Forum

-> alle Kategorien des Forums (hier geht es auch zur Stichwortsuche)


Beitrag hinzufügen
Name: (= Nachname) Passwort: (= Kundennummer)
Sie haben noch keine Login-Daten? Hier können Sie sich anmelden!
Beitrag:
Bei längeren Beiträgen empfehlen wir, den Text in einem Textprogramm zu verfassen und aus der Zwischenablage einzukopieren.
Link zu anderen Medien:
Bitte anklicken, wenn Ihr Beitrag in erster Linie einen Link zu anderen Medien (Zeitungsmeldung etc.) darstellt.
Foto:
(gif/jpg/png / Dateigröße max. 2MB)

Jaguare



cajun:   Der Zuchtbuchf√ľhrer in Randers Regnskov in DK meldet Jaguarzwillinge. Eines gefleckt, eines ganz "schwatt" laut Video auf der Facbookseite des Zoos.
Quelle: https://www.facebook.com/randersregnskov/
(23.06.2022, 15:42)
cajun:   In Salzburg verstarb der Jaguarkater:
" Traurige Nachrichten gibt es am Montag vom Zoo Salzburg: Jaguar "Sir William‚Äú ist k√ľrzlich verstorben. Der Publikumsliebling wurde 19 Jahre alt.

"Der Gesundheitszustand des 19 Jahre alten Jaguars bereitete uns schon seit Wochen einige Sorgen und er war auch durchgehend in Behandlung. Doch irgendwann ging es einfach nicht mehr und wir mussten die Entscheidung treffen und ihn erl√∂sen‚Äú, teilt Sabine Grebner, Gesch√§ftsf√ľhrerin des Salzburger Zoos, in einer Aussendung mit.

"Sir William" seit 2005 im Salzburger Zoo
"Sir William" wurde am 15. Januar 2003 im Tierpark Bad Pyrmont geboren und kam im August 2005 nach Salzburg. Mit seiner ersten Partnerin "Bonita" sorgte er bereits im Jahr 2009 f√ľr Nachwuchs und ganze elf Jahre sp√§ter wurde er mit stolzen 17 Jahren noch einmal Vater. Das ist zwei Jahre her: "Viele werden sich noch an die sch√∂nen Bilder von Jungtier 'Milagro' und seinem geduldigen Papa erinnern", hei√üt es in der Pressemitteilung.

Jaguar wurde vor einem Jahr nochmal Vater
Nachdem die Geburt "Milagros" bereits an ein Wunder grenzte, wurden "Sir William" und Partnerin "Lucky Limari" vor einem Jahr erneut Eltern. W√§hrend er bei dem kleinen "Milagro" seine Vaterpflichten noch besser wahrnehmen konnte, merkte man bei den munteren Schwestern "Maira" und "Morena", dass ihm ihr Temperament manchmal etwas zu viel wurde, so der Zoo. Deshalb zog sich der Jaguar gerne auf seinen bevorzugten Liegeplatz auf der Au√üenanlage zur√ľck und lie√ü sich die Sonne auf den Pelz scheinen."
Quelle: https://www.salzburg24.at/news/salzburg/stadt/jaguar-sir-william-vom-salzburger-zoo-verstorben-122720449
(13.06.2022, 13:26)
cajun:   In Stuttgart wird wohl die Jaguarzucht wieder anvisiert:
"Die Wilhelma h√§lt nach dem Tod von Aman keine Leoparden mehr. F√ľr das freie Gehege bem√ľht sie sich um einen Jaguar-Kater als Partner f√ľr die Katze Taima, die 2019 aus dem ungarischen S√≥st√≥ Zoo gekommen war".
Quelle: Wilhelma
Weißt du schon wer vorgesehen ist, Liz?
(12.11.2021, 14:23)
Liz Thieme:   Die Jungkatze aus Skaerup ist nun nach Martinique gezogen. Ihr Bruder zieht n√§chste Woche nach Zl√≠n.
(12.11.2021, 13:21)
Liz Thieme:   Bisschen unvollst√§ndig. Es sind n√§mlich zwei Tiere gekommen; ein M√§nnchen (Ares, orange-farben) 1,5 Jahre alt und ein Weibchen (Ananga, melanistisch) mit 2 Jahren. Noch sind sie in unterschiedlichen Anlagen.
Woher sie kommen, ist aber weiter unklar. Bin aber dran ;-)
(03.11.2021, 18:19)
cajun:   Ein neues Zuchtpaar wurde zusammengestellt.
"Ein schwarzer Jaguar f√ľr den Zoo Neapel
Sie ist eine elegante Erscheinung, die 2-j√§hrige Gro√ükatze. Bei ihr ist auch ein M√§nnchen. Neapel ist der einzige Zoo in Italien, der ein Zuchtpaar beherbergt. Das Weibchen ist ein schwarzes Exemplar. Im Zoo von Neapel gibt es deshalb nach der Leere, die der im reifen Alter von 19 Jahren verstorbene Moro hinterlassen hat, wieder einen schwarzen Jaguar, einen Liebling von Gro√ü und Klein. Der Bereich, der das Paar beherbergt, ist komplett ausgestattet, um es den Tieren so angenehm wie m√∂glich zu machen: Vor allem das Wasserbecken wird von den beiden neuen Bewohnern sehr gesch√§tzt. Im Gegensatz zu Leoparden spielen und baden Jaguare sehr gerne im Wasser. Der Zoo Neapel hofft auf baldigen Jaguar-Nachwuchs. Der letzte Jaguar-Wurf in Neapel stammt aus den fr√ľhen 1990er Jahren, wie die historischen Fotos und die Erz√§hlungen der damaligen Mitarbeiter belegen, die noch in der Einrichtung arbeiten. Aus diesem Wurf ist besonders die schwarze Jaguarin Silvia in liebevoller Erinnerung, die ohne Tatze geboren wurde und dank sorgf√§ltiger und liebevoller Pflege trotz fehlender Gliedma√üe ein langes und angenehmes Leben f√ľhrte."
Quelle:https://www.napolitoday.it/animali/zoo-napoli-nuovi-arrivi-pantera-nera.html
√úbersetzung: Zoopresseschau
(02.11.2021, 13:16)
cajun:   In Randers gelang die Zusammenf√ľhrung des neuen Jaguarzuchtpaares. H√ľbscher Alterunterschied bei den Beiden.
"Eine erfolgreiche erste Begegnung
Wir hatten ein gutes Bauchgef√ľhl, aber dass es so gut laufen sollte, hatten wir kaum zu hoffen gewagt! Unser neuer Jaguar-Kater Bentor im Alter von gerade einmal eineinhalb Jahren ist gestern mit unserer 7-j√§hrigen Katze Chica zusammengezogen, die ihn mit offenen Armen empfangen hat - und einer kleinen "Umarmung" und liebevollen Ohrfeigen! Denn obwohl sie Bentor offensichtlich mag, sollte er nicht daran zweifeln, wer die Chefin ist...."
Quelle: https://www.regnskoven.dk/det-sker/seneste-nyheder/nyhedsvisning/nyhed/et-vellykket-foerste-moede-1/
√úbersetzung: Zoopresseschau
(19.08.2021, 10:03)
cajun:   Eine Meldung aus den USA:
JACKSONVILLE, Fla. (Feb. 23, 2021) ?A female jaguar, 21-year old Zenta,was tragically killed by a male jaguar late Saturday at Jacksonville Zoo and Gardens. The incident occurred in a holding complex when Harry, 12-year-old male jaguar, was brought into be examined after he was observed ingesting pieces of an enrichment item.Keepers tried frantically to separate the animals using several tactics through the mesh to separate the animals apart butwere unsuccessful. The animal health team was called to immobilize Harry, however Zenta had already died when they arrived.?Zenta?s death is the result of a terrible mistake, and we are reviewing all aspects of this awful occurrence,? said Dan Maloney, Deputy Zoo Director for Animal Care, Conservation and Wellness. ?Both jaguars were contained at all times and our team responded safely and swiftly.? Zenta came to Jacksonville in 2006 as a rescued animal from a private zoo, and Harry was born at Jacksonville Zoo and Gardens in 2009.?
Quelle. https://assets.speakcdn.com/assets/2675/press_release_-_jacksonville_zoo_mourns_the_loss_of_zenta_(2).pdf
(05.03.2021, 13:04)
Michael Mettler:   @Liz: Kenne ich f?r beide. Ludwig Heck z.B. bezeichnete den Jaguar in der von ihm ?berarbeiteten Fassung von Brehms Tierleben mit dem Zweitnamen Unze.
(04.03.2021, 20:58)
Liz Thieme:   Bzgl deiner Aussage mit dem Beinamen... Ich kenne den nicht f?r Jaguare sondern f?r Schneeleoparden.
(04.03.2021, 19:21)
Michael Mettler:   Und schlie?lich der "weibliche Panther" bei Buffon, dessen Fleckung so jaguar?hnlich ist, dass jemand bei diesem im Internet angebotenen Druck bereits handschriftlich "Felis Onca" daruntergeschrieben hat. Der ebenfalls bei Buffon abgebildete "m?nnliche Panther" - beide wurden laut Text seinerzeit in der Menagerie von Versailles gehalten - sieht dagegen wie ein typischer Leopard aus.
(01.03.2021, 22:19)
Michael Mettler:   Buffons "L'Once".
(01.03.2021, 22:13)
Michael Mettler:   Buffons "Jaguar aus Neu-Spanien".
(01.03.2021, 22:11)
Michael Mettler:   Um das zu Buffon Gesagte zu illustrieren: Hier sein "Jaguar".
(01.03.2021, 22:08)
Michael Mettler:   In Heft 7 von "Carl Hagenbeck's illustrierte Tier- und Menschenwelt" Jahrgang 2 (1927/28) befasst sich ein Autor Edmundo Krug aus Sao Paulo mit der sprachlichen Herkunft der W?rter "Jaguar" und "Onca". Bisher kannte ich nur die Deutung, dass "Jaguar" in einem Indio-Dialekt so viel bedeuten soll wie "der im (oder: mit einem) Sprung t?tet".

Davon ist aber in besagtem Artikel nicht die Rede. Hier hei?t es, "Jaguar" sei eine falsch ausgesprochene Variante des brasilianischen "jauar?" (ausgesprochen mit gehauchtem "h" statt deutschem "j") und dieses sei zusammengesetzt aus "ja" als Abk?rzung von "yan?" = "unser, wir" und "uar?" = Hund, Wolf. Der Verfasser r?tselt allerdings selbst ?ber diesen Zusammenhang und versucht ihn dadurch zu erkl?ren, dass junge Jaguare "gelegentlich im Hause gehalten werden". Mir fiel beim Lesen ein, dass demnach auch "aguar? guaz?" (= "gro?er Hund/Fuchs"), was man hie und da als einheimische Bezeichnung des M?hnenwolfes liest, diesen Wortstamm zu enthalten scheint. Vielleicht kommt man der Deutung n?her, den Stamm analog zu unserem Begriff "Raubtier" zu ?bersetzen, wenn er offenbar sowohl f?r Hunde- als auch f?r Katzenartige verwendet wird/wurde. So erw?hnt Krug n?mlich auch, dass mit "jaguatirica" als Ableitung von "yauara-rete-i" (= "der kleine unter den gr??eren Jaguaren") der Ozelot bezeichnet werden, w?hrend der eigentliche Jaguar unter "jaguaret?" (Ableitung von "juararet?" = "sehr gro?er gefleckter Jaguar") lief und sein Schw?rzling unter "jaguaretuna" (Ableitung von "juaret-una").

Besonders interessant ist Krugs Deutung des Wortes "onca" (das portugiesische "c" mit dem H?kchen darunter bekomme ich hier nicht hin). Er weist daraufhin, dass es sich um ein sprachliches Missverst?ndnis handeln k?nnte, da sich "onca" auf die gleichnamige Gewichtseinheit (im Deutschen "Unze") beziehen k?nnte: "Dieses Gewicht in Bleischrot gen?gte aber, um einen Jaguar durch Flintenschuss zu t?ten."

