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Projekte der Zoos



cajun:   NeubauplĂ€ne in Krakau:
"Zoo in KrakĂłw bekommt ein neues Vogelhaus. Der Vertrag wurde bereits unterzeichnet.
Vor einigen Tagen wurde darĂŒber berichtet, dass im KrakĂłwer Zoo mit dem Bau eines neuen Pavillons fĂŒr Schimpansen und Japanmakaken begonnen wurde. Jetzt informiert die Einrichtung ĂŒber die Vertragsunterzeichnung zum Bau eines modernen Vogelhauses. Der neu zu errichtende Pavillon im KrakĂłwer Zoo wird das derzeitige Vogelhaus ersetzen. Wichtig ist, dass die Besucher das ganze Jahr ĂŒber Vögel beobachten können, da das Projekt eine Verglasung der Fassade vorsieht und das GebĂ€ude außerdem an drei Seiten von Volieren mit Netz umgeben wird. "Die Bauarbeiten dauern mindestens bis Ende nĂ€chsten Jahres. Das Vogelhaus soll im FrĂŒhjahr fertig sein. In der ersten Phase planen wir den Umbau des derzeitigen Pavillons, zusammen mit dem Bau von Brutanlagen und einem Überwinterungsplatz fĂŒr Vögel", sagt die Direktorin des ZOO, Teresa Grega. In der ersten Phase der Investition werden sechs KĂ€fige fĂŒr Vögel gebaut."
Quelle: https://www.eska.pl/krakow/zoo-w-krakowie-bedzie-mialo-nowa-ptaszarnie-umowa-zostala-juz-podpisana-zdjecia-aa-NT7X-5c9D-6KWA.html
Übersetzung Zoopresseschau
(22.11.2022, 10:11)
cajun:   Die AusbauplĂ€ne fĂŒr die neue Gepardenunterbringung werden konkret. Eine Giraffenhaltung wird es voerst nicht geben.

"Zoo Erfurt: PlĂ€ne fĂŒr neues Giraffen-Gehege vorerst auf Eis
Der ThĂŒringer Zoopark in Erfurt wird vorerst keine Giraffen mehr halten. Dazu mĂŒsste eine neue Anlage samt Stall gebaut werden und dafĂŒr fehle aktuell das Geld, sagte ein Stadtsprecher MDR THÜRINGEN. Der Bau einer artgerechten Giraffenanlage wĂŒrde SchĂ€tzungen zufolge inzwischen weit mehr als vier Millionen Euro kosten. Die PlĂ€ne fĂŒr eine Anlage auf dem ehemaligen Parkplatz lĂ€gen auf Eis, heißt es.

Im Zoopark Erfurt waren fast 60 Jahre lang Giraffen gehalten worden. Weil die alte Giraffenanlage aber nicht mehr die Anforderungen des Tierschutzes erfĂŒllte, musste der Zoo seine Giraffen im Vorjahr abgeben. Die beiden KĂŒhe Mayla und Dhakija haben inzwischen ein neues Zuhause im Serengeti-Park Hodenhagen und im hollĂ€ndischen Zooparc Overloon gefunden.

Die alte Giraffenanlage wird derzeit, weitgehend in Eigenleistung wie es heißt, zum Gepardengehege umgebaut. Die drei Geparden des Zoos sollen im Sommer dorthin umziehen. Laut Zoo fristen sie aktuell ein Schattendasein und sollen nun einen Platz an der Sonne im SĂŒden des Parks bekommen. DafĂŒr stehen 100.000 Euro bereit.

Äußerlich bleibt das frĂŒhere Giraffenhaus unverĂ€ndert. Im Inneren montieren die Zoohandwerker eine rund 60 Quadratmeter große Laufbox sowie zwei Absperrboxen. Außerdem bekommen die wĂ€rmeliebenden Tiere an drei Stellen eine Bodenheizung. Über den Boxen entsteht eine zweite Ebene, die die Tiere ĂŒber einen Baumstamm erreichen können. Zur Sicherheit der Mitarbeiter werden Schleusen eingebaut. Die Tiere werden keinen direkten Zugang von Innen- zum Außenbereich haben.

Im Freigehege wurde der frĂŒhere Graben bereits verfĂŒllt. Somit bekommen die schnellsten Tiere der Welt mehr AuslaufflĂ€che. Ebenfalls in Eigenleistung gestalten die Zoomitarbeiter zwei ĂŒberdachte und beheizte LiegeflĂ€chen und pflanzen BĂŒsche. Das Areal wird so neu strukturiert. Ähnlich wie bei den Löwen soll es einen Eintritt ins Gehege mit großer Panoramaglasscheibe geben."
Quelle: https://www.mdr.de/nachrichten/thueringen/mitte-thueringen/erfurt/zoo-giraffen-neues-gehege-tierschutz-100.html

(22.04.2022, 10:47)
Tim Sagorski:   ...wobei ein Rotducker ja keine kleine Gazellenart ist
(14.04.2022, 10:53)
cajun:   Der Ausbau der Afrika- Gemeinschaftsanlage ist gestartet. Bin gespannt ob traditionell Rotducker wieder einziehen oder man die Thomys holt...

"Landau – Auf Safari in den Zoo Landau: Arbeiten fĂŒr Erweiterung der Afrika-Anlage haben begonnen
Bei bestem FrĂŒhlingswetter fiel im Zoo Landau jetzt der offizielle Startschuss fĂŒr die Erweiterung der Afrika-Anlage. Gleich hinter dem Zoo-Eingang und nahe des im afrikanischen Stil gestalteten Zoo-Restaurants soll die bestehende Anlage um ca. 580 Quadratmeter wachsen. Das Ziel: Den Besucherinnen und Besuchern das GefĂŒhl zu vermitteln, sie stĂŒnden mitten in der afrikanischen Savanne.

„Die bestehende Anlage wird um rund ein Drittel erweitert und die ZoogĂ€ste haben kĂŒnftig direkt, wenn sie den Zoo betreten, freien Blick auf das neue, attraktive Gehege“, informiert Zoodirektor Dr. Jens-Ove Heckel. Welche Tiere sich hier kĂŒnftig tummeln werden? „Die nur selten in Zoos gezeigten Hartmann-Bergzebras und die imposanten Streifengnus, die schon jetzt auf der Afrika-Anlage gehalten werden, bekommen kĂŒnftig Gesellschaft von einer kleineren Gazellenart, wahrscheinlich Rotducker oder Thomson-Gazellen“, so der Zoochef.

Ein Vorhaben, dass auch OB Thomas Hirsch begeistert: „Die Tierhaltung in Zoos hat sich glĂŒcklicherweise stark verĂ€ndert und weiterentwickelt; wo immer es geht, werden Tierarten vergesellschaftet, die sich auch in freier Wildbahn einen Lebensraum teilen.“ Die Stadt Landau sei stolz auf ihren Zoo, wie der Stadtchef beim Spatenstich noch einmal bekrĂ€ftigte. „Es ist nicht selbstverstĂ€ndlich, dass eine Stadt unserer GrĂ¶ĂŸe einen so attraktiven und bedeutenden Zoo ihr Eigen nennen kann. Dazu trĂ€gt auch der Freundeskreis des Zoos entscheidend bei. Ohne seine UnterstĂŒtzung könnten viele Bauprojekte in unserem Zoo gar nicht erst realisiert werden. DafĂŒr unser herzlicher Dank.“

So wĂ€re auch das aktuelle Großprojekt ohne die UnterstĂŒtzung des Zoo-Freundeskreises nicht denkbar. „Ein Termin wie heute zum Spatenstich ist immer die schönste Belohnung fĂŒr unsere Arbeit“, so Freundeskreis-Vorsitzender Dr. Helmuth Back, der sich schon jetzt auf die Übergabe der fertigen Afrika-Anlage freut. Die Arbeiten sollen voraussichtlich im Sommer dieses Jahres abgeschlossen sein. Wer ein „eigenes StĂŒck Savanne“ möchte, hat dazu ĂŒbrigens weiter die Gelegenheit. „Schon beim Bau der Philippinen-Anlage hatte der Freundeskreis eine Förderkampagne ins Leben gerufen. Unter dem Motto ‚Wir erweitern Lebensraum fĂŒr unsere Tiere Afrikas‘ lĂ€uft aufgrund des großen Erfolgs nun eine vergleichbare Aktion fĂŒr die neue Afrika-Anlage“, so Dr. Back. Das Prinzip ist einfach: Jede und jeder kann ideelle MiteigentĂŒmerin bzw. ideeller MiteigentĂŒmer eines oder mehrerer Quadratmeter der neuen Anlage werden.

Das entsprechende Formular ist direkt im Zoo oder auf der Internetseite www.zoofreunde-landau.de zum Download erhĂ€ltlich. VollstĂ€ndig ausgefĂŒllt und unterschrieben kann es direkt an der Zookasse abgegeben oder an die GeschĂ€ftsstelle des Freundeskreises gesendet werden. Pro gewĂŒnschtem Quadratmeter sind 25 Euro zu ĂŒberweisen. Über höhere Zuwendungen, auch materieller Art, freut sich der UnterstĂŒtzerverein des Zoos natĂŒrlich besonders.

Die Spendenkonten lauten:

Freundeskreis Zoo Landau e.V.

VR-Bank SĂŒdpfalz IBAN: DE 27 5486 2500 0000 7256 84

Sparkasse SĂŒdpfalz IBAN: DE31 5485 0010 0000 0003 80

Stichwort: Erweiterung Afrikaanlage + Anzahl geförderter Quadratmeter

FĂŒr die Erweiterung des Lebensraums der afrikanischen Zootiere hat das ArchitekturbĂŒro Buchert aus Landau 360.000 Euro Baukosten veranschlagt. Die Erweiterung soll, genau wie die bestehende Anlage, vor allem aus den Materialien Holz und Naturstein bestehen. Ebenfalls geplant ist eine Spiel- und Erlebniswelt, bestehend vor allem aus einem GelĂ€ndewagen als SpielgerĂ€t mit Blick auf die Tiere – ganz wie bei einer „richtigen“ Safari.

„Unser Zoo ist durch seine Lage mitten in der Stadt rĂ€umlich begrenzt“, betont der neue Zoodezernent Jochen Silbernagel, Beigeordneter der Stadt Landau. „Daher gilt es umso mehr, aus dem, was man hat, das Beste herauszuholen. Das ist aus meiner Sicht mit den PlĂ€nen fĂŒr die Erweiterung der Afrika-Anlage hervorragend gelungen. Der Umbau ist gut fĂŒr die Tiere, aber auch gut fĂŒr unseren Zoo und die Besucherinnen und Besucher – denn um weiter attraktiv zu sein, braucht auch diese Einrichtung immer etwas Neues“, ist er ĂŒberzeugt. "
Quelle:https://www.mrn-news.de/2022/04/14/landau-auf-safari-in-den-zoo-landau-arbeiten-fuer-erweiterung-der-afrika-anlage-haben-begonnen-472804/
(14.04.2022, 10:12)
cajun:   Eine "NĂŒrnberger Rechnung". Was zu teuer ist, ist halt zu teuer....
"Elefanten werden wohl nicht in den Rigaer Zoo zurĂŒckkehren. Stattdessen werden Nashörner oder Gorillas die wichtigsten in der Ausstellung sein
Elefanten werden wohl nicht in den Rigaer Zoo zurĂŒckkehren - darĂŒber sprachen heute Teilnehmer der Sitzung des Ausschusses fĂŒr Wohnen und Umwelt des Stadtrats von Riga bei der Vorstellung der EntwicklungsplĂ€ne fĂŒr den zoologischen Garten. Es gibt drei Optionen fĂŒr die zukĂŒnftige Exposition. Als grundlegende Option wird vorgeschlagen, eine Ausstellung "Afrika, Tansania" zu schaffen, deren hauptsĂ€chliches Tier das Breitmaulnashorn sein wird. Als Alternative wird eine Variante der Ausstellung "Kongo" mit Gorillas im Mittelpunkt angedacht. Die dritte Option ist "TropenwĂ€lder Asiens und Wald der Elefanten". Vertreter des Zoos erinnerten daran, dass im Jahr 2003, als die Asiatischen Elefanten aus Riga in die Niederlande gebracht wurden, versprochen wurde, dass sie in den Zoo zurĂŒckkehren wĂŒrden, sobald ein modernes Gehege fĂŒr Elefanten geschaffen sei. Heute wurden die Abgeordneten des Duma-Ausschusses jedoch darĂŒber informiert, dass weltweite und europĂ€ische Standards die Zuweisung eines Bereichs fĂŒr Elefanten vorsehen, der mit der GrĂ¶ĂŸe des Rigaer Zoos nicht vereinbar ist, und dies die Möglichkeiten fĂŒr die Unterbringung anderer Arten verringern wird. Nach einer eingehenden Studie, zusammen mit Experten aus anderen europĂ€ischen LĂ€ndern, kam man zu dem Schluss, dass fĂŒr einen kleinen Zoo wie in Riga die Errichtung eines Elefantenhauses enorme Ressourcen erfordern wĂŒrde, im Gegensatz zur kostengĂŒnstigsten Option mit Nashörnern. Der Leiter des Rigaer Zoos, Jānis RudzÄ«tis, legte den Abgeordneten Berechnungen vor, die zeigen, dass die Umsetzung des "Afrika,Tansania"-Projekts mehr als 42 Millionen Euro erfordern wird, wĂ€hrend das Projekt mit der Unterbringung von Elefanten 83 Millionen Euro kostet."
Quelle: https://rus.delfi.lv/zooklub/life/54060300_slony-mogut-ne-vernutsya-v-rizhskij-zoopark-vmesto-nih-glavnymi-v-ekspozicii-stanut-nosorog-ili-gorilly
Übersetzung: Zoopresseschau
(13.04.2022, 16:25)
cajun:   Am alten Schneeleogehege wird auch gewerkelt. Es entsteht ein Übergang zur Anlage der Schneeeulen, frĂŒher Luchse, aktuell Wartebereich Rote Pandas. Hier sollen nach Auszug Pandas Karakaras einziehen. Ich sah Andenkarakaras in den AbsperrkĂ€figen der VogelquarantĂ€ne vom Zwischenweg aus.
(11.03.2022, 15:46)
cajun:   Unterhalb der Baustellen, im Nebenweg gegenĂŒber der alten Kranichgehege (neu Rote Pandas), findet sich ein zweites Schild, dass auf die geplante Vergesellschaftung der Takine hinweist. Als zukĂŒnftige Mitbewohner werden Gorale genannt.
(11.03.2022, 14:27)
cajun:   Das alte Hirschhaus scheint noch unangetastet. Darin befinden sich auch die StallflĂ€chen der beiden derzeitigen (Rest-) Bewohnerinnen.
(11.03.2022, 14:24)
cajun:   Die alte Miluanlage steht bereits, ĂŒber ein Zwischentor abtrennbar, den verbliebenen Mischmi Takin KĂŒhen (Mutter und Tochter) zur VerfĂŒgung.
(11.03.2022, 14:21)
cajun:   Die Beschilderung erklĂ€rt die Planungen und HintergrĂŒnde der Baumaßnahmen. Zudem wird ein Teil der neuen Gesamtkonzeption rund um die Takine (war im Altbestand mal die Tierwelt Chinas meine ich) einem neuen Naturspielplatz zugeschlagen.
(11.03.2022, 14:19)
cajun:   Der derzeitige (Umbau-) Zustand der alten Anlage fĂŒr Weißlippenhirsche.
(11.03.2022, 14:16)
cajun:   Auf der ehemlaigen Rentieranlage wird ein HĂŒgel errichtet.
(11.03.2022, 14:15)
cajun:   In Wuppertal schreitet der Umbau der ehemaligen Anlagen am alten Hirschhaus zuzĂŒglich der alten Kianganlage und der jetzigen Takinanlage, zu einem Gesamtgehegkomplex voran. Bilder vom letzten Wochenende. Hier die Ansicht auf die alte Kianganlage.
(11.03.2022, 14:13)
cajun:   Der Tierpark NeumĂŒnster will sich in den kommenden 13 Jahren zu einem "internationalen Zoo" weiter entwickeln. Geplant sind u.A. ein Ausbau bestehender Haltungen (z.B. EisbĂ€ren), Aufnahme neuer Tierarten (z.B. Trampeltiere, AmeisenbĂ€ren) und Angebote zur Begegnungen Mensch- Tier (.u.A. edukative Kurse zum Hautierhaltung). Interessant ist die geplante Abgabe der Wildschweine zugunsten der Aufnahme der Haltung von Chaco Pekaris. Diese steht unter dem Aspekt keine anfĂ€llige Schweineart fĂŒr den Erreger der afrikanischen Schweinepest im Zoo zu zeigen. Gesamtkosten der PlĂ€ne werden mit bisher 4 Mill. Euro beziffert..
Quelle mit Video: https://www.sat1regional.de/neue-arten-und-groessere-gehege-tierpark-neumuenster-will-internationaler-zoo-werden/
(02.03.2022, 13:56)
cajun:   In Bern plant man:
"Ergebnisse der Machbarkeitsstudie zur Weiterentwicklung des BĂ€renPark
Um eine allfĂ€llige Vergrösserung der Anlage fĂŒr unsere Berner BĂ€ren weiterplanen zu können, beauftragte die Tierparkkommission den Tierpark Bern mit der Vergabe und DurchfĂŒhrung einer Machbarkeitsstudie. In deren Rahmen wurde die Möglichkeit einer Erweiterung des BĂ€ren Parks aareaufwĂ€rts geprĂŒft. Im Auftrag des stĂ€dtischen Tiefbauamts erfolgten Sondierbohrungen, vertiefte AbklĂ€rungen mit externen Fachstellen sowie eine erste Projektentwicklung. Die sehr detaillierte Studie gibt Auskunft ĂŒber die Machbarkeit, die Hindernisse und den Preis einer möglichen Anlagenerweiterung im BĂ€renPark. Aufgrund der Resultate hat die Tierparkkommission beschlossen, das Projekt zu sistieren. Die unter der FederfĂŒhrung des stĂ€dtischen Tiefbauamts erarbeitete Machbarkeitsstudie untersuchte unter anderem die BewilligungsfĂ€higkeit eines Erweiterungsprojekts, die Geologie des Aarehangs, die mögliche Gestaltung, die Auswirkungen auf den StĂ€dtebau und die Kosten. Im Ergebnis wurde festgestellt, dass eine Anlagenerweiterung machbar ist, die BewilligungsfĂ€higkeit aber eine grosse Herausforderung darstellt. Da es sich beim Perimeter BĂ€renPark um eine Bauverbotszone handelt, mĂŒssen fĂŒr eine Bewilligung zwingend Verbesserungen in stĂ€dtebaulicher und tierhalterischer Hinsicht erzielt werden können. Die Sondierbohrungen ergaben zudem, dass der fĂŒr bauliche Massnahmen notwendige Fels zehn Meter unter der Aare liegt, was umfangreiche Massnahmen im Zusammenhang mit der Hangstabilisierung erforderlich macht. Aus stĂ€dtebaulicher Sicht ist es zudem notwendig, dass der heutige SchrĂ€glift mit Treppe rĂŒckgebaut wird. Eine neue Treppenanlage mit integriertem Vertikallift am sĂŒdlichen Rand des erweiterten BĂ€ren Parks stellt neu die behindertengerechte Verbindung her. Ebenfalls macht die Machbarkeitsstudie deutlich, dass im Zuge der Anlagenerweiterung keine zusĂ€tzlichen Bauten – fĂŒr Tiere oder Menschen – geplant und gebaut werden dĂŒrfen. Dies schrĂ€nkt die Optionen stark ein. Die durch die Machbarkeitsstudie geklĂ€rten und empfohlenen Massnahmen berĂŒcksichtigen das Gesamtbild des Standorts vis-Ă -vis des UNESCO-Weltkulturerbes (Berner Altstadt). Sie zeigen, dass es möglich ist, vor Ort eine tierhalterisch moderne Erweiterung des BĂ€renParks zu realisieren – eine, die sowohl dem Wahrzeichen und Wappentier Berns als auch den lokalen historischen Gegebenheiten und deren Besonderheiten Rechnung trĂ€gt. Die fĂŒr eine Machbarkeitsstudie bereits sehr detailliert erhobenen Kosten fĂŒr die Umsetzung werden auf 35 bis 40 Millionen Franken veranschlagt. Die Tierparkkommission kam aufgrund dieser Ausgangslage zum Schluss, dass eine Umsetzung zum aktuellen Zeitpunkt nicht opportun ist. Das Projekt wird deshalb bis auf Weiteres sistiert. Das Konzept im Zusammenhang mit der Zukunft des BĂ€renParks wird auf der Basis dieser neuen Faktenlage in die neue Gesamtplanung Tierpark Bern einfliessen."
Quelle: Presemitteilung des TPs Bern
(22.12.2021, 13:42)
cajun:   Also wer 2022 vor hat hinzufahren, kann sich auf einige Neuigkeiten freuen:
"Hermival-les-Vaux: Im Zoologischen Park Cerza sind mehrere Baustellen fĂŒr Neuheiten im Jahr 2022
Im Winter 2021 wird der Zoo von Cerza in Hermival-les-Vaux (Calvados) keine Zeit fĂŒr den Winterschlaf haben. Sein Direktor, Guillaume Lemarinel, weist auf die verschiedenen Arbeiten hin. In diesem Herbst und Winter ist eines der Hauptprojekte des Zoologischen Parks Cerza in Hermival-les-Vaux (Calvados) die Erweiterung des gemeinsamen Hauses der Breitmaulnashörner, Flusspferde und Meerkatzenverwandten. Ein weiteres Ziel fĂŒr diesen Winter ist es, die Sri-Lanka-Leoparden in eine andere Anlage zu verlegen. Diese Arbeiten begannen Mitte Oktober. FĂŒr die Osterferien soll alles fertig sein. Besucher können dann die drei Sri-Lanka-Leoparden beobachten, darunter ein Jungtier, das im letzten Mai geboren wurde. "
Quelle:https://actu.fr/normandie/hermival-les-vaux_14326/plusieurs-chantiers-en-cours-pour-des-nouveautes-en-2022_46802974.html
Übersetzung: Zoopresseschau
(07.12.2021, 16:50)
cajun:   Mehr Platz fĂŒr "Afrika" in der Pfalz:

"Afrika-Anlage im Zoo Landau in der Pfalz wird erweitert – Freundeskreis Zoo Landau e.V. startet Aktion fĂŒr UnterstĂŒtzerinnen und UnterstĂŒtzer
„Wir erweitern Lebensraum fĂŒr unsere Tiere Afrikas“: Unter diesem klar formulierten Motto startet der Freundeskreis Zoo Landau e.V. eine neue Förderkampagne. Nicht ohne Stolz verweist Freundeskreis-Vorsitzender San.-Rat Dr. Helmuth Back beim Vor-Ort-Pressetermin darauf, „dass dank Jahrzehnten bĂŒrgerschaftlichen Engagements der Zoofreundeskreis seit seiner GrĂŒndung im Jahr 1975 schon viele Neubauprojekte im Zoo Landau in der Pfalz fördern konnte“. Gut 3,5 Millionen Euro halfen seither maßgeblich, die Haltung und PrĂ€sentation vieler einzigartiger Tierarten immer wieder an neuste Anforderungen und Erkenntnisse anzupassen, sagt Back. Bereits 2004 wurde durch den Zoofreundeskreis die Anlage fĂŒr afrikanische Huftiere neu eingerichtet. „Diese wollen wir nun fĂŒr die selten in Zoos gezeigten Hartmann-Bergzebras, die imposanten Streifengnus und eine kleinere Gazellenart wie Rotducker oder Thomson-Gazellen um zusĂ€tzlichen attraktiven Lebensraum erweitern,“ freut sich Landaus Zoodirektor Dr. Jens-Ove Heckel. Landaus Beigeordneter und Zoodezernent Alexander Grassmann ergĂ€nzt mit Vorfreude: „Gleich hinter dem Zoohaupteingang und nahe des im afrikanischen Stil gestalteten Zoorestaurants werden die um ca. 580 mÂČ erweiterte afrikanische Savanne und eine themenbezogene Kinderlern- und Erlebniswelt zu einem weiteren Glanzpunkt eines zukĂŒnftigen Besuchs im Landauer Zoo!“ Doch auch dafĂŒr wird Geld benötigt. Durch das ArchitekturbĂŒro Buchert aus Landau, welches die PlĂ€ne erstellt hat, sind 360.000 Euro Baukosten kalkuliert. Schon im Zusammenhang mit der letzten Baumaßnahme, der neuen Gehegeanlage fĂŒr bedrohte philippinische Tierarten im Landauer Zoo, startete der Zoofreundeskreis eine Initiative zur Einwerbung benötigter Mittel. Das Prinzip ist einfach: Jeder kann auch nun ideeller MiteigentĂŒmer eines oder mehrerer Quadratmeter eines StĂŒcks „Jenseits von Afrika“ inmitten der SĂŒdpfalz werden. Als Teil einer InfobroschĂŒre oder als Download auf der Webseite des Zoofreundeskreises ist ein entsprechendes Formular zu finden. VollstĂ€ndig ausgefĂŒllt und unterschrieben kann es direkt an der Zookasse abgegeben oder an die GeschĂ€ftsstelle des Freundeskreises gesendet werden. Pro gewĂŒnschtem Quadratmeter sind 25 Euro auf das Konto des Zoofreundeskreises zu ĂŒberweisen. Über höhere Zuwendungen, auch materieller Art, freut sich der UnterstĂŒtzerverein des Zoos natĂŒrlich besonders. Förderer erhalten eine dekorative Spendenurkunde, einen öffentlichkeitswirksamen Eintrag auf der Spendertafel und eine Spendenbescheinigung. „Fördern auch Sie exklusiv“, appelliert Vorsitzender Back und blickt dabei auch besonders auf die bevorstehende Weihnachtszeit.Spendenkonten: Freundeskreis Zoo Landau e.V. VR-Bank SĂŒdpfalz IBAN: DE 27 5486 2500 0000 7256 84 Sparkasse SĂŒdpfalz IBAN: DE31 5485 0010 0000 0003 80 Stichwort: Erweiterung Afrikaanlage + Anzahl geförderter Quadratmeter"
Quelle: Pressemitteilung des Zoos
(07.12.2021, 15:29)
Martin Mercus:   Zu einer Abgabe aller genannten Arten wird es meiner Meinung nach nicht kommen.

1. Bei den Riesenschildkröten handelt es sich um Urgesteine; zudem sollte eine neue Anlage auch nicht so viel Geld und Raum verschlingen wie bei manch anderer Art. Denkbar halte ich auch, dass die jetzige Anlage der Zwergflusspferde bei Ableben des jetzigen Tieres fĂŒr die Riesenschildkröten umgebaut wird, da diese fĂŒr Zwergflusspferde allenfalls außen fĂŒr die Zukunft annehmbar ist, innen aber keine Möglichkeit an dieser Stelle zur Erweiterung besteht.

2. Auch bei den Formosa-Muntjaks: gilt m. M. n., dass fĂŒr einen Neubau nicht allzu viel Geld und Raum benötigt wĂŒrde. PrĂ€ferieren wĂŒrde ich allerdings eine Vergesellschaftung mit den Roten Pandas (Muntjaks sind meines Wissens nach schon jetzt als Untermieter zumindest regelmĂ€ĂŸig auf der Anlage - wenn auch unbeschildert) - und da die Anlage der Pandas auch erneuert bzw. umgebaut werden soll, ergĂ€be sich hier die perfekte Möglichkeit, die Muntjaks fest mit einzuplanen. Alternativ kĂ€men sie ggf. auch als Unterbesatz der Kranichanlage in Frage, obwohl diesen dann aufgrund der Bereitstellung von genug RĂŒckzugsmöglichkeiten fĂŒr die Muntjaks wiederum viel Platz genommen wĂŒrde.

3. Pinselohrschweine: Hier wird es flĂ€chenmĂ€ĂŸig schon schwieriger, eine neue Anlage zu bauen. Platz wĂ€re im Bereich der Paviananlage. Die Haltung der Paviane soll ja aufgegeben werden (ggf. ist sie dies auch schon) und eine neue Anlage wĂ€re sicher eher im Bereich der Afrikaanlage geplant. Die Pinselohrschweine wĂŒrden hingegen thematisch in die NĂ€he der Guerezas passen - insofern diese nicht in den Affenpark kommen (hier ist aber von Mangaben oder Meerkatzen die Rede). Alternativ könnte auch die AmeisenbĂ€renanlage umgenutzt werden - die Haltung der AmeisenbĂ€ren dort finde ich nicht gut, auch weil das Tier/die Tiere dort so gut wie nie (aktiv) zu sehen sind. Interessant fĂ€nde ich die POS auch auf der Zwergflusspferdaußenanlage. BehĂ€lt man die Idee mit den Riesenschildkröten an dieser Stelle bei, wĂŒrde diese allerdings bedeuten, dass die Schildkröten nur die Innenanlage zur VerfĂŒgung hĂ€tten (bei Umbau +- so viel FlĂ€che wie jetziges Warmhaus), was bei einer fehlenden Außenanlage eine deutliche Verschlechterung wĂ€re.

4. FĂŒr die Nilgaus wĂŒrde ich die Axishirsche (sorry @ W. Dreier) abgeben, die sich momentan mit den Hornraben auf der ehemaligen Kudu- bzw. SĂ€belantilopenanlage befinden. Die Anlage finde ich fĂŒr Nilgaus und Axishirsche zu klein. Auch auf der ehemaligen Nyalaanlage könnte ich mir sie vorstellen. Allerdings glaube ich kaum, dass die Grauen RiesenkĂ€ngurus abgegeben wĂŒrden.

5. Der Berganoa wird jedoch wohl irgendwann nicht mehr zu sehen sein, weil es sich hier ja leider um eine zwangslĂ€ufig auslaufende Haltung handelt. Die Möglichkeit besteht sowieso, dass das Tier bis zur Notwendigkeit einer notwendigen Umsiedlung bereits verstorben ist. Oder aber es wird seinen Lebensabend in der Außenstation hinter den Kulissen verbringen.

(06.11.2021, 01:05)
Adrian Langer:   Ich wĂŒrde fast vermuten, dass man eine Anlage fĂŒr Berganoa (man wird sich doch nicht vom letzten Tier trennen sondern eher "hoffen", dass der letzte dort verstirbt), Nilgau und Formosa-Muntjak bauen wird. Bei den Pinselohren könnte ich mir eine Abgabe vorstellen. Bei den Riesenschildkröten glaube ich auch kaum, dass man sich von denen trennt.
(05.11.2021, 22:06)
W. Dreier:   @cajun: Der letzte Satz - so wird es wohl werden. Aber Berganoa und Formosa-Muntjak habe ich im ``Kasten``. Fertigstellung 2027 - wie alt bin ich dann ?
(05.11.2021, 17:48)
cajun:   Neben der ĂŒblichen Pressemeldung aus dem Zoothread steht nun auf der HP des Zoo Krefeld eine sehr detailierte und ausfĂŒhrlicherer Planungskizze mit untem einkopierten Text bereit.

"Mit dem Projekt „Artenschutzzentrum Affenpark“ geht der Zoo Krefeld in der Menschenaffenhaltung einen bedeutenden Schritt in Richtung Zukunft. Nach der mehrheitlichen BefĂŒrwortung des Neubau-Projektes durch den Rat der Stadt Krefeld im Februar 2020 und der Vorstellung einer Vorplanung im Juni 2020 können der Zoo und die Gesellschafter nun den aktuellen Planungsstand mit konkreten Bauabschnitten prĂ€sentieren.

„Wir erinnern uns alle an die verheerende Brandnacht und die unglaubliche Welle der SolidaritĂ€t nach dem UnglĂŒck. Zoo, Stadtverwaltung, Politik und BĂŒrgerschaft waren sich schnell einig: Wir bauen ein neues Zuhause fĂŒr die Affen – schöner, moderner und artgerechter als jemals zuvor. Die nun vorliegende Planung ist ein großer Wurf fĂŒr den Zoo und fĂŒr Krefeld: Wer kĂŒnftig in unserer Region Menschenaffen hautnah und in artgerechter Haltung erleben will, der muss in den Krefelder Zoo kommen“ OberbĂŒrgermeister Frank Meyer.

Auf Basis der aktuellen Planung liegt die KostenschĂ€tzung bei 27.905 TEUR fĂŒr die Bauabschnitte 0 bis 3. Über Ausgleichszahlungen der Versicherung, Eigenmittel, bereits eingegangene und zukĂŒnftig einzuwerbende Spenden werden der Zoo und die Zoofreunde Krefeld 10.526 TEUR der Kosten tragen. Die verbleibenden 17.379 TEUR soll die Stadt als Hauptgesellschafter der gGmbH verteilt auf mehrere Haushaltsjahre ĂŒbernehmen, wenn der Stadtrat diesem Vorschlag am 10. November zustimmt.
Von der zentralen zur dezentralen Bauweise

Auf der 2,0 ha großen FlĂ€che von der „Zoo-BrĂŒcke“ bis zur Berliner Straße sollen mehrere WarmhĂ€user mit umgebenden Außenanlagen fĂŒr die drei großen Menschenaffenarten entstehen. Das „Artenschutzzentrum Affenpark“ soll in den kommenden zehn Jahren in vier zeitlich aufeinanderfolgenden Bauabschnitten (0 – 3) realisiert werden. Dieser Zeithorizont ermöglicht zum einen die Akquise weiterer Investitionsmittel durch die Zoo Krefeld gGmbH und den Zoofreunde Krefeld e. V., zum anderen belastet keine ĂŒber Jahre andauernde Großbaustelle den Zoo, seine Bewohner und die Besucher.

Voraussetzung fĂŒr die vorliegende Planung war eine FlĂ€chenerweiterung, die 2021 erfolgte. Der Zoo Krefeld gGmbH wurde per Nießbrauch eine 0,4 ha große FlĂ€che des jetzigen Kunstrasen-Fußballplatzes zugesprochen, so dass eine MindestflĂ€che von 2,0 ha fĂŒr das Projekt zur VerfĂŒgung steht. So vergrĂ¶ĂŸert sich die bisherige FlĂ€che der Haltung im Affentropenhaus und Gorilla-Garten um rund das FĂŒnffache.

