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Okapis in Deutschland



cajun:   Scheint insgesamt ein gutes Okapijahr u.A. in Deutschland zu sein. Nachzuchten (1,2) in K√∂ln, Wtal und nun Frankfurt. In Stuttgart wird man wohl noch warten m√ľssen, da der neue Bulle ja erst dieses Jahr gekommen ist. Dazu die neu aufgenommene Haltung im Tierpark Berlin. Dann der z√ľgige Transfer eines der Berliner Bullen nach Leipzig mit Aussicht auf ein neues zuchtf√§higes Weibchen dort. Was wird eigentlich aus dem Verbliebenen im Zoologischen Garten Berlin?
(16.07.2024, 17:12)
cajun:   Eine gute Nachricht aus Frankfurt:
"Nachwuchs bei den Okapis Bei den als ‚Äěstark gef√§hrdet‚Äú eingestuften Okapis gab es Nachwuchs. In der Nacht vom 11. auf den 12. Juli brachte die vierj√§hrige IMANI ein Jungtier zur Welt ‚Äď vermutlich ein Weibchen.
Okapis sind Ablieger, das hei√üt, sie halten sich in den ersten Wochen ihres Lebens in einem Versteck auf. Im Zoo Frankfurt befindet sich das Nest, das hinter einem Laubvorhang verborgen ist, im Stall und wird vom Jungtier nur verlassen, um bei der Mutter zu trinken. Normalerweise. Denn ganz offenbar h√§lt sich auch Okapi-Nachwuchs nicht immer an die Regeln und so kam es, dass die drei Tage alte Waldgiraffe bereits am Wochenende ihrer Mutter IMANI auf die Anlage folgte und beim Zoopublikum f√ľr Entz√ľcken sorgte.
Die vierj√§hrige IMANI kam im Februar bereits tr√§chtig aus dem K√∂lner Zoo nach Frankfurt. Obwohl es f√ľr sie das erste Jungtier ist, macht sie alles richtig und k√ľmmert sich sicher um das Kleine.

Die schokoladendbraunen Waldgiraffen mit ihrer markanten hellen Fellzeichnung an den Hinterbeinen sind vielen nicht so geläufig wie ihre in der Savanne lebenden Verwandten. Im Frankfurter Zoo haben Haltung und Zucht von Okapis allerdings eine lange Tradition. Der ehemalige Direktor Bernhard Grzimek brachte 1954 zum ersten Mal ein Okapi nach Deutschland und in den Frankfurter Zoo. 1960 gelang dort die deutsche Erstzucht bei den Waldgiraffen. Bis heute wurden 28 Okapis im Frankfurter Zoo geboren. Seit 1985 koordiniert der Zoo in Antwerpen das Europäische Erhaltungszucht-Programm (EEP). Auch heute ist die Art in Zoos nicht häufig. Aktuell werden nur 83 Individuen in 27 Europäischen Zoos gehalten.

√úberlebensnotwendig: Artenschutz vor Ort
√úber das Verhalten von Okapis in ihrem nat√ľrlichen Lebensraum wei√ü man wenig; verl√§ssliche Bestandszahlen gibt es nicht, denn ihre Heimat ist einer der unzug√§nglichsten und gef√§hrlichsten Orte der Welt: Seit Jahren ist die Region politisch instabil und immer wieder Schauplatz f√ľr gewaltsame Konflikte, in denen bewaffnete Gruppen unter anderem um Bodensch√§tze k√§mpfen. Alle Anzeichen deuten darauf hin, dass die Okapi-Population seit Mitte der 1990er Jahre kontinuierlich abnimmt. Man geht derzeit davon aus, dass es nur noch einige tausend Individuen gibt. Seit 2013 wird das Okapi auf der Roten Liste der Weltnaturschutzunion IUCN als ‚Äěstark gef√§hrdet‚Äú (endangered) gef√ľhrt. Hauptursachen f√ľr den Bestandr√ľckgang sind der Verlust des Lebensraums durch menschliche Nutzung, der zunehmende Bev√∂lkerungsdruck sowie die lokale Nachfrage nach ‚ÄěBushmeat‚Äú.

Zoodirektorin Dr. Christina Geiger freut sich √ľber die Nachzucht, betont aber zugleich den dringend notwendigen Schutz der Freilandpopulation: ‚ÄúWir unterst√ľtzen das Okapi Conservation Project in der Demokratischen Republik Kongo. In Zusammenarbeit mit der lokalen Naturschutzbeh√∂rde geht das Projekt unter anderem gegen Wilderei und illegale Rodung vor. Bildungsprogramme helfen der Bev√∂lkerung vor Ort, alternative Einkommensm√∂glichkeiten zu erschlie√üen, nachhaltigere Landwirtschaft zu betreiben und die Rolle von Frauen zu st√§rken. Das Ziel ist es, den Druck auf die Schutzgebiete zu reduzieren und damit die √úberlebenschancen der Okapis zu erh√∂hen.‚Äú

Bewahren und lernen: Arterhaltung im Zoo
Doch so dringend der Schutz der Tiere in ihrem urspr√ľnglichen Lebensraum ist, so wichtig ist es auch, vor allem in Anbetracht der wenig stabilen politischen Lage, dass Zoos diese Tierart ex-situ, also au√üerhalb ihres Lebensraums, halten, z√ľchten und m√∂glichst viel √ľber sie lernen. So wei√ü man aus Beobachtungen, die nur in Zoos m√∂glich sind, dass offenbar die Fellzeichnung bei Jungtieren einen Hinweis auf das Geschlecht gibt: Blinzelt zwischen Schwanz und der Streifenzeichnung der Beine noch ein wei√üer Fellbereich hervor, so kann man davon ausgehen, dass es sich um ein Weibchen handelt ‚Äď so, wie bei dem Jungtier von IMANI.

Wissenswertes √ľber Okapis
Das Okapi (Okapia Johnstoni) ‚Äď auch Kurzhals- oder Waldgiraffe genannt ‚Äď ist mit einer Gesamth√∂he von 1,80 m, im Vergleich zu seinen bis zu sechs Meter hohen Verwandten, der kleinste Vertreter der Giraffenfamilie (Giraffidae). Ihr nat√ľrlicher Lebensraum ist der tropische Regenwald der Demokratischen Republik Kongo. Okapis bevorzugen dichtes Unterholz in Gew√§ssern√§he. Sie sind tagaktive Einzelg√§nger, die im schummrigen Licht des Waldes nach Bl√§ttern und jungen Trieben suchen. Ein besonderes Erkennungsmerkmal sind die zebraartig gestreiften Hinterl√§ufe. Sie bieten im Wechsel von Licht und Schatten zwischen den B√§umen eine perfekte Tarnung. Das Okapi wurde erst 1901 als letzte afrikanische Gro√ütierart entdeckt."
Quelle:https://www.zoo-frankfurt.de/presse/aktuell/news/news/detail/nachwuchs-bei-den-okapis-3
(16.07.2024, 12:49)
Carsten Horn:   Vielleicht hilft die Seite beim Verbleib der Okapis?

http://theokapi.org/welcome.aspx
(10.07.2024, 12:38)
W. Dreier:   Ja klar,@cajun, da war die "Hoffnung der Vater des Sehens", m√∂glichst viele zu sehen.. Erstaunlicherweise gab es ja mit der (fast) Neuausrichtung von Vincennes in der geografischen Ausrichtung kein Kongobecken - Guayana musste her. Ich habe mich bem√ľht, in nder ZTL etwas √ľber den Verbleib der Okapis zu finden. Aus Paris kamen im genannten Datum der Aufnahme (etwa 1977) und sp√§ter bis zum "Auslaufen" 2007 folgende Erw√§hnungen: 1985 und 1989 die 2 M√§nnchen zum TP, 1989 das Weibchen in den Zoo Berlin, vorher schon (aber 1964) ein "Bock" in den Zoo Berlin (gest. 1990) und 2006 1.0 nach Beauval. Habe alle Halter , auch die "Ehemaligen", durchgeforstet. Bleibt nat√ľrlich ein unprosaisches Wegsterben vor Ort.
Welch sch√∂ne Zeit, als es noch eine Bibliothek im Tierpark gab! Allerdings erschwerte sp√§ter die Digitalisierung die Zug√§nglichkeit f√ľr Laien.
(09.07.2024, 18:36)
cajun:   @W.Dreier: Auf deinem Bild z√§hle ich acht St√ľck. Ohne Lupe. Und genau: wohin gingen die nach 2007?
(08.07.2024, 22:16)
W. Dreier:   Fand ein Bild von Patrie - nicht im Sande. Normal. Leider glaubte mein Scanner, er sollte ein Negativ machen.
Dann noch Paris - Vincennes - etwa 1977. Mit etwas Schummel und mit einer Lupe glaube ich, ca 10 Okapis zu sehen.
Nach Neueröffnung von Vincennes sah ich dann dort kein Okapi mehr. Die ZTL sagt: Zucht (mit gelungener Welt-Erstzucht) bis 2007. Und dann ??
(08.07.2024, 18:43)
W. Dreier:   Patrie? Hm , steht wirklich im Sande. Vielleicht finde ich unter den ca 300 Fotos OKAPI noch welche aus der Zeit.
(08.07.2024, 15:09)
cajun:   @W.Dreier: Nee, "Patrie" ist nicht kurzbeinig. Die Hufe sind im Sand versunken. :-) daher der Eindruck.
Wenn du ein anders kurzbeiniges Okapi zeigen willst, dann schau mal nach Bildern vom USA- Import des Weibchens in den Zoo Wuppertal. Ich meine "Sudi" war der Name...?!? Nach meiner Erinnerung sehr kurzbeinig. Hat nie erfolgreich nachgezogen- leider.
(08.07.2024, 11:29)
W. Dreier:   Dann am 11. 11. 89 Papou - "Dackel"-beinig. Er lebte nur um knapp 2 Jahre im TP
Nachlesen kann man das f√ľr den TP im MILU 1994 (Band 8, Heft 2, von B. Blaszkiewitz), jene des Zoos im TAKIN (2011, Heft 1 - von T. Rahde bez√ľglich der Zeit um 2012
(08.07.2024, 11:24)
W. Dreier:   Dann 1985 der Bulle Patrie - erscheint der mir auch etwas kurzbeinig ?
Paris hatte in den Sechzigern bis in die Achtziger eine erfolgreiche Zucht. Etwa 1977 hatte mit Vincennes auf Anfrage einige Fotos zur Giraffenhaltung geschickt - ich zählte auf einem Bild mindestens 10 Tiere.

Bulle Patrie
(08.07.2024, 11:18)
W. Dreier:   Vor wenigen Tagen hatte @M. Meier nach Ankunft der Okapis im TP angezweifelt, dass es 40 Jahre - wie in den NEWs des TP behauptet - gedauert h√§tte, wieder ein Okapi im TP zu sehen. Ich hatte den Zweifel best√§tigt, da ich bei meinem ersten ZOO-Besuch √ľberhaupt am 11.11. 89 (nicht um 11 Uhr 11 !) die Mitteilung bekam, dass beide - Zoo wie TP - aus Paris je ein Okapi bekommen h√§tten (Zoo: die Kuh "Pastrida", TP den Bullen "Papou")
Beim Sichten meiner Dias fand ich dann noch f√ľr die Achtziger Jahre f√ľr den TP den Bullen "Patrie" aus Paris, der 1985 in den TP kam - den hatte ich etwas vergessen, da ich in der Zeit von 1985 bis Anfang 1990 unter Stress stand (Arbeiten f√ľr meine Habilitation) und TP-Besuche eher Seltenheiten hatten. Dieser Bulle Patrie lebte 2 Jahre und stand wie auch Papou in dem Geb√§ude, in dem heute die Bergriedb√∂cke sind.

Erstes Okapi war der Bulle "Boye" aus Kopenhagen (geb. 1966) - im TP seit 1970, gestorben durch einen "Haltungsunfall" 1979
Hier das Foto - das heutige Vorgehege der Kerabaus bzw. der Babirusas (noch ein Eber)
Hier Boye

(08.07.2024, 11:14)
cajun:   Der Nachwuchs in Wuppertal ist √ľbrigens erfreulicherweise weiblich.
(01.06.2024, 21:16)
cajun:   Und nun endlich die offizielle Meldung aus K√∂ln. Also hier 1,0:
"Sehr selten, stark bedroht: Okapi-Jungtier im Kölner Zoo geboren
Sie z√§hlen zu den anmutigsten, interessantesten und seltensten Tieren der Erde: Okapis, die 1901 erstmals in den Tiefen des kongolesischen Regenwaldes f√ľr die Wissenschaft entdeckt wurden. Anfang April kam im K√∂lner Zoo mit dem Bullen ‚ÄěHakara‚Äú Nachwuchs bei dieser besonderen Spezies zur Welt. Sein Name bedeutet auf Swahili so viel wie ‚Äěschnell‚Äú. Denn seine Geburt ging rasch von statten.
Mutter ‚ÄěHakima‚Äú, 17, ist sehr erfahren und hat bereits sechs Jungtiere zur Welt gebracht. Vater ist der f√ľnfj√§hrige Zuchtbulle ‚ÄěQenco‚Äú. Es ist sein zweiter Nachwuchs. Die K√∂lner Okapi-Gruppe umfasst nun vier Tiere. Im Januar zog ‚ÄěImani‚Äú, Tochter von ‚ÄěHakima‚Äú, auf Empfehlung des Zuchtbuchf√ľhrers in den Zoo nach Frankfurt. Neben den Eltern lebt noch ‚ÄěKijana‚Äú, Vollbruder von ‚ÄěHaraka‚Äú in der Gruppe, was besonders gut f√ľr die Sozialisation ist.
Okapis z√§hlen zu den Giraffenartigen. Sie werden auch ‚ÄěWaldgiraffen‚Äú genannt. Die Tiere haben eine Schulterh√∂he von 135 bis 160 cm. M√§nnchen sind kleiner und leichter als Weibchen, allerdings tragen nur sie zwei spitze, hautbedeckte Knochenzapfen auf der Stirn. Wie die eigentlichen Giraffen, so haben auch die Okapis eine lange, blaue Zunge, die bis zu 25 cm ausgestreckt werden kann, um Nahrung zu greifen oder das Fell zu s√§ubern. Einzigartig ist ihre schwarz-wei√üe Streifenzeichnung an Vorder- und Hinterl√§ufen, die an Zebras erinnert.

Streng gesch√ľtzt, √§u√üerst selten: Zoos engagieren sich f√ľr den Erhalt
Okapis leben meist als Einzelg√§nger im dichten Unterholz und auf Lichtungen des afrikanischen Regenwalds in einem eng begrenzten Gebiet im Nordosten der Demokratischen Republik Kongo. Es gibt keine feste Paarungszeit. Die Jungtiere, die wie Giraffen eine Stehm√§hne haben, liegen in den ersten Lebenswochen ab und folgen erst danach der Mutter. Okapis sind mit zwei bis drei Jahren geschlechtsreif. Der nat√ľrliche Feind der Okapis ist der Leopard.
Das Okapi ist laut den Gesetzen des Kongo streng gesch√ľtzt und ein nationales Symbol. Auf der Roten Liste der IUCN wird das Okapi als ‚Äěstark gef√§hrdet‚Äú eingestuft. Es gibt keine verl√§sslichen Zahlen √ľber das Vorkommen der Okapis in der Wildnis. Die Best√§nde nehmen ab. Lebensraumzerst√∂rung ist eine gro√üe Bedrohung f√ľr die Okapis, ebenso wie die Jagd auf sie f√ľr Fleisch und Fell. Eine gro√üe Bedrohung f√ľr die Okapis ist au√üerdem auch die Pr√§senz von bewaffneten Gruppen in und in der N√§he von Schutzgebieten, die Naturschutz behindern und Wilderei und die Ausbeutung der nat√ľrlichen Ressourcen unterst√ľtzen.

Der K√∂lner Zoo unterst√ľtzt seit vielen Jahren die Gilman Foundation, die das Okapi Conservation Project koordiniert. Ziel dieses Projektes ist es, mit dem Okapi Wildlife Reserve ein nat√ľrliches Waldgebiet zu erhalten. Dort werden Wildh√ľter ausgebildet und ausgestattet, Infrastrukturen zum Schutz von Habitat und Wildtieren aufgebaut und die Bev√∂lkerung wird in Bezug auf nachhaltigen Umgang mit den nat√ľrlichen Ressourcen, alternativer Landwirtschaft und Nahrungsmittelproduktion unterst√ľtzt. Das Internationale Zuchtbuch dieser Art wird in Antwerpen gef√ľhrt. In Europa leben derzeit 83 Okapis in 26 Zoos."
Quelle:https://www.koelnerzoo.de/aktuell
(29.05.2024, 15:36)
cajun:   Das Wuppertaler Zuchtpaar ist √ľbrigens echt flei√üig. Das aktuelle Jungtier ist Nr.6 in der Bilanz.
(28.05.2024, 16:13)
cajun:   Die Okapigeburt im Zoo Wuppertal ist gut √ľber die B√ľhne gegangen:
"Okapi-Jungtier geboren
Heute Morgen ist im Gr√ľnen Zoo Wuppertal ein Okapi zur Welt gekommen. Die kleine Waldgiraffe ist bereits der f√ľnfte Nachwuchs, den Mutter ‚ÄěLomela‚Äú im Gr√ľnen Zoo Wuppertal zur Welt brachte. Vater ist, wie bei den vorherigen Jungtieren auch, der Okapi-Bulle ‚ÄěDeto‚Äú. Um Mutter und Jungtier gen√ľgend Ruhe zu geben, bleibt das Okapi-Haus f√ľr Zoog√§ste vorerst geschlossen.
Die Geburt des Kalbes am Morgen des 27. Mai verlief ohne Komplikationen. Das Jungtier stand rasch nach der Geburt auf seinen Beinen. Als erfahrene Mutter umsorgt ‚ÄěLomela‚Äú routiniert ihren Nachwuchs und leckt ihn immer wieder mit ihrer langen blauen Zunge sauber.
Das junge Okapi zeigte sich in seinen ersten Lebensstunden sehr agil und folgte seiner Mutter auf Schritt und Tritt. Bald wird sich das Kalb allerdings einen gesch√ľtzten Platz im Stall suchen. Okapis sind n√§mlich sogenannte Ablieger, die sich die ersten Wochen nach der Geburt im Unterholz verstecken. So sind sie gut vor Feinden gesch√ľtzt. Die Mutter kommt nur zum S√§ugen und zur Fellpflege vorbei.
Okapis leben sehr scheu und zur√ľckgezogen im dichten Regenwald der Demokratischen Republik Kongo. Sie werden auch Waldgiraffen genannt. Ihre Best√§nde sind in ihrem nat√ľrlichen Habitat durch Bejagung f√ľr Fleisch und Fell und durch die Zerst√∂rung des Lebensraumes bedroht. In der Roten Liste der Weltnaturschutzunion IUCN werden Okapis als ‚Äěstark gef√§hrdet‚Äú eingestuft.
Der Gr√ľne Zoo Wuppertal beteiligt sich am Europ√§ischen Ex-Situ-Programm der Okapis und leistet mit dem aktuellen Jungtier einen wertvollen Beitrag zum Erhalt dieser bedrohten Tierart. Zudem unterst√ľtzt der Gr√ľne Zoo zusammen mit dem Zoo-Verein Wuppertal e.V. und gemeinsam mit allen anderen Zoologischen G√§rten auf der ganzen Welt, in denen Okapis gehalten werden, ein Schutzprojekt im Nordosten der Demokratischen Republik Kongo ‚Äď das Okapi Conservation Project.
Aktuell leben vier Okapis im Gr√ľnen Zoo Wuppertal. ‚ÄěNiara‚Äú, die dreij√§hrige Tochter von ‚ÄěDeto‚Äú und ‚ÄěLomela‚Äú, wird allerdings in K√ľrze den Gr√ľnen Zoo verlassen und in den Zoo Singapur reisen. Das junge Weibchen gew√∂hnt sich bereits an die Transportkiste."
Quelle:https://www.facebook.com/gruener.zoo.wuppertal/
(28.05.2024, 10:23)
cajun:   Nach der Geburt in K√∂ln die zweite Okapi- News in dieser Woche. Ein Neuank√∂mmling in Stuttgart:
"Okapi Imba bringt frisches Blut in die Wilhelma
Ende März 2024 ist in der Wilhelma ein neues Okapi eingezogen: Das männliche Tier namens Imba kam aus dem Zoo Basel in den Zoologisch-Botanischen Garten Stuttgart.
Kuratorin Dr. Ulrike Rademacher erkl√§rt: ‚ÄěImba kam vor 17 Jahren in den USA zur Welt. Im Alter von sechs Jahren wurde er in die Schweiz gebracht und hat dort schon mehrfach f√ľr Nachwuchs gesorgt. Da er andere Vorfahren als die meisten der in Europa gehaltenen Okapis hat, bringt er neue Gene ins europ√§ische Zuchtprogramm.‚Äú

Okapis geh√∂ren zu den wohl charismatischsten Huftieren der Welt. Erst Anfang des 20. Jahrhunderts wurde die Waldgiraffe mit dem zebraartig gestreiften Hinterteil von dem britischen Forscher Henry Hamilton Johnson im Gebiet der heutigen Demokratischen Republik Kongo f√ľr die westliche Wissenschaft entdeckt. Heute leben gesch√§tzt nur noch 10.000 bis 20.000 Okapis in den Regenw√§ldern des Kongo ‚Äď ein Gro√üteil von ihnen im Ituri-Wald. Die Wilhelma unterst√ľtzt dort das Okapi Conservation Project mit 5.000 US$ pro Jahr dabei, Ausr√ľstung f√ľr Wildh√ľter zu beschaffen und die lokale Bev√∂lkerung f√ľr Lebensraum- und Artenschutz zu sensibilisieren. Wilhelma-Direktor Dr. Thomas K√∂lpin betont: ‚ÄěAlle Zoos, die Okapis halten, leisten finanzielle Unterst√ľtzung f√ľr das Okapi Conservation Project ‚Äď ein Musterbeispiel, wie Zoos nicht nur bedrohte Arten z√ľchten, sondern auch Schutzma√ünahmen in ihren nat√ľrlichen Lebensr√§umen vorantreiben.‚Äú

Die Wilhelma hat langj√§hrige Erfahrung in der Haltung von Okapis. Seit 1989 kam es hier zu 16 erfolgreichen Nachzuchten. Die bisherigen Zuchtbullen haben schon viel f√ľr den Fortbestand der stark gef√§hrdeten Art geleistet: Ihre Nachkommen leben heute ‚Äď koordiniert durch den f√ľr die europ√§ische Reservepopulation zust√§ndigen Zuchtbuchf√ľhrer ‚Äď in Zoos in Deutschland und anderen L√§ndern wie Frankreich, Gro√übritannien, Irland, Polen und Portugal. Die Wilhelma ist zuversichtlich, mit dem neuen M√§nnchen an die Zuchterfolge der vergangenen Jahre ankn√ľpfen zu k√∂nnen.

