Forum

-> alle Kategorien des Forums (hier geht es auch zur Stichwortsuche)


Beitrag hinzufügen
Name: (= Nachname) Passwort: (= Kundennummer)
Sie haben noch keine Login-Daten? Hier können Sie sich anmelden!
Beitrag:
Bei längeren Beiträgen empfehlen wir, den Text in einem Textprogramm zu verfassen und aus der Zwischenablage einzukopieren.
Link zu anderen Medien:
Bitte anklicken, wenn Ihr Beitrag in erster Linie einen Link zu anderen Medien (Zeitungsmeldung etc.) darstellt.
Foto:
(gif/jpg/png / Dateigröße max. 2MB)

Zoo Neuwied



cajun:   Der Zoo meldet eine Erstzucht:
"Erstmals Tamandua-Nachwuchs
„Unser Tamandua-MĂ€nnchen Lino war seit Ende August allein in der Anlage, und das hat ihm gar nicht gefallen“, berichtet Revierleiterin Lena Romeike. „Auch wenn Tamanduas eigentlich eher als EinzelgĂ€nger gelten, wir hatten eindeutig das GefĂŒhl, dass er seine Partnerin Esmiralda vermisst hat. Solange die beiden zusammen waren, war er deutlich aktiver.“ Trotzdem strahlt die Tierpflegerin ĂŒbers ganze Gesicht, als sie das erzĂ€hlt, denn Esmiraldas vorĂŒbergehender Auszug hat einen guten Grund. „Wir haben im Sommer Paarungen beobachtet und Ende August erhĂ€rtete sich der Verdacht, dass sie trĂ€chtig ist“, verrĂ€t sie. „Da Esmiralda noch nie ein Junges hatte, haben wir sie hinter die Kulissen gesetzt, um ihr so viel Ruhe wie möglich fĂŒr die Geburt und die erste Zeit mit dem Jungtier zu geben.“
Diese Maßnahme hat sich ausgezahlt: Ungestört von Besuchern und Partner brachte Esmiralda Anfang September ein gesundes Jungtier zur Welt. Es ist nicht nur fĂŒr Esmiralda und Lino das jeweils erste Jungtier, sondern auch die Erst-Zucht dieser Art fĂŒr den Zoo Neuwied. „Wir haben uns sehr gefreut, dass alles geklappt hat“, lĂ€chelt Lena Romeike. „Esmiralda ist bereits 7 Jahre alt, die meisten Tamanduas bekommen ihr erstes Jungtier schon frĂŒher. Als sie 2019 im Alter von dreieinhalb Jahren zu uns kam galt sie als Problemfall. Sehr stressanfĂ€llig sollte sie sein, und bisher hatte es nie geklappt, sie mit einem Partner zu vergesellschaften.“
Schön, dass zwischen Esmiralda und ihrem Partner offenbar die Chemie stimmt. Und umso schöner, dass sie sich die ersten, kritischen Wochen ganz ohne menschliches Eingreifen so erfolgreich um ihr Jungtier gekĂŒmmert hat, dass die beiden nun bereit sind, den Besuchern prĂ€sentiert zu werden: „Seit ein paar Tagen sind Esmiralda und ihr Jungtier, ein kleines Weibchen das noch keinen Namen hat, in der Tamandua-Anlage der Prinz Maximilian zu Wied Halle zu sehen“, freut sich die Revierleiterin. Damit nicht zu viele neue Faktoren auf einmal Mutter und Jungtier Stress bereiten, wurde Vater Lino noch nicht mit der Familie zusammengefĂŒhrt, sondern vorĂŒbergehend in ein Gehege außerhalb des Besucherbereichs gesetzt. Mutter und Jungtier aber sind jetzt, meist morgens und spĂ€t nachmittags, in der Anlage unterwegs. Eine Kleine AmeisenbĂ€rin, mit einem noch kleineren AmeisenbĂ€ren auf den RĂŒcken."
Quelle:https://www.zooneuwied.de/aktuelles/erstmals-tamandua-nachwuchs
(24.11.2022, 12:49)
cajun:   In Neuwied verzögert sich die Eröffnung des "Kranichufers". Dadurch hat der Zoo nun eine "bunte Gemeinschafts- WG" gegrĂŒndet und zeigt die bereits angekommenen, neuen Arten an anderer Stelle im GelĂ€nde.
"Vogelzug im Zoo
Dass im Herbst viele Vögel in den SĂŒden ziehen, ist allgemein bekannt. Dass es unter den Zugvögeln Lang- und Kurzstreckenzieher gibt, haben viele sicher ebenfalls schon gehört. Dass es jedoch Ultra-Kurzstreckenzieher gibt, deren herbstliche Zugstrecke gerade mal 200m betrĂ€gt, das ist neu. „Das gibt es nur bei uns im Zoo Neuwied, und wohl auch nur dieses Jahr“, sagt Max Birkendorf lachend.
Bei den Nacktgesichtshokkos, die vor ein paar Wochen als neue Tierart in den Zoo gekommen sind, stand von Anfang an fest, dass ihr zukĂŒnftiges Zuhause die ehemalige Paradieskranich-Voliere gegenĂŒber von den Löwen sein wĂŒrde. Diese war jedoch damals noch nicht fertig umgestaltet, da sich der Auszug der Paradieskraniche verzögert hatte. „Solche Planungen sind logistisch ziemlich aufwĂ€ndig“, weiß Kurator Max Birkendorf aus Erfahrung. Wenn man neue Tiere aus anderen Zoos bekommt, dann wollen die dortigen Kollegen ein Datum wissen, an dem man diese abholt. Das lĂ€sst sich dann, wenn es Verzögerungen gibt, oft nicht verschieben, da der Platz dieser Tiere vom Herkunftszoo meist anderweitig verplant wurde, zum Beispiel fĂŒr neue Tiere die ebenfalls bereits in einem anderen Park auf ihren Umzug warten“. Im Fall der Nacktgesichtshokkos wurden die Vögel daher ĂŒbergangsweise im Waldrevier des Zoo Neuwied untergebracht, und konnten nun in ihr endgĂŒltiges Gehege rund 200 Meter weiter sĂŒdlich umziehen.
Der Grund fĂŒr den verspĂ€teten Auszug der Paradieskraniche aus ihrer Voliere ist auch der Grund fĂŒr den Umzug einer weiteren Gruppe Vögel innerhalb des Zoos: Die Fertigstellung des Kranichufers, die eigentlich schon fĂŒr den Sommer geplant war, verzögert sich weiter. „Wir tun, was wir können, aber die allgemeine Situation auf dem Baustoffmarkt hat sich durch Corona, die Situation in der Ukraine und die Energiekriese so verschĂ€rft, dass wir oft monatelang auf Material warten“, klagt der Vogelkurator.
Die zukĂŒnftigen Mitbewohner der afrikanischen Paradies- und der asiatischen Saruskraniche saßen bereits seit dem Sommer hinter den Kulissen. Damit sie dort nicht noch lĂ€nger ausharren mĂŒssen, wurde nun eine andere Übergangslösung gefunden: Die afrikanischen Bernierenten und Hagedasch-Ibisse sind zusammen mit den asiatischen StreifengĂ€nsen fĂŒr den Winter in die Voliere der Wollhalsstörche eingezogen, die diese bereits vorher mit Weißen Pfauen, Nachtreihern und PĂŒnktchenenten teilten. „Eine Vergesellschaftung mit so vielen Arten, die sich noch dazu in der Natur nie begegnen wĂŒrden, wĂŒrden wir normalerweise allein aus edukativen GrĂŒnden nicht machen“, gibt Birkendorf zu. „Aber fĂŒr die Tiere ist diese Unterbringung deutlich attraktiver als die Gehege hinter den Kulissen, und so können die Besucher diese schönen Vögel bereits jetzt sehen und sich auf den Moment freuen, wenn das Kranichufer endlich fertig und von seinen Bewohnern bezogen ist“, sagt der Kurator erleichtert, und ergĂ€nzt lachend: „Über die Vogelzug-Strecke knapp 200 Metern nach SĂŒden haben die StreifengĂ€nse ĂŒbrigens nur verĂ€chtlich geschnattert: Die ziehen nĂ€mlich normalerweise in Höhen von ĂŒber 9000 Meter ĂŒber den Himalaya, und sind damit Rekordhalter unter den Zugvögeln.“
Quelle:https://www.zooneuwied.de/aktuelles/vogelzug-im-zoo
(11.11.2022, 09:03)
cajun:   @W.Dreier. Dass sind die Gelbschnabelhokkos wie im vorherigen Posting schon erwĂ€hnt.
(01.09.2022, 18:19)
W. Dreier:   @A. Langer: sind das die Urumutus? Habe ich lange nicht mehr gesehen.
(01.09.2022, 17:36)
cajun:   Bei den Gelbschnabelhokkos in Neuwied ist einer neuer Hahn eingezogen, meldet der Zoo ĂŒber Facebook. Vielleicht klappt es ja bald mit der Zucht.
(26.08.2022, 13:33)
cajun:   Der Zoo meldet reichlich Nachwuchs bei den Bolivianischen TotenkopfĂ€ffchen. Bisher waren es schon vier Jungtiere und nun kam noch ein fĂŒnftes zur Welt.
(19.08.2022, 09:40)
cajun:   Unkenrufe im Zoo Neuwied

"Von der Terrasse des Neuwieder Zoorestaurants hat man einen wunderbaren Blick, ĂŒber den ErdmĂ€nnchenhĂŒgel und die dahinter liegende Afrika-Savanne hinweg bis zum Rhein, der durchs Neuwieder Becken fließt. Aber das leise WasserplĂ€tschern, das man seit kurzem beim Betrachten dieser Kulisse hört, kommt nicht vom entfernten Fluss her. Gleich unterhalb der Terrasse, noch vor dem Gehege der Stachelschweine, befand sich bis vor wenigen Wochen noch ein Bereich mit einem betonierten Becken in der Mitte.
„Ganz frĂŒher war darin eine Schnappschildkröte untergebracht“, berichtet Kurator Maximilian Birkendorf. „In den letzten Jahren dann Schmuckschildkröten. FĂŒr beide Arten war diese Unterbringung nicht ideal, und da Schmuckschildkröten als invasive Art einheimische Ökosysteme aus dem Gleichgewicht bringen, haben wir uns entschieden, sie nicht lĂ€nger im Zoo zu zeigen.“

Nach einer umfassenden Neugestaltung bildet die Anlage nun den Lebensraum „mitteleuropĂ€isches KleingewĂ€sser“ naturgetreu ab. Sandiger Boden mit Steinen und Pflanzen, dazu kleine, miteinander verbundene Teiche mit langsamem Durchfluss, der das leise PlĂ€tschern verursacht, sind ein perfektes Habitat fĂŒr die neuen Bewohner. Diese leben zwar schon seit einigen Wochen im Zoo Neuwied, mussten vor ihrem Einzug in ihr neues Gehege jedoch erst noch ihre Metamorphose durchlaufen: Die einheimischen Gelbbauchunken kamen schon als glibberige Laichpakete in den Zoo Neuwied. „Hinter den Kulissen hatten sie Zeit, in aller Ruhe zu schlĂŒpfen und sich Beine wachsen zu lassen. Nachdem sich Kiemen und SchwĂ€nze zurĂŒckgebildet haben, sehen sie nun so aus, wie sie sollen: Mit nur etwa 3-5 Zentimetern recht kleine Froschlurche mit blaugrauer, warziger Haut und großen Gelben Flecken auf der Bauchseite“, beschreibt der Kurator seine neuen SchĂŒtzlinge.

Gelbbauchunken sind, anders als Kröten und auch viele Frösche, sehr stark an GewĂ€sser gebunden, und können nicht lĂ€ngere Zeit auf dem Trockenen leben. Durch die zunehmende Verschmutzung und den Verlust ihrer LebensrĂ€ume, der KleingewĂ€sser in Mittel- und SĂŒdeuropa, sind die Gelbbauchunken bedroht, und zĂ€hlen in Deutschland zu den streng geschĂŒtzten Arten. Sobald die Haltung im Zoo Neuwied erfolgreich etabliert ist, ist auch ein Wiederansiedelungsprojekt von Gelbbauchunken in geeignete LebensrĂ€ume in der Natur geplant. „Schließlich ist Artenschutz eine der vier SĂ€ulen moderner Zoos, und damit kann und sollte man vor der eigenen HaustĂŒr beginnen“, betont Max Birkendorf. Passend dazu steht neben der Unkenanlage auch ein Lebensturm, der auf nur einem Quadratmeter GrundflĂ€che durch die Verwendung verschiedener Materialien und Strukturen in vertikaler Anordnung Unterschlupf fĂŒr verschiedenste einheimische Kleinstlebewesen bietet.