Allerdings w?re eine missverst?ndliche Benamung dann nicht auf S?damerika beschr?nkt, sondern m?sste auch in der Alten Welt passiert sein. Mit dem Tier, das in Buffons "Histoire naturelle" als "once" bezeichnet wird, d?rfte laut Beschreibung der Schneeleopard gemeint gewesen sein (auch wenn ihm ein Verbreitungsgebiet bis ins n?rdliche Afrika zugeschrieben wird, aber im 18. Jahrhundert hatte man noch wenig Kenntnis von den Verbreitungsgebieten vieler Tiere und warf die Arten auch noch h?ufig zusammen und/oder durcheinander). Sowohl das lateinische "uncia" als auch das franz?sische "once" (und das spanische "onza") entsprechen wiederum der Bezeichnung der Gewichtseinheit in der jeweiligen Sprache, und auch im Deutschen taucht ja "Unze" bei Beiname des Jaguars auf.

Buffon hatte noch Abgrenzungsschwierigkeiten, so bildet er eine Gro?katze mit typischer Jaguarfleckung, die in der Menagerie von Versailles gehalten worden war, als "panthere" ab, und das Bild des angeblichen Jaguars, dessen Fell er in seiner Museumssammlung hatte und den er als f?rchterliche Bestie schildert, zeigt offenbar einen Ozelot. ?ber dieses Individuum schreibt Buffon, es sei vorher zwei Jahre lang privat gehalten worden und offenbar noch nicht ausgewachsen gewesen, als es speziell f?r seine Museumszwecke get?tet und ihm zugeschickt wurde - Buffon vermutet, dass dieser (vermeintliche) Jaguar letztlich etwa die Gr??e eines mittleren Hofhundes erreicht h?tte... Ein nettes Durcheinander aus heutiger Sicht.
(27.02.2021, 09:43)
Gudrun Bardowicks:   Ich sehe den Film auch gerade. Er ist sehr interessant.
(17.02.2021, 19:11)
Liz Thieme:   Bei arte w√ľrde gerade das Projekt von Iber√° bei "Wiedererstarkte Wildnis - Argentinien" gezeigt:
https://www.arte.tv/de/videos/079387-003-A/wiedererstarkte-wildnis/

http://www.proyectoibera.org/en/english/especiesamenazadas_yaguarete.htm
(17.02.2021, 19:08)
Liz Thieme:   Das hat va mit dem Bereich der Probensammlung bzw. Herkunftsdaten der Proben (Sch√§del in Museen) zu tun und die Sch√§tzungen dadurch.
Ich habe mal die Karten √ľbereinander gelegt. Der gr√ľne Hintergrund sind die in IUCN 2015 hinterlegten Lebensr√§ume, die braune Linie die historische Grenze.
Aber im Detail kann ich es nicht begr√ľnden bzw. m√ľsste va noch mal in die Daten reingucken, die hinter dem HMW liegen, denn der P.o. peruviana ist schon auff√§llig. Die anderen √ľberlappen sich ja und wurden mal weiter gefasst, mal enger.
Pockock ist halt sehr grob, weil die Daten sehr gering, aber weit verteilt waren. Und dier Herkunftsdaten f√ľr das Amazonasgebiet waren nur grob erfasst.
(09.02.2021, 22:24)
cajun:   Hast du noch eine Erkl√§rung zu den Karten und dem Zusammenhang, der Sacha auffiel @Liz?
(09.02.2021, 16:15)
Liz Thieme:   Danke :) Die meiste Recherchearbeit habe ich ja schon mal gemacht, sonst h√§tte ich die Karten und so nicht so schnell zur Hand gehabt und mich nicht selbst zitiert....

Ich sehe die Aussage "mit Hilfe von 12 Mikrosatelliten Loki und drei mtDNA-Genen die möglichen Unterschiede, allerdings konnten keine phylogeografischen Strukturen gefunden wurden" kritisch. Ein anderer Wissenschaftler nimmt andere Loki und schwupps gibt es Unterarten. Ich muss mich in die Studie aber noch mal tiefer einlesen, das ist schon zu lange her, dass ich die gelesen habe und aus dem Kopf weiß, warum sie sich auf diese Loki und Gene begrenzt haben.
Daher stimme ich euch zu, dass es irgendwann je nach Untersuchung wieder Unterarten geben wird, aber es ist nun mal die Großkatzen-Art, die schon immer bei sowas vernachlässigt wurde.

Und nun zum Melanismus und meiner Lizte... ;-) [der musste sein]

Ich zitiere mich wieder (√ľbrigens "Arbeitsplatz Zoo 01/2017"):

>Leider findet man auch heute noch diese Beschreibung, u.a. dann unter dem Namen Panther, f√ľr Leoparde sowie Jaguare. Allerdings gibt es genetisch einen gro√üen Unterschied zwischen dem Melanismus bei Jaguaren und Leoparden. Bei Leoparden wird die schwarze F√§rbung rezessiv vererbt, im Gegensatz dazu wird die Mutation bei Jaguaren monogenetisch dominant weitergegeben (Dittrich, 1979). (siehe Grafiken). Da die Haltung von beiden Farbtypen in Zoos sehr beliebt ist, vereinfacht die dominante Vererbung die Nachzucht von schwarzen Jaguaren in Zoos. Dies bedeutet jedoch nicht, dass es dadurch einfacher ist auch passende Partner zu finden. So wollte der Krefelder Zoo nach dem Tod seines schwarzen Katers ?Jackson? (2009) wieder einen schwarzen Partner f√ľr die gelbe Katze ?Bess?. Dies hat allerdings aufgrund der nahen Blutverwandtschaften der in Frage kommenden Partner nicht geklappt, so dass sie 2010 einen gelben Kater an ihre Seite bekam.
Von weißen Morphen, wie man sie von Tigern und Löwen kennt, wurde von Rengger (1830) und Sanderson (1955) berichtet. Fitzinger (1869) versuchte aufgrund einer scheinbaren albinistischen Farbphase in Paraguay eine eigene Unterart zu definieren, allerdings ist kein solches Exemplar bekannt (Seymour, 1989).
Daher war es 2012 eine Sensation, als das gemischte Paar ?Molly? (schwarz) und ?Mescal? (gelb) im Zoo Aschersleben zwei Junge mit weißem/cremefarbenem Fell mit beigen/grauen Flecken bekam. Die beiden Kater sind inzwischen allerdings gelb durchgefärbt und haben so die Färbung ihres Vaters angenommen. Woher das weiße Fell kam, weiß bisher keiner.

Der erste schwarze Jaguar in Deutschland war eine Katze aus S√ľdbrasilien, die 1890 in den Zoologischen Garten Hamburg kam. Dort z√ľchtete sie mit einem bunten Kater. Von sechs Jungtieren, die nachweislich auf diese Katze zur√ľckgehen, waren zwei ebenfalls schwarz: Allerdings verstarben diese schon nach einem Jahr (vgl. Archive der Zoos und Zuchtb√ľcher).
Nach dem Tod der Zuchtkatze 1898 scheint es bis 1910 keine melanistischen Jaguare mehr in Deutschland gegeben zu haben. In dem Jahr kam ein schwarzer Kater nach Leipzig, wo er 1921 verstarb. Der Zoo hielt zeitgleich noch einen bunten Kater sowie zwei bunte Katzen und, obwohl es Nachwuchs in dieser Zeit gab, scheinen keine schwarzen Jungtiere darunter gewesen zu sein.
Nun musste die deutsche Zoowelt bis 1973 warten, als der schwarze Kater ?Nero? aus der Zucht von Philadelphia in den Tierpark Berlin kam. Allerdings dauerte es noch bis 1985, dass er mit ?Mocca? (schwarz) eine Partnerin bekam. Aus dieser Verpaarung entstammen 2,1 Jungtiere, von denen das Weibchen melanistisch war (vgl. Archive der Zoos und Zuchtb√ľcher).
Im Jahr 1974 kam der Kater ?Othello? (schwarz) achtj√§hrig √ľber Porto Alegre, Brasilien, nach Hannover. Hier wurde er ein Jahr sp√§ter zum Stammvater der hannoveranischen Zucht. Die Ergebnisse nutzen Wissenschaftler, um den dominanten Erbgang zu best√§tigen, denn neben Zuchten mit zwei bunten Katzen wurde er auch mit einer eigenen schwarzen Enkelin verpaart. Durch die Verpaarung mit der schwarzen Katze entstanden 2,2 Jungtiere, von denen 1,1 melanistisch waren. Bei den Nachzuchten mit den zwei bunten Katzen handelte es sich um 7,13 Tiere, von denen wiederum 3,6 schwarz waren.
Kurze Zeit nach Hannover begann auch Leipzig mit der Zucht von melanistischen Jaguaren mit dem Zuchtpaar ?Colorado? (schwarz) und ?Jamari? (bunt). Von 7,8 Jungtieren waren 5,4 schwarz. Bei der Verpaarung mit der melanistischen Katze ?Parima? entstanden 5,4 Jungtiere mit 2,3 schwarzem Fell. Und mit seiner dritten Partnerin ?Coari? (bunt) entstanden 0,1,1 bunte Jungtiere (vgl. Archive der Zoos und Zuchtb√ľcher).
Die Blutlinien dieser Stammtiere lassen sich noch heute in den schwarzen Jaguaren der deutschen Zoos finden.
Auff√§llig bei melanistischen Jaguaren ist, dass die Intensit√§t der Fellfarbe sehr unterschiedlich ist. Von tiefschwarz √ľber mittelbraun bis hin zu teilmelanistisch und auch unterschiedlicher Auspr√§gung am K√∂rper deckt der Melanismus alles ab.

Mythen, Märchen und Legenden
In verschiedenen Kulturen in Mittel- und S√ľdamerika wurde der Jaguar angebetet. So findet man in Tikal, Guatemala, den Jaguartempel der Maya. Zus√§tzlich trugen Maya-Hohepriester Jaguarfelle, allerdings galt die Raubkatze dort gleichzeitig auch als die Verk√∂rperung von Angst und Tod (Mahler, 2009).
Die Olmeken hatten in ihrer Kultur den Jaguarmenschen, ein √ľbernat√ľrliches Wesen mit menschlichem Kopf und Z√ľgen eines Jaguars.
Die Azteken gingen noch einen Schritt weiter und f√ľhrten auf Alt√§ren mit Jaguark√∂pfen menschliche Opfergaben durch (Jaguar Survival Plan).
Bei den Tukano-Indianern heißt es: ?Die Sonne kreierte den Jaguar, um ihr Repräsentant auf der Erde zu sein. Sie gab ihm die gelbe Farbe ihrer Energie und gab ihm die Stimme des Donners, die die Stimme der Sonne ist.? (Mahler, 2009).
Einige Legenden und auch vermeintliche Augenzeugen besagen, dass der Jaguar seinen Schwanz ins Wasser hängen lässt, um so Fische anzulocken. Dieses Verhalten erinnert stark an die Comicfigur Marsupilami, der so Piranhas fängt. Allerdings nutzen Jaguare ihre Tatzen, um die Fische aus dem Wasser zu schlagen, und lassen sich nicht absichtlich in den Schwanz beißen.<

In der Natur werden melanistische Tiere seltener gesichtet als ihre gelben Artgenossen. Ob es daran liegt, dass sie zur√ľckgezogener leben, es grunds√§tzlich weniger gab oder dass es weniger von ihnen gibt aufgrund von verst√§rkter Bejagung durch Mythen etc. ist unklar. Oft gelten die melanistischen Tiere als gef√§hrlicher und tendenziell eher als D√§mon.
Die Zoos versuchen andererseits häufig beide Varianten zu zeigen.

Und √ľbrigens - aufgrund der Genetik m√ľsste man den melanistischen Jaguar als "normal" bezeichnen, oder?