Der Zoologisch-Botanische Garten Stuttgart beteiligt sich zudem nicht nur mit dem Okapi, sondern insgesamt rund 100 Arten bei Ex-Situ Zuchtprogrammen des europ√§ischen Zooverbandes EAZA sowie bei Europ√§ischen Zuchtb√ľchern (ESB) und Internationalen Zuchtb√ľchern (ISB). J√ľngstes Beispiel f√ľr in der Wilhelma geborene Tiere, die in diesem Rahmen an andere Zoos abgegeben wurden, sind die beiden Gepardinnen Maleika und Nala. Sie haben auf Empfehlung des Zuchtbuchf√ľhrers Anfang April ihre neue Heimat genau dort gefunden, wo Okapi Imba noch wenige Tage vorher zuhause war: Im Zoo Basel."
Quelle:https://www.wilhelma.de/aktuelles/aktuelles/news-presse/meldung/okapi-imba-bringt-frisches-blut-in-die-wilhelma
(11.04.2024, 12:53)
cajun:   Das K√∂lner Weibchen ist nun f√ľr Besuchende in FFM zu sehen:
"Willkommen an Bord!
Mit IMANI haben wir jetzt wieder drei Okapis bei uns im Zoo. Das 4-j√§hrige Weibchen kam erst vor kurzem aus K√∂ln zu uns und ist jetzt im Giraffenhaus zu sehen. Okapis, auch Waldgiraffen genannt, sind laut Weltnaturschutz Union IUCN stark gef√§hrdet. Bei uns im Zoo gibt es aber erfreulicherweise regelm√§√üig Nachwuchs ‚Äď vielleicht ja eines Tages auch bei IMANI. Jetzt hat sie aber erstmal ganz viel Zeit, sich einzugew√∂hnen und die beiden anderen Okapis ANTONIA und Bulle NGWANI kennenzulernen."
Quelle:https://www.facebook.com/ZooFFM/?locale=de_DE
(28.02.2024, 11:01)
cajun:   Ein Umzug von K√∂ln nach FFM. Nebeninfo: Nicht nur in Wuppertal (Fr√ľhsommer) sondern auch in K√∂ln erwartet man dieses Jahr Okapi Nachwuchs. Toll! :-)
"Wir haben unser weibliches Okapi "Imani" in den Zoo Frankfurt abgegeben. Sie wurde bei uns am 12. Oktober 2019 geboren, Ihre Mutter "Hakima" bleibt in K√∂ln. Vater "Deto" lebt weiterhin in Gr√ľner Zoo Wuppertal. Grund f√ľr den Umzug von "Imani" ist, dass wir ein neues Jungtier erwarten und die Gruppe hier nicht zu gro√ü werden soll.
Deshalb hat der Zuchtbuchf√ľhrer f√ľr diese Art entschieden, dass "Imani" nach Frankfurt umzieht. Der Transport hat reibungslos geklappt. "Imani" lebt am Main mit zwei Artgenossen zusammen: dem 20-j√§hrigen Weibchen "Antonia" und dem elfj√§hrigen M√§nnchen "Ngwani". Viel Spa√ü in Frankfurt! Mach's gut, "Imani""
Quelle:https://www.facebook.com/zoo.koeln/?locale=de_DE
(30.01.2024, 13:03)
cajun:   Zum heutigen Weltokapitag hat der Zoo Wuppertal auf Facebook die Tr√§chtigkeit des Zuchtweibchens nochmal best√§tigt. Laut der privaten Fansite Zoo- Wuppertal.net steht im Okapigehege bereits seit einiger Zeit eine Transportbox zum Transfer des herangewachsenen Jungtiers:
"Im Gr√ľnen Zoo Wuppertal leben aktuell drei Okapis: das Zuchtpaar "Deto" und "Lomela" sowie ihre im M√§rz 2021 geborene Tochter "Niara". Die Okapis sind mit einem Paar Gelbr√ľckenducker vergesellschaftet.
Unser Weibchen "Lomela" ist wieder tr√§chtig, sodass wir uns im n√§chsten Jahr hoffentlich erneut √ľber Okapi-Nachwuchs freuen k√∂nnen. Durch koordinierte Zucht im Rahmen des Europ√§ischen Ex-situ-Programms (EEP) leisten Zoos einen wichtigen Beitrag zum Erhalt dieser bedrohten Tierart."
Quelle:https://www.facebook.com/gruener.zoo.wuppertal/
(18.10.2023, 13:18)
cajun:   In Wuppertal wurde bei der 20j√§hrigen Okapikuh Lomela eine Hufbehandung durchgef√ľhrt. Besonders heikel, da das Tier in Narkose gelegt werden musste. Nebenher wurde die Tr√§chtigkeit der schon √§lteren Dame bekannt gegeben. Nachzulesen hier: https://www.wuppertal.de/microsite/zoo/Aktuelles/heikle-narkose-beim-okapi-wenn-eiter-ein-grund-zur-freude-ist-endlich-entlastung-fuer-traechtiges-okapi.php
Auf der privaten Fansite Zoo-Wuppertal-net wurden die bisherigen Nachzuchten des aktuellen Zuchtpaares aufgelistet:
"Das Okapi-Paar "Lomela" und "Deto" hat bisher f√ľnfmal gemeinsam Nachwuchs bekommen.
MAIKO
Am 14. Februar 2011 wurde im Zoo Frankfurt das m√§nnliche Okapi-Jungtier "Maiko" geboren. Okapi "Maiko" wechselte am 6. November 2013 von Frankfurt nach Polen in den Zoo Wroclaw. F√ľr "Lomela" war "Maiko" die erste Geburt.
ZIA
Am 4. Oktober 2014 wurde im Gr√ľnen Zoo Wuppertal das weibliche Okapi-Jungtier "Zia" geboren, das am 18. M√§rz 2015 im Wuppertaler Zoo pl√∂tzlich und v√∂llig √ľberraschend an akutem Herzversagen verstarb.
ELANI
Am 7. Oktober 2016 wurde im Gr√ľnen Zoo Wuppertal das weibliche Okapi-Jungtier "Elani" geboren. Am 17. April 2018 verlie√ü das Okapi-Jungtier "Elani" den Zoologischen Garten der Stadt Wuppertal. Neue Heimat des Okapi-Jungtiers "Elani" wurde der Parco Zoo Falconara in Italien.
THABO
Am 10. Januar 2019 wurde im Gr√ľnen Zoo Wuppertal das m√§nnliche Okapi-Jungtier "Thabo" geboren. Am 17. Dezember 2021 verlie√ü das m√§nnliche Okapi-Jungtier "Thabo" den Zoologischen Garten der Stadt Wuppertal und reiste in das private nichtkommerzielle Zoologische Zentrum Al Bustan (Al Bustan Zoological Center) im Emirat Sharjah in die Vereinigten Arabischen Emirate.
NIARA
Am 8. M√§rz 2021 wurde im Gr√ľnen Zoo Wuppertal das weibliche Okapi-Jungtier "Niara" geboren, das derzeit noch im Wuppertaler Zoo lebt."
Quelle:https://www.zoo-wuppertal.net/1-home/dasistneu.htm
(04.09.2023, 13:58)
cajun:   Bei den Frankfurter Okapis gibt es einen Neuzugang:
"Neu im Team!
Vor ein paar Tagen kam der 10-jährige Okapi-Bulle NGWANI aus dem Zoo von Rotterdam bei uns an. Mittlerweile hat er sich schon gut eingelebt. Die Anlage teilt er sich mit den Weibchen ETANA und ANTONIA und wir hoffen, dass sich zu gegebener Zeit Nachwuchs einstellt.
Übrigens: Erst 1901 wurden Okapis zum ersten Mal wissenschaftlich beschrieben. 1954 kam das erste Okapi nach Deutschland, und zwar zu uns in den Zoo. Seither kamen bei uns mehr als zwei Dutzend der stark gefährdeten Waldgiraffen zu Welt."
Quelle:https://www.facebook.com/ZooFFM/?locale=de_DE
(14.08.2023, 09:14)
cajun:   hier noch nicht berichtet, kam √ľber die FB Seite des Zoo Frankfurt vor drei Tagen die Nachricht vom Verlust des Okapizuchtbullen:
"Gestern mussten wir uns leider von unserem Okapi-Bullen AHADI verabschieden.
Mit 19 ¬Ĺ Jahren war er f√ľr ein Okapi schon betagt. Sein Zustand verschlechterte sich in den letzten Monaten. Er nahm immer weniger Futter zu sich und hatte zuletzt stark abgenommen. Er litt unter Arthrose und hatte Probleme mit den Klauen, seine Z√§hne waren altersbedingt deutlich abgenutzt.
Nachdem er vor einigen Tagen die Futteraufnahme nahezu ganz eingestellt hatte und zunehmend schw√§cher wurde, haben wir entschieden, den unvermeidlichen Weg f√ľr AHADI abzuk√ľrzen und ihm Schmerzen zu ersparen.
Achtmal wurde er Vater ‚Äď seine Nachkommen leben √ľber ganz Europa verteilt. Man kann also mit Fug und Recht behaupten, dass AHADI zusammen mit seinen Weibchen ETANA und ANTONIA alles gegeben hat, um seine bedrohte Art zu bewahren. Wir finden, das ist ein tr√∂stlicher Gedanke."
Quelle:https://www.facebook.com/photo/?fbid=446651320989780&set=a.395461119442134
(01.12.2022, 18:19)
cajun:   Heimlich still und erfolgreich! Stuttgarts Okapizucht:
"Seltener Zuchterfolg im Giraffenhaus zum zweiten Mal gegl√ľckt Erneuter Nachwuchs bei den bedrohten Okapis
Mit gro√üen Augen, noch ganz vorsichtig, lugt der j√ľngste Nachwuchs der Wilhelma aus seinem warmen Strohbett. Gerade einmal zwei Wochen alt ist das Okapi-Jungtier, das am Dienstag, 4. Oktober, kurz vor 4 Uhr geboren wurde. Zum ersten Mal seit 2011 wachsen damit zwei kleine Okapis gleichzeitig im Zoologisch-Botanischen Garten in Stuttgart auf. Erst im M√§rz war Thamani, die Halbschwester des Neuzugangs, auf die Welt gekommen. Ein wichtiger Zuchterfolg f√ľr den Erhalt der seltenen Kurzhalsgiraffen, von denen nur noch etwa 10.000 bis 20.000 Tiere in den Regenw√§ldern der Demokratischen Republik Kongo leben. In der Wilhelma gab es bereits 1989 den ersten Okapi-Nachwuchs. Bis heute folgten 14 erfolgreiche Nachzuchten. Der Zoologisch-Botanische Garten ist einer von sechs Zoos in Deutschland, die diese anspruchsvollen Waldbewohner halten. Gemeinsam mit anderen Einrichtungen in Europa beteiligt er sich am Europ√§ischen Erhaltungszuchtprogramm (EEP), um den Okapi-Bestand in menschlicher Obhut zu sichern. Damit die Population genetisch gesund bleibt, tauschen die Zoos untereinander Tiere aus. Daher kam Jamili, die Mutter des kleinen Okapi-Bullen, vor etwa zwei Jahren aus K√∂ln nach Stuttgart. F√ľr ist sie ist es der erste Nachwuchs. Die n√§chtliche Geburt und die ersten Tage hat sie trotz ihrer Unerfahrenheit vorbildlich gemeistert. ‚ÄěSie war schon etwas nerv√∂s und wir haben nat√ľrlich sehr auf die beiden geachtet‚Äú, sagt Revierleiter Daniel Wenning. ‚ÄěDenn bei einem Erstgeborenen wei√ü die Kuh vielleicht noch nicht viel mit ihrem Kalb anzufangen oder l√§sst es nicht trinken, weil das Euter schmerzt. Als wir morgens zum Dienstbeginn kamen, lag der Kleine aber schon im Stall und wurde von Jamili umsorgt, so wie man es sich w√ľnscht.‚Äú Dicht beisammen sind Mutter und Kind die ersten Wochen aber nur wenige Stunden am Tag. Okapi-K√§lber sind Ablieger und halten sich zun√§chst im Unterholz versteckt. In dieser Zeit haben sie noch keinen Eigengeruch und setzen keinen Kot ab, um nicht zur Beute von Raubtieren zu werden. Regelm√§√üig ruft die Mutter ihren Nachwuchs zu sich, um ihn zu s√§ugen und mit ihrer langen, blauen Zunge zu s√§ubern. Auch Jamili zeigt dieses nat√ľrliche Verhalten und darf ihre Ausfl√ľge auf der Au√üenanlage mehrfach am Tag unterbrechen, um im Innenbereich nach ihrem Sohn zu schauen. Selbst nachts halten die beiden instinktiv Abstand und schlafen getrennt im warmen und gesch√ľtzten Stall. Etwa vier bis sechs Wochen wird es noch dauern, bis der Jungbulle erste kleine Streifz√ľge unternimmt. Sollte sich der Winter mild zeigen, wird er dann auch die Au√üenanlage kennenlernen. W√§hrend der noch namenlose Okapi-Bulle in zwei bis drei Jahren hoffentlich selbst als Stammhalter zum Erhalt seiner Art beitragen kann, f√∂rdert der Zoologisch-Botanische Garten auch seine wildlebenden Artgenossen im kongolesischen Ituri-Tal. Mit Mitteln aus ihrem Artenschutzbudget finanziert die Wilhelma unter anderem die Ausr√ľstung der Wildh√ľter im Okapi Wildlife Reserve, damit die scheuen Waldgiraffen nicht nur in Zoos, sondern auch in ihrem nat√ľrlichen Lebensraum weiterhin eine Heimat haben."
Quelle: https://www.wilhelma.de/aktuelles/aktuelles/news-presse/meldung/okapi-gehoren
(25.10.2022, 16:10)
cajun:   @Liz: Das Tier hat im Video √Ąhnlichkeit mit einer Streifenhy√§ne :0).
(08.10.2022, 09:51)
Liz Thieme:   Im Zoochat gab es netterweise eine Aufdr√∂selung der Familienverh√§ltnisse von "Mzimu".


"Ich glaube, dass die Details zu den ersten 7 korrekt sind, jedoch gibt es eine Diskrepanz mit Johari und Mzimu. Weiter oben in diesem Thread wurde berichtet, dass Farida ihr drittes Kalb (Johari) zur Welt gebracht hat. Auf dem Instagram-Post √ľber Mzimu hei√üt es, seine Eltern seien 2012 angekommen und h√§tten Farida zur Mutter gemacht. Sicherlich hat sie in 13 Monaten keine 2 K√§lber bekommen, also gehe ich davon aus, dass Mzimus Mutter M'bura ist? Wenn jemand seine Abstammung best√§tigen kann, w√§re das gro√üartig. Vielen Dank :)

Al Bustan Zoo, Vereinigte Arabische Emirate (4,5) 9

1.0 Ayari (Mujinga x Ingasu) 18.08.1999 im White Oak Conservation Center (√ľbertragen nach Al Bustan am 24.02.2012)
1.0 Hamaki (Ulimi x Semliki) 24.04.2009 im Brookfield Zoo, Chicago (√ľbertragen nach Al Bustan am 04.12.2013)
0.1 Farida (Romakari x Elphie) 06.08.2010 im White Oak Conservation Center (√ľbertragen nach Al Bustan am 24.02.2012)
0.1 M'bura (Poucet x Kweli) 06.02.2011 im Bronx Zoo (√ľbertragen nach Al Bustan am 12.08.2013)
0.1 Zuri (Hamaki x Farida) 28.10.2015
0.1 Adea (Hamaki x Farida) 30.04.2018
1.0 Kito (Ayari x M’bura) 10.06.2018

0.1 Johari (Hamaki x Farida) 27.11.2020
1.0 Mzimu (unk x unk) 26.12.2021"

Das Online-ZB hat Mzimu leider noch nicht gelistet.

Joel Sartore (Video Ark) hat wohl ein Video machen d√ľrfen. Auf seiner Webseite und YouTube-Kanal ist leider noch nichts. Ich habe es bei Linkedin gefunden, man kann es auch angucken ohne Account: https://www.linkedin.com/company/albustanzoo
(08.10.2022, 09:27)
W. Dreier:   Ich hatte mich hier im Dezember 2021 gewundert, dass ein Okapi aus Wuppertal nach Al Bustan (Emirat Sharya) ging. In einem WAZA - Bericht lese ich, dass dort ein leuzistisches Jungtier geboren wurde.
(01.10.2022, 15:54)
cajun:   Da ist das Ergebnis des heutigen Pressetermins:
Eine der seltensten Arten der Welt: Neues Tierbaby verz√ľckt im K√∂lner Zoo
Ein ‚ÄěFabelwesen‚Äú mit Giraffenhals und Zebrabeinen ‚Äď die Rede ist von Okapis, einer der seltensten Tierarten der Erde
Doch Ende Juni gab es im K√∂lner Zoo Nachwuchs: den Jungbullen Kijana, dessen Name auf Swahili so viel wie ‚ÄěJugendlicher‚Äú bedeutet. Noch ist das zwei Monate alte Tier sehr sch√ľchtern. Mit Gl√ľck kann man es bei seinen etwa 15 Minuten langen Ausfl√ľgen, die es aus seinem Nest im Stall nach drau√üen unternimmt, beobachten. F√ľr ihr Scheusein sind Okapis bekannt.
Durch ihre leisen Bewegungen und weil sie sich in ihrer nat√ľrlichen Umgebung dem Dickicht des kongolesischen Regenwaldes, versteckt halten, dauerte es bis 1901, bis sie wissenschaftlich entdeckt wurden. F√ľr den K√∂lner Zoo ist das Okapi-Baby eine gro√üe Besonderheit. Es ist eines von nur 80 Tieren, die in 26 europ√§ischen Zoos leben. Mit Kijana sind die Okapis in K√∂ln nun zu f√ľnft. Seit vielen Jahren unterst√ľtzt der K√∂lner Zoo die Gilman Foundation, die sich f√ľr den Schutz der vom Aussterben bedrohten Tiere einsetzt"
Quelle:https://www.gmx.net/magazine/regio/nordrhein-westfalen/seltensten-arten-welt-tierbaby-verzueckt-koelner-zoo-37250916
(01.09.2022, 15:34)
cajun:   Na, da isset ja! Morgen wird das Okapijungtier vom 30.06.22, √ľbrigens m√§nnlich, der Presse vorgestellt:
"√Ąu√üerst selten, stark bedroht: Okapi-Jungtier im K√∂lner Zoo geboren

‚ÄěFabelwesen‚Äú mit Giraffenhals und Zebrabeinen: Sie z√§hlen zu den interessantesten und seltensten Tieren der Erde: Okapis, die 1901 erstmals in den Tiefen des kongolesischen Regenwaldes f√ľr die Wissenschaft entdeckt wurden. Ende Juni kam im K√∂lner Zoo mit dem Bullen ‚ÄěKijana‚Äú Nachwuchs bei dieser besonderen Spezies zur Welt.
Wir m√∂chten Ihnen ‚ÄěKijana‚Äú gern vorstellen und laden Sie herzlich zum Fototermin am:
Donnerstag, 1. September 2022,
Quelle: https://www.deutscherpresseindex.de/2022/08/31/aeusserst-selten-stark-bedroht-okapi-jungtier-im-koelner-zoo-geboren/
(31.08.2022, 14:25)
Liz Thieme:   Am 6. Juli wurde auf FB durch den Zoo der Tod von Orang-Utan Weibchen Cajunga mitgeteilt. In dem Rahmen wurde auch berichtet:

"Das Geschlecht ist noch nicht bestimmt. Wir lassen Mutter ‚ÄěHakima‚Äú und ihr Jungtier weiter in Ruhe hinter den Kulissen. Wir werden das Okapi-Junge sicher in einigen Wochen ausf√ľhrlich der √Ėffentlichkeit vorstellen k√∂nnen."
(24.08.2022, 09:06)
cajun:   Ich war etwas √ľberrascht auf der HP des Zoo K√∂ln eine Okapigeburt vom 30.06,22 gemeldet zu sehen. Dazu keine Pressemitteilung oder sonstiges zu finden. Hat das Jungtier nicht √ľberlebt?
(18.08.2022, 11:38)
cajun:   Das restliche Fell scheint normal. Ist ja fast wie bei den Schimpansen in Neuwied..... was kann das ein? Milben?
Fotos sind vom letzten Wochenende.
(11.03.2022, 15:39)
cajun:   Die Zuchtkuh der Okapis in Wuppertal sieht merkw√ľrdig aus. Ihr fehlt quasi die Kopfbedeckung.
(11.03.2022, 15:37)
cajun:   Nun ist das R√§tsel gel√∂st @W.Dreier:
"Okapi-Jungtier Thabo hat den Wuppertaler Zoo verlassen
Am 17. Dezember 2021 verließ das männliche Okapi-Jungtier "Thabo" den Zoologischen Garten der Stadt Wuppertal.
Das männliche Okapi-Jungtier "Thabo" reiste in das private nichtkommerzielle Zoologische Zentrum Al Bustan (Al Bustan Zoological Center) im Emirat Sharjah in die Vereinigten Arabischen Emirate.
Im Gegenzug werden aus den Vereinigten Arabischen Emiraten zwei Okapis in europäische Zoos wechseln.
Quelle:https://www.zoo-wuppertal.net/3-zoo/tiernachrichten-2021-12.htm
(04.01.2022, 16:49)
W. Dreier:   nach Al Bustan? Vor 10 Jahren war das ein Privatunternehmen mit einer hervorragenden Fasanenhaltung, dazu Gazellen. Wie ich jetzt sehe auch eine jugendliche Riesenelen, seltene Gazellen - und immer noch gibt es dort Marmorkatzen! Ist Wuppertal eigentlich noch ein Katzenzoo?
(02.12.2021, 17:20)
cajun:   Laut der privaten Seite Zoo Wuppertal net, wird Okapi Nachwuchs "Thabo" demn√§chst den bergischen Zoo in Richtung Zoologisches Zentrum Al Bustan (Al Bustan Zoological Center) verlassen. Ganz sch√∂n weite Reise.... bin gespannt ob von daher ein oder mehrere "Tauschobjekte" kommen?!?
(02.12.2021, 14:55)
cajun:   @Mel: Ich war ja genauso √ľberrascht bez√ľglich des Unterschiedes der Fellf√§rbung m/w. Deswegen dachte ich, jemand w√ľsste wo das entdeckt wurde?

Gab es dazu irgendwo eine Publikation@Liz? Du bist da doch immer gut vernetzt.
(22.01.2021, 17:56)
W. Dreier:   --- und wohl auch die Riesenrappenantilope.
(22.01.2021, 14:02)
Michael Mettler:   120 Jahre nach der "Entdeckung" (aus au√üer-afrikanischer Sicht) wird also noch immer am Mythos weitergestrickt: "... wurde es als letzte afrikanische Gro√ütierart erst 1901 entdeckt."

Berggorilla, Riesenwaldschwein oder Bergnyala, die alle erst nach dem Okapi "entdeckt" wurden (den Menschen ihrer Heimat aber nat√ľrlich altbekannt waren), werden offenbar zu den Kleins√§ugern gerechnet?
(21.01.2021, 21:37)
Mel:   Also das ist mir komplett neu .... Ich hab von solch einem Geschlechtsdimorphismus bei Okapis noch nie etwas geh√∂rt oder gelesen. Und selbst auch schon sehr sehr junge Okapis gesehen und kann mich nicht entsinnen dort einen Geschlechtsbasierenden unterschied in der Fellzeichnung gesehen bzw. Erkannt zu haben. Dies ist mir auch noch in keiner Fachliteratur unter gekommen.
(21.01.2021, 21:29)
cajun:   Folgende Pressemeldung des Zoos FFM machte mich stutzig: Man kann an der Fellf√§rbung erkennen, ob eine Okapi m√§nnlich oder weiblich ist? Es wird zwar erkl√§rt, aber "wer hat's erfunden"?
"Eine schöne Nachricht aus dem Zoo zum Jahresbeginn: Bei den als ?stark gefährdet? eingestuften Okapis gab es Nachwuchs. Am 10. Dezember brachte ANTONIA ein Jungtier zur Welt ? vermutlich ein Weibchen, wie die Fellzeichnung nahelegt.
Auch wenn der Zoo bereits wieder ge√∂ffnet h√§tte ? zu sehen w√§re die kleine Waldgiraffe dennoch nicht. Okapi-Jungtiere sind Ablieger, das hei√üt, sie halten sich in den ersten Wochen ihres Lebens meistens in einem Versteck auf. Bei den winterlichen Temperaturen befindet sich dieses warme Nest, das hinter einem Laubvorhang verborgen ist, im Stall. Das Jungtier verl√§sst seinen Platz nur, um bei der Mutter zu trinken. F√ľr die 17-j√§hrige ANTONIA ist es bereits das dritte Jungtier. Vater ist der ebenfalls 17 Jahre alte Okapi-Bulle AHADI.
Im Frankfurter Zoo haben Haltung und Zucht von Okapis eine lange Tradition. Der ehemalige Frankfurter Zoodirektor Bernhard Grzimek brachte das erste Okapi 1954 nach Frankfurt. Es war das erste Okapi in Deutschland √ľberhaupt. Die wundersch√∂nen Waldgiraffen sind dennoch vielen nicht so gel√§ufig wie ihre in der Savanne lebenden Verwandten. Umso bedauerlicher, dass die Tiere im Winter kaum zu sehen sind, da ihr Stall nicht f√ľr Besucherinnen und Besucher zug√§nglich ist. Ich freue mich, dass sich dies mit dem geplanten Umbau des Zoos √§ndern wird. Laut der Konzeptstudie ZOOKUNFT2030+ sollen Okapis gemeinsam mit anderen Arten aus dem Kongo-Regenwald in einer gro√üen Afrika-Halle gezeigt werden,? sagt Dr. Ina Hartwig, Dezernentin f√ľr Kultur und Wissenschaft.
In den Regenw√§ldern der Demokratischen Republik Kongo, in der das Okapi beheimatet ist, wurde es als letzte afrikanische Gro√ütierart erst 1901 entdeckt. √úber das Verhalten von Okapis wei√ü man wenig; verl√§ssliche Bestandszahlen gibt es nicht, denn der Lebensraum ist einer der unzug√§nglichsten und gef√§hrlichsten Orte der Welt: Seit Jahren ist die Region politisch instabil und immer wieder Schauplatz f√ľr gewaltsame Konflikte, in denen bewaffnete Gruppen unter anderem um Bodensch√§tze k√§mpfen. Alle Anzeichen deuten darauf hin, dass die Okapi-Population seit Mitte der 1990er Jahre kontinuierlich abnimmt. Man geht derzeit davon aus, dass es nur noch einige tausend Individuen gibt. Seit 2013 wird das Okapi auf der Roten Liste der Weltnaturschutzunion IUCN als ?stark gef√§hrdet? (ENDANGERED) gef√ľhrt. Hauptursachen f√ľr den Bestandr√ľckgang sind der Verlust des Lebensraums durch menschliche Nutzung, der zunehmende Bev√∂lkerungsdruck sowie die lokale Nachfrage nach ?Bushmeat?.
Zoodirektor Dr. Miguel Casares freut sich √ľber die Nachzucht, betont aber zugleich den dringend notwendigen Schutz der Freilandpopulation: ?Unsere Partnerorganisation, die Zoologische Gesellschaft Frankfurt (ZGF), betreibt ein Schutzprogramm im Lomami-Nationalpark in der DR Kongo. Ziel des Programms ist es, gemeinsam mit lokalen Partnern eine funktionierende Nationalparkverwaltung aufzubauen und die Tier- und Pflanzenwelt des √Ėkosystems zu sch√ľtzen. Lomami ist der j√ľngste Nationalpark der DR Kongo. Er wurde erst 2016 gegr√ľndet. Um das Gebiet effektiv und nachhaltig sch√ľtzen zu k√∂nnen, werden finanzielle Mittel vor allem f√ľr eine gute Ausr√ľstung der Parkmitarbeiter sowie f√ľr moderne Kommunikations- und √úberwachungstechnik ben√∂tigt.?
Doch so dringend der Schutz der Tiere in ihrem urspr√ľnglichen Lebensraum ist, so wichtig ist es auch, vor allem in Anbetracht der wenig stabilen politischen Lage, dass Zoos diese Tierart ex-situ, also au√üerhalb ihres Lebensraums, halten, z√ľchten und m√∂glichst viel √ľber sie lernen. So wei√ü man aus Beobachtungen, die nur in Zoos m√∂glich sind, dass offenbar die Fellzeichnung bei Jungtieren einen Hinweis auf das Geschlecht gibt: Blinzelt zwischen Schwanz und der Streifung der Beine noch ein wei√üer Fellbereich hervor, so kann man davon ausgehen, dass es sich um ein Weibchen handelt ? so, wie bei dem Jungtier von ANTONIA.
1960 gelang dem Zoo Frankfurt die deutsche Erstzucht bei den Waldgiraffen. Bis heute wurden 25 Okapis im Frankfurter Zoo geboren. Seit 1985 koordiniert der Zoo in Antwerpen das Europäische Erhaltungszucht-Programm (EEP). Auch heute ist die Art in Zoos nicht häufig. aktuell werden nur 77 Individuen in rund zwei Dutzend Europäischen Zoos gehalten.
Das Okapi (Okapia Johnstoni) ? auch Kurzhals- oder Waldgiraffe genannt ? ist mit einer Gesamth√∂he von 1,80 m, im Vergleich zu seinen bis zu sechs Meter hohen Verwandten, der kleinste Vertreter der Giraffenfamilie (Giraffidae). Ihr nat√ľrlicher Lebensraum ist der tropische Regenwald der Demokratischen Republik Kongo. Okapis bevorzugen dichtes Unterholz in Gew√§ssern√§he. Sie sind tagaktive Einzelg√§nger, die im schummrigen Licht des Waldes nach Bl√§ttern und jungen Trieben suchen. Ein besonderes Erkennungsmerkmal sind die zebraartig gestreiften Hinterl√§ufe. Sie bieten im Wechsel von Licht und Schatten zwischen den B√§umen eine perfekte Tarnung.
Schutz der Flora und Fauna des Lomami-√Ėkosystems und Aufbau einer funktionierenden Nationalparkverwaltung ? daran arbeitet die Zoologische Gesellschaft Frankfurt, (ZGF) gemeinsam mit lokalen Partnern.

