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Neuigkeiten aus Köln



cajun:   Umz√ľge nach Polen:
"Passend zum Nikolausfest ‚Äď ‚ÄěArtenschutzbescherung‚Äú
Gestern, zu #nikolaus, ist eine ‚Äěgute Packung Artenschutz‚Äú nach Polen verschickt worden. Und zwar allesamt K√∂lner Nachzuchten von bedrohten Arten zur Erweiterung der Erhaltungszuchtprojekte. Der Warszawa Zoo erhielt von unserer Terrarienabteilung die folgenden Tiere / Arten (Bedrohungsstatus in Klammern):
2 Pärchen Raketenfrösche (Mannophryne olmonae) (VU - Gefährdet)
20 junge Blaubeinige Buntfr√∂schchen (Mantella expectata) (EN ‚Äď Stark Gef√§hrdet)
20 junge Gr√ľne Buntfr√∂schchen (Mantella viridis) (EN - Stark Gef√§hrdet)
2 junge Taubwarane (Lanthanotus borneensis) (EN - Stark Gefährdet)
2 junge Psychedelische Felsengeckos (Cnemaspis psychedelica) (EN - Stark Gefährdet)
2 junge Zackenerschildkröten (Geoemyda spengleri) (EN - Stark Gefährdet)
4 junge Purpur-Kukrinattern (Oligodon purpurascens)
Quelle:https://www.facebook.com/zoo.koeln/?locale=de_DE
(08.12.2023, 08:22)
cajun:   Am 11.11. gab es eine Bantenggeburt. Die Sundaochsen z√ľchten in K√∂ln wirklich regelm√§√üig.
Anbei der Rest der Geburten von Oktober und den ersten Abschnitt des November:

2023
Oktober
17.10.2023
1 Neukaledonischer Riesengecko
29.10.2023
1 Kurzschopftaube

November:
03.11.2023
2 Kurzschopftauben
11.11.2023
1 Java-Banteng
12.11.2023
1 Leopard-Gecko
Quelle:https://www.koelnerzoo.de/aktuell
13.11.2023
3 Riesenmeerschweinchen

(22.11.2023, 16:43)
W. Dreier:   Zu unterscheiden ist er an dem wei√üen Streifen auf der Nase
(15.11.2023, 17:33)
W. Dreier:   Na dann hier - vom Dienstag: Ziggy im TP Berlin - schon mit einer Dame
(15.11.2023, 17:31)
cajun:   Umz√ľge und Einz√ľge in K√∂ln:
"Tsch√∂√∂√∂ ‚ÄěEbeni‚Äú und ‚ÄěZiggy‚Äú : Wir haben unser Ameisenb√§r-Weibchen ‚ÄěEbeni‚Äú ‚Äď dauerhaft ‚Äď und unseren Coquerel Sifaka-Mann ‚Äď vor√ľbergehend ‚Äď abgegeben. Beide haben eine Mission: und zwar den Arterhalt.
‚ÄěEbeni‚Äú lebt ab sofort im Zoo von Kaunas, Litauen. Dort soll sie auf Empfehlung des Zuchtbuchf√ľhrers mit einem M√§nnchen f√ľr Nachwuchs bei dieser s√ľdamerikanischen Art sorgen. Ein Ameisenb√§r-M√§nnchen zieht daf√ľr im kommenden Jahr aus dem Zoo von Bursa, T√ľrkei, nach Kaunas. Das Europ√§ische Erhaltungszuchtprogramm (EEP) f√ľr den Gro√üen Ameisenb√§ren wird √ľbrigens vom Zoo Dortmund koordiniert. Gro√üe Ameisenb√§ren geh√∂ren zu den bedrohten Arten. Die Rote Liste der IUCN stuft sie in ihrem s√ľdamerikanischen Verbreitungsgebiet als gef√§hrdet ein. Wir hoffen daher, dass ‚ÄěEbeni‚Äú schon bald f√ľr Nachwuchs sorgt. ‚ÄěEbeni‚Äú ist rund 1,5 Jahre alt. Ihre Eltern ‚ÄěYavi‚Äú und ‚ÄěIbera‚Äú leben weiterhin hier bei uns. ‚ÄěEbeni‚Äú ist ein au√üergew√∂hnlich gro√ües Weibchen. Sie bringt schon stolze 62 Kilogramm auf die Waage. Das liegt ihr in den Genen. Denn auch ihre Eltern sind gro√ügewachsene Tiere. Wir w√ľnschen Dir alles Gute, ‚ÄěEbeni‚Äú.
Auf Wiedersehen ‚Äď so hei√üt es bei unserem Coquerel-Sifaka-M√§nnchen ‚ÄěZiggy‚Äú. Er zog am vorvergangenen Sonntag in den Tierpark Berlin ‚Äď auf romantische Mission mit klaren Absichten! Es gibt momentan sieben Coquerel-Sifakas in Europa. Nur zwei davon sind erwachsene M√§nnchen ‚Äď einer davon ist der 2016 im Baltimore Zoo, USA geborene ‚ÄěZiggy‚Äú. Er kam 2021 zusammen mit Artgenossin ‚ÄěJusta‚Äú nach K√∂ln. Nachwuchs hat sich bislang jedoch bei diesem Paar noch nicht eingestellt.
Jetzt soll ‚ÄěZiggy‚Äú sein Gl√ľck vor√ľbergehend in Berlin suchen. Denn die zwei Weibchen dort sind ohne Partner. Ziggy‚Äú hat den Transport gut bew√§ltigt. Ein vertrauter Tierpfleger begleitete ihn und erleichterte damit die Eingew√∂hnung. ‚ÄěZiggy‚Äú traf direkt am ersten Tag auf eine der Artgenossinnen, die 2015 geborene ‚ÄěIsabella‚Äú. Sie haben sich sofort umarmt und gegenseitig geputzt, k√∂nnen gar nicht mehr voneinander lassen. Hoffentlich verstehen sie sich auch weiterhin und bekommen zusammen Nachwuchs., was sehr wichtig w√§re bei dieser hochbedrohten Art.
Hier ein paar Sifaka-Fakten:
‚ÄĘ Es gibt insgesamt 9 Sifaka-Arten; 8 Arten vom Aussterben bedroht, eine Art ist stark gef√§hrdet
‚ÄĘ Kopfrumpfl√§nge von 42 bis 50 Zentimeter, hinzu kommt noch der 50 bis 60 Zentimeter lange Schwanz. Ihr Gewicht betr√§gt 3,5 bis 4,3 Kilogramm
‚ÄĘ Laut Weltnaturschutzunion IUCN sind Coquerel-Sifakas vom Aussterben bedroht (CR), Best√§nde sinkend. 1990 waren sie noch mit gef√§hrdet (VU) gelistet.
‚ÄĘ Hauptbedrohung f√ľr die Coquerel-Sifakas stellt die Zerst√∂rung ihres kleinen Lebensraumes in den Trockenlaubw√§ldern Westmadagaskars durch Umwandlung in Viehweiden und durch die Holzkohleerzeugung dar. Traditionell wurden sie jahrzehntelang nicht gejagt (es bestand ein Tabu, ein sogenanntes ‚ÄěFady‚Äú), mittlerweile sind solche Traditionen aufgeweicht und der Jagddruck durch die hungernde Bev√∂lkerung nimmt zu.
‚ÄĘ Verbreitungsgebiet erstreckt sich von Befandriana Nord bis zum Fluss Betsiboka.
‚ÄĘ die Weibchen sind dominant, insbesondere bei der F√ľtterung
‚ÄĘ meist 3-10 Tiere, in der Regel Elterntiere und deren Nachwuchs
‚ÄĘ tagaktive Lemuren, die sich h√ľpfend und springend fortbewegen
‚ÄĘ bilden im Freiland Reviere von 4 bis 8 ha aus, von denen 2-3 ha Kerngebiet sind
‚ÄĘ Sie sind Pflanzenfresser, die sich vorwiegend von Bl√§ttern und Knospen ern√§hren. In der Regenzeit nehmen sie auch Rinde zu sich, in der Regenzeit fressen sie vermehrt Bl√ľten und Fr√ľchte
‚ÄĘ rund 155-165-t√§gige Tragzeit
‚ÄĘ seit 1962 werden Coquerel-Sifakas in Nordamerika gehalten, hohe Verluste in der Anfangszeit, mittlerweile stabile und stetig wachsende Zoo-Population. Anfangs Schwierigkeiten bei Jungtieren, die kurz nach der Geburt starben
‚ÄĘ H√∂chstalter derzeit ein 31 Jahre altes lebendes M√§nnchen, bei den Weibchen derzeit 26 Jahre.
Wir sind insgesamt f√ľr den Erhalt der einmaligen Flora & Fauna Madagaskars aktiv. Wir unterst√ľtzen neben zwei gro√üen Projekten (das Flaggschiffprojekt im Norden Madagaskars und MFG) im Rahmen des Europ√§ischen Erhaltungsprogramms ein Projekt namens ‚ÄěIMPACT Madagascar‚Äú f√ľr den Schutz der Coquerel- und Kronensifaka sowie ein Forschungsprojekt zweier madagassischer Doktoranden der Tier√§rztlichen Hochschule Hannover. Dabei wirdm untersucht, wie schnell verbrannte Waldfragmente wieder von Sifakas und anderen Lemuren angenommen werden.
√úbrigens: Damit ‚ÄěJusta‚Äú in guter Gesellschaft bleibt, haben wir vom Tierpark Berlin zwei Mongozmakis erhalten, die wir mit Justa vergesellschaften wollen, und die wir Euch bald gesondert vorstellen. Sobald die ‚ÄěHochzeitsreise‚Äú von Ziggy erfolgreich ist, die zwei Weibchen also tr√§chtig sind, kommt er wieder zur√ľck zu uns in den K√∂lner Zoo"
Quelle:https://www.facebook.com/zoo.koeln/?locale=de_DE
(15.11.2023, 14:21)
cajun:   Der Sitatunga Nachwuchs entdeckt die Mitbewohner:
"Voldemort und Suri sind Eltern geworden: Anfang September bekamen die Sitatunga-Antilopen ihren weiblichen Sprössling.
Ohne zu z√∂gern schl√ľpft das zierliche Antilopenjunge durch die Absperrung ins Nachbargehege der Nilpferde. Mutter Suri steht am Zaun und l√§sst ihre erst zwei Monate alte Tochter nicht aus den Augen. Die erkundigt seelenruhig das unbekannte Terrain und macht keine Anstalten, zu ihrer besorgten Mutter zur√ľckzukehren. Ihrem Namen ‚ÄěImara‚Äú, der √ľbersetzt ‚Äědie Willensstarke‚Äú hei√üt, macht der eigenwillige Sitatunga-Nachwuchs also alle Ehre.

Seit 40 Jahren beherbergt der Tierpark die zentral-westafrikanische Art der Sitatunga-Antilopen, auch Wasserkudu, Sumpfbock oder Sumpfantilope genannt. In der Wildnis gelten die Tiere als gef√§hrdet. Deswegen bem√ľht sich der K√∂lner Zoo um ihre stetige Zucht; fast jedes Jahr bekommt Imaras Mutter Suri ein Jungtier von Antilopenbock Voldemort. Ihre Nachkommen werden zumeist an andere Zoos in Deutschland oder Europa weitergegeben.
Die nat√ľrliche Umgebung der Sumpfantilope sind Regenw√§lder in der N√§he zu Fl√ľssen und Seen. Dort haben sie Fressfeinde wie Leoparden, Riesenschlagen oder Nilkrokodile. Gef√§hrdet wird die Art durch Bejagung und Zerst√∂rung ihres Lebensraumes. ‚ÄěDie Lebenserwartung ist f√ľr Sitatunga-Antilopen im Zoo deutlich h√∂her als als in der Wildnis. Hier k√∂nnte Imara bis zu 20 Jahre alt werden‚Äú, sagt Kurator Alexander Sliwa."
Quelle:https://www.rundschau-online.de/koeln/koelner-zoo-junge-antilope-auf-entdeckertour-bei-den-nilpferden-680381
(09.11.2023, 20:17)
cajun:   Neue Bewohner in K√∂lle:
"Wir halten seit Kurzem erstmals zwei m√§nnliche Felsenmeerschweinchen. Sie leben im ‚ÄěKleinen S√ľdamerikahaus‚Äú‚Äď in bunter Nachbarschaft mit u.a. s√ľdamerikanischen Hyazinth- und Blaulatz-Aras, Agutis und Roten Br√ľllaffen. F√ľr farbliche Hingucker ist bei uns also auch an grauen Novembertagen gesorgt. #heberst #November
Felsenmeerschweinchen, auch Moko oder Bergmeerschweinchen genannt, kommen im nord√∂stlichen Brasilien vor. Sie z√§hlen zu den Nagetieren. In ihrem Ursprungsgebiet besiedeln sie trockene, felsige und mit niedrigen B√ľschen bestandene Landschaften. Die Tiere suchen Unterschlupf in Felsspalten oder unter Felsbl√∂cken. Manchmal graben sie auch Erdh√∂hlen. Auff√§llig bei Ihnen: Im Gegensatz zu anderen Meerschweinchen klettern Felsenmeerschweinchen hervorragend und ausdauern ‚Äď und das nicht nur im Fels, sondern auch auf B√§umen.
Auf dem Speiseplan der nah mit den s√ľdamerikanischen Capybaras (Wasserschweinen) verwandten Tiere stehen Bl√§tter, Bl√ľten, Knospen, Rinde und ab und zu auch Fr√ľchte. Felsenmeerschweinchen erreichen eine Kopf-Rumpfl√§nge von 20-22 Zentimetern. Sie wiegen bis zu 1.000 Gramm. Der l√§nglich gezogene Kopf endet in einer stumpfen Schnauze. Die Augen sitzen vergleichsweise hoch im Sch√§del, die Ohren sind relativ klein und rundlich geformt. Die Beine sind l√§nger als bei Meerschweinchen. Das Fell ist auf der Oberseite graubraun, die Bauchseite variiert von wei√ülich bis gelblich-braun.
Felsenmeerschweinchen bilden territoriale Haremsgruppen, d.h. ein Männchen hat mehrere Weibchen auf einem festen Gebiet. Nach einer Tragzeit von etwa 75 Tagen kommen ein- bis zweimal pro Jahr bis zu zwei weit entwickelte Junge zur Welt. Zwar liegen keine exakten Bestandszahlen zu den Felsenmeerschweinchen vor, aber die Populationen scheinen stabil und noch groß zu sein. Deshalb ist die Art als nicht gefährdet eingestuft.
Wir planen, zu einem späteren Zeitpunkt ein weibliches Tier dazu zu holen und die Zucht zu starten!
Quelle:https://www.facebook.com/zoo.koeln/?locale=de_DE
(02.11.2023, 17:32)
cajun:   Da l√§uft die Zucht aber gut:
"Nachwuchs der stark gefährdeten Vietnamesische Krokodilschwanzechsen in der Terrariumsabteilung des Kölner Zoos
Tolle Nachrichten f√ľr unsere Kooperationspartner in Hanoi, die Aquariumskurator Prof. Dr. Thomas Ziegler aktuell in Vietnam besucht. Dieses Wochenende sind n√§mlich wieder Vietnamesische Krokodilschwanzechsen in der Erhaltungszuchtanlage hinter den Kulissen der Terrarienabteilung des K√∂lner Zoos zur Welt gekommen ‚Äď insgesamt 8 kr√§ftige Jungtiere. Vietnamesische Krokodilschwanzechsen (Shinisaurus crocodilurus vietnamensis) sind auch im Besucherbereich des K√∂lner Aquariums zu sehen. Deren Erhaltung ist auch Teil der neuen EAZA-Artenschutzkampagne ‚ÄěVietnamazing‚Äú. Dar√ľber wird in Hanoi gemeinsam geredet, erste geplante Artenschutzma√ünahmen werden abgesprochen und der Kampagneninhalt vertieft.
Dazu geh√∂rt verbesserter Artenschutz vor Ort und Natur- und Umweltbildung , aber auch die Ausweitung des Erhaltungszuchtnetzwerkes und die Unterst√ľtzung der vom vietnamesischen Ministerium f√ľr Natur und Umwelt geplanten Ma√ünahmen zu Aufstockungen der nat√ľrlichen Populationen. Und hier sollen auch R√ľckf√ľhrung von Nachzuchten aus Europa eine Rolle spielen.
Von daher toll, dass im K√∂lner Zoo jetzt schon 39 Jungtiere zur Welt gekommen sind. Viele davon schon an andere Zoos weitergegeben, um das Erhaltungszuchtnetzwerk zu erweitern, wo es teils auch schon zu weiterem Nachwuchs gekommen ist. Und das ist wichtig, denn Populationssch√§tzungen haben f√ľr Vietnam nur etwa 150 wildlebende Tiere ergeben, was viel zu wenig f√ľr ein √úberleben in der Natur ist, vor allem angesichts der Bedrohungen des Lebensraums vor Ort. Hier kann der Artenschutz-Zoo ansetzen und Artenschutz nicht nur unterst√ľtzen sondern ma√ügeblich gestalten."
Quelle:https://www.facebook.com/zoo.koeln/?locale=de_DE
(30.10.2023, 09:46)
cajun:   Eulennachwuchs wird nachgemeldet:
"Brillenkauz geschl√ľpft
Im K√∂lner Zoo ist Ende Juni dieses Jahres ein m√§nnlicher Brillenkauz geschl√ľpft. Das Elternpaar lebt seit 2013 im Eulenkloster des Zoos und stammt aus dem Planckendael Zoo in Belgien. Die ausgewachsenen Tiere haben bereits mehrere K√ľken gro√ü gezogen und sind sehr erfahrene Eltern.

Der Jungvogel hat sich seit der Geburt gut entwickelt. Zu erkennen ist er an seinem wei√üen Gefieder. Nur Teile von Kopf und Fl√ľgeln sind dunkel gef√§rbt. Brillenk√§uze legen das Wei√ügefieder im Alter von ungef√§hr zwei Jahren ab. Ausgewachsene Exemplare haben ein dunkelbraunes Oberkleid und die Brust ist hellbeige. Der gro√üe, runde Kopf, der um 250 Grad gedreht werden kann, ist bei erwachsenen V√∂geln dunkelbraun.

Brillenk√§uze z√§hlen zur Familie der Eulen. Sie verdanken ihren Namen den wei√üen Federkr√§nzen um die Augen. Ihre Fl√ľgelspannweite betr√§gt bis zu 90 cm. Die V√∂gel erreichen eine Gr√∂√üe von bis zu 50 cm und bringen zwischen 700 und 1.000 Gramm auf die Waage. M√§nnliche und weibliche Tiere lassen sich √§u√üerlich nicht unterscheiden. Die Lebenserwartung der Brillenk√§uze liegt zwischen 17 und 20 Jahren. Sie sind ruhige und eher zutrauliche Tiere.

Der Lebensraum der in ihrem Bestand nicht bedrohten Brillenk√§uze erstreckt sich vom s√ľdlichen Mexiko bis nach Nordargentinien. Sie sind sogenannte Standv√∂gel, das hei√üt, dass sie feste Reviere haben. Brillenk√§uze leben bevorzugt in dichten Regenw√§ldern. Gelegentlich sind sie auch auf offenen Waldfl√§chen und Kaffeeplantagen anzutreffen. Die Art ist ein nachtaktiver Ansitzj√§ger. Brillenk√§uze st√ľrzen sich auf Beute und greifen sie mit den Krallen. Anschlie√üend fliegen sie auf ihren Ansitz zur√ľck, um dort die Beute mit dem Kopf nach vorne zu fressen. Auf dem Speisenplan stehen Kleinnager, Fische, Lurche sowie V√∂gel und Krabben."
Quelle: https://www.koelnerzoo.de/aktuell
(27.10.2023, 19:48)
cajun:   Vervollst√§ndigung der Septemberliste und ein Teil der Geburten im Oktober.
Bemerkenswert: Schlupf eines Hyazinth Aras

September:
09.09.
2 Wellensittiche

13.9.2023
1 Hyazinth-Aara

15.9.2023
2 Brasiltangare

20.9.2023
1 Gr√ľnnacken-Fasantaube

Oktober
01.10.2023
3 Gelbbrust-Pfeifgänse, 4 Wanderpfeifgänse,

04.10.2023
1 Weißnacken-Moorantilope

Quelle:https://www.koelnerzoo.de/aktuell
(26.10.2023, 15:53)
cajun:   Ein Bocktausch bei den Mrs Grays Wasserb√∂cken:
"Im K√∂lner Zoo ist Anfang Oktober ein weibliches Jungtier bei den seltenen Wei√ünacken-Moorantilopen zur Welt gekommen. Die Weltnaturschutzunion (IUCN) f√ľhrt Wei√ünacken-Moorantilopen auf der Roten Liste. Das hei√üt, sie gelten in freier Wildbahn als bedroht. Gr√ľnde daf√ľr seien etwa die Zerst√∂rung des Lebensraums oder die Jagd nach den Tieren. Bereits in diesem Jahr war im K√∂lner Zoo im April ein Jungtier der bedrohten Art geboren worden.