Ich kann die Frage, wie die Melanisten vertreten sind, nicht beantworten, auch wenn ich in meiner Datenbank es versucht habe zu verzeichnen. Leider erf√§hrt man es nicht von jedem Tier und das Zuchtbuch hat daf√ľr auch keine Spalte.
Ich versuche es aber mal f√ľr die u. genannten Zoos zu sagen:

- Eastern Cape: P.o.o. 1,0 gelb
- Bogor: P.o.o. 0,1 + 3,1 - 0,1 gelb, 1,0 schwarz - keine Ahnung √ľber den Rest, vermutlich Nachwuchs, Bilder von NZ waren gelb
- Barcelona: P.o.o. (?) 1,1 gelb
- Krasnodar: P.o.o. 0,1 schwarz
- Sibiu: P.o.o. 2,1 - 2,1 gelb
- Sofia: P.o.o. 1,0 gelb (Navarino, Berlin) + 0,1 ?
- Jacksonville: P.o.o. 0,2 + 1,2 - 1,0 gelb, die Damen vsl. auch
- Tulsa: P.o.o. 0,1 gelb + 0,1 gelb
- Toluca [ist √ľbrigens MEX]: P.o.o. 0,1 + 4,3 - 2 gelb (vsl. 1,1), sonst kA
- Santiago de Chile: P.o.o. 1,1 (Tipito, Anafi, Berlin) gelb
- Evansville: P.o.g. 0,1 gelb + 1,0 gelb
- Oklahoma: P.o.g, 1,0 gelb
- San Jose: P.o.g. 1,0 gelb + 0,1 gelb
- Stoneham: P.o.g. 0,1 gelb + 1,0 gelb
- Waco: P.o.g. 0,1 gelb + 1,0 gelb
(09.02.2021, 15:57)
Michael Mettler:   Wie verbreitet sind eigentlich schwarze Jaguare in au√üereurop√§ischen Zoos? In meinem mitteleurop√§ischen "Streifgebiet" hatte ich lange Zeit den Eindruck, als f√ľhlten sich Jaguarhalter geradezu verpflichtet, gemischte Paare aus schwarzem und normalfarbigem Tier zu zeigen; jedenfalls waren "rein normalfarbige Haltungen" eher die Ausnahme geworden. Keine Ahnung, ob das noch immer so ist, daf√ľr komme ich nicht mehr genug herum.

Könnten die nicht unterartzugeordneten Tiere in Liz' Listen, die neben unterartreinen in gleichen Zoos leben, Schwärzlinge sein, um auch dort beide Morphen zeigen zu können?
(04.02.2021, 20:23)
cajun:   @Sacha: Ja, stimmt! War mir aufgefallen, hatte es aber nicht weiter beachtet. Gute Frage weshalb also!?
(04.02.2021, 17:17)
Sacha:   Mal so als Randbemerkung. Ist Euch auch aufgefallen, wie sich das allgemeine Verbreitungsgebiet des Jaguars in den drei von Liz geposteten Karten unterscheidet? Und dass dies nicht allein auf die Bestandsschrumpfung zur√ľckgef√ľhrt werden kann?
(04.02.2021, 15:38)
Simon Kirchberger:   √úbrigens, am an das Thema anzuschlie√üen, auch wenn es eine andere Art ist: W√§hrend meiner Indien-Reise kam mir immer wieder die geplante Auswilderung von Geparden in Indien √ľber den Weg. Nachdem die Reste der asiatischen Unterart im Iran ja fast komplett verschwunden sind, war der Plan, tats√§chlich afrikanische Geparden auszuwildern. Dieses Vorhaben wurde meines Wissens nach auch von der Naturschutzbeh√∂rde o.√§. genehmigt aber noch nicht konkret in die Tat umgesetzt...

Weiß jemand da mehr dazu?
(04.02.2021, 13:56)
Simon Kirchberger:   Da schlie√üe ich mich euch direkt an. Danke an Liz f√ľr die Recherche:) Zum Gl√ľck ist es bei den Jaguaren (noch) nicht so dringend, Tiere im gro√üen Stil auszuwildern, da der aktuelle Freilandbestand gro√ü genug zu sein scheint, vor allem wenn man die unklare Unterart-Situation ber√ľcksichtigt...

Um zu meiner Intention des geposteten Artikels Bezug zu nehmen: Schön, dass derartige Projekte Erfolge zeigen, damit Arten, die nicht das von euch beschriebene Potential haben, sich selbst zu erholen, vielleicht doch noch auf andere Weise geholfen werden kann.
(04.02.2021, 13:51)
Sacha:   @cajun: Kein Problem. Und mit Sasha verwechselt zu werden finde ich zumindest nicht schlimm;)

Zu Deiner Frage:
Erst mal ganz herzlichen Dank an @Liz f√ľr Ihre Recherchearbeit. Wow! Das d√ľrfte wohl einiges an Zeit gekostet haben.
Ich sehe es generell auch so wie @cajun. Allerdings plädiere ich noch stärker auf eine Einhaltung der (alten) UA-Einteilung (oder meinetwegen auch Populationseinteilung). Wenn ich das richtig verstanden habe, gibt es zwei anerkannte Messmethoden, wobei man sich (eher) der neueren anschliesst. Das hatten wir in der Vergangenheit schon x-mal in ähnlicher Form, mit dem Resultat, dass UAs erst getrennt, dann zusammengefasst und dann wieder getrennt wurden. Solange man keine Auswilderungsaktionen mit (vermeintlich) verschiedenen UAS macht, ist dies kein Problem. Sobald man aber Zootiere (unbekannter Herkunft) oder auch nur Individuen aus Populationen, die möglicherweise einer anderen UA angehören, verwendet, haben wir den Salat.
In einem anderen Thread wurde das Beispiel des Kanadischen Bibers angef√ľhrt, der stellenweise in Europa ausgewildert wurde, als er lediglich als UA galt.
Kurz: Da die Aufteilung/Trennung in UAs vom Jaguar m.E. immer noch nicht zweifelsfrei gekl√§rt ist, bin ich GRUNDS√ĄTZLICH f√ľr ein vorsichtiges Vorgehen bei Auswilderungen. D.h. wenn immer m√∂glich mit Individuen aus der gleichen Region, die eine andere UA ausschliesst. Oder wenn die Population daf√ľr schon zu klein ist: Die letzten Exemplare einfangen und eine Zoo-Haltung (in-situ und ex-situ) aufbauen und zu einem sp√§teren Zeitpunkt wieder auswildern. Das nat√ľrlich als ultima ratio. Und nat√ľrlich ist mir auch bewusst, dass eine solche Vorgehensweise ebenfalls Probleme und Risiken mit sich bringt. Es kann durchaus sein, dass unter gewissen Umst√§nden vielleicht doch eine (vermeintliche) Durchmischung der bessere Weg ist...
Fakt ist zumindest, dass anhand der von Liz gelisteten (=kleines Wortspiel) Haltungen bzw. Individuenzahl der reinen Unterarten von einer Erhaltungszucht gegenw√§rtig nicht die Rede sein kann (geschweige denn von einer Wiederauswilderung). Da m√ľssten noch massivst Anstrengungen unternommen werden.
(04.02.2021, 12:47)
cajun:   @Sacha: Sorry, irgendwie hat sich bei mir die Schreibweise deines (Nick-) Namens in der Buchstabenfolge des deutschen S√§ngers eingeschlichen. Ich bitte um Nachsicht ;-)
(04.02.2021, 08:52)
cajun:   Danke f√ľr die umfassenden Antworten Liz.
Zusammenfassend nehme ich mit, dass der Jaguar eigentlich als monotypisch angesehen wird. Eine gro√üe, nat√ľrliche Barriere ist der Amazonas, wobei genetische Studien darauf deuten, dass auch hier Genfluss √ľber weiter wandernde m√§nnliche Individuen gegeben ist. Es gibt nach wie vor Forschungsbedarf, ob bei der fr√ľher fl√§chendeckenden Besiedlung des zusammenh√§ngenden Verbreitungsgebietes (Ausnahme Amazonas), √ľberhaupt Subspecies enstanden sein k√∂nn(t)en.
Die gr√∂√üte Bedrohung sind schrumpfende geeignete Lebensr√§ume. Hier w√ľrde ich hohen innerartlichen Konkurrenzdruck anf√ľhren. Was das bei Gro√ükatzen bedeutet, wissen wir. Nat√ľrlich auch die illegale (?) Jagd, aber auch Zersiedelung und Zerschneidung der Habitate durch Stra√üen etc.
Bemerkenswert ist die hohe Anpassungsfähigkeit dieser Art an verschiedene Lebensräume. Dazu kommt die nachwievor vermutlich hohe Popalationsdichte in geeigneten Habitaten. Sie hat also "Potential die Kurve zu kriegen."
Die Zoopopulation ist zum Großteil nicht nach Herkunftsgebiet zsammen gestellt und hier spielt die Frage der möglichen "Unterart" keine Rolle beim Populationsmanagement.
Um damit die Einordnung vom urspr√ľnglichen Artikel Simons zur Auswilderung zu geben:
Eigentlich steckt genug Potential in den verbleibenen Wildbest√§nden, die bereits um Lebensraum konkurrieren. Eine nat√ľrliche Wiederausbreitung der Art w√§re die erste Wahl. Diese gelingt durch Schutz der Lebensr√§ume in ihrer Vielfalt, gerade an nat√ľrlichen Beutetieren. Eine Zooauswilderung w√§re ggf. kontraproduktiv. Wenn ehemalige Lebensr√§ume , die nun abgeschnitten von der rezenten Population sind, wiederbesiedelt werden sollen, dann eher durch Wildf√§nge oder √ľber zu schaffende Migrationskorridore.
@Sasha und Simon: Wie ordnet ihr das ein?
(03.02.2021, 19:19)
Liz Thieme:   Karte folgend 3
(03.02.2021, 18:29)
Liz Thieme:   Karte folgend 2
(03.02.2021, 18:28)
Liz Thieme:   Damit ich nicht so viel Arbeit habe, zitiere ich mich mal selber:

Bevor die ersten Genuntersuchungen durchgef√ľhrt wurden, entwickelten die Wissenschaftler die Systematik nur anhand von morphologischen und geografischen Merkmalen. Diese Untersuchungen ergaben f√ľr die Familie der Katzen vier Gattungen (Acinonyx, Felis, Neofelis und Panthera) (Nowak & Paradiso, 1983). Sp√§tere genetische Untersuchungen teilten dann die Felidae in acht Untergruppen auf: die Ozelot-Linie, die Hauskatzen-Linie, die Gro√ükatzen-Gattung, die Puma-Gruppe, die Luchs-Gattung, die Asiatische Leopardkatzen-Gruppe, die Karakal-Gruppe und die Asiatische Goldkatzen-Gruppe (Johnson & O?Brien, 1997). Als Art passt der Jaguar in beide Einteilungen. Soweit ist die Systematik einfach.
Die Unterarten-Systematik ist jedoch umso komplizierter bzw. umstrittener.
Bis in die 1930er gab es viele Untersuchungen, aus denen √ľber zwanzig vermeintliche Unterarten resultierten. Die Basis f√ľr die j√ľngsten Forschungen legte Pocock 1939, indem er die morphologischen Unterschiede von Sch√§deln untersuchte. In seinen Ergebnissen stellte er klar, dass einige vorherige Unterarten ein und dieselbe sein m√ľssen. Am Ende legte Pocock eine Liste von acht Unterarten fest (Pocock, 1939). (Karte 2)
Mitte der 1990er untersuchte Larson Pococks Daten und zus√§tzlich weitere Sch√§del, deren geografische Herkunft bekannt war. Sie kam zu dem Ergebnis, dass es Unterschiede von Nord nach S√ľd gab, aber dass es mehr Variationen innerhalb Pococks Unterarten gibt als zwischen ihnen (Larson, 1997).
Eine gro√üe Wende kam f√ľnfzig Jahre nach Pococks Ergebnissen. Seymour nahm die Studie von Pocock noch einmal unter die Lupe. Pocock hatte seine eigenen Untersuchungen kommentiert, da ihm teilweise nicht gen√ľgend Material f√ľr eine kritische Auswertung vorgelegen hatte. Seymore sagt, dass die Kommentare von Pocock implizieren w√ľrden, dass einige vorherige Bezeichnungen Synonyme f√ľr andere seien. Streiche man alle Synonyme, so blieben nur drei Unterarten √ľbrig (Seymour, 1989). (Karte 3)

F√ľr sp√§tere (mitochondrial)genetische Untersuchungen von Eizirik standen nur 44 Individuen mit unterschiedlicher geografischer Herkunft zur Verf√ľgung. Je nach Untersuchungsmethode kamen hier verschiedene Ergebnisse heraus. Zum einen ergab eine phylogenetische Analyse, dass die mitochondriale DNA (mtDNA) kaum die Existenz von wirklichen phylogeografischen (stammesgeschichtlichen und geografischen) Einheiten unterst√ľtzt. Solch deutliche Anzeichen zeigte hier nur die Gruppe, die aus dem s√ľdlichen S√ľdamerika stammte. Bei einer weiteren mtDNA-Untersuchung konnten jedoch zwei phylogeografische Hauptgruppen unterschieden werden. So l√§sst sich der Norden vom S√ľden trennen, vielleicht durch den Amazonas. Eine weitere regionale Unterteilung im n√∂rdlichen Bereich kann vermutet werden.
Neben der mitochondrialen DNA wurden auch Mikrosatelliten in der DNA analysiert. Diese Ergebnisse unterst√ľtzen mindestens drei oder vier unvollst√§ndig isolierte phylogeografische Gruppen (1. Mexiko und Guatemala, 2. s√ľdliches Mittelamerika, 3. n√∂rdliches S√ľdamerika (n√∂rdlich des Amazonas), 4. s√ľdliches S√ľdamerika (s√ľdlich des Amazonas)). Interessanterweise scheint der Amazonas bei Weibchen eine gr√∂√üere Bedeutung als Grenze zu haben als bei M√§nnchen, worauf die mtDNA schlie√üen lie√ü (Eizirik, et al., 2001). Diese geschlechtlichen Unterschiede zeigen sich auch in allgemeinen Beobachtungen von Felinen, bei denen die Weibchen eine gr√∂√üere Ortstreue zeigten als M√§nnchen (Kitcher, 1998) (de Oliveira, 1994). Im ?Handbook of the Mammals of the World, Vol. 1, 2009? werden neun Unterarten gelistet (Wilson & Mittermeier, 2009). (Karte 4)
Ruiz-García und Kollegen untersuchten bei 248 Individuen mit Hilfe von 12 Mikrosatelliten Loki und drei mtDNA-Genen die möglichen Unterschiede, allerdings konnten keine phylogeografischen Strukturen gefunden wurden.
Auf Basis dessen hat sich die Cat Specialist Group der IUCN daf√ľr entschieden den Jaguar als monotypisch zu f√ľhren.




