ąndert - mit Show-Arena und Streichelwiese passiert das ja offenbar auch schon...
(08.10.2015, 07:29)
Gudrun Bardowicks :   Infos von der Zoofreundef├╝hrung am 4.10.:
- Die Kleinen Kudus und die Nyalas wurden mittlerweile an andere Haltungen abgegeben, da f├╝r die neue afrikanisch gepr├Ągte Steichelwiese, die im Sommer 2016 er├Âffnet werden soll, Baufreiheit im Bereich des Antilopenrings geschaffen werden mu├čte. Die Pferdeantilopen werden voraussichtlich in den n├Ąchsten Wochen auf die alte Anlage der Kleinen Kudus umziehen. Die POS werden vor├╝bergehend im Vorgehege der Nyala-Anlage untergebracht, f├╝r sie soll aber genau wie m├Âglicherweise auch f├╝r Dikdiks ein neues Gehege im neuen Streichelzoo entstehen, allerdings nicht zum Streicheln. Nach dem Umzug von POS, Pferdeantilopen und Dikdiks wird der alte Antilopenstall und der Antilopenring abgerissen und dort der afrikanischen Streichelzoo entstehen. als neue Art sind Zwergzebus geplant. Die Showarena wird erst 2016 auf die aktuelle Streichelwiese in Mullewapp verlagert werden.
- Die Gelbwangengibbons werden demn├Ąchst in die alte Meerkatzenanlage im Tropenhaus umziehen, da der Zoo f├╝r sie bisher noch keinen Abnehmer gefunden hat. Danach beginnt vermutlich der Bau der Afrikavoliere.
- F├╝r den m├Ąnnlichen L├Âwennachwuchs hat sich bisher noch kein Halter gefunden. Er bleibt also wohl noch etwas in Hannover.
- Bei den Rothalsstrau├čen sind weitere Jungv├Âgel geschl├╝pft und auch bei den Flamingos gab es noch einen Nachz├╝gler. Auch bei den Dikdiks gab es wieder mehrfachen Nachwuchs. Sumpfwallabys und Rote Riesenk├Ąnguruhs haben jeweils ein weiteres Jungtier.
- Der einzelne weibliche Rotducker ist noch vorhanden und weiterhin auf der ehemaligen Nyala-Anlage zu sehen.
- Bei den Rothschildgiraffen wird es erst wieder einen neuen Bullen nach Fertigstellung des neuen Giraffenhauses geben. Bis dahin h├Ąlt der Zoo nur die 3 noch vorhandenen weiblichen Giraffen (2 Alth├╝he und die letzte Tochter von Schorse). Der Nachzuchtbulle Schorse Junior wurde in eine Bullenherde nach Sevilla abgegeben.
(07.10.2015, 14:38)
Michael Mettler :   @zollifreund: Es gibt einen Tunnel, der zus├Ątzlich auch einen Pflegergang enthalten m├╝sste. Von der Besucherseite aus gesehen, befindet sich der Tunnelausgang nicht einsehbar hinter einem Felsvorsprung in der rechten Kunstfelswand der Au├čenanlage.
(07.10.2015, 08:46)
zollifreund :   Eine Frage an die Hannover-Experten: mir ist jetzt erst beim Studium des neuen Masterplanes aufgefallen, wie weit entfernt die Gorilla-Au├čenanlage vom Urwaldhaus ist. Ist in der Realit├Ąt gar nicht so auff├Ąllig. Mir ist daher auch noch nie ein Verbindungsgang zwischen Haus und Au├čenanlage aufgefallen, wenn man dort entlang l├Ąuft, und der Besucherweg ist ja dazwischen. Gibt es da etwa ein Tunnel? Oder bin ich bisher nur blind gewesen ( bin aber auch nur alle zwei/drei Jahre in Hannover, so dass ich nat├╝rlich auch nicht alle Details richtig kenne)
(06.10.2015, 20:33)
Gudrun Bardowicks :   An Roloway-Meerkatzen habe ich auch schon gedacht.

Bei der Madagaskaranlage w├╝rde ich eine ├╝bernetzte Gemeinschaftsanlage f├╝r Kattas, Varis und Riesenschildkr├Âten auch reizvoll finden. Ich denke, von der Lemurenanlage aus wird man sicherlich durch Scheiben in die Fossa-Anlage hineinblicken k├Ânnen und bestimmt auch ins Riesenschildkr├Âtenhaus. Auf einen Einblick in die Innenst├Ąlle von Varis und Kattas wie in Magdeburg hoffe ich ebenfalls.

Eine ozeanische Einbindung des S├╝dostasienhauses w├╝rde ich auch gut finden. Beim Krokodilbesatz hoffe ich schon aus Platzgr├╝nden, aber auch wegen gr├Â├čerer Nachzuchtchancen in Zoos auf eine kleinere Art als Sundagaviale, z.B. auf Philippinenkrokodile oder Australische S├╝├čwasserkrokodile.
(28.09.2015, 19:35)
Michael Mettler :   @Gerrit: Soweit zum entsprechenden Zeitpunkt Tiere verf├╝gbar w├Ąren, f├Ąnde ich Roloway-Meerkatzen nicht schlecht. Sowohl im Hinblick auf ihren Bedrohungsstatus als auch, weil es f├╝r sie bisher weniger Zuchtstandorte gibt als z.B. f├╝r Dianas oder Brazzas. Schautechnisch w├Ąre es jedenfalls sch├Ân, eine "bunte" Meerkatzenform als Kontrast zu den doch eher gedeckt gef├Ąrbten Drills zu halten - also eher nicht Eulenk├Âpfe...

Das mit den Lemuren und Schildkr├Âten habe ich mich auch schon gefragt. Interessant f├Ąnde ich es schon, und dann noch so konstruiert, dass man aus dem begehbaren Bereich heraus in die Fossa-Anlage(n) hinein schauen k├Ânnte...?
(27.09.2015, 17:51)
Gerrit Wehrenberg :   Lasse auch noch mal ein paar Gedanken zum Masterplan los:
- Ich kann mir vorstellen, dass auf der Vorhaltefl├Ąche des alten B├Ąrenhauses eine Erweiterung der sp├Ąteren Anlage mit Pferdeantilopen entstehen k├Ânnte. Mal sehen was sich an den Huftierbest├Ąnden am Sambesi noch so ├Ąndern wird. Eine benachbarte Anlage mit Geparden w├Ąre nat├╝rlich auch reizvoll.
- Beim Giraffenhaus w├╝rde ich mir auch Kleintieranlagen w├╝nschen. Zu den schon erw├Ąhnten Weberv├Âgeln (die m├╝ssen endlich aus dem Urwaldhaus raus) k├Ânnte sich ein interessanter Bodenbesatz gesellen: Schliefer o.├Ą.
Die Dornschw├Ąnze sowie R├╝sselspringer, Mulle, Heilige Pillendreher, Gundis, weitere Reptilien und Amphibien k├Ânnten in das Haus ziehen - da g├Ąbe es einige Kandidaten.
- Welche Meerkatzenkandidaten bieten sich denn f├╝r Hannover an, auch wenn man den Gef├Ąhrdungsstatus mit einbezieht?
- Viele der geplanten Anlagen bieten sich als Volierenversion an: Dikdik/Sattelstorch, Lemurenwald, Drill/Meerkatze, ...
Einige sch├Âne ├╝bernetzte Anlagen mit Gro├čtieren sind derzeit z.B. in Frankreich entstanden. Da w├╝rden sich interessante Luftraumbes├Ątze anbieten und der Planstelle "Kleinv├Âgel" Platz bieten. Kostet nat├╝rlich alles mehr Geld ;)
- Meint ihr die Lemuren kommen mit den Riesenschildkr├Âten zusammen? Eine direkt benachbarte Pr├Ąsentation der winzigen Spinnenschildkr├Âten neben den Giganten wie im alten Schildkr├Âtenhaus w├╝rde sich auch thematisch wieder anbieten.
- F├╝r die (S├╝dost-)Asienhalle mit Orangs und Co w├╝nsche ich mir weiterhin eine ozeanische Einbindung, so mal die gro├če Outback- und Wombatanlage bleiben und sich der Themenbereich durch den Ausbau f├╝r die Elefanten verkleinert. W├╝nschen w├╝rde ich mir auch, dass man im Zuge des Baus sowohl von S├╝damerika als auch der Asienhalle f├╝r einige zoologische Leckerbissen sorgt. Da w├╝rde mir sehr viel einfallen - damit bin ich wahrscheinlich auch nicht der einzige...
(27.09.2015, 16:16)
Michael Mettler :   Laut PM hat das Nordafrikanische Strau├čenpaar in seinem ersten Fortpflanzungsjahr gleich 27 (!) Eier produziert, aus denen bisher 11 Jungv├Âgel gesch├╝pft sind - es liegen noch Eier im Brutkasten. Die sieben ├Ąltesten sind stundenweise im Schichtwechsel mit ihren Eltern auf der Strau├čenanlage zu sehen: https://www.zoo-hannover.de/de/ueber-uns/presse-archiv/strausse

Soweit die Zahlen in der ZTL noch aktuell sind, h├Ątte sich der auf dem Eier-Import basierende europ├Ąische Bestand der Unterart bei erfolgreicher Aufzucht der hannoverschen Jungv├Âgel auf einen Schlag mehr als verdoppelt.
(25.09.2015, 18:14)
Michael Mettler :   Meinen letzten Beitrag muss ich wohl revidieren, da habe ich mich durch die f├╝r die Grafik verwendete Farbgebung und die geschwungene Form des betreffenden Elementes narren lassen - nicht alles, was blau dargestellt ist, soll Wasserfl├Ąche sein/werden. Angesichts des blau markierten Wirtschaftshofes h├Ątte mir das eigentlich schon vorher auffallen m├╝ssen... Da irgendwo von einer Neupflasterung des Wirtschaftshofes die Rede ist, nehme ich an, dass mein vermeintlicher Wassergraben (Schade, hatte ich mir optisch reizvoll vorgestellt!) lediglich bedeutet, dass auch der jetzige Weg an den Pferdeantilopen (sp├Ąter an der neuen Streichelwiese) neu gepflastert werden soll.

Der von Gerrit erw├Ąhnte "Durchbruch von der Goldmine bei den W├Âlfen durch die Hausfront ins Hafengebiet" als neue Wegf├╝hrung laut Masterplan k├Ânnte sich durch eine relativ unspektakul├Ąre L├Âsung ergeben. Im Stollen vor der Wolfsanlage, der unmittelbar an die R├╝ckseite der Hafenkulisse anschlie├čt, gibt es ein gro├čes h├Âlzernes Doppeltor und im "Palace Grand Theatre", dem Toilettenkomplex von Yukon Bay, im Vorraum eine gro├če Doppelt├╝r "zur B├╝hne". Hielt ich bisher jeweils f├╝r Fake, aber falls beides nur unterschiedlich dekorierte Seiten einer tats├Ąchlich vorhandenen Durchgangs├Âffnung sein sollten, w├Ąre eine ├ľffnung f├╝r das Publikum nat├╝rlich eine ganz einfache Sache, die Ortskennern eine Abk├╝rzung bieten und gleichzeitig die Toiletten auch von dieser Seite aus zug├Ąnglich machen w├╝rde.

Neues vom Zoobesuch (Kurzrunde): Flusspferdbulle Max darf jetzt in weiblicher Begleitung die Au├čenanlage nutzen (Aushang am Gehege). Zu sehen waren drau├čen nur zwei Hippos, mehr als deren N├╝stern kam nicht ├╝ber die Wasseroberfl├Ąche - eine Identifikation der Individuen war mir nicht m├Âglich.
(23.09.2015, 21:09)
Michael Mettler :   Mir ist da noch ein nettes Detail auf der Masterplan-Grafik aufgefallen: Das Zoopersonal bekommt ebenfalls eine Freisichtanlage - die Fl├Ąche um das neue Gemeinschaftsgeb├Ąude wird mit einem Wassergraben begrenzt.... Hoffentlich denken sie bei der Einweihung auch daran, das in solchen F├Ąllen ├╝bliche Eingew├Âhnungsgatter an den Grabenrand zu stellen :-)
(22.09.2015, 17:30)
Michael Mettler :   Sorry, beim ├ändern eines Satzes hatte ich das L├Âschen vorheriger Formulierungen vergessen. Zur Dromedar-Kulisse sollte es nur hei├čen "...lie├če sich eine Torsituation schaffen, die den ├ťbergang von einem Erdteil zum anderen deutlich macht", der Rest des Satzes war ├╝berfl├╝ssig. Soll also bedeuten: "Meine" Kulissenmauer w├╝rde den Besucherweg queren, dort aber mit mindestens einem gro├čen Durchgang (es muss ja auch mal ein Lkw durchfahren k├Ânnen) .
(22.09.2015, 14:12)
Michael Mettler :   @Gerrit: Danke, mit diesem Link kam ich dann weiter.

Im Gro├čen und Ganzen gef├Ąllt mir die Planung, wobei mir als einziges gro├čes Projekt noch immer nicht die Lage des angedachten S├╝damerika-Areals gefallen will. Andererseits liegt das vielleicht auch nur daran, dass ich diesen alten Bereich jetzt seit vielen Jahren als in sich geschlossene "Insel" erlebt habe, w├Ąhrend es zuk├╝nftig einen Weg von dort nach Yukon Bay geben soll - also quasi eine Reise von S├╝d- nach Nordamerika. Sowas freut dann wiederum den Zoogeografen in mir ;-)

Aber wenn schon S├╝damerika, dann auch richtig. Die Fl├Ąche der jetzigen Show-Arena ist laut Grafik nur als Vorhaltefl├Ąche vorgesehen, also noch nicht verplant - eigentlich ein Filetst├╝ck, da sie von der Bootstour aus einsehbar gemacht werden kann. Warum erweitert man das W├╝sten-Thema nicht einfach dorthin? Dromedare und Strau├če wirken aus Bootsperspektive noch gr├Â├čer, und f├╝r die Fu├čg├Ąnger l├Ąge der Bereich nach ├ťberqueren der Br├╝cke unmittelbar links vom Weg, gegen├╝ber der jetzigen W├╝stenanlagen-Infoh├╝tte - eine baulich-thematische Einheit w├Ąre also leicht zu erreichen. Eine ├Ąhnliche Kasbah-Kulisse wie an der bestehenden W├╝stenanlage w├╝rde zu sp├Ąteren Zeiten den Durchblick auf "S├╝damerika" verhindern;solange eine afrikanische Streichelwiese diesen Platz einnimmt, w├Ąre das nicht mal von Anfang an n├Âtig. Durch eine Verbindung der Kulisse ├╝ber den Besucherweg hinweg mit der bestehenden W├╝stenanlagen-Kulisse lie├če sich eine Torsituation schaffen, die den ├ťbergang von einem Erdteil zum anderen deutlich macht fortgesetzt und mit Durchg├Ąngen versehen erg├Ąbe. Ein Stall f├╝r Kamele und Strau├če lie├če sich an den direkt benachbart geplanten neuen Huftierstall der jetzigen Giraffenanlage anf├╝gen. Die bisherige Nyala-Anlage k├Ânnte dann zus├Ątzlich f├╝r S├╝damerika genutzt werden (als ├╝berwiegend schattiger Bereich w├Ąre sie gar nicht schlecht als Grundlage f├╝r die gew├╝nschte Tapiranlage, die R├╝ckseite der W├╝stenkulissenmauern - auch der vorgeschlagenen zus├Ątzlichen - lie├če sich im Maya-Stil dekorieren), und durch den Platzgewinn k├Ânnte man dann doch noch eine zus├Ątzliche Pampa f├╝r die ansonsten entfallenden Vikunjas (plus Mitbewohner) einrichten, in etwa auf der Fl├Ąche Kudu-Stall/-Gehege (der Pampa-Stall lie├če sich wiederum zwecks Synergie an den dahinter liegenden Bisonstall angliedern). M.E. w├Ąre das eine "rundere" L├Âsung als die angedachte Erweiterung der "W├╝ste" in die Ecke hinein. Da das ehemalige B├Ąrenhaus am Sambesi ohnehin abgerissen werden soll, Kamele keine allzu gro├čen Anspr├╝che an ihr Gehege stellen und Strau├če ohnehin auch am anderen Ende des Afrikateils vertreten sind und sein werden, w├Ąre eine "W├╝ste 2" an dieser Stelle vielleicht sogar schon kurzfristiger und mit relativ wenig Aufwand erstellbar.

Was an dem geplanten zentralen Wege-Verteilerplatz so neu sein soll, erschlie├čt sich mir nicht. Von der vorgesehenen Stelle aus erreicht man auch jetzt schon die drei Erlebniswelten Sambesi, Kibongo/Urwaldhaus und Meyers Hof sowie eine begehbare Vogelvoliere (Strandvoliere), daran ├Ąndert sich auch bei Umgestaltung des Platzes nichts.

Ein paar kurze Gedanken zu anderen Punkten:
- Die Nashornanlagen werden laut Planung offenbar nicht erweitert, sondern lediglich neu unterteilt (zwei statt bisher drei Gehege) - es geht also nur um das Entfernen (und ggfs. Versetzen) der trennenden Natursteinmauern. Optisch sicher ein Gewinn.
- Die jetzige Afrikasteppe wird zwar durch die Giraffen erg├Ąnzt, aber wie in einem von uns schon diskutierten Zeitungsbericht ist auch im Masterplan selbst keine Rede von Zebras an dieser Stelle (nur auf der jetzigen Giraffenanlage). Sieht also danach aus, als w├╝rde eine Zebra-Art zuk├╝nftig den Zoo verlassen.
- Allein der Umbau der alten Elefantenanlagen und Neubau ihrer Erweiterungsbereiche macht ein Gesamtvolumen von rund 18. Mio Euro Baukosten aus.
- F├╝r Madagaskar wird nur EIN neues Warmhaus erw├Ąhnt, im Plan abgebildet sind aber zwei Geb├Ąude. Offenbar findet das jetzige Tropenhaus-Nebengeb├Ąude auch weiterhin Verwendung. Da der Besucherweg nicht an dieses Haus geleitet wird, vermute ich dort am ehesten die Innenr├Ąume f├╝r die Lemuren und die Fossas. Das andere (definitiv neu zu bauende) Haus ist hingegen genau am Weg postiert also vermutlich das Schildkr├Âtenhaus - wegen seiner geringen Gr├Â├če wahrscheinlich nur von au├čen einsehbar...?
- Wenn die Orang-Au├čenanlage einen Talkessel darstellen wird, f├Ąnde ich bei Einsicht von erh├Âhter Warte aus einen gr├Â├čeren Bodenbesatz als Zwergotter schautechnisch reizvoller, z.B. Hirsche oder Schweine. Wenn ohnehin schon Binturongs mit in die Halle ziehen sollen, k├Ânnte man die Otter auch so unterbringen, dass sie - n├Ąher am Auge des Betrachters - innen bei den Orangs und Gibbons, au├čen bei den Binturongs Bodenbesatz w├Ąren. (Gibt es eigentlich irgendwo mal S├╝dostasien-Themenplanungen OHNE Zwergotter und Binturongs??)
(22.09.2015, 12:56)
Gudrun Bardowicks :   Ich habe mir die Sitzungsvorlage zum Masterplan gr├╝ndlich durchgelesen und finde sie sehr interessant und die Planungen auch sehr attraktiv, bedauere aber die scheinbar dauerhafte Abgabe von Nyalas und Kleinen Kudus und das wahrscheinliche Ende der Haltung von Rotduckern, wenn das letzte Weibchen stirbt oder einen Abnehmer findet. Ich hoffe allerdings, dass vielleicht doch eine der Arten oder eine andere Waldantilopenart (z.B. Bongo) irgendwann doch nach Hannover zur├╝ckkommt, da ich auch f├╝r ONB den Vergleich von gestreiften und ├╝berwiegend einfarbig gef├Ąrbten Antilopenarten nebeneinander in einem Zoo attraktiv finde und dadurch auch auf die Vielfalt von F├Ąrbungen in einer Gattung hingewiesen werden kann. Vielleicht kommen ja in Zukunft auch neue Antilopenrariet├Ąten, ich denke hier z.B. an Gerenuks oder Riesenelen in den Zoo, f├╝r die Zuchtprogramme aufgebaut werden. Hinsichtlich des zuk├╝nftigen Besatzes der aktuellen Giraffenanlagen wird ja von Pferdeantilopen, Zebras und weiteren Antilopenarten gesprochen. Dadurch ergeben sich viele M├Âglichkeiten hinsichtlich des weiteren Antilopenbesatzes. Da der Zoo laut Masterplan zuk├╝nftig einen noch gr├Â├čeren Schwerpunkt auf Arten- und Naturschutz und die Zusammenarbeit mit Naturschutzverb├Ąnden legen will k├Ânnte ich mir gut eine Veredelung des Antilopenbestandes durch weitere bedrohte Arten neben den auch weiterhin eingeplanten Addax und Pferdeantilopen vorstellen. Dieses gilt auch f├╝r weitere zuk├╝nftige Arten, z.B. die Meerkatzenart, die mit den Drills vergesellschaftet werden soll und bisher scheinbar noch nicht feststeht.
Die geplante Drillanlage sieht auf dem Masterplan toll aus und d├╝rfte mit 2100 qm auch gro├č genug sein, um zumindest zwei Haremsgruppen zu halten. Ich freue mich besonders auf diese Anlage. Damit, dass eine Umgestaltung der Innenanlagen des Urwaldhauses mit Kunstfels erst langfristig vorgesehen ist, kann ich gut leben.
Die geplante Afrikavoliere sieht vielversprechend aus. Neben bzw, im Giraffenhaus ist au├čerdem eine Webervogelvoliere geplant.
Hinsichtlich der Dikdiks wird sich schon eine geeignete weitere Art zur Vergesellschaftung finden, falls Sattelst├Ârche nicht erh├Ąltlich sein sollten. M├Âglich w├Ąren z.B. Kronenkraniche, Nimmersatte, Hornraben, Marabus, Abdimst├Ârche oder vielleicht sogar wieder Paradieskraniche. Vielleicht sollte man hinsichtlich neuer Haltungsanforderungen allerdings schon gleich eine ├╝bernetzte Anlage einplanen, in der auch flugf├Ąhige Stelzv├Âgel gehalten werden k├Ânnen.
Der neue Sambesibereich klingt spannend, bei den Nash├Ârnern hoffe ich aber immer noch, dass man deren Au├čenanlagen zuk├╝nftig mit Sambesi 3 (Antilopen, Zebras) verbinden kann und die kleineren Antilopenformen zuk├╝nftig die Nashornanlage ├Ąhnlich wie in Magdeburg, Leipzig oder Kopenhagen zeitweise mitnutzen k├Ânnen. Diese M├Âglichkeit ist platzm├Ą├čig nach dem Masterplan durchaus machbar, wenn man die Wegef├╝hrung etwas ├Ąndern w├╝rde.

Hinsichtlich der Madagaskaranlage wird von einem Warmhaus gesprochen. Nach der Zeichnung k├Ânnte ich mir zumindest direkte Einblicke in das Riesenschildkr├Âtenhaus vorstellen und m├Âglicherweise auch Scheibeneinblicke in die St├Ąlle der Lemuren und Fossas wie es bei Lemuren auch im Magdeburger Zoo der Fall ist.

Die Pl├Ąne f├╝r den Ausbau der Elefantenhaltung klingen gut, auch wenn ich mir eine noch gro├čfl├Ąchigere Bullenanlage gew├╝nscht h├Ątte. Den K├╝hen wird mit zuk├╝nftig etwa 8000 qm Au├čenanlagefl├Ąche und 2000 qm Innenfl├Ąche sehr viel mehr Platz als heute zur Verf├╝gung stehen. Auf die Freilaufhalle bin ich sehr gespannt. Die Planungen f├╝r das Asienhaus und die gro├čz├╝gige Au├čenanlage f├╝r Orang Utans, Gibbons und Zwergotter sagen mir ebenfalls sehr zu, genau wie die Vergr├Â├čerung der Leopardenanlagen.

Gut finde ich, dass man an der Gemeinschaftsaustralienanlage festhalten will. Schade ist allerdings die langfristig geplante Abgabe von Lamas, Nandus, Alpakas, Vikunjas und Maras, aber in den langfristig geplanten Amazonas-Parkteil w├╝rden sie vom Lebensraum her nicht wirklich passen. Den Standort der geplanten Amazonienhalle zwischen Afrikasavanne und W├╝stenanlagen finde ich allerdings immer noch gew├Âhnungsbed├╝rftig, auch wenn die Tierauswahl beispielsweise mit Ameisenb├Ąren, Riesenottern, Ozelot und Flachlandtapiren nicht schlecht und zum Lebensraumtyp passend ist und die Fl├Ąchengr├Â├če f├╝r diese Arten durchaus angemessen erscheint, wobei ich mir sicher bin, dass neben den Faultieren auch Krallenaffen zur├╝ck in den Zoo kommen werden, auch wenn sie beim Projekt Amazonas nicht explizit genannt werden. In der Einleitung zur Tropenhalle wird auch gesagt, dass Krallenaffen und Faultiere nur vor├╝bergehend den Zoo verlassen sollen.

Die neue Wegef├╝hrung und die Planung f├╝r Ruhebereiche und zus├Ątzliche Edutainmentelemente finde ich gut, hoffe aber, dass man schon aus Unterhaltsgr├╝nden nicht zu sehr auf interaktive Computerschirme setzt, da diese nach Erfahrungen in anderen Zoos und Museen schnell kaputtgespielt werden und sowieso nur in geheizten R├Ąumen wie z.B. Urwaldhaus, Giraffenhaus, Eingangsbereich, Asien- und Amazonashalle und Elefantenhalle sinnvoll w├Ąren.
Der neue Eingangsbereich scheint ├Ąhnlich wie jene in Heidelberg oder Magdeburg zu werden und aus einem festen Geb├Ąude mit integrierten Kassen, Servicecenter und Zooshop zu bestehen, so dass man in der besucherarmen Zeit nur mit wenig Kassenpersonal und Einlasspersonal auskommt.

Spannend d├╝rfte die Frage sein, was mit den verschiedenen Verf├╝gungsfl├Ąchen geschieht, die im Plan genannt und noch nicht ├╝berplant sind. Bei der gr├Â├čten im Bereich der Greifvogelvolieren w├╝ssenwir ja, dass dort zumindest erst einmal Ausstellungsgeb├Ąude geplant sind, aber auch hier steht die zuk├╝nftige Endnutzung noch nicht fest. F├╝r die im Afrikabereich und in Yukon Bay liegenden Fl├Ąchen k├Ânnte ich mir z.B. Anlagen f├╝r Hy├Ąnen, Geparden oder Kleinkatzen (Sambesi), Polarf├╝chse, Vielfra├če, Wei├čkopfseeadler oder auch eine gr├Â├čere Schneeeulenanlage (Yukon Bay) vorstellen.
├ťber den Standort der Streichelwiese nach 2025, falls Amazonien verwirklicht werden sollte, ist aus dem Plan nichts zu entnehmen, ich k├Ânnte mir aber gut eine neue Streichelwiese auf einer der gro├čen Wiesenfl├Ąchen auf Meyers Hof, vorzugsweise einen Teil der Showwiese und Schafweide vorstellen. Die ├ťbergangsplanung f├╝r eine afrikanische Streichelwiese im Bereich des Antilopenrings finde ich nicht schlecht, da Zwergziegen und Kamerunschafe, die den Hauptbesatz der aktuellen Streichelwiese darstellen, aus Afrika kommen.
(22.09.2015, 11:57)
Ulli :   Erst einmal vielen lieben Dank f├╝r das Einstellen des Masterplans.

Erstaunliche Fazite werden innerhalb des Masterplans 2025 aus den vergangenen Jahren gezogen:
Auf Seite 12 des Masterplans steht eine echte Vernichtungserkl├Ąrung f├╝r Yukon Bay.
Auf Seite 14 wird die hohe Erlebnisfolge als hohe Belastung sogar selbst in Frage gestellt.
Auf Seite 15 wird die Besucherf├╝hrung problematisiert und gleichzeitig explizit auf die Bed├╝rfnisse der Jahreskartenbesitzer (schlie├člich die H├Ąlfte aller registrierten Zoobesucher) mit einer ┬ästernf├Ârmigen Direktverbindung┬ô eingegangen.
Defizite in der Nachhaltigkeit (S.12) und hohe Unterhalts- und Instandshaltungskosten werden weiterhin moniert.
Der neue Masterplan soll zu energetischen und infrastrukturellen Optinierungen f├╝hren, was im Umkehrschluss vorherige Defizite in diesen Bereichen andeutet.
Auf Seite 12 werden auch die hohen zus├Ątzlichen Kosten f├╝r ┬äumfangreiche und erst nachtr├Ąglich in die Planung aufgenommene Projekte f├╝r gastronmische Einrichtungen┬ô angesprochen. Im Gesamtkontext der Ausf├╝hrungen schlie├če ich daraus, dass sich die diese zus├Ątzlichen Kosten nicht kostendeckend mit den daraus resultierenden Einnahmen decken.
Und im Gesamturteil (s.12):
┬ôdas Unternehmen folglich dreifach belastet mit hohen Mehrkosten aus get├Ątigten Investitionen, daraus resultierenden hohen Unterhalts-/Instandhaltungskosten, also Folgekosten und schlie├člich dem dauerhaften Fehlen von R├╝cklagen aus den erzielten Einnahmen.
Mein Kommentar hierzu: Das nenne ich einmal eine Ohrfeige f├╝r die Machens-Phase.


Zum Masterplan selbst:
P h a n t a s t i s c h !!!!!

Kleine Anmerkungen:
Die Leoparden- und die W├╝stenanlage w├╝rde ich zeitlich vorziehen.
Wo bleibt dauerhaft die Streichelwiese ?

ein Wermutstropfen:
meine geliebten Nyalas verlassen den Zoo ┬ľ h├Ątte ich gerne behalten. Das ist aber auch der einzige Wermutstropfen

Ich bin rundum zufrieden mit der Planung.
(22.09.2015, 11:18)
Hannes L├╝ke :   Ich finde es sehr positiv Schwachstellen f├╝r Dauerbesucher auszumerzen. Die verschiendenen Stichwege begr├╝├če ich sehr...

Ich h├Ątte mich zwar sehr ├╝ber einen massiven Ausbau des Sambesi gefreut, nachdem ich mir die Vorstellungen auf der Zunge hab zergehen lassen begr├╝├če ich doch eher den Ausbau der Themenwelten mit Madagaskar
(22.09.2015, 07:12)
Gerrit Wehrenberg :   Habs hier als Anhang gefunden: http://regions-sitzungsinfo.hannit.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1003134
Vllt klappt das - auf jeden Fall reichlich neuer Gespr├Ąchsstoff...
(21.09.2015, 21:23)
Michael Mettler :   Schade, bei mir funktioniert der Link nicht (mehr?). Die ganzen neuen Infos muss ich erst mal verarbeiten...!

Zum geplanten Zoo-Diorama: Die gro├če Geiervoliere befindet sich hinter den B├Ąumen im rechten Hintergrund des nebenstehenden Fotos. Dort sind die B├Ąume knapp h├Âher als die Voliere, deren Stahlmasten zur Er├Âffnung mit 17 m H├Âhe angegeben wurden. Der Rundbau w├╝rde demnach wohl auch noch die h├Âchsten B├Ąume im Hintergrund des Fotos deutlich ├╝berragen. Dann k├Ânnte man eigentlich auch gleich eine Aussichtsplattform und einen Baumwipfelpfad in die unmittelbar benachbarte Eilenriede dran bauen...


(21.09.2015, 14:26)
Gerrit Wehrenberg :   Ich war etwas ├╝berrascht ├╝ber das nun doch schnelle Verschwinden der Greifvogelecke. Die Idee mit dem Panoramaturm hat diese Entscheidung sicherlich zeitlich vorgeschoben. Ich war ├╝ber einen ├╝ber 30 m (!) hohen Turm mit Extraeintritt ohne Tierhaltung, der Anstelle von Tierhaltungen tritt, auch sehr skeptisch. Ich sch├Ątze aber auch, dass die Gelder von der Masterplanfinanzierung extern laufen. So erh├Ąlt der Zoo eine zus├Ątzliche Einahmequelle f├╝r weitere "Traumprojekte". Immerhin ist es nicht nur irgend ein Kunstobjekt, wie es hier teils genannt wurde, sondern letztlich eine informierende Ausstellung. Man darf auch nicht vergessen, dass diese Ausstellung tempor├Ąrer Natur ist und nach 5 Jahren wohl wieder verschwinden wird. Der Zooleitung sitzt sicher der von vielen Besuchern durch die Tierschutzdiskussionen angeheizten S├Ątze im Nacken: " Oh nein wie sieht das denn hier aus - ich glaube ich komme nicht wieder!" Solche nat├╝rlich unsachlichen aber eben emotionalen Eindr├╝cke gibt es wohl nicht wenige. Das selbe gilt f├╝r alle Altanlagen im Zoo. Schon oft musste ich meinen Begleitungen versichern, dass Drill, Schimpanse und Pferdeantilope sich einen Kehricht um tolle Naturkulissen scheren. Mit emotionalen Eindr├╝cken verdient jeder Zoo und Tierpark sein t├Ąglich Brot. Keine zoologische Einrichtung k├Ânnte sich durch reine Lehrbesucher oder Zoobegeisterte finanzieren.

W├Ąhrenddessen bin ich auf den tats├Ąchlichen Masterplan gesto├čen, der einige weitere Details preisgibt:
- Neben einem zentralen Verteilungsplatz im Herzen des Zoos, der ausdr├╝cklich f├╝r kundige Dauerbesucher dient sind viele Verweil- bzw. Ruhepl├Ątze geplant (um auch einen aktuellen Diskussionsbezug aufzuzeigen).
- F├╝r die Afrikavoliere soll tats├Ąchlich der Gibbonstall und der Wassergraben gr├Â├čtenteils nachgenutzt werden. Man wird dann die Gibboninsel ├╝ber Br├╝cken betreten k├Ânnen.
- Drills und eine Meerkatzenart ziehen zusammen. Der gesamte Bereich des jetztigen Orang-Au├čenk├Ąfigs mit Vorplatz sowie die Strandvoliere wird dieser Anlage zugeschrieben. Es wird eine Br├╝ckenkonstruktion mit Aussichtsturm ├╝ber die Anlage f├╝hren.
- Rodelbahn wird erneuert und die neue Showarena auf der heutigen Streichelwiese verwendet die alte Trib├╝nenkonstruktion.
- Die neue Streichelwiese soll "gro├čz├╝gig angelegte Gr├╝nfl├Ąchen die M├Âglichkeit zur Entspannung" bieten. Keine weitere Gastronomie - m├Âglicherweise nur kleinere St├Ąnde an "Spitzentagen". Kleine Kudus und Nyalas sollen dauerhaft weg (wenn sie es nicht schon sind). Von Rotduckern ist nirgends nur die Rede. Pferdeantilopen sind Giraffenersatz in "Sambesi Teil 3" und bekommen einen neuen Stall. Wenn ich das richtig verstanden habe, gibt es f├╝r die enstehenden Fl├Ąchen der Show-Arena/B├Ąrenstall und Huftierhaus noch keine konkreten Angaben. Au├čerdem soll wohl ein Weg vom jetztigen Antilopenring ├╝ber das dann abgerissene Huftierhaus, an Yukon Bay vorbei zum einem weiteren Verteilerplatz am Eingang zu Yukon Bay entstehen.
- Madagaskar wird mit der begehbaren Anlage f├╝r Kattas und Varis sowie Fossas und Aldabra-Riesenschildkr├Âten wohl kein begehbares Haus bekommen. Ob die n├Âtigen Warmh├Ąuser einsehbar sind wird nicht erw├Ąhnt.
- Die Au├čenanlage des Elefantenbullen wird nach hinten vergr├Â├čert; dessen Stall wird kein Neubau, sondern erweitert. Ebenso etwas nach hinten erweitert wird die aktuelle Au├čenanlage der K├╝he. Dies ist wohl unter anderem durch den Grabenersatz von Z├Ąunen. An den zu erhaltenen Gr├Ąben sollen ebenfalls erh├Âhte Absperrungen angebracht werden, damit die Tiere auch nachts Drau├čen sein k├Ânnen. Au├čerdem soll auf hands-off (gesch├╝tzten Kontakt) umgestellt werden. H├╝gel mit ehemaligen Lauenroth-Pfad wird wohl abgetragen; an dessen und derer der Bennettanlage ensteht die gro├če Au├čenerweiterung und Laufhalle. Himalaya- und Outbackanlage bleiben erhalten. Au├čerdem soll anscheindend ein Weg von der Afrikavoliere, an den Gorillas vorbei "zwischen" der Kuhanlage und dessen Erweiterung laufen. Eine Aussichtplattform oder ein Knotenpunkt soll in etwas auf dem Bereich der Wiese zwischen Lamas und ehemaligen Polarium entstehen.
- Das Giraffenhaus soll anscheinend auf der jetztigen Strau├čenanlage entstehen. Der Zugang scheint, dann an dessen dann ehemaligen Gehegeeinsicht zu sein. Der Stall der aktuellen "Gro├čen Steppe" bleibt f├╝r seine Bewohner offensichtlich erhalten. Dadurch ensteht eine Zone zwischen beiden Geb├Ąuden, der f├╝r mich wie ein Umsperrbereich aussieht. Es gibt im gleichen Zuge gro├če Gehegeerweiterungen unteranderem unter dem Namen "Sambesi Teil 1". Die Strau├če sollen vorerst mit auf diese Anlage ziehen.
-Mit "Sambesi Teil 2" werden die vorher abzugebenden Pinselohrschweine mit Zebramangusten zur├╝ckkommen. Die Dikdiks sollen wie angek├╝ndigt mit Sattelst├Ârchen zusammen ziehen. Diese Kombi muss sich bez├╝glich der Vergesellschaftung an sich und der Verf├╝gbarkeit der Storche mir noch zeigen. "Sambesi Teil 2" soll noch vor dem aktuellen Eingangsgeb├Ąude ungef├Ąhr auf der Fl├Ąche vom Toilettenhaus bis zum Fahrradparkplatz entstehen.
- Die Nashornau├čenanlage soll umgebaut werden. Zuk├╝nftig sollen nur noch ein M├Ąnnchen und ein Weibchen gehalten werden.

Anscheindend soll es noch weitere neue Wegf├╝hrungen geben: Ein Durchbruch von der Goldmine bei den W├Âlfen durch die Hausfront ins Hafengebiet, die Verbindung zwischen Schimpansen und sp├Ąterem Madagskar soll wieder ge├Âffnet werden und ein Weg zwischen Meyers Hof und Mullewapp anstelle der heutigen Streicheltierstallungen schneidet die Greifvogelecke ab. Mit vorher genannten neuen Wegef├╝hrungen sieht mir das nach einer extremen angek├╝ndigten Entschleunigung auf. Mal sehen wie der Entdeckerpfad als solches weiterhin durchgesetzt wird. Auf jeden Fall wurde f├╝r Dauerbesucher dort ein gro├čes Entgegenkommen gesetzt!

"Zukunftsthemen":
- W├╝stenerweiterung f├╝r wohl Dromedare mit Nordafrikanischen Strau├čen hinter der aktuellen W├╝stenanlage.
- Die Leoparden bekommen eine Erweiterung, wohl mit einer Ruhezone f├╝r Besucher.
- Zeltplatz in Yukon Bay steht offenbar noch planlos, aber im Visier.
- Die S├╝damerika- und Asien-Halle sind sehr viel etabliertere Planungen als ich angenommen hatte und sollen bewusst die Planstelle Reptilien/Amphibien/Fische decken. Die Asien-Halle soll auf den aktuellen S├╝damerika-Anlagen entstehen. Die Orang-Au├čenanlage entsteht direkt auf dem ehemaligen Robbenrondell. Vergesellschaftet werden soll mit Gibbons und Zwergkrallenattern. Weiterhin genannt wurden Binturongs, Nashornv├Âgel, Sunda-Gaviale und weitere s├╝dostasiatische Reptilien.
-S├╝damerika mit Halle soll ├╝berraschenderweise auf der noch zu entstehenden Sambesi-Streichelwiese kommen. Letztere ist dann wohl eher mittelfristiger Natur. Vorerst sollen offensichtlich fast alle S├╝damerikaner aus dem Bestand weichen: Krallenaffen und Faultiere etc. Lamas, Vikunjas und Nandus werden wohl nicht wieder kommen. Capybara werden wohl mit den Flachlandtapiren zusammenziehen. Weiterhin erw├Ąhnt sind Ameisenb├Ąren, Riesenotter, Nasenb├Ąren, Ozelots "freifliegende tropische V├Âgel und tropische Fische" sowie wieder Faultiere.

Hier der Link: http://regions-sitzungsinfo.hannit.de/bi/___tmp/tmp/45081036867786520/867786520/01043685/85-Anlagen/01/Anlage_zur_BDs_2394__III__Zoo_Masterplan.pdf
(21.09.2015, 07:41)
Ulli :   Ich habe das mit der Installation auf dem Gel├Ąnde der alten Greifvogelvoliere erst jetzt durch Zufa mitgebommen. Gerade erst hatte ich nach der Vorstellung des Masterplans gedacht, der Zoo w├╝rde in eine fundierte sachbezogene Phase eintreten, da kommt wieder so ein ├╝berfl├╝ssiger Murks daher. Das braucht kein Mensch. Wenn man Gl├╝ck hat, wird sich der Zoobesucher, wenn ├╝berhaupt, das einmal wenn es hoch kommt zweimal ansehen - und dann steht so etwas schlichtweg herum. Ein R├╝ckfall in die l├Ąngst ├╝berwunden geglaubte Illusions-Phase. Ich hatte den Zoo f├╝r lernf├Ąhiger gehalten.
Macht die Greifvogelvoliere begehbar - auf Dauer hat der Zoo besucherm├Ą├čig mehr davon.

(19.09.2015, 15:27)
Michael Mettler :   Das mit den "echten Gem├Ąlden" des Panorama-K├╝nstlers muss ich relativieren, ich habe noch ein bisschen mehr zum Thema gesurft und fand dabei genauere Angaben ├╝ber die Abbildungstechnik (und zus├Ątzliche zum Amazonien-Panorama) hier:
https://de.wikipedia.org/wiki/Panometer_Leipzig
Also Digitaldruck, der u.a. auf Malereien fu├čt - aber eben keine Projektionen o.├ä..
(18.09.2015, 21:13)
Michael Mettler :   P.S. nach Blick auf eine Luftaufnahme: Die massive alte Robbentrib├╝ne ist quasi das r├╝ckw├Ąrtige St├╝tzelement f├╝r die linke Felsenwand der Gorilla-Au├čenanlage, zwischen beiden befindet sich nur ein schmaler Pflanzstreifen.
(17.09.2015, 19:19)
Michael Mettler :   Um Gudruns Gedanken mit dem Zoo-Diorama als Platzhalter noch weiter zu spinnen: Vielleicht sollen die Einnahmen aus dieser f├╝nfj├Ąhrigen Sonderschau (nennen wir es mal so) auch gerade dazu dienen, die Wunsch-Projekte nach 2020 mitzufinanzieren - also z.B. S├╝damerika- und/oder Asienhaus.

Habe mal etwas gegoogelt: Die Panoramen von Yadegar Asisi sind keine "digitalen Spielereien", wie Gudrun meint, sondern echte Gem├Ąlde auf riesigen Stoffbahnen, die zu einem Rundum-Gesamtbild zusammengesetzt werden. Einen Eindruck vom "Amazonien"-Panorama (das neben "Great Barrier Reef" f├╝r Hannover genannt wurde) bekommt man hier: http://www.asisi.de/de/panoramen/amazonia/photo-gallery-de.html . In Wikipedia hei├čt es dazu: "Amazonien ist ein Panoramagem├Ąlde, welches die Wunderwelt des s├╝damerikanischen Regenwaldes rund um den Amazonas (Amazonasbecken) auf einem 360┬░-Panorama mit ├╝ber 3200 Quadratmetern Bildfl├Ąche zeigt. (...) Untermalt von stimmungsvoller Musik, komponiert von Eric Babak, kann man einen ganzen Tag von Sonnenauf- bis Sonnenuntergang und Nacht sowie einen typischen Gewitterguss erleben. Abgerundet wird das Panorama von einer Ausstellung ├╝ber Flora und Fauna des Amazonasbeckens, Daten und Fakten seiner Erforschung durch z. B. Alexander von Humboldt und einem ann├Ąhernd originalgro├čen Modell eines Urwaldbaumes."

Das klingt doch eigentlich gar nicht schlecht, meine Skepsis beginnt zu wanken... Und vielleicht gibt es ja sogar nach Ablauf der Ausstellung f├╝r ein noch junges Geb├Ąude von ├╝ber 30 Metern H├Âhe und Durchmesser noch eine gute zoologische Nachnutzungsm├Âglichkeit? Um ein "ann├Ąhernd originalgro├čes Modell eines Urwaldbaums" herum k├Ânnte man doch ein nettes mehrst├Âckiges Amazonienhaus mit Flugraum einrichten....

Zur Fl├Ąche der ehemaligen Robben-Pinguin-Anlagen: Dass die alte Betontrib├╝ne stehen gelassen wurde, kann schlichtweg den Grund haben, dass damit auf einfache Weise der dahinter liegende Hang weiterhin abgest├╝tzt bleibt, bis man aus der Fl├Ąche etwas anderes macht.
(17.09.2015, 19:09)
Gudrun Bardowicks :   Ich pers├Ânlich habe ja schon gesagt, dass ich vom geplanten Panorama nicht angetan bin, ich denke aber nicht,dass das daf├╝r vorgesehene Geld von den vorgesehenen Mitteln f├╝r die Erweiterungen und Verbesserungen der Tieranlagen und den mittelfristig geplanten neuen Tierh├Ąusern Elefantenfreilaufhalle, Giraffen- und Madagaskarhaus abgezoge wird. Ich denke, dass sich kurzfristig eine andere Finanzierungsquelle f├╝r das Panorama gefunden hat, welches ja im Masterplan nie vorgesehen war und meiner Meinung nach auch nicht viel f├╝r den Zoo bringt, au├čer dass es vielleich die R├╝ckseite der neuen Showarena sinnvoll und attraktiv verdeckt und m├Âglicherweise kurzzeitig einige wenige neue Besucher anlockt,die f├╝r digitale "Spielereien" empf├Ąnglich sind. Um die Gro├čflugvoliere ist es nat├╝rlich schade.

@ Ulli: Ich habe vor einer Woche mal am Standort des ehemaligen Polariums vorbeigeschaut. Von der alten Anlage ist nichts mehr zu erkennen und auch von den Trib├╝nen ist nicht mehr viel bzw. ├╝berhaupt nichts ├╝brig geblieben. Man sieht eigentlich nur noch den Betonsockel, auf dem die alte Trib├╝ne stand. An dieser Stelle m├╝sste also viel erneuert werden,wenn man dort die Showarena hin verlagern w├╝rde. Auch denke ich, dass eine gro├čfl├Ąchige neue Elefantenherdenanlage, wie sie im Masterplan vorgesehen ist, in ihrer Fl├Ąche stark beschr├Ąnkt w├╝rde, wenn auf dem Platz des alten Polariums eine neue Showarena entstehen w├╝rde. Auch w├╝rde es dann wohl keinen Platz mehr f├╝r die langfristig geplante neue Orang-Anlage geben. Ganz abgesehen davon k├Ânnte maneine Showarena auf dieser Fl├Ąche nur schwer oder gar nicht f├╝r Veranstaltungen au├čerhalb der Zoo├Âffnungszeiten nutzen, was aber wohl in der neuen Arena geplant ist, da der ausgew├Ąhlte Standort auf der jetzigen Streichelwiese hierf├╝r strategisch g├╝nstig liegt.
Fr├╝her war ich auch f├╝r eine Umnutzung des Standorts des ehemaligen Polariums f├╝r die Showarena, aber nach dem Masterplan sehe ich an diesem Standort eher eine neue Orang-Anlage oder den geplanten Aussichtspunkt auf die neue Elefantenau├čenanlage.
@Sebastian Gellert: Ich finde Hannover trotz Artenr├╝ckgangs noch immer sehr attraktiv und denke nicht, dass durch das meiner Meinung nach nur als Platzhalter gedachtes Panorama der Freizeitparkcharakter des Zoos noch verst├Ąrkt und die Tierhaltung vernachl├Ąssigt wird. Ich finde den Mastzerplan wirklich gelungen und denke, dass sich durch die dort geplanten Vorhaben die Qualit├Ąt der Tierhaltung im Zoo Hannover noch verbessern wird und der Artenbestand auch wieder steigen wird. Ich erinnere nur an die geplante Afrikavoliere, die Vergesellschaftung der Elefanten mit Axishirschen, das geplante Madagaskarhaus und die Erweiterung des Afrikateils. Hierbei erw├Ąhne ich nicht einmal die m├Âglicherweise langfristig entstehenden S├╝dostasien- und Amazonash├Ąuser, da deren Finanzierung noch in den Sternen steht, die aber bestimmt auch zu einer Steigerung der Artenzahl beitragen werden. Ich denke auch nicht, dass Zoos nur durch gro├če artenreiche Tierbest├Ąnde attraktiv sind sondern auch durch die individuelle Gestaltung der Zoos. F├╝r mich und ONB ist der Zoo Hannover trotz der Erlebniswelten oder sogar gerade wegen diesen attraktiv, aber das ist nat├╝rlich Geschmacksache. Parkartige und artenreiche Zoos sch├Ątze ich auch sehr, wenn dort die Tierhaltung in Ordnung ist. Im ├ťbrigen gibt es auch viele artenarme und kleine Zoos, die ebenfalls attraktiv gestaltet sind und Besucher anziehen k├Ânnen. Ich denke hier nur an den Naturzoo Rheine, der zwar wenig Arten und auch nur wenige Rariet├Ąten h├Ąlt, aber trotzdem zu meinen Lieblingszoos geh├Ârt. Weitere attraktive Kleinzoos in Deutschland sind z.B. der Babyzoo Wingst, der Tierpark Nordhorn, der Tierpark Sch├Ânebeck oder der Zoo am Meer in Bremerhaven. In den Niederlanden fallen mir z.B. Overloon und Aquazoo bei Leeuwaarden ein. Alle diese Zoos sind nicht besonders artenreich aber trotzdem attraktiv. Ich gehe auch davon aus, dass vor allem Zoo- und Artenfreaks die Artenvielfalt im Zoo Hannover vermissen, ONB aber durchaus mit dem gezeigten Artenbestand und der abwechslungsreichen Artenauswahl zufrieden ist. Diese m├Âchten eben Elefanten, Eisb├Ąren, Robben, Menschenaffen, L├Âwen, Tiger, Giraffen, Nash├Ârner, Erdm├Ąnnchen und Flu├čpferde sehen und betrachten die ├╝brigen Arten nur als Beiprogramm, dass zwar ganz nett, aber nicht unbedingt notwendig ist. F├╝r Kinder sind auch noch die Streicheltiere und Tiershows wichtig.
(17.09.2015, 17:44)
Marcell Buechner :   Wann ziehen den die Gibbons aus und mit dem Bau der Voliere zu beginnen
(17.09.2015, 17:23)
Holger Wientjes :   @Sebastian Gellert : Ist das jetzt ein Aufsatz oder eine Petition die es zu unterschreiben gilt ? Versteh ich nicht so ganz. Nur, weil man Kritik ├Ąussert heisst das doch noch lange nicht, dass man die Anlage "als eines Besuch unw├╝rdig" bezeichnet.
Und warum das Geld anscheinend nicht in eine neue Anlage geflossen ist, daf├╝r haben andere Forum-Teilnehmer doch schon plausibel erscheinende Begr├╝ndungen geliefert.
(17.09.2015, 15:16)
Sebastian Gellert :   Gemeint ist die damalige er├Âffnete Giraffensavanne im M├╝nchner Tierpark Hellabrunn, welche man in den Medien gross gelobt hat. Die Kosten in M├╝nchen betrugen wohl um die 3 Mio incl. moderner Architektur des Giraffeninnenbereiches.
(17.09.2015, 12:33)
Sebastian Gellert :   Die Unvernunft und der Zoo Hannover

Wenn man gedacht hatte, das nach der Ver├Âffentlichung des Masterplans die Vernunft in Hannover`s Zoo einkehrt, wird neuerlich entt├Ąuscht. Investiert wird in eine virtuelle Kunst, anstatt mit den Kapital dringend notwendige Sanierungen einzelner Tiergehege vorzunehmen. Betreffend des Sanierungsstaus u.a. Orang-Utan Anlage, Giraffenhaus usw. hat man eine derartige Summe von 3,6 Mio zur Entstehung einer neuen Giraffenanlage samt Haus sinnvoll genutzt. Mit Showeffekten wird man in Hannover`s Tierpark langfristig keinen Erfolg haben, sondern nur durch eine breite Artenauswahl, die von Jahr zu Jahr immer mehr abnimmt. Dieser Fakt wurde oft genug hier im Forum diskutiert. Einige berichten davon, das f├╝r sie pers├Ânlich eine Anreise nach Hannover nicht mehr interessant erscheint. In regionalen Medien wie Zeitungen ├╝berwiegt die Kritik einer virtuellen Kunstwelt - mehr Freizeitpark als Zoologischer garten ist Hannover geworden. Es ist widerlich geworden im Erlebnis-Zoo Hannover, das Konzept ├╝berzeugt nicht, das hat dementsprechend auch wenig mit dem Wetter zu tun, falls die Besucherzahlen hinter den Erwartungen der Gesch├Ąftsf├╝hrung zur├╝ckbleiben. Eine derartige Einrichtung wie Zoo von Hannover ist es nicht w├╝rdig besucht werden.
(17.09.2015, 12:29)
Michael Mettler :   @Ulli: Ja, das Konzept der frei beweglichen St├╝hle vermisse ich seit dem Umbau ebenfalls - und wundere mich ├╝brigens auch, dass andere Zoos das m.W. nie ├╝bernommen haben. (F├╝r diejenigen unter den Forumteilnehmern, die das nicht mehr kennen gelernt haben: "Campingst├╝hle" klingt etwas sehr provisorisch, das waren stabile, stapelbare und wartungsarme Metallst├╝hle, wie sie in vielen Au├čengastronomien Verwendung finden. Die standen im ganzen Zoogel├Ąnde verteilt zur Selbstbedienung, wodurch man sich an beliebigen Stellen platzieren konnte und nicht auf die festen Sitzb├Ąnke angewiesen war. Das war toll, wenn man l├Ąngere Beobachtungen an einem Gehege machen wollte.)

Fairerweise muss man allerdings auch sagen, dass das Prinzip heute vielleicht nicht mehr so gut funktionieren w├╝rde wie im "alten" Zoo, denn damals blickte man bei vielen Gehegen nur ├╝ber niedrige Vorpflanzungen hinweg, und das auf voller Breite, Heute, wo "Schl├╝sselloch-Effekte" eingebaut sind und zu diesem Zweck (Kunst-)Felsmauern und hohes Buschwerk einen Einblick auf breiter Front bewusst behindern, w├╝rde man an vielen Stellen im Sitzen kein Tier mehr sehen, und vor den Einblicken w├╝rden sich die St├╝hle stauen und noch mehr Besucher in die zweite Reihe verdr├Ąngen. Man stelle sich das nur mal rund um die L├Âwenanlage, bei den Nash├Ârnern, Gorillas oder Flusspferden vor. Zwischen den beiden Weidegehegen auf Meyers Hof, wo bestimmt viele Menschen gern sitzend verweilen und das l├Ąndliche Ambiente genie├čen w├╝rden, entst├╝nde ein heftiger Engpass, wenn noch beiderseits St├╝hle stehen w├╝rden. Dann m├╝sste man den Weg wohl auf doppelte Breite bringen.

Einen Wegfall der zentralen Yukon-Bay-Gastroterrasse (SB-Bereich) f├Ąnde ich fragw├╝rdig, m.E. herrscht dort ganz sch├Ân Betrieb (also besteht offensichtlich Bedarf). Mir kommt es eher so vor, als sei der zum Eiscafe geh├Ârende Au├čenbereich weniger frequentiert. Wobei nat├╝rlich die SB-Terrasse auch zum schlichten Ausruhen ohne Verzehrzwang genutzt werden kann, die Eiscafe-Terrasse dagegen nicht.
(17.09.2015, 07:19)
Ulli :   Im Zoo arbeitet der absolute Dik-Dik-Freak als wissenschaftlicher Mitarbeiter. Eher w├╝rden die Giraffen verschwinden als die Dik-Diks.

@Michael: Ich meinte die Zentral-Terrasse.

Ich mag sehr gerne stille Wege flankiert von Botanik - die fehlen leider etwas . Ansonsten trauere ich immer noch der Stuhl-Idee der Zoofreunde nach. Dadurch konnte man sich die Sitzgelegenheiten dahin stellen, wo man beobachten wollte. Es waren zwar reine Campingst├╝hle. Man kann aber sicher auch eine etwas aufw├Ąndigere Variante aus Rattan oder Holz passend zum sonstigen Ambiente des Zoos beschaffen.

Eine kleine Ehrenrettung beim YukonBay - vom Eisb├Ąrenfenster aus betrachtet verbreitet die Haus-Kulisse hinter den Robben durchaus seinen Charme.

Der neue Masterplan gibt wirklich Anlass zur Hoffnung. Dort wird tats├Ąchlich das Hauptaugenmerk auf Verbesserungen der eigentlichen Tieranlagen gelegt.

Die hier angesprochenen 3,6 Millionen Euro beziehen sich vermutlich auf die Schimpansenanlage. Ich finde sie gelungen, wenn auch etwas mehr Kletterm├Âglichkeiten in Form von verzweigten Holzst├Ąmmen h├Ątten erg├Ąnzt werden k├Ânnen. Das Preis-Leistungsverh├Ąltnis stand bei dieser Anlage aber durchaus im vern├╝nftigem Verh├Ąltnis.

F├╝r mich geh├Ârt die Showb├╝hne nach wie vor auf das Areal der alten Robbenanlage und sonst nirgendwo hin. Selbst die Trib├╝nen sind im Grunde schon vorhanden. Flachere Trib├╝nen sind zus├Ątzlich in Richtung Capybaras m├Âglich.

Die Greifvogelvoliere dagegen bietet mit welcher Besetzung auch immer als begehbare Anlage eine tolle Option. Mir kann niemand erz├Ąhlen, dass dies nicht m├Âglich sein soll. Es gibt an der einen Seite das riesige Tor, vor dass man nur einen kleinen Vorbau f├╝r ein zweites Tor setzen muss und das Haus auf der anderen Seite, was als Durchgang dienen kann. Es muss ja nicht immer ein tropischer Bestand sein. Winterharte Optionen f├╝r einen Bestand gibt es zur Gen├╝ge. Die angebliche Bauf├Ąlligkeit nehme ich der Zooleitung echt nicht ab. Denen st├Ârt wohl eher der vermeintlich ungenutzte "tote" Raum.
(17.09.2015, 06:38)
Gudrun Bardowicks :   Aktuell leben auch Dikdiks bei den Rothalsstrau├čen. Hannover h├Ąlt im Augenblick etwa 14 Dikdiks. Von einer Aufgabe der Dikdik-Haltung war nie die Rede. Diese Art wird definitiv bleiben. Auch Pferdeantilopen sollen weiter in Hannover gehalten werden.

Hinsichtlich des Panoramas gehe ich davon aus, dass die Zooleitung keine Gelder, die f├╝r neue Gehege, die Verbesserung der Tierhaltung und den Masterplan eingeplant sind, hierf├╝r verwenden wird. Auch in Leipzig gab es in der N├Ąhe des Zoos schon einmal eine Panoramaausstellung. Ich denke, dass das Geld f├╝r das Panorama von einem privaten Investor oder eben auch einem Museum oder der EU zur Verf├╝gung gestellt wird und nicht f├╝r Tieranlagen eingesetzt werden darf und vermutlich au├čer vielleicht indirekt durch die Platzmiete auch nicht dem Zoo zugute kommt. Ich denke, man wei├č im Augenblick noch nicht, wie man den Platz der Volieren zuk├╝nftig nutzen will und hat den Platz nur vor├╝bergehend vermietet, damit diese Ecke nicht ganz kahl ist, da man die Tierhaltung in dem Bereich zumindest vorl├Ąufig wohl aufgeben wird. Der Platz vor den Greifvogelvolieren wird bestimmt zu einem Abend- oder Extraeingang wie der Hintereingang bei Gasthaus Meier werden, ├╝ber den die Besucher nach Zooschlu├č zu Abendveranstaltungen in der neuen Showarena und im Bereich von Mullewapp und eben zum Panorama gelangen k├Ânnen, aber nicht in den Zooteil, in welchem die Tieranlagen liegen.

Ich h├Ątte es auch besser gefunden, wenn man die Voliere umgestaltet und weiterhin zur Tierhaltung genutzt h├Ątte und den Platz nicht f├╝r ein Austellungsgeb├Ąude verschwenden w├╝rde, aber die Voliere ist wohl wirklich nicht mehr in bestem Zustand.
(16.09.2015, 21:55)
Michael Mettler :   @Sebastian Gellert: Und die Anf├╝hrungszeichen waren auch nur ein Versehen....?
(16.09.2015, 20:54)
Marcell Buechner :   Dikdiks sind im neuen masterplan erw├Ąhnt im neuen Afrika Teil wo jetzt noch der Eingang ist
Die Erweiterung der afrikanischen Themenwelt Sambesi mit dem Regenwald f├╝r Drills und Meerkatzen, dem Areal f├╝r exotische V├Âgel, dem begehbarem Giraffenhaus und neuem Begr├╝├čungskomitee aus Pinselohrschweinen, Zebramangusten, Dikdiks und Sattelst├Ârchen wird mit Sicherheit f├╝r Begeisterung sorgen. Und mit der Madagaskar/Seychellen-Anlage kommen Publikumslieblinge endlich wieder zur├╝ck: Die Seychellen-Riesenschildkr├Âten.
(16.09.2015, 17:10)
Sebastian Gellert :   meine nat├╝rlich Forum-Teilnehmer
(16.09.2015, 16:28)
Sebastian Gellert :   Ich meine geh├Ârt zu haben, das auf Zukunft ohne Dikdiks geplant wird?! Ich meine aber auch, das andere "Foul-Teilnehmer" hier schon vor Jahren berichtet h├Ątten, man w├╝rde mit Nordafrikanischen Geparden planen und sogar Kamele, in optischen Ambiente der Addax Anlage angegliedert - aber alles Spekulation. Die Streichelwiese sollte aber schon Afrika-Style werden.
(16.09.2015, 16:27)
Michael Mettler :   @Ulli: Zu den Ruhezonen fallen mir schon noch ein paar mehr ein (von denen ich einige auch selbst gern nutze), etwa der untere Besucherbereich vor der Afrika-Steppe (viele Besucher schwenken schon davor in Richtung Br├╝cke ab), die Wegschleife hinter den Stallgeb├Ąuden von Meyers Hof und der Kuhstall selbst, die Besucherplattform vor dem Mutter-und-Kind-Gehege der Elefanten, wenn ge├Âffnet auch Giraffenhaus und Maharadscha-Festsaal, und nicht zu vergessen die Bootstour (zumindest ab dem Moment, wo man im Boot sitzt). Wenn der Sambesi-Imbiss nicht stark frequentiert ist, findet man auch dort ruhige Ecken (es ist ja niemand zum Verzehr gezwungen), Gleiches gilt an manchen Stellen auf Meyers Hof und in Mullewapp, und au├čerhalb der Shows ist der Bereich Robbentrib├╝ne eine ruhige Ecke. Ich lasse das Tropenhaus zwar bei meinen Besuchen oft genug auf dem Rundgang aus, aber wenn ich mal an den Au├čenanlagen entlang gehe, sto├če ich eigentlich auch nur auf ein sehr ├╝berschaubares Besucheraufkommen. Ist zumindest kein Vergleich mit dem Betrieb auf dem Hauptweg zur gleichen Zeit. Auch im Punkt Ruhezone sind die individuellen Bed├╝rfnisse sicher sehr unterschiedlich: Reichen mir zur Ruhe Ausblicke auf Vegetation, d├╝mpelnde Enten oder wiederk├Ąuende Haustiere, m├Âchte ich stattdessen unbedingt eine zoologische Rarit├Ąt oder bestimmte Lieblingstiere im Blickfeld haben oder will ich an einem Tiergehege, in dem gerade "etwas los ist", von einer abseits der Besuchermasse gelegenen Ecke aus Beobachtungen anstellen?

Meinst du mit "Au├čen-Cafe-Bereich in Yukon Bay" eigentlich nur das Eiscafe oder die gesamte Terrassenfl├Ąche?

Mit den Trommeln liefern Hannes und du ein Beispiel f├╝r das, was ich mit unterschiedlicher individueller Toleranzgrenze meine. Die "Bongo-Anlage" m├╝sste ich zwar nicht haben, aber sie st├Ârt mich auch nicht.

@Sebastian Gellert: Wieso verschwinden denn die Dikdiks?
(16.09.2015, 14:51)
Hannes L├╝ke :   Ich rate mal ins Blaue rein: Das Geld bzw die F├Ârdermittel f├╝r Kunst wird wahrscheinlich von Stadt, Bund, Land, EU da sein, jedoch keins f├╝r den Zoo selbst. Vielleicht stammt die Idee auch von einem externen Investor der nur einen Platz f├╝r sein Vorhaben sucht oder oder oder

Ich tippe ganz ehrlich darauf, dass es in diesem Fall um Geld geht, dass man entweder f├╝r diesen oder einen ├Ąhnlichen Zweck nimmt oder eben garnicht bekommt. Das dieses Geld in die Tierhaltung h├Ątte flie├čen k├Ânnen halte ich f├╝r Ausgeschlossen...so meine Vermutung

Zu den Trommeln: Das kann ich so unterschrieben, die gehen an der Stelle garnicht. Gerne etwas mehr abseits im Rahmen eines Spielplatzes oder dergleichen aber an diesem Punkt ├╝ber lange Strecke h├Ârbar und besonders in einem Nadel├Âhr zus├Ątzlich zum Besucherstrom sehr st├Ârend.

Ich verstehe das Problem mit der Gastronomie nicht. Den Platz vor Yukon bay finde ich klasse, dass Eltern dort problemlos Kinder parken k├Ânnen und man immer recht simpel einen Platz findet. Die Blagen k├Ânnen rennen und Gold waschen und die eltern bleiben in Blickrichtung. Vor Afrika kann man recht gut sitzen und auch auf Meyers Hof ist es meist angenehm. Vor der Elefenatenanlage findet man auch etwas abseits ruhige Pl├Ątze f├╝r ein Picknick wobei nat├╝rlich die Sitzplatzsituation in Hannover schon immer Bescheiden war. Verbessert man diese wird es evtl allgemein angenehmer.
(16.09.2015, 14:03)
Sebastian Gellert :   Liebe Forum-Freunde es ist soweit, das handeln der Verantwortlichen vom Erlebnis-Zoo Hannover ├╝bertrifft alles was ich kenne. Wie kann man nur 3,6 Mio Euro f├╝r eine virtuelle Kunst "rausschmeissen", obwohl ein nachweislicher Sanierungsstau vorhanden ist???!!! Im Tierpark Hellabrunn in M├╝nchen hat man laut damaliger Medienberichten 3 Mio Euro f├╝r ein neues Giraffenhaus samt Aussenanlage sinnvoll genutzt. Virtueller Quatsch wie bald im Zoo von Hannover geplant ├╝bersteigt das logische Denken. Den Platz k├Ânnte man generell Arten einr├Ąumen, die es n├Âtig haben in menschlicher gesch├╝tzer Obhut zu leben. Auch verschwinden immer mehr seltene Arten wie Haubenlanguren, Kleine Kudus, Dik-Diks und Tiefland-Nyala. Zu viel Showeffekt brauche ich pers├Ânlich nicht, aber die Werbetrommel l├Ąuft rund in Hannover`s Tierpark.
(16.09.2015, 13:15)
Michael Gradowski :   @Michael Mettler: Ich habe den "alten" Zoo nur einmal besucht, muss Anfang der 90er gewesen sein und schon damals fand ich ihn im Vergleich zu anderen f├╝r mich neuen westdeutschen Zoos eher so lala :-). Was mich begeistert hat, war vor allem der Antilopenbestand, die Watvogelvoliere fand ich damals auch ganz gut (soweit ich mich noch erinnern kann ;-)) Ansonsten schnitt er f├╝r mich nicht besonders gut ab, gerade weil ich 2 Tage vorher im Vogelpark Walsrode war, der mich wegen seiner Artenf├╝lle mit vielen Erstsichtungen f├╝r mich und seine tolle Parkanlage absolut begeisterte. Ich war nach der Wende nat├╝rlich in einigen Wessi-Zoos unterwegs und da gefielen mir andere wesentlich besser. Also nein, ich w├╝rde den "alten" Zoo Hannover nicht zur├╝ckhaben wollen. Und wie Holger schon schrieb, der "Neue" ist ja nicht schlecht, nur finde ich pers├Ânlich andere besser. Die Gr├╝nde daf├╝r haben Holger und Ulli schon genannt, besser h├Ątte ich es auch nicht schreiben k├Ânnen ;-). Was die gr├╝nen/ruhigen Ecken angeht, auch die hat er ganz sicher, nur wenns um den reinen Parkcharakter geht, stinkt er da im Vergleich zu anderen Parks gewaltig ab.
├ťbrigens hat Gudrun einen interessanten Punkt angesprochen, Hannover und die ZOOM werde h├Ąufig kritisiert, w├Ąhrend ja Leipzig geradezu in den Himmel gelobt wird, obwohl sie sich im Erlebniskonzept sehr ├Ąhneln. F├╝r mich pers├Ânlich sind die Besuche in Leipzig noch unsch├Âner als in Hannover. Der Zoo an sich gef├Ąllt mir sehr, auch der Artenbestand speziell im Bereich der Rarit├Ąten ist beeindruckend, aber der Erholungsfaktor lag bisher bei mir meist bei Null :-D Dr├Ąngelnde Menschenmassen fast ├╝berall, eine vorgegebene Wegef├╝hrung mit sehr wenig Ausweichm├Âglichkeiten; das Schlimmste ist f├╝r mich der Besuch des Aquariums, weil ich bisher jedes Mal mehr damit zu tun hatte, aufzupassen, da├č ich nicht ├╝ber Kinder und Erwachsene stolpere, als da├č ich die Bewohner in den Becken beobachten konnte....sowas vermiest mir ganz gewaltig die Erholung. Ich war nach einem Zoobesuch noch nie so gestresst wie in Leipzig! Daher war ich auch schon seit 2 Jahren nicht mehr dort, obwohl es f├╝r mich ein Leichtes w├Ąre. Aber Leipzig wird nur noch sehr sporadisch besucht, der Stressfaktor ist mir einfach zu hoch, bin ja auch nicht mehr der J├╝ngste :-D. Wie gesagt, die Gesamtgestaltung des Zoos ist wirklich gelungen und gef├Ąllt mir, aber nach dem Erstbesuch nach einer sehr langen Pause ist mir erst bewu├čt geworden, wie wichtig der Erholungsfaktor bei einem Zoobesuch f├╝r mich geworden ist. Ich war danach sehr genervt und habe mich ├╝ber vieles (nicht die Anlagen !) aufgeregt, nach dem Motto: Und das f├╝r 17 Euro!!! :-D jedenfalls war ich froh, als es erstmal vobei war, w├Ąhrend ich z.B. beim Berliner TP gar nicht wieder weg will :-). Okay, war etwas off Topic, sorry und auch nur meine pers├Ânliche Einsch├Ątzung, wollte nur darlegen, da├č mir eben die ruhigen, nat├╝rlichen Einrichtungen, die wirklich zu meiner Erholung beitragen, mehr zusagen.
(16.09.2015, 12:59)
Ulli :   Speziell Punkt 2 und 3 von Holger kann ich voll unterschreiben.

“2. mir mehr Erholung bieten und 3. eine für mich angenehmere, weniger "aufdringliche" Betriebsphilosophie besitzen.“

Verbleibende richtig ruhige Orte im Zoo sind der Nyala-Bereich, die W├╝sten-Informationsh├╝tte, fr├╝her der Kleine Kudu-Bereich ┬ľ der riesige Neubau hat auch dies zunichte gemacht., der Bereich vor den Capybaras und Alpacas, der Bereich bei der Greifvogel-Gro├čvoliere, zeitweilig im Sommer der Innenbereich des Osterlen-Affenhauses , die Bank im Urwaldhaus vor den Faultieren┬ů sorry das war es dann aber auch.

Das Hauptproblem ist und bleibt f├╝r mich die zentriert angelegten Cafe-Bereiche. Dies ist und bleibt der kardinale und schwer korrigierbare Denkfehler. Zumindest den Au├čen-Cafe-Bereich im YukonBay muss man lieber heute als morgen schlie├čen. Ob der Afrika-Restaurant.Bereich wirklich Sinn macht sei dahingestellt ┬ľ dieser Bereich ist nach meinen Beobachtungen deutlich unterfrequentiert.