Die Mutter des im Oktober geborenen Jungtiers ist die Wei√ünacken-Moorantilopen-Kuh ‚ÄěCleo‚Äú. Sie kam 2018 aus dem Zoo Leipzig nach K√∂ln und brachte in den vergangenen Jahren regelm√§√üig Nachwuchs zur Welt und ist eine erfahrene Mutter.

Vater des im Oktober geborenen Jungtiers ist der bisherige K√∂lner Zucht-Bock, der im Jahr 2017 aus dem Serengeti-Park Hodenhagen nach K√∂ln kam. Vergangene Woche ging er auf Empfehlung des Europ√§ischen Erhaltungsprogramms in einen Zoo in Tschechien, um dort f√ľr Nachwuchs bei dieser bedrohten Art zu sorgen. Ein neuer Zucht-Bock ist bereits in den K√∂lner Zoo eingezogen. "
Quelle:https://www.report-k.de/koelner-zoo-nachwuchs-bei-bedrohter-antilopen-art/
(19.10.2023, 14:17)
cajun:   Tapirm√§nnchen "Ailton" musste nach Koliken und begleitenden Erkrankungen eingeschl√§fert werden meldet der Zoo auf FB Der Tapir wurde 2006 bei Hagenbeck geboren und lebte seit 2008 im K√∂lner Zoo.
Quelle:https://m.facebook.com/zoo.koeln
(05.10.2023, 21:16)
W. Dreier:   Man stelle sich mal eine derartige Einstellung "vom artenreichsten Europas" vor (Zoo Berlin und TP zusammen).
Die ausgestellten Monatsveränderungen existierten im Schaukasten des TP noch bis etwa Ende 2017. Als ich anfragte (Mensch, dabei bekam ich noch eine Antwort !!) Man wolle alle Besucher - auch die alten - zum Nutzen des Internetzes anregen - schließlich "ist alles" abfragbar. Entschuldigung !
(27.09.2023, 14:52)
cajun:   Die Nachzuchten aus August und schon, stellenweise, September 2023 stehen online. F√ľr l√§ngere Zeit wohl das letzte Trampeltier, allerdings wieder reichhaltiger Nachwuchs bei Reptilien, Amphibien und Fischen. Erfreulich die aktuelle Sitatungageburt.

2023 August

01.8.2023
25 Banggai-Kardinalbarsche, 3 Scharlachsichler, 4 Wellensittiche, 2 Gelbb√ľrzelkassike

02.8.2023
5 Zwergseepferdchen

03.8.2023
1 Mitchells Waran

05.8.2023
1 Mitchells Waran

07.8.2023
6 Glanzenten, 1 Gr√ľnes Marmorkr√∂tchen, 2 Zwergseepferdchen, 2 Turteltauben

08.8.2023
84 Feilenfische, 56 Blaubeinige Madagaskar-Buntfrösche

09.8.2023
1 Philippinischer Smaragdgecko

10.8.2023
1 Elsterw√ľrger

12.8.2023

2 Dickschnabelreiher, 1 Mitchells Waran
16.8.2023
2 Chinesische Tigergeckos

19.8.2023
1 Trampeltier, 2 Sakishima-Langschwanzeidechsen

20.8.2023
9 Vietnamesische Langnasennattern

23.8.2023
3 Geierperlh√ľhner

24.8.2023
2 Vietnamesische Krokodilmolche

25.8.2023
4 Mayotte-Madagaskarfrösche, 132 Buntfröschchen

26.8.2023
2 Lichtenfelders Tigergeckos, 1 Madagaskar-Schönkopfgecko

28.8.2023
3 Sakishima-Langschwanzeidechsen, 10 Schwarzseitenfrösche

29.8.2023
9 Purpur-Kukrinattern

31.8.2023
31 Zieglers Krokodilmolche, 12 Ninh-Thuan-Engmaulfrösche


2023 September

01.9.2023
1 Inselfruchttaube

06.9.2023
1 Westliches Sitatunga

09.9.2023
2 Kurzschopftauben
Quelle:https://www.koelnerzoo.de/aktuell
(27.09.2023, 14:25)
cajun:   K√∂ln steigt vorerst aus der Trampeltierzucht aus:
"Wir haben unseren Trampeltier-Zuchthengst "Iwan‚Äú in den Tiererlebnispark M√ľritz abgegeben. Er ist gut dort angekommen. Wir konzentrieren uns nun auf eine reine Stutenhaltung und setzen mit der Nachzucht dieser Tiere hier in K√∂ln nun erst einmal aus. "Iwan" hatte hier zuletzt j√§hrlich Fohlen gezeugt. Erst vor wenigen Wochen kam eine kleine Stute zur Welt, die weiter bei uns leben soll. Tsch√∂√∂, "Iwan"."
Quelle:https://www.facebook.com/zoo.koeln/
(27.09.2023, 14:13)
cajun:   Im Zoo wurden heute die Pl√§ne zum weiteren Ausbau des Savannenprojektes vorgestellt. Die beiden verbliebenen Giraffen werden demn√§chst ausziehen. Ein Datum zum Baustart gibt es noch nicht. Sobald das Bauvorhaben abgeschlossen ist, kommen Nacktmulle als Mitmieter in das modernisierte Haus. Die Giraffengruppe wird dann neu zusammen gestellt. Zu den Impalas in der Meldung leider kein Ton:
"Giraffenanlage wird modernisiert
Zweiter Teil der Magomba-Savanne im Kölner Zoo entsteht
Gr√∂√üere Innen- und Au√üenfl√§chen, zus√§tzliche Besch√§ftigungsm√∂glichkeiten, neue Einblicke f√ľr die Besucher
Förderverein stellt 125.000 Euro bereit
Der K√∂lner Zoo hat heute die Pl√§ne zur Modernisierung und Erweiterung seiner Giraffenanlage vorgestellt. Er investiert daf√ľr knapp 7 Mio. Euro. Mit diesem neuen Bereich vollendet der Zoo gem√§√ü seines Masterplans die Magomba-Savanne, die aus der optimierten Giraffenanlage und der im Juni 2023 bereits er√∂ffneten neuen Nashornhaltung besteht. Der exakte Startschuss der Arbeiten f√ľr die Giraffenanlage ist noch nicht terminiert.

Durch einen Anbau und neue Raumaufteilungen w√§chst der Innenbereich der K√∂lner Giraffenhaltung auf fast 400 m2. Dadurch bieten sich viele neue M√∂glichkeiten f√ľr ein noch verhaltensgerechteres Management der gr√∂√üten Lands√§uger der Erde. So z.B. durch mehr Bewegungsfreiheit, variable Innenfutterk√∂rbe in ‚ÄěGiraffenh√∂he‚Äú sowie den Einbau einer Trainingswand zur Tierbesch√§ftigung und einer Waage f√ľr regelm√§√üige Gewichts-Check-ups.

Gute Aussichten ‚Äď f√ľr Tiere, G√§ste und Besch√§ftigte. Zoo zeigt erstmals Nacktmulle

Was f√ľr die Tiere gilt, gilt auch f√ľr die Zoobesucher: mit dem hellen, mit gro√üen Fenstern gegliederten Anbau an das bisherige Giraffenhaus haben auch G√§ste mehr Platz und bessere Einblicke auf die Tiere. Das neue Edukationskonzept f√ľr Jung und Alt sorgt f√ľr spannende Aha-Momente rund um die afrikanischen Riesen. Zudem wird die gesamte Technik des in den 60er Jahren erbauten K√∂lner Giraffenhauses auf neuesten Stand gebracht, was die t√§gliche Arbeit der Tierpflegerinnen und Tierpfleger erleichtert. Die Modernisierung bringt auch in Sachen Nachhaltigkeit Vorteile: Das Haus wird u.a. ged√§mmt und erh√§lt ein Gr√ľndach. Darunter werden sich nicht nur Giraffenk√∂pfe tummeln. Denn nach Fertigstellung des Hauses ziehen erstmals Nacktmulle auf eine separate Anlage im Innenbereich. Ihre k√ľnftigen Nachbarn, die in Zoos nur sehr selten gehaltenen madagassischen Ringelschwanzmungos, erhalten ebenfalls neue Innen- und Au√üengehege.

Neues wird auch der Giraffen-Außenbereich bieten. Er ist mit rund 3.000 m2 deutlich größer als der bisherige Bereich. Bepflanzung und Wegeeinfassung werden komplett neu gestaltet. Zoogäste können sich auf spannende Beobachtungs- und zusätzliche Ausruhmöglichkeiten freuen. Gute Aussichten also allenthalben.

Starke Partner der Zootiere

Der F√∂rderverein des K√∂lner Zoos unterst√ľtzt den Umbau mit 125.000 Euro. Uwe Sch√∂neberg, Freundeskreis-Vorsitzender, und Dr. Klaus Tiedeken, Schatzmeister, √ľbergaben die Summe heute an den Zoo. ‚ÄěDas Konzept f√ľr die neue Giraffenanlage zeigt einmal mehr: Der K√∂lner Zoo denkt gro√ü und hat viel vor. Der F√∂rderverein ist bei der Realisierung dieser Vorhaben ein ebenso verl√§sslicher wie langj√§hriger Partner‚Äú, so Uwe Sch√∂neberg. Er und Mitvorstand Dr. Klaus Tiedeken scheiden nach vielen Jahren ehrenamtlicher Arbeit aus der Leitung des Zoof√∂rdervereins aus. Theo Pagel und Christopher Landsberg, Vorst√§nde des Zoos, dankten im Namen aller gro√üen und kleinen Zootiere ausdr√ľcklich f√ľr die geleistete Arbeit.

Seit 1982 engagieren sich B√ľrgerinnen und B√ľrger aus K√∂ln und dem Umland im Zoo-F√∂rderverein. Zusammen haben die Mitglieder bereits zahlreiche Gro√üprojekte mitangesto√üen und wichtige Beitr√§ge f√ľr deren Realisierung geleistet. Das 1985 er√∂ffnete ‚ÄěUrwaldhaus‚Äú f√ľr Menschenaffen war das erste Gro√üprojekt, f√ľr das sich die Freunde des K√∂lner Zoos engagierten. Seitdem folgten viele weitere, vom Elefantenpark √ľber den ‚ÄěHippodom‚Äú bis zum ‚ÄěArnulf-und-Elizabeth-Reichert-Haus‚Äú.

Zwei Seiten einer Medaille: Erhaltungszucht in Köln wird ergänzt durch Kooperation mit kenianischer Naturschutzinitiative

Giraffen z√§hlen zu den Publikumslieblingen im K√∂lner Zoo. Derzeit leben hier mit ‚ÄěMaru‚Äú und ‚ÄěKoobi‚Äú zwei Tiere aus der Unterart der Netzgiraffen. Zwei weitere Giraffen wurden in Absprache mit dem Europ√§ischen Erhaltungszuchtprojekt vor einiger Zeit bereits in den Zoo Stuttgart abgegeben. Zum Start der Umbauarbeiten werden die verbliebenen beiden Tiere ebenfalls in einen anderen Zoo vermittelt. Nach Fertigstellung wird die Giraffenanlage als Teil der neuen ‚ÄěMagomba-Savanne‚Äú einmal Platz f√ľr eine neue Giraffen-Herde bieten. Der K√∂lner Zoo kann dann auch wieder die Erhaltungszucht bei dieser bedrohten Art beginnen.

Laut Weltnaturschutzunion (IUCN) ist die Population der Giraffen in den afrikanischen Savannen in den vergangenen 30 Jahren um knapp 40 Prozent gesunken. Nach Sch√§tzungen leben heute weniger als 80.000 Giraffen in ganz Afrika. Gr√ľnde f√ľr die Bestandsabnahme sind vor allem Lebensraumverlust, Wilderei und Konflikte zwischen Mensch und Tier. An das Giraffen-Neubauprojekt im K√∂lner Zoo soll ein Schutzvorhaben in Kenia angeschlossen werden. Hierf√ľr arbeitet der K√∂lner Zoo mit dem Verein ‚ÄěChance e.V.‚Äú zusammen. Dieser kooperiert mit der kenianischen ‚ÄěMara Siana Conservancy‚Äú, die ein dorfeigenes Naturschutzgebiet betreibt, vielleicht im sch√∂nsten Teil des beeindruckenden Mara-√Ėkosystems in Kenia. ‚ÄěChance e.V.‚Äú und der K√∂lner Zoo wollen k√ľnftig gemeinsam diese Initiative f√ľr nachhaltige Entwicklung, eine lebenswerte Zukunft und Gerechtigkeit unterst√ľtzen. In dem Projektgebiet gibt es auch Netzgiraffen, die davon profitieren werden."
Quelle:https://www.koelnerzoo.de/aktuell
(19.09.2023, 16:14)
cajun:   Man ist stolz auf eine Zooerstzucht. Neun Purpur Kukrinattern sind am Wochenende geschl√ľpft. K√∂ln ist anscheinend der einzige Zoo, der diese Art h√§lt. Einige wenige Privathalter komplettieren mit ihren Tieren den Bestand in menschlicher Obhut.
(30.08.2023, 13:42)
cajun:  
Der Pelikannachwuchs von Mai wird vorgestellt:
"Vier kleine Pelikane
Ende Mai sind im K√∂lner Zoo vier Rosapelikane geschl√ľpft. Sie sind auf der Insel des Pelikanweihers zu sehen. Einer der Jungv√∂gel schwimmt bereits ab und an mit den Eltern. Die drei weiteren werden schon bald das Wasser erobern. Der Nachwuchs hat im Gegensatz zu den wei√ü-rosa-gef√§rbten Alttieren noch ein dunkles Gefieder.

Der K√∂lner Zoo h√§lt seit vielen Jahrzehnten Pelikane. Diese k√∂nnen sehr alt werden. Manche der K√∂lner Pelikane sind schon deutlich √ľber 50. Mit den Jungv√∂geln sind es nun 20 Exemplare, die im Zoo leben. Rosapelikane ‚Äď der Name bezieht sich auf das leicht rosa gef√§rbte Gefieder ‚Äď kommen in der Wildnis von S√ľdosteuropa √ľber Klein- und Mittelasien bis Indien vor. Das Gros der Population ist im s√ľdlichen Afrika beheimatet. Die Art ist nicht bedroht, jedoch nehmen die Best√§nde ab."
Quelle:https://www.koelnerzoo.de/aktuell
(11.08.2023, 11:55)
cajun:   Zoo K√∂ln; Nachwuchs Juli 2023:
01.7.2023
Zwergb√§rblinge, Prachtflossensauger, Panzerwelse, Madagaskar-√Ąhrenfische, Vogelkop-Blauaugen, Endlers Guppys,

12.7.2023
7 Rotschnabelenten

18.7.2023
8 T√ľpfelpfeifg√§nse

27.7.2023
3 Schopfenten

30.7.2023
1 Ringelschwanzmungo
Quelle:https://www.koelnerzoo.de/aktuell

Neben dem sehr erfreulichen Nachwuchs bei den Ringeschwanzmungos vom Ende des Monats Juli sind aktuell im August auch acht Glanzenten geschl√ľpft.

(10.08.2023, 13:06)
cajun:   Das unten in den Geburten gemeldete Fohlen ist ein kleiner Hengst:
"Ferien-Fohlen-Freude: Seltenes Przewalskipferd im Kölner Zoo geboren
Ferien-Freude im K√∂lner Zoo. Ende Juni kam hier ein m√§nnliches Przewalskipferd zur Welt. Mutter ist die siebenj√§hrige ‚ÄěLuna‚Äú. Sie hat bereits einmal ein Fohlen gro√ü gezogen. Der Vater hei√üt ‚ÄěVandan‚Äú. Es ist sein drittes Jungtier. ‚ÄěVandan‚Äú kam 2017 im Zoo in Prag zur Welt. Er lebt seit drei Jahren im Rahmen des Europ√§ischen Erhaltungsprogramms (EEP) als Zuchthengst in K√∂ln. Im K√∂lner Zoo tummeln sich damit nun zwei Fohlen auf der Anlage ‚Äď erst im M√§rz war hier ein Jungtier bei dieser seltenen Art zur Welt gekommen. Die Herde umfasst nun insgesamt sieben Tiere. Zoo-G√§ste k√∂nnen den Wildpferdnachwuchs besonders gut von den Terrassen und Anlagen des neuen ‚ÄěChiperman‚Äôs‚Äú-Imbiss beobachten. Das Spiel-, Genuss- und Relax-Areal mit Strandk√∂rben und Holzwellenliegen hatte der Zoo im Fr√ľhling eingeweiht.

Die kraftvollen Przewalskipferde sind auf der Roten Liste der Weltnaturschutzunion als ‚Äěendangered‚Äú (stark gef√§hrdet) gelistet. Zoos sind schon lange f√ľr den Erhalt dieser Wildpferdeart aktiv. Voran gingen die Biologen des K√∂lner Zoos, die Pionierarbeit als ‚ÄěArtenretter‚Äú leisteten. Mehr als 30 Jahre managten sie das Erhaltungsprogramm f√ľr die Przewalskipferde. Sie koordinierten u.a., dass neue Best√§nde im riesigen Reservat Hortobagy in der ungarischen Puszta sowie komplett frei umherziehende Wildbest√§nde in der Mongolei und in China aufgebaut werden konnten.

Der Zoo: Arche f√ľr den Artenschutz
Przewalskipferde sind damit das Paradebeispiel f√ľr die Rettung eines Wildtieres, das ohne den Einsatz von Zoos nicht √ľberlebt h√§tte. Bereits 1969 war diese Art im nat√ľrlichen Verbreitungsgebiet, den Trockensteppen der Mongolei und Chinas, ausgestorben. Seit 1992 existieren die von K√∂ln aus angeschobenen Wiederansiedlungsprojekte. In der Mongolei und in China ziehen mittlerweile wieder auf f√ľnf Populationen aufgeteilte Wildpferde durch die Steppen und Halbw√ľsten. Alle gehen auf in Menschenobhut gez√ľchtete Tiere zur√ľck. Drei bis vier Stuten werden im Schnitt pro Jahr aus europ√§ischen Zoos allein in die Mongolei gebracht, um dort die wiederangesiedelten Best√§nde zu st√ľtzen. Der Populationstrend w√§chst insgesamt wieder. Experten gehen derzeit von 180 in der Wildnis lebenden Przewalskipferd-Paaren aus. Auch im ungarischen Nationalpark Hortobagy ziehen die Przewalskipferde frei umher. Seit 26 Jahren unterst√ľtzt der K√∂lner Zoo das Schutzprojekt in Ungarn je nach Bedarf mit Tieren zur Auswilderung, Geld oder biologischem Know-how.

Zur Biologie der Przewalskipferde
In der Wildbahn verlassen beide Geschlechter die Geburtsgruppe im Alter von ein bis zwei Jahren. Junghengste und von st√§rkeren Konkurrenten abgel√∂ste Haremshengste bilden Junggesellengruppen. Dar√ľber hinaus kommen auch einzeln lebende Hengste vor. Im Alter von f√ľnf bis sieben Jahren versuchen sie eine Stute im Kampf mit Haremshengsten zu √ľbernehmen oder aber mit umherziehenden Jungstuten eine neue Gruppe zu bilden.

