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Auswilderung von Vögeln



cajun:   In Wien hat man die Leitung des Waldrapp- Projektes zur Wiederansiedling ĂŒbernommen:
"Schönbrunn im Einsatz fĂŒr skurrilen Vogel
Vor 400 Jahren wurde der Waldrapp in Europa ausgerottet. Seine Wiederansiedlung zĂ€hlt zu den spannendsten Artenschutzprojekten schlechthin. Nun ĂŒbernehmen wir als Tiergarten Schönbrunn die FederfĂŒhrung in der Rettung dieser stark gefĂ€hrdeten Vogelart. „Wir sind sehr stolz darauf, die Geschicke dieses erfolgreichen Projekts kĂŒnftig lenken zu dĂŒrfen“, so Tiergartendirektor Stephan Hering-Hagenbeck. „Reason for Hope“, ĂŒbersetzt „Grund zur Hoffnung“, lautet das Motto des Projekts, das von der EU erneut im Rahmen ihres LIFE-Programmes gefördert wird. Viel wurde schon erreicht, viel ist noch geplant. „Mittlerweile leben wieder rund 150 Waldrappe in den Alpen. Ziel ist, die Population auf 357 Tiere zu vergrĂ¶ĂŸern. Diese Anzahl ist laut Berechnungen nötig, damit die Tierart kĂŒnftig wieder eigenstĂ€ndig ĂŒberleben kann.“

In der Wildbahn sind seit Anfang 2021 36 Waldrappe geschlĂŒpft. Um das Überleben der skurrilen Ibis-Art mit dem schwarzen Federschopf in Mitteleuropa zu sichern, mĂŒssen aber auch weiterhin Jungvögel aus Zoos ausgewildert werden. Waldrappe sind Zugvögel. Das macht ihre Wiederansiedlung zur Herausforderung. Ein Team aus menschlichen ZiehmĂŒttern zieht die KĂŒken auf, um sie per Ultraleichtflugzeug ins Winterquartier in der Toskana zu lotsen. Den Weg zurĂŒck finden die Vögel selbst. Einmal ausgewildert, lauern viele Gefahren, bei denen das Projekt weiter ansetzen will. Hering-Hagenbeck: „Wir wollen die Maßnahmen gegen Wilderei in Italien und zur Sicherung von Stromleitungen, die hĂ€ufig zur Todesfalle werden, weiter ausbauen. Das schĂŒtzt letztlich nicht nur den Waldrapp, sondern auch viele andere Vogelarten.“
Quelle:https://www.zoovienna.at/de/news/schonbrunn-im-einsatz-fur-skurrilen-vogel/
(20.01.2022, 16:10)
cajun:   Und auch in Mierlo beteiligt man sich:
"Dierenrijk lÀsst erneut GÀnsegeier im Naturschutzgebiet in den bulgarischen Bergen frei
Nach dem Vorbild von GĂ€nsegeier Stanislav wird dessen Schwester Zivka bald in die Freiheit entlassen. Der im April dieses Jahres im Dierenrijk geschlĂŒpfte Geier reist heute nach Bulgarien ab.
Dort wird sich Zivka an ihre neue Umgebung gewöhnen, danach wird der GÀnsegeier nÀchstes Jahr im Naturpark Sinite Kamani ausgewildert. In diesem Naturschutzgebiet fliegt seit Juni dieses Jahres Stanislav umher. Inzwischen hat er sich im Park niedergelassen und lebt mit einigen anderen Geiern zusammen.
Population rĂŒcklĂ€ufig
Zusammen mit Green Balkans und der Stiftung Wildlife arbeitet Dierenrijk an der Wiederansiedlung des Geiers in Bulgarien. Mehrere europĂ€ische Geier, der GĂ€nsegeier, der Bartgeier und der Mönchsgeier, waren in diesem Land vollstĂ€ndig ausgestorben. Dies liegt zum Teil daran, dass Bauern vergiftete Kadaver auslegten gegen Wölfe und BĂ€ren. Dem fielen aber auch Geier zum Opfer, so dass die Population seit den 1970er Jahren rapide zurĂŒckging.
Green Balkans bietet verschiedene Naturschutzprojekte an, einschließlich der Erhaltung und Erhöhung der Populationen europĂ€ischer Geier. Zivka wird wie Stanislav dazu beitragen.
Beitrag
"Es ist wirklich schön, wieder einen Geier in der Natur aussetzen zu können. Wir sehen, dass es Stanislav in Bulgarien sehr gut geht und wollen deshalb einen neuen Beitrag leisten, um die Geierpopulation im Land auf einen höheren Stand zu bringen", sagt Obertierpfleger Stephan Rijnen.
"Wir hoffen natĂŒrlich, dass Zivka wie Stanislav ihre Nische in Sinite Kamani findet", sagt Rijnen. Der Name Zivka ging als Sieger in einem Namenswettbewerb auf den sozialen KanĂ€len von Dierenrijk hervor und bedeutet "sie, die lebt". "Ein schöner Name und eine angemessene Bedeutung", sagt Rijnen.