Informationen zum Schutzprojekt unter: https://fzs.org/de/projekte/lomami
Quelle:https://www.zoo-frankfurt.de/presse/aktuell/news/news/detail/nachwuchs-bei-den-okapis-2
(21.01.2021, 19:55)
W. Dreier:   Okapi-Bulle Boje im Tierpark Berlin 1976
(07.04.2020, 16:18)
WolfDrei:   Komisch - mit diesem klappt es !
(10.12.2016, 21:18)
WolfDrei:   Nun nochmals an andere schreibende Mitglieder: ich tippte das Okapifeld an, machte meine S√§tze und "einf√ľgen". Antwort: erfolgreich eingetragen. Nach Anklicken sprang aber das Okapifenster nicht an die Spitze, auch war nicht ersichtlich, das der Text wirklich angenommen wurde. Also nochmals dieselbe Prozedur. Dann klickte ich das Okapifeld erneut an - und nun war der Text wirklich erschienen - nur 2 Mal. Dennoch blieb aber der Artikel unter den 2 oberen "h√§ngen" Kann man nur an Ort und Stelle den jeweils obersten direkt beantworten? und die "tieferen " bleiben h√§ngen?
(10.12.2016, 21:16)
WolfDrei:   @N. Groeneveld: Das mit Boje war wirklich eine "t√∂dliche" Unachtsamkeit - im Winter hatte man das (die) Fenster nicht geschlossen. Zudem h√§tte man sogar ein P√§rchen im Austausch mit Bristol bekommen, da die Linie mit Boje nicht in Europa vertreten war. Bristol hatte damals 4-5 Okapis. Die Unterbringung: es ist das westliche Vorgehege des Kerabau/Kiang-Hauses, das um 1970 errichtet wurde - also in 20m Entfernung zum heutigen Schneeziegengel√§nde. Die beiden anderen Bullen lebten im heutigen Bergriedbockhaus. Ein Bulle war "uralt" und der andere aus Paris stammende Bulle hatte Dackelbeine.(nicht krumm aber zu kurz)
(10.12.2016, 21:07)
WolfDrei:   @N. Groeneveld: Das mit Boje war wirklich eine "t√∂dliche" Unachtsamkeit - im Winter hatte man das (die) Fenster nicht geschlossen. Zudem h√§tte man sogar ein P√§rchen im Austausch mit Bristol bekommen, da die Linie mit Boje nicht in Europa vertreten war. Bristol hatte damals 4-5 Okapis. Die Unterbringung: es ist das westliche Vorgehege des Kerabau/Kiang-Hauses, das um 1970 errichtet wurde - also in 20m Entfernung zum heutigen Schneeziegengel√§nde. Die beiden anderen Bullen lebten im heutigen Bergriedbockhaus. Ein Bulle war "uralt" und der andere aus Paris stammende Bulle hatte Dackelbeine.(nicht krumm aber zu kurz)
(10.12.2016, 21:06)
Nikolas Groeneveld:   Ich hab einige Fragen zur Okapihaltung im Tierpark Berlin.
Hier wurde schon geschrieben Boje, der erste Okapibulle des Tierparks, wäre an einer Unachtsamkeit gestorben.
Woran starb Boje denn genau?
Lebte Boje in der Anlage gegen√ľber der Greifvogelvolieren in der heute Schneeziegen leben?
Laut Zotierliste lebte von 1985 bis 1987 der Okapibulle Patrie im Tierpark.
Wieso wurde Patrie nur so kurz gehalten?
Dann lebte von 1989 bis 1990 noch der Bulle Papou im Tierpark.
Papou wurde dann ja wirklich nicht lange gehalten.
Ist Papou verstorben oder wurde er abgegeben?
Hätte man ihn abgegeben hättte ja auch seine Anschaffung wenig Sinn gemacht.
Man holt sich ja kein Tier um es kurz darauf wieder abzugeben.
Oder lebte Papou nur kurzzeitig bis zur von vorn herein geplanten Weiterreise in einen anderen Zoo im Tierpark?
Und zu guter Letzt noch eine Frage, auf dem Lageplan von 1989 ist ein Okapi nicht mehr an der gewohnten Stelle bei den Greifvögeln eingezeichnet sondern neben den Giraffen.
Hat man etwa extra f√ľr Papou noch eine neue Anlage neben den Giraffen gebaut?
Obwohl eine Anlage neben den Giraffen ja nicht zu Dathes Idealplan passt.
Also w√§re die Anlage neben den Giraffen wieder nur ein Provisorium gewesen (vielleicht weil man das alte Okapigehege f√ľr andere Tiere nutzen wollte?)
(10.12.2016, 15:16)
R√ľdiger Krichel:   Hallo Michael Amend

Vielen Dank f√ľr deinen wunderbaren Okapibericht und Haltungen im deutschsprachigem Raum.
Deine Bericjhte und Abbildungen sind wertvoll und ich habe mir einige Daten der halter herausgepickt.
Leider habe ich deine mailkontakt nicht. bist du so nett und schreibtst mir ein kurzes mail.
W√ľrde gerne deine Meinung zu meiner Halter und Geburten liste einholen. An
(27.11.2016, 13:37)
Sch√ľling Buchkurier:   15.000 Euro f√ľr die zerst√∂rte Okapistation Epulu

Am Morgen des 24. Juni 2012 ereignete sich im Kongo ein grausamer √úberfall auf die Okapischutzstation Epulu im Ituri-Regenwald. Mit Schnellfeuergewehren bewaffnete Rebellen t√∂teten dabei 6 Menschen, verschleppten Dutzende von Geiseln ‚Äď darunter 11 junge Frauen ‚Äď und zerst√∂rten die Station. Auch die Tiere kamen nicht davon: alle 14 in Epulu lebenden Okapis, darunter ein wenige Wochen altes Jungtier, wurden erschossen. Die seit 25 Jahren bestehende Station, die weltweit von allen Okapihaltern unterst√ľtzt wird, wurde damit innerhalb k√ľrzester Zeit ausgel√∂scht. Von der Welt√∂ffentlichkeit blieb dieser entsetzliche √úberfall weitgehend unbemerkt, den Medien war er zumeist maximal eine Randnotiz wert.
Die Zoologischen G√§rten und ihre F√∂rderer, die Zoo-F√∂rdervereine und ihre Vereinigung, die Gemeinschaft Deutscher Zoof√∂rderer e.V., sind von dem √úberfall auf die Okapischutzstation in Epulu schockiert. Seit 1987, als das Okapi-Schutzprojekt vom Schweizer Ehepaar Karl und Rosemarie Ruf ins Leben gerufen wurde, war dieses ein gutes Beispiel f√ľr die Kooperation Zoologischer G√§rten und die Verzahnung von Artenschutz in Zoos und vor Ort. Alle Zoos weltweit, die Okapis halten, unterst√ľtzten dieses Projekt und f√∂rderten so den Schutz der Okapis und ihres Lebensraumes. Viele haben sich nach dem √úberfall M√∂glichkeiten einfallen lassen, der Okapischutzstation nun in besonderer Weise zu helfen.
Auf Initiative des Zoo-Verein Wuppertal e.V. haben die Zoo-F√∂rdervereine Berlin, Leipzig, Stuttgart und Wuppertal zusammen mit der Gemeinschaft Deutscher Zoof√∂rderer e.V. den Betrag von 15.000 Euro gesammelt, um den Menschen in Epulu Hilfe zukommen zu lassen und den Wiederaufbau der Station zu unterst√ľtzen. Ein entsprechender Spendenscheck wurde im Rahmen einer Wochenendfahrt des Zoo-Verein Wuppertal e.V. in die Zoos von Rotterdam und Antwerpen an die Co-Koordinatorin des Europ√§ischen Erhaltungszuchtprogrammes f√ľr das Okapi, Kristin Leus, in Antwerpen √ľberreicht. Das Geld wird von Antwerpen aus an das Okapi-Schutzprojekt weitergeleitet.
Weitere Informationen zum Okapi-Schutzprojekt erhalten Sie im Internet unter www.okapiconservation.org
(31.08.2012, 12:53)
Henry Merker:   Im Kongo gibt es leider kaum sichere Regionen....
(01.07.2012, 18:13)
R√ľdiger:   Was f√ľr ein Disaster !
Jahrelange Arbeit und Okapiliebe und Gelder in einem Anschlag zertstört.
Ich w√ľnsche viel Kraft und Geduld zum Neuaufbau, vielleicht an einem sicheren Ortim Kongo oder sonst in Zentralafrika.
(01.07.2012, 13:49)
Henry Merker:   Das habe ich √ľbersehen.....
(01.07.2012, 10:06)
Liz Thieme:   siehe Art/Naturschutz-Thread....
(30.06.2012, 17:06)
Henry Merker:   Das Okapi Conservation Project in Epulu, Kongo, wurde letzten Sonntag von Mai-Mai-Rebellen angegriffen.

Zitat:

"Casualties and damage from the attack include:
- 6 people were killed ‚Äď 2 ICCN rangers, the wife of one of the rangers, an immigration worker, and 2 residents of Epulu.
- 13 okapi were killed and one injured.
- All ICCN buildings were damaged or burned.
- All OCP buildings and offices damaged or burned.
- Motorized equipment stolen, damaged.
- All food stores looted and storage containers destroyed.
- All computers and printers stolen or burned.
- Satellite phones stolen.
- All medical supplies taken from Dispensary.
- Shops and homes in the town of Epulu were looted and damaged."

Quelle: http://www.okapiconservation.org/news/okapi-conservation-project-epulu-update-june-28-2012/

Damit lebt von den einst 14 Okapis nur noch ein einziges.
Auch f√ľr das Projekt im allgemeinen, und f√ľr die konkret Betroffenden im speziellen, ist es ein schrecklicher Schicksalsschlag.
(30.06.2012, 13:48)
IP66:   Die Nachricht scheint mir ein Beleg daf√ľr, wie umfassend bei mancher Art die europ√§ischen Zoos zur Gewinnung von wissenschaftlichen Kenntnissen beigetragen haben - und zwar in einer Kontinuit√§t, die vom Import des ersten Okapis bis zu den heutigen Zuchtprogrammen reicht.
(02.12.2008, 18:09)
WolfDrei:   aus den EAZA News: nach √ľber hundert Jahren seit der Entdeckung sind jetzt im Ituriurwald im Kongo erstmals "FREILAND"aufnahmen vom Okapi gelungen - und das auch "nur" mit Fotofallen!
(02.12.2008, 17:52)
Mel:   Momentan ist es in der Tat schwer mit den Transporten von Huf und Klauentieren auf Grund der Blauzunge, da Transportgenehmigungen auch immer vom Ortszust√§ndigen Amtsvertirin√§r gegeben werden m√ľssen. Allein der zweite Bulle f√ľr Leipzig steht mittler Weile in dritter Station auf Warteschleife.

Und Jungtiere z√§hlen erst ab einem Alter von knapp √ľber einem Jahr Stalltechnisch als Einzelexemplar.
(03.10.2008, 11:29)
Michael Mettler:   Allein schon wegen solcher Transporthindernisse sind heute Reserveboxen f√ľr Paarhufer kein Luxus. Ich denke dabei gerade daran, wie sich zeitweise die Giraffen in den nur drei alten hannoverschen Stallboxen "stapelten", bis die Nachzuchten umziehen konnten.
(03.10.2008, 10:29)
Matthias:   Vielleicht Blauzungenkrankheit? Es spielen oft mehr √úberlegungen als genetische bei Transfers mit.
(03.10.2008, 10:18)
IP66:   Wenn ich jetzt richtig nachgerechnet habe, d√ľrften in K√∂ln ja nur noch dreieinhalb Okapis stehen. Wenn die Raumanspr√ľche auch f√ľr K√§lber gelten, mu√ü man die Zucht ganz unterbinden. Da frage ich allerdings, warum eines der hei√ü begehrten und zuchtf√§higen Weibchen noch am Rhein steht bzw. der Bulle, der die Zucht blockiert, nicht l√§ngt an einen der zahlreichen auf Tiere wartenden Neuhalter abgegeben wurde.
(03.10.2008, 10:11)
Mel:   Ich bitte um Entschuldigung im dritt letztem Absatz hat sich leider ein fehler eingeschlichen es sollte wie folgt lauten... Ringtausch und Umstellungen ODER nach dem Tod eines Tieres.
(03.10.2008, 05:00)
Mel:   So dann m√∂chte ich mal wieder.

IP66: Was verstehen sie eigentlich unter den Begriff "ausgenutzt" bez√ľglich Tierhaltung? Das in jeder vorhandenen Box (Stall) ein Tier zu stehen hat?

Laut Richtlinien des SSP (die des EEP sind dem sehr √§hnlich) muss f√ľr ein Exemplar eine nutzbare Stallfl√§che von rd. 28qm gegeben seien da es sich um ‚Äěnicht Winterharte‚Äú Tiere handelt. Wenn wir das jetzt mathematisch zerlegen, kommen wir bei allgemein nahezu rechteckig verwendeter Bauform auf verschiedene Boxenma√üe, und nun mal zwei Beilspiele um den ben√∂tigten Platz f√ľr ein Tier besser verst√§ndlich zu machen : 4m x 7m = 28qm oder 5m x 5,6m = 28qm. Diese Fl√§che kann bzw. sollte zeitweise teilbar seien (Reinigungs- und Pflegema√ünahmen). Wir gehen mal vom logischsten aus und nehmen eine Teilung um die H√§lfte, sprich auf eine Boxengr√∂√üe von 14qm. Es ergibt sich so schon mal ein Doppelstall (Doppelbox) f√ľr, wie oben erw√§hnt ein Exemplar. Stalleinrichtungen lasse ich jetzt mal au√üen vor.
Laut den Bestimmungen muss eine Haltung von 2 Paaren m√∂glich sein (√ľber den Sinn dieser Vorschrift sp√§ter mehr), daraus ergibt sich ein Stallkomplex von mindestens 4 Doppelst√§llen sprich mindestens 112qm allein als Nutzfl√§che f√ľr die Tiere dazu kommt jetzt noch der Lagerbereich und der Arbeitsbereich f√ľr das Pflegepersonal, dieser unterliegt keiner Fl√§chenvorschrift.
Nehmen wir jetzt das von Ihnen angef√ľhrte Okapistallgeb√§ude aus K√∂ln. Der Lagerbereich liegt hier bei einer Fl√§che von 5,34qm, der Arbeitsbereich hat ebenfalls 5,34qm dazu kommt noch eine Gangfl√§che von 37,45qm macht eine gesamt Fl√§che von 48,13qm f√ľr den ‚ÄěService-Bereich‚Äú jetzt noch die Stallfl√§che 98qm (und da liegt K√∂ln schon unter den geforderten nach SSP) ergibt sich so eine Gesamtfl√§che von 146,13qm f√ľr dieses Stallgeb√§ude.

Ob man dies nun als monumentalen Bau bezeichnen kann √ľberlasse ich mal anderen. Jedoch m√∂chte ich bezweifeln das man bei solch einer Gr√∂√üe von einem Gro√übau sprechen sollte, viel eher z√§hlt solch ein Geb√§ude zur Haltung gro√üer Lands√§uger (zu denen Okapis z√§hlen bei einem Lebengewicht von 250-300kg), zu den Standartgeb√§uden der Zootierhaltung ich kenne reichlich mehr Antilopen, Pferdeartige oder Rinderst√§lle, die weit aus gr√∂√üere Fl√§chen beinhalten.
Der von ihnen erw√§hnte ‚Äěgemeinsame‚Äú Auslaufstall, den ich auch f√ľr die Tiere trotz Doppelstall f√ľr sehr w√ľnschwert halte fehlt hier v√∂llig.

Nun zum Sinn der Vorschriften. Bei Okapis handelt es sich um seltene und kostbare Tiere, deren Bestand in Gefangenschaft auf Grund der geringen Reproduktionsrate nicht sehr hoch ist. Die erfolgreiche Haltung dieser Tiere ist mittlerweile, auf Grund von Studien, Forschungen und Untersuchungen, nicht mehr so kompliziert, wie vor 10 oder 15 Jahren, jedoch auch noch oft genug mit R√ľckschl√§gen verbunden (siehe Leipzig) die auf die Empfindlichkeit der Tiere (bez√ľglich Ihrer Haltungsanspr√ľche) zur√ľck zuf√ľhren sind.
Da die Anzahl der zur Zucht zur Verf√ľgung stehenden Weibchen sehr gering im Vergleich zu derer der m√§nnlichen Tiere ist, wird vom EEP dem Neuhalter zu erst nur ein m√§nnliches Tier √ľbergeben, dem im Regelfalle nach erfolgreicher Haltung ein zweites M√§nnchen folgt. So fern beide Tiere weiterhin erfolgreich gehalten werden wird in der Folgezeit ein Weibchen √ľber stellt.
Hier liegt das größte Problem des EEP’s da es wie erwähnt wenig Weibchen gibt. Dazu kommt noch erschwerend hinzu, dass in den Anfangsjahren der Haltung , wie bei so vielen Tierarten, Inzucht leider keine Seltenheit war, und auch durch die geringe Individuenanzahl ein hoher Verwandtschaftsgrad zwischen den einzelnen Tieren besteht. Um den Genpool nicht noch mehr zu minimieren muss also darauf geachtet werden möglichst un- oder sehr weit entfernt verwandte Tiere mit einander zu verpaaren.
Dies schränkt die Übergabe von Tiere schon mal sehr ein.
Nicht jedes neugeborene Weibchen kann nach der Aufzucht (in der Regel etwas l√§nger als 1 Jahr) an einen x-beliebigen Okapihalter √ľbergeben werden. Und es kann schon sehr lange dauern bis ein, der Abstammung her passendes Tier zur Verf√ľgung steht. Hin zu kommt noch, das erfahrene und gut Z√ľchtende Einrichtungen Vorrang genie√üen. Und somit noch vor allem Neuhaltern ein zweites Weibchen, ausgew√§hlt nach den oben beschriebenen Kriterium, erhalten umso eine h√∂here Nachzuchtenzahl zu erm√∂glichen.

Die M√∂glichkeit des EEP frei und uneingeschr√§nkt, im Sinne der Genpoolgr√∂√üe, entscheiden zu k√∂nnen ist stark an vorhandene Haltungspl√§tze gebunden, somit ist die Entscheidung der Stallmindestanzahl ein n√∂tiges ‚ÄěMuss‚Äú.
Erlaubt doch die geforderte Stallanzahl flexible Reaktionen auf Neugeborene nach Aufzucht sowie Umstellungen der Zuchtpaare in form von Ringtausch und Umstellungen nach dem Tod eines Tieres.

Ich pers√∂nlich halte die Forderungen des EEP, auf Grund dessen weder f√ľr √ľbertrieben noch f√ľr platzraubend. Es gibt weit aus mehr Arthaltungen die wesentlich mehr Fl√§chebeanspruchen egal ob sie an Popularit√§t √ľber oder unter dem Okapi stehen. Viel eher sehe ich darin einen n√∂tigen Grundstein zu einer erfolgreichen Arterhaltung dieser Art in Gefangenschaft. F√ľr eine experimentelle Haltung (im Bereich Stallanzahl) ist die Bestandsst√§rke bei weitem zu gering.

Die Entscheidung √ľber die Form, die nun solch ein Geb√§ude mit der geforderten Stallanzahl endg√ľltig hat, obliegt wohl mehr der entsprechenden Stelle der zoologischen Einrichtung und dessen beauftragten Architekten sowie den vorhandene Geldmitteln.


(03.10.2008, 03:25)
IP66:   Nun ja: In dem k√∂lner Stall standen in den mittlerweile fast zwei Jahrzehnten seines Bestehens im H√∂chstfall f√ľnf Okapis, manchmal auch nur zwei oder drei, und das auch nur, wenn man die K√§lber mitz√§hlt. Ausgenutzt wurde er damit zu keinem Zeitpunkt.
Ich kann allerdings die Angst vor neuen Wegen durchaus verstehen, gerade bei einer Art mit so niedriger Reproduktionsrate. Doch bei begehrten Tierarten besteht sicherlich die Möglichkeit, konservative und schon etwas ältere Haltungsmethoden beizubehalten.
(02.10.2008, 11:09)
Matthias:   Tja, da warten die Zoos nat√ľrlich auch drauf. Nur weiss jeder Zoo, dass das nun mal etwas l√§nger dauert. Und trotzdem ist die Warteliste sehr lang. Es gibt also genug Zoos, die hinter dem EEP und dem eingeschlagenen Weg stehen.
(01.10.2008, 21:47)
Bj√∂rnN:   Oder ihren monumentalen Okapistall endlich mit Tieren zu f√ľlle, ob nun mit Bullen oder Zuchtpaaren wie das in Leipzig der Fall ist....
(01.10.2008, 21:18)
Matthias:   Danke f√ľr die Ausf√ľhrungen. Hat sich jahrzehntelang doch als einige Jahre entpuppt.
Ihr Vorschlag f√ľr Experimente finde ich aber micht erstrebenswert. Mit solch einer seltenen Art derart zu verfahren, halte ich f√ľr grob fahrl√§ssig.
Sicher, die Zuwachsrate k√∂nnte ruhig etwas h√∂her sein. Aber sie wenigstens steigend. Also hat man Erfolg beim Okapimanagement. Ob man die selbstgesteckten Ziele auch wirklich erreicht, dar√ľber k√∂nnen wir alle nur spekulieren, denn niemand von uns kennt die genauen Zielsetzungen des EEPs.
Solange die Warteliste gut gef√ľllt ist, besteht auch keinerlei Bedarf von diesen Zuchtbedingungen abzur√ľcken. Denn viele Zoos k√∂nnen es kaum erwarten, endlich ihren monumentalen Okapistall zu bauen.
(01.10.2008, 20:56)
IP66:   Im k√∂lner Stall haben seit seiner Errichtung vor mehr als einem Jahrzehnt nie mehr als f√ľnf Okapis gestanden, und da√ü auch nur in den ersten Jahren mit Jungtier. Immerhin konnte man hier Boxen zusammenschalten, so da√ü nur einige wenige St√§lle so gut wie nicht genutzt werden. In Frankfurt steht derzeit zumindest eine der alten und bew√§hrten Boxen im Giraffenhaus leer. In Stuttgart mu√ü auch lange Leerstand geherrscht haben, wenn man dort jetzt ohne Enge so viele Tiere unterbringen kann.
Das Experiment stelle ich mir in ungef√§hr so vor, da√ü man abgesehen von Mindestgr√∂√üen und Mindestforderungen an Bodenheizung und Sichtschutz die Stallformen frei planen l√§√üt, so da√ü auch gemeinsame Laufst√§lle im Inneren von H√§usern, neue Stallformen und andere Anlagenstrukturen erprobt werden k√∂nnen. Au√üerdem w√§re es interessant, wie kleinere Zoos wie Aschersleben oder Schwerin f√ľr Okapis planen. Zudem w√ľrde ich auch kleinere Bautypen f√ľr einen alleine stehenden Bullen gestatten, wenn es derart viele m√§nnliche Tiere gibt, vielleicht auch Standorte f√ľr einzelne Paare. Ich verspreche mir davon, da√ü sich hierdurch neue Erkenntnisse ergeben, die die Zuchtrate steigern. Ich denke, ohne diese Freiheit wird man die Reproduktionsrate nicht steigern k√∂nnen. Eine Garantie daf√ľr, da√ü es auf dem anderen Weg leichter funktioniert, gibt es nicht, doch scheint man mir nur zu neuen Ideen vordringen zu k√∂nnen, wenn man neue Methoden erprobt. Ich kann verstehen, wenn der ein oder andere lieber auf dem bew√§hrten Pfad weitermarschieren m√∂chte, doch denke ich, da√ü das bedeuten wird, da√ü man sich mit dem derzeitigen Bestandswachstum abfindet.

(01.10.2008, 15:06)
Mel:   W√ľrde mioch auch interessieren wie so ein Experiment aussehen sollte.
(01.10.2008, 13:52)
Matthias:   edit:
Es muss nat√ľrlich heissen:
Wie w√ľrden sie sich denn so ein Experimentieren, wie sie es fordern, im konkreten Fall Okapi vorstellen?
(01.10.2008, 13:23)
Matthias:   St√§lle die jahrzehntelang leer stehen? Also bei aller Kritik, sollte man trotzdem nicht √ľbertreiben.
F√ľr mit der Materie nicht so Vertraute liesst sich dass ja so, als ob es wirklich St√§lle geben w√ľrde, die seit den Achtzigern kein Okapi mehr gesehen haben. Dem ist nicht so!