Die Streifgebiete der Gruppen √ľberlappen sich, es werden keine Territorien verteidigt. Wesentliche Bestandteile dieser Streifgebiete sind ausreichend Grasnahrung und permanente Wasserstellen. Auch im Rahmen des EEPs werden Junghengste nach ein bis zwei Jahren in einer Hengstgruppe untergebracht, wo sie im Kampfspiel die geschlechtstypischen Verhaltensweisen ein√ľben k√∂nnen. Jungstuten werden vielfach ebenfalls f√ľr einige Jahre in Stutenherden untergebracht."
Quelle:https://www.deutscherpresseindex.de/2023/07/06/ferien-fohlen-freude-seltenes-przewalskipferd-im-koelner-zoo-geboren/
(06.07.2023, 13:08)
cajun:   Der Rest vom Mai und die Nachzuchten vom Juni 23:
Bemerkenswert viele V√∂gel und dazu noch ein drittes Schneekranichk√ľken, bei den Huftieren ein P- Pferd:

17.5.2023
4 Sundaenten

20.5.2023
1 Turteltaube

22.5.2023
7 Meißner Widder

25.5.2023
20 Kappensäger

26.5.2023
1 Rosapelikan

28.5.2023
12 Gänsesäger, 5 Radjahgänse

30.5.2023
2 Schwalbensittiche, 2 Schneekraniche

01.6.2023
6 Braunkopfenten, 2 Trompeterschwäne, 5 Rotkopfgänse, 9 Orinokogänse, 5 Kupferspiegelenten

02.6.2023
2 Paradieskraniche, 1 Eiderente

04.6.2023
9 Riesentafelenten, 8 Rosenschnabelenten

07.6.2023
4 T√ľpfelpfeifg√§nse, 1 Spatelente

08.6.2023
4 Rothalsgänse, 8 Kanadapfeifenten, 1 Abdimstorch

11.6.2023
2 Zwerggänse

12.6.2023
3 Javapfeifgänse, 8 Zwergsäger

13.6.2023
1 Asiatischer Elefant, 1 Wisent

14.6.2023
1 Schneekranich, 1 Dickschnabelreiher

15.6.2023
2 Kurzschopftauben, 1 Rotkopfente

16.6.2023
2 Kronenkiebitze

23.6.2023
1 Przewalskipferd
Quelle:https://www.koelnerzoo.de/aktuell


(28.06.2023, 10:39)
W. Dreier:   Noch f√ľr jene , die kein Russisch k√∂nnen: in zoologischen Abhandlungen in selbiger Sprache hei√üen Scheekraniche oft auch (lautmalerisch sprachlich) umschrieben "sterch" - genau: Storch - deutsche Forscher unter Peter dem Ersten in Sibirien!
(07.06.2023, 17:38)
cajun:   Eine tolle Nachricht:
"Schneekraniche geschl√ľpft
K√∂ln, 7. Juni 2023. Im K√∂lner Zoo sind zwei Schneekraniche geschl√ľpft. Eines der K√ľken wird per Handaufzucht, das andere durch Mandschurenkranich-‚ÄěPflege-Eltern‚Äú gro√ügezogen. Damit haben die leiblichen Eltern die Chance, in diesem Jahr erneut zu br√ľten und f√ľr Nachwuchs bei diesen hochgef√§hrdeten V√∂geln zu sorgen. Zoo-Vogelkurator Bernd Marcordes und sein Team stellen auf diese Art Tiere f√ľr die Erhaltungsprogramme europ√§ischer Zoos zur Verf√ľgung.

Ziel ist, die Reserve-Best√§nde in Menschenhand bei dieser immer seltener werdenden Spezies m√∂glichst breit aufzustellen und Tiere in die Ursprungsgebiete r√ľckzuf√ľhren. Zoos haben in der Vergangenheit bereits Schneekraniche ausgewildert und die nat√ľrlichen Best√§nde damit gest√§rkt.

Schneekraniche werden in der Wildnis ungef√§hr 20 Jahre alt. In Zoos leben sie in der Regel deutlich l√§nger und erreichen z.T. das 60. Lebensjahr. Ausgewachsene Tiere sind rund 140 cm gro√ü und 6 Kilogramm schwer. Schneekraniche tragen ihren Namen aufgrund des bei ausgewachsenen Tieren typischen wei√üen Federkleids. Frisch geschl√ľpfte Junge weisen kurze, dichte Dunen auf der K√∂rperoberseite auf, die intensiv r√∂tlich-kastanienbraun sind. Die K√∂rperunterseite ist eher hell mit einer leicht gelblichen T√∂nung. Das zweite Dunenkleid, das Jungv√∂gel ab der zweiten bis dritten Lebenswoche tragen, ist weniger intensiv und weist r√∂tlich-graue T√∂ne auf. Ab dem dritten Lebensjahr ist das Gefieder durchgehend wei√ü.

Schneekraniche benötigen feuchte Lebensräume. Sie sind sehr ruffreudig. Sie verteidigen ihr Revier stark und zeigen dabei oftmals ein Dominanzverhalten. Die Vögel leben in monogamen Paarbeziehungen; Paare können mehrfach Jungtiere aufziehen.

Die auch Nonnenkranich genannte Art z√§hlt zu den Allesfressern. Zur Nahrung geh√∂ren u.a. Wurzelknollen, kleine Nagetiere, Fische und Insekten. Sie sind v.a. durch Lebensraumzerst√∂rung und Klimawandel stark bedroht. Schneekraniche sind nur sehr schwer zu sch√ľtzen, da sie als Zugv√∂gel an verschiedenen Stellen auf der Nordhalbkugel leben und br√ľten. Bei ihren Wanderungen durchstreifen sie viele L√§nder, darunter China und Russland. Eine Koordination der Schutzbem√ľhungen ist daher sehr schwer. Dennoch wird u.a. im ‚ÄěGlobal Animal Survival Plan‚Äú versucht, weltweite Kooperationen und Erhaltungszuchtprogramme zu schmieden, um den Bestand dieser Art zu sichern. Der K√∂lner Zoo freut sich daher umso mehr √ľber Nachwuchs bei dieser Art."
Quelle:https://www.koelnerzoo.de/aktuell
(07.06.2023, 14:29)
cajun:   Weitere Nachzuchten stehen online. Wieder einmal reichlich V√∂gel.

April
06.4.2023
2 Weißnackenmoorantilopen

09.4.2023
6 Gelbbrust-Pfeifgänse

10.4.2023
Langschnäuzige Seepferdchen

15.4.2023
15 Inkaseeschwalben

16.4.2023
4 T√ľpfelpfeifg√§nse, 3 Moorschnucken

20.4.2023
2 Rotschnabel-Pfeifgänse

21.4.2023
5 Meißner Widder

06.4.2023
2 Turteltauben

30.4.2023
1 Kupferspiegelente


2023
Mai
03.5.2023
2 Erdwardsfasane, 1 Argusfasan

08.5.2023
8 Rotschnabel-Pfeifgänse

10.5.2023
1 Diepholzer Gans, 2 Kronenkiebitze, 1 Schwarznacken-Fruchttaube

11.5.2023
2 Maskenkiebitze

Quelle:https://www.koelnerzoo.de/aktuell
(22.05.2023, 15:25)
cajun:   Ein Neuzugang im Zoo:
"Der K√∂lner Zoo h√§lt seit Neuestem Azara-Agutis. Die Nagetiere stammen aus S√ľdamerika.
Die quirligen Tiere, die maximal 20 Jahre alt werden, z√§hlen zur Ordnung der Nagetiere und bilden dort die Unterordnung der Meerschweinchenartigen. Im Gegensatz zu den Meerschweinchen haben Agutis d√ľnnere und l√§ngere Beine, mit denen sie sehr schnell rennen k√∂nnen.
Das Fell der Azara-Agutis ist auf dem R√ľcken braun bis r√∂tlich gef√§rbt. Bauchw√§rts sind die Nager wei√ü bis gelblich. Auff√§llig sind die abstehenden Ohren. Agutis werden ziemlich gro√ü. Ihr Kopf-Rumpf-Umfang betr√§gt 42 bis 62 Zentimeter. Die Tiere wiegen zwischen eineinhalb und vier Kilogramm.
Die tagaktiven Azara-Agutis bewohnen das √∂stliche und mittlere S√ľdamerika. Als Lebensraum bevorzugen sie Regenw√§lder und andere Feuchtgebiete wie z.B. Sumpfland. Seltener kann man sie auch in der offenen Pampa antreffen. Agutis haben ein festes Territorium. Dieses verteidigen sie gegen√ľber fremden Artgenossen heftig. Als Drohgeb√§rde stellen sie die R√ľckenhaare auf und geben Laute von sich, die an Hundegebell erinnern.
Agutis sind Allesfresser, in der Regel fressen sie N√ľsse, Samen, Wurzeln und Fr√ľchte. Agutis folgen oft Affen, um herunterfallende Fr√ľchte aufzusammeln. Sie selbst stehen bei vielen s√ľdamerikanischen Raubtieren ‚Äď so z.B. Boa, Jaguar oder Ozelot ‚Äď auf dem Speiseplan. In manchen Regionen werden sie auch von Menschen bejagt.
Agutis k√∂nnen sich das ganze Jahr √ľber fortpflanzen. Dabei haben sie ein ganz besonderes ‚ÄěLiebesritual‚Äú: Das M√§nnchen bespritzt das Weibchen mit Urin, worauf das Weibchen zu tanzen beginnt. Dies wiederholt sich mehrere Male, schlie√ülich kommt es zur Paarung. Nach gut 100 Tagen werden ein bis zwei Jungtiere geboren. Der Nachwuchs hat bereits Fell und ist Nestfl√ľchter, d.h. Aguti-Jungtiere k√∂nnen schon eine Stunde nach der Geburt laufen.
Die Best√§nde des Azara-Agutis sind abnehmend. Neben Lebensraumverlust ist die Bejagung wegen ihres schmackhaften Fleischs ein Problem. Jedoch ist noch immer zu wenig √ľber Vorkommen und Lebensweise im Freiland bekannt."
Quelle:https://www.facebook.com/zoo.koeln/?locale=de_DE
(04.05.2023, 14:01)
cajun:   Erg√§nzung: Laut HP (Geburtenliste) sind sogar zwei Jungtiere am 06.04.23 bei den Mrs Grays geboren worden. Weshalb nur eines durch die Presse l√§uft.... ?!?
https://www.koelnerzoo.de/aktuell
(21.04.2023, 09:41)
cajun:   Der Zoo meldet die Geburt eines Mrs. Gray Wasserbocks (Wei√ünackenmoorantilope) in der Presse. Das Jungtier ist weiblich und wurde Anfang April geboren. Vor zehm Jahren wurde der Freilandbestand auf ca 4000 Tiere gesch√§tzt, Tendenz abnehmend.
https://www.tag24.de/koeln/koelner-zoo/extrem-seltenes-wesen-verzaubert-besucher-des-koelner-zoos-2811361
(21.04.2023, 09:35)
Tim Sagorski:   Ich war am vergangenen Donnerstag zu meinem diesj√§hrigen Erstbesuch in K√∂ln, nur mal kurz die Neuigkeiten zusammengefasst:

- das gro√üe Panoramabecken vor Kopf im Aquarium wird gerade auf bedrohte Fische aus Madagaskar umger√ľstet
- im Hippodom wird die ehemalige Ginsterkatzen- / Sonnenh√∂rnchen-Anlage f√ľr eine neue Art umgebaut
- au√üer den Coscorobas hatten auch die H√ľhnerg√§nse in der benachbarten Anlage (schon gr√∂√üeren) Nachwuchs
- nach einigen Jahren (+ Zucht) hinter den Kulissen und in der Flugschau sind jetzt zwei Brahminenweihen in der Schau, und zwar in der Freiflugvoliere am Regenwald
- der Regenwald selbst wird, nach dem Brand im letzten Jahr, bald nochmal zwecks Umbau geschlossen und nur spartanisch besetzt, im Freiflug sah ich nur einen √Ąhrentr√§gerpfau, Krontauben und eine bunt gemischte Gruppe von allen gehaltenen Pfeifg√§nsen.
- Im alten Gibbon-Gehege sitzen jetzt Pfauen-Truth√ľhner, Gibbons noch im Elefantenhaus, √Ąhrentr√§ger freilaufend, vom Palawan-Stachelschwein war nichts zu sehen.
- Otter- und Hornvogel-Anlage waren vom Gitter "befreit" und unbesetzt
- Nach dem Tod der alten Haubenlangur-Dame ist die Languren-Anlage bei den Menschenaffen leer und wird ebenfalls umgebaut
- in der Fasanerie sind zwei Krauskopfarassaris eingezogen, daf√ľr habe ich nirgendwo Balistare und Riesentukane gesehen
- Bisons und Moschusochsen sind weg, die Bauarbeiten f√ľr die Nashorn-Anlage kommen augenscheinlich gut voran


(12.04.2023, 12:21)
cajun:   @Patrick: Na, sauber. So soll es laufen ;-)
(10.04.2023, 23:48)
Patrick Kalscheuer:   ...kann ich best√§tigen...
(10.04.2023, 16:50)
cajun:   K√∂ln meldet auf seiner Facebook Seite den Schlupf von Coscoroba Schw√§nen.
Dazu seien hier die Nachzuchten vom März 2023 eingestellt.
1 Przewalskipferd
1 Schwarznacken-Fruchttaube
1 Purpurbrust-Fruchttaube
2 Kurzschopftauben
1 Purpurbrust-Fruchttaube
Quelle: https://www.koelnerzoo.de/aktuell
(10.04.2023, 16:27)
cajun:   Der Zoo hat es ja bereits in einem Jahresbericht erw√§hnt, aber aktualisiert nun die Ank√ľndigung. Die hauseigene Nachzucht
"Bindi" wird voraussichtlich im Mai/ Juni erstmals Nachwuchs bekommen. Vater ist der nach Frankreich abgegebene Zuchtbulle "Sang Raja".
Quelle: https://www.t-online.de/region/koeln/id_100154808/koelner-zoo-die-elefanten-familie-von-mama-bindi-erwartet-nachwuchs.html
(03.04.2023, 20:09)
cajun:   Auf Facebook verk√ľndet der Zoo weiblichen Nachwuchs bei den Deutschen Schwarzbunten Niederungsrindern. Der K√∂lner Zoo widmet sich auf dem Clemenshof dem Erhalt alter, vom Aussterben bedrohter heimischer Nutztierrassen..
Quelle:https://www.facebook.com/zoo.koeln/?locale=de_DE
(23.03.2023, 14:02)
cajun:   Die bemerkenswerten Nachzuchten der letzten Monate gingen auf Reisen:
‚ÄěOp j√∂ck‚Äú von K√∂ln bis Singapur ‚Äď Artenschutz kennt keine Grenzen!
Wir vom K√∂lner Zoo arbeiten beim Thema Erhalt der biologischen Vielfalt mit Partnern in aller Welt zusammen. J√ľngst sendeten wir Nachzuchten verschiedener bedrohter Arten aus der Terrarien-Abteilung an den Singapur. Ziel ist der Ausbau von Erhaltungszuchtprogrammen bei diesen Arten. Dies bedeutet, dass bei diesen seltenen Tieren nun auch in Singapur Best√§nde aufgebaut werden k√∂nnen. Der Singapur Zoo geh√∂rt zu den bekanntesten und fortschrittlichsten Zoos in S√ľdostasien. Er setzt sich ebenfalls stark f√ľr Artenschutz ein. Auch der K√∂lner Zoo wird diese seltenen Arten weiter z√ľchten und zeigen.

Nach Singapur gingen:
Gr√ľne Marmorkr√∂tchen (Scaphiophryne marmorata); Bedrohungsstatus laut Weltnaturschutzunion IUCN: ‚ÄěGef√§hrdet‚Äú
Kronengeckos (Correlophus ciliatus); IUCN-Bedrohungsstatus: ‚ÄěGef√§hrdet
Chinesische Tigergeckos (Goniurosaurus luii); IUCN-Bedrohungsstatus: ‚ÄěGef√§hrdet‚Äú
Huulien-Tigergeckos (Goniurosaurus huuliensis); IUCN-Bedrohungsstatus: ‚ÄěVom Aussterben bedroht‚Äú
Zackenerdschildkr√∂ten (Geoemyda spengleri); IUCN-Bedrohungsstatus: ‚ÄěStark Gef√§hrdet"

Im K√∂lner Zoo verantwortlich f√ľr Tiertransporte ist Kurator Bernd Marcordes. Transportunternehmen war das darauf spezialisierte Tierreiseb√ľro Gradlyn Petshipping.
Dass √ľberhaupt Nachzuchten dieser anspruchsvoll zu haltenden Tiere versendet werden konnten, verdankt der Zoo seinem Terrariums-Team um Reviertierpflegerin Anna Rauhaus. Dieses sorgt mit Expertise und Know-how fortw√§hrend f√ľr Nachzuchterfolge bei bedrohten Arten. Allein 2022 war von den 40 in der Terrariums-Abteilung vermehrten Amphibien- und Reptilienarten die H√§lfte laut Weltnaturschutzunion IUCN als bedroht gelistet ‚Äď entweder als ‚ÄěGef√§hrdet‚Äú, ‚ÄěStark gef√§hrdet‚Äú oder als ‚ÄěVom Aussterben bedroht‚Äú.
Aus ‚ÄěSchlecht‚Äú mach ‚ÄěGut‚Äú! Einige der Gr√ľndertiere der jetzt an Singapur abgegebenen K√∂lner Nachzuchten stammen aus beh√∂rdlichen Beschlagnahmungen. Wir hatten damals geholfen, diese Tiere bei uns aufzunehmen. Insgesamt werden derzeit in der Terrarien-Abteilung des Zoo-Aquariums mehr als 20 Arten, die im Rahmen von Beh√∂rdenhilfen aus Beschlagnahmungen √ľbernommen wurden, gehalten. Durch Vermehrung und Weitergabe der Nachzuchten an andere Zoos ‚Äď in diesem Fall den Singapur Zoo ‚Äď entsteht ein internationales Erhaltungszuchtnetzwerk f√ľr bedrohte Arten. Zu einem sp√§teren Zeitpunkt k√∂nnen die daraus stammenden Tiere f√ľr Auswilderungen zur Verf√ľgung gestellt werden. So kann aus etwas Schlechtem, dem illegalen Tierhandel, schlussendlich sogar etwas Gutes entstehen!"
Quelle:https://www.facebook.com/zoo.koeln/?locale=de_DE
(16.03.2023, 14:20)
Gudrun Bardowicks:   Tolle Nachzuchterfolge besonders bei Reptilien, Fischen und Korallen.
(01.03.2023, 22:35)
cajun:   Trotz der Wintermonate reichlich Nachzuchten in K√∂ln, neben den schon gemeldeten.
Hier die von Dez./22 und Jan./23:

01.12.2022
10 Tobago-Raketenfrösche, 10 Gelbkopfgeckos, 2 Salomonen-Zipfelfrösche

06.12.2022
2 Huu-Lien-Tigergeckos

09.12.2022
102 Langschnäuzige Seepferdchen, 17 Zebra-Seenadeln

11.12.2022
1 Banteng

23.12.2022
10 Schwäbisch-Hällische Schweine

29.12.2022
1 Bambusgorgonie, 6 Hornkrallen, 50 Weichkorallen, 7 Lederkorallen, 14 Steinkorallen, 18 Hammerkorallen, 12 Kristallkorallen, 2 Elefantenhaut-Korallen,