Die folgend dargestellten Bauabschnitte „0“ und „1“ können ohne Abschluss des Bebauungsplanverfahrens angegangen werden, da die betroffenen FlĂ€chen sich sĂ€mtlich auf dem bisherigen ZoogelĂ€nde befinden. Mit den Abschnitten „2“ und „3“ kann erst nach Abschluss des Bebauungsplanverfahrens begonnen werden.

Im Bauabschnitt 0 wird das bestehende Außengehege der Gorillaanlage, der sog. „Gorilla-Garten“, auf 2.000mÂČ erweitert, damit die Gruppe um SilberrĂŒcken Kidogo – wie vom Zuchtprogramm gefordert – weiterwachsen kann. Die ca. 720mÂČ große ErweiterungsflĂ€che wird im Stil des „Gorilla-Gartens“ mit Trockengraben, KunstfelsrĂŒckwand und einer naturnahen Gestaltung mit Naturboden, Bepflanzung, KlettergerĂŒsten und RĂŒckzugsmöglichkeiten gebaut. Die Bruttokosten fĂŒr Planung und Bau belaufen sich gemĂ€ĂŸ einer KostenschĂ€tzung auf insgesamt ca. 802 TEUR. Die Detail-Planung dieser Anlage ist in Vorbereitung. Je nach Baubeginn und Ergebnissen der Ausschreibungen ist eine Fertigstellung in 2022 realistisch.

Im Bauabschnitt 1 wird ein multifunktionales ĂŒber 830 mÂČ großes Menschenaffenhaus gebaut, das aus zwei Abteilungen besteht, die jeweils mit einer großrĂ€umigen Außenanlage verbunden sind. Hier wird die neu aufzubauende Gruppe der Schimpansen leben, deren GrĂŒndertiere die beiden den Brand ĂŒberlebenden Schimpansen Bally und Limbo sein werden. Desweiteren werden pubertĂ€re mĂ€nnliche Gorillas, die aus der Zuchtgruppe entwöhnt wurden („Junggesellengruppe“) und eine mit den Gorillas zu vergesellschaftete Meerkatzen- oder Mangabenart hier gehalten. Die nördlich vom Haus anschließende etwa 1.100 mÂČ große Außenanlage der Schimpansen ist planerisch mit dem fĂŒr das ehemalige Affentropenhaus entwickelten Bauvorhaben „Schimpansen-Wald“ nahezu identisch. Aufgrund der guten KletterfĂ€higkeiten von Schimpansen und auch jungen Gorillas werden beide Außenanlagen mit Edelstahlnetzen ĂŒbernetzt sein, die zudem den Vorteil bieten, dass das gesamte Raumvolumen der Anlagen von den Affen genutzt werden kann. Das Haus ist fĂŒr Besucher begehbar, die ĂŒber Großscheiben Einblicke in die Innenanlagen erhalten. Die KostenschĂ€tzung fĂŒr Planung und Bau belĂ€uft sich auf insgesamt ca. 9.906 TEUR. Die Planung dieser Anlage ist in Vorbereitung, der Bauantrag kann bei Zustimmung der Gesellschafter im kommenden Jahr gestellt werden. Bei zeitigem Baubeginn in 2022 könnte das Projekt in 2023 abgeschlossen werden.
Bauabschnitte 2 und 3

Der Bauabschnitt 2 ist der Anlagenkomplex fĂŒr Orang-Utans, die in Gemeinschaftshaltung mit einer hochbedrohten Gibbon-Art gehalten werden sollen. Der Bau dieser Anlage kann erst nach Abschluss des B-Planverfahrens starten, da er ĂŒberwiegend auf dem ErweiterungsgelĂ€nde des ehemaligen Sport-Trainingsplatzes stattfindet. Diese besteht aus einem fĂŒr Besucher begehbaren 2-etagigen Warmhaus mit vier Innen- sowie vier Außenanlagen. Die Zahl getrennter Gehege wird vom Zuchtprogramm vorgegeben und muss eine große FlexibilitĂ€t der Haltungsbedingungen ermöglichen.

Da Orang-Utans wie auch Gibbons Baumbewohner mit einer kletternden Lebensweise sind, besitzen die Außenanlagen eine vollstĂ€ndig ĂŒbernetzte Abgrenzung mit einer Vielzahl an Kletter- und Hangelmöglichkeiten, so dass das komplette Raumvolumen genutzt werden kann. Die Besucher erleben die Tiere auf einem ansteigenden behindertengerechten Höhenweg, der in die 2. Etage des Hauses fĂŒhrt, von der aus die Innenanlagen einsehbar sind. Das Haus ist bewusst in die Randlage in Richtung zum Stadion gesetzt worden, um als 2-etagiger hoher Baukörper den StadionlĂ€rm akustisch abzufangen. Dem gleichen Zweck dienen darĂŒber hinaus bepflanzte LĂ€rmschutzwĂ€nde, die an der Zoogrenze zum Stadion errichtet werden.

Die Kosten Bauabschnittes 2 werden gemĂ€ĂŸ einer KostenschĂ€tzung des zustĂ€ndigen ArchitektenbĂŒros aktuell auf ca. 9.876 TEUR geschĂ€tzt. Die Planung zur Baueingabe erfolgt in 2023, Baubeginn ist 2024, Bauende mit Fertigstellung spĂ€testens in 2026.

Als Bauabschnitt 3 wird auf dem nördlichen Teil des Affenparks in Richtung „ZoobrĂŒcke“ ein Warmhaus fĂŒr die angewachsene Gruppe der Schimpansen mit einem weiteren angrenzenden Außengehege im Stil des „Schimpansen-Waldes“ gebaut. Das Haus grenzt ebenso an dieses Außengehege, so dass eine vielfĂ€ltige Anlagenstruktur von miteinander verbundenen Innen- und Außenanlagen entsteht, in der die Schimpansen ihr Ă€ußerst flexibles soziales wie rĂ€umliches Verhalten verwirklichen können. Der Beginn dieser letzten Bauphase ab 2027 bietet zudem genĂŒgend Zeit, fĂŒr die derzeit dort gehaltenen Arten wie Riesenschildkröten, Berganoa, Pinselohrschweine, Nilgauantilopen oder Formosa-Muntjaks alternative Haltungen im Zoo zu bauen und dorthin umzusiedeln oder sie abzugeben.

Die Kosten des Bauabschnittes 3 liegen gemĂ€ĂŸ einer KostenschĂ€tzung des zustĂ€ndigen ArchitektenbĂŒros aktuell bei ca. 7.321 TEUR. Die Planung zur Baueingabe erfolgt in 2025, Baubeginn ist 2027, Bauende mit Fertigstellung spĂ€testens in 2029.

Ab 2030 könnten optional weitere Ausbaustufen erfolgen: eine zusĂ€tzliche Erweiterung der Gorillaanlage und ein begehbares Tropenhaus fĂŒr bedrohte kleinere Affenarten. Diese Projekte sind bislang nicht in der Planung und KostenschĂ€tzung enthalten.

Im Gegensatz zu dem bisherigen Affentropenhaus, das als großes GewĂ€chshaus eine schlechte Energiebilanz aufwies, werden die kĂŒnftigen WarmhĂ€user als Niedrig-EnergiehĂ€user geplant, die zusĂ€tzlich mit Photovoltaikanlagen ausgestattet werden. Die WĂ€rmeversorgung erfolgt entweder ĂŒber das FernwĂ€rmenetz der SWK oder dezentral ĂŒber Geothermie mit WĂ€rmeenergiepumpen. Die Versorgung mit Brauchwasser soll ĂŒber eine eigene Brunnenanlage erfolgen, die per Ringleitung die neuen Gehege und WarmhĂ€user versorgt und von der des restlichen Zoos entkoppelt ist. Bei der Haustechnik werden die aktuellen Brandschutzbestimmungen eingehalten und mit der Feuerwehr abgestimmt.
Finanzierung

FĂŒr den Neubau des „Artenschutzzentrums Affenpark“ sind grundsĂ€tzlich fĂŒnf verschiedene SĂ€ulen denkbar. Neben den Eigenmitteln der Zoo Krefeld gGmbH (1. SĂ€ule), soll die Finanzierung insbesondere ĂŒber die Mittel aus der Schadensregulierung des Affentropenhauses (2. SĂ€ule), die bislang eingenommenen und zukĂŒnftig weiter zu akquirierenden Spendenmittel (3. SĂ€ule) sowie aus Mitteln der Stadt Krefeld (4. SĂ€ule) und gegebenenfalls ĂŒber Fördermittel (5. SĂ€ule) gesichert werden.

FĂŒr die Bauabschnitte „0“ und „1“ ist im Zeitraum 2021 und 2022 eine weitgehende Finanzierung ĂŒber die bisher zur VerfĂŒgung stehenden Mittel aus der Schadensregulierung der Zoo Krefeld gGmbH und der Spendenmittel der Zoo Krefeld gGmbH sowie der Zoofreunde Krefeld e. V. vorgesehen. Auf diese Weise wird eine zeitnahe Verwendung der bereits zur VerfĂŒgung stehenden Mittel der Zoo Krefeld gGmbH gewĂ€hrleistet.
Warum auch der Zoo Krefeld wieder Menschenaffen halten muss?

Alle drei Menschenaffenarten gehören zu den am stĂ€rksten im Freiland bedrohten Primaten, ihre BestĂ€nde in den ursprĂŒnglichen LebensrĂ€umen zeigen dramatische RĂŒckgĂ€nge aufgrund von massiver Wilderei und Lebensraumzerstörung in Form von Brandrodung, Holzeinschlag, Plantagenbau und KlimaverĂ€nderungen. Naturschutzorganisationen bemĂŒhen sich zwar seit Jahrzehnten um ihren Schutz zumindest in Nationalparks und Reservaten, doch auch hier sind die BestĂ€nde mittlerweile bedroht und rĂŒcklĂ€ufig. Moderne Zoos machen den Artenschutz daher zu ihrer zentralen Mission und verfolgen einen ganzheitlichen Ansatz, in dem u.a. Menschenaffen-Individuen oder -VerbĂ€nde mit natĂŒrlichem Sozialverhalten und Altersstrukturen eine zentrale Rolle fĂŒr den Fortbestand der Art im Freiland eine zentrale Rolle spielen.

Mit dem Projekt „Artenschutzzentrum Affenpark“ setzt der Zoo Krefeld seinen ĂŒber 45 Jahre bestehenden Schwerpunkt der Haltung und Zucht von Menschenaffen fort. Voraussetzung ist die Teilnahme an den EuropĂ€ischen Erhaltungszuchtprogrammen (EEP) der hochbedrohten Primaten, die vom EuropĂ€ischen Zooverband (EAZA) organisiert werden, dessen Mitglied der Zoo Krefeld seit vier Jahrzehnten ist. Dabei sollen Gruppen der drei Menschenaffenarten Westlicher Flachland-Gorilla (Gorilla g. gorilla), Westafrikanischer Schimpanse (Pan troglodytes verus) und Borneo Orang-Utan (Pongo pygmaeus) gehalten werden, die auch im ehemaligen Affentropenhaus erfolgreich gehalten und gezĂŒchtet wurden und ĂŒber die die Mitarbeiter des Zoos umfangreiche Erfahrungen in der Tierpflege, im Management und in der veterinĂ€rmedizinischen Betreuung haben. Alle drei EuropĂ€ischen Zuchtprogramme haben mittlerweile dem Krefelder Zoo den unbedingten Wunsch zur Fortsetzung der Teilnahme an den Programmen signalisiert.

„Moderne Zoos machen fĂŒr ihre Besucher die Vielfalt der Lebensformen auf diesem Planeten erlebbar. Das Artenschutzzentrum Affenpark wird fĂŒr unsere Zoobesucher ein wichtiger Ort dieses besonderen Erlebnisses. Es wird nicht nur tiefe und hautnahe Einblicke in das komplexe soziale Leben unserer nĂ€chsten Verwandten bieten, es stellt besonders den Schutz der hochbedrohten Menschenaffen in den Fokus, sowohl im Zoo wie auch in ihrem natĂŒrlichen Lebensraum. Ich bin fest ĂŒberzeugt, dass das Projekt alle Krefelder Zoobesucher mehr denn je wachrĂŒtteln wird, sich nachhaltig und verantwortlich fĂŒr den Artenschutz und die Zukunft der Vielfalt zu engagieren.“Zoodirektor Dr. Wolfgang Dreßen"
Quelle:https://www.zookrefeld.de/tierwelten/artenschutz-zentrum-affenpark/

Nebenfund hierbei:"Der Beginn dieser letzten Bauphase ab 2027 bietet zudem genĂŒgend Zeit, fĂŒr die derzeit dort gehaltenen Arten wie Riesenschildkröten, Berganoa, Pinselohrschweine, Nilgauantilopen oder Formosa-Muntjaks alternative Haltungen im Zoo zu bauen und dorthin umzusiedeln oder sie abzugeben. "
Vier Huftiere und ein Reptil weniger, ist zu vermuten...
(05.11.2021, 15:17)
Adrian Langer:   Kann sein, dass ich es ĂŒberlesen habe, aber wo sollen die Tiere denn herkommen? Sind dann auch WildfĂ€nge mit dabei, oder wo kauft man Gorillas und Elefanten an?
(24.08.2021, 14:37)
cajun:   Eine Meldung aus Kasan, also die bekommen afrikanische Elefanten, Giraffen, Somali- Wildesel und Gorillas.... (?) ich bin sehr gespannt...
""Wir werden jetzt Gorillas bekommen, sie sind teurer als Elefanten" – Im Kasaner Zoo wartet man auf Nachschub
Die Macher eines StĂŒcks heißen Afrikas in Kasan sprachen ĂŒber ihre zukĂŒnftigen PlĂ€ne fĂŒr die Entwicklung des Zoos "Sambesi" und den bevorstehenden Zuzug in seine Gehege. Damit rĂŒckt die neue touristische Dominante der Hauptstadt [Tatarstans] immer nĂ€her an die Umsetzung der Idee heran, die von den Autoren des Konzepts und Designern vorgelegt wurde. Vor kurzem kamen 20 Rosaflamingos im Zoo an, die sich noch immer in QuarantĂ€ne befinden. Nun wird hier die Ankunft afrikanischer Tiere erwartet: Giraffen, Elefanten, Spitzmaulnashörner und Gorillas. DarĂŒber hinaus planen die Stadtentwickler den Ausbau des Ufers des Kaban-Sees, entlang dessen der historische Teil des Kasaner Zoos durch einen unterirdischen Tunnel erreicht werden kann. DarĂŒber, wie einer der modernsten und malerischsten thematischen Parks in Russland geschaffen wurde, aber auch, welche VerĂ€nderungen den "Reka Sambesi" in Zukunft erwarten, berichten die Projektanten von "Tatinwestgrashdanprojekt" und Mitarbeiter des Zoos. Der Themenpark "Sambesi" schuf eine Sammlung afrikanischer Tiere in den fĂŒr diese angenehmsten Bedingungen, es gibt nicht die ĂŒblichen KĂ€fige - stattdessen sind die Tiere durch eine Glasscheibe und gewundene WassergrĂ€ben von den Besuchern getrennt, die an die FlĂŒsse des heißen Kontinents erinnern. Das "Sambesi"-Konzept zielt darauf ab, den Besuchern von der ersten Minute an das GefĂŒhl zu geben, in der afrikanischen Savanne zu sein. Treffende und reichhaltige afrikanische Motive und ethnische Ornamente werden in den Dekorationselementen von GebĂ€uden und Volieren eingespielt - die WohnstĂ€tten der Afrikaner sind in der Regel mit Ornamenten bemalt. Wir haben uns fĂŒr diese Idee entschieden - jede Voliere ist unter dem Ornament einer bestimmten Nation stilisiert. Die AtmosphĂ€re eines bestimmten Gebiets des Kontinents, Symbole und afrikanische Farben werden im gesamten Design des Zoos genau verfolgt. Die grĂ¶ĂŸten Anlagen sind die fĂŒr Eletanten [slonownik], Löwen [lwjatnik], Giraffen [shirafjatnik], Flusspferd [begemotnik] und Primaten. In Kasan sei ein bemerkenswerter Zoo entstanden - einer der besten in Russland, wie "unsere Kollegen aus dem Ausland, der EuropĂ€ischen Assoziation der Zoos and Aquarien, einschĂ€tzten. Jetzt sollen wir Gorillas bekommen - das sind die wertvollsten Tiere, die es heute gibt, es gibt nur noch wenige davon, sie sind teurer als Elefanten. Am meisten gefĂ€llt mir, dass ich im neuen Zoo von keinem einzigen Besucher die Meinung gehört habe, dass die Tiere schlecht leben, im Gegenteil, manche sagen: 'Wenn ich solche Bedingungen hĂ€tte!'", sagt Aleksandr Malew, stellvertretender Direktor, Chefingenieur des Kasaner Zoologisch-botanischen Gartens. Neben Elefanten, Giraffen, Spitzmaulnashörnern und Gorillas wird die afrikanische Sammlung des "Sambesi" demnĂ€chst mit Pferdeantilopen und SomaliWildeseln ergĂ€nzt. Der Kasaner "Sambesi " wird der erste unter den Zoos in Russland sein, der Afrikanische Elefanten besitzt. Die Elefantenanlage wird ein ausgedehntes Areal des neuen Teils des Zoos einnehmen, er ist in einen Außenteil und einen Innenraum unterteilt. Die Anlage ist fĂŒr ein MĂ€nnchen und drei Weibchen ausgelegt, es gibt auch eine Anlage fĂŒr Krokodile. Im Bereich der Gehege fĂŒr Löwen und Geparden angekommen, tauchen die GĂ€ste in die AtmosphĂ€re der Ndebele-Völker SĂŒdafrikas ein. In dieser Anlage können die Besucher auch Löffelhunde und Servale sehen. Das Innengehege fĂŒr Giraffen im Sambesi, das der afrikanischen Savanne nachempfunden ist, ist das grĂ¶ĂŸte in Europa, da die Tiere den ganzen Winter ĂŒber unter einem Dach verbringen. Eine der PrioritĂ€ten bei der Gestaltung des Zoos ist die ZugĂ€nglichkeit fĂŒr alle. So wurden fĂŒr sehbehinderte Menschen kleine Tierskulpturen aufgestellt. Die Elefantenanlage hat zum Beispiel eine kleine Elefantenfigur, damit sehbehinderte GĂ€ste sie berĂŒhren und verstehen können, wessen Behausung sie ist. ZusĂ€tzlich sind Plattem mit Blindenschrift vorhanden. Das gesamte GelĂ€nde des Zoos ist fĂŒr Rollstuhlfahrer zugĂ€nglich. FĂŒr den Fall, dass die jĂŒngsten Besucher des Zoos mĂŒde werden, wurden auf dem Gebiet des "Sambesi-Flusses" mit Bedacht zwei SpielplĂ€tze eingerichtet. Einer davon ist eine als Mount Kilimanjaro stilisierte Kletterwand."
Quelle: https://realnoevremya.ru/articles/220688-arhitektory-rasskazali-kak-proektirovali-kazanskiy-zoopark
Übersetzung: Zoopresseschau
(24.08.2021, 13:03)
cajun:   In Brno plant man neu fĂŒr Schimpansen. Bin gespannt wohin der Altbestand kommt.....

"Neue Anlage fĂŒr die Schimpansen im Zoo Brno wird hundert Millionen Kronen kosten
Das Projekt einer neuen Ausstellung fĂŒr Schimpansen im Zoo Brno geht in die dritte Phase, die nach dem Bau einer modernen Außenanlage auch die Umgestaltung der InnenrĂ€ume umfasst. Das neue Zuhause fĂŒr Schimpansen wird fast hundert Millionen Kronen kosten. Derzeit arbeitet der Zoo an der Projektdokumentation von Innenquartieren und deren Anbindung an das Außengehege. "Eine große Aufgabe im nĂ€chsten Jahr wird es sein, unsere aktuelle Nicht-Zuchtgruppe Ă€lterer Schimpansen unterzubringen und mit Hilfe des Zuchtkoordinators eine neue Gruppe zu bekommen, welche Nachwuchs aufzieht", sagte Martin Hovorka, Direktor des Zoos Brno. Die Kosten fĂŒr die Indoor-Einrichtungen wurden von der Stadt Brno, die den Zoo trĂ€gt, genehmigt. Aufgrund der ungĂŒnstigen wirtschaftlichen Lage im Zusammenhang mit Covid wurde jedoch erwartet, dass die Entscheidung lĂ€nger dauert als angenommen. Der Bau des Naturgeheges, das einen Teil der WaldflĂ€che einnimmt, begann 2017, die vorgesehene Inbetriebnahme des geplanten Pavillons wird Ende 2022 erwartet."
Quelle:https://brnenska.drbna.cz/zpravy/spolecnost/21668-novy-domov-simpanzu-v-brnenske-zoo-vyjde-na-sto-milionu-korun.html
Übersetzung: Zoopresseschau
(19.08.2021, 10:34)
cajun:   ZukunftsplĂ€ne in Nowosibirsk:
"Es wird keine Elefanten geben, wir werden Giraffen herholen": FĂŒr den Pavillon im Zoo wird eine Milliarde benötigt
Wie der Zoo heute lebt und auf welche VerÀnderungen er sich vorbereitet, fragte "Nowosibirskije Nowosti" Zoodirektor Andrej Schilo.
Andrej Rostislawowitsch, in diesem Jahr sind es 5 Jahre, dass Sie den Zoo von Nowosibirsk leiten. Wenn wir nun die Ergebnisse der Arbeit in diesen Jahren zusammenfassen, was sind dann die wichtigsten Errungenschaften und gelösten Probleme, die Sie nennen möchten?
Zuallererst möchte ich sagen, dass wir alle von Rostislaw Aleksandrowitsch begonnenen Projekte abgeschlossen haben. Ein Pavillon fĂŒr kleine Primaten und Pinguine wurde fertiggestellt und eröffnet, ein Delfinarium wurde in Betrieb genommen, eine BrĂŒcke ĂŒber die Jeltsowka wurde eingeweiht. Im Jahr 2017 haben wir eine große Konferenz der EARAZA (Euroasiatische Regionale Vereinigung von Zoos and Aquarien) veranstaltet. Dies ist ein sehr bedeutendes Ereignis fĂŒr das Leben des Zoos. Wir feierten das 70-jĂ€hrige Bestehen des Zoos. 2018 haben wir in der Republik Altai, an der Grenze zur Mongolei im Sailjugem-Reservat, zum ersten Mal weltweit vier mĂ€nnliche Argalis freigelassen, die nur in unserem Zoo gehalten werden. Im Rahmen des internationalen Programms zur Erhaltung seltener SĂ€ugetier- und Vogelarten wurde begonnen, Weißkopfruderenten im Rayon Karassuk auszuwildern. 2018 haben wir einen großen Pavillon fĂŒr Kubaflamingos gebaut und 15 Vögel empfangen. Wir haben mit den Australiern vereinbart, Wombats zu bekommen. In Russland gibt es in keinem Zoo Wombats. Leider können wir sie aufgrund der Coronavirus-Pandemie und der geschlossenen Grenzen bisher nicht besorgen. Der Pavillon wurde bereits 2019 fĂŒr sie gebaut. Gleichzeitig entstanden Pavillons fĂŒr PrĂ€riehunde, fĂŒr Fuchsmangusten, fĂŒr Waldhunde und fĂŒr Große AmeisenbĂ€ren. Wir haben es letztes Jahr zum ersten Mal in der Geschichte des Zoos geschafft, sie zu bekommen.
Welche SÀugetiere und Vögel planen Sie, dieses Jahr auszuwildern? Und wo wird die Auswilderung sein?
Dieses Jahr planen wir, drei Argalia ebendort im Sailjugem-Reservat, auszuwildern. In der kommenden Woche werden wir zwei Elche im Rajon Susun freilassen. Im Rajon Masljanino werden wir traditionell Sichelhuhn, im Rajon Karassuk - Weißkopfente, im Rajon Ordynskoje - Birkhuhn und Auerhuhn aussetzen. Auch haben sich in diesem Jahr bei uns Hasen gut vermehrt, daher planen wir auch, sieben oder acht Hasen in die Freiheit zu entlassen.
Kommt es vor, dass Einwohner der Stadt oder des Gebiets Nowosibirsk Tiere in den Zoo bringen? Wenn ja, welche?
Sie bringen verletzte Rehe und Vögel. Wir nehmen sie auf, behandeln sie und entlassen sie wieder in den Wald.
Letztes Jahr war fĂŒr alle ein Jahr der Belastungen, aber vor allem machten uns die Tiere des Zoos Sorgen. Wie haben sie den Lockdown ĂŒberlebt? Gab es Verluste - finanzielle, personelle oder ist vielleicht alles nicht so schmerzhaft, wie es von außen scheint?
Wegen der QuarantĂ€ne hat der Zoo genau drei Monate lang keine Besucher empfangen. Beim Personal gab es keine Einbußen, im Gegenteil - die Zoomitarbeiter schlossen sich zusammen sich und waren sogar bereit, hier zu leben. Infolgedessen war ein Pavillon einen Monat lang im Zoo bewohnt. Das sind sechs Menschen, die mit niemand Kontakt hatten, ihnen wurde nur alles Notwendige gebracht, was sie zum Leben brauchten. Auch bei den Tieren gab es glĂŒcklicherweise keine Verluste. Finanziell haben wir dank der Behörden von Stadt und Gebiet UnterstĂŒtzung erhalten. Und das war genug, damit der Zoo voll funktionieren konnte. Auch einfache Leute halfen. So ĂŒberwies eine Einwohnerin von Akademgorodok etwa 1 Million Rubel fĂŒr die Tiere des Zoos. Hilfe kam nicht nur aus Nowosibirsk, sondern auch aus ganz Russland und aus dem Ausland. Etwa 1 Million Rubel stammten aus den Vereinigten Staaten von der Familie Subbotin, die einst in Nowosibirsk lebte. Dank dieser UnterstĂŒtzung haben wir einen Pavillon fĂŒr Muntjaks gebaut. Der Pavillon wurde in diesem Jahr eröffnet und kann nun im Winter besichtigt werden.
Die Idee, einen Afrika-Pavillon in unserem Zoo zu bauen, wurde noch von Rostislaw Aleksandrowitsch geĂ€ußert. In welchem Stadium der Umsetzung befindet sich dieses Projekt jetzt? Wann erscheint die Anlage mit Giraffen und Elefanten?
Der Afrika-Pavillon befindet sich jetzt in der Entwurfsphase, sogar in der Detailplanung. Nun wurde das Projekt aufgrund der Verabschiedung des Gesetzes ĂŒber besonders geschĂŒtzte Gebiete ausgesetzt. Tatsache ist, dass ein Teil des Territoriums des Zoos innerhalb der Grenzen des Sajelzowski-Kiefernwaldes liegt, der unter Naturschutz steht. Ich hoffe, dass in naher Zukunft alle bĂŒrokratischen Probleme gelöst sind und wir das Projekt fortsetzen können. Entweder wird der Zoo aus der Schutzzone ausgeschlossen oder der Status wird geĂ€ndert, und wir bekommen Genehmigungen, lösen die Landfrage, fĂŒgen zwei Hektar fĂŒr den Afrika-Pavillon hinzu. Wir planen, das Projekt im Herbst vorzustellen. Wir hoffen auf staatliche UnterstĂŒtzung, da das Projekt etwa 1 Milliarde Rubel kosten wird. Auf UnterstĂŒtzung können wir nicht verzichten.
Welche Tiere wird der Afrika-Pavillon beherbergen?
Es wird keine Elefanten geben. Es wird Giraffen geben, drei Antilopenarten, Zebras, Vögel und andere, kleine afrikanische Tiere. "Afrika" wird ein ganzer Komplex aus zwei Pavillons sein, zwischen denen sich ein CafĂ© mit AusstellungsrĂ€umen und ein Konferenzsaal fĂŒr VortrĂ€ge befinden werden. Wir werden zwei Etagen fĂŒr eine interaktive Plattform und eine Etage fĂŒr ein CafĂ© geben. Die FlĂ€che des Außengeheges wird mindestens 1.500 qm betragen. Uns steht bevor, das GelĂ€nde mit einer FlĂ€che von etwa 2 Hektar zu verbessern, das gesamte Versorgungsnetz dorthin zu bringen, einen Heizraum und ein Umspannwerk zu bauen, einen Spielplatz, zwei Gehege fĂŒr Huftiere, am Fluss eine WassermĂŒhle aufzustellen und HĂ€ngebrĂŒcken zu machen. Dies ist ein riesiges und großartiges Projekt. Selbst wenn es 1,5 Milliarden kostet, ist es das immer noch wert. [
]
Sind 2021 neue SÀugetiere oder Vögel im Zoo aufgetaucht?
Dieses Jahr haben wir noch keine neuen Tiere bekommen, aber es gibt Vereinbarungen. Wir sind ein bisschen aberglĂ€ubisch, wenn wir also Tiere bekommen, werden wir es euch wissen lassen. Es gibt ĂŒbrigens auch Vereinbarungen, unsere Tiere in andere Zoos zu schicken, aber wegen des Coronavirus ist bisher alles eingestellt. Alle warten auf die Öffnung der Grenzen, damit man herfliegen und prĂŒfen kann, ob im Zoo die Voraussetzungen fĂŒr ein normales Leben der Tiere geschaffen Iwurden.I
Ist das Schicksal der EisbĂ€ren - Nordi und Shaina - geklĂ€rt? Gibt es Bewerbungen fĂŒr sie von irgendwelchen Zoos der Welt? Wann ziehen sie an ihren neuen Aufenthaltsort?
Auch zu den jungen BĂ€ren gibt es vorlĂ€ufige Vereinbarungen, aber es ist zu frĂŒh, dazu Stellung zu nehmen. VertrĂ€ge und Vereinbarungen mĂŒssen abgeschlossen und unterzeichnet werden. Dies wird auf jeden Fall im Rahmen des Programms zur Erhaltung seltener und gefĂ€hrdeter Arten mit Zustimmung der Kuratoren der russlĂ€ndischen und europĂ€ischen VerbĂ€nde geschehen. Und es wird ein Austausch sein. Genau so wie wir Rostik gegen viele interessante Arten getauscht haben, darunter Flamingos, Wombats, Geparden, PrĂ€riehunde. Die jungen EisbĂ€ren werden in verschiedene Zoos kommen und fĂŒr sie werden vorher Partner ausgewĂ€hlt. [
]
Andrej Rostislawowitsch Schilo kam am 1. Mai 2010 als Student offiziell in den Zoo arbeiten. Seine erste TĂ€tigkeit bezog sich auf den wirtschaftlichen und technischen Service. TatsĂ€chlich begann Andrej Schilo schon viel frĂŒher, aktiv am Leben des Zoos teilzunehmen - von frĂŒher Kindheit an, weil seine Eltern, Rostislaw Aleksandrowitsch und Olga Wladimirowna Schilo, immer hier waren. Im Jahr 2011 wurde Andrej im Alter von 22 Jahren stellvertretender Direktor des Zoos in Nowosibirsk. Im Jahr 2016, nach dem Tod von Rostislaw Aleksandrowitsch, ĂŒbernahm er die Leitung des Zoos und setzte die Arbeit seines Vaters fort. (Autorin der Quelle: Larissa Sokolnikowa)
Quelle und Überstzung: Zoopresseschau
(10.08.2021, 11:31)
cajun:   Neuigkeiten aus Belgien (bitte nicht ĂŒber die "Bengaltiger" aufregen) :-):
"Die Zukunft bauen
Diverse Projekte sind in Bewegung, weshalb wir auch in der Hochsaison weiterarbeiten. Sie werden also wĂ€hrend Ihres Besuchs einige AktivitĂ€ten sehen. Das grĂ¶ĂŸte Projekt ist natĂŒrlich Monkey Island. Die PlĂ€ne der Architekten sind im Stadium der Baugenehmigung. Wenn wir das alte Schimpansengehege am Eingang des Parks durch das neue ersetzen können, wird der Park viel frischer und moderner. Nicht nur die Schimpansen profitieren von dieser Innovation, auch die Weißhandgibbons, Kattas und Tupajas finden hier ihren Platz. Am Eingang des Parks findet eine weitere Erneuerung statt. Die Insel am Eingang, auf der einst die Schwarzweißen Varis ihre lauten Schreie ertönen ließen, war schon seit einiger Zeit leer. Denn die Schwarzweißen Varis haben gegenĂŒber den braunen Löwen bereits ein neues Zuhause bekommen, ganz nach den neuen Standards des Tierschutzes fĂŒr Primaten. Die Insel bekommt nun ein Facelifting, in dem sie fĂŒr die neuen Bewohner, die Binturongs, vorbereitet wird, von denen wir euch spĂ€ter mehr erzĂ€hlen möchten. Auch mit den Tieren selbst wird viel gearbeitet, von dem der Besucher nicht viel sieht, was aber unseren Tieren zugute kommt. So haben wir beispielsweise die Innengehege der weißen Löwen renoviert und ihr Außengehege ist nun geplant, um Boden, EntwĂ€sserung, Zaun und GrĂ¶ĂŸe zu verbessern. In vielen UnterkĂŒnften wurden auch kleine Anpassungen vorgenommen, um die Arbeit mit Bio-Erden zu ermöglichen. Schließlich erforderte auch die erfolgreiche ZusammenfĂŒhrung der aufgefangenen Tiger aus den Niederlanden mit unserem Awi einige Zeit und Aufmerksamkeit. NatĂŒrlich mĂŒssen wir auch an die Besucher und das Erscheinungsbild des Parks selbst denken: Der Platz am Eingang ist durch das Verschwinden des alten Streichelzoos grĂ¶ĂŸer geworden. Dadurch können die Leute etwas weiter auseinander sitzen und so ihren Tag oder die Show sicherer genießen. Einige alte Gehege wurden abgerissen, um einen besseren Blick auf die große Insel der Kattas zu ermöglichen, die viel zu sehr hinter den Mauern der alten WaschbĂ€ren- und TurmfalkenunterkĂŒnfte versteckt war.