Sie fordern das Kuratoren Bestandsentwicklungen vorher sehen sollen, aber fordern auch Raum zum Experimentieren. Ja was denn nun? Ist ihnen die Vorgabe von Stallkapazitäten nicht Experiment genug?

Wie w√ľrden sie sich denn so ein Experimentieren, wie sie es fordern im konkreten Fall Okapi aussehen?
(01.10.2008, 13:21)
Michael Amend:   Okapis, publikumsattraktiv ?
(01.10.2008, 12:08)
IP66:   Ich kann Ihre Argumente ganz gut nachvollziehen und w√ľrde mir ja auch w√ľnschen, da√ü jeder Halter die vorgeschriebenen zwei Zuchtpaare mit entsprechendem Nachwuchs bes√§√üe. Zwei Entwicklungen gefallen mir allerdings nicht: Zum einen ist es ja nicht so, da√ü der √ľber Jahrzehnte leer stehende Stall kein Geld und keinen Platz kostet. Die Mittel, die daf√ľr aufgewendet werden, fehlen f√ľr andere Arten, die nicht so publikumsattraktiv sind wie Okapis - und sie bringen f√ľr das Zuchtprogramm wenig. Die Politik, auf Elefantenhalter √ľbertragen, w√ľrde ja bedeuten, da√ü diese f√ľr die zu erwartende Bullenschwemme pro halber gehaltener Kuh auch noch einen leeren Bullenstall vorhalten m√ľ√üten. Der zweite Punkt betrifft die Prognosen zum Bestand: Sicherlich kann man nicht alles vorhersagen, aber wenn ich mir die Boxenreihen in Frankfurt, Lepzig oder K√∂ln anschaue, so finde ich doch, da√ü ein Kurator Bestandsentwicklungen so weit vorhersehen mu√ü, da√ü nicht reihenweise leere H√§user errichtet werden m√ľssen. Ich k√∂nnte mir sogar vorstellen, da√ü die derzeitige Baupolitik schuld an der Bestandsentwicklung ist. Wenn man bedenkt, da√ü kleinere Zoos sich oft sehr um als schwerig geltende Arten k√ľmmern und gerade durch intensiv geplante, aber wenig kostspielige Gehege neue Wege beschreiten (ich denke da an die Dscheladas in Rheine), so wird dieser Weg durch die Bauvorgaben des Opaki-Koordinators nicht gef√∂rdert, sondern blockiert. Das hei√üt nicht, da√ü ich jegliche Form von Empfehlung ablehne, aber doch, da√ü man sich auf Grundsatzfragen beschr√§nken und Raum zu Experimenten bieten sollte.
(01.10.2008, 11:56)
Mel:   Sicher ist ein Anstieg der Zoopopulation einer Tierart nicht an Hand der Anzahl der gegebenen oder verlangten St√§lle messbar, jedoch bitte ich zu bedenken, das es nicht darauf ankommt, ob man f√ľr drei Tiere acht oder nur drei St√§lle zur Verf√ľgung hat, sonder darauf, ob man die Option bieten kann, bei erfolgreicher Nach und Aufzucht auch zwei oder drei Zuchtpaare bzw. Gruppen des entsprechenden Individuums zu pflegen. Ich kann es verstehen wenn ein Stallgeb√§ude mit 6 St√§llen, bei aktueller Haltung von 2,0 Individuen, platztechnisches Unverst√§ndnis ausl√∂st. Jedoch sollte man sich immer in Erinnerung rufen, das bei einer Tierart mit einer der Art unbekannten Dunkelziffer von frei lebenden Exemplaren, es meiner Meinung nach gerechtfertigt ist eine h√∂here Stallungsanzahl, bei Neubauten, zu verlangen um, gesetzt dem Fall erfolgreicher Nachzucht, die Option einer zweiten wenn nicht sorgar m√∂glichen dritten Zuchteinheit zugew√§hren. Es geht in diesem Punkt nicht prim√§r um die Installation mehrer Haltungseinrichtungen, als mehr um den Punkt der erfolgreichen Nachzuchtseinrichtungen. Bei den Okapis handelt es sich um eine Tierart bei der aufgrund des Zuchtmanagements (diesbez√ľglich aus Antwerpen) um aktiven erhalt und Forbestand der Tierart ‚Äěgek√§mpft‚Äú wird, dem entsprechend kann ich keine fahrl√§ssige ‚ÄěPlatzverschwendung‚Äú erkennen, wenn dem EEP entsprechend bei Neuaufnahme der Tierart ein Anlagenkomplex mit entsprechender Stallungs- und Anlagenzahl gefordert wird. Sicher sind diese Forderungen nicht immer ausschlaggebend f√ľr eine erfolgreiche Nachzucht, jedoch bieten solche Art Auflagen die M√∂glichkeit bei einem mehrfach eintreffenden Erfolg, den Ausbau einer Zucht zur Erhalt der Art. Das im Falle des Okapis die Wartelisten f√ľr zuchtf√§hige weibliche Tiere extrem lang ist, liegt nun mal leider aber Gottes an der Geschlechterverteilung der Nachzuchttiere und somit nicht im Spielraum des EEPs oder dessen Koordinators. Eine Minimierung der Auflagen zur Artaufnahme eines Zoos w√ľrde so unweigerlich den Handlungs- und Aktionsspielraumes im Bereich der Arterhaltung stark einschr√§nken.

Pers√∂nlich m√∂chte ich hin zu f√ľgen, das ich Stallbauten wie in K√∂ln in keinster Weise als extrem ‚ÄěPlatzraubend‚Äú empfinde im vergleich zu manch anderer Arthaltung.

(30.09.2008, 02:45)
Matthias:   Die Okapis und Bonobos sind nicht alle im Besitz von Antwerpen. Allerdings d√ľrften Neuhalter nur noch Leihgaben haben, wie bei Gorillas wahrscheinlich auch. Freiwillig w√§ren diese Programme trotzdem. Wer nicht will, muss nicht mitmachen, hat dann aber nat√ľrlich keine Tiere.

Importe von Okapis sind alles andere als angebracht und der Vergleich mit Breitmaulnashörnern hinkt gewaltig.
Erstens ist die Freilandsituation bei Okapis weniger positiv als bei Breitmaulnash√∂rnern. Die Breitmaulnashornpopulation steigt und somit kann man dort auch guten Gewissens einzelne Tiere f√ľr die ex-situ-Population entnehmen. Beim Okapi weiss man √ľber die Best√§nde so gut wie nichts.
Zweitens ist die demografische Situation beim Breitmaulnashorn eine andere. Dort ist das Problem, das es einfach viel zu viel alte, nicht-zyklische Weibchen gibt. Da muss dann schon importieren, um noch zu z√ľchten.
Zucht beim Okapi ist jedoch nicht das grosse Problem. Jedoch ist die Sterblichkeit infolge einer speziellieren Ernährungsweise problematisch. Deswegen sucht das EEP auch mehrere Lösungsansätze, u.a. Forschung zur Ernährung oder eben eine Erhöhung der Nachzuchtrate.
Sie sehen also, so schwarz-weiss wie sie das imer darstellen, ist alles nicht.
Ausserdem habe ich nicht den Eindruck, dass die Okapipopulation in Europa nicht steigt. Woher sonst kämen denn all die Neuhalter, wie Leipzig, Chester, Dvur Kralove oder Lissabon. Vielleicht hat ja Michael Amend genauere Daten zur Bestandsentwicklung in den letzten Jahren.
(29.09.2008, 18:29)
IP66:   In diesem Fall geht es ja weniger darum, ein Geb√§ude zu erhalten als um die Frage, ob Okapis besser z√ľchten, wenn neben den besetzten Boxen noch zwei bis drei nicht belegte St√§lle stehen. Mir erschlie√üt sich ein solches Vorgehen nicht, und ich habe auch nicht den Eindruck, da√ü das koordinierte Zuchtprogramm die selbst gesetzten Ziele erf√ľllt hat, da der Bestand eben nicht steigt. Ich denke tats√§chlich, da√ü die Situation Eigenimporte finanziell hinreichend ausgestatteter Institute nahelegt, wie dies in anderen F√§llen, etwa bei Breitmaulnash√∂rnern, bereits geschehen ist. Ob diese Zucht au√üerhalb der konvetionellen Programme besser gelingt, m√ľ√üte sich aber erst noch erweisen.
(28.09.2008, 14:38)
Bj√∂rnN:   Gehe ich richtig in der Annahme, dass s√§mtliche Okapis und Bonobos in Zoos der K√∂niglichen Zoologischen Gesellschaft in Antwerpen geh√∂ren?
Sollte diese meine Info der Realität entsprechen, dann wäre das Okapi - EEP kein wirklich freiwilliges Zuchtprogramm wie es bei Tigern oder Giraffen vorliegt.

Hinsichtlich der Aussagen von IP66 muss ich Ihnen, Matthias, vollkommen recht gebe. Sämtliche Tierhaltung in einem Zoo aus architektonischer Sicht zu betrachten und dabei artgerechte Haltung und Platzangebot der Historie von Gebäuden unterzuordnen, kann kein guter Vorsatz sein.
(27.09.2008, 22:30)
Matthias:   Ihre Vorschl√§ge, IP66, entbeheren jeglicher Grundlage.
Freiwillige Zuchtprogramme?
EEPs sind freiwillige Zuchtprogramme! Keine einziger Zoo wird gezwungen bei EEPs mitzumachen. Sollten Zoos sich wirklich geg√§ngelt f√ľhlen, bleibt immer noch der Austritt aus der EAZA.
Aber da EEPs nur Vorteile f√ľr die gemeinsame Zoogemeinschaft haben, ist die Erkenntnis an EEPs mitzuarbeietn, zum Gl√ľck weit verbreitet.
(27.09.2008, 21:39)
Michael Amend:   @IP66.Mein letzte Beitrag klingt etwas unwirsch; er ist nat√ľrlich auch nicht ganz Ernst gemeint. Nat√ľrlich respektiere ich Ihre Meinung in Bezug auf den Okapistall in K√∂ln, Sie haben nunmal eine andere Ansicht dazu.
(26.09.2008, 18:48)
Michael Amend:   Nun ja, dann m√ľssen Sie sich direkt in Antwerpen bei der EEP-Koordinatorin beschweren. Vieleicht rei√üt der Zoo auf deren Ratschlag dann drei Boxen ab, drei Boxen reichen ja f√ľr die drei Tiere, und baut das alte Schweinehaus wieder auf.
M√∂chten Sie nicht in Zukunft das Zuchtmangement f√ľr Okapis √ľbernehmen und beweisen,das Sie es besser machen k√∂nnen ? Man mu√ü ja kein Biologe sein, um ein Tier von A nach B zu schicken.
(26.09.2008, 17:52)
IP66:   So ganz √ľberzeugen mich die Argumente noch nicht: Das Problem der Abliegerk√§lber in der Mutterbox wird ja durch die hohen Stallkapazit√§ten nur dann gel√∂st, so lange sie nicht in der vom Koordinator beabsichtigten Funktion genutzt wird, also als Stall f√ľr das zweite Okapipaar. In K√∂ln hat man dergleichen auch nie praktiziert - dort lagen die drei erfolgreich aufgezogenen Jungtiere in der Mutterbox. Ich glaube zwar nicht, da√ü die sehr weitreichenden Forderungen nach St√§llen dabei eine Rolle spielen, aber wenn die gew√ľnschten Zuwachsraten in einem Zuchtprogramm trotz entsprechender Bem√ľhungen nicht erreicht werden, scheue ich mich doch, dieses als erfolgreich zu bezeichnen, und kann verstehen, wenn Zoos nicht mehr ganz so freudig die Empfehlungen des Koordinators umsetzen. Allerdings scheint es bei den Okapis keine Halter au√üerhalb der Programme zu geben, die andere Wege suchen und hier vielleicht anregend wirken k√∂nnen.
Doch trotz dieser mir bedenklich erscheinenden Entwicklungen bei den Okapis scheinen mir freiwillige Zuchtprogramme ein geeigneter Weg, Zoopopulationen von Tieren zu erhalten. Sie können nicht alle Probleme lösen und sicherlich machen Koordinatoren wie alle anderen Menschen Fehler, aber sie sind ein geeigneter Weg, Arten aus sich selbst heraus und bei möglichst wenigen Importen in usneren Zoos zu erhalten. Ich denke nicht, daß alle Arten in solchen Programmen organisiert werden können, doch bei sehr bedrohten und sehr begehrten Formen mag die Koordination den besten Weg vorstellen, so etwas wie "Erhaltungszucht" zu praktizieren.

(26.09.2008, 11:14)
Michael Amend:   Das Pretoria Okapis bekommt, wurde dem Zoo schon vor Jahren versprochen, er beginnt, wie jeder Neuhalter, mit zwei B√∂cken. Das √§ndert aber Nichts daran, das es der Okapi-Population in den USA nicht besonders gut geht. Sehr gut l√§uft es allerdings in White Oak, die ja rechtzeitig noch neues Blut in ihre Zucht einbringen konnten. Von dort werden demn√§chst ebenfalls Tiere abgegeben. Soweit ich wei√ü, bem√ľht amns ich dort um Wildf√§nge, am Geld wird es sicher nicht scheitern...Ich halte es f√ľr sehr sinnvoll, in Afrika eine dritte Population zu gr√ľnden. Auf Wildf√§nge wird man ja leider nicht mehr zur√ľckgreifen k√∂nnen, obwohl das Okapi in Freiheit l√§ngst nicht so selten ist, wie jetzt das Vorkommen im Virunga-Nationlpark zeigt.
(26.09.2008, 06:47)
WolfDrei:   Dann √ľberrascht mich allerdings, da√ü Pretoria im letzten Jahr aus den USA zwei M√§nner bekommen hat. Es m√∂gen ja Absichten dahinterstecken.
(25.09.2008, 21:07)
Michael Amend:   Was f√ľr eine Fehlplanung ? Was verstehen Sie eigentlich von Okapi-Haltung bzw.deren Zucht-Mangement, um eine solche Aussage machen zu k√∂nnen ? Nur soviel : Okapik√§lber sind Ablieger, die von der Mutter nur zum S√§ugen aufgesucht werden. Das Kalb braucht von daher im Stall den gr√∂√üm√∂glichen Abstand zum Muttertier, und genau daf√ľr werden in K√∂ln die"√ľberfl√ľssigen " Boxen ben√∂tigt. Sperrt man die Mutter mit dem abliegenden Kalb zusammen in eine Box, stellt das deine sehr stressige, unn√§t√ľrliche Situation f√ľr beide Tiere dar. Und w√ľrden soviele Okapis dem Koordinator zur Verf√ľgung stehen,wie er br√§uchte, um die √ľberdimensionierten Okapist√§lle in den Zoos zu f√ľllen, br√§uchte man weder ein EEP, noch ein Zuchtmangement f√ľr die Art.Der europ√§ische Bestand ist z.T √ľberaltert, zum gr√∂ten Teil sind die Tiere untereinander sehr nahe miteinander verwandt, was die Situation der Okapis in Europa zus√§tzlich versch√§ft, das alles macht es dem Koordinator nicht gerade einfach, neue Paare zusammenzustellen. FFM braucht auch einen neuen Zuchtbullen, nur den mu√ü man erst einmal haben...Aus den USA ist nichts zu bekommen, die haben derzeit selbst Probleme, ihre Population zu erhalten, die leider auch nicht mehr steigt, sondern ebenfalls sinkt, derzeit sind es 77 Tiere, es waren schon fast 100...Von daher halte ich es f√ľr falsch, die K√∂lner Okapist√§lle als Fehlplanung zu bezeichnen.
(25.09.2008, 19:49)
Matthias:   Dieses Problem von bedrohten Arten die um Anlagen konkurieren, ist zweifelsohne ein seri√∂ses Problem f√ľr EEPs und andere Zuchtprogramme.
Das haben allerdings auch die EAZA Zoos bereits erfasst. Die Taxon Advisory Groups (TAG) f√ľr die einzelnen Tiergruppen haben auch reagiert. Regelm√§ssige TAG Surveys verschaffen ein Bild √ľber was wo gehalten wird. Und in Zusammenarbeit mit IUCN Gremien und/oder Personen werden Regional Collection Plans erstellt, die es bereits f√ľr die Mehrzahl der TAGs gibt.
Dort sind dann Arten erfasst, die empfohlen werden und welche, die nicht empfohlen werden.
Ausserdem gibt es seit einiger Zeit ein Dokument, "To expand or not to expand", was regelmässig aktualisiert wird. Dort stehen die EEPs/ESBs die neue Halter brauchen und solche die keine neuen Halter brauchen.

Sie sehen, dass sich √ľber derlei Probleme durchaus an richtiger Stelle Gedanken gemacht werden, die auch zu L√∂sungen f√ľhren. Sie sind nicht der erste der darauf kommt, auch wenn sie so formulieren als ob dem so w√§re.
Kritische Fragen sind durchaus angebracht. Nur wundere ich mich immer wieder √ľber ihren negativen und ablehnenden Grundton EEPs und allem was nach Zuchtprogramm aussieht.
(25.09.2008, 19:43)
IP66:   Da√ü die Fehlplanung der gro√üen Okapist√§lle letztlich nicht nur von einer einzelnen Person zu verantworten ist, freut mich. Es zeigt aber ein grunds√§tzliches Problem von Zuchtprogrammen oder besser deren zwei: Das eine besteht darin, auch zu Lasten anderer Arten f√ľr die eigenen Sch√ľtzlinge zu werben. Das zweite liegt in der Erarbeitung von Maximalforderungen. F√ľr K√∂ln mu√ü darauf verwiesen werden, da√ü in den letzten Jahren eine ganze Reihe von bedrohten Arten aufgegeben wurden, das reicht vom indischen Wolf bis zum Banteng, vom Kronenmaki bis zum Vicugna und vom Javaleoparden bis zum H√ľbschgesichtsk√§nguruh. Sicherlich sind nicht alle diese Arten den Maximalforderungen von Koordinatoren zum Opfer gefallen, und man kann auch entgegnen, da√ü einer der langfristig √ľberfl√ľssigen Okapist√§lle f√ľr Ducker oder eine Kleins√§ugerart h√§tte adaptiert werden k√∂nnen. Ich denke aber, da√ü sich gerade bei der Frage "Okapis in K√∂ln" Probleme von Erhaltungszuchtprogrammen spiegeln, die man ausr√§umen mu√ü, die die Existenz des Systems in der Zukunft gef√§hrden.
(25.09.2008, 19:25)
Matthias:   Nat√ľrlich darf man da nachfragen. Macht der K√∂lner Zoo bestimmt auch und hat sich scheinbar f√ľr Okapis entschieden. Deswegen folgt man ja den Empfehlungen des EEP.
Und ob sich der Koordinator als ungeeignet erwiesen hat, wie sie es formulieren, ist nat√ľrlich m√ľssig. Ich darf nochmal daran erinnern, dass ich ihnen schon mehrmals, in diesem und im zoofreunde-Forum erkl√§rt habe, das dem Koordinator ein EEP Species Committee zur Seite steht. Sowohl zur Beratung als zur Kontrolle. Aber das scheinen sie zu ignorieren, da es ihre EEP-Schelte nicht unterst√ľtzt.
Im Gegenteil, im Okapi EEP gibt es den Luxus, dass JEDER Halter auch einen Vertreter im Species Committee hat. K√∂ln also auch, und soweit ich weiss hatte K√∂ln schon Okapis bevor solche Richtlinien erabeitet wurden. Und da diese Richtlinien nicht in Personalunion vom Koordinator erstellt werden, sondern in Zusammenarbeit mit Species Committee und der Taxon Advisory Group f√ľr Giraffen und Antilopen, hat K√∂ln seinen Anteil an den Richtlinien, die sie hier in Frage stellen.
F√ľr welche Tierarten fehlt denn nun der Stallraum?
(25.09.2008, 18:24)
IP66:   Generell habe ich nichts gegen eine solche Bauempfehlung. Allerdings darf man, gerade im Hinblick auf K√∂ln, einmal fragen, ob sich die Empfehlung im letzten Jahrzehnt bew√§hrt hat. Die Antwort ist die, da√ü besagter empfehlender Koordinator in diesen zehn Jahren nicht im Stande war, auch nur f√ľr einen kurzen Zeitraum die notwendigen zwei Zuchtpaare zur Verf√ľgung zu stellen. Und da frage ich mich, ob dort angemessen geplant wurde, sprich, ob die Errichtung von Stallraum nicht am Bestand und dessen zu erwartender Entwicklung gefordert wurde. Ich denke schon, da√ü die Mitglieder des F√∂rdervereins und die Steuerzahler, die die Subventionen f√ľr die Einrichtung finanzieren, fragen d√ľrfen, ob hier nicht √ľberdimensioniert und nicht hinreichend vorausschauend geplant und gebaut wurde, ja ob der Koordinator sich nicht durch diese Forderung als ungeeignet f√ľr seine Aufgabe erwiesen hat. Auch im Rahmen der "Arche-Noah"¬ī-Ideologie macht es ja wenig Sinn, wenn f√ľr EEP-Exemplare gebaut wird, die es gar nicht gibt, w√§hrend andere Zuchtprogramme nicht wissen, wo sie die von ihnen koordinierten Tiere unterbringen sollen.
(25.09.2008, 11:22)
Michael Amend:   Also, die K√∂lner Oakpi-Anlage ist wirklich √ľberdimensiniert, fehlen nicht noch Nasenb√§ren in K√∂ln ?

Scherz beiseite. Die Boxenanzahl in Okapist√§llen legt nicht der Zoos selbst fest, das sind Vorgaben des EEP-Koordinators, der vorsieht, das jeder Okapihalter die M√∂glichkeiten haben MUSS, mindestens zwei Paare plus Nachwuchs halten zu k√∂nnen. Das macht also mindestens 6 Boxen im Stall. Auch Leipzig hat dementsprechend viele Boxen im Okapistall, Frankfurt kann vier Tiere im neuen Stall, zwei weitere Tiere im Giraffenhaus unterbringen. Stuttgart kann sogar mehr als 6 Tiere gleichzeitig halten und hat eine sehr gut durchdachte Okapi-Zuchtanlage, dementsprechend ist die Zucht ja auch gut angelaufen. Um die dringend notwendige Erh√∂hung der europ√§ischen Population von Okapis zu erreichen, ist es erforderlich, mehrere Zuchtpaare zu halten, und die brauchen eben"boxenreiche, monumentale Stallgeb√§ude". Wobei ich den K√∂lner Okapistall nicht als monumental bezeichnen w√ľrde.
(24.09.2008, 19:20)
Matthias:   Nun ja - da haben wir sie wieder: die Anti-EEP-Beitr√§ge von IP66.
Mehrere Zuchtpaare an einem Standort sind nun mal vorteilhafter f√ľr die Zucht. Zum Gl√ľck sehen die aktuellen und zuk√ľnftigen Okapihalter das auch so. Die Warteliste ist entsprechend lang.
Aber jetzt mal raus mit der Sprache. In welchen Zoos genau wird der Platz f√ľr welche Tierarten denn blockiert?
(24.09.2008, 19:04)
IP66:   Nun ja - das zweite Zuchtpaar in K√∂ln "w√ľnscht" man sich vor allem, weil der Koordinator sich ein derartig monumentales und boxenreiches Stallgeb√§ude w√ľnschen zu m√ľssen glaubte. Dergleichen virtuelle Okapistandpl√§tze blockieren nicht nur in K√∂ln den Platz, der f√ľr die Haltung anderer Arten gebraucht wird.
(24.09.2008, 11:50)
R√ľdiger:   Danke Dennis Ismer,
hatte diese Webseite von der EEP Koordinatorin k. Leus schon ergattert.
Unser Treat hier ist schneller als der in Antwerpen. Dort ist die Geburt in Dvur Kralove noch nicht regetriert.
@ Michael Amend
zwar keine Sensation, aber die hohe Sterblichkeit und der nur mässig steigende Okapi EEP Population braucht noch einige Jungtiere. Zumal eine Halter noch auf ein Weibchen warten, wie z.B. der Zoo Köln gerne noch ein zweites Zuchtpaar bilden möchte.
(23.09.2008, 19:20)
Michael Amend:   Nat√ľrlich es ist es toll, das jetzt auch Dvur die Nachzucht gegl√ľckt ist, aber Okapinachzuchten sind l√§ngst keine Sensation mehr.
(22.09.2008, 17:54)
Dennis Ismer:   Bitte alle einmal diesen Link ansehen:
http://www.theokapi.org/welcome.asp


( Wichtig f√ľr alle die seit langem ein Studbook suchen )
(22.09.2008, 13:58)
Ralf Sommerlad:   Gratulation nach Dvur Kralove, an den t√ɬľchtigen und kenntnisreichen Kurator Ludek Culik und das engagierte Pflegerteam!
(22.09.2008, 10:03)
Jana:   Der Geschlecht ist (mir) noch nicht bekannt. Vater ist Ahadi. F√ľr die Leute, die den Geburt verschlafen haben (wie ich), wird - warscheinlich morgen - das Video mit der Geburt-Aufzeichnung im Web platziert.
(21.09.2008, 20:17)
R√ľdiger:   danke Jana
es freud mich zu sehen, wie lebendig und wohl auf die Webcam Bilder sind.
Viel Gl√ľck f√ľr die kommenden Wochen. Wer ist der Vater und ist das Junge ein Weibchen ?
(21.09.2008, 17:00)
Onca:   das darf doch nicht wahr sein *√§rger*
Muss nach 6:30 Uhr geboren worden sein.
(21.09.2008, 12:30)
Matthias Prei√üer:   LiveBild 11:30
(21.09.2008, 11:34)
Matthias Prei√üer:   Baby ist da.
Leider verpasst ich denke heute morgen.
(21.09.2008, 11:28)
Mel:   @Jana: Danke f√ľrs einstellen des Links, passt hier prima.
(17.09.2008, 00:30)
Jana:   Es passt zwar nicht zum Thread-Titel, habs aber nichts passendes gefunden.

