Forum

-> alle Kategorien des Forums (hier geht es auch zur Stichwortsuche)


Beitrag hinzufügen
Name: (= Nachname) Passwort: (= Kundennummer)
Sie haben noch keine Login-Daten? Hier können Sie sich anmelden!
Beitrag:
Bei längeren Beiträgen empfehlen wir, den Text in einem Textprogramm zu verfassen und aus der Zwischenablage einzukopieren.
Link zu anderen Medien:
Bitte anklicken, wenn Ihr Beitrag in erster Linie einen Link zu anderen Medien (Zeitungsmeldung etc.) darstellt.
Foto:
(gif/jpg/png / Dateigröße max. 2MB)

Große Pandas



cajun:   Aha.. die Experten reisen wieder an :-)
" Experten aus China zur geplanten Panda-Paarung in Berlin angereist
Die Hormone spielen verr√ľckt im Berliner Zoo: Weil das Panda-Weibchen Meng Meng wohl kurz vor der sehr kurzen Fortpflanzungsphase steht, sind aus China Expertinnen und Experten f√ľr die m√∂gliche Paarung nach Berlin gereist. "Wenn eine nat√ľrliche Paarung nicht vielversprechend verl√§uft, ziehen wir eine k√ľnstliche Besamung in Betracht, die wir gemeinsam mit unseren Kollegen aus der Chengdu Panda Base vornehmen w√ľrden", teilte Thomas Hildebrandt, Leiter der Abteilung Reproduktionsmanagement am Leibniz-Institut f√ľr Zoo- und Wildtierforschung, am Mittwoch mit.
Panda-Weibchen sind nur einmal im Jahr in einem kurzen Zeitraum von 24 bis 72 Stunden empf√§ngnisbereit. Diese Fortpflanzungsphase steht laut Berliner Zoo kurz bevor. Das zeige sich unter anderem am Verhalten der Tiere, wie etwa dem lauten Quieken. Andererseits lie√üen die Hormonwerte diesen Schluss zu. "Wir messen in regelm√§√üigen Abst√§nden die Werte im Urin. Hier achten wir insbesondere auf die Ver√§nderungen der Hormone Progesteron und √Ėstrogen", erkl√§rt Wildtier-Endokrinologin Dr. Jella Wauters vom Leibniz-Institut f√ľr Zoo- und Wildtierforschung. Wauters geh√∂rt wie Hildebrandt zum Expertinnen- und Expertenteam f√ľr die Panda-Zucht.
"Uns liegen die Pandas als Botschafter f√ľr den Artenschutz ganz besonders am Herzen, wir dr√ľcken die Daumen, dass wir uns in diesem Jahr erneut √ľber Panda-Nachwuchs in Berlin freuen k√∂nnen. Auch wenn wir bestm√∂gliche Voraussetzungen geschaffen haben, ist der Erfolg bei so einem besonderen Vorhaben keine Selbstverst√§ndlichkeit", sagte Zoo- und Tierparkdirektor Dr. Andreas Knieriem.
Vor f√ľnf Jahren gelang die Paarung mithilfe von k√ľnstlicher Befruchtung. Daf√ľr waren damals schon extra Experten aus China angereist.
2019 war die erste Panda-Geburt in einem deutschen Zoo √ľberhaupt eine Sensation: Die Zwillinge Pit und Paule sind mittlerweile allerdings nicht mehr in Berlin, sie wurden Ende vergangenen Jahres nach China geflogen. Damit ist in der Panda-Anlage im Zoo, die einst zehn Millionen Euro kostete, wieder Platz f√ľr Jungtiere.
Berliner Zoo hofft auf erneuten Panda-Nachwuchs
"Nochmal Panda-Nachwuchs in Berlin w√§re f√ľr uns im Zoo Berlin das Gr√∂√üte, denn dann k√∂nnten unsere G√§ste die ersten tapsigen Panda-Schrittchen dieses Mal live bei uns mitverfolgen", hatte Knieriem im Februar mitgeteilt. Als Pit und Paule klein waren, standen die Corona-Pandemie und Lockdowns dem erhofften Publikumserfolg im Wege.
Der Große Panda, wie die schwarz-weißen Bären heißen, gilt laut WWF [externer Link] als vom Aussterben "gefährdet" gemäß der Roten Liste der Weltnaturschutzunion IUCN. In freier Wildbahn in China beispielsweise leben die Tiere oft in zu kleinen Gruppen isoliert voneinander.
Das erschwert es den B√§ren, sich einander w√§hrend der nur wenige Tage andauernden Paarungszeit zu finden. Ebenso verringert sich aufgrund von Inzest die genetische Vielfalt der Pandas untereinander und erh√∂hrt die Anf√§lligkeit f√ľr bestimmte Krankheiten."
Quelle:https://www.rbb24.de/panorama/beitrag/2024/03/panda-berlin-experte-zoo-fortpflanzung-china-nachwuchs-zucht.html
(20.03.2024, 14:32)
cajun:   Ein neuer Zuchtversuch in Rhenen:
"Der Große Panda Wu Wen trat im Ouwehands Zoo in ihre fruchtbare Phase ein und die Paarung fand am Samstagnachmittag, dem 24. Februar 2024, statt. Das Panda-Team hatte die Situation seit Tagen intensiv beobachtet. Dies dient dazu, die Tiere zum richtigen Zeitpunkt zusammenzubringen. Wu Wens Urin wurde in Xing Yas Gehege verteilt und umgekehrt, sodass die Tiere durch den Geruch des anderen stimuliert wurden. Ein weiblicher Großer Panda ist einige Tage im Jahr fruchtbar, daher ist das richtige Timing sehr wichtig.

Gr√ľnes Licht
Anfang Februar ver√∂ffentlichten wir die Nachricht, dass es eine positive Empfehlung aus China gab, zu versuchen, ein weiteres Junges zu bekommen. Im Januar 2020 paarten sich die Gro√üen Pandas zum ersten Mal und am 1. Mai 2020, nach einer aufregenden Zeit voller Unsicherheit, wurde Fan Xing geboren. Am 27. September wurde sie nach China transportiert, um ihre Rolle im Managementprogramm zu √ľbernehmen. Die n√§chste Paarungszeit kam einige Monate sp√§ter.

Präzisionsarbeit
Wu Wen zeigte Mitte Februar ein anderes Verhalten. Sie wurde unruhig, lief viel hin und her, sa√ü im Wasser und a√ü weniger Bambus. Alles Anzeichen einer bevorstehenden fruchtbaren Zeit. Hormonmessungen im Urin best√§tigten den Verdacht. Wir mussten auf den Moment warten, um die Tiere zusammenzubringen. Daran haben wir hinter den Kulissen hart gearbeitet. Am Samstag, den 24. Februar, war es soweit und die Paarung fand statt. Ein zweiter Versuch f√ľhrte nicht zum gew√ľnschten Ergebnis. Wu Wen ‚Äěbellte‚Äú Xing Ya weg. Es war klar, dass sie ihn in ihrem Umfeld nicht mehr duldete und sich auf eine Paarung beschr√§nken wollte.

Warten
Es bleibt nun abzuwarten, ob die Paarung erfolgreich war. Wenn sich Wu Wen bald in die Wurfh√∂hle zur√ľckzieht, kann dies auf eine Schwangerschaft hindeuten. Allerdings kann es sich auch um eine Scheinschwangerschaft handeln. Auf jeden Fall wird es in den kommenden Monaten eine spannende Zeit. Wir hoffen auf jeden Fall, wieder Nachwuchs zeugen zu k√∂nnen, um einen sch√∂nen Beitrag zum Managementprogramm des Gro√üen Pandas zu leisten."
Quelle:https://www.ouwehand.nl/nl/nieuws/reuzenpandas-paren-weer
(26.02.2024, 10:28)
cajun:   Es scheint neue Verhandlungsstr√§nge zu geben:
"Panda-Diplomatie: China vereinbart neue Kooperation mit US-Zoo
Im angespannten Verhältnis zwischen China und den USA will Peking seine Panda-Diplomatie mit Washington wieder aufleben lassen.
Mit dem Zoo in San Diego sei ein Kooperationsvertrag unterzeichnet worden, best√§tigte die Sprecherin des chinesischen Au√üenamtes, Mao Ning, am Donnerstag in Peking sowie die chinesische Agentur f√ľr den Schutz von Wildtieren. Laut US-Medienberichten k√∂nnten in der Stadt in Kalifornien im Sommer zwei Pandas aus China eine neue Heimat bekommen.

Erst im Herbst vergangenen Jahres mussten mehrere Pandas den Zoo in der US-Hauptstadt Washington, der √ľber Jahrzehnte Gro√üe Pandas beherbergte, verlassen, weil der Leihvertrag ausgelaufen war. Die R√ľckkehr nach China, zun√§chst ohne Aussicht auf ein neues B√§renpaar, kam zu einer Zeit, in der das Verh√§ltnis der beiden Staaten auf einem Tiefpunkt war. Peking verhandle derzeit mit dem Hauptstadt-Zoo wieder √ľber eine Panda-Kooperation, sagte Mao. Die Zusammenarbeit trage zum Schutz der gef√§hrdeten Tiere bei und f√∂rdere die Freundschaft zwischen den Menschen, sagte sie.

China nutzt seine Pandas schon seit Jahrzehnten als diplomatisches Mittel. Die bei vielen Zoo-Besuchern beliebten B√§ren sind gr√∂√ütenteils in der s√ľdwestlichen Provinz Sichuan des Landes mit rund 1,4 Milliarden Einwohnern beheimatet. Meist verleiht Peking die schwarz-wei√üen B√§ren f√ľr eine hohe Miete an wohlgesonnene L√§nder oder versucht mit den Tieren, die Beziehungen mit den Staaten zu verbessern. Die USA hatten 1972 nach dem historischen Besuch des damaligen US-Pr√§sidenten Richard Nixon in Peking zwei B√§ren geschenkt bekommen.

Auch der Zoologische Garten in Berlin hat zwei Pandas. Ende 2023 musste das Berliner Panda-P√§rchen Meng Meng und Jiao Qing seine Kinder Pit und Paule nach China abgeben, so wie es der Vertrag vorsah. Eine neue Kooperation soll laut chinesischen Angaben auch mit dem Zoo im spanischen Madrid zustande kommen, wo k√ľrzlich erst Chinas Au√üenminister Wang Yi zu Gast war. Au√üerdem laufen demnach mit dem Zoo Sch√∂nbrunn im √∂sterreichischen Wien Verhandlungen."
Quelle:https://web.de/magazine/panorama/panda-diplomatie-china-vereinbart-kooperation-us-zoo-39351298
(22.02.2024, 11:37)
cajun:   Der Pachtvertrag mit dem Zoo Edinburg ist abgelaufen:
"Die einzigen Pandas von Gro√übritannien kehren nach China zur√ľck
In Großbritannien gibt es keine Pandas mehr: Die einzigen beiden Exemplare haben am Montag nach zwölf Jahren im Zoo von Edinburgh ihre Heimreise nach China angetreten.
Yang Guang und Tian Tian wurden dabei in eigens gefertigten Käfigen zum Flughafen der schottischen Hauptstadt transportiert. Ein Pfleger und ein Tierarzt begleiteten die Tiere.
Der Pachtvertrag f√ľr die Pandas mit China war nach insgesamt zw√∂lf Jahren ausgelaufen. Das Paar konnte weder auf nat√ľrlichem noch auf k√ľnstlichem Weg f√ľr den erhofften Nachwuchs sorgen. Es war 2011 in die schottische Hauptstadt gekommen. Die zun√§chst auf zehn Jahre ausgelegte Vereinbarung wurde dann um zwei Jahre verl√§ngert. Die Vertr√§ge bringen China sch√§tzungsweise bis zu einer Million US-Dollar (920 000 Euro) pro Jahr ein, wie die Zeitung "Guardian" berichtete.
Die Pandas waren seit Anfang November in Quarant√§ne, Zoobesucher konnten sie am 30. November ein letztes Mal sehen. Auch in ihrer Heimat werden die Tiere zun√§chst abgeschottet, bevor sie in ein Schutzgebiet nahe der s√ľdwestchinesischen Stadt Chengdu ziehen.
Pandas gelten als Symbole der Freundschaft zwischen China und den L√§ndern, an die sie ausgeliehen werden. Die F√ľhrung in Peking verfolgt seit vielen Jahren eine "Panda-Diplomatie", wobei die Tiere - und ihr potenzieller Nachwuchs - aber immer nur geliehen bleiben. Zuletzt beorderte China seine Pandas aus dem Zoo der US-Hauptstadt Washington zur√ľck, der Schritt galt als Hinweis auf die schlechten bilateralen Beziehungen der beiden Staaten.
Auch wenn es nun keine Pandas mehr in britischen Zoos gibt, soll die Zusammenarbeit beim Schutz der bedrohten Tiere fortgesetzt werden. J√ľngst hatte das riesige Panda-Schutzgebiet eine entsprechende Vereinbarung mit zwei britischen Nationalparks unterzeichnet. "
Quelle:https://web.de/magazine/panorama/einzigen-pandas-grossbritannien-kehren-china-zurueck-38933420
(04.12.2023, 12:47)
W. Dreier:   Im Schutzgebiet Wolong lebt ein v√∂llig wei√üer m√§nnlicher Panda seit ca 5 Jahren - ohne Kommunikationsschwierigkeiten mit anderen (Berliner Zeitung)
1994 gab es in Xian einen "goldenen" Panda
(11.09.2023, 18:49)
W. Dreier:   Gesch√§ftsbericht 2019: Seiten ab 24, Ausschnitt

"licher schien, eine Tr√§chtigkeit von ‚ÄěMeng Meng‚Äú durch eine
k√ľnstliche Besamung zu erzielen, wurde sie knapp 12 Stunden
nach dem H√∂hepunkt des √Ėstrogenspiegels und damit noch
im richtigen Zeitfenster nach dem Eisprung zudem k√ľnstlich
besamt. Die Qualit√§t des zuvor von ‚ÄěJiao Qing‚Äú gewonnenen
Spermas wurde von den Experten als gut bewertet und eine
erfolgreiche Befruchtung war zu erhoffen. In der folgenden
Zeit wurde noch größeres Augenmerk auf die optimale
Versorgung des Weibchens gelegt und die gewonnenen
Daten wurden protokolliert und ausgewertet. Die Analysen
der t√§glich gesammelten Urinproben zeigten einen f√ľr eine
Trächtigkeit typischen, stabilen Verlauf. Dabei war man sich
bewusst, dass eine konkrete Aussage zu einem möglichen Ge"
(23.08.2023, 19:40)
W. Dreier:   In Vorbereitung des vierj√§hrigen Geburtstages der Pandabuben im Zoo Berlin wird in einem bearbeiteten dpa-Auszug in der "Berliner Zeitung" mitgeteilt , dass selbige ein "nat√ľrliches Liebesprodukt" seien. Soweit ich aber aus der Zeit noch wei√ü, wurde eine chinesische √Ąrztegruppe eingeflogen - die Buben sind also eher Reagenzglaskinder. Zeitpunkt der √úberf√ľhrung der Beiden ungewiss - es g√§be wegen Corona einen R√ľckf√ľhrungsstau.
(23.08.2023, 18:04)
cajun:   Pandanachwuchs in S√ľdkorea
"Erstmals Riesenpanda-Zwillinge in S√ľdkorea geboren
Die Geburt der beiden Zwillings-Schwestern in einem s√ľdkoreanischen Zoo l√∂ste im Internet gro√üe Begeisterung aus.
Tierischer Nachwuchs in S√ľdkorea: Erstmals sind in dem Land Riesenpanda-Zwillinge geboren worden. Die beiden Weibchen kamen am Freitag im Everland-Tierpark am Rande von Seoul auf die Welt, wie der Zoo in einem am Dienstag (Ortszeit) ver√∂ffentlichten Video bekannt gab. Es zeigt die Mutter Ai Bao, die sich in ihrem K√§fig herumw√§lzt, bevor sie die beiden Panda-Babys zur Welt bringt. Im Internet l√∂ste die Geburt gro√üe Begeisterung aus.
Zwillinge bei bester Gesundheit
Die Zwillinge wiegen nach Angaben des Zoos 180 beziehungsweise 140 Gramm. "Sowohl die Mutter als auch die Panda-Zwillinge sind bei guter Gesundheit", erkl√§rte der Tierpark. Die Mutter Ai Bao k√ľmmere sich gut um ihre Kinder und nutze dabei ihre Erfahrungen mit der im Juli 2020 geborenen Fu Bao. Sie ist die √§ltere Schwester der Zwillinge und der erste Riesenpanda, der in S√ľdkorea durch nat√ľrliche Befruchtung geboren wurde.
Große Begeisterung im Internet
Das Video der Geburt der Panda-Zwillinge erreichte auf der Plattform Youtube mehr als 600.000 Aufrufe. "Willkommen auf der Welt, s√ľ√üe Babys", schrieb ein Nutzer. "Mir kommen die Tr√§nen, weil ich so stolz auf Ai Bao bin", hie√ü es in einem anderen Kommentar.
Eltern waren Staatsgeschenk aus China
Ai Bao und der Vater der Zwillinge, Le Bao, waren 2016 als Staatsgeschenk des chinesischen Pr√§sidenten Xi Jinping nach S√ľdkorea gekommen. China betreibt eine "Panda-Diplomatie", oft um seine au√üenpolitischen Ziele voranzutreiben. Peking verleiht Pandas an ausl√§ndische Zoos, die in der Regel alle Nachkommen einige Jahre nach ihrer Geburt zur√ľckgeben m√ľssen."
Quelle:https://www.kleinezeitung.at/international/6306214/Tierischer-Nachwuchs_Erstmals-RiesenpandaZwillinge-in-Suedkorea?from=rss
(12.07.2023, 13:16)
cajun:   Ein Publikumsmagnet ist verstorben:
" Thailands beliebter Riesenpanda im Chiang Mai Zoo stirbt im Alter von 21 Jahren
Chi¬≠ang Mai‚ÄČ‚ÄĒ‚ÄČDas ber√ľhmte Pan¬≠daweibchen Lin Hui ist heute Mor¬≠gen im Alter von 21 Jahren im Chi¬≠ang Mai Zoo in Nordthai¬≠land ver¬≠stor¬≠ben. Der geliebte Pan¬≠da hat die thail√§ndis¬≠che Nation √ľber zwei Jahrzehnte lang erfreut. Die Todesur¬≠sache des Pan¬≠das muss noch vom Chi¬≠ang Mai Zoo best√§tigt wer¬≠den. Bericht¬≠en zufolge wurde Lin Hui gestern krank und zeigte ‚Äč‚Äúabnor¬≠male Symp¬≠tome‚ÄĚ. Nach¬≠dem ihr m√§nnlich¬≠er Part¬≠ner Chuang Chuang 2019 gestor¬≠ben war, war Lin Hui der einzige im K√∂n¬≠i¬≠gre¬≠ich verbliebene Gro√üe Panda.
Lin Hui wurde am 28. Sep¬≠tem¬≠ber 2001 im Chi¬≠ang Pan¬≠da Research and Con¬≠ser¬≠va¬≠tion Cen¬≠tre in Cheng¬≠du, Prov¬≠inz Sichuan, Chi¬≠na, geboren. Sie kam zusam¬≠men mit Chuang Chuang im Okto¬≠ber 2003 als 10-j√§hrige Lei¬≠h¬≠gabe aus Chi¬≠na in den Chi¬≠ang Mai Zoo und soll noch in diesem Jahr nach Chi¬≠na zur√ľck¬≠kehren. Die Tochter von Lin Hui und Chuang Chuang, Lin Bing, wurde im Mai 2009 im Zoo geboren. Sie ist der erste Gro√üe Pan¬≠da, der in Thai¬≠land geboren wurde, und ein¬≠er der weni¬≠gen Gro√üen Pan¬≠das, die au√üer¬≠halb Chi¬≠nas in Gefan¬≠gen¬≠schaft geboren wur¬≠den. Lin Bing kehrte nach Chi¬≠na zur√ľck, als sie zwei Jahre alt war.
Im Laufe der Jahre entwick¬≠elte sich Lin Hui zur Haup¬≠tat¬≠trak¬≠tion des Zoos und wurde von den Ein¬≠wohn¬≠ern von Chi¬≠ang Mai und den Thail√§n¬≠dern in aller Welt geliebt; viele reis¬≠ten in den Zoo, um einen Blick auf die Gro√üen Pan¬≠das zu erhaschen. Sie gewann sog¬≠ar einen Preis f√ľr ihre gro√üe Per¬≠s√∂n¬≠lichkeit, der auf den Stim¬≠men von Pan¬≠da-Fans aus aller Welt beruhte. Lin Huis Part¬≠ner Chuang Chuang starb im Sep¬≠tem¬≠ber 2019 pl√∂t¬≠zlich in seinem Gehege. Er a√ü eine Mahlzeit aus Bam¬≠bus¬≠bl√§t¬≠tern, stand kurze Zeit sp√§ter auf und brach zusam¬≠men, so die Beh√∂rden.
Im Sep¬≠tem¬≠ber let¬≠zten Jahres zogen die Feier¬≠lichkeit¬≠en zum 21. Geburt¬≠stag von Lin Hui im Chi¬≠ang Mai Zoo Men¬≠schen¬≠massen aus ganz Thai¬≠land in den Tier¬≠park. Das chi¬≠ne¬≠sis¬≠che Gen¬≠er¬≠alkon¬≠sulat in Chi¬≠ang Mai dank¬≠te dem Zoo in einem Schreiben f√ľr seine Bem√ľhun¬≠gen, Lin Hui seit fast zwei Jahrzehn¬≠ten zu pfle¬≠gen. Sie sagte, der Aufen¬≠thalt von Lin Hui im Zoo sei ein Zeichen f√ľr die engen Beziehun¬≠gen zwis¬≠chen Thai¬≠land und China.
Auf der Feier zu ihrem 21. Geburt¬≠stag sagte Zood¬≠i¬≠rek¬≠tor Wutichai Muang¬≠man, Lin Hui sei bei guter Gesund¬≠heit und werde von einem Vet¬≠er¬≠in√§rteam genau √ľberwacht. Er sagte, die Gro√üen Pan¬≠das h√§t¬≠ten seit 2003 mehr als 7,4 Mil¬≠lio¬≠nen Besuch¬≠er in den Zoo gelockt."
Quelle:https://www.wochenblitz.com/news/thailands-beliebter-riesenpanda-im-chiang-mai-zoo-stirbt-im-alter-von-21-jahren
(19.04.2023, 08:27)
cajun:   Na, dan bleibt man mal gespannt, ob es klappt:
"Kopenhagener Zoo hofft auf Nachwuchs bei Panda-Paar durch neue Methode
Auf Fr√ľhlingsgef√ľhle setzt derzeit der Zoo von Kopenhagen bei seinem Panda-P√§rchen. Wie der Tierpark am Mittwoch auf seiner Website verk√ľndete, brachte er die beiden B√§ren in ein gemeinsames Gehege - einen Monat fr√ľher als sonst bei der Nachzucht von Pandas √ľblich. Dadurch sollen die Tiere Gelegenheit bekommen, sich aneinander zu gew√∂hnen und m√∂glichst in Paarungsstimmung kommen.
"Es geht los mit dem Panda-Date", hieß es in der Erklärung. Derzeit liege allerdings "(noch) keine Liebe in der Luft", erklärte der Zoo und stellte dazu ein Foto der beiden Pandas, die sich in ihrem Gehege beäugen. Dem Zoo zufolge kommt es häufig zunächst zu Kämpfen, wenn ein Panda-Paar zusammengebracht wird.
Der Zoo hatte Mao Sun und Xing Er im Fr√ľhjahr 2019 f√ľr 15 Jahre als Leihgabe von China bekommen. Seitdem waren alle Versuche, die beiden zur Paarung zu bewegen, erfolglos.
Der Zoo probiert daher etwas Neues. "Wir versuchen es mit unserer erfolgsgekr√∂nten Methode bei unseren Eisb√§ren und Braunb√§ren", erkl√§rte Zoo-Tierarzt Mads Frost Bertelsen. "Das hei√üt, wir setzen sie jetzt schon zusammen, auch wenn Mao Sun erst in einigen Wochen so weit sein wird." Die Phase im Fr√ľhling, in der Pandaweibchen empf√§ngnisbereit sind, dauert nur zwei bis drei Tage. Au√üerdem sind Pandas als Sex-Muffel bekannt.
"Das Problem ist, dass sie nicht wirklich wissen, was sie machen sollen, und dass sie nur ein Mal im Jahr √ľben k√∂nnen", analysierte Bertelsen. "Wir haben festgestellt, dass sie Probleme haben, sich aufeinander einzustellen. Wenn das Weibchen seinen Beitrag leistet, ist das M√§nnchen mit etwas anderem besch√§ftigt und andersherum."
Laut der Organisation Pandas international gibt es weltweit derzeit 1864 Pandas. Etwa 600 von ihnen leben in Gefangenschaft. Im Berliner Zoo hatte das Pandaweibchen Meng Meng am 31. August 2019 Zwillinge zur Welt gebracht. Sie bekamen die Namen Meng Xiang und Meng Yuan, werden aber auch Pit und Paule genannt."
Quelle:https://de.nachrichten.yahoo.com/kopenhagener-zoo-hofft-nachwuchs-panda-144922236.html
(30.03.2023, 10:11)
cajun:   Na, m√ľsste jetzt bald soweit sein
oo Beauval: Huan Huan wird zwei Baby-Pandas zur Welt bringen
Im Mutterleib von Huan Huan befinden sich letztendlich nicht nur ein, sondern zwei Embryonen. Das Panda-Weibchen aus dem Zoo Beauval in Saint-Aignan (Loir-et-Cher) erwartet Zwillinge. Die Geburten sind in einer guten Woche geplant. W√§hrend ihrer ersten Schwangerschaft im Jahr 2017 erwartete Huan Huan bereits Zwillinge. Aber eines der Jungtiere starb wenige Minuten nach der Geburt. Nur Yuan Meng hatte √ľberlebt.
Quelle:https://www.leparisien.fr/societe/zoo-de-beauval-huan-huan-va-accoucher-de-deux-bebes-pandas-23-07-2021-IFJJIVKB4JGWTNV2VAGVCJVEDA.php
√úbersetzung: Zoopresseschau
(27.07.2021, 17:04)
cajun:   Also da scheint die Zucht ja zu laufen..... kleine Pandaschwemme in Malaysia.

"Zoo Kuala Lumpur sieht Geburt eines Baby-Pandas
Ein von China nach Malaysia ausgeliehener Gro√üer Panda hat in dem s√ľdostasiatischen Land ein drittes Junges zur Welt gebracht, sagten Verantwortliche des Zoos von Kuala Lumpur. Das Baby-Panda wurde Anfang Juni im Zoo von Kuala Lumpur geboren. Zwei weitere Geburten waren ihm vorausgegangen. Das erste Jungtier, Nuan Nuan, wurde im August 2015 geboren und 2017 im Rahmen des Pekinger Abkommens mit Malaysia f√ľr in Gefangenschaft geborene Jungtiere nach China geschickt. Das zweite, Yi Yi, wurde im Januar 2018 geboren, konnte aber aufgrund von Coronavirus-Beschr√§nkungen noch nicht nach China geschickt werden. Die Eltern der Jungtiere, Liang Liang und Xing Xing, kamen als Leihgabe f√ľr zehn Jahre nach Malaysia. Ihre Ankunft hatte sich um einen Monat verz√∂gert, nachdem das Verschwinden des Fluges MH370 der Malaysian Airlines zu Spannungen zwischen Kuala Lumpur und Peking gef√ľhrt hatte."
Quelle:http://www.gavroche-thailande.com/actualites/ailleurs-en-asie/114781-malaisie-soci-t-le-zoo-de-kuala-lumpur-voit-naitre-un-bebe-panda
√úbersetzung: Zoopresseschau
(16.06.2021, 14:19)
W. Dreier:   Das Bild des ``Goldenen`` hatte ich am 23.8.2011 unter ``Zoos in Asien`` eingestellt.
(25.05.2019, 15:25)
W. Dreier:   1994 hatte ich die Gelegenheit, einen ``goldenen Panda`` in Xian zu fotografieren - anstelle der schwarzen Farbanteile waren die braun. Dieses Weibchen hatte zumindest einen normalfarbenen Nachwuchs.
(25.05.2019, 14:57)
Nikolas Groeneveld:   In Sichuan erfolgte die erste Sichtung eines Albino-Pandas weltweit!
Auf der verlinkten Seite gibt es auch Bilder des Tieres, es soll ca. 1-2 Jahre alt sein.

https://www.facebook.com/ipandacom/?hc_ref=ARR95fEa40WTQwBGjAS6AIEHb_FhfFrNBilQ0TBppeEfSwwpdCqQ94eU7GHGlzpDaqQ&__tn__=kC-R
(25.05.2019, 14:42)
Sacha:   @W.Dreier: Das hast Du richtig verstanden. Aus Kostengr√ľnden war es von Anfang an vorgesehen, dass die Pandas die eine H√§lfte der Leihzeit in Toronto und die andere H√§lfte in Calgary verbringen (Ich war in Toronto rund ein halbes Jahr nach Ankunft der Pandas). In die Anlage ziehen nun Sibirische Tiger ein, die in Toronto schon einmal bis in die 2000er gehalten wurden. Die Frage ist, was man mit den ehemaligen Panda-Innenanlagen macht. Die sind f√ľr diese Tigerform jetzt nicht wirklich n√∂tig...
(28.03.2018, 22:56)
W. Dreier:   Eine √úberraschung: In ``Leszoosdanslemonde`` wurde mitgeteilt, dass die Pandas aus Toronto Mitte M√§rz nach Calgary ``ausgezogen`` sind. Wenn ich richtig verstanden habe, war das ein Vertrag, der eine derartige Wanderungsbewegung vorsah - oder lag es am Geld? Unklar ist der Verbleib der dort geborenen Jungtiere.

