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Zoo ZĂŒrich



Simon Kirchberger:   Ja, ziemlich mutige PlĂ€ne... Es wird auf jeden Fall spannend, ob die PlĂ€ne sowohl in zoologischer als auch in baulicher Sicht umgesetzt werden können. Also ob die Stellerschen Seelöwen und die Manatis (warum im SĂŒdostasien Bereich?!?) wirklich kommen werden? Und die riesigen Volieren bzw. Hochbauten fĂŒr Hornvögel im Elefantenpark und fĂŒr die Orang-Utans sind auch ziemlich gewagt... Aber das wird man damals bei der Masoala-Halle auch gedacht haben^^ Mir gefĂ€llt auch die Idee des Insel-Komplexes mit Galapagos-Schildkröten und Koalas und als ErgĂ€nzung die Komodowarane, BaumkĂ€ngurus und verschiedene Vögel.
(17.09.2021, 20:47)
Liz Thieme:   Er ist da!!!!

Der neue Masterplan 2050

https://www.zoo.ch/de/der-zoo-zuerich/leitbild-und-ziele/entwicklungsplan-2050/broschuere-zoo-der-zukunft
(15.09.2021, 13:46)
cajun:   Naja, auch den FledermĂ€usen erscheint die Schweiz wohl zu kalt und nass... :-)
FLEDERMÄUSE IN NOT
Wegen des schlechten Wetters mit viel Regen werden zurzeit besonders viele junge FledermĂ€use in der Notpflegestation abgegeben. Sie wieder aufzupĂ€ppeln und in die Natur zu entlassen, ist eines der Ziele der Stiftung Fledermausschutz. Viele der dreissig Fledermausarten der Schweiz sind bedroht. Zusammen mit dem ZĂŒrcher Tierschutz und der Stiftung Fledermausschutz engagiert sich auch der Zoo ZĂŒrich fĂŒr die einheimischen FledermĂ€use. Durch die intensiven RegenfĂ€lle der letzten Wochen sind viele junge FledermĂ€use in einer ungĂŒnstigen Zeit geboren. Die FledermausmĂŒtter finden zu wenig Nahrung, um ausreichend Milch fĂŒr ihre Jungen zu produzieren. Deshalb mĂŒssen viele MĂŒtter ihre Jungtiere aufgeben. Hier helfen die Stiftung Fledermausschutz, der ZĂŒrcher Tierschutz und der Zoo ZĂŒrich mit der gemeinsam betriebenen Fledermaus-Notpflegestation. 300 Pfleglinge, 3000 Notrufe JĂ€hrlich pflegt das Team der Fledermaus-Notpflegestation rund 300 Tiere und bearbeitet ĂŒber das Notfalltelefon ĂŒber 3000 Hilferufe rund um die Uhr. Die Notpflegestation nimmt verletzte, verwaiste und erschöpfte FledermĂ€use auf – und ist aktuell so voll wie nie zuvor. Unter der Leitung einer TierĂ€rztin und einer Tierpflegerin werden die FledermĂ€use von ausgebildeten Fledermaus-Pflegerinnen und -Pflegern gesundgepflegt. Nach einem erfolgreichen Flugtraining können die gesunden Tiere die Station wieder verlassen und in die Natur entlassen werden. LangjĂ€hriges Engagement Der Zoo ZĂŒrich unterstĂŒtzt die Stiftung Fledermausschutz seit 1998. Die Stiftung koordiniert mit UnterstĂŒtzung des Bundes den Fledermausschutz in19 Kantonen. Nebst dem gemeinsamen Betrieb der Fledermaus-Notpflegestation auf dem ZoogelĂ€nde unterstĂŒtzt der Zoo zusĂ€tzlich zusammen mit der Stiftung weitere Projekte fĂŒr den Fledermausschutz. So setzen sie sich etwa fĂŒr den Erhalt bekannter FledermausschlafplĂ€tze in KirchtĂŒrmen, alten DĂ€chern oder hohlen BĂ€umen ein. ZusĂ€tzlich installiert die Stiftung an geeigneten Stellen FledermauskĂ€sten, die den Tieren zusĂ€tzliche Unterschlupfmöglichkeiten bieten. Eine bedrohte Tiergruppe Der Bestand an FledermĂ€usen in der Schweiz ist seit der Mitte des 20. Jahrhunderts stark zurĂŒckgegangen. FledermĂ€use brauchen Unterschlupfmöglichkeiten. Diese werden durch Renovationen von Dachgeschossen oder auch durch das Fehlen von AltholzbestĂ€nden im Wald immer spĂ€rlicher. In den Flugkorridoren der FledermĂ€use von ihren Quartieren zu ihren Jagdgebieten leiden die Tiere zudem unter der Lichtverschmutzung, der Zersiedelung durch Strassen und der LĂ€rmbelĂ€stigung. Und in den Jagdgebieten verschwinden die Insekten, die Beutetiere der FledermĂ€use, zunehmend durch intensivierte Landwirtschaft, Pestizide und die Trockenlegung von Feuchtgebieten. Fliegende SĂ€ugetiere In der Schweiz bilden die FledermĂ€use mit dreissig Arten die artenreichste Gruppe innerhalb der SĂ€ugetiere. Als einzige aktiv flugfĂ€hige SĂ€ugetiere können Fledertiere (FledermĂ€use und Flughunde) erfolgreich eine ökologische Nische ausfĂŒllen. Nicht ĂŒberraschend gibt es deshalb weltweit ĂŒber 1400 beschriebene Fledermausarten. Die in der Schweiz einheimischen FledermĂ€use sind Insektenfresser, die mithilfe ihrer Echoortung Insekten im Flug erbeuten. WĂ€hrend die MĂ€nnchen der meisten Arten einzelgĂ€ngerisch leben, bilden die Weibchen im Sommer sogenannte Wochenstuben (Kolonien, in denen Jungtiere aufgezogen werden) mit einigen wenigen oder bis zu 1000 Tieren, je nach Art. Im Winter halten alle einheimischen FledermĂ€use einen Winterschlaf. Dabei drosseln sie ihren Energieumsatz drastisch. So reduzieren sie zum Beispiel die Herzschlagfrequenz von 1100 im Flug auf wenige duzend pro Minute. FledermĂ€use erreichen mit bis zu 40 Jahren ein fĂŒr ihre Grösse beachtliches Alter. Virenschleudern? Viele Wildtiere können Krankheiten (sogenannte Zoonosen) auf den Menschen ĂŒbertragen. Dazu gehören etwa die Schweinegrippe, Vogelgrippe, MERS, SARS oder eben auch Covid-19. FledermĂ€use gelten als «Reservoir» fĂŒr eine Vielzahl von Viren. TatsĂ€chlich haben Forschende in Zusammenarbeit mit der Stiftung Fledermausschutz auch bei unseren einheimischen FledermĂ€usen viele verschiedene Viren gefunden. SARS-CoV-2 gehört jedoch nicht dazu. Meist braucht ein Virus ohnehin einen Zwischenwirt und kann nicht direkt von der Fledermaus auf einen Menschen ĂŒbertragen werden. Das ist auch bei einem dem SARS-CoV-2 Ă€hnlichen Virus der Fall, der bei einer chinesischen Fledermausart entdeckt wurde. GrundsĂ€tzlich sollte man direkten Kontakt mit FledermĂ€usen aber meiden, da sie – wie alle Wildtiere – Krankheiten ĂŒbertragen können.
Quelle: Pressemitteilung des Zoos
(27.07.2021, 16:51)
Carsten Horn:   War eigentlich keine Verwechselung, sondern bezog sich auf den Beitrag darunter....

Nicht ĂŒberall in der Schweiz war das FrĂŒhjahr wohl zu nass und kalt, so viel KĂŒken gab es in Basel schon lange nicht mehr...
(09.07.2021, 21:18)
Sacha:   Ei, ei, ei, lieber Carsten, wenn Du nicht Ärger mit Baslern und ZĂŒrchern willst, dann bitte nie die beiden StĂ€dte verwechseln!!! Das ist noch schlimmer als Andy Möllers Spruch: "Ob Mailand oder Madrid, Hauptsache Italien";)
(08.07.2021, 12:09)
Carsten Horn:   In Basel war ein gutes Storchenjahr...

67 Jungvögel beringt, 8 weitere warten noch auf die Beringung...
(08.07.2021, 11:39)
cajun:   Auch in der Schweiz war das FrĂŒhjahr wohl zu nass und kalt.
"25 Jungstörche beringt
Der Zoo ZĂŒrich hat die diesjĂ€hrigen Jungstörche beringt. Wetterbedingt ist die Zahl geringer ausgefallen als im letzten Jahr. Gestern Mittwoch fand im Zoo ZĂŒrich die jĂ€hrliche Jungstorchenberingung statt. Insgesamt hat der Zoo 25 Störche beringt. Dies sind deutlich weniger als die 40 Jungstörche des letzten Jahres und die 44 des Rekordjahres 2018. Das Überleben der Jungstörche hĂ€ngt stark mit der Witterung zusammen. Durch sehr warme und trockene FrĂŒhlinge ĂŒberlebten im Jahr 2020 und 2018 aussergewöhnlich viele junge Störche. Dieses Jahr waren es aufgrund des regnerischen und kĂŒhlen FrĂŒhlings deutlich weniger. Im Zoo ZĂŒrich brĂŒteten heuer Störche in 24 Nestern, wobei sich die 25 ĂŒberlebenden Jungstörche auf 14 Nester verteilen. Ringe zur Identifikation Auch dieses Jahr hat Schutz & Rettung ZĂŒrich tatkrĂ€ftig bei der Beringungsaktion mitgeholfen. Ohne deren Autodrehleiter wĂ€ren die Jungtiere in ihren zum Teil schwindelerregend hohen Nestern nicht zu erreichen. Die Jungvögel werden beringt, um jedes Tier eindeutig identifizieren zu können und durch spĂ€tere Beobachtungen mehr ĂŒber das Leben der Störche zu erfahren. Bei den Weissstörchen im Zoo ZĂŒrich handelt es sich um eine wildlebende Kolonie. Nur dank Wiederansiedlungsprojekten ist der in der Schweiz einst ausgestorbene Weissstorch nun wieder heimisch. Seit den ersten Wiederansiedlungen hat sich die Population erfreulich entwickelt und wĂ€chst weiter an. Dieses Wachstum hĂ€ngt zum Teil auch mit dem verĂ€nderten Zugverhalten der Vögel zusammen. Viele Störche fliegen heute nicht mehr bis nach Afrika, sondern verbringen den Winter in Spanien. Durch den verkĂŒrzten Flug gibt es weniger AusfĂ€lle."
Quelle: Pressemitteilung des Zoos
(16.06.2021, 13:15)
Jan Jakobi:   Adrian, zur Info:

FĂŒr die medizinisch wenig bewanderten User hier: Eine Meningitis ist eine GehirnhautentzĂŒndung.
(10.06.2021, 21:09)
cajun:   Sag mal @Adrian. Liest du eigentlich die Meldungen, die du postest?
(06.05.2021, 20:21)
cajun:   Mal eine sehr informative Pressemeldung ĂŒber etwas kleinere Affen.

DICKE MÄNNCHEN, STARKE WEIBCHEN
TotenkopfĂ€ffchen verdanken ihren besonderen Namen ihrer charakteristischen Gesichtszeichnung. Auch sonst zeichnen sie sich durch einige spezielle Eigenschaften aus. Sie lieben es, sich mit ihrem eigenen Urin zu parfĂŒmieren. Sie lassen sich von anderen Affen ans Futter lotsen. Und wĂ€hrend die MĂ€nnchen vor der Paarungszeit ganz fett werden, sind es innerhalb der Gruppe die kleineren Weibchen, die den Ton angeben. Totenkopfaffen, vielen bekannt als die «Meerkatze» Herr Nilsson aus den Pippi-Langstrumpf-Filmen, sind soziale Tiere, die in Gruppen mit 35–65 Mitgliedern leben. Bei den Bolivianischen Totenkopfaffen bilden die Weibchen den Kern der Gruppe und sind dominant gegenĂŒber den etwas grösseren MĂ€nnchen. Diese leben meist in der Peripherie der Gruppe und schliessen sich nur zur Paarungszeit den Weibchen an. WĂ€hrend die Weibchen ein Leben lang in der Gruppe bleiben, verlassen junge MĂ€nnchen ihre Geburtsgruppe im Alter von 4–5 Jahren und bilden Junggesellengruppen. Koalitionen von MĂ€nnchen versuchen dann, sich gemischten Gruppen anzuschliessen. Diese Koalitionen wechseln alle 2–3 Jahre zwischen den Gruppen hin und her. Nicht alle Totenkopfaffen leben jedoch so. Die insgesamt sieben Arten unterscheiden sich in ihrer Sozialstruktur. So gibt es auch Arten, in denen die MĂ€nnchen in der Geburtsgruppe verbleiben und die Weibchen abwandern oder Arten, in denen die MĂ€nnchen das dominante Geschlecht sind. Multifunktionelles Urinwaschen Untereinander verstĂ€ndigen sich Totenkopfaffen durch eine Vielzahl akustischer Laute sowie mit olfaktorischen Signalen. So urinieren sich die Tiere regelmĂ€ssig auf die HĂ€nde und reiben sich damit die Fusssohlen und das Fell ein. Dieses Urinwaschen ist wahrscheinlich ein olfaktorisches Signal, um den sexuellen und sozialen Status jedes einzelnen Tieres anzuzeigen. Jedoch hat man auch beobachtet, dass sich Bolivianische Totenkopfaffen hĂ€ufiger mit Urin einreiben, wenn die Temperaturen höher sind. Dies lĂ€sst auf einen zusĂ€tzlichen KĂŒhleffekt des Urinwaschens schliessen. Fette MĂ€nnchen haben Vorteile Vor der zwei Monaten dauernden Paarungszeit nehmen MĂ€nnchen bis zu 20% ihres Körpergewichtes zu. Dies geschieht vor allem durch Wassereinlagerungen zwischen Haut und Muskeln und wird durch ein höheres Testosteronlevel ausgelöst. Das dominanteste MĂ€nnchen wird dabei am dicksten und scheint die weniger dicken MĂ€nnchen sexuell zu unterdrĂŒcken. Die Weibchen bevorzugen die dominanten MĂ€nnchen. Nach der Paarung bildet das mĂ€nnliche Sperma einen Pfropfen, um fremdem Sperma eine Befruchtung zu verunmöglichen. Dieser Pfropfen hĂ€lt fĂŒr mehrere Stunden nach der Paarung. Die Weibchen gebĂ€ren nach 150–170 Tagen meist ein Jungtier, das sie zuerst auf dem Bauch, dann auch auf dem RĂŒcken tragen. Neben der Mutter kĂŒmmern sich hĂ€ufig auch andere Weibchen um die Jungtiere, wobei sie diese teilweise sogar sĂ€ugen. Mischgruppen mit Kapuzineraffen Bolivianische Totenkopfaffen werden hĂ€ufig in Gesellschaft von Kapuzineraffen beobachtet. In gewissen Gebieten verbringen sie bis zu 90% der Zeit in solchen gemischten Gruppen. Man geht davon aus, dass die Kapuzineraffen, die in viel kleineren Gruppen leben und auch kleinere Streifgebiete haben, ein besseres Wissen ĂŒber die lokalen FruchtbĂ€ume haben. Dieses Wissen nutzen die Totenkopfaffen, indem sie den Kapuzineraffen auf der Nahrungssuche folgen. Totenkopfaffen decken ihren Proteinbedarf vor allem ĂŒber Insekten, den Energiebedarf ĂŒber FrĂŒchte. Den Grossteil der Futtersuche verwenden die Affen fĂŒr das AufspĂŒren von Insekten. Die intelligenten Totenkopfaffen haben ihre Techniken dafĂŒr perfektioniert; zum Beispiel in der Art, wie sie Raupen fressen. Um sich der Gifthaare zu entledigen, rollen sie die Raupen solange herum, bis alle Haare abgestreift sind. Totenkopfaffen im Zoo ZĂŒrich Der Zoo ZĂŒrich beherbergt im Moment sechs Bolivianische Totenkopfaffen: drei Weibchen, ein MĂ€nnchen, ein mĂ€nnliches Jungtier aus dem letzten Jahr und ein neues Jungtier aus dem MĂ€rz dieses Jahres. Da die MĂ€nnchen in ihrer sĂŒdamerikanischen Heimat regelmĂ€ssig die Gruppe wechseln, versucht man auch in den Zoos, die MĂ€nnchen regelmĂ€ssig zu tauschen. Im Zoo ZĂŒrich wurden diese 2019 letztmals getauscht. Im Zoo ZĂŒrich können die GĂ€ste die TotenkopfĂ€ffchen auf der Affeninsel im Pantanal besuchen. Soweit es die Witterung zulĂ€sst, ist die Insel jeweils mittwochnachmittags und am Wochenende fĂŒr die Besucherinnen und Besucher offen, sowie wĂ€hrend der StadtzĂŒrcher Schulferien tĂ€glich. Tagesaktuelle Infos zu den Öffnungszeiten gibt es auf zoo.ch/affeninsel. Aktuell ist aufgrund der Corona-Restriktionen zudem die Anzahl Personen auf der Insel limitiert.
Quelle: Pressemeldung des Zoos
(29.04.2021, 16:15)
Sacha:   @Adrian: Gerne. Und Dir Danke fĂŒrs Posten der Info (was ich eigentlich auch hĂ€tte machen können).
(15.04.2021, 13:00)
Adrian Langer:   @Sascha: Danke fĂŒr die AufklĂ€rung.
(15.04.2021, 10:34)
Sacha:   ErgĂ€nzung (sorry, zu schnell abgeschickt):
Der Kanton hatte seinen Beitrag, ebenfalls 7,8 Mio. Franken, bereits gesprochen. Damit folgt man ĂŒbrigens der Tradition, dass sich Kanton und Stadt zu gleichen Teilen an den Kosten fĂŒr den Zoo beteiligen (ist schon beim Unterhalt so). Allerdings wurden neue Anlagen bislang fast ausschliesslich durch Private und Spenden finanziert.
(15.04.2021, 10:21)
Sacha:   @Adrian Langer: Das ist nicht richtig. Es war der Gemeinderat der STADT ZĂŒrich, der die 7,8 Millionen Franken gesprochen hat, NICHT der Kanton bzw. der Kantonsrat!
(15.04.2021, 10:15)
Liz Thieme:   Ne, alles gut. Ich habe deine SĂ€tze in einander gemischt, so dass die Teufel zum Unterbesatz wurden. Aber manche kommen vlt auch auf solche seltsamen Ideen.

Du hast es aber doch schon gut erklĂ€rt mit der Vergabe. Finde das sehr gut. Ich habe mich immer geĂ€rgert, wenn das gĂŒnstigste gewinnen musste und man da schon wusste, dass es nichts wird und die mit NachtrĂ€gen kalkulieren und die QualitĂ€t nicht stimmt.

Platz fĂŒr eine Art Masoala hĂ€tten sie, aber sie haben es halt nicht gemacht. Aber genau das ist auch das, was ich am Bronx Zoo mag. Sie stopfen nicht alles voll, sondern lassen noch New Yorker Natur mit dem Bronx River zu und fördern das.
Aber Manatis in dem Haus? Ne, da finde ich es jetzt besser. Ich kann gerne morgen Bilder (unter USA Zoos) zeigen, wenn es sich interessiert. Auch wenn ich Manatis mag, irgendwie passen die gar nicht zum Bronx Zoo (Central Park Zoo und Queens Zoo auch nicht), tendenziell sehe ich sie wenn im Aquarium, aber da habe ich es immer noch nicht hin geschafft. Und je nach dem, werde ich es auch in den kommenden vier Jahren nicht....
(02.11.2020, 21:45)
Sacha:   @Liz;

Die Verantwortlichen des Bronx Zoos konnten ja seinerzeit nicht einfach eine neue Halle bauen, sondern wollten (und mussten in gewisser Weise auch) das alte Löwenhaus umbauen. UrsprĂŒnglich war da meines Wissens ein sĂŒdamerikanisches Thema mit Manatis geplant. Dann hat man sich irgendwann fĂŒr Madagaskar entschieden und dies m. E. (war vor dem Umbau dort und kann es nur von Bildern beurteilen) gut gemacht.

