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Kleinere Parks in Mecklenburg-Vorpommern

Emilia Grafe :   Alle BĂ€ren werden auf Tafeln an den Gehegen namentlich und mit ihrer Lebensgeschichte vorgestellt.
(09.07.2018, 20:12)
Emilia Grafe :   Außerdem Informationen ĂŒber die Schicksale von Tanz- und ZirkusbĂ€ren und Projekte von Vier Pfoten.
(09.07.2018, 20:10)
Emilia Grafe :   Über die Besucherwege verteilt finden sich zahlreiche Infotafeln ĂŒber BraunbĂ€ren und allgemein GroßbĂ€ren.
(09.07.2018, 20:08)
Emilia Grafe :   Gestern besuchte ich auf der Durchreise erstmals den BĂ€renwald MĂŒritz. Es handelt sich hierbei um ein Tierschutzprojekt der Tierschutzorganisation Vier Pfoten. Auf dem 16 ha großen GelĂ€nde leben momentan 16 BraunbĂ€ren, die aus schlechten (Privat-)Haltungen stammen. Alle Gehege sind weitlĂ€ufig und vielseitig strukuriert, sodass sie den Tieren zahlreiche BeschĂ€ftigungs- und RĂŒckzugsmöglichkeiten bieten. Die BĂ€ren werden alleine oder meist zu zweit gehalten.
(09.07.2018, 20:07)
Adrian Langer :   http://www.ostsee-zeitung.de/Mecklenburg/Wismar/Tierpark-will-neuen-Eingang

Im Tierpark Wismar möchte man den Eingang versetzen.
(07.06.2018, 12:17)
Adrian Langer :   https://www.svz.de/regionales/newsticker-nord/zwergziegenlaemmchen-aus-tiergarten-verschwunden-id19614511.html

In Neustrelitz sind ein paar Ziegenjungen verschwunden.
(18.04.2018, 16:44)
Oliver Muller :   Da darf man ja gespannt sein. Ich hoffe, nicht wieder ein geheimer Masterplan. Dringend nötig wĂ€re m. E. eine VerĂ€nderung bei den Schimpansen.
(15.04.2018, 21:17)
Adrian Langer :   http://m.ostsee-zeitung.de/Vorpommern/Stralsund/Grosse-Plaene-im-Zoo

Ein paar mehr Infos zum Umbau.
(14.04.2018, 12:30)
Adrian Langer :   http://www.ostsee-zeitung.de/Vorpommern/Fotostrecken-Vorpommern/Suedamerikahaus-im-Zoo-wird-endlich-saniert#p1

In Stralsund wird nun das SĂŒdamerikahaus saniert werden.
(14.04.2018, 09:24)
Adrian Langer :   https://www.tag24.de/nachrichten/suesses-kamel-baby-ist-der-star-im-kamelhof-sternberger-zoo-mecklenburg-vorpommern-513697

In Sternberg gab es Kamelnachwuchs.
(10.04.2018, 17:12)
Adrian Langer :   http://m.ostsee-zeitung.de/Mecklenburg/Guestrow/Volieren-im-Wildpark-eingestuerzt-Rostocker-Zoo-geschlossen

Schlechte Nachrichten aus Mecklenburg Vorpommern. Besonders in den kleineren Parks sind einige Volieren eingestĂŒrzt. Die Parks bitten um Spenden.
(01.04.2018, 19:11)
Adrian Langer :   https://www.ndr.de/nachrichten/mecklenburg-vorpommern/Ozeaneum-Aquarium-Umbau-abgeschlossen,ozeaneum372.html

Das Ozeaneum in Stralsund ist jetzt eröffnet.
(30.03.2018, 18:47)
Adrian Langer :   http://www.ostsee-zeitung.de/Vorpommern/Stralsund/Ozeaneum-Wasser-in-riesigem-Aquarium-zu-kalt-fuer-Fische

Die Eröffnung in Stralsund steht auf der Kippe.
(20.03.2018, 18:07)
Adrian Langer :   http://www.t-online.de/nachrichten/id_83316392/ozeaneum-baut-sich-ein-wrack-ins-aquarium.html

Das Schiffswrack wird jetzt in Stralsund eingebaut.
(01.03.2018, 09:55)
Adrian Langer :   http://www.ostsee-zeitung.de/Vorpommern/Grimmen/Tierpark-Foerderverein-investiert-in-neue-Projekte

Im Weezer Tierpark stehen neue Projekte an.
(12.02.2018, 19:56)
Adrian Langer :   http://www.ostsee-zeitung.de/Vorpommern/Stralsund/Stralsunder-Zoo-blickt-zufrieden-auf-2017-zurueck

Auch Stralsund blickt auf ein erfolgreiches Jahr zurĂŒck!
(11.01.2018, 09:24)
Adrian Langer :   http://m.ostsee-zeitung.de/Mecklenburg/Mittleres-Mecklenburg/Pumaweibchen-Ronja-im-Tiergarten-Neustrelitz-eingeschlaefert

In Neustrelitz starb der letzte Puma!
(05.01.2018, 14:40)
Adrian Langer :   http://www.sueddeutsche.de/news/kultur/museen---stralsund-fische-ziehen-um-aquarium-im-ozeaneum-wird-saniert-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-180105-99-513322

In Stralsund wird das Aquarium im Ozeaneum sanier!
(05.01.2018, 14:37)
W. Dreier :   Gestern , nach 4 Jahren fĂŒr mich, wieder mit den Förderern Besuch des Vogelparks Marlow in McPomm - Regen von Anfang an bis gegen 21 Uhr in Berlin . Eine bemerkenswerte Entwicklung dieses seinerzeit (1994) privat gegrĂŒndeten Parks, nunmehr eine GmbH ohne staatliche ``StĂŒtze``. Mittlerweile sind dort mindestens 5 große Flugvolieren entstanden (Flamingos, Meerespelikane und Humboldtpinguine, ca 50 Inkaseeschwalben, Waldrapps, Störche, Seeadler, Geier , Schneeeulen), dazu kleinere fĂŒr australische Sittiche und Loris, eine grĂ¶ĂŸere fĂŒr Keas (mit obligatorischem Jeep), manche ehemalige erweitert, gebaut wird weiterhin. Schon damals gab es die Boddenvogelfreilanlage (sicher ca 1 ha). Der Park beherbergt ca 3 000 Tiere - neben Vögeln mehrere SĂ€ugetierarten: Krallenaffen (Rotbauch, Goldkopflöwe, Springtamarin), Rote Varis, Weißstirnmaki (wohl Hybride), Weißkopfsakis, Bennetts mit Weißling, Addax, PrĂ€riehunde, diverse Haustiere, im Tropenhaus (sollte erweitert werden) Schildkröten. Bemerkenswert die botanische Umrahmung, dazu die Lage zwischen `Heidelandschaft`` und Sumpf (4 Kranicharten, Schwarzstorch in einer riesigen Flugvoliere). AuffĂ€llig die vielen KinderspielplĂ€tze - FreifĂŒtterung der Gebirgsloris und der australischen Sittiche, dazu öffentlich kommentierte FĂŒtterungen., ca 6 Kioske, eine Souveniereinheit an der Tropenhalle, daneben ein Restaurant fĂŒr ca 200 Besucher. Dazu Vogelshow mit freiliegenden Marabus, Seriema, Kaffernhornvogel und Pelikanen - wegen des Regens wurden die Aras geschont. Mit dem Seriema wurde das Beutetöten einer Gummischlange gezeigt - bei dem Wetter war das fotografisch schwierig bei dem Schlagen der ``Schlange`` Das Ganze recht humorvoll geboten.
Teilgenommen wird an dem Projekt fĂŒr die Auswilderung der Socorro-Taube, viele Besonderheiten gibt sicher nicht - Helmkasuar u.a. , der von uns gesuchte Eisvogel in einer vor 4 Jahren gerade eingerichteten Flugvoliere hatte leider vor 3 Wochen aufgegeben.
Erstaunliches auf 24 ha. ,besuchenswert!

(08.10.2017, 20:02)
Oskar Schwitters :   Der Komplettumbau des Tierpark Sassnitz beginnt.
www.ostsee-zeitung.de/Vorpommern/Ruegen/Kurz-vor-dem-Umbau-Tierparkbewohner-werden-umgesiedelt
(06.03.2017, 13:57)
Nikolas Groeneveld :   Farbmaus
(16.08.2016, 13:45)
Nikolas Groeneveld :   Ich habe vor einigen Wochen nach ein paar Jahren mal wieder den Tierpark Wolgast besucht.
Es hat sich seit meinem letzten Besuch viel getan.
Es sind viele fĂŒr den Besucher begehbare Anlagen entstanden, unter anderem fĂŒr BennettkĂ€ngurus,Damhirsche und Braune Makis.
Man sieht zwar ziemlich viele Gitter und ZĂ€une aber ich denke das ist in einem kleineren Tierpark auch nicht anders zu erwarten.
Eine neue Anlage fĂŒr SilberĂ€ffchen steht noch leer.
Die BĂ€renburg ist unbesetzt, die letzte BĂ€rin ist schon vor einer weile in den BĂ€renwald MĂŒritz umgezogen.
Interressant dabei im Tierpark Wolgast ging man davon aus das es sich bei dem BĂ€ren um ein MĂ€nnchen handelt, erst als man das Tier fĂŒr den Umzug in Narkose gelegt hatte stellte man fest das es sich um ein Weibchen handelt. Daraufhin wurde aus Hannes eine Hanna.
Interessant fand ich auch das am Eingang eine InfohĂŒtte zum Thema Honigbienen steht.
Dabei zum Beispiel eine sehr interessante Statistick Zum Auftreten bestimmter Nutzpflanzen ohne und mit der Hilfe von Bienen.
Ansonsten gab es viel Nachwuchs zu bestaunen, es gab Jungtiere bei den Kaninchen,Damhirschen und auch bei den Ponys gab es ein Fohlen.
(16.08.2016, 13:41)
WolfDrei :   Ein alter Haudegen: trotz einseitiger Blindheit immer noch flott auf den Beinen. Vielfraß
(25.06.2015, 19:37)
WolfDrei :   Das Augenspiel der jungen BartkĂ€uze ist immer wieder faszinierend.
(25.06.2015, 19:34)
WolfDrei :   Obwohl schon vier Jahre alt, blieb bei den Elchen der Nachwuchs noch aus
(25.06.2015, 19:32)
WolfDrei :   Stadt- und Heimattiergartenbesichtigung FĂŒrstenwalde: Keine großen VerĂ€nderungen des ja sehr reprĂ€sentativen Bestandes des Heimat-TPÂŽs: von Edelmarder ĂŒber Gemse, Steinbock bis Wisent, dazu die bekannten Neozoen. Neu sind drei Zwergottern, noch sehr schĂŒchtern, in einer annehmbaren Anlage - wie ĂŒberhaupt langsam die DDR-ZĂ€une schwinden. BezĂŒglich der “großen alten Heimat” fehlen nur Wölfe und BĂ€ren, die Greifvogelsammlung ist weiter gut, dazu dann Adlerbussard, zwei neue junge Karakaras (Falkland?). Zweifacher Nachwuchs jeweils bei Uhu , Bartkauz und Storch, bei SĂ€ugern Damhirsch, Mufflon, Wildschwein und Gemse. Dazu als Exoten Berberaffen, WeißbĂŒschelĂ€ffchen , PrĂ€riehunde, NasenbĂ€ren und Bennetts.
Anbei: das Gemsenjungtier.