Und weiter: Athari in Finnland hat Ende Januar ein Paar erhalten.
(28.03.2018, 19:42)
W. Dreier:   @J. Belik: Danke f√ľr die Auskunft. Im Klartext w√ľrde das bei der beabsichtigten Terminlage im Juli bedeuten, dass die Anlage mindestens im Mai (letzte oder besser 1. Maiwoche) vor der Abnahme fertig sein m√ľ√üte. Das erkl√§rt nat√ľrlich, dass unabh√§ngig von der Wetterlage wie wild gearbeitet wird - wahrscheinlich sind da mehr Bauarbeiter als auf unserem ber√ľhmtem Flugplatzbau des BER!
(08.02.2017, 10:32)
Jolantha Belik:   √úblicherweise wird eine Quarant√§ne-Dauer von vier Wochen bzw. 30 Tagen eingehalten, in der die Tiere nicht ins Freie d√ľrfen. Vom Ablauf her wird die fertige Anlage von einer chinesischen Delegation abgenommen, nach Durchf√ľhrung der gew√ľnschten '√Ąnderungen/Anpassungen nochmals abgenommen, dann erst gibt es die Freigabe f√ľr den Transport. Beim Ouwehands Dierenpark Rhenen kann man das aktuell recht gut mitverfolgen ...
(08.02.2017, 02:06)
Dreier:   Bez√ľglich des Pandanachwuchses in Madrid bin ich wieder in ein journalistisches Fettn√§pfchen getreten. Man darf eben nicht immer von Agenturen √ľbernommene Mitteilungen der Zeitungen glauben. Es stimmt zwar, dass vor 34 Jahren eine letztmalige Geburt stattfand - aber vom 1. Paar. Zwischenzeitlich (2007) gibt es in Madrid ein neues Paar, das laut ZTL drei Geburten hatte - die letzte Mitte 2016-und diese Geburt war gemeint.

Aber eine Frage ergibt sich f√ľr mich noch f√ľr den Zoo Berlin - m√ľssen chinesische Tiere nicht auch eine Quarant√§nezeit durchlaufen? Und wie lang ist die eigentlich? Und wo?
(25.01.2017, 18:52)
Dreier:  
@Sacha: Zeitungsschau vom 5. Januar ``Berliner Zeitung``
- Eröffnung der Panda-Anlage könnte zum Staatsakt werden - im Juli zum G-20-Gipfel
- die Chinesen baten darum, dass die neu erbaute Anlage im Juli eröffnet werden möge
- es gibt auch hiesige Pläne, ein Treffen der Bundeskanzlerin mit dem chinesischen Staatspräsidenten im Berliner Zoo stattfinden zu lassen
- der Zeitplan der Bauarbeiten``stimmt bis ins Detail ``- der Zoo hat sich einen straffen Zeitplan gesetzt: 14 Monate Bauzeit sind vorgesehen (??? Da hat man dem Journalisten wohl die Zeit von Beginn an der Planung genannt - sonst wäre das ja 2018), 9 Mio Kosten
- die jungen Pandas werden ``geliehen`` - ``lediglich an ausgew√§hlte Staaten als Symbol politischer Partnerschaft. China verlangt f√ľr sie eine hohe Summe``.
- der Chef selber und andere Mitarbeiter waren u.a. auch in der Zuchtstation Chengdu - offensichtlich wurden dort 2016 23 Tiere geboren.
- die abgebildete Zeichnung ist wohl nur als Ideal gemeint, meines Erachtens stimmt die relativ rechteckige Anlage nicht mit der Realit√§t √ľberein, denn das frei ger√§umte Gel√§nde ist ja eher dreieckig von der Spitze der ehemaligen Barasingha-Anlage her gesehen. Sie zeigt auch in wei√ü das Rondell des kleinen Hirschhauses (heute Zwergmuntjaks). Ich hatte allerdings erfahren, dass das Denkmalsamt (bisher) das Haus der Pudus und (jetzt) der Wasserrehe nicht zum ``R√ľckbau`` freigegeben hat.

(21.01.2017, 19:15)
Dreier:   In der schon von mir in der ``Berliner Zeitung`` genannten Abbildung ``bedeutender`` Zuchterfolge wird auch mit Bild die Geburt eines Pandababys f√ľr den Zoo Madrid mitgeteilt - nachdem die letzte Geburt dort vor 34/35 Jahren stattfand.
(21.01.2017, 18:29)
Oskar Schwitters:   @Michael Mettler: Im neuen Tiergarten klingt es so, als ob die Bambusb√§ren im Everland Resort gemeinsam mit Goldenen Meerkatzen (Goldstumpfnasen oder geografisch unpassend Goldmeerkatzen ?) gehalten werden.
(08.07.2016, 16:08)
Sacha:   Gibts eigentlich was Neues bez√ľglich Grosse Pandas f√ľr den Zoo Berlin?
(09.06.2016, 14:27)
Gudrun Bardowicks:   @ WolfDrei: Das Panda-Jungtier in Pairi Daiza ist m√§nnlich und lebt noch. Es wird jetzt von der eigenen Mutter aufgezogen, nachdem es in den ersten Tagen von den Pflegern noch mit der Flasche zugef√ľttert wurde. Die Pfleger haben es geschafft, das Jungtier mittlerweile so bei der Mutter anzulegen, dass es jetzt alleine den Weg zu den Zitzen findet (Quelle: Panda-Tagebuch auf der Homepage von Pairi Daiza). Die chinesischen Pandapfleger in Pairi Daiza scheinen ein unglaublich tolles Vertrauensverh√§ltnis zum Pandaweibchen aufgebaut zu haben und k√∂nnen jederzeit an das Jungtier heran. Es wird auch t√§glich gewogen.
(08.06.2016, 23:32)
WolfDrei:   @MM: Pandas und Gemeinschaftshaltung: es k√∂nnte im Nachtrag der Reihenfolge meiner Bilder sein, dass in Beauval auf der Pandaanlage Muntjaks waren. (Sept. 2012)
(08.06.2016, 22:19)
WolfDrei:   Nachdem Mitte Mai Pairi Daiza die Geburt eines kleinen Pandas mitteilte (lebt es eigentlich noch?), glaubt nun der Zoo Beauval, dass es auch bei ihnen demn√§chst eine Geburt geben k√∂nnte (aus ``Leszoosdanslemonde"
(08.06.2016, 22:08)
Michael Mettler:   Gab oder gibt es eigentlich irgendwo auf der Welt eine Gemeinschaftshaltung Gro√üer Pandas mit anderen Tieren?
(21.05.2016, 10:52)
WolfDrei:   Zoo Berlin - ?Berliner Zeitung?: Nach R√ľckkehr der ?Delegation? aus China, teilte Herr Kniriem mit, dass gegebenenfalls zum G 20-Gipfel in Hamburg im Sommer 2017 die Regierungschefs der BRD und Chinas in Berlin die √úbergabe eines jungen P√§rchens machen k√∂nnten. In 2 Zuchtzentren soll die ?Genetik? der m√∂glichen Partner ermittelt werden. Gedacht wird an eine Zeit von 15 Jahren. ?Beim Geld gibt es noch Kl√§rungsbedarf?.

(03.05.2016, 17:44)
Paul Schnitzler:   @ Oliver M√ľller: Die Anlage entsteht derzeit auf dem Gel√§nde zwischen B√§renwald, Seel√∂wentheater und Djungle-Restaurant. Auf der Fl√§che wurden vorher Lamas und Nandus gehalten, in einer Voliere gab es Seeadler und Kolkraben. Ob letzte bleiben wei√ü ich nicht. Ach ja, der bisherige P likanweiher liegt auch hinter dem Bauzaun.
(03.05.2016, 07:27)
Oliver Muller:   @Paul Schnitzler: Danke, das wei√ü ich. ;-) Da war meine Frage wohl missverst√§ndlich. Ich meine wo im Zoo diese Anlage entstanden ist.
(03.05.2016, 06:52)
Tim Sagorski:   Rhenen k√∂nnte (genau wie Pairi Daiza in Belgien) bald ein absoluter Hotspot f√ľr Zoofans werden.

Soweit ich wei√ü, hat Ouwehands Tierpark n√§mlich auch T√ľpfelkuskuse und Koboldmakis aus Sandwich (RSCC) √ľbernommen und plant, diese ab Sommer auch zu zeigen...
(03.05.2016, 06:18)
Paul Schnitzler:   Ouwehands Tierpark befindet sich in Rhenen, einer niederl√§ndischen Stadt ca. 30 km westlich von Arnheim.
(02.05.2016, 17:17)
Oliver Muller:   Wo genau liegt denn diese Anlage?
(02.05.2016, 09:01)
Paul Schnitzler:   Ab Herbst wird man in den Niederlanden Gro√üe Pandas sehen k√∂nnen:
http://www.ouwehand.nl/Ouwehand-presenteert-het-ontwerp-van-het-reuzenpandaverblijf--Pandasia-_1_233_110_10196.html
Die Malaienbären aus dem Tierpark Berlin sind dort jetzt schon in einer provisorischen Unterkunft zu sehen.
(01.05.2016, 13:14)
Jolantha Belik:   Nat√ľrlich hat man es in Washington auch versucht. Hat auch zuerst geklappt, doch dann hat der kleinere Zwilling bei Mei Xiang schlecht getrunken und nicht zugenommen. Es wurde mit der Flasche gef√ľttert, hatte Fl√ľssigkeit in der Lunge, was zu einer t√∂dlich endenden Entz√ľndung f√ľhrte.
Bez. Flaschenaufzucht: bei jedem Swapping wird das zweite Panda-Baby mit der Flasche gef√ľttert und wenn die Minis schon gr√∂√üer und beide bei Mama sind und zu wenig Milch von Mama bekommen, wird immer zugef√ľttert bzw muss zugef√ľttert werden.

https://nationalzoo.si.edu/Animals/GiantPandas/PandaUpdates/
(26.01.2016, 12:43)
Oliver M√ľller:   Herzlichen Gl√ľckwunsch nach Toronto und sch√∂n, dass man Twin Swapping versucht, wie in China. Wei√ü jemand, warum man das in Washington entweder nicht versucht oder nicht geschafft hat? Gibt es bei Pandas eigentlich auch erfolgreiche Flaschenaufzuchten?
(05.01.2016, 15:28)
WolfDrei:   Erhielt gerade eine Nachricht von Brent Huffman, Zoo Toronto, √ľber die Geburt von 2 Pandas vor 3 Monaten. Zu finden auch unter "Zoo Toronto"


"Our Cubs

On Tuesday, October 13, 2015 Toronto Zoo announced the birth of two giant panda cubs! We are excited to report both mom (Er Shun) and twin cubs are doing well, and that they will be living within the maternity area inside the Giant Panda House for approximately four to five months, not viewable by public. Since giant panda mothers will only look after one of them, keepers will help raise the twins using a method called twin swapping. One baby is left with the mother and the keepers switch the twins every few hours so each one gets care and milk directly from mom. While this is wonderful news, the tiny cubs are very vulnerable at this size, so the next several days and weeks will be critical to their survival. Follow their journey here as we will be sharing videos, photos, updates and more!"

(05.01.2016, 11:53)
Heidemarie Busch:   Eines der Panda-Babys ist verstorben, nachdem die Mutter es versto√üen hat. Bleibt zu hoffen, dass das zweite Jungtier heranw√§chst.
(27.08.2015, 06:49)
Henry Merker:   Im Zoo von Washington D. C., USA, sind gestern zwei Gro√üe Pandas zur Welt gekommen.
(23.08.2015, 14:46)
Jan Jakobi:   @Jola:
Gl√ľck gehabt?!

Hier gibt es Fotos von der Ausstellung, mit dabei ist ein Foto von neugeborenen (oder wenige Tage alten) Panda-Zwillingen.

http://polarbeargermany.blog.de/2015/02/07/abschied-berlinder-pandas-20067833/
(07.02.2015, 18:45)
Jolantha Belik:   @WolfDrei: Woher? Von Zoos und Zuchtstationen mit toten Panda-Fr√ľhgeburten oder Totgeburten zum Beispiel. Bin etwas verwundert, dass bei dieser Ausstellung das F√∂tus-Modell aus Adelaide nicht gezeigt wird.
(22.01.2015, 10:38)
WolfDrei:   @J. Belik: Nein, woher sollte ein F√∂tus auch kommen. Auf 2 Schautafeln ist lediglich die postnatale Entwicklung √ľber das erste Halbjahr angezeigt; dazu gibt es eine Aufnahme aus Wien: Mutter im Maul mit dem soeben (?) geborenen Jungtier (100 g). Gegeben wird auch eine "Erkl√§rung" warum das Geburtsgewicht so gering ist (andere Gro0b√§ren ca 4-500 g): Die Mutter k√∂nne sich nicht aufgrund der nahrungsarmen Bambusnahrung auf eine "lange Schwangerschaft" einlassen.
(22.01.2015, 09:17)
Jolantha Belik:   Gibt es ein Pr√§parat oder ein Modell von einem Panda-F√∂tus in der Ausstellung?
(22.01.2015, 05:01)
WolfDrei:   Aus der Ausstellung ein Bild zur evolutiven Stellung der Gro√üb√§ren
(16.01.2015, 11:39)
WolfDrei:   Bao-Bao: da er einige kahle Stellen am Bauch hatte, wurde er auf einen Baum "drapiert".
(16.01.2015, 11:36)
WolfDrei:  
Nun also die Pandaausstellung im Naturkundemuseum Berlin ( vom Museum selbst, Zoo Berlin, WWF): ein Raum links hinter dem Sauriersaal mit umfangreichen Materialen, ‚Äúgeistig‚ÄĚ wie materiell. Ausgestellt sind 5 Pandapr√§parate u.a von Bao Bao und Yan Yan (gleich am Eingang). 2 waren schon fr√ľher im jetzt in Reparatur befindlichen S√§ugetiersaal zu sehen. Auch sah ich vor Jahren 1 Pr√§parat in Dresden. Dazu dann 2 Skelette, Bambuszweige, ‚ÄúHinterlassenschaften‚ÄĚ nach der Verdauung, dann Endlosschleifen von Film-, Video- und Fotofallenstrecken, diverse Erkl√§rungen (Deutsch, Englisch).
Einige Daten:
- Entdeckung f√ľr die ‚Äúwestliche‚ÄĚ Welt durch Armand David - ein Fell 1866 nach Paris, kurzzeitig sp√§ter ein 2.. Wissenschaftliche Beschreibung 1869.
- die erste Jagdbeute durch selbige ‚Äú wei√üe‚ÄĚ J√§ger: Gebr√ľder Roosevelt Mitte der Drei√üiger, dort auch etwas sp√§ter durch Ernst Sch√§fer auf der Dolan-Tibet-Expedition : erstes Tier nach den USA durch Ruth Harkness.
- Seit 1939 offizieller Schutz: Strafen f√ľr Wilderer: bis Mitte der Neunziger gelegentlich sogar Todesstrafe, heute 10 Jahre. 2011 wurde ein Fell sichergestellt, das etwa 65 000 US-Dollar auf dem Schwarzen Markt gebracht h√§tte.
- das Museum hatte um 1910-14 von einem Max Fritz Weiss Felle und Skelettreste bekommen ( davon in der Ausstellung 3 Felle, diverse Sch√§del und Knochenreste) , die einen gewissen biologischen Wert f√ľr ‚ÄúNichtchinesen‚ÄĚ darstellen, da heute alle Tiere nach dem Tode nach China zur√ľck m√ľssen.
- Ausstellungen in Deutschland vor den Berliner Tieren: 1939 ‚ÄúHappy‚ÄĚ 4 Monate im ‚ÄúDurchlauf‚ÄĚ Berlin, Hannover, M√ľnchen, Leipzig und K√∂ln; ‚ÄúChi-Chi‚ÄĚ 1958 3 Wochen im Tierpark: 400 000 Besucher. Neu f√ľr mich: Professor Dathe vermittelte einen kurzen Besuch von Chi-Chi bei einer todkranken jungen Frau. ‚ÄúChi-Chi‚ÄĚ war f√ľr die USA bestimmt, erhielt aber als ‚Äúkommunistische Ware‚ÄĚ keine Einreise, landete dann in London.
- im Zoo gab es eine Besucherzunahme um 30%, Yan Yan starb an einer Darmverstopfung. Eigentlich sollte das Präparat, eigentlich schon das tote Tier, schnellstens nach China. Die gewährte Frist ergibt sich daraus, dass das Museum sich verpflichtete, chinesische Präparatoren auszubilden.
- 2013 lebten in Zuchtzentren und Zoos in China 375 Tiere, j√§hrlich werden etwa 30 Jungtiere geboren. In 14 Einrichtungen in China gab es 226 Jungtiere - davon √ľberlebten 89. Frisch Geborene wiegen nur 100 g.
- Heute leben in China die Tiere in 18 Gebieten r√§umlich zersplittert, die ‚ÄúHauptpopulation‚ÄĚ in Sichuan und Gansu, eine erst recht sp√§te entdeckte Gruppe in Shaanxi (ich hatte seinerzeit von dieser neuen ‚ÄúUnterart‚ÄĚ berichtet , A. m. quinlingensis, die Tiere sind etwas anders gef√§rbt, weniger schwarz)
Auf die 18 Gebiete verteilen sie sich wie folgt (Sichuan, Gansu): 19; 13; 115; 14; 454; 35; 642; 11;16; 1; 4; 1; Shaanxi: 2; 29; 219; 2; 6 ; 5: Wenn ich richtig rechnete , sind das 1325 zu 283, gesamt 1588.
Inklusive der Gefangenschaftstiere sind das etwa rund 2 000 Tiere.
Anbei Yan Yan
(16.01.2015, 11:34)
Holger Wientjes:   @M. Mettler: Wobei ich mir bei Erdm√§nnchen nicht so sicher bin, dass nicht doch einige in den Zoo gehen, um genau diese Tiere zu sehen... ;-)
(14.01.2015, 11:29)
Oliver M√ľller:   Ich w√§re auch - schon aus Platzgr√ľnden - eher f√ľr Koalas im Zoo und Pandas im TP, aber ich verstehe auch, wenn man die Pandas in den Zoo packt, weil sie eben hier eine Traditionsart sind.
Nun, wir werden abwarten m√ľssen, was die Masterpl√§ne im M√§rz bringen, aber wenn ich Knieriem w√§re, w√ľrde ich ich im Zoo eher Arten unterbringen, die nicht so riesig viel Platz brauchen und im TP v.a. Huftiere, Elefanten, Nash√∂rner, B√§ren usw. usf.
Was den Geldfluss angeht: Ich bin kein Wirtschaftsjurist, aber ich kann mir kaum vorstellen, dass man - auch zwischen verbundenen Unternehmen - einfach so Geld hin und her schieben kann, nur weil es woanders liegt, als es gebraucht wird.
(14.01.2015, 10:22)
Michael Mettler:   @Holger: Sympathietr√§ger sind Koalas auf jeden Fall, und als zus√§tzliches (!) Alleinstellungsmerkmal in einer Region bestimmt auch tauglich - aber als touristische Flaggschiffe...? Vielleicht ist es mit den Koalas eher wie mit Erdm√§nnchen: (Fast) jeder mag sie, geht aber nicht extra wegen ihnen in den Zoo. Diesbez√ľglich k√∂nnte der Panda in einer ganz anderen Liga spielen.
(14.01.2015, 08:20)
Holger Wientjes:   Ich glaube so ist es in Berlin. Nur schade, dass man so denkt und sich halt nicht solidarisiert.

Bei den Koalas k√∂nntest Du recht haben. W√§re vielleicht auch interessant (ich hoffe es aber nat√ľrlich nicht f√ľr den Zoo !) wie sich die Besucherzahlen in Duisburg entwickeln w√ľrden, wenn sie die Koalas abgeben. Insgesamt denke ich aber doch, dass irgendwas "dran sein muss" an den Tierchen, sonst w√ľrde Duisburg sie nicht so als Aush√§ngeschild behandeln und Dresden und k√ľnftig auch Leipzig sie nicht aufwendig "ins Sortiment" holen.
(13.01.2015, 23:46)
Michael Mettler:   @Holger: Ich bin mit den Entscheidungsg√§ngen in den verschiedenen Rechtsformen nicht vertraut, aber ist der Berliner Zoo als AG nicht vom Willen seiner Aktion√§re abh√§ngig? Wenn die nun aber gar kein Interesse daran haben sollten, dass "ihr" Geld in den TP flie√üt und/oder dortige Pandas finanziert?

@Sacha & Michael Gradowski: Tr√ľbt der zoologische Stellenwert von Koalas nicht vielleicht den Blick auf eine realistische Einsch√§tzung ihrer Zugkraft beim Publikum? Vom TP Berlin und vom Duisburger Zoo habe ich mal die entsprechenden Jahresberichte herausgesucht, und das waren immerhin die ersten Koalas √ľberhaupt in Deutschland. In beiden Zoos hatte sich die Anschaffung (Duisburg) bzw. kurzzeitige Ausstellung (Berlin) trotz Erstmaligkeit (und damit Sensationsfaktor im ersten Jahr) nicht wirklich auf die Besucherzahlen niedergeschlagen, und das trotz riesigen Besucherpotenzials "vor der Haust√ľr".
(13.01.2015, 22:48)
WolfDrei:   Mein Gott, heute schon wieder ein Pandaartikel in der "Berliner Zeitung"- allerdings mit fast dem gleichen Wortlaut wie gestern und zwei Fotos der beiden Tiere. Und nun "autorisiert" nach den Worten des "Chefs": "Ja, der Zoo m√∂chte wieder Pandas haben."
(13.01.2015, 08:56)
WolfDrei:   Gerade in diesm Moment wird die Pandasonderausstellung durch den neuen Oberb√ľrgermeister von Berlin im Museum er√∂ffnet. Nach dem heutigen Artikel in der "Berliner Zeitung" soll offensichtlich nur das Pr√§parat von Yan Yan nach China. Am Ende des Artikels dann: "Im Berliner Zoo w√ľrde man zur Ehre der chinesischen Pandas - und auch um Tiersch√ľtzern keinen Anlass zur Kritik zu geben - eine neue Anlage bauen. Vielleicht klappt es dann mit dem Nachwuchs".
(12.01.2015, 19:44)
Sacha:   Ich verlagere die Diskussion mal in den Thread "Eure Planung".
(12.01.2015, 19:21)
Holger Wientjes:   Dass man die Gelder aus dem Zoo nicht teilweise dem TP zugute kommen lassen kann/will, finde ich auch sehr schade ! K√∂nnte doch so manchmal so einfach sein...
Bez√ľglich der Finanzierung, sehe ich bei einer Koala-Haltung ebenfalls die geringsten Kosten. Den Bambus k√∂nnte man sicherlich durch eine Fluggesellschaft sponsoren lassen, ein Flughafen ist in der Stadt und die relative N√§he zu Dresden und k√ľnftig anscheinend auch Leipzig, kann sich be√ľglich einer Kooperation hier sogar positiv auswirken.
Vielleicht sollten wir das in einem anderen Thread weiter besprechen.w
(12.01.2015, 16:28)
Michael Gradowski:   Also eigentlich sehe ich wegen der Kostenfrage keine Notwendigkeit f√ľr Pandas in Berlin, auch wenn sie Besuchermagneten sind. Aber WENN sie denn kommen sollten, w√ľrde ich als Standort klar den TP w√§hlen. Und ich sehe es genauso wie Holger, am Erfahrungsaustausch zwischen den Pflegern sollte es sicher nicht scheitern und au√üerdem war der TP schon oft Vorreiter bei der Haltung und Zucht heikler Pfleglinge. Gro√üe Investitionen m√ľssen sowieso get√§tigt werden, egal ob f√ľr Pandas, Delfine oder einen Umbau zum Geozoo.

Delfine lehne ich pers√∂nlich ab, ich geh√∂re dann wohl scheinbar zur Anti-Delfin-Lobby. Ich bin kein Militant, der sie permanent verteufelt; ich pers√∂nlich finde nur, da√ü man Delfine oder gar Wale nicht artgerecht halten kann. Als Ausnahme sehe ich vielleicht die Schweinswale, wegen ihrer geringen Gr√∂√üe. Wenn man die zeigen will, find ich das okay. Au√üerdem habe ich meine Prinzipien, ich besuche keine Zoos, die Delfine oder Wale halten, weil ich das nicht unterst√ľtzen m√∂chte. Und es w√ľrde mir mehr als schwer fallen, den Berliner TP nicht mehr zu besuchen :-)

Von den Vorschl√§gen gefallen mir da die Koalas am besten, auch wenn ich die N√§he zu Dresden und bald Leipzig ebenfalls kritisch sehe. Aber zumindest hat man im TP schon Koalas gehalten, wenn auch nur f√ľr kurze Zeit und Besucherlieblinge sind sie auf jeden Fall. Au√üerdem kann man sie wegen des geplanten Geoprinzips noch gut kombinieren mit z.B. (und da lass ich mal meinem Gr√∂√üenwahn freien Lauf :-)) Beutelteufeln, Wombats, Baumk√§nguruhs und nat√ľrlich auch Schnabeltieren als Alleinstellungsmerkmal. Dazu Kasuare, Kakadus, Paradiesv√∂gel u.a. V√∂gel und fertig ist ein Australien/Ozeanienkomplex.
(12.01.2015, 16:16)
Sacha:   Mein Vorschlag im letzten Post war nicht so ganz ernst gemeint, aber wenn hier auch andere dar√ľber nachdenken, dann lohnt es sich vielleicht, sich das Ganze genauer anzuschauen.

Grosse Pandas f√ľr den Zoo scheinen aus mehrere Gr√ľnden realisierbar/realistisch. Hier heisst es wohl einfach mal abwarten.

Grosse T√ľmmler f√ľr den Tierpark sind vielleicht gegenw√§rtig illusorisch, h√§tten aber f√ľr die Zukunft eine kleine Chance, sofern aus meiner Sicht folgendes zusammenkommt:
1. Das grundsätzliche Interesse an der Haltung bei der zoologischen Leitung.
2. Wie schon von Bj√∂rnN erw√§hnt die Finanzen. Allerdings ist es kein Geheimnis, dass der Tierpark in Sachen Privat-Sponsoring nicht gerade f√ľhrend ist (Z√ľrich und Leipzig sind da um Meilen voraus). Bau und Unterhalt eines Delphinariums k√∂nnten also √ľber Private erm√∂glicht werden. Gegenw√§rtig ist dies aber zugegebenermassen wegen der Anti-Delphinarium-Lobby schwierig. Das bedeutet, es m√ľsste zun√§chst 3. in dieser Hinsicht gearbeitet werden (neue Attraktion in Berlin, in weitem Umkreis einziges Delphinarium, zus√§tzliche Arbeitspl√§tze, mehr Besucher = mehr Geld direkt oder indirekt f√ľr die Stadtkasse, Botschafterfunktion f√ľr Tiere in freier Wildbahn, schwierige Lebensbedingungen ebendort f√ľr Artgenossen durch √úberfischung und Umweltverschmutzung, Delphinarium als sicherer Hafen; Medien und Familien f√ľr Idee gewinnen). 4. Beschaffung der Tiere. Hier sollte unbedingt auf Gefangenschafts-Nachzuchten zur√ľckgegriffen werden. Die SeaWorld Parks in den USA verzeichnen bis anhin sehr gute Zuchterfolge. Nur weiss ich nicht, ob damit nur der eigene (hohe) Bedarf gedeckt wird.
Ausserdem w√§re wohl wie in keinem anderen Zoo Deutschland gen√ľgend Platz f√ľr ein Delphinarium samt Aussenlagune vorhanden.

Koalas f√ľr den Tierpark w√§ren wohl einfacher zu beschaffen als Delphine (keine Anti-Lobby), die Gehege zu bauen w√ľrde auch weniger kosten und das Futter k√∂nnte man wie vielerorts √ľblich √ľber eine Fluglinie sponsoren und einfliegen lassen. Die Chancen sind auch hier am Gr√∂ssten. Einziger Nachteil: Mit (demn√§chst) Leipzig und Dresden h√§tte es gleich zwei Zoos mit Koalahaltung "in der N√§he". Daneben d√ľrfte die Verweildauer der Besucher (und damit die Attraktivit√§t) bei den meist d√∂senden Beutelb√§ren k√ľrzer sein als bei den daueraktiven Flippern.

Ich glaube, aus dem (finanziellen) Tief findet der TP so oder so nur durch Neuinvestitionen. Das m√ľssen nicht Delphine oder Koalas sein, aber auch ein Spassbad, eine Kanal- oder Zugsafari entlang der Gehege kosten Geld. Und nur mit Zusammenlegen einiger Arten (etwa zu einer Afrika-Savanne) ist es nicht getan.

PS: Sorry, ist ein wenig Off-topic, aber es hat mich gerade mitgerissen...;)
(12.01.2015, 14:25)
Bj√∂rnN:   Ich sehe nachwievor geh√∂rige finanzielle Probleme.