Zu der Frage der Populationsdichte je Unterart bzw. je theoretisch m√∂glicher Unterart kann ich daher auch f√ľr die Natur nichts sagen. Die IUCN ist bei den meisten Tieren nicht auf dem aktuellen Stand. Um einen √úberblick zu erhalten, sollte man jedoch nur eine Quelle nutzen.
Ich zitiere im Folgenden daher trotzdem die IUCN:

Historische Bewertung der Überlebensfähigkeit von Jaguar
Hohe √úberlebenschance: Sanderson et al. (2002) sch√§tzten, dass Populationen in 70% des Jaguar-Gebiets (√ľber 6 Millionen km¬≤) eine hohe √úberlebenswahrscheinlichkeit hatten. Der gr√∂√üte Teil dieses Gebiets besteht aus dem Regenwald des Amazonasbeckens und angrenzenden Gebieten des Pantanal und des Gran Chaco (Torres et al. 2007). Andere von Sanderson et al. (2002) ber√ľcksichtige Gebiete, scheinen eine hohe Wahrscheinlichkeit f√ľr eine langfristige Jaguar-Persistenz zu haben, inkl. tropische feuchte Tieflandw√§lder in Mesoamerika (die Selva Maya von Guatemala, Mexiko und Belize) und einen schmalen Streifen des Choco-Darien von Panama und Kolumbien nach Nordhonduras.

Mittlere √úberlebenschance: Sanderson et al. (2002) sch√§tzten, dass Jaguar-Populationen in 18% der Jaguar-Reichweite (1,6 Millionen km¬≤) eine mittlere √úberlebenswahrscheinlichkeit hatten. Diese Gebiete grenzen im Allgemeinen an Gebiete mit hoher √úberlebenswahrscheinlichkeit an und umfassen einen gro√üen Teil des n√∂rdlichen Cerrado, den gr√∂√üten Teil der venezolanischen und kolumbianischen Llanos sowie den n√∂rdlichen Teil Kolumbiens an der Karibikk√ľste. In Mittelamerika und Mexiko geh√∂ren dazu das Hochland von Costa Rica und Panama, S√ľdmexiko, sowie die beiden √∂stlichen Gebirgsz√ľge Mexikos, Sierra de Taumalipas und Sierra Madre Oriental.

Geringe √úberlebenschance: Sanderson et al. (2002) stuften den Rest des Jaguar-Bereichs (12%) als mit geringer √úberlebenswahrscheinlichkeit f√ľr Jaguar und als am dringendsten zu sch√ľtzen ein. Diese Gebiete umfassen den Atlantischen Tropenwald und Cerrado von Brasilien; Teile des Chaco in Nordargentinien; die Gran Sabana in Nordbrasilien, Venezuela und Guyana; Teile des trockenen K√ľstenwaldes in Venezuela; und die verbleibende Reichweite in Mittelamerika und Mexiko.

Aktuelle Einschätzung der Jaguarpopulationen
Mexiko: Die Jaguar-Dichte in Mexiko wurde auf 0,75 bis 6 Erwachsene pro 100 km¬≤ gesch√§tzt (Ceballos et al. 2011, Ch√°vez et al. 2016). Die Jaguarpopulation in der Selva Maya auf der Halbinsel Yucatan in Mexiko wurde auf 2000 Individuen gesch√§tzt (Ceballos et al. in press, Rodriguez-Soto et al. 2013). Im √Ėkosystem Greater Lacadona im S√ľden Mexikos wurde die Jaguardichte auf 1,7-4,6 / 100 km¬≤ gesch√§tzt, mit einer gesch√§tzten Population von 62 bis 168 Jaguaren in den Schutzgebieten dieser Region (de la Torre und Medell√≠n 2011). Insgesamt wurde die nationale Jaguar-Volksz√§hlung in Mexiko im Jahr 2011 auf 4.000 bis 5.000 Personen gesch√§tzt (Ceballos et al. in press). Die n√∂rdlichen und zentralen Gebiete Mexikos werden jedoch zunehmend isoliert, und Jaguare verschwinden dort, wo sie zuvor noch entdeckt wurden (Grigione et al. 2009, Rosas-Rosas und Bender 2012).

Mittelamerika: Sch√§tzungen der Jaguar-Dichte aus Mesoamerika aus 27 von 2000 bis 2010 durchgef√ľhrten Studien reichen von 0,74 bis 11,2 / 100 km¬≤. Die meisten Studien deckten jedoch nicht die Mindestfl√§che ab, um unvoreingenommene Dichtesch√§tzungen sicherzustellen (Maffei et al. 2011). √úber diese Standorte hinweg waren die Dichtesch√§tzungen in tropischen Feuchtw√§ldern h√∂her als in tropischen Bergw√§ldern oder Laubw√§ldern und in Nationalparks h√∂her als in anderen Mehrfachnutzungsgebieten (Maffei et al. 2011). Die Dichte im belizischen Selva Maya-Regenwald wurde auf 7,5-8,8 / 100 km¬≤ gesch√§tzt (Silver et al. 2004). Die Sch√§tzungen der Jaguar-Dichte im gesch√ľtzten feuchten Tropenwald im Tiefland des Cockscomb Basin Wildlife Sanctuary in Belize reichen von 3,5 (+/- SE = 0,7) bis 11,0 (+/- 3,1) / 100 km¬≤ (Harmsen et al. 2010). Es wurde festgestellt, dass die Jaguardichte in der vom Menschen beeinflussten Landschaft, einem Mosaik aus ungesch√ľtztem Wald, Savanne, Landwirtschaft und Siedlungen mit Abstand zum gesch√ľtzten Wald, abnimmt (Foster 2008). Die Talamanca-Berge in Costa Rica und Panama unterst√ľtzen eine Jaguar-Population, aber die Wahrscheinlichkeit einer langfristigen Persistenz ist mittel bis gering (Gonzalez-Maya et al. 2007). In √§hnlicher Weise stehen die Jaguarpopulationen in Schutzgebieten in Guatemala, Honduras und Nicaragua unter starkem Druck durch Entwaldung und Jagd (Petracca et al. 2014).

S√ľdamerika: Die Jaguar-Dichte im brasilianischen Pantanal wurde je nach verwendeter Methode auf 6,6-6,7 / 100 km¬≤ oder 10,3-11,7 / 100 km¬≤ gesch√§tzt (Telemetrie versus Kamerafallen, Soislao und Cavalcanti (2006). Die Jaguar-Dichte im bolivianischen Amazonasgebiet wurde auf 2,8 / 100 km¬≤ gesch√§tzt (Madidi-Nationalpark Silver et al. 2004), und im kolumbianischen Amazonasgebiet wurde die Jaguar-Dichte auf 4,5 / 100 km¬≤ und 2,5 / 100 km¬≤ (Amacayacu-Nationalpark bzw. ungesch√ľtzte Gebiete) gesch√§tzt ; Payan 2008). Sch√§tzungen der Jaguar-Dichte betragen 2/100 km¬≤ in den Savannen des brasilianischen Cerrado, 3,5 / 100 km¬≤ im semiariden Gestr√ľpp der Caatinga und 2,2 / 100 km¬≤ im Atlantikwald (Silveira 2004) und 2,2 -5 pro 100 km¬≤ im bolivianischen Gran Chaco (Maffei et al. 2004). Die Subpopulation des Atlantischen Waldes in Brasilien wurde auf 200 +/- 80 Adulte gesch√§tzt (Leite et al. 2002). Jaguarpopulationen in der Chaco-Region im Norden Argentinien und Brasilien sowie die brasilianische Caatinga sind von geringer Dichte und stark bedroht durch Viehzucht und Verfolgung (Altrichter et al. 2006 hat T. de Oliveira pers. comm. 2008).

Historische methodologische Vorurteile
Leider weisen viele dieser gemeldeten Dichtesch√§tzungen unzureichende Stichprobengr√∂√üen f√ľr Fl√§che oder Erfassung und Wiedererfassung auf. Sorgf√§ltige √úberpr√ľfungen haben gezeigt, dass diese Sch√§tzungen eher positiv als negativ verzerrt sind (Foster und Harmsen 2012, Maffei et al. 2011, Tobler und Powell 2013). Dies bedeutet, dass viele der √§lteren Ver√∂ffentlichungen vor 2010 dazu neigten, die Dichte bei einer unbekannten Menge zu √ľbersch√§tzen. Dies bedeutet auch, dass fr√ľhere Bewertungen hinsichtlich des Jaguar-Status in ihrem gesamten Verbreitungsgebiet zu optimistisch waren.

Subpopulationsstatus
De la Torre et al. (2017) identifizierten 34 Jaguar-Subpopulationen, bei denen die Wahrscheinlichkeit eines demografischen oder genetischen Austauschs gering ist, und bewerteten sie jeweils anhand der Kriterien der Roten Liste. Insgesamt erf√ľllten 97% die Kriterien f√ľr vom Aussterben bedroht (25 Subpopulationen) oder vom Aussterben bedroht (acht Subpopulationen) (siehe Abbildung 3a-e im erg√§nzenden Material). Die gro√üe Amazonas-Subpopulation, die sch√§tzungsweise 89% der gesamten Artenpopulation ausmacht (57.000 von 64.000), wurde als am wenigsten bedenklich eingestuft.



Und nun zu den Zoos und den vermeintlichen Unterarten-Haltungen.

Panthera onca onca
- Zoo Barcelona, ESP: seit 2008, Ursprungstiere sind Wildfänge aus Brasilien (werden vom Zoo so bezeichnet, nicht in EAZA so hinterlegt)
- East London Zoological Gardens, Eastern Cape, ZAF: 1,0
- Taman Safari, Bogor, IDN: 0,1
- Safari Park, Krasnodar, RUS: 0,1
- Zoo Sibiu, ROM: 2,1
- Zoo Sofia, BUL: 1,0
- Zoo Jacksonville, USA: 0,2
- Zacando Ecological Park, Toluca, USA: 0,1
- Tulsa Zoo, USA: 0,1
- Zoo Santiago, CHL: 1,1 (ehemals Berlin TP)

Panthera onca goldmanii
- Mesker Park Zoo, Evansville: 0,1
- Oklahoma City Zoo, USA: 1,0
- Happy Hollow Zoo, San Jose, USA: 1,0
- Stone Zoo, Stoneham, USA: 0,1
- Cameron Park Zoo, Waco, USA: 0,1

Haben diese Zoos nur diese Tiere oder auch Tiere ohne UA?

- Eastern Cape: ja
- Bogor: nein, noch weitere 3,1
- Barcelona: 1,1 (die vermeintlichen P.o.o., also keine weiteren)
- Krasnodar: nein
- Sibiu: nein
- Sofia: ja, noch 0,1
- Jacksonville: ja, noch 1,2
- Toluca: ja, noch 4,3
- Tulsa: ja, noch 0,1
- Santiago de Chile: nein
- Evansville: ja, noch 1,0
- Oklahoma: nein
- San Jose: ja, noch 0,1
- Stoneham: ja, noch 1,0
- Waco: ja, noch 1,0

Ob die getrennt gehalten werden oder zusammen leben, das kann ich euch nicht sagen.