Und bitte beseitigt endlich diese Trommeln bei den Giraffen. Dieses wahllose un-rhythmische Gekloppe ist eine akustische Beleidigung. Das hat aber auch gar nichts mit afrikanischer Trommelkunst zu tun. Oder anders ausgedr├╝ckt: Einer tobt sich daran aus und Hunderte ringsum haben ungefragt etwas davon.
(16.09.2015, 11:52)
Tim Meschke :   @Michael Mettler: Das mit dem ''Artenschwund'' ist mir durchaus bewusst. Ich h├Ątte, das Wort in meinem Post in Anf├╝hrungsstriche setzen sollen.
(16.09.2015, 11:42)
Holger Wientjes :   @Michael M.: Kann ich Dir nicht sagen. Den kenne ich ja nicht. Kann nur den heutigen Zoo mit anderen vergleichen. Und hier kann ich nur sagen, dass ich Hannover nicht schlecht finde, mir aber andere deutlich besser gefallen, weil sie 1. einen umfangreicheren Tierbestand besitzen (auch, wenn der Hannoveraner zumindest im S├Ąugerbereich noch ├╝berdurchschnittlich gut ist), 2. mir mehr Erholung bieten und 3. eine f├╝r mich angenehmere, weniger "aufdringliche" Betriebsphilosophie besitzen. Das alles noch f├╝r oft deutlich weniger Geld, wobei ich nicht danach entscheide, ob mir ein Zoo zusagt oder nicht.
(16.09.2015, 09:32)
Michael Mettler :   @Holger & Michael G.: Ich hatte leider oft genug Anlass, den Zoo Hannover zu reinen Erholungszwecken zu besuchen. Ruhige Ecken abseits des Haupt-Besucherstromes gibt es auch hier (durchaus auch "gr├╝ne" Ecken), die fallen einem sporadischen Besucher verst├Ąndlicherweise nicht so sehr ins Auge. Ob man hannoversche Zoobesucher mit mehr Parkcharakter begeistern k├Ânnte, w├Ąre eine Umfrage wert. Allerdings befindet sich unmittelbar neben dem Zoo die Eilenriede, der angeblich gr├Â├čte zusammenh├Ąngende innerst├Ądtische Wald Europas (mit 640 ha 3,5x so gro├č wie der Tierpark Berlin und mit 80 km Spazierwegen darin), und in fu├čl├Ąufiger Entfernung zum Zoo der Stadtpark als g├Ąrtnerische Parkanlage, beides ohne Eintritt nutzbar. Deshalb w├╝rde ich behaupten, dass der durchschnittliche Hannoveraner nicht unbedingt zum B├Ąume-Genie├čen den Zoo besucht. Unzweifelhaft rundet eine gute Bepflanzung das Gesamterlebnis eines Zoobesuches ab, aber selbst in diesem Punkt hat der heutige Zoo Hannover erheblich mehr zu bieten als der fr├╝here.

In Bezug auf "Drumherum" im Zoo sind nicht nur die Geschm├Ącker verschieden, sondern offenbar auch die Toleranzgrenzen unterschiedlich hoch. Es gibt im hannoverschen "Drumherum" eine Menge Dinge, den ich ├╝berhaupt nicht vermissen w├╝rde - das hei├čt aber noch lange nicht, dass sie mich st├Âren. Ich muss mir diese Details schlie├člich nicht angucken, wenn ich nicht will. Und wenn diese Dinge dabei helfen, zahlende Besucher in den Zoo zu locken, dann finanzieren sie mir sogar noch gewisserma├čen mein Zoo-Hobby.

Frage an euch beide: H├Ąttet ihr eigentlich gern den "alten" Zoo Hannover zur├╝ck?

@Gudrun: Laut Wikipedia bestehen die Panoramen des K├╝nstlers aus Wandbildern mit Begleitausstellung - zum Thema Amazonien z.B. eine Regenwald-Ausstellung. Vielleicht sollte man statt Korallenriff oder Regenwald einfach eine Berglandschaft mit kreisenden Greifv├Âgeln illustrieren und dann mal schauen, ob die mehr Besucher auf diese Fl├Ąche lockt als vorher die echten V├Âgel (Achtung, Ironie!).

@Tim Meschke: Den gr├Â├čten Artenschwund hatte Hannover schon in Vor-Erlebniszoo-Zeiten zu verzeichnen. Im ersten ver├Âffentlichten Jahresbericht (Berichtsjahr 1972) standen 302 Arten, im letzten (Berichtsjahr 1993, also noch vor dem vorletzten S├Ąugetier-Gutachten und zwei Jahre vor der Erlebniszoo-Planung) nur noch 218 - ein R├╝ckgang der Artenvielfalt um fast ein Drittel, unter den Abg├Ąngen waren dabei auch etliche Gro├čtierarten. Von 1993 bis 2014 betrug der Artenschwund gerade mal 6 Arten (von 218 auf 212).
(16.09.2015, 09:06)
Hannes L├╝ke :   Die Ver├Ąnderung in den Haltungsanforderungen bei Gro├čkatzen und B├Ąren ist jedoch so marginal, dass wirklich jeder Zoos das schaffen kann. Wenn man L├Âwen nun nicht mehr auf 40 sonder auf min. 200 qm halten muss ist das kein Weltuntergang
(16.09.2015, 07:10)
Gudrun Bardowicks :   Ich finde sowohl Hannover als auch den Tierpark Friedrichsfelde toll. Ich mag also nicht nur Erlebniswelten sondern auch "nat├╝rliche" Zoos und Tierparks. Ich wundere mich allerdings immer wieder, dass einige Zoofans die Erlebniswelt in Hannover nicht m├Âgen aber ganz begeistert von Leipzig sind, wo ja auch viele Kunstfelsen und "Kunstwelten" vorhanden sind, aber Leipzig ist nun mal popul├Ąrer und weist nat├╝rlich auch einen noch spannenderen, artenreicheren und abwechslungsreicheren Tierbestand als Hannover auf, da es dort nun mal rariet├Ąten- und artenreiche Aquarien, Terrarien und das einzigartige Gondwanaland gibt.
Was ist eigentlich das Besondere an Panoramen wie das jetzt in Hannover geplante? Gibt es dort lebende Tiere oder nur Abbildungen, die auf das Geb├Ąude projiziert werden? F├╝r Abbildungen ohne lebende Tiere werde ich bestimmt keinen Extraeintritt zahlen.
(15.09.2015, 20:53)
Tim Meschke :   @Gudrun Bardowicks: An den Haltungsanforderungen kann der Artenschwund in Hannover aber eigentlich gar nicht liegen. Denn wenn man die von '96 und 2014 vergleicht, haben die sich nicht sehr stark ver├Ąndert - eigentlich nur bei den Elefanten, Menschenaffen, B├Ąren, Gro├čkatzen und Giraffen.
(15.09.2015, 19:49)
Marcell Buechner :   Hannover: Zoo plant 360-Grad-Panorama
Durch eine Bauvoranfrage bei der Stadt Hannover ist jetzt klar: Im Zoo kommt etwas Gro├čes f├╝r die Besucher. Ein 32,5 Meter hoher Rundbau, Durchmesser 36 Meter, als Ausstellungsfl├Ąche f├╝r ein ├╝berw├Ąltigendes 360-Grad-Panorama des K├╝nstlers und Architekten Yadegar Asisi ist geplant. Der Arbeitstitel lautet Zoo-Diorama.
HANNOVER. Zun├Ąchst wird dies voraussichtlich eine Unterwasseransicht des Great Barrier Riffs vor der australischen K├╝ste sein. Abgel├Âst werden soll diese Schau durch ein Amazonien-Panorama.

Der geplante Rundturm im Zoo soll an der Stelle der Greifvogelvoliere entstehen und vermutlich nach f├╝nf Jahren wieder weichen. Es ist ein separater Eingang vom Zooparkplatz aus geplant, mit einem eigenen Kassenh├Ąuschen, an dem Tickets nur f├╝r das Diorama oder auch kombiniert mit dem Zooeintritt gekauft werden k├Ânnen. Die Kosten werden vom Zoo auf 3,6 Millionen Euro gesch├Ątzt. Die H├Âhe des Eintrittspreises ist derzeit noch unklar. Der Zoo-Aufsichtsrat hat sein Okay gegeben.
(15.09.2015, 18:59)
Michael Gradowski :   @Holger: Ich bin da absolut deiner Meinung, ich spaziere auch lieber durch einen m├Âglichst nat├╝rlichen Zoo/Tierpark. Ich bin auch nicht generell gegen Kunstfels, richtig eingesetzt k├Ânnen damit sehr gelungene Anlagen entstehen. Nur inflation├Ąr sollte er nicht eingesetzt werden, wenn jedes 2.Gehege mit Kunstfels "zugebaut" wird, gef├Ąllt mir das auch nicht. Und wenn der ganze Zoo mit Dschungelpal├Ąsten, Tempelanlagen und zwischendurch mit geografisch passenden Tippid├Ârfern, Exotenrestaurants, Bootsfahrten und anderem Nippes zugepflastert ist, ist mir das definitiv zu viel Erlebnis. Wobei ich deine Meinung teile: F├╝r mich ist der Zoobesuch an sich mit Tiere beobachten und die Park/Waldanlage genie├čen DAS eigentliche Erlebnis, da brauchts das ganze Tamtam drumherum nicht. Das hei├čt ja nicht, das diese so genannten Erlebniszoos schlecht sind, sondern nur einfach nicht mein Geschmack. So kommt es eben, da├č ich beispielsweise Hannover sehr selten besuche und den TP Berlin eben so oft es geht ;-) Und wenn ich mich f├╝r einen letzten Zoobesuch entscheiden muss, dann w├╝rde ich immer eine Einrichtung wie Berlin, Halle oder Rheine den "unechten" Erlebniszoos wie Hannover oder Gelsenkirchen vorziehen. Aber das ist wie gesagt einfach nur eine Geschmacksfrage, manche finden Hannover vielleicht wiederum ganz toll wegen der Kulissen und den Berliner TP daf├╝r eher langweilig.
(15.09.2015, 18:56)
Marcell Buechner :   Es steht fest die grossvoliare wird gehen
(15.09.2015, 18:43)
Holger Wientjes :   Warum hier und dort ein W├Ąldchen o.├Ą. ? Ganz klar: Ist doch ein Zoologischer GARTEN oder TierPARK. ;-) Davon ab, finde ich an besagten Flecken eher Erholung als anderswo. Und Erholung ist ja einer der vier Eckpunkte, die ein Zoo erf├╝llen/bieten m├Âchte.

Richtig, Kunstfels wird nicht nur in den selbsternannten "Erlebnis-Zoos" verwendet, dort aber meiner Einsch├Ątzung nach durchaus h├Ąufiger als andernorts. Beim Aufbau besagter "Scheinwelten" spielen allerdings auch andere Gestaltungselemente (in der Regel anthropogenen Ursprungs) eine mindestens ebenso grosse Rolle. Ist also nicht nur der Kunstfels als solches, dem ich da nicht so zugeneigt bin.
(15.09.2015, 18:14)
Michael Mettler :   @Holger: Okay, eine altehrw├╝rdige Parkanlage kann Hannover (noch) nicht bieten. Erstens, weil das von einem vor gerade mal 20 Jahren begonnenen Komplettumbau nicht erwartet werden kann, und zweitens, weil es sie auch vor dem Umbau zumindest seit den 60er Jahren nie gegeben hat (im Gegenteil, der "alte" Zoo war eher ber├╝chtigt f├╝r seine monotone Bepflanzung). Aber wenn ein Zoo nichts weiter als ein Zoo zu sein braucht, wozu dann "kleine, erholsame W├Ąldchen" darin? Die nehmen doch nur Platz f├╝r Gehege weg ;-)

Dass einen Felslandschaften (dazu z├Ąhle ich allerdings auch die aus Naturstein) nicht in der Gesamtheit erschlagen sollten, sehe ich auch so. Zumal sowas z.B. bei Regenwald-, Sumpf- oder Steppenbewohnern nun mal nur marginal zum nat├╝rlichen Umfeld geh├Ârt, also kein Bild ihres typischen Lebensraums darstellt - aber das wird ja keineswegs nur in Erlebniszoos so gehandhabt.
(15.09.2015, 17:40)
Holger Wientjes :   Auf die Frage ob ein Naturstein weniger "Scheinwelt" ist als ein Kunstfels: Ja, nat├╝rlich (!), um nicht zu sagen selbstverst├Ąndlich. Das liegt ja schon in der Natur (!) der Sache.

Ich habe ├╝brigens nicht generell etwas gegen k├╝nstlich modulierte Strukturen, nur erschlagen sollten sie einen nicht. Wenn man durch eine Anlage wandelt, die zum gr├Âssten Teil daraus besteht, einem aber gleichzeitig die Natur n├Ąherbringen soll, sehe ich das schon etwas zwiesp├Ąltig. Was spricht denn auch dagegen, dazu zu stehen was man ist ? N├Ąmlich ein Zoo, also ein Ersatzlebensraum f├╝r Tiere, mit Gehegen, K├Ąfigen, H├Ąusern ? Das ist doch alles nichts Negatives. Wenn ein Zoo nur Zuspruch findet, wenn er verdecken muss was er eigentlich ist, l├Ąuft doch etwas verkehrt, oder nicht ? Ein Zoo ist ein Zoo und nicht ein St├╝ck Afrika oder S├╝damerika in Mitteleuropa.

Hagenbeck als Vorreiter des Kunstfelsens hat f├╝r mich den Vorteil, dass er damit zwar an bestimmten Stellen arbeitet, aber halt nicht durchgehend und einen sehr sch├Ânen, altehrw├╝rdigen, abwechslungreichen Parkcharakter besitzt, also beides unter einen Hut bekommt.
(15.09.2015, 16:07)
Michael Mettler :   @Holger: Ist denn - ├╝berspitzt ausgedr├╝ckt - ein Stapel aus Natursteinbrocken wirklich weniger "Scheinwelt" als eine Kunstfelswand? M.E. gibt es in beiden F├Ąllen positive wie negative Beispiele. Und manchmal liegt es auch schlichtweg am Gehege selbst. Ich habe mich z.B. wegen des Innenhof-Gesamteindrucks nie so recht mit der hannoverschen L├Âwenschlucht anfreunden k├Ânnen, und das s├Ąhe vermutlich nicht viel anders aus, wenn sie mit Natur- statt Kunstfels umgeben w├Ąre. ├ťbrigens sind in Hannover Unmengen von Naturstein f├╝r Gehegebegrenzungen und -strukturierungen verbaut worden, vor allem im Sambesi-Bereich.

Kurioserweise erinnere ich mich kaum an Kritik ├╝ber jene Kunstfelslandschaften, die mancherorts schon lange vor den Neukonzepten von Hannover und Gelsenkirchen existierten. Hagenbeck ist nat├╝rlich das historische Paradebeispiel (gleichzeitig auch f├╝r das Erlebniszookonzept), aber auch "klassische" Zoos wie Basel oder Frankfurt fallen mir ein.
(15.09.2015, 14:47)
Gudrun Bardowicks :   Ich denke, dass viele Zoofans den jetzigen Zoo Hannover vor allem deshalb kritisieren, weil der Tierbestand auch aufgrund aktueller Haltungsvorschriften sehr viel geringer ist als noch in den 70er und 80er Jahren des 20. Jahrhunderts. Auch die Kulissen und die vielen gastronomischenEinrichtungen kommen bei Zoofreaks oftmals nicht besonders gut an. Die 3 festen Restaurationen sehe ich allerdings besonders in der Hauptsaison und bei schlechtem Wetter als notwendig an und sind meistens sehr gut besucht. Die Kulissen und die Bootsfahrt st├Âren mich pers├Ânlich nicht, wenn ich auch naturnahe und nat├╝rliche Anlagen ebenfalls toll finde. Die Qualit├Ąt und Vielfalt an Informationstafeln, Tierschildern und Edutainment-Anlagen hat in den letzten Jahren erfreulich zugenommen, auch wenn bestimmt noch Verbesserungen denkbar sind.

(15.09.2015, 14:42)
Holger Wientjes :   Wer redet von Beunruhigung ? Beunruhigt bin ich nicht, warum auch ? Ich f├╝r meinen Geschmack besuche lieber einen Zoo, wo ich neben den Tieren eine m├Âglichst (!) nat├╝rliche Umgebung geniessen kann. Mir ist da ein Gehege, dass beispielsweise mit echten Steinen dekoriert ist lieber als eines in dem Unmengen an Kunstfels verbaut wurde mit dem man paradoxerweise meint, einer nat├╝rlichen Gestaltung n├Ąher zu kommen als mit echten Felsen. Weiterhin gehe ich auch z. B. lieber durch ein kleines, erholsames W├Ąldchen oder einen anderweitig botanischen Bereich zwischen den Gehegen als durch einen entsprechenden Bereich in "Erlebniszoos", der mit irgendwelchen Imbisbuden oder (pseudo)indigenen Elementen ├╝berfrachtetet ist und sich die Menschenmassen dr├Ąngen (die noch dazu h├Ąufig ├╝ber vorgegebene enge Wege allesamt in eine Richtung gedr├Ąngt werden).
Auch brauche ich nicht das Gef├╝hl, in Afrika oder Asien zu sein, wenn ich einen Zoo besuche. Wenn ich dorthin m├Âchte, muss ich mich in den Flieger setzen. Im Zoo bin ich gerne im Zoo ! Und das darf man nach meinem Geschmack auch merken. Moderne Tierh├Ąuser k├Ânnen, auch wenn man sie als solche erkennt, durchaus ansprechend sein (Berliner Flusspferdhaus, um nur ein Beispiel zu nennen) und ein begehbares Tierhaus ist meiner Meinung nach nicht zu ersetzen. Zum einen bei schlechter Witterung, zum anderen, um dem Besucher die N├Ąhe zum Tier zu erm├Âglichen und eine ganz eigene nicht zuletzt auch olfaktorisch wahrnehmbare Atmosph├Ąre zu schaffen. DAS sind f├╝r mich im ├ťbrigen "Erlebnisse" die bleibenden Eindruck hinterlassen. Denn, zu guter Letzt, muss ich auch ├╝ber den Begriff "Erlebnis-Zoo" eher schmunzeln. Ein Zoobesuch ist doch immer ein Erlebnis und dieses Erlebnis heisst "Tier" und nicht "Du bist jetzt in Afrika", "Jeep-/Bootfahren" oder exotisch Essen gehen.

Kurz zu Gelsenkirchen: Ich dekne nicht, dass sich dar├╝ber weniger "beklagt" wird. Aber das hatten wir hier (und anderswo) schon zur Gen├╝ge. Im Vergleich Gelsenkirchen zu Hannover (vom Konzept ja durchaus vergleichbar) hat Hannover f├╝r mich, auch, wenn es aus meiner Sicht aktuell einiges zu bem├Ąngeln gibt, klar die Nase vorn. Von der Qualit├Ąt der Umsetzung des Konzepts und ganz klar auch (noch) vom Tierbestand her.
(15.09.2015, 13:41)
Hannes L├╝ke :   Und ein kleiner Gedanke zur Scheinwelt. Was genau beunruhigt euch denn hinsichtlich des Aufbaus einer Erlebniswelt? Ja gut in Hannover und auch in Gelsenkirchen sind es massive Ver├Ąnderungen vom Handelszoo zur Erlebniswelt (was ein Zufall, dass die eine Vergangenheit teilen) aber das sind 2 Zoos die im Gegensatz zu Hunderten Zoos und Wildparks stehen. Kann es vielleicht sein, dass man sich insgeheim die Artenvielfalt oder vielleicht das st├Ąndige ├╝berraschen mit neuen Arten vermisst? Aus genau diesem Grund haben Zoofans doch in den letzten Jahren noch den Tierpark Berlin gefeiert.
Oder liegt es daran, dass im Gro├čraum Hannover zootechnisch wenig los ist? Mit kommt es so vor als beklage man sich ├╝ber Gelsenkirchem deutlich weniger


(15.09.2015, 12:41)
Hannes L├╝ke :   Kurzer Einwurf zu den wei├čen Tigern: Die ben├Âtigt Hannover mM nach alleine aus dem Grund nicht, dass man diese auch im "wenige" Kilometer entfernten Hodenhagen sieht. Als Alleinstellungsmerkmal, als das die Tiere h├Ąufig dienen von daher nur von geringer Bedeutung.


(15.09.2015, 10:26)
Michael Mettler :   @Holger: Du hast Recht mit den Kaamas, ich habe nachgeschlagen. Da hatte sich bei mir wohl der Verlust von 1,1 der 1,2 Zuchttiere in Hannover kurz vor der Haltungsaufgabe st├Ąrker ins Ged├Ąchtnis gegraben als die Tatsache, dass danach noch Jungtiere ├╝brig blieben. Sonderlich erfolgreich war die Zucht allerdings schon lange nicht mehr. 2005 hatte der Zoo einen Zuchtbullen aus den USA importiert, und wenn ich nichts ├╝bersehen habe, sorgte der bis zu seinem Tod Anfang 2011 mit den beiden K├╝hen f├╝r gerade mal 2,1 Jungtiere (davon ging 1,0 nach Arnheim). 2010 starben die beiden Arnheimer K├╝he und eine der beiden hannoverschen, kurz danach mit dem hannoverschen Bullen das einzige blutsfremde Tier. ├ťbrig blieben in Hannover eine (alte) Kuh und die 1,1 Jungtiere aus 2010, dazu deren ├Ąlterer Bruder in Arnheim. Z├╝chterisch also keine Perspektive, wenn man Inzucht vermeiden will (zumal die Art auch in den anderen europ├Ąischen Haltungen schon den Bach herunter gegangen war), und einen erneuten Neuaufbau (der nur mit Afrika-Importen m├Âglich gewesen w├Ąre, die ├╝brigens auch Arnheim und sp├Ąter - trotz anderslautender Planung - Wroclaw nicht unternommen haben) wollte man nicht mehr angehen.

Nat├╝rlich h├Ątte man die 1,2 Kaamas in Hannover stehen lassen k├Ânnen, bis sie sich hier "auf biologische Weise erledigt h├Ątten", oder mit ihnen trotz engster Verwandtschaft den Versuch der weiteren Zucht machen k├Ânnen. Ob das sinnvoll gewesen w├Ąre, kann nat├╝rlich jeder nach seiner eigenen Anschauung werten. Ich vermisse die Kaamas ebenfalls, kann aber die damalige Entscheidung des Zoos nachvollziehen.
(15.09.2015, 08:33)
Holger Wientjes :   @Marcell Buechner: Wenn es nach mir ginge, weder noch. Warum sollte es auch nur diese beiden extremen M├Âglichkeiten geben ? Dass man moderne, tiergerechte sowie besucherattraktiv Anlagen bauen kann ohne zum einen auf den erdr├╝ckenden Betonstil der 60er/70er-Jahre zur├╝ckgreifen zu m├╝ssen oder eine omnipr├Ąsente, vom Tier oftmals ablenkende Scheinwelt zu errichten, zeigen meiner Meinung nach Zoos wie beispielsweise Rheine, Rostock oder Magdeburg sehr gut.

@Michael M.: Stimmt nat├╝rlich. Die Meerkatzen waren in der Tat auch Hybride. Allerdings von einer selten zu sehenden Form. Da f├Ąllt ein Verlust, wie Du schon sagst, eher auf.
Die Kaamas sind aber nicht wirklich in Hannover selbst "ausgestorben", sondern wurden doch, wenn ich das richtig in Erinnerung habe, trotz zuletzt noch erfolgreicher Zucht, abgegeben und sind dann im neuen Zoo bzw. auf dem Transport dorthin verendet.
(15.09.2015, 03:53)
Michael Mettler :   P.S. Beim Abriss der Greifvogelvolieren w├╝rden G├Ąnsegeier, M├Ąusebussard, Schwarzmilan und Bartkauz aus dem Bestand verschwinden, alles nicht gerade Rarit├Ąten.
(14.09.2015, 21:53)
Michael Mettler :   @Holger: Wobei die Timberw├Âlfe im Grunde auch nur Schau-Charakter haben und mit ihnen nicht Erhaltungszucht o.├ä. betrieben wird (urspr├╝nglich sah das Haltungskonzept ja ganz anders aus). Es sind vier R├╝den in fortgeschrittenem Alter, in nicht allzu ferner Zeit wird da ein Neubesatz n├Âtig, und dann schauen wir mal, was folgt. Ob die Hannoveraner wie auch die sonstigen "europ├Ąischen" Timberw├Âlfe ├╝berhaupt reinbl├╝tig sind, w├Ąre ├╝brigens eine interessante Frage. Denn als sich Frankfurt - die Keimzelle der "Polarw├Âlfe" - seinerzeit auf die Weiterzucht wei├čer W├Âlfe beschr├Ąnkte, hatte der Zoo ja vorher alle m├Âglichen Farbschl├Ąge aus seiner Timber-Mischlingszucht in Umlauf gebracht, Hannover hat fr├╝her Timber-Mischlinge gez├╝chtet und evtl. auch Karlsruhe. Nicht jeder schwarze Wolf muss also ein reiner occidentalis sein.

Dass es "immer die seltenen Arten betrifft", w├Ąre einen zweiten Blick wert. Es sind z.B. auch Trampeltiere, Pr├Ąriebisons, Flachlandtapire, S├╝dafrikanische Geparden, Blauhalsstrau├če aus dem Bestand gestrichen worden - die Rarit├Ąten fallen unsereiner lediglich mehr auf. Und auch bei denen ging es ja nicht immer nur darum, Platz f├╝r Alle-Welt-Tiere zu machen. Bei den Haubenlanguren strich man m.W. die Segel, weil sich die Anlage als nicht optimal f├╝r die Haltung herausgestellt hatte. Bei der Wei├čkehlmeerkatze verstehe ich nicht ganz den Unterschied zum von dir kritisierten "Polar"-Mixwolf, denn auch die hannoverschen Meerkatzen waren seit langer Zeit Mischlinge und d├╝rften dann nach diesem Kriterium doch eigentlich keinen Verlust darstellen. Von den Sahara-Dorkasgazellen trennte man sich, weil seinerzeit deren EEP-Koordination nicht funktioniert haben soll, die Kaamas sind schlichtweg ausgestorben. Andersrum hat man in den letzten Jahren auch Rarit├Ąten wie Karibus, N├Ârdliche Seeb├Ąren und Nordafrikanische Strau├če mit viel Aufwand importiert und die Bison-Unterart ausgetauscht, obwohl dem Besucher an ihrer Stelle Seel├Âwen und Pr├Ąriebisons (waren ohnehin im Bestand), Wapitis und Farmstrau├če (jeweils leicht zu beschaffen) vermutlich "gereicht" h├Ątten.
(14.09.2015, 21:49)
Gudrun Bardowicks :   Die letzten 0,3 Wei├čkehlmeerkatzen wurden in einen Zoo nach Polen abgegeben, da dieser Interesse an diesen Tieren zeigte und man, um Baufreiheit zu bekommen,schon jetzt die Tierarten abgibt, die zumindest in der mittelfristigen Masterplanung fehlen oder deren Gehege von Um- oder Neubauten betroffen sind. Das Tropenhaus wird vermutlich in etwa 2 bis 3 Jahren abgerissen und soll bis dahin vom Tierbestand geleert werden, daher auch die Meerkatzenabgabe. Es kann ja durchaus sein, dass diese oder eine andere vielleicht bedrohtere Meerkatzen- oder Mangabenart mit in den Drillwald einzieht,zumindest sind Meerkatzen dort eingeplant.

Bei den Antilopen will ich nicht ausschlie├čen, dass Nyalas oder Kleine Kudus trotz Fehlens im Masterplan nach der Erweiterung des Sambesi-Parkteils in den Zoo Hannover zur├╝ckkehren. Die aktuellen Abgaben sind vermutlich wirklich dem geplanten Neubau des Streichelzoos geschuldet und sollen im Augenblick wohl vor allem f├╝r Baufreiheit in diesem Sambesiteil sorgen.
(14.09.2015, 20:12)
Marcell Buechner :   Also ihr diskutiert ├╝ber die Thematisierung des Zoos wollte ihr lieber themenwelten oder wieder ein Grauen Beton Zoo
(14.09.2015, 19:03)
Marcell Buechner :   Also ihr diskutiert ├╝ber die Thematisierung des Zoos wollte ihr lieber themenwelten oder wieder ein Grauen Beton Zoo
(14.09.2015, 19:03)
Holger Wientjes :   Also ich hoffe, dass es nicht wieder zu einer Endlosdiskussion bez├╝glich des "Wertes" weisser Tiger kommt. Aber wer eine "Disney-Show-Einrichtung" sein m├Âchte br├Ąuchte auch sicher Tiere dieser Form. Da ist Hannover aber, bei aller Kulisse, meiner Meinung nach zum Gl├╝ck noch weit von entfernt und ich bin froh, dass man sich f├╝r eine reinrassige UA entschieden hat, wenn auch (selbstverschuldet) im falschen Kontext pr├Ąsentiert.
(14.09.2015, 18:55)
Sebastian Gellert :   Also Hannover ist mein Heimatzoo, ich bin nur eine gem├╝tliche Fahrradtour entfernt vom Zoo. Kritik??? Es sollte vielleicht eine Anregung zum diskutieren sein, das perfekte B├╝hnenbilder gebaut werden, aber seltene Arten verschwinden. Ja der weisse Tiger ist eine Laune der Natur, aber eine seltene Art, die man ja nicht immer sieht und nat├╝rlich auch generell zu sch├╝tzen ist. Und was einige Leutchen bei uns im Raum Hannover gest├Ârt hat (wenn man sich unterh├Ąlt), ist die Tatsache wie man mit dem langj├Ąhrigen Zoodirektor umgesprungen ist.
(14.09.2015, 18:43)
Holger Wientjes :   @Sebastian Gellert: Tiefland-Nyalas waren doch bis vor kurzem da (oder sind es immer noch) und bei den W├Âlfen find ich es eigentlich positiv, dass man reinrassige Tiere h├Ąlt und nicht den "Polar-Mix". Ich versteh auch nicht wirklich, was Du mit Deinem Beitrag mitteilen m├Âchtest. Du kritisierst (so verstehe ich es), dass man eine "Disney-Welt" darstellt, vermisst aber selber weisse Tiger im Zoo ?!
Die Artenauswahl empfinde ich als recht willk├╝rlich getroffen. Man kann ja auch nicht alles halten, was man aus anderen Zoos kennt. Ich find es aber halt sehr bedauerlich, wenn es immer die seltenen Arten trifft und man nur noch f├╝r die popul├Ąren Besucherlieblinge neu baut. Hannover wird f├╝r mich als Zoo zunehmend uninteressanter.

@Michael M.: Wurde das mit den Meerkatzen nicht hier ,mal erw├Ąhnt (oder im Zoofreunde-Forum ??) Ich hatte das so im Kopf. Oder war es zun├Ąchst nur eine Vermutung ? Aber auch dann sind es noch bedauerliche Abgaben in j├╝ngster Zeit.
(14.09.2015, 18:31)
Marcell Buechner :   Wei├če bengaltiger sind eine Laune der Natur genauso wie wei├če L├Âwen
(14.09.2015, 18:30)
Sebastian Gellert :   Man wollte und m├Âchte auch weiterhin eine sogenannte Disney-Erlebniswelt in Hannover sein. Immer mehr Arten verschwinden, andere Arten, welche man von anderen Einrichtungen kennt haben immer gefehlt ... es fehlen irgendwie Grosse Kudus, Bongos, Tiefland-Nyala, Hy├Ąnen oder Afrikanische Wildhunde. Polarf├╝chse oder Polarw├Âlfe w├Ąren auch sch├Ân gewesen in Yukon Bay oder weisse Bengaltiger im Indien-Bereich.
(14.09.2015, 18:17)
Michael Mettler :   Gleich zwei Antilopenarten weniger, das ist schon ein ganz sch├Âner Verlust - wenn ich ehrlich bin, werden mir als Huftierliebhaber die Greifvogelvolieren wohl deutlich weniger fehlen als die Kudus und Nyalas.... Falls ├╝brigens immer noch nur ein einzelner Rotducker im Bestand ist (im vergangenen Jahr ist der Bock des Paares gestorben, am Samstag habe ich nur ein Weibchen gesehen), k├Ânnte das auf einen weiteren bevorstehenden Artenabschied hindeuten. Blieben dann noch acht Antilopenarten - zwar kein Vergleich mehr zu fr├╝heren Zeiten, aber damit im Vergleich zu den meisten Zoos tr├Âstlicherweise noch immer kein schlechtes Sortiment (und mit ein paar Zoo-Rarit├Ąten darunter). H├Ątte aber nichts dagegen, wenn nach den ganzen Umbauten auch mal wieder eine Art hinzu (oder zur├╝ck) k├Ąme.

@Holger: Sind denn die Wei├čkehlmeerkatzen auch schon weg? Ich habe bei meiner Zoorunde wieder mal die Affenbereiche links liegen lassen.


(14.09.2015, 18:12)
Holger Wientjes :   Wenn diese Ecke des Zoos nicht so hoch frequentiert ist, was ich pers├Ânlich gar nicht so schlimm finde, wenn der ├╝brige Park sehr voll ist, aber anscheinend muss man sich ├╝berall dr├Ąngeln..., kann man diesen Bereich ja durchaus etwas aufwerten. Aber daf├╝r eine Voliere abreissen, die im Grunde doch gut ist und weiterhin f├╝r V├Âgel (vielleicht begehbar) als auch sicherlich f├╝r S├Ąuger nachnutzbar gewesen w├Ąre, verstehe ich nicht.

Warum man nun auch die Kleinen Kudus abgibt ├╝bersteigt noch mehr meinen Horizont. So langsam wird ein Besuch in Hannover, f├╝r mich verbunden mit einer etwas l├Ąngeren Anreise, immer unattraktiver. Dorcas, Kaamas, Kleine Kudus, Weisskehlmeerkatzen, Haubenlanguren. Das waren alles Gr├╝nde, f├╝r die ich bis jetzt gerne nach Hannover gefahren bin.
(14.09.2015, 13:11)
Hannes L├╝ke :   Wie bei den meisten V├Âgeln gibt es auch bei Eulen unglaublich viele in Privathand. Von daher sehe ich auch kein Problem sich so eine leicht zu haltende und attraktive Art in den Bestand zu holen und wieder abzugeben. Alternativ kann man doch auch die Eulen entweder im Yukon Bay, zB in einer vern├╝nftigen Gemeinschaftsvoliere mit den Schneeeulen oder im Meyers Hof als Kulturfolger...

(14.09.2015, 10:00)
Michael Mettler :   So schwer d├╝rften Bartk├Ąuze nicht zu vermitteln sein, sonst h├Ątten Zoos doch l├Ąngst die Zucht eingeschr├Ąnkt. Anders als bei den Antilopen kommen f├╝r die K├Ąuze immerhin auch z.B. Wildparks als Abnehmer in Frage. Dass man sie im letzten Jahr in den Bestand geholt hat, k├Ânnte schlichtweg den Grund haben, dass der Abriss der Volieren damals noch nicht so konkret gewesen sein k├Ânnte. Wei├čkopfseeadler wird es wohl auch zuk├╝nftig noch im Bestand geben - als Showv├Âgel in Yukon Bay, im Januar wurde laut ZOOFREUND gerade erst wieder einer hinzugeholt.

Bin mir nicht sicher, ob ich diesen Gedanken schon mal erw├Ąhnt habe, aber nach Entfernung des Gitters m├╝sste die Struktur der Gro├čvoliere doch eigentlich f├╝r eine Nachnutzung als Show-Arena brauchbar sein? Die riesigen Stahlmasten sind daf├╝r ausgelegt, auf dem Dachgitter gewaltige Schneelasten tragen zu k├Ânnen, dann sollten sie eigentlich auch daf├╝r taugen, mit Hilfe einer Zeltplane eine zumindest zeitweilig ├╝berdachte und damit wetterunabh├Ąngigere Arena zu erzeugen (nicht nur Regenschutz, sondern auch Schatten an hei├čen Sommertagen) - zumal zus├Ątzliche Verspannungen am benachbarten Parkhaus befestigt werden k├Ânnten. Der r├╝ckw├Ąrtige Hang erg├Ąbe auch weiterhin eine brauchbare Kulisse, wenn man die Besucherr├Ąnge mit dem R├╝cken zum Parkhaus bauen w├╝rde. Die drei kleinen Volieren k├Ânnten - dann nicht mehr einsehbar f├╝r die aus der Arena "abflie├čenden" Besucher - f├╝r die Unterbringung der Show-V├Âgel weitergenutzt werden.

Ich hatte schon mal weiter unten im Thread (20.3.) Gedanken ├╝ber ein zuk├╝nftiges S├╝damerikahaus auf der Fl├Ąche der Greifvogelvolieren ge├Ąu├čert. Drehen wir mein damaliges Szenario mal um: Wenn man die neue Arena auf die Fl├Ąche der Gro├čvoliere setzen w├╝rde, k├Ânnte das jetzige Streichelgehege eines Tages als Grundfl├Ąche f├╝r ein S├╝damerikahaus mit Au├čenanlagen dienen - eventuell so strukturiert, dass man Arena und Haus im Komplettpaket f├╝r abendliche Veranstaltungen vermieten k├Ânnte.

Nach dem Umzug der "Streicheltiere" an den Sambesi k├Ânnte man ihr jetziges Gehege mit den schon jetzt zusammen gehaltenen Lamas, Alpakas und Wasserschweinen besetzen und die Sackgasse an den alten Lama-Anlagen vom Besucherweg abh├Ąngen. Das g├Ąbe dort zus├Ątzliche Bau- und Rangierfreiheit f├╝r die geplante Erweiterung der Elefantenanlage, und langfristig ist die Fl├Ąche ohnehin f├╝r ein Asienhaus angedacht. Stallraum f├╝r die S├╝damerikaner w├Ąre vorhanden (bis vor nicht langer Zeit standen die Alpakas ohnehin im Streichelgehege), ein St├╝ck Wassergraben mit der Doppelfunktion Besuchereinblick/Capybara-Teich w├╝rde keine gro├če Investition bedeuten, und bei diesem Besatz w├Ąre auch eine Fl├Ąchenbegr├╝nung machbar, die das Gehege auch optisch deutlich aufwerten w├╝rde - die jetzige Streichel"wiese" hat ja ungeachtet ihres Namens eher W├╝stencharakter. Zur Freude der Geo-Puristen w├╝rden dann auch die benachbarten Meerschweinchen thematisch dazu passen ;-) Ein Teich f├╝r die Capybaras w├╝rde keine gro├če Investition bedeuten, und bei diesem Besatz w├Ąre auch eine Fl├Ąchenbegr├╝nung machbar, die das Gehege auch optisch deutlich aufwerten w├╝rde - die jetzige Streichel"wiese" hat ja ungeachtet ihres Namens eher W├╝stencharakter. Langfristig geplant lie├če sich eine Teilfl├Ąche einer solchen S├╝damerikawiese sp├Ąter als Tapir-Au├čenanlage weiternutzen, sobald der Bau eines S├╝damerika-Tropenhauses m├Âglich w├Ąre...

Noch etwas weiter gedacht: Sobald die Erweiterung der Elefanten-Herdenanlage ansteht ( laut Masterplan ab 2018), k├Ânnten die Vikunjas und Nandus auf diese Anlage umziehen (die Maras vermutlich nur nach aufw├Ąndiger Einbringung eines Unterw├╝hlschutzes), dann k├Ânnte man auf deren Fl├Ąche eine neue begehbare K├Ąnguru-Anlage einrichten (w├Ąre ein sch├Âner Standort f├╝r Felsenk├Ąngurus....), denn die Bennetts m├╝ssen ja der Elefanten-Erweiterung weichen.

Vielleicht ist die Haltung der Alpakas und Lamas ohnehin schon auf Auslauf gestellt. Die beiden Alpakastuten (zumindest die schwarze) k├Ânnten schon ziemlich alt sein, eventuell hat man sie deshalb von der Streichelanlage genommen. Bei den Lamas gab es im letzten Jahr laut Tierbestandsliste keinen Nachwuchs, am Samstag habe ich keinen Hengst im Gehege gesehen, nur die beiden Stuten.
(14.09.2015, 08:18)
Marcell Buechner :   Aber wieso holt man den bartk├Ąuze und wo sollen sie nach dem Abriss hin wieder abgeben glaub ich nicht und die weisskopfseeadler also langsam ist der zoo bald Tier leer wenn noch mehr Arten abgegeben werden die Gibbons gehen auch nach der Saison
(13.09.2015, 23:09)
Gudrun Bardowicks :   Die Kleinen Kudus wurden angeblich bereits abgegeben. Ich k├Ânnte mir gut vorstellen, dass die Nyalas wieder zur├╝ck in ihr altes Gehege wechseln werden, da ja die jungen Rothalsstrau├če aus diesem Jahr eine Freianlage f├╝r sich ben├Âtigen. Die neue Nyala-Anlage ist ja eigentlich als Aufzuchtgehege f├╝r Rothalsstrau├če gedacht und wurde nur mangels vorhandener Jungtiere mit den Nyalas und den Rotduckern besetzt. Die Nachzuchten aus Hagenbeck und bei erfolgreicher Aufzucht auch die aus Hannover sollen vermutlich dort gezeigt werden, da sich die Anlage f├╝r die Strau├čenaufzucht ja bereits bew├Ąhrt hat. Auch kann ich mir gut vorstellen,dass auch die Nyalas bereits abgegeben wurden, da sie ja aktuell zuk├╝nftig nicht mehr eingeplant sind und Hannover bereits flei├čig dabei ist,zuk├╝nftig nicht mehr eingeplante oder wegen der geplantenBauma├čnahmen zumindest vor├╝bergehend nicht mehr haltbare Tiere abzugeben. Bei einer F├╝hrung wurde gesagt, dass man die momentan nicht unterzubringenden Tiere schon jetzt abgibt, wenn sich Interessenten melden. Das kann durchaus bei den Nyalas und Kleinen Kudus der Fall sein.
Man k├Ânnte in der Tat die Pferdeantilopen auf der Ex-Nyala und sp├Ąteren Kleine Kudu-Anlage unterbringen und somit bereits jetzt Baufreiheit f├╝r die neue Streichelwiese schaffen. Ich gehe im ├ťbrigen davon aus, dass zumindest eine provisorische Streichelwiese sofort nach Abbau der Showarena am jetzigen Standort dort entstehen wird, da die alte Streichelwiese ja dem Neubau der Showarena auf Mullewapp weichen mu├č. Ohne Provisorium w├Ąre zu Beginn der n├Ąchsten Saison kein Streichelgehege vorhanden. Daher gehe ich davon aus, dass der Platz der jetzigen Showarena und m├Âglicherweise auch ein Teil des Antilopenrings schon in den Wintermonaten in ein Streichelgehege umgewandelt wird und vielleicht lediglich die Durchthematisierung erst 2017 geschieht.

Die Greifvoglgro├čflugvoliere soll wohl deshalb abgerissen werden, weil sie sich nicht "raubzeugsicher" umbauen und erneuern l├Ą├čt. Auch die ehemaligen Zuchtvolieren werden wohl im Zuge der Umgestaltung von Mullewapp verschwinden, weshalb die alte Kondorvoliere immer noch keinen Nachbesatz hat. Ich gehe davon aus, dass es in dem ganzen Bereich zuk├╝nftig keine ├Âffentlich sichtbare Tierhaltung mehr geben wird und der Abendeingang zur neuen Showarena auf Mullewapp ausgeweitet wird. Somit k├Ânnte man auch die Showarena zuk├╝nftig f├╝r Veranstaltungen wie z.B. Open Air Konzerte oder Theaterauff├╝hrungen au├čerhalb der Zoo├Âffnungszeiten nutzen.
(13.09.2015, 22:54)
Marcell Buechner :   Masterplan
(13.09.2015, 21:46)
Marcell Buechner :   Weil der Zoo an der Stelle nicht gut besucht ist und deswegen wohl die Volieren abrei├čen will aber wieso holt man dann bartk├Ąuze wenn Man die abreisen will versteh ich nicht
(13.09.2015, 21:43)
Holger Wientjes :   Warum m├Âchte man die Grossvoliere ├╝berhaupt abreissen ? Die ist doch im Grunde sehr gut und auf unterschiedlichste Weise nutzbar.
(13.09.2015, 13:20)
Michael Mettler :   Eigentlich ist die neue Streichelwiese laut Masterplan noch gar nicht an der Reihe...

Ich finde es merkw├╝rdig, dass die Kondorvoliere nicht mal vor├╝bergehend mit irgendwelchen Tieren besetzt wird. Wenn inzwischen ohnehin geplant ist, zumindest die gro├če Geiervoliere und vielleicht auch die drei kleinen Volieren abzurei├čen, dann w├╝rde es doch m.E. Sinn machen, dies noch VOR Bau der benachbarten neuen Show-Arena zu tun, weil man dann f├╝r die notwendigen Fahrzeuge deutlich bessere Rangierm├Âglichkeiten h├Ątte. Vielleicht wird die Reihenfolge im Masterplan ja doch noch ge├Ąndert?
(13.09.2015, 13:01)
Marcell Buechner :   Dann kann es ja mit dem
Umbau begonnen werden
(13.09.2015, 10:57)
Marcell Buechner :   Dann kann es ja mit dem
Umbau begonnen werden
(13.09.2015, 10:57)
Michael Mettler :   Ein paar Neuigkeiten von heute (kurze Runde): Keine Nyalas und Kleinen Kudus auf den Anlagen, auch die Schilder beider Arten waren entfernt. Auf der Nyala-Anlage nur den einzelnen weiblichen Rotducker, auf der Kudu-Anlage sechs Dikdiks gesehen (und die waren jeweils ausgeschildert). Die Pferdeantilopen-Anlagen ist noch wie gewohnt besetzt und beschildert (inkl. Dikdiks). Sind die beiden fehlenden Antilopengruppen nur wegen der Baut├Ątigkeit (mit Kran) am unmittelbar benachbarten neuen Wirtschaftsgeb├Ąude vor├╝bergehend hinter die Kulissen verlagert, oder zeichnet sich da schon was mit der R├Ąumung der alten Anlagen ab...? Das alte Kioskgeb├Ąude gegen├╝ber der Show-Arena ist jedenfalls schon weg, dort steht jetzt eine Holzh├╝tte. Ich k├Ânnte mir ja eine Verlagerung der Kudus auf die Nyala-Anlage und der Pferdeantilopen auf die Kudu-Anlage vorstellen, dann w├Ąre der mittlere Bereich (Pferdeantilopen-Stalltrakt und -Freianlage nebst Wirtschaftsbereich des alten Antilopenringes) frei f├╝r den Abriss und die Errichtung des geplanten neuen Streichelgeheges. Die bisherige Nyala-Anlage d├╝rfte jedenfalls mit ihrem Busch-Charakter auch f├╝r Kleine Kudus gut geeignet sein, und wenn man sich von einer Art trennen m├╝sste, dann w├Ąre die Nyala die weniger seltene. Die bisherige Kudu-Anlage verf├╝gt ├╝ber Stallboxen, in denen fr├╝her u.a. Rappenantilopen untergebracht waren, sollte also auch f├╝r Pferdeantilopen gut brauchbar sein.

Ein Dikdik-Paar ist jetzt auch auf der Strau├čenanlage neben der Afrikasteppe untergebracht, dort noch nicht ausgeschildert. Im linken hinteren Bereich ist ein Winkel des Geheges mit einer Astbarriere als R├╝ckzugsbereich f├╝r die Dikdiks separiert. Die Geo-Puristen w├╝rde es zwar grausen, aber dort k├Ânnte ich mir zus├Ątzlich auch die Nyalas vorstellen (f├╝r Kleine Kudus ist die Anlage m.E. zu deckungsarm).

Leider ist mir erst nach dem Besuch beim Blick in die letzte Tierbestandsliste aufgefallen, dass bei den Kronenkranichen ein Unterartwechsel stattfindet/-fand. Vom bisherigen Zuchtpaar S├╝dafrikaner ist 2014 die Henne gestorben, und es wurde ein Paar Ostafrikaner geholt. Ich habe heute drei V├Âgel zusammen auf der Anlage gesehen, den dritten aber unwillk├╝rlich als herangewachsenen Nachzuchtvogel abgebucht - vielleicht ist der S├╝dafrikaner-Hahn also noch da...?
(12.09.2015, 19:27)
Jan Jakobi :   Sch├Âne Bescherung in Hannover:

Ungef├Ąhr 9 Monate h├╝tete Gorilla-Dame Zazie ein Geheimnis:
Von wegen zu viel Gem├╝se und Obst gefressen, sondern ein Baby!
http://www.bild.de/regional/hannover/zoo-hannover/gorilla-baby-da-42475852.bild.html
(07.09.2015, 07:50)
Michael Mettler :   In einigen der heute besonders artenreichen Zoos liegt die Vielfalt auch schlichtweg daran, dass man noch immer ├╝ber gro├če, alte Schauh├Ąuser aus der Artensammel-├ära der Zoos verf├╝gt und diese verst├Ąndlicherweise weiternutzt. H├Ąuser dieser Art hat es in Zoos wie Hannover, Gelsenkirchen oder Magdeburg (um nur die schon erw├Ąhnten zu nennen) nie gegeben, sonst s├Ąhe das dort heute vielleicht auch anders aus.
(06.09.2015, 14:38)
Holger Wientjes :   Also, gute Arbeit (wie auch immer man sie definieren mag) leisten sehr viele Zoos, sicher nicht nur Duisburg. Abgesehen davon, sind die Riesensalamander, so viel ich weiss, nicht mehr unter den Lebenden und ob weisse K├Ąnguruhs zwingend als eine zum Vorbild dienende Form zwecks Haltung durch andere Zoos herhalten sollten, weiss ich nicht so recht. Das "usw." bei den Antilopen bezieht sich mittlerweile leider nur noch auf Dikdiks.
Richtig ist nat├╝rlich, dass Zoos, die ├╝ber Aquarien/Terrarien und/oder Vogel-, Kleintier-, Nachttierh├Ąuser verf├╝gen, ganz andere M├Âglichkeiten besitzen, ihren Besuchern einen (einigermassen) repr├Ąsentativen/systematischen Querschnitt durch die Tierwelt zu bieten.
(06.09.2015, 14:01)
Sebastian Gellert :   Also wenn man sich den Duisburger Zoo zum Vorbild, kann man erfolgreich sein. Zu bewundern gibt es Chinesische Riesensalamanderr, Seychellen-Riesenschildkr├Âten, weisse K├Ąngurus, Baumk├Ąnguruhs, S├╝damer. Brillenb├Ąren, S├╝damer. Riesenotter, Amazonas-Flussdelfin, Fossas, Koalas, Delfine und div. Antilopenarten wie Bongos, Grosser Kudu usw. Im benachbarten Gelsenkirchen (ZOOM) l├Ąuft man verfehlten Besucherzahlen hinterher. Gute Arbeit leistet der Zoo Duisburg.
(06.09.2015, 13:09)
Bj├ÂrnN :   ├ähnlich verh├Ąlt es sich beim hoch gelobten Magdeburger Zoo - ansehnlicher S├Ąuger- und Vogelbestand, ein Paar Reptilien, aber ein rudiment├Ąrer Bestand an Fischen und Amphibien.
(06.09.2015, 11:07)
Michael Mettler :   Ich m├Âchte Hannes' Frage noch erg├Ąnzen: Welche Zoos sollten denn f├╝r Hannover hinsichtlich ihres Tierbestandes als Ma├čstab f├╝r Artenvielfalt dienen?

Ich h├Ątte gewiss nichts gegen einen Zoo Hannover mit "Vollsortiment". Andererseits diskutieren wir hier immer wieder dar├╝ber, wie sich benachbarte Zoos (im Sinne ├Âffentlicher Tierhaltungen allgemein) aufeinander abstimmen sollten. Und dann bliebe eben festzuhalten, dass es in Hannover au├čerhalb des Zoos zwei Schauaquarien gibt (Sea Life und die "Wasserwelten" im Landesmuseum), die auch einige wenige gr├Â├čere Reptilienarten zeigen, und sich in etwas mehr als einer halben Stunde Fahrzeit per Auto in beliebten Ausflugsgebieten der Umgebung ein Insektarium (Schmetterlingsfarm Steinhude) und der artenreichste Vogelpark der Welt befinden. ├ťbrigens wurde schon zu st├Ądtischen Zeiten des hannoverschen Zoos auf entsprechende Nachfrage hin immer darauf verwiesen, dass man Walsrode quasi als erg├Ąnzendes Angebot f├╝r den Besucher akzeptiere und deshalb keinen breiteren Vogelbestand im Zoo anstrebe. Wohl auch deshalb war das im Masterplan der 60er Jahre vorgesehene Kleinvogelhaus nie gebaut worden, denn damals stieg ja der Vogelpark Walsrode gerade zu Bedeutung auf. Allerdings ist auch das gleichzeitig geplante Kleins├Ąuger-/Nachttierhaus nicht umgesetzt worden, ohne dass es daf├╝r ein paralleles Angebot au├čerhalb des Zoos gab. Ein Aquarium im Zoo (ebenfalls damals geplant und nach Berliner Vorbild zwecks getrennt m├Âglichen Besuches an der Zoo-Au├čengrenze angedacht) lie├č sich aus finanziellen Gr├╝nden nie realisieren und wurde sp├Ąter ganz ad acta gelegt.

Laut Tierbestand vom 31.12.2014 (siehe VdZ-Homepage) h├Ąlt der Zoo 15 Arten Wirbellose - eigentlich nicht wenig, aber nur zeitweise f├╝r den Besucher zu sehen (Terrarienraum der Zooschule, "Kribbelcar"). Dazu kommen 17 Reptilienarten und 1 Amphibienart, f├╝r die z.T. ├ähnliches gilt, sowie 20 Fischarten (├╝berwiegend in den Wassergr├Ąben und im "Bach" des Urwaldhauses), von den insgesamt 212 Tierarten des Zoos sind also exakt 25% weder S├Ąugetiere noch V├Âgel. Das ist eigentlich gar nicht so wenig. Dazu m├Âchte ich anmerken, dass auch bei anderen Zoos jene Tierarten zur Darstellung der Artenvielfalt mitgez├Ąhlt und in Bestandslisten mitgerechnet werden, die ├╝berwiegend oder g├Ąnzlich hinter den Kulissen gehalten werden. Und die Z├Ąhlweise entscheidet ja auch ein bisschen mit: Wenn man jede Wasserschnecke und jede Hausmeerschweinchenrasse als eigene Form mitz├Ąhlt, wie das in manchen Zoos gemacht wurde/wird (und was vom zoologischen Standpunkt her durchaus gerechtfertigt ist), lie├če sich die zahlenm├Ą├čige Vielfalt noch auf einfache Weise erh├Âhen.

Man k├Ânnte Hannes' Frage noch etwas anders ausdr├╝cken: F├╝r welchen Zweck fehlen noch bestimmte Tierformen? Um konkrete Besucherw├╝nsche zu befriedigen, hielte sich die To-do-Liste in bescheidenem Rahmen, denn m.W. wird von den hannoverschen Besuchern nur immer wieder nach einigen wenigen Tierarten gefragt, die vor wenigen Jahren dem Umbau weichen mussten (Tapire und Riesenschildkr├Âten) bzw. aus Platzgr├╝nden schon lange nicht mehr im Sortiment sind (Krokodile). Alle drei sind deshalb im neuen Masterplan ber├╝cksichtigt, wenn auch in unterschiedlicher Priorit├Ąt. Einige Kleins├Ąuger und Kleinvogelarten je Themenwelt (!) w├╝rde auch ich gern zus├Ątzlich sehen, aber sowas f├Ąllt ja trotz didaktischen Wertes nicht nur in Hannover eher unter "Beiprogramm".

Bei manchen Arten(gruppen) ist es eh eine Frage pers├Ânlicher Vorlieben. Ich selbst "br├Ąuchte" z.B. nicht unbedingt zwei Arten Krallen├Ąffchen (statt einer davon w├╝rde ich lieber z.B. eine tropische Baumh├Ârnchenart sehen) und h├Ątte nichts gegen ein paar zus├Ątzliche au├čereurop├Ąische Haustierrassen. Bin mir aber durchaus bewusst, dass manch anderer Zoofan ganz im Gegenteil lieber noch mehr Primaten und/oder noch weniger Haustiere im Zoo sehen m├Âchte.
(06.09.2015, 07:43)
Holger Wientjes :   Wirbellose, Fische, Amphibien. Und Reptilien sind auch nur recht sp├Ąrlich vertreten. Den Vogelbestand w├╝rde ich als guten Durchschnitt beschreiben und der Bestand an S├Ąugern ist meiner Meinung, auch noch nach einigen Abg├Ąngen in j├╝ngster Zeit, recht gut. Wobei hier der Schwerpunkt auf der popul├Ąren Megafauna liegt. Kleins├Ąuger/Vertreter selten gezeigter S├Ąugetier-Ordnungen sind eher rar.
(05.09.2015, 18:39)
Hannes L├╝ke :   Was genau fehlt dem Zoo denn um eine breite Artenvielfalt darzustellen?
(05.09.2015, 17:48)
Sebastian Gellert :   Aber blo├č nicht zu viel Kulisse. Ein Problem vom Zoo Hannover ist die Tatsache, das man mit dem Bau von Kulissenwelten sich wirtschaftlichen Wachstum versprach, aber nicht die gew├╝nschte Besucherzahl halten konnte, da der Neueffekt schnell verfliegt. Es fehlt dem Zoo die breite und interessante Artenvielfalt.
(05.09.2015, 17:30)
Michael Mettler :   Planspiele f├╝r eine Umnutzung oder auch nur Umgestaltung der gro├čen Geiervoliere er├╝brigen sich: Laut neuer Ausgabe des ZOOFREUND plant der Zoo, die Voliere abzurei├čen.

Wird dann nat├╝rlich interessant, was mit der Fl├Ąche geschehen soll. Durch die vom Hauptbesucherweg abgeh├Ąngte Lage bietet sich ja eigentlich an, daraus einen Hinter-den-Kulissen-Bereich zu machen, zumal ohnehin die Showarena in die Nachbarschaft verlegt werden soll und man daf├╝r Backstagebereiche f├╝r die Show-Tiere braucht (Vielleicht sind daf├╝r die drei kleinen Greifvogelvolieren noch ganz n├╝tzlich...?). Ansonsten k├Ânnte man auch das Parkhaus dorthin erweitern und daf├╝r einen Teil der jetzigen offenen Parkplatzfl├Ąche ( den, der jetzt an Verwaltung und Eingangsbereich angrenzt) noch der zuk├╝nftigen dortigen Afrika-Erweiterung zuschlagen. Gern mit einer Voliere f├╝r afrikanische Geier ;-)
(05.09.2015, 17:15)
Marcell Buechner :   Ist den schon in Sachen unterbringen von den Gibbons was passiert
(05.09.2015, 16:20)
Marcell Buechner :   Weil ich denke das wird eine riesenaufwand mit der Voliere und der Umsetzung der showarena und streichelzoo
(20.08.2015, 11:01)
Marcell Buechner :   Weil ich denke das wird eine riesenaufwand mit der Voliere und der Umsetzung der showarena und streichelzoo
(20.08.2015, 11:01)
Gudrun Bardowicks :   Es gab noch keinen Baubeginn und auch bisher keine ver├Âffentlichten Planzeichnungen. Mit Baubeginn rechne ich im Winterhalbjahr 2015/16.
(19.08.2015, 21:41)
Marcell Buechner :   Wie sieht es eigentlich aus mit der begehbarer vogelvoliere aus wann fangen den die Bauarbeiten an
(19.08.2015, 07:55)
Marcell Buechner :   Das dauert noch ein wenig bis die neue Anlage gebaut ist
(31.07.2015, 11:28)
Gudrun Bardowicks :   Sehr traurig, kann aber immer mal wieder passieren. Ich hoffe, dass der n├Ąchste Nachwuchs erfolgreich heranw├Ąchst. Neue weibliche Drills w├Ąren in Hannover auch nicht schlecht. Vielleicht kommen nach Fertigstellung der neuen Anlage auch endlich mal wieder junge Weibchen in die Gruppe.
(30.07.2015, 20:14)
Marcell Buechner :   Drama im Zoo Drill M├Ąnnchen verletzt Nachwuchs t├Âdlich
(29.07.2015, 11:16)
Gudrun Bardowicks :   Vielleicht wurde die Pille ja mittlerweile auch abgesetzt.
(21.07.2015, 21:35)
Michael Mettler :   Bei acht Monaten Tragzeit wird's dann aber allm├Ąhlich Zeit, die Pille abzusetzen....
(20.07.2015, 22:06)
Gudrun Bardowicks :   Vorerst soll er nur mit einer Kuh, n├Ąmlich mit Victoria, z├╝chten. Die anderen K├╝he bekommen die Antibabypille. Allerdings bekommt Victoria im Augenblick auch noch die Antibabypille, da man m├Âchte, dass der Flu├čpferdnachwuchs erst zu Beginn der Saison 2016 zur Welt kommt und nicht in den Wintermonaten.
(20.07.2015, 21:40)
Hannes L├╝ke :   Ist bekannt mit wie vielen K├╝hen er z├╝chten soll? Oder soll es beim kuscheln bleiben?
(20.07.2015, 14:20)
Michael Mettler :   Laut neuer JAMBO! gab es bereits eine Zusammenf├╝hrung der Flusspferde Max und Victoria, und Max soll die anderen K├╝he "nach und nach kennen lernen".
(19.07.2015, 08:53)
Marcell Buechner :   Naja denke die Bauarbeiten beginnen nach der Saison f├╝r die Voliere und showarena
(05.07.2015, 10:53)
Michael Mettler :   100.000 Jahreskarten w├╝rden bei anderen Zoos, die ihre Besucherzahlen nach VDZ-Schl├╝ssel hochrechnen, schon mal satte 2 Mio. Besucher "bringen". Nimmt man die Zahl der Tageskarten von 2013 (525.479 laut Jahresabschluss) als Grundlage f├╝r die in diesem Jahr in der Presse erw├Ąhnte Zunahme von 10,5% bei Tageskarten, k├Ąmen rund 0,58 Mio. Besucher hinzu. Freikarten nicht eingerechnet, h├Ątte der Zoo Hannover also 2014 um 2,5 Mio. Besucher gehabt, wenn er nach VDZ-Schl├╝ssel rechnen w├╝rde. Das w├Ąre dann - verglichen mit den anderen Besucherzahlen auf der VDZ-Homepage - der Spitzenplatz in Deutschland...
(03.07.2015, 20:08)
Gerrit Wehrenberg :   Ein paar Zahlen und politisches aus der BILD: "Hannover ┬ľ Mehr Platz f├╝r Elefanten, Neubau "Wasserloch-Voliere" und "Madagaskar-Park", Abriss Tropenhaus, neue Wirtschaftsh├Ąuser... Der Zoo-Umbau kann starten!
Politiker aller Parteien stimmten im Regionalplanungs-Ausschuss f├╝r die Baupl├Ąne bis 2025 und einen Zuschuss in H├Âhe von 34 Mio. Euro.
Weitere 40 Mio. Euro nimmt der Zoo als Kredit auf. Das Gesch├Ąftsjahr 2014 schloss der Zoo mit einem Plus von 25 000 Euro ab ┬ľ statt des geplanten Defizites von 1,1 Mio. Euro
Denn: 2014 wurden fast 100 000 Jahreskarten verkauft ┬ľ rund 17 500 mehr als 2013." (http://www.bild.de/regional/hannover/zoo-hannover/politik-gibt-gruenes-licht-fuer-zoo-lifting-41617390.bild.html)

(03.07.2015, 16:14)
Marcell Buechner :   Gibt es was neues zu berichtigen
(30.06.2015, 18:42)
Marcell Buechner :   Ok der Wirtschaftsbereich entsteht so langsam und in die Condor Voliere wird in den n├Ąchsten Monaten keiner anziehen laut Schild vor der Voliere heute war nur ein bartkautz zu sehen auf der streichelwiese nur noch 8 Erwachsene Ziegen und 10 Babys zusehen
(17.05.2015, 19:21)
Michael Mettler :   @Marcell: Das sind Kronenkraniche.
(17.05.2015, 17:04)
Marcell Buechner :   Die Paradies Kraniche sind noch da
(17.05.2015, 16:48)
Marcell Buechner :   Der jetzige Weg bleibt bestehen hoch zum Gorilla Berg und links neben dem Weg entsteht quasi die Afrika Voliere plus das Gehege der Gibbons
(03.05.2015, 12:34)
Michael Mettler :   Dass mit der Afrikavoliere auch der gesamte Besucherweg bis zur Gorilla-Anlage ├╝berspannt werden soll, kann ich mir nicht vorstellen. Das h├Ątte zur Folge, dass f├╝r Besucher, die eine solche Voliere nicht betreten d├╝rfen (weil sie einen Hund dabei haben) oder wollen (weil ihnen fliegende V├Âgel unangenehm sind) der Rundweg unterbrochen w├Ąre und ihnen ein Riesenumweg zu den Gorillas "gegen den Strom" zugemutet werden w├╝rde.
(03.05.2015, 11:00)
Marcell Buechner :   Naja da wird wohl mehr Aufwand sein da die Voliere bis zum Gorilla Berg gehen soll wenn ich es richtig verstanden habe
(02.05.2015, 14:38)
Gudrun Bardowicks :   Ich gehe davon aus, dass der Bau der Afrikavoliere fr├╝hestens nach Saisonende im Oktober oder November beginnen wird, da im Rahmen des 150j├Ąhrigen Zoojubil├Ąums ein vielf├Ąltiges Programm geboten wird und man diese Veranstaltungen vermutlich nicht durch Bauma├čnahmen behindern will. Auch mu├č die Voliere vermutlich noch geplant werden und eine neue Unterkunft f├╝r die Gelbwangengibbons gesucht werden. All dieses wird sicherlich noch geraume Zeit dauern. Ich gehe von einer Fertigstellung der Voliere fr├╝hestens im Sommer n├Ąchsten Jahres aus.
(01.05.2015, 23:23)
Marcell Buechner :   Ich bin gespannt wann die Bauarbeiten f├╝r die neue Afrika Voliere beginnen
(01.05.2015, 18:34)
Erlebnis-Zoo Hannover :   Flusspferdbulle Max lebt sich im Erlebnis-Zoo ein

Die Flusspferdweibchen im Hippo-Canyon des Erlebnis-Zoo Hannover dr├╝cken sich die Nasen platt. Hinter der trennenden Glasscheibe ruht ein Traum von einem Mann im angenehm warmen Wasser: Er ist gro├č, kr├Ąftig (2,7 Tonnen schwer), hat dunkle Augen, die bis auf den Grund des Sambesi schauen k├Ânnen und einen modernen Stoppelbart am markanten Kinn. Himba, Kiboko, Victoria und Cherry schmachten ihn an.

Max (19) hei├čt der neue Flusspferdbulle, der vor einigen Tagen aus dem Opel-Zoo in Kronberg nach Hannover kam und hier f├╝r Nachwuchs sorgen soll. Die Zeichen daf├╝r stehen gut (nimmt man platt gedr├╝ckte Nasen als Zeichen). Schon als Max zum ersten Mal den Stall betrat, wurde er von lautstarken Rufen der Weibchen begr├╝├čt. Kaum watete er in sein separates Innenbecken, versuchten sich die Flusspferde im Klettern, um die trennende Mauer irgendwie zu ├╝berwinden. Erfolglos. Klettern geh├Ârt eben nicht zu den St├Ąrken von Flusspferden.

Kiboko & Co. m├╝ssen sich noch ein wenig gedulden. Erst wenn Max sich richtig eingelebt hat und alle Wege kennt, wird es zum ┬äHerrenbesuch┬ô kommen. Voraussichtlich wird Max zuerst Cherry (16) kennenlernen. Sollten die Chemie zwischen den beiden stimmen, kommt es hoffentlich zu dem, was Grzimeks in der ┬äEnzyklop├Ądie der S├Ąugetiere┬ô wie folgt beschrieb: Flusspferde paaren sich im Wasser, die Paarung dauert bis zu einer halben Stunde. Das Weibchen ist dabei v├Âllig untergetaucht und streckt nur gelegentlich die Nase zum Luftholen ├╝ber den Wasserspiegel. Der Bulle reitet in der f├╝r S├Ąuger ├╝blichen Weise auf.

Wenn auch das geklappt hat, wird (hoffentlich) etwa acht Monate sp├Ąter das erste Flusspferdbaby seit 2006 im Erlebnis-Zoo geboren! Aber bevor all das (hoffentlich) passiert, wird es noch ein wenig dauern. Und so lange werden sich die Weibchen wohl weiter die breiten Schnauzen noch ein wenig platter dr├╝cken.

Die Flusspferdweibchen: Kiboko (31), Victoria (17), Cherry (16), Himba (14)

Herkunft: Afrika
Nahrung: Gras
Gr├Â├če: 165 cm hoch
Gewicht: Bis zu 3200 kg
Tragzeit: 240 Tage
Geschwindigkeit: Bis zu 48 km/h
Erreichbares Alter: Bis 61 Jahre in menschlicher Obhut

(24.04.2015, 15:58)
Michael Mettler :   Und noch ein R├╝ckgriff auf meinen zuletzt am 25./26.2. in diesem Thread ge├Ąu├čerten Gedanken, die Pinselohrschweine mit den Flusspferden zu vergesellschaften: Bei meinem gestrigen Besuch bemerkte ich, dass die von mir angedachte Zuflucht-Ecke f├╝r die Schweine inzwischen tats├Ąchlich existiert (siehe Foto). Bei meinen zuletzt leider nur sp├Ąrlichen Besuchen im Zoo, bei denen ich zudem nicht immer die Hippo-Anlage aufsuche, kann ich allerdings nicht sagen, wann die ├änderung vorgenommen wurde - und nat├╝rlich auch nicht, welchem Zweck sie dienen wird (im Moment haben die Hippos ja offenbar noch Innendienst).
(21.04.2015, 08:44)
Michael Mettler :   ├ťbrigens: Fidel hei├čt tats├Ąchlich auch offiziell so. Habe mal nach ihm gegoogelt und dabei ein Zeitungs-Preisausschreiben von 2013 gefunden, bei dem man u.a. die Zoo-Patenschaft f├╝r "Fidel, den kubanischen Flamingo" gewinnen konnte.

Mir ist erst auf den Fotos aufgefallen, dass Fidel gar nicht beringt ist. Hoffentlich wei├č man im Zoo ├╝berhaupt noch, was man da f├╝r einen "Oldtimer" im Bestand hat :-)
(20.04.2015, 21:15)
Michael Mettler :   @Gerrit: Nein, noch weist an der Ex-Kondorvoliere nur ein Aushang darauf hin, dass sie leer bleibt, bis Bronzeputen dort einziehen.
(20.04.2015, 21:10)
Gerrit Wehrenberg :   @ Michael: Du hast Recht, die Krickente habe ich selbst am 15.04. auch wieder gesehen (und sogar ein paar sch├Âne Fotos machen k├Ânnen). Habs vergessen zu schreiben. Faultiere habe ich am 12.04. noch gesehen - beim Besuch ein paar Tage sp├Ąter war ich wegen hundeartiger Begleitung nicht im Urwaldhaus.

Habe neben den S├Ąbelschn├Ąblern auch balzende/sich paarende Rotschenkel gesehen. Der Moorentenerpel hat seine Dame der Wahl auch recht stark verfolgt.

Waren die angek├╝ndigten Bronzputen schon in der Kondorvoliere? Theoretisch k├Ânnten mit "Bronzeputen" im ├ťbrigen auch Wildtruth├╝hner gemeint sein. Mit den Rabenkr├Ąhen muss man sich bei Zeiten mal was einfallen lassen - oder sie ausschildern und mit dem gr├Â├čten Kr├Ąhenschwarm in einem Zoo weltweit werben...
(20.04.2015, 20:27)
Michael Mettler :   Hm, habe ich missverst├Ąndlich ausgedr├╝ckt: "...seit Jahren mehr Kubaner" soll nicht eine wachsende Zahl bedeuten, sondern dass seit Jahren mehr als nur ein Kubaflamingo in der Liste steht.

Anbei der Beleg daf├╝r, wie fidel der alte Fidel noch ist ;-) Ob er seinen Namen jemals offiziell im Zoo trug, wei├č ich nicht; in einer Tageszeitungsserie ├╝ber Tierpers├Ânlichkeiten im Zoo, die in den 80-er Jahren gelaufen sein m├╝sste, wurde er bereits als der Letzte seiner Art im Zoo bezeichnet und eben Fidel genannt, und seitdem habe ich immer wieder mal gezielt nach ihm Ausschau gehalten. Aus diesem Artikel habe ich in Erinnerung, dass er noch aus der Ruhe-├ära stammen soll, aber leider nicht das Jahr (muss mal suchen, ob ich den Artikel vielleicht sogar irgendwo noch habe). Aber da die Ruhe-├ära im Dezember 1971 endete, ist er jetzt mindestens 44 Jahre im Zoo. "Dienst├Ąlter" - falls Fidel nicht schon fr├╝her gekommen ist - w├Ąre dann nur noch Schimpansenmann Maxi (seit 1966 im Zoo).
(20.04.2015, 20:21)
Michael Mettler :   Ich war heute im Zoo. Zu Fragestellungen in vorangegangenen Beitr├Ągen: In der Strandvoliere ist der Krickerpel noch da (gesehen, ein Weibchen hat er m.W. schon lange nicht mehr). Und auch einen M├Ąusebussard m├╝sste ich in der Gro├čvoliere noch gesehen haben, denn es waren drei kleinere Greifv├Âgel zu entdecken - zwei waren im Flug zu sehen und definitiv Schwarzmilane (trotz des baumbestandenen Flugraums zeigte einer davon sogar einen R├╝ckw├Ąrts-Looping in der Luft!), und da von dieser Art nur zwei V├Âgel im Bestand sein sollen, m├╝sste der dritte, etwas versteckt im Hintergrund hockende Kleingreif dann wohl ein Bussard gewesen sein... ├ťbrigens f├╝hlen sich die Rabenkr├Ąhen in der Gro├čvoliere inzwischen so heimisch, dass sie Nester in den B├Ąumen bauen.