(25.06.2015, 19:30)
WolfDrei :   Rothirsche auf großen natĂŒrlichen GelĂ€nde - sicher 1 ha groß
(21.06.2015, 18:18)
WolfDrei :   Ein guter Muffelbock
(21.06.2015, 18:15)
WolfDrei :   Aus dem Brandenburgischen zwischen Neuruppin und Rheinsberg: Ein erholsamer Gang durch den Tierpark Neuruppin-Kunsterspring nach 3 Jahren. Der reprĂ€sentative Tierbestand eines Heimatparkes zeigt sich nicht verĂ€ndert (was positiv gemeint ist) - von wenigen Amphibienarten, Reptilien ĂŒber Schwarzstorch, Uhu, Auerhahn bis zu Otter, Heckrind, Wölfen und Luchsen. FĂŒchse, Dachse und Marderhunde sind von oben in den Schlafboxen zu sehen. Große Anlagen herrschen vor, so dass oft eine natĂŒrlicher Eindruck entsteht. ErwĂ€hnt werden sollten insbesondere die pĂ€dagogischen Möglichkeiten (ausfĂŒhrliche Tafeln Â“ĂŒber alles Mögliche, UnterrichtsplĂ€tze sind geschĂŒtzt oder befinden sich an Ort und Stelle). Sandige Orte wechseln mit HĂŒgeln und Moor, der Bachlauf der Kunster fĂŒhrt sauberes Wasser fĂŒr die Otter, Buchen und Eichen wechseln mit riesenhaften Kiefern und Fichten. Dazu dann auch “Haustiere“: von FarbmĂ€usen ĂŒber Rhönschafe bis zu Hauseseln und Wollschwein
Anbei: Steinmarder (ein großes Haus und eine große Außenanlage)

(21.06.2015, 18:14)
WolfDrei :   muß noch schnippeln
(31.08.2014, 09:22)
WolfDrei :   Noch ein Zusatzbild: bisher verhielten sich die Wölfe sehr "heimlich" auf der großen Anlage, gestern aber kĂŒmmerte man sich um positive Sozialkontakte.
(31.08.2014, 09:18)
WolfDrei :   und SumpfurwĂ€lder - da ist er, der Elchbulle vom letzten Jahr.

Und falls jemand fragt, wie ich jeden 2. Tag neue Bilder einstellen kann: ich bin "Strohwitwer". Meine Frau hat aufgetragen, gefÀlligst die Bahnjahreskarte des VBB (Verkehrsverbund Berlin- Brandenburg) "abzufahren". Wie kann man da widersprechen! Ich habe am Montag noch einen Tag!
(30.08.2014, 17:37)
WolfDrei :   Schorfheide - "germanische " WĂ€lder
(30.08.2014, 17:31)
WolfDrei :   Begutachtet wird diese Übung gegenĂŒber vom Luchsnachwuchs
(30.08.2014, 17:28)
WolfDrei :   Nochmals sĂŒdlich von MecPom: wieder der Wildpark Schorfheide bei Groß Schönebeck. Keine wesentlichen VerĂ€nderungen. Nach nebligem Beginn mit taufeuchten Schuhen dann ein freundlicher Tag. "Eigentlich" wollte ich nur den Elchbullen des Vorjahres fotografieren, das dauerte aber - bis 10 Minuten vor dem Abmarsch. ZunĂ€chst zeigt eine Elchkuh, dass alles, was höher wĂ€chst, auch besser schmeckt!
(30.08.2014, 17:26)
WolfDrei :   Besuch des Heimattiergartens FĂŒrstenwalde:
strahlende Sonne, nur 30 min Fahrt vom Ostbahnhof, 10 min Fußweg vom Bahnhof. GrĂ¶ĂŸe ca 5 ha.
4 Euro Eintritt
Neben den “germanischen “ Tieren existieren als “Exoten” WeißbĂŒschelĂ€ffchen, Magots, Rentiere, Wellensittiche und andere Farbspiele anderer Sittiche in einer “Australien“-Voliere; PrĂ€riehunde, Vielfraß, NasenbĂ€r, Bartkauz und Schneeule, zĂŒchtende Steppenadler, Adlerbussard, 2 Waldrappen, Tenobrosusfasan, Kreuzung Amherst-Goldfasan.

Dazu : Mufflon, Reh, Wildschweine mit Farbmorphen, 1,1 Elch, 1,2 Wisent, Alpensteinböcke, Gemsen, Rothirsch, Damhirsch, Luchs, Fuchs, Baummarder, Wildkatze, WaschbĂ€ren und Marderhunde als NeubĂŒrger; bei den Vögeln neben einer Voliere einheimischer Vögel viele Turmfalken, MĂ€usebussarde, Rohrweihe, Rotmilan, Stein- und Seeadler, Störche, alle einheimischen Eulen, dazu dann Streicheltiere. Erstaunlich ist ein großer Kinderspielplatz mit “maschinen”-getriebenen GerĂ€ten - offensichtlich nach den Schildern ein Werk des Förderervereins.
Einige UnterkĂŒnfte aus der DDR-Zeit sind nun doch ersatzbedĂŒrftig, doch sind einige Anlagen schon erneuert (Elchgehege z.B.) oder neu entstanden (Australienvoliere, Krallenaffenhaus), auch wurden viele ZĂ€une durch ElektrodrĂ€hte gesichert. DDR-typisch sind die “Berge”: nicht verbaute oder zerbrochene Betonteile ĂŒbereinander gestapelt.
Eine Restauration existiert (offensichtlich arbeitend “nach Abruf” bei ca 15 Besuchern)

(14.02.2014, 11:47)
WolfDrei :   Danke Sacha! Vergaß noch die ca 7 Japanmakaken. Und fĂŒr die JĂŒngeren, damit es nicht mißverstĂ€ndlich ist: Rudi Dutschke war natĂŒrlich keine "materieller" Ringer, sondern ein politischer: der Hauptkopf der Westberliner Studentenrevolte Ende der Sechziger.
@Oliver; keine Ahnung, habe nichts gesehen.

(17.10.2013, 10:56)
Oliver Jahn :   @WolfDrei, der letzte Markhorbock aus Halle, der wegen der Blauschafe abgegeben wurde, soll in Groß Schönebeck gelandet sein. War der noch da?
(17.10.2013, 10:04)
Sacha :   @WolfDrei: Danke fĂŒr die Berichte und die - wie immer - tollen Fotos.
(17.10.2013, 10:02)
WolfDrei :   nochmals Brandenburg: Tierpark Luckenwalde
Habe heute, mehr aus familiĂ€ren GrĂŒnden, den Tierpark Luckenwalde besucht. Dieser existiert wohl schon seit den fĂŒnfziger Jahren, erstaunlich, dass er die Wende ĂŒberstanden hat und sogar einige bautechnisch neue Anlagen aufweist. Die Stadt hat nĂ€mlich seit der Wende ca ein Drittel der Bevölkerung verloren. Nach Verlust der Industrie liegt der Schwerpunkt auf dem Biotechnologiezentrum, Sportler kennen sicher die Ringer (und Rudi Dutschke, der hier zur Schule ging).
Die Anlage liegt im SĂŒdwesten und wird von einem Ableger der Nuthe durchflossen, das Terrain ist also recht feucht. Angelegt wurde es im schon Ă€lteren Stadtpark, der dann noch nach SĂŒden erweitert wurde.
FlĂ€che: gefĂŒhlte 3-4 ha. Bestand: Schneeeule, Gold- und Diamantfasan, Hauskaninchen, schon schlafende (?) BĂ€ren (eine etwas kleine aber verglaste Einrichtung), europ. Luchs (schlafend in relativ großer Anlage), Zwergponys, afrikan. Zwergziegen, schottisches Hochlandrind und- mir bisher unbekannt - ein laut ZTL kanadisches Hochlandrind (Aufnahme), Freigehege fĂŒr Damhirsche und Mufflons, Wildschweine im abgrundtiefen Schlamm, Stachelschwein, WaschbĂ€r, Esel, weiße Alpakas, 2-3 unbesetzte kleine Anlagen. Alle Anlagen liegen um eine grĂŒne Wiese und einen großen durchflossenen Teich mit zig Stockenten (sicher darunter einige andere Formen) herum.