Wie will der Tierpark ohne Gelder aus dem Zoo Arten wie Gro√üe Pandas oder Koalas halten, wenn man sich selbst so eben √ľber Wasser halten kann - das ist illusorisch.
(12.01.2015, 12:21)
Holger Wientjes:   Grosse T√ľmmler hielte ich f√ľr noch unwahrscheinlicher als Grosse Pandas. Koalas w√§ren allerdings vielleicht in der Tat eine attraktive und realisierbare Alternative.
(12.01.2015, 11:52)
Sacha:   Vorschlag zur G√ľte: Grosse Pandas in den Zoo und Koalas und/oder Grosse T√ľmmler in den Tierpark...;)
(12.01.2015, 11:44)
Holger Wientjes:   Zumindest am Erfahrungsaustausch bez√ľglich der Panda-Haltung zwischen beiden Berliner Einrichtungen sollte es doch nicht scheitern. Und auch Pfleger k√∂nnten, zumindest zu Beginn, ja auch im TP tempor√§r ihre Kollegen dort unterst√ľtzen.
(11.01.2015, 20:26)
WolfDrei:   So ich aus den Diskussionen wei√ü, haben ja auch die chinesischen zust√§ndigen Beh√∂rden ein Mitspracherecht - und dort d√ľrfte noch in Erinnerung sein, dass seinerzeit die Versuche zur k√ľnstlichen Befruchtung im Zoo liefen. Im Interview wird von Knieriem auf die gro√üen Erfahrungen, die im Zoo in der Vergangenheit in der Haltung von Pandas gezeigt wurden, hingewiesen. " Viele Gesichtspunkte m√ľ√üten bei der Standortwahl ber√ľcksichtigt werden". Bez√ľglich einer Chance wird von ihm auch auf die gro√üen Erfahrungen des IZW als Kompetenzpartner hingewiesen.
Aber wie gesagt, es war dies nur eine Frage an ihn unter vielen anderen.
Und dann bliebe noch das liebe Geld!
(11.01.2015, 19:04)
Michael Mettler:   @Holger: Na klar, und ich s√§he dort auch gern Pandas. Objektiv betrachtet l√§sst sich aber im TP eher als im Zoo auch durch bauliche Ma√ünahmen die Attraktivit√§t steigern, ohne daf√ľr auch noch Pandas investieren zu m√ľssen. Schlie√ülich funktionieren die bisherigen deutschen Erlebniszoos ja auch ohne diese Tierart...

Es w√§re interessant zu wissen, wie sehr der Berliner Zoo international (weltweit) mit Pandas assoziiert wird und eine entsprechende Erwartungshaltung bei Touristen besteht (in etwa so, als w√ľrde ein deutscher Normaltourist in seinen USA-Urlaub Seaworld einplanen, um einen Orca live sehen zu k√∂nnen). Vielleicht ist es ja noch gar nicht so weit unter nicht-zoospezifischen Touristen bekannt, dass der Zoo derzeit gar keinen Panda mehr hat (wie ich letztes Jahr erleben durfte, wissen das ja noch nicht mal alle Berliner!), und man will diese L√ľcke m√∂glichst bald schlie√üen, bevor es sich in der Tourismusbranche herumspricht ;-)
(11.01.2015, 18:35)
Holger Wientjes:   Geht es aber nicht auch darum, die Besucherzahl (auch durch Touristen) im TP zu erh√∂hen ?
(11.01.2015, 17:35)
Michael Mettler:   Vielleicht ist es f√ľr den Zoo schlichtweg einfacher, Sponsoren f√ľr die aufw√§ndige Haltung (neue Anlage, Panda-Miete, Futterbambus-Import) zu gewinnen, zumal man hier auch auf jahrzehntelange Erfahrung in der Haltung und einen Status als "Traditionstierart" verweisen kann? Und weil der Zoo deutlich abh√§ngiger von Touristen ist?
(11.01.2015, 17:15)
Holger Wientjes:   Verstehe ich ebenfalls nicht, warum man sich so unumst√∂sslich auf den Zoo festlegt. Man sollte sich da doch mehr Spielraum lassen.
(11.01.2015, 16:24)
Michael Gradowski:   Ich kann Knieriems Beharren auf m√∂gliche Pandas im Zoo nicht nachvollziehen. Im TP sind die Platzm√∂glichkeiten f√ľr eine gro√üe, attraktive Anlage doch viel besser, au√üerdem w√ľrden die Tiere dem TP die erhofften mehr Besucher bringen, da bin ich mir sicher. Naja, ich versteh den Mann immer weniger...
(11.01.2015, 14:43)
WolfDrei:   In der heutigen ‚ÄúBerliner Zeitung‚ÄĚ befand sich im Magazinteil ein zweiseitiger Artikel zum ‚ÄúPopstar Panda‚ÄĚ. Ausl√∂ser des Artikels ist die am 13. 1. im Museum f√ľr Naturkunde Berlin stattfindende Pandaausstellung mit den beiden nun pr√§parierten Pandas Yan Yan und Bao Bao. Die Pr√§parate sind bis zum 31. Juli zu sehen, anschlie√üend gehen sie nach China. (Bem√§ngelt wurde wohl von den Chinesen, dass Yan Yan lange irgendwo in einer ‚ÄúTiefk√ľhltruhe‚ÄĚ lag). Im mich heute erreichenden Takin (Heft 2, 2014) wird dazu Herr Knieriem befragt, ob es wieder Pandas in Berlin geben k√∂nnte - ‚Äúwohl gern, nicht auf der alten Anlage, und wenn, dann im Zoo‚ÄĚ.
Begleitet wird der Artikel, der ansonsten f√ľr uns ‚ÄúHalbprofis‚ÄĚ keine noch nicht bekannten Tatsachen brachte, von einem umfangreichen Zahlenmaterial. Einige Zahlen:
- Anzahl der ‚ÄúStaatsgeschenke‚ÄĚ zwischen 1957 und 1993: 24.
Demnach gibt es in Mexiko noch zwei 1987 und 1990 geborene Tiere
- genannt werden nur gegenw√§rtig im ‚ÄúAusland‚ÄĚ lebende Tiere und deren Junge: USA 10 und 3 Junge: Mexiko: 2 dort Geborene; GB 2 Tiere: Spanien 2 Tiere und ein Geborenes; √Ėsterreich 2 plus 1 Junges; Belgien 2 Tiere; Beauval : nur 1 Tier? Ist da was passiert?: Thailand 2 Tiere; Malaysia 2 Tiere; Singapur 2 Tiere; Taiwan 3 Tiere; Australien 2 Tiere; Japan 4 Tiere und 6 Jungtiere. Nicht erw√§hnt wird, ob die Geborenen noch im jeweiligen Land sind. Angegeben werden (ohne Geschlecht) die Geburtsjahre der aus China herausgegangenen noch lebenden Tiere. Nicht genannt wurde Toronto, ansonsten komme ich so auf 46 Tiere.
- in Kanton kamen 2014 erstmals Drillinge zur Welt, die auch aufkamen.
- Pandaz√§hlung freie Wildbahn:1974-78: 1 000 bis 1 100; 85-88: 1 000 (Bambusproblem, Bl√ľte!):
2004: 1 600
Die gesch√ľtzten Gebiete zu den Jahren: 29,5 (in Tausend km2); 13,0 und 2004 dann 23,0
- es gibt 62 Pandaschutzgebiete, in denen 62 % der Pandas leben
- anbei der B√§r An An aus Moskau (Geschenk von 1957, er lebte bis 1972, das Weibchen starb sehr fr√ľh), Aufnahme von mir 1970. Er wurde ja bekannt durch den Versuch, mit der Londoner Chi Chi Nachwuchs zu zeugen.

(10.01.2015, 23:41)
Jennifer Weilguni:   Wenn Staatsgeschenke sich vermehren, dann denke ich auch, dass die Nachzuchten dann dem Besitzer der Elterntiere geh√∂ren. Auch wenn die Nachzuchten dann eher indirekte Geschenke sind.
(22.12.2014, 13:28)
Michael Mettler:   Hatte nicht Mexiko City Zuchterfolge mit einem in der Vor-Mietpanda-√Ąra als Staatsgeschenk erhaltenen Paar? Falls von dieser Nachzucht noch etwas lebt, d√ľrfte das doch wohl kein Eigentum Chinas und somit keine (Miet-)Leihgabe sein.
(18.12.2014, 13:46)
Sacha:   @Jennifer: Ich hatte das zwar auch so in Erinnerung, wollte aber sicherheitshalber die M√∂glichkeit nicht aussschliessen. Informationen zu Zoos (und deren Tierbestand) in Lateinamerika sind leider oftmals nur schwer zu bekommen und/oder ungenau (siehe etwa internationale Zuchtb√ľcher zu Afrik. Nash√∂rner, s√ľdamerik. Hirsche etc.)
(18.12.2014, 10:21)
Jennifer Weilguni:   Sofern stimmt, was ich damals bei den Recherchen zu meinem Artikel √ɬľber Bao Bao gelesen habe, war er in der Tat der letzte "geschenkte" Panda.
(17.12.2014, 16:49)
Michael Mettler:   @Sacha, das mit Taiwan hatte ich aus diesem (ein paar Jahre alten) Artikel:
http://www.welt.de/welt_print/article1185509/Ende-der-Panda-Diplomatie.html
sowie aus dem in Wikipedia unter "Panda-Diplomatie" gefundenen Text. Da hätte ich wohl besser "ablehnte" statt "ablehnt" geschrieben. Vielleicht habe ich die Aussage auch fehlinterpretiert und man störte sich nicht an dem Angebot als solchen, sondern nur an den symbolträchtigen Namen der beiden angebotenen Pandas.

Auf jeden Fall gibt es offenbar mehrere Versionen davon, ab welchem Jahr China von Geschenk- auf Miet-Pandas umgestellt hat.
(10.12.2014, 00:01)
Sacha:   @MM: Das kann ich nicht beantworten, da mir die jeweiligen Konditionen nicht resp. nur bei wenigen bekannt sind. Gut m√∂glich, dass z.B. in Mexiko noch ein ehemaliges "Staatsgeschenk" √ľbrig ist und dass in Asien nicht alle Pandas Leihgaben sind.
Geh√∂rt die Geschichte mit Taiwan nicht der Vergangenheit an bzw. handelt es sich dabei nicht um die von mir erw√§hnten Tiere im Zoo vom Taipeh (w√ľsste nicht, welcher andere "Zoo" in Taiwan Grosse Pandas halten k√∂nnte).

Bei der Anzahl weiss ich es nicht genau, darum ca. 50 Tiere. Kommt eben auch darauf an, ob alle Tiere in Asien Leihgaben sind und evtl. auch, ob man so wie ich - und politisch je nach Sichtweise nicht ganz korrekt - Taiwan und Hongkong nicht zu China zählt. Ausserdem weiss ich nicht, ob die letzten Nachzuchten (u.a. Taiwan) in Deinem Artikel schon enthalten sind. Denn alle Nachzuchten sind ja automatisch auch Leihgaben bzw. gehören China.
(09.12.2014, 23:35)
Michael Mettler:   @Sacha: Habe ich das richtig in Erinnerung, dass es au√üerhalb Chinas nur noch "Miet-Pandas" geben und der Ex-Berliner Bao Bao der letzte der als Staatsgeschenke vergebenen Pandas gewesen sein soll? Denn ich habe eben beim St√∂bern gelesen, dass Taiwan zwei von China angebotene Pandas ablehnt, weil man hinter dem Angebot eine Aufforderung zur Staatsvereinigung sieht. Sowas d√ľrften dann aber doch keine Miet-Pandas sein?

Ein Artikel von August 2014 spricht von weltweit 39 Leih-Tieren:
http://www.welt.de/wissenschaft/article131103709/Artenschutz-made-in-China-Pandas-vom-Fliessband.html
Gibt es unter den 20 von dir gelisteten Haltungen denn auch (wieder) Staatsgeschenk-Pandas?

(09.12.2014, 23:19)
Oliver M√ľller:   @Sacha:
Danke dir!
(09.12.2014, 18:13)
Sacha:   Edit bzw. Nachtrag: Bestand Grosser Pandas ausserhalb Chinas ca. 50 Tiere.
(09.12.2014, 15:58)
Sacha:   Ausserhalb der VR China:

- Hongkong (Ocean Park)
- Taipeh, Zoo
- Adelaide, Zoo
- Singapur, River Safari
- Shirahama, Japan, Adventure World
- Kobe, Oji Zoo
- Tokio, Ueno Zoo
- Chiang Mai, Thailand, Zoo
- Kuala Lumpur, Zoo (nicht 100% sicher)
(Bestand in Pj√∂ngjang, Nordkorea, m. W. erloschen bzw. Haltung beendet, ebenso in Yogin, Everland Zoo, S√ľdkorea.)

- Atlanta, Zoo
- Memphis, Zoo
- Washington D.C., Zoo
- San Diego, Zoo
- Toronto, Zoo
- Mexiko City, Chaltupec Zoo

- Madrid, Zoo
- Wien, Tiergarten Schönbrunn
- Edinburgh, Zoo
- St. Aignan sur Cher, Zoo de Beauval
- Cambron Casteau, Pairi Daiza
(09.12.2014, 15:32)
Oliver M√ľller:   Hat eigentlich jemand einen √úberblick, wie hoch der Weltbestand an Gro√üen Pandas in Zoos ist und wo diese √ľberall gehalten werden?
(09.12.2014, 13:23)
Gerrit Wehrenberg:   Haifa bekommt nun sicher die Bambusb√§ren: http://www.israelnetz.com/gesellschaft/detailansicht/aktuell/chinesische-pandabaeren-fuer-haifas-zoo-90398/
(08.12.2014, 16:12)
Sacha:   @Oliver M√ľller: Stimmt. Demzufolge korrigiere ich meinen zweitletzten Satz in: "Dass sich Berlin um neue Pandas bem√ľht, findet meine volle Unterst√ľtzung."
(08.12.2014, 14:32)
Oliver M√ľller:   @Sacha:
Diversen Presseartikeln zu Folge, scheint ja genau das schon in vollem Gange zu sein (Verhandlungen bzgl. Berlin).
(06.12.2014, 15:44)
Sacha:   Denkt an San Diego, wo die Grossen Pandas seit Jahren ganzj√§hrige im Freien leben und z√ľchten. Und dort ist es mehrheitlich ebenfalls warm und trocken und im Gegensatz zu Mexiko-City auch noch Tiefland.

Aber BjörnN hat schon recht: Stimmt die Kohle und liegt der Zoo nicht gerade in einem Land, mit dem sich China streitet, gibt's auch Pandas.

Ein mir bekannter Zoodirektor antwortete einmal auf die Frage, warum er nicht Grosse Pandas ausleihen wolle, obwohl doch Geld und beinahe ideale Klima vorhanden w√§re: "Nein. Wer solche Tiere h√§lt, macht sich abh√§ngig von der Politik". Damals hielt ich es f√ľr eine Ausrede, heute weiss ich es besser.

Und trotzdem: W√ľrde sich Berlin wieder um Pandas bewerben, w√ľrde ich es voll unterst√ľtzen. Die schwarzweissen Kerlchen sind einfach der Burner...
(06.12.2014, 10:20)
Bj√∂rnN:   Wenn die Kohle stimmt, schicken die Chinesen auch Pandas nach Dubai^^

So schlechte Erfahrungen hat man offenbar mit warmem Klima nicht gemacht. In Mexico-City gab es gute Zuchterfolge und auch da ist es alles andere als feucht-kalt.
(05.12.2014, 17:45)
Jolantha Belik:   Es gibt viele chinnesiche St√§dte mit Pandas im Zoo, obwohl dort 40¬į im Sommer "Normal-Temperatur" sind. Da haben die Tiere halt klimatisierte Innenanlagen und gehen nur in der Nacht und in der Fr√ľh ins Freie.
(05.12.2014, 17:15)
Oliver M√ľller:   Ich dachte, man will aus klimatechnischen Gr√ľnden Paare bevorzugt nach Nordeuropa und Nordamerika geben?
Israel ist ja nicht gerade feucht-kalt...
(04.12.2014, 19:21)
WolfDrei:   Haifa (Israel) wird wahrscheinlich Pandas erhalten. Gerade sind die Gegenbesuche der Delegationen von Haifa und Chengdu jeweils in der anderen Stadt zum Eruieren der Bedingungen. Gemunkelt wird, dass es eher eine diplomatische als eine natursch√ľtzerische Angelegenheit ist. (aus dem Forum von "Leszoosdanslemonde)
(04.12.2014, 16:12)
Jolantha Belik:   "Hao Hao" und der gleichaltrige "Xing Hui" sind am Sonntag Nachmittag wohlbehalten in Belgien eingetroffen. Die beiden Gro√üen Pandas bleiben f√ľr 15 Jahre. Man konnte die Landung in Br√ľssel und den gesamten Transport sowie die Ankunft in Pairi Daiza via Live Stream mitverfolgen. F√ľr Besucher werden "Hao Hao" und "Xing Hui" voraussichtlich ab 1. April 2014 zu sehen sein.
(25.02.2014, 13:25)
Carsten Horn:   Bao als "Nachname" scheint ja zum Standard zu werden, g...
(07.12.2013, 14:34)
Jolantha Belik:   Das Wiener Panda-Baby hat den Namen "Fu Bao" bekommen. Es gab weder eine Abstimmung im Internet, noch eine offizielle Namengebungsfeier. Den Namen haben lt. Tiergarten die BetreuerInnen ausgesucht.

Das Panda-Baby in Madrid hei√üt "Xing Bao". Es gab eine Namensabstimmung im Internet, fast alle spanischen Medien haben √ľber die Namens-Zeremonie berichtet - viel mehr als bei den Zwillingen vor drei Jahren.

Und das s√ľ√üe Panda-M√§dl in Washington hei√üt nun "Bao Bao". Nach einer Internetabstimmung wurde der Name in einer feierlichen Zeremonie bekannt gegeben. Sowohl die amerikanische First Lady als auch die chinesische First Lady haben eine kurze Videobotschaft dazu ver√∂ffentlicht.
(06.12.2013, 21:15)
Jolantha Belik:   Das Wiener Panda-Baby ist wieder ein Bub.
(20.09.2013, 13:07)
Jolantha Belik:   Xing Hui (hab vorhin ein "g" vergessen) lebt derzeit in Shanghai und das Panda-M√§dl Hao Hao in Langzhong, wo auch unser Fu Long seit dem Fr√ľhjahr ist. Sie ist eine Cousine von Fu Long.
(14.09.2013, 22:52)
Jolantha Belik:   Der n√§chste Zoo in Europa, der Gro√üe Pandas bekommen wird, ist Pairi Daiza in Belgien! Die 4-j√§hrigen Pandas Xin Hui und Hao Hao sollen f√ľr 15 Jahre in Belgien bleiben.

http://www.lalibre.be/actu/belgique/deux-pandas-a-pairi-daiza-la-procedure-chinoise-scrupuleusement-suivie-522ed65835702bc05f0c643d
(14.09.2013, 22:00)
WolfDrei:   Aus der Geburtenliste des IZN (60, Nr. 4, 2013. Pandageburten in Taipei(0,1) und Atlanta (2,0)
(03.09.2013, 19:45)
Jolantha Belik:   In Madrid hat Hua Zui Ba heute, 30. August 2013, ihr Baby bekommen. Das Panda-Zwergerl ist nach den Zwillingen Po ubd De De im Jahr 2010 ihr dritter Nachwuchs. Mama und Baby sind wohlauf, das Baby ist bei der Mama, die beiden stehen unter st√§ndiger √§rztlicher Beobachtung. Da sich Xing Bing und Hua Zui Ba wieder nicht gepaart haben, wurde sie im Fr√ľhjahr 2013 wieder k√ľnstlich besamt.
(30.08.2013, 20:20)
Jolantha Belik:   Nachtrag zu Mei Xiang: sie hatte rund 26 Stunden nach dem ersten Baby eine Totgeburt. Das zweite Baby war unterentwickelt und nicht lebensf√§hig. Dem ersten Zwergi geht es bisher gut.
(25.08.2013, 13:25)
Jolantha Belik:   National Zoo, Washington: Am 23. August 2013 hat Panda-Weibchen Mei Xiang ein Jungtier zur Welt gebracht, man konnte die Geburt via Webcam mitverfolgen. Es war ihre dritte Geburt, 2005 kam Tai Shan zur Welt (lebt seit drei Jahren in China), danach mehrere Scheintr√§chtigkeiten. Voriges Jahr verstarb das Jungtier mit knapp einer Woche.
(24.08.2013, 09:30)
Gudrun Bardowicks:   Sehr sch√∂ne Nachricht. Hoffentlich w√§chst das Jungtier genauso gut heran wie seine √§lteren Geschwister.
(16.08.2013, 23:03)
R√ľdiger:   Gratulation nach Wien
Was f√ľr ein toller Zuchterfolg, m√∂ge das dritte Junge auch so gut gedeihen.
Sollte Basel nicht auch mal Grosse Pandas bekommen f√ľr die Asienanlage ??
(15.08.2013, 18:25)
Jolantha Belik:   Gro√üe Freude in Wien, Panda-Weibchen Yang Yang hat am 14. August 2013 um 12:24 Uhr ein Jungtier zur Welt gebracht. Mama und Baby sind wohlauf. Es ist die dritte Panda-Geburt in Wien nach einer nat√ľrlichen Paarung.
(15.08.2013, 09:36)
Jolantha Belik:   Wie oft Zwillingsgeburten in der Wildnis vorkommen, kann nur gesch√§tzt werden. Bei k√ľnstlicher Besamung sind Zwillinge recht h√§ufig, eine Aufzucht von beiden Pandababys ist nur durch das regelm√§√üige Tauschen der Babys und gemeinsame Aufzucht Mutter + Pfleger m√∂glich.
(17.07.2013, 23:00)
Stefanie Fischer:   Sind Zwillingsgeburten dann eher selten (in der Wildnis) oder scheint das von der Natur extra so eingerichtet?
(16.07.2013, 22:05)
WolfDrei:   Bei bei der Mutter belassenen Zwillingen wird erfahrungsgem√§√ü (Ausnahmen best√§tigen die Regel)nur ein Jungtier gro√ü.
(16.07.2013, 20:10)
th.oma.s:   Weil die Pandamutter normalerweise nur eins aufzieghen w√ľrde.
(16.07.2013, 20:09)
Stefanie Fischer:   Warum kann man nicht beide Jungtiere bei der Mutter belassen?
(16.07.2013, 19:17)
Jolantha Belik:   In Atlanta hat Lun Lun gestern, 15. Juli 2013, Baby #4 und #5 zur Welt gebracht. Mama und die Zwillinge sind wohlauf. Die Babys werden so oft es geht getauscht, eines ist bei Lun Lun, das andere bei den Pflegern im Inkubator. Man konnte die Geburt √ľber Webcam mitverfolgen.
(16.07.2013, 08:29)
Jolantha Belik:   Die Madrider Zwillinge Po und De De sind heute wohlbehalten in Chengdu angekommen.
(18.05.2013, 14:49)
Jolantha Belik:   Korrektur zum neuen Namen von Fu Hu, die √úbersetzung ist nicht Fr√ľhlingstiger, sondern "Quelle" + "Tiger" - ich kann daraus keine sinnvolle deutsche √úbersetzung fabrizieren.
(25.04.2013, 20:50)
Jolantha Belik:   Hua Zui Ba in Madrid wurde am 23. April 2013 k√ľnstlich besamt. Die Zwillinge werden bald Madrid verlassen, Termin steht noch nicht fest.

In Jinan wurden Fu Hu und Cai Yun umbenannt, er hei√üt nun Quan Hu (Fr√ľhlingstiger) und sie hei√üt nun Chuan Yun (Wolke aus Sichuan).
(25.04.2013, 11:57)
Jolantha Belik:   In den Morgenstunden des 20. April 2013 (Lokalzeit) ereignete sich in Ya‚Äôan ein Erdbeben der St√§rke 6,6. Es gibt zahlreiche Todesopfer. Die Stra√üe nach BFX ist versch√ľttet, man gelangt derzeit nur zu Fu√ü zur Station. In der Panda-Station selber gibt es Sch√§den, aber Pandas + Mitarbeiter sind ok!
(20.04.2013, 11:52)
Jolantha Belik:   Yang Yang und Long Hui haben sich mehrmals gepaart. Vielleicht gibt es im August den n√§chsten Panda-Zwerg. :-)
(09.04.2013, 22:31)
Sacha:   Jolantha Belik: :-)
(02.04.2013, 09:31)
Jolantha Belik:   In Jinan duften die Panda-Kids nach acht (!) Wochen gestern erstmals in die Au√üenanlage.

http://www.zoobesuche.at/2013/03/jinan-ostergeschenk-fur-fu-hu-und-cai-yun/
(30.03.2013, 00:13)
Jolantha Belik:   Sooo beeilen braucht man sich nicht, Sacha, die Pandas sehen die Besucher erst im Mai (oder ev. Ende April), da in Quarant√§ne und die Elis bleiben sich noch lange dort. Bis die abreisen, sind die Transportkisten schon l√§ngst verrottet und es gibt den n√§chsten Grund, warum sie nicht abreisen d√ľrfen ...
(30.03.2013, 00:10)
Sacha:   Schnell hin, solange es dort noch Grosse Pandas UND Afrik. Elefanten gibt.;)
(26.03.2013, 09:11)
Jolantha Belik:   "Er Shun" und "Da Mao" sind heute wohlbehaten in Toronto angekommen.
(25.03.2013, 22:37)
Jolantha Belik:   "Unser" Panda-Bub "Fu Hu" ist nicht mehr in BFX! Er wurde heute gemeinsam mit der gleichaltrigen "Cai Yun" in den Jinan City Zoo, Provinz Shandong, gebracht:

http://www.zoobesuche.at/2013/01/jinan-fu-hu-in-neues-zuhause-ubersiedelt/

(30.01.2013, 20:09)
Gerhard Joerres:   @Albrecht
Jolantha hat hier ein Zitat einer Mitarbeiterin aus Chengdu eingestellt, dass ich wiederholt habe. Diese Mitarbeiterin behauptete dass eine Auswilderung nicht vertretbar bzw. nicht realisierbar sei. Diese √Ąu√üerung ist Ihnen ja bekannt. Die geplante Auswilderung steht im Widerspruch zu dieser √Ąu√üerung. Von einer gegl√ľckten Auswilderung hat hier auch keiner gesprochen. Dies ist alles noch im Anfangsstadium. Ein abschlie√üendes Urteil kann man objektiv noch lange nicht abgegeben, au√üer man ist so ideologisch festgelegt, dass man solche Aktionen von vorneherein ablehnt.

Ich frage mich wessen Diskussion hier fragw√ľrdig ist? Besonders in einem Forum, die die Ziele ihres √∂sterreichischen Vereins, in die von Ihnen propagierten Formm ablehnt.

(23.12.2012, 14:55)
Frank Albrecht:   @Joerres - F√ľr sie zum Verstehen:
Eine Vorbereitung oder gerade beginnende Auswilderung ist nicht gleich "erfolgreich" oder "gegl√ľckt".
Einen Versuchsbeginn, der erste ist ja kläglich gescheitert, dann auch noch als "realisierbar" zu bezeichnen ist ebenfalls Augenwischerei.

(23.12.2012, 14:37)
Jolantha Belik:   Wie auch immer, das Chengdu Field Research Centre for Giant Pandas wurde im Februar 2012 er√∂ffnet, ein tolles Projekt! Panda Valley, auch New Chengdu genannt, besteht aus mehreren Bereichen, besser gesagt aus mehreren Ausbauphasen: die erste Ausbauphase mit semi-wilder Umgebung (dorthin wurden anl√§√ülich der Er√∂ffnung zwei M√§nnchen und vier Weibchen gebracht), eine Vorbereitungsstation zur Auswilderung und als letzte Ausbauphase eine Forschungs- und Zuchtstation. Ende 2013 sollen alle Geb√§ude/R√§umlichkeiten fertig gestellt sein. In einigen Jahren sollen dort bis zu 100 Gro√üe Pandas, zahlreiche Rote Pandas und andere Wildtiere untergebracht werden.

http://www.djygov.com/dujiangyan-pandas/

(23.12.2012, 13:45)
Gerhard Joerres:   So viel zur Diskussion bez. der Meinung einer Chengdu-Mitarbeiterin "Auswilderung von Pandas ist nicht realisierbar/vertretbar etc. etc." ...