Die Entwicklung des aktuellen Tigerbestands im Pakawi Park
Unsere Tiger spielen fĂŒr unseren Park eine wichtige emotionale Rolle und können nicht einfach ersetzt werden. Vor dem Übergang zum Pakawi Park und auch danach lebte Tigerin Curry in diesem Park und war einer der Lieblinge des Publikums. Eine ihrer Töchter zog in einen Park in den Niederlanden und brachte dort 2018 und 2019 Nachwuchs zur Welt. Das sind schließlich die Jungtiere, die in den Pakawi Park kommen sollten. Kurz nach der Übernahme des Olmense Zoo wurde die Sammlung ĂŒberprĂŒft. Wir sollten mehrere Tiere umsiedeln, um mehr Platz fĂŒr die jetzigen und zukĂŒnftigen Bewohner zu schaffen. Inzwischen war Platz in unserem Park frei geworden. Wir beschlossen, die ersten Jungtiere des Jahres 2018, Paka und Awi, in den Pakawi Park zu holen. Paka und Awi erhielten den Namen des Parks (und nicht umgekehrt, wie oft angenommen wird). Schließlich war es fĂŒr das neue Management sehr spannend, die ersten Tiere im "Pakawi Park" begrĂŒĂŸen zu dĂŒrfen. Sicherlich wurden sie in den ersten Jahren die ReprĂ€sentanten des Parks. Leider kam es zu einer Katastrophe und Paka starb 2021 an einer plötzlichen Infektion, sodass Awi allein in ihrer gerĂ€umigen Anlage zurĂŒckblieb. Tiger können alleine leben. Aufgrund unserer Erfahrung glauben wir jedoch, dass Tiger von der Interaktion mit ihren Artgenossen profitieren, da sie dadurch mehr Bereicherung in ihrem tĂ€glichen Leben haben. Da Paka gestorben war und des Gehege weitlĂ€ufig, hatten wir die Gelegenheit, zwei weitere Tiger zu holen. Diese wurden Waka und Iwa genannt. Sie kommen aus demselben Park in den Niederlanden und sind der jĂŒngere Bruder und die jĂŒngere Schwester von Paka und Awi. So kann man hier heute drei Tiger sehen, die weiße Tigerin Awi zusammen mit ihrem jĂŒngeren Bruder Waka und Schwester Iwa. Unsere Tiger sind Bengaltiger. Wir hoffen, in naher Zukunft etwas fĂŒr eine der anderen Unterarten tun zu können. Bevor wir weiter daran arbeiten können, ist es wichtig, dass wir noch ein paar weitere Gehege verbessern, verlegen oder vergrĂ¶ĂŸern, da sich auch die Standards fĂŒr diese Tiere Ă€ndern werden. Hier in unserem Park vermehren sich die Bengaltiger aus dem oben genannten Grund nicht mehr.
Quellen: https://www.pakawipark.be/pk2/werkzaamheden/bouwen-aan-de-toekomst/
https://www.pakawipark.be/pk2/dierenniews/tijgers-nader-bekeken-dag-van-de-tijger/
Übersetzung: Zoopresseschau
(10.08.2021, 10:28)
cajun:   Zwei Neubauten fĂŒr den bestehenden Tierbestand:

AmeisenbĂ€r aus dem Moskauer Zoo bekommt ein Haus fĂŒr 33,6 Millionen Rubel gebaut
Der Moskauer Zoo stellt 33,6 Millionen Rubel zur VerfĂŒgung fĂŒr den Bau eines Hauses fĂŒr den Großen AmeisenbĂ€ren. Aus der am 24. Juni veröffentlichten Ausschreibung geht hervor, dass der AmeisenbĂ€r in ein Gehege mit einer FlĂ€che von 352 mÂČ und eine Firsthöhe von mindestens 4 m umziehen wird. Es wird mit einem Abflusssystem, einer Reihe von Fenstern und TĂŒren, BelĂŒftung, Wasserversorgung, Heizung, Strom, Alarm- und Warnsystemen ausgestattet. Der Große AmeisenbĂ€r wurde 2019 in die Sammlung des Zoos der Hauptstadt aufgenommen - damals kamen auch Honigdachs, Binturongs und Schuhschnabel, bemerkte Zoodirektorin Swetlana Akulowa. Zuvor wurde mitgeteilt, dass der Moskauer Zoo 31 Millionen Rubel fĂŒr ein Haus fĂŒr Flusspferd Ksjuscha bereitgestellt hat.

Moskauer Zoo stellt 31 Millionen Rubel zur VerfĂŒgung, um ein Haus fĂŒr Flusspferd Ksjuscha zu bauen
Der Moskauer Zoo stellte 31 Millionen Rubel fĂŒr den Bau eines Hauses fĂŒr Zwergflusspferd Ksjuscha zur VerfĂŒgung. Das Haus soll 18,25 m bis 18,40 m lang sein, die Breite soll zwischen 11,40 m und 11,60 m betragen. Das Haus soll verglast, mit Heizung, BelĂŒftung und elektrischer Beleuchtung ausgestattet sein. Das GrundgerĂŒst des GebĂ€udes muss aus einem Metallprofil bestehen und auf einem Betonsockel installiert sein. Die Fassade des GebĂ€udes soll aus lichtdurchlĂ€ssigen Konstruktionen und Sandwichpaneelen bestehen
Quelle und Übersetzung: Zoopresseschau
(16.07.2021, 11:52)
cajun:   In Kasan stockt es wegen Pandemie u.A. Der Besatz liest sich schon beeindruckend. Ich wĂŒsste schon gerne welche Zoos aus dem EAZA Raum Elefanten (afrikanische?),Nashörner und Giraffen zur VerfĂŒgung stellen sollen....
"Zoo Kasan nimmt den Kampf um Elefanten, Nashörner und FĂŒnf-Meter-Giraffen wieder auf
Der Kasaner Zoo war der einzige unter den russlĂ€ndischen Zoos, der nicht fĂŒr lange Zeit unter QuarantĂ€ne gestellt wurde, aber er verlor die staatliche UnterstĂŒtzung. Es gelang ihm wegen der Pandemie auch nicht, fĂŒnf Giraffen, vier Elefanten und ein Paar Spitzmaulnashörner zu holen. Die Afrika-Safari des Kasaner Zoologisch-Botanischen Gartens ist zwar noch von nur 64 Prozent der geplanten Tierarten besetzt, doch diese kann man stundenlang beobachten. Der Kasaner Zoo gehört nach Angaben des Kulturministeriums der RusslĂ€ndischen Föderation (Daten sind nur fĂŒr 2019 verfĂŒgbar) noch nicht zu den Top 5 der meistbesuchten Zoos Russlands.
Obwohl, wie vom stellvertretenden Direktor Aleksandr Malew zu erfahren war, der Zoo in Kasan der einzige in Russland war, der nicht fĂŒr eine lange QuarantĂ€ne geschlossen wurde. Allerdings musste er wie die anderen eine vollstĂ€ndige Selbstisolation durchmachen (von Ende MĂ€rz bis Mai 2020). Aber seitdem arbeitete er ununterbrochen weiter – wĂ€hrend die Kollegen "stillstanden". MassenfĂŒhrungen sind immer noch verboten. Nach Angaben der Spezialisten des Zoos dĂŒrfen Gruppen maximal fĂŒnf Personen umfassen. Zurzeit sind beide GelĂ€nde des Zoologisch-Botanischen Gartens geöffnet. Auf dem GelĂ€nde des neuen Zoos "Reka Sambesi" ist eine Sammlung afrikanischer Tiere zu sehen. Z.B. Nilkrokodil, sechs mĂ€nnliche Schimpansen, die aus einem deutschen Zoo kamen, vier Geparde, Gnus, Strauße. Auf dem "alten" GelĂ€nde des Zoos leben Pfauen, EisbĂ€ren und BraunbĂ€ren, Luchs, WaschbĂ€ren sowie exotische SĂ€ugetiere und Vögel. Insgesamt kann man sich hier an 86 Tierarten erfreuen.
Afrika-Savanne 64 Prozent voll
Die Afrika-Safari des Kasaner Zoologisch-Botanischen Gartens bleibt zu 64 Prozent mit Tierarten ausgefĂŒllt. Dies sind 36 Arten: Mantelpaviane, Strauße, Pantherschildkröten, Brazzameerkatzen, ErdmĂ€nnchen, Schliefer, Dikdiks, Löwen, Streifengnu, Schimpansen, SĂŒdliche Hornraben, Nilkrokodile, Kronenkraniche und andere. Um kompetent mit Elefanten und Menschenaffen arbeiten zu können, wurden Spezialisten des Zoologisch-Botanischen Gartens in europĂ€ischen Zoos und in Moskau ausgebildet. "Bei der Auswahl der Arten fĂŒr den Tierbestand haben wir uns auf die Erfahrung der fĂŒhrenden Zoos der Welt verlassen und die Tiere des afrikanischen Kontinents nach ihren Ă€ußeren Merkmalen ausgewĂ€hlt: große exotische Tiere (Elefanten, Giraffen, Nashörner, Gorillas, Schimpansen, Löwen, Geparden etc.) sind fĂŒr das Publikum von besonderem Interesse und ziehen mehr Besucher an", so der Pressedienst des Zoos. "Außerdem wollen wir einige Tierarten zeigen, die in keinem der russlĂ€ndischen Zoos vertreten sind - zum Beispiel Afrikanische Elefanten und Spitzmaulnashörner."
EAZA lÀsst keine Giraffenherde nach Kasan
Jetzt stehe auf der Tagesordnung, Giraffen zu bekommen, sagte der stellvertretende Direktor des Kasaner Zoos, Aleksandr Malew. "Der EuropĂ€ische Verband der Zoos und Aquarien ist bereit, dem Zoo von Kasan exotische Tiere zu schenken, wenn garantiert wird, dass ihnen komfortable und sichere Lebensbedingungen geboten werden. Es geht um die Ankunft einer ganzen Familie von fĂŒnf Giraffen auf einmal. Dies sind seltene Tiere, daher empfiehlt die EAZA, Bedingungen fĂŒr ihre Fortpflanzung zu schaffen. Und ĂŒberhaupt sei es nicht mehr ĂŒblich, Tiere einzeln in Zoos zu schicken. Wegen der Pandemie haben sich die Verhandlungen mit der EAZA bezĂŒglich der Umsiedlung der Giraffen in die LĂ€nge gezogen. Nicht nur Giraffen, sondern auch Gorillas, Löffelhunde und Lemuren werden auf Empfehlung der Koordinatoren an den Zoologisch-Botanischen Garten ĂŒbergeben – und auch erst nach Vorlage der fertigen Gehege zur Abnahme. Die vollstĂ€ndige Belegung der Gehege wird leider bestenfalls erst Ende 2021 möglich sein. Der Zoo von Kasan hat fĂŒr den EuropĂ€ischen Verband keine PrioritĂ€t, da die internationale Organisation den Zoos in Europa [gemeint ist wohl: EU – d. Üb.] PrioritĂ€t einrĂ€umt. Was den alten Zoo betrifft, in dem die bei Besuchern beliebten BĂ€ren und andere Tiere Russlands bleiben, wurde bereits ein Projekt zur Umgestaltung des bestehenden Territoriums genehmigt. Der Hauptteil wird von drei Ausstellungen von Tieren eingenommen, die in verschiedenen Regionen Russlands leben (die Bereiche werden "Baikalsee", "Ussuri-Fluss" und "Wrangel-Insel" genannt). Die alten KĂ€fige werden komplett demontiert, an ihrer Stelle sollen moderne Gehege gebaut werden, die nach internationalem Standard ausgestattet sind. Es stimmt, Termine nennt niemand - es bleibt nur abzuwarten"
Quelle und Übersetzung: Zoopresseschau
(16.07.2021, 10:29)
cajun:   Das Projekt wurde abgeschlossen und ein neuer Anlagenkomplex in Lyon eröffnet. Im Artikel sieht man Schopfgibbons
"Eröffnung der Asien-Ebene an diesem Mittwoch, der Zoo du Parc de la TĂȘte d'Or wird erweitert
Dieser neue Raum wird aus einem großen begrĂŒnten Bereich und zwei speziellen Tierbereichen bestehen. Die Asien-Ebene erstreckt sich ĂŒber eine FlĂ€che von 4000 mÂČ. Der neue Zoobereich empfĂ€ngt 80 Tiere, es sind 19 verschiedene Arten. Von diesen Arten waren einige bereits im Zoo vorhanden, wie die Gibbons, und wurden umgesiedelt, um von grĂ¶ĂŸeren Gehegen zu profitieren. Der Rest der Tiere stammt aus einem europĂ€ischen Austausch- und Entwicklungsprogramm der European Association of Zoos and Aquariums. Alle sind in Gefangenschaft geboren und 11 Arten sind gefĂ€hrdet."
Quelle:https://www.lyoncapitale.fr/actualite/lyon-ouverture-de-la-plaine-d-asie-ce-mercredi-le-zoo-du-parc-de-la-tete-d-or-s-agrandit/
Übesetzung Zoopresseschau
(16.07.2021, 10:09)
cajun:   Neuplanungen in Rotterdam:
"Freunde" helfen Blijdorp:
Die Freunde von Blijdorp wollen eine halbe Million Euro fĂŒr neue Volieren fĂŒr Hyazinth-Aras und Ibisse im Diergaarde Blijdorp aufbringen. Die derzeitigen UnterkĂŒnfte fĂŒr diese Tiere sind alt und anfĂ€llig und mĂŒssen ersetzt werden. "In der Coronakrise helfen wir dem Zoo, wo wir können, damit notwendige Projekte weitergefĂŒhrt werden können", sagt Sprecher Bart Noordegraaf von diesem "Blijdorp-Fanclub". Die UnterkĂŒnfte werden auf 500.000 Euro veranschlagt. "Sowohl Aras als auch Ibisse werden ihre eigene Voliere haben, genau wie jetzt", heißt es. "Die Ibisse bleiben auf dem Weg zum Oceanium untergebracht, die Aras nĂ€hern sich Amazonica." Beide Vogelarten sind in SĂŒdamerika beheimatet. Die Ibisse zeichnen sich durch ihre schöne rote Farbe aus. Sie leben in großen Kolonien. Die Aras sind auffallend blau und machen sich lautstark bemerkbar. Die Freunde von Blijdorp haben in der Vergangenheit regelmĂ€ĂŸig mitgeholfen. So kamen 1994 das DickhĂ€utergehege Taman Indah, 1999 das Außengehege fĂŒr die Gorillas und 2008 die Arctica, die Anlage fĂŒr die Polartiere, hinzu. Die von den "Freunden" finanzierte Flamingovoliere wurde erst kĂŒrzlich eröffnet. "(Quelle:https://www.nu.nl/rotterdam/6140888/vrienden-helpen-blijdorp-een-handje-half-miljoen-voor-nieuw-verblijf-ibissen-en-hyacintaras.html
Übersetzung: Zoopresseschau
(28.06.2021, 15:54)
cajun:   Trotz aller Pflanzungen fĂŒr die Kulisse und sich insgesamt erwĂ€rmendem Klima, wird man bei den angesagten Arten um warme StĂ€lle/ HĂ€user nicht herum kommen. Ich frage mich schon, wie die in den Parkteil integriert werden. Hat jemand da schon eine Idee?
(01.04.2021, 16:49)
Michael Mettler:   Wenn sich der Klimawandel hierzulande durch fortgesetzte SommerdĂŒrren Ă€ußert wie in den letzten drei Jahren, scheinen mir aber Rhododendron und Bambus als feuchtigkeitsbedĂŒrftige Pflanzen nicht sehr zukunftstrĂ€chtig zu sein.
(26.03.2021, 18:49)
cajun:   Na, da ist doch fĂŒr GesprĂ€chsstoff gesorgt. Der TG NĂŒrnberg hat auf seiner HP und in diversen Presseorganen (im NBG Thread) ein sehr umfassendes Umbauprojekt seiner sogenannten "Mittelspange" angekĂŒndigt. Wapitis und Rentiere verlassen den Zoo, von den Wisenten wird noch nichts gesagt.
Geplant sind tropische (!), asiatische EEP Arten, die in einer dem Klimawandel geschuldeten neuen Bepflanzung gezeigt werden sollen. Klingt alles sehr spannend. Proaktiv wird hier die InvasivitĂ€t von asiatischen Pflanzengesellschaften eingesetzt. DafĂŒr scheint es keine EU- Verbotsliste zu geben :-) Auf der HP wird mit Bildern von Gauren die belebte neue Kulisse dargestellt. NĂŒrnberg war ja auch mal Banteng Halter (auf der asiatischen Huftieranlage, habe ich sie als Jugendlicher noch gesehen).
Was mich freut ist, dass der Schwerpunkt auf Huftiere trotz Umbau fĂŒr diesen Bereich, gesetzt bleibt.
Die Mitteilung:

Tiergarten zeigt „neue Natur“ durch Klimawandel

Im Tiergarten der Stadt NĂŒrnberg wird wieder gebaut. Im mittig gelegenen Teil des Tiergartens, der sogenannten Mittelspange, saniert der Tiergarten in den nĂ€chsten Jahren alle bestehenden Tieranlagen. Als tiergĂ€rtnerische Innovation wird versucht, alle sechs Gehege so untereinander zu verbinden, dass alle dort gehaltenen Tierarten in unterschiedlichsten Konstellationen alleine oder vergesellschaftet gehalten werden können. In einem ersten Schritt werden die vorhandenen Gehege der Rentiere, Wapitihirsche und Wisente zusammengefasst. Landschaftlich sind in den verschiedenen Gehegeabschnitten unterschiedliche Lebensraumtypen vorgesehen.

Mit dem Umbau hat der Tiergarten NĂŒrnberg die Haltung der Rentiere und Wapitihirsche dauerhaft beendet. FĂŒr die Zusammensetzung des zukĂŒnftigen Tierbestands in der Mittelspange wurden noch nicht alle Entscheidungen getroffen. Sicher ist, dass es sich durchweg um ĂŒberwiegend bedrohte asiatische Tierarten handeln wird. Bereits heute gesetzt sind die Schabrackentapire, Hirscheber und Prinz-Alfred-Hirsche. Hinzukommen werden noch eine seltene Rinderart und mindestens eine Antilopen- beziehungsweise Gazellenart. FĂŒr die Schabrackentapire und Hirscheber koordiniert der Tiergarten NĂŒrnberg das EEP, also das Erhaltungszuchtprogramm der EuropĂ€ischen Zoos.

Der Arbeitstitel des neuen Gehegeprojekts lautet: „Reichswald von morgen und Tiere von gestern“. Dahinter steht die Tatsache, dass sich die Vegetation im Reichswald durch die KlimaverĂ€nderung in NĂŒrnberg so stark verĂ€ndern wird, dass der Wald keine Ähnlichkeit mehr mit dem uns heute vertrauten Bild haben wird. „Diese Verfremdung wird in dem Projekt der Mittelspange ĂŒberspitzt dargestellt durch eine exotisch anmutende asiatische Vegetation, die zwischen den heimischen BĂ€umen ins Auge fallen wird“, erlĂ€utert Tiergartendirektor Dr. Dag Encke. „So könnte jedoch zukĂŒnftig durchaus die Vegetation in Mitteleuropa aussehen, wenn sich sowohl die Pilzdurchseuchung der Böden wie auch die ErwĂ€rmung fortsetzen und die heimischen Pflanzen keine Resistenzen gegen asiatische SchĂ€dlinge und wĂ€rmere Temperaturen entwickeln.“

Das verfremdete Waldbild steht symbolisch fĂŒr eine „neue Natur“, die das Bekannte ersetzen wird. Die Tiere reprĂ€sentieren im Gegensatz zu den Pflanzen zwar auch asiatische LebensrĂ€ume, verkörpern aber das Gegenteil: Sie werden in ihrer Heimat ausgestorben sein, wenn die Vegetation ihrer ehemaligen LebensrĂ€ume in Europa eine neue Heimat gefunden haben könnte.

Im neuen Gehege werden unter anderem Paulownia (Blauglockenbaum), Gingko, Hamamelis (Zaubernuss), Azalee, Rhododendron, Bambus, Parrotia (Eisenholzbaum) und asiatische Ahornarten gesetzt. Diese Pflanzen sind auch optisch ein Hingucker. So sorgen sie zu unterschiedlichen Jahreszeiten mit verschiedenen Farben fĂŒr Aufsehen – von gelber BlĂŒte im Januar bis Herbst bis zum flammenden Rot zum Jahresausklang.
Quelle: https://tiergarten.nuernberg.de/entdecken/aktuell/detail/news/2021-03-25-tiergarten-zeigt-neue-natur-durch-klimawandel.html
(26.03.2021, 12:13)
cajun:   In Holland scheinen SĂŒdamerika Anlagen beliebt zu sein. Nach dem Gaia Park baut nun auch der Zoo Overloon diesen Bereich weiter aus.
"zooparc.nl – 15. MĂ€rz 2021
ZooParc Overloon gestart met bouw tweede fase Zuid-Amerika-gebied
ZooParc Overloon hat mit dem Bau des zweiten Abschnitts des SĂŒdamerika-Bereichs begonnen
ZooParc Overloon hat mit dem Bau des zweiten Abschnitts des neuen Expeditionsteils Madidi begonnen. Auf einer FlĂ€che von fast 1 Hektar werden nicht weniger als zwanzig Tierarten zu sehen sein. Besucher erleben eine Expedition nach SĂŒdamerika, wo sie nicht nur Tiere, sondern auch Pflanzen und Geschichten von diesem Kontinent entdecken. Teil des neuen Bereichs ist ein 700 Quadratmeter großes GebĂ€ude, in dem das ganze Jahr ĂŒber ein tropischer Regenwald besichtigt werden kann. Das tropische Klima sorgt dafĂŒr, dass sich sowohl sĂŒdamerikanische Tier- als auch Pflanzenarten auch im Winter hier wie zu Hause fĂŒhlen. In KĂŒrze werden im Park elf neue Tierarten leben, darunter Brillenkaimane, Tamanduas und Goldene LöwenĂ€ffchen. Auch werden einige Tiere innerhalb des ZooParc in den Bereich "Madidi" umgesiedelt, wie Große AmeisenbĂ€ren und Zweifingerfaultiere. Der neue Expeditionsteil war seit langem ein großer Wunsch von Generaldirektor Roel Huibers. "Im Amazonas-Regenwald, der einen großen Teil SĂŒdamerikas bedeckt, leben 10 Prozent aller Pflanzen und Tiere der Welt. Es gibt viele spezielle Tierarten, die nirgendwo sonst auf der Welt zu finden sind. Leider steht dieses Gebiet aufgrund der Zerstörung des Regenwaldes, einschließlich des Anlegens von Plantagen, unter starkem Druck. Mit Madidi hoffen wir, die Besucher durch innovative und interaktive Bildung und eine sehr enge Bekanntschaft mit der sĂŒdamerikanischen Natur darauf aufmerksam zu machen." DarĂŒber hinaus bietet der Bereich SĂŒdamerika ZooParc die Möglichkeit, einen Beitrag zu den Zuchtprogrammen fĂŒr gefĂ€hrdete oder vom Aussterben bedrohter Arten wie dem Goldenen LöwenĂ€ffchen zu leisten. Huibers: "Madidi wird bald insgesamt zehn Arten haben, die Teil eines europĂ€ischen Zuchtprogramms sind. Auf diese Weise können wir noch mehr zum Schutz gefĂ€hrdeter Arten beitragen." Der erste Abschnitt von Madidi, eine Voliere, in die mehr als 40 Chile-Flamingos, aber auch Schmalschnabelsichler und Halsband-Wehrvögel eingezogen sind, wurde im September 2020 realisiert. Huibers verweist darauf, dass er mit Madidi eine noch schönere, bessere und natĂŒrlichere Umgebung fĂŒr sĂŒdamerikanische Tierarten schaffen möchte. "Das ist großartig fĂŒr unsere GĂ€ste, aber sicherlich auch fĂŒr unsere Tiere. Einige der Gehege einiger Tiere in unserem Park mussten modernisiert werden, und es ist schön, dass sie ein brandneues Unterkunft bekommen, die alle Anforderungen von heute erfĂŒllt." ZooParc Overloon erwĂ€gt, dem Bereich zu einem spĂ€teren Zeitpunkt einen dritten Abschnitt hinzuzufĂŒgen. "Der Inhalt dieser Erweiterung wird vorerst eine Überraschung bleiben", sagt Huibers"
Quelle und Übersetzung: Zoopresseschau
(22.03.2021, 15:49)
WolfDrei:   Der Safari-Park San Diego (ehemals Wild Animal Park ) hat fĂŒr 12 Mio Dollar ein "Tiger valley" fĂŒr 6 Sumatra-Tiger gebaut. (letzte Ausgabe "International Zoo News" )
(27.06.2014, 17:38)
Michael Mettler:   Laut dem Artikel des Rotterdamer Zoodirektors im TIERGARTEN, der die Ergebnisse einer Studie zitiert, steht fĂŒr den normalen Zoobesucher nicht mal das Tiere-sehen-Wollen an erster Stelle bei der Entscheidung zum Zoobesuch...!
(20.11.2013, 16:59)
WolfDrei:   Dennoch zwei kleine AuszĂŒge aus dem ResĂŒmee
1. eine wohl richtige Feststellung (die wir so vor 50 Jahren nicht gemacht hĂ€tten): "Kaum jemand besucht einen zoologischen Garten mit dem Vorsatz etwas zu lernen. Wir mĂŒssen also erreichen, dass wir dem Zoobesucher "abenteuerliche Welten" voller "spannender Wirklichkeit" anbieten".
2. anbei einige Projekte.
(20.11.2013, 16:24)
Oliver MĂŒller:   @WolfDrei:
Danke fĂŒr die Info! Die Überschriften stehen ja schon seit 2010, super dass nun auch Inhalte folgen!
Übrigens gibt es die komplette Zeitschrift inkl. Masterplan auf der Homepage des Kölner Zoo unter "Downloads" kostenlos!
(20.11.2013, 13:54)
WolfDrei:   Heute unter "erschwerten" Bedingungen in der TP-Bibliothek: Vorstellung eines neuen Masterplanes fĂŒr den Kölner Zoo. Ich darf wohl annehmen, dass 2020 Herr Pagel dann 65 wird? Vorgestellt wird die Vergangenheit, die Jetztzeit und der neue Plan auf sicher 20 Seiten in der Kölner Zoozeitschrift 3/2013. Ich hatte noch keine Zeit , ins Detail zu gehen. Hauptpunkt ist u.a. eine "Arktisausstellung" am nördlichen Ende, die Verlegung (sprich Abriß - ach nein, das mußte ich erst lernen - RĂŒckbau heißt das ja) von Eingang und VerwaltungsgebĂ€ude.
(19.11.2013, 16:30)
Ralf Wagner:   Sorry Holger, welche Pekariart kann ich leider nicht sagen.
BG
(01.10.2012, 13:09)
Holger Wientjes:   Beides schön ! Wenn Pekaris, wurde auch etwas darĂŒber gesagt welche Art ?
(01.10.2012, 10:08)
Ralf Wagner:   Im Zoo Schwerin soll laut Aussage einer Mitarbeiterin rechts am neuen SĂŒdamerikahaus nicht wie erst vorgesehen eine Anlage fĂŒr MĂ€hnenwölfe, sondern fĂŒr Pekaris entstehen.
BG
(01.10.2012, 01:11)
Carsten Horn:   Ă€h..., vor zwei Wochen...
(01.10.2012, 00:44)
Carsten Horn:   Bauarbeiten fĂŒr die neue Tigeranlage in GE sind vor einer Woche losgegangen...
(01.10.2012, 00:44)
Elisabeth Hiendl:   In MĂŒnchen ist der Neubau der Griaffenanlage in vllem Gange. die Wiesnte mußten schon weichen. Dort laufen jetzt Tarpan und Auerochsen. Auf der alten Gauranlage ist der naue Platz fĂŒr die Vogelflugschau fast fertig.
(30.09.2012, 21:42)
Oliver Jahn:   In Gotha im Bau ist die neue Anlage fĂŒr Leoparden im alten Wolfsgehege.
In Aschersleben handelt es sich um eine weitere Tigeranlage auf der ehemaligen Anlage der BrillenbÀren.
(29.09.2012, 14:44)
Oliver MĂŒller:   Nachdem ich dieses Jahr alle VDZ-Zoos im Osten und zahlreiche kleinere Tierparks dort besucht habe, habe ich mal eine Liste der Bauprojekte dort erstellt, die geplant oder bereist im Gange sind. NatĂŒrlich entspricht dies nur meinem Kenntnisstand, es mag sein, dass es noch weitere Projekte gibt. Wer zusĂ€tzliche Infos hat, kann die ja vielleicht noch ergĂ€nzen:

Im Bau:

‱ Schwerin: MĂ€hnenwolfanlage
‱ Marlow: Madagaskar-Anlage fĂŒr Kattas (und Rote Varis?), Kasuar-Anlage, Anlage fĂŒr Eisvögel
‱ Berlin Zoo: Vogelhaus
‱ Berlin Tierpark: Adleranlage
‱ Cottbus: HĂŒhnerhaus
‱ Aschersleben: Anlage fĂŒr BrillenbĂ€ren
‱ Gotha: Luchsanlage
‱ Erfurt: Elefantenanlage
‱ Dresden: Anlage fĂŒr ErdmĂ€nnchen und Klippschliefer
‱ Limbach-Oberfrohna: Flamingoland
‱ Hoyerswerda: BĂ€renanlage
‱ UeckermĂŒnde: Wolfsanlage



In Planung:

‱ Stralsund: Schimpansenanlage
‱ Marlow: Begehbare Ara-Anlage
‱ Berlin Zoo: Anlage fĂŒr Kragen- und LippenbĂ€ren
‱ Cottbus: Tigerfreianlage, Modernisierung Raubtierhaus
‱ Magdeburg: Elefantenhaus, Schimpansenhaus mit Außenanlage
‱ Gotha: Anlage fĂŒr Leoparden
‱ Gera: Luchsanlage
‱ Limbach-Oberfrohna: Komplettumbau zum Amerika-Zoo
‱ Leipzig: Masterplan 2020 (v.a. Asien, SĂŒdamerika)
‱ Hoyerswerda: Komplettumbau mit den Parkteilen Afrika, Asien, Haustiere, Europa, Australien und SĂŒdamerika
‱ UeckermĂŒnde: Anlage fĂŒr EuropĂ€ische Sumfschildkröten

(29.09.2012, 14:06)
Ronny:   @WolfDrei: Das neue Wasserleitungen oder Bauleitungen verlegt worden sind, habe ich schon im letzten Jahr gesehen. HĂ€tte ja sein können, dass trotzdem erste Mal gewartet werden könnte.
(10.01.2011, 09:25)
WolfDrei:   @Ronny: Ein "Teilabriß" ist schon im Vorjahr begonnen worden: die Außenvolieren im "Hof" - dort , wo die Hornvögel und einige Papageien sich befinden. Gesamtbaudauer etwa zweieinhalb Jahre. Durch die Verringerung der BĂ€renartenanzahl werden Anlagen zusammengelegt und die Gestaltung etwas verĂ€ndert (Naturboden etc.). Auch soll wieder ein Durchgang bei den Warzenschweinen um das Hippohaus herumfĂŒhren - jetzt muß man ja um das gesamte BĂ€renareal herum.
(10.01.2011, 07:44)
Oliver MĂŒller:   @ Liz: Ich meine Neues, was hier noch nicht steht. Deine Liste habe ich mit großer Begeisterung zur Kenntnis genommen :-)
Mich wĂŒrde zum Beispiel interessieren, was Dortmund fĂŒr das angebliche ErweiterungsgelĂ€nde plant. DarĂŒber habe ich bisher noch nix gefunden...
(09.01.2011, 23:30)
Ronny:   Soll nicht dieses Jahr auch mit dem Bau des Berliner Vogelhauses begonnen werden?
(09.01.2011, 17:49)
Henry Merker:   Der Zoo Berlin plant einen Umbau der BĂ€renanlagen. Konkreteres ist mir noch nicht bekannt.
(09.01.2011, 17:45)
Liz Thieme:   Neues was hier noch nicht steht oder BauabschlĂŒsse die hier im Forum schon stehen.
FĂŒr zweiteres siehe meinen Beitrag vom 8.6.2010:
die grĂ¶ĂŸten Eröffnungen werden wohl die Lagune in NĂŒrnberg und Gondwana in Leipzig.
Die Baumaßnahmen fĂŒr die Lagune sollten im Mai/Juni abgeschlossen werden. Wie sich hier der Winter auswirken wird, wird man sehen. Allerdings sieht man auch trotz Schnee reges Treiben auf der Baustelle.
Gondwana wird am 1.7.2011 eröffnet.