Schutz
Green Balkans bietet verschiedene Naturschutzprojekte an, einschließlich der Erhaltung und Erhöhung der Populationen europĂ€ischer Geier. DarĂŒber hinaus setzt sich diese Organisation fĂŒr den Naturschutz ein und Mitarbeiter informieren ĂŒber europĂ€ische Geierarten.
Die Stiftung Wildlife trĂ€gt durch Finanzierungen zu diesen Projekten bei. Mit diesem Beitrag kann Green Balkans Geier in die Freiheit entlassen und die Faktoren angehen, die zum Tod der Greifvögel fĂŒhren. "Denken Sie zum Beispiel an die Sicherung von Strommasten, da Geier an den StĂ¶ĂŸen sterben, die sie erhalten, wenn sie die DrĂ€hte berĂŒhren. Auch dank des Beitrags der Stiftung Wildlife konnten die Masten isoliert werden und seitdem wurden keine toten Geier rund um die Strommasten gefunden", sagt Kris Hekhuis von der Stiftung Wildlife.
Möchten Sie alles ĂŒber dieses Projekt wissen? https://www.dierenrijk.nl/verhuizing-vale-gier/
Quelle: https://www.dierenrijk.nl/nieuws/dierenrijk-zet-wederom-vale-gier-uit-in-natuurgebied-in-bulgaarse-bergen/
Übersetzung Zoopresseschau
(30.11.2021, 14:01)
cajun:   Nicht nur bei den Wisenten hĂ€ufen sich in letzter Zeit die Meldungen zu Auswilderungen:
"DierenPark Amersfoort setzt zwei GĂ€nsegeier im bulgarischen Balkangebiet aus. "Gemeinsam mit der Naturschutzorganisation Green Balkans entlĂ€sst unser Wildlife Fund zwei Geier, die letztes Jahr im Zoo von Amersfoort geschlĂŒpft sind", sagt Kurator Nils Dijkgraaf.
"Heute ziehen die Geier zu einem vorĂŒbergehenden bulgarischen Auffangstandort. Dort werden sie von einem Team von TierĂ€rzten darauf vorbereitet, fit und gesund in die weite Welt zu fliegen. Es ist fantastisch, auf diese Weise zum Artenschutz spezieller Greifvögel beitragen zu können."
Den europĂ€ischen Geierarten in Bulgarien geht es nicht gut. "Mehrere Arten sind dort fast ausgestorben. In den 1970er Jahren legten bulgarische Bauern vergiftete Kadaver aus, um BĂ€ren und Wölfe abzuwehren. Auch viele Geier fielen dem ungewollt zum Opfer, wodurch die Population rapide zurĂŒckging", erklĂ€rt Nils. "Jetzt gibt es andere Bedrohungen wie JĂ€ger, Wilderer und WindrĂ€der. Die Geier fliegen regelmĂ€ĂŸig an den FlĂŒgeln dieser WindrĂ€der in den Tod. Der Wildlife Fund und Green Balkans setzen sich dafĂŒr ein, diese Bedrohungen zu bekĂ€mpfen, die Einheimischen aufzuklĂ€ren und GĂ€nsegeier wieder anzusiedeln."
In den nĂ€chsten Monaten machen die Geier in der Auffangstation die Bekanntschaft mit anderen Artgenossen, die schließlich zu gleicher Zeit ausgewildert werden. "Die Greifvögel bekommen auch eine Markierung an ihren FlĂŒgeln, damit sie identifiziert werden können. Mit einem GPS-Tracker können die Geier verfolgt werden, wenn sie im FrĂŒhjahr ausgewildert werden", sagt Nils. DierenPark Amersfoort wird alle ĂŒber die nĂ€chsten Schritte bei der Wiederansiedlung und Freilassung der Vögel auf dem Laufenden halten. Dem GĂ€nsegeier kann der Besucher auch weiterhin im DierenPark Amersfoort begegnen. Niels: "Nur junge Vögel werden ausgesetzt, weil sie sich noch leicht an ein Leben in der Wildnis anpassen können. Außerdem werden Geier auch fĂŒr die Zucht benötigt, um die Art zu erhalten.“ Der Besucher entdeckt den GĂ€nsegeier im Snavelrijk, der großen Freiluftvoliere des DierenPark Amersfoort"
Quelle:https://dierenparkamersfoort.nl/dierenpark-amersfoort-zet-twee-vale-gieren-uit-in-balkangebied/
Übersetzung: Zoopresseschau
(30.11.2021, 13:55)
cajun:   Das bei Auswilderungen nicht immer alles glatt lĂ€uft, zeigt diese Meldung. Nordens Ark und der TP Berlin hatten aktuell Nachzuchten nach Spanien gegeben. Die Meldung hier bezieht sich auf die bisher einzig ziehende, wieder angesiedelte Population, zwischen Östereich und Italien.