Anhand der Fundamente des neuen Personalgeb├Ąudes ist jetzt erkennbar, dass die gerade Seite des im Grundriss E-f├Ârmigen Geb├Ąudes entlang der Stra├če verl├Ąuft und die drei "E-Balken" zur Zooseite zeigen. Ihre Vorderkante ist dabei nur gesch├Ątzte 8 bis 10 Meter von den Grabenkanten der Pinselohrschwein- und Pferdeantilopenanlage entfernt - ist also nichts mit einem gro├čen freien Platz vor dem Geb├Ąude, wie er auf der Entwurfzeichnung zu sehen ist - der dient dort offenbar wirklich nur der besseren optische Wirkung des Entwurfes.

Kleinere Beobachtungen beim Rundgang: Erste S├Ąbelschn├Ąblerpaare br├╝ten, ein Paar Sandregenpfeifer ist bei Nistplatzvorbereitungen. Die Nilpferde schieben noch Innendienst; der Kronberger Bulle Max (laut Aussage eines zuf├Ąllig anwesenden Zoomitarbeiters 2,8 Tonnen schwer, wie beim Transport ermittelt) und die hannoverschen K├╝he beobachten sich sehr interessiert gegenseitig durch die trennende Scheibe. Und auch ich kann eine Nicht-Sichtung vermelden: Kein einziges Faultier war in der Urwaldhaus-Anlage zu sehen. Ausgeschildert sind sie allerdings noch, ihre Mitbewohner (Goldaguti/Wei├čb├╝schel├Ąffchen) waren vorhanden. Alpakas nicht (mehr?) im Streichelgehege, sondern Mitbewohner auf der Lama-Capybara-Anlage.

Kondor Jogi und die beiden Steppenadler wurden an den Vogelpark Irgen├Âd abgegeben, sind f├╝r dort auch schon in der Zootierliste aufgef├╝hrt. Nach Jogis Abgang k├Ânnte der einzelne Kubaflamingo Fidel jetzt der ├Ąlteste Vogel im Zoo sein (habe ich heute gezielt in der Flamingogruppe gesucht und gefunden) - oder zumindest einer der ├Ąltesten, denn es k├Ânnten auch noch alte Chileflamingos in der Gruppe sein (die nat├╝rlich unter vielen Artgenossen schlecht als Individuen erkennbar sind). Zwar gibt der Zoo in seiner Tierbestandsliste seit Jahren mehr Kubaner an, aber die anderen sind m.E. Kubaner-Chilenen-Mischlinge (Gefieder ├Ąhnlich Kubaner, aber Beinf├Ąrbung ├Ąhnlich Chilene - drei St├╝cke gesehen). Fidel ist mit einer Chilenin liiert, zuf├Ąllig konnte ich einen Paarungsversuch beobachten...
(20.04.2015, 17:31)
Michael Mettler :   @Gerrit: Teilweise sind die genannten Formen nach aktueller Systematik sogar auf ARTebene unklar bzw. gemischt, siehe Hulman. Und die aufgelisteten Beispiele sind noch nicht mal vollst├Ąndig, da fehlt z.B. noch der Kleine Kudu (die Herkunft der Gr├╝ndertiere der europ├Ąischen Zoopopulation ist nicht vollst├Ąndig bekannt).

Das mit der Revision der Pferdeantilope ist so eine Sache, denn offenbar gibt es unterschiedliche Ansichten zur Grenzziehung zwischen den beiden Formen equinus (Ost- und S├╝dafrika) und koba (West- bis Ostafrika). Groves & Grubb hatten sich darin in den letzten Standardwerken noch nicht festgelegt, in einem neuen Werk "Bovids of the World" von Jose Castello wird aber die fr├╝here Unterart bakeri (die u.a. im Norden Ugandas und im S├╝dsudan vorkommt) zu koba gestellt. Die Tiere im s├╝dlichen Uganda wurden dagegen fr├╝her zu langheldi gerechnet und jetzt zu equinus gestellt. Die Gr├╝ndertiere der durchg├Ąngig bis heute bestehenden hannoverschen Zuchtgruppe waren zwei K├╝he aus Sambia (Fanggebiet ca. 325 km nordwestlich von Lusaka) und ein Bulle aus Nordost-Uganda (Fanggebiet in Karamoja, ca. 210 km nord├Âstlich von Entebbe) - die detaillierten Angaben verdanke ich einem fr├╝heren Briefwechsel mit ihrem Importeur Hermann Ruhe vor ├╝ber zwanzig Jahren. Falls die von Castello verwendete Systematik also dem neuesten Kenntnisstand entspricht, w├Ąre die europ├Ąische Population nun doch "wieder" eine Hybridpopulation aus den beiden noch anerkannten Unterarten, denn auch die zahlenm├Ą├čig gr├Â├čte Gr├╝ndergruppe, ein Import von Dvur Kralove, stammte m.W. aus Karamoja, und die hannoversche Uganda-Sambia-Linie d├╝rfte im Laufe der Jahrzehnte vermutlich fl├Ąchendeckend die Zuchten beeinflusst haben.
(13.04.2015, 15:38)
Gerrit Wehrenberg :   @Michael: Die neue Huftierkomi hatte mich auch etwas verwundert. Auch aus dem Grund den du angesprochen hast. Meine Vermutung beruht auf diese Ausf├╝hrung im Artikel. Aber nat├╝rlich kann sich das, gerade bis 2021, noch ├Ąndern.

Die Abgabe der Elenantilopenherde, um die Fl├Ąche f├╝r die (nach der neusten Revision unterartreinen) und wichtige Zuchtgruppe der Pferdeantilopen zu nutzen, w├╝rde ich ebenfalls als sehr sinnvoll erachten.
Aber nicht nur bei den Elen und Steppenzebras w├╝rde ich mir ein umstellen auf ein unterartreinen Bestand w├╝nschen. Neben diesen ist es bei den in Hannover gehaltenen Thomson-Gazellen, Springb├Âcken, Asiatischen Elefanten, Flusspferden, Rotduckern(?), Drills(?), Vikunjas, Gro├čen Maras, Nandus, Goldagutis, Erdm├Ąnnchen, Pr├Ąriehunde, Waschb├Ąren, Wei├čkopf-Seeadler, Roth├Ârnchen, Zwergmuntjaks, Blauzungenskink, Kirk-Dikdiks, Wei├čkehlmeerkatzen und Hulmans ein generelles Reinheitsproblem (ohje so ein Wort zu schreiben kostet ganz subjektiv doch ein wenig ├ťberwindung) in Zoos. Einige von den genannten sind zumindest fraglich. Dann gibt es ja die immer noch anhaltende Arthybridenzucht bei den Flamingos. Die unterartunreinen Schimpansengruppen werden wie in Hannover wohl auslaufen. Die Asiatischen Elefanten und andere werden allerdings, nat├╝rlich im Konsens mit dem Zuchtpogrammen, werden in Hannover erfolgreich nicht unterartrein gez├╝chtet. Man muss aber sagen, dass Hannover im Vergleich des Unterartpurismus zumindest nicht allzu schlecht abschneidet. Mit Karibus, Ostsee-Kegelrobben, Berberl├Âwen, Timberw├Âlfen und Nordafrikanischen Strau├čen (hier sogar ein Zuchtprogramm f├╝r diese Unterart) sind aber auch unterartreine Gruppen vorhanden, wo es in anderen Einrichtungen noch nicht so ist. Nat├╝rlich sind die Statusvalidit├Ąten der Berberl├Âwe und Kegelrobben nicht wirklich gekl├Ąrt. Aber in beiden F├Ąllen sind es die reinste Form. Die Kegelrobben w├Ąren demnach dann sogar Populationsrein. Import- und Umstellungsbem├╝hungen w├Ąren also insgesamt angesagt - beides wird aber durch sich vermehrende Auflagen und Regelungen immer schwieriger. Leider sind es nicht nur die Artenschutzbestimmungen, die ex-situ-Programme zunehmend schwierig machen.
(13.04.2015, 11:26)
Michael Mettler :   Auch wenn es Transportaufwand bedeutet: Warum nicht den Besatz der beiden Afrikasteppen komplett tauschen, sobald das neue Giraffenhaus steht, statt eine Riesengruppe Huftiere an Giraffen als neue Mitbewohner gew├Âhnen zu m├╝ssen (und nat├╝rlich auch umgekehrt)? Die Tiere einer solchen Gehegegemeinschaft kennen sich untereinander individuell und wissen, wie sie miteinander zurecht kommen. Nicht umsonst hat der Zoo die beiden hier geborenen Bergzebrastuten behalten, die in der artlich gemischten Gehegegesellschaft aufgewachsen sind, und daf├╝r ihre M├╝tter abgegeben, deren Eingew├Âhnung in die Gemeinschaft seinerzeit nicht einfach war.

Gerade WEIL es zwei Steppenanlagen bleiben sollen, w├╝rde mich eine weitere Haltung von zwei Zebraformen nicht wundern, selbst wenn der Normalbesucher sie kaum als unterschiedlich wahrnehmen d├╝rfte. Zebras sind nun mal popul├Ąrer als Antilopen und machen das Bild der Anlage "bunter". Analog zum Wunsch vieler Zoofans, Zool├Âwen durch unterartreine Tiere zu ersetzen, w├Ąre ├╝brigens auch mal der Aufbau gesichert unterartreiner Zuchten von Steppenzebras anzudenken. Was jetzt in den Zoos heruml├Ąuft, ist ja eher nach Ph├Ąnotyp als nach Abstammung benannt und hat z.T. im Laufe der Zeit sogar in manchen Zoos die Unterartzuordnung gewechselt.

Bei meinem angedachten Kompletttausch muss ich ├╝brigens das "komplett" insofern relativieren, als man bei dieser Gelegenheit die Elen- durch die Pferdeantilopen ersetzen k├Ânnte. Wenn schon Antilopenarten wegfallen sollten, dann doch eher nicht bedrohte. Und vielleicht sind ja bis zur Sambesi-Erweiterung auf der jetzigen Eingangsfl├Ąche schon Riesenelen verf├╝gbar (siehe ├ťberlegungen der EAZA Antelope & Giraffe TAG), f├╝r die sich ein Umdenken lohnen w├╝rde ;-)

Auf die Umgestaltung im Bereich des alten Antilopenringes bin ich am meisten gespannt. Wenn eines Tages das Giraffenhaus durch einen Neubau ersetzt wird, w├Ąre es immerhin n├╝tzlich, zumindest einen Teil der Bewohner in anderen Gehegen "zwischenlagern" zu k├Ânnen. Dabei denke ich vor allem an die jetzige Nyala-Anlage und auch an die der Pinselohrschweine (deren Stallgeb├Ąude wie schon mal erw├Ąhnt einzeln steht, also bei Abriss des benachbarten Pferdeantilopenstalles nicht in Mitleidenschaft gezogen w├╝rde). Und noch steht das Giraffenhaus f├╝r einige Jahre, da w├Ąre es schade, die jetzige Kudu-Anlage wegzurei├čen. Deshalb tippe ich darauf, dass nicht auf einen Schlag s├Ąmtliche Anlagen abgerissen werden. Ein Abriss der Pferdeantilopenanlage samt Stall, Antilopen-Wirtschaftsbereich und Kiosk sowie der Wegfall der Show-Arena w├╝rde schlie├člich schon reichlich Fl├Ąche f├╝r einen Streichelkral bringen (und ganz nebenbei einen neuen Eindruck von Weitl├Ąufigkeit schaffen).
(13.04.2015, 08:49)
Holger Wientjes :   O.k., danke Dir f├╝r die Info ! Dann warten wir ┬┤mal ab, wie es letztendlich kommt. Nur schade, dass ein ehemaliges Aush├Ąngeschild Hannovers (der Antilopenbestand) so ausged├╝nnt wurde und weiterhin wird.
(12.04.2015, 23:56)
Gerrit Wehrenberg :   @Holger: In der Neuen Presse werden Thomson-Gazellen, Impalas, Elenantilopen und Nordafrikanische Strau├če als zuk├╝nftige Mitbewohner der Giraffen im einzelnen genannt. Das h├Ârt sich f├╝r mich stark nach einer vom Zoo vorgegeben Liste an. Es kommt ein bisschen darauf an, in wie weit die Anlage fl├Ąchentechnisch erweitert wird (man denke an die noch zu enstehende Laufhalle) - ich kann nicht einsch├Ątzen wie das vom Platz mit den Giraffen dann aussehen wird. Wenn also an den Anfang des Zoos keine Zebras mehr zu sehen sein sollten, m├╝sste eine weichen, w├Ąhrend eine weitere auf der aktuellen Giraffenanlage bleibt/kommt. Auf der aktuellen Giraffenanlagen werden einige "Antilopen- und Gazellenarten" leben. Sicher werden dort Pferdeantilopen einziehen. Wenn man die Beschreibung w├Ârtlich nehmen w├╝rde, w├╝rden zumindest die Springb├Âcke bleiben. Bleiben noch Kudus, Nyalas und Blessb├Âcke zur Wahl. Noch ein Tipp von mir :D : Zumindest Nyalas und Rotducker werden gehen. F├╝r den optischen Artenkontrast des ONB w├╝rden Zebras an dieser Stelle auch Sinn manchen. Dann w├Ąren nicht "nur Antilopen" auf der gro├čen Anlage zu sehen. Zumal nehmen die meisten Besucher zwei verschiedene Zebraarten im Zoo ├╝berhaupt nicht wahr. Wie gesagt, es ist eine recht wage Vermutung - und mit nichten eine Hoffnung! ;) Man muss auch festhalten: Die letzte starke Reduzierung des ehemals ├╝beraus herausragenden afrikanischen Huftierbestandes steht wohl nun planm├Ą├čig die n├Ąchsten Jahre an.
(12.04.2015, 22:47)
Gerrit Wehrenberg :   Ich habe schon seit langem kein Weibchen mehr gesehen. Der Erpel hat auch immer die andere Enten bedr├Ąngt - was ich als Verhalten mangels Weibchen gedeutet habe. Da in diesem Jahr die Afrikavoliere entstehen soll, kann ich mir vorstellen, dass (wenn es eine Einzelhaltung war) man das Tier abgegeben hat (aber ebenso, dass ich den Vogel ├╝bersehen habe :D ). Ich hoffe im ├╝brigen, dass die Moorenten mit nach Kibongo ziehen (da ja auch in Afrika heimisch), da ich die Beteiligung an dem regionalen Wiederansiedelungsprojekt auch als Statement sehe.
War es nur ein Steppenadler? - Ich dachte es w├Ąren zwei.
(12.04.2015, 22:07)
Holger Wientjes :   @Gerrit Wehrenberg: Wie kommst Du zu der Einsch├Ątzung, dass eine Zebraart abgegeben werden k├Ânnte ?
(12.04.2015, 22:03)
Gudrun Bardowicks :   Der Steppenadler wurde abgegeben, weil er sich in der Geiervoliere nicht besonders gut gegen├╝ber den Insassen verhalten hat. Steppenadler lassen sich zumindest in kleineren Flugvolieren wohl nicht besonders gut mit anderen Arten vergesellschaften, da Hannover ja auch in der Vergangenheit schon ├Ąhnliche Problem mit Steppenadlern in der Geiervoliere gehabt hat.
Am Donnerstag war zumindest noch eine m├Ąnnliche Krickente in der Strandvoliere zu sehen. Ob das Weibchen noch da ist wei├č ich allerdings nicht.
(12.04.2015, 21:26)
Gerrit Wehrenberg :   Mich erstaunt immer wieder wie das M├Ąnnchen der N├Ârdlichen Seeb├Ąren heranw├Ąchst. Dies waren alle Weibchen in der Schau. Ein Jungtier hat sich allein auf dem gro├čen Felsen mit Holzplattform im Wasser gesonnt - dort habe ich die Seeb├Ąren bisher auch noch nicht gesehen. Der junge Seeb├Ąr scheint etwas mutiger zu sein.
(12.04.2015, 20:04)
Gerrit Wehrenberg :   Besuch im Heimatzoo:

Es waren drei Kronenkraniche zu sehen. Ein frischgeborenes Wildkaninchen war mitten auf der Stelzvogelwiese. Die Kraniche betrachteten erstarrt w├Ąhrend die Nimmersatte unsicher das Jungtier rumwarfen. Den Ausgang kenne ich nicht. Der Strau├čenhahn ist wirklich prachtvoll. Er hat die Henne mit aufgestellten imposant wei├čgefiederten Fl├╝geln getrieben. Ob dies Paarungsverhalten war, sei dahin gestellt (Foto). Die gro├če (offensichtlich morsche) Eiche zwischen Gro├čer Steppe und Kinderpakur auf der Eingangsbereichseite wurde bis auf den Stamm kleinges├Ągt.

Der Eiderentenerpel bekommt langsam sein Prachtkleid. Bei den Seeb├Ąren waren nur 1,3 + Jungtier zu sehen. Gab es Todesf├Ąlle oder doch lieber Geburten (hinter den Kulissen)?
Habe mir, nachdem Gudrun davon geschrieben hatte, die neue Show in Yukon Bay angesehen. Ja sie hat Kunstst├╝ckchen der Tiere enthalten, ja es gibt kost├╝mierte Tierpfleger, ja sie ist mit Filmmusik unterlegt - aber warum nicht?! Es wurde sogar erkl├Ąrt wie man diese Tricks beibringt und auch warum man sie macht. Die "Effekte" (starker Seegang etc.) wurden zur Geschichtserz├Ąhlung genutzt. Zumindest vor einiger Zeit gab es das Motto: "Nur was der Mensch kennt, kann er lieben. Nur was der Mensch liebt, kann er sch├╝tzen" - (oder so ├Ąhnlich). Nachdem heutigen sonnigen Sonntag war es recht voll im Zoo. Die meisten dieser Besucher erreicht man mit Emotionen. ├ťber Emotionen lernt man. Die Show war dar├╝berhinaus informativ und man hat sich Gedanken gemacht und M├╝he gegeben. Ich kann Gudrun nur zustimmen! Und wenn die Hauptmessage Arten- und Naturschutz ist - wof├╝r denn sonst dieses harmlose und eben nicht sinnlose Beiwerk nutzen.
Beim Wei├čkopfseeadler in Yukon Bay kommt langsam das wei├če Gefieder durch.

Der riesige Bambus im Urwaldhaus wurde zusammenges├Ągt. Die dicken St├Ąmme halten nun als Deko her. Ich hatte immer den Gedanken, dass die Pflanze irgendwann das Glasdach durchst├Â├čt

Die Steppenadler waren nicht mehr ausgeschildert und habe sie wie auch die M├Ąusebussarde nicht gesehen. In die nun verweiste Kondorvoliere sollen die Bronzeputen ziehen. Die Kampfl├Ąufer bekommen ebenfalls ihr Prachtkleid. Die Krickente konnte ich nicht entdecken (sie ist aber noch ausgeschildert). Rotschenkel balzten und paarten sich.

Neben Hulmans, Maras, Roten Riesenk├Ąngurus, Bennetts und Erdm├Ąnnchen haben auch die Kamerunschafe und Nyalas Jungtiere. Die Kormorane br├╝ten wieder.

├ťberall auf Besucherwegen und in Gehegen hat die momentane Kr├Âtenwanderung stattgefunden.

Ich bin gespannt wann die Bauarbeiten f├╝r die ersten Umgestaltungen beginnen. Das Fundament des Personalgeb├Ąudes entsteht. In dem NP Artikel ├╝ber den Masterplan wurde im ├ťbrigen die vom Zoo verwendete Zooplan-Version genutzt. S├╝damerika ist dort nicht eingezeichnet. Eigenartig fand ich die Tatsache, dass von der aktuellen Show-Arena als "Provisorium auf der ehemaligen B├Ąrenanlage" geschrieben wurde, man aber die Trib├╝nenkonstruktion wiederverwenden m├Âchte (+ durch die Flugshows begrenzte ├ťberdachung). Der r├╝ckw├Ąrtige Trainer-/Tierbereich soll gro├čz├╝giger ausfallen und direkt an den Wirtschaftsweg angrenzen.
In dem Artikel h├Ârt es sich auch so an, als w├╝rden Drills mit Meerkatzen vergesellschaftet. Ich sch├Ątze das der "Drill-Wald" als ein Gehege falsch verstanden wurde. Der Elefantenbullenanlage soll sogar ein Teil Gel├Ąndes des dann ehemaligen Tropenhauses zugeschlagen werden. Das kann ich mir noch nicht richtig vorstellen. Allerdings geht es wohl dem H├╝gel zumindest teils an den Kragen.
Ich sch├Ątze man wird sich auch von einer Zebraart trennen - ich tippe auf die Steppenzebras. Die Streichelwiese am jetztigen Antilopenring soll 4000 Quadratmeter gro├č werden. Sie wird ausdr├╝cklich im afrikanischen Stil erbaut und es soll "Ruhem├Âglichkeiten" geben und zur "Entschleunigung" beitragen. Wenn man das mal ausmisst, d├╝rfte der geplante Streichelbereich lediglich Showarena und aktuelle Kuduanlage mit Besucherwegen betreffen.
(12.04.2015, 20:01)
Marcell Buechner :   Wenn Sie die gr├Â├čeren Raubv├Âgel abgebe kann man dort eine eulengrotte bauen
(10.04.2015, 20:34)
Gudrun Bardowicks :   Ich war am 8.4. und 9.4. mal wieder im Zoo Hannover und habe mir auch die neue Show in Yukon Bay angesehen. Diese hat mir sehr gut gefallen, da auch stark auf die Bedrohung der Tierwelt durch die Menschen und die Aufgabe der Zoos eingegangen wird. In kurzen Szenen wird die Besiedlung Kanadas durch den wei├čen Mann dargestellt, dann einige gesellschaftliche Entwicklungen aus dem 20. Jahrhundert (Ant-Kriegs-Bewegung, Hippies) und dann die Entwicklung moderner Zookonzepte mit dem Schwerpunkt auf dem medizinischen Training von Robben. Nat├╝rlich gibt es auch typische Showelemente wie Tanz und Gesang oder auch Wasserfont├Ąnen und starker Wellengang, aber immer gelungen in das Showkonzept integriert. Nat├╝rlich gibt es auch wieder die bekannten Seel├Âwennummern der bisherigen Shows, aber kein Rudi Rentier als Gehilfe des Weihnachtsmanns mehr sondern Rentiere, die einen Schlitten der Inuit ziehen. Auch wurden endlich die Kegelrobben richtig in das Showprogramm integriert und zeigen sehr sch├Ân das medizinische Training (mit guten Erl├Ąuterungen). Der Wei├čkopfseeadler macht nat├╝rlich auch wieder bei der Show mit, deren Texte teilweise sehr aufw├╝hlend und auch informativ sind, was die Bedrohung der Natur durch den Menschen angeht. Auch andere Besucher waren von der Show in der aktuellen Form sehr ber├╝hrt. Zoofreunden, die nicht generell gegen die Tiershows im Zoo Hannover sind ist der Besuch sehr zu empfehlen. Primitiv ist sie auf keinen Fall.

Weitere Neuigkeiten: Es gibt dreifachen Nachwuchs bei den Erdm├Ąnnchen.
- Jungtiere bei Kleinen Kudus und Nyalas
- Wei├čkopfseeadler br├╝ten wieder
- Der letzte Andenkondor wurde an einen Vogelpark abgegeben, wo noch ein allein lebendes altes Weibchen lebt und versteht sich wohl schon ganz gut mit der zuk├╝nftigen Partnerin. Die drei Greifvogelzuchtvolieren sollen zuk├╝nftig nur noch mit kleineren Arten besetzt werden.
Die Elefanten haben Baumwurzeln mit noch anhaftendem Mutterboder als Besch├Ąftigungsmaterialien bekommen und nutzten diese am Mittwoch auch mit Begeisterung.
- Nachwuchs gibt es auch bei Maras, Roten Riesenk├Ąnguruhs, Hulmans und Bennettk├Ąnguruhs.
- Die ehemalige Paradieskranichanlage ist im Augenblick ohne Besatz.
- Flamingos und m├Ąnnlicher Nordafrikanischer Strau├č zeigen im Augenblick ihr Hochzeitsgefieder und sind in Paarungsstimmung. Die Kuhreiher sind jetzt wieder im Freiflug zu sehen und mit Nestbau besch├Ąftigt.
(10.04.2015, 01:36)
Marcell Buechner :   Der zoo bekommt Zuwachs durch ein Nilpferd M├Ąnnchen aus dem Opel Zoo
(04.04.2015, 19:07)
Marcell Buechner :   Ich bin eig sehe gespannt auf die Layouts von der neuen Afrika Voliere
(23.03.2015, 12:21)
Michael Mettler :   @Timo Felker: Gute Frage. Immerhin muss sie ja im Ernstfall auch einen anfliegenden Gro├čgreif aushalten ;-)
(22.03.2015, 22:22)
Timo Felker :   H├Ąlt die Konstruktion denn daran kletternde Berberaffen aus?

Mir w├╝rden noch Luchse einfallen. Leben immerhin auch in Europa, sind bedroht und w├╝rden thematisch so noch halbwegs reinpassen.
(22.03.2015, 21:41)
Michael Mettler :   @Ulli: Falls der Waldrapp-Killer ein Marder war, n├╝tzt engmaschiger Zaun nur untenherum auch nichts.

Von deinen ├╝brigen Kandidaten passen die meisten durch die Gittermaschen: Wo eine Rabenkr├Ąhe reinkommt (und davon sitzen ja reichlich in der Voliere), kommt auch eine Amazone raus. Dass ein Austausch gegen feinmaschigeres Gitter bei dieser Volierenkonstruktion nicht m├Âglich sein soll, hatte ich schon erw├Ąhnt.

Berberaffen w├Ąren noch eine M├Âglichkeit, die brauchen kein geheiztes Haus und es w├╝rden nur sehr junge Tiere durch die Maschen passen. Aber selbst das ist ja nicht unbedingt erstrebenswert - vor allem wegen des angrenzenden Parkhauses...

Um ein zus├Ątzliches Besucher-Highlight nach dem Verlassen der Showarena zu schaffen, w├╝rden mir noch Schneeleoparden einfallen. Die w├Ąren dort zwar thematisch abgeh├Ąngt vom Asienbereich, aber die jetzigen Greife passen ja auch nicht ins Geokonzept.
(21.03.2015, 18:41)
Ulli :   Waldrappen wie fr├╝her - unten engerer Zaun um die Anlage fuchs-sicher zu machen
Reihervoliere - egal welchen Kontinents
Amazonen, Graupapageien
warum nicht selbst Geier - geht andernorts auch
warum unbedingt V├Âgel ... Totenkopf├Ąffchen, Wei├čkopfsakis, Kopje mit Klippschliefernm und V├Âgeln

(21.03.2015, 18:04)
Marcell Buechner :   Aber wieso beseitigt man diese Tr├╝mmer nicht einfach nach dem Abriss des Tropenhaus kommt man doch dann an den Berg ran oder ist das entfernen zu teuer
(21.03.2015, 15:07)
Michael Mettler :   Der Wall, der den gesamten Volierenkomplex r├╝ckseitig begrenzt, ist der verbliebene ├ťberrest eines einstmals ausgedehnteren, begr├╝nten Tr├╝mmerberges, der genau wie der Bergr├╝cken inmitten des Zoos (von Tropenhaus bis Lama-Anlagen) aus dem mit Erde ├╝berdeckten Schutt der im 2. Weltkrieg zerbombten hannoverschen Innenstadt besteht. Was ├╝brigens Bauma├čnahmen in diesen Bereichen schon sehr aufw├Ąndig gemacht hat. Beim Bau der Greifvogelanlagen wurde z.B. f├╝r die Fundamente - vor allem f├╝r die der gro├čen Pylone - erheblich mehr Beton verbraucht als vorher eingesch├Ątzt, weil gro├če Mengen in unvermuteten Hohlr├Ąumen unter den versch├╝tteten Tr├╝mmern "versickerten".

├ťbrigens habe ich noch im Hinterkopf, dass es damals hie├č, die St├╝tzpfeiler w├╝rden mit ihren Fundamenten praktisch genauso tief in die Erde hinein reichen wie sie oberhalb der Erde aufragen. Wei├č nicht, ob das genau so stimmt, oder ob das eine Anspielung auf die versickerten Betonmengen sein sollte.
(21.03.2015, 14:55)
Marcell Buechner :   Das Innengehege der Geier ist sehr trist
(21.03.2015, 13:50)
Marcell Buechner :   Ist das eig ein k├╝nstlicher Berg bei der Geier Voliere
(21.03.2015, 13:07)
Michael Mettler :   P.S. Fiel mir erst nachtr├Ąglich ein: Zwischen der Gro├čvoliere und der ersten der drei kleinen befindet sich ein Betonbau, der meiner Erinnerung nach zumindest fr├╝her eine Pflegerstube enthielt und sp├Ąter auch mal einen Innenraum f├╝r die zwischenzeitlich mit in der Gro├čvoliere untergebrachten Hornraben. Vielleicht k├Ânnte man diesen Bau zu einer Zugangsschleuse umarbeiten und das gro├če Tor am gegen├╝berliegenden Ende der Gro├čvoliere tats├Ąchlich als Gegenst├╝ck dazu f├╝r einen durchlaufenden Weg. Aber wie besetzt man die Voliere dann? Wehrhafte Gro├čv├Âgel k├Ânnten zu Unf├Ąllen f├╝hren, kleinere Stelzv├Âgel w├Ąren wegen des grobmaschigen Gitters raubwildgef├Ąhrdet (siehe die Erfahrung mit dem Versuch, Waldrappen bei den Geiern zu halten).
(21.03.2015, 13:05)
Michael Mettler :   Dieses Detailfoto ist ein halbes Jahr vor dem anderen aufgenommen, als der Maschendraht noch nicht drauf war. Wie gro├č die einzelnen Felder der Verspannung sind, kann man anhand der Personen auf dem ersten Bild sehen. Wichtig ist aber - wenn auch leider nur bei sehr genauem Hinsehen zu erkennen - dass gesch├Ątzt einen Meter ├╝ber Bodenniveau ein Drahtseil quer verl├Ąuft, das ziemlich wichtig f├╝r die Stabilit├Ąt des Konstruktes sein d├╝rfte und einem T├╝rausschnitt im Weg w├Ąre. Ich meine mich zu erinnern, dass das Betonfundament, in dem die senkrechten Stahlseile verankert sind, wegen der Zugkr├Ąfte sehr m├Ąchtig angelegt werden musste. Ob ein nachtr├Ąglich eingef├╝gter T├╝rrahmen aus Stahltr├Ągern oder -rohren den gleichen Zugkr├Ąften standhalten k├Ânnte, wenn man die Seile an ihm befestigt, kann ich nicht beurteilen. Beim Zufahrtstor der Anlage (auf dem zuerst eingestellten Bild ganz links au├čen erkennbar) verl├Ąuft ja ein Tr├Ągerelement von Pylon zu Pylon, so m├╝sste man das vermutlich auch zur Besucherseite hin l├Âsen - aber da scheint mir die zu ├╝berbr├╝ckende Distanz deutlich gr├Â├čer zu sein, dann geht das vielleicht auch nicht ohne zus├Ątzliche dicke Streben?

Alles in allem vielleicht ein unverh├Ąltnism├Ą├čig hoher Aufwand, um die Anlage begehbar zu machen...?
(21.03.2015, 12:55)
Michael Mettler :   @Ulli: Ahnung von Statik habe ich auch nicht. In meinem Archiv habe ich ein paar Fotos aus der Bauphase der Gro├čvoliere gefunden, vielleicht lassen die eine Deutung des Problems zu.

Zuerst eine Aufnahme von Februar 1988, also noch vor Er├Âffnung. Hier ist das Gesamtkonstrukt zu sehen (und auch, wie weitl├Ąufig einst die umgebende Erweiterungsfl├Ąche war). Man sieht hier gut die senkrechte und waagrechte Verspannung der tragenden Stahlseilkonstruktion (die gro├čen quadratischen Felder), auf welcher der Maschendraht aufgezogen ist.
(21.03.2015, 12:38)
Marcell Buechner :   Die Zucht Volieren k├Ânnten Kosteng├╝nstig umgebaut werden zu einem eulen turm wenn man die Gehege vergr├Â├čern will entfernt man Einfach den Platz daf├╝r
(21.03.2015, 11:28)
Ulli :   Ich verstehe das Statik-Problem bei der Greifvogelvoliere nicht ganz. An der einen Seite befindet sich ja schon ein Tor, wor dem man nur ein zweites Zugangstor hinzuf├╝gen muss. Notfalls erfolgt der Zutritt zu einer begehbaren Voliere - sei es f├╝r Geier oder Reiher nur von der einen Seite und der Besucher wird nur zu einem Aussichtsplatz gef├╝hrt.
Ansonsten kann es doch auch nicht unm├Âglich sein, inmitten eines Drahgeflechtes ein Loch zu schneiden und die Befestigung am Boden durch die jeweils seitlichen Bereiche neben diesem eingeschnittenen Loch zu erhalten.
(21.03.2015, 10:42)
Michael Mettler :   @Marcell: Es w├Ąre aber nicht das erste Mal, dass eine Anlage vor├╝bergehend mit einer neuen Art besetzt wird, bis es zu einer baulichen Ver├Ąnderung kommt. Das war beim alten Raubtierhaus so, bis es abgerissen wurde, das war bei den Pekaris im alten Barasingha-Gehege so (und von denen hat sich der Zoo dann wieder getrennt). Die Anschaffung der M├Ąnnergruppe Roter Varis sch├Ątze ich ├Ąhnlich ein, denn dass das Tropenhaus ein Sanierungs-/Abrissfall ist, war schon damals hinl├Ąnglich bekannt, und es ist ja nachvollziehbar, dass man eine Anlage nicht bis zum endg├╝ltigen (baulichen) Ende leerstehen lassen will.
(21.03.2015, 09:46)
Marcell Buechner :   Gehe stark von aus das meine keine gro├čen Raubv├Âgel in den Zucht Volieren zeigt bartgeier sind schon verschwunden daf├╝r sind Bartk├Ąuze drin und wenn Jogi stirbt( andenkondor) wird dort eine Kleine Raubvogelart in die Voliere ziehen wenn der Zoo nicht weiter mit den Volieren planen w├╝rde dann w├Ąren keine K├Ąuze eingezogen
(20.03.2015, 19:40)
Michael Mettler :   Wenn sich das Thema S├╝damerika eines Tages ohnehin auf eine Halle beschr├Ąnken soll und damit die Lama/Vikunja-Haltung eh ausliefe, h├Ątte ich noch eine andere Idee. Wie schon erw├Ąhnt hat die Tiershow, die auf die jetzige Streichelanlagenfl├Ąche in Mullewapp verlagert wird, einen starken s├╝d-/mittelamerikanischen Schwerpunkt, und ich hatte ja auch eine thematisch daran angegliederte Umnutzung der Geiervoliere schon angedacht. Aber jetzt eine noch etwas radikalere Idee: Warum nicht eine S├╝damerikahalle STATT der Greifvogelanlagen?

Dazu folgende Gedanken:

- Die Volierenecke ist vom Hauptweg abgeh├Ąngt, ihre Existenz wird von vielen Besuchern vermutlich nicht mal wahrgenommen.

- Laut Zoo soll die Showarena zuk├╝nftig ein dramaturgisches Highlight zum Ende der Zoorunde bilden. Wenn nun die Besucher in der Show Greifv├Âgel ohne Gitter und in Aktion erleben k├Ânnen - rei├čen sie danach noch satt in der Gro├čvoliere herumsitzende Geier vom Hocker..? Die drei kleinen Zuchtvolieren stehen ohnehin beim heutigen Publikum in der Kritik.

- Durch den Bau des benachbarten Zooparkhauses hat die Ecke leider einen Hinterhofcharakter bekommen. Als die Gro├čvoliere gebaut wurde, h├Ątten ja gegen├╝ber eigentlich irgendwann B├Ąrenfreianlagen mit Schaufensterdurchblick in die Eilenriede folgen sollen, dann h├Ątte dieser Zoobereich ein sehr viel attraktiveres Gesamtbild abgegeben. Aber das Thema ist ja nun schon lange durch.

- Eine Umnutzung der Voliere ist schwierig. Ich meine mal geh├Ârt zu haben, dass die Statik der Konstruktion es nicht erlaubt, die Voliere auf Begehbarkeit umzur├╝sten (indem man den jetzigen Besucherweg zus├Ątzlich ├╝bergittert und daf├╝r das Gitter von dort zu den Tiere ├Âffnet). Auch eine engere Verdrahtung kommt nicht in Betracht, weil dann Schnee auf dem Dachbereich liegen bliebe und dessen Gewicht wiederum die Statik gef├Ąhrden w├╝rde. Ein brauchbar gro├čes Warmhaus, um tropische Arten in der Gro├čvoliere halten zu k├Ânnen, lie├če sich auch nicht ohne weiteres anschlie├čen - die Nachbarfl├Ąche wird ja jetzt f├╝r die Showarena genutzt.

- Die Gesamtfl├Ąche d├╝rfte eigentlich nicht kleiner sein als das Areal, das am alten Antilopenring f├╝r die S├╝damerikahalle angedacht ist. Die ├Ąu├čere Seitenwand einer dort platzierten Halle k├Ânnte unmittelbar an das Zooparkhaus anschlie├čen. Der Einbau eines Eventbereiches mit direktem Zugang vom Parkhaus und kulinarischer Versorgung von der benachbarten Meyers-Hof-K├╝che w├Ąre m├Âglich, ggfs. sogar ein "richtiger" Zoo-Nebeneingang unter Dach f├╝r die Besucher, die im Parkhaus ankommen.

- Wenn trotzdem weiterhin Gro├čgreife in einer Gro├čvoliere gezeigt werden sollen, k├Ânnte eine solche genau dort entstehen, wo jetzt die S├╝damerikahalle angedacht ist. Also in "Afrika" - f├╝r den Besatz st├╝nden reichlich Arten zur Auswahl. Man k├Ânnte ein beheiztes Winterhaus anschlie├čen (das erh├Âht die Anzahl der zur Wahl stehenden Bewohner) und die Konstruktion dann diesmal so w├Ąhlen, dass auch eine engere Verdrahtung m├Âglich w├Ąre; in der jetzigen Anlage waren ja schon ├Âfter eindringende Raubtiere (Marder?) ein Problem, das der gro├čen Maschenweite geschuldet war.

"Abgeh├Ąngt" w├Ąre S├╝damerika dann zwar immer noch, aber das ist es als Enklave im Sambesi-Bereich oder am jetzigen Standort (Lama-Anlagen) schlie├člich auch.
(20.03.2015, 19:22)
Ulli :   Ich finde den Masterplan von hannover nach wie vor klasse. Allein die Lage der S├╝damerikahalle wirkt wie abgestellt und nicht abgeholt.

Ich w├╝rde das gesamte Areal als Haustierbereich nutzen. Auf de,m momentanen Standort der Nyala-Anlage kann ich mir als Erg├Ąnzung zu der Addax-Anlage eine Art Kamelmarkt mit Dromedaren vorstellen.Das momentane Antilopenhaus rings um die Pferdeantilopen w├╝rde der eigentliche Streichelzoo-Bereich. Auf der jetzigen Kleine-Kudu-Anlage (fr├╝her Nyalas) k├Ânnen z.B. Watussirinder oder Zwergzebus ziehen oder die Anlage auch in Zukunft zur Haltung von Waldb├Âcken, vorzugsweise Nyalas, dienen. Die momentane Schauarena wp├╝rde sich gut als Hy├Ąnenanlage oder Waldbockanlage machen. Auf der momentanen Giraffenanlage werden sicherlich auch in Zukunft afrikanische Huftiere leben.
Wenn man nun unbedingt eine neue Halle an der eingezeichneten Stelle haben m├Âchte, g├Ąbe es sicher mehrere Optionen f├╝r eine Afrikahalle (Savanne, W├╝ste, Fortpflanzung und Entwicklung, Nahrungskette, Krokodile) statt einer S├╝damerikahalle.

F├╝r die Asienhalle w├╝rde ich mir dann eine Orang-Utan-Haltung plus Gibbons plus Zwergotter mir einer Freianlage auf dem fr├╝heren Robbenareal vorstellen.
Das Hang-Gef├Ąlle kann man wunderbar f├╝r eine Zwei-Ebenen-Einsicht nutzen.

Auf dem Areal der momentanen Vicunja-Anlage inklusive Stall k├Ânnte ich mir unter Einbeziehung des Gef├Ąlles entweder eine Schabrackentapir-Anlage oder eine Krokodilanlage (jeweils mit Unterwasseransicht im unteren flachen Teil des Gel├Ąndes) oder eine Freiflug-Vogelhalle exakt wie in Frankfurt vorstellen.

Sowohl eine Asienhalle oder eine S├╝damerikahalle werden aber eh erst fr├╝hstens in zehn Jahren verwirklicht - die anderen Projekte haben und m├╝ssen auch Priorit├Ąt haben.
(20.03.2015, 18:10)
Marcell Buechner :   Mach ich gern
(20.03.2015, 09:25)
Gudrun Bardowicks :   Der Artikel ist gemeint. Ich denke allerdings dass die beigef├╝gte Zeichnung f├╝r Nicht-Jambo-Besitzer interessanter ist, da sie etwas ├╝ber den auf der Homepage des Erlebniszoos Hannover ver├Âffentlichten Plan hinausgeht, w├Ąhrend der Text in "Jambo" identisch mit dem auf der Homepage ist.
Ich w├╝rde die Zeichnung gerne einstellen, wei├č aber nicht wie ich das hier machen mu├č. Vielleicht kann Marcell Buechner ja die Abbildung auch noch einstellen.
(20.03.2015, 00:18)
Marcell Buechner :   Meinst du den

(19.03.2015, 20:24)
Oliver M├╝ller :   Kann bitte jemand f├╝r die Nicht-Hannoveraner den Jambo-Artikel hier hoch laden?
(19.03.2015, 19:27)
Gudrun Bardowicks :   Ich habe mittlerweile auch das aktuelle "Jambo" erhalten. Einige Widerspr├╝che, die ich bisher sah, lassen sich somit m├Âglicherweise l├Âsen: Die S├╝damerikahalle ist wie vermutet noch in der Grobplanung und wird fr├╝hestens nach 2021 entstehen, also dann, wenn auch die Sambesi-Erweiterung fertig ist und die Giraffen, deren Umzug f├╝r 2021 geplant ist, in den Eingangsbereich des Zoos und auf die dortige gro├če Savannenanlage umgezogen sind. Das neue Giraffenhaus mit Freilaufhalle wird wie erwartet an den neuen Eingangsbereich grenzen und vermutlich als Begr├╝├čungstierhaus dienen, was ich nicht schlecht finde und mich etwas an den neuen Eingangsbereich in Magdeburg oder auch in Frankfurt (kenne ich bisher nur aus Bildern und Berichten) erinnert, wo man auch gleich Einblick in attraktive Tieranlagen bzw. H├Ąuser hat. Folglich werden bis zum m├Âglichen Bau der S├╝damerikahalle (die vermutlich weiterhin nur eine potentielle Planung, falls genug Geld da ist, darstellt und m├Âglicherweise daher nie gebaut wird) auch die ├╝brigen Arten des aktuellen Antilopenrings (Kleine Kudus, Pferdeantilopen, Dikdik, Nyalas,Rotducker, POS) in andere Anlagen umgezogen sein oder abgegeben.
Die neue Streichelwiese wird nach dem Umzug der Showb├╝hne 2016 also zuerst nur auf den bis dahin freien Fl├Ąchen (vermutlich Showb├╝hnenbereich und direkt angrenzende Fl├Ąchen bzw. Nyalaanlage) entstehen und nicht auch die Fl├Ąche der Anlagen f├╝r Pferdeantilopen, Kleinen Kudus und POS umfassen, so dass der Umzug der in diesem Zooteil bisher lebenden Tiere in Ruhe vor sich gehen kann und sich dort in den n├Ąchsten Jahren tierhaltungsm├Ą├čig noch nicht viel ├Ąndern wird (au├čer Neubau der Streichelwiese vermutlich in afrikanischem Stil). Die in der Presse und auf der Zoo-Homepage ver├Âffentlichte Masterplanung umfa├čt nur die Jahre 2015/2016 bis 2021 und steht daher nicht im Widerspruch zur weiterreichenden Planung im Jambo, die bis ins Jahr 2025 reicht und auch die beiden bei genug vorhandenen Mitteln geplanten, aber noch nicht sicheren Tropenhallen f├╝r S├╝dostasien und S├╝damerika umfasst. Ich gehe allerdings weiterhin davon aus, dass bei genug Finanzmitteln das S├╝dostasienhaus wohl zuerst entstehen wird, da die Besucher sicherlich wieder Orangs im Zoo sehen wollen und man die Planstelle der beliebten Tapire ja auch mit s├╝dostasiatischen Schabrackentapiren besetzt werden kann. Den gew├Ąhlten Standort im Bereich der Lama-Anlagen und der alten Robbenanlage finde ich auch sehr passend, da dieser direkt an die neue Elefantenanlage und den vermutlich doch erhalten bleibenden Australienparkteil mit der Wombat- und Australien-Gemeinschaftsanlage grenzen wird. Daher finde ich die Idee von Michael Mettler mit dem angrenzenden oder integrierten Australienhaus toll und k├Ânnte mir so eine Kombination auch sehr gut vorstellen.
Eine S├╝damerikahalle umgeben von lauter Anlagen f├╝r afrikanische Tierformen wie nach der Planung im "Jambo" finde ich hingegen immer noch nicht besonders ├╝berzeugend, wenn dieser Zooteil in der Tat auch etwas abgelegen vom Hauptweg ist und man mit etwas Kulissenkosmetik vermutlich in dem Bereich auch einen eigenst├Ąndigen S├╝damerikateil bauen k├Ânnte, wenn alle afrikanischen Arten dieses Zooteils einmal umgezogen sind. Allerdings d├╝rfte dann dort auch wirklich nur Platz f├╝r ein mittelgro├čen S├╝damerikahaus mit angrenzenden Au├čenanlagen f├╝r Tapire, Wasserschweine, Ameisenb├Ąren, Faultiere (vermutlich nur in einer Innenanlage) und ein oder 2 Krallenaffenformen und vielleicht noch Ozelots sein. Auch Nasenb├Ąren und vielleicht Aras in einer Voliere w├Ąren noch denkbar, wenn man auf einige wenige Gemeinschaftsanlagen, die allerdings nicht besonders gro├č sein d├╝rften, setzt. Eine Einzelanlage f├╝r Ozelots oder eine andere s├╝damerikanische kleine oder mittelgro├če Katzenart, ein Gemeinschaftsgehege f├╝r Tapire, Wasserschweine und m├Âglicherweise Ameisenb├Ąren und Nasenb├Ąren als gr├Â├čte Anlage und ein oder zwei kleine Anlagen f├╝r Krallenaffen, Faultiere und Aras k├Ânnte ich mir gut vorstellen. Allerdings wird es dann wohl keine Nandus, Vikunjas, Maras und Lamas (au├čer vielleicht auf der Streichelwiese) mehr in Hannover geben, wobei ich eine Abgabe der Vikunjas schon bedauern w├╝rde.

Ein gro├čfl├Ąchiges S├╝dostasienhaus mit gro├čen Au├čenanlagen k├Ânnte man auf jeden Fall attraktiver gestalten und vor allem auch f├╝r Zoofans wie uns sehr viel spannender besetzen als eine verh├Ąltnism├Ą├čig kleine S├╝damerikahalle. Auch w├╝rden sich f├╝r eine attraktive S├╝dostasienhalle vermutlich mehr auch stark bedrohte und daher artenschutzrelevante Arten finden als f├╝r die x-te S├╝damerikahalle in deutschen Zoos, deren Bestand sich vermutlich nicht sehr von vergleichbaren H├Ąusern in Deutschland unterscheiden w├╝rde. Eine S├╝damerikahalle w├Ąre allerdings vermutlich preisg├╝nstiger als eine S├╝dostasienhalle und daher finanziell wohl schneller und einfacher umsetzbar.
(19.03.2015, 15:22)
Michael Mettler :   @Oliver M├╝ller: Genau deshalb favorisiere ich statt einer S├╝damerika-Halle eine Australien-Halle und eine bauliche Verbindung dieser mit der Asien-Halle. Egal, ob man Asien oder Australien zuerst bauen w├╝rde - man k├Ânnte die zweite Halle sp├Ąter direkt an die erste anschlie├čen, h├Ątte einen Synergieeffekt in Sachen Anschlussleitungen usw. und mit Arten aus Indonesien und Neuguinea ├╝berhaupt keine M├╝he, den thematischen ├ťbergang von Asien zu Australien didaktisch zu erkl├Ąren.
(18.03.2015, 17:53)
Marcell Buechner :   Wenn die Halle unterteilt ist mag es vl gehen aber sonst mach das ja mit keinen Sinn irgend welche Arten reinzusetzen
(18.03.2015, 17:52)
Oliver M├╝ller :   Da ja Platz und Geld (wie immer und ├╝berall) knapp sind, k├Ânnte ja am Ende aus zwei Tropenhallen vielleicht auch eine einzige werden, mit Arten aus mehreren Kontinenten...
(18.03.2015, 17:36)
Gudrun Bardowicks :   Soweit ich wei├č wird das Antilopen/ Giraffenhaus vorerst erhalten bleiben. Ich denke, dass lediglich das Pferdeantilopenhaus samt den angrenzenden Anlagen zur Disposition steht und abgerissen werden soll. Urspr├╝nglich sollte in dem Bereich eine weitere afrikanische Gemeinschaftsanlage entstehen. Die neue Streichelwiese k├Ânnte man bei Bedarf sicherlich jederzeit in eine afrikanische Steppenlandschaft umwandeln und mit weiteren afrikanischen Wildtieren besetzen. Dann w├╝rde sich die Streichelwiese eben auf den Bereich der aktuellen Showb├╝hne oder auch der aktuellen Nyala-Anlage beschr├Ąnken, was ich auch nicht so schlecht finden w├╝rde.

Ich w├╝rde mir auch einen Nordostafrikabereich w├╝nschen. Mit der Sambesi-Erweiterung auf den aktuellen Eingangsbereich wird ja dort vermutlich ein an den Drillwald und das Urwaldhaus grenzender Bereich f├╝r busch- und waldbewohnende afrikanische Arten entstehen. Ich denke auch, dass das neue Giraffenhaus mit Freilaufhalle im neuen Eingangsbereich oder im Bereich des aktuellen Eingangs sozusagen als Empfangskomitee entstehen wird.
(17.03.2015, 18:33)
Michael Mettler :   P.S. Geht vielleicht auch andersrum: Kleine Kudus/Dikdiks bleiben, wo sie sind, und treten ggfs. vor├╝bergehend einen Teil der Gehegefl├Ąche an die POS ab, Pferdeantilopen ziehen in die jetzige POS-Anlage. In deren Stall standen fr├╝her mit den Addax ebenfalls in beiden Geschlechtern behornte und deshalb einzeln aufgestallte Antilope - allerdings von deutlich kleinerer Statur.
(17.03.2015, 09:26)
Michael Mettler :   Wenn das Giraffen-Antilopen-Haus so marode sein soll, dass es durch einen Neubau ersetzt werden muss, dann wird man es wohl kaum noch einem Umbau zu einem S├╝damerika-Provisorium unterziehen. Da St├Ąlle f├╝r afrikanische Steppenhuftiere gemeinhin nur leicht geheizt werden m├╝ssen und f├╝r S├╝damerikas Tropenbewohner h├Âhere Luftfeuchte n├Âtig ist, w├╝rde ein solches Provisorium zus├Ątzliche Gef├Ąhrdung der angegriffenen Bausubstanz und Energieverschwendung bedeuten.

Was die Streichelwiese betrifft: Schaut doch mal auf die Zeitschiene der bereits festgelegten ├änderungen. Falls die Pferdeantilopen nicht schon vorab in die Huftiergemeinschaft der jetzigen Giraffenanlage eingegliedert w├╝rden (was allerdings aus Gr├╝nden des Stallraums eine Abgabe der Bl├Ąssb├Âcke oder der Bergzebras bedeuten w├╝rde), brauchen sie noch bis 2021 (Fertigstellung der neuen Giraffenanlage) ein Gehege am alten Antilopenring, ebenso die Dikdiks. Und ich denke auch, dass entweder Kudu oder Nyala im Bestand bleiben. Das alte Giraffenhaus muss aus naheliegenden Gr├╝nden noch ein paar Jahre stehen bleiben, da l├Ąge es auf der Hand, die jetzige Kudu-Anlage f├╝r die Pferdeantilopen zu nutzen. Auf die jetzige Nyala-Anlage k├Ânnen sie m.E. nicht, die dortigen St├Ąlle (ehemals f├╝r K├Ąngurus und Laufv├Âgel gebaut) sind meiner Erinnerung nach Gruppenst├Ąlle; Pferdeantilopen werden aber aus Sicherheitsgr├╝nden einzeln aufgestallt.

Der jetzige Stalltrakt der Pferdeantilopen k├Ânnte zuerst abgerissen und die Gesamtfl├Ąche Haus/Gehege mit der Fl├Ąche der dann umgezogenen Show-Arena zusammengefasst werden f├╝r das neue Streichelgehege. Der Stall der Pinselohrschweine ist ein eigenst├Ąndiges Geb├Ąude und k├Ânnte samt Anlage vorerst noch stehen bleiben. Stallraum und Gehegefl├Ąche w├╝rden eine Unterteilung erlauben - schlie├člich ist das eine aus urspr├╝nglich zwei Gehegen zusammengelegte Anlage. Dann h├Ątte man dort die M├Âglichkeit, Pinselohrschweine, Kleine Kudus und die zweite Dikdik-Gruppe bis zu den weiteren Umbauten halten zu k├Ânnen.

Was dann sp├Ąter mal auf diesen Fl├Ąchen passieren wird, bleibe dahingestellt; h├Ąngt ja auch davon ab, wie der neue Wirtschaftshof aussehen wird, vielleicht l├Ąsst sich die Fl├Ąche f├╝r die Tierhaltung sogar noch auf dessen jetziges Gel├Ąnde erweitern. Auch der Stall der W├╝sten- und Nyala-Anlage ist alt und wird eines Tages durch einen Neubau ersetzt werden m├╝ssen.

W├╝nschen w├╝rde ich mir, langfristig den Schwerpunkt Nord- und Nordostafrika auf dieser Fl├Ąche auszubauen. Kleiner Kudu und Dikdik (Nordost) w├╝rden schon dazu passen, Dromedare, Geparden und Hy├Ąnen (dann eben Sudan-Geparden und Streifenhy├Ąnen) waren f├╝r diese Ecke zooseits schon mal andiskutiert, und statt einer S├╝damerika-Halle als Enklave im Afrika-Parkteil k├Ânnte ich mir besser eine afrikanische W├╝stenhalle mit Kleintieren vorstellen. Ein (dann kleineres) Streichelgehege lie├če sich mit Somalischafen stilgerecht besetzen.
(17.03.2015, 09:22)
Marcell Buechner :   Ich h├Ątte ja gerne das die S├╝damerika Halle auf dem Standort des ehemaligen Robbenrondells entsteht und die 2 Gehege wie ein Inka Dorf thematisiert weil der Bereich sieht nicht gut aus Gegensatz zum anderen zoo teilen
(16.03.2015, 22:50)
Gerrit Wehrenberg :   Die Meldung, des immerhin zooeigenen Magazins, einer S├╝damerika-Halle am jetzigen Antilopenring hat mich dann doch auch ├╝berrascht. Soweit ich wei├č, hat man, bis auf die Wunscharten, noch nichts weiter zu den beiden Hallenw├╝nschen (S├╝damerika/Asien) ge├Ąu├čert. Auch nicht wo sie stehen soll(en). Ich k├Ânnte mir vorstellen, dass die ├ťberlegung von einer Streichelwiese auf der aktuellen Nyala-Anlage auch vorerst pragmatischer Natur ist/war: Das Stallgeb├Ąude k├Ânnte h├Âchstwahrscheinlich nachgenutzt werden und man m├╝sste nur ein wenig einebnen und neu verz├Ąunen. Die Umnutzung einer Stallungsanlage zu einem Warmhaus f├╝r die S├╝damerikaner w├Ąre wie gesagt ebenso denkbar. Allerdings w├╝rde es sich hier nur um die Faultiere, max. zwei Krallenaffenarten und dem Aguti handeln. Die Antilopengehege k├Ânnten dann einfach und schnell f├╝r die Vikunjas, Maras, Capybaras und Lamas + Tapiren genutzt werden. Dies w├Ąre wohl aber tats├Ąchlich nur ein Provisorium - aber wohl eines mit relativ wenig Aufwand und viel "Neuem". Vielleicht wurde diese Idee auch kurzfristig zugunsten einer riesigen (und zum Geoprinzip passenden) Streichelwiese verworfen - so wie es in der Presse hie├č. Diese Wiese kann dann immer noch zugunsten von weiteren afrikanischen (Wild)tieranlagen verkleinern. Oder Brachfl├Ąchen wandern am Rand der Streichelwiese vorerst hinter die Kulissen.
Ich pers├Ânlich w├╝rde mir f├╝r einen nicht-provisorischen S├╝damerikabereich neben den Besucherlieblingen ein, zwei besondere neotropische Arten, vllt. in der angedachten Tropenhalle, w├╝nschen, um etwas von der Gefahr eines "0815-Artenzoos" weg zu kommen. In Yukon Bay ist ein Beispiel, dass man sich diesbez├╝glich wirklich Gedanken gemacht hat (Karibus/N├Ârdliche Seeb├Ąren/Waldbisons/anf├Ąnglich Felsenpinguine/Meerespelikane). Auch w├╝rde ich die Lamas zugunsten der Tapire abgeben, da man schlie├člich eine nicht schlecht z├╝chtende Vikunja-Herde (f├╝r mich um einiges kostbarer) hat. Aber im Moment ├Ąu├čern wir sowie der Zoo lediglich reine W├╝nsche...
(16.03.2015, 21:32)
Gudrun Bardowicks :   Zum Verst├Ąndnis: Ich habe nichts gegen ein S├╝damerikahaus, auch nicht im Afrikaparkteil, glaube aber nicht, dass dieses Haus, wenn es wirklich auf den eingzeichneten Standort kommen sollte, auch langfristig s├╝damerikanische Arten zeigen wird, sondern glaube eher, dass es kurz- bis mittelfristig die S├╝damerikaner aufnehmen wird, die durch den Abriss des Tropenhauses und den Umbau der S├╝damerikaanlage im Urwaldhaus f├╝r afrikanische Primaten ihre bisherigen anlagen verlieren werden. Wenn irgendwann wirklich ein gro├čes und kostenaufwendiges S├╝damerikahaus z.B. im Bereich der jetzigen Anlagen f├╝r Lamas und Vikunjas entstehen sollte werden diese Arten sicherlich dorthin umziehen und das Geb├Ąude im Sambesibereich, welches sicherlich nicht ├╝berm├Ą├čig teuer und aufwendig werden wird, f├╝r afrikanische Kleins├Ąuger, Reptilien und evtl. auch Kleinv├Âgel umgestaltet, was ich auch sehr gut finden w├╝rde. Ich lasse mich allerdings gerne ├╝berraschen. Laut dem vorliegenden Entwicklungsplan sollte eine S├╝damerikahalle ja fr├╝hestens nach 2021 und noch nicht in diesm oder im n├Ąchsten Jahr entstehen. Eine Art Gew├Ąchshaus oder eine provisorische Umgestaltung des Antilopenhauses in ein S├╝damerikahaus, nachdem die Pferdeantilopen, Dikdiks und POS in ihre neuen Anlagen umgesetzt wurden, k├Ânnte allerdings m├Âglicherweise schneller umsetzbar und preiswerter sein als ein hochmodernes S├╝damerikahaus, wie es im Augenblick noch als potentielles Tropenhaus nach 2021 in Vorplanung ist. Es hei├čt also abwarten, ob und wann das in Jambo eingezeichnete S├╝damerikahaus wirklich kommt. Auch zu Zeiten von Herrn Machens waren schon einmal eine 15 Meter hohe Subtropenwaldhalle und eine tropische Vogelfreiflughalle geplant und angek├╝ndigt, die aber vor allem aus Kostengr├╝nden und vielleicht auch aus Platzgr├╝nden nicht umgesetzt wurden (Zoofreund Nr. 99, M├Ąrz 1996, Kinderseiten). Die Subtropenwald sollte im Jahr 1999 er├Âffnet werden und die Vogelhalle im Jahr 2000.
(16.03.2015, 17:23)
Marcell Buechner :   Die weissb├╝schel├Ąffchen sind bei den Faultiere mit untergebracht und die kaiserschnurrbarttamarine leben noch habe letzend welche gesehen und die pferdeantilopen gehen mit auf die Anlagen wo die Giraffen jetzt sind ich denke das das Magazin gut mit dem zoo zusammen arbeitet deswegen gehe ich davon aus das diese Information stimmt
(16.03.2015, 00:22)
Gudrun Bardowicks :   Trotzdem glaube ich, dass die S├╝damerikahalle an der falschen Stelle eingezeichnet wurde. Ich denke eher, dass die f├╝r die Streichelwiese nicht genutzten Anlagenfl├Ąche f├╝r weitere afrikanische Tierarten, z.B. Rothalsstrau├če oder Dromedare, die zum W├╝stenthema passen, genutzt werden. Falls die Info mit der S├╝damerikahalle doch stimmen sollte, wird es sich bei dieser im Sambesiteil bestimmt nicht um eine Dauereinrichtung handeln, da die aktuelle Giraffenanlage auch zuk├╝nftig mit afrikanischen Huftieren besetzt bleibt (ich habe etwas von den Pferdeantilopen als zuk├╝nftigen Mitbewohnern der Anlage geh├Ârt)und in Zukunft nicht s├╝damerikanisch besetzt wird. Auch die L├Âwen w├Ąren ja in einem S├╝damerikaparkteil fehl am Platz. Falls im Sambesibereich wirklich eine S├╝damerikahalle entsteht wird diese vermutlich nur vor├╝bergehend s├╝damerikanisch besetzt sein und wahrscheinlich die Kaiserschnurrbarttamarine, Wei├čb├╝schel├Ąffchen (leben die ├╝berhaupt noch), Faultiere und m├Âglicherweise auch Wasserschildkr├Âten, G├╝rteltiere und Nasenb├Ąren aufnehmen und sp├Ąter vermutlich mit afrikanischen Arten umbesetzt werden.
(16.03.2015, 00:15)
Marcell Buechner :   Aber die streichelwiese soll nur auf der Anlage der Nyalas und ducker Anlage enstehen
(15.03.2015, 23:44)
Gudrun Bardowicks :   Ich habe die neue Jambo noch nicht, aber ich glaube nicht, dass im Bereich des Antilopenrings eine S├╝damerikahalle entstehen wird, zumindest nicht als Dauereinrichtung, weil man dann das Geozookonzept aufweichen w├╝rde und die Halle einfach am falschen Platz w├Ąre. Ich gehe eher davon aus, dass der ver├Âffentlichte Masterplan der Wahrheit entspricht. Nach diesem wird im Bereich des Antilopenrings die neue Streichelwiese entstehen. Sie w├╝rde dort auch gut hinpassen, da dort mit Zwergziegen und Kamerunschafen sowieso ├╝berwiegend afrikanische Haustierformen gehalten werden und man die Streichelwiese somit gut in den Sambesi-bereich integrieren kann. Die S├╝damerikahalle, falls sie jemals gebaut wird, soll in der Tat im Bereich der aktuellen Lama-Anlagen entstehen. Dieser Bereich, vielleicht einschlie├člich des alten Polarium-standorts, ist auch f├╝r die Asienanlagen samt Asienhalle im Gespr├Ąch. Wenn ich den Artikel zum Masterplan auf der Homepage des Zoos richtig verstanden habe sind sowohl S├╝damerika- wie auch Asienhalle potentielle Projekte, die erst nach 2025 entstehen sollen falls das Geld f├╝r den Bau vorhanden ist und die Zoobeseucher sich f├╝r den Bau dieser Hallen aussprechen. Ich denke, dass letztendlich vermutlich nur eine S├╝damerika- oder eine S├╝dostasienhalle entstehen wird, wobei ich pers├Ânlich f├╝r eine S├╝dostasienhalle w├Ąre, da Orangs, Gibbons und Gaviale (oder eine andere asiatische Krokodilform) vermutlich publikumsattraktiver w├Ąren als Ameisenb├Ąren, Ozelots und Tapire, zumal man ja auch Schabrackentapire im Asienhaus halten k├Ânnte, vielleicht zusammen mit den Orangs und Gibbons. Dar├╝berhinaus sind S├╝dostasienh├Ąuser, wenn man einmal von Elefantenfreilaufhallen absieht, in Deutschland sehr viel seltener als S├╝damerikah├Ąuser.
(15.03.2015, 16:25)
Marcell Buechner :   Laut dem Magazin jambo kommt auf dem Gel├Ąnde der Pinselohrschweine pferdeantilopen kleine kudus und dik diks sowie der Showarena Eine S├╝damerika Halle hin was f├╝r mich nicht eindeutig ist weil auf dem Gel├Ąnde der Nyalas und ducker die neue streichelwiese entsteht und dort wo jetzt die S├╝damerika Anlagen befinden soll eine Asien Halle entstehen
(15.03.2015, 10:52)
Marcell Buechner :   Gehe davon aus das man die Gibbon Anlage am Ende der Saison das hei├čt Oktober anf├Ąngt umzubauen zu der Afrika Volaire
(08.03.2015, 20:21)
Gudrun Bardowicks :   Daher hatte ich ja auch von kurzzeitiger Unterbringung gesprochen. Ich bin mir auch sicher, dass sowohl die Gibbons wie auch die Orangs abgegeben werden.
(08.03.2015, 20:15)
Marcell Buechner :   Das Jungtieraufzuchtshaus ist glaube ich bisschen zu klein f├╝r 2 Orang Urans und die Kattas sind dort auch beheimatet wei├č nicht wie gro├č es innen ist aber die aussengehege sind nicht besonders gro├č f├╝r Orangs sie werden laut Zoo gehen
(08.03.2015, 20:09)
Marcell Buechner :   Das Jungtieraufzuchtshaus ist glaube ich bisschen zu klein f├╝r 2 Orang Urans und die Kattas sind dort auch beheimatet wei├č nicht wie gro├č es innen ist aber die aussengehege sind nicht besonders gro├č f├╝r Orangs sie werden laut Zoo gehen
(08.03.2015, 20:09)
Gudrun Bardowicks :   Ich denke, dass die Abnehmer noch nicht bekannt sind. Mit den Orangs kann man sich ja auch noch bis 2016 Zeit lassen, mit den Gibbons vielleicht auch, da ich nicht davon ausgehe, dass man mit den entsprechenden Um- bzw. Neubauarbeiten vor 2016 beginnen wird. F├╝r das Zuchtm├Ąnnchen Jambi wird sich sicherlich schnell ein Abnehmer finden. Ich k├Ânnte ihn mir z.B. gut als neues Zuchtm├Ąnnchen im Tierpark Hagenbeck vorstellen, da das dortige M├Ąnnchen ja scheinbar nicht zuchtf├Ąhig ist. F├╝r die beiden ├Ąlteren Orangs k├Ânnte es m├Âglicherweise etwas schwieriger werden, geeignete neue Halter zu finden. F├╝r die beiden alten Gelbwangengibbons d├╝rfte es auch nicht so einfach sein, Abnehmer zu finden, aber f├╝r Gibbons kann man preiswerter in anderen Tierparks neu bauen als f├╝r Orangs. Daher sind Gibbons vermutlich auch leichter in kleinere, aber trotzdem gute zoologische Einrichtungen abzugeben als Orangs. Kurzzeitig k├Ânnte man die Gibbons oder vielleicht sogar die ├Ąlteren Orangs bestimmt auch im ehemaligen Jungtieraufzuchthaus unterbringen, welches in weit besserem Zustand als das Tropenhaus sein soll.
(08.03.2015, 20:00)
Marcell Buechner :   In welche Zoos gehen eig die Gibbons und die Orang Utans
(08.03.2015, 18:15)
Michael Mettler :   @Marcell: Siehe Ullis letzten Beitrag.
(06.03.2015, 21:56)
Marcell Buechner :   Darf ich fragen was mit Feuchtgebiet gemeint ist
(06.03.2015, 18:59)
Michael Mettler :   Vom fr├╝heren "Feuchtgebiet" am Tigergraben kann ├╝brigens nicht mehr viel ├╝brig sein (wenn ├╝berhaupt). Anbei ein Foto vom Bau des Blockhauses 2008, die links dicht dahinter stehende Wand geh├Ârt bereits zum Dschungelpalast. Das m├╝sste die Stirnseite des Hauses sein, das Tigerst├Ąlle und Toilettenanlage beinhaltet. Rechts daneben m├╝sste sich der Trockengraben befinden.

Die Idee des Anschlusses einer Tigeranlage "mit zwei Gesichtern" direkt an das Blockhaus gef├Ąllt mir ├╝brigens gut!
(06.03.2015, 15:11)
Michael Mettler :   @Ulli: Immerhin muss bei einem Trockengraben damit gerechnet werden, dass ein Tier hineinf├Ąllt und irgendwie wieder herauskommen muss. Deshalb w├╝rde es mich nicht wundern, wenn es eine von au├čen nicht erkennbare Rampe o.├ä. in einem Tunnel g├Ąbe. Und wo ein Tiger hinauf laufen kann, kann er im Bedarfsfall auch hinunter laufen - ginge also auch ohne Fahrstuhl.
(06.03.2015, 15:02)
Ulli :   Zur Tigeranlage:
Ich bin mir nicht sicher. In der Fr├╝hphase des Dschungelpalastes gab es hinter der Tigeranlage einen Bereich zur Wasserreinigung, ├ťberlaufschutz oder ├Ąhnliches (siehe Pfeil)
Wenn es m├Âglich ist, diesen Bereich zu verlegen oder es diesen Bereich ├╝berhaupt noch geben sollte, w├Ąre mir eine Verl├Ąngerung der Tigeranlage bis zum Blockhaus am liebsten.

Der mittlere H├╝gel kann aus Sichtgr├╝nden bleiben.

Durch den H├╝gel kann man die Tigeranlage optisch zweiteilen ┬ľ einmal in den orientalischen Bereich und zum anderen in den Taiga-Bereich (Borealer Wald) ┬ľ beides Lebensr├Ąume von Tigern.

Der r├╝ckw├Ąrtige Graben wird zugesch├╝ttet. Dass er als R├╝ckzugsgehege verwendet werden k├Ânnte kann ich mir aus baulichen Gr├╝nden (Tiger br├Ąuchten Fahrstuhl) eher nicht vorstellen ┬ľ ich lasse mich aber gerne eines Besseren belehren.

Im Blockhaus werden an der R├╝ckwand gro├če Sichtscheiben eingebaut. Der bisherige Laden wird zu einem Informationszentrum zum N├Ârdlichen Urwald/Borealen Wald.

Die Umbaukosten sind ├╝berschaubar.

(06.03.2015, 12:38)
Gudrun Bardowicks :   Bei der Eisb├Ąrenanlage ist das in der Tat so. Das k├Ânnte ich mir auch f├╝r die Tigeranlage vorstellen.
(06.03.2015, 10:24)
Michael Mettler :   Sollte "LichtMANGEL" hei├čen, nicht "-magel" - sorry.
(06.03.2015, 00:20)
Michael Mettler :   @Marcell, nochmal zu den Eventfl├Ąchen: Es wurden (und werden immer noch!) st├Ąndig mehr Eventr├Ąume eingerichtet, weil die urspr├╝nglichen f├╝r die Nachfrage nicht ausreichten und die Events eine der wichtigsten Einnahmequellen des Zoobetriebs sind (und somit auch die Tierhaltung mitfinanzieren). W├╝rde man den Maharadscha-Saal wegrei├čen, m├╝sste also an anderer Stelle im Zoo etwas Vergleichbares neu gebaut werden, um finanzielle Verluste zu vermeiden.

@Hannes: Habe mir eben eine alte Luftaufnahme vom Dschungelpalast (vor Bau des benachbarten Yukon Trails) angesehen, da ich einsch├Ątzen konnte, wie gro├č die Tigeranlage eigentlich ist - von au├čen betrachtet wirken ja gerade Kulissengehege oft kleiner, als sie in Wirklichkeit sind. Die Elefantenbullenanlage links unten bietet einen guten Vergleich auf der Aufnahme, die ist laut Angabe in einer EEG-Dokumentation 570 qm gro├č. Dann m├╝sste die Tigeranlage - ohne Graben gerechnet - so um die 600 qm messen (und ihr Graben mindestens 250 qm!). Auf der Freifl├Ąche ganz rechts unten im Bild, direkt unterhalb des Tigergrabens, steht heute das Yukon-Bay-Blockhaus.