Sonstige Planungen siehe SaarbrĂŒcken.
In Frankfurt wird die Baustelle der BĂ€ren im FrĂŒhjahr anfangen. FĂŒr die Pinguine dauert es noch etwas lĂ€nger.
Neunkirchen plant und baut. Kronberg plant weiter an der Elefantenanlage, den aktuelle Stand habe ich leider nicht mitbekommen.
(09.01.2011, 17:32)
Oliver MĂŒller:   GibtÂŽs eigentlich 2011 was Neues an der Projektplanungsfront in den deutschen Zoos?
(09.01.2011, 12:19)
WolfDrei:   @MM und Ralf Seidel: offensichtlich meine ich das Vogelhaus - irgendwie war mir der Name Gehlen gelĂ€ufig. Krefeld lag bei meiner 2. "Westreise" etwa Mai 1990 auf dem Weg mit Köln und Duisburg, gekauft habe ich kaum etwas - woher das "Westgeld" nehmen? Vom "Regenwaldhaus im Bau" las ich gerade in meinem ersten Krefelder Jahresbericht von 1995
(11.07.2010, 15:48)
Ralf Seidel:   @Michael Mettler, auch wenn schon lange im Ruhestand ist HaDi Genscher ja immer noch sehr populĂ€r und auch immer noch regelmĂ€ĂŸig hier zu Besuch. Aber fĂŒr den Zoo war er, bis auf ein Werbeplakat, nicht zu vereinnahmen - und wenn schon ein Elefantenhaus nach ihm benannt werden sollte, passt das im gerade eröffneten Haus in Heidelberg viel besser...
@Sacha, das freut mich wirklich, dass Ulrich auch den Zoofreunden in der Schweiz kein Unbekannter ist. In der damaligen DDR war er ja genauso bekannt wie Grzimek im Westen, leider verstarb er bereits 1973 und ist heute fĂŒr viele (außerhalb Dresdens) in Vergessenheit geraten. Seine Sendungen und Publikationen waren sehr beliebt, gerade auch seine ruhige und sachliche Art kamen gut an. Sein Verdienst ist und bleibt der Wiederaufbau des im Krieg völlig zerstörten Dresdner Zoos. Zoos.
(09.07.2010, 16:10)
Sacha:   Ich bin zwar kein Sachse und war bislang nur einmal im Dresdner Zoo, aber meiner bescheidenen Meinung nach hĂ€tte (auch oder vor allem) Wolfgang Ullrich eine Ehrung mittels Tieranlage verdient. Wundert mich, dass er noch nicht erwĂ€hnt wurde, immerhin hat er ĂŒber zwei Jahrzehnte den Dresdner Zoo geleitet (was abgesehen von Brandes und den Schoepfs keiner aufweisen kann) und sorgte mit diversen BĂŒchern, Verhaltensforschungsberichten und vor allem der Sendung "Der gefilmte Brehm" auch ausserhalb der DDR fĂŒr Aufmerksamkeit. Ohne seine Arbeit hĂ€tte der Dresdner Zoo nie das Renomee erreicht, dass er Ende der 70er hatte und teilweise heute noch hat.
Oder liegen da ein paar mir unbekannte Leichen im Keller (Stasi? - Obwohl er meinen Infos zu Folge Mitglied der DDR-CDU war)?
(09.07.2010, 14:42)
Michael Mettler:   @Ralf Seidel: Na, ihr könnt ja noch das Elefantenhaus in Genscher-Haus umtaufen - echter Hallenser und EhrenbĂŒrger der Stadt, Mitkonstrukteur der deutschen Wiedervereinigung, und dann noch die Ohren... :-)
(09.07.2010, 14:35)
Ralf Seidel:   @Michael, Hmm...da muss ich dir Recht geben, die Dresdner haben den guten alten
Brandes aber schon immer fĂŒr sich vereinnahmt...
Bleibt ja noch die Möglichkeit, einen anderen berĂŒhmten Zoodirektor mit einzubeziehen: Prof. Petzsch, einst SchĂŒler von Brandes, spĂ€ter Zoodirektor in Dresden - und dann in Halle...
Übrigens ist der Enkel von Prof. Brandes heute Mitglied im Dresdner Förderverein, am Rande der GDZ-Tagung in Dresden vor ein paar Jahren hatten wir uns mal lĂ€ngere Zeit unterhalten. Den wird die Namensgebung mit Sicherheit freuen...
(09.07.2010, 14:11)
Michael Mettler:   @Ralf Seidel: BezĂŒglich "Brandes-Haus" habt ihr in Halle ganz schön gepennt. Bei euch steht ein Zoohaus, das Brandes sogar selbst geplant hat (auch wenn es spĂ€ter mehrfach aus- und umgebaut wurde), das in seiner Amtszeit gebaut wurde, BEVOR er ĂŒberhaupt nach Dresden wechselte, und fĂŒr das man wegen seines zoologisch-geografisch gemischten Besatzes kaum einen diesbezĂŒglich inhaltlich prĂ€gnanten Namen finden kann. Und jetzt lasst ihr die Sachsen mit ihren Zweitverwertungsrechten des Namens an euch vorbeiziehen - ts, ts, ts...
(09.07.2010, 13:23)
Ralf Seidel:   @Michael, ...und fĂŒr die Fasanerie des Zoos die "FrĂ€drich-Kollonaden"...
(09.07.2010, 13:09)
Ralf Seidel:   @WolfDrei, ich gehe mal davon aus, dass Sie auch das Krefelder Vogelhaus meinen, welches Gehlen dem Zoo bereits finanzierte. Das nach dem Spender benannte eigentliche "Gehlen-Haus" ist das SĂŒdamerika-Regenwaldhaus. Soweit ich weiß, waren da von Anfang an bereits verschiedene Aquarien/ Terrarien vorhanden sowie beispielweise die Anlage fĂŒr die (beschlagnahmte?) Gruppe Glattstirnkaimane, oder auch die Insel mit den Weißgesicht-Sakis. Das Haus ist ja als "offenes Haus" mit möglichst wenig Barrieren konzipiert, was dann zur Folge hatte, dass sich beispielsweise die Sakis ihren Lebensraum im Inneren des Hauses erheblich ausweiteten.
In den Anfangsjahren waren dort auch Schmetterlinge zu beobachten. Nun halten die eh nicht so ewig am Leben fest, andereseits waren die fĂŒr manch einen der Hausbewohner, wie die Basilisken)ne willkommene Abwechslung im Speiseplan.
Der Krefelder Förderverein baut derzeit an einem Schmetterlingshaus, welches den kĂŒnftigen Eingangsbereich fĂŒr`s Gehlen-Haus darstellen soll. Dann sollen aber Falter aus der ganzen Welt prĂ€sentiert werden.
(09.07.2010, 12:53)
Ronny:   In anbetracht solcher GedankengĂ€nge, wĂŒrd ich mir eine neue Anlage fĂŒr Leipzig wĂŒnschen...fĂŒr Rotducker und Bongos....und wĂŒrde nach dem Sponsor RB-Wald heißen.

Hmm...und wenn ich mal dabei bin statt Kölner Hippodrom dann der MB-Croco-Doc-Dom....MB Spiele prÀsentiert - Spiel das Spiel mit Krokodil...
(09.07.2010, 12:46)
Michael Mettler:   Meinen Vorschlag zum Berliner Vogelhaus Ă€ndere ich hiermit ab, den kann man toppen: Heinroth-Haus. Oskar Heinroth war schließlich ebenfalls Vogelspezialist, und sowohl er (Aquarium) wie auch seine Frau Katharina (Zoo) hatten in der Historie Direktorenposten inne - mehr GedenkanlĂ€sse in einem Namen vereint sind kaum möglich.

@WolfDrei: Nanu, waren die ganzen SĂ€uger- und Reptilienarten damals noch nicht im Gehlen-Haus eingezogen?
(09.07.2010, 12:30)
Sacha:   @Jennifer: Wobei sich besagte HĂ€usernamen in Zusammenhang mit Blut und ZĂ€hnen bestens fĂŒr eine Vampirfledermaus-Anlage eignen wĂŒrden...:)
(09.07.2010, 10:38)
WolfDrei:   @MM: genau, das Gehlen-Haus in Krefeld. Bei meinem ersten Besuch gab es da eigentlich nur Vögel
(09.07.2010, 09:11)
Jennifer Weilguni:   Solange es keine O.B. Comfort HĂ€user gibt oder Coregatabs Anlagen.. irgendwann wird es sonst doch sehr peinlich!
(09.07.2010, 08:42)
Carsten Horn:   Der ein oder andere Sponsor (Firma) wird aber schon namentlich erwĂ€hnt, RWE-Delfinarium oder ELE-Tropenparadies, wobei diese aber nicht mal das ganze GebĂ€ude finanziert haben, sondern nur gewisse Zuwendungen an den Zoo geben.

PrĂ€destiniert wĂ€re eigentlich die neue Pinguinanlage in Wuppertal dafĂŒr, Vorwerk-Pinguinhaus o. Ă€., g...
(09.07.2010, 00:42)
Michael Mettler:   @WolfDrei: Vom Krefelder Vogelhaus weiß ich das nicht, aber das Haus fĂŒr sĂŒdamerikanische Regenwaldtiere heißt nach dem MĂ€zen Gehlen-Haus. MĂŒnchen hat das ebenfalls nach dem Spender benannte Helmut-Horten-Haus inzwischen zur Villa Dracula erklĂ€rt... UrsprĂŒnglich war das Haus als ErgĂ€nzung zu den umliegenden BergwiederkĂ€ueranlagen fĂŒr KleinsĂ€uger und Vögel alpiner LebensrĂ€ume konzipiert.

Da wir schon beim Auflisten der nach Personen benannten ZoohĂ€user sind, will ich natĂŒrlich auch nicht das Alfred-Brehm-Haus vergessen!
(08.07.2010, 23:30)
WolfDrei:   Leider haben wir offensichtlich keine reichen Sponsoren - sonst könnten wir die Namen selbiger fĂŒr die Benennung der HĂ€user nutzen - gang und gĂ€be in den USA. War nicht eines der letzten derartigen HĂ€user das Vogelhaus in Krefel - so gegen 1990?
(08.07.2010, 22:17)
Michael Mettler:   Entsteht eigentlich gerade eine neue Modewelle, nachdem es immer schwieriger wird, noch unbesetzte und fĂŒr deutsche Ohren wohlklingende exotische Namen fĂŒr neue Anlagen und HĂ€user zu finden? Mir fiel heute auf, dass mit Brandes-Haus (Dresden), Darwineum (Rostock) und Humboldt-Haus (Schwerin) gleich drei Projekte nach Personen benannt werden und weder auf geografischen noch zoologischen Inhalt Bezug nehmen. Die Umbenennung des Frankfurter Vogelhaus in Faust-Vogelhallen liegt ebenfalls noch nicht lange zurĂŒck, und im aktuellen ZoofĂŒhrer ist von einem "Neubau des Grzimek-Hauses" die Rede, was zumindest vorlĂ€ufig an eine Übernahme des Namens auf das neue GebĂ€ude denken lĂ€sst. Sollte sich da ein neuer Trend abzeichnen fĂŒr Zoos, die nicht streng dem Geo-Gedanken folgen und "Erlebnis-Zoo" (so nennt sich z.B. Rostock auch) anders definieren als Hannover, Gelsenkirchen, Leipzig?

Wobei Rostock mit dem Darwineum wiederum an die Welle der lateinischen oder pseudo-lateinischen "-ums" in der Zoolandschaft der 60er/70er Jahre anknĂŒpft (Äquatorium, Delphinarium, Walarium, Polarium, Afrikanum - letzteres erhielt ja noch in jĂŒngerer Zeit den wortspielerischen Namensvetter "Affricanum" in MĂŒnster).

FĂŒr das neue Vogelhaus im historienbegeisterten Berliner Zoo schicke ich deshalb mal den Namen Bodinus-Haus ins Rennen - das Spezialgebiet des ehemaligen Direktors war m.W. die Vogelzucht...
(08.07.2010, 21:31)
Ulli:   @Michael
Ich glaube nicht an eine Zwischennutzung:
1. man hatte viel Zeit zur Planung und damit zur Positionierung der Arten, allein die Großen Kudus können tatsĂ€chlich eine Zwischennutzung sein bis man tatsĂ€chlich Bongos bekommt.
2. das Haus der Paviane ist sehr schlicht und nicht einsehbar. FĂŒr Drils hĂ€tte man anders geplant.
3. die Zooleitung wollte meines Wissens nach unbedingt Mantelpaviane.
4. Es sind drei Haremsgruppen.
@Holger: auch mir gefÀllt der Spielplatz mit dem Restaurant.
(11.06.2010, 08:00)
Michael Mettler:   @Ulli: Sind die Mantelpaviane vielleicht nur Zwischennutzer? Ich schĂ€tze, es wĂ€re angesichts der kleinen Zoopopulation nicht gerade einfach, kurzfristig eine schauwirksame, weil grĂ¶ĂŸere Drillgruppe zusammenzustellen - bei langfristiger Vorbereitung und spĂ€terem Austausch mit den Pavianen vielleicht eher. Sind/werden die MantelpavianmĂ€nner sterilisiert?
(10.06.2010, 17:17)
Holger Wientjes:   Warum ? Weil das ebenfalls klobig wirken könnte ? Also in einem solchen Spielplatz sehe ich schon Sinn.
(10.06.2010, 17:03)
Ulli:   @Holger Da muss das Bild von Makatanda bei dir ja wahre "BegeisterungsstĂŒrme" auslösen.
Die ĂŒbrigen Affenaußenanlagen sind nicht vergessen, sie kommen in den nĂ€chsten Jahren dran. Ich kann mir denken, dass sie spektakulĂ€rer ausfallen werden als die ursprĂŒnglich angedachten grĂ¶ĂŸeren Kopien der RĂŒckseite.
Die Weißscheitelmangaben sind eine tatsĂ€chlich hochbedrohte Affenart, die aber sinnigerweise im alten Affenhaus fĂŒr ein paar Wochen Zwischenquatier bezogen haben. Über die Mantelpaviane aus Emmen (die freuen sich, ein Unterbringungsproblem weniger) habe ich mich schon genug aufgeregt. Ich hĂ€tte so gern die Drils gesehen und die kommen tatsĂ€chlich aus der Region Cross River / Takamanda.
(10.06.2010, 16:00)
Holger Wientjes:   @Michael M.: Sicherlich. Doch wenn man schon umbaut/neubaut (auch wennÂŽs primĂ€r nur fĂŒr das Besucherauge gedacht ist) sollte doch auch eine (nötigenfalls auch vielleicht nur geringe) Verbesserung fĂŒr die Bewohner dabei herausspringen.
(10.06.2010, 15:52)
Sacha:   @Michae Mettler: Bez. Steilhang: Stimmt. Und ein paar Schritte weiter kommt die Stelle an der jeweils ein Schwarzer TrĂ€ger - uaaaaaaaaaah - den Steilhang runtersegelte (spĂ€testens nach dem zweiten Mal hĂ€tte man die Stelle mal ordentlich sichern mĂŒssen)....:)
Sorry fĂŒrs Off-Topic.
(10.06.2010, 15:45)
Michael Mettler:   @Holger: Der wunde Punkt vieler Neuanlagen - was springt fĂŒr das Tier, was fĂŒr den Besucher dabei heraus. Aber nach der von dir genannten Sichtweise hĂ€tte man sich eigentlich auch die Anlagen fĂŒr neu angeschaffte Affenarten in Takamanda schenken mĂŒssen, damit das jetzige Affenhaus bzw. Mehrzweck-Warmhaus fĂŒr die schon vorhandenen Tiere bessere Außenanlagen bekommt (zumindest an der Seite zum SĂŒdamerikahaus hin, die Anlagen auf der anderen Seite sind ja gut)... Aber wer weiß, welche Umnutzung diese Seite spĂ€ter erfahren wird, ein Teil des jetzigen Besatzes besteht ja bereits aus "Rentnern".
(10.06.2010, 15:24)
Michael Mettler:   Das untere "Szenenfoto" des Schimpansenhauses erinnert mich unwillkĂŒrlich an den "Großen Steilhang" in den Tarzan-Filmen mit Johnny Weissmueller :-)

1,2 Goldschakale sind eine merkwĂŒrdige Konstellation fĂŒr eine monogam lebende Tierart. Ist eine der FĂ€hen womöglich nur auf Durchreise?
(10.06.2010, 15:15)
Ulli:   Der Affenfelsen-Umbau hat wohl mehr etwas mit Marketing zu tun, er soll auch "nur" 250.000 Euro kosten
Es sind momentan sechs Warzenschweine inklusive Nachwuchs, Stammbesetzung sollen aber 1,2 werden.
Schimpansenhaus - das Original und das Modell (Quelle www.zoo-osnabrueck.de)
(10.06.2010, 15:08)
Holger Wientjes:   Dann hĂ€tte man das Geld fĂŒr den Umbau zum Tempel besser anderweitig investiert woÂŽs auch was fĂŒr die Tiere bringt !

Das Schimpansenhaus sieht gut aus. Der Rasen wird aber wohl nicht lange grĂŒn beliben... ;-)

Sind doch jetzt sogar sechs Warzenschweine oder ?
(10.06.2010, 14:59)
Ulli:   Innenanlage Schimpanse
Bild von heute - Quelle: www.zoo-osnabrueck.de
(10.06.2010, 14:53)
Ulli:   Der VollstĂ€ndigkeit halber noch einmal Takamanda, ab dem 19.06.2010:
2,7 Schimpansen, 23 Mantelpaviane, 1,2 Weißscheitelmangaben, 3,3 Zebramangusten, 1,1 Servale, 1,1 TĂŒpfelhyĂ€nen, 1,2 Golschakale, 1,2 Warzenschweine, 1,2 Pinselohrschweine, Große Kudus (?),
1,3 Zwergesel, Zwergziegen und HĂŒhner

(10.06.2010, 14:35)
Ulli:   OsnabrĂŒck Tempelruine: Naturboden geht nicht, der Felsen wird ja nur verkleidet.
(10.06.2010, 14:28)
Holger Wientjes:   @Ulli: Der Plan der Tundraanlage macht einen guten Eindruck ! Moschusochsen anstatt der Wisente wĂ€renatĂŒrlich prima. Vielleicht klapptÂŽs ja noch, oder hat man an den "Riesenziegen" kein Interesse mehr ?
Die neue Tempelanlage sieht ebenfalls interessant aus, wirkt jedoch mindestens genauso klobig wie die momentane Anlage. Soll den Affen denn dort auch Naturboden geboten werden oder wird alles verbaut ?

@Olli: Panzernashörner leben, laut Plan, ja in der Afrikawelt in GE... ;-)
(10.06.2010, 14:19)
Ulli:   OsnabrĂŒck: Tundralandschaft = Taiga = Nordeuropa 
 ganz wie es beliebt.
Es ist eine komplette Umgestaltung des Bereiches um die "(Breis)bĂ€ren-Anlage" und bildet quasi das Geburtstagsgeschenk zum 75-jĂ€hrigen JubilĂ€um des Zoo OsnabrĂŒck im Juli 2011.
Kostenpunkt knapp 3,2 Mio Euro, Finanzierung u.a. ĂŒber die Kapitalisierung des stĂ€dtischen Zuschusses (momentan 340. 000 Euro bzw. 7 % des Zoohaushalts). Die Baukosten sind bereits im laufenden Haushaltsplan aufgefĂŒhrt.
Zur Planung: Oberthema Klimawandel, die beiden BreisbÀren sollen quasi Botschafter sein, nachdem man auch im Freiland 2005 erste Mischlingsformen entdeckt hat.
Die BraunbÀrenanlage wird optisch verbessert, der Graben verschwindet, die lange Mauer ebenfalls.

Man geht als Besucher teilweise durch eine Höhlenlandschaft sowie ĂŒber einen Baumkronenweg, der ausgehend von den Elefanten im Halbkreis am bisherigen Archaeologischen Lehrpfad vorbei sowie vor den BĂ€ren entlang fĂŒhrt, bevor er wieder bei den Orang-Utans in den Hauptweg mĂŒndet. Aufgrund der Topographie kann man den Weg quasi rollstuhlgrecht gestalten, wobei der Weg selbst dann teilweise bis zu sechs Meter (z.B. bei der BĂ€renanlage) hoch sein wird.
Neben den vorhandenen Anlagen fĂŒr BĂ€ren und Rentiere entstehen
dort eine neue Luchs-Anlage
eventuell ein Vielfraß-Anlage (Bereich BĂ€renhĂŒtte) sowie
eventuell eine Wisent-Anlage auf der FreiflÀche mit dem Springbrunnen.
Angedacht ist weiterhin eine Gemeinschaftsanlage mit WaschbĂ€ren und Nerzen in der Weggabelung bei den Robben, wobei man die WaschbĂ€ren vom Baumkronenweg aus in den BĂ€umen turnen sehen kann. Der Zoo betreut tierĂ€rztlich seit vielen Jahren die EuroNerz-Verpaarungsstation fĂŒr EuropĂ€ische Nerze im Landkreis OsnabrĂŒck, so dass die Beschaffung von EuropĂ€ischen Nerzen kein Problem sein dĂŒrfte.

Der nebenstehende Plan ist die vorletzte Version, dort sind noch Elche (statt der Rentiere) und Moschusochsen (statt der Wisente) verzeichnet.

(10.06.2010, 14:05)
Ulli:   OsnabrĂŒck: Tundralandschaft = Taiga = Nordeuropa 
 ganz wie es beliebt.
Es ist eine komplette Umgestaltung des Bereiches um die "(Breis)bĂ€ren-Anlage" und bildet quasi das Geburtstagsgeschenk zum 75-jĂ€hrigen JubilĂ€um des Zoo OsnabrĂŒck im Juli 2011.
Kostenpunkt knapp 3,2 Mio Euro, Finanzierung u.a. ĂŒber die Kapitalisierung des stĂ€dtischen Zuschusses (momentan 340. 000 Euro bzw. 7 % des Zoohaushalts). Die Baukosten sind bereits im laufenden Haushaltsplan aufgefĂŒhrt.
Zur Planung: Oberthema Klimawandel, die beiden BreisbÀren sollen quasi Botschafter sein, nachdem man auch im Freiland 2005 erste Mischlingsformen entdeckt hat.
Die BraunbÀrenanlage wird optisch verbessert, der Graben verschwindet, die lange Mauer ebenfalls.

Man geht als Besucher teilweise durch eine Höhlenlandschaft sowie ĂŒber einen Baumkronenweg, der ausgehend von den Elefanten im Halbkreis am bisherigen Archaeologischen Lehrpfad vorbei sowie vor den BĂ€ren entlang fĂŒhrt, bevor er wieder bei den Orang-Utans in den Hauptweg mĂŒndet. Aufgrund der Topographie kann man den Weg quasi rollstuhlgrecht gestalten, wobei der Weg selbst dann teilweise bis zu sechs Meter (z.B. bei der BĂ€renanlage) hoch sein wird.
Neben den vorhandenen Anlagen fĂŒr BĂ€ren und Rentiere entstehen
dort eine neue Luchs-Anlage
eventuell ein Vielfraß-Anlage (Bereich BĂ€renhĂŒtte) sowie
eventuell eine Wisent-Anlage auf der FreiflÀche mit dem Springbrunnen.
Angedacht ist weiterhin eine Gemeinschaftsanlage mit WaschbĂ€ren und Nerzen in der Weggabelung bei den Robben, wobei man die WaschbĂ€ren vom Baumkronenweg aus in den BĂ€umen turnen sehen kann. Der Zoo betreut tierĂ€rztlich seit vielen Jahren die EuroNerz-Verpaarungsstation fĂŒr EuropĂ€ische Nerze im Landkreis OsnabrĂŒck, so dass die Beschaffung von EuropĂ€ischen Nerzen kein Problem sein dĂŒrfte.

Der nebenstehende Plan ist die vorletzte Version, dort sind noch Elche (statt der Rentiere) und Moschusochsen (statt der Wisente) verzeichnet.

(10.06.2010, 14:04)
Ulli:   OsnabrĂŒck:
Tempelruine fĂŒr die Schweinsaffen statt des Affenfelsens - Fertigstellung MĂ€rz 2011
Schweinsaffen ziehen vorĂŒbergehend in die bisherige Schimpansenanlage
(10.06.2010, 14:00)
Michael Mettler:   @zollifreund: Die abgehĂ€ngte Holz-Deckenkonstruktion ist z.B. optisch attraktiv, aber eben auch ein optimaler MĂ€use-Highway...
(09.06.2010, 22:56)
zollifreund:   @Oliver Jahn: es gibt zu den Sumatranashörner sogar einen Thread hier - aber sie waren, wie gesagt, auch nur auf einem "Gehegeschild" damals erwĂ€hnt ( im Zusammenhang mit weiteren geplanten Arten fĂŒr Asien)

zum Berliner Vogelhaus: warum ist denn das aktuelle Haus so von MĂ€usen ĂŒberschwemmt, das ist ja sicher auch aus hygienischen GrĂŒnden nicht unproblematisch. hoffentlich kann im Neubau etwas dagegen gemacht werden. TierhĂ€user allgemein sind ja hĂ€ufig MĂ€useparadiese, aber soviele wie in Berlin habe ich noch nie gesehen...
(09.06.2010, 22:40)
Hannes LĂŒke:   Tundralandschaft in OsnabrĂŒck? Hab ich was verpasst? Wie was wo?
(09.06.2010, 22:02)
Oliver Jahn:   @zollifreund, davon habe ich nie gehört. Vielleicht gut so, denn so blieb die EnttĂ€uschung aus. Ich kann mich nur an die frĂŒhen PlĂ€ne erinnern, auf denen ein Panzernashorn abgebildet war.
(09.06.2010, 19:32)
Gudrun Bardowicks:   Ich bin auch besonders gespannt auf Gondwanaland und freue mich auf die eröffnung 2011. Aber auch Yukon Bay gefĂ€llt mir ausgesprochen gut und Takamanda und die Tundralandschaft in OsnabrĂŒck scheinen auch sehr gut zu werden. Den Hippodom in Köln kenne ich bisher nur von den Bildern,was ich sehe gefĂ€llt mir aber sehr gut. auf Africambo in Magdeburg bin ich ebenfalls sehr gespannt und auch der Borgori-Wald in Frankfurt scheint sehr gelungen zu sein, ich kenne ihn aber ebenfalls noch nicht.
Weitere Zooprojekte, auf die ich sehr gespannt bin, sind natĂŒrlich das neue Eismeerpanorama in Hamburg und das Brandes-Haus in Dresden.

Zu Hannover: das Outback, welches mir ebenfalls gut gefĂ€llt, wurde auch im April 2010 eröffnet und ein neues Giraffenhaus und neue Anlagen fĂŒr afrikanische Tiere mit einem Schwerpunkt auf Nordafrika im Bereich der jetzigen Show-Arena und des Antilopenrings ist in Planung, ebenfalls die Umgestaltung des Menschenaffenhauses und der Bau einer neuen Außenanlage fĂŒr die Oran Utans. Auch auf diese Projekte bin ich sehr gespannt. Mal sehen, wann das benötigte Geld fĂŒr diese Baumaßnahmen vorhanden ist...
(09.06.2010, 19:02)
Michael Mettler:   @zollifreund: Die vielen MĂ€use (und manche Insekten...) könnten einer der HauptgrĂŒnde sein, warum ĂŒberhaupt ein neues Vogelhaus gebaut wird... Die Vogelhaltung an sich ist ja im jetzigen Haus m.E. nicht die schlechteste.
(09.06.2010, 18:37)
zollifreund:   @Oliver Jahn: Gondwanaland ist ĂŒbrigens nicht das einzige neue Haus, in dem wieder Sumatranashörner gezeigt werden sollten ( oder vielleicht sogar irgendwann gezeigt werden):
auch in der ersten Infos ĂŒber Zoom Gelsenkirchen war von Sumatranashörner zu lesen. Erinnere mich noch gut an ein Schild im Zoo an einem der alten Teiche, auf dem diese erwĂ€hnt wurden - auf eine e-mail-nachfrage habe ich aber nie eine Antwort erhalten ( war ca. 2005)... :-)

sehr gespannt bin ich auf das neue Vogelhaus in Berlin. V.a. da ich mich nicht erinnern kann, dass in den letzten Jahren in einem Zoo ein separates Vogelhaus gebaut wurde - da wurden in letzter Zeit doch deutlich mehr Tropenhallen oder EisbÀrenanlagen gebaut.
Wird denn in Berlin auch fĂŒr die vielen MĂ€use im Vogelhaus gebaut? War richtig erschrocken, was da an Massen von Nagern beim meinem letzten Besuch im Mai unterwegs war - wobei, fĂŒr viele ONB waren diese fast interessanter als der eigentliche Vogelbesatz...
(09.06.2010, 17:39)
Michael Mettler:   @Liz: Der Kontrolleur saß nicht immer im HĂ€uschen, das war auch wetterabhĂ€ngig. Davon rĂŒhrt ja letztlich auch die Ähnlichkeit mit einem ZollhĂ€uschen her: Ein Durchgang, der verschlossen werden kann, und daneben ein HĂ€uschen, das nicht viel mehr als einen wettergeschĂŒtzten Sitz- oder gar nur Stehplatz bietet. Schau mal spaßeshalber in den Thread "Zoo-EingĂ€nge", 17.10.2008 (Rotterdam) - schon in der GrĂŒnderzeit gab es vergleichbare EingĂ€nge, nicht nur die viel bekannteren Prunkbauten.
(08.06.2010, 21:27)
Holger Wientjes:   @Liz: Ja danke ! Dachte, es wĂ€re ein Tierhaus.
(08.06.2010, 20:29)
Liz Thieme:   Das mag dann va an der Abschottung durch ein HĂ€uschen kommen. So wĂ€re es dann bei Hagenbeck auch nicht zu netten Klönschnacks gekommen. Ich finde so ein direkteren Kontakt besser als diese "ZollhĂ€uschen" (der Ausdruck passt perfekt).
(08.06.2010, 20:05)
Michael Mettler:   @Liz: So Ă€hnlich war das auch in Hannover vor dem Umbau am alten Eingang. Als TageskartenkĂ€ufer hast du an einem Schalter deine Karte gekauft und musstest die ein paar Meter weiter an einer Art "ZollhĂ€uschen" (das wohl ursprĂŒnglich als zusĂ€tzliche Kasse gedacht war und hie und da auch dafĂŒr genutzt wurde) kontrollieren lassen. Als Jahreskarteninhaber bzw. Mitglied des Fördervereins (der durfte damals noch freien Zutritt genießen) hast du am "ZollhĂ€uschen" einfach dein Dauerticket vorgezeigt und wurdest mit einem Kopfnicken oder einer Handbewegung "durchgewunken". Das Praktische daran war, dass man dadurch auch an vielbesuchten Tagen an der Schlange der Einlasskontrolle vorbeigehen konnte, sofern man die Karte nur fĂŒr den Kontrolleur hoch genug ĂŒber diese hielt... Kann mich aber nicht erinnern, dass der Mann ihm unbekannten oder nur flĂŒchtig bekannten Besuchern jemals "Viel Spaß" gewĂŒnscht hĂ€tte.
(08.06.2010, 19:59)
Liz Thieme:   :) klar helf ich dir da weiter.

Das Bambushaus bzw "The Leaf House" hat eine geniale Bauweise. Ich bin richtig begeistert davon. Wobei ich mir das eher in einem botanischen Garten vorstellen könnte, bin gespannt wie es in einem Zoo wirkt.
Es wird ein Ferienstrandhaus mit Platz fĂŒr eine 4köpfige Familie.

guck mal hier sind noch paar BauplĂ€ne und Bilder darĂŒber: http://www.zoo-arche-noah.de/index.php?site=static&staticID=6
(08.06.2010, 19:33)
Holger Wientjes:   @Liz: Weisst Du (oder sonst jemand) zufĂ€llig was es mit dem Bambushaus in Grömitz auf sich hat ?
(08.06.2010, 18:24)
Oliver Jahn:   @Sacha, natĂŒrlich nehme ich das nicht krumm, schon gar nicht, wenn ich mal wieder der bin, der gerade foppt! ;-)
Die Hoffnung bzgl. des alten Hauses in Köln verbindet uns, eine Nashornhaltung wĂŒrde mich hier schon begeistern. Zu Gondwana hat Mel schon fast alles gesagt, was auch ich geantwortet hĂ€tte. Im Gegensatz zum Hippodom ist Gondwana einfach viel prĂ€senter, nicht zuletzt hier im Forum.
Hinzu kommt allerdings hier noch, dass Gondwana das erste Haus in Deutschland werden sollte, in dem nach dem Krieg wieder ein Sumatranashorn gezeigt werden sollte, und auch wenn dieses nun zur Eröffnung noch nicht zu klappen scheint, so bleibt die Hoffnung dennoch bestehen. Auch der sonstige Tierbestand dort ist ja zum großen Teil außergewöhnlich, so dass eben auch fĂŒr mich die Vorfreude auf dieses Haus besonders hoch ist.
Dennoch bin ich neugierig auf Köln geworden und wenn ich mal wieder in diese Ecke Deutschlands komme, dann werde ich mir das neue Haus auf jeden Fall anschauen, und wer weiß, vielleicht werte ich dann meine persönliche Ranking-Liste ganz neu. Ich werde es dann hier berichten! :-)

(08.06.2010, 17:28)
Sacha:   @Mel: Kann man so sehen. Aber einerseits waren wir gerade beim ErbsenzĂ€hlen. Und andererseits schimmert ja auch in Deiner Aussage durch, dass man mit gleichen Ellen messen sollte.
Ich sehe das ĂŒbrigens nicht so bierernst. Und so wie ich Oliver einschĂ€tze, nimmt er unsere gegenseitigen Foppereien ebenfalls nicht krumm.
(08.06.2010, 16:30)
Liz Thieme:   @Michael, das habe ich verstanden, dass sie abends noch natĂŒrlich freundlich sind. FĂŒr mich kam es so rĂŒber, als ob man frĂŒher ohne irgendwas als JK-Besitzer durchgewunken wurde, so wie Fließbandarbeit.