:);) Nö, nö. Die Beutelteufel sollen nicht zu den Koalas (habe ich auch nicht so geschrieben oder dann Deinen Gag nicht verstanden). Ich glaube, das wĂ€re auch fĂŒr Dressen zuviel Risiko...
Und ja, ein Mangel an "AufhÀng-Möglichkeiten" (furchtbares Wort) besteht nicht nur in den Zoos, sondern in vielen öffentlichen RÀumen und muss dringend behoben werden.

Zu den Ausschreibe- und Vergaberegeln kann ich nur sehr bedingt etwas beitragen. Soviel ich weiss gibt es fĂŒr Projekte der Grössenordnung von Masoalahalle und Co. auch fĂŒr nicht-Schweizerische Unternehmen die Möglichkeit, sich fĂŒr den Bauauftrag zu bewerben (siehe auch hier: https://www.srf.ch/news/wirtschaft/die-fallstricke-bei-der-sbb-bauvergabe), nur ist dies in der Öffentlichkeit nicht gerne gesehen. Der Hauptgrund ist der, dass auslĂ€ndische Anbieter oft deutlich billiger sind, da sie tiefere Löhne zahlen (da ja die Lebenshaltungskosten an ihrem Wohnort tiefer sind), wĂ€hrend Arbeiter von Schweizer Unternehmen in der Regel höhere Löhne erhalten, was sich wiederum bei den höherpreisigen Offerten ausdrĂŒckt. Beim Zoo ZĂŒrich kann man klar sagen, dass der Preis bislang kaum das entscheidende Kriterium bei der Vergabe war (wenn es ĂŒberhaupt je der Fall war). Die letzten grossen Projekte (Lewa-Savanne, Elefantenpark, Masoalahalle) wurden alle von in der Schweiz domizilierten Unternehmen ausgefĂŒhrt. Mehr Infos zu diesem Thema kann ich leider nicht bieten, sorry.

(02.11.2020, 20:33)
Liz Thieme:   Ist wirklich interessant, wie stark man diese Verbindung zwischen den Zoos sieht. WĂ€re schön, wenn das bestehen bleibt, es steht ZĂŒrich sehr gut. Der Bronx Zoo hat hingegen Masoala nicht ĂŒbernommen, aber das Madagaskar-Haus ist sehr schön geworden. Ich mag das Haus und die Anlagengestaltung.

WĂ€re wirklich 'spooky' wenn du das Interview, das ich meine, nicht gelesen hast. Er hat es wirklich gut beschrieben und deine Ideen gefallen mir. Aber ob man es sich traut Beutelteufel zu Koalas zu setzen? Dann wirlich lieber Schnabeligel, Wombats oder Schnabeltiere, das ganze ĂŒbernetzen und noch paar Vögel dazu :D
Und bei den Besucherbereichen (SanitĂ€r) kann ich nur an jeden Zoo appelieren, prĂŒft eure Kabinen auf Kleider-/Taschenhaken!!!

Wie ist das bei euch in der Schweiz mit den Ausschreibungs- und Vergaberegeln? Gibt es da Grenzen, ab wann man international ausschreiben muss? Und kann man auch einem Anbieter den Zuschlag geben, wenn er nicht der gĂŒnstigste ist?
(02.11.2020, 16:03)
Sacha:   @Liz: Persönlich habe ich das GefĂŒhl, dass Dressen die "guten Sachen" von Alex RĂŒbel ĂŒbernehmen und mit eigenen (guten) ergĂ€nzen wird. Und ja: Da der Zoo ZĂŒrich sich wie von Dir beschrieben schon in der Vergangenheit vom Bronxzoo inspirieren liess (und m.W. weiter eine gute Zusammenarbeit pflegt), liegt der Verdacht nahe, dass man sich fĂŒr die Kongo-Anlage in ZĂŒrich wieder von New York einiges abschaut. Kommt natĂŒrlich auch darauf an, welches Unternehmen den Zuschlag zum Bau der Anlage erhĂ€lt (hoffentlich ist es erneut Vetsch & Partner!)

Generell ist es natĂŒrlich so, dass einem Erfahrung in einem derartigen Posten enorm hilft. Andererseits muss man ja auch erst mal die Chance bekommen, (als Direktor) Erfahrung zu sammeln.

Auf die Frage nach dem Zeitplan und weiteren BautĂ€tigkeiten: Ich denke, dass hier WEITERE Planungen - auch wegen Corona - erst mal zur Seite gelegt werden. Einzige Ausnahme ist die Zooseilbahn. Sobald das Projekt die letzten bautechnisch-formaljuristischen HĂŒrden bei seinem Weg durch die Behörden genommen hat, wird - nach meinem Wissenstand heute - losgelegt u. U. auch parallel zum Bau einer Tieranlage.

Sollte es das gleiche Interview sein, das auch ich gelesen habe, dann sagte Severin Dressen, dass es eigentliche Schwachstellen bez. der Tierhaltung nicht gÀbe, man diese aber immer verbessern könne. Ich erlaube mir hier mal ein paar Mutmassungen, welche auch neue Ideen/Tierarten miteinschliessen:

-Umbau/Renovation des bestehenden Menschenaffenhauses nach Auszug der Gorillas. In erster Linie, um mehr Platz fĂŒr die Orang-Utans und Gibbons zu schaffen. Je nach Grad der Umbauarbeiten sehe ich auch die Möglichkeit, das GebĂ€ude in ein SĂŒdostasien-Haus zu verwandeln und ggf. mit kleineren Tierarten aus dieser Region zu ergĂ€nzen.
-Neue Robbenanlage (vermutlich an anderer Stelle, evtl. weiter oben im Hang), wobei dann die aktuelle Anlage den Orangs bzw. Gibbons zugeschlagen wird.
-ErgÀnzungen bei der Lewa-Savanne (zusÀtzliche Voliere?).
-Umnutzung der Aussenanlage der Riesenwarane fĂŒr Beutelteufel (der Zoo unterstĂŒtzt diese Art bereits in Tasmanien). Hier stellt sich allerdings die Frage, wo ein (offenbar nötiges) zweites Gehege fĂŒr die Teufel entstehen soll. Ein Unterbesatz bei den Koalas kann ich mir auch vorstellen, wobei dieser von Tannenzapfenskink ĂŒber Talegallahuhn bis Kurzschnabeligel reicht.
(02.11.2020, 13:34)
Liz Thieme:   Heißt ja nicht, dass die ewig auf dem gleichen Posten bleiben. Wer klug ist, geht weiter und nutzt seine Erfahrung und ĂŒbertrĂ€gt dies auf eine neue Situation (-> Houston). Man sollte natĂŒrlich möglichst nur die guten Sachen weiternutzen...
(02.11.2020, 11:04)
cajun:   Na, man könnte jetzt auch sagen: "Neue Besen kehren gut". ;-)
(02.11.2020, 10:57)
Patrick Marburger:   Wird auch spannend was das langfristig heißt: mehr als 30 Jahre denselben Direktor... ?
(02.11.2020, 10:49)
Liz Thieme:   Ja, sein Antritt war hart, das hat der Redakteur auch gut herausgearbeitet. Ich bin halt trotzdem neugierig / gespannt.

Die "Ausreißer" mehren sich auch, s. Johannes (Antritt 29 J) in Duisburg und Jörg Wiese (~31 J) in ThĂŒle. Aber du hast schon Recht, dass zu einer Leitungsposition mehr gehört als eine Art von der anderen zu unterscheiden (böse gesagt), gerade beim Leiten von Personal und Wirtschaften. HIer ist eine gute UnterstĂŒtzung wichtig. Trotzdem bin ich ĂŒber den Wandel froh, da dadurch das Denken auch ein bisschen umschwenkt bzw. die Chance da ist (s. Frankfurt). Man sieht ja was (nicht) passiert, wenn man immer die gleichen alten Wege nutzt (s. Hamburg).
(02.11.2020, 09:32)
cajun:   Also Herr Dressen hat offensichtlich eine harte Startphase inklusive Coronazeit, Tierpflegeunfall, sowie den nicht geglĂŒckten Geburten bei den Elefanten, die ja immer viel Aufmerksamkeit erregen. Ob es da schon einen konkretisierten Zeitplan fĂŒr die Fortschreibung des Anlagenbaus gibt,... ich stell es mir schwierig vor. In den letzten 10 Jahren sind m.E. viele "junge" wissenschaftliche Mitarbeiter in SchlĂŒsselpositionen aufgestiegen. Selbst Knierim war "erst" 49 als er die Berliner Einrichtungen ĂŒbernahm. Davor Hellabrunn mit 43. Thomas Wilms ehemals Allwetterzoo 46. Andre Stadtler Innsbruck 39 bei Amtsantritt in Innsbruck, Verena Kaspari NeumĂŒnster mit jetzt gerade mal 42 und schon lange in NeumĂŒnster. Herr Dressen mit 32 mag ein Ausreißer nach unten sein, jedoch möchte ich bemerken, dass es, um eine so große komplexe Einrichtung innerhalb eines daneben/ darĂŒber liegenden VerwaltungsgefĂŒges zu leiten, auch ein gewisses Maß an Lebenserfahrung und Reifung benötigt. Zumindest schadet es nicht. Allein um nicht selbst in Überforderungssituationen zu geraten.
(02.11.2020, 09:07)
Liz Thieme:   Ich habe die Tage ein gutes Interview mit Herrn Dressen gelesen. Es ist toll zu sehen, dass immer mehr Junge eingesetzt werden und man nicht erst 50+ sein muss, um vermeintlich eine Einrichtung leiten zu können.
Ich finde seine Ansichten sehr interessant, auch zu der QualitĂ€t fĂŒr die Besucher. Ich stelle die meistens hinten an, aber er hat Recht, bei Anfahrt, Eintritt, SanitĂ€ranlagen und ausgewogenem Essen und versteckten Bereichen achte ich schon drauf.
Ich bin auf die Kongoanlage gespannt, die mich von der ersten Beschreibung her an den Bronx Zoo erinnert (abgesehen von den Zwergflusspferden). Wobei das ZĂŒrich immer wieder tut, es sind doch einige Anlagen sehr Ă€hnlich.
Gibt es einen groben Zeitplan fĂŒr die neuen Anlagen, Übernetzung Pantanal, Kongo, und dann?
(02.11.2020, 07:38)
Sacha:   @cajun: Ich war an der offiziellen "PrĂ€sentation" von Herrn Dressen fĂŒr die Medien. Er hat sich dabei m. E. sehr gut "verkauft", beeindruckte mit einer fliessenden und inhaltlich klaren Rede und zeigte den gleichen Enthusiasmus wie seinerzeit Alex RĂŒbel bei seinem Amtsantritt.
Klar ist, dass er sehr grosse Fussstapfen fĂŒllen muss, aber ebenso klar ist auch, dass er eine Chance verdient.
(20.06.2020, 12:22)
W. Dreier:   @cajun: Danke fĂŒr den link bezĂŒglich Dr. Dressen - interessant, dass er sein Studium an meinem Institut begann - 2008 - da war ich schon 1 Jahr Rentner - ich hĂ€tte ihn sicher kennengelernt, da ich etwas mit Studentenbetreuung zu tun hatte (speziell auch fĂŒr jene , die etwas mit Zoos und Freilanduntersuchungen ``am Hute `` hatten.
(19.06.2020, 17:36)
cajun:   Dem neuen Zoodirektor werden ja viele Vorschusslorbeeren gewĂ€hrt. Auf der Wuppertaler Fanseite sind etliche Artikel verlinkt. https://www.zoo-wuppertal.net/1-home/dasistneu.htm
In einem Artikel wird die Frisur von Dr, Dressen als erklĂ€rungswĂŒrdig befunden. Sehr amĂŒsant, dass man den Lesern, den Vergleich mit langhaarigen Fußballspielern nahelegt :-)
Auch die Einarbeitung zur Coronazeit ist Thema.
Was sagen denn unsere Schweizer Forumsmitglieder zum Nachfolger aus dem Bergischen Land?
Kommt er tatsÀchlich so gut und ruckelfrei an?
(19.06.2020, 11:22)
Jan Jakobi:   Adrian, Gajendra ist ungefĂ€hr ein Jahr jĂŒnger als ich und so alt bin ich noch lange nicht.
Du meintest sicher Bindu ;)
(18.09.2019, 14:04)
Jörn Hegner:   Statt spitzmaulnashörner kommen ja im nĂ€chsten jahr breitmaulnashörner fĂŒr diese afrikanische Savanne. Was fĂŒr Tierarten stehen noch dafĂŒr auf dem Plan?
(22.08.2019, 20:14)
W. Dreier:   auch unter ``Duke Lemur Center``
(11.03.2019, 21:15)
W. Dreier:  
Das Duke Lemur Center ist ein 85 Hektar großes Schongebiet fĂŒr seltene und gefĂ€hrdete Prosimian-Primaten an der Duke University in Durham, North Carolina. Es ist das grĂ¶ĂŸte Heiligtum fĂŒr Prosimianische Primaten der Welt. Wikipedia (Englisch)






















(11.03.2019, 21:11)
W. Dreier:  
@A. Langer: Visit North Carolina's Lemur Sanctuary | DiscoverMagazine.com

Eine UniversiĂ€tseinrichtung: Besuche sind da sicher möglich - auch wenn es kein Zoo im ``ĂŒblichen Sinne`` ist.

Auf einer Aufstellung von 2004 sind etwa 15 Arten /UA ausgewiesen: vom Fingertier ĂŒber ``normale Lemuren`` (Gattung Eulemur) bis zu den Sifakas - inklusive Pottos, Galagos
(11.03.2019, 21:05)
W. Dreier:   ZunĂ€chst aber Dank an Herrn RĂŒbel fĂŒr die Arbeit der Jahre, immerhin war er auch PrĂ€sident des Weltzoo-Verbandes.
1990 nach dem Mauerfall hatte ich ein HĂŒttchen bei Kempten, m u s s t e also nach ZĂŒrich, stĂŒrmte ins Direktorium, um ein paar Infos zu bekommen und landet bei Dr. Schmidt - spĂ€ter Chef in Frankfurt. Kleines Examen: ?Was das fĂŒr ein Skelett da oben sei?? Ich : ?Zwergwildschwein?? Bestanden, bekam ein paar Infos - auch wenn ich das Tierchen lieber lebendig gesehen hĂ€tte.
Beim 2. Mal fĂŒhrte mich Sacha - nochmals herzlichen Dank - und , Sacha, ich schulde Dir immer noch eine FĂŒhrung hier in Berlin!
Damals: Madagaskar - Masoala-Halle!!!! Und das Elefantenhaus war als Skelett fertig. Und seltene Tiere gab es auch. Und immer noch mongolische Wölfe.
Alles Gute dem alten Chef - auch wenn man die Indris zunĂ€chst Durham ĂŒberlassen sollte - bzw. , auch die sollten erst die Regenwald-Sifakas zur Zucht bringen (u.a. Edward- und Diadem-Sifaka) . In Ivoloina hat wohl auch ``vor Ort`` ein Indri nur einige Monate ĂŒberlebt.

(11.03.2019, 19:11)
Oliver Muller:   @Adrian: Nur weil ein scheidender Direktor die gerne hĂ€tte, heißt das aber nicht, dass sie kommen. Ich glaube, es gibt aktuell in den Zoos genug Lemurenarten, die nachgezogen werden sollten und Platz brauchen.
(11.03.2019, 14:44)
Sacha:   Ein "Abschlussinterview" des scheidenden Direktors (und die Meldung mit den Indris) hatte eine andere ZĂŒrcher Zeitung schon lange vorher publiziert:

http://www.tagblattzuerich.ch/aktuell/interview/interview-detail/article/der-zoo-zuerich-braucht-einen-direktor-mit-visionen.html

Ich wĂŒrde mal Deine Apps/Newsticker etc. anpassen...;)
(11.03.2019, 13:41)
Sacha:   @Hannes Lueke: Als quasi OrtsansĂ€ssiger teile ich Deine Aussage. Ich finde, erst einmal muss man wirklich 100 Prozent sicher sein, dass es keine Plattschwanzgeckos in der Halle mehr hat (Wie hier schon richtig erwĂ€hnt wurde, ist dies enorm schwierig). Zweitens stellt sich dann die Frage, ob die Tiere wirklich geklaut wurden oder nicht irgendwie entkommen sind. Drittens mĂŒsste man klĂ€ren, ob die Geckos nicht irgendeinem - bereits vorhandenen oder bislang noch nicht entdeckten, eingedrungenen - Fressfeind zum Opfer gefallen sind. Viertens: Sollten die Tiere tatsĂ€chlich geklaut worden sein, setzt dies Insiderwissen oder zumindest hohe Fachkenntnis voraus. Dementsprechend mĂŒsste man nach den TĂ€tern suchen. Und FĂŒnftens und Letztens wĂŒrde ich auch eine artspezifische Krankheit, an der alle Plattschwanzgeckos erlagen, nicht völlig ausschliessen.
(17.01.2019, 17:49)
Hannes Lueke:   Ich war damals ĂŒberrascht, dass man ĂŒberhaupt die Uroplatus finden konnte. Ob man sie aber wirklich stehlen kann weiß ich nicht. In ZĂŒrich gibt es auch extrem viele Zoo-Guides, an jeder Ecke, da fĂ€llt sowas schon auf. Auch wĂŒsste ich nicht wie man alle Tiere aus der Halle steheln soll ohne, dass es auffĂ€llt.
(17.01.2019, 11:54)
Oliver Muller:   @Adrian: Wohl nicht, aber wohl ein Artikel im Tiergarten!
(28.09.2018, 21:54)
Sacha:   @Adrian Langer: Schön, dass es Dir in "meinem Heimatzoo" gefallen hat. Und falls es Dich tröstet: Selbst ich als "Eingeborener" habe die Goodman-Mausmakis nur bei der Freilassung aus Ihrem Eingewöhnungsgehege gesehen und die Fettschwanzmakis noch nie. Was vor allem daran liegt, dass beide Arten nachtaktiv sind...
(17.06.2018, 23:16)
Sacha:   Die Einweihung der Australienanlage findet bereits am 28. 3. statt. Ab dem 29. ist dann die Anlage offiziell zugĂ€nglich.
Übrigens: Bei den beiden Koalas handelt es sich anders als in der zootierliste angegeben (Wer hat den Eintrag gemacht?) nicht um zwei Weibchen, sondern um zwei MĂ€nnchen.
(22.03.2018, 21:15)
Oliver Muller:   Gibt es nicht im EEP gerade MĂ€nnerĂŒberschuss bei den Koalas...
(14.03.2018, 18:37)
Sacha:   ANHAND des Textes wĂŒrde ich sagen: Nein, das interpretierst Du falsch.

In der Planung war BISLANG nie von Beutelteufeln die Rede. Das muss nicht in Stein gemeisselt sein. Vieles ist nach wie vor in Bewegung. So hatte man ursprĂŒnglich neben den Bennetts noch eine GrosskĂ€nguru-Art zeigen wollen, dieses jedoch wieder verworfen. Ob Riesenwaran UND Moloch miteinziehen, ist m. W. auch noch nicht fix. Warten wir mal ab.
(19.02.2018, 16:36)
Sacha:   ANHAND des Textes wĂŒrde ich sagen: Nein, das interpretierst Du falsch.

In der Planung war BISLANG nie von Beutelteufeln die Rede. Das muss nicht in Stein gemeisselt sein. Vieles ist nach wie vor in Bewegung. So hatte man ursprĂŒnglich neben den Bennetts noch eine GrosskĂ€nguru-Art zeigen wollen, dieses jedoch wieder verworfen. Ob Riesenwaran UND Moloch miteinziehen, ist m. W. auch noch nicht fix. Warten wir mal ab.
(19.02.2018, 16:36)
Hannes Lueke:   Allgemein das bezahlen am Parkautomaten nicht vergessen. Hat mich 80 CHF gekostet!