Mal richtig lesen, bevor Sie hier Ihre Haarspalterei verbreiten.
(23.12.2012, 12:18)
Frank Albrecht:   @Jolantha Belik - "realisierbar" (Vorbereitung oder laufende Auswilderung) ist noch keine "erfolgreiche oder gegl√ľckte Auswilderung".
Ihre "Diskusion" ist noch immer fragw√ľrdig.
(23.12.2012, 11:55)
Jolantha Belik:   Im Fr√ľhjahr 2013 sollten Panda-Bub "Er Shun" und Panda-M√§dchen "Ji Li" nach Kanada reisen und f√ľr jeweils f√ľnf Jahre in Toronto und in Calgary leben. Nun stellte sich heraus, dass "Er Shun" in Wirklichkeit kein Bub, sondern ein M√§dchen ist ‚Ķ

http://pandanews.wordpress.com/2012/12/23/toronto-der-er-shun-ist-ein-madchen/

(23.12.2012, 02:12)
Jolantha Belik:   Chengdu hat eine Panda-Mama und eines ihrer Zwillinge in die Feldtrainings-Station "Chengdu Field Research Centre for Giant Pandas (CRBGPB)" im Panda Valley in Dujiangyanm gebracht. Qi Zhen und ihre einj√§hrige Zwillingstochter Zhen Zhen leben seit 16. November 2012 im Panda Valley, der Zwillingsbruder Qiao Qiao verblieb in Chengdu. In Zukunft sollen in diesem neuen Chengdu Trainingszentrum Pandas auf die Auswilderung vorbereitet werden. So viel zur Diskussion bez. der Meinung einer Chengdu-Mitarbeiterin "Auswilderung von Pandas ist nicht realisierbar/vertretbar etc. etc." ...
(22.12.2012, 10:11)
Sacha:   @Jolantha Belik: Stimmt, tschuldigung;)
(21.12.2012, 08:29)
Jolantha Belik:   Zumindest ein Baby (2013) m√ľsste klappen, beim zweiten (2016) w√§re Yang Yang dann schon 16, beim dritten (2019) schon 19 Jahre alt. Da ist halt die Frage, ob es da noch klappt. Wie auch immer, den beiden geht es gut, sie verstehen sich nach wie vor sehr gut und "irgendwie was karnickelhaftes" passt ausgezeichnet :-)
(21.12.2012, 02:24)
Carsten Horn:   Also noch mindestens drei Pandababys, die beiden haben ja irgendwie was karnickelhaftes, g...
(21.12.2012, 00:28)
Jolantha Belik:   Du hast die wichtigsten Beteiligten vergessen, Sacha! F√ľr die beiden S√ľ√üen ist das eine besonders erfreuliche Nachricht. Durch den neuen 10-Jahresvertrag d√ľrfen Yang Yang und Long Hui, geboren 2000, in Wien seit 2003, quasi ihr ganzes Leben in Wien in einer vertrauten Umgebung verbringen.
(20.12.2012, 22:44)
Sacha:   Eine erfreuliche Nachricht f√ľr den Tiergarten Sch√∂nbrunn und seine Besucher sowie f√ľr die Schutzbem√ľhungen in China. Trotzdem w√ľnsche ich mir, dass die Ausleihpolitik von Seiten der Chinesen k√ľnftig etwas ausgeglichener gehandhabt und das Gewicht mehr auf "Naturschutz" und weniger auf "Business" und "Politik" gelegt wird (Was die bisherigen positiven Aspekte jedoch nicht schm√§lern soll).
(20.12.2012, 15:17)
Jolantha Belik:   Die Vertragsverhandlungen mit den Chinesen sind abgeschlossen, Yang Yang und Long Hui bleiben weitere 10 Jahre in Wien. :-)

Dazu als Nachtrag zur Diskussion bez. Pandahaltung etc. Zitat von der Website des Zoos (Dr. Schratter ist die Zoo-Direktorin): "... Der Zoo unterst√ľtzt den Pandaschutz nicht nur finanziell, sondern auch mit Fachwissen. Die Hoffnung f√ľr diese Tierart liegt in der Errichtung von Naturreservaten, f√ľr deren Personal der Tiergarten regelm√§√üig Seminare organisiert. ‚ÄěDie Anzahl der Reservate hat sich in den letzten zehn Jahren verdoppelt. Au√üerdem wurden isolierte Lebensr√§ume durch Korridore verbunden", erkl√§rt Schratter. Gemeinsam mit anderen Institutionen betreibt der Tiergarten auch wichtige Grundlagenforschung, deren Ergebnisse den Pandas im Freiland zu Gute kommen und ihre Haltung in Menschenobhut verbessern. ..."

(20.12.2012, 12:14)
Jolantha Belik:   Wien geht ja in der Panda-Haltung andere Wege als "√ľblich", so werden Yang Yang und Long Hui nun langsam wieder vergesellschaftet. Das Foto zeigt die beiden bei einem ihrer ersten Treffen wenige Tage nach der Abreise von Fu Hu...
(30.11.2012, 00:32)
Ronny:   @Albrecht: Aber dennoch bestimmt Endzoo was Uneffektiv ist und was nicht? Der Eimer Wasser kann aber ein kleines Feuer l√∂schen, welches in einem Raum aufklimmt wo Kinder sitzen...also dann doch nicht so Uneffektiv? Ein kleiner Wassereimer reicht um kleine Br√§nde zu l√∂schen und helfen beim L√∂schen beizutragen.

Dennoch bleibt die Frage offen, was tut Endzoo?

Sie haben nix √ľber den pers√∂nlichen Schutz der Pandas oder deren Lebensraum geschrieben, der durch Endzoo gerettet wird, wurde oder wenigsten gesch√ľtzt wird?

Ich pers√∂nlich gehe in Zoos, die die Gelder f√ľr Artenschutzprojekte verwenden oder bin in entsprechenden Artenschutzvereinen aktiv. Ich denke n√§mlich, dass man lieber ein bisschen was tun sollte als gar nix....so wie Endzoo.

Bitte hören Sie auf sich aus diesen Fragen rauszuwinden. Einfach nur beantworten!
(29.11.2012, 08:19)
Jolantha Belik:   @Albrecht:
"Lesen, wissen und dann mitreden." Vollkommen richtig, tun Sie das, dann k√∂nnen Sie bez√ľglich Pandas wirklich mitreden. Mitreden bedeutet ja nicht nur die gleichen Phrasen, die jemand von sich gibt, dauernd wiederzukauen, sondern sich verschiedenste Sichtweisen anzuschauen, sich dar√ľber Gedanken zu machen und konkrete Vorschl√§ge zu entwickeln. Frage dazu: Mit wem in Sch√∂nbrunn haben Sie schon mal √ľber die Pandas, Haltung etc. etc. diskutiert?
(28.11.2012, 00:11)
Gerhard Joerres:   @Albrecht
Logisch, alle die nicht Ihrer Meinung sind stellen nur absurde Frage oder verstehen Sie nicht. Offensichtlich haben Sie auch keine Antwort auf die Fragen von Ronny
(27.11.2012, 20:44)
Frank Albrecht:   @Joerres
Wir drehen uns im Kreis. Und ich wiederhole mich nur.
Inhalte wären angebracht.
(27.11.2012, 19:48)
Frank Albrecht:   @Belik
Ihr Zitat: "Ich bin eine "Verfechterin des Speziesismus"?? Das möchte ich jetzt aber schon näher erklärt bekommen."
Lesen, wissen und dann mitreden.
(27.11.2012, 19:44)
Frank Albrecht:   @Ronny
Also wenn ein Wassereimer weniger zum Löschen eines Brandes beiträgt als ein Hochdruckwasserschlau, dann erklärt sich die Uneffektivität von selbst.
Wenn ich dann noch darauf hinweise, ein solcher Wassereimer (sogar noch vergoldet) ist uneffektiv, stellen Sie mir dann auch diese absurde Frage? Der Eimer ist uneffektiv.
Sie m√ľssen es schon einem verein und seine Gr√ľnder √ľberlassen, √ľber was sie aufkl√§ren wollen. H√§tten wir sch√∂nreden wollen, h√§tte wir uns VDZ oder EAZA genannt.
Ihr Frage zu den Pandas habe ich ihnen bereits beantwortet. Ich wiederhole mich nur ungern.
Fakt ist, das was Sch√∂nbrunn macht ist verschwendung von Steuergeldern und Unterst√ľtzung eines Unrechtsstaates, was den Pandas auch nicht geholfen hat.
Ihr Frage ist grunds√§tzlich absurd. Sie fragen mich doch auch nicht, wie ich zuk√ľnftige Morde direkt verhindern werde. Wer kann das schon?
Wie w√ľrden sie den pandas helfen? Das was bisher geschah half ja nicht, ist uneffektiv und Verschwendung.
Sie haben keine Antwort? Aber Verschwendung und Uneffektivität ist dennoch richtig?
(27.11.2012, 19:43)
Gerhard Joerres:   Nein, ich kann nicht sagen, wie es t√§glich in jedem Zoo aussieht. Diesen Anspruch erhebe ich nicht. Diesen Anspruch, oder wenigstens Eindruck, vermitteln Sie. Sie vermitteln angebliche Fachkenntnisse und umfassend Kenntnisse aus den Zoos, die Sie nicht oder nur wenig besucht haben.

Nat√ľrlich mochte ich auch Tierrechtlern die Meinungsfreiheit nicht absprechen. Genauso wenig wie Zoofreunden die Richtigstellung der Behauptungen und Spekulationen. √úbrigens Foren. In Foren bestimmt der Eigner wer da schreiben darf, es steht also nicht √ľberall und allen zur Verf√ľgung. Es mag ja sein, das f√ľr Sie meine Argumentation absurd und oberfl√§chlich ist, aber ich glaube, dass ich das schreibe, was die Mehrheit der Zoobesucher denken.

Meine Fragen m√∂gen d√ľmmlich sein, aber Sie beantworten keine Fragen und geben keine Informationen.

(23.11.2012, 09:15)
Jolantha Belik:   @Albrecht: Ich bin eine "Verfechterin des Speziesismus"?? Das m√∂chte ich jetzt aber schon n√§her erkl√§rt bekommen.
(23.11.2012, 00:08)
Ronny:   Die Effektivit√§t des Artenschutzes, den die Zoo leisten, wird dann allein durch EndZoo bestimmt!!??. Aber letztlich ohne die eigene Effektivit√§t zu betrachten. Sie haben bis heute noch kein Artenschutzprojekt genannt, welches von EndZoo unterst√ľtzt wird. Irgendwo m√ľssen ja ihre Spendengelder hinkommen...oder finanzieren sie damit nur ihr Zoobesuche?

Aufklärung heißt auch die zweite Seite der Medaille zu betrachten und nicht hetzerisch gegen die Zoos vorzugehen. Außerdem gehören auch Vorschläge zur Verbesserung der Situation dazu.
Also nun mal Klarschiff...WAS MUSS GETAN WERDEN UM DEN PANDA UND DEREN LEBENSRAUMS ZU RETTEN!! Um ein Argument vorweg zu nehmen...die Zerstörung des Lebenraum der Pandas durch China stoppen. Von Ihnen möchte ich das WIE wissen.

PS: Klare Fragen, also nun klare Antworten.
(20.11.2012, 09:23)
Frank Albrecht:   @Joerres
Ihnen ist es ihnen doch vollkommen egal, wie oft ich in Sch√∂nbrunn war. Selbst wenn ich 2012 365 Tage dort war, w√ľrden sie die Jahre davor als neues Ma√ü nehmen und ignorieren, das ich √ľberhaupt dort war.
Also wieder sind Inhalte nicht ihr Ding.
Sie d√ľrften sich doch auch nicht Pro-Zoo √§u√üern. Oder wissen sie, wie es "t√§glich" in einem Zoo aussieht.
Merken sie nicht, wie d√ľnn und absurd ihre Argumentation eigentlich ist.
Das ist so √§hnlich wie das d√ľmmliche Argument: "Du bist noch zu jung, du kannst das nicht wissen."
EndZOO geht es um Aufkl√§rung, ob Zoos wirklich einen effektiven und aktiven Tierschutz, Artenschutz und Naturschutz betreiben. Um aufzukl√§ren nutzen wir auch die Medien, wie jeder andere freie B√ľrger auch. Oder m√∂chten Sie dieses Grundrecht bei TierrechtlerInnen eingeschr√§nkt sehen wollen?
Auch Kommentarfunktionen und Foren stehen allen B√ľrgern zur Verf√ľgung ihre Meinung zu √§u√üern. M√∂chte Sie dies auch f√ľr TierrechtlerInnen eingeschr√§nkt sehen?
Also hören Sie auf, ständig nur oberflächliche Argumentationen rauszuwerfen.
(20.11.2012, 08:30)
Frank Albrecht:   @Jolantha Belik - Na sie wissen ja, was ich mit dem Begriff "Scout" meinte. Wie diese Personen in Wien letztendlich heissen, ist aber unerheblich zum eigentlichen Inhalt. Den sparen sie aber sch√∂n aus und entziehen sich der inhaltliche Auseinandersetzung.
√Ąhnlich als sie sich √ľber die Begrifflichkeit "nahe Chengdu" aufschaukelten, um der inhaltlichen Auseinandersetzung aus dem Weg zu gehen.
Aber ehrlich, von einer Verfechterin des Speziesismus haben ich auch keine anhaltende und wirklich inhaltliche Diskussion erwartet. Sie haben dies erneut bewiesen.
(20.11.2012, 08:19)
Jolantha Belik:   Da gebe ich Dir vollkommen Recht, alles hat seine Grenzen ... somit kehre ich wieder zur√ľck zum Thema dieses Threads "Gro√üe Pandas":

Bai Yuns #6 war schon 100 Tage alt, ist gesund, wiegt schon √ľber vier Kilo und hat offiziell nun den Namen "Xiao Liwu" bekommen, das bedeutet "Kleines Geschenk". Der Name ist zwar schwierig zum Aussprechen, passt aber sehr gut, denn niemand hat wirklich damit gerechnet, dass Bai Yun in ihrem hohen Alter noch mal tr√§chtig wird.

Und, unserem kleinen Wiener Baby Monster geht es in China gut, er kommt mit seiner neuen Pflegerin gut zurecht, seine Wiener Betreuerin bleibt noch bis Mitte der Woche in BFX. Fu Hu ist noch einige Zeit in Quarantäne und soll nachher in das Gehege neben Fu Long kommen.
(18.11.2012, 21:49)
Gerhard Joerres:   @Jolantha
Das hat keinen Zweck. Frank Albrecht wei√ü eigentlich wie es t√§glich in den Zoos aussieht. In diesem Jahr war er ja "schon" f√ľnf mal da.

Schade das er hier √ľberhaupt seinen Salmon schreiben darf. Au√üer auf seine Pressemeldungen reagiert keiner mehr, also schreibt er hier oder als Kommentar in einer Zeitung, wenn seine Pressemeldung ignoriert wird. Das hier hat sich f√ľr mich erledigt, nicht weil ich die Meinung von radikalen Tierrechtlern nicht akzeptiere, sondern wie gerade Frank Albrecht mit seinen Mitmenschen umgeht. Das muss ich mir nicht mehr antun.
(18.11.2012, 19:49)
Jolantha Belik:   In Wien gibt es keine "Scouts", das ist ein Begriff aus deutschen Zoos/Tierg√§rten etc., aber nicht aus Wien! Wann ich das letzte Mal im TGS war? Tja, heute den ganzen Tag, gestern den halben Tag, Anfang der Woche auch einige Stunden - ich wei√ü, was im TGS los ist ...


(18.11.2012, 19:31)
Gerhard Joerres:   Menschenrechte sind eine ganz andere Liga.

Mit der weiteren Argumentation nerven Sie eigentlich nur. Die Tierrechtlerund auch Sie bewerfen doch haupts√§chlich Andersdenkende mit Schutz und diffamieren sie. Aber was soll es, ich mit mir jedenfalls sicher, dass ich zum √ľberwiegenden Teil der Gesellschaft geh√∂ren und nicht zu einer Splittergruppe der Gesellschaft, die mittlerweile kaum noch Geh√∂r in den Medien findet, weil auch diese langsam nicht mehr jede Ad-hoc Schlagzeile ver√∂ffentlichen. Das haben Sie in den letzten Monaten bestimmt auch schon bemerkt.

Zu ENDZoo haben Sie noch nicht geantwortet. Keine Frage bantwortet zu ENDZoo Deutschland, zur Mitgliederzahl zur Satzung
(18.11.2012, 19:12)
Frank Albrecht:   @Joerres
Ja, es hat auch lange gedauert, bis Rechte f√ľr alle Menschen verifiziert und verstanden wurden. Manche habe sie bis heute nicht verstanden. Und es ist nichts neues, das Speziesisten aufgrund ihrer anhaltenden Argumentationslosigkeit bewusst auf Bezeichnungen zur√ľckgreifen (selbsternannt, Fundamentalist, Sekte oder Radikal), die in der Mehrheit der √Ėffentlichkeit eher als ‚Äěnegativ‚Äú oder ‚Äěetwas kriminell/ b√∂ses‚Äú verstanden werden. Man will Menschen oder Gruppierungen eben diffamieren, selbst wenn deren Grundeinstellung eigentlich zutiefst human ist und sie Gewalt gegen f√ľhlende Lebewesen nie aus√ľben w√ľrden. Sie sind also im Grunde keine Menschen, die man mit den ‚ÄěFundamentalisten‚Äú gleich stellen k√∂nnte.
Meist deutsche Zoo-Speziesisten sind es auch, die einst selbst von der Gefangenschaft sprachen oder schrieben, aber aus der unver√§nderten unrechten Grundlage nun positivere Worte w√§hlten um Unrecht zu besch√∂nigen oder zu vertuschen. Deshalb leben nichtmenschliche Tiere in der deutscher Zoo-Gefangenschaft seit einigen Jahren pl√∂tzlich ‚Äěin menschlicher Obhut‚Äú. Obwohl sich bei vielen Insassen die Gehegegr√∂√üe und ‚Äďbedingungen nicht ver√§nderten.
Übrigens habe ich ihnen zu "EndZOO" geantwortet. Wie kann ich als grundsätzlich ausweichen.
(18.11.2012, 10:12)
Frank Albrecht:   @Jolantha Belik
Wie sie das "Pandakost√ľme-Theater" den Chinesen doch offensichtlich abgekauft haben, dass ist erheiternd: "das nie in seinem Leben einen Menschen gesehen hat"
Und ich gebe hier keine Kritik, ohne Verbesserungsvorschläge ab. Sie haben meine Antwort zu Herrn Lohse offenbar nicht gelesen oder ignorieren ihn.
Also wenn ich den Besuchern als Scout erz√§hle, dass Sch√∂nbrunn Orang-Utan-Projekte finanziell unterst√ľtzt. Und dann nicht sagen kann, in welcher H√∂he, wo und wann. Dann ist Glaubw√ľrdigkeit nur schwer nachvollziehbar. Dann bleibt es nur ein leerer, aber f√ľr den Zoos angenehmer Spruch. Es sei denn, man/frau glaubt noch an den Weihnachtsmann.
Das TGS von Projekten zu Hauf berichtet ist mir schon klar. Das allgemeine sch√∂nf√§rberische Bla Bla interessiert mich ja nicht. Details findet bei Nachfragen aber nicht. Merkw√ľrdig. Ist aber kein TGS-Ph√§nomen sondern eine generelle Krankheit die unter den Zoos grassiert.
Scout sind die Leute, die z.B. im Pandahaus stehen und Besuchern informieren. Oder Biologen die "Schauf√ľtterungen" kommentieren. Ich habe mit Scout abk√ľrzen wollen.
Wann waren sie das letzte Mal im TGS.
(18.11.2012, 09:52)
Jolantha Belik:   Dass ausgerechnet ich eine "rosarote" Sichtweise haben soll, hat sicherlich bei etlichen LeserInnen f√ľr Erheiterung gesorgt. :-)

Wie auch immer, immerhin hat der kleine Tao Tao bisher schon l√§nger in der Wildnis √ľberlebt als Xiang Xiang. Ein 2-j√§hriges Panda-Kind, das in einer semi-wilden Umgebung geboren und ausschlie√ülich von seiner Mama aufgezogen wurde, das nie in seinem Leben einen Menschen gesehen hat und gr√ľndlich auf eine Auswilderung vorbereitet wurde, in die Wildnis zu "schicken", finde ich nicht grausam, obwohl ich im allgemeinen sehr kritisch eine Trennung von Mutter und Kind betrachte. Man hat hier aus den Fehlern gelernt und versucht, es dieses Mal besser zu machen. Nur so kann eine Ver√§nderung herbeigef√ľhrt werden.

Ich schau/h√∂r mir immer auch die andere Seite an. Tatsache ist nun mal, dass sich in Wolong/BFX gewisse Dinge bez√ľglich Zucht und Umgang mit Pandas zum Positiven ver√§ndert haben, in Chengdu weniger. Die Vergangenheit kann ich nicht √§ndern, ich kann aber sehr wohl an einer Ver√§nderung jetzt und in der Zukunft mitwirken. In meinen Augen ist massive Kritik ohne Verbesserungsvorschl√§ge vorzulegen, der falsche Weg. Ich sehe im Aufzeigen von Alternativen und Lob auch bei kleinsten Schritten als den besseren und erfolgreicheren Weg.

Es z√§hlt nicht zu den Aufgaben eines Tierpflegers (oder eines Mitarbeiters bei der kommentierten F√ľtterung oder einer F√ľhrung), Ausk√ľnfte √ľber die Finanzgebarung eines Zoos zu erteilen. Zudem besteht eine Unterst√ľtzung bzw. Mitarbeit bei einem Projekt nicht immer nur aus einem finanziellen Beitrag, es gibt zahlreiche andere M√∂glichkeiten etwa aktive Mitarbeit, zur Verf√ľgung stellen von R√§umlichkeiten, Mitarbeitern oder Jungtieren etc., Herstellen von Kontakten. Alle Projekte, an denen der TGS beteiligt ist, findet man auf der Website des Zoos! Die zust√§ndige Kuratorin f√ľr Artenschutz gibt gerne dar√ľber Ausk√ľnfte - allerdings, so wie man in den Wald hinein ruft, so kommt es auch zur√ľck!

Übrigens, seit wann gibt es in Schönbrunn "Scouts"?

(18.11.2012, 02:11)
Gerhard Joerres:   Nee, Herr Albrecht. Das ist keine stille Einsicht. Wenn Sie nicht m√ľde l√§cheln, dann k√∂nne ich es Ihnen, aber Ihre Beitr√§ge in den Pressemitteilungen f√ľhren bei mir h√§ufig, nicht immer, zu Lachanf√§llen.

Sie können auch bei Ihrer sektierischen Meinung bleiben. Das ist Ihr gutes Recht. Ich teile einfach nicht die Meinung der PETA Vorsitzenden und Ihre Meinung. Ich spreche von Sekte, weil dies wirklich nur bei wenigen angekommen ist. Die Masse der Gesellschaft trennt Mensch und Tier und das wird noch lange so sein.

Vielleciht ist Ihnen aufgefallen das ich √ľberhaupt nicht mit Ihnen argumentativ diskutiere, denn diese Einsicht habe ich, dass die nicht m√∂glich ist. Sie vertreten seit Jahren Ihre Linie, weichen keinen Deut davon ab.Egal welche Argumnete hier ausgetauscht werden. Fragen beantworten Sie nicht, sondern weichen regem√§√üig aus und richten Nebenschauk√§mpfe aus.
(17.11.2012, 16:07)
Frank Albrecht:   @Joerres - Ich m√∂chte keine Menschen "Treffen".
Und das hatten wir schon einmal. Menschliche Rassen wurden einst auch in unterschiedliche Kategorien herabgestuft. Bis man festgestellt hat, es gibt keine prinzipiellen Unterschiede nur Graduelle.Diese waren aber nicht ausschlagebend f√ľr die Bemessung von Rechten, daher haben die meisten Menschen erkannt und verinnerlicht, dass alle Menschen dennoch die gleichen Rechte haben. Wir sind bei den menschenrechten angekommen. Das dies auch f√ľr andere Spezies gilt, hier sind nur wenigen angekommen. Nur wenigen war eben auch einst klar, dass die Erde keine Scheibe ist.
Und sorry, wenn die Erde rund ist und ich sage ihnen das hundert Mal, dann können sie auch hundert Mal sagen ich sei rechthaberisch. Es bleibt dabei: Die Erde ist keine Scheibe.
Und sie liegen absolut falsch, wenn sie meinen ich glaube ich sei unfehlbar oder uneinsichtig. Und ich kann ihnen das ebenfalls hundert Mal sagen. Wann sehen sie ein, damit falsch zu liegen?
Und ihr Hinweis auf Spenden und Verein, ist so ein abgedroschenes Argument, da bekommen sie von mir jetzt nur ein Kopfsch√ľtteln und ein absolut m√ľdes L√§cheln. Aber es freut mich, dass sie immer mehr argumentlos werden und mitterweile auf solche "Gesch√ľtze" greifen m√ľssen. Ihre Form der stillen Einsicht gef√§llt mir.
(17.11.2012, 14:29)
Frank Albrecht:   @Jolantha Belik - Ich habe deshalb gefragt, da es bei F√ľhrungen oder direktem Nachfragen in Sch√∂nbrunn ua. von den Scouts absolute Unwissenheit herrscht, wenn man fragt, wie Sch√∂nbrunn das ein oder andere Projekt unterst√ľtzt. Welche H√∂he oder mit welchem Aufwand. So, jetzt sind sie dran. Offenbar scheinen Sie mehr zu wissen als die diversen Tierpfleger oder Scouts.
Ein toter "ausgewilderter" Panda, also keine gegl√ľckte Auswilderung nennen sie Auswilderung. Letztere Auswilderung ist ein derzeit laufender Tierversuch, den Frau Bexell als grausam bezeichnet.
Oder wollen Sie Tao Tao hier tats√§chlich als bereits gegl√ľckte Auswilderung verkaufen?
Es muss ja L√ľge sein, was Frau Bexell berichtet (ihre Sicht), wenn sie ihr ganz offensichtlich kein Glauben schenken und die g√§u√üerte Fakten hier total ignorieren und "neu interpretieren" (Vertuschung gleich GPS-Sender verloren).
Also stimmt meine Frage an sie, stimmt das was Frau Bexell berichtet? Einfach nur ein Ja oder ein Nein? Sie werden aber ausweichen.
Wo hat Wolong erfolgreich ausgewildert. Reden wir von anderen Bären außer Xiang Xiang und Tao Tao?
Kindergarten bezeichnen Sie als "Nicht Handaufzucht"?
Ab wann ist denn eine Handaufzucht in ihren Augen eine Handaufzucht?
Wenige "nat√ľrliche Zuchten", und keiner hat gesagt es geheg nicht, k√∂nnen Sie nicht als ganzes Positives verkaufen. Das ist absurd.
Und ja, es gibt eine rosarote Sichtweise und eine Ehrliche und Kritische. Sie vertreten eindeutig die erste.
Ich sag ja auch nicht. "Nein, es gab keine erfolgreichen nat√ľrlichen Zuchten." Ich vergleiche die Zucht, die Haltung und den Umgang des Menschen mit dem Panda von anfang bis heute, und sehe keinen nennenswerten Erfolg f√ľr die freilebenden Panda.
Ich sehe unaufhörlich schrumpfenden Wildbestände und Lebensräume.
Und ich sehe die Millarden, die in die Gefangenschaftzucht flossen, aber keine Beitrag f√ľr die Wildbest√§nde bedeuten.
Das ist nicht schwarz oder weiß, dass ist realistische Wahrnehmung oder Vorträumen.
OK, wenn sie einen toten Panda als Auswilderungserfolg betrachten, dann ist das ihre rosa Sichtweise. Tao Tao, schließe ich aus.
(17.11.2012, 13:50)
Jolantha Belik:   @Frank Albrecht: und ich wusste, dass Sie null Ahnung von dem haben, was der TGS so alles macht, denn sonst w√ľrden Sie nicht danach fragen. Kein Wunder, was Positives interessiert EndZOO ja nicht. Nein, ich nenne die Tierarten nicht, da m√ľssen Sie schon selber danach suchen.

Bez. Dr. Bexell, ich habe nie behauptet, dass sie l√ľgt! Sie hat ihre Meinung aus ihrer Sicht in den Medien ge√§u√üert und in einem Buch nieder geschrieben. Ihrer Meinung nach ist eine Auswilderung eines Gro√üen Pandas nicht m√∂glich - Wolong hat es gemacht. Sie kritisiert, dass die Babys den M√ľttern weggenommen und per Hand aufgezogen werden - in Bifengxia verbleibt ein Gro√üteil der Babys bis zum Alter von rund zwei Jahren bei den M√ľttern, nur bei Zwillingen kommen die Babys abwechselnd zur Mutter/Pfleger, ebenso in Wolong. In Chengdu kommen die Babys mit einem halben Jahr in den Kindergarten. Sie kritisiert auch, dass die Pandas als Touristenattraktion ausgebeutet werden - in Chengdu (!) muss eine "Hero-Pandamama", weil sie so lieb und gutm√ľtig ist, bis zu sechs fremde Pandababys gemeinsam mit ihrem eigenen Kind mit aufziehen, betreuen und s√§ugen. Das zieht keine zus√§tzlichen Touristen an und ist keine Ausbeutung? Ihrer Meinung nach werden alle Pandaweibchen nach einer ev. nat√ľrlichen Paarung zus√§tzlich k√ľnstlich besamt. Selbst des Weibchen in Madrid "musste" besamt werden, da ist extra ein Experte aus Chengdu nach Madrid geflogen. Geht es wirklich nicht anders? Doch! Der kleine Xiao Wiju in San Diego wurde auf nat√ľrlichem Weg gezeugt und ist quicklebendig, obwohl die Mama schon 20 Jahre alt war. Und Fu Long und Fu Hu entstanden auch nicht durch eine k√ľnstliche Besamung. Die San Diego-Pandas und die Wiener Pandas kommen allerdings aus Wolong und nicht aus Chengdu.
Ergo gibt es nicht nur ihre Sichtweise, sondern auch andere Sichtweisen. Das, was in einem Zoo m√∂glich ist, ist in einem anderen Zoo absolut undenkbar und umgekehrt. Es gibt nicht nur schwarz und wei√ü, sondern viele Nuancen dazwischen. Es gibt Menschen, die kritisieren nur (und lassen sich gleichzeitig von denen finanzieren, die sie kritisieren), es gibt aber auch Menschen, die tatkr√§ftig an einer Ver√§nderung mitarbeiten und auch Ver√§nderungen herbei f√ľhren ...
(17.11.2012, 00:40)
Gerhard Joerres:   @Albrecht
Meinen Sie, sie k√∂nnten mich damit treffen?? F√ľr mich trenne ich Mensch und Tier in unterschiedliche Kategorien, also stimmt, nach tierrechtsg√ľltigen Definitionen, diese Aussage. Das ist nicht schlimm. Schlimm sind rechthaberische und uneinsichtige Menschen, die nicht in der Lage sind andere Meinungen zu reflektieren und evtl. auch eigene Meinungen zu √ľberdenken.