"Illegale Jagd tötet einen weiteren Waldrapp
Die BĂŒchsen illegaler JĂ€ger schlugen wieder zu. Auf Kosten eines weiteren Waldrapps aus dem Wiederansiedlungsprojekt der österreichischen Forscher des Waldrappteams: Dieks, ein junges Weibchen, geschlĂŒpft in KĂ€rnten und zusammen mit Erwachsenen nach Italien ausgewandert bis Orbetello, starb auf einer Lichtung bei Figline Valdarno (FI) am spĂ€ten Nachmittag des 26. Septembers. Nach den fĂŒnf im Jahr 2020 festgestellten Tötungen und den drei FĂ€llen, in denen die Kadaver der Vögel nie gefunden wurden, fordert der Parco Natura Viva von Bussolengo, der italienische Partner des Waldrappteams, die Einbeziehung der tyrrhenischen KĂŒste und der gesamten Toskana durch das Umweltministerium in den "black spots" des 2017 erstellten Nationalen Plans zur BekĂ€mpfung der Wilderei. Die Toskana erscheint nicht unter den aktuellen sieben, obwohl sie "intensive illegale AktivitĂ€ten gegen Vögel umfasst, bei denen wirksame PrĂ€ventivmaßnahmen ergriffen werden sollten". "Am spĂ€ten Nachmittag bin ich auf unregelmĂ€ĂŸige Daten von Dieks aufmerksam geworden", erklĂ€rt Daniela Trobe, langjĂ€hrige Mitarbeiterin des Waldrappteams, die tĂ€glich die Daten der GPS-Sender auf dem RĂŒcken der Vögel auswertet. "Der Vogel lag auf einer Waldlichtung am Boden und der integrierte Bewegungssensor zeigte nur sehr wenig AktivitĂ€t. Also wartete ich auf die nĂ€chste DatenĂŒbertragung, die meine BefĂŒrchtungen leider bestĂ€tigte. Dieks starb wahrscheinlich nach zwei Stunden Leiden". "Jetzt reicht es, wir bitten die nationalen und regionalen Behörden dringend um wirksame Maßnahmen gegen diese sinnlose und illegale Tötung", sagt Johannes Fritz, Leiter des Projekts. "Wir arbeiten seit vielen Jahren zusammen mit unseren italienischen Partnern daran, Behörden und JagdverbĂ€nde auf die hohe Zahl der in Italien und insbesondere in der Toskana, einem wichtigen Migrationskorridor fĂŒr Waldrappe, getöteten Waldrappe aufmerksam zu machen. In diesem Jahr erleben wir die erste Tötung bereits zu Beginn des Herbstzuges, sobald die Jagdsaison wieder eröffnet ist. Wilderei ist die Haupttodesursache fĂŒr Waldrappe in Italien und wir fordern, dass ein so wichtiger Brennpunkt von den Behörden verteidigt wird", schließt Fritz"
Quelle: https://www.parconaturaviva.it/it/il-parco/a-proposito-di-noi/ufficio-stampa/la-caccia-illegale-uccide-un-altro-ibis-eremita
Übersetzung: Zoopresseschau
(02.11.2021, 13:10)
cajun:   FĂŒr Bildaffine gibt es eine Video im Ursprungslink:
" Im Zoo Beauval geschlĂŒpfter Kondor "Pachamama" in seinem natĂŒrlichen Habitat ausgewildert
Saint Aignan. Pachamama, ein junge Andenkondorin, hat gerade den Zoo Beauval, wo sie letztes Jahr im August schlĂŒpfte, verlassen, um in ihren natĂŒrlichen Lebensraum in Argentinien ausgewildert zu werden. Pachamama wurde "mit sechs anderen Vögeln" freigelassen, betont der Park, der am Dienstag ein Video des Fluges online gestellt hat. Es ist nach Angaben des Zoologischen Parks die "wichtigste Auswilderung von Kondoren, die jemals im Land organisiert wurde". Bevor Pachamama in den argentinischen Himmel aufstieg, verbrachte sie mehrere Monate in Patagonien, um den Übergang zu vollziehen. Der Andenkondor war aus der Region verschwunden, in der Pachamama gerade freigelassen wurde. Ihre Wiederansiedlung sei daher "eine echte Herausforderung", prĂ€zisiert der Zoo Beauval in seinem Video. Die Art wird von der Weltnaturschutzunion als "gefĂ€hrdet" eingestuft."
Quelle: https://www.francebleu.fr/infos/environnement/video-nee-a-beauval-le-condor-pachamama-est-relache-dans-son-milieu-naturel-1632823012
Übersetzung: Zoopresseschau
(02.11.2021, 13:05)
cajun:   Scheint ein gelingendes Projekt zu sein.