Wer einen Okapi-Geburt verfolgen will, kann an der folgene Seite eine Okapi-Webcan finden.
http://www.rozhlas.cz/youngoftheforest/portal/
Das Okapi-Weibchen Etana in Dvur Kralove soll jeden Tag das erste Jungtier geb√ɬ§ren, wer Gl√ɬľck hat, kann das "live" erleben.
(16.09.2008, 21:15)
Mel:   @MM: Oh ja hab gerade nochmal nachgeschaut. Ich bitte vielmals um Verzeihung Tip-Zahlendreher es sollte wie Du richtig bemerkt hast 67 hei√üen. Danke f√ľr den Hinweis.
(23.04.2008, 22:52)
Michael Mettler:   @Mel: Ich muss mal nach den Notizen √ľber die hannoverschen Okapis suchen, aber Heinrich kann unm√∂glich bis 1976 hier gewesen sein. Meines Wissens gab es kein Okapi mehr in Hannover, seit Ruhe 1971 als P√§chter ausschied. Ist dir da vielleicht versehentlich ein Zahlendreher unterlaufen, und es sollte 1967 hei√üen (also nach kurzem Aufenthalt weitergereist)?
(23.04.2008, 22:48)
WolfDrei:   Zum Tierpark-Boje: W√§re nicht Boje an den Folgen einer Unachtsamkeit gestorben, h√§tte der TP sein erstes Okapipaar im Austausch mit Boje √ľber Bristol bekommen. Bei der damals hohen Verwandtschaft der Bristol-Tiere mit anderen europ√§ischen Haltern w√§re Boje wertvoll gewesen, da nicht mit anderen Linien in irgendeiner Weise "versippt". Bristol hatte damals wohl 4-5 Tiere.
(23.04.2008, 20:35)
Mel:   Ich vermute mal das es ein Platzproblem war. Im selben Jahr wie Boje wurde auch Heinrich geboren und die Haltung von drei M√§nnlichen Okapis ben√∂tigt schon viel Platz. √úbrigens gingen beide Transfers √ľber Hannover.
(23.04.2008, 19:50)
Mel:   Also ich wei√ü nur von 2 Okapis in Hannover (bezieht sich allerdings auf Haltung und nicht Kurzaufenthalt)

1. Boye von 02.09.67 bis 03.02.70 kam wie unten erwähnt aus Koppenhagen und ging dann nach Berlin TP.

2. Heinrich 02.09.67-14.09.76 ebenfalls aus Koppenhagen ging dann nach Hamburg und von da etwas später nach Clifton

Übrigens gab es ingesamt drei Okapis im TP Berlin wo von Boje am längsten gehalten wurde (03.02.1970-02.11.1979)

Dem folgte Jahre später der in Paris geborene Patrie der allerdings nach ca 13 Monaten verstarb (08.11.1985-05.02.1987)

Und ein dritter Versuch der leider ebenfalls trotz Neuanlage scheiterte, auch wieder aus der Pariser Zucht, Papou vom 24.10.1989-16.08.1990)

F√ľr Hamburg sind mir insgesamt 5 Okapis bekannt.

Gruß Mel
(23.04.2008, 19:41)
IP66:   Die Transkription des Namens ist ja auch ein wenig seltsam, und der deutsche Begriff erzeugt eher Hochseeassoziationen. Wei√ü man denn, warum die D√§nen auf ihr Okapi verzichteten bzw. es nach Friedrichsfelde weiterverkauften? Es war sicher klug von Herrn Dathe, ein sicher eingew√∂hntes, wenn auch √§lteres Tier zu erwerben.
(23.04.2008, 14:18)
Karsten Vick:   Dass Boje vor seiner berliner Zeit kurz in Hannover war, wird in diesem Thread schon mal von Mel erw√§hnt, aber die Erkl√§rung f√ľr den Namen war f√ľr mich total neu. Im Kopenhagener Zoof√ľhrer wird Dr. B√łje Benzon erw√§hnt, der dem Kopenhagener Zoo das erste Okapi bescherte. Nie im Leben w√§re ich von dem auf den fr√ľheren Berliner Bullen gekommen!
(22.04.2008, 22:59)
Michael Mettler:   Es gab √ľbrigens mehrere Okapis in Hannover, wenn auch z.T. nur ganz kurz; habe irgendwo eine Auskunft liegen, die ich mal vom Zoo erhielt. Ich glaube, es waren insgesamt sechs. √úbrigens hatte auch Hagenbeck mal welche.
(22.04.2008, 17:54)
WolfDrei:   @Niedersachse: Es wird dies der TP-Bulle sein. Der Name stammt von einem Vorstandsmitglied des Kopenhagener Zoos. Das o wird im D√§nischen mit einem Querstrich geschrieben, die Umschreibung diese Lautes im Deutschen ist wohl Interpretationssache-Y oder j.
Anbei ein Bild von Boje.
(22.04.2008, 15:01)
Niedersachse:   K√∂nnte es sich beim ehemaligen Hannoveraner um den ersten Bullen im TP Berlin handeln?

Ich hab f√ľr den Hannoveraner Bullen den Namen Boye, der 1967 aus Kopenhagen kam und im Januar 1970 abgegeben wurde.
Im Februar 1970 bekam der TP einen Bullen der Boje hieß und bis 1979 da lebte.

Ist die Namensähnlichkeit nur Zufall oder könnte es ernshaft das selbe Tier sein?
(22.04.2008, 13:23)
Niedersachse:   Man hat doch noch drei Tiere die so mit einander z√ľchten sollen. 1,0 Libembe, 0,1 Lomela II und 0,1 Antonia. Da man ja auf Nachwuchs hofft ... wieso soll ich da noch Tiere hinzu holen?
(22.01.2008, 16:40)
IP66:   Ist denn Ersatz in Sicht? Frankfurt hat seine Haltungskazit√§ten f√ľr Okapis zu Lasten anderer Arten ja stark ausgeweitet, und es w√§re schade, wenn jetzt Gehege leer stehen m√ľ√üten.
(22.01.2008, 11:35)
Matthias Prei√üer:   21.01.2008
Okapi im Frankfurter Zoo eingeschläfert
Frankfurt (dpa) Der Frankfurter Zoo hat den Okapibullen Padolo einschl√§fern lassen. Das 19 Jahre alte Tier litt seit l√§ngerer Zeit unter starken Gelenk-Problemen, die sich nicht lindern lie√üen, wie der Zoo am Montag mitteilte. Obwohl Padolo bis zum Schluss gut gefressen habe, habe er immer mehr Ruhepausen einlegen m√ľssen und sei seit Anfang des Jahres nur noch selten aufgestanden. In der vergangenen Woche sei das Tier eingeschl√§fert worden.

Quelle: www.rhein-main.net
(22.01.2008, 09:47)
Mel:   Oh das ist sehr schade f√ľr Wuppertal,

es ist sehr schwer aus zumachen warum es wenig "erfolgreichen" Nachwuchs gibt. Wobei ich auch dazu neige es ein wenig an den Innenstallungen fest zu machen, Sie sind so fern ich es noch richtig in Erinnerung habe von der Fl√§che her zwar ok aber es handelt sich zum gr√∂√üten Teil um geschlossene R√§ume, der Sicht-Kontaktbereich zu Pfleger und angrenzend aufgestallte Tiere beschr√§nkt sich meines Wissens nach nur auf gr√∂√üere Sicht √Ėffnungen im T√ľrbereich. Was einer Seits f√ľr schreckhafte Tiere ja nicht verkehrt ist, anderer Seits aber auch f√ľr Unruhe sorgen kann (Ger√§usche die wahrgenommen werden k√∂nnen so optisch nicht fest gemacht werden und k√∂nnen unter Umst√§nden zu starker Stressbelastung f√ľhren.

Aber es ist auch nicht einfach harmonierende bzw. passende Paar zu "finden".

Gruß Mel
(28.12.2007, 01:20)
Michael Amend:   @IP66. Das Frankfurt nicht sofor an die fr√ľheren Zuchterfolge ankn√ľpfen konnte ( 10 Jahre Pause ), lag daran, das der letzte Bulle " Bernhard" nicht zuchtf√§hig war und deswegen nach Berlin abgegeben wurde, Frankfurt erhielt den Bullen" Gerrad", der 1987 f√ľr sein erstes, nicht lebensf√§higes Kalb sorgte. Auch in Basel und Antwerpen war dieses Tier kein guter Zuchtbulle. 1988 wurde sein Sohn G√ľnther geboren,der nach dem Tod seiner Mutter als Zuchtbulle in Frankfurt h√§tte bleiben sollen, leider zeigte er fehlerhaftes Deckverhalten und schaffte es nicht,sich erfolgreich mit dem neuen Weibchen aus Stuttgart zu decken. Erst der Austasuch mit Paris brachte einen sehr potenten Zuchtbullen nach Frankfurt. Der Tod des Zuchtweibchens " Stina " war nat√ľrlich ein schwerer R√ľckschlag, aber mit den zwei jungen Weibchen und den beiden Bullen stehehn die Chancen ja ganz gut, das die Zucht weitergeht.
(27.12.2007, 18:55)
Bj√∂rnN:   Gibt es denn f√ľr den Nachwuchs aus Stuttgart schon Abnehmer oder sollen die Tiere in Stutgart bleiben?
(27.12.2007, 18:29)
IP66:   Ich habe ja schon weiter unten vermutet, da√ü der Stall vielleicht zu unruhig sein k√∂nnte - allerdings hatte das entsprechende Weibchen doch schon einmal keinen lebensf√§higen Nachwuchs, so da√ü es auch am Tier selbst liegen k√∂nnte. Denkbar w√§re auch, da√ü die Tiere im Winter zu lange im Stall stehen, da es in Wuppertal mehr Frosttage gibt als in K√∂ln - dann d√ľrften allerdings auch in Stuttgart die Erfolge nicht so sein, wie sie sind. Auf der anderen Seite hat es ja in anderen Zoos wie Berlin sehr lange gedauert, auch in K√∂ln gab es wohl eine Reihe von Verlusten, und Frankfurt schaffte es auch nicht sofort, an die Zuchterfolge zu Zeiten Grzimeks anzukn√ľpfen.
(27.12.2007, 17:51)
Niedersachse:   Wuppertal h√§lt
1,0 Henry *2001 in Frankfurt, seit 2006 in Wuppertal
0,1 Tunda *1996 in Basel, seit 1997 in Wuppertal
0,1 Sudi *1995 in Chicago, seit 1998 in Wuppertal

Die Nachzuchten in Stuttgart m√ľssten eigentl sein:
1,0 Steve *01/2007 Vitu x Kabinda
0,1 Stacy *06/2007 Vitu x Ibina
(27.12.2007, 13:53)
Bj√∂rnN:   Das ist wirklich schade, sowohl f√ľr Wuppertal als auch f√ľr die gesamte Zucht.
Wie viele Okapis hält denn Wuppertal, mehr als 1 Weibchen?

Welchen Geschlechts sind denn die beiden Nachzuchten, die in diesem Jahr in Stuttgart geboren worden sind, ISIS spricht von 2 Jungen??
(27.12.2007, 12:51)
R√ľdiger:   Hallo Matthias,
leider wieder schlechte Nachricht aus Wuppertal.

danke f√ľr die guten W√ľnsche. Leider hatte "Tunda" ein nicht lebensf√§higes Kalb.

Mit den besten W√ľnschen zum Jahreswechsel

Wieso hat der Zoo so M√ľhe ein Jungtier aufzuziehen ? Liegt es an der Zuchttieren oder an den Innenanlagen ?
Kennt jemand die Gehe genauer ?
Schade schon wieder kein weibl. Jungtier f√ľr Leipzig
Frohes Neues


(27.12.2007, 11:57)
Matthias Prei√üer:   Immernoch nix neues aus Wuppertal?!
*wart*
(13.12.2007, 10:55)
Mel:   Noch nicht wir arbeiten am Jetzt-Zustand aber was willst du wissen, kann ja mal nach schauen.

Gruß Mel
(12.11.2007, 22:32)
IP66:   Sind in dem Forum auch die f√ľhen Importe nach Antwerpen aufgef√ľhrt?
(12.11.2007, 10:23)
Mel:   Auch von mir hier noch mal (mit freundlicher Genehmigung von Hrn. Sch√ľling) ein Verwei√ü auf das von Matthias Prei√üer unten erw√§hnte Forum, noch klein aber fein.
Es gibt unter anderem Einzelaufstellungen des Tierbesatzes der Zoos und wir versuchen seit kurzem eine Art Datenbank an zu legen in der jedes Tier eine Art Karteikarte hat, mit Fotos (soll die Identifizierung eines einzelnen Tieres beim Zoo-Besuch erm√∂glichen), "Lebenslauf" und Nachkommen. Demn√§chst soll auch noch f√ľr jedes der Tiere ein grafisch dargestellter Stammbaum dazu kommen.

Die Datenbank ist noch sehr klein aber während der Freizeit wird fleißig an Ihr gebastelt.

Okapi-Fans sind hiermit herzlich eingeladen vorbei zu schauen, einfach kurz registrieren (da es sich bei den Fotos um Privatfotos handelt).
Wir freuen uns √ľber jeden neuen Okapifan und √ľber jede Hilfe, da uns logischer Weise noch eine Menge Fotos f√ľr die verschiedenen Tiere in Europa fehlen und nicht jede Neuigkeit in der Zeitung steht :-).
(12.11.2007, 00:13)
Matthias Prei√üer:   Wer Interesse hat:
Hoffe werbung ist erlaubt gg
http://okapi.kostenloses-forum.be

(03.11.2007, 22:41)
Matthias Prei√üer:   Von Tunda noch nix neues
nur die Info Okt/nov
(03.11.2007, 22:39)
R√ľdiger:   Okapigeburt im Zoo Berlin. Stand schon in einem anderen Forum. Habe es leider nicht mehr gefunden. Weiss jemand in welchem ? Danke f√ľr den Tipp
(09.10.2007, 20:41)
Tim Sagorski:   Was ist jetzt eigentlich mit "Tunda" in Wuppertal ??? Langsam, aber sicher m√ľsste sie doch so weit sein, oder ???
(21.08.2007, 20:34)
kr√ľmmel:   - starke Sache, das mit den Bildern!
(21.08.2007, 19:28)
Mel:   So sch√∂n, das mein Pseudo geklappt hat :-) Danke.

Und auch gleich mal was aktuelles (endlich mit bild :-)) Berlin steht wenn alles reibungslos klappt bald eine Okapigeburt ins Haus. Das Weibchen ist hochtr√§chtig und √ľber ein Paar Ecken habe ich erfahren k√∂nnen das Ende diesen Anfang n√§chsten Monat mit der Niederkunft gerechnet wird.
(21.08.2007, 19:01)
Klaus Sch√ľling:   @Matti
Aus gegebenem Anlaß muss ich auf einer "Anmeldung" aller Forumnutzer bestehen.
Bis eine neue technische Struktur des Forums realisiert ist, fordere ich alle Nutzer auf, sich mit Name, Anschrift und falls nötig Pseudonym (eines sollte reichen) formlos per Mail bei mir anzumelden:
klaus@schueling.de
Danke
(26.07.2007, 20:16)
R√ľdiger:   Hier einige Okapidaten aus Wuppertal:
0448 F geb: 28.02.95 Chicagobr SUDI
seit: 24.09.98 in Wuppertal Bemerkungen: 2 Fehlgeburten bis dato
die letzte Anfang 2007

0466 F geb: 22.06.96 Basel Tunda
seit 15.10. 97 in Wuppertal
Bemerkungen kleinw√ľchsiger und einen Abort bis jetzt , aktuell tragend
(24.06.2007, 15:52)
R√ľdiger:   Die Zuchtbuchnummern der diesj√§hrigen Okapijungtiere im EEP werden erst am Ende des Jahres festgelegt.
Zu den Wuppertaler Okapis gebe ich am Wochenende noch die genauen Daten an. Bis dahin Matti
(21.06.2007, 19:14)
?:   Zwei Fehlgeburten gab es 2002.
(31.05.2007, 20:21)
IP66:   Ist das nicht schon die zweite Fr√ľhgeburt in Wuppertal? Ist der Stall vielleicht so konstruiert, da√ü sich die Tiere durch Pflegema√ünahmen gest√∂rt f√ľhlen?
(31.05.2007, 20:19)
R√ľdiger:   Zwei Meldungen aus dem Zoo Wuppertal.
Sudi" hatte leider eine Fr√ľhgeburt (ca. 2 Monate zu fr√ľh). "Tunda" ist tr√§chtig, wir hoffen, dass es diesmal gut geht.


(29.05.2007, 17:39)
Mel:   @R√ľdiger: Falls Interesse am kompletten ZB besteht (Stand August 2006)bitte bei K. Sch√ľling nach meiner Mail fragen.

Gruß Mel
(28.05.2007, 20:20)
R√ľdiger:   @Mel
genau so ist es. Siehe meinem Text unten im Thread. Habe nicht von den kompletten Zuchtbuchdaten geredet.
Bitte Mel
(28.05.2007, 19:52)
Mel:   @R√ľdiger: Nur 5 Seiten???Handelt es sich bei deinem Worddocument um eine Halterauflistung mit aktuellenbestand von Dezember 2006?

Gruß Mel
(28.05.2007, 19:11)
Niedersachse:   Bitte sehr!

ungar1987@gmx.de
(27.05.2007, 15:10)
Dortmunder:   Okay, ich will auch !!!

Tim_Silke@t-online.de

Gruß

Tim
(27.05.2007, 14:15)
R√ľdiger:   Also die Okapiinteresenten hinterlassen ihr E-Mailadresse und ich sende ihnen gerne meine Worddokumentzu.
(27.05.2007, 10:34)
Niedersachse:   @R√ľdiger: Ich w√ľrde auch Interesse an Deiner Liste anmelden :)
Ich könnte meine E-Mail-Adresse hier hinterlegen lassen.
(26.05.2007, 17:39)
IP66:   Es gibt einen eigenen ISIS-Thread. Demnach scheint es zum einen das Problem zu geben, da√ü einige Zoos an dem Projekt nicht teilnehmen, zum zweiten die Schwierigkeit, da√ü die Eintr√§ge recht sp√§t und unregelm√§√üig aktualisiert werden. Wuppertal hat lange Jahre mit dem Zoof√ľhrer eine Tierbestandsliste zum Jahreswechsel publiziert. Dergleichen w√§re wohl die transparenteste L√∂sung.
(05.04.2007, 14:25)
Banteng:   ISIS ist doch sowieso nicht grade genau, oder? Hab da schon oft Tiere gesucht die definitiv in den Zoos vorhanden sind und nicht gefunden.
(05.04.2007, 14:16)
Kahuna:   ah ok. Danke :)
(05.04.2007, 12:29)
cajun:   @Kahuna: Keine Angst. Heute waren beide Weibchen zu sehen .....
(05.04.2007, 00:04)
Kahuna:   Auf isis steht bei wuppertal nur 1,1 ... ist ein weibchen gestorben? Einige zeit her stand auf isis noch 1,2 (was auch stimmt). Weisst jemand vielleicht mehr?
(03.04.2007, 21:47)
R√ľdiger:   Hallo Mimatier,
meine OkapiaufListung ist vom Dezember 2006. Also nicht mehr ganz aktuell, aber wenn du magst, kann ich dir Kopien zuschicken.
Vielleicht findest du noch neuere Daten und gibst sie freundlicherweise auch an mich weiter oder sendest ein Mail an kristin Leus Zoo Antwerpen. Sie ist sehr hilfsbereit diesbez√ľglich .
(20.03.2007, 13:06)
Mimatier:   Hat jemand eine komplette Liste mit Namen etc. der deutschen bzw.europ√§ischen Okpais ?
(19.03.2007, 20:43)
IP66:   Ein einsehbarer Stall w√§re halt doch sch√∂n - oder, wenn es so weit ist, wenigstens eine Kamera mit Bildschirm im alten Elefantenhaus.
(13.03.2007, 19:51)
Niedersachse:   Kimdu ist sogar heute schon in Leipzig angekommen (s. Homepage).
(12.03.2007, 15:19)
?:   In Wuppertal ist nur das Weibchen Sudi tr√§chtig, Tunda nicht.
(12.03.2007, 12:52)
Schweizer:   da beide Okapiweibchen in Wuppertal anscheinend in guter Hoffnung sind , w√ľrde ich gerne wissen ob man dort in 2007 noch mit den Niederk√ľnften rechnet bei Tunda und Sudi ?
(03.03.2007, 15:14)
Mel:   Ja stimmt Jemima im Zoo Berlin ist tr√§chtig die Niederkunft wird im September erwartet.
(02.03.2007, 21:46)
Niedersachse:   Der Kleine soll √ľbrings Zukuma hei√üen.
(02.03.2007, 14:30)
Jonny:   Das Kalb is ein Bulle sein ! Jedenfalls konnte der Kleine anfangs nicht stehen , da er Spreizbeine hatte. Diese mu√üten zum jeden S√§ugen zusammengebunden werden, damit er stehen konnte. Jetzt ist es aber wieder okay und der Bulle kann von selbst aufstehen, stehen und hermlaufen. Jamina in Berlin ist auch schwanger und erwartet gegen Sommer / Herbst ihr Kalb.
(02.03.2007, 09:11)
R√ľdiger:   Das am 18.Februar geborene Okapijunge in K√∂ln ist ein B√∂ckchen!
(01.03.2007, 16:14)
Mel:   Bez√ľglich des letzten beitrages im Zuchtbuch Thread. B.v.Puijenbroeck ist im Ruhestand, Zuchtbuchf√ľhrer ist jetzt Kristin Leus.
(22.02.2007, 15:56)
Sebastian Dahl:   Ich glaube, dass mit dem Bau Wuppertaler Anlagen f√ľr K√∂nigspinguine und Okapis dieses Jahr begonnen werden soll. Bei den Okapis handelt es sich aber nicht um ein neues Gehege, sondern einen Um- und Ausbau des jetzigen Geheges.
(21.02.2007, 17:33)
Damara:   Auf zoo-infos.de steht das in Wuppertal auch eine neue Okapianlage im Bau bzw. in Planung ist. Wo und wann soll die eigentlich fertiggestellt werden?
(21.02.2007, 17:17)
Niedersachse:   Das Jungtier, dessen Geschlecht ich nicht kenne, ist in der Nacht vom 17. auf den 18.02 geboren. Die Eltern sind 1,0 Tiemen (geb. in Antwerpen) und 0,1 Kisanga (geb. in Rotterdam). Es ist mindestens ihr 4. Jungtier.
(21.02.2007, 16:03)
R√ľdiger:   Prima , auch im K√∂lner Zoo gab es ein Okapijunges.
Weiss jemand das Geschlechtund hat noch andere Daten zur Geburt ?
(21.02.2007, 12:25)
Carsten:   Siehe auch Pressemeldungen vom 14. 02., g
(17.02.2007, 13:00)
Sascha M.:   Artikel von der WEB-Seite der Zoodirektoren vom 16.02.:

Neues Waldgiräffchen in der Wilhelma Stuttgart
Erstgeb√§rende lassen sich eher etwas mehr Zeit, tr√∂deln rum und stellen die Geduld der Nichtbeteiligten auf eine harte Probe. Nicht so Okapi „Kabinda“ in der Wilhelma: Die Video√ľberwachung war gerade erst installiert, und eigentlich sollten bis zur Geburt noch 4 Wochen ins Land gehen. „Kabinda“ aber mochte nicht warten und gebar ihr Junges nach 14-15 Monaten Tragzeit am 23. Januar sp√§tnachmittags, ruckzuck innerhalb von 10 Minuten. Wohl selbst etwas √ľberrascht von dem nassen B√ľndel im Stroh, machte sie zun√§chst keine Anstalten, sich darum zu k√ľmmern. Nachdem der Pfleger das Junge dann von der Fruchtblase befreit hatte, fiel bei „Kabinda“ der Groschen: Sie scheuchte die l√§stigen Zweibeiner aus der Box und k√ľmmert sich seither perfekt um ihr S√∂hnchen „Steve“. Kleine Okapis sind - wie viele Tierkinder - zun√§chst einfach niedlich. Im Gegensatz zu den Erwachsenen haben sie kein glattes, sondern ein pl√ľschiges Fell, und die arttypischen Streifen am Hinterteil sind noch etwas zittrig.



Erstgeb√§rende lassen sich eher etwas mehr Zeit, tr√∂deln rum und stellen die Geduld der Nichtbeteiligten auf eine harte Probe. Nicht so Okapi „Kabinda“ in der Wilhelma: Die Video√ľberwachung war gerade erst installiert, und eigentlich sollten bis zur Geburt noch 4 Wochen ins Land gehen. „Kabinda“ aber mochte nicht warten und gebar ihr Junges nach 14-15 Monaten Tragzeit am 23. Januar sp√§tnachmittags, ruckzuck innerhalb von 10 Minuten. Wohl selbst etwas √ľberrascht von dem nassen B√ľndel im Stroh, machte sie zun√§chst keine Anstalten, sich darum zu k√ľmmern. Nachdem der Pfleger das Junge dann von der Fruchtblase befreit hatte, fiel bei „Kabinda“ der Groschen: Sie scheuchte die l√§stigen Zweibeiner aus der Box und k√ľmmert sich seither perfekt um ihr S√∂hnchen „Steve“. Kleine Okapis sind - wie viele Tierkinder - zun√§chst einfach niedlich. Im Gegensatz zu den Erwachsenen haben sie kein glattes, sondern ein pl√ľschiges Fell, und die arttypischen Streifen am Hinterteil sind noch etwas zittrig. Wie es bei den scheuen Waldgiraffen Brauch ist, l√§sst die Mutter ihr Junges alleine und kommt nur gelegentlich vorbei, um es zu s√§ugen. Vater „Vitu“ geht das alles am gestreiften Hintern vorbei – ihn interessiert nur die Zeugung, dar√ľber hinaus sind Okapis nicht gesellig.
Die seltsam gebauten Tiere sind zoologische Kostbarkeiten, nur etwa 50 leben in den europ√§ischen Zoos. In der Wilhelma werden Okapis seit vielen Jahren gehalten, die gro√üe Anlage bietet optimale Zuchtbedingungen f√ľr die sensiblen Tiere. In ihrer Heimat, der Demokratischen Republik Kongo, ist die Zukunft der Okapis wegen der politischen Wirren h√∂chst ungewiss, obwohl das „Okapi Wildlife Reserve“ im Ituri-Wald wegen des gro√üen Artenreichtums zum Weltkulturerbe geh√∂rt. Die Wilhelma tr√§gt finanziell √ľbrigens zum Unterhalt dieses Reservats bei (wie alle Zoos, die Okapis halten). Somit liegt gro√üe Verantwortung in den H√§nden des EEP-Koordinators, der die Okapis in den Zoos so zusammenstellt, dass gr√∂√ütm√∂gliche genetische Vielfalt erhalten bleibt. Die Wilhelma-Okapis sind daher eine bunte internationale Mischung: Die Bullen „Vitu“ und „Xano“ stammen aus den Zoos von Basel und Antwerpen, die Weibchen „Epena“, „Ibina“ und „Kabinda“ aus Frankfurt, Berlin und Rotterdam. Der Stuttgarter Nachwuchs - „Stomp“, „Stuma“ und „Stanley“ - hingegen wurde nach Berlin und Chester vermittelt.