Das ich mit meiner Einsch√§tzung nicht unbedingt falsch liege, kann man ja hier wieder nachlesen. Das hat auch mit heiler und b√∂ser Zoowelt nichts zu tun, denn keine Welt ist nur gut oder schlecht. Das wissen Zoofreunde wohl besser als mancher andere. Nur gehen diese mit Kritik anders, sachgerechter um. Naja, sie brauchen daf√ľr ja auch keinen Medienauftritt f√ľr einen Spendensammelverein.
(16.11.2012, 17:17)
Frank Albrecht:   @Jolantha Belik - Wusste ich doch, dass sie mit den Projekten kneifen.
Aha, so sehen sie berechtigte Kritik. Nur Werbung f√ľr ein Buch.
Frau Dr. Bexell. l√ľgt also um f√ľr ihr Buch Werbung zu machen? Ja oder Nein.
(16.11.2012, 15:43)
Jolantha Belik:   Ah, die Dr. Sarah Bexell hat ein Buch geschrieben, das im kommenden Monat auf den Markt kommt - da ist es klar, dass sie derzeit mit "provokanten" Meldungen in den Medien ist. Da er√ľbrigt sich jeder weitere Kommentar zum Thema.

"Die tats√§chliche Nennung ihrer "zahlreichen Beispiele Sch√∂nbrunner Auswilderungen" interessieren mich ja nun wirklich brennend." - Tante Google hilft bei der Suche. Aber da sich EndZOO ja eh so gut beim TGS auskennt, m√ľssten die Projekte ohnehin bekannt sein.
(16.11.2012, 14:16)
Frank Albrecht:   @Peter Lohse:
Ihr Zitat: "Also machen wir doch Hr. Albrecht und seinen Endzoo gl√ľcklich und stellen die Nachzucht mit sofortiger Wirkung ein und lassen die Art einfach von der Erde verschwinden."
So einfach und falsch, lass ich sie nicht √ľber mich argumentieren.
Wie w√§re es, wenn wir die bisherige Milliarden an Leihsummen und die bisher verschwendeten Gelder der sinnlos k√ľnstlich befruchteten und zumeist handaufgezogenen Pandas (Geldmaschinen) in China nehmen und gleich in den Erhalt der Lebensr√§ume und in der Zusammenf√ľhrung der zerissenen Reservate (ein Hauptproblem) investieren?
Denn ganz offensichtlich haben die bisherigen "Artenschutzbem√ľhungen" au√üer Geld f√ľr die Genossen in China und den Besuchergeldeinahmen der maroden ausl√§ndischen Zoos den bedrohten Pandas in Freiheit (siehe Artikel mit Kritik einer Nicht-EndZOO-Expertin) nicht wirklich etwas gebracht.
Und ihre "Oryx" können sie sich gern in Gold einrahmen lassen. Während sie das tun stirbt pro Tag mindestens eine Tierart aus. Und die Liste, "der von Zoos geretteten Arten" in diesem Forum, zweigt wie absurd es ist, die wenigen Arten immer wieder zu zitieren, während in den teuren Jahren ihrer "Rettung" womöglich mindestens Tausende ausgestorben sind. Wir sollten hier unbedingt einmal "effektiv" definieren. Genau das kleine Wort wird in seiner Artenschutz-Bedeutung permanent ignoriert.
Sie schreiben selbst, wie und warum die Chinesen mit den Pandas so umgehen. Was haben Bem√ľhungen, welcher Art auch immer, aber bisher gebracht?
Die letzten freilebende Pandas werden aussterben. Und den derzeit zweite Auswilderungsversuch auch nur ansatzweise als "positiv" zu bezeichnen, während der Lebensraum ihrer Auswilderung bald völlig zerstört sein wird, ist doch absurd.
Lebensraumerhalt, -erweiterung und zusammenf√ľhrung kann nur das Zauberwort sein. Wo steht da, dass "Albrecht" das Aussterben bef√ľrwortet. So wie man derzeit Pandas "erh√§lt", hat doch eindeutig gezweigt, dass dies eine Sackgasse ist. Genau das wird auch von Expertin Frau Dr. Bexell so offeriert. Das der Inhalt des pandakritischen Artikels, auf der auch die EndZOO-Presseaussendung basiert, hier durchgehend ignoriert wird, ist typisch.
(16.11.2012, 09:38)
Sacha:   Mal anders gefragt Herr Albrecht: War denn der Schutz f√ľr freilebende Grosse Pandas vor rund 20, 25 Jahren (also bevor die chin. Beh√∂rden anfingen, Grosse Pandas an nichtchin. Zoos auszuleihen) wirklich besser? Damals mangelte es doch erst recht an Geld f√ľr diesen Zweck. Und korrupte Beamte gab es damals wie heute (in diesem Punkt √úbereinstimmung).
Fakt ist, dass ohne Grosse Pandas in westlichen Zoos (Stichwort Botschafterfunktion) die Spendensumme f√ľr Schutzprojekte vor Ort (ob mit oder ohne Auswilderung) wesentlich geringer ausfallen (fragen Sie beim WWF nach und vergleichen Sie dessen Einnahmen f√ľr diesen Zweck! mit der Gesamtsumme von durchschnittlich 1 Mio. US-Dollar pro Panda-Paar pro Jahr pro westl. Zoo). Die chin. Beh√∂rden haben in Sachen Finanzen andere Priorit√§ten als Umwelt-/Arten-/Naturschutz. Hiesige Politiker werden sich angesichts der wirtschaftlichen Stagnation, der hohen Arbeitslosigkeit, der immer h√∂heren Lebenshaltungskosten und der serbelnden Infrastruktur, ebenfalls h√ľten, Staatsgelder nach China zu schicken. Zumal man √ľber den Einsatz dieser Finanzen (auch hier √úbereinstimmung) keine oder fast keine Kontrolle h√§tte. Also wie bitte sch√∂n soll der Schutz vor Ort Ihrer Meinung nach verbessert oder (mit Ihren Lieblingswort ausgedr√ľckt) effektiv(er) werden?
(16.11.2012, 09:33)
Frank Albrecht:   @Jolantha Belik
Ihr Zitat: "Zu Xiang Xiang, der Panda hatte den Sender vermutlich bei der Rauferei mit anderen Pandas verloren, man wu√üte drei Monate lang nicht, wo er war, bis man seinen Kadaver entdeckte. Das kann man nat√ľrlich auch als "seinen Tod verheimlichen" interpretieren."
Ist das tatsächlich ihre Erklärungsform von "Todes des Pandas vertuschen"?
Sie ignorieren den englischen Artikel, der kritische Fakten von zwei der f√ľhrenden Panda-Experten beinhaltet. Alle Achtung.
Auch ihr Einwand, "Wolong sei nicht in der N√§he von Chengdu", was nichts zur Sache tut, hinterl√§sst nur ein Kopfsch√ľtteln bei mir. Das s√§chsische Wolfsrevier ist auch in der N√§he von Hoyerswerda, aber doch Kilometer entfernt. Tut aber auch nichts zur Sache.
Die tatsächliche Nennung ihrer "zahlreichen Beispiele Schönbrunner Auswilderungen" interessieren mich ja nun wirklich brennend.
Und mit "Zucht in Wolong ist ebenfalls nicht anders, als in Chengdu oder sonst wo in China" hatte ich nicht die vermeintliche N√§he zwischen Wolong und Chengdu gemeint. Hier ging es um die desastr√∂se Gesamtsituation der heutigen Pandas. Zucht, Reservate, Umganges mit M√ľtter und Babys, umweltsch√§dliche Tourismus, Verschwendung Gelder (Leihgaben) und die Menschenrecht.
Meinen Sie √ľbrigens, das Frau Dr. Bexell, aufgrund eines "Zuchtstations-Konkurenz-kampfes" l√ľgt? Ja oder Nein?
All ihre Ausf√ľhrungen (Erdbeben usw.) h√§tten Sie sich also sparen k√∂nnen.
(16.11.2012, 09:19)
Frank Albrecht:   @Gerhard Joerres
Sch√∂n, wie sie mit "Fundamentalistisch" den typischen Wortgebrauch eines Speziesisten nun auch benutzen. Kein Wunder, dass sie EndZOO¬īs Engagement u.a. Tierhaltungsm√§ngel aufzudecken, als "nichts f√ľr Tiere geleistet" abstempeln.
Und das "Albrecht" keinen Artenschutz will, verbuche ich mal auf ihrem Speziesisten-Konto als glatte Unwahrheit.
Und wie sieht die Gesamt-Situation freilebender Panda in China aus, nach Jahren von Millionenzahlungen von Leihgeldern? Aber was vergeude ich Zeit, wenn auch sie die Panda-Kritik im englischen Artikel ignorieren.
(16.11.2012, 08:55)
Gerhard Joerres:   Das hat doch keinen Zweck sich √ľber diesen Herrn aufzuregen. Er ist ein nichteinsichtiger und fundamentalistischer Veganer. Sein, vom √∂sterreichischer Tierschutzverein betriebener Verein, hat in der Zeit seines Bestehens nicht f√ľr den Tier und auch f√ľr den Artenschutz geleistet. F√ľr den Artenschutz in den betroffenen Gebieten wird er auch nichts leisten. Wie sagt Frank Albrecht:" Also, warum soll EndZOO m√∂gliche Millionen in einen mehr als uneinsichtigen Unrechtsstaat finanzieren, der die Rechte ihrer Bev√∂lkerung mit F√ľssen tritt." Hier verquickt er Politik mit Artenschutz. Wird dies gemacht, kann es keine Artenschutzarbeit geben. Offensichtlich will er das auch nicht.
(15.11.2012, 18:24)
Jolantha Belik:   Tao Tao wurde auf die Auswilderung in einer besonderen, semi-wilden Umgebung seit seiner Geburt vorbereitet und wurde im Oktober 2012 ausgewildert. Man braucht nur ein bisserl danach suchen ...

Zu Xiang Xiang, der Panda hatte den Sender vermutlich bei der Rauferei mit anderen Pandas verloren, man wu√üte drei Monate lang nicht, wo er war, bis man seinen Kadaver entdeckte. Das kann man nat√ľrlich auch als "seinen Tod verheimlichen" interpretieren. Weshalb wurde ein Panda, der in menschlicher Obhut aufgewachsen ist, denn √ľberhaupt ausgewildert? Genau das selbe Muster wie beim Auswildern des Orcas aus "Free Willy": es waren die Tiersch√ľtzer, die sich ja selber immer als wer wei√ü welche Experten deklarieren, die ein derartiges Theater aufgef√ľhrt haben, bis man dann ein Tier in die Wildnis schickte ...

Dass Auwilderung und Wiederansiedlung bei verschiedensten Rassen funktionieren kann, zeigt sich an zahlreichen Beispielen, an denen auch der Tiergarten Schönbrunn beteiligt ist. Richtig vorbereitet kann das auch beim Großen Panda klappen. Es ist aber sehr aufwendig und kostet ein kleines Vermögen. Allerdings nicht in Chengdu, dort ist es alleine von den gegebenen Räumlichkeiten (und von den finanziellen Möglichkeiten) her nicht möglich, sondern in Wolong, der großen Konkurrenz zu Chengdu. Da ist es klar und verständlich, dass Chengdu-Mitarbeiter meinen, sowas wäre nicht realisierbar.

Damit sind wir wieder beim Anfang der Diskussion, dem Unterschied zwischen Chengdu und Wolong und was ist nun tats√§chlich mit Wolong gemeint. Zuerst mal, Wolong, genauer gesagt, das Wolong Naturreservat, ist drei Autostunden von Chengdu entfernt, in einer schwer erreichbaren Tal in den Bergen. Das w√ľrde ich nicht gerade als "in der N√§he" von Chengdu bezeichnen. In diesem Naturreservat gab es bei Hetaoping in der Gemeinde Wolong eine, wenn nicht DIE Pandazucht- und Forschungsstation samt Krankenhaus, in dem auch verletzte freilebende Pandas aus dem ganzen Land, die von der Bev√∂lkerung gefunden wurden, wieder gesund gepflegt wurden. Das Naturreservat Wolong wird vom CCRCGP (= China Conservation and Research Center for the Giant Panda) mitverwaltet. Die Pandastation, in den Medien nur "Wolong" genannt, da eh jeder wei√ü, was damit gemeint ist, wurde durch das Erdbeben am 12. Mai 2008 total zerst√∂rt, das Epizentrum des Bebens lag nur wenige Kilometer von der Panda-Station entfernt. Damals wurden die Pandas aus Wolong in die damals schon bestehende Dependance des CCRCGP in Bi Feng Xia, wenige Kilometer von Ya'an und rund 150km s√ľdlich von Chengdu entfernt, gebracht. Um alle Pandas dort unterbringen zu k√∂nnen, wurden zahlreiche transportable H√§user in BFX aufgestellt. BFX ist derzeit die gr√∂√üte Station, in der Pandas in menschlicher Obhut gehalten werden. Nach BFX werden auch alle jene Jungtiere aus dem Ausland als "R√ľckkehrer"-Pandas gebracht, deren Eltern aus Wolong stammen, somit auch Fu Long und Fu Hu.

Inzwischen wurde die zerst√∂rte Station in Wolong wieder aufgebaut und zwar in der N√§he von Hetaoping eine Auswilderungs-Trainings-Station und in der N√§he von Gengda das sogenannte Neue Wolong, in das erst vor kurzem einige Pandas aus BFX gebracht wurden. In der Trainingsstation kommen die Pandababys in einer semi-wilden Umgebung zur Welt, sie werden von den M√ľttern aufgezogen, die Mitarbeiter greifen nur ein, wenn es nicht anders geht und das Leben von Mutter und Kind gef√§hrdet w√§re. Die Babys haben auch keinerlei Kontakt zu Menschen. Sowas gibt es in Chengdu nicht!

Es gibt noch in einer anderen Provinz eine kleine Zuchtstation, unabhängig von Wolong und Chengdu, dort läuft auch alles total anderes ab und falls in Beijing wieder mal ein Jungtier zur Welt kommen sollte und mit dem Baby etwas ist, dann wird es nach BFX oder ev. nach Wolong geschickt. Ergo ist die Aussage "Zucht in Wolong ist ebenfalls nicht anders, als in Chengdu oder sonst wo in China" ein ziemlicher Schmarrn.






(15.11.2012, 13:08)
Peter Lohse:   Ich habe vor einigen Jahren mal einen Bericht gelesen nach dem der Gr. Panda auf Grund seiner geringen Vermehrungsrate und seiner spezialisierten Lebenswiese, sowieso √ľber kurz oder lang zum Aussterben verurteilt ist. Auch ohne die Eingriffe des Menschen in seinen Lebensraum.
Also machen wir doch Hr. Albrecht und seinen Endzoo gl√ľcklich und stellen die Nachzucht mit sofortiger Wirkung ein und lassen die Art einfach von der Erde verschwinden.
Wie Schädlich sollche Erhaltungzuchtprogramme sind hat grade mal wieder Wolfdrei in seinen Bericht gezeigt, wo es heist das jetzt wieder 7000 ja genau Siebentausend weiße Orix in den Arabischen Ländern leben. Eine Tierart die vor Jahren am Rande der Ausrottung gestanden hat.
Mir ist durchaus Bewu√üt das die Zerst√∂rung der nat√ľrlichen Lebenr√§ume in China ein gro√ües Problem darstellen, aber versuchen SIe mal die Chinesen darauf aufmerksam zu machen. SIe werden bei den Meisten nur auf Unverst√§ndnis treffen.Solange der Gedanke des Naturschutzes sich wesenlich langsamer in der dortigen Gesellschaft ausbreite wie die Gier nach Wirtschaftswachstum, wird es in 20 oder 30 Jahren kaum noch etwas geben was man dort sch√ľtzen kann.
(15.11.2012, 12:50)
Frank Albrecht:   @Jolantha Belik
Also doch nicht ausgewildert.
Denn erst schrieben Sie: "...hat bereits das erste Jungtier ausgewildert"
Heute schreiben Sie: "...wie er f√ľr die Auswilderung trainiert wurde"
Hat "ausgewildert" (also wurde ausgewildert), ist ein großer Unterschied zu "wird zur Auswilderung trainiert" (also noch nicht ausgewildert).
Zu Xiang Xiang. Mit "Dumm gelaufen", machen sie es sich zu einfach.
Lesen Sie bitte den Artikel. Hier heisst es: "Forscher gelangten danach zur √úberzeugung dass er sich NACH einem Kampf mit wilden Pandas zur√ľckgezogen hatte und dann zu Tode st√ľrzte. Xiang Xiangs Tod wurde von den streng kontrollierten staatlichen Medien drei Monate lang geheim gehalten." Auch heisst es: "Wilde Pandas sind auf der Hut und darauf vorbereitet, st√§nding ihre Umgebung zu √ľberwachen. Die Gefangenschaft t√∂tet diese Sinne ab. Ihr Leben ist vorherbestimmt. Sie sind gelangweilt und haben keinen Grund, ihren Verstand einzusetzen. Es ist wie im Gef√§ngnis....Tats√§chlich ist eine wachsende Anzahl an Experten der Meinung, dass die Auswilderung dieser sozial-behinderten Tiere grausam ist.
‚ÄėEs ist, als ob man ein Kind in einem Wandschrank aufzieht und es mit 15 in die Welt entl√§sst‚Äô, f√§hrt Dr. Bexell fort. ‚ÄėDie Auswilderung von in Gefangenschaft geborenen Pandas ist zur Zeit weder realisierbar noch ethisch."
Und Frau Bexell ist Expertin.
Ihr Zitat: "Sie haben keine Idee, was man √ľberhaupt unter "Wolong" versteht, stimmts?" Doch schon. Denn es gibt das "Wolong Reservat" in der N√§he von Chengdu (in Provinz Sichuan), wo geboren und gehalten wird und die "Chengdu Zuchtstation" in Chengdu (Provinz Sichuan), wo ebenfalls geboren und gehalten wird.
Oder was meinen Sie?
(15.11.2012, 08:02)
Jolantha Belik:   Das Panda-Jungtier ist der 26 Monate alte Panda-Bub Tao Tao. Es gibt hunderte Medien-Berichte √ľber ihn, selbst im Fr√ľhst√ľcksfernsehen wurde dar√ľber berichtet, wie er f√ľr die Auswilderung trainiert wurde. Hier ein Bericht √ľber ihn von der BBC:
http://www.bbc.co.uk/news/world-asia-china-19920462

Xiang Xiang, der erste ausgewilderte Panda, ist bei einer Rauferei mit anderen Männchen vom Baum gefallen und hat sich tödliche Verletzungen zugezogen. Solche Unfälle passieren hin und wieder. Das ist zwar sehr traurig, aber es fällt schlicht und einfach gesagt in die Kategorie "dumm gelaufen".

Die Situation der freilebenden Pandas hat sich dramatisch verschlechtert? √úber welche Dekade sprechen wir da?

Die Zucht in Wolong ist nicht anders als in Chengdu oder sonst wo in China?? Sie haben keine Idee, was man √ľberhaupt unter "Wolong" versteht, stimmts? Ich empfehle dringend mal etwas zu 12. Mai 2008, CCRCGP, Hetaoping, Gengda, Wolong Neu und Bi Feng Xia nachzulesen. Danach diskutiere ich gerne √ľber die Unterschiede der jeweiligen Zucht.

@Bj√∂rn: ich bem√ľh mich doch eh schon so :-)
(15.11.2012, 01:04)
Frank Albrecht:   @Jolantha Belik
1. Geht es um die Gesamt-Situation der Pandas. So steht es auch in der EndZOO-Pressemitteilung und im englischen Artikel. Sie sollten also den Artikel lesen.
2. Ist also die fragw√ľrdige Zucht in Wolong ebenfalls nicht anders, als in Chengdu oder sonst wo in China.
3.W√ľrde ich gern von ihnen den Namen des ausgewilderten B√§ren wissen. Sie wissen schon, was aus dem ersten ausgewilderten B√§ren geschehen ist?
Zu Eisbären: Eine Eisbärenanlage kann nie artgerecht sein, dass zeigte sich bereits an der alten Wiender Anlage, die ja auch artgerecht war (weil es Geburten gab) und den verhaltensgestörten Eisbären in Wien.
@Ronny - Was n√ľtzt es Pandaw√§lder anzupflanzen, wenn die Chinesen den Lebensraum weiter zerst√∂ren und das Leihgeld der reichen Industriezoos f√ľr die Handaufzucht und anschlie√üenden Bespa√üung ihrer Touris verschwenden.
Trotz mehr als 3 Millionen Sch√∂nnbrunn-Euros hat sich die Situation der freilebenden Pandas dramatisch verschlechters. Also, warum soll EndZOO m√∂gliche Millionen in einen mehr als uneinsichtigen Unrechtsstaat finanzieren, der die Rechte ihrer Bev√∂lkerung mit F√ľsen tritt.
(14.11.2012, 09:59)
Bj√∂rnN:   Leute, kann man nicht zumindest den Versuch unternehmen, sachlich zu diskutieren, ohne gleich polemisch zu werden?
(14.11.2012, 09:55)
Jolantha Belik:   Danke Ronny, h√§tt' ich ganz vergessen und auch, dass EndZOO jedes Jahr, seit Yang Yang und Long Hui in Wien sind, ein mehrt√§giges Seminar zu Umwelt- und Artenschutz, moderne Zootierhaltung, Tiertraining und veterin√§rmedizinische Fortbildung gemeinsam f√ľr die Chinesen organisiert und finanziert. Das Seminar findet abwechselnd in China und im darauf folgenden Jahr dann in √Ėsterreich statt. Beim letzten Seminar wurden auch (funktionierende!) Auswilderungsprojekte von verschiedenen B√§renarten vorgestellt etc., etc. ... ups, da muss ich jetzt etwas verwechselt haben, das macht ja der Tiergarten Sch√∂nbrunn (als Teil das Vertrages mit China) und nicht EndZOO. EndZOO kritisiert ja nur, aktive Mitarbeit, um etwas zu verbessern, ist bei EndZOO wohl ein Fremdwort.
(14.11.2012, 09:44)
Ronny:   ...und ENDZOO hat nat√ľrlich unl√§ngst Millionen von Euros f√ľr In-situ-Projekte gespendet und Herr Albrecht war pers√∂nlich im Lande, welches vom chinesischen Regime beherrscht wird, und hat Bambusw√§lder angepflanzt, Wilderer vertrieben und kleine Pandas bespasst.
(14.11.2012, 08:26)
Jolantha Belik:   Und au√üerdem und √ľberhaupt, woher will EndZOO wissen, dass die neue Eisb√§renanlage, an der nach wie vor gebaut wird und von dem bisher nur das Fundament und die unterste Ebene zu sehen ist, nicht artgerecht sein wird?
(13.11.2012, 22:42)
Jolantha Belik:   Wenn EndZOO schon sowas ver√∂ffentlicht, dann sollte der /die Zust√§ndige - wer auch immer in dem Verein daf√ľr zust√§ndig ist - eine ordentliche Tachtl bekommen, denn sowas von schlecht recherchiert, ist einfach nur zum Genieren, das findet man nicht oft. Die Wiener Pandas haben nix, null, niente, nada mit Chengdu zu tun! Die Wiener Pandas kommen aus Wolong und nicht aus Chengdu. Da ist eine vollkommen andere Regierungsstelle etc. daf√ľr zust√§ndig.

Was Chengdu und deren zust√§ndige Regierungsstellen mit den Leihgeb√ľhren machen, geht Sch√∂nbrunn und Dr. Schratter absolut nix an.

Übrigens, Wolong bzw. das Neue Wolong, das statt dem total zerstörten Wolong neu errichtet wurde, hat bereits das erste Jungtier ausgewildert und etliche Bambuswälder, die beim Erdbeben zerstört wurden, auch schon aufgeforstet - das fällt nicht unter Artenschutz??
(13.11.2012, 22:28)
Frank Albrecht:   Pandazucht Tiergarten Sch√∂nbrunn: Regimefinanzierung statt Artenschutz?
EndZOO fordert Stellungnahme von Zoodirektorin Schratter

Wien - Vor zwei Wochen ver√∂ffentlichte die englische Tageszeitung ‚ÄěThe Mail on Sunday‚Äú einen kritischen Bericht √ľber die weltweite Zucht von Gro√üen Pandas. Darin berichten zwei langj√§hrige wissenschaftliche Mitarbeiter der chinesischen Zuchtstation Chengdu, dass das chinesische Regime mit dem Verleih von Pandas an ausl√§ndische Zoos Millionen unter dem Deckmantel des Artenschutzes verdient und dieser somit eine einzige ‚ÄěIrref√ľhrung der internationalen √Ėffentlichkeit‚Äú ist. Noch schlimmer, die Zucht von Pandas in Gefangenschaft bedrohe, so die Biologen weiter, sogar die letzten wildlebenden Panda-Best√§nde. Denn die Millionenzahlungen der ausl√§ndischen Zoos werden nicht in den Erhalt der immer st√§rker schrumpfenden Lebensr√§ume investiert. EndZOO-√Ėsterreich verlangt von der Sch√∂nbrunner Zoodirektorin Schratter, noch vor Abschiebung von Panda-Nachwuchs FU HU nach China, nun eine Stellungnahme zu diesem englischen Bericht.

‚ÄěWir sind sicher, dass Zoodirektorin Schratter seit Jahren wusste, dass das ganze Panda-Zuchtprogramm eine einzige Farce und eine riesige Irref√ľhrung der √Ėffentlichkeit ist. √Ėsterreich hat das Recht, zu erfahren, wie viel Sch√∂nbrunn j√§hrlich f√ľr FU HU¬īs Eltern an das chinesische Regime zahlt‚Äú, so EndZOO-Sprecher Frank Albrecht. ‚ÄěDer Skandal ist, dass Sch√∂nbrunn nicht nur f√ľr die Panda-Leihgabe Steuergelder verschwendet, sondern auch f√ľr viele andere Projekte, wie z.B. millionenteure und nicht artgerechte Eisb√§rengehege.‚Äú

(13.11.2012, 17:36)
Jolantha Belik:   Unser kleines Baby Monster hat am 6. November 2012 Wien verlassen und ist am 8. Nov 2012 wohlbehalten in Bi Feng Xia angekommen. Fotos und ein Video von Fu Hus Ankunft siehe:

http://www.zoobesuche.at/2012/11/bi-feng-xia-fu-hu-wollte-nicht/

Mama Yang Yang geht es gut, sie hat - wie schon bei Fu Long - nicht nach ihrem Spr√∂√üling gesucht, ich hatte den Eindruck, dass sie froh ist, endlich mal Ruhe von Fu Hu zu haben. Sie wird jetzt wieder mit Long Hui vergesellschaftet, die beiden vertragen sich nach wie vor gut, sie sind tags√ľber stundenweise in der Au√üenanlage zusammen.
(12.11.2012, 22:10)
WolfDrei:   --und der zweite Panda im 2. Gehege
(25.09.2012, 18:16)
WolfDrei:   Einer der Pandas in Beauval in ca 4 m H√∂he bei fast 30¬įC.
(25.09.2012, 18:14)
Jolantha Belik:   Das Baby von Mei Xiang in Washington ist heute gestorben, es wurde nur eine Woche alt. :-(( RIP, kleines Zwergerl!
(23.09.2012, 18:26)
Jolantha Belik:   Das Baby von Bai Yun in San Diego ist ein kleiner Bub, es wiegt schon 1,8 kg und der Kleine beginnt schon, die Augerl zu √∂ffnen. :-)
(17.09.2012, 14:43)
Jolantha Belik:   Heute Nacht (16. September 2012 um 22:46 Uhr Lokalzeit) hat Mei Xiang im National Zoo in Washington ihr zweites Panda-Baby zur Welt gebracht:

http://pandanews.wordpress.com/2012/09/17/washington-baby-ist-da/

Ich freu mich riesig dr√ľber, Mei Xiang kann nun nicht nach China zur√ľck geschickt und gegen ein "geb√§rfreudigeres" Weibchen ausgetauscht werden. Das Baby bleibt laut Vertrag vier Jahre.
(17.09.2012, 14:40)
Henry Merker:   @Jolantha:
Ach so ist das; da hast du nat√ľrlich Recht.
(05.08.2012, 15:28)
Jolantha Belik:   @Jonas: das ist toll, die Anlage schaut gut aus, wobei mir pers√∂nlich (und wohl auch den Pandakindern) Geb√ľsche zum verstecken und ein gro√ües, hohes Kletterger√ľst zum Spielen fehlt. K√∂nntest mich bitte per mail kontaktieren.
(05.08.2012, 12:09)
Jonas Homburg:   Ich h√§tte da auch ein paar Aufnahmen von der Pandaanalge, ich fotografiere die Gehege grunds√§tzlich n√§mlich mit. Dieses Bild sollte die rechte Au√üenanalge gut zeigen.
(05.08.2012, 11:10)
Jolantha Belik:   Bai Yun, 21 Jahre alt, hat am 29. Juli 2012 ihr 6. Panda-Baby zur Welt gebracht. Bai ist damit die zweit√§lteste Panda-Mama in menschlicher Obhut. Baby und Mama geht es gut, sie werden weiterhin rund um die Uhr √ľberwacht, das Kleine hat eine kr√§ftige Stimme und trinkt brav. Solange das so bleibt, wird das Baby bei der Mama gelassen.
Die Pandacam ist derzeit meist auf die Geburtsbox geschaltet:
http://www.sandiegozoo.org/pandacam/
(05.08.2012, 00:26)
Jolantha Belik:   Henry, nat√ľrlich kenne ich diese Bilder, aber ich kann nicht einfach Bilder f√ľr meinen Pandablog aus dem Internet nehmen, ohne dass ich die schriftliche Genehmigung vom Fotografen habe. Die zoochat Fotos stammen aus M√§rz, es hat bisher keine Kontaktaufnahme geklappt ...
(05.08.2012, 00:11)
Henry Merker:   "...@WolfDrei: mich interessiert vor allem die Pandaanlage selber, da gibt es insbesondere von der Au√üenanlage + Infotafeln kaum gute Fotos. Ich sag schon mal Danke sch√∂n!...."