"Zoo Planckendael wildert in Frankreich fast ausgestorbene Mönchsgeier aus: "Mit Satellitensendern und DNA-Analysen folgen wir den Vögeln“
Antwerpen. Forscher aus dem Antwerpener ZOO und Planckendael haben in den letzten Jahren erfolgreich die Population wild lebender Mönchsgeier erhöht. Nach der Eröffnung einer Datingvoliere im Jahr 2005 wurden mehrere Jungvögel in die Wildnis entlassen. Der Forscher Philippe Helsen (42) ĂŒberwacht diese neue Population mit Hilfe von Ringen, markierten Federn, Satellitensendern und DNA-Analysen. Das Antwerp ZOO Centre for Research and Conservation ist das zoologische Forschungszentrum des Antwerpener ZOO und Planckendael. Im Forschungszentrum wird angewandte Forschung im Bereich Tier- und Naturschutz durchgefĂŒhrt. Forscher nutzen Zuchtprogramme, um Reservepopulationen in Zoos zu schaffen. ZOO Planckendael ist unter anderem Zuchtbuchhalter fĂŒr das Zuchtprogramm der Mönchsgeier. Dank der BemĂŒhungen von Wissenschaftlern wĂ€chst diese Art in Europa wieder."
Quelle: https://www.hln.be/antwerpen/zoo-planckendael-zet-bijna-uitgestorven-monniksgieren-uit-in-frankrijk-met-satellietzenders-en-dna-analyse-volgen-we-de-vogels~a6c1da27/?referrer=https%3A%2F%2Fderef-gmx.net%2F
Übersetzung: Zoopresseschau
(19.08.2021, 09:59)
cajun:   Auch die nachgezogenen Weißnackenkraniche werden ausgewildert:
"Ein ursprĂŒnglich aus Daurien stammender Vogel: Im Moskauer Zoo schlĂŒpfte KĂŒken eines seltenen Kranichs
Diese Vogelart wurde [im Russischen – d. Übers.] zu Ehren der historischen und geographischen Region Daurien benannt, die Burjatien, die Transbaikal-Region, das Gebiet Amur, Teile der Mongolei und Chinas umfaßt. Das geschlĂŒpfte KĂŒken soll in Zukunft ausgewildert werden. Das KĂŒken des Weißnackenkranichs [ru: daurskij shurawl, Daurischer Kranich] schlĂŒpfte im Zentrum fĂŒr die Zucht seltener Tiere des Moskauer Zoos bei Wolokolamsk. Die Art steht auf der internationalen Roten Liste und der Roten Liste Russlands. Ornithologen schĂ€tzen, dass es in der freien Natur nur noch 6.500 Weißnackenkraniche gibt, von denen etwa 600 Vögel in Russland nisten. "Da die Art vom Aussterben bedroht ist, wurde sie in das internationale Programm 'Erhaltung der Kraniche Eurasiens' aufgenommen. Im Rahmen dieses Programms erhielt unser Zuchtzentrum 2002 das erste Paar Weißnackenkraniche. Sie brachten jedes Jahr Nachwuchs, fĂŒnf Jungvögel gingen in andere Zoos. Letztes Jahr kam ein neues Paar der seltenen Kraniche im Zentrum an, sie gewöhnten sich schnell an das Gehege und zogen bald nach dem Umzug ihr KĂŒken auf. In diesem Jahr wurden die Vögel zum zweiten Mal Eltern. Im Herbst werden die Ornithologen den Jungvogel auf die Auswilderung in seinen natĂŒrlichen Lebensraum vorbereiten, wo er zur Wiederherstellung der Population der wildlebenden Weißnackenkraniche beitragen kann", sagte Swetlana Akulowa, Generaldirektorin des Moskauer Zoos. Die wildlebende Kranichpopulation ging im 20. Jahrhundert stark zurĂŒck. Dies ist auf die Zerstörung ihres natĂŒrlichen Lebensraums sowie auf die Kampfhandlungen zurĂŒckzufĂŒhren, die wĂ€hrend des Großen VaterlĂ€ndischen Krieges und des Koreakrieges in ihren Nistgebieten stattfanden. In diesem Sommer ist im Zentrum fĂŒr die Zucht seltener Tierarten ein KĂŒken eines weiteren seltenen Kranichs, des Schneekranichs, geschlĂŒpft. Schneekraniche sind in den nördlichen Regionen Russlands endemisch. Zoologen schĂ€tzen, dass es in freier Wildbahn nur etwa dreitausend Individuen dieser Kranichart gibt. Der junge Schneekranich wird fĂŒr die Auswilderung in seinen natĂŒrlichen Lebensraum vorbereitet."