„Auch wenn Unken, wie Froschlurche allgemein, nicht unbedingt zu den klassischen Besucherlieblingen unter den Zootieren gehören, finde ich sie mit ihren herzförmigen Pupillen in den goldenen Augen durchaus zum Verlieben“, scherzt Birkendorf. „Ich freue mich schon darauf, ĂŒbernĂ€chstes Jahr im FrĂŒhsommer, wenn die Tiere geschlechtsreif sind, die dumpfen, melodiösen Unkenrufe der MĂ€nnchen zu hören!“
Quelle:https://www.zooneuwied.de/aktuelles/unkenrufe-im-zoo
(10.08.2022, 13:02)
cajun:   Nachzucht bei den Hornraben:

"Nachwuchs bei Bonnie und Clyde
Wenn man morgens durch den noch leeren Zoo Neuwied geht, hört man oft ein dumpfes Rufen, Ă€hnlich klingend wie ein exotisches Instrument. Bei genauerem Hinhören kann man es bis zur Afrikawiese zurĂŒckverfolgen, genauer gesagt: Bis ins Gehege der SĂŒdlichen Hornraben.
Bonnie und Clyde sind ein PĂ€rchen großer, schwarzer Vögel mit auffĂ€lligen, roten Hautpartien im Gesicht. Meist bewegen sie sich schreitend in ihrem Gehege, untersuchen neugierig GegenstĂ€nde aller Art und lieben es, LĂ€rm zu machen – mit ihrer tiefen Stimme oder wahlweise auch durch Trommeln und Klopfen auf die Gehegeeinrichtung.
In den letzten Monaten jedoch war Weibchen Bonnie zwischendurch wochenlang nicht zu sehen, und auch danach verschwand sie immer wieder fĂŒr lĂ€ngere Zeit. „Immerhin war sie nicht eingemauert“, lacht Kurator und Tierarzt Daniel Waked, „das machen nĂ€mlich viele andere Vertreter der Nashornvögel, zu denen auch die Hornraben gehören, wĂ€hrend der Brut. Und genau das hat Bonnie getan: sie hat gebrĂŒtet, und zwar erfolgreich!“ WĂ€hrend andere Nashornvögel-Weibchen sich zur Brut und KĂŒkenaufzucht tatsĂ€chlich von ihrem Partner in Baumhöhlen einmauern lassen und daraufhin wochenlang nur durch einen schmalen Spalt hindurch gefĂŒttert werden, hĂ€tte Bonnie also die Bruthöhle durchaus verlassen können. „Sie hat die Brut diesmal wunderbar gemeistert, und kĂŒmmert sich auch jetzt noch hervorragend um ihr KĂŒken“, erzĂ€hlt Daniel Waked erleichtert. Das war nicht immer so: Nachdem das HornrabenpĂ€rchen in den ersten acht Jahren des Zusammenlebens keinerlei Anstalten zur Brut machte, gab es 2014 erstmals Nachwuchs und auch 2015 zogen die beiden erfolgreich ein KĂŒken auf. „In den darauffolgenden Jahren jedoch war einfach der Wurm drin“, beschreibt es der Kurator. „Mal haben die beiden ein Ei gehabt, es aber nicht bebrĂŒtet. Ein anderes Mal war das Ei plötzlich verschwunden.“
Diesmal scheint endlich wieder alles gepasst zu haben, das KĂŒken wĂ€chst und gedeiht und unternimmt mittlerweile, mit gut zwei Monaten, auch bereits erste AusflĂŒge aus der Nisthöhle hinaus. Bis sich seine nackten Hautpartien im Gesicht rot fĂ€rben, wie die seiner Eltern, wird es allerdings noch dauern. „Voraussichtlich wird der Jungvogel auch noch eine ganze Weile hierbleiben“, berichtet Daniel Waked, „denn idealerweise erleben die Jungvögel noch die Aufzucht eines oder mehrerer jĂŒngerer Geschwister mit, bevor sie eigene Familien grĂŒnden. So ist es in der Natur, und so machen wir es auch in den Zoos – wenn es denn klappt und die Eltern im nĂ€chsten Jahr wieder brĂŒten."
Quelle:https://www.zooneuwied.de/aktuelles/hornrabenkueken
(21.07.2022, 18:09)
cajun:   Eulennachwuchs in Neuwied:
"Alter Baumbestand mit lichten Bereichen dazwischen: so sieht der ideale Lebensraum des Waldkauzes aus – und auch das Waldrevier des Zoo Neuwied. „Kein Wunder also, dass sich unsere WaldkĂ€uze hier so wohlfĂŒhlen, dass sie regelmĂ€ĂŸig brĂŒten“, freut sich Kurator Max Birkendorf, „auch jetzt sitzt wieder ein KĂŒken im Nest.“ Die WaldkĂ€uze zĂ€hlen zu den hĂ€ufigsten Eulen in Deutschland und sind deutlich grĂ¶ĂŸer als die SteinkĂ€uze, die ebenfalls im Waldrevier des Zoo Neuwied zu finden sind. „Unter „KĂ€uzchen“ stellen sich die meisten immer ganz kleine Eulenarten vor. Dabei ist der Begriff gar nicht festgelegt, bezeichnet also keine eigene Tierfamilie. In anderen Sprachen gibt es da auch gar keine Unterscheidung“, erklĂ€rt Birkendorf. Die immerhin bis zu 40 cm großen WaldkĂ€uze sind HöhlenbrĂŒter, die neben Baumhöhlen und Felsspalten, aber auch Höhlen in Mauerwerk oder sogar Dachböden besiedeln.

„Die SteinkĂ€uze haben sogar ihren Namen von der Tatsache, dass sie bevorzugt in alten GemĂ€uern brĂŒten. Im Gegensatz zu den WaldkĂ€uzen sind sie in offeneren Landschaften mit spĂ€rlicherem Baumbestand zu finden, denn sie jagen eher am Boden ĂŒber Wiesen.“ SteinkĂ€uze machen auch Ă€ußerlich ihrem Namen alle Ehre, denn wĂ€hrend der Waldkauz ĂŒberwiegend braun und cremefarben ist, ĂŒberwiegen im Gefieder des mit nur etwa 22 cm KörpergrĂ¶ĂŸe deutlich kleineren Steinkauzes graue Farbtöne. „Auch bei den SteinkĂ€uzen sitzt zurzeit ein KĂŒken im Nest“, verrĂ€t der Kurator, „und das freut mich besonders, da SteinkĂ€uze in Deutschland eher selten sind, und die Bestandszahlen gebietsweise stark rĂŒcklĂ€ufig. Seit wir im Jahr 2017 nach langer Pause wieder in die Haltung eingestiegen sind, haben wir regelmĂ€ĂŸig Nachwuchs.“

Auch die Schleiereulen haben Nachwuchs. „Die Schleiereulen unterscheiden sich mit ihrem sehr hellen Gefieder, dem herzförmigen Gesicht und den komplett dunklen Augen doch sehr von den anderen beiden Arten“, findet Birkendorf, „und das hat auch seinen Grund. Schleiereulen gehören einer anderen Familie an und sind daher nicht direkt verwandt mit den Eulen im engeren Sinne.“ Es gibt jedoch Gemeinsamkeiten: Auch die Schleiereule ist ein HöhlenbrĂŒter, und als ausgesprochene Kulturfolger brĂŒten diese Vögel besonders gern in Scheunen, auf Dachböden oder KirchtĂŒrmen. Dass die Menschen davon nur selten etwas mitbekommen, liegt an ihrer nĂ€chtlichen Lebensweise und dem besonderen Gefieder, das der Schleiereule wie auch allen anderen Eulen einen lautlosen Flug ermöglicht. Die Schwungfedern sind am Rand Ă€ußerst fein gezahnt, sodass beim Flug kaum Luftverwirbelungen entstehen, welche bei anderen Vögeln das FluggerĂ€usch verursachen. So ist die Schleiereule wie auch ihre nahen und entfernteren Verwandten eine lautlose NachtjĂ€gerin, was vor allem MĂ€usen zum VerhĂ€ngnis wird.

Wer die jungen Eulen noch in ihrem hellen KĂŒkenflaum sehen will, sollte sich beeilen: „Die wachsen schneller, als man gucken kann“, lacht Max Birkendorf, „und wenn sie einmal durchgemausert sind und ihr Erwachsenengefieder haben, sind sie kaum noch von den Altvögeln zu unterscheiden.“
Quelle:https://www.zooneuwied.de/aktuelles/eulennachwuchs
(19.07.2022, 16:16)
cajun:   Nebenfund aus der Landau Meldung: Neuwied ist nun Dik Dik Halter. Kommt das Tier mit auf die neue Kranichanlage? Stelzvögel ist das Tier aus Landau ja gewohnt und ein netter Unterbesatz ist es ohnehin.
(25.05.2022, 15:10)
cajun:   Eine Bilanz zum unrunden JubilĂ€um im Zoo Neuwied:
"11 Jahre "neues" Exotarium
David Otte steht in einem dunklen, höhlenartigen Raum ohne Tageslicht unter dem Neuwieder Zoorestaurant, und schĂŒttelt amĂŒsiert den Kopf: „Ich kann mir kaum noch vorstellen, dass wir hier bis vor gut 11 Jahren tatsĂ€chlich Reptilien gehalten haben.“ Weil die Bedingungen damals sowohl fĂŒr die Tiere als auch fĂŒr die Mitarbeiter und Besucher wirklich alles andere als ideal waren, wurde 2010 mit dem Bau des neuen Exotariums begonnen, das vor genau 11 Jahren eröffnet werden konnte.

David Otte, der damals schon Revierleiter fĂŒrs Exotarium war, hat den Bau mit geplant und vor allem bei der technischen Ausstattung und Einrichtung der Terrarien fachkundig selbst mit Hand angelegt. „Ich bin schon seit meiner Schulzeit auch privat leidenschaftlicher ‚Terrarianer‘“, gesteht Otte lachend, „und dass ich mein langjĂ€hriges Hobby zum Beruf gemacht habe, kam und kommt mir bei der Arbeit sehr zugute.“ Das neue ‚Exo‘ wurde lichtdurchflutet, mit individuell gestalteten Großraumterrarien mit natĂŒrlicher Bepflanzung. Einige Tiere, wie Weichschildkröte Brutus und einige Königspythons, haben den Umzug mitgemacht und erfreuen sich noch heute in ihren neuen Terrarien bester Gesundheit. „Einen großen Teil der ĂŒbrigen Terrarien haben wir damals mit Tieren besetzt, die wir aus Reptilienauffangstationen ĂŒbernommen haben oder aus Institutionen, wo sie als ĂŒberzĂ€hlige Tiere hinter den Kulissen gesessen haben“, erinnert sich der Revierleiter.

Mittlerweile haben jedoch viele Terrarien bereits lĂ€ngst einen neuen Besatz. „Das hat unterschiedliche GrĂŒnde“, erklĂ€rt der Tierpfleger, „einige Tiere, wie die Schönnatter oder der Pazifikwaran waren sehr alt, und sind mittlerweile verstorben. Bei anderen Tieren hat erst die Praxis zeigen können, dass wir hier im Haus die nötigen Parameter wie Temperatur und Luftfeuchtigkeit nicht hinkriegen. Deshalb halten wir mittlerweile keine Australischen SĂŒĂŸwasserkrokodile mehr, sondern haben einem PĂ€rchen Krokodilkaimane aus der Reptilienauffangstation in MĂŒnchen ein neues Zuhause gegeben.“

Meist ist der Grund fĂŒr einen Haltungswechsel aber ein anderer: „Wir sind mittlerweile einfach viel erfahrener, und wollen uns weiterentwickeln. Wir haben das GebĂ€ude und die Technik besser kennen gelernt, mein Stellvertreter und ich sind mittlerweile seit fast 7 Jahren aufeinander eingespielt und wir hatten mit den ‚einfacheren‘ Arten, die hĂ€ufig gehalten werden und ĂŒber die man viel weiß, gute Zuchterfolge gehabt. Also haben wir uns nach und nach an anspruchsvollere Arten gewagt.“ Und das hat gut funktioniert: Der Zoo hĂ€lt mittlerweile zwei Arten der wunderschönen Segelechsen, die sich aufgrund ihres hektischen Naturells in den meisten Terrarien die Schnauzen kaputt stoßen. Im Neuwieder Exotarium hingegen, haben sie genug Platz, um sich bei Bedarf zurĂŒckzuziehen. 2021 gab es Nachwuchs bei den Trauerwaranen, und in diesem Jahr hatten die GĂŒrtelschweife mit dem schönen Gattungsnamen Smaug, die als schwierig und sensibel gegenĂŒber VerĂ€nderungen gelten, erstmals Nachwuchs.

Ist David Otte jetzt zufrieden mit dem, was er in den letzten 11 Jahren im Exo erreicht hat? „Jein“, lacht er, „ich bin glĂŒcklich und stolz, dass es so gut lĂ€uft, aber wir haben natĂŒrlich noch viel vor: Noch in diesem Jahr hoffen wir auf den ersten Zuchterfolg bei den Skorpionskrustenechsen, nachdem wir in den letzten Jahren viele StellschrĂ€ubchen an deren Haltungsbedingungen perfektioniert haben. Auch die Coloradokröten wollen wir zur Nachzucht bringen, die zĂŒchtet nĂ€mlich kaum noch Jemand. Das ist auch gar nicht so einfach, da man deren natĂŒrliche Lebensbedingungen mit 8 Monaten Trockenruhe und temporĂ€r austrocknenden GewĂ€ssern nicht so einfach simulieren kann. Die Guatemala-Schwarzleguane, die außer uns keine andere Institution in Deutschland hĂ€lt, haben bald ihre Geschlechtsreife erreicht. Und dann sind da noch die Wickelskinke. Bei denen wĂ€re eine Nachzucht besonders toll, da die selbst Brutpflege betreiben und sich richtig um den Nachwuchs kĂŒmmern, das ist super selten bei Reptilien. Das wird zwar noch ein paar JĂ€hrchen dauern, bis die soweit sind, aber ich bin ja noch jung.“
Quelle: https://www.zooneuwied.de/aktuelles/11-jahre-neues-exotarium
(16.05.2022, 10:17)
cajun:   Bruterfolge stehen an in Heimbach- Weis;

"Brut- und Schlupfzeit im Zoo
Straußennest Zoo Neuwied

Es ist FrĂŒhling, die Sonne scheint und ĂŒberall wĂ€chst und gedeiht die Natur. WĂ€hrend das so manchen vielleicht dazu bewegt, ganz bewusst zu „entschleunigen“ und innezuhalten, ist es fĂŒr die Tierpfleger in den Vogelrevieren des Zoo Neuwied eine besonders arbeitsreiche Zeit: Es ist Brut- und Schlupfzeit bei den meisten Vögeln.
In der Voliere der australischen Sittiche spielt sich die Brut im Verborgenen ab: „Papageien sind HöhlenbrĂŒter“, erklĂ€rt Kurator Maximilian Birkendorf, „da machen Wellensittiche und Nymphensittiche keine Ausnahme. Die Jungvögel fliegen als Nesthocker erst aus, wenn sie vollstĂ€ndig befiedert und bereits fast so groß sind wie ihre Eltern.“ Dass die KĂŒken nicht zu sehen sind, bedeutet jedoch nicht, dass die Mitarbeiter des Zoos sich nicht mit ihnen beschĂ€ftigen mĂŒssen. Die NistkĂ€sten werden regelmĂ€ĂŸig ĂŒberprĂŒft, um keinen Schlupf zu verpassen. Denn die KĂŒken mĂŒssen mit den vorgeschriebenen Fußringen ausgestattet werden, und das Zeitfenster dafĂŒr ist Ă€ußerst klein. „Wenn man die Ringe zu frĂŒh anbringt, fallen sie wieder ab, weil die FĂŒĂŸe der KĂŒken noch zu klein sind. Wenn man hingegen zu lange wartet, sind sie zu groß und man bekommt die geschlossenen Ringe nicht mehr ĂŒbergestĂŒlpt.“

Auch im Avimundo an der westlichen Seite des Zoos haben sich in den vergangenen Tagen kleine Nesthocker aus ihren Eiern gekĂ€mpft. „Die Guirakuckucke haben zwar wunderschöne Eier, ihre KĂŒken sind jedoch, wie alle Nesthocker, kein besonders niedlicher Anblick“, findet Max Birkendorf. „Nesthocker, zu denen neben den Kuckucken auch Singvögel, Eulen und Greifvögel gehören, schlĂŒpfen spĂ€rlich befiedert und mit geschlossenen Augen aus ihren Eiern, und es dauert eine ganze Weile, ehe sie auch nur im Entferntesten ihren Eltern Ă€hneln.“

Ganz anders sieht es bei den Kronenkiebitzen aus, den Nachbarn der Guirakuckucke. „Die Kiebitze sind NestflĂŒchter. Wie kleine HĂŒhner oder GĂ€nsekĂŒken sind sie von Anfang an flauschig befiedert und können schon kurz nach dem Schlupf ausgezeichnet laufen.“ Allerdings muss man schon genau hinschauen, um sie zu entdecken: Sowohl die Eier als auch die KĂŒken selbst sind hellgrau mit schwarzen Sprenkeln, und auf steinigem, sandigem Untergrund kaum zu erkennen. „Wir nennen sie liebevoll „Stracciatellas““, lacht der Kurator.