(03.02.2021, 18:28)
Liz Thieme:   Gestern habe ich die Nachricht erhalten, dass es im Sk√¶rup Zoo Zwillinge geboren wurden. Dann ist die n√§chste Reise "gebucht".
(01.01.2021, 18:34)
Liz Thieme:   Neben Paco sieht Timba total klein aus, dabei war sie gar nicht so zierlich. Aber er ein Brocken.
Danke f√ľr die Erinnerungsbilder.
(28.11.2020, 20:42)
W. Dreier:   Und wegen der Gleichberechtigung
(28.11.2020, 19:18)
Adrian Langer:   @Liz: Dann habe ich wohl doch getr√§umt. :D Vielleicht war da auch die alte Katze gemeint (die ist ja wirklich nicht mehr und wurde bereits ersetzt.). Egal.
(28.11.2020, 19:02)
W. Dreier:   Kopfbild
(28.11.2020, 18:22)
W. Dreier:   oh, etwas zu gro√ü - jetzt
(28.11.2020, 18:17)
W. Dreier:   Hier in Dessau vor 4 JAHREN
(28.11.2020, 18:08)
Liz Thieme:   Paco tot? Sicherlich nicht.
(28.11.2020, 16:27)
Adrian Langer:   @Liz: entweder ich habe es getr√§umt, oder ich wei√ü nicht mehr, wo du es geschrieben hattest. Ich h√§tte meines erachtens gelesen, dass du geschrieben h√§ttest, dass der Schw√§rzling des Dessauer Tierparks in diesem Jahr verstorben sei. Wei√üt du, wann das ungef√§hr war? Bzw. wage ich auch gelesen zu haben, dass man sich um Ersatz bem√ľht. Soll das dann auch ein Schw√§rzling sein? danke schon einmal f√ľr die Antworten!
(28.11.2020, 13:16)
Liz Thieme:   Das ist der erste Wurf von Porgi & Bess - Ruben und Rica (*August 2010)

Ruben ging im M√§rz 2012 nach Dortmund und wurde dort mit Neri (*24.04.2011 Szeged) verpaart, sie haben bisher 2015 das einzige Mal gez√ľchtet (Raja & Sol), derzeit haben sie ein Zuchtverbot.
Raja ist wiederum nach Best abgegeben worden und ist dort mit Caya (02.05.2015 Skaerup) verpaart. Hier gab es bisher zwei W√ľrfe (je ein Tier), aber nur eine Aufzucht (*09.12.2019, m). Sol ging nach Lissabon.

Rica ging zunächst nach Edinburgh und dann weiter nach Emmen, Anna Paulowna und zum Schluss nach Amsterdam. In Artis wurde sie mit Mowgli (*27.10.2004 Beauval) verpaart. Hier gab es zwei Nachzuchten (*28.06.2017) - Neron und Leya. Neron ging nach Ashford und wurde dort mit Keira (*02.04.2017 Hertfordshire/Broxbourne) zusammengebracht. Leya war 2019 noch in Amsterdam.
(03.11.2020, 15:13)
cajun:   .. Foto nun auch :-)
(03.11.2020, 14:17)
cajun:   Wird Zeit, dass in diesen Thread mal wieder was Frisches (allerdings Altes) kommt. Zuf√§llig endeckt ein Foto aus dem Zoo Krefeld. Jaguarnachwuchs fotografiert am 04.11.2011 (genau fast 9 Jahre her). Es m√ľsste sich um den Wurf von "Bess", selbst NZ aus Dortmund, handeln. Was ist aus denen geworden?
(03.11.2020, 14:16)
Stefanie Fischer:   Oft wissen die Tierpfleger garnicht, wo ihre Sch√ľtzlinge hingehen. Sie verpacken sie nur. Den genauen Zielzoo wei√ü meist nur der Kurator. Als Tierpfleger erf√§hrt man oft nur "nach Ungarn" oder √§hnliches und h√∂chstens bei genauer Nachfrage den genauen Zoo.
(29.08.2012, 15:54)
Carsten Horn:   @Oliver: Die Zoos schaden sich selber, wenn sie keine klaren Angaben √ľber den Verbleib von Tieren machen...

Aber Du hast recht, man sollte sich nicht auf das Niveau bestimmter Vereinigungen begeben und lieber einfach alles positiv sehen, wird schon alles richtig gemacht worden sein... Nur leider ist nicht jeder so vertrauensselig, ich zumindest nicht...

Die von Dir beschriebene nachtr√§gliche Kl√§rungsm√∂glichkeit wird es in dem Falle wohl auch nicht geben, jedensfalls hab ich auf die Schnelle keine Jahresberichte von Dessau bei google gefunden und hier im Katalog sind auch keine aufgef√ľhrt...
(29.08.2012, 02:20)
Oliver Jahn:   @Carsten, wie ja bereits gesagt, jede Spekulation h√§tte sich in dem von mir beschriebenen Fall als haltlos herausgestellt. Und wenn wir den Zoos, die wir (oder einige von uns) wirklich gut kennen, schon nicht mehr trauen, und immer dann, wenn wir als Laien mal nicht jede unsere Fragen zu unserer Zufriedenheit beantwortet bekommen, darin dann gleich eine unseri√∂se Handlung vermuten, dann schaden wir den Zoos genau so, wie es einige andere Vereinigungen tun, die sich genau das auf ihre Fahnen geschrieben haben, weil wir uns ihrer Mittel bedienen. Wir mutma√üen und spekulieren.
(29.08.2012, 00:00)
Carsten Horn:   Die Aussage kann man z. B. in einem Artikel der Mitteldeutschen Zeitung, Jahresr√ľckblick 2011, nachlesen, wobei ich allerdings nicht beurteilen kann, wie seri√∂s diese Zeitung ist...

Ich sage ja nicht, das es so sein muß, aber was ist so schwer daran, den richtigen Ort anzugeben (zumal bei persönlicher Nachfrage, wenn ich Liz Aktivitäten richtig deute), man muß den anderen Vereinigungen ja nicht auch noch Angriffsfläche bieten...

Die Angabe "spanischer Zoo" in einem Jahresbericht w√ľrde ich genauso dubios finden!
(28.08.2012, 23:21)
Oliver Jahn:   Na ja, es gibt hier eine Aussage, von der wir nicht mal wissen, wer sie get√§tigt hat. Davon gleich auf unseri√∂se Tierverschiebung zu schlie√üen, passt eher zu einigen anderen Vereinigungen...
Keiner wei√ü, ob die Tiere in √Ėsterreich bleiben sollten und ob sie nicht da waren. Keiner wei√ü, ob da nicht schon bei der Aussage ein Fehler passiert ist. Vor Jahren kam ich mal in einen Zoo und die Hy√§nen waren weg. Die erste Pflegerin im Raubtierhaus, die ich traf, fragte ich nach dem Verbleib der Tiere. Sie sagte mir, die Hy√§nen w√§ren in Stendal. Dann kam ein Kollege und sie fragte diesen sicherheitshalber noch mal, und der sagte dann, die Tiere w√§ren in Sta√üfurt. In beiden Einrichtungen fand ich die Tiere nicht. Im Jahresbericht, der deutlich sp√§ter erschien,konnte ich dann lesen, dass die Tiere in einen spanischen Zoo abgegeben wurden. Irgendwie kam ich nicht drauf, es h√§tte sich zwischenzeitlich um eine unseri√∂se Abgabe handeln k√∂nnen. Und tats√§chlich, sie waren ganz ordnungsgem√§√ü in dem spanischen Zoo angekommen und hatten weder Stendal noch Sta√üfurt je gesehen.
(28.08.2012, 18:48)
Carsten Horn:   Bei Abgabe der Jaguare an eine seri√∂se Stelle w√ľrde doch vermutlich nicht eine dubiose Angabe wie √Ėsterreich gemacht, da k√∂nnte man doch dann den Ort detaillierter angeben, oder?
(28.08.2012, 00:09)
Liz Thieme:   --> √Ėsterreich
Ich w√ľrde ja nicht fragen, wenn ich das nicht schon versucht h√§tte ...
(27.08.2012, 20:34)
Sven P. Peter:   "man kann sie schlie√ülich nicht im Hinterhof wie eine Hauskatze halten"

Doch, öfter sogar als man denkt:

http://www.tigerschutz.de/02/aktion1.htm
(27.08.2012, 18:47)
Jolantha Belik:   @Liz: hab mit allen m√∂glichen Leuten gesprochen, keiner hat eine Idee, wer in √Ė diese Jaguare haben k√∂nnte. Was sagt denn Dessau, wohin sie gekommen sind? Drei Jaguare verschwinden ja nicht einfach so, man kann sie schlie√ülich nicht im Hinterhof wie eine Hauskatze halten ...
(27.08.2012, 18:42)
Liz Thieme:   Danke MM, dass du das geschrieben hast.
Schließlich wurde in Stellingen sogar eine Straße aufgrund der Haltung in Jaguarstieg umgetauft...
(26.08.2012, 20:26)
Michael Mettler:   Hagenbeck war in den fraglichen Zeiten einer der gr√∂√üten Zootierh√§ndler der Welt - ist es denn da so au√üergew√∂hnlich, dass er auch mal einen Jaguar hatte...?
(26.08.2012, 20:25)
Peter Lohse:   Liz Thieme:
Also das Einzige was ich heraus bekommen konnte war das es vor langer Zeit Jaguare bei Hagenbeck gab. Aber das war ja wohl schon bekannt. Ich versuche noch mal was Anderes aber das dauert.
(26.08.2012, 19:37)
Liz Thieme:   Sie sind jetzt 1 Jahr 3 Monate alt und sind im Laufe 2011 abgegeben worden. Ich sch√§tze mit 6-7 Monaten, sprich Nov/Dez.
(25.08.2012, 13:53)
Jolantha Belik:   jetzt schon, aber damals, als sie von Dessau wegkamen, wie alt waren sie damals?
(25.08.2012, 12:50)
Sven P. Peter:   Die sollten schon √ľber ein Jahr alt sein meine ich.
(24.08.2012, 23:37)
Jolantha Belik:   Wie alt sind diese Jaguare, noch Jungtiere?
(24.08.2012, 20:37)
Liz Thieme:   Nein ich suche noch immer nach denen.
(24.08.2012, 17:37)
Jolantha Belik:   @Liz: Haust Du schon heraus gefunden, wohin die drei Jaguare gekommen sind?
(23.08.2012, 22:38)
Peter Lohse:   Liz Thieme:
Ich habe bisher auch nichts weiter gefunden. Nur in der Zootierliste steht Hagenbeck ebenso wie der Hamburger Zoo als ehemaliger Halter von Jaguaren drin. Aber ich werde mal versuchen ob ich anderswo Informationen bekomme.
(23.08.2012, 15:31)
Liz Thieme:   Beitrag 100 :)

Ok. Dann hatten sie also zu der Zeit ua einen Gefleckten. Über Hagenbecks Jaguare weiß ich leider kaum was.
(22.08.2012, 21:13)
Sven P. Peter:   Ja, das ist Hagenbeck, das alte Raubtierhaus!
(22.08.2012, 20:01)
Liz Thieme:   Das hei√üt du schlie√üt den Hamburger Zoo aus und kannst sagen, dass es Hagenbeck ist?! Der Zoo wurde ja 1930 geschlossen.
(22.08.2012, 20:00)
Sven P. Peter:   Leider nicht, die es wissen weilen leider nicht mehr unter uns. Aber vom ganzen Fotoalbum w√ľrde ich Mitte der 30er sagen.
(22.08.2012, 18:33)
Liz Thieme:   F√ľr mich sieht das auch nach einem Jaguar aus.
Weißt du näheres zu dem Jahr?
(22.08.2012, 18:11)
Michael Mettler:   Ich halte ihn f√ľr einen Jaguar, u.a. wegen der gro√üen "Augenflecken" im Schulterbereich.
(21.08.2012, 21:38)
Sven P. Peter:   Jaguar oder Leopard (Zentralafrikanischer?!)? Aufgenommen in den 30ern in Hamburg. Habe heute da einen Positivfilm eingescannt der bei uns aufgetraucht ist :)
(21.08.2012, 20:17)
Liz Thieme:   Huch, habe deine Antwort gar nicht mitbekommen. Die kamen aus Dessau nach √Ėsterreich.
(21.08.2012, 18:31)
Jolantha Belik:   Woher sollen die drei gekommen sein, Liz?
(20.06.2012, 22:28)
Liz Thieme:   Ist jemand bekannt welche √Ėsterreichische Einrichtung in den letzten 12 Monaten 3 Jaguare erhalten hat?
(20.06.2012, 18:01)
Liz Thieme:   Die Haltung ist damit ausgelaufen, derzeit wird √ľber den Nachbesatz nachgedacht.
(06.02.2012, 19:05)
Oliver M√ľller:   @Liz: Kommen denn keine neuen? Oder was soll sonst in die Anlage?
(06.02.2012, 16:42)
Liz Thieme:   Und die n√§chste Haltung weg :(
Basti in Landau ist mit 17 Jahren gestorben.
(03.02.2012, 21:50)
Jennifer Weilguni:   Und als n√ɬ§chstes erraten wir dann die 17 Unterarten der Steinlaus? :-))
(17.08.2011, 12:41)
Michael Mettler:   Bilderr√§tsel wie diese w√§ren doch eine M√∂glichkeit, die "Zoologischen Knobeleien" wiederzubeleben...