Eine Erweiterung der Anlage k├Ânnte ich mir allenfalls durch Hinzunahme des Grabens vorstellen, wenn man dem drohenden Lichtmagel (s.u.) dadurch begegnen w├╝rde, dass die Terrassen der bestehenden Anlage abgetragen werden. Dann w├╝rde eine Mauer oder ein mit Kletterpflanzen begr├╝nter Zaun in Richtung Blockhaus nicht so hoch aufragen, als wenn sie/er auf dem jetzt erh├Âhten Gel├Ąndeniveau st├╝nde, und dann hielte sich der Verlust an einfallendem Licht in Grenzen.

Ich wei├č ├╝brigens gar nicht, ob der Graben auch als Absperrgehege genutzt werden kann und somit schon jetzt im Bedarfsfall zur nutzbaren Gehegefl├Ąche z├Ąhlt. Bei den - allerdings sehr viel sp├Ąter gebauten - Eisb├Ąrenanlagen soll das ja tats├Ąchlich so sein.
(06.03.2015, 00:17)
Marcell Buechner :   Je weniger Tiere desto weniger ist los im Zoo kannst ja nicht die H├Ąlfte der Tiere abgeben nur wegen der Kulisse das w├Ąre schwachsinnig
(05.03.2015, 22:24)
Hannes L├╝ke :   Nix ich finde nur die Hulmananlage eine der schlechtesten im Zoo und gro├č ist die Tigeranlage wirklich nicht
Ich hatte auch schon ├╝berlegt die Leoparden im Tigergehge unterzubringen
Der Platz in Hannover ist ja schon sehr beschr├Ąnkt und es wird der Moment kommen am dem man sich von der ein oder anderen Art trennt um der Kulissen Willen
(05.03.2015, 21:58)
Michael Mettler :   @Hannes: Ich kann das mit der Sackgassenlage zwar nachvollziehen, aber was soll daran mit Hulmans statt Tigern besser werden?
(05.03.2015, 21:35)
Hannes L├╝ke :   Ich k├Ânnte auch auf die Tiger in der Sackgassenlage verzichten und w├╝rde daf├╝r gerne die Hulmangruppe im Tigergehege sehen
Daf├╝r auf der Hulmananlage Binturongs und Zwergotter
(05.03.2015, 18:26)
Marcell Buechner :   Ich glaube es gebe noch genug Event Fl├Ąchen zB Meyers Hof Yukon Bay deswegen k├Ânnte ich Auf diese Fl├Ąche echt verzichten um mehr Platz f├╝r die Tiger zu schaffen
(05.03.2015, 17:39)
Sven P. Peter :   Und die Events w├╝rdest du dann im Tigergehege veranstalten? ;)
(05.03.2015, 17:01)
Marcell Buechner :   Das ist nat├╝rlich sehr schade obwohl ich auf den Prunksaal echt verzichten k├Ânnte f├╝r ein gr├Â├čeres Gehege der Tiger
(05.03.2015, 16:25)
Michael Mettler :   Die Paradieskraniche wurden laut neuestem ZOOFREUND tats├Ąchlich wegen der unbefriedigenden Unterbringung abgegeben und leben jetzt in Osnabr├╝ck.

@Marcell: Man k├Ânnte auf Kosten der Hintergrundwirkung lediglich den breiten Trockengraben hinter der Anlage verf├╝llen und stattdessen eine Zaun-, Mauer- oder Palisadenabsperrung errichten, die dann allerdings sehr hoch aufragen und der Anlage viel Licht nehmen w├╝rde. Ausdehnungsm├Âglichkeiten bestehen ansonsten kaum: Der Zugang zum Maharadscha-Festsaal, der Besucherbereich, die Yukon-Bay-Blockh├╝tte und der Wirtschaftsweg entlang der Zoo-Au├čenmauer umgeben die Tigeranlage.
(05.03.2015, 15:40)
Marcell Buechner :   Gibt es den eine M├Âglichkeit das Gehege zu vergr├Â├čern finde es relative klein f├╝r 2 ausgewachsene Tiger
(05.03.2015, 14:41)
Michael Mettler :   @Gudrun: F├╝r den Malaiischen Tiger gibt es bisher weder EEP noch ESB, das m├╝sste erst mal gegr├╝ndet werden...
(05.03.2015, 14:13)
Gudrun Bardowicks :   Da Natascha etwa ├Ąhnlich alt wie Kolja ist, kann ich es sehr gut verstehen, wenn man sie nicht mehr mit j├╝ngeren Tieren vergesellschaften will. Nach ihrem Tod k├Ânnte man mit genetisch wertvollen Tieren eine neue Zuchtgruppe aufbauen. Ich kann verstehen, dass Hannover an der Haltung von Amurtigern festhalten will, da man diese auch im Winter aktiv sieht. Ich w├╝rde es allerdings zum Thema S├╝dostasien, das ja nach dem Masterplan noch ausgebaut werden soll, und aufgrund der s├╝dasiatischen Palastbauten passender finden, wenn man sich zuk├╝nftig am EEP f├╝r Malaientiger oder Sumatratiger beteiligen w├╝rde. Aber auch Amurtiger sind ja eine EEP-Art, f├╝r die Halter gesucht werden.
(05.03.2015, 13:17)
Michael Mettler :   Sowohl die Tiger- als auch die Leopardenst├Ąlle sind auch die Haltung w├Ąrmebed├╝rftigerer Unterarten geeignet. Dass man sich damals f├╝r die beiden jetzigen Unterarten entschied, hatte u.a. den Grund, den Besuchern in der kalten Jahreszeit, wenn Hulmans und Elefanten nicht bzw. nur kurzzeitig drau├čen sind, wenigstens ganzt├Ągig besetzte Katzen-Au├čenanlagen im Dschungelpalast pr├Ąsentieren zu k├Ânnen. Aber es spielte auch der Zufall eine Rolle: Die Persischen Leoparden waren bei Bau des Dschungelpalastes bereits im Bestand, bei den Amurtigern waren gerade genetisch wertvolle Tiere mit winkender Zuchterlaubnis verf├╝gbar.
(05.03.2015, 12:34)
Holger Wientjes :   F├╝r Amur-Tiger braucht man sie ja eigentlich nicht zu heizen.
(05.03.2015, 11:24)
Marcell Buechner :   Ich gehe von aus das sie beheizt sind ist bei den L├Âwen zumindestens im aussengehegen so
(05.03.2015, 11:08)
Hannes L├╝ke :   Sind die Tigerst├Ąlle beheizt?

(05.03.2015, 09:02)
Michael Mettler :   Laut heutiger Tageszeitungsmeldung war Kolja fast 18 Jahre alt. Seine etwa gleichaltrige Partnerin Natascha soll nun allein bleiben, der Zoo will aber auf Dauer an der Haltung von Sibirern festhalten.
(05.03.2015, 08:23)
Marcell Buechner :   Eine traurige Nachricht das Tiger M├Ąnnchen kolja gestorben
(04.03.2015, 14:35)
Marcell Buechner :   In einem Artikel steht das die drill und die Meerkatzen ins urwaldhaus ziehen also gehe ich von aus das es so passieren wird wenn die Orangs abgegeben sind und deswegen denke ich das die Thematisierung in dem gleichem Jahr ist wenn sie den Drill Wald bauen w├Ąre eine logische Vorstellung
(01.03.2015, 09:57)
Michael Mettler :   @Marcell: Vielleicht bleibt es gar nicht bei Wei├čkehlmeerkatzen? Es hie├č doch weiter unten im Thread, dass es in der Gruppe keinen Zuchtmann mehr gebe. Einen der Gruppe unverwandten Nachfolger zu finden, k├Ânnte schwierig werden, unterartrein ist sie auch nicht, zudem ist die Art nicht bedroht. Auch wenn ich sie sehr attraktiv finde, k├Ânnte ich nachvollziehen, wenn man den Umstieg auf eine Gemeinschaftshaltung mit Drills auch gleich mit einem Wechsel bei den Meerkatzen zu einer der EEP-gemanagten Arten verbindet.
(01.03.2015, 09:15)
Jolantha Belik :   Danke f├╝r die Erkl├Ąrung, Michael, da werde ich das "h" von Saba auf Rhinos-in-Europe entfernen. :-)
(28.02.2015, 20:19)
Marcell Buechner :   Ich hoffe das die Innenleben noch sch├Âner gestalten werden vl sind sie im Master Plan irgendwo noch vertreten vl wenn die Orangs ausziehen und die Drills und weisskehlmeerkatzen
(28.02.2015, 17:54)
Michael Mettler :   Was mir nachtr├Ąglich noch am Masterplan auffiel: Die Fertigstellung von Kibongo wird gar nicht erw├Ąhnt, die Innen-Anlagen f├╝r Gorillas und Schimpansen sind ja noch immer "halb fertig" = ohne Landschaftsdekoration.
(28.02.2015, 14:34)
Marcell Buechner :   Sind ja schon flei├čig ├╝berall am buddeln mullewap ist komplett gesperrt ob es nur renovieren f├╝r die Saison ist oder schon Umbau
(28.02.2015, 14:25)
Michael Mettler :   Hmm, dann muss aber irgendwer irgendwann den Namen nachtr├Ąglich verl├Ąngert haben, ohne seinen Sinn zu kennen. F├╝r das Jahr ihrer Geburt ist sie im Berliner Jahresbericht einschlie├člich der Bedeutung des Namens als "Saba" angegeben, und das entspricht auch der Schreibweise des Wortes in Kisuaheli.

Aber auch Sany hie├č nicht schon immer so. Aus Dvur Kralove kam sie einst als "Suny" nach Hannover, vermutlich hat da jemand sp├Ąter ein englisch ausgesprochenes "Sunny" draus gemacht, und das wurde dann wieder "afrikanisiert" ;-)
(28.02.2015, 13:58)
Jolantha Belik :   Sicher ohne "h"? Im Zuchtbuch steht sie mit "h".
(28.02.2015, 13:41)
Michael Mettler :   "Saba", ohne "h" - der Name bedeutet "sieben" auf Kisuaheli. In ihrem Geburtszoo Berlin wurden die Spitzmaulnashornk├Ąlber nach dem ersten Kalb Theluji (= Schnee - war eine Wintergeburt) bis zum zehnten (Kumi) einfach auf Kisuaheli durchnummeriert. Nur aus dem f├╝r deutsche Augen ungewohnten "Nne" (= vier) wurde "Ine" gemacht.

Falls Saba tats├Ąchlich ein Kalb bekommt, w├╝nsche ich mir ein weibliches und den nachfolgenden Versuch, dieses auch nach dem Heranwachsen dauerhaft mit der Mutter zusammen zu lassen.

Wenn die Giraffen ohnehin umziehen und ihr jetziges Haus durch einen Neubau ersetzt werden soll, f├Ąnde ich es eine ├ťberlegung wert, die Nash├Ârner nach Magdeburger Vorbild in die dortige Steppengemeinschaft einzubauen und im neuen Haus eine Laufhalle vorzusehen (von der dann nat├╝rlich auch die Antilopen bei Schlechtwetter profitieren sollten). Die jetzige Nashornanlage lie├če sich vielf├Ąltig nachnutzen und durch Wegfall mindestens einer Trennmauer auch optisch gef├Ąlliger gestalten (die beiden hinteren Anlagen haben ja einen ausgesprochenen Schweinekoben- bzw. Grubencharakter). Ich hatte zwar Kaffernb├╝ffel schon als Wunsch f├╝r die jetzige Giraffenanlage genannt, aber auf der jetzigen Nashornanlage mit ihren f├╝r kr├Ąftige Tiere gebauten St├Ąllen w├Ąren sie auch nicht schlecht untergebracht - oder Rotb├╝ffel, die thematisch gut zum dann benachbarten Drill-Meerkatzen-Wald passen w├╝rden und sogar noch die Pinselohrschweine als Untermieter bekommen k├Ânnten.
(28.02.2015, 10:28)
Bj├ÂrnN :   NDUGU hat SABAH gedeckt und man ist guter Hoffnung, dass sie aufgenommen hat.
(27.02.2015, 22:22)
R├╝diger Krichel :   Stellt sich die Frage wer die Gl├╝ckliche ist ?
Sabah (436, *1991)
Sany (417, *1989)
Lass dich ├╝nerraschen sang Rudi Carell
(27.02.2015, 22:18)
Marcell Buechner :   Dann k├Ânnen wir uns ja auf Nashorn Nachwuchs gefasst machen
(26.02.2015, 19:45)
Bj├ÂrnN :   Lt. Information durch Kurator Schmidt im Rahmen einer Veranstaltung der Zoofreunde Leipzig soll Nashornbulle NDUGU in Hannover zumindest eine Kuh bereits erfolgreich gedeckt haben.

Der Bulle kehrt zur├╝ck nach Leipzig sobald das dortige neue Nashornhaus im Mai fertiggestellt ist.
(26.02.2015, 17:58)
Michael Mettler :   Das ist nat├╝rlich auch eine L├Âsung ;-) Vielleicht w├Ąre das Gehege - zumindest ├╝bergangsweise, wenn dann der Antilopenring verschwindet - auch f├╝r eine der beiden Dikdik-Zuchtgruppen brauchbar...?
(26.02.2015, 12:35)
Michael Piechotta :   Die Paradieskraniche wurde Ende 2014 abgegeben.

(26.02.2015, 12:21)
Michael Mettler :   @Sacha: Je nachdem, was davon in welcher Form verbleiben wird, k├Ânnte ich mir die Kraniche auf einer der Antilopenanlagen vorstellen - z.B. auf der jetzigen Nyala-Anlage, auf der es weitab vom Besucherbereich gelegene, ruhige Ecken f├╝r Brutm├Âglichkeiten gibt.

Ich habe leider kein Foto, was den gesamten Flusspferd-Landbereich zeigt, aber das beigef├╝gte erlaubt zumindest eine Einsch├Ątzung. Zu sehen sind gesch├Ątzt 60% des Landbereiches. In der Felsenecke ganz hinten, etwa hinter dem kugelig wirkenden Bambushorst, befindet sich der besagte Durchgang zu den benachbarten Huftierst├Ąllen (zeitweilig hatte man fr├╝her auf diesem Weg einen Addax-Bock als Winterbesatz auf die Hippo-Anlage gelassen). An Land sonnenbadende Hippos habe ich bisher immer auf der Sandfl├Ąche ganz rechts am Bildrand (hier nicht komplett zu sehen) gesehen. Mit nur noch vier Hippos - anfangs waren es sechs - ist die Anlage auch nicht mehr so voll wie fr├╝her; ausgehend davon, dass in Zukunft wieder alle vier K├╝he gleichzeitig drau├čen sein k├Ânnen und nicht mehr eine davon Innendienst f├╝r den Unterwassereinblick schieben muss. Diesen Job d├╝rfte dann ja wohl der aus Kronberg kommende Bulle ├╝bernehmen.

Da der Durchgang zu den Huftierst├Ąllen zwecks Befahrbarkeit der Hippo-Anlage mit schwerem Ger├Ąt nicht dauerhaft verbarrikadiert werden kann, schwebt mir eine Art massive, aber im Bedarfsfall wegschwenkbare Abschrankung (z.B. ein aufgebockter Baumstamm) dieser hinteren Ecke als Zuflucht f├╝r die Schweine vor. Aber die meiste Zeit des Tages scheinen die Hippos auf den Landteil eh keinen Anspruch zu erheben.
(26.02.2015, 11:27)
Sacha :   @MM: Ja, wenn man das Gr├╝n in der Gorillaanlage erhalten will, sind die POS sicher nicht der ideale Nebenbesatz.
W├Ąre denn der Landteil im Flusspferd-Aussengehege gross genug f├╝r Flussschweine UND zwei, drei liegende Flusspferde? (Ich habe die Anlage jetzt nicht mehr so vor meinem geistigen Auge).
Und was soll nun Deiner Meinung nach mit den z├╝chtenden Paradieskranichen geschehen? Wo sollen die platziert werden?
(26.02.2015, 09:58)
Michael Mettler :   @Sacha: Paradieskraniche haben auch auf der weithin einsehbaren, aber eben erheblich gr├Â├čeren Fl├Ąche der fr├╝heren Stelzvogelwiese des "alten" Zoos erfolgreich gebr├╝tet. Die schlechte Einsehbarkeit kommt ja auch daher, dass die Einblickm├Âglichkeiten mit Zweigen verrammelt werden mussten, weil der Kranichhahn die Besucher angreift. Und das spricht m.E. schlichtweg daf├╝r, dass das Gehege zu klein ist und der Besucher ungewollt die kritische Distanz zu den V├Âgeln unterschreitet. War ja eigentlich auch mal anders gedacht: Die Kraniche sollten urspr├╝nglich die Nashornanlage mitnutzen und ihr eigenes Gehege nur als R├╝ckzugsm├Âglichkeit haben. Das hatte aber aus irgendwelchen Gr├╝nden nicht funktioniert, seitdem leben sie quasi dauerhaft in ihrem "Vorgehege".

Nachzucht ist von den hannoverschen POS ohnehin nicht zu erwarten, der Eber ist kastriert. Und wenn sie zu den Gorillas k├Ąmen, w├Ąre der jetzt gr├╝ne Gorillaberg bald nur noch eine Mondlandschaft. Ich hatte ja auch schon mal den Gedanken ge├Ąu├čert, sie mit den Flusspferden zu vergesellschaften. Im hinteren Bereich des Landteils ist der Zugang vom Stallbereich der W├╝stenanlage her, wenn man ihnen dort eine Zufluchtm├Âglichkeit schaffen w├╝rde... Dann g├Ąbe es etwas mehr Bewegung auf der Landfl├Ąche als jetzt. Flusspferd und Flussschwein zusammen, das h├Ątte doch was. Fehlt nur noch die Seekuh ;-)
(25.02.2015, 22:28)
Sacha :   @MM: Warum nicht die POS zu den Gorillas packen? Ich bin mir zwar nicht sicher, ob veterin├Ąrmedizinische Aspekte und/oder die Gehegegr├Âsse dagegen sprechen, aber als Gemeinschaftshaltung per se m├╝sste es funktionieren und thematisch passt es sowieso.
Haben die Paradieskraniche auf der jetzigen Anlage - wegen der schlechten Einsehbarkeit? - nicht schon einige Male nachgez├╝chtet? W├Ąre dann schade, hier rumzufummel, zumal man sich ├╝ber die Nachzucht von POS wesentlich ├Âfter zu verzeichnen ist.
S├╝dostasien auch der Fl├Ąche der alten Robbenanlage - die Idee hatte ich auch schon, darum volle Zustimmung;)
(25.02.2015, 20:57)
Michael Mettler :   In den 71 Mio. Euro Investitionskosten sind allerdings die 8,1 Mio. f├╝r das neue Sozial-/Verwaltungsgeb├Ąude schon enthalten, und vermutlich geht ein weiterer nicht unerheblicher Teil auf das Konto der notwendigen Abriss- und Entsorgungskosten, denn es muss ja ganz sch├Ân viel Bausubstanz beseitigt werden. Einschlie├člich dessen, was noch bei den Berg-R├Ąumungsarbeiten f├╝r die Elefanten-Erweiterung anfallen wird - der Schuttberg hei├čt ja nicht umsonst so, der besteht immerhin aus Geb├Ąudetr├╝mmern aus der im Krieg zerbombten hannoverschen Innenstadt...

Mal schauen, was zwischenzeitlich mit den Pinselohrschweinen gemacht wird, denn wenn ich die Infos richtig deute, sollen die ja bei der Sambesi-Erweiterung eine neue Fl├Ąche bekommen, aber da wird der alte Antilopenring l├Ąngst abgerissen sein. Ich habe mir afrikanische Schweine schon immer neben den Nash├Ârnern vorgestellt, statt der Paradieskraniche in ihrer ohnehin schlecht einsehbaren Anlage und statt des vorgelagerten Besucher-Stichweges; dort zwar in einem eigenen Gehege, aber per Durchschlupf mit Zugang zur gro├čen Nashornanlage. Dann bliebe bei der Sambesi-Erweiterung noch Platz f├╝r andere Tiere.

Was die Laufhallen und eventuelle Untermieter betrifft, so f├Ąnde ich es im Falle der Afrika-Halle schon mal fortschrittlich, wenn nicht nur die Giraffen im Winter "Innenbewegung" bekommen k├Ânnten, sondern auch die Antilopen, Zebras und Strau├če.

Ich fremdele nach wie vor mit der S├╝damerika-Landschaft, die ja vermutlich auf den jetzigen Lama-Anlagen angedacht ist. Statt eines etwas ausgedehnteren Themenbereiches h├Ątte man dann mit Rest-Australien (nach Wegfall der Bennettk├Ąnguruanlage) und S├╝damerika zwei kleinteilige Versionen genau nebeneinander. Dann lieber Australien statt der Lamas, mit der nicht weit davon befindlichen Asienhalle (ich gehe jetzt mal von einem Standort auf der alten Robben-Pinguin-Fl├Ąche aus) k├Ânnte man dann sogar den thematischen Sprung von Festland-Asien (Dschungelpalast) ├╝ber die s├╝dostasiatische Inselwelt (Orangs, Sunda-Gaviale, ggfs. Schabrackentapire) nach Neuguinea und Australien darstellen.

Wenn denn unbedingt S├╝damerika im Zoo bleiben muss, grabe ich einen alten Vorschlag wieder aus: Umgestaltung der gro├čen Greifvogelvoliere zu einer Andenanlage mit einer Vergesellschaftung Vikunjas/Kondore. Und statt der drei kleinen Greifvogelvolieren, die offenbar h├Ąufig bei Besuchern in der Kritik stehen, lie├če sich irgendwas weiteres S├╝damerikanisches unterbringen (Vielleicht werden doch bald weitere Chaco-Pekari-Halter gesucht...? Das jetzige Stallgeb├Ąude der Streichel"wiese" ist benachbart!). Durch die neue Lage der Show-Arena erg├Ąbe das alles sogar geografischen Sinn, denn was wird denn in der Arena vorgef├╝hrt? Jede Menge S├╝damerika! Nasenb├Ąr, G├╝rteltier, Ara, Aguja, W├╝stenbussard... Dazu mit dem Streifenskunk eine Art, die zumindest bis Mittelamerika vorkommt.
(25.02.2015, 20:17)
Gerrit Wehrenberg :   @Ulli: Schau mal die Beitr├Ąge weiter unten durch. Wir haben schon ein bisschen geschnackt. Die aktuelle Giraffenanlage wird mit Pferdeantilopen plus besetzt. Sonst soll am Antilopenring eine afrikanische Streichelwiese entstehen.

Vllt l├Ąsst man sich f├╝r den Bereich neben der neuen Streichelwiese auch einige Optionen offen. Geparde, Hy├Ąnen, Dromedare, Kaffernb├╝ffel sowie Neuanlagen f├╝r Antilopen w├Ąren denkbar.

Ich bin auch ├╝ber die k├╝nftige Lage des Elefantenkomplexes gespannt. Der Endpunkt des ehemaligen Lauenrothpfades w├╝rde theoretisch eine gute Sicht erm├Âglichen.
F├╝r die Laufhallen w├╝rde ich mir Untermieter w├╝nschen. Ich gehe bei den Innenanlagen f├╝r Lemuren, Fossas und Riesenschildkr├Âten auch von einem begehbaren Geb├Ąude aus. Ich h├Ątte erwartet, dass auch etwas ├╝ber die Greifvogelecke gesagt wird.
(25.02.2015, 15:41)
Ulli :   Ich finde die Planung super! Es hat alles Hand und Fu├č.

Es werden die richtigen Priorit├Ąten gesetzt - Drills, Lauf-Hallen f├╝r Giraffen und Elefanten als zwingende Neubauten!

Die Reihenfolge ist ebenfalls vern├╝nftig: Man f├Ąngt mit einem vergleichsweise kosteng├╝nstigen und besuchertr├Ąchtigen Highlight an, dann folgen Elefanten, dann die Giraffen - zwischendrin Madagaskar zur Verk├╝rzung der Intervalle und als Erf├╝llung eines der gr├Â├čten W├╝nsche der Hannoveraner Zoobesucher - Riesenschildkr├Âten ... und f├╝r die Kattas und Varis kann ich mir in dem Zuge auch tolle L├Âsungen vorstellen.

Was mich insbesondere freut, dass man zoologische Pr├Ąmissen setzt.

Weiter freut mich die weitere Aufwertung des Parkteils Sambesi/Afrika als f├╝r mich neben Meyers Hof gelungensten Bereich des Zoos.

Ich kann nachvollziehen, dass man auf Orangs und Gibbons (zwischenzeitlich) verzichtet und sie abgibt. Deren Anlagen sind au├čen bei den Orangs und insgesamt bei den Gibbons einfach nur schlecht. Die Innenanlage der Orangs ist f├╝r Drills dagegen geeignet und auch die momentane S├╝damerika-Anlage ist f├╝r die Meerkatzen verwendbar. Man nutzt die vorhandenen topographischen M├Âglichkeiten rings um das Haus in Zukunft geschickt aus. Kompliment!

Es ist auch klug, auf Asien und S├╝damerika zun├Ąchst zu verzichten und es von den finanziellen M├Âglichkeiten abh├Ąngig zu machen und sie ggf. zur Verhandlungssache zu erkl├Ąren. Motto: Macht ihr mir finanzielle Zugest├Ąndnisse, so komme ich auch euch entgegen ... oder umgekehrt.

71 Millionen Gesamtkosten sind nat├╝rlich eine Menge Geld und man muss es letztendlich mit Hilfe der ├Âffentlichen Hand finanzieren. Gl├╝cklicherweise ist die Erweiterung des Sprengel-Museums als Hannoveraner Renomee-Bereich jetzt so gut wie abgeschlossen. Nun kann man wieder verst├Ąrkt den Blick auf den Zoo als Touristenattraktion werfen und auch auf Resonanz durch die Region Hannover hoffen.

Zwei Fragen bleiben - werden aber sicher demn├Ąchst vom Zoo beantwortet:
1. Wo soll die Laufhalle der Elefanten exakt entstehen ?
2, Was passiert mit dem heutigen Areal Giraffen / Showarena ?
Aber ich denke, da gibt es auch konkrete Vorstellungen.

https://www.zoo-hannover.de/de/ueber-uns/presse-archiv/Masterplan
(25.02.2015, 13:50)
Ulli :   Zeitraum Masterplan
(25.02.2015, 13:48)
Michael Mettler :   Die heutige NEUE PRESSE widmet dem Masterplan viel Raum und liefert einige weitere interessante Details.

Madagaskar/Seychellen: Das Tropenhaus wird abgerissen. Hier entstehen ein begehbarer Lemurenwald sowie Anlagen f├╝r Riesenschildkr├Âten und f├╝r Fossas (!). Da die Schildkr├Âten au├čen eine sonnige Freifl├Ąche ben├Âtigen, d├╝rfte ihnen vermutlich die S├╝dseite (also Richtung L├Âwen) zugedacht sein, f├╝r den Lemurenwald b├Âte sich der waldige Hang hinter dem jetzigen Tropenhaus an. Mein Tipp: Die Schildkr├Âtenanlage entsteht auf der jetzigen Parterrefl├Ąche des Tropenhauses samt dessen Au├čenanlagen. Falls das Nebengeb├Ąude des Tropenhauses nicht so marode sein sollte wie das Haupthaus, k├Ânnte es als Lemuren- und Fossahaus weitergenutzt werden...

Elefanten: Die Bullenanlage soll um 1.200 qm (!) in Richtung Tropenhaus vergr├Â├čert werden, die Kuh-Anlage auf die Fl├Ąche der jetzigen Bennettk├Ąnguru-Anlage. Hier wird es eine Aussichtplattform geben (wom├Âglich vom Berghang aus?. Eine Laufhalle wird an den bestehenden Stalltrakt angebaut.

Streichelwiese: Soll im afrikanischen Stil auf dem jetzigen Areal der Show-Arena "und der dahinter liegenden Antilopenanlage" entstehen - die Formulierung l├Ąsst offen, ob es damit EINE Antilopenanlage gemeint ist oder der Gesamtkomplex. Vom fr├╝her schon mal angedachten Kamelmarkt (=Dromedaranlage) ist keine Rede, aber Platz w├Ąre eigentlich genug vorhanden.

Show-Arena: Hintergrund der Verlegung ist, dass eine Besucherstudie eine Art Spannungsgef├Ąlle im Lauf eines ganzt├Ągigen Zoorundgangs festgestellt hatte, so dass mit den Tiershows ein "Schlussakkord am Ende des Besuchs" gesetzt werden soll. Gleichzeitig ergibt sich eine bessere Logistik (Lage der Stallungen der Show-Tiere direkt am Versorgungsweg). Die Arena soll - soweit es die Flugvorf├╝hrungen zulassen - so gut wie m├Âglich ├╝berdacht werden und dann tats├Ąchlich auch f├╝r Abendveranstaltungen genutzt werden k├Ânnen.

Eingangsbereich: Das jetzige Geb├Ąude (ehemals Zoorestaurant) ist so marode, dass nicht mal eine Sanierung lohnt. Zwecks Erweiterung der Sambesifl├Ąche dorthin wird der Eingangsbereich samt Serviceb├╝ro und Shop auf die jetzige Wiese vor dem Verwaltungsgeb├Ąude r├╝cken, das tats├Ąchlich ebenfalls abgerissen wird. Eventuell entsteht dort auch ein Eiscaf├ę mit dem zooeigenen Eis. Keine schlechte Idee - das k├Ânnte im Sommer auch die vielen Spazierg├Ąnger und Radfahrer aus der benachbarten Eilenriede anlocken. ├ťbrigens wird auch erw├Ąhnt, dass ansonsten keine weiteren Gastronomieerweiterungen im Zoo geplant sind.

Giraffen und andere Steppentiere: Das alte Haus sei "nicht mehr zu retten". Die Giraffen bekommen ein Haus mit Laufhalle nahe dem Eingang und sollen mit den Elenantilopen, Impalas, Thomsongazellen und Strau├čen vergesellschaftet werden - die B├Âhmzebras werden nicht erw├Ąhnt. Auf der jetzigen Giraffenanlage werden dann "verschiedene Gazellen- und Antilopenarten" leben, "die etwa der neuen Streichelwiese weichen mussten". Explizit erw├Ąhnt werden nur die Pferdeantilopen. Wo und welche Zebras zuk├╝nftig im Zoo bleiben, sagt der Artikel nicht aus. Also, ich w├╝rde mir ja eine R├╝ckkehr von Kaffernb├╝ffeln w├╝nschen und die in die Gemeinschaft auf der jetzigen Giraffenanlage eingew├Âhnen...

Asienhalle und S├╝damerika-Landschaft (nicht -Halle!) werden nur kurz als Visionen f├╝r die Zukunft erw├Ąhnt, der bevorstehende Abschied der Orangs ebenfalls.

Es wird also ganz sch├Ân der Abrissbagger kreisen. Nicht erw├Ąhnt wird, ob auch das alte Stallgeb├Ąude der W├╝sten- und Nyalaanlage im Zuge der Sanierungsma├čnahmen durch einen Neubau ersetzt wird. Da es ein halbes Jahrhundert auf dem Buckel hat und meiner Erinnerung nach haupts├Ąchlich aus Holz besteht, wird es vermutlich nicht besser im Zustand sein als die ├╝brigen noch bestehenden Bauten jener ├ära.
(25.02.2015, 12:54)
Marcell Buechner :   Die Pferdeantilopen werden bleiben und kommen dann auf die alte Anlage von den Giraffen
(25.02.2015, 11:37)
Marcell Buechner :   Madagaskar wird 2018 entstehen mit einem begehbaren Lemurenwald
(25.02.2015, 11:32)
Gerrit Wehrenberg :   >Als Erstes will sich der Tierpark weiter dem Thema Afrika widmen sowie eine begehbare Vogelvoliere bauen, wie Gesch├Ąftsf├╝hrer Andreas Casdorff ank├╝ndigte. "Wir haben eine ganze Menge bei den Elefanten vor. Wir m├Âchten sowohl den Bullenstall als auch die Bullenau├čenanlage deutlich vergr├Â├čern und wir m├Âchten die Kuhanlagen deutlich und bis in den Urwald hineinziehen." Die Elefanten k├Ânnen dann direkt in den Dschungel laufen.< (Quelle: http://www.ndr.de/ratgeber/reise/tierparks/Der-Zoo-Hannover-hat-einen-Masterplan,zoohannover400.html)

Was damit gemeint ist w├╝rde mich interessieren. Der Hang? Dabei muss man sich fragen wie lange der "Dschungel" halten wird - wenn damit wirklich echter Baumbestand gemeint ist.

Vor einiger Zeit hatte die zoologische Leitung die Kleinen Kudus vor den Nyalas bevorzugt. Aber das ist einige Zeit her und die Leitung ist in der zwischenzeitlich anscheinend neu besetzt worden. Ich denke/hoffe die Pferdeantilopen werden nicht abgegeben - aufgrund des in Hannover gef├╝hrten Zuchtbuches. Aber auch der restliche afrikanische Huftierbestand ist nach der Verlegung der Giraffenhaltung nun einer Neuorganisierung unterworfen. Neben den Arten aus dem Antilopenring sind die Haltungen Berg- und Steppenzebras, Elenantilopen, Impalas, Thomson-Gazellen, Spring- und Blessb├Âcke zu besprechen. Die Nordafrikanischen Strau├če werden wohl sicher bleiben; die Pinselohrschweine wurden bereits erw├Ąhnt. Wer wei├č inwieweit der Sambesi noch umstrukturiert wird - auch gerade wenn der Eingang verlegt wird.

"Madagaskar/Seychellen" l├Ąsst neben den Riesenschildkr├Âten wohl wenigstens auf eine Art Lemuren vermuten. Die Spinnenschildkr├Âten aber auch neue Arten wie Cham├Ąleons w├╝rden passende Nachbarn abgeben und die Terrarien ersetzten.

Ich verstehe die Idee S├╝damerika/Asienhalle im Moment mehr als zwei Optionen f├╝r eine Fl├Ąche. W├╝rde mich aber auch gerne vom Gegenteil ├╝berzeugen lassen. In dem Wunsch einen ozeanischen Bereich herauszuarbeiten liegt bei mir AUCH der Wunsch, dass in Hannover auch versucht sollte zoologische Rarit├Ąten zu bem├╝hen und sich so auch ein Alleinstellungsmerkmal zu schaffen. Vielleicht gelingt dies aber auch in einem der anderen biogeografischen Bereiche.
(25.02.2015, 10:43)
Oliver M├╝ller :   Zu den Zeichnungen bzgl. Gemeinschaftsgeb├Ąude: ich gehe davon aus, dass die Freifl├Ąche davor lediglich auf der Zeichnung existiert. Das wird manchmal bei solchen Darstellungen so gemacht, damit man etwas erkennt. H├Ątte man z.B. Autos und eine Stra├čenbahn davor gezeichnet w├Ąre das zwar realistisch, man w├╝rde aber nicht die Geb├Ąude sehen :-)
(25.02.2015, 10:40)
Marcell Buechner :   Die streichelwiese kommt da hin wo jetzt die Show Arena ist und umgedreht das Tropenhaus wird abgerissen und die Gibbons und Orang Urans verlassen den Zoo was ich sehr schade finde weil es sch├Âne Tiere sind
(25.02.2015, 00:10)
Michael Mettler :   Vielleicht ist eine Streichelwiese im alten Antilopenbereich auch schlichtweg eine pragmatische L├Âsung daf├╝r, das neue Personalgeb├Ąude nicht gleich wieder aufw├Ąndig hinter einer Kulisse f├╝r Wildtiere verstecken zu m├╝ssen, da es ja optisch nicht gerade gut zu einer Illusionslandschaft passt...
(24.02.2015, 23:49)
Marcell Buechner :   Sieht ja sehr gut aus wollen wir hoffen das es nach der Umsetzung auch so ist Sagen wir so f├╝r den Bereich ist es gut das die streichelwiese hinkommt aber der nach Teil die showarena weg zunehmen nur dadurch ist der Bereich belebt
(24.02.2015, 22:53)
Michael Mettler :   @Marcell: Die alte Streichelwiese war bis auf wenige gepflasterte Bereiche an den Eing├Ąngen und um die Geb├Ąude herum eben eine wirkliche Wiese - urspr├╝nglich 2 Hektar gro├č (anbei ein Foto von 1987, das aber nur einen Teil der Wiese zeigt). Auf ihrer Fl├Ąche befinden sich seit 1997/98 die Geb├Ąude und Koppeln von Meyers Hof.
(24.02.2015, 22:49)
Marcell Buechner :   Kenne die alte streichelwiese nicht diese ist ja nicht sch├Ân besser w├Ąre es mit einem Sand und rasen Bereich und ich h├Ątte lieber mehr australische Tierarten wie dingos oder sowas und ich wei├č nicht wie gro├č die Fl├Ąche ist auf dem robbenrondell wegen dem S├╝damerika Haus
(24.02.2015, 22:32)
Michael Mettler :   Ich vermute, dass es im Zuge dieser Ma├čnahmen Nyala ODER Kleiner Kudu hei├čen wird. Interessant ist allerdings, WO die neue Streichelwiese im Plan eingekreist ist, denn auf einem Teil dieser Fl├Ąche entsteht gerade das neue Personalgeb├Ąude ;-) Das scheint also etwas ungenau eingezeichnet zu sein.

Bei Umzug der Show-Arena w├╝rde deren jetzige Fl├Ąche frei f├╝r eine zus├Ątzliche von der Bootstour aus einsehbare Anlage - vielleicht wird eine der Antilopenarten dorthin umgesiedelt?

Die Neuplanung einer Show-Arena auf der jetzigen Streichelanlage (Streichel"wiese" trifft ja den optisch ├Âden Charakter schon lange nicht mehr, da denke ich mit Wehmut an die "echte" Streichelwiese vor dem Zooumbau zur├╝ck) geh├Ârt f├╝r mich zu den gro├čen ├ťberraschungen. Vielleicht will man damit zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen und einerseits die Haltung der Show- und der Volieren-Greifv├Âgel an einem Ort versammeln sowie andererseits die Arena in einen vom Parkplatz aus auf kurzem Weg erreichbaren Bereich legen, um sie auch f├╝r Veranstaltungen vermieten zu k├Ânnen...?

Die konkrete Erw├Ąhnung der Sattelst├Ârche sehe ich in Zusammenhang mit den gleichfalls erw├Ąhnten Dikdiks - als deren Gehegepartner. Wobei ich mir dann wegen der St├Ârche eher eine Gro├čvoliere w├╝nschen w├╝rde, aber es ist ja nichts dar├╝ber zu lesen, ob nicht sogar genau das angedacht ist...

Auch mir w├Ąre ein gr├Â├čerer Australienbereich lieber. Da die angedachte S├╝damerikahalle eigentlich nur auf den jetzigen Lama-Anlagen Platz finden und dort kein gr├Â├čerer Parkteil zum Thema entstehen k├Ânnte, f├Ąnde ich eine Australienhalle an gleicher Stelle reizvoller. So weit ich mich erinnere, war S├╝damerika doch vor allem deshalb auf der Wunschliste, weil dann wieder Tapire in den Zoo geholt werden k├Ânnten. Die k├Ânnte man aber genausogut f├╝r die Asienhalle einplanen, nach Dortmunder Vorbild als Orang-Mitbewohner.

@Gerrit: Falls das Tropenhaus komplett abgerissen werden sollte und man nicht sein Grundger├╝st f├╝r die Madagaskar/Seychellen-Anlage verwenden kann (so wie man es mit dem "Skelett" des alten Elefantenhauses f├╝r die Yukon-Bay-Hafenstadt gemacht hat), lie├če sich sogar das dortige Gel├Ąnde durch Abtragen "tiefer legen", um eine bessere Barrierefreiheit f├╝r die Besucher zu erreichen. Und wenn die Elefantenanlagen erweitert werden, w├Ąren auch dort Teile des Schuttbergs abg├Ąngig; zumindest jener Bereich, in dem noch immer die ehemalige Kleinpanda-Anlage am Hang liegt, denn sonst m├╝sste man das gro├če Herdengehege um noch mehr terrassierte Gel├Ąndestufen aufstocken. Da d├╝rften also in den n├Ąchsten Jahren so einige Erdbewegungen anstehen.

(24.02.2015, 21:44)
Marcell Buechner :   Ich gehe von aus das sich der Antilopenstand ein Wenig verringert wird wobei ich mir Gedanken mache wenn die Giraffen auf der gro├čen Steppe sind welche Antilopen da bleiben oder auf die kleine Steppe wechseln da die streichelwiese auf der kudu Anlage entstehen das sie evl den Zoo verlassen werden was mit pferdeantilopen und pinselohrschweine passieren wird kann ich nicht einsch├Ątzen wer wei├č was was auf dem Gel├Ąnde der Show Arena passieren wird
(24.02.2015, 20:49)
Gerrit Wehrenberg :   Auf der Zoo-Homepage sind auch Bilder zum Projekt (Zeitplan und Zooplan (hier mitgeschickt)).

H├Ârt sich wirklich gut an. Obwohl ich mir ein ozeanischen Bereich gew├╝nscht h├Ątte. Zumindest wird ein solcher nicht erw├Ąhnt. Ich bef├╝rchte die k├╝nftige Elefantenkuh-Anlage + der Wunsch-Tropenhallen werden wohl auf Kosten der Australier gehen. ├ťberrascht war ich ├╝ber einige Verlegungspl├Ąne (z.B. der Giraffen auf die Gro├če Steppe). Erfreulich ist die Expansion in Richtung des Eingangsbereiches und die dadurch erm├Âglichte Sambesi-Erweiterung. Ich bin aber auch gespannt inwieweit die Voliere gebaut wird, bez├╝glich der besagten Bauvorschriften in Hannover. Wobei ich den Neubau der begehbaren Vogelvoliere mit neuem Konzept + einiger alteingesessener Bewohner gelungen finde. Ich bin gespannt, welche afrikanischen Papageien es in einer begehbaren Afrikavoliere werden sollen. Erfreulicherweise zeigt der Plan auch ein angestrebtes breiteres Artenspektrum. Aus meiner nicht-kindlichen Sicht finde ich den Umbau des Antilopenrings in eine Streichelwiese etwas schade. Wobei ich mir vorstellen kann, dass an dieser Stelle noch ein Bereich dem Wirtschaftshof, auch im Zuge dessen Erneuerung, zugeschlagen wird (von der Zeitplanung w├Ąre die Bauphasen etwa zeitgleich). Ist aber wohl n├Âtig, nachdem die Show-Arena in den Mullewapp zieht. Ein Kamelmarkt mit afrikanischer Streichelwiese und m├Âglicherweise noch ein zwei afrik. Wildarten w├Ąren w├╝nschenswert. Mich w├╝rde auch interessieren, in wie weit sich der Antilopenbestand verringern wird. Im Gegensatz zu den Zebramangusten (Erdm├Ąnnchen 2.0) war ich ├╝ber die konkrete Erw├Ąhnung von Sattelst├Ârchen erstaunt, somal diese Anlagen erst als eines der letzten enstehen. Die Vergesellschaftung Elefanten/Axishirsche finde ich konzeptionell auch klasse; auch weil damit wieder eine asiatische Hirschart in den Dschungelpalast zur├╝ckkehrt. Mit dem Plan wird auch klar, dass der Zoo die Gibbons und Orang-Utans abgeben wird - aber mit der Wunschoption einer Wiederaufnahme der Haltung. In wieweit die Schuttberge angegriffen werden w├Ąre f├╝r die zuk├╝nftige Anlagenf├╝hrung interessant.
(24.02.2015, 20:05)
Michael Mettler :   ...und auf der Zoo-HP gibt's bei gleichem Text zus├Ątzlich noch einen Plan, wo dann welches Projekt entstehen soll, und eine Zeitraum-├ťbersicht.

Klingt wirklich gut, und die eine oder andere ├ťberraschung ist auch dabei, w├Ąhrend wir ├╝ber die eine oder andere M├Âglichkeit hier im Forum schon mal spekuliert hatten (Erweiterung der Elefantenanlagen in Richtung jetzigen Tropenhauses und Outback, Drills/Meerkatzen statt Orangs - oder gerade erst heute mein Einwurf zum m├Âglichen Wegfall des alten Verwaltungsgeb├Ąudes...).

Also d├╝rften demn├Ąchst wohl die Gibbons und Orangs den Zoo verlassen, denn bis zum (erhofften) Bau einer Asienhalle (auf der Fl├Ąche der ehemaligen Robbenanlagen?) kann man sie schlecht anderweitig im Gel├Ąnde unterbringen.
(24.02.2015, 20:01)
Marcell Buechner :   H├Ârt sich schon mAl gut an bin ich mal gespannt wie sie und wo sie es alles umsetzen eins wissen wir das Tropenhaus wird voraussichtlich keine Zukunft haben
(24.02.2015, 19:55)
Sven P. Peter :   Die neuen Pl├Ąne wurden vorgestellt und klingen nicht schlecht :)

http://www.parkerlebnis.de/erlebnis-zoo-hannover-masterplan-2025_10412.html
(24.02.2015, 15:29)
Michael Mettler :   @Marcell: Wie Gudrun Bardowicks unten schon schrieb - seit 20 Jahren wurde ganz ├╝berwiegend in Tierhaltung und Besucherseite investiert, nun muss auch mal die Bereiche hinter den Kulissen auf einen zeitgem├Ą├čen Stand bringen.

Um dabei auch mal einen anderen Aspekt zu betrachten: Vermutlich ersetzt der Neubau letztlich auch das alte, schon lange durch aufgestapelte B├╝rocontainer erg├Ąnzte Verwaltungsgeb├Ąude neben dem Zooeingang und die teilweise "dauerprovisorisch" auf dem Wirtschaftshof untergebrachten B├╝ros usw., so dass mit dem Wegfall alter Geb├Ąude langfristig vielleicht sogar Fl├Ąchenerweiterungsm├Âglichkeiten f├╝r Tierhaltung und Besucherservice entstehen k├Ânnten.
(24.02.2015, 09:49)
Marcell Buechner :   Alles sch├Ân und gut die H├Ąuser sehen gut aus aber wie wird es in Zukunft weiter gehen weil 8.1 Millionen ┬Ç ist schon echt viel davon h├Ątte man einiges renovieren k├Ânnen (Giraffen,Urwald,Tropenhaus)
(24.02.2015, 06:05)
Michael Mettler :   @Marcell Buechner: Wohin "nach hinten"? Da verlaufen Stra├če und Stadtbahngleise. Das Baugel├Ąnde liegt schlie├člich genau an der Zoo-Au├čengrenze (wo ├╝brigens auch noch der Versorgungsrundweg um das Zoogel├Ąnde verl├Ąuft), zu den anderen Seiten hin befinden sich die Einfahrt zum Wirtschaftshof und das dortige Futtermagazin, die jetzige Nyala-/fr├╝here K├Ąnguru-Anlage und der alte Antilopenring. Auf der f├╝r den Bau ger├Ąumten Fl├Ąche befanden sich vorher lediglich zwei Geb├Ąuderiegel mit Mitarbeiterwohnungen, der (schmale) Stichweg zum fr├╝heren Nebeneingang des Zoos und ein kleines Teilst├╝ck der Nyala-Anlage.

Aber sobald die Fundamente liegen, sind wir schlauer ;-)
(23.02.2015, 08:51)
Marcell Buechner :   Vielleicht werden die Geb├Ąude garnicht so gro├č und werden nach hinten gesetzt damit vorne ein wenig Platz wie auf dem Bild zu sehen ist
(23.02.2015, 02:26)
Michael Mettler :   Wirkt auf dem Bild aber dezenter, als es in natura aussehen wird. Denn woher soll der weitl├Ąufige Platz kommen, der auf dem Entwurf im Vordergrund zu sehen ist? Wenn das der Anblick von der Zooseite her sein soll, befinden sich auf dieser Fl├Ąche Anlagen f├╝r Antilopen und Pinselohrschweine. Abgesehen w├Ąre ein solcher Platz vor einem Funktionsgeb├Ąude auf dem Zoogel├Ąnde ganz sch├Âne Fl├Ąchenverschwendung. Und wenn das Bild den Anblick von der Stra├čenseite her zeigen soll, dann verlaufen dort statt der gezeigten Freifl├Ąche die Stadtbahngleise und die Stra├če...
(22.02.2015, 09:16)
Marcell Buechner :   Sieht ja schon mal nicht schlecht aus
(22.02.2015, 07:30)
Gerrit Wehrenberg :   Der Spatenstich des Gemeinschaftsgeb├Ąude: https://www.zoo-hannover.de/de/ueber-uns/presse-archiv/spatenstich
(21.02.2015, 22:20)
Michael Mettler :   Aus dem gleichen ZG-Artikel hier noch eine Innenansicht der Antilopenboxen, die im Grundrisse mit "Gazellen/Blessb├Âcke/Wasserb├Âcke" beschriftet sind. Hinter dem Besuchergel├Ąnder befand sich jeweils ein Graben, ebenso auf der gegen├╝berliegenden Seite (wo Boxenfront, Graben und Gel├Ąnder in gerader Linie durch das Haus verliefen). Der damalige seitliche Hausein-/ausgang in Richtung Wirtschaftshof ist der heutige Wirtschaftszugang. Meiner Erinnerung nach - ich war vor Jahren einmal im abgesperrten Bereich - enth├Ąlt die auf dem alten Foto zu sehende Hausseite heute jeweils zwei Dreier-Boxenreihen hintereinander, von denen die hintere nicht vom alten Besuchergang aus einsehbar ist.
(25.12.2014, 18:23)
Michael Mettler :   Hier der urspr├╝ngliche Grundriss des Giraffen-Antilopen-Hauses, damals ver├Âffentlicht in DER ZOOLOGISCHE GARTEN. Ich kenne den Antilopenbereich noch selbst als begehbar, allerdings war er schon damals immer bei frischem Nachwuchs (also sehr oft...) zeitweise gesperrt, so dass man nur ├╝ber die Absperrkette hinweg mit langem Hals in die ersten Boxen sp├Ąhen konnte. Die endg├╝ltige Sperrung erfolgte sp├Ąter, um mehr Innenraum f├╝r die Tiere schaffen zu k├Ânnen.
(25.12.2014, 18:13)
Jan Jakobi :   Ja, der Anbau des Giraffenhauses war fr├╝her begehbar.
(25.12.2014, 17:54)
Gerrit Wehrenberg :   Mal wieder in Hannover: Besuch vom 23.12.2014
Neben dem Parkplatz des Verwaltungsgeb├Ąudes ist ein Bauzaun gezogen. Sah f├╝r mich so aus als w├╝rde dort etwas ver├Ąndert werden. Vom besagten neuen Wirtschaftsgeb├Ąude am Antilopenring ist noch nichts zu erahnen. Weiterhin ist nur der Schuttberg auf der planierten Fl├Ąche zu sehen. Neben der Internetseite wurde das neue Zoo-Logo/Design auch im Park etabliert (ersetzten von Schildern/├╝berkleben der alten Logos). Nur vereinzelt erscheint einem noch das bunte Kachellogo.
Bei knapp ├╝ber 10┬░C waren doch viele Tiere zu sehen.
Vorgestern wurden Nashornbulle Ndugu und eine Kuh zusammen gelassen. Ich habe ihn zumindest einmal aufspringen sehen. Ob es zu Kopulation kam, konnte ich nicht ersp├Ąhen. Zumindest besteht Interesse.
Die Dikdiks haben wieder sch├Ân sichtbar Balz-/Imponierverhalten gezeigt.
Eine Frage: Konnte man mal die an das Giraffenhaus angeschlossenen Stallungen einsehen? Durch die offene T├╝r auf der rechten Seite im Besucherraum konnte man ein schaubereichanmutenden Raum, vergleichbar mit dem der Giraffen, sehen.
Nur drei Wei├čkehlmeerkatzen gesehen. Das gro├če M├Ąnnchen war nicht (sichtbar) im inneren Schaubereich.
Die Stachelschwanzwarane scheinen getrennt worden zu sein, da einer zusammen mit den Spaltenschildkr├Âten zu sehen war und ich im Stammterrarium nur ein Einzeltier sehen konnte.
Neu f├╝r mich waren zwei (ich sch├Ątze) weibliche Eiderenten auf der Pinguinanlage (es werden N├Ârdliche Eiderenten sein). Sie haben ausgiebig mit der Str├Âmung gespielt, was von oben sowie aus der Unterwasserwelt sch├Ân zu beobachten ist.
Seeb├Ąrenjungtier und -bulle im Vergleich untermalen das weitere Heranwachsen des Clanchefs. Warum die Seeb├Ąren in der Show/im Training im Vergleich zu den anderen Robbenarten unterrepr├Ąsentiert sind, liegt wohl einfach daran, dass das Augenmerk im Moment verst├Ąrkt auf den Seel├Âwen und Kegelrobben liegt. Wie angesprochen k├Ânnten die Seeb├Ąren Vergleichbares leisten. Allerdings sind sie im Unterschied zu den anderen Robben wohl nicht so sehr verfressen und so schwieriger zu belohnen bzw. f├╝r das Training zu begeistern. Sie beherrschen einfachste Sachen, wie z.B. auf Kommando in den Stall kommen.
Habe zum ersten Mal die Zwergg├╝rtelschweife im Biologieraum gesehen (also nicht mehr hinter den Kulissen).
Die beiden (f├╝r mich) neuen Bartk├Ąuze haben sich auch sch├Ân gezeigt.
(25.12.2014, 17:38)
Marcell Buechner :   Also als Jubil├Ąums Geschenk gibt es ein Sozialgeb├Ąude nun gut muss man mit Leben
(27.11.2014, 20:30)
Gudrun Bardowicks :   Leider scheinen die Baukosten in Hannover immer besonders hoch gegen├╝ber anderen St├Ądten zu sein. Ich finde die Summe von 8,1 Mio Euro auch sehr hoch, zumal man davon bestimmt sowohl ein neues Giraffenhaus als auch eine neue Au├čenanlage f├╝r Orang Utans oder anderen Primaten am Urwaldhaus bauen k├Ânnte. Allerdings tut ein neues Sozial-und Wirtschaftsgeb├Ąude im Zoo Hannover auch not, da die Verwaltungs- und Sozailar├Ąume im Augenblick wohl ├╝berwiegend in Provisorien wie z.B. Containern untergebracht sind und vermutlich den gesetzlichen und hygienischen Anforderungen nicht mehr entsprechen. In den letzten Jahren wurde fast ausschlie├člich Geld f├╝r die Umgestaltung des Zoos und der Besucherbereiche ausgegeben und kaum etwas in Sozialgeb├Ąude und Verwaltungsgeb├Ąude investiert. daher kann ich es schon nachvollziehen, dass man jetzt erst einmal diese M├Ąngel behebt, auch wenn ich mich mehr gefreut h├Ątte, wenn neue moderne Tieranlagen im Besucherbereich im Jubil├Ąumsjahr entstanden w├Ąren. Vielleicht wartet man allerdings mit der zuk├╝nftigen Finanzplanung f├╝r Neubauprojekte im Tierhaltungsbereich erst einmal bis zur Fertigstellung des Masterplans/Zukunftskonzepts f├╝r den Zoo, um nicht unn├Âtig auf die Schnelle Geld f├╝r Anlagen und Tierh├Ąuser auszugeben, die im Masterplan vielleicht gar nicht mehr vorgesehen sind und hat deshalb das auf jeden Fall notwendige Sozial- und Verwaltungsgeb├Ąude erst einmal vorgezogen. Es bleibt hinsichtlich des Masterplans auf jeden Fall spannend.
(27.11.2014, 14:43)
Marcell Buechner :   Glaube nicht das sie 100% die Tierarzt Praxis neu ausstatten ist ja alles vorhanden
(27.11.2014, 13:20)
Hannes L├╝ke :   Das sind ja nicht 8,1 Mio f├╝r ne neue Scheune. Alleine eine Tierarztpraxis auszustatten wird ne Mark mehr kosten...
(27.11.2014, 12:12)
Marcell Buechner :   8,1 Millionen┬Ç ist eine Stange Geld nur f├╝r ein Wirtschaftgeb├Ąude f├╝r mich ein wenig zu viel w├╝rde ich sagen
(27.11.2014, 11:04)
Gerrit Wehrenberg :   Neben dem neuen Logo gibts kleine Nebeninfos. Hierf├╝r muss ich mal die Bild zitieren, da die nunmal die schnellsten waren:

>Hannover ┬ľ B├Ąrenstarker Trend im Zoo: Chef Andreas Casdorff rechnet f├╝r dieses Jahr mit 1,3 Millionen Besuchern!

Das sind fast neun Prozent mehr als im Vorjahr: ┬äWir werden die Talsohle verlassen!┬ô Vor allem der Winterzoo (startet Freitag) soll noch einmal m├Ąchtig G├Ąste locken.

Und das Defizit schrumpft voraussichtlich auf 1,1 Mio. Euro (2,3 Mio. Euro im Jahr 2013).
F├╝rs n├Ąchste Jahr k├╝ndigt Casdorff ein ┬äZukunftskonzept┬ô an. Im Team mit dem Aufsichtsrat wird ├╝ber weitere Attraktionen und Investitionen nachgedacht.

Schon jetzt klar: Ab M├Ąrz baut der Zoo ein neues Wirtschaftsgeb├Ąude f├╝r seine Mitarbeiter ┬ľ mit Umkleiden, Kantine, Tierarztpraxis. Kosten des Zwei-Etagen-Baus: 8,1 Mio. Euro!

Und der Tierpark bereitet sich auf sein gro├čes Jubil├Ąum vor. Am 4. Mai wird der Zoo 150 Jahre alt. Das wird nat├╝rlich mit vielen Veranstaltungen gefeiert.<
(25.11.2014, 23:26)
Marcell Buechner :   Das neue Logo ist jetzt online
(24.11.2014, 19:54)
Marcell Buechner :   S├╝damerika Haus von mir aus gerne mit passenden Au├čengehegen und die 2 Gehege umthematisieren aber voher Affenhaus Giraffenhaus und tropenhaus renovieren bzw neubauen
(23.11.2014, 13:04)
Marcell Buechner :   Naja das mir der Feuchtigkeit wusste ich nicht dann muss das Geb├Ąude wohl abgerissen werden vl baut man dann ein neues bisschen gr├Â├čer weil man k├Ânnte den Hang entfernen und ein gr├Â├čeres Haus bauen vielleicht auch mit einem Krokodil Fluss oder sowas
(22.11.2014, 14:42)
Ulli :   @Marcell: Es h├Ątte ja sein k├Ânnen, dass du jemanden von den Zoo-Mitarbeitern kennen w├╝rdest und auf diesem Wege einen Eindruck h├Ąttest gewinnen zu k├Ânnen. Fakt ist leider, dass die Feuchtigkeit komplett in dem Mauerwerk des Niederaffenhauses/Oesterlen-Hauses sitzt und ganze Wandbereiche nur notd├╝rftig geflickt sind.

Rein architektonisch finde ich das Geb├Ąude durchaus reizvoll - bei der Erweiterung der Au├čenanlagen hat man damals die r├Ąumlichen M├Âglichkeiten leider nur unzureichend genutzt oder nutzen k├Ânnen.
(22.11.2014, 13:34)
Marcell Buechner :   Ich bezahle doch nicht daf├╝r nur hinter die Kulissen zu gehen ich wei├č wie eine Futterk├╝che aussieht
(21.11.2014, 14:48)
Hannes L├╝ke :   Kann man in Hannover doch buchen. Ansonsten kann werden in Hnnover sicherlich im Ferienprogramm oder dergleichen mal F├╝hrungen angeboten
(21.11.2014, 13:52)
Marcell Buechner :   Ich w├╝rde gerne mal hinter die Kulissen schauen nur ich kenne niemanden im zoo
(21.11.2014, 13:19)
Ulli :   @Marcel: Vielleicht hast du einmal Gelegenheit, in den Pflegerbereich der Affen zu blicken. Danach stellt sich auch f├╝r dich die Frage nach den massiven Bausch├Ąden nicht mehr.
(21.11.2014, 13:06)
Ulli :   Ich sehe einen Ersatz-Neubau f├╝r das Oesterlen-Geb├Ąude nun auch nicht als Hauptproblem und nahe liegendes Bauprojekt.

Eine Laufhalle f├╝r Giraffen und die Urwaldhaus-Sanierung sind zweifellos viel wichtiger.

Ich sehe nur leider f├╝r den Oesterlen-Bau - Niederaffenhaus keine Sanierungsm├Âglichkeit und man muss zumindest f├╝r einen Teil der dortigen Arten Ersatzl├Âsungen vorhalten.

Die Orang-Haltung in Hannover ist ja in den letzten Jahren von wenig Erfolg gezeichnet und insofern ist eine Abgabe nicht so abwegig, zumal der momentane Au├čenbereich f├╝r Orangs v├Âllig unzureichend ist und die neue Au├čenanlage im jetzigen Umfeld einen Millionenaufwand bedeutet.

Ein Schwerpunktsetzung Afrika/Evolution f├╝r das Urwaldhaus halte ich didaktisch f├╝r plausibel.
(21.11.2014, 13:03)
Ulli :   Ich denke ├╝brigens auch, dass die Gorilla-Innenanlage in Anbetracht der Gruppengr├Â├če einer Erweiterung bedarf - letztlich bleiben nur zwei Optionen:
1. langrfristig Mitnutzung des Schimpansen-Areals
2. Anbau auf dem Brachland hinter dem Haus (Wand hinter dem Bachlauf)verbunden mit einer gro├čen Panramascheibe

Im Fall eder Option 1 bliebe f├╝r die Drills nur dauerhaft die momentane Orang-Anlage, bei Option 2 k├Ânnen die Drills auch die Schimpansen-Innenanlage beziehen und man h├Ątte bei der Besetzung der Orang-Anlage mehr Spielraum.
(21.11.2014, 12:55)
Michael Mettler :   @Tim Sagorski: Die kenne ich da auch noch gar nicht!
(21.11.2014, 12:16)
Marcell Buechner :   In machen Sachen kann sich der zoo hannover Beispiele am zoo leibzig holen zB das Reptilienhaus oder ein Aquarium w├Ąre auch nicht schlecht nur leider kein Geld und Platz und in hannover ist ein sealife Center
(21.11.2014, 11:40)
Tim Sagorski :   @ Michael Mettler :

In der Apenheul-WG hast du noch die Vollbart-Meerkatzen vergessen.
(21.11.2014, 10:50)
WolfDrei :   Saint Martin: mit Cercop. asc. schmidti
(21.11.2014, 10:23)
Marcell Buechner :   Naja kann schon sein aber daf├╝r ist auch das innengehege zu klein f├╝r Gorillas und noch einer anderen Art sehe wie gesagt erstmal andere Pl├Ąne als eine Vergesellschaftungen
(21.11.2014, 09:41)
Michael Mettler :   Gorillas/Schopfmangaben in Kerkrade, Gorillas/Eulenkopfmeerkatzen in Antwerpen, Gorillas/Wei├čkehlmeerkatzen in Amsterdam, Gorillas/Husarenaffen (kurzzeitig erg├Ąnzt durch Springb├Âcke!) in Apeldoorn, Gorillas/Berberaffen in N├╝rnberg...
(21.11.2014, 09:37)
Hannes L├╝ke :   Marcell, viele Zoos haben bereits bewiesen, dass sich Gorillas sehr gut vergesellschaften lassen. Aus dem Stehgreif fallen mir M├╝nster mit Mangaben und K├Âln mit Guerezas ein. Ich meine auch mal was von Vergesellschaftung mit Mungos geh├Ârt zu haben....
(21.11.2014, 09:02)
Tim Sagorski :   @ Marcell Buechner :

Warum sollte man Gorillas nicht vergesellschaften k├Ânnen ?

Anderswo gibt es doch funktionierende Beispiele mit Brazza-Meerkatzen (Duisburg), Rotscheitelmangaben (M├╝nster), Guerezas (K├Âln) oder Goldbauchmangaben (Arnheim).

Eine Vergesellschaftung von Schimpansen w├Ąre ungleich schwieriger.
(21.11.2014, 09:00)
Marcell Buechner :   Ich glaube nicht das man Gorillas vergesellschaften kann aber diese Spekulation n├╝tzen eh nix wir m├╝ssen uns schon ├╝berraschen lassen was in den n├Ąchsten Jahren auf uns zu kommt ich w├Ąre f├╝r ein neuen Themenbereich S├╝damerika muss nur die 2 Gehege umgestalten und vl 2-3 neue bauen f├╝r Tapire Nasenb├Ąren oder etwas ├Ąhnliches w├╝rde keine Showarena auf die Fl├Ąche vom robbenrondell stellen lieber da wo sie ist und das Giraffen Haus auf die Fl├Ąche der kudus und dik diks bauen
(21.11.2014, 08:41)
Gudrun Bardowicks :   Ich meine ja auch, dass ich davon ausgehe, dass zumindest mittelfristig ein Au├čengehege f├╝r Orang Utans bzw. Drills an das Urwaldhaus angebaut wird. Eine geeignete Fl├Ąche w├Ąre z.B. die Fl├Ąche vor der aktuellen Orang Utan Au├čenanlage bis hin oder sogar einschlie├člich der Watvogelvoliere. Ich w├╝nsche mir ein ├╝bernetztes Au├čengehege, damit die Primaten in ihm genug Kletter- und Besch├Ąftigungsm├Âglichkeiten habn und es multifunktional f├╝r unterschiedliche Arten nutzbar ist.Eine andere M├Âglichkeit f├╝r eine Au├čenanlage w├Ąre nat├╝rlich der Bereich um die Gibboninsel einschlie├člich der Insel. In diesem Fall k├Ânnte, wie hier bereits vorgeschlagen wurde, ein Gittergang ├╝ber den Besucherweg hinweg vom Urwaldhaus zur Au├čenanlage gebaut werden. Eine andere M├Âglichkeit w├Ąre nat├╝rlich eine Vergesellschaftung von Gorillas und Drills bzw. Meerkatzen oder Mangaben auf der Gorillaau├čenanlage. In diesem Fall m├╝sste eine neue Innenanlage f├╝r die zu vergesellschaftende Tieraffenart neu gebaut werden. Vielleicht k├Ânnte man auch die alte Menschenaffenaufzuchtstation,die zuletzt f├╝r Rentnergruppen von Niederaffen genutzt wurde und z.Z. von einem Plakat ├╝ber die stammesgeschichte der Primaten bedeckt ist, zu einer neuen Affeninnenanlage umbauen. Dieses Geb├Ąude soll im Gegensatz zum Tropenhaus von der Bausubstanz her noch in Ordnung und daher weiterhin nutzbar sein.
(20.11.2014, 23:53)
Marcell Buechner :   Wenn man die Drills und die Meerkatzen umsetzen will vl in die Gehege von den orangs fehlt trotzdem ein Au├čengehege au├čer man zieht eine Wand im Au├čengehege und so marode finde ich es eig garnicht
(20.11.2014, 20:44)
Gudrun Bardowicks :   @ Marcel Buechner: F├╝r das ehemalige Robbenrondell sind schon verschiedene Ideen der Nachnutzung vorhanden. M├Âglicherweise entsteht dort eine neue Showb├╝hne falls die aktuelle im Sambesibereich einer Erweiterung der Antilopenanlagen im Antilopenring und/oder dem Neubau eines Giraffenhauses weichen mu├č. Eine weitere Idee, die im letzten Jahr aufkam ist die, dass auf der Fl├Ąche ein S├╝damerikahaus f├╝r Tapire und andere s├╝damerikanische Arten als weiteres begehbares Tropenhaus oder Warmhaus besonders f├╝r die kalte Jahreszeit entstehen k├Ânnte.

Das Tropenhaus/Oesterlen-Haus/Niederaffenhaus ist marode und mu├č daher zumindest mittelfristig abgerissen werden. Daher w├Ąre es sinnvoll, die Drills und m├Âglicherweise auch Meerkatzen zuk├╝nftig mit im Urwaldhaus (nat├╝rlich mit Au├čenanlage) unterzubringen.
(20.11.2014, 19:09)
Marcell Buechner :   Ich sehe andere Baustellen als das tropenhaus klar ist schon alt aber wichtiger ist f├╝r mich Giraffen Haus,umbau Affenhaus und der antilopenring durch Thematisierung oder vl Abgabe einer Antilopenart um vl Hy├Ąnen,Gepard ,l├Âffelhunde oder so etwas ansehnlicher zu gestalten weil viele Leute lockt das im Moment da nicht hin und es gibt hinter der S├╝damerika Anlage auch noch ein wenig Platz wo fr├╝her das robbenrondell stand was ich Pers├Âhnlich nicht mehr kenne
(20.11.2014, 17:30)
Marcell Buechner :   Naja sch├Âne Idee aber jetzt so viele Tiere abzugeben ist vl nicht so eine gute Idee da der zoo jetzt nicht durch Artenvielfalt best├╝ckt ist je weniger arten desto weniger Besucher
(20.11.2014, 17:16)
Michael Mettler :   @Marcell Buechner: Oesterlen-Bau (der Architekt hie├č Oesterlen) = Tropenhaus = Niederaffenhaus.

@Ulli: Die Meerkatzen sind inzwischen (auch) nur noch in einem Geschlecht vertreten? Ich nehme an, der alte Zuchtmann lebt nicht mehr?

Die Fl├Ąche der Gibbonanlage lie├če sich per erh├Âhtem Laufgang relativ problemlos mit den jetzigen Orang-Innenanlagen (speziell mit der rechten) verbinden, so dass man auch auf diese Weise eine Niederaffen- oder Lemurenanlage strukturieren k├Ânnte.

Schon allein aus finanziellen Gr├╝nden w├╝rde ich das Tropenhaus nach Abriss gar nicht umgehend durch etwas Neues ersetzen - au├čer vielleicht durch eine mit einfachen Mitteln umsetzbare, im Bedarfsfall leicht wieder zu demontierende Freianlage ├í la Bennettk├Ąnguru-Gehege. Schlie├člich steht noch immer ein neues Giraffenhaus auf der To-do-Liste, daf├╝r w├Ąre eine Investition erst mal wichtiger. So gesehen k├Ânnte man nat├╝rlich auch auf einer Tropenhaus-Brachfl├Ąche erst mal eine begehbare Lemurenanlage schaffen...
(20.11.2014, 15:20)
Marcell Buechner :   Was meinst du mit Oesterlen-Baus was kann ich mir darunter vorstellen
(20.11.2014, 13:14)
Ulli :   Man kann auf Dauer aus dem Areal statt der Gibbon-Insel mit dem Wassergraben ziemlich problemlos eine begehbare Katta-Anlage zaubern.

Aus der Orang-Anlage kann man zun├Ąchst eine Drill-Anlage machen - zumindest innen w├╝rden sie sich deutlich verbessern.

Falls man irgendwann doch auf die Schimpansen verzichtet, k├Ânnen die Drills in die Schimpansen-Anlage ziehen.

Die dann frei werdende Drill-Anlage k├Ânnen anschlie├čend eine seltene Meerkatzen-Art oder Mangaben-Art beziehen bzw. die Kattas/Varis erhalten eine erg├Ąnzende gro├čz├╝gige Innenanlage.

Das Urwaldhaus w├╝rde afrikanisch und damit thematisch den Sambesi-Bereich erg├Ąnzen, man h├Ątte ein konsequentes Evolution-Thema, man spart sich den Neubau eines Affenhauses und die vorhandenen Arten erhalten bessere Unterk├╝nfte.

P.S. bei den Roten Varis, den Kattas und Wei├čkehlmeerkatzen handelt es sich um eingeschlechtliche Gruppen, deren Haltung vermutlich ├╝ber kurz oder lang auslaufen wird.

F├╝r das frei werdende Gel├Ąnde des leider abbruchreifen Oesterlen-Baus kann man kreativ neu planen - warum nicht eine Krokodil-Halle, eine Kopje-Halle oder oder oder ...
(20.11.2014, 13:05)
Marcell Buechner :   Ok das wusste ich nicht das es schon mal nachwuchs gab hab zwar eine Jahreskarte und Versuch jede 2 Woche mal da zu sein um zu schauen was sich so ver├Ąndert
(20.11.2014, 11:45)
Michael Mettler :   Das Gibbonweibchen Robin hatte schon ├Âfter Nachwuchs, sowohl fr├╝her in Osnabr├╝ck als auch danach in Hannover, aber keins der Jungtiere hat ├╝berlebt. Mit Robins Alter von jetzt 33 Jahren wird sich daran vermutlich auch nicht mehr viel ├Ąndern.
(20.11.2014, 09:40)
Marcell Buechner :   Naja ich glaube wenn man es mit einem Netz machen w├╝rde h├Ątten die beiden bessere Kletterm├Âglichkeiten und ein gr├Â├čeres Gehege und vl mal nachwuchs
(20.11.2014, 01:34)
Michael Mettler :   Marcell Buechner: Ja, sehe ich auch so. Allerdings bliebe bei der Gibbonanlage wohl nur der Umbau zu einer ├╝bernetzten Fl├Ąche ohne Wassergraben, um den nutzbaren Raum f├╝r die Bewohner zu vergr├Â├čern. Der Wassergraben darf nicht schmaler werden, denn er ist eigentlich schon jetzt kein un├╝berwindbares Hindernis f├╝r Gibbons. Von der urspr├╝nglich hier untergebrachten Gruppe Wei├čwangengibbons hatte es der Mann mehrfach geschafft, die Anlage zu verlassen, was dann zum Gibbontausch mit dem Osnabr├╝cker Zoo f├╝hrte. Das jetzige Paar hat m.W. bislang keine Versuche gemacht (was ein Grund daf├╝r sein k├Ânnte, dass der Zoo an ihm festh├Ąlt...).