Nicht ĂŒbersehen kann man hingegen die grĂ¶ĂŸten Eier der Welt, auf denen zurzeit die Strauße brĂŒten. Da die Strauße bei der Brut viel Ruhe benötigen und ihre Eier zur Not auch vehement gegen potenzielle Gefahren verteidigen, liegt das in einer Sandkuhle angelegte Nest jedoch verborgen hinter dem Haus. Da die StraußenkĂŒken aber ebenfalls zu den NestflĂŒchtern zĂ€hlen, wĂŒrden die KĂŒken im Falle eines Bruterfolges nach ihrem Anfang Mai erwarteten Schlupf sicher nicht im Nest bleiben, sondern die Anlage erkunden. „Dies wĂ€re seit 15 Jahren die erste Naturbrut bei den Straußen fĂŒr unseren Zoo“, verrĂ€t Birkendorf, „Wir drĂŒcken alle sehr die Daumen.“ Auch die Steppenadler sitzen zum ersten Mal in der Geschichte des Zoo Neuwied auf Eiern, und die Flamingos machen in diesem FrĂŒhjahr nach mehreren Jahren Pause endlich wieder Anstalten, zu brĂŒten. Man darf also gespannt sein, wo es im Zoo in diesem FrĂŒhjahr noch ĂŒberall piepst, krĂ€chzt, quakt oder zwitschert."
Quelle: https://www.zooneuwied.de/aktuelles/brut-und-schlupfzeit-im-zoo
(28.04.2022, 15:57)
Adrian Langer:   Nö, alles geklĂ€rt! ;)
(10.03.2022, 11:38)
cajun:   P.S. Das mit den "angepaarten" Tamanduas erchließt sich mir auch nicht. Vielleicht hat jemand ja Infos vom Zuchtbuch dazu?
Aus Dortmund kenne ich nur die "Frack- Tamanduas", also die mit der klaren schwarzen Zeichnung. Ebenso aus Krefeld. Die hellen Tiere waren mir immer unvertraut. Es gibt aber wohl Farbmophen und Varianten auch innerhalb der UA, wurde mir mal gesagt. Im Dortmunder Archiv existieren auch Fotos von hellen Tieren- von vor der Zeit der "Befrackten", meine ich.

RĂ€usper*: So fĂŒr heute wĂ€re ich glaube hier durch, also wenn noch was ist @Adrian..?!?
(09.03.2022, 17:10)
cajun:   Und noch zu den Schimpansen: Alle drei Tiere, die ich sah hatten Fellprobleme. Eines lief mit einer Decke bedeckt ĂŒber das AußengelĂ€nde. Nun, kalt genug war es ja. Zumindst an Appetitlosigkeit leidet keines der Individuen, wie man hier exemplarisch erkennen kann. :0)
(09.03.2022, 16:31)
cajun:   Huftiere dĂŒrfen natĂŒrlich nicht fehlen. die 1,1 Defassa Wasserböcke wurden von zwei Jungtieren (auch 1,1) begleitet. Da hat es ja nach Aufnahme der Haltung schnell mit der Zucht geklappt. Von den 0,3 Sitatunga aus Köln war keine zu sehen. Sie befinden sich in der Regel in einem separaten Teil der Afrikaanlage, der Ihnen vorbehalten ist. Bei meinem letzten Besuch sah ich auch nur noch zwei. Die Watussis haben ein Kalb trotz erst heranwachsendem Bullen. An Streifengnus wurden nur zwei KĂŒhe gesichtet. Da die neuen Stallungen ausreichend Absperrmöglichkeiten bieten, kann man spekulieren ob nicht gesichtete Tiere hinter den Kulissen waren.
(09.03.2022, 16:27)
cajun:   @Adrian: Nicht so ungeduldig, ich bin noch nicht fertig! :-))
Wobei passt eigentlich ganz gut. Im Dachsgehege doch wirklich ein Tier auf "Ausguck". Ich habe noch weitere Bilder, und das eingestellte dient nur der Darstellung Gesamtsituation vor Ort. Wenn du also mal einen "fotoaffinen" Dachs suchst (war ja mal Thema) , kann ich dir Neuwied empfehlen.
(09.03.2022, 16:10)
cajun:   Nach dem langen dunklen Winter hatten die Stachelschweine nichts gegen etwas Licht in ihrer Höhle.
(09.03.2022, 15:49)
Adrian Langer:   @Cajun: Danke fĂŒr den Bericht! Diese Zusammenstellung von hellen und dunklen Tieren habe ich tatsĂ€chlich schon einige Male gesehen. Laut Zootierliste immer ein PĂ€rchen zusammengesetzt aus Paraguay-Tamandua und ein SĂŒdliches Tier ohne Unterartenstatus. Ich weiß bis heute nicht, warum das so gemacht wird.
(09.03.2022, 15:45)
cajun:   In der "Prinzenhalle" doller Sonnenschein. Ich teile die, nach Eröffnung hier unten eingestellte, Meinung, dass die vielen Scheiben der Gehege (- begrenzung) den Gesamtkomplex nicht gerade sichtfreundlich machen. Fotos werden schwierig.
Konzentrieren wir uns auf die Highlights. Tayra, Braune Goldstirn- Klammeraffen, Kleine Maras, Tamanduas- alle sehr aktiv. Der AmeisenbÀr blieb unsichtbar. In der Nachttierabteilung agile WickelbÀren und kletternde Nachtaffen. Tapire standen recht fotogen, sehr helle Tiere, war mein Eindruck.
Die beiden Tamanduas (1,1) sehen schon sehr unterschiedlich aus. Laut ZTL sind es ein Tier ohne UA Status und ein Paraguay Tamandua, falls die Infos so stimmen.
(09.03.2022, 15:34)
cajun:   Der Löwennachwuchs (hier zwei von drei) wĂ€chst bereits heran. Neuwied hat ja immer noch die zwar großzĂŒgige, aber vergitterte Freianlage. Daher eher fotounfreundlich. Auf der Bauagenda taucht der Raubtierkomplex mit Löwen, Geparden und Tigern aktuell nicht auf.
Sandkatzen sind wie angekĂŒndigt in die ehemalige Lemurenanlage gezogen. Nachbarn sind, wie bekannt, Manule als Nachnutzer in der alten Leopardenanlage. Die Sandkatzen selbst waren nicht zu entdecken.
(09.03.2022, 14:33)
cajun:   Etwas befremdlich wirkt auf mich die MassivitĂ€t der zukĂŒnfitgen Einsichtsmöglichkeit fĂŒr Besucher in dieser Bauphase.
(09.03.2022, 14:26)
cajun:   Neulich in Neuwied: Die Baustelle der Kranichanlage ist etwas fortgeschritten. Man kann das StallgebĂ€ude und die Pylone, die die Netzkobntsruktion halten sollen, schon ausmachen. Neben den beiden im Zoo vorhandenen Arten Sarus- und Paradieskranich, soll einiges WassergeflĂŒgel einziehen. Ziel ist es die Vogelanlage um den ehemligen Pelikanteich zu entleeren, um Baufreiheit zu schaffen.
Entstehen soll dort dann eine begehbare Großvoliere mit dem Schwerpunkt Haltung sĂŒdamerikanischer Arten. Eine konsequente Weiterentwicklung im Thema SĂŒdamerika nach der Prinz zu Wied Halle also.
(09.03.2022, 14:23)
cajun:   Eine Bilanz nach drei Jahren Haltung in Zoo Neuwied

Zwergmaras - Eine Erfolgsgeschichte
Die Großen Maras, auch Pampashasen genannt, sieht man schon seit Jahrzehnten sehr hĂ€ufig in Zoos. Die langbeinigen Nager aus der Familie der Meerschweinchen sind unkomplizierte Pfleglinge, die teilweise als FreigĂ€nger gehalten werden oder vergesellschaftet mit verschiedensten anderen Arten.
Ihre engen Verwandten, die Zwergmaras, hingegen, waren bis vor wenigen Jahren noch eine RaritĂ€t in den Zoos. „Als wir 2017 in der Planung fĂŒr den Tierbesatz der Prinz Maximilian zu Wied Halle waren, wurde diese Art noch kaum gehalten, und die Erfahrungsberichte waren sehr dĂŒrftig“, erinnert sich Kuratorin Alexandra Japes. Sehr empfindlich gegenĂŒber KĂ€lte und Feuchtigkeit seien die etwa wildkaninchengroßen Tiere, die aus den trockenen Steppengebieten im SĂŒden SĂŒdamerikas stammen, und heikel in der FĂŒtterung.

„Wir haben uns trotzdem dafĂŒr entschieden, die Art in den Zoo Neuwied zu holen, und es nicht bereut“, beteuert die Biologin, „in mittlerweile drei Jahren Haltung hatten wir noch nie ein krankes Tier, und was die ErnĂ€hrung angeht, fressen die Zwergmaras ohne Probleme fast alles, sogar einen 1,5 Meter hohen SĂ€ulenkaktus.“

Und auch die Zucht der Art ist eine echte Erfolgsgeschichte: „Die Tragzeit der Zwergmaras betrĂ€gt nur gut zwei Monate, und sie bekommen in der Regel Zwillinge. Da die Weibchen unmittelbar nach der Geburt wieder gedeckt werden, ist alle 9 Wochen mit Nachwuchs zu rechnen – so haben wir in knapp drei Jahren 26 Jungtiere gehabt, die wir an bisher 7 andere Halter weitervermitteln konnten“, erklĂ€rt Japes. Damit hat der Zoo Neuwied sicherlich einen wesentlichen Teil dazu beigetragen, dass die Art mittlerweile in deutlich mehr Parks zu sehen ist, als noch vor 3 Jahren.
Quelle: https://www.zooneuwied.de/aktuelles/zwergmaras-eine-erfolgsgeschichte
(12.10.2021, 13:24)
cajun:   Ach, eines hatte ich noch vergessen! Die asiatischen Wollhalsstörche sitzen auf dem Horst und brĂŒten. Untergebracht sind sie in der ehemaligen Voliere der Zwergflamingos in der Volierenreihe zur Straße unten, zwischen Zooein- und Ausgang.
(11.06.2021, 17:05)
cajun:   Zum Abschluß: Damhirschgeburt vor den Augen der Besucher. Ok, es sind Allerweltszootiere, aber so etwas mitzuerleben ist schon einmalig.
(08.06.2021, 18:04)
cajun:   In der bekannten Watussi Zuchtgruppe (nur vier Tiere) kein erwachsener Bulle zu sehen. Ein Nachwuchsstier graste mit den KĂŒhen.
(08.06.2021, 18:02)
cajun:   Da sĂ€mtliche HĂ€user- entgegen der AnkĂŒndigung- noch geschlossen waren, konnte man bei der SĂŒdamerikahalle nur auf Tiere in den Außengehegen hoffen. Hier einer der Klammeraffen "weit oben".
(08.06.2021, 17:59)
cajun:   Naturaufzucht bei den HawaigĂ€nsen. Der Ganter kam fast durch den Zaun... guter Aufpasser! Wie die bei der AggressivitĂ€t fast aussterben konnten..tse, tse... :o)
(08.06.2021, 17:56)
cajun:   Auch bei den Pandas wird gebaut. Die Anlage scheint ĂŒber den hinteren Weg vergrĂ¶ĂŸert zu werden. Das Gehege ist dann zwei geteilt, aber ggf. ĂŒber Kletterbalken zu verbinden. Die Anlage wird sicher um das doppelte vergrĂ¶ĂŸert. Zur Zeit bewohnen drei Tiere die bestehende Anlage.
(08.06.2021, 17:49)
cajun:   Was gab es sonst noch? Ein neuer Przewalski Hengst kam an. Noch recht jung. Nun sind die Junggesellen zu dritt.
(08.06.2021, 17:44)
cajun:   Im ehemaligen Lemurengehege in der alten KĂ€figreihe der Leoparden (jetzt Manule) scheint eine weitere kleine Katzenart gesetzt zu sein. Sandkatzen werden angekĂŒndigt.
(08.06.2021, 17:35)
cajun:   Die Lage des neuen "Kranichufers" ist oberhalb von "Avimundo". Bei meinem allerersten Besuch vor Jahrenden wurden in diesem Abschnitt auf einer "Wiese" Guanakos gezeigt.
(08.06.2021, 17:22)
cajun:   Dazu das Baustellenschild. Bezogen werden soll sie vom vorhandenen Bestand an Sarus- und Paradieskranichen. Im Zoomagazin wird fĂŒr deren Altanlagen, dann Neubesatz angekĂŒndigt.
(08.06.2021, 17:18)
cajun:   Hier der aktuelle Stand der Baustelle "Kranichanlage", nach der ja weiter unten gefragt wurde.Wie man sieht ist noch einiges zu tun.
(08.06.2021, 17:15)
cajun:   Nicht nur die Springtamarine haben Nachwuchs, sondern es gibt auch die (Zoo-) Erstzucht bei den Rotbauchsittichen.