Jolantha Belik; Beitrag vom 04.08.2012 aus dem Thread: "Zoologische Fauxpas"

Hast du schon die Bilder gesehen, die auf Zoochat eingestellt worden sind?

http://www.zoochat.com/gallery/beauval-zoo

Hier sind ein paar Aufnahmen zu sehen, deren Qualit√§t ich pers√∂nlich als sehr brauchbar ansehen w√ľrde.
(04.08.2012, 22:50)
Regina Nieke:   Schlechte Nachrichten: Das Pandababy ist an einer Lungenentz√ľndung gestorben:
http://www.welt.de/newsticker/news2/article108257845/Panda-Baby-in-japanischem-Zoo-nach-nur-einer-Woche-gestorben.html

(11.07.2012, 08:29)
Jolantha Belik:   Shin Shin und ihr einen Tag altes Zwergerl, ich sch√§tz, es d√ľrfte um die 150 Gramm herum wiegen. (Foto: Ueno Zoo)
(06.07.2012, 13:31)
Jolantha Belik:   Ja, Shin Shin (aka Sing Sing) hat in der Nacht zum 5.7.2012 ihr erstes Pandababy bekommen und zwar ohne zus√§tzlicher k√ľnstlicher Besamung! Papa ist Ri Ri, beide (6 und 7 Jahre alt) leben seit dem Fr√ľhjahr 2011 im Ueno Zoo. Mama und Baby sind wohlauf. Hier ist es einen halben Tag alt, wer noch nie ein neugeborenes Pandababy schreien geh√∂rt hat, sollte sich das unbedingt anh√∂ren. :-)
http://www.youtube.com/watch?v=4IwfacvoeSY
(06.07.2012, 12:01)
WolfDrei:   Laut "Berliner Zeitung" gab es im Ueno-Zoo/Tokyo erstmals nach 25 Jahren eine Panda-Geburt
(06.07.2012, 08:19)
Holger Wientjes:   Wo liegen denn die Unterschiede bei den Besuchsgruppen ?
(05.02.2012, 16:00)
Jolantha Belik:   @ Sacha: Ich habe ja auch nichts von "automatisch" geschrieben. Schau Dir bitte die aktuellen Panda-Haltungen an, kein Zoo ist so bescheuert und gibt nach zehn Jahren seine Goldesel wieder her und verzichtet auf diese Einnahmenquelle.
Bei den Sponsoren geht es ja nicht nur darum, ein Geb√§ude hin zu stellen sondern auch um Gelder f√ľr den laufenden Betrieb und Forschung etc. etc. (Beispiele: Atlanta und National Zoo)

Wie auch immer, in Wien hatten wir ja nur knapp drei Wochen auseinander ein Elefanten-Baby und das (zweite) Panda-Baby. Es SIND unterschiedliche Besuchergruppen und es sind jetzt nach eineinhalb Jahren noch immer unterschiedliche Besuchergruppen.
(05.02.2012, 13:28)
Sacha:   Meines Wissens ist es nicht automatisch so, dass die Vertr√§ge verl√§ngert werden. Und selbst wenn verl√§ngert wird, w√ľrde das ja dann eher gegen die Pandas sprechen, weil es sie damit noch teurer macht.
Dass hier andere Bed√ľrfnisse bez√ľglich Platz, Futter und Betreuung vorliegen, wurde ja gar nicht in Frage gestellt. Ist doch klar. Es ging einzig um die Kosten.
Und dass Pandas ein VOLLKOMMEN anderes Publikum ansprechen stimmt sicher nicht. Es ist - mehrheitlich - bei beiden ONB.
Zu guter letzt: "F√ľr Elis r√ľhrt kaum noch wer nur den kleinen Finger". Bitte, Jolantha: Schau z.B. mal nach Z√ľrich, da wird die neue Elefantenanlage zum weitaus gr√∂ssten Teil durch Sponsoren finanziert. Ebenso viele Anlagen, die k√ľrzlich in den USA entstanden sind und noch entstehen werden. Basel plant eine Vergr√∂sserung, die wird kaum nur von der √∂ffentlichen Hand bezahlt werden usw., usw., usw.

(04.02.2012, 23:16)
Jolantha Belik:   Nach zwehn Jahren werden die Pandas ja auch nicht zur√ľck gegeben sondern die Vertr√§ge verl√§ngert. Nicht zu vergessen sind neben der j√§hrlichen Leihgeb√ľhr die monatlichen Kosten f√ľr die Bambuslieferungen. Die Tierchen mampfen ja nicht irgendeinen Bambus, der irgendwo im Garten hinterm Haus w√§chst. Pandas oder Elis, was ist das f√ľr eine Frage? Da sind vollkommen andere Bed√ľrfnisse bez√ľglich Platz, Futter- und Betreuungskosten. Zudem sprechen Pandas ein vollkommen anderes Publikum an als Elis. Zur Frage bez. warum haben sie f√ľr Pandas Geld und f√ľr Elis nicht? Heutzutage findet man f√ľr Pandas relativ leicht einen Sponsor, f√ľr Elis r√ľhrt kaum noch wer nur den kleinen Finger ...
(03.02.2012, 17:55)
Sacha:   @Mel: Rechnen wir doch mal zusammen. Pandapaar √† mindestens 1 Mio. f√ľr 10 Jahre = 10 Millionen US-Dollar. Dann hat man aber erst mal die Tiere, aber noch keine Anlage gebaut! Sprich: Mit dem Geld kann man in Kanada - wo die Baukosten mit ziemlicher Sicherheit (nimmt man die Kosten Einfamilienh√§user als Massstab) nicht so hoch sind wie in D oder gar in der Schweiz - schon eine ordentliche (funktionale!) Elefantenhalle hinstellen. Es muss ja nicht wie in Kopenhagen das Werk eines Stararchitekten sein. Vom Aufwand her (Futter, tier√§rztliche Betreuung, Besucheraufsicht usw.) fehlen mir allerdings Vergleichszahlen.

Grosse Pandas ziehen bei ONB grundsätzlich noch etwas mehr als Elefanten, da stimme ich zu. Aber sobald es Nachwuchs gibt, bin ich mir da nicht mehr so sicher, wer von den beiden obenauf schwimmt.

Dass es in Kanada kalte (und lange) Winter gibt, wird wohl kaum einer bestreiten (Ich erinnere mich an Fotos, wo Besucher sich mit Langlaufski durch den Toronto Metrozoo bewegten). Daf√ľr hat Toronto aber auch Platz zum versauen. Gerade im Hinblick auf die Zuchtbem√ľhungen in Kanada (aber auch in den USA) ein beachtenswerter Faktor. Eine einfache grosse, aber gut isolierte Halle (Tageslicht inklusive) statt der Pandas (und das sage ich als Panda-Fan) f√§nde ich erstrebenswerter. Als Typus stelle ich mir die Anlage in Beauval (Frankreich) vor.

Und nur so zur Info: Es gibt Elefantenhaltungen in Europa, die n√∂rdlicher als Toronto liegen und nicht so viel Platz √ľbrig haben.

Zu guter letzt ein weiterer Punkt pro Elefanten: Der Zoo m√ľsste sie im Gegensatz zu den Pandas nicht nach 10 Jahren wieder zur√ľckgeben...
(03.02.2012, 15:59)
Michael Mettler:   @Sacha: Vielleicht hast du dir schon selbst die Antwort geliefert - Pandas kann man auch im Winter ganzt√§gig drau√üen zeigen.
(03.02.2012, 15:18)
Mel:   Ich w√ľrde mal sagen, der Gro√üe Panda ist doch eine ganz andere Kategorie von Publikumsrenner als Elefanten und die Aufwendungen zur Schaffung einer guten Anlage inklusive Stallungsgeb√§ude (w√ľnschenswert w√§re f√ľr den Besucher begehbar) doch um einiges geringer als f√ľr eine entsprechende Elefantenhaltung. Was aller Dings die Laufenden Kosten im Vergleich betr√§gt (inkl. Leihgeb√ľhr) w√ľrde ich die Pandas da dann doch eher h√∂her ansiedeln.
(03.02.2012, 15:12)
Sacha:   Die Pandas haben die auch bitter n√∂tig, da sie mit der Elefantenhaltung aufh√∂ren wollen und damit einen wichtigen "Publikumsrenner" verlieren.

Merkw√ľrdig finde ich nur, dass man f√ľr die Pandas Geld aufwerfen kann, aber nicht f√ľr ein ger√§umiges Elefantenhaus (lange Winterzeit), zumal die Pandas ja nur als Leihgabe zu bekommen sind.
(03.02.2012, 14:50)
Klaus Sch√ľling:   Toronto bem√ľht sich um Gro√üe Pandas.
Nächste Woche ist der kanadische Premierminister in China, da könnte es schon offiziell werden ...
(03.02.2012, 12:37)
Sacha:   Gratulation an Beauval, dass Sie den Deal unter Dach und Fach gebracht haben. Und ich freue mich, dass meine Skepsis (siehe Post vom 12. 12. 2011) hier unbegr√ľndet war. (In solchen F√§llen hat man gern Unrecht;))
(16.01.2012, 09:30)
Jolantha Belik:   Die Gro√üen Pandas sind heute um 17:40 Uhr nach einem 11-st√ľndigen Flug und einer insgesamt 17-Stunden langen Reise wohlbehalten in Beauval angekommen. Habt eine sch√∂ne Zeit in Frankreich, Huan Huan & Yuan Zi!
(15.01.2012, 22:20)
Jolantha Belik:   Der Termin f√ľr die gro√üe Reise steht nun fest, die dreij√§hrigen Pandas Huan Huan und Yuan Zi kommen am 15. J√§nner 2012 mit dem FedEx Panda Express von Chengdu in den ZooParc de Beauval.
(11.01.2012, 01:09)
Jolantha Belik:   @Werner: sorry, ich habe das anscheinend hier noch nicht mit Nachdruck vertreten (hab nicht dran gedacht, da es in Pandakreisen ohnehin allseits bekannt ist), dass ich absolut gegen die Trennung mit 4-6 Monaten bin, auch gegen die ‚Äěerzwungene‚Äú Trennung mit 18 Monaten, wie es in den amerikanischen Zoos betrieben wird. Wenn die Mutter das Jungtier nimmer in ihrer N√§he haben will, zeigt sie es ohnehin.

Ich sehe auch die Zwillingsaufzuchten sehr kritisch. Die Pandamutter zieht normalerweise nur ein Jungtier auf. Das Erstgeborene Baby wird der Mutter w√§hrend der Geburtsphase weg genommen. Zudem m√ľssen beide Babys zum √úberleben Kolostrum trinken. Dieses muss bei der Mutter m√ľhseligst quasi Tr√∂pfchenweise gemolken werden. Zudem ist der dauernde Austausch von den Zwillingen sowohl f√ľr die Kleinen als auch f√ľr die Mutter ein ziemlicher Stress.

Zu Auswilderung in Gefangenschaft geborener Pandas: das ist nicht so einfach wie etwa bei Habichten oder Waldk√§uzen. Ist eher vergleichbar mit B√§ren oder Orcas oder Delphinen. Das eine Pandam√§nnchen, das ausgewildert wurde, verstarb an den Verletzungen durch einen Sturz von einem Baum. So was kann passieren, wirft aber das ganze Auswilderungsprogramme um Jahre zur√ľck.

Im Auswilderungs-Trainingscamp in Wolong werden derzeit einige Pandam√ľtter bei der Geburt und Aufzucht ihrer Kinder √ľberwacht, die Kleinen haben aber keinen direkten Kontakt zu Menschen. Die Kleinen bleiben auch l√§nger bei der Mutter, damit sie von ihr m√∂glichst viel lernen k√∂nnen.

Au√üer Wien praktizieren alle anderen Zoos mit Gro√üen Pandas die k√ľnstliche Besamung ‚Äď falls sich die Tiere √ľberhaupt gepaart haben, zus√§tzlich zur nat√ľrlichen Paarung (bei San Diego wei√ü ich ad hoc nicht genau, ob und bei welchen der f√ľnf Pandakinder zus√§tzlich k√ľnstlich besamt wurde).

(16.12.2011, 22:36)
Werner Schindler:   @ Jolantha Belik: Vielen Dank, Jolantha, f√ľr die weiterf√ľhrenden Informationen. Dass die Zuchtstationen jedem offenstehen (wirklich?), ist eine erfreuliche Entwicklung.

Das mit den 200 Jungen/Jahr war mir ja auch suspekt. In dem Artikel waren, wenn auch nicht erkennbar, wohl b i s 2006 (also insgesamt, nicht in einem Jahr) 200 Geburten gemeint. Das k√§me doch etwa hin, oder? Bez√ľglich Wolong hatte ich, zur√ľckgehend auf eine Angabe des dortigen Direktors, von insgesamt 80 Geburten geschrieben, das passt doch.

Ein Knackpunkt ist die fr√ľhkindliche Trennung. Dazu hatte ich zutreffend geschrieben "zwangsweise von der Mutter isoliert". Das entspricht deiner Darstellung mit der Isolation von der Mutter im Alter von 4-6 Monaten.
Und das ist doch wohl mit allen Bestrebungen hiesiger Zoos im Hinblick auf nat√ľrliche Jungenaufzucht mit allen damit zusammenh√§ngenden Lernvorg√§ngen wirklich unvereinbar. Denk mal dran, wie kritisch du vor einiger Zeit im Fall einer in deinen Augen unzeitigen Trennung von Eisb√§rjungen von ihrer Mutter geschrieben hast.

Das hat auch mit einem anderen Kulturkreis eigentlich nichts zu tun. (Die k√ľnstliche Besamung zus√§tzlich zur nat√ľrlichen Befruchtung mal ganz weggelassen, oder wird das hier in Zoos auch schon so systematisch praktiziert?)

Gar nicht verst√§ndlich ist mir weiterhin, dass bei 20-30 Geburten j√§hrlich (das ist doch eine ganze Menge) und dem gro√üen Wissen der chinesischen Zoologen bisher keine St√ľtzung der nat√ľrlichen Population erfolgt ist (auch unter Beachtung einer erforderlichen Vorbereitungsphase). Mir ist nur etwas bekannt geworden von der fehlgeschlagenen Auswilderung eines einzelnen Tieres. Oder sind die Resthabitate alle besetzt, dann w√§re eine Auswildung nat√ľrlich ohne Habitatverbesserung/-erweiterung sinnlos. Vielleicht wei√üt du ja auch dazu etwas zum aktuellen Stand.
(15.12.2011, 21:12)
Jolantha Belik:   Also 200 Jungtiere in einem Jahr sind absoluter Unsinn. 80 Jungtiere in einer Station ebenfalls, da war wohl Wolong gemeint, dort lebten teilweise bis zu 80 Tiere insgesamt, also adulte und Jungtiere. Im Durchschnitt kommen in den Stationen zwischen 10 und 15 Tiere pro Jahr zur Welt, also in Wolong + Chengdu gesamt zwischen 20 und 30 Tiere. Mit Reproduktionswahn ist gemeint, dass den M√ľttern die Babys mit wenigen Monaten weggenommen werden, damit sie im Fr√ľhjahr bereits wieder in den √Ėstrus kommen und somit j√§hrlich ein Jungtier bekommen. Zudem wird neben der nat√ľrlichen Paarung auch eine k√ľnstliche Besamung durchgef√ľhrt, damit das Weibchen sicher tr√§chtig wird. Dennoch funktioniert das nicht immer und es kommen nicht mehr Jungtiere zur Welt. Ein aktuelles Beispiel dieses Wahns ist Washington. Mei Xiang hat bisher nur ein einziges Baby geboren (Tai Shan), sollte sie im kommenden Jahr nicht tr√§chtig werden, wird sie zur√ľckgeschickt und gegen eine "geb√§rfreudige" Pandab√§rin ausgetauscht.

Zu Taiwan: Ja, zuerst lehnte Taiwan das Geschenk ab, nur war der Bevölkerung diese politische Taktiererei zu blöd und sie setzten durch, dass Taiwan doch ja sagt.

Von der Mutter getrennt ja, aber nicht isoliert! Die Kleinen kommen in den Panda-Kindergarten und wachsen in Gruppen von 4-6 oder mehr Jungtieren gemeinsam auf. Es fehlt da aber nat√ľrlich die M√∂glichkeit, gewisse Dinge von der Mutter zu lernen. In China werden die Jungtiere im Alter von 4-6 Monaten getrennt, in den USA mit 18 Monaten und in Wien erst am Tag der Abreise nach China, da war Fu Long 27 Monate alt. Bei Fu Hu wird es auch so sein, au√üer seine Mutter will ihn fr√ľher schon los werden.

Der Einblick in die Zuchtstationen ist keineswegs abgeschottet! Jeder kann in die Zuchtstationen und man kann auch als Volont√§r mitarbeiten. Es werden nat√ľrlich auch in den Zuchtstationen immer wieder Workshops und Kurse abgehalten, sowohl national als auch international. Verschiedenste TV-Stationen berichten im asiatischen Raum immer wieder dr√ľber. Es ist wirklich alles andere als das, was man sich als Europ√§er aufgrund der hiesigen Berichterstattung vorstellt. Was nat√ľrlich schon der Fall ist, es ist ein vollkommen anderer Kulturkreis zudem man als Europ√§er erst einen Zugang finden muss bzw. gewillt sein muss, einen Zugang zu finden.

(14.12.2011, 19:28)
Werner Schindler:   Na, das waren ja jetzt doch einige n√§here Informationen, vielen Dank. Habe auch selbst mal hier und da gekuckt.

Unbestritten sind Gro√üe Pandas everybodys Darling. Chinas gr√∂√üte Charme-Offensive, sozusagen. √úber deren Einsatz aber wohl letztendlich weniger die zoologischen Fachleute, sondern politische Kader entscheiden. Ein sch√∂nes, hoffentlich auch wahres Beispiel daf√ľr ist das Staatsgeschenk von zwei Pandas an Taiwan, deren zusammengesetzte Namen das Wort "Wiedervereinigung" ergaben. Taiwan lehnte dieses Geschenk daraufhin ab.
Dass die G√ľte einer Anlage f√ľr die Panda-Zuteilung ausschlaggebend ist, bezweifle ich, Pandas sind Politik, danach Gesch√§ft. Das hat gar nichts damit zu tun, dass sich in China bestimmt viele Leute respektabel mit aller Kraft f√ľr die Pandas einsetzen.

Die Vermehrung der Pandas (vorwiegend oder fast ausschlie√ülich durch k√ľnstliche Befruchtung?) in den Aufzuchtstationen scheint nach dem wenigen, was ich bisher las, nicht mit den Bestrebungen hiesiger Zoos bez√ľglich m√∂glichst nat√ľrlicher Aufzucht kompatibel. In einem Beitrag war von einer Pandafabrik die Rede. 2006 seien √ľber 200 Junge geboren worden (das kann ich aber kaum glauben), woanders von insgesamt √ľber 80 allein in einer Station. Jolantha Belik schreibt vom Reproduktionswahn, von dem man langsam abk√§me. Wenn aber selbst jetzt nur einige ausgew√§hlte Jungtiere bei ihren M√ľttern bleiben d√ľrfen und die anderen im Alter von wenigen Monaten zwangsweise von der Mutter isoliert und handaufgezogen werden - wie soll das auf Dauer sozial kompetente Tiere mit der Chance auf Auswilderung ergeben? Das erinnert doch eher an Batteriehaltung.
Der Einblick in die Aufzuchtstationen scheint weiterhin sehr abgeschottet, dabei k√∂nnte man, wenn fachliche Belange dar√ľber entscheiden w√ľrden, doch jedenfalls vor Ort noch mehr lernen und Workshops etc dort abhalten.

Auswilderung scheint bisher auch trotz der vielen Geburten nicht erfolgt zu sein (mit Ausnahme eines bald darauf tot gefundenen Tieres). Denkbar, aber fatal w√§re nat√ľrlich, dass der Lebensraum das gar nicht mehr zul√§sst.

Wenn es um Anstehen f√ľr Pandas geht, wird angesichts des geschilderten regen Interesse vieler Zoos auch die sonst beklagte Rolle Chinas im Hinblick auf die Gef√§hrdung vieler Tierarten (egal ob Tiger, Primaten, B√§ren, Nash√∂rner, Flussdelfine, vogelfreie Landschaften etc.) anscheinend recht schnell hintangestellt.
√Ąpfel und Birnen verglichen, oder doch nicht? Ich wei√ü es selbst nicht, aber als Natursch√ľtzer ist mir bei dem Panda-Handel nicht wohl. Den normalen Zoo-Besucher werden diese Gedanken beim Anblick eines s√ľ√üen Pandasbabys wenig befallen, aber in diesem Forum ist eine differenziertere Diskussion - √ľber die Grund-Info hinaus, welcher Zoo als n√§chster Pandas erh√§lt - m.E. angemessen und wird ja auch gef√ľhrt.




(14.12.2011, 17:03)
Jolantha Belik:   Nachtrag zum Seminar mit den Chinesen, heuer fand das Seminar im September in Wien statt. Hier ein Auszug aus dem Bericht auf der Website des Tiergartens:

"26. September 2011
Der Tiergarten Sch√∂nbrunn lud vom 13. bis 24. September zum "Nature Conservation Management Seminar". Im Zuge der Panda-Kooperation verpflichtete sich der Tiergarten unter anderem zu diesem j√§hrlich stattfindenden Wissensaustausch. Daf√ľr reisten 14 Mitarbeiter der China Wildlife Conservation Association, der State Forestry Administration sowie von Naturreservaten jener Provinzen, in denen noch Gro√üe Pandas leben, nach Wien. Am Programm standen der Besuch des Tiergartens und nat√ľrlich der Pandafamilie, Vortr√§ge zu Wiederansiedlungsprojekten, Ausfl√ľge zu Nationalparks in √Ėsterreich, aber auch Kulturelles. Die Hoffnung bei der Rettung der Gro√üen Pandas liegt in der Errichtung von Panda-Naturreservaten und Migrationskorridoren zwischen den bereits bestehenden Reservaten. Diese werden von lokalen Panda-Rangern betreut, die vom Tiergarten Sch√∂nbrunn in Kooperation mit den √∂sterreichischen Nationalparks im Zuge dieser Veranstaltung geschult werden."
(14.12.2011, 03:13)
Jolantha Belik:   zu Berlin: Solange Berlin nicht eine entsprechend teure supermoderne neue Anlage hinstellt, werden die Chinesen nicht mal im Traum dran denken, Berlin Pandas anzuvertrauen.

zur Verwendung der Leihgeb√ľhren und Kooperation mit den Zoos (ich kenne da die Situation mit Wien und San Diego): lt. Vertrag gibt es mit den Wienern jedes Jahr ein mehr-t√§giges Seminar, abwechselnd in China und im Jahr drauf in Wien. Da geht es um allgemeinen Infoaustausch, Schulung von Pflegern und Tier√§rzten, Haltungsbedingungen, Umweltschutz allgemein, Aufforstung neuer Bambusplantagen, seit einigen Jahren werden auch andere B√§ren-Experten eingeladen, die √ľber Auswilderungsprojekte berichten, etc. etc.. Mit den Geldern werden auch f√ľr Wolong und Bifengxia medizinische Ger√§te angeschafft, Wohnm√∂glichkeiten f√ľr die Mitarbeiter, Unterst√ľtzung der Kantine etc. etc. mitfinanziert. Auch das aktuelle Vorbereitungscamp f√ľr eine Auswilderung bei Wolong geh√∂rt dazu. Mit San Diego gibt es regelm√§√üig Austausch von Mitarbeitern, gemeinsame Studien etc. - Warum wohl steht da kaum was dr√ľber in den Medien? Die Zoos berichten regelm√§√üig auf ihren Websites dr√ľber, nur die Medien greifen das Thema nicht auf. Ist ja auch nicht spektakul√§r genug. Zudem w√§re es schwierig, etwas Positives, das die Chinesen machen, wie sonst bei jeder Berichtserstattung √ľblich mit Tibet und den Menschenrechtsgschichten in Zusammenhang zu bringen ...

In den letzten Jahren, besonders seit dem Erdbeben, hat ein Umdenken eingesetzt. Man geht jetzt langsam aber sicher weg vom Reproduktionswahn der vergangenen Jahre, heuer d√ľrfen etwa einige ausgew√§hlte Pandababys l√§nger bei der Mutter verbleiben, man mischt sich weniger in die Interaktion Mutter-Kind ein. Selbst in Chengdu sind die Babys (sonst √ľblich ab 4 Monaten!) nimmer alleine mit den Pflegern im Kindergarten. Da ist jetzt auch ein Pandaweibchen dabei. Sie ist eine Supermama im wahrsten Sinne des Wortes. Die S√ľ√üe k√ľmmert sich nicht nur um ihre eigene Tochter, sondern auch um die sechs anderen Zwergerl.

Es sind oft nur Kleinigkeiten, die eine stete Weiterentwicklung zeigen. Man ist halt drauf gekommen, dass Zucht alleine zu wenig ist, den Tieren muss es auch gut gehen z.B. als vor etlichen Jahren Mei Sheng aus San Diego nach China gebracht wurde, durfte er zwar von seiner amerikanischen Betreuerin begleitet werden. Doch beim Eingang der Quarant√§nestation hie√ü es ‚ÄěDanke, das war‚Äôs ‚Ķ‚Äú, die T√ľr ging zu und der Pandabub war alleine in einer fremden Umgebung, mit einer Sprache/Kommandos, die er nicht verstand etc. etc., sie durfte nimmer zu ihm. Als 2009 unser Fu Long nach China gebracht wurde, bleib seine Betreuerin drei Wochen dort. Und in Edinburgh bleibt der chinesische Pfleger sogar vier Wochen.

Unabh√§ngig von der Diskussion, was Pandas kosten und wie weit ein Zoo daf√ľr geht, eines muss ich schon sagen, Gro√üe Pandas sind etwas ganz Besonderes. Ich kenne kein anderes Tier, das derart viel Ruhe und Zufriedenheit ausstrahlt, und das Jung und Alt, egal wie grantig die Leute zur Anlage hin gehen, wirklich jedem ein L√§cheln aufs Gesicht zaubert. Und da ist es egal, ob die Pandas schlafen, fressen, herumlaufen oder mit einander spielen. Es ist auch egal, ob es adulte Tiere sind oder ein Pandababy. Pandababys haben halt zus√§tzlich noch den Babyfaktor ‚Ķ wenn jemand die Chance hat, einen Zoo zu besuchen, der Pandas h√§lt, unbedingt anschauen! Aber nicht nur eine Minute, sondern wirklich l√§nger beobachten. Und dann versteht man vielleicht, warum die Zoos so narrisch auf Pandas sind ...
(14.12.2011, 01:08)
Henry Merker:   @Michael Mettler:
Nach dem Ableben von BaoBao wird es keine neuen Pandas in Berlin geben. Gerade wegen der Leihgeb√ľhren.
(13.12.2011, 22:06)
Michael Mettler:   @Werner Schindler: Wenn der Tourismus ein Faktor f√ľr die "Anmietung" sein sollte, k√§men durchaus nicht nur Metropolen in Frage, sondern auch jede andere touristisch interessante (oder aufzubauende?) Region, in der man die neue Sehensw√ľrdigkeit in ein Gesamtpaket einbinden kann.
(13.12.2011, 20:36)
Werner Schindler:   @Michael Mettler: Im ersten Teil stimmen wir √ľberein. Tats√§chlich, wo ist die Grenze erreicht, das ist auch hier die Frage. Ich glaube, wir sehen aber beide schon die Unterschiede zwischen Pandas und L√∂wen√§ffchen. Und Berlin als Metropole ist ein anderer Fall als etwa Edingburgh oder Saint Aignon (ohne denen zu nahe zu treten). Nur betriebswirtschaftlich gesehen.

Zum zweiten Absatz meines Beitrags (Nutzen der Mieten f√ľr die freilebende Population sowie Haltung in den Zuchtstationen) fehlen mir weiterhin Infos. Letzterer Punkt war in den gesamten Beitr√§gen bisher gar nicht pr√§sent. Weil wir sowenig dar√ľber wissen? Oder es lieber nicht so genau wissen wollen? Oder...?
(13.12.2011, 18:12)
Michael Mettler:   @Werner Schindler: Der Werbewert von Pandas ist nat√ľrlich f√ľr die Mieter nicht zu verachten. Ein Zoo wie der Berliner, dessen Besucher nach eigenen Angaben zu 50 bis 60% aus Touristen bestehen, wird schon allein deshalb vermutlich nach einer Fortf√ľhrung der Panda-Haltung nach dem Ableben des alten Bao Bao schielen.