Hinter der Anlage m├╝sste sich abfallendes Gel├Ąnde befinden, so dass man den Wassergraben auch nicht ohne Riesenaufwand nach hinten verl├Ąngern k├Ânnte. Die Vergr├Â├čerung der Inselfl├Ąche bis an die Stallwand w├╝rde wiederum bedeuten, die Kunstfelswand aufw├Ąndig gegen Herausklettern und -springen absichern zu m├╝ssen, was dann vermutlich die optische Wirkung stark beeintr├Ąchtigen w├╝rde.
(18.11.2014, 09:39)
Marcell Buechner :   Ich meinte bonobos aber wichtiger ist jetzt wirklich alles artgerecht zu Gestalten im urwaldhaus und ich glaube die Gibbons w├╝rden sich ├╝ber eine Erweiterung ihrer Insel freuen
(18.11.2014, 00:41)
Michael Mettler :   @Marcell Buechner: "Sehr alt" ist sehr relativ. So sind die beiden j├╝ngsten Schimpansen der Gruppe gerade mal um 20 Jahre alt und haben somit nicht mal die H├Ąlfte der m├Âglichen Lebenserwartung hinter sich. Drei weitere sind zwischen 30 und 37 Jahren alt, auch das ist nach heutigen Ma├čst├Ąben noch kein hohes Alter f├╝r einen Menschenaffen. Wenn man "langfristig" so definiert, dass die Gruppe auf nat├╝rlichem Wege aussterben soll, dann m├╝ssten wir uns wohl f├╝r die n├Ąchsten Jahrzehnte noch keine Gedanken um eine Neubesetzung der Anlage machen. Auch nicht um "Bonbons".
(17.11.2014, 21:15)
Marcell Buechner :   Die Schimpansen Gruppe ist schon sehr alt also wird man langfristig eine neue Gruppe aufbauen m├╝ssen egal ob Schimpanse oder Bonbons
(17.11.2014, 20:35)
Oliver M├╝ller :   Wie gesagt, da im neuen Logo Schimpansen und Gorillas verewigt sind gehe ich davon aus, dass man mit diesen beiden Arten mittelfristig plant. Dass ggf. noch Meerkatzen oder Drills dorthin ├╝bersiedeln k├Ânnten, steht au├čer Frage. Wenn man an den Orangs fest halten will, m├╝sste man denen in Asien etwas Neues bauen, aber da w├╝sste ich erstens nicht wo und zweitens ist das Thema ja auch eher Indien *r├Ąusper*.
(17.11.2014, 18:34)
Marcell Buechner :   Ich glaube wenn die Schimpansen nicht mehr sind entweder baut man eine neue Gruppe auf oder die orangs wechseln ins Gehege der Schimpansen k├Ânnte ich mir schon vorstellen
(17.11.2014, 18:09)
Hannes L├╝ke :   Mit Blick auf die Gibbons kann man sagen, immerhin k├Ânnen die Orangs in Ihrem K├Ąfig klettern....
(17.11.2014, 10:25)
Michael Mettler :   Auch die Gibbons passen ├╝brigens nicht mehr zum neuen Kibongo-Konzept. Zur Arterhaltung tr├Ągt das nie erfolgreich z├╝chtende Paar ohnehin nicht bei, die Anlage hat somit eher Pensionscharakter.
(17.11.2014, 08:37)
Gudrun Bardowicks :   Ich bin mir auch sicher, dass zumindest die Gorillas auf dauer im Zoo bleiben werden. die Schimpansen werden sicherlich bis zu ihrem Alterstod ebenfalls im Zoo bleiben. Ich denke, dass man sich mittel- oder langfristig von den Orangs trennen wird, falls f├╝r diese keine neue Anlage im Bereich des Dschungelpalastes gebaut werden kann. Orangs passen einfach nicht in das Konzept der afrikanischen Themenwelt Kibongo. Dort werden vermutlich irgendwann noch die Drills oder Meerkatzen miteinziehen. Ich hoffe allerdings, dass man bis dahin auch eine vern├╝nftige dritte Au├čenanlage an das Urwaldhaus gebaut hat.
(17.11.2014, 01:26)
Marcell Buechner :   Ich glaube nicht das man sich von den Gorillas und Schimpansen trennen wird gehe fest davon aus das es vielleicht die Orang utans sein werden
(16.11.2014, 03:01)
Oliver M├╝ller :   Hier wurde ja verschiedentlich ├╝ber die Frage diskutiert, ob sich der Zoo von einer Menschenaffenart trennen will oder soll. Ich habe eben zum ersten MAl das Logo der neuen Themenwelt "Kibongo" (Menschenaffen) gesehen und glaube, dass die Frage schon entschieden ist. Das Logo zeigt einen Gorilla und einen Schimpansen. Ich glaube ja nicht, dass man ein Logo entwickeln l├Ąsst, wenn da kein Plan dahinter steckt.
(15.11.2014, 18:15)
Marcell Buechner :   Naja bin sehr gespannt was sie so planen
(07.11.2014, 15:23)
Gudrun Bardowicks :   Der Masterplan wurde noch nicht ver├Âffentlicht. Er wird wohl fr├╝hestens im n├Ąchsten Jahr ver├Âffentlicht werden.


(06.11.2014, 23:17)
Marcell Buechner :   Kann man den masterplan einsehen
(06.11.2014, 20:46)
Michael Mettler :   @Ulli: Sollte kein Problem darstellen. Erstens war auch die heutige Bullenanlage einst Teil dieses H├╝gels, zweitens lie├če sich das Gel├Ąnde genauso terrassieren wie die jetzige Herdenanlage. Abgesehen davon erstreckt sich der alte Tr├╝mmerberg auch durch das andere f├╝r Erweiterungen denkbare Gel├Ąnde bis hin zu Meyers Hof/Mullewapp, auch dort m├╝sste man ├Ąhnlich verfahren (abtragen oder terrassieren).
(24.10.2014, 08:32)
Ulli :   zwischen Tropenhaus und Bullen-Areal befindet sich ein gro├čer H├╝gel
(24.10.2014, 08:23)
Michael Mettler :   Ein Abriss des sanierungsbed├╝rftigen Tropenhauses, das am unteren Bildrand gerade noch angeschnitten zu sehen ist, g├Ąbe ├╝brigens auch eine Erweiterungsm├Âglichkeit der Elefantenhaltung frei; da m├╝sste nicht zwingend ein neues Haus entstehen, das k├Ânnte auch Gehegefl├Ąche werden. Diese Fl├Ąche reicht immerhin vom jetzigen, ebenfalls gerade noch am unteren Bildrand zu sehenden Bullenstall (= "S├Ągewerk" am Yukon Trail) bis zum Gorillaberg-Ausgangsweg (Katta-K├Ąfig) und den Hang hinauf bis zur Gorilla-Freianlage und m├╝sste in etwa so gro├č sein wie die aktuelle Herdenanlage.

Eine gewisse Pufferzone w├Ąre allerdings auf dieser Seite wohl n├Âtig. Schlie├člich kann es sein, dass sich in Zukunft nicht nur die Erwartungen an die Elefantenhaltung weiter erh├Âhen, sondern auch die an die Menschenaffenhaltung, und dann br├Ąuchte man auch Platz f├╝r eine Gorilla-Erweiterung.
(24.10.2014, 00:22)
Gudrun Bardowicks :   Wenn man das Luftbild betrachtet ist auch ohne die Riesenk├Ąnguruh-Emu - Wombat- Anlage noch reichlich Platz f├╝r eine Freilaufhalle und m├Âglicherweise auch ein gr├Â├čeres Herdengehege f├╝r die Elefanten vorhanden. Ich gehe auch davon aus, dass diese Anlagen zumindest mittelfristig im Bereich der Bennettk├Ąnguruhanlage und angrenzender Fl├Ąchen entstehen werden, da Hannover bestimmt nicht auf weitere Elefantenzucht verzichten wird und sich dann zwangsl├Ąufig an den neuen Haltungsrichtlinien orientieren wird.
(23.10.2014, 22:26)
Ulli :   und nat├╝rlich auch das fr├╝here Robbenbecken
(22.10.2014, 15:35)
Ulli :   Zur Erleichterung und Orientierung: ├ťbersicht Zoo Hannover
Zu sehen sind das Urwaldhaus, der Gorillaberg, die Elefantenanlage, der Dschungelpalast und die Bennettk├Ąnguru-Anlage
(22.10.2014, 15:34)
Gerrit Wehrenberg :   Zum Outback ├Ąu├čerte sich der Herr Dr. Engel bei der damals noch frischen Themenwelt ├Ąhnlich wie Michael: Die Bennetts leben auf einer recht schnell erbauten und im ├╝brigen auch aus eigener Tasche finanzierten Anlage, die tats├Ąchlich nicht f├╝r die Ewigkeit errichtet wurde. Der alte nun f├╝r die Beutler umgenutzte Stall k├Ânnte auch nicht anderweitig kaum gro├čartig genutzt werden. So mal sind Bennettk├Ąngurus leicht zu beschaffen und gerade bei unserem Klima weder schwer noch sehr aufwendig zu halten/z├╝chten; was auch alles wichtige Faktoren sind. Soweit ich das verstanden habe, w├╝rde "nur" die Riesenk├Ąnguru/Emu/Sumpfwallaby- und Wombat-Anlage von den besagten F├Ârdermitteln abgedeckt und sollte auf unabsehbare Zeit Bestand haben. Eine australische(/ozeanische) Themenwelt auf der damals sehr freigewordenen Fl├Ąche (durch den Auszug und Umzug vieler Arten nach Yukon Bay) war wohl ohnehin geplant. Wie das mit der Sittich-Anlage aussah, wei├č ich nicht - allerdings war in der ersten ver├Âffentlichen ├ťbersichtsskizze eine angedachte Voliere f├╝r Keas oder Kakadus am H├╝gel eingezeichnet. Angedacht war auch eine einsehbare Wombath├Âhle. Auf Nachfrage war man damals (2010) gegen├╝ber ozeanischen Arten sehr offen bzw. interessiert. Beutelteufel w├╝rde man schlie├člich nicht ablehnen. ;) Nur das liebe Geld...
Ich bin mir ziemlich sicher, dass im Zuge des neuen Masterplans, eine Elefanten-Laufhalle auf der besagten ungef├Ąhren Fl├Ąche entstehen wird und dabei sehr klar ein naher/ferner Konflikt mit Haltungsrichtlinien vorausschauend vermieden wird.
(21.10.2014, 22:29)
Marcell Buechner :   Lassen wir uns ├╝berraschen ich sehe lieber erstmal ein umthematisiertes Urwald Haus und danach sehen wir weiter
(20.10.2014, 16:52)
Michael Mettler :   @Marcell Buechner: Muss er ja nicht. Er kann sich auch gegen die Schimpansen entscheiden und die Gorillas nach vorn umsetzen. Die neue Anlage ist nicht kleiner, und der Chefpfleger hat bei der Einweihung interessanterweise ge├Ąu├čert, dass sie sich auch f├╝r Gorillas eignen w├╝rde...
(20.10.2014, 16:42)
Marcell Buechner :   Glaube nicht das der zoo sich gegen Gorillas entscheidet weil es da auch regelm├Ą├čig Nachwuchs gibt
(20.10.2014, 16:34)
Michael Mettler :   Ich habe die Bennettk├Ąnguru-Anlage seit ihrem Entstehen als ├ťbergangsl├Âsung verstanden, auf deren Fl├Ąche sp├Ąter "Wichtigeres" entstehen kann. Selbst bei einer Elefanten-Erweiterung in diese Richtung k├Ânnte die Riesenk├Ąnguru/Wombat-Anlage dagegen durchaus erhalten bleiben.

Abgesehen davon g├Ąbe es noch weitere Fl├Ąchenoptionen, die Elefantenhaltung zu erweitern. Unter Verzicht auf eine afrikanische Menschenaffenart w├Ąre z.B. die Hinzunahme der Gorilla-Anlage m├Âglich, die nur durch einen schmalen Gr├╝nstreifen und zwei riesige Trockengr├Ąben von der jetzigen Elefanten-Herdenanlage getrennt ist. Um Ullis - in meinen Augen richtiges - Argument von der Wichtigkeit der Elefanten f├╝r Besucher aufzugreifen: Eine artenreiche Menschenaffensammlung halte ich im Vergleich f├╝r weniger besucherrelevant.

Und dann w├Ąre da ja auch noch die jetzt planierte Fl├Ąche der fr├╝heren Robben-Pinguin-Anlage, die "├╝ber den Berg" auch nicht weit vom jetzigen Elefantenkomplex liegt.

@Marcell Buechner: Zu diesem Thema lohnt es sich, im Thread mal weit nach unten nachzulesen. Das wurde n├Ąmlich schon ausgiebig diskutiert.
(20.10.2014, 16:24)
Marcell Buechner :   Ist schon vern├╝nftig aber langsam muss die Stadt auch mal merken das der zoo mehr Platz braucht w├Ąre ich als Stadt bereit die eilenride freigegeben zwar nicht viel aber ein wenig da Dort eh nur Junkies und sowas rumlungert
(20.10.2014, 15:53)
Ulli :   Ich kenne auch die dringlichsten Baustellen: Giraffen-Laufhalle, komplette Affenhaltung und sp├Ąter halt ├╝ber kurz oder lang (Zeitraum 10 Jahre) die Elefanten.

Die K├Ąnguru-Anlage wurde ├╝ber den Zaun gebrochen, weil kurzfristig F├Ârdermittel zur Verf├╝gung standen, die eine Bauma├čnahme wie die K├Ąnguru-Anlage abdeckte aber wiederum nicht so gro├č war, um die angesprochenen dringendsten Bauma├čnahmen zu finanzieren.

Ansonsten glaube ich, dass hier manche die Bedeutung von Elefanten f├╝r den Anreiz eines Zoobesuches massiv untersch├Ątzen.

(20.10.2014, 15:46)
Ulli :   Zur Diskussionserleichterung:
S├Ąugetiergutachten vom 07.05.2014 -
Mindestanforderungen

Schimpansen:
Au├čengehege: Mindestens 800 m3 bzw. 200 m2 f├╝r eine sozial intakte Gruppe von bis zu 4
erwachsenen Tieren; f├╝r jedes weitere Tier 100 m3 bzw. 25 m2 mehr; Mindesth├Âhe: 4 m.
Innengehege: Mindestens 800 m3 bzw. 200 m2 f├╝r eine sozial intakte Gruppe von bis zu
4 erwachsenen Tieren; f├╝r jedes weitere Tier 80 m3 bzw. 20 m2 mehr; Mindesth├Âhe: 4 m.

Gorillas
Au├čengehege: Mindestens 800 m3 bzw. 200 m2 f├╝r eine sozial intakte Gruppe von bis
zu 4 erwachsenen Tieren; f├╝r jedes weitere Tier 120 m3 bzw. 30 m2 mehr; Mindesth├Âhe:
4 m.
Innengehege: Mindestens 800 m3 bzw. 200 m2 f├╝r eine sozial intakte Gruppe von bis zu
4 erwachsenen Tieren; f├╝r jedes weitere Tier 80 m3 bzw. 20 m2 mehr; Mindesth├Âhe: 4 m.

Orang-Utan
Au├čengehege: Mindestens 800 m3 bzw. 200 m2 f├╝r eine sozial intakte Gruppe von bis
zu 4 erwachsenen Tieren; f├╝r jedes weitere Tier 120 m3 bzw. 30 m2 mehr; Mindesth├Âhe:
4 m.
Innengehege: Mindestens 800 m3 bzw. 200 m2 f├╝r eine sozial intakte Gruppe von bis zu
4 erwachsenen Tieren; f├╝r jedes weitere Tier 80 m3 bzw. 20 m2 mehr; Mindesth├Âhe: 4 m.

(Orang-Innenanlage gegenw├Ąrtig in Hannover 2x 75 m2)

Gibbons
Die Gesamtfl├Ąche f├╝r eine Familie muss mindestens 100 m2 betragen.
Au├čengehege: Mindestens 200 m3 bzw. 50 m2 und 4 m H├Âhe f├╝r eine Familie. Dabei
muss das Gehege eine L├Ąnge von mindestens 9 m aufweisen.
Innengehege: Mindestens 105 m3 bzw. 30 m2 und 3,5 m H├Âhe f├╝r eine Familie. Das
Gehege sollte l├Ąnger als breit sein.

Paviane(Drill)
Au├čengehege: Mindestens 120 m3 bzw. 40 m2 und 3 m H├Âhe f├╝r eine sozial intakte
Gruppe von bis zu 5 erwachsenen Tieren; bei Pavianen f├╝r jedes weitere Tier 9 m3 bzw.
3 m2, bei Backenfurchen- und Blutbrustpavianen 12 m3 bzw. 4 m2 mehr.
Innengehege: Mindestens 100 m3 bzw. 40 m2 und 2,5 m H├Âhe f├╝r eine sozial intakte
Gruppe von bis zu 5 erwachsenen Tieren; bei Pavianen f├╝r jedes weitere Tier 7,5 m3
bzw. 3 m2, bei Backenfurchen- und Blutbrustpavianen 10 m3 bzw. 4 m2 mehr.

Elefanten
Bullen
Das Gehege f├╝r Zuchtbullen darf eine Fl├Ąche von 1000 m2 nicht unterschreiten. Jedem
Bullen sind mindestens 500 m2 zur Verf├╝gung zu stellen.
K├╝he - innen
Den Elefanten ist eine nutzbare Innenlauffl├Ąche von mindestens 330 m2 f├╝r bis zu 4
K├╝he ab 8 Jahren und 10 % mehr f├╝r jedes weitere Tier ab 8 Jahren bereitzustellen.
Werden Zuchtbullen gemeinsam mit den K├╝hen gehalten, sind 100 m2 pro Bulle hinzuzurechnen.
Bei Jungbullenhaltung ist gleichwertig zu verfahren.
K├╝he- au├čen
Au├čengehege: Die Mindestgehegegr├Â├če betr├Ągt 2000 m2. Auf dieser Fl├Ąche sind
selbstst├Ąndigen Tieren ├╝ber 4 Jahre und K├╝hen ohne Nachzucht 500 m2 pro Tier zur
Verf├╝gung zu stellen. F├╝r Zuchtk├╝he mit eigener Nachzucht bis zum Alter von 8 Jahren
sind 1000 m2 pro Kuh bereitzustellen. Ab einer Gehegegr├Â├če von 3000 m2 ist f├╝r
jedes weitere Tier ab 8 Jahren zus├Ątzlich eine Fl├Ąche von 300 m2 zur Nutzung anzubieten.
Die entsprechenden Anforderungen an die Gehegefl├Ąchen sind bereits bei der
Zuchtplanung zu ber├╝cksichtigen.

Bild Urwaldhaus Hannover

(20.10.2014, 15:40)
Marcell Buechner :   Der Zoo hat genug Baustellen und m├╝ssen sich nicht um die Elefanten k├╝mmern ich kenne die Richtlinien zwar nicht aber ich sehe bei den eleganten den wenigsten baubedarf und ich glaube nicht das der zoo sagt wir schlie├čen das outback nur f├╝r Elefanten je mehr Tierarten den zoo verlassen testo weniger ist es ein zoo da w├╝rde ich lieber eine Elefanten Kuh abgeben statt ein ganzen Themenbereich zu zerst├Âren der zoo ist stolz auf sein outback
(20.10.2014, 15:38)
Marcell Buechner :   Ich glaube Nicht das man erst einiges an Geld in die Australien Landschaft steckt um es danach wieder zu zerst├Âren und ich glaube das man nicht noch mehr Tiere abgibt ich muss sagen Elefanten sch├Ân und gut aber ich m├Âchte auch gern K├Ąngurus Sehen
(20.10.2014, 15:08)
Ulli :   Platz f├╝r eine Freilaufhalle w├Ąre z.B. auf dem momentanen Gel├Ąnde der begehbaren Bennettk├Ąnguru-Anlage

Es stellt sich f├╝r mich sowieso die Frage, ob bei einer weiteren Versch├Ąrfung der Haltungsrichtlinien im Laufe der n├Ąchsten Jahre der Australienteil ├╝ber kurz oder lang zugunsten der Elefantenhaltung aufgegeben werden muss. Elefanten haben in meinen Augen, gerade auch in Anbetracht der gro├čen Hannoveraner Zuchttradition, immer Vorrang.

Und was das Publikumsinteresse und damit die wirtschaftliche Seite betrifft, sind Elefanten bei den meisten Besuchern die attraktivere Art als K├Ąngurus.
(20.10.2014, 14:54)
Marcell Buechner :   Eine Elefanten frei Lauf Halle wo soll die den entstehen ist doch kein Platz im Djungelpalast oder sehe ich das falsch
(20.10.2014, 14:25)
Gudrun Bardowicks :   Falls die Richtlinien eine weitere Haltung von Menschenaffenzuchtgruppen im Urwaldhaus nicht erlauben h├Ątte ich auch nichts gegen einen Neubau eines neuen Hauses, welches allen Voraben entspricht,auf der Fl├Ąche des Tropenhauses, welches mittelfristig ja doch abgerissen werden mu├č. Die Au├čenanlagen k├Ânnte man mit dem neuen Haus dann ├╝ber Laufg├Ąnge oder Tunnel verbinden und vielleicht sogar noch vergr├Â├čern. Falls man auf der Fl├Ąche des Tropenhauses nur Platz f├╝r eine Menschenaffenzuchtgruppe schaffen kann w├╝rde ich die Gorillazuchtgruppe behalten, da aktuell lediglich diese erfolgreich z├╝chtet und auch die gr├Â├čte Au├čenanlage hat. Das Urwaldhaus k├Ânnte dann f├╝r die afrikanischen Primaten aus dem Tropenhaus oder zumindest einen Teil von diesen umgestaltet werden. Ich w├╝rde in diesem Fall f├╝r ein Festhalten an den Drills und die Haltung einer Meerkatzen- oder Mangeabenform im Urwaldhaus pl├Ądieren. Solche Neu- und Umbaupl├Ąne werden aufgrund der finanziellen Situation des Zoos aber bestimmt noch warten m├╝ssen.
Die Orangs w├╝rde ich, wie hier schon mehrmals geschrieben, entweder abgeben oder mit einer neuen Zuchtgruppe im Asienteil des Zoos in einem neuen Haus, idealerweise eine Kombination zwischen Elefantenfreilaufhalle und Orang-Utan Haus, unterbringen.

Ich denke, dass man mit der Umgestaltung der Innenanlagen erst im Fr├╝hjahr 2015 beginnen wird und diese dann vielleicht in den Sommerferien oder zu Beginn der Herbstferien er├Âffnen wird.
Feierlichkeiten zum 150.Zoojubil├Ąum sind auf jeden Fall geplant.
(20.10.2014, 10:20)
Marcell Buechner :   Nein ist ja schon v├Âllig richtig wollte es nur mal erw├Ąhnt haben
(19.10.2014, 20:47)
Michael Mettler :   @Marcell Buechner: Es ist ein Jubil├ĄumsJAHR. W├Ąre zwar toll mit dem passenden Tag, aber so eng w├╝rde ich das nicht sehen.
(19.10.2014, 19:33)
Marcell Buechner :   Nur das Problem ist muss ja bis zum 4 Mai fertig sein zum 150
(19.10.2014, 18:13)
Michael Mettler :   ├ťber den Winter wird da vermutlich nichts passieren. Am g├╝nstigsten f├╝r die Innendekoration ist schlie├člich die warme Jahreszeit, wenn die Affen die Innenanlage weniger ben├Âtigen.
(19.10.2014, 18:12)
Marcell Buechner :   Naja lassen wir uns ├╝berraschen nur ich hoffe wenn es wirklich zum
Umbau kommt dann sollte es bald passieren haben ja quasi nur dem Winter und Fr├╝hling und die Bauarbeiten dauerten bestimmt 4-6 Monate um wirklich alles gut um zu thematisieren
(19.10.2014, 15:53)
Marcell Buechner :   Am Dach l├Ąsst sich bestimmt was machen vl wo die Tiergehege drunter sind begradigen um so die M├Âglichkeiten zum umbauen zu erm├Âglichen
(19.10.2014, 15:19)
Michael Mettler :   So weit ich wei├č, lassen sich die Innenanlagen eben nicht beliebig erh├Âhen, weil die unregelm├Ą├čige Dachform des Hauses nicht viele M├Âglichkeiten zul├Ąsst. Anbei ein altes Foto (aus dem Jahresbericht 1982, Er├Âffnungszustand des Hauses), auf dem das Dach gut zu sehen ist. Die "T├Ąler" in der Dachkonstruktion verhindern innen eine durchg├Ąngige H├Âhe, weil die Konstruktion nicht in Reichweite der Affen kommen darf (so mal geh├Ârt, kenne aber keine Details).

Ansonsten best├╝nde nat├╝rlich die M├Âglichkeit, das Bodenniveau der Innenanlagen abzusenken und so mehr H├Âhe zu erreichen. Das erg├Ąbe allerdings einen unsch├Ânen Tiergrubeneffekt.
(19.10.2014, 15:09)
Marcell Buechner :   Aber wenn sie das zum 150 j├Ąhrigem fertig haben wollen m├╝ssten sie eig so langsam anfangen das alles umzubauen und zu thematisieren kann man eigentlich den masterplan einsehen und ich hoffe das nach dem Urwaldhaus und ein neues au├čen Gehege f├╝r die orangs der Giraffen stall dran ist um endlich ein neues M├Ąnnchen in die Gruppe zu integrieren und dann ein komplett neues tropenhaus und eine Umgestaltung von S├╝damerika und vl den Antilopenring neu zu Gestalten das man eine Antilopenart abgibt und daf├╝r Hy├Ąnen Geparden oder vl l├Âffelhunde holt um diesem Bereich sehenswerter zu machen
(19.10.2014, 13:46)
Sacha :   Sehe ich auch so. Und wenn man dann die Einrichtung entsprechend installiert, das Ausbr├╝che "nach oben" nicht m├Âglich sind, k├Ânnte man sogar das Netz weglassen, womit auch die freifliegenden V├Âgel Zugang zum Gehege h├Ątten (ausser nat├╝rlich, die Gefahr des Entfliegens durch die Zug├Ąnge in die Aussenanlage w├Ąre zu gross).
(19.10.2014, 13:40)
Marcell Buechner :   An der h├Âhe lie├če sich doch bestimmt noch was machen denke ich
(19.10.2014, 13:33)
Michael Mettler :   Sorry, hatte vorhin das Foto vergessen: die aktuelle, noch neue Gorilla-Innenanlage. Die Besucher rechts im Bild erlauben als Gr├Â├čenvergleich eine Einsch├Ątzung der H├Âhe.
(19.10.2014, 13:01)
Marcell Buechner :   Auch wenn das Geld da w├Ąre f├╝r eine Orang au├čen Anlage ich erwarte auch sowas wie kibongo nur da ist wenig Platz zum
Ausbauen bzw neu bauen
(19.10.2014, 10:37)
Michael Mettler :   ... wobei die Dekoration der Anlagen nat├╝rlich noch davon abh├Ąngt, ob sie ├╝berhaupt so bleiben k├Ânnen, wie sie sind. Ich wei├č nicht, wieviel Interpretationsspielraum die neuen S├Ąugetier-Haltungsrichtlinien erlauben; konkret, auf wieviel Gehegefl├Ąche die Mindesth├Âhe von 4 Metern gegeben sein muss (es wird ja alternativ auch ein umbautes Raumvolumen angegeben). Sollte die Mindesth├Âhe f├╝r die gesamte Fl├Ąche gelten, erf├╝llen die Anlagen derzeit nicht mal die Richtlinien (siehe Foto)...
(19.10.2014, 08:05)
Gudrun Bardowicks :   Ich gehe auch davon aus, dass das Jubil├Ąumsgeschenk aus der geplanten Ausschm├╝ckung der Innenanlagen im Urwaldhaus bestehen wird, auch wenn ich mich sehr ├╝ber eine Freianlage f├╝r die Orangs freuen w├╝rde. Ich bef├╝rchte allerdings, dass diese aufgrund von Geldmangel noch warten mu├č. Zuerst einmal wird das neue Sozialgeb├Ąude auf dem Wirtschaftshof fertig gestellt. Erst danach wird man an den Bau neuer Tieranlagen bzw. Tierh├Ąuser gehen.

Auf den Masterplan bin ich auch sehr gespannt.
(19.10.2014, 00:17)
Marcell Buechner :   Also ich finde als Jubil├Ąum w├Ąre die ganze Umgestaltung des Urwaldhauses umso sch├Âner Gorilla Schimpansen und Orang Utan Anlage ich w├╝rde Jambi abgeben und dann die Wand zwischen den beiden einrei├čen und ein gr├Â├čeres Orang Gehege zu haben um es dann umzugestalten jetziger Zustand sieht echt nicht sch├Ân aus dieser gelbe beton Boden
(17.10.2014, 15:30)
Michael Mettler :   Sch├Ân w├Ąr's ja. Ich denke aber eher, dass man sich "nur" die schon lange angek├╝ndigte, aber bisher nicht erfolgte Ausschm├╝ckung der Kibongo-Innenanlagen als Jubil├Ąumsprojekt ausgucken wird.
(17.10.2014, 15:06)
Marcell Buechner :   N├Ąchtes Jahr im Mai feiert der Zoo sein 150 j├Ąhriges bestehen ich denke daf├╝r ist bestimmt was gro├čes geplant
(17.10.2014, 12:12)
Marcell Buechner :   Ja w├Ąre ja super wenn die S├╝damerika Anlagen und der antilopenring eine Versch├Ânerung bekommen w├╝rden
(17.10.2014, 11:02)
Ulli :   Warten wir auf den Masterplan, der noch im Laufe des Jahres ver├Âffentlicht werden soll.
(17.10.2014, 08:39)
Marcell Buechner :   Baulich muss der Zoo noch einiges machen Giraffenhaus, Urwaldhaus mit einem neuen Au├čengehege f├╝r Orang utans und das Tropenhaus
(16.10.2014, 16:56)
Michael Mettler :   @Ulli: So weit ich geh├Ârt habe, hatte der Zoo tats├Ąchlich damals ├╝ber eine Voliere am Yukon Trail nachgedacht (f├╝r die Schnee-Eulen) und war dann mit den teilweise absurden Baubestimmungen der Stadt konfrontiert worden. U.A. war meiner Erinnerung nach ein eigener Wasseranschluss und ein heizbarer Innenraum (!) f├╝r die Schnee-Eulen gefordert worden. Sehr hohe Forderungen an die Statik sind ja auch immer ein ber├╝chtigtes Thema in Hannover.

Falls aber ohnehin eines Tages baulich etwas mit dem Tropenhaus passieren sollte, lie├čen sich solche Unsinnigkeiten in diesem Zuge notfalls auch noch einplanen, wenn daf├╝r unter dem Strich eine attraktive Voliere herausk├Ąme...

Letztlich w├Ąre die Blockhaus-Ruine auch ein netter Hintergrund f├╝r z.B. eine Fuchsanlage. Aber nicht, dass der Zoo daf├╝r noch getrennte Toiletten f├╝r weibliches und m├Ąnnliches Pflegepersonal an der Anlage einplanen m├╝sste oder so ;-)
(16.10.2014, 16:47)
Marcell Buechner :   Na ich denke das der zoo denkt das die Raubv├Âgel jetzt vielleicht nicht das Highlight sind nur das Problem sehe ich neben dem Eisb├Ąr Gehege das man jetzt den beton wieder aufbrechen muss und dann muss es gut thematisiert sein wenn man einfach eine Gro├čvoliere da hin stellt ohne das Thema Yukon Bay aufzugreifen
(16.10.2014, 16:19)
Ulli :   Wenn man die Trampolinanlage - ein reines Groschengrab - aufgeben w├╝rde, w├Ąre tats├Ąchlich Platz f├╝r eine gr├Â├čere Vogelvoliere f├╝r Wei├čkopfseeadler oder ersatzweise Eulen.

Ein Voliere am Yukon Trail w├Ąre super. Auch mir ist schleierhaft,warum man dies von Zooseite noch nicht ├╝berlegt hat.
(16.10.2014, 16:14)
Marcell Buechner :   Eig hat der zoo ja genug Baustellen aber das mit dem Eulenturm w├Ąre echt super
(16.10.2014, 16:01)
Michael Mettler :   Das Interessante ist ja, dass Kondor Jogi und seine gestorbene Partnerin Julchen in den 70er Jahren und bis in die 80er hinein in der alten Greifvogelvoliere des Zoos mit diversen anderen Arten zusammen gelebt haben (u.a. auch mit Europ├Ąischen Seeadlern und verschiedenen Geiern, zuletzt mit M├Ânchsgeiern). So gesehen ist Jogi artfremde Gesellschaft keineswegs unbekannt. Dass das Kondorpaar die jetzige Gro├čvoliere beim Zusammengew├Âhnungsversuch zu sehr f├╝r sich beanspruchte, k├Ânnte an der brutf├Ąhigen Konstellation gelegen haben. Aber ob Jogi als Einzelvogel (falls er ohnehin keine Partnerin mehr bekommen sollte) noch ein Brutrevier und damit entsprechende Distanz der G├Ąnsegeier beanspruchen w├╝rde?

Ich f├Ąnde es ebenfalls sch├Ân, wenn die Wei├čkopf-Seeadler nach Yukon Bay umgesiedelt werden w├╝rden. Eine Gro├čvoliere am Yukon Trail (neben dem Tropenhaus) oder statt des "Budendorfs" links neben der Eisb├Ąrenanlage h├Ątte ihren Reiz.
(16.10.2014, 15:25)
Ulli :   Ich w├╝rde die Greifvogelvoliere sehr gerne begehbar sehen - eventuell sogar mit den Geiern, ansonsten Waldrapp, Reiher und St├Ârche. Auf der einen Seite der Voliere gibt es schon das gro├če Tor, da m├╝sste nur ein kleiner K├Ąfigkorridor vorgesetzt werden. Auf der anderen Seite der Voliere ist ein Zutritt ebenfalls leicht herstellbar.

Die drei momentanen Greifvogel-Zchtvolieren kann ich mir auch als eine Art Eulenkloster oder Eulenscheune, inkl. Turmfalke, vorstellen.
(16.10.2014, 15:12)
Marcell Buechner :   Das w├Ąre eine M├Âglichkeit aber ich glaube nicht das sie sich jetzt verstehen von mir aus w├╝rde ich die Weisskopfseeadler gerne in Yukon Bay sehen und den Bereich der dort ist vl neu Thematisiert
(16.10.2014, 14:18)
Michael Mettler :   Schade, dass der Versuch gescheitert war, die damals noch 1,1 Kondore mit den G├Ąnsegeiern in der Gro├čvoliere zusammenzubringen. Vielleicht w├Ąre es nach dem Tod der Kondorhenne noch einmal einen Versuch mit Jogi allein wert, um dem alten Burschen mehr Platz zu bieten.
(16.10.2014, 14:07)
Marcell Buechner :   Ich glaube das Jogi und auch die beide Weisskopfseeadler fr├╝her oder sp├Ąter auch gehen um f├╝r kleine Raubv├Âgel Platz zu machen weil gro├č sind die Volieren ja nicht
(16.10.2014, 13:46)
Michael Mettler :   Scheint also, als wolle man die Volieren nicht mehr unbedingt f├╝r Gro├čgreife weiternutzen; Kondor Jogi hat ja m.W. auch noch keine neue Partnerin bekommen. Schade, dass mit der Bartgeier-Abgabe auch die Teilnahme an einem Wiederansiedlungsprojekt ein Ende gefunden hat. Insofern w├Ąren mir als Nachfolger Habichts- statt Bartk├Ąuze lieber, denn dann k├Ânnte man sich wenigstens an einem vergleichbaren Projekt beteiligen.
(16.10.2014, 13:29)
Oliver M├╝ller :   @Marcell Buechner:
Bart ist Bart ;-))
(16.10.2014, 11:43)
Marcell Buechner :   Es gibt vermutlich keine Zucht mehr von Bartgeiern da die Volaire leer war und demn├Ąchst dort Bartk├Ąuze untergebracht werden
(16.10.2014, 10:52)
Jan Jakobi :   ... und heute ist der KHH-Clan in Pairi Daiza eingetroffen!
(10.10.2014, 13:48)
Erlebnis-Zoo Hannover :   F├╝nfk├Âpfige Elefantenfamilie zieht nach Belgien

14 (!) Asiatische Elefanten wurden im Erlebnis-Zoo Hannover seit 2003 geboren. Dank dieses gro├čen Zuchterfolgs bei der vom Aussterben bedrohten Tierart kann jetzt erstmalig in Hannover eine komplette Herde, bestehend aus M├╝ttern, Kindern und Kindeskindern, an einen anderen Zoo weitergegeben werden. Im Rahmen des Europ├Ąischen Erhaltungszuchtprogramms (EEP) reist Elefantenkuh Khaing Hnin Hnin (32) mit ihren T├Âchtern Farina (11), Soraya (4) und Malay (19 Monate) sowie ihrer Enkelin Amithi, der 21 Monate alten Tochter von Farina, in K├╝rze in den Zoo Pairi Daiza in Belgien.

In der indischen Tempelanlage in Pairi Daiza stehen der Familie ein 4.100 m┬▓ gro├čes Elefantengehege nebst Warmhaus zur Verf├╝gung. Eine Erweiterung der gro├čz├╝gigen Anlage wird im kommenden Jahr abgeschlossen.

┬äDer Abschied f├Ąllt uns nat├╝rlich unheimlich schwer, aber wir sind auch sehr stolz auf die harte Arbeit der vergangenen Jahre, die dazu gef├╝hrt hat, dass wir die Tiere im vertrauten Familienverband weitergeben k├Ânnen┬ô, so Erlebnis-Zoo-Gesch├Ąftsf├╝hrer Andreas M. Casdorff.

1997, parallel zum Bau des Dschungelpalastes, hatte das Zooteam begonnen, eine neue Zuchtherde zusammenzustellen. Die K├╝he Manari und Sayang kamen aus Malaysia, Khaing Hnin Hnin aus den Niederlanden, die Bullen Calvin und Nikolai aus Kanada. Die Zusammenstellung wurde ein voller Erfolg: Nach 30 Jahren Zuchtpause wurden 2003 wieder die ersten K├Ąlber in Hannover geboren: Califa und Farina. Es folgten zw├Âlf weitere Elefantenk├Ąlber ┬ľ 2010 wurde sogar ein Weltrekord aufgestellt, als f├╝nf K├Ąlber innerhalb eines Kalenderjahres im Erlebnis-Zoo auf die Welt kamen.

Im Laufe der Zeit entwickelte sich eine zweigeteilte Herdenstruktur rund um die K├╝he Khaing Hnin Hnin mit ihren Nachkommen sowie Manari und Sayang mit ihren Kindern. ┬äIm Rahmen des EEP wurde nun entschieden, die kleinere Familie im vertrauten Sozialverband an einen anderen Zoo weiterzugeben┬ô, erkl├Ąrte Klaus Brunsing, Zoologischer Leiter.

Es ist ein Abschied mit einem lachenden und einem weinenden Auge. ┬äDie f├╝nf Elefanten reisen in ein tolles neues Zuhause, trotzdem sind wir traurig┬ô, erkl├Ąrt Elefantenpfleger J├╝rgen Kruse. ┬äWir arbeiten seit Jahren t├Ąglich mit den Tieren zusammen, haben wochenlang Nachtwache bei den werdenden M├╝ttern im Stall gehalten. F├╝r uns sind sie wie eine Familie.┬ô

Behutsam werden Khaing Hnin Hnin und ihre T├Âchter bereits seit Tagen auf die Reise vorbereitet. Die Transportcontainer wurden ins Gehege gestellt und konnten erst einmal ausgiebig ber├╝sselt werden. Seitdem f├╝hren die Pfleger die Elefanten t├Ąglich in die Kisten, immer begleitet von k├Âstlichen Leckereien.

Heute wurden Khaing Hnin Hnin und ihre Familie offiziell verabschiedet ┬ľ mit einem riesigen AU REVOIR aus Gras, Obst und Gem├╝se. Auf der Reise nach Belgien werden die Elefanten von zwei Elefantenpflegern aus Hannover begleitet. Sie bleiben bei ihnen, bis sich die f├╝nf an ihre neue Umgebung gew├Âhnt haben.

Vom Aussterben bedroht
In freier Wildbahn gilt der Asiatische Elefant als vom Aussterben bedroht.

Um die Art zu erhalten, beteiligt sich der Erlebnis-Zoo Hannover seit Jahren am Europ├Ąischen Erhaltungszuchtprogramm.

Nachwuchs ist dringend erw├╝nscht: Um den Bestand in Europa zu erhalten, m├╝ssten mindestens 15 K├Ąlber pro Jahr geboren werden. ┬äEs ist daher sehr wichtig, dass Zoos weiter Elefanten z├╝chten┬ô, erkl├Ąrte Klaus Brunsing, Zoologischer Leiter. In Pairi Daiza wartet bereits der imposante Bulle Po Chin (14) auf Khaing Hnin Hnin und Farina.

Die Herde in Hannover
Nach der Abreise von Khaing Hnin Hnin und ihrer Familie besteht die Herde in Hannover aus neun Elefanten: Bulle Nikolai (21), Indra (41), Manari (24), Sayang (19), Califa (11), Saphira (4), Sitara (1), Taru (9 Monate) und Yumi (7 Monate).

(07.10.2014, 14:23)
Michael Mettler :   Die Abgabe von f├╝nf Elefantinnen (die Mutterlinie von Khaing Hnin Hnin) wurde heute offiziell verk├╝ndet:
http://www.zoo-hannover.de/unternehmen/presse/aktuelle-nachricht/news/elefantenfamilie-geht-auf-reise.html
(02.10.2014, 19:58)
Gerrit Wehrenberg :   Kurzbericht von heute:
Heute habe ich insgesamt 10 Flamingok├╝ken gesehen (zwei Nachz├╝gler). Die Nester sind nicht mehr besetzt.
Bei den Nordafrikanischen Strau├čen waren nur noch 1,1 zu sehen.
Der leipziger Nashornbulle Ndugu war heute auf der hintersten Anlage an der Watvogelvoliere zu sehen.
Am Antilopenring auf der Fl├Ąche der alten Wohnungsbauten und des abgeknapsten Teil der Nyala-Anlage ensteht laut Infoschild gerade das neue Gemeinschaftsbeb├Ąude.
Im Tropenhaus scheinen vier Allfarbloris (noch) in einem K├Ąfig eingew├Âhnt zu werden.
(01.10.2014, 23:48)
Gerrit Wehrenberg :   Der neue Masterplan wird wohl unter einem neuen Logo ver├Âffentlicht werden. Laut einem Artikel in der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung soll es im Aufsichtsrat etwas ├ärger gegeben haben, da die Gesch├Ąftsf├╝hrung das neue Logo ohne Absprache in die Wege geleitet hat.
Es soll sich um eine Art Scherenschnitt mit einem L├Âwen- sowie Menschenkopf handeln. Wenn es denn ein neues Logo sein muss finde ich die Wahl des Tieres gut, da auch ein L├Âwe das Stadtwappen ziert - allerdings kommt es auf die letztendliche Ausf├╝hrung an.
Hauptaufreger im Aufsichtsrat war wohl die finanzielle Komponente, da von den Aufn├Ąhern bis zu den Hinweisschildern alles neu erstellt werden muss. Ein Aufsichtsratmitglied sch├Ątzte eine sechsstellige Zahl allein f├╝r das Logo ┬ľ was ich, ob realistisch oder nicht als recht heftig empfinde. Au├čerdem wird von Unstimmigkeiten gesprochen, bei denen es darum ginge, dass die Region Hannover als Betreiber im bisherigen Entwurf nicht auftauche. Ich muss sagen, dass ich das Logo der Region im Logo des Zoos aber auch nicht vermissen w├╝rde ┬ľ eher im Gegenteil. Au├čerdem gab Herr Casdorff (Gesch├Ąftsf├╝hrer) bekannt, dass es auch einen neuen Internetauftritt geben wird, obwohl der aktuelle auch ziemlich neu ist. Wollen wir mal hoffen, dass keine Unsummen f├╝r Logos, Webseite und Co. draufgehen, bevor man mit dem Ausbau anf├Ąngt. Ich w├╝nsche mir vom neuen Masterplan n├Ąmlich auch inhaltlich etwas.
(29.09.2014, 14:29)
Gerrit Wehrenberg :   Kurzbericht vom heutigen Besuch in meinem Heimatzoo:
Die Bev├Âlkerungsuhr am Eingang habe ich als sinnvolle Bereicherung empfunden. Die nette kleine Ausstellung bei den Erdm├Ąnnchen ging leider etwas unter.

Habe acht Flamingok├╝ken gesehen ┬ľ leider schwebt da immer der Gedanke mit, dass da wieder Hybride bei sind mit. Wei├č jemand genau wie viele?
Die drei Berberl├Âwenjungen waren beim Spielen zu sehen. Ein Schild verweist auf die Ausgangszeiten von 9-10.30 Uhr sowie 15-16 Uhr.
Auch die Jungtiere bei unter anderem Elenantilopen, Addax, Kleinen Kudus, Bisons, Karibus, Gelbwangen-Schmuckschildkr├Âten, Drills und Asiatischen Elefanten, Roten Riesenk├Ąngurus waren allesamt aktiv zu beobachten.
Seit langem auch mal alle Sitticharten in der Voliere gesehen.
Im offen stehenden Vorgehege der Wombats war eine Transportbox von Hannover zu erkennen. Soll jemand bald umziehen oder steht die schon l├Ąnger/aus anderen Gr├╝nden da?

Im Bauch der Yukon Queen ist eine Ausstellung im Rahmen der EAZA-Kampagne ┬äPole-to-Pole┬ô eingerichtet worden. Unter verschiedenen ├ťberschriften wird gr├Â├čtenteils kindgerecht sowie mit illustrierten Infoschildern auf verschiedene Aspekte zum Thema eingegangen.
- Nord- und S├╝dpol: Jeweils antarktischer/arktischer Lebensraum bzw. dessen Lebewesen. Hier fehlt nicht der Hinweis, dass Pinguine nichts an der M├╝ndung des Yukon zu suchen haben. Es wird sogar darauf hingewiesen, dass die Brillenpinguine in Hannover nicht antarktisch sind, sondern aus S├╝dafrika stammen.
- Wetter und Klima: Der Unterschied der beiden Begriffe, die polaren Verlierer der Klimaerw├Ąrmung und warum die durch den Menschen verst├Ąrkte Treibhauseffekt schlecht ist ┬ľ der Nat├╝rliche aber doch sehr wichtig.
- Umweltschutz: Was jeder beitragen kann f├╝r den Klimaschutz. Hier kindgerecht mit einer Catoon-Version von Captain Henry Charter dargestellt, der auch als Pr├Ąsenter fungiert.

Die Sibirischen St├Âre haben sich anscheinend eingelebt und nutzen das Becken auf allen Ebenen und werden von den Besuchern begeistert wahrgenommen.
├ťber die gewachsenen imposanten Bullen der Karibus und Seeb├Ąren war ich je beeindruckt.
Die Bartagamen im Biologieraum waren weder ausgeschildert, noch habe ich sie gesehen.
Bei den Oman-Eidechsen sind wieder zwei Tiere zu sehen.

Alle Geb├Ąude und B├Ąume auf der Fl├Ąche am Antilopenring bzw. Wirtschaftshof, wo einst die Personalwohnbauten standen, wurde dem Erdboden gleich gemacht. Ein riesiger Schuttberg wurde aufget├╝rmt.
(14.09.2014, 21:08)
Michael Mettler :   Das sieht mir tats├Ąchlich eher nach "L├Âchern im Fell" aus.
(08.09.2014, 11:48)
WolfDrei :   Pardon, habe gleich auf "einf├╝gen" gedr├╝ckt.
(08.09.2014, 11:24)
WolfDrei :   Bei Herrn Gei├čmanns Gibbonaufnahmen habe ich schon die irrsten Fellf├Ąrbungen gesehen - bei diesem Tier ist es offensichtlich eine Felll├Ąsion. Hatte meine Brille nicht dabei - der Fotoapparat macht`s ja automatisch scharf!
Anbei der Versuch einer Vergr├Â├čerung der oberen Region. Au├čerdem ist noch der Po betroffen.
(08.09.2014, 11:23)
Michael Mettler :   @WolfDrei: Ist das wirklich Fellf├Ąrbung, oder k├Ânnten da eher Haare fehlen, so dass dunkle Haut durchschimmert...?
(08.09.2014, 08:26)
WolfDrei :   Die Schlangen an den Kassen waren schon erschreckend - zum Gl├╝ck war alles organisiert. Und nach dem h├Ąuslichen Mittagessen der Hannoveraner kamen selbige dann als Kinderwagenbesitzer - meistens zwei nebeneinander.
Noch eine interessante Fellf├Ąrbung bei den Gelbwangengibbons.
(07.09.2014, 23:28)
Carsten Horn :   H├Ârt sich irgendwie nach Wochenendbesuch in Hannover an, :-), sollte man anscheinend immer noch wenn m├Âglich vermeiden...
(07.09.2014, 22:56)
WolfDrei :   Eine kleine Kostbarkeit: Roth├Ârnchen.

Noch mehr Bilder??? Es sind nur noch 692.
(07.09.2014, 18:42)
WolfDrei :   Mu├čte etwas sehr schnippeln - Elefantenbullen sind sonst etwas gr├Â├čer!

Und ein "St├╝ck" Molly - selbst zum Abendbrot nur ein St├╝ck - mehr war nicht! Vom Bock gab es ├╝berhaupt nichts zu sehen.

(07.09.2014, 18:39)
WolfDrei :   Interessant: Elefantenbullen und auch meiner Katze schmeckt das Wasser aus der Dachrinne oder Pf├╝tze besser als Leitungswasser.
(07.09.2014, 18:32)
WolfDrei :   Familienstolz! die erw├Ąhnten Berber-L├Âwenbabys. Von mir "geschossen" aus ca. 4. Reihe, auf einem halben Fu├č stehend.
(07.09.2014, 18:29)
WolfDrei :   Mein gr├Â├čter Renhirsch: Waldkaribou.
Nur ca 10 Sekunden sichtbar, dann schon wieder im Schatten - laut Bus 29 ┬░C.
(07.09.2014, 18:25)
WolfDrei :   Erstmals waren f├╝r mich die Seeb├Ąren an Land - inklusive Jungtier.
Hier der B├Ąr mit den riesigen "Paddeln"
(07.09.2014, 18:21)
WolfDrei :   Ein "├ťberfall" der Berliner F├Ârderer (sicherlich mit Hintergedanken) am Sonnabend (na ja, nicht so g├╝nstig - toller Trubel). F├╝r mich Besuch nach ca. 4 Jahren - zun├Ąchst ohne Kommentar - la├čt Bilder sprechen (699 in guten 4 Stunden - ohne Essenpause - die Schlangen!(an den Essen- Kassen).
Einige Begehrlichkeit zun├Ąchst. Drillmann
(07.09.2014, 18:18)
Michael Mettler :   Da ich es in diesem Jahr nur selten in den Zoo schaffe, bin ich ├╝brigens bei meinem Besuch am Sonntag extra ins Urwaldhaus gegangen, um wegen des Umbaues bzw. genau genommen der Dekorationsarbeiten der Menschenaffen-Innenanlagen nachzuschauen. War etwas ├╝berrascht, dass sich da ├╝berhaupt nichts getan hat. Ich hatte das eigentlich so in Erinnerung, dass damit begonnen werden sollte, sobald die Saison es zul├Ąsst, dass die Affen viel Zeit in der Au├čenanlage verbringen. Anscheinend gibt es andere Priorit├Ąten.

Zum ersten Mal wurde mir bewusst, dass die in der Geiervoliere gehaltenen Wildputen gar nicht ausgeschildert sind. Und zwar anhand dessen, dass kurz zuvor gef├╝ttert worden war und nun zwei G├Ąnsegeier und ein ganzer Trupp Puten dicht beisammen am Boden standen. Ich m├Âchte nicht wissen, wie viele Besucher, die Pute sonst nur in Filetform auf dem Teller kennen, die d├╝steren Kahlk├Âpfe f├╝r Geier halten...

Laut Aushang gibt es wieder Nachwuchs bei den N├Ârdlichen Seeb├Ąren (1,0 - bereits zeitweise auf der Anlage zu sehen), laut aktueller Zeitungsmeldung ├╝brigens auch bei den Berberl├Âwen (1,2 Jungtiere).

F├╝nf junge Flamingos habe ich sehen k├Ânnen, einer davon war noch sehr klein. Ich wei├č nicht, bis zu welchem Alter Flamingok├╝ken ganz dicht bei den Eltern bleiben, aber das bei dem Winzling stehende Paar bestand aus einem m├Ąnnlichen Rosaflamingo und einem weiblichen Mischling (der F├Ąrbung nach vermutlich Kuba- x Chile-).
(30.08.2014, 19:05)
Michael Mettler :   Merkw├╝rdig, der Dateiname des Fotos wurde mir unter dem Beitrag angezeigt, und zu gro├č ist die Datei auch nicht... Zweiter Versuch.

Auch der Hinweis auf die botanische F├╝hrung stammt aus der Sommer-JAMBO, war f├╝r mich auch noch neu. "Exotisch" ist nat├╝rlich relativ, wenn man bedenkt, was heutzutage so alles f├╝r einen gew├Âhnlichen Privatgarten erh├Ąltlich ist. Aber immerhin gibt es in Hannover sogar Infotafeln zum Affenbrotbaum, obwohl die beiden Exemplare in Kibongo k├╝nstlich sind ;-)

@Carsten: Hannover hat auch ├╝ber 400, Saisonkr├Ąfte nicht zu vergessen. Aber das gilt schlie├člich nicht nur f├╝r Zoos.
(30.08.2014, 15:43)
Carsten Horn :   Sind die 26 Mitarbeiter beim Eismann denn alles Vollzeitkr├Ąfte oder wird die hohe Zahl durch 400 Euro Kr├Ąfte, die wenig Stunden arbeiten, generiert...

ZOOM GE hat weit ├╝ber 400 Mitarbeiter, genau aus dem Grund...
(30.08.2014, 13:25)
Gerrit Wehrenberg :   @Michael: Leider ist kein Foto mitgekommen (hatte bei meinem letzten Besuch in Hannover auch mal hinter die Absperrung gelinst).

Das mit der botanischen F├╝hrung wusste ich noch gar nicht! Ich denke der Autor will darauf hinaus, dass wenig EXOTISCHE und so f├╝r den ONB interessante Pflanzen f├╝r sich (mit Beschilderung etc.) pr├Ąsentiert werden. Aber ich gebe dir nat├╝rlich recht!
Der Zoo als Tagungs- und Eventort sowie seine Gastronomie sind gerade im Vergleich zu anderen Einrichtungen ein nicht mehr wegzudenkendes Standbein. Wird das Eis eigentlich auch au├čerbetrieblich "exportiert" bei einem solchen Aufgebot?
Falls die Shopfl├Ąche im Dschungelpalast nicht f├╝r r├╝ckw├Ąrtige R├Ąumlichkeiten, als weitere Tagungsfl├Ąche oder ├Ąhnliche Zwecke verwendet wird, k├Ânnte ich mir eine asiatische Kleintieranlage gegen├╝ber der Hulmans gut vorstellen.
(30.08.2014, 12:44)
Michael Mettler :   Die alte Robben-Pinguin-Anlage ist inzwischen Geschichte, hier wurde bereits Baufreiheit f├╝r Was-auch-immer geschaffen - siehe Foto. Im Hintergrund sieht man, dass zwar die alte Besuchertrib├╝ne der Seel├Âwenanlage noch steht, die aber den dahinter liegenden Hang abst├╝tzt und vermutlich nur deshalb erst mal stehen gelassen wurde. So weit ich wei├č, w├Ąre sie nach heutigen Richtlinien gar nicht mehr f├╝r Publikumsnutzung genehmigt.

Dass in den hannoverschen Kulissenlandschaften angeblich die Pflanzen keine Rolle spielen sollen, kann ich nicht nachvollziehen. Das scheint jemand geschrieben zu haben, der nicht zwischen konzeptionell platzierter Pflanze und heimischem Wildwuchs unterscheiden kann (zugegeben, in einer Tropenhalle geht man eher von Ersterem aus...). Neuerdings wird sogar eine botanische F├╝hrung durch den Zoo angeboten!

Zum Thema Arbeitspl├Ątze fand ich in der Sommerausgabe der JAMBO eine interessante Info. Der Zoo stellt ja sein eigenes "italienisches" Eis her. Das ist nicht nur extrem lecker, sondern offenbar auch extrem erfolgreich: F├╝r das Gelateria-Team vom "Eismacher" bis zur Servicekraft im Yukon-Bay-Eiscaf├ę stehen allein 26 (!!) Zoomitarbeiter in Lohn und Brot!

Laut gleicher Ausgabe werden j├Ąhrlich ├╝ber 2.000 Events von Firmen und Privatleuten im Zoo gebucht, am Sambesi entstand gerade eine weitere Location in Form eines kleines Tagungsraumes mit eigener Au├čenterrasse am "Fluss". Habe ich bei meinem letzten Besuch gar nicht bemerkt, aber vermutlich befindet sich der Raum hinter dem Afrika-Souvenirshop, dessen Verkaufsraum vor einiger Zeit verkleinert wurde.

Apropos Shops: Der Souvenirshop im Dschungelpalast ist geschlossen, auch da k├Ânnte es demn├Ąchst einen Umbau geben. Aber vermutlich nicht in Zusammenhang mit der Elefantenhaltung, denn f├╝r eine Stallerweiterung ist der Shop zu klein und f├╝r eine Sichtscheibe ins Haus ist der Zweckbau-Stall m.E. schlichtweg nicht ansehnlich genug (bei einer F├╝hrung hinter die Kulissen im letzten Jahr durfte dort nicht mal fotografiert werden)...
(30.08.2014, 12:11)
Gerrit Wehrenberg :   Habe ein Portrait des Erlebnis-Zoos mit erstaunlich unparteiischer Sicht vom Februar 2014 gefunden und m├Âchte es hier mal reinstellen. Vergleichsweise gut recherchiert finde ich. Gerade die Reflektion mit der tierg├Ąrtnerischen Vergangenheit und dem Vergleich mit anderen Konzepten (obwohl zumindest der mit Leipzig etwas hinkt) ist f├╝r einen solchen Kurzartikel sch├Ân herausgearbeitet. Auch mal sch├Ân mal was von der ZOOLOGISCHEN Leitung zu h├Âren.
http://www.merian.de/magazin/zoo-hannover.html

Interessant gerade im Rahmen des Threads ist auch folgender Abschnitt:
>Und es gibt st├Ąndig neue Pl├Ąne: "Wir denken an ein Warmhaus f├╝r die Elefanten, an Ruhezonen, in denen man ohne Trubel Tiere beobachten kann. Au├čerdem m├╝ssen wir die Schilder verbessern", sagt Magitta Feike, als Kommunikationsleiterin zust├Ąndig f├╝r die Au├čenwirkung des Zoos.<

Da laut Zoo der neue Masterplan nun diesen Herbst ver├Âffentlicht werden soll, liest dies sich doch sehr ungewohnt, da sonst schlie├člich die strikte Informationspolitik gegen├╝ber der ├ľffentlichkeit nur perfekt getimte Marketingmeldungen zul├Ąsst.
Oft (wie auch im Artikel) wurden auch hier die wenig Informationen tragenden Schilder bem├Ąngelt. Die Pinselohrschweine beispielsweise haben, soweit ich wei├č, nur noch eines der neuen buntbemalten und mit viel aufgearbeiteten Informationen gespickten Holzschilder bekommen. Zu "Ruhezonen" kam mir als zweiter Gedanke das durch die Wegef├╝hrung naturgem├Ą├č vom Hauptstrom abgeschnittene ehemalige Robbenrondell und die S├╝damerika-Anlagen in den Kopf. Die vom Zoo gew├╝nschte Wiederbeschaffung von Nasenb├Ąren, (Flachland-)Tapiren und (Aldabra-)Riesenschildkr├Âten k├Ânnte auf dieses Gebiet entfallen. Eine Erw├Ąhnung eines Warmhauses f├╝r Elefanten, womit wohl ein f├╝r Besucher begehbares Haus gemeint sein d├╝rfte, spiegelt wohl jahrzehntelange Besuchernachfragen und die neuen S├Ąugetierauflagen wieder. Vielleicht wird an ein der urspr├╝nglich geplanten Tropen-/Laufhalle ├Ąhnlichen und hinter dem Dschungelpalast gelegenen Neubau gedacht. Ich bin sehr gespannt inwieweit sich der Zoo Hannover in Bezug auf Tierh├Ąuser ver├Ąndern wird. Das Urwaldhaus bleibt und wird saniert. Giraffen- und Tropenhaus m├╝ssen ersetzt werden. Ein Elefantenhaus kommt hinzu. Mindestens die zur├╝ckkehrenden Riesenschildkr├Âten brauchen wohl eine neue, einsehbare und warme Unterkunft. Der in Serie erfolgreiche Winter-Zoo braucht f├╝r den Besucher sinnmachende zoologische Unterst├╝tzung. Ich bin auf die bauliche und organisatorische (potenziell n├Âtige Zwischenunterk├╝nfte f├╝r Giraffen, Elefanten und Co.) Umsetzung gespannt, in die der Zoo nach und vielleicht schon w├Ąhrend seines 150. Jubil├Ąums in seine Zukunft nach dem Projekt "Expo-Zoo" strebt.
(30.08.2014, 01:28)
Jan Jakobi :   Bei beiden diesj├Ąhrigen Besuchen wurde ein Teil der Elefanten-Herde von den anderen getrennt untergebracht.

Im M├Ąrz wurde der Borneo-Clan nach der Kommentierung ins Haus geholt und der KHH-Clan auf der Herden-Anlage gelassen.
Zu dem Zeitpunkt war das j├╝ngste Kalb des Borneo-Clans wenige Tage alt und nur stundenweise drau├čen.

Im Juli kam ich erst kurz nach der Kommentierung an der Elefanten-Anlage an. Der Borneo-Clan war diesmal auf der Herden-Anlage und der KHH-Clan auf der Mutter-Kind-Anlage.

In der aktuellen Ausgabe der "Jambo!" wird berichtet das man sich "in der n├Ąchsten Zeit" von einer Familien trenn will. Angaben zu "Zielzoo" und "Ziel-Familie" stehen im Artikel nicht.

Im Zoofreunde-Forum wurde vor ein paar Monaten ein Interwie mit dem zoologischen Direktor in Pairi Daiza zitiert, wo von der folgende Satz interessant ist:

"En we krijgen er nog vijf Indische vrouwtjes bij."
"Und wir bekommen noch f├╝nf indische K├╝he hinzu."

Die Beschreibung passt auf den KHH-Clan, der besteht aus f├╝nf weiblichen Mitgliedern.
(26.07.2014, 17:04)
Jan Jakobi :   Die Elefanten-Herde war wie im M├Ąrz wieder in zwei Teile geteilt:

Die "Khaing Hnin Hnin"-Familie war abgetrennt in der Mutter-Kind-Anlage untergebracht.
Vermutlich werden die noch in diesem Jahr abgegeben.
Genaueres war an der Anlage leider nicht zu erfahren.
(06.07.2014, 18:12)
Michael Mettler :   @Jan: Zumindest der aus Neum├╝nster eingestellte Eisb├Ąr Kap ist nicht mehr in Hannover, sondern zur├╝ck in seinem Heimatpark. Die Nyalas (und die Rotducker) leben auf der ehemaligen Australienanlage.

Laut einer Grundrisszeichnung des Giraffenhauses misst die Reihe der Giraffenboxen in der L├Ąnge komplett 14,63 m, und sie sind 5,52 m tief.

Wenn ein neues Giraffenhaus auf der Fl├Ąche des alten Antilopenringes entst├╝nde, h├Ątte das logistische Vorteile gegen├╝ber einem Standort weiter innen im Gel├Ąnde. So w├Ąre es pflegerisch vom vorhandenen Wirtschaftsbereich aus "bedienbar" (was f├╝r die Entsorgung der reichlich anfallenden Mengen an Mist und Stallstreu praktischer w├Ąre) und vor allen Dingen dort auch ganz einfach f├╝r gro├če Tiertransport-Lkw anzufahren (f├╝r Giraffentransfers nun mal unvermeidbar).
(06.07.2014, 08:57)
Jan Jakobi :   War zu gro├č.
(06.07.2014, 01:33)
Jan Jakobi :   @Michael:
Die vierte und letzte Flusspferdkuh konnte nur "Himba" sein, ein pr├╝fender Blick in ihre Augen bzw. den Bereich drum herum best├Ątigte meine Vermutung.

Es ist "Himba"!
Erkennbar an dem schwarzen Fleck den sie in beiden Augenringen hat.

Noch einmal vielen Dank f├╝r deine Tipps zur Unterscheidung!!!

(06.07.2014, 01:30)
Jan Jakobi :   Die ruhelose Dame entpuppte sich bei genauerem hinsehen als "Cherry".

Sie ist die andere "Langschnauze" und au├čerdem ist bei ihr das Wulstmuster bei ihr ausgepr├Ąger als bei den anderen drei Damen.
(06.07.2014, 01:24)
Jan Jakobi :   Am Rand des Sambesi lagen 2 Flusspferdk├╝he schlafend im Wasser und die dritte drehte ihre Runden.

Als erstes erkannte ich "Kiboko", dass Foto entstand bei der Flusspferd-Kommentierung, ebenso die beiden folgenden Fotos.

"Kiboko" ist die dunkleste der vier Flusspferdk├╝he und das dunkleste Flusspferd was ich je gesehen habe.
Sie ist auch eine der beiden "Langschnauzen".
(06.07.2014, 01:22)
Jan Jakobi :   @Michael Mettler:

Nun aber endlich der Hauptgrund des Besuchs:

Im Hippo-Canyon konnte ich eine der vier Flusspferdk├╝he beim Unterwasserbalett beobachten.

Ein Blick in ihre Augen bzw. den Bereich drum herum verriet mir das es sich hierbei um "Victoria" handelt.

Das Tor zwischen den beiden Becken war offen, wenn man genau hinschaut kann man das Tor auch sehen.

Man muss nicht unbedingt in den Hippo-Canyon gehen, es sind zwei Wege die in Richtung Au├čenanlage f├╝hren. Beide sind nur durch eine Felsmauer getrennt.
(06.07.2014, 01:18)
Jan Jakobi :   Yukon Bay:

2 Waldbisonk├Ąlber

Es gibt scheinbar nur noch einen Eisb├Ąren in Hannover, sowohl im M├Ąrz als auch am 2. Juli war es nur einer.
Einer der drei wurde abgegeben, "Arktos" war das.

Weitere erw├Ąhnenswerte Jungtiere sind:

1 Harzer Rotvieh-Kalb "Irene" vom 5. Juni
1 Exmoor-Pony-Fohlen "Camilla" vom 7. Juni
(06.07.2014, 01:11)
Jan Jakobi :   @Michael:
Ich habe an der Kasse gesagt das ich eine Eintrittskarte f├╝r junge Erwachsene kaufen m├Âchte.

Am 2. Juli habe ich zum zweiten Mal in diesem Jahr den Zoo Hannover besucht und diesmal hat es sich mehr gelohnt.

Sambesi:

1 Jungtier bei den Pferdeantilopen vom 26. M├Ąrz: "Leopold", Mutter: "Leonie"
1 Jungtier bei den Kleinen Kudus
1 Jungtier bei den Blessb├Âcken

An der ersten Gemeinschaftsanlage am Sambesi fiel mir die kopfstarke Gruppe der Impalas auf, ich z├Ąhlte 12 Impalas.

Diesmal bin ich den ganzen Antilopenring durchgelaufen, dabei vermisste ich die Tiefland-Nyalas und stie├č stattdessen auf Pinselohrschweine.

Von einer Abgabe dieser Antilopenart habe ich weder hier noch auf der Zoo-Homepage gelesen.

Die Boxen der Giraffen sind insgesamt ca. 12 m lang und ca. 4 m tief.

Ein neues Giraffenhaus muss nicht unbedingt direkt auf dem Antilopenring stehen: Die B├Ąreninsel grenzt direkt an die Giraffen-Au├čenanlage.

Nur mal so als Gedankenspiel:
Giraffenhaus auf der ehemaligen B├Ąreninsel bauen, dann Einzug der Giraffen ins neue Haus, Abriss des alten Hauses, Erweiterung des Neubaus mit Einbeziehung der Standfl├Ąche des alten Hauses.

Anbei der j├╝ngste Nachwuchs der Pferdeantilopen vom 26. M├Ąrz.
(06.07.2014, 01:00)
Jan Jakobi :   @Michael:
Danke f├╝r die Tipps.
Ich werde mein Gl├╝ck bei den Hippos versuchen.

Aufteilung sollte 2 drinnen und 2 drau├čen sein.

Wenn zwei der K├╝he aneinander "kleben" dann werden es sicher die beiden Schwestern sein.
Die Eltern der beiden kenne ich noch, sollte also kein gro├čes Problem sein.
(29.06.2014, 00:38)
Michael Mettler :   @Jan: Die erste Frage kann ich dir mangels eigener Erfahrung nicht beantworten.

Ich bin mir ziemlich sicher, dass die Hippos im Sommer schon zur Zoo├Âffnung in der Au├čenanlage sind.

Zur Unterscheidung kann ich ein paar Tipps geben, aber ob die bei einer einzelnen Beobachtung hilfreich sind...? Bei zwei der vier K├╝he wirkt f├╝r mich der Sch├Ądel l├Ąnger und der Nasenr├╝cken, also quasi der L├Ąngskamm auf der Schnauze, ausgepr├Ągter als bei den anderen. Eine davon ist Kiboko, das ist die einzige Kuh, bei der die sonst bei Hippos meist rosafarbigen Abzeichen wie Augenringe usw. braun sind, so dass das ganze Tier ziemlich dunkel und kontrastarm gef├Ąrbt wirkt. Die andere "Langschnauze" ist Cherry, bei ihr finde ich au├čerdem das Wulstmuster zwischen den Ohren am ausgepr├Ągtesten - erinnern fast an eine Pudelfrisur. Die "Kurzschnauzen" Himba und Viktoria lassen sich bei einem Blick in die Augenregion unterscheiden. Himba tr├Ągt beiderseits im rosa Augenring einen kleinen schw├Ąrzlichen Fleck vor dem Auge, Viktoria nicht. Bei guten Lichtverh├Ąltnissen kann man alle diese Merkmale auch sehen, wenn nur die Kopfoberseiten der Tiere aus dem Wasser lugen.

Cherry und Himba sehe ich meistens dicht beieinander, ich habe sie wissentlich auch noch nie f├╝r den "Innendienst" voneinander getrennt gesehen (wobei das nat├╝rlich Zufall sein kann, ich achte nicht bei jedem Zoobesuch auf die Flusspferde).

Anbei zur Unterscheidungs├╝bung Cherry (links) und Himba.
(28.06.2014, 21:44)
Jan Jakobi :   @Michael Mettler:
Ich plane kommende Woche erneut den Zoo Hannover zu besuchen.

Ein paar Fragen f├╝r meine Planung:

1. Auf der Homepage des Zoos habe ich gesehen, dass es eine Eintrittskarte f├╝r junge Erwachsene gibt.

Nun ist es aber so das ich kleiner bin als ein durchschnittlich junger Erwachsener, muss ich in dem Fall meinen Personalausweis vorzeigen?

2. Ab wie viel Uhr kommen die Flusspferde ungef├Ąhr auf die Au├čenanlage? Die Elefanten kamen um ca. 10:30 Uhr im M├Ąrz raus.
Denn dann k├Ânnte ich die Flusspferde endlich mal an Land sehen, w├Ąhrend sie zum Wasser laufen.

3. Wie kann ich die 4 der urspr├╝nglichen 6 Flusspferdk├╝he auseinanderhalten?

(28.06.2014, 18:12)
Jan Jakobi :   Jetzt hat auch Elefantenbaby "Silvester" seinen richtigen Namen erhalten: "Taru" ist jetzt sein offizieller Name.
http://www.zoo-hannover.de/unternehmen/presse/aktuelle-nachricht/news/aus-silvester-wird-taru.html
(10.06.2014, 15:50)
Jan Jakobi :   "Yenko" ist in Dortmund kein Gl├╝ck beschieden:

Orang-Utan-M├Ąnnchen "Walter" (lebte ├╝brigens einige Jahre lang im Zoo Leipzig) bis "Yenko" den Unterarm ab. Die beiden waren durch einen Maschendrahtzaun getrennt, pl├Âtzlich hatte "Walter den Arm des Jungtier durch den Zaun gezogen und ihn abgebissen.
In einer Not-OP konnte er nicht mehr angen├Ąht werden.

Das geschah bereits am 27. Mai 2014.