31.12.2022
35 Madagaskar-Hechtlinge, 44 Asiatische Flussnadeln

2023
Januar

02.1.2023
20 Mangrovenquallen, 2 Norway-Tigergeckos

03.1.2023
11 Zwergseepferdchen

10.1.2023
10 Gr√ľne Wasseragamen

17.1.2023
3 Natalias Nackenstachler

18.1.2023
2 Chinesische Tigergeckos

25.1.2023
2 Natalias Nackenstachler

28.1.2023
21 Zieglers Krokodilmolche, 1 Ninh-Thuan-Engmaulfrosch

30.1.2023
1 Weißgesichtssaki
Quelle:https://www.koelnerzoo.de/aktuell


(01.03.2023, 12:22)
cajun:   In K√∂ln gab es am 30.01.23 Nachwuchs bei den Wei√ügesichtssakis.
Quelle:https://www.koelnerzoo.de/aktuell
(23.02.2023, 12:37)
cajun:   √úber FB meldet der Zoo den Schlupf von drei Trauerschw√§nen am 31.01.23.
(21.02.2023, 10:33)
cajun:   Der m√§nnliche, wei√üe Trampeltiernachwuchs (Kasper) vom letzten Jahr ist an den Tierpark M√ľritz abgegeben worden meldet der Zoo √ľber Facebook.
(08.02.2023, 13:57)
cajun:   Eines der vielen Programme, an denen sich der Zoo K√∂ln beteiligt:
"Seltenste Schildkr√∂tenart Vietnams: K√∂lner Zoo unterst√ľtzt Artenschutzprogramm
K√∂ln ‚Äď Die Annam-Bachschildkr√∂te ist "vom Aussterben bedroht" - diese Einstufung gilt als der h√∂chste Gef√§hrdungsstatus. Damit das vietnamesische Reptil in freier Wildbahn erhalten bleibt, unterst√ľtzt der K√∂lner Zoo ein Artenschutz-Programm.
Seit einigen Jahren wird das nur in Zentralvietnam vorkommende Reptil auf der Roten Liste der Weltnaturschutzunion (IUCN) gef√ľhrt. In freier Wildbahn gilt das gepanzerte Tier derzeit sogar als ausgestorben oder als funktionell ausgestorben, was bedeutet, dass die Art langfristig nicht eigenst√§ndig √ľberleben kann.
Zwar gibt es bereits asiatische Schutzprogramme, doch Erhebungen zeigen, dass die Tiere an keinem der untersuchten Orte nachgewiesen werden konnten.
Illegaler Handel und der stetige Lebensraumverlust haben in den vergangenen Jahren daf√ľr gesorgt, dass die Art in den 1930er-Jahren als verschollen galt. Erst um 1990 herum wurden die Tiere wieder gesichtet.
Seither tauchten die Reptilien allerdings auch im ostasiatischen Lebensmittelhandel auf, was Forscher darauf schließen ließ, dass Wildbestände nicht vollständig erloschen sein konnten.
Geeigneter Lebensraum f√ľr bedrohte Schildkr√∂te
Moderne Techniken, die den genetischen Fingerabdruck analysieren, konnten inzwischen untersuchen, in welchen Lebensr√§umen sich die Annam-Bachschildkr√∂te vorwiegend aufh√§lt und ob sich √ľbersehene Populationen versteckt halten.
Der K√∂lner Zoo unterst√ľtzte das Projekt im vergangenen Jahr mit 18.660 Euro. Weitere Finanzierungen sollen zudem erm√∂glichen, potenziell geeignete Lebensr√§ume zu untersuchen. Tats√§chlich wurde in diesem Zuge ein Standort gefunden, der f√ľr Erhaltungsma√ünahmen in freier Wildbahn geeignet sei, so der Zoo.
Nun gilt es, die noch vorhandenen Populationen zu untersuchen und die Ergebnisse der Studien und gef√ľhrten Interviews zu analysieren.
Quelle:https://www.tag24.de/koeln/koelner-zoo/seltenste-schildkroetenart-vietnams-koelner-zoo-unterstuetzt-artenschutzprogramm-2737236
(02.02.2023, 14:13)
cajun:   Auf FB weist der Zoo auf Baut√§tigkeiten im Aquarium hin. Der unten verlinkte Artikel aus der KR ist leider nur bezahlbar zu lesen:
"Wir k√§mpfen f√ľr den Artenschutz - und haben daf√ľr viele, viele Ideen. Ein spannender Beitrag in der K√∂lnische Rundschau zeigt, was wir aktuell anpacken. So bauen wir in unserem Aquarium einen Madagaskar-Schwerpunkt. Ins gro√üe Panoramabecken im Eingangsbereich ziehen z.B. wei√ü gepunktete Pollenbuntbarsche und Nosy-Be-Buntbarsche: allesamt hochbedrohte Fische, die es nur in Madagaskar gibt. Auch bei Bepflanzung und Edukations-Tools wird es spannende √Ąnderungen geben. Wir sind nicht nur hier vor Ort, sondern auch "ex situ", also auf Madagaskar, f√ľr den Erhalt der einzigartigen Tier- und Pflanzenwelt dort aktiv. Mit Partnern betreiben wir eine Forschungsstation und unterst√ľtzen Ranger, die z.B. illegale Rodungen verhindern. "
Quellen: https://de-de.facebook.com/zoo.koeln/
https://www.rundschau-online.de/koeln/koeln-innenstadt/koelner-zoo-das-bietet-die-neue-madagaskar-themenwelt-416849?cb=1674647073811
(25.01.2023, 12:49)
cajun:   Och. mensch heute ist (nach Basel) wirklich der Freitag der 13. bei den Zoomeldungen:
"Trauriger Fall im Kölner Zoo: Das Faultier, das am 1. Januar 2023 auf die Welt gekommen war, ist tot.
Ein neues Leben kann im Kölner Zoo regelmäßig gefeiert werden. Ständig bringen die hier lebenden Tiere Nachwuchs zur Welt. Auch traurige Abschiede sind an der Tagesordnung. Dass allerdings beides beim gleichen Tier in eine so kurze Zeitspanne fällt, ist ungewöhnlich.
Wie der Kölner Zoo am Freitag (13. Januar 2023) mitteilte, ist das Zweifingerfaultier-Jungtier, das erst am 1. Januar 2023 das Licht der Welt erblickt hatte, gestorben.
‚ÄěWir gehen davon aus, dass es nicht genug Milch getrunken hat und dadurch nicht ausreichend Kr√§fte aufbauen konnte‚Äú, hei√üt es in dem Facebook-Post, den der Zoo am Vormittag gegen 11 Uhr ver√∂ffentlichte.
Noch nicht mal einen Namen hatte das Jungtier bisher bekommen, selbst sein Geschlecht war noch unbestimmt. Daf√ľr h√§tte man es von Mutter ‚ÄěJumi‚Äú trennen m√ľssen, darauf wurde bisher verzichtet. Vater des Jungtiers ist ‚ÄěPerez‚Äú."
Quelle:https://www.express.de/koeln/koelner-zoo-jungtier-nur-zwoelf-tage-nach-der-geburt-tot-392020?cb=1673611409131
(13.01.2023, 13:07)
cajun:   Zehn Ferkel meldet der Zoo bei den schw√§bisch - h√§llischen Schweinen. Geboren bereits am 23.12.22
(12.01.2023, 13:52)
cajun:   Im K√∂lner Zoo musste heute ein Okapiweibchen aufgrund von Altersbeschwerden eingeschl√§fert werden. Ausz√ľge aus der Meldung dazu:
"Kisanga“ war mit fast 28 Jahren das älteste in Europa lebende Okapi
Dass ‚ÄěKisanga‚Äú unter den Fans des Zoos ein echter Publikumsliebling war, ist kein Zufall. 1995 in Rotterdam (Niederlande) geboren, kam sie bereits mit zwei Jahren an den Rhein, war seitdem K√∂lnerin. Mit fast 28 Jahren war sie bis zuletzt das mit Abstand √§lteste in Europa lebende Okapi.

Die Okapi-Gruppe umfasst damit noch vier Tiere, bekam allerdings erst 2022 im wahrsten Sinne des Wortes ‚Äěneues Leben‚Äú eingehaucht. Im Sommer kam mit Bulle ‚ÄěKijana‚Äú ein Jungtier zur Welt"
Quelle:https://www.express.de/koeln/seit-1997-in-koeln-das-schoenste-tier-im-zoo-eingeschlaefert-386722?cb=1672863329006
(04.01.2023, 21:22)
cajun:   Na, das nenne ich mal eine ordentliche Finanzspritze.....
"US-Erbschaft sichert Zukunft des Kölner Zoos
Der K√∂lner Zoo trauert um Elizabeth Reichert. Die US-Amerikanerin ‚Äď eine geb√ľrtige K√∂lnerin, die nach dem 2. Weltkrieg zusammen mit ihrem Mann Arnulf in die Vereinigten Staaten zog ‚Äď, verstarb Mitte Februar 2022 in den Vereinigten Staaten. Sie wurde 96 Jahre alt. Frau Reichert hinterl√§sst dem Zoo rd. 26 Millionen US-Dollar. Die Summe wurde in eine Stiftung eingebracht, aus der der Zoo fortan eine j√§hrliche Dividendenaussch√ľttung erh√§lt. Die erste Dividendenaussch√ľttung √ľber 700.000 US-Dollar ist nun beim Zoo eingegangen.

Christopher Landsberg, Vorstand des K√∂lner Zoos, hielt stellvertretend f√ľr den Zoo √ľber Jahre engen Kontakt zu Reichert. Landsberg, von Haus aus Rechtsanwalt, regelte u.a. die Gr√ľndung der Stiftung, in die das Verm√∂gen nun eingebracht wurde. Die j√§hrliche Dividenden-Aussch√ľttung d√ľrfte je nach Entwicklung der Kapitalm√§rkte in den kommenden Jahren von den heutigen 700.000 US-Dollar auf dann 1 bis 1,5 Millionen Euro steigen. Die Differenz zwischen der ersten und den k√ľnftig zu erwartenden Ertr√§gen liegt daran, dass ein deutlicher Teil des Verm√∂gens erst unterj√§hrig nach dem Ableben von Frau Reichert in die Stiftung eingebracht werden konnte. ‚ÄěFrau Reichert hat bis fast zuletzt ein selbstbestimmtes Leben gef√ľhrt und auch ihre finanziellen Angelegenheiten eigenst√§ndig gesteuert. Nach ihrem Tod konnten die Nachlassfragen wie vorher festgelegt geregelt werden. Die organisatorischen Vorg√§nge dazu haben aufgrund der notwendigen Sorgfaltspflicht und der Abgleichung zwischen US-amerikanischen und deutschen Bestimmungen mehrere Monate Zeit in Anspruch genommen. Die volle Ertragskraft der Stiftung entfaltet sich in den kommenden Jahren‚Äú, so Landsberg.

Dr. Ralf Unna, Aufsichtsratsvorsitzender des Zoos: ‚ÄěWir gedenken Herrn und Frau Reichert in Ehren. Gleichzeitig danke ich im Namen des Aufsichtsrats unserem Vorstand Christopher Landsberg, dass er alle mit diesem Erbe verbunden Fragen √ľber viele Jahre mit Ausdauer und Fachwissen erfolgreich geregelt und zu einem f√ľr unseren K√∂lner Zoo so bedeutenden Abschluss gef√ľhrt hat.‚Äú

Alles för de Dierche
Mitte Dezember informierten die US-amerikanischen Nachlassverwalter die Zoovorst√§nde √ľber den aktuellen Sachstand. Sie bezifferten das Verm√∂gen auf einen Wert von rd. 26 Millionen US-Dollar. Dieses Geld bildet den Grundstock einer Stiftung und aller k√ľnftigen Dividenden. Mit dieser Ewigkeitsregelung ist sichergestellt, dass der Zoo √ľber einen sehr langen Zeitraum und f√ľr viele kommende Generationen von diesem Erbe profitieren kann. Es war ferner Wunsch der Erblasserin, dass die Finanzmittel ausschlie√ülich in die tierhalterische Weiterentwicklung des Zoos flie√üen ‚Äď alles ‚Äěf√∂r de Dierche‚Äú also. Christopher Landsberg: ‚ÄěMit den Dividenden sichern wir dem Zoo bedeutende zus√§tzliche Einnahmen. Wir k√∂nnen Finanzierungsmodelle so k√ľnftig noch flexibler handhaben.‚Äú

Elizabeth Reichert emigrierte nach dem 2. Weltkrieg zusammen mit ihrem Mann Arnulf (1924 bis 1998) in die USA. Den Krieg in Deutschland √ľberlebten sie nur dank der Hilfe mutiger K√∂lner, die dem Juden Arnulf Reichert Verstecke boten. In den Vereinigten Staaten bauten Arnulf und Elizabeth Reichert mit viel kaufm√§nnischem Geschick einen Zoogro√ühandel auf. Das kinderlose Paar bedachte den K√∂lner Zoo aufgrund seiner Dankbarkeit K√∂ln gegen√ľber und seiner Liebe zu Tieren. Ihre Wahl fiel dar√ľber hinaus auf den K√∂lner Zoo, weil sie mit dem Erbe m√∂glichst vielen Menschen im Rheinland langfristig Nutzen bringen wollen. Rund eine Millionen Menschen finden hier Jahr f√ľr Jahr gemeinsam mit Familie und Freunden Entspannung und Erholung.

Stiftungserträge fließen in die Weiterentwicklung des Zoos
Den Zoo mit dem eigenen Nachlass bedenken ‚Äď und damit m√∂glichst breit und auf vielen Ebenen Gutes zu tun: Mit diesem Wunsch sind Arnulf und Elizabeth Reichert nicht allein. Der K√∂lner Zoo kann sich aktuell √ľber weitere neue Stiftungsertr√§ge in beachtlicher Gr√∂√üenordnung freuen. So sch√ľttete die ‚ÄěHans-und-Waltraud-Korbmacher-Stiftung‚Äú 2022 rd. 250.000 Euro aus. Die Stiftung war von Hans Korbmacher (1924 bis 2012) zugunsten des Zoos eingerichtet worden. Auch damals hatte Landsberg alles geregelt und daf√ľr gesorgt, dass die Stiftung zugunsten des Zoos eingerichtet werden konnte, auch in diesem Fall erst nach dem Tod der Ehefrau des Stifters. Mit dem Tod von Waltraud Korbmacher Ende Dezember 2021 konnten in den darauffolgenden Monaten alle erforderlichen Formalit√§ten geregelt werden, sodass erstmals eine Aussch√ľttung in dieser H√∂he m√∂glich wurde.

Dank einer Aussch√ľttung der ‚ÄěBlumberg-Stiftung‚Äú, die ebenfalls zugunsten des Zoos sowie zus√§tzlich der ‚ÄěSOS Kinderd√∂rfer‚Äú errichtet wurde, summieren sich die Ertr√§ge aus den von Landsberg verwalteten Stiftungen zum Jahreswechsel auf insgesamt knapp 1 Mio. Euro. Das versetzt den Zoo in die Lage, auch weiterhin in neue Tieranlagen zu investieren. ‚ÄěDen Zoo macht es sehr froh, auf diese Art bedacht zu werden. Es zeigt, wie viel Vertrauen uns als K√∂lner Institution entgegengebracht wird, und dass wir beim Thema Erbschaften und Fundrainsing professionell aufgestellt sind. Hier k√∂nnen Nachl√§sse nachhaltig und produktiv zum Wohle vieler Menschen Wirkung entfalten. Wir danken den Stiftern im Namen aller Besch√§ftigten und halten das Gedenken an sie in Ehren‚Äú, so die Zoovorst√§nde Prof. Theo B. Pagel und Christopher Landsberg."
Quelle:https://www.koelner.de/news/stadtleben/us-erbschaft-sichert-zukunft-des-koelner-zoos/
(04.01.2023, 15:47)
cajun:   @Sacha: Ok, ok....nennen wir es einfach Banteng Nachwuchs, wobei Sunda- Ochsen- Bulle ist eigentlich noch witziger als die weibliche Form.. ;-)

(20.12.2022, 14:39)
Sacha:   K√∂nnen wir bei "Banteng" bleiben, sonst freuen sich hier vielleicht einige umsonst √ľber die Entdeckung einer neuen Tierart...:):)
(20.12.2022, 12:16)
cajun:   Um wieder zum Thema zu kommen: am 11.12.22 wurde im Zoo K√∂ln ein Sunda- Ochse geboren.
Das Geschlecht wird nicht angegeben.

Nennt man das Zuchtweibchen dann eigentlich Sunda- Ochsen- Kuh? :0)
(20.12.2022, 10:29)
cajun:   @Adrian: Steht im Forum auch unter dem Thread "Schlechtwetter-/ Winterbesuch im Zoo". Da hat W.Dreier den Begriff erstmals "rausgehauen" :-))
http://www.schueling.com/forum/forum.php?&go=view&BeitragsID=1979

(19.12.2022, 16:24)
Adrian Langer:   Ach Mist, dass war mein erster Gedanke. -.- Aber die Brille ist eindeutig.
(19.12.2022, 15:41)
W. Dreier:   @A. Langer: OK, zum "Brillenbock" - Hunters Leierantilope oder Hirola - Kopf mit Brille anbei (Dvur Kralove 1987)
(19.12.2022, 14:24)
Adrian Langer:   Da musste ich definitiv nachsehen. Aber Silbergibbon.

Runde zwei von W.Dreier hat es aber in sich.

Zu 1: Erdmännchen
Zu 2: Takin
Zu 3: ?Blessbock?
(19.12.2022, 13:52)
Tim Sagorski:   @Adrian:

Beim Gibbon hätte ich noch gerne die genaue Art, ansonsten siehst du mich relativ beeindruckt ;o)

Der Schmalzkringel heißt auf Neudeutsch "Donut"


(19.12.2022, 10:02)
W. Dreier:   Was haben wir denn noch?
- Scharrtier
- Gnuziege
- Brillenbock
Und Schleichkatze, Rappenantilope, Larvenroller, Pferdeantilope , Ameisenb√§r etc. etc. d√ľrften auch nur uns gel√§ufig sein
(17.12.2022, 11:46)
Adrian Langer:   @Tim: zu 1: Katze mit Pers√∂nlichkeitsst√∂rung
Zu 2: eine Chimäre a la Griechenland
Zu 3: ein Affe, der zu viele vergorene Fr√ľchte hatte
Zu 4: eindeutig Fehler bei einer KI

Und das letzte ist ein Begriff aus Bayern. ;P

Und jetzt die echten Antworten.

Gibbon, Palmgeier, Weißkehlmeerkatze, Anoa

Und das letzte m√ľsste sowas wie ein Berliner sein. Zumindest leite ich das jetzt mal vom bayrischen Krapfen ab. Hier im Osten auch f√ľr manche verwirrend Pfannkuchen genannt.
(16.12.2022, 20:45)
Tim Sagorski:   @Adrian:

Mrs. Gray¬īs Wasserbock war (und ist eigentlich immer noch) ein gel√§ufiger und durchaus sch√∂ner klingender Trivialname f√ľr die Wei√ünacken-Moorantilope.

Da musst du wohl nochmal genauer in deinem farbigen Tierlexikon nachlesen ;o)

Zur Vermeidung weiterer gleichlautender Namens-Fauxpas¬ī bekommst du von mir jetzt eine kleine Hausaufgabe:

Bitte finde die folgenden Tiere anhand ihres fr√ľher verwendeten Namens heraus:

- Wauwau (nein, kein Hund)
- Geierseeadler
- Blauaffe
- Gemsb√ľffel

Zusatzpunkt: Welches s√ľ√üe Geb√§ck hast du fr√ľher bekommen, wenn du einen Schmalzkringel bestellt hast?

Die Zeit läuft *g*
(16.12.2022, 09:29)
Adrian Langer:   Ich hatte mich schon heimlich gefragt, was dieser omin√∂se Wasserbock sein soll. ;)
(15.12.2022, 21:14)
Tim Sagorski:   @Adrian:

Guck mal kurz unter deinen heutigen Post... ;o)

Nichts ist so alt, wie die Schlagzeilen von gestern!
(15.12.2022, 15:04)
cajun:   Die K√∂lner Nachzuchten aus den Monaten 10/22 und 11/ 22
Bemerkenswert: Schon wieder ein Kalb bei den Mrs Gray Wasserböcken und anscheinend eine Zwillingsgeburt bei den Prinz- Alfred Hirschen, falls es nicht zwei Zuchtweibchen gibt, die zeitgleich gesetzt haben....

Oktober
05.10.2022
12 Scharlachspinte

08.10.2022
1 Rosenhals-Fruchttaube

14.10.2022
1 Blaukronenpapageichen

28.10.2022
1 Schwarznacken-Fruchttaube

November
01.11.2022
2 Prinz-Alfred-Hirsche

11.11.2022
1 Weißnackenmoorantilope

12.11.2022
1 Brandtaube

13.11.2022
1 Greyfruchttaube

Quelle: https://zoo-buedchen.de/aktuell
(24.11.2022, 13:00)
cajun:   Eine Miteilung des Zoos zur "Langen Nacht im Aquarium":
"Familienzuwachs bei Echsen und Waranen: Der K√∂lner Zoo freut sich √ľber Nachwuchs bei zwei seltenen Reptilien-Arten.