(16.10.2013, 19:46)
WolfDrei :   Kleiner ging der Kopf des Elchbullen nicht darzustellen - kleinste Brennweite 75 mm!
Dann noch der Fischotter in Erwartung der FĂŒtterung
(30.08.2013, 17:33)
WolfDrei :   Wildpark Schorfheide/Groß Schönebeck - Brandenburg

Zu erreichen ist der Wildpark von Berlin aus mit dem Auto ĂŒber die B 109 Richtung Prenzlau oder mit der Niederbarnim - Eisenbahngesellschaft (NBE - RE 27) von der S-Bahnstation Karow aus (gleich gegenĂŒber). Der Zug fĂ€hrt alle 2 Stunden, abends zurĂŒck einstĂŒndig. Allerdings lĂ€uft man noch (gut ausgeschildert) ca 40 Minuten. 100 ha empfangen den Besucher, davon dĂŒrfte die Przewalski-Anlage sicher 20 ha einnehmen. Entsprechend angepaßt groß sind auch die anderen Anlagen. Trockenrasen, SĂŒmpfe und Kiefernwald begleiten den Besucher, Kinder sind gut aufgehoben, fĂŒr das leibliche Wohl ist aber erst an den Wochenenden gut zu rechnen (Wildgerichte).
In der von mir begangenen Richtung: Wildschweine, Pommersche Landschafe, ein Heckrindbulle, dann geht es rechts zu den Luchsen (riesige unterholzreiche Freianlagen) - sichtbar sind die wohl nur zur FĂŒtterungszeit um 11.30 von einem Hochstand aus. Ich hatte außerhalb der Zeit etwas GlĂŒck, sah aber nur einen mĂŒden Kopf. Etwas gĂŒnstiger der Fischotter - die biologische Uhr ließ ihn zur FĂŒtterungszeit schon erwartungsvoll an der Gehegebegrenzung liegen.

Dann Elch- und , getrennt davon, eine Rothirsch/Mufflon(Damhirsch-WG. Nur ein Hirschkopf war sichtbar. Dies war die einzige Anlage, die jedes GrĂŒn vermissen ließ bei 90% Kiefernbestand. Auf der Elchanlage trat dann ganz ĂŒberraschend aus dem Erlen-Schilf-Dickicht eine Bulle, um am Boden den Bast abzustreifen - ein Erlebnis. Neben einem Jungbullen-JĂ€hrling lag im Schilf wahrscheinlich noch das weibliche Tier - ab und zu grunzte es von dort.

Dann kommen auf staubigen Trockenrasenwiesen Exmoorponnys (2,0) und ca, 2,6,2 Koniks. Der Weg fĂŒhrt rechts an einer weiteren Wildschweinanlage mit 2 riesigen Keilern vorbei zum Wolfsfreigehege wieder in den Wald - viel Unterholz, ein Sandberg mit 2 mĂŒden Wölfen in der Sonne, laufend in ihrem Dösen durch SchwĂ€rme von rufenden Kolkraben gestört. Dann ist man am Ă€ußeren Ende der Gesamtanlage mit der Wisentwiese, ca 2,5 Tiere, immer die Przewalskianlage umrundend. Die 10 Tiere weiden in einer feuchteren Niederung, in der Sonne dann einen schattigen Unterstand suchend. Vorbei gehrt es an 10 Heckrindern zu den 1, 4 englischen Parkrindern, von denen ein Schild mitteilt, dass es in Deutschland nur ca. 20 geben wĂŒrde.

Am Ende kommt dann die “Hausschweinerei“: Wollschweine, Schwalbenbauchmangalitzas und Angler Sattelschweine. WaschbĂ€ren am Eingang runden den Bestand ab, von dem gesagt wird, dass nur einheimische oder ehemals einheimische Tiere ausgestellt wĂŒrden - die Przewalskis eben als eiszeitliche Form - inklusive Neozoen.
3 Stunden benötigt man sicher (ca 7 km Fußweg), festes Schuhwerk ist angebracht - und beim gegenwĂ€rtigen Wetter ein Sonnenhut. Am kombinierten Eingangs-/Versorgungshaus befinden sich Toiletten, auch einige schon etwas in die Jahre gekommene hufeisenförmig aufgestellte Picknick”gestelle”.

(30.08.2013, 17:28)
WolfDrei :   Zwar nicht in Mec-Pom, aber fast : Tierpark Perleberg (Brandenburg - die Perle der Priegnitz - Eigenwerbung). Ich hatte wohl schon aus dem Vorjahr berichtet, zwischenzeitlich gab es keine großen VerĂ€nderungen des Tierbestandes. In der mit EU-Geldern errichten Wolfsanlage gab es drei Jungtiere, schon etwa 3 Monate alt. Jungtiere bei Rothirschen, 7 bei den Damhirschen, 2 bei den Trampeltieren, nichts gesehen bei den Steinböcken. Auch die Waldrappen hatten wieder Jungtiere, 2011 waren es 4! Gesamtzahl etwa 20. Fertiggestellt ist ein relativ großer Multi-besetzbarer Neubau (mit Netz abgedeckt-Habichte etc) , zunĂ€chst mit Meerschweinchen, daneben ein Ă€hnlicher fast vollendeter Neubau. WofĂŒr? Geraten! FĂŒr Surikaten!. Im großen BĂ€rengehege hatte sich ein BĂ€r in unmittelbarer NĂ€he des Zaunes einen Gang gebuddelt - schĂ€tzungsweise 3-4 m , denn beim "Abtauchen" war kein BĂ€renschwanz mehr zu sehen. Anbei ein Bild des Wisentbullen, dessen Gehörn etwas an den "Urwisent" Bison priscus erinnert.
FĂŒr die Stadt Perleberg (ca 12 000 Einwohner, sehenswerte Altstadt) eine weiterhin erstauneswerte Anlage!
(15.08.2013, 18:16)
Michael Mettler :   Zumindest ist das spĂ€rliche Haar noch nicht (Oder nicht mehr?) lang und dicht genug, um das Durchschimmern der Haut zu behindern - außer an den unteren Beinpartien. Dann könnte sich das Aussehen mit zunehmendem Haarwachstum bzw. Regeneration des Haarkleides normalisieren.
(26.07.2013, 18:03)
WolfDrei :   Dazu dann "ein StĂŒck" Tapirbaby: sieht ziemlich nackig aus.
(26.07.2013, 16:52)
Michael Mettler :   TĂ€uscht der Eindruck, oder ist das Tapirkalb bis auf die unteren ExtremitĂ€ten fast nackt? Das könnte auch die dunkle FĂ€rbung erklĂ€ren, denn dann sehen wir die Hautpigmentierung, nicht die zum gewohnten Erscheinungsbild fĂŒhrende HaarfĂ€rbung.
(26.07.2013, 16:08)
Oliver Jahn :   Ein so dunkles Jungtier, wie das Schweriner, habe ich bisher nur bei Schabrackentapiren gesehen.
(26.07.2013, 15:35)
WolfDrei :   Im Vergleich: das Jungtier bei Hagenbeck, zum Zeitpunkt 5 Wochen alt (davon hĂ€ngt die Streifung natĂŒrlich nicht ab)
(26.07.2013, 14:29)
WolfDrei :   Sogar Hauptstadt von MecPom, aber nicht gefunden: Schwerin. Nach viereinhalb Stunden Hagenbeck schnell zurĂŒck und links nach Schwerin. Nun doch wieder die "normalen" Temperaturen von 29°C - der Baumbestand machte es möglich. Die Giraffenanlage wird jetzt von drei "richtigen" Ugandas bewohnt, wenn der Jungbulle auch noch etwas schĂŒchtern wirkt. DafĂŒr sahen wir nur zwei Chapmanzebras. Die BreitmĂ€uler getrennt, schlafend. Laut HP hatte es einen Deckakt gegeben, aber noch nicht erfolgreich. Die Rothunde waren schwer zu entdecken, sollen nun wieder zĂŒchten. Futterzeit war`s: BĂ€ren wie Fischotter liefen aufgeregt herum, gerade die Otteranlage und die Tiere selbst (2 Schwestern) gefallen! Viele MĂ€hnenspringer, der Löwenmann leidet an einen ImmunschwĂ€che, der Bauernhoftrakt folgt, dann das Humboldt-Haus. Fleißig wird dort an der Erweiterung gewerkelt (was der AmeisenbĂ€rin akustisch nicht gefallen soll): dort noch 2 Goldsteißagutis, Faultiere. Die noch unten lebenden Maras, die Tapire und Alpakas sowie Darwinnandus können bald das ganze Terrain nutzen. Dann eine Überraschung: ein 6 Tage altes Tapirbaby mit erstaunlich wenig Streifung. Weiter dann traditionelle Aufzuchten bei den Abdimstörchen und den freifliegenden Kuhreihern. Viele Jungvögel bei den Straußen. Die Kapuziner haben nun eine gro0e und gut strukturierte Anlage bekommen. Etwas ĂŒberraschend: es war Fleischtag - es gab KĂŒken (natĂŒrlich tote)! Fast jeder hatte sich 2-3 geramscht und verteidigte sie tapfer gegen RĂ€uber.
Dann noch die Pinguinanlage, die Wasservögel im Sumpf, die Flamingos, Bennetts, HyĂ€nenhunde (hatten schon einen Erstwurf - noch ohne Erfolg), die Amphibien- und Reptilienanlagen. Dann ein, wie immer, großer Wurf bei den NasenbĂ€ren (auch wenn sie in der Kategorie" ich kann sie nicht mehr sehen" stehen): die waren wirklich sĂŒĂŸ!
NĂ€chste Projekte: eine neue Gibbonanlage und ein Baumhaus. Immer wieder ĂŒberraschend ist die GelĂ€ndestruktur: HĂŒgel, "TĂ€ler" die Sumpfanlage, gespeist vom Faulen See, der gute Baumbestand.

Fazit: weitermachen! Und eine Besuch von 2 Stunden ist schon belebend!
(26.07.2013, 14:22)
Gudrun Bardowicks :   Ich war am 10.11.12 das erste Mal im Tierpark Wismar und recht angetan von dieser kleinen und sympathischen zoologischen Einrichtung. Sie weist zwar keinen besonders artenreichen Tierbestand auf, liegt aber wunderschön eingebettet in einem bewaldeten Bachtal mit vielen Teichen und alten BĂ€umen. Die gehaltenen Huftiere und Blauhalsstrauße haben recht großzĂŒgige anlagen zur VerfĂŒgung und auch die kleineren SĂ€ugetierformen und Vögel sind ĂŒberwiegend recht großzĂŒgig untergebracht.