Und die Springtamarine sind nicht die Einzigen, die Nachwuchs haben: In einem Nistkasten im Innenbereich hat ein PĂ€rchen der Rotbauchsittiche, die sich das Gehege mit den Springtamarinen teilen, fleißig Eier gelegt. „Die ersten fĂŒnf KĂŒken sind schon geschlĂŒpft, auf den Rest warten wir noch“, berichtet Alexandra Japes. „Dies ist die Erstzucht dieser Papageien in unserem Zoo. Das ist besonders schön, da dieser doppelte Zuchterfolg uns zeigt, dass die Vergesellschaftung beider Arten gut harmoniert“, freut sich die Biologin. Bis sich die KĂŒken im Außenbereich zeigen wird es noch ein Weilchen dauern. Zu diesem Zeitpunkt sind die Jungvögel dann schon fast so groß wie die Elterntiere, und lediglich durch ihre weniger bunte FĂ€rbung von diesen zu unterscheiden.
Quelle:https://www.zooneuwied.de/aktuelles/nachwuchs-im-doppelpack
(04.05.2021, 12:22)
Liz Thieme:   Die Kranichanlage wird auf 100.000 € geschĂ€tzt.

https://www.zooneuwied.de/media/Kranich-Anlage_web.pdf

Bei FB wurde am 26. Februar berichtet, dass Spatenstich fĂŒr die neue Zooschule war.
Mehr konnte ich aber auch nicht auf die Schnelle finden.
(19.03.2021, 09:04)
Oliver Muller:   Angeblich hat der Zoo auch eine Förderzusage ĂŒber 500.000 ? fĂŒr ein Bauprojekt erhalten. Es war noch die Rede von einem zusĂ€tzlichen Eigenanteil. Hat jemand eine Idee, um welches Vorhaben es sich dabei handelt? Die Kranichanlage sollte es eigentlich nicht sein.
(11.01.2021, 20:49)
cajun:   Man darf bei allem Elend und Jubel ĂŒber die bewĂ€ltigte Krise nicht außer acht lassen, das in RLP bereits Landeswahlkampf herrscht.
In der einkopierten Meldung hier der Stand vom 08.01.2021, also vor dem hier als Link eingestellten letzten Artikel, in dem es ja zusammenfassend heißt:
"Nachdem der von der Opposition aufgebrachte Notstand von der Landesregierung aufgegriffen wurde, war durch "ĂŒberwĂ€ltigende Spenden", der Gipel heute dazu "nicht mehr nötig".

Mir ist das etwas zu viel Wahlkampf auf Kosten der Lage des Zoos......

"Tierpark wegen Corona kurz vor Pleite
Dreyer: Zoo Neuwied kann mit Finanzhilfe ĂŒberstehen
Der grĂ¶ĂŸte private Zoo in Rheinland-Pfalz musste wegen Corona monatelang schließen. Dem Tierpark Neuwied fehlen nach eigenen Angaben mehr als 700.000 Euro. Es drohe die Pleite. MinisterprĂ€sidentin Dreyer Ă€ußerte sich optimistisch.

Malu Dreyer (SPD) geht davon aus, dass der Tierpark in Neuwied die Corona-Krise mit den finanziellen Hilfen von Land und Bund ĂŒberstehen kann. Der Zoo liege ihr am Herzen, und die Landesregierung wolle ihn erhalten, heißt es in einem Brief der Regierungschefin an den OberbĂŒrgermeister von Neuwied, Jan Einig. Der CDU-Politiker hatte zuvor auf die schwierige finanzielle Situation des Zoos hingewiesen.
Das Land habe eigens dafĂŒr die sogenannte Corona-Futterhilfe aufgelegt, schreibt Dreyer. Damit könnten bis zu 80 Prozent der wĂ€hrend der Schließungstage angefallenen Futter- und Tierarztkosten ersetzt werden. Der Zoo Neuwied habe dieses Instrument 2020 bereits zweimal erfolgreich eingesetzt. Diese ZuschĂŒsse sollten auch wĂ€hrend der jetzt beschlossenen Ausweitung des Lockdowns genutzt werden können.
Dreyer: Mittel aus Bund und Naturschutz
Zudem könnten die Zoos aus Mitteln des Naturschutzes Förderungen erhalten und auch die Hilfen des Bundes in Anspruch nehmen. Die Novemberhilfe etwa habe der Förderverein des Zoos im Dezember beantragt und eine Abschlagszahlung in Höhe von 10.000 Euro bekommen. Sie gehe davon aus, dass der Förderverein auch die Dezemberhilfen beantragt habe und die weiteren Hilfen fĂŒr 2021 nutze, so Dreyer.
Zoodirektor Mirko Thiel hatte zuvor eine kurzfristige finanzielle Hilfe von der Landesregierung gefordert. Ansonsten könne der Zoo spĂ€testens im Februar nicht mehr die Kosten von rund 8.000 Euro pro Tag, etwa fĂŒr die Mitarbeiter und fĂŒr die 1.800 Tiere, aufbringen.
"Novemberhilfe deckt laufende Kosten nicht"
Der Zoo habe zwar die Corona-Futterhilfe von 32.000 Euro erhalten und auch einen Abschlag auf die Novemberhilfe in Höhe von 10.000 Euro. Dies sei aber insgesamt zu wenig, um die laufenden Kosten zu decken, so der Zoodirektor.
Bereits im letzten Jahr war der Zoo wegen des Lockdowns im FrĂŒhjahr, im November und Dezember etwa drei Monate lang zu. Dadurch wĂŒrden mehrere 100.000 Euro durch Eintrittsgelder fehlen. Alleine am Osterwochenende wĂ€ren das etwa 100.000 Euro gewesen, berichtet der Zoodirektor.
Baldauf fordert 400.000 Euro von Landesregierung
Der CDU-Spitzenkandidat fĂŒr die Landtagswahl, Christian Baldauf, forderte von der Landesregierung eine ÜberbrĂŒckungshilfe in Höhe von 400.000 Euro fĂŒr den Zoo. Der Landkreis und die Kommune könnten diese jeweils mit 50.000 Euro ergĂ€nzen. "Allein die Folgekosten einer Insolvenz wĂ€ren um ein Vielfaches höher", sagte Baldauf. DarĂŒber hinaus mĂŒsse die Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD) endlich die letzte Rate der Förderung der Halle im Zoo in Höhe von 50.00 Euro freigeben.
Petition zur Zoo-Rettung gestartet
Die CDU-Kommunalpolitiker Pascal Badziong und Martin Hahn haben unterdessen eine Petition zur Rettung des Zoos gestartet, mit der sie sich an die MinisterprĂ€sidentin wenden wollen. "Mehr als 80 ArbeitsplĂ€tze und das Wohl von 1800 Tieren stehen auf dem Spiel", betonten sie. Private UnterstĂŒtzer hĂ€tten wĂ€hrend des ersten Lockdowns fast 320.000 Euro fĂŒr den Zoo gespendet. Dies zeige die große UnterstĂŒtzung der Einrichtung.
Mehr Spenden als in den vergangenen Jahren
Bereits im vergangenen MĂ€rz startete der Neuwieder Zoo einen Spendenaufruf. Dem Aufruf folgten viele Menschen. So erhielt der Zoo mehr als 300.000 Euro. Mirko Thiel hofft, dass die Stadt Neuwied den jĂ€hrlichen Zuschuss von 150.000 Euro schon im Januar, statt wie ĂŒblich erst im November zur VerfĂŒgung stellt. Dann könnte eine Insolvenz zumindest vorlĂ€ufig verhindert werden. Die Entscheidung könnte noch in dieser Woche fallen."
Quelle: https://www.swr.de/swraktuell/rheinland-pfalz/koblenz/zoo-neuwied-durch-corona-pandemie-kurz-vor-der-pleite-100.html
(11.01.2021, 13:52)
Sacha:   Endlich mal wieder eine gute Nachricht!!
(11.01.2021, 11:50)
Oliver Muller:   Hier könnt ihr fĂŒr den Erhalt des Zoo unterschreiben:

https://www.openpetition.de/petition/online/rettet-den-zoo-neuwied
(06.01.2021, 20:11)
Oliver Muller:   Und hier könnt ihr Spenden:

https://www.zooneuwied.de/unterstuetzen/spenden
(06.01.2021, 20:01)
cajun:   @Carsten Horn: Mein Beitrag ist vom Mai 2019. Da war/ren das Oktoberfest/ die Oktoberfeste noch alljĂ€hrlich. Und zwar nicht nur in MĂŒnchen! :-)
(15.05.2020, 19:03)
Carsten Horn:   Auf den Beitrag von cajun bzgl. alljĂ€hrliches Oktoberfest, welches nicht alljĂ€hrlich stattfindet. Oder wann war der Termin fĂŒr 2020?
(15.05.2020, 15:06)
Adrian Langer:   @Carsten: Was meinst du denn genau? Im Artikel selbst finde ich nichts von einem Oktoberfest. Oder spielst du auf etwas anderes an?
(14.05.2020, 14:25)
Carsten Horn:   Welches Oktoberfest, g?
(14.05.2020, 14:14)
cajun:   Schöne BeschĂ€ftigung fĂŒr Hornraben- ein Bierfass! Könnte das nicht nach dem alljĂ€hrlichen Oktoberfest als Enrichment bundesweit gestiftet werden? :-)
(25.05.2019, 23:57)
Hannes Lueke:   Die Tiere stammen aus Novosibirsk gem der Facebook Seite des Zoos
(06.02.2019, 15:02)
Paul Schnitzler:   Besuch im Zoo Neuwied. Anlass war die Eröffnung der ?Prinz Maximilian zu Wied Halle?, in der sĂŒdamerikanische Tiere leben. Die Eröffnung war, wie im Forum zu lesen, Ende August 2018. Die Halle selbst erinnert, wie auch das Schimpansenhaus/Exotarium von 2011, eher an ein Autohaus, als an die oftmals biotopartig gestalteten HĂ€user: Große GlasflĂ€chen, Profilbleche, StahlstĂŒtzen und offen laufende Versorgungsleitungen. Drinnen befinden sich die großzĂŒgig bemessenen Gehege fĂŒr Gemeinschaftshaltungen von KugelgĂŒrteltier und Schwarzschwanzsittichen, Sumpfmeerschweinchen und GrĂŒnen Leguanen, Hutiakongas und Tieflandpakas, Köhler- und Waldschildkröten sowie Flachlandtapir und Großem AmeisenbĂ€r. Ohne Vergesellschaftung werden extrem aktive Tayra, Braune Klammeraffen, Bolivianische TotenkopfĂ€ffchen, Kuba-Wirtelschwanzleguane und Kleine Mara gehalten. Ein Zweifinger-Faultier ist als als FreigĂ€nger in der Halle unterwegs. FĂŒr Tayra und Tapire/AmeisenbĂ€ren sind Außengehege angebaut, ebensolche fĂŒr Klammeraffen und TotenkopfĂ€ffchen befinden sich noch im Bau. Die Außenanlage fĂŒr die Tapire/AmeisenbĂ€r sind fĂŒr Neuwieder VerhĂ€ltnisse, wo fast alle Arten in großen Anlagen gehalten werden, erstaunlich klein und wenig strukturiert ausgefallen, zudem gibt es kein Badebecken. Da hoffe ich auf eine Anbindung an die riesige, benachbarte Capybara-Anlage. Eine kleine Nachttierabteilung im Untergeschoss, mit blauen LED in Mondlicht getaucht, umfasst drei Gehege mit Grauhand-Nachtaffen und Braunborsten-GĂŒrteltier sowie, ohne Vergesellschaftung 2 WickelbĂ€ren und eine sehr große Gruppe Brillenblattnasen.