An der Kasse kann man mit EC Karte oder Kreditkarte zahlen.

Allgemein fand ich die Anlagen sehr schön, grĂŒn und strukturiert aber authentisch wĂŒrde ich sie nicht nennen. Klassische, themenbezogene Anlagen eben...
(19.10.2017, 09:13)
Carsten Horn:   Ggf. Kleingeld (in Franken) fĂŒr den Parkautomaten nicht vergessen...
(19.10.2017, 08:27)
Sacha:   Frage 1: Aber natĂŒrlich.
Frage 2: Bin mir nicht sicher. Es gibt in ZĂŒrich GeschĂ€fte und Institutionen, die Euro akzeptieren (meist aber nur Noten, keine MĂŒnzen), und man das Wechselgeld aber in Schweizer Franken erhĂ€lt. Am besten eine Mail an den Zoo schreiben.
Frage 3: Durchaus. Die Himalaya- und die Mongolei-Anlage zum Beispiel, auch das Afrikanische Gebirge. Pantanal mit Abstrichen.
(18.10.2017, 23:48)
Sebastian Gellert:   Kann man im Zoo ZĂŒrich auch direkt an der Kasse eine Eintrittskarte kaufen?? Und wie kann man bezahlen?? Euro oder Schweizer Franken??

Auch wenn das Laub von den BĂ€umen langsam abfĂ€llt, so mĂŒssen dennoch einige Themenbereiche super authentisch erscheinen?!
(18.10.2017, 20:50)
Sacha:   @Regina: Schau mal in Dein privates Email-Postfach. Ich habe Dir eine Nachricht hinterlassen.
(12.06.2017, 12:53)
Sacha:   @Hannes Lueke: Woah, bist Du aber böse...;)

Im Ernst: Du hast natĂŒrlich nicht ganz unrecht, aber wenn ich den Eintrittspreis fĂŒr den Zoo ZĂŒrich (umgerechnet 23.50 Euro) mit dem von Hannover (25 Euro) und Hamburg (30 Euro, inkl. Tropenaquarium, da in ZĂŒrich ja auch Masoalahalle dabei) vergleiche, ist das jetzt nicht mal so ĂŒberrissen. Ganz zu schweigen von den Eintrittspreisen fĂŒr die Zoos in Belgien, Grossbritannien oder Australien (dort meist ab 40 Austral. Dollar).
(24.05.2017, 17:50)
Hannes Lueke:   Die Schweiz ist so teuer da wird man wahrscheinlich sowieso Scheine im zweistelligen Bereich benötigen
(24.05.2017, 16:49)
Regina Mikolayczak:   Hallo Sacha,

bis auf den Elefantennachwuchs ist das wirklich interessant! Als Berlinerin sind Elefantenkinder ja nun nicht sooo selten (wenn auch nicht gerade ganz aktuell) :-)
Lori-Voliere hört sich super an! Solltest Du vor dem 15.06. nochmal im Zoo sein, wĂ€re es nett, wenn Du nach dem SchließfĂ€cherpreis gucken könntest ...Problem fĂŒr mich ist da in erster Linie PASSENDE MĂŒnzen zu haben, wenn es Euro wĂ€ren, wĂŒrd ich mir weniger Gedanken machen :-) :-)
(24.05.2017, 14:44)
Sacha:   Hallo Regina

Zu den Kosten fĂŒr die SchliessfĂ€cher kann ich leider nichts sagen, da ich meinen "Heimatzoo" selten mit viel GepĂ€ck besuche...
DafĂŒr kann ich Dir aber sonst weiterhelfen: Im Zoo ZĂŒrich gibt es keine Lippen-, sondern BRILLENBÄREN. "Interessanter Nachwuchs": Hmh, Asiatischer Elefant, Kappengibbon, Goldgelbes LöwenĂ€ffchen, MĂ€hnenibis - interessant genug;)?

Noch ein (halber) Insidertipp: Am 31. Mai wird die neue Lori-Voliere eröffnet. Die wÀre dann bei Deinem Besuch brandneu.
(24.05.2017, 13:38)
Regina Mikolayczak:   An alle Leute, die regelmĂ€ĂŸig im ZĂŒricher Zoo sind: Ich habe auf der Internetseite gelesen, dass es am Haupteingang SchließfĂ€cher geben soll.... weiß jemand die aktuellen Kosten ? Ich will Mitte Juni mal wieder in diesen Zoo. Gibt es außer den beiden LippenbĂ€rkindern (die auf der Internetseite zu sehen sind) weiteren interessanten Nachwuchs?
Ich sag schon jetzt :DANKE fĂŒr die Antwort(en) !
(24.05.2017, 13:21)
Michael Mettler:   Danke fĂŒr die Info, ich wusste bisher nicht, dass Samira zwischenzeitlich (endlich!) Nachwuchs hatte - das war dann erfreulicherweise das erste Jungtier ĂŒberhaupt von den drei in Hannover aus dem Elternpaar Kifaru x Sany gezĂŒchteten Spitzmaulnashörnern Taco (Köln), Saja (Whipsnade, lebt nicht mehr) und Samira. Schade, dass ich Olmoti bei meinem Besuch um ein paar Monate verpasst habe.

Damit hĂ€tte sich die Idee der ZusammenfĂŒhrung in Hannover natĂŒrlich ohnehin erĂŒbrigt.
(13.05.2016, 06:56)
Bryan Egli:   Dass stimmt so nicht, das Weibchen welches in ZĂŒrich geboren wurde, WANDA, wurde bereits Ende 2014 nach Rotterdam abgegeben, die 0,2 die nach Malton abgegeben wurden waren Mutter und Tochter(welche Anfangs 2015 im Zoo geboren wurde), heisst SAMIRA und OLMOTI.
Die beiden ausgewachsenen KĂŒhe hatten Phasen in denen man die beiden zusammen halten konnte, allerdings war das eher eine Ausnahme und konnte ich in den letzten 2-3 Jahren nicht mehr beobachten.
(12.05.2016, 21:54)
Michael Mettler:   Laut Zootierliste sind die beiden SpitzmaulnashornkĂŒhe nach Malton/GB abgegeben worden. Waren die beiden in ZĂŒrich vertrĂ€glich miteinander? Wenn sich darunter noch die in Hannover geborene Samira befand, waren sie immerhin unverwandt. Schade, dass nicht wenigstens der Versuch gemacht wurde, Samira in Hannover wieder mit ihrer Mutter Sany zusammenzufĂŒhren, die derzeit als einziges Nashorn im Zoo gehalten wird.
(12.05.2016, 16:39)
Sacha:   Der neue ZoofĂŒhrer - ein dicker WĂ€lzer - ist seit einigen Tagen offiziell erhĂ€ltlich. Ein wirklich gelungenes Werk, das praktisch nichts auslĂ€sst und die gehaltenen Arten ausfĂŒhrlich behandelt. Weltklasse. Leider wegen der Grösse und des Gewichts fĂŒr den ursprĂŒnglichen Zweck (= Infos wĂ€hrend Zoobesuch) ungeeignet.

Und da gewisse Informationen im ZoofĂŒhrer enthalten und somit offiziell sind, kann ich endlich damit rausrĂŒcken:

-ZĂŒrich wird bei der Eröffnung des neuen Australienhauses zum Mekka fĂŒr Herpeto-Fans: Es werden dort nĂ€mlich Molochs und Riesenwarane einziehen! (Und ich weiss aus sicherer Quelle, das dies keine WunschtrĂ€ume sind. Die Tiere kommen bzw. sind schon da).

- Neben der Lewa-Afrikasavanne mit BreitmĂ€ulern (leider) soll nach deren Fertigstellung eine Anlage fĂŒr Flachlandgorillas und Zwergflusspferde (nein, keine Gemeinschaftshaltung) entstehen. FĂŒr die Savanne sind statt der ursprĂŒnglich geplanten Afrikanischen Wildhunde nun HyĂ€nen (wohl TĂŒpfelhyĂ€nen) aufgefĂŒhrt, die wie - welch Überraschung - ErdmĂ€nnchen neben der (Pflanzenfresser-)Anlage eigene Anlagen erhalten sollen.

(12.05.2016, 11:59)
Michael Mettler:   @Steffen Purgander: ZĂŒrich hat seit 23 Jahren (!) keinen ZoofĂŒhrer mehr herausgegeben (letzte Ausgabe tatsĂ€chlich 1992), seitdem gibt es nur noch FaltplĂ€ne.
(30.05.2015, 13:22)
Steffen Purgander:   Ich suche ein relativ aktuellen ZoofĂƒÂŒhrer hatte kein gekriegt bei mein Besuch in dieser Woche,( es soll laut Besucherservice nen neuer im Oktober erscheinen ) wer kann mir helfen...ĂƒÂŒbrigens habe ich erfahren das ZĂƒÂŒrich auch Koala's bekommt und zwr soll ein neuer Komplex beim jetzigen Nashornhaus entstehen und Australien/Asien. Die SpitzmÀuler sollen Okt. weg kommen und es soll eine Afrikasavannegebaut auch wieder mit Nashörnern, wahrscheinlich BreitmÀuler.

Wer noch mehr erfahren möchte ich hatte Basel u. Bern auch noch besucht.
(29.05.2015, 22:06)
Jörn Hegner:   bleiben noch im zoo ZĂŒrich die persischen kropfgazellen oder werden die abgegeben ?
(07.05.2015, 18:08)
Jörn Hegner:   demnĂ€chst besuche ich wieder den zoo in zĂŒrich . dort wird ja eine mongolische steppe eröffnet , habe ich erfahren . zwar fĂŒr kamele und yaks .
(03.05.2015, 16:40)
Bryan Egli:   Vielen Dank fĂŒr die Antwort.
Unglaublich dass es wirklich nur eine Woche ging das komplette Gehege abzubauen.
Im Zoolino gibt es auf jedenfall eine kleine Gruppe Alpakas ob es dort auch Lamas gibt weiss ich nicht. Ich mache immer einen Bogen um das Zoolino, weil mich dass mittlerweile ĂŒberhaupt nicht mehr interessiert.

(25.09.2014, 19:51)
Michael Mettler:   @Bryan Egli: Wir waren letzte Woche Mittwoch im Zoo, das grenzt den Zeitraum des RĂŒckbaues der Kantschilanlage deutlich ein. Wie groß die Voliere ist, kann ich nicht sagen. Man sieht ja aus dem kĂŒnstlichen hohlen Baumstamm heraus nur durch Gucklöcher, die fĂŒr meine 1,90 Meter in sehr ungĂŒnstiger Höhe (oder eher Tiefe) platziert sind, und außerhalb des Stammes sieht man nur ein StĂŒck Netz - sonst wĂŒsste man ĂŒberhaupt nicht mal, dass es dort eine Voliere gibt. Ein Kantschil war allerdings via Guckloch zu sehen.

Ich habe wie gesagt bereits Lamas und Alpakas im Zoolino gesehen, die wurden dort gerade am Halfter (und die Lamas mit Trekkingsattel) vorgefĂŒhrt. Haben die dort auch ihren "Hauptwohnsitz", oder werden sie jedes Mal aus den weit entfernten Anden-Anlagen geholt?

Apropos Zoolino: Ich habe dort keine Beschilderungen der zu sehenden Haustierrassen entdeckt.
(25.09.2014, 18:34)
Bryan Egli:   Schön das dir der Zoo gefallen hat.
Ich war vor 2 Wochen das letzte mal dort und die Kantschilanlage war genau gleich wie bei der Eröffnung, also ging der Umbau wohl sehr schnell. Ich bin mir allerdings nicht sicher ob die Voliere gross genug fĂŒr die Kantschils ist? Hast du evt. ein Bild davon?
Bei Selenga muss ich dir Recht geben, ich persönlich wĂŒrde eine Übernetzung ansprechend finden, der Besucher wĂŒrde auch mal eine fliegende Ente sehen, evt. hilft es sogar als Absperrung fĂŒr die Fuchse und Marder.
Zur Kamelidensammlung gebe ich dir ebenfalls Recht, ich wĂŒrde diesen Bereich allerdings auch in einen kompletten SA Bereich umwandeln, die Alpakas und Lamas kommen ins Zoolino, dafĂŒr kommen die Flamingos in eine Voliere und vielleicht noch Kondore und Karakaras in eine andere. Die Humboltdpinguine ziehen in das Seehundbecken und die Otter werden durch eine andere sĂŒdamerikanische Art ersetzt. Mittelfristig plant man ja die Steppe neu zu gestallten.
(25.09.2014, 15:52)
Michael Mettler:   Wie in Mulhouse war auch mein bisher einziger Besuch in ZĂŒrich schon genau 20 Jahre her (damals war gerade die BrillenbĂ€ranlage als erster Schritt der Neugestaltung im Bau und es gab die Zoo-ErweiterungsflĂ€che noch nicht). Angesichts dessen, was sich seither getan hat, bin ich geneigt, den Vorher-Nachher-Zustand mit meinem Heimatzoo Hannover im gleichen Zeitraum zu vergleichen: Da gibt es nur noch wenig Ähnlichkeit mit "frĂŒher", und alles "Alte" ist möglichst weitgehend mit Dekoration oder Bepflanzung verbrĂ€mt worden. Wahnsinn, was aus dem vor 20 Jahren recht nĂŒchtern wirkenden Zoo ZĂŒrich geworden ist!

ZwangslĂ€ufig war auch Masoala fĂŒr mich neu, und da ich vorher schon Burgers' Bush seit der Eröffnung her kannte, habe ich mich angesichts der Zooliteratur immer gefragt, was die ZĂŒricher Halle - abgesehen von der geografischen Festlegung - so sehr von der Arnheimer unterscheiden soll. Aber in natura wurde mir das sehr schnell klar, denn wĂ€hrend ich in Arnheim trotz dichter Vegetation immer das GefĂŒhl behielt, eben in einer Zoo-Halle zu sein, kam bei mir in Masoala tatsĂ€chlich "richtiges" WaldgefĂŒhl auf, ohne dass ich genau beschreiben könnte, warum (ist die Halle eigentlich höher?). Von den dort unterbrachten Tieren konnten wir eine ganze Reihe der Vogelarten ausfindig machen, als einzige SĂ€uger die Rodriguez-Flughunde (die Varis waren wegen Neuzugangs abgesperrt, alle andere Lemuren blieben unsichtbar) und von den frei laufenden Reptilien immerhin Madagaskar-Taggecko, Dunkle Pelomedusenschildkröte, PantherchamĂ€leon und Schildechse; nicht zuletzt auch dank unseres "Native guides", der zudem als Dolmetscher fĂŒr SchwyzerdĂŒtsch fungierte - nochmals danke, Sacha ;-)

Beeindruckend auch die optisch tolle Semien-Anlage. Schade, dass die Vegetation keinen grĂ¶ĂŸeren Besatz vertrĂ€gt, so dass vom Nubischen Steinbock nur zwei Böcke gehalten werden (der eine gesehene war allerdings ein kapitaler Bursche).

Zum Elefantenpark Kaeng Krachan teile ich Einiges des bereits hier Geschriebenen. Zwar stelle ich bei mir allmĂ€hlich eine gewisse MĂŒdigkeit fest, nachdem ich innerhalb eines relativ kurzen Zeitraums etliche der wie die Pilze aus dem Boden geschossenen neuen Elefantenanlagen gesehen habe (wobei zwangslĂ€ufig viele gleiche Elemente zu sehen sind), aber das Haus hat wegen seiner Dachkonstruktion auch fĂŒr mich einen besonderen Charme. Von außen erinnert es mich auch aufgrund seiner Aufwölbung im Eingangsbereich an einen gigantischen Schildkrötenpanzer, im Inneren fĂŒhle ich mich an Rotterdams Taman Indah erinnert und damit an einen wohltuenden Gegensatz zu den kahlen Elefantenhallen, die ich gerade erst in Kronberg und Erfurt sah (darauf komme ich in deren Threads noch zurĂŒck). Allerdings sind die Unterbringungen des "Nebenbesatzes" in Rotterdam erheblich gelungener. Die unten kritisierte Kantschil-Anlage ist (glĂŒcklicherweise) schon wieder Geschichte, sie wurde entfernt und die FlĂ€che teilweise dem Besucherbereich zugeschlagen. Die Kantschils sitzen nun geschĂŒtzter in der Vogelvoliere, wobei diese dadurch natĂŒrlich nicht besser einsehbar wurde... Den kurz danach blind und ohne "dramaturgischen Höhepunkt" endenden Besucherweg - irgendwie erwartet man von der Situation her eigentlich einen Rundweg um die Elefanten-Innenanlage) - empfinde ich als schlechte Lösung. Der erhöhte Einblick in die Innenanlage war wegen geschlossener Gesellschaft fĂŒr den Normalbesucher gesperrt.

Im "alten" Zooteil waren die umgebauten Raubtierbereiche Gir und Himalaya fĂŒr mich neu und mit einer Ausnahme sehr ansprechend. Diese betrifft das Gehege fĂŒr die Mongolischen Wölfe mit seinen sehr schlechten Einblickmöglichkeiten. Vom oberen Weg aus gibt es einen durch SpanndrĂ€hte und Astgewirr behinderten Grubeneindruck; der Harfengittereinblick am unteren Gehegeniveau ist zwar relativ groß, der Durchblick auf den von den Wölfen offenbar viel genutzten HĂŒgel im Zentrum der Anlage allerdings durch Dekorations-Totholz unnötig behindert. Angesichts der benachbarten Riesenbaustelle "Mongolische Steppe" wĂŒrde ich mir wĂŒnschen, dass die Wölfe (m.W. sind die Mongolischen Wölfe Steppenbewohner) ihre "Waldgrube" gegen eine offenere Unterkunft tauschen könnten. Da fand ich ihre alte Anlage, die dem Bau der Irbisanlage weichen musste, schöner und besucherfreundlicher, auch wenn ich damals das Pech hatte, sie unbesetzt vorzufinden.

DĂ­e Feuchtgebietanlage Selenga finde ich ansprechend, muss aber auch feststellen, wie sehr die Namensgebung ein solches GefĂŒhl beeinflussen kann. FrĂŒher hĂ€tte man eine solche Anlage schlichtweg "Ententeich mit Stelzvogelwiese" genannt, und schon wĂ€re sie deutlich weniger cool rĂŒbergekommen ;-)

Den SĂŒdamerikabereich von Pantanal bis Anden finde ich gestalterisch ebenfalls sehr ansprechend, wundere mich allerdings ĂŒber die nach wie vor vorhandene Lama-Sammlung mit allen vier Formen. An dieser Stelle könnten man genausogut das rechts angrenzende Thema Eurasien durch GebirgswiederkĂ€uer usw. fortfĂŒhren und damit eine thematische BrĂŒcke entlang des oberen Weges schlagen zu den Anlagen fĂŒr Otter und Seehunde. Lama und Alpaka gibt es schließlich auch im Zoolino, fĂŒr eine der Wildformen entstĂŒnde zoogeografisch passend Platz neben den BrillenbĂ€ren, sobald die Zebras in die geplante Savannenanlage umziehen.