Eigentlich scheint an sehr vielen Orten gebaut zu werden oder ein Bau grad abgeschlossen worden zu sein.
Mal eine Übersicht (2009-<)


Bau abgeschlossen
Tierpark Gettorf: "VerrĂŒcktes Haus" - MĂ€rz 2010
Tierpark NeumĂŒnster: Pinguinanlage - Juli 2009
Zoo Wingst: Streichelzone - Ostern 2009
Zoo Grömitz: Schimpansenhaus - 2010
Tierpark Wismar: Erweiterung Luchsanlage - 2009
Tierpark Wolgast: Erweiterung Pferdeanlage - 2009; PrÀriehundanlage - 2009
Tierpark Bassum: Affen-Insel - 2009
Tierpark ThĂŒle: Stachelschweinanlage - 2009
Vogelpark Marlow: Umbau Waldrapp-Anlage - Mai 2010; Krallenaffananlage - Mai 2010
Zoo Hannover: Yukon Bay - Mai 2010
Zoo Braunschweig: Affenhaus - April 2009
Zoo Eberswalde: Tigeranlage (insg. Gletscherlandschaften) - 2009
Tierpark Görlitz: Tibetdorf - August 2009
Zoo Aschersleben: Mini-Schweine - 2009; Vogelvoliere, Sanierung - Mai 2010; Abenteuerspielplatz - April 2010; Dschungelcafé - MÀrz 2010
Zoo Magdeburg: Zoo Eingang - 2009; Amazonienhaus - September 2009
Zoopark Erfurt: Flamingoanlage - Juli 2009; Damwildgehege - Mai 2010
Zoo OsnabrĂŒck: Unterirdische Zoo - 2009
Naturzoo Rheine, Storchen-Voliere - 2010
Allwetterzoo MĂŒnster: Sanierung Afrika-Savanne - 2009 & 2010; Außenanlage Goldene LöwenĂ€ffchen - 2010
ZOOM Gelsenkirchen: Asien - 2010
Zoo Wuppertal: Pinguinanlage - 2009
Zoo Köln: Hippodom - Mai 2010
Tierpark Aachen: Flamingoanlage - 2010; Liztaffenanlage - 2010; Eulenvoliere - Mai 2010; Wellensittichanlage - Juni 2009
Zoo Augsburg: Kattaanlage - 2009; Pavian-RotbĂŒffel-Anlage - 2009
Wilhelma: Eingang und Shop - 2009
Karlsruhe: Lebensraum Wasser - 2009
Zoo Landau: Tigeranlage (Umbau) - 2010
Zoo Neunkirchen: Ponygehege - 2009; Turopolje-Schwein-Anlage - 2010; QuarantÀnestation Greifvögel und Eulen - 2009/2010; Freiland-Terrarien - 2009/2010
Zoo SaarbrĂŒcken: Kea-Anlage - 2009
Tiergarten Mönchengladbach: Fuchsanlage - 2009
Tierpark Badpyrmont: Reptilienhaus - 2010




im Bau
Hagenbecks Tierpark: Eismeer - Eröffnung 2011
Zoo Grömitz: Bambushaus - Eröffnung 2010
Zoo Schwerin: Taubenhaus - Eröffnung 13.6.2010; Froschhaus - im Bau - Eröffnung 20.6.2010; SĂŒdamerikaanlage (?)
Zoo Rostock: Darwineum - Eröffnung 2012
Tierpark Wolgast: Spielplatz - Eröffnung 2010/201
Zoo Dresden: Prof.-Brandes-Haus - Eröffnung Juli 2010
Zoo Halle: Totenaffenhaus
Zoo Leipzig: Gondwanaland - Eröffnung 2011
Zoo Aschersleben: Ozelotanlage, Sanierung - Eröffnung 2010; Tigerland - Eröffnung 20.6.2010
Zoo Magdeburg: Africambo I - Eröffnung Juni 2010 (geplant war ĂŒbrigends ursprĂŒnglixh Ende 2010)
Zoopark Erfurt: Afrikasavanne, Eöffnung 2010; Gepardenanlage; Affenhaus
Zoo OsnabrĂŒck: Takamanda, Eröffnung 19.6.2010
Zoo Dortmund: Rinderanlage, Eröffnung x
Zoo Neuwied: Exotarium, Eröffnung 2010
Tiergarten NĂŒrnberg: Lagune (2008-2011)
Tiergarten Straubing: Streichelgehege
Tierpark Hellabrunn: EisbÀrenanlage - Eröffnung 2010
Zoo Augsburg: Kapuzineranlage - Eröffnung 2010
Wilhelma: Affenanlage (2010-?)
Zoo Karlsruhe: Schneeleopardenanlage, Kleiner Panda Anlage
Zoo Heidelberg: Elefantenanlage - Eröffnung 2010
Zoo Landau: ZoogaststĂ€tte - Eröffnung August 2010; Watussistall - Eröffnung 2010 (spĂ€ter wohl fĂŒr Antilopen); Luchsstall - Eröffnung 2010 (spĂ€ter fĂŒr Waldhunde) (evtl sind letztere beide schon fertig)
Zoo Neunkirchen: Erweiterung BĂ€renanlage - Eröffnung 2011 (zukĂŒnftig KragenbĂ€ren und Rothunde); Krankenstation und Zootierarztpraxis - Eröffnung 2010; Watvogelvoliere - Eröffnung 2010
Zoo SaarbrĂŒcken: Zebramangusten, Gepardenhaus - Eröffnung 2010
Tierpark Perleberg: Umbau und Sanierung SozialgebĂ€ude FutterkĂŒche; begehbare Voliere - Eröffnung 2010
Tierpark Bad Pyrmont: ErdmÀnnchenanlage - Eröffnung Juni 2010
Tierpark Hamm: Eingang - Eröffnung 2010


Geplant
Tierpark KrĂŒzen: MĂ€usehaus, Tropenhaus, Luchsanlage, Greifvogelvoliere (evtl. neue Anlagen fĂŒr PolarfĂŒchse und PrĂ€riehunde)
Tierpark Sassnitz: Frettchenanlage, Kinderspielplatz
Tierpark Stralsund: 3 Bauabschnitt des Schimpansenhauses, Leopardenanalge, hotsorische MĂŒhle, Spielplatz
Tierpark Berlin: BÀrenschlucht (BrillenbÀren), Beginn 2010
Zoo Berlin: Vogelhaus, Eröffnung 2012
Zoo Leipzig: Themenbereich SĂŒdamerika, Bau 2012-2015; Teile Afrikas (ua Wildhunde, Flusspferde und Nashörner); Teile Asiens (bis 2011); Teile GrĂŒndergarten (2012-2015)
Zoo Magdeburg: Africambo II (2010-2013), Nawumbo (2010-2011/12)
Zoopark Erfurt: Elefantenanlage
Zoo Krefeld: Gorilla-Garten, Schmetterlingshaus
Zoo Wuppertal: Okapi-Anlage (2010), Bonoboanlage (2010-2011), Voliere (Schuhschnabel & Schwarzschnabelstorch) (2011-?)
Opel-Zoo Kronberg: Elefantenanlage, Buschschliefer/Graupapagei/Mohrenkopfpapagei-Anlage
Zoo Frankfurt: BĂ€renanlagen (2010-?), Eingang, Pinguinanlage (2011-2013)
Zoo Augsburg: Flamingohaus-Erweiterung, Nilgau-Stall, Verwaltung & ZoogaststÀtte
Wilhelma: Elefantenanlage, SchulgebÀude
Zoo Karlsruhe: Elefantenanlage und weitere
Zoo Kaiserslautern: Zoo-Vision Masterplan
Zoo Neunkirchen: Schneeleoparden-Anlage (Eröffnung 2011), Amurtiger-Anlage (Eröffnung 2011), Asiatische Löwen (Eröffnung 2012), Tropenhalle (Eröffnung 2013), Afrikanische Savanne Erweiterung (Abriss Leopardenhaus) inkl. Flamingolagune, Kamelhof mit Haustierbereich (Eröffnung 2013), Eingangsbereich, Geierfelsen, Ententeich
Zoo SaarbrĂŒcken: Seehundbecken


Angaben ohne GewÀhr (Angaben von den HPs)
(08.06.2010, 16:25)
Mel:   @Sacha: Ich denke hier muß man ein wenig differenzieren, zwischen einem Großbauprojekt, welches von Anfang und wĂ€hrend der Bauphasen stark publiziert wurde und einem fertigen Objekt welches weniger stark publiziert wurde.

Die Einstufung von Gondwana in einer Art Hitliste basiert ja auf dem was publiziert wird und was man erwartet. Und da stellt sich Gondwana ohne Probleme als einer der Favoriten heraus alleine schon durch die sehr transparente Medienpolitik. Anders ist es dann schon mit einer Wertung von Anlagen die mittlerweile eröffnet wurden. Da an diesen Objekten nichts mehr „großartig“ verĂ€ndert werden kann, und man aus wenigen vorher gehenden Publikationen schöpfen kann bleibt ein Einordnen ins Raking, oft dem Besucher vor Ort untergeordnet. Auch ich wĂŒrde mir trotz den vielen Bildern die es nun im Netz zu besichtigen gibt kein Urteil bezĂŒglich einer Einordnung in eine Hitliste erlauben. Wobei ich Gondwana auch sehr weit oben ansiedeln wĂŒrde, immer bezĂŒglich des aktuellen Veröffentlichungsstand.

(08.06.2010, 15:41)
Sacha:   @Oliver: Verdammter Tippfehler - Na warte, Dich erwische ich auch noch:)
Die BefĂŒrchtung mit der "Beraubung der Tierhaltung" im alten Elefantenhaus teile aber auch ich. Schauen wir mal. Vielleicht wird ja doch noch ein tolles Nashornhaus daraus, bei dem der Charakter des GebĂ€udes erhalten bleibt.
Etwas verwirrt bin ich doch. Ich verstehe zwar, dass Du kein Urteil ĂŒber das HippoDOM abgeben willst, weil Du es noch nicht kennst. Aber ĂŒber Gondwana kann man sich eigentlich auch kein richtiges Bild machen, da die Anlage ja noch nicht fertig ist...:)

@Markus R.: Ich bin auch kein ONB und zudem ebenfalls "Artensammler":) - Das dumme ist nur, dass wir nicht die Mehrzahl der Besucher und somit nicht die Mehrzahl der Einnahmen ausmachen...
(08.06.2010, 14:37)
Holger Wientjes:   ...zu erkennen ist...
(08.06.2010, 14:03)
Holger Wientjes:   @Ulli: Also als dominant habe ich es nicht empfunden. Die Freianlage bietet auch Einblicke ohne Haus im Hintergrund. Durch seine Form und die Holzverkleidung fĂŒgt es sich ganz gut in die Landschaft, wie ich finde. Etwas GrĂŒn kann ja noch mit der Zeit hinzu kommen. Als störend empfand ich im Inneren allerdings die Scheiben. Wirkt eher wie ein Aquarium. Ist aber natĂŒrlich alles Geschmacksache. Interessant finde ich es aber auf jeden Fall insofern, als dass es nicht auf einen Immersionseffekt setzt und mit Kunstfels kaschiert worden ist sondern ganz klar und ganz bewusst als Tierhaus zu erkennen sein ist.
(08.06.2010, 14:02)
Michael Mettler:   Nun muss ich es aber doch mal loswerden, da die unterschiedlichsten Versionen kursieren: Laut Kölner Zoo (und der muss es zwangslĂ€ufig am besten wissen) heißt das neue Bauwerk DER HippoDOM - und nicht "das" oder gar "-drom". Die EselsbrĂŒcke (Oder im Fall Köln eher ZoobrĂŒcke?) ist hier ganz einfach: der Kölner Dom - der Hippo-Dom. Gab es nicht vorher sogar eine Werbekampagne "Köln bekommt einen zweiten Dom"...?

Und da ich gerade am ErbsenzĂ€hlen bin: In Frankfurt gibt es keinen "Bogori-Wald", wie nicht selten zu lesen, sondern das Kunstwort heißt "Borgori" - zusammengesetzt aus den Bewohnern B-onobo, OR-ang und GORI-lla. Damit erĂŒbrigt sich wohl die EselsbrĂŒcke :-) (FĂŒr Puristen: Klar, nach dem Bonobo mĂŒssten eigentlich Sumatra-Orang und Westlicher Flachlandgorilla folgen. Dann hieße es eben Bosuwe-Wald.)
(08.06.2010, 13:55)
Markus R.:   @ Sacha: Tja, aber ich bin nicht ONB. London hat einen hervorragenden Vogel und Reptilienbestand (u.a. Höhlenweihe, Gelbmasken-Hornvogel, Rotbauch-Fruchttaube, Philippinenkrokodil, Boehlens Python, Galapagos-Riesenschildkröte usw.) - da schlĂ€gt einfach das Herzn jedes Artensammlers höher. Und Bern ist freilich eher klein und durch seine Spezialisierung auf palĂ€arktische Tiere in der Artenvielfalt etwas eingeschrĂ€nkt. Dennoch bietet einige geradezu sensationelle Arten wie Papageitaucher und Mongolische BraunbĂ€ren nebst einigen wirklich innovativen Anlagen.
Ich finde auch ExklusivitĂ€t kann durchaus zur "WĂŒrde" eines Zoos beitragen. Aber wie du bereits festgestellt hast: Das hier ist eine eher emotionale Geschichte und da hat jeder so seine eigenen Kriterien...
(08.06.2010, 13:22)
Oliver Jahn:   @Sacha, die meisten Hippodrome, die ich kenne, sind keine Neubauten. :-)
Beim Hippodom hingegen kann ich mir, genau wie bei Yukon, noch kein richtiges Bild machen, da ich es noch nicht kenne. Und die Vorfreude hielt sich auch in Grenzen, da ich hier ernsthaft befĂŒrchte, dass das historische Haus dabei komplett der Tierhaltung "beraubt" wird.

(08.06.2010, 12:26)
Sacha:   @Oliver Jahn: Mich trifft der Schlag! Gondwana steht bei Dir an erster Stelle, sogar die Elefantenhaltung in Heidelberg nennst Du. Aber kein Wort vom Flusspferdfan zum Hippodrom in Köln???!!! Ich versteh die Welt nicht mehr...:)

@Markus R.: Ich glaube, Du hast da was ĂŒbersehen. Ich schrieb ja, dass das mit dem "Hauptstadtzoo" kein eigenlicher Grund ist. Das ist nur eine emotionale Meinung. Die Ansicht, Bern und London hĂ€tten "wĂŒrdige" Hauptstadtzoos stelle ich allerdings in Frage. Mal abgesehen davon, dass die Provinzler in Bern nur wegen Ihrer NĂ€he zur französischen Sprachregion HauptstĂ€dter sind, hat deren Zoo (genauer Tierpark) kaum tierische Highlights fĂŒr ONB (die Betonung liegt auf ONB) zu bieten. Da sieht es in ZĂŒrich (heimliche Hauptstadt) und Basel (Narrenhauptstadt) ganz anders aus. In ersterer spazieren ĂŒbrigens - wie ihr vielleicht gelesen habt - sogar Asiatische Elefanten nachts alleine durch die Innenstadt...
Und London ist nur noch ein Schatten seiner selbst. Der dortige Zoo hat in den letzten 20,25 Jahren enorm an AttraktivitĂ€t fĂŒr ONB eingebĂŒsst, weil die Haltung unzĂ€hliger "Zugpferde" (Elefanten, Nashörner, EisbĂ€ren, Orang-Utans, Schimpansen) beendet wurde und mit Ausnahme des Komodowarans keine neuen "Reisser" hinzukamen. Tja, selber schuld, die Thommies, dass ihnen die Krauts wieder vor der Sonne stehen.
(08.06.2010, 12:18)
Ulli:   Sorry - aber gerade das Dresdener Giraffenhaus empfinde ich außen als mißlungen - es ist viel zu dominant - die Giraffen werden ja fast "erschlagen".
Ein Stauden-GrĂŒngĂŒrtel zwischen Haus und Freianlage wĂ€re sehr sinnvoll gewesen
(08.06.2010, 11:43)
Holger Wientjes:   @Oliver Jahn: Über gelungene Weiternutzungen von alten HĂ€usern freu ich mich auch immer ganz besonders. Zeigt ein Zoo auf diese Weise doch Fortschritt ohne sein ganz persönliches Flair aufzugeben. Hier habe ich mich aber auf "echte" Neubauten beschrĂ€nkt, da diese, wie Michael auch schon sagte, aktuell fast ĂŒberall entstehen. Ansonsten finde ich das Tapirhaus in Wuppertal sehr gut nachgenutzt. Ausserdem das Antilopenhaus in Berlin und das Raubtierhaus in Halle. Ich hoffe, dass man das SĂŒdamerikahaus in Köln auch wieder möglichst bald in neuem Glanz besichtigen kann und man fĂŒr das alte Elefantenhaus dort ebenfalls eine gute Nachnutzung findet. Auf die Umgestaltung des Affenhauses in Leipzig zum Insektarium bin ich auch sehr gespannt.

Als Neubau fÀllt mir noch der sehr gelungene Zoo unter der Erde in OS ein. Auch auf sein Pendant in DD trifft das zu.

@A. Fuchs: Klar, das Giraffenhaus in DD sollte man auf jeden Fall auch erwÀhnen. Durch seine Architektur setzt es sich von vielen aktuellen Kunstfelsbauten deutlich ab.
(08.06.2010, 10:07)
Ulli:   wahrscheinlich viel wichtiger als mancher Neubau:
Die Bilanz: Energie gespart trotz Ausbau
Nun wurde ausgewertet: Lasse man die seit 2005 neu gebauten GebĂ€ude außer Betracht, zeige sich im Vergleich der Jahre, dass der Zoo ĂŒber 336.000 Kilowattstunden (kWh) WĂ€rme und 250.000 kWh Strom im Jahr weniger verbrauche. Zum Vergleich: Ein Einfamilienhaus verbraucht jĂ€hrlich 20.000 kWh WĂ€rme und 4.000 kWh Strom. Damit stoße der Zoo 250 Tonnen CO2 weniger aus und sparte letztes Jahr 68.200 Euro. Auch andere Zoos können von den Erkenntnissen des OsnabrĂŒcker Zoos profitieren: Die einzelnen Verbrauchsstellen zu erfassen, die Heizungen automatisch einzustellen, WĂ€rme fĂŒhrende Rohre und Dachböden zu dĂ€mmen oder UmwĂ€lzpumpen zu drosseln seien laut Hanneken die ersten wichtigen und auch finanzierbaren Schritte fĂŒr andere Zoos.

Ein Kompetenzteam aus Energie-, Tier- und Umweltexperten
Der Zoo OsnabrĂŒck suchte sich fĂŒr den Energiesparzoo finanzielle und fachliche UnterstĂŒtzung bei der DBU und den Stadtwerken OsnabrĂŒck. „Zoos leisten einen wichtigen Beitrag zu Artenschutz, Forschung und Bildung. Gleichzeitig benötigen sie viel Energie. Die Versorgung so sparsam wie möglich zu gestalten, ist hier beispielhaft verwirklicht worden. Dieses Wissen kann nun an andere Zoos weitergegeben werden“, so Dr. Fritz Brickwedde, GeneralsekretĂ€r der DBU. Die Stadtwerke halfen insbesondere mit ihrem Fachwissen: „Das Thema Energiesparen gehört zu unserer Kernkompetenz und ist wesentlicher Baustein unserer grĂŒnen Initiative KUK. Eine inhaltliche und fachliche UnterstĂŒtzung des Zoos war uns deshalb eine Herzensangelegenheit“, erklĂ€rte Manfred HĂŒlsmann, Vorstandsvorsitzender der Stadtwerke.
"Wir sparen jÀhrlich 80.000 Euro"
Gemeinsam mit DBU und Stadtwerken investierte der Zoo 500.000 Euro in die Energiesparmaßnahmen. "In Zukunft sparen wir jĂ€hrlich 80.000 Euro", kĂŒndigte Busemann an. Nach seinen Planungen sollen die Investitionskosten in sechs bis sieben Jahren gedeckt sein. Informationstafeln, die sogenannten "Energiespartatzen", machen den Zoobesuchern deutlich, an welchen Stellen klimaschonende Maßnahmen umgesetzt wurden.
(Quelle Zoo OsnabrĂŒck / NDR)

(08.06.2010, 09:35)
Michael Mettler:   @Liz, da musst du was missverstanden haben. Mich freut ja in Hannover gerade, dass die ServicekrĂ€fte nicht aufgesetzt freundlich, sondern wirklich fröhlich "rĂŒberkommen" und damit selbst nach ihrem (!) langen Arbeitstag noch gute Laune und Spaß vermitteln. Als jemand, der selber sein ganzes Berufsleben lang tĂ€glich mit Handel und Dienstleistung verschiedenster Branchen zu tun hat, nehme ich das sehr bewusst als positiv wahr. Die vielzitierte "DienstleistungswĂŒste Deutschland" liegt jedenfalls nicht am hannoverschen Sambesi ;-)
(08.06.2010, 09:28)
Alexander Fuchs:   Auf folgende Projekte freue ich mich ganz besonders, da steht Gondwanaland an erster Stelle, gefolgt von der Delfinnbucht in NĂŒrnberg und dem Brandeshaus in Dresden. Diese drei Großprojekte sind noch im Bau und man freut sich auf die Fertigstellung. Yokun Bay ist ja schon fertig und zĂ€hle es natĂŒrlich mit dazu, ein Bild muss ich mir aber noch machen.

Man merkt das sich die Zoolandlanschaft verĂ€ndert und hin zur kommerziellen Vermarktung geht. Man kann nur hoffen das die Zoos sich nicht ĂŒbernehmen und evtl. einzelne auf der Strecke bleiben und dann schließen mĂŒssen.

Ein Projekt möchte ich aber noch hervor heben und zwar vom TP Görlitz und seinem tibet. Dorf, was ausgesprochen gelungen ist und auch zeigt, dass auch kleinere Einrichtungen dem Trend der modernen Vermarktung und BesucherbedĂŒrfnissen folgt.

Das wĂŒrde zwar den Rahmen jetzt sprengen, aber einige Projekte möchte ich schon noch erwĂ€hnen die fĂŒr mich persönlich beeindruckend sind.

- Giraffenhaus Dresden
- ORANGerie Wien
- Australienanlage Zoo Leipzig
- Africombo Magdeburg
- Hippodrom
- Eismeer Hagenbeck
- Elefantenhaus Halle
- Bogoriwald

Ich habe deshalb die Australienanlage erwĂ€hnt, da sie ja nur ein Provisorium ist, aber durch Ihre sehr schöne Gestaltung und Strukturierung toll ist. Gleichzeitig wurde durch diese Anlage aber auch die Zukunft fĂŒr die Nachnutzung der Wildhunde eingeleitet, fĂŒr den ONB nicht sichtbar.
Das Elefanenhaus in Halle habe ich deshalb erwĂ€hnt, da man ohne viel Schnick-Schnack eine funktionelle Anlage fĂŒr Tiere errichtet hat.



(08.06.2010, 07:22)
Liz Thieme:   Michael, dann liegt das aber an eurem Hannoveranischen Personal oder an dir, denn bei Hagenbeck zeigt man als Jahreskartenbesitzer die Karte den Portiers vor (wenigstens als Norm-JK-Besitzer) und die wĂŒnschen einem auch einen schönen Tag oder viel Spaß oder unterhalten sich kurz mit einem und das ohne wie eine Schallplatte zu wirken.

Oli, gerade beim zukĂŒnftigen Eismeer (nicht nur Nordmeer, sondern auch SĂŒdmeer) habe ich Angst vor den staatlichen KĂŒrzungsmaßnahmen. Denn Hagenbeck hat da ja einen dicken Konkurenten im Hafen liegen, eine der grĂ¶ĂŸten Fehlplanungen Hamburgs - die Elb-Philharmonie.

Mein Favorit wurde ja leider erst nach meinem Besuch in der Bronx eröffnet, das Madagaskarhaus. Aber wenn ich mir die Zukunft so angucke, bin ich va auf Chester gespannt mit dem "Heart of Africa". Hieran erinnert mich auch Paris sehr stark.
In Deutschland kenne ich persönlich gar nicht so viele Neubauten (jĂŒnger als 2 Jahre). Aber das was ich vom Elefantenhaus in Heidelberg schon sehen konnte gefĂ€llt mir und nicht nur gestalterisch, sondern auch sinnmĂ€ĂŸig. Denn mir entgeht bei manchen Neubauten der Sinn von vielen Bereichen.

Was ich mich aber manchmal frage ist. Warum nimmt ein Zoo nicht den Mut zusammen und nimmt sich Zeit fĂŒr die Eröffnung von neuen Bereichen, die viel mit Pflanzen besiedelt sind und lĂ€sst sie erstmal einwachsen. Mir fĂ€llt derzeit nur ein Zoo ein, der dieses Verhalten plant.
(07.06.2010, 22:51)
Markus R.:   Ich freue mich am meisten auf das neue Manati-Haus in NĂŒrnberg. Ich denke, die Haltung der Tiere wird dadurch auf eine ganz andere Ebene gehoben - und ich hoffe, es wird den Zuchterfolgen keinen Abbruch tun. Aber auch kleinere Projekte haben es mir durchaus angetan, z.B. das geplante Exotarium in Neuwied und der Lemurenwald in Erfurt.

@ Sacha: Auch ich fĂ€nde Elefanten in Paris sehr schön, aber das Argument mit dem Hauptstadtzoo kann ich so nicht unterschreiben. Auch in Bern und London gibts keine Elefanten - und beide sind in meinen Augen trotzdem wĂŒrdige Hauptstadtzoos.
(07.06.2010, 22:30)
Michael Mettler:   Ich denke, dass die Bauflut auf mehreren Wurzeln ruht. Dazu zĂ€hlen verĂ€nderte AnsprĂŒche der Zoobesucher genauso wie wirtschaftliche Notwendigkeiten, denn etliche AltgebĂ€ude und -anlagen sind nun mal unter heutigen Gesichtspunkten Energieschleudern und Wasserverschwender. Zu den bemerkenswertesten und damit richtungweisenden Neuerungen in Hannover zĂ€hlt fĂŒr mich z.B. auch, dass Yukon Bay ein Vielfaches des Wasservolumens der Altanlagen enthĂ€lt, aber der Wasserverbrauch wegen einer Wiederaufbereitungsanlage (die bestimmt einen erheblichen Teil der Baukosten ausmacht) im Vergleich zu den Altanlagen um 85 % (!) gesunken ist.

NatĂŒrlich liegt auch bei mir der Fokus in erster Linie auf der Tierhaltung und -prĂ€sentation, aber ich möchte das Augenmerk auch noch auf ein weiteres Element der Modernisierungswelle lenken, nĂ€mlich die deutlich verstĂ€rkte Orientierung dahin, dass der Besucher als zahlender Kunde gesehen wird, dem man Service bieten muss. Denn es werden ja nicht nur TierhĂ€user (um)gebaut, sondern auch ServicebĂŒros, Gastronomien, SanitĂ€rbereiche und Zooshops. Denke ich auch hier 30 Jahre zurĂŒck, dann bestand der Souvenirverkauf in vielen Zoos aus etwas, das wie ein Kiosk oder Postschalter aussah, wo ein nicht immer freundliches, meistens Ă€ltliches Wesen kaum erkennbar hinter dem Glas im Halbdunkel hockte und noch immer die gleichen Souvenirs verkaufte, die es auch schon weitere 30 Jahre vorher gegeben hatte. (Zumindest Letzteres ist in Frankfurt noch heute so - da werden noch immer Souvenirs aus der Grzimek-Ära verkauft, die vor 36 Jahren endete!). Und wer beim Zoobesuch mal dringend "fĂŒr Königstiger" musste, war selbst schuld. In Hannover sollen manche Besucher damals den benachbarten Wald vorgezogen haben, wenn sie es noch so lange zurĂŒckhalten konnten ;-)

Zwar sehne ich mich manchmal nach der Zeit zurĂŒck, wo man als Jahreskarteninhaber einfach durchgewunken wurde und sich nicht in eine Schlange einreihen musste. Aber andererseits ist es fĂŒr mich auch ein ganz anderes GefĂŒhl, wenn ich am SpĂ€tnachmittag eines knĂŒppelvollen Zootages noch fĂŒr eine kurze Runde vorbeischaue und mir jemand bei der Einlasskontrolle trotz seines/ihres bald bevorstehenden Feierabends nach einem arbeitsreichen Tag noch "Viel Spaß" wĂŒnscht und dabei so wirkt, als sei das tatsĂ€chlich so gemeint und nicht nur heruntergeleiert. SOLCHE "Projekte der Zoos" begeistern mich dann durchaus auch!
(07.06.2010, 21:04)
Oliver Jahn:   Dann wollen wir mal hoffen, dass dem radikalsten Sparprogramm der Regierung seit Kriegsende nicht auch der ein oder andere Zoo(neubau) zum Opfer fĂ€llt.
@Holger, an erster Stelle steht bei mir auch Gondwana, da ist die Spannung bei mir am höchsten. Gespannt bin ich aber auch auf Africambo in Magdeburg, denn eine Vergesellschaftung von Spitzmaulnashörnern finde ich schon wegweisend. Eine Elefantenbullen-Anlage habe ich in den Niederlanden bereits gesehen, finde aber auch hier, dass es in Deutschland mal an der Zeit war, so etwas anzugehen, daher hat auch Heidelberg hier fĂŒr mich die Nase vorn. Und als Zoofan, der sehr an historischen Zoos und der tiergerechten Nachnutzung von BaudenkmĂ€lern interessiert ist, begeistert mich auch immer wieder der Umbau der DickhĂ€uterhĂ€user in Leipzig und (wenn auch schon etwas her) in Wuppertal. Sehr gespannt bin ich da auch auf das neue Nordlandpanorama bei Hagenbeck. Yukon muss ich mir erst einmal ansehen, um mir ein wirkliches Urteil erlauben zu können.
(07.06.2010, 20:07)
Holger Wientjes:   @Michael M.: Da hast Du völlig recht. Gerade aufgrund dieser durchaus angenehmen Flut an Neubauten bin ich auf dieses Thema gekommen. Und neben diesen Mammutprojekten gehen neue Anlagen wie der neue Huftierstall in Dortmund oder das LippenbĂ€rgehege in Rheine, die ja auch erstmal finanziert werden mĂŒssen, völlig unter. Scheint so, als beginne ein WettrĂŒsten in der Zoolandschaft. WĂ€re nur bedauerlich, wenn einige Parks dann untergehen wĂŒrden !
(07.06.2010, 19:52)
Michael Mettler:   @Holger: Muss erst mal alle gesehen haben, um sie beurteilen zu können :-)

Zum bisherigen Zeitpunkt finde ich erst mal - ĂŒbergreifend betrachtet - die enorme Entwicklungswelle in der deutschen Zoolandschaft bemerkenswert. Als ich vor knapp 30 Jahren damit begann, Zootouren zu machen, war es ja schon ein Ereignis, wenn (gefĂŒhlt) alle paar Jahre irgendwo eine neue Großanlage bzw. ein Schauhaus entstand. Damals hĂ€tte ich im Traum nicht dran gedacht, mal eine Zeit zu erleben, wo man mit dem Kennenlernen neuer Bauwerke und ganzer Zooteile kaum noch hinterherkommt. Ich weiß, dass der Vergleich nicht ganz passt, aber trotzdem fĂ€llt mir als Ă€hnlich ĂŒbergreifende Innovationswelle eigentlich nur der Wiederaufbau mancher InnenstĂ€dte nach dem Krieg ein.
(07.06.2010, 17:10)
Liz Thieme:   danke fĂŒr die Sachen von Paris, aber das kannte ich bisher. Ich hatte auf eine lesbare Karte mit den Arten gehofft. Denn alles was ich bisher kenne ist grafisch nicht so wirklich erkennbar.

Hier noch mal die HP der Architekten:
http://www.b-nt.biz/

TN+ hat schon bei den Zoos von Helsinki, Rabat und Chizé mitgearbeitet.
Zumal ich irgenwo gehört hatte, dass die 2007er PlÀne, die halt zu finden sind, nicht mehr die aktuellen sind.
(07.06.2010, 15:41)
Holger Wientjes:   @Michael M.: Ist natĂŒrlich richtig. Auch Takamanda bedeutet fĂŒr die Schimpansen eine Verbesserung. Wollte auch nicht in strikte Kategorien einsortieren sondern nur einen Anstoss bieten. Ich wĂŒrde Gondwana vielleicht fĂŒr am ambitioniertesten halten, dicht gefolgt von YukonBay und Takamanda. Erst dann, da bislang wenig Tierarten dort eingezogen sind, wĂŒrde ich ZOOM-Asien nennen.
An neuen TierhÀusern haben mir in den letzten Jahren Rio Negro, Hippodom und Borgori gut gefallen. Auf das Brandes-Haus bin ich auch gespannt.
(07.06.2010, 14:29)
Michael Mettler:   @WolfDrei: Sieht interessant und potenziell artenreich aus.

@Holger: Auch Yukon Bay wĂŒrde ich durchaus unter "Verbesserung der Haltungsbedingungen" einordnen, denn es ging ja vor allem darum, vorhandenen Arten bessere Anlagen zu bieten. EisbĂ€ren, PrĂ€riehunde und Bisons sind zwar jetzt NeuzugĂ€nge, waren aber als Arten jeweils bis kurz vor Bau schon im Bestand bzw. hĂ€tten es sein können, wenn die alten EisbĂ€ren noch etwas lĂ€nger gelebt hĂ€tten. Timberwölfe und Karibus waren lediglich zielgerichtete Austausche vorhandener "Planstellen" (Europ. Wölfe und Hausrentiere). Die thematische Artenaufstockung ist ja vor allem der Tatsache zu verdanken, dass in den neuen Gehegen so weit möglich Artengemeinschaften gehalten werden. Takamanda und Gondwana dienen da m.E. viel mehr als Yukon Bay der Erweiterung der Tiersortimente, zumal beide auf ErweiterungsgelĂ€nde errichtet werden konnten, wĂ€hrend Yukon Bay auch den Wegfall anderer Tierarten zu Gunsten der "Kanadier" bedeutete.
(07.06.2010, 13:40)
WolfDrei:   Anbei ein Plan des neuen Vogelhauses des Berliner Zoos. Baubeginn (d.h. Abriß eines Teiles) im 2. Halbjahr 10(?).Teilabriß, da ja der Vogelbestand irgendwo "zwischengelagert" werden muß. Ein Zeitplan wurde im Jahresbericht 2009 nicht angegeben.
(07.06.2010, 11:01)
Holger Wientjes:   Welches der aktuellen oder vor nicht allzu langer Zeit in Betrieb genommenen Grossprojekte der Zoos (in Deutschland) haltet ihr fĂŒr die richtungsweisensten, interessantesten, gelungensten, etc. ? Ich denke da so an Projekte wie Gondwana, Takamanda, Yukonbay, Borgori-Wald oder Hippodom. Ich denke Gondwana und Yukonbay waren/sind wohl die am lĂ€ngsten herbeigesehnten. Borgori und Hippodom bedeuten vor allem eine absolute Verbesserung der Haltungsbedingungen und Takamanda befördert OS in die nĂ€chst höhere Liga.
(07.06.2010, 10:14)
Sacha:   Auch ich freue mich, dass Vincennes als Phoenix aus der Asche entstehen soll (Habe da bezĂŒglich der Finanzierung noch leise Zweifel). Ich habe den Zoo Anfang der 90er zweimal besucht. Schon damals waren einige grössere Arten zugunsten von kleineren abgegeben worden und vor allem der Wasservogelbestand war - wenn ich die alten ZoofĂŒhrer aus den 70ern und 80ern zu rate ziehe - arg dezimiert worden.