Der Tierbestand besteht ĂŒberwiegend aus heimischen Wild- und Haustierformen. Die einzigen Exoten sind Mongolische RennmĂ€use, SĂŒdamerikanische NasenbĂ€ren, Kattas auf einer großen begehbaren Affeninsel mit einem großzĂŒgigen einsehbaren Haus, Blauhalsstrauße und eine Gruppe fast freilaufender Schwarzschwanz-PrĂ€riehunde auf einer ebenfalls großzĂŒgigen Anlage. Einige PrĂ€riehunde waren aufgrund des milden Wetters sogar noch aktiv.
Die eigentliche Anlage der NasenbĂ€ren wird gerade durch Zusammenlegung von 2 Altanlagen vergrĂ¶ĂŸert. Sie leben daher im Augenblick in einem Provisorium, bei der es sich wohl um die alte Luchsanlage handelt. Dieser KĂ€fig ist zwar nicht besonders groß, aber mit lebenden Pflanzen und Klettermöglichkeiten gut eingerichtet.

An heimischen Wildtieren werden Rothirsche, Wisente, EuropĂ€ische Luchse auf einere recht neuen und einigermaßen gerĂ€umigen Freianlage mit vielen Versteck- und Klettermöglichkeiten, Mufflons und Damwild auf einer begehbaren Anlage und WaschbĂ€ren gehalten, die auch einige BĂ€ume und Plattformen außerhalb der eigentlichen Anlage im Besucherbereich nutzen können. Sie hielten sich auch auf diesen Plattformen auf.
Die Haustiere sind durch SilberfĂŒchse, Skudden, Shetlandponys, Reitponys, Hausesel, Zwergziegen (freilaufend auch auf dem ZoogelĂ€nde), Altdeutsches Schwarzbuntes Niederungsrind, HĂ€ngebauchschweine mit Nachwuchs ( die Ferkel können die große Anlage verlassen und auf dem ZoogelĂ€nde frei umherstreifen, kehren aber immer wieder zu ihren Eltern in das Gehege zurĂŒck), Frettchen in einer tollen Anlage mit vielen Klettermöglichkeiten und Versteckmöglichkeiten, Farbratten, Honigbienen, Hausmeerschweinchen und Hauskaninchen in kleinen Freianlagen mit vielen Klettermöglichkeiten (ich habe hier erstmals Hauskaninchen auf HolzklettergerĂŒsten gesehen) und verschiedene Formen von HausgeflĂŒgel, leider ohne Ausschilderung, wie z.B. Pekingenten, Hausmoschusenten, HelmperlhĂŒhner, PommerngĂ€nse, weiße Puten und verschiedene HaushĂŒhnerformen und Haustauben gehalten. Die Zwergziegen und Skudden werden in einem Streichelgehege gehalten, das HausgeflĂŒgel und die Pfauen hatten Freilauf auf dem ZoogelĂ€nde, hielten sich aber im Bereich der Volieren, des Bruthauses und der großen Teiche auf.

Die Wildvögel sind durch Wellensittiche (Haustierform), Nymphensittiche, Venezuela-Amazonen, Rosenköpfchen, Alexandersittiche (Zuchtform), Singsittiche, Ziegensittiche, Bergsittiche, Stanleysittiche, Barraband-Schildsittiche, GrĂŒnflĂŒgel- Rotschwanzsittich (nicht gesehen), Bourkesittiche, Princess of Wales Sittiche, Pfauen und Silberfasane vertreten und werden in 2 großen Volieren mit angrenzendem nicht einsehbaren Vogelhaus gehalten. Im Schaubereich des Vogelhauses befinden sich die Terrarien fĂŒr Farbratten und Mongolische RennmĂ€use.

Als besondere Einrichtungen gibt es ein Bruthaus mit SchaubrĂŒter fĂŒr GeflĂŒgelnachwuchs und ein Bienenhaus.

Das TierparkgelĂ€nde in Wismar ist 13 ha groß und in einigen Bereichen nicht mehr mit Tieren besetzt. Die Fundamente alter KĂ€fige sind allerdings in diesen Bereichen teilweise noch vorhanden. Viel Platz nehmen die großen Huftieranlagen,die Anlage fĂŒr Strauße, der Spielplatz (mit Autoscootern, MĂ€rcheneisenbahn, Trampolin, Tretbooten, aber auch normalen Spiel- und KlettergerĂ€ten) und das Tierparkrestaurant ein.
Zwischen November und MĂ€rz ist der Tierpark nur an Wochenenden geöfnet. Der Eintritt im Winter kostet 3 Euro fĂŒr Erwachsene und 2 Euro fĂŒr Kinder, im Sommer 3,50 Euro fĂŒr Erwachsene, die Jahreskarte 20 Euro fĂŒr Erwachsene.
(11.11.2012, 23:08)
Silke Kollrich :   Hier ein kurzer Bericht ĂŒber den Tierpark AngermĂŒnde, der auch in Brandenburg, genauer in der Uckermark, liegt. Unser Besuch an einem Mittwochvormittag, Wetter gut und kaum Besucher zu sehen. Auch hier Eintritt 4 Euro fĂŒr die ca. 2 h, in denen man dann alles gesehen hat. Am Eingang gibt es nur einen kleinen Kiosk, ansonsten keine Essensmöglichkeiten in der NĂ€he.
Am Beginn des Parks ein KĂ€fig mit einem Uhu sowie einer mit Lisztaffen, wobei ich jeweils nur 1 Tier gesehen habe. Im nĂ€chsten sollte ein Frettchen sein, welches nicht zu sehen war. Diese "UnterkĂŒnfte" waren doch in einem sehr alten und sanierungsbedĂŒrftigen Zustand. Besser anzusehen waren im Anschluss die Gehege fĂŒr die Guanakos und die ungarischen Zackelschafe. Auch das Streichelgehege mit den Zwergziegen und der sich anschließende Bereich der Marabus war fĂŒr diesen kleinen Tierpark in Ordnung.
Am besten hat mir das Gehege der Esel mit der Kattainsel gefallen.
Im mittleren Teil des Tierparks gibt es ein begehbares Damwildgehege, an dem sich ein weiteres, nicht begehbares sowie das grĂ¶ĂŸte des Tierparks fĂŒr die Trampeltiere anschließt. Davor ist ein Spielplatz angelegt, der sehr großzĂŒgig und mit neuen GerĂ€ten ausgestattet ist.
Im hinteren Bereich ein grĂ¶ĂŸeres Gehege fĂŒr Lamas & Nandus, anschließend NasenbĂ€ren, Schottische Hochlandrinder und 1 Luchs. Bevor auf der anderen Seite der Weg wieder zurĂŒckfĂŒhrt, gibt es einen Lehrpfad, der mir allerdings sehr verwildert vorkam.
Der RĂŒckweg fĂŒhrt an Vikunjas vorbei, bevor KĂ€fige mit Sittichen, Aras & WeißbĂŒschelĂ€ffchen anschließen. Als nĂ€chstes kann man PrĂ€riehunde und Maras sehen, weiterhin gibt es einen Ententeich, ein Biotop mit Wasserschildkröten, einen Goldfischteich, ein sehr kleines Gehege mit einem Stachelschwein, Bennets & Alpakas, 2 Dromedare und Burenziegen, Emu, Pfau sowie Meerschweinchen & Kaninchen.
Insgesamt ein kleiner Tierpark fĂŒr hauptsĂ€chlich Touristen in der Uckermark gedacht, allerdings mit großem Sanierungsbedarf an den Stallanlagen.
(19.08.2012, 14:13)
Oliver Jahn :   Genau! Und mit einer kleinen Stufe davor, damit auch Kinder reingucken können.
(19.08.2012, 13:21)
WolfDrei :   In einem kleinen HĂ€uschen eine tiefe oben verglaste Röhre (Tiefe 1-1,5 m , so 1 m Breite) mit Außengang und von oben einsichtbar. Vom Licht her schummerig.
(19.08.2012, 13:15)
Oliver Jahn :   @WolfDrei, mir hat dieser Park auch sehr gut gefallen. Vor allem die Einsichten in Fuchs- und Dachsbau fand ich ganz ansprechend und mal etwas anders, als man es sonst kennt.
(19.08.2012, 13:05)
WolfDrei :   Da hier an dieser Stelle brandenburgische kleine Anlagen noch nicht Thema waren, mag man entschuldigen, dass ich Brandenburg hier einbeziehe: Kunsterspring bei Neuruppin, etwa 8 km nördlich in Richtung Rheinsberg. Gegen 10 Uhr schon 27°C, dort im Tal der Kunster aber Schatten fast auf dem ganzen GelĂ€nde - immerhin geschĂ€tzte 15 ha - und 2 Stunden braucht man mindestens, Eintritt 4 Euro - stimmt!! Linkerhand eine neue Terrarienanlage, etwas weiter die Streichelanlagen mit diversen Schafen, Ziegen, Chabos, Silberfasan, diversen domestizierten und wilden Enten und GĂ€nsen, Sumpfschildkröten und Eseln, davor aber eine Otteranlage mit fließendem durchsichtigen Wasser. Sehr gut! Die großen Freianlagen sind dann rechterhand - welche MĂŒhe schon , die verdrahteten Anlagen zu ĂŒberprĂŒfen, in dem hĂŒgeligen GelĂ€nde das Saubermachen und die FĂŒtterung zu organisieren! Nach Frettchen, WaschbĂ€r (mit einer riesigen Kletterbuche) dann Wollschweine, eine große Steinmarderanlage (ca. 30 m2 FreiflĂ€che mit großem “Schuppen”), auch große begehbare Flugvolieren fĂŒr Schwarzstörche und Uhus (habe ich Bedenken). Im Sumpf Kraniche, am Hang Rehe, Mufflons und Rothirsche, dann bergauf auf dem “Plateau” große Freianlagen fĂŒr Damhirsche (ca 2 ha begehbar), Wölfe mit ZufĂŒhrung dreier Jungwölfe aus dem TP Perleberg, Wildschweine, Heckrinder, Wisent(e?), dazwischen von der GrĂ¶ĂŸe gute Anlagen fĂŒr Marderhunde, Dachse, FĂŒchse, Wildkatzen, Luchse (schliefen alle) und AuerhĂŒhner! Dazu diverse einheimische Eulen inklusive Steinkauz. Gute volkstĂŒmliche Beschreibung der ausgestellten Tiere. Und vor dem TP-Eingang eine gute Restauration “Waldkater”, 200 m weiter eine FischrĂ€ucherei: SpezialitĂ€t BachsĂ€iblinge. Auf dann vorbei an Rheinsberg (total ĂŒberlaufen wie schon frĂŒh die Autobahn nach Norden) zum Stechlinsee (Fontane! grĂ¶ĂŸter Reinstwassersee Norddeutschlands, Tiefe 69 m) zum Baden am Strand von Neu-Globsow, Ortschaft fĂŒr eine Abteilung des Berliner Institutes fĂŒr GewĂ€sser- und Binnenfischerei der Helmholtz-Gesellschaft, die im Stechlin 2002 neben der gemeinen Kleinen MarĂ€ne (muß man gerĂ€chert essen) die neue Art Fontane-MarĂ€ne gefunden hat - nur dort im Stechlin!