Quelle: https://www.mos.ru/news/item/93207073/
Übersetzung: Zoopresseschau
(27.07.2021, 17:18)
cajun:   Ein Projekt aus der Außenstation des Zoos Moskau:
Trainieren und freilassen:
Im Zentrum fĂŒr die Zucht seltener Tierarten des Moskauer Zoos in der NĂ€he von Wolokolamsk schlĂŒpfte ein SchneekranichkĂŒken. Diese Kranichart ist vom Aussterben bedroht, sie steht in der Internationalen Roten Liste und in der Roten Liste Russlands. Laut Zoologen gibt es in freier Wildbahn nur etwa dreitausend Individuen. "Die Anzahl der Schneekraniche nimmt von Jahr zu Jahr stetig ab und nĂ€hert sich einem kritischen Niveau. In Zukunft könnte die Art vom Erdboden verschwinden. Daher arbeiten Zoos und ZuchtstĂ€tten auf der ganzen Welt daran, eine Reservepopulation zu schaffen und KĂŒken in die Wildnis zu entlassen. Auch der Moskauer Zoo beteiligt sich an der Erhaltung der Art. Ornithologen haben es geschafft, diese einzigartigen Vögel regelmĂ€ĂŸig nachzuzĂŒchten, viele unserer AbgĂ€nger ziehen in andere Zoos oder Reservate. Das in diesem Sommer geschlĂŒpfte KĂŒken wird auf die Auswilderung in seinen natĂŒrlichen Lebensraum vorbereitet, wo es zur Wiederansiedlung des Bestands wildlebender Schneekraniche beitragen kann", sagte Svetlana Akulowa, Generaldirektorin des Moskauer Zoos. Insgesamt beherbergt das Zentrum fĂŒr die Zucht seltener Tierarten fĂŒnf Sschneekraniche, einschließlich des KĂŒkens. Sie bewohnen eine gerĂ€umige Voliere, auf deren Territorium sich ein Feld befindet. Wenn sie wollen, können sich die Vögel im GestrĂŒpp verstecken. In freier Wildbahn gibt es zwei Populationen von Schneekranichen: Die östliche nistet im Norden Jakutiens, die westliche - im Gebiet Archangelsk, der Republik Komi und dem Kreis der Jamal-Nenzen. Die östliche oder jakutische zĂ€hlt etwa 2.900 bis 3.000 Individuen, die westliche nur etwa zwei Dutzend Vögel. Die Anzahl der in der Roten Liste aufgefĂŒhrten Vögel ist rĂŒcklĂ€ufig. In Jakutien bewohnen Schneekraniche die Ufer von GewĂ€ssern in der Flachlandtundra, in der Ob-Region leben sie inmitten von SĂŒmpfen, die von Wald umgeben sind. Schneekraniche sind Zugvögel. Im Winter wandert die östliche Population nach China in das Jangtse-Tal und die westliche nach Indien und in den Nordiran. Im Mai kehren die Schneekraniche in den Norden Russlands zurĂŒck und beginnen, Nester auszustatten. MĂ€nnchen und Weibchen bebrĂŒten abwechselnd Eier. Meistens werden zwei KĂŒken geboren. Normalerweise ĂŒberlebt nur eines. Der Schutz der Schneekraniche wurde in den 70er Jahren des letzten Jahrhunderts verstĂ€rkt. In der UdSSR, den USA, Belgien und China entstanden ZuchtstĂ€tten, die sich mit der Zucht seltener Vögel beschĂ€ftigten. Spezialisten bereiten die AbgĂ€nger auf das Überleben unter den rauen Bedingungen des Nordens vor und bringen ihnen bei, wie sie selbst nach Nahrung suchen können. Seit Mitte der 1990er Jahre wurden mehr als 100 Jungvögel ausgewildert, von denen jedoch etwa 70 Prozent gestorben sind. Am schwierigsten ist es, kleine Kraniche in die Technik des Langstreckenflugs (bis zu siebentausend Kilometer) einzufĂŒhren und ihnen zu helfen, die Migrationsrouten zu meistern. DafĂŒr haben sich Ornithologen eine besondere Technik einfallen lassen: Sie fĂŒhren die KĂŒken mit einem motorisierten HĂ€ngegleiter, der von einer Person gesteuert wird, auf die Route der zukĂŒnftigen Wanderung. Die jungen Vögel folgen der Person und nehmen sie als AnfĂŒhrer der Gruppe wahr. Nach dem Training ist es fĂŒr die Vögel viel einfacher, lange FlĂŒge zu unternehmen. In Russland wird diese Technik im Rahmen des Programms "Flug der Hoffnung" verwendet. (Autor der Quelle: Offizielles Portal des BĂŒrgermeisters und der Regierung Moskaua)
Quelle und Übersetzung: Zoopresseschau
(16.07.2021, 10:33)
cajun:   Das macht doch mal wieder Hoffnung. Vor fĂŒnf Jahren gab es weniger als 50 Goldbauchsittiche in menschlicher Obhut und nur noch vier Weibchen in freier Wildbahn, aber ein groß angelegtes Zucht- und Freisetzungsprogramm hat es geschafft, die Zahl in nur wenigen Jahren deutlich zu steigern.