Übrigens: Hätte ich nicht zufällig die Möglichkeit zu einem Fotoabgleich gehabt, hätte ich bei Bild 2 zwischen Jaguar (Proportionen) und Leopard (Fellmuster) geschwankt.
(16.08.2011, 22:31)
Oliver Jahn:   Na dann mal los! Nur nicht hier, unter Jaguaren, ansonsten rate ich auch gern mal mit! Also, ihr seid dran! ;-)
(16.08.2011, 22:11)
WolfDrei:   Na hoffentlich! Oder Gazellen?
(16.08.2011, 22:08)
Tim Sagorski:   Als n√§chstes dann mit Rothirsch-Unterarten... *g*
(16.08.2011, 21:59)
Oliver Jahn:   Also die Unterart "Leipziger Uraltkater" kannte ich noch nicht. :-)
Aber ich löse mal auf.
Dieses mal lag Michael genau richtig.
1) Amurleopard (Antwerpen)
2) Javaleopard (Berlin Zoo)
3) Perser (Berlin Zoo)
4) Perser (Berlin Zoo)

Aber es zeigt mal wieder, dass es in allen Bereichen auch Laien gibt, die gemeinsam ein ganz schön geballtes Wissen zusammentragen können.
Ob das jeder "Fachmann" so hinbekommen hätte? ;-)
Es hat auch mir Spaß gemacht!
(16.08.2011, 21:12)
Tim Sagorski:   Hmmm... Das macht ja mal Spa√ü ! Also, das alle vier Tiere auf den Fotos Leoparden sind, w√ľrde ich auch mal vermuten !

1. Amur-Leopard (keine Ahnung wo)
2. Java-Leopard
3. Perser
4. Außenseiter-Tipp : Ebenfalls Amur-Leopard und zwar der Dortmunder Kater "Mo Timur" im momentanen Jaguar-Exil (da gibts nämlich auch Klinker)
(16.08.2011, 20:05)
Sacha:   @Liz: Vielen Dank f√ľr die Info. Und Gratulation bez. Schw√§rzlinge-Erkenn-Spiel (besserer Name ist mir nicht eingefallen).
(16.08.2011, 11:31)
Liz Thieme:   Also noch mal zur Best√§tigung, die Haltung in Landau wird voraussichtlich auslaufen, weil der Tierbestand umstrukturiert werden soll.
Dann werde ich wohl Landau ohne Jaguar erleben, bei dem Alter ist schlie√ülich keine Garantie da *schn√ľf*
(16.08.2011, 11:21)
Liz Thieme:   Jetzt hast du mich. Das wird schwierig bei den Unterarten der Leoparden, die vert√ľddel ich doch auch schon in Farbe.

1) keine Ahnung welche UA
2) Java Berlin
3) Perser
4) kA welche UA, aber Berlin
(15.08.2011, 22:08)
Sven P. Peter:   Also bei 2 bis 4 bleibe ich bei meiner Meinung (der auf 4 k√∂nnte der steinalte Kater aus Berlin sein) und 1 vielleicht einer der Uraltleoparden aus Leipzig?
(15.08.2011, 22:04)
Michael Mettler:   @Oliver: OK, aber 'ne laut deiner Aussage falsche Messlatte beeindruckt mich dann nicht wirklich :-D 4) w√ľrde ich allerdings ebenfalls als Perser ansprechen (vermutlich Zoo Berlin, wegen des Klinker-Hintergrundes). Bei den beiden anderen kann ich nur raten: 3) nochmal Perser im Berliner Zoo, 1) Amur (reinbl√ľtig oder nicht) irgendwo.
(15.08.2011, 21:51)
Oliver Jahn:   @Michael, ich habe doch geschrieben:
"Liz hat Recht". Es sind haargenau die von ihr benannten und sogar mit den Namen (die ich nicht kenne) beschriebenen Tiere.
Zum aktuellen Bild...da hat Sven aber die Messlatte etwas höher gelegt mit den Unterarten. ;-)
(15.08.2011, 21:39)
Michael Mettler:   @Sven, da haben wir gleichzeitig geschrieben.
(15.08.2011, 21:37)
Michael Mettler:   @Oliver, selbst zwischen den Zeilen finde ich noch keine Aufl√∂sung von dir f√ľr die drei Schw√§rzlingsfotos!

Zum aktuellen Rätsel: Gehört eigentlich nicht in diesen Thread, sind nämlich alles Leoparden :-) Der jaguarähnliche rechts oben (2) ist der Javanerkater aus dem Berliner Zoo.
(15.08.2011, 21:33)
Oliver Jahn:   Soviel kann ich schon mal sagen....
Stimmt nicht...
:-)
(15.08.2011, 21:28)
Sven P. Peter:   Alles Leoparden :)

1. China (altes Tier?!)
2. Java (Lombock im Zoo Berlin)
3. Perser
4. Perser
(15.08.2011, 21:26)
Oliver Jahn:   Dieses mal lagen viele richtig.
Und Liz, wo bleiben die Namen? ;-)
1) Jaguar in Aschersleben
2) ebenfalls Jaguar in Aschersleben
3) Hier erkennt man die Hagenbeck-Fraktion, es ist ein China-Leopard, und zwar aus dem TP
4) Jaguar Zoo Berlin, man erkennt noch schwach den schwarzen Po seines Geschwisterchens
Und da es dieses mal so viel richtig hatten, noch ein letztes Bild, dieses mal hoffentlich wieder etwas schwieriger.
(15.08.2011, 21:14)
Liz Thieme:   Dann will ich mal mein Gl√ľck versuchen.

1. Jaguar - woher kann man nicht wirklich erkennen
2. Ist auch ein Jaguar, woher kann ich schlecht erkennen, erinnert mich aber an ASL durch die Holzbeschläge im Hintergrund
3. Erinnert mich sehr an die Hagenbecker, d√ľrfte damit ein Chinaleo sein. Woher lass ich mal offen, das kann an mehreren Orten sein.
4. W√ľrde ich auf einen Berlin Zoo Jaguar tippen

Ich muss sagen, solche R√§tselrunden machen richtig Spa√ü und das Forum lebt wieder - Danke an euch daf√ľr :)
(15.08.2011, 21:06)
Oliver Jahn:   Feuer frei!
:-)
(15.08.2011, 20:43)
Liz Thieme:   Oli darf ich nun auch? Ich finde es haben genug geantwortet.
(15.08.2011, 20:37)
Michael Mettler:   @Sven: OK, so aktuell ist mein Kenntnisstand nicht... Also: NORMALERWEISE sind die beiden Arten weit voneinander entfernt usw. usw. - wer Lust am Vergleichen hat, muss dann eben die momentane Gelegenheiten Dortmund nutzen ;-)
(15.08.2011, 20:37)
Tim Sagorski:   1. Jaguar
2. Jaguar
3. Leopard
4. Jaguar
(15.08.2011, 20:14)
Sven P. Peter:   @MM:
"Direkt nebeneinander vergleichen kannst du die Arten allerdings auch in Dortmund nicht. Sie sind zwar beide im Bestand, aber weit voneinander entfernt im Gelände untergebracht - zumindest wohl ZU weit, um dem ONB Unterschiede am lebenden Tier aufzuzeigen."

Ist nicht zumindest ein Leopard während der Umbauarbeiten an der Leopardenanlage in der rechten Jaguaranlage?
(15.08.2011, 20:08)
Joshua F√∂rg:   1. Leopard
2. Jaguar
3. Leopard
4. Jaguar
(15.08.2011, 19:21)
Henry Merker:   Meine Tipps sehen wie folgt aus:

Bild 1: Jaguar
Bild 2: Leopard
Bild 3: Leopard
Bild 4: Jaguar
(15.08.2011, 19:18)
Liz Thieme:   Na gut ich bin lieb und sag nichts. :-x

Aber ich freu mich, dass ich die Tiere erkannt habe :)
(15.08.2011, 19:08)
Sven P. Peter:   1. Jaguar
2. Jaguar
3. Leopard (Chinesischer?)
4. Jaguar
(15.08.2011, 19:00)
Michael Mettler:   Hm, diesmal komme ich aber wirklich nicht ohne Blick auf Felldetails aus, mit Proportionen komme ich bei den Jungtieren nicht weiter. Mein Tipp: Nr. 3 Leopard, alle anderen Jaguare.
(15.08.2011, 18:55)
Oliver Jahn:   Na dann l√∂se ich mal auf...obwohl das gar nicht sooooo viel Spa√ü macht, da ich selber gar nichts schreiben kann, au√üer, Liz hat Recht, wobei ich selber die Namen nicht kenne.
:-)
Aber weil es so schön war, habe ich noch einen... ;-)
Mal sehen, was da so raus kommt...und Liz...bitte nicht gleich als erstes antworten!!! ;-)
(15.08.2011, 18:20)
Liz Thieme:   So, da ich gleich noch weg muss gebe ich mal meinen Tipp ab, bevor Oli aufl√∂st.

Das zuerst eingestellte Bild ist der Berliner Zoo Jaguar-Jungkater (inzwischen √ľbrigens weg) Diabolo.
Das danach eingestellte Bild ist Jaguarin April aus dem Tierpak Berlin.
Und beim letzten hatte ich ein ziemliches Problem und habe lange gerätselt. Bin dann zum Schluss gekommen, dass es sich wohl um Roberto aus dem Zoo Berlin handeln muss, also um den Vater von Diabolo.
Aber der letzte ist ne harte Nuss, Oli!!!

So und nun bin ich auf weiter Meinungen gespannt und warte auf die Auflösung heute abend.
(15.08.2011, 15:19)
Liz Thieme:   Mir ist keine Verl√§ngerung der Haltung bekannt. Der Kater ist in dem Alter wo es nun langsam kritisch wird. Daher habe ich erst mal das "F√§llt weg" hinzugef√ľgt. Was dann passiert. Abwarten.