(17.02.2007, 12:32)
steffi:   @Schweizer: Vielen Dank f√ľr die Informationen!!
(11.02.2007, 19:08)
Stefan Schubert:   @Shensi-Takin: In Bristol werden ebenfalls nur Okapis gehalten und auch recht erfolgreich nachgezogen. Der Zoo ist aber auch zu klein f√ľr richtig grosse Giraffen!
(11.02.2007, 16:47)
Schweizer:   Hallo Steffi , hier die Daten der Okapis in AntwerpenStand 12/ 06 :
m Bondo geb. 13.08.00
f Faraa geb. 1.11.04
f Sofie geb. 14.06.91
f Yenthe geb. 28.10.97
f Hakima geb. 2.Juni 2006
(11.02.2007, 14:20)
Shensi-Takin:   @Claudia: 't√ľrlich! Danke!
(11.02.2007, 13:27)
Michael Mettler:   Und zwar genau auf der Fl√§che, die urspr√ľnglich Teil einer Giraffenanlage werden sollte....
(11.02.2007, 09:42)
Claudia:   Wuppertal!!!!!
Da gibt es Okapis. Und KEINE Giraffen.
(10.02.2007, 21:51)
Shensi-Takin:   Aus reinem Interesse: kennt jemand irgendeinen Zoo, in dem Okapis, aber keine Giraffen gehalten werden? Denn egal an welche Einrichtung ich mich erinnere-wenn sie Okapis hatten, dann auch Giraffen. Aber nur Okapis?
(10.02.2007, 21:44)
?:   Im Tierpark Plnackendael werden meines Wissens nach keine Okapis gehalten , sondern nur im Stadtzoo in Antwerpen.
Der Okapibulle in Wuppertal heißt Henry und ist in Frankfurt geboren. Von dort ging er nach Berlin und wurde dort Vater eines Kalbes.Im Zuge eines Ringtausches kam er nach Wuppertal, wo er , wie es den Anschein hat, erfolgreich gedeckt hat. Die beiden Weibchen heißen Tunda , geboren in Basel , und Sudi , geboren im Brookfield Zoo Chicago.
(04.02.2007, 19:30)
steffi:   hat jemand die Namen und Daten der Wuppertaler und Planckendaeler Okapis? Vielen Dank im Voraus!!
(04.02.2007, 19:08)
jambo:   muss mich korregieren, es ist Kabinda die ihr erstes Kalb bekam. Der Kleine hat aber noch keinen Namen...
(04.02.2007, 06:02)
Mel:   Na dann dr√ľck ich mal ganz fest die Daumen. Das es diesmal besser klappt.

(02.02.2007, 20:25)
Schweizer:   Xina ist tr√§chtig und bekommt circa Mitte 2007 ihr zweites Junges.
Hoffentlich geht die Aufzucht diesmal besser
(01.02.2007, 10:59)
Mel:   Laut Zuchtbuch (Stand 01.08.2006)

Zidan * 16.11.1998 antwerpen seit 26.09.03
Xina * 28.06.2000 Basel
(31.01.2007, 23:33)
steffi:   kann mir jemand mit den Namen und Daten der Okapis in Basel helfen? Vielen Dank im Voraus!!
(31.01.2007, 18:03)
Jambo:   Ibina und Kind sind wohl auf. Kam letzten Dienstag auf die Welt, durfte es gestern sehen....Ich meine es ist ein Bullkalb.
(31.01.2007, 04:25)
Mel:   :-( Eimer weise Asche auf mein Haupt, danke Langhans, jetzt hab ich glatt die Eltern wechselt. Du hast recht, Stanley hat Epena und Xano als Eltern und Stuma Vitu und Ibina. Sorry da bin ich wirklich in der Zeile verruscht.
(30.01.2007, 22:08)
Langhals:   Die Eltern von Stanley sind Epena und Xano.
(30.01.2007, 15:11)
Niedersachse:   Ist das Epena die Mutter von Stanley? Und wer ist dann eigentl der Vater??
(30.01.2007, 14:34)
Mel:   Stanley ist das zweite 2005'er Kalb das erste ist Stuma *23.07.2005 Vitu x Ibina, Sie ging am 23.09.2006 nach Chester.

Es kann sein das Staley auch schon weg ist.
(29.01.2007, 22:24)
?:   Was ist denn mit dem 2. Kalb, das 2005 geboren wurde, passiert ?
(29.01.2007, 12:36)
Jambo:   Also ich weiss von 5 Okapis....2 Bullen drei Weibchen...mehr habe ich dort nicht gesehen und ich meine Ibina ist die Mutter. Der Pfleger hatte mir gesagt es sind drei tr√§chtig...also nun noch zwei...
(29.01.2007, 11:05)
Mel:   Zu Stuttgart habe ich nur den Bestand von August 2006

15.07.98 m Xano *13.11.96 Antwerpen
26.10.99 m Vitu *04.04.98 Basel
28.04.00 f Epena *25.11.98 Frankfurt
16.05.03 f Ibina *14.09.01 Berlin Zoo
06.07.04 f Kabinda *04.09.02 Rotterdam
27.09.05 m Stanley *27.09.05 Stuttgart
(28.01.2007, 19:24)
Mel:   Seid dem 06. Juli 2004 ist Kabinda in Stuttgart
(28.01.2007, 19:10)
Langhals:   Seit wann ist denn Kabinda in Stuttgart ?
Demnach m√ľ√üte Stuttgart 7 Okpis haben, die beiden Bullen, die beiden Zuchtweibchen mit ihren K√§lbern, Kabinda und jetzt noch ein neues Kalb, macht also acht.
(28.01.2007, 18:51)
Saya:   Mutter kann nur Kabinda (geb. in Rotterdam) sein, da Epena (geb. 2000, Frankfurt) und Ibina (geb. 2001, Berlin) wie schon erw√§hnt 2005 K√§lber hatten. Genauere Daten habe ich leider nicht.
(28.01.2007, 18:29)
steffi:   kann mir jemand mit den Namen und Daten der Stuttgarter Okapis helfen? Danke im Voraus!
(28.01.2007, 17:11)
Folko Kullmann:   @Jambo: die beiden anderen haben ja erst 2005 je ein Kalb gehabt.
(28.01.2007, 16:45)
Langhals:   Wer ist denn die Mutter des ersten Kalbes ?
(28.01.2007, 07:09)
Jambo:   vergessen...die beiden anderen Damen sind auch tr√§chtig...da dauert es aber noch ne Weile, leider.
(28.01.2007, 05:47)
Jambo:   In Stuttgart wurde ein Okapi geboren. Haus ist f√ľr Besucher gesperrt.
(28.01.2007, 05:46)
Langhals:   K√∂ln erwartet in den n√§chsten zwei bis drei Wochen das n√§chste Okapikalb, nach einer vierj√§hrigen Zuchtunterbrechung.
(25.01.2007, 20:17)
Mel:   K√∂nnte aber auch Oka gewesen sein geb. 05.09.2002 gest. 23.09.2002
(22.01.2007, 23:08)
Mel:   Ich denke mal bei dem abgebildeten Jungtier handelt es sich um Api wurde am 30.07.2002 geboren verstarb aber am 24.08.2002
(22.01.2007, 23:07)
Langhals:   2003 gab es zwei Geburten, beide K√§lber waren aber nicht lebensf√§hig und mu√üten eingeschl√§fert werden.
(19.01.2007, 19:56)
Dennis I:   Gab es in Wuppertal jemals Okapinachwuchs ( im Sonderheft der B√§rgischen Bl√§tter ist n√§mlich auf seite 28 eines abgebiltet )
(19.01.2007, 15:15)
Michael Mettler:   @Schleichy: Wenn das Schleich-Okapi tats√§chlich so kurzbeinig ist, dann ist es wohl nicht in der √ľblichen Zusammenarbeit mit dem Berliner Zoo entstanden, sondern mit dem Tierpark Berlin :-)
(17.01.2007, 18:24)
Langhals:   Bei sovielen Interessenten sollte man Okapis klonen, denn welcher Zoo wartet schon 50 Jahre auf Okapis ?
(17.01.2007, 07:25)
Mel:   Ich w√ľrde die Anzahl an interessenten und Bewerber f√ľr die Okapihaltung nicht untersch√§tzen, sie ist immens gestiegen, sicher auch auf Grund der "Nachfrage" produziert durch die TV-Soaps. Es sollen aber auch etliche Ost-Europ√§ische Bewerber dabei sein. Die slowakei und die Tschechei sind auch dabei, DurKralove hat ja auch eine vorbildliche Anlage. warten wir mal ab da kommen dieses Jahr sichern och welche hinzu.
(16.01.2007, 22:40)
Schleichy:   Es gibt eine ganze Menge neue deutsche Okapihalter. Ich habe am Samstag das neue Schleich-Okapi bekommen, damit ist das Okapi jetzt in jedem deutschen Spielwarengesch√§ft zuhause. Es sieht auch sehr gut aus, auch wenn es meines Erachtens etwas kurzbeinig geraten ist. Fast alle Neuheiten von Schleich sind erh√§ltlich !
(15.01.2007, 07:22)
Langhals:   Soviele Zoos in Europa wollen Okapis haben ? Bei der geringen Wachstumsrate der europ√§ischen Population wird es wohl ca. 256 Jahre dauern, bis all diese Zoos mit Okapis versorgt sind.....Aber ehrlich gesagt glaube ich nicht, das es soviele Zoos sind, die Okapis haben wollen. Deren Haltung ist aufwendig und teuer, und das f√ľr eine Tierart, mit der der herk√∂mliche Zoobesucher nichts anfangen kann.
(15.01.2007, 07:19)
Mel:   Da kenn ich keine genauen Namen da ich in diesem Punkt noch nie genau nachgefragt habe. wenn ich mich recht erinnere wohl so um die 20-25 in Europa.
(14.01.2007, 12:39)
Zoosammler:   Welche Zoos stehen denn aktuell auf dieser "Warteliste"?
(14.01.2007, 12:26)
Mel:   @Hannovy: Boye ging dann Anfang Feburar 1970 in den Tierpark Berlin wo er Anfang November 1979 verstarb.

In Punkto Okapihaltung Hannover gebe ich MM recht, zu wenig Platz, au√üerdem gibt es eine lange Warteliste f√ľrs Zoos die mit der Okapihaltung beginnen m√∂chten. Ganz nebenbei ist man auch schon seit l√§ngerem in Antwerpen und dem EEP beim √úberlegen die Vorgabe auf minimum 3 Paare zu erh√∂hen um eine bessere Nachzuchtrate zu erreichen.
(14.01.2007, 10:35)
Michael Mettler:   Na klar, und da k√∂nnte man sie auch noch mit Riesenwaldschweinen vergesellschaften :-)
(14.01.2007, 10:02)
Hannovy.:   @Vielen Dank f√ľr die Information!Was wurde aus Boye ? Ist er/sie in Hannover gestorben ? In welchen Zoos wurden denn bisher Okapis gehalten ?
@Michael Mettler. Ich finde die Kaama-Antilopen-Anlage gro√ü genug f√ľr 4 Okapis. Ich kenne sonst nur Wuppertal und Frankfurt, da sind die Okapi-Gehege viel kleiner. Sonst k√∂nnte man doch die Okapis auch auf der gro√üen Steppen-Anlage halten. Braucht der Zoo Hannover unbedingt zwei Zebra-Unterarten ? Ich sage nein ( wir haben n√§mlich Bergzebras bekommen ), und Impalas-Antilopen und Elenantilopen werden in sovielen Zoos gezeigt, da kommt es auf einen Zoo nicht an.
(14.01.2007, 07:21)
Mel:   Wegen Hanover hab ich mal nach geschaut.

Boye aus koppenhagen vom 02.09.1967 bis Ende Januar 1970 und dann kurzzeitig Heinrich ebenfalls aus Koppenhagen vom 02.09.67 bis 14.09.67.
(14.01.2007, 02:29)
Mel:   @ Dortmunder: Direkt aus Antwerpen Von der neuen Zuchtbuchf√ľhrerin Kristin Leus.
(14.01.2007, 02:07)
Dortmunder:   @ Mel :

Und wo hast du das Studbook her, wenn ich mal fragen darf ?
(13.01.2007, 22:23)
Michael Mettler:   @Hannovy: Ja, es gab Ende der 60er mal ein Okapi in Hannover.

Die Vorgabe f√ľr Okapi-Halter lautet, zwei Paare halten zu m√ľssen. Daf√ľr reicht die Fl√§che der Kaama-Anlage nicht, und eine Erweiterung d√ľrfte angesichts der Platzverh√§ltnisse ringsherum nicht machbar sein.
(13.01.2007, 21:32)
Hannovy:   Bei uns in Hannover soll es auch einmal ein Okapi gegeben haben. Stimmt das ? Schade, das es diese sch√∂nen Tiere in unserem Zoo nicht mehr gibt, man k√∂nnte statt der Kaama-Antilopen dort ein Gehege f√ľr Okapis bauen. Die Kaama-Antilopen k√∂nnte man doch noch auf der Nachbaranlage halten , wenn man die Elenantilopen abgeben w√ľrde. Okapis sind doch wesentlich seltener in der Natur und im Zoo als Elenantilopen.
(13.01.2007, 21:16)
Mel:   @Celler: siehe Beitr√§ge um den 6.12 weiter unten.

@Dortmunder: Siehe einige Beiträge weiter unten habe endlich ein aktuelles Studbook erhalten :-)
(11.01.2007, 22:26)
Celler::   Dibaya ist vor ein paar Tagen in Leipzig verstorben.
(11.01.2007, 20:46)
Dortmunder:   Was f√ľr 115 Seiten hast du denn da gelesen ?
(11.01.2007, 20:23)
Mel:   Soweit ich wei√ü hatte N√ľrnberg nie Okapis und soweit ich das bei 115 seiten √ľberblicken kann ist dem auch so
(10.01.2007, 22:14)
Dortmunder:   @ okapi :

Alles N√ľrnberg hatte, meines Wissens, nie Okapis ! (Obwohl mich da solche Cracks wie Michael Mettler bestimmt gleich widerlegen k√∂nnen) ;o)
(10.01.2007, 20:07)
Okapi:   Vielen Dank Mel. Hatte nur heruasgefunden, das sie beim Fehlschlucken beim Wiederk√§uen verstarb. Hervorgerufen durch chronische Nierenver√§nderung.

Hatte der Tiergarten N√ľrnberg je Okapis?
(10.01.2007, 15:51)
Mel:   @ Okapi: habe gerade ein aktuelles Studbook erhalten Ine kam am 08.08.1993 aus rotterdam in M√ľnchen und verstarb dort am 04.09.1996

@ Dennis Ricky kam im März 1993 nach Wuppertal und verstarb dort May 2004.
(09.01.2007, 22:56)
Mel:   Die NZ zahl gibt die erfolgreiche Nachzuchtzahl des entsprechenden Zoo an.
Habari war also die 9 erfolgreichen Nachzucht in Basel.

Bei Dibaya und ricky handelt es sich definitv um zwei verschiedene Tiere Ricky wurde am 23.05.90 in antwerpen geboren (NZ 25)und Dibaya 28.11.88 in Rotterdam (NZ 21)
(30.12.2006, 19:30)
Mulan:   Es h√§tte auch wenig Sinn gemacht, ein Okapi nach mehrj√§hriger Haltung einfach umzutaufen.
(30.12.2006, 19:14)
Langhals:   Dann mu√ü Ricky von den Toten auferstanden ein, der ist n√§mlich 2004 gestorben.
(30.12.2006, 19:13)
J.T.:   Ich glaube, dass es sich bei "Ricky" und "Dibaya" um das selbe Tier handelt. Meines wissens ist das aktuelle M√§nnchen in Wuppertal erst das zweite dort.

Als vor einigen Jahren der K√∂nigsgepard in N√ľrnberg geboren wurde, konnte man in der Nachricht einen afrikanischen Namen lesen, in Wuppertal wurde das Tier dann auf einem Gehegeschild mit "Helen" benannt.
(30.12.2006, 12:30)
Okapi:   Vielen vielen Dank! Das hilft mir sehr weiter!
@Mel: Habe im Jahresbericht gefunden, dass Ine 1993 in M√ľnchen ankam. Genaues Datum fehlt leider.
Das NZ, das Du dahinter inKlammern geschrieben hast bedeutet Nachz√ľchtungen? Also wie viele Nachkommen, das jeweilige Okapi hatte? Nein merke gerade, dass das nicht sein kann- Tragzeit, Stillzeit... unm√∂glich.
Bedeutet NZ, die wie vielte Nachzucht im jeweiligen Tierpark?
(30.12.2006, 10:26)
Langhals:   Ich glaube, das ist bei den meisten Okapis so......
(30.12.2006, 07:27)
Dennis I:   Aber wenn man das Foto, das im Zoof√ľhrer von 2000 abgebildet ist mit den Aufnahmen vom Transport von Dibaya nach Leipzig vergleicht sind die beiden kaum zu unterscheiden.
(29.12.2006, 19:16)
Saya:   Ricky war vor Dibaya, hat aber nicht gez√ľchtet. Dann hat man Ricky mit Dibaya ersetzt (ich glaube, Ricky ist gestorben), doch Dibaya hat leider auch nicht gez√ľchtet. Darauf wurde wieder getauscht . Und jetzt m√ľsste in Wuppertal der junge Okapibulle aus Berlin (Henry, geb. in Frankfurt) stehen, der in Berlin bereits eine Tochter hat. Hoffentlich klappt es jetzt mit der Zucht!
(29.12.2006, 19:12)
Dennis I:   Sorry ! Ich meinte eigentlich nicht Rick sondern Ricky !
(29.12.2006, 19:02)
Dennis I:   Das Okapi , das von Wuppertal nch Leipzig √ľbergesidelt wurde , hie√ü Dibaya . Aber wieso stand in den Zoof√ľhrern von Wuppertal immer " Rick " anstatt Dibaya ?
(29.12.2006, 18:51)
Mel:   So hab mal ein bissel in meinem leider einzigen Zuchtbuch (Stand 31.12.1991)f√ľr Okapis nach geschlagen.

Habari wurde am 22.01.1985 in Basel geboren (9 NZ), Mutter war Bahati(gefangen am 21.02.76 Epulu kam am 30.08.77 in Basel an), Vater war Gerard (geboren am 11.08.79 Antwerpen (11 NZ)kam am 27.11.81 in Basel an und ging Anfang Mai 1984 weiter nach Frankfurt).

Habari kam am 21.12.1990 nach M√ľnchen.

Ine wurde am 06.08.81 in Antwerpen geboren (NZ11), Vater war Atabu ein Wildfang es gibt leider kein Fangdatum, er wechselte zwischen Antwerpen und Rotterdam bis er am 28.11.89 in Rotterdam verstarb. Mutter war Paprika geboren am 15.02.73 in Paris (15 NZ, wurde zum 10.07.74 nach Antwerpen geschickt.

Ine Ankunft M√ľnchen ???

Mehr Daten sind leider des Alters wegen aus dem Zuchtbuch nicht zu entnehmen.
(28.12.2006, 23:45)
Langhals:   Wenn ich mich richtig erinnere, gab es auch mal im " Zoofreund " von Hannover einen Artikel √ľber alle in Deutschland gehaltenen Okapis. Momentan habe ich aber absolutes Chaos in meinen B√ľcherregalen und werde das Heft bestimmt nicht auf Anhieb finden. Da drin stand auch was √ľber die M√ľnchner Okapis.
(28.12.2006, 19:36)
Mulan:   M√ľnchen hatte nie Okapi-Nachwuchs. Das Okapipaar starb innerhalb eines halben Jahres. Ine war √ľbrigens nicht zuchtf√§hig, sie hatte in Rotterdam nur mehrere Aborte, ein Kalb gro√ügezogen, das aber auch sehr jung starb.In M√ľnchen wurde sie zwar gedeckt, hat aber nie aufgenommen. Sie war auch sehr dick und sah eigentlich schwanger aus , was sie nicht war.Rotterdam hat sie nicht umsonst abgegeben.
(28.12.2006, 19:25)
Ronald Masell:   @Okapi
Im JB 96 von Hellabrunn wird der Tod von Ine erwähnt,
sie war abends wegen einer perakuten Magendarmkolik behandelt worden,
und ist morgens durch Fehlschlucken beim Wiederkäuen erstickt.
Hervorgerufen durch chronische Nierenverhärtung (Nephrosklerose).

Im JB 97 heißt es dann, das das Männchen an dem gleichen Nierenschwund starb.

Zu Nachzuchten habe ich noch nichts gefunden, ich suche weiter,
wobei ich mir allerdings ziemlich sicher bin, das das Paar nicht nachgezogen hat.

(28.12.2006, 13:10)
Okapi:   Gefunden! Danke.
Vielleicht kann mir jemand helfen, der die Gesch√§ftsberichte des M√ľnchner Tierparks der Jahre 1996 bzw. 1997 hat.
Warum wurde das Okapi Paar "Ine" und "Habari" weggegeben? Oder verstarben die Tiere? Gab es Nachwuchs?
Vielen lieben Dank
(27.12.2006, 11:56)
Mel:   Hab einen etwas genaueren Artikel zu Dibaya gefunden:

Unausgewogene Ern√§hrung: Okapi-Bulle „Dibaya“ tot
Leipzig. „Dibaya“, das einzige Okapi im Leipziger Zoo, ist tot. Der 18 Jahre alte Bulle, der erst vor rund einem Jahr aus dem Zoo Wuppertal √ľbergesiedelt war, sei wahrscheinlich einem Kreislaufversagen erlegen, teilte der Zoo am Montag mit. Das Allgemeinbefinden des Widerk√§uers aus der Gattung der Waldgiraffen hatte sich in den vergangenen Wochen kontinuierlich verschlechtert. „Der Tod von Dibaya ist ein herber Verlust f√ľr uns. Er geh√∂rte zu den drei √§ltesten Okapis in Europa“, sagte Zoodirektor J√∂rg Junhold.

Der Okabi-Bulle litt an einer chronischen Nierenentz√ľndung und an einem Mangel an roten Blutk√∂rperchen. Als Ursache daf√ľr gilt seine unausgewogene Ern√§hrung. „Dibaya“ hatte leicht verdauliches Kraftfutter und Gem√ľse bevorzugt - und faserhaltige Futtermittel meist verschm√§ht.

Vor einem Jahr hatte der Leipziger Zoo seine neue Anlage f√ľr Okapis ge√∂ffnet. Das Gehege ist f√ľr vier bis sechs Waldgiraffen ausgelegt, bislang war „Dibaya“ aber der einzige Vertreter seiner Art. Anfang 2007 wird ein junges Okapi aus Rotterdam in Leipzig erwartet.

Okapis, die in Zaire und Uganda beheimatet sind, gelten als besonders kostbare Zootiere. Die Giraffenart wurde erst 1901 - vor genau 100 Jahren - in den Regenwäldern Zentralafrikas entdeckt. Die Tiere sind kastanien- bis schwarzbraun. Nur an den Oberschenkeln sind Okapis zebraähnlich weiß quer gestreift. Ihr Hals ist nur mäßig verlängert.

dpa

© LVZ-Online vom: Mittwoch, 6. Dezember 2006
(14.12.2006, 21:53)
Mulan:   In den USA gibt es einige Okapis, die mit √ľber 30 Jahren noch am Leben sind. Der Bulle Max, geboren in Frankfurt, hat im Bronxzoo New York noch mit 30 Jahren seit letztes Kalb gezeugt...In Bristol lebte auch ein Frankfurter Okapi, das um die 30 Jahre alt geworden ist.
(11.12.2006, 18:16)
IP66:   Vielleicht hat man ein Ver√∂ffentlichungsproblem: Die Anlage ist doch noch neu, es gibt keinen begehbaren Innenstall und jetzt ist auch noch der Erstbesatz tot - und aufgrund des Zuschnitts der Anlage werden wohl nur wenige Besucher das Tier gesehen haben. Da wird dann schon einmal ein relativ "normaler" Todesfall zum Haltungsrekord.
(11.12.2006, 17:26)
Stefan:   Zum Tod von Dibaya und der dazu ver√∂ffentlichten Pressemeldung des Zoos Leipzig: Ich bin ein wenig erstaunt, dass es dort hei√üt: "Wir wussten ja, dass er mit seinen 18 Jahren schon ein beachtliches Alter erreicht hat. Er geh√∂rt zu den drei √§ltesten Okapis in Europa." Ich habe aus diversen Lexika eine wesentlich h√∂here Altersangabe in Erinnerung. Puschmann z.B. gibt f√ľr Okapis ein H√∂chstalter von 33 Jahren an. Ich habe meine Zweifel, ob ein 18j√§hriges Tier in diesem Zusammenhang bereits als "beachtlich" hervorgehoben werden kann, immerhin rechnete man ja doch, mit Dibaya noch einige Jahre zu z√ľchten sobald ein weibliches Tier aus dem EEP zur Verf√ľgung gestanden h√§tte. Nur so erkl√§rt sich mir auch die verst√§ndliche Entt√§uschung des Zoo Leipzigs. Wie sehen die Okapi-Experten diesen Aspekt? Wie sind denn die Haltungserfahrungen anderer Zoos? Gerne auch Daten aus amerikanischen Zoos, wo die Zucht generell ja erfolgreicher verl√§uft als in Europa.
(11.12.2006, 16:11)
Ralf Wagner:   Sorry mit den Rotr√ľckenducker( bin kein Duckerspezi, sondern nur ein einfacher Zoofan! ), habs leider nur aus den Infos des zoo Leipzig √ľbernommen, siehe auch www.zoo-leipzig.de unter News oder bei Pressemeldungen der Zoos hier im Forum. Ist aber traurig, wenn selbst der Zoo Leipzig( und auch N√ľrnberg, siehe Mulan) einen falschen Artnahmen angeben. Wird man ja ganz wuschisch im Kopf als Laie: Rot/Gelb/(Blau)Ducker/√§h mit & ohne R√ľcken ;)
@Hinrich: stimmt nat√ľrlich mit 4.12., hatte nicht gleich aufs Datum geguckt.
Vielen Dank f√ľr die Hinweise.