Am Mittwoch wurden nun 36 der gefÀhrdeten Tiere von drei Standorten in Victoria in die Wildnis entlassen, als Teil eines Programms, um die Vögel vor dem Aussterben zu retten.
Quelle: https://www.australiangeographic.com.au/news/2021/04/endangered-orange-bellied-parrots-released-into-wild/
(06.05.2021, 15:03)
Henry Merker:   Das ist eine sehr gute Entwicklung. Ich drĂŒcke die Daumen, dass es in den nĂ€chsten Jahren weiterhin so erfolgreich laufen wird.
(12.08.2011, 18:15)
WolfDrei:   Nach der "International Zoo News" Mai/Juni 2011: Die letzte nicht erfolgreiche Brut von Schwarzschnabelstörchen fand in Japan 1959 statt. Nachdem die Störche seit 34 Jahren im Freiland verschwunden waren, fand 2005 mit in Tokioter Zoos erbrĂŒteten 5 Tieren eine Freisetzung statt. Ausgehend von diesen Tiere sind bisher 22 Jungstörche geschlĂŒpft.
(10.08.2011, 11:39)
Werner Schindler:   Ja, und Couzens relativiert auch ein wenig die zweifellos verdienstvolle Bedeutung der Nachzucht der Art in menschlicher Obhut.
Der grĂ¶ĂŸere "Verdienst" fĂŒr die positive Entwicklung kommt wohl der freilebenden Population zu (siehe auch Anteil von drei Vierteln an der Individuen-Gesamtzahl). Nach Entdeckung der ersten beiden Nester wurden weitere Brutpaare gefunden und deren NistplĂ€tze (in den 1980er Jahren schon ĂŒber 50 BrutbĂ€ume) unter rigorosen staatlichen Schutz gestellt.
(26.07.2011, 11:43)
Michael Mettler:   Das neue Buch "Seltene Vögel" liefert fĂŒr den Nipponibis folgende Angaben:
- 1953 in Japan nur noch 31 Vögel bekannt
- 1958 noch "einige Exemplare" in China, einige Jahre spÀter dort als ausgestorben betrachtet
- 1961 nur noch 10 wild lebende Exemplare
- Bald darauf Start des Zuchtprogramms in Menschenhand mit 4 Vögeln, von denen 3 innerhalb der ersten Wochen starben ("wahrscheinlich aufgrund falscher FĂŒtterung")
- 1982 nur noch 5 Exemplare bekannt, die eingefangen wurden (das dĂŒrften die 1,4 von WolfDrei erwĂ€hnten sein)
- Nach hiesiger Lesart wurden dann in China zwei Brutpaare mit insgesamt drei Jungvögeln entdeckt, danach noch einige weitere Paare
- JĂŒngste SchĂ€tzungen belaufen sich diesem Buch zufolge auf rund 500 Nipponibisse im Freiland und rund 150 in Menschenhand
(24.07.2011, 15:08)
Michael Mettler:   Schlechtere Aufzuchtquoten könnten natĂŒrlich genausogut durch VerĂ€nderungen in der Haltung der Zuchttiere bedingt sein... Mir kommt da ein Experiment ins GedĂ€chtnis, das vor einigen Jahrzehnten in der Biologischen Forschungsstation Wilhelminenberg mit Kuhreihern gemacht wurde. Die dortige Kolonie wurde mit luxuriösen Lebensbedingungen (u.a. Futter im Überfluss) konfrontiert, explodierte dadurch geradezu, und es entwickelte sich ein ausgesprochener GedrĂ€ngefaktor, der zu einem "Sittenverfall" fĂŒhrte. Statt sorgsamer Elternpaare in einer ruhigen Kolonie hatte man plötzlich zĂ€nkische Nachbarn (manche in Dreier- statt Paarbeziehungen), die sich gegenseitig das Nistmaterial klauten und sich so sehr gegenseitig störten, dass Brut und Aufzucht oft nicht mehr gelangen, weil Eier aus den Nestern geschmissen und Jungvögel vernachlĂ€ssigt wurden. Wobei natĂŒrlich die Grenze, ab der ein gutes Leben zum Luxus- und Lotterleben und eine funktionierende Gesellschaft zur Überbevölkerung umkippt, von Tierart zu Tierart unterschiedlich sein wird. Letztlich ist das ein natĂŒrliches Regulativ gegen ins Uferlose wachsende Populationen.

Deshalb wÀre es eben interessant zu wissen, ob die Lebensbedingungen der Volieren-Nipponibisse noch immer die gleichen sind wie in der Zeit, als die Aufzuchtrate höher war.