(19.08.2012, 13:01)
Oliver Jahn :   Und hier eines der Kune-Kune Schweine. Die "ZĂ€pfchen" am Kiefer, die fĂŒr diese Rasse so typisch sind, kann man gut erkennen.
(14.04.2012, 20:51)
Oliver Jahn :   Vor kurzem habe ich es nun endlich auch einmal geschafft, mir den Tierpark in Neustrelitz anzusehen. Der kleine Park wurde bereits 1956 als einer der vielen HeimattiergĂ€rten der DDR gegrĂŒndet und war anfĂ€nglich nur der heimischen Tierwelt vorbehalten. SpĂ€ter zogen dann auch einige Exoten ein. Und genau so ist das Bild auch heute noch.
An einigen Stellen wird gebaut und einige Anlagen, wie die der Luchse und der Wildkatzen sind bereits neu. Neben einigen Haustierrassen, unter denen man auch eher seltene Arten wie Anglo-Nubische Ziegen und die extrem seltenen Kune-Kune Schweine findet, gibt es großzĂŒgige Anlagen fĂŒr Schwarz-, Rot-, Dam- und Muffelwild. Aber auch Wapitis werden gezeigt, genauso wie MĂ€hnenspringer, eine begehbare Anlage fĂŒr Berberaffen ist ebenfalls neu eröffnet.
EuropĂ€ische Sumpfschildkröten werden hier wirklich artenrein gezĂŒchtet und die Vogelwelt wird mit einigen Sitticharten, Emus, Nandus und Cröllwitzer Puten reprĂ€sentiert.
Und es gibt ihn noch, den letzten alten Puma in einem der kleinen TiergĂ€rten der ehemaligen DDR. In diesem Fall ist es ein altes Weibchen. Und es ist wieder mal erschreckend, wenn man sich vorstellt, wie verbreitet diese Katze einmal war. Und nun ist genau eine dieser Haltungen aus alten Zeiten in einem der kleineren Parks ĂŒbriggeblieben.
Immerhin plant der Tierpark an Pumas festzuhalten und irgendwann einmal neu fĂŒr sie zu bauen.
Ob das aber finanziell tatsĂ€chlich einmal RealitĂ€t werden wird, und ob es dann ĂŒberhaupt noch Pumas gibt, die man fĂŒr den Beginn einer neuen Haltung erhalten könnte, das ziehe ich eher mal in Zweifel.
Auf jeden Fall aber lohnt der Park durchaus einen Besuch und von seiner GrĂ¶ĂŸe und seinem Erscheinungsbild wĂ€re er sicher auch ein optimaler Park fĂŒr ein Forum-Treffen. :-)

(14.04.2012, 20:49)
Jennifer Weilguni :   Rosa Pudel habe ich ja schon gesehen... rosa Collis bisher noch nicht. :-)

Auch ohne Moorleiche ist GĂŒstrow auf jeden Fall eine Reise wert!!!
(17.06.2010, 08:36)
Torsten Berg :   Vielen dank fĂŒr die Tips. Evtl. finde ich ja die Moorleiche, dann gibt es hier einen Bericht!
(17.06.2010, 07:31)
Karsten Vick :   Bei der verschwundenen Moorleiche vermute ich eher, dass sie einen Termin bei der Kosmetikerin hatte. Das ganze ist eine Station auf einem Moorlehrpfad, eine Installation mit allem Drum und Dran, mit zwei aufgeregten Torfstechern aus PappmachĂ©, mit schaurigem Lautsprecherkommentar und fĂŒr die AbendfĂŒhrungen haben sie kleine Gartenlampen als Irrlichter im Schilf versteckt.
Ich hatte Jenny und Timmy schon auf den Auftritt der Moorleiche vorbereitet. TatsÀchlich war alles da, nur zu meinem Entsetzen und zur EnttÀuschung meiner GÀste zeigten die beiden Torfstecher mit ihrem Finger ins Leere: die Hauptperson fehlte...
(16.06.2010, 13:27)
Michael Mettler :   @Karsten Vick: Eine verschwundene Moorleiche? LĂ€uft seitdem zufĂ€llig irgendwo ein "Ungeheuer aus dem Sumpf" durch die WĂ€lder von GĂŒstrow und meuchelt Teenager? :-D

"Rosa Collies" habe ich frĂŒher auch hie und da schon in Kleinanzeigen vorgefunden, auch (Anzeige vermutlich telefonisch ĂŒbermittelt) "Rosakollis". Hat damals ganz schön gedauert, bis mir dĂ€mmerte, was gemeint war.
(16.06.2010, 13:04)
Karsten Vick :   Inzwischen ist der Vogelgarten DĂŒmmer leider geschlossen. Ich war zu DDR-Zeiten einige Male da, war eine ganz hĂŒbsche kleine Privatanlage mit interessantem Papageienbestand. War nach der Wende mit einem Hotel gekoppelt, DĂŒmmer war und ist ein beliebter Ort fĂŒr Tagungen und Schulungen. Über die GrĂŒnde der Schließung kann ich nichts sagen, aber der GrĂŒnder mĂŒsste inzwischen auch das Rentenalter erreicht haben.
Auch TĂŒzen ist derzeit geschlossen, da zankt sich (mal wieder) der Besitzer mit der Gemeinde.
Also bleibt in der NĂ€he Schwerins der Tierpark Wismar. Den habe ich 2x besucht. Zu DDR-Zeiten erinnere ich mich an tief verschlammte Gehege, war dementsprechend enttĂ€uscht, einzige SehenswĂŒrdigkeit war eine mĂ€nnliche Kornweihe. 2002 wurde der Park anlĂ€sslich einer Landesgartenschau ein bisschen aufgepeppt. Da fand ich die Anlage in einem bewaldeten Bachtal doch recht ansprechend, wenn auch immer noch nichts bemerkenswertes. Bis auf eine eigenwillige Beschilderung an einer Voliere fĂŒr Rosenköpfchen, in ZĂŒchterkreisen auch Roseicolli genannt. In Wismar schrieb man das aber "Rosa Collie"...

Wirklich eine Reise wert von Schwerin aus ist aber der Natur- und Umweltpark GĂŒstrow mit großen Biotopanlagen, begehbaren Volieren, Aquarium, KnĂŒppeldĂ€mmen durchs Moor und vielleicht auch schon wieder mit Moorleiche... (die war im MĂ€rz bei meinem Besuch mit Jennifer und Timo verschwunden).
(16.06.2010, 11:00)
Jennifer Weilguni :   @Torsten Berg
In der NĂ€he von Schwerin soll es in DĂŒmmer noch einen kleineren Vogelpark geben, den ich selbst allerdings noch nicht besucht habe.

Wenn die Fahrt auch ein kleines bisschen lĂ€nger dauern darf, dann wĂ€re auch ein Abstecher an die See ( Tierpark Wismar, Haustier-Schutzpark TĂŒzen) denkbar. Ähnlich weit ginge es nach Rostock, aber das ist ja dann keine kleinere Einrichtung mehr. Oder vieleicht in den "NUP" nach GĂŒstrow? Kommt hslt immer drauf an, wie mobil man ist. Mit einem eigenen Auto ist sowas leicht realisierbar, mit öffentlichen Verkehrsmitteln könnte es da schon eher schwierig werden.
(16.06.2010, 08:29)
Torsten Berg :   Hallo, ich bin am Wochenende KW25 in Schwerin zu Besuch und wĂŒrde gern auch kleiner Parks besuchen. Hat jemand Tipps? Die Zooliste gab nicht viel ergebnisse oder ist dort wirklich nichts?
(16.06.2010, 07:57)
Karsten Vick :   Ich war heute mit Andreas im Naturerlebnispark MĂŒhlenhagen und im Tierpark Wolgast, ganz zum Schluss auch noch im Haustierpark Lelkendorf, aber der war schnell abzulaufen.

Also MĂŒhlenhagen ein weitlĂ€ufiger Park, nach der Wende in landschaftlich schöner Gegend gegrĂŒndet, mit schattigem Bachtal und Heidelandschaft mit Baumarkt-SĂ€ulenwacholdern. Große WeideflĂ€chen mit unseren ĂŒblichen VerdĂ€chtigen fĂŒr solche Gelegenheiten Damlons und Muffhirsche, Rotwild, Skudden und Shetlandponys. Eine große schön eingerichtete Wildkatzenanlage, deren ungeheure ZaunsĂ€ulen sich beim NĂ€herkommen und Anklopfen als Plaste-Wasserrohre mit Sand/Beton gefĂŒllt entpuppten. Eine nette Gemeinschaftsanlage mit Korsaks und Girgentanaziegen. Allerlei Haus- und ZiergeflĂŒgel. Fischotter und zwei seltsame Eichhörnchen. Eins rot-schwarz, leider sehr versteckt könnte aber durchaus ein S. vulgaris gewesen sein. Das andere aber sah verdammt nach einem Kaukasischen aus.