AmĂŒsant finde ich, dass man auch in ZĂŒrich nicht mehr auf Deko-Fahrzeuge in Themenbereichen verzichtet. Neben einem Motorrad im Elefantenpark findet man einen Polizeiwagen mit beschlagnahmten Tierschmugglerkisten im Pantanal, wobei in den Kisten kĂŒnstliche Ara-Leichen liegen... Eine nette Anekdote noch, ebenfalls aus dem Pantanal, wo es eine nachgebildete ForscherhĂŒtte gibt: Zeitgleich mit uns stöberten zwei MĂ€dchen im Grundschulalter durch die HĂŒtteneinrichtung, und was sie offenbar am meisten beeindruckt hat, war der nie gesehene Röhrenmonitor am Computer... Mann, kam ich mir plötzlich alt vor :-)
(25.09.2014, 11:03)
zollifreund:   @Sacha: das Argument pro E-Gras stimmt, man ist dadurch schon recht nah an den Tieren. Ich habe vielleicht deswegen eine kleine Abneigung gegen E-Gras, weil es hĂ€ufig genutzt wird, sehr großzĂŒgige Anlagen vorzutĂ€uschen, die dann fĂŒr die Tiere in vielen Bereichen gar nicht nutzbar sind. Erst gerade wieder in DouĂ© la Fontaine gesehen: fast die HĂ€lfte der einen Okapianlage war durch E-Gras gar nicht nutzbar - aber hatte dadurch einen sehr großzĂŒgigen Eindruck und richtig schöne Dschungeloptik...

ein Elefantenbaden habe ich leider nicht gesehen. Es war auch keine Zeit ausgeschildert - soll das Ă€nlich wie in Leipzig gehalten werden, dass die Tiere dann regelmĂ€ĂŸig "gebadet werden"? Dachte, dass durch die neuen PC-Haltung es eher den Elefanten ĂŒberlassen bleibt, wann sie baden wollen...
(12.08.2014, 23:02)
Sacha:   So, bin wieder aus den USA zurĂŒck und kann mich nun auch diesem Thema wieder widmen.

Erst einmal vielen Dank an @Zollifreund fĂŒr den ausfĂŒhrlichen Beschrieb der neuen Elefantenanlage. Lokalchauvinismus hin oder her: Ich teile nicht nur Dein Lob, sondern auch Deine Kritikpunkte (Kleinkantschilanlage, Vogelvoliere, die Aussenanlage hĂ€tte ingesamt grösser ausfallen können etc.) absolut.
Einzig bezĂŒglich E-Gras könnte man teilweise einwenden, dass ansonsten die Absperrungen noch massiver (und mit noch mehr Sicht störenden Pfeilern) ausgefallen wĂ€re.

PS: Hast Du das Elefantenbade-Programm mit Unterwassereinblick mitverfolgen können oder hast Du Dir das wegen der vielen Besucher "geschenkt"?
(12.08.2014, 20:39)
Heidemarie Busch:   Der Hamburger Jung, der Elefantenbulle 'Thai' ist in ZĂŒrich angekommen. Er wird von Maxi noch viel lernen mĂŒssen und wird ihn bei den 'Damen' unterstĂŒtzen.
(12.08.2014, 18:14)
Bryan Egli:   Ich bin absolut einverstanden, die Elefantenanlage ist toll, die der anderen Tiere eher naja.
Es werden ĂŒbrigens (4 junge mĂ€nnliche) HZA auf der Aussenanlage (auf der du den Bullen gesehen hast) gehalten.
(10.08.2014, 00:43)
Michael Gradowski:   @zollifreund: Danke fĂŒr deine EindrĂŒcke und vor allem die Fotos. Also die Innenanlage sieht wirklich toll aus. Bei der Kantschilanlage kann ich mir gut vorstellen, daß es fĂŒr die Tiere Ă€ußerst stressig ist.
(09.08.2014, 18:58)
zollifreund:   und abschließend zur Visualisierung die Kantschilanlage...
(09.08.2014, 17:55)
zollifreund:   nun ein Beispiel zu den Nutzung des E-Grases...
(09.08.2014, 17:53)
zollifreund:   nun die Außenanlagen: die Anlage im Vordergrund ist im Plan als Kuh + KĂ€lberanlage eingezeichnet; wurde diese Woche aber vom Bullen genutzt.
(09.08.2014, 17:50)
zollifreund:   diese Woche habe ich kurzfristig das schöne Wetter genutzt um mir die neu eröffnete Elefantenanlage anzuschauen - und was die Innenanlage betrifft, kann ich Sachas Aussage " ein Meisterwerk" nur bestĂ€igten: sehr großzĂŒgig, die Laufhalle komplett aus Sand und bestehend, dazu noch ein großes und tiefes Wasserbeck. Durch eine Pflanzeninsel in der Mitte können die Tiere ( falls die beiden Innenanlagen nicht getrennt sind) schöne lange Wanderungen machen und sich auch aus dem Wege gehen. Nachteilig fĂŒr Besucher ist aber, dass es im hinteren Teil der Anlage nur sehr schlechte Einsichtmöglichkeiten gibt ( zwischen Pflanzen und Absperrungen hindurch; was fĂŒr die Elefanten natĂŒrlich gute RĂŒckzugsmöglichkeiten bedeutete).
Weniger gut gelungen, bis eigentlich ganz schwach die im Haus enthalten Anlagen fĂŒr Kleinkantschile ( eine ovale, offene Anlage, abgegrentz zu den Besuchern durch einen hĂŒfthohen Holzzaun, wenig Vegetation zur Deckung, sitzen die Hirsche richtig auf dem PrĂ€sentierteller. Das Weibchen mit Jungtier verkroch sich so gut es geht, sah aber den ganzen Tag sehr angespannt durch die Besuchermassen aus) und die Vogelvoliere ( hinter einem kĂŒnstlichen, hohlen, umgefallen Tropenbaum ist der Einblick nur durch drei Gucklöcher möglich, und diese sind nur in Kinderhöhe vorhanden, so dass man als Erwachsener (wenn ĂŒberhaupt) nur den Boden anschauen kann...)

Außen ist die Elefantenanlage auch sehr abwechslungsreich und ansprechend gestalten. Mehrere Gehege können im Idealfall zusammen gelegt werden, es sind viele Wasserstellen und Scheuerstellen ( was ich in Kronberg total vermisst habe) vorhanden, aber ich war ĂŒberrascht ĂŒber die geringe GrĂ¶ĂŸe... Ich kann mir nicht vorstellen, dass hier noch HZA mit gehalten werden können. Irgendwie haben die Antilopen fĂŒr mich zu wenig Ausweichmöglichkeiten... ( akutell waren sie auch noch in ihrem alten Gehege). Weiter auffĂ€llig sind auch die Ummengen an Elektrogras. Durch die NĂ€he zu allen Besuchernwegen muss hier jede Vegetation und die Besucher anscheinend massiv von den Elefanten geschĂŒtzt werden... daher fĂ€llt mein Urteil fĂŒr die Außenanlage doch etwas nĂŒchterner aus als bei Sacha, aber vielleicht waren die Erwartungen auch nur zu hoch... :-)
(09.08.2014, 17:46)
Daniel Meier:   Das weibliche Kalb heisst Omysha.

Es gibt weiterhin sĂŒssen Nachwuchs bei den Zwergflusspferden und BrillenbĂ€ren.
(11.07.2014, 16:17)
Gudrun Bardowicks:   Schöne Nachricht. welches Geschlecht hat das Jungtier?
(19.06.2014, 00:06)
Jan Jakobi:   Es gibt nun auch einen kurzen Geburtsfilm auf Facebook-Zoo-ZĂŒrich.

Es war eine Gruppengeburt, denn es waren "Indis" erstes Kalb "Chandra" und die alte "Druk" dabei.

Dieses Jahr ist in ZĂŒrich O-Jahr, in Basel ist dieses Jahr L-Jahr.
(18.06.2014, 22:20)
Jan Jakobi:   @Sacha:

Da war alle Panik umsonst ;)

Es muss ElefĂ€ntli heißen im ZĂŒrcher Dialekt.

Gibt es Angaben ĂŒber die UmstĂ€nde der Geburt?

Freilaufhalle (also auf Sand)?
Stallbox (ohne Sand oder mit Sand)?
Angekettet?
Nicht angekettet?
(18.06.2014, 10:11)
Sacha:   Kurzmeldung des Zoo ZĂŒrich, eben eingetickert:

"Das Elefantenjungtier ist da! Gestern Nacht um 21.04 Uhr hat INDI ein Junges zur Welt gebracht."
(18.06.2014, 09:14)
Sacha:   @Jan Jakobi: Ja.
(05.06.2014, 13:21)
Jan Jakobi:   Ist es neuer, junger Elefantenbulle (laut einem Online-Artikel im Dezember letzten Jahres "Thai" aus Heidelberg) noch geplant?

Letztes Jahr im Dezember hieß es in einem Online-Artikel das der als erstes in die neue Anlage einziehen wird, Problem: Die anderen sind schon lĂ€ngst eingezogen und er ist anscheind noch nicht da.
(05.06.2014, 13:08)
Sacha:   Kurze Info zum neuen Kaeng-Krachan-Elefantenpark im Zoo ZĂŒrich:

Durfte mir die Anlage bereits vor der offiziellen Eröffnung (Samstag, 7. 6.) anschauen.

Insgesamt wieder einmal ein Meisterwerk (ja, etwas Lokalpatriotismus schwingt schon mit).
Besonders die Innenanlage ist gelungen mit sehr viel Abwechslung fĂŒr Tier UND Besucher. Vieles sind "Eigenerfindungen", anderes wurde abgekupfert ("Elefantenaquarium" Leipzig).
Die Aussenanlage ist qualitativ wohl eine der besten (wenn nicht DIE beste) Elefantenanlage der Welt, jedoch hĂ€tte ich mir mehr FlĂ€che gewĂŒnscht. Da gibt es einige andere mit mehr Platz.

Wie in ZĂŒrich ĂŒblich wurde der Termin natĂŒrlich eingehalten. UnĂŒblich ist dagegen die massive KostenĂŒberschreitung (57 statt wie geplant 41 Mio. Schweizer Franken). Üblich ist dagegen wiederum, dass auch dieses Mehrkosten von Privaten finanziert wurden.

Bilder der neuen Anlage gibt es u. a. auf www.zoo.ch

(05.06.2014, 12:24)
Sacha:   @MM: Du hast richtig gehört (oder gelesen);). Sieht jetzt statisch gesehen nicht mehr ganz so glanzvoll aus, ist aber immer noch sehr beachtlich. Es entspricht beinahe dem Faktor 2,5, wenn wir die Bevölkerungszahl der Stadt ZĂŒrich als Massstab nehmen. Davon können die meisten Zoos in Metropolen (= 500000+ Einwohner) nur trĂ€umen.
Denke ohnehin, dass der VDZ-SchlĂŒssel langsam ausgedient hat.
(02.06.2014, 10:51)
Michael Mettler:   Wie ich hörte, hat der Zoo ZĂŒrich in seinem Jahresbericht 2013 die Diskrepanz zwischen der effektiven Besucherzahl (mittels elektronischer Einlasskontrolle dort jetzt ermittelbar) und der nach VDZ-SchlĂŒssel errechneten Zahl aufgezeigt und will von nun an die "echte" statt der "fiktiven" Zahl veröffentlichen. 2013 hatte der Zoo effektiv rund 1,08 Mio. Besucher (und damit ein Rekordergebnis), bei der Rechnung nach VDZ-SchlĂŒssel wĂ€re mit rund 2,0 Mio. fast das Doppelte dabei herausgekommen...!
(02.06.2014, 09:57)
WolfDrei:   Danke Sacha! BezĂŒglich der Bart-Schweine sieht es ja nicht gerade gut aus. Aber es stand dort "oder". Gibt es eigentlich Vergesellschaftung Elefant - Leierhirsch-wĂ€re geographisch besser?
(17.05.2014, 18:00)
Sacha:   @WolfDrei: Aber gerne.

Das GebÀude ist, wenn ich es richtig in Erinnerung habe, das Werk eines deutschen Architektenteams (wobei die Firma an sich in der Schweiz angesiedelt sein könnte). Man betritt den gesamten Bereich von der "Afrikanisches Gebirge"-Anlage her, das GelÀnde ist leicht abfallend, man lÀuft im Zickzack zum Haus hinunter. Dabei werden einem immer wieder Einblicke auf die im Prinzip dreiteilige Aussenanlage gewÀhrt. Sieht bislang noch etwas kahl aus bzw. viele Gehegeabschrankungen stören (noch) den Gesamteindruck.

Die Innenanlage ist m.E. ein Meisterwerk. Das Dach besteht aus einer flachen Kuppel, die zumindest fĂŒr mich den Effekt des BlĂ€tterdaches eines Regenwaldes erzielt. Das GebĂ€ude ist reich bepflanzt, es herrscht tropisches Klima und es gibt ein paar wenige kleinere Anlagen (z.B. fĂŒr Chinesische Zacken-Erdschildkröten, Kleinkantschile). Auf SĂŒdostasiatische Vögel und/oder Schmetterlinge musste leider verzichtet werden, denn den Elefanten soll die Möglichkeit geboten werden, zumindest zeitweise nach eigenem GutdĂŒnken zwischen Innen- und Aussenanlage zu pendeln.

Auf der Aussenanlage befindet sich etwas versteckt eine Stallung, die Hirschziegenantilopen (ja, ich weiss, nicht gerade passend fĂŒr eine Thailand-Anlage) als Unterschlupf dienen soll und die mit den Elefanten die Aussenanlage teilen. Von einer Vergesellschaftung mit einer Schweinart (waren nicht auch Bartschweine ein Thema? - Muss nachschauen) sieht man zumindest gegenwĂ€rtig ab.

Beim Elefantenbullen handelt es sich um Maxi, einem zuchterprobten Tier mit durchaus passablen StosszÀhnen. Wie Jan schon schrieb, soll die 6er-Gruppe noch Zugang durch einen Jungbullen erhalten.
(17.05.2014, 13:50)
WolfDrei:   Achtung Sacha! Das "mittlere" bezieht sich nicht auf ZĂŒrich!!
(17.05.2014, 12:08)
WolfDrei:   @Sacha: große Ereignisse werfen ihren Schatten voraus - auch in unserer "Provinzzeitung"!!
Könntest Du einige ErgÀnzungen machen? Zum GebÀude an sich und zu: Huftiere ? Schweine (Visayas?).
Abgebildet war ein durchaus guter Elefantenbulle. Hatte ich den bei meinem Besuch nicht gesehen?. Na ja , war wenig Zeit in ZĂŒrich und die Masoala-Halle hat mich mehr interessiert als Elefanten (abgesehen von dem Bau)- die hat doch jeder "mittlere" Zoo.
(17.05.2014, 11:55)
Jan Jakobi:   Die ElefĂ€ntlis sind umgezogen in die neue Anlage!

Gestern und heute fand der Schwertransport statt.

"Thai" aus Heidelberg ist meines Wissens noch nicht da, jedenfalls fand ich noch nichts zu seiner Ankunft.

Es war nur ein riesiger Container, den Fotos nach zu urteilen grĂ¶ĂŸer als die von Interzoo und Ekipa.

Mit Film-Clip:
http://www.20min.ch/schweiz/zuerich/story/11253594

Der Umzug fand schon jetzt statt, weil "Indi" fast hochtrÀchtig ist. Sie soll ungefÀhr im Juni ihr Kalb bekommen.

Ist nicht so gut wenn die Geburt ohne vorherige Anzeichen plötzlich im Container stattfindet.
(18.03.2014, 16:29)
Heidemarie Busch:   Nun ist es raus. Indi bekommt den Nachwuchs.
(20.12.2013, 20:14)
Jan Jakobi:   @RĂŒdiger:
"Ceyla" ist nicht ziemlich alt, wurde 1975 geboren. Ist also erst 38 Jahre alt.
Ziemlich alt wĂ€re, wenn sie ĂŒber 50 Jahre alt wĂ€re.
(19.12.2013, 21:38)
RĂŒdiger:   Ich vermute , dass es Indi ist ,nach so langer Zuchtpause und keiner Elefantenherpeskarnkheit bei Ihrem Nachwuchs. Ceyla ist ja schon ziemlich alt . Lassen wir uns ĂŒberraschen . Freut mich das ein 2. Bulle geholt wird , wie in Köln.
(19.12.2013, 20:32)
Sacha:   @Jan Jakobi: Nein, weiss ich nicht. Und auch wenn ich es wĂŒsste, wĂŒrde ich es nicht preisgeben, weil ich dem Zoo nicht das Quiz versauen will.
Sollte es ĂŒbrigens aktuelle Fotos der ElefantenkĂŒhe geben, rate ich zur Vorsicht. Die ZĂŒrcher Elis haben schon lange den Ruf, grundsĂ€tzlich etwas wohl genĂ€hrt zu sein (und einige davon ganz besonders), so dass man anhand des Körperumfangs nicht zwingend auf eine TrĂ€chtigkeit schliessen kann.
Ich sage einfach: Lasst Euch doch ĂŒberraschen...
(18.12.2013, 09:53)
Jan Jakobi:   Bei den ZĂŒrcher Elefanten trat zweimal das Elefanten-Herpes auf, es starben zwei von "Ceylas" KĂ€lbern daran.

"Indy" hat schon 2 KĂ€lber, "Ceyla" sogar schon 6 KĂ€lber.
(17.12.2013, 22:45)
Heidemarie Busch:   Druk wird es wohl nicht sein, da sie und Maxi sich nicht verstehen soll und sie zu alt ist. Bleiben ja nur Ceyla-Himali und Indy, da die beiden Töchter hoffentlich nicht von ihrem Vater gedeckt wurden.
Man hofft, dass die Elefantendame sich mit der Geburt bis zum Umzug Zeit lĂ€ĂŸt. Ich weiß nicht was besser ist, erst die Geburt und dann der Umzug oder Umzugsstress und dann noch die Geburt?
So wie es aussieht, werden dann zwei neue Bewohner des Elefantenparks vorhanden sein. Denn wie ich gelesen habe, soll wohl als zweiter Bulle Thai, der 2004 bei Hagenbeck zu Welt kam und zz in Heidelberg lebt, ins Spiel kommen. Dieser darf sich dann ebenso um die MĂŒtter als auch die Töchter kĂŒmmern --))

(17.12.2013, 22:16)
Jan Jakobi:   In ZĂŒrich ist nach 8 Jahren wieder eine Elefantenkuh trĂ€chtig.
Auf der Facebook-Seite vom Zoo ZĂŒrich kann man einen Tipp abgeben, denn es handelt sich auch um ein Quiz.

Der Tipp lautet: TrÀgt schon zum zweiten mal.
Das Problem ist nur:
3 KĂŒhe hatten noch nie ein Kalb, eine hat 6 KĂ€lber und eine hat 2 KĂ€lber. Insgesant 5 ElefantenkĂŒhe die im Zoo ZĂŒrich leben.

Entweder der Tipp ist falsch oder es stimmt gar nicht das eine Elefantenkuh trÀchtig ist, da es aber ein Ultraschallbild gibt muss es stimmen.

Geburt soll im Juni 2014 stattfinden, in dem Monat soll auch die neue Elefanten-Anlage eröffnet werden.

@Sacha:
Weißt du dazu etwas mehr?
Hast du eventuell ein aktuelles Foto von den 5 KĂŒhen?
(17.12.2013, 21:10)
Jonas Homburg:   Laut Facebook will ZĂŒrich einen Baumwipfelpfad in der Masoalahalle ergĂ€nzen:
"Der Regenwald zeigt sich euch bald von oben! Zum 10-jĂ€hrigen JubilĂ€um des Masoala Regenwaldes entsteht eine neue Besucherattraktion. Wir bauen einen Weg und TĂŒrme, die einen Aufstieg auf bis zu 18 Metern Höhe ermöglichen. Der Baumkronen-Weg soll vor Ostern 2013 eröffnet werden."
(19.12.2012, 17:19)
WolfDrei:   @Sacha: KappenLANGUREN? Da hat Herr SchĂŒling Schuld daran - ich bekam gerade den "Tiergarten 4 " von ihm mit der VorankĂŒndigung meines Artikels ĂŒber - na - Languren, als ich den ZĂŒrichartikel schrieb.
(02.10.2012, 00:08)
Sacha:   @WolfDrei: Ich freue mich natĂŒrlich sehr, dass Dir "mein" Heimatzoo so gefallen hat. Ich hoffe, Du nimmst es mir nicht ĂŒbel, wenn ich Deinen schönen Bericht in zwei Punkten etwas prĂ€zisiere:

Die Tamanduas haben eine Anlage im Exotarium und können (zumindest bislang) nicht auf die Pantanalanlage. Und im alten Affenhaus hat es KappenGIBBONS und nicht Kappenlanguren (wobei ich natĂŒrlich nichts gegen letztere als zusĂ€tzliche Art hĂ€tte;)).