Als Grund wird Eifersucht vermutet.

http://www.ruhrnachrichten.de/staedte/dortmund/44225-Br%C3%BCnninghausen~/Zwischenfall-im-Zoo-Orakel-Affe-Walter-beisst-Jungtier-den-Arm-ab;art930,2380833?mobileVersion=no
(02.06.2014, 14:32)
Michael Mettler :   P.S. "Hochspringender Menschenaffe" war vielleicht nicht ganz richtig. Die Affen konnten es schaffen, an den Betons├Ąulen hochzuklettern und um den ├ťberhang herumzugreifen. Deswegen musste auch der ├ťberhang an der Geheger├╝ckseite nachtr├Ąglich mit Plexi gesichert werden, sieht man hinten rechts auf den Foto oberhalb der St├╝tzs├Ąule.
(26.05.2014, 10:18)
Michael Mettler :   @Jan: Habe ich auch, Aufnahme von 1987. Die rechte Au├čenanlage f├╝r die Schimpansen sah wiederum fast genauso aus. Der Beton-"Baum" im Vordergrund enthielt eine Pflanzwanne und sollte mitsamt Begr├╝nung eigentlich als Schattenspender dienen. Zu diesem Zweck entdeckten die Affen allerdings den f├╝r sie ├╝ber Treppen begehbaren Graben als praktischer.

Die "Baumkrone" musste nachtr├Ąglich mit Plexi-Streifen dagegen gesichert werden, dass ein hochspringender Menschenaffe sich anklammern und per Klimmzug emporschwingen konnte. Irgendwann wurden die Betonb├Ąume aus beiden Anlagen entfernt - habe ich erst sp├Ąt bemerkt, weil ich auch nur selten an den Anlagen entlang gehe. Meiner Erinnerung nach bekamen die Schimpansen danach f├╝r einige Zeit eine bescheidene Kletterm├Âglichkeit in Form eines "B├╝ndels" senkrecht stehender, in unterschiedlicher H├Âhe abges├Ągter Baumst├Ąmme. Da man immer f├╝rchten musste, dass ein Menschenaffe von einer erh├Âhten Struktur aus auf die begr├╝nte Gehegeumgrenzung springt, gab es "dank" des Anlagenkonzeptes nicht viele Alternativen, den Tieren Kletterm├Âglichkeiten bieten zu k├Ânnen.
(26.05.2014, 09:09)
Jan Jakobi :   Ich meinte die alte Gorilla-Au├čenanlage zu Zeiten des "alten" Zoos, auf der sp├Ąter im "neuen" Zoo die Schimpansen lebten.

In Hannover geh├Âren die Affen-Anlagen nicht zu meinen Hauptzielen, der Gorillaberg ist eine Ausnahme.
(24.05.2014, 23:17)
Michael Mettler :   @Jan: Gorilla-Innenanlage,Aufnahme von 2008. Die Schimpansen-Innenanlage sah nicht viel anders aus.
(24.05.2014, 22:53)
Jan Jakobi :   Hat jemand Anlagen-Fotos der Menschenaffen-Anlagen (speziell die Gorilla-Anlage) vor dem Umbau zum Vergleich?

Wurde der Wassergraben im Gorillaberg nach "Artis" Tod baulich ver├Ąndert?
(24.05.2014, 22:18)
Michael Mettler :   Was mir gerade noch einf├Ąllt: Vielleicht w├╝rde auch Hannover schon seit l├Ąngerer Zeit zu den Zoos mit nur einer Menschenaffenart geh├Âren, wenn nicht der F├Ârderverein seinerzeit den Bau des Urwaldhauses m├Âglich gemacht h├Ątte. Denn die bei Ruhes Pachtauslauf ├╝bernommenen drei Menschenaffenarten warteten ja eigentlich auf ein neues Haus oder zumindest einen grundlegenden Umbau ihres alten Hauses, das ja urspr├╝nglich lediglich zur vor├╝bergehenden Unterbringung junger bis halbw├╝chsiger Menschenaffen konzipiert war. Die Stadt als Tr├Ągerin des Zoos baute aber nicht, und der damalige Direktor Dittrich stellte in den Raum, sich unter diesen Umst├Ąnden von den Menschenaffen trennen zu m├╝ssen, weil die Tiere l├Ąngst zu kr├Ąftig f├╝r ihre Unterbringungen geworden waren. Ich vermute, wenn es tats├Ąchlich dazu gekommen w├Ąre, h├Ątte man wohl am ehesten die Gorillas aus Platzgr├╝nden abgegeben, vielleicht auch die Schimpansen und allenfalls die Orangs behalten - das war zu dieser Zeit die einzige der drei Arten, mit der die Zucht gelungen war. Und dann h├Ątten wir hier heute vielleicht keinen Gorillaberg, sondern einen Orang-Wald am Dschungelpalast...
(24.05.2014, 21:53)
Michael Mettler :   @Holger: Die Zoos haben blo├č keine Lust mehr, st├Ąndig die Brunstschwellungen der Schimpansinnen erkl├Ąren zu m├╝ssen.

Spa├č beiseite: Der Schimpanse galt immer als der am wenigsten bedrohte Menschenaffe, seine Nachzucht war am schlechtesten unterzubringen, und der Gorilla stellt baulich die geringsten Anforderungen, weil er nicht so ein Ausbruchsk├╝nstler ist wie die beiden anderen Gattungen. Ich denke, in diesem Faktorenkreis sind die Gr├╝nde zu suchen, denn ├╝ber mangelnde Beliebtheit beim Publikum k├Ânnen Schimpansen bestimmt nicht klagen.

Magdeburg ist nun aktuell tats├Ąchlich ein Beispiel, wo zu Gunsten des Schimpansen entschieden wurde, ebenso Gelsenkirchen und Osnabr├╝ck. Das hatte aber vermutlich auch mit den jeweils vorhandenen Individuen/Tierpers├Ânlichkeiten zu tun, die man nicht abgeben wollte. Aber im Grunde h├Ątte ja jeder dieser Zoos im Zuge des Anlagen-Neubaues auch auf Gorillas umschwenken k├Ânnen.

Dass man als Gro├čzoo durchaus mit einer einzigen Menschenaffenart "auskommen" kann, zeigen Beispiel wie Magdeburg, Dortmund (auch wenn es in beiden eigentlich mal anders gedacht war) oder Hagenbeck. Ob die Didaktik der nahen Menschenverwandtschaft wirklich der Hauptgrund fr├╝herer Zeiten war, die Menschenaffenkollektionen zu gr├╝nden, bleibe mal dahingestellt. M.E. war da auch eine Menge Prestigedenken mit im Bunde, schlie├člich galten Gorilla, Bonobo und Orang jahrzehntelang als tierg├Ąrtnerisches Porzellan. Ich denke eher an einen ├Ąhnlichen Effekt wie seinerzeit, als Nasen- und Kleideraffen verf├╝gbar wurden und sich die Interessenten auff├Ąllig h├Ąufig auf gleich beide Arten st├╝rzten statt sich auf eine davon zu konzentrieren. Man zeigte, dass sich die Anschaffung leisten konnte und die Herausforderung zum Wettlauf um die besten Haltungserfolge annahm.
(23.05.2014, 15:30)
Holger Wientjes :   @Michael M.: Das die drei Gattungen der Menschenaffen so lange (und in vielen Zoos ja immer noch) nebeneinander existieren konnten bzw. k├Ânnen, h├Ąngt sicherlich mit dem besonderen Status der nahen Verwandschaft zu uns zusammen, der sie f├╝r den Menschen im besonderen Ma├če interessant macht. Nur wurde in j├╝ngster Zeit, wenn die Alternative Gorilla oder Schimpanse bzw. Orang oder Schimpanse zur Auswahl stand, schonmal f├╝r den Schimpansen entschieden ? Wie mag das kommen ? Selten unterartreine Zucht m├Âglich ? Weiniger attraktiv f├╝r den Besucher (wenn ja warum ?) ?
(23.05.2014, 14:07)
Jan Jakobi :   @Carsten:
Zwergflusspferde sind in etwa so gro├č wie ein Flusspferdkalb im Alter von ca. 6 Monaten.

Der Wasserbereich der Flusspferde ist durch eine Mauer und Poller vom Sambesi getrennt.
Ein Zwergflusspferd k├Ânnte sich durch die Poller quetschen oder von einem Artgenossen da dr├╝ber gehoben werden.

Zwergflusspferde sind nicht so sehr wie Flusspferde an das Wasser gebunden.
(23.05.2014, 13:53)
Michael Mettler :   Quasi die "Rhesus unter den Menschenaffen"...

Andererseits teilen sie dieses Zoo-Schicksal nat├╝rlich mit vielen anderen Gro├čtieren, die im Zuge von Gehegeerweiterungen zur Diskussion gestellt wurden und werden. Und mal ganz objektiv betrachtet: Bei Menschenaffen hat in diversen Gro├čzoos der Gedanke der m├Âglichst vollst├Ąndigen "Sammlung" (zumindest der drei Gattungen) l├Ąnger ├╝berlebt als bei mancher anderen Gro├čtiergruppe, wo das l├Ąngst als unzeitgem├Ą├č dargestellt wurde.
(23.05.2014, 09:33)
Holger Wientjes :   Irgendwann werden Schimpansen noch zur zoologischen Rarit├Ąt...
(23.05.2014, 07:13)
Michael Mettler :   Die Meldung zu den M├╝nsteraner Schimpansen, die einer Erweiterung der Gorilla-Anlage weichen werden, brachte mich auf einen neuen Gedanken zu der noch nicht umgebauten Ecke im Urwaldhaus zwischen Gorilla- und Schimpansen-Innenanlage. Vielleicht wird die f├╝r eine sp├Ąter m├Âgliche Verbindung der beiden Anlagen "freigehalten"?

Vor dem Umbau der Anlagen ma├čen deren Fl├Ąchen 80 qm (Gorillas) bzw. 85 qm (Schimpansen) - laut dem Grundriss des Hauses im alten Urwaldhaus-Sonderf├╝hrer d├╝rfte das jeweils ohne die Gr├Ąben gerechnet gewesen sein (obwohl diese ja f├╝r die Affen nutzbar waren). Nach dem Umbau sch├Ątze ich den Fl├Ąchengewinn auf h├Âchstens eine Verdoppelung bei den Gorillas und nicht mal eine solche bei den Schimpansen. Nach dem neuen S├Ąugetiergutachten werden aber nun innen 200 qm als Minimum f├╝r bis zu vier ausgewachsene (= unter zehnj├Ąhrige) Gorillas oder Schimpansen vorgegeben, f├╝r jeden weiteren Adulten 20 qm mehr. F├╝r die siebenk├Âpfige Schimpansengruppe z.B. w├Ąren also innen zuk├╝nftig mindestens 260 qm Fl├Ąche notwendig (falls sie nicht unbefristeten Bestandsschutz zugestanden bekommt). Das d├╝rfte die frisch umgebaute Innenanlage selbst unter Einbeziehung der anrechenbaren Absperrr├Ąume m.E. kaum erreichen.

Bei diesen Gedanken kam mir auch wieder die ├äu├čerung des Revierpflegers bei der Kibongo-Er├Âffnung in Erinnerung, dass die neue Au├čenanlage auch f├╝r Gorillas geeignet sei (gestaltet ist sie ja, wie wir seinerzeit schon diskutiert hatten, tats├Ąchlich eher f├╝r Bodenbewohner). Vielleicht ist das Ganze schon daraufhin konzipiert, dass eines nicht zu fernen Tages die Schimpansen zu Gunsten der Gorillas weichen wie jetzt in M├╝nster?
(22.05.2014, 23:10)
Carsten Horn :   Falls die Au├čenanlage zwergflu├čpferdgeeignet ist, k├Ânnte man sogar Schichtdienst machen, dann w├Ąre es keine reine Innenhaltung... Back to the roots, :-)
(20.05.2014, 22:49)
Michael Mettler :   Eigentlich g├Ąbe es noch eine weitere M├Âglichkeit. Im Zwergflusspferd-EEP gibt es doch traditionell einen ├ťberschuss an K├╝hen, und zumindest vor einiger Zeit wurden neue Halter f├╝r die Art gesucht (die sich vermutlich auch erst mal mit dem weiblichen Geschlecht zufrieden geben m├╝ssten). Eine ├╝berz├Ąhlige Zwerghippo-Kuh als einzelg├Ąngerische Tierart (oder zwei zusammengew├Âhnte K├╝he) k├Ânnte/n das gro├če Innenbecken im Sommer beleben und im Winter ins Bullenabteil umziehen, dann g├Ąbe es sogar einen didaktischen Mehrwert und eine weitere Artenschutz-Beteiligung... Freier Zugang zu den Landfl├Ąchen (sprich: St├Ąllen) m├╝sste nat├╝rlich m├Âglich sein, und dann w├Ąre der Indoor-Besatz vermutlich auch immer mal "unsichtbar". Aber das einzelne Innendienst-Hippo ist nun mal auch nicht immer an der Frontscheibe des Beckens zu sehen.

Man kann nat├╝rlich dar├╝ber streiten, ob eine reine Innenhaltung von Zwerghippos heute noch in Ordnung w├Ąre, aber mit einem Flusspferd-Gastbullen wird das ja in Hannover auch so gemacht, und die Einzelabtrennung einer Flusspferdkuh als Herdentier zu reinen Schauzwecken (schlie├člich liegt es ja nicht an Unvertr├Ąglichkeit) ist auch nicht gerade das Gelbe vom Ei.

Bei dieser Variante w├Ąre sogar die Kombi Zwerghippo(s) plus Wassergefl├╝gel denkbar - scheint ja in Berlin zu funktionieren.
(20.05.2014, 10:53)
Michael Mettler :   Kormorane w├Ąren auch nicht ├╝bel. Die tauchen wenigstens was ;-) Und im Winter lie├čen sie sich vielleicht bei den benachbarten Pelikanen unterbringen?
(19.05.2014, 23:21)
Gudrun Bardowicks :   Die Graskarpfen sind nicht mehr vorhanden.

Die Idee mit der Wassergefl├╝gelaufzucht im Canyon finde ich nicht schlecht. Wasserschildkr├Âten w├Ąren sicherlich auch nicht schlecht oder afrikanische Buntbarsche. Allerdings hielten sich Buntbarsche bisher nie lange im Canyon.
(19.05.2014, 23:07)
Michael Mettler :   @Jan Beensen: Na ja, vom Boot aus sieht man oft nur ein paar Nasenl├Âcher (wenn ├╝berhaupt), falls nicht zuf├Ąllig gerade Action im Becken ist oder sich die Tiere an Land sonnen.

Ich denke, der Knackpunkt ist die Reihenfolge der Anlagen am Hauptweg. Der Besucher st├Â├čt zuerst auf den Canyon, betritt erwartungsvoll und ist entt├Ąuscht, wenn im Sommer dort nichts zu sehen ist. W├╝rde er zuerst die Hippos drau├čen sehen und DANN am leeren Innenbecken vorbeikommen, g├Ąbe es vielleicht nicht diesen Effekt bzw. mancher w├╝rde vielleicht nicht mal nachschauen gehen, ob drinnen auch noch Hippos sind. Aber das Bauliche l├Ąsst sich nun mal nicht mehr ├Ąndern.

Graskarpfen gab es ├╝brigens schon im Canyon, auch zusammen mit den Hippos (Immer noch? Bei meinen letzten Besuchen war ich nicht unten), und das bis auf die Anwesenheit von Leihbullen ungenutzte Bullenbecken war vor l├Ąngerer Zeit auch schon mal mit Wasserschildkr├Âten besetzt. Aber ein wirklicher Ersatz f├╝r das Erlebnis "Flusspferd unter Wasser" ist das trotzdem nicht. Vielleicht sollte man da drinnen einfach Wassergefl├╝gel aufziehen - dass Entenk├╝ken jedem Zootier die Schau stehlen k├Ânnen, ist saisonbedingt gerade wieder gut am Sambesi zu beobachten ;-)
(19.05.2014, 17:00)
Jan Beensen :   Warum setzt man dann in der Sommersaison nicht Wasserschildkr├Âten und/oder Fische in den Flu├čpferdcanyon?
Bei tollem Wetter sind die Flu├čpferde von Boot aus doch f├╝r die Besucher wesentlich attraktiver als "in der H├Âhle"...
(19.05.2014, 16:26)
Michael Mettler :   Gestern habe ich drei der vier Flusspferde im Au├čengehege gesehen, im Canyon war ich nicht. Da aber grunds├Ątzlich ein Tier Innendienst schieben muss, weil sich sonst Besucher ├╝ber ein leeres Innenbecken beschweren (!), werden wohl noch alle da sein...

Mit einer der Gitterkugeln besch├Ąftigten sich nacheinander zwei der Elefantinnen (m.E. Manari und Sayang, habe sie nur von hinten gesehen; die begleitenden K├Ąlber guckten zwar interessiert zu, legten aber noch nicht selbst "R├╝ssel an") und Jungbulle Felix. Ich habe allerdings nur etwa eine Viertelstunde vor der Anlage gestanden.
(19.05.2014, 08:19)
Gudrun Bardowicks :   Besonders die Jungtiere der Elefanten besch├Ąftigen sich sich gerne und h├Ąufig mit den Gitterkugeln oder auch einer runden Kugel, gelegentlich auch die j├╝ngeren Elefantenk├╝he.
(18.05.2014, 21:46)
Jan Jakobi :   Die Gitterkugeln liegen da schon l├Ąnger, m├╝ssen vor meinem Besuch (23.03.14) angebracht worden sein.

"Indra" hatte sich daf├╝r nicht interessiert.
Vielleicht weil es noch so neu und f├╝r sie fremd war?

Sind die Flusspferde jetzt drau├čen?

Wegen der Hippos (das war einer der drei Hauptgr├╝nde f├╝r meinen Besuch, die anderen waren Yukon Bay und das j├╝ngste Elefantenbaby) war mein Besuch im M├Ąrz eine Pleite.

Sonst sah ich immer Flusspferde bei meinen Besuchen des Zoo Hannovers auf der Au├čenanlage.
(18.05.2014, 21:13)
Michael Mettler :   Noch eine Neuigkeit vergessen: Auf der Herdenanlage der Elefanten wurden zwei Gitterkugeln festgekettet, in denen sich Futterboxen mit kleinen L├Âchern befinden. Die Elefanten k├Ânnen nicht in die Kugeln hinein r├╝sseln, sondern m├╝ssen sie bewegen, damit hie und da ein Futterbr├Âckchen (Pellet?) aus den Boxen herausf├Ąllt.
(18.05.2014, 20:57)
Michael Mettler :   Und frischen Rarit├Ąten-Nachwuchs gibt es auch: Zwei Karibus, wovon das hier zu sehende noch so wacklig auf den Beinen war und so unsicher beim Finden der m├╝tterlichen Milchquelle, dass es vermutlich noch keinen Tag alt ist. Gleich nebenan gibt es zwei Waldbisonk├Ąlber.

Bisher habe ich ├╝brigens bei jedem meiner (derzeit allerdings seltenen) Besuche aktive Waschb├Ąren gesehen, und mir f├Ąllt auch die erfreulich schlanke Linie der Tiere auf - in vielen Haltungen habe ich schon Artgenossen gesehen, die fast so breit wie lang waren. Meine anf├Ąngliche Skepsis, die Anlage k├Ânnte mit dieser Tierart "unterbesetzt" sein, schwindet mehr und mehr. Und beim Publikum kommen sie offensichtlich gut an.

Neu f├╝r mich war ansonsten noch der frische Grasbewuchs von Teilen der Strau├čenanlage.

Nicht nur f├╝r Touristen, sondern auch f├╝r Sammler interessant: Vom aktuellen Faltplan des Zoos wurden zus├Ątzlich zur deutschen noch neun fremdsprachige Versionen gedruckt, die im Serviceb├╝ro zu bekommen sind (stecken in einem Wandhalter gleich rechts hinter der Eingangst├╝r). Nette M├Âglichkeit, Artenbezeichnungen in verschiedenen Sprachen zu lernen ;-)

M.W. noch nicht hier im Forum erw├Ąhnt wurden die zu Saisonbeginn eingef├╝hrten neuen Kartenangebote. So gibt es jetzt auch eine Familienkarte f├╝r Singles mit Kindern und eine neue Kategorie der "jungen Erwachsenen" (17 bis 23 Jahre), die zwischen Kinder- und Erwachsenen-Eintrittspreis vermittelt. Beides ist auch als Jahreskarte erh├Ąltlich. Au├čerdem wird montags bis freitags (au├čer an Feiertagen) ab 16.30 Uhr ein g├╝nstiges Feierabend-Ticket geboten (z.B. f├╝r Erwachsene 9 ┬Ç, Normalpreis sind 25 ┬Ç).
(18.05.2014, 20:53)
Michael Mettler :   Ich kann mich nicht erinnern, schon mal irgendwo geschorene Vikunjas gesehen zu haben. Sieht mehr nach Gazelle als nach Kamel aus, nicht wahr?
(18.05.2014, 20:33)
Michael Mettler :   Heute Vormittag: Orang-kolam - Teichmensch ;-) Zora genoss es sichtlich, ihr Fr├╝hst├╝ck in der Badewanne zu genie├čen. Kurz danach holte sie sich auch noch Pappkartons ins Becken...

Habe mir heute mal ganz bewusst das Umfeld der Orang-Anlagen angesehen, innen wie au├čen. Die Faultieranlage in eine Erweiterung einzubeziehen, wie ich unten angedacht habe, wird wohl nicht machbar sein, denn die geforderten sechs Meter H├Âhe sind eher nicht zu erreichen, weil das an dieser Stelle "eingeknickte" Hausdach schon dicht dar├╝ber ist. Aber die beiden Orang-Anlagen in den Besucherraum hinein zu erweitern, d├╝rfte machbar sein; bis auf das st├Ąhlerne Rankger├╝st, dass den Besucherweg an dieser Stelle "├╝berdacht", w├Ąre dort nichts im Weg.

Bei einer Umwidmung f├╝r Niedere Affen w├Ąre es andererseits auch denkbar, die rechte Anlage mit einem Au├čengehege zu versehen, n├Ąmlich mit der jetzige Gibbonfl├Ąche (zu einer afrikanischen Thematisierung des Hauses w├╝rden die Gibbons ja nicht mehr passen). Statt der Inselanlage lie├če sich dort unter Verf├╝llung eines Gro├čteils des Grabens eine gro├če Affenvoliere errichten. Der Stall im Gibbonfelsen w├Ąre dann allerdings ├╝berfl├╝ssig - es sei denn, man w├╝rde die Anlage f├╝r die Meerkatzen nutzen und ihnen einen Bodenbesatz hinzugesellen, der dort sein Nachtquartier bek├Ąme (z.B. Blauducker oder Quastenstachler).
Oberhalb der Orang-Innenanlage gibt es in der Glasfront des Hauses Fenster├Âffnungen in zwei verschiedene Richtungen, durch die man zwei Laufg├Ąnge f├╝hren k├Ânnte, die drau├čen dann ├╝ber den Besucherweg hinweg f├╝hren w├╝rden; es lie├če sich also sogar ein Rundlauf zwischen Au├čen und Innen erzeugen. Zwar ist auch direkt an der Hauswand au├čen nicht mal wenig Platz (derzeit Pflanzung), aber dorthin k├Ąme wohl kaum Sonne.

Der fr├╝here kleine Au├čenk├Ąfig f├╝r Krallen├Ąffchen und Tupaias (das ist ewig her!) ist ├╝brigens trotz weitgehender Berankung noch hinter dem Orang-Au├čenk├Ąfig erkennbar. Durch das linke r├╝ckw├Ąrtige Gitter sieht man eine Acryl-Seitenwand des K├Ąfigs, durch das rechte ein St├╝ckchen des r├Âhrenf├Ârmigen Gitterlaufganges. Er war auch fr├╝her kaum einsehbar, aber wenigstens konnten die damaligen Kleintiere aus der jetzigen Faultieranlage dort auch mal Sonne genie├čen.
(18.05.2014, 20:29)
Gudrun Bardowicks :   Ich denke, eine Umstellung des Besatzes des Urwaldhauses auf rein afrikanische Arten w├Ąre sehr sinnvoll und w├╝rde auch dem Geokonzept entsprechen. M├Âglicherweise k├Ânnte man irgendwann in Zukunft im Asienbereich, wenn man dort eine neue Freilaufhalle und eine neue Au├čenanlage f├╝r Elefantenk├╝he baut,was auf Dauer wegen der neuen Richtlinien wohl nicht zu vermeiden ist, gleich eine moderne Orang Utan-Anlage integrieren, die den neuen Anforderungen entspricht und dort mit einer jungen Orang Utan Gruppe einen Neuanfang machen. Dies w├Ąre sicherlich die beste L├Âsung, wenn man unbedingt weiterhin Orang Utans halten will.
(17.05.2014, 00:03)
Michael Mettler :   Zu der weiter unten (8.4.) von Gudrun Bardowicks angeschnittenen Zukunft der Oranghaltung: Nach den neuen Richtlinien d├╝rfte es wohl keine Alternative dazu geben, zumindest einen der beiden Orangm├Ąnner abzugeben. Eine dauerhafte Zusammengew├Âhnung der M├Ąnner d├╝rfte nicht m├Âglich und eine Einzelhaltung nicht zu verantworten sein, und nach den neuen Mindestgehegegr├Â├čen aus dem S├Ąugetiergutachten w├Ąre die Fl├Ąche selbst bei Zusammenlegung beider Innenanlagen (im einfachsten Fall durch dauerhaftes ├ľffnen der Trennschieber m├Âglich) grenzwertig.

Laut dem Grundriss im alten Urwaldhausf├╝hrer haben die Innenanlagen jeweils eine Fl├Ąche von 65 qm, was die alten Vorgaben (50 qm f├╝r zwei adulte Tiere bei reiner Innenhaltung) zwar ├╝bertraf, die neuen (160 qm Innenfl├Ąche f├╝r bis zu vier untereinander vertr├Ągliche Adulte) aber nicht erreicht. Soweit Absperrr├Ąume im Normalfall st├Ąndig zus├Ątzlich f├╝r die Tiere verf├╝gbar sind, d├╝rfen deren Fl├Ąchen hinzugerechnet werden. Der Grundriss gibt daf├╝r keine Angaben her, aber vielleicht k├Ânnte das gerade soeben hinkommen - zumals es f├╝r vorhandenen Tierbestand in solchen F├Ąllen oft Ausnahmeregelungen gibt. Der Au├čenk├Ąfig erf├╝llte mit 57 qm tats├Ąchlich noch die alten Fl├Ąchenvorgaben (Minimum nur 25 qm f├╝r zwei Adulte!), ist aber nach neuer Richtlinie (der Passus reiner Innenhaltung ist entfallen) erheblich zu klein - Vorgabe sind nun 120 qm Fl├Ąche und 6 Meter H├Âhe als Minimum.

Vielleicht ist das ja auch der Grund, dass bisher bei den Orangs nichts umgebaut wurde: Wollte man warten, bis die neuen Richtlinien feststehen, um Nachbesserungsbedarf bei vorzeitigem Umbau zu vermeiden...?

Eine Vergr├Â├čerung der Innenanlagen, m├Âglicherweise auch unter Zusammenlegung mit der benachbarten Faultieranlage, d├╝rfte angesichts des Grundrisses m├Âglich sein. Die Minimalgr├Â├če einer neuen Au├čenanlage lie├če sich vielleicht schon unter Einbeziehung der Besucherplattform vor dem Au├čenk├Ąfig realisieren. Frage w├Ąre eben, ob sich das angesichts der n├Âtigen Massivbauweise "lohnt" oder man sich tats├Ąchlich von der Oranghaltung verabschiedet und die R├Ąumlichkeiten f├╝r Niedere Affen verwendet (Stichwort Sanierungsbedarf Tropenhaus), denn f├╝r die vorhandenen Arten erf├╝llen sie sogar ohne Umbau die geforderten Mindestabmessungen. Der Orang-Au├čenk├Ąfig w├Ąre z.B. bei Ber├╝cksichtigung der Mindestfl├Ąchen "gro├č genug" f├╝r 9 adulte Drills.
(16.05.2014, 18:40)
Michael Mettler :   Was die Abgabe einer Mutterlinie aus der Elefantenherde betrifft: Die Linie von Khaing Hnin Hnin besteht aktuell aus 5 weiblichen Tieren (Matriarchin plus 3 eigene T├Âchter plus 1 Enkelin), die von Manari aus 3 (Matriarchin, Tochter, Enkelin), die von Sayang ebenfalls aus 3 (Matriarchin plus 2 T├Âchter). Aus der erstgenannten Linie k├Ânnte eine Tochter in zwei Jahren geschlechtsreif werden (Soraya), aus der letztgenannten ebenfalls (Saphira). Die Khaing-Linie k├Ânnte also bereits in vier Jahren ganz allein die neuen Fl├Ąchenanforderungen "ausf├╝llen", mit den beiden anderen Linien dauert das - jeweils f├╝r sich betrachtet - ein paar Jahre l├Ąnger (immer von gleich bleibender Fl├Ąche sowie ungetrennten Mutter-Tochter-Verh├Ąltnissen ausgehend und nat├╝rlich ohne m├Âgliche Todesf├Ąlle zu ber├╝cksichtigen). Manari und Sayang wurden seinerzeit mit finanzieller Unterst├╝tzung des F├Ârdervereins importiert, f├╝r Sayangs Tochter Sitara hat dieser die Patenschaft ├╝bernommen. Deshalb wage ich mal den Tipp, dass die Khaing-Linie als erstes die Herde verlassen k├Ânnte. Wobei es dann selbst mit den verbleibenden K├╝hen unter Ber├╝cksichtigung der neuen Mindestforderungen noch zu eng w├Ąre...

Frage ist, welche Zoos in der Lage w├Ąren, eine gleich f├╝nfk├Âpfige Gruppe mit zwei aktuellen Zuchtk├╝hen und einer mittelfristig geschlechtsreif werdenden Jungkuh zu ├╝bernehmen. In Deutschland m├╝ssten ja auch andere Zoos die neuen Fl├Ąchenforderungen ber├╝cksichtigen, damit w├Ąre z.B. Osnabr├╝ck als Zielort (l├Ąge sonst im doppelten Sinne nahe) aus dem Rennen.
(08.05.2014, 10:37)
Michael Mettler :   @Jan: Als Torh├Âhe f├╝r Giraffen gilt eine Mindestanforderung von 3,20 m, also wurde die Schulter-, nicht die Scheitelh├Âhe daf├╝r zum Ma├čstab genommen. Wie hoch die jetzigen Tore genau sind, wei├č ich zwar nicht, aber die d├╝rften eher nicht der Knackpunkt sein. Die jetzigen Boxen liegen knapp unter der geforderten Mindestfl├Ąche von 30 m┬▓ pro Tier. Woran es in erster Linie anhand der neuen Richtlinien mangelt, ist der geforderte gemeinsame Innenlaufbereich von 200 m┬▓.

@Gudrun: Eine Erweiterung der Bullenanlage m├╝sste an ihrer R├╝ckseite in den H├╝gel hinein m├Âglich sein, wenn auch mit gewaltigen Erdbewegungen verbunden. Vielleicht war ja sogar die Entscheidung, auf dieser Seite des Yukon Trails keine Tieranlage zu errichten, schon mit einer Bedarfsplanung f├╝r die Zukunft der Elefantenhaltung verbunden...?

Nicht nur die Australienfl├Ąche (und die alten Lama-Anlagen) st├╝nden als Erweiterungsm├Âglichkeiten f├╝r die Herdenanlage zur Verf├╝gung. Theoretisch denkbar w├Ąre auch - hatten wir vor l├Ąngerer Zeit schon mal im Forum diskutiert - eine Einbeziehung des Bereiches bis hin zu den stillgelegten alten Robbenanlagen.

Eine weitere Variante w├Ąre eine r├╝ckw├Ąrtige Erweiterung um die jetzige Gorilla-Anlage und den schmalen trennenden Waldstreifen. Das mag zwar verr├╝ckt klingen, aber immerhin wurde doch bei der Er├Âffnung der neuen Schimpansenanlage interessanterweise erw├Ąhnt, dass diese auch f├╝r Gorillas verwendbar sei...

Last but not least die "Megal├Âsung": Man k├Ânnte die jetzige Herdenanlage zu einer weit ├╝ber die Mindestforderungen reichenden Bullenanlage umwandeln (und h├Ątte dann sogar die M├Âglichkeit, neben dem Zuchtbullen mehrere Jungbullen vor├╝bergehend unterzubringen) und daf├╝r eine neue, riesige Herdenanlage plus Halle auf der Fl├Ąche Tropenhaus (ist eh ein Sanierungsfall)/Yukon Trail/jetzige Bullenanlage/Gorilla-Anlage/alte Robbenanlagen errichten. Wenn man rechtzeitig einen Dukatenesel findet...
(08.05.2014, 08:46)
Gudrun Bardowicks :   Ein Neubau des Giraffenhauses ist geplant, erst einmal werden allerdings die Sozial- und Verwaltungsr├Ąume auf dem Wirtschaftshof durch Neubauten ersetzt. Wann ein neuer Giraffenbulle kommt steht noch nicht fest. Hannover will allerdings auch zuk├╝nftig Giraffen z├╝chten. Ich glaube allerdings nicht, dass ein neuer Giraffenbulle kommt bevor ein neues Giraffenhaus vorhanden ist, welches vermutlich im Bereich des Antilopenrings entstehen wird.

Bei den Elefanten ist sowieso die Abgabe einer Matrilinie geplant. Eine Erweiterung der Elefantenanlagen w├Ąre auf der Fl├Ąche der Australienanlagen m├Âglich. Der Kuh- und der Bullenstall sollten fl├Ąchenm├Ą├čig noch ausreichend sein. Allerdings w├Ąre eine Freilaufhalle mit Badem├Âglichkeit w├╝nschenswert, da ein Badebecken auch im Innenstall gefordert wird.
(07.05.2014, 23:47)
Jan Jakobi :   ... weil das Giraffenhaus nach heutigen Ma├čst├Ąben zu klein ist und das nicht nur von der Fl├Ąche sondern auch von der Torh├Âhe. Die Torh├Âhe ist zu niedrig f├╝r Giraffen, reicht denen nur bis etwas ├╝ber die Schultern.

Ich habe mir das Giraffenhaus und Umgebung bei Google-Maps angeschaut:
Zur Fl├Ąche der alten Au├čenanlage hin sind die Bisons und in die andere Richtung hin ist der Antilopenring (dazwischen ist auch noch der Besucherbereich und die Decke ist dort auch noch niedriger).
(07.05.2014, 21:34)
Michael Mettler :   Nach den im neuen S├Ąugetiergutachten geforderten Mindestgehegefl├Ąchen w├Ąre es denkbar, dass ein Elefantenbullentausch gar nicht mehr vorgenommen werden kann, wenn nicht die Bullenanlage auf nahezu doppelte Gr├Â├če vergr├Â├čert w├╝rde. Gefordert werden jetzt 1.000 m┬▓ als Minimum, vorhanden sind aber nur 570 m┬▓. Zwar gibt es in solchen F├Ąllen oft Ausnahmeregelungen in Sachen Bestandsschutz, da ja kein Zoo von heute auf morgen alle ├änderungen vornehmen kann, aber das w├Ąre dann vermutlich nur mit Nikolai m├Âglich, nicht mehr mit einem neu geholten Bullen.

Nach den neuen Vorgaben f├╝r die Herdengehege (1.000 m┬▓ je Zuchtkuh mit bis zu 8-j├Ąhrigem Nachwuchs, 500 m┬▓ je nicht z├╝chtender Kuh) ist die Herdenanlage ebenfalls erheblich zu klein (geworden). Bei f├╝nf Zuchtk├╝hen inkl. Nachwuchs und einer nicht z├╝chtenden k├Ąme bereits einen Minimalfl├Ąche von 5.500 m┬▓ heraus, vorhanden sind selbst bei Zusammenrechnen von Haupt- und Nebenanlage rund 3.100 m┬▓. Ohne Erweiterung w├╝rde das also f├╝r nur noch drei der f├╝nf Zuchtk├╝he reichen und "dank" der reichlich vorhandenen weiblichen K├Ąlber w├Ąre selbst das nur eine L├Âsung auf Zeit, denn die T├Âchter sollen ja nicht von den M├╝ttern getrennt werden, und weiterer Nachwuchs f├╝r den europ├Ąischen Bestand ist nach wie vor erw├╝nscht... Bin gespannt, was nun passieren wird.

Ich habe bisher nur die Forderungen f├╝r bestimmte Tierarten nachgelesen, aber auch die Dringlichkeit eines neuen Giraffenhauses wird dadurch immer gravierender. Ich hatte ja schon nach Schorses Tod im Juli letzten Jahres spekuliert, ob ├╝berhaupt noch ein neuer Zuchtbulle in das alte Haus geholt werden darf - m.W. herrscht doch an m├Ąnnlichen Rothschildgiraffen kein Mangel, aber ein Nachfolger ist ein Dreivierteljahr danach offenbar noch immer nicht eingezogen.
(07.05.2014, 21:11)
Jan Jakobi :   Emmen will erst in der neuen Anlage wieder einen neuen Bullen haben.
Hat jemand im Zoofreunde-Forum geschrieben.

Langsam entfernt sich das aber vom Zoo Hannover.
(04.05.2014, 12:30)
Carsten Horn :   Emmen hat auch keinen Zuchtbullen mehr, ob die allerdings vor dem Umzug noch nen neuen wollen?

Planung im TP Berlin wundert mich nicht wirklich, man halte sich nur vor Augen, wie viel Platz dem Besucher einger├Ąumt wurde im Haus (das Seekuhbecken wegdenken, kam ja erst sp├Ąter) und die Elefanten stehen auf nem "Bierdeckel"...
(04.05.2014, 11:30)
Gudrun Bardowicks :   Ich denke, dass es bestimmt einige Interessenten f├╝r Nikolai gibt, z.B. der Zoo Artis amsterdam. Dort wird man allerdings erst nach dem Bau der neuen Elefantenanlage, die auch einen vern├╝nftigen Bullenstall bekommen soll, wieder einen Bullen anschaffen.
(03.05.2014, 22:25)
Michael Mettler :   F├╝r ein Dickh├Ąuterhaus, das f├╝r die Haltung adulter Zuchtbullen konzipiert ist, ist das allerdings eine sehr merkw├╝rdige Planung - auch wenn sich ein Elefant zum Durchschreiten eines Tores etwas kleiner machen kann...
(03.05.2014, 17:40)
Jan Jakobi :   Ich spreche vom TP Berlin.
(03.05.2014, 17:23)
Jan Jakobi :   In Berlin wird "Nikolai" nicht durch die Tore passen, die sind ziemlich genau 3 m hoch und der gr├Â├čere der beiden Bullen (der Afrikaner "Tembo", der Asiate "Ankhor" ist etwas kleiner) passt grade so durch die Tore. Er ist laut meinem Berliner Freund knapp 3 m hoch.
(03.05.2014, 17:21)
Michael Mettler :   Ich wei├č nicht, ob Nikolai so schwer unterzubringen w├Ąre. Immerhin ist er ein sehr erfolgreicher Zuchtbulle, herdenvertr├Ąglich und - zumindest habe ich nie etwas Gegenteiliges geh├Ârt - weder Herpes- noch Tb-├ťbertr├Ąger.

Vielleicht er├Âffnet sich ja durch den F├╝hrungswechsel in Berlin die M├Âglichkeit, Nikolai und Ankhor zu tauschen, dann h├Ątte man praktischerweise gleich zwei Bullen von ihren T├Âchtern getrennt und jeweils mit einer bl├╝henden Zuchtgruppe neu vereint. Knieriem kennt ja die hannoversche Elefantengruppe noch bestens, und ich habe keine Zweifel, dass er die Berliner Elefanten baldm├Âglichst ins EEP eingliedern wird (falls nicht schon geschehen), so dass auch die Formalit├Ąten kein Problem mehr f├╝r einen solchen Tausch darstellen d├╝rften.
(03.05.2014, 13:49)
Jan Jakobi :   "Maikel" war l├Ąnger in Hannover.

"Knuddel" habe ich im M├Ąrz gesehen, leider ist fotografieren vor der Scheibe unm├Âglich: andere Besucher die hinter oder neben mir standen spiegeln sich im Glas und ich auch, au├čerdem ist das Wasser teilweise tr├╝be.
Er war ├╝brigens bei dem Besuch alleine im Bullen-Abteil, da kann man lange auf Babys warten.

"Nikolai" ist vielleicht nicht vermittelbar?
(03.05.2014, 13:01)
Michael Mettler :   Das letztgeborene Elefantenkalb, Califas Tochter, wurde gestern nach einem Namenswettbewerb offiziell auf den Namen Yumi getauft. Vater Nikolai wird laut Zeitungsmeldung (NP) noch zwei bis drei Jahre in Hannover bleiben.

Laut gleicher Zeitung ist bereits am Montag der Flusspferd-"Leihbulle" Knuddel alias Kiboko nach anderthalbj├Ąhrigem Aufenthalt in seinen Heimatzoo zur├╝ckgekehrt. Ob seine Anwesenheit Fr├╝chte getragen, also eine tr├Ąchtige Kuh hinterlassen hat, ist bis dato unklar.
(03.05.2014, 12:25)
Gudrun Bardowicks :   Traurige Nachricht f├╝r den Zoo Hannover, aber sch├Ân, dass die Adoption geklappt hat. Hoffentlich bleibt es so. In Dortmund hat Yenko zudem auch eine fast gleichalte Spielgef├Ąhrtin und eine attraktive gro├čz├╝gige Au├čenanlage, die es in Hannover leider nicht gibt.
Hannover h├Ątte jetzt m├Âglicherweise die Chance, seine Orang Utans in andere gute Haltungen abzugeben, was, zumindest im Fall des Zuchtmanns Jambi,nicht allzuschwer sein d├╝rfte. Bei Zora und Kajan d├╝rfte dieses etwas schwieriger werden und vielleicht nur mittelfristig m├Âglich sein. Nach einer Abgabe der Orangs k├Ânnte man deren Anlagen passend zum Thema Kibongo und zum Zooteil Afrika mit afrikanischen Primaten besetzen. Allerdings ist auch in diesem Fall eine neue Au├čenanlage dringend notwendig.
(08.04.2014, 23:10)
Michael Mettler :   Der Gorilla-Fall fand aber innerhalb der selben Gruppe statt, und solche F├Ąlle gibt es m.W. auch bei Niederen Affen immer mal. Mich interessiert ja, ob schon mal ein Orang-Weibchen ein v├Âllig fremdes Jungtier adoptiert und aufgezogen hat (auf nat├╝rliche Weise, ohne Zuf├╝tterung durch die Pfleger).
(07.04.2014, 20:16)
Jan Jakobi :   Ein Foto davon ist auch in mehreren Wegweisern des Zoo Berlins zu finden.
├ťbrigens sah ich viele Jahre sp├Ąter im Juli 2010 im Heidelberger Zoo einen gewissen Gorilla namens "Bobo". Es war niemand anderes als der Sohn von "Dufte"! Ich wusste bis dahin gar nicht das er dorthin kam.

"Dufte" starb an 2001 an einer Geb├Ąrmutterentz├╝ndung, aber das geh├Ârt nicht mehr in diesem Thread.

So eine "Zwangsadoption" funktioniert leider nicht immer:
In Hannover musste die Seel├Âwin "Flosse" mit der Flasche aufgezogen werden, weil die Adoptivmutter auf Dauer sie nicht mit ihrem eigenen Kind s├Ąugen wollte.
(07.04.2014, 17:54)
WolfDrei :   Hier die damalige "Zwangsadoption".
(07.04.2014, 17:35)
Jan Jakobi :   Zwar nicht Orang-Utan, aber Gorilla:
In Berlin entf├╝hrte "Dufte" die Tochter ihrer eigenen Tochter "Mpenzi". "Dufte" hatte daher aufeinmal Zwillinge. 1992 war das. "Dufte" zog neben ihrem Sohn "Bobo" auch "Yola" (Tochter von "Mpenzi") auf. Passt nicht ganz.

In Stuttgart oder Frankfurt k├Ânnte es solche Versuche gegeben haben.
(07.04.2014, 17:05)
Michael Mettler :   Gl├╝ck im Ungl├╝ck: Toba hat Yenko bereits angenommen.
http://www.zoo-hannover.de/unternehmen/presse/aktuelle-nachricht/news/grosse-trauer-im-zoo-und-gleichzeitig-troestende-freude.html

Gibt es aus anderen Zoos schon Erfahrungen mit Ammenaufzuchten durch gruppenfremde Orang-Weibchen, oder ist das ein Erstversuch?
(07.04.2014, 16:35)
Jan Jakobi :   Orang-Utan-Dame "Miri" ist tot:
Geb├Ąrmutter- und Bauchfellentz├╝ndung.
Ihr Jungtier "Yenko" kommt nach Dortmund zu Orang-Utan-Dame "Toba", diese hatte letztes Jahr eine Totgeburt und hat noch Milch.
http://www.neuepresse.de/Hannover/Meine-Stadt/Drama-im-Zoo-Hannover
(07.04.2014, 13:53)
Michael Mettler :   @Gerrit: Auch (mindestens) letztes Jahr gab es schon Karpfen bei den W├Âlfen, darunter recht kapitale Burschen. Ob die Unmengen an wenige Zentimeter langen Jungfischen, die ich seinerzeit im Graben der "mittleren" (jetzt ja eigentlich linken) Wolfsanlage gesehen habe, ebenfalls Karpfen waren, wei├č ich allerdings nicht.
(31.03.2014, 20:08)
Gerrit Wehrenberg :   @Michael: Ich war am Samstag mit Freunden auch im Zoo und habe die ┬ägestutzte┬ô Nyala/Ducker-Anlage gesehen. Ich bin mal gespannt inwieweit dort Neubauten entstehen bzw. die Wohnbauten einbezogen werden. Ich hab mal Fotos verglichen und man hat einiges an Pflanzenwerk weggenommen. Wie erw├Ąhnt w├╝nscht man sich immer irgendwie, dass der Platz f├╝r die Tierhaltung genutzt wird, gerade bei dem Erweiterungsproblem in Hannover.
Aber wenn der Park sich nun in diesem Bereich hinter den Kulissen eine Modernisierung schafft, ist es doch auch ein Fortschritt, vor allem wenn es darum geht, das Kulissen-(au├čen-hui-innen-pfui)-Zoo-Image loszuwerden, welches in der Presse letztes Jahr zum Thema wurde.

Yenko (der kleine Orang-Junge) war mit seinen Eltern genau wie alle Primaten im Au├čengehege zu sehen (ausgenommen die Wei├čb├╝schelaffen nat├╝rlich).

Diesmal alle f├╝nf Gelbwangen-Schmuckschildkr├Âten-Nachzuchten im Urwaldhaus gesehen. Immer wieder erstaunlich, wie sehr diese Tiere beim ONB Aufmerksam auf sich ziehen ┬ľ im Vergleich zu anderen zoologischen Rarit├Ąten und schweren Pfleglingen.

Bei den Kleinen Kudus gibt es auch Nachwuchs.

Ein bisschen verwundert war ich ├╝ber Karpfen zumindest im rechten Wassergraben bei den W├Âlfen. Das Schild der Graskarpfen im Hippo-Canyon ist abgenommen und gesehen hab ich sie auch nicht.

Die Dunklen Zwergkanadag├Ąnse sind zur├╝ck bei den Bisons. Es sind nur noch zwei Kappens├Ąger bei den Pinguinen. Die Brautenten bleiben wohl auf dem Sambesi. Au├čerdem sind zwei Kormorannester direkt an der Br├╝cke zu den Flamingos dieses Jahr vom Boot und zumindest eins auch von der H├Ąngebr├╝cke sch├Ân einsehbar.

An der Freiflugvoliere ist eine dieser gro├čen neuen Infotafeln angebracht worden. Informiert wird ├╝ber die G├Ąnsegeier, M├Ąusebussarde, Steppenadler und Schwarzmilane, wobei auch auf die Unterschiede eingegangen wird.
(31.03.2014, 19:42)
Michael Mettler :   @Jan Jakobi: Gegen einen Wildesel h├Ątte ein Fennek wohl kaum Chancen...

Kakteen sind amerikanische Pflanzen, w├Ąren also nicht gerade typisch Sahara. Aber genau genommen ist der Somali-Wildesel das nat├╝rlich auch nicht.
(30.03.2014, 08:44)
Jan Jakobi :   @Michael:
Es sind beide mittlere K├Ąlber die ein "Halsband" tragen: "Amithi" und "Malay" sind das.

Mir ist aber bei dem ganzen Durcheinander (8 K├Ąlber unterschiedlichen Alters) nicht aufgefallen das ich nur 5 K├Ąlber einzeln fotografiert habe, dass fiel mir erst am PC zu Hause auf.

Wer wer ist wei├č ich trotzdem nicht so gut bei den K├Ąlbern.

Von den Antilopen und Gazellen habe ich mir letzte Woche die Mendesantilopen genauer angeschaut.
2 der Mendesantilopen k├Ąmpften miteinander, es k├Ânnten zwei B├Âcke/Bullen gewesen sein.
Leider war mein Akkuh schon alle, daher konnte ich die Szene nicht fotografieren.

Die Sahara-Anlage (Gemeinschaftsanlage f├╝r Mendesantilopen und Somali-Wildesel) gef├Ąllt mir sehr gut.

Mir w├╝rden noch ein paar Kakteen und Fenneks dazu gut gefallen.
Vermutlich ist die Gefahr zu gro├č das sich eine der beiden Arten an den Kakteen verletzt und die Fenneks k├Ânnten f├╝r die Jungtiere gef├Ąhrlich werden. Vielleicht sind aber auch die beiden Arten (Huftritte) zu gef├Ąhrlich f├╝r die Fenneks.



(29.03.2014, 21:18)
Michael Mettler :   @Jan Jakobi: Heute war ich im Zoo, Nikolai tr├Ągt wieder Metallkappen an den Sto├čz├Ąhnen. Vielleicht hatte man die regelm├Ą├čige K├╝rzung der Z├Ąhne und die Neubefestigung der Kappen schlichtweg nicht in einem Arbeitsgang durchgef├╝hrt.

├ťbrigens tr├Ągt eines der "mittleren" Elefantenk├Ąlber (so langsam verliere ich angesichts der Menge und derzeit sp├Ąrlicher eigener Besuche den ├ťberblick, wer nun wer ist) ein "Halsband", n├Ąmlich eine abgepolsterte Kette - Grund?

H├Âhepunkt beim heutigen Besuch waren f├╝r mich allerdings nicht die R├╝sseltiere, sondern dass ich erstmals ├╝berhaupt in der aktuellen Anlage BEIDE Wombats zu Gesicht bekam - und sogar noch aktiv. Aufgefallen ist mir ansonsten noch die stattliche Gruppengr├Â├če der Thomsongazellen (elf St├╝ck gez├Ąhlt).

In der neuen Schimpansen-Au├čenanlage sind die meisten der nicht durch E-Draht gesch├╝tzten Bambushorste fast komplett entbl├Ąttert, und die wenigen B├Ąumchen sehen auch nicht gerade aus, als wenn sie noch am Leben w├Ąren.

@Gerrit Wehrenberg: Im Zuge der Bauarbeiten an den Personalgeb├Ąuden wurde auch ein Teil der Nyala-(Ex-Australien-)Anlage gekappt. Auf der Schafweide von Meyers Hof fehlt nicht nur der Teich, sondern auch der vorherige Trennzaun, der die Fl├Ąche halbierte.
(29.03.2014, 20:36)
Jan Jakobi :   In Hannover wird ein begehbares/einsehbares Elefantenhaus vermisst. Es ist (vereinzelten oder vielen?) Besuchern nicht bekannt das es kein normales Elefantenhaus mehr gibt, wie das alte Elefantenhaus in Hannover.

Eine Besucherin neben mir fragte mich ob man das Elefantenbaby bzw. die Elefanten drinnen sehen kann, denn die waren noch nicht drau├čen.

(24.03.2014, 11:51)
Michael Mettler :   @Jan Jakobi: Nee, ich war nicht im Zoo.

Die Yukon Queen kann sich nicht bewegen, allerdings wird eine solche Illusion mit kleinen Tricks erzeugt. Sowohl in der Unterwasserhalle als auch oben vor dem Lastenkran an der Eisb├Ąrenanlage gibt es im Besucherbereich vereinzelte Bodenplatten, die beim Betreten leicht nachgeben. Da man im "Bauch des Schiffes" in diesem Moment unwillk├╝rlich auch den Wellengang an den Scheiben zu den Becken wahrnimmt, entsteht der Eindruck, das Schiff w├╝rde sich leicht heben und senken.
(24.03.2014, 07:57)
Jan Jakobi :   Das neue Elefantenbaby habe ich nat├╝rlich auch gesehen. Sehr klein finde ich.

Anbei die beiden: "Califa" und ihre namenlose Tochter.
(23.03.2014, 22:23)
Jan Jakobi :   Da mein letzter Besuch im Mai 2008 war, beschloss ich vor ein paar Tagen ganz spontan den Zoo Hannover zu besuchen.

Dies habe ich dann auch heute getan:

Yukon Bay habe ich mir angeschaut, allerdings sah ich statt 3 Eisb├Ąren nur einen.
Laut meinem Wissensstand m├╝ssen folgende 3 Eisb├Ąren da sein: "Kap aus Neum├╝nster, "Sprinter" und "Nanuq".

Ich wei├č nicht ob ich es mir eingebildet habe, aber irgendwie bewegte sich die Yukon Queen (f├╝r nicht Eingeweihte: So hei├čt das Schiff).

Leider waren die Flusspferde nur drinnen zu sehen, im Hippo-Canyon. Ich wollte die eigentlich drau├čen auf der Au├čenanlage sehen.

Ist es noch zu kalt f├╝r die?

Dschungelpalast:
Als allererstes: "Nikolai" und "Felix" sind noch da.
Anbei der Beweis: links "Nikolai", rechts "Felix".

"Nikolai" hat ├╝brigens keine Metallkappen/Metallringe mehr auf den Sto├čz├Ąhnen.

Seit wann ist das so?

Mir ist vor der Bullen-Au├čenanlage ein Bambusrohr-Zaun aufgefallen, der meiner Erinnerung nach im Mai 2008 noch nicht da war. Vermutlich kommt "Nikolai" mit den R├╝ssel an die eigentliche Trennmauer.

@Michael Mettler:
Ich habe am fr├╝hen Nachmittag an der Flusspferd-Au├čenanlage jemanden gesehen der fast genauso aussah wie du (sowie ungef├Ąhr genauso gro├č), war mir aber nicht ganz sicher.
Der war mit ein paar anderen Leuten unterwegs.

War das wirklich nicht du oder bist du das zuf├Ąllig gewesen?
(23.03.2014, 22:19)
R├╝diger Krichel :   @Michael Mettler
Das freut mich k├Ânnen die Spitzm├Ąuler es wenigstens geniessen, wenn auch kein fruchtbares Ergebnis zu erwarten ist. Alte Liebe rostet nicht !
(22.03.2014, 15:35)
Michael Mettler :   Ein paar interessante Infos aus der neuen JAMBO:

Der zwischenzeitliche Bullentausch bei den Nash├Ârnern war zwar hinsichtlich Madibas Bem├╝hungen fruchtlos, hat aber anscheinend nach Kifarus R├╝ckkehr "alte Liebe" geweckt - er und Sany sollen ihr Wiedersehen "sehr intensiv gefeiert" haben, also gab es wohl Paarungen...?

F├╝r dieses Fr├╝hjahr war ein zus├Ątzlicher Import von Eiern Nordafrikanischer Strau├če geplant, der jedoch scheiterte, weil die Wildpopulation nach einem zu trockenen marokkanischen Winter wegen Nahrungsmangels die Brutsaison auslie├č. Nun hofft man auf das Fr├╝hjahr 2015. Die bereits vorhandenen V├Âgel treten allm├Ąhlich in die Geschlechtsreife ein; mit befruchteten Eiern wird zwar in diesem Jahr noch nicht gerechnet, aber f├╝r Eventualit├Ąten ist der Zoo ger├╝stet (Brutmaschine).

Zu den Elefanten ist nun auch zu lesen, was hier im Forum schon diskutiert wurde, n├Ąmlich dass sich der Zoo aus Platzgr├╝nden "in der n├Ąchsten Zeit" von einer der drei Mutterfamilien trennen muss - ohne dass "Zielgruppe" und Zeitpunkt genannt werden, falls denn ├╝berhaupt schon etwas Genaueres feststeht.
(22.03.2014, 10:47)
Gudrun Bardowicks :   Bisher gibt es noch keinen Abnehmer f├╝r Nikolai. Daher ist er noch in Hannover. Auch Felix m├╝├čte noch dort sein, da wohl immer noch nicht sicher ist, ob er nach Osnabr├╝ck zu seinen Br├╝dern kommt.

Der weibliche Bartgeier ist im November 2013 verstorben. Es gibt nur noch einen m├Ąnnlichen Einzelvogel. Ob dieser alte Bartgeier noch einmal eine Partnerin bekommt, in eine andere Haltung abgegeben wird oder bis zu seinem Lebensende in Hannover bleibt ist noch nicht sicher.

Der weibliche Nachwuchs bei den Elefanten freut mich sehr.
(20.03.2014, 21:08)
Jan Jakobi :   Hier mit Video:
http://www.neuepresse.de/Hannover/Meine-Stadt/Elefantenbaby-entdeckt-das-Aussengehege

Leider will sich das Viedeo bei mir nicht ├Âffnen und abspielen lassen.

(20.03.2014, 15:40)
Jan Jakobi :   Ich h├Ątte das Wort "perspektivisch" bzw. "in Zukunft" benutzen sollen.

Stimmt, ist schon ein Wunder das alle K├Ąlber in den letzten Jahren lebend zur Welt kamen und von den M├╝ttern angenommen wurden.

Ich versuche mal eine Art Statistik zu erstellen, mir ist n├Ąmlich schon etwas aufgefallen. Dazu demn├Ąchst mehr in einem besser geeigneten Thread.

"Nikolai" sollte laut einem User hier den Zoo Hannover verlassen, bis jetzt habe ich noch nichts gelesen das er nicht mehr in Hannover ist.
(19.03.2014, 11:44)
Michael Mettler :   ... und der Stall auch nicht...
(19.03.2014, 11:44)
Oliver M├╝ller :   Wird das nicht langsam ein wenig eng in Hannover? Meiner Erinnerung nach ist die Anlage ja nicht gerade riesig...
(19.03.2014, 10:29)
Michael Mettler :   @Jan Jakobi: Dass du selbst ein Neugeborenes schon in die Kategorie "f├╝r die Zucht geeignet" einreihst, ist vielleicht ein bisschen fr├╝h...

F├╝r die Perspektive der Gruppe finde ich im Zuge des Aufbaues von Mutterlinien noch interessant und wichtig, dass nach der aktuellen Geburt nun jede der f├╝nf Zuchtk├╝he mindestens eine Tochter hat. Und so ganz nebenbei freut mich auch, dass die Serie komplikationsloser Elefantengeburten weiterhin h├Ąlt.
(19.03.2014, 08:18)
Jan Jakobi :   ├ťberraschung zu sp├Ąter Stunde:

Es ist da!!!

"Califa" hat in der Nacht von gestern auf heute ein M├Ądchen zur Welt gebracht!

In drei Tagen soll das Baby der ├ľffentlichkeit vorgestellt werden.

www.bild.de/regional/hannover/nachricht/taeglich-aktuelle-news-und-informationen-aus-der-landeshauptstadt-35102860.bild.html

"Nikolai" hat schon "Mohti" ├╝berholt in der Anzahl der K├Ąlber:

"Mohti" = 11 K├Ąlber
"Nikolai" = 12 K├Ąlber

Zur Erinnerung noch einmal der Elefanten-Bestand:

15 (3,12) Elefanten gibt es jetzt in Hannover.
Von den 12 K├╝hen sind 11 f├╝r die Zucht geeignet.
(17.03.2014, 23:32)
Gerrit Wehrenberg :   ... au├čerdem wird im Bereich der Personalwohnungsbauten gerade viel platt gemacht - B├Ąume wurden gef├Ąllt. Es sieht so aus, als w├╝rde man an zumindest eines der Geb├Ąude ran wollen. Es wurde ja angek├╝ndigt, dass die Personalbauten als n├Ąchstes auf der To-Do-Liste stehen. Obwohl ich es als interessantere L├Âsung ansehen w├╝rde, diesen Eckbereich der Wohnungsbauten dem Tierhaltungsareal zu zusprechen...
(15.03.2014, 21:01)
Gerrit Wehrenberg :   Heutiger Besuch: Auf diversen Anlagen, etwa der Gro├čen Steppe oder der der Giraffen wurde neue Bodengrund ausgefahren. Auf Meyers Hof ist der Rollrasen verlegt, wobei diesmal der kleine Teich nicht mehr vorhanden zu seien scheint. Lediglich ein gr├╝nes Rohr deutet darauf hin, dass ein Hohlraum unter der Fl├Ąche ist. Die G├Ąnse sind noch in der Freiflugvoliere. Die Pommernschafe sowie die Zwergschweine haben Nachwuchs.

Auch Hartmann-Bergzebras, Sumatra-Orangs-Utans, Hulmans, Drills und Gro├če Maras haben ihren Nachwuchs pr├Ąsentiert.
Bei den Berberl├Âwen waren Absperrgitter vor den Scheiben platziert; auch der Graben war mit den provisorischen Holzz├Ąunen best├╝ckt. Ich konnte eine Deckung beobachten.
Die Wei├čstorche bauten am Nest und klapperten. Zwei Nachzuchten der Gelbwangen-Schmuckschildkr├Âten habe ich im Urwaldhaus im Bach unter der W├Ąrmelampe gesehen.

Sch├Ân zu sehen war, wie die Schwarzen Milane gro├če Runden in der Voliere gedreht haben, mit unter scharfen Haken. Auch bei den Bartgeiern scheint nur noch ein Tier vorhanden zu sein.
(15.03.2014, 20:00)
Niedersachse :   Durch so einen E-Zaun f├Ąllt ein geschubster Elefant sofort durch. Wenn sie in den Graben fallen, dann ja wegen Rempeleien oder ├Ąhnlichen.
(08.01.2014, 17:39)
Gudrun Bardowicks :   Vielleicht soll der E-Zaun auch verhindern, dass die beiden j├╝ngsten Elefantenbabys in den Graben fallen.
(07.01.2014, 18:34)
Niedersachse :   Man m├Âchte wohl nicht mehr, dass Indra Kontakt zu den Besucher am Graben sucht - eine Ber├╝hrung ist durchaus m├Âglich - daher der E-Zaun.

(05.01.2014, 15:06)
Michael Mettler :   ├ťbrigens ist auf dem angeblichen Manari-Foto, das wir am 2.1. diskutierten, ein neu errichteter E-Zaun am Grabenrand der Herdenanlage zu sehen.
(04.01.2014, 21:27)
Heidemarie Busch :   Bei Bild online gibt es auch ein kurzes Video

http://www.bild.de/regional/hannover/elefant/minifant-zoo-hannover-34062472.bild.html
(03.01.2014, 18:17)
Jan Jakobi :   Hier mit kurzem Geburtsvideo:
http://www.haz.de/Hannover/Aus-der-Stadt/Uebersicht/Elefanten-Baby-im-Zoo-Hannover-geboren#Galerie

Bei mir funktioniert es gar nicht.
Auf der Seite des Zoo Hannovers ist keins, stattdessen ist dort die Elefantengeburt vom M├Ąrz 2013 verlinkt.
(03.01.2014, 17:54)
Erlebnis-Zoo Hannover :   Ein kleiner Bulle!
Elefantenbaby Nr. 4 geboren!

Die R├╝sselrasselbande im Erlebnis-Zoo Hannover ist zu viert! Elefantenkuh Manari (23) brachte nach 644 Tagen Tragzeit den 98 cm gro├čen und 120 kg schweren ┬äWinzling┬ô an Silvester um 6:20 Uhr┬á zur Welt. Ihre Tochter Califa (10) und ihr Enkel Felix (3) standen ihr im Stall zur Seite.

Manari zeigte bei der Geburt ihres dritten Kindes ihre ganze Erfahrung als Mutter, blieb sehr ruhig und half ihm, aufzustehen. Auf seinen wackeligen Beinen stand der Nachwuchs so unbeholfen und breitbeinig da, dass die Tierpfleger keine M├╝he hatten, einen Blick auf das entscheidende Detail zu werfen: Es ist ein Bulle! Die kleinen Elefantenk├╝he Amithi (24. Dezember 2012), Malay (13. M├Ąrz 2013) und Sitara (27. Oktober 2013) k├Ânnen sich also ├╝ber einen m├Ąnnlichen Spielkameraden freuen.

Bis die R├╝sselrasselbande zu viert auf der Au├čenanlage tobt, wird es noch ein bisschen dauern. ┬äJe nach Wetterlage k├Ânnen Manari und der Kleine f├╝r kurze Zeit nach drau├čen┬ô, erkl├Ąrt Christoph W├Âllner, Tierpfleger im Dschungelpalast. ┬äUV-Licht ist f├╝r Elefantenjungtiere sehr wichtig, aber erk├Ąlten darf sich der kleine Bulle nat├╝rlich nicht.┬ô

Zoodirektor Andreas M. Casdorff ist vom erneuten Erfolg bei den Elefanten begeistert: ┬äIch freue mich sehr, dass wir mit so einer sch├Ânen Nachricht in das neue Jahr starten und den Zoobesuchern 2014 mit unserem Elefantenkindergarten tolle Erlebnisse bieten k├Ânnen.┬ô Und der wird schon im M├Ąrz um einen weiteren Minifanten wachsen.


Fakten zur Geburt:

Tragzeit:
644 Tage

Dauer der Geburt:
ca. 1,5 Stunden

Uhrzeit:
6:20 Uhr

Geschlecht des Kalbs:
m├Ąnnlich

Mutter:
Manari

Vater:
Nikolai

 
Erfolgsbulle Nikolai
Vater der Babys ist Elefantenbulle Nikolai (20), der 2008 aus Amsterdam nach Hannover kam und bei den K├╝hen Califa, Farina, Sayang, Manari und Khaing Hnin Hnin sehr schnell bleibenden Eindruck hinterlie├č.


14k├Âpfige Elefantenherde in Hannover

6 Elefantenk├╝he: Sayang, Manari, Califa, Farina, Khaing Hnin Hnin, Indra
1 Elefantenbulle: Vater Nikolai
3 Dreij├Ąhrige: Saphira, Felix, Soraya
1 Einj├Ąhrige: Amithi
3 Babys: Malay (13. M├Ąrz 2013), Sitara (27. Oktober 2013), Baby (31.12.2013)

 
(03.01.2014, 13:52)
Niedersachse :   Gorillachef Buzandi hatte fr├╝her immer ein Problem damit, wenn Personen zu dicht an die Scheibe kamen, weshalb auch der Zugang zu den fr├╝heren Scheiben irgendwann gesperrt wurde. Wahrscheinlich l├Ąsst deshalb die Besucher diesmal auch nicht direkt an die Scheibe, um zumindest ein wenig Distanz zu schaffen.
Der Elefant sollte Califa sein.
(02.01.2014, 18:05)
Michael Mettler :   M.E. handelt es sich beim abgebildeten Elefanten um Califa.

@Gerrit: Gestern habe ich mir die neue Gorilla-Innenanlage endlich selbst angesehen (ist tats├Ąchlich fl├Ąchenm├Ą├čig gr├Â├čer, als sie auf den Fotos wirkt). Den noch brachliegenden Zwischenbereich in Richtung Schimpansenanlage k├Ânnte ich mir nunmehr als sp├Ąteren "Teich" vorstellen und an der neuen Betonwand links einen Wasserfall, denn ich meine mich von den Entw├╝rfen der Kibongo-Planungsphase her an Wasser im Menschenaffenbereich zu erinnern. Mir fiel auf, dass man bei den Schimpansen direkt an die Scheiben herantreten kann, w├Ąhrend bei den Gorillas ein Distanzstreifen eingerichtet wurde, unter dem sich ein zuk├╝nftiger "Bachlauf" verbergen k├Ânnte.
(02.01.2014, 17:40)
Jan Jakobi :   "Manaris" Baby ist da!
Es wurde bereits Silvester (31.12.2013) geboren.

http://www.bild.de/regional/hannover/nachricht/taeglich-aktuelle-news-und-informationen-aus-der-landeshauptstadt-34046248.bild.html

Die abgebildete Elefantenkuh ist NICHT "Manari", sondern "Califa" oder "Farina".

Ein sehr seltenes Geburtsdatum.

Die Elefantenkuh "Stasi" aus M├╝nchen wurde am 31.12.1934 dort geboren.
(02.01.2014, 12:59)
Michael Mettler :   @Gerrit: Danke f├╝r die Bilder, da ist ja doch noch zus├Ątzliche Fl├Ąche f├╝r die Gorillas herausgesprungen - im Rahmen der M├Âglichkeiten. Die alte Rest-Nische zwischen den Anlagen d├╝rfte dann wohl bei der endg├╝ltigen Innendekoration beider Anlagen irgendein neues Outfit bekommen (als "Beobachtungsh├╝tte"?).

So schade es um die Chile-Pelikane als Art w├Ąre (ich finde sie farblich sehr attraktiv), konzeptionell w├╝rde ich sie nicht vermissen. Mal abgesehen von der fehlenden geografischen Passung im Sommer- wie im Winterquartier habe ich sie immer nur als eine Art "F├╝llmaterial" f├╝r die Pinguinanlage empfunden, die aber auch ohne Pelikane gut genug belebt sein sollte.
(25.12.2013, 17:00)
Gerrit Wehrenberg :   Auch wenn Gelbwangen-Schmuckschildkr├Âten keine zoologische Rarit├Ąten darstellen oder im tierg├Ąrtnerischen Hauptfokus stehen, finde ich eine Naturbrut an der Stelle interessant!

Mein letzter Stand war, dass ein Pelikan verstorben war - sind nun auch die anderen beiden verstorben? Auf jeden Fall w├Ąre das sehr schade - war m├Âglicherweise eine Krankheit schuld? Nicht nur deswegen scheint die Haltung von den meisten Seev├Âgeln im allgemeinen immer noch recht schwierig zu sein.
(25.12.2013, 12:20)
Gudrun Bardowicks :   Die jungen Schmuckschildkr├Âten sind Naturbruten. Sie schl├╝pften in der Schildkr├Âtenanlage im Tropenhaus. Es sind Gelbwangen-Schmuckschildkr├Âten.

Die Chile-Pelikane sollen angeblich verstorben sein.
(25.12.2013, 01:25)
Gerrit Wehrenberg :   "H├Âhle"
(24.12.2013, 15:11)
Gerrit Wehrenberg :   zugesch├╝tteter Graben
(24.12.2013, 15:09)
Gerrit Wehrenberg :   und noch ein paar Fotos - Bilder sagen es besser als Worte -> ganz links au├čen
(24.12.2013, 15:08)
Gerrit Wehrenberg :   Die Meerespelikane hab ich nicht am Sambesi gesehen - da Bestimmungs- sowie Infoschild bez├╝glich dieser auf der Yukon Queen fehlen fragte ich. ├ähnliches gilt f├╝r die G├Ąnsev├Âgel bei den Bisons. Die Zwergkanadag├Ąnse sind dort noch ausgeschildert - ├╝berwintern aber bei den Flamingos...
Das mit der Moorentenzucht kann ich mir gut vorstellen, da ich auch beobachtet hatte dass die Kappens├Ąger diese sehr bedr├Ąngten. Mal sehen wer wo bleibt und wer "rausfliegt".

Auch mein erster Eindruck war, dass die Gorillas etwas weniger Platzgewinn hatten, aber auf der linken Seite des Bildes gehen die Scheiben bis an die Geb├Ąudeau├čenwand. Die Einbuchtung besteht (derzeit nicht begehbar) zum Teil immer noch - siehe Bild.
(24.12.2013, 15:06)
Jan Jakobi :   Dieses Jahr gibt es kein Weihnachts-Fant-Baby, sieht jedenfalls nicht so aus.
"Manari" soll eigentlich im Dezember kalben, aber bei Elefanten l├Ąsst sich das nicht so genau vorhersagen.
(24.12.2013, 11:44)
Michael Mettler :   Stimmt, die St├Âre sind Sibirische (Acipenser baerii) - steht so im ZOOFREUND. Das Fehlen von Forellen im Eisb├Ąrgraben k├Ânnte mit den Reparaturarbeiten zusammenh├Ąngen, vielleicht muss das Wasser erst mal wieder "eingefahren" werden, bevor Fischbesatz reinkommt.

Die Chilepelikane wurden in den letzten Jahren bei den Rosapelikanen in Sambesi ├╝berwintert und sind vielleicht wieder dort zu finden. Die Kappens├Ąger waren im letzten Winter noch in der Strandvogelvoliere; vielleicht sollen sie (da ohne eigene Weibchen) die dortige Moorentenzucht nicht st├Âren und sind deshalb nicht zur├╝ckgekehrt.