Mir hat die Halle sehr gut gefallen (schon wegen der vielen Nager), allerdings sehe ich Nachbesserungsbedarf beim Schallschutz. Ich habe jedenfalls die starken Schallreflektionen von lauten Besucherstimmen und schlagenden TĂŒren an den glatten BetonwĂ€nden vor allem im Nachttierbereich als sehr störend empfunden und das tun die Tiere sicher auch. Weitere Infos hier: http://www.zooneuwied.de/pages/posts/eroeffnung-der-prinz-maximilian-zu-wied-halle-103.php http://www.zooneuwied.de/pages/posts/eroeffnung-der-prinz-maximilian-zu-wied-halle-103.php

(15.10.2018, 18:19)
Oliver Muller:   @Adrian Langer: Die AFD hat sich zumindest in den WahlprĂŒfsteinen des VDZ sehr negativ geĂ€ußert. Ich persönlich erwarte da aber auch keine schlĂŒssige Strategie oder Position.
(16.01.2018, 14:03)
Tim Meschke:   Ach du meine GĂŒte, das ist mir aber peinlich. Ich hoffe, Marcel Poos nimmt mir das nicht ĂŒbel. Beim Schreiben war ich irgendwie noch beim Naturkundemuseen-Thread. Ich sollte mal ein bisschen genauer lesen...
(24.10.2015, 06:15)
Michael Mettler:   @Tim Meschke: Ich hatte es zwar gar nicht geschrieben, schließe mich der Meinung aber an ;-)
(23.10.2015, 07:58)
Tim Meschke:   @Michael Mettler: Ja, das ist wirklich schade...
(22.10.2015, 20:07)
Marcel Poos:   Da Neuwied 1970 eröffnet wurde und Berlin (Zoo) schon vor WW2 Buntböcke gezĂŒchtet hat und der Blessbock in der ZTL mit 1964 Zooerstzucht Frankfurt genannt wird kann das nicht sein.
Die Info aus der Zeitschrift „TiergeflĂŒster“ ist also eine Ente, schade das der Zoo das nicht besser geprĂŒft hat wenn dem so in der Zeitschrift steht.
(22.10.2015, 10:24)
Tim Meschke:   @WolfDrei: Das kann gut sein.
(22.10.2015, 08:48)
WolfDrei:   Deutsche Erstzucht Buntbock? Im besten Falle dĂŒrften da Bleß-und Buntbock durcheinandergekommen sein. Als der Tierpark Berlin erstmals zĂŒchtete, gab es den Zoo Neuwied (laut HP) noch gar nicht. Hier mein Bild vom ersten TP-Nachwuchs
(21.10.2015, 16:58)
Tim Meschke:   -neu im Exotarium sind Nördliche Samtgeckos (Oedura castelnaui) und Stachelschwanzskinke (Egernia stokesii)
-die Grant-Zebras vertragen sich allen Anschein nicht mit den Sitatungas aus dem Zoo Berlin, sodass diese nicht gemeinsam das Gehege nutzen können (meiner Meinung nach, war die Idee Zebras mit Sitatunga-Weibchen zu vergesellschaften, von Anfang an nicht so gut; wehrhaftere Antilopen wie Spießböcke, Rappenantilopen oder Gnus wĂ€ren eine bessere Wahl gewesen)
-Geburten der letzten Monate: ein SĂŒdlicher Hornrabe, drei Rosaflamingo-KĂŒken, zwei Kaiserschnurrbarttamarine und ein Humboldt-Pinguin, ein Kronenkranich, mehrere Nachtreiher
-laut zoo-eigener Zeitschrift „TiergeflĂŒster“ hatte der Zoo Neuwied die deutsche Erstnachzucht des Buntbocks
-ansonsten: starker ArtenrĂŒckgang bei den Papageien, das Gehege der Guanakos steht immer noch leer und die MĂ€hnenschafe sind schon in der Vorbereitung fĂŒr Nachwuchs
(21.10.2015, 15:52)
Holger Wientjes:   Das wĂ€re schade.
(28.03.2015, 20:55)
Tim Meschke:   @Holger Wientjes: Das weiß ich leider auch nicht. Ich vermute jedoch, dass Neuwied nur als Abstellgleis fĂŒr die vier Sitatunga-Weibchen dient, damit das Gehege in Berlin nicht ĂŒberfĂŒllt ist.
(28.03.2015, 19:33)
Holger Wientjes:   O.k, danke !

Soll auch noch ein Bock bei den Sitatungas kommen ?
(28.03.2015, 17:27)
Tim Meschke:   @Holger Wientjes: Keine Ahnung. Es wurde nur einmal kurz in einem Artikel ĂŒber den Neuwieder Zoo in der Rhein-Zeitung erwĂ€hnt. Die Hornraben wurden aufgrund des KĂŒkens aus ihrem Gehege entnommen und sind seitdem weder ausgeschildert, noch habe ich sie gesehen.

Die Sitatungas sind ĂŒbrigens noch in der QuarantĂ€ne. Die Guanakos sind an den Alpakahof Vulkaneifel abgegeben worden. Außerdem sind die GrĂŒnen Meerkatzen weg. In ihrem Gehege leben jetzt Hauskaninchen! Die Trampeltiere haben endlich ihr Gehege oben bei den KĂ€ngurus, Emus und Rehen bezogen. Zu guter letzt neu im Exotarium: Zwergbartagamen, ein mĂ€nnliches PantherchamĂ€leon und sechs Ägyptische Landschildkröten, die ĂŒbrigens zĂŒchten sollen.
(28.03.2015, 15:15)
Holger Wientjes:   Wie hat sich das Hornraben-KĂŒken eigentlich entwickelt ?
(28.03.2015, 08:41)
Holger Wientjes:   Wie hat sich das Hornraben-KĂŒken eigentlich entwickelt ?
(28.03.2015, 08:40)
Tim Meschke:   Vier weibliche Sitatungas aus dem Zoo Berlin sind angekommen und leben jetzt auf der Wiese der Watussirinder, Zebras und Strauße.
(28.03.2015, 08:20)
Tim Meschke:   Der Neuwieder Zoo hat seit 2014 Kaiserschnurrbarttamarine im Menschenaffenhaus. Außerdem gab es 2014 ein KĂŒken bei den Hornraben.
(22.01.2015, 14:54)
Oliver MĂŒller:   Super! Der Zoo liegt bei knapp 70% der Stimmen! Danke! Bitte weiter so!
(08.01.2015, 16:15)
Oliver MĂŒller:   Super! Der Zoo liegt bei knapp 70% der Stimmen! Danke! Bitte weiter so!
(08.01.2015, 16:15)
Holger Wientjes:   Falscher Thread ! ;-)
(06.01.2015, 17:08)
Peter Lohse:   Das geht Garantiert in die Hose. 2000mÂČ sind ja nun auch nicht gerade sehr Groß.
Vor einigen Jahren soll Hagenbeck mal angedacht haben in seiner Damals neuen Anlage der Mandrills diese mit Graupapageien zu vergesellschaften, was man dann aber wohl lieber gelassen hat, da das den Vögeln wohl nicht sehr gut bekommen wÀre.Wenn die das wirklich in Leipzig durch ziehen, tun mir die Affen jetzt schon leid.
(06.01.2015, 16:57)
Oliver MĂŒller:   Ihr könnt dem Zoo Neuwied helfen, ein paar Euro zusĂ€tzlich zu bekommen: Der Koblenzer Globus Markt will Geld spenden und lĂ€sst im Internet darĂŒber abstimmen, an wen.
Ihr könnt durch einen Mausklick ohne Verpflichtungen oder eigene Kosten dafĂŒr sorgen, dass es der Zoo ist. Bitte macht alle mit!

Alles Weitere findet ihr hier:
http://www.globus.de/de/maerkte/koblenz/gemeinsam_helfen/jetzt_abstimmen/Jetzt_abstimmen.html
(06.01.2015, 12:20)
Oliver MĂŒller:   Der Zoo hat inzwischen auf seiner Startseite der HP ein Prospekt zum Download verlinkt. Man kann wieder gegen eine Spende von 50 € MiteigentĂŒmer eines Quadratmeters werden.
Im Prospekt ist eine Zeichnung der geplanten Anlage enthalten, außerdem Hinweise auf die geplanten Tierarten. Genannt bzw. abgebildet sind: FledermĂ€use, Plumploris, WickelbĂ€ren, Kapuziner- oder TotenkopfĂ€ffchen, Faultiere, AmeisenbĂ€ren (Foto: Tamandua), freilaufende Vögel, Ozelot, KrallenĂ€ffchen, frei fliegende Vögel
 Das sind wohl eher VorschlĂ€ge, denn es wird ein paar mal das Wort "oder" bzw. die Formulierung "und andere Tierarten" verwendet.
(06.06.2014, 11:51)
Oliver MĂŒller:   Also so wie ich die Neuwieder kenne, ziehen die die gesamten Maßnahmen in einem Affenzahn durch und bauen ihre Giraffenanlage dann einfach in 2015/16. gespannt bin ich auf die Tropenhalle oder was immer es genau werden soll. Die Finanzierung scheint ja schon weitgehend gesichert.
(20.03.2013, 10:05)
Liz Thieme:   Rhein Zeitung, 19.03.

>Neuwieder Zoo investiert in neue Anlagen

Neuwied - Im Zoo Neuwied beginnen in KĂŒrze umfangreiche Bauarbeiten. Unter anderem entsteht ein neuer Huftierstall.

Wer die Straußen im Neuwieder Zoo in ihrem derzeitigen Gehege besichtigen möchte, der sollte sich beeilen. Denn Familie Strauß zieht bald um: auf die Afrika-Wiese. Wie Zoodirektor Mirko Thiel im Rahmen der Mitgliederversammlung des Fördervereins mitteilte, soll dies im Juni erfolgen.Die Umsiedlung der Laufvögel markiert den Beginn einer neuen Bauphase im Tiergarten. Weil der Huftierstall einzustĂŒrzen droht, mussten alle bisherigen BauplĂ€ne ĂŒber den Haufen geworfen und neu sortiert werden. Eigentlich hatten die Zoo-Verantwortlichen von einer Giraffenanlage getrĂ€umt. Doch der Einzug der Tiere mit dem langen Hals ist in weite Ferne gerĂŒckt. Jetzt ist erst einmal der Huftierstall an der Reihe – und mit ihm eine Reihe anderer Um- und Neubauten.

Ganz so einfach gestalten sich solche Projekte schon allein deshalb nicht, weil die Tiere ja in der Übergangszeit irgendwo untergebracht werden mĂŒssen. Also zieht erst einmal Familie Strauß um, um Platz zu machen fĂŒr den neuen Huftierstall. Danach sollen die Bewohner des Niederaffenhauses ausquartiert werden, damit an dieser Stelle eine große Halle mit mehreren Tierarten entstehen kann.

Insgesamt 3,2 Millionen Euro nimmt der Zoo-Förderverein insgesamt fĂŒr diese Baumaßnahmen in die Hand. Rund 2 Millionen Euro Landeszuschuss sind dabei eingeplant. Die entsprechenden AntrĂ€ge liegen der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD) vor, die eine Bewilligung im Mai in Aussicht gestellt hat, sodass der Baubeginn im Juni erfolgen könnte. Die Finanzierung erfolgt ĂŒber einen Zeitraum von drei Jahren, wobei die Stadt ihren jĂ€hrlichen Betriebskostenzuschuss von 150 000 Euro drei Jahre lang als Bauzuschuss zahlen wird. 250 000 Euro sind nach Angaben von Wirtschaftsberater Dieter Rollepatz als Eigenleistung der Handwerker eingeplant. Den Rest will der Verein ĂŒber Spenden finanzieren, wobei eine sechsstellige Einzelspende bereits zugesagt ist.
[...]<
(20.03.2013, 09:43)
Ralf Sommerlad:   @BjörnN: Nein, siehe unten - sie entspricht der DurchschnittslĂ€nge der Krokodile am McKinley.
(07.11.2011, 09:37)
BjörnN:   Sind die 2m MaximallĂ€nge bei den adulten Frankfurter Tieren eine natĂŒrliche WuchslĂ€nge oder ist diese der ?eventuell? zu beengten Haltung in Frankfurt geschuldet?
(04.11.2011, 17:41)
Ralf Sommerlad:   Die werden keine 3 m lang. Die Frankfurter Elterntiere sind voll ausgewachsen und ca 2m maximal lang. Die Frankfurter Aussies stammen aus aus dem McKinley-River im Northern Territory, der ca 8 Monate im Jahr so trocken fĂ€llt, dass die meisten Krokodile sich nur in Billabongs mit begrenztem Futterangebot aufhalten.
(04.11.2011, 16:40)
Matthias Schramm:   Beim Wettschwimmen dĂŒrften sie bei ca. 3 m GrĂ¶ĂŸe dann aber wirklich scheitern ;-)
(03.11.2011, 12:59)
Oliver MĂŒller:   ich denke schon, dass die Anlage fĂŒr 2 Tiere ausreicht, wenn sie ca. 3 m groß werden. Krokodile sind ja LauerjĂ€ger und nicht dafĂŒr bekannt, dass sie Wettrennen veranstalten ;-)
(03.11.2011, 11:04)
Matthias Schramm:   Ich habe auch schon das neue Exotarium in Neuwied besucht. Einige der Terrarien sind wirklich sehr schön und groß, leider ist die Krokodilanlage etwas klein ausgefallen. Zur Zeit fĂŒr die "kleinen" mehr als ausreichend aber was ist, wenn die Tiere ausgewachsen sind?
(01.11.2011, 17:17)
Oliver MĂŒller:   Na ja, 20 cm war eher die "gefĂŒhlte GrĂ¶ĂŸe", weil diese Tierchen fĂŒr Krokodile echt winzig waren. Realsitisch geschĂ€tzt sind es wohl 40 cm. Aber ich habe da schlagartig verstanden, wie Leute auf die Idee kommen, so etwas als Haustier in der Badewanne zu halten. Was jetzt nicht bedeutet, dass ich das gut heißen wĂŒrde...

Die BrĂŒcke ist vom oberer Stockwerk zu betreten, ich wĂŒrde sagen gut 3 m hoch (Unterseite), vielleicht auch mehr. Man will ja vermutlich nicht, dass eines der lieben Kleinen mal im ausgewachsenen Zustand hoch springt...