Schuppig und selten sind sie, die Vietnamesischen Krokodilschwanzechsen. Entdeckt wurde die Eidechsen-Art erst 2003, inzwischen leben nur noch wenige Exemplare in freier Wildbahn. Um ein Aussterben zu verhindern, hat sich der K√∂lner Zoo der Nachzucht der bedrohten Reptilien verschrieben. Und dieses Projekt tr√§gt Fr√ľchte.

Dem Zoo ist nun nämlich "seltener Nachwuchs" bei den Krokodilschwanzechsen und den Taubwaranen gelungen. Das hat der Zoo in einer Pressemitteilung bekannt gegeben. Bei den Taubwaranen sei es sogar das erste Mal, dass im Zoo die Vermehrung der Echsen gelang.

Die sieben Jungtiere der Krokodilschwanzechsen seien am vergangenen Wochenende geschl√ľpft ‚Äď sie sind laut Zoo allesamt kr√§ftig und gesund. Bei den Taubwaranen erblickten sogar acht Jungtiere das Licht der Welt. Diese werden derzeit in Aufzuchtanlagen hinter den Kulissen gro√ü gezogen und sp√§ter an andere Institutionen weitergegeben.

Am Samstag k√∂nnen Besucher den frischen Nachwuchs in Augenschein nehmen. Dann n√§mlich findet im K√∂lner Zoo die "Lange Nacht im Aquarium" statt. Programm-Highlights sind Sonderf√ľtterungen bei Piranhas, Krokodilen & Co., exklusive Backstage-F√ľhrungen mit einmaligen Blicken auf Technik und Nachzucht-Know-how sowie spannende Kurz-Vortr√§ge u. a. zu den Artenschutz-Eins√§tzen des Aquarium-Teams. Tickets und weitere Informationen auf der Website des Zoos."
Quelle: https://www.t-online.de/region/koeln/id_100077054/koelner-zoo-nachwuchs-bei-seltenen-echsen.html
(08.11.2022, 16:50)
W. Dreier:   Zum Vergleich die Albertis aus Neu Guinea - ebenfalls aus ZTL
(31.10.2022, 16:40)
W. Dreier:   @ T. Sagorski: Ich wu√üte zumindest, dass K√∂ln sowohl die Albertis- als auch die Jambu-Fruchttaube besitzt: Danke - also Jambu Fruchttaube.
Als Beleg Bild aus der ZTL anbei
(31.10.2022, 15:40)
Tim Sagorski:   @W. Dreier:

Danke f√ľr die Impressionen, wenn ich kurz korrigieren darf, die gezeigte Fruchttaube aus dem Regenwald ist definitiv keine Albertis-Taube ;o)
(31.10.2022, 11:23)
W. Dreier:   Wenn ich schrieb, dass wir Studienkollegen waren, dann mine ich nat√ľrlich nicht den Waran sondern den Namensgeber.
Hier der Nashornbulle
(30.10.2022, 19:06)
W. Dreier:   Wieder ins evolution√§r "h√∂here Segment": das m√§nnliche Okapi-Jungtier (hinter 2 Scheiben und √Ąsten)
(30.10.2022, 17:53)
W. Dreier:   Noch etwas von Bedeutung: junge Philippinenkrokodile - 3 z√§hlte ich
(30.10.2022, 17:49)
W. Dreier:   Aus der gro√üen Schar von Anolis, Agamen, Geckos etc. ein Gelbkopfgecko:
(30.10.2022, 17:48)
W. Dreier:   Und warum hei√üt der folgende T√ľrkis-Waran? Ein `bissel passen sie sich nat√ľrlich auch der Umgebung an.
(30.10.2022, 17:47)
W. Dreier:   Mit der deutschen Benennung, speziell unter Nutzung der Farbe, der Farnmuster, habe ich meine Schwierigkeiten. Manchmal reicht die Herkunft (und ein Bild dazu)
Hier ein Dreifarb-Waran (V. yuwonoi). drei Farben?
(30.10.2022, 17:45)
W. Dreier:   Aquarium: ich halte mich mit Fotos zur√ľck, will aber insbesondere die Zucht von gef√§hrdeten S√ľ√üwasserfischen Madagascars erw√§hnen: Wie im Victoria-See die Buntbarsche durch Nilbarsche. sind die durch eingesetzte Forellen in Gefahr gebracht worden.
Terrarium: wie bestätigt, jenes Revier, in dem die meisten Besonderheiten zu finden sind. Man bräuchte aber mehr zeit.
An Waranen will ich nennen: Mitchell-, T√ľrkis-, Obi-Bindenwaran-, Drifarb-, cumingi-, Smaragd-, Blauer W, Bengal-, Quitten-Waran (da fehlen sicher noch 2-3-
Leider konnte ich den Rainer-Guenther-Waran (Halmahera-Gruppe) nicht "richtig" ins Bild bringen - der lag "schwierig". Leider deshalb, da wir Studienkollegen waren
Hier ein St√ľck Waran - auch nach 2 Stunden nicht anders
(30.10.2022, 17:41)
W. Dreier:   @cajun: ok - dann ist also Platz f√ľr die angedachte Zucht von Spitzmaul-Nash√∂rnern. Der Bulle ist ein Prachtexemplar - mein bisher gr√∂√ütes Exemplar (vielleicht auch deshalb, da "wir" auf gleicher Ebene standen)
(30.10.2022, 17:33)
cajun:   @W.Dreier: √úber Facebook meldet der Zoo heute den Austug des letzten Bisons und am Montag wird der letzte Moschusochse, Odin, abgegeben.
(28.10.2022, 19:54)
W. Dreier:   Als ich gegen 10 den Zoo im Nieselregen betrat, glaubte ich schon, man h√§tte vor dem Hippodom auf Bronzemodelle umgestellt: Maul auf der Erde , unbeweglich.
Was macht man nun? Auf ins Aquarium/Terrarium.
(28.10.2022, 15:48)
W. Dreier:   Und etwas Trauriges: der "letzte seines Stammes": Wedell-Tamarin. Und dazu schwierigst zu fotografieren.
Lediglich in Magdeburg sah ich vor 30 Jahren ein Tier hinter den Kulissen.
(28.10.2022, 15:43)
W. Dreier:   Dito f√ľr alle Katzen: Salzkatze, L√∂wen, Persischer Leopard, Amurtiger, Irbis - von dem war zumindest ein Schwanz zu sehen. Lediglich eine L√∂win "tigerte" etwas herum. Zaun rauf, Zaun runter.
(28.10.2022, 15:41)
W. Dreier:   Das galt aber auch f√ľr die "evolution√§r gr√∂√üeren" Br√ľder und Schwestern (Orangs, Gorillas, Bonobos)
(28.10.2022, 15:37)
W. Dreier:   Galt leider auch f√ľr die beiden Sifakas - von den T√ľrkisaugen-Makis sah ich nur die Hinterteile.
(28.10.2022, 15:31)
W. Dreier:   Leider regnete es /nieselte es: die Lemuren hingen herum.
Hier ein Breitschnauzen-Halblemur
(28.10.2022, 15:29)
W. Dreier:   Netzgiraffen geh√∂ren in meinem "Schweifbereich" zu den Seltenheiten - fast nur Ugandas! Rechts hinten hatte sie eine "Farbanomalie"
(28.10.2022, 15:28)
W. Dreier:   Die Moschusochsen werden nun schon ausgezogen sein. Hier bem√ľhen sie sich, durch Balldrehen an die dort darin befindlichen Leckerlis zu kommen.
(28.10.2022, 15:23)
W. Dreier:   Regenwaldhalle: er√∂ffnet - aber fast nichts gesehen - zumal noch eine l√§rmende Klasse mit hineinkam. im unteren Dunkelbereich sah ich kein Tier.
Hier Albertis-Taube
(28.10.2022, 15:19)
W. Dreier:   Da @cajun auch aufarbeitet - werde ich f√ľr K√∂ln St√ľck f√ľr St√ľck versuchen: ganz was Neues (f√ľr mich): Cuba-Tauben (auch Cuba-Erdtaube - Starnoenas cyanocephala) - im S√ľdamerikahaus - aber getrennt von den Affen. Endangered
(28.10.2022, 15:13)
Adrian Langer:   Gab es 2019 nicht schon Nachwuchs? Hat der nicht √ľberlebt und wird daher nicht gez√§hlt?
(27.10.2022, 19:57)
cajun:   Der Zoo macht mit einer Meldung nochmals auf den bereits im September geborenen Goodman Mausmaki aufmerksam. Das Tier ist eine Zooerstzucht und nun wohl auch f√ľr Besucher sichtbar. Das Geschlecht konnte noch nicht bestimmt werden.
(27.10.2022, 17:08)
Gudrun Bardowicks:   Ich habe es bisher noch nicht nach K√∂ln geschafft, werde es aber auf jeden Fall noch versuchen.
Die Nachzuchtliste ist schon toll.
(19.10.2022, 20:28)
cajun:   Warst du mittlerweile vor Ort Gudrun?
Und noch gleich den September hinterher 09/22


03.09.2022
2 Borneo-Taubwarane, 1 Elsterw√ľrger

05.09.2022
1 Huu-Lien-Tigergecko

06.09.2022
9 Gr√ľne Wasseragame

07.09.2022
1 Kronengecko

08.09.2022
1 Cat-Ba-Tigergecko

10.09.2022
1 Westliches Sitatunga, 1 Huu-Lien-Tigergecko, 1 Geierperlhuhn

11.09.2022
10 Salomonen-Zipfelfrösche

14.09.2022
2 Chinesische Tigergeckos, 1 Goodman-Mausmaki

15.09.2022
2 Mitchells Warane, 1 Madagaskar-Sch√∂nkopfgecko, 1 Fr√ľhlingsgr√ľntaube

18.09.2022
6 Indische Ochsenfrösche

20.09.2022
6 Huu-Lien-Tigergeckos

21.09.2022
94 Knochenkopfkröten, 1 Psychedelischer Felsengecko

22.09.2022
1 Cat-Ba-Tigergecko, 2 Mitchells Warane, 1 Brandtaube

02.-27.09.2022
19 Zieglers Krokodilmolche

08.-28.09.2022
6 Vietnamesische Krokodilmolche

30.09.2022
2 Vogelkop-Blauaugen

Quelle HP des Zoos
(19.10.2022, 16:50)
cajun:   Nachzuchten 08/22: Bemerkenswert die Nachzuchten....


01.08.2022
1 Borneo Taubwaran, 1 Madagaskar Schönkopfgecko, 1 Hagedaschibis, 1 Blaukronenpapageichen

02.08.2022
1 Huu-Lien-Tigergecko, 2 Argusfasane

03.08.2022
1 Mitchells Waran

04.08.2022
12 Zwergseepferdchen, 1 Mitchells Waran, 1 Brandtaube, 2 Balistare

08.08.2022
1 Mitchells Waran, 2 Kronengeckos

09.08.2022
1 Psychedelischer Felsengecko

10.08.2022
1 Peters Schmetterlingsagame, 1 Schwarznacken-Fruchttaube

11.08.2022
1 Mitchells Waran, 1 Bison

14.08.2022
1 Mitchells Waran, 4 Rosalöffler

17.08.2022
1 Huu-Lien-Tigergecko, 1 P√ľnktchenente, 1 Kapl√∂ffelente

18.08.2022
1 Zieglers Krokodilmolch

20.08.2022
1 Borneo Taubwaran, 1 Madagaskar Schönkopfgecko, 9 Glanzenten

23.08.2022
1 Borneo Taubwaran

26.08.2022
2 Chinesische Tigergeckos, 2 Cat-Ba-Tigergeckos, 1 Scharlachsichler

29.08.2022
2 Kronengeckos

30.08.2022
2 Borneo Taubwarane

01.-31.08.2022
17 Indische Ochsenfrösche

31.08.2022
1 Goldgecko
Quelle: HP des Zoos
(19.10.2022, 16:45)
W. Dreier:   Taubwaran: Seltsam - zuerst war es die Blaue Mauritius der Reptilienleute, dann die erste Privatzucht - und nun immer weiter....
(24.08.2022, 14:50)
Tim Sagorski:   @W. Dreier:

Wenn du einen ganzen Taubwaran fotografieren m√∂chtest, solltest du zu "Zoo Zajac" in Duisburg gehen... Habe die Art letztes Jahr als Erstsichtung f√ľr mich da gehabt und vor zwei Wochen gab es auch wieder einen, sogar zum Kauf!
(24.08.2022, 12:37)
Gudrun Bardowicks:   Sch√∂ne Nachzuchten allesamt. Nach K√∂ln m√∂chte ich diesen Herbst auch mal wieder.
(23.08.2022, 01:03)
cajun:   Sorry, Veilchenente! :-)
(22.08.2022, 18:28)
cajun:   Ich fand das Synonym Veichenente f√ľr diese Art.
(22.08.2022, 18:27)
W. Dreier:   Gratulation nach K√∂ln - die Erfolge insgesamt betreffend!
Aber was sind Kanada-Bergenten? Habe allerdings die neueste Anatidensystematik auch nicht mehr im Kopf - meine Anatiden-"Bibel" war immer der "Kolbe"

(22.08.2022, 16:43)
W. Dreier:   Na klar - aber eigentlich m√∂chte ich mal einen "ganzen" Taubwaran fotografieren: im TP war nichts zu sehen und in Prag gab es den immer nur St√ľckchen-weise - aber vielleicht in 3 Wochen dortselbst. Bin speziell gespannt auf Beutelteufel und Konsorten - wobei, um bei K√∂ln zu bleiben, da habe ich im Mai 1990 meinen ersten Teufel fotografiert.
(22.08.2022, 16:06)
cajun:   Reichlich Nachwuchs gab es im Juli in K√∂ln. Zum Okapi vom 30.06,22 immer noch nichts zu finden.
Aber @W.Dreier wird es freuen. Nachwuchs beim Borneo Taubwaran.

01.07.2022
16 Kanadabergenten, 2 Hellaugenibisse, 9 Rosal√∂ffler, 2 Gelbb√ľrzelkassike

02.07.2022
2 Dickschnabelreiher, 2 Kampfläufer

03.07.2022
1 Weißbrauenkuckuck, 5 Steinkorallen, 2 Chinesische Wasserskinke, 1 Natalias Nackenstachler

05.07.2022
5 Kubaflamingos, 7 Tatarische Sandboas

06.07.2022
2 Sakishima Langschwanzeidechsen

07.07.2022
9 Stachelige Buschkorallen, 2 Knopfkorallen, 6 Hammerkorallen

08.07.2022
3 Meissner Widder, 6 Stachelschwanzskinke

09.07.2022
2 Langschwanztriele

10.07.2022
2 Schwalbensittiche, 7 Australische Fleckenpythons

12.07.2022
1 Deutsches Schwarzbuntes Niederungsrind, 2 Madagaskar-Schönkopfgeckos

14.07.2022
1 Paradieskranich

17.07.2022
1 Pudu, 2 Sakishima-Langschwanzeidechsen

18.07.2022
14 Rauschuppenpythons

20.07.2022
1 Mitchells Waran

23.07.2022

1 Japanische Waldnatter
25.07.2022
2 Cat-Ba-Tigergeckos, 1 Mitchells Waran

31.07.2022
1 Borneo-Taubwaran
Quelle: HP des Zoos
(22.08.2022, 12:02)
cajun:   In K√∂ln sind drei Schwarzst√∂rche geschl√ľpft und nun sechs Wochen alt. Geschlechtsverteilung ist 2,1
https://www.zeit.de/news/2022-07/07/kleine-voegel-mit-grossem-schnabel-schwarzstoerche-geschluepft?utm_referrer=https%3A%2F%2Fwww.google.com%2F
(07.07.2022, 15:56)
cajun:   In K√∂ln gibt es wertvollen Nachwuchs:
"Der K√∂lner Zoo hat Nachwuchs bekommen. In der Familie der Bartaffen ist ein neues Jungtier zur Welt gekommen. Die kleine Dame wurde bereits im Oktober geboren. Mit ihrer Vorstellung habe man gewartet, um die Gruppe in Ruhe zusammenfinden zu lassen und die fr√ľhe Mutter-Kind-Bindung nicht zu st√∂ren, hie√ü es in einer Pressemitteilung.
Vater des Jungtiers ist der zehnj√§hrige ‚ÄěObi‚Äú, der aus dem Zoo Lissabon stammt. Mutter ist die 13 Jahre alte ‚ÄěMedini‚Äú. Sie kam aus dem Zoo Apenheul in Apeldoorn, Niederlande, an den Rhein. Zur K√∂lner Bartaffengruppe, deren Anlage im Urwaldhaus vor rund zehn Jahren aufwendig modernisiert wurde, z√§hlt zudem das 19-j√§hrige Weibchen ‚ÄěAnnette‚Äú.

Primatenart ist schwer bedroht
Bartaffen z√§hlen zur Gattung der Makaken. Ihre Ursprungsregion ist S√ľdwest-Indien. Die Art ist stark bedroht: Lebensraumzerst√∂rung, Wilderei und der Stra√üenverkehr machen ihr schwer zu schaffen. Nur noch 2.500 ausgewachsene Tiere werden laut Sch√§tzungen der Weltnaturschutzunion IUCN in ihrem Heimatgebiet vermutet. Bartaffen pflanzen sich aufgrund sp√§ter Geschlechtsreife und langen Geburtsintervallen nur langsam fort. Somit erholen sich dezimierte Populationen schlecht. Der K√∂lner Zoo setzt sich besonders f√ľr die Bewahrung von Bartaffen ein, denn der Zoo f√ľhrt das international koordinierte Erhaltungsprogramm f√ľr diese Art.

Einen Namen hat das Jungtier noch nicht. Zur Wahl stehen Mina, Margot oder Mayuri. Eine Abstimmung daf√ľr gibt es auf der Facebook-Seite des K√∂lner Zoos"
Quelle: https://ga.de/region/koeln-und-rheinland/nachwuchs-bei-den-bartaffen-im-koelner-zoo_aid-71803127
(23.06.2022, 14:40)
cajun:   Einer der Stars der Flugshow ist verstorben.
"K√∂ln ‚Äď Traurige Nachrichten aus dem K√∂lner Zoo: Die Flugschau muss k√ľnftig ohne den Wei√ükopfseeadler ‚ÄěPaco‚Äú stattfinden. Der majest√§tische Vogel starb am Dienstag, 21. Juni, nach ‚Äěkurzer, schwerer Krankheit‚Äú, teilte der K√∂lner Zoo nun mit. Paco wurde zuvor noch in der veterin√§rmedizinischen Abteilung intensiv betreut, trotzdem konnte der Wei√ükopfseeadler nicht mehr gerettet werden. ‚ÄěWir trauern um ein tolles Tier. Mach et joot, Paco‚Äú, schreibt der Zoo auf Facebook.

Die genaue Todesursache soll nun in der Pathologie untersucht werden, so der Zoo weiter. Viele Besucherinnen und Besucher m√ľssen nun jedenfalls auf den Wei√ükopfseeadler verzichten, wenn sie die Flugschau im Zoo in K√∂ln besuchen. Ob es einen wieder einen Wei√ükopfseeadler in der Flugschau geben wird, ist noch nicht bekannt, sagt Pressesprecher Christoph Sch√ľtt auf Anfrage von 24RHEIN. Weiterhin zu sehen sind dabei unter anderem noch der Schwarzmilan ‚ÄěMilo‚Äú und die s√ľdamerikanischen Aras, die mit schillernden Farben und buntem Gefieder durch die L√ľfte kreisen..."
Quelle: https://www.24rhein.de/koeln/nippes/koelner-zoo-tier-stirbt-tod-weisskopfseeadler-flugschau-trauer-91624168.html
(22.06.2022, 13:45)
cajun:   Na, sch√∂n das es ein Weibchen ist:
"Die Ringelschwanzmungos im Kölner Zoo haben Nachwuchs bekommen: Seit Mitte März wuselt dort die kleine "Izani" herum.
Um die in der fr√ľhen Phase sensible Mutter-Kind-Beziehung nicht zu st√∂ren, h√§tten die Tierpfleger erst jetzt die Geschlechtsbestimmung vorgenommen und dem weiblichen Jungtier seinen Namen gegeben, teilte der Zoo am Donnerstag mit.
Mutter ist die neunj√§hrige "Tiffy", die 2013 aus dem Zoo Saarbr√ľcken an den Rhein kam. Vater "Ron" zog vor zwei Jahren aus Gro√übritannien nach K√∂ln. Er stammt direkt aus Madagaskar, der Heimat der Raubtiere. Die Bezeichnung "Ringelschwanzmungo" ist auf ihren buschigen, mit dunklen Ringen versehenen Schwanz, zur√ľckzuf√ľhren."
Quelle:https://www.gmx.net/magazine/regio/nordrhein-westfalen/nachwuchs-ringelschwanzmungos-koelner-zoo-36988220
(02.06.2022, 15:08)
cajun:   In K√∂ln gab es laut Zoowebsite wieder eine Bantenggeburt. Leider ist da nie das Geschlecht des Nachwuchses angegeben. Die kleine Przewalskistute ist ja schon im April vermerkt. Aber bisher wenig Nachwuchs im Wonnemonat.