(27.06.2011, 10:46)
WolfDrei:   @MM: Wenn ich einen Internet-Beitrag werte, muß ich das wohl annehmen: die Aufzuchtrate soll wohl geringer geworden sein - ob durch "VernachlĂ€ssigung durch menschliche Beobachtung" (wenn es wieder mehr Tiere gibt, wird ja hĂ€ufiger "geschlammt") oder wirklich genetisch bedingt, weiß ich nicht. Auch weiß ich nicht, ob es eine freie Partnerwahl gab oder ob man MĂ€nnlein und Weiblein nach GutdĂŒnken zusammen tat. Dies betrĂ€fe die Zuchtanlagen. In der Natur?
Noch eine Unterlassung: die FĂ€rbung, dieses leichte Grau, ist das Brutkleid im FrĂŒhjahr, ansonsten sind die Tiere im Sommer, Herbst und Winter weiß (sieht man von der rotlich-pinkfarbenen FlĂŒgelunterseite ab)
(27.06.2011, 08:45)
Michael Mettler:   @WolfDrei: GAB es denn schon mal Inzuchtdepressionen in diesem Projekt?
(26.06.2011, 22:47)
WolfDrei:   ps: das zweite gefundene Paar war ein freilebendes, das NICHT in einen Zoo kam (mein Text war da ungenau). Ungeachtet dessen gab es auch im Zoo Beijing eine Zuchtstation, zu der auch gestandene bekannte Ornithologen keinen Zutritt bekamen. Bei meinem Besuch im April stand diese Station nur noch auf dem Plan, 1994 sah ich aus der Entferung etwa 5 Volieren.
(26.06.2011, 22:34)
WolfDrei:   Errettung des Nipponibis (Nipponia nippon)

Nochmals zur neueren Geschichte des Nipponibis.
Nachdem 1973 der letzte Bruterfolg der freilebenden Tiere auf der japanischen Insel Sado stattfand und trotz weiterer (aber unfruchtbarer) Gelege ein Aussterben befĂŒrchtet wurde, wurden die letzten 5 Tiere (1,4) 1981 eingefangen. Nach weiteren Mißerfolgen war das Ende abzusehen.
Doch dann wurde in China am 27. Mai 1981 in der NĂ€he des Weilers Yaojiagou im Gebiet Yangxian in der Provinz Shaanxi in den Qinlingbergen ein Nest gefunden mit drei Jungtieren und einem herabgefallenen Jungtier (das in den Zoo Beijing kam). Hinzu kam kurz darauf eine weiteres Paar. Diese 7 Tiere (das herabgefallene Tier hatte offenbar keinen Einfluß auf das weitere Geschehen) sind die Basis geworden fĂŒr einen Bestand von mehr als 1000 Tieren, davon auch wieder freiliegenden auf der Insel Sado.
Nachdem zunĂ€chst auf einen strengen Schutz im Freiland geachtet wurde, kam es zur GrĂŒndung des Yangxian Crested Ibis Rescue and Breeding Center, in dem bis zu 60 Paare eingestellt wurden, 2002 wurde ein weiteres Zentrum gegrĂŒndet. 2007 wurden die ersten 10 Paare in die Natur entlassen, gleichermaßen war aber die freilebende Population auch gewachsen.
ZurĂŒck zu Japan: Offensichtlich hatte die chinesische Regierung gegen 2000 an Japan ein Paar ausgeliehen, um mit den letzten beiden japanischen Tieren einen letzten Versuch zu machen. Zu den 1,1 (Kin und Midori) kamen die entsprechenden Partner - aber ohne Erfolg. Kin als letzter “japanischer” Nipponibis starb 2003 nach 36 Jahren.

Mit erneut 2 Paaren gab es dann auf Sado 2001 11 Jungtiere, 2006 waren es schon ĂŒber 100, so dass im September 2008 die ersten 10 Tiere freigelassen wurden. Weiter Freilassungen erfolgten auch in den folgenden Jahren.
Ziel ist das Erreichen einer Anzahl von 500 Tieren.
Nachdem man zunĂ€chst auf “Masse” zĂŒchtete, will man nun zur Vermeidung von Inzuchtdepression als nĂ€chste Zielstellung die genetische “Durchforstung” des Bestandes vornehmen, um entsprechende “genetisch” bessere Paare zusammenzubringen.

(aus "China: home of giant pandas and crested ibises)
Abei: Nipponibis im Beijing Zoo
(26.06.2011, 22:27)
Michael Mettler:   Auch wenn die Zielsetzung eine ganz andere ist, muss ich bei der Großtrappen-Geschichte unwillkĂŒrlich auch an die Jagdfasanenzucht denken: Da wird mit großem Aufwand etwas gepĂ€ppelt und ausgewildert, was sich offenbar aus eigener Kraft nicht halten wĂŒrde....