(07.12.2006, 01:31)
Hinrich:   Dibaya (Zo Leipzig) ist bereits einen Tag fr√ľher am 04.12 gestoben. Nur so als Erg√§nzung
(06.12.2006, 20:18)
Schleichy:   F√ľr alle Okapi-Fans gibt es gute Neuigkeiten. Die Firma Schleich bringt , endlich , im Januar ein Okapi auf den Markt.
(06.12.2006, 15:37)
Michael Mettler:   @Mulan: Meines Wissens stammt einer der Hannoverschen Rotducker ebenfalls aus N√ľrnberg, aber hierher wurde die Wortsch√∂pfung nicht √ľbernommen :-) Die Art hei√üt ja auch noch Natalducker; je nachdem, ob ein weibliches Tier schon geworfen hat oder nicht, w√§re es dann ein "Pr√§natal-" oder "Postnatalducker" - muhaha...
(06.12.2006, 15:31)
Mulan:   Es gibt keine Rotr√ľckenducker ! Es handelt sich um ROTducker. Der falsche Name wurde anscheindend mit dem weiblichen Tier aus N√ľrnberg mitgeliefert. In dessen Zoof√ľhrer wird der Rotducker im Inhaltsverzeichnis als Rotr√ľckenducker bezeichnet. Ich wei√ü nicht, wer das geschrieben hat, da hat wohl Jemand gedacht, das Rotducker ein Fehler ist, weil der Zoo schlie√ülich auch Gelbr√ľckenducker hat, folglich mu√ü der andere Ducker dann Rotr√ľckenducker hei√üen. Je mehr Tiere aus N√ľrnberg weggehen, desto weiter wird der Name Rotr√ľckenducker verbreitet, Muhahmuah. Das nenne ich Entstehung von neuen Tierarten OHNE Evolution !
(06.12.2006, 15:20)
Ralf Wagner:   Okapibulle „Dibaya“ (geb. 28.11.1988 in Rotterdam) erlag heute Mittag vermutlich verschiedenen chronischen und teilweise altersbedingten Erkrankungen( wird z.Z. untersucht). Er erreichte mit 18 Jahren ein hohes Alter & geh√∂rte zu den drei √§ltesten Okapis in Europa, laut Zooaussagen. Ist auch schade weil er jetzt gerade mit Rotr√ľckenduckern vergesellschaftet werden sollte, die jetzt erstmal die Anlage bewohnen. Ein junges Okapi aus Rotterdam wurde dem Zoo bereits vor einigen Monaten in Aussicht gestellt und wird nun Anfang 2007 erwartet.
(05.12.2006, 11:33)
R√ľdiger:   Komisch, laut EEP Koordinator ,sollte doch gr√∂ssere Gruppen gehalten werden und trotzdem hat K√∂ln nur 1,1 Okapis.
Man wartet schon längere Zeit auf Tiere aus dem SSP ! Wann wird der Okapibestand vergrössertund welche Tiere werden kommen ?
(18.11.2006, 20:05)
Langhals:   @Dennis 1 : Ja, das drittgeborene Kalb in K√∂ln war ein Bulle namens " Basongo ", der lebt jetzt in Lissabon." Kisanga " ist wirklich tr√§chtig, die Geburt wird f√ľr Februar erwartet.
(18.11.2006, 07:19)
Mulan:   @Sebastian Dahl. Wirklich ? Das w√§re ja sch√∂n. Ich komme aber beim besten Willen nicht auf den Namen des dritten in K√∂ln geborenen Kalbes. Das erste war " Kamba" , 1999 geboren und jetzt in Kopenhagen, das zweite " Lomela ", 2001 geboren ,die in K√∂ln gestorben ist, und das dritte auch ein Bullkalb, das jetzt in Lissabon steht.
(14.11.2006, 18:03)
Sebastian Dahl:   @Mulan: Das K√∂lner Okapi-Weibchen scheint tragend zu sein!
(14.11.2006, 14:37)
Mulan:   @Dennis I : Nein, in K√∂ln gab es kein Okapi mit diesem Namen. K√∂ln bekam aus Antwerpen zwei Bullen, Stan und Tiemen. Stan ist gestorben, zwei Nachzuchten wurden abgegeben ( Kopenhagen und Lissabon), ein Kalb ist gestorben, und das Paar, was jetzt noch lebt, sind Tiemen und Kisanga, die aus Rotterdam stammt. Ich wei√ü nicht, warum das Paar nicht mehr z√ľchtet.
(13.11.2006, 18:25)
Dennis I:   Lebte in K√∂ln nicht mal ein Okapibulle namens Basongo ? Und wie hei√üt das jetzige Zuchtpaar?
(13.11.2006, 13:13)
Schweizer:   2006 ist dochj das Austauschjahr der Okapim√§nnchen im EEP und Deutschland.Sind alle Wechsel gutgegangen und wurden die B√∂cke in Wuppertal und Berlin von ihren Damen mit Freuden empfangen.Insbesondere die Wuppertaler Weibchen siond von der Zuchtlinie sehr selten und kommen jetzt endlich zu Normalgeburten.
Hat das neue Männchen sich erfolgreich gepaart mit einer seiner
" Auserwählten"
(08.10.2006, 19:51)
Mel:   @Melitta-Mann Ich habe leider immer noch keine Antwort auf meine Anfrage bekommen. k√∂nntest Du mir mal bitte Deine adresse geben vielleicht stimmt meine ja nicht:

Koninklijke Maatschappij voor Dierkunde van Antwerpen VZW
Dr. Kristin Leus
K. Astridplein 26
2018 Antwerpen
BTW BE 407.186.105
RPR Antwerpen 0407 186 105

Bin f√ľr jede Hilfe Dankbar

mail: crocodylos_porosus@yahoo.de

(17.09.2006, 22:35)
Melitta-Mann:   Gut m√∂glich, das diese Dame jetzt das Zuchtbuch macht, einfach mal versuchen. Ich kenne einen Okapi-Pfleger, der nat√ľrlich wei√ü, wer jetzt das Zuchtbuch macht. Leider hat er derzeit soviel um die Ohren, das er keine Zeit hat, auf E-Mails zu antworten.
(21.08.2006, 17:36)
Mel:   Ich hab leider nur des Namen der Assistant International studbook keeper gefunden (Kristin Leus) Ob das auch funktioniert wenn man die Anfrage an Sie richtet?

Gruß Mel
(21.08.2006, 09:54)
Mel:   Super, danke f√ľr die auskunft, wie die Frau heist l√§√üt sich sicher raus kriegen.

Werd es dann mal probieren, wäre ja super wenn es klappt.

Danke noch mal.

Gruß Mel
(20.08.2006, 20:37)
Melitta-Mann:   Ich habe den Zuchtbuchf√ľhrer direkt angeschrieben, und prombt habe ich das Zuchtbuch ( gratis ! ) bekommen. Bisher habe ich von fast allen Zoos deren Zuchtbucher bekommen ( von den Arten, f√ľr die ich mich interessiere ), ich schreibe aber immer direkt den Zuchtbuchf√ľhrer an. Auch aus den USA habe ich auf diese Weise sehr viele Zuchtb√ľcher erhalten. Der Zuchtbuchf√ľhrer f√ľr Okapis hat aber gewechselt, soweit ich wei√ü, macht das jetzt eine Frau, ich kenne aber ihren Namen nicht. Vielleicht wei√ü es ja Jemand hier im Forum.
(20.08.2006, 19:38)
Mel:   @Meliita-Mann: Also einfach anschreiben und fragen??? Wie hoch war das R√ľckporto?

Verbl√ľfft mich ja das das so einfach geht, die meisten Zoo¬īs haben sich da etwas komisch mit.
(20.08.2006, 18:55)
Meliita-Mann:   Ich habe die Ausgabe 2005 direkt vom Zoo Antwerpen erhalten.
(20.08.2006, 06:26)
Mel:   Hallo,

hat jemand zuf√§llig das studbook f√ľr Okapis oder wei√ü wo man es bekommen kann?

Habe leider nur das f√ľr Bongos gefunden.

Gruß Mel
(20.08.2006, 02:43)
Dortmunder:   @ Mowgli :

Nee, die Doku, die ich meine war aber definitiv sehr okapi-lastig ! Und da gab es echt ne Menge Okapi-Freilandaufnahmen (u.a. auch nen Leoparden an einem frisch gerissenen Okapi, das wird wohl kaum ne Fangstations-Aufnahme gewesen sein)
(14.08.2006, 15:18)
Mowgli:   @Dortmunder: die Doku lief auch im √∂ffentlich rechtlichem. Soweit ich mich erinnere war sie zwar den Okapis gewidmet, diese kamen aber fast nur am Rande vor. Und wenn, dann ging es in erster Linie um die Schwierigkeiten, sie in freier Wildbahn zu beobachten. Auch die eigentlichen Okapiaufnahmen entstammten einer √∂rtlichen Haltung (ob nun Fangstation oder Aufzuchtstation oder was auch immer).
War, wie ich fand. eine recht enttäuschende Doku!

Erinnere mich noch an eine Okapiszene aus einem alten Film, in welchem eine Expedition mitten durch die Savanne l√§uft und dann pl√∂tzlich hinter einem Busch inmitten der Graslandschaft das Okapi hereingeschnitten wurde. Am√ľsant am√ľsant. War es in Mogambo(kam gestern, habs aber verpa√üt)???
(14.08.2006, 14:07)
Dortmunder:   @ Michael M. :

Sah aber zumindest sehr nach NAtur aus, wie das Okapi seinen Kopf durch das Blätterdach gestreckt hat ;o)
(14.08.2006, 09:11)
Michael Mettler:   @Dortmunder: Das bei Grzimek war aber mit Sicherheit eine Sequenz aus der Fangstation Epulu, wo auch die meisten "Freilandfotos" in Tierb√ľchern gemacht sein d√ľrften. Und ein solcher Filmschnipsel war sogar schon in einem Tarzan-Film aus den 30er/40er Jahren zu sehen...
(14.08.2006, 08:58)
Dortmunder:   Also, ich hab damals auf Premiere mal wirklich eine Doku √ľber Okapis in freier Wildbahn gesehen, war eine franz√∂sische Produktion, soweit ich wei√ü ! Aber davor und danach ist mir nichts mehr in der Art untergekommen... Au√üer, dass ich ein einziges Mal ein Okapi in Grzimeks "Kein Platz f√ľr wilde Tiere" gesehen habe...
(14.08.2006, 08:52)
Mel:   Viele Bl√§tter und Fr√ľchte reichern Substanzen an die sie teilweise ungeniesbar machen, und der gr√∂√üter Teil der verwertbaren Biomasse liegt im lichtdurchfluteten Kronendach des regenwaldes und nicht wie meist angenommen im dunkleren unterem Bereich. Okapis schaffen bei ihrer Futteraufnahme nur eine H√∂he von ca 2,20 m und m√ľssen deshalb weite Wege zur√ľck legen auf der Suche nach Nahrung um ihren bedarf zu decken. Okapis sind Blattfresser und durch das sp√§rlich durchs Kronedach reichende Licht, w√§chst nun mal nicht alzu viel im unteren Regenwaldbereich.
(14.08.2006, 02:10)
Zoosammler:   Danke f√ľr die Infos (diese Namen sagen mir nat√ľrlich nichts, werde aber mal einen Atlas zu Rate ziehen), ich denke die sparsam ges√§ten Infos h√§ngen v.a. mit der Unzug√§nglichkeit aufgrund der politischen Situation im Kongo zusammen.?
(14.08.2006, 02:03)
Mel:   Das Hauptvorkommen der Okapis wird heute in das ca 60000qkm gro√üe Ituri-Regenwaldgebiet gelegt (NO Zaires)und s√ľdlich vom Epulu (Maikowald)
(14.08.2006, 01:59)
Mel:   Ne Doko hab ich noch nicht gesehen aber der Wildlebende Bestand wurde letztes Jahr auf 6200 bis 10400 tiere gesch√§tzt (bezieht sich auf das Iturireservat und den Maiko Nationalpark. Ver√∂ffentlichungen √ľber okapis sind verdammt selten dagebe ich Dir recht.

(14.08.2006, 01:56)
Zoosammler:   Mal was ganz anderes:
Hat schon jemals jemand eine Fernsehdokumentation √ľber Okapis im FREILAND gesehen? Inwieweit ist deren wildlebende Population √ľberhaupt erforscht/dokumentiert? Mir ist Entsprechendes irgendwie noch nie untergekommen...
(14.08.2006, 00:57)
Mel:   Zum Thema Schreckhaftigkeit hab ich mal eine Interessante Unterhaltung mit einem Tierpfleger gehabt.

Fazit dieser mehrer stunden andauernden Unterhaltung:

Es ist bei weitem schwieriger Okapis die erw√§hnte Schreckhaftigkeit "zu nehmen" als man vermutet. Es handelt sich ja um Fluchttiere, die sofer sie sich erschrecken oder erschreckt werden sofort die Flucht nach Vorne ergreifen, aus einem Reflex heraus, dabei ist es in dem Moment f√∂llig egal ob dort eine Wand, Scheibe oder ein Zaun ist, den bzw. die Sie eigentlich als Terretoriengrenze kennen. antwerpen hat aus diesem Grunde schon vor Jahren die auflage gegeben das Okapis auf keinen anlagen mit Steilgr√§ben gehalten werden d√ľrfen. aus diesem Grunde hat der Berliner Zoo seine zweite aussenanlage mit einem Holzzaun vor dem Graben versehen. (Der Berliner Zoo besitzt meines Erachtens im Moent 2,2 Tiere: 1,0 Name unbekannt aus Paris; 0,1 Jemima; 0,1 Tochter von Jemima und Henry; 1,0 Stomp).

aber zur√ľck zum Thema, die schreckhaftigkeit und deren Reaktionsst√§rke l√§√üt sich auch nach Jahren nicht einsch√§tzen, angeraten wird ein langsammes heran f√ľhren der Tiere an die √Ėffentlichkeit, angefangen mit l√§ngerem Aufenthalt auf, f√ľr Besucher nur schlecht bis garnicht beschaubaren bzw. erreichbaren Anlagen (gr√∂√üere Vorgehege oder Isolationsanlagen im Backstage Bereich), um so die Tiere an die Akkustik der Umgebung zu gew√∂hnen, dann die M√∂glichkeit zum Wechsel auf eine Schauanlage mit sehr vielen Versteck und R√ľckzugsm√∂glichkeiten (hierbei kann man mehr Schutz bieten, in den man den Gro√üteil der Z√§une mit Holzplatten oder gro√üen belaubten zweigen von au√üerhalb der anlage bedeckt, die nach und nach von der Besucherseite bis zu den Stallungen minimieet werden. diese Variante der Eingew√∂hnung ist sicherlich nicht die angenehmste f√ľr den Besucher, da er das Tier nicht oft sehen wird, aber sie ist wohl eine der besten f√ľrs Tier.

was f√ľr die Besucher einsehbare Innenst√§lle betrifft hatten wir den l√§ngsten Teil unsere Unterhaltung. Der Tierpfleger meinte er w√§re eigentlich gegen solche St√§lle, da den Tieren so die Ruhe bzw. R√ľckzugsm√∂glichkeit des Stalles genommen wird, allerdings sagte er, wenn dann sollte Sie so wie in Paris oder Frankfurt dem Besucher gegen√ľber erh√∂ht seien und durch eine Sicherheitsglasscheibe abgetrennt werden, noch besser w√§re davor eine Beuscherabsperrung ("Reling") die ein erreichen der Scheibe vom Besucherteil unm√∂glichmacht. Die erh√∂hung gibt dem Tier mehr Sicherheit da in Freier Wildbahn der Einzige Feind des Okapis (abgesehen vom Menschen) der Leopard ist, der solch eine gro√üe Beute (au√üer K√§lber) eigentlich nur erlegen kann wenn er sich aus den B√§umen auf sie herab st√ľrzt. dies erkl√§rt ansatzweise Schreckreaktion bei Vorg√§ngen die von oben oder aufgleicher H√∂he auf die tiere zukommen, wird etwas Fremdes von oben herab betrachtet stellt sich nicht zwingend sofort ein Fluchtgef√ľhl ein.

alles in allem stellen sich aber auch unter den Besten Bedingung immer wieder Verletzungen durch Fluchtreaktionen ein und so bleibt eigentlich nur zu sagen das man Okapis die gr√∂√üt m√∂gliche Anzahl an R√ľckzugs und Versteckm√∂glichkeiten biete sollte. Logischer Weise ist es sicher nicht immer einfach einen Konsens aus Besucherfreundlichen Anlagen und Tierspezifischen Konzepten der gehegegestaltung zu finden.
(14.08.2006, 00:41)
Zoosammler:   Das Thema Schreckhaftigkeit bei Okapis haben wir in diesem Thread weiter unten bereits angeschnitten, Innenanlagen von Okapis sind auch in Basel (und Stuttgart?) einsehen.
(11.07.2006, 17:29)
Hannes:   Wie sieht das eigentlich mit der schreckhaftigkeit von Okapis aus? Ich dachte immer die Tiere sind sehr scheu aber in Antwerpen betreiben die Tierpfleger bei den Tieren Fu√üpflege wie bei Elefanten oder in Blijdorp kann man einfach die Innenboxe ansehen.
(11.07.2006, 16:17)
Dortmunder:   Ja, laut den Bayoto-Fotos muss das Gehege wohl √ľber einen gelenkschonenden, knochentiefen Sandboden verf√ľgt haben... Bietet sich nat√ľrlich f√ľr typische W√ľstentiere wie Okapis durchaus an... Vorsicht Ironie !
(09.06.2006, 00:00)
Michael Mettler:   Also, im 60-Jahre-Jubil√§umsheft ist ein altes Foto abgedruckt, auf dem in einem Maschendrahtgehege auf Naturboden (!) im Vordergrund ein Okapipaar mit zwei Tierpflegern steht, und hinter dem Maschendraht ist ein drittes Okapi zu sehen. Die Quarant√§ne fand also offensichtlich nicht hinter den Kulissen statt, sondern tats√§chlich im Vorl√§ufer des heutigen Bongo/Kudu-Stalles, und somit wohl auch im Schaubereich.
(09.06.2006, 00:00)
Dortmunder:   War das Weibchen auch mal f√ľr die √Ėffentlichkeit zu sehen, oder ist die schon in Quarant√§ne gestorben ?

Finde √ľbrigens sehr merkw√ľrdig, dass sich in Zoos kaum Leute f√ľr die Okapis interessieren, wenn schon mal welche gehalten werden... Die werden ja meistens als Esel, oder irgendwelche Zebras abgetan... Wie es √ľbrigens auch die Entdecker um 1901 getan haben... Dabei finde ich die Tiere total faszinierend und sie geh√∂ren f√ľr mich zu den sch√∂nsten Tierarten, die √ľberhaupt in Zoos gehalten werden !


(09.06.2006, 00:00)
Michael Mettler:   Also: 1961 erhielt Duisburg 1,1 Okapis namens "Daressalam" (sp√§ter umgetauft in "Bayoto") und "Majoni", au√üerdem waren aus dem selben Import kurzzeitig 1,1 Okapis in Quarant√§ne f√ľr Amsterdam dort eingestellt. Das dritte gleichzeitig importierte Paar betrat nie Duisburger Boden, sondern wurde gleich in Richtung Bristol und Antwerpen umgeleitet. Majoni starb 1962.
(09.06.2006, 00:00)
Michael Mettler:   Habe ich schon mal anderweitig erw√§hnt: Die sieben hannoverschen Antilopenausl√§ufe, deren Z√§une in einem ersten Umbau durch Gr√§ben ersetzt und die viel sp√§ter zur heutigen Pferdeantilopen-Freianlage zusammengefasst wurden, waren unter Ruhe ABSICHTLICH eng gebaut worden, um schreckhafte Antilopen eingew√∂hnen zu k√∂nnen - mangels Raum konnten die Tiere keien Genickbruch-Geschwindigkeit erreichen.... Die Lage war au√üerdem m.E. geschickt gew√§hlt. Der Besucherweg wurde relativ wenig frequentiert, weil es viele Besucher gleich zu den B√§ren zog, aber genau gegen√ľber den Gehegen liegt der Wirtschaftshof mit seinem etwas entfernteren Trubel. Nicht schlecht zur allm√§hlichen Stress-Gew√∂hnung, wie ich finde.
(08.06.2006, 00:00)
IP66:   Eigentlich sind die Tiere in K√∂ln im Stall recht nah am Besucher, allerdings gibt es zwischen Scheibe und Fenster noch einen W√§rtergang, und es kann sein, da√ü die Okapis Schwierigkeiten zu haben, in den dunkleren Besuchergang zu schauen, weil die Scheibe spiegelt. Das Au√üengehege ist aber - √§hnlich wie in Frankfurt - schwer einsehbar und trotzdem von drei Unruhezonen umgeben - Hauptweg, Affenfelsen und Versorgungsweg des Hirschreviers. Okapis sind aber doch klassische Unfalltiere? Ich wei√ü nicht, ob es f√ľr den londoner Zoo noch Tierbestandslisten aus dem 19. Jahrhundert gibt. Wenn ja, m√ľ√üte man dort einmal die Haltungserfolge bei Gazellen - in Kleingehegen auf Betonboden - √ľberpr√ľfen. Vielleicht zeigt sich da auch, da√ü schreckhafte Arten nach einer gewissen Zeit entweder nicht mehr schreckhaft oder tot sind, und man mit den √úberlebenden gut z√ľchten kann.
(08.06.2006, 00:00)
Dortmunder:   Der Tod des Weibchens wurde, meines Wissens, aber nie in den Nachrufen auf Bayoto, die ja mindestens bis in die Neunziger im Zoof√ľhrer zelebriert wurden (mit Foto) erw√§hnt... Merkw√ľrdig !
(08.06.2006, 00:00)
Michael Mettler:   Noch ein Ergebnis aus den Duisburger Jahresberichten: F√ľr 1962 ist ein Okapi als Verlust angef√ľhrt, das m√ľsste dann Bayotos urspr√ľngliche Partnerin gewesen sein.
(08.06.2006, 00:00)
Michael Mettler:   Vielleicht gilt f√ľr Okapis das Gleiche wie f√ľr manche Antilopen, dass sie umso schreckhafter sind, je mehr man sie vor St√∂rungen zu sch√ľtzen versucht? Siehe der Teufelskreis mit den Berliner Rotduckern: Wegen ihrer Schreckhaftigkeit durften sie lange nicht in den Schaubereich, und meines Wissens wurde ihr Auslauf sogar noch mit Sichtblenden abgedichtet. WENN sie dann mal was sahen, sind sie auch gleich die W√§nde hochgegangen.... Zu sehr in Watte gepackt.

Ich erinnere mich auch einer √Ąu√üerung in einem Zoo-Jahresbericht (Bremerhaven?), dass der Umbau einer Robbenanlage einen unerwarteten positiven Nebeneffekt hatte. Man hatte eine Umfassungsmauer durch eine Glasfront ersetzt, damit Kinder besser ins Becken gucken konnten und die ganze Anlage einen optisch freundlicheren Eindruck machte. Interessanterweise wurde die vorher recht scheuen Robben nach der Bauma√ünahme viel entspannter, und man kam darauf, dass sie sich wohl vorher immer durch die - aus ihrem Blickwinkel - pl√∂tzlich √ľber der Mauer auftauchenden Zoobesucher erschreckt hatten, w√§hrend sie diese nunmehr schon von weitem kommen sehen konnten.