01.05.2022
1 Hechtköpfiger Halbschnäbler

21.05.2022
1 Banteng

(24.05.2022, 18:56)
zollifreund:   bei meinem letzten Besuch in K√∂ln war das alte Elefantenhaus coronabedingt geschlossen - daher kann ich mir gar nicht vorstellen, wie dort Gibbons gehalten werden k√∂nnen... Es sollte zwar mal f√ľr die Sifakas umgebaut werden - ist das etwa mittlerweile fertig? Hat vielleicht jemand Bilder von der Anlage?
(04.05.2022, 22:58)
cajun:   Neben dem Nachwuchs haben die POs auch neue Nebenmieter-die Gibbons sind vor√ľbergehend im alten Elefantenhaus eingezogen:

"Saugute News: Gleich dreifacher Nachwuchs bei den Pinselohrschweinen
K√∂ln, 28. April 2022. Aller guten Dinge sind drei: Dachten sich auch ‚ÄěPicasso‚Äú und ‚ÄěCassie‚Äú. Das Pinselohrschwein-Paar im K√∂lner Zoo hat Nachwuchs. Sie sind Ende M√§rz Eltern von drei quieckfidelen m√§nnlichen Frischlingen geworden. Die Pinselohrschweine (Potamochoerus porcus) leben auf der Anlage am sogenannten Alten Elefantenhaus. Eber ‚ÄěPicasso‚Äú zog 2012 aus dem Zoo Landau nach K√∂ln. ‚ÄěCassie‚Äú kam im August 2017 aus dem britischen Colchester. Beide Tiere harmonieren sehr gut und haben bereits mehrere Jungtiere gro√ügezogen.

Die Frischlinge sind von Anfang an lebhaft und aktiv. Sie saugen zwar noch regelm√§√üig an den m√ľtterlichen Zitzen, fressen aber auch schon feste Nahrung. Nach einer Tragzeit von knapp 130 Tagen werfen Pinselohrschweine ein bis vier Jungtiere. Diese werden, wie bei allen Wildschweinen, als Frischlinge bezeichnet. Sie haben in den ersten Lebensmonaten eine helle F√§rbung mit L√§ngsstreifen. Ab rund sechs Monaten f√§rben sie sich schlie√ülich in das Alterskleid um.
Pinselohrschweine sind mit ihrem rauhaarigen, rot-br√§unlich-schwarzen Fell sehr farbenpr√§chtig. Hinzu kommen die hellen Backenb√§rte und die namensgebenden ‚ÄěPinsel" an den Ohren. Sie stammen aus West- und Zentralafrika. Die Tiere bevorzugen Regen- und Feuchtgaleriew√§lder sowie Berg- und Buschw√§lder, in denen sie in Rotten leben. Die Lebensweise ist der unseres heimischen Wildschweines (Sus scrofa) sehr √§hnlich. So durchw√ľhlen sie den Boden best√§ndig nach Fressbarem wie Wurzeln, Knollen, Insektenlarven oder Kleintieren. Wo die Schweine von L√∂wen, Leoparden oder auch dem Menschen bejagt werden, sind Pinselohrschweine nachtaktiv. Im Zoo kann sie der Besucher auch tags√ľber sehr gut beobachten. Im Unterschied zum Schwarzwild sind Pinselohrschweine w√§rmebed√ľrftig, da sie keine Unterwolle unter dem Fell haben. Im K√∂lner Zoo leben die Tiere auf einer schweinegerechten Innen- und Au√üenanlage im Alten Elefantenhaus, dem √§ltesten Haus im K√∂lner Zoo.

In neuer Nachbarschaft: Gibbons derzeit im Alten Elefantenhaus
Die Pinselohrschweingruppe ist dort aktuell auf neue und gut vertr√§gliche Nachbarschaft getroffen. Vor√ľbergehend wohnen dort auf einer separaten Anlage auch die K√∂lner Gibbons. Sie m√ľssen aufgrund des Brands in der Mehrzweckhalle aus ihrer eigentlichen Heimat im Regenwaldhaus zeitweilig weichen. Die aktuelle ‚ÄěWohngemeinschaft‚Äú s√ľdostasiatischer Primaten mit afrikanischen Pinselohrscheinen und Nashorn-Mann ‚ÄěTaco‚Äú ‚Äď ebenfalls Afrikaner ‚Äď ist f√ľr den ansonsten tiergeographisch gegliederten K√∂lner Zoo durchaus ungew√∂hnlich. Die Kombination bietet Besuchern wie Tieren gleicherma√üen au√üergew√∂hnliche Anblicke.
Wer selber mal ‚Äěspingksen‚Äú will: Das Alte Elefantenhaus ist ab diesen Freitag f√ľr Besucher ge√∂ffnet.

Schweine brauchen Schutz
Nicht allen Schweinen geht es so gut wie denen im K√∂lner Zoo. Dr. Johanna Rode-Margono, Kuratorin im K√∂lner Zoo und Vorsitzende der Schweine-Spezialistengruppe der Weltnaturschutzunion IUCN: ‚ÄěUnsere momentan gr√∂√üte Sorge ist die Verbreitung der Afrikanische Schweinepest und ihre Auswirkung auf die zumeist bereits bedrohten und endemischen Arten in Asien. W√§hrend die in der Ursprungsregion des Virus vorkommenden afrikanischen Schweinearten kaum erkranken, bedeutet eine Infektion f√ľr asiatische Arten, das europ√§ische Wildschwein und auch das Hausschwein den sicheren Tod. Eine Impfung gibt es noch nicht.‚Äú Die Zoologische Gesellschaft f√ľr Arten- und Populationsschutz ZGAP ernannte dieses Jahr aufgrund der kritischen Situation das in Asien beheimatete Pustelschwein zum ‚ÄěZootier des Jahres‚Äú. Der K√∂lner Zoo beteiligt sich an dieser Kampagne und freut sich, dass seine Pinselohrschweine Botschafter f√ľr die Situation f√ľr Wildschweine weltweit sein k√∂nnen."
Quelle: https://www.koelnerzoo.de/aktuell
(28.04.2022, 15:40)
cajun:   In K√∂ln gibt es Nachwuchs bei den Fischen, n√§mlich Perlhuhnb√§rblinge, Zwergb√§rblinge, Gefleckte Beilbauchfische, Orangeflossenpanzerwelse und Asiatische Flussnadeln
Zudem Zwilliinge bei den Goldgelben Löwenäffchen und Huftiernachwuchs bei den Bisons und (sehr schön!) den Przewalskipferden.
Quelle: https://www.koelnerzoo.de/aktuell

(26.04.2022, 13:51)
cajun:   Yurumi Nachwuchs am Rhein:

"Kölner Zoo Nachwuchs: Kleiner Ameisenbär mit markanter Schnauze
Markante Schnauze, aber noch keine gro√üe Klappe: Im K√∂lner Zoo ist ein Ameisenb√§r-Baby geboren worden. Das Jungtier wurde am Donnerstag der √Ėffentlichkeit vorgestellt. Mitarbeiter hatten es Mitte M√§rz unter den Armen seiner Mutter und bedeckt von ihrem buschigen Schwanz gefunden.
Markante Schnauze, aber noch keine gro√üe Klappe: Im K√∂lner Zoo ist ein Ameisenb√§r-Baby geboren worden. Das Jungtier wurde am Donnerstag der √Ėffentlichkeit vorgestellt. Mitarbeiter hatten es Mitte M√§rz unter den Armen seiner Mutter und bedeckt von ihrem buschigen Schwanz gefunden.
Gut zu erkennen ist bereits die markante Schnauze, die der Art - dem Gro√üen Ameisenb√§ren, der mehr als zwei Meter lang werden kann - eigen ist. Ansonsten hing der Nachwuchs am Donnerstag aber noch recht verschlafen auf dem R√ľcken von Mama. Der Papa lebt ebenfalls auf der Anlage, allerdings vorerst getrennt - in anderen Tierparks sei es schon zu √úbergriffen auf Jungtiere gekommen, so der Zoo.
Das Geschlecht des Jungtiers wurde nach Angaben des Zoos noch nicht bestimmt, um die Mutter-Kind-Bindung nicht zu stören. Einen Namen hat es daher auch noch nicht."
Quelle: https://www.stern.de/gesellschaft/regional/koelner-zoo-nachwuchs--kleiner-ameisenbaer-mit-markanter-schnauze--31796454.html
(21.04.2022, 16:41)
cajun:   Ein kleines Portr√§t √ľber die neue Kuratorin:
" Im Einsatz f√ľr den Artenschutz Der K√∂lner Zoo hat eine neue Kuratorin
Seit Februar ist Rode-Margono die neue Kuratorin im Zoo-Team.
‚ÄěPersistent, ok, das ist Englisch. Wie ist nochmal das deutsche Wort?‚Äú ‚Äď ‚ÄěHartn√§ckig‚Äú, hilft Tierpflegerin Ricarda Marr ihrer neuen Chefin weiter. ‚ÄěHartn√§ckig. Wenn‚Äôs um den Schutz bedrohter Arten geht, muss man das sein‚Äú, sagt Johanna Rode-Margono. ‚ÄěDenn es gibt unfassbar viel zu tun. Und au√üer uns macht es keiner.‚Äú
Seit Februar ist Rode-Margono die neue Kuratorin im Zoo-Team, verantwortlich f√ľr Primaten und Huftiere. Einer ihrer Schwerpunkte ist der Schutz bedrohter Arten auf Madagaskar. Dabei vernetzen sich Zoologen weltweit ‚Äď gedacht und gesprochen wird in Englisch.
Einer von drei Zoos in Europa die f√ľr den Artenschutz von Coquerel-Sifakas zust√§ndig
Dass die 40-J√§hrige f√ľr ihre Arbeit brennt, merkt man sofort. Wenn sie erkl√§rt, dass alle Arten auf Madagaskar bedroht sind, dass es sie nur dort und nirgendwo sonst gibt auf der Welt. Und dass die Insel noch dazu von einem Zyklon und vier D√ľrrejahren heimgesucht wurde.
Neben ihr springen zwei apart wei√ü und dunkelbraun gezeichnete Coquerel-Sifakas durch einen Teil des Madagaskarhauses. Weltweit gibt es noch 200 Tiere, gef√§hrdeter kann eine Art nicht sein. ‚ÄěIch bin sehr froh, dass wir neben Berlin und dem englischen Chester-Zoo einer der drei europ√§ischen Zoos sind, die sich um den Erhalt dieser Art k√ľmmern d√ľrfen‚Äú, sagt sie. ‚ÄěBedrohte Arten sch√ľtzen. Das ist unsere zentrale Aufgabe.‚Äú
Die aus amerikanischen Zoos stammenden Lemuren machen gerade aus dem Stand meterhohe Spr√ľnge auf ihren Hinterbeinen. So entgehen sie auf Madagaskar Raubtieren. Und sie sind extreme Futterspezialisten. In ihrem Lebensraum f√ľllen sie so exakt die √∂kologische Nische aus, die ihnen das √úberleben erm√∂glicht.
Nur Luzerne und Rotbuchenblätter
Daf√ľr ist jetzt das Team des Madagaskarhauses zust√§ndig. Fast 40 Blattarten hat es den Tieren angeboten, nur Luzerne und Rotbuchenbl√§tter wurden dauerhaft gefressen. Und deshalb in gro√üen Mengen eingefroren. ‚ÄěDamit wir √ľber den Winter kommen‚Äú, sagt Tierpflegerin Ricarda Marr. Sie tauscht sich rege mit ihrer neuen Kuratorin aus. Die will erstmal zuh√∂ren, mitbekommen, welche Ideen ihr Team hat. Und auch Erfahrungen einbringen, die sie bei ihren Arbeitgebern weltweit gesammelt hat.
‚ÄěMit dem Studiengang Wildtiermanagement fing es an, dann bin ich auf die englische Oxford-Brookes Universit√§t gewechselt‚Äú, erz√§hlt Rode-Margono. Sie beobachtet Lemuren auf Madagaskar, schreibt auf der indonesischen Insel Java ihre Doktorarbeit. Die dort lebenden Plumploris sind durch Verlust ihrer Lebensr√§ume und Wilderei bedroht.
Als Touristin getarnt dokumentierte sie, wie erschreckend leicht man die kleinen Primaten kaufen kann. ‚ÄěWeil ihr Biss giftig ist, werden ihnen alle Z√§hne gezogen, bevor sie auf die M√§rkte kommen. Die wenigsten √ľberleben das‚Äú, sagt sie. Fast zwei Jahre bleibt sie in Indonesien. Mit Mann und Kind lebt sie in Jakarta, treibt ein zweites Projekt f√ľr die bedrohten Java-Pustelschweine voran. Auch die n√§chste Station ihrer beruflichen Vita ist spannend. Als eine von zehn Artenschutzkoordinatoren sammelt sie im Chester Zoo weiter Berufserfahrung. Ihr Fachgebiet dort ist f√ľr Ostasien. Der Zoo in England gilt als vorbildlich in Sachen Artenschutz.
Eine Expertise, die sie auch in der Stiftung Artenschutz einbringt. Zwei Jahre lang unterst√ľtzt sie als Gesch√§ftsf√ľhrerin der Stiftung Zoos, die mit kleineren Summen etwas bewirken wollen. Dann aber lockte sie wieder die Arbeit mit Tieren und in einem tierbegeisterten Team. Da kam der K√∂lner Zoo gerade recht. Riesig gefreut habe sich dar√ľber ihre siebenj√§hrige Tochter. ‚ÄěSie geht f√ľnf Minuten von hier zur Schule. Wenn was ausf√§llt, dann kommt sie einfach in den Zoo.‚Äú
Quelle: https://www.rundschau-online.de/region/koeln/im-einsatz-fuer-den-artenschutz-der-koelner-zoo-hat-eine-neue-kuratorin-39639060?cb=1650447773939&
(20.04.2022, 11:47)
cajun:   Neben der gemeldeten Brahminenweihe gab es auch andere bemerkenswerte Geburten im M√§rz z.B. beim Gro√üen Ameisenb√§r und bei den Roten Br√ľllaffen

04.03.2022

1 Schwarzhalsschwan, 1 Hinterindischer Flughund

08.03.2022

1 Roter Br√ľllaffe

12.03.2022

Inkaseeschwalben, Perlenfruchttauben

13.03.2022

1 Trampeltier

15.03.2022

1 Großer Ameisenbär

Quelle: https://www.koelnerzoo.de/aktuell

(31.03.2022, 15:14)
cajun:   Ein lange nicht mehr genutzter Thread f√ľr regelm√§√üige K√∂lner Updates, wie zum Beispiel die aktuellen Nachzuchten 2022:

2022
Januar
13.01.2022
1 Weißgesichtssaki
25.01.2022
1 Rotkappen-Fruchttaube, 1 Hagedasch-Ibis

Februar
11.02.2022
2 Straußwachteln
16.02.2022
1 Deutsches Schwarzbuntes Niederungsrind

Quelle: https://www.koelnerzoo.de/aktuell

(24.02.2022, 14:52)
IP66:   Im Grund wurde der Plan ja schon durch die Errichtung der neuen Tapiranlage unterlaufen. Sicherlich kann man die stolzen Summen und auch das Engagement, das auf die Erarbeitung dieser Planung verwendet wurde, f√ľr verschwendet betrachten, doch angesichts der grunds√§tzlichen Problematik solcher Planungen und der zum Teil sehr radikalen und quer zum Bestand stehenden Ideen, die im k√∂lner Plan festgehalten wurden, scheint mir die Entscheidung eine richtige zu sein.
(18.01.2009, 10:56)
Ingo Rossi:   Der Masterplan verschwindet bevor er bekannt wurde....

http://www.express.de/nachrichten/region/koeln/zoo-chef-kippt-grossen-tier-umzug_artikel_1225960145068.html

(17.01.2009, 21:12)
Ronald Masell:   @m.m. ja, habe ich auch gerade im bongo gelesen,
1.1 sind 2007 vom zoo berlin nach walsrode gegangen, ich nehme an, herr macordes hat sie nach köln vermittelt
(26.08.2008, 09:10)
Michael Mettler:   Zwei Ringelschwanzmungos gibt es auch noch in Walsrode, wo sie nach dem Ende der EAZA-Madagaskarkampagne (in deren Zusammenhang sie geholt wurden) neben der derzeitigen Froschausstellung ein wenig deplatziert wirken. Vielleicht ziehen die ja nach K√∂ln um, wie so manch andere Kostbarkeit aus Walsrode schon vorher...
(25.08.2008, 15:25)
Ronald Masell:   @mirko ds sind kleine wirbelwinde aus madagaskar, dodt gibt es auch noch schmalstreifenmungos, beide barten werden im moment nur im zoo berlin und in saarbr√ľcken gepflegt ich bin sehr √ľberrascht, das k√∂ln welche bekommt, ich freue mich schon darauf.
(25.08.2008, 15:09)
Mirko Schmidkunz:   Welche Art Mungos sollen das denn sein?
(25.08.2008, 14:39)
IP66:   Ich bin am Samstag in die duisburger Delphinvorf√ľhrung gelenkt worden und fand, da√ü man dort das Zirzenische ganz gut mit physiologischen Erkl√§rung zu verbinden wu√üte. Gerade in dieser Hinsicht scheint mir die k√∂lner Seel√∂wendressur auch recht lehrreich zu sein. Man kann ja nicht verhindern, da√ü das gro√üe Publikum sich nach leicht konsumierbaren Events orientiert, doch bleibt die M√∂glichkeit, im Rahmen solcher organisierten Unterhaltung auch zoologisches Wissen zu vermitteln. Auf der Strecke bleibt bei dergleichen Veranstaltungen allerdings immer die eigenst√§ndige Beobachtung, die in Zoos recht gut praktiziert werden kann, die aber f√ľr manche Besucher eine gro√üe Herausforderung bedeutet.
(25.08.2008, 11:12)
Michael Mettler:   @Ingo Rossi: Der Lerneffekt f√ľr den Besucher besteht bei vielen Vorf√ľhrungen trainierter Tiere m.E. nur darin, dass er dar√ľber staunt, was ein Tier so alles auf Kommando macht - also, was man ihm beibringen kann. Bei einem Handstand machenden Seel√∂wen entsteht beim ihm sicherlich leicht der Eindruck, das Tier spiele gern den Clown - bei einem Pseudo-Ultraschall-untersuchten Seel√∂wen kann aber genausogut der Eindruck bleiben, das Tier wisse genau, was da mit ihm geschehe und dass diese medizinische Untersuchung irgendwann gut f√ľr es sei... Im ersteren Fall lernt der Besucher (hoffentlich) etwas √ľber Gelenkigkeit und Balancegef√ľhl einer Ohrenrobbe, im letzteren, dass sie still liegen kann - welche Eigenschaft ist nun im Vergleich mit anderen Tieren (und dem Menschen) die ungew√∂hnlichere? :-)

Ich wei√ü sehr wohl um den Wert des Medical Trainings, Ans√§tze dazu mache ich z.B. mit meinen eigenen Hunden auch. Nur will mir eben nicht recht einleuchten, warum diese Form der Dressur bei √∂ffentlicher Vorf√ľhrung quasi "edler" oder "richtiger" sein soll als traditionelle Kunstst√ľckchen - BEIDE f√ľhren schlie√ülich in erster Linie vor, was Mensch alles mit Tier anstellen kann.
(24.08.2008, 23:05)
Bj√∂rnN:   @Dennis Ismer
Sind leider ohne Ma√üstab, aber trotzdem vielen Dank f√ľr den Tipp.....
(24.08.2008, 21:16)
Ingo Rossi:   @Ronald Masell: Umgebaut wird das kleine Gehege am Eingang des Giraffenhauses. K√∂nnte mir vorstellen, dass dort die Mungos einziehen.
@IP66: Die Elefantendusche war der Rest einer Dressurnummer, die in den neunzigern noch mit allen vier oder f√ľnf Elefanten vorgef√ľhrt wurde.
Nat√ľrlich meinte ich nicht, dass die Zoos komplett neugebaut werden alle zwanzig Jahre sondern sich innerhalb dieses Zeitraumes erneuern, St√ľck f√ľr St√ľck.
Ist die Eisbärenanlage komplett, also auch die ganzen Nebenanlagen incl. Pinguinbecken in die Denkmal-Liste eingetragen?
@Michael Mettler: Das dressieren von Tieren wird immer auch im Zoo so oder so statt finden. Grundsätzlich finde ich auch nichts schlimmes da bei. Nur welches Bild geben ich von dem dressierten Tier dem Zuschauer. Eine lachende und ballspielende Robbe. Oder wird eine medizinische Untersuchung der Robbe mit z.B. einem Attrappen-Ultraschall fingiert (wie ich zu letzt im Zoo am Meer gesehen habe). Von der Dressur ist es bestimmt das selbe, Belohnung gibt es bei beiden Darstellungen. Aber die drohende Vermenschlichung des Tieres sehe ich bei der zweiten Dressur deutlich geringer an.
(24.08.2008, 20:59)
Dennis Ismer:   Hier ist der Link zu einer PDF Datei mit Gehegepl√§nen ( auch Bonoboanlage innen ):
http://www.zoo-koeln.de/fileadmin/download/zooschule/material/Soziale_Organisationsformen/Soziale_Organisationsformen-4_Gehegeplaene.pdf

Es sind zwar keine Grundrisse aber auch nicht schlecht.
(24.08.2008, 19:59)
Bj√∂rnN:   Verf√ľgt hier jemand zuf√§llig √ľber genauen Angaben zur Fl√§che und zur H√∂he der K√∂lner Bonoboanlagen innen und au√üen oder gar √ľber Grundrisse??