Wolgast ein kleiner Heimattierpark am Stadtrand, von der Stadt und ihren ortsansĂ€ssigen Betrieben scheinbar sehr gemocht, viele Sponsorschilder, besonders auch fĂŒr Sachleistungen, durchaus nett gestaltete Gehege (die Zwergotteranlage gewann den BdZ-Biber). Besondere Tiere sind Braune (Schwarzkopf)Makis und noch wieder eine andere Sorte Haubenkapuziner mit rötlichbraunem ziemlich langem Fell.
(14.06.2009, 22:22)
Andreas :   Zu meiner Schande muß ich gestehen, dass ich vorher noch nie Im Vogelpark Marlow gewesen bin. Viele begehbare Gehege, liebevolle, tierartgerechte Gestaltung, ĂŒberraschende Einblicke, geniale, preiswerte Lösungen von Volieren. Alles aufzuzĂ€hlen, wĂŒrde ewig dauern.
Die Tier- und Flugshows sind informativ und humorvoll, Besucher werden aktiv mit einbezogen. Über den Vogelbesatz wurde von Euch ja schon an anderer Stelle berichtet. Die Bereicherung mit SĂ€ugetieren wertet den Park fĂŒr ONB enorm auf. Vorsicht ist bei den TotenkopfĂ€ffchen geboten ! In dem großzĂŒgigen, begehbarem Gehege lebt eine 32-köpfige MĂ€nner WG. Organisierte KriminalitĂ€t ist dort Tagesordnung. RangkĂ€mpfe werden durch Mutproben ausgetragen. Wer bestiehlt die Besucher am geschicktesten, wer hat die wertvollste Beute. 2 Tiere befummeln von vorn den Besucher( haben mein Halstuch untersucht) von hinten greift ein kleines, kaum spĂŒrbares HĂ€ndchen schnell in die Jackentasche. Sie können Klett- und ReißverschlĂŒsse, sowie Knöpfe und Riemen öffnenJ
Die neue „Boddenlandschaft“ ist ein kompletter Neubau an Stelle der alten Voliere. Aus großen GewĂ€chshausteilen, „dreischiffig“ zusammengesetzt. Macht Spaß, dort lĂ€nger zu verweilen, um zu beobachten.

(09.06.2009, 18:31)
IP66 :   Die Studie zu den mit den Löwen vergesellschafteten Korsaks interessiert mich: Man hat ja doch den Eindruck, daß man sich scheut, allzu kostbare Arten mit Großraubtieren zu vergesellschaften.
(29.09.2008, 10:33)
Michael Mettler :   Tja, da wĂŒrde dann "Tropi" nicht "trotz Pille" bedeuten, sondern "trotz Opi" :-)

DemnÀchst also abzugeben: Sechs junge "Zoolöwen" - oder eine ganze Teilgruppe, falls man die Löwinnen nicht wieder vergesellschaften kann. Erstaunlich, was ich in diesem Jahr und letztem Jahr auf Zootouren schon an (Zoo-)Löwennachwuchs sehen konnte. Als Hannoveraner kennt man ja sowas vom Heimatzoo her schon ewig nicht mehr...
(28.09.2008, 23:19)
Oliver Jahn :   Nach der Aussage eines regelmĂ€ĂŸigen Besuchers ist der Kater wenige Tage vor unserem Besuch am letzten Wochenende gestorben.
(28.09.2008, 23:03)
Niedersachse :   Da muss ich ja lachen. Laut Zoo-Aussage erwartet man keinen Löwen-Nachwuchs, da der Mann angeblich zu alt sei:D

@MM: Ist bekannt wann der Kater starb?
(28.09.2008, 22:16)
Michael Mettler :   @Oliver: Stimmt, da ist dein Foto auch aussagekrĂ€ftiger als meine, ich habe ihn nur direkt von vorn. Aber mit DEM Gebiss könnte er in Gruselfilmen auftreten :-)
(28.09.2008, 19:23)
Oliver Jahn :   Die ZĂ€hne sind mir bei dem Gibbon auch aufgefallen, allerdings hĂ€tte ich das nicht als Mopsköpfigkeit erkannt.
(28.09.2008, 17:56)
Michael Mettler :   Apropos mopsköpfig: Mir ist erst auf den Fotos aufgefallen, dass der Kappengibbon-Mann in Schwerin möglicherweise eine solche Fehlbildung hat, das hatte ich im Gegenlicht an der Anlage gar nicht bemerkt. Alle vier EckzĂ€hne ragen aus dem geschlossenen Maul heraus.

Falls es nicht schon andersorts im Forum erwÀhnte wurde: Stralsund praktiziert eine ungewöhnliche Vergesellschaftung, nÀmlich Löwen und Korsaks, die laut Aushang am Gehege Objekt einer wissenschaftlichen Studie ist - und demzufolge wohl schon eine Weile gut geht :-) Syrische BraunbÀren mit Korsaks gibt es dort auch noch, und letztlich ein Korsakpaar in einem eigenen Gehege.

Zu den Löwen: UrsprĂŒnglich wurden Asiatische Löwen gehalten (ich nehme aber an, Mischlinge aus der TP-Berlin-Linie). Nach dem Tod der Löwin war keine Asiatin verfĂŒgbar, also holte man zwei "Zoolöwinnen" aus Hodenhagen. Inzwischen ist nun auch der Kater verstorben, aber beide Löwinnen haben diesjĂ€hrigen Nachwuchs (je drei Jungtiere, beide WĂŒrfe im Abstand einer Woche) und können nur noch getrennt in die Außenanlage, da sie sich nicht mehr vertragen.
(28.09.2008, 17:48)
Oliver Jahn :   ...und sogar ein mopsköpfiges, schielendes, dackelbeiniges und natĂŒrlich unhaltbares Weißes Monster.
:-)
(25.09.2008, 21:18)
Oliver Jahn :   und einen absolut beeindruckenden Ungarischen Steppenbullen..
(25.09.2008, 21:15)
Oliver Jahn :   Stralsund hat einen wirklich schönen Bisonbullen..
(25.09.2008, 21:14)
IP66 :   Die stralsunder Chronik interessiert mich sehr. Gibt es einen Bezugsweg ĂŒber den SchĂŒling-Vesand oder muß ich mich direkt an den Tierpark wenden?
(25.09.2008, 10:39)
Michael Mettler :   @MA: Zeit ist leider nicht dehnbar und die RĂŒckfahrt lang... Die Aussicht darauf, dass noch immer nicht alle Becken besetzt sind (darunter das als Highlight beworbene riesige Schwarmfischbecken) trugen ihren Teil bei.
(25.09.2008, 09:14)
Michael Amend :   @MM. Wahrscheinlich. Warum seid ihr in Stralsund nicht ins Ozeanium, hĂ€tte man doch mit dem Tierpark gut verbinden können.
(25.09.2008, 06:34)
Michael Mettler :   @Michael Amend: Ich möchte wetten, dass demnĂ€chst die Allroundlösung Elektrozaun die Schweriner Zebras von der optisch sehr schönen Steinlösung weghalten wird...