Ich warte noch bisschen auf mehr Antworten. ^^
(15.08.2011, 12:56)
Sacha:   Noch eine Frage (an Liz oder wer es sonst weiss): F√§llt Landau bald ganz als Jaguar-Halter weg (und falls ja: Was geschieht mit der Anlage?) oder ist eine Neubesetzung nach Ableben des oder der gefleckten Tieres/Tiere geplant?
(15.08.2011, 11:49)
Sacha:   Ich versuche auch mein Gl√ľck (obwohl ich ja schon bei der Bestimmung von m√§nnlichen und weiblichen Tigern Schwierigkeiten hatte;)).
Ich schliesse mich Michael und Holger an.
Begr√ľndung Bild 1: k√ľrzerer Schwanz - Jaguar
Bild 2: einfach geraten (beinflusst durch "gef√ľhlsm√§ssig" schlankere Kopfform) - Leopard
Bild 3: scheint mir einen etwas bulligeren Kopf zu haben - Jaguar

(15.08.2011, 11:35)
Michael Mettler:   Ohne Kenntnis von Ort und Individuen w√ľrde ich wie Holger tippen: Jaguar/Leopard/Jaguar.
(15.08.2011, 11:22)
Henry Merker:   @Liz:
Die Namen kann ich leider nicht beisteuern :-(.
Bild 1 w√ľrde ich dem Zoo Berlin zuordnen - weshalb ich nach anf√§nglichem Zweifel das Tier als "Jaguar" bestimmt habe ;-).
Bild 2 ist im Tierpark Berlin entstanden und bei Bild 3 ist mir der Halter nicht wirklich bekannt - da h√§tte ich nur eine Vermutung, die dann aber meine Bestimmung als falsch ausweisen w√ľrde :-( : Zoo Berlin.
(14.08.2011, 14:04)
Holger Wientjes:   Dann tipp ich ¬īmal mit:
Bild 1: Jaguar (Stuttgart ?)
Bild 2: Leopard (TP)
Bild 3: Jaguar
(14.08.2011, 13:49)
Oliver Jahn:   @Henry, sieh es mir bitte nach, aber die Aufl√∂sung gibts erst heute Abend. Daf√ľr aber noch ein paar mehr Bilder zum weiterr√§tseln. :-)
Ich habe schon mal ein paar rausgesucht, bei denen ich selber manchmal ernsthaft ins gr√ľbeln komme. ;-)
(14.08.2011, 13:39)
Liz Thieme:   @HM jetzt bitte noch mit Zoo und Namen ;D
(14.08.2011, 13:22)
Henry Merker:   @Oliver Jahn:
Bild 1: Jaguar
Bild 2: Jaguar
Bild 3: Leopard

Jetzt bin ich mal gespannt - zumal ich bei Bild anfänglich eher auf Leopard getippt hätte....Auf jeden Fall empfinde ich hier das Tippen als noch schwieriger als bei Liz Beispiel :-(.
(14.08.2011, 13:14)
Oliver Jahn:   und (ingesamt) Nummer 3. Wobei mir aufgefallen ist, dass ohne einen direkten Vergleich die Unterscheidung bei Jungtieren noch schwieriger ist. Aber dazu vielleicht heute Abend mehr. :-)
(14.08.2011, 12:55)
Oliver Jahn:   Und da ich heute Nachmittag nicht da bin, hier noch zwei weitere "Verdachtsf√§lle".
:-)
(14.08.2011, 12:53)
Liz Thieme:   Ich mach (erst mal) nicht mit :D
Ich will doch den anderen auch eine Chance lassen.
(14.08.2011, 12:53)
Oliver Jahn:   @Liz, trotzdem fehlt mir bei deinem Beitrag noch ein Tipp f√ľr mein Foto!
Oder ist es besser, wenn du vielleicht nicht mitmachst, weil es dann zu schnell geht mit der Lösung? ;-)
(14.08.2011, 12:46)
Liz Thieme:   Es hie√ü mal das Leipzig wieder Jaguare plant. Was dabei rum kommt ist eine andere Frage.
(14.08.2011, 12:39)
Liz Thieme:   zum Gl√ľck sind die schwarzen Jaguare meist recht kr√§ftige Tiere. Im TP sind die schwarzen Leoparden, va die Katze ist eine sehr schlanke (wenigstens in meiner Erinnerung), recht gut von April zu unterscheiden. Habe leider keine Vergleichsfotos hierf√ľr.

Aber um auf die Doppelhaltung zur√ľck zu kommen.
Die Haltungen der Jaguare in Deutschland:
* Aschersleben - gefleckt & schwarz / + Leopard schwarz
* Berlin TP - gefleckt & schwarz / + Leoparden gefleckt & schwarz
* Berlin Zoo - gefleckt & schwarz / + Leoparden gefleckt
* Delbr√ľck-Sch√∂ning (Tierpark Nadermann) - gefleckt & schwarz / + Leoparden gefleckt & schwarz
* Dessau - gefleckt & schwarz
* Dortmund - schwarz
* Halle - gefleckt
* Krefeld - gefleckt
* Landau - gefleckt (fällt bald weg)
* L√ľnebach-Pronsfeld (Eifel-Zoo) - gefleckt / + Leopard gefleckt
* Rostock - gefleckt & schwarz
* Saarbr√ľcken - gefleckt & schwarz
* Stuttgart - schwarz (fällt bald weg) / + Leopard gefleckt

Schneeleoparden habe ich nicht mit einbezogen!
(14.08.2011, 12:38)
Manuel Becker:   Interessant ist doch sicher auch die Frage, wer zuk√ľnftig eine Doppelhaltung plant? Ist euch neben K√∂ln (der Masterplan sieht ja zumindest EINEN Jaguar vor ;-)) noch wer bekannt?
(14.08.2011, 12:33)
Oliver Jahn:   @Michael, daran habe ich auch schon gedacht, und ich vermute mal, dass bei Schw√§rzlingen die Unterscheidung noch schwieriger werden d√ľrfte. Zu Dortmund, ich war ja in diesem Jahr erst da, und die Tiere sind weit entfernt, das stimmt. Ich meinte mit nebeneinander aber nicht direkt nebenan, sonst w√§re die Zahl ja noch kleiner geworden. Der wissbegierige Besucher hat in diesem Zoo aber wenigstens die Chance, die Tiere zu vergleichen. Bei den Schw√§rzlingen aber sch√§tze ich mal, dass in dem ein oder anderen Fall selbst echte "Kenner" hier die Art meist eher am Gehege erkennen, und somit die Art zuordnen k√∂nnen, vor allem bei solchen Fotos, wie Liz sie unter TP-Berlin verwendet hat. Aber trotzdem, hier einfach mal ein Beispiel. :-)
(14.08.2011, 12:16)
Michael Mettler:   @Oliver: Direkt nebeneinander vergleichen kannst du die Arten allerdings auch in Dortmund nicht. Sie sind zwar beide im Bestand, aber weit voneinander entfernt im Gel√§nde untergebracht - zumindest wohl ZU weit, um dem ONB Unterschiede am lebenden Tier aufzuzeigen.

Aschersleben und der TP Berlin sind insofern noch interessant, weil man hier von beiden Arten Schwärzlinge sehen kann - da ließe sich dann schön der Unterschied in den Körperproportionen demonstrieren, ohne durch die Fellzeichnung zu sehr abgelenkt zu werden...
(14.08.2011, 11:38)
Oliver Jahn:   Angeregt durch unser Bilderspiel und Michaels Ansicht zu den Java-Leoparden-Katern habe ich mich an diese Frage hier erinnert und mal einfach so √ľberlegt, wo man eigentlich Leopard und Jaguar noch so direkt nebeneinander vergleichen kann. Und es ist schon erstaunlich, wie gering doch die Zahl der Halter beider Arten geworden ist. In Stuttgart d√ľrfte es nur noch eine Frage der Zeit sein, im Eifelzoo soll es m√∂glich sein, allerdings kenne ich ihn nicht, Dortmund ist noch ein "Doppelhalter" und dann lande ich schon wieder in Berlin, zum Gl√ľck hier im Zoo und im TP. Wir hatten das Thema mit der "Planstelle" f√ľr eine gefleckte Katzenart ja schon √∂fter und ich m√∂chte Michaels Denkansatz hier unterst√ľtzen und noch etwas erweitern. Ein wesentlicher Grund scheint aus meiner Sicht auch der Niedergang bzw. der radikale Umbau der klassischen Raubtierh√§user zu sein, denn in denen fallen mir sofort mindestens 5 ehemalige Doppelhaltungen ein. Ich hoffe also ganz pers√∂nlich, dass die Zoos, die noch √ľber solche H√§user verf√ľgen, an ihnen festhalten.
(14.08.2011, 11:28)
Joshua F√∂rg:   damit meinte ich nur Einzeltiere; ich habe mich falsch ausgedr√ľckt.. Sorry
(30.07.2011, 16:35)
Ottmar M√ľller:   Ich w√ľrde Stuttgart nicht zu den "kleinen Zoos" z√§hlen ;)
(30.07.2011, 13:11)
Michael Mettler:   Ich versuche mal einen anderen Denkansatz: Die meisten gr√∂√üeren Zoos haben neben den f√ľr das Publikum wichtigsten Gro√ükatzenarten L√∂we und Tiger nur noch Planstellen f√ľr ein bis h√∂chstens zwei gro√üe gefleckte Arten zu bieten, und darum "streiten sich" Leopard, Jaguar, Schneeleopard und Gepard. Von diesen ist der Jaguar vermutlich am w√§rmebed√ľrftigsten, braucht also teurere bauliche Voraussetzungen und ist bei kaltem Wetter f√ľr das Publikum seltener in der Au√üenanlage zu sehen. Vor allem wegen ihrer Winterh√§rte haben sich ja in den letzten Jahrzehnten die k√§ltefesten Leopardenformen in unseren Breiten gegen√ľber den tropischen durchgesetzt, und auch beim Tiger ist der Sibirer schon lange der verbreitetste.

Wenn man sich die Liste der deutschen Halter in der Zootierliste anschaut, f√§llt auf, dass diese ganz √ľberwiegend "klassische" (wenn auch hie und da nachtr√§glich erweiterte) Raubtieranlagen/-reviere haben und nicht dem Geo-Prinzip folgen - da bleibt dann wohl am ehesten die Nische f√ľr den Jaguar.
(29.07.2011, 23:56)
Joshua F√∂rg:   Ich k√∂nnte mir vorstellen, dass sich die Zoos eher auf bedrohtere Arten einstellen, Jaguare werden aber nach meinem Empfinden noch oft gehalten, aber daf√ľr mei√ütens Einzeltiere in eher kleineren Zoos (Landau, Stuttgart, ...)

(29.07.2011, 21:29)
Oliver M√ľller:   Kann jemand erkl√§ren, warum Jaguare heute so selten in Zoos gezeigt werden bzw. warum immer mehr Zoos die Haltung aufgeben?
(29.07.2011, 20:10)
Sebastian Grafe:   Nur die Frage ist woher man diesen j√ľngeren Kater nehmen will. Kommt im Moment wohl nur der Berliner Nachwuchs infrage.
(30.08.2009, 15:25)
Liz Thieme:   seinen 21. Geburtstag, er ist ja 1988 geboren.
(30.08.2009, 12:25)
Liz Thieme:   Der schwarze Jaguarkater "Jackson" aus Krefeld ist verstorben. Am 8.8. hat er noch seinen 20. Geburtstag erleben k√∂nnen, war aber schon die letzten Wochen sehr schwach gewesen.

Ich hoffe, dass Bess nun bald einen j√ľngeren Kater an ihre Seite bekommt.
(30.08.2009, 12:16)
Liz Thieme:   ich verlager die Nebelparder mal zu sich:
http://tiergarten.com/forum.php?go=view&BeitragsID=721&thema=&subthema=&subsub=
(12.07.2009, 23:08)
IP66:   Das Problem liegt darin, da√ü man in London zwar recht viel wu√üte, aber die Informationsm√∂glichkeiten um 1860 noch recht beschr√§nkt waren: Zum einen waren manche taxonomischen Bestimmungen schwer zug√§nglich, zum anderen konnte man sich auch aufgrund von deren Ausgangsmaterial nicht immer darauf verlassen, ob das beschriebene Exemplar mit dem neu importierten √ľbereinstimmte. Ein drittes Problem liegt darin, da√ü die Menageriebest√§nde zum Teil gar nicht, zum Teil erst in der zweiten H√§lfte des 19. Jahrunderts erschlossen wurden. Insofern k√∂nnen die Autoren (vermute ich richtig: Herr Schmidt und Herr Raffles? sich durchaus irren, und eine Raubtierexpertin kennt ja auch manchen Erstimport ...
(12.07.2009, 16:00)
Liz Thieme:   ich w√ľrde dem Autoren dieses Berichts vertrauen, da dieser von dem damaligen Frankfurter Direktors in Absprache mit dem Londoner Direktors entstanden ist.

Was manche Leute zu Hause halten weiß man ja nie wirklich.

Außerdem wurde der Nebelparder erst 1821 bestimmt von Herrn Griffith.