Vielen Dank
(24.08.2008, 19:14)
Ronald Masell:   gestern war eine sonderbeilage imstadt-anzeiger tum 25-j√§hrigen jubilaeum der stiftungen der kreissparkasse k√∂ln, die u.a- auch den zoo unterst√ľtzt. am 19.10.
jubil√§umdfest im zoo"eintritt nur 4 anstatt 13‚ā¨und u.a.er√∂ffnui nug des neuen geheges f√ľr"ringelscgwanzmungos!
weiss jemand wo im madagaskarhaus,denn da gehöre sie ja eigentlich hin.
(23.08.2008, 11:26)
IP66:   Im alten Haus gab es bei den k√∂lner Elefanten eine Art Vorf√ľhrung, Elefantendusche genannt. Allerdings belegte der damalige Direktor in Hinblick auf Delphindressuren einige Kilometer rheinabw√§rts gelgene Institute mit politisch nur bedingt korrekten Begriffen pejorativen Charakters.
An eine M√∂glichkeit, unsere Zoos alle zwanzig Jahre rundumzuerneuern, glaube ich nicht. Gerade im rundumerneuerten M√ľnster und im sehr gro√üfl√§chig erneuerten M√ľnchen kann man nachvollziehen, wie schenll ein Stil altert und ein ganzer Zoo in eine Anschauung ger√§t, in der nicht als nostaltisch, sondern nur als unzeitgem√§√ü bewertet wird. Zudem f√ľhren solche Neubauten aufgrund der begrenzten Planungskapazit√§ten und gro√üen Eile bei der Errichtung immer zu hohen Fehlerquoten bei Konzeption und Substanz. Viel zukunftsweisender scheinen mir schrittweise Erneuerungen einzelner Anlagen, wie sie die Geschichte der Zoos in Wuppertal oder Berlin pr√§gen. Da hat man dann nur ein oder zwei Beispiele der derzeit besonders ungeliebten Betonzeit und kann die sehr behutsam modernisieren, nicht zwanzig wie in M√ľnster, die dann in aller Hektik verkleidet oder angemalt werden m√ľssen, ohne da√ü sich wirklich etwas √§ndert. Dieses Schicksal d√ľrfte den heutigen Neubauten in √§hnlicher Form bevorstehen. Pers√∂nlich vermute ich, da√ü Neuanlagen tats√§chlich weniger den Robbengehegen in Gelsenkirchen als jenen in Bochum gleichen werden, aber das ist eine sehr subjektive und vielleicht auch zu mutige Spekulation, die allerdings durch einen Vergleich der Menschenaffenh√§user in Leipzig und Frankfurt oder der Giraffenplanungen in Gelsenkirchen und Dresden nicht unbedingt widerlegt wird.
(18.08.2008, 19:18)
Michael Mettler:   @Ingo Rossi: Ich pers√∂nlich habe gar nichts gegen Tiershows, solange sie eine gewisse Grenze nicht √ľberschreiten (die nat√ľrlich jeder nach seinem Geschmack woanders setzt) und den "Darstellern" m√∂glichst viel Freiwilligkeit zugestanden wird (NUR Freiwilligkeit w√§re Definitionssache, schon ein motivierendes Leckerli wird von manchen Leuten als Zwang betrachtet!). Allerdings wundere ich mich ein wenig dar√ľber, mit welchem Bierernst heute die circusm√§√üige Vorf√ľhrung von Elefanten gegei√üelt wird (und zwar auch k√∂rperlich harmlose Kunstst√ľcke), w√§hrend gleichzeitig z.B. Flugshows wie die Pilze aus dem Boden schie√üen - und beides z.T. in den selben Zoos, wie auch in K√∂ln. Und auch bei Seel√∂wen verstehe ich nicht so recht, warum z.B. ein √∂ffentliches Medical training weniger als Dressur gilt als eine circusartige Vorf√ľhrung. Ob die Robbe das Maul zur Zahnkontrolle √∂ffnet oder damit ein angebliches Lachen zeigt und daf√ľr ein Fischh√§ppchen bekommt, macht schlie√ülich f√ľr das Tier keinen Unterschied (und ist BEIDES unnat√ľrlich). Gelangweilte Tiere dressieren sich ja sogar selbst (Stichwort Betteln) und finden nichts Anr√ľchiges dabei...
(18.08.2008, 16:29)
Ingo Rossi:   @Michael Michael: Das stimmt, aber ich staune immer wieder √ľber die balance zwischen sozialer Gruppenhaltung von Tieren mit m√∂glichst wenig einmischung und zunehmenden Vorf√ľhrungen, die jedem Circus konkurenz machen w√ľrden. Ich denke da auch an schlaue Nasenb√§ren, ganz in Deiner N√§he.
Die meisten Robben werde ja fast noch "gekachelt" gehalten, was ja bei den Landraubtieren mittlerweile out ist. Schade, dass sich neuere Konzepte, wie Harderwijk, anscheinend wenig oder nur langsam durch setzten. Wenn ich mir den Neubau f√ľr Seehunde in Bochum anschaue, ist die Zeit fast stehen geblieben. Naturboden d√ľrfte da nur ein bis zwei Quadratmeter sein. Das Becken selbst ist kein bisschen strukturiert.
(18.08.2008, 14:21)
Sacha:   Hat jemand von Euch zuf√§llig den Plan des Hippo-Doms als digitale Version (am liebsten jpg.), welches er mir mailen k√∂nnte?

Im Internet habe ich nur kaum lesbare Muster in ganz schwacher Auflösung gefunden.

Vielen Dank schon im voraus.
(18.08.2008, 14:12)
Michael Mettler:   In welcher Anlage auch immer, m√ľsste doch erst mal ein Konzept gefunden werden, den Robben √ľberhaupt mehr Abwechslung und Anreize zu bieten. Denn die Seel√∂wenhaltung in K√∂ln funktioniert ja noch nach dem Prinzip, auf dessen Abschaffung man bei den Elefanten im selben Zoo so stolz ist: Direkter Pfleger-Tier-Kontakt mit regelm√§√üiger Vorf√ľhrung von Dressurkunstst√ľckchen. Bei Robben ist das nur nicht so verp√∂nt wie mittlerweile bei Elefanten...
(18.08.2008, 13:31)
Ingo Rossi:   Gelsenkirchen hat zwei Absperrau√üengehege f√ľr die Seel√∂wenanlage. Die sind allerdings nicht f√ľr den Besucher einsehbar. Wenn man vor der Anlage steht, liegen sie rechts daneben hinter dem Zaun.
Wenn ich bedenke, welches Verhaltensrepertoire die Bewohner der neuen k√∂lner Elefantenanlage den Besuchern zeigen, so w√ľnsche ich mir nur solche Anlagen f√ľr alle Tiere. √Ąhnliches scheinen ja auch die Menschenaffen in Frankfurt nach ihrem Umzug zu zeigen.
Das k√∂lner Seel√∂wenbecken ist zwar recht ger√§umig aber bietet meiner Meinung nach wenig Abwechslung und Anreize f√ľr die Robben.
Ich denke, ein fl√§chenm√§ssig kleiner Zoo wird nie allen Bed√ľrfnissen gerecht werden k√∂nnen, aber wenn er eine Zukunft haben will, und die ist halt heute abh√§ngig von den Besucherzahlen, so wird er ansprechende Tieranlagen bauen m√ľssen. Auch wenn ich den dadurch folgenden Artenschwund im Zoo bedauere, so halte ich die Entscheidung, Schwerpunkte zu setzen f√ľr richtig. Bisher habe ich auch noch nicht geh√∂rt, das ein Besucher in K√∂ln die Bantengs vermisst, die durch den Bau der Elefantenanlage, sehr zu meinem bedauern, verschwunden sind.
Leider werden die Zoos nicht drum herum kommen, sich st√§ndig zu erneuern, wie die Freizeitparks, in deren N√§he sie ja zunehmend r√ľcken.
Wird denn die Nashornhaltung in Köln wirklich langfristig aufgegeben oder liegt die Reduzierung nicht auch an den Umbauplänen? In den älteren Versionen des Masterplans waren laut Nogge die Nashörner noch vorhanden.
(18.08.2008, 12:44)
IP66:   Ich habe hier im Forum schon darauf hingewiesen, da√ü der Elefantenpark nicht in einen kleinteiligen Innenstadtzoo mit zahlreichen Baudenkm√§lern pa√üt, wie man ihn in K√∂ln vor sich hat. Das Problem ist, da√ü eine Robbenanlage wie der Seel√∂wenfelsen, die viel ger√§umiger ist als die meisten anderen Anlagen in Europa, einfach durch den Vergleich klein wirkt. Ein √§hnlicher Vergleich l√§√üt sich f√ľr die meisten Huftieranlagen praktizieren. Im Fall der Seel√∂wen tritt hinzu, da√ü die Haltung vorschriftsgem√§√ü und erfolgreich genannt werden mu√ü und vor allem ein Absperrau√üengehege bietet, das Neubauten wie Gelsenkirchen oder N√ľrnberg fehlt. Insofern w√ľrde ich die Frage von Herrn Schramm anders stellen. Wenn man tats√§chlich Gro√üanlagen wie den Elefantenpark f√ľr alle Arten fordert, m√ľ√üte man den Standort des k√∂lner Zoos aufgeben und ein gr√∂√üeres Gel√§nde suchen. Das selbe w√§re n√∂tig, wenn man die derzeit noch von vielen Besuchern f√ľr attraktiv gehaltenen Kunstfelsanlagen nach dem Muster Gelsenkirchens oder Leipzigs w√ľnscht. Wenn man dagegen mehrere √§ltere Primatenh√§user mit guten Haltungsm√∂glichkeiten und Erfolgen braucht, etwas √ľber die historische Gebundenheit von Tierpr√§sentation erfahen und eine gartenarchitektonisch befriedigende Anlage w√ľnscht, empfiehlt sich wohl die Weiterentwicklung des alten Standortes.
√úber die Bahnschwellen am Nashorngehege habe ich auch schon nachgedacht. Sie stellen ein beliebtes Gestaltungslement der 80er Jahre dar (Schwerter zu Flugscharen/Bahnschwellen zu Naturz√§unen), und immerhin gedeiht die Bepflazung in ihrer unmittelbaren N√§he recht gut. Dennoch sollte man die fraglichen Belastungswerte einmal ermitteln. Mir scheint allerdings, da√ü bei den k√∂lner Nash√∂rnern der lange Atem beim Austauschen der Partner n√∂tig ist, den man in Krefeld oder Berlin aufgebracht hat. So manche Tierart in usneren Zoos w√ľrde nicht mehr existieren, wenn jeder Halter aufgeben w√ľrde, wenn das ersterworbene Paar nicht z√ľchtet.
(18.08.2008, 11:09)
Michael Mettler:   @IP66: Wenn ich mich recht erinnere, bestehen die Nashorngehege √ľberwiegend aus h√∂lzernen Bahnschwellen. Im st√§dtischen Bereich Hannovers z.B. wurde dieses Material wegen seiner die Umwelt belastenden und gesundheitlich bedenklichen Impr√§gnierung mit Alt√∂l mit viel Kostenaufwand von Spielpl√§tzen usw. entfernt. Sollten derlei √úberlegungen nicht auch bei Zoogehegen eine Rolle spielen...?
(17.08.2008, 15:34)
Matthias Schramm:   Das Seel√∂wenbecken mit dem dazugeh√∂rigen Felsen ist zwar mit Sicherheit historisch erhaltenswert aber ist diese Anlage nach heutiger Sicht noch f√ľr die Tierhaltung geeignet? Ich war in der letzten Woche zum ersten Mal im K√∂lner Zoo und doch sehr von den vielen "Altlasten" √ľberrascht. Der Kontrast zwischen Neuanlage (z.B. Elefanten) und historischem Gehege (z.B. Bisons, Flusspferde) ist wirklich extrem. Der Zoo wird gut damit beraten sein diesen Kontrast so gut wie m√∂glich zu reduzieren ohne seinen historischen Charme aufzugeben.
(17.08.2008, 13:46)
Ingo Rossi:   Funktioniert einfach nicht...mache ich was falsch oder geht die Fotofunktion nicht?
(15.08.2008, 19:24)
Ingo Rossi:   Noch eine Versuch, den angek√ľndigten Fotoeinblick des Gaiapark-Nashornstall hier einzustellen
(15.08.2008, 19:23)
IP66:   Um den Erhalt der Baudenkm√§ler im Zoo K√∂ln steht es nicht gut: Das historische Schweinehaus, das zweit√§lteste erhaltene Geb√§ude der historischen Anlage, wurde, wie berichtet, ohne erkennbare Notwendigkeit beseitigt, derzeit denkt man √ľber einen Totalabri√ü am eingetragenen Baudenkmal der Eisb√§renanlage und eine Beseitigung des Seel√∂wenbeckens nach, ebenso √ľber Ver√§nderungen der aus der Gr√ľndungszeit des Parks stammenden Weiherlandschaft. Ob bei den anstehenden Umbauten am derzeitigen S√ľdamerikahaus denkmalpflegerische Kriterien beachtet werden, wird sich weisen. F√ľr das alte Gro√ütierhaus scheint mir eine Nutzung f√ľr weniger empfindliche Antilopen- oder Haustierarten, vielleicht auch Zebras w√ľnschenswert, wenn man das Baugef√ľge saniert, w√§re eine geringf√ľgige Heizung bei niedriger Luftfeuchtigkeit die beste L√∂sung. Allerdings wurde sehr viel Geld in die Nashornanlagen investiert, und es w√§re zu fragen, ob sich hier nicht eine Nachnutzung durch eine Art, der die Infrastruktur entspricht, denkbar w√§re.
(14.08.2008, 10:52)
Sacha:   @Michael Amend: Keine Ahnung, ob es die Halle in Whipsnade noch gibt. Ich kenne sie wie geschrieben nur von Fotos.

Stimmt, in England ist das Klima meist milder als in Kontinentaleuropa (nördlich der Alpen).
Wenn wie von Dir beschrieben ein schwach beheizter Stall - das w√§ren dann die 15 Grad Celsius - ausreichen w√ľrde, dann w√§re das doch eine M√∂glichkeit f√ľr K√∂ln. W√§rmed√§mmung so gut wie m√∂glich mit R√ľcksicht auf den Bau, kaum Umbauten auf der Aussenanlage und ganzer Bereich f√ľr die Spitzm√§uler. Als Option g√§be es noch die M√∂glichkeit, das Haus nicht mehr f√ľr Besucher zug√§nglich zu machen und so noch mehr Platz f√ľr die Nash√∂rner zu gewinnen. Dann w√§re m. E. aber eine Einsichtm√∂glichkeit (Glast√ľre?) n√∂tig, was wiederum den Charakter des Hauses treffen w√ľrde. Und die Besucher st√ľnden, sofern keine Ueberdachung angebracht werden kann, im Regen.

Wenn einige Zoos froh sind/w√§ren, ihre nicht (mehr) zuchtf√§higen Tiere zu platzieren, dann w√§re K√∂ln bei meiner Planung zumindest f√ľr zwei bis drei Spitzm√§uler ein guter Standort. Und allen w√§re gedient.

(14.08.2008, 09:43)
Ingo Rossi:   Noch ein Versuch, kleiner geht es aber nicht mehr....
(13.08.2008, 21:43)
Ingo Rossi:   Ohje, Fotodatei hat den Rahmen des Forums gesprengt ;-), jetzt nochmal, deutlich kleiner...
(13.08.2008, 21:40)
Ingo Rossi:   @Sven-Peter: Es gibt in K√∂ln einige historische Anlagen und Geb√§ude, die bestimmt erhalten werden, sowie viele gesch√ľtzte B√§ume.Sch√∂n, aber bestimmt in der Weiterentwicklung manchmal auch hinderlich. Trotzdem sollte der Zoo sich entwickeln k√∂nnen, zugunsten seiner eigentliche Aufgabe, der Tierhaltung.
Ist denn eigentlich der Denkmalschutz des Schafstalles "√ľbersehen" worden oder gab es eine Einigung mit dem Amt f√ľr Denkmalschutz, was ich eher annehme.

Anbei ein Foto des neuen, f√ľr Besucher nicht begehbaren, Nashornstall im Gaiapark. Er d√ľrfte ungef√§hr die Ausma√üe des alten Elefantenhauses in K√∂ln haben (grob gesch√§tzt...)
(13.08.2008, 21:34)
Michael Mettler:   @Sacha: Ich wei√ü nicht, ob du in Z√ľrich den in den 80ern zeitweise aus Hannover eingestellten Spitzmaulnashornbullen Fridolin erlebt hast. Fridolin war in Hannover im Winter mal zu lange auf der Au√üenanlage gelassen worden und hatte sich dabei bleibende Frostsch√§den an Ohren und Schwanzspitze zugezogen. Deshalb klappten seine Ohrspitzen wie bei einem Collie nach vorn. Ich k√∂nnte mir auch vorstellen, dass Spitzm√§uler allein durch ihre Statur k√§lteempfindlicher sind als Breitm√§uler; letztere sind kompakter gebaut und m√ľssten dadurch eigentlich etwas weniger W√§rme verlieren.
(13.08.2008, 20:24)
R√ľdiger:   das alte elefantenhaus wird zur einer Lodge umgebaut. Man hofft in K√∂ln auf eine Abgabe von Taco, als Nichtzuchtbulle schwierig an einen anderen Tierpark
(13.08.2008, 20:04)
Michael Amend:   @Sascha. Die von dir erw√§hnte Halle f√ľr Breitis gab es tats√§chlich in Whipsnade, habe ich 1994 selbst gesehen. Gibt's die denn nicht mehr ?

Soweit ich wei√ü, war die nicht beheizt,. Die Tiere wurden zusammen in der Gruppe gehalten, und zwar auf einer sehr dicken Matraze, da wurde auch nicht t√§glich gemistet, sondern nur √ľbergestreut, und einmal j√§hrlich wurde dann alles mit Frontladern rausgefahren. Dadurch, und durch die K√∂rperw√§rme der Tiere, war es auch ausreichend warm in der Halle, obwohl die Tiere, zumindestens im Sommer, auch nachts auf Durchlauf gehalten wurden.Man darf aber nicht vergessen,das die Engl√§nder auch ein milderes Klima haben als wir Mitteleurop√§er. Ich f√§nde es sehr schade,wenn diese Haltungsform beendet wurde.