Und ja, der Herr Honegger lebt noch und ist, als ich ihn vor ein paar Wochen das letzte Mal traf, auch guter Dinge.
(01.10.2012, 23:07)
WolfDrei:   Zoo ZĂŒrich

Auf dem Wege nach Mulhouse nun der kleine Umweg von Konstanz zum ZĂŒricher Zoo (so 70 km bis ZĂŒrich, dann noch ca 110 dazu), schön auf dem ZĂŒrichberg gelegen - und der Sacha stand auch davor. Danke! Der Eingang ist wegen des Baues eines neuen HauptgebĂ€udes schwer zu finden (speziell dann das Verlassen ohne Hilfe).
Erster Besuch von mir war 1991, Alex RĂŒbel war gerade Direktor geworden. Und nun ich sah vor meinen Augen eigentlich zwei verschiedene Zoos! Jenen von 1991 und den jetzigen.
Welch GrĂŒn ĂŒberall, wahrhaft naturgestaltete Anlagen, das Wort “artgerecht” nicht nur eine WorthĂŒlse. Zum Besuch 1991. Das war fĂŒr meine Begriffe , fĂŒr mein damaliges VerstĂ€ndnis, ein moderner Zoo, schließlich gab es mal einen Direktor Heini Hediger, mithin einer der VĂ€ter der “Tiergartenbiologie”. Sein Buch “Wildtiere in Gefangenschaft” hatte ich (aus dem “Westen” geschenkt, in Moskau hatte ich dazu im sagenhaften BuchgeschĂ€ft in der Gorkowo Klages/Hediger “Im Zoo geboren” bekommen.).
Aus den Sechzigern (Betonzeit) noch das Afrika-, das Affen- und das Elefantenhaus, letzteres ist nun als Neubau schon zu erahnen. Und die Afrikasteppe ist geplant, das GelÀnde vorhanden.
2012: Das Pantanal wurde vor Monaten eröffnet, gleich am Eingang - das muß noch zuwachsen: Tapir, AmeisenbĂ€r, Tamandua, diverse Wasservögel, Capybara, Aras zunĂ€chst. Ich bleibe dabei: Sumpfhirsche als Wunsch! Dann die BrillenbĂ€renanlage - welch ein Naturausschnitt! (ein Blogger meckerte: 22 Franken - und dann sieht man nichts). Das gilt: anstrengen muß man sich, um etwas zu sehen. Sicherlich, man muß auch wissen, wie das Gesuchte in etwa aussieht!. Auch ich habe in den 4 Stunden nicht alles gesehen, denn 2 Stunden war ich auf Madagascar, auf der Masoalahalbinsel! Was sah ich: Vor allem einen Urwald! Seit 9 Jahren wĂ€chst er - Bernierenten, Schattenvögel , im Brutkleid befindliche Weber, Mad-wachtel, M-Streptopelia , Drongo - leider weder MĂ€hnenibis noch Erdracke zu sehen, kein Mausmaki und großer Fettschwanzmaki (logisch), spĂ€ter nur einen roten Vari, PantherchamĂ€leon, Aldabraschildkröten, Riesen-Gecko. Das Restaurant in der Halle mit auch madagassischen Gerichten (na ja, die Preise!) - aber Ausblick auf den Enten-/Reiher-/Jassanateich. Eine SonderfĂŒhrung mĂŒĂŸte man nutzen. Gern hĂ€tte ich die Komorenflughunde gesehen - aber die waren herausgefangen worden, da sie sexuell mit den Rodriguesflughunden angebandelt hatten (jeweils eingeschlechtliche Gruppen).
Eine Strategie des Zoos ist die Geozooausrichtung: zurĂŒck - die Halle liegt sozusagen (als Insel) außerhalb des traditionellen GelĂ€ndes - zum “Semiengebirge : eine schöne Dscheladagruppe (ein Alttier dabei, wie ich es nocht nicht gesehen hatte) mit ĂŒbermĂŒtigen Jungtieren, Schliefer und zwei kapitale Nubier (als Ersatz fĂŒr Walis). Gibt’s auch Weibchen? Dann “Selenga” - Feuchtgebiet, etwas leer. Der Himalaya: diverse Eulen, Sib. Tiger mit mĂŒden Jungtieren, mongolische Wölfe (machten einen Ausflug in den Himalaya), kleine Pandas, der Girwald mit schlĂ€frigen Löwen, im Hause Kantjils, ein Infozentrum, das alte Affenhaus mit einer sehr guten Gruppe Kappenlanguren (2 Jungtiere, sicher an die 8 Tiere) - spĂ€ter dann sollen hier nur asiatische Affen sein mit den Orangs, Auszug der Gorillas. Was gabs noch: Bantengs, Kropfgazellen, Vicugnas, arab. Oryxe (mit den TP-Tiere die ersten Europas), Thamins, Speitzmaulnashörner. Dann das Aquarium/Reptilarium/Exotarium in Etagen gegliedert: wenn auch schon in den Jahren vom Bau: schöne Ausgestaltung! Fische, Reptilien (blaue Baumwarane, Fidjileguan, Philippinenkrok), Frösche, gerade Dendrobatiden, kleinere SĂ€ugetiere (z. T. die Unterkunft fĂŒr die Pantanaltiere, 2 LöwenĂ€ffchenformen, Sakis, Viscachas,), Vögel (Königspinguine, Humboldts, Montserrattrupial, Pfeifdrossel, Azurkopftangare, ein Trogon, Tukane--). Die Galapagoschildkröten mit der berĂŒhmtem Nachzucht - lebt der Herr Honnegger noch?
Zeit mĂŒĂŸte man haben, viel mehr Zeit, das Zoolino fehlte noch---. Sacha , ich war nicht nur, ich bin weiter begeistert und warte auf das Jahr 2014! Und weiter auf Afrika.
Anbei das GerĂŒst des Elefantenhauses

(01.10.2012, 18:59)
WolfDrei:   @Sacha: Du wirst nun mit Spannung meinen Bericht ĂŒber ZĂŒrich erwarten, nachdem ich nun schon "vorfristig" in Mulhouse gelandet bin. Keine Angst: es hat mir gefallen - sehr gefallen! Deine FĂŒhrung und der Zoo! Die Masoalahalle!!!! Mehr als Gondwana! Aber ich bin da parteiisch. Bis bald!
(29.09.2012, 17:19)
Holger Wientjes:   Juhuu, es werden die SpitzmĂ€uler gegen BreitmĂ€uler getauscht...
(07.05.2012, 08:16)
Jörn Hegner:   ansonsten das pantanal ist ja auch sehr schön geworden . mit diesen seltenen sumpfhirschen ist schon eine gute idee . diese könnten damit gut rein passen . wie auch jabirus . aber beide von diesen tierarten gibt es heute in keinen europĂ€ischen tiergarten mehr zu sehen . sumpfhirsche hĂ€lt doch heute nur noch der brasilianische zoo von sao paulo . ansonsten auch riesenotter könnten dazu gut passen .
bei der asien-anlage sind ja die bantengs gar nicht mehr . stattdessen sind dort jetzt nilgauantilopen . ich finde die bantengs hatten aber viel besser gepasst zu den hirschziegenantilopen , burma-leierhirsche , rostgĂ€nse und weissnackenkraniche . es war sonst ein wenig asien vermischt . sozusagen fĂŒnf verschiedene tierarten aus asien , die in verschiedenen lĂ€ndern leben . bantengs aus java/indonesien , hirschziegenantilopen aus indien , burma-leierhirsche aus myanmar , rostgĂ€nse aus mittelasien und weissnackenkraniche aus ostasien .

(06.05.2012, 20:51)
Jörn Hegner:   vor kurzem war ich mal wieder im zoo von zĂŒrich . fĂŒr das jahr 2020 ist dort eine afrikanische savanne geplant . auch z. b. mit giraffen und es sollen breitmaulnashörner wieder eingestellt werden . dafĂŒr werden die spitzmaulnashörner dann abgegeben . fĂŒr demnĂ€chst ist ja jetzt erstmal eine neue elefanten-anlage geplant .
(06.05.2012, 20:29)
Sacha:   @WolfDrei: :)

Eigentlich hĂ€tte ich mehr erwartet, dass man sich ĂŒber die Zusammenstellung der Arten lustig macht. Nur etwa die HĂ€lfte davon kommt ja tatsĂ€chlich im echten Pantanal vor...

Also los, enttÀuscht mich nicht und haut drauf!
(22.03.2012, 15:45)
WolfDrei:   Sacha, wo bleiben denn nun die Sumpfhirsche?
(22.03.2012, 14:49)
Sacha:   Pantanal-Anlage offiziell eröffnet.

Gestern eröffnete Zoodirektor Alex RĂŒbel im Beisein von Prominenz aus Politik und Kultur die neue Pantanalanlage im Zoo ZĂŒrich.

Die gesamte Anlage nimmt eine FlĂ€che von 9700 qm ein. Gezeigt werden gegenwĂ€rtig Flachlandtapire, Grosse AmeisenbĂ€ren (mit Jungem), Capybaras (mit Jungen), Gelbbrustkapuziner, Boliv. TotenkopfĂ€ffchen, Chileflamingos, Tschajas, Köhlerschildkröten, GrĂŒnflĂŒgelaras Hyazinth-Aras (wobei die Aras und Schildkröten wegen der Temperaturen am Eröffnungstag noch nicht auf die Anlage gelassen wurden). SpĂ€ter sollen noch zwei SchwarzhalsschwĂ€ne folgen.

Die Anlage kostete rund 9,7 Mio. Franken (etwa 8 Mio. Euro) und wurde VOLLUMFÄNGLICH durch Spenden finanziert (was beweist, dass es zumindest hier in ZĂŒrich auch Geldgeber fĂŒr Anlagen fĂŒr weniger "prominente" Tierarten gibt. Es mĂŒssen nicht immer Grosse Pandas sein....)

Ausblick: Die Finanzen fĂŒr den Bau der neuen Elefantenanlage sind (ich glaube, ich hatte es schon mal erwĂ€hnt), auf dem Trockenen. Und fĂŒr die geplante Afrika-Savanne hat man ebenfalls schon ein hĂŒbsches SĂŒmmchen zusammen (genaue Zahlen wollte der ZooprĂ€sident noch nicht herausrĂŒcken).
(22.03.2012, 13:52)
Werner Schindler:   @Sacha: Danke fĂŒr den Hinweis zu den Lilford-Graukranichen. Ich stand beim ersten Besuch am Nashorngehege und meinte, einen Graukranich etwa aus Richtung der Galapagos-Schildkröten rufen zu hören. Beim zweiten Besuch habe ich einen Pfleger (in der Vogelabteilung im Exotarium) nach einigen Arten gefragt, u.a. nach dem Kranich. Die Auskunft war, dass die Art nicht mehr im Bestand sei. Ich glaube jetzt aber, dass er das nicht genau wusste, ich mich bei dem Ruf nicht verhört habe (die Richtung stimmt ja auch) und dass du Recht hast: noch im Bestand. Das Gehege habe ich wohl ĂŒbersehen. Ich hoffe aber, dass meine sonstigen Angaben zutreffen. Der Zoo ZĂŒrich ist wieder einen Besuch wert, vielleicht wenn die Elefantenanlage fertig ist.

Restaurants kann ich recht gut beurteilen. Der Rohgewinnaufschlagsatz in ZĂŒrich muss enorm sein.
Meine Frau aß einen ĂŒbersichtlichen Salat fĂŒr 12€, ich zahlte fĂŒr einen Kaffee fast 4€, und das bei Selbstbedienung und SelbstwegrĂ€umen des Geschirrs.
Zum Vergleich: beim Mexikaner im Zoo Frankfurt (auch kein Niedrigpreisgebiet in D) zahle ich fĂŒr ein schmackhaftes Chili mit GetrĂ€nk sowie einen EspressoMacciato etwas mehr als 11€, mit Bedienung am Tisch.
(21.09.2011, 19:47)
Frithjof Spangenberg:   Im Moment lebt die Zootierliste eigentlich eben von den vielen auswĂ€rtigen Besuchern, die bemĂŒht sind, die Haltungen auf neuestem Stand zu halten und die oft auch selbst wegen veralteter Infos enttĂ€uscht werden ;)
Noch ist die Liste leider nicht so etabliert, dass in jedem Zoo ein Korrespondent sitzt.

Mails mit BestandsÀnderungen sind deshalb immer willkommen und werden eingearbeitet! Und meistens liest hier auch immer wer mit ...

(19.09.2011, 11:49)
Sacha:   @Werner Schindler: MerkwĂŒrdig, was der Pfleger zu den Lilford-Graukranichen gesagt hat. Die waren bei meinem letzten Besuch am vorletzten Wochenende noch im Bestand. Ihr Gehege befindet sich an einem Aussenbereich des Zoos direkt unterhalb der Freilandterrarien.
BezĂŒglich der gesalzenen Restaurationspreise stimme ich Dir grundsĂ€tzlich zu. Das kann man m. E. allein nicht mit den höheren Lohnkosten im Vergleich zu D rechtfertigen.
(19.09.2011, 09:24)
Werner Schindler:   Letzte Woche war zwei Tage im Zoo ZĂŒrich. Wohltuender Zoo pur, weitgehend ohne Freizeitpark-Brimborium. Herrliche große Anlagen etwa fĂŒr BrillenbĂ€ren, Schneeleoparden, Nubische Steinböcke/Blutbrustpaviane. Ganz ĂŒberragend die Masoala-Tropenhalle. Alle drei Lemurenarten wie auch die meisten Vogelarten waren mit Geduld in Aktion zu beobachten und zu fotografieren. Die vergleichsweise rĂ€umliche Enge der Gehege fĂŒr Kapuziner, Gibbons und Menschenaffen fiel allerdings danach besonders auf. Nahezu leid getan hat mir der stattliche Elefantenbulle, wie er auf seiner bierdeckelgroßen Anlage stand und den Kopf leicht von links nach rechts und zurĂŒck wiegte (ich weiß, er kann zuzeiten auch auf die Kuhanlage, aber die ist ja auch nicht viel grĂ¶ĂŸer). Aber es ist ja mit dem Neubau Land in Sicht. Der neue Pantanal-Trakt wird sich nach Einwachsen sicher optisch noch gefĂ€lliger prĂ€sentieren.

Worum es mir heute aber eigentlich geht: ich hatte vor dem Besuch wie ĂŒblich die Zootierliste herangezogen und mir verschiedene Arten besonders vorgemerkt. Da gab es allerdings diverse EnttĂ€uschungen, die Liste ist leider nicht auf aktuellem Stand. Nicht mehr gehalten werden laut Pflegerauskunft z.B.: Schnurrbarttamarin, Graues Aguti, Lilford-Graukranich, HĂŒhnergans, Rotstirn-Seidenkuckuck, TrauerpfĂ€ffchen; vom Manul ist nur noch 0,1 im Bestand (konstant hinter einem Stein in Deckung). Sicher ist die AufzĂ€hlung nicht vollstĂ€ndig.

Das soll keine Kritik an den Machern der Zootierliste sein, sondern die Bitte, dass lokale Kenner relevante Änderungen, insbesondere auch Haltungsaufgaben in "ihren" Zoos zeitnah dorthin mitteilen. Es werden denn beim auswĂ€rtigen Besucher keine falschen Erwartungen geweckt.

Durchaus eine Kritik ist dagegen fĂ€llig an den Restaurationspreisen im Zoo. Eine Bratwurst mit Pommes frites (um ein in fast allen Zoos verfĂŒgbares Element zu nennen) sollte deutlich weniger als 10 Euro kosten. Ich kehre gerne in Zoos ein, aber da ist die Schmerzgrenze nahe.
(18.09.2011, 23:11)
Jolantha Belik:   GorillamĂ€dchen "Libonza", geb. 26. Februar 2011, mußte eingeschlĂ€fert werden :-(

"Am vergangenen Mittwoch bemerkten die Tierpfleger beim jĂŒngsten Mitglied der Gorilla-Familie, der am 26. Februar geborenen LIBONZA, eine Verletzung am linken Bein. Diese Verletzung wurde, da nur oberflĂ€chlich in Erscheinung tretend, als nicht gravierend beurteilt. Es gab keinerlei Hinweise auf den Ursprung dieser Verletzung. Am Sonntag wies LIBONZA eine weit gravierende Verletzung am rechten Arm auf, wiederum ohne dass irgendwelche Auseinandersetzungen in der Gruppe beobachtet werden konnten.



Die genaue medizinische AbklĂ€rung dieser Verletzungen, die nur möglich war, nachdem Mutter N’YOKUMI in Narkose gelegt worden war, ergab ein schlimmes Bild: KnochenbrĂŒche am Arm und am Bein, schwere Verletzung des Ellbogengelenkes und eine grosse, offene Fleischwunde. Unter Beizug verschiedener Spezialisten und nach sorgfĂ€ltiger AbwĂ€gung der Schwere und Risiken dieser Verletzungen und der als gering beurteilten Heilungschancen wurde entschieden, LIBONZA einzuschlĂ€fern."
Quelle: http://www.facebook.com/zooh.zuerich#!/notes/zoo-z%C3%BCrich/junger-gorilla-libonza-gestorben/200329753351671

(27.06.2011, 20:11)
Henry Merker:   In Sachen Elefantenpark geht es nun voran. Heute ist Spatenstich und hier ist auch ein Plan der zukĂŒnftigen Anlage:

http://www.zoo.ch/documents/Umgebung_BP_Bereinigung_Schauplan.pdf

Das Ganze sieht sehr vielversprechend aus, wie ich meine.

Hier gibt es noch weitere Informationen:

http://www.zoo.ch/xml_1/internet/de/application/d297/d1862/d2062/f2060.cfm
(18.05.2011, 15:24)
Sacha:   Bei den Amurtigern gab es Nachwuchs.
(17.05.2011, 16:19)
Jan Beensen:   Können dann die Tapire zb auch auf die Inseln der Kapuziener schwimmen?
Wie bei den Zwergflußpferden/Meeerkatzen in Duisburg.
Und das ganze dann in einem "Wasserlabyrinth" aus Seen, BĂ€chen und BrĂŒcken?!
Zumindest scheint das auf dem Plan vom Zoo so auszusehen...
(29.03.2011, 20:28)
Sacha:   @Jan Beensen: Ich kann Dir mal erzĂ€hlen, was schon offiziell ist: Gelbbrustkapuziner (auf eigener Insel), TotenkopfĂ€ffchen (boliviensis oder sciureus ist noch nicht klar, auf einer fĂŒr Besucher begehbaren Insel), Grosse AmeisenbĂ€ren, Wasserschweine und Flachlandtapire in Gemeinschaftshaltung, wobei die Gehegeteile auch abgetrennt werden können, Chileflamingos in seperatem Bereich plus ein paar Enten- und GĂ€nsevögel wie SchwarzhalsschwĂ€ne, Witwenenten usw.
Leider keine Jabirus oder Amerik. Nimmersatte, die viel besser als die Chileflamingos gepasst hÀtten....(seufz).
(29.03.2011, 19:31)
Jan Beensen:   Wie soll denn das Pantanalgebiet aussehen?
Gemeinschaftshaltungen?
Begehbare Affeninseln?
Auf der HP zoo.ch habe ich zum Besatz kaum was gefunden...
(29.03.2011, 17:03)
Sacha:   Die Pantanalanlage ist bis auf ein paar Kleinigkeiten fertig. Nun sollen erst die Pflanzen "festwachsen", bevor dann die ersten Tiere auf das GelĂ€nde dĂŒrfen. Einige der zukĂŒnftigen Bewohner fehlen noch bzw. man ist daran, diese von anderen Zoos zu holen. Eine gute Nachricht zum GelĂ€ndewagen als Gestaltungs-Element: Dieser fehlt (noch). In der SchutzhĂŒtte der Anlage ist gegenwĂ€rtig eine Bilderausstellung eines deutschen Fotografen ĂŒber das sĂŒdamerik. Feuchtgebiet zu sehen.
(28.03.2011, 18:18)
Liz Thieme:   Die Kappengibbons haben wieder Nachwuchs. Das Weibchen ist am 23.3. geboren.
(28.03.2011, 17:20)
Sacha:   Auf der Indien-Anlage sind neu wieder Nilgau-Antilopen zu sehen. Die (geografisch unpassenden) Java-Bantengs wurden deshalb abgegeben, sollen evtl. aber nach Fertigstellung der Elefantenanlage zurĂŒckkehren (weil dann zumindest eine der Huftierarten in der Indienanlage dorthin umziehen soll).
Der Bau des "Pantanal" geht derweil fleissig voran. Die Gehegestrukturen sind mehrheitlich abgeschlossen, die BrĂŒcken stehen auch und es sind auch schon einige Pflanzen gesetzt worden.
Leider soll in die Anlage auch ein "defekter" GelÀndewagen integriert werden.
(18.11.2010, 10:44)
Michael Mettler:   Ein Rind bleibt schlichtweg eher stur auf dem Weg stehen, den ein Elefant gehen möchte... So jedenfalls wurde der Vorfall in Cabarceno geschildert.
(13.10.2010, 13:51)
Holger Wientjes:   Ein grosser BĂŒffel wird anscheinend eher als Konkurrent/Bedrohung wahrgenommen und angegangen als ein kleiner Hirsch/kleine Antilope.
(13.10.2010, 13:46)
Michael Mettler:   @Holger Wientjes: Selbst auf der ĂŒber 20 ha großen Anlage in Cabarceno hat der frĂŒhere Elefantenbulle schon mindestens einen WasserbĂŒffel umgebracht (Antilopen dagegen anscheinend nicht).