@Oliver: Ich habe in einem Zoo sogar schon mal eine alte Dame gesehen, die mit ihrer Tasche um sich geschlagen hat - da fĂŒgen sich die Dinge zusammen :-)
(24.09.2008, 23:27)
Oliver Jahn :   ErwĂ€hnenwert finde ich auch noch, dass Stralsund neben den Chinaleoparden, welche ja nicht mehr so hĂ€ufig sind, auch noch Kulane hĂ€lt. Hengst Stute und ein Jungtier, welches fast ausgewachsen ist.
Auch die HĂ€user, mit ihren ReeddĂ€chern wirken sehr positiv und geben dem Zoo besonderen Charmen, ebenso wie die Fachwerkarchitektur in UeckermĂŒnde.
Dass Burg Stargard wieder Pumas halten wird, das freut mich sehr. Ich hoffe, dass es mit diesem Tierpark positiv weiter geht. Das GelÀnde ist wirklich toll und einige Anlagen sind ja bereits ganz gut gestaltet.
Was mich ebenfalls sehr positiv ĂŒberrascht hat, ist die Tatsache, dass Stralsund sogar eine Chronik zum 40 jĂ€hrigen Bestehen im Angebot hat. Da kann sich mancher Großzoo eine Scheibe abschneiden!
Die Tour war also rundherum ein Erfolg. Na ja, und so ein paar taschenschlagende RĂŒpel, die gibt es ja wohl öfter mal. Ältere Damen auf HĂ€ngebrĂŒcken hingegen habe ich so das erste mal gesehen!!! :-)
(24.09.2008, 21:22)
IP66 :   Zumindest ein Beispiel architektonischer Umnutzung in einem Ex-DDR-Zoo gefĂ€llt mir sehr gut: Die KuppelkĂ€fige am Haustierpark in Friedrichsfelde! Es handelt sich um umgewidmete DĂŒngebehĂ€lter, die wohl fĂŒr den gedachten Zweck nur bedingt taugten, aber als FreiflugkĂ€fige lösen sie das Problem, große Gitterkonstruktionen als geometrisch wahrnehmbare Form und nicht als amorphe Monstergebilde zu verwirklichen, ideal.
(24.09.2008, 18:30)
Michael Amend :   Damit dĂŒrfte sich diese Gehegebegrenzung in Schwerin bald erledigt haben. Der Kollege erzĂ€hlte mir im Juli, das bis dato kein Zebra in die Steinhaufen gelaufen sei( dafĂŒr frĂŒher dort gehaltene Strauße, die jetzt eine eigene Anlage bewohnen), der Giraffenbulle nur ein einziges Mal kurz mit den Vorderbeinen drauf getreten ist und danach nie wieder. FĂŒr Zebras halte ich diese Absperrung viel zu gewagt.Selbst Gnus laufen hin und wieder in grĂ¶ĂŸeren Steinansammlungen problemlos umher und sind dabei fast so geschickt ( wenn auch nicht so anmutig) wie Klippspringer.
(24.09.2008, 17:40)
Michael Mettler :   Dazu ergĂ€nze ich mal, WIE Stralsund seine neue Leopardenanlage baut: Der Zoo hat die metallene Unterkonstruktion einer ehemaligen Turnhalle fĂŒr sich bergen können, die ĂŒber dem vorhandenen, alten LeopardenkĂ€fig auf einem Natursteinsockel aufgebaut wurde, im derzeitigen, noch unfertigen Zustand wie eine stĂ€hlerne Riesenspinne ĂŒber dem alten KĂ€fig steht und eine sehr ansehnliche FlĂ€che ĂŒberspannt. Ob es fĂŒr derlei Recycling (es sind wohl weitere Ă€hnliche Projekte geplant) einen Architekturpreis geben wird, weiß ich nicht, aber den Tieren wird das angesichts deutlich höherer RaumqualitĂ€t ziemlich wurscht sein...
(24.09.2008, 15:51)
Ralf Seidel :   Auch wenn ich nicht von Anfang an dabei sein und erst am Wochenende mich dazu gesellen konnte - war wieder mal ne tolle Tour in lustiger Gemeinschaft. Die TiergĂ€rten in MV sind wirklich sehenswert, ich kann Jedem nur eine Tour dorthin empfehlen. Schwerin hatte ich ja schon im Mai im Rahmen der diesjĂ€hrigen GDZ-Tagung besucht, ĂŒbrigens Michael deine Vermutung mit den Rehen ist richtig. In Stralsund beeindruckte mich ebenso wie dem Oliver die vielfĂ€ltige Kollektion an Haustieren, die China-Leoparden erhalten eine neue gerĂ€umige Außenanlage, welche um den alten, besetzten KĂ€fig herum gebaut wird, die Schimpansen, auch jahrelang in puncto Unterbringung ein Ärgernis, haben schon vor einiger Zeit ihr neues Domizil bezogen.
Ein Muss im hohen Norden ist der Vogelpark Marlow, erst Mitte der 90er gegrĂŒndet wurde er in den letzten Jahren noch mal völlig umgstaltet - mit einer Vielzahl begehbarer Volieren, welche auch den "Normalo" einfach nur begeistern können - der Höhepunkt wohl das SĂŒdamerika - KĂŒstenpanorama mit Humboldtpinguinen, Meerespelikanen und Inkaseeschwalben. Selbst Kormorane waren mit im Besatz als potentielle Guanokacker, auch wenn es nur EuropĂ€er waren. Und Rostock beeindruckte natĂŒrlich schon durch seine WeitlĂ€ufigkeit und die Vielzahl an in den letzten Jahren enstandenen Gehegen -und dem was noch kommen soll...
Herzlichen Dank von dieser Stelle aus noch mal an Karsten als Gastgeber und auch an den Vorsitzenden des Rostocker Förderveins, Mirko StrĂ€tz, den sich den ganzen Sonntag lang fĂŒr uns Zeit genommen hat - und wir sind ja wahrlich nicht immer ganz einfach...))
Dass sich da Leute schon mal daneben benehmen und mit ihren klobigen, ĂŒberdimensionierten Fototaschen in den begehbaren Anlagen kleinen TotenkopfĂ€ffchen selbige fast um die Ohren hauen, worauf liebenswerte Ă€ltere Damen zornige Blicke und SprĂŒche auf den ÜbeltĂ€ter werfen, weil dieser ihnen ihr Fotomotiv verjagt - na ja. Dann noch darĂŒber zu lĂ€stern, nee also wirklich...
Von solchen peinlichen VorfÀllen mal abgesehen war es trotzdem wieder ne schöne und in jeder Hinsicht unterhaltsame Zootour...
(24.09.2008, 13:11)
Michael Mettler :   @IP66: Zum Graben gibt es einen wichtigen Unterschied. Je weiter sich die Zebras an den Besucherweg herantrauen, desto grĂ¶ĂŸer wird die Versuchung fĂŒr die Besucher, sie zu fĂŒttern (und sei es nur mit abgerissenem Gras). Damit schwindet dann der Respekt vor der symbolischen Grenze auf beiden Seiten noch mehr.

Im Tierpark Nadermann stehen Böhmzebras ĂŒbrigens hinter einem niedrigen Zaun und dĂŒrfen mit Automatenfutter gefĂŒttert werden, anscheinend (noch)ohne gefĂ€hrlich zu werden... Vielleicht liegt die grĂ¶ĂŸere Gefahr in Schwerin sogar darin, dass die Tiere bei Erschrecken auf den doch recht glatten Steinkuppen ausrutschen und eher sich selbst als Besucher verletzen. Andererseits birgt natĂŒrlich jede Art von Barriere ein Restrisiko.
(24.09.2008, 12:38)
IP66 :   Ich habe auch ein wenig skeptisch auf die schweriner Abgrenzungen geschaut, zumal ich Zebras fĂŒr nicht ganz ungefĂ€hrliche Tiere halte. Auf der anderen seite hĂ€lt man sie vielenorts hinter durchaus ĂŒberspringbaren GrĂ€ben, und bislang ist wohl kein Besucher ernsthaft verletzt worden. Bei den Pflanzinseln in Gelsenkirchen sehe ich zwei PhĂ€nomene: Zum einen bilden diese nicht eine Gehegegrenze, sondern liegen mitten in den als Revier betrachteten FlĂ€chen, zum anderen gibt es auf der Anlage viele Exemplare, die anderen ausweichen mĂŒssen und sich gerne hinter dergleichen Barrieren zurĂŒckziehen. Doch selbst die Nashörner sind schon in abgegrenzte Kreise eingedrungen.
(24.09.2008, 11:29)
Michael Mettler :   P.S. Eine ZoopĂ€dagogin in Schwerin, mit der wir ins GesprĂ€ch kamen und die uns von der ebenso simplen wie wirkungsvollen Absperrung der Afrika-Anlage vorschwĂ€rmte, war sehr verblĂŒfft, als ich ihr das kurz zuvor aufgenommene Foto auf dem Monitor meiner Digicam zeigte. Dabei standen die Zebras mit Sicherheit nicht zum ersten Mal im Geröll, dafĂŒr bewegten sie sich viel zu sicher darauf. Über Ă€hnliche "Absperrungen" - dort allerdings "nur" um Pflanzinseln herum - habe ich ĂŒbrigens in Gelsenkirchen auch schon Elenantilopen hinwegsteigen sehen, die ebenfalls problemlos auf den Steinen balancierten - bei diesen Riesentieren ein eindrucksvoller Anblick.
(23.09.2008, 20:40)
Michael Mettler :   @MA: Klappt auch mit Steppenzebras nicht unbedingt, wie das beiligende Foto beweist. Die Tiere stehen dabei wohlgemerkt nicht nur zwischen, sondern sehr wohl auch auf den Steinen (habe diverse Belegaufnahmen). M.E. nur noch eine Frage der Zeit, bis das erste Zebra zwischen den Besuchern steht (falls das nicht schon mal passiert ist).
(23.09.2008, 20:18)
Michael Amend :   Sehr originell finde ich in Schwerin die Gehegebegrenzung der afrika-Anlage(schöner , sehr zahmer Giraffenbulle). WĂŒrde aber mit bergzebras auf gar keinen Fall klappen.Und ich kenne kaum einen Zoo,der soviele besucherbegehbare Gehege hat.
(23.09.2008, 19:34)
Michael Mettler :   @MA: Ja, haben sie, das bisherige Rehgehege. Die Rehe leben nun mit den Elchen zusammen, haben aber nebendran auch ein Ausweichgehege. Neu fĂŒr mich war ĂŒbrigens auch eine Gemeinschaftshaltung Wildschweine/Rehe in einem sehr großen Waldgehege in Schwerin, wobei die Rehe auch dort ein Separee zur VerfĂŒgung haben und vermutlich zur Satzzeit dort gĂ€nzlich abgesperrt werden.

@Andreas: EnttĂ€uscht war ich keineswegs. Wenn ich einen Park dieser GrĂ¶ĂŸe betrete, weiß ich schließlich, dass ich weder sehr aufwĂ€ndige Pfleglinge noch dito Anlagen erwarten kann, sondern eben alles eine Nummer (oder mehr) einfacher ist. DafĂŒr gehen dann in solchen Einrichtungen die "einfachen" Tiere nicht zwischen RaritĂ€ten unter, sondern stehen im Mittelpunkt. Schön, dass es mit Pumas in Burg Stargard weitergehen soll - mit Rhesus auch, oder wird das Gehege danach fĂŒr eine andere Tierart vergrĂ¶ĂŸert? Drei Arten Makaken (fĂŒr die Anderen: Nummer Drei ist der Japanmakak) im selben Park, noch dazu in einem kleinen, sieht man auch nicht alle Tage. Interessant fand ich die didaktisch reizvolle Gemeinschaftshaltung WaschbĂ€r/Marderhund, wobei ich aber ein entsprechend erklĂ€rendes Schild vermisste; die finanzielle Situation kann natĂŒrlich derlei MĂ€ngel erklĂ€ren.
(23.09.2008, 19:24)
Michael Amend :   @MM. Haben die Schneeziegen in Rostock inzwischen ihre Anlage bezogen ?
(23.09.2008, 17:27)
Andreas :   @oliver Jahn, Michael Mettler & Co
In Burg Stargard seid Ihr etwas unpassend aufgeschlagen. Puma "Max" ist vor kurzem verstorben. Eine junge, zuchtfĂ€hige Katze wird im kommenden Jahr erwartet und ein Kater wird auch nicht lange auf sich warten lassen. Als Übergang sind im Pumagehege Berberaffen untergebracht, die dann die Anlage gemeinsam mit den HĂ€ngebauchschweinen bewohnen werden. Das Gehege der Rhesusaffen wird erweitert , wenn die bisherigen Nutzer an AltersschwĂ€che gestorben sind. Ebenso bei den 20-jĂ€hrigen Luchsen. Die Rothunde sollen neben den HĂ€ngebauchschweinen einziehen. Ich hoffe, Ihr seid nicht allzu enttĂ€ĂŒscht gewesen. Ich muß dazu sagen, daß die finanzielle Lage des kleinen, aber 40-jĂ€hrigen Tierparks mehr als bescheiden ist, Betreiber ist, da sich die Stadt aus der Verantwortung gezogen hat,ein Verein. Viele Mitglieder"sponsoren"ihre Arbeitskraft, da sie offiziell arbeitslos, d.h. fast einkommenslos sind. Ich wĂŒrde mich freuen, wenn Ihr das bei Eurer Beurteilung berĂŒcksichtigen wĂŒrdet :-)Einfach "dichtmachen" geht halt nicht, den Tieren und Menschen zuliebe, die ihr ganzes b.z.w. halbes Leben dort verbracht haben.
Lob, Kritik und Anregungen könnt Ihr gerne hier im Forum anbringen, denn ich weiß, daß der Tierparkleiter hier "Zaungast" ist. VlG