Insgesamt ist nat√ľrlich die Frage, wo man Grenzen ziehen soll. K√∂nnte man Pandas kaufen, m√ľssten die entsprechenden Zoos erkl√§ren, warum sie ausgerechnet hier bei einer bedrohten Tierart in alte Tierhandelszeiten zur√ľck verfallen, w√§hrend ihre √Ėffentlichkeitsarbeit eine andere Philosophie verk√ľndet. Hat man etwas gegen das Ausleihen von Tieren gegen finanzielle Zuwendung, m√ľsste man neben der Panda-Haltung auch die von z.B. Prinz-Alfred-Hirschen oder L√∂wen√§ffchen in Frage stellen, die ja ebenfalls Eigentum ihrer Heimatstaaten sind.
(13.12.2011, 17:05)
Werner Schindler:   Wenn ich mir die Angaben u.a. von Jolantha Belik vergew√§rtige (ich wusste das im Detail nicht), so versp√ľre ich kaum gro√ües Bed√ľrfnis, mir die Mietobjekte anzusehen. Ich stimme Michael Mettler zu: Kein Zoo ist verpflichtet, Gro√üe Pandas zu halten. M√ľssen manche Zoos Geld unterbringen?

Wahrscheinlich h√§tte ich eine andere Meinung, wenn ich w√ľ√üte, dass ein wesentlicher Teil der horrenden Mieteinnahmen dem wirksamen Schutz der freilebenden Population zugute k√§me. Dar√ľber gibts wohl kaum verl√§ssliche Angaben, oder?
Und im Hinterkopf spukt mir immer noch ein Fernsehbeitrag herum, in dem die Haltungs- und Vermehrungsumstände in einer oder mehreren Zuchtstationen kritisch geschildert wurden. Details sind mir nicht mehr erinnerlich. Aber auch da werden sich die Chinesen kaum hinter die Kulissen schauen lassen.
(13.12.2011, 14:42)
Henry Merker:   @Sacha:
Dein Vorschlag h√∂rt sich sehr vern√ľnftig an - und wird etwa bei (reinbl√ľtigen) Kubakrokodilen in √§hnlicher Form schon praktiziert. Hier w√ľrde ich es begr√ľ√üen, wenn sich die Chinesen dazu durchringen k√∂nnten, sich auf eine solche Variante einzulassen.

Zumal ich dir beipflichten muss: Ein Staat, bei dem die USA verschuldet ist und der finanziell derart gut dasteht, wie es bei der Volksrepublik China der Fall ist, sollte in der Tat nicht auf solche "Leihgeb√ľhren" angewiesen sein.
(13.12.2011, 14:10)
Sacha:   Edit: "Die Schweizer werden..." nat√ľrlich.
(13.12.2011, 12:48)
Sacha:   @MM: Die Weibchen fallen unter die Rubrik "Austausch", lieber Michael;)

Verzicht ist nat√ľrlich eine M√∂glichkeit gegen den Druck der Vermieter. Wenn aber jemand das Monopol hat und ein grosser Bedarf besteht, wird es schwierig. Anders als z.B. fr√ľher beim Sibir. Tiger, wo die Russen gem√§ss altem Allwetterzoo-F√ľhrer reinbl√ľtige Amurtigerkater nur kastriert in den Westen exportierten, zeugungsf√§hige Kater aber √ľber China oder Nordkorea bezogen werden konnten, kommen Grosse Pandas eben nur in China vor.

Ich weiss, dass Z√ľrich aus politischen Gr√ľnden verzichtet, Basel hingegen gerne Grosse Pandas haben will. Die Schweiz wird somit wohl kein grosses Volk...;)

Hat nicht einmal St. Bernhard geschrieben: "Nash√∂rner geh√∂ren allen Menschen"? Das gilt m. E. auch f√ľr Grosse Pandas.
Gerechter als die heutige Regelung w√§re es, wenn nichtchinesische Zoos Grosse Pandas kaufen k√∂nnten, diese also in ihren Besitz k√§men. Gleichzeitig m√ľssten sich diese Zoos verpflichten, dass ein bestimmter Betrag (allerdings nicht in der gegenw√§rtigen H√∂he von 1 Mio.) j√§hrlich f√ľr Pandasschutzprojekte √ľberwiesen wird. Und zwar so lange, wie der Zoo Pandas h√§lt, egal ob die Ursprungstiere verstorben sind und er l√§ngst selbstgez√ľchtete Exemplare zeigt oder nicht.

China ist auch nicht mehr so wie fr√ľher auf die Panda-Einnahmen angewiesen. Es ist wirtschaftlich viel st√§rker als noch vor 20 Jahren und kann bzw. k√∂nnte Naturschutzprojekte (wenn das Geld in die richtigen Kan√§le fliesst) selber stemmen.
Weiter kann die Bambusbl√ľte den Bestand der Grossen Pandas in freier Wildbahn arg dezimieren. Auch wird der zersplittete Lebensraum der Tiere durch den Menschen weiter zerst√∂rt bzw. eingeengt. Da w√§re eine sich selbst tragende ex-situ-Haltung meines Erachtens eine gute Versicherung.
(13.12.2011, 11:25)
Henry Merker:   @Michael:
Da scheint halt das Problem zu liegen: Die meisten haben wohl darauf verzichtet, sich die Aussage: "Durch Verzicht sind die Völker groß geworden." zu merken....
(13.12.2011, 11:03)
Michael Mettler:   @Sacha: Aber selbst wenn es erlaubt w√§re, das Sperma eines Miet-Pandas weiter zu geben, br√§uchte man noch immer ein Weibchen, das man damit befruchten kann - und das w√§re dann doch ebenfalls wieder ein Miet-Panda, so dass man wiederum "nur f√ľr China" z√ľchten w√ľrde...

Es g√§be doch eine ganz einfache M√∂glichkeit, sich nicht mehr den finanziellen Forderungen der Vermieter beugen zu m√ľssen: Man m√ľsste lediglich auf Panda-Haltung verzichten.
(12.12.2011, 18:12)
Sacha:   @Jolantha Belik: Vielen Dank f√ľr Deine Antwort.

Ob es nix bringen w√ľrde, da kann man unterschiedlicher Auffassung sein. Es gibt ja diverse Tierarten in Zoos mit hochgradigem Inzuchtkoeffizienten, ohne dass bis jetzt (markante) Sch√§den aufgetreten sind. Zudem: W√§re es erlaubt, k√∂nnte man sich dank moderner Vermehrungstechnik vielleicht einmal von den finanziellen "Erpressungen" der Chinesen l√∂sen. Aber die sind ja nicht dumm und d√ľrften sich √§hnliche Ueberlegungen gemacht haben...
(12.12.2011, 17:40)
Jolantha Belik:   Hab mich bei den Franzosen erkundigt, da wird vermutet, dass der 27. J√§nner als 48. Jahrestag der diplomatischen Beziehungen zwischen den beiden L√§ndern halt "ideal" w√§r als Ankunftstag. Solange Frankreich nicht bis dorthin wieder in einem Krieg mitspielt, in den sich die Chinesen nicht einmischen wollen, werden Huan Huan und Yuan Zi schon kommen.

In den Medien wurde auch √ľber den Vertrag berichtet. Bei den Vertr√§gen mit Chengdu fragt man sich echt, wie weit ein Zoo geht, um an bestimmte Tiere ran zu kommen. Bei Madrid war's schon heftig, aber jetzt bei Beauval, oh Mann oh Mann, lt. Vertrag werden die beiden S√ľ√üen von zwei chinesischen Pflegern, einem Trainer und einem Tierarzt begleitet, Und, diese Chinesen bleiben auch die ganze Zeit in Frankreich!
Anders die Verträge mit Bifengxia/Wolong, der chinesische Pfleger bleibt nur ein Monat in Edinburgh zum leichteren Eingewöhnen der Tiere. Das reicht ja auch.

@Sacha: Soweit ich wei√ü, nein, grunds√§tzlich nein. Es w√ľrde ja auch nix bringen, weil die Pandas au√üerhalb des asiatischen Raumes so gut wie alle miteinander verwandt sind. Bei vielen Pandas aus Wolong hat Pan Pan, der Stammvater von rund 30-40% der Pandas in menschlicher Obhut, mitgewirkt. Der einzige mit "frischen" Genen, da Wildfang, w√§re Gao Gao in San Diego, aber der ist nimmer der J√ľngste und hat seit l√§ngerem ziemliche gesundheitliche Probleme. Und bei den Pandas aus Chengdu (Atlanta, Madrid und demn√§chst Beauval) ist eine Blutlinie auch sehr stark vertreten (Name f√§llt mir grad nicht ein, man erkennt die Tiere am etwas l√§ngeren Fell am Kopf). Naja, und Pan Pan war ja auch bei einem der Pandas f√ľr Beauval beteiligt - damals haben Wolong und Chengdu anscheinend noch miteinander geredet. Seit etlichen Jahren sind die beiden Zucht-Stationen, die unterschiedlichen Beh√∂rden unterstehen (!), extreme Konkurrenten geworden.

(12.12.2011, 15:25)
Sacha:   Beauval war ja schon seit l√§ngerer Zeit in Verhandlung mit den Chinesen. So richtig freuen werde ich mich aber erst, wenn die Pandas da sind. Bei den chin. Beh√∂rden weiss man nie, da kann aus heiterem Himmel ein Deal platzen (siehe Goldstumpfnasenaffen f√ľr Los Angeles).

@Jolantha Belik: Da dr√§ngt sich bei mir eine Frage auf, die Du vielleicht beantworten kannst, da Du in Wien ja sozusagen an einer Quelle sitzt: D√ľrfen nicht-chinesische Zoos mit geliehenen Pandas die Tiere bzw. Spermien der M√§nnchen austauschen/weitergeben?
(12.12.2011, 09:42)
David Heger:   Ich habe die Info der aktuellen Zoopresseschau entnommen. Und da ist vom 27. Januatr als warscheinlicher Ankunftstag die Rede.
(11.12.2011, 17:44)
Jolantha Belik:   Steht der Termin jetzt schon fest? Es sind jedenfalls die Pandas Huan Huan (0,1) geb. 10. August 2008 und Yuan Zi (1,0), geb. 6. September 2008 aus Chengdu. Und das nette an diesem P√§rchen ist, dass sein Vater eine neue Blutlinie in die Zucht einbringt, da dieser in freier Wildbahn geboren wurde. Daf√ľr haben die beiden aber m√ľtterlicherseits die gleiche Urgro√ümutter.
(11.12.2011, 01:24)
David Heger:   Und der n√§chste europ√§ische Zoo bekommt Gro√üe Pandas. Vorraussichtlich Ende Januar werden zwei dreij√§hrige Pnadas in Beauval (Frankreich) eintreffen.Das sch√∂ne Gehege war bei meinem Besuch im Juli schon fertig. Leider ohne Besatz.
(10.12.2011, 16:00)
Jolantha Belik:   Die beiden Gro√üen Pandas Tian Tian (0,1) und Yang Guang (1,0) sind heute wohlbehalten in Edinburgh angekommen.
(04.12.2011, 17:43)
Michael Mettler:   In der Vergangenheit waren m.E. auch Paare in Washington, Paris und Tokio Staatsgeschenke. "Noch historischere" Pandas gelangten √ľber den Tierhandel in die Zoos, wie z.B. Happy und Chi-Chi, die auch in Deutschland Gastspiele gaben.
(30.11.2011, 20:20)
Bj√∂rnN:   Der Zoo in Mexico City besa√ü oder besitzt Pandas als Geschenk des Chinesischen Staates, ebenso handelte es sich bei den ersten Madrider Pandas um Geschenke.

In Europa sollte "Bao Bao" momentan der einzige sein.
(30.11.2011, 20:10)
Hannes L√ľke:   Ist Bao Bao der einzige gegenw√§rtig als Geschenk gehaltene Panda weltweit, europaweit und wie sieht es in der Vergangenheit aus?
(30.11.2011, 19:34)
Henry Merker:   F√ľr Beauval waren ebenfalls Gro√üe Pandas vorgesehen und die Verhandlungen schon weit vorangekommen, wobei Pr√§sident Sarkozy einen starken Anteil daran hatte - auch was die Ausstellung der Pandas in Beauval betrifft. Zum gegenw√§rtigen Zeitpunkt scheinen die Planungen jedoch ad acta gelegt worden zu sein. Grund hierf√ľr ist die Tatsache, dass China mit Frankreichs Engagement in Libyen nicht einverstanden ist.
(10.05.2011, 16:36)
Sacha:   @Liz: Die beiden Meldungen habe ich auch gelesen. Was ich aber nicht gefunden habe (oder √ľberlesen habe) sind die jeweiligen Vertragsbedingungen. Gilt nach wie vor jeweils 1 Mio. US-Dollar "Leihgeb√ľhr" pro Paar - f√ľr Washington und Edinburgh?
(24.01.2011, 09:37)
Liz Thieme:   Ein weiterer Zoo bekommt Pandas - Edinburgh. Der Vertrag ist unterzeichnet. Kommen wird das P√§rchen Tian Tian and Yangguang, beide 2003 geboren. Wann sie genau kommen wird noch vereinbart.
(23.01.2011, 22:06)
Liz Thieme:   Washington - das Panda P√§rchen darf weitere f√ľnf Jahre im National Zoo bleiben. Der Vertrag wurde nun unterschrieben und gilt bis zum 5.12.2015.
In den kommenden zwei Jahren werden Chinesische Wissenschaftler das Zuchtverhalten der Pandas √ľberwachen. Wenn in dieser Zeit festgestellt werden sollte, dass sie nicht zusammenpassen, soll dar√ľber gesprochen werden, dass man z√ľchtende Pandas erh√§lt. Das Paar hat seit 2005 nicht mehr gez√ľchtet. Falls sich Nachwuchs einstellen sollte, darf dies vier Jahre im Zoo bleiben. Auch Tai Shan durfte ca. f√ľnf Jahre in den USA verweilen. Fr√ľher mussten die Jungtiere schon mit zwei Jahren nach China gebracht werden.
(20.01.2011, 18:14)
Bj√∂rnN:   Der Zoo Madrid freut sich √ľber eine Pandageburt, die erste in einem spanischen Zoo nach 27 Jahren Pause.

Das Weibchen wurde im April k√ľnstlich befruchtet und brachte heute in kurzem Abstand zwei Junge zur Welt.
(07.09.2010, 22:33)
Andre Battermann:   Steht das noch nicht hier drin?

"Yun Zi" ist männlich und der Name bedeutet "Sohn der Wolke", da seine Mutter "Bai Yun" also "Weiße Wolke" heißt.
Wurde √ľbrigens nat√ľrlich gezeugt!
(17.02.2010, 00:48)
WolfDrei:   In San Diego gab es am 5.8.09 die 5. Pandageburt. Zun√§chst wurden sogar 2 Embryonen nachgewiesen.
(16.02.2010, 17:52)
Andre Battermann:   Naja, es geht ja eben darum, dass die Regierung Taiwan pandas angeboten hat - im Inland regelt sowas niemals die Regierung sondern die Koordinatoren in den Aufzuchtstationen!
Daher ist es ja dann doch vielleicht eher als ein Fall von Panda-Diplomatie zu sehen.
(15.02.2010, 23:35)
Jolantha Belik:   Wenn es nach einigen alten chin. Politikern ginge, schon. Ansonsten, grunds√§tzlich bedeutet ja, dass es "Ausnahmen von der Regel" gibt. ;-)
(15.02.2010, 22:40)
Andre Battermann:   Aber wirkliches "Inland" ist es auch nicht ;-)
(15.02.2010, 22:25)
Jolantha Belik:   Taiwan w√ľrde ich aus chinesischer Sicht nicht gerade als "Ausland" bezeichnen.
(15.02.2010, 22:20)
Andre Battermann:   Grunds√§tzlich w√ľrde ich nicht behaupten, liegt der letzte Fall von panda-Diplomatie doch erst 2 Jahre zur√ľck, als die Taiwanesen nach mehrmalig abgelehnten Angeboten der Chinesen doch schlussendlich "Ja" gesagt haben...
(15.02.2010, 21:59)
Jolantha Belik:   Gro√üe Pandas werden von China grunds√§tzlich nur mehr als Leihgabe gegen ensprechendes Geld + Schulungen und diverses anderes Zeugs ins Ausland vergeben ...
(15.02.2010, 21:33)
Mel:   Yokohama scheint sich sehr gut entwickelt zu haben in den letzten Jahren und scheint mir eine Art Vorzeigezoo der √Ėstlichen Welt werden zu wollen. Dort hat in den letzten Jahren ein beachtliches Umdenken statt gefunden und der Tierpflegerische Aspekt so wie die Arterhaltung scheinen immer mehr in den Vordergrund zu treten.
(15.02.2010, 17:49)
WolfDrei:   Yokohama hat! Meine Annahme der "Verleihung" speist sich daraus, da√ü wohl der Nachwuchs nach China zur√ľck mu√üte - siehe gro√üer Panda.

" Zoorasia Yokohama Zoological Gardens"
Bild unter:
http://www.japan-i.jp/explorejapan/kanto/kanagawa/yokohama/4oa00l0000006tfr.html

(15.02.2010, 17:24)
Mel:   Das gleiche galt Jahre lang bei den Komodovaranen, man konnte sie nur als Staatsgeschenk erhalten und musste meist im Gegenzug eine "kleine"!!! Spende an die Regierung leisten. Ob das aktuell immer noch so ist, kann ich allerdings nicht sagen.
(15.02.2010, 16:26)
Andre Battermann:   @WolfDrei: Welcher au√üerchinesische Zoo hat denn Stumpfnasenaffen? Und woher stammt die Info, dass die "verliehen" sind?
(15.02.2010, 16:25)
Michael Mettler:   Gilt das nicht in gewissem Sinne auch f√ľr einige Neuweltaffen (L√∂wen√§ffchen, Gelbbrustkapuziner) und philippinische Tierarten wie den Prinz-Alfred-Hirsch, die Eigentum ihrer Heimatstaaten bleiben, f√ľr welche die haltenden Zoos aber Gegenleistungen f√ľr den Schutz in situ erbringen...?
(15.02.2010, 14:21)
WolfDrei:   offensichtlich (?) die Stumpfnasenaffen
(15.02.2010, 13:13)
Jennifer Weilguni:   Tja, als Staatsgeschenke, so wie das fr√ľher √ľblich war, werden die schwarz-weissen Petze eben nicht mehr rausgegeben. Schade eigentlich. Ist es abgesehen von den Gro√üen Pandas eigentlich noch bei irgendeiner anderen Tierart der Fall, dass sie nur gegen entsprechende Geb√ľhren verliehen wird, aber sonst immer in Staatsbesitz bleibt?
(15.02.2010, 12:13)
Sacha:   Das traurige ist, dass mit dem Verleihen von Grossen Pandas nicht nur ein Gesch√§ft gemacht, sondern auch Politik betrieben wird.
H√§tten sich die Japaner f√ľr die Kriegsverbrechen einmal deutlich bei China entschuldigt, w√§re der Preis sicher tiefer ausgefallen. "Befreundete Staaten" wie Singapur und Nordkorea (Pj√∂ngjang) haben/werden bestimmt weniger hingebl√§ttert/hinbl√§ttern.

Ich w√ľrde ja gerne wieder im Zoo Berlin ein Panda-PAERCHEN sehen, und zwar diesmal ein zeugungsf√§higes, aber irgendwie widerstrebt mir dieses Verhalten der Chinesen immer mehr.
(15.02.2010, 10:42)
Liz Thieme:   Ein chinesisches Panda-P√§rchen kommt einem Zoo in Tokio teuer zu stehen. Wie der Ueno-Zoo am Freitag mitteilte, sollen die seltenen Tiere im kommenden Jahr in ihr neues Gehege in der japanischen Hauptstadt einziehen. F√ľr das M√§nnchen und das Weibchen muss der Zoo jedoch j√§hrlich eine Leihgeb√ľhr von 85 Millionen Yen (fast 700.000 Euro) an China √ľberweisen. Der stellvertretende Zoo-Direktor Naoki Tabata zeigte sich trotzdem "sehr erfreut" √ľber die langersehnte Ankunft der beiden Pandas. Er hoffe, dass sie wieder f√ľr eine "gesch√§ftige Atmosph√§re" im Zoo sorgen w√ľrden. Das Geld soll den Angaben zufolge in China in den Tierschutz investiert werden.
(12.02.2010, 21:11)
Liz Thieme:   Nachdem nun die beiden Pandas (mehr √ľber sie hier bei den Australischen Zoos) in Adelaide angekommen sind, bem√ľht sich auch Toronto um so eine 10-Jahres-Leihfrist f√ľr Pandas.
Im Moment sind genauere Gespräche im Gange, aber laut Stadtrat Mammoliti, der sich derzeit in China befindet, sei der erste Schritt von Toronto in die richtige Richtung gemacht worden.
Der Zoo erhofft sich im ersten Jahr 450000 und im zweiten 150000 Extrabesucher. Das Gehege soll $19,2 Millionen √ľber 10 Jahre erwirtschaften.
(29.11.2009, 17:56)
Michael Amend:   Der Zoologische Garten Adelaide erh√§lt im Herbst,ca. Oktober, f√ľr 10 Jahre ein Panda-Paar. Auf der Homepage kann man sich ein virtuelles Video der Anlage ansehen, die scheint nicht nur sehr gro√üz√ľgig bemessen zu sein, sondern macht auch optisch einen guten Eindruck.
Nat√ľrlich ist es nicht m√∂glich, ein Tier-Gehege nach einem solchen Video beurteilen zu k√∂nnen.
(30.05.2009, 06:49)
Michael Amend:   D√ľrften nicht wenige sein, beobachtet man mal, wieviele Menshcen sich an diversen Gehegen einfinden, wenn es dort zur Sache geht, da werden sogar Gnus interessant...( das soll nicht hei√üen,das Jeder, der Tierpaarungen beobachtet, zwangsl√§ufig ein Sodomist ist )√úbrigens habe ich selbst mal einen solchen in Flagranti an einer Eselstute erwischt.

Erstaunt bin ich,dennoch √ľber die Naivit√§t derer, die glauben, durch Sexfilmchen Tiere zur Paarung animieren zu k√∂nnen, seien es Pandas oder Menschenaffen...Nicht einmal diese d√ľrften in der Lage sein,das Geschehen in diesen Filmchen richtig zu interpretieren
(30.05.2009, 06:34)
Sven P. Peter:   Klar, welcher Mensch schaut sich auch einen Film √ľber eine B√§renpaarung an und hat dann Bock auf Sodomie mit einem Panda? ;-)
(29.05.2009, 21:01)
Michael Amend:   √úberraschung in Chiang Mai, entgegen dem Willen des Paares, kam am Mittwoch ein Jungtier bei den Gro√üen Pandas zur Welt. Das das Weibchen tr√§chtig war, war nicht bekannt. Ein Zuchterfolg ist es dennoch nicht, das Jungtier ist ein Produkt durch k√ľnstliche Befruchtung. Selbst einschl√§gige Filme konnten den Panda-Mann nicht dazu bringen, sich mit dem Weibbchen zu paaren.Das soll selbst bei vielen Menschen nicht helfen....
(29.05.2009, 18:40)
Michael Amend:   Pandageburt in Atlanta in der Nacht zum Samstag,das zweite Jungtier f√ľr das "Zucht"Paar, nach AI.
(01.09.2008, 06:48)
Bernardo:   Der putzige kleine Fu Long ist der Publikumsliebling im Tiergartensch√∂nbrunn. Er ist nun bereits 5 Stunden in der Anlage zu sehen. Das Leitsystem mit Hilfe von Securities funktioniert sehr gut.
(04.03.2008, 20:10)
Bernardo:   Der kleine Panda Fu Long entwickelt sich pr√§chtig. Er hat schon √ľber 3 Kilogramm. Er zeigt auch schon Ambitionen die Wurfbox zu verlassen. Dies wird aber von seiner Mutter Yang Yang verhindert. Somit ist damit zu rechnen, dass die Zoobesucher Fu Long in den n√§chsten Tagen zu Gesicht bekommen.
(01.12.2007, 09:44)
Uakari:   Dank der Geburt in Wien, werden sich die Anzahl der Eintr√§ge hier vermutlich stark vergr√∂ssern.
(23.08.2007, 16:10)
Sacha Beuth:   Kleine Pr√§zision zu Jimbo J' Beitrag: Madrid hat das Panda-Paar noch nicht. Die Tiere sollen gem. span. Medienberichten fr√ľhstens im September eintreffen. Dabei soll es sich um das M√§nnchen Bingxing (6 Jahre) und das Weibchen Hua Zui Ba (4 Jahre) handeln, die offenbar aus einem Reservat/Zuchtstation bei Chengdu stammen.
(09.07.2007, 13:12)
Jimbo J.:   Der Zoo Madrid hat wieder ein Panda-Paar als Leihbabe. √ÉŇďber den Zeitraum stand in der Presseschau nichts zu lesen, bezahlt werden mu√ÉŇł aber f√ɬľr die beiden.
(06.07.2007, 13:53)
Michael Mettler:   Es g√§be noch die Variante, Knut partiell schwarz einzuf√§rben und zu behalten. Zwei Superstars in einem :-) (War nur Spa√ü.)
(08.06.2007, 23:07)
Carsten:   Als so gro√ü w√ľrde ich den Pandaverlust gar nicht empfinden, f√ľr das Geld (Miete, etc) k√∂nnte man auch andere seltene Tiere anschaffen.

Und da man vermutlich wieder nur "Zweite Wahl Tiere" erhalten w√ľrde, w√§re mit Nachwuchs eh nicht zu rechnen...
(08.06.2007, 20:01)
Herr Horst:   Die Chinesen forden nach dem Tod von Yan Yan 500.000‚ā¨ "Schadenersatz". Ich hoffe trotzdem, dass die Pandas weiterhin in Berlin bleiben, das w√§re ein gro√üer Verlust f√ľr den Tierbestand.
(08.06.2007, 19:14)
WolfDrei::   @Bongo:Ironie (aber nicht immer): "richtige Zoofans"(auch andere Fans)verkaufen f√ľr einen Gegenstand/Foto auch ihre Schwiegermutter bzw. sind extrem kleptomanisch. In der ersten Zeit war ich auch leichtsinnig mit der √úberweisung von Originalfotos an Redaktionen etc. Resultat: ca 1/3 der Fotos erhielt ich nicht wieder! Fazit: nur noch Kopien oder etwas weniger gute Fotos f√ľr derartige Zwecke √ľberweisen! Schlie√ülich macht man bei guten Bedingungen sowieso mehrere Fotos. √úbrigens: es gibt auch ehrliche Empf√§nger (und R√ľckgeber).
(03.04.2007, 10:31)
Bongo:   Wegen Duckerfotos, ich w√ľrde mal den Bildautor der Fotos des Ducker-Artikels aus dem TG anfragen,der hat bestimmt auch Bilder von C.jentiki. Ich verf√ľge zwar auch √ľber gutes Bildmaterial von C.jentiki aus Berlin, Gelsenkirchen ,San Diego,Los Angeles,Brownsville und Monrovia ( nicht selbst dort gewesen), stelle dies aber weder Privatpersonen,noch einer Ver√∂ffentlichung zur Verf√ľgung.( aus pers√∂nlichen Gr√ľnden)
(31.03.2007, 14:15)
Bongo:   Ja, Cephalophus jentiki in Brownsville gibt es noch, im Februar trafen aus Liberia 1,2 neue Tiere ein,nach 10 j√§hrigen Bem√ľhungen. Ein winziger Hoffnungsschimmer f√ľr die Zukunft.
(31.03.2007, 14:12)
Shensi-Takin:   Ach ja, was neue Panda-Gehege angeht:
http://nationalzoo.si.edu/Animals/GiantPandas/PandaExhibit/default.cfm
(30.03.2007, 20:38)
Shensi-Takin:   @?: Bei meinem letzten Besuch in Wien 2006 war das Pandagehege durchaus gut besucht-und der eine Panda posierte wie ein Supermodel...;)

@Sacha Beuth: Ach, die Mauerbl√ľmchen m√ľssen das auch abk√∂nnen...;) Was die Pr√ľgel angeht: geholfen hat's scheinbar nicht, wenn man den letzten Satz so anschaut...;) Nee, keine Sorge; in meinen letzten Eintrag war mehr als nur ein K√∂rnchen Selbstkritik drin(mein R√ľcken ist von der Selbstgei√üelung ganz wund). Was das Jentkinducker-Foto angeht: gibt's die in Glady Porter noch? Wenn ja, liesse sich da vielleicht was machen-aber psst...(w√ľhlt in den langen braunen Trenchcoat-Taschen...)jk ;)
Meines Erachtens wird sich die Panda-Frage in Berlin so kl√§ren: Bao-bao schl√§ft eiens Tages selig f√ľr immer ein(wohl auch aus "Kummer" wegen Knut...oder wegen zuviel Brezeln), und der Zoo Berlin kriegt z.B. aus der Zuchtstation in Chengdu(denn die waren vor gar nicht allzu langer Zeit zu Besuch in Berlin) ein Paar frische Pandas, wobei der ganze Knut-Erl√∂s f√ľr die Bambusb√§ren & Bestechungsgelder f√ľr chinesische Funktion√§re draufgeht; falls dennoch was von dem Geld √ľbrigbleibt bzw. man die Geldmassen, die die Mitglieder dieses Forum in den neuerer√∂ffneten Berliner Tierpark-Shop hinterlassen werden, mitrechnet, reichts gerade noch f√ľr ein Paar Koalas, die - wie in Wien- m√∂glichst nahe bei den Pandas einquartiert werden. So erschafft man mit Knut, Pandas und Koalas ein unwiderstehliches Triumvirat des Schreckens, √§h, der "Kuscheltiere" samt floriendem, patentiertem Pl√ľschtierverkauf(da sind nicht nur die Pandas garantiert Made in China). Dementsprechend haben die Berliner Boulevardbl√§tter dann noch mehr Gelegenheit, irgendwelchen sentimentalen Schmu√ü √ľber niedliche Tiere zu verfassen...und die "Kenner" und Artensammler k√∂nnen sich ungest√∂rt weiterhin dem Voyeurismus gegen√ľber den "Mauerbl√ľmchen" beflei√üigen...
(30.03.2007, 20:30)
Michael Mettler:   Die Pandas in Wien habe ich 2003 gesehen, und da stapelte sich das Publikum vor der Innenanlage. Aber das h√§tte ich auch nicht anders erwartet, schlie√ülich waren sie damals noch relativ neu im Zoo. Ob die wohl in 20 Jahren ununterbrochener Anwesenheit noch genausoviel Aufmerksamkeit finden w√ľrden...?