Und, ja, die Vögel waren auch in Glasvolieren im Stile der auf den Fotos gezeigten zu sehen.
(31.10.2011, 16:19)
Henry Merker:   PS: Die Höhe der BrĂŒcke bezieht sich allerdings auf ihre Unterseite...
(30.10.2011, 11:56)
Henry Merker:   @Jan Beensen:
Bei den beiden Krokodilen handelt es sich noch um Jungtiere. Ausgewachsen kann die Art eine GrĂ¶ĂŸe von 260 bis 320 cm erreichen. Was die Höhe der BrĂŒcke betrifft, so dĂŒrfte diese - wenn man sich Bilder von dieser anschaut - etwa 250 cm hoch sein, wenn mich nicht alles tĂ€uscht; ob du dies als hoch bezeichnen wĂŒrdest, weiß ich allerdings nicht :-). NĂ€heres wird sicherlich Oliver MĂŒller berichten können.
(30.10.2011, 09:31)
Jan Beensen:   @ Oliver MĂŒller:
Sind die Krokos tatsÀchlich so klein?
Wenn ja, dann muss die BrĂŒcke ja nicht hoch sein, oder?
Wo sind denn Balistar und Weber untergebracht?
Auch in Terrarien?
(30.10.2011, 03:49)
Oliver MĂŒller:   Und weil ich sie so allerliebst fand hier noch ein Foto der beiden winzigen (ca. 20 cm langen) Australischen SĂŒĂŸwasserkrokodile, aufgenommen von der BesucherbrĂŒcke ĂŒber der Anlage.
(29.10.2011, 19:23)
Oliver MĂŒller:   ...allr guten Dinge sind drei.
(29.10.2011, 19:21)
Oliver MĂŒller:   ...und noch eins...
(29.10.2011, 19:20)
Oliver MĂŒller:   Und hier noch ein paar Fotos fĂŒr einen visuellen Eindruck...
(29.10.2011, 19:19)
Oliver MĂŒller:   Ich war vor kurzem mal wieder in Neuwied.
Die Elenantilopen waren nicht zu sehen und wurden offenbar abgegeben.
Zur Zeit wird an einem neuen Haus nebst Voliere fĂŒr die Zwergflamingos gebaut.
Mein Hauptaugenmerk galt dem neuen Exotarium. Es ist eine moderne lichtdurchflutete freundliche Halle mit zwei Stockwerken. Die Terrarien sind zum, Teil noch recht karg bepflanzt. Viele der Tiere habe ich trotzdem - oder vielleicht gerade deshalb - nicht sehen können. Da ich davon ausgehe, dass bei der Bepflanzung noch etwas passiert lautet mein Fazit: Das Projekt kann sich sehen lassen.
Da hier ja schon der Besatz diskutiert wurde, habe eich mir mal die MĂŒhe gemacht, alle beschilderten Arten zu notieren. Man möge mir verzeihen, wenn ich die Systematik nicht ganz eingehalten habe, da bin ich kein Spezialist. Hier nun der Besatz, grob geordnet.
SĂ€ugetiere:
‱ KurzohrrĂŒsselspringer
‱ BraunborstengĂŒrteltier
Vögel:
‱ Textorweber
‱ Balistar
Reptilien:
‱ Kragenechse
‱ JemenchamĂ€leon
‱ Stirnlappenbasilisk
‱ Riesen-Blauzungenskink
‱ Salomonen-Riesenskink
‱ GrĂŒner Leguan
‱ Malachit-Stachelleguan
‱ Leopardgecko
‱ Pazifikwaran
‱ Stachelschwanzwaran
‱ Skorpion-Krustenechse
‱ Schwarzweißer Teju
‱ GrĂŒne Wasseragame
‱ Schönnatter
‱ Königspython
‱ Dunkler Tigerpython
‱ Netzpython
‱ GrĂŒner Baumpython
‱ Gelbe Anakonda
‱ Kornnatter
‱ Königsnatter
‱ Chinesische Weichschildkröte
‱ Schnappschildkröte
‱ Babcocks Pantherchildkröte
‱ Köhlerschildkröte
‱ Australisches SĂŒĂŸwasserkrokodil
Amphibien:
‱ Makifrosch
‱ Pfeilgiftfrösche (beschildert als Dendrobates azureus)
Insekten und Wirbellose:
‱ Riesenheuschrecke
‱ Stabheuschrecke
‱ Wandelndes Blatt
‱ Geistermantis
‱ Afrikanischer GartenfruchtkĂ€fer
‱ Madagaskar-Fauchschabe
‱ SchnurfĂŒĂŸer
‱ Kaiserskorpion
‱ Kraushaar-Vogelspinne
‱ Cyanblaue Vogelspinne
‱ Große Achatschnecke

(29.10.2011, 19:16)
Liz Thieme:   Neujahr wurden 2,1 Löwen per Kaiserschnitt geholt. Die Löwin hatte ĂŒbertragen, da sie eine verdrehte GebĂ€rmutter hatte. Aufgrund der Narkose, die auch Wirkung bei den Jungtieren zeigte, mussten diese per Mund-zu-Mund Beatmung wiederbelebt werden. Die Drei werden nun mit der Hand aufgezogen.
(08.01.2011, 19:58)
Liz Thieme:   Also dank der historisch bewanderten hier im Forum konnte ich die frĂŒheren Gehege den heutigen zuordnen.
Die Beutelteufel mĂŒssen im Bereich der MĂ€hnenwölfe und dem rechts daneben liegenden Wechselgehege gelebt haben.
Und der Elefantenstall steht heute auch noch.
Es handelt sich um das rechte GebĂ€ude mit der gelb/weißen Fassade und den drei Oberlichtern. Im Boden des Geheges sieht man auch noch eine Vertiefung, die ein kleines Wasserbecken darstellen könnte.
(22.05.2010, 13:48)
Liz Thieme:   vlt sollte man zu so einer Haltung zurĂŒckkehren, wenn man fĂŒr Beutelteufel plant oder sie schon hĂ€lt, es aber mit der Zucht nicht klappt.
Aber das Gehege kann natĂŒrlich auf vielen Bereichen des Zoos gelegen haben. So viel Wald wie es da gibt und zu der Zeit auch vlt noch wo anders gab.
(19.05.2010, 19:04)
Michael Mettler:   @Liz: Nein, leider nicht. Aber fĂŒr Interessierte gibt es darĂŒber Lesbares. Ich zitiere der Bequemlichkeit halber einen alten Beitrag von mir aus dem Beutelteufel-Thread:

"FĂŒr Beutelteufel-Fans: Der genannte Artikel findet sich in ZOOFREUND Nr. 25 von 1977. Vielleicht gibts den ja noch im SchĂŒling-Antiquariat (werbungmach)....

Das Gehege in Neuwied war knapp ĂŒber 1.000 qm groß, waldig und mit 3,7 Beutelteufeln besetzt, welche die vorhandenen Kaninchenbaue zu eigenen Wohnhöhlen umgestalteten. Die Tiere lebten ganzjĂ€hrig draußen und hatten fĂŒr den Winter lediglich mit Stroh gepolsterte SchutzhĂŒtten (wobei Neuwied meines Wissens ein relativ mildes Weinbauklima hat?). Bei Niederschrift des Artikels hatte es bereits fĂŒnf Jahre lang jĂ€hrlich Nachwuchs gegeben - zu diesem Zeitpunkt hatte Duisburg gerade erst seinen ersten Wurf."

(19.05.2010, 14:40)
Liz Thieme:   @MM ich wĂŒnschte, ich hĂ€tte damals schon gelebt und mir das angucken können. Hast du Angaben darĂŒber, wo das Gehege ungefĂ€hr war?
(19.05.2010, 14:32)
Michael Mettler:   @Liz: Nicht zu vergessen die damalige Haltung der Beutelteufel in einem großflĂ€chigen Naturgehege mit erfolgreicher Zucht (Erstzucht in Deutschland!).
(19.05.2010, 08:26)
Liz Thieme:   Dadurch, dass der Zoo mal von einem HĂ€ndler gepachtet wurde, waren beachtliche Tiere dort untergebracht, die man sich heute auf den Anlagen nicht mehr vorstellen kann. So zB Flusspferde, Elefanten, Gorillas.
Begonnen hat der Zoo allerdings viel interessanter, nĂ€mlich mit hauptsĂ€chlich australischen Tieren, u.a. Beutelteufel, Schnabeligel, Dingos, Nacktnasenwombats, diverse Kakadus, TĂŒpfelbeutelmarder, TrauerschwĂ€ne und die damals schon riesige KĂ€nguruherde mit Grauen Riesen- und BennetkĂ€ngurus.
(18.05.2010, 22:12)
cajun:   Auch bei meinem Besuch im Jahr 2009 waren die Elenantilopen nicht auf der Gemeinschaftsanlage. Man sah Zebras, Watussirinder und die Blessböcke.Sehr prĂ€sent ist mir noch der sich sonnende Dachs und die, durch Verbindung zweier Gehege entstandene "Rehnachtweide", auf der auch Graue RiesenkĂ€ngurus lebten. Ein Schild wies daraufhin, dass dieses die ehemalige Bisonanlage war.

(18.05.2010, 22:04)
BjörnN:   ZĂŒchtet denn Emmen, angesichts der schlechten Abgabesituation, ĂŒberhaupt noch??

WĂŒnschenswerter wĂ€re natĂŒrlich eine Haltung einer bedrohten Krokodilart...
(18.05.2010, 18:23)
Markus R.:   @ Sacha: Auch ich habe noch nichts ĂŒber eine mögliche Außenanlage gehört. Es wĂ€re natĂŒrlich auch möglich, diese noch nachtrĂ€glich hinzuzufĂŒgen. Mir persönlich wĂ€re es nĂ€mlich ehrlich gesagt lieber, wenn man sich letztendlich doch noch fĂŒr eine andere Krokodilart entscheiden wĂŒrde - z.B. fĂŒr Panzerkrokodile, fĂŒr die Emmen ja immer wieder Abnehmer sucht...
(18.05.2010, 18:01)
Liz Thieme:   es war so klar... genau deswegen hatte ich den Plan hier nicht gezeigt.

Vom Platz her wĂ€re ein Mississippi-Alligator bzw ein Nilkrokodil das LĂ€ngste was ich da reinsetzen wĂŒrde. Von daher wĂŒrde alles andere passen, was kleiner ist.
Wenn ich die Grundrisse nun an das Affenhaus anlege und das richtig verstehe, dann könnte theoretisch noch Platz sein. Aber es ist wohl nicht geplant, denn ich sehe auf den PlĂ€nen keinen Ausgang nach außen.
(18.05.2010, 12:40)
Sacha:   @Liz: Danke fĂŒr den Link zum Gestaltungsplan.
Witzig ĂŒbrigens auf der Ebene 1, da soll ein Terrarium fĂŒr "Panzer-Schildkröten" entstehen...:)

@Markus R.: Zu den Alligatoren: Gibt es die Möglichkeit, ein Aussengehege anzuschliessen? Das wĂŒrde sich vermutlich nicht nur Ralf Sommerlad wĂŒnschen, oder?
Falls nein, halte ich es fĂŒr besser, wenn man - sofern erhĂ€ltlich - eine mehr tropischere Art im Krokodilterrarium unterbringt. Australienkrokodile vielleicht (obwohl Frankfurt ja auch nicht so weit weg ist) oder Breitschnauzenkaimane.
(18.05.2010, 10:21)
Markus R.:   Über die Situation von vor neun Jahren kann ich natĂŒrlich nichts sagen ;-)
(17.05.2010, 21:07)
Michael Mettler:   Bei meinem damaligen Besuch lebten die Rehe (zwei StĂŒck habe ich gesehen) ĂŒbrigens mit in der großen KĂ€nguru-Anlage.

Es gab damals eine sehr interessante Rinderzuchtgruppe, die ursprĂŒnglich auf die Kreuzung Watussi- x Ungarisches Steppenrind zurĂŒckging und eine gewisse AuerochsenĂ€hnlichkeit aufwies, wenn auch heller war (zumindest in meiner Erinnerung, mĂŒsste die Dias raussuchen). TatsĂ€chlich sind Tiere davon spĂ€ter in das "Aueroxen"-Projekt des Kölner Zoos in Ungarn eingeflossen, wĂ€hrend die Haltung in Neuwied wohl beendet wurde.
(17.05.2010, 20:54)
Liz Thieme:   dann machen wir es dann noch einfacher...
hier die PlÀne:
http://www.zooneuwied.de/inhalt/Exo/Exoplan.html

Und ich muss mich revidieren, ja, es ist eher ein Alligator auf dem Bild.

Eins muss man dem Zoo aber lassen, sie haben den Platz mal um- und abzusperren und das nicht unbedingt in Minibereiche. Es gab genĂŒgend Wechselgehege, teils auch unbesetzt, wie zB die wohl unten gemeinte Zweitanlage fĂŒr Geparde, die bei meinem Besuch ein Schild fĂŒr die KĂ€ngurus anmontiert hatte, wenn ich mich jetzt noch richtig erinner. Auf jeden Fall war sie leer.

@Sacha ja ab und an kriege ich es auch mit den Flatterviechern hin.
(17.05.2010, 17:45)
Michael Mettler:   @Markus R., habe gerade in meinen Notizen nachgeschaut: Mein Neuwied-Besuch ist 9 Jahre her. An der jetzigen Konstellation der Zebras und Antilopen kann das also damals nicht gelegen haben.
(17.05.2010, 17:33)
Markus R.:   Da wir im Zoofreunde-Forum zwei sehr neuwiedkundige User haben, erlaube ich mir mal, hier weiterzugeben, was ich von ihnen weiß:
@ Sacha: Auf dem Plan des Exotariums sind außer Krustenechsen keine Gifttiere verzeichnet. Allerdings ist dieser noch nicht absolut endgĂŒltig. Aber auch ich schĂ€tze, dass wohl eher keine Giftschlangen kommen werden.

@ Liz: Soweit ich weiß, sind momentan Mississippi-Alligatoren fĂŒr das Exotarium vorgesehen. Aber auch das kann sich, wie gesagt, noch Ă€ndern.

@ Michael: Die Elenantilopen vertragen sich wohl nicht mehr mit den Zebras, seit bei diesen ein neuer Hengst eingezogen ist. Sie sind daher dauerhaft abgesperrt und sollen demnĂ€chst abgegeben/ersetzt werden. Warum auch die Zebras abgesperrt waren, weiß ich akkerdings auch nicht.
(17.05.2010, 16:08)
Michael Mettler:   @Liz: Die gelb blĂŒhenden Pflanzen auf dem HZA-Foto sehen nach Scharfem Hahnenfuß (Ranunculus acris) aus, im Volksmund vielerorts Butterblume genannt. Ist eigentlich auch giftig, scheint aber von den HZA gemieden zu werden.

Das Bergige des Zoos war mir ĂŒbrigens vor meinem damaligen Besuch auch nicht bewusst. Ich war an einem glĂŒhend heißen Sommertag da, einige steile WegstĂŒcke reflektierten die Hitze auch noch von unten (Ist es nicht sogar ein SĂŒdhang?), und dann stapft man gefĂŒhlte Kilometer um die riesige KĂ€nguru-Anlage herum... Bei dem Gedanken daran bekomme ich noch heute Durst :-) Gefallen hat mir der Zoo aber trotzdem ganz gut.