Die genannten Biozonen können, wenn sie denn in diesem Umfang auch realisiert werden, wegweisend fĂŒr die europĂ€ische Zoohaltung sein.

Der Verzicht auf die Elefantenhaltung finde ich dagegen (wieder einmal) unverstĂ€ndlich. Einerseits hatte Paris einige Zuchterfolge vorzuweisen bzw. einen wunderschönen, grossen Zuchtbullen. Es ist also einiges an Knowhow vorhanden. Dann gĂ€be es zumindest theoretisch die Chance, dass ZoogelĂ€nde zugunsten der Elefanten zu vergrössern, genauer in den Bois de Vincennes auszuweiten. Und weiter hat es in der nĂ€heren Umgebung - abgesehen vom Safaripark Thoiry (der m.W. aber keine Zucht betreibt) - keine Zoos mit Elefanten. Kommt hinzu, dass es in Zukunft in Paris auch keine Tiger, GrossbĂ€ren und Gibbons mehr geben wird. Letztere werden auch nicht - zumindest was ich in den PlĂ€nen, die ich fĂŒr den Bereich Aequatorialafrika gesehen habe - durch Gorillas oder Schimpansen ersetzt. ONB muss somit auch ohne die Menschenaffen(artigen) auskommen. Da wĂ€ren Elefanten als Ausgleich umso wichtiger.
Und zu guter letzt (obwohl kein eigentlicher Grund): Ein Hauptstadtzoo ohne Elefanten? - Irgendwie ist das unwĂŒrdig.
(01.06.2010, 21:22)
WolfDrei:   "Mein Wissen" stammt aus der Zeitung der Fördergemeinschaft (La lettre de SECAS, 1. Quartal 2010), darin auch die Lageverteilung und damit die GrĂ¶ĂŸe der "Biozonen", dazu einige Bauten, u.a. die "Tropenkuppel". Details nĂ€chste Woche , da ich wenig Zeit hatte.
(01.06.2010, 21:00)
Gerhard Joerres:   Zum Zoo in Paris:

Er wurde 1934 nach dem Muster von Hagenbeck mit vielen Kunstfelsen errichtet, die es ermöglichten die Tiere ohne Gitter zeigen zu können. Gerade der große Felsen, der erhalten bleiben soll, bildete eine phantastische Kulisse. Aber die Kunstfelsen wurden im Laufe der Zeit marode. Es war nicht genug Geld dafĂŒr da, alles zu reparieren und große Teile des Zoos mussten fĂŒr die Besucher gesperrt werden. Mitte der 2000er Jahre kam es zu Streiks des Personals, weil der Zoo in einem so schlechten Zustand war und erste PlĂ€ne fĂŒr eine grundlegende Renovierung wurden entwickelt. Ende 2008 wurde der Zoo, der der Stadt Paris gehört, geschlossen. Der Neubau sollte ursprĂŒnglich 150 Millionen kosten. Die öffentliche Hand wollte davon 30 Millionen tragen, aber die restliche Finnazierung sollte durch private Investoren getragen werden. Lange Zeit fĂŒrchtete man, dass trotz öffentlicher Beteuerungen, der Zoo nie mehr öffnen wĂŒrde.

Nun konnte Bertrand-Pierre Galey, der Direktor des Naturkunde Museums, des MusĂ©um d'histoire naturelle, zu dem der Zoo gehört, verkĂŒnden, dass der Zoo bis 2013 bis auf den großen Felsen, dem Erdboden gleichgemacht wird und neu gestaltet wird und im FrĂŒjahr 2014 wieder eröffnen soll.

Zitat:
"Nous allons ouvrir un lieu qui sera Ă  la fois un lieu de conservation animale et une invitation au voyage."


"Wir werden einen Ort eröffnen, der einmal ein Ort des Artenschutzes und eine Einladung zu einer Reise sein wird"

Die Bewohner des Zoos sind bis auf die Giraffen und die Lemuren in andere Zoos transportiert worden. Zu der recht großen Giraffenherde des Zoos gehören einige schon recht alten Tieren und es wĂ€re fĂŒr sie zu gefĂ€hrlich gewesen sie in einen anderen Zoo zu bringen, da gerade der Transport von Giraffen immer ein besonderes Risiko ist. Außerdem wĂ€re es unmöglich gewesen einen Zoo zu finden, der die gesamte Herde von 15 Tieren aufnimmt und man wollte die soziale Struktur der Tiere nicht zerstören, weil sie wichtig fĂŒr das Wohlbefinden der Tiere ist.

Von 2013 an werden die meisten alten Bewohner, rund 1000 Tiere, zurĂŒckkehren. Aber es wird keine BĂ€ren und Elefanten mehr im Zoo de Vicennes geben. Es soll keine KĂ€fige mehr geben, sondern fĂŒr die Tiere artgerechte, große Gehege, die fĂŒr die Zoobesucher attraktiv sind. Daher werden nur Tiere gezeigt, die auf dem vorhandenen Platz auch so gezeigt werden können.

Der Neubau soll nun 106 Millionen Euro kosten, die aus sowohl von der öffentlichen Hand als auch von privaten Investoren aufgebracht werden. Ein Vertrag mit der Gesellschaft Chrysalis, einer Tochtergesellschaft der Caisse des dĂ©pĂŽts et de Bouygues, ĂŒbertrĂ€gt dem Museum die Leitung des Zoos, die tiermedizinischen und wissenschaftlichen Aufgaben. Das Unternehmen ist im Gegenzug fĂŒr die Wartung und den Unterhalt fĂŒr 25 Jahre zustĂ€ndig, dafĂŒr ist eine jĂ€hrliche Zahlung von 12,2 Millionen Euro vom Museum zu zahlen. Die Eintrittskarte soll 13 Euro kosten.

Der Artikel des Figaro auf Französich:

http://www.lefigaro.fr/culture/2010/02/24/03004-20100224ARTFIG00799-le-zoo-de-vincennes-a-l-heure-ecolo-.php

Es gibt auch einen deutschen Artikel, in dem allerdings nur wenig Informationen enthalten sind. Ich kann ihn aufgrund der eckigen Klammern in der URL leider nicht richtig verlinken. Ihr mĂŒsst die Zeile unten kopieren und in das Adressfeld eures Browsers einfĂŒgen, wenn ihr den Artikel lesen wollt.

http://www.greenpeace-magazin.de/index. ... &tx_ttnews[tt_news]=74184&tx_ttnews[backPid]=23&cHash=c0ae04c257

Und hier ist noch ein Video des französische Fernsehens, mit Bildern aus dem alten zoo, vom Transport der Tiere und Skizzen von dem Plan fĂŒr den neuen Zoo.

http://info.france2.fr/france/renovation-du-zoo-de-vincennes-61342176.html?onglet=videos&id-video=MAM_2500000000007562_201002241406_F2

Noch ein französicher Artikel dazu:

http://tempsreel.nouvelobs.com/depeches/societe/20100224.FAP0378/le_zoo_de_vincennes_rouvrira_en_2014_pour_devenir_lun_d.html

Hier steht u.a. dass der Zoo, der 14,5 Hektar groß ist, in 6 Biozonen eingeteilt werden soll: Patagonien, Sahel-Sudan, Europa, Amazon-Guyana, Madagaskar und Australien-Äquatorial Afrika eingeteilt werden soll.

In der Sahel-Sudan Zone, der grĂ¶ĂŸten, sollen in einer Savannenlandschaft Nashörner, Zebras, Löwen und Antilopen gezeigt werden. FĂŒr Guyana, dem Amazonasgebiet, wird ein großes GewĂ€chshaus von 4.000 Quadratmetern neu errichtet, in dem in tropischen feuchten Bedingungen kleine Krallenaffen und SeekĂŒhe gezeigt werden sollen.

Einheimische Tiere wie Wölfe, Mönchsgeier oder Vielfraße werden nicht in einer Waldzone Europas prĂ€sentiert "Umgebungen, die wir kennen, ĂŒber die wir aber oft wenig wissen", sagte das Museum.

Außerdem soll eine große Voliere von 2.000 Quadratmetern entstehen.

Ich freue mich sehr, dass es einen neuen Zoo im Bois de Vincennes geben wird. Ich war sehr beeindruckt, als ich das erstemal in dem alten Zoo war und war bei meinem letzten Besuch sehr traurig, was daraus geworden war.
(01.06.2010, 20:38)
Mel:   Na wer sagt es denn hier sind die Links zu den Seiten ĂŒber die ich damals gestolöpert bin.

http://www.inhabitat.com/2009/10/15/sustainable-renovation-of-zoo-showcases-conservation-efforts/

http://www.tnplus.fr/blog/index.php/2007/11/07/zoo-de-vincennes/
(01.06.2010, 20:21)
Mel:   Ich bin gerade verzweifelt am Suchen aber bis jetzt leider ohne Erfolg, vor einiger Zeit bin ich im Netz mal ĂŒber etwas detailliertere Planungen fĂŒr Vincennes gestoßen, und ich muß sagen was da so abgebildet war, sah aschon mal sehr viel versprechend aus.

Wenn ich mich recht erinnere soll der "Grande Roche" beibehalten werden auch bei einigen anlagen wird das alte Prinzip wieder verwendet, Ansonsten soll wohl sehr viel mit TrockengrĂ€ben und "unsichtbaren" Gehegebegrenzungen gearbeitet werden. Das ganze wie WolfDrei schon schrieb wird in biozonen aufgeteilt. In Erinnerung sind mir noch Afrika Savanne und Afrikanischer Regenwald, es waren aber noch reichlich mehr. alles in allem machten die Planungen einen sehr guten eindruck und es dĂŒrfte einiges Kosten was dort abgebildet war. So fern ich es "online" wieder finde gibt es hier natĂŒrlich den Link.
(01.06.2010, 20:11)
Liz Thieme:   Jetzt erst?!
Kennst du denn schon PlĂ€ne ĂŒber die Neugestaltung?
Kann man nur hoffen, dass es sich lohnt.
(01.06.2010, 19:32)
WolfDrei:   Paris-Vincennes: "Nun" (24.2.10) endlich ist in Paris der Finanzplan fĂŒr die Umgestaltung (wörtlich "Wiedergeburt auf der Asche des VorgĂ€ngers" steht da)von Vincennes unterschrieben worden!Baubeginn (besser Abriß oder Neuhochdeutsch RĂŒckbau) nun September 2011. Bauende April 2014!. Prinzip: Errichtung von kleinen Ökosystemen" = Biozonen)
(01.06.2010, 18:38)
WolfDrei:   Da wohl keine weitere Einrichrung an der Ostseite sein dĂŒrfte - ein Loch von 100 x 100 cm dĂŒrfte doch wohl genĂŒgen. Max hat wohl eine LĂ€nge von 4,60 m - wenn ich richtig hörte.
(14.03.2010, 16:35)
Carsten Horn:   Dann muß man sich natĂŒrlich was ausdenken, mangels Flußpferden kenne ich die Dresdener VerhĂ€ltnisse nicht,g...

Was passiert mit dem alten Haus, wird das noch genutzt, wenn das Brandes-Haus fertig ist oder könnte man da ggf. Platz schaffen, um die Kiste bewegen zu können?
(14.03.2010, 14:50)
th.oma.s:   das Problem ist die lĂ€nge und der verwinkelte ausgang. den kĂ€fig wird man drinnen zusammengebaut haben.und die kiste muss m.e. definitiv zumindest ĂŒber die glasscheibe. ich denke mal das mĂ€xchen ist deutlich ĂŒber 4m lamg...
(14.03.2010, 12:40)
Carsten Horn:   Ein paar "handfeste" Tierpfleger her nehmen, dann wird man doch wohl 300 kg Krokodil plus Kiste kurze Strecken tragen können?
(13.03.2010, 20:03)
Michael Mettler:   Irgendwo muss die Kiste doch auch ins alte Terrarium REIN gekommen sein, da mĂŒsste sie doch auch wieder RAUS hindurchpassen...? Oder wurde sie erst drinnen zusammengeschraubt?
(13.03.2010, 11:53)
th.oma.s:   @Liz Thieme: ins brandes- haus bekommt man die kiste durch tĂŒren. durchs dach gehts am besten im alten terrarium (gewĂ€chshausdach dĂŒrfte deontierbar sein).
(13.03.2010, 11:34)
Liz Thieme:   @Thomas ich kenne die genaue Dachkonstruktion des Brandeshaus nicht, aber den Bildern nach finde ich keine passenden Luken oder sind die Dachfenster doch so groß, dass da ein Krokodilkasten (wie auch immer der aussieht) durchpasst? Und das Dach ist doch schon zu. Die BĂ€ume sind doch auch schon im Haus (in Folie eingewickelt).
(12.03.2010, 18:06)
th.oma.s:   das krokodil wird in dem kasten wohl schon einige zeit gefĂŒttert. soll also dann freiwillig reingehen. wenn es drinn ist kommt der kasten raus. ich denke am besten mit einem kran durchs dach.
(12.03.2010, 17:33)
Michael Mettler:   "Training" von Tieren ist außerhalb des Sports auch noch ein relativ junger Begriff. FrĂŒher nannte man sowas schlicht "Dressur" - aber das passt heute nicht mehr so gut in die Außendarstellung der Zoos...
(12.03.2010, 13:27)
WolfDrei:   Schluss mit Spaß und PR!!! Da soll wohl schon ein "lĂ€nglicher Kasten" zum Trainieren (neuhochdeutsch Targettraining) eingebracht worden sein - gibts denn hier keine Dresdener?
(12.03.2010, 12:18)
Sacha:   Ich greife mal den (Spass?-)Gedanken von Michael auf und lasse mal die Fantasie schweifen:

Im Sommer wird fĂŒr Max ein (von aussen einsichtbarer) Gang vom alten zum neuen Domizil gelegt. Unter den Augen zahlreicher Zuschauer und Pressevertreter wird das Krokodil mit einem dicken Fleischbrocken in das Brandes-Haus gelockt.
Ganz ehrlich, diese PR wÀre unbezahlbar. Das gÀbe einen Rummel Àhnlich wie bei Knut. Die Frage ist nur, was man tut, wenn Max nicht mitspielt und z.B. in der HÀlfte der Strecke einfach liegen bleibt.
Wie gesagt, viel Fantasie. Aber die Vorstellung an sich ist doch Klasse, oder?
(12.03.2010, 09:43)
Michael Mettler:   Ein bisschen Zeit wĂ€re ja noch fĂŒr Targettraining, vielleicht geht Max dann brav bei Fuß ins neue Domizil :-)
(12.03.2010, 08:55)
Ralf Seidel:   Die Kronenmakis sind fĂŒr mich auch neu...
Eine logistische Herausforderung dĂŒrfte auf jeden Fall der Umzug von Leistenkrokodil Max sein, auch wenn der recht zutraulich sein soll ist das dann schon eine logistische Herausforderung.
Wenn ich da bislang immer spaßeshalber nachgefragt habe..., na wird schon werden, die Sachsen sind ja ein findiges Völkchen.
(11.03.2010, 13:08)
th.oma.s:   zum brandeshaus: kronenmakis sind mir bisher nicht bekannt, tamandua auch. die wollaffenmĂ€nner sollen aus england und frankreich kommen. ich habe die zahl 4 oder 5 gehört.
(10.03.2010, 18:33)
WolfDrei:   Bei den Wollaffen handelt es sich um MĂ€nner (wieviel?) aus Twycross
(10.03.2010, 16:50)
Gudrun Bardowicks:   Kronenmakis mĂŒssten eigentlich zu bekommen sein, zumindest dann, wenn man sch auch mit einer Junggesellengruppe zufrieden gibt, da es z.B. in den Niederlanden, Frankreich und möglicherweise auch England noch einige Zoos gibt, die Kronenmakis halten und teilweise auch zĂŒchten. Im Aquazoo Friesland bei Leeuwarden wird zum Beispiel eine Junggesellengruppe von 4 Kronenmakis gehalten, und auch der Zoopark Overloon hĂ€lt einige Kronenmakis.
(10.03.2010, 10:58)
WolfDrei:   @Liz Thieme: ungeachtet des "castings" , welches im Beitrag vom November erwĂ€hnt wurde: die Beschaffung ist weiter mehr als offen nach den ErlĂ€uterungen des Kurators, zumal der europĂ€ische Bestand 2009 kein gutes Jahr hatte. Also hoffen!
(09.03.2010, 22:07)
Liz Thieme:   hier wird immer ĂŒber Dresden berichtet und da steht auch schon bisschen was zu den Koalas und dem Brandeshaus.
http://tiergarten.com/forum.php?go=view&BeitragsID=448&thema=deutsche%20Zoos&subthema=Ost%20%28ehem.%20DDR%20incl.%20Berlin%29&subsub=
(09.03.2010, 21:14)
WolfDrei:   Da ich Dresden explizit nicht fand: heute wurde von einem Dresdener Kurator im TP u.a. das Brandes-"Haus" vorgestellt, dessen Eröffnung im August geplant ist. Da das Dach schon vor Winterbeginn geschlossen war, ist das eine gute Ausgangsbasis. 3 Außengehege sind geplant. Soweit ich den erhofften Bestand zusammenkriege (ncht immer in der rechten "Zusammensetzung"), sind das: Guereza, Wanderu, Wollaffe, Kaiserschnurrbart, Weißkopfsaki, Rotbauchtamarin, Prevosthörnchen, Zweifingerfaultier, Kantjil, Kronenmaki (unsicher - woher?), KOALA (woher?),Krokodil "Max" (nunmehr 4,80m), KugelgĂŒrteltier, sĂŒdl. Hornrabe (mit Guereza), Tamandua, - wer ergĂ€nzt?
(09.03.2010, 21:01)
Andreas Knebel:   Schneller geht es so: www.freizeitparkweb.de > "Zoos und Tierparks" > Thread "Unser Zoo baut..."
(06.06.2009, 21:09)
Andreas Knebel:   Hier eine kleine Übersicht ĂŒber einige der unten genannten Projekte mit Angaben zu maßgeblichen Internetseiten zu jedem Projekt:
http://freizeitparkweb.de/cgi-bin/dcf/dcboard.cgi?az=show_thread&om=169&forum=DCForumID72
Da es auf Freizeitparkweb wesentlich leichter ist zu verlinken, habe ich diese Übersicht nicht hier sondern dort eingestellt...
(06.06.2009, 21:04)
BjörnN:   Danke fĂŒr den Hinweis.

Ob ein Graben anstelle des Zauns und ein einsehbares Haus die ZuchtbemĂŒhungen unterstĂŒtzen, bleibt abzuwarten.
Eine Umgestaltung der Außenanlage hin zu "mehr" RĂŒckzugsmöglichkeiten wĂ€re sicher nicht verkehrt. Bisher besteht die Anlage nur aus einer flachen kleinen Wiese ohne Deckung mit einem einzelnen Baum darauf....
(15.02.2009, 16:31)
Michael Mettler:   ErgĂ€nzung zur Liste: Hannover mit dem Nordamerika-Parkteil Yukon Bay.
(15.02.2009, 16:28)
zollifreund:   lt. zoo-homepage soll 2009 die Okapianlage fĂŒr € 400.000,00 umgebaut werden ( einsehbares Innengehege, Besucherabgrenzung durch Graben anstatt ZĂ€une)
http://www.zoo-wuppertal.de/zoo-verein/projekte/okapianlage/

(15.02.2009, 16:19)
BjörnN:   Von einem Projekt "Okapi" in Wuppertal habe ich noch nicht gehört. Was ist da konkret geplant??

Ich nahm an, die Bonobo-Außenanlage sei nach den Königspinguinen das nĂ€chste Projekt....
(15.02.2009, 16:06)
zollifreund:   bei fast allen großen Zoos in Deutschland sind z.zt. große neue Projekte geplant, z.Bsp:

Wilhelma: Menschenaffen
Hellabrunn: EisbÀren
Augsburg: RotbĂŒffel + Paviane
NĂŒrnberg: Dephinlagune
Franfurt: Eingang + BĂ€ren
Kronberg: Elefanten
Köln: Flusspferde
Wuppertal: Königspinguine, Okapi
Zoom: Asien
Dortmund: Asiatische Huftierhaus
Krefeld: Gorillas
OsnabrĂŒck: Takamanda
Hagenbeck: Eismeerpanorama
Leipzig: Gondwanaland
Dresden: Prof-Brandes-Haus

wie sieht es aber eigentlich in Duisburg, Berlin und im Allwetterzoo aus? werden irgendwelche neue Projekte (konkret)geplant? mir ist nichts genaues bekannt.
hat hierzu jemand neue Informationen?
wer kann die Liste noch ergÀnzen?
(15.02.2009, 15:54)
Ralf Sommerlad:   Dortmund musste umplanen und aus finanziellen GrĂƒÂŒnden den Baubeginn des Krokodilhauses erst mal verschieben, wie ich weiss. Aber das Thema ist nicht vom Tisch.
(10.11.2008, 16:54)
Sacha:   @AndrĂ© Haubrich: Meine Stimme hĂ€ttest Du. Zumal man damit die Besucher eher von "den Sitzen reissen" könnte als mit der Kickerei von Uerdingen.
(10.11.2008, 09:52)
AndrĂ© Haubrich:   In Dortmund war von einem Krokodilhaus noch nicht ansatzweise etwas zu sehen, oder tut sich da mittlerweile etwas?
Ich hĂ€tte eine bessere Idee fĂŒrs Krefelder Stadion:
Alle Sitze raus, Decke LichtdurchlĂ€ssig schließen, viele Pflanzen pflanzen und einen Afrikanischen Regenwald eröffnen. :-)
(08.11.2008, 20:33)
Michael Mettler:   Und wenn sich im Laufe der Zeit Holunder- und andere Schösslinge zwischen den BĂ€umen breit machen, kommen garantiert die Reklamationen, dass man die Tiger gar nicht mehr zu Gesicht bekomme...
(13.05.2008, 17:02)
IP66:   Eigentlich haben TortenstĂŒckgehege und Tortentellerfreianlage so viel nicht miteinander zu tun - letzterer Vergleich zielt auf jene PrĂ€sentierteller, auf denen man prachtvolle Sahnetorten auszustellen pflegt.
(13.05.2008, 10:47)
Jennifer Weilguni:   @Andreas
Wie im alten Rom ? Ist denn eine Vergesellschaftung mit Christen geplant ? :-))) Aber Spaß beiseite.. besonders gut gelungen schient diese Anlage ja in der Tat nicht zu sein. Aber verglichen mit der bestehenden Anlage immerhin mal eine Verbesserung.
(13.05.2008, 07:59)
Andreas:   @IP66
Wobei die Torte ja nur aus einem StĂŒck besteht- pflegerfreundlich rund, damit keiner in die Ecken kacken kann :-)
Nebenstehendes Bild zeigt einen Ausschnitt der begehbaren Berberaffenanlage im Tierpark Burg Stargard. Interessantes Experiment, die HĂ€ngebauchschweine verbleiben als Mitbewohner, Altbuchenbestand wurde großzĂŒgig eingehegt. Allerdings lassen sich die hierfĂŒr vorgesehenen Affen in ihrem "Heimattiergarten" noch Zeit, in die Transportkisten zu gehen. Tricksen schon eine Weile ihre Pfleger aus :-)
(12.05.2008, 16:59)
Andreas:   @IP66
Wobei die Torte ja nur aus einem StĂŒck besteht- pflegerfreundlich rund, damit keiner in die Ecken kacken kann :-)
Nebenstehendes Bild zeigt einen Ausschnitt der begehbaren Berberaffenanlage im Tierpark Burg Stargard. Interessantes Experiment, die HĂ€ngebauchschweine verbleiben als Mitbewohner, Altbuchenbestand wurde großzĂŒgig eingehegt. Allerdings lassen sich die hierfĂŒr vorgesehenen Affen in ihrem "Heimattiergarten" noch Zeit, in die Transportkisten zu gehen. Triksen schon eine Weile ihre Pfleger aus :-)
(12.05.2008, 16:57)
IP66:   Mich erinnert das Ganze ein wenig an die Tortentellerfreisichtanlagen der Zwischenkriegszeit - auch wenn die in der Regel weniger groß und meist baumfrei daherkamen.
(12.05.2008, 10:13)
Andreas:   @Anti-E
... Wie im alten Rom. Genau das ist mir auch aufgestoßen.Da wir auf einem kleinen Vorbau eines anderen Hauses standen(wird hoffentlich wieder gesperrt), hat man diesen Überblick. Zu vermuten ist, daß die Bodenwellen in der Mitte der Anlage doch etwas Deckung geben, weil der Blickwinkel verkĂŒrzt wird.
(11.05.2008, 19:37)
Anti-ErdmĂ€nnchen:   Schöne Anlage! Ich wollte schon immer mal eine mit Fichten bestandene Anlage fĂŒr Sibirische Tiger sehen.
Allerdings lassen sich diese BĂ€ume auch gerne mal durch einen Sturm umwerfen (das linkeste Exemplar scheint eh schon mit den Wurzeln in der Luft zu hĂ€ngen). Dieser Umstand bedeutet gerade fĂŒr eine Tigeranlage natĂŒrlich schon ein gewisses Risiko. Also nachts dĂŒrfen die Tiere bestimmt nicht draußen bleiben. Und ansonsten fĂ€llt mir noch auf, daß die Anlage von allen Seiten einsehbar zu sein scheint. Mmhhh, das entspricht ja nicht gerade der modernen Tiergartenarchitektur.
(11.05.2008, 18:14)
Andreas:   Entschuldigung, ich meine den Tierpark Eberswalde, war gestern dort.
(11.05.2008, 17:05)
IP66:   Um welchen Zoo geht es denn bei der Tigeranlage?
(11.05.2008, 09:56)
Andreas:   Die Außenanlage fĂŒr die sibirischen Tiger ist fast fertig gestellt. Am,im Bild rechten, unteren Bereich befindet sich ein Wasserbecken, daß durch Glasscheiben fĂŒr die Besucher ebenerdig einsehbar ist.
(11.05.2008, 08:17)
Sven P. Peter:   Der neue Asienbereich (mal keine Halle) fĂŒr Tiger, MalaienbĂ€ren, Binturongs, Bantengs, etc...
(26.06.2007, 23:12)
ZoogĂ€nger:   Hallo,die Neugier treibt mich in diese Forum;ich besuche regelmĂ€ĂŸig Zoo und war vor ein paar Tagen in Arnheim,dort wird Mitten im Zoo auf großer FlĂ€che gebaut,weiß jemand was dort entsteht???
(26.06.2007, 22:40)
Michael Mettler:   Noch mehr als das Fehlen auf der Homepage verwundert mich allerdings, dass das Hippo-Projekt bisher noch nicht mal in der Kölner Hauszeitschrift vorgestellt wurde, obwohl im Jahresbericht schon ein baldiger Baubeginn anvisiert wird....
(08.06.2007, 19:25)
IP66:   Die Geheimhaltung betrifft den Plan jenseits des auf der Tafel "publizierten" Flußpferdhauses, das, wenn ich es richtig versteheÂŽ, auf der Homepage des Zoos nicht auftaucht.
(08.06.2007, 18:37)
Michael:   Ach ja und auf der Tigeranlage in Duisburg wird meines Erachtens nicht gebaut. Der Absperrzaun zu den Innenboxen der Tiger steht zwar noch immer da, ist aber meines Wissens nur wegen dem Kater Elroy, der vor geraumer Zeit aus MĂŒnchen kam. Er reagiert wohl nicht sehr freundlich auf Besucher und ist recht schreckhaft.
(27.05.2007, 09:03)
Michael:   Naja, was die Geheimhaltung betrifft verstehe ich Deine Aussage mit den Flusspferden nicht so ganz. Was ist denn geheim daran, wenn eine riesige Infotafel neben den Flusspferden steht auf der das Projekt angekĂŒndigt wird und um Spenden gebeten wird. Wie geheim kann das dann sein und wieso sollte man Spenden sammeln, wenn man gar nicht bauen darf?
(26.05.2007, 16:59)
IP66:   Was die Flußpferde in Köln betrifft, ist darauf hinzuweisen, daß dem Zoo das GelĂ€nde der GaststĂ€tte meines Wissens nicht gehört und daß zudem die Geheimhaltung des Masterplans vermuten lĂ€ĂŸt, daß es auch noch weitere Schwierigkeiten gibt. Insofern wird das von Herrn Mettler und mir so intensiv diskutierte Flußpferdbecken wohl noch lange mit ebensolchen besetzt bleiben.
(26.05.2007, 15:07)
Michael:   @Michael Mettler:
WĂ€re möglich, dass es sich um einen Stall fĂŒr den Grimberger Hof handelt, andererseits, warum stand dann am Aushang, dass es sich um eine Baustelle fĂŒr den Alaskabereich handelt?
In Duisburg konnte ich keine BauaktivitĂ€ten betreffend dem Tigerbereich sehen. Es wird ja gegenĂŒber am Dach des Delphinariums noch krĂ€ftig gearbeitet. Allerdings entsteht wohl links neben der Tigeranlage, dort wo das alte Affenhaus als Anschauungsobjekt steht eine Anlage fĂŒr Stachelschweine. Ich weiß jetzt aus dem Stegreif nicht mehr genau wo, aber ich denke in der NĂ€he der Vielfraße (die ich nicht sehen konnte) entsteht auch noch eine neue und sehr große Anlage fĂŒr ErdmĂ€nnchen. Ach ja und grade wird auch noch ein Durchgang vom Rio Negro zum Aquarium gebaut. Also doch noch einiges was in Duisburg kommt, ich mich aber gestern nicht mehr dran erinnern konnte. Waren wohl zu viele verschiedene EindrĂŒcke auf einmal. :-)
Übrigens, weiß ja nicht wie lange das schon so ist, aber die Wombatanlage unterhalb des Koala-Hauses ist auch fertig und besetzt. Konnte allerdings nur einen Wombat dort im Haus schlafend sehen. Ein weiterer war auf der Emu-Anlage nebenan, wie gehabt.
(26.05.2007, 13:05)
Carsten:   Hatte ich auch vermutet, das es sich um den Stall handelt...

@Michael: Hast Du in Duisburg irgendwas an BauaktivitÀten im Tigerbereich gesehen?
(26.05.2007, 11:16)
Michael Mettler:   @Michael: Der in Köln ausgestellte Plan betrifft tatsĂ€chlich das Flusspferd-Bauprojekt auf dem Parkplatz. Du erkennst links daneben ein Projekt Gorillas/Mandrills (jetzt: ZoogaststĂ€tte) und rechts daneben die Afrikasavanne (jetzt: Madagaskarhaus/Giraffenanlage). Mit dem alten DickhĂ€uterhaus hat das nur soviel zu tun, als dass dann dort die Flusspferde ausziehen werden.

In ZOOM wird ein zusĂ€tzliches StallgebĂ€ude fĂŒr dem Grimberger Hof gebaut - dort, wo vorher das Elefantenhaus stand (also vis a vis des Schafgeheges). Meinst du das? An den Alaskabereich grenzt es jedenfalls, aber thematisch hat es nichts mit ihm zu tun.
(26.05.2007, 10:29)
Michael:   @Carsten:
Kann sein, dass das alte Haus doch nicht umgebaut wird. Muss mir den Plan nochmal genau ansehen, hab ihn ja fotografiert.
Bei Zoom wird in der NĂ€he des Streichelzoos gebaut. Auf dem Aushang davor steht, dass es sich um eine Baustelle fĂŒr den Alaska-Teil handelt. Aber wie gesagt, was genau dort entsteht weiß ich nicht. Ein Restaurant vermute ich aber nicht. Davon gibt es schon genug.
(26.05.2007, 09:15)
Sebastian Dahl:   @Michael: Das Kölner Flusspferdhaus wird aber nicht an der Stelle des alten Elefantenhauses, sondern zwischen Lemurenhaus und Zoorestaurant (zum Teil auf dem Busparkplatz) gebaut.
(26.05.2007, 00:37)
Carsten:   @Michael: Wird das Kölner Flußpferdhaus nicht neugebaut, das alte Haus steht doch unter Denkmalschutz?

Und wo wird im ZOOM-Alaska Teil was gebaut, letzten Sonntag waren dort keinerlei BauaktivitÀten festzustellen?