@Sacha: Viel Auswahl unter sĂŒd(ost)asiatischen Schweinearten hĂ€tte der Zoo ja nicht...
(13.10.2010, 13:02)
Holger Wientjes:   Dann wĂŒrde ich eher auf die HZAs tippen, da die Leierhirsche, fĂŒr einen eventuellen "Zwischenfall", zu kostbar wĂ€ren.
Gibt es Erfahrungen fĂŒr die Kombi Elefant u. Wildrind auf vergleichbar grossen Anlagen ?
(13.10.2010, 12:25)
Sacha:   Ihr bösen, bösen Spötter Ihr:). Ihr hĂ€ttet ĂŒbrigens auch schreiben können: "Das ist alles nur geklaut, eh-o, eh-o..."

Im Ernst: Ich bin gespannt, welche Schweineart (ja, Michael, es sind auch Huftiere, war wirklich nicht glĂŒcklich formuliert vom Zoo) man in Betracht gezogen hat. Bei den anderen Kandidaten fĂŒr eine Vergesellschaftung kĂ€men - wenn wir jetzt mal die Zoogeografie teilweise ausser acht lassen - die Burma-Leierhirsche und die Hirschziegenantilopen in Frage, die bereits im Zoo vorhanden sind sowie ggf. als Neuanschaffung Axishirsche, Schweinshirsche oder Barasinghas. WasserbĂŒffel, Bantengs oder gar Gaure dĂŒrften wegen des Konfliktpotenzials wohl aussen vor sein. Das ist jetzt alles vorerst aber nur persönliche Spekulation.

Tatsache ist jedoch etwas anderes: Der Zoo ZĂŒrich hĂ€lt neu Montserrat-Trupiale.
(13.10.2010, 10:03)
Michael Mettler:   DĂŒrfen die Elefanten denn die Schweine mit in die Wanne nehmen? :-)
(13.10.2010, 09:22)
Andreas Knebel:   Och, wieso? Wenn die Schweine baden gehen, hast du doch deinen Unterwassereinblick ;-)
(12.10.2010, 23:56)
Michael Mettler:   ...oooch, kein Unterwassereinblick bei den Schweinen (sind doch eigentlich auch Huftiere)? ;-)
(12.10.2010, 18:25)
Sacha:   Zoo-Info zur neuen Elefantenanlage, frisch eingetroffen:)

Mehr Platz fĂŒr die Grössten im Zoo ZĂŒrich:

Baustart Kaeng Krachan Elefantenpark rĂŒckt nĂ€her

Nachdem der Zoo ZĂŒrich die rechtsgĂŒltige Baubewilligung erhalten und der
Verwaltungsrat einen Baukredit von CHF 41 Mio gesprochen hat, steht dem Bau
des ‚Kaeng Krachan Elefantenparkes‘ nichts mehr im Wege. Der Baubeginn des
Parkes ist im nĂ€chsten FrĂŒhjahr, die Eröffnung im FrĂŒhling 2014 geplant.

Nach rund 1.5 Jahren intensiver Planungsarbeit zusammen mit dem Siegerteam des im Jahre
2008 durchgefĂŒhrten 2stufigen Wettbewerbs, kann nun der ‚Kaeng Krachan Elefantenpark‘
gebaut werden. Nach weiteren Vorarbeiten in den nÀchsten Monaten erfolgt der eigentliche
Baustart im FrĂŒhling nĂ€chsten Jahres. Eine rund 2.5jĂ€hrige Bauzeit folgt, bevor dann nach einer
Einwachszeit im FrĂŒhling 2014 die Anlage eröffnet wird. Das Planerteam mit dem
Landschaftsarchitekten Lorenz Eugster und dem Architekten Markus Schietsch hat das komplexe
Bauvorhaben weiterentwickelt. Nach wie vor zeichnet sich das Projekt durch seine Kompaktheit
aus und trÀgt auch den Anliegen einer zeitgemÀssen Elefantenhaltung, eines attraktiven
Besuchererlebnisses und der Nachhaltigkeit Rechnung. Das neue Zuhause fĂŒr unsere Elefanten
erstreckt sich ĂŒber eine FlĂ€che von mehr als 10‘000 Quadratmeter. Das entspricht etwa dem
Sechsfachen der heutigen Anlage - genug Platz fĂŒr bis zu zehn Elefanten! Neben den Elefanten
sollen auch Huftiere oder asiatische Schweine den Park bereichern. Sie teilen sich den
Lebensraum mit Elefanten auch in deren Heimat in der sĂŒdostasiatischen Wildnis. Die Anlage
wird fĂŒr die Besucher einmalige EindrĂŒcke bieten. Zum Beispiel von der zentral gelegenen
Besucher-Plattform mit fantastischen Ausblicken ĂŒber die Innen- und Aussenanlage. Oder wie
etwa die schwimmenden Elefanten, welche beim Unterwasser-Einblick in ihrem Bassin beobachtet
werden können.
Die Finanzierung dieser neuen Anlage von CHF 41 Mio wird dank unzÀhligen Spenden aus
unserer Publikumssammelaktion und grossartigen BeitrÀgen von Stiftungen und Donatoren
möglich. Noch fehlen rund 13 Mio. Der Zoo möchte sich an dieser Stelle fĂŒr diese einmal mehr
Ă€usserst grosszĂŒgige Spendenfreudigkeit bedanken. Die Groberschliessung der Anlage wird ĂŒber
die vom Gemeinde- und Kantonsrat bewilligte Infrastruktursubvention getragen.
Der ‚Kaeng Krachan Elefantenpark‘ in ZĂŒrich lehnt sich vom Namen her an den gleichnamigen
Nationalpark ‚Kaeng Krachan‘ in Thailand. Der Zoo ZĂŒrich ist dort Ă€hnlich wie beim Masoala
Regenwald eine Zusammenarbeit mit der WCS (Wildlife Conservation Society) eingegangen. Via
WCS ist damit vor Ort in Thailand sichergestellt, dass die von Zoobesuchern gespendeten
Naturschutzgelder in Projekte zur Erhaltung dieser einzigartigen Tiere und deren LebensrÀume
fliessen.
(12.10.2010, 16:44)
Niedersachse:   Um nochmal zu den Tigern zu kommen.

Im Mai haben MĂŒnchen und ZĂŒrich 2 Tiger getauscht. MĂŒnchen hat die 2004 geborene Elena nach ZĂŒrich geschickt, sie soll wohl mit Coto zĂŒchten.
Im Gegenzug kam Nurejev nach MĂŒnchen. Zusammen mit Leila sollen sie wohl einen Altersruhesitz begrĂŒnden.
(17.07.2010, 10:50)
Sacha:   Bei den Raubkatzen ist bei uns gerade richtig etwas los:

Offizielle Pressemitteilung, die der Zoo ZĂŒrich an verschiedene Redaktionen verschickt hat (und die damit veröffentlicht werden kann):

"JOYs zweiter Streich
Im Februar letzten Jahres hatten uns die Indischen Löwen RADJA und JOY ohne grosse
VorankĂŒndigung mit Nachwuchs ĂŒberrascht. Die Jungtiere JASRAJ und JEEVANA sind
zwischenzeitlich schön heran gewachsen, eine flaumige MÀhne macht JASRAJ bereits als
MĂ€nnchen erkennbar.
Ende MÀrz folgte RADJA auffÀllig JOY auf Schritt und Tritt, und JOY zeigte ein Verhalten, das
zumindest ansatzweise auf eine Rolligkeit hinwies; Paarungen wurden jedoch keine beobachtet.
Knapp hundert Tage spĂ€ter haben wir vorsorglich – zumal ein BĂ€uchlein sichtbar wurde – JOY
von der Gruppe abgetrennt und ihr Zugang zur gut abgeschirmten Wurfbox gegeben. Auch im
Freiland sondern sich Weibchen fĂŒr die Geburt von der Gruppe ab.
Gestern zeigte sich nun den Tierpflegern morgens auf dem Monitor der in der Wurfbox
installierten Überwachungskamera ein schönes Bild: JOY inmitten eines Wurfes Jungtiere, die sie
am Vorabend (14. Juli) zwischen 19 Uhr und Mitternacht geboren hatte. Die Jungen – vier sind
auf dem Monitor erkennbar – wirken krĂ€ftig und haben soweit ersichtlich auch schon wiederholt
getrunken. Sie kamen nach einer Tragzeit von rund 106 Tagen zur Welt.
Die Jungtiere, deren Augen als Nesthocker noch geschlossen sind, werden rund 5 bis 6 Wochen
in der Wurfbox bleiben, bis sie der Mutter nachfolgen und den Rest der Familie kennen lernen.
Der Vater und die Àlteren Geschwister sind womöglich schon vorinformiert, denn die Tiere
kommunizieren auch ohne Sichtkontakt ‚brĂŒllenderweise’ miteinander.
Das Bild aus der Wurfbox wird ab sofort auf einen Monitor im Besucherbereich des Löwenhauses
ĂŒbertragen und kann zudem ab Montag auch auf der Homepage des Zoo ZĂŒrich (www.zoo.ch >
Webcam) eingesehen werden."

(16.07.2010, 19:08)
Sacha:   @Sven P. Peter: Siehe Antwort von Gudrun, die ich - nach PM mehrerer Zooangestellten - bestĂ€tigen kann. Vielleicht zur ErgĂ€nzung: Die Weisskopfmakis habe ich schon lĂ€ngere Zeit nicht mehr gesehen und es wurde mir gesagt, dass nur noch ein Exemplar ĂŒbrig ist (das sich soviel ich weiss den Alaotra-B. angeschlossen hat) und man die Haltung nach dessen Ableben zumindest vorerst beenden will. Und wenn es Dich tröstet: Die Goodman-Mausmakis habe ich auch nur zweimal gesehen, einmal beim Aussetzen und einmal bei einer NachtfĂŒhrung.
Und ja, alle Halbaffen können problemlos auf die Eckinsel mit den Riesenschildkröten gelangen (und wieder davon runter:)).
(16.07.2010, 12:43)
Gudrun Bardowicks:   Soweit ich weiß (steht so auf der Beschilderung in der Masoala-Halle) leben dort neben den Roten Varis und den neuen Rotstirnmakis Alaotra-Bambuslemuren, Goodman-Mausmakis und Weißkopf-Makis. Ich habe bei meinem Zoobesuch am 15.5.10 allerdings nur Rote Varis in der Masoala-Halle gesehen.
(15.07.2010, 23:08)
Sven P. Peter:   @Sacha:
Welche Lemuren sind denn aktuell alles in der Masoala-Halle? Ich konnte gestern zwei Trupps Rote Varis und zwei Rotstirnmakis (können die Makis eigentlich die Schildkröteninsel verlassen?!) sehen.
(15.07.2010, 16:22)
Sacha:   Liz, die Meldung hast ja ursprĂŒnglich Du gebracht, nicht ich. Also wĂ€re die Quellenangabe an Dir.
(Ich kann Deine Meldung bzw. meine BestÀtigung trotzdem mit Quellenangabe hinterlegen: Offizielles Pressemail des Zoosekretariats an meine GeschÀftsadresse).

Zu den UmstĂ€nden: Ja, kann sein. Nur wer bestimmt, wann die Nennung der Quellenangabe dienlich ist und wann nicht? DiesbezĂŒglich sind in der Vergangenheit in diesem Forum schon ziemlich die Fetzen geflogen. Persönlich bin ich GRUNDSAETZLICH der Meinung, dass wenn jemand Quellenangaben fordert, er diese selber auch erwĂ€hnen sollte. Insofern wĂ€re es vielleicht dienlich, wenn man sich bei derartigen Meldungen auf eine bestimmte Kennzeichnung einigen könnte. Z.B. PM fĂŒr Persönliche Mitteilung (= Bote/Quelle soll unerkannt bleiben) oder PB fĂŒr persönliche Beobachtung usw.
Andere VorschlÀge?

@WolfDrei (dessen Frage in den "Zoo Duisburg"-Thread gerutscht ist): Ja, es sind - gemĂ€ss Zoo-ZĂŒrich-Homepage - P. livingstonii. Persönlich gesehen habe ich sie noch nicht.
(15.07.2010, 14:04)
Liz Thieme:   Schon seltsam, dass du auf diese Art meine Info bestĂ€tigst und dann auch noch selber ohne Quellenangabe. Denn von den Tigern ist in der Zoonews nichts zu lesen.
Manchmal ist es auf Grund der UmstĂ€nde dienlich sie nicht zu nennen, damit mĂŒssen wir alle hier immer wieder leben (lernen).
(15.07.2010, 13:30)
Sacha:   Meldung in der aktuellen "Zoonews" (Zeitschrift von Zoo und Tiergartengesellschaft):

In der Masoalahalle gibt es als NeuzugÀnge 6 Komoren-Flughunde und 2 Rotstirnmakis.

@Liz: Deine Meldung stimmt natĂŒrlich. Aber wo bleibt die Quellenangabe (Doppelgrins)?
(15.07.2010, 11:39)
Liz Thieme:   Da schlĂ€gt das gestreifte Herz höher. Tigerkater Coto hat endlich ein Weibchen bekommen.
(14.07.2010, 21:41)
Liz Thieme:   Schneeleopardin Dshamilja hat gestern ihr viertes Jungtier zur Welt gebracht. Vater Villy besucht beide regelmĂ€ĂŸig in der Wurfbox.
(06.05.2010, 10:42)
Niedersachse:   Es kam ein Bulle aus Doue La Fontaine mit den Namen Jeremy, geboren in Dvur Kralove.
(11.04.2010, 18:06)
RĂŒdiger:   hallo Forumteilnehmer
laut neuster ISIS Tierliste, soll der zoo ZĂŒrich wieder 1,2 Spitzlippennashörner halten.
Weiss jemand etwas von einem neuen MĂ€nnchen ? Woher stammt er und wie sind sein Stammdaten ?
Danke RĂŒdiger
(11.04.2010, 17:53)
Jennifer Weilguni:   Na, ich hoffe doch, dass Sacha die Wette dann gewinnen wĂŒrde, immerhin freue ich mich ja auch wenn ein Zoo neue PlĂ€ne verwirklichen kann.. :-)

@Andreas Knebel
Ja, du hattest ja weiter unten schonmal geschrieben, dass bereits 17 Millionen Franken als Spenden eingegangen sind, aber du warst es auch, der dazu gesagt hat, dass diese Summe noch nicht ausreicht.
Themenbezogene Spenden wurden auch schon in anderen Zoos gesammelt und dann doch nicht fĂŒr die ursprĂŒnglichen Projekte verwendet.
(25.02.2010, 08:53)
Ralf Seidel:   Im Normalfall bin ich ja auch kein Freund davon, erst mal vollendete Tatsachen zu schaffen um dann letzendlich doch nicht bauen zu können...
An der von Sacha vorgeschlagenen Wette wĂŒrde ich mich aber trotzdem nicht beteiligen - da bin ich mir sicher, dass er diese gewinnen wĂŒrde...))
Mit Alex RĂŒbel hat der Zoo einen (auch im Marketing) erfahrenen Chef, dazu kommt ein sehr engagierter Förderverein...
Wenn es die Bankenstadt ZĂŒrich nicht packt, wer dann ? Und irgendwelche Vergleiche mit einer deutschen Finanzhochburg wĂŒrden da immer hinken - die Schweizer lieben ihren Zoo auf dem ZĂŒrichberg...
(24.02.2010, 13:15)
Andreas Knebel:   @Jennifer:
Es sind bereits 17 Millionen franken als Spenden eingegangen und zwar großteilig als themenbezogene Spenden - also ALLEIN fĂŒr dieses Projekt. Am Geld wird dieses Projekt nicht scheitern, sich maximal verzögern...
(24.02.2010, 12:57)
Sacha:   Bislang wurde noch jedes Bauprojekt im Zoo ZĂŒrich (zum grossen Teil durch Private) finanziert, das wird auch dieses Mal nicht anders sein. Ich bin jedenfalls optimistisch und nehme noch Wetten an (100 Euro?), dass das Projekt NICHT an einer fehlenden Baugenehmigung oder wegen Geldmangels scheitert:)
(24.02.2010, 11:58)
Jennifer Weilguni:   Und noch ein Problem bleibt.. die Finanzierung. Solange die nicht steht, wird aus dem Bau wohl trotz aller Genehmigungen ja erst einmal nichts werden, oder? Zwischen DÜRFEN und KÖNNEN liegen ja auch noch einmal Welten (oder WĂ€lder?) :-)
(24.02.2010, 10:08)
Sacha:   Nun mal ganz langsam. Erstens ist das nicht ein ganzer Wald, der da weichen muss (und die Ersatzforstung - steht alles im Text - ist ja bereits erfolgt. Dieses System hat sich ĂŒbrigens bewĂ€hrt. In der Schweiz gibt es heute mehr Wald als noch vor 60, 70 Jahren). Und zweitens sind die Chancen, dass das Projekt NICHT gebaut werden darf, sehr, sehr gering. Wer sich ĂŒber das GelĂ€nde und das Projekt informiert hat weiss, dass weder Beschwerden ĂŒber Schattenwurf noch zusĂ€tzlichen LĂ€rm Erfolg haben können. Bleiben noch UmweltvertrĂ€glichkeit und verkehrstechnische Belange. Bei ersteren hatte der Zoo bei seinen Projekten der letzten 10, 20 Jahren keine Probleme. Und beim Verkehr versucht der VCS zwar immer wieder, dem Zoo Steine in den Weg zu legen, doch diesesmal dĂŒrfte dem "Verhinderer Club der Schweiz" die Ansatzpunkte fehlen.
Gut, eine gewisse UnabwĂ€gbarkeit bleibt bei solchen Projekten immer. Aber deswegen gleich loszupoltern ist dann doch etwas ĂŒbertrieben.
(23.02.2010, 17:06)
Jennifer Weilguni:   Na toll.. erstmal alles wegreissen, dann schauen ob man ĂŒberhaupt bauen darf. Nicht gerade eine schöne Sache, wenn dann am Ende ein ganzer Baumbestand fĂŒr eine PicknickflĂ€che weichen mĂŒsste, nur weil das geplante Projekt doch nicht gebaut werden darf.
(23.02.2010, 16:17)
Sacha:   @Andreas Knebel: Mit den Verzögerungen hast Du recht. Da hat man in ZĂŒrich ziemlich viel Erfahrung, nicht nur bei Zoobauten (Ich sage nur Hardturmstadion). Aber dass die BĂ€ume jetzt schon gefĂ€llt werden ist trotzdem logisch und richtig. Erstens werden die gleichen Arbeiten mit jedem Jahr teurer und zweitens hat man den Platz frei und kann nach Erhalt der Baugenehmigung sofort loslegen. Die "hĂ€ssliche und kahle" Stelle nimmt man dafĂŒr - Ă€hnlich wie z.B. direkt nach Abriss des EisbĂ€rengeheges und des alten Kleinaffenhauses samt Aussenanlagen in Kauf. Möglicherweise wird dann wie in den besagten Beispielen ein provisorischer Spielplatz oder ein Picknickplatz geschaffen.
(23.02.2010, 13:17)
Andreas Knebel:   Hallo Sacha,
du (oder sie) hast mich falsch verstanden. Ich habe nicht angezweifelt, dass die BĂ€ume gefĂ€llt werden dĂŒrfen. Ich finde es nur interessant, dass man jetzt schon BĂ€ume fĂ€llt ehe die Baugenehmigung fĂŒr den ELEFANTENPARK da ist. Das Projekt könnte ja (vielleicht aufgrund von EinsprĂŒchen von Nachbarn - hat es alles schon gegeben) noch gestoppt oder verzögert werden. Und dnn hĂ€tte man eine hĂ€ssliche und kahle Stelle im Zoo (wobei der Elefantenpark in einen neuerschlossenen Zooteil kommt...)
(23.02.2010, 13:01)
Sacha:   Das ist so nicht ganz richtig. Die BĂ€ume dĂŒrfen gefĂ€llt werden. DafĂŒr braucht es gar keine BAUgenehmigung, sondern eine RODUNGSgenehmigung und die liegt schon seit Jahren vor.