@Ronald Masell: Die Bezeichnung "Hundeblume" kannte ich noch nicht. Ich kenne Löwenzahn sonst noch als "Kuhblume" oder "Pferdeblume" (auch in Holland heißt er "paardebloem"), weil er auf Weiden so gut wĂ€chst - wie gehabt: trittverdichteter, vollgep.... Boden.
(17.05.2010, 14:00)
Sacha:   @Ronald Masell: Ja, ich muss aufpassen. Sollte Bayern auch noch die CL gewinnen, dann könnte es sogar sein, dass ich in Ertrinkungsgefahr gerate, weil es in die Nase reinregnet...:)
Sorry fĂŒrs Offtopic.
@Liz: Danke fĂŒr die Antworten. Siehste, ging doch mit den Vögeln. Der Venezuela-Blaukehlguan gehört ja nicht gerade der ErdmĂ€nnchen-NasenbĂ€r-TotenkopfĂ€ffchen-Fraktion an...:). Und auch Baumfalke und Goldscheitelsittich sieht man nicht allzu oft.
(17.05.2010, 11:53)
Liz Thieme:   @Michael du kannst dir die Bilder, um die Wiesen genauer zu erkunden, hier mal angucken: http://s572.photobucket.com/albums/ss167/Otorongo/Neuwied/

Ach Sacha :) Wie gesagt, ich habe mich amĂŒsiert darĂŒber. Es waren ja zum GlĂŒck Schweizer und keine Franzosen oder Russen...
Zu den Giftschlangen, ich denke nein. Es gibt ja auch genĂŒgend andere Schönheiten und RaritĂ€ten in der Reptilienwelt.
Die KĂ€ngurus sind Östliche.
Du fragst mich nach Vögeln... na super, ausgerechnet diese Tiergruppe und ich.. Naja ich versuchs mal.
Kein Papagei und kein Huhn ist der Baumfalke und der Venezuela-Blaukehlguan.
FĂŒr die anderen benutze ich mal die Liste des Zoos, da ich mich nicht mehr an die UA erinner. Tritonkakadu, Gelbwangenkakadu, Großer Gelbhaubenkakadu, Blasskopfrosella, Goldscheitelsittich. HĂŒhner fand ich jetzt nichts so Besonderes.
Zu der Tigeranlage kann ich dir nichts genaueres sagen, aber nicht in den nĂ€chsten zwei Wochen, wĂŒrde eher so auf vier bis sechs Wochen tippen.

Ich denke es ist ein Zoo der euch Spaß machen könnte. Allerdings ist er bergiger als ich dachte, wobei das fĂŒr euch ja nichts Neues ist.
Also ich habe mit Essen etc gute 4 Stunden durch den Zoo gebraucht mit einigen Gehegen, die ich mir doppelt angeguckt habe.

Die HZAs kommen auch in Waldgebieten vor. Feucht- und TrockenwÀlder. Bevorzugt aber Trockengebiete, das stimmt. Aber teils auch in Salzmarschen.
Und zu den Krokodilen, es ist eine Vermutung meinerseits auf Grund des Bauflyers.

Zu den Preisen: Kinder zahlen ab 3 Jahren 4 EUR und Erwachsene zahlen 8,50 EUR.
(17.05.2010, 11:19)
Ronald Masell:   @MM im volksmund heisst der Löwenzahn ja auch Hundeblume, bei uns in Norddeutschland jedenfalls...@sacha, pass auf, das du nach den erfolgen des FCB und der schweizer eishockeymannschaft mit deiner hochgetragenen Nase noch durch TĂŒren passt!*fg*
(17.05.2010, 10:36)
Sacha:   @Liz: Vielen Dank fĂŒr den Bericht. Da bekommt man richtig Lust, auf dem Weg Richtung Norden einen Abstecher zu machen.

Noch ein paar Fragen:
Oestliche oder Westliche Graue RiesenkÀngurus?
Bei Papageien und HĂŒhnervögeln irgendwelche RaritĂ€ten?
Wann soll die neue Tigeranlage eröffnet werden?
Sehe ich das richtig, im neuen Exotarium sind KEINE Giftschlangen eingeplant?

Und noch ein paar Bemerkungen: Schade, wenn man sich wirklich fĂŒr das Nilkrokodil entscheiden sollte, wo doch quasi um die Ecke - in Köln - eine neue Anlage fĂŒr die entsteht.
Die Hirschziegenantilopen im satten grĂŒn und mit vielen BlĂŒmchen sind sicher wundervoll anzusehen. Aber kommen die HZAs nicht eigentlich aus den trockenen Gebieten Indiens...?:)
Und zu den Schweizern in Eishockey-Fan-Kluft: Tja, wenn man die grossen Hockeynationen wie Kanada und Tschechien weghaut, dann darf man ruhig ein wenig stolz sein. Tut ja keinem weh:)
(17.05.2010, 09:54)
Michael Mettler:   Hm. Sumpfdotterblumen wachsen auf nassen Böden und zĂ€hlen zu den Giftpflanzen. Von heimischen Tieren werden sie zwar wohl in der Regel gemieden, aber ob ich mir solche Pflanzen und BodenverhĂ€ltnisse wirklich in einem Zoogehege fĂŒr Exoten wĂŒnschen soll...? Nichts gegen begrĂŒnte Tiergehege im Allgemeinen und Wildwiesen im Besonderen, aber bei vielen Tierarten - auch Antilopen - hat es ja seine GrĂŒnde, wenn Zoogehege eher kahl sind.

Übrigens war auch ich bisher nur ein einziges Mal (und vor vielen Jahren) in Neuwied und erlebte nahezu die gleiche Situation an der Afrika-Anlage: Im großen Gehege nur die Watussirinder, BlĂ€ssböcke nicht zu sehen (aber ausgeschildert), Zebras und eine kopfstarke Elenantilopenherde in Nebengehegen. VertrĂ€gt die Grasnarbe keinen Dauerbesatz mit allen Arten, oder sind die Individuen unvertrĂ€glich...?
(17.05.2010, 09:06)
Liz Thieme:   Das waren Sumpfdotterblumen und grob erinner ich mich an Schafgarbe.
(16.05.2010, 22:43)
Michael Mettler:   Falls die "gelben und weißen Blumen" blĂŒhender und verblĂŒhter Löwenzahn waren (Indikatorpflanze fĂŒr Stickstoff), sprĂ€che das allerdings vermutlich nur fĂŒr eine SĂ€ttigung des Bodens mit Tierexkrementen bei gleichzeitiger Verdichtung ;-)

In einer GrĂŒnanlage in unserer NĂ€he habe ich mehrfach gehört, wie sich SpaziergĂ€nger ĂŒber den dicht an dicht blĂŒhenden Löwenzahn bzw. ein Meer aus Pusteblumen freuten, es aber unmöglich fanden, dass da ĂŒberall Hunde "hinmachen". WĂŒrden sie mal drauf achten, was gemeinhin am Fuß von LaternenpfĂ€hlen, Hecken usw. besonders gut gedeiht, wĂŒrden sie vielleicht merken, dass sie die bewunderte BlĂŒtenpracht ĂŒberhaupt erst den Hunden zu verdanken haben. Bezeichnenderweise bildet sie in besagter GrĂŒnanlage ca. zwei Meter breite Streifen beiderseits des Weges - also die Reichweite mit ĂŒblicher Hundeleine, wenn Herrchen/Frauchen auf dem Weg bleibt....
(16.05.2010, 22:19)
Liz Thieme:   Das freie Wochenende habe ich mal wieder genutzt um neue Zoos zu erkunden. Nachdem man hier in Baden-WĂŒrttemberg von Eishockey-Fans ĂŒberlaufen wird und man sich darĂŒber amĂŒsieren kann, dass die Schweizer in voller Montur selbst vor Zoos nicht halt machten, wollte ich am Freitag bisschen Ruhe. So war ich in Neuwied. Mit nicht großen Erwartungen und nur dem Bewusstsein, dass es Leoparden, Tiger, Graue RiesenkĂ€ngurus, Watussis und Schimpansen gibt, wurde ich absolut ĂŒberrascht.

BegrĂŒĂŸt wird man von einer Flamingoanlage und Volierenreihen mit Papageien und HĂŒhnervögeln. Doch fĂŒr mich viel interessanter war die recht große Anlage fĂŒr wunderbare Exemplare an Watussis, Grantzebras, Blessböcke und Elenantilopen. Allerdings waren am Freitag die Zebras und Elen in einem Wechselgehege untergebracht und nicht mit auf der Anlage. Diese Wechselgehege erinnern eher an ein GestĂŒt oder Transit-Zoos. (Gleiches gilt fĂŒr die Trampeltierstallungen [siehe Carstens letzten Beitrag])
Eine weitere gute Anlage findet man fĂŒr die NasenbĂ€ren, die ich aber gleich im Traum fĂŒr Binturongs oder Katzen umgebaut habe.
Folgend sieht man eine Herde Przewalskipferde.

Im Sommer letzten Jahres ĂŒbernahmen die Chinesischen Leoparden-BrĂŒder Jao und San aus Liberec die Anlage des Schneeleoparden, der im Januar 2009 eingeschlĂ€fert wurde. Es scheint, dass frĂŒher (wann auch immer) die Anlage aus mehreren kleineren KĂ€figen bestand. Die HauskĂ€fige kann man noch immer von der Anlage absperren, so dass wenn der eine Kater gegen eine Katze ausgetauscht wird (geplant ist im Laufe des kommenden Jahres) auch Zuchtmöglichkeiten bestehen.
Dadurch, dass die Anlagen viel um die Geologie und Vegetation herumgebaut wurde ist auch die MÀhnenwolfanlage sehr schön, nur muss man teils lange warten bis der Wolf mal wieder hinter einem Busch hervorkommt. Und da man komplett rankommt an die Anlage muss man dann doch auf seine Finger aufpassen, da die MÀhnenwölfe durch die Streben mit ihrem Maul passen.
Herrlich anzusehen waren auch die Hirschziegenantilopen auf einer Wiese mit zig gelben und weißen Blumen, so idyllisch habe ich noch keine HZA Anlage und auch wenige andere Antilopen-Anlagen gesehen. Auch hier können sich grĂ¶ĂŸere Zoos eine Scheibe abschneiden.
Doch das absolute Highlight fĂŒr mich folgte dann.

Neuwied hĂ€lt die grĂ¶ĂŸte Gruppe an Grauen RiesenkĂ€ngurus Europas (wohl allgemein außerhalb Australiens)!!!! Diese haben mit BenettkĂ€ngurus (letzte Bestandsangabe 8,21) und Emus (letzte Bestandsangabe 4,3,2) eine Wald- und WiesenflĂ€che von 3,5 ha zur VerfĂŒgung, die auch vollstĂ€ndig genutzt werden. Ich konnte auf Grund der Bewegung in der Gruppe nicht feststellen wie viele Tiere es gibt, aber laut der HP waren es bei der letzten Bestandsaufnahme 18,12,11 (ich hĂ€tte rd 50 geschĂ€tzt).
In einem Wechselgehege werden die KĂ€nguruarten mit Rehen vergesellschaftet, die ich allerdings nicht gesehen habe.

Weiter folgten einheimische SÀugetiere und Vögel.
Eine typische aber trotzdem schöne Anlage fĂŒr Kleine Pandas teilen sich MĂ€nnchen Nirma, seit 2003 im Zoo, und die Französin (aus Thoiry) Chima, die drei Jahre spĂ€ter einzog.
Darauf folgte eine Anlage fĂŒr Seehunde und eine fĂŒr Humboldtpinguine. Einmal die MĂ€hnenspringer umrundet, kann man die Geparden auf einer großen Wiese mit BĂ€umen beobachten inkl. Jagdsimulator.

Bei den Großkatzen Löwe und Tiger waren nur je ein Kater zu sehen, obwohl die "Berberlöwen" hier schon gezĂŒchtet haben in den letzten Jahren. Bei den Tigern lebt derzeit nur ein Amur-Kater.
Die neue Tigeranlage ist weiterhin in Bau, man erkennt aber schon gut wie sie sein soll.

2005/2006 wurde ein neues Affenhaus mit Außenanlage eröffnet. Sehr hell und gerĂ€umig kann man hier zweistöckig eine vierköpfige Schimpansengruppe beobachten und in zwei weiteren KĂ€figen Krallenaffen. Die Springtamarine werden aber ihr Quartier mit den Weißkopfmakis vorlĂ€ufig tauschen, da die Springtamarine den BaustellenlĂ€rm neben dem Affenhaus nicht ertragen.

Dort wird ein neues Exotarium gebaut, welches 2011 eröffnet werden soll. Dieses soll auch mehrstöckig werden und der geplante Besatz sieht folgend aus: Anaconda, Königspython, RĂŒsselspringer, Netzpython, Smaragdwaran, Leopardgeckos, Weichschildkröte, Kragenechse, Faultier, Königsnatter, Kornnatter, sowie weitere Schildkröten, Nattern, ChamĂ€leons, Warane und Leguane, sowie Frösche und Insekten. Auch eine Krokodilanlage wird eingerichtet, von den Bildern zu schließen werden es vermutlich Nilkrokodil.

Das alte Affenhaus wurde fĂŒr Niederaffen umgebaut, so stehen hier eine 100mÂČ und rd 8m hohe Außenanlage fĂŒr SĂŒdamerikaner zur VerfĂŒgung. Derzeit leben hier Apellas und Totenkopfaffen.
Darauf folgt das Restaurant welches im Untergeschoss das bisherige Exotarium beinhaltet, dessen Tiere scheinbar komplett umziehen. Das Restaurant fĂŒhrt italienisches Essen und die typischen Zoogerichte. WĂ€hrend der Wintermonate ist das Restaurant nur an Sonn- und Feiertagen geöffnet!

Neben einem WassergeflĂŒgelteich mit Rötelpelikanenn kann man noch Guanakos, ein Kakaduhaus (leider nicht begehbar) und Straußen sehen, woei Paradieskraniche, Zebramangusten und Stachelschweine und kurz vorm Ausgang Marabus.