Finden in Duisburg keine BauaktivitÀten am ehemaligen Walbecken statt?
(25.05.2007, 23:57)
Michael:   So... Bin zurĂŒck aus meiner NRW-Zootour und habe auch gleich noch ein paar Neuigkeiten mitgebracht.
Das vielbesagte Nashorn und Flusspferdhaus in Köln wird umgebaut, abgerissen, umstrukturiert oder wie auch immer. Geplant ist ein sog. Flusspferdaquarium in dem man neben den Flusspferden auch Nilkrokodile zu sehen bekommen soll. Die Nashörner tauchen in der Planung nicht auf, werden daher wohl abgegeben. Die Anlage soll bis 2010 fertig sein.
In Dortmund soll das Regenwaldhaus, wenn ich das richtig gesehen habe (oder war es Ruma Hutan) erweitert werden um eine Krokodilhalle. Den Fotos nach zu urteilen soll diese dann mit Sunda-Gavialen besetzt werden, die man auch durch eine Unterwasserscheibe beobachten kann.
In Zoom-Gelsenkirchen wird noch fleissig gebaut unter anderem entsteht ein großes GebĂ€ude fĂŒr den Alaska-Teil, ob ein zweites Restaurant oder ein Tierhaus konnte ich nicht feststellen. Aus Krefeld, Duisburg und Wuppertal konnte ich nichts neues erfahren. Wobei ich heute das ErweiterungsgelĂ€nde fĂŒr Löwen und Tiger erkunden konnte. Sehr schön und sehr sehr weitlĂ€ufig. FĂŒr meinen Geschmack ist die FlĂ€che fĂŒr die Löwen jedoch viel zu groß. Die FlĂ€che hĂ€tte man besser fĂŒr eine Afrikasavanne oder aber fĂŒr die Elefanten nutzen können. Vor allem, da das GelĂ€nde der Löwen nicht so abschĂŒssig ist.
(25.05.2007, 22:40)
?:   Die Stuttgarter Anlage ist aber um Einiges kleiner als MĂƒÂŒnchen, wobei ich vom Landteil ausgehe und den Wasserteil nicht miteinbeziehe.
(16.05.2007, 19:45)
Michael:   @?:
Ich finde die EisbĂ€renanlage in Stuttgart groß, verglichen mit der in MĂŒnchen. GrĂ¶ĂŸer können Anlagen immer sein, ne Grenze nach oben hin gibt es da nicht, aber MĂŒnchen ist ja wohl eher ein grĂ¶ĂŸeres Wohnklo.
@Shensi-Takin:
Wo die Bootstour hinkommen soll hab ich mich auch schon hÀufig bei meinen Besuchen gefragt.
Ich könnte mir nur vorstellen, dass das gesamte Polarium renoviert wird und im Zuge dessen die Besucherwege auf der Seite der Moschusochsen und EisbĂ€ren verschwinden, so dass eine Bootstour möglich wĂ€re. Wie das ganze dann aussehen soll keine Ahnung, denn eine Bootstour allein durch das Moschusochsenrevier halte ich nicht fĂŒr sehr attraktiv. Lassen wir uns mal ĂŒberraschen. Bis dahin fliesst noch viel Wasser die Isar runter...
(16.05.2007, 19:17)
?:   @Michael. Du findest die EisbÀren-Anlage in Stuttgart groÃƞ? Entschuldige, aber was stellst du dir dann unter klein vor? GroÃƞ ist,was die EisbÀren in einem nordeuropÀischen Zoo haben, 2,5 ha....Die EisbÀren-Haltung in Stuttgart war schon völlig veraltet,als sie 1991 eröffnet wurde.Immerhin haben einige nicht-deutsche Zoso erkannt,das auch EisbÀren besser auf Naturboden-Anlagen gehalten werden.Teilweise umgesetzt wurde das ja auch in NĂƒÂŒrnberg und Karlsruhe .Die Karlsruher EisbÀren-Anlage ist auch nicht toll, aber besser als die in der Wilhelma.ÃƓber die MĂƒÂŒnchner Anlage braucht man nicht zu diskutieren, die ist genau wie Wuppertal an ScheuÃƞlichkeit kaum noch zu ĂƒÂŒberbieten.
BÀren auf Beton ist schon fast mit TierquÀlerei gleichzusetzten.Mit Charakter-Anlage hat die MĂƒÂŒnchner Beton-WĂƒÂŒste nichts zu tun.
@Niedersachse. Das Warmhaus darf nicht abgerissen werden, denn es steht unter Denkmalschutz.
(16.05.2007, 18:19)
Shensi-Takin:   Schlecht finde ich die MĂŒnchner Anlagen fĂŒr Schneeleopard & Vielfraß nicht-dafĂŒr schon eher das Dschungelzelt(1996). Ob sich die Elefantenhaltung wirklich sehr viel verbesset hat? Sagen wir mal: verbessert. Im ĂŒbrigen: Wo soll da ĂŒberhaupt Platz fĂŒr eine Bootstour sein-auf dem angrenzenden Isarwehr etwa?




(16.05.2007, 17:08)
Sven P. Peter:   Sowohl Schneeleopardenanlage als auch die der Vielfraße ist sehr minimalistisch eingerichtet, doch fĂŒr die Tiere Ideal, besser als in den meisten anderen Zoos. Und ich mag es wenn man statt platzfressender GrĂ€ben Maschendraht nimmt.
Das Dschungelzelt mĂŒsste 1992 oder 1993 eröffnet worden sein und war schon damals nicht ZeitgemĂ€ĂŸ...
(16.05.2007, 16:17)
Michael:   Naja, wenn man bedenkt, dass bis vor wenigen Jahren im Elefantenhaus noch Elefanten, Giraffen, Okapis und Flusspferde untergebracht wurden, hat sich die Haltung dort ja schon sehr viel verbessert.
(16.05.2007, 11:15)
Niedersachse:   Das Elefantenhaus in Hellabrunn wird man sicherlich nie abreißen. Das ist so ziemlich das Wahrzeichen und Ă€lteste GebĂ€ude im Park.
(16.05.2007, 10:55)
Michael:   Ach ja zu den neuen Projekten, sollte auch noch die neue Gorilla-Anlage in der Wilhelma hinzugefĂŒgt werde.
(16.05.2007, 10:46)
Michael:   @sven:
Naja neu ist fĂŒr mich was anderes. Ein Maschendrahtzaun und ein bisschen Inneneinrichtung ist fĂŒr mich nur Symptombehandlung und wirkt auch recht lieblos. Und beim Raubtierhaus denke ich meinst Du das sog. "Dschungelzelt". Da wird sicher die nĂ€chsten Jahre auch nichts passieren. Ist doch auch grad mal höchstens 10 Jahre alt, wenn ĂŒberhaupt. Große Baustelle wĂ€re fĂŒr mich auch das Elefantenhaus bzw. die komplette Anlage. Im Vergleich zu vor noch 3 oder 4 Jahren ist es schon wesentlich besser, aber wirklich besser wĂŒrde es meiner Meinung nach werden, wenn der Bunker abgerissen wird und das ganze neu konzipiert wird. Giraffen und Pinselohrschweine an anderer Stelle im Zoo unterbringen und den Elefanten die komplette FlĂ€che zur VerfĂŒgung stellen.
(16.05.2007, 00:00)
Michael Mettler:   Na, da bin ich aber mal gespannt, ob die Bootstour im (??) MĂŒnchener Moschusochsengehege nach dem UnglĂŒcksfall in Berlin nicht ganz schnell vom Planungstisch fliegt.
(15.05.2007, 23:52)
Sven P. Peter:   Die Katzenanlagen im Asienteil sind doch grade neu, da wird in den nĂ€chsten 15 Jahren nix passieren. Am Raubtierhaus mĂŒsste man viel eher was machen.
(15.05.2007, 22:40)
Michael:   Ich bin nicht traurig um die EisbĂ€renanlage in MĂŒnchen. Die Betonklötze sind nicht sehr schön anzusehen und fĂŒr die EisbĂ€ren sicher auch nicht sehr attraktiv und angenehm. Allgemein benötigen die EisbĂ€ren dort mehr Auslauf, was derzeit nicht wirklich gegeben ist. Schöne Beispiele fĂŒr die EisbĂ€renhaltung sind z.B. NĂŒrnberg und Stuttgart. Zumindest was das Platzangebot betrifft.
Dringend nötig wĂ€re meiner Meinung nach auch eine Neugestaltung der Raubkatzenanlagen nahe dem Asien-Teil. Finde die Anlagen doch sehr aneinander geschachtelt und einfallslos platziert, auch wenn die Einrichtung zumindest bei den Schneeleoparden und dem Vielfraß sehr schön ist.
(15.05.2007, 22:03)
Sven P. Peter:   Auch vor Kunt sollte in MĂŒnchen wieder gezĂŒchtet werden. Finde es aber schade um diese Charakteranlage, ein Anbau wĂ€re mir lieber...
(15.05.2007, 21:26)
Mel:   Zu der Panda-Anlage: ist vor erst nur ein Gedanke, es gibt noch keine genauen PlĂ€ne fĂŒr den Bau, jedoch stimmt es das zwei neue PandabĂ€ren kommen sollen, jedoch gibt es dafĂŒr noc kein Datum oder genaueres.
(15.05.2007, 21:06)
Michael:   Wird mal Zeit, den Thread hier wieder zu beleben und mal einige Planungen der Zoos wieder einzustellen.
MĂŒnchen:
Die EisbĂ€renanlage soll demnĂ€chst erneuert werden, die Betonklötze raus und ein naturnĂ€heres Gehege entstehen, da man in Zukunft wieder zĂŒchten will. (Knut machts möglich! :-) Auch ist geplant eine Bootstour in die Anlage der Moschusochsen zu integrieren. Wie das gehen soll frag ich mich zwar, da die Bootstour dann sehr kurz wĂ€re, aber ich lasse mich ĂŒberraschen. Auch die Anlagen fĂŒr die Robben sollen erneuert werden, was auch sehr nötig ist.
Leipzig: Langsam aber sicher geht es mit Gondwanaland voran, der Platz wurde geschaffen und mit dem Bau kann in KĂŒrze begonnen werden, oder wurde sogar schon?
Wuppertal: NÀchste Woche eröffnet das ErweiterungsgelÀnde mit den neuen Raubtieranlagen. Bin sehr gespannt, da ich nÀchsten Freitag dort sein werde.
Augsburg:
Die neue Anlage fĂŒr die SeebĂ€ren ist in Bau, weiterhin beginnt der Bau fĂŒr die neue Nashornanlage. Langfristig ist auch eine begehbare Anlage fĂŒr Kattas geplant.
NĂŒrnberg:
Was ist eigentlich mit der Delphinlagune? Die Tiger- und Löweninnenanlage wird umgestaltet. Hoffentlich wird auch fĂŒr bessere BelĂŒftung gesorgt... :-)
Zoo Berlin:
Ich habe gehört, dass eine neue Panda Anlage gebaut werden soll und man zwei neue PandabÀren in den Zoo holen möchte.
So... Mehr fÀllt mir im Moment nicht ein...
(15.05.2007, 20:59)
Michael Amend:   @Dortmunder
Die Verlegung des Zoos einenng roßen, ĂŒber 60 ha großen Standort weit vor der Stadt wurde schon lange vor dem 2. Weltkrieg diskutiert. Deswegen wurde auch in den 20 iger und dreißiger Jahren nichts neues gebaut , sondern nur noch repariert....Somit geriet der Zoo in seiner Entwicklung schon vor 1945 ins Abseits. Als dann 1939 der Krieg losging, war es sowieso Essig mit einer Zooverlegung , und nach Kriegsende sollte der völlig zerstörte Zoo nach Willen der Allierten komplett geschlossen werden und spĂ€ter sollte Frankfurt eienn ganz neuen, schöneren Zoo erhalten. Dem Himmel sei Dank konnte Grizmek dies verhindern , denn seiner EinschĂ€tzung nach wĂ€re dieser Zoo , nach der Erfahrung mit DĂŒsseldorf , wohl nie gebaut worden und Frankfurt stĂŒnde nnun ohne Zoo da, undenkbar , denn Frankfurt sollte eigentlich deutsche Hauptstadt werden, Okay, Bonn ist es dann geworden und die haben auch keinen Zoo, aber Frankfurt hatte zumindestens einen Zoo gehabt.Gotts ei Dank hat Grizmek gegen den Willen der Allierten den Zoo wieder geöffnet und einfach durch Einbezug einer Straße sogar erweitert...Der Rest ist Geschichte. Der Zoo wurde komplett umbaut und immer wieder mit einem Außenzoo vertröstet. Ich prersönlich glaube nicht, den neuen Frankfurter Zoo zu meinen Lebzeiten (Jahrgang 70 ) noch zu erleben. Woher soll das Geld kommen ? Die Stadt Frankfurt ist derart verschuldet, das die wohl nie wieder schwarze Zahlen schreiebn werden und der Umlandverband weigert sich den Zoo zu finanzieren, weil der Zoo nach deren Meinung Sache der Stadt Frankfurt ist.
(21.06.2006, 00:00)
Dortmunder:   Ich hab zuhause auch schon ein Terrarium mit Königspython, vielleicht sollte ich mich auch als Standort fĂŒr den Aussenzoo bewerben, obwohl ich wahrscheinlich zu weit aussen bin *g*
(12.06.2006, 00:00)
Michael Mettler:   Genau, und wenn ich das richtig gelesen habe, mittlerweile am siebten Standort... Glaube ich auch erst, wenn er begonnen wird. Oder noch nicht mal dann, schließlich hatte man fĂŒr den Nidda-Zoo auch schon Hirsch- und Wisentgehege errichtet und besetzt, und das war's dann auch schon.
(12.06.2006, 00:00)
Dortmunder:   Ist der Aussenzoo fĂŒr Frankfurt jetzt nicht aber schon, ergebnislos, seit mindestens 30 Jahren (Grzimek) im GesprĂ€ch ?
(12.06.2006, 00:00)
Michael Mettler:   Ich hatte gerade erst ĂŒberlegt, in welchem Thread ich den Spaß-Vorschlag gemacht hatte, das Grotenburg-Stadion neben dem Krefelder Zoo als Elefantenanlage zu nutzen... Da setze ich jetzt noch einen drauf, denn diese Nutzung ist vorgezeichnet, wie ich zufĂ€llig mitbekommen habe: Das Maskottchen des Fußballvereins ist bereits der "Grotifant"! :-)

SĂŒdamerika ist ĂŒbrigens außer in Rostock auch Schwerpunktthema in der langfristigen Zielplanung des Frankfurter Zoos, falls tatsĂ€chlich ein ergĂ€nzender Außenzoo gebaut werden sollte und die afrikanischen und eurasischen Großtiere dorthin umziehen. Dann gĂ€be es in Frankfurt u.a. ein SĂŒdamerika-Regenwaldhaus (wie originell), eine dito Großvoliere, eine BĂ€renanlage fĂŒr Brillen- und NasenbĂ€ren (die trendige Kombi), und der jetzige Asiatische Katzendschungel wĂŒrde fĂŒr sĂŒdamerikanische Raubtiere genutzt. Da MĂ€hnenwölfe, Brillen- und NasenbĂ€ren schon anderweitig eingeplant sind, blieben wohl an erster Stelle Jaguar und Puma dafĂŒr ĂŒbrig - nicht gerade ideale Pfleglinge fĂŒr die beiden großen Freianlagen, aber vielleicht nimmt man ja auf die Tigeranlage spĂ€ter Waldhunde...
(12.06.2006, 00:00)
Karsten Vick:   Im neuen Rostocker ZoofĂŒhrer werden folgende Zukunftsprojekte erwĂ€hnt:

ein neues Menschenaffenhaus, dafĂŒr wird schon jahrelang Geld gesammelt

Umbau und Erweiterung des Vogel-Reptilienhauses unter Einbeziehung der FlĂ€che des ehemaligen Ziegengeheges zu einem (na was wohl) SĂŒdamerikahaus. Bin gespannt, was dann aus den Hornvögeln wird. SĂŒdostasien soll dann im Regenwaldhaus prĂ€sentiert werden, das ist das alte sechseckige Papageienhaus, in dem vor ein paar Jahren mit Rindenmulch und LKW-Tarnnetzen aus DDR-ArmeebestĂ€nden billig aber erstaunlich wirkungsvoll eine RegenwaldatmosphĂ€re geschaffen wurde. FĂŒr die Hornvogelhaltung sollten aber wenigstens Außenvolieren angebaut werden. Mal sehen.

Zwischen diesem GebĂ€ude und der Stelzvogelanlage (das Winterhaus inzwischen fĂŒr Kaimane umgebaut) stehen 3 schmucklose Eulenvolieren. Dort sollen 2 neue entstehen. Eine fĂŒr Sperbereulen und AuerhĂŒhner (wohl miteinander) und eine fĂŒr Schleiereulen und Hausratten (ganz bestimmt nur nebeneinander). Das hört sich spannend an.
(12.06.2006, 00:00)
Michael Mettler:   @Dirk K: Selbst WENN der Fußballverein in Konkurs ginge, hieße das doch nicht automatisch, dass das Stadion abgerissen wĂŒrde und das GelĂ€nde an den Zoo ĂŒberginge, oder? Hat ja schon genug Beispiele gegeben, dass dann eben unter anderem Vereinsnamen bzw. in neuer Rechtsform an Ort und Stelle weiterhin Fußball gespielt wurde. Auch in Krefeld ĂŒbrigens, nachdem Bayer sich vom Verein zurĂŒckgezogen hat.

Und jetzt just for fun: Man mĂŒsste das Stadion noch nicht mal abreißen - ein Fußballfeld misst immerhin ca. 5.000 Quadratmeter, das wĂ€re doch schon eine prima FlĂ€che fĂŒr Elefanten, und sogar noch mit BesuchersitzplĂ€tzen drumherum :-)
(20.04.2006, 00:00)
Dirk K:   @cajun. Krefeld hat wahrscheinlich die schlechteste DickhĂ€uterhaltung in ganz Deutschland! FĂŒr die drei Elefantendamen ist nur Kettenhaltung möglich, auch die Außenanlagen haben zumindest bei den Elefanten sehr wenig Einrichtung. Den Spitzmaulnashörnern steht nur eine Großanlage+kleines Absperrgehege zur VerfĂŒgung. FĂŒr den Nashornnachwuchs wurde jetzt die Anlage sicher gemacht. Durch ZuschĂŒtten der GrĂ€ben wurde zumindest bereits im Stall mehr Platz geschaffen, auf der Außenanlage sind die Bauarbeiten immer noch nicht abgeschlossen.
Nun ist es sicher, dass man sich entweder von den Nashörnern oder den Elefanten trennen muss. Es ist zwar noch nichts richtig offizielles, doch der Zoo ließ bei der Geburt des Nashornjungtiers Davu verlauten, dass der Masterplan auch ein neues Nashorngehege beinhalten wĂŒrde. Vermutlich auf dem Platz der derzeitigen Elch/Barasingha-Anlage. Diese wĂ€re aber frĂŒhestens in ca. 4 Jahren fertig, da das bei Krefeld halt nicht so schnell geht;-). Fakt ist dabei, dass fĂŒr Elefanten kein Platz mehr bliebe, es sei denn der Kfc Uerdingen, dessen Stadion, die Grotenburg sich direkt an den Zoo anschließt, ginge insolvent, was möglicherweise gar nicht so unwahrscheinlich ist. Das GelĂ€nde des heutigen Stadions(welches gar nicht so klein ist, die Grotenburg fasst immerhin 32000 Menschen) wĂŒrde fĂŒr eine neue Elefantenanlage und weiteres reichen, aber da ich auch nichts genaueres weiß, will ich mich damit auch nicht zu weit aus dem Fenster lehnen.
Das derzeitige Großtierhaus wĂŒrde sich möglicherweise als Flusspferdhaus eignen. Zwergflusspferde sind bereits vorhanden. Man könnte deren Anlage richtung Blauduckergehege erweitern, vllt. sogar die beiden Anlagen verbinden, doch leider liegt da ein Besucherweg zwischen. Die jetzige Elefanten- und Nashornanlagen könnte man vielleicht fĂŒr Flusspferde umbauen. Dies ist jedoch nur ein Hirngespinst meinerseits;-) Möglicherweise wird das GebĂ€ude auch komplett abgerissen.
(20.04.2006, 00:00)
cajun:   Was ist denn das "DickhĂ€uterproblem" in Krefeld genau?Was wird da entschieden?
(19.04.2006, 00:00)
Dirk K:   In meinem OsnabrĂŒckeintrag muss es natĂŒrlich OsnabrĂŒck und nicht Samburu am Anfang heißen ;-)
(19.04.2006, 00:00)
Dirk K:   FĂŒr Krefeld ist jetzt ĂŒbrigens ein Teil des Masterplans fertig. Sicher ist die Errichtung eines Nebeneingangs in der NĂ€he des Affentropenhaus, sowie Außenanlagen fĂŒr Menschenaffen. Hier besteht jedoch ein Platzproblem. Außerdem muss der Wirtschaftshof komplett verlagert werden, da der alte nicht mehr tragbar ist. Er soll irgendwo an der Grotenburg entstehen. Zudem soll der Bauernhof umgebaut werden und mehr SpielplĂ€tze entstehen. Die beiden letzten Aspekte sind wahrscheinlich nötig. Den Spielplatz könnte man jedoch auf eine kleine FlĂ€che richtung Tigergehege erweitern. Dieses GelĂ€nde ist jedoch wahrscheinlich sowieso nicht fĂŒr eine Anlage geeignet.
Der Plan ist aber noch lange nicht ausgereift. So wurde z.B. noch ĂŒberhaupt nicht auf das DickhĂ€uterproblem eingegangen. Dies soll in den nĂ€chsten Monaten entschieden werden.
(19.04.2006, 00:00)
Dirk K:   Samburu plant fĂŒr die Zukunft Samburu 2. Das GelĂ€nde soll neben der ersten Samburuanlage gekauft werden und nach der Fertigstellung Gorillas+Regenwaldhalle, Bongos, afrik. Schweine (schĂ€tze mal Pinselohr) sowie Okapis beherbergen. Kurz vor der Fertigstellung steht das Mombasakinderland, ein Abenteuerspielplatz. Außerdem wird bald mit dem "Zoo unter der Erde" begonnen. Wie sieht eigentlich der Besatz dafĂŒr aus? Und wie steht es mit dem "Tal der grauen Riesen"?
(19.04.2006, 00:00)
IP66:   Die frankfurter Amurleoparden sind jetzt, wie schon an anderer Stelle gemeldet wurde, in Dortmund.
(30.01.2006, 00:00)
Andreas Hartung:   Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus... Frankfurt hat sich im Hinblick auf die im FrĂŒhjahr beginnenden Bauarbeiten fĂŒr das Bonoboland von seinen Kleinen Pandas getrennt! Allerdings werden im zukĂŒnftigen neuen "BĂ€renbusch" (der noch zu bauende Bereich fĂŒr Lippen- und MalaienbĂ€ren, fĂŒr den derzeit eifrig Spendengelder gesammelt werden) Gehege fĂŒr diese Art eingeplant. Die ehemalige Amurleopardenanlage (die Nebelparder gelten laut Zoo als deren Ersatz!) befindet sich schon im Abbau.
(29.01.2006, 00:00)
R. Masell:   Vergessen:
Quelle:http://www.zoolex.org/zoolexcgi/news.py
(25.01.2006, 00:00)
R. Masell:   Der Pariser Zoo im Bois de Vincennes soll nach einem Masterplan vollkommen renoviert und umgestaltet werden.
GeschÀtzte Kosten ca. 135 Millionen Euro.
Die Eröffnung ist geplant fĂŒr 2008.
(25.01.2006, 00:00)
Michael Mettler:   @Stefan: Die Elefanten brauchten mehr Platz, da mussten die Flusspferde weichen.
Wenn das mit den Flusspferden stimmt, hat der Tierpark ja endlich wieder einen Anlass, einen bautechnischen Glanzpunkt zu setzen. Als ausgesprochener Architekturbanause sage
(05.01.2006, 00:00)
Stefan:   Habe gehört, dass der Zoo MĂŒnchen/Hellabrunn langfristig wieder die Haltung von Flusspferden plant. Vor einigen Wochen soll darĂŒber in der lokalen Presse berichtet worden sein. Ich kann aber leider keine Informationen darĂŒber finden. Mich wĂŒrde interessieren, ob an dieser Info etwas dran ist, ob man auch wieder die Zwergflusspferde ins Programme nimmt und wo auf dem GelĂ€nde die zukĂŒnftige Anlage geplant ist. Warum wurde die Haltung eigentlich aufgegeben und welche Tierart hat den Platz im Tropenhaus geerbt?
(05.01.2006, 00:00)
Zoosammler:   Das ist eine frohe Botschaft. Ich dachte immer, das Aquarium solle in das neue "Science Center" integriert werden, ebenso wie das Planetarium. Der Bau sollte hypermodern werden und hĂ€tte wie eine ĂŒberdimensionale PlasticktĂŒte ausgesehen. Aber dann war ich wohl nicht auf dem neuesten Stand.
(05.01.2006, 00:00)
Sven P. Peter:   Der Bau geht gut voran. Wird wohl im Zeitplan bleiben.

Das Hafenaquarium wurde doch gecancelt. Stand glaub ich im Abendblatt.
(05.01.2006, 00:00)
Zoosammler:   Wie sieht es inzwischen mit dem neuen Hagenbecker Troparium aus und was sagen die Parkverantwortlichen dazu, dass demnĂ€chst in der HafenCity ein großes Seeaquarium entstehen soll? HĂ€tte sich Hagenbeck da nicht lieber irgendwie beteiligen sollen?
(05.01.2006, 00:00)
Dirk K:   Weiß hier irgendwer ob im Wuppertaler Zoo die Anlagen fĂŒr die Pinguine und die Gorillas fertiggestellt sind? Auf den Schildern im Zoo stand, dass dies zum Jahreswechsel der Fall sein wĂŒrde und ich habe vor morgen dahin zu fahren.
(03.01.2006, 00:00)
Sven P. Peter:   In diesem Sommer konnte ich die Gibbonanlage in ZĂŒrich sehen und fand sie dirket etwas zugewuchert...
(18.12.2005, 00:00)
Michael Mettler:   @Susanne: Auf der Website ist zu lesen "Alle Außenanlagen und möglichst alle Innenanlagen werden ebenso wie die Besucherbereiche bepflanzt...". NatĂŒrlich ist Gras eine Pflanze, aber unter einer solchen Äußerung wĂŒrde ich mir eigentlich "mehr" vorstellen.
(18.12.2005, 00:00)
Sven P. Peter:   Wobei das Leopardengehege auch nicht so toll ist, das man es umbedingt erhalten mĂŒsste.

Hier noch ein Bild (ich fand das die DurchgÀnge etwas zu niedrig gebaut wurden ;-) ):

http://img218.imageshack.us/img218/153/leo0en.jpg

In Frankfurt sind ja auch Schon im Raubtierhaus echte Pflanzen eingesetzt worden, warum also nicht auch bei den Affen!?
(18.12.2005, 00:00)
Oldzooboy:   Das Pongoland in Leipzig hat einen wesentlich zutreffenderen und originenelleren Namen unter den
Pflegern: Pornoland.Wohl wegen der Bonobos und ihrer einzigartigen Art und Weise, Konflikte zu lösen...
Die neue Leoparden-Anlage ( Frankfurt) ist ja wohl auch Nicht das Gelbe vom Ei, oder ? Zwar besser als der alte KĂ€fig, in dem die Tiere sehr erfolgreich nachzogen, aber das eigentliche Ärgernis ist, das der neue KĂ€fig aus Patenschaftsgeldern finanziert wurde.Was die Tierpaten wohl dazu sagen werden ?
(18.12.2005, 00:00)
Susanne:   Bepflanze Innenanlagen haben sie in MĂŒnchen auch versucht; das Spezialgras lebt noch, aber sieht nicht gut aus.
Im Artikel stand aber nicht, daß die Gehege bepflanz werden, vielleicht wird es "nur" eine Tropenkulisse a la Pongoland. (Dessen Name fand ich anfangs total blöd; jetzt hab ich mich wohl dran gewöhnt. "Bonoboland" ist aber noch einfallsloser).
Dem Masterplan nach hĂ€tte das Menscenaffenhaus doch eigentlich an der SĂŒdseite des Zoos entstehen sollen? Dann ist der wohl nach nur einem verwirklichen GebĂ€ude schon wieder obsolet.
Leos: Zeitweilig hatte Frankfurt ja Leos an drei verschiedenen Stellen. Den KĂ€figwĂŒrfel zwischen Nashornhaus und Exotarium gibts ja nicht mehr(?). Dann waren welche im hinteren BĂ€renkĂ€fig, in alten Raubtierhaus und in Zuchtanlagen neben der Wolfsanlage. Warum nun ausgerechet die neueste der Anlagen gegenĂŒber den Gorillas geopfert werden soll - keine Ahnung.
(18.12.2005, 00:00)
Michael Mettler:   Habe eben die Frankfurter Website besucht, das Projekt hört sich schon sehr interessant an. Und das Haus bekommt sogar einen Partyraum :-)
Auf die bepflanzten Innenanlagen bin ich allerdings sehr gespannt....
Wenn ich den Text richtig interpretiere, ziehen die Amurleoparden also nicht innerhalb des Zoos um, sondern komplett aus?
(17.12.2005, 00:00)
Susanne:   doch, lĂ€ĂŸt sich aus dem Artikel ersehen, da angegeben ist, welche Gehege dafĂŒr geopfert werden: fast der ganze Kinderzoo und die Leoparden. Auf der FlĂ€che des heutigen Hauses sollen die Freianlagen entstehen.
(17.12.2005, 00:00)
Oldzooboy:   Mit dem Abriss des alten Menschenffenhauses wird es wohl im FrĂŒhjahr losgehen, das neue Haus soll bereits 2007 eröffnet werden.Wer das alte Haus nochmal sehen will, sollte schnell nach Frankfurt fahren.
(17.12.2005, 00:00)
Mahler Sascha:   Der Neubau der Menschenaffenanlage in Frankfurt ist auf der WEB-Seite des ZooÂŽs genau beschrieben (Standort,Bauabschnitte,Zeichnungen usw.).
(17.12.2005, 00:00)
Bernhard:   Habe in einer Pressemitteilung des Zoo Frankfurt (siehe zoopresseschau.info vom 15.12.) gelesen dass dort der Bau einer neuen Menschenaffenanlage (Bonoboland) geplant ist. Es sollen außer den Menschenaffen auch noch Mandrills und Dianameerkatzen gehalten werden. Die Anlage soll drei mal so groß wie die Afrikasavanne werden. Leider war nirgends geschrieben, wo die Anlage gebaut werden soll und wann Baubeginn sein soll. Ich vermute mal auf dem Platz der bisherigen AffenhĂ€user. Weiß jemand darĂŒber etwas genaueres?
(17.12.2005, 00:00)
Dirk K:   Keine Ahnung, aber dieser Umbau mit Hilfe von Zootieren kann ja wirklich nicht viel kosten, so dass die Nashornanlage langfristig vielleicht immernoch anvisiert ist. Aber z.Z arbeitet man ja an einem Masterplan der bis Februar fertig sein soll. Mal sehen was dann ist.
(10.12.2005, 00:00)
IP66:   Heißt das, daß die NeubauplĂ€ne fĂŒr das Nashornhaus in Krefeld, die doch die Barasingha-Anlage betrafen, vom Tisch sind?
(10.12.2005, 00:00)
Sitara:   Dieses Ereignis ist heute auf der homepage des WDR als "Bild des Tages" zu sehen: http://www.wdr.de/themen/homepages/homepage.jhtml
(09.12.2005, 00:00)
Dirk K:   In Krefeld wird die Barasingha-Anlage umgebaut, u.a Trockenlegung des recht schlammigen Geheges (warum eigentlich, ist doch eigentlich perfekt fĂŒr diese Tiere). FĂŒr die Arbeiten werden ĂŒbrigens die drei Elefantendamen des Zoos herangezogen!!
(09.12.2005, 00:00)
Konstantin Ruske:   Sollten die beantragten Fördermittel bewilligt werden, wird davon auch die SekretĂ€ranlage neu gebaut ( vergrĂ¶ĂŸert, besonders auch in der Höhe).
(05.12.2005, 00:00)
Sitara:   GemĂ€ĂŸ LVZ vom 04.12. hat der Leipziger Zoo ehrgeizige ZukunftsplĂ€ne: Schon im kommenden Jahr soll mit dem Bau einer Tropenhalle namens Gondwanaland fĂŒr 45 Millionen Euro begonnen werden.
Auf der FlĂ€che des frĂŒheren Orsta-Hydraulik-Werks an der Pfaffendorfer Straße soll ein tropischer Regenwald mit FlusslĂ€ufen und einer bunten Tierwelt entstehen. GĂ€ste könnten auf Booten die Teilung des Urkontinents Gondwana miterleben, auch einen Vulkanausbruch und Dinosaurier bestaunen. In zehn Metern Höhe ist ein HĂ€ngebrĂŒcken-Parcours durch die Wipfel der BĂ€ume geplant.

2006 will der Zoo acht Millionen Euro in die neue Tropenhalle investieren, deren Bauzeit etwa drei Jahre betrĂ€gt. Im kommenden Jahr fließen außerdem zwei Millionen Euro in den Umbau eines Teils des alten VerwaltungsgebĂ€udes zur Zooschule und in die Fertigstellung des Elefantentempels "Ganesha Mandir".