Hier die offizielle Meldung:

ZĂŒrich, 22. Februar 2010: Im letzten Jahr wurde das Projekt Elefantenpark mit den im
Wettbewerb siegreichen Landschafts- und Hochbauarchitekten Lorenz Eugster und Markus
Schietsch, ZĂŒrich, weiterentwickelt. Die neue Anlage wird etwa sechsmal grösser als die
heutige und sowohl fĂŒr die Elefanten als auch fĂŒr die Besucher wird sie einen attraktiven
Lebensraum bieten. Im FrĂŒhling wird nun das Projekt als Baugesuch eingereicht und der
Zoo hofft, im Herbst dieses Jahres mit den Bauarbeiten beginnen zu können. Ein
grossartiger Erfolg ist die Sammelaktion, bei welcher bisher etwa 17 Mio Franken
zusammen gekommen sind. Noch ist die Finanzierung damit nicht ganz gesichert, weshalb
der Zoo im FrĂŒhjahr die Sammlung nochmals aufnehmen will. Online kann weiterhin ĂŒber
die Web-Seite des Zoos (www.zoo.ch) gespendet werden.
Die neue Anlage kommt in den unteren, noch nicht gestalteten Teil des Zooareals auf die
Klösterliwiese zu liegen. Damit wir im Herbst fĂŒr den Baustart bereit sind, werden wir in
den nÀchsten Tagen zusammen mit dem Revierförster die dazu notwendigen
Rodungsarbeiten - entsprechend dem Gestaltungsplan und der seit Jahren vorliegenden
Rodungsbewilligung - ausfĂŒhren. Der Zoo zieht diese Rodungsarbeiten etwas vor, damit in
diesem Bereich die Vögel wÀhrend der Brutsaison nicht von Baumassnahmen gestört
werden. Die dazu notwendige Ersatzaufforstung wurde bereits vor rund 20 Jahren
angelegt. Das zu fĂ€llende Holz im Umfang von rund 425 m3 wird als Nutzholz sowie fĂŒr
die Holzschnitzelheizung des Zoo ZĂŒrichs verwendet. Einzelne LĂ€rchen- und EichenstĂ€mme
werden beiseite gelegt und können fĂŒr den neuen Elefantenpark verwendet werden.



(23.02.2010, 09:58)
Andreas Knebel:   FĂŒr den neuen Elefantenpark des Zoos werden jetzt die ersten BĂ€ume gefĂ€llt. Interessanterweise BEVOR die konkrete Baugenehmigung vorliegt. Eine Ausgleichsaufforstung hat der Zoo allerdings lĂ€ngst getĂ€tigt. Baubeginn soll im Herbst sein. FĂŒr die rund 6x grĂ¶ĂŸere Anlage sind schon 17 Mio SFR eingegangen, was aber immer noch nicht ausreicht.
Ich bin gespannt...
(23.02.2010, 00:05)
Liz Thieme:   lange vermutet und nun passiert. Schneeleoparden Junge Indeever ist nach Großbritannien abgereist.
(12.02.2010, 21:08)
Liz Thieme:   Mary ist derzeit noch in Stuttgart, auch sie musste wie nun ihre Schwester dort aufgezogen werden.
(30.01.2010, 19:56)
Liz Thieme:   Die Gorillagruppe kriegt bald Zuwachs. GorillamĂ€dchen Mary (geboren in MĂŒnster, erste Tochter von Gana) wird in die ZĂŒrcher Gruppe integriert werden.
(30.01.2010, 19:42)
Sacha:   Doch gibt es, allerdings nur fĂŒr die Medien. Aber Du bist demzufolge ja auch so bestens auf dem Laufenden;)
(21.01.2010, 13:07)
Frithjof Spangenberg:   @Sacha - nein - ich wusste bislang gar nicht, dass es das gibt ;) - die Neuankömmlinge hab ich schon im Dezember gesehen und das mit den Gorillas kam in der örtlichen Zeitung ...
(21.01.2010, 11:42)
Sacha:   ... und gemĂ€ss Zooangaben in Begleitung des Zoodirektors.
(@Frithjof: Dann warst Du gestern auch am Zooapéro?)
(21.01.2010, 10:31)
Frithjof Spangenberg:   Sie sind zumindest recht aktiv ;)

Die Gorillas Binga und Bonsenga sind wohl ĂŒbrigens am Dienstag nach Pretoria geflogen.
(20.01.2010, 15:07)
Liz Thieme:   :) danke
Das hört sich gut an. Freut mich, dass diese schöne Waranart sich weiter verbreitet zumal sie ja recht jung von ihrer Entdeckung ist.
Ja, das mit den HĂŒhnchen hatte ich entsprechend dort gelesen ;)

hoffentlich sind die Warane fotogen :)
(20.01.2010, 15:00)
Sacha:   @Liz Thieme: Frithjof Spangenberg hat es korrekt wiedergegeben. Heute war ĂŒbrigens die Presseorientierung dazu. Dabei wurden auch die Antillen-Ochsenfrösche (Mountain Chicken) offizielle als NeuzugĂ€nge vorgestellt.
Von den Baumwaranen erwartet man bereits dieses Jahr Nachwuchs.
(20.01.2010, 14:52)
Frithjof Spangenberg:   @Liz - die immerhin sieben Tiere stammen aus Plzen und von deutschen Privathaltern. Sie ersetzen meines Wissens die Bindenwarane.
(20.01.2010, 14:33)
Liz Thieme:   weiß jemand woher ZĂŒrich die Blaugefleckten Baumwarane (inzwischen im Exotarium zu sehen) bekommen hat?
(20.01.2010, 12:50)
Liz Thieme:   danke Dir :)
Naja dann komm einfach nÀchstes Jahr nach HH, dann zeig ich dir den kleinen Schweizer Jungen, der hoffentlich "unserer" Pariserin den Kopf verdreht.
(30.12.2009, 20:07)
Sacha:   @Liz: Bislang keine News von Ping und Olga, habe aber auch nicht danach gefragt (was ich nachholen werden, kann aber etwas dauern). In Eichberg war ich vor etwa 1,5 Jahren, da gab es keine Jungtiere bei den Pandas. Ich habe demzufolge den mĂ€nnlichen Nachwuchs knapp verpasst..:)
(28.12.2009, 10:11)
Liz Thieme:   Das jĂŒngste Tapirkind hat nun auch einen Namen (naja seit ca 16.12.): Joya. Sie ist das vierte Kind von Amapa (*30.12.2000 ZĂŒrich) und Mato (*01.2002 Hamburg) und wurde an Nikolaus geboren.

@Sacha, Du hast mal geschrieben, dass aus der Panda-Beziehung Ping (*14.6.1996 Rotterdam) und Olga (*8.7.1997 Rotterdam) 2005 & 2006 Nachwuchs entstammt, der aber leider verstarb. Ist inzwischen wieder was hoffen?
Mein gesuchter Panda kommt aus Eichberg und wurde dort im Juni 2008 geboren. Hab also damit meine Frage beantwortet :) ein richtig hĂŒbscher Junge
(25.12.2009, 13:49)
Liz Thieme:   Hat ZĂŒrich bzw Eichberg in den letzten 2-3 Jahren Kleine Pandas gezĂŒchtet?
(23.12.2009, 22:01)
Liz Thieme:   danke Dir :)
Weißt du wie weit inzwischen die Finanzierung ist? Finde Spendenbarometer immer toll. Wenn man das geschickt ins Marketing einbindet, kann das sehr anregen. Wenn es schlecht gemacht ist, dann wirkt es eher bettelnd.
Bin gespannt, wie das wird.
(08.12.2009, 21:54)
RĂŒdiger:   @ Niedersachse
Laut meinen Unterlagen vom 13.11.2008 sind noch Sabi geb 1972, Wanda geb.in ZĂŒrich 1996 und Samira geb Hannover 2001aufgelistet. Leider sind Zuchtbullen rar im EEP. Hoffentlich kommt im FrĂŒhjahr 2010 wieder einer.
(08.12.2009, 19:05)
Sacha:   @Liz: Nein, tut mir leid. Bislang ist mir nichts "Neues" bekannt. Aber ich melde mich, wenn ich was höre.
(08.12.2009, 14:58)
Liz Thieme:   @Sacha weißt du ob es schon öffentliches Material ĂŒber die Weiterbearbeitung des Studienauftrags des Elefantenpark-Modells gibt?
(08.12.2009, 13:33)
Niedersachse:   Hat ZĂŒrich eigentlich zZ einen Nashornbullen? Bzw. wie viele Tiere hat man den eigentlich?
(10.09.2009, 18:15)
Liz Thieme:   ich habe in Äthiopien noch nie einen Dschelada mit Gießkanne und Hacke gesehen. Mag aber auch daran liegen, dass ich noch nie da war und diese GĂ€rtner-Spezies sich nur Nachts zeigt, wo die Fotografen sie nicht erwischen.
(05.09.2009, 12:38)
IP66:   ... nur daß die Affen die fraglichen Pflanzen eher naturgetreu auffressen, als daß sie sich naturillusionsgetreu zwischen ihnen aufhalten und sie pflegen, hacken, dĂŒngen und gießen ...
(05.09.2009, 10:43)
Liz Thieme:   Ich habe den Designern ja schon viel zugetraut, aber ich habe gerade ein Bild gefunden, dass könnte fast in ZĂŒrich sein. Aber es ist aus Simien.
Also fĂŒr diese Naturtreue kann man ZĂŒrich nur gratulieren. Selbst die gelben BlĂ€tter gibt es in ZĂŒrich :)
(04.09.2009, 21:33)
Sacha:   @IP66: Ja, aber nicht welche Grassorten. Ich erinnere daran, dass schon Grzimek schrieb, dass sich z.B. in der Serengeti nicht alle Grasfresser von den gleichen Grasarten ernĂ€hren....
(03.09.2009, 13:56)
IP66:   Das Dscheladas Pflanzenfresser sind und sich von Gras ernĂ€hren, steht allerdings schon in der ersten Brehm-Auflage ...
(03.09.2009, 12:31)
Sacha:   @IP66: Stimmt im Prinzip. Nur halten sich manchmal Tiere nicht an menschliche PlĂ€ne. Und wie bei Kleinkindern ist es vielleicht auch bei den Dscheladas so, dass sie etwas erst gar nicht mögen und dann - aus heiterem Himmel - schmeckts ihnen plötzlich...:)

Der Hang wurde natĂŒrlich nicht nur mit Gras stabilisiert. Aber wenn Du es genau wissen willst, wie Dein Berufskollege vorgegangen ist, dann ruf doch Walter Vetsch (auch Erbauer der BrillenbĂ€r/NasenbĂ€r-Anlage) mal an...:)
(31.08.2009, 15:33)
IP66:   Ich bin bislang davon ausgegangen, daß man, zumindest in der ja nicht vollstĂ€ndig aus Flachland bestehenden Eidgenossenschaft, davon weiß, daß man einen mit Tieren besetzten Hang nicht mit einer Pflanzenart stabilisiert, die diese gerne verzehren - wobei GrĂ€ser bekanntlich wenig geeignet sind, dauerhaft Erosion zu verhindern ...
(31.08.2009, 12:26)
Liz Thieme:   wer lesen kann ist klar im Vorteil *seufz*
der soll "frisch" gemacht worden sein, bevor wir da waren. So sah er aber nicht aus.
(30.08.2009, 15:42)
Liz Thieme:   @Sacha wir hatten echt GlĂŒck, den ganzen Tag :) und von einem wussten wir da noch nicht mal was.
Du hattest es zwar angesprochen das Problem, aber so schnell habe ich mit der RĂ€umung nicht gerechnet.

>Die Blutbrustpaviane im ZĂŒrcher Zoo haben ihre neue Anlage so gern, dass sie ausquartiert werden mussten. Die Tiere hatten innert KĂŒrze alle GrĂ€ser abgefressen. Die Affen hocken am grasigen Hang zwischen den Felsen und zupfen mit ihren Fingern an den Halmen. Immer wieder reissen sie ganze GrasbĂŒschel aus und stecken diese genĂŒsslich in den Mund. «Nicht mit dem besten Futter konnten wir sie von dieser TĂ€tigkeit ablenken», sagte Kurator Robert Zingg am Mittwoch vor den Medien. Rund 17'000 GrĂ€ser hatte der Zoo in Töpfen angezogen und dann in dem im Herbst 2008 eröffneten «Afrikanischen Gebirge» ausgepflanzt. Eine Vegetationsperiode hatten sie Zeit, mit ihren Wurzeln Fuss zu fassen. Und dann kamen die Dscheladas und begannen «mit Hingabe die Halme zu bĂŒndeln und dann zu essen» so Zingg. Nach einem harten Winter und dem erneuten Run der Affen auf die jungen GrĂ€ser mussten die Tiere ihr neues Zuhause fĂŒr sechs Wochen verlassen. »Jetzt haben wir eine gute Unterlage, der Hang konnte stabilisiert werden», sagte Zingg am Mittwoch. Mittlerweile leben im Zoo ZĂŒrich 28 dieser Blutbrustpaviane. Neben den Dscheladas leben im «Afrikanischen Gebirge» noch ein Paar nubische Steinböcke, ein Klippschliefer-MĂ€nnchen und sein Weibchen mit zwei Jungen sowie zwei BlauflĂŒgelgĂ€nse.<
(30.08.2009, 14:22)
Liz Thieme:   gestern bin ich dann wieder in unser Nachbarland gefahren, diesmal ging es nach ZĂŒrich.
zum Vergleich mit Basel, ZĂŒrich besitzt Straßenlinien = weniger Chaosfahrer und es sitzen und liegen keine Menschen im Weg (darĂŒber wunder ich mich immer noch)
Nachdem ich also die HĂŒrde "Kasse" genommen hatte (wir wurden langsam hibbelig, keine Ahnung warum manche Kassenleute es sich so schwer machen), konnten ich den Tag mit etwas VerspĂ€tung starten lassen. In sehr sympathischer und kompetenter Begleitung habe ich nun den Zoo erkundet und kurze Zeit spĂ€ter schon beschlossen in die Schweiz zu ziehen. Endlich mal ein Land, dass LebendfĂŒtterungen noch erlaubt. Also her mit den Hasen und ab zu den Tigern damit :D
Allerdings mussten wir feststellen, dass nicht immer die ONBs dumm sind, sondern sie auch zur Dummheit gefĂŒhrt werden. Denn das eine Zwergflusspferd stand in der vorderen Nashornanlage und schön so, dass man das Nashornschild mit im Blickwinkel hatte ;)
Besonders angetan hat es mir die BrillenbĂ€r-Anlage und die der Raubkatzen, sowie die Dscheladas die in einer Wohngemeinschaft mit Nubischen Steinböcken, Kap-Schliefern und BlauflĂŒgelgĂ€nse leben (3 von 4 Arten habe ich dann sogar sehen können, naja bei den GĂ€nsen bin ich nu auch nicht so traurig). Die Anlage erinnert an die Bronx, was ich aber nicht als negativ empfinde. Toll finde ich auch das Dickicht bei den Kleinen Pandas und die optische TĂ€uschung, dass das Gehege nicht so groß scheint wie es ist. Irgendwie geht es immer noch weiter und am Ende findet man auch den Kleinen im Baum.
Mein Highlight war absolut die Masoala-Halle wo wir schon am Eingang zur Überraschung von den Varis begrĂŒĂŸt wurden, leider ohne Gesang. Und trotz dieser grĂŒnen Hölle, findet man viele Tierchen die man so nicht erwartet. Zwei PantherchamĂ€leons, vier Phelsumen, Haubenseidenkuckuck auch an einem Ort, wo er bisher nicht gesichtet wurde... ein bisschen GlĂŒck muss man halt haben. So einen eigenen Wintergarten hĂ€tt ich schon gerne *trĂ€um*
Im Exotarium, welches nicht zu den Top-Besetzungen gehört, aber doch auch so seinen Reiz hat ließ sich das Philippinen-Krokodil ohne Anstand aus der NĂ€he (an Land) fotografieren und auch die FĂ€rberfrösche und auch die Cayenne-Harlekinkröte waren gern gesehene Models, leider sind die Scheiben schmierig. Gut finde ich va den Vergleich zwischen Jungtier und Erwachsenen Stadium in der GrĂ¶ĂŸe, denn bei den Skorpions-Krustenechsen und Seitenwindern waren jeweils extra Terrarien hineingestellt.
Leider konnte ich meinen Hamburgerjung nicht besuchen, die Tapire sind irgendwie vom Erdboden verschluckt. Die Stallungen werden alle von den AmeisenbĂ€ren genutzt, ua von den beiden MĂŒttern mit Jungtieren.
Also mein Fazit:Insgesamt war ich von dem Zoo begeistert und werde auf jeden Fall wieder kommen *Kalender rauswĂŒhl* und nicht erst wenn das Pantanal fertig ist, leider ohne Riesenotter *schnĂŒf*
Achja noch was, was sehr Tolles am Zooh!: Es gibt keine Currywurst *hihi*
weitere Bilder gibt es hier: http://s572.photobucket.com/albums/ss167/Otorongo/Zurich_2009/
(26.08.2009, 15:35)
Sacha:   Eine Frage aus einem anderen Thread, die ich aber - weil sie besser passt - hier beantworte, resp. mich korrigiere:

@Sven P. Peter: Entgegen meiner ersten Aussage verlegt der Zoo ZĂŒrich den Bau der Pantanalanlage doch vor den der neuen Elefantenanlage. Zitat des Zoos: "In diesem Sommer starten die Bauarbeiten zur neuen Anlage Pantanal. Diese sĂŒdamerikanische Landschaft wird im Herzen des Zoos realisiert. Die Eröffnung ist fĂŒr 2010/2011 vorgesehen. Derzeit in Planung ist der neue Elefantenpark. Ab 2012/2013 soll die 7-köpfige asiatische Elefantengruppe im Zoo ZĂŒrich in einer der heutigen Zoophilosopie entsprechenden Anlage untergebracht sein."

(09.03.2009, 10:59)
Sacha:   @IP66: Genau das wird in ZĂŒrich generell gemacht. Man wartet mit dem Abriss resp. Neubau, bis die FlĂ€che gebraucht wird. Siehe alter BĂ€rengraben, siehe altes Raubtierhaus (hier mit Ausnahme der EisbĂ€renanlage, die ebenfalls erst in einen Picknickplatz umgewandelt wurde), siehe alte Wasservogelanlage usw. usw.

Dazu passend ein Hinweis: Gestern ist die neue Elefantenanlage vorgestellt worden (siehe www.zoo.ch), die auf der ErweiterungsflÀche zu stehen kommt.