Man mu√ü Spitzmaulnash√∂rner schon in ausreichend geheizten H√§usern unterbringen, wobei ich der Ansicht bin, das 15 Grad v√∂llig reichen, wenn das Haus gut genug isoliert ist. Tiere in √ľberheitzten Stallklima zu halten, macht sie empfindlicher gegen√ľber schlechten Wetterverh√§ltnissen.
(13.08.2008, 19:14)
Sacha:   Ich muss Michael Amend in der Beziehung zustimmen, als es in der Zoowelt bei den Grosss√§ugern tats√§chlich so eine Art Zweiklassengesellschaft zu geben scheint.

Bez√ľglich der Nassk√§lte und Frost habe ich eine Frage: W√§re diese auch in einem ungeheizten Geb√§ude ein Problem? Wenn ich mich recht an ein Foto aus Whipsnade (60er, 70er Jahre) erinnere, dann schien es mir, als w√§ren die Breitmaulnash√∂rner zumindest fr√ľher in einer Grosshalle gehalten worden (Wir reden nur vom Innenbereich). Diese schien mir nicht geheizt zu sein (oder d√ľrfte - falls doch - ebenfalls viel Energie verschlungen haben).
Wäre es folglich möglich, im alten Kölner Elefantenhaus Spitzmaulnashörner ohne oder nur mit schwacher Heizung zu halten (jetzt mal abgesehen von der Grösse des Innenraums), ohne dass sich daraus gesundheitliche Schäden ergäben?

Interessant w√§re in diesem Zusammenhang, was eine optisch akzeptable W√§rmed√§mmung im alten Elefantenhaus tats√§chlich kosten w√ľrde.
(13.08.2008, 18:03)
Hannes L√ľke:   Ich stelle mir das die ganze Zeit so vor das Haus in der Art und Weise umzubauen wie man jetzt in Dortmund das Nashornhaus gebaut hat. mehrere Boxen welche man zusammenlegen oder trennen kann. Daf√ľr wird nahezu der komplette Innenraum benutzt und man macht so etwas wie eine kleine Plattform zum √úberschauen. Der Charackter der Seiten und der Decke k√∂nnen dabei ja durchaus erhalten bleiben, nur die Mitte wird "ausgeschlachtet"
(13.08.2008, 17:54)
Michael Amend:   @Sven.P.Peter.In K√∂ln das Elefantenhaus abzureissen, w√§re in etwa so, als w√ľrde man bei Hagenbeck das historische Eingangsportal abreissen, um dort eine Merschweinchen-Anlage zu bauen...

Komisch, Elefanten und Giraffen muß man ja jetzt in großen Innenlaufhallen halten, Nashörner nicht, die kann man weiterhin im Winter in ihre kleinen Betonboxen sperren......Damit hat wohl keiner ein Problem, aber wehe, es werden in Zoos noch Elefanten angekettet.

Von daher halte ich das K√∂lner Elefantenhaus absolut f√ľr ein Auslaufmodell in der Gro√ütierhaltung. So sollte man Nash√∂rner nicht mehr halten. Trotzdem werden munter weiter Nashornh√§user mit kleinen Betonboxen gebaut...Das es auch anders geht, zeigen M√ľnster und Whipsnade.

Nash√∂rner sind zwar in der Tat recht unempfindlich,was trockene K√§lte anbelangt, aber Nassk√§lte und Frost ( Ohren ! )sind Gift f√ľr sie.




(13.08.2008, 17:41)
Michael Mettler:   Angesichts explodierender Energiepreise halte ich es f√ľr sehr √ľberlegenswert, das historische Haus "kalt" zu nutzen - einen trockenen Unterstand bei Regen bietet es ja dann trotzdem, und kalt muss nicht gleichbedeutend mit ungem√ľtlich sein (wer im Winter einen Zoo besucht, ist z.B. auf K√§lte besser eingerichtet als auf die feuchte Hitze eines Regenwaldhauses!). Wenn ich sehe, dass gerade mal 50 Jahre alte Wohnh√§user nunmehr ringsherum nachtr√§glich mit 30 cm dicken W√§rmed√§mmungen isoliert werden, um den Energieverbrauch zu minimieren, dann stelle ich mir etwas √Ąhnliches bei einem exotisierenden Zoogeb√§ude aus dem vorletzten Jahrhundert nicht nur aufw√§ndig, sondern auch optisch st√∂rend vor: Entweder verl√∂re es innen oder au√üen seinen bisherigen Charakter. Terrarien f√ľr Nager lie√üen sich mit sparsamen Mitteln einzeln heizen, ohne gleich das ganze Innenvolumen des Hauses "befeuern" zu m√ľssen; diverse W√ľsten bewohnende Arten (z.B. Rennm√§use) w√§ren zudem relativ k√§lterobust, da es in ihrer Heimat nachts sehr k√ľhl wird.

√úbrigens k√∂nnte man aus dem gleichen Grund vielleicht auch manche afrikanischen W√ľstenantilopen statt der Haustiere nehmen (Sacha wird's freuen). Meines Wissens wurde z.B. das hannoversche Stallgeb√§ude, in dem √ľber Jahrzehnte hinweg Addax gehalten und gez√ľchtet wurden (heute Stall der Kleinen Kudus) fr√ľher gar nicht beheizt.
(13.08.2008, 17:15)
Sacha:   @MM: Meistens will man bei Wetter-Unbillen ja nicht erst einen halben Marathon bis zum n√§chsten Unterstand/zur n√§chsten W√§rmequelle laufen, sondern so schnell wie m√∂glich ins Trockene. Aber gut, wenn dermassen viel Energie gespart werden k√∂nnte, warum nicht. Beim Einbau von Terrarien ginge der Verbrauch allerdings wieder etwas rauf. Mal abgesehen davon: Wird nicht auch das Leipziger Giraffenhaus im Winter geheizt?
Der Vergleich mit attraktiven/unattraktiven Tiere stimmt grunds√§tzlich. M√∂glicherweise w√ľrde eine Zwergziege bei den kleinen Besuchern (da streichelbar) h√∂her im Kurs stehen als ein Nashorn. Nimmt man jedoch den Schnitt aller Alterskategorien der Besucher, macht 100%ig das Nashorn das Rennen. Ausserdem glaube ich nicht, dass die Umbaumassnahmen f√ľr ein reines Nashornhaus so viel gr√∂sser w√§ren und mehr kosten w√ľrden (wenn √ľberhaupt) als Dein vorgeschlagener "Afrika-Kinderzoo" (mit dem ich wie gesagt aber auch leben k√∂nnte).
Bez. Nutzung als Restaurant: Sehe ich genauso. Der K√ľchenbereich w√ľrde nur wegfallen, wenn man das Pavillon-Restaurant nur tempor√§r im Sommer nutzen w√ľrde und dabei z.B. mit rollenden Verpflegungswagen auff√§hrt.
(13.08.2008, 16:54)
Michael Mettler:   @Sacha: Warum nicht als Kalthaus? Um sich im Winter aufzuw√§rmen, gibt es im K√∂lner Zoo nun wirklich reichlich M√∂glichkeiten. Und ich denke, dass die Verweildauer in einem Huftierstall auch deutlich niedriger ist als bei Primaten, im Regenwaldhaus oder im Aquarium; da f√§nde ich Heizen "nur f√ľr Menschen" schlichtweg √ľberfl√ľssig. Als Vorzeigezoo in Sachen Didaktik d√ľrfte es dem K√∂lner Zoo auch nicht sonderlich schwer fallen, mit einer weiteren Schautafel sowohl den Erhalt des denkmalgesch√ľtzten Hauses als auch die Energieeinsparung bei der von mir ersponnenen Nutzung gut zu "verkaufen". Das Tierhaus bliebe ein Tierhaus, m√ľsste nicht aufw√§ndig umgebaut werden, und der Normalbesucher zieht ohnehin nicht die Grenze zwischen Haus- und Wildtier, sondern unterscheidet nur zwischen interessant/attraktiv und uninteressant/unattraktiv.

Um das Haus auch zu jener Zeit interessanter f√ľr Besucher zu machen, wo die Haustiere auf den Au√üenanlagen sind, lie√üen sich drinnen noch Terrarien f√ľr afrikanische Kleinnager aufstellen (siehe Leipziger Giraffenhaus).

Eine Nutzung als Restaurant f√§nde ich eigentlich zu schade, da der K√ľchenbereich einen erheblichen Teil des Hauses aufbrauchen w√ľrde. Und insgeheim hoffe ich nat√ľrlich, dass Nash√∂rner vielleicht nicht in diesem Haus, aber anderswo im Zoo auch weiterhin zum Sortiment geh√∂ren. Die jetzige Moschusochsenanlage war immerhin fr√ľher viele Jahre lang mit Breitmaulnash√∂rnern besetzt und l√§ge nach dem bisherigen Masterplan ohnehin im Dunstkreis von "Afrika"...
(13.08.2008, 16:24)
Sven P. Peter:   @Ingo: Der Beton im Graben war so rauh, dass die Tiere √ľber l√§ngere Zeit Fu√üprobleme bekommen h√§tten, daher die zusch√ľttung.
Und eine W√ľstenhalle anstelle des Elefantenhauses w√§re auch sicher eine Bereicherung, doch ist das ein Grund den Denkmalschutz einfach zu √ľbersehen?
(13.08.2008, 16:06)
Sacha:   @Niedersachse: Danke f√ľr die Berichtigung bez. des Afrik. Elefanten. Den Umzug von Preti habe ich nicht mehr mitgekriegt, da ich zuletzt 2003 in K√∂ln war.

@Michael Mettler: Das wird Dich jetzt √ľberraschen, da ich ja nicht als "Freund von Haustieren" gelte. Aber Deinen Umnutzungsversuch w√ľrde ich unterst√ľtzen (also nimm es als h√∂chste Weihe).
Allerdings frage ich mich, ob wegen der Besucher im Geb√§ude nicht doch Heizungen notwendig w√§ren. Und dann k√∂nnte man genausogut bei den Nash√∂rnern bleiben (die √ľbrigens K√§lte besser aushalten, als manche denken. Bei einem meiner Urlaube durfte ich feststellen, dass es im ostafrikanischen Hochland von Sonnenuntergang bis Sonnenaufgang Schweinekalt werden kann).

Und wenn man den von @Ingo Rossi angesprochenen Pavillon nimmt, dann hat man das gleiche Problem. Auch im Sommer scheint nicht immer die Sonne, die Restaurantbesucher wollen aber immer im Trockenen und Warmen sitzen. Also bräuchte es auch hier Heizungen. Und nur als Schönwetter-Pavillon wäre die Sache wohl nicht besonders rentabel.

Alles in allem ist jetzt noch kein plausibler Grund ersichtlich, die Nashörner "rauszuschmeissen".
(13.08.2008, 15:32)
Ingo Rossi:   Michael, so was √§hnliches war zumindest mal geplant. Das Haus als Gastronomie-Pavillion zu nutzen und rund herum Afrika zu bauen. Ob die jetzige Planung immer noch so ist, keine Ahnung.
Die neue S√ľdamerika-Anlage anstelle des alten Schafshauses ist wirklich eine Bereicherung, wenn auch mittlerweile der Wassergraben wieder zugesch√ľttet wurde. Das Tapir hatte wohl M√ľhe hinaus zu kommen, wie ich mal gesehen habe.


(13.08.2008, 15:06)
Michael Mettler:   Wenn das Haus stehenbliebe, aber z.B. aus Gr√ľnden des Energieverbrauches nicht mehr f√ľr w√§rmebed√ľftige Tiere genutzt werden soll, g√§be es noch die M√∂glichkeit, es mit afrikanischen Haustierrassen zu besetzen (soweit die Geografisierung des Gel√§ndes auch unter dem jetzigen Direktor weitergehen soll). Dann k√∂nnte die giraffenseitige Au√üenfront als Kulisse f√ľr eine erweiterte Afrikasteppe dienen (der Besucher w√ľrde dann durch die dortigen Stalltore in die Anlage schauen k√∂nnen), w√§hrend die Anlagen der anderen Hausseiten mit Dromedaren, Watussirindern, Eseln, Somali-oder Kamerunschafen (auf der ehemaligen Elefantenfl√§che) und Zwergziegen (in einem begehbaren Gehege der jetzigen Sitatunga-Anlage) Bewohner bekommen k√∂nnten, die thematisch passen und gr√∂√ütenteils beliebt beim Publikum sind. (Die jetzige Kamelfl√§che am Eingang w√ľrde nach dem Umstieg von Trampeltieren auf Dromedare f√ľr andere Zwecke frei werden.) Das Flusspferdgehege diente dann als Mischung aus Museumsanlage und Spielplatz: Ein B√§llebad im Hippo-Pool drinnen, lebensgro√üe Flusspferdfiguren zum Beklettern und Ins-offene-Maul-setzen usw. daru√üen nebst historischem R√ľckblick per Schautafel.
(13.08.2008, 14:55)
Sven P. Peter:   Das alte Schafshaus durfte auch aus Denkmalschutzgr√ľnden nicht abgerissen werden. An seiner stelle steht heute die neue Tapiranlage...
(13.08.2008, 14:32)
Niedersachse:   Die Afrikanische Kuh Preti ist bereits 2005 nach Port St. Pere umgezogen.

Im Haus lebt nur noch 1,0 Nashorn Taco, 2,2 Flusspferde und eine Gruppe Sitatungas.
(13.08.2008, 13:13)
Sacha:   Ich verstehe nicht ganz, warum man auf die Nashornhaltung in K√∂ln grunds√§tzlich verzichten sollte.

Im ehemaligen Elefanten-/Dickh√§uterhaus wird doch bald gen√ľgend Platz frei, sobald die Flusspferde in den Hippodom umziehen und der letzte Elefant (Ist das nicht eine alte Afrik. Kuh?) gestorben ist.

Das Haus darf (wenn ich das richtig gelesen habe) ja aus Denkmalschutzgr√ľnden nicht abgerissen werden. Aber zur Haltung EINER Dickh√§uterart, eben der Spitzmaulnash√∂rner, sollte es doch noch reichen.

Wenn es mit der Zucht nicht klappt, k√∂nnte K√∂ln auch als Standort f√ľr nicht (mehr) zuchtf√§hige Exemplare dienen.

(13.08.2008, 13:08)
Niedersachse:   Ist ja halt die Frage ob er unfruchtbar ist. Wenn er einfach nix mit Tisa anfangen kann und die baulichen Gegebenheiten der Anlage nicht zuchtf√∂rdernt ist, er nicht mal Deckversuche startet, muss er ja nicht unfruchtbar sein.
(13.08.2008, 11:56)
R√ľdiger:   Es hat den Anschein , als w√ľrde K√∂ln zuk√ľnftig auf die Nashornhaltung verzichten. Hat Tisa in Doue la Fontain zwei Bullen zur Auswahl ?
Ist vielleicht besser so, als es noch jahrelang mit dem unfruchtbaren Taco zu investieren!
(12.08.2008, 19:13)
Ronald Masell:   M.M Einedie

Br√ľllaffengruppe war heute im ex-Klammeraffengehege.
(10.08.2008, 17:37)
Michael Mettler:   Laut Chemnitz-Thread trafen dort 2,2 erwachsene Klammeraffen aus K√∂ln ein. War das die gesamte K√∂lner Gruppe? Wenn ja, was ist dann mit dem dortigen Gehege geplant?
(07.08.2008, 15:25)
Ronald Masell:   Vorgestern war ein Berivht in der aktuellen stunde. Tisa ist nach Dou√© la Fontaingeschickt worden,zwecks paarung

(07.08.2008, 11:28)
Michael Amend:   Wei√ü ich,die Frage war ironisch gemeint, ( in Bezug auf den Frankfurt-Thread)ich habe aber keine Lust, jedesmal "Ironie"oder"Scherz"dahinter zu schreiben.
(03.08.2008, 19:50)
Sven P. Peter:   In LA ist es aktuell jeden Tag um die 30 Grad warm ;)
(03.08.2008, 17:23)
Michael Amend:   Ist es in K√∂ln nicht zu warm f√ľr Bergtapire ? Im Ernst. Wirklich sinnvoll ist es nicht, einen einzelnen Bullen nach Europa zu holen. Obgleich ich Begtapire als Art sehr sch√§tze,w√ľrde ich es bef√ľrworten, die Haltung auf die USA und Kanada zu beschr√§nken, und eventuelle Importtiere aus S√ľdamerika in die USA zu bringen. Ob K√∂ln es schaffen wird, eine Kuh zu bekommen, mu√ü man jetzt abwarten. Sehr wahrscheinlich ist es nicht. LA hat es trotz jahrelanger Bem√ľhungen nicht geschafft.
(03.08.2008, 16:46)
Sven P. Peter:   Wann der Tapir kommt ist noch nicht klar. Aktuell h√§lt LA wohl 4,1 Tiere, sodass die 3 √ľberz√§hligen M√§nnchen abgegeben werden.
(03.08.2008, 15:16)
Christian Badneck:   @Sven p. Peter: Steht in dem Forum wann der Tapir kommen soll und wohin die anderen 4 Tieren (lt. ISIS)gehen sollen ???

Vielen Dank im voraus !
(03.08.2008, 14:15)
Sven P. Peter:   Wie einem englischen Zooforum zu entnehmen ist, hat der Los Angeles Zoo in den USA bekannt gegeben, dass sie ihre Berg-Tapire abgeben. Ein M√§nnchen soll laut LA nach K√∂ln ziehen.
(03.08.2008, 03:32)
WolfDrei:   Lese gerade, da√ü die gro√üen Bambuslemuren (sicherheitshalber: Hapalemur simus) im Zeitbereich Januar-Mai wohl erstmals Nachwuchs hatten. War die Aufzucht bisher erfolgreich? (siehe auch Matthias Prei√üer ? 23.5.)
(22.07.2008, 15:44)
Dennis Ismer:   Der Jahresbericht 2007 ist jetzt online.
Hier der Link:
http://www.zoo-koeln.de/fileadmin/images/aktuelles/48825_K_lner_Zoo_01-2008.pdf
(08.06.2008, 19:04)
Matthias Prei√üer:   Achja Magdagaskarhaus war gesperrt wegen Tiergeburt
(23.05.2008, 22:39)
Matthias Prei√üer:   Gestern gegen 11 wurde wieder nen Impalajungtier geboren. Tiere wurde allerdings von der Anlage geholt ;-)
(23.05.2008, 22:39)
IP66:   Neu bzw. endlich zu sehen: Blaugefleckte Baumwarane, Rauhfu√ük√§uze, Hottentotten- und Kastanienenten. Ein Madagaskaribis sitzt fest auf dem Nest.
(19.05.2008, 18:31)
IP66:   In K√∂ln bereitet man den Abzug des Seehund-Forschungsprojektes nach Rostock vor, womit die historische Eisb√§renanlage f√ľr eine neue Nutzung zur Verf√ľgung steht. In der entsprechenden Pressemeldung wollte man sich in Hinblick auf die k√ľnftige Nutzung des Geheges nicht festlegen.
(22.04.2008, 17:50)
Ralf Sommerlad:   Besonders erfreulich auch die beiden jungen Philippinen-Krokodile, die noch hinter den Kulissen gepflegt werden und die ein internationales Zuchtprojekt unterst√ľtzen sollen.
(23.11.2007, 23:31)
IP66:   Neu in K√∂ln: Blaufl√ľgelg√§nse auf der Stelzvogelwiese.
Anscheinend gibt es Schwierigkeiten in der Elefantenherde, jedenfalls muß eine Kuh zeitweise separiert werden.
(14.11.2007, 17:52)
IP66:   In K√∂ln wurde nach dem Zuchterfolg in diesem Sommer der Flu√üseeschwalbenbestand um ein Mehrfaches aufgestockt - auf Kosten der S√§belschn√§bler, die aber weiterhin noch in der Voliere vertreten sind.
(10.10.2007, 19:46)
IP66:   Neu in K√∂ln: Philippinenenten (in den kleinen Entenabteilen hinter der Gepardenanlage) und ein junger Hagedash - nicht auf der Stelzvogelwiese, sondern im seel√∂wenseitigen Fl√ľgel der Fasanerie
(06.09.2007, 12:03)

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