Ich finde es sehr gut gelungen was sich in Neuwied in entwickelt. Den Namen Zoo haben sie sich absolut verdient und es liegt noch viel Potential auf dem GelĂ€nde. Logischerweise gibt es noch Ă€ltere Anlagenexemplare, aber der Zoo macht wirklich das Beste daraus. Verschiedene Anlagen zusammengeschaltet oder Volieren erweitert. Und natĂŒrlich auch Neubauten. Ich finde es toll, dass viele Anlagen durch die Wiesen- und Waldstruktur so natĂŒrlich und frisch erscheinen.
An alle Pinsammler - JA es gibt einen ;-)

Fazit: ein Besuch lohnt sich!!!
(16.05.2010, 21:44)
Carsten:   Zwischenzeitlich war der Zoo m. W. auch mal Handelszoo eines TierhĂ€ndlers...
(12.07.2007, 21:00)
IP66:   Vermutlich liegt es daran, daß ich die alten Tiergrotten in Bremerhaven noch kennengelernt habe, daß ich Schwierigkeiten habe, den neuwieder Zoo "klein" zu nennen. Der typische Klein-Fein-Zoo ist fĂŒr mich Bochum, Neuwied sehe ich eher als einen artenreich gewordenen Wildpark an. Ganz richtig ist das aber auch nicht, denn von der Entwicklungsgeschichte her handelt es sich ja um einen Bauernhof, der von einem Privatmann zur Wildtierhaltung ausgebaut wurde - da ergĂ€ben sich dann wirklich Parallelen zu Kronberg.
(12.07.2007, 18:22)
Ingo Rossi:   Laut Beschilderung ist der neuwieder Dachs ein Wildfang, der durch AnfĂŒtterung zahm, zu zahm wurde und daher gefangen und im Zoo untergebracht wurde. Auch ich habe ihn vor kurzem sehr aktiv erlebt.
(12.07.2007, 14:51)
Carsten:   Ich bin dort mit nicht allzuviel Erwartungen hingefahren, und hab eigentlich erwartet, einen Provinzzoo zu sehen, war aber ĂŒber die QualitĂ€t angenehm ĂŒberrascht. Klein aber fein eben...
(12.07.2007, 12:15)
IP66:   Anscheinend handelt es sich bei den neuwieder Dachsen um die tagaktivsten auf dieser Erde - vielleicht auch ein Grund, sie zu besuchen. Ich freude mich, daß die neue Entwicklung in Neuwied gefĂ€llt. Ich habe den Zoo vor 2000 nur sporadisch besucht und wurdebei jedem Besuch erneut enttĂ€uscht, hatte aber den Eindruck, daß mit der Seehundanlage eine Wende eingeleitet wurde, die sich langsam auszahlt. Der Zoo ist ein Beispiel dafĂŒr, daß auch in einer nicht so dicht besiedelten Region eine Privatanlage, die in vieler Hinsicht behelfsmĂ€ĂŸig angelegt war, mit relativ geringem Aufwand modernisiert werden kann. Ich denke dabei gerne an Kronberg, aber die TierbestĂ€nde sind anders, vor allem wegen der Raubtiere, Giraffen und Elefanten, und vielleicht ist auch der neuwieder Weg der Modernisierung pragmatischer.
(12.07.2007, 11:20)
Carsten:   Von einem Neubau fĂŒr die Leoparden war nichts zu sehen, gebaut wurde nur fĂŒr die Neuweltaffen...
(12.07.2007, 11:18)
Carsten:   Ah, jetzt weiß ich, wo Ihr meint, den Weg, der hinterher den Hang hoch geht auf der linken Seite. In der Mitte eine kleine HĂŒtte und links und rechts ein Gehege. Da war aber nix ausgeschildert von Geparden und im rechten Gehege war ein Hund...

@Michael: Na ja, sagen wir mal immer noch innovativ, g, fĂŒr mich war es der erste FĂŒhrer dieser Art, in Straubing war ich noch nicht und Emmener FĂŒhrer kenne ich erst seit der Zeit, wo die Ringmappen hatten.
(12.07.2007, 11:01)
Ronald Masell:   Die zweite Gepardenanlage ist direkt neben den MĂ€hnenwölfen.
(12.07.2007, 09:02)
Sven P. Peter:   In der Gegend bei den HZAÂŽs meine ich. Also HangabwĂ€rts dieser. Habe aber den Plan nicht zur hand, sonst wĂŒrde ich es dir genau sagen. GezĂŒchetet haben die Tiere da auf jeden Fall schon.
Gibt es nun eigentlich PlĂ€ne fĂŒr eine neue Leopardenanlage?
(12.07.2007, 01:15)
Carsten:   Also doch Brille kaufen, g... In welchem Bereich sind die Gepardenanlagen denn?
(12.07.2007, 00:30)
Sven P. Peter:   Sind gut zu sehen, nur kaum als solche Anlagen zu erkennen, ist nur ein kleines StĂŒck Wiese mit Zaun drum. (Also 2 kleine Anlagen nebeneinander).
(12.07.2007, 00:14)
Michael Mettler:   Ich war bisher auch nur einmal in Neuwied (2001), da lebten in der riesigen KĂ€nguru-Anlage noch zusĂ€tzlich EuropĂ€ische Rehe. War zwar eine ungewöhnliche Vergesellschaftung, aber das wohl schönste Reh-Gehege, das ich bisher gesehen habe....

Das Prinzip des Neuwieder ZoofĂŒhrers ist ĂŒbrigens nicht (mehr) innovativ, das macht der Zoo in mehreren Ausgaben seit ca. 1991 so. Straubing hat schon ein paar Jahre lĂ€nger ebenfalls solche Kartenmappen, und in Emmen gab es sowas sogar schon Anfang der 80er Jahre. Bei Sammlern sind die Dinger ĂŒbrigens verhasst, weil man ja nie weiß, ob nicht etwa doch zwischendurch bei sonst unverĂ€nderter Mappe mal eine Karte ausgetauscht wurde... :-)
(11.07.2007, 23:57)
Carsten:   @Sven: Sind die nicht zugĂ€nglich oder brauch ich ne Brille, ich hab nur das eine Gehege gesehen. Auf dem Plan ist auch sonst nix eingezeichnet...
(11.07.2007, 21:10)
Sven P. Peter:   Nur die Gepardenkater leben bei den Löwen, die Zuchtgehege liegen in einer ganz anderen Zooecke ;)
(11.07.2007, 21:05)
Carsten:   Hab heute meinen ersten Besuch in Neuwied gemacht und möchte meine EindrĂŒcke hier gerne weitergeben.

Der Zoo hat eine FlĂ€che von ca. 13,5 ha, rund 1200 Tiere. Die Tiere sind grĂ¶ĂŸtenteils in großzĂŒgigen Freisichtanlagen.

Es gibt keine DickhĂ€uter GroßbĂ€ren sowie Giraffen, ansonsten ist alles vorhanden, was ONZ erwartet.

Am Eingang wird man zuerst von einer Flamingogruppe begrĂŒĂŸt, dahinter folgt die Afrikawiese mit Zebras, Watussirinder, einem Bleßbock und Hornraben (sogar gesichtet, nicht wie die unendliche Geschichte in GE). Auf der anderen Seite des Weges sind diverse Vogelvolieren mit Reihern, GĂ€nsen, Papageien etc.

Dann folgt ein großer Spielplatz und der unvermeindliche Streichelzoo. Weiter geht es mit diversen Kranichen und Przewalskipferden sowie mehreren KĂ€figen fĂŒr Schneeleoparden und NasenbĂ€ren, sogar mit Nachwuchs (irgendwie muß der Bedarf ja gedeckt werden, da die mitterweile jeder zweite Zoo hĂ€lt oder halten will). War nett anzusehen, die quirlige Bande. Dann kommen einige KĂ€fige fĂŒr WaschbĂ€ren und Stinktiere sowie ein großes Gehege fĂŒr MĂ€hnenwölfe.

Jetzt Ă€ndert sich das Bild vom Zoo und man fĂŒhlt sich mehr wie in einem Wildpark, sehr große Gehege mit EinfachzĂ€unen. Zuerst kommt ein Gemeinschaftsgehege fĂŒr Hirschziegenantilopen und Guanakos (da hat in Geographie wohl jemand gepennt, g) und dann das grĂ¶ĂŸte Gehege des Zoo mit 3,5 ha, in dem Graue RiesenkĂ€nguruhs, BenettkĂ€nguruhs und Emus vergesellschaftet sind. An dem Gehege gefiel mir, daß es zur HĂ€lfte aus Wiese bestand und die andere HĂ€lfte aus Wald (netter Anblick, Emu im Wald).

Anschließend kommen europĂ€ische Damhirsche, rund um dieses Gehege sind Volieren fĂŒr Eulen und Greifvögel sowie eine Freisichtanlage fĂŒr europĂ€ische Dachse (aktiv). Zum Abschluß folgt noch eine Großvoliere mit GĂ€nsegeiern und MĂ€usebussarden.

Dann beginnt wieder der eigentliche Zoo mit Kleinen Pandas, beide mal nicht am Pennen sondern aktiv.

Jetzt folgt das Seehundbecken mit Unterwassereinblick und eine Anlage in der Humboldtpinguine mit Maras vergesellschaftet sind. Dahinter folgt das Gehege der MĂ€hnenspringer.

Als nĂ€chstes folgt das Menschenaffenhaus (Schimpansenhaus wĂ€re auch passend, denn mehr Menschenaffen gibt es nicht, g), ein sehr schöner Bau, der es erlaubt die Schimpansen aus zwei Etagen zu beobachten. Das Innengehege war komplett eingestreut und mit ausreichenden BeschĂ€ftigungsmöglichkeiten versehen. Die Aussenanlage wird durch einen Graben mit Elektrozaun begrenzt und ist Ă€hnlich wie im Zoo, nur ohne den HĂŒgel. Desweiteren gibt es noch eine Gemeinschaftshaltung von Springtamarinen und ZwergseidenĂ€ffchen, auch zweistöckig zu besichtigen.

Dann kommt der Raubtierbereich, ein großes FreigelĂ€nde fĂŒr Geparden mit Beutesimulator sowie große Volieren fĂŒr Berberlöwen (mit halbjĂ€hrigem Jungtier) und Amurtiger. Ob es so allerdings mit Gepardenzucht was wird, weiß ich nicht, ich dachte immer, Geparden mĂŒssen möglichst weit weg von anderen Raubtieren. Dann kommt der Pelikanteich und gegenĂŒber das Haus fĂŒr Neuweltaffen, welches gerade baulich erweitert wird. Auch ein Kaninnchen- und Meerschweinchendorf befindet sich in diesem Bereich. Vorbei an Trampeltieren und Elenantilopen (eigentlich auf der Afrikawiese ausgeschildert) geht es zu einem Guanakogehege, dahinter folgen diverse Volieren fĂŒr Papageien etc. Dann folgt das neben dem Menschenaffenhaus zweite begehbare Tierhaus, ein kleines Exotarium im Untergeschoss des Restaurants mit diversen Schlangen, grĂŒnen Leguanen, etc. Highlight hier waren zwei Gelbe Anakondas.

GegenĂŒber des Exotariums befinden sich Freianlagen fĂŒr Stachelschweine, Zebramangusten und eine Schnappschildkröte. sowie ein Lemurenhaus. Auf dem RĂŒckweg zum Ausgang kommt dann noch ein Straußenhaus, in dem auch Marabus untergebracht sind.

Ein Lichtblick war, daß der Zoo neben einem Imbiss auch ĂŒber ein richtiges (italienisches) Restaurant verfĂŒgt, wo es zu zivilen Preisen leckeres Essen gab. Ein Kiosk war auch vorhanden, aber geschlossen.

Der gesamte Zoo macht einen sehr gepflegten Eindruck und die lokale Bevölkerung bzw. Firmen scheinen sich im Zoo gut zu engagieren, gab verschiedene Bausteinaktionen und viele Hinweise auf Spender an den Gehegen.

Der ZoofĂŒhrer ist recht innovativ, es handelt sich nicht um ein gebundenes Werk, sondern um eine Mappe, in die Karten zu den einzelnen Tieren, Vorderseite Foto, RĂŒckseite Tierbeschreibung und ein Plan des Zoos. Dadurch kann man schneller auf Änderungen des Tierbestandes reagieren, ohne gleich ein ganzes Druckwerk erneuern zu mĂŒssen, das wĂ€re vielleicht generell eine Möglichkeit fĂŒr den ZoofĂŒhrer der Zukunft. Fehlt nur noch ein Blatt mit AktualitĂ€ten...

Der Eintritt von 7 Euro plus 1 Euro Ausbauspende ist angemessen, zumal keine zusÀtzlichen Parkentgelte anfallen.

FĂŒr Menschen mit MobilitĂ€tseinschrĂ€nkungen oder Lauffaule ist der Zoo nur bedingt geeignet, es herrschen Wuppertaler VerhĂ€ltnisse, zusĂ€tzlich noch mit teilweise unbefestigten Wegen (war aber zum GlĂŒck vorgewarnt).

FĂŒr Kinder sind neben dem Spielplatz und Streichelzoo vielfĂ€ltige BetĂ€tigungsmöglichkeiten durch interaktive Gehegebeschilderungen und Zoorallys fĂŒr verschiedene Altersstufen. Eine Zooschule ist ebenfalls vorhanden, es gibt auch einen extra KinderzoofĂŒhrer.

Die Gehegebeschilderung stammte aus dem Hause Tukan, auch viele BĂ€ume waren beschriftet.

Besucherseitig viel neben den ĂŒblichen Verwechselungen wie "guck mal ein KĂ€nguruh" zum Mara noch besonders ein Primitivling auf, der im Restaurant erst mal die Limopulle aus der Tasche holte und an den Hals setzte. Vielleicht waren da die alten Zeiten doch besser, als durch die Höhe des Eintrittspreises das einfache Volk von einem Zoobesuch ausgeschlossen wurde, g.

Insgesamt kann ich den Zoo empfehlen, allerdings nur, falls man sich in der NÀhe aufhÀlt, eine weitere Anreise lohnt sich nur als Fan eines bestimmten Tieres o. À. Grunden...
(11.07.2007, 20:24)

alle Beiträge