(04.12.2005, 00:00)
Dirk K:   Wann ist eigentlich die neue Nashornanlage in Dortmund fertig und gibt es auch ein begehbares Haus?
(29.11.2005, 00:00)
IP66:   MasterplĂ€ne können schnell Makulatur werden, aber auch lange lenken: So wurden Menschenauffenhaus und Greifvogelvoliere in Köln eine Generation verspĂ€tet, aber noch an den in der Nachkriegsplanung vorgesehen Orten errichtet. Die Tapire im Elefantenhaus habe ich noch kennengelernt, im 19. Jahrhundert gab es aber auch Schabrackentapire dort. Der derzeitigen Problemecken scheinen mir das Elefantenhaus mit der rheinseitig anschließenden Wiesen und der Bereich zwischen Kasuaranlage und dem historischen Schweinehaus vorzustellen. Bei ersterer stellt sich die Frage, wie man das alte Elefantenhaus, daß ja noch zwei populĂ€re Arten, Nashörner und Flußpferde, enthĂ€lt, fĂŒr die anderenorts auch schwer Platz zu schaffen sein wird, in Zukunft nutzen will, zweitere ist etwas schwierig insofern, als die Pressetests ja gerne Kinderzoos fordern und ein solcher einmal dort vorhanden war. In beiden FĂ€llen handelt sich auch um gartenarchitektonisch heikle Orte, das das Elefantenhaus in das Teichsystem des Zoos eingebunden ist und das Schweinehaus das nordöstliche Ende des historischen ZoogelĂ€ndes markiert. Eine dritte gestalterisch nicht bewĂ€ltigte Zone tut sich zudem am alten Wolfsweg an der RĂŒckseite des neuen Elefantenhauses auf. Ob ein Masterplan der rechte Weg ist, diese lokal begrenzten Zonen zu entschĂ€rfen, ist da die Frage - immerhin ist so gewĂ€hrleistet, daß man den Fragen mit FinderspitzengefĂŒhl begegnet und nicht neue Schwierigkeiten schafft.
(22.11.2005, 00:00)
Dirk L:   Mach das Sinn, in Köln nun einen Masterplan anzufangen? Nachdem einige große neue Anlagen schon gebaut sind und kurz vor Pensionierung von Dr. Nogge? Das ist entweder ein unwillkommenes Abschiedsgeschenk an den Nachfolger oder gleich Makulatur.
(21.11.2005, 00:00)
Olzooboy:   Zwergflußpferde gab es meines Wissens nach noch nicht in Köln , dafĂŒr aber Flachlandtapire, die im Elefantenhaus untergebracht waren und auch gezĂŒchtet haben.
(21.11.2005, 00:00)
Stefan Wolf:   Ich habe gehört, dass auch der Zoo Köln derzeit an einem Masterplan arbeitet. Weiß man schon Einzelheiten hierzu? Insbesondere die Flusspferde und die Nashörner könnten ein grĂ¶ĂŸeres/schöneres Gehege gebrauchen. Eine VergrĂ¶ĂŸerung des Landteiles der Flusspferde im Haus in Richtung ehemaliger Elefantenbereich wird von Direktor Nogge wohl abgelehnt. Derzeit dient die FlĂ€che als Ausstellungsraum. Ich wĂŒrde mir Zwergflusspferde oder Tapire in Köln wĂŒnschen. Gab es diese Arten schon einmal in der Geschichte des Kölner Zoos?
(21.11.2005, 00:00)
Michael Mettler:   @Andreas Soltwedel: "Yukon Bay" ist immer wieder Forum-Thema, schau mal unter "Keine richtigen Zoos mehr?"....

Insider hin oder her - Zoomitarbeiter bin ich schließlich nicht - aber ein stĂŒckweiser Bau von Yukon Bay dĂŒrfte schwierig sein: Das "HerzstĂŒck" des Zooteil ist immerhin eine aufwĂ€ndige Wassertechnik fĂŒr EisbĂ€ren, Pinguine und Robben, die wahrscheinlich einen der grĂ¶ĂŸten Kostenfaktoren darstellt. Die Gehege fĂŒr Karibus/Rentiere (man wird sehen...) und Wölfe sind ja dagegen ein Klacks. Aus KostengrĂŒnden nur die letzteren vorab zu bauen lockt keine Besucherströme, und fĂ€ngt man mit den Wassertieren an (die EisbĂ€ren rechne ich jetzt mal zu diesen), kommt es auf die beiden anderen eigentlich auch nicht mehr an - warum also nicht in einem Guss bauen?

Was ich persönlich von Pinguinen in Alaska halte, habe ich an anderer Stelle im Forum schon kundgetan. Streng genommen passen aber auch Bisons nicht nach "Alaska", da mĂŒsste man schon Moschusochsen nehmen. Ich vermute, dass die Wahl auf Karibus/Rentiere fiel, weil mit diesen "Leichtgewichte" eventuell eine BodenbegrĂŒngung versucht werden soll - bei Bisons hĂ€tte die wohl keine Chance.

Zu den KaffernbĂŒffeln: Sambesi ist noch nicht fertig! Die alte BĂ€renanlage blockiert einen wichtigen Platz, der durchaus fĂŒr die BĂŒffel genutzt werden könnte. Und auch die drei Antilopenanlagen und die Australien-Anlage dĂŒrften noch nicht dem endgĂŒltigen Zustand entsprechen - wer weiß, was da noch passieren wird?

Auch der "waldige" Zooteil zwischen Dschungelpalast, Robben - und Kamelanlagen verfĂŒgt noch ĂŒber keinen Ausbauplan, da "Yukon Bay" in den Planungen Vorrang genießt. Vielleicht ist ja das Thema "indische Tropenhalle" auf dem GelĂ€nde der Anlagen fĂŒr Geparden, Eulen und Rentiere auch noch nicht ganz vom Tisch, im Ursprungsplan existierte es jedenfalls mal und sah u.a. Krokodile vor.

FĂŒr SĂŒdamerikaner (außer Haustieren)scheint hingegen kein Dauerplatz sicher zu sein, Tapire und NasenbĂ€ren dĂŒrften daher eher zu den Streichkandidaten zĂ€hlen. Fragt sich nur, wann! (Falls der Dschungelpalast tatsĂ€chlich noch eine Erweiterung erleben sollte, wĂ€re ja immerhin noch ein Umstieg auf Schabrackentapire möglich.)
(21.11.2005, 00:00)
Sven P. Peter:   Wie sehen denn jetzt die TierbesatzplĂ€ne fĂŒr Sambesi 2 aus?
(21.11.2005, 00:00)
Oldzooboy:   Bisons passen auf keinen Fall in eine Alaska-Anlage,weil es in Alaska keine Bisons gibt.Moschusochsen wĂ€ren angebrachter.Aber fĂŒr die Yukon-Anlage sind ja auch Pinguine und KALIFORNISCHE Seelöwen geplant.....
(21.11.2005, 00:00)
Andreas Soltwedel:   Ich denke, in der Zoo-Fan-Welt mĂŒsste es bekannt sein, dass in Hannover derzeit eine Landschaft fĂŒr arktische Tiere geplant ist, der sogenannten "Yukon-Bay". Meine Fragen an die Insider: Warum kann das Ding nicht in Abschitten gebaut werden, wie manÂŽs ja schon bei "Sambesi" gemacht hat? Und was ist mit den dann abgĂ€ngigen Rinderanlagen bzw. deren Bewohnern geplant? Passen nicht Bisons recht gut in eine nach Alsaka duftende Anlage und KaffernbĂŒffel an den Sambesi?
Und was geschieht mit den Tapiren, die in Hannover, soweit ich weiß, zu den Publikumsmagneten gehören?
(21.11.2005, 00:00)
Konstantin Ruske:   Die alte Antilopenanlage hinter dem DickhĂ€uterbereich soll neugestaltet werden und dann unter anderem auch Klippspringer und Klippschliefer aufnehmen ( also war auch Felsenanlage geplant).
(21.11.2005, 00:00)
Susanne:   Ich war erst kĂŒrzlich da, obwohl ich ja sonst eher im SĂŒddeutschen unterwegs bin. OsnabrĂŒck lohnte sich immer schon; es hat zwar keine ĂŒberwĂ€ltigenden Wow-Anlagen, aber sehr viel gebaut in den letzten Jahren.
Über die erwĂ€hnten Projekte hinaus weiß ich auch nichts (Also Elefantenbullenhaus, 2. Anlage, neues Nashornhaus,...) - abgesehen von den neuen Rothunden.
(20.11.2005, 00:00)
Dirk K:   Weiss jemand genaueres ĂŒber die derzeitigen Projekte vom Zoo OsnabrĂŒck: Tal der grauen Riesen, Zoo unter der Erde und weitere?? War noch nie da, lohnt sich ein Besuch auch jetzt schon?
(20.11.2005, 00:00)
Karsten Vick:   Ich habe heute meinen diesjĂ€hrigen Abschlussbesuch im Vogelpark Marlow gemacht. Den kann ich jedem Mecklenburgbesucher nur empfehlen. Neue Anlagen in diesem Jahr: die Erweiterung der Pinguinanlage zu einer Großvoliere Patagonische KĂŒste mit Meerpelikanen Inkaseeschwalben und Enten; Australien mit Wellensittichen u. a. Ziervögeln, Emus, TrauerschwĂ€nen und - BennettkĂ€nguruhs. FĂŒr nĂ€chstes Jahr sind nicht weniger als 5 Großvolieren in Bau (Rote Ibisse, Ostafrika, die anderen 3 noch nicht beschildert). Mittlerweile sind fast alle Volieren begehbar und (was ich besonders gut finde) geografisch richtig mit passenden Vögeln (und einigen genauso passenden SĂ€ugern) besetzt. Geplant ist noch eine begehbare Großvoliere fĂŒr Aras u. a. s-amerikanische Papageien.
(31.10.2005, 00:00)
IP66:   Ich war am Wochenende im bochumer Tierpark und kann von einem recht durchdachten Projekt einer neuen Seehundanlage berichten, die mit einer Voliere und einigen Aquarien kombiniert werden soll. Das Ganze scheint ohne Kunstfelsen auszukommen und ist dem - sehr kleinen - GelĂ€nde recht intelligent angepaßt. Über die Seehunde mag man stöhnen, es gibt ihrer selbst auch in NRW genug und sie blockieren manche Möglichkeit, rarere Robbenarten zu halten, doch Bochum hat das Problem, auf seinem kleinen GelĂ€nde Zoo bleiben zu mĂŒssen und nicht auf jede Art ĂŒber WeißschulterkapuzinergrĂ¶ĂŸe verzichten zu dĂŒrfen. Wenn die Voliere noch die alte Tradition der Limicolenhaltung fortsetzt und eine Nordmeeraquarienabteilung entsteht, dĂŒrfte die Anlage den Tierpark um einiges reicher machen.
Krefeld scheint wie Frankfurt ein Beispiel dafĂŒr zu sein, daß man auch in kleinen Anlagen Spitzmaulnashörner erfolgreich halten und zĂŒchten kann.
(31.10.2005, 00:00)
Oldzooboy:   @Denny Lohse .Das es in Leipzig wieder ein Okapi gibt,freut mich,doch wurde in Leipzig noch nie ein Okapi geboren,da bislang nur ein einziges Okapi in Leipzig gehalten wurde,nĂ€mlich der Bulle"Kilandja",der von 1959 bis zu seinem Tod 1968 als Einzeltier gehalten wurde.Ein Monat vor dessem Ankunft hatte der Zoo ein Okapiweibchen aus Frankfurt erhalten,das dort zusammen mit einem zweiten Weibchen,das fĂŒr die Frankfurter Zucht vogesehen war,importiert wurde.Tragischerweise waren beide Tiere voll mit Parasiten,so das beide kurz nach der Ankunft starben.
(30.10.2005, 00:00)
Michael Mettler:   @Hannes: Der Giraffengraben in MĂŒnster war im Original ein Betongraben im U-Profil, der fĂŒr die Springböcke als Grenze geeignet war. Nachdem eine Giraffe (war das nicht sogar ein Zuchtbulle?) am Graben verunglĂŒckt war, wurde er "entschĂ€rft". Zu diesem Zeitpunkt waren aber meiner Erinnerung nach schon keine Antilopen mehr auf der Anlage.
(30.10.2005, 00:00)
Dirk K:   Im Krefelder Zoo wird das Spitzmaulnashorngehege umgebaut und babysicher gemacht, da fĂŒr nĂ€chsten MĂ€rz Nachwuchs erwartet wird.
(30.10.2005, 00:00)
Hannes:   Wie war das eigentlich frĂŒher auf der giraffenanlage.
Die waren ja mal mit Impalas oder Springböcken vergesellschaftet.
Die Antilopen gehn doch einfach durch den Graben
(22.10.2005, 00:00)
Dirk L:   Na ja, der Wasserpark wĂ€re die Zusammenlegung der "Wassertiere" rund um das Delphinarium gewesen (ebenso wie der "Affenpark" Teil des jetzt auch schon fast wieder 10 Jahre alten Konzeptes), also Robben und Pinguine.
Bei den Giraffen sind der U-Graben und die fehlenden Absperrmöglichkeiten ein Hauptproblem. Hier gehts vor allem um die Außenanlage.
(22.10.2005, 00:00)
Hannes:   Was hatte MĂŒnster eigentlich geplant bevor es Spardiskussionen gab.
Ich hab was von nem Wasser park gehört(was bedeutete das) und von plĂ€nen fĂŒr Löwen und Giraffenanlagen

(22.10.2005, 00:00)
IP66:   Ich war am Wochenende in Krefeld: Die Tigeranlage ist besetzt und der Besatz dabei, sein Konzept von Bepflanzung umzusetzen. Sie paßt sich dem ZoogelĂ€nde besser an als die Jaguaranlage, besitzt auch Absperrgehege, die allerdings - ebenso wie das Haus - nicht einsehbar sind. So sehr man die gerĂ€umige und einergmaßen kunstfelsenfreie Anlage begrĂŒĂŸt - sobald ein Paar unvertrĂ€glich ist, muß ein Tier in einen "herkömmlichen" KĂ€fig und kann dann nicht mehr gesehen werden. Mit der Anlage fĂŒr BaumkĂ€nguruhs (Goodfellow) anstelle des Luchsgeheges geht es nicht recht voran. Neuplanungen sind die hier schon erwĂ€hnte Gorilla-Außenanlage und eine Neugestaltung des Ententeichs, wohl auch, um diesen den stĂ€dtischen FĂŒchsen, die den TeichgeflĂŒgelbestand recht erfolgreich als Nahrungsgrundlage nutzen, unzugĂ€nglich zu machen.
(17.10.2005, 00:00)
Denny Lohse:   na mit dem masterplan kenne ich mich nicht aus, aber ich glaub okapis waren gar nicht vorgesehen. in welchen deutschen zoos leben denn die meißten tapiere egal welcher art?
(16.10.2005, 00:00)
Oliver Jahn:   Sollten Okapis zusammen mit Zwergflusspferden und etlichen anderen Arten nicht ursprĂŒnglich nach Masterplan mal in Gondwana unergbracht werden??? So eine Halle alle Arnheim?
(16.10.2005, 00:00)
Denny Lohse:   Juhu der Zoo Leipzig, hat nach der Fertigstellung des Okapihauses und Anlage endlich wieder eine Waldgiraffe. Jetzt kann die Zucht wieder beginnen. und neues Elefantenhaus nimmt langsam gestalt an.
(16.10.2005, 00:00)
Ingo Rossi:   @IP66 In Köln wird ĂŒber die Flusspferde und die weitere Haltung nachgedacht. Wie ich hörte, plant man gerade die langfristige Umgestaltung eines Teils des Zoo mit dem Schwerpunkt Afrika. Laut dem Zoodirektor werden dort, wenn möglich, auch Flusspfrede gehalten, am liebtsen in einer Ă€hnlichen Anlage wie in Berlin.
(15.10.2005, 00:00)
Dirk:   Möglicherweise ist das mĂ€nnliche Nachwuchstier schon abgegeben!??
(14.10.2005, 00:00)
Oliver Jahn:   Wieso jetzt wieder nur 4 Tiere? Im Beitrag "Flusspferde" waren wir doch schon bei 5 Tieren.
(14.10.2005, 00:00)
IP66:   Die Flußpferde in Gelsenkirchen gibt es noch - im "historischen" Elefantenhaus - sie sind wohl auch fĂŒr den Neubesatz im Parkteil "Afrika" vorgesehen. "GefĂ€hrlicher" ist die Situation in Köln - zwar gibt es derzeit vier Tiere, den jĂŒngsten Nachwuchs eingeschlossen, doch verlauten Absichten, das alte Elefantenhaus zumindest langfristig nicht mehr als Tierhaus zu nutzen. Die Anlage ist im Hausinneren im frĂŒhen 20. Jahrhundert recht großzĂŒgig erneuert worden und hat sich seitdem auch zĂŒchterisch bewĂ€hrt, fĂŒr mehr als drei Tiere ist sie allerdings zu klein. Man könnte sich allerdings eine Erweiterung in Richtung der alten Elefantenanlage vorstellen, und ein kleineres Innenbecken ließe sich wohl auch in das denkmalgeschĂŒtzte GebĂ€ude einpassen - doch derzeit scheint darĂŒber nicht nachgedacht zu werden.
(14.10.2005, 00:00)
Stefan Schubert:   In Wien ist beabsichtigt, an den Huftierlogen einige zu einer Afrikasavanne zusammenzulegen und eine neue Suedamerika-Freianlage zu gestalten, es duerfte die hinter dem Raubtierhaus sein. Die bislang ausserhalb des Parks gelegene Alte Orangerie soll bis 2007 zum Orang-Haus werden!
(13.10.2005, 00:00)
Oliver Jahn:   @ Ralf Seidel, das gibts doch gar nicht, tausend mal in diesem Zoo gewesen und diese Ecke ist mir echt nicht aufgefallen!!!! Gibts doch gar nicht. Das muss ich mir bal anschauen!! Und auf SĂŒdamerika bin ich echt mal gespannt!! Ich finde die Anlage des AmeisenbĂ€ren total schön und ich habe hier das erste mal einen AmeisenbĂ€ren eine halbe Stunde lang baden und schwimmen gesehen!!
Die Zackelschafe haben mich deshalb so ein wenig enttĂ€uscht, weil ich mich gut an die Nashörner dort erinnern kann und den Stolz, den Halle damals hatte, erstmals in der Geschichte des Zoos Nashörner zu halten. Und da ist natĂŒrlich dann ein Zackelschaf ein etwas schwacher Ersatz. Ich hatte deshalb auch gehofft, Halle wĂŒrde auf die Elefanten verzichten und deshalb dort lieber fĂŒr Nashörner bauen!
@Michael, Köln hatte im Juni noch 4 Tiere, alle fast ausgewachsen. Ansonsten habe ich ja schon des öfteren geschrieben, dass ich die Flusspferde besonders vermisse. Leipzig plant eine neue Anlage im Masterplan, dann sollen Hippos zurĂŒck in den Zoo kommen. In deiner Liste fehlt noch Gelsenkirchen, die haben die Hippos noch in dem alten Haus. Zumindestens war das mein letzter Stand. Wenn nicht mehr, dann fehlen sie in deiner Liste der Nichtmehr-Halter! :-)
(13.10.2005, 00:00)
Michael Mettler:   Sind eigentlich irgendwo in Deutschland(außer in Gelsenkirchen) zur Abwechslung auch mal Neuanlagen fĂŒr Flusspferde im Perspektivplan? Auch so eine Tierart, die allmĂ€hlich in Deutschland "wegrationalisiert" wird - obwohl auch sie aus gutem Grund unter WA Anhang 1 fĂ€llt.
Hat Köln eigentlich noch Flusspferde? Ansonsten fallen mir nur noch Berlin (Zoo), Hannover, Frankfurt, Kronberg und Stuttgart ein. Die Liste der Zoos, die vor nicht allzu langer Zeit die Flusspferdhaltung aufgegeben haben, ist knapp lĂ€nger: Leipzig, Halle, Magdeburg, MĂŒnchen, NĂŒrnberg, MĂŒnster, Wuppertal. Habe ich einen vergessen?
(13.10.2005, 00:00)
Ralf Seidel:   Hinter dem Spielplatz hinter dem Haus der TotenkopfĂ€ffchen befand sich noch ein kleines Kaffee(Zebraklause), ein
toter Winkel, den vorher keiner beachtete.
FĂŒr das alte Elefantenhaus war bisher nur eine Nutzung als Ausstellungsraum im GesprĂ€ch, obwohl der Zoo Halle eigentlich in dieser Hinsicht ĂŒber RĂ€ume verfĂŒgt(alte ZoogaststĂ€tte, Zooschule). Das Haus selber steht unter Denkmalschutz.
Beim spĂ€teren Umbau am Antilopenhaus ist auf jeden Fall an eine Gemeinschaftsanlage SĂŒdamerika gedacht, Flachlandtapire und Capybaras könnten so wieder im Zoo Halle Einzug halten. Die Lösung mit den Zackelschafen find ich auch nicht so toll, aber im Moment eben eine vorĂŒbergehende Lösung.
Die Sache mit den Marabus und den AmeisenbĂ€ren ist zwar geographisch nicht ganz korrekt, aber vor den SĂŒdamerikanern waren hier 2 Bergriedböcke untergebracht. Stell Dir einfach vor, das wĂ€ren Jabiru-Störche und dann passt das auch wieder.
(13.10.2005, 00:00)
Oliver Jahn:   Sorry, stehe ich jetzt voll auf dem Schlauch??? Hinter dem Totenkopfaffenhaus etwas oberhalb war doch ein Spielplatz mit Kletterseilen. Oder stehe ich jetzt auf der ganz falschen Seite? Hinter dem Haus ist doch der Wirtschaftshof?
Hoffentlich wird das Elefantenhaus noch irgendwie genutzt, wenigstens fĂŒr Austellungen oder Ă€hnliches. Ich fĂ€nde es schade, wenn es so ganz ungenutzt hinter dem Krokodil-Haus versteckt wĂŒrde.
(13.10.2005, 00:00)
Steffen Kohler:   Die Lori- Anlage ist hinter dem Totenkopfaffen- Haus, etwas oberhalb.
Das Elefantenhaus wird nach den Worten des Zoodirektors erstmal so belassen, ĂŒber eine spĂ€tere Nutzung ist noch nicht entschieden. Es ist auch nicht in das Krokodilhaus integriert.
(12.10.2005, 00:00)
Oliver Jahn:   Ralf Seidel, einiges davon konnte ich im August diesen Jahres sehen, auch habe ich mit Interesse die recht gute Beschilderung der Baustellen studiert! Dennoch waren auch fĂŒr mich einige sehr interessante Neuigkeiten bei deiner Schilderung dabei. Besonders reizvoll finde ich die Idee mit dem Antilopenhaus, denn auch wenn die Marabus da gar nicht hinpassen, finde ich das Gehege fĂŒr den AmeisenbĂ€ren sehr gelungen!!!! Und die Zackelschafe auf dem ehemaligen linken Nashorngehege fand ich immer etwas schade, fĂŒr diese Anlage. Vielleicht kommen ja wieder Tapire dazu. Die gab es nach deren Auszug aus der Saubucht dort ja schon mal! Ebenso wĂŒrden die Wasserschweine dort ganz gut passen (die waren auch schon mal dort), die teilen sich ja zur Zeit noch das alte Gehege der Zwerglusspferde mit einem dort noch einzeln gehaltenen Zwegflusspferd. Das wĂ€re natĂŒrlich super! Auch von der neuen Lorianlage wusste ich noch gar nichts, wo ist die? Und was ist mit dem alten Elefantenhaus? UrsprĂŒnglich sollte es ja irgendwie in das Krokodilhaus intergriert werden. Dem Rohbau nach zu urteilen war das aber dann nicht mehr der Fall. Tja, und auf einem Plan aus Anfang der 90er war der Wittekind mal geplant als Parkteil Afrika III. Da wĂŒrden ja Geparde passen.
(12.10.2005, 00:00)
Ralf Seidel:   @Oliver Jahn, einen Perspektivplan fĂŒr den Zoo Halle in gedruckter Form gibt es nicht. Momentan wird aber immer noch sehr viel im Zoo gebaut.
Fertiggestellt sind mittlerweile die begehbare Lorianlage(Übergabe am 19.10.05) sowie das Krokodilhaus auf der FlĂ€che der alten Elefantenanlage.
(12.10.2005, 00:00)
Papa Moll:   In Krefeld war im GesprĂ€ch fĂŒr die Gorillas ein Außengehege zu bauen. Die PlĂ€ne gibt es aber nicht erst seit gestern
(11.10.2005, 00:00)
Oliver Jahn:   @Ralf Seidel, vielen dank, gibt es so etwas wie einen Perspektivplan fĂŒr den Zoo Halle, und wenn ja, wo kann man ihn bekommen?
(11.10.2005, 00:00)
Ralf Seidel:   FĂŒr den Bau einer Gepardenanlage im Zoo Halle ist der Wittekindhang vorgesehen, auch im Hinblick auf eine mittelfristige Erweiterung des Zoos zum Wittekindpark (Denkmalschutz).
In den nĂ€chsten Tagen erfolgt die Eröffnung des Krokodilhauses und einer begehbaren Anlage fĂŒr Gebirgsloris.
(11.10.2005, 00:00)
Papa Moll:   Ja, EisbĂ€ren waren sind auch hier ziemlich im Trend (Karlsruhe, NĂŒrnberg, Gelsenkirchen und Hannover)
Mich wundert aber woher die Amerikaner immer das Geld haben um Projekte fĂŒr Tiere wie Walrösser oder besonders auch fĂŒr Wale haben.
(11.10.2005, 00:00)
Michael Amend:   @Michael Mettler.Deinen Satz,das Neuanalgen nicht zwangslaeufig auch eien Verbesserung fuer die Tiere darstellen,unterstreiche ich 30 mal mit einem dicken,roten Edding.......Hzypes fuer bestimmte Tierarten gibts natuerlich auch hier in den Staaten,zur Zeit sind Eisbaeren der letzte Schrei,viele Zoos ahben vor etlichen Jahren ihre Eisbaerenw egen ihrer alten und viel zu kleienn Anlagen abgegeben,jetzt kehren sie in die Zoos zurueck,intweder in komplette Neuanlagen,oder in die etwas renovierten alten.....Pittsburgh baut zur Zeit einegrosse Anlage mit Unterwassertunnel fuer Eisbaeren,Walrosse und Seeotter und Columbus bgeniint demnaechst mit eienr neuen Eisbaerenanlage,ebenfalls mit UNterwassertunnel,obwohld er Zoo sehr nahe bei Pittsburgh liegt,ca.3 STundne Autofahrt,also ein Kurztrip fuer die Amis.Ausserdem liegen Erdmaennchen auch hier noch voll im Trend,fast alle Zoos ahben sie,alle anderen bauen neue Anlagen fuer Erdmaenchen.Und natuerlich muss jeder Zoo auch eien Afrika-Savanne haben....
(11.10.2005, 00:00)
Oliver Jahn:   Wo will Halle denn fĂŒr die Geparde bauen??? Und ist schon eine Planung fĂŒr den Wittekindhang bekannt? (ehemaliges Wisentgehege)
(11.10.2005, 00:00)
Konstantin Ruske:   Tierpark berlin: neue HyĂ€nenanlage ( TĂŒpfelhyĂ€nen), neue Rothundanlage, Informationszentrum, Erweiterung der zuchtvolieren am Eulenweg, große kampfadlervoliere
Halle: nach Abschluß der Großbauprojekte( auch ein neuer Haupteingang) ist an gepardenhaltung, Ibisvolieren und eine renovierung des Alpinums gedacht.
Dresden: derzeit wird die Pingiunanlage erneuert, die Hinzunahme von Dampfschiffenten ist geplant.
Rostock: neues Menschenaffenhaus in Planung
Prag: neues Flußpferdhaus, Schuhschnabelanlage mit Winterquartier, Alligatorenanlage ( + Gaviale), Umbau von Jaguarundi- zu Tayraanlage) Anlage fĂŒr Zwergflußpferde
(11.10.2005, 00:00)
Dirk:   Dortmund, neue Anlage fĂŒr Breitmaulnashörner bereits im Bau
(11.10.2005, 00:00)
Oliver Jahn:   Rostock, neue und deutlich erweiterte Anlage fĂŒr Geparde mit zweitem Haus fĂŒr das MĂ€nnchen. Im August noch im Bau.
(11.10.2005, 00:00)
Sitara:   Und weilÂŽs so schön ist, noch einmal: neues Elefantenhaus in Heidelberg geplant (Spenden etc. werden z. Zt. fleißig eingeworben...)

Und zur Abwechslung mal:
Wien, Schönbrunner Tiergarten: Neue Panzernashornanlage mit Vergesellschaftung von Nilgauantilopen und Axishirschen (Fertigstellung 2006)
(11.10.2005, 00:00)
Oliver Jahn:   Magdeburg, Neugestaltung eines Eingangsbereiches mit Huftiergehegen in den "denkmalgeschĂŒtzten" Vogelgesang-Park hinein. Realisierung steht noch in den Sternen.
Und noch einmal!!!!!! Neue Elefantenanlage aber auch Nashornanlage auf der Stelle des heutigen DickhÀuterhauses. Realisierung ebenfalls noch unklar.
(11.10.2005, 00:00)
Sven P. Peter:   Na ja, stimmt schon. Auch heute im Wildpark LĂŒneburgerheide hörte ich eine Frau sagen: Oh haben die Leoparden hier viel Platz. Da hab ich richtig mitleid mit denen in Schwerin!"
(10.10.2005, 00:00)
Michael Mettler:   Zum Teil sicherlich wegen des DOCH vorhandenen Konkurrenzdenkens zwischen Zoos, zum Teil, um die stĂ€ndig steigenden Erwartungen des Publikums zu stillen - denn nicht alle Neuerungen bringen automatisch Verbesserungen fĂŒr die Tiere, manche nur fĂŒr das Publikum (z.B. Glas als Gehegeabgrenzung - Affen finden nun mal Gitter toll zum Klettern!). Außerdem geraten die Zoos durch die mediale Berichterstattung immer mehr unter Druck. Wer als Zoobesucher stĂ€ndig "Elefant, Tiger & Co." guckt, wird bei einem Besuch in z.B. Magdeburg die Elefantenhaltung nicht mehr besonders toll finden.
Was mich an der "Regenwaldhaus-Mode" stört, ist die Tatsache, dass der AFRIKANISCHE Regenwald zumindest in Deutschland nicht spĂŒrbar "stattfindet".
Und einen Hype haben wir noch vergessen: begehbare Anlagen aller Art (bevorzugt Primaten).
(10.10.2005, 00:00)
Sven P. Peter:   Warum gibt es immer diese Hypes? Is ja irgendwie doof. Da bekommt man ja fast ĂŒberall das selbe zu sehen. Dann fĂ€hrt man ja nich extra weiter weg... Wenn jeder was anderes bauen wĂŒrde wĂ€re man viel mehr gewillt sich auch Parks von weiter weg anzuschauen...
(10.10.2005, 00:00)
Michael Mettler:   .... und davor Gepardenanlagen, Strandvogelvolieren und RegenwaldhĂ€user....
(10.10.2005, 00:00)
Sven P. Peter:   Ein rechter Elefanten-Hype. Es gibt immer so einen "Bauschub" mit bestimmten Tierarten. Vor einigen Jahren waren es Löwen und Tiger und nun Elefanten und BĂ€ren.
(10.10.2005, 00:00)
Sitara:   ...habÂŽich noch vergessen bei Elefantenanlagen /-hallen neu:

- Leipzig (Fertigstellung 2006)
(10.10.2005, 00:00)
Sven P. Peter:   Wildpark LĂŒneburger Heide: Neue BĂ€renanlagen (auf 5ha) fĂŒr Kodiak und BraunbĂ€ren und eine Tigeranlage zu 2007.
(10.10.2005, 00:00)
Zoosammler:   Wilhelma: Neue Krokodilhalle.
(10.10.2005, 00:00)
Oliver Jahn:   Zoo Halle neue Elefantenanlage und neues Haus fĂŒr Krokodile, letzteres soll noch in diesem Jahr eröffnet werden. Oder ist es schon????
Frankfurt plant einen neuen BĂ€renwald an Stelle der alten BĂ€renanlage. Geld wird fleißig gesammelt, aber wanns los geht steht noch nicht fest.
(10.10.2005, 00:00)
Dirk:   Hab bei Wuppertal was vergessen:
Die Gorillas bekommen auch ein neues Außengehege.
(10.10.2005, 00:00)
Michael Mettler:   Eine leider gegenlĂ€ufige Info: Laut heutiger Zeitungsmeldung liegt in Hannover der geplante Alaska-Zooteil "Yukon Bay" weiterhin auf Eis, der angedachte Baubeginn 2006 ist wohl nicht zu realisieren.
(10.10.2005, 00:00)
Ingo Rossi:   In Köln wird die Aussenanlage der Orang Utans mit einem Drahtgeflecht ĂŒberdacht, Ă€hnlich wie bei den Bonobos. Dadurch lĂ€sst sich das Gehege besser strukturieren.
(10.10.2005, 00:00)
Sitara:   Bau von neuen Elefantenanlagen / -hallen in:

- Kopenhagen (designed by Sir Norman Foster; Fertigstellung 2007?)
- Prag (auf dem hochwassersicheren oberen GelÀnde, Beginn 2006)
- Hamburg (Elefanten-Freilaufhalle, Fertigstellung 2006 im Zuge des Baus eines neuen Tropariums, Fertigstellung 2007)

(10.10.2005, 00:00)
Zoosammler:   ZĂŒrich: Bau der neuen Anlage fĂŒr indische Löwen.
Basel: In Planung: Umgestaltung des hinteren Zooteils zu einem reinen Asienteil, Einbindung der schon jetzt da gehaltenen Panzernashörner.
(10.10.2005, 00:00)
Papa Moll:   Auch die Tigeranlage ist mitlerweile fertig und bereits von den vier Tigern des Krefelder Zoos bewohnt.
(10.10.2005, 00:00)
IP66:   In Köln ist eine Außenanlage fĂŒr Gelbbrustkapuziner hinter den alten MenschenaffenkĂ€figen des SĂŒdamerikahauses im Bau, in Krefeld baute man bei meinem letzten Besuch an einer neuen Anlage fĂŒr die Sumatratiger und war damit schon recht weit gediehen, der daneben gelegene KĂ€fig fĂŒr die Jaguare ist bereits fertig.
(10.10.2005, 00:00)
Aguti:   Zoo Neunkirchen:
Biberteich mit begehbarer Biberburg (Fertigstellung Ende Oktober)
(10.10.2005, 00:00)
Dirk:   Hi,
Welche deutschen und auslĂ€ndische haben eigentlich z.Z Projekte zum Umbau oder Neubau von Anlagen und um was fĂŒr welche handelt es sich?

Ich fange direkt mal an:
Wuppertal:
Neubau der Anlage fĂŒr Humboldtpinguine und möglicherweise Ausbau der Königspinguinhaltung auf die ehemalige Humboldtanlage,
Neubau der Löwen- und Tigergehege (1ha bzw. 0,5ha !!!). Dadurch wird Platz fĂŒr die Ausweitung der Komplexe anderer Katzen.
(10.10.2005, 00:00)

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