Ich war l├Ąnger nicht im Zoo - ist die gesamte "Besuchernische", die sich bis zum Umbau zwischen den Innenanlagen der afrikanischen Menschenaffen befand, in die Gorillaanlage einbezogen worden oder gibt es dort immer noch einen kleinen Besuchereinblick? Schade (aber wohl den baulichen Gegebenheiten geschuldet), dass die neue Anlage nicht noch etwas mehr Tiefe bekommen konnte. Auf dem Foto wirkt es jedenfalls so, als h├Ątten die Gorillas weniger Fl├Ąchengewinn als die Schimpansen - ist das so?
(24.12.2013, 09:52)
Niedersachse :   Die Enten bei den Bisons sind im Winter immer woanders untergebracht, Pinguine, Hulmans, Flu├čpferde.
Bei den St├Âren m├╝ssten es Sibirische sein.
(24.12.2013, 09:07)
Gerrit Wehrenberg :   Hier nochmal das Foto (leider in keiner guten Qualit├Ąt)
(24.12.2013, 01:57)
Gerrit Wehrenberg :   Besuch vom 22.12.2013:

Mit mit bei Giraffen, Orangs, Wildeseln, Addax', Zebras, Gazellen, Hulmans, Wasserschweinen und Elefanten ist Zoonachwuchs gut vertreten.

Die Chile-Meerespelikane waren nicht mehr zu sehen noch ausgeschildert bei den Pinguinen. Sind diese nicht mehr im Bestand? Stattdessen sind nun die drei Kappens├Ąger dort (auch ausgeschildert). Bei den Bisons sind die Schilder von Brautenten und letzteren abgenommen worden. Die drei Erpel waren sehr aktiv (immer wieder schwimmend, tauchend und anlandend) an der Gegenstromanlage zu beobachten. Gro├če St├Âre sind in das Pinguinbecken gezogen (Art ist mir leider nicht bekannt) - waren nicht ausgeschildert. Hingegen keine Forelle nirgends zu sehen.

Nun ist auch die Gorillainnenanlage im Urwaldhaus (genau wie bei den Schimpansen) "undekoriert" bezogen worden und einsehbar. Interessant ist, dass der Betonmauerrest um die alte Scheibeneinsicht bei den Gorillas zu einer Art gehegeinternen H├Âhle umgewandelt wurde. (Foto: Sicht auf neue Gorillainnenanlage)

Viele f├╝r mich neue Schilder wurden angebracht, etwa bei den Pinguinen und Gibbons. Bei Ersteren wird vermehrt auf die anderen Pinguinarten eingegangen.

Im Biologieraum hat der Taggecko anscheinend ein eigenes Terrarium bekommen und ein Aquaterrarium ist mit "Schmuckschildkr├Âten-Babies" betitelt. Gab es eine Zucht?

Neben dem Kondorwitwer war auch nur ein Bartgeier in der Voliere zu sehen.

Mir ist au├čerdem aufgefallen, dass die Rotf├Ąrbung beim Strau├čenhahn recht stark abgenommen hat. Ist das bedingt durch eine geringere Durchblutung aufgrund der K├Ąlte oder hat es etwas mit einer Paarungszeit zu tun?
(24.12.2013, 01:44)
Erlebnis-Zoo Hannover :   Sturmwarnung
Zoo ├Âffnet morgen ab 15 Uhr

Aufgrund der anhaltenden Unwetterwarnung ├Âffnet der Erlebnis-Zoo Hannover am Freitag, 6. Dezember, erst am Nachmittag. Zwar bleiben die Tiere morgen noch in ihren Stallungen, aber das weihnachtlich geschm├╝ckte Winterwunderland mit Gl├╝hweindorf, Schlittschuhbahn und Rodelrampen auf Meyers Hof wird ge├Âffnet. "Wenn das Wetter mitspielt, kann unser neues Winter-Angebot - Bauer Meyers Wintersause - morgen schon um 15 Uhr beginnen", so Zoo-Gesch├Ąftsf├╝hrer Andreas M. Casdorff.

Zur Winter-Sause gelangen die Besucher ├╝ber den Abendeingang vom Parkplatz aus. Ge├Âffnet ist die Winter-Sause morgen von 15 bis 20 Uhr, der Eintritt betr├Ągt zwei Euro.
(05.12.2013, 17:26)
Klaus Schueling :   Zoo bleibt heute geschlossen

Aufgrund der Orkan-Warnung bleibt der Erlebnis-Zoo Hannover heute, am 05.12, Uhr geschlossen. ┬äDie Sicherheit unserer Besucher und unserer Tiere ist unser h├Âchstes Gebot┬ô, erkl├Ąrt Zoo-Gesch├Ąftsf├╝hrer Andreas M. Casdorff die Vorsichtsma├čnahme.

Die Tiere wurden in ihre sturmsicheren Stallungen gebracht und bekamen für ihren „Stubenarrest“ eine Extra-Portion Futter. Der Zoo hofft, dass sich der Sturm schnell legt und der Zoobetrieb morgen ganz normal weitergehen kann.

(05.12.2013, 10:33)
Gudrun Bardowicks :   Noch einige Erg├Ąnzungen zu den Elefanten: Felix wird vermutlich erst im Fr├╝hjahr abgegeben werden. Dann ist er 4 Jahre alt. Er wird gerade von seiner Mutter Califa abgestillt, die im Fr├╝hjahr ihr n├Ąchstes Jungtier erwartet und reagiert nach meinen Beobachtungenziemlich unwirsch, wenn er nicht mehr trinken darf.
Wann der Zuchtbulle Nikolai abgegeben wird ist noch nicht klar. Ein Termin steht noch nicht fest.
(03.11.2013, 23:37)
Gudrun Bardowicks :   Information von der heutigen Zoofreundef├╝hrung: Sayangs Tochter Saphira und Califas Sohn waren bei der Geburt von Sayangs j├╝ngster Tochter ebenfalls dabei, hielten sich aber etwas abseits der K├╝he.
(03.11.2013, 23:05)
Jan Jakobi :   Sorry, ich meinte "Saphira".
Habe die beiden M├Ądels von 2010 verwechselt.
(29.10.2013, 18:53)
Jan Jakobi :   @Zoo Hannover:
"Sayangs" j├╝ngste Tochter ist erst das zweite Elefantenbaby in diesem Jahr.

Wo war "Sayangs" erste Tochter "Soraya" bei der Geburt?
(29.10.2013, 14:04)
Erlebnis-Zoo Hannover :   Drittes Elefantenbaby im Erlebnis-Zoo Hannover geboren

Kleiner grauer Herzensbrecher


Es ist zierlich, hellgrau, hat noch leicht ger├Âtete Augen mit unendlich langen Wimpern, und einen kleinen R├╝ssel ┬ľ der irgendwie immer im Weg zu sein scheint und sich zu gerne mal unter die recht unbeholfen trampelnden F├╝├če schummelt.
Das am 27. Oktober geborene Elefantenbaby hat beste Chancen, ein echter Herzensbrecher im Erlebnis-Zoo Hannover zu werden!

Genau 20 Minuten nach Mitternacht brachte Elefantendame Sayang ihr zweites Baby im Kreise der Herde zur Welt. Die erfahrenen K├╝he Manari und Califa standen Sayang zur Seite und waren von dem 95 Kilo leichten und┬á 98 cm kleinen Nachwuchs so angetan, dass sie das Baby am liebsten selbst gleich adoptiert h├Ątten. Damit Mutter und Tochter sich in Ruhe aneinander gew├Âhnen konnten, wurden die begeisterten Tanten nach der Geburt in den Nachbarstall gef├╝hrt. Sayang ber├╝sselte ihr Neugeborenes und half dem Baby, auf eigenen vier F├╝├čen zu stehen und den Weg zum Ges├Ąuge zu finden.

Als die Kleine morgens das erste Mal trank, fiel die Anspannung vom gesamten Zooteam ab. ┬äSelbst nach zw├Âlf Elefantenbabys ist eine Geburt immer wieder sehr aufregend┬ô, erkl├Ąrt Elefantenpfleger J├╝rgen Kruse, der mit seinen Kollegen ├╝ber drei Wochen lang Nachtwache bei Sayang gehalten hatte. ┬äWir sind erst beruhigt, wenn die Mutter ihr Jungtier angenommen hat und es selbst├Ąndig trinkt.┬ô

Zwei Tage lang blieben Sayang und ihre Tochter hinter den Kulissen, dann machten sie ihren ersten Ausflug in den Dschungelpalast. In K├╝rze lernt das Baby seine sieben und zehn Monate alten Halbgeschwister Amithi und Malay kennen. An Spielkameraden wird es der Kleinen nicht fehlen: Es werden noch zwei weitere Elefantenbabys im Dezember und im Fr├╝hjahr 2014 erwartet.

Einen Namen f├╝r den Minifanten werden die Paten aussuchen. Der Verein der Zoofreunde e.V. hat die Patenschaft f├╝r Sayangs Tochter ├╝bernommen.

Zu Sayang hat der Verein n├Ąmlich eine ganz besondere Beziehung: 1996 halfen die Vereinsmitglieder mit einer Finanzspritze, Sayang und ihre Freundin Manari aus einem Camp f├╝r Waisenelefanten in Malaysia nach Hannover zu bringen.

┬äEs ist uns wichtig, dieses Engagement nun mit einer Patenschaft f├╝r Sayangs Baby fortzusetzen. Wir freuen uns sehr ├╝ber die Geburt unseres Patenkindes. Aus den Namensvorschl├Ągen unserer Vereinsmitglieder werden wir gemeinsam mit dem Zoo einen sch├Ânen Namen f├╝r das Jungtier ausw├Ąhlen. Der wird dann aber erst bei der Taufe des Elefantenbabys verraten", sagt der Vereinsvorsitzende, Christian Wagner.

Die Zoo-Gesch├Ąftsf├╝hrer Andreas M. Casdorff und Frank Werner bedankten sich herzlich bei den Zoofreunden f├╝r das┬á jahrelange Engagement. ┬äUnerm├╝dlich sind Ihre Vereinsmitglieder unterwegs, um ├╝ber den Zoo zu informieren und unsere Projekte mit Spenden zu unterst├╝tzen┬ô, so Andreas M. Casdorff, ┬äes macht Spa├č, mit so begeisterten und begeisternden Zoofreunden zusammen zu arbeiten.┬ô┬á

Zuletzt hatte der Verein die Ausstattung der neuen Themenwelt f├╝r Menschenaffen - Kibongo - unterst├╝tzt, indem er ├╝ber eine Spende an die Zoostiftung Region Hannover die Anschaffung eines Termitenh├╝gels mit Nektartr├Ąnken zur Tierbesch├Ąftigung erm├Âglichte.


Unterwegs im Dschungelpalast
Sayang und ihre kleine Tochter erkunden in den kommenden Tagen die Mutter-Kind-Anlage im Dschungelpalast, wann immer es die Wetterlage zul├Ąsst. ┬äEs ist ganz wichtig, dass das Baby Ausfl├╝ge an die Sonne macht. Es braucht die UV-Strahlung f├╝r die Entwicklung. Aber wir m├╝ssen aufpassen, dass die Kleine sich nicht erk├Ąltet, sie kann also zun├Ąchst nur stundenweise drau├čen sein┬ô, erkl├Ąrt J├╝rgen Kruse


Vater der R├╝sselrasselbande: Nikolai
Vater der Babys ist Elefantenbulle Nikolai (20), der 2008 aus Amsterdam nach Hannover kam und bei den Damen Califa, Farina, Sayang, Manari und Khaing Hnin Hnin sehr schnell bleibenden Eindruck hinterlie├č.

 
(29.10.2013, 13:50)
Jan Jakobi :   Spitzmaulnashornbulle "Madiba" ist wieder in Magdeburg:
http://magdeburgersonntag.info/artikel/nashornbulle-madiba-wieder-im-zoo-magdeburg-1029

Nachwuchs ist in Hannover nicht in Sicht.
(29.10.2013, 11:44)
Erlebnis-Zoo Hannover :   Zoo begr├╝├čt Winterzeit
 
Im Erlebnis-Zoo Hannover beginnt heute, 28. Oktober, die Wintersaison.
Der Zoo ist ab jetzt von 10-16 Uhr ge├Âffnet.

Winterzeit im Zoo, das bedeutet Spazierg├Ąnge durch buntes Laub, hei├čer Kakao und k├Âstlicher Gr├╝nkohl im Gasthaus Meyer, kuschelnde Erdm├Ąnnchen am Sambesi, verspielte Schimpansen im Urwaldhaus, schwebende Flusspferde im Hippo-Canyon und g├╝nstige Winter-Eintrittspreise!


Kibongo
Die Menschenaffen genie├čen die letzten Sonnenstrahlen in ihrer neuen Au├čenanlage Kibongo, am liebsten hoch oben auf den breiten ├ästen des m├Ąchtigen Affenbrotbaumes. Kommt Herbstwind auf, w├Ąrmen sie sich in der kuscheligen Lodge mit Fu├čbodenheizung auf. Wenn der Winter naht, erobern die Schimpansen ihre neue Innenanlage im Urwaldhaus. Hier locken Seile zum Klettern, eine gro├če H├Ąngematte l├Ądt zum Toben oder Ausruhen ein, Spielzeug und B├╝cher warten darauf, untersucht und kaputt gespielt zu werden.
Ende November beziehen auch die Gorillas ihre neue, vergr├Â├čerte Innenanlage, die zurzeit mit Panoramascheiben und einer ├ťbernetzung versehen wird.
 
Yukon Bay
Hochsaison f├╝r die nordischen Tiere: Karibu Carter macht seinen Damen sch├Âne Augen, die Bisons haben sich einen Wintermantel aus dickem Fell zugelegt und die Pr├Ąriehunde passen vor lauter Winterspeck kaum noch in ihre Tunneleing├Ąnge.
 

Sambesi
Am Sambesi machen es sich die Flusspferde jetzt in ihren warmen Innenbecken im Hippo-Canyon bequem. Hier schweben sie bei 22 Grad Celsius durchs warme Nass und f├╝hren ihr Unterwasserballett vor. Die dickh├Ąutigen Damen k├Ânnen dabei durch gro├če Glasscheiben unter Wasser beobachtet werden. Erdm├Ąnnchen und L├Âwen kuscheln sich auf ihre Fu├čbodenheizung, Flamingos setzen mit ihrem rosaroten Gefieder pr├Ąchtige Farbtupfer gegen grauen Tage.


Bootsfahrt eingestellt
Sieben Monate lang sind die bunten Boote t├Ąglich ├╝ber den Fluss Sambesi gefahren. Jetzt werden sie ins Trockendock zur Winterwartung verlegt. Im Fr├╝hjahr 2014 laden die Boote ┬ľ rundum ├╝berpr├╝ft und neu dekoriert ┬ľ wieder zur spannenden Fahrt ├╝ber den Sambesi ein.


Wintershows ab 28. Oktober
Auch im Winter zeigen die Tiere den Besuchern ihre einzigartigen Talente, allerdings zu anderen Zeiten:

11.30 Uhr  - Tiere als Lebenskünstler  (Showarena)
14.30 Uhr ┬ľ Tiere als ├ťberflieger (Showarena)
15.15 Uhr ┬ľ Stallquiz (Stall Br├Âckel, Meyers Hof)
 
Winter├Âffnungszeiten
Im Winter hat der Zoo von 10 bis 16 Uhr ge├Âffnet.┬á

 
Das Gasthaus Meyer auf Meyers Hof ist bereits ab 16 Uhr f├╝r Jedermann ge├Âffnet ┬ľ der gesonderte Eingang des Gasthauses ist ├╝ber den Zooparkplatz zu erreichen.


Winterpreise
Ab dem 28.10.2013  gelten die Winterpreise:
 

Erwachsene  17,50 € (statt 25 €)
Kinder von 3-5 Jahren 10,50 € (statt 13,50 €)
Kinder und Jugendliche von 6-17 Jahren 14 € (statt 17 €)

 
Vorfreude auf den Winter-Zoo!
M├╝tzen raus, Schlittschuhe schleifen und ab in den
Winter-Zoo!

Vom 30. November bis zum 5. Januar verwandelt sich der Zoo mit Unterst├╝tzung des Energiedienstleisters Avacon erneut in das beliebte, stimmungsvolle Winterland ┬ľ mit Rodelbahnen und Schlittschuhteich, mit Winterdorf, Gl├╝hweingarten, nostalgischem Kinderkarussell und Weihnachtsmann!

 
(28.10.2013, 14:23)
Michael Mettler :   @Regina: ...und der Storch dann die Hasenkinder. Zus├Ątzliche Arbeitspl├Ątze durch eigentlich unn├Âtigem Aufwand :-)
(28.10.2013, 09:36)
Regina Nieke :   @ MM: St├Âche schl├╝pfen ja bekanntlich aus Eiern... Daher vermut ich mal: Der Osterhase bring die Storchenkinder :-)
(28.10.2013, 09:14)
Michael Mettler :   ... und noch zwei weitere stehen bei Fa. Storch-Logistik auf Abruf zur baldigen Lieferung "just in time" im Dezember und im kommenden Fr├╝hjahr. Sch├Ân, dass auch das aktuelle Kalb wieder ein weibliches ist.

├ťbrigens: Wer bringt eigentlich die Kinder der St├Ârche? ;-)


(28.10.2013, 08:42)
Jan Jakobi :   Es sind 6 R├╝ssel-Babys: 3 von 2010, 1 von 2012 und 2 von 2013.
(27.10.2013, 23:29)
Jolantha Belik :   Hab doch gewu├čt, eine Eli-Storch schafft das schon. :-) Wie viele Zwergerl d├╝sen in Hannover jetzt im Elihaus herum? Hab irgendwann den ├ťberblick verloren :-)
(27.10.2013, 22:40)
Carsten Horn :   Der Storch ist heute morgen endlich angekommen mit seiner schweren Last, ein M├Ądel, :-)
(27.10.2013, 22:32)
Jan Jakobi :   R├╝diger:
Gudrun Bardowicks schrieb am 8.10.2013 folgendes hier:
"Die beiden Nashornweibchen haben bisher leider nicht aufgenommen, und Suny versteht sich immer noch nicht mit dem Magdeburger Bullen."
(27.10.2013, 14:20)
R├╝diger :   Hat Madiba,der ausgeliehende Nashornbulle eigentlich seine Misssiion bei den Spitzlippennash├Ârnerk├╝hen erf├╝llt oder sind die K├╝he nicht mehr aufnahmef├Ąhig ?
Wird er n├Ąchsten Fr├╝hling wieder nach Magdeburg zur├╝ckkehren oder wird seine Zuchtreise weiter durchs EEP gehen ?
(27.10.2013, 14:12)
Jolantha Belik :   Na geh, habt Ihr denn ├╝berhaupt keine Fantasie? Ein Storch f├╝r Elis kann locker mit einem s├╝├čes Eli-Zwergi-Packerl abheben ... :-)
(26.10.2013, 23:49)
Jennifer Weilguni :   @Jan Jakobi
Ein Storch k├â┬Ânnte auch mit einem 3,5 kg Menschenbaby nicht abheben; aber wer k├â┬╝mmert sich im Reich der Mythen, Geschichten und Legenden denn um solche Banalit├â┬Ąten..? :-)
(24.10.2013, 14:27)
Jan Jakobi :   Die Pressemitteilungen des Zoos sind immer wieder sch├Ân zu lesen.

Diesmal:
17.10.2013
"Storch im Stau? Wann kommt Sayangs Baby?"

2010 hatten angeblich nicht nur Blechv├Âgel (Flugzeuge) sondern auch der Storch Flugverbot. Das Elefantenbaby kam dann nach 4 Wochen Versp├Ątung zur Welt und das wegen dem Vulkanausbruch.

(Ein Storch k├Ânnte mit 100 Kilo im Schnabel gar nicht abheben zum fliegen.)

(24.10.2013, 12:14)
Erlebnis-Zoo Hannover :   Nachwuchs bei den seltenen Somali-Wildeseln
Mit Charme und Ringelsocken

Im Erlebnis-Zoo Hannover gibt es Nachwuchs bei den seltenen Somali-Wildeseln! Das am 18. September geborene Stutfohlen hat lange, zierliche Beine. Und riesige spitze Ohren. Und wei├če Ringe um die Augen, als trage es eine Brille. Und Ringelsocken an den Beinen. Und den Schalk im Nacken ┬ľ das steht fest.
Nachdem das zierliche Eselfohlen die ersten Tage mit seiner Mutter Gasira in aller Ruhe hinter den Kulissen verbracht hat, erkundet es jetzt neugierig die W├╝stenanlage in der Afrikalandschaft Sambesi und flitzt mit wilden Spr├╝ngen umher. Die Spielkameraden der jungen Wilden sind die drei K├Ąlber der kostbaren W├╝sten-Antilopen Addax, die als ┬äAblieger┬ô lange Zeit hinter den Kulissen versteckt gelegen haben und erst vor kurzem in die W├╝ste gezogen sind.
Das graue Fohlen der Somali-Wildesel liebt es, die drei hellen Jungtiere der Addax charmant zu necken, hinter ihnen herzulaufen oder sie anzustupsen. Die senken daf├╝r die H├Ârnchen und gehen zum (Schein-)Angriff ├╝ber ┬ľ kr├Ąftig unterst├╝tzt von ihren M├╝ttern. Kurz: Die W├╝ste in Hannover lebt. Zum Gl├╝ck ┬ľ beide Tierarten sind vom Aussterben bedroht. In freier Wildbahn leben nur noch etwa 200 Somali-Wildesel und 200 Addax.
Der Somali-Wildesel ist die letzte ├╝berlebende Unterart des Afrikanischen Wildesels. Er war einst ├╝ber Somalia, Eritrea und ├äthiopien verbreitet. Heute gef├Ąhrden Kriege und Unruhen in seiner Heimat sein ├ťberleben. In den Zoos weltweit leben zurzeit noch 220 Somali-Wildesel. Der Zoo hofft, die ringelgestrumpften Wildtiere im Rahmen des Europ├Ąischen Erhaltungszuchtprogrammes erhalten zu k├Ânnen.

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Namen der Wildesel
Mutter: Gasira (9), Vater: Hektor (11), Fohlen (*18. September 2013)


Namen und Geburtsdaten der Addax
┬Ě *06. August: ┬äAnke┬ô (Mutter Lotta, Vater Smokey)
┬Ě *07. August: ┬äAnakin┬ô (Mutter Bone, Vater Smokey)
┬Ě *23. August: ┬äLindsey┬ô (Mutter Lisa, Vater Smokey)

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Steckbriefe

Somali-Wildesel (Equus asinus somalicus)
Herkunft: Äthiopien und Eritrea
Nahrung: Gr├Ąser und Dornb├╝sche
Gr├Â├če: 200 cm lang, Schulterh├Âhe ca. 120 - 140 cm
Gewicht: 400 kg
Tragzeit: 370 Tage
Alter: 25-30 Jahre

Addax oder Mendesantilope (Addax nassomaculatus)
Herkunft: Nordafrika, Sahara-Region
Nahrung: W├╝stengr├Ąser, Bl├Ątter
Gr├Â├če: 115 cm hoch
Gewicht: 135 kg
Tragzeit: ca. 255 Tage
Alter: 20 Jahre, im Zoo bis zu 25 Jahre


Foto: Somali-Wildesel-Stute Gasira mit ihrer Tochter
(09.10.2013, 09:00)
Gudrun Bardowicks :   @Bj├ÂrnN: Die beiden Nashornweibchen haben bisher leider nicht aufgenommen, und Suny versteht sich immer noch nicht mit dem Magdeburger Bullen.

@ MM: Das hoffe ich auch. Der Reviertierpfleger ist recht zuversichtlich, dass sich die Anlage zuk├╝nftig auch alleine begr├╝nen wird, da die Schimpansen, wie unten bereits beschrieben, aktuell nicht mehr so intensiv mit dem Roden der Anlage besch├Ąftigt sind. Die neuen Futterautomaten werden von ihnen bisher noch nicht richtig als Futterlieferanten erkannt. Daher wird bisher weiterhin Futter in der Anlage verteilt, bevor die Schimpansen auf sie gelassen werden. Die Futtergaben aus den Automaten werden von ihnen noch nicht richtig mit diesen in Verbindung gebracht. Die Automaten werden mit Infrarotschaltung von au├čerhalb der Anlage gesteuert. Wenn die Schimpansen wissen, dass es Futter fast nur noch aus den Automaten gibt, will man die eingebauten Futterklappen, die f├╝r Besucher nicht zu sehen sind,zu unterschiedlichen Tageszeiten und an unterschiedlichen Stellen ├Âffnen, damit sie wie in freier Natur intensiv nach der Nahrungsquelle suchen m├╝ssen. Auch der Termitenhaufen mit Nektarspender soll zuk├╝nftig nur noch unregelm├Ą├čig und jeweils an unterschiedlichen Stellen bef├╝llt werden, da sich die einzelnen L├Âcher ebenfalls automatisch verschlie├čen lassen. Bisher werden im Termitenhaufen noch alle L├Âcher gef├╝llt, damit die Schimpansen nicht frustriert aufgeben und kein Interesse mehr am Nektarspender zeigen, wenn sie einige Male erfolglos geblieben sind.In Zukunft m├╝ssen sie auch bei gef├╝lltem Nektarspender intensiv nach den Leckereien stochern und suchen, wenn sie an diese rankommen wollen.

Die Geburt bei den Orang Utans war ├╝brigens wirklich unerwartet, da die Schwangerschaftstests bei Miri keine eindeutigen Ergebnisse brachten.
(08.10.2013, 11:55)
Holger Wientjes :   Danke f├╝r die Infos ! Freu┬┤ mich, dass das Schimpansengehege dann letztendlich doch noch nachgebessert werden soll !!
(08.10.2013, 10:08)
Michael Mettler :   @Gudrun: ├ältere lebende B├Ąume als Kletterm├Âglichkeiten? Dann hoffe ich aber, dass man wenigstens denen genug Zeit zum standfesten (!) Anwachsen l├Ąsst...
(08.10.2013, 08:52)
Bj├ÂrnN :   Gibt es Ger├╝chte oder gar Verlautbarungen, ob die beiden Nashornweibchen nach dem Bullentausch aufgenommen haben?
(08.10.2013, 07:13)
Gudrun Bardowicks :   Ich habe mir am Sonntag, den 6.10., die neue Schimpansenau├čenanlage im Zoo Hannover angesehen. Sie hat mir sehr gut gefallen und bietet schon einiges an Kletterm├Âglichkeiten. Bei meinem Besuch nutzten 2 Schimpansen z.B. den k├╝nstlichen Baobab im Gehege als Aussichtspunkt und ein weiterer sa├č auf der H├Ąngebr├╝cke, die sich im ├╝brigen durch die ganze Anlage zieht und nicht nur in einem kleinen Teil Kletterm├Âglichkeiten bietet. Auch gibt es diverse Seile als Kletterm├Âglichkeiten und viele unterschiedlich hohe Nischen in den Kunstfelsen, die von den Schimpansen auch gut angenommen wurden. Bei der Zoof├╝hrung wurde uns erz├Ąhlt, dass die Tiere bisher noch nicht angefangen haben, den Rollrasen, der als Notl├Âsung eingebracht wurde, damit die Anlage rechtzeitig zum geplanten Er├Âffnungstermin gr├╝n aussieht, zu zerpfl├╝cken oder auseinander zu nehmen. Die Bepflanzung hat zwar durch die Schimpansen etwas gelitten, man hofft aber, dass diese sie gr├Â├čtenteils in Ruhe lassen, wenn der Neuheitsfaktor verflogen ist. Bisher haben sie sie vor allem mit dem Ausrei├čen von Bambus und Grasb├╝scheln besch├Ąftigt, die jeden Abend, wenn die Tiere im Haus sind, von den zooeigenen G├Ąrtnern wieder eingepflanzt werden. Dies zeigt schon erste Erfolge, da die Schimpansen mittlerweile aufgeh├Ârt haben, gr├Â├čere Bambusmengen auszurei├čen, da sie es wohl "langweilig" finden, wenn die ausgerissenen Str├Ąucher und Gr├Ąser am n├Ąchsten Tag wieder an alter Stelle sind und sie somit kein dauerhaftes Erfolgserlebnis haben.
Es ist auch so, wie viele hier im Forum, u.a. auch ich, vermutet haben: Die Ausgestaltung der Anlage ist noch nicht vollkommen abgeschlossen, man wollte sich aber an den geplanten Er├Âffnungstermin. So ist z.B. die Beobachtungslodge noch nicht vollst├Ąndig eingerichtet. Auch einige ├Ąltere lebende B├Ąume als zus├Ątzliche Kletterm├Âglichkeiten f├╝r die Schimpansen und zur Betonung eines st├Ąrkeren Savannencharakters sollen noch nachtr├Ąglich in die Anlage eingebracht werden. Das Tor zur Anlage gegen├╝ber dem Tropenhauskomplex ist so gro├č, dass man dort ohne Probleme auch gr├Â├čere B├Ąume zum Einpflanzen hindurchbekommen w├╝rde.

Die Stahlnetzkonstruktion mu├čte aus Statikgr├╝nden so aufwendig sein, wie sie ist, damit dass Netzt z.B. durch Starkwinde und Starkregen keinen Schaden nehmen kann.

Ansonsten waren am Sonntag die Nyalas gut auf der neuen Anlage zu sehen, auf der mittlerweile auch ein Pflanzbereich scheinbar als R├╝ckzugsbereich f├╝r die Rotducker eingez├Ąunt wurde. Die Rotducker zeigten sich allerdings ganz offen im hinteren Bereich der Anlage.

Die Terrarien im Tropenhaus werden nur noch von w├Ąrmeliebenden Reptilienarten aus Trockengebieten, in der Regel W├╝sten, bewohnt. Es handelt sich um 1 Paar Stachelschwanzwarane im ehemaligen Terrarium der Spitzkopfnatter, Omaneidechsen, Spaltenschildkr├Âten, Kornnattern und Nordafrikanische Dornschwanzagamen.

Der neue Wombatmann war am Nachmittag sehr aktiv und flei├čig auf dem bewachsenen H├╝gel in der Wombatanlage unterwegs. Laut Aussage einer Stammbesucherin soll er wohl recht zuverl├Ąssig ab 14 Uhr/14.30 Uhr auf der Anlage aktiv zu beobachten sein.

Der letze Jungbulle Felix ist noch im Zoo und bedr├Ąngte seine Mutter recht aggressiv und mit viel Geschrei, ihn noch trinken zu lassen. Die Mutter wirkte recht genervt. Auch Nikolai ist noch im Zoo.

Orang Utan Kajan wird laut Aussage von Stammbesuchern vorerst wohl nicht abgegeben, da die Menschenaffenhaltung in dem russischen Zoo, in den er eigentlich gehen sollte, wohl nicht artgerecht ist.
Der junge Orang Utan Yenko ist mittlerweile schon recht aktiv und hat bereits kleine Z├Ąhne, aber Mutter Miri h├Ąlt ihn immer noch eng bei sich.

Die umgestaltete Gorilla-Innenanlage wird wohl erst im November er├Âffnet werden. Im Augenblick kann man die Gorillas nur auf ihrer Au├čenanlage sehen.
Die beiden neuen Somaliwildeselstuten werden gerade auf der W├╝stenanlage mit den Addax zusammengew├Âhnt.

Die Blaufl├╝gelg├Ąnse balzten intensiv, da es sich aber nur um M├Ąnnchen handelt wird es keinen Nachwuchs bei ihnen geben.


(07.10.2013, 22:58)
Gudrun Bardowicks :   Ich denke auch, dass der Zoo nicht unbedingt an den Orang Utans festhalten sollte. Allerdings h├Âre ich in meinem Bekanntenkreis immer wieder Stimmen, die nach der neuen Schimpansenau├čenanlage jetzt unbedingt eine gro├če Orang Utan Au├čenanlage fordern, da dort ja auch ein Jungtier ist, das sich sicherlich ├╝ber mehr Platz und Kletterm├Âglichkeiten auch im Freien freuen w├╝rde. Hingegen fordert keiner einen neuen Giraffenstall, wenn dieser auch sicher dringlicher ist. Es ist eben, wie Michael schon geschrieben hat: Huftiere haben bei weitem keine so gro├če Lobby wie Menschenaffen. Ich bef├╝rchte, ONZ wird lieber auf Giraffen als auf Orang Utans in Hannover verzichten.Die Zooleitung wird bei ihren Planungen vermutlich die W├╝nsche von ONZ ber├╝cksichtigen.

Ich selbst h├Ątte nat├╝rlich nichts gegen eine Thematisierung auf afrikanische Primaten im Urwaldhaus, wie ich ja bereits mehrmals geschrieben habe. Aber auch in diesem Fall wird der Zoo langfristig nicht auf eine neue Au├čenanlage verzichten k├Ânnen, egal, ob zuk├╝nftig Orang Utans, Drills oder Meerkatzen im Urwaldhaus neben Schimpansen und Gorllas leben sollen.

Ich hoffe ├╝brigens, dass es bald einmal einen Masterplan f├╝r die weitere Entwicklung des Zoos Hannover geben wird. Dann wird man einen besseren Eindruck ├╝ber die m├Âgliche zuk├╝nftige Erscheinungsform des Zoos bekommen.
(03.10.2013, 23:43)
Michael Mettler :   @Oliver M├╝ller: Richtig.

Und um den Bogen zum Thread-Thema zur├╝ck zu schlagen: Ich f├Ąnde es gut, wenn der Zoo Hannover als traditioneller Huftier-Spezialist den Weg einschlagen w├╝rde, auch solchen Tieren Laufhallen zu bieten (was ganz nebenbei auch das Unter-Dach-Angebot f├╝r Besucher vergr├Â├čern k├Ânnte). Je nachdem, wie man so etwas plant, k├Ânnte dabei auch eine entscheidende Qualit├Ątsverbesserung in der Haltung von z.B. Antilopenb├Âcken und -bullen herauskommen, die jetzt - um Nachzucht in die g├╝nstigen Jahreszeiten zu legen - oft von den Weibchen getrennt im Schichtdienst gehalten werden und f├╝r die damit Langeweile und lange Boxenzeiten verbunden sind. Es w├Ąre sicher einen Versuch wert, solche "gr├╝nen Witwer" mal art├╝bergreifend zusammen laufen zu lassen. Sprich: Ein zentraler Hallen-und-Boxen-Komplex zwischen den Anlagen w├Ąre optimal. Und daf├╝r b├Âte der alte Antilopenring inkl. alter K├Ąnguru-Anlage zusammen mit der angrenzenden Wirtschaftshof-Freifl├Ąche genug Platz. Sogar, um auch noch den alten Afrika-Stall (jetzt Stall f├╝r W├╝stenanlage und Nyalas) durch einen Neubau zu ersetzen.

Das f├Ąnde ich alles aus Gr├╝nden zeitgem├Ą├čer Tierhaltung wesentlich wichtiger, als unbedingt an einer dritten Menschenaffenart festzuhalten (noch dazu in einem thematisch falschen Parkteil, denn das Urwaldhaus wurde nun mal vor einigen Jahren in den Sambesi-Rundgang eingegliedert) und f├╝r diese eine Au├čenanlage zu errichten, die vermutlich baulich noch aufw├Ąndiger ausfallen muss (Gel├Ąndesituation!) als die neue Schimpansenanlage. Insofern denke ich diesbez├╝glich auch ein wenig pragmatisch. H├Ątte der Zoo Geld wie Heu, h├Ątte ich auch nichts gegen die beste Orang-Anlage der Welt in Hannover, wenn daf├╝r nicht andere Bereiche blockiert werden ;-)
(03.10.2013, 15:09)
Oliver M├╝ller :   @Michael Mettler:

Da stellt sich allerdings die Frage, wie artgerecht das bei Ponies ist....
(03.10.2013, 14:33)
Michael Mettler :   @Oliver M├╝ller: Ich vermute die Gr├╝nde eher darin, dass Huftieren allgemein wenig Intelligenz zugeschrieben wird - die Schimpfw├Ârter dumme Kuh, bl├Âde Ziege, saudumm usw. kommen ja nicht von ungef├Ąhr - und man ihnen damit (und sei es unbewusst) unterstellt, dass ihre Unterbringung nicht so interessant gestaltet sein muss wie f├╝r "geistig hochentwickelte" Tiere. Zudem wurden die Ma├čst├Ąbe f├╝r die Haltung an Nutztieren festgemacht: Der durchschnittliche Zoo-Huftierstall entscheidet sich kaum von einem Pferde- oder Kuhstall, teilweise werden ja sogar St├Ąlle bzw. Bauelemente "von der Stange" aus dem landwirtschaftlichen Bedarf daf├╝r benutzt. Die Frage, ob man z.B. eine Tierart mit ausgepr├Ągter Familienstruktur wie das Steppenzebra wirklich wie auf einem Ponyhof unterbringen und nachts bzw. im Winter auch lange Zeit tags├╝ber die Individuen isolieren muss, stellt sich wohl nur selten jemand. Und auch f├╝r eine Antilope oder Giraffe ist langfristige Boxenhaltung nicht nur beengt, sondern zudem strunzlangweilig. Wer mal beobachtet hat, mit welchen T├Ątigkeiten Huftiere in Au├čengehegen au├čerhalb der Nahrungsaufnahme (und ggfs. des Wiederk├Ąuens) ihre Zeit verbringen, dem d├╝rfte schnell klar sein, dass ihnen das in der Stallzeit fast alles verwehrt bleibt. Da gibt es im Grunde erheblich gr├Â├čeren Nachbesserungsbedarf in der Zoowelt als bei manch anderer Tiergruppe.
(03.10.2013, 13:09)
Oliver M├╝ller :   @ Michael Mettler:

Ich denke, die fehlende Huftierlobby ist der Tatsache zuzurechnen, dass der ONZ bei den Paarhufern im Wesentlichen nur "Rehe" bzw. De m├Ąnnliche Form, die "Hirsche" von "Gazellen", " Ziegen" und "B├╝ffeln" unterscheidet. ;-)))
(03.10.2013, 11:19)
Oliver M├╝ller :   Ich finde generell den Asienbereich langfristig ├Ąnderungsbed├╝rftig. Alle Anlagen finde ich recht klein bemessen (vor allem die der Elefanten), einige (Elefanten, Hulmans) sind von allen Seiten einsehbar und bieten kaum R├╝ckzugsm├Âglichkeiten, die Tigeranlage hingegen ist fast rundum zugemauert und mehr oder weniger eine viereckige Wiese - das kann man sicherlich f├╝r die Tiere interessanter gestalten.

Auf gar keinen Fall w├╝rde ich da jetzt noch Orangs reinquetschen...
(03.10.2013, 11:04)
Michael Mettler :   Ich bleibe dabei: Die m.E. beste L├Âsung w├Ąre es, sich von den Orangs zu trennen. Dadurch k├Ânnte man den Modernisierungsdruck im/am Urwaldhaus mindern und sich tats├Ąchlich endlich einem neuen Giraffenhaus widmen. Wer Menschenaffen sehen will, f├Ąnde dann noch immer zwei Arten in modernen Anlagen vor (├╝brigens enth├Ąlt das neue Kibongo-Logo tats├Ąchlich nur Gorilla und Schimpanse!), w├Ąhrend es zu den m.E. ├Ąhnlich beliebten Giraffen keine Alternative gibt, falls die Haltung wegen unzureichender Unterbringung auslaufen m├╝sste (und sei es nur vor├╝bergehend).

Die fehlende Lobby f├╝r Huftiere hatten wir ja schon im Sch├Ânbrunn-Thread kurz thematisiert. Es kann und darf einfach nicht sein, dass im Zuge der Modernisierung von Tierhaltungen (ob baulich oder insgesamt im Haltungskonzept) vorrangig Gro├čprimaten, Gro├čraubtiere und Dickh├Ąuter ein Upgrade nach dem anderen zugestanden wird, w├Ąhrend sich vor allem die Innenr├Ąume von Huftieren noch immer kaum von jenen der Kaiserzeit unterscheiden und ausgerechnet eine der bewegungsfreudigsten Tiergruppen im Winter fast rund um die Uhr mit ein paar Quadratmetern zurechtkommen muss, dazu noch bei vielen Arten in Einzelboxen. Das ist immerhin so, als w├╝rde man Menschenaffen im Winter auf Schlafboxen beschr├Ąnken. Von einer bei jedem Wetter nutzbaren Halle, wie sie die Orangs selbst unter den jetzigen Verh├Ąltnissen immerhin haben, k├Ânnen Giraffe & Co. jedenfalls nur tr├Ąumen.
(03.10.2013, 09:38)
Gudrun Bardowicks :   Ich denke auch, dass eine neue Orang Utan Au├čenanlage Vorrang vor dem Giraffenhaus und dem Tropenhaus bekommen werden. Vielleicht erf├╝llt sich mein Wunsch ja doch, dass zum 150 Jahre Jubil├Ąum 2015 auch die Orangs eine vern├╝nftige Au├čenanlage bekommen, die man sp├Ąter vielleicht auch f├╝r afrikanische Primaten nutzen kann, wenn man sich zuk├╝nftig dazu entschlie├čen sollte, im Urwaldhaus passend zum Geo-Konzept nur noch afrikanische Arten zu halten. F├╝r Orangs k├Ânnte man langfristig auch eine Anlage im Bereich des Dschungelpalastes bauen, falls irgendwann doch eine Erweiterung der Elefantenanlagen anstehen sollte. Ein Elefantenhaus mit Freilaufhalle und integrierter Orang Utan Anlage k├Ânnte sicherlich eine gro├če Attraktion werden. Vielleicht k├Ânnte man sogar die Hulmananlagen f├╝r Orangs umbauen oder die Hulmans in einer vergr├Â├čerten Anlage gemeinsam mit den Orangs halten.
(02.10.2013, 22:35)
Erlebnis-Zoo Hannover :   Sonderticket-Aktion f├╝r Gro├čeltern, Enkel und Studenten

Das wird ein tierisch toller Herbst im Erlebnis-Zoo Hannover! Indian Summer im kanadischen Yukon Bay, roter wilder Wein in der Afrikalandschaft Sambesi, Spazierg├Ąnge durch buntes Herbstlaub, kuschelnde Erdm├Ąnnchen auf warmen Steinen┬áund leichtf├╝├čige Flusspferde im geheizten Innen-Pool.

In diesem Herbst bietet der Zoo vom 1. Oktober bis zum 30. November zwei g├╝nstige Sonder-Tagestickets f├╝r alle Gro├čeltern, Enkel und Studenten an!

Das Oma-Opa-Enkel-Ticket ist der doppelte Zoospa├č zum Preis von einem: nur einmal den g├╝ltigen Tages-Eintrittspreis bezahlen und zweimal den Zoo besuchen. Oma, Opa und Enkel (3-17 Jahre) erhalten ihr pers├Ânliches, nicht ├╝bertragbares Ticket und k├Ânnen sich die beiden Tage f├╝r den Zoobesuch aussuchen: am Wochenende, in den Ferien oder einfach mal zwischendurch ┬ľ bis sp├Ątestens 30. November 2013.

Studententicket
Mitten im Studium auf Weltreise gehen, mal eben in Kanada vorbeischauen, in Indien Elefanten beobachten, mit dem Boot den Sambesi hinunter gleiten, in Australien mit den K├Ąngurus um die Wette h├╝pfen, den Menschenaffen in Kibongo einen Besuch abstatten: Gegen Vorlage der Studentenausweise erhalten Studenten das g├╝nstige Doppelg├Ąnger-Ticket ┬ľ zwei Tagestickets zum Preis von einem! Also: Einfach die netten Kommilitonen schnappen und los geht┬ĺs.

Das Oma-Opa-Enkel-Ticket und das Doppelg├Ąnger-Ticket gelten im Zeitraum vom 1. Oktober bis 30. November 2013*.


Weitere Infos unter www.zoo-hannover.de
*Eine Kombination mit anderen Rabatten ist nicht m├Âglich.
(02.10.2013, 21:26)
Oliver M├╝ller :   @Gerrit:

Also welche Reihenfolge man w├Ąhlen wird bei den n├Âtigen Modernisierungen, weiss ich nicht, aber wenn ich in einem Zoo etwas zu sagen h├Ątte, w├╝rde ich immer auch gucken, wo die Besucher besonders kritisch sind. Und da sind m. E. Die Orangs ganz vorn, zumal ja nun die beiden anderen Menschenaffen vergleichsweise " viel sch├Ânere" Anlagen haben.
(02.10.2013, 20:47)
Holger Wientjes :   Dass die Anlage nicht "einfach schlecht", habe ich ja unten auch geschrieben.
(02.10.2013, 17:47)
Gerrit Wehrenberg :   @Michael: Bedenken sind immer angebracht. Meine Bedenken gelten nur einer Schwachstelle der Anlage die schon vom Zoo aus als eine potenzielle Ausbruchstelle gesehen wird. Deshalb: Ein weiterer Ausbruch w├Ąre wohl fatal f├╝r den Zoo.

@Holger Wientjes: Nat├╝rlich! Die Tierhaltung an sich sollte immer der wichtigste Punkt sein! Sonst w├Ąre das Ziel verfehlt! Aber ich denke die neue Schimpansenanlage in Hannover ist nicht einfach "schlecht" - sondern hat nach meiner Auffassung wirklich interessante Ansetzte und ist nicht einfach eine tierg├Ąrtnerisch un├╝berlegte Kunstfelskulisse. Und ohne als bedingungsloser Bef├╝rworter zu wirken - nachzureichende Kletterb├Ąume sehe ich derzeitig eher als Kinderkrankheit einer Anlage an, die noch nicht mal eine Woche in Betrieb ist. W├Ąhrend der Wintersaison w├Ąre die analge sowieso unbesetzt und man k├Ânnte ausbessern.

Und sonst von meinem Besuch in Hannover:
├ťbrigens ist mir bei meinen letzten Besuchen die gro├če Familienst├Ąrke der Kaiserschnurrb├Ąrte aufgefallen - m├╝ssten derzeit um die 10 Tiere sein!
Hab nur eine junge Regenbogenforelle bei den Eisb├Ąren gesehen.
Bei den Stachelschwanzwaranen im Tropenhaus hab ich eine Paarung beobachtet.
(02.10.2013, 16:49)
Michael Mettler :   Ich denke schon, dass auch ONB ├╝ber die Geschichten zu den Anlagen eher l├Ąchelt als sie f├╝r bare M├╝nze zu nehmen ;-) Aber genau dann haben sie ihren (Werbe-)Zweck eben auch erf├╝llt, denn was man auf humorvolle Weise nicht ganz ernst nimmt, das erzeugt doch den gr├Â├čten Werbeeffekt.

Selbst der 49-j├Ąhrige Schimpansensenior Maxi ist bereits ├╝ber die H├Ąngebr├╝cke gelaufen, habe davon Fotos gesehen. Als ich dort war, bet├Ątigte er sich wie auch zwei der Schimpansinnen als Freeclimber an den Kunstfelsw├Ąnden; die vielen einmodellierten Felsritzen reichen offenbar f├╝r die Affen als Angriffsfl├Ąche zum Hangeln aus, das ist bei einem so gro├čen Tier schon beeindruckend zu sehen. Insofern haben sie durchaus einige Kletterm├Âglichkeiten, aber zus├Ątzliche Kletterb├Ąume (oder -ger├╝ste) w├╝rden eben ├╝ber die eigentliche Turnm├Âglichkeit hinaus auch Ausguck- und Ruhesitze bzw. R├╝ckzugsm├Âglichkeiten in der H├Âhe bieten. Das l├Ąsst sich nun mal nicht durch "H├Ąngen in der Wand" ausgleichen...

@Gerrit: Laut Zooscout gibt es tats├Ąchlich diese Bedenken. Warum auch nicht? Tiere mit einem f├╝r sie neuen Haltungssystem zu konfrontieren, hat letztlich immer eine Art Experimentalcharakter. Was mit dem einen Individuum klappt, kann mit dem anderen schief gehen. Und falls sich die Affen irgendwann ├╝berhaupt nicht mehr f├╝r das Netz interessieren, kann man die Absicherungen immer noch entfallen lassen.
(02.10.2013, 13:38)
Holger Wientjes :   Und in einem Erlebnis-Zoo (f├╝r mich ist ├╝brigens jeder Zoobesuch ein Erlebnis...) erwarte ich neben diesem besagten Erlebnis auch eine zeitgem├Ąsse Tierhaltung, gerade bei hochangepriesenen Neuanlagen. Wenn die stimmt, ist der Rest doch o.k. !
(02.10.2013, 12:45)
Hannes L├╝ke :   Sehr sch├Ân gesagt Gerrit,
ich finde es auch wichtig, dass man bei diesen "├╝berteuerten" Gehegen immer im Hinterkopf beh├Ąlt das wir hier vom Erlebniszoo Hannover sprechen. Ein einfacher Zoo h├Ątte es evtl auch anders machen k├Ânnen. Hier verlangt der Besucher jedoch f├╝r so viel Eintritt in eine andere Welt entf├╝hrt zu werden. Ich pers├Ânlich mag dieses drum herum und lass es mir nicht nehmen mindestens einmal im Jahr hin zu fahren und den ganzen Quatsch mitzumachen. Im Gegenzug liebe ich auch den Tierpark Berlin der ja wohl das absolute Gegenteil ist. Es ist immer was man erwartet und bekommt
(02.10.2013, 12:41)
Gerrit Wehrenberg :   @Holger Wientjes: KEINE Kletterm├Âglichkeiten finde ich nicht ganz richtig. Was nicht hei├čen soll, dass diesbez├╝glich noch einiges ausbauf├Ąhig w├Ąre. Es war z.B. sehr interessant wie einer der Tiere nicht an den Seilen, sondern am Baumstamm den Baobab erklommen hat. Ich denke auch, dass bisher noch nicht weitere Kletterm├Âglichkeiten eingebaut worden sind, damit die Schimpansen nicht dar├╝ber auf den Pylonfelsen kommen.
@Michael: Das mag eine Erkl├Ąrung sein - aber hoffe ich doch nicht, dass der Zoo diesbez├╝glich Bedenken hat...

Zu den "Geschichten drumherum" muss ich sagen, dass sie manchmal (gerade in Hannover) etwas weit hergeholt sind, aber ich sie doch als eher liebevoll empfinde und man den Besucher mit diesen Geschichtchen auf ein Abenteuer schicken m├Âchte ... so muss man sie verstehen und so sind sie auch gemeint denke ich. Diese und auch die PR-Meldungen sind gerade in Hannover auch nicht unbedingt von der zoologischen Abteilung formuliert, ich denke in Hannover sitzen gut ausgebildete PR-"Menschen" (Verzeihung f├╝r den Umgangston an alle die ich damit anspreche :) ) die wissen wie sie dem ONB am besten locken k├Ânnen. (Leider) ganz n├╝chtern gesehen bringt es dem Zoo auf diese Weise wohl am meisten (Besucher)... Einzigartigkeit verkauft sich halt gut - und da jeder Deutsche heutzutage exemplarisch wohl schon ein Elefanten, eine Giraffe, ein Zebra, ein Nashorn, einen Pinguin und einen Tiger gesehen hat m├╝ssen diese in den Anfangstagen so einzigartig-exotischen Tiere heute in einzigartigen Anlagen gezeigt werden. Dies ist wohl der Wachstums- und Konsumgesellschaft teilweise zuzuschreiben - hat allerdings auch viele positive Aspekte, die man nicht vergessen darf!!! Dennoch muss ich auch sagen, dass ich die erw├Ąhnten Unkorrektheiten nicht gut hei├če!


(02.10.2013, 12:08)
Holger Wientjes :   Das meinte ich wiederum nicht mit M├Ąrchengeschichten, sondern diese "stories", welche man meint zu einer Anlage erz├Ąhlen zu m├╝ssen.
Und ja, die gerne aufgef├╝hrten angeblichen "Einzigartigkeiten" in anderen Zoos sind nat├╝rlich nicht besser, das ist selbstverst├Ąndlich kein ausschliesslich Hannoveraner Problem. Ein Grund hierf├╝r k├Ânnte sein, dass man derlei Mitteilungen von irgendwelchen PR-Leuten verfassen l├Ąsst, die ├╝ber Zoos (nicht einmal den eigenen) und Tiere ├Ąhnlich viel wissen wie ONB. Dennoch empfinde ich die Art und Weise in der solche Falschmeldungen zelebriert werden u.a. in Hannover in j├╝ngster Zeit umpfangreicher als anderswo.
(02.10.2013, 10:52)
Michael Mettler :   @Holger, da stimme ich Jan Beensen zu: Die "Einzigartigkeit" oder "Erstmaligkeit" neuer Anlagen (oder auch Haltungen oder Zuchterfolge) behaupten auch andere Zoos gern. Gerade in punkto Menschenaffen f├Ąllt mir dazu sofort die letztj├Ąhrige PM des Krefelder Zoos zur Er├Âffnung der Gorilla-Anlage ein (siehe Krefeld-Thread), in welcher der Zoo sich damit in einer Vorreiterrolle sah, obwohl sich die Anlage m.E. (kenne nur Fotos) nicht sonderlich von anderen modernen, schon vorher errichteten Gorillagehegen anderer Zoos unterscheidet. Hagenbeck behauptet, die erste Walross-Zuchtgruppe in Europa zu haben(Hagenbeck-Magazin Nr. 3/2013), obwohl eines der Tiere bereits in Moskau geboren wurde und wobei Harderwijk komplett ignoriert wird... Es lie├čen sich noch diverse andere Beispiele finden.
(02.10.2013, 09:23)
Holger Wientjes :   Ich weiss nicht ob ich mich so missverst├Ąndlich ausdr├╝cke oder ob der ein oder andere nur liest was er lesen will ? Der Kunstfels ist mir so ziemlich sch... egal. Und ob die Kletterm├Âglichkeiten jetzt aus lebenden B├Ąumen, Echtholzst├Ąmmen (ob nat├╝rlich oder unnat├╝rlich), Kunstfelsbaobab oder einem Kletterger├╝st aus Metall bestehen, alles w├Ąre besser als KEINE Kletterm├Âglichkeiten... ! Und genau deswegen ist die Anlage in meinen Augen nicht so toll, wie sie der Zoo zu verkaufen versucht.

@Jan Beensen: Wer l├Ądt denn noch zur M├Ąrchenstunde ein ?
(02.10.2013, 00:43)
Michael Mettler :   @Gerrit: Oberhalb des Pylonfelsens befinden sich s├Ąmtliche zentrale Netzhaltevorrichtungen. Vermutlich sollen die Affen schlichtweg davon abgehalten werden, ein technisches Interesse an diesen zu entwickeln...

Das mit den Seel├Âwen ist bereits gelungen. Am Samstag erz├Ąhlte ein Zooscout, dass eine der jungen, noch nicht darauf trainierten Seel├Âwinnen im Becken mit besagter ├ť-Ei-Kapsel gespielt und ein Pfleger daraufhin eine der ├Ąlteren Artgenossinen hingeschickt habe, die das unerw├╝nschte Spielzeug an sich nahm und an Land ablieferte. Eine ├Ąu├čerst sinnvolle Dressuridee, denn die Gefahr des Abschluckens von Fremdk├Ârpern ist ja gerade bei Robben sehr gro├č. Richtig klasse w├Ąre nat├╝rlich, wenn die Robben dieses Training so verinnerlichen, dass sie alles, was nicht ins Becken geh├Ârt, auch in Abwesenheit der Pfleger selbstst├Ąndig einsammeln und sp├Ąter gegen Belohnung eintauschen w├╝rden!

Das Fehlen eines adulten Giraffenbullen w├Ąre nat├╝rlich DIE Gelegenheit f├╝r bauliche Ver├Ąnderungen. Schorse mit seinen 5,80 Metern und seinem fortgeschrittenen Alter in ein neues Haus transportieren zu m├╝ssen, h├Ątte doch einige logistische Probleme bereitet und Risiken bedeutet. Am Sambesi fehlen Besucherangebote unter Dach weitgehend, da w├Ąre ein begehbares Giraffenhaus die logische Konsequenz - und sei es nur mit kleinem Besucherraum wie in Osnabr├╝ck. Dass der Antilopentrakt des alten Hauses bei dieser Gelegenheit stehen gelassen wird, kann ich mir eigentlich nicht vorstellen, schon energietechnisch d├╝rfte auch hier ein Neubau vermutlich mehr Sinn machen, und m.W. ist das Haus insgesamt marode. Platz f├╝r einen Neubau w├Ąre ja selbst dann reichlich vorhanden, wenn er nicht an der bisherigen Stelle errichtet w├╝rde, so dass zumindest die weniger panikanf├Ąlligen Arten bis zur Fertigstellung im alten Haus verbleiben k├Ânnten.
(01.10.2013, 23:11)
Gerrit Wehrenberg :   Zu der neuen Schimpansenfreianlage: Ich pers├Ânlich habe kaum etwas gegen die Kunstfelsen (auch wenn sie in Hannover stark vertreten sind), somal diese von den Tieren genutzt werden k├Ânnen (ob zum Klettern oder f├╝r Enrichment). Ich finde auch nicht, dass ein "Bergambiente" aufkommt. Nat├╝rlich gibt es Alternativen, aber mir leuchten die Argumente nicht wirklich ein - ein Holzverschlag etwa w├╝rde an der Stelle, so glaube ich, viel weniger "nat├╝rlich" aussehen, allein durch die Wandh├Âhe. Aber das ist wie gesagt Ansichtssache. Auch wurden Naturfelsen verbaut. Ich stimme in dem Punkt zu, dass es noch mehr Kletterm├Âglichkeiten sein sollten. Allerdings ist mir (und vllt auch den Schimpansen) der Unterschied bei dem Klettermaterial erstmal egal (lebender Baum, toter Baum, Kunstbaum, etc.). Die Baobabs sind ein gutes Beispiel - da zu denen auch informiert wird und sie ein Teil eines Lebensraums darstellen sollen. Dieser immerhin didaktische Punkt wurde auch noch nicht erw├Ąhnt. Allerdings wei├č ich auch nicht warum die Affen den mittleren Pylonfelsen nicht nutzen d├╝rfen. Nat├╝rlich befindet sich dort ein Bambushain - aber mal ganz im Ernst... naja wird seine Gr├╝nde haben.
Habe auch erfahren, dass nicht nur die Elektrodr├Ąhte an dieser Stelle die Gruppe vor dem Betreten abhalten, sondern auch eine automatische Wasserspritzanlage. Vllt kann die Fl├Ąche irgendwann genutzt werden, wenn der Bambus gro├č und stark genug ist bzw. falls dieser ├╝berhaupt so w├Ąchst; da h├Ârt meine botanische Kenntnis auf. Der Grund f├╝r das Betreten kann ja wohl kaum daran liegen, dass sich dort eine Schwachstelle befindet ... weil so un├╝berwindbar finde ich die Barrieren jetzt auch wieder nicht. Und ein weitere "Ausflug" w├Ąre an dieser Stelle sehr kontraproduktiv. Auch finde ich die Bepflanzung sehr gro├čz├╝gig (wenn auch wie schon erw├Ąhnt noch zu uneingew├Âhnt). Ich denke hier wird nun beobachtet was sich so h├Ąlt, damit die Anlage sp├Ąter bewachsener ist. Die kleinen B├Ąumchen sollen Fressb├Ąume sein, die robust sein sollen und immer wieder austreiben. Allerdings finde ich, dass man dem einsamen B├Ąumchen in der linken Anlagenseite viel zumutet - w├Ąhrend ein paar mehr im rechten Teil als Gruppe besser da stehen - mal sehen. Also ich hoffe auf noch ein paar mehr Kletterm├Âglichkeiten in einer an sich aber reichlich strukturierten Anlage. Wenn ich ehrlich bin, hatte ich urspr├╝nglich mit einem sehr viel halbherzigeren Anlage gerechnet.

Das mit den Seel├Âwen finde ich einen sehr interessanten Punkt!!! Wenn dies wirklich gelingen sollte, w├Ąre das mal wirklich eine tolle L├Âsung f├╝r alle Seiten. Ich frage mich immer noch, ob bei den Seeb├Ąren immer noch versucht wird (oder gar jemals derartig versucht wurde) sie ├Ąhnlich den Seel├Âwen zu trainieren.

Wenn man den n├Ąchsten Nachwuchs bei den Giraffen abwartet und nach den Schimpansen/Gorillas die Personalbauten neu gemacht werden sollen, werden wohl Orangs, Giraffen und das Tropenhaus miteinander um eine Erstbehandlung ringen. Au├čerdem wurden schon Tapire, Riesenschildkr├Âten und Nasenb├Ąren von der Gesch├Ąftsf├╝hrung selbst erw├Ąhnt. Ich wei├č ja nicht in wie weit man bei einem Neubau des Giraffenhauses an ein f├╝r Besucher begehbares Haus denkt, in wie weit die Stallungen der anderen Anlagenmitbewohner und die der jetztigen Kudu/Dikdik-Anlage mit erneuert werden (m├╝ssten) und in wie weit man vllt sogar die angedachte Sambesierweiterung auf dem heutigen Antilopenringgel├Ąnde handhaben m├Âchte bzw. mit dem neuen Geb├Ąude strukturieren m├Âchte. Wer wei├č wohin der Bau kommen soll - vllt m├╝ssen die Tiere kurzzeitig abgegeben werden und da w├╝rde es sich anbieten die Gruppe parallel zu den heranwachsenden Jungtieren OHNE weiteren Nachwuchs abgeben zu k├Ânnen. Mal sehen wie Hannover seine auch selbsternannten Problemstellen behandeln wird.
(01.10.2013, 22:36)
Niedersachse :   Da Juji und Shani von Schorse tragend sind/sein sollen, wird erstmal kein neuer Bulle ben├Âtigt. Daher ist wohl aktuell wohl auch noch keiner geplant. Perspektivisch soll wieder einer einziehen, wohl auch in das aktuelle Haus.
(01.10.2013, 20:30)
Michael Mettler :   Wie ist es eigentlich im Berliner Zoo mit Kletterm├Âglichkeiten in der ├╝bernetzten Schimpansenanlage, die ich bei meinem letzten Besuch nicht sonderlich beachtet habe? Die Ausgangssituation mit einer schon etwas ├Ąlteren Schimpansengruppe war ja ├Ąhnlich.

Um zus├Ątzlich auch noch mal andere Themen f├╝r Hannover in den Ring zu werfen: Wie wird es wohl mit der Giraffenhaltung weitergehen? Ich frage mich n├Ąmlich, ob nach Schorses Tod wom├Âglich kein neuer Bulle kommen darf, denn die Stallungen entsprechen wohl kaum noch den aktuellen Richtlinien, so dass die Gruppe m├Âglicherweise nur Bestandsschutz genie├čt - was hie├če, dass sie nicht mehr durch Zug├Ąnge erg├Ąnzt werden d├╝rfte. Also so ├Ąhnlich wie die Nashornhaltung in Magdeburg in den letzten Jahren im alten Dickh├Ąuterhaus, wo zwar gez├╝chtet und abgegeben, aber nicht neu hinzugeholt werden durfte. Auf der Sanierungs-Priorit├Ątenliste stand das Giraffenhaus schon mal ganz oben - bis zum Schimpansenausbruch, der die Modernisierung der Menschenaffenhaltung vorrangig werden lie├č.

Und als Schmankerl am Rande: Habe gerade gelesen und danach auch best├Ątigt bekommen, dass die hannoverschen Seel├Âwen u.a. auch darauf trainiert werden bzw. schon sind, ihren Trainern ins Becken gefallene Fremdk├Ârper zu apportieren - also alles, was Besucher hineinwerfen oder versehentlich verlieren oder was vom Wind hinein geweht wird, selbst wenn es so klein ist wie eine ├ť-Ei-Kapsel. Das finde ich nicht nur ├Ąu├čerst praktisch, sondern auch eine bemerkenswerte Leistung von Trainer und Tier. Schlie├člich wird der Seel├Âwe nicht darauf dressiert, einen bestimmten Gegenstand zu holen, sondern selbst entscheiden zu m├╝ssen zwischen "geh├Ârt hierher" (normale Trainingsgegenst├Ąnde) und "geh├Ârt nicht hierher" (Gegenst├Ąnde vielf├Ąltiger Form, Farbe, Gr├Â├če, und Konsistenz). Daran d├╝rfte selbst mancher Hund scheitern!
(01.10.2013, 19:42)
Jan Beensen :   Ich bin langsam m├╝de geworden, den nie endenden Kritikpunkt mit dem Kunstfels zu lesen!
Andere Zoos haben mehr Elektrodr├Ąhte als ein Umspannwerk in ihren Menschenaffengehegen und alle Welt lobt sie daf├╝r.
Ob das besser oder schlechter ist, mag ich nicht beurteilen - ich bin kein Affenforscher.
Ich freue mich, dass der Zoo Hannover den Schimpansen eine gr├Â├čere und ├╝bernetzte Aussenanlage erbaut hat.
Auch wenn der Stil in Hannover einfach "pro Kundtfels" ist.
Und was die M├Ąrchenstunde angeht; da sind andere Zoos auch sehr kreativ - wer frei davon sei, der werfe den ersten Stein...
(01.10.2013, 18:53)
Michael Mettler :   @Holger: Abges├Ągte, senkrecht aneinander gestellte, aber echte Baumst├Ąmme - ist das nun nat├╝rlich oder k├╝nstlich? Western-Fort-Ambiente statt H├Âhlenmenschen-Biotop? Streng genommen m├╝sste man dann ja sogar Tropenholz nehmen, damit es besser zu den Gehegebewohnern passt, sonst k├Ânnte man statt k├╝nstlichen Baobabs ja auch gleich k├╝nstliche Eichen modellieren... (Hat man ├╝brigens beim Bau des Urwaldhauses so ├Ąhnlich gemacht. Die k├╝nstlichen Kletterb├Ąume auf den Innenanlagen der afrikanischen Menschenaffen sind Abg├╝sse von einer Platane - und sogar alle identischer Form, was nur durch die unterschiedliche Anordnung nicht gleich ins Auge f├Ąllt.)

Was die Bewertung durch die Besucher betrifft, gebe ich dir Recht. Das liegt aber auch daran, dass ONB zu wenig ├╝ber artspezifische Bed├╝rfnisse von Tieren wei├č, so dass ihm schlichtweg die Ma├čst├Ąbe fehlen und er dem jeweiligen Zoo vertraut (ist ja nicht auf Hannover beschr├Ąnkt), dass der das schon richtig macht.
(01.10.2013, 16:28)
Holger Wientjes :   @Michael: Ja, nee... Is` klar ! ;-) Gemeint ist nat├╝rlich m├Âglichst unbehandeltes, in seiner urspr├╝nglichen Form vorkommendes Material. Aber wir haben uns ja schon verstanden. Wobei man sich nat├╝rlich fragen kann, ab wann ist etwas "k├╝nstlich" ? Sobald es vom Menschen ver├Ąndert wurde ?? Der Mensch ist ja selbst "etwas nat├╝rliches" usw...

Aber wie gesagt: Nur um den Kunstfels geht es mir nicht. Der kann von mir aus gerne so bleiben, wenn er so gut ankommt. Ist ja wie gesagt auch Geschmacksache. Ich finde, um auch Positives anzusprechen, z.B. gut, dass die Anlage anscheinend mehr Grundfl├Ąche bietet, dass sie selbstverst├Ąndlich weiterhin mit dem Gras nat├╝rlichen Untergrund besitz und vor allem, dass es keinen tiefen Wassergraben gibt. Aber das macht sie alles nicht so gut, als dass man sich jetzt ein Alleinstellungsmerkmal geschaffen h├Ątte und es fehlen die Kletterm├Âglichkeiten f├╝r die Tiere. Dass die Anlage von den Besuchern anscheinend so kritiklos gut angenommen wird, zeigt doch nur, dass man eher nach optischen Gesichtpunkten bewertet anstatt sich ┬┤mal mit den Bed├╝rfnissen der Tiere auseinanderzusetzen. Sch├Ân gr├╝n, ein Wasserfall der pl├Ątschert usw. = gute Anlage. Egal was da drin gehalten wird...
(01.10.2013, 15:35)
Michael Mettler :   @Sacha, als Erg├Ąnzung zu Gudruns Beitrag: Versuche einer Erweiterung in die Eilenriede hinein gab es - mit dem immer gleichen Ergebnis - auch schon zu "st├Ądtischen" Zeiten, als an einen Erlebniszoo noch nicht zu denken und der Zooeintritt im Vergleich zu heute erheblich billiger war (als Beispiel: Anfang der 90er Jahre lag er bei umgerechnet ┬Ç 3,50!). Ich erinnere mich, dass von Zooseite aus damals auch mal mit dem Gedanken gelieb├Ąugelt wurde, wenigstens die fr├╝here Wolfsanlage quasi als Schaufenster in die Eilenriede hinein zu erweitern, von der sie nur durch einen Pflegerweg und die Zoomauer getrennt war. Daf├╝r h├Ątte vermutlich noch nicht einmal alter Baumbestand fallen m├╝ssen, aber selbst das wurde abgelehnt.

@Holger: Beton = Ton + Kalk + Sand/Kies + Wasser - alles Naturmaterialien :-)

Aber im Ernst: Ich verstehe gut, was du meinst. Ob allerdings eine Palisadenwand optisch wirklich nat├╝rlicher wirkt als eine Felsnachbildung (wenn diese gut gemacht ist), bleibe mal dahingestellt. Die Anspielung "Holz = Lebensraum Wald" d├╝rfte sich den wenigsten ONB erschlie├čen. Nach dem, was ich am Samstag aus Besuchermund aufgeschnappt habe, scheint die Anlage beim Publikum gut bis sehr gut anzukommen, so dass die Kunstfelsmassen wohl eher nur uns Zoofans st├Âren.
(01.10.2013, 14:08)
Gudrun Bardowicks :   Der Zoo Hannover hat schon mehrmals versucht, Teile der Eilenriede als Erweiterungsfl├Ąche oder zumindest Platz f├╝r eine Schaufensteranlage zu bekommen. Bisher sind diese Versuche allerdings ommer gescheitert. Die Ablehnung wurde damit begr├╝ndet, dass die Eilenriede eine ├Âffentliche Gr├╝nanlage ist, f├╝r die die hannoveraner Bev├Âlkerung auch zuk├╝nftig keinen Eintritt bezahlen soll.
Als potentielles Erweiterungsgel├Ąnde war fr├╝her auch einmal ein kaum genutzter Tennisplatz jenseits der Zoogrenze bei den Robbenstallungen von Yukon Bay im Gespr├Ąch. Hier war ein Terrarium mit Anlagen f├╝r Riesenschildkr├Âten und Krokodile und Schmetterlingsfreiflugraum geplant. Dieser Versuch der Zooleitung ist aber an der Ablehnung des Tennisvereins gescheitert.
(01.10.2013, 11:59)
Sacha :   @MM (oder wer es sonst weiss): Die Frage von WolfDrei hat mich zu einer weiteren Frage inspiriert: Inwieweit ist der Stadtwald Eilriede "heiliges" Gebiet, sprich: W├Ąre es m├Âglich, dass der Zoo Hannover angrenzende Teile als Erweiterungsfl├Ąche erh├Ąlt?
(01.10.2013, 11:00)
Holger Wientjes :   Da habe ich mich vielleicht etwas missverst├Ąndlich ausgedr├╝ckt. Lebende, grosse B├Ąume w├Ąren nat├╝rlich prima, ich dachte aber zumindest an St├Ąmme aus Echtholz. Diese dann mit einigen Seilen und H├Ąngematten ect. ausgestattet und die Anlage w├Ąre gut. Und gerade WEIL das Gehege in Hannover ja ├╝bernetzt ist, kann ich es nicht verstehen, dass man da den Tieren die dritte Dimension so gut wie nicht zur Verf├╝gung stellt (im selben Atemzug aber sogar mit der Raumgr├Âsse der Anlage zu werben versucht !). Die Echtholzst├Ąmme in M├╝nster, die dort auch die R├╝ckwand bilden, sehen meiner Meinung nach optisch nicht schlechter aus als unnat├╝rlicher Fels, der dann aber wiederum nat├╝rlich wirken soll. Warum nicht gleich, da wo m├Âglich, Naturmaterial verwenden ?? Nat├╝rlicher geht es ja nicht... Aber das ist Geschmacksache und darum geht es hier auch nicht unbedingt. Die Anlage bietet f├╝r Schimpansen zu wenig Klettergelegenheiten und ist meines Erachtens zum gr├Âssten Teil auf┬┤s Besucherauge ausgerichtet. Und anstatt den Ball flachzuhalten in dem Bewusstsein, dass man da nur etwas, wenn ├╝berhaupt, durchschnittliches gebastelt hat, wird noch gross mit Fantasienamen, eigenem Liedchen und einer netten Geschichte f├╝r Kinder im Vorschulalter daf├╝r geworben. "Einzigartig" ist bei der Anlage nur der Mangel an B├Ąumen/Baumst├Ąmmen ect. !