Auch die alten Frankfurter und Baseler Okapikäfige sind ja zur Publikumsseite hin in voller Höhe blickoffen, während meiner Erinnerung nach in Köln durch einzelne Fenster ein Guckloch-Effekt gegeben ist (oder täusche ich mich da?) und die Tiere vielleicht den gleichen Effekt erleben wie die geschilderten Robben.
(07.06.2006, 00:00)
Zoosammler:   Bin in der Okapikunde leider nicht so bewandert, aber Basel ist doch einer der Zoos, die Okapis am erfolgreichsten z√ľchten, oder?
Die Unterbringung dort ist aber erstaunlicherweise, wenn nicht schlecht, so zumindest unzeitgem√§√ü (daf√ľr aber historisch-architektonisch interessant): Im uralten Antilopenhaus werden die Okapis in zwei (?) einfachen, mit Holz ausgekleideten vergitterten kleinen Innenanlagen und einer platzm√§√üig ebenso kleinen Au√üenanlage gehalten. Bei schlechtem Wetter oder (Giraffen)nachwuchs ist der kleine Innenraum des Antilopenhauses dabei von Besuchern √ľberf√ľllt und laut.
(07.06.2006, 00:00)
Stefan:   @Dortmunder: Nun ja, der Bulle soll wohl in Panik in den Gehegezaun gerannt sein und sich dabei t√∂dliche Halsverletzungen zugezogen haben.
(07.06.2006, 00:00)
Dortmunder:   @ stefan :

Wei√üt du N√§heres √ľber den Unfall ? Finde, das sich momentan solche Unfall-Meldungen aus den Zoos h√§ufen, oder ? Aber dazu gibts bestimmt auch schon nen anderen Thread !!!
(07.06.2006, 00:00)
Stefan:   @mich selbst: Werde mir meine eigene Frage zu den K√∂lner Okapis beantworten, nachdem ich heute pers√∂nlich vor Ort nachgefragt habe. Zwei Nachzuchten wurden auf weitere Zoos verteilt (Kopenhagen und Zoo in Portugal). Ein Weibchen starb an Darmgeschw√ľren, ein Bulle bei einem Unfall. Trotzdem gute Nachrichten: Offenbar ist das aktuelle Zuchtweibchen wieder tragend.
(07.06.2006, 00:00)
IP66:   Auff√§llig in der fr√ľhen Okapi-Historie ist, da√ü allein Frankfurt unter Grzimek sich Gedanken √ľber eine ad√§quate Unterbringung gemacht hat. In Berlin kam das Tier in den Tapirteil des Nashornhauses - immerhin nicht in das seuchentechnisch seit seiner Errichtung problematische Antilopenhaus - in Duisburg in den noch bestehenden Antilopenstall jenseits der Autobahn. Mit dem neuen Stall hat Frankfurt ja auch eine K√∂ln vergleichbare Unterbringungsm√∂glichkeit, und man kann abwarten, wo sich die Zuchterfolge einstellen. Mir ist bei meinen Besuchen in Frankfurt aufgefallen, da√ü die dortigen Tiere im Innenstall deutlich ruhiger stehen als jene in K√∂ln und sich kaum durch Kinder, Gegenst√§nde oder aufgeregtes Verhalten erschrecken lassen. Liegt das an den Individuen oder daran, da√ü die Tiere aus den erh√∂hten St√§llen auf die Besucher herabsehen k√∂nnen? Wie sieht eigentlich der Innenstall f√ľr die antwerpener Okapis aus? In Paris stehen die Tiere ja in einem gro√üen K√§fig hinter Glas auf H√∂he der Besucher, ich wei√ü aber nicht, wie dort die Zuchterfolge sind.
(07.06.2006, 00:00)
Stefan:   Wei√ü jemand, wie es um die K√∂lner Okapis bestellt ist? 2003 noch habe ich das dritte (?!) in K√∂ln geborene Jungtier miterlebt, zu dieser Zeit gab es insgesamt 5 Tiere auf der Anlage. Mittlerweile sind es nur noch 2. Gr√ľnde?
(06.06.2006, 00:00)
Dortmunder:   Na, vielleicht wird das ja dann doch noch was mit der stabilen Gro√üpopulation in Deutschland :o)
(06.06.2006, 00:00)
Folko Kullmann:   soweit ich wei√ü, stehen in Stuttgart z.Zt. 3,3 Okapis mit 2 Jungtieren aus 2005
(06.06.2006, 00:00)
th.oma.s:   @ michael mettler:Dr. Seifert (Leipzig)h√§tte es getan, er hat auch seinen f√ľr ddr-verh√§ltnisse unersetzbaren spitzmaulbullen im interesse der erhaltungszucht nach berlin gegeben...
(05.06.2006, 00:00)
Togo:   @Jana
Ich habe vier der √ɬľber 30 j√ɬ§hrigen Giraffen ( das √ɬ§lteste ist 34 Jahre alt)
gesehen , in Saint Louis , Glen Rose , Santa Barbara und Kansas , die sehen √ɬ§u√ÉŸerlich nicht anders aus als j√ɬľngere Tiere. Eines davon hat 29 j√ɬ§hrig noch ein Kalb aufgezogen.
(05.06.2006, 00:00)
Michael Mettler:   @Togo: Dass ein Zoo nicht seine besten Zuchttiere abgibt, d√ľrfte verst√§ndlich sein. Dass man aber - und da ging es dem Wuppertaler Zoo mit der Krontaube genauso wie mir als Privathalter mit dem W√ľstenschl√§fer - erst auf Nachfrage erf√§hrt, dass einem ein aussortierter "alter Knochen" als potenzielles Zuchttier verkauft wurde, ist unkorrektes Verhalten. Ein Frankfurter Pfleger √§u√üerte z.B. damals anl√§sslich einer F√ľhrung vor Kleins√§uger-Liebhabern, der Zoo habe so viele Kurzkopf-Gleitbeutler, dass man gar nicht mehr wisse, wo man sie noch alle hinter den Kulissen unterbringen solle. Auf die Frage, ob denn welche abzugeben seien, kam die Antwort "Wenn √ľberhaupt, geben wir nur alte Tiere ab." Das muss wohl nicht weiter kommentiert werden.

Zur√ľck zu den Okapis: Hatte Duisburg nicht anfangs ein Paar (aus dem "gr√∂√üten Okapi-Import aller Zeiten" von drei Paaren), von dem die Kuh allerdings nicht lange lebte?
(05.06.2006, 00:00)
Jana:   @Togo W√§re es m√∂glich, mindestens eine amerikanische Zoo nennen, wo sie eine so alte Giraffe halten? Die √§lteste Giraffe in Tschechien (Dvur Kralove)erreichte nur 24 Jahren und ich w√ľrde mich gern ein Bild von so unglaublich altem Tier anschauen.
(05.06.2006, 00:00)
Togo:   @Tom Schr√ɬ∂der
Da ich einen Kontakt nach Erfurt habe , werde ich mich mal nach dieser Giraffe erkundigen.
(05.06.2006, 00:00)
Tom Schr√∂der:   @Togo: Meines Wissens nach ist im vorigen Jahr in Erfurt eine Giraffenkuh gestorben, die √ľber 30 Jhare alt war (ich meine sie war 33 Jahre...?).
(05.06.2006, 00:00)
Michael Mettler:   @Karsten: Dich meinte ich ja auch gar nicht, sondern Togo... :-)

Mit den Ansichten √ľber die richtige Zuchtmethode bzw. den Austausch von Zuchttieren ist es doch wie mit den Haltungsbedingungen: Jede Generation glaubt von sich, das Richtige zu tun und bem√§ngelt, dass ihre Vorg√§nger es anders gemacht haben. Vielleicht stellen sich bei einem R√ľckblick in zwanzig Jahren Probleme heraus, die erst durch das heutige Zuchtmanagement entstanden sind - wer wei√ü? Immerhin wurden auch schon vor der Erfindung von EEP, SSP usw. Tierarten erfolgreich erhalten, und zwar OHNE Zuchttiere im Laufe ihres Lebens x-mal kreuz und quer durch einen Kontinent zu verschieben....
(05.06.2006, 00:00)
Karsten Vick:   Ich hab auf keinen mit dem Finger gezeigt und meine Meinung √ľber Inzucht kennst du auch (wenn auch die Beitr√§ge gel√∂scht sind). Aber in allem anderen hast du wohl recht, kein Kl√∂s und kein Gewalt h√§tten ihr Okapi getauscht.
(05.06.2006, 00:00)
Michael Mettler:   Mal ganz ehrlich: Stell dir vor, du bist Zoodirektor vor einigen Jahrzehnten und hast als gro√üe Seltenheit ein einzelnes Okapi in deinem Bestand. W√ľrdest du dieses extrem kostbare und empfindliche Tier WIRKLICH einfach mal eben einpacken, dem Risko eines Transportes aussetzen und es gegen ein anderes austauschen, nur damit ein anderer Zoo VIELLEICHT bessere Zuchterfolge erzielt? Wom√∂glich will dieser andere Zoo ja nur seinen "Schrott" loswerden und daf√ľr was Besseres bekommen? Und das dann wom√∂glich alles noch im deutsch-deutschen Verkehr? Hm. Au√üerdem wurde bei etlichen anderen Tierarten (auch Huftieren) zu dieser Zeit ebenfalls (und, sieht man sich die heutigen Zuchtst√§mme an, anscheinend problemlos) Inzucht betrieben, warum sollte es da nicht auch mit Okapis klappen?
Ist schon ziemlich einfach, jetzt mit dem Finger drauf zu zeigen und die damaligen Entscheidungstr√§ger gewisserma√üen f√ľr unf√§hig zu erkl√§ren.

Zudem "genoss" der Frankfurter Zoo in der √Ąra Faust den Ruf, selbst nur alte oder aus anderen Gr√ľnden f√ľr die Zucht wenig brauchbare Tiere abzugeben. Bei Kleins√§ugern hatte ich zweimal selbst das "Vergn√ľgen" (z.B. verkaufte man mir ein W√ľstenschl√§ferweibchen, das sich anhand einer Ohrt√§towierung bei sp√§terer Nachfrage als schon f√ľnf Jahre alt herausstellte!). Ich wei√ü aber auch von anderen F√§llen, z.B. aus dem Zoo Wuppertal, dass dem beim Erwerb eines Krontaubenpaares aus Frankfurt eine fast zwanzigj√§hrige (!) Henne eingepackt wurde. Ein Frankfurter Tierpfleger gab √ľbrigens diese Abgabepolitik der damaligen Zooleitung relativ unumwunden zu. Und wenn ICH als Privatmann schon sowas wei√ü, dann waren die Branchenkollegen vielleicht erst recht vorsichtig bei Frankfurter Angeboten....
(05.06.2006, 00:00)
Karsten Vick:   Vielleicht h√§tte man die Bullen TAUSCHEN k√∂nnen...aber der Vorschlag ist wohl jetzt nicht mehr hilfreich.
(04.06.2006, 00:00)
Michael Mettler:   Ist die fr√ľhere Frankfurterin Safari nicht sogar weit √ľber 20 geworden?

@Togo: Bist du sicher, dass Zuchten wie die Antwerpener und Rotterdamer OHNE Inzucht stattgefunden haben, bevor die EEPs erfunden wurden? Kann ich mir bei den wenigen Importtieren nur schlecht vorstellen. Und genausowenig, dass Zoos wie Duisburg oder gar Berlin damals ihre "mythischen" Okapis abgegeben h√§tten, um der Frankfurter Zucht weiterzuhelfen. Vielleicht eher Leipzig, denn wie der dortigen Chronik zu entnehmen, war der Leipziger Bulle durch kr√§ftige Unterst√ľtzung von Grzimek in den Leipziger Zoo gekommen. Aber es war nun mal das einzige Okapi in den sozialistischen L√§ndern, und ob man sich davon getrennt h√§tte...?
(04.06.2006, 00:00)
Saya:   Wie alt werden Okapis eigentlich? Wenn Stina 1990 nach Frankfurt gekommen ist m√ľsste sie ja mindestens 17, 18 Jahre alt geworden sein.
(04.06.2006, 00:00)
Dortmunder:   Wie kommt es eigentlich dazu, dass die amerikanischen Zoos, was Tier-Austausch angeht, so unkooperativ sind ???
(04.06.2006, 00:00)
Togo:   @Michael Mettler
Das , was du in deinem voherigen Beitrag im letzten Absatz geschrieben hast , ist genau die Verfahrensweisee in den USA. Fast alle Halter verf√ɬľgen √ɬľber minnimum zwei Paare, einige Halter ( San Diego WAp , Dallas, Brookfield , White Oa) haben sogar nochmehr Tiere im Bestand. Ein regelm√ɬ§√ÉŸiger Austausch der Zuchtbullen f√ɬľhrt zu einer gr√ɬ∂√ÉŸeren Genverbreitung , Inzucht gibt es keine und die √Éœberlebensrate der K√ɬ§lber betr√ɬ§gt √ɬľber 90 %. Fast j√ɬ§hrlich finden sich in den USA neue Halter f√ɬľr Okapis , wobei die Ersthalter zun√ɬ§chst mit Bullen anfangen m√ɬľ√ÉŸen. Die Nachfrage an Okapis in den USA ist ungebremst gro√ÉŸ , und kann selbst durch die sehr guten Zuchterfolge kaum befriedigt werden.Die Frankfurter Zucht ging nach dem Tod des Zuchtpaares, das 8 K√ɬ§lber brachte , den Bach runter , weil man den Sohn mit seinen beiden Vollschwestern Kama und Beni verpaarte , anstatt sich um einen neuen Bullen zu k√ɬľmmern, einzelne Bullen gab es zu diesm Zeitpunkt in verschiedenen Zoos, Leipzig , Duisburg ,Berlin usw. Die K√ɬ§lber aus dieser Inzucht starben entweder kurz nach der Geburt oder wenige Jahre sp√ɬ§ter. Nach dem Tod dieses Zuchtbullen wurde Beni mit ihrem zweiten Bruder verpaart , der aber nie deckte. Deswegen kam es auch zwischen 1977 und 1987 zu keiner Okapigeburt in Frankfurt. Erst durch Erwerb eines neuen Bullen aus Basel kam es wieder zu Geburten. Dieser Bulle wurde aber sp√ɬ§ter nach San Diego abgegeben , das Zuchtweibchen starb 1988 w√ɬ§hrend der Aufzucht ihres zweiten Kalbes und wurde 1990 durch Stina aus Stuttgart ersetzt , die mit einem neuen Bullen aus Paris verpaart wurde. Das alles kann man der Schautafel √ɬľber die Frankfurter Okapizucht entnehmen , die im Giraffenhaus aufgeh√ɬ§ngt ist und vor kurzem aktualisiert wurde und die ich am Freitag fotografiert habe . Ich bin gespannt , wie es jetzt mit der Frankfurter Zucht weitergeht. Der Zoo h√ɬ§tte jedenfalls nicht den fatalen Fehler mit der Inzucht durch die Verpaarung von Vollgeschwistern begehen d√ɬľrfen.
(04.06.2006, 00:00)
Michael Mettler:   Nachtrag: Wobei es nat√ľrlich logisch ist, dass mehr Tiere auch mehr K√§lber bringen k√∂nnen. Was ich aber meine: Die in der Zucht erfolgreichsten Zoos der Vergangenheit hatten doch √ľber l√§ngere Zeit stabile Paar-Konstellationen, vielleicht war das ein Erfolgsgrund.
(04.06.2006, 00:00)
Michael Mettler:   @Togo: Aber nur durch die Haltung von 2,2 steigt doch nicht automatisch die √úberlebensrate...?

Ich habe den oberflächlichen Eindruck, dass gerade Okapis zu den Zootieren mit häufigen Standortwechseln zählen. Allein der Berliner Zoo hat doch schon etliche Individuen beherbergt, die z.T. auch nicht lange dort blieben, sondern wieder weiterverschickt wurden. Sollte das etwa zur unbefriedigenden Bestandsentwicklung beitragen?

Vielleicht sollte man die Okapis stattdessen an noch weniger Standorten zusammenf√ľhren, dort aber daf√ľr eine noch wesentlich gr√∂√üere St√ľckzahl an Individuen √ľber l√§ngere Zeit halten und reihum verpaaren? Es wird ja seinen Grund haben, dass Zoos wie Antwerpen oder Rotterdam mit relativ gro√üen Okapi-Best√§nden die besten Zuchterfolge hatten.


(04.06.2006, 00:00)
Togo:   @Saya
Ja.
@Axel
Zumindestens in Europa.W√ɬ§hrend hier die Geburten und Todesf√ɬ§lle sich in etwa die Waage halten , der Bestand also ziemlich konstant bleibt , plus minus 50 Tiere , w√ɬ§chst die Population in den USA rasant an , fast alle Okapiz√ɬľchter in den Staaten haben j√ɬ§hrlich mindestens eine Geburt zu verzeichnen. Damit sich das auch in Europa √ɬ§ndert , gibt es eben nun die Auflage aus Antwerpen , das jeder Okapihalter mindestens zwei Paare halten mu√ÉŸ. Das ist der Grund , warum Frankfurt , Stuttgart und Berlin ihre Okapihaltungen ver√ɬ§ndern und ausbauen mu√ÉŸten.
(04.06.2006, 00:00)
Dortmunder:   @Axel :

Danke f√ľr die Info, dann kann ich die M√ľnchner Tiere ja 1997 auch nicht mehr gesehen haben...

Demnach scheint aber die Okapi-Sterblichkeit immer noch recht hoch zu sein, oder täuscht das ???
(04.06.2006, 00:00)
Saya:   Ist die Mutter von Libembe noch Stina?
(04.06.2006, 00:00)
Togo:   @Aguti
Derzeit leben in Frankfurt , ich war am Freitag zuletzt dort , 2,2 Okapis :
1,0 Padolo , Zuchtbulle
1,0 Libembe , geb. 11.03.05 ,
0,1 Antonia aus London
0,1 Lomela aus Rotterdam.
Vater und Sohn werden getrennt von den beiden K√ɬľhen gehalten , die Zuchtkuh Stina ist gestorben. Es ist denkbar das Libembe in Frankfurt bleibt und mit der 2003 geborenen Antonia verpaart wird , falls der Zuchtbuchf√ɬľhrer nicht schon andere Pl√ɬ§ne mit dem Tier hat. Der 2001 in Frankfurt geborene Henry hat letztes Jahr in Berlin f√ɬľr seinen ersten Nachwuchs gesorgt , ein am 26.10.05 geborenes Weibchen. Die Tochter Epena in Stuttgart zieht auch ein Kalb auf ,w√ɬ§hrend das erste Kalb des neuen Frankfurter Zuchtpaares Padola und Stina , die 1997 zur Welt gekommene Dembia, einige Wochen nach der Geburt gestorben ist.
(04.06.2006, 00:00)
Axel Schelling:   Ich habe mal nach den M√ľnchener Okapis geforscht und bin f√ľndig geworden:
Ca. 1990 /91 zog der Bulle "Habari" aus dem Zoo Basel in das Großsäugerhaus neben die Giraffen ein. 1993 folgte die Kuh "Ine" aus dem Zoo Rotterdam. leider verstarb diese bereits 1996 an einer chronischen Nierenerkrankung, der ein Jahr später auch der Bulle erlag.
(04.06.2006, 00:00)
Michael Mettler:   Das dritte und letzte Berliner Tierpark-Okapi war ein dackelbeiniger Bulle und von daher optisch unverwechselbar; ich kenne ihn allerdings auch nur noch vom Foto. In einer MILU-Ausgabe ist die Geschichte der drei Tierpark-Okapis dokumentiert, und √ľber Okapis in Deutschland allgemein gab es mal einen sehr detailierten Artikel von Michael Amend im hannoverschen ZOOFREUND. Auch Hannover hatte √ľbrigens Ende der 60er vor√ľbergehend ein Okapi.
(03.06.2006, 00:00)
Karsten Vick:   Die beiden letzten Berliner TP-Okapis waren in dem Gehege zwischen Giraffenhaus und Makakentempel untergebracht, in dem Anfang der 90er die Bezoarziegen waren. Ein total schmuckloses Viereck aus Gitterzaun mit 2 (?) B√§umen drin und kn√∂cheltief Sand. Da das eigentlich samtig gl√§nzende Okapifell demnach auch recht sandig aussah, war ich etwas entt√§uscht von der Begegnung. Patric ist im 87er TP-Wegweiser namentlich genannt und abgebildet. Das letzte Okapi muss Mitte 89 gekommen sein; ich kann mich ganz nebul√∂s erinnern, dass bei meinem Sommerbesuch in jenem Gehege Damagazellen waren, die seinerzeit im TP in Quarant√§ne standen.
Nebul√∂s ist auch meine Erinnerung an Boje. Da war ich als Zweitkl√§ssler zum 1. Mal mit meinen Eltern im Berliner TP. Boje war in seinem Stall, meine Mutter sagte: "Siehst du ihn nicht, da ist der Kopf!" und mein Vater sagte: "Ich seh den Hintern". Blo√ü ich hab nat√ľrlich gar nichts gesehen.
(03.06.2006, 00:00)
Stefan Schubert:   Im letzten Jahr waren es in Stuttgart zeitweise sechs Okapis! Daf√ľr r√§umten die Blauducker ihr bisheriges Gehege. Dann gab es im letzten Jahr hier zwei Nachzuchten zu bewundern. Der erste Nachzuchtbulle "Stomp" sollte urspr√ľnglich nach Leipzig, d√ľrfte stattdessen inzwischen aber in Berlin sein! Wie es im Augenblick in der Wilhelma aussieht weiss ich leider nicht!
(03.06.2006, 00:00)
Oliver Jahn:   Kilandja kam im Oktober 1959 nach Leipzig und lebte dort bis ca. 1970.
Die beiden weiteren Berliner Tierpark-Okapis machen mich v√∂llig sprachlos. Davon h√∂re (bzw. lese) ich ganz ehrlich heute das erste mal!!! Ich hatte immer das Gef√ľhl, bereits vor der Wende mal ein Okapi gesehen zu haben aber f√ľr Kilandja bin ich zu jung und Boje h√§tte ich zwar theoretisch noch erleben k√∂nnen, aber mit 12 Jahren habe ich noch keine eigenen Zootouren unternommen. Aber jetzt wird es tats√§chlich m√∂glich sein, dass ich Patric durchaus gesehen haben kann.
(03.06.2006, 00:00)
Dirk K:   Das m√§nnliche Jungtier von 2003 in K√∂ln ist abgegeben worden. Jetzt sinds somit nur noch 1,1 Okapis.
(03.06.2006, 00:00)
Karsten Vick:   Dann wolln wir mal hoffen, dass das Problem jetzt behoben ist.
Ergänzung zum Berliner Tierpark: 1985 bis 87 wurde Patric gehalten (das war mein erstes Okapi) und von 89 bis 90 noch ein Bulle dessen Namen ich aber nicht weiß. Um die DDR-Okapis komplett zu machen fehlt bloß noch Kilandja, der in den 60er/70er Jahren in Leipzig lebte.
(03.06.2006, 00:00)
Oliver Jahn:   Im Tierpark Berlin lebte der Okapi-Bulle Boje vom 03.02.1970 bis 1979.
(03.06.2006, 00:00)
Aguti:   Frankfurt:
1.2, bis vor ein paar Wochen sogar 1.3

(03.06.2006, 00:00)
Dortmunder:   Wollte mal nachfragen, wie es mit den aktuellen und "geschichtlichen" Okapi-Haltungen in deutschen Zoos aussieht...
Habe die Tiere schon in Frankfurt, K√∂ln, Berlin und Wuppertal gesehen, und wei√ü, dass auch Leipzig und Stuttgart welche halten. In Stuttgart war ich leider noch nie und Leipzig hatte sein Okapi bei meinem letzten Besuch (2002) noch nicht ! Wei√ü au√üerdem noch von einer ehemaligen Haltung in Duisburg (Bayoto) und habe auch in einem Zoof√ľhrer in M√ľnchen Okapis gefunden, diese allerdings bei dem, mit dem Zoof√ľhrer verbundenen, Besuch nicht mehr vorgefunden (stattdessen Trampeltiere) ! Wer wei√ü da N√§heres ?

Au√üerdem w√ľsste ich gerne die Bestandszahlen in Deutschland...
Sicher weiß ich :
Wuppertal 1,2
Leipzig 1,0 (wann kommt da das Weibchen ?)
In K√∂ln waren es bei meinem letzten Besuch (2005) drei Tiere, optisch w√ľrde ich auf 2,1 tippen
Stuttgart und Frankfurt weiß ich gar nicht
Und in Berlin steht glaub ich 0,1 + 1 weibliches Kalb (oder ist "Stomp" aus Stuttgart schon da ?)
(03.06.2006, 00:00)
Sitara:   Das Berliner Okapi-Kalb hei√üt "Batouri". Unter folgendem Link:
http://www.zdf.de/ZDFde/inhalt/2/0,1872,3905282,00.html
wurde das Kalb beim Wiegen in der Folge 7 der zur Zeit in ZDF laufenden Serie "Berliner Schnauzen" gezeigt. Das Video ist dort auch (noch) abrufbar.
(03.04.2006, 00:00)
Kahuna:   Ein freundin von mir hat eine liste von alle Okapis in europa (name, eltern, geburtstag, Zoos wo das tier war, etc). Dieses jahr sind in Stuttgart und Berlin auch Okapis geboren aber mein freundin hat nirgendwo die namen gefunden. Wisst einer von euch das vielleicht?
In stuttgart ist das tier am 27 September geboren von die eltern Xano und epena.
Und in Berlin war die geburt 26 Oktober von die eltern Henry und Jemima.
Kann jemand helfen?
Danke, Jasper
(02.04.2006, 00:00)
Aguti:   In Frnakfurt wurde eine zweite Okapianlage gerade er√∂ffnet und der Bestand von 2.1 auf 2.3 aufgestockt, neben dem erprobten Zuchtpaar Padolo und Stina, sowie deren 2005 geborenen Sohn Libembe leben nun auch zwei Jungk√ľhe von 2003 aus London und Rotterdam in Frankfurt, da es sich bei Padolo um einen f√ľr das EEP sehr wertvollen Okapizuchtbullen handelt.
(27.09.2005, 00:00)
Klaus Sch√ľling:   Irgendwie scheint da die Natur allen Panungen ein Schnippchen zu schlagen:
Die ausstehende Okapi-Geburt verz√∂gert wohl auch die Verlegung eines jungen Okapis nach Leipzig, wo extra unter gro√üem Termindruck ein Stall gebaut wurde - nun √ľbt man sich zwangsl√§ufig in Geduld ....
(27.09.2005, 00:00)
Folko Kullmann:   ich war am 24.09.05 in der Wilhelma, da war nur das erste Kalb zu sehen, und das Haus offen zug√§glich, also wohl noch keine Geburt. Sonst wird das Giraffenhaus ja immer f√ľr Besucher gesperrt.
(27.09.2005, 00:00)
Aguti:   Ist die zweite Okapi-Geburt in Stuttgart schon eingetreten?
(28.08.2005, 00:00)

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