Ob ĂŒbrigens der erwĂ€hnte Paradigmenwechsel kommt, bleibt abzuwarten. Ausserdem ist durch die Umplatzierung der neuen Elefantenanlage der Zoo ZĂŒrich kein Geozoo mehr resp. wĂ€re es auch nicht nach dem alten Masterplan (entstanden Anfang der 90er, gedacht bis 2020) geworden, da schon damals Afrika zweigeteilt worden wĂ€re.

Das Problem ist nun mal (zumindest in der Schweiz), dass (spezielle) GebĂ€ude nach einer gewissen Zeit automatisch unter den Denkmalschutz fallen. Die Vorstellungen bezĂŒglich der Tierhaltung verĂ€ndern sich jedoch noch schneller. Das bedeutet: Wenn man zu lange wartet, darf man das GebĂ€ude nicht mehr den neuen Haltungsrichtlinien anpassen und muss auf die darin gezeigten Arten verzichten oder an anderer Stelle einen Neubau errichten (wobei ja wie wir wissen ErweiterungsflĂ€chen in den meisten Zoos nicht gerade im Ueberfluss vorhanden sind).
(18.12.2008, 17:45)
IP66:   Ich wĂŒrde den Denkmalschutz in der Schweiz mit der frĂŒhen, umfassenden und beispielhaften Inventarisierung, einem hervorragenden Kurzinventar und einer sehr funktionstĂŒchtigen und sachkundigen Denkmalpflegerschaft in vieler Hinsicht vorbildlicht nennen.
Doch gerade an dem zĂŒrcher Antilopenhaus wird das Dilemma deutlich, das entsteht, wenn jede Generation versucht, den Zoo insgesamt neu zu bauen: Das GebĂ€ude ist gut erhalten, gut nutzbar, entspricht allerdings nicht der derderzeitigen Mode eines geographisierenden und vermittels Kunstfels Naturillusionen vermittelnden Spaßzoos. Den Tiere wĂ€re ein Ersatz wohl gleichgĂŒltig, und mit dem fĂŒr die Naturkulisse aufgewendeten Geld ließe sich manch sinnvollere Maßnahme gestalten. Ich denke, man wĂ€re gut beraten, wenn man in ZĂŒrich wie in den Generationen zuvor nur Teile des Zoos erneuert, aber keinen Gesamtumbau plant und vor allem mit den Abrissen wartet, bis die jeweiligen FlĂ€chen gebraucht werden. Auch Herr Hediger hat zum Amtsantritt einen großen Masterplan veröffentlicht, hat aber recht bald gemerkt, daß dieser die KrĂ€fte seiner Generation ĂŒberfordert und sich auf eine Reihe von Neubauten beschrĂ€nkt, die zum großen Teil Zoo- wie Architekturgeschichte geschrieben haben. Die derzeitige Zooleitung scheint mir dagegen besessen von der Idee, keinen Stein auf dem anderen zu lassen, und zwar selbst da nicht, wo sie zum Bau von Neuanlagen außer Stande ist. Damit schafft sie einen Zoo, der mit dem sich schon abzeichnenden Paradigmenwechsel nicht nur alt aussehen wird, sondern nach Gesamterneuerungen schreit und damit in jenen Teufelskreis hineinfĂŒhrt, der in Hannover und Gelsenkirchen derzeit ablesbar ist. Ich sage nicht, daß mit dem Urwaldhaus und der Neugestaltung der Teichlandschaft nicht maßgebliche und eigenstĂ€ndige Lösungen gefunden wurden, ich befĂŒrchte aber letztlich eine verbaute Zukunft, wie sie manches deutsche Neubauviertel der 60er und 70er Jahre verkörpert.
(18.12.2008, 13:52)
Sacha:   @IP66: FĂŒr die Haltung von KleinsĂ€ugern und Krallenaffen hĂ€tte man das Haus durchaus verwenden können. Jetzt kommt aber das grosse Aber:
Krallenaffen sind im Zoo ZĂŒrich bereits anderorts reichlich vertreten. Andere KleinsĂ€uger hĂ€tten zwar durchaus Innen genug Platz zur VerfĂŒgung, doch was ist mit den angeschlossenen Aussenanlagen? ErdmĂ€nnchen auf dem GelĂ€nde, auf dem vorher die Dscheladas oder Varis wohnten? Das wĂ€re schon etwas ĂŒbertrieben und ausserdem liesse sich dies ohne grössere Umbaumassnahmen (da bis anhin der Besucher aus grösserer Entfernung nach unten blickte) kaum machen resp. entsprĂ€che nicht mehr dem heutigen VerstĂ€ndnis beim Bau von Zootieranlagen. Zudem ist der Dschelada-Kletterfelsen ja auch schon sehr alt und noch eher ein Wahrzeichen, als es das Kleinaffenhaus war. Sind demzufolge einige Altbauten gleicher als andere?
Und wie gesagt, wird der Platz dereinst wieder fĂŒr Tiere genutzt werden. Wahrscheinlich fĂŒr Huftiere. Sollte man z.B. Arabische Oryx abgeben, nur um ein altes, nicht mehr zweckmĂ€ssiges und optisch umstrittenes GebĂ€ude zu erhalten? - Da dĂŒrfte hier im Forum wohl nicht allzu viele zustimmen.

Ob sich der Zoo ZĂŒrich gegenĂŒber Basel gerne als modern definiert oder nicht, sei dahingestellt. Zu beachten ist, dass der Basler Zolli einiges Ă€lter ist und demzufolge auch Ă€ltere Bauten vorweisen kann bzw. konnte.
In einem Punkt stimme ich allerdings zu: Da die Schweiz vor Bombardierungen im II. Weltkrieg bis auf ein paar IrrtĂŒmer(?) verschont blieb, hat man teilweise sicher einen etwas anderen Umgang mit Bauten aus den 30er und 40er Jahren. Andererseits gibt es bei uns schon lange den Denkmalschutz.
(18.12.2008, 12:55)
IP66:   Ich denke auch, daß man grĂ¶ĂŸere Arten in dem schon zeitgenössischen Bauten gegenĂŒber recht beengten Affenhaus nicht mehr hĂ€tte zeigen können. Ich halte es aber nicht fĂŒr unmöglich, daß man mit der Unterbringung von Krallenaffen, wo fĂŒr manche Arten hĂ€nderingend Abnehmer gesucht werden, oder von KleinsĂ€ugern, von denen in Zoos nur wenige Formen zu finden sind, eine fĂŒr Besucher attraktive Nutzung dieses GebĂ€udes hĂ€tte erreichen können. Hinzu kommt, daß ich das manchenorts angestrebte einheitliche Erscheinungsbild von Zoos fĂŒr einen Irrweg halte und Altbauten als wichtige Alleinstellungsmerkmale von Zoos sehe. Im zĂŒrcher Zoo neigt man wohl dazu, sich gegenĂŒber Basel als besonders modern zu definieren, weshalb der Umgang mit dem ĂŒberlieferten Baubestand von wenig konservatorischen RĂŒcksichten geprĂ€gt war und ist. Ich könnte mir vorstellen, daß viele der Bauten aus der GrĂŒndungszeit des Zoos in der zweiten Moderne ein Modell vorgestellt hĂ€tten, daß man gegen imitatorische Bauten der Kunstfelszeit ausspielt - doch diese sind nun nicht mehr da. Damit fehlt dem Zoo ZĂŒrich wichtiges Material, sich als Kultur- und nicht als Freizeiteinrichtung zu definieren. Leider kenne ich die schweizer Situation zu wenig, um den Stellenwert dieses Problems zu ermessen. In Deutschland ist es allerdings ein großes Dilemma, daß die zoologischen GĂ€rten nach 1945 als VergnĂŒgungsinstutionen betrachtet werden - das hat zur Zookritik der 70er und 80er Jahre beigetragen und fĂŒhrt nun zur Forderung, sie als sich selbst tragende Betriebe zu betrachten und keine Subventionen mehr zu leisten. Ich denke, daß der Umgang mit Zoogeschichte, der Hinweis auf Zeiten, in denen zoologische GĂ€rten vor allem als Kulturinstitutionen gesehen werden und eben auch die Erhaltung von ĂŒberlieferter Substanz eines der geeignetsten Mittel vorstellt, dem entgegenzuwirken.
(18.12.2008, 11:04)
Sacha:   @IP66: Logischerweise verbessert ein Abriss nur dann die Tierhaltung, wenn gleichzeitig darauf eine neue Tieranlage entsteht, was in ZĂŒrich NOCH nicht der Fall ist.
Ohne Zweifel ist es jedoch so (und ich kenne das alte Kleinaffenhaus von Kindheit an), dass gerade die PlatzverhÀltnisse lÀngst nicht mehr dem aktuellen Wissensstand entsprachen. Besonders die Dscheladas konnten sich im Innern des GebÀudes kaum bewegen und lebten mehr auf- als nebeneinander.

Ausserdem darf man nicht vergessen: Die MEISTEN Leute gehen in den Zoo, um Tiere zu sehen und nicht tote Materie wie GebĂ€ude. Zumal sich ĂŒber die "Schönheit" des alten Kleinaffenhauses sicher streiten lĂ€sst. Ein Zoo sollte seinen, meist sehr begrenzten Raum den Tieren zur VerfĂŒgung stellen und nicht als Museum fĂŒr Altbauten wirken.
(17.12.2008, 13:22)
IP66:   Immerhin handelt es sich bei dem beseitigten GebĂ€ude um das Ă€lteste begehbare Tierhaus des Zoos und das einzige Beispiel eines expressionistischen TierausstellungsgebĂ€udes in der Schweiz. Daß der Abriß die Tierhaltung verbessert hĂ€tte, kann ich nicht erkennen. Besonders Ă€rgerlich finde ich, wenn dergleichen Abrisse zugunsten von Strukturen erfolgen, die man ohne Probleme auch anderenorts hĂ€tte unterbringen können. So beraubt man kommende Generationen nicht nur der Kulturgeschichte, sondern schreibt ihr auch noch vor, was sie wann wo zu bauen hat und was sie nicht erben darf. Mich erinnert das an die Vernichtung von Stadtkernen in der Nachkriegszeit.
(17.12.2008, 11:01)
Sacha:   @AndrĂ© Haubrich: Nein, im "Himalaya-Gebiet" des Zoo ZĂŒrich hat es keine Huftiere. Zu diesem Bereich gehören Mongolischer Wolf, Sibirischer Tiger (beide UAs nicht gerade passend), Westlicher Kleiner Panda und Schneeleopard sowie diverse Eulen, Satyrtragopane und Himalaya-Glanzfasane.

Rein theoretisch hĂ€tte es da oben sogar noch Platz fĂŒr eine Tahr-, Takin-, Schraubenziege-, oder Hausjakanlage. Nur ist das noch unbebaute GelĂ€nde leider etwas ErdrutschgefĂ€hrdet...

@MM: ...vom "Serengetipark" Hodenhagen ganz zu schweigen, oder...?:)
(16.12.2008, 17:05)
Michael Mettler:   @Sacha: Habe ich denn irgendwo behauptet, Hannover sei besser? :-) Nicht mal ein so spezialisierter Zoo wie der Alpenzoo Innsbruck ist hundertprozentig geo-sauber...
(16.12.2008, 15:45)
AndrĂ© Haubrich:   Dann gibtÂŽs aber kein Zoo richtig Geo.
Solange es nur verfĂ€lschte Unterarten sind, habe ich damit eigentlich kein Problem. HĂ€lt ZĂŒrich eig bei seinem Himalaya-Gebiet auch noch Huftiere oder nur die 4 Raubtierarten?

(16.12.2008, 14:43)
Sacha:   @MM: Oehm, ist es denn mit der Hannoveraner Elefantenherde soviel besser? - Ich glaube nicht. Vom Sibirischen Tiger und dem Nordpersischen Leoparden in Hannovers Indien-Tempel-Anlage will ich erst gar nicht reden.
Wer im Glashaus sitzt...:)
(16.12.2008, 14:27)
Michael Mettler:   @Sacha: Ich war noch nie in der Masoala-Halle und weiß daher bis auf einige wenige Arten gar nicht, was da noch so alles drin herum wuselt. Aber ein porentief reines Geokonzept gibt es in ZĂŒrich eh nicht - nicht mal innerhalb der Elefantengruppe :-)
(16.12.2008, 13:53)
Sacha:   @zollifreund: Ich hĂ€tte mich auch ĂŒber ein möglichst "reines" Geokonzept gefreut, allerdings ergab (gem. Auskunft Zoo ZĂŒrich) eine Kosten-/Nutzenrechnung, dass ein kompletter Neubau mehr bringt als an alter Stelle die Anlage aussen UND innen zu vergrössern.

@IP66: Tut mir leid, da bin ich (grösstenteils) anderer Meinung: Im Gegensatz zum alten Hagenbeck-Eingang war das alte Kleinaffenhaus im Zoo ZĂŒrich nie ein Wahrzeichen. In diesem Fall geht die Tierhaltung klar vor dem Erhalt der Bausubstanz. Was zollifreund nicht erwĂ€hnt hat, ist, dass der Picknickplatz an dieser Stelle nur provisorisch ist (okay, wir wissen wie lange Provisorien dauern können). Jedenfalls wird der Platz frĂŒher oder spĂ€ter fĂŒr eine Tieranlage genutzt werden. Das gegenwĂ€rtige Elefantenhaus soll ĂŒbrigens in ein Lori/Schmetterlingshaus umgewandelt werden und das gegenwĂ€rtige Afrikahaus in ein Ozeanienhaus mit Koalas oder BaumkĂ€nguruhs (so denn die Afrikasavanne realisiert wird).

@Sven P. Peter: Stimmt schon, dass mit den Sittichen hat nicht so ganz hingehauen:) DafĂŒr sind wir in ZĂŒrich aber nicht so blöd (oder so arm dran) und geben rare GelĂ€ndeflĂ€che fĂŒr ein Hotel her. Und die Pfleger mĂŒssen auch keine Angst haben, dass sie durch Anlage-Verkleidungen krachen...:)
Wie ĂŒbrigens Michael Mettler (leider) schon richtig mit den Aldabra-Riesenschildkröten bemerkt hat, wurde das Geoprinzip sogar in der Masoalahalle nicht besonders genau genommen. MerkwĂŒrdigerweise hat MM die Blaustirn-BlatthĂŒhnchen und die Rodriguez-Flughunde dabei nicht erwĂ€hnt...:)
(16.12.2008, 11:40)
zollifreund:   Im DickhĂ€uterhaus ( wird in ZĂŒrich Afrikahaus genannt) leben immer noch die Spitzmaulnashörner, Zwergflusspferde und SchuhschnĂ€bel. ZusĂ€tzlich sind sie noch mit etlichen freifliegenden Vögel ( z.B. Kuhreiher, Furchenschnabel-Bartvogel, Schildturako...) vergesellschaftet.

Ich finde die Abkehr vom Geo-Prinzip in der Hinsicht schade, dass eine VergrĂ¶ĂŸerung der Elefantenhaltung in Richtung des bisherigen Kleinaffenhaus möglich ist (und so auch in den vorherigen PlĂ€nen auch vorgesehen war).
Weiter stelle ich mir die Frage, wie die Elefantenhaltung generell in ZĂŒrich weiter laufen soll (Herpesproblem)? Sind hier ĂŒberhaupt Tiertransporte in irgendeine Richtung möglich?
(15.12.2008, 14:43)
IP66:   Der Abriß des Affenhauses ist außerordentlich bedauerlich, da damit erneut ein wichtiges Baudenkmal und zudem ein Bestandteil des Zoogeschichte ohne einen erkenntlichen Nutzen beseitigt wurde. Dergleichen Vergangenheitsvergessenheit steht keinen Zoo gut an, und ich denke auch nicht, daß dergleichen hilft, die Zukunft besser zu bewĂ€ltigen.
(15.12.2008, 11:35)
Sven P. Peter:   Die Löwin 'Joy' hat ja damals auch schon gezeigt, dass Sittiche und Löwen keine WG bilden sollten.
Ich finde es nun auch nicht sooo wild, wenn das Geozoo-Konzept etwas gelockert wird, wenn weiterhin so geniale Anlagen wie bisher rauskommen :)
(14.12.2008, 23:18)
Walter Koch:   Lieber das Geo-Prinzip aufgeben, als
schlechte Haltung fĂŒr Tiere, die
weiterhin im Bestand bleiben sollen
(14.12.2008, 20:09)
Oliver Jahn:   Ich war vor ĂŒber 15 Jahren mal in ZĂŒrich, auch im Winter, aber der Zoo hat mir dennoch gut gefallen. Steht denn das DickhĂ€uterhaus noch und was ist da jetzt drin? Ich habe es damals mit Zwergflusspferd, Spitzmaulnashorn und Schuhschnabel gesehen.
(14.12.2008, 19:11)
zollifreund:   Noch ein Highlight aus dem Tierbestand der ZĂŒricher Zoos: Alaotra Halbmaki!
insgesamt vier Tiere sind gemeinsam bei meinem Besuch durch Masaola gestreift. Es war fazinierden zu beobachten, wie sie sich von einem Baum zum anderen bewegt/gesprungen sind. Und dabei ganz neugierig die Besucher betrachtet haben. Aufgrund solcher Beobachtungsmöglichkeiten bin ich immer sehr begeistert von begehbaren Tropenanlagen, diese Erlebnisse hat man in den herkömmlichen KĂ€fighaltungen einfach nicht. Wobei mir natĂŒrlich bewusst ist, dass hier Geduld und GlĂŒck vonnöten ist :-)
(14.12.2008, 17:44)
zollifreund:   Letzte Woche war ich wieder mal in ZĂŒrich um mir die neu eröffnete Anlage " Afrikanische Gebirge" anzuschauen. Da in der Nacht noch ca. 15 cm Schnee gefallen sind, war es ein wunderschönes Erlebnis. Obwohl dadurch aber auch nur die Dscheladas und zwei mĂ€nnliche Nubische Steinböcke zu sehen waren. ( sind von den Steinböcken noch mehr Tiere vorhanden, bzw. kommen noch Tiere dazu?)
Die Anlage selbst ist ĂŒber WassergrĂ€ben, durch eine Glasscheibe und durch einen erhöhten Besucherunterstand von verschiedenen Punkten einsehbar. Das Gehege ist sehr reich strukturiert und bietet den Tieren viele Ausweichmöglichkeiten. Insgesamt kann man sich gut vorstellen, dass ein Hochgebirge so aussehen kann.

Das alte Affenhaus ist leider abgerissen worden, um an dieser Stelle ein Picknickplatz einzurichten!. Diese Entscheidung kann ich nicht nachvollziehen, da es sicher noch etliche Jahre dauern wird, bis hier die geplante Schmetterlings/Lori-Anlage gebaut wird. Die Kapuziner sind nun ins Menschenaffenhaus ( in die alte Schimpansenanlage) umgezogen. Bin der Meinung, dass die Kapuziner (v.a. mit Hinzunahme der Innen- und Außenanlage der Dscheladas) im alten Kleinaffenhaus besser aufgehoben waren.

Ansonsten wird nun auch auf dem Zooplan das GelĂ€nde unterhalb des "Afrikanischen Gebirges" als BauflĂ€che fĂŒr die "asiatischen Elefanten" ausgewiesen. Wie das zu den geplanten "Afrikasteppe" passen soll ist auch nicht ganz nachvollziehbar. Aber anscheinend wird hier auch ein sinnvolles geografisches Zookonzept dem Prinzip "möglichst große Elefantenanlage" geopfert.

Laut Aussage einer Tierpflegerin ist die angedachte Vergesselschaftung der Löwen und Kurzkrallenotter gescheitert, da v.a. die Löwin sich als zu ausdauernde und erfolgreiche JÀgerin erwiesen hat ( ihr sind schon ein paar freifliegende Vögel (KrÀhe, Fischreiher) zum Opfer gefallen...)

Was mich erstaut hat, ist dass dieser aber insgesamt herausragende Zoo kein eigener Threat hat - den hat ZĂŒrich eigentlich schon verdient ... :-)
(14.12.2008, 17:36)

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