Mir ist schon sehr bewusst, wie ketzerisch dieser Gedankengang ist, aber dient dann die kĂŒnstliche "TrappenstĂŒtze" wirklich mehr der Erhaltung der Tierart in einer Umgebung, die fĂŒr sie nicht mehr so recht geeignet zu sein scheint (sonst wĂ€re der Vogel doch gar nicht erst so selten geworden), oder eher dem Festhaltenwollen des Menschen an einem vergangenen Zustand, fĂŒr dessen Verschwinden ihn das schlechte Gewissen plagt? WĂ€re es angesichts der anscheinend hohen Verlustquote der ausgewilderten Großtrappen dann nicht sinnvoller, die aufgezogenen Vögel tatsĂ€chlich zur Bildung von möglichst vielen potenziellen Zuchtgruppen in Menschenhand zu behalten (was einigen von ihnen das Leben retten dĂŒrfte), um mehr Know-how ĂŒber ihre WIRKLICHE Nachzucht zu sammeln und das Vermehrungspotenzial der Art als Ganzes in unseren Landen damit deutlich zu erhöhen, so dass Verluste weniger stark ins Gewicht fallen? Das wĂŒrde allerdings noch immer nichts daran Ă€ndern, dass die Freilandbedingungen möglicherweise auf lange Sicht nicht mehr tauglich fĂŒr einen grĂ¶ĂŸeren, sich selbst erhaltenden Trappenbestand sind (darĂŒber kann ich mir mangels Wissens kein Urteil erlauben), denn sonst hĂ€tte sich doch ein solcher erhalten oder wieder gebildet?

Ob allerdings Individuen, die aus eigener Kraft einen Winter nicht ĂŒberstehen wĂŒrden, gute GrĂŒndertiere fĂŒr eine vitale Wiederansiedlungszucht wĂ€ren...?
(15.03.2011, 15:12)
Sacha:   Was beweist, dass sich dringend ein paar Zoos/Wildparks/Vogelparks (jeder darf seine Auswahl treffen:) der Grosstrappe annehmen mĂŒssten...
(15.03.2011, 14:46)
WolfDrei:   Weiter zur Trappe: das Wort "nachgezogen" ist natĂŒrlich relativ zu werten, da wirklich auch in der Natur gelegte Eier "gesammelt" wurden - aber wohl nicht mit dieser einzigen Zielstellung. Das von Gudrun Bardowick genannte umzĂ€unte GelĂ€nde zum Schutz gegen Freßfeinde ist natĂŒrlich nicht "nachspielbar". Nehmen wir als gegenwĂ€rtigen Effekt, daß die Zahl der "ausgewilderten" Tiere steigt, wenn auch die Anzahl der "Wildtiere" sicher noch nicht befriedigt. Ohne diese Maßnahmen hĂ€tte die Trappe das Jahr 2000 nicht mehr erreicht. Zum Effekt noch: in Dubai gibt es eine Zuchtstation fĂŒr die Kragentrappe: bei 1000 Tieren in einer "geschlossenen Anstalt" erreicht die Freisetzung dort gezogener Vögel(nach kĂŒnstlicher Befruchtung) etwa 500 - mit dem Ziel der Jagd auf diese natĂŒrlich. Das große Wunder in der Trappenzucht muß tatsĂ€chlich noch geschehen.
(15.03.2011, 14:13)
WolfDrei:   In der Zuchtstation Rotorua auf Neuseeland ist der 700. Kiwi aufgezogen worden - die Mehrzahl aus in der Natur eingesammelten Eiern. Die Aufzuchtrate betrĂ€gt 70-80%, wĂ€hrend bei Aufzucht in der Natur nur 6 % Erfolg haben (International Zoo News)
(19.05.2009, 19:06)
WolfDrei:   Nachdem nun die Naturzucht der Kalifornischen Kondore langsam beginnt, konnten jetzt 169 wildlebende Kondore festgestellt werden (Californien, Arizona, Mexiko). Der Zuchtbestand betĂ€gt 158 Tiere. Gegen die Giftwirkung von Bleimunition wird prophylaktisch ein Chelatorengemisch injiziert (relativ sezifische Bindung und damit Neutralisierung der Bleiionen)
(17.04.2009, 12:50)
IP66:   Das klingt nach einem neuen Erfolg nach dem Milu-Muster - auch wenn man erst dann sicher sein kann, wenn die ausgesiedelte Population sich wieder etabliert hat.
(03.03.2009, 19:38)
WolfDrei:   Nach fast Ausrottung des Japanibis (Nipponia nippon) ist in den Siebzigern in China noch eine Kleingruppe gefunden worden. Ein erfolgreiches Management hat dazu gefĂŒhrt, daß auch Tiere auf die japanische Insel Sado - dem letzten japanischen Refugium (dort ware die letzten Exemplare ohne Nachzucht in eine Voliere ĂŒberfĂŒhrt worden)kamen. Aus der neuen Gefangenschaftspopulation sind gerade 10 Tiere in die Freiheit entlassen worden.
(03.03.2009, 18:57)

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