Vielleicht sollte der Berliner Zoo seine Panda-Anlage mit einem Sichtschutzzaun umgeben und Extra-Eintritt f√ľr Bao Bao verlangen - dann w√ľrde der Hauch des Exklusiven noch unterstrichen. Hat ja in Duisburg mit den Belugas und Jacobitas auch geklappt :-)
(30.03.2007, 19:09)
?:   Es ist doch bei der Pr√§sentation in Berlin kein Wunder, das die Leute nicht lange bei den Pandas stehen bleiben.In einem Zooviedeo von San Diego sieht man,das die Leute dort Schlange stehen , um die Pandas zu sehen, die zwar relativ kleinen, aber sehr nat√ľrlich eingerichteten Anlagen leben.In Wien habe ich es selbst gesehen, die Leute waren begeistert, und die Pandas fast den ganzen Tag aktiv, au√üer in der Mittagszeit,da haben die Pandas geschlafen, aber sonst war Hochbetrieb an der Anlage.
(30.03.2007, 18:02)
Sacha Beuth:   @Shensi-Takin: Aua, aua - gleich soviel Pr√ľgel f√ľr einen bekennenden Artensammler- und fotografierer. Bitte um Nachsicht und gelobe Besserung (Um-Gnade-winsel-und-versch√§mt-in-die-Ecke-kriech).
Aehm, das Jentinkduckerfoto, das Du erwähnst...kann ich da 'ne Kopie haben...:)
(30.03.2007, 17:33)
Shensi-Takin:   Nee, nee, denn da kommen ja immer wieder die "Kenner" bzw. Mitglieder dieses Forums, die immer vor aufrichtiger Begeisterung ob der Existenz dieser Tiere("Mensch, Tier X wollte ich schon immer mal sehen! Kann ich gleich auf meiner Artenliste notieren!")ein lautes Brimborium veranstalten(u.a. den Pfleger ob des letzten Stuhlgangs oder Haarwechsels ihres Lieblings genauestens befragen und h√∂chst pers√∂nlich werdende Fragen ob der Verwandtschaftsverh√§ltnisse stellen) und dann die armen Mauerbl√ľmchen zum Posieren vor der mitgebrachten Kamera zwingen wollen-nat√ľrlich immer "f√ľrs Archiv". Nur wissen die armen Tiere nicht, dass dann √ľbers Internet und Printmedien ohne ihr Wissen & ihre Zustimmung diese Aufnahmen(z.T. h√∂chst privaten Inhaltes!) von ihnen verbreitet werden-zum Teil in recht eindeutiger Weise("Hast Du mal ein scharfes(sic!) Foto von einem Jentkinducker? "Aber klaro"...). Die Publikumsmagneten sind dies hingegen gewohnt-bzw., so wie Knut, sogar rechtlich abgesichert und an den Einnahmen ordentlich beteiligt.
(30.03.2007, 15:32)
Michael Mettler:   ... oder froh dr√ľber sein, weil sie ihre Ruhe haben :-)
(30.03.2007, 15:16)
Shensi-Takin:   Allgemein macht die Pr√§sentation des Tieres-sei es durch Interaktion mit den Pflegern oder m√∂glichst aufwendiges "Ambiente"-sehr viel beim "Kampf" um die Gunst der Besucher aus. Doch kann man-mit einer gro√üen Grauzone dazwischen-die in Zoos gezeigten Tiere eigentlich in zwei Kategorien unterteilen, was ihre Popularit√§t bei Besuchern angeht: die "Publikumsmagneten", die aufgrund verschiedenster Attribute und gro√üem Bekanntheitsgrad immer die Leute anziehen(selbst wenn sie pennen), und die Mauerbl√ľmchen, die allerh√∂chstens beim Stammpublikum, Zoofan bzw. "Kenner" Begeisterung ausl√∂sen.
Die o.g. Attribute wären u.a.:
-besondere Niedlichkeit("Kindchenschema"), Gefährlichkeit oder Menschenähnlichkeit(Affen, Bären)
-Auffällige Färbung/ Verhalten
-mögl. imposante Körpergröße
-ein "klingender", leicht reproduzierbarer Name
-Seltenheit usw...

Das alles bieten sowohl Panda als auch (teilweise) Koala-und daher sind beide auch ohne allzu gro√üe Pflegerbet√ľtelung eine(mehr oder minder kurzweilige) Attraktion mit gro√üem Vermarktungspotential. √Ąhnliches gilt auch f√ľr die Elefantenfrage im "Haltungstendenzen)-Thread; zwar m√∂gen Vorf√ľhrungen wahrscheinlich mehr Menschen anlocken, doch auch ohne gehen die meisten Besucher nicht ohne weiteres an Elefanten, aber auch Menschenaffen, Delfinen, Gro√ükatzen etc. vorbei, ohne wenigstens kurz zu verweilen. Davon k√∂nnen "Mauerbl√ľmchen" wie Coloradokr√∂ten oder Madagaskarenten nur "tr√§umen"...
(30.03.2007, 15:12)
Michael Mettler:   Ich erlaube mir mal den Querverweis auf meine √Ąu√üerung im Thread "Haltungstendenzen": Auch Pandas scheinen einen Teil ihrer Beliebtheit daraus zu ziehen, dass Otto N. das Bild im Hinterkopf hat, wie die "herzigen B√§rchen" neben einem Pfleger auf dem Allerwertesten sitzen und Brei aus einer Sch√ľssel lecken (o.√Ą.). "Wildtierm√§√üig" pr√§sentiert scheinen sie das Publikum vor allem dann l√§nger zu fesseln, wenn sie noch relativ neu im Zoo sind. Denn mir geht es √§hnlich wie IP66: Wenn ich im Berliner Zoo bin, ist vor den Pandas eigentlich selten viel Betrieb, selbst Kindergruppen bleiben dort nicht lange stehen. Das war in den ersten Jahren noch ganz anders, da sah es vor der Panda-Anlage manchmal so aus wie jetzt bei "Knuts Besuchszeit".
(30.03.2007, 14:18)
Shensi-Takin:   Was soll man bittesch√∂n den Chinesen vormachen? Nur um eins klarzustellen-auch den Pandas in den Zuchtstationen wird die Option des Deckaktes erm√∂glicht. Doch bei der KB ist man inzwschen dort routiniert und wei√ü um deren Vorteile. Die Chinesen konzentrieren ohnehin zunehmend das Know-How um den Panda, indem sie auch viele ausl√§ndische Forscher & deren Erkenntnisse heranziehen(z.B. aktuell Nutritionsversuche in Chengdu).
Zu diesem Sachverhalt auch ein Artikel aus der SZ; man sollte den Autor ggf. informieren, dass Große Pandas durchaus recht wehrhafte Geschöpfe sind...und der Zusammenhang mit der Todesstrafe-naja...
http://www.sueddeutsche.de/kultur/artikel/922/105817/

Anders als bei wirklich bedrohten Arten wie etwa dem Dominikanischen Schlitzr√ľssler oder dem Wildyak sehe ich aus Artenschutzgr√ľnden wenig Notwendigkeit f√ľr den Aufbau von ex-situ Zuchtgruppen des Gro√üen Pandas au√üerhalb Chinas. Anders ausgedr√ľckt: China wei√ü um den (kommerziellen)Wert dieser Tierart und wendet dementsprechend den Pandas weitaus mehr Aufmerksamkeit & Geld zu als allen anderen bedrohten chinesischen Tieren in China, seien es Schlangenarten, Schildkr√∂ten oder Stumpfnasenaffen.
Die Zukunft des Gro√üen Pandas sieht weitaus rosiger aus als zu Zeiten Schallers-einfach weil die Chinesen schon daf√ľr Sorge tragen, dass ihr gewinntr√§chtiges "Nationaltier" nicht ausstirbt.

Große Pandas in nicht-europäischen Zoos sind v.a. eins: ein tierisches Statussymbol, mit dem der jeweilige Zoo zeigt, dass er "zu den Großen gehört"(und auch die mit der Pandahaltung verbundenen Kosten tragen kann) und mit dem ggf. etwas mehr Geld im Souvenirverkauf gemacht werden kann(was aber, wie auch der NG-Artikel oder der der WP zeigt, nicht kostendeckend ist). Deswegen auch der Berliner Wunsch nach Pandas.
Was den "wenigen Betrieb" angeht: bei Pandas tut sich-in Hinblick auf die ohnehin schlechte Energieauswertung der Bambuskost-generell ähnlich wenig wie bei den Koalas...
Woher im ohnehin finanzschwachen Berlin das Geld f√ľr 4-5 Gro√üe Pandas samt Anlagen stammen soll(und um die Chinesen & deren hohen finanzielle Forderungen f√ľhrt im Panda-"Gesch√§ft" kein Weg vorbei) ist, ist auch einer Nachfrage w√ľrdig. Da reichen selbst die Knut-Eink√ľnfte nicht.
(30.03.2007, 13:44)
IP66:   Vielleicht w√§re es sinnvoll, im Tierpark eine vern√ľnftige Pandaanlage zu bauen und tats√§chlich mit vier oder f√ľnf Tieren zu arbeiten, falls sich das Geld findet. dadurch d√ľrften sich auch die M√∂glichkeiten der nat√ľrlichen Vermehrung erh√∂hen, und man k√∂nnte - vielleicht - den Chinesen etwas vormachen. Das Geld wird sich bei so einem Projekt wohl finden. Ich w√ľrde jedenfalls versuchen, bei Fortsetzung der Haltung von dem klassischen Paarhaltungssystem wegzukommen - oder es ganz bleiben zu lassen. Bei meinen Besuchen in Berlin war um die Panda-Gehege immer relativ wenig Betrieb, selbst wenn die Tiere aktiv waren. Eher hatte ich den EIndruck, da√ü die Besucher das Vorhandensein der Tiere feststellten und weiterzogen.
(30.03.2007, 12:26)
Shensi-Takin:   Na, die Chinesen sind was Pandas geht etwas pragmatischer-da wird nicht auf den Natursprung gewartet, sondern k√ľnstlich besamt-mit dem sehbaren Erfolg. Da kommen die nicht-chinesischen Zoos mit ihrer "Wir warten bis beide Lust haben"-Haltung nicht mit-und das ist, Hinblick auf den chin. Erfolg auch nicht schlimm(v.a. wenn man bedenkt, dass ide im ausland geborenen Tiere so oder so China geh√∂ren). China wei√ü sehr wohl um die Zugkraft seiner Pandas und wie man sich dies zunutze machen kann(siehe zuletzt Washington DC und Atlanta). Weitaus interessanter finde ich, dass Zuchtstationen wie die bei Chengdu √§hnliche Zuchterfolge beim Kleinen Panda vorweisen k√∂nnen-ohne das da mW KB eingesetzt wird. Der Besuch der Anlage bei Chengdu ist i√ú durchaus empfehlenswert-dutzende Kleine Pandas in sehr gro√üen Naturanlagen sieht man nicht alle Tage. Gez. : ein Panda-Fan.;)
(29.03.2007, 23:48)
Saya:   F√ľr die Zucht ist es sowieso viel besser die Tiere in China zu lassen, wo die Leute Erfahrung mit der Pandazucht haben (nicht nur mit der Haltung!!). Au√üerdem macht die Haltung nur eines Paares - und mehr wurde bisher von keinem westlichen Zoo auch nur angedacht - vom z√ľchterischen bei Tieren, die in der Partnerwahl derart heikel sind, wenig keinen Sinn.
(29.03.2007, 23:07)
Michael Mettler:   Wenn in China j√§hrlich so viele Pandas gez√ľchtet werden, dass man es sich erlauben kann, √ľbersch√ľssige Tiere zu vermieten, warum sollten die Zoos im Rest der Welt dann unbedingt Pandas z√ľchten...? Da gibt es doch eine ganze Menge Tierarten, die noch deutlich bedrohter sind und f√ľr die man nicht erst eine siebenstellige Summe abdr√ľcken muss. (Man merkt wahrscheinlich, dass ich kein Panda-Fan bin...)
(29.03.2007, 23:03)
Stefan Schubert:   Eine unwesentlich l√§ngere Tradition in der Haltung des Grossen Pandas d√ľrfte man dem Londoner Zoo bescheinigen und auch deren Einsicht auf den Verzicht dieser in der Gegenwart! Den √∂konomischen Unsinn einer Panda-Miete haben wir lang und breit schon ausdiskutiert! Sollte sich Knut als M√§dchen erweisen, sollte man vielleicht √ľberlegen, ihn/sie teilweise schwarz anzumalen? vielleicht steht Bao-Bao auf strammere Damen?
Einen umfasenden Bericht zur geschichtlichen Panda-Haltung im Zoo findet man unter: http://homepage1.nifty/~xiongmao/zoo_world.html
(29.03.2007, 20:48)
Panda:   Was behaupte wir ist eigentlich v√∂llig egal, es geht doch in erster Linie darum das die M√∂glichkeit besteht, Pandas zu z√ľchten. Je mehr Zoo¬īs z√ľchten, desto besser
(29.03.2007, 20:20)
?:   In der Zoopresseschau habe ich gerade gelesen, das Herr K√ľhne, Biologe und Pressesprecher des Berliner Zoos , behauptet , der Berliner Zoo sei der Zoo der Welt mit der meisten Erfharung in der Haltung von Pandas, und es schade w√§re,wenn dieses Wissen nicht weiterhin gen√ľtzt w√ľrde. Damit m√∂chte er wohl bezwecken,das Berlin wieder Pandas bekommt, denn es gibt wohl einige Zoos, die wesenlich mehr Erfahrung in der Panda-Haltung haben als Berlin, und zwar nicht nur Zoos in China.London hat Gro√üe Pandas zwischen 1958 und 1994 gehalten, Paris zwischen 1978 und 2002 , und auch Madrid hat seine Pandas lange vor Berlin bekommen und 1982 die europ√§ische Erstzucht gehabt ( stimmt das ? Vater war aber Chia-Chia aus London, das Weibchen in Madrid wurde k√ľnstlich befruchtet...)K√ľhnes Behauptung ist nicht nur unwahr, sondern auch ziemlich anma√üend.
(29.03.2007, 19:58)
Klaus Sch√ľling:   Unser Fundst√ľck des Tages: http://video.google.de/videoplay?docid=8922875251875301807&q=panda
(07.12.2006, 13:36)
Matthias Papies:   Unter folgendem Link steht ein lesenswerter Beitrag ueber die Pandavertraege in den USA.
http://www.washingtonpost.com/wp-dyn/content/article/2005/08/06/AR2005080601118.html

Demnach haben alle vier Zoos zwischen 2000 und 2003 33 Mio. Dollar mehr ausgegeben als sie durch die Pandas einnehmen konnten. Durch persoenliche Spenden konnte dieser Verlust auf 4 Mio. Dollar gesenkt werden.
Die USA-Zoos wollen jetzt auch probieren die Hoehe der Leihbetraege mit China zu verhandeln, denn laut Medienberichten bezahlt ein thailaendischer Zoo nur 25.000 Dollar pro Jahr. Das 25.000 Dollar in Thailand sehr viel mehr Geld ist als in den USA wird leider nicht erwaehnt. Die US-Zoos zahlen jetzt pro Tier pro Jahr 1 Mio. Dollar und fuer jedes geborene Jungtier muss einmalig 600.000 Dollar gezahlt werden. Diese Gelder gehen alle in den Pandaschutz. Weitere Kostenpunkte sind u.a. eigene Forschungsprojekte.
Der Grundtenor dieses Artikels ist jedoch positiv, denn Pandas sind schliesslich auch gut fuers Image eines Zoos.
Ich war allerdings sehr ueberrascht, dass die Pandahaltung solch ein "Zuschussgeschaeft" ist und im Artikel wird der Vize-Direktor vom Atlanta Zoo zitiert, dass sich keiner vorher realisiert hat, wie teuer das werden wuerde.
(21.10.2005, 00:00)
Michael Amend:   DEr Vergnuegungspark in Asien,der noch Grosse Pandas haelt,und zwar 1,1 , ist der Ocean Park in Hongkong.
(15.10.2005, 00:00)
Michael Amend:   Ganz sicher wird das Jungtier in SanDiego nicht mit seinen Eltern verpaart werden.Ich muss aber mit wietern INfos warten,bis ich eben den Pandapfleger in Atlanta fragen kann,derw ird mir sicher detalierte Auskuenfte geben koennen.Aber was spricht eigentlich dagegen,das JUngtier mit seinem entsprechenden Elternteil zu verpaaren ?Pasiert doch in etlichen anderen Zoos auch mit anderen Tierarten,die Po-SChweine in Landau waren Halbgeschwister....Odre viele Zoos verpaaren Antilopenboecke mit ihrene Tochtern,bzw auch Muetter mit ihren Soehnen...
(15.10.2005, 00:00)
Michael Mettler:   Kann da nichts Zynisches dran finden. F√ľr eine Erhaltungszucht unter den heute √ľblichen Ma√ünahmen (Vermeidung von Inzucht) macht es nun mal wenig Sinn, wenn das Jungtier dort bleibt.
Es sei denn, das gegengeschlechtliche Elterntier w√ľrde ausgetauscht oder ein zweites hinzu geholt - aber das st√ľnde dann ja wohl auch schon fest, oder? Ist aber in allen Infos dieses Beitrages nichts von zu lesen.
(12.10.2005, 00:00)
Matthias Papies:   Sie sollten mit solchen zynischen Bemerkungen abwarten, bis mehr Fakten bekannt sind. In welchem Zoo werden denn Tiere nicht zur Schau gestellt?
(12.10.2005, 00:00)
Michael Mettler:   Wenn das Jungtier ist San Diego bleibt, h√§tten wir ja wieder einen Fall von reiner Zurschaustellung, denn es soll ja wohl hoffentlich nicht mit einem seiner Eltern verpaart werden?
(11.10.2005, 00:00)
Michael Amend:   San Diego haelt derzeit vier Pandas,das Zuchtpaar,das Jungtier von 2003 und das aktuelel Baby.Das erste Jungtier ist in China.Laut der INfos einer Kuarorin des Zoos,die mcih zwei Tag elang durch den Zoo gefuehrt hat,bleibt das aeltere JUngtier auf jeden Fall in San Diego,ich weiss nicht,ob der Zoo dafuer extra bezahlen muss.Fakt ist,das der Zoo pro Jahr eien MIllionen Dllar zahlen muss.Ich denke schon,das alle Pandas,die derzeit in den USA leben,auch dort dauerhaft gehaltenw erden,wie egsagt,die Zoos ahben eien Haufen Geld in die Analgen investiert,die sie sicherlich ncihta nschliessend ,nach einer eventueleln Abgabe der Pandas,mit Waschbaeren ebsetzen wollen.....Wuerde in dieser chinesischen Stadt in memphis(die Panda-Anlage)auch nciht besonders gut aussehen.....Jednefalls interssiert mich dieses Themea jetzt auch,und ich werd eversuchen,den Pandapfleger in Atlanat richtig auszuquetschen.....Der sitzt ja an der Quelle...
(11.10.2005, 00:00)
Saya:   Hab noch mal gesucht und das hier gefunden:

http://english.people.com.cn/200402/12/eng20040212_134723.shtml

Hau Mei ist 1999 geboren. Der Artikel best√§tigt dass alle in den USA geborenen Pandas im Alter von 3 Jahren zur√ľck nach China m√ľssen.

Ich denke grunds√§tzlich jeder Zoo kann, wenn er bereit ist, genug Geld auf den Tisch zu legen, gro√üe Pandas auf dieser Leihbasis aus China bekommen. Ich pers√∂nlich finde das allerdings nicht erstrebenswert... eine europ√§ische (oder amerikanische) Zoopopulation kann auf dieser Grundlage nicht aufgebaut werden und f√ľr China ist das Ganze nichts anderes ein Riesengesch√§ft.
(10.10.2005, 00:00)
Saya:   Diesen Artikel habe ich auf der Suche nach Info¬īs √ľber die Einzelheiten der Vertr√§ge der US-Zoos mit China gefunden... danach ist das Ganze ein Zusatzgesch√§ft und bringt nicht so viel Geld ein wie erwartet.

http://www.washingtonpost.com/wp-dyn/content/article/2005/08/06/AR2005080601118.html

Lt. Artikel haben die Zoos Vertr√§ge √ľber 10 bzw. 12 Jahre f√ľr die erwachsenen Tiere, nicht auf Dauer. Kann aber bestimmt (gegen entsprechend Cash) verl√§ngert werden.

Michael, bist du sicher dass Jungtiere in den USA bleiben? Soweit ich wei√ü (steht allerdings nicht im Artikel) geh√∂ren alle Jungtiere China und m√ľssen im Alter vo 3 Jahren zur√ľckgeshcickt werden. Das erste Baby aus San Diego, ein Weibchen namens Hua Mei (geb. 2000?) ist ganz bestimmt wieder in China und hat dort dieses Jahr zum 2. Mal Junge bekommen (Zwillinge). Das Jungtier aus 2003 ist das, das noch in San Diego ist, jedenfalls nach den Info¬īs auf der Homepage vom Zoo San Diego. Soll aber auch zur√ľck wenn ich mich richtig erinnere.
(10.10.2005, 00:00)
Michael Amend:   Ich denke nciht,das Pandas nur an Hauptstaedte verteilt werden.Das war in den Zeiten,als Pandas wirklich nur als Staatsgeschenke China verlassen durften,so das die Tiere dann eben in den Zoo der hauptstadt des entsprechenden Landas kamen.Um die Pandas fuer Deutschland haben sich etliche Zoos bemuht,auch Frankfurt,obwohl es von vornerein klar war,das die Tiere nach Berlin kommen.Im Jubilaeumsbuch des Berliner Zoos kann man die Briefe von Kanzler Schmidt an Kloes lesen,sehr interessant.Ich denke,das alle Zoos ind en USA fuer die Pandas bezahlen muessen,das werde ich auf jeden Fall in Atlanta nachfragen,weil mich das auch interessiert.Die Zuchttiere werden auch sicher wieter im Besitz vonb China bleiebn,in wie weit welche Vereinbareungen bezueglich Nachwuchs mit Memphis,Atlanta und Washington getroffenw urden,werde ich ebenfalls in Atlanta anchfragen muessen.Fakt ist,das die Tiere in allen vier Zoos auf Dauer bleiebnw erden,denn alle Zoos haben grosse,dauerhafte Analgen fuer die Pandas gebaut,Memphis hat allerlei chineischen Quatsch drumherum gebaut,so wurdene inige Gebauede im chinesichen Stil gebaut,a'la Hannover.Die Pandas wirken darin wie Statisten.....Ganz anders die Analge in san Diego,die zwar klein,aber sehr schoen fuer die TIERE ! gestaltet wurde.
(10.10.2005, 00:00)
Papa Moll:   Aber wieso d√ľrfen die Amerikaner in vier Zoos Pandas halten? In Europa halten ja lediglich die Hauptstadtzoos Pandas.
(09.10.2005, 00:00)
Michael Amend:   San Diego zahlt pro Jahr 1 Millionen Dollar fuer seien Pandas an die chinesen.Das Geld holt der Zoo doppelt und dreifach wieder mit seinem Pandagiftshop rein....Soweit ich weiss,gehoert jedes zweite Jungtier den Chinesen,das erste JUngtier ist noch iM bestand des Zoos und bleibt auch dort,waehrend das zweite Jungtier 2003 zurueck nach China geschcikt wurde.Das aktuelle JUngtier wird ebenfalls in san Diego bleiben.Pandas werden ausserdem noch in memphis,Atlanta und Washington gehalten.Da ich in Atlanta bei eienm Pandapfleger wohnen werde,hoffe ich,auf Infos aus erster Quelle.Meines Wissens nach werden Pqndas in Europa nur noch in Berlin und Wien gehalten,die Tiere in madrid und Paris sind gestorben und auch die LOndoner Haltung wurde vor einigen Jahren beendet.Auserdem werden Pandas noch in Mexico City,Tokio,Cieng Mai,natuerlich in etlichen chinesischen Zoos und in Yonggin City in Suedkorea gehalten,ich glaube,auch noch in einem safaripark dort.
(08.10.2005, 00:00)
Michael Mettler:   Ich berufe mich mit der Berlin-Geschichte auf die pers√∂nlichen Infos eines wissenschaftlichen Mitarbeiters des Zoos (der √ľbrigens - mir hinter vorgehaltener Hand gesagt - selbst nichts dagegen gehabt h√§tte, wenn die Pandahaltung in Berlin ausgelaufen w√§re; sowas gibts also auch...)
Nat√ľrlich wollten die Chinesen mehr Geld rausschlagen, deshalb verleihen sie ja ihre Pandas. Z√ľchten k√∂nnen sie schlie√ülich selbst...
Und die Drohung, das Weibchen wieder zur√ľck zu holen, war mit Sicherheit ein Verhandlungstrick, weil sie genau wussten, dass in Berlin ein √∂ffentlicher Aufschrei der Entr√ľstung entst√ľnde.
Gibt es einen Berliner im Forum, der damals was dar√ľber in den Berliner Medien mitbekommen hat oder sonstwie dazu beitragen kann?
(07.10.2005, 00:00)
Zoosammler:   O.k., also nur Bao-Bao, dachte da wohl zuerst nur an das erste Berliner Weibchen.
Basel hat ja NOCH längst keine Pandas, oder habe ich da was verpasst?
(07.10.2005, 00:00)
hannes:   Das ist ja baer auch wohl ein witz.
die chinesen haben mehr geld f√ľr yan yan gefordert darauf wollte der berliner zoo aber ein fruchtbares weibchen(da ja selbst k√ľnstliche befruchtungen fehlschlugen)
wie man sich einigte weiß ich leider nicht

(07.10.2005, 00:00)
Michael Mettler:   Mexico City? Madrid? Irgendwo in Japan?Bin bei Pandas nicht auf dem laufenden....
@Zoosammler: Nur das Berliner Männchen Bao Bao hat noch "Geschenkstatus", das Weibchen "Yan Yan" ist "nur" eine Zuchtleihgabe Chinas. Deswegen herrschte in Berlin auch mal helle Aufregung, als zwischenzeitlich die Leihfrist auslief, und das erst mal Tier von den Chinesen wieder eingefordert wurde (bis man sich dann doch auf eine Verlängerung einigte).
(07.10.2005, 00:00)
Hannes:   Wolln wir mal auz√§hlen
Berlin wien Basel...
San diego, washington
(07.10.2005, 00:00)
Sitara:   @ Papa Moll: Zu der 1. Frage: In der Sonderbrosch√ľre "Der Gro√üe Panda" des Wiener Tiergarten Sch√∂nbrunn, die 2003 herausgegeben wurde, steht, dass Wien der 7. Zoo au√üerhalb Chinas ist, der Pandas √ľbernommen hat. Dort kann man auch nachlesen, dass in den 1980ern und 1990ern vile Tiergr√§ten au√üerhalb Chinas gegen viel Geld Pandas als Leihgabe f√ľr kurze Zeit erhalten h√§tten. Dies sei kritisiert worden, da es sich um ein Vergehen gegen CITES gehandelt habe, das den Handel mit Pandas aus prim√§r kommerziellen Gr√ľnden verbiete. Heute werde von der chinesischen Regierung strikt darauf geachtet, dass Leigaben langfristig nur in Zusammenhang mit einem Forschungsauftrag vergeben w√ľrden. Au√üerdem werde darauf geachtet, dass das Geld, das von Tiergr√§ten f√ľr eine solche Leihgabe bezahlt werde, direkt den Pandas in freier Wildbahn zugute k√§me (z.B. Errichtung weiterer Pandareservate).


(07.10.2005, 00:00)
Zoosammler:   Denke schon, dass das zumindest im Grundsatz so ist. In San Diego besipielsweise wird hervorragend mit Chinesischen Einrichtungen kooperiert (Info aus der TV-Dokumentation "Das Pandababy).
Zumindest die Wiener und Berliner Pandas sind Geschenke der Chinesen.
(07.10.2005, 00:00)
Papa Moll:   Stimmt es, dass Bambusb√§ren nur als seltenes Staatsgeschenk der chinesischen Regierung in Zoos au√üerhalb der Volksrepublik gehalten werden?
Wenn dies so seien sollte, warum leben Pandas in den USA in mehreren Zoos?
(07.10.2005, 00:00)

alle Beiträge