P.S.: Gr├Âmitz ist ebenfalls nicht ├╝bernetzt.
(01.10.2013, 10:28)
Carsten Horn :   So leicht ertrinken wird hier auch kein Menschenaffe, da es nicht rundrum Wasser gibt...
(01.10.2013, 10:19)
Michael Mettler :   P.S. @Holger: Von deinen Gegenbeispielen ist ├╝brigens keine Anlage ├╝bernetzt (die in Gr├Âmitz kenne ich nicht, kann es mir aber aus Kostengr├╝nden nicht vorstellen....?), was ja in Hannover f├╝r den Umbau Grundvoraussetzung war und vermutlich einen gro├čen, wenn nicht den gr├Â├čten Anteil an den Baukosten hatte. So weit ich mich erinnere, kostete z.B. die Umgestaltung der W├╝stenanlage (Addax & Co.), die ja - wie anderswo Kunstfelsw├Ąnde - gr├Â├čtenteils aus Betonarbeiten bestand (R├╝ckwand und Sahara Conservation Center) gerade mal rund 500.000 ┬Ç.
(01.10.2013, 08:53)
Michael Mettler :   @Holger: Wenn eine Anlage quasi um lebende, gro├če B├Ąume herum gebaut werden kann wie in Gelsenkirchen, ist das nat├╝rlich schon mal ein gro├čer Vorteil. In Hannover gab es auf der verf├╝gbaren Fl├Ąche leider keine. Aber auch auf der Gorilla-Anlage konnte ja nachtr├Ąglich noch ein toter Baum als Kletterm├Âglichkeit befestigt werden. Die neue Anlage verf├╝gt an ihrer rechten Au├čenseite ├╝ber ein gewaltiges Zufahrttor, so dass eine nachtr├Ągliche Best├╝ckung mit volumin├Âsen Elementen machbar sein d├╝rfte.

Was die Kunstfelsmenge betrifft, so ist der Zentralfelsen der optischen Verbr├Ąmung eines riesigen Betonfundaments geschuldet, und hinter den r├╝ckw├Ąrtigen Felsen befindet sich der vorherige Sichtbeton des Urwaldhauses. Bemalung oder Holzpalisaden w├Ąren sicher kosteng├╝nstiger gewesen - ob auch attraktiver, bleibe dahingestellt, und weniger Nutzen f├╝r die Affen h├Ątten diese Varianten zudem gehabt.

F├╝r mich ist es eher die besucherseitige Begrenzung der Anlage per Felswand, die den Felsschlucht-Charakter hervorruft. Verst├Ąrkt wird der Eindruck noch dadurch, dass sich die k├╝nstlichen B├Ąume (die Baobabs und die Baumruine) farblich kaum von den k├╝nstlichen Felsen abheben und sich somit zum Felseindruck hinzuaddieren statt ihn aufzulockern. Inwieweit die st├Ądtischen Bauauflagen eventuell "leichtere" bauliche L├Âsungen verhindert haben und zu mehr Verkleidungsbedarf f├╝hrten, ist mir nicht bekannt - f├╝r m├Âglich halte ich das aber schon, schlie├člich gab es solche F├Ąlle hier schon mehrfach.

Bleibt aber bei alledem festzuhalten, dass vom Zoo eine Feuchtsavannenlandschaft angek├╝ndigt wurde, aber etwas entstand, was sich z.B. von der L├Âwenschlucht optisch nur wenig unterscheidet. Vielleicht h├Ątte man die neue Anlage lieber "Olduvai" nennen sollen, dann w├Ąre der Schlucht-Charakter von Anfang an Programm gewesen und es h├Ątte perfekt zum benachbarten Evolutionspfad gepasst... ;-)
(01.10.2013, 08:26)
Holger Wientjes :   Der Kunstfels st├Ârt mich nicht prinzipiell sondern nur insofern, als dass er (wie so oft) der optischen Aufwertung einer ansonsten durchschnittlichen Anlage dient und diese dann noch als einzigartig (was ja in bestimmter Weise jede Anlage ist)beworben wird, als h├Ątte man DAS ultimative Schimpansengehege erfunden. Besser geht es (egal ob mit oder ohne Kunstfels)fast ├╝berall anders. Von Osnabr├╝ck angefangen ├╝ber M├╝nster, Leipzig oder Gelsenkirchen bis hin zum kleinen Park in Gr├Âmitz. Also B├Ąume rein (echte, nicht die Beton-Baobabs)und man k├Ânnte was draus machen.
(30.09.2013, 20:04)
Michael Mettler :   @WolfDrei: Der Zoo liegt relativ nah an der Stadtmitte, aber an einem Waldgebiet (Eilenriede, angeblich der gr├Â├čte zusammenh├Ąngende Stadtwald Europas). Die "Forschungsstation" besteht ├╝brigens nur aus einer ├╝berdachten Terrasse...

@Holger: Das einzig Schimpansenspezifische an der Anlage sind eigentlich die k├╝nstlichen Termitenh├╝gel mit den Stocherl├Âchern. Ansonsten k├Ânnte man in einer Dekoration wie dieser genausogut Gorillas (war ja schon weiter unten andiskutiert), Gro├čkatzen oder Tropenb├Ąren (dann passen allerdings die Baobabs nicht) unterbringen. Andererseits: Das gilt eigentlich auch f├╝r viele andere Menschenaffenanlagen - inklusive Felsenambiente...

Ich bin echt gespannt, ob der jetzige Zustand nur einen Zwischenschritt darstellt (um noch vor dem Winter einen neuen Besuchermagneten pr├Ąsentieren zu k├Ânnen) und im Winter, wenn die Affen indoor sind, noch Erg├Ąnzungen vorgenommen werden. N├Ąchster Arbeitsschritt im Umbau ist ja wohl erst mal die Fertigstellung der ├╝bernetzten, aber noch nicht "ausdekorierten" Gorilla-Innenanlage.

Seit mir klar geworden ist, dass die Anlage nicht kleiner als die Gorilla-Anlage ist, sehe ich die Situation bei einem eventuellen Auslaufen der Schimpansenhaltung jetzt ganz anders. Dann k├Ânnte man n├Ąmlich die Gorillas "nach vorn holen", und ihre jetzige Fl├Ąche b├Âte allerlei Nachnutzungm├Âglichkeiten. Z.B. k├Ânnte man die Tiefe des Gorillabergs verringern, eine R├╝ckwand errichten und ein Netz ├╝ber die Anlage ziehen und h├Ątte dann eine prima Drill-Anlage, deren Innenr├Ąume im Bereich des Tropenhaus-Nebengeb├Ąudes Platz finden k├Ânnten. Hinter der R├╝ckwand w├Ąre dann eine Menge Platz f├╝r eine r├╝ckw├Ąrtige Erweiterung der Elefantenanlage - diese ist ja von der jetzigen Gorillaanlage nur durch zwei enorme Fl├Ąche verschlingende Trockengr├Ąben und den zwischenliegenden, schmalen baumbestandenen Gel├Ąndestreifen getrennt, der f├╝r beide Anlagen als Waldkulisse dient.
(30.09.2013, 19:33)
WolfDrei :   Mein Gott, spinnen die rum. Glauben die wirklich. das Forschung heute so betrieben wird? "Eine Forschungsstation, die mit Holz und Lehm in den massiven Fels gebaut wurde". Und dann trinken sie noch aus einem Flu├čloch, wo sie von Schimpansen vertrieben wurden!
Noch eine Frage an n├Ąher Wohnende, da ich immer von der Ostseite Hannovers komme: liegt der Zoo Hannover wirklich mitten in der Stadt? Hoffentlich nicht!
(30.09.2013, 17:40)
Holger Wientjes :   Nach dem zu urteilen, was ich bis jetzt auf den Bildern und Videoclips gesehen habe, ist das Ganze f├╝r das Geld eine Entt├Ąuschung ! Man hat wieder ein nett verpaktes "Kunstfelsbonbon" kreiert, das nach dem Auspacken, sprich bei n├Ąherem Hinschauen, besser h├Ątte sein m├╝ssen. Auch wenn Gr├Âsse und Struktur sicherlich eine Verbesserung zur alten Anlage darstellen, fehlen mir, gerade bei einer ├╝bernetzten Anlage, hohe Kletterm├Âglichkeiten wie B├Ąume/Baumst├Ąmme. Es sei denn, man m├Âchte die Schimpansen als Bergbewohner darstellen... Man kann mit dem Geld sicher bessere Anlagen errichten auf die man dann auch wirklich stolz sein kann und den Besuchern nicht noch suggerieren muss, dass sie eine "Anlage sehen, die es so in der Zoowelt noch nicht gibt".
Und was die PM des Zoos angeht, scheint wieder M├Ąrchenstunde angesagt gewesen zu sein...
(30.09.2013, 15:47)
Erlebnis-Zoo Hannover :   Erlebnis-Zoo Hannover er├Âffnet neue Themenwelt f├╝r Menschenaffen

KIBONGO!

Am 27. September 2013 war es endlich soweit: Die Zoodirektoren Andreas M. Casdorff und Frank Werner er├Âffneten feierlich die neue Schimpansenau├čenanlage im Zoo Hannover und damit das Herzst├╝ck der neuen Themenwelt f├╝r Menschenaffen. Um 11:15 Uhr zerschnitten beide gemeinsam das Er├Âffnungsband und l├Ąuteten damit die Geburtsstunde von Kibongo ein!
In sieben Monaten Bauzeit ist mitten in Hannover auf einer Fl├Ąche von 2.100 m2 eine imposante afrikanische Feuchtsavanne entstanden! Ein Paradies f├╝r die Schimpansen. Und da das Gehege mit einer Netzkonstruktion ├╝berkuppelt ist, stehen den Menschenaffen nun auch Kletterm├Âglichkeiten zur Verf├╝gung. Insgesamt k├Ânnen sie also 4.000 m3 umbauten Raum nutzen.
┬äWir sehen hier eine Anlage, die es so in der Zoowelt noch nicht gibt┬ô, erkl├Ąrt Zoodirektor Andreas M. Casdorff. T├Ąuschend echt aussehende Kunstfelsen, Bepflanzung, Kletterm├Âglichkeiten in Form von k├╝nstlichen Baobab-B├Ąumen, Wasserfall und Bachlauf ┬ľ die aufw├Ąndige Gestaltung macht Kibongo besonders.
Durch acht Panoramascheiben k├Ânnen die Besucher die Schimpansen beobachten und jede einzelne Scheibe bietet eine andere Perspektive auf das Reich von Max, Toto und Co.: Panoramaansichten auf die Gesamtanlage, Detailansichten, die den Blick des Betrachters auf einen bestimmten Bereich lenken. ┬äDie Grenzen zwischen Besucher- und Tierbereich werden kaum noch wahrgenommen┬ô, erg├Ąnzt Casdorff. Die Scheiben wurden in die Felsw├Ąnde integriert, der gleiche Bodenbelag im Tier- und Besucherbereich sorgt f├╝r einen flie├čenden ├ťbergang.
Eine weitere Besonderheit ist der Fokus auf Besch├Ąftigungsangebote. ┬äInsgesamt k├Ânnen die Schimpansen an sieben Futterautomaten und zwei Nektartr├Ąnken t├╝fteln und naschen┬ô, erz├Ąhlt Zoodirektor Casdorff. So ist bspw. eine Nektartr├Ąnke als Termitenh├╝gel getarnt. An den s├╝├čen Inhalt gelangen die Menschenaffen nur mit d├╝nnen St├Âckern als Hilfswerkzeuge. Es gibt Futterklappen, die von den Pflegern zu unregelm├Ą├čigen Zeiten ge├Âffnet werden k├Ânnen. ┬äSo bleibt die Anlage f├╝r Max und seine Familie immer spannend┬ô, freut sich Tierpfleger Klaus Meyer, ┬ädie Schimpansen k├Ânnen sich stundenlang mit den Futterautomaten besch├Ąftigen und werden ganz ├╝berrascht sein, wenn sich pl├Âtzlich eine Klappe ├Âffnet, in der sie Mohrr├╝ben oder frisches Obst finden.┬ô
Getreu des Zookonzepts wurde die neue Schimpansenau├čenanlage konsequent und t├Ąuschend echt thematisiert, mit Kunstfelsen, ├╝ber 1.200 Str├Ąuchern, B├Ąumen, Stauden, Ranken und Gr├Ąsern, mit einem Wasserfall und Bachlauf und zwei sagenumwobenen Baobab-B├Ąumen[1]. Der Besucherweg wurde wie ein ausgetrocknetes Flussbett gestaltet ┬ľ passend zu der Geschichte, die hinter Kibongo steht. Danach sind die R├Ąnder des Flussbetts von den Wassermassen ganz ausgewaschen, stellenweise ist Erde abgerutscht. Eine Forschungsstation, die mit Holz und Lehm in den massiven Fels gebaut wurde, ist verlassen. Im Reich der Schimpansen deutet noch eine marode H├Ąngebr├╝cke auf die ehemalige Anwesenheit menschlicher Bewohner hin. Wahrscheinlich wurde es f├╝r die Forscher immer schwerer in dieser Gegend zu leben, nachdem der Fluss ausgetrocknet war und sich das wenige, lebenswichtige Wasser mitten im Gebiet einer siebenk├Âpfigen Schimpansengruppe sammelte.
Auch wenn es so aussieht, als sei die Umgebung auf nat├╝rliche Weise entstanden, wurde hier nichts dem Zufall ├╝berlassen. Jeder Baumstamm, jeder Felsen und jeder Futterautomat wurde genau geplant und von den Baubeteiligten mit viel Liebe zum Detail geformt, gestaltet und eingebaut. Zoodirektor Frank Werner zeigte sich in seiner Er├Âffnungsrede begeistert: ┬äEin Projekt dieser Gr├Â├čenordnung in so kurzer Zeit zu realisieren, ist nur m├Âglich, wenn alle Beteiligten zusammen arbeiten. Wir bedanken uns beim Aufsichtsrat, bei den 18 beteiligten Baugewerken und bei allen Zoomitarbeitern, die tatkr├Ąftig an der Anlage mitgearbeitet haben.┬ô
Sieben Monate lang waren Bauarbeiter, Architekten, G├Ąrtner mitsamt ihren Baufahrzeugen die Hauptakteure in dem 2.100 m2 gro├čen Areal ┬ľ jetzt ist das Herzst├╝ck von Kibongo das Reich der Schimpansen.

Foto: Erlebnis-Zoo Hannover
Schimpanse Max erobert die neue Au├čenanlage
(30.09.2013, 13:08)
Michael Mettler :   Abschlie├čend noch ein Blick auf den Pylon und die daran h├Ąngende Netzkonstruktion. Laut Zoover├Âffentlichungen sollen Pylon und H├Ąngeseile offenbar mit Rankpflanzen nach und nach "unsichtbar" gemacht werden.

Die Anlage enth├Ąlt ├╝brigens als Enrichment-Ma├čnahmen zwei "Nektartankstellen", wo die Affen nach s├╝├čen Fl├╝ssigkeiten stochern k├Ânnen, und sieben computergesteuerte Futterautomaten, die in unregelm├Ą├čigem Rhythmus Klappen in Felsen und Baumruine ├Âffnen, hinter denen kleine Snacks auf die Affen warten.

Der Zoo wirbt ja damit, dass die Anlage 14 Meter hoch sei - damit kann allerdings nur die H├Âhe bis zur Spitze des Pylons gemeint sein; das Netz h├Ąngt erheblich tiefer, eine f├╝r die Affen nutzbare Kletterh├Âhe von sieben, acht Metern d├╝rfte realistisch sein. Wobei als Kletterelemente lediglich die Felsaufbauten, die H├Ąngebr├╝cke, der Baobab und die Baumruine im Teich vorhanden sind, es gibt (noch?) keinen einzigen tragf├Ąhigen Naturast oder -stamm. Wenn der Zoo in der PM auf seiner HP schreibt, dass nun 4.000 m┬│ umbauter Raum f├╝r die Tiere nutzbar seien, dann ber├╝cksichtigt diese Angabe nicht, dass Schimpansen nur eingeschr├Ąnkt flugf├Ąhig sind und deshalb ausgerechnet mit den Bereichen, wo das Netz besonders hoch h├Ąngt, nicht viel anfangen k├Ânnen. Aber vielleicht ist das ja dem p├╝nktlichen Erreichen des Er├Âffnungstermins geschuldet und hier wird noch nachger├╝stet...?

Bedauerlich finde ich immer wieder den Mehraufwand von Arbeit und Gr├╝n, wenn solche Anlagen quasi erst kurz vor der Er├Âffnung bepflanzt werden, nicht in Ruhe einwachsen k├Ânnen und deshalb g├Ąrtnerisch mehrfach nachbearbeitet werden m├╝ssen. Den Schimps scheint es jedenfalls Spa├č zu machen, die Pflanzen wieder aus dem Boden zu ziehen. Und da ich g├Ąrtnerisch ein wenig "vorbelastet" bin und aus entsprechender Literatur damit vertraut, dass der Herbst neben dem Winter als ung├╝nstigste Pflanzzeit f├╝r Gr├Ąser (und dazu geh├Ârt auch Bambus!) gilt, ist der Blick auf eine solche Hopplahopp-Bepflanzung mit sofortiger Tierkonfrontation Ende September zwangsl├Ąufig noch etwas skeptischer - von den Kosten mal ganz abgesehen.

Ganz klar ist jedoch: Im Vergleich zur vorherigen Haltungssituation haben sich die hannoverschen Schimpansen erheblich verbessert. Und das ist schlie├člich die Hauptsache. Wenn ich die bisher gefundenen Zahlen vergleiche, ist die Anlage sogar etwas gr├Â├čer als die Gorilla-Anlage (die Optik vermittelt allerdings eher das umgekehrte Bild, weil der "Waldhintergrund" bei den Gorillas mehr Tiefe vort├Ąuscht), und sie ist m.E. selbst ohne die von mir vermissten Kletterb├Ąume besser strukturiert als diese.
(29.09.2013, 22:51)
Michael Mettler :   Der verbindende "Schlauch" zwischen den beiden Gehegeh├Ąlften, von rechts aus aufgenommen. Die Felswand links, an der entlang au├čen der Besucherweg verl├Ąuft, enth├Ąlt eine Reihe von gro├čen Scheibeneinblicken; durch diese betrachtet wirkt der Anlagenbereich allerdings weniger tief, als er in Wirklichkeit ist (schade).

Rechts im Vordergrund ist gerade noch der Teich zu sehen, dahinter wieder der Zentralfelsen mit der vorgelagerten "Affenterrasse" - gegen├╝ber einer der Scheiben befindet sich darauf wiederum eine heizbare Liegefl├Ąche. Im Hintergrund der Baobab. Ein zweiter ist in die Felswand integriert und ragt zur Besucherseite hinaus.

Gut zu sehen auch die lange H├Ąngebr├╝cke. F├╝r mich etwas st├Ârend bzw. gew├Âhnungsbed├╝rftig und hinderlich beim Fotografieren der Bewohner, dass der Blick auf gro├če Teile der Anlage quasi an den Seilen h├Ąngen bleibt (siehe auch erstes Bild), wenn sich die Affen im Hintergrund aufhalten.
(29.09.2013, 22:20)
Michael Mettler :   Hier ein Teil des linken Anlagenbereiches. Links vom Bildausschnitt liegt noch ein ganzes St├╝ck Anlage mit terrassiertem Aufbau, von dem kein Foto tauglich war. Unten in der Grotte befindet sich der Zugang zur Innenanlage, rechts ragen noch Aststumpen eines der k├╝nstlichen Baobabs ins Bild. Gut zu sehen ist hier der Zentralfelsen mit der f├╝r die Affen begehbaren Kante unterhalb der Bambus"klippe". Die r├╝ckw├Ąrtige Felswand ist neben dem Bambus bis ans Netz hoch elektrisch gesichert, so dass sich die Schimps dort nicht entlang hangeln k├Ânnen (oder sagen wir besser: sollen - wer wei├č, was die noch aushecken werden).
(29.09.2013, 22:07)
Michael Mettler :   Gestern Nachmittag habe ich mir die neue Schimpansenanlage angesehen. Bei sehr sonnigem Wetter waren um diese Uhrzeit leider die Fotoergebnisse nicht so toll, weil der Kontrast zwischen hell ausgeleuchteten Bereichen und Schlagschatten einfach zu stark war, aber vielleicht k├Ânnen die Bilder ja trotzdem einen ersten Eindruck vermitteln.

Um es vorweg zu nehmen: Wie schon bei Blick ├╝ber den Bauzaun empfunden vermittelt die Anlage f├╝r meinen Geschmack eher Schlucht- als Savannencharakter, wobei sie mich allerdings mit ihrer r├Ąumlichen Tiefe in manchen Gehegebereichen ├╝berrascht hat. Ich kann angesichts der Gestaltung nicht verhehlen, dass mir beim ersten Anblick spontan durch den Kopf ging "Anlage f├╝r H├Âhlenmenschen"....

Die beiden gr├Â├čeren Fl├Ąchen links und rechts sind durch einen Kunstfelsaufbau getrennt, in dem sich das Fundament f├╝r den Pylon verbirgt, an dem das abdeckende Netz h├Ąngt. Bis auf eine relativ schmale Kante ist dieser zentrale, mit Bambus bepflanzte Felsen (der hinten quasi in die Hausfassade ├╝bergeht) nicht f├╝r die Affen nutzbar, da durch E-Gras gesperrt. Deshalb hat die eigentliche Gehegefl├Ąche vor dem Felsen einen Schlauchcharakter. Vorteil ist nat├╝rlich, dass dadurch die Anlage optisch gut strukturiert ist, so dass sich die Schimpansen gut aus den Augen gehen k├Ânnen.

Kommt man von der Nashornanlage, dann st├Â├čt man zuerst auf eine Beobachtungsh├╝tte, aus der sich der nebenstehende Anblick bietet. Im Vordergrund befindet sich eine gro├če heizbare Liegefl├Ąche im Bretter-Design (optische Fortsetzung des H├╝ttenbodens in die Anlage hinein), so dass hier bei schlechtem Wetter zusammen mit der breiten ├ťberdachung eine gesch├╝tzte Aufenthaltsfl├Ąche f├╝r die Affen unmittelbar hinter der Scheibe gegeben ist. Der Wasserfall rechts speist einen flachen Teich (auf diesem Foto schlecht zu erkennen) mit einer Insel, auf der die k├╝nstliche Baumruine als eine der Halterungen f├╝r eine sehr lange, "verfallene" H├Ąngebr├╝ckenkonstruktion (drei Drahtseile mit vereinzelten Brettern) dient. Trittsteine erm├Âglichen es den Affen, den Teich zu ├╝berqueren und auf die Insel zu gelangen. Die Vorderkante des Teiches k├Ânnte ungef├Ąhr der Lage der fr├╝heren vorderen Begrenzung der alten Anlage entsprechen, hinten rechts w├Ąre dementsprechend der alte (jetzt geschlossene) Scheibeneinblick aus Richtung Tropenhaus/Landroverwrack.
(29.09.2013, 22:00)
Michael Mettler :   Morgen Mittag wird die neue Schimpansen-Au├čenanlage er├Âffnet. Der Name "Gorillaberg" f├╝r den ganzen Parkteil scheint zu verschwinden, denn das "Kibongo"-Logo zeigt neben einem Schimpansen auch einen Gorilla, und auch auf der HP wurden die Begriffe in den PM-Kategorien bereits ausgetauscht.

Laut der neuen JAMBO hat das Netz ├╝ber der Schimpansenanlage inklusive der haltenden Stahlseile ein Gewicht von 25 Tonnen, das h├Ątte ich nie in dieser Gewichtsklasse vermutet.

Ebenfalls der JAMBO ist zu entnehmen, dass der Zoo - auch auf Nachfragen von Besuchern hin - in der Zukunft wieder mit Tapiren und Riesenschildkr├Âten sowie zus├Ątzlich mit Nasenb├Ąren (diese also nicht nur als Show-Tiere) plant.
(26.09.2013, 17:16)
Erlebnis-Zoo Hannover :   Nachwuchs bei den bedrohten W├╝stenantilopen Addax
Junge Wilde in der W├╝ste

Anakin gibt m├Ąchtig an. Mit gesenktem Kopf und Stummelh├Ârnchen trabt er auf seine beiden Halbschwestern zu. Unger├╝hrt warten sie ab, senken den Kopf, schieben die H├Ârnchen vor. So leicht lassen sich wahre W├╝stenantilopen nicht beeindrucken!
In diesem Sommer gab es im Erlebnis-Zoo Hannover gleich dreimal Nachwuchs bei den seltenen Addax. Jetzt sind die kleinen Antilopen gro├č genug, um ihren M├╝ttern in die W├╝ste zu folgen. Und die passen bestens auf sie auf, denn Addax-Jungtiere sind wahre Kostbarkeiten: Die wei├čen Antilopen mit den spiralf├Ârmig gedrehten H├Ârnern sind vom Aussterben bedroht. In den Weiten der Sahara gibt es nur noch etwa 200 wildlebende Addax.
Der Nachwuchs kam am 6., 7. und 23. August zur Welt, ist aber jetzt erst zu sehen. Addax-Jungtiere sind sogenannte ┬äAblieger┬ô ┬ľ die ersten Wochen liegen sie versteckt abseits von der Herde. Im Zoo verbrachten Anakin und seine Schwestern Anke und Lindsey diese Zeit gut verborgen im Heu.
Wenn die drei nun ihr Reich am Sambesi erkunden, endet f├╝r die M├╝tter Lotta, Bone und Lisa die gem├╝tliche Zeit. Sie m├╝ssen ihrem Nachwuchs das Areal zeigen, die quirligen K├Ąlber stets im Auge behalten und gleichzeitig die Rangordnung untereinander neu ausk├Ąmpfen ┬ľ schlie├člich haben sie sich mehrere Wochen nicht gesehen.
Wenn sich die Jungtiere und ihre M├╝tter aneinander gew├Âhnt haben, wird auch Vater Smokey zur Herde sto├čen. Nach und nach werden den Kleinen dann ihre Mitbewohner, die Somali Wildesel, vorgestellt. Bis dahin sind Anakin, Lindsey und Anke bei trockenem Wetter vormittags auf der W├╝stenanlage in der Afrikalandschaft Sambesi zu sehen.
Im Erlebnis-Zoo Hannover leben die Addax vor der Kulisse einer verlassenen W├╝stenburg, die sich r├Âtlich schimmernd, wind- und wettergegerbt wie eine Fata Morgana ├╝ber dem W├╝stensand erhebt. Die spektakul├Ąre Anlage lenkt die Aufmerksamkeit auf die seltenen W├╝stenantilopen und erm├Âglicht es dem Zoo, ├╝ber die Bedrohung der Tiere zu informieren.
Die wei├čen Addax sind perfekt angepasst an ein Leben in der W├╝ste. Ein paar Kr├Ąuter und Gr├Ąser reichen ihnen zum ├ťberleben. Sie sp├╝ren, wenn es irgendwo ┬ľ selbst bis zu 200 Kilometer entfernt ┬ľ in der W├╝ste regnet. Dann machen sie sich auf den Weg, um das frische Gr├╝n zu fressen, das auf den Regen folgt.
Die Antilopen k├Ąmpfen in der W├╝ste nicht nur gegen Hitze und Durst, sie k├Ąmpfen vor allem ums ├ťberleben. In den meisten Sahara-Staaten gilt die W├╝stenantilope bereits als ausgerottet.
Seit 1985 wildert der Zoo Hannover Addax in Tunesien und Marokko aus und engagiert sich gemeinsam mit Zoos aus aller Welt daf├╝r, die seltenen Antilopen in freier Wildbahn vor dem Aussterben zu bewahren. 100 Addax aus Hannover, Europa und den USA leben heute bereits wieder in Nationalparks in der Sahara.

Namen und Geburtsdaten der Addax

*06. August: „Anke“ (Mutter: Lotta)
*07. August: „Anakin“ (Mutter: Bone)
*23. August: „Lindsey“ (Mutter Lisa)

Vater der drei K├Ąlber: Smokey (12)


Steckbrief
Addax oder Mendesantilope (Addax nassomaculatus)

Herkunft: Nordafrika, Sahara-Region
Nahrung: W├╝stengr├Ąser, Bl├Ątter
Gr├Â├če: 115 cm hoch
Gewicht: 135 kg
Tragzeit: ca. 255 Tage
Alter: 20 Jahre, im Zoo bis zu 25 Jahre


Foto: Erlebnis-Zoo Hannover
(23.09.2013, 11:15)
Erlebnis-Zoo Hannover :   Nachwuchs bei den Drills im Erlebnis-Zoo Hannover
Folgenschwere Begegnung

Als Katara das neue M├Ąnnchen zum ersten Mal sah, lief sie glatt vor einen Baum.

So sehr war das junge Drillweibchen damit besch├Ąftigt, den Neuen im Erlebnis-Zoo Hannover anzuhimmeln (also dem Auserw├Ąhlten ihr Hinterteil zu pr├Ąsentieren und ihm dabei kokett ├╝ber die Schulter in die Augen zu sehen ┬ľ wie man das in Drillkreisen eben so macht), dass sie alles andere verga├č. Zum Beispiel, gelegentlich nach vorne zu sehen.
├ťber zwei Jahre hatten die drei Drilldamen Liza, Daphne und Katara ohne M├Ąnnchen gelebt, nachdem ihr Clanchef Sumbo gestorben war. Und dann kam N┬ĺGuru. Der Neue stammt aus dem Zoo Wuppertal, ist seit Herbst 2012 in Hannover. Sein Erscheinen versetzte die Weibchen in gro├če Aufregung, jede wollte sofort Lieblingsweibchen des imposanten M├Ąnnchens werden. N┬ĺGuru ┬ľ ganz Chef ┬ľ blieb gelassen. Nur hin und wieder haute er drohend mit der flachen Hand auf den Boden, wenn um ihn herum zu viel weiblicher Trubel herrschte.
Katara (5) als J├╝ngste der Gruppe beachtete N┬ĺGuru zun├Ąchst ├╝berhaupt nicht. Nicht mal ihre spektakul├Ąre Baumumarmung erregte sein Interesse. Was Katara nicht abschreckte. Unverdrossen flirtete sie weiter. Bis N┬ĹGuru eines Tages dem Charme des quirligen Drillweibchens erlag. Eine folgenschwere Begegnung: Am 4. September brachte Katara ihr erstes und das erste Baby des neuen Drill-Clanchefs zur Welt.
Der winzige m├Ąnnliche Nachwuchs ├Ąhnelt weder Mutter noch Vater. Statt der typisch schwarzen Gesichtsmaske hat es zartrosa Haut (dunkel sind nur die Augen, die in dem hellen Gesicht umso mehr auffallen) und wo bei den Eltern am Gesichtsrand langes helles Fell mit goldenen Sprenkeln w├Ąchst, sprie├čen beim Baby gigantische Segelohren.
Katara liebt ihr Baby dennoch. Obwohl es ihr erstes Baby ist, verh├Ąlt sie sich vorbildlich, tr├Ągt ihren Kleinen behutsam und h├Ąlt sch├╝tzend ihren K├Ârper ├╝ber sie gebeugt. Das Baby blickt gelegentlich ein wenig verwundert ├╝ber all den Trubel unter den Armen der Mutter hindurch. Dann beugt sich Katara gleich wieder ├╝ber das Baby und gew├Ąhrt nur hin und wieder gn├Ądig einen Blick auf ihren kostbaren Schatz.

Stark bedroht
Ein Schatz ist der Nachwuchs tats├Ąchlich: Drills geh├Âren nicht nur zu den beeindruckendsten, sondern auch zu den am meisten bedrohten Affenarten der Welt.
Der Drill lebt in Kamerun, Nigeria und auf der Insel Bioko in einem nat├╝rlichen Verbreitungsgebiet von weniger als 50.000 Quadratkilometern. Aufgrund des kleinen Gebietes, der zunehmenden Zerst├Ârung ihres Lebensraumes und der schonungslosen Jagd auf die Affen sind die Drills stark bedroht. Ihr Bestand wird heute nur noch auf etwa 3.000 Tiere gesch├Ątzt!
Der Zoo Hannover beteiligt sich am Europ├Ąischen Erhaltungszuchtprogramm f├╝r Drills, um so dazu beizutragen, diese stark bedrohte Tierart vor dem Aussterben zu bewahren.

Steckbrief: Drill
Herkunft: Kamerun, Nigeria, Insel Bioko
Nahrung : Fr├╝chte, Bl├Ątter, N├╝sse, Wurzeln, kleine wirbellose Tiere
Gr├Â├če : maximal 95 cm lang
Gewicht: maximal 30 kg
Tragzeit: 180 Tage
Erreichbares Alter: 35 Jahre

Foto: Zoo Hannover
(23.09.2013, 09:26)
Erlebnis-Zoo Hannover :   Goldrush-Days in Yukon Bay

Gold! ├ťber 40.000 Abenteurer folgten im 19. Jahrhundert dem Lockruf des Goldes an den eiskalten Yukon und Klondike. An die aufregende und bewegte Zeit des Goldrausches wird in Kanada mit den Goldrush-Days erinnert, die traditionell mehrere Tage lang mit buntem Programm gefeiert werden.
Zum zweiten Mal werden die Goldrush-Days jetzt auch in ┬äKanada┬ô im Erlebnis-Zoo Hannover gefeiert: Seit gestern, 29. August, bis zum 1. September pr├Ąsentiert sich die kleine Hafenstadt Yukon Bay in original kanadischer Volksfeststimmung mit Countryband, Cancan-Vorf├╝hrungen, Hufeisen-Werfen, Bullriding und Lassowerfen.
Heute wurden die Goldrush-Days offiziell er├Âffnet ┬ľ vom Premier Minister des Yukon Territory, Darrel Pasloski: ┬äEs ist fantastisch, dass die lebhafte Geschichte des Goldrausches am Yukon hier Yukon Bay so perfekt wiedergeben wird┬ô, freute sich der Premier Minister, ┬äes sieht hier wirklich genauso aus wie bei uns im Yukon Territory!┬ô
Und genauso lebhaft wie bei den Goldrush-Days in Kanada gehe es auch in Yukon Bay zu, versicherte der Premier Minister. Gemeinsam mit Regionsrat Ulf-Birger Franz und den Zoogesch├Ąftsf├╝hrern Andreas Casdorff und Frank Werner testete Darrell Pasloski alle Angebote in Yukon Bay vom Bullenreiten ├╝ber Hufeisen-Werfen bis zum Goldwaschen.

Prominentes Goldwaschen
An der Goldwaschrinne ├╝bergaben Darrell Pasloski und die mitreisenden Minister Mike Nixon und Jeff O┬ĺFarrell eine besondere ├ťberraschung f├╝r den Zoo: Sch├╝rfschalen mit echtem Fluss-Sand aus dem Klondike ┬ľ mit echtem Gold! Das musste aber zun├Ąchst aus dem Sand gewaschen werden, und daf├╝r krempelten gleich drei prominente G├Ąste die Hemds├Ąrmel hoch: Hannover-96-Trainer Mirko Slomka, seine Ehefrau und Yukon-Expertin Gunda Slomka sowie Schauspieler (und Yukon-Fan) Till Demtr├Şder.
Beste Voraussetzungen f├╝r das Goldwaschen im kalten Wasser brachten Gunda Slomka und Till Demtr├Şder mit: Beide waren gerade im Yukon Territory bei Temperaturen von bis zu -40 Grad. Trainer Mirko Slomka erwies sich nach kurzer Einweisung durch den Premier Minister als ┬äDigger┬ô-Naturtalent.
Das Gold, das die Prominenten aus dem Klondike-Sand sch├╝rften, kommt einem guten Zweck zugute: Seit f├╝nf Jahren unterst├╝tzen der Zoo und die Zoostiftung Region Hannover ein Freilandprojekt der Naturschutzorganisation Polar Bears International, bei dem wild lebende Eisb├Ąrinnen mit Peilsendern ausgestattet werden. Mit Hilfe des Senders k├Ânnen die Routen der B├Ąrinnen per Satellit verfolgt werden, um so heraus zu finden, in welchen Regionen die Eisb├Ąren bevorzugt leben und wo sie ihre Jungen aufziehen. Auf der Basis dieser gesammelten Daten sollen dann geeignete Schutzzonen f├╝r die wei├čen B├Ąren errichtet werden.
┬äMit Ihrem tatkr├Ąftigen Einsatz helfen Sie, auf die dramatische Situation der Eisb├Ąren aufmerksam zu machen┬ô, bedankte sich Zoogesch├Ąftsf├╝hrer und Stiftungsvorstand Frank Werner bei den prominenten Sch├╝rfern und den G├Ąsten aus dem Yukon Territory. Das arktische Eis schmilzt, und damit der Lebensraum der Eisb├Ąren. Die B├Ąren brauchen festes Packeis, von dem aus sie Robben jagen k├Ânnen.
Je mehr B├Ąrinnen mit einem Peilsender ausgestattet werden, umso mehr Daten k├Ânnen die Wissenschaftler sammeln, die Lebensweise der Tiere und ihre besonderen Bed├╝rfnisse erforschen und geeignete Schutzma├čnahmen ergreifen.

Weitere Information unter www.zoo-stiftung.de


Die Attraktionen der Goldrush-Days (im Eintrittspreis enthalten!)

Bullriding
Auf dem Marktplatz von Yukon Bay geht es wild zu. Beim Bullriding wird Geschicklichkeit und Durchhalteverm├Âgen verlangt! Hier testen kleine Wagemutige, wie lange sie sich auf dem R├╝cken eines mechanischen Bullen halten k├Ânnen. Beim echten Rodeo sind ├╝brigens acht Sekunden die Mindestzeit. Jedes Rodeo-Nachwuchstalent erh├Ąlt im Zoo eine Urkunde!

Hufeisen- und Lassowerfen
Geschicklichkeit ist auch beim Hufeisen-Wurf und Lassowerfen gefragt. Das schwere Hufeisen muss um den Pfahl geworfen werden und wer trifft, bekommt eine Urkunde. Mit dem Lasso wird eine (zum Glück still stehende) Kuhattrappe „eingefangen“. Wie das geht, zeigt ein Cowboy, der Zoo-Besucher in die hohe Kunst des richtigen Umgangs mit dem Lasso einweiht.

Volksfeststimmung
Mounties, Countrymusik von Duo Grande, Cancan-Vorf├╝hrungen und Linedancer sorgen f├╝r echt kanadische Stimmung.


Foto (Erlebnis-Zoo Hannover): Till Demtr├Şder, Gunda Slomka und Mirko Slomka auf Goldsuche
(30.08.2013, 16:06)
Erlebnis-Zoo Hannover :   Nachwuchs bei den K├Ąngurus im Erlebnis-Zoo Hannover
Dreisprung im Outback

Als Anton in ihr Leben h├╝pfte, sah Rose rot. Das neue Rote-Riesenk├Ąnguru-M├Ąnnchen war gro├č, stattlich und leuchtend rot. So sch├Ân rot, wie sie es eben besonders in der Paarungszeit sind. Aus Dr├╝sen an Kehle und Brust wird dann eine Art Puder abgesondert, das die K├Ąnguru-M├Ąnner sch├Ân gleichm├Ą├čig ├╝ber ihren ganzen K├Ârper verteilen. Anton h├╝pfte auf Rose zu und schnell err├Âtete auch sie ┬ľ zumindest dort, wo Anton sie herzlich umarmte.
Das Ergebnis dieser Begegnung zeigt sich jetzt im Beutel von Rose: Zum ersten Mal seit Er├Âffnung der Themenwelt ┬äOutback┬ô (2010) im Erlebnis-Zoo Hannover gibt es Nachwuchs bei den Roten Riesenk├Ąngurus. Sechs Monate lang versteckte sich der Winzling tief im m├╝tterlichen Beutel, jetzt streckt er seinen Kopf immer ├Âfter hinaus und verl├Ąsst sogar kurzzeitig das sichere Heim, um die Australienlandschaft neugierig zu erkunden. Mutter Rose ist jedoch nie weit entfernt.
In K├╝rze wird der kleine Riese einen dunkelbraunen, noch kleineren Spielkameraden haben: Sumpfwallaby ┬äSumpfi┬ô h├╝pft ebenfalls mit Nachwuchs umher. Ihr Baby zeigt oft frech sein K├Âpfchen - den Beutel hat es jedoch noch nicht verlassen.
Bennett-K├Ąnguru ┬äFlanny┬ô macht den Dreisprung mit einem dritten Beutelgeheimnis perfekt. Ihr Nachwuchs streckt jedoch am liebsten die Hinterf├╝├če an die Luft, anstatt den Kopf zu zeigen. Jeder hat eben so seine Vorlieben.
Wer die drei unterschiedlichen K├Ąnguru-Kinder im "Outback" entdecken m├Âchte, braucht eigentlich nur eines: ein wenig Geduld.
K├Ąnguru-Babys werden nach 33 bis 38 Tagen nur ca. 2 cm gro├č und 0,8 Gramm schwer geboren. Bei der Geburt sind die Jungen nackt, taub und blind. Instinktiv krabbeln sie in den m├╝tterlichen Beutel und saugen sich dort an der Zitze fest. Bis zu acht Monate bleiben sie im Beutel, bevor sie anfangen, mit einem zaghaften H├╝pfer Taschenflucht zu begehen und die Welt au├čerhalb des Beutels zu erkunden. Aber selbst danach h├╝pfen die Jungtiere immer wieder zur├╝ck oder strecken einfach den Kopf hinein, um zu trinken.

Foto: Zoo Hannover
Sumpfwallaby "Sumpfi" mit Nachwuchs
(27.08.2013, 15:12)
Michael Mettler :   @Oliver M├╝ller: Sag' ich doch auch gar nicht... Theoretisch w├Ąre ja auch eine Umstellung auf reinbl├╝tige Schimpansen (oder gar Bonobos) denkbar, aber wenn f├╝r die jetzigen keine Interessenten zu finden w├Ąren, m├╝sste dies ein Gedankenspiel bleiben. Und zwar angesichts der Lebenserwartung vielleicht noch f├╝r Jahrzehnte - Toto ist als Gruppenj├╝ngster gerade mal 18 Jahre alt, Victoria nur ein Jahr ├Ąlter. Schika als ├Ąlteste Schimpansin (geboren wahrscheinlich 1971) d├╝rfte doch an der nat├╝rlichen Grenze der Fertilit├Ąt stehen?

Frage w├Ąre auch, welche Fl├Ąchenvorgaben es f├╝r z├╝chtende Schimpansengruppen gibt bzw. in der Zukunft geben wird.
(26.08.2013, 22:54)
Niedersachse :   Max deckt nicht und Toto, der Hordenchef ist sterilisiert. Die Weibchen m├╝sste allesamt zuchtf├Ąhig sein.
(26.08.2013, 22:35)
Oliver M├╝ller :   @Michael Mettler:
Aber nur, weil die derzeitige Gruppe nicht f├╝r die Zucht geeignet ist, muss ja die Schimpansenhaltung nicht aufgegeben werden?
(26.08.2013, 21:32)
Michael Mettler :   Zum Abschluss noch der direkte Vergleich zwischen dem Karibu-Bullen (oben) und einem Hausren-Kastraten, wobei letzterer f├╝r ein Ren sogar noch recht hochbeinig gebaut ist.
(26.08.2013, 21:03)
Michael Mettler :   Und das ist der Anblick, der sich derzeit neben dem oberen Urwaldhaus-Eingang (also gegen├╝ber dem Orang-Au├čenk├Ąfig) bietet. Die Kunstfelswand k├Ânnte mit ihren linken Bereich in etwa an der Stelle stehen, wo sich vorher die linke Au├čenwand der Schimpansenanlage mit dem Scheibeneinblick befand. Rechts vom Bildausschnitt und um einige Meter tiefer befindet sich die Strandvogelvoliere. Hinter dem Bambus rechts mehr zu erahnen als zu sehen ist eine Wegkurve, die in Richtung Nashornanlage von einer weiteren Kunstfelswand flankiert wird und dann nach links um die neue Anlage verl├Ąuft.

M├Âglicherweise ist die H├╝gelansch├╝ttung links, hinter welcher sich die Hauswand befindet, ein Bereich, der urspr├╝nglich f├╝r die Anlagenerweiterung ins Auge gefasst und dann wieder verworfen wurde, was die Differenz zwischen den angegebenen Fl├Ąchen erkl├Ąren k├Ânnte. Grund k├Ânnte sein, dass man hier sowohl zum Haus hin (das hier ziemlich weit herab verglast ist) als auch zum Besucher hin so viel massive Absperrung in kurzer Entfernung zueinander h├Ątte errichten m├╝ssen, dass dann sowohl f├╝r die Affen als auch f├╝r die Besucher ein ziemlicher Engpass entstanden w├Ąre.

Die Netzkonstruktion ist mir noch nicht ganz klar. Falls es so bleibt wie auf dem Bild zu sehen, wirkt die h├Âchste f├╝r die Affen erreichbare Stelle nicht gerade wie 14 Meter ├╝ber dem Boden, so hoch ist vielleicht der Pylon. Ist der mittlere Teil des Netzes eventuell noch abgesenkt und wird sp├Ąter bis zur Spitze des Pylons hochgezogen...? Auf jeden Fall geh├Ârt dieser jetzt zur "Skyline" von Sambesi, man sieht ihn schon vom Weg zur Giraffen-Beobachtungsh├╝tte aus ├╝ber die Baumwipfel ragen.
(26.08.2013, 21:01)
Michael Mettler :   Ich wei├č nicht, ob in dieser Hinsicht ├╝berhaupt schon eine langfristige Planung besteht. Ein Teil der Gruppe ist noch relativ jung (gemessen an der Lebenserwartung) und bis auf Seniorchef Maxi, der n├Ąchstes Jahr 50 wird und wegen Fehlpr├Ągung noch nie eine Schimpansin gedeckt hat, m.W. nicht unterartrein bzw. von unbekannter Herkunft. F├╝r ein Zuchtprogramm sind die Schimps also vermutlich nicht mehr interessant, falls ├╝berhaupt noch zuchtf├Ąhig (immerhin wird Nachwuchs schon seit sehr langer Zeit vermieden, ich wei├č nur nicht, ob medikamentell oder durch Sterilisation). Ein neues Zuhause f├╝r die Gruppe zu finden, d├╝rfte schwierig werden, also wird es wohl erst mal auf Sicht noch Schimpansen in Hannover geben...

Nach der Sichtung der gestrigen Fotoausbeute hier nun zwei Eindr├╝cke von der Kibongo-Baustelle. Zuerst die Seite in Richtung Tropenhaus. Der gro├če Betonklotz rechts k├Ânnte f├╝r ein befahrbares Tor vorgesehen sein, ├Ąhnlich gro├če Tore gibt es zwecks Befahrbarkeit mit schwerem Ger├Ąt (zum Austausch von Bodensubstraten, Kletterelementen usw.) auch an anderen Anlagen (siehe z.B. am L├Âwen-Canyon). Links davon offenbar Rahmen f├╝r Glasscheiben. Ganz hinten links ragen gerade noch Aststumpen von einem k├╝nstlichen Baobab ins Bild, der einen Teil der Gehegeumgrenzung bilden soll.
(26.08.2013, 20:46)
Oliver M├╝ller :   Ist denn geplant, die Schimpansenhaltung langfristig aufzugeben? Nachdem nun ja auch die Schimpansen allgemein als bedroht angesehen werden, sollte ja in den Zoos allm├Ąhlich mal ein Umdenken einsetzen, was die Aufgabe von Schimpansenhaltungen angeht...
(26.08.2013, 11:42)
Michael Mettler :   @Gerrit: In Mullewapp habe ich die Agamen auch nicht gesehen.

Was Kibongo betrifft: Sehe ich eigentlich auch so. Mich hat allerdings die Vermarktung der Neuanlage als "Feuchtsavanne" hoffen lassen, dass der Eindruck von Weitl├Ąufigkeit entsteht. Aber wie gesagt, den Mittelbereich der Baustelle konnte ich nicht sehen, vielleicht lauern da noch ├ťberraschungen. Abgesehen davon n├╝tzt den Schimpansen eine reich strukturierte Anlage mit Nischen nat├╝rlich mehr als eine offene "Savannen"fl├Ąche.
(26.08.2013, 07:55)
Gerrit Wehrenberg :   Ist die Spitzkopfnatter verstorben? Vielleicht sind die Siedleragamen auch nach Mullewapp gezogen (wenn man davon ausgehen m├Âchte, dass diese nicht auch das Zeitliche gesegnet haben).

Zu der Schimpansenau├čenanlage: Ich habe diese nicht gesehen, aber ich denke das "schluchtartige" Aussehen ist fast alternativlos. Gerade in der Position direkt am Urwaldhaus.
(25.08.2013, 22:17)
Michael Mettler :   Das, was man von Kibongo durch und ├╝ber Bauz├Ąune hinweg von der Besucherseite aus sehen kann, habe ich mir heute mal angeschaut. Nat├╝rlich ist der Eindruck dadurch noch sehr eingeschr├Ąnkt, aber zumindest aus Richtung Tropenhaus/Trommelh├╝tte betrachtet scheint die Anlage eher den Charakter einer Schlucht als einer Savanne zu bekommen... Nun ja, in f├╝nf Wochen wissen wir mehr. Die Innenanlage der Gorillas und der Bereich zwischen den beiden Menschenaffen-Innenanlagen ist mit blickdichtem Holzzaun abgeschirmt, aber vermutlich wird f├╝r die Gorillas doch nach dem gleichen Prinzip umgebaut wie die f├╝r die Schimpansen.

Sonstige Eindr├╝cke: Es sind jetzt DREI Somali-Wildeselstuten auf der Anlage, also zwei Neuzug├Ąnge erfolgt. Die Pinselohrschwein-Anlage sieht erwartungsgem├Ą├č schon aus wie ein Schlachtfeld, der Betonrand des neuen Teiches reizt offensichtlich ganz besonders zum Dran-graben - dadurch wirkt der ohnehin auf einem flachen H├╝gel errichtete Teich noch unnat├╝rlicher als ohnehin schon. Der Karibubulle hat ein gewaltiges Geweih in Arbeit, auf der Anlage konnte ich auch ein Kalb und den gegen seinen amerikanischen Verwandten geradezu winzig wirkenden neuen Hausrentierkastraten sehen (der einen auffallend hellen Kopf hat). Die Seeb├Ąrjungtiere sind noch nicht in der Schau. Zur Mittagszeit war reichlich Bewegung in der Waschb├Ąranlage - h├Ątte ich nicht erwartet. Im Tropenhaus wurde das bisherige Laubnatter-Terrarium zu einer weiteren Trockenlandschaft umgestaltet, hier sind nun die Stachelschwanzwarane zu sehen (bisher Terrarienraum in Mullewapp). Siedleragamen nicht mehr gesehen, Schild ist weg. Der Orang-Nachwuchs war mit den Eltern im Au├čenk├Ąfig zu sehen.

Auf der Elefantenanlage war Khaing Hnin Hnin mit Soraya und Malay von der Gruppe separiert, solange Nikolai auf der Herdenanlage war (Verh├╝tungsmethode?). Farinas linkes Vorderbein ist steif und bereitet ihr sichtlich Schwierigkeiten, die Stufen der einzelnen Anlagenbereiche zu ├╝berwinden. Ich habe zudem den Eindruck, dass sie sich auch eine partielle R├╝ssell├Ąhmung (im mittleren Abschnitt) zugezogen hat. Sie schleuderte auffallend den R├╝ssel, um sich mit Wasser zu bespritzen und mit Sand zu bewerfen. Noch viel auffallender war es aber, als sie sich mit der R├╝sselspitze an der Ohr├Âffnung kratzen wollte: Dazu vollf├╝hrte sie kurz eine Art angedeuteten Kopfstand auf einer der Mauerkanten, wodurch sie ihr Ohr so nahe an den aufliegenden R├╝ssel bringen konnte, dass sie mit dessen Spitze die gew├╝nschte Stelle erreichte. (Ich wei├č nicht, wie ich das anschaulicher beschreiben soll - ein Foto gelang mir leider nicht.)
(25.08.2013, 20:31)
Jan Beensen :   Vielleicht hei├čt es auch einfach, dass sich Herr Meyer w├╝nscht auch die Gorillainnenanlage zu ├╝bernetzen...
(25.08.2013, 20:05)
Carsten Horn :   Zu fragile Bauweise h├Âchstens, wenn der dreimal so schwere Gorilla mal in Wut ger├Ąt (was nat├╝rlich deutlich seltener geschieht als beim Schimpansen), mu├č die Anlage schon mehr aushalten...
(24.08.2013, 12:31)
Michael Mettler :   G├Ąbe es denn irgendetwas an einer Schimpansenanlage, wodurch sie NICHT auch f├╝r Gorillas geeignet w├Ąre? Umgekehrt kann ich mir das eher vorstellen, weil Schimps nun mal wesentlich besser klettern und mit mehr technischem Geschick (oder Zerst├Ârungslust?) "arbeiten".
(24.08.2013, 11:16)
Gudrun Bardowicks :   Vielleicht denkt man ja daran, die Anlage nach dem Tod bzw. einer Abgabe der Schimpansen sp├Ąter einmal als zus├Ątzliche 2. Gorillaau├čenanlage zu nutzen.
(23.08.2013, 22:33)
Michael Mettler :   "'Die neue Anlage ist so flexibel, dass sie auch f├╝r Gorillas geeignet w├Ąre', schw├Ąrmte gestern Chef-Affenpfleger Klaus Meyer." Ein Zitat aus dem Online-Artikel der HAZ ├╝ber das Kibongo-Richtfest. So richtig wei├č ich nicht, was ich damit anfangen soll. Eine gro├če Gorilla-Anlage ist schlie├člich vorhanden. Und ganz abgesehen davon war auch schon die alte Anlage urspr├╝nglich zur H├Ąlfte Gorilla-Gehege...
(23.08.2013, 20:01)
Michael Mettler :   Wei├č jemand N├Ąheres zu den Fl├Ąchenangaben?. Laut damaliger Vorank├╝ndigung (siehe PM vom 5.12.2012) sollte die neue Au├čenanlage 900 m┬▓ gro├č werden und damit mehr als doppelt so gro├č wie die bisherige (die hatte 400 m┬▓). Laut aktueller PM k├Ânnen die Schimpansen allerdings "nur" ein 700 m┬▓ gro├čes Areal erkunden - sind die ├╝brigen 200 m┬▓ die "Stellfl├Ąchen" f├╝r Kunstfelsen und Baobabs? Oder wurde die Anlage nun kleiner gebaut als urspr├╝nglich beabsichtigt?
(22.08.2013, 16:37)
Erlebnis-Zoo Hannover :   Neue Themenwelt f├╝r Menschenaffen: Dach aus filigranem Netzgeflecht

Richtfest in Kibongo!

Heute feierte der Erlebnis-Zoo Hannover Richtfest in Kibongo, der neuen Themenwelt f├╝r Menschenaffen. Ein ungew├Âhnliches Richtfest: Statt Dachstuhl spannt sich ein filigranes Netzgeflecht aus Stahl ├╝ber sandsteinfarbene Felsen und zwei gro├če afrikanische Baobabs. Der Richtkranz hing an einem der Netz-Tr├Ągerseile, unter dem Montagemeister Luca Casati den (selbst verfassten!) Richtspruch verk├╝ndete:

┬äEin sch├Ânes Werk ist uns gelungen,
Gar stattlich steht das Gehege da.
So frei und leicht und ungezwungen,
wie besser ich es nirgends sah.
Drum w├╝nsche ich, so gut ich┬ĺs kann,
so kr├Ąftig wie ein Handwerksmann,
mit stolz empor gehobenen Blick
dem neuen Gehege viel Glück.“

Das Glas, das traditionell geleert und zu Boden geworfen wird, war mit Bananensaft gef├╝llt ┬ľ schlie├člich werden hier sp├Ąter einmal Schimpansen leben. Und weil in ein Netz kein symbolischer letzter Nagel geschlagen werden kann, presste Jens Behn, der technische Leiter des Zoos, f├╝r den Bauherren ┬äZoo┬ô eine letzte Masche des Netzes zusammen. ┬äFrei, leicht, ungezwungen und einmalig ist die perfekte Beschreibung von Kibongo┬ô, bedankte sich der technische Leiter bei dem Montagemeister und allen am Bau beteiligten Handwerkern und Architekten, ┬ämit Ihrer Hilfe entsteht hier eine ganz neue Anlage, die es so in der Zoowelt noch nicht gibt.┬ô
Das 850 m┬▓ gro├če Netz bildet das ┬äDach┬ô der neuen Themenwelt Kibongo, die mitten im Erlebnis-Zoo Hannover entsteht.
Auf 2.100 Quadratmetern w├Ąchst hier eine afrikanische Feuchtsavanne mit Felsen und B├Ąumen zum Klettern, mit Wasserfall, Bachlauf, Schattenpl├Ątzen, Sandbad und Ruhezonen f├╝r die Schimpansen.
Mit jedem Tag werden die Umrisse deutlicher, langsam trocknet das Flussbett aus und wird zum markanten Weg, auf dem die Zoobesucher in einigen Wochen Kibongo erkunden werden. Beeindruckend strecken sich bereits jetzt die dicken ├äste der ber├╝hmten Baobab-B├Ąume durch das filigrane Netz.
Stahlrahmen in den Felsw├Ąnden zeigen, wo k├╝nftig acht gro├če Scheiben den Blick auf das Leben der Schimpansen in der afrikanischen Feuchtsavanne freigeben. Die riesigen Scheiben werden in der kommenden Woche in Millimeterarbeit eingesetzt. Jedes Fenster erm├Âglicht sp├Ąter eine neue Blickrichtung auf die Tiere und die Anlage. Im n├Ąchsten Schritt werden die Rahmen in die Felsengestaltung integriert und dann nicht mehr zu sehen sein. Auch die Scheiben werden als trennendes Objekt nicht wahrgenommen ┬ľ ein Baum w├Ąchst von der Anlage auf die Besucherseite, auf beiden Seiten der Scheiben hat der Boden das selbe Niveau und den selben Belag, es scheint dass nichts Mensch und Tier trennt.
Wenn die Gestaltung der k├╝nstlichen Felsen au├čen und innen fertiggestellt ist, der Wasserfall flie├čt und die Kletterb├Ąume stehen, r├╝cken die G├Ąrtner an, um Kibongo mit ├╝ber 1.200 Str├Ąuchern, B├Ąumen, Stauden, Ranken und Gr├Ąsern zu bepflanzen, bis der das Netz tragende Pylon, das Netz selbst und das Dach des angrenzenden Urwaldhauses im Gr├╝n der Feuchtsavanne verschwinden.
Bevor die Schimpansen Ende September ihr neues Au├čengehege erstmalig betreten, wird Kibongo mit H├Ąngebr├╝cken, Seilen, Kletterfelsen und zahlreichen Besch├Ąftigungseinrichtungen wie Futterklappen und Nektartankstellen ausgestattet. Und dann k├Ânnen Max, Schika, Jeany, Maleika, Toto, Viktoria und Chunya das ├╝ber 700 m┬▓ gro├če Areal in aller Ruhe erkunden und erklettern ┬ľ bis in 14 Meter H├Âhe.

Foto: Zoo Hannover
(22.08.2013, 15:11)
Gudrun Bardowicks :   Ger├╝chteweise sollen auch die Orang Utans eine neue Au├čenanlage bekommen. Das ist allerdings noch nicht offiziell, ich k├Ânnte mir aber gut vorstellen, dass es aufgrund des Nachwuchses bald zum Bau einer Au├čenanlage kommt. Mein Traum w├Ąre ja, dass das Urwaldhaus samt Au├čenanlagen sp├Ątestens zum 150j├Ąhrigen Zoojubil├Ąum 2015 in neuem Glanz erstrahlen und bis dahin nach den neuesten Erkenntnissen der Gestaltung von Menschenaffengehegen umgestaltet sind und dann einen neuen Glanzpunkt f├╝r den Erlebniszoo darstellen.
Die Gorillainnenanlage wird im Augenblick in der Tat umgebaut. Sie soll ger├╝chteweise zumindest eine vollst├Ąndige Glasscheibenabsperrung zu den Besuchern hin bekommen. Ich hoffe nat├╝rlich, dass auch diese Anlage nach dem Vorbild von Orang Utan- und Schimpanseninnenanlage mit einem Gitternetz ├╝berkuppelt wird, damit man dort besonders f├╝r die Jungtiere noch mehr Kletterm├Âglichkeiten schaffen kann. Ein Modell oder eine Planzeichnung zur Umgestaltung der Gorillaanlage habe ich allerdings bisher noch nicht gesehen.
(14.08.2013, 23:59)
Oliver M├╝ller :   Wird denn bei den Orangs auch etwas gemacht? Und vor allem: bekommen die endlich mal eine vern├╝nftige Au├čenanlage?
(14.08.2013, 23:05)
Sven P. Peter :   Der Umbau der Gorillainnenanlage ist doch schon voll im Gange!?
(14.08.2013, 22:51)
Jan Beensen :   @ Gerrit Wehrenberg: der Zeichnung zufolge wird an der Gorillainnenanlage nichts weiter ver├Ąndert - ich dachte die w├╝rde in dem Zuge dann auch ├╝bernetzt und aufgewertet werden.
(14.08.2013, 21:06)
Erlebnis-Zoo Hannover :   Runde Sache: Orang-Utan-Baby bekommt Namen auf Reifen serviert
Aus Floh wird Yenko

Bis jetzt hie├č er nur ┬äder kleine rote Floh┬ô. Weil er so winzig ist und so eng an die Brust seiner Mutter geschmiegt war. Aber jetzt wird der erste Orang-Utan-Nachwuchs seit 31 Jahren im Erlebnis-Zoo Hannover langsam lebhaft, streckt den Kopf, guckt neugierig und greift mit den zierlichen Armen nach der Welt. H├Âchste Zeit, dem Kleinen mit der lustigen Frisur einen passenden Namen zu geben.
Und den hat sein Pate ┬ľ die Reifenmarke Uniroyal mit dem Orang-Utan als Maskottchen ┬ľ jetzt gefunden. Der Name wurde von den Mitarbeitern von Continental in Hannover, zu der die Reifenmarke Uniroyal geh├Ârt, ausgew├Ąhlt. Knapp 700 Mitarbeiter beteiligten sich an der spannenden Wahl, bis der Name feststand. Jetzt wird aus dem am 9. Juni geborenen ┬äFloh┬ô Yenko. Eine rundum runde Sache: Wohlklingend sowohl f├╝r ein Affen-Kind als auch f├╝r den sp├Ąter mal 90 Kilo schweren Orang-Utan.
Den Namen machte der Pate den Orang-Utans mit einem ganz besonderen Taufgeschenk im wahrsten Sinne schmackhaft. In bunter Zuckerschrift prangte der Name auf zwei Uniroyal-Regenreifen, die zur Freude von Yenkos Mutter Miri rundherum mit K├Âstlichkeiten gef├╝llt waren. Zwar wird Yenko davon vorerst nicht naschen ┬ľ er trinkt noch ausschlie├člich bei seiner Mutter ┬ľ aber sp├Ąter einmal, wenn er laufen und klettern lernt, kann er nach Herzenslust an den Reifen turnen und schaukeln.
Uniroyal hat die Patenschaft ├╝bernommen, um sich f├╝r die Erhaltung der seltenen Menschenaffen zu engagieren. ┬äAls wir h├Ârten, dass der Erlebnis-Zoo Hannover endlich Zuwachs bei den bedrohten ┬éWaldmenschen┬Ĺ hat, haben wir uns spontan entschlossen, die Patenschaft zu ├╝bernehmen┬ô, berichtet Sandra Bretthauer, Teamleiterin Markenmanagement, in Hannover. ┬äSchlie├člich ist ein Orang-Utan schon lange das Maskottchen der Regenreifenmarke.┬ô
Einen solchen Pl├╝sch-Orang-Utan ├╝berreichte Sandra Bretthauer bei der Namensgebung an Zoo-Gesch├Ąftsf├╝hrer Andreas Casdorff. ┬äWir freuen uns sehr, dass die Reifenmarke Uniroyal mit diesem sympathischen Maskottchen die Patenschaft f├╝r unser Orang-Utan-Baby ├╝bernommen hat und so das Konzept des Erlebnis-Zoo Hannover unterst├╝tzt, das Bewusstsein f├╝r Natur, Umwelt und Artenschutz durch emotionale Erlebnisse zu st├Ąrken┬ô, so Casdorff.

Europ├Ąisches Erhaltungszuchtprogramm
Orang-Utans sind vom Aussterben bedroht. Der massive Abbau des Regenwaldes und damit der Verlust des Lebensraumes der Orang-Utans hat dramatische Folgen. In den vergangenen 75 Jahren hat der Bestand der Tiere um 80 Prozent abgenommen! Nur noch ca. 7.000 Tiere leben auf Sumatra, auf Borneo sind es nur noch etwa 40-80.000. Der nach wie vor ungebrochene Fang und Handel von Jungtieren f├╝r den internationalen und regionalen Handel ist die zweite gro├če Bedrohung f├╝r den ┬äWaldmenschen┬ô (malaiisch f├╝r Orang-Utan).

Der Erlebnis-Zoo Hannover beteiligt sich am Europ├Ąischen Erhaltungszuchtprogramm (EEP) f├╝r Sumatra Orang-Utans, um die Tierart vor dem Aussterben zu bewahren.

Foto: Miri und Yenko mit dem Namensgeschenk
(12.08.2013, 14:58)
Erlebnis-Zoo Hannover :   Zweiter Zoo-Gesch├Ąftsf├╝hrer: Andreas M. Casdorff
Tierisch viel zu tun

Monatelang konnte Seel├Âwendame Pamela damit angeben, als Erste im Zoo die Bekanntschaft des neuen zweiten Gesch├Ąftsf├╝hrers gemacht zu haben. Bei der Verk├╝ndung des Kandidaten im April hatte er ihre Flosse gesch├╝ttelt, worauf sie ihm daf├╝r ein Willkommensk├╝sschen auf die Wange hauchte.
Pamelas Sonderstellung hat nun ein Ende. Seit dem 1. August 2013 ist Andreas M. Casdorff in seiner neuen Funktion im Zoo unterwegs und hat inzwischen alle Mitarbeiter (Menschen & Tiere) begr├╝├čt. Heute stellte sich der zweite Gesch├Ąftsf├╝hrer der ├ľffentlichkeit vor: Gemeinsam im Boot mit Gesch├Ąftsf├╝hrer Frank Werner bei einer Fahrt ├╝ber den Sambesi.
Andreas Casdorff hat sich aus Leidenschaft beworben. Aus Leidenschaft f├╝r Hannover und den Erlebnis-Zoo, den er als Vater von drei Kindern seit Jahren regelm├Ą├čig mit seiner Familie besuchte ┬ľ ohne zu ahnen, einmal dessen Gesch├Ąftsf├╝hrer zu werden. Aber die Bedeutung des Erlebnis-Zoos mit seiner touristischen Strahlkraft f├╝r Hannover und den unz├Ąhligen verschiedenen M├Âglichkeiten im Zoo, Menschen jedes Alters zusammen zu bringen und zu begeistern, hatte ihn schon immer bei seinen Zoo-Besuchen fasziniert.
Der 48j├Ąhrige hat in Hannover Betriebswirtschaft studiert und die Pepperdine University, Los Angeles/USA mit dem Abschluss ┬äMaster of Business Administration┬ô (MBA) absolviert. Seit 1995 war Casdorff bei der TUI Deutschland GmbH in unterschiedlichen Bereichen in leitender Funktion besch├Ąftigt, zuletzt als Direktor Operatives Marketing. Seine Erfahrung aus der Tourismusbranche m├Âchte Casdorff hier umsetzen: ┬äIch freue mich darauf, den Besuchern des Erlebnis-Zoo den perfekten Tag zu bereiten.┬ô
Zun├Ąchst steht jedoch die Einarbeitung in das wahrhaft tierisch komplexe Unternehmen Zoo Hannover GmbH mit seiner Tochtergesellschaft Zoo Service GmbH, den Bereichen Zoologie, Technik, Marketing, Gastronomie, Service, Reinigung, Controlling, Merchandising, G├Ąrtnerei, EDV, Events an. Und dann geht es ┬ľ in Absprache mit dem Aufsichtsrat ┬ľ an die Entwicklungs-Planung des Zoos.
Gesch├Ąftsf├╝hrer Frank Werner freut sich auf die Zusammenarbeit mit dem neuen Kollegen und hie├č ihn herzlich im Team willkommen: ┬äEs gibt tierisch viel zu tun!┬ô
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Andreas Michael Casdorff wurde 1964 in Hamburg geboren, ist in der Region Hannover aufgewachsen, ist verheiratet und hat drei Kinder.

Foto: Frank Werner und Andreas Casdorff (rechts) mit Tigerpython Moses junior
(08.08.2013, 15:55)
Gerrit Wehrenberg :   (Foto: Innenanlage) ... sorry, vollst├Ąndigkeitshalber geht es nat├╝rlich um die neue Schimpansenanlage ;)
(08.08.2013, 12:36)
Gerrit Wehrenberg :   Habe ich auf architekturzimmer.de gefunden. Vielleicht ganz interessant anzuschauen. Wie weit sind denn die Bauarbeiten? (Foto: Au├čenanalage)
(08.08.2013, 12:33)
Michael Mettler :   @Gerrit: M.W. haben die Kondore in der Gro├čvoliere Stunk gemacht und einen Gro├čteil der Voliere f├╝r sich allein beansprucht. Alt, aber r├╝stig!

Ich kenne Jogi und Julchen noch aus ihrer Zeit in der historischen Greifvogelvoliere (auf der Fl├Ąche der jetzigen Strandvogelanlage, deren r├╝ckw├Ąrtige W├Ąnde noch ├ťberreste der Greifvogelvoliere sind). Dort waren sie viele Jahre lang mit anderen Arten vergesellschaftet, zuletzt mit M├Ânchsgeiern und schlie├člich Kolkraben. Erfolgreich gebr├╝tet haben sie allerdings erst nach Herausnahme der M├Ânchsgeier und sp├Ąter in den jetzigen Zuchtvolieren.
(27.07.2013, 13:24)
Gerrit Wehrenberg :   Warum ist die Kondorvergesellschaftung eigentlich gescheitert?

Da merkt man erst wie lang es schon wieder her ist, seit der Zoo den Millennium-Wandel durchgemacht hat. Solche "Charaktertiere" fehlen tats├Ąchlich irgendwie besonders und gerade, wenn sie l├Ąnger (f├╝r mich teilweise seit Gedenken) da waren. Bei Schorse bleibt mir immer das, gerade im Vergleich zu den Weibchen, beeindruckende Bild im Giraffenstall im Kopf. An Julchen habe ich gelernt, das die Kondorgeschlechter verschiedene Augenfarben haben...
(27.07.2013, 13:12)
Michael Mettler :   Zu den "Altzoobewohnern" z├Ąhlen neben den genannten Beispielen noch eine ganze Reihe von Menschenaffen, ein Nashorn (eigentlich zwei, wenn man den vor├╝bergehend in Magdeburg weilenden Kifaru einrechnet), vermutlich ein Teil der G├Ąnsegeier, auf jeden Fall der einzelne Kubaflamingo und - wiederum vermutlich - ein nicht geringer Teil der Chile- und Mischlingsflamingos. Im Vogelbereich k├Ânnte es noch weitere "alte Kameraden" geben.

Nachkommen der Kondore Jogi und Julchen m├╝ssten eigentlich auch noch im Zoo Berlin (Henne, hatte schon selbst Nachwuchs) und im Vogelpark Timmendorfer Strand (ebenfalls Henne) leben.

Bei den Elefanten w├Ąre es tats├Ąchlich nur noch Indra, wenn man mit dem Bau des Gorillabergs (Er├Âffnung Mai 1996) eine feste zeitliche Grenze von altem zu Erlebniszoo setzt. Ansonsten noch Khaing Hnin Hnin, die zwar f├╝r den Dschungelpalast (Bau 1996-1997)angeschafft wurde, aber vorher noch auf der alten Anlage einzog.
(27.07.2013, 12:02)
Gudrun Bardowicks :   Der alte Kondorhahn lebt auch noch. Er d├╝rfte ├Ąhnlich alt wie das verstorbene Julchen sein.Auch das Bartgeierpaar stammt noch aus dem "alten" Zoo und d├╝rfte mittlerweile auch recht alt sein.

Der Tod von Schorse, den ich vor einer Woche noch auf der Anlage bei Paarungsvorspielen gesehen habe, ist zwar traurig aber nicht v├Âllig unerwartet, da er seit einigen Jahren altersbedingt gesundheitliche Probleme hatte. Jetzt hat Hannover die Chance, mit einem neuen Rothschildbullen, von denen es z.Z. gen├╝gend geben m├╝sste, und den K├╝hen eine neue Blutslinie zu begr├╝nden, da die alte mittlerweile sehr gut in der Zoowelt repr├Ąsentiert sein d├╝rfte.

Der Tod von Julchen ist auch nicht ungew├Âhnlich, da sie wirklich ein hohes Alter erreicht hat. Auch das Kondorpaar hat eine Reihe von Nachkommen hinterlassen, die z.B. im Wildpark L├╝neburger Heide und im weltvogelpark Walsrode leben und dort teilweise bereits gez├╝chtet haben. Ich hoff, dass nach dem Ableben oder einer m├Âglichen Abgabe des Andenkondorhahns keine neuen Kondore nach Hannover kommen, da der Platz in den Greifvogelzuchtvoliere f├╝r Kondore wirklich sehr beengt ist und eine Gemeinschaftshaltung in der gro├čen Flugvoliere leider gescheitert ist. Die aktuelle Kondorvoliere sollte man nach dem Ableben des Tiers lieber mit einer kleineren Greifvogel- oder, noch besser, Eulenart besetzen, die nicht soviel Platz und Flugraum ben├Âtigt.
(27.07.2013, 11:21)
Jan Jakobi :   Wer ist denn noch ├╝brig aus dem "alten" Zoo?

Spontan f├Ąllt mir nur "Indra" ein.
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