Und außerdem habe ich NICHT geschrieben, dass der Nebelparder erst 1862 importiert wurde!
(11.07.2009, 11:42)
IP66:   Wei√ü man, ob die Meldung stimmt und der Erstimport des Nebelarders erst 1862 erfolgte?
(11.07.2009, 11:16)
Liz Thieme:   London, Regents Park, 1862
Von amerikanischen Katzen finden wir daselbst den sch√∂nen Ozelot, den zahmen Puma und √ľberdies den wilden Jaguar, diesen aber in zwei Racen oder vielleicht Arten. Von dem eigentlichen Jaguar, der brasilischen Felis onca, hat n√§mlich Sclater eine mexikanische Art unter dem Namen Felis Hernandezii unterscheiden zu m√ľssen geglaubt; ob mit Recht, muss sp√§ter das Skelet zeigen. Ein Weibchen dieser mexikanischen Art kam im Sommer 1854 von Mazatlan nach dem Regentspark und als ich im September 1861 dieselbe sah, hatte sie eben ein pr√§chtiges Junges etwa von der Gr√∂√üe eines starken Dachshundes, an den es mich auch durch seinen langen K√∂rper und die kurzen Beine lebhaft erinnerte.
[einen Wolkentiger [Nebelparder] (Felis macroscelis) hatte der Park damals auch. Dieses Exemplar plus eins mit ihm aber verstorbenen Tier waren die einzigen die man bischer in Europa gesehen hatte. Sie kamen aus Assam als Geschenk eines britischen Offiziers]



(10.07.2009, 19:58)
Michael Mettler:   Hei√üt es in der Literatur √ľber S√§belzahnkatzen nicht immer, dass sie als Ausgleich zu ihren √ľberlangen Eckz√§hnen das Maul weiter √∂ffnen konnten als heutige Katzen? Angesichts des in Halle fotografierten g√§hnenden Jaguars scheint mir fraglich, ob es wirklich einen NOCH gr√∂√üeren √Ėffnungswinkel der Kiefer bei Smilodon & Co. gegeben haben kann.
(12.05.2009, 10:33)
cajun:   Interessanter link aus der Zoopresseschau:
http://planetark.org/wen/51731

Ich dachte bis dato, dass Jaguare in den USA ausgestorben wären...
(28.02.2009, 08:24)
Ronny:   Im Tierpark Dessau gibt es auch ein flaches Basin. Gerade Jaguardame "Timba" nutzt das angebotene Wsser um sich darin rum zuw√§lzen oder darin zu liegen.
(06.11.2007, 12:48)
Matthias:   Im Chester Zoo gibt es mit "Spirit of the Jaguar" einen Anlagenkomplex, der mit zwei Au√üenanlagen aufwartet. Diese sind durch Zaun, Wassergraben und Hauswand begrenzt, ohne √úberdachung. F√ľr eine ausf√ľhrliche Beschreibung, k√∂nnt ihr bei ZooLex schauen:
http://www.zoolex.org/zoolexcgi/view.py?id=864
(05.11.2007, 17:38)
Maik Schilde:   In Mexiko-Stadt besitzen die Jaguare auch zwei Freianlagen, welche mit Glas zu den Besuchern abgetrennt sind. Au√üerdem sind sie mit Gitter √ľberdacht. Es sind sehr naturnahe Anlagen mit Wasserl√§ufen und Vegetaion. √Ąhnliche Anlagen gibt es dort auch f√ľr Rotluchse, Kitf√ľchse, Ozelot usw.
(05.11.2007, 11:35)
IP66:   Hat man denn in Leipzig schon vor 1914 Jaguare nachgezogen? Ich finde es interessant, da√ü die friedrichsfelder Jaguare ihre Wasserbecken nutzen - in Dortmund habe ich noch kein Tier im Wasserbecken gesehen, da√ü deshalb eine sehr sch√∂ne Bepflanzung zeigt, und auch in Wuppertal, wo es ebenfalls ein Becken gab, scheint der Jaguar nur daraus getrunken zu haben. Was Freianlagen angeht, so habe ich doch den Eindruck, da√ü es, wenn Hagenbeck selber, dann einer seiner Nachfolger versucht haben w√ľrde, Jaguare auf einer Freianlage zu halten - stattdessen wurden in allen Nachfolgezoos, selbst in N√ľrnberg, immer nur Freianlagen f√ľr L√∂wen und Tiger errichtet. Allerdings gab es auch eine vergleichbare Tendenz, Malaienb√§ren von Freianlagen fernzuhalten, die sich in den letzten Jahrzehnten verloren hat. Auf der anderen Seite finde ich es problematisch, gef√§hrliche Arten hinter elektronischen Absperrungen zu halten, ob es nun Elefanten, Schimpansen oder Gro√ükatzen sind, da die f√ľr Pfleger und Besucher entstehende Gefahr einfach zu gro√ü ist.
(05.11.2007, 11:15)
Sven P. Peter:   Ich habe die Badewannen im TP gesehen, die werte ich nicht als Wasserbecken...
Löwen sind auch schon oft ausgebrochen, und weil ein Zoo eine doofe anlage baut muss nicht ein Kerkerkäfig wie in Berlin die Lösung sein...
(04.11.2007, 21:15)
Konstantin Ruske:   F√ľr Jaguare im TP Berlin 2 au√üenk√§fige mit kleineren Badebecken- werden im Sommer auchgenutzt. Im Zoo Due la Fontaine fr√ľher echte Jaguar- Freianlage; nach Ausbruch -> totem Besucher ->Umbau- soviel zu plumpen Jaguaren...
(04.11.2007, 18:57)
Michael Mettler:   Auf meiner Quellensuche bin ich mehrfach √ľber die Aussage gestolpert, dass bei Jaguaren die Zusammengew√∂hnung fremder Tiere im Vergleich zu Tigern, Leoparden und L√∂wen erheblich schwieriger sein soll und daher zur Bildung eines harmonierenden Paares empfohlen wurde, dieses m√∂glichst zusammen aufwachsen zu lassen. Das k√∂nnte ein wichtiger Grund daf√ľr gewesen sein, dass sie schwierige bis unvereinbare Mitglieder einer Raubtierdressurgruppe waren und man im Circus lieber auf sie verzichtete.
(04.11.2007, 17:32)
Sven P. Peter:   Die Jaguarzucht selbst soll gut klappen, aber eben nicht unter Zirkusbedingungen des Anfangenden 20. Jahrhunderts.

Mit der Felsanlage im Brehmhaus meinte ich ja auch eher, weil die Jaguare da wenigstens Wasser im Gehege hätten und um einiges mehr Platz.
(04.11.2007, 14:50)
IP66:   Ich habe einen dortmunder Jaguar auch noch nie im Wasser gesehen. Was macht die Jaguarzucht denn so viel schwieriger als die anderer Raubkatzenarten?
(04.11.2007, 14:33)
Michael Mettler:   @Sven: Dann lieber eine sch√∂ne gro√üe Voliere wie in Wien...

Habe nun in s√§mtlichen B√ľchern, die ich in erstem Verdacht hatte, gebl√§ttert (Grzimek, Dittrich, Hediger, Puschmann und einige mehr) - aber meine Quelle nicht auf Anhieb gefunden. Sorry, bin ratlos bzw. m√ľsste die B√ľcher komplett durchlesen - och nee...
(03.11.2007, 23:26)
Sven P. Peter:   Aber um die Ecke springen oder nicht, mit genug E-Draht kann man auch solche Gehegestellen sicher machen. Ich glaube die Felsanlagen im Brehmhaus k√∂nnte man gut Jaguarsicher machen.
(03.11.2007, 20:10)
Michael Mettler:   @Sven: Habe ich auch nicht so aufgefasst. Aber ich mache mich mal auf die Suche nach der Quelle.
(03.11.2007, 19:50)
Sven P. Peter:   Michael, ich will keinesfalls behaupten, dass deine Aussage falsch w√§re, nur in den Hagenbeckwerken wurde explizit gesagt, dass man Jaguare au√üen vor lie√ü bei dressuren (wegen wildheit und weil die Aufzuchtsquoten unter circusbedingungen wohl nicht so recht klappte).
@Rattus: Wollte nicht böse klingen. Nu kennst die bestandslisten :)
(03.11.2007, 19:47)
Michael Mettler:   @Sven: Dann muss ich scharf √ľberlegen, in welchem Zusammenhang ich die Aussage ansonsten gelesen habe (evtl. bei Hediger?). Denn DASS ich sie gelesen habe, darin bin ich ganz sicher. Es hat √ľbrigens tats√§chlich nicht allzu viele Jaguare in Circusnummern gegeben, wie man aus entsprechender Literatur ersehen kann.

Korrigieren muss ich auch meine Angabe Sao Paulo, habe ich eben nachgeschlagen: Die gemeinte Anlage ist (war?) in Rio de Janeiro. Nach den paar alten Fotos, die ich hie und da in B√ľchern gesehen habe, √§hnelt sie in der Grundstruktur dem hannoverschen B√§renfelsen: Eine halbinself√∂rmige H√ľgelkuppe mit umlaufendem Wassergraben, zum Besucher hin begrenzt durch eine glatte Mauer.
(03.11.2007, 19:39)
th.oma.s:   @rattus: aschersleben!
(03.11.2007, 19:38)
Rattus:   @sven
entschuldige bitte, dass ich den link nicht kannte. wird nicht wieder vorkommen
(03.11.2007, 19:20)
Sven P. Peter:   Hagenbeck hat es eben mit vielen Arten probiert, jedoch nicht mit Jaguaren, die nach seiner eigenen Aussage in seinem einem Buch "zu wild f√ľr eine Dressur" seien.
Klettern k√∂nnen Jaguare nicht viel besser als L√∂wen und Tiger (eiege Beobachtung), nur wird ihnen meist mehr M√∂glichkeit zum klettern geboten. Ein L√∂we w√ľrde solche M√∂glichkeiten auch nutzen (siehe Burgers Zoo).
(03.11.2007, 19:14)
Michael Mettler:   @Sven: F√ľr die Begr√ľndung der Volierenhaltung m√ľsstest du mal in deinem Heimatzoo-Archiv st√∂bern. So weit ich mich erinnere, hat der alte Hagenbeck seinerzeit bei seinen Gro√ükatzen-Sprungtests festgestellt, dass Jaguare ebenso wie Pumas und Leoparden und im Gegensatz zu L√∂wen und Tigern zum Sprung "√ľber Eck" f√§hig sind (also auch W√§nde zum Dagegenspringen und Von-dort-Absto√üen benutzen wie ein Steinbock), so dass er sie nicht in den von ihm konzipierten Raubtierschluchten halten konnte. Wahrscheinlich halten sich unsere Zoos bis heute an diese Erkenntnis, denn andernorts gibt es hie und da Freianlagen, z.B. meines Wissens in Sao Paulo (mit extrem breitem Wassergraben) und im Arizona Sonora Desert Museum ("Schlucht").

Sind Jaguare nicht auch wesentlich bessere Kletterer als Tiger und Löwen?
(03.11.2007, 18:27)
Sven P. Peter:   S.V.Peter klingt wie ein Fu√üballverein *lach*
Hast du Bilder von der Anlage?
(03.11.2007, 17:57)
WolfDrei:   @S.V.Peter: Wahre Wasserschlacht im Zoo Singapur. Wasserbeckengr√∂√üe etwa 15x5 Meter-ca 1/5. der Gesamtanlage. Zum Zuschauer gelegen, als Grenze mit Acrylscheiben. Oben verdrahtet in ca 3-4- Meter H√∂he.
(03.11.2007, 17:46)
Sven P. Peter:   Zu dem Thema fallen mir einige Dinge ein:

Jaguare sollen ja das Wasser lieben, eine Tatsache die ich noch nie beobachten konnte, was wohl aber auch daher r√ľhrt, dass ich die Tiere meist in ASL, Pyrmont oder TP und Zoo-Berlin gesehen habe. Nur im Zoo M√ľnchen gibt es ein ordentliches Badebecken, welches jedoch so tief ist, das die Tiere nicht mal drin stehen k√∂nnten und ein sehr Steiles Ufer, sodass sie das Becken selten nutzen.
Wer hat Jaguare schon im Wasser wirklich ihr "nat√ľrliches Verhalten" ausleben sehen? Sind vieleicht die Tiere in Deutschland aus den Unterartlinien der in den Savannen lebenden Jaguaren?
Warum leben Jaguare immer in Volieren? Vom K√∂rperbau d√ľrften sie kaum besser springen k√∂nnen, als ein Sumatra Tiger. Eine ordentliche Jaguaranlage v√∂llig ohne Gitter oder Glas als Begrenzung zur Besucherseite fehlt meines erachtens nach noch.
(03.11.2007, 17:10)
Sven P. Peter:   Und mal wieder muss nur ein simpler Link her:
http://87012.homepagemodules.de/t13f2-Panthera-onca-Jaguar-Haltungen-in-Deutschland-Bild.html
(03.11.2007, 17:04)
Rattus:   Hallo

In welchen Zoos au√üer Berlin und M√ľnchen(?) werden denn noch Jaguare gezeigt? Eine kleine Sammlung von Zoos die ich daf√ľr abgrasen k√∂nnte, f√§nde ich sehr nett!
(03.11.2007, 16:59)

alle Beiträge