(23.09.2008, 17:22)
Michael Mettler :   UeckermĂŒnde besticht zudem durch etwas, das man "Forum unplugged" nennen könnte - siehe Foto.
(22.09.2008, 23:36)
Oliver Jahn :   ZurĂŒck von einer Zootour durch Mecklenburg haben wir (einige Forumsteilnehmer) Schwerin, Rostock, Burg Stargard, UeckermĂŒnde, den Vogelpark Marlow und den Tierpark Stralsund besucht. Es waren tolle EindrĂŒcke und Fragen sind willkommen!
Es gab viele neue EindrĂŒcke und einiges, was fasziniert hat. UeckermĂŒnde hat vor allem mit einer sehr guten Löwenanlage ĂŒberzeugt, in Schwerin ist schon einiges von der neuen Nashornanlage sichtbar, die neue Elefantenfreianlage in Rostock ist wirklich gut geworden. Mich hat aber wohl doch der Haustierbestand in Stralsund am meisten fasziniert. Das war wie in Erfurt, zu seinen Glanzzeiten. Die Ziegenrassen, die Schafrassen, die letzten reinblĂŒtigen Kaukasischen Zwergzebus, Heckrinder, Watussis, Ungarische Steppenrinder und Barockesel, lang lang ist es her, dass Erfurt so eine Vielfalt zeigte.
Diese Einrichtungen sind wirklich einen Besuch wert.
(22.09.2008, 21:52)
IP66 :   Die neuwieder KĂ€nguruhhaltung funktioniert ohne Stall - allerdings in einem großen Gehege und bei Weinbauklima in dem nach der Stadt benannten Becken. Ich denke, daß man Tiere des Stammes durchaus bekommen kann, Jungtiere gibt es reichlich. Ich weiß allerdings nicht, ob die Exemplare als unterartenrein klassifiziert werden können.
(16.03.2008, 13:51)
Andreas :   Ist Kein Dauerzustand- bei Notwendigkeit wĂŒrden wir natĂŒrlich Alles beachten.
Hatte auch schon an Dexter gedacht, aber 3000 € fĂŒr EIN Zuchtier können wir als e.V. nicht aufbringen. WĂ€re ja schön, wenn man einen Beitrag zur Arterhaltung leisten könnte und nicht auf "NeuzĂŒchtungen" zurĂŒckgreifen mĂŒĂŸte. Aber vielen Dank fĂŒr den Tipp.

(15.03.2008, 18:54)
Michael Mettler :   Falls das mit den Toren und Hunden bei endgĂŒltigem Tierbestand nicht mehr der Fall wĂ€re: Graue RiesenkĂ€ngurus. Im Zoo Neuwied leben die seit Jahrzehnten in einer Art Wildgatter, halb Wiese, halb Wald. An ein Warmhaus kann ich mich nicht erinnern, aber dazu wissen Ortskenner sicher mehr.
(15.03.2008, 18:31)
Andreas :   @Michael Mettler Gerade das SchĂ€len ist unser grĂ¶ĂŸtes Problem. Der Versuch mit Gotlandschafen ging deshalb in die Binsen. Haben schon hin und her geknobelt. Na, momentan haben ganz freiwillig, da die Tore oft offen stehen, 4 Ricken und ein Bock das Terrain besiedelt. Trotz Besucherverkehr und freilaufenden Hunden :)
(15.03.2008, 18:23)
Michael Mettler :   Wie wĂ€re es denn mit Barasinghas? In Springe hatte man das Experiment mal gewagt, mit Nachzuchttieren aus Hannover und Krefeld eine "kalt" gehaltene Herde aufzubauen. Obwohl Tropenhirsche, kamen sie mit dem Klima selbst in sehr kalten und schneereichen Winter prima zurecht (und bekamen ein Wahnsinns-Winterfell) - nur leider schĂ€len sie auch sehr gern BĂ€ume.... Aber ein neuer Zuchtstandort wĂ€re schon sehr zu begrĂŒĂŸen.
(15.03.2008, 18:03)
Andreas :   @Michael Mettler War auch ein wenig erstaunt und hab, ausgehend von der Lelkendorfer Hompage die Links abgegrast :-) War ganz aufschlußreich, manchmal Stirnrunzeln- aber wenn es der Sache nĂŒtzt... Suche ja auch noch anspruchslosen Tierbestand fĂŒr 15 ha (Wald/ Landschaftspark) :-))
(15.03.2008, 14:02)
Michael Mettler :   "Der ehemalige Dortmunder Zoodirektor"? GĂŒntherschulze war auf jeden Fall GrĂŒnder und fĂŒr viele Jahre EigentĂŒmer des Haustierschutzparks Warder, und wenn ich mich nicht irre, war er vorher in NeumĂŒnster und im Wildpark LĂŒneburger Heide tĂ€tig, wobei die selteneren Haustierrassen in beiden Parks wohl auf sein spezielles Interesse zurĂŒckgehen. Mag ja sein, dass er ursprĂŒnglich aus Dortmund kam, aber bestimmt nicht als Zoodirektor... Egal: FĂŒr die Erhaltung seltener Rassen ist er der richtige Mann, also Daumen drĂŒcken fĂŒr sein neues Arbeitsgebiet!
(15.03.2008, 13:41)
Andreas :   Tschuldigung, vergessen, das Wichtigste anzuhĂ€ngen
(15.03.2008, 13:29)
Andreas :   Hier eine kleine Info fĂŒr die"Haustierfreunde" :-) Werde selber mal demnĂ€chst hinschauen
(15.03.2008, 13:25)
Andreas :   @ Karsten Vick Vorschlag dankend aufgegriffen, bin morgen in Eberswalde, aber das ist ja schon Brandenburg :@)
Wie angedeutet nun ein Kurzbericht aus Stralsund. Bei vorweihnachtlicher Ruhe konnte man doch schon hier und da hautnah mit den Tieren Kontakt aufnehmen. Wer den Tierpark noch nicht kennen sollte : http://www.stralsund.de/hst01/content.nsf/docname/Webseite_58AD7416515694FEC1257005002AC73C?OpenDocument
(mĂŒsste mal wieder ĂŒberarbeitet werden) Bei unserem 1. Besuch vor einigen Jahren waren wir angenehm ĂŒberrascht, was sich hinter dieser kleinen, aber feinen Einrichtung verbirgt. Wir hatten “nur einen Heimattiergarten“ erwartet. Denkste ! Es sind zusĂ€tzlich zu den 0815 Volieren/Gehegen großzĂŒgige Anlagen fĂŒr Muntiak, Löwen, BĂ€ren und natĂŒrlich das Schimpansenhaus entstanden. Weiß gar nicht, wo anfangen, wo aufhöhren. Also eben meine wichtigsten Erinnerungen der Reihe nach. Die Bennetts stehen auf homĂ€opathische Dosen ParanĂŒsse, das Albino-Meerschwein auf Chicoree (ist leider fast blind und lungenkrank- altersbedingt?) und was die Anderen mögen, wisst Ihr selber... . FĂŒr mich neu- der Umbau des Leopardengeheges ist voll im Gange, es scheint (zumindest, was die Höhe betrifft) gut zu werden. Der Löwe lag alleine draußen und im InnenkĂ€fig blickten uns 2 Damen an. Neuzugang ? Die BĂ€rin ist leider wieder in ihre Stereotypen aus vorheriger Haltung zurĂŒckgefallen, aber die ausgetretenen Wege zeigen auch, dass sie durchaus das große Gehegen zu nutzen weiß. Gleich daneben sind die WaschbĂ€ren in eine neue Anlage gezogen. Die Magellangans ist grĂ¶ĂŸenwahnsinnig geworden und legt sich mit den Nandus an und- gewinnt ! Im „SĂŒdamerikahaus“ auf Alles gefasst sein- beim letzten Mal muß wohl ein Pfleger aus Geikel ein Natternhemd von einem Phyton „verloren“ haben und diesmal hat ein WeißbĂŒschelĂ€ffchen eine „starke Schulter zum Anlehnen“ gesucht. Bei den Polarwölfen waren 3 Jungtiere nur noch an ihrer Fellfarbe (B.Becker-Verschnitt) zu erkennen. Die wohl kurioseste Sache ist im Gehege fĂŒr Rot- und Damwild passiert. Zuerst waren wir erstaunt, ein Damtier immer ganz nah beim Rothirsch zu sehen. Da schönes Wetter war und wir öfter noch ein paar Runden drehten, beĂ€ugten wir die Sache nĂ€her. Das Damwild in einer Ecke, dito das Rotwild. Nur der Hirsch und eine Damkuh in der Mitte der Anlage- unzertrennlich ! Wir wollten gerade weiter gehen, da- hielt das Damtier seinen Kopf so am Hinterteil des Hirsches, als ob es sĂ€ugen wollte! Ehe das Gehirn verarbeitet hat, was da die Augen zu sehen bekamen, und ehe die Kamera mit eisigen HĂ€nden herausgenestelt wurde, war Alles vorbei. Sagten nur noch, das glaubt uns kein Mensch !
Gut, es soll ja kein Roman werden, nur neugierig machen. Der Tierpark Stralsund zeigt derzeitig etwa 800 Tiere in 133 Arten, worunter sich 70 Haustierrassen befinden, auf einer FlÀche von 16 ha. Und wem das zu klein ist, der sollte dann auch das Naturkunde- und Meeresmuseum besuchen.

(29.12.2007, 21:26)

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